Schweiz: Keine Frage, wo Sie sind, ist oben!

Exklusive Rundreise mit Übernachtung auf dem Pilatus

Pilatusbahn mit Blick auf den Vierwaldstättersee © Pilatus-Bahnen AG, swiss-image.com, Urs Wyss Ihr Reiseverlauf St. Gallen © Switzerland Tourism, swiss-image.ch Blick auf die Säntis © pixelio.de Glacier Express bei Disentis © Rhätische Bahn, swiss-image.ch, Tibert Keller Zermatt mit Matterhorn © Switzerland Tourism, swiss-image.ch, Christof Sonderegger Gornergrat © pixelio.de, Bernd Deschauer Blick auf Interlaken zwischen Thuner- und Brienzersee © Interlaken Tourismus, swiss-image.ch, Mike Kaufmann Bern © Bern Tourismus, swiss-image.ch, Terence du Fresne Kleine Scheidegg © Switzerland Tourism, Christof Sonderegger Luzern Panorama Altstadt © Luzern Tourismus AG, swiss-image.ch Pilatusbahn - die steilste Zahnradbahn der Welt © Pilatus Bahnen AG, swiss-image.ch, Terence du Fresne Panoramaterrasse auf dem Pilatus © Pilatus Bahnen AG, swiss-image.ch, Christian Perret Blick vom Pilatus © Luzern Tourismus, swiss-image.ch, Christian Perret

Jede Wette: In diesem Urlaub werden Sie ganz sicher obenauf sein! Und das liegt nicht nur daran, dass Sie die schönsten Berggipfel und -pässe der Schweiz erklimmen werden, sondern auch am vielfältigen Rahmenprogramm dieser neuntägigen Rundreise durch die Schweiz.

Aber beginnen wir am Anfang: Jeder Bergsteiger führt ein Gipfelbuch, in dem er über Jahre und Jahrzehnte jene Gipfel einträgt, die er bereits bezwungen hat. Zur Bergsteigerehre gehört, dass hier nur gilt, was zu Fuß erstiegen wurde. Zu unserem Ehrgeiz allerdings, Ihnen einen bequemeren Weg auf jene Gipfel, Pässe und Hochplateaus zu ebnen, die in den ewigen "Gipfelbuchcharts" ganz oben stehen.

Ihr zusätzlicher Reiz: Viele unserer Transportmittel auf dem Weg nach oben, wie Zahnrad- und Drahtseilbahnen, halten Rekorde hinsichtlich Steilheit, Länge oder technischer Raffinesse. Sie meinen, auf dieser Reise könnten Ihnen die Knie weich oder die Luft zu dünn werden? Keine Angst, wir präsentieren Ihnen die Schweiz "barrierefrei" und sorgen zwischen den Gipfelstürmen immer wieder für Highlights im Flachland. Sie besuchen die Städte St. Gallen, Zermatt und Luzern, haben Zeit für einen Rundgang in der Bundesstadt Bern und machen von Interlaken aus einen Abstecher an den Vierwaldstättersee.

Der abschließende Höhepunkt dauert übrigens eine ganze Nacht, denn Ihr letztes Hotel steht auf dem Pilatus, von wo aus Sie die sternenbeschienene Bergwelt genießen können.  

Überzeugen Sie sich selbst - hier geht´s zum Videoclip der Gornergratbahn:

  • Hotel in Zermatt am Fuße des Matterhorns
  • Fahrt auf Säntis, Gornergrat, Kleine Scheidegg und Pilatus
  • Besuch von Bern mit Gurtenbahnfahrt auf Berner Hausberg

Programm

1. Tag: Anreise nach Feldkirch

Am Vormittag beginnt Ihre Reise zu den schönsten Bergen der Schweiz mit der Anreise in das Dreiländereck Schweiz-Österreich-Liechtenstein. Im gemütlichen 4*-Hotel Weisses Kreuz werden Sie herzlich in Empfang genommen.

2. Tag: St. Gallen – Säntis

Zwischen Bodensee und Säntis schmiegt sich die idyllische Stadt St. Gallen in ein grünes Hochtal. Bei einem geführten Rundgang entdecken Sie in der Altstadt architektonische Meisterwerke und spüren das besondere Flair der Weltkulturerbestadt. Diesen Titel verdankt St. Gallen seinem Stiftsbezirk, dessen barocke Kathedrale auch das Wahrzeichen der Stadt ist.

Anschließend steht Ihre erste Bahnfahrt auf dem Programm. Von der Schwägalp aus, erschließt die Säntis-Schwebebahn seit 1935 den "Hausberg der Appenzeller". Bei schönem Wetter können Sie vom Gipfel aus in sechs verschiedene Länder blicken: Schweiz, Deutschland, Österreich, Liechtenstein, Frankreich und Italien. 

3. Tag: Andermatt – Furkapass / Glacier Express – Täsch – Zermatt

Mit dem Reisebus starten Sie heute zu einer veritablen Schweizrundreise. Über Disentis erreichen Sie Andermatt. Nach einem kurzen Aufenthalt geht es über den Furkapass mit Blick auf den Rhonegletscher nach Brig und schließlich nach Täsch.

Alternativ bieten wir Ihnen die Möglichkeit zur Fahrt mit dem Glacier Express (fakultativ, bitte mit Buchung reservieren). Von Tiefencastel aus reisen Sie im 2. Klasse Panoramawagen des "langsamsten Schnellzuges der Welt" durch ein Stück reiner Natur nach Andermatt (max. 30 Personen). Hier steigen Sie wieder in Ihren Reisebus und fahren nach Täsch.

Per Zug gelangen Sie von Täsch ins autofreie Zermatt am Fuße des Matterhorns. Ihr Gepäck wird für Sie ins Hotel nach Zermatt transportiert, sodass Sie die Zugfahrt unbeschwert genießen können. Vom Bahnhof geht es per pedes weiter zu Ihrem 3*-Hotel.

