Florida & Karibik: See you later, Alligator

Karibik-Kreuzfahrt mit Puerto Rico, Amerikanischen Jungferninseln, Barbados, Dominica, St. Lucia und St. Maarten

Eine Karibik-Kreuzfahrt und ein Trip nach Florida stehen noch auf Ihrem Urlaubs-Wunschzettel? Das trifft sich gut, denn mit dieser Kombireise machen Sie gleich zwei Haken auf Ihrer Liste.

Nach Ihrer Ankunft in Miami beginnt eine 5-tägige Rundreise durch den Sunshine State Florida, die keine der vielen Sehenswürdigkeiten und Attraktionen auslässt, für die Florida bekannt ist. Sie erkunden die Keys und besuchen Key West. Auf einem Propellerboot schweben Sie durch die legendären Everglades-Sümpfe und sagen der reichen Tierwelt noch schnell "see you later, Alligator", bevor Sie von wilder, unberührter Natur erst an die idyllischen Strände von Fort Myers und schließlich in das pralle Leben im Raumfahrt-, Film- und Vergnügungszentrum Orlando wechseln.

Zurück in Miami beginnt der zweite Teil Ihrer Wunschzettelreise mit der Einschiffung auf Ihrem Kreuzfahrtschiff. Die Piraten der Karibik werden Sie hier nicht mehr persönlich antreffen, dafür aber alles andere, was den Ruf und den Reiz der karibischen Inseln ausmacht. Sie entdecken die Inseln Puerto Rico, St. Thomas, Dominica, Barbados, St. Lucia und St. Maarten und haben Zeit für ausgiebige Begegnungen mit Land und Leuten, zum Baden oder für einen Ausflug in den Regenwald.

Und natürlich darf auch die Bekanntschaft mit dem karibischen Nationalgetränk nicht fehlen. Eine Verkostung von Rum lässt Sie augenblicklich verstehen, warum das Leben in der Karibik so angenehm beschwingt und sorglos erscheint (fak.).

  • Fahrt mit dem Propellerboot in den Everglades
  • Ausflug über die Keys nach Key West
  • Besuch des Kennedy Space Centers
  • Kreuzfahrt in der Karibik

Programm

1. Tag: Anreise – Miami

Sie fliegen mit Lufthansa von Dresden und Leipzig via Frankfurt/Main oder München nach Miami. Nach Erledigung der Einreise- und Zollformalitäten erfolgt der Transfer zu Ihrem Hotel.

2. Tag: Miami – Key West – Marathon

Ihr erster Reisehöhepunkt ist der Ausflug in die beeindruckende Inselwelt der Keys. Diese sind über eine imposante Konstruktion von zahlreichen Brücken miteinander verbunden - ein beeindruckendes Erlebnis. Die meisten Inseln ragen nur einige Fuß aus dem Flachwasser des Meeres heraus und bestehen aus Mangrovensümpfen oder flachen, mit Muscheln bedeckten Stränden mit hier und da einigen Palmen. In früherer Zeit waren diese Tropeninseln ein Unterschlupf für Piraten, Fischer, Schatzsucher und solche, die sich von der Zivilisation ausschließen wollten.

Am südlichen Ende liegt Key West, mehr als 160 Kilometer vom Festland Floridas entfernt. Ernest Hemmingway war für einige Zeit Bewohner dieser südlichsten Stadt der Vereinigten Staaten. Heute ist Key West mit dem typisch karibischen Flair eine wohlhabende Gemeinde und ein beliebtes Touristenziel, das Sie während eines Rundganges erkunden.

Sie übernachten in Marathon auf den Vaca Keys, auf halbem Weg zurück zum Festland.

3. Tag: Marathon – Miami – Everglades Nationalpark – Fort Myers

Über die Keys geht es zurück zum Festland nach Miami, welches Sie auf einer Stadtrundfahrt kennen lernen. Das ideale Klima und die weitläufigen Sandstrände machen Miami und Miami Beach zu den beliebtesten Reisezielen der USA. Vielen Besuchern scheinen Miami und Miami Beach untrennbar. Tatsächlich handelt es sich jedoch um zwei separate Städte. Miami liegt auf dem Festland am Westufer der Biscayne Bay. Miami Beach hingegen erstreckt sich auf dem langen Sandstreifen im Osten der Bay am offenen Meer.

Anschließend steht einer der Höhepunkte dieser Reise auf dem Programm, der Everglades Nationalpark. Mit dem Propellerboot geht es durch das Schwemmlandgebiet mit seiner vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt, ein einmaliges Ökosystem. Der nahezu 5.500 Quadratkilometer große Nationalpark besteht aus Riedgrasebenen, Mangrovenwäldern, Seen, Lagunen und Wasserläufen. Er ist Heimat zahlloser Alligatoren und einer bunt gefiederten Vogelwelt.

Über den Tamiami Trail, der seine Bezeichnung von den beiden Städten Miami und Tampa herleitet, die er miteinander verbindet, fahren Sie weiter zur Westküste, an den Golf von Mexico.

Sie übernachten in Fort Myers, auch "The City of Palms" (Stadt der Palmen) genannt.

4. Tag: Fort Myers – St. Petersburg – Orlando

Heute fahren Sie entlang der Golfküste nach Norden bis St. Petersburg. Unterwegs passieren Sie die beeindruckende Sunshine Skyway Bridge. Diese überspannt die Tampa Bay und verbindet Terra Ceia mit St. Petersburg.

Von hier aus geht es ins Landesinnere nach Orlando, die Stadt der Themenparks. In keinem anderen Ort Floridas kommen Sie so eng wie hier mit dem "American Way of Life" in Berührung. Rund um die Uhr können Sie Shows besuchen und shoppen.

5. Tag: Orlando – Kennedy Space Center – Fort Lauderdale – Miami Beach/Sunny Isles Beach

Von Orlando aus geht es heute zum bekannten Kennedy Space Center. Von Cape Canaveral, dem Weltraumbahnhof der NASA, erfolgte am 5. Mai 1961 der erste bemannte Raumflug. Das weltbekannte Apollo-Programm mit der ersten Mondlandung und die Space-Shuttle-Missionen wurden ebenso vom Kennedy Space Center aus durchgeführt.

Entlang der sogenannten Goldküste reisen Sie wieder in den südlichen Teil Floridas. Bei einer kurzen Orientierungsfahrt lernen Sie Fort Lauderdale kennen. Wegen der vielen Kanäle - hier gibt es ca. 500 befahrbare Kilometer - wird die Stadt auch "Venedig Amerikas" genannt. So verwundert es nicht, dass es hier auch eine der beliebtesten Marinas im Lande gibt und über 40.000 Privatboote in Fort Lauderdale registriert sind.

Sie übernachten in Miami Beach oder Sunny Isles Beach. Schöne Sandstrände und glasklares Meer machen den Aufenthalt zu einem Genuss.

6. Tag: Miami – Einschiffung:

Der Vormittag steht Ihnen zur freien Verfügung.

Am Mittag fahren Sie zum Hafen nach Miami und beziehen Ihre Kabine an Bord der "Norwegian Jade".

Gegen 16:00 Uhr heißt es "Leinen los"! Versäumen Sie nicht die eindrucksvolle Ausfahrt aus Miamis Hafen.

7. Tag: Erholung auf See

Gehen Sie auf Entdeckungstour an Bord Ihres schwimmenden Hotels und lassen Sie sich begeistern von der Vielzahl an Unterhaltungsmöglichkeiten.

Nicht entgehen lassen sollten Sie sich eine Stippvisite am Waikiki Beach Pool. Hier stehen für die Gäste 144 Sonnenliegen und 328 Deckstühle bereit und natürlich auch eine Bar. Oder Sie entspannen im Ying & Yang Health Spa & Beauty Salon, wo Ihnen eine große Auswahl an entspannenden Massagen oder Schönheitsbehandlungen sowie ein Thermal Spa Bereich zur Verfügung steht (gegen Aufpreis).

8. Tag: San Juan, Puerto Rico

Nach dem Mittag legt Ihr Schiff in Puerto Rico an. Vor 500 Jahren war San Juan eine uneinnehmbare Festung. Heute ist es die Hauptstadt von Puerto Rico und eine der wichtigsten Touristendestinationen in der Karibik mit einer kolonialen Altstadt und zahlreichen tropischen Strände.

9. Tag: St. Thomas, Amerikanische Jungferninseln

Am Morgen erreichen Sie St. Thomas und damit die Amerikanischen Jungferninseln. Erst 1917 wurde St. Thomas mit St. John und St. Croix zusammen von den USA gekauft. Heute gehört sie zum nicht inkorporierten Außengebiet der Vereinigten Staaten.

Auf dieser Insel verbrachte einer der wohl bekanntesten französischen Maler seine Kindheit – Camille Pissarro. Neben einem weltbekannten Golfplatz und traumhaften Stränden können Besucher mit einer Seilbahn fahren und einen spektakulären Ausblick über die Insel genießen.

10. Tag: Roseau, Dominica

Roseau, früher bekannt als Charlotte Town ist die Hauptstadt von Dominica in den Kleinen Antillen und steht heute auf dem Kreuzfahrtenplan. Sie gehört zum Commonwealth of Nations. Ihre größte Sehenswürdigkeit ist der Nationalpark Morne Trois Pitons, der zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört. Hier befindet sich der zweitgrößte kochende See der Welt. Und auf dem Old Market in Roseau kann man Gewürze und Kunstgegenstände einkaufen.

11. Tag: Bridgetown, Barbados

Gegen 08.00 Uhr erreicht Ihr schwimmendes Hotel Barbados, die östlichste Insel der Kleinen Antillen. Deren Hauptstadt Bridgetown wird auch als "Klein-England" der Karibik bezeichnet. Da die malerische Altstadt noch gut erhaltener Zeuge der kolonialen Vergangenheit ist, wurde diese 2011 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

12. Tag: Castries, St. Lucia

Heute gelangen Sie nach St. Lucia, die "Insel der beiden Berge". Hier locken türkisfarbenes Meer, lange Sandstrände und stille Buchten sowie üppiges Grün die Besucher. Die beiden Berge sind die zwei Vulkankegel Grand Piton und Petit Piton an der Westküste, wo sich auch die Vulkanöffnung der "Sulphur Springs" befindet. Die Hauptstadt dieses kleinen Inselparadieses ist Castries, wo 60.000 der insgesamt ca. 170.000 Einwohner leben und auch Ihr Kreuzfahrtschiff anlegt.

13. Tag: Philipsburg, St. Maarten

Ihr letzter Stopp vor der Rückkehr nach Miami wird im südlichen, niederländischen Teil der Insel St. Maarten erfolgen. Sie legen in Philipsburg an. Da hier weder Steuern noch Zoll erhoben werden, kaufen Besucher gerne Tabak und Spirituosen ein. Bekannt ist die Insel neben den schönen Stränden für den Maho Beach. Über diesen Strandabschnitt fliegen die Flugzeuge ein, die auf dem internationalen Flughafen landen. Ankommende Flugzeuge fliegen hier so tief, dass nicht wenige Besucher dieses Strandabschnittes sich zur Sicherheit ducken – also etwas für Leute mit starken Nerven.

14. / 15. Tag: Erholung auf See

Es erwarten Sie nun zwei Seetage, an denen Sie sich Erholen können. Lassen Sie die gewonnenen Eindrücke Revue passieren und genießen Sie den Spa-Bereich, lukullische Highlights und grandiose Shows. Wer möchte, kann auf dem Volleyballplatz, der auch als Tennisplatz genutzt wird, ein Spielchen wagen oder im Kasino sein Glück versuchen.

16. Tag: Miami – Ausschiffung – Rückflug nach Deutschland

Nach der Ausschiffung werden Sie zum Flughafen von Miami gebracht, von wo aus der Rückflug nach Deutschland startet.

17. Tag: Deutschland

Sie kommen in Frankfurt/M. bzw. München an und fliegen weiter nach Dresden und Leipzig. Mit dem Transfer nach Hause geht diese Reise für Sie zu Ende.

ab 3339 
US-MI06 Buchungsanfrage

"NORWEGIAN JADE"

An Bord angekommen, wartet Ihr Traumurlaub auf Sie. Auf der Fahrt von Hafen zu Hafen entlang atemberaubenden Küsten werden Sie Tag und Nacht in aufregenden Nachtclubs, preisgekrönten Restaurants, einem prachtvollen Kasino, Swimmingpools, einem Spa, in dem Sie verwöhnt werden, und noch vielem mehr unterhalten. Kein Wunder, dass NCL die World Travel Award als "Caribbean's Leading Cruise Line" gewonnen haben und achtmal als "Europe's Leading Cruise Line" ausgezeichnet wurden.

Kabinenausstattung:

Alle Kabinen verfügen über Bad mit Dusche/WC, Haartrockner, Telefon, SAT-TV, Klimaanlage, Federbetten, Minibar (kostenpflichtig) und Safe. Kabinenservice ist rund um die Uhr verfügbar (kostenpflichtig).

Schiffsinformation:

  • Passagiere: 2.420
  • Besatzung: 1.078
  • Länge: 965 Meter
  • Breite: 105 Meter
  • Baujahr: 2006

Ausflüge:

Alle Ausflüge sind an Bord zubuchbar und werden in englischer Sprache durchgeführt.

Bordsprache:

Die Bordsprache ist Englisch. Doch dank eines Deutsch sprechenden Gästeservices müssen Sie nicht auf Ihre Muttersprache verzichten. Ihre Reisebegleitung ist Ihnen zudem gern bei der Verständigung behilflich.

Geld und Währung:

Bordwährung sind US-Dollar.

Zu Beginn der Kreuzfahrt wird Ihnen ein Bordkonto eingerichtet, über das alle Ausgaben bargeldlos abgerechnet werden. Für den Fall, dass Sie keine Kreditkarte hinterlegen können, wird um eine Vorauszahlung in bar oder in Form eines Reiseschecks in Höhe von US $ 150,- pro Tag und Kabine gebeten. Kreditkarten von American Express, Diners Club, Master- und Visa-Card werden akzeptiert.

Kleidung:

Mit klassisch-legerer Kleidung liegen Sie auf jeden Fall immer richtig. Sportlich-elegante Jeans können auch am Abend in den Restaurants getragen werden, mit Ausnahme des Hauptrestaurants am Heck.

Serviceentgelt:


Die Trinkgelder für den Kabinensteward und das Restaurantpersonal sind ab 2017 im Premium All Inclusive Paket enthalten. Für das Servieren von Getränken, für nicht im Reisepreis inkludierte Dining Optionen und für Wellnessbehandlungen wird ein empfohlenes Trinkgeld von 18% automatisch Ihrem Bordkonto belastet.

Beförderung

  • Transfer ab/an Haustür
  • Flug mit Lufthansa via Frankfurt/Main oder München nach Miami und zurück, Stand 10/16
  • Transfer Flughafen - Hotel - Kreuzfahrtschiff - Flughafen
  • Fahrt im modernen Reisebus während der Rundreise
  • Kreuzfahrt mit der Norwegian Jade

Hotels & Verpflegung

  • 5 Übernachtungen in Mittelklassehotels
  • 10 Übernachtungen an Bord in der gebuchten Kabinenkategorie
  • 5 x amerikanisches Frühstück während der Rundreise
  • 10 x Premium All Inclusive mit Vollpension, große Auswahl von Spirituosen, Fass- und Flaschenbiere, offene Weine und Cocktails, alkoholfreie Biere, Softdrinks, Säfte (keine frisch gepressten Säfte) an allen Bars, in allen Lounges und Restaurants (Ausnahme Spezialitätenrestaurants) während der gesamten Kreuzfahrt und zu jeder Zeit. 

Ausflüge & Besichtigungen

  • Rundgang in Key West
  • Stadtrundfahrt in Miami und Miami Beach
  • Orientierungsfahrt in Fort Lauderdale
  • Ausflug in den Everglades Nationalpark und Fahrt mit dem Propellerboot
  • Eintritte: Everglades Nationalpark, Kennedy Space Center
  • Aufenthalte: San Juan/Costa Rica, St. Thomas, Roseau/Dominica, Bridgetown/Barbados, Castries/St. Lucia und Philipsburg/St. Maarten

Sonstiges

  • Alle aktuellen Steuern und Sicherheitsgebühren, Stand 10/16
  • Einreisegebühr USA
  • 1 Reisetaschenbuch pro Buchung
  • Örtliche, Deutsch sprechende Reiseleitung: 1. – 6. Tag
  • SZ-Reisebegleitung

Vereinigte Staaten

Karte Vereinigte Staaten
Chrysler Building

Einreise für Deutsche

Deutsche sind im Rahmen des "U.S. Visa Waiver Program" als Touristen oder Geschäftsreisende visumfrei für maximal 90 Tage.

Notwendig sind:

- Rück- oder Weiterreiseticket

- ausreichende Geldmittel

- ein für den gesamten Aufenthalt gültiger ePass, elektronischer Reisepass

- ESTA (Electronic System for Travel Authorization): Die elektronische Einreiseerlaubnis ESTA muss vor der beabsichtigten Einreise (spätestens 72 Stunden vor Einreise oder dem Transit) im Internet unter https://esta.cbp.dhs.gov/esta gegen eine Gebühr von 14 US-$ eingeholt werden.

ePass und ESTA sind auch für Kinder erforderlich.

VISUMPFLICHT:

Staatsangehörige von Deutschland sind dann visumpflichtig, wenn sie:

- sich seit dem 1. März 2011 im Irak, Iran, Jemen, Libyen, Somalia, Sudan oder Syrien aufgehalten haben

- neben einem Pass eines VWP-Landes noch einen irakischen, iranischen, sudanischen oder syrischen Reisepass besitzen, also eine doppelte Staatsbürgerschaft haben

Landesdaten

Lage

Die USA umfassen fast die Hälfte des nordamerikanischen Kontinents zwischen dem Atlantischen und dem Pazifischen Ozean sowie Alaska und Hawaii. Die nördliche Grenze bildet Kanada, die südliche Mexiko.

Die USA (amtlich: United States of America) sind eine präsidiale Republik mit bundesstaatlicher Verwaltung. Das Gebiet zerfällt in 50 Bundesstaaten und den District of Columbia.

Zu den USA gehören noch zahlreiche Besitzungen: Amerikanisch Samoa, Guam, Amerikanische Jungferninseln (Virgin Islands), Marianen, Midway-Inseln, Puerto-Rico, Wake-Inseln.

Fläche: 7.827.620 km², mit Alaska und Hawaii 9.529.063 km².

Verwaltungsstruktur: 50 Bundesstaaten und der District of Columbia/DC mit der Hauptstadt Washington.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 316,2 Millionen

Städte (Metropol-Gebiete):

Washington D.C. (Hauptstadt) ca. 601.700 (ca. 5,9 Millionen)

New York ca. 8,2 (ca. 19,8) Millionen

Los Angeles ca. 3,9 (ca. 13,1) Millionen

Chicago ca. 2,7 (ca. 9,5) Millionen

Houston ca. 2,2 (ca. 6,2) Millionen

Philadelphia ca. 1,5 (ca. 6,0) Millionen

Phoenix ca. 1,5 (ca. 4,3) Millionen

San Antonio ca. 1,4 (ca. 2,3) Millionen

San Diego ca. 1,3 (ca. 3,2) Millionen

Dallas ca. 1,2 (ca. 6,7) Millionen

San Jose ca. 982.800 (ca. 1,9 Millionen)

San Francisco-Oakland ca. 825.900 (ca. 4,5 Millionen)

Detroit ca. 701.500 (ca. 4,3 Millionen)

Minneapolis-St. Paul ca. 392.900 (ca. 3,4 Millionen)

New Orleans ca. 369.300 (ca. 1,2 Millionen)

Boston ca. 636.500 (ca. 4,6 Millionen)

St. Louis ca. 318.200 (ca. 2,8 Millionen)

Sprache

Die Landessprache ist Englisch. Auch bei Besuchern aus dem Ausland werden in der Regel englische Sprachkenntnisse vorausgesetzt. Selbst in Hotels, Fremdenverkehrsbüros, Restaurants, Kaufhäusern und auf den Flugplätzen an der Ost- und Westküste steht nur selten fremdsprachiges Personal zur Verfügung.

