Die neue MEIN SCHIFF 1: Kanaren mit Marokko

8 Tage Kreuzfahrt: Gran Canaria - Agadir - Lanzarote - Teneriffa - La Comera - Gran Canaria

Die Route Kanaren mit Marokko führt Sie von Gran Canaria nach Agadir, wo Sie einen der beliebtesten Urlaubsorte Marokkos kennen lernen können. Ein Landausflug nach Marrakesch lässt Sie den Zauber spüren. Die Kanaren-Kreuzfahrt führt Sie von Marokko zurück in das kanarische Inselparadies. Sie besuchen die vom Künstler César Manrique geprägte Insel Lanzarote und die grünen Inseln Teneriffa und La Gomera. Freuen Sie sich auf atemberaubende Umgebungen, bizarre Vulkanlandschaften, grüne Wälder und schöne Strände.

  • kanarisches Inselhüpfen und buntes Marokko 
  • Inselvulkane und afrikanische Wüstenlandschaften

Programm

Tag

Hafen

Ankunft

Abfahrt

1.Tag

Las Palmas

-

22:30

2.Tag

Seetag

-

-

3.Tag

Agadir

07:00

22:30

4.Tag

Seetag

-

-

Arrecife

18:30

-

5.Tag

Arrecife

-

18:00

6.Tag

Santa Cruz de Tenerife

08:00

24:00

7.Tag

San Sebastián de la Gomera

08:00

18:00

8.Tag

Las Palmas

05:00

-

ab 1599 

neue Mein Schiff 1

Die neue Mein Schiff 1

Die neue Mein Schiff 1 wird im Frühjahr 2018 die bisherige Mein Schiff 1 ablösen. Mit dem Stahlschnitt am 16. August begann in der finnischen Meyer Turku Werft der Bau einer neuen Schiffsgeneration von TUI Cruises.

Die neue Nummer Eins der Mein Schiff Flotte ist mit rund 315,7 Metern 20 Meter länger als ihre Vorgängerinnen und bietet damit noch mehr Platz zum Wohlfühlen. Neben einer größeren Auswahl an Kabinen und Suiten steht der Neuzugang ganz im Zeichen von Wohlfühlen im eigenen Körper und ist damit ein echtes Sport- und Wellness-Schiff.

Ganz weit weg und doch daheim. Damit Sie sich bei uns wohlfühlen, wurden intelligente Wohnkonzepte umgesetzt. So werden aus Räumen persönliche Freiräume mit optimaler Platzausnutzung. Unser Ziel: Schon beim Öffnen der Kabinentür sollen Sie sich wie zu Hause fühlen. Es erwartet Sie ein zeitlos stilvolles Ambiente mit lichten Farben und komfortabler Ausstattung.


Alle Kabinen und Suiten der Mein Schiff1  sind für Sie hell, freundlich und zeitlos modern eingerichtet. Jede unserer Kabinen ist mit einer Reihe von Annehmlichkeiten ausgestattet, die Sie schätzen lernen werden. Von der kabineneigenen Espresso-Maschine bis hin zu Flachbildschirm-Fernseher, Bademänteln und mehr. Alle Suiten und Junior Suiten sowie die Familienkabinen sind zusätzlich mit einer Spielekonsole ausgestattet. Also kommen Sie doch einfach an Bord, packen Sie Ihre Koffer aus und genießen Sie Ihr neues Zuhause auf dem Meer.

 

Schiffsdaten:

Allgemeines
Werft:
 Meyer Turku Oy
Indienststellung: Frühjahr 2018
Schiffslänge: ca. 315,7 Meter lang
Schiffsbreite: ca. 35,8 Meter breit
Vermessung: ca. 111.500 BRZ
Tiefgang: ca.8 Meter tief 
Anzahl Decks: 16 
Anzahl Gäste: ca. 2.894 bei Doppelbelegung
Besatzungsstärke: ca. 1000 
Flagge: Malta

Technische Daten
Antrieb: dieselelektrisch
Antriebsleistung: ca. 28.000 kW
Geschwindigkeit: ca. 21 kn

Beförderung

  • Transfer ab/an Haustür in Region zum/ab Schiff
  • Flug Gran Canaria und zurück
  • Transfer Flughafen - Hafen - Flughafen
  • Einschiffung in Gran Canaria
  • Ausschiffung in Gran Canaria

Kabine und Verpflegung

  • 7x Übernachtung/Vollpension in gebuchter Kabinenkategorie
  • Premium All-Inklsuive: Große Getränkeauswahl in Markenqualität - auch außerhalb der Essenszeiten
  • Willkommensdrink

Sonstiges

  • Gepäckbeförderung vom Anlegeplatz in die Kabine und zurück
  • Nutzung der Bordeinrichtungen
  • Teilnahme an Bordveranstaltungen
  • Kinderbetreuung
  • Ein- und Ausschiffungsgebühren
  • Aktuelle Steuern- und Sicherheitsgebühren
  • Informationsmaterial zur Reise
  • Deutsch sprechende Bordreiseleitung

Spanien

Einreise für Deutsche

Deutsche sind für einen unbegrenzten Aufenthalt visumfrei. Notwendig sind für die Dauer des Aufenthalts gültiger Reisepass (für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten ist auch der für die Dauer des Aufenthalts gültige Personalausweis ausreichend).

Als Nachweis des EU-weiten Versicherungsschutzes sollte die Europäische Krankenversicherungskarte mitgeführt werden (eine private Auslandsreisekrankenversicherung wird zusätzlich empfohlen).

Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.

Landesdaten

Lage

Das Königreich Spanien grenzt im Norden an Frankreich, im Osten an das Mittelmeer, im Süden an die Straße von Gibraltar und im Westen an Portugal und den Atlantischen Ozean.

Das Staatsgebiet umfasst auch die Balearen, die Kanarischen Inseln und die Provinzen Melilla und Ceuta in Nordafrika.

Fläche: 504.782 km².

Einwohner

Bevölkerung: ca. 46,8 Millionen

Städte:

Madrid (Hauptstadt) ca. 3,2 Millionen

Barcelona ca. 1,6 Millionen

Valencia ca. 792.100

Sevilla ca. 698.000

Zaragoza ca. 678.100

Málaga ca. 561.400

Murcia ca. 437.700

Palma de Mallorca ca. 402.000

Las Palmas/Gran Canaria ca. 381.300

Bilbao ca. 351.400

Alicante ca. 329.300

Córdoba ca. 328.300

Valladolid ca. 311.700

Granada ca. 241.000

Santa Cruz de Tenerife ca. 204.500

Bevölkerungszahlen in den Autonomen Regionen:

Andalusien ca. 8,4 Millionen

Katalonien ca. 7,5 Millionen

Madrid ca. 6,4 Millionen

Valencia ca. 5 Millionen

Galicien ca. 2,8 Millionen

Castilla y León ca. 2,5 Millionen

Baskenland ca. 2,2 Millionen

Castilla-La Mancha ca. 2,1 Millionen

Kanarische Inseln ca. 2,1 Millionen

Murcia ca. 1,5 Millionen

Aragon ca. 1,3 Millionen

Asturien ca. 1,1 Millionen

Balearen ca. 1,1 Million

Extremadura ca. 1,1 Million

Navarra ca. 640.100

Kantabrien ca. 592.500

La Rioja ca. 321.200

Ceuta y Melilla ca. 164.800

Sprache

Amtssprachen sind Spanisch, Katalanisch, Galicisch und Baskisch. In den Touristengebieten wird häufig Deutsch und Englisch gesprochen oder verstanden.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit.

Auf den Kanarischen Inseln Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -1 Stunde. Da auch dort die Sommerzeit gilt, bleibt der Zeitunterschied immer erhalten.

Telefon/Post

Post

Luftpostsendungen im innereuropäischen Postverkehr sind etwa 5 Tage unterwegs.

Telefon

Die Telefonvorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Spanien ist 0034, danach wählt man die neunstellige Teilnehmernummer beginnend mit der 9. Von Spanien nach Deutschland wählt man die Vorwahl 0049, nach Österreich die 0043 und in die Schweiz die 0041. Kartentelefone funktionieren mit "tarjetas telefónicas". Sie sind in Tabakgeschäften (estancos) oder in Sparkassen erhältlich.

NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung, Feuerwehr 112.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Spanien von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .es

Feiertage

Im Jahr 2017:

1. Januar (Neujahr)

6. Januar (Heilige Drei Könige)

20. März (St. Joseph, in einigen Regionen)

13. April (Gründonnerstag)

14. April (Karfreitag)

17. April (Ostermontag, in einigen Regionen)

1. Mai (Tag der Arbeit)

15. August (Mariä Himmelfahrt)

12. Oktober (Nationalfeiertag)

1. November (Allerheiligen)

6. Dezember (Verfassungstag)

8. Dezember (Mariä Empfängnis)

25. Dezember (Weihnachten)

Zusätzlich gibt es einige nur regional begangene Feiertage.

Die Hauptferienmonate sind Juli bis September. Auch die Oster- und Weihnachtswoche werden häufig für Kurzurlaube genutzt.

Öffnungszeiten

Geschäfte: In Spanien gibt es keine gesetzlichen Ladenschlusszeiten, die Schließzeiten der Geschäfts liegen jedoch in der Regel zwischen 20 und 22 Uhr. Samstags schließen viele Einzelhandelsgeschäfte um 14 Uhr.

Im Sommer haben kleinere Läden von 9/9.30-14.30 Uhr und 17.30-20 Uhr geöffnet, größere Geschäfte und Supermärkte meist durchgehend und auch am Samstag, teilweise sogar an bestimmten Sonntagen. Im Winter öffnen kleinere Läden von 9/9.30-14 Uhr und 17-20 Uhr

Banken: Mo bis Fr 8.30-14/14.30 Uhr; Sa im Winter 8.30-13 Uhr (im Sommer, ca. ab 1. Mai, am Sa geschlossen)

Büros: Mo bis Fr 9-18 Uhr; die Mittagspause findet entweder von 13 bis 14 Uhr statt oder von 14-16/17 Uhr. Bei der längeren Mittagspause endet der Arbeitstag in der Regel erst um 19 Uhr

Behörden: Mo bis Fr 9-14 Uhr

Post: Mo bis Fr 9-14 Uhr, in Großstädten zum Teil wesentlich länger

Kleidung

Während der Sommermonate ist in den Küstengebieten, auf den Balearen sowie im Landesinneren leichte Sommerkleidung, im Herbst und Frühjahr Übergangskleidung ausreichend.

Im Winter werden warme Wollsachen sowie ein warmer Mantel benötigt.

Auf den Kanarischen Inseln genügt bis auf die Wintermonate Sommerkleidung, von Dezember bis März sollte man auch warme Pullover oder Übergangsjacken dabei haben. In Madrid ist es bei einer Höhe von 635 m über dem Meeresspiegel im Winter empfindlich kalt, daher ist warme Kleidung hier dringend erforderlich.

Gute Schuhe und eine Sonnenbrille sind das ganze Jahr über wichtig.

In einigen Hotels und Restaurants wird besonders beim Abendessen großer Wert auf lange Hosen, Jackett und Krawatte gelegt, sonst wird im allgemeinen Alltagskleidung akzeptiert.

Abendkleidung ist nur bei besonders förmlichen Veranstaltungen vorgeschrieben.

Badekleidung gehört ausschließlich an den Strand und in die Feriengebiete.

