Chile & Argentinien: Steaks, Wein und Weltwunder!

Eine 13-tägige Erlebnisreise durch Südamerika mit Besuch Torres del Paine NP, Perito Moreno Gletscher

Ihr Reiseverlauf Perito Moreno Gletscher in der untergehenden Sonne ©ykumsri, Fotolia.com Nationalpark Torres del Paine ©Kushnirov Avraham, Fotolia.com Naturlandschaft in Argeninien ©Jakob Radlgruber - Fotolia.com Fjordwelt ©www.visitchile.org Fjord ©www.visitchile.org Patagonien ©www.visitchile.org Llancapan ©Tourismusministerium der Republik Argentinien

Wenn Sie ausgezeichneten Wein lieben, gehören Chile und Argentinien ohnehin zu den Traumländern auf Ihrer Wunschliste. Und als Liebhaber von exzellenten Grillsteaks macht Ihnen allein das Wort "Asado" den Mund wässrig. Von beidem werden Sie auf dieser Reise mehr als genug bekommen. Vor allem aber zeigt Ihnen die zweiwöchige Rundtour durch Südamerikas Süden touristische Filetstücke, die nicht nur den Gaumen, sondern auch das Herz erfreuen.

Dazu gehören natürlich die beiden quirligen Metropolen Santiago de Chile und Buenos Aires, in denen sich wirtschaftliche und kulturelle Moderne mit dem traditionellen Zauber und der Folklore Südamerikas paaren.

Vor allem aber werden Sie atemberaubende Naturschauspiele, eine faszinierende Tier- und Pflanzenwelt und der extreme Wechsel von Klima- und Vegetationszonen faszinieren. Wussten Sie, dass Chiles Süden von seinem Norden so weit entfernt liegt wie Südspanien von Norwegen?  In dieser Bandbreite erleben Sie subtropische Wälder, weite Steppen und gigantische Gletscher, uralte Vulkane und idyllische Seen, Stromschnellen, Wasserfälle und weltberühmte Nationalparks. Dabei reisen Sie abwechselnd im Flugzeug und in Überlandbussen, unternehmen Bootsfahrten oder kleine Wanderungen.

Neben den beiden Hauptstädten entdecken Sie außerdem immer wieder pittoreske Dörfer und Städte, die Sie von Ihren komfortablen Hotels aus erkunden können. Und wenn Sie Ihre Abreise jetzt kaum noch erwarten können, wie wäre es mit einem Besuch im Steakhaus?

  • 2-tägiger Ausflug in den Nationalpark Torres del Paine mit leichten Wanderungen
  • Bootstouren: Lago Todos los Santos und Lago Grey
  • Stadtrundfahrten in Santiago de Chile und Buenos Aires

Programm

1. Tag: Deutschland – Santiago de Chile

Ihre Erlebnisreise nach Südamerika beginnt ganz bequem ab Ihrer Haustür. Sie werden zum Flughafen nach Dresden bzw. Leipzig gebracht und fliegen von dort nach Frankfurt/Main. Abends erfolgt dann der Weiterflug via Buenos Aires nach Santiago de Chile.

2. Tag: Santiago de Chile

Nach Ihrer Ankunft werden Sie durch die örtliche, Deutsch sprechende Reiseleitung begrüßt und es erfolgt der Transfer zu Ihrem Hotel.

Genießen Sie am Nachmittag eine Rundfahrt durch diese kontrastreiche Stadt. Hier gibt es Bauten in kolonialem Stil neben modernen Hochhäusern. Die Rundfahrt führt Sie vorbei am Club Hìpico, einer Pferderennbahn in einem noch sehr ursprünglichen Wohnviertel. Sie folgen der Alameda, der Hauptstraße, die Sie direkt ins Stadtzentrum bringt. Unterwegs kommen Sie am Regierungspalast La Moneda, der Universität und der Kirche San Francisco sowie der Nationalbibliothek vorbei. Im Zentrum besuchen Sie den Hauptplatz, wo sich die Kathedrale und die alte Post befinden.

Im Vorkolumbianischen Museum erfahren Sie mehr zur chilenischen Geschichte. Anschließend fahren Sie durch das Künstler- und Ausgehviertel Bellavista zum Aussichtspunkt Cerro San Cristóbal. Von hier bietet sich Ihnen ein schöner Blick über die Häuser von Santiago und die Hochkordillere.

3. Tag: Santiago de Chile – Puerto Montt – Puerto Varas

Am Morgen werden Sie zum Flughafen gebracht und fliegen von Santiago de Chile in das chilenische Seengebiet nach Puerto Montt.

Während einer Citytour lernen Sie Puerto Montt kennen. Dabei sehen Sie u.a. auch den Fisch- und Kunsthandwerkmarkt von Angelmó. Anschließend geht es weiter nach Puerto Varas. Der kleine Ort liegt malerisch am Ufer des riesigen Llanquihue-Sees mit schneebedeckten Vulkanen im Hintergrund.

4. Tag: NP Vicente Pérez Rosales – Vulkan Osorno – Saltos de Petrohue – Lago Todos los Santos

Sie unternehmen einen ganztägigen Ausflug in die herrliche Umgebung von Puerto Varas. Schon während der Fahrt entlang des Llanquihue-Sees bieten sich wunderbare Ausblicke auf die Vulkane Osorno und Calbuco.

Zunächst besuchen Sie das älteste Naturschutzgebiet Chiles, den Nationalpark Vicente Pérez Rosales. Hier unternehmen Sie einen kleinen Spaziergang entlang der Laguna Verde, der "Grünen Lagune".

Später fahren Sie den Vulkan Osorno hinauf. Die Straße endet in 1.200 Metern Höhe an einer Berghütte – die Ausblicke von hier auf die umliegenden Vulkane Calbuco, Antillanca, Tronador und den tiefblauen Llanquihue See bleiben unvergesslich.

Wieder im Tal angelangt, besichtigen Sie die "Saltos de Petrohué", eine Ansammlung von wilden Stromschnellen und Wasserfällen. Von dort aus geht es weiter zum Lago Todos los Santos, auf dem Sie eine kleine Bootstour (ca. 20 Minuten) unternehmen. Der smaragdgrüne See ist für viele Besucher der schönste See Chiles. Bevor es zurück geht, spazieren Sie noch ein wenig entlang des Lavastrandes.

5. Tag: Puerto Montt – Puerto Varas – Puerto Natales

Am heutigen Tag erfolgt der Transfer zum Flughafen Puerto Montt und der Flug nach Punta Arenas.

Hier empfängt Sie Ihre örtliche Reiseleitung zur gemeinsamen Fahrt in Richtung Norden durch die Weiten der patagonischen Steppe nach Puerto Natales. Der Ort liegt an der Küste des Ultima-Esperanza-Sundes ("Bucht der letzten Hoffnung"). Er dient hauptsächlich als Ausgangspunkt für Ausflüge in den spektakulären Nationalpark "Torres del Paine".

6. Tag: Puerto Natales – Nationalpark Torres del Paine

Am frühen Morgen begeben Sie sich auf einen 2-tägigen Ausflug in den Nationalpark Torres del Paine, der seit 1978 von der UNESCO als Biosphärenreservat anerkannt ist. Der Nationalpark ist ohne Zweifel ein absoluter Höhepunkt einer jeden Chile-Reise. Hier zeigt sich die Natur von ihrer atemberaubendsten Seite. Aus der weiten Steppe ragem die schroffen Spitzen der Zwei- und Dreitausender heraus. Die ursprüngliche Wildnis ist Heimat seltener Tiere wie Guanakos, Andenfüchse und Kondore.

Die ausführliche Rundfahrt führt Sie durch den gesamten Park mit herrlichen Ausblicken auf die Torres Spitzen und das Torres Massiv, den Lago Grey und, in der Ferne, den Grey-Gletscher. Im Rahmen kleinerer Wanderungen werden Sie zu den schönsten Aussichtspunkten des Parks gelangen, u.a. den "Salto Grande", den großen Wasserfall sehen und natürlich auch die artenreiche Flora und Fauna kennen lernen.

Unterwegs besuchen Sie auch die Milodon-Höhle, in der einst ein urzeitliches, gigantisches Riesenfaultier gehaust haben soll. Durch das günstige Klima der Höhle wurden das Fell und die Knochen des Faultieres perfekt konserviert. Am Höhleneingang steht eine lebensgroße Nachbildung des Riesenfaultiers, die Originalfellstücke befinden sich in einem Museum. 

Sie übernachten in einer Hostería / Hotel am Rande des Nationalparks.

7. Tag: Nationalpark Torres del Paine - Puerto Natales

Nach dem Frühstück erkunden Sie erneut den Torres del Paine Nationalpark. Es steht eine 4-stündige Bootstour auf dem Lago Grey auf den Programm. Hier treiben haushohe Eisberge im Wasser, die vom Grey-Gletscher stammen, der in den See kalbt. Diese Eiskolosse stürzen mit ohrenbetäubendem Getöse ins Wasser. Mit dem Boot nähern Sie sich dem Gletscher an, dessen beeindruckende Größe alles herum klein und nichtig erscheinen lässt.

Anschließend fahren Sie zurück nach Puerto Natales, wo Sie auch übernachten.

8. Tag: Puerto Natales – El Calafate

Morgens verabschieden Sie sich von Ihrer chilenischen Reiseleitung und fahren mit dem öffentlichen Überlandbus von Puerto Natales aus über die chilenisch-argentinische Grenze und durch die Weiten der argentinischen Pampa nach El Calafate, das Tor zum Nationalpark Los Glaciares.

Empfang durch die argentinische, Deutsch sprechende Reiseleitung und Transfer zu Ihrem Hotel.

9. Tag: El Calafate - Perito Moreno-Gletscher - El Calafate

Nach dem Frühstück unternehmen Sie einen Ausflug etwa 80 Kilometer entlang des Lago Argentino, des größten Sees Argentiniens, zum malerischen Perito Moreno-Gletscher. Unterwegs werden Sie von den Blicken auf die herrlichen patagonischen Anden, die Wälder, Seen und Gletscher ganz sicher beeindruckt sein.