In Florida sowie dem gesamten Südteil des Landes wird auch häufig Spanisch gesprochen oder verstanden.

In Alaska, Hawaii sowie in den Indianer-Reservaten haben sich zum Teil noch Sprachen der Ureinwohner erhalten.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden (New York) bzw. -9 Stunden (Kalifornien) bzw. -10 Stunden (Alaska) bzw. - 11 Stunden (Hawaii).

In den USA gilt vom zweiten Sonntag im März bis zum ersten Sonntag im November die Daylight Saving Time, d.h. die Uhr wird um 1 Stunde vorgestellt.

Da auch in Europa für den größten Teil dieses Zeitraums Sommerzeit gilt, bleibt der Zeitunterschied erhalten (nur für wenige Tage im März ist der Zeitunterschied z.B. in New York -7 Stunden bzw. im Oktober/November -5 Stunden).

Telefon/Post

Post

Da es in den USA relativ wenige Postämter gibt, sollte man Briefmarken in größeren Mengen kaufen. Hotels und Geschäfte haben Briefmarkenautomaten, die aber 25 Prozent teurer sind.

Luftpost nach Europa ist bis zu einer Woche unterwegs.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz in die USA ist 001, die Ländervorwahl von den USA nach Deutschland 01149, nach Österreich 01143 und in die Schweiz 01141.

Die 1-800-er-Nummern sind kostenlose Servicenummern, die von den meisten Unternehmen angeboten werden. Die Nummer der Auskunft für den Bereich, in dem man sich befindet, ist unter der Nummer 411 zu erfahren.

Die Notrufnummer ist die 911.

Für Fragen und Probleme ist der "operator" zuständig, den man mit der 0 erreichen kann.

"R-Gespräche", bei denen der Angerufene die Kosten übernimmt, werden über kostenfreie Nummern der US-Gesellschaften vermittelt.

Die wenigen öffentlichen Telefonapparate können meist nur mit Telefonkarten ("Prepaid telephone card" oder "Calling card") benutzt werden.

NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 911.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 850/1900 MHz, UMTS und LTE. Um zu telefonieren, benötigt man entweder ein separates Handy oder ein so genanntes Quadband-Handy, das sowohl die in Europa üblichen Frequenzbänder als auch die der amerikanischen Bereiche unterstützt.

Derzeit bestehen Roaming-Verträge mit Anbietern in den USA von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .us

Feiertage

Im Jahr 2017:

1. Januar (Neujahr)

16. Januar (Martin Luther King Jr.'s Geburtstag)

20. Februar (President's Day - George Washington's Geburtstag)

29. Mai (Memorial Day - zum Gedenken an die Gefallenen des Bürgerkrieges 1861 bis 1865)

4. Juli (Unabhängigkeitstag)

4. September (Labour Day)

9. Oktober (Columbus Day - Entdeckung Amerikas 1492)

10. November (Veteran's Day - Soldatengedenktag)

23. November (Thanksgiving Day)

25. Dezember (Weihnachten)

Für Geschäftsbesuche nicht geeignet sind die Sommermonate und vor einem Feiertag die Freitagnachmittage, der zweite Montag im Februar (Lincoln's Geburtstag), der Karfreitag, sowie der Freitag nach Erntedank (letzter Donnerstag im November).

Neben den offiziellen US-Feiertagen werden von den zahlreichen religiösen oder ethnischen Gruppierungen zusätzliche Feiertage eingehalten.

Zudem gibt es in den einzelnen Bundesstaaten weitere Feiertage, die allerdings meist von geringerer Bedeutung sind und auf das Geschäftsleben keinen wesentlichen Einfluss haben.

Als Feiertage religiöser Minderheiten müssen in der US-Geschäftswelt vor allem die jüdischen Feste beachtet werden. Besonders bedeutend sind das jüdische Neujahrsfest (Rosh Hashana) und der sich anschließende Festtagszyklus, der am 22. Tag des hebräischen Kalenders (22. Tishre) mit dem Shemini Atseret bzw. dem Simchat Thora (Thorafreudenfest) endet. Andere jüdische Feiertage, die sich in den USA auswirken, sind vor allem Chanukka, Purim sowie das Passahfest.

Feiertage anderer Minderheiten haben relativ geringe Auswirkungen auf das Geschäftsleben, z.B. die der spanischsprachigen und der asiatischen Gemeinschaften.

Die Hauptferienzeit dauert von Mitte/Ende Juni bis Anfang September.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Do 8.30-16.30 Uhr, Fr 8.30-17.30 Uhr, eventuell auch Sa 9-12 Uhr

Post: Mo bis Fr 9-17 Uhr, eventuell auch Sa geöffnet. In den Großstädten sind die Hauptpostämter 24 Stunden lang geöffnet

Büros: Mo bis Fr zwischen 10 und 15.30 Uhr (Kernarbeitszeit), viele Büros sind aber schon vor 8 Uhr und auch noch nach 17 Uhr besetzt

Geschäfte: Mo bis Sa meist 9/9.30/10 - 17.30/18 Uhr, oftmals jedoch auch bis 21 oder 22 Uhr.

Supermärkte bieten häufig Service bis 23 oder 24 Uhr an. Besonders in großen Ballungszentren bleiben Supermärkte und oft auch andere Geschäfte rund um die Uhr geöffnet.

Einkaufszentren: 9-21 Uhr

Der Sonntag ist in den USA auch ein wichtiger Einkaufstag, geschlossen wird zwischen 17 und 19 Uhr.

An Feiertagen gelten die üblichen sonntäglichen Öffnungszeiten.

Nur am Erntedankfest und an Weihnachten bleiben die Geschäfte mehrheitlich geschlossen.

Kleidung

Ganz allgemein wird die gleiche Bekleidung wie in Mitteleuropa benötigt.

In den meisten Gegenden ist das Klima im Frühling (April bis Anfang Juni) und im Herbst (September bis Oktober) gemäßigt. Für diese Zeit sollte man Sommerkleidung, aber auch einen leichten Übergangsmantel für morgens und abends dabeihaben.

Für die Sommermonate ist leichte Sommerkleidung ausreichend. Leichte Wollsachen sind nur für Gebirgsgegenden erforderlich. An der Ostküste, speziell in New York und Washington, ist die Luftfeuchtigkeit in den Sommermonaten sehr hoch. Da viele Bürogebäude, Läden, öffentliche Gebäude und Hotels mit Klimaanlagen ausgestattet sind, sollte man immer ein leichtes Jackett oder eine Jacke dabeihaben.

Regenschutz ist immer empfehlenswert.

Im Winter muss, außer im Süden und im südlicheren Teil von Kalifornien und in Hawaii, mit Schnee gerechnet werden.

Im Geschäftsleben ist konservative Kleidung üblich; in guten Restaurants sollten Männer mit Krawatte und Jackett bekleidet erscheinen.

Karte Vereinigte Staaten
Boston, Tobin Bridge

Geschichte/Politik

Der amerikanische Kontinent ist seit etwa 30.000 bis 40.000 Jahren von Indianern besiedelt, die während der Eiszeit über die Landbrücke der Alëuten einwanderten. Ende des 15. Jahrhunderts lebten noch schätzungsweise drei bis fünf Millionen Indianer in Nordamerika.

Die Spanier drangen in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts nach Florida und an den Mississippi vor.

Im 17. Jahrhundert nahmen die Franzosen das Binnentiefland von den Großen Seen im Norden bis zur Mündung des Mississippi in Besitz. Die englische Besiedlung Nordamerikas begann 1607. Bis zum Jahr 1733 gab es entlang der Atlantikküste 13 eigenständige Kolonien, die im Juli 1776 ihre Unabhängigkeit vom Mutterland Großbritannien erklärten. 1853 hatte das Staatsgebiet (mit Ausnahme von Alaska) im Wesentlichen seine heutigen Grenzen erreicht.

Der amerikanische Sezessionskrieg entfachte sich vorwiegend an der Frage der Sklaverei, die besonders im Süden verbreitet war und vom Norden abgelehnt wurde. Der Krieg endete 1865 mit der Kapitulation der Südstaaten und der nationalen Einigung, die Sklaverei wurde abgeschafft. Infolge des Bürgerkrieges erlebte die Industrie einen raschen Aufstieg. Die USA entwickelten sich bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zu einer führenden Industriemacht in der Welt, die sie bis zur Gegenwart geblieben ist.

Die Vereinigten Staaten beteiligten sich ab 1917 am Ersten Weltkrieg und kämpften nach dem Angriff der Japaner auf den Pazifikstützpunkt Pearl Harbour auch im Zweiten Weltkrieg. Zuvor hatten sie die Alliierten bereits finanziell unterstützt.

Wachsende Spannungen in den amerikanisch- sowjetischen Beziehungen traten bereits im Juli 1945 auf der Potsdamer Konferenz zutage, wo die endgültigen Teilungspläne für Deutschland beschlossen wurden. Der "kalte Krieg" zwischen den USA und der Sowjetunion begann. Nach der Unterbrechung des Verkehrs zwischen Berlin und Westdeutschland wurde 1948 die Berliner Luftbrücke zur Versorgung der Westsektoren Berlins eingerichtet. Im April des gleichen Jahres gründeten die USA, Kanada und zehn weitere westliche Staaten die Nordatlantische Vertragsorganisation (NATO = North Atlantic Treaty Organization).

Das drängendste innenpolitische Problem der 1950er Jahre war der Kampf der schwarzen Amerikaner gegen die Rassentrennung und für die Durchsetzung ihrer vollen Bürgerrechte. Politische Attentate erschütterten das Land. Es folgten neue Wellen schwerer Rassenkrawalle, zuletzt im April 1992 in Los Angeles.

Außenpolitisch setzte Ende der 1980er Jahre ein Dialog mit der Sowjetunion ein, der im November 1990 formell den Ost-West-Konflikt beendete.

In den 1990er-Jahren kam es zu einem länger anhaltenden wirtschaftlichen Aufschwung ("New Economy"). Die amerikanische Außenpolitik in diesen Jahren wurde geprägt von dem erfolglosen Engagement in Somalia gegen die sog. "War Lords" und die Invasion in Haiti im Jahr 1994.

Nach dem Zerfall Jugoslawiens griffen US-Truppen 1995 und 1999 im Rahmen der NATO in Bosnien, Kroatien und Serbien ein, was den Sturz des Diktators Slobodan Milosevic zur Folge hatte.

Versuche, im Nahen Osten einen Frieden zwischen Israel und Palästina zu erreichen, erlitten mit dem Anschlag auf Jitzhak Rabin einen schweren Rückschlag.

Auf die Provokationen des irakischen Diktators Saddam Hussein reagierten die USA mit sporadischen Luftangriffen, ebenso wie im Sudan und Afghanistan nach Terroranschlägen auf die US-Botschaft in Nairobi und ein US-Kriegsschiff im Jemen.

Diese Anschläge wurden bereits dem Al-Qaida-Netzwerk von Osama bin Laden zur Last gelegt. Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 auf das World Trade Center in New York sowie das Pentagon in Washington wurden von den USA ein weltweiter "Krieg gegen den Terrorismus" geführt, zur sog. "Achse des Bösen", die es zu bekämpfen galt, zählten die sog. "Schurkenstaaten" Iran, Irak, Kuba und Korea-Nord. Im Oktober 2001 wurde durch einen Feldzug in Afghanistan das radikal-islamische Taliban-Regime gestürzt, das Osama bin Laden beherbergt hatte.

Ebenfalls im Namen des "Krieges gegen den Terrorismus" begannen die USA im März 2003 den Krieg (Dritter Golfkrieg) gegen den Irak mit dem Ziel, den Diktator Saddam Hussein zu stürzen. Trotz eines schnellen Sieges gelang es nicht, im Irak Frieden herzustellen. Im Juni 2004 wurde die Regierungsgewalt an eine irakische Übergangsregierung übergeben, 2011 endete die Besetzung des Iraks offiziell mit dem Abzug der US-amerikanischen Truppen. In der Zeit von 2001 bis 2008 änderten die USA ihre bisherige Außen- und Sicherheitspolitik, die auf Abschreckung, Eindämmung sowie der Einwirkung der sog. "soft power" (das heißt der Attraktivität ökonomischer und kultureller Einflüsse) basiert hatte, hin zu einem strategischen Konzept der "Präemption" (Vorbeugung). Der Verteidigungsetat erreichte seinen höchsten Stand.

Mit dem Regierungswechsel im Januar 2009 setzt die US-Regierung außenpolitisch wieder eher auf Diplomatie als auf Konfrontation. Seit dem Erstarken der Terrororganisation IS im Nahen und Mittleren Osten führt die USA eine Koalition zu dessen Bekämpfung mit mittlerweile über 60 Ländern an.

Die Beziehungen zu Russland haben sich seit der Annexion der Krim im März 2014 erheblich verschlechtert.

Im Dezember 2014 erfolgte überraschenderweise eine Annäherung an Kuba. Die diplomatischen Beziehungen wurden im Juli 2015 wieder aufgenommen.

Wirtschaftspolitisch orientiert sich die derzeitige Regierung an den Rezepten der Ära Clinton, setzt aber stärker auf erneuerbare Energien und auf Sparsamkeit, um die natürlichen Ressourcen zu schonen, aber auch, um außenpolitisch unabhängiger zu werden.

Wirtschaft

Seit Anfang des 19. Jahrhunderts sind die USA die führende Industrienation der Erde.

Der US-Dienstleistungssektor erwirtschaftet circa 70 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP), der Industriesektor circa 21 Prozent, davon entfallen rund 1 Prozent auf die Landwirtschaft.

Die Vereinigten Staaten liegen mit an der Weltspitze der Rohstoffförderung; die drei wichtigsten Rohstoffe des Landes sind Rohöl, Erdgas und Kohle. Die wichtigsten Industriezweige sind die chemische und die Metall verarbeitende Industrie, die Kraftfahrzeug-, Rüstungs-, Textil- und Bekleidungsindustrie sowie die Papier- und Zelluloseherstellung. In den letzten Jahrzehnten sind Touristen aus Übersee für die Tourismusindustrie immer wichtiger geworden.

Nach der internationalen Wirtschafts- und Finanzkrise in 2008 hat sich die US-Wirtschaft wieder langsam erholt.

In den letzten Jahren versuchen die USA mit diversen bilateralen Handelsabkommen, Hindernisse beim Handel mit anderen Regionen der Welt zu beseitigen und damit ihre Vormachtstellung als größter Wirtschaftsmacht der Welt zu sichern.

Religion

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war die Bevölkerung überwiegend protestantisch, es gab relativ wenige Katholiken und Juden. Ab etwa 1820 wuchs die Zahl der Katholiken mit der Ankunft irischer, deutscher und osteuropäischer Einwanderer stark an.

Im 19. Jahrhundert wurden verschiedene andere Kirchen und Glaubensgemeinschaften gegründet wie etwa die Mormonen, die Church of Christ, Scientist, die Siebenten-Tags-Adventisten und die Zeugen Jehovas.

Heute ist die katholische Kirche mit rund 25 Prozent die größte Einzelkirche der USA. Zu den großen protestantischen Kirchen gehören die Baptisten, Methodisten, Presbyterianer, die Pfingstbewegung und Episkopalisten. Größte nichtchristliche Religion in den USA ist das Judentum. Auch der Islam, Buddhismus und Hinduismus sind vertreten.

Vegetation

Gegenwärtig ist noch ein Drittel der Landesfläche bewaldet.

Im nördlichen Alaska herrscht eine Tundrenvegetation mit Flechten und Moosen vor, im Yukonbecken dominiert borealer Nadelwald.

Im niederschlagsreichen Gebieten der Rocky Mountains kommen Fichten, Douglasien, Mammutbäume, Küstensequoias und Ponderosakiefern vor.

In den Wäldern im Nordosten und Osten sind Tannen, Fichten, Eichen, Buchen, Ahorn und Kiefern zu finden. In den feuchten Regionen Floridas und Louisianas wachsen Farne, Lianen und Epiphyten.

Nach Westen folgt die baumarme Prärie. Im heißen Texas gedeiht die Dornstrauchsavanne.

Ein großer Teil Kaliforniens wird von einer Hartlaubstrauchformation eingenommen, dem sogenannten Chaparral.

Das Klima Hawaiis begünstigt das Wachstum von Regenwäldern.

Tierwelt

Zu den bekanntesten Tierarten der Vereinigten Staaten gehören Bisons, Braunbären, Grizzlybären, Pumas, Wapitihirsche und Elche. In Alaska leben Kodiakbären, Weißkopfseeadler und Wölfe. Diese Tierarten wurden in den vergangenen hundert Jahren stark dezimiert. Heute erhalten sie Schutz in Nationalparks und -reservaten.

Daneben bietet die zerklüftete Küste Alaskas zahlreichen Meeressäugetieren Lebensraum und Schutz. Die größte Seelöwenkolonie der Welt mit etwa einer Million Tieren kann ungestört auf den Pribilof Inseln ihren Nachwuchs heranziehen. Auch Walrosse tummeln sich in den Gewässern Alaskas. Etwa 16 Walarten wurden vor der Küste Alaskas beobachtet, darunter Buckelwale, Killerwale und schneeweiße Belugawale.

Die Tierwelt Floridas ist durch Reiher, Ibise und rund eine Million frei lebende Alligatoren vertreten. Krokodile dagegen gibt es nur auf den Alligator- und Krokodilfarmen.

Karte Vereinigte Staaten
Washington, Capitol

Kulinarisches

Zum amerikanischen "Breakfast" gehören "Pancakes with maple syrup" (Pfannkuchen mit Ahornsirup) und "Muffins" (Rührteig-Mini-Kuchen).

Amerikaner trinken vor dem Essen gerne ein bis zwei Cocktails.

Zur Hauptmahlzeit, dem "Dinner" (zwischen 17 und 21 Uhr), gibt es unter anderem "Rib-eye steak" , "BBQ spare ribs" (gegrillte Rippchen), "Chicken wings hot or mild" (kleine, gegrillte Hühnerflügel, scharf oder mild gewürzt), "Potato skins" (gegrillte Kartoffelhälften mit Schinken, Käse und "Sour cream" überbacken).

Besonders hervorzuheben ist das "Prime rib" (dicke Scheibe Roastbeef aus der Hochrippe) mit einer "Baked potato" als Beilage. Das Gericht "Turkey" (Truthahnbraten) mit "Stuffing" (Füllung), "Mashed potatoes" (Kartoffelbrei), "Yam" (süße Kartoffeln) und "Cranberries" (Preiselbeeren) isst man traditionell zu Thanksgiving - und sonst zu jeder Jahreszeit.

Als Nachtisch darf "Apple pie" oder "Pumpkin pie" (Apfel- oder Kürbiskuchen) nicht fehlen. Zu den beliebtesten Süßspeisen gehören "Cheese cake", "Key Lime Pie" und "Doughnuts" (Schmalzkringel).

Das amerikanische Bier enthält deutlich weniger Alkohol als die deutschen Biere. Importiertes Bier ist teurer als US-Marken. Amerikanische Weine, besonders aus Kalifornien, sind von ausgezeichneter Qualität.

Sitten und Gebräuche

Amerikaner sind herzlich, hilfsbereit, ungezwungen und sehr kontaktfreudig. Sie grüßen mit festem Handschlag und direktem Augenkontakt, stehen aber bei der Unterhaltung um eine Armeslänge (Comfort Zone) auseinander.

