Wunderbare Schweiz: Ob Sie es glauben oder nicht!

Blick vom Zürichsee in Richtung Altstadt Zürich © Switzerland Tourism, swiss-image.ch, Christof Sonderegger Ihr Reiseverlauf Grossmünster in Zürich © Switzerland Tourism, swiss-image.ch, Christof Schuerpf Kloster Einsiedeln © Switzerland Tourism, swiss-image.ch, Heinz Schwab Gotthard Panorama Express, Meienreussbrücke bei Wassen © Switzerland Tourism, swiss-image.ch, Alain Kalbermatten Gotthard Panorama Express, Blick auf Kirche Wassen © Switzerland Tourism, swiss-image.ch, Alain Kalbermatten Lugano © Switzerland Tourism, swiss-image.ch, Nico Schaerer Blick über Locarno und Lago Maggiore © italiafoto.com Centovallibahn © Swiss Travel System, Switzerland Tourism, swiss-image.ch, Marcus Gyger Schloss Chillon © Switzerland Tourism, swiss-image.ch, Markus Bluehler-Rasom Freddie Mercury Statue an der Uferpromenade in Montreux © Switzerland Tourism, swiss-image.ch, Markus Bluehler-Rasom Lausanne © Lausanne Tourisme, swiss-image.ch, B. H. Bissat Winzerdorf am Genfersee © Switzerland Tourism, swiss-image.ch, Marcus Gyger Golden Pass Classic © Golden Pass Compagnie du Chemin de Fer Montreux Oberland Bernois

Muss man an Wunder glauben, um Sie zu erleben? Die Antwort ist ein klares Jein, und wer das nicht glaubt, mache sich auf dieser Reise darauf gefasst, eines Besseren belehrt zu werden. Das erste Wunder begegnet Ihnen im Benediktinerkloster von Einsiedeln, das am 14. September 948 nicht nur von Christus höchstpersönlich, sondern auch von einer ganzen Schar ihn begleitender Engel geweiht worden ist. Glauben Sie nicht? Wie wäre es damit: Die legendäre Schwarze Madonna von Einsiedeln war einst rosig, bis der Ruß von Kerzen und Fackeln ihrem Teint so sehr zusetzte, dass man sie schließlich ganz schwarz anmalte.

Sie werden es sehen, denn das Kloster – wichtige Pilgerstation des Jakobsweges – steht natürlich auf Ihrer Besichtigungsliste. Weniger zweifeln werden Sie an den technischen Wundern, die Bahnbauingenieure in die Bergwelt gezaubert haben und die wiederum Sie höchstpersönlich mit Ihrer Anwesenheit weihen. Die Gotthard-Panoramastrecke, die Centovallibahn am Lago Maggiore, der Mont Blanc Express nach Chamonix und der Golden Pass sind für Sie zum Einsteigen bereit.

Und wo für die Bahn kein Fortkommen ist, weil Gleise nicht wie Jesus übers Wasser gehen, erleben Sie Schifffahrten, die nicht weniger wundervoll sind. Auf dem Zürichsee geht's übers Wasser nach Rapperswil und auf dem Genfersee verbinden wir die legendären Städte Montreux und Lausanne mit einer Bootspartie. Eine wunderbare Reise endet schließlich mit einem ganz irdischen Vergnügen – einer Käseverkostung im Emmental!

  • 4 Zugfahren: Gotthard Panorama Express, Centovallibahn, Mont Blanc Express, Golden Pass
  • Zürich inkl. Schifffahrt auf dem Zürichsee
  • Genfersee mit Montreux, Schifffahrt und Weinprobe

Programm

1. Tag: Anreise nach Einsiedeln 

Ihre Reise durch die Schweiz führt Sie zuerst nach Einsiedeln. Der meistbesuchte Wallfahrtsort der Schweiz liegt in einer wunderschönen Voralpenlandschaft. Von Ihrem Hotel aus erreichen Sie die imposante Anlage des Klosters Einsiedeln mit einem kurzen Spaziergang von ca. 5 Gehminuten. 

2. Tag: Zürich – Schifffahrt auf Zürichsee 

Entlang des Zürichsees gelangen Sie in die heimliche Hauptstadt der Schweiz: Zürich. Die "Little Big City", so der einstige Slogan, zählt zu den kleinen unter den europäischen Metropolen. Nichtsdestotrotz ist Zürich mit seinen ansässigen Großbanken und ausländischen Bankhäusern ein internationaler Finanzplatz und kann dadurch als Weltstadt gesehen werden. Bei einer Stadtführung entdecken Sie, dass Zürich von viel mehr als nur der Finanzwelt geprägt wird. Die Kirchen der Stadt sind bekannte Markenzeichen. Neben den Doppeltürmen des Grossmünsters, den Fenstern des Fraumünsters und dem Turmzifferblatt von St. Peter schlendern Sie durch die malerische Altstadt vorbei an historischen Zunfthäusern und durch geschichtsträchtige Gassen. An den Altstadtbauten vorbei und durch aufstrebende Quartiere schlängelt sich die Limmat, bis sie schließlich als Hauptzufluss in den Zürichsee im Herzen der Stadt mündet. Von hier aus beginnen Sie Ihre Schifffahrt auf dem bananenförmigen See bis nach Rapperswil (ca. 2 Stunden). 

3. Tag: Kloster Einsiedeln – Gotthard Panorama Express – Lugano 

Am Vormittag besichtigen Sie das Kloster Einsiedeln und blicken bei einer Führung hinter die Fassaden und tauchen in die 1000-jährige Geschichte ein. Das Zentrum der Klosteranlage bildet die Klosterkirche, in der sich mehrmals täglich die Mönche zum Gottesdienst versammeln. Lassen Sie Ihren Blick von den mit Stuck und Malerei verzierten Wänden bis hinauf in die große Kuppel schweifen und werden Sie für einen Moment Teil der gelebten Spiritualität und der lebendigen Kultur des Klosters. 

Anschließend fahren Sie nach Flüelen und wechseln vom Bus in den Gotthard Panorama Express. Bei Ihrer fast 2-stündigen Zugfahrt reisen Sie über die historische Gotthard-Panoramastrecke in den mediterranen Süden. Unterwegs bekommen Sie die Kirche von Wassen dank der kühnen Bahnanlage mit ihren vielen Kehrtunnels gleich dreimal zu sehen. Halten Sie Ihren Fotoapparat bereit! 