4. Tag: Gornergrat

Genießen Sie diesen Tag im Zentrum von 29 Viertausendern. Direkt in Zermatt untergebracht, können Sie sich den Tag frei einteilen. Höhepunkt wird Ihre Fahrt mit der Gornergratbahn. Täglich im 24-Minuten-Takt erklimmt die Bahn die 9.339 Meter lange Strecke zum Gornergrat, über eindrucksvolle Brücken, durch Galerien und Tunnel. Die Bahntrasse verläuft inmitten von idyllischen Wäldern und Alpwiesen, vorbei an Steinschluchten und Gebirgsseen. Vom Gornergrat auf 3.089 Metern Höhe erscheinen die majestätischen Bergriesen, allen voran das Matterhorn, zum Greifen nahe.

5. Tag: Zermatt – Täsch – Grimselpass – Interlaken

Aus dem autofreien Zermatt geht es per Bahn wieder zurück nach Täsch. Hier erwartet Sie bereits Ihr Reisebus. Durch das Mattertal fahren Sie nach Visp und entlang des Aletschhorns bis nach Oberwald. Über den Grimselpass (2.165 Meter) erreichen Sie Innertkirchen und schließlich den Brienzersee. Entlang des Sees geht es nach Interlaken, wo wir das 3*-Hotel "Carlton Europe" für die nächsten drei Nächte für Sie reserviert haben.

Sollten die Pässe auf Grund schlechten Wetters nicht befahrbar sein, wird die Fahrstrecke durch den Reiseleiter umgestellt. Sie fahren dann über den Genfersee nach Interlaken.

Am Nachmittag haben Sie ein wenig Freizeit, um Interlaken, das Tor zur Jungfrau, auf eigene Faust zu entdecken. Zwischen Thuner- und Brienzersee gelegen, überragt vom Dreigestirn Eiger-Mönch-Jungfrau, ist Interlaken schon immer ein Traumziel für Urlauber gewesen. Überzeugen Sie sich selbst vom Erholungswert dieses idyllischen Städtchens! 

6. Tag: Bern – Gurtenbahn

Nach dem Frühstück unternehmen Sie einen Ausflug nach Bern. Sie erkunden die Bundesstadt während einer Stadtführung. Neben dem Münster und dem bekannten Zeitglockenturm bezaubert die Stadt mit über 100 Springbrunnen und durchgehenden Laubengängen. Das Wappentier der Stadt und des gleichnamigen Kantons finden Sie im Bärengraben, der weltweit einzigartig ist.

Mit der Gurtenbahn fahren Sie hinauf auf den Hausberg Berns. Mit knapp 860 Metern ist der Gurten Ihre kleinste Gipfeleroberung. Für die Berner ist er Rückzugs- und Begegnungsort zugleich. Genießen Sie die Panoramasicht auf die Stadt, spazieren Sie durch den großzügigen Park mit seinen schattenspendenden Bäumen und steigen Sie auf den 23 Meter hohen Aussichtsturm. Mithilfe der Panoramatafel können Sie die umliegenden Berge benennen und mit etwas Glück reicht Ihr Blick bis zu Eiger, Mönch und Jungfrau.

7. Tag: Kleine Scheidegg – Jungfraujoch (fakultativ)

Heute haben Sie die Gelegenheit "on Top of Europe" zu stehen. Mit der Zahnradbahn Wengernalpbahn reisen Sie von Lauterbrunnen auf die Passhöhe Kleine Scheidegg (2.061 Meter). Als Pass zwischen dem Lauterbrunnen- und dem Grindelwaldtal liegt die Kleine Scheidegg unmittelbar am Fuße der berühmten Eigernordwand. Hier treffen sich Eigernordwandbesteiger und Ausflügler aus aller Welt. Die Kleine Scheidegg ist Ausgangspunkt für viele wunderbare Wanderungen und für die einzigartige Fahrt mit den Jungfraubahnen. In einer typischen Gastwirtschaft werden Sie zu Mittag essen. Dann überlassen wir Ihnen die Wahl, ob Sie eine Wanderung unternehmen oder mit der Jungfraubahn zum höchsten Bahnhof Europas fahren (fakultativ).

Schnee und Eis sind auf dem Jungfraujoch ganzjährig garantiert. Spazieren Sie im ewigen Schnee über das auf 3.454 Metern Höhe befindliche Plateau, statten Sie dem Eispalast einen Besuch ab und lassen Sie sich von den umgebenden Bergen und der hochalpinen Natur inspirieren.

Von der Kleinen Scheidegg geht es am Nachmittag über Grindelwald zurück nach Interlaken/ Ost, wo Sie erneut im "Carlton Europe" übernachten. 

8. Tag: Interlaken – Brünigpass – Luzern – Pilatus

Von Interlaken starten Sie zum Ausflug an den Vierwaldstättersee. Über den Brünigpass und entlang zahlreicher Seen erreichen Sie Luzern. Diese Stadt mit ihrer einzigartigen Lage direkt am Vierwaldstättersee und umgeben von hohen Bergen ist einer der bezauberndsten Orte in der Schweiz. Allseits bekannt ist das Panorama der Stadt mit Kapellbrücke und Wasserturm. Schlendern Sie durch die engen Gassen und entspannen Sie am Ufer des Vierwaldstättersees.

Krönender Abschluss dieser Reise wird Ihre Übernachtung in 2.132 Metern Höhe. Die Seilbahn bringt Sie von Kriens auf die Pilatus-Höhe. Von hier aus bieten sich unglaubliche Ausblicke auf den Vierwaldstättersee und die Berge der Zentralschweiz. Die Nacht verbringen Sie in der Ruhe der einmaligen Bergwelt des Pilatus im 3*-Hotel "Bellevue". Verpassen Sie nicht, einen Blick auf den Sternenhimmel zu werfen. Nirgendwo leuchten die Sterne schöner als in den Bergen!

Sollte die Bergfahrt und damit eine Übernachtung auf dem Pilatus aufgrund schlechter Wetterverhältnisse nicht möglich sein, haben wir ein 3*-Hotel in Luzern für die Übernachtung vorgesehen.

