Ecuador mit Galápagos: Südamerika im Kleinen

mit Inselhüpfen auf Galápagos

Ihr Reiseverlauf In Ecuador © Botschaft Ecuador Blick auf Cuenca © alanfalcony, Fotolia.com Blick auf Bartolomé © jkraft5, Fotolia.com Blaufusstölpel © Botschaft Ecuador Landleguan © BlueOrange Studio, Fotolia.com Schildkröte am Strand auf Galápagos © Konstantin Kulikov, Fotolia.com Ecuador, Menschen auf Esel © Botschaft Ecuador Ecuador, Kinder © Botschaft Ecuador Altstadt von Quito © Kseniya Ragozina, Fotolia.com Ecuador, Handwerk © Botschaft Ecuador Prachtfregattvögel © Botschaft Ecuador Tierwelt, Galapagos © Botschaft Ecuador Leguan, Galapagos © Botschaft Ecuador

Um die landschaftliche Vielfalt und den Artenreichtum Südamerikas kennenzulernen, könnten Sie entweder ein halbes Jahr lang über den Kontinent touren. Oder einfach mit an Bord dieser faszinierenden Reise nach Ecuador kommen.

Das kleine Land auf dem Äquator wird durch die Anden in drei völlig unterschiedliche Landschaften geteilt. Der "Oriente" im Osten des Landes ist geprägt von den Regenwäldern des Amazonas-Tieflandes. Die von Vulkanen geschaffene "Sierra" mit dem höchsten Berg "Chimborazo" und dem zwischen den Gipfeln gelegenen Hochtal faszinierte schon Alexander von Humboldt, der ihr den Beinamen "Straße der Vulkane" gab. Die von milder Hügellandschaft geprägte "Costa" im Westen wartet im Norden mit feuchtem Tropen- und im Süden mit gemäßigtem Klima auf.

Nicht zufällig gilt Ecuador als eines der artenreichsten Länder der Erde. Auf zahlreichen Ausflügen und Wanderungen, bei Übernachtungen in einer Dschungellodge, Bootsfahrten, Führungen durch Nationalparks und Besuchen bei den indigenen Quichua lernen Sie die ganze faszinierende Bandbreite des Landes kennen. Aber Ecuador hat noch mehr zu bieten: Auf den 1.000 Kilometer vor der Küste gelegenen Galápagos Inseln entdecken Sie eine Tier- und Pflanzenwelt, die nicht nur durch ihre Riesenschildkröten, sondern zahllose endemische Arten einzigartig ist. Und natürlich steht das moderne Ecuador in der Hauptstadt Quito auf Ihrem Reiseplan. In 17 Tagen durch Südamerika? Jules Verne hätte Zweifel. sz-reisen macht es möglich!

  • Kleine Reisegruppe bis maximal 20 Personen
  • mit Inselhüpfen auf Galapagos
  • Übernachtungen in besonderen Hotels, z.B. an den Thermen in Papallacta sowie im Regenwald

Programm

1. Tag: Anreise nach Quito

Per Haustürtransfer beginnt Ihre Reise nach Ecuador für Sie ganz entspannt. Von Berlin/Tegel fliegen Sie via Amsterdam nach Quito, wo Sie am Abend ankommen. Sie werden am Flughafen bereits erwartet und zum 4*-Alameda Hotel Mercure gebracht, wo Sie für die kommenden beiden Nächte untergebracht sind.

2. Tag: Stadtbesichtigung

Nachdem Sie in Ruhe gefrühstückt haben, erkunden Sie Quito. Die reizvolle Stadt ist von schneebedeckten Vulkanen umgeben. Sie ist bekannt für ihre kolonialen Kirchen und Klöster, sowie eine einzigartige Mischung aus spanischer, flämischer und maurischer Architektur. Bereits 1978 wurde daher die Altstadt auch von der UNESCO als "Kulturerbe der Menschheit" deklariert.

Zunächst fahren Sie zur rund 20 Kilometer von Quito entfernten "Mitte der Welt", der Äquatorlinie. Am Äquatordenkmal "Mitad del Mundo" stehen Sie gleichzeitig mit einem Fuß auf der nördlichen und dem anderen auf der südlichen Halbkugel. Das mit einer riesigen Messingkugel bekrönte Monument weist genau auf den Breitengrad 0 hin. Um das Äquatordenkmal wurde ein kleines Dorf im Kolonialstil errichtet, in dem sich Restaurants, Souvenirläden und ein Postamt finden. So haben Sie hier schon die Möglichkeit, erste Mitbringsel einzukaufen.

Anschließend erkunden Sie während eines Spaziergangs mit Ihrem örtlichen Reiseleiter die auf ca. 2.850 Meter über dem Meeresspiegel gelegene Stadt. Der Hauptplatz der Stadt, der Platz der Unabhängigkeit mit den Palästen des Präsidenten und des Erzbischofs sowie der Kathedrale, bildet einen Teil des Rundganges. Sie besichtigen die prächtige Kirche "La Compañia", die über eine kunstvolle Fassade sowie einen reich verzierten Innenraum verfügt. Und natürlich lernen Sie auch die Kirche San Francisco kennen.

Ihr Stadtbummel wird abgerundet durch den Besuch eines traditionellen Marktes, wo Sie exotische Früchte, Gemüse und Kräuter kennen lernen.

Zum Schluss spazieren Sie noch entlang einer der ältesten Straßen von Quito, "La Ronda" genannt. Die hier stehenden Häuser wurden nach und nach bis zum späten 18. Jahrhundert errichtet und blieben bis heute weitgehend unverändert. Während des frühen 20. Jahrhunderts lebten hier zahlreiche bekannte Persönlichkeiten, darunter Politiker, Dichter und Musiker. Hinweisschilder informieren Interessierte, über die Menschen, die hier gelebt haben. Außerdem gibt es auf dieser Straße viele Werkstätten und Galerien.

Sie übernachten erneut im Alameda Hotel Mercure.

3. Tag: Quito – Rosenplantage – Indiomarkt in Otavalo

Ihr Ausflugsziel ist der mittlerweile weltberühmte Kunsthandwerkermarkt von Otavalo. Die Route führt zunächst über eine kurvenreiche Strecke, durch regenarme Busch- und Kakteenlandschaft bis ins breite, oasenhafte Tal von Guayallabamba. Mit etwas Glück können Sie dann auf der Weiterfahrt einen Blick auf den schneebedeckten Gipfel des Vulkans Cayambe werfen. Der Äquator führt direkt durch den Gletscher des gewaltigen Berges, der somit weltweit den höchsten Punkt auf der äquatorialen Linie darstellt.

Zunächst besuchen Sie eine Rosenplantage, wo Sie alles über die Rosenzucht in Ecuador erklärt bekommen und natürlich können Sie auf der Plantage eine große Vielfalt an Rosen bestaunen, die zum Teil in einem Rosengewächshaus untergebracht sind. Für die Rosenplantage steht eine hohe Qualität ihrer Blumen so wie umweltbewusstes Arbeiten im Vordergrund.

Auf der Weiterfahrt können Sie den Lago San Pablo mit dem kolossalen Felsmassiv des Taita Imbabura (Vater Imbabura) im Hintergrund bestaunen. Bei schönem Wetter legen Sie einen Stopp ein, ist dieser Blick doch ein hervorragendes Fotomotiv!

In Otavalo angekommen, besuchen Sie den Plaza de los Ponchos, den zentralen Punkt des kunterbunten Verkaufsgeschehens. Die in typischen Trachten gekleideten traditionsbewussten Otavalo-Indianer gelten als wohlhabend und angesehen. Althergebrachte Webkunst und ihr Sinn für Geschäfte lassen die Otavaleños heute eine ganz besondere Stellung nicht nur innerhalb Ecuadors einnehmen. Auf dem Markt werden handgewebte Teppiche, Wandbehänge mit verschiedensten Motiven, Strickpullover, bunte Gürtel, Hängematten und Berge von Woll-, und Stofferzeugnissen zum Kauf angeboten. Der relative Wohlstand führte aber keineswegs zu einer Vernachlässigung eigenster indianischer Identität. Quichua ist nach wie vor die Muttersprache unter den Einheimischen. Genießen Sie das bunte Treiben des farbenprächtigen Marktes und nehmen Sie das ein oder andere Souvenir mit nach Hause.

Sie übernachten heute in der Hacienda Pinsaqui (oder ähnlich).

4. Tag: Otavalo – Cuicocha-Lagune – Papallacta

Unweit von Otavalo liegt die Cuicocha-Lagune, der "Meerschweinchensee". Diesen werden Sie zunächst besichtigen. Aus der Mitte des 3.000 Meter hoch gelegenen und über 200 Meter tiefen Sees erheben sich zwei kleine Inseln vulkanischen Ursprungs, die mit Schilf bewachsen sind. Wenn Sie möchten, können Sie sich Ihrem Reiseleiter zu einer kleinen Wanderung zu einem Aussichtspunkt anschließen, von wo aus Sie einen schönen Blick auf diese herrliche Landschaft haben.

Mit dem Bus reisen Sie schließlich weiter nach Papallacta, das vor allem durch seine heißen Thermalquellen bekannt geworden ist. Die Thermalbäder befinden sich auf einer Höhe von 3.330 bis zu 3.500 Metern, inmitten einer herben, bizarr wirkenden Páramo-Landschaft. Diese Bäder zählen zu den schönsten und saubersten des ganzen Landes.