Kennt man den Namen nicht, sind die Anredeformen Sir und Madam ausreichend und höflich. Man legt keinen allzu großen Wert auf Titel. Viele Amerikaner sprechen sich mit dem Vornamen an; als Ausländer sollte man abwarten, bis man dazu aufgefordert wird. Im Geschäftsleben kommt man ohne große Umschweife schnell und direkt zum Punkt.

Gutes Benehmen und Pünktlichkeit haben trotz der lockeren Umgangsformen einen hohen Stellenwert. Gedränge oder Ungeduld gibt es nicht - man stellt sich in einer Reihe an und wartet auf die Frage "Who's next?" (Wer ist der Nächste?). In einem Restaurant wartet man am Eingang neben dem Schild "Please wait to be seated" (Sie werden plaziert!), bis man vom Personal an den Tisch geführt wird.

Schnell ausgesprochene Einladungen wie "Come and see me" oder "Give me a call" sind zumeist als Floskeln zu verstehen.

Rauchen ist in öffentlichen Gebäuden, Büros und fast allen Restaurant gesetzlich verboten.

Souvenirs

Sehr beliebt als Mitbringsel sind Erinnerungen an die großen Vergnügungsparks, z.B. Mickey-Mouse-Kleidung, oder an die Nationalparks, z.B. Kappen oder Sweatshirts.

Preisgünstig in den USA sind Oberbekleidung wie Jeans, Wäsche und Lederwaren sowie Sportbekleidung. In den USA muss man für Markenkleidung viel weniger ausgeben muss als in Europa.

Indianisches Kunsthandwerk kann man in den Reservaten kaufen.

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Klimadiagramm

Klimainformationen

Die Vereinigten Staaten gliedern sich in fünf Klimazonen:

Die Atlantikküste ohne Golfküste und Florida wird gekennzeichnet durch kalte Winter und warme Sommer sowie starke Niederschläge, die im allgemeinen gleichmäßig über das ganze Jahr verteilt sind. Im Sommer ist in New York und Washington, D.C. die Luftfeuchtigkeit hoch.

Das Golfgebiet hat heiße Sommer und meist sehr milde Winter. Das ganze Jahr über kommt es immer wieder zu teils auch heftigen Niederschlägen. Der Herbst, jedoch ist am regenreichsten.

Das Gebiet der Großen Ebenen (die Prärien) westlich vom 100. Grad westlicher Länge liegt hoch, ist trocken und hat starke Temperaturgegensätze.

Die Plateau- und Gebirgszone ist ebenfalls trocken, jedoch wechseln die Temperaturen und die Niederschlagsmengen stark mit der Höhenlage. Im Süden dieser Zone liegt der heißeste und trockenste Teil der USA.

Das Gebiet entlang der Pazifikküste hat ozeanisches Klima mit geringem Temperaturgefälle von Norden nach Süden. Die Niederschläge fallen meist im Winter. In Kalifornien ist der Sommer fast regenlos.

Hawaii hat subtropisches Klima.

Beste Reisezeit

Der Herbst dauert von September bis November und wird von vielen europäischen Reisenden als angenehmste Reisezeit bevorzugt. Insbesondere wird die trockene und warme Zeit des so genannten Indian Summer im Westen und Nordwesten des Landes mit der herrlichen Blattfärbung sehr geschätzt.

Für Reisen nach Florida empfiehlt sich auch der Winter.

In Kalifornien und Hawaii herrscht das ganze Jahr über ein für Reisende angenehmes Klima.

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Chrysler Building

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Keine.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Die USA sind malaria-frei.

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Chrysler Building

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: US-Dollar (US-$)

1 US-Dollar = 100 Cents.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 1,07 US-$

Hinweise

Werden bei der Ein- oder Ausreise Zahlungsmittel (Bargeld, Reiseschecks u.ä.) im Wert von mehr als 10.000 US-$ mitgeführt, ist die Deklaration auf Zollformular 790 "Currency Report" erforderlich.

Unbedingt beachten: Gemeinsam reisende Ehepaare gelten in diesem Fall als eine Person (Eine Deklaration ist notwendig, auch wenn jeder weniger als 10.000 US-$ mitführt, die Gesamtsumme jedoch darüber hinausgeht! Dies gilt auch für Reisende mit Schwiegereltern oder ähnlichen Verwandten.) Wichtig zu wissen ist, dass in Bezug auf Devisenfragen der Zoll "miteinander Verwandte" juristisch als eine Person betrachtet.

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremd- oder Landeswährung im Gegenwert von über 10.000 US-$ (Zollformular FinCEN 105 "Currency Report"). In Bezug auf Devisenfragen gelten "miteinander Verwandte" juristisch als eine Person!

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschänkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Umtausch: Nur wenige Banken tauschen Fremdwährungen um. Empfohlen wird die Mitnahme von US-$, Reiseschecks oder Kreditkarten, auch weil die EC/Maestro-Karten nach Umstellung auf V-Pay nicht mehr zum Geldabheben an Automaten genutzt werden können.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden überall akzeptiert (oft Voraussetzung für Kreditwürdigkeit). Barzahler müssen in Hotels oder bei Autovermietern ohne Kreditkarte Vorauszahlungen leisten. Besonderheit in Florida: Von kleineren Hotels und von Autovermietern kann auch Barzahlung gefordert werden. Einzelheiten sind beim Aussteller der betreffenden Kreditkarte erhältlich.

Geldautomat: Ja - Mit Kreditkarten kann Geld abgehoben werden. Nicht so stark verbreitet wie in Deutschland ist die bargeldlose Zahlung mit der Girocard (mit Maestro-Logo) an elektronischen Kassen. In Deutschland läuft seit einiger Zeit die Umstellung der Girocards auf Chip-Technik. Girocards mit V-Pay-Logo können in den USA nicht gelesen werden und eine Geldabhebung ist mit diesen neuen Karten nicht mehr möglich.

Reiseschecks: Ja - Reiseschecks werden nur in US-$ empfohlen. Nicht alle Banken können Reiseschecks einlösen (Gebühren).

Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

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Chrysler Building

Auskunftstellen

Im Reiseland

Informationen zu den offiziellen touristischen Vertretungen aller Bundesstaaten und Territorien der USA gibt es im Internet: ww.visit-usa.com.

Delegation der Deutschen Wirtschaft
Representative of German Industry and Trade
1130 Connecticut Ave.
Suite 1200
Washington , DC 20036/USA
(001 202) 659 47 79
(001 202) 659 47 77
info@rgit-usa.com

Im Reiseland

Deutsch-Amerikanische Handelskammern:

Deutsch-Amerikanische Handelskammer
German American Chamber of Commerce, Inc.
80 Pine Street, Floor 24
New York , NY 10005/USA
(001 212) 974 88 67
(001 212) 974 88 30
www.gaccny.com
info@gaccny.com

Deutsch-Amerikanische Handelskammer USA-Süd
German American Chamber of Commerce of the Southern US, Inc.
1170 Howell Mill Road, Suite 300
Atlanta , GA 30318/USA
(001 404) 586 68 20
(001 404) 586 68 00
www.gaccsouth.com
info@gaccsouth.com

Deutsch-Amerikanische Handelskammer
German American Chamber of Commerce of the Midwest, Inc.
321 North Clark Street, Suite 1425
Chicago IL 60654/USA
(001 312) 644 07 38
(001 312) 644 26 62
Homepage:www.gaccom.org
www.christkindlmarket.com;
www.ihk.de/ahk/chicago
info@gaccmidwest.org

Deutsch-Amerikanische Handelskammer
German American Chamber of Commerce, Inc.
One Woodward Avenue, Suite 1900
Detroit , MI 48232
German American Chamber of Commerce, Inc.
(Zweigstelle der AHK Chicago)
PO Box 33840
Detroit, MI 48232/USA
(001 313) 596 03 99
www.gaccsouth.com
noeth@gaccmidwest.org

Deutsch-Amerikanische Handelskammer
German American Chamber of Commerce, Inc.
3D/International Tower Building
1900 West Loop South, Suite 1550
Houston , TX 77027/USA
(001 713) 715 65 99
(001 832) 384 12 01
www.gaccsouth.com
info@gacctexas.com

German American Chamber of Commerce, Inc.
North Carolina Chapter of the German American Chamber of Commerce of the Southern U.S., Inc.
SAERTEX USA, LLC
12200-A Mt. Holly-Huntersville Rd.
Huntersville , NC 28078/USA
(001 404) 586 68 20
(001 404) 214 04 23
www.gaccsouth.com
gaccnc@gaccsouth.com

German American Chamber of Commerce Inc.
200 South Broad Street, Suite 910
Philadelphia , PA 19103
German American Chamber of Commerce Inc.
(Zweigstelle der AHK New York)
PO Box 22654
Philadelphia, PA 19110/USA
(001 215) 665 03 75
(001 215) 501 71 02
info@gaccphiladelphia.com

German American Chamber of Commerce of the Western United States, Inc.
101 Montgomery Street, Suite 2050
San Francisco , CA 94104/USA
(001 415) 248 78 00
(001 415) 248 12 40
www.gaccsf.org

info@gaccwest.com

Chamber of Commerce of the USA
1615 H Street NW
Washington , DC 20062-2000/USA
(001 202) 659 60 00
www.gaccny.com
intl.@uschamber.com

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

DES MOINES siehe Indianola

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
CSJ Schmitz-Justen Company, LLC
104 S Main Street
Poinsett Plaza, Suite 802
Greenville , SC 29601/USA
(001 864) 252 45 09
greenville@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Staat South Carolina
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Atlanta

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
3919 Sierra Drive Honolulu
Honolulu , HI 96816/USA
(001 808) 377 46 06
honolulu@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Staat Hawaii
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat San Francisco

Consulate General of the Federal Republic of Germany
1330 Post Oak Boulevard, Suite 1850
Houston , TX 77056-3018/USA
(001 713) 627 05 06
(001 713) 627 77 70
www.germanconsulatehouston.org
info@houston.diplo.de
Amtsbezirk: Staaten Arkansas, Louisiana, New Mexico, Oklahoma, Texas

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
1525 North Ritter Avenue
Indianapolis , IN 46219/USA
(001 317) 322 40 95
(001 317) 359 54 67
indianapolis@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Counties Boone, Brown, Clinton, Hamilton, Hancock, Hendricks, Johnson, Marion, Monroe, Morgan, Montgomery, Putnam, Shelby und Tippecance des Staates Indiana
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Chicago

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
Indianola
Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 176
Indianola, IA 50125-0176/USA
(001 312) 202 04 66
(001 515) 491 07 11
des-moines@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Staat Iowa
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Chicago

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
400 East Capitol Street
Jackson , MS 39201/USA
(001 601) 965 19 01
(001 601) 965 18 80
jackson@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Staat Mississippi
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Atlanta

Von Deutschland

KANSAS CITY siehe Leawood

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
c/o Morris Law Group
300 South Fouth St., Suite 900
Las Vegas , NV 89101/USA
(001 702) 474 94 22
(001 702) 759 83 03
las-vegas@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaat Nevada
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Los Angeles

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
8014 State Line # 203
Leawood , KS 66208/USA
(001 913) 642 53 48
(001 913) 642 51 34
kansas-city@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Staat Kansas sowie die Counties Buchanan, Cass, Clay, Jackson (Kansas City/Missouri), Platte des Staates Missouri
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Chicago

Consulate General of the Federal Republic of Germany
6222 Whilshire Boulevard, Suite No. 500
Los Angeles , CA 90048/USA
(001 323) 930 28 05
(001 323) 930 27 03
www.germany-info.org/losangeles
info@los-angeles.diplo.de
Amtsbezirk: Counties Imperial, Kern, Los Angeles, Orange, Riverside, San Bernardino, San Diego, San Luis Obispo, Santa Barbara und Ventura des Staates California, sowie die Staaten Arizona, Nevada und Utah

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
c/o Wyatt, Terrant Coms
500 W. Jefferson Street, Suite 2800
Louisville , Kentucky 40202-2898/USA
(001 502) 589 03 09
(001 502) 562 72 96
louisville@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Counties Anderson, Bullitt, Fayette, Franklin, Hardin, Jefferson, Nelson, Oldham, Scott, Shelby, Spencer, Woodford des Staates Kentucky
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Chicago

Consulate General of the Federal Republic of Germany
100 North Biscayne Boulevard
Suite 2200
Miami , FL 33132-2381/USA
(001 305) 358 03 07
(001 305) 358 02 90
www.miami.diplo.de
info@miami.diplo.de
Amtsbezirk: Staat Florida sowie Puerto Rico und die Amerikanischen Jungferninseln

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
Fredrikson Byron P.A.
200 South Sixth Street
Suite 4000
Minneapolis , MN 55402-1402/USA
(001 612) 492 70 77
(001 612) 492 70 50
minneapolis@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Staaten Minnesota, North Dakota und South Dakota sowie die Counties Pierce, Polk und St. Croix des Staates Wisconsin
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Chicago

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
201 Fourth Avenue North
Suite 1420
Nashville , TN 37219/USA
(001 615) 251 54 53
(001 615) 251 54 47 (direkt), 251 54 44 (Zentrale)
nashville@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Staat Tennessee
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Atlanta

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
McGlinchey Stafford
601 Poydras Street
Energy Center, Suite 1200
New Orleans , LA 70130/USA
(001 504) 910 87 52
(001 504) 596 28 22
new-orleans@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Staat Lousiana
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Houston

Consulate General of the Federal Republic of Germany
871 United Nations Plaza
New York NY 10017/USA
(001 212) 940 04 02
(001 212) 610 97 00
www.germanconsulate.org/newyork
info@new-york.diplo.de
Amtsbezirk: Staaten New Jersey, New York, Pennsylvania sowie vom Staat Connecticut das Fairfield County; Bermuda
Der Leiter der Vertretung ist zugleich Generalkonsul für das britische Überseegebiet Bermuda

Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen
(Permanent Mission of the Federal Republic of Germany to the United Nations)
871 United Nations Plaza
New York , NY 10017/USA
(001 212) 940 04 02
(001 212) 940 04 00
www.germany-info.org/UN/index.htm
info@new-york-vn.diplo.de

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
McGuireWoods LLP
World Trade Center
101 West Main Street, Suite 9000
Norfolk , VA 23510-1655/USA
(001 757) 640 37 01
(001 757) 640 37 79
norfolk@hk-diplo.de
Amtsbezirk: folgende Countys oder Städte im Staat Virginia: Accomack, Chesapeake (Norfolk), Gloucester, Hampton, Isle of Wight, James, Lancester, Mathews, Middlesex, Newport News, Northampton, Northumberland, Poquoson, Portsmouth, Southampton, Suffolk, Surry, Sussex, Virginia Beach, Williamsburg, York

Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft in Washington

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
c/o Fuller, Tubb, Bickford Krahl
201 Robert S. Kerr Avenue
Suite 1000
Oklahoma City , OK 73102/USA
(001 405) 232 83 84
(001 405) 235 25 75
oklahoma-city@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Staat Oklahoma
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Houston

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
Orlando Fisher Rushmer, P. A.
390 N. Orange Avenue, Ste. 2200
Orlando , FL 32801/USA
(001 407) 422 10 80
(001 407) 843 21 11
orlando@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Counties Brevard, Hardee, Highlands, Indian River, Lake, Marion, Okeechobee Orange, Osceola, Polk, St. Lucie, Seminole, Sumter und Volusia.
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Miami

Honorary Consulate General of the Federal Republic of Germany
c/o Green and Spiegel U.S., LLC
1524 Delancey Street, 4. Stock
Philadelphia , PA 19102/USA
(001 401) 454 78 82
(001 215) 948 81 21
philadelphia@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Counties Philadelphia, Delaware, Chester, Montgomery and Bucks des Staates Pennsylvania sowie Counties Mercer, Burlington, Camden und Gloucester des Staates New Jersey.
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat New York

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
c/o Cohen Grigsby, P.C.,
625 Liberty Avenue, 5th Floor
Pittsburgh , PA 15222/USA
(001 412) 209 06 72
(001 412) 297 46 94
pittsburgh@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Stadt Pittsburgh und das Allegheny County des Staates Pennsylvania
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat New York

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
200 SW Market Street, Suite 1775
Portland , OR 97201/USA
(001 503) 227 25 49
(001 503) 222 04 90
portland-OR@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Staat Oregon und Idaho
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat San Francisco

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
c/o Norman, Hanson DeTroy, LLC
415 Congress Street, 5th Floor
Portland /Neuengland, ME 04101/USA
(001 207) 775 08 06
(001 207) 774 70 00
portland-ME@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Staaten Maine und New Hampshire
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Boston

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
c/o Smith, Anderson, Vlunt, Dorsett, Mitchell Jernigan, L.L.P., 2300 Wells Fargo Capitol Center
150 Fayetteville Street
Suite 2300
Raleigh , NC 26601/USA
(001 919) 821 68 00
(001 919) 821 67 14
raleigh@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Counties Caswell, Alamance, Chatham, Moore and Scotland County in North Carolina und alle östlich dieser Counties liegenden Gebiete von North Carolina
Übergeordnete Auslandsvertetung: Generalkonsulat Atlanta

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
1800 World Trade Center
60 East South Temple
Suite 1800
Salt Lake City , UT 84111-1032/USA
(001 801) 212 21 38
(001 801) 350 76 08
salt-lake-city@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Staat Utah
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Los Angeles

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
c/o Petrow Law Group
PLLC, 4416 Ramsgate, Suite 203 B
San Antonio , TX 78230/USA
(001 210) 854 46 16
san-antonio@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Counties Atacosa, Bandera, Bastrop, Bexar, Blanco, Caldwell, Comal, Dewitt, Dimmit, Edwards, Frio, Gillespie, Gonzales, Guadalupe, Hays, Karnes, Kendall, Kerr, Kinney, LaSalle, Live Oak, Maverick, McMullen, Medina, Real, Travis, Uvalde, Val Verde, Wilson und Zavala des Staates Texas
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Houston

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
San Diego Regional Chamber of Commerce
1620 5th Avenue
Suite 500
San Diego , CA 92101/USA
(001 619) 544 89 58
(001 619) 321 06 06
san-diego@hk-diplo.de
Amtsbezirk: San Diego County und Imperial County des Staates California
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Los Angeles

Consulate General of the Federal Republic of Germany
1960 Jackson Street
San Francisco , CA 94109/USA
(001 415) 775 01 87
(001 415) 775 10 61
www.germanconsulate.org/sanfrancisco
info@san-francisco.diplo.de
Amtsbezirk: Staaten California (mit Ausnahme der Counties Imperial, Kern, Los Angeles, Orange, Riverside, San Bernardino, San Diego, San Luis Obispo, Santa Barbara und Ventura), Hawaii, Idaho, Montana, Oregon, Washington, Wyoming sowie die amerikanischen Außengebiete Baker-, Howland-, Jarvis-, Johnston-Insel, Midway und Palmyra-Insel.
Der Leiter der Vertretung ist zugleich Generalkonsul für Amerikanisch-Samoa.