In Lugano beziehen Sie Ihr Zimmer im Continental Parkhotel. Von hier aus haben Sie einen großartigen Ausblick auf den Luganer See und die Gipfel des Monte San Salvatore und des Monte Brè. Die Luganer Altstadt erreichen Sie zu Fuß in ca. 10 Minuten oder bequem mit der Standseilbahn (ca. 1,50 CHF je Fahrt). Sie können allerdings auch durch den hoteleigenen Park mit einer Vielzahl an Pflanzenarten wie Magnolien, Hortensien, Olivenbäumen, Oleander und Palmen schlendern oder sich im Hotelpool erfrischen. 

4. Tag: Centovallibahn 

Vom Luganer See fahren Sie nach dem Frühstück an die Nordspitze des Lago Maggiores. In Locarno steigen Sie in die Centovallibahn und beginnen Ihre erlebnisreiche Fahrt über die bezaubernde Bahnstrecke mit ihren 83 Brücken und 34 Tunneln. Sie durchqueren das eindrucksvolle Centovalli, ein Tal, das eine unversehrte Natur bietet, felsige Berge, tiefe Schluchten, spektakuläre Wasserfälle und eine außergewöhnlich reichhaltige Vegetation. 

Ab dem italienischen Domodosolla führt Sie Ihr Weg im Bus weiter über den Simplonpass und durch das Wallis, bis Sie schließlich in den Kanton Waadt gelangen. Der Simplon wurde schon in der Steinzeit begangen, allerdings nutzten ihn bis ins 17. Jahrhundert hauptsächlich Schmuggler und Söldnern, da die enge Gondoschlucht selbst römischen Baumeistern als unüberwindbar erschien.

Im Herzen der Waadtländer Alpen befindet sich Ihr Hotel für die nächsten 3 Nächte. Das Eurotel Victoria liegt auf 1.300 Metern Höhe auf einer südexponierten Sonnenterrasse hoch über dem Rhonetal. Es bietet Ihnen zwei Restaurants, eine Bar, ein Schwimmbad sowie eine Sauna und einen Fitnessraum. 

5. Tag: Montreux – Schifffahrt auf Genfersee – Weinprobe 

Ihr heutiger Ausflug führt Sie an den Genfersee. Nach einem Fotostopp am Schloss Chillon, ein im Mittelalter erbautes architektonisches Schmuckstück auf einer Felseninsel, besuchen Sie Montreux. Die Stadt ist weltbekannter Sommerkurort und Musikstadt von internationalem Ruf zugleich. Seit Jahrzehnten zieht sie Monarchen, wie Kaiserin Sisi, Künstler, Philosophen, Politiker und Musiker wie Queen und Deep Purple an. Wussten Sie z. B., dass der Casinobrand von 1971 Deep Purple zu ihrem Welthit "Smoke on the Water" inspirierte oder dass am Seeufer ein Denkmal für Freddie Mercury, der seine letzten Lebensjahre teilweise in Montreux verbrachte, errichtet wurde? Gehen Sie an der blumengesäumten Uferpromenade auf Spurensuche, ehe Sie an Bord des Schiffs für eine Fahrt auf dem Genfersee gehen. 

Ihre Schifffahrt (ca. 1 Stunde) auf dem größten Binnensee Mitteleuropas endet in Lausanne. Zuvor haben Sie allerdings genügend Zeit, um die herrliche Aussicht auf hohe Berggipfel, Weinhänge und subtropische Vegetation zu genießen und sich auf die Weinprobe im Winzerdorf Saint-Saphorin zu freuen. 

6. Tag: Mont Blanc Express – Chamonix 

Heute statten Sie dem Mont Blanc einen Besuch ab. Zum höchsten Berg der Alpen fahren Sie stilecht im Mont Blanc Express. Diese Schmalspurbahn, die vom schweizerischen Rhonetal auf kühner Trasse bis nach Chamonix führt, ist technisch eine der interessantesten Bahnen der Alpen. Große Steigungen werden mit Hilfe einer Zahnstange bewältigt. Zum Bremsen gibt es z. T. eine vierte Schiene. Vorbei an tosenden Wassern und tiefen Schluchten und mit grandiosen Ausblicken auf die riesigen Gletscher des Mont Blanc Massivs führt die Fahrt Sie bis nach Le Châtelard. Hier steigen Sie wieder in den Bus um und legen die letzten Kilometer bis nach Chamonix zurück. 

In der französischen Hochgebirgsstadt Chamonix, wo 1924 die ersten Olympischen Winterspiele stattfanden, müssen Sie nur den Blick heben, um "Ihn" zu sehen: den Mont Blanc mit seinen 4.810 Metern aus Fels, Schnee und Eis. Um den höchsten Berg der Alpen noch besser bewundern zu können, haben Sie die Möglichkeit auf die Aiguille du Midi oder den Brévent (fakultativ, vor Ort zahlbar) zufahren. 

7. Tag: Golden Pass – Emmentaler Schaukäserei 

Auf Ihrer letzten Etappe reisen Sie wieder gen Norden. Im Zug geht es über den Golden Pass (im Golden Pass Classic oder Panoramic, Fahrzeit ca. 1,5 Stunden) und während Sie die Schönheit der vorbeiziehenden Natur bewundern, passieren Sie unbemerkt den "Röstigraben". Denn Sie verlassen die französischsprachige Schweiz und, wenn Sie in Gstaad aus dem Zug steigen, sind Sie wieder in der deutschsprachigen Schweiz angelangt. 

Weiter geht es im Bus bis ins Emmental, denn der Besuch einer Schaukäserei sollte bei einer Reise quer durch die Schweiz nicht fehlen. Bei einem Rundgang erfahren Sie spannende Details aus der Geschichte des Emmentalers und der Käseproduktion und mit etwas Glück wird Ihnen auch verraten, wie die Löcher in den Käse kommen. Außerdem können Sie im Rahmen einer kleinen Kostprobe, Emmentaler mit verschiedenen Reifegraden probieren. 