Geschichte/Politik

Die frühesten Zeugnisse von Ureinwohnern der Iberischen Halbinsel sind Höhlenzeichnungen aus der paläolithischen Epoche. Die Phönizier gründeten um 1.100 vor Christus erste Handelsniederlassungen an der Küste, z.B. an der Stelle des heutigen Cádiz. In der zweiten Hälfte des 3. Jahrhunderts vor Christus begannen die Kartharger auf die Halbinsel vorzudringen und gründeten um 230 vor Christus die Stadt Barcelona. Ab 200 vor Christus fiel das Land an die Römer, die es 600 Jahre in Besitz nahmen. Nach kurzer Herrschaft der Westgoten zogen 711 Araber über die Meerenge von Gibraltar und eroberten in Kürze die gesamte Halbinsel.

Die Ehe zwischen Ferdinand II. von Aragón und Isabella I. von Kastilien begründete 1479 den spanischen Nationalstaat. Im selben Jahr begründete der von den Herrschern unterstützte Christoph Columbus mit der Entdeckung Amerikas die spanische Vorherrschaft zur See. Erst 1492 gelang mit der Eroberung Granadas die Reconquista, die vollständige Rückeroberung durch die christlichen Heere. Durch die vernichtende Niederlage der Spanischen Armada gegen die Engländer im Jahr 1588 verlor Spanien seine Vormachtstellung in Europa. Bis 1815 kam es zu einem erbitterten Unabhängigkeitskampf der Spanier von den Franzosen, der mit der Einführung einer liberalen Verfassung endete.

Mit Beginn des 19. Jahrhunderts lösten sich die lateinamerikanischen Kolonien von Spanien. Während des Ersten Weltkrieges blieb Spanien neutral. 1923 bis 1930 wurde nach einem Militärputsch Spanien von einem Direktorium ohne Parlament regiert. Danach wurde in Spanien die Zweite Republik ausgerufen. 1936 putschte sich der faschistische General Franco an die Macht. Der sich anschließende Spanische Bürgerkrieg, der von 1936 bis 1939 dauerte, wurde von den Faschisten gewonnen. Zwei Jahre nach Francos Tod im Jahr 1975 folgten die ersten freien Wahlen seit 1936. 1982 trat Spanien der NATO bei, und seit 1986 ist es Vollmitglied der Europäischen Union.

Wirtschaft

Traditionell ist Spanien ein landwirtschaftlich geprägter Staat. Seit Mitte der fünfziger Jahre ist aber auch die Industrie sehr schnell angewachsen. Der Tourismus ist in Spanien ein bedeutender Wirtschaftsfaktor.

Die wichtigsten landwirtschaftlichen Produkte sind Weizen, Gerste, Zuckerrüben, Mais, Kartoffeln, Roggen, Hafer, Reis, Tomaten und Zwiebeln. Spanien ist einer der weltweit größten Weinproduzenten und verfügt über ausgedehnte Weinanbaugebiete sowie über Zitrus- und Olivenhaine. An der Mittelmeerküste werden Zuckerrohr, Orangen, Zitronen, Feigen, Mandeln und Kastanien angebaut. Der früher trockene Küstengürtel ist Dank ausgeklügelter Bewässerungssysteme heute eine der fruchtbarsten Gegenden in Spanien. Die Korkeiche gehört zu den wichtigsten Bäumen des Landes.

Die Fischfangindustrie spielt in der spanischen Volkswirtschaft eine wichtige Rolle. Gefangen werden hauptsächlich Thunfisch, Tintenfisch, Seehecht, Sardine, Sardelle, Markrele und Muscheln.

Spanien verfügt über beträchtliche Mineralienvorkommen wie Kohle, Eisenerz, Blei und Rohöl. Zu den wichtigsten in Spanien hergestellten Gütern gehören Stoffe, Eisen und Stahl, Fahrzeuge, Kleidung und Schuhe, Schiffe und raffiniertes Erdöl.

Religion

Etwa 97 Prozent der Spanier bekennen sich zum römisch-katholischen Glauben. Es gibt kleinere Gemeinden von Protestanten, Juden und Muslimen.

Vegetation

Nur ein kleiner Teil Spaniens ist bewaldet. In den, an den Berghängen besonders im Nordwesten noch bestehenden, Wäldern gibt es Eichen und Korkeichen, deren Rinde alle zehn Jahre abgeschält werden kann. Die natürliche Vegetation in der zentralen Hochebene besteht vor allem aus Büschen und Sträuchern. Auf dem trockenen Boden gedeihen Weintrauben besonders gut.

Tierwelt

Zur Tierwelt Spaniens zählen Wölfe, Füchse, Wildschweine, Wildkatzen und Rotwild. Zu den berühmtesten domestizierten Tieren gehören die Stiere, die für den spanischen Nationalsport, den Stierkampf, gezüchtet werden. Die Vogel- und die Insektenwelt ist vielfältig. In den Bergflüssen und -seen leben zahlreiche Fischarten wie Barben, Schleien und Forellen.

Kulinarisches

Spaniens Küche mit ihren regionalen Spezialitäten zählt Dank der Qualität und Vielfalt zu einer der Besten der Welt. Charakteristisch ist die Verwendung von Olivenöl, viel Knoblauch und frischen Produkten. Landesweite Grundgerichte sind Eier- und Reisgerichte, Fisch- und Meeresfrüchte sowie Eintöpfe. Aus der maurischen Zeit stammen orientalische Gewürze wie Zimt, Muskatnuss, Kümmel und Safran. Spanien hat gute Desserts zu bieten, darunter Turrón (aus Honig und Mandeln), Gewürzkuchen und zahlreiche Früchte wie Datteln und Feigen.

Der Wein gehört zu jedem Hauptgericht dazu. Das spanische Bier ist hell und wird sehr kalt serviert.

Souvenirs

Das spanische Kunsthandwerk mit seiner langen Tradition bietet zahlreiche schöne Mitbringsel. Keramik gibt es, mit regionalen Unterschieden, im ganzen Land. Lederwaren werden vorweigend in Andalusien, in Katalonien und auf den Balearen angeboten. Neben Schmuck, Stoffen, Spitzen und Teppichen sind auch spanische Lebensmittel (Wein, Süßigkeiten, Spirituosen) als Souvenir sehr zu empfehlen.

Duty Free

Einreise aus EU-Ländern

Bei unmittelbarer Einreise aus BULGARIEN und RUMÄNIEN, die am 1. Januar 2007 der EU beigetreten sind, wird es voraussichtlich zunächst Beschränkungen bei der Einfuhr von Tabakwaren geben. Es sollten zunächst nur die für Reisende aus Drittstaaten geltenden Höchstmengen mitgeführt werden:

- 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3g) oder 50 Zigarren oder 250g Rauchtabak.

EINREISE aus BISHERIGEN EU-LÄNDERN (EU-25 Staaten):

Bei unmittelbarer Einreise aus der Bundesrepublik Deutschland und den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr, trifft NICHT ZU für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren, ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

(Die im folgenden genannten Freimengen gelten nicht für die KANARISCHEN INSELN sowie nicht für die spanischen Enklaven CEUTA und MELILLA, für diese Gebiete gelten die im Abschnitt "Einreise aus Drittländern" genannten Freimengen).

Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1000 g Rauchtabak;

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

Bei anderen mitgeführten verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

Einreise aus Drittländern

Bei der Einreise aus Nicht-EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch, für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

- 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

- 16 Liter Bier;

- 4 Liter nicht schäumende Weine;

- 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein;

- eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

- andere Waren/Geschenke bis zum Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende bzw. von 300 Euro für Einreisende auf dem Landweg. Für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren erhöht sich der Freibetrag auf 175 Euro.

Die Abgabenbefreiung wird nicht gewährt:

- Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.

Klimainformationen

Die Gebiete im Norden und Nordwesten haben atlantisches Seeklima. Die Meseta und das Ebrobecken weisen dagegen ausgesprochen kontinentales, das andalusische Becken sowie die Landschaften am Mittelmeer ein mediterranes Klima auf.

In den östlichen, südlichen und südöstlichen Küstengebieten sind die Herbst-, Winter- und Frühjahrsmonate ausgesprochen mild und es herrscht mäßige Feuchtigkeit. In den Sommermonaten ist es tagsüber sehr heiß, nachts kühlt es jedoch meist ab.

Die Zentralgegenden, hingegen, weisen rauhe, relativ kalte Winter und trockene, heiße Sommer auf.

Die durchschnittlichen Temperaturen liegen in Madrid im Sommer bei 35°C, im Winter werden dort 5°C gemessen. In Barcelona dagegen, steigt das Thermometer im Sommer nur auf 24°C und fällt im Winter auf 11°C. Auf den Balearen betragen die durchschnittlichen Temperaturen im Sommer 28-33°C, im Winter 13-18°C.

Das Klima auf den Kanaren ist subtropisch, warm und trocken. Die Temperaturen sind sowohl im Sommer als auch im Winter ausgeglichen. Im Sommer steigt die Temperatur tagsüber meist auf 25°C, im Winter fällt sie nicht unter 13°C. Stärkere Niederschläge fallen nur auf den gebirgigen Inseln Teneriffa, La Palma und Gran Canaria. Die Meerwassertemperaturen schwanken von 22°C im Sommer bis 19°C im Winter.

Beste Reisezeit

Spanien bietet das ganze Jahr über gute klimatische Voraussetzungen, um einen angenehmen Urlaub zu verbringen. Die beste Reisezeit ist:

- für Madrid, Barcelona und die Balearen der Frühling und Herbst

- für Südspanien sowie spanische Riviera (Algeciras bis Málaga) der Herbst, Winter und Frühjahr

- für den nördlichen Teil Spaniens der Sommer.

Die Kanarischen Inseln können wegen ihres ausgeglichenen Klimas das ganze Jahr über bereist werden.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Keine.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Spanien ist malaria-frei.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Euro ( EUR)

1 Euro = 100 Cent.

Derzeitiger Kurs:

1 US-$ = ca. 0,94 EUR

1 US-$ = ca. 0,85 EUR

Hinweise

Möchte man in spanischen Geschäften mit Kreditkarte oder mit ec-/Maestro-Card bezahlen, wird als Identifikationsnachweis oft ein Führerschein mit Foto oder eine Kopie der Reisepassseite mit Foto und persönlichen Daten akzeptiert. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass die Geschäfte nicht zur Akzeptanz dieser Dokumente verpflichtet sind, sondern auch die Vorlage einer gültigen nationalen Identitätskarte oder eines gültigen Reisepasses im Original verlangen können.

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Ein- und Ausreise ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja - werden in größeren Hotels und Geschäften, vielfach in Restaurant der größeren Städte sowie bei größeren Autovermietern akzeptiert.

Geldautomat: Ja - EC-Karte (PIN-Nummer) oder Kreditkarte. Bargeld-Auszahlungsschalter gibt es in fast allen großen Hotels.

Auskunftstellen

Im Reiseland

Die Polizei hat einen speziellen Service für Touristen eingerichtet, die in Schwierigkeiten sind ("Servicio de Atención al Turista Extranjero" - SATE). Dort erhalten Reisende englischsprachige Auskünfte und gegebenenfalls notwendige Hilfestellung.

