Belgische Juwelen

Standorthotel in der Innenstadt von Gent

Brüssel, Blumenteppich ©www.visitbrussels.be Ihr Reiseverlauf Mechelen ©DVT Mechelen, Toerisme Vlaanderen Mechelen ©Toerisme Mechelen, Tourismus Flandern Brüssel Gent ©layla aerta, Toerisme Vlaanderen Gent ©Jens Rufenach, Tourismus Flandern Brüssel Gent ©Stad Gent, Tourismus Flandern Brüssel Brügge ©Jens Rufenach, Tourismus Flandern Brüssel Brügge ©GWAPO, Toerisme Vlaanderen Brügge ©Matsumoto, Toerisme Vlaanderen Brüssel, Atomium ©Toerisme Vlaanderen, De Kievith Brüssel, Brothaus ©Toerisme Vlaanderen, Van Hulst Antwerpen, Hausgiebel am Markt ©pigprox, Fotolia Antwerpen ©DVT Antwerp Antwerpen, Grote Markt ©Himmer-Tourismus Flandern

Wenn wir Ihnen auf dieser Reise die schönsten belgischen Juwelen versprechen, dann meinen wir keinesfalls nur jene, die seit Jahrhunderten in der Diamantenhauptstadt Antwerpen geschliffen und gehandelt werden. Wir sprechen hier auch von den städtebaulichen Perlen des Landes, die vom Mittelalter bis zur Neuzeit immer wieder stilprägende Zeugnisse hervorgebracht haben. Und schließlich von den kulinarischen Schätzen - Pralinen, Bier und Pommes Frites -, die profan klingen mögen, deren Zubereitung hier aber seit jeher zu unvergleichlicher Meisterschaft gebracht wird.

Mit dem Besuch von Gent tauchen Sie gleich zu Beginn tief ins Mittelalter ein – gleicht doch die gesamte Stadt mit trutzigen Festungen, mächtigen Kathedralen und Zunfthäusern der Kulisse eines Ritterfilmes. Historie und Moderne vereint die Hauptstadt Brüssel in ihren Mauern. Vom königlichen Schloss und dem Grand Place, über Maneken Pis bis zum Expogelände mit Atomium reicht unser Gang durch die Geschichte. Ein ganz besonderes Ereignis erwartet Sie im August, wenn sich der Grand Place in ein farbenfrohes Blütengemälde aus 800.000 Begonien verwandelt. Ihr Logenplatz auf dem Rathausbalkon ist reserviert!

Mechelen und Brügge, Ostende und schließlich die Diamantenstadt Antwerpen sind weitere Stationen der Reise. Das barocke Kulturerbe Antwerpens, der Rubensstadt, wird 2018 mit vielfältigen Ausstellungen und Aktionen gefeiert und verleiht unserem Besuch dort einen ganz besonderen „Schliff“.

  • Standorthotel in der Innenstadt von Gent
  • Tipp: Termin zum Blumenteppich in Brüssel

Programm

1. Tag: Anreise nach Gent

Im bequemen Reisebus geht es quer durch Deutschland gen Belgien. Das Abendessen nehmen Sie, wie auch an den noch folgenden Abenden, in einem der vielen gemütlichen Restaurants in Gent ein. Auf diesem Wege können wir Ihnen die unglaublich gemütliche und lebendige Atmosphäre der Stadt noch näher bringen. Da Ihr Hotel zentral in der Innenstadt von Gent gelegen ist sind die Restaurants fußläufig zu erreichen.

2. Tag: Mechelen – Gent

Ihr heutiger Tag beginnt mit einem Besuch in Mechelen. Mechelen war früher die Hauptstadt der burgundischen Niederlande. Während einer Stadtführung sehen Sie die prächtige Kathedrale, den gemütlichen Grote Markt mit dem Rathaus und den Yachthafen an der Dijle.

Anschließend steht die Stadt Gent auf Ihrem Programm. Nehmen Sie Ihr Mittagessen hier doch typisch belgisch ein: Pommes Frites finden sich an jeder Ecke!

Gent bietet eine außerordentlich schöne Mischung aus Vergangenheit und Moderne. Während einer Stadtführung sehen Sie den Korenmarkt, die Sint-Baafskathedrale, die mächtige Wasserburg Gravensteen, das Patersholviertel, den Belfried und viele weitere Sehenswürdigkeiten. Nachmittags können Sie während Ihrer Freizeit bspw. im Rahmen einer Bootsfahrt auf der Leie das herrliche Panorama der Zunfthäuser an der Graslei genießen.

3. Tag: Brüssel – Leuven

Die Landeshauptstadt Brüssel mit Atomium, Expogelände, königlichem Schloss, Quartier Louise mit Justizpalast, Grand Place und natürlich dem Maneken Pis lernen Sie heute im Rahmen einer Stadtführung kennen. Ein örtlicher Guide, der Sie heute den ganzen Tag begleitet, wird Ihnen die zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Stadt zeigen.