Die letzte Nacht in der Schweiz verbringen Sie in einem ganz besonderen Hotel. Das familiengeführte Hotel Appenberg umfasst 12 fast ausnahmslos historische Gebäude aus dem Emmental und der Region Bern. Das älteste datiert aus dem Jahre 1777. Die historischen Häuser sind mit einer zeitgemäßen Einrichtung versehen, sodass ausreichend Komfort geboten wird. Lediglich auf TV und Radio wird bewusst verzichtet, da den Gästen die Möglichkeit gegeben wird, wieder einmal richtig abzuschalten und die Ruhe zu genießen. Nichtsdestotrotz steht Ihnen kostenfrei WLAN zur Verfügung. 

8. Tag: Heimreise 

Nach einer geruhsamen Nacht und einem stärkenden Frühstück ist es an der Zeit die Heimreise anzutreten.

ab 1485 
CH-EI02 Buchungsanfrage

Beförderung

  • Transfer ab/an Haustür
  • Fahrt im modernen Reisebus 

Hotels & Verpflegung

  • 2 Übernachtungen im 3*-Hotel Drei Könige in Einsiedeln
  • 1 Übernachtung im 3*-Continental Parkhotel in Lugano
  • 3 Übernachtungen im 4*-Eurotel Victoria in Villars-sur-Ollon
  • 1 Übernachtung im 3*-Hotel Appenberg in Zäziwil
  • 7 x Frühstück
  • 7 x Abendessen 

Ausflüge & Besichtigungen

  • Bahnfahrten:

    • Fahrt mit dem Gotthard Panorama Express vom Flüelen nach Bellinzona
    • Fahrt mit der Centovallibahn von Locarno nach Domodossola
    • Fahrt mit dem Mont Blanc Express von Martigny nach Le Châtelard
    • Fahrt mit dem Golden Pass von Montreux nach Gstaad

  • Schifffahrten:

    • Zürichsee von Zürich nach Rapperswil
    • Genfersee von Montreux nach Lausanne-Ouchy

  • Stadtführung in Zürich mit örtlicher Reiseleitung
  • Eintritt und Führung: Kloster Einsiedeln
  • Besuch Emmentaler Schaukäserei inkl. Verkostung
  • Aufenthalt: Montreux und Chamonix 

Sonstiges

  • Weinprobe
  • 1 Reisetaschenbuch pro Buchung
  • SZ-Reiseleitung

Schweiz

Geschichte/Politik

Vom 8. bis 4. Jh. vor Chr. wanderten die Kelten, Vorfahren der Helvetier, in das Gebiet der heutigen Schweiz ein, ab 58 vor Chr. wurden deren Siedlungsgebiete (Mittel- und Westschweiz) und die der Räter (Ostschweiz) zu römischen Provinzen.

Nachdem im 5. Jh. nach Chr. auch Alemannen und Burgunder im Gebiet der heutigen Schweiz lebten, und im 6. Jh. nach Chr. ein Großteil des Gebietes von den Franken beherrscht wurde, fiel 890 der Westen an das Königreich Burgund, der übrige Landesteil an das Herzogtum Schwaben. 1231 konnte Uri von Kaiser Friedrich II (1194-1250) die Reichsunmittelbarkeit erwerben.

1291 wurde zwischen Uri, Schwyz und Unterwalden der sog. "Ewige Bund" zur Verteidigung gegen habsburgische Gebietsansprüche geschlossen. Diese "Urkantone" besiegten die Habsburger in der Schlacht am Morgarten. In den kommenden 200 Jahren erweiterte sich der Bund kontinuierlich, setzte sich gegen die Widersacher durch und löste sich 1499 vom Heiligen Römischen Reich. Das nun folgende Reformationszeitalter stand unter dem Zeichen gewaltsamer Auseinandersetzungen zwischen Protestanten und Katholiken. Die beiden bedeutenden Schweizer Reformatoren waren Johannes Calvin (1509-1564, französischsprachige Schweiz) und Huldrych Zwingli (1484-1431, Zürich, Basel und Bern). Genf wurden Zentrum des Calvinismus. Der Westfälische Friede (1648), der den 30jährigen Krieg beendete, garantierte der Schweiz volle Souveränität, der fehlende Zusammenhalt zwischen zwischen den Kantonen führte jedoch regelmäßig zu Konflikten.

1798 fiel Napoleon Bonaparte (1769-1821) in die Schweiz ein und erklärte sie zur "Helvetischen Republik". Sie erhielt die erste Verfassung nach französischem Vorbild. Die neue Konstitution von 1803 stellte die Einheit der 13 alten Kantone wieder her, zugleich kamen das Gebiet um Graubünden sowie fünf ehemalige Untertanengebiete (Aargau, Thurgau, Tessin, Waadt und St. Gallen) als Kantone hinzu. Ihre Anzahl erhöhte sich 1814 auf 22 (Genf, Wallis, Neuenburg), 1974/75 wurde der Kanton Jura nach einer regionalen Abstimmung geschaffen. Auf dem Wiener Kongress 1814/15 wurde der Schweiz Neutralität gewährt, 1848 gab sich die Schweiz eine bundesstaatliche Verfassung. Trotz Mobilmachung des Heeres im 1. Weltkrieg wurde die Neutralität der Schweiz respektiert. 1924 schloss die Schweiz eine Zollunion mit Liechtenstein. Im 2. Weltkrieg blieb das Land ebenfalls neutral, war aber großem außenpolitischem Druck seitens des Deutschen Reiches ausgesetzt.

Die Eidgenossenschaft wurde 1945 zwar kein UNO-Mitglied, beteiligte sich aber an anderen internationalen Organisationen. 1960 war sie Gründungsmitglied der EFTA, 1963 folgte der Beitritt zum Europarat und 1966 zum internationalen Zollabkommen GATT (ab 1995 Welthandelsorganisation WTO). 1992 wurde per Volksabstimmung der Beitritt zum Internationalen Währungsfond (IWF) und zur Weltbank beschlossen. Eine Mitgliedschaft in der EU lehnte die Bevölkerung in einem Referendum ab.