9. Tag: Heimreise

Traumhaft schöne Sonnenaufgänge machen Übernachtungen auf dem Pilatus zu einem unvergesslichen Erlebnis. Nach dem Frühstück geht es mit der steilsten Zahnradbahn der Welt talwärts bis nach Alpnachstad. Von hier aus treten Sie mit schönen Erinnerungen an die majestätischen Berge der Schweiz Ihre Fahrt in die Heimat an.

ab 1711 
CH-DA02 Buchungsanfrage

Beförderung

  • Transfer ab/an Haustür
  • Fahrt im modernen Reisebus

Hotels & Übernachtung

  • 2 Übernachtungen im 4*-Hotel Weisses Kreuz in Feldkirch
  • 2 Übernachtungen in einem 3*-Hotel in Zermatt
  • 3 Übernachtungen im 3*-Hotel Carlton Europe in Interlaken
  • 1 Übernachtung im 3*-Hotel Bellevue auf dem Pilatus (oder bei schlechtem Wetter in einem 3*-Hotel in der Region Vierwaldstättersee)
  • 8 x Frühstück als Büfett
  • 8 x Abendessen im Hotel
  • 1 x Mittagessen auf der Kleinen Scheidegg
  • 1 x Lunchpaket am Anreisetag

Ausflüge & Besichtigungen

  • Stadtrundgänge: St. Gallen, Bern und Luzern mit örtlichem Reiseleiter
  • Berg- und Talfahrt mit der Säntis-Schwebebahn
  • Bahnfahrt Täsch-Zermatt-Täsch
  • Berg- und Talfahrt mit der Gornergratbahn
  • Berg- und Talfahrt mit der Gurtenbahn
  • Bergfahrt auf Kleine Scheidegg ab Lauterbrunnen, Talfahrt bis Grindelwald (oder umgekehrt)
  • Bergfahrt mit Seilbahn auf Pilatus, Talfahrt mit Zahnradbahn (oder umgekehrt)

Sonstiges 

  • Gepäckservice Täsch – Hotel in Zermatt – Täsch
  • 1 Reisetaschenbuch pro Buchung
  • SZ-Reiseleitung

Schweiz

Karte Schweiz
Zürichsee

Geschichte/Politik

Vom 8. bis 4. Jh. vor Chr. wanderten die Kelten, Vorfahren der Helvetier, in das Gebiet der heutigen Schweiz ein, ab 58 vor Chr. wurden deren Siedlungsgebiete (Mittel- und Westschweiz) und die der Räter (Ostschweiz) zu römischen Provinzen.

Nachdem im 5. Jh. nach Chr. auch Alemannen und Burgunder im Gebiet der heutigen Schweiz lebten, und im 6. Jh. nach Chr. ein Großteil des Gebietes von den Franken beherrscht wurde, fiel 890 der Westen an das Königreich Burgund, der übrige Landesteil an das Herzogtum Schwaben. 1231 konnte Uri von Kaiser Friedrich II (1194-1250) die Reichsunmittelbarkeit erwerben.

1291 wurde zwischen Uri, Schwyz und Unterwalden der sog. "Ewige Bund" zur Verteidigung gegen habsburgische Gebietsansprüche geschlossen. Diese "Urkantone" besiegten die Habsburger in der Schlacht am Morgarten. In den kommenden 200 Jahren erweiterte sich der Bund kontinuierlich, setzte sich gegen die Widersacher durch und löste sich 1499 vom Heiligen Römischen Reich. Das nun folgende Reformationszeitalter stand unter dem Zeichen gewaltsamer Auseinandersetzungen zwischen Protestanten und Katholiken. Die beiden bedeutenden Schweizer Reformatoren waren Johannes Calvin (1509-1564, französischsprachige Schweiz) und Huldrych Zwingli (1484-1431, Zürich, Basel und Bern). Genf wurden Zentrum des Calvinismus. Der Westfälische Friede (1648), der den 30jährigen Krieg beendete, garantierte der Schweiz volle Souveränität, der fehlende Zusammenhalt zwischen zwischen den Kantonen führte jedoch regelmäßig zu Konflikten.

1798 fiel Napoleon Bonaparte (1769-1821) in die Schweiz ein und erklärte sie zur "Helvetischen Republik". Sie erhielt die erste Verfassung nach französischem Vorbild. Die neue Konstitution von 1803 stellte die Einheit der 13 alten Kantone wieder her, zugleich kamen das Gebiet um Graubünden sowie fünf ehemalige Untertanengebiete (Aargau, Thurgau, Tessin, Waadt und St. Gallen) als Kantone hinzu. Ihre Anzahl erhöhte sich 1814 auf 22 (Genf, Wallis, Neuenburg), 1974/75 wurde der Kanton Jura nach einer regionalen Abstimmung geschaffen. Auf dem Wiener Kongress 1814/15 wurde der Schweiz Neutralität gewährt, 1848 gab sich die Schweiz eine bundesstaatliche Verfassung. Trotz Mobilmachung des Heeres im 1. Weltkrieg wurde die Neutralität der Schweiz respektiert. 1924 schloss die Schweiz eine Zollunion mit Liechtenstein. Im 2. Weltkrieg blieb das Land ebenfalls neutral, war aber großem außenpolitischem Druck seitens des Deutschen Reiches ausgesetzt.

Die Eidgenossenschaft wurde 1945 zwar kein UNO-Mitglied, beteiligte sich aber an anderen internationalen Organisationen. 1960 war sie Gründungsmitglied der EFTA, 1963 folgte der Beitritt zum Europarat und 1966 zum internationalen Zollabkommen GATT (ab 1995 Welthandelsorganisation WTO). 1992 wurde per Volksabstimmung der Beitritt zum Internationalen Währungsfond (IWF) und zur Weltbank beschlossen. Eine Mitgliedschaft in der EU lehnte die Bevölkerung in einem Referendum ab.

1998 wurden die bilateralen Verträge zwischen der Schweiz und der EU abgeschlossen. 1999 erfolgte eine Revision der Schweizer Bundesverfassung, die am 1. Januar 2000 in Kraft trat. Ebenfalls im Jahr 2000 nahm das Volk die bilateralen Verträge zwischen der Schweiz und der EU an. 2002 trat die Schweiz der UNO bei, 2005 erfolgte im Rahmen der bilateralen Abkommen mit der EU die Zustimmung des Volkes zu den Abkommen von Schengen und Dublin.