Auf gut gekennzeichneten Wegen haben Sie nun die Gelegenheit, das Naturwunder des Perito Moreno-Gletschers aus verschiedenen Blickwinkeln zu beobachten. Der Gletscher ist Teil des patagonischen Kontinental-Eisfeldes, von dem 13 Gletscher zur Atlantikseite hinunter fließen und schließlich in die Seen Lago Viedma und Lago Argentino münden. Er ist einer der wenigen kalbenden Gletscher der Welt und thront bis zu 80 Meter über dem Lago Argentino. Dementsprechend eindrucksvoll ist es, dabei zuzusehen, wie Eissäulen aus dem Gletscher brechen und donnernd in den Lago Argentino stürzen. Dieses Spektakel ist mit ein wenig Glück das ganze Jahr über zu beobachten.

Am Nachmittag kehren Sie nach El Calafate zurück.

10. Tag: El Calafate – Buenos Aires

Gegen Mittag erfolgt der Transfer zum Flughafen von Calafate und der Linienflug nach Buenos Aires, der Hauptstadt Argentiniens.

Nach der Begrüßung durch die örtliche, Deutsch sprechende Reiseleitung werden Sie zu Ihrem Hotel gebracht. 

11. Tag: Buenos Aires

Sie unternehmen am Vormittag eine etwa 3-stündige Stadtrundfahrt in der Hauptstadt Argentiniens. Dabei erleben Sie die Geburtsstadt des Tango hautnah. Sie besuchen u.a. die Plaza de Mayo, umrahmt von dem Cabildo, dem im Kolonialstil erbauten Rathaus, dem Präsidentenpalast "Casa Rosada" und der Kathedrale. 

Weiter geht es nach San Telmo, Wohnsitz der Bohème aus Literaten und Künstlern und das älteste Viertel der Stadt. Das nächste Ziel ist La Boca, das wohl bunteste Viertel der Stadt. Hier befindet sich die berühmte Künstlerstraße El Caminito, wo Maler ihre berühmten Tango-Bilder zum Kauf anbieten. Auf der Avenida 9 de Julio (die breiteste Straße der Welt), führt Ihr Weg vorbei am Teatro Colón, einem der erfolgreichsten Opernhäuser der Welt und Bühne für zahlreiche internationale Künstler und Musiker.

Weiter geht es nach Palermo mit seinen wunderschönen Parks und künstlichen Seen und zum Ausklang der Stadtrundfahrt sehen Sie das aristokratische Viertel Recoleta, oft auch nur "Barrio Norte" genannt. Jahrhunderte alte Bäume säumen die eleganten Straßen mit ihren exklusiven Boutiquen und Restaurants. Der Friedhof von Recoleta bildet den Mittelpunkt des Viertels und ist eines der beeindruckendsten Monumente argentinischer Vergangenheit. Viele wichtige Persönlichkeiten des Landes, darunter Eva Duarte, die als Eva Perón (Evita) bekannt wurde, sind hier zur letzten Ruhe gebetet. In den Mausoleen, Pantheonen und Gruften des Friedhofes spiegeln sich die diversen architektonischen Stil-Richtungen wieder, die Argentinien als Nation in sich vereint. Nach dem Besuch des Friedhofes haben Sie Freizeit für eigene Erkundungen der Stadt.

Was wäre ein Aufenthalt in Buenos Aires ohne den Besuch einer Tango-Show? Als gute Adresse gilt u.a. das "Viejo Almacén". Besuchen Sie am Abend eine der Vorstellungen (inklusive Abendessen ca. € 100,- p. P., fakultativ vor Ort buchbar).

12. Tag: Buenos Aires – Deutschland

Am Vormittag können Sie noch einmal das ganze Flair der lateinamerikanischen Großstadt genießen, das Sie mit Sicherheit manchmal in Deutschland vermissen werden.

Gegen Abend werden Sie zum Flughafen gebracht und die Heimreise in Richtung Deutschland beginnt.

13. Tag: Deutschland

Am frühen Abend werden Sie an Ihrem Heimatflughafen ankommen und wieder ganz bequem nach Hause gefahren. Eine erlebnisreiche Reise geht zu Ende. Sie werden viel zu berichten haben!

ab 3999 
CL-SA01 Buchungsanfrage

Beförderung

  • Transfer ab/an Haustür
  • Flug mit Lufthansa/LATAM Airlines via Frankfurt/Main und Buenos Aires nach Santiago de Chile und zurück von Buenos Aires via Frankfurt/Main, Stand 10/16
  • 3 Innersüdamerikanische Flüge 
  • Transfer Flughafen – Hotel – Flughafen 
  • Fahrt im klimatisierten Reisebus während der Rundreise 
  • Fahrt im öffentlichen Überlandbus von Puerto Natales nach El Calafate

Hotels & Verpflegung

  • 9 Übernachtungen in guten Mittelklassehotels 
  • 1 Übernachtung in einer Hostería am Rande des Nationalparks Torres del Paine 
  • 10 x Frühstück

Ausflüge & Besichtigungen

  • Stadtrundfahrten/-gänge: Santiago de Chile, Puerto Montt, Buenos Aires
  • Besichtigungen: Fisch- & Kunsthandwerkermarkt von Angelmó in Puerto Montt, Vulkan Osorno, Lago Argentino, Perito Moreno-Gletscher, Kathedrale und Viertel San Telmo & La Boca in Buenos Aires
  • Bootstouren: auf dem Lago Todos los Santos und dem Lago Grey 
  • 2-tägiger Ausflug in den Nationalpark Torres del Paine
  • Freizeit in Buenos Aires
  • Eintritte: Vorkolumbisches Museum, Cerro San Cristóbal, Nationalpark Torres del Paine, Saltos de Petrohué, Milodonhöhle, Nationalpark Los Glaciares, Friedhof von Recoleta 

Sonstiges

  • Alle aktuellen Steuern und Sicherheitsgebühren, Stand 10/16
  • 1 Reisetaschenbuch pro Buchung
  • Örtliche, Deutsch sprechende Reiseleitungen (wechselnd von Ort zu Ort): 2.-12. Tag
  • SZ-Reisebegleitung

Chile

Karte Chile

Einreise für Deutsche

Visumfrei für 90 Tage. Notwendig sind ein 6 Monate gültiger Reisepass, Rückreisetickets und ausreichende Geldmittel.

Landesdaten

Lage

Die Republik Chile grenzt im Norden an Peru, im Osten an Bolivien und Argentinien, im Süden und Westen an den Stillen Ozean. Chile liegt zwischen dem 17. und 56. Grad südlicher Breite und dem 67. und 76. Grad westlicher Länge. Die Küstenlinie ist rund 4.200 km lang, das Land ist durchschnittlich 177 km breit.

Die östlichen Kordilleren/Anden erreichen Höhen bis zu über 6.000 m, die Küstenkordilleren bis zu 2.000 m, das zwischen ihnen liegende Längstal von Santiago bis Puerto Montt hat die günstigsten Lebensbedingungen.

Zu Chile gehört auch die Osterinsel, die sich fast 3.800 km westlich der chilenischen Küste im Pazifischen Ozean befindet, sowie die ebenfalls im Stillen Ozean liegenden Juan-Fernández-Inseln, Islas Desaventuradas und Sala y Goméz.

Fläche: 756.096 km²; die Inseln (in obiger Reihenfolge) 162,5 km², 185 km², 3,33 km², 0,12 km².

Verwaltungsstruktur: 13 Regionen und 50 Provinzen.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 16,3 Millionen

Städte:

Santiago de Chile (Hauptstadt) ca. 6,4 Millionen

Maipú ca. 699.000

Puente Alto ca. 647.600

La Florida ca. 470.000

Viña del Mar ca. 331.200

Valparaíso ca. 296.000

Antofagasta ca. 285.300

Sprache

Die Landessprache ist Spanisch. Im Geschäftsverkehr wird auch Englisch gesprochen, jedoch sind Grundkenntnisse der spanischen Sprache im Allgemeinen eine große Hilfe. Die Bewohner der Osterinsel sprechen neben Spanisch auch Rapa Nui.

Zeitverschiebung

Im Zeitraum vom zweiten Samstag im Oktober bis Ende März: Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -4 Stunden;

im Zeitraum vom zweiten Samstag im April bis Ende September: Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden (bedingt u.a. durch die europäische Sommerzeit);

in dem dazwischenliegenden Zeitraum: MEZ -5 Stunden.

Die Osterinsel hat zum chilenischen Festland einen Zeitabstand von -2 Stunden.

Stromspannung

220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Die flachen Eurostecker passen in die meisten Steckdosen. Da in Chile jedoch auch der Steckertyp L mit dickeren Kontaktstiften verwendet wird, ist die Mitnahme eines Adapters zu empfehlen.

Telefon/Post

Post

Luftpost nach Europa ist in der Regel eine Woche unterwegs.

Telefon

Die Ländervorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Chile ist 0056, von Chile nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Von Telefonämtern und öffentlichen Telefonzellen (mit Münz- und Kartenbetrieb) können internationale Gespräche geführt werden. Telefonkarten sind an Kiosken erhältlich. Verschiedene Telefongesellschaften bieten einen Faxservice an.

NOTRUFNUMMERN: Polizei (carabineros) 133, Unfallrettung 131, Feuerwehr 132.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 850/1900.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Chile von Telekom Deutschland, E-Plus, O2 und Vodafone.

GSM 1900-fähig sind Triband- oder Quadband-Handys.

Internet

Länderkürzel: .cl

Feiertage

Feiertage 2017:

1. Januar (Neujahr)

14. April (Karfreitag)

15. April (Karsamstag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

21. Mai (Tag der Marine)

26. Juni (Peter und Paul)

16. Juli (Nuestra Senora del Carmen)

15. August (Mariä Himmelfahrt)

18. September (Nationalfeiertag)

19. September (Tag der Streitkräfte)

12. Oktober (Ibero-Amerika-Tag)

31. Oktober (Reformationstag)

1. November (Allerheiligen)

8. Dezember (Mariä Empfängnis)

25. Dezember (Weihnachten)

Feiertage werden gelegentlich auf den vorhergehenden Montag vorverlegt.

Die Hauptferienzeit geht von etwa Weihnachten bis Anfang März.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 9-14 Uhr;

Geschäfte und Kaufhäuser: Mo bis Sa, oft auch So, 10-20 Uhr, Supermärkte und Shoppingcenter oft bis 22/23 Uhr;

Büros: Mo bis Fr 9-17 Uhr.

