Australien: Traumzeit auf dem fünften Kontinent

Melbourne, Sydney, Ayers Rock, Great Barrier Reef und Queensland

Känguru, c: Tourism Australia, Greg Snell

Die "Traumzeit" ist ein zentraler Begriff in der Mythologie der australischen Ureinwohner und beschreibt den ewigen Schöpfungsprozess in einer raum- und zeitlosen Welt. Und obwohl Ihre Reise auf den fünften Kontinent zeitlich und räumlich begrenzt ist, versprechen auch wir Ihnen nicht weniger als eine Traumzeit. Mit dem Osten des Kontinents entdecken Sie den Großteil des bewohnten Australiens, denn im westlichen Teil des Landesinneren dominieren unwirtliche Steppen und Wüsten das Bild. 

Selbstverständlich gehört aber die Fahrt zum "Uluru", dem Ayers Rock und Heiligen Berg der Aboriginees zu Ihrer Reiseroute und auch eine Übernachtung im Outback wird nicht fehlen.

Das moderne Australien erleben Sie bei Ihren mehrtägigen Aufenthalten in Melbourne, Sydney und Cairns, wo ein Bad am Bondi Beach, ein Trip nach Chinatown, eine Hafenrundfahrt oder ein Besuch des Ausgehviertels Kings Cross nur vier der vielen Highlights bilden. 

Die faszinierende Unterwasserwelt des Great Barrier Reef vor Cairns präsentiert sich Ihnen vom Halb-U-Boot aus in ihrer ganzen Pracht. Mutige nehmen den Schnorchel und tauchen selbst hinab. Auf einer Regenwaldsafari und bei der Beobachtung von Känguruhs, Koala-Bären, Krokodilen und anderen Wildtieren erleben Sie die faszinierende und von vielen endemischen Arten geprägte Tier- und Pflanzenwelt des Landes.

Und über die prächtige Küstenstraße Great Ocean Road führt der Weg Sie zu den berühmten "12 Aposteln" - trutzigen Felsbrocken, die der erosiven Kraft des Meeres trotzen.

Freuen Sie sich auf eine Reise, von der Sie noch Ihr Leben lang träumen werden. Und so gesehen ist sie dann doch raum- und zeitlos!

  • Hafenrundfahrt und Besuch Opernhaus in Sydney 
  • Melbourne mit Ausflug zur Great Ocean Road und den 12 Aposteln
  • Sonnenuntergangstour am Ayers Rock mit Sekt
  • Wooroonooran Regenwald Safari

Programm

1. Tag: Abflug nach Dubai

Ihre Reise beginnt mit dem bequemen Transfer von Ihrer Haustür zum Flughafen nach Prag. Mit Emirates fliegen Sie nach Dubai. Sie werden zu Ihrem 4*-Hotel gebracht, wo Sie übernachten.

2. Tag: Stadtrundfahrt altes und neues Dubai und Weiterflug nach Melbourne

Im Hotel genießen Sie entspannt Ihr Frühstück und haben etwas Freizeit, bevor Sie gegen Mittag zur Stadtrundfahrt altes und neues Dubai aufbrechen. Dabei sehen Sie u.a. den Gold- und Gewürzsouk und fahren mit einem typischen Wassertaxi, dem Abra. Neben einem Fotostopp am Burj Al Arab und dem Atlantishotel steht auch ein Halt am Burj Khalifa auf dem Programm (Auffahrt nicht inkludiert, bitte mit Buchung reservieren).

Anschließend fahren Sie zum Restaurant Barjeel, am Dubai Creek gelegen. Hier sind Sie zu einem Arabischen Menü eingeladen (Getränke exklusive).

Nach dem Abendessen geht es dann direkt zum Flughafen. Mit Emirates fliegen Sie nach Melbourne.

3. Tag: Ankunft in Melbourne

Am Abend kommen Sie in Melbourne an. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten werden Sie zu Ihrem Hotel gebracht, wo Sie für 2 Nächte wohnen.

4. Tag: Great Ocean Road – 12 Apostel

Sie verlassen Melbourne und nehmen sich Zeit für die atemberaubende Natur Australiens.

Bei einem Ausflug entlang der Great Ocean Road sehen Sie die abwechslungsreiche Umgebung an einer der weltweit schönsten Küstenstraßen. Erleben Sie das wilde Meer, goldene Sandstrände, verschlafene Städtchen, gigantische Klippen und üppige Wälder. Im Informationszentrum haben Sie die Chance die Region und ihre Produkte besser kennen zu lernen. Und natürlich ist auch für das leibliche Wohl bei einem Mittagessen gesorgt.

Besonders sehenswert auf Ihrer Tour sind die bis zu 60 Meter hohen, im Meer stehenden Felsen aus Kalkstein. Die Formation mit dem Namen "12 Apostel" ist eines der bekanntesten Ziele an der Südküste und unterliegt durch natürliche Erosionsprozesse ständigen Veränderungen. Im richtigen Licht scheinen die Felsen fast zu leuchten und ziehen dabei jeden Besucher in den Bann. 

Sie übernachten erneut in Melbourne.

5. Tag: halbtägige Stadtrundfahrt Melbourne – Inlandsflug nach Sydney

Die Hauptstadt von Victoria ist kultureller Mittelpunkt der Region und bekannt für die schönen Dinge im Leben – Mode, Essen, Unterhaltung und Sport. Entdecken Sie die architektonische Vielfalt Melbournes während einer Rundfahrt. Diese führt Sie vorbei an Town Hall, St. Paul's Kathedrale, dem Princess und dem Regent Theater sowie dem Federation Square.

Sicher bleibt noch etwas Freizeit um den weitläufigen Fitzroy Garden oder den quirligen Victoria Market auf eigene Faust zu erleben bevor Sie am Nachmittag zum Flughafen fahren.

Ihr Qantas-Flug bringt Sie von Melbourne aus direkt nach Sydney. Die Metropole an der Ostküste Australiens ist die wohl bekannteste Stadt des Landes und heißt Sie am Abend willkommen.

Sie übernachten 4x in Sydney.

6. Tag: halbtägige Stadtrundfahrt Sydney – Freizeit

Nach Ihrer gestrigen Ankunft lernen Sie heute die größte Stadt des Landes kennen. Der geschäftige Charakter des dynamischen Sydneys erfüllt all Ihre Wünsche - egal ob Sie Unterhaltung, Erlebnis oder Erholung suchen. Entdecken Sie Sydneys einzigartige Mischung aus Shopping- und Erholungsmöglichkeiten sowie die Vielfalt an kulinarischen Angeboten in einer der attraktivsten Stadtumgebungen der Welt. Sydneys funkelnder Hafen ist ein Juwel im Herzen der Stadt. Er wird umrandet von goldenen Stränden und Buschlandschaften und ist das Zuhause einer der berühmtesten Brücken der Welt.

Sie unternehmen eine Stadtrundfahrt und kommen vorbei am berühmten Opernhaus, der Harbour Bridge, Chinatown, Darling Harbour, Kings Cross und Watson Bay. Relaxen Sie bei einem kurzen Aufenthalt am Bondi Beach, bevor Sie zu Ihrem Hotel gebracht werden.

Anschließend haben Sie Freizeit zum Entspannen oder für eigene Erkundungen der Hafenstadt. 

7. Tag: Blue Mountains und Featherdale Wildlife Park

Auf Ihrem Reiseprogramm steht ein ganztägiger Ausflug in die Blue Mountains. Auf dem Weg in die Blauen Berge halten Sie zunächst am Featherdale Wildlife Park. Hier erleben Sie einige der bekanntesten Tiere Australiens in ihrem natürlichen Umfeld, darunter Koalas, Kängurus, Wallabies und sogar ein mehr als 4,5 Meter langes Salzwasserkrokodil.

Anschließend stehen die Blue Mountains auf der Tagesordnung. Sie sind bekannt für spektakuläre Felsformationen, tiefe Schluchten, Wasserfälle und zahlreiche Aussichtspunkte. Mit etwas Glück können hier auch einheimische Tiere, darunter zahlreiche Vögel beobachtet werden. Bei Ihrem Besuch erfahren Sie hautnah, wie die Region zu ihrem Namen gekommen ist und genießen den betörenden Duft nach Eukalyptus, der hier in der Luft liegt.

Katoomba ist der Hauptort der Blue Mountains und besonders bekannt als Ausgangspunkt für Besuche bei den "Three Sisters", beeindruckenden Felsnadeln, die an drei Schwestern erinnern. Aber auch der Ort selbst bietet mit seinen vielen Gallerien, Cafes, Antiquitätenläden und charmanten Geschäften reichlich Interessantes für einen Bummel.

8. Tag: Hafenrundfahrt Sydney – Führung Opernhaus – Freizeit 

Am Vormittag unternehmen Sie eine Hafenrundfahrt durch Sydneys bekannten Hafen. Halten Sie Ihren Fotoapparat bereit, es bieten sich nämlich spektakuläre Blicke u.a. auf die bekannte Hafenbrücke, das Opernhaus sowie die zahlreichen luxuriösen Wohnhäuser entlang des Wassers. Während der Schifffahrt können Sie an Bord Tee, Kaffee und eine Auswahl an Gebäck genießen (Selbstbedienung).

Später nehmen Sie an einer Führung durch das bekannte Opernhaus teil. Dieses ist eines der Wahrzeichen Sydneys und wurde mit mehr als einer Million extra aus Schweden importierter weißer Keramikfliesen verkleidet. Es gilt als das architektonische, aber nicht unumstrittene Meisterwerk des dänischen Architekten Jørn Oberg Utzon.

Anschließend besuchen Sie eine Opal-Präsentation. Hier wird Ihnen viel Wissenswertes zu diesem häufig farbenprächtig schillernden Stein vermittelt. Und wenn Sie möchten, können Sie auch ein Schmuckstück als Souvenir erwerben.

Der Rest des Tages steht Ihnen für eigene Erkundungen zur freien Verfügung.

9. Tag: Inlandsflug nach Ayers Rock - Sonnenuntergang am Uluru

Von Sydney aus fliegen Sie heute zum Ayers Rock.

Anschließend besuchen Sie den Uluru-Kata Tjuta Nationalpark, wo sich die 36 roten, gigantischen Felsdome der Olgas befinden. Hier unternehmen Sie einen geführten Spaziergang durch die Schlucht Walpa Gorge, mit ihren hoch aufragenden roten Wänden. Dabei werden Sie mit Geschichten zur Entstehung der Felsdome unterhalten.

Nun steht Ihnen ein weiterer Reisehöhepunkt bevor. Sie erleben den spektakulären Sonnenuntergang im Outback mit Blick auf den Ayers Rock. Seien Sie Zeuge, wenn die untergehende Sonne die Felsen in ein spektakuläres Meer aus Farben tauchen. Das Spektrum reicht von dunklem Blau bis zu feurigen Orange- und Rottönen. Dazu genießen Sie ein Glas Sekt.

Sie übernachten im Outback.

10. Tag: Sonnenaufgang Ayers Rock - Aboriginee Kulturzentrum – Flug nach Cairns

Heute heißt es zeitig aufstehen! Spätestens wenn die ersten Strahlen der aufgehenden Sonne den Uluru in ständig ändernde Farben tauchen, werden auch Sie vom Bann dieses heiligen Berges erfasst sein. Auf Ihrer Tour um den Ayers Rock sehen Sie Felsmalereien, Wasserlöcher und hören Geschichten, welche sich die Aboriginals über diese beeindruckende Region erzählen.

Anschließend besuchen Sie das Kulturzentrum der Aboriginals. Hier genießen Sie Ihr Frühstück bei einem atemberaubenden Blick auf den Uluru und erfahren außerdem viel Wissenswertes über die Kultur der australischen Ureinwohner.   

Über Curtin Springs sowie Erldunda und später über den bekannten Stuart Highway führt Sie Ihre Reise durch das Outback bis nach Alice Springs, wo Sie übernachten.

11. Tag: Stadtrundfahrt Alice Springs - Flug nach Cairns

Am Vormittag widmen Sie sich Alice Springs. Gerne wird Ihnen Ihr Driverguide davon berichten, wie sich Alice Springs über die Jahre von einer einfachen Telegrafenstation zu einer modernen, lebhaften Stadt entwickelt hat, die mit zahlreichen Geschäften und Hotels einen angenehmen Aufenthalt ermöglicht. 

Sie schauen sich das Besucherzentrum der bekannten fliegenden Ärzte an. Seitdem diese in den späten 70iger Jahren den Dienst aufnahmen, sind sie zu einer der bekanntesten Touristenattraktionen in Zentralaustralien geworden, nicht zuletzt dank der gleichnamigen Fernsehserie. Die Ärzte versorgen die weniger besiedelten, weit entfernten Gebiete ärztlich. Heutzutage gibt es 21 Basen, welche 7.150.000 Quadratkilometer abdecken. 

Später besuchen Sie das wohl größte Klassenzimmer der Welt, die Alice Springs School of the Air. Bereits 1951 begann der Unterricht, der einzigartig für Australien ist und es auch Kindern in entlegenen Gebieten ermöglichte am Unterricht - fernmündlich - teil zu nehmen. 

Und natürlich darf auch ein Stopp im alten Telegrafenamt nicht fehlen. Es wurde 1872 eingerichtet, um Nachrichten zwischen Darwin und Adelaide zu übermitteln. 

Von Alice Springs aus fliegen Sie nun in Richtung Cairns, wo Sie Ihr Hotel für die nächsten 5 Nächte beziehen.

12. Tag: Ganztagesausflug in den Regenwald nach Kuranda

Von Cairns brechen Sie zu einem Ganztagesausflug nach Kuranda auf. Erleben Sie eine entspannte Fahrt in authentischen roten Holzwagen durch atemberaubende Landschaften. Sie sehen dichten Regenwald, pittureske Wasserfälle und enge Schluchten im durch die UNESCO ins Weltkulturerbe aufgenommenen Barron Gorge Nationalpark. Per Bahn geht es in 1,5 Stunden von der Freshwater Station nach Kuranda. 