Wirtschaft

Die Schweiz hat sich, obwohl Rohstoffe fast ganz fehlen, zu einer wichtigen Industrienation entwickelt. In ihrer Industrie sind 24 Prozent aller Beschäftigen tätig. Hauptsächlich wird in der Metall- und Maschinenbranche gearbeitet. Die Spezialität: Präzisionsinstrumente. Den zweiten Platz belegt die chemisch-pharmazeutische Industrie. Als bekanntester Industriezweig gilt jedoch die Uhrenherstellung, bei der nun auch immer mehr die Mikroelektronik Bedeutung gewinnt.

Die Landwirtschaft wird sehr gepflegt. Etwa auf einem Viertel der Gesamtfläche wird angebaut, zum größten Teil Futter für das Vieh, aber auch Getreide wie Hafer, Gerste und Weizen, dazu Mais, Zuckerrüben und Kartoffeln. An den Ufern der Seen liegen zum Teil weite Rebkulturen. Im Bergland und in den Alpen spielt die Viehzucht eine große Rolle und mit ihr die Milchwirtschaft.

Der Tourismus ist seit vielen Jahrzehnten ein zuverlässiger und wichtiger Wirtschaftszweig.

Vegetation

Bis zu 600 oder 800 m findet man vor allem Laub- und Mischwald, im Tessin auch Feigen-, Mandel-, Lorbeerbäume und Zypressen sowie ausgedehnte Weinpflanzungen. Höher in den Bergen folgt bis etwa 1.200 m der Berglaubwald mit Eiche und Buche, Ahorn und Esche. Weiter oben wächst Nadelwald: Tannen, Kiefern, Fichten, Lärchen, Zirbeln. Die Waldgrenze liegt bei 1.600 bis 2.300 m. Darüber sind Legföhren und Alpenrosen verbreitet, aber auch Alpwiesen, die für die Viehzucht wichtig sind.

Tierwelt

In den Bergregionen sieht man Gämsen und Murmeltiere, Alpenhasen und Rothirsche, Auer- und Birkhühner, aber auch Bergdohlen, Steinadler und Lämmergeier. Luchse und Steinböcke, die einst hier zu Hause waren, hat man wieder eingebürgert.

Karte Schweiz
Zürich

Kulinarisches

Über die Schweizer Küche lässt sich Vieles und Gutes sagen - vorausgesetzt, man ist sich darüber klar, was darunter zu verstehen ist. Es gibt zwei Arten von Schweizer Küche: die angestammte und die dazugelernte. Als Bergland ist die Schweiz landwirtschaftlich nicht so gesegnet wie andere Länder. Auf den Almen weidet vor allem Vieh. Darum gibt sich die urschweizer Küche vor allem mit schlichten, aber herzhaften Fleisch- und Milchprodukten ab. Das sind kalorienreiche Suppen, Käsegerichte, Dörrfleisch und Würste. Dazu kommt eine Vielfalt an Brot, Kuchen und Desserts. Die vielen Käsesorten und auch die mannigfaltigen Würste zeigen unverwechselbaren Charakter: herb und verlässlich.

Dies also gehört zur urschweizerischen Küche - dazu aber noch manches andere. Zum Beispiel das Frühstück, wie es in manchen Bergdörfern noch heute üblich ist: Grütze oder Haferbrei, geräucherter Speck, Milchkaffee und Rösti. Die Rösti sind eine Spezialität, die erfunden wurde, um so viele Kohlehydrate und Fett in einer Pfanne zu vereinigen, wie nur möglich ist: Rohe oder angekochte Kartoffeln werden gerieben und mit gehackten Zwiebeln so lange fest in brutzelnde Butter gedrückt, bis dieser Kartoffelpfannkuchen braun ist. Die Berner Platte ist ebenfalls ein Gericht aus der guten alten Zeit: Zahlreiche Fleisch- und Wurstsorten, die mit Sauerkraut und Bohnen serviert werden. Aber die Schweiz ist ja gleichzeitig ein Land, das seit Jahrhunderten vom Tourismus lebt. Hoteliers und Restaurateure haben es daher verstanden, Rezepte aus aller Welt (vor allem aus Frankreich und Italien) zu importieren und mit Schweizerischer Sorgfalt dem heimischen Speisezettel anzupassen. Deshalb findet man überall auch eine hochklassige (und hochpreisige) Gourmet-Küche.

Die bekanntesten Schweizer Weine kommen aus dem Wallis - vor allem der weiße Fendant und der rote Dòle. Aber auch im Waadtland, am Neuenburger- und Bielersee wachsen edle Reben.

Sitten und Gebräuche

Ein vielseitiges Land wie die Schweiz bringt eine Vielfalt an Typen hervor. Dennoch haben sie bei aller Verschiedenheit eine Reihe ausgeprägter Züge gemeinsam. Zum Beispiel: die Zuverlässigkeit. "Der Schweizer Eigenschaft ist nachbarliche Freundlichkeit und in der Not Standhaftigkeit", sagte Johann Fischart schon im 16. Jahrhundert. Zum Beispiel auch: Vernunft. Ein Schweizer bewegt sich vernünftig, spricht vernünftig, handelt vernünftig. Zum Beispiel schließlich: das Selbstbewusstsein. Ein Volk, das seit Jahrhunderten mit seiner Lebensart Erfolg hat, wird selbstsicher. Gipfel der nationalen Selbstsicherheit ist die Tatsache, dass jeder Schweizer zu Hause sein Militär-Gewehr im Schrank hat.

Souvenirs

Das Schweizer Heimatwerk hat in mehreren Städten und touristischen Orten Ausstellungsräume eingerichtet. Dort wird gezeigt, was an Souvenirs interessant sein kann: hölzerne Gefäße und Bestecke, Holzschnitzereien und Spieldosen, Trachtenpuppen, Keramik, Bergkristalle und ähnliches. Ein kostbareres Souvenir ist eine original Schweizer Uhr, ein originelles eines der roten Schweizer Armeemesser, die zahllose Klingen haben und die es fast überall zu kaufen gibt.