SATE DE MADRID

Calle Leganitos 19

28004 Madrid

Tel.: 91 548 85 37, 91 548 80 08

E-Mail: satemadrid@esmadrid.com

SATE DE BENIDORM

Plaza de Canalejas, 1, Edificio Torrejó

03501 Benidorm/Alicante

Tel.: 966 81 23 34, 966 80 98 70

E-Mail: benidorm.sate@policia.es

SATE DE BENALMÁDENA

Avda. Antonio Machado 10, Edificio Turismo

29630 Benalmádena/Andalusien

Tel.: 952 56 36 65

E-Mail: benalmadena.sate@policia.es

SATE DE ESTEPONA

Plaza de las Flores s/n

29680 Estepona, Málaga/Andalusien

Tel.: 952 80 90 00

E-Mail: estepona.sate@policia.es

SATE DE GRANADA

Calle Cárcel Baja, 3. Junto a la Catedral de Granada

18001 Granada/Andalusien

Tel.: 95 827 88 16

E-Mail: granada.sate@policia.es

SATE DE MÁLAGA

Plaza de la Marina 11

29001 Málaga/Andalusien

Tel.: 951 92 61 61, 951 99 98 18

E-Mail: malaga.sate@policia.es

SATE DE MARBELLA

Plaza de los naranjos s/n

29602 Marbella/Andalusien

Tel.: 952 76 11 00

E-Mail: marbella.sate@policia.es

SATE DE SEVILLA

Patio de Banderas, número 4

41004 Sevilla/Andalusien

Tel.: 954 56 47 67

E-Mail: sevilla.cdcentrosate@policia.es

SATE DE GANDIA

Avda. de la Paz 4 - El Grau de Gandia

46730 Gandía/Valencia

Tel.: 962 95 98 12

SATE DE MANACOR

Calle Rei Jaume III, nº 8

07500 Manacor/Mallorca

Tel.: 97 182 30 03

E-Mail: manacor.participacion@policia.es

SATE DE MAHÓN

Calle de la Concepción 1

07701 Mahón/Menorca

Tel.: 971 36 37 12

E-Mail: mahon.denuncias@policia.es

SATE DE PALMA DE MALLORCA

Calle Marbella 37, Can Pastilla

07610 Palma de Mallorca/Mallorca

Tel.: 97 149 42 19, 97 126 62 62

E-Mail: mallorca.cdplayaparticipacion@policia.es

SATE DE IBIZA

Avda. de la Paz s/n

07800 Ibiza

Tel.: 97 139 84 98

Instituto de Turismo de España - Turespaña
Capitán Haya 41
28020
Madrid /Spanien
(0034) 91 343 35 00
info@tourspain.es

Deutsche Handelskammer für Spanien
(Cámara de Comercio Alemana para España)
Avenida Pio XII, 26-28
28016
Madrid
Deutsche Handelskammer für Spanien
(Cámara de Comercio Alemana para España)
Apartado de Correos 19252
28080 Madrid/Spanien
(0034) 91 359 12 13
(0034) 91 353 09 10
www.ccape.es
madrid@ahk.es
Mo bis Do 9-13 Uhr und 14-17 Uhr, Fr 9-14 Uhr
Sommeröffnungszeiten: Mo bis Fr 9-14 Uhr

Deutsche Handelskammer für Spanien
Zweigstelle Barcelona
(Cámara de Comercio Alemana para España)
Calle Córsega 301-303
08008
Barcelona /Spanien
(0034) 93 415 27 17
(0034) 93 415 54 44
www.ccape.es
barcelona@ahk.es
Mo bis Fr 10-14 Uhr

Spanisches Fremdenverkehrsamt
Lietzenburger Str. 99
10707
Berlin
(0 30) 882 66 61
(0 30) 882 65 43
www.spain.info
berlin@tourspain.es
Mo bis Fr 10-14 Uhr

Spanisches Fremdenverkehrsamt
Myliusstraße 14
60323
Frankfurt/M.
(0 69) 72 53 13
(0 69) 72 50 33/38
www.spain.info
frankfurt@tourspain.es
Mo bis Fr 9-14 Uhr

Spanisches Fremdenverkehrsamt
Spanisches Fremdenverkehrsamt
Postfach 15 19 40
80051 München
(0 89) 53 07 46 20
(0 89) 530 74 60
www.spain.info
munich@tourspain.es
Mo bis Fr 9-13 Uhr (kein Publikumsverkehr)

Tenerife Tourism Corporation

www.webtenerife.com

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

CÁDIZ siehe Jerez de la Frontera

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Carrer d' Antonio Jaume 2-2°- 9a
07800
Ibiza
Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Apartado 437
07800 Ibiza/Spanien
(0034) 971 31 57 63
(0034) 971 31 57 63
ibiza@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Ibiza und Formentera
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Barcelona

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Avenida de Méjico n° 10
Portal 1, 2°D
11405
Jerez de la Frontera
Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Avenida Duque de Abrantes, 44
11407 Jerez de la Frontera/Cádiz/Spanien
(0034) 956 18 21 44
(0034) 956 18 74 63
Jerez-de-la-frontera@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinz Cádiz
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Málaga

Consulado de la República Federal de Alemania
Calle Albareda 3-2°
35007
Las Palmas de Gran Canaria /Spanien
(0034) 928 26 27 31
(0034) 928 49 18 80, 928 49 18 70, 928 49 18 71
info@las-palmas.diplo.de
Amtsbezirk: Autonome Gemeinschaft der Kanaren.
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Madrid

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Carrer D'es Negres 32
07703
Mao-Mahón /Menorca/Spanien
(0034) 971 36 16 68
(0034) 971 36 16 68
mahon@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Insel Menorca
Übergeordnete Auslandsvertretung: Konsulat Palma de Mallorca

Consulado de la República Federal de Alemania
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Bloque Sur
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Málaga
Consulado de la República Federal de Alemania
Apartado 940
29080 Málaga /Spanien
(0034) 952 32 00 33
(0034) 952 36 35 91
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Amtsbezirk: Die autonome Region Andalusien mit den Provinzen Almeria, Cádiz, Córdoba, Granada, Huelva, Jaén, Málaga, Sevilla sowie Ceuta und Melilla.

Consulado de la República Federal de Alemania

Calle Porto Pi 8, 3° D
Edificio Reina Constanza
07015
Palma /Mallorca/Spanien
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(0034) 971 70 77 37
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Amtsbezirk: Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Zikunaga Bailara 57G
20120
San Sebastian -Hernani/Spanien
(0034) 943 33 55 11
(0034) 943 33 55 08
san-sebastian@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Guipúzcoa und Navarra
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Madrid

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Playa Blanca Avda. de la Llegada/El Varadero No. 30
35580
Playa Blanca /Spanien/Lanzarote
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(0034) 928 51 92 31
Lanzarote-fuerteventura@hk-diplo.de
(ohne Visabefugnis)

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Avenida Maritima no. 66
38700
Santa Cruz de la Palma /Spanien
(0034) 922 41 32 78
(0034) 922 42 06 89
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Amtsbezirk: Insel La Palma
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Madrid

Consulado de la República Federal de Alemania

c./Costa y Grijalba, 18

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Santa Cruz de Tenerife /Spanien
Consulado de la República Federal de Alemania
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38080 Santa Cruz de Tenerife
(0034) 922 15 15 55
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Amtsbezirk: Insel Teneriffa
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Madrid

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Avenida Marqués de Sotelo, 3, 6 planta puerta, 13C
46002
Valencia /Spanien
(0034) 96 394 23 88
(0034) 96 310 62 53
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Amtsbezirk: Provinz Valencia
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Barcelona

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Avenida Gran Via 170-1 E
36211
Vigo (Pontevedra) /Spanien
(0034) 986 12 31 49
(0034) 986 12 31 49
vigo@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen La Coruña, Lugo, Orense und Pontevedra
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Madrid

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Calle Cinco de Marzo, 7.1° Izq
50004
Zaragoza /Spanien
(0034) 976 21 47 83
(0034) 976 30 26 66
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Amtsbezirk: Provinzen Zaragoza, Huesca und Teruel
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Barcelona

Botschaft des Königreichs Spanien
mit Konsularabteilung
Lichtensteinallee 1
10787
Berlin
(0 30) 25 79 95 57
(0 30) 254 00 70
www.spanischebotschaft.de
emb.berlin.sc@maec.es
Mo bis Do 9-17 Uhr, Fr 9-14 Uhr

Spanisches Honorarkonsulat
Budapesterstraße 34 b
01069
Dresden
(03 51) 879 00 22
(03 51) 87 90 00
info@spanisches-honorarkonsulat.de
Mo bis Fr 9-18 Uhr (nach telefonischer Vereinbarung)
(keine Visumerteilung)

Spanisches Generalkonsulat
Homberger Straße 16
40474
Düsseldorf
(02 11) 438 03 15
(02 11) 43 90 80
cog.dusseldorf@maec.es
Visa-Abteilung Mo bis Fr 8-14 Uhr und den 1. Samstag im Monat 8-13 Uhr

Spanisches Generalkonsulat
Nibelungenplatz 3
60318
Frankfurt/M.
(0 69) 596 47 42
(0 69) 959 16 60
cogfrancfort@maec.es
Mo bis Fr 8-13.30 Uhr

Spanisches Generalkonsulat
Mittelweg 37
20148
Hamburg
(0 40) 41 74 49
(0 40) 414 64 60
cog.hamburgo@maec.es
Mo bis Fr 9-13 Uhr (erster Samstag im Monat von 9-14 Uhr nur Passabteilung für spanische Staatsangehörige)

Spanisches Generalkonsulat
Oberföhringer Straße 45
81925
München
(0 89) 981 02 06
(0 89) 998 47 90
cog.munich@maec.es
Mo bis Fr 8-13 Uhr, Sa 9.30-12 Uhr

Spanisches Generalkonsulat
Lenzhalde 61
70192
Stuttgart
(07 11) 226 59 27
(07 11) 997 98 00
cog.stuttgart@maec.es
Mo bis Fr 8.30-14 Uhr

Embajada de la República Federal de Alemania
Calle de Fortuny 8
28010
Madrid /Spanien
(0034) 91 310 21 04
(0034) 91 557 90 00
www.embajada-alemania.es
info@madrid.diplo.de
Amtsbezirk: Spanien und Andorra
Konsularischer Amtsbezirk: Provinzen Álava, Avila, Asturien (Asturias), Badajoz (Extremadura), Burgos, Cáceres, Ciudad Real, Cuenca, Guadalajara, Guipúzcoa, Kantabrien (Cantabria), La Coruña, La Rioja, Léon, Lugo, Madrid, Navarra, Orense, Palencia, Pontevedra, Salamanca, Segovia, Soria, Toledo, Valladolid, Vizcaya, Zamora
Der Leiter der Vertretung ist zugleich als Botschafter im Fürstentum Andorra mit Sitz in Madrid akkreditiert

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Centro Comercial Neptuno, Avenida Carlos III. N° 401
local 18 bajo
04720
Aguadulce (Almeria)/Spanien
(0034) 950 34 18 13
(0034) 950 34 05 55
aguadulce@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinz Almeria
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Sevilla

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Alicante Avenida Maisonnave, 7, 2°
03003
Alicante /Spanien
(0034) 965 11 80 70
alicante@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Alicante, Murcia und Albacete
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Barcelona

Consulado General de la República Federal de Alemania
Torre Mapfre
Calle de la Marina 16-18, 30°
08005
Barcelona
Consulado General de la República Federal de Alemania

Apartado 389
08080 Barcelona/Spanien
(0034) 932 92 10 02
(0034) 932 92 10 00
info@barcelona.diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Albacete, Alicante, Barcelona, Castellón, Gerona, Huesca, Lérida, Murcia, Tarragona, Teruel, Valencia, Zaragoza; Fürstentum Andorra

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Calle San Vicente, 8, Edificio Alba, planta 13°-3
48001
Bilbao /Spanien
(0034) 94 424 39 76
(0034) 94 423 85 85
bilbao@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Vizcaya, Alava, La Rioja
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Madrid

Sehenswertes

Madrid

Madrid, die Hauptstadt und die größte Stadt Spaniens, ist eine europäische Metropole. Die Stadt ist nicht nur das Zentrum der Verwaltung, des Geschäftslebens, der Finanzwelt und der Mode des Landes sondern auch ein kulturelles Zentrum und ein kulinarisches Paradies. Der Sitz der Staatsregierung, des Parlaments und der großen Konzerne befindet sich hier.