Sie checken in Ihrem 3*-Hotel Termas de Papallacta ein. Hier haben Sie die Möglichkeit, in den Quellen des Hotels zu baden und die wohltuende Wirkung des warmen, geruchsfreien Thermalwassers zu genießen. Die klare Bergluft und herrliche Landschaft tun ein Übriges, dass Sie den Tag ganz entspannt ausklingen lassen können.

5. Tag: Papallacta – Punta Ahuano

Am Vormittag haben Sie noch ein bisschen Zeit zur freien Verfügung, um die heißen Quellen der Hotelanlage zu nutzen. Diese werden vom nahegelegenen Vulkan "Antisana" gespeist und haben unterschiedliche Temperaturen. Oder Sie lassen sich im hoteleigenen Spa ein wenig verwöhnen (gegen Aufpreis).

Nun machen Sie sich auf den Weg ins Amazonasgebiet. Nur einen Katzensprung von den Osthängen der Anden entfernt, liegt am Ufer des Napo-Flusses Punta Ahuano. In dem kleinen Dorf erledigen viele Quichua-Indianer ihre täglichen Einkäufe. Hier entschloss sich der Schweizer Auswanderer Beni Ammeter im Jahr 1985 einen Gemeinwarenladen aufzumachen. Wenn damals ausländische Reisende nach Ahuano kamen und eine Unterkunft suchten, wurden sie automatisch zu "La Casa del Suizo" geschickt. Mittlerweile verfügt das international bekannte Hotel über 75 Räume und auch Sie werden hier übernachten.

Das letzte Stück von Punta Ahuano zur Unterkunft werden Sie ganz landestypisch in einem motorisierten Einbaumkanu auf dem Rio Napo zurücklegen. Dann sind Sie an Ihrem Hotel angekommen, dass geschmackvoll in die umliegende Landschaft integriert ist und sowohl das Dorf, als auch den Fluss und unberührten Regenwald überblickt. Von jeder cabaña (Hütte) hat man eine wunderschöne Aussicht, welche ganz in Ruhe und privat aus der eigenen Hängematte genossen werden kann.

Ihr Abendessen nehmen Sie gemeinsam in der Dschungellodge "Casa del Suizo" ein.

6. Tag: Erkundung des Regenwaldes mit Besuch in einem Quichua-Dorf

Nach dem Frühstück beginnen Sie den Tag mit der Fahrt in motorisierten Kanus auf dem Rio Napo. Später unternehmen Sie eine etwa zweistündige Wanderung durch den Regenwald. Unterwegs haben Sie exzellente Möglichkeiten, die wundersame Vielfalt des Lebens im Regenwald zu beobachten. Der ecuadorianische Oriente weist eine besonders hohe Artenvielfalt auf, da er ein Zufluchtsort für Pflanzen, Tiere und Insekten während der letzten großen Eiszeit war. Die einheimischen Führer besitzen zusätzlich zu ihrem beeindruckenden Wissen über die örtliche Pflanzen- und Tierwelt auch noch Kenntnisse über die medizinische Nutzung vieler Pflanzen, welche sie Ihnen gerne vermitteln.

Dann geht es zum Refugium "Amazoonico", wo misshandelte, verletzte oder beschlagnahmte Tiere betreut werden. Hier können Sie viele Tiere betrachten, die man ansonsten in freier Wildbahn nur sehr selten beobachten kann, darunter Tapire, Nasenbären, verschiedene Affenarten und Schlangen sowie eine Vielzahl an Vögeln.

Zum Mittagessen kehren Sie in die Lodge zurück, bevor Sie anschließend ein Quichua-Dorf besuchen. Hier lernen Sie die Zubereitung des örtlichen alkoholischen Getränks "chicha" kennen. Außerdem wird Ihnen die Benutzung des Blasrohres vorgeführt und wenn Sie möchten, können Sie selber einmal versuchen, mit diesem zu schießen. Aber Vorsicht, es ist nicht so einfach, wie es aussieht. 

Zum Abschluss des Tages besuchen Sie eine Schmetterlingsfarm, wo Sie die einheimischen Schmetterlinge aus der Nähe betrachten können. Besonders schön ist der Blaue Morpho, einer der größten Edelfalter, die es hier zu sehen gibt. Er leuchtet in metallischem Blau, ein spektakulärer Anblick.

Ihr Abendessen genießen Sie erneut in der Dschungellodge, wo Sie auch übernachten.

Hinweis: 

Beim Tagesprogramm kann es ggf. zu Änderungen kommen, da die Organisation des Ausfluges in den Händen der Casa del Suizo liegt.

7. Tag: Punta Ahuano – Wanderung "Pailon del Diablo" – Riobamba

Nach dem Frühstück heißt es Abschied nehmen vom Regenwald und Ihrer Lodge. Ihre Reise führt Sie nun nach Riobamba. Auf dem Weg legen Sie einen kurzen Stopp in Rio Verde ein, den Sie zu einer Wanderung zum Wasserfall "Pailon del Diablo" (Teufelspfanne) nutzen.

Über Baños reisen Sie weiter nach Riobamba. Die Landeshauptstadt der Provinz Chimborazo liegt genau in der geographischen Mitte von Ecuador. Sie ist das bedeutendste Agrarzentrum der Ecuadorianischen Anden und bietet atemberaubende Ausblicke auf die umliegenden Bergriesen Chimborazo, Tungurahua und Altar, dem wohl beeindruckendsten Felsmassiv der Ostkordillere.

Sie übernachten in der typischen Hacienda Abraspungo unweit von Riobamba.

8. Tag: Riobamba – Zug- oder Schienenbusfahrt Nariz del Diablo – Ingapirca – Cuenca

Frühmorgens werden Sie zum Bahnhof Alausi begleitet. Von hier aus starten Sie zu Ihrer Fahrt mit dem Andenzug oder "Autoferro" zur legendären Teufelsnase der "Nariz del Diablo" (Hinweis: bei sehr schlechtem Wetter wird die Strecke nicht befahren, dann geht es alternativ zum Chimborazo). Während des spektakulären Abstiegs Richtung Küstenebene geht es innerhalb von wenigen Minuten im Zickzackkurs bis ins 100 Meter tiefere Steilwandtal des Chanchán-Flusses. Um nach Sibambe zu gelangen, muss die Bahn mehrfach Vor- und Zurückstoßen, ein beeindruckendes Erlebnis und eine grandiose technische Meisterleistung. So wurde für den damaligen Präsidenten Eloy Alfaro 1908 der Traum einer Verbindung zwischen Costa und Sierra zur Wirklichkeit und die Trasse schon nach kurzer Zeit als eine der schönsten Zugstrecken der Welt bezeichnet.

Im Anschluss treten Sie die Reise in Richtung Ingapirca an. Dort angekommen, besichtigen Sie die Ruinen von Ingapirca (auf Cañari: "Steinmauern der Inka"), das bedeutendste Monument prähispanischer Kulturen in Ecuador. Die Stätte befindet sich auf einem grasbewachsenen Hügel in 3.100 Metern Höhe und war bereits vor der Konstruktion des Sonnentempels zwischen 1450 und 1480 für die Inka von großer spiritueller Bedeutung. Im Jahre 1470 unterwarf der Inkakönig Yupanqui den Stamm der Cañari und baute vermutlich auf den Ruinen einer ihrer Kultstätten die Stadt Ingapirca. Bei einem Spaziergang über die einstige Zeremonien-, Wohn- und Raststätte werden Sie über den Glauben und die Rituale, sowie die Konstruktion der Anlage informiert.

Sie übernachten heute in Cuenca.

9. Tag: Stadtrundgang Cuenca

In Cuenca, 1557 an der Stelle der Inkasiedlung Tomebamba gegründet, atmet man noch heute die koloniale Luft der ecuadorianischen Geschichte. Für die meisten Ecuadorianer – und für viele Reisende gleichermaßen – ist dieses in 2.530 Metern Höhe gelegene Zentrum des Kunsthandwerks, der Keramikwaren, Panamahüte sowie Gold- und Silberwaren die schönste Stadt des Landes. Wegen der besonderen Atmosphäre und Architektur der ausgehenden Kolonialzeit wurde Cuenca von der UNESCO 1999 zum Weltkulturerbe erklärt.

Während der Stadtführung zeigt Ihnen Ihr Reiseleiter unter anderem die entlang des Rio Tomebamba gelegenen historischen Gebäude, die Todos Santos-Ruinen, den Blumenmarkt sowie den Hauptplatz mit der alten und der neuen Kathedrale. Es bleibt noch Zeit, eine Panamahutfabrik zu besuchen. Hier erfahren Sie, wie diese bekannten Hüte hergestellt werden und das Sie anders als der Name vermuten lässt, aus Ecuador stammen.

Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung, um in den engen Pflastersteinsträßchen mit ihren weißgetünchten Häusern und noblen Fassaden umherzubummeln und die Schönheiten dieser Stadt selbst zu entdecken.

Sie übernachten erneut in Cuenca.

10. Tag: Cuenca – Panoramafahrt Guayaquil

Während Ihrer Fahrt nach Guayaquil erleben Sie dramatische Veränderungen der Vegetation. Zunächst geht es durch typische Paramo-Vegetation (Hochlandgras) und bergige Landschaften. In der Nähe der Küste geht die Szenerie in Flachland über. Hier gedeiht Reis und es gibt zahlreiche Kakao- und Bananenplantagen.

Ihr Tagesziel ist Guayaquil, welches Sie während eines Spaziergangs kennen lernen. Dabei spazieren Sie auf dem Malecón, der schönen Stadtpromenade entlang des Flusses Guayas. Kleine Parks säumen das Ufer mit tropischer Flora. Nicht weit ist es von hier bis zum Viertel Las Peñas, das sich in seiner Ursprünglichkeit erhalten hat. Diesen ältesten, kürzlich liebevoll restaurierten Bezirk erkunden Sie ebenfalls. Die zahlreichen kleinen Läden werden Ihnen sicherlich ebenso in Erinnerung bleiben, wie der Blick vom oberhalb befindlichen Leuchtturm.