Karte Schweiz
Klimadiagramm

Klimainformationen

Das Klima in der Schweiz ist auf Grund der unterschiedlichen Höhenlagen in den einzelnen Gebieten sehr unterschiedlich.

Nord- und Nordwest-Schweiz: Im Sommer ist das Klima in diesen Gebieten gemäßigt. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen zwischen 15 bis 20°C. In den Wintermonaten fällt das Thermometer im Durchschnitt auf Temperaturen von 0°C bis -2°C.

Schweizer Alpen: Die durchschnittlichen Temperaturen im Sommer und Winter liegen unter denen der Nordschweiz. Durch die Höhenlage bedingt kann man fast das ganze Jahr über - von Ausnahmen abgesehen - mit Sonne rechnen.

Südschweiz - Tessin: Diese Gegend hat fast Mittelmeerklima. Im Sommer ist es sehr warm und sonnig, die Winter sind mild und es scheint ebenfalls sehr viel die Sonne.

Beste Reisezeit

Sommer - Mai bis September; Winter - Dezember bis März.

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Zürichsee

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Keine.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Die Schweiz ist malaria-frei.

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Zürichsee

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Schweizer Franken (sfr)

1 Schweizer Franken = 100 Rappen bzw. 100 Centimes.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 1,06 sfr

1 US-$ = ca. 1,00 sfr

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Umtausch: In Banken, an Flughäfen und den meisten Bahnhöfen kann man bis spätabends Geld wechseln. Banken erheben zumeist eine Umtauschgebühr von etwa 5 Prozent.

Geschäfte (u.a. die meisten Hotels, einige Restaurants und Souvenirshops) im ganzen Land akzeptieren auch den Euro. Wechselgeld erhält man aber stets in Schweizer Franken zum aktuellen Tageskurs zurück.

Internationale Kreditkarten: Ja - Kreditkarten sind in der Schweiz nicht so weit verbreitet wie z.B. in den USA oder Großbritannien, Euro-/MasterCards und Visa werden aber von größeren Hotels und Geschäften meist akzeptiert.

Geldautomat: Ja - Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Logo) und Kreditkarten werden generell akzeptiert.

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Zürichsee

Auskunftstellen

Schweiz Tourismus
Rossmarkt 23
60311
Frankfurt/M.
Schweiz Tourismus
Postfach 16 07 54
60070 Frankfurt/M.
(00800) 100 200 31 kostenlos
(00800) 100 200 29 kostenlos
www.myswitzerland.com
info@myswitzerland.com
(kein Publikumsverkehr, nur telefonische oder schriftliche Auskünfte)

Schweiz Tourismus
Tödistrasse 7
8002
Zürich
Schweiz Tourismus
Postfach 2077
8027 Zürich/Schweiz
(044) 288 12 05
(044) 288 11 11
www.myswitzerland.com
info@myswitzerland.com
(kein Publikumsverkehr, nur telefonische oder schriftliche Auskünfte)

Handelskammer Deutschland-Schweiz
Tödistrasse 60
8002
Zürich
(0041 44) 283 61 00
(0041 1) 283 61 61
www.handelskammer-d-ch.ch
auskunft@handelskammer-d-ch.ch
Mo bis Fr 8-17.30 Uhr

Internationale Handelskammer Schweiz
(Switzerland Chamber of Commerce)
Hegibachstrasse 47
8032
Zürich
Internationale Handelskammer Schweiz
Postfach 1072
8032 Zürich/Schweiz
(0041 44) 421 34 88
(0041 44) 421 34 50
www.handelskammer-d-ch.ch
info@icc-switzerland.ch

Botschaften und Konsulate

Schweizerische Botschaft
Otto-von-Bismarck-Allee 4 A
10557
Berlin
(0 30) 391 10 30
(0 30) 390 40 00
www.eda.admin.ch/deutschland
ber.vertretung@eda.admin.ch
Mo bis Fr 9-12; telefonische Auskünfte 8-12.30, 13.30-17 Uhr
Geschäftsbereich der Konsularabteilung:
Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen

Schweizerisches Honrorarkonsulat
Hillmannstraße 20
(Besuchereingang: Swisshotel Hillmann Passage)
28195
Bremen
(0 30) 391 10 30
(04 21) 62 00 02 72
www.konsulat-schweiz.de
ber.vertretung@eda.admin.ch
nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Schweizerisches Honrorarkonsulat
Könneritzstraße 11
01067
Dresden
(03 51) 43 83 29 91
(03 51) 43 83 29 90
www.konsulat-schweiz.de
dresden@honrep.ch
nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Schweizerisches Honrorarkonsulat
Kasernenstraße 40
40213
Düsseldorf
(02 11) 86 93 97 79
(02 11) 86 93 97 70
www.konsulat-schweiz.de
duesseldorf@honrep.ch
nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Schweizerisches Honrorarkonsulat
Theodor-Ludwig-Straße 26
79312
Emmendingen
(076 41) 92 41 20
(076 41) 92 41 12
www.konsulat-schweiz.de
freiburgbr@honrep.ch
Mo bis Fr 8-12 Uhr
(keine Visumerteilung)
(nur Regierungsbezirk Freiburg; ist dem GK Stuttgart angeschlossen)

Schweizerisches Honrorarkonsulat
Placidus-Muth-Straße 1
90443
Erfurt
(03 61) 223 31 23
(03 61) 223 31 24
www.konsulat-schweiz.de
erfurt@honrep.ch
Di, Mi und Fr 9-12.30 Uhr
(keine Visumerteilung)

Schweizerisches Generalkonsulat
Zeil 5/5. OG
60313
Frankfurt/M.
(0 69) 17 33 89
(0 69) 170 02 80
www.konsulat-schweiz.de
fra.vertretung@eda.admin.ch
Mo bis Fr 9-12 Uhr oder nach telefon. Vereinbarung
Telefon. Auskünfte: Mo bis Do 8-12.30 Uhr, 13.30-17 Uhr, Fr 8-12.30, 13.30-15.30 Uhr