1998 wurden die bilateralen Verträge zwischen der Schweiz und der EU abgeschlossen. 1999 erfolgte eine Revision der Schweizer Bundesverfassung, die am 1. Januar 2000 in Kraft trat. Ebenfalls im Jahr 2000 nahm das Volk die bilateralen Verträge zwischen der Schweiz und der EU an. 2002 trat die Schweiz der UNO bei, 2005 erfolgte im Rahmen der bilateralen Abkommen mit der EU die Zustimmung des Volkes zu den Abkommen von Schengen und Dublin.

Wirtschaft

Die Schweiz hat sich, obwohl Rohstoffe fast ganz fehlen, zu einer wichtigen Industrienation entwickelt. In ihrer Industrie sind 24 Prozent aller Beschäftigen tätig. Hauptsächlich wird in der Metall- und Maschinenbranche gearbeitet. Die Spezialität: Präzisionsinstrumente. Den zweiten Platz belegt die chemisch-pharmazeutische Industrie. Als bekanntester Industriezweig gilt jedoch die Uhrenherstellung, bei der nun auch immer mehr die Mikroelektronik Bedeutung gewinnt.

Die Landwirtschaft wird sehr gepflegt. Etwa auf einem Viertel der Gesamtfläche wird angebaut, zum größten Teil Futter für das Vieh, aber auch Getreide wie Hafer, Gerste und Weizen, dazu Mais, Zuckerrüben und Kartoffeln. An den Ufern der Seen liegen zum Teil weite Rebkulturen. Im Bergland und in den Alpen spielt die Viehzucht eine große Rolle und mit ihr die Milchwirtschaft.

Der Tourismus ist seit vielen Jahrzehnten ein zuverlässiger und wichtiger Wirtschaftszweig.

Vegetation

Bis zu 600 oder 800 m findet man vor allem Laub- und Mischwald, im Tessin auch Feigen-, Mandel-, Lorbeerbäume und Zypressen sowie ausgedehnte Weinpflanzungen. Höher in den Bergen folgt bis etwa 1.200 m der Berglaubwald mit Eiche und Buche, Ahorn und Esche. Weiter oben wächst Nadelwald: Tannen, Kiefern, Fichten, Lärchen, Zirbeln. Die Waldgrenze liegt bei 1.600 bis 2.300 m. Darüber sind Legföhren und Alpenrosen verbreitet, aber auch Alpwiesen, die für die Viehzucht wichtig sind.

Tierwelt

In den Bergregionen sieht man Gämsen und Murmeltiere, Alpenhasen und Rothirsche, Auer- und Birkhühner, aber auch Bergdohlen, Steinadler und Lämmergeier. Luchse und Steinböcke, die einst hier zu Hause waren, hat man wieder eingebürgert.

Kulinarisches

Über die Schweizer Küche lässt sich Vieles und Gutes sagen - vorausgesetzt, man ist sich darüber klar, was darunter zu verstehen ist. Es gibt zwei Arten von Schweizer Küche: die angestammte und die dazugelernte. Als Bergland ist die Schweiz landwirtschaftlich nicht so gesegnet wie andere Länder. Auf den Almen weidet vor allem Vieh. Darum gibt sich die urschweizer Küche vor allem mit schlichten, aber herzhaften Fleisch- und Milchprodukten ab. Das sind kalorienreiche Suppen, Käsegerichte, Dörrfleisch und Würste. Dazu kommt eine Vielfalt an Brot, Kuchen und Desserts. Die vielen Käsesorten und auch die mannigfaltigen Würste zeigen unverwechselbaren Charakter: herb und verlässlich.

Dies also gehört zur urschweizerischen Küche - dazu aber noch manches andere. Zum Beispiel das Frühstück, wie es in manchen Bergdörfern noch heute üblich ist: Grütze oder Haferbrei, geräucherter Speck, Milchkaffee und Rösti. Die Rösti sind eine Spezialität, die erfunden wurde, um so viele Kohlehydrate und Fett in einer Pfanne zu vereinigen, wie nur möglich ist: Rohe oder angekochte Kartoffeln werden gerieben und mit gehackten Zwiebeln so lange fest in brutzelnde Butter gedrückt, bis dieser Kartoffelpfannkuchen braun ist. Die Berner Platte ist ebenfalls ein Gericht aus der guten alten Zeit: Zahlreiche Fleisch- und Wurstsorten, die mit Sauerkraut und Bohnen serviert werden. Aber die Schweiz ist ja gleichzeitig ein Land, das seit Jahrhunderten vom Tourismus lebt. Hoteliers und Restaurateure haben es daher verstanden, Rezepte aus aller Welt (vor allem aus Frankreich und Italien) zu importieren und mit Schweizerischer Sorgfalt dem heimischen Speisezettel anzupassen. Deshalb findet man überall auch eine hochklassige (und hochpreisige) Gourmet-Küche.

Die bekanntesten Schweizer Weine kommen aus dem Wallis - vor allem der weiße Fendant und der rote Dòle. Aber auch im Waadtland, am Neuenburger- und Bielersee wachsen edle Reben.

Sitten und Gebräuche

Ein vielseitiges Land wie die Schweiz bringt eine Vielfalt an Typen hervor. Dennoch haben sie bei aller Verschiedenheit eine Reihe ausgeprägter Züge gemeinsam. Zum Beispiel: die Zuverlässigkeit. "Der Schweizer Eigenschaft ist nachbarliche Freundlichkeit und in der Not Standhaftigkeit", sagte Johann Fischart schon im 16. Jahrhundert. Zum Beispiel auch: Vernunft. Ein Schweizer bewegt sich vernünftig, spricht vernünftig, handelt vernünftig. Zum Beispiel schließlich: das Selbstbewusstsein. Ein Volk, das seit Jahrhunderten mit seiner Lebensart Erfolg hat, wird selbstsicher. Gipfel der nationalen Selbstsicherheit ist die Tatsache, dass jeder Schweizer zu Hause sein Militär-Gewehr im Schrank hat.