Kleidung

Da das Wetter innerhalb Chiles sehr unterschiedlich ist, sollte die Kleidung je nach Reiseziel gewählt werden. In Nord- und Zentralchile braucht man hauptsächlich leichte Sommer- bzw. Übergangskleidung. Wenn man den Süden und die Hochlagen Chiles bereist, sollte man außerdem unbedingt warme Kleidung mitnehmen. Sogenannte Freizeitkleidung ist in den Städten nicht üblich. In der Winter- und auch noch in der Frühlingszeit (Juni bis Oktober) kühlen die Nächte empfindlich ab (bis auf -5°C).

Für einen Besuch der Osterinsel sollte man das ganze Jahr über sowohl unempfindliche Sommerkleidung und Sonnenbrille als auch wärmere Kleidungsstücke sowie eine Regenjacke mitnehmen.

Karte Chile

Geschichte/Politik

Erste Siedlungs-Spuren auf dem Gebiet des heutigen Chile, die aus der Region um die Stadt Antofagasta im Gebiet der Atacama-Wüste stammen, lassen sich bereits für das zwölfte Jahrhundert v. Chr. nachweisen. Diese Gebiete wurden um 1480 vom Inkareich eingenommen, bevor die Spanier das Land ab 1539 besetzten. 1541 wurde Santiago gegründet. Im Jahr 1810 strebte Chile die politische Unabhängigkeit von Spanien an. 1818 wurde die absolute Unabhängigkeit Chiles verkündet.

Im Ersten Weltkrieg blieb Chile neutral. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich im Land ein scharfer Gegensatz zwischen konservativen und liberalen Kräften. Es kam zu heftigen Konfrontationen der Gewerkschaften und der besitzenden Minderheiten. Erste nennenswerte Reformen konnten Anfang der 60er Jahre eingeleitet werden. Zu tiefgreifenden wirtschaftlichen, politischen und sozialen Reformen kam es aber erst mit der Wahl Salvador Allendes im Jahr 1970, der eine Umverteilung der Einkommen anstrebte. Mit dem blutigen Militärputsch General Pinochets fanden diese Reformversuche bereits 1973 ein jähes Ende. Über 30.000 Verhaftungen, sofortige Exekutionen, Terror und Folter begleiteten den Umsturz, bei dem auch Präsident Allende unter bisher ungeklärten Umständen getötet wurde. Pinochet setzte sofort die Verfassung außer Kraft und verbot alle politischen Parteien. 1980 wurde eine Verfassung verabschiedet, die das Vorgehen der Militärs legitimierte.

Die chilenische Bevölkerung sprach sich 1988 in einem Volksentscheid gegen eine weitere Amtszeit Pinochets aus, 1989 fanden in Chile die ersten Präsidentschaftswahlen seit 19 Jahren statt. Der neue Staatspräsident begann mit bescheidenen Wirtschaftsreformen und ließ die Verletzungen der Menschenrechte unter dem Pinochet-Regime untersuchen und Schuldige verhaften. Die Reformen verhalfen Chile zu einem wirtschaftlichen Aufschwung. 1994 wurde Chile Mitglied der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftlichen Zusammenarbeit (APEC).

Wirtschaft

Chile gehört heute zu den führenden Industrienationen sowie zu den größten Rohstoffproduzenten Lateinamerikas. In der Wirtschaft Chiles dominiert seit dem frühen 20. Jahrhundert der Abbau von Kupfer. Das Land verfügt über die größten bekannten Kupfervorkommen der Welt und gehört zu den führenden Produzenten dieses Metalls. Daneben werden Rohöl und Erdgas gefördert. Auch Eisenerz spielt eine wichtige Rolle für das Land.

Etwa sieben Prozent der Gesamtfläche Chiles werden gegenwärtig landwirtschaftlich genutzt. Zu den wichtigsten Anbauprodukten zählen Weizen, Mais, Kartoffeln, Obst und Gemüse (vor allem Tomaten), Zuckerrüben, Reis und Hafer. Der Obstanbau besteht im Wesentlichen aus Grapefruits, Melonen, Äpfeln, Pfirsichen, Aprikosen, Pflaumen und Kirschen. Darüber hinaus hat sich in den letzten Jahren der Weinbau etabliert. Chilenische Weine sind mittlerweile auch im Ausland gefragt. Die Schafzucht wird in Feuerland und Patagonien in großem Umfang betrieben. Die Fischfangindustrie Chiles (Sardinen, Makrelen, Anchovis und Hummer) zählt zu den größten in Südamerika. Die Industrie beschäftigt sich überwiegend mit der Verfeinerung und Verarbeitung der Bodenschätze sowie der land- und forstwirtschaftlichen Ressourcen.

Religion

Etwa 81 Prozent der chilenischen Bevölkerung sind römisch-katholisch. Der restliche Teil ist überwiegend protestantisch. Es gibt auch eine kleine Gruppe jüdischer Chilenen. Die Indianer Chiles üben ihre traditionellen Religionen aus.

Vegetation

Entsprechend seiner großen Längenausdehnung treten in Chile viele verschiedene Vegetationsformen mit einer jeweils sehr eigenen Pflanzenwelt und vielen nur in diesem Gebiet vorkommenden Arten auf. Im Norden findet sich Wüsten und Dornstrauchsteppen mit Kakteen und Sukkulenten. Weiter im Süden treten in Küstennähe Wälder mit üppigerer Vegetation auf. Im feuchteren Großen Längstal wächst eine strauchreiche Steppenvegetation. Südlich von Valdivia finden sich Reste des so genannten Valdivianischen Regenwaldes, der durch die hohen Niederschläge und ganzjährige Frostfreiheit begünstigt ist und in dem Lorbeergewächse, Magnolien und Lianen wachsen. Außerhalb dieses eng begrenzten Gebiets sind für Mittelchile laubwerfende Wälder charakteristisch, weiter nach Süden zu werden sie von immergrünen Nadelwäldern abgelöst. Im äußersten Süden herrschen wiederum Grassteppen vor. Die Höhenlagen der Anden sind durch eine artenreiche Hochgebirgsvegetation gekennzeichnet.

Tierwelt

Zu den bekannteren einheimischen Säugetieren zählen u.a. das Lama, das Alpaka, der Puma, der Magellanfuchs, das Chinchilla und das Wappentier Chiles, der sehr seltene Huemul oder Südandenhirsch. Das Vogelleben ist recht vielfältig. Neben der Forelle bevölkern nur wenige Süßwasserfische die chilenischen Flüsse und Seen. In den Küstengewässern gibt es jedoch einen großen Reichtum an verschiedenen Fischen und Meerestieren.

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Kulinarisches

Die chilenische Küche wird durch die Vielfalt der im Land erhältlichen Zutaten dominiert. Vor allem das Meer liefert eine Vielzahl von Fisch- und Muschelarten, Langusten, Krebsen und Algen. Aus dem Norden kommen Papayas und schwarze Oliven, aus dem Süden Lammfleisch und Königskrabbe. Avocado ist eine beliebte Vorspeise. Grundkost der chilenischen Küche bilden Eintöpfe wie die "cazuela", gefüllte Teigtaschen, die "empañadas", oder die mit Maisbrei gefüllten bumitas. Chilenische Rot- und Weißweine haben sich internationalen Ruf erworben. Der weiße Weinbrand aus der Pisco Traube ergibt mit Limettensaft, Zucker und Eiweißschaum gemixt, Chiles Nationalgetränk Pisco Sour.

Souvenirs

Zu Chiles wertbeständigsten Kostbarkeiten gehören aus Lapislazuli und Malachit gearbeitete Schmuckstücke. Die bekanntesten Werkstätten liegen im Bellavista-Viertel von Santiago. Daneben werden Ponchos und andere Artikel aus Lama- und Alpakawolle sowie Holz- und Lederutensilien angeboten. Bekannte Märkte für Kunsthandwerk gibt es in La Serena (La Recova) und Santiago (Los Dominicos). Größtes Kunsthandwerkszentrum ist die Markthalle von Temuco.

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Klimadiagramm

Klimainformationen

Die Jahreszeiten in Chile sind den europäischen entgegengesetzt. Bedingt durch die Längenausdehnung Chiles findet man die unterschiedlichsten Klimazonen.

Der Süden Chiles ist geprägt von eher feuchtem Klima. Das ganze Jahr über regnet es dort ergiebig. Die höchste Niederschlagsmenge, etwa 5.800 mm pro Jahr, wird dabei üblicherweise in der Gegend an der Magellanstraße gemessen. Ebenso kommt es im Süden sehr häufig zu heftigen Stürmen. Am intensivsten sind diese in der Gegend um Kap Horn.

Bedingt durch den Humboldtstrom ist es in den Küstengebieten kühler als es nach der Breitenlage zu erwarten wäre. Die Temperaturen steigen im Sommer nur etwa auf 11°C, und im Winter sind Temperaturen um die 4°C üblich. An einigen Küstenabschnitten führt der kalte Humboldtstrom zu starkem Nebel.

Im Zentralgebiet herrscht ein Klima, das mit dem des Mittelmeerraums verglichen werden kann. Es herrschen während des ganzen Jahres milde Temperaturen, die zwischen 11°C im Winter (Juli) und 28°C im Sommer (Januar) schwanken. Regen fällt meist in den Wintermonaten von Mai bis August.

Die Tatsache, dass der Wind im Norden Chiles fast ausschließlich aus dem Innern des südamerikanischen Kontinents kommt, bedingt das sehr trockene Klima. Die Atacamawüste, die als eine der trockensten Gebiete der Welt gilt, ist für diese Gegend bestimmend. Auch die Temperaturen sind im Norden deutlich höher als im übrigen Chile. Die wärmsten Monate sind üblicherweise der Januar und der Februar, jedoch sind sie nicht unerträglich heiß.

Auf der Osterinsel herrscht subtropisches Klima. Durch die ungeschützte Lage der Insel ist es fast immer windig. Mit Regenfällen, die teilweise sehr heftig sein können, sollte man das ganze Jahr über rechnen. Es gibt keine ausgeprägten Jahreszeiten.

