Bulgarien: Kultur, Natur und Rosenschnaps

Rundreise durch das Herz des Balkan mit seinen imposanten Klöstern, atemberaubendeen Berglandschaften und dem Gold- & Sonnenstrand am Schwarzen Meer

Urlaub in Bulgarien? Wenn Sie jetzt Strandurlaub am Schwarzen Meer im Kopf haben, dann geht es Ihnen wie vielen "Überfliegern", die nur den östlichsten Zipfel des historisch und kulturell so vielfältigen Landes im Kopf haben. Wir machen das deshalb man ganz anders. Natürlich werden wir auch Varna, das Seebad an der Schwarzmeerküste besuchen. Unsere Reise beginnt aber in der Hauptstadt Sofia im Westen des Landes. Von hier aus startet eine zehntägige Tour durch die atemberaubende Natur, die reiche Kultur, die abwechslungsvolle Historie und nicht zuletzt die kulinarischen Reize des Balkanlandes. 

Dabei begegnen uns Römer und Thraker und ihre architektonischen Hinterlassenschaften, Steinreliefs aus dem bulgarischen Mittelalter, das älteste Gold der Welt, traditionelles Handwerk und dörfliche Kultur, denkmalgeschützte Architektur, orthodoxe Kirchen und Ikonen und nicht zuletzt Plovdiv, die europäische Kulturhauptstadt 2019, und mit ca. 8000 Jahren älter als Rom, Karthago oder Konstantinopel.

Landschaftlich wechseln wir zwischen grünen Ebenen, Wäldern, schroffen Gebirgen und maritimer Schönheit. Das kulinarische Bulgarien erkunden wir u.a. bei Wein- und Rosenschnapsverkostungen und bei einem Besuch bei Frau Deschka, die uns in Ihre Küche und zu einem traditionellen bulgarischen Mittagessen einlädt.

Freuen Sie sich auf zehn prallgefüllte Tage in einem immer noch viel zu wenig beachteten Urlaubsland. Ihr Fazit steht schon jetzt fest: zum Überfliegen viel zu schade.

  • Rila Kloster, das Nationalheiligtum Bulgariens
  • Felsenrelief „Der Reiter von Madara“
  • Aufenthalt an der Schwarzmeerküste mit Varna und Nessebar
  • Kazanlak, das Tal der Rosen

Programm

1. Tag: Anreise nach Sofia

Ihre Flugreise nach Bulgarien beginnt ganz bequem mit der Abholung an Ihrer Haustür. Von Dresden aus geht es über München nach Sofia.

Gegen Mittag erreichen Sie Sofia und dort angekommen erwartet Sie bereits der örtliche Reiseleiter. Genießen Sie Ihren ersten Nachmittag auf bulgarischen Boden.

2. Tag: Sofia – Kazanlak – Etara – Kmetovtsi

Nach dem reichhaltigen Hotelfrühstück fahren Sie nach Kazanlak, weltberühmt durch das Tal der Rosen. Zunächst steht die Besichtigung des thrakischen Grabmals „Kazanlak“ auf dem Programm, welches unter den Schutz von UNESCO wegen der Wandmalereien gestellt wurde. Anschließend können Sie sich auf den Besuch einer Rosenöl-Destillerie mit einer kleinen Kostprobe des Rosenschnapses freuen.

Weiter geht es über den Schipkapass zum Freilichtmuseum Etara, wo traditionelle und längst vergessene Handwerke authentisch dargestellt werden.

Das Abendessen und die Übernachtung erfolgt im nahe gelegenen Ort Kmetovtsi.

3. Tag: Kmetovtsi – Veliko Tarnovo

Ihr heutiges Tagesziel heißt Veliko Tarnovo, die im Mittelalter Hauptstadt des Zweiten Bulgarischen Reiches war. Spektakulär und wild-romantisch liegt die Stadt geteilt durch den Fluss Yantra an den Hängen einer Schlucht. Sehen Sie u.a. die Handwerkstraße und die Festungsüberreste am Zarevetshügel, Sitz der ehemaligen Zaren.

Zudem werden Sie zum Museumsdorf Arbanassi fahren, ein Architektur- und Museumsreservat, das komplett unter Denkmalschutz steht. Hier besichtigen Sie die Kirche Christi Geburt und ein Musterhaus „Konstantzaliev Haus“ für den typisch bulgarischem Baustil.

Am Abend laden wir Sie herzlich zu einem gemütlichen Abendessen in einem historischem Restaurant in Veliko Tarnovo ein.

4. Tag: Veliko Tarnovo – Madara – Varna – Nessebar

Am heutigen Tag steht zunächst die Fahrt nach Madara und die Besichtigung des Felsenreliefs „Der Reiter von Madara“ auf dem Programm. Das nationale historisch-archäologische Reservat befindet sich 2 km vom Dorf Madara und 75 km von Varna entfernt. Das bedeutendste Denkmal ist das einzigartige Steinrelief, bekannt als Madarskiyat Konnik ("Der Reiter von Madara"). Gemeißelt in den erhabenen Felsen von 23 m Höhe ist er ein Vorbild für die frühmittelalterliche bulgarische Kunst. Das Steinrelief ist einzigartig in Europa. Im Jahre 1979 wurde es in das Verzeichnis von UNESCO als Denkmal mit globaler Bedeutung und im Jahre 2008 wurde es zum globalen Symbol für Bulgarien erklärt.