Das nächste Highlight ist die Fahrt mit der Regenwald-Seilbahn von Kuranda nach Caravonica. Über eine Entfernung von 7,5 Kilometern gleiten Sie in Gondeln, welche Platz für bis zu sechs Personen bieten, nur wenige Meter über den tropischen Regenwald. Die Bahn hält unterwegs zwei Mal. An der Red Peak Station erklären Ranger den tropischen Regenwald und an der Barron Falls Station gibt es Aussichtspunkte, von denen man einen schönen Blick in die Schlucht Barron Gorge werfen kann. An beiden Stopps haben Sie Freizeit.

Zum Abschluss des Tages lernen Sie mehr über die Aboriginals im Tjapukai Aboriginee Kulturpark. Tauchen Sie ein in diese fremde Kultur mit authentischer Musik, Tanz und Geschichten. Lernen Sie Didgeridoo spielen oder Boomerang-Werfen - ein unterhaltsames Abenteuer. 

Sie übernachten erneut in Cairns. 

13. Tag: Ganztägiger Katamarausflug zum Great Barrier Reef

Ein weiterer ganz besonderer Reisehöhepunkt wartet heute auf Sie, Ihre Katamaranfahrt zum Great Barrier Reef. Sie segeln mit dem luxuriösen 32 Meter langen Katamaran "Ocean Spirit" nach Michaelmas Cay. Das Sand-Inselchen ist von einem spektakulären Korallen-Riff umgeben und Heimat zahlreicher Wasservögel. Vom Strand aus kann jeder, egal ob Anfänger oder Profi, in Ruhe zum Schnorcheln starten und entsprechend eigener Vorstellungen die maritime Fauna und Flora selbstständig erkunden. Tauchen Sie ein in eine Wunderwelt unter Wasser und erhalten Sie einen Einblick in das Leben in einem der schönsten Korallenriffe der Welt. Die Schnorchelausrüstung wird Ihnen zur Verfügung gestellt. 

Sie haben auch die Möglichkeit, an einer Korallenrifftour im Halb-U-Boot teilzunehmen. Dabei sitzen Sie rund einen Meter unter der Wasseroberfläche und können durch die großen Fenster den gleichen Blick genießen, wie Taucher - nur ohne sich dabei nass zu machen!

Und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt, sodass Sie einen rundum entspannten Tag auf See genießen.

14. Tag: Ganztägiger Ausflug Wooroonooran Regenwald-Safari

Ein anstrengender aber auch sehr beeindruckender Tag vervollständigt Ihre Cairns-Experience. Sie gehen auf eine ganztägige Regenwaldsafari im 24 Kilometer südlich von Cairns gelegenen Wooroonooran Nationalpark. Dort finden Sie einen der üppigsten und ältesten Regenwald der Erde. Diese Region mit ihrer unübertroffenen Schönheit weist außerdem die beiden höchsten Berge Queenslands auf, sowie unzählige Flüsse, Wasserfälle und Schwimmstellen. 

Sie werden vom Hotel in Cairns abgeholt und besuchen zunächst die Josephine Falls. Diese Badestelle liegt am Fuß des höchsten Berges von Queensland, dem Mt. Bartle Frere (1.622 Meter). Eine Serie von Wasserfällen fließt in die großen Pools, umgeben von massiven Felsblöcken. Ein kurzer Wanderweg (ca. 1/2 Stunde) führt zu den Wasserfällen inmitten des tropischen Regenwaldes, die zu einem Bad einladen. Ganz Mutigen bietet sich die Gelegenheit, eine natürliche Felsenrutsche auszuprobieren.

Ihr nächster Stopp ist in den Eubenangee Wetlands. Hierbei handelt es sich um eines der bedeutendsten Feuchtgebiete zwischen Cairns und Ingham, in denen rund 190 verschiedene Vogelarten leben, ein Paradies nicht nur für Ornithologen.

Nach dem Mittagessen besuchen Sie Babinda Boulders. An einem Flusslauf liegen dort malerisch große Felsbrocken und selbst bei hohen Temperaturen im Sommer, lädt das Wasser noch zu einem angenehm kühlen Bad ein.

Zum Abschluss des Ausfluges besteigen Sie ein Boot und nehmen an einem abenteuerlichen Ausflug zur Krokodilbeobachtung teil.

Der Tag endet für Sie mit dem Transfer zurück zum Hotel in Cairns. 

15. Tag: Captain Cook Highway - Schifffahrt Daintree River - Port Douglas - Freizeit in Cairns

Über den spektakulären Captain Cook Highway, der Cairns mit dem Daintree Nationalpark verbindet, geht es heute für Sie in nördlicher Richtung. Die Straße windet sich einerseits entlang der Küste und wird andererseits durch tropischen Regenwald begrenzt, sodass sich immer wieder unglaubliche Blicke ergeben.

Ziel des Ausfluges ist zunächst der südliche Teil des Daintree Nationalpark, Mossman Gorge. Hier schauen Sie sich das Besucherzentrum an.

Anschließend erleben Sie während einer Schiffstour den Daintree River. Dabei haben Sie die Gelegenheit Krokodile in ihrem natürlichen Umfeld zu beobachten und erfahren viele interessante Fakten über den Regenwald, der den Fluss umgibt. 

Am frühen Nachmittag erreichen Sie erneut Ihr Hotel in Cairns und haben ein bisschen Freizeit, bevor Sie zu Ihrer Sonnenuntergangs-Kreuzfahrt abgeholt werden. Genießen Sie einen Glas Sekt und wunderschöne Blicke auf Wasserstraßen, Mangroven und Berge im magischen Licht der Abendsonne. 

Ihr Abschiedsabendessen wird Ihnen in Dundee´s Restaurant serviert, direkt an der Hafenpromenade gelegen. Lassen Sie sich verwöhnen von typisch australischer Gastfreundschaft! 

16. Tag: Flug Cairns - Sydney - Dubai

Am Morgen haben Sie je nach Flugzeit noch ein wenig Freizeit in Cairns, bevor Sie zum Flughafen gebracht werden. Von hier aus startet Ihr Flug via Sydney nach Dubai.

17. Tag: Flug Dubai - Prag - Heimreise

Nach Ihrer Ankunft in Dubai fliegen Sie weiter nach Prag. Vom Flughafen geht es per Transfer zurück nach Hause. Eine schöne Reise geht für Sie zu Ende.

 

Hinweis: Die Reihenfolge der Ausflüge kann sich ändern. Flugzeitenänderungen vorbehalten!

ab 5999 
AU-ME01 Buchungsanfrage

Beförderung

  • Transfer ab/an Haustür
  • Flug mit Emirates nach Dubai und weiter von Dubai nach Melbourne und zurück von Cairns via Brisbane und Dubai
  • Flug von Melbourne nach Sydney, von Sydney nach Ayers Rock, von Alice Springs nach Cairns
  • Transfers Flughafen – Hotel – Flughafen
  • Fahrt im Kleinbus während der Rundreise

Hotels & Verpflegung 

  • 1 Übernachtung im 4*-Hotel in Dubai
  • 13 Übernachtungen in 3*-Hotels während der Rundreise
  • 14 x Frühstück
  • 3 x Mittagessen
  • 2 x Abendessen

Ausflüge & Besichtigungen

  • Ausflüge: Great Ocean Road, Blue Mountains, Olgas, Kuranda, Wooroonooran-Regenwaldsafari, Daintree/Mossmann
  • Stadtrundfahrten/-gänge: in Dubai, Melbourne, Sydney, Alice Springs
  • Orientierungsfahrt: Cairns
  • Aufenthalt: am Bondi Beach in Sydney
  • Sonnenunter- und -aufgangstour am Ayers Rock
  • Hafenrundfahrt in Sydney
  • Historische Eisenbahnfahrt von Cairns nach Kuranda
  • Seilbahnfahrt mit der "Skyrail Rainforest Cableway" durch den Regenwald nach Kuranda
  • Katamaranausflug zum Great Barrier Reef
  • Schifffahrten: Krokodilbeobachtung und Daintree River
  • Sonnenuntergangskreuzfahrt in Cairns
  • Eintritte: Twelve Apostles Marine Nationalpark, Oper in Sydney, Featherdale Wildlife Park, School of Air, Royal Flying Doctors Service, Telegraphenstation in Alice Springs, Uluru-Kata-Tjuta-Nationalpark, Tjapukai Aboriginal Culture Park, Mossman Gorge Nationalpark

Sonstiges

  • Aktuelle Steuern und Sicherheitsgebühren
  • 1 Glas Sekt am Ayers Rock
  • 1 Begrüßungsgetränk bei der Sonnenuntergangs-Kreuzfahrt
  • Umweltgebühr Great Barrier Reef
  • Visabeschaffung für Australien
  • 1 Reisetaschenbuch pro Buchung
  • Örtliche, Deutsch spr. Reiseleitung: 2.-8. und 12.-16. Tag
  • Örtlicher, Deutsch spr. Driver Guide: 9.–11. Tag
  • SZ-Reisebegleitung

Australien

Einreise für Deutsche

Visum notwendig, dazu ein mindestens für die Dauer des Aufenthalts gültiger Reisepass. Ausstellung als elektronische Einreisegenehmigung ETA ist über die meisten Reisebüros und Fluggesellschaften möglich.

Landesdaten

Lage

Australien - der kleinste Kontinent der Welt - liegt auf der südlichen Halbkugel, südöstlich des asiatischen Kontinents.

Fläche: 7.692.030 km² (einschließlich Tasmanien und den vorgelagerten Inseln).

Außenbesitzungen:

Norfolk Insel: Fläche 34,6 km², ca. 2.600 Einwohner, Hauptort Kingston.

Christmas-Island/Weihnachtsinsel: Fläche 135 km², ca. 1.500 Einwohner, Hauptort The Settlement.

Cocos- bzw. Keeling-Inseln: Fläche 14,2 km², 620 Einwohner, Hauptort West Island.

Coral Sea Islands Territory: verstreut über eine Fläche von ca. 1 Million km², Landanteil nur wenige km².

Verwaltungsstruktur: 6 Bundesstaaten (New South Wales, Queensland, South Australia, Tasmania, Victoria, Western Australia) und 2 Territorien (Australian Capital Territory, Northern Territory).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 24 Millionen

Städte:

Canberra (Hauptstadt) ca. 400.000

Sydney ca. 4,8 Millionen

Melbourne ca. 4,5 Millionen

Brisbane ca. 2,3 Millionen

Perth ca. 1,9 Millionen

Adelaide ca. 1,3 Millionen

Gold Coast ca. 570.000

Newcastle ca. 439.000

Wollongong ca. 296.000

Hobart ca. 222.400

Außenbesitzungen:

Norfolk Insel: ca. 1.800, Hauptort Kingston

Christmas-Island/ Weihnachtsinsel: ca. 1.800, Hauptort The Settlement

Cocos- bzw. Keeling-Inseln: ca. 544, Hauptort West Island

Sprache

Die Landessprache Australiens ist Englisch.

Zeitverschiebung

Australien hat drei Zeitzonen. Abgesehen von Western Australia, Queensland und dem Northern Territory hat Australien von Oktober/November bis Ende März Sommerzeit (Uhren werden 1 Stunde vorgestellt).

WESTERN STANDARD TIME (in Westaustralien) Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +7 Stunden.

Während der europäischen Sommerzeit (SZ) +6 Stunden; keine australische Sommerzeit;

CENTRAL STANDARD TIME in Südaustralien und Northern Territory MEZ +8 1/2 Stunden.

Während der europäischen SZ +7 1/2 Stunden, während der australischen SZ +9 1/2 Stunden, gilt nicht für Northern Territory;

EASTERN STANDARD TIME (in New South Wales, Queensland, Tasmanien, Victoria und im Australian Capital Territory) MEZ +9 Stunden. Während der europäischen SZ +8 Stunden; während der australischen SZ, nicht in Queensland, +10 Stunden.

Stromspannung

220/240 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Dreipolige Flachstecker sind üblich; es wird deswegen empfohlen, auf jeden Fall einen passenden Adapter mitzunehmen.

Telefon/Post

Post

Briefmarken sind nicht nur in Postämtern, sondern auch in vielen Hotels und Motels sowie in einigen Geschäften erhältlich.

Telefon

Von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Australien wählt man 0061 (Norfolkinsel 006723). Bei Gesprächen von Australien nach Übersee wählt man zunächst die internationale Vorwahl (0011), dann die Ländernummer (Deutschland 49, Österreich 43, Schweiz 41), dann die Vorwahl der Stadt ohne die erste Null und anschließend die Teilnehmernummer. Öffentliche Telefonzellen sind oft auch für Telefon- und Kreditkarten eingerichtet. Telefonkarten sind in einigen Geschäften und Kiosken erhältlich.

NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 000.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800, 3G 850.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Australien von Telekom Deutschland, E-Plus, 02 und Vodafone.

Außerhalb größerer Städte und abseits von wichtigen Verkehrsachsen ist das Mobilfunknetz kaum ausgebaut.

Internet

Länderkürzel: .au

Neben Internetcafés bieten auch viele Hotels, Herbergen und Bibliotheken einen Internetzugang an.

Feiertage

Feiertage 2017:

1. Januar (Neujahr)

26. Januar (Australien-Tag)

14. April (Karfreitag)

15. April (Ostersamstag)

17. April (Ostermontag)

25. April (Anzac-Tag)

12. Juni (Geburtstag der Königin, zweiter Montag im Juni; in Western Australia Ende September/Anfang Oktober)

7. August (Bank Holiday)

2. Oktober (Tag der Arbeit)

25. Dezember (Weihnachten)

26. Dezember (Boxing Day)

Außerdem gibt es noch zahlreiche Feiertage in den einzelnen Bundesstaaten.