Geografisch gesehen liegt Madrid fast genau in der Mitte der Iberischen Halbinsel auf einem zentralen Hochplateau am Rio Manzanares. Mit einer Höhenlage von 665 Metern ist Madrid die höchst gelegene Hauptstadt Europas.

Die Stadt hat eine bewegte Geschichte, die von der mittelalterlichen Epoche über die Habsburger und Bourbonen bis ins Isabellinische Zeitalter und ins zeitgenössische Madrid reicht. Das Stadtbild spiegelt die Geschichte und Kultur aller dieser Epochen eindrucksvoll wider. Beeindruckend ist der Reichtum an Palästen, Schlössern, Museen und einzigartigen Bauwerken.

Madrid hat sich auch zum kulturellen Zentrum Spaniens entwickelt. Mit über 30 Theatern und dem Konzerthaus bildet die Stadt den Mittelpunkt des spanischen Musik- und Theatergeschehens. Madrid ist mit seinem Museumsdreieck Prado, Thyssen-Museum und Rheina-Sofia-Museum auch Hauptstadt der Kunst.

Außer dem regen Kulturleben und Kunstschaffen wird auch ein intensives Nachtleben geboten, das sich mit keiner anderen europäischen Hauptstadt vergleichen lässt. Mehr als 100 Kinos, Diskotheken und ein riesiges Angebot an Restaurants, Bars und Kneipen sorgen für einen interessanten Aufenthalt.

Barcelona

Barcelona, die Hauptstadt Kataloniens und die zweitgrößte Stadt Spaniens, ist zugleich das wichtigste Industrie- und Handelszentrum des Landes. Daneben zählt die Metropole aufgrund ihrer Attraktionen zu den beliebtesten Städtereisezielen: Zahlreiche traditionelle und moderne architektonische Kulturgüter ziehen bei angenehmen klimatischen Bedingungen Jahr für Jahr viele Besucher in ihren Bann. Monumente aus den verschiedensten Epochen spiegeln die 2.000 Jahre alte Geschichte Barcelonas wider.

Das Gotische Viertel mit der stolzen Kathedrale, dem alten Rathaus, dem Bischofssitz und dem Palast der katalanischen Regierung einerseits und das modernistische, von Antonio Gaudí geprägte Barcelona mit der unvollendeten Kirche der Heiligen Familie, dem Güell-Park und der Casa Milà andererseits bieten vielfältige Gelegenheiten für Stadtbesichtigungen. Sehenswerte Beispiele der fantasievollen Neugestaltung der Stadt aus der jüngsten Vergangenheit sind der Port Olímpic und der neu aufgeschüttete Palmenstrand oder auch der Stadtteil El Raval, der sich vom zwielichtigen Vorstadt- zum Szeneviertel Barcelonas entwickelt hat.

Darüber hinaus gibt es für Kulturliebhaber viele interessante Museen, wie zum Beispiel das Picasso-Museum, das Nationale Kunstmuseum von Katalonien (MNAC) und die Fundació Joan Miró (Joan-Miró-Stiftung), sowie ein reichhaltiges Veranstaltungsprogramm.

Auch als Einkaufsstadt hat Barcelona einiges zu bieten. Das breite Angebot reicht von exklusiven Designerläden bis hin zu Antiquitätenshops und Straßenmärkten. Die vielleicht berühmteste Straße Spaniens, die Rambles, lädt zum Flanieren und Verweilen in schicken Straßencafés ein und gewährt auf den einzelnen Abschnitten Einblicke in sehr unterschiedliche Bereiche des pulsierenden Lebens der Metropole. Eine große Auswahl an Restaurants mit katalanischer und internationaler Küche ist ein weiterer Pluspunkt, die Stadt zu besuchen.

Das grüne Spanien

Der grüne Norden Spaniens wird gebildet durch die Regionen Baskenland, Kantabrien, Asturien und Galicien. Im Baskenland, mit seiner uralten eigenen Kultur, erwarten den Reisenden immergrüne Wiesen, typische Bauernhäuser sowie zahlreiche Strände und Fischerhäfen. Das etwa 14 Kilometer vom Meer entfernt liegende Bilbao ist die schönste Stadt des Gebietes. Sie hat einen schönen alten Stadtkern, wobei die Kathedrale und das Gebäude der Stadtverwaltung besondere Beachtung verdienen.

Seit 1997 gibt es in Bilbao das Guggenheim Museum mit seinem spektakulären Neubau des amerikanischen Architekten Frank O. Gehry. Allein wegen der Architektur lohnt ein Besuch. Ausgestellt werden u.a. Werke von Kandinsky, Modigliani, Picasso, Miró, Serra und Kiefer. San Sebastián-Donostia ist wegen seiner schönen Strände und seiner eleganten Ausstrahlung bei vielen Besuchern geschätzt. In Kantabriens sanfter Landschaft sind zahlreiche Zeugen vorhistorischer Zeit zu sehen.

Besonders hervorzuheben sind die Felsmalereien in den Höhlen von Altamira in der Nähe des Dorfes Santillana de Mar. Die wilde Natur des Picos de Europa, eines Gebirgszugs der sich über Kantabrien und Asturien erstreckt, wird im gleichnamigen Nationalpark geschützt. Santander, die Hauptstadt Kantabriens, ist von schönen Stränden umgeben. Oviedo, die Hauptstadt Asturiens, ist eine schöne Stadt mit einer beeindruckenden spätgotischen Kathedrale. Besonders die Cámara Santa mit der Heiligen Truhe, einem einzigartigen Reliquienschatz, ist sehenswert.

Galicien, die Region im äußersten Nordwesten Spaniens war bereits im Mittelalter berühmt, da sie am Jakobsweg, der Hauptstraße der Pilger Europas, liegt. Santiago de Compostela, die heutige Hauptstadt Galiciens, ist ein altes Pilgerzentrum. Ihre romanische Kathedrale (mit Barockfassade) stellt das Herz der Stadt dar, die noch andere sehenswerte Baudenkmäler wie die Stiftskirche Santa Maria del Mar und den Palast der Gelmírez aufweist. Weitere einladende Städte in Galicien sind La Coruña, Lugo und Orense mit ihrem römischen Erbe, das noch vielerorts sichtbar ist.

Andalusien

Mit viel Sonne, einer schönen noch gepflegten Tradition und seiner Geschichte mit dem Erbe der Araber ist Andalusien für Touristen eine der reizvollsten Gegenden Spaniens. Städte wie Sevilla, Cordoba, Granada und Malaga laden zu Erkundungstouren ein.

Sevilla, die Hauptstadt Andalusiens, hat einen starken eigenen Charakter bewahrt. Ihre volkstümlichen Stadtviertel sind genauso interessant wie ihre großen Sehenswürdigkeiten u.a. die Kathedrale mit dem Orangenhof (Patio de los Naranjos) und den Anbauten Capilla Mayor sowie Capilla Real, der Alcazar, eine alte arabische Festung, die Giralda, das Minarett der alten Moschee aus dem 12. Jahrhundert, das später als Glockenturm in die Kathedrale einbezogen wurde und der Goldturm. Die Semana Santa mit ihren historischen Umzügen am Palmsonntag und Karfreitag und Feierlichkeiten in der Kathedrale in Sevilla ist eines der beeindruckensten Feste Spaniens.

Auch Cordoba, das jahrhundertelang die Hauptstadt eines unabhängigen Moslemkalifates war, hat die Spuren aus jener Zeit bewahrt. Ganz besonders ist hier auf die ehemalige Moschee und heutige Kathedrale hinzuweisen, die eine der größte Moscheen der Welt und die bedeutendste Schöpfung maurischer Baukunst in Spanien ist. Nördlich vom Platz Camposanto de los Mártires gelangt man in das Judería, das jüdische Viertel mit der Sinagoga, eine der ältesten erhaltenen Synagogen Spaniens.

Granada ist wegen seines reichen Kulturschatzes zum Nationalmonument erklärt worden. Neben der Kathedrale, der Capilla Real (Grabkapelle der katholischen Könige mit zahlreichen Kunstschätzen) prägt die Alhambra, ein riesiger Palast mit großen Innenräumen, Arkadengängen, Pavillions und wunderschönen Gartenanlagen, das Stadtbild. Für den Alhambrapalast sollte man sich rechtzeitig eine Eintrittskarte verschaffen.

Das an der Küste gelegene Málaga schließlich ist eine Stadt mit einem milden Klima. Sie wird von der arabischen Festung Alcazaba beherrscht, deren prächtige Gartenanlagen sehr sehenswert sind. An der Westseite des Burgberges entdeckt man Überreste eines römischen Theaters.

Die Costa del Sol rund um Málaga ist mit Orten wie Marbella, Torremolinos, Calahonda, Torre del Mar und Estepona eines der bedeutendsten Touristengebiete Spaniens. Besonders interessant sind hier die Stadt Ronda, die am Rande einer steilen Felsschlucht liegt, Almería mit ihrem reichen arabischen Erbe und der schönen Küste sowie die gegenüber der andalusischen Küste gelegene nordafrikanische Küste mit Ceuta und Melilla. Sehr interessant ist von hier aus auch ein Besuch des Nationalparks Doñana.

Baskenland

In Bilbao lebt fast die Hälfte der Einwohner des Baskenlandes. Durch die Flussmündung erfuhr die Stadt schon früh eine industrielle Entwicklung. Der Hafen war Bilbaos wichtigste Einnahmequelle und Entwicklungskern. Bilbao ist heute der Wirtschaftsschwerpunkt des Baskenlandes. Die Altstadt liegt teilweise am mäandernden Fluss und ist mit Fußgängerbereichen ausgestattet. Im Zentrum der Altstadt befindet sich die Kathedrale Santiago, die Ende des 14. Jahrhundert erbaut wurde.

Victoria-Gasteiz ist die Hauptstadt des Autonomen Gebietes Baskenland und Sitz des entsprechenden Parlamentes. Umweltfreundlichkeit und städteplanerischer Einfallsreichtum haben Victoria-Gasteiz mehrere Auszeichnungen für ihre Lebensqualität eingebracht. Die im 12. Jahrhundert gegründete Stadt wurde durch ein Feuer zerstört und im Jahre 1202 als typisch mittelalterlicher Marktflecken wieder aufgebaut. In den Folgejahren wurde die Stadt im gotischen Stil erweitert. Der historische Stadtteil ist renoviert und die Fußgängerzonen und Einkaufsstraßen werden ergänzt durch Promenaden aus dem 19. Jahrhundert, durch Paläste und viele Stadtparks. Im Spielkartenmuseum werden Spiele aus dem 15. bis 19. Jahrhundert gezeigt; einen Schwerpunkt bilden dabei spanische Karten.