Nach einer ausgiebigen Besichtigung geht es weiter nach Varna. Man nennt Varna die Meereshauptstadt von Bulgarien und ist die drittgrößte Stadt des Landes. Die Stadt ist nicht nur Hafen- und Industriestandort, sondern auch kulturelles Zentrum und Marktplatz. Aber vor allem zeichnet sie sich durch den feinsandigen Strand und den daran angrenzenden Meeresgarten aus. Das Archäologische Museum in Varna ist wirklich eine Goldtruhe. Neben der wertvollen Artefakten der jahrtausendlangen Geschichte der Stadt ist hier das älteste Gold in der Welt ausgestellt. Die wertvollsten Museumsexponate stammen aus der Varnaer Äneolithikum-Nekropole.

Anschließend fahren Sie zu Ihrem Übernachtungshotel in Nessebar.

5. Tag: Aufenthalt in Nessebar

Nach dem Frühstück erwartet Sie Ihr örtlicher Reiseleiter zu einer Besichtigungsrunde durch die Altstadt von Nessebar u.a. mit der Kirche "St. Stefan". Mit seinen zahlreichen archäologischen Denkmälern und vor allem mit den vielen Kirchen auf diesem kleinen Flecken Erde ist die historische Altstadt von Nessebar eine einzigartige Sehenswürdigkeit. Die Fachleute bezeichnen Alt-Nessebar als Lehrbuch der Sakralarchitektur. Man muss jedoch kein Fachmann sein oder tiefgründige Geschichts- oder Ikonographie-Kenntnisse besitzen, um die über die Jahrhunderte hinweg erhaltene Schönheit und Anmut wertzuschätzen.

Der Nachmittag steht Ihnen dann für eigene Erkundungen zur freien Verfügung z.B. für einen entspannten Strandspaziergang an der Schwarzmeerküste. 

6. Tag: Nessebar – Plovdiv

Der Höhepunkt des heutigen Tages heißt Plovdiv. Eine internationale Jury hat die Stadt als Europäische Kulturhauptstadt 2019 nominiert. Plovdiv ist eine der bedeutendsten Städte auf der Balkanhalbinsel aus der Zeit des Römischen Reiches und einer der ältesten Städte der Welt (ca. 8000 Jahre alt). An der antiken Straße Via Diagonalis gelegen, die Rom mit Konstantinopel verband, ist die Stadt in einer der geschichtsträchtigsten Regionen Europas situiert. Plovdiv ist ein großes Museum: jede Straße, jedes Gebäude oder Platz an den Hügeln steckt voller Geschichte. Bei dem Stadtrundgang werden Sie in der romantischen Altstadt mit den bunten Häusern aus Holz und den engen gepflasterten Gässchen bummeln. Die beeindruckende Kirche „Hl. Konstantin und Elena“ im Barockstil steht für Besuche offen, das antike Römische Amphitheater aus Marmor und das römische Stadium im neuem Stadtzentrum sind absolut sehenswert. Plovdiv ist älter als die ältesten Städte auf der Welt wie Rom, Athen, Karthago oder Konstantinopel und fast ein Zeitgenosse vom uralten Troja.

Genießen Sie am Abend ein leckeres Abendessen in einem der zahlreichen Altstadtrestaurants.

7. Tag: Plovdiv – Bachkovo Kloster – Villa Yustina Weingut – Plovdiv

Der heutige Tagesausflug führt Sie zunächst in das Bachkovo Kloster. In der faszinierenden Bergwelt der Rhodopen liegt die besinnliche Klosteranlage. Obwohl es das zweitgrößte Kloster Bulgariens ist und ein beliebtes Ausflugsziel darstellt, hat es sich eine beschauliche Aura bewahrt. Das grobe Steinpflaster des Klosterhofs wird durchbrochen von Grasflächen, Blumen und schattenspendenden alten Bäumen. Der Klosterbrunnen spendet frisches Quellwasser zur Erfrischung und ist umgeben von wunderbarer Natur. Die Anlage gehört zu den wichtigsten Wallfahrtzentren in Südosteuropa und gilt als Nationalheiligtum. Sie ist dementsprechend ein wichtiges Zentrum des religiösen Tourismus im Land und ist unter den 100 nationalen touristischen Objekten Bulgariens aufgelistet.

Anschließend geht es weiter zum Weingut Villa Yustina. Nach einer Besichtigungsrunde laden wir Sie herzlich zu einer Weinverkostung dieser bulgarischen Köstlichkeiten ein. 

Gut gelaunt geht es dann zurück nach Plovdiv, wo Sie am Nachmittag ganz individuell etwas Freizeit genießen können.

8. Tag: Plovdiv – Schmalspurbahnfahrt von Velingrad nach Belitza – "Zu Gast bei Frau Deschka" – Dobarsko – Bansko

Nach dem Hotelfrühstück fahren Sie nach Velingrad. Ab dort erfolgt die Weitereise mit der romantischen Schmalspurbahn über Avramovo, dem höchstgelegenen Bahnhof auf dem Balkan, nach Belitza (Teilstrecke). Die komplette Schmalspurbahnstrecke von Septemvri nach Dobriniste mit einer Gesamtlänge von 125 Kilometern durchzieht das grösste Gebirgsmassiv in Bulgarien, die Rhodopen, und wird aus diesem Grund in der Fachliteratur oft als die Rhodopenbahn bezeichnet. Sie zählt zu den 10 schönsten Schmalspurbahnstrecken der Welt. Die Bahn durchzieht eine Region mit einem Höhenunterschied von über 1000 Metern und trifft auf ihrem Weg auf 35 Tunnels, 10 Brücken und 8 Viadukte.

