Bosnien, Serbien, Montenegro: Einmal Balkanplatte mit allem!

Das kristallblaue Wasser der Adria, das Nebeneinander von christlicher und muslimischer Kultur und Geschichte, die verheilenden Wunden kriegerischer Auseinandersetzungen und die ethnische und kulturelle Grenzen überwindende Mentalität und Lebensfreude des Balkans – all das steckt in Ihrer Rundreise durch das Kernland Ex-Jugoslawiens.

Die Hauptstädte Belgrad, Sarajevo und Podgorica zeigen sich als moderne, weltoffene und lebensfrohe Metropolen. Mit Mostar, Tuzla, Dubrovnik, Novi Sad entdecken Sie prächtig herausgeputzte architektonische Wunderwerke, die man endlich nicht mehr nur mit den Ereignissen des Balkankrieges in Verbindung bringt. Im montenegrinischen Porto Montenegro mit seinem pompösen Yachthafen promeniert nicht nur die landeseigene Prominenz. Die religiöse Vielfalt aber auch Gespaltenheit der Länder erleben Sie bei Besuchen der katholischen und orthodoxen Klöster Zica, Tavna und Moraca, der Klosterinsel Maria zum Felsen und der Kaiser-Moschee.

Bei einem Spaziergang über den Basar von Sarajevo bemerken Sie sicherlich die orientalischen Einflüsse und in Dubrovnik wird die Nähe zur venezianischen Kultur an jeder Hausfassade deutlich.

Die blaue Adria schließlich zeigt sich in der Bucht von Kotor in ihrer ganzen atemberaubenden Schönheit. Und wenn Ihnen jetzt noch immer ein Grund fehlt, uns zu begleiten, kann Sie vielleicht die regionale Küche überzeugen – einmal Balkanplatte mit allem, das können Sie hier Tag für Tag haben.

  • Schifffahrt in der Bucht von Kotor
  • Besuch Franziskanerkloster in Dubrovnik
  • Exklusiver Reiseablauf mit Sonderflug ab/an Dresden nach Dubrovnik mit Germania

Programm

1. Tag: Anreise

Per Haustürtransfer geht es für Sie zum Flughafen. Gemeinsam mit Ihrem Reisebegleiter fliegen Sie direkt nach Dubrovnik. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten fahren Sie in die Hauptstadt Montenegros nach Podgorica und lernen während einer Rundfahrt die Highlights der Stadt kennen.

Anschließend geht es zu Ihrem Hotel, wo Sie die Zimmer beziehen und gemeinsam mit den anderen Mitreisenden Ihr Abendessen einnehmen.

2. Tag: Podgorica – Novi Pazar – Kraljevo – Belgrad

Morgens fahren Sie durch die atemberaubende Berglandschaft Montenegros zur serbischen Grenze. Unterwegs halten Sie noch am Moraca-Canyon und besuchen das Moraca-Kloster. Es handelt sich dabei um eines der imposantesten mittelalterlichen orthodoxen Baudenkmäler im Land.

Danach erreichen Sie die Stadt Novi Pazar, eine Mischung aus Orient und Okzident. Nahe Novi Pazar liegt die älteste Kirche Serbiens, die Peterskirche aus dem 9. Jahrhundert. Nach einem Stopp an dieser zum UNESCO-Welterbe gehörenden einst bedeutendsten Kirche des Landes, geht es weiter zur Stadt Kraljevo. Dort liegt das Kloster Zica mit der Krönungskirche, in der zahlreiche serbische Könige gekrönt wurden. Bei einem Besuch erhalten Sie einen Einblick in dieses heute von Nonnen bewohnte Kloster.

Die Übernachtung erfolgt in Belgrad.

3. Tag: Belgrad – Novi Sad – Belgrad

Am Vormittag steht die Besichtigung der serbischen Hauptstadt auf dem Programm. Dabei sehen Sie u.a. solche Höhepunkte wie die Festung Kalemegdan, das bekannteste Wahrzeichen der Stadt. Außerdem kommen Sie an der Domkirche Sv. Sava, der größten Kirche Südosteuropas vorbei und bummeln über die berühmte Einkaufsstraße, die Knez Mihailova.

Nachmittags unternehmen Sie dann einen Ausflug in die Vojvodina und lernen deren Hauptstadt Novi Sad – zu deutsch Neusatz – näher kennen. An der Donau gelegen, ist sie eine wichtige Universitäts- und Messestadt.

Sie übernachten erneut in Belgrad.

4. Tag: Belgrad – Kloster Tavna – Tuzla – Sarajevo

Nach dem Frühstück reisen Sie in Richtung bosnischer Grenze. Kurz hinter der Grenze liegt das Kloster Tavna, das als geistiges Zentrum der orthodoxen Christen in dieser Region gilt.

Nach dem Besuch des Klosters, das etwas außerhalb von Bijeljina liegt, geht es weiter zur Stadt Tuzla. Beim Spaziergang in der Altstadt sehen Sie auch hier die Mischung zwischen Orient und Okzident. Zahlreiche Moscheen und orthodoxe Kirchen erwarten Sie und sicherlich auch so manche Geschichte zum hier gewonnenen Salz.

Danach geht es weiter in die bosnische Hauptstadt Sarajevo.

5. Tag: Sarajevo – Mostar – Neum

Dieser Reisetag beginnt für Sie mit der Besichtigung von Sarajevo. Sie sehen hier u.a. Highlights wie die Kaiser-Moschee sowie die neugotische Herz-Jesu-Kathedrale. Das Nationaltheater und die Akademie der Künste erinnern an die österreichische Zeit in der Stadt, der Bazar in der Altstadt an die Zeit der Osmanen.

Nachmittags fahren Sie weiter nach Mostar, wo Sie im Rahmen Ihrer Stadtbesichtigung natürlich die berühmte Brücke sehen werden.

Abends erreichen Sie Ihr Hotel in der Küstenstadt Neum.

6. Tag: Neum – Dubrovnik – Budva

Heute heißt es Abschied nehmen von Neum und Sie fahren zur Perle der Adria, nach Dubrovnik. Bei Ihrer ausführlichen Stadtbesichtigung sehen Sie u.a. die 1.900 Meter lange Stadtmauer, die zu den am besten erhaltenen Festungsanlagen in Europa gehört und das Franziskanerkloster mit der alten Apotheke.  Anschließend haben Sie Freizeit für eigene Erkundungen in dieser schönen Stadt.

Danach überqueren Sie wieder die Grenze zu Montenegro und erreichen Ihr Hotel in Budva.

7. Tag: Budva – Porto Montenegro – Perast – Kotor – Budva

Zum Abschluss Ihrer Reise entdecken Sie heute während eines Ausfluges die Schönheiten der Bucht von Kotor, dem einzigen Fjord Südeuropas. Zunächst führt Sie Ihr Weg nach Porto Montenegro in Tivat. Der neugebaute Jachthafen ist der Treffpunkt des Jetsets.

Anschließend fahren Sie zur Barockstadt Perast, wo Sie eine Schifffahrt zur Klosterinsel Maria vom Felsen unternehmen.

Nach der Besichtigung entdecken Sie die UNESCO-Stadt Kotor. Dabei besichtigen Sie u.a. die Kathedrale Sv. Trifun, die größte noch heute erhaltene romanische Kirche der östlichen Adriaküste.

Abends Rückkehr zu Ihrem Hotel in Budva.

8. Tag: Transfer zum Flughafen - Heimreise

Am frühen Morgen geht es für Sie zum Flughafen nach Dubrovnik, von wo aus Sie direkt nach Dresden zurück fliegen. Per Haustürtransfer geht die Reise ganz bequem zu Ende.

ab 1139 
ME-PO01 Buchungsanfrage

Beförderung

  • Transfer ab/an Haustür
  • Flug mit Germania nach Dubrovnik und zurück
  • Transfers Flughafen – Hotel – Flughafen
  • Fahrt im Reisebus während der Rundreise
  • Schifffahrt Klosterinsel Maria vom Felsen

Hotels & Verpflegung

  • 7 Übernachtungen in 4*-Hotels
  • 7 x Frühstück
  • 7 x Abendessen  

Ausflüge & Besichtigungen

  • Ausflüge: in die Vojvodina mit Novi Sad, Bucht von Kotor mit Perast und Kotor
  • Stadtrundfahrten/-gänge: Podgorica, Belgrad, Tuzla, Sarajevo, Mostar, Dubrovnik
  • Besuche: Moraca-Kloster, Peterskirche bei Novi Pazar
  • Eintritte: Kloster Zica, Kloster Tavna, Franziskanerkloster mit alter Apotheke in Dubrovnik, Sv. Trifun in Kotor  

Sonstiges

  • Aktuelle Steuern und Sicherheitsgebühren
  • 1 Reisetaschenbuch pro Buchung
  • Örtliche, Deutsch spr. Reiseleitung in Montenegro, Serbien, Bosnien und beim Rundgang Dubrovnik
  • SZ-Reisebegleitung

Kroatien

Einreise für Deutsche

Visumfrei für 90 Tage. Notwendig sind: jeweils mindestens für den Aufenthalt gültiger Reisepass oder vorläufiger Reisepass, Personalausweis oder vorläufiger Personalausweis sowie Rück- oder Weiterreisetickets und ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt.

Landesdaten

Lage

Die Republik Kroatien grenzt im Norden an Slowenien und Ungarn, im Osten an Serbien und Montenegro sowie an Bosnien-Herzegowina und im Westen an das Mittelmeer (Adria). Der südlichste Landeszipfel um Dubrovnik ist durch eine Verbindung von Bosnien-Herzegowina ans Meer vom Hauptland getrennt.

Fläche: 56.542 km².

Verwaltungsstruktur: 20 Provinzen (Zupanija) und der Hauptstadtbezirk Zagreb.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 4,3 Millionen

Städte:

Zagreb (Hauptstadt) ca. 686.600

Split ca. 165.900

Rijeka (Fiume) ca. 127.500

Osijek ca. 83.500

Zadar ca. 70.700

Pula ca. 57.200

Sprache

Die Amtssprache ist Kroatisch, es wird auch Deutsch, Englisch und Italienisch verstanden.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ).

Da auch in Kroatien die europäische Sommerzeit gilt, besteht das ganze Jahr über kein Zeitunterschied.

Stromspannung

In der Regel 220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Kroatien ist 00385, von Kroatien nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

Auslandsgespräche führt man am besten von einem Postamt oder von einer Telefonzelle aus. Die öffentlichen Fernsprecher werden mit einer Telefonkarte bedient, die man bei Postämtern, an Zeitungskiosken und in Hotels kaufen kann.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 92 oder 112, Unfallrettung 94 oder 112, Feuerwehr 93 oder 112.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Kroatien von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone. Die regionale Abdeckung mit Mobilfunk ist deutlich über 90 Prozent.