Von Deutschland

SEATTLE siehe Mercer Island

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
128 Habersham Street
Savannah , GA 31401/USA
(001 912) 224 21 69
(001 912) 224 21 69
savannah@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Counties Bryan, Chatham, Effingham, Glynn, Liberty und McIntosh vom Staat Georgia
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Atlanta

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
The Law Offices of Wolf W. Kaufmann
7150 E. Camelback Road, Suite 444
Scottsdale , AZ 85251/USA
(001 951) 750 0 62
(001 480) 477 80 71
phoenix@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Staat Arizona
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Los Angeles

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
4701 S.W. Admiral Way #130
Seattle , WA 98116
Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 827
Mercer Island, WA 98040/USA
(001) 20 65 69 82 70
seattle@hk-diplo.de
Amtsbezirk: die Bundesstaaten Washington und Montana
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat San Francisco

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
600 Washington Avenue, Suite 2500

St. Louis , MO 63101-1311/USA
(001 314) 612 78 87
(001 314) 444 78 87
st-louis@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaat Missouri ausschließlich der Counties Buchanan, Cass, Clay, Jackson und Platte sowie East St. Louis und County St. Clair des Bundesstaates Illinois
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Chicago

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
Henning Law Firm
7320 E Fletcher Ave.
Tampa , Fl 33637/USA
(001 239) 791 11 69
(001 239) 821 65 04
tampa@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Counties Charlotte, Citrus, Collier, De Soto, Glades, Hardee, Hendry, Hernando, Hillsborough, Lee, Manatee, Marion, Pasco, Pinellas, Polk und Sarasota des Bundesstaates Florida
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Miami

Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika
Pariser Platz 2
10117
Berlin
(0 30) 83 05 10 50
(0 30) 8 30 50
www.us-botschaft.de
Mo bis Fr 8.30-17.30 Uhr
(keine Visa sowie keine Visa-Informationen)

Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika
- Konsularabteilung -
Clayallee 170 (nur Besuchsanschrift)
14195
Berlin
Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika

Pariser Platz 2
10117 Berlin
(0 30) 831 49 26
(0 30) 308 30 50 (keine Visa-Anfragen)
ConsBerlin@state.gov
persönliche Vorsprache nur nach schriftl. oder telefon. Terminvereinbarung über die Servicenummer (03 22) 21 09 32 43

Außenstelle der Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika
Justus-von-Liebig-Straße 18
53121
Bonn
(02 28) 329 26 85
(02 28) 32 92 74
www.us-botschaft.de
Mo bis Fr 9-12.45 Uhr; Di 14-17.45 Uhr
(keine Visa, keine Visa-Informationen)

Konsularagentur der Vereinigten Staaten von Amerika
Flughafenallee 18
28199
Bremen
(04 21) 301 58 61
(04 21) 301 58 60
consular-agent@usabremen.de
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Karte Vereinigte Staaten
Chrysler Building

Sehenswertes

Washington D.C.

Als einziger Stadtstaat der Vereinigten Staaten und Hauptstadt der Nation hat Washington D.C. ein ganz besonderes Flair. Die Stadt zählt neben Paris, Rom und London mit ihren monumentalen Bauten, großzügig angelegten Plätzen und grünen Parks zu den schönsten Metropolen der Welt. Das Zentrum der Weltmacht USA ist wegen der Überschaubarkeit gleichzeitig ein Weltdorf geblieben. Keine Wolkenkratzer stören die Silhouette der Stadt, die vom Capitol überragt wird.

In anmutige Landschaft an die Hügel von Virginia angelehnt und nach Nordosten offen zum Meer, das sich in der Chesapeake Bay fast bis an die Pforten der Hauptstadt drängt, kommt es nicht von ungefähr, dass Washington D.C. zu den Top-Destinationen für Geschäftsreisende und Touristen gehört. Die Stadt am Potomac River ist um einen großen Platz, die National Mall, herumgruppiert, von wo aus viele der Sehenswürdigkeiten in Fußdistanz zu erreichen sind.

Ein Besuch von Washington D.C. ist auch eine Reise in die Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika. Man kann das Original Star-Spangled-Banner und die Emancipation Proclamation (Unabhängigkeitserklärung) besichtigen oder auf den Stufen des Lincoln Memorial stehen, wo Martin Luther King Jr. in seiner berühmte Rede "I have a dream" seine Vision einer friedvollen Welt vorstellte. Die jährlich über 20 Millionen Besucher können auch nach dem Präsidenten Ausschau halten.

Washington D. C. hat aber auch sonst für Touristen eine Menge zu bieten. Muntere Stadtviertel wie Georgetown, Dupont Circle oder Adams Morgan laden mit ihren Straßencafés, originellen Geschäften und Restaurants zum Bummeln und Entspannen ein. Mit der Smithsonian Institution, dem größtem Museumskomplex der Welt, ist Washington D.C. die Stadt der Museen und gilt mit Theater-Produktionen, Symphonie- und Ballettveranstaltungen auch als City der darstellenden Kunst. Die Stellung Washingtons als Kongressstadt wurde durch den Bau eines hochmodernen Kongresszentrums, dem Washington Convention Center, gestärkt.

Darüber hinaus bietet die Stadt ein umfangreiches Ausflugsprogramm. Man kann von der Stadt aus Tagestouren in die umliegenden Nationalparks unternehmen. Der Potomac River bietet Besuchern eine gute Gelegenheit, sich per Boot einen Überblick über die Stadt zu verschaffen oder eine Tour zum Mount Vernon, dem ehemaligen Landsitz des ersten Präsidenten der USA, George Washington, zu unternehmen.

Los Angeles

Los Angeles ist die zweitgrößte Stadt der USA und befindet sich im Süden von Kalifornien. Ein breites kulinarisches Spektrum bietet sich dem Besucher dar, von afrikanischer über fernöstliche und europäische Küche bis hin zu zentral-asiatischer und natürlich mexikanischer Küche.

Hollywood, ein Vorort von Los Angeles, ist Zentrum der US-amerikanischen Filmindustrie. Führungen durch die Filmwelt und die Shows in den Studios sind interessant und mitunter spektakulär.

Ein weiterer Touristenmagnet ist Disneyland südöstlich von Los Angeles bei Anaheim. Unterschiedlichste künstliche Welten begeistern Jung und Alt auf über 32 Hektar Grund.

Ebenfalls sehenswert ist der Legolandpark ganz im Süden Kaliforniens bei Carlsbad. Legoland ist mit seinem Nachbau berühmter Gebäude vor allem für Familien mit kleinen Kindern interessant.

New York

Das nach den schrecklichen Terroranschlägen vom 11. September 2001 stark erschütterte New York hat längst zur Normalität zurückgefunden. Die Stadt hat bis heute nichts von ihrem Zauber verloren und die Besucher strömen nach wie vor in den "Big Apple".

Dort, wo sich einst die Trümmer von "Ground Zero" befanden, erinnert jetzt das Mahnmal "9/11 Memorial" an die Opfer der Terroranschläge. Um das Mahnmal herum sind mehrere Tower geplant, unter anderem der Wolkenkratzer "One World Trade Center", mit 541,3 Metern nach Fertigstellung einer der höchsten Türme der Welt.

Manhattan ist das Aushängeschild der Stadt und zugleich das bedeutendste Wirtschafts- und das größte Industriezentrum der USA. Hier, im Herzen New Yorks, findet man die meisten Sehenswürdigkeiten, die man mit der Metropole assoziiert, wie zum Beispiel den Central Park, das Künstlerviertel Greenwich Village, Chinatown oder Little Italy.

An der südlichen Spitze von Manhattan (Lower Manhattan oder Downtown genannt) liegen das Finanzviertel mit der Wall Street, der legendäre Broadway mit dem Times Square sowie auf einer kleinen Insel die berühmte "Statue of Liberty", die Freiheitsstatue. Im Osten des Central Parks bildet die Fifth Avenue die Museumsmeile. Hier befinden sich zum Beispiel das Metropolitan Museum of Art, eines der größten Kunstmuseen der Welt, sowie das berühmte Solomon R. Guggenheim Museum.

Die Stadt hat neben Manhattan noch weitere vier Stadtbezirke, die Boroughs. Die Bronx, im Norden Manhattans, liegt als Einziger auf dem Festland. Brooklyn im Süden, Queens im Osten und Staten Island im Südwesten befinden sich wie Manhattan auf Inseln, wodurch New York eine Küstenlänge von 720 Kilometern aufweist. Die Inseln sind untereinander und mit dem Festland durch Brücken und Tunnel verbunden.

Wer sich nach dem Besuch von New York etwas erholen möchte, der kann dies im angrenzenden New York State tun. Neben historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten bieten sich beispielsweise auf Long Island kilometerlange Strände und eine einladende ländliche Umgebung, im Hudson Valley stattliche Herrenhäuser und das schöne Catshill-Gebirge, im Central State die Wintersportgebiete um Lake Placid und im Upstate die weltberühmten Niagara-Wasserfälle zu einem Besuch an. Für Aktivurlauber stehen zahlreiche Sport- und Freizeitmöglichkeiten zur Verfügung.

San Francisco

San Francisco, die Golden Gate City im Sonnenstaat Kalifornien, ist für viele die Stadt mit dem größten europäischen Flair in den Vereinigten Staaten. Sie erinnert mit ihrem maritimen Klima und ihrem "way of live" an den europäischen Mittelmeerraum und besitzt mit ihrer Kunst und Kultur eine überdurchschnittlich hohe Lebensqualität.

Die Sehenswürdigkeiten sind dank ihrer Kompaktheit, die untypisch für amerikanische Städte ist, in einem Spaziergang zu entdecken.

San Francisco liegt aber auch an einem Punkt, an dem man so lange nach Westen gefahren ist, dass man den Osten schon wieder spüren kann. Die große chinesische und japanische Gemeinde der Stadt mit ihren jeweiligen "-towns" und Festen laden zur Entdeckung östlicher Lebensart ein - das geschäftige Chinatown ist die größte asiatische Ansiedlung außerhalb Asiens. Und auch sonst haben die übrigen ethnisch geprägten Stadtteile wie das Viertel der Italiener oder der Latino District Mission bis heute ihren individuellen Charakter bewahrt.

San Francisco, das sich erst nach der späten Entdeckung der Bucht im Jahre 1775 vor allem wegen der Gold- und später der Silberfunde zu einem wirtschaftlichen Zentrum mit rund 400.000 Einwohnern an der Westküste entwickelte, erlebte im Jahr 1906, als ein Erdbeben die Stadt zerstörte, einen herben Einbruch. Jahre waren nötig um San Francisco wieder aufzubauen. Die jüngste Blüte erlebt die Stadt durch das Silicon Valley am Südende der Bucht, das sich seit den 60er Jahren zum Zentrum der Computerindustrie entwickelt hat.

Kalifornien und San Francisco sind heute das Traumziel von Millionen von Reiselustigen. Mit schöner Regelmäßigkeit wird das Gebiet zur beliebtesten Destination der Vereinigten Staaten von Amerika gekürt. Die Cable Cars und die Lombard Street Serpentinen sind in Dutzenden von Filmen verewigt. Symbol der Stadt ist die Golden Gate Bridge, die San Francisco mit dem sehenswerten Künstlerort Sausalito verbindet.

Die Stadt wird im Westen durch den Pazifischen Ozean und im Norden durch die Golden Gate-Meeresstraße und im Osten durch die Bucht von San Francisco eingefasst. Segeln, Surfen, Jogging, Spazierengehen und Radfahren sind die bevorzugten Aktivitäten entlang der Küste.

Das kulturelle Angebot ist groß und vielseitig. Die Theater- und Musikszene San Franciscos gilt nicht zu unrecht als äußerst kreativ - die City ist ein Hort geistigen Schaffens. Das hat Tradition, denn bereits zur Jahrhundertwende gehörten die Theater- und Musikbühnen der Stadt zur ersten Garde des amerikanischen Kulturbetriebes. Und auch wer nicht intensiv ins Nightlife einsteigt, bekommt bereits in den Shopping Malls, der Fisherman´s Wharf, dem Pier 39, der Jahr für Jahr neue Unterhaltungsangebote bietet und einem Freiluft-Vergnügungspark gleicht, einen Vorgeschmack auf das kulturelle Leben San Franciscos.

Auch die Umgebung der Stadt lädt zu Entdeckungstouren ein. Die Stadtlandschaft geht im Vergleich zu vielen anderen amerikanischen Städten relativ schnell in sanftes Grün über. Im Norden der Stadt locken Napa County und Sonoma County mit gutem Essen, Wein und smaragdgrünen Weingärten.120 Kilometer südlich liegt das beschauliche Küstenstädtchen Santa Cruz. Daneben sind die kalifornischen Höhepunkte wie der Lake Tahoe in der Nevada und der Yosemite Nationalpark touristische Anziehungspunkte, die sich gut mit einem San Francisco-Besuch verbinden lassen.

Alabama

Alabama liegt im Südosten der USA. Die Hauptstadt Montgomery war Regierungssitz im Sezessionskrieg. Die größte Stadt Alabamas ist Birmingham, eine typische Südstaatenstadt. Mobile ist ein beliebtes Urlaubsziel an der Golfküste.

Im Norden des ländlichen Alabama liegt ein kleines Seengebiet, in dem bergigen Land am Fuße der Appalachen findet man weiträumige Wälder, Schluchten, Höhlen und ein alpines Skigebiet in der Nähe von Mentone.

Die Landwirtschaft wird nach wie vor vom Baumwollanbau bestimmt, aber nicht zuletzt die Raumfahrtindustrie in Huntsville zeugt von der Entwicklung vom Agrar- zum Industriestaat.

Alaska

Alaska ist der größte Bundesstaat der USA und liegt im Nord-Westen des amerikanischen Kontinentes, durch Kanada fast völlig von den anderen US-Staaten getrennt. Mit einer Bevölkerungsdichte von nur 0,4 Einwohnern pro km² kann man eine überwältigende Landschaft und Tierwelt erleben.

Die Landschaft Alaskas ist durch Gletscher, Flüsse, Seen, Fjorde, Wälder, Wiesen und Steppen geprägt. In diesem äußersten Norden des Kontinents sind über 400 Vogelarten heimisch; der Weißkopfadler gehört zu den beeindruckendsten unter ihnen. An den Küsten kann man Wale, Seelöwen und Tümmler beobachten. In der Wildnis der Wälder und Steppen leben Wölfe und Bären, Karibus, Elche und Moschusochsen.

Im Denali National Park in Alaska, der sich im Nordteil der Alaska Range erstreckt, sind Tundragebiete und hochalpine Bergketten charakteristisch. Im Südwesten des zweitgrößten Nationalparks der USA liegt der Mount McKinley, mit 6.193 Metern der höchste Berg der USA. Grizzlybären, Wölfe, Rentiere, Elche und viele andere Tiere sind hier beheimatet.

Die Einwohner Alaskas sprechen außer Englisch zum Teil noch Dialekte und Sprachen der Ureinwohner. Die Hauptstadt Alaskas ist Juneau, die größte Stadt hingegen Anchorage. Fairbanks ist die zweitgrößte Stadt Alakas und wurde durch den legendären Goldrausch bekannt.

Arizona

Der Bundesstaat Arizona an der Grenze zu Mexiko besteht hauptsächlich aus kargen Felsformationen und Wüstenebenen. Die Hauptstadt Phoenix liegt in der Mitte des Staates. Die stark wachsende Stadt Tuscon ist ein beliebter Wintersportort. Der mexikanische Einfluss ist hier im Süden sowohl in der Architektur als auch an dem lebendigen Alltag erkennbar. Die Nationalparks Grand Canyon, Painted Desert und Petrified Forest liegen in diesem Staat.

Der Grand Canyon Nationalpark im Nordwesten Arizonas, dessen größte Attraktion der Grand Canyon ist, schließt sich an den Canyonland Nationalpark (Utah) an. Der Park ist ganzjährig geöffnet, die beste Besuchszeit ist aber von April bis Juni sowie von September bis Mitte November.

Von hier aus können Rundflüge, Autobusausflüge, Maultier-Ausritte und Wildwasserfahrten auf dem Colorado River unternommen werden. Für Wanderfreunde stehen über 600 Kilometer ausgewiesene Wanderwege zur Verfügung.

Arkansas

Dieser Staat im Süden der USA beeindruckt durch seine Seen. Weite Ebenen, Berge, Flüsse und Wälder bestimmen die Landschaft. Die Hauptstadt Little Rock ist die einzige größere Stadt in Arkansas. Das historische Viertel lädt zum Bummeln ein. Touristische Attraktionen im Kurort Hot Springs sind neben Sportanlagen vor allem die Thermalquellen.

Colorado

Colorado liegt in den Rocky Mountains im Mittleren Westen. Berge und Wälder bestimmen das Landschaftsbild. Aus der Goldgräberzeit stehen hier noch so manche Geisterstädte. Viele Orte in den Rocky Mountains, wie etwa Aspen oder Vail, liegen in ausgezeichneten Wintersportgebieten und sind international bekannt.

Der Rocky Mountain National Park mit seiner beeindruckenden Gebirgslandschaft gehört zu den bekanntesten Nationalparks der USA. Er umfasst den Hauptkamm der Rocky Mountains und ist besonders im Frühling oder auch im farbenprächtigen Herbst einen Besuch wert. Berge, Wälder, Gletscher und Seen bestimmen das Landschaftsbild. Flora und Fauna ziehen jedes Jahr über zwei Millionen Besucher an.

Im Mesa Verde National Park bekommt man einen guten Eindruck von der frühen indianischen Besiedlung.

Die Hauptstadt Denver ist ein wichtiges Geschäftszentrum. Durch über 200 Parks und Grünanlagen sowie durch seine Nähe zu den bedeutenden Skigebieten hat Denver eine bevorzugte Lage.

In unmittelbarer Nähe von Colorado Springs liegen viele Sehenswürdigkeiten, darunter der Garden of the Gods und Pikes Peak. Eine weitere Attraktion sind die Mineralquellen von Colorado Springs.

Connecticut

Die Landschaft in diesem Neu-England-Staat an der Ostküste der USA ist sehr malerisch. Von den Anfangszeiten der Besiedlung zeugen noch die alten Kolonialbauten, die man dort findet. Viele New Yorker Pendler wohnen in Connecticut. Zum Erholen gibt es breite Sandstrände. In New Haven befindet sich die Universität Yale. In Mystic wurde ein Freilichtmuseum errichtet, in dem alte Schiffe und Kolonialhäuser auf einem weitläufigen Areal stehen. Menschen in Kolonialtracht und Kutschen der damaligen Zeit beleben die Szene. Die Hauptstadt Connecticuts ist Hartford.

Delaware

Delaware liegt an der Ostküste südlich von New York und ist einer der kleinsten Staaten der USA. Hauptstadt dieses Staates ist Dover, als Wirtschaftszentrum fungiert Wilmington.

Florida

Der "Sunshine State" Florida im Südosten der USA ist eines der Zentren des US-amerikanischen und internationalen Tourismus. Weite Sandstrände, Sumpfgebiete mit Alligatoren, Korallenriffs mit ihrer farbenprächtigen Unterwasserwelt, riesige Vergnügungsparks (etwa Walt Disney oder Universal Studios) und der Weltraumbahnhof am Kap Canaveral bieten für jeden Besucher etwas.

Das an der Golfküste gelegene Apalachicola ist heute Floridas Zentrum der Austernfischerei. Interessante Ausflugsziele in der Umgebung sind die Barrier Insel St. George Island mit ihren Badestränden sowie das als Naturschutzgebiet ausgewiesene St. Vincent Island mit Meeresschildkröten und einer reichen Vogelwelt.

Hauptstadt Floridas ist Tallahassee im Norden der Halbinsel. Orlando liegt im Zentrum der Halbinsel und ist ein optimaler Standort in der Nähe der verschiedenen Freizeitparks. Am bekanntesten ist Walt Disney World mit etwa 20 MillionenBesuchern pro Jahr. Weitere Parks sind Sea World (Meeresfreizeitpark), das EPCOT Center (wissenschaftliche Entdeckungen), Universal Studios (Filmstudio) sowie Vacation Kingdom (thematische Urlaubhotels) mit Magic Kingdom (Abenteuer mit Disney Themen).