Die Hauptferienzeit geht von Mitte Dezember bis Ende Januar. In dieser Zeit sollten Geschäftstermine bestätigt werden.

Öffnungszeiten

Geschäfte: Mo bis Fr 9-17.30 Uhr, Sa 9-13 Uhr (an einem Wochentag bis 21 Uhr, unterschiedliche Regelungen in den einzelnen Bundesstaaten; mehrere Kaufhäuser haben auch an allen Wochentagen geöffnet);

Büros: Mo bis Fr 9-17 Uhr;

Banken: Mo bis Do 9.30-16 Uhr, Fr 9.30-17 Uhr;

Post: Mo bis Fr 9-17 Uhr, in den Großstädten haben viele Postämter auch am Samstagvormittag geöffnet.

Kleidung

Bereist man den Norden Australiens (Darwin) genügt das ganze Jahr über leichte, atmungsaktive Sommerkleidung. Leichte Wollsachen werden nur ganz selten abends benötigt, aber man sollte auf jeden Fall Regenbekleidung einpacken. Für das Gebiet um Brisbane und Sydney ist für die Wintermonate leichte Wollkleidung oder ein leichter Mantel notwendig. Im Sommer braucht man auch unbedingt Regenschutz. Im Gebiet um Canberra, Melbourne und Hobart ist für die Herbst- und Wintermonate ebenfalls warme Kleidung erforderlich. Reisenden, die sich in Südaustralien - Adelaide - aufhalten, wird empfohlen, für die Sommerabende auch leichte Wollsachen und für den Winter warme Kleidung und Mantel/Jacke mitzunehmen. Für Perth wird im Winter etwas wärmere Kleidung sowie ein leichter Mantel benötigt, außerdem sollte man Regenbekleidung einpacken. Im Allgemeinen gilt: Für das Landesinnere (Outback) sollte man gutes Schuhwerk haben sowie ausreichend Sonnenschutz (auch Kopfbedeckung). Für das Great Barrier Reef sollte man an Turnschuhe mit guten Gummisohlen denken, denn die Korallen sind sehr scharf und können schwere Verletzungen herbeiführen.

Geschichte/Politik

Der englische Kapitän James Cook gilt als Entdecker Australiens. Mit der Errichtung einer Strafkolonie im Jahr 1788 begann die koloniale Geschichte des Landes. Erst 1901 wurde Australien ein föderativer, souveräner Bundesstaat. Die englischen Siedler trafen auf die Ureinwohner Australiens, die Aborigines, die durch ihre natürliche Lebensweise in dem überwiegend ariden Klima überleben konnten. Im Zuge der Besiedlung wurden die Aborigines verfolgt und viele von ihnen ermordet. Als Teil des britischen Empires nahm Australien am Burenkrieg und an den beiden Weltkriegen teil.

Wirtschaft

Australien hat einen der höchsten Lebensstandards der Welt. Die bedeutendsten Wirtschaftszweige sind die Landwirtschaft und der Bergbau. Das größte wirtschaftliche Problem des Landes ist, dass es vorwiegend Primärprodukte wie Wolle, Weizen, Rindfleisch und Mineralien ausführt, Fertigungserzeugnisse jedoch eingeführt werden müssen. Der Aufbau einer produzierenden Industrie wird daher vorangetrieben. Auch der Tourismus soll ausgebaut werden und somit der negativen Handelsbilanz entgegenwirken.

Religion

Die Mehrheit der Bevölkerung bezeichnet sich selbst zwar als Christen, doch die meisten praktizieren ihren Glauben nicht aktiv. Die größten christlichen Glaubensgemeinschaften bilden die römisch-katholische Kirche und die anglikanische Kirche (jeweils etwa 26 Prozent) sowie andere christliche Konfessionen. Neben orthodoxen Gemeinden der östlichen Kirchen bestehen jüdische, buddhistische und islamische Gemeinden.

Vegetation

Australien verfügt über eine eigene, sehr ausgeprägte Vegetation, die teilweise nur hier anzutreffen ist. Die Pflanzenwelt wird in drei Vegetationshauptzonen eingeteilt. Die tropische Zone mit überwiegend Laubbäumen, zum Teil in Form von Regenwäldern, die gemäßigte Zone mit Busch- und Waldlandschaften aus Hartlaubgehölzen und Savannenwäldern sowie die Trockenzone mit Savannen, Steppen und Grasflächen. Weite Landstriche sind jedoch praktisch vegetationslos. In Australien sind über 500 Akazienarten heimisch. Die Blüte der gelb blühenden australischen Akazie ist zur Nationalblume ernannt worden und erscheint auch auf dem offiziellen Landeswappen.

Tierwelt

Man geht davon aus, dass in Australien bis zu 300.000 verschiedene Tierarten existieren, von denen bislang nur etwa 100.000 wissenschaftlich erforscht und beschrieben wurden. Die australische Tierwelt ist einzigartig, zahlreiche Tierarten kommen ausschließlich in Australien vor und dokumentieren so die lange Isolierung des Kontinents von anderen Landmassen. Darunter sind beispielsweise die Beuteltiere (Känguruh, Koala, Beuteldachs), der Australische Ameisenigel und das Schnabeltier. Zu den in Australien lebenden Reptilien gehören zwei Krokodilarten und über 100 Arten von Giftschlangen. Die Gewässer haben eine große Vielfalt unterschiedlichster Fischarten und Meeressäugetiere aufzuweisen, darunter einige Walarten und Seehunde. Außergewöhnlich artenreich ist auch die australische Vogelwelt mit Emus, Laubenvögeln und Kakadus, Zaunkönigen, Lerchen und Schwalben sowie Seevögeln wie Möwen, Seeschwalben, Tölpeln, Albatrossen und Pinguinen.

Kulinarisches

Vor allem Einflüsse aus Asien und der Mittelmeerregion haben die australische Küche geprägt. In den Küstenregionen dominieren Fisch und Meeresfrüchte von geräucherter Forelle bis zu Felsen-Austern die Küche. Geräuchert, gegrillt mit roten Paprikaschoten und Olivenöl, gebraten mit Zitronenbuttersauce oder nach asiatischem Vorbild roh in dünnen Scheibchen mit Kokos-Chilli-Dressing angemacht, kommt der Fisch auf den Tisch.

Warrigal, Spinat in Haferkruste, ist eine exotische Gemüsespezialität. Känguruh- (es gibt genug davon, das Fleisch ist mager und schmeckt nach Wild) und Büffelfleisch komplettieren das Wild-Angebot. Zum Nachtisch sollte man "Macadamia-Nut" und "Wattle-Seed" Eiscreme, "Lamington" (einen Schichtkuchen mit Kokos-Dip) oder "Pavlova" (eine Art Meringue) versuchen.

Die internationale Küche erlangt vor allem in den Städten einen immer größeren Anteil. Die Preise sind überaus günstig und durch die Sitte des BYO (bring your own) kann man alkoholische Getränke in ein Lokal mitnehmen, was das Ausgehen noch einmal verbilligt.

Im zwei Autostunden nördlich Sydneys gelegenen Hunter Valley reifen Weine von internationaler Reputation, die unbedingt empfohlen werden können.

Sitten und Gebräuche

Australier aller Gesellschaftsschichten legen großen Wert auf ungezwungene Umgangsformen. Auf Kritik an vermeintlichen Unzulänglichkeiten des Landes reagieren Australier empfindlich, besser ist es, diese zu vermeiden.

Souvenirs

Man kann aus Australien mehr mitbringen als den Kuschelkoala oder das -känguruh. Interessant sind Schaffellprodukte, Buschhemden, Ölmäntel oder Surfbekleidung. Auch die Kunst der Aborigines, wie Malereien, Schnitzereien, Bumerangs o.ä., sind beliebte Reiseandenken. In den Museen- und Galerienshops ist für jeden ein Souvenir zu finden.

Klimainformationen

Die Klimaverhältnisse in Australien sind sehr unterschiedlich. Ein Drittel des Gebiets liegt in der tropischen Zone, zwei Drittel in der gemäßigten Zone. Im größten Teil Australiens ähnelt das Klima dem Südfrankreichs oder Italiens.

Die Jahreszeiten sind denen der nördlichen Halbkugel entgegengesetzt. Frühling ist von September bis November, Sommer von Dezember bis Februar. Der Herbst beginnt üblicherweise im März und der Winter im Juni.

Entsprechend der Nord-Süd-Ausdehnung und der Größe des Landes sind die Jahreszeiten sehr unterschiedlich.

NÖRDLICHSTER TEIL, GEBIET UM DARWIN: Man kann zwei Jahreszeiten ausmachen. Das Klima ist tropisch, mit einer Regenzeit von November bis April, während der man mit hohen Temperaturen und einer hohen Luftfeuchtigkeit rechnen sollte. Die Trockenzeit geht von April bis Oktober, wobei Juli der kühlste Monat ist. Die üblicherweise gemessenen Tagestemperaturen liegen zwischen 20 und 30°C.

GEBIET UM ALICE SPRINGS: Von April bis Oktober ist es tagsüber warm und nachts recht kalt (das Thermometer kann bis auf 6°C sinken). In den Sommermonaten von Dezember bis März, liegen die durchschnittlichen Temperaturen zwischen 20 und 37°C. Gelegentliche Regenfälle treten zwischen November und März auf.

Diese Gegend Australiens sollte man am besten in den Monaten von Mai bis September bereisen.

WESTAUSTRALIEN - PERTH: Das Klima dieser Gegend reicht von tropisch im Norden bis subtropisch im Süden. Perth hat ganzjährig ein angenehmes Klima. Der kälteste Monat ist üblicherweise der Juli mit durchschnittlichen Temperaturen von 13°C.

GEBIET UM ADELAIDE: Das Klima dieser Gegend ist gemäßigt und warm. Es gibt lange, trocken-heiße Sommer und kurze milde Winter. Während des kältesten Monats, dem Juli, liegen die Tiefsttemperaturen bei etwa 7°C.

GEBIET UM MELBOURNE: In dieser Gegend sind vor allem der Frühling und Herbst angenehm. Es treten während diesen Jahreszeiten zwar gelegentliche Regenschauer auf, jedoch sind die Tage meist sonnig. Die Sommertemperaturen liegen zwischen 24 und 30°C, während der Wintermonate liegen die Tiefsttemperaturen bei 13°C.

GEBIET UM CANBERRA: Man beobachtet in diesem Gebiet starke Unterschiede zwischen Sommer und Winter. Während der Sommermonate, von Dezember bis Februar, liegen die Tagestemperaturen bei 27°C, abends kühlt es dann stark ab. Von Juni bis August kommt es in den Nächten sogar hin und wieder zu Frost. Tagsüber steigt dann das Thermometer auf bis zu 12°C.

GEBIET UM SYDNEY: Das Klima um Sydney ist subtropisch. Während der meisten Tage ist die durchschnittliche Temperatur 23°C, im Winter liegen die Tiefsttemperaturen bei 10°C. Die Monate Januar bis März sind meist sehr warm, und es wird eine hohe Luftfeuchtigkeit gemessen. Gelegentlich treten schwere Regenfälle auf.

GEBIET UM BRISBANE UND ENTLANG DEM GREAT BARRIER REEF: Brisbane hat subtropisches Klima; auch die Wintermonate von Juni bis August sind angenehm warm. Von Dezember bis Februar ist es warm bis heiß mit hoher Luftfeuchtigkeit. Am Great Barrier Reef ist die mildeste und angenehmste Zeit vom späten April bis September/Oktober. Die Temperaturen liegen dann zwischen 23 und 29°C, Niederschläge sind selten. Regenzeit ist in den Monaten von Januar bis März. Während der Regenzeit kommt es oft zu heftigen Regenfällen, und die Luftfeuchtigkeit ist hoch. Die Temperaturen, die dann gemessen werden, liegen im Durchschnitt zwischen 28 und 31°C.

HOBART/TASMANIEN: Die Gegend hat ein angenehmes Klima. Die Sommertemperaturen liegen zwischen 14 und 25°C, im Winter zwischen 5 und 16°C, wobei im Juli und August in Höhen über 1.000 m mit Schneefall zu rechnen ist.

Beste Reisezeit

Der australische Winter ist für Reisende, die europäische Klimaverhältnisse gewohnt sind, sehr angenehm (in Australien ist dann Nebensaison). Die beste Zeit, um das Outback zu erkunden, ist der Zeitraum von April bis Oktober.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

s.u.

Empfohlene Impfungen

Keine.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Australien ist malaria-frei.

Ärztliche Hilfe

MELBOURNE: Dr. Sam Birman, Suite 11, 45 Collins Street,, Melbourne, Tel. (03) 96 50 43 93.

SYDNEY:Dr. G. Fulde (spricht deutsch), 23 Hardy Str., Dover Heights,, Sydney, Tel. (02) 93 71 83 28.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Australischer Dollar ($A)

1 Australischer Dollar = 100 Cents.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 1,51 $A

1 US-$ = ca. 1,30 $A

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - bei Beträgen über 10.000 $A (Landeswährung oder Devisen) Meldung gegenüber dem Australian Transaction Reports and Analysis Centre (AUSTRAC).

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja - Visa und Mastercard werden von vielen Hotels und Autovermietern sowie von zahlreichen Geschäften akzeptiert. Diners Club und American Express sind weniger verbreitet, werden aber zum Teil auch akzeptiert.