Schweizerisches Honrorarkonsulat
Flughafenstraße 1-3
Gebäude 245
22335
Hamburg
(0 40) 50 75 29 90
(0 40) 50 75 29 30
www.konsulat-schweiz.de
hamburg@honrep.ch
nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Schweizerisches Generalkonsulat
Prinzregentenstraße 20 (2. OG)
80538
München
(0 89) 28 05 79 61
(0 89) 286 62 00 (Mo bis Do 8-17, Fr 8-15 Uhr)
www.konsulat-schweiz.de
mun.vertretung@eda.admin.ch
Mo bis Fr 9-12 Uhr oder nach telefon. Vereinbarung

Schweizerisches Honrorarkonsulat
c/o Stiftung Staatstheater Nürnberg
Richard-Wagner-Platz 2-10
90443
Nürnberg
(09 11) 231 25 22
(09 11) 231 35 23, 231 35 75
www.konsulat-schweiz.de
nuernberg@honrep.ch
Mo bis Fr 10-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Schweizerisches Generalkonsulat
Hirschstraße 22 (Eingang Neue Brücke)
70173
Stuttgart
(07 11) 22 29 43 22
(07 11) 222 94 30
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stu.vertretung@eda.admin.ch
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Telefon. Auskünfte Mo bis Do 9-12.30, 13.30-16 Uhr, Fr 9-12.30, 13.30-15.30 Uhr

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Amtsbezirk: Kantone Schwyz, Zürich
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Bern

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Zürich

Sehenswertes

Bern

Die verträumte Hauptstadt der Schweiz ist ein städtebauliches Kleinod, wie es in Europa nur noch wenige gibt. Sieben Kilometer Laubengänge, Blumen an allen Fenstern, Brunnen und Türme, Gassen und Brücken. Dazu das Münster - ein Hauptwerk der Schweizer Spätgotik. Und im Bärengraben leben wirklich und wahrhaftig die Wappentiere der Stadt: Bären.

Zürich

"Live it. Love it" lautet der Werbeslogan von Zürich, der größten Stadt der Schweiz. Und tatsächlich, ein Stadtbesuch in der Metropole mit der weltweit höchsten Lebensqualität ist ein Genuss, den man so schnell nicht vergisst. Die schöne Stadt ist voll von alter Geschichte und jungem Leben. Gleichzeitig ist Zürich auch das bedeutendste Wirtschaftszentrum der Schweiz mit Banken und Versicherungen sowie der nach New York, London und Tokio viertwichtigsten Börse der Welt und dem weltweit größten Goldumschlagplatz.

Die herrliche Lage Zürichs am nördlichen Ende des Zürichsees und die vielen schönen Wasser- und Grünflächen sind charakteristisch. Auf kleinstem Raum bietet Zürich und seine Umgebung sanfte Hügel, ruhige Wälder, ein imposantes Alpenpanorama, faszinierende Parkanlagen und saubere Wasserflächen. Als Städte in der unmittelbaren Umgebung laden unter anderem das idyllische Baden und das musische Winterthur mit vielen interessanten Museen zu Besuchen ein.

Daneben gibt es vielfältige kulturelle Genüsse auf den Bühnen für Musik, Oper, Ballett, Musical und Theater. Das Opernhaus gilt als eine der wichtigsten Opernbühnen überhaupt. 14 Theater und eine aktive freie Theaterszene, 30 Museen, ein renommiertes Kunsthaus, viele Galerien und Auktionshäuser machen Zürich zu einem kulturell attraktiven Reiseziel. Die Stadt ist übrigens mit seinen rund 50 Kinos auch ein Mekka für Cineasten.

All diese Vorzüge sorgten dafür, dass immer mehr Touristen Zürich besuchen. Über zwei Millionen Übernachtungen werden jährlich gezählt, von denen zwei Drittel von ausländischen Gästen getätigt werden. Dazu kommen circa 25 Millionen Tagestouristen. Auch sie sorgten mit ihrem Flair dafür, das Zürich sich in den letzten Jahrzehnten zu einer Kleinstadt mit Weltformat und nahezu mediterranem Touch entwickelt hat.

Basel

Basel beherbergt die älteste Universität des Landes und ist die kunstreichste Stadt der Schweiz. Es gibt ein Historisches Museum und das Kunstmuseum enthält eine der umfangreichsten und bedeutendsten Gemäldesammlungen Europas. In der Altstadt findet man bemerkenswerte historische Bauten; am schönsten ist das Münster aus dem 9. bis 15. Jahrhundert. Noch interessanter ist der Basler Zoo, einer der besten der Welt - mit prachtvollen Anlagen und fast sensationellen Zuchterfolgen.

Lugano

Eine liebenswürdige, heitere und elegante Stadt - Jahrmarkt der Eitelkeiten während der Saison, behaglich und versponnen zu anderen Jahreszeiten. Dreierlei lohnt sich auf jeden Fall. Erstens: eine Schifffahrt, denn der verwinkelte Luganer See ist erstaunlich vielseitig. Zweitens: die Seil- und Zahnradbahnfahrten auf den Monte Generoso, den Monte Bré oder den Monte San Salvatore - der Aussicht wegen. Drittens: nach Gandria, Morcote oder in eines der anderen Fischerdörfer am See zu fahren, sich in ein "Grotto" zu setzen (das sind, trotz des Namens, keine Grotten, sondern weinüberwachsene Gartenterrassen), Fisch zu essen und kühlen Wein zu trinken.

Schaffhausen

In dem ehedem reichsfreien Städtchen am Rhein findet man alte, wohlhabende Häuser, eine mächtige Rundfestung, die Albrecht Dürer entworfen hat, ein romanisches Benediktinerkloster (das jetzt eine Reihe von Museen beherbergt) und ein stilvolles Münster. Obwohl etwas außerhalb bei Neuhausen gelegen, ist die Hauptattraktion der Stadt der Rheinfall, Mitteleuropas breitester Wasserfall. Die Höhe, 21 m, ist schwindelerregend. Den schönsten Blick hat man entweder vom Schloss Laufen - man steigt durch den Schlosspark hinunter -, oder aus dem Motorboot, das beim Schloss startet.