Später geht es zu Ihrem 4*-Hotel Unipark. Dieses befindet sich gegenüber dem bekannten Park der Leguane. Einen kleinen Bummel durch den Park sollten Sie nicht versäumen, schließlich kann man hier diese großen Echsen ganz aus der Nähe bewundern. Sie ruhen sich gerne in den Bäumen des Parks aus und spazieren in aller Ruhe über die Fußwege.

11. Tag Guayaquil – Flug nach Baltra (Galápagos) – Santa Cruz mit Zwillingskratern, Vulkantunnel, Schildkröten und Charles Darwin Forschungsstation

Heute heißt es Abschied nehmen vom Festland. Sie erwerben Ihre Transitkontrollkarte (20 USD pro Person/Stand 06/16, vor Ort zu zahlen) und fliegen von Guayaquil aus auf die Galápagos-Inseln, ein absolutes Muss für jeden Tier- und Naturfreund.

Sie landen auf Baltra. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten und Entrichtung der Nationalparkgebühr (100 USD pro Person/Stand 06/16, vor Ort zu zahlen) heißt Sie Ihre örtliche Reiseleitung auf den verzauberten Inseln ganz herzlich willkommen.

Zweifellos sind sie das Highlight einer jeden Ecuadorreise. Dieses einzigartige lebendige Museum der Evolutionsgeschichte verhalf und verhilft immer noch zum besseren Verständnis vom Leben auf der Erde. Hier lernen Sie exotische Arten kennen, die nur auf diesem Archipel einheimisch sind. Tiere, ohne Angst vor Menschen, die so andersartig sind, dass man sich über ihre Existenz auf diesem Planeten nur wundern kann.

Von Baltra aus werden Sie mit einem Bus zunächst zum Kanal Itabaca gebracht, den Sie mit einer kleinen Personenfähre überqueren, um auf die Insel Santa Cruz überzusetzen. Auf dieser Insel mit dem Hafen Puerto Ayora leben die meisten Einwohner des Archipels. Hier befinden sich die Nationalparkverwaltung und die Forschungsstation, benannt nach Charles Darwin. Auf der Fahrt durchs Hochland von Santa Cruz werden Sie den Wechsel der Vegetationszonen von der Trockenzone, über Regenwald bis zu den Gras- und Farnzonen oberhalb von 600 Metern erleben. Die grüne Landschaft dieser Gegend ist ein willkommener Kontrast zu den trockenen Flächen der kleineren und tiefer gelegenen Inseln.

Ihren ersten Stopp legen Sie bei den Zwillingskratern ein. Sie entstanden durch Einstürze von Kraterwänden. Die Vegetation dieser Gegend besteht überwiegend aus Scalesia-Bäumen, die diese Insel wunderbar begrünen. Außerdem besuchen Sie einen Lavatunnel, ein geologisch sehr informativer Besuch. Diese zeugen beeindruckend von der ehemaligen vulkanischen Aktivität, die auf dieser Insel herrschte. Außerdem können Sie während eines kurzen Spaziergangs die berühmten Galápagos-Riesenschildkröten in ihrer natürlichen Umgebung beobachten. Dabei kann man aus nächster Nähe die beeindruckende Größe dieser gemütlichen Riesen bestaunen, ihnen beim Baden oder Fressen zuschauen.

In einer typischen Hacienda essen Sie zu Mittag, bevor Sie anschließend zu Ihrem Hotel fahren. In der Nähe liegt die Charles Darwin Station, die Sie im Anschluss sofort besuchen. Die Station in Puerto Ayora wurde 1964 gegründet. Nutzen Sie die Gelegenheit sich davon zu überzeugen, wie die Erhaltung des natürlichen Gleichgewichts der Inseln geleitet wird. Vor allem die Dezimierung eingeschleppter Tierarten, wie z. B. der 100.000 Ziegen auf der Insel Isabela, die eine ernsthafte Gefährdung des ökologischen Gleichgewichts darstellen, hat viel Zeit und Geld in Anspruch genommen.

Die Forschungsstation unterstützt Wissenschaftler aus aller Welt bei ihrer Arbeit auf den Galápagos-Inseln und bietet gleichzeitig nicht nur wissenschaftliche, sondern auch praktische Hilfe bei deren Arbeit. Anhand von Fotos, Grafiken, Modellen und Tierskeletten zeigt eine Ausstellung die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte des Archipels.

Überzeugen Sie sich selbst von den überaus großen Anstrengungen, die die Forscher, Parkranger und Parkmanager leisten, um das von der UNESCO geschützte Archipel zu bewahren. Das Zentrum ist seit 1965 eine Aufzuchtsstation für die stark bedrohten Riesenschildkröten, deren Junge nach etwa fünf Jahren auf ihren Heimatinseln freigelassen werden. Hier bietet sich Ihnen eine gute Möglichkeit, die imposanten Tiere in allen Größen zu fotografieren. Ebenfalls zu bewundern sind die hier gehaltenen Landleguane.

Nach dem Besuch der Forschungsstation kehren Sie zu Fuß zum Hotel zurück. Sie übernachten in einem Hotel auf der Insel Santa Cruz.

12. Tag: Bootsausflug Insel Nord-Seymour

Heute nehmen Sie an einem Bootsausflug teil, um einige der faszinierenden Inseln des Archipels und deren Bewohner näher kennen zu lernen. Halten Sie während der Fahrt Ausschau nach Delfinen, die häufig die Boote begleiten. Immer wieder kann man außerdem auch Rochen oder auch Haie vom Schiff aus beobachten.

Ihr heutiges Tagesziel ist Nord-Seymour. Auf diesem kleinen Lavaplateau, das nur durch eine schmale Meerenge von der südlicher gelegenen Insel Baltra (früher Süd-Seymour) getrennt ist, unternehmen Sie eine kleine Wanderung. Der 1,5 Kilometer lange Rundweg führt Sie über die steinige, flache und windige Insel, die vor allem an der Spritzwasserzone von Salzbüschen überzogen und mit Pfützen übersät ist. Besonders aufregend ist Nord-Seymour aufgrund der vielen Prachtfregattvögel, deren Männchen während der Balzrituale ihren schillernd roten Kehlsack zu einer beachtlichen Größe aufblasen. Neben anderen Fregattvogelarten gibt es außerdem noch Kolonien von Blaufußtölpeln und Seelöwen sowie jede Menge roter Klippenkrabben. Bei den zahlreichen schwarzen Meeresechsen handelt es sich um die einzigen ihrer Art auf Galápagos, die im Gegensatz zu Ihren Artverwandten auch an Land und nicht nur unter Wasser Nahrung aufnehmen.

Ihr Mittagessen wird Ihnen an Bord serviert. Häufig kommen Pelikane zu Besuch, die sich auf Überreste von Essen freuen und nebenbei ein schönes Fotomotiv abgeben.

Sie übernachten erneut auf der Insel Santa Cruz, wohin Sie Ihr Boot zurück bringt.

13. Tag: Bootsausflug Insel Bartolomé

Nach dem Frühstück erkunden Sie erneut per Boot die Inselwelt von Galápagos. Von Santa Cruz aus fahren Sie zur kleinen Vulkaninsel Bartolomé. Diese ist nur 1,2 Quadratkilometer groß, bietet ihren Besuchern aber eine der spektakulärsten Aussichten auf das Archipel. Das herrliche Panorama vom Bartolomé-Aussichtsfelsen auf die Sullivan Bay mit ihrer charakteristischen Felsnadel Pinakle Rock und den gegenüberliegenden schwarzen Lavafelsen der Insel Santiago im Hintergrund erinnern an eine nahezu vegetationslose Mondlandschaft. Bei diesem Anblick vergisst man die Mühen des Aufstieges ganz schnell. Der Weg ist sehr gut ausgebaut, allerdings gibt es hier keinen Schatten und die Steigung ist auch nicht zu verachten. Denken Sie also bitte nicht nur an den Fotoapparat, sondern auch an einen Sonnenhut und ausreichend zu trinken.

Das Mittagessen nehmen Sie erneut an Bord ein.

Hinweis zum Tag 12 und 13: Da manchmal unvorhergesehen bestimmte Inseln durch die Nationalparkverwaltung, die Marine o.ä. gesperrt werden oder wetterbedingt nicht anfahrbar sind, können statt der ausgeschriebenen Inseln Bartolomé und Nord-Seymour auch die Inseln Süd-Plazas, Santa Fe, Floreana bzw. der Cerro Dragon auf der nördlichen Seite von Santa Cruz angefahren werden.

14. Tag: Santa Cruz – Isabela – Bootsfahrt "Las Tintoreras" mit Möglichkeit zum Schnorcheln

Frisch gestärkt werden Sie nach dem Frühstück im Schnellboot zur Insel Isabela gebracht. Die Überfahrt dauert etwa 2,5 Stunden, genug Zeit also, um nach Vögeln und Meeresbewohnern Ausschau zu halten und die Schifffahrt zu genießen. Die große Insel Isabela nimmt mehr als die Hälfte der Galápagos-Landfläche in Anspruch. Ihre Entstehung hat die 132 Kilometer lange und bis zu 84 Kilometer breite Insel der Verschmelzung von fünf aneinandergereihten, aus dem Ozean ragenden Schildvulkanen zu verdanken, deren breite Lavaströme einst zu einer gewaltigen Landmasse zusammengeflossen sind. Alle diese fünf Vulkane sind heute noch aktiv. Der höchste von ihnen ist der ganz im Norden gelegene Vulkan Wolf mit ca. 1.700 Metern Höhe. Durch seinen mächtigen Krater verläuft die Äquatorlinie.