Internet

Länderkürzel: .hr

Internetcafés sind in Kroatien weit verbreitet.

Feiertage

Feiertage 2017:

1. Januar (Neujahr)

6. Januar (Dreikönigstag)

17. April (Ostermontag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

15. Juni (Fronleichnam)

22. Juni (Anti-Faschismustag)

25. Juni (Staatsfeiertag)

5. August (Tag des Sieges und der Dankbarkeit)

15. August (Mariä Himmelfahrt)

8. Oktober (Unabhängigkeitstag)

1. November (Allerheiligen)

25. und 26. Dezember (Weihnachten)

Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, so wird er am folgenden Montag nachgefeiert.

Teile der Bevölkerung begehen die muslimischen Feiertage.

Die Hauptferienzeit geht von Anfang Juli bis Ende August.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 8-19 Uhr, in Großstädten auch Sa 8-13 Uhr;

Büros: Mo bis Fr 8/9-16/17 Uhr;

Behörden: Mo bis Fr 8.30-17 Uhr;

Geschäfte: Mo bis Fr 7/8-20 Uhr, Sa 8-13/14 Uhr, viele Geschäfte sind bis 22 Uhr und vor allem in den Sommermonaten auch an Sonntagen geöffnet;

Postämter: Mo bis Fr 7-19 Uhr, Sa 7-13 Uhr.

Kleidung

Während des Sommers genügt es, wenn man leichte Sommerkleidung und einen Regenschutz dabei hat. Für die Abende, die recht kühl werden können, sollte man auch wärmere Kleidung einpacken.

Für die anderen Jahreszeiten ist Übergangskleidung bzw. gute Winterkleidung sowie ein guter Regenschutz zu empfehlen.

Geschichte/Politik

Vom ersten bis vierten Jahrhundert n. Chr. gehörte das Gebiet des heutigen Kroatien zur römischen Provinz Pannonien. Die Awaren eroberten die Region im sechsten Jahrhundert, bevor sie ein Jahrhundert später von Kroaten (einem südslawischen Volk) vertrieben wurden. Das neue Königreich fiel im zwölften Jahrhundert an Ungarn. In den folgenden Jahrhunderten kamen Teile Kroatiens unter die Herrschaft des Osmanischen Reiches, andere zu den Habsburgern, die bis Ende des 17. Jahrhunderts ganz Kroatien eroberten. 1868 wurde Kroatien der ungarischen Krone unterstellt. 1881 schloss sich das Land offiziell mit Slawonien zusammen.

Mit dem Ende der Habsburger Monarchie nach dem Ersten Weltkrieg endete die Verbindung Kroatiens mit Österreich-Ungarn. 1918 wurde Kroatien Teil des unabhängigen "Königreiches der Serben, Kroaten und Slowenen". 1929 wurde das Königreich in Jugoslawien - das Land der Südslawen - umbenannt. 1939 wurde ein Gebiet abgegrenzt, das den Namen Kroatien erhielt und annähernd den heutigen Grenzen der Republik entspricht. 1941 wurde mit der Auflösung Jugoslawiens der unabhängige Staat Kroatien gegründet.

Nach Kriegsende gründete Tito die Volksrepublik Jugoslawien mit Kroatien als eine ihrer Teilrepubliken. Nach Titos Tod 1980 nahmen die Spannungen zwischen Kroatien und der von Serben dominierten jugoslawischen Regierung wieder zu. Bei den ersten freien Wahlen in Kroatien 1990 erreichte die bürgerliche Opposition die Mehrheit. Im Juni 1991 erklärte das kroatische Parlament die Unabhängigkeit des Landes. Es folgte ein blutiger Bürgerkrieg. 1992 wurde Kroatien von den EG Staaten offiziell anerkannt. Die Vereinten Nationen stationierten Friedenstruppen zur Überwachung der im Friedensvertrag enthaltenen Bestimmungen im Land. Im Juni 1991 kam es trotz UN-Präsenz zu einem erneuten Ausbruch der Kämpfe. Bis 1995 wurden die serbisch besetzten Gebiete Westslawonien und Krajina zurückerobert, die serbische Bevölkerung floh größtenteils.

Seit 2009 ist Kroatien Mitglied der NATO. Am 1. Juli 2013 erfolgte der EU-Beitritt.

Wirtschaft

Kroatien war eine der aufstrebendsten Republiken der sechs ehemaligen Teilrepubliken der Volksrepublik Jugoslawien. Nach dem Ausbruch des Krieges im Juni 1991 begann die Talfahrt der kroatischen Wirtschaft. Die Kriegszerstörungen belaufen sich nach Schätzungen auf über 20 Milliarden US-Dollar.

Der Krieg setzte auch dem einst profitablen Fremdenverkehr der Republik, der Ende der 80er Jahre mehr als 80 Prozent des gesamten Wirtschaftsaufkommens des ehemaligen Jugoslawiens ausmachte, ein Ende. Inzwischen spielt der Tourismus in der Wirtschaft Kroatiens wieder eine große Rolle.

Religion

Die meisten Kroaten sind Katholiken. Minderheiten sind serbisch-orthodoxe Christen und Moslems.

Vegetation

Die Ebenen und ein Großteil der Gebirge sind mit Laubbäumen (Buchen, Eichen) bewachsen. Karst ist charakteristisch für einige Gebiete des Landes, z.B. in einigen Nationalparks. In Kroatien gibt es über 50 geschützte Pflanzenarten.

Tierwelt

Hasen, Füchse, Luchse, Wiesel, Otter, Braunbären, Rotwild, Marder, Wildschweine, Wildkatzen, Wölfe und Mufflons (wilde Schafe) und andere Tiere sind in Kroatien beheimatet.

Kulinarisches

Beliebt sind in Kroatien u.a. Spezialitäten vom Grill, dalmatinischer luftgetrockneter Schinken, Salzsardellen, Schafskäse sowie gepfefferte Slawonische Würste. Im kontinentalen Teil Kroatiens gibt es Pute mit Mlinci (eine besondere Art von Teigwaren) und Strukli (gekochte oder gebackene Teigwaren mit Käse). In Küstengebieten werden Fischspezialitäten angeboten. Die kroatischen Weine wie die Spirituosen (z.B. Travarica) sollte man probiert haben.

Souvenirs

Kristall aus Samobor, Porzellan, Folklore- und künstlerische Keramik sowie Gegenstände des einheimischen Handwerks sind beliebte Souvenirs. Filigranschmuck ist nicht billig, aber sehr schön verarbeitet.

Duty Free

Einreise aus EU-Ländern

Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

ACHTUNG: Für Zigaretten, die aus Bulgarien, Lettland, Litauen, Rumänien oder Ungarn nach Kroatien eingeführt werden, gilt derzeit eine Steuerfreimenge von nur 300 Stück.

Einreise aus Drittländern

Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) sind die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

- 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

- 16 Liter Bier;

- 4 Liter nicht schäumende Weine;

- 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent oder 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein;

- eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

- andere Waren bei Einreise auf dem Luft- oder Seeweg bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro, bei Einreise auf anderen Verkehrswegen bis zu einem Gesamtwert 300 Euro; für Reisende unter 15 Jahren gilt grundsätzlich die Freimenge von 175 Euro.

DIE ABGABENBEFREIUNG WIRD NICHT GEWÄHRT

- Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke;

- Reisenden unter 15 Jahren für Kaffee und Kaffee-Extrakte oder -Essenzen.

Klimainformationen

Im Norden Kroatiens herrscht Kontinentalklima, an der Adriaküste Mittelmeerklima. Die Temperaturen reichen von ca. 5-10°C im Winter und bis zu ca. 22-30°C im Sommer. Die meisten Niederschläge fallen in den Monaten November und Dezember.

Beste Reisezeit

Von Mai bis September, für Badeurlaube von Mitte Juni bis Ende September.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Für Individualreisende Hepatitis A.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Kroatien ist malaria-frei.

Ärztliche Hilfe

ZAGREB: Dr. Toni Vuinac (spricht Deutsch), Klenovnicka 23,, Zagreb, Tel. 32 59 17.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Kuna ( K)

1 Kuna = 100 Lipa.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 7,51 K

1 US-$ = ca. 6,37 K

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise aus einem Nicht-EU-Land sowie bei Ausreise in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt.

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt.

Umtausch: In Banken und Wechselstuben. In Hotels/Geschäften ist teilweise auch Bezahlung in Euro oder US-$ möglich; daher auch kleine Scheine mitführen. Häufig ist jedoch nur die Preisangabe in Euro, bezahlt werden muss in Kuna.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden in den meisten Tankstellen, Restaurants, Hotels und in größeren Geschäften in den Städten sowie in den touristischen Gebieten akzeptiert.

Geldautomat: Ja - Geldautomaten, an denen mit der Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Logo) oder mit der Kreditkarte Bargeld abgehoben werden kann, sind weit verbreitet.

Auskunftstellen

Im Reiseland

"Die Kroatischen Engel"

(einheitliche Rufnummer für touristische Informationen in kroatischer, deutscher, englischer und italienischer Sprache vom 15. März bis 15. Oktober täglich von 8-24 Uhr)

Tel.: (00385 62) 99 99 99

Deutsch-Kroatische Industrie- und Handelskammer
(Croatian German Chamber of Industry and Commerce, Inc.)
Strojarska cesta 22/11
10000
Zagreb /Kroatien
(00385 1) 631 16 30
(00385 1) 631 16 00
www.ahk.hr
info@ahk.hr

Kroatische Zentrale für Tourismus
Stephanstraße 13
60313
Frankfurt/M.
(0 69) 23 85 35 20
(0 69) 238 53 50
www.croatia.hr
info@visitkroatien.de

Kroatische Zentrale für Tourismus
Rumfordstraße 7
80469
München
(0 89) 22 33 77
(0 89) 22 33 44
www.croatia.hr
kroatien-tourismus@t-online.de

Croatian National Tourist Board
Iblerov trg 10/IV
10000
Zagreb /Kroatien
(00385 1) 455 78 27
(00385 1) 469 93 33
www.croatia.hr
info@htz.hr

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Republik Kroatien
mit Konsularabteilung
Ahornstraße 4
10787
Berlin
(0 30) 23 62 89 65
(0 30) 21 91 55 14
www.kroatische-botschaft.de
berlin@mvep.hr
Mo bis Fr 9-17 Uhr; Konsularabteilung: Mo bis Fr 9-13 Uhr, Di auch 16-18 Uhr
Geschäftsbereich der Konsularabteilung:
Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

Honorarkonsulat der Republik Kroatien
Leubnitzer Straße 30
01069
Dresden
(03 51) 41 74 66 63
(03 51) 41 74 66 67
konsulat@honorarkonsulat-kroatien.de
Di, Mi und Do 10-14 Uhr
(keine Visumerteilung)