Nach diesem besonderen Erlebnis geht es mit dem Reisebus zum Dorf Gorno Draglischte. Sie sind "Zu Gast bei Frau Deschka". Hier werden sie Rezepte aus der bulgarischen Küche kennen lernen und ganz traditionelle Gerichte und Bräuche bei einem Mittagessen miterleben.

Gut gestärkt erfolgt die Weiterfahrt nach Dobarsko. Der Sage nach haben erblindete Soldaten des Zaren Samuil auf dem Heimweg nach Rila sich in dem Dorf niedergelassen, nachdem sie vom Wintereinbruch überrascht wurden. Gerne zeigen wir Ihnen die unter UNESCO-Schutz stehende Kirche aus dem 16. Jahrhundert.

Nach einem programmreichen Tag erreichen Sie am Abend Bansko. Beim Abendessen in einem traditionellen Restaurant können Sie das Erlebte in Ruhe Revue passieren lassen.

9. Tag: Bansko – Rila Kloster – Sofia

Am vorletzten Tag Ihrer Reise ist es endlich soweit: Sie werden das Nationalheiligtum Bulgariens bestaunen können. Denn wenn man Bulgarien in seinen zahlreichen Facetten entdecken möchte, muss man auch das Rila Gebirge und das Rila Kloster gesehen haben. Deshalb fahren Sie am Morgen in nördlicher Richtung ins Rila Gebirge, dem höchsten Gebirge der Balkanhalbinsel. Der Name "Rila" bedeutet „wasserreiches Gebirge". Hier gibt es sanfte, bewaldete Hänge und blumenübersäte Wiesen. Das Rila Kloster zählt nicht nur zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Bulgarien, sondern wurde auch zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Sie besichtigen die weitläufige Klosteranlage mit der Klosterkirche, den Kirchenhof mit seiner Ikonengalerie sowie das Museum.

Anschließend steht das letzte Etappenziel Ihrer Rundreise auf dem Programm: Sofia, die Hauptstadt von Bulgarien. Diese gehört zu den ältesten europäischen Städte. Die Gründung und die spätere Entwicklung der Stadt sind auf die günstige Lage und die warmen Mineralquellen zurückzuführen. Bei einer geführten Stadtbesichtigung werden Sie u.a. die Kathedrale "Alexander Nevski", die Rotunde "St. Georgi", die älteste Kirche "Hl. Sophia", die antiken römischen Mauerüberreste, den Stadtgarten mit dem National Theater, die Banja Bashi Moschee und die Markthalle sehen. Bei dieser Erkundungstour darf natürlich auch die Besichtigung der zum UNESCO-Weltkulturerbe zählende Bojana Kirche nicht fehlen. Die Kirche ist weltweit mit ihren Fresken von 1259 bekannt.

Am Abend genießen Sie Ihr Abschiedsabendessen in einem Restaurant.  

10. Tag: Sofia – Heimreise

Ganz entspannt erfolgt am späten Vormittag der Transfer zum Flughafen. Sie fliegen über Frankfurt/M. zurück nach Deutschland und werden von Dresden aus bequem mit unserem Taxiservice bis vor Ihre Haustür gebracht.

ab 1359 
BG-SO01 Buchungsanfrage

Beförderung

  • Transfer ab/an Haustür
  • Flug mit Lufthansa via Frankfurt/M. oder München nach Sofia und zurück
  • Transfer Flughafen – Hotel – Flughafen
  • Fahrt im Reisebus während der Rundreise

Hotels & Verpflegung

  • 9 Übernachtungen in 3*- und 4*-Hotels: 1 x in Sofia, 1 x in Kmetovtsi, 1 x in Veliko Tarnovo, 2 x in Nessebar, 2 x in Plovdiv, 1 x in Bansko und 1 x in Sofia
  • 9 x Frühstück
  • 9 x Abendessen im Hotel oder Restaurants

Ausflüge & Besichtigungen

  • Stadtführungen: Veliko Tarnovo, Varna, Nessebar, Plovdiv und Sofia
  • Besuch einer Rosenöl-Destillerie mit Probe von Rosenschnaps
  • Fahrt mit der Rhodopen-Schmalspurbahn von Velingrad nach Belitza
  • Eintritte: Thrakisches Grabmal in Kazanlak, Freilichtmuseum Etara, Festungsruine Veliko Tarnovo, Museumsdorfs Arbanassi mit Kirche Christi Geburt und Konstantzaliev-Haus, Felsenrelief „Der Reiter von Madara“, Archäologisches Museum in Varna,  Kirche „St. Stefan“ in Nessebar, Kirche „Hl. Konstantin und Elena“, Römisches Theater und Römisches Stadium in Plovdiv, Bachkovo Kloster, Kirche in Dobarsko, Rila Kloster, Bojana Kirche in Sofia

Sonstiges

  • Aktuelle Steuern und Sicherheitsgebühren
  • „Zu Gast bei Frau Deschka“ mit Mittagessen und Folklore
  • Weinverkostung im Weingut Villa Yustina
  • 1 Reisetaschenbuch pro Buchung
  • Örtliche, Deutsch sprech. Reiseleitung: 1.-10. Tag
  • SZ-Reisebegleitung

Hinweis: Laut Hauptkatalog 2017 wurde die September-Reise 2017 mit Air Berlin ab/bis Berlin-Tegel für 1.299,- € p.P. im Doppelzimmer angeboten. Leider hat die Airline die Flugverbindung gestrichen. Aus diesem Grund wird dieser Termin mit Lufthansa ab/bis Dresden mit einem Aufpreis von 60,- € p.P. angeboten (Stand Februar 2017).