Bei unserem Reisetermin zum Blumenteppich (17.08. – 22.08.2018) erwartet Sie heute noch folgendes Highlight: Der Grand Place in Brüssel wird alle 2 Jahre in einen riesigen Blumenteppich verwandelt. Auf ca. 1800 qm fügen belgische Gartenspezialisten etwa 800.000 Begonien zu einem prächtigen Gemälde zusammen. Der Eindruck ist überwältigend; wir haben für Sie Plätze auf dem Rathausbalkon reserviert, damit Sie den besten Überblick haben. Genießen Sie diese herrliche Atmosphäre!

Sie setzen den Tag in Leuven fort. Diese altehrwürdige Universitätsstadt konnte ihre Bedeutung als eines der geistigen Zentren des Landes bis heute bewahren. Ihr Ganztagesguide stellt Ihnen gern die Highlights der Stadt vor. Besonders beeindruckend ist das Stadhuis (Rathaus), eines der bekanntesten Rathäuser der Welt, wo sich zahlreiche steinerne Grafen, Könige und Herzöge aber auch Apostel und Propheten finden.

Leuven ist übrigens auch bekannt für seine zahlreichen und guten Brauereien…

4. Brügge – Ostende

Heute besuchen Sie zunächst die Hauptstadt der Provinz Westflandern. Brügge zählt zu den am besten erhaltenen mittelalterlichen Städten Europas; den damaligen Reichtum der Stadt können Sie hier schnell erahnen. Sie sehen mit dem Beginenhof einen Ort der Stille und Geborgenheit, den Grote Markt mit dem Belfried und malerische Gassen und Grachten. Anschließend haben Sie noch etwas Zeit, um sich bspw. von einem der vielen Chocolatiers verführen zu lassen.

Bei so vielen tollen flandrischen Städten im Landesinneren möchten wir Ihnen nun eine weitere flandrische Stadt zeigen, die zur Abwechslung am Meer gelegen ist: Ostende. Natürlich zeigt Ihnen Ihr Ganztagesreiseleiter auch hier alle Highlights und Sehenswürdigkeiten der Stadt. Zudem haben Sie ausreichend Freizeit, um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden und bspw. einen Strandspaziergang zu unternehmen.

5. Tag: Antwerpen

2018 feiert die Stadt Antwerpen ihr barockes Kulturerbe! Deswegen möchten wir der Stadt gern einen kompletten Tag widmen, damit Sie die barocke Lebensart entdecken können und sehen, wie nachhaltig Künstler wie Peter Paul Rubens die Stadt geprägt haben. Beginnen werden Sie den Tag mit einer Stadtführung durch die historische Innenstadt von Antwerpen. Ein Spaziergang entlang der Schelde, durch enge Gassen ins historische Stadtzentrum, vorbei an der Kathedrale und den Zunfthäusern am Grote Markt, den Groenplaats und natürlich zum Rubenshaus. Nach der Stadtführung haben Sie ausreichend Freizeit in dieser tollen Stadt: zum Mittagessen und/oder Verweilen in einem der vielen gemütlichen Restaurants und ausgefallenen Cafés aber auch zum individuellen Fortsetzen der Stadterkundung. Empfehlenswert ist hier natürlich ein Besuch des Rubenshauses, in dem der große Meister lebte und arbeitete und wo Sie sich umgehend in die Zeit des Barock zurückversetzt fühlen. In der imposanten Liebfrauenkathedrale befindet sich u.a. Rubens‘ Grabkapelle.

Und wenn Sie noch ein schönes Andenken von dieser Reise suchen: Antwerpen ist ja auch als Diamantenmetropole bekannt…

6. Tag: Heimreise

Nachdem Sie wunderschöne mittelalterliche belgische Städte und die flandrische Lebenskultur kennengelernt haben geht es wieder nach Hause.

ab 749 
Zimmerbeispiel 1, Hotel ibis Gent Centrum Opera ©Ibis.com Zimmerbeispiel 2, Hotel ibis Gent Centrum Opera ©Ibis.com Zimmerbeispiel 3, Hotel ibis Gent Centrum Opera ©Ibis.com Lobby, Hotel ibis Gent Centrum Opera ©Ibis.com Frühstücksraum, Hotel ibis Gent Centrum Opera ©Ibis.com

Hotel ibis Gent Centrum Opera

Lage

Das Hotel ibis Gent Centrum Opera liegt wunderbar zentral in der Nähe der Oper, so dass die Innenstadt auch bequem zu Fuß erkundet werden kann.

Zimmer

Das Hotel bietet 134 Zimmer mit Bad/Dusche und WC, Fernseher, Klimaanlage und einem großen Schreibtisch.

Hoteleinrichtung

Die Bar des Hauses hat rund um die Uhr geöffnet. Hier werden Getränke und kleine Snacks serviert. Ein Haartrockner kann an der Rezeption ausgeliehen werden.

Weitere Informationen finden Sie unter:

https://www.accorhotels.com/de/hotel-1455-ibis-gent-centrum-opera/index.shtml

PDF-Download (Hotel-Information)

Beförderung

  • Transfer ab/an Haustür
  • Fahrt im modernen Reisebus

Hotels & Verpflegung

  • 5 Übernachtungen im Mittelklassehotel ibis Gent Centrum Opera in Gent
  • 5x Frühstück
  • 5x Abendessen in Restaurants in der Innenstadt von Gent

Ausflüge & Besichtigungen

  • Stadtführungen in Mechelen, Gent, Brüssel, Leuven, Brügge, Ostende und Antwerpen jeweils mit örtlicher Reiseleitung
  • Eintritt für den Rathausbalkon zum Blumenteppich in Brüssel (Termin 17.08. – 22.08.2018)

Sonstiges

  • Örtliche, Deutsch sprech. Reiseleitung: 3. und 4. Reisetag
  • SZ-Reiseleitung

Belgien

Einreise für Deutsche

Visumfrei für einen unbegrenzten Aufenthalt. Notwendig ist der gültige Reisepass oder Personalausweis.

Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.

Landesdaten

Lage

Das Königreich Belgien grenzt im Westen an die Nordsee, im Norden an die Niederlande, im Osten an die Bundesrepublik Deutschland und Luxemburg und im Süden an Frankreich.

Fläche: 32.545 km²

Verwaltungsstruktur: 3 Regionen mit Parlamenten (Flandern, Wallonien und die Hauptstadtregion Brüssel); 3 Parlamentsgemeinschaften (flämische, französische und deutschsprachige Gemeinschaft); 10 Provinzen, Hauptstadtregion Brüssel.

Einwohner

Bevölkerung: 11,4 Millionen

Städte:

Brussel/Bruxelles (Brüssel, Hauptstadt) ca. 1,2 Million

Antwerpen ca. 520.500

Gent ca. 260.000

Charleroi ca. 201.300

Liège (Lüttich) ca. 198.000

Schaarbeek/Schaerbeek ca. 133.000

Brugge (Brügge) ca. 118.200

Namen/Namur ca. 110.700

Sprache

Die Amtsprachen Belgiens sind Französisch, Niederländisch und Deutsch. In Wallonien wird vorwiegend Französisch gesprochen, in den Ostkantonen auch Deutsch. Die Hauptsprache Flanderns ist Niederländisch, in der Hauptstadtregion Brüssel werden sowohl Französisch als auch Niederländisch gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit (kein Zeitunterschied).

Stromspannung

220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Belgien ist 0032. Nach Deutschland wählt man die 0049, nach Österreich die 0043 und in die Schweiz die 0041, dann die Ortsvorwahl ohne die 0 und die Teilnehmernummer. Neben Münzfernsprechern gibt es auch Kartentelefone. Die Karten (Telecards) sind in Postämtern, an Bahnhofsschaltern und einigen Zeitungskiosken sowie teilweise in Fremdenverkehrsämtern erhältlich.

NOTRUFNUMMERN: Europaweite Notrufnummer 112 oder Polizei 101, Unfallrettung und Feuerwehr 100.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Belgien von Telekom Deutschland, E-Plus, O2 und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .be

Feiertage

Feiertage 2017:

1. Januar (Neujahr)

17. April (Ostermontag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

25. Mai (Christi Himmelfahrt)

5. Juni (Pfingstmontag)

21. Juli (Unabhängigkeitstag)

15. August (Mariä Himmelfahrt)

1. November (Allerheiligen)

11. November (Jahrestag des Waffenstillstandes von 1918)

25. Dezember (Weihnachten)

Außerdem in Flandern 11. Juli (Tag der flämischen Gemeinschaft), in Wallonien 27. September (Tag der französischsprachigen Gemeinschaft), im deutschsprachigen Teil Belgiens 15. November (Tag der deutschsprachigen Gemeinschaft).

Wenn Feiertage auf einen Samstag oder Sonntag fallen, werden sie meist am darauf folgenden Werktag nachgeholt. Davon abweichend können einzelne Betriebe andere Kompensationsregelungen bestimmen.

Die Hauptferienzeit geht von Anfang Juli bis Ende August. Der Hauptferienmonat ist der August. Vor Geschäftsreisen in dieser Zeit, sollte eine Terminbestätigung eingeholt werden.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 9-16 Uhr (in einigen Filialen Mittagspause von 12-14 Uhr);

Post: werktags von 9-12 Uhr und 14-17 Uhr;

Geschäfte: werktags 9/10-18/19 Uhr, freitags bis 21 Uhr, größere Supermärkte werktags bis 20 Uhr, freitags auch bis 21 Uhr.

An den großen Landstraßen haben Läden und Märkte auch sonntags von 10-17 Uhr geöffnet.

Kleidung

Normale, in Westeuropa übliche Kleidung ist zu empfehlen. Auch im Sommer sollte man leichtere Wollsachen oder eine leichte Jacke mitnehmen. Regenschutz ist immer notwendig.