Generalkonsulat der Republik Kroatien
Carlsplatz 14-15 (2. Etage)
40213
Düsseldorf
(02 11) 994 53 59
(02 11) 336 80 62
gkrh.dusseldorf@mvep.hr
Mo bis Fr 8.30-12.30, Di und Do auch 14-16 Uhr

Generalkonsulat der Republik Kroatien
Am Weingarten 25
60487
Frankfurt/M.
(0 69) 707 10 11
(0 69) 707 10 05
crocons.frankfurt@mvep.hr
Mo bis Do 9-12.30 Uhr, Di und Do auch 14.30-16.30 Uhr, Fr 9-12 Uhr

Generalkonsulat der Republik Kroatien
Hermannstraße 16
20095
Hamburg
(0 40) 31 13 18
(0 40) 31 13 17, 317 39 33
hamburg@mvep.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr

Honorarkonsulat der Republik Kroatien
c/o IHK Mainz
Schillerplatz 7
55116
Mainz
(0 61 31) 218 74 81
(0 61 31) 218 74 81
patzke@honorarkonsul-kroatien.de
nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Generalkonsulat der Republik Kroatien
Oberföhringer Straße 6
81679
München
(0 89) 260 87 51
(0 89) 90 90 16 50
gkrh.muenchen@mvp.hr
Mo bis Fr 8.30-13 Uhr, Do auch 15-17 Uhr; außerdem jeden 1. Samstag im Monat 9-12 Uhr

Generalkonsulat der Republik Kroatien
Liebenzeller Straße 5
Bad Cannstatt
70372
Stuttgart
(07 11) 55 60 49
(07 11) 95 57 10, 955 71 35
gkrhst@mvp.hr
Mo bis Fr 8.30-12.30 Uhr, Di und Do 13.30-15.30 Uhr

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Ulica grada Vukovara 64
10000
Zagreb
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
p.p. 207
10000 Zagreb/Kroatien
(00385 1) 615 55 36
(00385 1) 630 01 00
www.DeutscheBotschaft-Zagreb.hr
info@zabreb.diplo.de
Amtsbezirk: Kroatien

Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Ulica Borova 1
31000
Osijek /Kroatien
(00385 31) 22 00 07
(00385 31) 22 00 06
www.DeutscheBotschaft-Zagreb.hr
osijek@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Regierungsbezirke (Gespannschaften) Osijek-Baranja und Vukovar-Srijem
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Zagreb

Ärztliche Hilfe

ZAGREB: Dr. Toni Vuinac (spricht Deutsch), Klenovnicka 23,, Zagreb, Tel. 32 59 17.

Sehenswertes

Zabgreb

Zagreb, die Hauptstadt Kroatiens, liegt am Schnittpunkt verschiedener bedeutender Routen zwischen der Adriaküste und Mitteleuropa im Dreieck der Städte Wien, Budapest und Venedig. Das heutige Zentrum entwickelte sich aus zwei mittelalterlichen Siedlungen, Kaptol und Gradec. Die geschriebene Geschichte reicht ins Jahr 1094 zurück. Im 13. Jahrhundert hatte Zagreb unter verheerenden Plünderungen von mongolischen Volksstämmen zu leiden. Unter ungarischer und ab 1527 unter habsburgischer Herrschaft erholte sich Gradec und erlebte eine wirtschaftliche Blüte.

Nach der Unabhängigkeitserklärung Kroatiens im Oktober 1991 wurde Zagreb zur Hauptstadt der Kroatischen Republik und ist heute das politische, wirtschaftliche, kulturelle und geistige Zentrum des Landes.

Das Herz der Stadt ist der zentrale Ban-Josip-Jelacic-Platz in der Unterstadt. Am Kaptol, dem ältesten Teil der Zagrebs, ist die Kathedrale, die wohl berühmteste aller Zagreber Kirchen und die Abtei zu bewundern. Von der Ilica-Straße aus gelangt man mit der Drahtseilbahn in die Oberstadt, dessen Zentrum der St.-Markus-Platz mit der Markus-Kirche, dem Wahrzeichen der Stadt, ist. Von dem im 13. Jahrhundert errichteten Lotrscak-Turm wird seit mehr als einem Jahrhundert jeden Tag um 12 Uhr ein Kanonenschuss abgefeuert, der den Mittag verkündet.

Einen herrlichen Blick über die Stadt bietet der Strossmayer-Spaziergang. Zagreb ist eine Stadt der Parks und Anlagen, die dem Besucher eine Atempause von den touristischen Spaziergängen verschaffen.

Die Geschichte der Stadt lässt sich auch in den zahlreichen Museen, von denen das Mimara-Museum am Roosevelt-Platz in der Unterstadt mit seinen 3.750 Kunstwerken von antiken Werken bis zu Skulpturen und Bildern von europäischen Künstlern aus verschiedenen Jahrhunderten wohl das bekannteste ist, entdecken.

In der näheren Umgebung von Zagreb bietet das 1987 errichtete, Zagreber Meer genannte Sport- und Erholungszentrum Jarun und Mladost im Westen der Stadt Ruhe und Erholung auch für die einheimische Bevölkerung.

Split

Split ist nach Zagreb die zweitgrößte Stadt Kroatiens und die wirtschaftliche und kulturelle Metropole Dalmatiens. Dem Fremdenverkehr kommt eine große Bedeutung zu. Neben den zahlreichen Sehenswürdigkeiten gibt es auch ein vielfältiges Freizeit- und Unterkunftsangebot. Sehenswürdigkeiten wie der Diokletianpalast mit Peristyl (Altstadt), die Kathedrale Sv. Duje, die Museen und Galerien, der Stadtpark und die Uferpromenade locken viele Besucher an.

Dubrownik

Dubrownik besticht durch seine beeindruckende Lage auf einem ansteigenden Fels, der auf drei Seiten vom Meer umspült wird. Die mittelalterliche Altstadt ist von imposanten Festungsmauern umgeben, die auf zwei Kilometer begehbar sind. Sie steckt voller Sehenswürdigkeiten und Kunstschätzen von Weltrang. Es lohnt der Besuch der Festung Dubrovnik, des Rektorenpalasts aus dem 15. Jahrhundert, in dem das Stadtmuseum seine Schätze zeigt, des Franziskanerklosters mit seinem Kreuzgang und dem angeschlossenen Museum, der Jesuitenkirche Sv. Ignacijo und des ehemaligen Klarissinnenklosters. Auch kulturell wird in Dubrovnik etwas geboten. Im Juli/August finden in der Stadt die Sommerfestspiele mit Oper, Theater, Ballett und Konzerten statt.

Zadar

Zadar ist die größte Stadt Norddalmatiens und sowohl als Handelsmetropole als auch als Fremdenverkehrszentrum von Bedeutung. Im alten Stadtkern befinden sich viele bedeutende Sehenswürdigkeiten wie u.a. die Kirchen Sv. Donat (im Juli/August werden hier Konzerte veranstaltet), die Domkirche St. Anastasia und Sv. Krsevan. Daneben sollten sich die Besucher Zeit für das Römische Forum, das Archäologische Museum und die Stadtbefestigung nehmen.

Sibenik

Sibenik ist mit seinen Sehenswürdigkeiten eine der schönsten Städte im östlichen Adriaraum. Besonders sehenswert sind die Kathedrale Sv. Jakov mit dem Baptisterium und der an der nordöstlichen Seite der Kathedrale gelegene Domplatz.

Trogir

Trogir beeindruckt besonders durch seinen mittelalterlichen Altstadtkern, der ein einziges Museum darstellt. Die kleine Stadt ist reich an kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten, von denen die Kathedrale Sv. Lorro mit dem berühmten Hauptportal von Meister Rodovan sowie die Paläste und schlichten Bürgerhäuser aus dem 13. bis 17. Jahrhundert am sehenswertesten sind. Der Hauptplatz Trg Ivan Pavla II lädt zum Ausruhen und Verweilen ein.

Nationalparks in Kroatien

* Zweifelsohne der schönste Nationalpark Kroatiens ist der Nationalpark Plitwitzer Seen in der östlichen Lika zwischen den Bergketten der Mala Kapela und Licka Pljesevica gelegen. Die 16 unterschiedlich großen Seen des 1928 gegründeten Nationalparks reihen sich wie Perlen an einer Schnur aneinander. Das Besondere sind die zwischen den Seen bestehenden Barrieren aus Kalk. Rund drei Viertel des 1979 in die UNESCO-Liste "Erbe der Welt" aufgenommenen Nationalparks bestehen aus Wald. Baden und Bootfahren ist an einigen Plätzen des Nationalparks erlaubt.

* Eine Fahrt zum Nationalpark Krka-Wasserfälle ist einer der Höhepunkte einer Dalmatienreise. Von seiner Quelle bis zur Mündung stürzt der Fluss Krka über vier unterschiedlich hohe Kalkterrassen abwärts. Der Skradinski buk ist der wasserreichste der Katarakte der Krka und der sehenswerteste. Man kann ihn mit einem Buszubringer erreichen und von der Endstation aus Wandertouren unternehmen. Am Rand der Süsswasserseen hat sich eine Sumpfvegetation mit Schilf und Seerosen herausgebildet. Am Karstsee von Visovac kann ein Franziskanerkloster aus dem 15. Jahrhundert besichtigt werden.

* Der Paklenica Nationalpark ist Teil des Velebit-Gebirges. Sein Zentrum bilden zwei tiefe Schluchten. In der Velika Paklenica, der größeren der beiden Schluchten, wurden Wanderwege angelegt. Der Steilhang Anica-kuk ist Kroatiens bekannteste Kletterwand und eine Herausforderung für Alpinisten. Im Nationalpark gibt es mehrere Karsthöhlen, von denen die Mantia pec die schönste ist. Eine Eisenbahnlinie fährt direkt zu den Cerovac-Tropfsteinhöhlen, eine der attraktivsten Stellen des Parks.

* Die als Nationalpark ausgewiesene Inselgruppe der Kornaten ist im Sommer besonders bei Naturfreunden beliebt. Die Badebuchten mit Felsstränden laden zum Ausruhen ein, Bootsfahrten können unternommen werden, und Taucher finden in den Gewässern eine vielfältige Meeresfauna und -flora. Der aus 14 Inseln bestehende Brijuni Nationalpark wurde 1983 gegründet. Er weist eine üppige Vegetation mit einheimischen und exotischen Pflanzen auf. Auf den Inseln sind Spuren einer reichen Vergangenheit zu beobachten wie beispielsweise auf Veli Brijun die Ruinen eines römischen Landsitzes (Villa rustica) oder eines byzantinischen Castrums. Im Nordosten der Insel ist ein Safaripark mit Elefanten, Gazellen, Zebras und Steinböcken zu besuchen. Am Kap Barban ist der Fußabdruck eines Dinosauriers zu sehen.