Die Bergregionen des Baskenlandes sind gut mit Wander- und Radwegen ausgestattet. Unter den Naturschutzgebieten ist der Park Gorbeira bemerkenswert. Hier findet man zahlreiche Hirsche, Wildschweine, Fischotter und Nerze.

Die Orte der kantabrischen Küste sind mit ihrer Brandung ausgezeichnet zum Surfen geeignet. Das Dorf Mundaka ist wegen seiner eigenartigen "Welle von links" berühmt.

Nationalparks in Spanien

Spaniens Nationalparks haben das Ziel, das Naturerbe des Landes zu schützen und zu bewahren. Im Norden des Landes sind der Nationalpark Picos de Europa (Buchen, Eichen, Birken, Gemsbock), der Nationalpark von Ordesa und Monte Perdido (Gletscher, verkarstete Schluchten, reichhaltige Fauna und Bergziegen) und der Nationalpark Aigües Tortes und Estany de Sant Maurici in den katalonischen Pyrenäen zu nennen.

Der Nationalpark Tablas de Daimiel liegt in dem Gebiet, das die feuchte Mancha genannt wird. In ihm können über 200 verschiedene Vogelarten beobachtet werden, die hier überwintern oder eine Rast einlegen. Ebenfalls sehenswert ist der Nationalpark Cabañeros in der Region Kastilien-La Mancha, in dem der Wald des Mittelmeerraumes anzutreffen ist.

Zweifellos der beeindruckendste Nationalpark des spanischen Festlandes ist der Nationalpark Doñana im Süden des Landes, der von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Dort überlappen sich drei verschiedene Ökosysteme: Sumpf, Dünen an der Küste und Strände am Atlantik. In seinem weitverzweigten Wassersystem sind zahlreiche Entenarten, das Wasserhuhn, Raubvögel wie der Kaiseradler und andere vom Aussterben bedrohte Tiere zu beobachten. Viele Zugvögel rasten hier im Frühjahr und Herbst.

Weitere Nationalparks befinden sich auf den Kanarischen Inseln wie der Nationalpark Timanfaya auf Lanzarote, der Nationalpark Caldera de Taburiente auf La Palma, der Nationalpark Las Cañadas del Teide auf Teneriffa und der Nationalpark Garajonay auf Gomera.

Badestrände in Spanien

Dank der 4.000 Kilometer langen Küsten und des milden Klimas mit mehr als 300 Sonnentagen im Jahr sind die Strände Spaniens bei Touristen sehr begehrt.

Die beliebtesten davon sind die Costa Brava, der nördlichste spanische Küstenstreifen am Mittelmeer, die Costa Dorada in den Provinzen Barcelona und Tarragona, die sich durch feinen, gelben Sand auszeichnet, die Costa Blanca mit der Küstenzone von Alicante mit schönen Sandstränden und die Costa del Sol, die andalusische Mittelmeerküste, die zum am dichtesten besiedelten Touristengebiet geworden ist. Das Hinterland birgt zahlreiche kulturelle Schätze (vgl. Andalusien).

Weiterhin zu nennen sind die Costa de Almeria, der Küstenstreifen von Cabo de Gata bis Motril, wo noch eher einsame Strände zu finden sind, und die Costa de la Luz an der spanischen Atlantikküste, die über ausgedehnte Sandstrände und relativ unberührte Dünenlandschaften verfügt. Daneben sind die Strände auf den Balearen Mallorca, Menorca und Ibiza sowie auf den Kanarischen Inseln zu empfehlen.

Kanarische Inseln

Die kanarische Inselgruppe liegt im Nordatlantik, ca. 1.500 Kilometer von der Küste der Iberischen Halbinsel entfernt. Sie besteht aus den sieben Inseln Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote, Fuerteventura, La Palma, Gomera und Hierro. Mit ihrem vulkanischen Ursprung, ihren geologischen Formationen und ihrer Pflanzenwelt sind die Inseln ein Naturparadies. Das warme und trockene Klima (auch im Winter) und die Strände haben die Inseln zu einem Touristenzentrum gemacht.

Gran Canaria bietet eine faszinierende Vielfalt von Landschaften: Sandwüsten im Süden, Gebirge mit üppiger tropischer Vegetation, bizarre Felslandschaften mit tief eingeschnittenen Barrancos, Weinberge, Bananen- und Kaffeeplantagen im Norden sowie kilometerlange Strände. Daneben findet der kulturell interessierte Besucher Spuren der Ureinwohner der Inselgruppe und Kunstdenkmäler der spanischen Epoche. Las Palmas bietet alle Vorteile einer pulsierenden Großstadt, aber auch das ruhige Altstadtviertel Vegueta und den herrlichen 2.600 m langen Sandstrand Las Canteras.

Teneriffa bietet neben schönen, aber stark besuchten Sandstränden, sehr abwechslungsreiche Landschaften abseits der Touristenzentren. Der riesige Krater des Pico del Teide, mit 3.718 m der höchste Berg Spaniens, bietet gute Wandermöglichkeiten in einer bizarren Vulkanlandschaft. Die Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife lädt neben guten Einkaufsmöglichkeiten auch zum Besuch von Museen ein. Einen Ausflug ist auch der Ort La Orotava wert, im landschaftlich bezaubernden gleichnamigen Tal gelegen. Sehenswert sind vor allem die typischen, aus Teakholz geschnitzten Balkone aus dem 17. Jahrhundert. Der Botanische Garten unweit des Touristenzentrums Puerto de la Cruz wurde schon 1788 angelegt und lohnt einen Besuch.

Lanzarote bietet mit seiner durch Vulkanismus entstandenen Mondlandschaft ein ganz eigenes Naturerlebnis. Der Nationalpark Timanfana mit seinen Feuerbergen lädt zum Besuch ein, wie auch die 6 km lange vulkanische Grotte Cueva de los Verdes im Nordosten der Insel.

Fuerteventura ist mit endlosen leeren Stränden ideal für Reisende, die dem hektischen Treiben der anderen Inseln entkommen wollen. Besonders schöne Strände sind Jandía im Süden und Corralejo im Norden.

La Palma, die grüne Insel, wie sie auch genannt wird, bietet neben den schönen Sandstränden mit der zum Nationalpark erklärten Caldera de Taburiente auch gute Wandermöglichkeiten. Sehenswert ist in der Hauptstadt der Insel Santa Cruz de La Palma das in einem großen Segelschiff untergebrachte Seefahrtsmuseum, einer Nachbildung des Schiffes, das Kolumbus nach Amerika brachte.

La Gomera, noch relativ unerschlossen, ist ideal für Wanderungen. Lohnenswerte Ziele sind u.a. die Bergwelt um den Garajoney und der urwaldartige Bosque del Cedro mit über 100jährigen Loorbeerbäumen. Bei einer Inselumrundung mit dem Boot sind zauberhafte Orte wie das Fischerdorf Playa de Santiago, aber auch einsame Strände sowie die Vulkanit-Säulen Los Organos (Orgelpfeifen) zu entdecken.

El Hierro, die wildeste und kleinste Kanareninsel, ist ein idealer Ort für ruhige Ferien in abwechslungsreicher Landschaft: wüstenhafte Gegenden, urwaldartige Kiefernwälder und natürliche Schwimmbecken laden neben schönen Stränden zum Verweilen ein.

Balearen

Die Inselgruppe der Balearen liegt im westlichen Mittelmeer in einer Entfernung von 90 bis 200 km vor der Südostküste Spaniens. Sie ist mit 5.014 km² die kleinste autonome spanische Region und setzt sich aus den Hauptinseln, den eigentlichen Balearen, Mallorca, Menorca sowie Ibiza, Formentera und weit über 100 kleineren unbewohnten Inseln zusammen. Geologisch gesehen sind die Inseln Teil des penibetischen oder andalusischen Faltengebirges. Trotz dieser Gemeinsamkeit unterscheiden sich die Inseln im Landschaftsbild sehr stark voneinander, was übrigens auch für die Geschichte der Inseln zutrifft (so war etwa Ibiza khartagischen und arabischen Einflüssen ausgesetzt, Mallorca dagegen stand unter römischer und Menorca unter englischer Herrschaft). Die Balearen sind durch ihre landschaftliche Schönheit und das milde Klima ein beliebtes Reiseziel.

Mallorca, die größte Insel der Balearen bietet das vielfältigste touristische Angebot. Man kann die Berglandschaft der Sierra de Tramuntana mit malerischen Orten erleben, oder die im Süden gelegenen schönsten Strände der Insel wie Ses Covetes und Es Trenc besuchen. Dabei gibt es abseits der Touristenzentren im Inneren Mallorcas durchaus noch ländliche traditionelle Gebiete zu entdecken. Bei Alcùdia finden sich teilweise gut erhaltene Reste der römischen Stadt Pollentia.

Menorca ist die zweitgrößte Insel der Balearen und weist kaum Erhebungen auf. Die Steilküste wird durch viele Strände unterbrochen, die zum Teil touristisch noch nicht erschlossen sind. Viele Naturhäfen bieten ideale Bedingungen für Wassersportler. Sehenswert sind auch die prähistorischen Monumente, z.B. Grabstätten und runde Steintürme.

Ibiza ist wegen des stabilen Wetters ideal für einen Strandurlaub, und lebhafte Touristenzentren garantieren eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung.

Formentera dagegen, nur mit dem Schiff erreichbar, ist von großem Interesse für ruhesuchende Touristen und hat sehr schöne Sandstrände.

Reisehinweise

Katalonien:

Es kann derzeit in Katalonien jederzeit zu Streiks und Demonstrationen kommen. Dies gilt insbesondere für Barcelona. Reisende sollten sich über die Medien auf dem Laufenden halten und sich von Menschenansammlungen fern halten.

Terroranschlag:

In der Innenstadt von Barcelona kam es am 17. August 2017 zu einem Terroranschlag mit vielen Toten, indem ein Lieferwagen mit hoher Geschwindigkeit auf der Promenadestraße Las Ramblas fuhr. In der Nacht zum 18. August fand ein weiterer islamistischer Terroranschlag in Cambrils statt, der ebenfalls Tote forderte. Reisende sollten vorsichtig sein und sich über die Medien auf dem Laufenden halten.

Nach wie vor gilt für ganz Spanien die zweithöchste Terrorwarnstufe.

Sommersaison:

Weil es in der Sommersaison von Zeit zu Zeit zu Überfällen auf Touristen entlang der spanischen Autobahnen kommt, sollten Reisende während der Fahrt besonders umsichtig sein und z.B. darauf achten, dass sie sich nicht von Fremden täuschen lassen (beispielsweise durch vorgetäuschte Pannen und angebotene Hilfeleistungen auf Rastplätzen).

Derartige Vorkommnisse häufen sich schon seit einigen Jahren besonders auf der A7 zwischen der französisch-spanischen Grenzstation La Jonquera und Barcelona. Es empfiehlt sich deshalb, nur auf belebten Rastplätzen Pause zu machen und im Fall einer Autopanne nur offizelle Pannendienste zu rufen (z.B. Autopistas).

Naturkatastrophen:

Während der Sommermonate kommt es aufgrund des Klimas in Spanien immer wieder zu Busch- und Waldbränden. In solchen Fällen muss auch in touristischen Regionen mit Beeinträchtigungen der Infrastruktur gerechnet werden. Reisende sollten sich an entsprechenden Hinweisen in den Medien und der lokalen Behörden orientieren.