Souvenirs

Das Schweizer Heimatwerk hat in mehreren Städten und touristischen Orten Ausstellungsräume eingerichtet. Dort wird gezeigt, was an Souvenirs interessant sein kann: hölzerne Gefäße und Bestecke, Holzschnitzereien und Spieldosen, Trachtenpuppen, Keramik, Bergkristalle und ähnliches. Ein kostbareres Souvenir ist eine original Schweizer Uhr, ein originelles eines der roten Schweizer Armeemesser, die zahllose Klingen haben und die es fast überall zu kaufen gibt.

Klimainformationen

Das Klima in der Schweiz ist auf Grund der unterschiedlichen Höhenlagen in den einzelnen Gebieten sehr unterschiedlich.

Nord- und Nordwest-Schweiz: Im Sommer ist das Klima in diesen Gebieten gemäßigt. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen zwischen 15 bis 20°C. In den Wintermonaten fällt das Thermometer im Durchschnitt auf Temperaturen von 0°C bis -2°C.

Schweizer Alpen: Die durchschnittlichen Temperaturen im Sommer und Winter liegen unter denen der Nordschweiz. Durch die Höhenlage bedingt kann man fast das ganze Jahr über - von Ausnahmen abgesehen - mit Sonne rechnen.

Südschweiz - Tessin: Diese Gegend hat fast Mittelmeerklima. Im Sommer ist es sehr warm und sonnig, die Winter sind mild und es scheint ebenfalls sehr viel die Sonne.

Beste Reisezeit

Sommer - Mai bis September; Winter - Dezember bis März.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Keine.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Die Schweiz ist malaria-frei.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Schweizer Franken (sfr)

1 Schweizer Franken = 100 Rappen bzw. 100 Centimes.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 1,14 sfr

1 US-$ = ca. 0,97 sfr

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Nein - jedoch: Bei Einfuhr von Beträgen im Wert von 10.000 Schweizer Franken und mehr müssen Fragen zur Person, zu Verwendungszweck und Herkunft des Geldes beantwortet werden. Bei Barmitteln in dieser Höhe wird zudem ein Eintrag in das Informationssystem der Zollverwaltung vorgenommen. Mit Kontrollen muss gerechnet werden.

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Umtausch: In Banken, an Flughäfen und den meisten Bahnhöfen kann man Geld wechseln. Geschäfte (u.a. die meisten Hotels, einige Restaurants und Souvenirshops) im ganzen Land akzeptieren auch den Euro. Wechselgeld erhält man in Schweizer Franken zum aktuellen Tageskurs zurück.

Internationale Kreditkarten: Ja - Die Akzeptanz von Kreditkarten ist in der Schweiz weit verbreitet.

Geldautomat: Ja - Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Logo) und Kreditkarten werden generell akzeptiert.

Auskunftstellen

Schweiz Tourismus
Rossmarkt 23
60311
Frankfurt/M.
Schweiz Tourismus
Postfach 16 07 54
60070 Frankfurt/M.
(00800) 100 200 31 kostenlos
(00800) 100 200 29 kostenlos
www.myswitzerland.com
info@myswitzerland.com
(kein Publikumsverkehr, nur telefonische oder schriftliche Auskünfte)

Schweiz Tourismus
Tödistrasse 7
8002
Zürich
Schweiz Tourismus
Postfach 2077
8027 Zürich/Schweiz
(044) 288 12 05
(044) 288 11 11
www.myswitzerland.com
info@myswitzerland.com
(kein Publikumsverkehr, nur telefonische oder schriftliche Auskünfte)

Handelskammer Deutschland-Schweiz
Tödistrasse 60
8002
Zürich
(0041 44) 283 61 00
(0041 1) 283 61 61
www.handelskammer-d-ch.ch
auskunft@handelskammer-d-ch.ch
Mo bis Fr 8-17.30 Uhr

Internationale Handelskammer Schweiz
(Switzerland Chamber of Commerce)
Hegibachstrasse 47
8032
Zürich
Internationale Handelskammer Schweiz
Postfach 1072
8032 Zürich/Schweiz
(0041 44) 421 34 88
(0041 44) 421 34 50
www.handelskammer-d-ch.ch
info@icc-switzerland.ch

Botschaften und Konsulate

Schweizerische Botschaft
Otto-von-Bismarck-Allee 4 A
10557
Berlin
(0 30) 391 10 30
(0 30) 390 40 00
www.eda.admin.ch/deutschland
ber.vertretung@eda.admin.ch
Mo bis Fr 9-12; telefonische Auskünfte 8-12.30, 13.30-17 Uhr
Geschäftsbereich der Konsularabteilung:
Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen

Schweizerisches Honrorarkonsulat
Hillmannstraße 20
(Besuchereingang: Swisshotel Hillmann Passage)
28195
Bremen
(0 30) 391 10 30
(04 21) 62 00 02 72
www.konsulat-schweiz.de
ber.vertretung@eda.admin.ch
nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Schweizerisches Honrorarkonsulat
Könneritzstraße 11
01067
Dresden
(03 51) 43 83 29 91
(03 51) 43 83 29 90
www.konsulat-schweiz.de
dresden@honrep.ch
nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Schweizerisches Honrorarkonsulat
Kasernenstraße 40
40213
Düsseldorf
(02 11) 86 93 97 79
(02 11) 86 93 97 70
www.konsulat-schweiz.de
duesseldorf@honrep.ch
nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Schweizerisches Honrorarkonsulat
Theodor-Ludwig-Straße 26
79312
Emmendingen
(076 41) 92 41 20
(076 41) 92 41 12
www.konsulat-schweiz.de
freiburgbr@honrep.ch
Mo bis Fr 8-12 Uhr
(keine Visumerteilung)
(nur Regierungsbezirk Freiburg; ist dem GK Stuttgart angeschlossen)

Schweizerisches Honrorarkonsulat
Placidus-Muth-Straße 1
90443
Erfurt
(03 61) 223 31 23
(03 61) 223 31 24
www.konsulat-schweiz.de
erfurt@honrep.ch
Di, Mi und Fr 9-12.30 Uhr
(keine Visumerteilung)

Schweizerisches Generalkonsulat
Zeil 5/5. OG
60313
Frankfurt/M.
(0 69) 17 33 89
(0 69) 170 02 80
www.konsulat-schweiz.de
fra.vertretung@eda.admin.ch
Mo bis Fr 9-12 Uhr oder nach telefon. Vereinbarung
Telefon. Auskünfte: Mo bis Do 8-12.30 Uhr, 13.30-17 Uhr, Fr 8-12.30, 13.30-15.30 Uhr