Bulgarien

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Einreise für Deutsche

Visumfrei für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen pro Halbjahr. Notwendig sind: mindestens für die Dauer des Aufenthalts gültiger Reisepass oder Personalausweis, Rück- oder Weiterreisetickets und -dokumente sowie ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt. Als Nachweis des EU-weiten Versicherungsschutzes ist die Europäische Krankenversicherungskarte mitzuführen (eine private Auslandsreisekrankenversicherung wird zusätzlich empfohlen).

Landesdaten

Lage

Die Republik Bulgarien liegt im östlichen Teil der Balkanhalbinsel. Sie grenzt im Norden an Rumänien mit der Donau als Grenzfluss, im Osten an das Schwarze Meer, im Süden an die Türkei und Griechenland und im Westen an Mazedonien und Serbien. Die Hauptstadt Sofia liegt im Westen des Landes.

Fläche: 110.994 km².

Verwaltungsstruktur: 28 Verwaltungsbezirke.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 7,4 Millionen

Städte:

Sofia (Hauptstadt) ca. 1,2 Millionen

Plovdiv ca. 338.200

Varna ca. 334.800

Burgas ca. 199.500

Russe ca. 149.200

Stara Zagora ca. 137.400

Pleven ca. 105.700

Sprache

Die Landessprache ist Bulgarisch. In größeren Hotels wird auch Englisch und Deutsch gesprochen bzw. verstanden.

Zeitverschiebung

In Bulgarien gilt die Osteuropäische Zeit. Sie entspricht Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +1 Stunde.

Da auch in Bulgarien die Sommerzeit gilt, bleibt der Zeitabstand von 1 Stunde immer erhalten.

Stromspannung

220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl für Gespräche von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Bulgarien ist 00359, die Vorwahl für Gespräche von Bulgarien nach Deutschland 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Telefongespräche innerhalb Bulgariens leiden oft unter der schlechten Qualität der Netzverbindungen, ins Ausland gibt es dagegen oft gute Verbindungen. In den Hotels und großen Touristenzentren besteht Selbstwählferndienst, auch von Kartentelefonen aus. Die Karten sind an Kiosken erhältlich.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 166, Unfallrettung 150, Feuerwehr 160, europaweite Notrufnummer 112.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Bulgarien von Telekom Deutschland, E-Plus, O2 und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .bg

In allen größeren Städten gibt es Internetcafés.

Feiertage

Feiertage 2017:

1. Januar (Neujahr)

3. März (Nationalfeiertag, Tag der Befreiung)

14. April (Karfreitag der Ostkirche)

17. April (Ostermontag der Ostkirche)

1. Mai (Tag der Arbeit)

6. Mai (Sankt Georgs-Fest/Tag der Streitkräfte)

24. Mai (Tag der Bildung und Kultur)

6. September (Tag der Einheit)

22. September (Unabhängigkeitstag)

24. Dezember (Heiligabend)

25. und 26. Dezember (Weihnachten)

Zusätzliche Brücken-Feiertage zwischen einem Samstag oder Sonntag und einem regulären Feiertag können kurzfristig von der Regierung ausgerufen werden.

Die Hauptferienzeit geht von Juli bis August.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 9-12, 15-17 Uhr;

Geschäfte (keine einheitliche Regelung): oft Mo bis Fr 10-20 Uhr, teilweise auch Sa 8-14 Uhr;

Post: Mo bis Fr 8.30-17.30 Uhr, Sa 8 bis 12 Uhr;

Büros: Mo bis Fr 9-17.30 Uhr;

Museen: Di bis So 10-17 Uhr.

Kleidung

Für den Sommer ist die übliche Sommerkleidung ausreichend. Für Frühjahr und Herbst sollte man Übergangskleidung mitnehmen. Für den Winter braucht man warme Kleidung.

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Kind auf Esel

Geschichte/Politik

Im Lauf der Jahrtausende haben sich in diesem Gebiet zwischen Europa und Asien viele Völker niedergelassen. Um 800 v. Chr. kamen die Thraker - ein indogermanischer Stamm. Im fünften und sechsten Jahrhundert brachte die Völkerwanderung Goten, Hunnen, Magyaren und slawische Bauern ins Land. Um 680 gründeten Ur-Bulgaren aus der Wolga-Gegend das erste bulgarische Zarenreich, das 300 Jahre bestand.

Dann begann eine unruhige Zeit: Byzantiner, Kreuzzügler, Tataren, Magyaren, Bojaren drangen ein und bekämpften sich gegenseitig. Am Ende des 14. Jahrhunderts kamen die Türken und setzten sich für fast ein halbes Jahrtausend auf der Balkan-Halbinsel fest. Die Zeit der türkischen Fremdherrschaft wird von den Bulgaren auch heute noch als die schwärzeste Zeit in ihrer Geschichte bezeichnet, denn es war eine Zeit rücksichtsloser feudaler Ausbeutung, politischer Rechtlosigkeit und grausamer Unterdrückung.