Badeurlaub in Kroatien

Mit langen Küsten und Inseln sowie einer Vielzahl von Stränden ist die Region ein ideales Baderevier. Besonders die vorgelagerten Inseln bieten vielfältige touristische Möglichkeiten. In der Hauptreisezeit können die Strände stark frequentiert sein. Die meisten Strände sind felsig, Sandstrände gibt es nur wenige. Zu den schönsten Stränden gehören das Goldene Horn auf Brac, der Strand bei Lopar auf der Insel Rab und der lange Strand von Lumbarda auf Korcula. Viele der Strände sind an Hotelanlagen angeschlossen, können aber auch von Tagestouristen benutzt werden.

Reisehinweise

In einzelnen Landesteilen besteht weiterhin eine Gefahr durch Landminen - vor allem in den Gebieten:

* Ostslawonien (im Grenzraum zu Serbien und Montenegro, an der Grenze zu Ungarn, insbesondere die Gebiete um Vukovar und Vinkovci);

* Westslawonien (in den Gebieten Daruvar, Pakrac, Virovitica);

* das westliche und südwestliche Grenzgebiet zu Bosnien und Herzegowina (das Gebiet südlich von Sisak und Karlovac, östlich von Ogulin, Otocac, Gospic, am östlichen Stadtrand von Zadar und im Hinterland der Küste zwischen Senj und Split sowie im Bergland südöstlich von Dubrovnik).

Weitere Informationen zu Gebieten mit Minengefahr sind auf der Homepage der kroatischen Minenräumanstalt Hrvatski centar za Razminiranje unter www.hcr.hr zu finden.

Straßen und Wege in diesen Gebieten sollten auf keinen Fall verlassen werden.

Achtung: Minengefahr besteht oftmals in unmittelbarer Straßennähe. Minenfelder sind in den meisten Fällen (aber nicht immer!) gekennzeichnet (durch gelbe Plastikstreifen, durch Schilder oder Pfähle mit Plastikstreifen).

Weitere Informationen zur Sicherheitslage im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

* RAUCHEN: Grundsätzlich besteht Rauchverbot in Gaststätten und Hotels, jedoch dürfen Raucherzimmer eingerichtet werden. Einige kleine Kneipen und Cafés mit entsprechender Belüftungsmöglichkeit besitzen eine staatliche Sondergenehmigung für Raucher.

* WALDBRÄNDE: Im Sommer sind in Kroatien Busch- und Waldbrände möglich. Reisende sollten sich darüber in den Medien informieren..

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Montenegro

Einreise für Deutsche

Visumfrei für einen Aufenthalt bis zu maximal 90 Tagen. Notwendig sind:

- der mindestens für die Dauer des Aufenthaltes gültige Reisepass

- Rück- oder Weiterreiseticket und -papiere (ausgenommen bei Anreise mit Kfz)

- ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt

Bei einem Aufenthalt von maximal 30 Tagen in Montenegro wird für Deutsche auch der mindestens für die Dauer des Aufenthaltes gültige Personalausweis akzeptiert.

Landesdaten

Lage

Die Republik Montenegro (montenegrinisch "Crna Gora") grenzt im Westen an Kroatien, im Nordwesten an Bosnien-Herzegowina, im Nordosten und Osten an Serbien, im Südosten an Kosovo, im Süden an Albanien und Südwesten an das Adriatische Meer. Montenegro ist überwiegend Bergland mit steil abfallenden Küstenbereichen. Im Norden und Osten befinden sich Hochgebirgsmassive mit dem höchsten Berg Montenegros, dem Bobotov Kuk (2.522 Meter).

Fläche: ca. 13.812 km².

Verwaltungsstruktur: 21 Gemeinden (Andrijevica, Bar, Berane, Bijelo Polje, Budva, Cetinje, Danilovgrad, Herceg Novi, Kolasin, Kotor, Mojkovac, Niksic, Plav, Pljevlja, Podgorica, Rozaje, Savnik, Tivat, Ulcinj und Zabljak).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 620.000

Städte:

Podgorica (Titograd - Hauptstadt und Regierungssitz) ca. 151.000

Niksic ca. 57.000

Pljevlja ca. 19.100

Cetinje (Amtssitz des Präsidenten) ca. 13.900

Bar ca. 13.500

Bijelo Polje ca. 12.900

Herceg Novi ca. 11.100

Tivat ca. 9.400

Sprache

Die offizielle Landessprache (laut Verfassung von 2007) ist die montenegrinische Sprache. Anerkannte Amtssprachen sind noch Serbisch, Albanisch, Bosnisch und Kroatisch.

Englisch wird vielerorts verstanden, zum Teil auch Italienisch.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ). In Montenegro gilt ebenfalls die europäische Sommerzeit, daher besteht auch im Sommer kein Zeitunterschied.

Stromspannung

220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

In Montenegro sind zweipolige Rundstecker in Gebrauch. Es empfiehlt sich deshalb, einen Adapter mitzunehmen. Stromausfälle sind möglich.

Telefon/Post

Post

Luftpost nach Europa benötigt etwa ein bis zwei Wochen.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Montenegro ist die 00382, danach folgt die Ortsvorwahl ohne die Null und dann die Teilnehmernummer.

Die Vorwahl von Montenegro nach Deutschland ist die 0049, nach Österreich die 0043 und in die Schweiz die 0041.

Telefonkarten (Monte-Card) bekommt man in Tabakgeschäften und Postämtern. Von Postämtern aus kann man auch telefonieren.

NOTRUFNUMMERN: 112 oder Polizei 122, Feuer, 123, Unfallrettung 124.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800 und 3G 2100.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Montenegro von Telekom Deutschland, E-Plus, O2 und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .me

Feiertage

Im Jahr 2017:

1. Januar (Neujahr) sowie 2. Januar

1. Mai (Tag der Arbeit) sowie 2. Mai

21. Mai (Tag der Unabhängigkeit) sowie 22. Mai

13. Juli (Nationalfeiertag) sowie 14. Juli

Ein staatlicher Feiertag wird an zwei Tagen gefeiert: am Feiertag an sich sowie am nachfolgenden Tag.

Weiterhin gilt Folgendes:

- Ist der erste staatliche Feiertag ein Sonntag, sind die nachfolgenden 2 Tage frei.

- Fällt der zweite Feiertag auf einen Sonntag, ist nur der nächste Werktag ein Feiertag.

Betriebe und Geschäfte können zusätzlich wegen konfessioneller Feiertage wahlweise geschlossen sein, je nachdem, welche Konfession innerhalb der Belegschaft überwiegt:

Christliche Feiertage:

14. April (Karfreitag)

17. April (Ostermontag)

1. November (Allerheiligen)

25. und 26. Dezember (Weihnachten)

Orthodoxe Feiertage:

6. bis 8. Januar (Weihnachten)

14. April (Karfreitag)

17. April (Ostermontag)

Islamische Feiertage (Verschiebungen um einen Tag, in seltenen Fällen zwei Tage, sind möglich!):

27. bis 29. Juni (Fastenbrechen am Ende des Ramadan)

1. bis 3. September (Opferfest)

Im Jahr 2018 dauert der Ramadan vom 16. Mai bis zum 14. Juni.

Jüdische Feiertage:

11. und 12. April (Pessach)

29. und 30. September (Jom Kippur)

Die Hauptferienmonate sind Juli und August.

Öffnungszeiten

Geschäfte: Mo bis Fr 8.30-19 Uhr, Sa 8-16 Uhr; Lebensmittelgeschäfte: Mo bis Sa 7-19 Uhr, in den touristischen Ortschaften bis 24 Uhr;

Banken: Mo bis Fr 8-19 Uhr, Sa 8-15 Uhr;

Post: Mo bis Fr 8-19 Uhr, Sa 8-14 Uhr;

Büros: Mo bis Fr 8.30-16 Uhr.

Kleidung

Während des Sommers reicht in den Küstenbereichen leichte Sommerkleidung. Eine gute Sonnenbrille ist empfehlenswert. Für Ausflüge und Wanderungen im Landesinneren sind leichte Wollsachen, Regenschutz und festes Schuhwerk erforderlich. Reist man in die Berge, sollte man auf jeden Fall zu jeder Jahreszeit zusätzlich warme Kleidung mitführen.

Geschichte/Politik

Ab ca. 5.000 v.Chr. weist Montenegro erste Besiedlungsspuren auf. Städte und Handelsstützpunkte lassen sich ab ca. 500 v.Chr. bei Kotor erkennen, die von Illyrern angelegt wurden. Ihrer Herrschaft verdankt das Gebiet an der Küste seinen bis in die Neuzeit benutzten Namen Illyrien. Abgelöst wurde die Herrschaft der Illyrer von den Römern, die ab dem 3. Jh. v.Chr. von Illyrien, nun Teil der Provinz Dalmatien, aus regen Handel betrieben. Erobert wurde die Region etwa 395 n.Chr. von den Hunnen und Goten, bis die Region später dem oströmischen Reich einverleibt wurde und zunehmend christianisiert wurde. Um das 6./7. Jahrhundert besiedelten mehr und mehr Angehörige slawischer Stämme, Serben und Kroaten, das heutige Montenegro, die die dort lebenden Bewohner auf sprachlicher Ebene fortan nachhaltig prägten. Um 1000 bildete sich auf dem Gebiet des heutigen Montenegro, damals Zeta genannt, das Herrschaftsgebiet der Königshauses der Vojislavljevic. Das Fürstentum hielt sich bis ins 14. Jahrhundert als Teil des altserbischen Reiches; circa im 13. Jahrhundert taucht in zeitgenössischen Schriften erstmals der montenegrinische Name "Crna Gora" für das Gebiet Montenegro auf. Im Jahr 1355 wird Montenegro unabhängig, bis es 1528 offiziell ins Osmanische Reich eingegliedert wurde.

Auf die Osmanen folgte die Herrschaft durch die Fürstbischöfe (vladika) von Centinje ab 1697, die über die nächsten Jahrhunderte die entscheidende politische Kraft entwickelten. Wichtige Etappenziele wurden erreicht, als Peter I. Petrovic Njegos (1782-1830) 1798 ein neues Staatsrecht in Kraft setzte und wenig später sein Nachfolger Peter II. Petrovic Njegos (1830-1851) die Unabhängigkeit für Montenegro mit Ceninje als Residenzstadt erreichte. Er gilt in Montenegro nicht nur wegen vieler staatlichen Neuerungen u.a. im Schulsystem als wichtiger Herrscher, sondern wird bis heute wegen seines literarischen Erbes als Nationaldichter gefeiert.

1878 wurde das Königreich Montenegro auf dem Berliner Kongress (1878) unter Nikolaus I. Petrovic Njegos (1860-1918) als unabhängiger Staat von den Großmächten anerkannt. Aufgrund seines politischen Geschicks erhielt Montenegro bedeutende Gebiete wie Bar und Ulcinj. 1905 bekam Montenegro eine Verfassung, 1910 wurde es zum Königreich ernannt. Während der Balkankriegen und des Ersten Weltkrieges kämpfte es auf der Seite Serbiens, bis Montenegro 1916 von den Österreichern eingenommen wurde.