Stein am Rhein

Die besterhaltenste, geschlossenste mittelalterliche Kleinstadt der Schweiz: Fachwerkbauten mit reich bemalten Häuserfronten, Erkern und Türmchen. Dazu blumengeschmückte Brunnen, eine romanische Stadtkirche und ein schönes Benediktinerkloster aus dem 11. bis 16. Jahrhundert. Selbst die mittelalterliche Burg fehlt nicht: Hohenklingen, auf einem Hügel nördlich der Stadt.

Genfer See

Genf ist eine elegante und internationale Stadt um Ufer des Sees gelegen. Der beste Aussichtsplatz, um auf ihn herabzuschauen, ist der Nordturm der Kathedrale St. Pierre.

Die zweite wichtige Stadt am Genfer See ist Lausanne. Hier steht die sehr alte Kathedrale, eines der bedeutendsten gotischen Bauwerke der Schweiz. Die Corniche de Lavaux, die am östlichen Ende der Stadt beginnt, führt nach Vevey. Wer dort fährt, hat vor sich den See und das vielgerühmte Montblanc-Massiv, hinter sich die Rebhänge mit den ebenso gerühmten Weinlagen.

Vierwaldstätter See

Durch Wilhelm Tell ist uns Alles dort wohlbekannt: die Rütli-Wiese (wo - laut Schiller - ein einig Volk von Brüdern beschworen wurde) und die hohle Gasse in Küssnacht. Es gibt eine Tells-Kapelle, eine Tells-Platte und in Altdorf neben einem Telldenkmal auch ein Tellspielhaus, in dem das Freiheitsdrama in Permanenz geboten wird. Denn in Altdorf geschah die Sache mit dem Apfelschuss. Der See besteht aus lauter Fjorden, an denen man vorbei fahren kann. Landschaftlich besonders interessant ist die Axenstraße. Am Nordufer des Sees steht der Rigi, der Schweiz berühmtester Aussichtsberg. Drei Bahnen führen hinauf, und oben in 1.800 m Höhe, findet man schöne Spazierwege.

Luzern liegt am See und ist eine der schönsten Schweizer Städte: teils alt und malerisch mit winkeligen Gässchen, teils sehr modern - mit großzügigen Fußgängerzonen. Mehrere Sehenswürdigkeiten gibt es, darunter zwei berühmte überdachte Holzbrücken (darunter die älteste Europas) nebst einem Wasserturm aus dem 13. Jahrhundert, und die Fahrt auf den 2.121 m hohen Pilatus - der Aussicht wegen: hinauf mit der Schwebebahn, zurück mit der Zahnradbahn.

Jura-Seen

Schön ist eine Fahrt auf den drei Jura-Seen (Murten-, Neuenburger- und Bieler See), die durch Kanäle raffiniert verbunden sind. Die See-Reise ist allerdings zeitraubend in ihrer Beschaulichkeit - und am Ufer sind das vornehme Neuchatel, das mittelalterliche Murten und das hübsche Biel.

Oberengadiner Seen

Sie liegen in einer Reihe: St. Moritzer See, Champferer, Silvaplaner und Silser See - teils still, teils belebt, sehr stimmungsvoll und von zahllosen Wanderwegen umgeben. Das Schönste an St. Moritz ist das Bewusstsein, dass hier beständig viele reiche und feine Leute anzutreffen sind, die sich fast so normal benehmen wie andere Menschen auch.

Matterhorn

Das Matterhorn ist so prominent, dass es sich zu seinen Füßen den störenden Autobetrieb verbittet: In Täsch endet die Straße. Nach Zermatt, dem Hauptort am Ende des Tals, fahren nur noch elektrische Schmalspurbahnen. Weiter, zum Matterhorn und in die anliegenden Berge, kommt man ohne Anstrengung: Es gibt rund 30 Bahnen und Lifte. Eine der schönsten Fahrten führt - per Zahnradbahn - auf den Felskamm über den Gornergletscher.

Eiger, Mönch, Jungfrau

Drei berühmte Berge sind es, die beisammen stehen: Eiger, Mönch und Jungfrau, die einen imposanten Anblick geben. Die Talstationen für eine Bahnfahrt auf die Kleine Scheidegg, den höchsten Bahnhof Europas, sind Grindelwald oder Lauterbrunnen. Von der Kleinen Scheidegg erreicht man mit einer Zahnradbahn sehr bequem das Jungfraujoch in 3.454 m Höhe. Von den einzelnen Bahnhöfen der Jungfraubahn aus kommt man zum Eigergletscher, zur Eigerwand und zum Eismeer in der Eigersüdwand. Auf dem Jungfraujoch schließlich findet man einen ganzen glazialen Unterhaltungspark: Sommerskimöglichkeiten, Schlittenfahrten mit Polarhunden, Skulpturen und Gänge im Eis und einen kompletten Eislaufplatz im Innern des Gletschers.

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Zürichsee

Reisehinweise

Zurzeit liegt kein Reisehinweis vor.

Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

KRIMINALITÄT: Im Allgemeinen ist die Kriminalitätsrate in der Schweiz sehr gering. In den Stadtzentren, an Bahnhöfen, auf Flughäfen und in öffentlichen Verkehrsmitteln kommt es allerdings in letzter Zeit vermehrt zu Kleinkriminalität in Form von Taschendiebstählen und Trickbetrug. Es sollten die üblichen Vorsichtsmaßnahmen gegen Kleinkriminalität getroffen und auf die Sicherheitshinweise der lokalen Polizei geachtet werden. Bei Reisen in Nachtzügen droht ebenfalls die Gefahr von Gelegenheitsdiebstählen. Deshalb sollte unbedingt auf verschlossene Zugabteile geachtet werden. Eine Verwicklung in Drogendelikte aller Art sollte vermieden werden.