Die drittgößte Stadt Floridas ist Tampa, das in Zentralflorida an der Westküste liegt. Im Stadtbild wird die Nähe zu Mexiko und der spanische Einfluss sehr deutlich. Fort Myers an der Golfküste und Sarasota sind weitere besuchenswerte Ziele. Westlich von Fort Myers befinden sich die beiden Inseln Sanibel und Captiva, die wegen ihrer Strände berühmt sind. Östlich außerhalb von Sarasota liegt der Myakka River State Park , ein noch weitgehend intaktes Ökosystem, in dem man noch die ursprüngliche Tier- und Pflanzenwelt Floridas findet.

Im Süden Floridas befindet sich Miami mit seinem großen internationalen Flughafen und dem größten Kreuzschiffhafen der Welt. Miami und die mit Brücken verbundene Insel Miami Beach sind spanisch bzw. kubanisch geprägt; vor allem die Küche und das Nachtleben.

Die Florida Keys, eine über 180 Kilometer lange Kette verschiedener Koralleninseln, sind heute durch den Overseas Highway mit über 42 Brücken miteinander verbunden. Die bekannteste Insel ist Key West, doch auch Key Biscayne oder Virginia Key sind sehenswerte Inseln. In der artenreichen Unterwasserwelt der Keys finden Schnorchler und Taucher ihr Eldorado. Fort Lauderdale, nördlich von Miami, bietet viele Kanäle und Flüsse, dazu schöne Strände, den Ocean World Meerestierpark und einen Flamingo- und Schmetterlingsgarten.

Der Everglades Nationalpark nimmt die gesamte Südspitze Floridas ein. In dem subtropischen Feuchtgebiet kommen außer Alligatoren und wenigen Krokodilen viele Vogelarten vor. Das Parkgelände ist ganzjährig zugänglich, für einen Besuch empfiehlt sich aber das Winterhalbjahr. In den Sommermonaten ist ein Insektenschutzmittel unbedingt erforderlich.

Georgia

Georgia liegt im Südosten der USA, im Norden von Florida. Die Hauptstadt Atlanta ist eine moderne Industriestadt, in der neben modernen Hochhäusern auch noch malerische Südstaaten-Häuser zu finden sind. In der Baptistenkirche Ebenezer liegt Martin-Luther-King begraben. Östlich Atlantas sind im Stone Mountain die Figuren dreier Helden der Konföderierten in den Fels gemeißelt.

Große Teile der Stadt Savannah an der Atlantikküste stehen heute unter Denkmalschutz mit hunderten noch erhaltener Gebäude aus dem 18. Jahrhundert. Landschaftlich und klimatisch ist Georgia sehr abwechslungsreich - es reicht von subtropischen Ebenen im Süden bis zu den gemäßigten Ausläufern der Appalachen im Norden.

Hawaii

Die Inselkette des Bundesstaates Hawaii besteht aus 20 Inseln. Die Hauptstadt Honolulu liegt auf der Insel Oahu. Der bekannte Strand, Waikiki Beach, ist das Urlaubszentrum von Honolulu. Sowohl die Stadt als auch der berühmte Strand werden von dem regen Leben der Hauptstadt geprägt. Ruhe und das "typische" Hawaii findet man außerhalb des Stadtgebietes.

Auf der ganzen Insel gibt es Buchten mit klarem Wasser, ideal zum Surfen oder Tauchen. Der Strand von Wakaha gilt als Wellenreiter-Paradies. Die Berge mit Wäldern und Ananas-Plantagen machen die Landschaft sehr abwechslungsreich.

Die größte Insel ist Hawaii. Hier ist die Stadt Hilo im Osten sehenswert. Die berühmten Berge Mauna Kea (4.205 m) und Mauna Loa im Hawaii Volcanoes National Park bieten eine imposante Kulisse. Die Insel ist die landschaftlich abwechslungsreichste des gesamten Archipels.

Auf Maui befindet sich die historische Plantagenstadt Lahaina und der Vulkankrater Mount Haleakala (3.000 m). Wanderwege mit bemerkenswerten Ausblicken finden sich in der Polipoli Spring State Recreation Area.

Lanai ist besonders wegen dem Ort Kaunolo bekannt. Man kann Felsmalereien bewundern und gut wandern.

Auf der Insel Molokai liegt die Hafenstadt Kaunakakai, die Wasserfälle und das Halawa-Tal sind weitere Touristenattraktionen.

Die nördlichste Insel Kauai ist eine außerordentlich grüne Insel, deren Landschaft zur Szenerie vieler Filme wurde. Die Plantagenstadt Lihee und der Tempel Haiau-Holo-Holo-Ku sind sehenswerte Ziele auf dieser Insel.

Idaho

Idaho liegt im Nordwesten der USA in den Rocky Mountains. Sun Valley ist ein bekanntes Wintersportgebiet. Im Urlaubsgebiet Twin Falls befindet sich einer der höchsten Wasserfälle der USA, Shoshone Falls. Die Hauptstadt des Staates ist Boise.

Illinois

Im Norden der USA an den Großen Seen gelegen, befinden sich in Chicago, einem der größten Handelzentren der Welt, neben Sandstränden und Parkanlagen die bekannten Wolkenkratzer. Die Hauptstadt von Illinois ist Springfield. Illinois liegt im Gebiet der Großen Ebenen, die vor allem landwirtschaftlich genutzt werden.

Indiana

Indiana liegt im Norden der USA an den Großen Seen. In Indianapolis findet eines der größten Autorennen statt. Darüber hinaus finden in der Stadt, die einst durch den Bau der Eisenbahnlinie Bedeutung bekam, heute größere kulturelle Veranstaltungen statt.

Iowa

Fast die gesamte Fläche des Staates wird landwirtschaftlich genutzt. Wichtige Verkehrslinien sind der Missouri und der Mississippi. Die Hauptstadt Iowas ist Des Moines.

Kalifornien

Der drittgrößte Bundesstaat der USA hat ein äußerst vielfältiges Landschaftsbild mit einem besonders reizvollen Küstensaum am Pazifik. Außer den zahlreichen interessanten Städten, den vielen Sehenswürdigkeiten, den Vergnügungsparks und den Nationalparks trägt auch das trockene und warme Klima im Sommer dazu bei, dass viele Touristen diesen Bundesstaat als Urlaubsziel bevorzugen.

Die Channel Islands (Santa Cruz, Santa Rosa und Santa Miguel) sowie Santa Barbara Island und die Inselgruppe Anacapa sind bei Tauchern und bei Naturfreunden sehr beliebt. Von den zum Channel Nationalpark zusammengefassten Inseln aus können diverse Robbenarten und in den Wintermonaten auch Wale beobachtet werden.

Das Colorado-Tal an der Ostgrenze Kaliforniens ist als Naturphänomen beliebt bei den Touristen. Der Colorado River ist unterhalb von Blythe ein gutes und deshalb auch sehr beliebtes Rafting-Gebiet.

Die Halbinsel Point Reyes nordwestlich von San Francisco, bietet wunderschöne Strände, üppige Vegetation und ein gut ausgebautes, 200 Kilometer langes Wanderwegenetz.

Mendocino in Nordkalifornien ist ein reizvolles kleines Städtchen, das im 18. Jahrhundert gegründet wurde.

In schöner Umgebung liegt das von spanischem Flair geprägte Seebad Santa Barbara. Sehenswert ist hier die Franziskanermission, die 1786 gegründet wurde. In der Umgebung Santa Barbaras laden rund 50 Kilometer Sandstrand zum Schwimmen, Surfen, Tauchen und Segeln ein.

Die beiden Nationalparks Sequoia Kings Canyon National Parks weisen eine eindrucksvolle Hochgebirgslandschaft im südlichen Teil der Sierra Nevada auf. Neben anderen Pflanzen und Tieren kann man hier auch Riesen-Mammutbäume bewundern. Mit viel Glück sieht man Füchse, Luchse oder auch Pumas.

Der im Osten Kaliforniens gelegene Yosemite Nationalpark (mit jährlich über vier Millionen Besuchern) umfasst einen besonders wald- und gewässerreichen Abchnitt der westlichen Sierra Nevada. Das Charakteristikum des Parks sind die fast senkrecht aufragenden Granitwände, das Yosemite Valley, imposante Wasserfälle, Bergseen und eine Riesen-Mammutbaumgruppe (Redwood-Bestände). Hier findet man eine artenreiche Pflanzen- und Tierwelt vor.

Beste Besuchszeit ist der Frühling. Da die Übernachtungsmöglichkeiten im Park beschränkt sind, empfiehlt sich eine rechtzeitige Reservierung.

Kansas

Kansas ist ein landwirtschaftlich geprägter Staat in der Mitte der USA. Die Hauptstadt ist Topeka.

Kentucky

Der Pferdestaat Kentucky bietet landschaftlich vor allem Wiesen und Weideland. Hauptstadt ist Frankfort. Auf dem Ohio River in Louiville verkehrt noch ein alter Raddampfer.

Louisiana

Bekannter als die Hauptstadt Baton Rouge ist die quirlige Südstaaten-Stadt New Orleans. Der Jazz klingt durch die Straßen des French Quarters, in dem es außer alten Kolonialgebäuden auch viele Restaurants gibt. Die unterschiedlichen Kulturen, die New Orleans geprägt haben, haben eine einzigartige kulturelle und künstlerische Mischung hervorgebracht. Der Karneval, Mardi Gras, wird hier ausgelassen gefeiert.

Die gesamte Mündung des Mississippi liegt im Staat Louisiana und gehört zu den interessantesten Landschaften der USA. Allerdings ist das Gebiet auch reich an Mücken.

Maine

Die Hauptstadt dieses Neu-England-Staates ist Augusta. Maine ist ein Küstenstaat ganz im Norden der USA, der an Kanada grenzt. Vor allem die Stadt Portland mit seinem schönen Hafenviertel aber auch die kleine Stadt Kittery werden von Touristen besucht. Ausgedehnte Waldflächen und Seen prägen die Landschaft Maines.

Maryland

Der Staat Maryland ist, abgesehen vom äußersten Norden, durch die breite Chesapeake Bay quasi in zwei Hälften geteilt. Im Norden liegt die geschäftige Hafenstadt Baltimore, deren Innenstadt eine schöne Atmosphäre hat. Entlang des Bays sind an Sandstränden zum Teil große Urlaubsorte entstanden, so zum Beispiel Ocean City mit seinem feinen Sandstrand und einem lebendigem Freitzeitleben.

Gleich westlich davon befindet sich im District of Columbia die Hauptstadt der USA, Washington, die jedoch auf eigenem Territorium steht und nicht zu Maryland zählt.

Massachusetts

Massachusetts ist ein Neu-England-Staat mit der Hauptstadt Boston. Boston ist eine ihre englische Herkunft nicht verleugnende Stadt, in der noch viele alte Kolonialgebäude und Straßenzüge erhalten sind. Daneben stehen Hochhausviertel, deren Skyline man bei einer Hafenrundfahrt bewundern kann. Die Universität Harvard steht in Cambridge, das direkt im Norden an Boston anschließt.

Im Südosten von Massachusetts liegt die Halbinsel Cape Cod mit dem Städtchen Provincetown. Mit vielen Kilometern Sandstrand, gemütlichen Fischerdörfern und der Möglichkeit, zur küstennahen Walbeobachtung auszulaufen, gehört Cape Cod zu den beliebtesten Urlaubsregionen an der Ostküste der USA.

Michigan

Die bedeutendste Stadt des Staates ist Detroit, Hauptstadt ist Lansing. Detroit liegt auf der südlichen Halbinsel, die von Lake Michigan, Lake Huron und Lake Erie eingerahmt wird. Der Lake Michigan trennt den südlichen Landesteil komplett von der nördlichen Halbinsel, die mit Wäldern, Bächen und Skigebieten landschaftlich an Skandinavien erinnert. Eine der längsten Hängebrücken der Welt verbindet die beiden Landesteile.

Minnesota

Minnesota liegt an den Großen Seen im Norden der USA und grenzt an Kanada. Als Land in den Großen Ebenen weist Minnesota viel Wald und eine große Anzahl von Seen auf. Mit kontinentalem Klima ist es im Sommer heiß und trocken (mit Hitzewellen), im Winter beträgt die durchschnittliche Temperatur minus 15 °C. Die beiden bedeutendsten Städte liegen einander an den Ufern des Mississippi gegenüber: St. Paul (Hauptstadt) und Minneapolis.

Mississippi

Dieser Südstaat mit der Hauptstadt Jackson besitzt schöne Sandstrände und im Landesinneren viele Wälder.

Missouri

Missouri liegt in der Mitte des Landes und grenzt an den Mississippi. St. Louis ist der größte Binnenhafen der USA. Früher brachen von hier die Siedlertrecks in den Wilden Westen auf, heute ist die Stadt ein moderner Verkehrsknotenpunkt. Die Geschichten Mark Twains spielen in dieser Flusslandschaft. Im heißen Sommer gibt es regelmäßig Hitzewellen.

Montana

In Montana liegen ein Teil des Yellowstone Nationalpark und der Glacier National Park. Der Staat ist wegen seiner abwechslungsreichen Landschaft bei Wanderern sehr beliebt.

Nevada

Nevada grenzt im Westen an Kalifornien. An der Grenze liegt in der Bergwelt der Sierra Nevada der Lake Tahoe, ein landschaftlich äußerst reizvolles Freizeitgebiet, das das ganze Jahr über einen Besuch wert ist. Die Casinostadt Reno liegt ganz in der Nähe. Im Wüstenstaat Nevada kann man auch durch das Death Valley fahren, wobei im Sommer von einem Besuch bei mitunter 50 °C abzuraten ist. Von der Goldgräberzeit zeugen noch manche verlassene "Geisterstädte".

Las Vegas liegt im Süden des Staates und ist bekannt durch die Glücksspielindustrie, luxuriöse Hotelbauten und aufwendig gestalteten Shows.

New Hampshire

Dieser Neu-England-Staat ist vor allem für seine unberührte Landschaft bekannt. Im Herbst kann man hier die Farbenpracht des Indian Summers genießen. Der Mount Washington ist mit 1.917 Metern die höchste Erhebung der White Mountains.

New Jersey

Der kleine Staat New Jersey liegt im Osten der USA. Die größte Stadt des Staates ist Newark, das zusammen mit der Stadt Jersey an den Hudson River und damit an Manhattan Island / New York grenzt.

Die Hauptstadt Trenton liegt am Delaware-Fluss. Originalgetreue Soldaten-Quartiere aus dem Unabhängigkeitskrieg können besichtigt werden. Die Universität von Princeton liegt knapp außerhalb der Stadt. Der Norden des Bundesstaates birgt trotz seiner Nähe zu Newark und New York unberührte Natur und viele Freizeitgebiete mit Sommer- und Winterattraktionen.

New Mexico

Sowohl in der Hauptstadt Santa Fé als auch in der größten Stadt des Landes Albuquerque sind indianische Einflüsse in der Architektur und dem kulturellen Leben spürbar. Pueblo- und Navajo-Indianer und die Nähe zu Mexiko sind hierfür verantwortlich. New Mexiko ist landschaftlich äußerst vielseitig.

New York

Der Staat New York reicht von der Stadt New York im Südosten des Staates bis an die Kanadische Grenze im Norden und bis zu den Niagara-Fällen an den Großen Seen im Westen. Zahlreiche Flüsse und Berge prägen den weitläufigen Nordteil des Staates.

Die Hauptstadt Albany liegt am Ufer des Hudson River nördlich der Stadt New York. Das Wahrzeichen der Stadt ist das Rockefeller Empire State Plaza.

Im Adirondack Park gibt es zahlreiche Wintersportmöglichkeiten sowie Sommerurlaubsgebiete.

Am Lake Erie im Nordwesten liegt die Industriestadt Buffalo. Von hier aus starten Ausflüge zu den berühmten Wasserfällen.

North Carolina

North Carolina liegt an der Ostküste der USA, zwischen den Neu-England-Staaten und den Südstaaten. Im Westen North Carolinas liegen die imposanten Bergketten der Appalachen, die bis zu einer Höhe von 1.850 Metern aufragen.

Der Blue Ridge Parkway führt durch den Great Smoky Mountains Nationalpark, den meistbesuchten Nationalpark der USA. Diese Bergregion ist die Heimat der Cherokee-Indianer. Im heutigen Reservat "Qualla Boundary" leben rund 11.000 Indianer in sechs Dörfern.

Ashville ist die wichtigste Stadt der Mountain-Region und liegt am Fuße der Appalachen.

Gegen Osten geht die Landschaft in bewaldetes Hügelland über. Hier liegen viele versteckte Seen und mehr als 400, zum Teil weltweit bekannte, Golfplätze. In dieser Region befinden sich die Hauptstadt Raleigh, die ein modernes Gesicht trägt, und die größte Stadt North Carolinas, Charlotte. Einer der größten Zoos der Welt befindet sich bei Asheboro.

Die Küstenregion bietet feinsandige Strände mit vielen kleinen Buchten. Für Familien sind die "outer banks" ein Paradies: hier lag das Versteck des berühmten Käpt'n' Blaubart.

Der Great Smoky Mountains National Park befindet sich in North Carolina/Tennesse. Der mit jährlich über acht Millionen Besuchern gut besuchte Nationalpark zählt zu den schönsten Waldgebieten der USA. Reichliche Niederschläge und fruchtbare Böden ließen eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt entstehen. Ein besonderes Ereignis ist die Rhododendronblüte von Anfang Juni bis Mitte Juli. Über 1.500 Kilometer Wanderwege sind in dem ganzjährig geöffneten Park ausgewiesen.

North Dakota

In diesem sehr ländlichen Bundesstaat prägen Prärien und Weizenfelder das Landschaftsbild. An die Zeit des Wilden Westens erinnern höchstens noch die vielen Greifvögel; große Büffelherden gehören längst der Vergangenheit an. Hauptstadt von North Dakota ist Bismarck.

Ohio

Ohio grenzt im Norden an den Lake Erie mit seinen schönen Sandstränden. Columbus ist die Hauptstadt und zugleich die größte Stadt des Staates. In Cleveland spürt man den starken Einfluss der europäischen Einwanderer. Cincinatti besitzt einen internationalen Flughafen und liegt direkt am Fluss Ohio. Im ganzen Staat gibt es Flüsse und Kanäle, auf denen Ausflugsfahrten angeboten werden.

Oklahoma

In den Bergen, den Wäldern und dem offenen Land von Oklahoma leben die meisten Indianerstämme der USA. Die Hauptstadt Oklahoma City boomte nach Ölfunden und ist heute eine moderne Industriestadt.

Oregon

Oregon liegt im Nordwesten der USA. Die Hauptstadt ist Salem. Der Kratersee im Crater Lake National Park ist ein beliebtes Ausflugsziel.

Pennsylvania

Dieser landschaftlich sehr abwechslungsreiche Staat liegt im Nordosten der USA. In Philadelphia, im Osten am Fluss Delaware gelegen, wurde 1776 die Unabhängigkeitserklärung unterzeichnet.

Rhode Island

Der kleinste der US-Bundesstaaten gehört zu den Neu-England-Staaten. In der Hauptstadt Providence und in Newport stehen viele aufwendig restaurierte Kolonialbauten.

South Carolina

Die Hafenstadt Charleston besitzt viele Baudenkmäler aus der Zeit des Bürgerkrieges. Typische Südstaatenhäuser säumen die oft kopfsteingepflasterten Straßen.

South Dakota

Das Mount Rushore Memorial zeigt die in Stein gemeißelten Gesichter von vier amerikanischen Präsidenten. Im Custer State Park leben wilde Büffel. Beeindruckende Natur kann man im Badlands Nationalpark und im Wind-Cave-Nationalpark erleben.