Nach der Ankunft kehren Sie zunächst zum Mittagessen in einem lokalen Restaurant ein. Anschließend fahren Sie mit einem Boot das kurze Stück von Puerto Villamil zur kleinen Felseninsel "Las Tintoreras". Hier sehen Sie bei einem kurzen Spaziergang hunderte von Meeresleguanen auf den Felsen, die hier ihren Hauptnistplatz haben. In einem Lavakanal tummeln sich häufig Weißspitzenhaie, die hier Ruhe suchen, oft begleitet von anderen Haien und Seelöwen. An den Sandstränden, an denen Sie bei Ihrem Spaziergang vorbeikommen, sonnen sich zahlreiche Seelöwen. Während der Rückfahrt können Sie mit etwas Glück auch Pinguine und Blaufußtölpel auf den umliegenden Felsen sitzend sehen.

Sie übernachten in einem Hotel auf der Insel Isabela.

15. Tag: Isabela – Vulkan Sierra Negra, Schildkrötenaufzuchtstation, Brachwasserlagune der Flamingos

Ihr Ausflug zum Krater Sierra Negra startet in Puerto Villamil. Von hier aus fahren Sie etwa eine Stunde mit dem Bus in den Süden der Insel zum Beginn des Wanderweges, der Sie in insgesamt etwa 1,5 Stunden zu Fuß zum Kraterrand bringt. Dieser ist mit etwa 10 Kilometern Durchmesser der größte Krater auf Galápagos und der zweitgrößte der Welt nach dem Ngoro Ngoro-Krater in Afrika. Vom Kraterrand aus haben Sie bei günstigen Wetterbedingungen eine spektakuläre Aussicht über den Krater und an klaren Tagen bis zur Insel Fernandina im Westen Isabelas.

Anmerkung: Sollten die Witterungsverhältnisse eine Wanderung im Hochland nicht zulassen, wird ein Alternativausflug durchgeführt.

Ihr Mittagessen genießen Sie auf einer Hacienda im Hochland. Danach werden Sie die größte Schildkrötenaufzuchtstation des Archipels besuchen, wo die Galápagos-Riesenschildkröten und ihre frisch geschlüpften Jungen aufgepäppelt werden.

Im Anschluss führt Sie Ihr Weg zur Brachwasserlagune der Flamingos, "Pozo de los Flamingos", wo Sie die Chance haben, diese Tiere ganz aus der Nähe zu beobachten und natürlich auch Fotos zu machen.

Den Tag lassen Sie am wunderschönen Strand von Puerto Villamil ausklingen, bevor Sie zum Abschiedsessen in einem lokalen Restaurant einkehren.

Sie übernachten erneut in einem Hotel auf der Insel Isabela.

16. Tag: Transfer von Puerto Ayora nach Santra Cruz – Transfer nach Baltra – Flug von Baltra nach Guayaquil und Heimreise

Nach dem Frühstück werden Sie mit dem Schnellboot nach Puerto Ayora auf der Insel Santa Cruz gebracht, von wo aus es per Bus zum Kanal Itabaca geht. Sie überqueren den Kanal per Fähre und werden im Bus weiter zum Flughafen nach Baltra gebracht. Von hier aus fliegen Sie zum Festland nach Guayaquil, wo Ihr internationaler Flug zurück in die Heimat beginnt. Via Amsterdam fliegen Sie zurück nach Deutschland, wo Sie am nächsten Tag ankommen.

17. Tag: Ankunft in Deutschland

Mit dem Flug nach Berlin/Tegel und dem Transfer nach Hause geht eine eindrucksvolle Reise nach Ecuador für Sie zu Ende.

ab 5299 
EC-QU01 Buchungsanfrage

Beförderung

  • Transfer ab/an Haustür
  • Flug mit KLM via Amsterdam nach Quito und zurück von Guayaquil via Amsterdam, Stand 10/16
  • Flug von Guayaquil nach Baltra und zurück, Stand 10/16
  • Transfer Flughafen – Hotel – Flughafen
  • Fahrt im klimatisierten Reisefahrzeug während der Rundreise
  • Fährüberfahrt Kanal Itabaca auf Galápagos

 Hotel & Verpflegung

  • 10 Übernachtungen in 3*- und 4*-Hotels
  • 5 Übernachtungen in Mittelklassehotels auf Galapagos
  • 15 x Frühstück
  • 7 x Mittagessen in lokalen Restaurants (davon 2 x an Bord der Schiffe auf Galápagos)
  • 1 x Lunchbox
  • 3 x Abendessen

 Ausflüge & Besichtigungen

  • Stadtrundfahrten/-gänge: Quito, Cuenca
  • Panoramafahrt: Guayaquil
  • Eintritte/Besichtigungen: Kirchen San Francisco und La Compañia in Quito, Äquatordenkmal "Mitad del Mundo", Amazoonico und Schmetterlingsfarm, Rosenplantage, Panamahutfabrik und Ruinen von Ingapirca, Lavatunnel und Charles Darwin Forschungsstation auf Santa Cruz, Schildkrötenaufzuchtstation auf Isabella, Lagune Cuicocha
  • Spaziergang: im Hochland von Santa Cruz zu den Galápagos-Riesenschildkröten
  • Wanderungen: Amazonasregenwald, Wasserfall "Pailon del Diablo", Sierra Negra auf Isabella (wetterabhängig)
  • Aufenthalte: Kunsthandwerkermarkt in Otavalo, Papallacta-Therme, Amazonas-Regenwald bei Punta Ahuano, Quichua-Dorf mit Blasrohrvorführung und Zubereitung von "chicha"
  • Zug- bzw. Schienenbusfahrt Alausí – Sibambe – Alausí (Teufelsnase)
  • Bootsfahrten auf dem Rio Napo, zur Felseninsel „Las Tintoreras“ auf Isabella
  • Bootsausflüge auf Galápagos zu 2 Inseln, Möglichkeiten: Seymore Norte, Bartolome, Santa Fe, Süd-Plazas oder Cerro Dragon
  • Schiffsüberfahrten zu den Inseln Isabella und Santa Cruz
  • Fotostopp: Zwillingskrater auf Santa Cruz
  • Freizeit am Strand von Puerto Villamil

 Sonstiges

  • Alle aktuellen Steuern und Sicherheitsgebühren, Stand 10/16
  • 1 Reisetaschenbuch pro Buchung
  • Örtliche, deutsch sprechende Reiseleitung 2. bis 16. Tag
  • SZ-Reisebegleitung

Ecuador

Karte Ecuador
Cotopaxi

Einreise für Deutsche

Visumfrei für 90 Tage. Notwendig sind: ein bei Ankunft mindestens noch 6 Monate gültiger Reisepass, Rückreisetickets und ausreichende Geldmittel.

Landesdaten

Lage

Die Republik Ecuador liegt an der Westküste Südamerikas beiderseits des Äquators, und zwar zwischen dem 2. Breitengrad Nord und dem 6. Breitengrad Süd und dem 75. bis 81. Längengrad West. Sie grenzt im Norden an Kolumbien, im Osten und Süden an Peru und im Westen an den Pazifischen Ozean.

Ecuador wird von Nord nach Süd von den Anden durchzogen und teilt sich in drei sehr unterschiedliche Großräume: Sierra (Hochland), Costa (Küstenregion) und Oriente (Amazonasbecken).

Zum Staatsgebiet Ecuadors gehören auch die etwa 1.000 km vom Festland entfernt im Pazifischen Ozean liegenden Galápagos-Inseln, die aus 13 größeren und vielen kleinen Inseln bestehen.

Fläche: 256.370 km², davon entfallen auf die Galápagos-Inseln 7.844 km².

Verwaltungsstruktur: 22 Provinzen (einschließlich der Galápagos-Inseln).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 14,6 Millionen

davon ca. 25.100 auf den Galápagos-Inseln

Städte:

Quito (Hauptstadt, 2.850 m) ca. 1,6 Millionen

Guayaquil ca. 2,28 Millionen

Cuenca (2.580 m) ca. 330.000

Santo Domingo ca. 270.900

Machala ca. 231.300

Eloy Alfora ca. 230.800

Manta ca. 217.600

Portoviejo ca. 206.700

Loja 170.300

Ambato ca. 165.200

Sprache

Die Amtssprache ist Spanisch. Außerdem werden noch Quechua und andere indianische Sprachen gesprochen. In Großstädten und größeren Hotels versteht man auch Englisch.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden, Galápagos-Inseln Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -7 Stunden (während der europäischen Sommerzeit -7 Stunden; Galápagos-Inseln -8 Stunden).

Stromspannung

110 Volt Wechselstrom, 60 Hertz. Es werden fast ausschließlich US-Blattstecker verwendet. Es empfiehlt sich, einen Adapter mitzuführen. Mit Stromausfällen muss gerechnet werden.