Regenfälle:

Gegen Ende des Sommers kommt es auf dem spanischen Festland häufig zu wolkenbruchartigen Regenfällen, die von der über die Sommermonate ausgetrockneten Erde nicht aufgenommen werden und durch die sich die teilweise ausgetrockneten Flussbetten rasend schnell zu reißenden Flüssen entwickeln. Bei diesen Regenfällen sollten sich Reisende an einem sicheren Ort Schutz suchen.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation in Spanien sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

SICHERHEITSSITUATION/KRIMINALITÄT: Taschendiebstähle kommen in Großstädten und touristischen Zentren gehäuft vor. Wichtige Dokumente, z.B. Reisepässe, größere Geldbeträge und andere Wertgegenstände sollten nach Möglichkeit im Hotelsafe deponiert werden. In den kleineren Touristenzentren geschehen auch Einbrüche in Ferienwohnungen oder Ferienhäusern.

Der Bargeldbestand sollte möglichst klein gehalten werden. Besser sollte mit Kreditkarte oder EC-Karte gezahlt werden.

RAUCHVERBOT: In ganz Spanien gilt ein strenges Anti-Tabak-Gesetz. Das Rauchen ist in allen geschlossenen öffentlich zugänglichen Räumen wie kulturelle Einrichtungen, Einkaufszentren, öffentliche Verkehrsmittel, Bürogebäude, Gaststätten, Bars und Restaurants verboten. Im Außenbereich darf nicht geraucht werden auf Kinderspielplätzen, Schulhöfen sowie auf dem Außengelände von Krankenhäusern. Das Rauchverbot gilt auch für sämtliche touristische Einrichtungen, Hotels ist es jedoch erlaubt, ein Raucherzimmer anzubieten; sie dürfen außerdem bis zu 30 Prozent ihrer Zimmer für Raucher reservieren. Bei Verstößen gegen die Regelung drohen hohe Geldbußen.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Marokko

Einreise für Deutsche

Deutsche sind visumfrei für 3 Monate. Notwendig sind:

- laut offizieller Quellen wie Einwanderungsbehörde und des Konsulats in Frankfurt müssen die Reisedokumente mindestens noch 3 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein

- Rück- oder Weiterreiseticket

- ausreichende Geldmittel

Landesdaten

Lage

Das Königreich Marokko grenzt im Norden an das Mittelmeer, im Osten an Algerien, im Süden an Mauretanien und im Westen an den Atlantischen Ozean. Im Grenzgebiet zu Mauretanien (Linie Laayoune - Hausa) befindet sich das von Marokko vereinnahmte, jedoch auch von der Polisario beanspruchte Gebiet der alten Westsahara (Seguia el-Hamra und Rio de Oro).

Fläche: 458.730 km² (mit Westsahara 710.850 km²).

Verwaltungsstruktur: 16 Regionen und 46 Provinzen.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 32,6 Millionen

Städte:

Rabat (Hauptstadt) einschließlich Salé ca. 1,7 Millionen

Casablanca ca. 3,7 Millionen

Fès ca 1,1 Millionen

Marrakesch ca. 920.100

Tanger ca. 762.200

Agadir ca. 700.000

Meknès ca. 596.100

Oujda ca. 427.500

Kenitra ca. 403.300

Tétouan ca. 363.000

Safi ca. 298.400

Sprache

Die Amtssprache ist Arabisch; Französisch und Spanisch (im Nordteil des Landes) dienen als Geschäftssprache. Daneben gibt es noch Berbersprachen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -1 Stunde. Da auch in Marokko die Mitteleuropäische Sommerzeit gilt, bleibt der Zeitunterschied immer erhalten.

Ramadan: Während des Ramadan wird die Sommerzeit ausgesetzt.

Stromspannung

Je nach Stadt unterschiedliche Spannung, 110 und 220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Die Mitnahme eines Adapters wird empfohlen.

Telefon/Post

Telefon

Von Marokko nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Marokko ist 00212, anschließend wählt man die dreistellige Ortsvorwahl ohne die "0", dann die Teilnehmernummer.

Bei Telefonaten innerhalb Marokkos muss die "0" der Ortsvorwahl mitgewählt werden.

Es gibt Telefonzellen und sogenannte Teleboutiques mit Münz- und Kartentelefonen. Telefonkarten sind in den Postämtern, in den Teleboutiques und einigen Tabakgeschäften erhältlich. Die Telefonkarten gelten nur jeweils für die ausgewählte Gesellschaft. Die Tarife sind nachts und an Feiertagen reduziert. Beim Telefonieren aus dem Hotel sollten vorher die Tarife überprüft werden. Einige Hotels verlangen einen Mindestbetrag, der eine kurze Unterhaltung sehr teuer werden lässt.

NOTRUFNUMMERN: Polizei (innerhalb von Städten) 19, Gendarmerie (unterwegs) 177, Notarzt, Unfallrettung und Feuerwehr 15.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800 und 3G 2100.

Derzeit gibt es Roaming-Verträge mit Anbietern in Marokko von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .ma

Es gibt zahlreiche Internetcafes in jedem größeren Ort.

Feiertage

Im Jahr 2017:

1. Januar (Neujahr)

11. Januar (Tag der Unabhängigkeitserklärung)

1. Mai (Tag der Arbeit)

30. Juli (Nationalfeiertag; Thronfest von König Mohammed VI.)

14. August (Tag der territorialen Integration der Westsahararegion)

20. August (Revolutions-Tag 1953)

21. August (Geburtstag des Königs)

6. November (Jahrestag des Friedensmarsches)

18. November (Unabhängigkeitstag)

Islamische Feiertage (Verschiebungen um einen Tag, in seltenen Fällen zwei Tage, sind möglich!):

25./26. Juni (Fastenbrechen am Ende des Ramadan)

1. September (Opferfest)

22. September (Neujahr 1439 nach islamischer Zeitrechnung)

1. Dezember (Mohammeds Geburtstag)

Im Jahr 2018 dauert der Ramadan vom 16. Mai bis zum 14. Juni.

Während des Ramadan, des islamischen Fastenmonats, kann das Geschäftsleben eingeschränkt sein.

Der wöchentliche Ruhetag ist der Sonntag. Am Freitag können Geschäfte zeitweise oder ganz geschlossen sein.

Die Hauptferienzeit ist im Juli und August.

Öffnungszeiten

Banken: im Sommer Mo bis Fr 8-14.30 Uhr, im Winter 8-11.15, 14.15-16.30 Uhr (an den internationalen Flughäfen und in größeren Hotels auch Sa und So, meist 9-13 Uhr);

Postämter: Mo bis Fr 8.30-12, 15-18 Uhr;

Büros: Mo bis Do 8.30-12, 14.30-18.30 Uhr, Fr 8.30-11.30, 15-18.30 Uhr;

Geschäfte: Mo bis Fr 9-12, 15-19 Uhr, Sa 9-12 Uhr, große Geschäfte Mo bis Sa 9-13, 15-19 Uhr, Souks täglich 8.30-13, 14.30-18 Uhr.

Während des Ramadan (Fastenmonat) sind die Öffnungszeiten erheblich eingeschränkt.

Kleidung

Im Sommer sollte man leichte, atmungsaktive Sommer- und Sportbekleidung mitnehmen. Eine gute Sonnenbrille ist unbedingt erforderlich. Im Winter braucht man Übergangskleidung sowie einen leichten Wollmantel oder eine Herbstjacke. Auch einen Regenmantel sollte man zu dieser Zeit einpacken. Bei der Wahl der Kleidung sollte man nicht vergessen, dass man ein islamisches Land besucht.

Geschichte/Politik

Die Geschichte der Region wurde von den Beziehungen der Berber, der ursprünglichen Bevölkerung in diesem Gebiet, zu verschiedenen fremden Völkern geprägt, die im Laufe der Zeit in das Land eindrangen. Im siebten Jahrhundert eroberten die muslimischen Araber Marokko und verdrängten die Berber in unzulängliche Regionen. Bis auf die Anhänger des Judentums übernahm die Bevölkerung Marokkos schon bald die Religion der arabischen Eroberer. Bei der darauf folgenden Unterwerfung Spaniens wurden ausschließlich Berbertruppen eingesetzt. In den folgenden Jahrhunderten regierten wechselnde islamische Dynastien das Land. Im 19. Jahrhundert führte Spanien Krieg gegen Marokko und konnte sich Tétouan sichern. 1904 teilten Frankreich und Spanien Marokko unter sich auf. 1912 wurde Marokko französisches Protektorat. Im November 1942 besetzten amerikanische Truppen das Land, das im weiteren Verlauf des Zweiten Weltkrieges als wichtige Versorgungsbasis für die alliierten Streitkräfte diente. 1956 wurde Marokko unabhängig, 1957 wurde das Land zum Königreich proklamiert. Marokko ist heute eine konstitutionelle Monarchie. Die ersten allgemeinen Wahlen des Landes fanden 1963 statt. Wegen Gebietsbeanspruchungen kam es seit den 60er Jahren immer wieder zu Streitigkeiten mit den Nachbarländern.

Wirtschaft

Marokko ist ein Agrarland. Die wichtigsten landwirtschaftlichen Produkte sind Getreide, Kartoffeln, Melonen, Oliven, Trauben, Hülsenfrüchte, Datteln, Zuckerrohr und Zuckerrüben. Der Viehbestand umfasst Schafe, Ziegen und Rinder. Kork ist das wichtigste Produkt der marokkanischen Forstwirtschaft. In den Meeren werden vor allem Sardinen, Thunfisch, Makrelen, Sardellen sowie Schalen- und Krustentiere gefangen. Marokko gehört zu den führenden Produzenten von Phosphatgestein. In der vorwiegend klein- und mittelbetrieblich organisierten Industrie werden u.a. Baumaterialien erzeugt sowie Textilwaren, Schuhe, Nahrungsmittel und Wein hergestellt. Handwerklich gefertigt werden Textilien, Lederwaren, Keramik, Teppiche und Holzprodukte.

Religion

Der Islam ist die Staatsreligion des Landes, vorwiegend mit der sunnitischen Glaubensrichtung. Oberste muslimische Autorität des Landes ist der König.

Vegetation

Die Bergregionen Marokkos sind von ausgedehnten Waldflächen bedeckt, die u. a. aus Korkeichen, Zedern, Tannen und Kiefern bestehen. Nahe der südlichen Landesgrenze herrschen Arganien, dornige Eisenholzbäume, vor.

Tierwelt

Die marokkanische Tierwelt stellt eine Mischung aus in Europa heimischen Tieren und afrikanischen Tierarten dar. Zu den charakteristischen Tierarten gehören u.a. Wildschweine, Füchse und Hörnchen, die in großer Zahl vorkommen, sowie Gazellen, Paviane und Panther.

Kulinarisches

Die marrokanische Küche ist durch Elemente der nordafrikanisch-arabisch-berberischen, der orientalischen, der spanischen und der französischen Küche geprägt. Nationalgerichte sind das auch bei uns bekannte Couscous in den verschiedenen Variationen und Tajine, ein Eintopf aus verschiedenen Fleisch- und Gemüsesorten und einer Sauce mit Pflaumen, Rosinen und Oliven. Die meisten Fleischgerichte enthalten Hammel- und Rindfleisch. An den Küsten werden auch gegrillter und gebratener Fisch, Krabben und andere Meerestiere angeboten. Als Nachttisch wird Obst, wie Melonen oder süßes Gebäck aus Mandeln, Nüssen und Honig gereicht. Nationalgetränk ist der süße, heiße Pfefferminztee, eine Mischung aus grünen chinesischen Tee mit frischer Minze der zu allen Tageszeiten und Gelegenheiten getrunken wird. Daneben gibt es überall starken, schwarzen Kaffee, der ebenfalls süß getrunken wird. Alkohol wird in den Touristenzentren ausgeschenkt. Die Preise für Alkoholika sind hoch.