Die durchschnittlichen Jahrestemperaturen betragen ca. 20°C. Das Thermometer steigt maximal auf Temperaturen um die 30°C. Die niedrigsten Temperaturen liegen bei etwa 12°C.

Der Februar ist üblicherweise der wärmste Monat mit Durchschnittstemperaturen von 23,3°C. Die niedrigsten Temperaturen werden im Juli gemessen (durchschnittlich 17,9°C).

Von Januar bis April beträgt die Luftfeuchtigkeit ca. 80 Prozent, in den anderen Monaten ist sie niedriger.

Beste Reisezeit

Am besten bereist man Chile, insbesondere den Süden, in den Monaten von Oktober bis April. Die Hauptreisezeit für ganz Chile ist in den Monaten zwischen Mitte Dezember und Ende Februar. Für den nördlicheren Landesteil ist das ganze Jahr über Reisezeit.

Die Osterinsel kann ebenfalls ganzjährig besucht werden.

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Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Ausnahme Osterinsel: Keine bei Einreise direkt aus Europa. Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Chile ist malaria-frei.

Ärztliche Hilfe

SANTIAGO: Clínica Alemana de Santiago, Dr. C. Krebs (spricht Deutsch), Av. Vitacura 5951,, Santiago de Chile, Tel. (02) 210 13 00.

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Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Chilenischer Peso (chil$)

1 Chilenischer Peso = 100 Centavos.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 755,38 chil$

1 US-$ = ca. 675,31 chil$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt. Möglichst nur US-$.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - bei Ein- oder Ausfuhr von Zahlungsmitteln im Wert von mehr als 10.000 US-$.

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Umtausch: Generell ist der Umtausch in Wechselstuben gebührenfrei (bei Banken mit Gebühr). In Santiago sind die meisten Wechselstuben in der Calle Agustinas. Es wird davon abgeraten, bei Straßenhändlern Geld zu tauschen.

Internationale Kreditkarten: Ja

Geldautomat: Ja - Bargeldabhebung ist mit Kreditkarten und an Geldautomaten des Cirrus-Systems auch mit der Girocard (mit Maestro-Logo) möglich. Reisende sollten sich vor Abreise bei ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Reiseschecks: Ja - in US-$, werden jedoch nur von wenigen Banken und nur in großen Städten akzeptiert. Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

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Auskunftstellen

Chilenisches Generalkonsulat
Wirtschaftsabteilung - ProChile
Kleine Reichenstraße 1, IV.
20457
Hamburg
(0 40) 32 69 57
(0 40) 33 58 35
www.chileinfo.de, www.sernatur.cl
tourismus@prochile-hamburg.de

Sernatur - Servicio Nacional de Turismo
(Fremdenverkehrsamt von Chile)
Av. Providencia 1550, piso 2
Santiago de Chile /Chile
(0056 2) 731 83 36
www.sernatur.cl
contacto@sernatur.cl
Mo-Fr: 9-18 Uhr; Sa: 9-14 Uhr

Deutsch-Chilenische Industrie- und Handelskammer
(Cámara Chileno-Alemana de Comercio e Industria)
Av. El Bosque Norte 0440, oficina 601
Las Condes
Santiago de Chile
Deutsch-Chilenische Industrie- und Handelskammer
(Cámara Chileno-Alemana de Comercio e Industria)
Casilla 19, Correo 35
Santiago de Chile/Chile
(0056 2) 203 53 25
(0056 2) 203 53 20
www.camchal.com
chileinfo@chamchal.cl
Mo bis Fr 8-13, 14-18 Uhr

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Republik Chile
mit Konsularabteilung
Mohrenstraße 42
10117
Berlin
(0 30) 726 20 36 03
(0 30) 726 20 35
www.embajadaconsuladoschile.de
comunicaciones@echile.de
Mo bis Do 9-17 Uhr, Fr 9-14 Uhr; Konsularabt. Mo bis Fr 9-13.00 Uhr
Geschäftsbereich der Konsularabt.: Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt

Honorarkonsulat von Chile
Wilhelm-Kaisen-Brücke 1
28195
Bremen
(04 21) 360 55 04
(04 21) 32 37 31
conhon.chile-bremen@kuehne-nagel.com
Di 10-13 Uhr, Do 14-17 Uhr
(keine Visumerteilung)

Generalkonsulat von Chile
Schwindstraße 10
60325
Frankfurt/M.
(0 69) 596 45 15
(0 69) 55 01 95, 55 01 94
frankfurt@consulado.gob.cl
Mo bis Fr 8.30-13.30 Uhr

Generalkonsulat von Chile
Hirschgraben 30
22089
Hamburg
(0 40) 45 46 05
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Mo bis Fr 8.30-13 Uhr

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Generalkonsulat von Chile
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Mo bis Fr 9-13 Uhr

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(07 11) 21 95 65 14
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nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Embajada de la República Federal de Alemania
Las Hualtatas 5677
Vitacura
Santiago de Chile
Embajada de la República Federal de Alemania
Casilla 220, Correo 30
Santiago de Chile/Chile
(0056 2) 24 63 25 25
(0056 2) 24 63 25 00
www.embajadadealemania.cl
info@santiago-de-chile.diplo.de
Amtsbezirk: Chile

Cónsul Honoraria de la República Federal de Alemania
c/o Antofagasta Universidad Católica del Norte
Dpto. de Quimica
Avda. Angamos 0610
Antofagasta /Chile
(0056 55) 235 56 32
(0056 55) 235 56 08
antofagasta@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Regionen Antofagasta und Atacama
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Santiago de Chile

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Diagonal Pedro Aguirre Cerda 1151, Piso 2
Concepción /Chile
(0056 41) 273 07 44
(0056 41) 318 95 32
concepcion@hk-diplo.de; mccartes@hotmail.com
Amtsbezirk: Region Bío-Bío
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Santiago de Chile

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Matta 665
IV Región
La Serena /Chile
(0056 51) 21 10 05
(0056 51) 21 10 05
la-serena@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Region Coquimbo
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Santiago de Chile

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Chorrillos 1349
Puerto Montt /Chile
(0056 65) 227 01 01
(0056 65) 225 28 28
puerto-montt@hk-diplo.de
Amtsbezirk: X. Region (Los Lagos) und XI. Region (Aisén del General Carlos Ibañez del Campo)
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Santiago de Chile

Cónsul Honoraria de la República Federal de Alemania
Benjamin Dibasson 775
Punta Arenas /Chile
(0056 61) 232 15 34, (0056 98) 790 23 67
punta-arenas@hk-diplo.de
Amtsbezirk: XII. Region mit den Provinzen Magallanes, Tiera del Fuego und Ultima Esperanza der Region Magallanes
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Santiago de Chile

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Andrés Bello 824, oficina 204
Temuco
Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Matta 314
Temuco, IX. Región/Chile
(0056 45) 221 41 67
(0056 45) 227 26 66, 229 43 00
temuco@hk-diplo.de; consulado@laolleta.cl
Amtsbezirk: Region La Araucania
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Santiago de Chile

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Arauco 159, oficina 201
Valdivia , XIV. Región,/Chile
(0056 63) 220 37 91
valdivia@hk-diplo.de; eduardoschild@schild.cl
Amtsbezirk: Region Los Ríos
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Santiago de Chile

Cónsul Honoraria de la República Federal de Alemania
1 Norte 525 Of. 208
(entre 1 y 2 Poniente)
Vina del Mar , V. Región/Chile
(0056 32) 269 50 95
vina-del-mar@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Region Valparaíso
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Santiago de Chile

Ärztliche Hilfe

SANTIAGO: Clínica Alemana de Santiago, Dr. C. Krebs (spricht Deutsch), Av. Vitacura 5951,, Santiago de Chile, Tel. (02) 210 13 00.

Karte Chile

Sehenswertes

Santiago und Zentralchile

Zwischen Anden und Meer liegt auf einer 500 Meter hohen weitläufigen Plateaufläche die Hauptstadt Chiles, Santiago. Die Ebene ist heute von Weizen-, Wein- und Obstkulturen überzogen. Im Osten der Zentralebene erheben sich die bis zu 7.000 Meter hohen Anden. Zahlreiche Quertäler erlauben den Einstieg in die Vorkordilleren. Valparaíso, Viña del Mar und Santiago, in denen über die Hälfte der Chilenen leben, üben auch heute noch eine enorme Anziehungskraft auf Zuwanderer aus. Besonders sehenswert in dem europäisch wirkenden Zentrum von Santiago sind die Fußgängermeile Paseo Ahumada, der Zentralmarkt (Mercado Central) sowie der Hauptplatz Plaza de las Armas. Zu den schönsten Ausflugszielen gehören die östlich gelegenen Weingärten der Maipo-Ebene sowie die heißen Quellen im Tal des Rio Maipo, aus denen bis zu 60 Grad heißes Wasser dringt. Im Umkreis von 50 Kilometern liegen fünf Skigebiete, wovon der Farellones am bekanntesten ist. Haupt-Skisaison ist von Juni bis September.

Der Norden

Im Norden Chiles, von den Höhen des Altiplanos bis zum Pazifik, erstreckt sich die Atacama-Wüste. Den Besucher erwarten dort die beeindruckenden Salzseen, Geysire und Vulkane der Anden. Lamas, Vucuñas, Flamingos und Alpacas sind zu beobachten. Die Museen geben einen Einblick in 10.000 Jahre Geschichte, und das Meer sowie die Strände laden zu Erholung und Vergnügen ein. Die Wüstenebene Altiplano, in 4.000 Meter Höhe in der Andenkette, bietet interessante Sehenswürdigkeiten. Besucher sollten es nicht versäumen, das Naturdenkmal Parque Nacional Lauca mit seiner einmaligen Landschaft mit Vulkanen, Lagunen, Salzseen, Ortschaften der Ureinwohner und seiner üppigen Tierwelt zu besuchen. In kleinen Ortschaften wie Parinacota, Saspana und Isluga werden alte Traditionen bewahrt. Die Stadt Calama, 214 Kilometer von Antofagasta entfernt, verfügt über gute Hotels und ist Ausgangspunkt für den Besuch der Geysire von El Tatio, die ihre Fontänen über zehn Meter in die Luft speien. Von Calama aus kann man auch einen Ausflug in die größte Tagebau-Erzmine der Welt unternehmen. In der Nähe der Ortschaft Chiu-Chiu befindet sich die Chiu-Chiu-Lagune, die mit ihrer Tiefe von 150 Metern eine außerordentliche Naturerscheinung in der Wüste darstellt. Von den zwölf Salzseen im Norden ist der Atacama-Salzsee der größte. Im Azapa-Tal, zwölf Kilometer von Arica entfernt, können im Museum San Miguel de Azapa die ältesten in der Welt gefundenen Mumien besichtigt werden. Sie stammen aus dem Jahr 8.000 v. Chr. In San Pedro de Atacama, rund 100 Kilometer von der Stadt Calama entfernt, ist das international bekannte Museum der Ataqcameña-Kultur zu finden, das mehr als 300.000 Funde aus der Region darunter Töpfereien, Gewebe und Mumien, ausstellt. Die wichtigsten Küstenstädte des Nordens sind Arica, Iquique und Antofagasta. Sie verfügen über Flughäfen mit Inlandsverbindungen. Hier bieten sich in den Hotels, Motels und Gasthäusern, die meist am Meer gelegen sind, gute Gelegenheiten zum Erholen und Entspannen.