Geschichte/Politik

Der Name Belgien kommt von den Belgen, einem keltischen Stamm der Antike. Zu dem römischen Gebiet gehörten das heutige Belgien, Nordfrankreich, die Niederlande und ein Teil der Schweiz. Die Nachfolge Roms trat in Westeuropa das Fränkische Reich an, das sich vom heutigen Belgien bis nach Deutschland ausbreitete und schließlich von den Pyrenäen bis östlich der Alpen und im Süden bis nach Rom reichte. Als das Fränkische Reich 843 aufgeteilt wurde, ging Belgien an das Herzogtum Lothringen. Im zwölften und 13. Jahrhundert zählten die flandrischen Städte zu den wichtigsten Gewerbezentren Europas. Zwischen 1516 und 1713 geriet das Gebiet unter spanische, später unter österreichische Herrschaft. 1795 wurde es dem Französischen Reich einverleibt. Auf dem Wiener Kongress wurde Belgien mit den Niederlanden und Luxemburg zum Königreich der Vereinten Niederlande zusammengeschlossen. Der Brüsseler Aufstand vom August 1830 leitete die Unabhängigkeit Belgiens ein. Seit diesem Zeitpunkt ist das Land ein unabhängiges, neutrales Königreich. Trotz erklärter Neutralität war es durch deutsche Besetzung in beide Weltkriege einbezogen. 1948 gründete Belgien zusammen mit den Niederlanden und Luxemburg die Wirtschafts- und Währungsunion "Benelux". In den sechziger Jahren wurden die belgischen Kolonien in Afrika in die Unabhängigkeit entlassen. Belgien gehört zu den Gründungsmitgliedern der EU.

Wirtschaft

Belgien ist vor allem eine Industrienation. Nur zwei Prozent der Erwerbstätigen sind in der stark mechanisierten Landwirtschaft beschäftigt, die trotzdem etwa 80 Prozent des gesamten Nahrungsmittelbedarfs Belgiens deckt. Hauptanbauprodukte sind Zuckerrüben, Kartoffeln, Weizen und Gerste, daneben Obst, Tomaten, Hopfen, Tabak und Flachs. Viehzucht und Milchproduktion sind die wichtigsten Agrarsektoren. Der größte Fischereihafen Belgiens ist Ostende. Die Fischsorten, die hier gefischt werden sind der Hering, die Seezunge, der Kabeljau. Aber auch Garnelen, Sprotten und Schollenfisch finden sich in den Netzen. Die Reserven an Belgiens bedeutendstem Rohstoff, der Kohle, sind bereits zum größten Teil ausgebeutet, die Förderung ist drastisch zurückgegangen. Belgien ist eines der am stärksten industrialisierten Länder Europas und einer der größten Stahlhersteller weltweit. Die Textilindustrie, die bereits im Mittelalter sehr bedeutend war, stellt Stoffe aus Baumwolle, Wolle, Leinen und Kunstfasern her. Textilzentren sind Brügge, Brüssel, Limburg, Gent, Lüttich (frz. Liège), Kortrijk (frz. Courtrai) und Mechelen. Saint-Nicholas ist ein Zentrum der Teppichindustrie. Brüssel und Brügge sind bekannt für die Herstellung von Spitze, feinem Batist und Damast. Die Diamantindustrie in Antwerpen ist weltweit einer der größten Lieferanten für geschliffene Industriediamanten.

Religion

Ca. 90 Prozent der belgischen Bevölkerung gehören der römisch-katholischen Kirche an. Daneben gibt es protestantische Glaubensgemeinschaften und Anhänger des Judentums.

Vegetation

Zu den zahlreichen Pflanzenarten, die in Belgien heimisch sind, gehören u.a. auch Hyazinthen, Fingerhut, Aronstab und Maiglöckchen. In den Wäldern findet man vor allem Eichen, Buchen und Ulmen. Kiefern werden im Rahmen von Wiederaufforstungsmaßnahmen gepflanzt.

Tierwelt

Füchse, Dachse, Eichhörnchen, Wiesel, Marder und Igel kommen in Belgien vor. Rotwild und Wildschweine leben in den Ardennen.

Kulinarisches

Belgien ist seit jeher ein Land der Feinschmecker. Besonders in Flandern wird dem Essen und Trinken eine große Bedeutung beigemessen. Spezialitäten sind Wildbret wie Flämischer Hasenpfeffer, Kaninchen mit Backpflaumen oder Fasan. Fisch und Schalentiere werden immer frisch angeboten. Eine Spezialität ist Waterzooi, ein im Sud serviertes Huhn- oder Fischgericht. Sehr beliebt sind auch die belgischen "Fritjes" (Pommes frites). Auch der belgische Käse und die Süßspeisen wie Spekulatius, Lebkuchen, Reisfladen, Brüsseler Waffeln mit Sahne oder Apfel-Beignets sind sehr zu empfehlen. Die belgischen Schokoladen und Pralinen sind weltbekannt. Mehr als 100 Brauereien stellen über 400 verschiedene Sorten her. In Belgien gibt es die meisten Sterne-Restaurants pro Quadratkilometer, doch man kann auch gut und preisgünstig essen..

Sitten und Gebräuche

Der Karneval wird besonders im wallonischen Landesteil noch nach ursprünglicher Art gefeiert. Als Karnevalshochburg gilt Binche, zwischen Charleroi und Mons gelegen. Im fast ausschließlich katholischen Belgien nehmen Prozessionen einen großen Platz ein. So gibt es in Charleroi beispielsweise den Brauch der Militärprozessionen, von denen der Bekannteste der Marche de la Madeleine ist, der Ende Juli veranstaltet wird. In Brügge findet neben der berühmten Heiligblutprozession alle fünf Jahre der historische Umzug des Goldenen Baumes statt. In Tournai gibt es die Maienprozession, die jährlich am zweiten Sonntag im September abgehalten wird. Die schönsten weltlichen Feste sind hier die "Fête des Rois" am Montag nach Dreikönig mit Umzug und das "Quarte Cortèges" am ersten Juniwochenende, deren Höhepunkte ein Riesenumzug mit historischen Figuren ist. Das berühmteste weltliche Fest in Belgien ist aber der "Ommegang" in Brüssel, der eine Wiederaufnahme des Umzuges von 1549 ist, der damals zu Ehren von König Karl V. veranstaltet wurde.

