Arabische Emirate & Oman: Wüstensand & Wolkenkratzer

Zauber des Orients in seinen vielseitigen Facetten und Kontrasten

Kamelmarkt, ©Sultanate of Oman_Ministry of Tourism Oman ©Sultanate of Oman_Ministry of Tourism Oman ©Sultanate of Oman_Ministry of Tourism Falknerei ©Dubai Department of Tourism and Commerce Marketing Dubai Creek ©Dubai Department of Tourism and Commerce Marketing Jumeirah Mosque ©Dubai Department of Tourism and Commerce Marketing Familie am Strand ©Dubai Department of Tourism and Commerce Marketing Burj Khalifa und Downtown ©Dubai Department of Tourism and Commerce Marketing Oman ©Sultanate of Oman_Ministry of Tourism Oman ©Sultanate of Oman_Ministry of Tourism Oman ©Sultanate of Oman_Ministry of Tourism Muscat ©Sultanate of Oman_Ministry of Tourism Festtage ©Sultanate of Oman_Ministry of Tourism

Der Zukunft vorauseilen? Dafür brauchen Sie keine Zeitmaschine. Dubai und andere Großstädte am Golf haben sich bereits einen futuristischen Look zugelegt, der weltweit seinesgleichen sucht.

Das "schwarze Gold" bescherte den Emiraten einen so unermesslichen Reichtum, dass sie ihre Prunkgebäude aus Glas und Metall mit Tausenden Quadratmetern Blattgold belegten. Auch der Höhenrausch gehört zur großstädtischen Gigantomanie. Wolkenkratzer schießen in einzigartiger Architektur himmelwärts, darunter der alles überragende Burj Khalifa, der Ihnen in 828 Meter Höhe ein atemberaubendes Panorama zu Füßen legt. Wo einst Wüstenschiffe über den Sand schaukelten, gibt es nun Luxushotels, Shopping Malls, eine Eislaufbahn und sogar eine künstliche Skipiste. Geht nicht gibt’s nicht.

Zugleich ist kaum eine andere Region auf Erden so kontrastreich. Neben hypermoderner Stadtarchitektur in Dubai besuchen Sie beeindruckende Moscheen, Paläste und Ruinen im Sultanat Oman. Erleben Sie die Kehrseite der Hochkultur: Naturschönheiten wie die Wahiba Sands mit ihren haushohen Sanddünen, Wüstenlandschaften mit Berg (Jebel) und Tal (Wadi) und einzigartiges Turtle-Watching am Schildkrötenstrand von Ras Al Hadd. Spätestens beim Besuch eines typischen Kamelmarkts und der quirligen arabischen Basare, wo nach Beduinenart gefeilscht wird, könnte auch Sie das Shoppingfieber packen.

Keine Sorge, Sie brauchen nicht mit Goldnuggets zu bezahlen. Ein paar Dirham oder Rial tun es auch...

  • Auffahrt auf den Burj Khalifa in Dubai
  • Jeepfahrt durch die Sanddünenlandschaft der Wahiba Sands 
  • Schildkrötenstrand in Ras Al Hadd

Programm

1. Tag: Deutschland - Dubai

Sowohl den Zauber des Orients als auch den Zauber der Kontraste werden Sie während dieser Reise kennen lernen. Der scheinbar grenzenlose Reichtum der Arabischen Emirate spiegelt sich in spektakulären Bauprojekten wider. Daneben findet man jedoch auch großartige Wüstenlandschaften und Oasen, endlose Sandstrände, märchenhafte Paläste, beeindruckende Moscheen und historische Festungen.

Ihre Reise in den "Zauber des Orients" startet mit dem Flug via Istanbul nach Dubai. Dort angekommen werden Sie am Flughafen von Ihrer örtlichen Reiseleitung empfangen und zum Hotel gebracht.

2. Tag: Dubai

Ihr Tagesprogramm beginnt mit dem Besuch von Al Bastakiya, dem ältesten Stadtteil. Hier sehen Sie das Museum in der alten Festung Fahidi. Mit einer Abra, einem Wassertaxi, überqueren Sie anschließend den betriebsamen Creek, um über den Gewürz- und Goldmarkt zu bummeln.

Anschließend fahren Sie vorbei am imposanten und luxuriösen Palast von Scheich Mohammad Ben Rached Al-Maktoum bis hin zur Jumeirah Moschee. Bewundern Sie während eines Fotostopps dieses eindrucksvolle Beispiel moderner islamischer Architektur.

Im Stadtteil Jumeirah sehen Sie die größte künstlich angelegte Marina der Welt und die luxuriösen Wohntürme der Jumeirah Beach Residence. Dann fahren Sie auf die Palm Jumeirah. Für mehrere Milliarden wurde hier ein Urlaubsparadies in Form einer Palme im Meer aufgeschüttet und mit Luxusvillen und Luxushotels bebaut. Auf dem äußersten Palmwedel, den Sie durch einen Tunnel erreichen, legen Sie einen Fotostopp vor dem Hotel Atlantis ein.

Im Anschluss fahren Sie zur Mall of the Emirates, einem riesigen Einkaufszentrum mit einer Skihalle. Spektakulär sind auch die Bauprojekte entlang der Sheik Zayed Road und vor allem der Burj Khalifa, mit 818 Metern und 216 Stockwerken aktuell das höchste Gebäude der Welt. Auf der 124. Etage befindet sich die Aussichtsplattform "At the Top". Bei klarer Sicht haben Sie von hier eine herrliche Sicht über Dubai, das Meer und die Wüste.

3. Tag: Al Ain

Nach dem Frühstück verlassen Sie die pulsierende Metropole in Richtung der Oase Al Ain. Zunächst besichtigen Sie den Scheich Zayed Museumspalast, welcher ursprünglich als Palast für die Herrscherfamilie erbaut wurde. Die Besonderheiten des Museums sind nicht so sehr die ausgestellten Exponate. Vielmehr erhält man hier einen schönen Einblick in das frühere einfachere Leben der Herrscherfamilie. Sie sehen u.a. Familienbilder und lassen die beruhigende Wirkung der Farben und Strukturen der Gebäude auf sich wirken.

Danach erwartet Sie das Nationalmuseum von Al Ain, das älteste Museum der Vereinigten Arabischen Emirate, welches sich in Richtung Ethnologie und Archäologie spezialisiert hat.

Weiter geht es zum einstigen Symbol der Macht, in das Fort Al Jhahili. Es wurde nach der Restaurierung in ein Informationszentrum umgewandelt und beherbergt nun eine Dauerausstellung des Entdeckers, Reisenden, Philosophen, Schriftstellers und Fotografen Sir Wilfred Thesiger.

Ein Besuch auf dem Kamelmarkt und ein Fotostopp einer riesigen Palmenoase mit ihrem mehr als 3.000 Jahre alten Bewässerungssystem, dem sogenannten Afladsch, dürfen natürlich auch nicht fehlen.

4. Tag: Al Ain - Jabrin - Bahla - Nizwa

Sie überqueren die Grenze zum Oman und besuchen den Festungspalast von Jabrin. Einige der Räume, die sich um einen schattigen Innenhof gruppieren, weisen wunderschöne Deckenbemalungen auf.

Auf Ihrer Weiterfahrt stoppen Sie am Fort von Bahla. Es wurde zum UNCESCO-Weltkulturerbe erklärt und wird seit einigen Jahren renoviert (derzeit keine Innenbesichtigung möglich).

Am Nachmittag erreichen Sie Nizwa. Die Oasenstadt ist die alte Hauptstadt des Landes und Ursprungsort des Islam im Sultanat. Das Fort von Nizwa, dessen Festungsturm aus dem 17. Jahrhundert stammt, überragt die Stadt.

5. Tag: Nizwa - Wahiba Sands

Nach dem Frühstück beginnen Sie mit einer Stadtbesichtigung und bummeln durch den Souk, der vor allem für Silberschmuck und Krummdolche bekannt ist.

Anschließend fahren Sie mit Geländewagen Richtung Wahiba Sands. Im Schatten der Palmen reifen eine Vielzahl von tropischen Früchten. Das letzte Stück führt direkt durch das Flussbett an glattgewaschenen Felsbrocken und Falaj-Kanälen vorbei. Nach einem Aufenthalt geht die Fahrt weiter und Sie erleben die schöne Sanddünenlandschaft der Wahiba Sands hautnah.

Heute übernachten Sie in einem Wüstencamp.

6. Tag: Wahiba Sands - Wadi Bani Khalid - Sur

Frisch gestärkt geht es am Morgen noch einmal durch die Wahiba Sands. Nächstes Etappenziel ist das Wadi Bani Khalid, welches ganzjährig Wasser führt und zu den schönsten Wadis des Omans gehört. Palmengesäumte Wasserbecken laden zu einer Rast ein, das Wasser ist glasklar und kleine Fische schwimmen darin. Wenn Sie möchten, haben Sie hier die Gelegenheit zu einem erfrischenden Bad oder Sie erkunden die Umgebung. Ein Wasserfall sowie zahlreiche idyllische Natur-Pools belohnen Sie für Ihre Mühe.

Anschließend geht es weiter nach Sur, hier besuchen Sie Eine Dhow Werft sowie das Maritime Museum.

Am Abend unternehmen Sie noch einen Ausflug zum Schildkrötenstrand in Ras Al Hadd. Der Oman ist Nistplatz von fünf der sieben bekanntesten Wasserschildkröten-Arten. In der Nacht kommen Hunderte Schildkröten zur Eiablage an den Strand, der von den Behörden streng überwacht wird, um die Tiere zu schützen.