Geldautomat: Ja - Bargeldabhebung ist mit Kreditkarten und auch mit der Girocard (mit Maestro-Logo) möglich. Reisende sollten sich vor Abreise bei ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Reiseschecks: Ja - in $A oder Euro. Für Umtausch von Reiseschecks in Euro werden in der Regel hohe Gebühren verlangt. Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

Auskunftstellen

In Deutschland

Weitere Auskunftsstellen australischer Bundesstaaten:

Destination NSW
Level 6, Australia Centre
Strand
London WC2B 4LG
+44 20 7240 6690
+44 20 7438 4644 / 4643
www.tourism.nsw.gov.au
lisa.eyre@dnsw.com.au

Northern Territory Tourist Commission
Neue Mainzer Straße 22
60311
Frankfurt/Main
(069) 27 40 06 40
(069) 27 40 06 18
www.australias-northern-territory.de
info@australiasoutback.de

Tourism Queensland
c/o Global Spot GmbH
Oberbrunnerstr. 4
81475
München
(0 89) 759 69 88 10
(0 89) 759 69 88 69
www.queensland.de
germany@tq.com.au

South Australia Tourism Commission
Lieb Management Beteiligungs GmbH
Bavariaring 38
80336
München
(089) 689 06 38 39
(089) 689 06 38 18
www.southaustralia.com
christine@lieb-management.de

Tourism Tasmania
c/o Tourism Australia
Neue Mainzer Straße 22
60311
Frankfurt/Main
(069) 27 40 06 40
(069) 27 40 06 44
karen.wissing@tourism.tas.gov.au

Visit Victoria
Neue Mainzer Straße 22
60311
Frankfurt/Main
(069) 27 40 06 40
(069) 27 40 06 77
tvic.frankfurt@tvic.australia.com

Tourism Western Australia
c/o The Conjoint Marketing Group GmbH
Fraunhoferstr. 8 / Level 3
82152
Planegg
(0 89) 219 096 520
(089) 219 096 513
www.westernaustralia.net
rhett.logo@westernaustralia.com

Tourism Australia
Darling Park, Tower 2, Level 18
201 Sussex Street
Sydney NSW 2000/Australien
Tourism Australia
GPO Box 2721
Sydney NSW 1006/Australien
(0061 2) 93 61 13 88
(0061 2) 93 60 11 11
www.atc.australia.com
corpaffairs@tourism.australia.com

Deutsch-Australische Industrie- und Handelskammer
(German-Australian Chamber of Industry and Commerce)
Level 6, 8 Spring Street
Sydney NSW 2000/Australien
(0061 2) 82 96 04 11
(0061 2) 82 96 04 00
www.germany.org.au
info@germany.org.au
Mo bis Fr 9-17 Uhr

Deutsch-Australische Industrie- und Handelskammer
Zweigstelle Melbourne
(German-Australian Chamber of Industry and Commerce Melbourne Office)
Level 1, 480 Punt Road
South Yarra VIC 3141/Australien
(0061 3) 98 20 24 14
(0061 3) 98 64 68 20
gccmel@germany.org.au

Australian Chamber of Commerce and Industry (ACCI)
Commerce House
Level 3, 24 Brisbane Avenue
Barton ACT 2600
Australian Chamber of Commerce and Industry (ACCI)
P.O.Box 6005
Kingston ACT 2604/Australien
(0061 2) 62 73 32 86
(0061 2) 62 73 23 11
www.atc.australia.com
info@acci.asn.au

Australisches Fremdenverkehrsamt
Tourism Australia
Neue Mainzer Straße 22
60311
Frankfurt/M.
(0 69) 27 40 06 40
(0 69) 27 40 06 22, 27 40 06 55
www.australia.com

Botschaften und Konsulate

Australische Botschaft
Department of Immigration and Citizenship
Wallstraße 76-79
10179
Berlin
Botschaft (0 30) 880 08 82 10
(0 30) 880 08 80 automat. Ansagedienst mit Verweisungen auf Visa-Abteilungen
www.australian-embassy.de
info.berlin@dfat.gov.au
Botschaft Mo bis Fr 8.30-17 Uhr, Sprechzeit Visa-Abt.: Mo bis Fr 9-11 Uhr (telefonische Anfragen Mo bis Fr 10-13 Uhr)
Geschäftsbereich Visa-Abt.: Bundesrepublik Deutschland, Schweiz
(auch Dänemark, Estland, Finnland, Island, Italien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Malta, Niederlande, Norwegen, Polen und Schweden)

Australisches Generalkonsulat - Austrade
(Australische Handelskommission)
Main Tower, 28. Stockwerk
Neue Mainzer Straße 52-58
60311
Frankfurt/M.
(0 69) 90 55 81 19
(0 69) 90 55 80
frankfurt.consulate@austrade.gov.au
Mo bis Do 9-16.30 Uhr, Fr 9-16 Uhr
(keine Visumerteilung, keine Einwanderungsfragen)
Austrade: Deutschland, Österreich, Schweiz
Geschäftsbereich Konsularabt.: Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfahlen, Rheinland-Pfalz, Saarland

Embassy of the Federal Republic of Germany
119 Empire Circuit, Yarralumla
Canberra ACT 2600/Australien
(0061 2) 62 70 19 51, (0049 30) 181 76 71 69
(0061 2) 62 70 19 11
www.germanembassy-canberra.com
info@canberra.diplo.de
Amtsbezirk: Australien, Nauru, Papua-Neuguinea, Salomonen und Vanuatu.
Konsularischer Amtsbezirk: Das Gebiet der australischen Bundeshauptstadt (Australian Capital Territory - ACT) Der Leiter der Vertretung ist zugleich als Botschafter in Nauru, Papua-Neuguinea, Salomonen und Vanuatu mit Sitz in Canberra akkreditiert.

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Suite 809, 147 Pirie Street
Adelaide SA 5000
Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 90, Rundle Mall
Adelaide SA 5000/Australien
(0061 8) 824 06 82
(0061 8) 824 06 82
adelaide@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaat Südaustralien
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Sydney

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
10 Eagle Street
AMP Building, 32nd Floor
Brisbane QLD 4000/Australien
(0061 7) 32 21 73 35
(0061 7) 32 21 78 19
brisbane@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Southern Queensland
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Sydney

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Shop 11 The Conservatory, 12 Lake Street
Cairns QLD 4870/Australien
(0061 7) 40 41 53 66
(0061 7) 40 41 53 44
cairns@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Northern Queensland
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Sydney

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
c/o Agentur Marketing Event Management/Consultancy
24/48 Marina Boulevard
Cullen Bay
Darwin NT 0820
Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
GPO Box 1767
Darwin NT 0801/Australien
(0061 8) 89 42 21 50
(0061 8) 89 81 20 10
darwin@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Gebiet des Northern Territory
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Sydney

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
85 Macquarie St
Hobart - Level 3
Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
GPO Box 1236
Hobart TAS 7001/Australien
(0061 3) 62 70 22 66
hobart@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Tasmanien
Übergeordnete Auslandsvertetung: Generalkonsulat Sydney

Honorary Consulate General of the Federal Republic of Germany
118 Queen Street
Level 4
Suite 8
Melbourne VIC 3000/Australien
(0061 3) 96 42 84 82
(0061 3) 96 42 80 88
info@melbourne.diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaat Victoria
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Sydney

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
1133 Hay Street
West Perth
Perth WA 6005
Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 5664
Perth WA 6831/Australien
(0061 8) 93 21 19 60
(0061 8) 93 21 29 26
perth@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaat Westaustralien
Übergeordnete Auslandsvertetung: Generalkonsulat Sydney

Consulate General of the Federal Republic of Germany
Level 17, 100 William St
Woolloomooloo
Sydney NSW 2011/Australien
(0061 2) 93 27 96 49
(0061 2) 83 02 49 00
info@sydney.diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaaten New South Wales, Queensland, Victoria und Western Australia
Konsularischer Amtsbezirk: Bundesstaaten Südaustralien und Tasmanien sowie Nauru, Papua-Neuguinea, Salomonen und Vanuatu. Das Generalkonsulat nimmt alle Rechts- und Konsularaufgaben für Australien sowie Papua-Neuguinea, Nauru, Salomonen und Vanuatu wahr. Ausnahme: das Gebiet der australischen Bundeshauptstadt (Australian Capital Territory - ACT).

Ärztliche Hilfe

MELBOURNE: Dr. Sam Birman, Suite 11, 45 Collins Street,, Melbourne, Tel. (03) 96 50 43 93.

SYDNEY:Dr. G. Fulde (spricht deutsch), 23 Hardy Str., Dover Heights,, Sydney, Tel. (02) 93 71 83 28.

Sehenswertes

Canberra

Canberra, die achtgrößte Stadt des Landes, ist Australiens Hauptstadt und Sitz der Regierung und des Parlaments. Die Stadt, deren Name vom Aborigine-Begriff für "Versammlungsort bzw. Treffpunkt" abgeleitet wurde, gehört keinem Bundesstaat an, sondern liegt im Australian Capital Territory (ACT), auf einer Hochebene, etwa 600 Meter über dem Meeresspiegel. Mit ihrer Lage rund 150 Kilometer von der australischen Ostküste entfernt, ist sie die einzige größere Stadt Australiens, die sich nicht in Küstennähe befindet.

Die Retortenstadt vom Reißbrett verdankt ihre Gründung der Rivalität von Sydney und Melbourne bei der Wahl des australischen Regierungssitzes. Da sich die Gründerväter der Nation nicht auf eine der beiden Metropolen einigen konnten, fanden sie mit der Errichtung einer neuen Stadt eine Kompromisslösung. Wenn der Name auch von den Ureinwohnern des Landes entlehnt wurde, blieb der "Versammlungsort" zunächst nur Weißen vorbehalten. 1.700 Aborigines wurden beim Bau von Canberra vertrieben. Die Bauarbeiten begannen im Jahr 1913, den Status als Hauptstadt erhielt Canberra am 9. Mai 1927.

Mit dem Entwurf wurde der amerikanische Landschaftsarchitekt Walter Burley Griffin betraut, der Canberra als weitläufige Gartenstadt angelegt. Dementsprechend breitet sich die Stadt über eine weite Fläche aus - die Siedlungsfläche ist etwa so groß wie die von Berlin. Beim Konzept wurde eine Mischung aus Dreiecken, Karrees und konzentrischen Kreisen gewählt. Als Kernstück entwarf Griffin ein Dreieck mit dem Parlamentsgebäude an der Spitze und einem künstlichen See, dem Ginninderra-See, als Mittelpunkt. Bis zum Zweiten Weltkrieg blieb die Stadt ein eher bescheidenes Städtchen, das eher ländlich als urban geprägt war. Nach dem Krieg setzte jedoch ein starkes Bevölkerungswachstum ein. Von 1961 bis 1981 stieg die Einwohnerzahl von circa 59.000 auf 228.000 an.

Canberra wird gerne als "Beamtenstadt" bezeichnet und bekommt häufig das Etikett "langweilig" angeheftet. Und tatsächlich kann Canberra nicht mit den Metropolen dieser Welt konkurrieren. Sie ist aber gut als eine Zwischenstation auf der Route von Sydney nach Melbourne geeignet. Die Stadt hat andere Vorzüge. Ihre Einwohner schätzen die hohe Lebensqualität - das angenehme Klima, die ausgedehnten Parkflächen und besonders die Nähe zur Natur, inmitten eines prächtigen Buschlandes. Im Sommer laden die Seen zum Baden, im Winter sind die schneebedeckten Snowy Mountains nahe genug für Tagesausflüge zum Skifahren. Die weitläufigen, naturbelassenen Flächen wurden im Canberra-Naturpark zusammengeschlossen, was Canberra den Spitznamen "Busch-Hauptstadt" eingebracht hat.

Für einen Überblick über Canberra ist der Capital Hill im Regierungsviertel und im Osten der Mount Pleasant (663 Meter) zu empfehlen, von dessen Gipfel man bis zu den Snowy Mountains im Süden gucken kann. Sehenswert sind unter anderem das alte und neue Parlament, letzteres ein spektakuläres Gebäude, das 1988 eröffnet wurde. Für den Bau wurde die Kuppe eines Hügels abgetragen, das Gebäude als neue Kuppe angelegt und mit einem Rasendach versehen auf dem die Bürger der Stadt nun spazieren gehen können. Weitere Sehenswürdigkeiten sind der 1980 fertig gestellte Telstra Tower auf dem Black Mountain, das 1858 erbaute Blundell's Farmhouse, das eines der ältesten Gebäude der Stadt ist, die Australian National Gallery sowie das National Aquarium und der Botanische Garten. Rund 15 Kilometer nördlich vom Zentrum entfernt befindet sich das National Dinosaur Museum mit der größten prähistorischen Sammlung der südlichen Hemisphäre.

Von seiner Schokoladenseite zeigt sich Canberra jährlich beim farbenprächtigen "Floriade Festival", das von Mitte September bis Mitte Oktober stattfindet. Für Weinliebhaber gibt es zahlreiche Winzereien in der Canberra-Region, die höchstens 40 Minuten vom Stadtzentrum entfernt, rund um den hübschen Lake George, liegen. Die Golfplätze in der Nähe der City sind ausgezeichnet.

Sydney

Sydney ist zwar nicht die Hauptstadt Australiens, dafür aber die größte und die kosmopolitischste Stadt des Landes. "Sydney or the bush" charakterisiert treffend das Selbstwertgefühl der in Sydney lebenden Menschen. Für sie gibt es nur die Stadt, alles andere drumherum ist Wildnis. Klingt das auch etwas snobistisch, so hat Sydney doch tatsächlich viele Vorzüge. Eine der großartigsten Hafenlandschaften der Welt, die schönen Stränden an der 60 Kilometer langen Küstenlinie, das milde mediterrane Klima, die natürliche Umgebung mit Ozean und Nationalparks und der entspannte, ungezwungene Lebensstil der bunt gemischten, multikulturellen Bevölkerung lassen Sydney zu einem Lieblingsziel von Tausenden von Urlaubern werden.