Souvenirs

Keramik-, Messing- und Kristallwaren sind genauso beliebte Souvenirs wie Holzschnitzereien (Hochburg ist der Kurort Spa), Spitzen (Brügge, Brüssel, Mechelen), Schmuckwaren (Brüssel, Kortrijk), Marionetten (Liège/Lüttich) oder Wandteppiche. Auch belgische Nahrungsmittel wie Pralinen und Süßigkeiten oder belgisches Bier werden gerne gekauft.

Duty Free

Einreise aus EU-Ländern

Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

Einreise aus Drittländern

Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

- 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

- 16 Liter Bier

- 4 Liter nicht schäumende Weine;

- 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein;

- eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

- andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende, für Einreisende auf dem Landweg 300 Euro; für Reisende unter 15 Jahren gilt die Freimenge von 175 Euro unabhängig vom Einreiseweg.

Die Abgabenbefreiung wird nicht gewährt:

- Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.

Klimainformationen

Belgien hat gemäßigtes, westeuropäisches Klima mit angenehmen Sommern und nicht zu kalten Wintern. Eine Ausnahme bilden hierbei die Ardennen, in denen an 120 Tagen im Jahr die Temperaturen unter dem Nullpunkt liegen. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen im Zeitraum von Juni bis August bei 13-23° C, in den Monaten von Dezember bis Februar bei -1 bis +5° C.

Beste Reisezeit

Mai bis Oktober.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Keine.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Belgien ist malaria-frei.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Euro ( EUR)

1 Euro = 100 Cent.

Derzeitiger Kurs:

1 US-$ = ca. 0,85 EUR

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - Die schriftliche Deklaration bei Einreise nach Belgien aus einem Nicht-EU-Land sowie aus Belgien in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.) ist obligatorisch.

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von fast allen Geschäften und Hotels akzeptiert.

Geldautomat: Ja - Bargeldabhebung mit Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Zeichen) sowie mit Kreditkarten möglich.

Auskunftstellen

Tourismus Flandern-Brüssel
Stolkgasse 25-45
50667
Köln
(02 21) 270 97 77
(02 21) 270 97 70
www.flandern.com
info@flandern.com

Belgien-Tourismus
Vertretung Wallonie
Stolkgasse 25-45
50667
Köln
(02 21) 27 75 91 00
(02 21) 27 75 90
www.ardennen-bruessel.de
info@belgien-tourismus.de

visit.brussels
2-4 rue Royale
1000
Brüssel /Belgien
(0032 2) 513 89 40
www.opt.be
tourist@visit.brussels

Toerisme Vlaanderen
Grasmarkt 63
1000
Brüssel /Belgien
(0032 2) 504 03 77
(0032 2) 504 03 00
www.visitflanders.com
info@toerismevlaanderen.be

Wallonie Belgique Tourisme
Avenue Comte de Smet de Nayer 14
5000
Naumur /Belgien
(0032 2) 504 02 11
www.visitflanders.com
info@walloniebruxellestourisme.be

Deutsch-Belgisch-Luxemburgische Handelskammer DEBELUX
Manhattan Office Tower
Bolwerklaan 21/Avenue du Boulevard
1210
Brüssel /Belgien
(0032 2) 203 22 71
(0032 2) 203 50 40
www.debelux.org
ahk@debelux.org

Chambre de Commerce et d´Industrie de Bruxelles
Chamber of Commerce
Avenue Louise 500
1050
Brüssel /Belgien
(0032 2) 640 93 28
(0032 2) 648 50 02
www.visitflanders.com
info@beci.be

Botschaften und Konsulate

Belgische Botschaft
mit Konsularabteilung
Jägerstraße 52-53
10117
Berlin
(0 30) 20 64 22 00
(0 30) 20 64 20
www.diplobel.org/deutschland
Berlin@diplobel.fed.be
Mo bis Fr 9-12.30, 13.30-17 Uhr;
Konsularabt. Mo bis Fr 9-12 Uhr

Honorarkonsulat von Belgien
Dennewartstraße 25/27
52068
Aachen
(01 78) 262 00 72
chl@merode.net
nur nach Vereinbarung
(keine Pass- und Visumerteilung)
(nur Stadt und Kreis Aachen, Kreise Düren und Heinsberg)

Honorarkonsul des Königreichs Belgien
c/o KBC Bank Deutschland AG
Wachtstr. 16
28195
Bremen
(04 21) 368 44 82
(04 21) 368 43 30
belgien@konsulate-bremen.de
Mo bis Fr 9-13 Uhr, Mo bis Mi 14-16.30 Uhr und Do 14-18 Uhr
(keine Pass- und Visumerteilung)

Honorarkonsulat von Belgien
c/o Duisburger Hafen AG
Hafennummer 36-50
Alte Ruhrorter Str. 42-52
47119
Duisburg
(0203) 80 34 36
(0203) 80 33 30
staake.hkbe@duisport.de
Mo bis Fr 9-12, 13-17 Uhr
(keine Pass- und Visumerteilung)
(nur kreisfreie Städte Duisburg, Oberhausen und Mühlheim an der Ruhr sowie Kreise Kleve und Wesel in Nordrhein-Westfahlen)