7. Tag: Sur - Qalhat - Muscat

Heute fahren Sie zum Wadi Tiwi, es ist ein fruchtbares Wadi, in dem Palmen und Bananen gedeihen. Hier halten Sie für einen Fotostopp, bevor es ins Wadi Shab geht. Nach einem kurzen Halt um den Wasserlauf des Wadis umgeben von einem Labyrinth aus Felsbrocken und Dattelpalmen zu betrachten, bringt Sie der Bus zum spektakulären Bimah-Krater. Dieser entstand durch Erosion und ist gefüllt mit leuchtend grünem Meerwasser.

Am Nachmittag erreichen Sie dann Muscat.

8. Tag: Muscat

An diesem Tag lernen Sie die Hauptstadt des Sultanats Oman kennen. Großzügig angelegte Schnellstraßen verbinden die Aneinanderreihung von Kleinstädten, die zusammengefasst Muscat heißen und die Hauptstadt vom Oman bilden.

Am Morgen besuchen Sie die prächtige Sultan Qaboos Moschee. Der Innenhof bietet ca. 14.000 Gläubigen Platz und die Gebethalle für etwa 6.000 Gläubige schmückt ein riesiger Kronleuchter von Swarowski.

Entlang der Corniche, der Küstenstraße, fahren Sie in den alten Stadtkern, der von einer Stadtmauer mit drei Toren begrenzt wird. Sie bummeln über den lebhaften Fischmarkt und den farbenfrohen Muttrah-Souk, wo sich Einheimische ihre traditionellen Gewänder schneidern lassen. Im alten Teil der Stadt befindet sich auch der Sultanspalast, an dem Sie vorbeifahren werden.

Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung.

9. Tag: Freizeit oder fakultativer Ausflug nach Barka - Nakhl - Rustaq - Deutschland

Nach dem Frühstück checken Sie aus Ihren Zimmer im Hotel aus. Das Gepäck wird im Hotel für Sie aufbewahrt.

Heute haben Sie die Möglichkeit Muscat in Eigenregie zu erkunden oder an einem Ausflug (fakultativ) in die westlich von Muscat zwischen der Küste und dem Hajar-Gebirge gelegene fruchtbare Batinah-Ebene zu unternehmen. Sie fahren zunächst in nordwestlicher Richtung nach Barka, wo sich die restaurierte Festung mit drei mächtigen Rundtürmen an der Küste erhebt. Unmittelbar vor der Burg ist der kleine Souk des Ortes und am Strand können Sie die Fischer beim Verkauf Ihres Fanges beobachten.

Dann fahren Sie ins Landesinnere in die Oase Nakhl, am Rande des Gebirges. Der Palmenhain und die Quellen sind beliebtes Ausflugsziel der Omanis.

Durch ein tiefes Wadi geht es dann weiter nach Rustaq mit dem mächtigen Qalat-al-Kesra-Fort.

Am Nachmittag Rückkehr zum Hotel. Dort haben Sie die Gelegenheit, sich vor dem Abschiedsabendessen umzuziehen und frischzumachen.

10. Tag: Deutschland

Eine Erlebnisreise voller Kontraste geht mit dem Rückflug und den Transfer nach Hause zu Ende. Wüstensand & Wolkenkratzer haben sicherlich einen bleibenden Eindruck hinterlassen!

ab 2339 
UE-DU25 Buchungsanfrage

Beförderung

  • Transfer ab/an Haustür
  • Flug mit Turkish Airlines via Istanbul nach Dubai und zurück von Muscat
  • Transfer Flughafen – Hotel – Flughafen
  • Fahrt im Reisebus während der Rundreise
  • Jeepfahrt von Nizwa nach Muscat

Hotels & Verpflegung

  • 7 Übernachtungen in 3*- bis 4*-Hotels
  • 1 Übernachtung im Wüstencamp
  • 8 x Frühstück
  • 1 x Mittagessen in Al Ain
  • 7 x Abendessen
  • 1 x Abendessen in einem omanischen Restaurant

Ausflüge & Besichtigungen

  • Stadtrundfahrten/-gänge: Dubai, Al Ain, Nizwa, Muscat
  • Eintritte/Besichtigungen: Museum in der alten Festung Fahidi  in Dubai, Sheikh Zayed Museumspalast in Al Ain, Nationalmuseum in Al Ain, Al Jahili Festung, Festungspalast von Jabrin, Fort in Nizwa, Dhow Werft in Sur, Sultan Qaboos Moschee und Bait al Zubair Museum in Muscat
  • Besuch der Palmeninsel „The Palm Jumeirah“ in Dubai
  • Auffahrt auf den Burj Khalifa in Dubai
  • Fahrt mit einem Wassertaxi über den Creek in Dubai
  • Kamelmarkt in Al Ain
  • Fotostopp Jumeirah Moschee, Burj Al Arab, Atlantis The Palm, Fort von Bahla, Bimah Krater, Qsar Al Alam Palast, Festung Jalali & Mirani
  • Wadi Bani Khalid, Wadi Tiwi und Wadi Shaab
  • Schildkrötenstrand in Ras Al Hadd
  • Fischmarkt und Muttrah-Souk in Muscat

Sonstiges

  • Aktuelle Steuern und Sicherheitsgebühren
  • 1 Reisetaschenbuch pro Buchung
  • Örtliche, Deutsch spr. Reiseleitung: 1.-9. Tag
  • SZ-Reisebegleitung

Vereinigte Arabische Emirate

Karte Vereinigte Arabische  Emirate

Einreise für Deutsche

Visumfrei für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen. Notwendig sind: bei Einreise mindestens 6 Monate gültiger Reisepass und Rück- oder Weiterreiseticket.

Landesdaten

Lage

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) bestehen aus sieben Emiraten: Abu Dhabi, Dubai, Sharjah, Ajman, Um al-Qawain, Ras al-Khaimah, Fujairah (geografische Reihenfolge und amtliche Schreibweise in den VAE). Sie liegen im nordöstlichen Teil der arabischen Halbinsel und grenzen im Norden an Katar und den Arabischen Golf, im Osten an den Golf von Oman und an den Oman, im Süden und Westen an Saudi-Arabien.

Fläche: ca. 90.000 km². Davon entfallen auf Abu Dhabi ca. 80.000 km², Dubai ca. 3.900 km², Sharjah, ca. 2.600 km², Ajman ca. 250 km², Um al-Qawain ca. 800 km², Ras al-Khaimah ca. 1.700 km², Fujairah ca. 1.300 km².

Verwaltungsstruktur: 7 Emirate (Abu Dhabi, Dubai, Sharjah, Ajman, Um al-Qaiwain, Fujairah, Ras al-Khaimah).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 4,6 Millionen.

Hiervon sind etwa 25 Prozent Einheimische, der Rest sind ausländische Einwohner.

Städte:

Abu Dhabi City (offiziell die Hauptstadt der VAE) ca. 619.500 Einwohner,

Dubai City (Deira ist ein Stadtteil von Dubai City) 1,84 Millionen

Sharjah City 989.200

Khor Fakkan (Hafenstadt im Emirat Sharjah, am Indischen Ozean gelegen) 536.700

Al Ain (in der Ostprovinz des Emirats Abu Dhabi) 518.100

Ras al-Khaimah Town 125.800

Sprache

Die Amtssprache ist Arabisch. Im Geschäftsverkehr und in den Hotels wird auch Englisch gesprochen und verstanden.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +3 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied +2 Stunden.

Telefon/Post

Post

Die Post in den Vereinigten Arabischen Emiraten arbeitet zuverlässig und schnell. Postämter gibt es in allen größeren Orten, die Briefkästen für Auslandspost sind rot. Hotelgäste können ihre Post auch an der Rezeption abgeben. Der Transport nach Europa dauert etwa 6 bis 10 Tage, während des Ramadans auch länger.

Telefon

Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland, Österreich und der Schweiz in die Emirate ist 00971, aus den Emiraten nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 999, Unfallrettung in Abu Dhabi, der Stadt Al-Ain, und Fujairah 998, in den übrigen Emiraten 999, Feuerwehr 997.

In Dubai gibt es eine Touristenpolizei, die z. B. Verhaltensempfehlungen gibt und auch im Fall eines Diebstahls oder Ähnlichem hilft, kostenlose Hotline unter Tel. 800 44 38.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in den VAE von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .ae

Überall sind preiswerte und schnelle Internetverbindungen möglich (Dial, ISDN, ASDL, Circuit, auch Flatrates), in allen Städten gibt es Internetcafes.

Feiertage

Feiertage 2017:

1. Januar (Neujahr)

30. November (Tag der Märtyrer)

2. Dezember (Nationalfeiertag; der öffentliche Dienst feiert auch den Folgetag)

Islamische Feiertage (Verschiebungen um einen Tag, in seltenen Fällen zwei Tage, sind möglich!):

23. April (Mohammeds Himmelfahrt)

25. bis 27. Juni (Fastenbrechen am Ende des Ramadan)

1. bis 4. September (Opferfest)

21. September (Neujahr nach islamischer Zeitrechnung 1439)

1. Dezember (Mohammeds Geburtstag)

Der Ramadan dauert im Jahr 2017 vom 27. Mai bis zum 25. Juni (die Daten können je nach Land um einen oder zwei Tage abweichen).

Die auf einen Freitag fallenden Feiertage werden durch den darauffolgenden Tag oder einen der Feiertagsfolge angehängten arbeitsfreien Tag abgegolten. Die einzelnen Emirate legen zusätzliche Feiertage fest. Die Arbeitswoche geht von Samstag bis Donnerstag. Für alle staatlichen Einrichtungen gelten Freitag/Samstag als Wochenende. Der wöchentliche Ruhetag ist der Freitag.

Die Hauptferienmonate sind Juli und August. Grundsätzlich sollte man sich vor Planungen von Geschäftsreisen erkundigen, ob in besagtem Zeitraum religiöse oder staatliche Feiertage stattfinden, denn über die Feiertage und natürlich auch in den Hauptferienzeiten machen viele Emiratis Urlaub.