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Flughafenstraße 1-3
Gebäude 245
22335
Hamburg
(0 40) 50 75 29 90
(0 40) 50 75 29 30
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hamburg@honrep.ch
nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Schweizerisches Generalkonsulat
Prinzregentenstraße 20 (2. OG)
80538
München
(0 89) 28 05 79 61
(0 89) 286 62 00 (Mo bis Do 8-17, Fr 8-15 Uhr)
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mun.vertretung@eda.admin.ch
Mo bis Fr 9-12 Uhr oder nach telefon. Vereinbarung

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c/o Stiftung Staatstheater Nürnberg
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(09 11) 231 25 22
(09 11) 231 35 23, 231 35 75
www.konsulat-schweiz.de
nuernberg@honrep.ch
Mo bis Fr 10-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

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Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
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Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
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Übergeordnete Auslandsvertretung:
Botschaft Bern

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Amtsbezirk: Kantone Basel-Stadt und Basel-Land
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Botschaft Bern

Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Via Soave 9
6900
Lugano /Schweiz
(0041 91) 922 78 82
Amtsbezirk: Kantone Graubünden un Tessin
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Sehenswertes

Bern

Die verträumte Hauptstadt der Schweiz ist ein städtebauliches Kleinod, wie es in Europa nur noch wenige gibt. Sieben Kilometer Laubengänge, Blumen an allen Fenstern, Brunnen und Türme, Gassen und Brücken. Dazu das Münster - ein Hauptwerk der Schweizer Spätgotik. Und im Bärengraben leben wirklich und wahrhaftig die Wappentiere der Stadt: Bären.

Zürich

"Live it. Love it" lautet der Werbeslogan von Zürich, der größten Stadt der Schweiz. Und tatsächlich, ein Stadtbesuch in der Metropole mit der weltweit höchsten Lebensqualität ist ein Genuss, den man so schnell nicht vergisst. Die schöne Stadt ist voll von alter Geschichte und jungem Leben. Gleichzeitig ist Zürich auch das bedeutendste Wirtschaftszentrum der Schweiz mit Banken und Versicherungen sowie der nach New York, London und Tokio viertwichtigsten Börse der Welt und dem weltweit größten Goldumschlagplatz.

Die herrliche Lage Zürichs am nördlichen Ende des Zürichsees und die vielen schönen Wasser- und Grünflächen sind charakteristisch. Auf kleinstem Raum bietet Zürich und seine Umgebung sanfte Hügel, ruhige Wälder, ein imposantes Alpenpanorama, faszinierende Parkanlagen und saubere Wasserflächen. Als Städte in der unmittelbaren Umgebung laden unter anderem das idyllische Baden und das musische Winterthur mit vielen interessanten Museen zu Besuchen ein.

Daneben gibt es vielfältige kulturelle Genüsse auf den Bühnen für Musik, Oper, Ballett, Musical und Theater. Das Opernhaus gilt als eine der wichtigsten Opernbühnen überhaupt. 14 Theater und eine aktive freie Theaterszene, 30 Museen, ein renommiertes Kunsthaus, viele Galerien und Auktionshäuser machen Zürich zu einem kulturell attraktiven Reiseziel. Die Stadt ist übrigens mit seinen rund 50 Kinos auch ein Mekka für Cineasten.

All diese Vorzüge sorgten dafür, dass immer mehr Touristen Zürich besuchen. Über zwei Millionen Übernachtungen werden jährlich gezählt, von denen zwei Drittel von ausländischen Gästen getätigt werden. Dazu kommen circa 25 Millionen Tagestouristen. Auch sie sorgten mit ihrem Flair dafür, das Zürich sich in den letzten Jahrzehnten zu einer Kleinstadt mit Weltformat und nahezu mediterranem Touch entwickelt hat.

Basel

Basel beherbergt die älteste Universität des Landes und ist die kunstreichste Stadt der Schweiz. Es gibt ein Historisches Museum und das Kunstmuseum enthält eine der umfangreichsten und bedeutendsten Gemäldesammlungen Europas. In der Altstadt findet man bemerkenswerte historische Bauten; am schönsten ist das Münster aus dem 9. bis 15. Jahrhundert. Noch interessanter ist der Basler Zoo, einer der besten der Welt - mit prachtvollen Anlagen und fast sensationellen Zuchterfolgen.

Lugano

Eine liebenswürdige, heitere und elegante Stadt - Jahrmarkt der Eitelkeiten während der Saison, behaglich und versponnen zu anderen Jahreszeiten. Dreierlei lohnt sich auf jeden Fall. Erstens: eine Schifffahrt, denn der verwinkelte Luganer See ist erstaunlich vielseitig. Zweitens: die Seil- und Zahnradbahnfahrten auf den Monte Generoso, den Monte Bré oder den Monte San Salvatore - der Aussicht wegen. Drittens: nach Gandria, Morcote oder in eines der anderen Fischerdörfer am See zu fahren, sich in ein "Grotto" zu setzen (das sind, trotz des Namens, keine Grotten, sondern weinüberwachsene Gartenterrassen), Fisch zu essen und kühlen Wein zu trinken.

Schaffhausen

In dem ehedem reichsfreien Städtchen am Rhein findet man alte, wohlhabende Häuser, eine mächtige Rundfestung, die Albrecht Dürer entworfen hat, ein romanisches Benediktinerkloster (das jetzt eine Reihe von Museen beherbergt) und ein stilvolles Münster. Obwohl etwas außerhalb bei Neuhausen gelegen, ist die Hauptattraktion der Stadt der Rheinfall, Mitteleuropas breitester Wasserfall. Die Höhe, 21 m, ist schwindelerregend. Den schönsten Blick hat man entweder vom Schloss Laufen - man steigt durch den Schlosspark hinunter -, oder aus dem Motorboot, das beim Schloss startet.