Tennessee

Besonders Western- und Country-Musik kann man in Nashville genießen. Quer durch alle Stilrichtungen bietet die Hauptstadt Tennessees ein breites kulturelles Angebot. Memphis ist die bekannteste Stadt des Staates, die durch die sie umgebenden Baumwollplantagen geprägt wurde. In Memphis begegnet man sowohl dem Blues als Musikrichtung als auch dem Rock 'n' Roll. Einmal jährlich wird mit Veranstaltungen Elvis Presleys gedacht, der hier in Graceland wohnte.

Texas

Texas ist der zweitgrößte Staat der USA und grenzt an Mexiko. Houston ist eine bedeutende Hafenstadt und Zentrum der amerikanischen Erdölindustrie. In Dallas bestimmen architektonisch einfallsreiche Wolkenkratzer das Stadtbild. Im 50. Stock des Reunion Tower gibt es ein sich drehendes Restaurant.

Der Big Bend Nationalpark mit einer sehr abwechslungsreichen Landschaft liegt südlich der Stadt El Paso direkt an der mexikanischen Grenze.

Utah

Der Zion Nationalpark, der sich über die Canyonlandschaft des Colorado-Nebenflusses Virgin River erstreckt, bietet zahlreiche Wanderwege, wie etwa den Weeping Rock Trail, zur Erkundung der Umgebung an. Auch organisierte Reittouren werden angeboten.

Der Capital Reef Nationalpark ist von Salt Lake City aus am schnellsten zu erreichen.

Durch den Bryce Canyon Nationalpark führen schöne Wanderwege.

Zahlreiche Wintersportgebiete liegen in den Wasatch Mountains.

Die Hauptstadt Utahs ist Salt Lake City, die Mitte des 19. Jahrhunderts von Mormonen gegründet wurde. In Salt Lake City leben heute nur noch etwa 50 Prozent Mormonen, im gesamten Staat beträgt ihr Anteil jedoch noch rund 70 Prozent.

Vermont

Vermont ist der westlichste der Neu-England-Staaten und grenzt an den Lake Chaplain. Sehenswert ist in der Nähe von Burlington das Shelburne-Freilichtmuseum. Der gesamte Staat ist im Herbst, im Indian Summer, wenn sich die Blätter knallrot färben, besonders schön.

Virginia

Virginia liegt im Osten der USA. In der Hauptstadt Richmond befinden sich alte Kolonialbauten und historische Gebäude. In der Altstadt von Williamsburg spielen Bürger in damaliger Tracht das Leben im Alltag der Kolonialzeit vor.

Washington State

Der Staat Washington liegt ganz im Nordwesten der USA und grenzt an Kanada. Der gesamte Staat ist dicht bewaldet. Seattle ist die größte Stadt in Washington. Die Fischrestaurants am Hafen und die Aussichtsplattfom im Space Neadle gehören zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Ein Besuchermagnet ist der Olympic Nationalpark im Nordwesten des Staates. Auf der Halbinsel breitet sich einer der wenigen temperierten Regenwälder der westlichen Hemisphäre aus. Ausgangspunkt für Besichtigungstouren ist Port Angeles. In dem Regenwald sind Naturlehrpfade angelegt. In dem Park kommen außer Berglöwen, Schwarzbären auch Kojoten vor. Der Naturpark umschließt vier Indianerreservate.

Der Mount Rainier Nationalpark ist ein hervorragendes Wintersportgebiet. Der Vulkan Mount St. Helens brach erst in jüngster Zeit (1980) aus und hinterließ einen riesigen Krater an der Flanke des Berges. Heute kann man das Ausmaß der Verwüstung anhand einer guten Bilddokumentation im Gifford Pinchot Nationalpark nachvollziehen.

West Virginia

Dieser Staat im Gebirgszug der Appalachen liegt im Osten der USA. Die Hauptstadt ist Charleston.

Wisconsin

Die Hauptstadt von Wisconsin, einem der Staaten des Mittleren Westens, ist Madison. Am Ufer des Lake Michigan liegt die Stadt Milwaukee, die für ihr vielfältiges Kulturangebot bekannt ist.

Wyoming

Der älteste Nationalpark der USA, der Yellowstone National Park, liegt im Nordwesten des Bundesstaates Wyoming und reicht in die benachbarten Bundesstaaten Idaho und Montana hinein. Auf seinem Hochplateau ist eine abwechslungsreiche Pflanzenwelt zu finden. In der noch relativ unberührten Natur leben Bisons, Hirsche, Biber und Murmeltiere sowie Elche, Schwarzbären, Grizzlybären und Kojoten.

Die Grand Loop Road führt auf etwa 230 Kilometern an den Naturphänomenen des Nationalparks wie den Mammoth Hot Springs, dem Yellowstone Lake und den Geysiren, insbesondere dem Old Faithful, vorbei.

Im Grand Teton Nationalpark kommen besonders Bergwanderer auf ihre Kosten: der Grand Teton ist 4.196 Meter hoch.

In der Hauptstadt Cheyenne findet in der letzten Juliwoche das größte Rodeo der Welt statt.

Karte Vereinigte Staaten
Chrysler Building

Reisehinweise

EINREISE-BESTIMMUNGEN

Die Einreiseverbote des nachfolgenden Dekrets, das zum 16. März 2017 rechtswirksam werden sollte, wurden bis zur gerichtlichen Entscheidung vorerst ausgesetzt:

Den Staatsangehörigen von Iran, Jemen, Libyen, Somalia, Sudan und Syrien sollten danach ab dem 16. März 2017 für einen Zeitraum von mindestens 90 Tagen keine Visa für die USA erteilt werden (nicht für die Staatsangehörigen des Irak zutreffend).

Staatsangehörigen dieser Länder, die nach dem 27. Januar 2017 ein Visum für die USA ausgestellt bekommen haben, sollte die Einreise verweigert werden.

Die Einreisebestimmungen können sich jederzeit kurzfristig ändern. Mit verschärften Kontrollen ist zu rechnen.

Verbindliche Auskünfte sind über die Auslandsvertretungen der USA erhältlich.

Hurrikan-Saison:

In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

Waldbrände:

In den Sommermonaten kommt es im Westen der USA immer wieder zu heftigen Waldbränden. Reisende müssen sich auf wechselnde Straßensperren, Umleitungen, Sichtbehinderungen durch Rauch, Verspätungen und Ausfälle im Flugverkehr sowie geschlossene Touristenattraktionen (Nationalparks etc.) und Servicebüros einstellen.

Allgemeine Hinweise:

Die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika warnt vor Attentaten und rät zu besonderer Vorsicht. Für alle Flüge in die USA werden äußerst hohe Sicherheitsmaßnahmen angewendet.

Reisende sollten ausreichend Zeit einplanen, mindestens 3 Stunden, um die Flughafenkontrollen rechtzeitig vor dem Abflug passieren zu können. Rechtzeitig sollten sich USA-Reisende bei ihrer Airline erkundigen, welche Gegenstände im Handgepäck mitgeführt werden dürfen.

Weitere Informationen sind auf der Homepage des Department of Homeland Security unter "http://www.dhs.gov" und bei der nachgeordneten "Transportation Security Administration" unter "http://www.tsa.gov/traveler-information/prohibited-items" erhältlich.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation in den USA sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

RAUCHVERBOT: Es gilt ein Rauchverbot in allen öffentlichen Einrichtungen sowie bei Inlandsflügen. Besonders scharfe Rauchverbote für die gesamte Öffentlichkeit existieren in den Bundesstaaten New York und Kalifornien.

DROGEN: Bereits der Besitz geringster Mengen von Drogen zieht ausnahmslos eine lebenslange Einreisesperre nach sich und kann zu langjährigen Haftstrafen führen. Hinzu kommen sehr hohe Zollforderungen, schnell über Hunderttausende von US-Dollar. Bereits bei der Einreise in die USA (auch Transit) werden strenge Kontrollen durchgeführt.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Puerto Rico

Karte Puerto Rico

Einreise für Deutsche

Deutsche sind im Rahmen des "U.S. Visa Waiver Program" als Touristen oder Geschäftsreisende visumfrei für maximal 90 Tage.

Notwendig sind:

- Rück- oder Weiterreiseticket

- ausreichende Geldmittel

- ein für den gesamten Aufenthalt gültiger ePass, elektronischer Reisepass

- ESTA (Electronic System for Travel Authorization): Die elektronische Einreiseerlaubnis ESTA muss vor der beabsichtigten Einreise (spätestens 72 Stunden vor Einreise oder dem Transit) im Internet unter https://esta.cbp.dhs.gov/esta gegen eine Gebühr von 14 US-$ eingeholt werden.

ePass und ESTA sind auch für Kinder erforderlich.

VISUMPFLICHT:

Staatsangehörige von Deutschland sind dann visumpflichtig, wenn sie:

- sich seit dem 1. März 2011 im Irak, Iran, Jemen, Libyen, Somalia, Sudan oder Syrien aufgehalten haben

- neben einem Pass eines VWP-Landes noch einen irakischen, iranischen, sudanischen oder syrischen Reisepass besitzen, also eine doppelte Staatsbürgerschaft haben

Landesdaten

Lage

Puerto Rico ist ein mit den USA frei assoziierter Staat (die Puertoricaner sind Bürger der USA mit US-amerikanischem Reisepass, aber ohne Wahlrecht dort).

Puerto Rico ist die kleinste und östlichste Insel der Großen Antillen und ist im Norden vom Atlantik und im Süden vom Karibischen Meer begrenzt. Zu Puerto Rico gehören auch die bewohnten Inseln Culebra und Vieques. Die nächsten Nachbarn sind im Westen die Dominikanische Republik und im Osten die Amerikanischen und die Britischen Jungferninseln.

Fläche: 8.959 km² (ca. 160 km lang und ca. 50-60 km breit).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 3,75 Millionen.

Städte:

San Juan (Hauptstadt) ca. 395.300

Bayamon ca. 208.100

Carolina ca. 176.800

Ponce ca. 166.300

Caguas ca. 142.900

Guaynabo ca. 97.900

Arecibo ca. 96.400

Mayagüez ca. 89.100

Sprache

Die Amtssprache Puerto Ricos ist Spanisch. Englisch wird besonders in den Touristengebieten und Geschäften weitgehend verstanden und (meist) auch gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -5 Stunden.

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -6 Stunden.

Stromspannung

110 Volt Wechselstrom, 60 Hertz.

Es sind amerikanische Stecker in Gebrauch. Man sollte deshalb unbedingt einen Adapter mitnehmen.

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Puerto Rico ist 001787, die Rufnummer ist unmittelbar danach zu wählen. Die Vorwahl von Puerto Rico nach Deutschland ist 01149, nach Österreich 01143 und in die Schweiz 01141. Es gibt Telefonkarten auf Puerto Rico; man bekommt sie in einigen Tankstellen, in einer Reihe von Postämtern, vor allem aber in Apotheken. Ferngespräche von einer öffentlichen Telefonzelle sind erheblich preiswerter als vom Hotel.

NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 911.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 850/1900.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Puerto Rico von O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .pr

Feiertage

Im Jahr 2017:

1. Januar (Neujahr)

6. Januar (Heilige Drei Könige)

14. April (Karfreitag)

14. Mai (Muttertag)

18. Juni (Vatertag)

23. November (Erntedankfest)

25. Dezember (Weihnachten)

Darüber hinaus können an folgenden Tagen die Banken und Behörden geschlossen sein:

16. Januar (Martin Luther King; jeweils am dritten Montag im Januar)

20. Februar (Tag des Präsidenten)

22. März (Emanzipationstag; Ende der Sklaverei)

29. Mai (Heldengedenktag)

4. Juli (Unabhängigkeitstag)

25. Juli (Tag der Verfassung)

4. September (Tag der Arbeit)

9. Oktober (Columbus-Tag)

11. November (Tag der Veteranen)

19. November (Tag der Entdeckung Puerto Ricos)

Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, wird er am darauffolgenden Montag nachgeholt.

Die Hauptferienzeit geht von Mitte Juli bis Mitte September.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr ca. 9-15.30 Uhr;

Geschäfte: Mo bis Sa ca. 9-17 Uhr, Einkaufszentren Mo bis Do, Sa 8-18 Uhr, Fr 8-21 und So 11-17 Uhr;

Post: Mo bis Fr ca. 7.30-16.30 Uhr, Sa 8.30 bis 12.00 Uhr;

Verwaltungsbüros: Mo bis Fr ca. 8.30-12, 13-16.30 Uhr.

Kleidung

Das ganze Jahr über empfiehlt es sich, leichte Sommerkleidung dabeizuhaben, die atmungsaktiv und gut waschbar sein sollte. Für die Abende, bei Aufenthalten in den Bergen und wegen klimatisierter Räume sollte man auf jeden Fall zusätzlich leichte Wollsachen mitnehmen. Eine Regenjacke ist ganzjährig nötig. Es ist außerdem empfehlenswert eine gute Sonnenbrille einzupacken. Bade- und Strandkleidung sollte man nur am Strand oder in den Resortanlagen tragen. Abends wird vor allem in San Juan Wert auf gepflegte Kleidung gelegt.

Karte Puerto Rico

Geschichte/Politik

Höhlenzeichnungen zeugen noch heute davon, dass die Insel seit mehr als zweitausend Jahren bewohnt ist. 1493 wurde sie von Kolumbus entdeckt. Im Laufe der folgenden drei Jahrhunderte verteidigten sich die ersten spanischen Siedler gegen Franzosen, Engländer und Holländer. Schließlich gewährten die Spanier Puerto Rico eine eingeschränkte Autonomie. Nach dem spanisch-amerikanischen Krieg von 1898 trat Spanien die Insel an die Vereinigten Staaten ab. 1917 wurden die Puertoricaner zu US-Bürgern. 1952 erhielt die Insel den Status eines halbautonomen Bundesstaats, der mit den USA assoziiert ist. Die Männer müssen Militärdienst leisten, dürfen aber nicht an den amerikanischen Präsidentschaftswahlen teilnehmen und ihr Vertreter im Kongress hat kein Stimmrecht. Auf der anderen Seite müssen sie keine Bundessteuern bezahlen.

Wirtschaft

Die Wirtschaft ist ganz auf Fabrikation und Verarbeitung orientiert. Heute produzieren rund 2000 Fabriken eine breite Produktpalette, von Disketten bis zu Unterwäsche und Kaugummi - natürlich in erster Linie für den riesigen amerikanischen Markt. Gewinne, die US-Unternehmen in Produktionsanlagen auf Puerto Rico erwirtschaften, sind von der Bundessteuer befreit. Das sichert direkt oder indirekt rund 300.000 Arbeitsplätze.

Aussagekräftig in Bezug auf den Wohlstand der Puertoricaner ist wohl die dramatisch gestiegene Zahl der Privatfahrzeuge. Derzeit sind es 1,5 Millionen. Auf der Insel wird fast genauso viel Benzin verfahren wie auf allen anderen karibischen Inseln zusammengenommen.

Der Dienstleistungssektor mit dem Tourismus an der Spitze spielt eine Schlüsselrolle in der Wirtschaft, gleiches gilt für die Bauwirtschaft. Die Landwirtschaft, einst der wichtigste Faktor der Inselökonomie, trägt heute, nachdem der Export von Zucker, Kaffee und Tabak zurückgegangen ist, nur noch knapp drei Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei.

Vegetation

Die Nordküste (Atlantik) ist feucht und grün. An der Südküste (Karibik) wachsen stachelige Feigenkakteen, Yuccas und Mesquitbäume. Die "Commonwealth Forest Reserves", die Waldvorräte der Insel, reichen von küstennahen Mangrovenwäldern mit großem Vogelbestand bis hin zu dichten Gebirgswäldern aus Bergpalmen. Sehr reizvoll sind auch die Wälder in den Karstgebieten, die sich von Manati nach Aquadilla erstrecken.

Zum Schutz ihres größten und schönsten Naturreservates hat das Amt für Umweltschutz den Bau einer Schnellstraße durch den tropischen Regenwald El Yunque gestoppt. Statt dessen wurde ein Schulungszentrum für karibische Regenwald-Experten eingerichtet. Damit war ein wesentlicher Schritt in Richtung Naturschutz getan, denn El Yunque ist einer der fünf noch existierenden großen tropischen Regenwälder auf unserer Erde.

Tierwelt

Große wilde Tiere leben auf Puerto Rico in Freiheit nicht mehr. Wilden Mungos kann man noch begegnen, auch anderen kleinen Tieren. Mit etwas Glück sieht man einen der farbenprächtigen puertoricanischen Papageien, die unter Artenschutz stehen. Ab und zu ist der scheue kleine Coqui-Frosch zu hören. Da dieser winzige (höchstens 2,5 cm große) Ureinwohner nur auf puertoricanischem Boden überleben kann, ist er zum nationalen Maskottchen geworden.

Karte Puerto Rico

Kulinarisches

In San Juan hat man die Wahl zwischen chinesischer, japanischer, thailändischer, spanischer, französischer, mexikanischer, arabischer und amerikanischer Küche. Echte einheimische Kost sind "arroz con pollo" (Huhn mit orangerot gefärbtem Reis und verschiedenen Gewürzen), "lechón asao" (im Erdofen gegartes Schweinefleisch), "pasteles" (Pasteten auf Kochbananen, Yuca und Yautia, mit Schweinefleisch, Kichererbsen, hartgekochten Eiern und Paprikaschoten gefüllt und in Bananenblätter gegart), "asopao de marisco" (Fischeintopf) und "sancocho" (Eintopf aus Knollengewächsen und Hackfleisch). Beliebte Beilagen sind "tostones" (gebackene grüne Bananen), "mofongo" (Bananenmus mit Knoblauch und Schweineschwarte) und "amarillos" (süße Bananen in Butter oder Öl sautiert).

Der populärste Nachtisch ist Flan, eine puddingartige Masse aus Käse, Kokosnuss oder Vanille. Eine weitere beliebte Spezialität ist "guava con queso" (kandierte Früchte mit Käse). Dazu genießt man am besten eine Tasse des starken café puertorriqueno mit oder ohne Milch.

Nationalgetränk ist der Rum; er wird auf der Insel produziert und ist preisgünstig. Ein weiteres einheimisches Getränk ist inzwischen weltweit bekannt: die Pina Colada, die mit viel Rum in einer ausgehöhlten Ananas serviert wird. Erwähnenswert ist auch das Bier der hier beheimateten Brauereien. Wer nichtalkoholische Getränke bevorzugt, kann zwischen zahlreichen Fruchtsäften aus einheimischen Früchten wählen.

Sitten und Gebräuche

Die Indianer sehen dieses Land als geheiligt an. So haben sie enge mythische Verbindungen zu Regenwäldern, Wüsten, Strand, Gebirgen, Höhlen, dem offenen Meer und den Flüssen. Dies drückt sich noch in vielen ihrer alten Bräuche aus.

Souvenirs

Das puertoricanische Kunstgewerbe ist in erster Linie für das Schnitzen der "Santos" bekannt, kleinen hölzernen Figuren von Heiligen oder religiösen Szenen. Diese Tradition geht auf die vorchristlichen afrikanischen Totem-Figuren zurück. Aber die "Santos", die heutzutage geschnitzt werden, sind eindeutig katholische Heilige. Die Figuren sind so gefragt, dass antike Stücke inzwischen sehr teuer geworden sind.

Mundillo, die ursprünglich aus Spanien stammende Spitze, wird von Kunsthandwerkern zu Deckchen, Tischbändern, Kragen, Tischtüchern und ähnlichem verarbeitet. Ein weiteres beliebtes Kunsthandwerk ist die Herstellung von Masken wie den "Vejigantes", die aus Kokosnüssen bestehen und beim traditionellen Loiza-Festival getragen werden, oder die Masken aus Pappmaché, die man beim Karneval von Ponce trägt.