Öffnungszeiten

Banken: Sa bis Do 8-13 Uhr, manche Institute sind auch nachmittags zwischen 16.30 und 18.30 Uhr geöffnet. Kostenlose Telefonauskünfte - HSBC (Tel. 800 4440); Mashreq Bank (Tel. 800 4800);

Post: Große Postämter haben So bis Do rund um die Uhr geöffnet, kleinere mit Mittagspause oder sogar nur vormittags. Postschalter gibt es auch an den Tankstellen der Kette "Emarat";

Geschäfte: Einzelhandel teilweise sechs oder sieben Tage in der Woche 8-13 Uhr und 16-20 oder 22 Uhr. Große Supermärkte öffnen in Abu Dhabi durchgehend von 8-23 Uhr (Dubai bis 24 Uhr). Einige Supermärkte haben 24 Stunden geöffnet, außer freitags 12.30-14.30 Uhr (Freitagsgebet);

Behörden: So bis Do 7.30-14.30 Uhr;

Private Firmen und Büros: Sa bis Do 8-13/14 Uhr, 16-19 Uhr; viele Firmen haben inzwischen auch samstags frei, wobei andere Donnerstag 8-13 Uhr arbeiten.

Während des islamischen Fastenmonats RAMADAN ruht das öffentliche und das geschäftliche Leben mehr oder weniger; der Einzelhandel öffnet später und länger.

Kleidung

Leichte, atmungsaktive Sommerkleidung ist fast das ganze Jahr über angebracht. Da alle öffentlichen Gebäude, Hotels und Supermärkte klimatisiert sind, empfiehlt es sich, auf jeden Fall auch leichte Pullover und Jacken dabeizuhaben. In den Wintermonaten benötigt man vor allem abends eine Jacke oder einen Pullover. Zu empfehlen sind außerdem auch bequeme Schuhe, eine gute Sonnenbrille, eine Kopfbedeckung gegen die Sonne, und viel Sonnenschutzcreme. In den Restaurants und Hotels gilt meist ein smart-casual Dresscode (sportlich-elegant).

Frauen sollten sich grundsätzlich zurückhaltend kleiden und bei einem Stadtbummel keine schulterfreien Tops oder Kleider sowie keine sehr kurzen Röcke oder Hotpants tragen. Bade- und Strandkleidung sind am Swimming-Pool oder am Hotel-Strand kein Problem. Shorts, Blusen/Kleider mit schmalen Trägern und Ähnlichem sind nur innerhalb der Hotelanlagen angebracht.

Karte Vereinigte Arabische  Emirate

Geschichte/Politik

Die Emirate sind sieben historische autarke Scheichtümer, die noch heute jeweils von einem Scheich regiert werden. Im Nordosten konzentrieren sich sechs dieser Scheichtümer auf verhältnismäßig kleinem Raum. Der zehnmal so große südliche Teil gehört allein zum Scheichtum Abu Dhabi.

Bis 1971 standen diese Scheichtümer unter britischer Herrschaft. Dann wurden sie selbstständig und schlossen sich zum Bund der "Vereinigten Arabischen Emirate" zusammen. Das Emirat "Ras al Khaimah" folgte 1972.

Damals bestanden die Scheichtümer noch aus zerstreuten Dörfern. Der Beginn der Förderung des Erdöls führte zu drastischen Veränderungen der Region. Städte und Infrastruktur sind gut ausgebaut. Insbesondere Abu Dhabi besitzt Prachtbauten modernster Architektur.

Außenpolitisch treten die Emirate als Staatenbund auf. Doch jedes Scheichtum hat nach wie vor eigene (allerdings einander ähnliche) Gesetze. Beispielsweise verbieten die einen den Alkohol grundsätzlich, die anderen nur außerhalb der Touristenhotels und nur für Muslime.

Die provisorische Verfassung von 1971 wurde 1996 zur geltenden Verfassung erklärt. Der Sitz der Regierung ist Abu Dhabi, und der Präsident der VAE ist immer der Herrscher des Emirates Abu Dhabi.

Wirtschaft

Erdölfunde haben die wirtschaftliche Situation der Vereinigten Arabischen Emirate völlig verändert. Die noch vor wenigen Jahrzehnten ursprünglichen und armen Gegenden gehören nun zu den reichsten der Welt. Zwischen den sieben verschiedenen Emiraten gibt es keine Grenzen und keine Differenzen. Die drei reichen Emirate Dubai, Sharjah und Abu Dhabi unterstützen die vier anderen finanziell. Die Gewinne aus dem Öl erlauben beispielsweise Abu Dhabi, 50 Prozent aller Kosten sämtlicher Emirate zu übernehmen und diesen auch große Summen zu niedrigsten Zinssätzen zu leihen.

Dubai ist das wirtschaftliche und politische Zentrum der Vereinigten Emirate, weil es den einzigen natürlichen Hafen am Persischen Golf besitzt. Inzwischen ist dort auch ein künstlicher Hafen für Hochseeschiffe entstanden. Dubai hat einen internationalen Flugplatz, fördert Erdöl und ist einer der größten Gold-Umschlagplätze im Nahen Osten. Seit 1990 sind in allen Emiraten viele neue und moderne Industrien entstanden. Dubai ist zum Beispiel ein inzwischen anerkanntes IT-Zentrum geworden, Ras Al Khaimah besitzt die weltgrößte Keramikfabrik, auch die Emirate Ras Al Khaimah und Fujairah haben internationale Flugplätze.

Der Tourismus spielt in einigen der Emirate nun ebenfalls wirtschaftlich eine zumehmende Rolle. Die Emirate sind ein sehr gastfreundliches Land, in dem man fremde Besucher gern sieht. Auch in erstklassigen Hotels sind die Preise moderat geblieben. In den Ausbau des Tourismus wird sehr viel Geld investiert.

Religion

Der Islam und seine Wertvorstellungen beherrschen den Alltag in den Emiraten. 96 Prozent der Bevölkerung sind Muslime (Sunniten). Christlichen Kirchen wird die Ausübung ihrer Religion nicht verwehrt, Dubai und Sharjah haben verschiedene christliche Kirchen.

Vegetation

In den Oasen der Emirate wächst alles, was man sich in diesem Teil der Erde nur vorstellen kann; Palmen und Akazien, Tamarisken und Kamelhufbäume. Auch Bougainvillea und Oleander sind dort zu Hause.

Erstaunlich ist die gärtnerische Leistung, die in den Städten und größeren Orten vollbracht wird. Die Straßenränder und Parks sind für eine Wüstenlandschaft ungewöhnlich und großzügig begrünt. Die Bewohner in den Emiraten können es sich leisten, ihre Bäume, Büsche und Blumen - woher diese auch eingeführt wurden, der Flammenbaum aus Madagaskar, der Jacaranda aus Brasilien, den Korallenbaum aus Afrika - regelmäßig zu bewässern. Der Reichtum der Emirate gestattet große Meerwasser-Entsalzungsanlagen. Die kommen auch zahlreichen erst kürzlich in der Wüste angelegten Gemüse- und Obstplantagen sowie nagelneuen Dattelpalmen-Hainen zugute.

Tierwelt

Das typische Tier in diesen Gegenden ist das Dromedar, also das einhöckrige Kamel. Jedes Dromedar hat seinen Besitzer, seinen Betreuer. Auch die Kamele, denen der Besucher in den Wüstenregionen begegnet, sind nicht wild. Die Kamele werden als Last- und Reittiere benutzt. Kamelrennen sind bei den Beduinen sehr beliebt. Und die einprägsamsten Bilder des Landes gewinnt man auf den sehr belebten Kamelmärkten. Ein weiteres Tier, das seit urdenklichen Zeiten in der arabischen Welt zu Hause ist, ist das arabische Pferd. Mit ihren Pferden treiben die Araber einen regelrechten Kult. Im Übrigen sind es vor allem die Vögel, die in dieser Gegend auffallen. So gibt es Ibisse und Schmutzgeier, Wüstenraben und Raubwürger, Bienenfresser und viele andere Arten. Der arabische Leopard und verschiedene Fuchsarten kommen nur noch im Hajar-Gebirge an der Grenze zwischen Ras Al Khaimah und Oman (Halbinsel Mussandam) vor und stehen unter strengstem Naturschutz. In Sharjah werden große Anstrengungen unternommen, verschiedene Antilopenarten wieder anzusiedeln.

Karte Vereinigte Arabische  Emirate

Kulinarisches

Die Vielfalt im Speisezettel ist groß. In den Emiraten speist man nicht nur arabisch, sondern auch indisch, persisch, chinesisch, deutsch, italienisch, mexikanisch - bis hin zum amerikanischen Fast Food. Die originale Küche der Emirate zeichnet sich vor allem durch die vielen Gewürze aus. Es gibt zahlreiche gut gewürzte typische Gerichte - vom Auberginen-Püree bis zu den mit Reis gefüllten Weinblättern, von den dicken Bohnen bis zu Lammfleisch mit Zimt. Man bekommt natürlich auch alle Arten von Fischen, Langusten und Hummerkrabben aus dem Arabischen Golf. Besonders die libanesische Küche ist in den VAE stark vertreten.

Bei den Getränken muss man sich daran gewöhnen, dass Alkohol jeglicher Art nicht landesüblich und zum Teil streng verboten ist. Man trinkt Kaffee und Tee, auch Obstsäfte. Vor allem aber: Wasser, das in Flaschen überall verkauft wird. Übrigens kann man in allen Hotels auch unbesorgt Wasser aus der Wasserleitung trinken.

Sitten und Gebräuche

Zu den wichtigen traditionellen Sportarten gehört in den Emiraten die Falknerei. Nicht selten sieht man Jagdfalken, die ihre Besitzer begleiten und dabei stolz auf dem handschuhgeschützen Handgelenk thronen.