Stein am Rhein

Die besterhaltenste, geschlossenste mittelalterliche Kleinstadt der Schweiz: Fachwerkbauten mit reich bemalten Häuserfronten, Erkern und Türmchen. Dazu blumengeschmückte Brunnen, eine romanische Stadtkirche und ein schönes Benediktinerkloster aus dem 11. bis 16. Jahrhundert. Selbst die mittelalterliche Burg fehlt nicht: Hohenklingen, auf einem Hügel nördlich der Stadt.

Genfer See

Genf ist eine elegante und internationale Stadt um Ufer des Sees gelegen. Der beste Aussichtsplatz, um auf ihn herabzuschauen, ist der Nordturm der Kathedrale St. Pierre.

Die zweite wichtige Stadt am Genfer See ist Lausanne. Hier steht die sehr alte Kathedrale, eines der bedeutendsten gotischen Bauwerke der Schweiz. Die Corniche de Lavaux, die am östlichen Ende der Stadt beginnt, führt nach Vevey. Wer dort fährt, hat vor sich den See und das vielgerühmte Montblanc-Massiv, hinter sich die Rebhänge mit den ebenso gerühmten Weinlagen.

Vierwaldstätter See

Durch Wilhelm Tell ist uns Alles dort wohlbekannt: die Rütli-Wiese (wo - laut Schiller - ein einig Volk von Brüdern beschworen wurde) und die hohle Gasse in Küssnacht. Es gibt eine Tells-Kapelle, eine Tells-Platte und in Altdorf neben einem Telldenkmal auch ein Tellspielhaus, in dem das Freiheitsdrama in Permanenz geboten wird. Denn in Altdorf geschah die Sache mit dem Apfelschuss. Der See besteht aus lauter Fjorden, an denen man vorbei fahren kann. Landschaftlich besonders interessant ist die Axenstraße. Am Nordufer des Sees steht der Rigi, der Schweiz berühmtester Aussichtsberg. Drei Bahnen führen hinauf, und oben in 1.800 m Höhe, findet man schöne Spazierwege.

Luzern liegt am See und ist eine der schönsten Schweizer Städte: teils alt und malerisch mit winkeligen Gässchen, teils sehr modern - mit großzügigen Fußgängerzonen. Mehrere Sehenswürdigkeiten gibt es, darunter zwei berühmte überdachte Holzbrücken (darunter die älteste Europas) nebst einem Wasserturm aus dem 13. Jahrhundert, und die Fahrt auf den 2.121 m hohen Pilatus - der Aussicht wegen: hinauf mit der Schwebebahn, zurück mit der Zahnradbahn.

Jura-Seen

Schön ist eine Fahrt auf den drei Jura-Seen (Murten-, Neuenburger- und Bieler See), die durch Kanäle raffiniert verbunden sind. Die See-Reise ist allerdings zeitraubend in ihrer Beschaulichkeit - und am Ufer sind das vornehme Neuchatel, das mittelalterliche Murten und das hübsche Biel.

Oberengadiner Seen

Sie liegen in einer Reihe: St. Moritzer See, Champferer, Silvaplaner und Silser See - teils still, teils belebt, sehr stimmungsvoll und von zahllosen Wanderwegen umgeben. Das Schönste an St. Moritz ist das Bewusstsein, dass hier beständig viele reiche und feine Leute anzutreffen sind, die sich fast so normal benehmen wie andere Menschen auch.

Matterhorn

Das Matterhorn ist so prominent, dass es sich zu seinen Füßen den störenden Autobetrieb verbittet: In Täsch endet die Straße. Nach Zermatt, dem Hauptort am Ende des Tals, fahren nur noch elektrische Schmalspurbahnen. Weiter, zum Matterhorn und in die anliegenden Berge, kommt man ohne Anstrengung: Es gibt rund 30 Bahnen und Lifte. Eine der schönsten Fahrten führt - per Zahnradbahn - auf den Felskamm über den Gornergletscher.

Eiger, Mönch, Jungfrau

Drei berühmte Berge sind es, die beisammen stehen: Eiger, Mönch und Jungfrau, die einen imposanten Anblick geben. Die Talstationen für eine Bahnfahrt auf die Kleine Scheidegg, den höchsten Bahnhof Europas, sind Grindelwald oder Lauterbrunnen. Von der Kleinen Scheidegg erreicht man mit einer Zahnradbahn sehr bequem das Jungfraujoch in 3.454 m Höhe. Von den einzelnen Bahnhöfen der Jungfraubahn aus kommt man zum Eigergletscher, zur Eigerwand und zum Eismeer in der Eigersüdwand. Auf dem Jungfraujoch schließlich findet man einen ganzen glazialen Unterhaltungspark: Sommerskimöglichkeiten, Schlittenfahrten mit Polarhunden, Skulpturen und Gänge im Eis und einen kompletten Eislaufplatz im Innern des Gletschers.

Reisehinweise

Zurzeit liegt kein Reisehinweis vor.

Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

KRIMINALITÄT: Im Allgemeinen ist die Kriminalitätsrate in der Schweiz sehr gering. In den Stadtzentren, an Bahnhöfen, auf Flughäfen und in öffentlichen Verkehrsmitteln kommt es allerdings in letzter Zeit vermehrt zu Kleinkriminalität in Form von Taschendiebstählen und Trickbetrug. Es sollten die üblichen Vorsichtsmaßnahmen gegen Kleinkriminalität getroffen und auf die Sicherheitshinweise der lokalen Polizei geachtet werden. Bei Reisen in Nachtzügen droht ebenfalls die Gefahr von Gelegenheitsdiebstählen. Deshalb sollte unbedingt auf verschlossene Zugabteile geachtet werden. Eine Verwicklung in Drogendelikte aller Art sollte vermieden werden.

RAUCHVERBOT: In der gesamten Schweiz ist das Rauchen in den meisten Restaurants und Bars sowie auch in geschlossenen öffentlichen Räumen, wie Kinos, Einkaufszentren oder Schulen, und Arbeitsräumen verboten. Es sind jedoch Ausnahmen möglich. So können gastronomische Einrichtungen mit einer Größe von weniger als 80 qm als Raucherlokale zugelassen werden. In größeren Lokalen können auch spezielle Raucherräume, sog. "Fumoirs", eingerichtet werden. 15 der 20 Schweizer Kantone haben jedoch schärfere Regelungen.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Einreise für Deutsche

Visumfrei für 90 Tage innerhalb von 6 Monaten. Notwendig sind: Gültiger Reisepass oder Personalausweis sowie ausreichende Geldmittel.