Das Opernhaus als Wahrzeichen Sydneys steht für die bewegende Architektur der Stadt, die von der Kolonialzeit bis zur Moderne reicht. Die Macquarie Street, die Verbindung zwischen Opernhaus und Art Gallery, illustriert mit dem Konservatorium, den Royal Botanic Gardens, dem Landesparlament, dem Mint Museum sowie den Hyde Park Barracks das kulturelle Erbe der Stadt. Sydneys ältester Stadtteil, The Rocks, ist mit seinen Lagerhäusern und Zollgebäuden entlang des Ufers von Sydneys Cove zu finden und veranschaulicht mit seinen Theatern, Museen, Galerien, Läden, Pubs und Straßencafés die bunte Vielfalt der australischen Gesellschaft. Diese hat mit ihren asiatischen und mediterranen Einflüssen auch das kulinarische Angebot beeinflusst, das vielfältig und international ist. Die Kaufhäuser, Malls, Boutiquen und Märkte Sydneys setzen unter anderem in der Pitt - und Oxford Street den Möglichkeiten zum Shopping keine Grenzen.

Auch das kulturelle Leben kommt in Sydney nicht zu kurz, es wird alles geboten, was "in" ist. Sydney ist die Hauptstadt des australischen Theaters, das vom klassischen Drama bis zum Avantgarde Theater und vom Broadway Hit-Musical bis zum Cabaret reicht. Das Opernhaus bietet ein volles Programm mit einer atemberaubenden Auswahl an Oper, Ballett, Tanz, Drama sowie Sinfonie- und Kammerkonzerten. Das berühmteste Nachtviertel des Landes, Kings Cross, befindet sich in Sydney. Die junge Szene trifft sich in Darling Harbour während die Traditionalisten eher in The Rocks zusammenkommen. Oxford Street ist mit seinen Tanzclubs, Bars und Discos der Anziehungspunkt von Sydneys Avantgarde.

Mit seiner von Ozean und Nationalparks umgebenen Lage ist Sydney als Provinzhauptstadt auch das Tor zur atemberaubenden Landschaft und zur ländlichen Tradition von New South Wales. Die Strände, Berge und Hügel der Umgebung, die Nationalparks, darunter der Royal National Park am Südende Sydneys und der Ku-Ring-Gai Chase Nationalpark sowie die Blue Mountains bieten optimale Möglichkeiten für aktive Entspannung beim Wandern, Radfahren, Schwimmen, Tauchen oder Golfspielen.

Melbourne

Melbourne ist die Hauptstadt des Bundesstaates Victoria im Südosten Australiens. Die Stadt entwickelte sich rasch nach den Goldfunden 1851 zur größten und wichtigsten Stadt des Kontinentes. Melbourne ist Australiens wichtigstes Zentrum der Kunst und Kultur. Das ganze Jahr über finden hier Theater, Oper und Ballettaufführungen von Weltniveau statt. Die verschiedenen Festivals, darunter das Melbourne Festival im Oktober und das Comedy Festival im April locken Besucher aus aller Welt an. Im Melbourne Museum findet man neben Kunst aus dem 21. Jahrhundert die Geschichte der Aborigenes modern präsentiert. Den besten Blick auf die Stadt hat man vom Rialto Tower aus.

Fast alle Sehenswürdigkeiten der Stadt lassen sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Die "City Circle Tram" fährt kostenlos um das Innenstadt-Rechteck im zehn-Minutentakt. Als Straßenbahnfan kann man auch in einem der drei zum Restaurants umgebauten Straßenbahnwagen während einer Rundfahrt ein stilvolles Mittag- oder Abendessen genießen.

In Melbourne spielt sich ein multikulturelles Leben ab mit Einwanderen aus 140 Ländern. Diese ethnische Vielfalt, die vor allem aus Briten, Deutschen, Italienern, Griechen und in jüngster Zeit Asiaten besteht, spiegelt sich vor allem in einer reichen kulinarischen Vielfalt.

Victoria

Einer der schönsten Küstenstraßen der Welt verläuft an der Küste von Victoria im Süden Australiens, die Great Ocean Road. Die Felsformationen, die von Wind und Wasser gestaltet wurden, gehören zu den am meisten fotografierten Landschaftsformen des Kontinentes, darunter die "Zwölf Apostel". An dieser Küste findet alljährlich um die Osterzeit ein Surfwettbewerb statt. Man kann Wale mit ihrem Nachwuchs beobachten oder auch durch die ehemaligen Fischerstädtchen bummeln. Im Mount Richmond Nationalpark und im Otway Nationalpark wandert man durch Regenwälder inmitten eine räußerst vielfältigen Vogel- und Blumenwelt. Für die gesamte Great Ocean Road sollte sich der Besucher drei Tage Zeit lassen.

Nördlich von Portland erheben sich die Grampians, ein Gebirge aus rotem Sandstein, das bis auf 1.100 Meter ansteigt und mit eine große lanschaftliche Vielfalt birgt. Viele Wanderwege führen durch diesen Nationalpark, in dem im Frühjahr über 1.000 verschiedene Pflanzenarten blühen. Kängurus und Koalas können hier beobachtet werden.

Der Murray River ist die nördliche Grenze des Staates Victoria. Durch den Fluss ist die Region ein Zetrum des Obst- und Weinanbaus. Auf dem Murray kann man Hausboote mieten und sich den Fluss hinab treiben lassen. Im Mungo Nationalpark, ein Weltkulturerbe der Unesco, haben sich große Sanddünen gebildet.

Naturliebhaber kommen um einen Besuch von Phillip Island nicht herum. Besonders sehenswert ist die allabendliche Parade der nur 33cm großen Pinguine, die sich nach dem Tag am Meer sammlen, um gemeinsam zu den Nistplätzen zu laufen.

Northern Territory

Die Region reicht von der Wüste im Zentrum des Landes (Red Center) bis an die Küste und die vorgelagerten Inseln des tropischen Nordens, dem Top End. Hauptanziehungspunkte für Touristen sind die mysteriösen Formen der Wüste wie etwa Ayers Rock und der Kakadu National Park mit seiner einzigartigen Wildnis und seinem Tierleben.

Der Besuchermagnet Ayers Rock liegt im Nationalpark Uluru, im Staat Nothern Territory. Der Monolith ist der heilige Berg der Ureinwohner Australiens, denen dieser Nationalpark gehört. Schon morgens klettert eine Schlage von Touristen an einer Eisenkette auf den roten Berg hinauf. Von dort ist der Blick auf die umgebende Landschaft einzigartig. Für die Bergtour ist jedoch gutes Schuhwerk sowie gute Kondition Voraussetzung. Wer es beschaulicher mag, kann sich auch einer "Base Tour" um den Fels herum anschließen, in deren Rahmen die Aborigines Einblicke in die uralten Traditionen des Naturvolkes geben. Eine Besonderheit sind die neuerdings angebotenen Kameltouren zum Sonnenaufgang am Felsen.

New South Wales

In dem "Premier State" landete 1770 Kapitän Cook. Bis heute hat der Bundesstaat im Osten des Landes mit Australiens größter Stadt Sydney die höchste Bevölkerungsdichte. Das Spektrum für den Urlauber ist breit, von städtischer Unterhaltung bis unberührter Natur wird alles geboten. Besonders die Coastel Lowlands mit ihrer fruchtbaren Ebene und den schönen Stränden sowie die Great Dividing Range mit den Blue und Snowy Mountains sind für Touristen zu empfehlen.

Great Barrier Reef

Das reichste Korallenriff der Erde erstreckt sich über Dreiviertel der Küste des Staates Queensland im Nordosten Australiens. Das 345.000 qkm große Riff gehört zum weltgrößten Meerespark und ist ein World Heritage-Gebiet. Das Riff erstreckt sich auf einer Länge von 2.000 km in den warmen Gewässern von Queensland zwischen Maryborough und Cape York. Das Riff fußt auf dem äußeren Rand des australischen Kontinentalsockels. Es reicht zum Teil bis auf 15 km an die Küste. Die durchschnittliche Wassertemperatur liegt je nach Jahreszeit zwischen 22 und 27°C. Ein Korallenriff entsteht in klarem salzigem Wasser von Temperaturen über 17,5°C, das nicht tiefer als 30 Meter ist. Die Meerespolypen sind Tiere, die duch die Produktion von Kalk eine feste Oberfläche bilden. Wenn der Polyp stirbt, bleibt die Kalkstruktur zurück. Das Great Barrier Reef ist an manchen Stellen bis zu 500 Meter dick und hat sich im Laufe von mehr als 10.000 Jahren gebildet. In diesem fantastischen Tauchrevier finden sich über 1.500 Fischarten und etwa 350 Korallensorten. Auf den Inseln im Riff finden sich Hotels und Resorts, die verschiedenartigste Unterkünfte anbieten. Von dort aus lassen sich auch Tauch-, Schnorchel- und Bootsausflüge organisieren.

Die Insel Fraser Island gehört nicht zum Riff, sie ist aber die größte Sandinsel der Welt und ebenfalls eine World Heritage-Stätte. Riesige Sanddünen umgeben kleine Süßwassersseen. Fraser Island ist mit dem Boot oder auch mit dem Flugzeug zu erreichen und bietet Unterkünfte für jeden Geldbeutel.

Südaustralien

Im Staat South-Australia leben ca. 1,4 Millionen Menschen, über 80 Prozent davon in Adelaide und Umgebung. Die Kultur dieses Gebietes zeigt starken europäischen Einfluss. In und um Adelaide sind die Sommer sehr warm und die Winter mild. Im Südosten herrscht ein feuchteres Klima, die Winter sind kühler und es fällt ganzjährig Regen. Im Norden des Südstaates beginnt das Outback mit trockenem Wüstenklima.

In Coober Pedy ist die größte und älteste Opalminensiedlung Australiens. Auf den ersten Blick nicht besonders einladend, erwartet den Besucher eine staubige Wüstenlandschaft im Outback mit verlassenen Schachteingängen und Schutthaufen. Heute stammen 80 Prozent aller Opale weltweit aus der Gegend um Coober Pedy. Die Hauptstraße ist gesäumt von Motels und Geschäften, in den Opale günstig verkauft werden. Besucher können aber auch selber unter die Erde kriechen bei geführten Minentouren. Zu den größten Sehenswürdigkeiten gehören die unterirdischen Behausungen, in denen ein gutes Drittel der Bevölkerung der Stadt lebt, zum Schutz gegen die Wüstenhitze. Selbstverständlich gibt es auch unterirdische Hotels, unterirdische Kirchen und kulturelle Ereignisse unter der Erde.

Tasmanien

"Tassie", Australiens kleinster Bundesstaat (240 km vom Festland entfernt) wirkt auf Besucher sehr einladend. Das liegt einerseits an der Beschaulichkeit und dem gemächlichen Lebensrhythmus der Inselbewohner und andererseits an dem gemäßigten Klima und der agrarisch genutzten Landschaft. Sehenswert sind die zahlreichen historischen Siedlungen und Bauten, die sich hier erhalten haben. So können beispielsweise die Ruinen der Strafkolonie Port Arthur besichtigt werden. Hobart, die Inselhauptstadt, ist klein und beschaulich, hat kulturell aber einiges zu bieten. In den Nationalparks (drei davon im Süden der Insel sind World Heritage Areas) kommen Naturliebhaber auf ihre Kosten.

Reisehinweise

Zurzeit liegt kein aktueller Reisehinweis vor.

Informationen zur Sicherheitssituation in Australien sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Bitte auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen" beachten.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Australien ist nach Einschätzung der australischen Regierung ein potenzielles Ziel von terroristischen Anschlägen. Aktuell gilt die ditthöchste Warnstufe von insgesamt fünf Stufen. Die Regierung hat die Bevölkerung daher zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen.

Australien ist ein verhältnismäßig sicheres Reiseland. Aber auch hier sollten gegen Diebstahl die üblichen Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden.

In Alice Springs sollten Reisende wegen Überfällen auf ausländische Touristen besonders bei Dunkelheit Vorsicht walten lassen. Wohnmobile sollten nur auf überwachten Campingplätzen abgestellt werden.

Mit Trinkwasser sollte verantwortungsbewusst umgegangen werden. Aufgrund fehlenden Niederschlags ist die Nutzung von Trinkwasser in Teilen des Landes nur eingeschränkt möglich.

Bei REISEN INS OUTBACK wird dringend empfohlen, körperliche Anstrengung in der Mittagshitze zu vermeiden und ausreichend Trinkwasser mitzunehmen. Es wird geraten, ein Satellitentelefon mitzunehmen oder beim Veranstalter nachzufragen, ob ein Satellitentelefon für Notfälle verfügbar ist. Medizinische Versorgung ist in bestimmten Fällen erst nach mehreren Stunden am Einsatzort.

Vor dem fahren abgelegener Strecken im Outback wird empfohlen, sich und die geplante Reiseroute bei den örtlichen Behörden zu registrieren. Dies kann bei der Polizei erfolgen, teilweise auch in Tankstellen oder Geschäften. Die Registrierung ermöglicht es den Behörden, in Notfällen schneller helfen zu können.

Im australischen Sommer treten besonders im Süden und Osten des Landes immer wieder Busch- und Waldbrände auf, die in Verbindung mit starken Winden bedrohliche Ausmaße annehmen können. Solange sie den Sicherheitshinweisen von Polizei und Feuerwehr Folge leisten, besteht jedoch keine Gefahr für Reisende. Die staatlichen Ranger können Hinweise zu möglichen Gefährdungssituationen geben. Sie sind über die jeweiligen Tourismusbüros erreichbar. Außerdem sind aktuelle Hinweise des Department of Fire and Emergency Services unter www.dfes.wa.gov.au zu finden.

Durch starke Niederschläge kann es zu örtlichen Überschwemmungen kommen.

In den australischen Sommermonaten können tropische Wirbelstürme (Zyklone) die nördlichen Landesteile heimsuchen.

Informationen zu Naturkatastrophen in Australien sind auf der Regierungs-Website www.australia.gov.au/about-australia/australian-story/natural-disasters zu finden.

In öffentlichen Gebäuden, Transportmitteln, Einkaufszentren und den meisten Restaurants besteht ein Rauchverbot.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Vereinigte Arabische Emirate

Einreise für Deutsche

Visumfrei für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen. Notwendig sind: bei Einreise mindestens 6 Monate gültiger Reisepass und Rück- oder Weiterreiseticket.