Los Lagos

Das südliche Seengebiet Los Lagos zwischen den Städten Temuco und Puerto Montt ist ein Paradies für Naturliebhaber. Los Lagos ist mit seiner Kombination aus Seen und Vulkanen, ein Gebiet, das auch von den Chilenen als Ausflugsziel geschätzt wird. Hier kann man am Vulkanstrand liegen, ein Thermalbad nehmen und die Landesküche mit frischem Lachs genießen. Östlich des Gebietes am Río Rahue liegt das von Deutschen besiedelte Agrarzentrum Osorno. Das doppelt so große Temuco wirkt wie eine Wildweststadt. Die Geschäftigkeit der Stadt zeigt sich am deutlichsten auf der Feria Libre, dem Markt, wo die Bauern ihre Felderträge zum Kauf anbieten, oder im Kunstgewerbezentrum des Mercado Municipal. Hier und in den umliegenden 3.000 Reservaten überlebten die Mapuche-Indianer, die besonders während der Pinochet-Diktatur grausam unterdrückt wurden. Sie wurden von den Spaniern Araukaner genannt, weil sie sich vorwiegend von den Nüssen der Araukarienzapfen ernährten. Die großen Waldgebiete werden heute in den Nationalparks Nahuelbuta und Conguillío geschützt. Die an der Reloncaví-Bucht gelegene Stadt Puerto Montt ist eine Mischung aus Kolonialrelikten, Holzchalets und Betonbauten. Die breite Uferpromenade führt zu einer Reihe von Läden, die kunsthandwerkliche Gegenstände anbieten. Hier liegt auch der Fischerhafen von Angelmó mit seinem Angebot an Meeresfrüchten, die man in den Lokalen auch gleich probieren kann. Eine halbstündige Fahrt mit der Fähre führt zur Insel Chiloé mit ihren Pfahlbauten, Holzkirchen, Fischerhäfen, Fjorden und schönen Stränden.

Osterinsel

Die Osterinsel (spanisch Isla de Pascua, polynesisch Rapa Nui) ist der isolierteste Fleck der Welt; nirgends gibt es einen Ort, der weiter von einer anderen menschlichen Ansiedlung entfernt liegt.

So war es auch reiner Zufall, dass der holländische Kapitän M. Roggeveen am Ostersonntag des Jahres 1722 auf die südpazifische Insel stieß. Dieses Datum gab der Insel ihren Namen.

Die polynesischen Ureinwohner erreichten um das Jahr 400 die vulkanische Insel. Sie errichteten Kultanlagen, schufen Felszeichnungen und eine eigene Bilderschrift, die bis heute nicht entziffert werden konnte.

Am bekanntesten dürften die kolossalen Steinfiguren sein (die Größte misst etwas über 20 m), die wahrscheinlich Häuptlinge oder Götter darstellten. Die sogenannten Moai fallen durch ihre markanten Köpfe mit den großen Ohren und Nasen auf. Die meisten sind aus Tuff gearbeitet, ein Gestein, das sehr witterungsanfällig ist, so dass man heute bemüht ist, passende Konservierungsmethoden zu finden, um die Moai vor der Zerstörung zu retten.

Der Rapa-Nui-Nationalpark wurde 1995 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Karte Chile

Reisehinweise

In den Regionen um die Stadt Temuco kommt es immer wieder zu gewalttätigen Übergriffen auf Fahrzeuge. Reisenden wird empfohlen, aufmerksam zu sein und sich den Angreifern gegenüber defensiv zu verhalten. Fernstraßen in der IX. Region und Umgebung sollten aus Sicherheitsgründen nachts nicht befahren werden.

Landesweit kommt es immer wieder zu Demonstrationen, die zum Teil in gewaltsame Auseinandersetzungen münden. Reisenden wird empfohlen, sich von Menschenansammlungen fern zu halten. Es kam zu Festnahmen von unbeteiligten Personen, die sich in der Nähe der Protestmärsche aufhielten. Ausländern droht die Abschiebung, falls sie festgenommen werden.

In den Grenzgebieten zu den chilenischen Nachbarländern sollten sich Reisende besonders in entlegenen Gebieten nicht abseits der Straßen bewegen, da sich dort immer noch viele nicht geräumte Minenfelder befinden.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

KRIMINALITÄT:

Einbruch und Diebstahl sind in Chile vor allem in den größeren Städten weit verbreitet, daher sollten Touristen ihre Wertsachen jederzeit bei sich tragen oder im Hotelsafe sicher verschließen. Die Täter wenden in letzter Zeit häufig sogenannte K.O.-Tropfen bzw. Nervengifte an, um Touristen auszurauben.

Ein anderer Trick ist, Touristen mit einer übelriechenden Flüssigkeit zu beschmutzen. Während die Betrüger ihnen dann scheinbar bei der Reinigung behilflich sind, nutzen sie die Gelegenheit, um sie zu bestehlen.

Den Diebstahl eines Passes sollten Touristen sofort bei der Polizei anzeigen, da das Vernehmungsprotokoll zur Beantragung des neuen Passes benötigt wird.

NATURKATASTROPHEN:

In Chile muss man jederzeit mit Erdbeben rechnen.

Außerdem gibt es folgende Vulkane, die in unregelmäßigen Abständen aktiv sind:

- Calbuco in der Región de los Lagos (letzter Ausbruch April 2015)

- Chaitén in der Región de los Lagos (letzter Ausbruch 2008)

- Copahue in der Región de Bío-Bío (vermehrte vulkanische Aktivität im Mai 2013)

- Hudson in der Región de Aysén (vermehrte vulkanische Aktivität Ende 2011)

- Lascar in der Región de Antofagasta (vermehrte vulkanische Aktivität Ende 2011)

- Llaima im Nationalpark Conguillío in der Región de la Araucania (häufige Ausbrüche, zuletzt 2008 und 2009)

- Puyehue in der Región de los Riós (letzter Ausbruch 2011)

- Villarica in der Región de la Araucanía (letzter Ausbruch 2015)

Sie können jederzeit wieder ausbrechen. Daher sollten vor Reisen in die jeweiligen Gebiete Informationen über die aktuelle Lage eingeholt werden.

Es kommt immer wieder zu verheerenden Waldbränden, die den Verkehr, die Stromversorgung und die Telekommunikation beeinträchtigen können.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Argentinien

Karte Argentinien

Einreise für Deutsche

Visumfrei für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen. Notwendig sind der mindestens für die Dauer des Aufenthalts gültige Reisepass, Rück- oder Weiterreiseticket und ausreichende Geldmittel.

Landesdaten

Lage

Die Republik Argentinien ist das zweitgrößte Land Südamerikas. Es grenzt im Norden an Bolivien und Paraguay, im Osten an Brasilien, Uruguay und den Atlantik, im Westen an Chile und im Süden an das Südpolarmeer. Argentinien liegt zwischen dem 21. und 55. südlichen Breitengrad und dem 73. und 53. östlichen Längengrad.

Fläche: 2.791.810 km²; mit Antarktisanteil und atlantischen Inseln 3.761.274 km².

Verwaltungsstruktur: 23 Provinzen, Bundeshauptstadt Buenos Aires (Capital Federal).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 43,6 Millionen

Städte:

Buenos Aires (Hauptstadt) 3,0 Millionen

La Matanza/San Justo ca. 1,8 Millionen

Córdoba ca. 1,57 Millionen

Rosario ca. 1,3 Millionen

La Plata ca. 834.000

Lomas de Zamora ca. 616.300

Mar del Plata ca. 594.500

Quilmes ca. 583.000

Almirante Brown ca. 552.000

San Miguel de Tucumán ca. 549.000

Merlo ca. 527.000

Salta ca. 523.700

Lanús ca. 460.000

Moreno ca. 451.000

Florencio Varela ca. 420.000

General San Martín ca. 415.000

Santa Fe ca. 400.000

Sprache

Die Amtssprache Argentiniens ist Spanisch (Castellano genannt).

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -4 Stunden.

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -5 Stunden.

Stromspannung

220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz. Es wird empfohlen, einen Adapter mitzunehmen.

Telefon/Post

Post

Luftpostsendungen nach Europa sind etwa eine Woche unterwegs.

Telefon

Die Telefon-Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Argentinien ist 0054, von Argentinien nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

Die öffentlichen Telefone funktionieren mit Telefonkarten (tarjetas telefónicas) oder Fernsprechmünzen (cospeles), die an Kiosken oder bei den Telefongesellschaften erhältlich sind. An einigen Telefonzellen kann auch mit Münzgeld bezahlt werden. Telefonate können außerdem von den Telefonzentralen aus geführt werden.

NOTRUFNUMMERN: Polizei, Ambulanz und Feuerwehr 911 oder (in den Provinzen Cordoba, Iguazu, Mendoza, Tierra del Fuego und Tucuman) 101, Bundespolizei 43 70 58 00, Touristenpolizei 800 999 50 00, Unfallrettung 104 / 107, Feuerwehr 100.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 850/1900 und iDEN.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Argentinien von Telekom Deutschland, E-Plus, O2 und Vodafone.