Honorarkonsulat von Belgien
Heddernheimer Höfe, Heddernheimer Landstraße 145-155
60439
Frankfurt/Main
(0 69) 870 01 55 79
(0 69) 870 01 55 55
bhk-hessen@t-online.de
Mo, Mi und Fr 10-12 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat von Belgien
Langenhorner Markt 9/IV. OG
22415
Hamburg
(0 40) 532 42 52
(0 40) 532 42 02
rainer.schoendube@t-online.de
Mo bis Fr 10-12 Uhr, telefon. Terminabsprache erforderlich
(keine Pass- und Visumerteilung)

Honorarkonsulat von Belgien
Hans-Böckler-Allee 20
30173
Hannover
(05 11) 857 30 33
(05 11) 857 22 12
andreas.meier@solvay.com
nach Vereinbarung
(keine Pass- und Visumerteilung)

Honorarkonsulat von Belgien
Altheimer Eck 13
80331
München
(089) 242 18 85 20
(089) 242 18 85 29
consubel@klima-vigier.com
Montag, Mittwoch und Freitag 10-12 Uhr und nach Vereinbarung
(keine Pass- und Visumerteilung)

Honorarkonsulat von Belgien
c/o Deutsche Leasing Geschäftsstelle Stuttgart
Heßbrühlstraße 7
70565
Stuttgart
(07 11) 138 13 71 88
(07 11) 138 13 72 22
Andreas.Friedrich@deutsche-leasing.com
nur nach Vereinbarung
(keine Pass- und Visumerteilung)

Ambassade de la République fédérale d'Allemagne
Rue Jacques de Lalaingstraat 8-14
1040
Brüssel /Belgien
(0032 2) 787 28 00
(0032 2) 787 18 00
info@bruessel.diplo.de
Amtsbezirk: Belgien

Consul Honoraire de la Republique fédérale d'Allemagne
c/o BASF Antwerpen N.V.
Haven 725 - Scheldelaan 600
2040
Antwerpen 4 /Belgien
(0032 3) 561 31 02
(0032 3) 561 22 01
antwerpen@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinz Antwerpen
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Brüssel

Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Gert-Noël-Straße 1
4731
Eynatten /Belgien
(0032 87) 85 86 84
(0032 87) 87 88 10
eupen@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Deutschsprachige Gemeinschaft in der Provinz Lüttich
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Brüssel

Consul Honoraire de la Republique fédérale d'Allemagne
Boulevard Frère Orban 18
4000
Lüttich /Belgien
(0032 4) 230 57 69
(0032 4) 230 57 68, 366 84 55
luettich@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Luxemburg, Namur und Lüttich
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Brüssel

Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Zaventem Lenneke Marelaan 12
1932
Sint-Stevens-Woluwe /Belgien
(0032 2) 710 10 40
(0032 2) 710 10 30
zaventem@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinz Flämisch-Brabant
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Brüssel

Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
c/o Apzi
Doverlaan 7
8380
Zeebrügge
Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Bus 10
8380 Zeebrügge/Belgien
(0032 50) 55 14 18
(0032 50) 55 27 57
zeebruegge@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen West- und Ostflandern
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Brüssel

Sehenswertes

Brüssel

Brüssel, als Sitz der NATO und der Europäischen Union die "Hauptstadt Europas", hat nie aufgehört, auch die Hauptstadt des belgischen Königreiches zu sein. Im Mittelalter ein Handelsposten der burgundischen Niederlande, gehörte Brüssel seit 1477 zum Habsburgerreich, 1795 bis 1815 zu Frankreich, bis 1830 zu den Niederlanden und wurde 1830 Hauptstadt von Belgien, als sich das Land von den Niederlanden abspaltete. Klein und überschaubar drückte das Königshaus mit seinen Palästen und Parks der Stadt den Stempel auf. Das zunächst aus einer Ansammlung von Dörfern bestehende, als eher langweilige Beamtenstadt angesehene Brüssel hat sich heute zu einer Business-Metropole und einem boomenden Umschlagplatz für Waren und Dienstleitungen gemausert. Die Stadt ist offen und kosmopolitisch geworden.

Die Anziehungspunkte für Besucher sind der Grote Markt/Grand Place mit dem Rathaus und den 33 kunstvoll verzierten Zunfthäusern, das kleine, unscheinbare Manneken Pis in der Altstadt, das Atomium, als Wahrzeichen der Weltausstellung von 1958, die Schätze belgischer Malerei von Breughel, van Dyck, Rubens bis Delvaux und Magritte in den berühmten Museen und die Kunst in der Metro. Brüssel ist auch ein Metropole des Jugendstils mit zahlreichen noch erhaltenen Art-Nouveau-Gebäuden. Die zahlreichen Parks Brüssels - rund 14 Prozent des Stadtgebietes sind Grünflächen - laden zum Entspannen und Verweilen ein. Neben einem reichen Besichtigungsprogramm erwarten den Besucher auch ein vielfältiges Kultur- und Musikangebot und gute Shopping-Möglichkeiten. Außerdem gilt Brüssel mit seinen zahlreichen Sterne-Restaurants als Hauptstadt der Gourmets und des feinen Essens. Das Umland lädt zu interessanten Ausflügen ein.