Die Kamelrennen sind meist hochdotiert und haben viele Anhänger. Die Rennkamele sind außerordentlich wertvoll. In der Nähe der Rennbahnen kann man als Besucher Training und Pflege der Tiere beobachten.

Inzwischen ist man in den Emiraten längst so weit, dass am Strand Bikinis (nicht oben ohne!) möglich sind. Allerdings ist es für die Einheimischen an den öffentlichen Stränden nach wie vor üblich, bekleidet ins Wasser zu gehen. In den Städten sollte man darauf achten, keine Shorts und keine ärmellosen Kleider zu tragen. Die Vereinigten Emirate lassen auch keine pornografische Literatur zu, zu denen auch westliche Zeitschriften gezählt werden. Alkohol ist - dem Koran nach - für Muslime verboten. Doch in Hotelbars bekommt man (aber nicht überall!) auch einen Drink. Restaurants außerhalb der Hotels haben meist keine Lizenz, Alkohol auszuschenken, in Umm Al Qawain und Ras Al Khaimah gibt es Geschäfte (Baracuda Resort und Bin Majid beach Hotel), in denen alkoholische Getränke für den privaten Gebrauch erwerben kann. Offiziell ist allerdings der Transport von einem Eimirat in ein anderes an den Erwerb einer Lizenz gebunden, was aber selten kontrolliert wird.

In Zeiten des Ramadan ist das öffentliche Leben stark beeinflusst. In der Öffentlichkeit sollte - aus Respekt vor den Gläubigen - nichts gegessen, getrunken oder geraucht werden.

Umweltbewusstsein ist in den Emiraten seit jeher ausgeprägt. Das Wegwerfen von Papier oder Zigarettenstummeln wird auch bei Touristen bestraft.

Souvenirs

Die Arabischen Emirate kennen keine Steuern, wenn es ums Einkaufen geht. Besonders Waren aus der Elektronik-Branche können günstig gekauft werden. Aber auch die traditionellen Souvenirs sind preiswert: Teppiche, Silberwaren, Schmuck, Messingwaren, kunsthandwerkliche Gegenstände. Dabei kommt Silberschmuck beispielsweise überwiegend aus Jemen, Teppiche aus Afrika und Indien. Und die schönen alten arabischen Gebrauchsgegenstände wie Messingkannen oder Holzwaren sind kaum noch (oder nur sehr teuer) zu bekommen.

Dubai ist ein besonders guter Einkaufstipp. Viele Touristen fliegen nur zum Shopping nach Dubai (als Zwischenstopp sehr empfohlen). Die Stadt hat als eines der großen Goldhandelszentren der Welt sehr günstige Goldpreise.

Handeln ist beim Einkaufen üblich und geradezu ein Volksspaß, in den Basaren noch mehr als in den Geschäften. Ein Drittel herunterzuhandeln ist meist kein Problem - manchmal ist sogar die Hälfte möglich. Vor allem, wenn bar bezahlt wird.

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Klimadiagramm

Klimainformationen

Der größte Teil der VAE besteht aus flachen Küstengebieten mit trockenen Salzseen, die in Wüste übergehen. Im Osten teilen breite Geröllebenen die Berge von Oman von den Dünen der Rub al-Khali. Die Temperaturen im Sommer sind sehr hoch; zwischen April/Mai und September ist mit Tagestemperaturen von über 40°C im Schatten zu rechnen. Im Juli und August kann es sogar zu Temperaturen bis zu 50°C kommen. Ab Oktober wird es dann wieder angenehmer; die Temperaturen sinken wieder unter 35°C. Während des ganzen Sommers herrscht oftmals eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit in den Küstengebieten. In dieser Zeit fällt auch kein Regen, dieses gilt jedoch nicht für den Osten, wo gelegentlich Sommerstürme auftreten.

Die Winter sind warm und zum größten Teil trocken. Es regnet sporadisch, manchmal in Form von Regenstürmen, bei denen der gesamte jährliche Regen (zwischen drei und zwölf cm) auf einmal niedergehen kann. Der meiste Regen fällt im Gebiet von Ras al-Khaimah. Im Januar und Februar sind bisweilen sehr kühle Nächte möglich, in denen die Temperatur auf 10 bis 13 °C sinken kann.

Beste Reisezeit

Am besten bereist man die Vereinigten Arabischen Emirate zwischen Oktober und April, da in dieser Zeit die Durchschnittstemperaturen mit 25 Grad am niedrigsten sind. In Küstennähe sorgt dann meist eine frische Meeresbrise für Kühlung.

Der von Mai bis September dauernde Sommer wird mit seinen Höchsttemperaturen von 35 bis 45 Grad im Schatten als unerträglich heiß empfunden. Auch die Luftfeuchtigkeit ist im Sommer hoch. An der Küste kann sie Werte von über 80 Prozent erreichen.

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Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Die Vereinigten Arabischen Emirate sind malariafrei.

Ärztliche Hilfe

ABU DHABI: Dr. Issac Zaju Dajani (spricht Englisch), Hamdan Street, Demarky Building,, Abu Dhabi, Tel. (02) 627 34 34.

DUBAI:Dr. C. Heidenreich (spricht Deutsch), German Medical Clinic, Al Batha Tower 10th floor,, Dubai, Tel. (00971 6) 575 02 80.

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Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Dirham (Dh.)

1 Dirham = 100 Fils.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 4,12 Dh.

1 US-$ = ca. 3,67 Dh.

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Umtausch: Es gibt überall Wechselstellen. Devisen können bis zu einer Summe von 90.000 DH frei getauscht werden. Am günstigsten ist der Geldwechsel meist bei offiziellen Wechselbüros in den Souks. Banken sowie Wechselstuben befinden sich in den großen Städten, an den Flughäfen (24 Stunden geöffnet) und in allen großen Shopping Malls).

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von Hotels, Autovermietern und zahlreichen größeren Geschäften akzeptiert. In kleineren Geschäften ist die Zahlung mit Kreditkarte oft nicht möglich.

Geldautomat: Ja - Barabhebung ist möglich. Die Automaten befinden sich überall in den Städten und in vielen Shopping-Malls. Reisende sollten sich vor Abreise bei ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Reiseschecks: Ja - Reiseschecks werden fast überall akzeptiert.

Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

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Auskunftstellen

Government of Dubai
Department of Tourism and Commerce Marketing (DTCM)
Bockenheimer Landstraße 23
60325
Frankfurt/M.
(0 69) 71 00 02 34
(0 69) 710 00 20
www.dubaitourism.co.ae
dtcm_ge@dubaitourism.ae
Mo bis Fr 9-13 Uhr, 14-17 Uhr

Abu Dhabi Tourism Authority
Goethestraße 27
60313
Frankfurt/M.
(0 69) 299 25 39 11
(0 69) 299 25 39 20
www.dubaitourism.co.ae
germany@tcaabudhabi.ae
Mo bis Fr 9-17.30 Uhr

Government of Sharjah
Sharjah Commerce Tourism Development Authority
c/o Eyes2market GmbH
Fasanenstraße 2
25462
Rellingen
(0 41 01) 37 07 33
(0 41 01) 370 92 40
www.dubaitourism.co.ae
sharjah@eyes2market.com
Mo bis Fr 9-13 Uhr, 14-17 Uhr

National Media Council - UAE
Abu Dhabi
National Media Council - UAE
P.O.Box 3790
Abu Dhabi/Vereinigte Arabische Emirate
(00971 2) 445 04 08
(00971 2) 404 43 33
www.uaeinteract.com
info@nmcuae.ae

Government of Dubai
Department of Tourism and Commerce Marketing (DTCM)
6th, 8th and 9thFloor, Al Fattan Plaza
Airport Road
Al Garhoud
Dubai
Government of Dubai
Department of Tourism and Commerce Marketing (DTCM)
P.O. Box 594
Dubai/Vereinigte Arabische Emirate
(00971 4) 223 00 22, (00971 4) 282 11 31
(00971) 600 555 559
info@dubaitourism.ae

Sharjah Commerce Tourism Development Authority
9th Floor, Crescent Tower
Buheirah Corniche
Sharjah
Sharjah Commerce Tourism Development Authority
P.O. Box 26661
Sharjah/Vereinigte Arabische Emirate
(00971 6) 556 30 00
(00971 6) 556 67 77
www.sharjah-welcome.com
info@sharjahtourism.ae

Deutsch-Emiratische Industrie- und Handelskammer (AHK)
(German Emirati Joint Council for Industry and Commerce (AHK))
Abu Dhabi Mall, The Towers at Trade Center, West Tower,
1st floor, Office No. 107
Abu Dhabi
Deutsch-Emiratische Industrie- und Handelskammer (AHK)
(German Emirati Joint Council for Industry and Commerce (AHK))
P.O. Box 54702
Abu Dhabi/Vereinigte Arabische Emirate
(00971 2) 645 71 00
(00971 2) 645 52 00
www.ahkdubai.com
dalia.samra@ahkuae.com
So bis Do 8-17 Uhr

Deutsch-Emiratische Industrie- und Handelskammer (AHK)
German Emirati Joint Council for Industry and Commerce (AHK))
Business Village, Building B, 6th Floor, Office 618
Port Saeed, Deira
Dubai
Deutsch-Emiratische Industrie- und Handelskammer (AHK)
German Emirati Joint Council for Industry and Commerce (AHK))
P.O. Box 7480
Dubai/Vereinigte Arabische Emirate
(00971 4) 447 01 01
(00971 4) 447 01 00
www.ahkdubai.com
info@ahkuae.com
So bis Do 9-17 Uhr

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Vereinigten Arabischen Emirate
Hiroshimastraße 18-20
10785
Berlin
(0 30) 51 65 19 00
(0 30) 51 65 16
www.vae-botschaft.de
Mo bis Fr 9-16 Uhr, Konsularabteilung Mo bis Fr 9.30-12.30 Uhr
Dänemark, Finnland, Norwegen, Schweden