Landesdaten

Lage

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) bestehen aus sieben Emiraten: Abu Dhabi, Dubai, Sharjah, Ajman, Um al-Qawain, Ras al-Khaimah, Fujairah (geografische Reihenfolge und amtliche Schreibweise in den VAE). Sie liegen im nordöstlichen Teil der arabischen Halbinsel und grenzen im Norden an Katar und den Arabischen Golf, im Osten an den Golf von Oman und an den Oman, im Süden und Westen an Saudi-Arabien.

Fläche: ca. 90.000 km². Davon entfallen auf Abu Dhabi ca. 80.000 km², Dubai ca. 3.900 km², Sharjah, ca. 2.600 km², Ajman ca. 250 km², Um al-Qawain ca. 800 km², Ras al-Khaimah ca. 1.700 km², Fujairah ca. 1.300 km².

Verwaltungsstruktur: 7 Emirate (Abu Dhabi, Dubai, Sharjah, Ajman, Um al-Qaiwain, Fujairah, Ras al-Khaimah).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 4,6 Millionen.

Hiervon sind etwa 25 Prozent Einheimische, der Rest sind ausländische Einwohner.

Städte:

Abu Dhabi City (offiziell die Hauptstadt der VAE) ca. 619.500 Einwohner,

Dubai City (Deira ist ein Stadtteil von Dubai City) 1,84 Millionen

Sharjah City 989.200

Khor Fakkan (Hafenstadt im Emirat Sharjah, am Indischen Ozean gelegen) 536.700

Al Ain (in der Ostprovinz des Emirats Abu Dhabi) 518.100

Ras al-Khaimah Town 125.800

Sprache

Die Amtssprache ist Arabisch. Im Geschäftsverkehr und in den Hotels wird auch Englisch gesprochen und verstanden.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +3 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied +2 Stunden.

Telefon/Post

Post

Die Post in den Vereinigten Arabischen Emiraten arbeitet zuverlässig und schnell. Postämter gibt es in allen größeren Orten, die Briefkästen für Auslandspost sind rot. Hotelgäste können ihre Post auch an der Rezeption abgeben. Der Transport nach Europa dauert etwa 6 bis 10 Tage, während des Ramadans auch länger.

Telefon

Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland, Österreich und der Schweiz in die Emirate ist 00971, aus den Emiraten nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 999, Unfallrettung in Abu Dhabi, der Stadt Al-Ain, und Fujairah 998, in den übrigen Emiraten 999, Feuerwehr 997.

In Dubai gibt es eine Touristenpolizei, die z. B. Verhaltensempfehlungen gibt und auch im Fall eines Diebstahls oder Ähnlichem hilft, kostenlose Hotline unter Tel. 800 44 38.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in den VAE von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .ae

Überall sind preiswerte und schnelle Internetverbindungen möglich (Dial, ISDN, ASDL, Circuit, auch Flatrates), in allen Städten gibt es Internetcafes.

Feiertage

Feiertage 2017:

1. Januar (Neujahr)

30. November (Tag der Märtyrer)

2. Dezember (Nationalfeiertag; der öffentliche Dienst feiert auch den Folgetag)

Islamische Feiertage (Verschiebungen um einen Tag, in seltenen Fällen zwei Tage, sind möglich!):

23. April (Mohammeds Himmelfahrt)

25. bis 27. Juni (Fastenbrechen am Ende des Ramadan)

1. bis 4. September (Opferfest)

21. September (Neujahr nach islamischer Zeitrechnung 1439)

1. Dezember (Mohammeds Geburtstag)

Der Ramadan dauert im Jahr 2017 vom 27. Mai bis zum 25. Juni (die Daten können je nach Land um einen oder zwei Tage abweichen).

Die auf einen Freitag fallenden Feiertage werden durch den darauffolgenden Tag oder einen der Feiertagsfolge angehängten arbeitsfreien Tag abgegolten. Die einzelnen Emirate legen zusätzliche Feiertage fest. Die Arbeitswoche geht von Samstag bis Donnerstag. Für alle staatlichen Einrichtungen gelten Freitag/Samstag als Wochenende. Der wöchentliche Ruhetag ist der Freitag.

Die Hauptferienmonate sind Juli und August. Grundsätzlich sollte man sich vor Planungen von Geschäftsreisen erkundigen, ob in besagtem Zeitraum religiöse oder staatliche Feiertage stattfinden, denn über die Feiertage und natürlich auch in den Hauptferienzeiten machen viele Emiratis Urlaub.

Öffnungszeiten

Banken: Sa bis Do 8-13 Uhr, manche Institute sind auch nachmittags zwischen 16.30 und 18.30 Uhr geöffnet. Kostenlose Telefonauskünfte - HSBC (Tel. 800 4440); Mashreq Bank (Tel. 800 4800);

Post: Große Postämter haben So bis Do rund um die Uhr geöffnet, kleinere mit Mittagspause oder sogar nur vormittags. Postschalter gibt es auch an den Tankstellen der Kette "Emarat";

Geschäfte: Einzelhandel teilweise sechs oder sieben Tage in der Woche 8-13 Uhr und 16-20 oder 22 Uhr. Große Supermärkte öffnen in Abu Dhabi durchgehend von 8-23 Uhr (Dubai bis 24 Uhr). Einige Supermärkte haben 24 Stunden geöffnet, außer freitags 12.30-14.30 Uhr (Freitagsgebet);

Behörden: So bis Do 7.30-14.30 Uhr;

Private Firmen und Büros: Sa bis Do 8-13/14 Uhr, 16-19 Uhr; viele Firmen haben inzwischen auch samstags frei, wobei andere Donnerstag 8-13 Uhr arbeiten.

Während des islamischen Fastenmonats RAMADAN ruht das öffentliche und das geschäftliche Leben mehr oder weniger; der Einzelhandel öffnet später und länger.

Kleidung

Leichte, atmungsaktive Sommerkleidung ist fast das ganze Jahr über angebracht. Da alle öffentlichen Gebäude, Hotels und Supermärkte klimatisiert sind, empfiehlt es sich, auf jeden Fall auch leichte Pullover und Jacken dabeizuhaben. In den Wintermonaten benötigt man vor allem abends eine Jacke oder einen Pullover. Zu empfehlen sind außerdem auch bequeme Schuhe, eine gute Sonnenbrille, eine Kopfbedeckung gegen die Sonne, und viel Sonnenschutzcreme. In den Restaurants und Hotels gilt meist ein smart-casual Dresscode (sportlich-elegant).

Frauen sollten sich grundsätzlich zurückhaltend kleiden und bei einem Stadtbummel keine schulterfreien Tops oder Kleider sowie keine sehr kurzen Röcke oder Hotpants tragen. Bade- und Strandkleidung sind am Swimming-Pool oder am Hotel-Strand kein Problem. Shorts, Blusen/Kleider mit schmalen Trägern und Ähnlichem sind nur innerhalb der Hotelanlagen angebracht.

Geschichte/Politik

Die Emirate sind sieben historische autarke Scheichtümer, die noch heute jeweils von einem Scheich regiert werden. Im Nordosten konzentrieren sich sechs dieser Scheichtümer auf verhältnismäßig kleinem Raum. Der zehnmal so große südliche Teil gehört allein zum Scheichtum Abu Dhabi.

Bis 1971 standen diese Scheichtümer unter britischer Herrschaft. Dann wurden sie selbstständig und schlossen sich zum Bund der "Vereinigten Arabischen Emirate" zusammen. Das Emirat "Ras al Khaimah" folgte 1972.

Damals bestanden die Scheichtümer noch aus zerstreuten Dörfern. Der Beginn der Förderung des Erdöls führte zu drastischen Veränderungen der Region. Städte und Infrastruktur sind gut ausgebaut. Insbesondere Abu Dhabi besitzt Prachtbauten modernster Architektur.

Außenpolitisch treten die Emirate als Staatenbund auf. Doch jedes Scheichtum hat nach wie vor eigene (allerdings einander ähnliche) Gesetze. Beispielsweise verbieten die einen den Alkohol grundsätzlich, die anderen nur außerhalb der Touristenhotels und nur für Muslime.

Die provisorische Verfassung von 1971 wurde 1996 zur geltenden Verfassung erklärt. Der Sitz der Regierung ist Abu Dhabi, und der Präsident der VAE ist immer der Herrscher des Emirates Abu Dhabi.

Wirtschaft

Erdölfunde haben die wirtschaftliche Situation der Vereinigten Arabischen Emirate völlig verändert. Die noch vor wenigen Jahrzehnten ursprünglichen und armen Gegenden gehören nun zu den reichsten der Welt. Zwischen den sieben verschiedenen Emiraten gibt es keine Grenzen und keine Differenzen. Die drei reichen Emirate Dubai, Sharjah und Abu Dhabi unterstützen die vier anderen finanziell. Die Gewinne aus dem Öl erlauben beispielsweise Abu Dhabi, 50 Prozent aller Kosten sämtlicher Emirate zu übernehmen und diesen auch große Summen zu niedrigsten Zinssätzen zu leihen.

Dubai ist das wirtschaftliche und politische Zentrum der Vereinigten Emirate, weil es den einzigen natürlichen Hafen am Persischen Golf besitzt. Inzwischen ist dort auch ein künstlicher Hafen für Hochseeschiffe entstanden. Dubai hat einen internationalen Flugplatz, fördert Erdöl und ist einer der größten Gold-Umschlagplätze im Nahen Osten. Seit 1990 sind in allen Emiraten viele neue und moderne Industrien entstanden. Dubai ist zum Beispiel ein inzwischen anerkanntes IT-Zentrum geworden, Ras Al Khaimah besitzt die weltgrößte Keramikfabrik, auch die Emirate Ras Al Khaimah und Fujairah haben internationale Flugplätze.

Der Tourismus spielt in einigen der Emirate nun ebenfalls wirtschaftlich eine zumehmende Rolle. Die Emirate sind ein sehr gastfreundliches Land, in dem man fremde Besucher gern sieht. Auch in erstklassigen Hotels sind die Preise moderat geblieben. In den Ausbau des Tourismus wird sehr viel Geld investiert.

Religion

Der Islam und seine Wertvorstellungen beherrschen den Alltag in den Emiraten. 96 Prozent der Bevölkerung sind Muslime (Sunniten). Christlichen Kirchen wird die Ausübung ihrer Religion nicht verwehrt, Dubai und Sharjah haben verschiedene christliche Kirchen.

Vegetation

In den Oasen der Emirate wächst alles, was man sich in diesem Teil der Erde nur vorstellen kann; Palmen und Akazien, Tamarisken und Kamelhufbäume. Auch Bougainvillea und Oleander sind dort zu Hause.

Erstaunlich ist die gärtnerische Leistung, die in den Städten und größeren Orten vollbracht wird. Die Straßenränder und Parks sind für eine Wüstenlandschaft ungewöhnlich und großzügig begrünt. Die Bewohner in den Emiraten können es sich leisten, ihre Bäume, Büsche und Blumen - woher diese auch eingeführt wurden, der Flammenbaum aus Madagaskar, der Jacaranda aus Brasilien, den Korallenbaum aus Afrika - regelmäßig zu bewässern. Der Reichtum der Emirate gestattet große Meerwasser-Entsalzungsanlagen. Die kommen auch zahlreichen erst kürzlich in der Wüste angelegten Gemüse- und Obstplantagen sowie nagelneuen Dattelpalmen-Hainen zugute.

Tierwelt

Das typische Tier in diesen Gegenden ist das Dromedar, also das einhöckrige Kamel. Jedes Dromedar hat seinen Besitzer, seinen Betreuer. Auch die Kamele, denen der Besucher in den Wüstenregionen begegnet, sind nicht wild. Die Kamele werden als Last- und Reittiere benutzt. Kamelrennen sind bei den Beduinen sehr beliebt. Und die einprägsamsten Bilder des Landes gewinnt man auf den sehr belebten Kamelmärkten. Ein weiteres Tier, das seit urdenklichen Zeiten in der arabischen Welt zu Hause ist, ist das arabische Pferd. Mit ihren Pferden treiben die Araber einen regelrechten Kult. Im Übrigen sind es vor allem die Vögel, die in dieser Gegend auffallen. So gibt es Ibisse und Schmutzgeier, Wüstenraben und Raubwürger, Bienenfresser und viele andere Arten. Der arabische Leopard und verschiedene Fuchsarten kommen nur noch im Hajar-Gebirge an der Grenze zwischen Ras Al Khaimah und Oman (Halbinsel Mussandam) vor und stehen unter strengstem Naturschutz. In Sharjah werden große Anstrengungen unternommen, verschiedene Antilopenarten wieder anzusiedeln.

Kulinarisches

Die Vielfalt im Speisezettel ist groß. In den Emiraten speist man nicht nur arabisch, sondern auch indisch, persisch, chinesisch, deutsch, italienisch, mexikanisch - bis hin zum amerikanischen Fast Food. Die originale Küche der Emirate zeichnet sich vor allem durch die vielen Gewürze aus. Es gibt zahlreiche gut gewürzte typische Gerichte - vom Auberginen-Püree bis zu den mit Reis gefüllten Weinblättern, von den dicken Bohnen bis zu Lammfleisch mit Zimt. Man bekommt natürlich auch alle Arten von Fischen, Langusten und Hummerkrabben aus dem Arabischen Golf. Besonders die libanesische Küche ist in den VAE stark vertreten.

Bei den Getränken muss man sich daran gewöhnen, dass Alkohol jeglicher Art nicht landesüblich und zum Teil streng verboten ist. Man trinkt Kaffee und Tee, auch Obstsäfte. Vor allem aber: Wasser, das in Flaschen überall verkauft wird. Übrigens kann man in allen Hotels auch unbesorgt Wasser aus der Wasserleitung trinken.

Sitten und Gebräuche

Zu den wichtigen traditionellen Sportarten gehört in den Emiraten die Falknerei. Nicht selten sieht man Jagdfalken, die ihre Besitzer begleiten und dabei stolz auf dem handschuhgeschützen Handgelenk thronen.