Für die Netztechnik GSM 1900 wird ein Triband- oder Quadband-Handy benötigt.

GSM 850-fähig sind nur Quadband-Handys.

Für die Netztechnik iDEN wird ein spezielles iDEN-Mobiltelefon benötigt.

Internet

Länderkürzel: .ar

Internetcafés findet man in allen Städten.

Feiertage

Feiertage 2017:

1. Januar (Neujahr)

27. u. 28. Februar (Karneval)

27. März (Tag des Gedenkens an die Wahrheit und die Gerechtigkeit)

2. April (Tag der Malwinen)

14. April (Karfreitag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

25. Mai (Tag der Mai-Revolution)

17. Juni (Todestag von Martín Miguel de Güemes)

19. Juni (Tag der Flagge)

9. Juli (Unabhängigkeitstag)

21. August (Todestag von General San Martin, in der Regel dritter Montag im August)

9. Oktober (Dia del Respeto a la Diversidad Cultural)

27. November (Día de la Soberanía Nacional)

8. Dezember (Mariä Empfängnis)

25. Dezember (Weihnachten)

Die Hauptferienzeiten gehen von Mitte Dezember bis Anfang März und Mitte Juli bis Anfang August. Der am stärksten frequentierte Ferienmonat ist der Januar. Dies ist vor allem bei Geschäftsreisen zu beachten.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 10-15 Uhr;

Büros: Mo bis Fr 9-12 Uhr, 13-17 Uhr;

Geschäfte: Mo bis Fr 9/10-20 Uhr, Sa 9-13 Uhr. Große Supermärkte und Shopping-Zentren haben in der Regel auch samstags und sonntags geöffnet.

Kleidung

Reisende aus Europa können weitestgehend ihre gewohnte Kleidung mitnehmen. Nur für die heißen Monate von Dezember bis März sollte man leichtere Kleidung einpacken. Ferner darf man nicht vergessen, dass auch in Argentinien die Winter kalt sein können.

Argentinier selbst sind sehr modebewusst und legen Wert auf eine gepflegte Erscheinung.

Karte Argentinien

Geschichte/Politik

Drei Länder in Südamerika hatten einen gemeinsamen Namen und lange Zeit hindurch eine gemeinsame Geschichte: die "La-Plata-Länder" Argentinien, Paraguay und Uruguay. 1492 entdeckte Kolumbus Amerika. Die Spanier drangen 1536 ins heutige Argentinien ein und bauten als erstes ein Fort, das sie "Puerto de Nuestra Señora de Santa Maria del Buen Aire" nannten. Daraus wurde Argentiniens heutige Hauptstadt Buenos Aires. 1776 wurde das spanische "Vizekönigreich Rio de la Plata" gegründet. Es umfasste die drei genannten Staaten. Als Anfang des 19. Jahrhunderts Spanien im Kampf gegen England seine Flotte verloren hatte, besetzten die Engländer Buenos Aires. Von da an wurde die innenpolitische Situation der La-Plata-Staaten unübersichtlich. Paraguay spaltete sich zuerst ab, später dann auch Uruguay. 1853 entstand aus der Föderation "Provincias Unidas del Rio de la Plata" die "Republik Argentinien". 1890 war Buenos Aires die größte und wichtigste Stadt in Lateinamerika.

Erst 1916 fanden in Argentinien die ersten Wahlen statt. 1944 führte Juan Domingo Perón, argentinischer Sozial- und Arbeitsminister, eine für Südamerika beispiellose Sozialpolitik ein - mit höheren Löhnen und fester Arbeitszeit. Die Armen des Landes sahen in ihm ihren Retter und wählten ihn 1946 zum Präsidenten. Er regierte weitgehend undemokratisch und starb 1974. Heute ist Argentinien eine demokratische Bundesrepublik.

Wirtschaft

In Argentinien sind rund 30 Prozent der Erwerbstätigen in der verarbeitenden Wirtschaft beschäftigt. In der Land- und Waldwirtschaft sowie in der Fischerei sind es 17 Prozent. Acht Zehntel Weideland machen die überragende Bedeutung der Viehwirtschaft klar. Den größten Anteil daran haben aber nicht Rinder, sondern Schafe. Auch die Schweinezucht spielt in einigen argentinischen Provinzen eine Rolle.

In den letzten Jahrzehnten ging es Argentinien hauptsächlich darum, eine eigene Industrie aufzubauen, um die Abhängigkeit vom Agrar-Weltmarkt zu verkleinern. Man begann mit der Einfuhr von Halbfabrikaten und deren Verarbeitung oder Montage. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich der Fahrzeug- und Karosseriebau. Führend wurde die Textil- und Bekleidungsindustrie, die auf eigene Rohstoffe zurückgreifen kann. Neben Buenos Aires wurde Rosario zur wichtigsten Industriestadt; dort liegt heute das Zentrum der chemischen Industrie. Auch der Bergbau - Erdöl, Erdgas, Eisen, Blei, Zink, Zinnerz, Schwefel und Kalk - ist viel wichtiger geworden.

Der Tourismus nimmt zu, spielt aber für die Wirtschaft des Landes noch keine große Rolle.

Religion

Die offizielle Religion ist römisch-katholisch. Daneben gibt es protestantische und russisch-orthodoxe Christen. Juden und Moslems sind in der Minderheit.

Vegetation

Ein großes Land wie Argentinien zeigt natürlich viele Vegetationsbilder. Allein im Iguazú-Nationalpark gibt es 2.000 Pflanzenarten - Riesenbäume, Farne, Lianen, Orchideen. Im Nordosten des Landes steht der subtropische immergrüne Regenwald. Die Zeder trifft man hier an, mehrere Arten von Bambus, Palmen sowie Lapacho-Bäume. An den Regenwald grenzen die Pampa und der Chaco. In die einstigen Naturlandschaften hat der Mensch allerdings stark eingegriffen. Die Pampa hat viele neu angesiedelte Gräser, aber auch angepflanzte Bäume, damit das weidende Vieh Schutz findet. Im Chaco sieht man dagegen mehr Pflanzenarten, auch immergrüne Trockenwälder und dorniges Buschwerk. In den höheren Regionen - in der Puna und den Kordilleren - ist die Vegetation in über 3.000 m Höhe dürftig; hier hat die Landschaft einen Wüstencharakter. Etwas tiefer sieht man dann schon wieder Buschwald, aber auch Büschelgräser und große Kakteen.

Südlich vom Rio Colorado, in Patagonien, erstreckt sich weithin eine Strauch- und Wüstensteppe. Und kommt man ganz nach Süden, nach Feuerland, so findet man eine Mischung aus ausgedehnten Laubwäldern, Steppen und Moorgebieten.

Tierwelt

Im Iguazú-Nationalpark kann man bis zu 400 verschiedene Vogelarten beobachten. Papageien, Kolibris, Tukane leben hier neben großen Tieren, wie Jaguare und Kaimane. Der Tierbestand in Argentinien wechselt natürlich von einem Naturraum zum anderen. Im Nordosten, im Gebiet des subtropischen Regenwalds, ist die Tierwelt sehr artenreich. Man kann Affen sehen, Gürteltiere und Wildkatzen, auch Papageien und Tukane, winzige Kolibris und viele Schmetterlinge. Doch einen Tapir oder Jaguar, die dort noch vorkommen, bekommt man kaum zu Gesicht. In der Pampa und im Chaco war die Tierwelt einst viel reicher. Auch der Nandu, ein Straußenvogel, und der Pampahirsch sind selten geworden. An der Grenze zu Paraguay leben noch Tapire und Affen. In den hochgelegenen Gegenden der Kordilleren leben Lamas, Alpakas, auch Vicuñas und Pumas. Kleinere Raubvögel sind nicht selten. Kondore, die dort leben, lassen sich kaum blicken, aber man wird den einen oder anderen Adler sehen.

Auf der Halbinsel Valdés an der Ostküste sieht man Seehunde, See-Elefanten und Wale.

Karte Argentinien
Iguazú

Kulinarisches

Im Norden des Landes ist die Küche zwar etwas pikant aber sehr gut. Als Zutaten werden frische Maiskolben, kleine Paprika und Dörrfleisch verwendet. Eine Spezialität kommt aus Paraguay: "Locro norteno". Sie wird aus Fleisch, Mais, Kürbis und Mehl gekocht. Die "sopa paraquaya" ist keine Suppe, sondern ein Brot aus weißem Maismehl mit Käse, Zwiebel und Gewürzen. Ein typisches Getränk ist "Chicha" aus Maismehl und Wasser. Man lässt es in Tongefäßen gären und kocht es dann. Außerdem gibt es hier im Norden ausgezeichnete Weine. Doch ganz typisch ist der Mate - ein Getränke aus den Blättern eines Strauchs. Der Name bedeutet eigentlich die Kürbisschale, in die man die getrockneten Blätter wirft, um sie mit heißem Wasser aufzugießen. Man trinkt den Mate-Tee mit einem Röhrchen, das - wenn es fein sein soll - ein silbernes Mundstück hat.

Im Osten liebt man Lamm, vor allem die gefüllte Lammschulter. Beim "asado con cuero" wird das geschlachtete Kalb in Teile geschnitten und in eine Grube gelegt, in der vorher mehrere Stunden lang Feuer brannte. Obendrauf kommt Zinkblech, auf das man glühende Holzkohle legt. Es dauert Stunden, bis das Fleisch fertig ist. Das Geheimnis liegt in der Beherrschung des Feuers.

Aus dem Süden des Landes kommen viele Marmeladen und andere Süßigkeiten. Viele Früchte werden hier verarbeitet, auch Schokolade.

An der Küste bringt man außer den Fischen auch sehr viele Krebse auf den Tisch.

Sitten und Gebräuche

Im Nordosten des Landes werden prächtige Karnevalsfeste gefeiert. Ebenso interessant sind die Missionsfeste der Immigranten in Oberá und die Orchideenfeste in Montecarlo.

Man sieht viele Tänze und hört viel Volksmusik.

Souvenirs

Im Nordosten des Landes findet man gute Arbeiten indianischer Kunsthandwerker: Keramik, Masken und Stoffe aus Naturfasern. Auch Ledersachen werden angeboten sowie Halbedelsteine: Achate, Quarze, Amethyste. Im Norden gibt es Wandteppiche, aber auch Goldschmiedearbeiten sowie Skulpturen aus Palisanderholz. Bekannt ist die schwarze Keramik aus Cafayate und die rote Keramik aus San Lorenzo.