1918 verlor Montenegro seine Unabhängigkeit, indem es an das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen geriet, König Nikola ging ins Exil. 1941 bis 1944 gehörte es zum italienischen Protektorat und ab 1945 zu Jugoslawien. Die neue Bundesverfassung der "Föderativen Volksrepublik Jugoslawien" von 1946 gliedert das Land in sechs Republiken ein (Serbien mit den Provinzen Wojwodina und Kosovo, Kroatien, Slowenien, Bosnien-Herzegowina, Mazedonien und Montenegro. 1990 errangen die Kommunisten nach freien und demokratischen Wahlen die Mehrheit, Präsident wurde Momir Bulatovic (* 1928). 1992 riefen Serbien und Montenegro zusammen die neue Bundesrepublik Jugoslawien (BRJ) aus, nachdem sich bei einem Referendum die Bevölkerungsmehrheit dafür ausgesprochen hatte. An der Spitze des Staates stand S. Milosevics, der Nachfolger Bulatovics. Seit 1996/97 entwickelte Montenegro zunehmend Emanzipationsbestrebungen , die von Milo Djukanovic (*1963) geleitet wurden, der seit 1989 das Amt des Ministerpräsidenten innehatte. Probleme mit Serbien entstanden auch im Kosovo-Konklikt, als Montenegro vertriebene Kosovaren aufnahm.

November 2000 wurde die D-Mark und 2002 der Euro als alleinige Währung in Montenegro eingeführt.

Am 21. Mai 2006 stimmten 55,5 Prozent der Montenegriner, die bei der Wahl teilgenommen hatten, für die Unabhängigkeit von Serbien - der letzte Staatenbunden des ehemaligen Jugoslawiens löst sich damit auf. Am 3. Juni 2006 erklärte das Parlament von Montenegro die staatliche Unabhängigkeit.

Wirtschaft

Die Wirtschaft Montenegros ist noch vor allem von der Viehzucht und Landwirtschaft geprägt. Während in Becken (Poljen) im Karsthochland und in den Niederungen Mais, Weizen, Wein und Tabak gepflanzt wird, werden im Herbst an der Küste Zitrusfrüchte und Oliven geerntet.

Daneben werden in geringem Maß Bodenschätze wie Bauxit, Eisen-, Zink-, Chrom-, Bleierzen und Pyrit abgebaut. Hauptindustriestandorte sind Podgorica und Niksic mit Metallurgie, Maschinenbau, Nahrungsmittel- und Textilindustrie.

Die Fremdenverkehrswirtschaft an der Küste wurde durch den Krieg geschädigt. Sie unternimmt seit der Unabhängigkeitserklärung von Montenegro und mit zunehmender Öffnung Richtung Westen große Anstrengungen, um den Bereich Tourismus wiederzubeleben - Hotels wurden privatisiert und werden derzeit modernisiert. Mittlerweise können deutliche Zuwachsraten bei den Besucherzahlen registriert werden.

Religion

Die Mehrheit der Bevölkerung ist mit ca. 75 Prozent orthodox. Außerdem gibt es Muslime und Katholiken.

Vegetation

Die Vegetation Montenegros mit seinen dunklen Berghängen insbesondere im Norden und Osten des Landes prägte vermutlich den Landesnamen: "Schwarze Berge" - "Crna Gora". Von den Höhen der Gebirgsmassive bildet weiter abwärts immergrüne Hautlaubvegetation den Übergang, bevor es in die Küstenbereiche übergeht.

Montenegro wartet mit einer überaus reichen Pflanzenwelt auf. Während in den Bergregionen Exemplare des Edelweiß bewundert werden können, punktet das Küstengebiet mit mediterranen Gewächsen wie Oliven und Zitrusfrüchten. Eine Besonderheit in der Pflanzenwelt lässt sich im Nationalpark Biogradska Gora bei Kolasin bewundern, der noch zu den letzten Urwaldgebieten Europas zählt und Bäume beherbergt, die tausend Jahre alt sind.

Tierwelt

Montenegro beeindruckt wegen seiner noch vielfältigen Tierwelt. In den Bergen sind Hirsche, Steinböcke, Luchse, Marder und viele Wölfe zuhause. Selbst Braunbären sind noch vereinzelt im gebirgigen Nordosten Montenegros anzutreffen.

Der Skadar-See bietet ideale Bedingungen für mehr als 270 Vögel, darunter Pelikane, Ibisse und Fischreiher, die von dem artenreichen Fischreichtum mit bis zu 40 verschiedenen Arten in dem großen Süßwasserbecken leben. Zu bewundern gilt es am Ufer des Sees Reptilien und Amphibien, zu denen Eidechsen und Schildkröten zählen (letztere stehen unter Naturschutz und dürfen nicht ausgeführt werden!).

Nicht weniger abwechslungsreich ist das Wasserleben im Salzwasser an der Küste Montenegros, zu dem - zum Leidwesen mancher Badesucher - auch Seeigel und Petermännchen gehören.

In Acht nehmen sollten sich Besucher vor einigen Schlangen in den höheren felsigen Regionen des Landes, die auch die gefährlichste Schlangenart Europas beherbergen. Wird man von den menschenscheuen Tieren gebissen, ist der sofortige Gang ins Krankenhaus unausweichlich. Daneben gelten Schlangen im Süßwasser jedoch eher als ungefährlich.

Kulinarisches

Die vielfältigen Erträge der montenegrinischen Landschaft und die kulturellen Eigenheiten verwöhnen die Bewohner Montenegros und ihre Besucher mit einer großen Auswahl an Zutaten für die Küche. In den warmen Küstenbereichen mit seinen katholischen Bewohnern wird gern mediterran mit italienischem Einschlag gekocht, im südlichen Teil des Landes ist das Küchenangebot eher türkisch geprägt, während man im Landesinneren deftige und herzhafte Gerichte bevorzugt.

Besucher bekommen reichhaltige Kost serviert zu relativ geringen Preisen. Sehr anspruchsvolle Gourmets, die in erlesenen Restaurants speisen möchten, werden aber wohl eher nicht auf ihre Kosten kommen.

Beim Gastronomieangebot kann man wählen zwischen Restoran (Restaurant) Pizzerija, Kafana (Kaffeehaus, in dem man in Montenegro auch essen kann), Konoba (Weinkeller, in dem ebenfalls auch warme Mahlzeiten angeboten werden), Pivnica (kleine Bierkneipe mit dem Angebot von Snacks), Poslasticarnica (Schlemmertempel für süße Backwaren, Eis und vieles mehr) und Buregdinica (Imbissstände).

Die Speisekarte hält abwechslungsreiche Speisen bereit. Wer typisch montenegrinisch frühstücken will (dorucak), verleibt sich die popara ein, einen Käse-Brot-Auflauf, der auch noch unter Umständen das Mittagessen ersetzt. Als Vorspeise für die Hauptmahlzeit stehen Schinken, Käse von Njegusi oder Oliven auf der Speisekarte. Während man im Küstengebiet eher gern am Abend die Mahlzeit zu sich nimmt (die übliche Zeit ist ab circa 20.30 Uhr), weil es zu Mittag sehr heiß sein kann, essen vor allem im Landesinneren die Bewohner des Landes die Hauptmahlzeit (rucak) zu Mittag.

In den montenegrinischen Küchen werden gerne Fleischgerichte wie Fleischspieße (raznici), Schnitzel (snicla) und cevapcici (gegrillte Hackfleischröllchen) gezaubert. Eine Spezialität des Berglandes, die sich auch in den Küstenbereichen ausgebreitet hat, sind Lammfleischgerichte, die unter einer Metallglocke oder im Feuer gegart werden. Dazu werden Brot und Kartoffeln serviert.

Nicht entgehen lassen sollte man sich auch Schalen- oder Fischgerichte, wie Zahnbrasse oder Zackenbars (zubatac), Seewolf (brancin) oder Seezunge (list), die oft am Grill zubereitet werden. Preiswerter fallen Fische wie Tintenfisch (lignje) aus.

Süßwasserfischgerichte mit Forelle (pastrmka) oder Karpfen (saran) sind ebenfalls sehr zu empfehlen.

Als Beilagen, die extra bestellt werden müssen, werden Kartoffeln (krompir) in diversen Variationen und Gemüsesorten wie Mangold (blitva), Paprika oder Pilze (pecurka) serviert.

Die Getränkeauswahl ist reichlich. Als Aperitif wird gern Traubenschnaps gereicht. Neben antialkoholischen Getränken hat man bei der alkoholischen Palette die Auswahl von Rotwein (vranac) und Weißwein (Krstac) über in Montenegro gebrautes Bier (pivo) neben Importbier bis hin zu diversen Schnäpsen (rakija - Obstschnaps).

Sitten und Gebräuche

In Montenegro sind vielfältige Kultureinflüsse präsent. Die Gastfreundlichkeit und Kontaktfreudigkeit der Menschen dort ist beinahe schon sprichwörtlich, und oft wird man zu einem türkischen Kaffee eingeladen. Die beste Gelegenheit, etwas über die unterschiedlichen Bräuche des Landes zu erfahren, sind die zahllosen Feste, die über das ganze Jahr verteilt in allen Regionen gefeiert werden. Traditionelle Tänze und Trachten, volkstümliche Musik und kulinarische Köstlichkeiten gehören immer dazu.

Souvenirs

In Montenegro ist das Kunsthandwerk noch wenig verbreitet. Gelegentlich lassen sich volkstümliche Gegenstände wie Schnitz- und Töpfereiarbeiten, Teppiche und Kelims sowie Kupfer- und Messinghandwerk erwerben. Anklang finden auch kulinarische Mitbringsel wie Schinken, Schnaps und Honig.

Klimainformationen

Montenegro weist drei Klimazonen auf.

In den Küstenbereichen herrscht mediterranes Klima mit trockenen Sommern und heißen Temperaturen von bis zu 28°C. Der Winter ist an der Küste mild, der Frühlingsanfang setzt früh ein.

Die Tiefebenen entlang des Flusses Zeta und bei Podgorica weisen südosteuropäisches Kontinentalklima auf, geprägt von heißen, trockenen Sommern und milden, regenreichen Wintern, in denen es üblicherweise nicht kälter als 4°C ist. Die Hauptstadt von Montenegro, Podgorica, gehört zu den Städten, bedingt auch durch ihre Kessellage, die im Sommer mit den heißesten Temperaturen (über 40°C) des einstigen Jugoslawiens aufwartet.

Die alpinen Berge bilden das Kontrastprogramm zu den übrigen Regionen des Landes, da hier im Sommer die Temperaturen von 22°C kaum überschritten werden. Ab September ist dort mit den ersten Schneefällen zu rechnen. Lange und kalte Winter beherrschen die Region von Oktober bis März mit Temperaturen bis zu -7°C.