Die Kamelrennen sind meist hochdotiert und haben viele Anhänger. Die Rennkamele sind außerordentlich wertvoll. In der Nähe der Rennbahnen kann man als Besucher Training und Pflege der Tiere beobachten.

Inzwischen ist man in den Emiraten längst so weit, dass am Strand Bikinis (nicht oben ohne!) möglich sind. Allerdings ist es für die Einheimischen an den öffentlichen Stränden nach wie vor üblich, bekleidet ins Wasser zu gehen. In den Städten sollte man darauf achten, keine Shorts und keine ärmellosen Kleider zu tragen. Die Vereinigten Emirate lassen auch keine pornografische Literatur zu, zu denen auch westliche Zeitschriften gezählt werden. Alkohol ist - dem Koran nach - für Muslime verboten. Doch in Hotelbars bekommt man (aber nicht überall!) auch einen Drink. Restaurants außerhalb der Hotels haben meist keine Lizenz, Alkohol auszuschenken, in Umm Al Qawain und Ras Al Khaimah gibt es Geschäfte (Baracuda Resort und Bin Majid beach Hotel), in denen alkoholische Getränke für den privaten Gebrauch erwerben kann. Offiziell ist allerdings der Transport von einem Eimirat in ein anderes an den Erwerb einer Lizenz gebunden, was aber selten kontrolliert wird.

In Zeiten des Ramadan ist das öffentliche Leben stark beeinflusst. In der Öffentlichkeit sollte - aus Respekt vor den Gläubigen - nichts gegessen, getrunken oder geraucht werden.

Umweltbewusstsein ist in den Emiraten seit jeher ausgeprägt. Das Wegwerfen von Papier oder Zigarettenstummeln wird auch bei Touristen bestraft.

Souvenirs

Die Arabischen Emirate kennen keine Steuern, wenn es ums Einkaufen geht. Besonders Waren aus der Elektronik-Branche können günstig gekauft werden. Aber auch die traditionellen Souvenirs sind preiswert: Teppiche, Silberwaren, Schmuck, Messingwaren, kunsthandwerkliche Gegenstände. Dabei kommt Silberschmuck beispielsweise überwiegend aus Jemen, Teppiche aus Afrika und Indien. Und die schönen alten arabischen Gebrauchsgegenstände wie Messingkannen oder Holzwaren sind kaum noch (oder nur sehr teuer) zu bekommen.

Dubai ist ein besonders guter Einkaufstipp. Viele Touristen fliegen nur zum Shopping nach Dubai (als Zwischenstopp sehr empfohlen). Die Stadt hat als eines der großen Goldhandelszentren der Welt sehr günstige Goldpreise.

Handeln ist beim Einkaufen üblich und geradezu ein Volksspaß, in den Basaren noch mehr als in den Geschäften. Ein Drittel herunterzuhandeln ist meist kein Problem - manchmal ist sogar die Hälfte möglich. Vor allem, wenn bar bezahlt wird.

Klimainformationen

Der größte Teil der VAE besteht aus flachen Küstengebieten mit trockenen Salzseen, die in Wüste übergehen. Im Osten teilen breite Geröllebenen die Berge von Oman von den Dünen der Rub al-Khali. Die Temperaturen im Sommer sind sehr hoch; zwischen April/Mai und September ist mit Tagestemperaturen von über 40°C im Schatten zu rechnen. Im Juli und August kann es sogar zu Temperaturen bis zu 50°C kommen. Ab Oktober wird es dann wieder angenehmer; die Temperaturen sinken wieder unter 35°C. Während des ganzen Sommers herrscht oftmals eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit in den Küstengebieten. In dieser Zeit fällt auch kein Regen, dieses gilt jedoch nicht für den Osten, wo gelegentlich Sommerstürme auftreten.

Die Winter sind warm und zum größten Teil trocken. Es regnet sporadisch, manchmal in Form von Regenstürmen, bei denen der gesamte jährliche Regen (zwischen drei und zwölf cm) auf einmal niedergehen kann. Der meiste Regen fällt im Gebiet von Ras al-Khaimah. Im Januar und Februar sind bisweilen sehr kühle Nächte möglich, in denen die Temperatur auf 10 bis 13 °C sinken kann.

Beste Reisezeit

Am besten bereist man die Vereinigten Arabischen Emirate zwischen Oktober und April, da in dieser Zeit die Durchschnittstemperaturen mit 25 Grad am niedrigsten sind. In Küstennähe sorgt dann meist eine frische Meeresbrise für Kühlung.

Der von Mai bis September dauernde Sommer wird mit seinen Höchsttemperaturen von 35 bis 45 Grad im Schatten als unerträglich heiß empfunden. Auch die Luftfeuchtigkeit ist im Sommer hoch. An der Küste kann sie Werte von über 80 Prozent erreichen.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Die Vereinigten Arabischen Emirate sind malariafrei.

Ärztliche Hilfe

ABU DHABI: Dr. Issac Zaju Dajani (spricht Englisch), Hamdan Street, Demarky Building,, Abu Dhabi, Tel. (02) 627 34 34.

DUBAI:Dr. C. Heidenreich (spricht Deutsch), German Medical Clinic, Al Batha Tower 10th floor,, Dubai, Tel. (00971 6) 575 02 80.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Dirham (Dh.)

1 Dirham = 100 Fils.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 4,27 Dh.

1 US-$ = ca. 3,67 Dh.

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Umtausch: Es gibt überall Wechselstellen. Devisen können bis zu einer Summe von 90.000 DH frei getauscht werden. Am günstigsten ist der Geldwechsel meist bei offiziellen Wechselbüros in den Souks. Banken sowie Wechselstuben befinden sich in den großen Städten, an den Flughäfen (24 Stunden geöffnet) und in allen großen Shopping Malls).

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von Hotels, Autovermietern und zahlreichen größeren Geschäften akzeptiert. In kleineren Geschäften ist die Zahlung mit Kreditkarte oft nicht möglich.

Geldautomat: Ja - Barabhebung ist möglich. Die Automaten befinden sich überall in den Städten und in vielen Shopping-Malls. Reisende sollten sich vor Abreise bei ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Reiseschecks: Ja - Reiseschecks werden fast überall akzeptiert.

Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

Auskunftstellen

Government of Dubai
Department of Tourism and Commerce Marketing (DTCM)
Bockenheimer Landstraße 23
60325
Frankfurt/M.
(0 69) 71 00 02 34
(0 69) 710 00 20
www.dubaitourism.co.ae
dtcm_ge@dubaitourism.ae
Mo bis Fr 9-13 Uhr, 14-17 Uhr

Department of Culture and Tourism - Abu Dhabi
Bavariaring 38
80336
München
(0 89) 689 06 38 66
www.dubaitourism.co.ae
germany@tcaabudhabi.ae

Government of Sharjah
Sharjah Commerce Tourism Development Authority
c/o Eyes2market GmbH
Fasanenstraße 2
25462
Rellingen
(0 41 01) 37 07 33
(0 41 01) 370 92 40
www.dubaitourism.co.ae
sharjah@eyes2market.com
Mo bis Fr 9-13 Uhr, 14-17 Uhr

National Media Council - UAE
Abu Dhabi
National Media Council - UAE
P.O.Box 3790
Abu Dhabi/Vereinigte Arabische Emirate
(00971 2) 445 04 08
(00971 2) 404 43 33
www.uaeinteract.com
info@nmcuae.ae

Government of Dubai
Department of Tourism and Commerce Marketing (DTCM)
6th, 8th and 9thFloor, Al Fattan Plaza
Airport Road
Al Garhoud
Dubai
Government of Dubai
Department of Tourism and Commerce Marketing (DTCM)
P.O. Box 594
Dubai/Vereinigte Arabische Emirate
(00971 4) 223 00 22, (00971 4) 282 11 31
(00971) 600 555 559
info@dubaitourism.ae

Sharjah Commerce Tourism Development Authority
9th Floor, Crescent Tower
Buheirah Corniche
Sharjah
Sharjah Commerce Tourism Development Authority
P.O. Box 26661
Sharjah/Vereinigte Arabische Emirate
(00971 6) 556 30 00
(00971 6) 556 67 77
www.sharjah-welcome.com
info@sharjahtourism.ae

Deutsch-Emiratische Industrie- und Handelskammer (AHK)
(German Emirati Joint Council for Industry and Commerce (AHK))
Abu Dhabi Mall, The Towers at Trade Center, West Tower,
1st floor, Office No. 107
Abu Dhabi
Deutsch-Emiratische Industrie- und Handelskammer (AHK)
(German Emirati Joint Council for Industry and Commerce (AHK))
P.O. Box 54702
Abu Dhabi/Vereinigte Arabische Emirate
(00971 2) 645 71 00
(00971 2) 645 52 00
www.ahkdubai.com
dalia.samra@ahkuae.com
So bis Do 8-17 Uhr

Deutsch-Emiratische Industrie- und Handelskammer (AHK)
German Emirati Joint Council for Industry and Commerce (AHK))
U-BORA Office Tower
27th floor, Office 2701
Al Abraj Street (Masri Drive), Business Bay
Dubai
Deutsch-Emiratische Industrie- und Handelskammer (AHK)
German Emirati Joint Council for Industry and Commerce (AHK))
P.O. Box 7480
Dubai/Vereinigte Arabische Emirate
(00971 4) 447 01 01
(00971 4) 447 01 00
www.ahkdubai.com
info@ahkuae.com
So bis Do 9-17 Uhr

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Vereinigten Arabischen Emirate
Hiroshimastraße 18-20
10785
Berlin
(0 30) 51 65 19 00
(0 30) 51 65 16
www.vae-botschaft.de
Mo bis Fr 9-16 Uhr, Konsularabteilung Mo bis Fr 9.30-12.30 Uhr
Dänemark, Finnland, Norwegen, Schweden

Botschaft der Vereinigten Arabischen Emirate
mit Konsularabteilung
Erste Fährgasse 6
53113
Bonn
(02 28) 267 07 14
(02 28) 26 70 70
Mo bis Fr 9-15 Uhr
(keine Visumerteilung)
Dänemark, Finnland, Norwegen, Schweden

Generalkonsulat der Vereinigten Arabischen Emirate
Lohengrinstraße 21
81925
München
(0 89) 47 07 70 20
(0 89) 412 00 10
konsulat@uae-muc.com
Mo bis Fr 9-12 Uhr

Embassy of the Federal Republic of Germany
The Tower at the Trade Center
West Tower, 14th Floor
Abu Dhabi Mall
Abu Dhabi
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 2591
Abu Dhabi/Vereinigte Arabische Emirate
(00971 2) 644 69 42
(00971 2) 644 66 93
www.germemb.org.ae
info@abu-dhabi.diplo.de
Amtsbezirk: Vereinigte Arabische Emirate

Consulate General of the Federal Republic of Germany
Dubai Street 14A, Jumeirah I (behind Dubai Zoo)
Dubai
Consulate General of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 2247
Dubai/Vereinigte Arabische Emirate
(00971 4) 349 50 50
(00971 4) 349 88 88
www.germanconsulatedubai.org.ae
info@dubai.diplo.de
Amtsbezirk: Ajman, Dubai, Fujairah, Ras al-Khaimah, Sharjah, Um al-Qawain

Ärztliche Hilfe

ABU DHABI: Dr. Issac Zaju Dajani (spricht Englisch), Hamdan Street, Demarky Building,, Abu Dhabi, Tel. (02) 627 34 34.

DUBAI:Dr. C. Heidenreich (spricht Deutsch), German Medical Clinic, Al Batha Tower 10th floor,, Dubai, Tel. (00971 6) 575 02 80.

Sehenswertes

Abu Dhabi

Dieses Emirat ist das größte Scheichtum. Hinter der flachen Küste liegt ein breiter Streifen Sandwüste. Im Osten reicht das Emirat bis an das Oman-Gebirge, besiedelt sind eigentlich nur die Küstenabschnitte. Die Hauptstadt Abu Dhabi liegt auf einer Insel im Golf, ist aber durch eine Brücke mit dem Festland verbunden. Der Reichtum der Stadt ist überall spürbar.

Die Stadt Abu Dhabi ist faszinierend. Man hat sehr moderne Bauten angelegt, zwischen denen sich grüne Alleen hinziehen. Am Strand verläuft die sorgfältig angelegte "Corniche", der abendliche Promenadenweg.

Zu Abu Dhabi gehört die Oase Al-Ain im Osten: eine prächtige grüne Stadt mit einem berühmten Kamelmarkt, aber auch mit erstklassigen Hotels.

Dubai

Dubai ist die Hauptstadt des Emirates Dubai, dem zweitgrößten orientalischen Fürstentum der sieben Vereinigten Arabischen Emirate.

Vor rund 200 Jahren war Dubai noch eine kleine Siedlung, die von Fischern und Perlentauchern bewohnt wurde. Durch die schnell wachsenden Handelsbeziehungen wurde die Stadt rasch zum führenden Hafen der Golfküste. 1966 wurden Dubais Ölvorkommen entdeckt und man begann mit dem Ölexport. Heute ist Dubai eine "Boomtown" in der Wüste sowie wichtigstes Handels- und Tourismuszentrum von Nahost.

Dubai ist eine kosmopolitische Stadt mit einer einzigartigen Mischung kultureller Kontraste. Hier begegnen sich Orient, Asien und der Westen, Tradition und Moderne. Neben Moscheen und Lehm- und Korallensteinhäusern finden sich moderne Wolkenkrater aus Glas, Stahl und Beton, ultramoderne Shopping Malls und Jachthäfen mit weißen Luxusschiffen. Keine Stadt des Nahen Ostens ist so rastlos wie Dubai und so reich.

Durchzogen wird die Stadt vom Dubai Creek, einem natürlichen Meeresarm, der der historische und auch heutige Mittelpunkt des Lebens von Dubai City ist.