Botschaft der Vereinigten Arabischen Emirate
mit Konsularabteilung
Erste Fährgasse 6
53113
Bonn
(02 28) 267 07 14
(02 28) 26 70 70
Mo bis Fr 9-15 Uhr
(keine Visumerteilung)
Dänemark, Finnland, Norwegen, Schweden

Generalkonsulat der Vereinigten Arabischen Emirate
Lohengrinstraße 21
81925
München
(0 89) 47 07 70 20
(0 89) 412 00 10
konsulat@uae-muc.com
Mo bis Fr 9-12 Uhr

Embassy of the Federal Republic of Germany
The Tower at the Trade Center
West Tower, 14th Floor
Abu Dhabi Mall
Abu Dhabi
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 2591
Abu Dhabi/Vereinigte Arabische Emirate
(00971 2) 644 69 42
(00971 2) 644 66 93
www.germemb.org.ae
info@abu-dhabi.diplo.de
Amtsbezirk: Vereinigte Arabische Emirate

Consulate General of the Federal Republic of Germany
Dubai Street 14A, Jumeirah I (behind Dubai Zoo)
Dubai
Consulate General of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 2247
Dubai/Vereinigte Arabische Emirate
(00971 4) 349 50 50
(00971 4) 349 88 88
www.germanconsulatedubai.org.ae
info@dubai.diplo.de
Amtsbezirk: Ajman, Dubai, Fujairah, Ras al-Khaimah, Sharjah, Um al-Qawain

Ärztliche Hilfe

ABU DHABI: Dr. Issac Zaju Dajani (spricht Englisch), Hamdan Street, Demarky Building,, Abu Dhabi, Tel. (02) 627 34 34.

DUBAI:Dr. C. Heidenreich (spricht Deutsch), German Medical Clinic, Al Batha Tower 10th floor,, Dubai, Tel. (00971 6) 575 02 80.

Karte Vereinigte Arabische  Emirate
Dubai

Sehenswertes

Abu Dhabi

Dieses Emirat ist das größte Scheichtum. Hinter der flachen Küste liegt ein breiter Streifen Sandwüste. Im Osten reicht das Emirat bis an das Oman-Gebirge, besiedelt sind eigentlich nur die Küstenabschnitte. Die Hauptstadt Abu Dhabi liegt auf einer Insel im Golf, ist aber durch eine Brücke mit dem Festland verbunden. Der Reichtum der Stadt ist überall spürbar.

Die Stadt Abu Dhabi ist faszinierend. Man hat sehr moderne Bauten angelegt, zwischen denen sich grüne Alleen hinziehen. Am Strand verläuft die sorgfältig angelegte "Corniche", der abendliche Promenadenweg.

Zu Abu Dhabi gehört die Oase Al-Ain im Osten: eine prächtige grüne Stadt mit einem berühmten Kamelmarkt, aber auch mit erstklassigen Hotels.

Dubai

Dubai ist die Hauptstadt des Emirates Dubai, dem zweitgrößten orientalischen Fürstentum der sieben Vereinigten Arabischen Emirate.

Vor rund 200 Jahren war Dubai noch eine kleine Siedlung, die von Fischern und Perlentauchern bewohnt wurde. Durch die schnell wachsenden Handelsbeziehungen wurde die Stadt rasch zum führenden Hafen der Golfküste. 1966 wurden Dubais Ölvorkommen entdeckt und man begann mit dem Ölexport. Heute ist Dubai eine "Boomtown" in der Wüste sowie wichtigstes Handels- und Tourismuszentrum von Nahost.

Dubai ist eine kosmopolitische Stadt mit einer einzigartigen Mischung kultureller Kontraste. Hier begegnen sich Orient, Asien und der Westen, Tradition und Moderne. Neben Moscheen und Lehm- und Korallensteinhäusern finden sich moderne Wolkenkrater aus Glas, Stahl und Beton, ultramoderne Shopping Malls und Jachthäfen mit weißen Luxusschiffen. Keine Stadt des Nahen Ostens ist so rastlos wie Dubai und so reich.

Durchzogen wird die Stadt vom Dubai Creek, einem natürlichen Meeresarm, der der historische und auch heutige Mittelpunkt des Lebens von Dubai City ist.

Dubai ist ein attraktives Reiseziel für sonnenhungrige und konsumfreudige Touristen geworden. Die Strände sind sauber, die Hotels luxuriös und wer es sich leisten kann, steigt im "Burj al Arab" ab, dem höchsten, teuersten und einzigen 7-Sterne-Hotel der Welt.

Für Aktivurlauber gibt es vorzügliche Sport- und Freizeiteinrichtungen, ob Golf oder Wassersport, Wüstensafari oder Dhow-Kreuzfahrt. Für Schnäppchenjäger bieten die historischen Souks und luxuriösen Einkaufskomplexe nach amerikanischem Vorbild pures Einkaufsvergnügen.

Sharjah

Das Emirat gehört zu den Großen. Es reicht vom Persischen Golf im Westen bis zum Golf von Oman im Osten, hat also zwei Küsten. Die Landschaft ist zum Teil Wüste, zum Teil angenehm grünes Land. Zudem ragen hier Teile des Oman-Gebirges auf. Es gibt viele gute, zum Teil luxuriöse Hotels, besonders an der Küste des Persischen Golfs, alle allerdings alkoholfrei.

Die Stadt Sharjah bietet ein buntes Gemisch aus Altem und Neuem, traditionelle Gasthöfe im Stil einer Karawanserei und ein altes Fort neben Hochhäusern, uralte Caféhäuser neben modernen Restaurants, farbenprächtige alte Souks mit verwinkelten engen Gassen, in denen aber auch die modernsten Elektronikartikel verkauft werden.

Zum Baden, Schnorcheln und Tauchen lädt die Küste bei Khor Fakkans am Indischen Ozean, einer nahe gelegenen kleinen Stadt, ein. Gleich dahinter ragt das Hajiar-Gebirge auf, in das Ausflüge unternommen werden können. Wüstensafaris sind ebenfalls möglich. Historisch Interessierte können bei der Ausgrabung Mileiha Fossilien betrachten, die 80 Millionen Jahre alt sind.

Ajman

Dieses Emirat ist besonders winzig - 260 Quadratkilometer groß. Haupterwerbszweige sind die Fischerei, der Anbau von Dattelpalmen und zunehmend maritime Dienstleistungen und verschiedene Industrien.

Um al-Qaiwain

Das winzige Scheichtum hat 40 Kilometer Küste, aber noch kaum Tourismus, der erst allmählich zunimmt.

Ras al-Khaimah

Das kleine Emirat - früher das grüne Zentrum der Arabischen Halbinsel - ist das geschichtsträchtigste Emirat der VAE. Seine Tradition der Herstellung von Keramiken setzt RAK Ceramiks, die weltgrößte Keramikfabrik fort. Ras Al Khaimah hat den ersten Tiefseehafen der VAE geschaffen. Fast 75 Prozent des gesamten Zementbedarfs werden etwa 20 km von der Stadt am Rande des Hajar-Gebirges hergestellt. Der Tourismus in Ras Al Khaimah wird zielstrebig entwickelt, um die natürlichen Potentiale des immer noch im klaren arabischen Stil lebenden Emirates zu nutzen.

Fujairah

Das Emirat besteht aus drei Gebieten am Golf von Oman. Der Hauptort liegt im kleineren südlichen Teil. Fujairah lebt vorwiegend von Gartenbau und Fischfang. Lange Zeit gehörte das Emirat zu Sharjah; erst 1951 löste es sich von dort. Heute ist Fujairah berühmt für seine Hafenanlagen und bekannt als Touristenzentrum.

Baden in den Emiraten

Kuor Fakkan ist eine kleine Stadt, die zu Sharjah gehört und am Golf von Oman - also am Indischen Ozean - liegt. Die Küste dort eignet sich sehr gut zum Baden, aber auch zum Schnorcheln und Tauchen. Der Strand ist schön und weit, die Landschaft interessant, weil gleich hinter dem Strand das Hajiar-Gebirge aufragt. Dorthin, aber auch in die Wüstengegenden werden - nicht nur - von der Stadt Sharjah aus spannende Ausflüge veranstaltet.

Aktiv-Urlaub

In den drei großen Emiraten - Abu Dhabi, Dubai und Sharjah - werden sämtliche Wassersportmöglichkeiten geboten: Segeln, Windsurfen, Wasserski, Schnorcheln, Tauchen. Auch viele andere Sportmöglichkeiten gibt es: Squash, Tennis, Reiten, Radfahren, Bogenschießen, Jeep-Safaris in die Wüste. Mit Picknick im Sand auf echten Teppichen. Fujairah und Ras Al Khaimah unternehmen erfolgreich große Anstrengungen, den Tourismus als Haupteinnahmequelle zu entwickeln.

Golfen in den Emiraten

Dieser Sport wird in den Emiraten immer beliebter. Vor etwa zehn Jahren wurde in Dubai der "Emirates Golf Platz" eröffnet, der 18-Loch hat und fünf etwas komplizierte Seen als Hindernisse. Inzwischen gibt es in der Nachbarschaft auch einen Neun-Loch-Platz mit Wasser-Hindernissen. Relativ neu ist der "Dubai Creek Golf" mit 18-Loch, bei dem es ebenfalls drei Seen sowie drei Meerwasser-Hindernisse gibt. Zu ihm gehört inzwischen auch ein Neun-Loch-Platz mit Flutlicht. (Hier werden auch Anfänger ohne Handicap unterrichtet.) Ein weiterer Golfplatz, einer der größten Flutlichtplätze der Welt: der "Dubai Golf and Racing Club" bei Dubai. Es ist ein Neun-Loch-Platz mit vier Seen. Ein weiterer Golfplatz entstand in Ras Al Khaimah.