Als Kolumbus erstmals in Borinquen (wie man die Insel damals nannte) an Land ging, entdeckte er die Hängematten der Indianer, die danach in Europa bekannt wurden. Bis zum heutigen Tag werden in Puerto Rico Hängematten gefertigt. Diese und die anderen kunsthandwerklichen Erzeugnisse sind auf der ganzen Insel zu finden.

Karte Puerto Rico
Klimadiagramm

Klimainformationen

Puerto Rico hat subtropisch/tropisches Klima. Das ganze Jahr über herrschen angenehme Temperaturen (max. zwischen 27 und 30°C). Die niedrigsten Temperaturen bewegen sich zwischen 21 und 24°C. In den Hochlagen ist es üblicherweise immer etwas kühler. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei ca. 75-80 Prozent. Mit kurzen Regenschauern ist fast täglich zu rechnen. Die Nordküste ist regenreicher als die Südküste. Die Wassertemperaturen schwanken zwischen 26 und 28°C.

Beste Reisezeit

Am besten bereist man Puerto-Rico in der sogenannten Trockenzeit von Dezember bis März, in der gleichzeitig Hochsaison ist.

Karte Puerto Rico

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Puerto Rico ist malaria-frei.

Ärztliche Hilfe

SAN JUAN: 809 Ashford Medical Center, Dr. E. Roig-Casanova, 1451 Ashford Ave.,, San Juan, Tel. (0787) 724 50 03.

Karte Puerto Rico

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: US-Dollar (US-$)

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 1,07 US-$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremd- oder Landeswährung im Gegenwert von über 10.000 US-$. In Bezug auf Devisenfragen gelten "miteinander verwandte" juristisch als eine Person!

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von fast allen größeren Hotels, den größeren Restaurants, den internationalen Autovermietern, den größeren Geschäften (besonders Shopping-Malls) akzeptiert. Barzahler müssen in Hotels oder bei der Anmietung eines Kfz immer Vorauszahlungen leisten.

Geldautomat: Ja - mit Kreditkarten kann in allen größeren Orten Geld abgehoben werden.

Reiseschecks: Ja - werden nur in US-$ empfohlen. Da die Akzeptanz von Reiseschecks jedoch rückläufig ist, sollten immer auch noch andere Zahlungsmittel (Bargeld, Kreditkarte etc.) für die Reise mitgeführt werden.

Karte Puerto Rico

Auskunftstellen

Puerto Rico Tourism Company (PRTC)
La Princesa Bldg.
2 Paseo La Princesa
San Juan /Puerto Rico
(001 787) 721 24 00

Cámara de Comercio de Puerto Rico
Puerto Rico Chamber of Commerce
100 Calle Tetuán
Viejo San Juan
San Juan 00902/Puerto Rico
(001 787) 721 60 60
camarapr@camarapr.net

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

zuständig Miami/USA:

Consulate General of the Federal Republic of Germany
100 North Biscayne Boulevard
Suite 2200
Miami , FL 33132-2381/USA
(001 305) 358 03 07
(001 305) 358 02 90
www.miami.diplo.de
info@miami.diplo.de
Amtsbezirk: Staat Florida sowie Puerto Rico und die Amerikanischen Jungferninseln

Von Deutschland

außerdem in Puerto Rico:

Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
San Juan Copters Hangar Lot 1, South Access
Isla Grande Airport
San Juan /PR 00907/Puerto Rico
Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
PO Box 810343
Carolina/San Juan/PR 00981-0343/Puerto Rico
(001 787) 722 83 46
(001 787) 600 10 71
san-juan@hk-diplo.de
Puerto Rico
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland, Miami

Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika
Pariser Platz 2
10117
Berlin
(0 30) 83 05 10 50
(0 30) 8 30 50
www.us-botschaft.de
Mo bis Fr 8.30-17.30 Uhr
(keine Visa sowie keine Visa-Informationen)

Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika
- Konsularabteilung -
Clayallee 170 (nur Besuchsanschrift)
14195
Berlin
Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika

Pariser Platz 2
10117 Berlin
(0 30) 831 49 26
(0 30) 308 30 50 (keine Visa-Anfragen)
ConsBerlin@state.gov
persönliche Vorsprache nur nach schriftl. oder telefon. Terminvereinbarung über die Servicenummer (03 22) 21 09 32 43

Amerikanisches Generalkonsulat
Gießener Straße 30
60435
Frankfurt/M.
(0 69) 75 35 22 77
(0 69) 753 50 (Telefonauskünfte für Einzelfälle Mo bis Fr 14-16 Uhr)
frankfurtvisainquiries@state.gov
persönliche Vorsprache nur nach telefon. Terminvereinbarung über Servicenummer 0900 185 00 55 (Gebühr 1,86 Euro/Min.)

Ärztliche Hilfe

SAN JUAN: 809 Ashford Medical Center, Dr. E. Roig-Casanova, 1451 Ashford Ave.,, San Juan, Tel. (0787) 724 50 03.

Karte Puerto Rico

Sehenswertes

San Juan

Die ersten Europäer nannten die Insel "San Juan", die Stadt dagegen "Puerto Rico" ("Reicher Hafen"). Erst später wechselten die beiden Namen.

Das historische Viertel der Stadt ist als militärisches Bollwerk ausgelegt und hat sich allmählich zu einer attraktiven Wohn- und Einkaufsgegend entwickelt. Es wurde 1521 gegründet und unlängst liebevoll restauriert, um die besten Beispiele der spanischen Kolonialarchitektur des 16. und 17. Jahrhundert aufzuzeigen. Charakteristisch sind die engen, gewundenen Gassen, die auf großzügig angelegte Plazas hinführen. Berühmt sind El Morro, die riesige Festung, die ab 1540 von den Spaniern gebaut wurde, um den Hafen der Stadt zu schützen, und La Fortaleza, der wunderschöne, kreideweiße, festungsartige Palast, der 1532 erbaut wurde und Sitz der Gouverneure von Puerto Rico ist.

"El Morro" ist sechsstöckig, mit drei Meter dicken Wällen. Die Festung besitzt ein Gewirr von unterirdischen Gängen, Verliesen, Kasematten, Vorposten und Vorbauten. Das Fort "San Cristobal", 1771 erbaut und 1783 erweitert, stellt den Gegenpart zu "El Morro" dar. Es ist 45 m hoch und nimmt eine Fläche von fast 11 Hektar ein. Dieses Meisterwerk militärischer Architektur besitzt fünf unabhängige Flügel, die durch Burggräben und unterirdische Gänge verbunden sind. Der Bau der massiven Stadtmauer, welche die Altstadt umgibt, begann um 1630. Zwei parallele, fast 13 m hohe Wälle wurden aus soliden Sandsteinblöcken gemauert.

Ponce

Ponce, eine der größten Städte von Puerto Rico, wurde 1692 gegründet. Das Museum of Art ist ein Museum von Weltrang und enthält über 1.000 Gemälde und 400 Skulpturen, darunter eine einzigartige Sammlung europäischer Kunstwerke zum Thema Karibik.

Eine faszinierende Aussicht auf den Übergang zwischen Meer und Gebirge bei Ponce bietet der Gipfel "El Vigia Hill", von dem früher die Späher Ausschau nach feindlichen Schiffen hielten. Der 33 m hohe Aussichtsturm "La Cruz del Vigia" steht Besuchern offen.

Ganz in der Nähe liegt das "Tibes Indian Ceremonial Center", der älteste bislang entdeckte Friedhof der Antillen, der zudem sieben "bateyes" (Spielfelder) enthält, einige davon mit Felszeichnungen, die auf ein dem heutigen Fußball ähnliches Ballspiel hinweisen. Auf einer der Flächen sind Steinreihen so angeordnet, dass sie während der Sonnenwende genau nach der Sonne ausgerichtet sind. Deshalb gilt Tibes als präkolumbianisches Observatorium.

Mayagüez

Der Zoo von Mayagüez beherbergt zahlreiche Vogelarten, Säugetiere und Reptilien, die teils in Käfigen, teils in Freigehegen in einer abwechslungsreichen Landschaft aus kleinen Inseln, einem See und tropischer Vegetation leben. Besuchenswert ist auch die "Tropical Agricultural Research Station", wo man üppige tropische Gartenanlagen mit ihren exotischen Pflanzen und Bäumen auf dem Gelände einer früheren Plantage erkunden kann.

San Germán

Die "Himmelspforte" ist einer der ältesten katholischen Sakralbauten in der westlichen Hemisphäre. Er stammt ursprünglich aus dem Jahre 1606. 1866 wurde der erste Bau niedergerissen, die Steine und Balken wurden öffentlich versteigert. Nur die Kapelle und ein Teil der Frontmauern blieben stehen. Zwölf Jahre später wurde Porta Coeli wieder aufgebaut. Heute beherbergt die Kirche ein kleines Religionsmuseum.

Culebra

Mit den 24 vorgelagerten kleinen Inseln bildet Culebra einen Archipel in Miniaturausgabe. Amerikas Präsident Theodore Roosevelt ließ hier einen Marinestützpunkt und eine Vogelwarte bauen, Taucher bewundern die Schönheit der Korallen sowie eine erstaunliche Vielfalt an Unterwasserfauna und -flora.

Vieques

Auf der großen vorgelagerten Insel bilden landschaftliche Schönheit und Geschichte eine reizvolle Mischung. Im 17. Jahrhundert war die Insel ein berüchtigtes Piratennest. Ein jahrhundertealter Leuchtturm wacht seit alters her über den Hafen. Die Tauchmöglichkeiten sind paradiesisch, vor allem am Blue Beach.

Mona

Einzigartige Natur ist auf der Mona-Insel zu finden, die vor der Westküste von Puerto Rico liegt. Sie weist Tier- und Pflanzenarten auf, die nirgends sonst anzutreffen sind. Mona steht komplett unter Naturschutz, über den der "National Park Service" und das "Puerto Rican Natural Resources Department" sorgfältig wachen. Die Insel ist nur durch eine lange, manchmal beschwerliche Bootsfahrt zugänglich und für solche, denen kein Weg zu weit ist, ein ideales Tauchrevier.

El Yunque

Dieser 11.300 Hektar große Nationalpark, der "Caribbean National Forest", ist der Überrest der Regenwälder, die einst den Großteil der Insel bedeckten. Der häufige Regen schafft einen üppigen Tropenwald mit Pflanzen von schier unglaublichen Ausmaßen und einer ungeahnten Artenvielfalt. Auf einer Wanderung im regenverhüllten Urwald, ob zu Fuß oder zu Pferd, kann man etwa 240 Baumarten entdecken (darunter zahlreiche uralte Exemplare), 50 verschiedene Farnarten, 20 wilde Orchideenarten und eine riesige Vielfalt von Blütenpflanzen. In diesem Nationalpark (wie überall auf der Insel, wo er jedoch schwerer zu entdecken ist) lebt auch der winzige Coqui-Frosch. Mit etwas Glück kann man den farbenprächtigen puertoricanischen Papagei sehen, der unter Artenschutz steht.

Rio Camuy Cave Park

Westlich von San Juan liegt der Rio Camuy Cave Park, eines der interessantesten Höhlensysteme der Welt. Hier verläuft auch der längste unterirdische Fluss der Welt, der Camuy-Fluss, der die Höhlen in mehr als 100 Millionen Jahren aus dem Fels herausgearbeitet hat. Auf gepflegten Wanderwegen steigt man durch eine 60 m tiefe, mit Farnen überwucherte Schlucht zum Eingang der riesigen, kathedralartigen Höhlen ab. Sie sind bis heute noch nicht in ihrem ganzen Ausmaß erforscht worden.

Cabo Rojo Wildlife Refuge

Zu diesem Naturschutzgebiet gehört ein kleines Museum zur Naturgeschichte der Gegend. Auf dem Gelände werden zoologische Experimente durchgeführt. So haben Mitarbeiter wilden Mungos elektronische Sender verpasst, um herauszufinden, durch welche Territorien sich die Tiere bewegen und wie der Lebenszyklus der Tiere abläuft.

Wandern

Die Wälder im "Caribbean National Forest" sind ideale Wanderreviere. Wanderer finden drei gut unterhaltene Wegenetze unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade vor. Basis für die meisten Wanderungen ist der "El Toro Trail", von dem die verschiedenen Wege abzweigen.

Golf

In Puerto Rico liegen 14 großartige Golfplätze. Sie wurden von so renommierten Golf-Designern wie Robert Trent Jones, George Faszio und Gary Player entworfen und sind regelmäßig Schauplatz für nationale wie internationale Meisterschaften.

Karte Puerto Rico

Reisehinweise

Zurzeit liegt kein Reisehinweis vor.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei Wettervorhersagen in den jeweiligen Ländern oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Barbados

Karte Barbados
Bottom Bay

Einreise für Deutsche

Visumfrei für maximal 6 Monate. Notwendig sind: mindestens 6 Monate gültiger Reisepass, Rück- oder Weiterreiseticket sowie ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt.

Landesdaten

Lage

Barbados ist die östlichste der Karibischen Inseln. Sie ist circa 34 km lang und an der weitesten Stelle rund 30 km breit. Barbados ist Mitglied des Commonwealth.

Fläche: 431 km²

Verwaltungsstruktur: 11 Distrikte.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 274.000

Städte:

Bridgetown (Hauptstadt) etwa 6.000

Weitere größere Orte sind Speightstown ca. 2.600 und Oistin ca. 1.200.

Sprache

Die Amtssprache ist Englisch. Außerdem wird Bajan (barbadischer Dialekt) gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -5 Stunden.

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -6 Stunden.

Stromspannung

115 Volt Wechselstrom, 50 Hertz. Es empfiehlt sich, einen Adapter mitzuführen (amerikanische Flachstecker).

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz für Ferngespräche nach Barbados ist 001246, die Vorwahl von Barbados nach Deutschland die 01149, nach Österreich die 01143 und in die Schweiz die 01141. Telefonkarten gibt es in jedem Supermarkt, auch an Tankstellen. Telefongespräche, die vom Hotel aus geführt werden, sind teurer.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 211 (oder 430-7100), Unfallrettung 511 (oder 436-6450), Feuerwehr 311.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 850/1900.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern auf Barbados von E-Plus, O2 und Vodafone.

GSM 1900-fähig sind Triband- oder Quadband-Handys.

Internet

Länderkürzel: .bb

Internet-Cafés sind auf Barbados ausreichend vorhanden.

Feiertage

Feiertage 2017:

1. Januar (Neujahr)

21. Januar (Errol Barrow-Tag)

14. April (Karfreitag)

17. April (Ostermontag)

28. April (Heldentag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

5. Juni (Pfingstmontag)

1. August (Tag der Sklavenbefreiung)

7. August (Kadooment-Tag)

30. November (Unabhängigkeitstag)

25. Dezember (Weihnachten)

26. Dezember (Boxing Day)

Feiertage, die auf ein Wochenende fallen, werden in der Regel am nächsten Werktag nachgefeiert.

Die Hauptferienzeit geht von Mitte Juli bis Mitte September.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Do 9-15 Uhr, Fr 9-13 Uhr und 15-17 Uhr;

Büros und Behörden: Mo bis Fr 8-16 Uhr;

Geschäfte: Mo bis Fr 9-17 Uhr, Sa 8:30-16 Uhr;

Supermärkte teilweise länger.

Kleidung

Gut waschbare, atmungsaktive Sommerkleidung ist das ganze Jahr über ausreichend.

Für die Monate Dezember bis Mai sowie für die Abende ist es angebracht, auf jeden Fall auch leichte Wollsachen mitzunehmen. Die Kleidung, die abends in den Restaurants der gehobenen Klasse erwartet wird, ist etwas formell (Herren Jackett und Krawatte). Ein Regenschutz sollte auf jeden Fall mitgeführt werden. Bade- und Strandkleidung sollte nur am Strand getragen werden.

Auf das Tragen von militärähnlicher Kleidung sollte verzichtet werden, da das öffentliche Tragen militärischer Kleidung ausschließlich dem Militär vorbehalten ist.

Karte Barbados
Marktstand

Geschichte/Politik

Die ersten Bewohner von Barbados waren die Arawak- und Varib-Indianer. Sie lebten von Fischerei, Tabak- und Baumwollanbau. 1536 wurde die Insel von portugiesischen Seefahrern auf ihrem Weg nach Brasilien entdeckt. Sie tauften sie "Los Barbados", weil die Luftwurzeln der Bäume wie Bärte aussahen.

Wo die Indianer geblieben sind, ist bis heute ein Rätsel, denn als die Engländer 1625 auf Barbados landeten, lebte dort kein Einziger mehr. Vielleicht wurden sie als Sklaven verkauft.

Später spielten die Niederlande in der Geschichte von Barbados eine wichtige Rolle. Denn es waren niederländische Juden, die hier siedelten und im 17. Jahrhundert Zuckerrohr aus Brasilien einführten. Sie brachten den Briten den Zuckerrohranbau bei und bauten die ersten Windmühlen.

Bis 1966 war Barbados britisch. Dann wurde es unabhängiges Mitglied des Britischen Commonwealth. Staatsoberhaupt ist die englische Königin, deren Stellvertreter der Generalgouverneur von Barbados ist. Die Insel fühlt sich noch heute eng mit England verbunden. Nicht ohne Grund wird sie "Little England" genannt.

Wirtschaft

Barbados war früher fast ausschließlich landwirtschaftlich orientiert. Die Haupternte besteht noch heute aus Zuckerrohr, der zu Rum, Zucker und Molasse verarbeitet wird. Doch in letzter Zeit entstand eine sich stark entwickelnde Tourismusindustrie.

Sie dürfte heute die wichtigste Einnahmequelle des Landes sein, gefolgt von der Zucker- und Rumproduktion. Andere Wirtschaftszweige sind die Möbelherstellung, die Textilindustrie, die Zigarrenproduktion und das Bankwesen. Barbados zählt zu den wohlhabendsten Ländern in der Karibik.

Religion

Auf Barbados sind viele Religionen vertreten. Rund 40 Prozent der Bewohner sind Anglikaner. Daneben gibt es Pfingstler, Methodisten, Katholiken und Anhänger verschiedener anderer christlicher Kirchen und Sekten. Juden, Muslime und Hindus bilden Minderheiten.

Vegetation

Die Vegetation in Barbados ist besonders stark vom Niederschlag abhängig. In den Sommermonaten sieht die Insel recht dürr aus, aber von September bis April schmückt sie sich mit tropischer Pflanzenpracht.

Interessant ist die "Welchman Hall Golly", eine tiefe Schlucht, die vor 150 Jahren mit Zitrus- und Gewürzbäumen sowie vielen anderen seltenen Baumarten bepflanzt wurde. Dieses exotische Paradies wucherte lange Zeit unkontrolliert, bis es vor 40 Jahren behutsam so bearbeitet wurde, dass es heute einen großen Garten darstellt.

Auch im "Flower Forest" ("Wald der Blumen") und in den "Andromeda Gardens" (in St. Joseph) findet man sehr gepflegte Anlagen.

Tierwelt

In den Wildparks "Barbados Wildlife Reserve" und "Welchman Hall Gully" kann man wilde Affen in ihrer natürlichen Umgebung beobachten. Der "Oughterson National Wildlife Park" ist ein Naturlehrpark mit Affen, tropischen Vögeln, Krokodilen, Schlangen und Schildkröten.

Karte Barbados
Bottom Bay

Kulinarisches

Die einheimischen Spezialitäten gelten unter Feinschmeckern als guter Tipp. Besonders reichhaltig ist das Angebot an Fisch und Meeresfrüchten. In den karibischen Gewässern rund um Barbados sind nicht nur Hummer, Schwertfische, Snapper und Goldmakrelen zu Hause, sondern auch die unbestrittene Spezialität der Insel: der "Fliegende Fisch". Der wird keineswegs nur in (zahlreichen!) Gourmet-Restaurants, sondern auch in den gemütlichsten Hafenlokalen serviert.