1878 gelang mit russischer Hilfe die Befreiung Bulgariens von den Türken. Mit dem Friedensvertrag von San Stefano wurde Bulgarien zusammen mit Ostrumelien und Makedonien unabhängig. Dieser Friedensvertrag wurde jedoch von den Großmächten auf dem Berliner Kongress revidiert, und Bulgarien wurde geteilt - der Norden des Landes wurde das Fürstentum Bulgarien, Südbulgarien blieb als Ostrumelien türkische Provinz. 1885 erfolgte der Anschluss Ostrumeliens an das Fürstentum Bulgarien. 1887 wurde Prinz Ferdinand von Sachsen-Coburg und Gotha zum neuen Fürsten Bulgariens gewählt, 1908 nahm Ferdinand den Titel "Zar von Bulgarien" an. Zwei Balkankriege in den Jahren 1912/13 führten zu größeren Gebietsverlusten Bulgariens. 1915 trat Bulgarien an der Seite Deutschlands und Österreichs in den ersten Weltkrieg ein, musste 1918 aber bedingungslos kapitulieren und erneute, noch größere territoriale Verluste hinnehmen. Die folgende "monarchofaschistische Diktatur" hielt sich bis 1943. 1944 trat Bulgarien an der Seite der Alliierten in den Krieg gegen Deutschland ein. 1946 wurde die neue Volksrepublik Bulgarien ins Leben gerufen. Es begannen 45 Jahre kommunistischer Herrschaft, die erst mit dem Fall der Berliner Mauer ein Ende fanden. 1990 wurde aus der Volksrepublik Bulgarien die parlamentarische Republik Bulgarien.

Am 1. Januar 2007 ist Bulgarien der EU beigetreten.

Wirtschaft

Nach anfänglich großen Umstellungsproblemen von einer Plan- zur Marktwirtschaft befindet sich die Wirtschaft Bulgariens im Aufschwung. Dennoch bleibt die Arbeitslosigkeit relativ hoch und das Durchschnittseinkommen auf einem niedrigen Niveau.

Zu den bedeutendsten Wirtschaftszweigen zählen die chemische Industrie, die Nahrungsmittelerzeugung und -verarbeitung, die Metallindustrie und auch der Tourismus.

Bulgarien war einer der ersten Ostblockstaaten, der westlichen Touristen die Grenzen öffnete. Nach 1989, als sich die Grenzen nach Westen wirklich öffneten, ließen die wirtschaftlichen Probleme, insbesondere aber die jahrelangen Unruhen in der benachbarten damaligen Bundesrepublik Jugoslawien die Besucherzahlen zunächst drastisch sinken. Heute zieht es wieder viele Touristen nach Bulgarien, vor allem an die Schwarzmeerküste mit ihren Badeorten.

Religion

86 Prozent der Bevölkerung sind bulgarisch-orthodoxe Christen, 13 Prozent gehören dem Islam an.

Vegetation

Viele der rund hundert Naturschutzgebiete liegen - vor allem zum Schutz von Fauna und Flora - weit abseits der Touristenstraßen. Manche sind leichter zu erreichen, zum Beispiel der Nationalpark Pirin. Im Park wachsen viele geschützte Pflanzen, darunter einige uralte Exemplare der sehr seltenen Schwarzen Panzerkiefer.

Tierwelt

In den Naturschutzparks bekommt man eine umfangreiche Fauna zu Gesicht: Gämsen, Wildkatzen, Füchse, Schmutzgeier sowie viele andere Tier- und Vogelarten. Im Rila-Gebirge mit seinen über 200 Seen und einer ganzen Reihe felsiger Gipfel lassen sich heute sehr selten gewordene Tiere, wie Steinadler, Falken und Bartgeier, beobachten. In abgelegenen Revieren hausen noch Wölfe und Bären. Am Srebana-See sieht man Sumpf- und Wasservögel.

In der Donau gibt es Störe, Hausen und Sterletts, in Gebirgsflüssen und Stauseen Saiblinge, Forellen, Barben, Döbel, Zander, Hechte, Welse und Karpfen. Im Schwarzen Meer und seinen Lagunen leben Meeräschen, Makrelen, Stöcker, Blau- und Thunfische. Vielerorts braucht man keinen Angelschein.

Auch die Jagd auf Rothirsche, Damhirsche, Rehe, Wildschweine, Gämsen und Mufflons ist in Bulgarien verbreitet.

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Kulinarisches

In diesem Land liebt man eine ländliche, solide Küche. Russische und türkische Einflüsse sind unverkennbar. Ein typisches Gericht ist das "Gjuvec", eine duftende Mischung verschiedenster saisonaler Gemüse wie Paprika und Auberginen, Tomaten und grüne Bohnen, Kartoffeln, das mit Schweine- oder Lammfleisch gekocht wird.

Auch "Piterki" sind traditionell: Paprikaschoten, die mit Reis und Hackfleisch gefüllt und dann geschmort werden. "Sarmi" sind mit gehacktem Fleisch gefüllte Wein- oder Sauerkrautblätter. Es gibt Hackfleisch-Würstchen, die "Kebapcceta" heißen, sowie Hackfleisch-Bällchen ("Kjusteta").

Desserts liebt man sehr süß: in Zucker eingekochte kleine Aprikosen, Rosenblattkonfitüre oder dick mit Zuckersirup übergossenes Gebäck.

Der bulgarische Wein - rot wie weiß - ist sehr gut und meist recht süffig, doch gibt es auch herbere Sorten. Hervorragend ist der dunkelrote "Melnik", noch tiefer rot und schwer der "Mavrud". "Mastica" ist ein Anisschnaps und "Rosa" ein Likör, dem man ein wenig Rosenwasser zugesetzt hat. Auch Pflaumenschnaps gibt es ("Slivova").

Man bekommt auch Fruchtsäfte sowie gutes Mineralwasser. Oder mit Wasser verdünnten Joghurt, der - wie die überall angebotene Sauermilch - sehr gut gegen den Durst wirkt.