Telefon/Post

Post

Briefkästen gibt es kaum, alle Post ist bei den Postämtern (oficina de correo) aufzugeben. Luftpost nach Europa ist etwa 10 Tage unterwegs, von den Galápagos-Inseln mindestens 15 Tage.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Ecuador ist 00593, die Vorwahl von Ecuador nach Deutschland 0049, nach Österreich wählt man 0043 und in die Schweiz 0041. Telefone gibt es in fast allen öffentlichen Gebäuden oder auch in kleineren Geschäften (unterschiedliche Gebühren). Karten für Kartentelefone kann man an Tankstellen, in Restaurants oder in Einkaufszentren erwerben. Ferngespräche führt man am besten über die öffentlichen Telefonzentralen, die in allen Städten und teilweise auch in kleineren Ortschaften vertreten sind. Auch einige Internet-Cafés bieten einen Telefon-Service an.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 911 und 101, Unfallrettung 131 (in Quito) und 560 674 (in Guayaquil), Feuerwehr 102.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 850/1900.

Es gibt eine gute Mobilfunk-Abdeckung auch in entlegeneren Gebieten. Handies können am Flughafen oder in Telefonläden gemietet werden. Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Ecuador von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

GSM 850-fähig sind Quadband-Handys. GSM 1900-fähig sind Triband- oder Quadband-Handys.

Internet

Länderkürzel: .ec

In allen größeren Städten gibt es Internet-Cafés.

Feiertage

Feiertage 2017:

1. Januar (Neujahr)

27. und 28. Februar (Karneval)

14. April (Karfreitag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

26. Mai (Schlacht von Pichincha)

10. August (Unabhängigkeitstag)

9. Oktober (Unabhängigkeitstag von Guayaquil)

2. November (Allerseelen)

3. November (Unabhängigkeitstag von Cuenca)

6. Dezember (Gründungstag von Quito, nur in Quito)

25. und 26. Dezember (Weihnachten)

Darüber hinaus gibt es noch regionale Feiertage. Es kann zu kurzfristigen Änderungen einzelner Feiertagsregelungen kommen.

Die Hauptferienzeit geht im Küstenbereich des Landes von Mitte Januar bis Ende April. Im restlichen Teil des Landes von Ende Juli bis Ende September.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 9-16/18 Uhr;

Geschäfte: Mo bis Fr 9-13, 15-19 Uhr, Sa 9-13 Uhr; Einkaufszentren haben werktags oft bis 20 Uhr geöffnet und außerdem auch sonntags bis 16 Uhr oder länger;

Büros: Mo bis Fr 9-13 Uhr und 14-17 Uhr.

Kleidung

Wenn man die Küstengebiete bereist oder sich im Oriente und an den Osthängen der Anden aufhält, sollte man leichte, atmungsaktive Sommerkleidung tragen. Auch sollte man Regenschutz mitführen. Auf dem Hochplateau der Sierra sind das ganze Jahr Übergangskleidung, Wollsachen und Regenschutz angebracht. Bei Reisen zwischen Guayaquil und Quito oder umgekehrt ist zu beachten, dass man von einer Klimazone in eine gänzlich andere wechselt.

Galápagos-Besucher sollten in der kühlen Jahreszeit, von Juni bis November, wärmere Kleidung sowie guten Schutz gegen Nieselregen mitnehmen.

Karte Ecuador
Wasserfall - Banos

Geschichte/Politik

Die auf ecuadorianischem Gebiet gefundenen Artefakte, die bis 8000 v. Chr. zurückdatiert werden können, gehören zu den ältesten Funden menschlicher Kulturen in Lateinamerika. Ausgrabungen deuten darauf hin, dass die Kulturen, die es zwischen 500 v. Chr. und 500 n. Chr. im heutigen Ecuador gab, enorme Fertigkeiten in der Metallbearbeitung, im Töpfern und Weben besaßen. In den tausend Jahren von 500 v. Chr. bis 500 n.Chr. kam es zur Bildung und Blüte zahlreicher Regionalkulturen. Den größten Machtzuwachs erfuhr jedoch die Manta-Kultur, die mit ihren Balsa-Booten vermutlich bis nach Mexiko segelte. Ab 900 n.Chr. gründeten die Cara im Hochland ein erstes Großreich. Im Süden grenzte es an das Reich der Canari. 1450 n.Chr. unterwarfen die Inka alle Völker in Ecuador, doch ihre Herrschaft war nicht von langer Dauer, denn 1499 n.Chr. landeten bereits die ersten Spanier an der Karibikküste. Die Zeit der spanischen Eroberungen begann. 1533 nahm der Spanier Francisco Pizarro bei seiner Eroberung Perus den letzten Inka-Herrscher Atahualpa gefangen und ließ diesen hinrichten. Pizarros Leutnant Sebastian de Benalcazar eroberte unterdessen im Auftrag Pizarros Ecuador.

Die spanischen Siedler brachten Pferde, Rinder und Schweine ins Land und bauten erstmalig in Südamerika Weizen und Bananen an. Die Feudalherrschaft der Spanier führte aber auch zu einer Versklavung der in Ecuador lebenden Indianer. Zahlreiche gewaltsame Aufstände der Indianer wurden von den Spaniern immer wieder blutig niedergeschlagen.

Bis 1739 regierte der Vizekönig Perus das heutige Ecuador bis es 1820 dem Vizekönig Neu-Granadas unterstellt wurde. Nach der Auflösung der Konföderation Großkolumbien (Kolumbien, Venezuela, Ecuador), in die Ecuador nach der Befreiung von den Spaniern eingegliedert worden war, erlangte Ecuador 1830 seine endgültige Unabhängigkeit. Erster Staatspräsident Ecuadors wurde Juan Flores, ein gebürtiger Venezolaner. Bis in die 70er Jahre des 20.Jahrhunderts wurden Ecuadors politische Geschicke von Militärdiktaturen gelenkt und geleitet. Erst 1978 betrat Ecuador mit der Verabschiedung einer neuen Verfassung den Weg zur Demokratie, ein Jahr später fanden freie Wahlen statt. Seither sind die politischen Verhältnisse in Ecuador recht stabil, doch bedrohen die innere Sicherheit vor allem die katastrophalen wirtschaftlichen Verhältnisse, in denen sich Ecuador seit 1998 befindet. Die angekündigten Sparmassnahmen zur Überwindung der Finanzkrise lösten massive Proteste der Bevölkerung aus und endeten in einem Gesetz über die wirtschaftliche Umgestaltung Ecuadors, das im Jahre 2000 verabschiedet wurde. Eine Maßnahme dieses Gesetzes war die Abschaffung der bisherigen Währung (Sucre) und die Einführung des US-Dollar als gesetzliches Zahlungsmittel.

Wirtschaft

Ecuadors Wirtschaft steht auf vier Säulen. Devisenbringer sind die Erdöl- und Erdgasreserven (vor allem im Amazonasgebiet) sowie eine vielfältige Landwirtschaft, große Shrimp-Aufzuchtfarmen und der Tourismus. Die landwirtschaftlich genutzten Flächen liegen in der Sierra und in der Costa. Wichtigste Anbauprodukte sind Bananen, Zuckerrohr, Maniok, Mais, Reis und Kartoffeln, aber auch Kaffee, Kakao und Zitrusfrüchte. Das Meer vor den Galápagos-Inseln zählt zu den thunfischreichsten Gewässern der Welt. Ecuador ist einer der größten Krabbenexporteure weltweit.

Religion

Nach der Eroberung Ecuadors durch die Spanier nahmen viele Indianer (gezwungenermaßen) den römisch-katholischen Glauben an. 1863 wurde der Katholizismus zur Staatsreligion erklärt. Trotz Liberalisierungstendenzen und Unterstellung der Kirche unter den Staat sind heute noch über 70 Prozent der Bevölkerung römisch-katholisch. Zum Teil haben sich die Indianer aber auch ihre Naturreligionen bewahrt.

Vegetation

Die ursprüngliche Vegetation des westlichen Amazonasbeckens im Oriente und des Küstentieflands der Costa ist der tropische Regenwald mit all seiner Vegetationsvielfalt. Weite Areale in der Costa sind aber bereits durch die Plantagenwirtschaft zerstört. An den Gebirgshängen des Andenhochlandes geht der tropische Regenwald in den tropischen Bergwald über. Anzutreffen sind hier lorbeerblättrige Bäume, Palmen, Koniferen, Eukalyptus und Epiphyten (u.a. Orchideen). Eine besondere Form des Bergwaldes ist der tropische Nebelwald, der eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit aufweist. Dominierend sind hier neben Farnen vor allem Moosteppiche. Oberhalb der Baumgrenze ist eine tropische Heidevegetation vorherrschend.

Auf Galápagos wirkt die Vegetation karg, es fehlt die Blütenpracht des Festlandes. Etwa die Hälfte der Pflanzenarten sind endemisch, also nur auf diesen Inseln vorkommend. In der weit verbreiteten Trockenzone wachsen Kakteen, der Galápagos-Säulenkaktus, der Balsambaum (palo santo) und Akazien. Je höher man kommt, desto stärker wird die Vegetation. Es wächst der Korallenbaum, die Galápagos-Guave und die Bäume sind meist mit Epiphyten behangen. Noch höher wachsen Sonnenblumenbäume, (Scalesien), das Miconia-Gebüsch, der Adlerfarn und das Elefantengras.

Tierwelt

Es gibt über 320 Säugetierarten in Ecuador. Typische Tierarten sind der größte Flugvogel der Welt, der Anden-Kondor, und der Kolibiri. Selten sind der Berg-Tapir, der Anden-Pudu. Dazu kommen verschiedene Papageien, Affen und Wildkatzenarten. Unter den 350 Reptilienarten befinden sich 40 giftige Schlangen, wie die schwarzrot geringelte Korallenschlange.