Gent

Gent hat, wie keine andere flämische Stadt, jahrhundertealte Kulturdenkmäler vorzuweisen. Die Burg Gravensteen, die mittelalterlichen Gilde- und Lagerhäuser am alten Hafen, die St.-Bavo-Kathedrale (Sint-Baafskathedraal) mit dem berühmten Altar von Jan van Eyck sind nur einige Höhepunkte der Stadt. In dem Museum für schöne Künste (Museum voor Schon Kunsten) können Werke der Alten Meister wie Hieronymus Bosch, Rubens, Frans Hals und Gemälde aus dem 19. und 20. Jahrhundert besichtigt werden. Als eigenständiges Museum in demselben Gebäude zeigt das Museum voor Hedendagse Kunst (Museum für zeitgenössische Kunst) moderne Kunst nach 1945. Zu einem Ausflug lädt das Kasteel van Larne ein, das etwa elf Kilometer östlich von Gent liegt.

Antwerpen

Antwerpen ist dank seines Hafens von jeher eine bedeutende Handelsstadt. Der Hafen kann heute bei einer Hafenrundfahrt besichtigt werden. Eine besondere Rolle spielt in Antwerpen der Diamantenhandel und die Diamantenindustrie, dem die Stadt ihren Weltruf verdankt. Sehenswert sind der Grote Markt mit dem Rathaus und den Zunfthäusern, Onze Lieve-Vrouwekathedraal mit den beiden berühmten Meisterwerken von Peter Paul Rubens (Kreuzaufrichtung und Kreuzabnahme) sowie die Sint-Jacobskerk mit der Rubenskapelle. Interessant ist auch das Museum Plantin-Moretus, das eine frühe Druckerwerkstatt mit Kontor und Schriftsetzerei zeigt. Im Zoo von Antwerpen tummeln sich über 6.000 Tiere aus 950 Arten, darunter Nashörner und Gorillas. Im Delphinarium finden im Sommer täglich Vorführungen statt.

Leuven

Leuven ist die älteste und größte Universitätsstadt Belgiens. Das Stadtbild wird von dem berühmten Rathaus dominiert, einem der prächtigsten Gebäude des spätgotischen Stils in Europa. Auch in die Sint-Pieterskerk in der Mitte des Grote Markt, die das Museum für religiöse Kunst beherbergt, sollte man einen Blick werfen. Eine Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart ist der Beginenhof, der heute zum Studentenwohnheim umgebaut ist.

Mecheln

Mecheln ist seit dem 16. Jahrhundert das geistliche Zentrum des Landes. Die Stadt ist Weltzentrum des Glockenspiels und der Wandteppichkunst. Die Sint-Romboutskathedraal mit dem Glockenturm ist eindeutig der Blickfang der Stadt. Zwei Glockenspiele werden im Sommer jeweils montags ab 20.30 Uhr gespielt.

Lüttich

Lüttich, die Hauptstadt von Wallonien, ist der Mittelpunkt eines bedeutenden Industriereviers und besitzt einen der größten Binnenhäfen Europas. Die Sehenswürdigkeiten von Lüttich liegen nicht weit auseinander, so dass die wichtigsten davon zu Fuß besichtigt werden können: der Palais des Princes-Evêques, der früher der Palast der Fürstbischöfe war, das Musée Curtius, das Exponate von der Frühgeschichte bis zur Französischen Revolution besitzt, das Musée de la Vie Wallone, das das Leben und die Kultur im wallonischen Teil Belgiens dokumentiert, und die Kirche Saint Barthélemy. Den besten Blick hat man von der Zitadelle und vom Parc de Cointe aus. Am Quai de la Batte findet jeden Sonntag ein Markt statt, auf dem alles von Trödel über Lebensmittel und bis hin zu Tieren feilgeboten wird. In der Provinz Lüttich entstand 1971 durch die Zusammenlegung des belgischen Naturparks Hohes Venn und des deutschen Naturparks Nordeifel der Deutsch-Belgische Naturpark. In dieser Gegend liegt ein ausgedehntes Moorgebiet, das eine einmalige Pflanzenwelt aufweist. Eindrucksvolle Aussichten hat man vom Turm auf dem Signal de Botrange. Insgesamt 4.000 Kilometer Wander- und Spazierwege durchziehen den Naturpark und laden zum Erkunden ein.

Brügge

Brügge ist mit seinen idyllischen Kirchen, Patrizierwohnungen, dem Beginenhof und Kanälen beinah als Freilichtmuseum zu betrachten. Sehenswert sind neben anderen Sehenswürdigkeiten vor allem der Markt mit den Hallen und dem 83 Meter hohen Belfried, die Burg, das Rathaus und die Heiligbloedbasiliek (Heiligblutbasilika). Daneben laden Museen wie das Gruuthusemuseum, in dem eine Sammlung von Altertümern und Kunstgewerbe untergebracht ist oder das Memlingmuseum mit Werken von Hans Memling, die zu den Höhepunkten altflämischer Kunst gehören, zu einem Besuch ein.