Souvenirs

Schmuck, Teppiche, Stoffe und Lederwaren, Flechtwaren und andere Kunsthandwerkartikel sowie Gewürze sind schöne Souvenirs aus Marokko. Rabat ist wegen seiner Stickereien und Teppiche, Casablanca wegen seiner Lederwaren und Teppiche von Mediouna, Marrakesch wegen der Kunst des Lederhandwerks und Safi wegen seinen Töpferwaren in feinen Farben bekannt. In jeder Stadt finden sich Kunsthandwerkszentren in denen schöne Stücke erstanden werden können. Eines sollten Besucher nicht vergessen, das Handeln gehört zum Einkauf dazu.

Klimainformationen

Von Nordosten nach Südwesten erstrecken sich drei Gebirgszüge: der Hohe Atlas, der Gipfel bis zu 4.250 m Höhe aufzuweisen hat, der Mittlere Atlas (3.500 m) und der Anti-Atlas (2.000 m). Dem Letzteren ist im Nordwesten ein 200 km breites Hochland (700 m) vorgelagert, das stufenweise zur Atlantikküste abfällt und im Norden durch die Küstenkette des Rif begrenzt wird.

Die Küstengebiete haben das ganze Jahr über subtropisches Klima mit nur leicht abweichenden Temperaturen: Im Winter, der von November bis März dauert und sehr regnerisch sein kann, beträgt die durchschnittliche Temperatur etwa 16°C, im Sommer etwa 24 bis 26°C.

Das Binnenhochland hat kontinentales Klima mit sehr heißen, trockenen Sommern. Im Durchschnitt werden hier Temperaturen von etwa 30 bis 32°C gemessen; Tagestemperaturen zwischen 37 und 40°C sind aber keine Seltenheit.

Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für die Küstengebiete ist April bis November, für das Innere des Landes Oktober bis Mai.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A,

zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Marokko ist malariafrei.

Ärztliche Hilfe

CASABLANCA: Dr. Guidon (spricht Deutsch), 4 Ave. Jean Jaures,, Casablanca, Tel. 05 22 7 61 53.

FES:Dr. Annie Burg, Fes, Tel. 05 56 65 06 47.

TANGER:Dr. A. Ammor, 7 Ave. Prince,, Tanger, Tel. 05 39 93 28 26

AGADIR:Dr. Catherine Fromaget (spricht Französisch), 111, rue Saada-Inezgane,, Agadir, Tel. 05 48 83 29 09.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Dirham (DH)

1 Dirham = 100 Centimes.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 11,15 DH

1 US-$ = ca. 9,44 DH

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: bis 1.000 DH erlaubt

Deklaration: Ja - bei Einfuhr von Beträgen über 100.000 DH in Fremdwährung erforderlich

Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge (Belege sind vorzulegen)

Ausfuhr Landeswährung: bis 1.000 DH erlaubt

Umtausch: Grundsätzlich sollte nur in Banken oder in zugelassenen Wechselstuben (goldene Plakette) getauscht werden. Alle Umtauschbelege bis zur Ausreise aufbewahren. Beim Umtausch unbedingt auch kleine Scheine geben lassen, Wechselgeld ist knapp.

Internationale Kreditkarten: Ja - sie werden zunehmend in großen Hotels, Restaurants, von Autovermietern, an Tankstellen und manchmal sogar auf Märkten akzeptiert. Bargeldabheben bei Banken ist möglich.

Geldautomat: Ja - sie sind in großen Stadtzentren vorhanden, jedoch nicht immer verlässlich. An den Bankautomaten kann mit Kreditkarten und oft mit der Girocard (mit Maestro-Logo) Bargeld bis max. 4.000 Dirham abgehoben werden.

Reiseschecks: Ja - sie werden jedoch nur gelegentlich akzeptiert.

Rücktausch: Er ist bis zu maximal 50 Prozent des getauschten Betrages gegen Vorlage der Umtauschquittung (Bordereau de Change) bei einem Aufenthalt länger als 48 Stunden möglich (bis zu 100 Prozent, wenn die Aufenthaltsdauer unter 48 Stunden lag). Da Wechselstuben an den Flughäfen dies manchmal ablehnen, sollte der Rücktausch nicht verbrauchter Dirham bereits bei den Banken in den Stadtzentren erfolgen.

Auskunftstellen

Marokkanisches Fremdenverkehrsamt
Graf-Adolf-Straße 59
40210
Düsseldorf
(02 11) 37 40 48
(02 11) 37 05 51/52
www.marokko.com
marokko@mfva.de
zuständig auch für die Schweiz

Office National Marocain du Tourisme (O.N.M.T.)
Angle Rue Oued Al Makhazine
Rue Zalaga
Rabat
Office National Marocain du Tourisme (O.N.M.T.)
BP 19-Agdal
Rabat/Morocco
(00212) 537 67 40 15
(00212) 537 27 83 00
www.tourism-in-morocco.com
contact@onmt.org.ma

Deutsche Industrie- und Handelskammer
(Chambre Allemande de Commerce et d´Industrie au Maroc)
Lot. El Manar, Villa 18
rue Ahmed Ben Taher El Menjra
Quartier El Hank
20160
Casablanca /Marokko
(00212) 522 94 81 72
(00212) 522 42 94 00/01
info@dihkcasa.org

Fédération des Chambres Marocaines de Commerce,
d´Industrie et des Services (FCMCIS)
6, Rue Erfoud
Hassan
Rabat
Fédération des Chambres Marocaines de Commerce,
d´Industrie et des Services (FCMCIS)
B.P. 218
(00212) 537 76 78 96
(00212) 537 76 70 51, 537 76 70 78
www.fccism.org
fcmcis@menara.ma

Botschaften und Konsulate

In Deutschland

MÜNCHEN siehe Tutzing

Honorarkonsulat des Königreichs Marokko
Zugspitzstraße 21
82327
Tutzing
(0 81 58) 90 58 03
(0 81 58) 90 58 13 (Mo bis Fr 10-15 Uhr)
mail@ursula-maennle.de
nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Ambassade de la République fédérale d´Allemagne
7, Zankat Madnine
(Konsularabteilung:
12, Avenue Mehdi Ben Barka - Quartier Soussi)
10000
Rabat
Ambassade de la République fédérale d´Allemagne
B.P. 235
10000 Rabat/Marokko
(00212) 537 70 68 51
(00212) 537 21 86 00
www.amballemagne-rabat.ma
info@rabat.diplo.de
Amtsbezirk: Marokko

Consul Honoraire de la République fédérale d´Allemagne
6, Rue de Madrid, Secteur Résidentiel
80000
Agadir /Marokko
(00212) 528 84 09 26
(00212) 528 84 10 25
agadir@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Agadir, Guelmim, Taroudant, Tiznit
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Rabat

Consul Honoraire de la République fédérale d´Allemagne
310, Rue Haj Omar Riffi
20120
Casablanca /Marokko
(00212) 522 45 23 10
(00212) 522 45 05 45
casablanca@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Region Grand Casablanca (Wilaya Casablanca mit den Präfekturen Casa-Anfa, El Fida/Mers Sultan, Hay El Hassani, Ain Chok, Ain Sebaa/Hay Mohammedi, Sidi Bernoussi, Ben M´Sik, Moulay Rachid sowie die Präfektur Mohammedia und die Provinzen Nouaceur und Mediouna
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Rabat

Botschaft des Königreichs Marokko
(mit Konsularabteilung)
Niederwallstraße 39
10117
Berlin
(0 30) 20 61 24 20
(0 30) 206 12 40
kontakt@botschaft-marokko.de
Botschaft: Mo bis Fr 9-16 Uhr
Konsularabteilung: Mo bis Fr 9.30-14.30 Uhr
Geschäftsbereich der Konsularabteilung: Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen

Honorarkonsulat des Königreichs Marokko
Slevogtstraße 48
28209
Bremen
(04 21) 460 49 02
(04 21) 460 49 00
kroening-bremen@t-online.de
nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Generalkonsulat des Königreichs Marokko
Cecilienallee 14
40474
Düsseldorf
(02 11) 65 04 51 51
(02 11) 650 45 10
consumadues@t-online.de
Mo bis Fr 9-15 Uhr
Visa-Angelegenheiten: Mo, Mi, Fr 9.30-12 Uhr

Generalkonsulat des Königreichs Marokko
Ostparkstraße 35
60385
Frankfurt/M.
(0 69) 949 45 91 10
(0 69) 949 45 91 00
cgm.frankfurt@maec.gov.ma
Mo bis Fr 9-14 Uhr

Honorarkonsulat des Königreichs Marokko
In de Bargen 4
22587
Hamburg
(0 40) 86 62 62 19
(0 40) 86 62 62 15
maroc.consul.hh@t-online.de
nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat des Königreichs Marokko
Hainbuchstraße 27
34128
Kassel
(05 61) 660 65
(05 61) 621 03
augustin-honorarkonsulin@gmx.de
nur nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Ärztliche Hilfe

CASABLANCA: Dr. Guidon (spricht Deutsch), 4 Ave. Jean Jaures,, Casablanca, Tel. 05 22 7 61 53.

FES:Dr. Annie Burg, Fes, Tel. 05 56 65 06 47.

TANGER:Dr. A. Ammor, 7 Ave. Prince,, Tanger, Tel. 05 39 93 28 26

AGADIR:Dr. Catherine Fromaget (spricht Französisch), 111, rue Saada-Inezgane,, Agadir, Tel. 05 48 83 29 09.

Sehenswertes

Rabat

In Rabat, der Hauptstadt Marokkos, befindet sich die Residenz des Königs sowie der Sitz der Verwaltung des Landes. Als Königsstadt mit den vielen Sehenswürdigkeiten aus der Geschichte des Landes ist Rabat ein beliebtes Touristenzentrum. Mit dem Hassanturm besitzt die Stadt eines der bekanntesten Wahrzeichen Marokkos. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Kasbah des Quadaias mit dem Haupteingang Bab des Quadaias, das Musée des Quadaias, ein Gebäudekomplex mit Wohngebäuden und einer kleinen Moschee, das Mausoleum von Mohammed V. sowie das Archäologische Museum. Zum Ausruhen bietet sich ein Stopp im berühmten Café Maure an, das den Besuchern neben dem Minztee charakteristische Süßigkeiten und Gebäcke des Landes anbietet.

Marrakesch

Marrakesch, die zweite Königsstadt, ist nach Casablanca, Fès und Rabat nur die viertgrößte , aber die bekannteste Stadt des Landes. Marrakesch gilt als Marokkos schönste Stadt und hat ihren typischen orientalischen Charakter bewahrt. Marrakesch liegt am Fuße des Atlasgebirges und am Rande eines großen Palmenhaines. Nicht von ungefähr spielt der Tourismus heute eine wichtige Rolle im Leben der Stadt. Marrakesch ist nach Agadir und Tanger die Großstadt mit dem intensivsten Fremdenverkehr. Dazu kommen noch zahlreiche Tagesausflügler aus Agadir und von den Kanarischen Inseln. Die Königsstadt hat eine Vielzahl sehenswerter kulturhistorisch interessanter Baudenkmäler wie etwa die Koutoubia-Moschee, die Souks mit der Medersa Ibn Youssouf, der Bahia Palast, die Stadtmauer und die Stadttore sowie das Stadtmuseum.