Einzigartig ist die Tierwelt der Galápagos-Inseln, in der vor allem Vögel und Reptilien vertreten sind. Es gibt nur vier Säugetierarten, darunter Seelöwen und die Galápagos-Pelzrobbe. Die Riesenschildkröten sind die Hauptattraktion der Insel. Bekannt sind auch der Galápagos-Landleguan, Lavaechsen und Geckos. Zu sehen bekommt der Besucher auch den Galápagos-Albatros, Tölpel, Fregattvögel, Pelikane, Pinguine, den zutraulichen Galápagos-Bussard, und im Meer die Meerechse und die Rote Klippenkrabbe.

Karte Ecuador
Garküche

Kulinarisches

Die Küche Ecuadors erfordert vom europäischen Feinschmecker eine gewisse Bereitschaft, sich mit etwas anderen Essgewohnheiten und ungewohnten Zutaten und Gewürzen anzufreunden. Häufig werden z.B. der bei uns praktisch unbekannte Kreuzkümmel (comino) oder das intensiv herbbittere Kraut cilantro verwendet.

Eine Spezialität Ecuadors ist der ceviche, ein Cocktail aus rohen Garnelen, Austern, Fisch- und Muschelfleisch, Limonensaft, einem Schuss Ketschup und Gewürze.

In den Restaurants wechseln sich als Hauptspeise Huhn mit Reis (pollo con arroz) und Rindfleisch mit Reis (carne de res con arroz) ab, als Nachtisch gibt es Süßes oft aus Kokosraspeln und karamelisiertem Zuckerrohrsaft.

Ein Festmahl in der Küche Ecuadors ist seit der Inka-Zeit gegrilltes Meerschweinchen, eine typische Spezialität ist auch locro de papas (Kartoffelsuppe) und caldo de gallina (Hühnersuppe).

Nach dem Essen wird gerne ein Kaffee getrunken. Säfte in den Geschmacksrichtungen Papaya, Maracuja, Banane, Ananas oder Baumtomate, Kokosnussmilch sowie Bier (cerveza) sind günstige Durstlöscher.

In Ecuador ist es nicht üblich, am Tisch zu bezahlen. Man bezahlt seine Rechnung beim Verlassen des Restaurants an der Theke.

Sitten und Gebräuche

Der Besucher wird sich in Ecuador nicht völlig fremd fühlen, da das Land durch den jahrhundertelangen Einfluss der Spanier europäisch geprägt ist. Die ältere Generation hält stark an Traditionen und ihrem religiösen Brauchtum fest. Die Jugend und wohlhabende Ecuadorianer folgen mehr und mehr der westlichen Lebensart. Trotz dieser Entwicklung kann der Besucher auf einer Rundreise viele traditionelle Lebensformen beobachten.

Souvenirs

Das Kunsthandwerk in Ecuador wird von staatlicher Seite gefördert. Die Organisation für Kunsthandwerk OCEPA unterhält mehrere Geschäfte in Quito, wo man sich einen guten Überblick über das Angebot an kunsthandwerklichen Erzeugnissen verschaffen kann. Wer seine Souvenirs lieber auf den Indio-Märkten oder beim privaten Handel kaufen möchte, sollte Fachkenntnisse und Preisvorstellungen mitbringen. Mit Handeln kann man dann günstiger einkaufen als in den OCEPA-Läden. Beliebte Mitbringsel sind u.a. Teppiche und andere Webstoffe, Baumwollschals, Tragetücher, Decken, handgestickte Kleidungsstücke, Keramik und Schmuck.

Karte Ecuador
Klimadiagramm

Klimainformationen

Obwohl in der subtropischen Zone gelegen, hat Ecuador kein einheitliches Klima.

An der Küste sowie an den Westhängen der Anden herrscht tropisches bis subtropisches Klima. In den Monaten von Januar bis Mai ist in dieser Gegend Regenzeit. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen dann bei 25-30°C und die Luftfeuchtigkeit ist hoch. Die Trockenzeit, in der das Klima recht angenehm ist und durchschnittlichen Temperaturen von 19-25°C gemessen werden, erstreckt sich auf die Monate von Juni bis Dezember.

Die Sierra, das eigentliche Andengebiet, liegt 2.000-3.000 m hoch. In diesem Teil des Landes ist das Klima gemäßigt. In der eher feuchten Zeit, von November bis Mai, regnet es nachmittags häufig. Die in dieser Gegend gemessenen Temperaturen bleiben das ganze Jahr über fast gleich. Starke Temperaturschwankungen, zwischen 8 und 28°C, sind jedoch oft mehrmals am Tag möglich. Die durchschnittlichen Temperaturen in Quito (2850 m hoch) im wärmsten Monat (September) liegen üblicherweise bei ca. 12-16°C, im kältesten Monat (März) bei etwa 12°C. Bedingt durch die Höhenlage, kann es am Anfang eines Aufenthalts zu Anpassungsschwierigkeiten kommen. Über 3.500 Meter fällt viel Regen bzw. Schnee. Hier herrschen tagsüber ca. 12°C, nachts unter dem Gefrierpunkt. Die Schneegrenze liegt bei 4.500-4.700 Meter.

An den Osthängen der Anden und im Dschungelgebiet (Oriente) ist es feucht und sehr warm. Hier gibt es die höchsten Niederschläge des Landes, meist nachmittags, besonders in den Monaten März und September. Die durchschnittliche Temperatur beträgt 26°C mit starken Tagesschwankungen (8-10°C).

Die Galápagos-Inseln haben durchschnittliche Jahrestemperaturen von 25-30°C mit hoher Luftfeuchtigkeit und häufigen Regenfällen. Januar bis Juni gilt als Regenzeit, der Himmel ist meist klar und wolkenfrei, die Niederschläge kommen einmal am Tag. Juli bis Dezember gilt als Trockenzeit, der Himmel ist meist wolkenverhangen und es fällt ein leichter Nieselregen.

Beste Reisezeit

Für Badeurlauber sind die Monate April bis Dezember ideal. Bergsteiger sollten für Bergtouren im Hochland die Monate von Juni bis November wählen, wogegen für Touren im Amazonasgebiet die Monate Juni und Juli ideal sind.

Für die Galápagos-Inseln sind Januar bis Juni die interessantesten Monate.

Karte Ecuador
Cotopaxi

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Staatsbürger und Personen mit Daueraufenthalt in Ecuador müssen auch bei Ausreise in ENDEMIEGEBIETEN eine Impfung gegen Gelbfieber vorweisen.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Gelbfieber, Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN. Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria mitführen.

- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.

- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.

- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.

- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.

- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.

mitführen.MALARIA T. Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria

Keine Chemoprophylaxe empfohlen, Medikamente zur Notfallbehandlung (Stand-by-Therapie)

Mefloquin (Lariam) oder Atovaquon-Proguanil (Malarone) oder Artemether-Lumefantrin (Riamet).

Verbreitung

Quito, Guayaquil sowie andere städtische Gebiete, die Galápagos-Inseln und die Touristengebiete im zentralen Hochland von Ecuador sind malaria-frei.

Ein Malariarisiko besteht ganzjährig in ländlichen Gebieten unterhalb 1.500 m. Erhöhtes Risiko in El Oro, Esmeraldas. Los Ríos, Manabí, Morono Santiago, Napo, Orellana, Pastaza, Pichincha und Sucumbíos.

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

QUITO: Dr. Martin Domski Er spricht Deutsch., Av. Republica E6-754,, Quito, Tel. (02) 255 32 06;

GUAYAQUIL:Clinica Kennedy, Guayaquil, Tel. (04) 228 69 63.

Karte Ecuador
Cotopaxi

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: US-Dollar (US-$)

1 US-Dollar = 100 Cents

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 1,07 US-$

Hinweise

Der US-$ ist gesetzliches Zahlungsmittel in Ecuador. Es gelten die US-$-Scheine und US-Cent-Münzen. In Ecuador werden auch eigene Münzen geprägt, die mit den US-Cent-Münzen gleichwertig sind, aber nur in Ecuador im Umlauf sind und nur in Ecuador Gültigkeit haben.

Aus Angst vor Fälschungen nehmen Geschäfte und Banken meist keine 50- und 100-Dollarnoten an, was bei der Mitnahme von US-Dollar in bar vor der Einreise nach Ecuador berücksichtigt werden sollte.

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt. Es sollten besonders kleinere US-$-Scheine mitgeführt werden.

Deklaration: Ja - bei Ein- oder Ausfuhr von Beträgen ab 10.000 US-$ oder dem Gegenwert in anderen Währungen

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Umtausch: nur in Wechselstuben oder Banken.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels und Geschäften akzeptiert (bei Hotelbuchung abklären).

Geldautomat: Ja - Bargeldabhebung ist mit Kreditkarten und - jedoch nur vereinzelt - an Geldautomaten des Maestro-Systems auch mit der Girocard (mit Maestro-Logo) möglich. Reisende sollten sich vor Abreise bei ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Reiseschecks: Nein - können nicht mehr bei ecuadorianischen Banken eingelöst werden.