Sitten und Gebräuche

Orpheus, der große Sänger der griechischen Sagenwelt, stammte aus dem heutigen Bulgarien. Noch heute gehört dort uralte Volksmusik zum Alltag. Es soll Dorfbewohner geben, die mehr als tausend Volkslieder singen können. Über 100 000 solcher Lieder wurden schon gesammelt. Die Instrumente dazu sind Ziehharmonika, Dudelsack, Kniegeige und Hirtenflöte.

Varna, Bulgariens größte Hafenstadt hat nicht nur als Kur- und Badeort guten Ruf, sondern auch als Kunstzentrum. Das alljährliche Musikfestival "Varnaer Sommer" ist der Höhepunkt des nationalen Kulturkalenders. Auch an Museen, Galerien und Ausstellungen ist in Varna kein Mangel.

Souvenirs

Gewobene Decken oder Teppiche, Stickereien, Gefäße aus Holz, Kupfer oder Messing sowie bunte Keramik.

Duty Free

Einreise aus EU-Ländern

Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

Einreise aus Drittländern

Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) sind die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

- 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

- 16 Liter Bier

- 4 Liter nicht schäumende Weine;

- 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent oder 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein;

- bis zu 37 Gramm Gold und Platin (Roh- oder in grob bearbeitetem Zustand und Münzen);

- 60 Gramm Gold- oder Platinschmuck;

- 300 Gramm Silber (Roh- oder in grob bearbeitetem Zustand und Münzen, Schmuck);

- eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

- andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende, für Einreisende auf anderen Verkehrswegenbis zu einem Gesamtwert von bis zu 300 Euro; für Reisende unter 15 Jahren gilt die Freimenge von 175 Euro unabhängig vom Einreiseweg.

DIE ABGABENBEFREIUNG WIRD NICHT GEWÄHRT:

- Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke;

EINFUHRVERBOT besteht für Fleisch und Fleischprodukte aus Ländern der GUS sowie der Türkei und aus allen Ländern Afrikas und Asiens.

AUSFUHR: Bei Münzen mit archäologischem, historischem oder numismatischem Wert und Gegenständen unter Denkmalschutz ist eine Ausfuhrbescheinigung des Kulturministeriums vorzulegen.

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Klimadiagramm

Klimainformationen

Bulgarien hat gemäßigt kontinentales Klima. Während das Klima in West-Bulgarien dem mitteleuropäischen Klima ähnelt, hat Süd-Bulgarien ausgesprochenes Mittelmeerklima. An der Schwarzmeerküste sind Herbst und Winter sehr mild. Auf den Bergen liegt von November bis April Schnee.

Beste Reisezeit

Die beliebtesten Reisemonate sind Juli und August. Für Wintersportler bieten sich die Monate Dezember bis Anfang März an.

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Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Bulgarien ist malaria-frei.

Ärztliche Hilfe

SOFIA: Nationales Onkol. Institut, Gynäkologie, Dr. A. Gancheva-Koleva (spricht Deutsch), Plovdiusko Pole Str. 6,, Sofia, Tel. (02) 712 33 20.

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Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Lew (Mehrzahl Lewa) (Lw)

1 Lew = 100 Stotinki.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 1,95 Lw

1 US-$ = ca. 1,82 Lw

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise aus einem Nicht-EU-Land sowie bei Ausreise in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.)

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Umtausch: in Banken und Hotels möglich. Wechselstuben sind auch vorhanden, aber nicht zu empfehlen. Umtauschbescheinigungen gut aufbewahren (für Rücktausch bzw. bei Devisenkontrollen bei Ausreise notwendig).

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels, guten Restaurants und einigen Autovermietern akzeptiert. In Geschäften ist vorwiegend Barzahlung üblich.

Geldautomat: Ja - Bargeldabhebung ist mit Kreditkarten und mit der Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Zeichen) möglich (maximaler Betrag in der Regel 400 Lw). Geldautomaten sind weit verbreitet.

Reiseschecks: Ja - in Euro oder US-$, werden jedoch nicht in allen Banken getauscht. Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

Rücktausch: unter Vorlage der Umtauschbelege

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Auskunftstellen

Bulgarisches Fremdenverkehrsamt
Eckenheimer Landstraße 101
60318
Frankfurt/M.
(0 69) 29 52 86
(0 69) 29 52 84/85
bgtouristik@gmx.de
Zusendung von Prospektmaterial nur mit frankiertem Rückumschlag.

Bulgaria Tourism Authority
Uliza Slavyanska, 8
1000
Sofia /Bulgarien
(00359 2) 987 21 90
(00359 2) 940 70 01
www.bulgariatravel.org
info@bulgariatravel.org

Deutsch-Bulgarische Industrie- und Handelskammer
Ulica Frederic-Joliot-Curie 25 A
1113
Sofia /Bulgarien
(00359 2) 816 30 19
(00359 2) 816 30 10
info@ahk.bg
Mo bis Do 8.30-17.30 Uhr, Fr 8.30-14.30 Uhr

Bulgarian Chamber of Commerce and Industry
9 Iskar Street
1058
Sofia /Bulgarien
(00359 2) 987 32 09
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Botschaften und Konsulate

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Honorarkonsulat der Republik Bulgarien
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Honorargeneralkonsulat der Republik Bulgarien
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nach telefonischer Vereinbarung
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Honorarkonsulat der Republik Bulgarien
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Mo, Mi und Do 9-12 Uhr
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Amtsbezirk: Plovdiv, Pazardzhik, Stara Zagora, Haskovo, Kardzhali, Smolyan, Sliven, Yambol
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Sofia

Honorary Consul of the Federal Republic of
Germany
Bul. 8-mi Primorski Polk 54, Etage 2, Office 2
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Varna /Bulgarien
(00359 52) 69 36 94
(00359 52) 69 36 93
varna@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Regionen Dobritsch, Varna und Burgas
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Sofia

Ärztliche Hilfe

SOFIA: Nationales Onkol. Institut, Gynäkologie, Dr. A. Gancheva-Koleva (spricht Deutsch), Plovdiusko Pole Str. 6,, Sofia, Tel. (02) 712 33 20.