Karte Vereinigte Arabische  Emirate

Reisehinweise

Aktueller Hinweis:

Die Vereinigten Arabischen Emirate haben die diplomatischen Beziehungen zu Katar bis auf Weiteres abgebrochen. Der Luft- und Seeverkehr zwischen den beiden Ländern wurde eingestellt. Betroffene Reisende sollten Kontakt mit ihrer Fluggesellschaft oder ihrem Reiseveranstalter aufnehmen.

Da die Vereinigten Arabischen Emirate ein aktives Mitglied der Anti-ISIS-Koalition sind, muss in den VAE mit Anschlägen der Terrororganisation ISIS gerechnet werden. Das Auswärtige Amt empfiehlt Reisenden, sich besonders in größeren Menschenansammlungen sicherheitsbewusst und situationsgerecht verhalten.

Die Vereinigten Arabischen Emirate sind eines der sichersten Reiseländer im Nahen Osten. Die Kriminalitätsrate ist sehr gering, trotzdem können vereinzelt Taschendiebstähle, z.B. in großen Einkaufszentren oder bei großen Veranstaltungen, vorkommen. Besonders vorsichtig sein sollten alleinreisende Frauen und weibliche Jugendliche bei Taxifahrten oder auf Spaziergängen bei Dunkelheit. In diesen Situationen kam es in letzter Zeit häufiger zu Übergriffen.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation in den Vereinigten Arabischen Emiraten sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Bitte beachten Sie außerdem den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Homosexualität, nichtehelicher Geschlechtsverkehr und Austausch von Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit sind in den VAE trotz des liberaleren Gesellschaftsklimas verboten. Dies kann im Extremfall bedeuten, dass es bei Anzeige einer Vergewaltigung zur strafrechtlichen Verfolgung des Opfers wegen "nichtehelichem" Geschlechtsverkehr kommen kann. Nicht-eheliche Schwangerschaften können bei Bekanntwerden, z.B. bei einem Arztbesuch, ebenfalls strafrechtlich verfolgt werden. Ledige Schwangere, die in die VAE reisen möchten, sollten sich bewusst sein, dass auch für sie diesbezüglich ein gewisses Risiko bestehen kann.

WÜSTENTOUREN: Bei einer Wüstentour auf eigene Faust müssen einige lebenswichtige Regeln beachtet werden

- Niemals alleine fahren, sondern immer mit mindestens zwei Fahrzeugen.

- Das Hotel vor der Abfahrt informieren (wohin man fahren wird und wann man ungefähr zurückkommen wird).

- Bei einer Autopanne immer zusammenbleiben und nur zu zweit losgehen, um Hilfe zu suchen.

- Genügend Trinkwasser mitnehmen (pro Person zehn Liter). Fehlen dürfen auch nicht: 20 Liter Kanister Benzin, Erste-Hilfe-Paket, Wolldecke, zwei Ersatzreifen, Abschleppseil, zwei Schaufeln, ein Ersatzkanister, Kompass und Uhr, Keilriemen!

Einige Reiseveranstalter bieten Kurse für das Fahren im Sand und in den Dünen an, um Touristen auf Wüstensafaris vorzubereiten.

Das FOTOGRAFIEREN und FILMEN (auch mit Mobiltelefonen) von militärischen Anlagen, Häfen, Flughäfen, Herrscherpalästen, öffentlichen Gebäuden, Botschaftsgebäuden, Brücken, Industrieanlagen sowie Ölförder- und Erdgasanlagen ist verboten. Auf die Fotografierverbote wird oft durch Warnschilder hingewiesen, die jedoch teilweise leicht übersehen werden können. Verstöße werden konsequent von den emiratischen Behörden geahndet.

Verboten ist auch die Verbreitung, Veröffentlichung und Speicherung von Fotos, Informationen, Kommentaren, Szenen oder Neuigkeiten in sozialen Medien ohne Einverständnis der betreffenden Person.

ALKOHOL: Das Trinken von Alkohol in der Öffentlichkeit ist verboten. Gekauft werden kann Alkohol, mit Ausnahme der Duty Free Shops am Flughafen, nur in lizenzierten Alkoholläden. Dazu ist eine Berechtigung (Liquor Licence) erforderlich, die nur von nichtmoslemischen Aufenthaltsberechtigten erworben werden kann. Alkohol wird zwar in einigen Hotels (meist Vier- und Fünf-Sterne-Hotels) angeboten, jedoch ist der Konsum ohne Lizenz nicht erlaubt. Bei Gesetzesverstößen kann der Reisepass abgenommen und es muss weiterhin mit Gerichtsverhandlung und Geldstrafe gerechnet werden. Im Emirat Sharjah herrscht ein totales Alkoholverbot, daher wird dort auch in Hotels kein Alkohol angeboten.

RAUCHEN: In den VAE herrscht ein generelles Rauchverbot in allen öffentlichen Einrichtungen und an allen öffentlichen Plätzen, in Shopping-Malls, Bildungseinrichtungen, Postämter, Büros, Internet-Cafés, Coiffeur-Salons, Restaurants und Kinos. Bei Zuwiderhandlungen können Geldstrafen verhängt werden.

DROGEN: Auf Drogenbesitz - auch zum Eigenbedarf, auch sog. weiche Drogen - in Kleinstmengen von weniger als 0,1 g in Reisegepäck, Kleidung oder Körper stehen in den Vereinigten Arabischem Emiraten langjährige Haftstrafen. Für Drogenhandel kann sogar die Todesstrafe verhängt werden. In Strafverfahren kann selbst einige Tage zurückliegender Konsum auch weicher Drogen durch Bluttests festgestellt und bestraft werden.

STRAFRECHT: Äußerungen zu religiösen Themen, die in Westeuropa unbedenklich wären, können in den VAE als Beleidigung des Islam oder des Propheten Mohammed strafrechtlich verfolgt und mit Geld-, evtl. sogar mit Freiheitsstrafen verfolgt werden. Die Missionierung von Muslimen ist verboten.

RAMADAN: Die Zeit des islamischen Fastenmonats Ramadan variiert von Jahr zu Jahr (2017 vom 27. Mai bis zum 25. Juni). Während dieser Zeit gilt für Muslime ein Fastengebot (Verzicht auf Speisen und Getränke und z.B. auch Rauchen) von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Reisende sollten sich den Verhaltensregeln des islamisch geprägten Landes anpassen. Essen, Trinken und Rauchen in der Öffentlichkeit während der Tagesstunden ist im Ramadan verpönt. Außerdem ist mit Einschränkungen im Alltag (z.B. tagsüber Schließung von Restaurants außerhalb der Hotels, reduzierte Arbeitszeiten bei Behörden) zu rechnen.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Oman

Karte Oman

Einreise für Deutsche

Ein Visum ist notwendig.

Als Touristen: Visa bei Ankunft sind an den Landesgrenzen und am internationalen Flughafen von Oman für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen erhältlich. Erforderlich sind:

- der bei Ankunft mindestens noch 6 Monate gültige Reisepass (eine freie Seite)

- Rück- oder Weiterreisetickets

- ausreichende Geldmittel

Landesdaten

Lage

Das Sultanat Oman grenzt im Norden an die Vereinigten Arabischen Emirate (sowie mit seiner nördlichen Exklave auf der Halbinsel Musandam an die Straße von Hormuz), im Osten an den Golf von Oman, im Westen an Saudi-Arabien und im Süden an die Republik Jemen.

Fläche: ca. 309.500 km².

Verwaltungsstruktur: 5 Regionen (mintaqah; Al-Dakhiliyah, Al-Batinah, Al-Wusta, Al-Sharquiyah, Al-Dhahirah), 4 Verwaltungsbezirke (muhafazah; Al-Buraimi, Maskat, Musandam, Dhofar) und 62 Distrikte (wilayat).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 2,7 Millionen (davon ca. 1,95 Millionen Omani)

Städte:

Maskat (Hauptstadt, Englisch - Muscat - ca. 20.000) bildet mit Muttrah (ca. 150.100), Ruwi, Medinat Qaboos, Al Khuwair einen Siedlungskomplex mit ca. 775.900 Einwohnern (Capital Area)

As-Sib ca. 299.800

Bawshar ca. 189.600

Salalah ca. 150.100

Sohar ca. 128.500

Ibri ca. 113.200

Saham ca. 107.000

Buraimi ca. 101.400

Barka ca. 97.600

Rustaq ca. 97.900

Sur ca. 91.400

Nizwa ca. 89.200

Sprache

Im Sultanat Oman wird Arabisch gesprochen, vereinzelt auch Swahili, Farsi und Urdu. Im Geschäftsverkehr wird überwiegend Englisch benutzt.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +3 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied +2 Stunden.

Stromspannung

220-240 Volt Wechselstrom, 50 Hertz (örtlich jedoch Schwankungen zwischen 200 und 260 Volt).

Meist sind Steckdosen für dreipolige runde Stecker üblich. Deshalb empfiehlt es sich, einen Adapter mitzunehmen.

Telefon/Post

Post

Luftpost ist bis zu 1 Woche nach Europa unterwegs.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz in den Oman ist 00968, die Rufnummer ist unmittelbar danach zu wählen. Vom Oman nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

Öffentliche Telefonapparate gibt es immer weniger. Sie funktionieren meist mit Telefonkarten, die u.a. in Supermärkten erhältlich sind.

NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 999.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Oman von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Prepaid-Karten sind vergleichsweise günstig erhältlich für Anrufe ins Ausland und im Reiseland. Sie sind auch bei Mobilfunkanbietern (z.B. Omantel) im Flughafen in Maskat erhältlich.

Internet

Länderkürzel: .om

Internetcafés gibt es in den Städten, unter anderem in Maskat, Nizwah, Salalah und Sur.