Tournai

Tournai ist nach Tongeren die älteste Stadt Belgiens. Das Stadtbild wird dominiert durch die Cathédrale Notre-Dame mit ihren fünf Türmen, die das bedeutendste kirchliche Bauwerk in Belgien ist. Der im Chorumgang ausgestellte Domschatz enthält u.a. zwei spätromanische Reliquienschreine. An der Westseite des Marktplatzes erhebt sich der Belfried (Beffroi), der älteste Glockenturm Belgiens. Interessant ist auch das Musée des Beaux Arts in dem Gemälde aus allen Epochen ausgestellt werden, u.a. von der Familie Bruegel, Rubens, Monet, Seurat, Ensor und Manet.

Namur

Namur ist Ausgangspunkt für einen Besuch des oberen Maastales (Valée de la Meuse). Von Namur aus werden Flussfahrten auf der Maas bis nach Dinant und auf der Sambre angeboten. Anlegestelle ist der Pointe de Grognon. Die Stadt selbst wird durch die Zitadelle beherrscht, die man mit einer Seilbahn, mit dem Bus und zu Fuß erreichen kann und die eine der mächtigsten Festungen Europas ist. Neben einem Rundgang zu Fuß kann man mit einem Touristenzug die wichtigsten Punkte anfahren. Sehenswert in Namur ist auch der Kirchenschatz des Klosters Oignies, der im ehemaligen Kloster der Schwestern von Notre-Dame aufbewahrt wird.

Nivelle

Nivelle, das im Zweiten Weltkrieg stark zerstört wurde, hat damals viele der kunsthistorischen Schätze verloren. Das berühmteste Bauwerk der Stadt ist die Kirche Collégiale Sainte-Gertrude, die zu den kostbarsten Zeugnissen römischer Baukunst in Belgien zählt. Der an die Kirche angrenzende Kreuzgang stammt aus dem 13. Jahrhundert. 17 Kilometer nördlich von Nivelles liegen die Ruinen der Zisterzienserabtei von Villers-la-Ville, die einen Ausflug lohnen.

Nordbelgien

Ein Besuch Flanderns ist eine Reise durch eine ganze Reihe von Kunst- und Kulturstädten, die eine reiche Vergangenheit und ein einzigartiges kunsthistorisches Erbe besitzen. In Städten wie Brügge, Gent, Antwerpen, Leuven oder Mechelen kann man schon den ein oder anderen Urlaubstag verbringen. Neben Kultururlaub ist in Flandern aber auch Bade- und Erholungsurlaub möglich. Die 67 Kilometer lange Nordseeküste ist bekannt für ihre reine und jodreiche Luft. Die Badeorte, wie beispielsweise Ostende oder De Panne bieten Entspannung und Erholung, aber auch Sport, Spiel und Unterhaltung. De Panne besitzt bei Ebbe den breitesten Strand der gesamten belgischen Küste, der bis nach Nieuwpoort reicht. Westlich von De Panne erstreckt sich das staatliche Naturschutzgebiet der Dünen von Westhoek. Auf den Wanderungen durch das Gebiet sind Hermeline, Marder und Kaninchen zu sehen.

Südbelgien (Wallonien)

In Wallonien zu dem die Provinzen Lüttich, Luxemburg, Namur, Hennegau und der südliche Teil Brabants gehören, ist der überwiegende Teil der Einwohner französischsprachig. Im Osten hat sich an der Grenze zu Deutschland eine kleine deutschsprachige Minderheit gehalten. Städten wie Nivelles, Tournai, Namur und Lüttich (Liège) lohnen mit ihren Kulturschätzen in jedem Fall einen Besuch.

Reisehinweise

Am 22. März 2016 wurden am Flughafen Zaventem (BRU) und in der U-Bahnstation Maelbeek in Brüssel Terroranschläge verübt. Am 20. Juni 2017 kam es zu einem Anschlagsversuch am Brüsseler Zentralbahnhof. Reisenden in Brüssel wird empfohlen wachsam zu sein, größere Menschenansammlungen zu meiden und den Weisungen der Sicherheitskräfte Folge zu leisten.

Weitere Informationen zur Sicherheitslage in Belgien sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

In Brüssel kommt es vermehrt zu Taschendiebstahl und Kleinkriminalität. Es wird daher zu Vorsicht geraten, insbesondere auf belebten Plätzen, in Metrostationen und in der Nähe von viel besuchten Sehenswürdigkeiten und Bahnhöfen.

Seit Januar 2006 besteht am Arbeitsplatz und in allen öffentlichen Gebäuden Rauchverbot, wobei es den Betrieben frei gestellt ist, getrennte Raucherräume einzurichten. Am 1. Januar 2007 wurde das Rauchverbot auf Restaurants erweitert. Rauchen ist hier nur noch in Raucherräumen erlaubt, in denen jedoch nur Getränke und keine Speisen serviert werden dürfen.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

PDF-Download (Länder-Information)

Reisedokumente Personal- oder Reisepass

Für diese Reise benötigen deutsche Staatsbürger einen gültigen  Personalausweis oder Reisepass. Ohne gültige Ausweisdokumente kann die Reise nicht angetreten werden.

Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
Belgische Juwelen
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
25
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