Karte Ecuador
Cotopaxi

Auskunftstellen

Ministerio de Turismo
El Telégrafo E7-58 zwischen El Tiempo und Av. De los Shyris
170514
Quito /Ecuador
(00593 2) 399 93 33
www.vivecuador.com

Deutsch-Ecuadorianische Industrie- und Handelskammer
(Cámara de Industrias y Comercio Ecuatoriano-Alemana)
Avenida Eloy Alfaro N35-09 y Portugal
Edificio Millenium Plaza, Piso 4to, Oficina 401
Quito
Deutsch-Ecuadorianische Industrie- und Handelskammer
(Cámara de Industrias y Comercio Ecuatoriano-Alemana)
Casilla 17-16-083
Quito/Ecuador
(00593 2) 333 16 37
(00593 2) 333 20 48
www.ahkecuador.org; www.ahk.net/chambers/ec
info@ahkecuador.org.ec

Deutsch-Ecuadorianische Industrie- und Handelskammer
Verbindungsbüro Guayaquil
(Cámara de Industrias y Comercio Ecuatoriano-Alemana,
Oficina de Enlace en Guayaquil)
Av. Francisco Boloña 719 y Av. Carlos Luis
Plaza Dañin, Cdla. Kennedy
Guayaquil
Deutsch-Ecuadorianische Industrie- und Handelskammer
Verbindungsbüro Guayaquil
(Cámara de Industrias y Comercio Ecuatoriano-Alemana,
Oficina de Enlace en Guayaquil)
Casilla 09-01-7053
Guayaquil/Ecuador
(00593 4) 228 38 24
(00593 4) 228 41 26
infogye@ahkecuador.org.ec

Federación Nacional de Cámaras de Comercio de Ecuador
Ecuador Chamber of Commerce
Avenida Francisco de Orellana y Miguel H. Alcivar
Edificio Centro Empresarial "Las Cámaras" - Piso 3
Guayaquil
(00593 4) 268 27 72
www.capeipi.com

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Republik Ecuador
mit Konsularabteilung
Joachimstaler Straße 12
10. Stock
10719
Berlin
(0 30) 800 96 96 99
(0 30) 800 96 95
www.botschaft-ecuador.org
info@ecuadorembassy.de
Mo bis Fr 9-17 Uhr
Belgien, Luxemburg, Tschechische Republik
Geschäftsbereich Konsularabt.:
Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfahlen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

Honorargeneralkonsulat der Republik Ecuador
Breitenweg 29-33
28195
Bremen
(04 21) 878 77 99
(04 21) 878 37 91
wessels@wessels-stuhr.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr

Generalkonsulat der Republik Ecuador
Großer Burstah 42
20457
Hamburg
(0 40) 410 31 35
(0 40) 44 31 35
ecuador.consulado.hamburgo@gmail.com
nach Vereinbarung

Honorarkonsulat der Republik Ecuador
Marktplatz 5/1
71634
Ludwigsburg
(071 41) 688 79 98
(071 41) 688 79 96
ecuador@honorarkonsul-bw.de
Di, Mi und Fr 15-18 Uhr

Honorarkonsulat der Republik Ecuador
Schackstraße 3
80539
München
(01520) 766 29 10
irene.schmitt@consuldor.de
baviera@consulado-ecuador.com
Mo, Mi, Fr 8:30-12:30 Uhr

Honorarkonsulat der Republik Ecuador
Steinfeldstraße 2
52222
Stolberg
(02 41) 569 35 65
(02 41) 569 33 36
hkecuador@t-online.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr

Embajada de la República Federal de Alemania
Edificio "Citiplaza", piso 14
Avenida Naciones Unidas E10-44 y
República de El Salvador
Quito
Embajada de la República Federal de Alemania
Casilla 17-17-536
Quito/Ecuador
(00593 2) 297 08 16, 297 08 15
(00593 2) 297 08 20
www.botschaft-quito.de
info@quito.diplo.de
Mo bis Fr 9-12, Mo bis Do 14-16 Uhr
Amtsbezirk: Ecuador

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
c/o Transocéanica Cia. Ltda.
Avenida Bolivar 9-18 y Benigno Malo
Cuenca
Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Casilla 01.01.0026
Cuenca/Ecuador
(00593 7) 283 14 79
(00593 7) 283 88 36
cuenca@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Azuay, Cañar und Loja.
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Quito

Cónsul General Honorario de la República Federal de Alemania
Avenida Las Monjas No. 10 y C. J. Arosemena
Edificio Hamburgo, piso 2
Guayaquil /Ecuador
(00593 4) 220 03 17
(00593 4) 220 03 16/17
guayaquil@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen El Oro, Guayas, Los Rios, Manabí und Santa Elena
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Quito

Ärztliche Hilfe

QUITO: Dr. Martin Domski Er spricht Deutsch., Av. Republica E6-754,, Quito, Tel. (02) 255 32 06;

GUAYAQUIL:Clinica Kennedy, Guayaquil, Tel. (04) 228 69 63.

Karte Ecuador
Plaza de la Independencia

Sehenswertes

Quito

Die Hauptstadt Quito ist nach Guayaquil die zweitgrößte Stadt des Landes. In 2.850 Meter Höhe liegt sie eingezwängt in einem schmalen Hochtal. Dem Besucher der Stadt wird wegen der extremen Höhenlage zunächst ein wenig die Luft wegbleiben. Er sollte die ersten Tage langsam angehen lassen, damit der Körper sich an die sauerstoffärmere Luft gewöhnen kann.

Quito wurde 1543 von den Spaniern an der Stelle einer alten Inkastadt gegründet. Viele Häuser aus der Kolonialen Epoche haben sich bis heute erhalten. Es lohnt sich sie auf einem Rundgang durch "Quito Colonial" zu erkunden. Der Mittelpunkt der Stadt ist die Plaza de la Independencia, um die sich die Kathedrale, der Regierungspalast und das Rathaus gruppieren. Sehenswert sind weiterhin u.a. das Kloster La Concepción, das Convento La Merced sowie die zahlreichen Kirchen der Stadt. Auch der Besuch des einen oder anderen Kunstmuseums ist durchaus lohnend. Quitos Altstadt beherbergt zahlreiche bedeutende Kunstschätze. Zur Sicherheit sollte man allerdings nachts niemals allein durch die Altstadt gehen und auch tagsüber die Gegend um die Calles Loja, Chimborazo und 24 do Mayo meiden. Beim Altstadtbummel ist Vorsicht vor Taschendieben geboten.

Otavalo

Der kleine Ort liegt ungefähr 90 Kilometer nördlich von Quito und kann z.B. auf einer Auto-Tour über die Panamericana Norte (Quito-Cayambe-Otavalo-Ibarra-Tulcán) besucht werden. Geradezu berühmt ist in Otavalo der Samstagsmarkt, der größte Indio-Markt Ecuadors, der viele Touristen anlockt. In der Hauptsache werden hier preisgünstige Webartikel angeboten. Die Qualität der Ware hat aber in den vergangenen Jahren nachgelassen, da die Billigproduktion in Otavala Einzug gehalten hat. Dennoch lohnt sich ein Besuch des Marktes, allein schon wegen der farbigen traditionellen Kleidung der Otavaleños und Salasaca-Indios und dem bunten Markttreiben.

Vulkane Rucu und Guagua Pichincha

Die Pichinchas erheben sich zehn Kilometer westlich von Quito. Während der Rucu erloschen ist, ist der jüngere Guagua noch aktiv. Auf den Rucu Pichincha, der 4.790 m hoch ist, kann man zu Fuß (Ganztagstour) oder mit dem Auto (rund drei Stunden) gelangen. Nach kalten Nächten kann es vorkommen, dass die Felsen von einer dünnen Schneeschicht überzogen sind. Für die Besteigung des Guagua Pichincha sollten zwei Tage eingeplant werden. Reizvoller noch als der Aufstieg zum Gipfel ist hier der Abstieg in den Krater, der einen Durchmesser von 1,5 km aufweist. Je weiter man in den 600 Meter tiefen Krater absteigt, desto stärker wird der Schwefelgeruch.

Abenteuertour in das Huaorani-Territorium

Veranstalter bieten Touren in das Territorium der Huaorani-Indianer an. Die Preise für die Touren richten sich danach, ob sie zu Fuß, mit Einbaum, mit dem Motorboot oder mit dem Flugzeug unternommen werden. Während des Besuchs einer Huaorani-Siedlung können Touristen typisches Kunsthandwerk, wie Blasrohre oder mit Federn verzierte Lanzen als Souvenirs erwerben. Die Preise für einen Ausflug liegen zwischen 40 und 450 US-$. Es empfiehlt sich, auf diesen Touren eine Erste-Hilfe-Ausrüstung mitzunehmen.

Galápagos

Ein Muss für jeden Ecuador-Touristen ist ein Abstecher auf das Galápagos-Archipel, das besonders wegen seiner Tierwelt einzigartig ist und Charles Darwin zu seiner Evolutionstheorie inspiriert hat. Besonders hervorzuheben sind die sechs Arten von Riesenschildkröten sowie zwei Arten großer Eidechsen aus der Familie der Leguane. Daneben bevölkern etwa 85 verschiedene Vogelarten, darunter Flamingos, Kormorane, Finken und Pinguine die Inseln. An den Küsten tummeln sich große Mengen von Seelöwen und viele verschiedene Fischarten. 90 Prozent der Galápagos-Inseln stehen seit 1959 unter Naturschutz. Die 15 großen und mehrere kleine Inseln liegen fast 1.000 Kilometer westlich des ecuadorianischen Festlandes. Der Flug von Quito dauert (reine Flugzeit) etwa zwei Stunden. Isabela, die größte der Inseln nimmt mehr als die Hälfte der Gesamtfläche der Inseln in Anspruch. Es folgen Santa Cruz, Fernandina, Santiago, San Cristóbal, Floreana und Marchena. Das A und O eines jeden Galápagos-Aufenthalts sind die Kreuzfahrten. Die meisten starten von Puerto Ayora auf Santa Cruz (hier besteht auch die beste touristische Infrastruktur), wenige auch von Puerto Baquerizo Moreno auf San Cristóbal. Leckerbissen einer Galápagos-Kreuzfahrt sind die beiden Inseln Española und Floreana, die wegen ihres Vogelreichtums, ihrer schönen Strände und der exotischen Landschaft auch unter den Galápagos-Inseln etwas ganz Besonderes sind.