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Sehenswertes

Sofia

Bulgariens von Bergen umgebene Hauptstadt ist freundlich, gepflegt und überschaubar. Eine malerische Altstadt hat sie nicht, aber zahlreiche mittelalterliche Kirchen. Die älteste, Sveti Georgi, steht im Hof des Hotels "Balkan". Der bescheidene Rundbau stammt aus dem fünften Jahrhundert und ruht auf den Fundamenten eines 300 Jahre älteren Römerbads. Die restaurierten Innenfresken stammen aus dem 11. bis 15. Jahrhundert.

Neben dem "Balkan" steht die Bujuk-Moschee, die heute als archäologisches Museum dient. Unermesslich wertvolle Goldschätze aus dem achten bis vierten vorchristlichen Jahrhundert werden dort bewacht. Die monumentale Alexander-Nevski-Kathedrale von 1912 im Zentrum der Stadt ist eine Schatzkammer voller altbulgarischer Ikonen und Handschriften.

Die orthodoxe Kathedrale ist nicht sehr alt, denn sie wurde erst 1912 vollendet. Sie ist aber großartig ausgestattet und ausgemalt. Der Gottesdienst im schummrigen, kerzenbeleuchteten Raum mit dem traditionellen liturgischen Chorgesang ist ein Erlebnis.

Acht Kilometer südwestlich der Hauptstadt, in einem schattigen Garten, dem ehemaligen Friedhof des hübschen Vororts Bojana, steht eine Kirche aus dem zehnten Jahrhundert. Sie wurde 1260 von einem unbekannten Meister ausgemalt. Die Bildnisse des Stifterehepaars Kalojan und Dessislava gehören zu den besten mittelalterlichen Portraits im ganzen Abendland.

Plovdiv

Bulgariens zweitgrößte Stadt liegt in der Thrakischen Ebene. Ihre Altstadt mit den schmalen Gassen ist ein lebendiges Museum. Hier wurde viel Historisches restauriert. Im Zentrum sieht man eine spätmittelalterliche Moschee, daneben ein ungewöhnlich gut erhaltenes antikes Theater. In stillen Gärten hinter dicken Mauern stehen die bunten, komfortabel ausgestatteten Villen der alten Plovdiver Kaufherren. Viele sind fein restauriert, beherbergen zum Teil wertvolle Sammlungen und können besichtigt werden.

Rila-Kloster

Bulgariens größtes und ältestes Kloster, das in einem bewaldeten Talkessel des Rila-Gebirges liegt, ist die bedeutendste Sehenswürdigkeit des Landes. Seit 1983 zählt es zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Die prachtvollen Gebäude, wie man sie heute sieht, wurden allerdings erst im 19. Jahrhundert gebaut, denn das alte Kloster brannte 1833 ab. Nur der Hreljo-Turm von 1335 blieb erhalten.

Doch die Baumeister, Holzschnitzer und Kirchenmaler, die das Kloster vor 150 Jahren wieder aufbauten, leisteten hervorragende Arbeit. Das Gebäudeviereck mit seinen Arkadengängen und der schwarz-weißen Bandbemalung, mit den Außentreppen, Vorbauten und der gewaltigen Bergkulisse ringsum ist sehr eindrucksvoll. Schier überwältigend sind die Fresken, Ikonen und Schnitzarbeiten in der umlaufenden Galerie wie im Innenraum der kuppelgedeckten Kirche, die mitten im Hof steht. Außerdem kann man neben einem reich bestückten Museum auch die eindrucksvolle alte Klosterküche besichtigen.

Koprivstica

Das Teppichweber-Dorf im Topolnica-Tal, einem schönen grünen Gebirgstal, ist ein Musterbeispiel altbulgarischer Wohnkultur und steht unter Denkmalschutz. Die Häuser - mit gemauertem Untergeschoss und einem Obergeschoss aus Holz - stammen aus dem 18. und 19. Jahrhundert, aus einer Zeit, zu der die Bürger von Koprivstica durch Weben und Teppichknüpfen wohlhabend geworden waren. Man sieht dies an der Architektur, an den aufwendigen Erkern, den Veranden und vielen Fenstern der Häuser. Außen sind die Häuser oft kunstvoll bemalt; innen haben sie feingeschnitzte Zimmerdecken und sind mit wertvollen Teppichen und kostbaren Möbeln ausgestattet. Der Staat hat viel Geld in die Restaurierung der Häuser gesteckt, zahlreiche Gebäude können auch besichtigt werden. Das besonders reich geschmückte Oselkov-Haus von 1856 wurde als ethnographisches Museum eingerichtet.