Beste Reisezeit

Die angenehmsten Monate für Reisen in der Küstenregion sind Juni bis September, in denen auch noch gut Wanderungen in die Berge unternommen werden können. Dagegen sind die Monate von Oktober bis Ende April/Mai weniger für Ferienaufenthalte an der Küste geeignet, weil auch die Hotel- und Gastronomiebetriebe noch weitgehend geschlossen sind.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Für Individualreisende Hepatitis A.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Montenegro ist malaria-frei.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Euro (EUR)

1 Euro = 100 Cent.

Derzeitiger Kurs:

1 US-$ = ca. 0,85 EUR

Hinweise

In Montenegro ist der Euro alleiniges offizielles Zahlungsmittel (Ein- und Zwei-Cent-Stücke sind nicht im Gebrauch).

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: zusammen mit Landeswährung im Wert bis 10.000 Euro

Einfuhr Landeswährung: zusammen mit Fremdwährung im Wert bis 10.000 Euro

Deklaration: Ja - bei der Ein- und Ausfuhr von Fremd- und Landeswährung im Wert von mehr als 10.000 Euro

Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge

Ausfuhr Landeswährung: in Höhe der Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge

Internationale Kreditkarten: Ja (EuroCard/MasterCard, Diners Club, Visa) - werden in Montenegro akzeptiert. Bei Reisen in die Provinz sollte man sich jedoch ausreichend mit Bargeld versorgen.

Geldautomat: Ja - Bankomaten gibt es landesweit. Abgehoben werden kann mit Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Logo) und Kreditkarten. Nicht alle Banken füllen jedoch regelmäßig ihre Geldautomaten nach. Deshalb müssen gegebenenfalls Automaten verschiedener Banken zum Geldabheben aufgesucht werden.

Reiseschecks: Nein

Auskunftstellen

Im Reiseland

TOURISTEN-HOTLINE: Ansprechpartner der Nationalen Tourismusorganisation Montenegro ("Montenegro Customer Care" - MCC) informieren rund um die Uhr über Unterkünfte und Ausgehmöglichkeiten, Restaurants etc. und nehmen Beschwerden entgegen unter der Telefonnummer 13 00 (innerhalb von Montenegro; rund um die Uhr); weitere Infos gibt es im Internet unter www.montenegro.travel.

National Tourism Organisation of Montenegro (NTO)
Marka Miljanova 17
81000
Podgorica /Montenegro
(00382) 77 10 00 09
(00382) 77 10 00 01
info@montenegro.travel

Botschaften und Konsulate

Botschaft von Montenegro
(mit Konsularabteilung)
Charlottenstraße 35/36
10117
Berlin
(0 30) 516 51 07 12/19
(0 30) 51 65 10 70
germany@mfa.gov.me
Mo bis Fr 9-17 Uhr
Konsularabteilung: Mo, Mi, Fr 10-13 Uhr

Generalkonsulat von Montenegro
Zeil 5
60313
Frankfurt/M.
(0 69) 297 23 86 20
(0 69) 29 72 38 60
info@gk-montenegro.de
Mo bis Fr 10-13, 14-16 Uhr

Honorarkonsulat von Montenegro
Rothenbaumchaussee 40
20148
Hamburg
(0 40) 41 17 23 25
(0 40) 41 17 23 28
witten@bvl.de
Mo 9-12 Uhr, Do 9-12 Uhr

(keine Visumerteilung)

Generalkonsulat von Montenegro
Fürstenstraße 6, 1. OG
80333
München
(0 89) 20 06 10 56
(0 89) 20 06 10 55
gk-minhen@mfa.gov.me

Embassy of Germany
Hercegovacka 10
81000
Podgorica /Montenegro
(00382 20) 44 10 18
(00382 20) 44 10 00
info@podgorica.diplo.de

Sehenswertes

Bucht von Kotor

Die Bucht von Kotor, Boka Kotorska, am Adriatischen Meer gilt als eine der Hauptattraktionen Montenegros. Umgeben von 1.900 Meter hohen Bergen, besteht die ca. 30 Kilometer lange Küste aus zwei Gebietsabschnitten: die äußere Bucht mit den Städten Herceg Novi und Tivat sowie die innere Bucht, in der sich die Hauptattraktion Kotor befindet. Schon in der Antike wurde der Naturhafen mit dem milden Klima entdeckt und besiedelt. Nicht nur die überaus schönen landschaftlichen Reize des fjordähnlichen Küstenabschnitts und reizvolle Badestrände ziehen zur Hauptreisezeit Besucher an, sondern auch kulturell bietet er Interessantes. So nimmt es nicht wunder, dass die gesamte Bucht und die Stadt Kotor zum Unesco-Welterbe zählen.

Nicht versäumen sollte man einen Besuch von HERCEG NOVI, der größten Stadt der Bucht, die eingesäumt von trutzigen Mauern eine kleine sehenswerte Altstadt beherbergt. Wer mit Charterflügen anreist, wird als Erstes TIVAT mit seinem internationalen Flughafen kennen lernen. Tivat weist die meisten Sonnenstunden pro Jahr in Montenegro auf. Bleibender Eindruck für viele Touristen ist die üppige Pflanzenwelt Tivats, die deswegen landesweit als "Gartenstadt" bekannt ist. Die älteste Siedlung der Bucht von Kotor ist das Städtchen RISAN, in der sehr gut erhaltene herrliche römische Mosaike zu einem Besuch einladen. Weiteres Highlight der Region ist PERAST, das mit seinen alten Palazzi, Kapitänshäusern und Kirchen zu Besichtigungen lockt.

Besucht man die Region, kommt man am Unesco-Weltkulturerbe der Stadt KOTOR, Namensgeber dieser Küstenzone, nicht vorbei: Die Altstadt ist im Sommer zwar sehr vom Tourismus geprägt, aber wegen der beeindruckenden Schönheit des Ortes mit seiner den Steilhang hinaufragenden stolzen Stadtmauer ein lohnender Besuch. Die Stadt wurde 1979 von einem schweren Erdbeben heimgesucht, das schwere Zerstörungen anrichtete. Mit internationaler Hilfe konnten jedoch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten bis 1983 nun erdbebensicher wieder aufgebaut werden. Wer sich bis nach oben zur Festung Sveta Ivan aus dem 19./20. Jahrhundert begibt, wird mit schönen Ausblicken belohnt. Das bedeutendste Bauwerk der Stadt Kotor ist die romanische Kathedrale Sveta Trifun aus dem 12. Jahrhundert. Wertvoll ist ebenso die Ausstattung und Bemalung, darunter auch schöne Fresken aus dem 14. Jahrhundert. Darüber hinaus sollte auch der dreistöckige Uhrturm aus dem 17. Jahrhundert gewürdigt werden, dessen Uhrwerk jedoch erst im 19. Jahrhundert eingebaut wurde.

Bar

Wer mit der Fähre von der italienischen Stadt Bari (ca. 220 km entfernt) aus nach Montenegro reist, betritt in der Hafenstadt Bar am Adriatischen Meer erstmals montenegrinischen Boden. Bar ist mit seinem großen Handels- und Fährhafen ein wichtiger wirtschaftlicher Standort Montenegros, deutlich sichtbar in dem modernen Stadtteil Novi Bar (Neu-Bar).

Nichtsdestoweniger ist die Stadt wegen ihrer historischen Wurzeln attraktiv, die bis zur Zeitenwende reichen und deren steinerne Zeugen in Stari Bar (Alt-Bar) dokumentiert sind. Vorhanden sind allerdings nur noch Überreste von der einstmals festungsartigen gebauten Altstadt, die nicht mehr bewohnt wird, seit sie 1878 von den Türken zerstört wurde. Sehenswert sind dennoch neben der schönen Anlage unter anderem der Uhrturm, Pulverturm oder das Aquädukt. Einen herrlichen Blick erhält man von den obersten Zinnnen der Zitadelle.

Foto-Tipp: Bar hat nicht nur steinerne Zeugen, sondern kann auch mit einem lebendigen uralten Zeugen aufwarten: Unweit von der Stadt gibt es den ältesten Olivenbaum Europas mit sage und schreibe 2.000 Jahren zu sehen.

Skadar-See

Unweit der Hauptstadt Montenegros, Podgorica, befindet sich der Skadar-See (Skadarsko Jezero), der je zu Hälfte Montenegro und Albanien gehört. Es ist der größte See des Balkan und weist mit über 500 km² in etwa die Größe des Bodensee mitten in einer fruchtbaren Tiefebene auf. Außergewöhnlich ist das intakte Ökosystem des seit 1983 als "Nationalpark" unter Naturschutz gestellten Sees mit über 250 verschiedenen gefiederten Spezies und 40 Fischarten. Auch wenn man auf Sportangebote wie Surfen und Segeln verzichten muss, lässt es sich hier idyllisch baden oder die Natur genießen.

Unweit vom See lädt die Hauptstadt Montenegros, Podgorica, von 1946 bis 1992 Titograd, zu einem Besuch ein. Podgorica, die seit 1946 den administrativen und wirtschaftlichen Mittelpunkt des Landes bildet (bis 1918 war Cetinje die Hauptstadt des Landes), hält allerdings relativ wenig Kultursehenswürdigkeiten bereit. Dennoch lässt sich in der "Stadt an den fünf Flüssen" mit etwa 150.000 Einwohner gut shoppen und gemütliche Ecken in der auch muslimisch geprägten Stadt entdecken.

Rund um den See befinden sich weiterhin historische Sehenswürdigkeiten, die man auf einer 60 Kilometer langen Strecke entlang der genannten Klosterroute, die sich zwischen Ulcinj bis Virpazar erstreckt, besichtigen kann.

Durmitor-Gebirge

Eine Entdeckungsreise wert ist in Montenegro das Durmitor-Gebirge, Teil der großen Waldflächen des gebirgigen Landes, die mit großer Wahrscheinlichkeit auch den Landesnamen prägten - Crna Gora, was auf Serbisch "Schwarzer Berg" bedeutet (venezianisch "Monte nero"). Das Durmitor-Massiv mit den höchsten Gebirgsregionen der Dinarischen Alpen im Norden Montenegros bietet außergewöhnliche Schönheiten, die sich lohnen, die Mühsal des Bergsteigens auf sich zu nehmen. Dort befindet sich auch Montenegros höchstet Berg, der Bobotov Kuk mit 2.522 Metern.