Fès

Fès, die nach Marrakesch älteste und bedeutendste der vier Königsstädte, hat sich mit ihren beiden Universitäten den Rang als religiöses und geistiges Zentrum bewahrt. Die ehemalige Hauptstadt wurde 808 gegründet und besitzt heute die größte Moschee des Maghreb. Seit 1980 steht die alte Stadt Fès-el-Bali mit ihren Kulturschätzen auf der Liste des kulturellen Welterbes der UNESCO. In Fès sollte zunächst mit dem Auto eine Rundfahrt unternommen werden. Danach bietet sich ein Spaziergang durch den ältesten Teil von Fès (Fès-el-Bali) an, der seinen mittelalterlichen Charakter noch bewahrt hat. In diesem Teil der Stadt sind die schönsten Sehenswürdigkeiten wie etwa Medersa Bou Inania, die Moschee El Kairaouine und die wichtigsten Souks. Auch bieten hier einfache, aber empfehlenswerte Restaurants ihre lokalen Speisen an.

Meknès

Rund 60 Kilometer westlich von Fès liegt Meknès, die vierte Königsstadt. Sie wurde im zehnten Jahrhundert n. Chr. gegründet und erlebte im 18. Jahrhundert ihre Blütezeit. Von der Festung ist eine 25km lange Mauer mit beeindruckenden Toren heute noch zu sehen. Für einen Besuch der Stadt sollte man mindestens einen Tag einplanen. Die islamische Hochschule in der Altstadt ist als Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen.

Tanger

Die Hafen- und Handelsstadt Tanger an der Straße von Gibraltar gilt als die europäischste Stadt Marokkos. Sie bietet mit ihrem Markttreiben, ihrem modernen Verkehrssystem und dem westlichen Unterhaltungsangebot eine interessante Mischung aus afrikanischen, europäischen und orientalischen Einflüssen. Achtung: In Tanger ist die Kriminalität höher als in anderen Städten Marokkos. Touristen sollten ihre Wertsachen im Auge behalten.

Tétouan

Tétouan bietet besonders wegen seinen hellgefärbten Häusern, der Altstadtbefestigung und der Lage in Gärten und Olivenhainen ein malerisches Bild. In der Medina allein können 70 Moscheen besichtigt werden. 60 Kilometer von Tétouan entfernt liegt Chechaouen, eine Kleinstadt, die vor allem wegen ihrer Lage über dem Flusstal des Qum Lahou und der gut erhaltenen Altstadt auffällt.

Agadir

Agadir liegt an der Atlantikküste und ist zum bedeutendsten Fremdenverkehrszentrum Marokkos geworden. Dafür sind das relativ milde Klima, der neun Kilometer lange geschützte Strand sowie die touristische Infrastruktur, die europäischen Ansprüchen genügt, verantwortlich. Zahlreiche Sportmöglichkeiten wie Schwimmen, Surfen, Wasserski, Fischen, Tennis oder Golf bieten sich hier an und garantieren einen aktiven Urlaub. Außerdem gibt es zahlreiche Restaurants, Bars, Diskotheken und Nachtclubs für ein erlebnisreiches Abend-Unterhaltungsprogramm. Das Hinterland Agadirs ist für interessante Auto-Ausflüge hervorragend geeignet. Für diesen Luxus verlangt man in Agadir dann auch Preise, die denen in Deutschland vergleichbar sind.

Mittelmeerküste

Die Mittelmeerküste lädt mit ihren angenehmen Wassertemperaturen und schönen Badebuchten und -stränden zu einem Badeurlaub ein. Die bekanntesten Badeorte liegen hier im östlichen Teil der Bucht von Tanger bis zum Cap Malabata und an den Küstenabschnitten nordöstlich von Tétouan. Al Hoceima hat sich seit den sechziger Jahren zum führenden marrokanischen Seebad und Fremdenverkehrsort an der Mittelmeerküste entwickelt. Hier kann Wassersport wie Segeln, Tauchen, Surfen und Wasserskifahren betrieben werden. Ausgedehnte feinsandige Strände findet man u.a. auch in Smir-Restinga, M´Diq, Taifor, Cabo Negro und Martil. Weniger touristisch genutzte Strände liegen u.a. bei Qued Laou, Torre de Alcala, bei Nador und Saidia sowie zwischen Tanger und Ceuta. Neben einem Badeurlaub gibt es an der Mittelmeerküste zahlreiche interessante Städte wie Tanger, Tétouan und Chefchaouen, die einen Besuch lohnen.

Atlantikküste

Die Strände an der Atlantikküste sind breiter als an der Mittelmeerküste, zum Teil gibt es aber heftige Brandungen, die das Schwimmen gefährlich machen können. Die Wassertemperaturen sind wegen des kalten Kanarenstroms kühler als an der Mittelmeerküste. Für den Besuch der Atlantikküste bietet sich am wenigsten der Sommer an, da hier oft Küstennebel auftritt und die Strände im nördlichen Abschnitt zwischen Cap Spartel und El Jadida völlig überlaufen sind, weil gut situierte Marokkaner hier Urlaub machen.

Der bekannteste Badeort ist Agadir. Andere bekannte Badeorte an der Atlantikküste sind Asilah im nördlichen Küstenabschnitt, Larache, Moulay-Bousselham, Mehdia Plage, zahlreiche kleine Badeorte zwischen Rabat und Casablanca wie Plages des Nations oder Pont Blondin, El Jadida und Safi sowie Mirhleft südlich von Tiznit, das insbesondere für Jugendliche und Camper interessant ist. Einen kurzen Besuch wert ist auch Casablanca, das ökonomische Zentrum Marokkos.

Sahara

Für Touristen, die das Ausgefallene schätzen, bietet sich ein Ausflug in die Ausläufer der Sahara im Süden Marokkos an. Hier liegen an der Küste Tan-Tan, Kap Juby und Tarfaya. Laâyoune ist eine Stadt, in der die Moderne Einzug gehalten hat und Smara ist die geistige Hauptstadt der Sahara. Ganz im Süden befindet sich Dakhla, dessen Sport- und Fischereihafen in der schönsten Bucht der südlichen Sahara liegt.

Reisehinweise

Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene Gebiete der Sahara, in die Grenzgebiete mit Mauretanien und Algerien sowie abseits befestigter Straßen eindringlich ab.

Der Hinweis gilt jedoch nicht für die Touristenstraßen ab und zur Oasen-Stadt Zagora durch das Draa-Tal sowie von/zur Stadt Erfoud in der Region Drâa-Tafilalet. Abseits dieser Strecken sind Touren nur mit landeskundigen Führern und innerhalb einer Gruppe zu unternehmen.

In Marokko kann es nach wie vor zu Protesten und Demonstrationen kommen. Reisende sollten Versammlungen generell fernbleiben. Vorsicht ist wegen etwaigen Gewaltübergriffen angebracht.

Eine Anschlagsgefahr besteht durch terroristische Gruppen in den benachbarten Staaten und Regionen, die auch in Marokko aktiv werden können.

Von Reisen in die Westsahara wird dringend abgeraten.

Für Frauen, die allein reisen, ist generell besondere Vorsicht geboten.

Im Rif-Gebirge droht die Gefahr, Opfer von Rauschgifthändlern zu werden, weshalb Fahrten nur in Begleitung von verlässlichen Ortskundigen unternommen werden sollten.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Das Fotografieren und Filmen von Militär- und Polizeieinrichtungen, Grenzstellen und von Personen in Uniform ist verboten.

Drogen ein- oder auszuführen, damit zu handeln und zu konsumieren ist verboten.

Alkohol zu konsumieren ist nur in den gastronomischen Einrichtungen (Hotels, Bars etc.) erlaubt, die über eine Lizenz zum Ausschank verfügen. Die Nichtbeachtung kann zum Arrest führen.

Bei Überlandreisen mit dem Pkw sollten Reisende sehr vorsichtig sein, dies gilt vor allem für Fahrten im Rif-Gebirge (bekannt als Haupt-Anbaugebiet für Hanf). Bei Dunkelheit sollte keine Fahrten unternommen werden.

Bei Touristenattraktionen kommt es immer wieder zu Raubüberfällen.

In Marokko ist es streng verboten, sexuelle Beziehungen außerhalb der Ehe zu haben. Dies gilt auch für Homosexualität.

Es ist illegal im Besitz von pornografischem Material zu sein.

RAMADAN: Die Zeit des islamischen Fastenmonats Ramadan ändert sich von Jahr zu Jahr (2017: ca. 27. Mai bis ca. 25. Juni). Während dieser Zeit gilt für Muslime ein Fastengebot (Verzicht auf Speisen und Getränke und z.B. auch Rauchen) von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Reisende sollten sich den Verhaltensregeln des islamisch geprägten Landes anpassen. Essen, Trinken und Rauchen in der Öffentlichkeit während der Tagesstunden ist im Ramadan verpönt. Außerdem ist mit Einschränkungen im Alltag (z.B. tagsüber Schließung von Restaurants außerhalb der Hotels, reduzierte Arbeitszeiten bei Behörden) zu rechnen.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

PDF-Download (Länder-Information)

Das Ausflugsprogramm steht frühestens 3Monate vor Reisebeginn fest.

Alle möglichen Ausflüge können Sie mit Hilfe Ihrer TUI Cruises Buchungsnummer schnell und bequem selber online reservieren

An- und Abreise Kreuzfahrt

Die ausgeschriebene Mindesteilnehmerzahl für diese Reise bezieht sich ausschließlich auf den Transfer. Die Durchführung der reinen Kreuzfahrtstrecke ist generell gesichert. Wir behalten uns vor, bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl den Transfer bis/ab Hafen mit einem Kleinbus durchzuführen, einen Kooperationspartner zu beauftragen oder ggf. eine Bahnan- und Abreise für Sie zu arrangieren. Ein kostenloser Rücktritt von der Kreuzfahrt bei Nichterreichen der MTZ für den Transfer ist nicht möglich!

Reisedokumente Reisepass 3 Monate

Für diese Reise benötigen deutsche Staatsbürger einen Reisepass mit einer Gültigkeit von mindestens 3 Monaten. Ohne gültige Ausweisdokumente kann die Reise nicht angetreten werden.

Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
Die neue MEIN SCHIFF 1: Kanaren mit Marokko
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
10
  • auf/zu

    Zustiegsorte:

Persönliche Daten

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Kontaktieren Sie uns auch gerne telefonisch bei Gruppenanfragen: 0800 – 250 00 00 (Anruf kostenlos)

Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittskosten- und Reiseabbruchversicherung, sowie bei Auslandsreisen einer zusätzlichen privaten Auslandskrankenversicherung. Wir helfen Ihnen, den optimalen Versicherungsschutz für Sie zu finden. Uns zur Seite steht die Europäische Reiseversicherung (ERV).

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(inkl. Reiserücktrittsversicherung, Reiseabbruch-Versicherung, Reisekrankenversicherung mit medizinischer Notfallhilfe, RundumSorglos-Service, Reisegepäck-Versicherung)

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