Dubai ist ein attraktives Reiseziel für sonnenhungrige und konsumfreudige Touristen geworden. Die Strände sind sauber, die Hotels luxuriös und wer es sich leisten kann, steigt im "Burj al Arab" ab, dem höchsten, teuersten und einzigen 7-Sterne-Hotel der Welt.

Für Aktivurlauber gibt es vorzügliche Sport- und Freizeiteinrichtungen, ob Golf oder Wassersport, Wüstensafari oder Dhow-Kreuzfahrt. Für Schnäppchenjäger bieten die historischen Souks und luxuriösen Einkaufskomplexe nach amerikanischem Vorbild pures Einkaufsvergnügen.

Sharjah

Das Emirat gehört zu den Großen. Es reicht vom Persischen Golf im Westen bis zum Golf von Oman im Osten, hat also zwei Küsten. Die Landschaft ist zum Teil Wüste, zum Teil angenehm grünes Land. Zudem ragen hier Teile des Oman-Gebirges auf. Es gibt viele gute, zum Teil luxuriöse Hotels, besonders an der Küste des Persischen Golfs, alle allerdings alkoholfrei.

Die Stadt Sharjah bietet ein buntes Gemisch aus Altem und Neuem, traditionelle Gasthöfe im Stil einer Karawanserei und ein altes Fort neben Hochhäusern, uralte Caféhäuser neben modernen Restaurants, farbenprächtige alte Souks mit verwinkelten engen Gassen, in denen aber auch die modernsten Elektronikartikel verkauft werden.

Zum Baden, Schnorcheln und Tauchen lädt die Küste bei Khor Fakkans am Indischen Ozean, einer nahe gelegenen kleinen Stadt, ein. Gleich dahinter ragt das Hajiar-Gebirge auf, in das Ausflüge unternommen werden können. Wüstensafaris sind ebenfalls möglich. Historisch Interessierte können bei der Ausgrabung Mileiha Fossilien betrachten, die 80 Millionen Jahre alt sind.

Ajman

Dieses Emirat ist besonders winzig - 260 Quadratkilometer groß. Haupterwerbszweige sind die Fischerei, der Anbau von Dattelpalmen und zunehmend maritime Dienstleistungen und verschiedene Industrien.

Um al-Qaiwain

Das winzige Scheichtum hat 40 Kilometer Küste, aber noch kaum Tourismus, der erst allmählich zunimmt.

Ras al-Khaimah

Das kleine Emirat - früher das grüne Zentrum der Arabischen Halbinsel - ist das geschichtsträchtigste Emirat der VAE. Seine Tradition der Herstellung von Keramiken setzt RAK Ceramiks, die weltgrößte Keramikfabrik fort. Ras Al Khaimah hat den ersten Tiefseehafen der VAE geschaffen. Fast 75 Prozent des gesamten Zementbedarfs werden etwa 20 km von der Stadt am Rande des Hajar-Gebirges hergestellt. Der Tourismus in Ras Al Khaimah wird zielstrebig entwickelt, um die natürlichen Potentiale des immer noch im klaren arabischen Stil lebenden Emirates zu nutzen.

Fujairah

Das Emirat besteht aus drei Gebieten am Golf von Oman. Der Hauptort liegt im kleineren südlichen Teil. Fujairah lebt vorwiegend von Gartenbau und Fischfang. Lange Zeit gehörte das Emirat zu Sharjah; erst 1951 löste es sich von dort. Heute ist Fujairah berühmt für seine Hafenanlagen und bekannt als Touristenzentrum.

Baden in den Emiraten

Kuor Fakkan ist eine kleine Stadt, die zu Sharjah gehört und am Golf von Oman - also am Indischen Ozean - liegt. Die Küste dort eignet sich sehr gut zum Baden, aber auch zum Schnorcheln und Tauchen. Der Strand ist schön und weit, die Landschaft interessant, weil gleich hinter dem Strand das Hajiar-Gebirge aufragt. Dorthin, aber auch in die Wüstengegenden werden - nicht nur - von der Stadt Sharjah aus spannende Ausflüge veranstaltet.

Aktiv-Urlaub

In den drei großen Emiraten - Abu Dhabi, Dubai und Sharjah - werden sämtliche Wassersportmöglichkeiten geboten: Segeln, Windsurfen, Wasserski, Schnorcheln, Tauchen. Auch viele andere Sportmöglichkeiten gibt es: Squash, Tennis, Reiten, Radfahren, Bogenschießen, Jeep-Safaris in die Wüste. Mit Picknick im Sand auf echten Teppichen. Fujairah und Ras Al Khaimah unternehmen erfolgreich große Anstrengungen, den Tourismus als Haupteinnahmequelle zu entwickeln.

Golfen in den Emiraten

Dieser Sport wird in den Emiraten immer beliebter. Vor etwa zehn Jahren wurde in Dubai der "Emirates Golf Platz" eröffnet, der 18-Loch hat und fünf etwas komplizierte Seen als Hindernisse. Inzwischen gibt es in der Nachbarschaft auch einen Neun-Loch-Platz mit Wasser-Hindernissen. Relativ neu ist der "Dubai Creek Golf" mit 18-Loch, bei dem es ebenfalls drei Seen sowie drei Meerwasser-Hindernisse gibt. Zu ihm gehört inzwischen auch ein Neun-Loch-Platz mit Flutlicht. (Hier werden auch Anfänger ohne Handicap unterrichtet.) Ein weiterer Golfplatz, einer der größten Flutlichtplätze der Welt: der "Dubai Golf and Racing Club" bei Dubai. Es ist ein Neun-Loch-Platz mit vier Seen. Ein weiterer Golfplatz entstand in Ras Al Khaimah.

Reisehinweise

Aktueller Hinweis:

Die Vereinigten Arabischen Emirate haben die diplomatischen Beziehungen zu Katar bis auf Weiteres abgebrochen. Der Luft- und Seeverkehr zwischen den beiden Ländern wurde eingestellt. Betroffene Reisende sollten Kontakt mit ihrer Fluggesellschaft oder ihrem Reiseveranstalter aufnehmen.

Da die Vereinigten Arabischen Emirate ein aktives Mitglied der Anti-ISIS-Koalition sind, muss in den VAE mit Anschlägen der Terrororganisation ISIS gerechnet werden. Das Auswärtige Amt empfiehlt Reisenden, sich besonders in größeren Menschenansammlungen sicherheitsbewusst und situationsgerecht verhalten.

Die Vereinigten Arabischen Emirate sind eines der sichersten Reiseländer im Nahen Osten. Die Kriminalitätsrate ist sehr gering, trotzdem können vereinzelt Taschendiebstähle, z.B. in großen Einkaufszentren oder bei großen Veranstaltungen, vorkommen. Besonders vorsichtig sein sollten alleinreisende Frauen und weibliche Jugendliche bei Taxifahrten oder auf Spaziergängen bei Dunkelheit. In diesen Situationen kam es in letzter Zeit häufiger zu Übergriffen.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation in den Vereinigten Arabischen Emiraten sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Bitte beachten Sie außerdem den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Homosexualität, nichtehelicher Geschlechtsverkehr und Austausch von Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit sind in den VAE trotz des liberaleren Gesellschaftsklimas verboten. Dies kann im Extremfall bedeuten, dass es bei Anzeige einer Vergewaltigung zur strafrechtlichen Verfolgung des Opfers wegen "nichtehelichem" Geschlechtsverkehr kommen kann. Nicht-eheliche Schwangerschaften können bei Bekanntwerden, z.B. bei einem Arztbesuch, ebenfalls strafrechtlich verfolgt werden. Ledige Schwangere, die in die VAE reisen möchten, sollten sich bewusst sein, dass auch für sie diesbezüglich ein gewisses Risiko bestehen kann.

WÜSTENTOUREN: Bei einer Wüstentour auf eigene Faust müssen einige lebenswichtige Regeln beachtet werden

- Niemals alleine fahren, sondern immer mit mindestens zwei Fahrzeugen.

- Das Hotel vor der Abfahrt informieren (wohin man fahren wird und wann man ungefähr zurückkommen wird).

- Bei einer Autopanne immer zusammenbleiben und nur zu zweit losgehen, um Hilfe zu suchen.

- Genügend Trinkwasser mitnehmen (pro Person zehn Liter). Fehlen dürfen auch nicht: 20 Liter Kanister Benzin, Erste-Hilfe-Paket, Wolldecke, zwei Ersatzreifen, Abschleppseil, zwei Schaufeln, ein Ersatzkanister, Kompass und Uhr, Keilriemen!

Einige Reiseveranstalter bieten Kurse für das Fahren im Sand und in den Dünen an, um Touristen auf Wüstensafaris vorzubereiten.

Das FOTOGRAFIEREN und FILMEN (auch mit Mobiltelefonen) von militärischen Anlagen, Häfen, Flughäfen, Herrscherpalästen, öffentlichen Gebäuden, Botschaftsgebäuden, Brücken, Industrieanlagen sowie Ölförder- und Erdgasanlagen ist verboten. Auf die Fotografierverbote wird oft durch Warnschilder hingewiesen, die jedoch teilweise leicht übersehen werden können. Verstöße werden konsequent von den emiratischen Behörden geahndet.

Verboten ist auch die Verbreitung, Veröffentlichung und Speicherung von Fotos, Informationen, Kommentaren, Szenen oder Neuigkeiten in sozialen Medien ohne Einverständnis der betreffenden Person.

ALKOHOL: Das Trinken von Alkohol in der Öffentlichkeit ist verboten. Gekauft werden kann Alkohol, mit Ausnahme der Duty Free Shops am Flughafen, nur in lizenzierten Alkoholläden. Dazu ist eine Berechtigung (Liquor Licence) erforderlich, die nur von nichtmoslemischen Aufenthaltsberechtigten erworben werden kann. Alkohol wird zwar in einigen Hotels (meist Vier- und Fünf-Sterne-Hotels) angeboten, jedoch ist der Konsum ohne Lizenz nicht erlaubt. Bei Gesetzesverstößen kann der Reisepass abgenommen und es muss weiterhin mit Gerichtsverhandlung und Geldstrafe gerechnet werden. Im Emirat Sharjah herrscht ein totales Alkoholverbot, daher wird dort auch in Hotels kein Alkohol angeboten.

RAUCHEN: In den VAE herrscht ein generelles Rauchverbot in allen öffentlichen Einrichtungen und an allen öffentlichen Plätzen, in Shopping-Malls, Bildungseinrichtungen, Postämter, Büros, Internet-Cafés, Coiffeur-Salons, Restaurants und Kinos. Bei Zuwiderhandlungen können Geldstrafen verhängt werden.

DROGEN: Auf Drogenbesitz - auch zum Eigenbedarf, auch sog. weiche Drogen - in Kleinstmengen von weniger als 0,1 g in Reisegepäck, Kleidung oder Körper stehen in den Vereinigten Arabischem Emiraten langjährige Haftstrafen. Für Drogenhandel kann sogar die Todesstrafe verhängt werden. In Strafverfahren kann selbst einige Tage zurückliegender Konsum auch weicher Drogen durch Bluttests festgestellt und bestraft werden.

STRAFRECHT: Äußerungen zu religiösen Themen, die in Westeuropa unbedenklich wären, können in den VAE als Beleidigung des Islam oder des Propheten Mohammed strafrechtlich verfolgt und mit Geld-, evtl. sogar mit Freiheitsstrafen verfolgt werden. Die Missionierung von Muslimen ist verboten.

RAMADAN: Die Zeit des islamischen Fastenmonats Ramadan variiert von Jahr zu Jahr (2017 vom 27. Mai bis zum 25. Juni). Während dieser Zeit gilt für Muslime ein Fastengebot (Verzicht auf Speisen und Getränke und z.B. auch Rauchen) von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Reisende sollten sich den Verhaltensregeln des islamisch geprägten Landes anpassen. Essen, Trinken und Rauchen in der Öffentlichkeit während der Tagesstunden ist im Ramadan verpönt. Außerdem ist mit Einschränkungen im Alltag (z.B. tagsüber Schließung von Restaurants außerhalb der Hotels, reduzierte Arbeitszeiten bei Behörden) zu rechnen.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

PDF-Download (Länder-Information)

Programmänderungen:

Aufgrund örtlicher Gegebenheiten oder unvorhersehbarer Wetterverhältnisse können Programmänderungen erforderlich werden.

Abendessen:

In jedem Übernachtungsort gibt es zahlreiche Möglichkeiten zu Abend zu essen. Ihr Reiseleiter unterbreitet Ihnen dazu gern Vorschläge.

Wanderungen:

Für die ausgeschriebenen Wanderungen während dieser Reise ist festes Schuhwerk mit griffiger Profilsohle zu empfehlen.

Impfungen

Der Reisende sollte sich über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen rechtzeitig informieren; ggf. sollte ärztlicher Rat, z.B. zu Thrombose und anderen Gesundheitsrisiken eingeholt werden. Auf allgemeine Informationen, insbesondere bei den Gesundheitsämtern, reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wird verwiesen.

Reisedokumente Reisepass

Für diese Reise benötigen deutsche Staatsbürger einen Reisepass mit einer Gültigkeit von mindestens 6 Monaten. Ohne gültige Ausweisdokumente kann die Reise nicht angetreten werden.

Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
Australien: Traumzeit auf dem fünften Kontinent
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
15
  • auf/zu

    Zusatzoptionen:

    Flughafen:

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Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittskosten- und Reiseabbruchversicherung, sowie bei Auslandsreisen einer zusätzlichen privaten Auslandskrankenversicherung. Wir helfen Ihnen, den optimalen Versicherungsschutz für Sie zu finden. Uns zur Seite steht die Europäische Reiseversicherung (ERV).

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(inkl. Reiserücktrittsversicherung, Reiseabbruch-Versicherung, Reisekrankenversicherung mit medizinischer Notfallhilfe, RundumSorglos-Service, Reisegepäck-Versicherung)

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