Karte Ecuador
Cotopaxi

Reisehinweise

Der Nationalpark Cotopaxi ist, nachdem die Aktivität des Vulkans Cotopaxi abgenommen hat, seit Mitte Dezember 2015 wieder teilweise geöffnet. Die Besteigung des Vulkans ist jedoch weiterhin verboten.

Informationen vom Ministerium für Sicherheit in spanischer Sprache unter www.seguridad.gob.ec/volcancotopaxi/

Die Aktivität der Vulkane Tungurahua und Reventador schwankt. Die Besteigung der Berge ist untersagt. Reisende, die sich in der Nähe aufhalten, sollten die Anweisungen der Sicherheitsbehörden befolgen.

Vulkanische Aktivitäten können den Reiseverkehr erheblich behindern. Reisende sollten sich daher vor Abreise über die aktuelle Lage informieren. Aktuelle Informationen sind in spanischer Sprache auf den Websites www.igepn.edu.ec und www.gestionderiesgos.gob.ec zu finden.

Kriminalität:

Die kriminelle Gefährdung von Besuchern Ecuadors ist nicht mit den europäischen Verhältnissen vergleichbar. In Bezug auf Kriminalität liegt das Land in Südamerika auf einem mittleren Platz. Eine erhöhte Gefährdung besteht in den Ballungsräumen von Guayaquil, Quito und Cuenca. Auch an der Küste und im Grenzgebiet zu Kolumbien ist von einem erhöhten Risiko auszugehen, Opfer von Entführungen bzw. Überfällen bewaffneter Gruppen zu werden. Aufgrund der Gewaltbereitschaft der Täter sollte bei Überfällen keine Gegenwehr geleistet werden.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Die Unfallrate in Ecuador ist sehr hoch. Nach Möglichkeit sollte von der Benutzung von Überlandbussen abgesehen werden.

Wegen des zeitweise hohen Wellenganges an der Pazifikküste kann es zu gefährlichen Situationen auf dem Wasser kommen. Den Anweisungen der Behörden muss (z.B. in Bezug auf Wassersport oder Walbeobachtungstouren) Folge geleistet werden.

Bei Drogendelikten drohen hohe Haftstrafen in Ecuador, selbst bei geringsten Mengen.

Ecuador liegt in einer seismisch aktiven Zone.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

PDF-Download (Länder-Information)

Einreise:

Reisedokumente müssen mindestens sechs Monate bei Einreise gültig sein.

Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

Für touristische Aufenthalte in Ecuador (bis zu 90 Tage pro Jahr) müssen deutsche Staatsangehörige vor Reiseantritt kein Visum einholen. Vom 1. Tag der ersten Einreise an wird das Jahr für den Aufenthaltszeitraum von 90 Tagen gerechnet. Es gilt also nicht das Kalenderjahr.

Die Einreise mit beschädigten Reisepässen kann zur Zurückweisung durch die Grenzpolizei führen.

Der Pass oder eine Passkopie muss stets mitgeführt werden. Außerdem wird empfohlen, auch eine Kopie des Einreisestempels mit sich zu führen.

Einreise nach Galapagos:

Für die Einreise nach Galapagos bitten wir Sie um Mitteilung aller Vor- und Nachnamen, der Reisepassnummer, der Staatsangehörigkeit und das Geburtsdatum benötigt. Bitte senden Sie uns bis spätestens 8 Wochen vor Anreise eine Passkopie zu.

Alternativprogramm Galapagos:

Hinweis zum Tag 12 und 13: Da manchmal unvorhergesehen bestimmte Inseln durch die Nationalparkverwaltung gesperrt werden oder auf Grund von Wetter, Verfügbarkeit oder Entscheidungen der Marine nicht angelaufen werden können, werden ggf. statt der ausgeschriebenen Inseln Bartolomé und Nord-Seymour auch die Inseln Süd-Plazas, Santa Fe, Floreana bzw. der Cerro Dragon auf der nördlichen Seite von Santa Cruz angefahren.

Süd-Plazas:

Die Insel Süd-Plazas ist eine weitere der äußerst interessanten Inseln des Archipels. Hier wird man schon am kleinen Landesteg von einer großen Seelöwenkolonie empfangen. Beinahe wiederwillig machen diese den Touristen Platz, sind sie doch hier den größten Teil des Tages die Könige. Auf einem gekennzeichneten Pfad erkunden Sie die Insel, die Heimat von Baumopuntien und dem Kaktusfinken sowie weiterer Vogelarten ist. Die Insel Süd-Plazas ist durch aus dem Ozean heraufströmende Lavamassen entstanden und liegt vor den Steilklippen der großen Nachbarinsel Santa Cruz. Sie hat trotz ihrer geringen Fläche eine erstaunliche Artenvielfalt an Tieren und eine außerordentliche, interessante Pflanzenwelt zu bieten, was sie zu einer bei Besuchern sehr beliebten Insel macht.

Charakteristisch für Süd-Plazas ist die Sesuvium-Mattenflechte, die während der Regenzeit der sonst eher trockenen und kargen Insel einen gelben und grünen Farbton verleiht. In der Trockenzeit hingegen (Ende Juni bis Januar) gibt diese bodenbedeckende Pflanze Süd-Plazas ein völlig anderes Gesicht. Sie erstrahlt in leuchtendem Rot und die dort vorkommenden gelben Landleguane heben sich besonders schön von dem roten Mattengeflecht ab.

Santa Fe:

Die Insel Santa Fe beherbergt neuesten geologischen Studien zu Folge die ältesten Gesteine der Galapagos-Inseln. Die kleine Bucht an der Nordküste bietet eine der malerischsten Landschaften des Archipels. Neben einer großen Seelöwenkolonie können hier die sogenannten "Sandtaler" beobachtet werden. Die Insel selbst ist sehr trocken und wird daher vorwiegend von großen Opuniakakteen, Scalesias (zur Familie der Sonnenblumen gehörend) und Palo Santo Bäumen dominiert. Die Galapagos Schlange, die Spottdrosseln und der Galapagos Bussard sind hier ebenso vorzufinden.

Floreana:

Am Morgen fahren Sie mit einem Boot nach Floreana (ca. 2,5 Stunden Fahrtzeit). Die felsige Insel wurde durch Vulkane geformt, die mittlerweile nicht mehr aktiv sind, und ist so alt, dass sich verschiedene endemische Tierunterarten entwickelt haben, wie zum Beispiel die Charles Spottdrossel, die Floreana-Lavaechse, die Floreana-Schlange und eine Unterart der Riesenschildkröte. Floreana ist eine der vier besiedelten Inseln von Galapagos und die Insel mit den wenigsten Einwohnern. Die meisten von ihnen wohnen in dem kleinen Dorf Puerto Velasco Ibarra.

Sie besuchen das Hochland von Floreana. Eine 1,5- bis 2-stündige Wanderung führt Sie durch die Vegetation, vorbei an der einzigen Süßwasserquelle der Insel, zu den bekannten Piratenhöhlen. Diese waren auch für die Familie Wittmer eine erste Unterkunft, nachdem sie auf der Insel angekommen waren.

Am Nachmittag, je nach der noch zur Verfügung stehenden Zeit, besuchen Sie die “Loberia”, eine kleine Halbinsel mit Kolonien von Seelöwen oder “Bahia Negra”, den am Hotel Wittmer gelegenen Strand.

Cerro Dragon:

Cerro Dragon, der Drachenhügel, liegt auf der nördlichen Seite der Insel Santa Cruz und wurde nach den Landleguan-Kolonien benannt, die in der Gegend vorkommen. Viele der hier lebenden Landleguane wurden in der Darwinstation aufgezogen und wieder angesiedelt.

Nach einer trockenen Landung am Anlegesteg machen Sie einen kurzen Spaziergang, der Sie zu einer Salzwasserlagune hinter dem Strand führt. Dort können Sie Flamingos, Stelzenläufer, Spießenten und andere Vogelarten beobachten.

Nach einem Spaziergang auf den Hügel haben Sie einen großartigen Ausblick über die Bucht und zu den Inseln Rabida im Westen und Santa Cruz im Osten.

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
Ecuador mit Galápagos: Südamerika im Kleinen
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
15
  • auf/zu

    Flughafen:

    weitere Informationen:

    • Bei der Einreise nach Galapagos wird eine Nationalparkgebühr in Höhe von z.Zt. 100 USD fällig und es muss eine Galapagos-Transitkontrollkarte für 20 USD pro Person erworben werden (Stand 06/16).

Persönliche Daten

Die mit * gekennzeichneten Felder sind erforderlich.

*
*
*
*
*
Kontaktieren Sie uns auch gerne telefonisch bei Gruppenanfragen: 0800 – 250 00 00 (Anruf kostenlos)

Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittskosten- und Reiseabbruchversicherung, sowie bei Auslandsreisen einer zusätzlichen privaten Auslandskrankenversicherung. Wir helfen Ihnen, den optimalen Versicherungsschutz für Sie zu finden. Uns zur Seite steht die Europäische Reiseversicherung (ERV).

i
i
i
(inkl. Reiserücktrittsversicherung, Reiseabbruch-Versicherung, Reisekrankenversicherung mit medizinischer Notfallhilfe, RundumSorglos-Service, Reisegepäck-Versicherung)

Sonstiges

Reise weiterempfehlen

X

Weiterempfehlen

Reise weiterempfehlen

Die mit * gekennzeichneten Felder sind erforderlich.

*
*
*

Reise drucken