Landesdaten

Lage

Die Schweiz grenzt im Westen an Frankreich, im Norden an die Bundesrepublik Deutschland, im Osten an Liechtenstein und an Österreich und im Süden an Italien.

Fläche: 41.284 km².

Verwaltungsstruktur: 20 Kantone und 6 Halbkantone.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 7.96 Millionen

Städte:

Bern (Hauptstadt) ca. 123.800

Zürich ca. 371.600

Genf ca. 187.300

Basel ca. 167.500

Lausanne ca. 127.000

Winterthur ca. 101.000

Luzern ca. 77.200

St. Gallen ca. 72.900

Sprache

Es gibt vier Landessprachen: Deutsch, Französisch, Italienisch, Rätoromanisch.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit (kein Zeitunterschied).

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland und Österreich in die Schweiz ist 0041, die Vorwahl aus der Schweiz nach Deutschland 0049 und nach Österreich 0043. Die örtliche Vorwahl muss auch bei kommunalen Gesprächen immer mitgewählt werden. In der Schweiz sind Telefonkarten üblich, es gibt aber auch Münzapparate. Man bekommt die Karten bei der Post, an Kiosken und in vielen Geschäften.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 117; Unfallrettung 144 oder über die Polizei; Feuerwehr 118; aus dem Mobilfunknetz 112.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in der Schweiz von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .ch

Feiertage

Im Jahr 2017:

1. Januar (Neujahr)

14. April (Karfreitag)

17. April (Ostermontag)

25. Mai (Christi Himmelfahrt)

5. Juni (Pfingstmontag)

1. August (Tag der Eidgenossenschaft, Nationalfeiertag)

25. und 26. Dezember (Weihnachten)

Kantonal gibt es noch weitere Feiertage (halbtags oder ganztags frei). Am weitesten verbreitet sind:

2. Januar (Berchtoldstag)

6. Januar (Heilige Drei Könige)

1. Mai (Tag der Arbeit)

15. Juni (Fronleichnam)

15. August (Mariä Himmelfahrt)

1. November (Allerheiligen)

8. Dezember (Mariä Empfängnis)

26. Dezember (Stephanstag)

Die Hauptferienzeit geht von Anfang Juli bis Mitte August. Geschäftsleute sind häufig in der Februarferienwoche verreist

und daher bei unangemeldeten Besuchen nicht anzutreffen.

Öffnungszeiten

Geschäfte: Mo bis Fr 9-18.30 Uhr, Sa 8-17 Uhr; in den größeren Städten sind Geschäfte Mo bis Fr durchgehend 9-19/20 Uhr, samstags 9-17 Uhr geöffnet.

Banken: Mo bis Fr 9-16/18 Uhr.

Büros und Behörden: Mo bis Fr 8-12 Uhr, 14-17 Uhr (fast überall gleitende Arbeitszeit).

Post: Mo bis Fr 8-12, 14-17 Uhr, Sa häufig 8.30-11/12 Uhr.

Kleidung

Normale mitteleuropäische Kleidung. Reist man in die Berge, sollte man auf jeden Fall zu jeder Jahreszeit zusätzlich warme Kleidung mitführen.

PDF-Download (Länder-Information)

Vor Ort buchbar

  • ca. 60,00 € pro Person Auffahrt Aiguille du Midi, 3.777 m
  • ca. 31,50 € pro Person Auffahrt Brévent, 2.525 m

Hinweis Aiguille du Midi & Brévent

Auf Grund von großem Besucherandrang kann es zu langen Wartezeiten für eine Auffahrt auf die Aiguille du Midi kommen, sodass ggf. eine Auffahrt im Rahmen unseres Programmes nicht möglich ist.

Wir empfehlen Ihnen die Auffahrt auf den Brévent gegenüber des Mont Blanc, von wo Sie das breite Panorama der Bergkette des Mont Blanc sehen können.

Reisedokumente Personal- oder Reisepass

Für diese Reise benötigen deutsche Staatsbürger einen gültigen  Personalausweis oder Reisepass. Ohne gültige Ausweisdokumente kann die Reise nicht angetreten werden.

Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Schweiz - Währung

Bitte beachten Sie, dass in der Schweiz die Schweizer Franken (CHF) alleiniges Zahlungsmittel sind.

Hinweis Höhenmeter (Schweiz)

Bitte beachten Sie, dass diese Reise in Höhen von etwa 2000 Metern führt.

Mit zunehmender Höhe nimmt der Luftdruck und entsprechend der Sauerstoff in der Einatmungsluft ab. Daher sollten Sie sich entsprechend gesund und fit fühlen. Der gesunde Körper verfügt über ausgezeichnete Anpassungsmechanismen, doch bei Herz-, Lungen-, Kreislauf oder Blutkrankheiten sollten Sie bitte Ihren Arzt konsultieren.

Mit zunehmender Höhe sinkt auch die Umgebungstemperatur. Deshalb ist auch im Hochsommer auf warme Kleidung zu achten. Wir empfehlen gerne das „Zwiebelprinzip" (T-Shirt, Pullover, Jacke). So können Sie Ihre Kleidung jederzeit unkompliziert der Umgebungstemperatur anpassen.

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
Wunderbare Schweiz: Ob Sie es glauben oder nicht!
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
25
  • auf/zu

    Zustiegsorte:

  • auf/zu

    Zustiegsorte:

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Kontaktieren Sie uns auch gerne telefonisch bei Gruppenanfragen: 0800 – 250 00 00 (Anruf kostenlos)

Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittskosten- und Reiseabbruchversicherung, sowie bei Auslandsreisen einer zusätzlichen privaten Auslandskrankenversicherung. Wir helfen Ihnen, den optimalen Versicherungsschutz für Sie zu finden. Uns zur Seite steht die Europäische Reiseversicherung (ERV).

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(inkl. Reiserücktrittsversicherung, Reiseabbruch-Versicherung, Reisekrankenversicherung mit medizinischer Notfallhilfe, RundumSorglos-Service, Reisegepäck-Versicherung)

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