Feiertage

Im Jahr 2017:

1. Januar (Neujahr)

23. Juli (Renaissance-Tag)

18. November (Geburtstag von Sultan Qaboos)

18. November (Nationalfeiertag) >

Islamische Feiertage (Verschiebungen um einen Tag, in seltenen Fällen zwei Tage sind möglich!):

24. April (Mohammeds Himmelfahrt)

25. bis 28. Juni (Fastenbrechen am Ende des Ramadan)

1. bis 4. September (Opferfest)

21. September (Neujahr 1439 nach islamischer Zeitrechnung)

1. Dezember (Mohammeds Geburtstag)

Während des Ramadan, des islamischen Fastenmonats, kann das Geschäftsleben eingeschränkt sein.

Fällt ein Feiertag auf einen Freitag, ist der Samstag oder ein anderer Werktag arbeitsfrei.

In Oman beginnt die Arbeitswoche am Samstag, der letzte Werktag in der Woche ist der Mittwoch. Das Wochenende ist somit der Donnerstag und der Freitag. Der wöchentliche Ruhetag ist der Freitag.

Die Hauptferienzeit fällt auf die Monate Juli und August.

Öffnungszeiten

Der wöchentliche Ruhetag ist der Freitag.

Banken: Sa bis Mi 8-12 Uhr, Do 8-11 Uhr;

Geschäfte: Sa bis Do 8/9-13, 16-21/22 Uhr. Einzelne Geschäfte schließen schon um 20 Uhr, wenige Supermärkte haben bis 23 Uhr geöffnet.

Behörden: Sa bis Mi 7.30/8-13/14 Uhr;

Büros: Sa bis Do 8-13, 16-19 Uhr.

Während des Fastenmonats Ramadan beginnen und enden die Öffnungszeiten eine halbe Stunde früher.

Kleidung

Für die heißen Monate sollte man leichte Sommerkleidung mitnehmen. Diese sollte jedoch immer gut waschbar und atmungsaktiv sein.

Für die kälteren Monate von November bis März sollte man auch leichte Wollsachen dabeihaben, da es in den Abendstunden recht kühl wird.

Außerdem sollte man zu jeder Jahreszeit eine gute Sonnenbrille und bequeme Schuhe dabeihaben. Für Nächte in der Wüste sollte man immer auch warme Pullover mitnehmen.

Bade- und Strandkleidung ist nur am Strand oder am Swimmingpool zu tragen (omanische Frauen baden vollständig bekleidet).

Weibliche Reisende sollten außerdem immer auf dezente Kleidung achten, die Beine und Oberarme bedeckt (dies gilt besonders für Ausflüge ins Landesinnere).

Herren sollten keine kurzen Hosen tragen.

Karte Oman

Geschichte/Politik

Der Oman war schon im zwölften Jahrhundert v. Chr. besiedelt. Schon vor dem zweiten Jahrhundert v. Chr. gab es Handelsbeziehungen zwischen dem Reich Sumer und dem Oman. Sumerische Tafeln berichten von einem Kupferland "Magan", mit dem vermutlich der Oman gemeint war.

Die ersten Araber kamen um die Jahrtausendwende in den Oman. Die Batinah-Region war schon damals hochkultiviert und wurde im vierten Jahrhundert n.Chr. durch ein Bewässerungssystem noch wohlhabender. Das 7. bis 15. Jahrhundert war die Blütezeit des Seehandels, vor allem mit Persien, Indien und Südostasien. Im Jahre 1507 wurde die Hauptstadt des Oman, Maskat, von den Portugiesen eingenommen und erst Mitte des 17. Jahrhunderts konnte der Oman zurückerobert werden. Der Oman wurde ein reicher Staat mit Kronkolonien in Ostafrika; auch Sansibar gehörte zum Omanischen Sultanat. Der Wohlstand und Einfluss des Omans ging zu Beginn des 19. Jahrhunderts zurück.

Die heutige Staatsform ist das Sultanat, an dessen Spitze der Sultan steht. Von diesem werden die Mitglieder des Konsultativ- und Staatsrates ernannt.

Wirtschaft

Das aktuelle Wirtschaftswachstum begann erst 1990, nachdem eine ölpreisbedingte Rezession überstanden war. Die wesentlichste Einnahmequelle des Landes ist das Erdöl und das in jüngster Zeit entdeckte Erdgas. Die Reserven sollen bei gleichbleibender Förderung noch einige Jahrzehnte reichen. Dennoch setzt der Oman verstärkt auf die Diversifizierung der Wirtschaft, um sich von der starken Energiepreis-Abhängigkeit zu lösen. So entwickeln sich Industriezweige, aber auch die Landwirtschaft wächst stark. Die Berufsmöglichkeiten für Schulabgänger sind vielfältiger geworden, was für die recht wohlhabenden Omanis den Anreiz erhöht, einen Beruf zu erlernen. Der zu Beginn der 90er Jahre ausgerufene "Omanisierungsplan" soll mittelfristig die ausländischen Arbeitskräfte durch qualifizierte Omanis ersetzen, ohne jedoch die Effizienz der Wirtschaft zu vermindern.

Oman öffnete sich erst 1987 dem Tourismus und kann sich seitdem über stetig steigende Besucherzahlen freuen.

Religion

Die meisten Einwohner des Oman sind Moslems. Minderheiten sind Hindus.

Vegetation

Der Oman ist ein Wüstenland. Der Süden um Salalah jedoch bekommt vom warmen indischen Sommer-Monsun etwas ab, so dass hier großzügige Plantagen angelegt werden und Palmen gedeihen. Nach dem Monsun ergrünt der ganze Süden.

Tierwelt

Der Oman legt großen Wert auf die Erhaltung von Natur und Tierwelt und hat auch entsprechende Schutzgebiete angelegt. So können inzwischen wieder die Oryx-Antilope, Meeresschildkröten (die hier an den Stränden Eier ablegen), Leoparden, Falken und auch die langhaarige weiße Ziege, der Arabische Thar, hier leben und sich vermehren.

Karte Oman

Kulinarisches

Die meisten Gerichte im Oman sind eigentlich indische Currys - Reisgerichte mit Fleisch in unterschiedlichsten Kombinationen, meist gut gewürzt und sehr wohlschmeckend.

Sitten und Gebräuche

Im Straßenbild sind ganz besonders die traditionellen Gewänder (Dischdasch) der Omanis auffallend. Meist in zartem Lila (auch in leichtem Mintgrün) dürfen sie nur von Omanis getragen werden, nicht von Ausländern. Die Frauen sind häufig verschleiert, auf dem Land sogar mit einer schwarzen Gesichtsmaske, die nur den Blick auf die Augen freilässt. Auf keine Fall darf man einheimische Frauen ohne Erlaubnis fotografieren - einer freundlichen Frage folgt jedoch gelegentlich sogar eine Einladung zu Tee und Datteln im Familienkreis.

Souvenirs

Der Weihrauch (engl. "frankincense") wird in unterschiedlichen Qualitäten zum Kauf angeboten (je heller desto wertvoller). Am besten erwirbt man einen traditionellen Weihrauchbrenner gleich dazu. Bemerkenswert ist der Silberschmuck des Oman, z. B. auffällige Ketten oder traditionelle Dolche.

Karte Oman
Klimadiagramm

Klimainformationen

Nordwestlich von Maskat erstreckt sich eine etwa 10 km breite Küstenebene (Batinah/Sohar) bis zur Grenze der Vereinigten Arabischen Emirate. Südlich von Maskat befindet sich das Oman-Gebirge, das bis 3.017 m hoch (Dschabal Schams) ist, gefolgt von Steppen und Wüsten (Rub'al Khali).

Die Salalah-Küstenebene ist rund 80 km lang und 8 km breit. Nördlich davon befinden sich die Dhofar-Berge, die bis 1.650 m hoch sind. Diese gehen in ein Hochplateau über, das durch Steppen und Wüstenvegetation geprägt ist.

Im nördlichen Landesteil, besonders in der Umgebung um Maskat, herrschen üblicherweise von Mitte März bis Mitte Oktober Sommertemperaturen um die 45°C (nicht selten auch bis zu 50°C). Auch noch nachts ist es dort mit bis zu 30°C heiß. An der Küste herrscht zusätzlich teilweise eine hohe Luftfeuchtigkeit. In den kälteren Monaten von November bis Februar betragen die Temperaturen etwa 28-32°C. Auch nachts sinkt das Thermometer nicht unter 16°C. Es fallen nur sporadisch Niederschläge.

Im südwestlichen Teil von Oman, dem Dhofar, ist das Klima subtropisch. So liegen die Temperaturen bei etwa 35°C und die relative Luftfeuchtigkeit ist hoch. In diesem Landesteil kann es von Mai bis September durch den Südwest-Monsun gelegentlich zu Niederschlägen kommen.

Beste Reisezeit

November bis März, in der Region Dhofar auch zwischen Mai und September.

Karte Oman

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Es besteht ein sehr geringes Risiko, nur regional. Dort sind die allgemeinen SCHUTZMASSNAHMEN zu beachten.

- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.

- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.

- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.

- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.

- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.

Maskat ist malaria-frei.

Verbreitung

Sporadisch gibt es Malaria-Erkrankungen in den Regionen Ad Dakhiliyah, Nord-Al Batinah und Ash Sharqiyah.

Kein Risiko gibt es in Maskat.

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

MASKAT: Dr. Mohammad Tahhan, Tahhan Clinic, Ruwi High Street,, Maskat, Tel. 773 10 78.

Karte Oman

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Rial Omani (R.O.)

1 Rial Omani = 1.000 Baizas.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 0,43 R.O.

1 US-$ = ca. 0,38 R.O.

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt; die Einfuhr israelischer Landeswährung ist verboten.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - bei der Ein- und Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung in bar, als Schecks sowie von Wertpapieren, Juwelen etc. ab einem Gesamtwert von 6,000 R.O.

Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge.

Ausfuhr Landeswährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge.

Umtausch: Mitnahme von US-$ wird empfohlen.