Neben floralen Natursehenswürdigkeiten und einer artenreiche Fauna kann man hier die zweittiefste Schlucht, der Tara-Canyon, weltweit entdecken. Entstanden ist er durch den Flusslauf der Tara, die sich 1.300 Meter tief in das Gebirge eingegraben hat und südöstlich von Zabljak in Richtung Mojkovac verläuft. Die Natursehenswürdigkeit zählt zum größten Nationalpark des Landes und ist Unesco-Weltnaturerbe. Wem Wandern und Bergsteigen noch nicht sportlich genug ist und wer Spektakuläres wünscht, kann dort über der Tara raften und mehrtägige abenteuerliche Floßfahrten unternehmen, bevor ab Herbst - insbesondere von den serbischen Nachbarn - die winterlichen Berge wegen des Wintersports aufgesucht werden.

Nationalpark Biogradska Gora

Wandern im Waldgebiet Biogradska Gora steht unter besonderen Vorzeichen: Die 5650 Hektar große Waldfläche rund um den See Biogradska Jezero, circa 60 km nördlich von Podgorica gelegen, wurde 1952 zum Nationalpark erklärt und gilt als einer der letzten Urwälder Europas. Erleben kann man circa 2.000 Pflanzenarten, 86 Baumarten mit mehr als 1.000 Jahre alten Baumriesen und an die 200 Vogelarten, unter anderem auch den Steinadler.

Neben dem Biogradska-Gora-Nationalpark verfügt Montenegro über drei weitere national geschützte Gebiete: Skadar-See, Durmitor und Lovcen.

Reisehinweise

Keine Anhalter mitnehmen: Personen, die Montenegro bereisen, sollten keine unbekannten Anhalter mitnehmen. Im Hinblick auf Flüchtlingen könnte dies bei Grenzübertritt nach montengrinischem Recht als Schleusung ausgelegt werden.

Bitte beachten Sie den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

* Drogen ein- und auszuführen, damit zu handeln und zu konsumieren ist verboten.

* Fotografierverbot besteht für militärische Gebäude und Anlagen.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Serbien

Einreise für Deutsche

Visumfrei für Serbien für einen Aufenthalt bis zu maximal 90 Tagen.

Notwendig sind:

- der mindestens noch für die Dauer des Aufenthalts gültige Reisepass (auch der Vorläufige Reisepass) oder Personalausweis

- Rück- oder Weiterreiseticket und -papiere (außer bei Anreise mit Kfz)

- ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt

- Nachweis einer Krankenversicherung

Landesdaten

Lage

Die Republik SERBIEN liegt mitten auf der Balkanhalbinsel. Sie grenzt im Norden an Ungarn, im Osten an Rumänien und Bulgarien, im Süden an Mazedonien, den Kosovo und Montenegro und im Westen an Bosnien-Herzegowina und Kroatien.

Fläche: ca. 55.968 km².

Zur Republik Serbien gehört die Provinz Vojvodina. Serbien ist eingeteilt in 24 Kreise.

Einwohner

Bevölkerung: 7,12 Millionen

Städte:

Beograd (Belgrad, Hauptstadt) ca. 1,64 Millionen

Novi Sad ca. 335.700

Nis ca. 257.900

Kragujevac ca. 177.500

Subotica ca. 140.400

Sprache

Die Amtssprache ist Serbisch.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ). Auch in Serbien gilt die europäische Sommerzeit, die MEZ +1 Stunde entspricht.

Telefon/Post

Post

Luftpost nach Europa benötigt etwa ein bis zwei Wochen.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Serbien ist 00381. Von Serbien nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Telefonkarten gibt es in Postämtern und Tabakgeschäften.

NOTRUFNUMMERN: 112 oder Polizei 912, Unfallrettung 913, Feuerwehr 914.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Serbien von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone. Die Mobilfunkerreichbarkeit umfasst nahezu das ganze Land.

Internet

Länderkürzel: .yu oder .rs

Feiertage

1. und 2. Januar (Neujahr)

7. Januar (Weihnachten - Ostkirche)

15. und 16. Februar (Tag der serbischen Verfassung)

14. April (Karfreitag - Ostkirche)

17. April (Ostermontag - Ostkirche)

1. und 2. Mai (Tag der Arbeit)

11. November (Tag des Waffenstillstandes)

Den wichtigsten Religionsgemeinschaften werden verschiedene Feiertage eingeräumt. Wenn ein staatlicher Feiertag auf den Samstag oder Sonntag fällt, ist der nächste Arbeitstag frei. Liegt zwischen dem Wochenende und einem Feiertag nur ein Arbeitstag, wird es den Unternehmen freigestellt, diesen als Feiertag zu begehen.

Die Hauptferienmonate sind Juli und August.

Öffnungszeiten

Geschäfte: Mo bis Fr 8-19 Uhr, Sa 8-16 Uhr, Geschäfte in Stadtzentren täglich 8-21 Uhr; Lebensmittelgeschäfte oft ab 6 Uhr geöffnet;

Post: Mo bis Fr 8-19 Uhr, Sa 8-15 Uhr;

Banken: Mo bis Fr 8-19 Uhr, Sa 8-12 Uhr;

Firmen und Büros: Mo bis Fr 8.30 bis 16 Uhr;

Behörden: Mo bis Fr 8-15 Uhr oder 8.30 bis 16 Uhr..

Kleidung

Für einen Aufenthalt während des Sommers genügt es, wenn man leichte Sommerkleidung mitnimmt. Für die Gebirgsgegenden sollte man aber trotzdem noch Wollsachen einpacken. Für die anderen Jahreszeiten ist Übergangskleidung bzw. gute Winterkleidung angebracht. An Regenschutz sollte man denken.

Geschichte/Politik

Schon ab ca. 7.000 v. Chr. waren Teile des heutigen Gebietes von Serbien besiedelt. Thraker und Illyrer kamen im 1. Jahrtausend v. Chr., dann folgten im 6. Jahrhundert v. Chr. griechische Siedlungen. Ab dem 2. Jahrhundert v. Chr. kam die Region unter den Einfluss Roms und nach der Teilung des Römischen Reiches zu Ostrom.

In das langsam christianisierte Reich wanderten im 6. Jahrhundert n. Chr. Slawen ein. Das mittelalterliche Serbien wurde selbstständig und umfasste Mitte des 14. Jahrhunderts weite Teil des Balkans. Im 15. Jahrhundert unterlagen die Serben den Osmanen, und Serbien wurde osmanische Provinz. Nach verschiedenen Aufständen wurde Serbien 1817 autonome Provinz innerhalb des Osmanischen Reiches und 1882 unabhängiges Königreich. Aus den Wirren des Ersten Weltkrieges entstand das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen, das 1929 zu Jugoslawien wurde. Das Reich zerbrach 1941 und wurde 1945 unter Tito wieder geeint.

Nach dem Tod Titos begannen 1981 Unruhen in Teilrepubliken. Jugoslawien zerbrach 1991/92 in die unabhängigen Staaten Slowenien, Kroatien, Mazedonien, Bosnien-Herzegowina und die Bundesrepublik Jugoslawien mit den Teilrepubliken Serbien und Montenegro.

Am 21. Mai 2006 stimmten 55,5 Prozent der Montenegriner, die bei der Wahl teilgenommen hatten, für die Unabhängigkeit von Serbien - der letzte Staatenbunden des ehemaligen Jugoslawiens löste sich damit auf. Serbien gilt als der alleinige Rechtsnachfolger der Union. Als erstes Land hatte Island am 8. Juni 2006 Montenegro anerkannt, danach folgte u.a. die EU am 12. Juni und am 15. Juni 2006 Serbien.

Kosovo hat sich am 17. Februar 2008 für unabhängig erklärt. Die völkerrechtliche Anerkennung durch Deutschland ist am 21. Februar 2008 erfolgt. Die Anerkennung der EU und NATO erfolgte ebenfalls. Einige Staaten lehnen die Anerkennung ab, viele Staaten haben noch keine Stellung bezogen. Von Serbien wird die Unabhängigkeit nicht anerkannt.

Wirtschaft

Wichtigste Anbauprodukte in der Landwirtschaft sind Weizen, Mais, Zuckerrüben, Kartoffeln und Obst. Aus dem angebauten Wein werden zum Teil hervorragende Weine gekeltert. Wichtige Industriezweige sind Bergbau, Stahlproduktion, Maschinenbau und Zementproduktion. Durch die politischen Unruhen und den Zerfalls des alten Jugoslawiens sowie wegen anhaltender Sanktionen und Unruhen wurde und wird die Wirtschaft des Landes stark beeinträchtigt. Serbien hat eine Arbeitslosenquote von ca. 40 Prozent, dazu eine Inflationsrate über 100 Prozent.

Religion

Zwei Drittel der Bevölkerung sind serbisch-orthodoxe Christen. Minderheiten sind katholische Christen, Muslime und Juden.

Vegetation

Im Norden des Landes findet man Mischlaubwälder, weiter in Richtung Süden Hartlaubwälder.

Tierwelt

In den Wäldern von Serbien kann man noch Bären finden (z.B. den Braunbär), Wölfe, Luchse und Wildkatzen. Zahlreich sind Wildschweine, Rotwild und Füchse. Steinadler, das Auerhuhn und die Zwergohreule kann man besonders im Nationalpark Durmitor sehen.

Kulinarisches

Die Küche in Serbien ist so vielfältig wie die im Lande lebenden Volksgruppen. Bekannte heimische Spezialitäten sind Cevapcici (Hackfleischröllchen), Raznjici (Rind- und Schweinefleischspieße mit viel Zwiebeln), Sarma (Rindfleisch und Reis in Wein- und Sauerkrautblätter gerollt) und Pljeskavica (dünne Hackfleischfladen). Weit verbreitete Nationalgerichte sind auch Djuvec, serbisches Reisfleisch mit Gemüse, Pihtije (Schweine- oder Entenfleisch in Sülze) sowie Musaka, ein Auflauf aus Kartoffeln und Hackfleisch. Als Nachtisch werden oft Alva (gehackte Nüsse in Honig) oder Lokum (türkischer Honig) serviert. In Serbien werden über 300 Weinsorten angebaut, besonders bekannt sind Peljesac, ein roter schwerer Wein sowie der trockene weiße Grk. Von den vielen exzellenten Schnapssorten seien hier nur Slivovic, Maraskino und Pelinkovac erwähnt.

Sitten und Gebräuche

In Serbien sind vielfältige Kultureinflüsse präsent. Die Gastfreundlichkeit und Kontaktfreudigkeit der Menschen dort ist beinahe schon sprichwörtlich und oft wird man zu einem türkischen Kaffee oder einem Slivovic eingeladen. Die beste Gelegenheit, etwas über die unterschiedlichen Bräuche des Landes zu erfahren, sind die zahllosen Feste, die über das ganze Jahr verteilt in allen Regionen gefeiert werden. Traditionelle Tänze und Trachten, volkstümliche Musik und kulinarische Köstlichkeiten gehören immer dazu.