Im Osten kann man sehr gut Leder- und Sattlerarbeiten einkaufen, auch Schmuck für Pferde aus geflochtenem Leder. Im Süden gibt es Goldschmiedearbeiten, aber auch Stoffe aus Schafwolle. Originell sind kunsthandwerkliche Bilder, die aus echten Blumen und Blättern zusammengesetzt werden.

Karte Argentinien
Klimadiagramm

Klimainformationen

Argentinien erstreckt sich vom südlichen Wendekreis des Krebses bis zum antarktischen Meer und weist vom Westen zum Osten beträchtliche Höhenunterschiede auf, die von den 7.000 m hohen Anden bis zur Meereshöhe am Atlantischen Ozean reichen. Aus dieser geografischen Lage erklärt sich die klimatische Vielfalt Argentiniens. Im Norden ist es subtropisch, in der Pampa gemäßigt und in Patagonien kalt. In einigen Teilen des Landes gibt es häufige und sehr ergiebige Niederschläge, in anderen Teilen herrscht Trockenheit.

Die Jahreszeiten Argentiniens sind den europäischen entgegengesetzt. Die Monate Januar und Februar sind die heißesten Monate, in denen in Buenos Aires Temperaturen bis zu 38°C gemessen werden. Juli und August sind die kältesten Monate mit Temperaturen, die zwischen 1 und 15°C schwanken. Die durchschnittlichen Temperaturen in Buenos Aires sind: Sommer 23°C (hohe Luftfeuchtigkeit), Winter 12°C, Frühling und Herbst 17°C.

Beste Reisezeit

Den subtropischen Norden sollte man in dem Zeitraum von Mai bis September bereisen, während man für einen Besuch Südargentiniens (Patagonien und Feuerland) die Sommermonate von Dezember bis Februar/März wählen sollte.

Ansonsten gelten das Frühjahr (Oktober/November) und der Herbst (März/April) als die beste Reisezeit.

Karte Argentinien

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Für Reisen nach Iguassu sowie in alle nördlichen Landesteile, Gelbfieber.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN ausreichend.

- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.

- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.

- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.

- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.

- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.

Verbreitung

Ein geringes Malariarisiko besteht von Oktober bis Mai unterhalb 1.200 m in ländlichen Teilen des Grenzgebietes zu Bolivien (Provinz Salta, Provinz Jujuy) sowie in einzelnen Grenzgebieten zu Paraguay (Tiefebenen der Provinzen Misiones und Chaco). Alle übrigen Landesteile, auch das Gebiet um die Iguassu-Fälle, sind malaria-frei.

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

BUENOS AIRES: Deutsches Hospital, Avda. MAIPU 1179,, Buenos Aires, Tel. (11) 47 95 91 32.

Karte Argentinien

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Argentinischer Peso (arg$)

1 Argentinischer Peso = 100 Centavos.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 18,12 arg$

1 US-$ = ca. 16,10 arg$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt. US-$ empfohlen.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremd- oder Landeswährung (auch Reiseschecks) im Gegenwert von über 10.000 US-$ (für Reisende unter 16 Jahren 5.000 US-$).

Ausfuhr Fremdwährung: bis 10.000 US-$ oder Gegenwert in anderen Währungen (für Reisende unter 16 Jahren 5.000 US-$).

Ausfuhr Landeswährung: bis zum Gegenwert zu 10.000 US-$ (für Reisende unter 16 Jahren 5.000 US-$).

Umtausch: US-$ werden in Banken und Wechselstuben in Pesos problemlos getauscht, allerdings lehnen einige Banken den Umtausch für Nichtkunden ab. Der Umtausch von Euro hingegen ist nicht überall möglich.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels und Geschäften und von den überregionalen Autovermietern meistens akzeptiert.

Geldautomat: Ja - Bargeldabhebung ist mit Kreditkarten und an Geldautomaten des Maestro-Systems auch mit der Girocard (mit Maestro-Logo) möglich, jedoch meistens nur bis zu einem Maximalbetrag von 300 arg$ pro Abhebung. Reisende sollten sich vor Abreise bei ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Reiseschecks: Nein - nicht empfehlenswert, da nur bei sehr wenigen Banken in Buenos Aires und gegen sehr hohe Gebühren zu wechseln.

Karte Argentinien

Auskunftstellen

In Deutschland

Touristische Auskünfte über die Botschaft von Argentinien in Berlin:

Argentinische Botschaft
Tourismusabteilung
Kleiststraße 23-26, 4. Stock
10787
Berlin
(0 30) 229 14 00
(0 30) 22 66 89 20
www.argentinische-botschaft.de
turismo_ealem@mrecic.gov.ar

Secretaría de Turismo de la Nación
Av. Suipacha 1111
1368
Buenos Aires /Argentinien
(0054 11) 43 12 22 32, (0800) 555 00 16
www.turismo.gov.ar
info@turismo.gov.ar

Deutsch-Argentinische Industrie- und Handelskammer
(Cámara de Industria y Comercio Argentino-Alemana)
Avenida Corrientes 327, piso 23°
C1043AAD
Buenos Aires /Argentinien
(0054 11) 52 19 40 01
(0054 11) 52 19 40 00
www.cadicaa.com.ar
ahkargentina@ahkargentina.com.ar
Mo bis Fr 10-17 Uhr

Cámara Argentina de Comercio
(Argentina Chamber of Commerce)
Avenida Leandro N. Alem 36
C1003AAN
Buenos Aires /Argentinien
(0054 11) 53 00 90 58
(0054 11) 53 00 90 00

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Republik Argentinien
mit Konsularabteilung
Kleiststraße 23-26, 4. Stock
10787
Berlin
(0 30) 229 14 00
(0 30) 226 68 90
www.argentinische-botschaft.de
ealem@mrecic.gov.ar
Konsularabt. Mo und Do 9-12 Uhr und 14-16 Uhr, Di, Mi und Fr 9-13 Uhr (telefonisch Mo und Do 12-13 Uhr, Di, Mi, Fr 9-13)
Geschäftsbereich der Konsularabt.:
Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

Konsulat von Argentinien
Robert-Koch-Straße 104
Venusberg
53127
Bonn
(02 28) 249 62 87
(02 28) 249 62 88, 249 63 84, 249 75 42, 249 75 43
consuladoargbonn@t-online.de
Mo bis Fr 9-14 Uhr (telefonisch bis 17 Uhr)

Generalkonsulat von Argentinien
Eschersheimer Landstraße 19-21
60322
Frankfurt/M.
(0 69) 17 54 19
(0 69) 972 00 30
cfran@mrecic.gov.ar
Mo bis Fr 9-13 Uhr

Generalkonsulat von Argentinien
Mönckebergstr. 22
20095
Hamburg
(0 40) 410 51 03
(0 40) 44 18 46 00
chamb@mrecic.gov.ar
Mo bis Fr 9-16 Uhr, Konsularabteilung 9-13 Uhr

Embajada de la República Federal de Alemania
Villanueva 1055
C1426BMC
Buenos Aires /Argentinien
(0054 11) 47 78 25 50
(0054 11) 47 78 25 00
www.embajada-alemana.org.ar
info@buenos-aires.diplo.de
Amtsbezirk: Buenos Aires, La Pampa, La Rioja, Santa Fe und Entre Rios

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Eliseo Canton 1870, Barrio Villa Paez
X5003AHB
Córdoba /Argentinien
(0054 351) 489 08 09
(0054 351) 489 09 00
cordoba@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinz Córdoba
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Buenos Aires

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Marcelo T. de Alvear 2157
9405
El Calafate /Argentinien
(0054 29) 02 49 13 93
calafate@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinz Santa Cruz
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Buenos Aires

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Avda. San Martín 1660, 1° Piso
N3380ABQ
Eldorado /Argentinien
(0054 3751) 42 40 77
(0054 3751) 42 32 14
eldorado@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Von der Provinz Misiones die Departamentos Eldorado, Guaraní, Iguazú, General Manuel Belgrano, Monte Carlo, San Pedro
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Buenos Aires

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Peatonal Sarmiento 165/199
5. Stock, Büro 566/567
5500
Mendoza /Argentinien
(0054 261) 429 66 09
(0054 261) 420 10 77
mendoza@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Mendoza, San Juan und San Luis
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Buenos Aires

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Junin 1811, Piso 2°, Of. 1°
N3300MRM
Posadas /Prov. Misiones/Argentinien
(0054 3764) 43 05 70
(0054 3752) 43 55 08
posadas@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinz Corrientes; von der Provinz Misiones die Departamentos Capital, Concepción, Apóstoles, Candelaria, Leandro N. Alem, Libertador General San Martin, San Javier, San Ignacio, 25 de Mayo, Cainguas, Provinz Chaco, Provinz Formosa
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Buenos Aires

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Rivadavia 828
A4400ABL
Salta /Argentinien
(0054 387) 492 11 84
(0054 387) 422 90 88
salta@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Jujuy und Salta
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Buenos Aires

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Emilio Morales 460
R8400GHJ
San Carlos de Bariloche /Argentinien
(0054 2944) 42 50 17
(0054 2944) 42 56 95
bariloche@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Neuquén, Río Negro und Chubut
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Buenos Aires

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Santiago 1257

4000
San Miguel de Tucumán Provincia de Tucumán /Argentinien
(0054 381) 423 92 79
tucuman@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Catamarca, Santiago del Estero und Tucumán
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Buenos Aires

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Calle Marcos Zar 1338
9410
Ushuaia -TDF/Argentinien
(0054 2901) 42 28 51, 42 28 64, 42 45 46
ushuaia@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinz Feuerland, Antarktis und Südatlantikinseln
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Buenos Aires

Ärztliche Hilfe

BUENOS AIRES: Deutsches Hospital, Avda. MAIPU 1179,, Buenos Aires, Tel. (11) 47 95 91 32.

Karte Argentinien

Sehenswertes

Buenos Aires

Buenos Aires ist eine der größten Städte der Welt. Bei aller moderner Struktur und dynamischer Aktivität gelang es dennoch, alte Traditionen und typische Winkel zu erhalten. Ganz besonders faszinierend ist die Verschiedenheit der einzelnen Stadtviertel.