Veliko Tarnovo

Dieser Ort ist überaus malerisch gelegen. Eng aneinander geschmiegt türmen sich die alten Häuser über den Steilufern der Jantra. Der stark gewundene Fluss bildet drei hügelige Halbinseln, auf denen sich die ockerfarbene Wohnbauten, Kirchen und Paläste samt Treppengassen, Türmen und Mauern verteilen. Vieles in Veliko Tarnovo wurde sorgsam restauriert; anschließend hat man den gesamten Stadtkern unter Denkmalschutz gestellt. Im Mittelalter war Veliko Tarnovo Bulgariens Hauptstadt. Im ältesten Stadtteil, auf dem Hügel Caravez, stehen noch Reste des einst riesenhaften Zarenpalastes und der dazugehörigen 21 Kirchen. Der Palast entstand im 13. und 14. Jahrhundert. Besser erhalten, weil fünfhundert Jahre jünger, ist die Karawanserei des Hadzi Nikoli mit ihrem schönen Arkadenhof, die heute ein Volkskundemuseum ist.

Etara

Das bulgarische Freilichtmuseum liegt südöstlich der Industriestadt Gabrovo. Wohn- und Handwerkerhäuser, Mühlen und Kaufläden, Brunnen und Brücken aus vergangenen Jahrhunderten gruppieren sich zu einem idyllischen, märchenhaft anmutenden Dorf. Die alten Häuser wurden aus allen Landesteilen zusammengetragen und sorgsam restauriert. In den historischen Werkstätten wird gewebt, gehämmert und getöpfert, im Bäckerladen gibt es frisches Brot und im Café traditionelles Gebäck.

Tal der Rosen

Südlich vom Balkan-Gebirge, zwischen Klisura und Kazanlak, zieht sich über 80 km das "Tal der Rosen" hin. Millionen dieser wunderschönen Pflanzen blühen hier, dunkelrosa und wohlriechend. Das berühmte Tal lohnt auch einen größeren Umweg - freilich nur im Mai und Juni und dann sehr früh am Tag. Denn zu dieser Zeit, wenn sich die Blüten der "rosa demascena" gerade öffnen, sind die endlos langen Felder am schönsten. Die Kulturen dienen allerdings nicht dem schönen Anblick, sondern der Gewinnung von Rosenöl. Darum werden die Blüten auch gepflückt, bevor die Sonne ihnen zusetzt, und in die Destillerien von Kalofer, Karnare oder Rosino gebracht.

Nicht nur Rosen werden im Rosental angebaut, sondern auch Lavendel und Pfefferminze. Daraus werden ebenfalls ätherische Öle gewonnen. So sind die Täler im Sommer oft von einem überwältigenden Duftgemisch erfüllt.

Nationalpark Pirin

Dieses 27.400 Hektar große Areal im Pirin-Gebirge kam 1983 auf die von der UNESCO geführte Liste des Natur-Welterbes. Der Park hat alpinen Charakter. Neben 81 Zweieinhalbtausendern - zwei Gipfel sind sogar über 2.900 m hoch - gibt es hier 175 Gebirgsseen, dazu zahlreiche Flüsse, Bäche, Wasserfälle, Karsthöhlen und Schluchten. Zur reichen Flora des Parks kommt eine umfangreiche Fauna: Gämsen, Bären, Wildkatzen, Füchse, Wölfe, Steinadler, Schmutzgeier sowie viele andere Tierarten.

Naturschutzgebiet Srebarna

Der Srebarna-See ist der Rest eines alten Flussarmes und ein wichtiger Rast- und Brutplatz für Sumpf- und Wasservögel. Zwei Drittel der Fläche bestehen aus Schilf, das von Kanälen und kleineren Wasserflächen durchzogen wird. Eine große Kolonie von Krauskopf-Pelikanen hat sich auf eine Schilfinsel zurückgezogen. In einem modernen Gebäude am Westufer erhalten Besucher Informationen und können über eine ferngesteuerte Telekamera Beobachtungen machen. Auch Srebarna wurde zum Naturschatz des Welterbes erklärt.

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Reisehinweise

Zurzeit liegt kein Reisehinweis vor.

Bitte beachten Sie den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Es sollte nur an den dafür freigegebenen Strandabschnitten gebadet werden, da es auch in Strandnähe gefährliche Strömungen gibt, die nicht an der Wasseroberfläche zu erkennen sind. Warnungen der Rettungsschwimmer sollten unbedingt beachtet werden.

Viele Straßen sind in einem schlechten Zustand. Um Beschädigungen am Fahrzeug und Unfälle zu vermeiden, sollte sehr vorsichtig gefahren werden, insbesondere bei Nacht.

In Bulgarien herrscht erhöhte Erdbebengefahr. Die relativ seltenen Beben verursachen jedoch in der Regel kaum größeren Schaden. Reisende sollten sich aber bewusst sein, dass es jederzeit ohne Vorwarnung zu Erschütterungen kommen kann.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

PDF-Download (Länder-Information)

Reisedokumente Personal- oder Reisepass

Für diese Reise benötigen deutsche Staatsbürger einen gültigen  Personalausweis oder Reisepass. Ohne gültige Ausweisdokumente kann die Reise nicht angetreten werden.

Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
Bulgarien: Kultur, Natur und Rosenschnaps
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
20
  • auf/zu

    Flughafen:

    weitere Informationen:

    • Laut Hauptkatalog 2017 wurde diese Reise mit Air Berlin ab/bis Berlin-Tegel angeboten. Leider hat die Airline die Flugverbindung gestrichen. Aus diesem Grund wird diese Reise nun mit Lufthansa ab/bis Dresden mit 60,- € p.P. Aufpreis angeboten.
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