In entlegenere Gebiete (z.B. Masirah) sollte ein ausreichender Betrag an Rial Omani mitgeführt werden, da dort der Umtausch von Devisen und das Abheben mit der Kreditkarte problematisch sein kann.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von den großen Hotels, Autovermietern und größeren Reisebüros akzeptiert.

Geldautomat: Ja - In Maskat und Salalah gibt es Geldautomaten.

Reiseschecks: Ja - US-Reiseschecks werden von Banken vor allen Dingen in der Hauptstadt angenommen. >>> Da die Akzeptanz von Reiseschecks jedoch rückläufig ist, sollten immer auch noch andere Zahlungsmittel (Bargeld, Kreditkarte etc.) für die Reise mitgeführt werden.

Karte Oman

Auskunftstellen

Ministry of Tourism
Madinat Al-Sultan Qaboos
North Ghobrah
Maskat
Ministry of Tourism
P.O. Box 200
Maskat /Sultanate of Oman
(00968) 24 58 88 80
(00968) 80 07 77 99, 24 58 87 00
www.tourism-oman.com
info@omantourism.gov.om

Delegiertenbüro der Deutschen Wirtschaft Oman
German Industry and Commerce Office Oman
18th of November Street Building 268
2nd floor, Office 22
Azaiba
Maskat
Delegiertenbüro der Deutschen Wirtschaft Oman
German Industry and Commerce Office Oman
P.O. Box 750, P. C. 111
Maskat /Sultanate of Oman
(00968) 24 49 87 01
www.omanchamber.com
info@ahkoman.com

Oman Chamber of Commerce and Industry (OCCI)
Maskat
Oman Chamber of Commerce and Industry (OCCI)
P.O. Box 1400, Postal Code 112, Ruwi
Maskat /Sultanate of Oman
(00968) 24 70 84 97
(00968) 24 76 37 00
www.omanchamber.com
occi@chamberoman.com

Botschaften und Konsulate

Botschaft des Sultanats Oman
(mit Konsularabteilung)
Clayallee 82
14195
Berlin
(0 30) 81 00 51 99, 81 00 51 96
(0 30) 810 05 10
www.oman-embassy.de
botschaft-oman@t-online.de; berlin@mofa.gov.om
Mo bis Fr 9-15.30 Uhr
Dänemark, Norwegen, Schweden

Honorarkonsulat des Sultanats Oman
Mainzer Straße 31
65719
Hofheim
(0 69) 26 40 16 80
www.oman-embassy.de
office@honorarkonsul-oman.de
Di, Mi und Do 10-12 Uhr
(keine Visumangelegenheiten)

Embassy of the Federal Republic of Germany
Diplomatic Area, Al-Khuwair
Jami'at Al-Duwal Al-Arabiah Street
Maskat
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 337, 103 Bareeq Al-Shatti
Maskat/Sultanate of Oman
(00968) 24 83 56 90
(00968) 24 69 12 18, 24 69 12 44, 24 69 12 55
info@maskat.diplo.de
Amtsbezirk: Sultanat Oman

Ärztliche Hilfe

MASKAT: Dr. Mohammad Tahhan, Tahhan Clinic, Ruwi High Street,, Maskat, Tel. 773 10 78.

Karte Oman

Sehenswertes

Maskat

Die alte Hauptstadt schmiegt sich malerisch in die kleine Bucht. Natürlich ist die Stadt längst weiter gewachsen, mit dem modernen Hafen Muttrah, dem Geschäftsviertel Ruwi und weiteren Satellitenstädten.

Dhofar

Die Südregion des Oman macht ein Drittel der Gesamtfläche des Landes aus. Die Küstenebene ist nur maximal acht Kilometer breit, jedoch mit fruchtbarem Schwemmsand und reichhaltigen Regenfällen gesegnet. Sie erstreckt sich von Raysut bis über Salalah hinaus. Salalah ist die Sommerresidenz des Sultanates, wegen des milderen Klimas. Die Gegend ist außergewöhnlich grün nach den Regenfällen im Herbst. Weihrauch wurde und wird hier gehandelt, die Ruinen des Palastes der Königin von Saba sind zu besichtigen und die Strände laden zu Ruhetagen ein.

Musandam

Die Nordspitze des Omans hat einen ganz besonderen Reiz, nicht nur weil sie durch einen Landstreifen der Vereinigten Arabischen Emirate vom Rest des Omans getrennt ist. Die Berge sind zerklüftet und die Landspitze ragt weit in die Straße von Hormuz hinein.

Das Landesinnere

Die Oasenstadt Nizwa war früher die Hauptstadt des Oman. Mit vielen historischen Gebäuden und dem 1668 erbauten Fort ist Nizwa ein Anziehungspunkt für Touristen im "Interior". Auf dem Souk kann man Kupfer- und Silberwaren erwerben. Bahla, 35 km westlich von Nizwa, ist bekannt für seine Töpfereien und gleichzeitig eine traditionelle omanische Stadt mit einer zwölf Kilometer langen Stadtmauer und reichen Palmenplantagen.

Karte Oman

Reisehinweise

Grenzübergänge: Die beiden Grenzstellen Oman/Vereinigte Arabische Emirate an der E-44-Fernstraße sind derzeit geschlossen (Alternative ist die Sharja-Kalba-Route).

Verstärkte Kontrollen: Wegen der aktuellen Sicherheitslage im Nachbarland Jemen werden vermehrt Kontrollen auf den Straßen Omans durchgeführt.

Piraterie: Vor den Küstenzonen Somalias und der Nachbarstaaten mitsamt den dazugehörigen Gewässern sind Schiffe weiterhin stark gefährdet, von Piraten angegriffen und gekapert zu werden. Dies gilt ebenso für die Gewässer rund um Madagaskar und die Seychellen sowie vor Kenia, Jemen, Mosambik, Oman und Tansania. Schiffsführern wird dringend zur Vorsicht geraten. Darüber hinaus ist es ratsam, sich beim Maritime Security Centre registrieren zu lassen: www.mschoa.org.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Bitte auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen" beachten.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

* Besucher, die noch in keiner Wüste waren, sollten nur mit Ortskundigen oder Reiseveranstaltern diese Gebiete erkunden.

* Bei Fahrten in das Grenzgebiet Oman - Saudi-Arabien - Jemen sollte man nur in der Gruppe im Konvoi fahren.

* Das Fotografieren von Militär- und Polizeieinrichtungen und von Personen in Uniform sollte unterlassen werden. Bei anderen zivilen Personen sollte vor dem Fotografieren die Zustimmung eingeholt werden.

* Drogen ein- oder auszuführen, damit zu handeln oder zu konsumieren steht unter Strafe (gesetzlich kann dafür die Todesstrafe verhängt werden). Vorsicht ist auch angebracht bei Arzneien wie Psychopharmaka - diese könnten als Drogen gewertet können. In diesem Fall ist ein Arzt-Attest mitzuführen (inklusive Übersetzung).

* Ausflüge mit dem Boot in der Straße von Hormuz und zur Küste westlich der Vereinigten Arabischen Emirate sowie zu den Inseln Lesser Tumb, Abu Moussa und Greater Tumb sollten nicht unternommen werden! Grund für das Fernhalten von diesen Gebieten sind Konflikte zwischen den Staaten Oman, Vereinigten Arabischen Emirate und Iran, da alle drei Ansprüche darauf erheben.

* Reisende sollten stets Kopien der Passseiten mit den personenbezogenen Daten mit sich führen und den Original Reisepass sicher deponieren.

* RAMADAN: Die Zeit des islamischen Fastenmonats Ramadan ändert sich von Jahr zu Jahr (2017: ca. 27. Mai bis ca. 25. Juni). Während dieser Zeit gilt für Muslime ein Fastengebot (Verzicht auf Speisen und Getränke und z.B. auch Rauchen) von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Reisende sollten sich den Verhaltensregeln des islamisch geprägten Landes anpassen. Essen, Trinken und Rauchen in der Öffentlichkeit während der Tagesstunden ist im Ramadan verpönt. Außerdem ist mit Einschränkungen im Alltag (z.B. tagsüber Schließung von Restaurants außerhalb der Hotels, reduzierte Arbeitszeiten bei Behörden) zu rechnen.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

PDF-Download (Länder-Information)

Reisedokumente Reisepass

Für diese Reise benötigen deutsche Staatsbürger einen Reisepass mit einer Gültigkeit von mindestens 6 Monaten. Ohne gültige Ausweisdokumente kann die Reise nicht angetreten werden.

Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmung in den Oman

Für die Einreise auf dem Landweg aus den Vereinigten Arabischen Emiraten benötigen deutsche Staatsangehörige ein gültiges Visum. Dieses wird an der Grenze ausgestellt oder kann bei einer der Vertretungen Omans in Deutschland oder in den Vereinigten Arabischen Emiraten beantragt werden. Das Visum für eine einmalige Einreise und für einen Besuchsaufenthalt von bis zu 4 Wochen kostet 20 OMR = ca. 47 € pro Person (Stand 06/17). 

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
Arabische Emirate & Oman: Wüstensand & Wolkenkratzer
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
20
  • auf/zu

    Zusatzoptionen:

    Flughafen:

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Kontaktieren Sie uns auch gerne telefonisch bei Gruppenanfragen: 0800 – 250 00 00 (Anruf kostenlos)

Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittskosten- und Reiseabbruchversicherung, sowie bei Auslandsreisen einer zusätzlichen privaten Auslandskrankenversicherung. Wir helfen Ihnen, den optimalen Versicherungsschutz für Sie zu finden. Uns zur Seite steht die Europäische Reiseversicherung (ERV).

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(inkl. Reiserücktrittsversicherung, Reiseabbruch-Versicherung, Reisekrankenversicherung mit medizinischer Notfallhilfe, RundumSorglos-Service, Reisegepäck-Versicherung)

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