RAUCHVERBOT: In der gesamten Schweiz ist das Rauchen in den meisten Restaurants und Bars sowie auch in geschlossenen öffentlichen Räumen, wie Kinos, Einkaufszentren oder Schulen, und Arbeitsräumen verboten. Es sind jedoch Ausnahmen möglich. So können gastronomische Einrichtungen mit einer Größe von weniger als 80 qm als Raucherlokale zugelassen werden. In größeren Lokalen können auch spezielle Raucherräume, sog. "Fumoirs", eingerichtet werden. 15 der 20 Schweizer Kantone haben jedoch schärfere Regelungen.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Karte Schweiz
Zürichsee

Einreise für Deutsche

Visumfrei für 90 Tage innerhalb von 6 Monaten. Notwendig sind: Gültiger Reisepass oder Personalausweis sowie ausreichende Geldmittel.

Landesdaten

Lage

Die Schweiz grenzt im Westen an Frankreich, im Norden an die Bundesrepublik Deutschland, im Osten an Liechtenstein und an Österreich und im Süden an Italien.

Fläche: 41.284 km².

Verwaltungsstruktur: 20 Kantone und 6 Halbkantone.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 7.96 Millionen

Städte:

Bern (Hauptstadt) ca. 123.800

Zürich ca. 371.600

Genf ca. 187.300

Basel ca. 167.500

Lausanne ca. 127.000

Winterthur ca. 101.000

Luzern ca. 77.200

St. Gallen ca. 72.900

Sprache

Es gibt vier Landessprachen: Deutsch, Französisch, Italienisch, Rätoromanisch.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit (kein Zeitunterschied).

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland und Österreich in die Schweiz ist 0041, die Vorwahl aus der Schweiz nach Deutschland 0049 und nach Österreich 0043. Die örtliche Vorwahl muss auch bei kommunalen Gesprächen immer mitgewählt werden. In der Schweiz sind Telefonkarten üblich, es gibt aber auch Münzapparate. Man bekommt die Karten bei der Post, an Kiosken und in vielen Geschäften.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 117; Unfallrettung 144 oder über die Polizei; Feuerwehr 118; aus dem Mobilfunknetz 112.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in der Schweiz von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .ch

Feiertage

Im Jahr 2017:

1. Januar (Neujahr)

14. April (Karfreitag)

17. April (Ostermontag)

25. Mai (Christi Himmelfahrt)

5. Juni (Pfingstmontag)

1. August (Tag der Eidgenossenschaft, Nationalfeiertag)

25. und 26. Dezember (Weihnachten)

Kantonal gibt es noch weitere Feiertage (halbtags oder ganztags frei). Am weitesten verbreitet sind:

2. Januar (Berchtoldstag)

6. Januar (Heilige Drei Könige)

1. Mai (Tag der Arbeit)

15. Juni (Fronleichnam)

15. August (Mariä Himmelfahrt)

1. November (Allerheiligen)

8. Dezember (Mariä Empfängnis)

26. Dezember (Stephanstag)

Die Hauptferienzeit geht von Anfang Juli bis Mitte August. Geschäftsleute sind häufig in der Februarferienwoche verreist

und daher bei unangemeldeten Besuchen nicht anzutreffen.

Öffnungszeiten

Geschäfte: Mo bis Fr 9-18.30 Uhr, Sa 8-17 Uhr; in den größeren Städten sind Geschäfte Mo bis Fr durchgehend 9-19/20 Uhr, samstags 9-17 Uhr geöffnet.

Banken: Mo bis Fr 9-16/18 Uhr.

Büros und Behörden: Mo bis Fr 8-12 Uhr, 14-17 Uhr (fast überall gleitende Arbeitszeit).

Post: Mo bis Fr 8-12, 14-17 Uhr, Sa häufig 8.30-11/12 Uhr.

Kleidung

Normale mitteleuropäische Kleidung. Reist man in die Berge, sollte man auf jeden Fall zu jeder Jahreszeit zusätzlich warme Kleidung mitführen.

PDF-Download (Länder-Information)

 

 

Reisedokumente Personal- oder Reisepass

Für diese Reise benötigen deutsche Staatsbürger einen gültigen  Personalausweis oder Reisepass. Ohne gültige Ausweisdokumente kann die Reise nicht angetreten werden.

Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Hinweis Höhenmeter (Schweiz)

Bitte beachten Sie, dass diese Reise in Höhen von etwa 2000 Metern führt.

Mit zunehmender Höhe nimmt der Luftdruck und entsprechend der Sauerstoff in der Einatmungsluft ab. Daher sollten Sie sich entsprechend gesund und fit fühlen. Der gesunde Körper verfügt über ausgezeichnete Anpassungsmechanismen, doch bei Herz-, Lungen-, Kreislauf oder Blutkrankheiten sollten Sie bitte Ihren Arzt konsultieren.

Mit zunehmender Höhe sinkt auch die Umgebungstemperatur. Deshalb ist auch im Hochsommer auf warme Kleidung zu achten. Wir empfehlen gerne das „Zwiebelprinzip" (T-Shirt, Pullover, Jacke). So können Sie Ihre Kleidung jederzeit unkompliziert der Umgebungstemperatur anpassen.

Schweiz - Währung

Bitte beachten Sie, dass in der Schweiz die Schweizer Franken (CHF) alleiniges Zahlungsmittel sind.

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
Schweiz: Keine Frage, wo Sie sind, ist oben!
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
25
  • auf/zu

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    Zustiegsorte:

  • auf/zu

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Kontaktieren Sie uns auch gerne telefonisch bei Gruppenanfragen: 0800 – 250 00 00 (Anruf kostenlos)

Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittskosten- und Reiseabbruchversicherung, sowie bei Auslandsreisen einer zusätzlichen privaten Auslandskrankenversicherung. Wir helfen Ihnen, den optimalen Versicherungsschutz für Sie zu finden. Uns zur Seite steht die Europäische Reiseversicherung (ERV).

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(inkl. Reiserücktrittsversicherung, Reiseabbruch-Versicherung, Reisekrankenversicherung mit medizinischer Notfallhilfe, RundumSorglos-Service, Reisegepäck-Versicherung)

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