Souvenirs

Beliebte Souvenirs sind volkstümliche Gegenstände wie Schnitz- und Töpfereiarbeiten, Teppiche und Kelims sowie Kupfer- und Messinghandwerk. Ebenso beliebte Mitbringsel sind Dzezva, kleine Töpfchen mit langem Griff, in denen türkischer Kaffee zubereitet wird und filigrane Arbeiten aus Silber und Kupfer. Naive Malereien von Künstlern des Landes sind mittlerweile weit über die Grenzen des Landes bekannt und in allen Gegenden des Landes zu finden.

Klimainformationen

Im Norden Serbiens herrscht Kontinentalklima mit ausgeprägten Temperaturschwankungen zwischen den Jahreszeiten, im Süden ein eher gemäßigtes kontinentales Klima mit etwas geringeren Temperaturschwankungen. In den höheren Gebirgen des südlichen Landesteils ist das Klima entsprechend der Höhe kälter. Die Winter in Serbien sind im allgemeinen kurz, kalt und schneereich, die Sommer sind warm. Der kälteste Monat ist der Januar, der wärmste der Juli. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei 10°C, die durchschnittliche Niederschlagsmenge bei 896 mm.

Beste Reisezeit

Die beste Zeit für Reisen nach Serbien ist das Frühjahr und der Herbst.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Für Individualreisende Hepatitis A.

Informationen zur Malaria

Malaria

Kosovo ist malariafrei.

Verbreitung

Serbien ist malaria-frei.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Serbischer Dinar (RSD)

1 Serbischer Dinar = 100 Para

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 119,72 RSD

1 US-$ = ca. 101,63 RSD

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: Beträge ab 15.000 Euro dürfen nur noch per Banküberweisung eingeführt werden. Beträge bis 15.000 Euro siehe unter Deklaration.

Einfuhr Landeswährung: bis zu 120.000 RSD, jedoch nur in Banknoten zu höchstens 1.000 RSD. Eine Summe über 120.000 RSD kann eingeführt werden, wenn eine Bankbescheinigung als Nachweis vorgelegt wird, dass die Geldsumme im Ausland gekauft wurde.

Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremdwährung nach Serbien müssen Beträge zwischen 10.000 und 15.000 Euro schriftlich deklariert werden, der Beleg ist bis zur Ausreise aufzubewahren. Verstöße gegen die Anmeldepflicht werden bei Ausreise mit der Beschlagnahmung von Devisen bestraft.

Ausfuhr Fremdwährung: Aus Serbien können ohne Nachweis über die Herkunft des Geldes bis zu 2.000 Euro ausgeführt werden. Darüber hinaus ist die Ausfuhr von Fremdwährung in Höhe der deklarierten Einfuhr möglich. Für Staatsangehörige von Serbien gelten andere Bestimmungen.

Ausfuhr Landeswährung: bis zu 120.000 RSD, jedoch nur in Banknoten zu höchstens 1.000 RSD.

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Umtausch: Es empfiehlt sich unbedingt die Mitnahme von Bargeld in Euro und der Umtausch vor Ort. Da der Euro in Serbien nicht mehr als offizielles Zahlungsmittel gilt, sollten bereits an der Grenze ausreichend Euro in RSD getauscht werden.

Internationale Kreditkarten: Ja - In den großen Städten Serbiens können Kreditkarten ausländischer Banken fast überall als Zahlungsmittel verwendet werden.

Euroschecks: Nein

Geldautomat: Ja - In Städten gibt es ausreichend EC-Geldautomaten zur Bargeldbeschaffung (nur Karten mit Maestro-Zeichen werden akzeptiert). Zusätzlich sollte jedoch Bargeld mitgeführt werden, das an Wechselstuben ("Menjacnica") getauscht werden kann.

Reiseschecks: Nein - Reiseschecks können in Serbien nicht eingetauscht werden.

Auskunftstellen

Botschaft von Serbien
Taubertstraße 18
14193
Berlin
(0 30) 825 22 06
(0 30) 895 77 00, 895 77 02 22
www.konzulatiscg.de
info@botschaft-serbien.de
Mo bis Fr 8.30-16.30 Uhr
Konsularabteilung: Mo bis Fr 9-13 Uhr, Mi auch 15-18 Uhr
Geschäftsbereich der Konsularabt.: Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen

National Tourism Organisation of Serbia (NTOS)
Cika-Ljubina 8
11000
Belgrad
National Tourism Organisation of Serbia (NTOS)
PO Box 90
11000 Belgrad / Serbien
(00381 11) 262 67 67
(00381 11) 655 71 00
www.serbia-tourism.org
office@serbia.travel

Nemacko-srpska privredna komora
Deutsch-Serbische Wirtschaftskammer
Str. Toplicin venac 19-21
11000
Belgrad /Serbien
(00381 11) 303 47 80
(00381 11) 202 80 10, 202 80 11
www.serbia-tourism.org
info@ahk.rs
Mo-Fr 8-16 Uhr

Botschaften und Konsulate

Botschaft von Serbien
Taubertstraße 18
14193
Berlin
(0 30) 825 22 06
(0 30) 895 77 00, 895 77 02 22
www.konzulatiscg.de
info@botschaft-serbien.de
Mo bis Fr 8.30-16.30 Uhr
Konsularabteilung: Mo bis Fr 9-13 Uhr, Mi auch 15-18 Uhr
Geschäftsbereich der Konsularabt.: Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen

Generalkonsulat von Serbien
Klosterstraße 79
40211
Düsseldorf
(02 11) 679 86 36
(02 11) 239 55 02 74
info@gksrbijedis.de
Mo bis Fr 8.30-13 Uhr, Mi auch 15-18 Uhr

Generalkonsulat von Serbien
Thüringer Straße 3
60316
Frankfurt/M.
(0 69) 43 31 49
(0 69) 90 43 67 60
info@gksrbfra.de
Mo bis Fr 8.30-16 Uhr, Mi auch 15-18 Uhr

Generalkonsulat von Serbien
Harvestehuder Weg 101
20149
Hamburg
(0 40) 410 47 47
(0 40) 416 22 60
gk_hamburg@web.de
Mo bis Fr 8-16 Uhr, Mi auch 15-18 Uhr

Generalkonsulat von Serbien
Böhmerwaldplatz 2
81679
München
(0 89) 98 13 19
(0 89) 98 24 75 21, 982 47 50
gk-minhen@t-online.de
Mo bis Fr 8.30-13 Uhr, Mi auch 15-18 Uhr

Generalkonsulat von Serbien
Taubenstraße 4
70199
Stuttgart
(07 11) 649 40 48
(07 11) 601 70 60
gk-stutgart@t-online.de
Mo bis Fr 8.30-13 Uhr, Mi zusätzlich 15-18 Uhr

Embassy of Germany
Neznanog Junaka 1a

Konsularabteilung:
Kneza Milosa 75
11000 Belgrad
11040
Belgrad
Deutsche Botschaft
P.O.Box 48
11040 Belgrad/Serbien
(00381 11) 306 43 03
(00381 11) 306 43 00
info@belgrad.diplo.de
Amtsbezirk: Serbien und Montenegro

Sehenswertes

Belgrad

Die Hauptstadt von Serbien liegt an der Mündung der Save in die Donau. Obwohl die Gegend um Belgrad vermutlich schon seit der Steinzeit besiedelt ist, sind nur wenige historische Gebäude zu sehen - Belgrad wurde über 40-mal in seiner Geschichte zerstört. Sehenswert ist die Belgrader Festung, ein einzigartiger Verteidigungskomplex, mit dessen Bau schon im ersten Jahrhundert n.Chr. begonnen wurde. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Alte und das Neue Schloss, die Bajrak-Moschee und die orthodoxe Kathedrale. Belgrad beherbergt über 50 Museen, unter anderem das Nationalmuseum, das Ethnografische Museum und das Museum für Moderne Kunst.

Kotor

Klöster

Viele Klöster aus dem Mittelalter zeugen noch heute von einer eigenständigen serbischen Bautradition.

Durmitor-Nationalpark

Reisehinweise

Grenzübergänge: An den Grenzstellen wird verstärkt kontrolliert. Längere Wartezeiten sind möglich.

Keine Anhalter mitnehmen: Reisende, die Serbien besuchen oder durchreisen, sollten keinesfalls unbekannte Anhalter mitnehmen. Im Hinblick auf die Flüchtlingssituation auf dem westlichen Balkan könnte dies bei Grenzübertritt nach serbischem Recht als Schleusung ausgelegt werden.

Allgemeine Hinweise:

Die Situation in Serbien ist entspannt. Reisende sollten sich jedoch im Vorfeld einer Reise nach Serbien und bei Aufenthalten dort über die Medien informieren. Gute Informationsmöglichkeiten über aktuelle Ereignisse in englischer Sprache bieten die Tageszeitung Blic unter http://english.blic.rs/ oder die Internetseiten des Fernsehsenders B92 unter www.b92.net

Demonstrationen und Menschenansammlungen sollten grundsätzlich gemieden werden.

Wegen der Gefahr von Diebstählen sollten Fahrzeuge am besten nur in verschlossenen Garagen oder auf bewachten Parkplätzen abgestellt werden. Reisedokumente, Wertsachen sollte man nicht im geparkten Fahrzeug zurücklassen, auch nicht im Kofferraum.

Es wird dringend davon abgeraten, an Raststätten oder Tankstellen entlang der Autobahn im Fahrzeug zu übernachten. Besonders während der Ferienzeiten kommt dabei es häufig zu Überfällen und Diebstählen von Geld und Reisedokumenten.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

KRIMINALITÄT: In Zügen, insbesondere in Nachtzügen, kommt es in Serbien häufig zu Taschendiebstählen. Auf Reisedokumente und Wertgegenstände sollte also besonders geachtet werden.

STRAFRECHT IN SERBIEN: Der Handel oder der Besitz von Drogen wird in Serbien streng strafrechtlich verfolgt. Auch geringe Mengen, z.B. für den Eigenbedarf, darf man nicht besitzen.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

PDF-Download (Länder-Information)

Reisedokumente Personal- oder Reisepass

Für diese Reise benötigen deutsche Staatsbürger einen gültigen  Personalausweis oder Reisepass. Ohne gültige Ausweisdokumente kann die Reise nicht angetreten werden.

Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
Bosnien, Serbien, Montenegro: Einmal Balkanplatte mit allem!
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
25
  • auf/zu

    Flughafen:

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Kontaktieren Sie uns auch gerne telefonisch bei Gruppenanfragen: 0800 – 250 00 00 (Anruf kostenlos)

Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittskosten- und Reiseabbruchversicherung, sowie bei Auslandsreisen einer zusätzlichen privaten Auslandskrankenversicherung. Wir helfen Ihnen, den optimalen Versicherungsschutz für Sie zu finden. Uns zur Seite steht die Europäische Reiseversicherung (ERV).

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(inkl. Reiserücktrittsversicherung, Reiseabbruch-Versicherung, Reisekrankenversicherung mit medizinischer Notfallhilfe, RundumSorglos-Service, Reisegepäck-Versicherung)

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