Das Zentrum der riesigen Stadt ist die Plaza del Congreso. Von hier aus lohnt es sich, die Avenida de Mayo mit ihren prächtigen Gebäuden der verschiedensten Baustile entlang zu spazieren. Ganz in der Nähe liegt die Plaza de Mayo, die von symbolträchtigen Gebäuden gerahmt wird, beispielsweise von der Kathedrale und der Casa Rosada, dem Sitz des Präsidenten. Wenige Häuserblocks weiter liegen andere historische Bauten wie die Kirche San Ignacio, die älteste der Stadt.

Die Fußgängerstraße Florida ist ein wichtiges Einkaufszentrum, das mit der "City", dem Finanzzentrum des Landes, verbunden ist.

Eines der ältesten Stadtviertel ist San Telmo, in dessen restaurierten Kolonialhäusern Künstler und Kunsthandwerker leben. Dort gibt es auch zahlreiche Tango-Lokale und auf der Plaza Dorrego an jedem Sonntag den pittoresken Antiquitätenmarkt von San Pedro Telmo. Pittoresk ist auch das Viertel La Boca - die Gegend, in der die aus Genua eingewanderten Italiener lebten.

Feuerland

Ganz im Süden Argentiniens, abgeschnitten vom Festland durch die Magellan-Straße, befindet sich das Archipel Feuerland (Tierra del Fuego). Feuerland ist zweigeteilt, ein Teil gehört zu Argentinien, der andere zu Chile.

Auf argentinischer Seite liegt Ushuaia, die südlichste Stadt der Welt. Einen Besuch des "Museo del Fin del Mundo", einem Museum, das über die Geschichte, Völkerkunde und die Natur Feuerlands informiert, sollte man sich nicht entgehen lassen.

Sehenswert ist auch der Nationalpark Tierra del Fuego, der ganz in der Nähe von Ushuaia liegt. Seine abwechslungsreiche Landschaft, bestehend aus Gletschern, Seen, Moorgebieten und Wäldern, lädt zum Wandern ein. Wer möchte, kann auch ein paar Kilometer mit einer kleinen Eisenbahn, "Tren del Fin del Mundo" genannt, zurücklegen.

Salta

Von dieser Stadt mit ihren zahlreichen Spuren des Kolonialismus fährt von April bis November der "Zug in die Wolken" (Tren a las Nubes). Das ist eine abenteuerliche, 217 km lange Bahnfahrt, die kurz nach San Antonio des los Cobres am Viadukt La Polvorilla endet. Diese spektakuläre Stahlbrücke ist 224 m lang und liegt 63 m über den Talgrund. Hier, am Endpunkt der Fahrt, wird zudem mit 4.220 m die größte Höhe erreicht.

Iguazú-Wasserfälle

Hier stürzen sich auf 2,7 km Breite und aus 70 m Höhe die Wassermassen über 275 Kaskaden in die Tiefe. Im Iguazú-Nationalpark wurden viele Wege und Stege angelegt, die eine gute Aussicht auf die Fälle gewähren. Aber auch die üppige subtropische Vegetation und die Tierwelt sind beeindruckend.

Valdés

Dies ist eine Halbinsel an der Ostküste, zwischen dem Golf San José und dem Golfo Nuevo. Hier trifft man zwischen Mai und Dezember viele Meeres-Säugetiere. Kolonien von Seehunden spielen zwischen kleinen Inseln und Riffen, See-Elefanten haben auf der Halbinsel eine auf der Welt einzigartige Enklave. Dort finden sich auch pünktlich zur Paarung die Wale des Südens ein. Zum Paarungsritual der Glattwale gehört, dass sie ganz aus dem Wasser auftauchen und tonnenweise Schaum versprühen, um sich dann wieder ins Meer zurückfallen zu lassen.

Von Puerto Pirámide am Fuß der Halbinsel Valdés werden Exkursionen organisiert, um die Welt der Meerestiere zu besuchen. Aber auch bei Punta Pirámide selbst lagern und paaren sich Seelöwen. Und Punta Delgada, an der Südostecke der Halbinsel, ist ein Zufluchtsort für Seelöwen und See-Elefanten.

An der ganzen Halbinsel sieht man auch Pinguine und Guanakos, Maras und Nandus, die bei Ebbe von ihren Inseln in der Nachbarschaft herüberkommen. Bei Punta Norte, im Norden der Halbinsel, kann man die weithin größte Seelöwen-Kolonie besuchen.

Nationalpark Nahuel Huapi

Der See Nahuel Huapi, dessen Ausläufer in die Wälder des Nationalparks eindringen, entstand aus einem Gletscher. Am Ufer des Sees, in San Carlos de Bariloche, wurde ein erstklassiges Fremdenverkehrszentrum mit einem breiten kulturellen Angebot aufgebaut. Bariloche ist auch für seine Gastronomie berühmt. Es gibt dort Hirsch- und Wildschweinbraten, Zuchtforellen und -lachse - besonders aber Süßigkeiten: über 130 verschiedene Schokoladenarten locken den Feinschmecker.

Von Bariloche führen Rundfahrten zu den Anden-Bergen López, Otto und Tronador mit ihren berühmten Gletschern. Ferner werden Ausflüge zur Halbinsel Llao Llao angeboten. Von dort geht es über den See Nahuel Huapi bis nach Puerto Blest, zur Insel Victoria und zum nächsten Nationalpark am Lago Puelo.

Nationalpark Laguna Blanca

Westlich von Neuquén am Rio Negro liegt der Nationalpark Laguna Blanca. Hier kann man moderne Motorboote und Katamarane mieten, um über die zahlreichen Seen zu fahren. Man trifft im Naturpark auch auf Gruppen der Mapuche-Indianer. Die meisten wohnen an den Ufern des Rucharoi-Sees.

Karte Argentinien

Reisehinweise

Es kommt landesweit immer wieder zu Streiks, die auch den öffentlichen Nah- und Fernverkehr betreffen. Reisende sollten sich bei ihrem Reiseveranstalter rechtzeitig über die aktuelle Lage informieren. Demonstrationen und Menschenansammlungen sollten aus Sicherheitsgründen gemieden werden.

Weitere Informationen zur Sicherheitslage in Argentinien sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Wegen einer Zunahme der KRIMINALITÄT in Argentinien wird zu erhöhter Vorsicht geraten. Da die Täter vor Gewaltanwendung nicht zurückschrecken, ist es ratsam bei Überfällen keinen Widerstand zu leisten. Wertgegenstände sollten nicht offen getragen und Bargeld nur in geringen Mengen mitgeführt werden. Ausweisdokumente sind von Bargeld getrennt und sicher z.B. im Hotelsafe aufzubewahren.

Bergtouren sollten nur in Begleitung eines anerkannten örtlichen Führers unternommen werden. Bergsteigen und Trekking ist in bestimmten Gegenden genehmigungspflichtig durch das Ministerium für Tourismus.

Besondere Aufmerksamkeit ist bei Bargeldabhebungen oder -tausch sowie an den touristischen Anziehungspunkten z.B. von Buenos Aires geboten. In Argentinien ist eine größere Menge gefälschter Banknoten, insbesondere 100-Peso-Noten, im Umlauf, die in Einzelfällen auch an Geldautomaten ausgegeben werden. In diesem Fall sollte umgehend die Bank bzw. eine Polizeistation benachrichtigt werden.

Drogenbesitz und -handel werden strafrechtlich verfolgt. Der Besitz selbst kleiner Mengen kann zu hohen Gefängnisstrafen führen.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

PDF-Download (Länder-Information)

Hinweise zu den Flügen:

Alle Flügen finden in der Economy-Class (Touristenklasse) statt. Bis auf einen der Innersüdamerikanischen Flüge beträgt das Freigepäck 23 Kilogramm/Person. Bitte beachten Sie, dass das Freigepäck von El Calafate nach Buenos Aires lediglich 15 Kilogramm/Person beträgt. Das Mehrgepäck wird mit ca. 2,- € pro Kilogramm berechnet.

Nicht eingeschlossene Leistungen:

Mahlzeiten und Getränke, soweit nicht aufgeführt. Ihr örtlicher Reiseleiter ist Ihnen gerne mit Restauranttipps behilflich.

- persönliche Reiseversicherungen, Reiserücktrittskosten-Versicherung, Ausgaben des persönlichen Bedarfs

- Trinkgelder (vor Ort wird die Gruppe durch wechselnde örtliche Reiseleiter begleitet, welche ebenfalls ein den Leistungen angepasstes Trinkgeld erwarten)

- sonstige, nicht genannte Leistungen, z. B. Abflugsteuern El Calafate (ca. 4,- € p.P., zahlbar vor Ort)

- Zusatzausflüge, welche vor Ort zugebucht werden können (z.B. Tango-Show)

Reisedokumente Reisepass

Für diese Reise benötigen deutsche Staatsbürger einen Reisepass mit einer Gültigkeit von mindestens 6 Monaten. Ohne gültige Ausweisdokumente kann die Reise nicht angetreten werden.

Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Impfungen

Der Reisende sollte sich über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen rechtzeitig informieren; ggf. sollte ärztlicher Rat, z.B. zu Thrombose und anderen Gesundheitsrisiken eingeholt werden. Auf allgemeine Informationen, insbesondere bei den Gesundheitsämtern, reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wird verwiesen.

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
Chile & Argentinien: Steaks, Wein und Weltwunder!
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
15
  • auf/zu

    Flughafen:

Persönliche Daten

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Kontaktieren Sie uns auch gerne telefonisch bei Gruppenanfragen: 0800 – 250 00 00 (Anruf kostenlos)

Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittskosten- und Reiseabbruchversicherung, sowie bei Auslandsreisen einer zusätzlichen privaten Auslandskrankenversicherung. Wir helfen Ihnen, den optimalen Versicherungsschutz für Sie zu finden. Uns zur Seite steht die Europäische Reiseversicherung (ERV).

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(inkl. Reiserücktrittsversicherung, Reiseabbruch-Versicherung, Reisekrankenversicherung mit medizinischer Notfallhilfe, RundumSorglos-Service, Reisegepäck-Versicherung)

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