Eine andere Spezialität der Insel sind Schwarzbauchlamm-Koteletts mit gerösteten Pinienkernen, Apfel-Chutney oder andere Varianten der einheimischen Küche. Weitere beliebte Speisen: Pepper-Pot und Spanferkel.

Darüber hinaus finden sich auf der ganzen Insel interessante Varianten internationaler Küche, die mit viel Fantasie immer wieder neu im Barbados-Stil kreiert werden.

Man hat eine reiche Auswahl verschiedener tropischer Früchte wie Mango, Paw-Paw, Sour Sop, Avocados, Kokosnüsse und die mehr familiären Bananen, Äpfel und Kirschen.

Das einheimische Getränk ist Barbados-Rum in verschiedenen Sorten: er zählt zum Besten der Welt. Rum wird auf Eisstücken, in langen Gläsern oder als Cocktail-Punsch serviert. Sehr erfrischend sind der kalte Fruchtpunsch und Mauby, ein bitter-süßes Getränk aus ausgekochtem Rindenextrakt.

Sitten und Gebräuche

Auf Barbados kleidet man sich etwas formeller als auf anderen karibischen Inseln. Diese Sitte stammt von den Engländern, die lange Jahre hindurch Land und Leute prägten. In manchen sehr vornehmen Restaurants trägt der Herr ein Dinnerjacket, die Dame ein Abendkleid. In anderen Restaurants der gehobenen Klasse genügen Sportjacke mit Schlips und Cocktailkleid. Wer sich gern lässiger kleidet, kann zwischen Strandbars und Hafenkneipen, Straßenrestaurants, Bistros und Weinbars wählen, die zumeist auch ein reichhaltiges Unterhaltungsangebot bieten.

In der Öffentlichkeit wird normale Straßenkleidung gewünscht; mit Badeanzügen oder sehr kurzen Shorts fällt man unangenehm auf.

Die dunkelhäutigen Leute auf Barbados lieben Festivals mit Gesang und Tanz. Das "Holetown Festival" erinnert an die Ankunft der ersten Siedler. Das zweitägige "Oistins Fish Festival" wird zu Ehren der Fischerei veranstaltet. Einheimische Fischer zeigen ihr Können in verschiedenen Wettbewerben. Ausgelassener Höhepunkt des Sommers ist das "Crops Over Festival", an dem die ganze Insel teilnimmt. Hier wird die Zuckerrohrernte mit Musik, Tanz und einheimischer Kultur gefeiert.

Souvenirs

Ein typisches Souvenir ist der Rum, der seit dem 15. Jahrhundert auf der Insel gebrannt wird. Außerdem bieten einheimische Künstler handgemachte Keramik und Mahagoni-Holzschnitzereien an.

Wer sich einkleiden will, hat die Wahl zwischen maßgeschneiderten Anzügen und Sportkleidung. Gold- und Silber-Ohrringe, Armbänder, Ketten, Ringe oder Artikel aus Stroh, Stoff, Holz, Muscheln und Koralle sind sehr hübsch. Strohmatten werden nach Maß angefertigt und den Gästen nach Hause geschickt.

Karte Barbados
Klimadiagramm

Klimainformationen

Barbados hat zwar tropisches Klima, doch dieses wird durch die ständig wehenden Passatwinde sehr angenehm beeinflusst. Fast das ganze Jahr hindurch herrschen gleich bleibende, sehr angenehme Temperaturen. Im Jahresdurchschnitt liegen die Temperaturen zwischen 23°C (nachts) und 28°C (tagsüber). Ganz selten fallen sie unter 20°C oder steigen über 31°C. Die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit auf Barbados beträgt 57-74 Prozent und die durchschnittliche Wassertemperatur liegt bei 26°C.

Es gibt keine Regenzeit auf Barbados. Es treten aber, vor allem in den Monaten von Juni bis September, häufiger tropische Regenschauer auf, die heftig sind, aber nicht lange anhalten.

Die Monate Dezember bis Mai haben die niedrigsten Temperaturen. In den Monaten Februar und März fällt am wenigsten Regen.

Beste Reisezeit

Mitte Dezember bis Mitte April.

Karte Barbados
Bottom Bay

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN, ausgenommen Guyana und Trinidad/Tobago.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Barbados ist malaria-frei.

Ärztliche Hilfe

ST. MICHAEL: Wellington Medical Clinic, Dr. Adrian Lorde (spricht Englisch), Wellington Street,, St. Michael, Tel. 436 93 60.

ST. JOSEPH:Horsehill Medical Clinic, Dr. Raymond Forde, St. Joseph, Tel. 433 38 89.

Karte Barbados
Bottom Bay

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Barbados-Dollar (BDS$)

1 Barbados-Dollar = 100 Cents.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 2,16 BDS$

1 US-$ = ca. 2,02 BDS$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt. US-$ empfohlen.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt (jedoch nur kleine Beträge sinnvoll)

Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremd- und Landeswährung

Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge. Für Einwohner von Barbados gelten andere Bestimmungen.

Ausfuhr Landeswährung: Nicht erlaubt für Nichteinwohner von Barbados. Für Einwohner von Barbados gelten andere Bestimmungen.

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Umtausch: Es kann fast überall direkt in US-$ bezahlt werden.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels und Geschäften in den Urlaubsgebieten akzeptiert.

Reiseschecks: Ja - in US-$ - werden von Banken, größeren Geschäften und Hotels angenommen. Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

Karte Barbados
Bottom Bay

Auskunftstellen

Barbados Tourism Authority
Harbour Road
Bridgetown
Barbados Tourism Authority
P.O. Box 242
Bridgetown/Barbados, W.I.
(001 246) 426 40 80
(001 246) 427 26 23, 427 26 24
www.barbados.org
btainfo@barbados.org

Barbados Chamber of Commerce and Industry
Braemar Court
Deighton Road
St. Michael /Barbados, W.I.
(001 246) 620 29 07
(001 246) 620 47 50
www.barbados.org
bcci@barbadoschamber.com

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

zuständig Port-of-Spain/Trinidad+Tobago:

Embassy of the Federal Republic of Germany
19 St. Clair Avenue
St. Clair
Port-of-Spain
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 828
Port-of-Spain/Trinidad, W.I.
(001 868) 628 52 78
(001 868) 628 16 30/31/32
www.germanemb-portofspain.de
info@ports.diplo.de
Amtsbezirk: Anguilla, Antigua + Barbuda, Barbados, Brit. Jungferninseln, Dominica, Grenada, Guyana, Montserrat, St. Kitts + Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Suriname, Trinidad + Tobago

Von Deutschland

außerdem in Barbados:

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Pasea Financial Centre, Suite 1, Corner Harts Gap and Dayrells Road
BB14030
Christ Church /Barbados
(001 246) 228 82 89
(001 246) 427 18 76
bridgetown@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Barbados
Übergeordnete Auslandsvertretung:
Botschaft Port-of-Spain/Trinidad und Tobago

Botschaft von Barbados
100, Avenue Franklin D. Roosevelt
1050
Brüssel /Belgien
(0032 2) 732 32 66
(0032 2) 732 17 37, 732 18 67
www.foreign.gov.bb
brussels@foreign.gov.bb
Mo bis Fr 10.30-15.30 Uhr

Honorargeneralkonsulat von Barbados
Seitzstraße 9-11
80538
München
Honorargeneralkonsulat von Barbados
c/o Regine Sixt
Zugspitzstr. 1
82049 Pullach
(0 89) 21 57 84 23
(0 89) 21 57 86 30
barbados@hon-consulateinbavaria.de
Mo bis Fr 9-17 Uhr
(keine Visumerteilung)

Ärztliche Hilfe

ST. MICHAEL: Wellington Medical Clinic, Dr. Adrian Lorde (spricht Englisch), Wellington Street,, St. Michael, Tel. 436 93 60.

ST. JOSEPH:Horsehill Medical Clinic, Dr. Raymond Forde, St. Joseph, Tel. 433 38 89.

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Mullins Bay

Sehenswertes

Bridgetown

Die Hauptstadt wurde 1628 von britischen Kolonisten gegründet. Zentral liegt der Trafalgar Square, eine Miniaturausgabe des berühmten Londoner Platzes, die sogar eineine Statue von Admiral Nelson aufzuweisen hat. An diesem Platz steht auch das Parlamentsgebäude. Einen Spaziergang wert sind der "Queens Park", wo ein über tausend Jahre alter Baum steht, und die "Fountains Gardens". Deren Springbrunnen stammt aus dem Jahre 1865, die umliegenden Gärten wurden 17 Jahre später angelegt. In "Pelican Village" verkaufen einheimische Künstler ihre Werke.

Harrison´s Cave

Ein faszinierendes Naturschauspiel: Durchsickernde Regentropfen haben in einer unterirdischen Grotte einen eindrucksvollen steinernen Wald mit unzähligen Stalaktiten und Stalagmiten geschaffen. Man entdeckt auch Bäche, kleine Seen und Wasserfälle. Eine kleine Bahn führt den Besucher durch die Tropfsteinhöhlen.

Zuckermuseum

Im "Sugar Museum" in St. James erfährt man alles über die Geschichte der Zuckerrohrplantagen, aber auch, wie aus Zucker Rum hergestellt wird. Der wohl älteste noch vorhandene Rum der Welt ist hier der über 300 Jahre alte Mount Gay. In der Rumfabrik in St. Michael werden Besucher in die Geheimnisse des Destillierens eingeweiht.

Windmühlen

Früher drehten sich auf Barbados 400 Windmühlen. Sie wurden 1640 aus den Niederlanden eingeführt und zum Mahlen von Zuckerrohr benutzt. Die meisten Mühlen sind verschwunden oder teilweise abgerissen. Ein vollständig intaktes Exemplar ist die "Morgan Lewis Sugar Mill".

Plantagen

In mehreren großen, mit authentischen Möbeln eingerichteten Villen der Plantagenbesitzer kann man sich einen Eindruck verschaffen, wie die Zuckerbarone im Kolonialzeitalter lebten. Eine der ältesten Plantagen ist St. Nicholas Abbey (in St. Peter), andere Beispiele sind Villa Nova (in St. John) und Sunbury House (in St. Philip).

Golfen auf Barbados

Barbados hat drei Golfplätze an der Westküste. Die drei Plätze an der Westküste heißen Sany Lane (9 Loch), Westmoreland (27 Loch), Almond Beach (9 Loch). Ein vierter liegt im Süden der Insel. Dieser Platz heißt Club Rockley, ist ein neun-Loch Platz und ist kostenlos zu benützen. Auch die Golfschläger können kostenlos geliehen werden.

Piratenfahrten

Wer die Piratengeschichte von Barbados kennenlernen möchte, macht einen Ausflug mit der "Jolly Roger" oder der "Bajan Queen". Auf der Fahrt kann man sich wie ein waschechter Seeräuber an einem Tau vom Schiff herabschwingen und zu einem Schiffswrack tauchen.

Wassersport auf Barbados

Die Küste besteht zu 85 Prozent aus Stränden mit feinem, weißem Sand. Vor allem die West- und Südküste sind wegen der ruhigen See beliebt. Die Unterwasserwelt der Insel mit Korallenriffen und vielen bunt schillernden Fischen ist ein Paradies für Taucher. Drei Schiffswracks warten darauf, besucht zu werden: die "Stavronikita" im Folkstone Underwater Park bei St. James, ein Schlepper in Carlisle Bay und ein Dampfschiff. Viele Hotels bieten Tauchkurse an. Andere Wassersportarten sind Windsurfen, Katamaransegeln, Wasserski und Parasailing. Vor allem die Südküste eignet sich zum Windsurfen. Ein Begriff unter Wellensurfern ist das Fischerdorf Bathsheba in St. Joseph, wegen seiner schäumenden Brandung "Suppenschüssel für Surfer" genannt.

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Bottom Bay

Reisehinweise

Segler sollten beachten, dass Raubüberfälle auf Schiffe sporadisch vorkommen. Notrufe über 211 (Polizei) oder 427 88 19 (Küstenwache) sind möglicherweise zuverlässiger als Rufe über mobilen Seefunk.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Bargeld und Wertgegenstände sollten nur im unbedingt erforderlichen Umfang mitgeführt werden. Dieses ist besonders auf Märkten, bei Karnevalveranstaltungen und anderen größeren Menschenansammlungen zu beachten. Auf das Tragen von Schmuck sollte verzichtet werden. Reisegepäck sollte nie unbeaufsichtigt bleiben.

Wichtige Dokumente sollten nur als Kopie mitgenommen und die Originale im Hotelsafe aufbewahrt werden.

Grundsätzlich wird zu Vorsicht bei Spaziergängen in wenig belebten Vierteln und Parks, besonders nach Einbruch der Dunkelheit, geraten.

Bei Verstößen gegen die Drogengesetzgebung drohen hohe Geld- oder Haftstrafen.

Es ist dringend zu empfehlen, ca. 2 Stunden vor dem planmäßigen Abflug am Flughafen einzuchecken.

Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

St. Lucia

Karte St. Lucia

Einreise für Deutsche

Visumfrei für 42 Tage pro Halbjahr. Notwendig sind: mindestens noch für die Dauer der Reise gültiger Reisepass, Rück- oder Weiterreiseticket sowie ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt.

Landesdaten

Lage

St. Lucia ist ein selbständiger Staat im britischen Commonwealth und liegt in der Karibik, und zwar im nördlichen Teil der Kleinen Antillen. Die Entfernung zu Martinique im Norden beträgt ca. 34 km und zu St. Vincent im Süden ca. 42 km.

Fläche: 620 km².

Einwohner

Bevölkerung: ca. 172.500

Städte:

Castries (Hauptstadt) ca. 38.000

Bexon ca. 7.000

Babonneau ca. 5.000

Ciceron ca. 3.600

Dennery ca. 3.100

La Clery ca. 2.800

Vieux Fort ca. 2.800

Sprache

Die Amtssprache ist Englisch. Als Umgangssprache wird Patois (kreolisches Französisch) gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -5 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -6 Stunden.

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach St. Lucia ist 001758, die Rufnummer ist unmittelbar danach zu wählen. Von St. Lucia nach Deutschland wählt man 01149, nach Österreich 01143 und in die Schweiz 01141. Das Selbstwählverfahren ist auf der Insel weit verbreitet, telefonieren mit Telefon- und Kreditkarte ist in vielen Orten möglich.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 999, Unfallrettung und Feuerwehr 911.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 850/900/1800/1900.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern auf St. Lucia von E-Plus, O2 und Telekom Deutschland.

GSM 1900-fähig sind Triband- oder Quadband-Handys. Für die Netztechnik GSM 850 wird ein Quadband-Handy benötigt.

Internet

Länderkürzel: .lc

Feiertage

Feiertage 2017:

1. Januar (Neujahr)

22. Februar (Unabhängigkeitstag)

14. April (Karfreitag)

17. April (Ostermontag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

5. Juni (Pfingstmontag)

15. Juni (Fronleichnam)

1. August (Tag der Sklavenbefreiung)

2. Oktober (Erntedankfest)

13. Dezember (Nationalfeiertag)

25. und 26. Dezember (Weihnachten)

Fällt der Feiertag auf einen Sonntag, ist auch der Montag ein Feiertag.

Die Hauptferienzeit geht von Mitte Juli bis Mitte September. Geschäftsbesuche sind in der Oster- und Weihnachtswoche wenig geeignet.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Do 8-15 Uhr, Fr 8-17 Uhr;

Geschäfte: Einkaufszentren Mo bis Sa 9-21 Uhr, ansonsten Mo bis Fr 8.30-12.30, 13.30-16 Uhr, Sa 8-12 Uhr;

Büros: Mo bis Fr 8-16.30 Uhr, Sa 8.30-12.30 Uhr;

Post: Mo bis Fr 8.30-16.30 Uhr, Sa 9-13.30 Uhr.

Kleidung

Das ganze Jahr über ist leichte, atmungsaktive Sommerkleidung angebracht. Für die Abende, besonders von Dezember bis März, sollte man auch leichte Wollsachen dabeihaben. In guten Hotels und Restaurants benötigen Herren abends ein Jackett und eine Krawatte.

Das ganze Jahr über empfiehlt es sich, eine Regenjacke oder einen anderen Regenschutz mitzunehmen. Auch eine gute Sonnenbrille ist das ganze Jahr über notwendig. Bade- und Strandbekleidung eignet sich nicht für Stadtbesuche und sollte deshalb auch nur am Strand oder am Swimmingpool getragen werden.

Karte St. Lucia

Geschichte/Politik

Archäologische Funde weisen auf eine Besiedlung der Insel um 200 n. Chr. durch Arauk-Indianer hin. Um 800 wurden diese von Kariben unterworfen und ausgerottet. 1605 setzten von den Bewohnern zunächst vereitelte englische Besiedlungsversuche ein und erst 1650 waren die Franzosen dabei erfolgreich. Danach entbrannte zwischen England und Frankreich ein erbitterter Kampf um die Vorherrschaft auf der Insel, der erst 1814 im Rahmen des Pariser Friedens zugunsten Englands entschieden wurde. Afrikanische Sklaven wurden zur Arbeit auf den Plantagen gezwungen. Erst 1951 bekamen die Lucianer allgemeines Wahlrecht, 1960 bekam St. Lucia einen eingeschränkten Autonomiestatus und 1967 die uneingeschränkte Selbstbestimmung in inneren Angelegenheiten zugestanden. Seit dem 22. Februar 1979 ist St. Lucia ein unabhängiger Staat im Commonwealth mit parlamentarischer Monarchie. Ein Generalgouverneur vertritt den britischen Monarch.

Wirtschaft

Die Landwirtschaft beschäftigt knapp ein Viertel der Bewohner, hauptsächlich werden Bananen und Kokospalmen angebaut. Aber auch Mangos, Zitrusfrüchte und Gewürze werden exportiert. Die wichtigsten Sektoren der Industrie sind die Lebensmittel- und Textilherstellung. Der Tourismus wird immer wichtiger für die Wirtschaft des Landes, annähernd 420.000 Besucher kommen jährlich auf die Insel.

Religion

Etwa 77 Prozent der Lucianer sind Katholiken, daneben gibt es Angehörige verschiedener protestantischer Konfessionen.

Vegetation

Vor allem in den Bergregionen gibt es noch ursprüngliche tropische Regenwälder, im Flachland bestimmen oft Bananenplantagen das Landschaftsbild. Palmen, Frangipanibäume, Orchideen, Jasmin, Hibiskus und Caesalpinen sind typisch für die artenreiche tropische Flora St. Lucias.

Tierwelt

Die Tierwelt St. Lucias ist sehr artenreich, es gibt viele endemische Arten wie den St.-Lucia Papagai, die St.-Lucia-Goldamsel und die St.-Lucia-Eidechse. Mehrere Papagaienarten, Kolibris und Fregattvögel, Leguane und Wasserschildkröten können beobachtet werden.

Karte St. Lucia

Kulinarisches

Neben Fisch spielen tropische Früchte in der Küche St. Lucias eine große Rolle, besonders Bananen (es gibt sechs verschiedene Sorten auf der Insel) sind Bestandteil vieler Gerichte. Die Inselküche hat französische wie indische Einflüsse aufgenommen. Das Nationalgericht ist die Callaloo-Suppe, die aus Krebsfleisch und einem dem Spinat ähnlichem Gemüse zubereitet wird.

Souvenirs

Landestypische Souvenirs sind Batikarbeiten und Textildrucke, Korb- und Flechtarbeiten sowie Töpfereiwaren. Eine besonders große Auswahl findet man davon in Castries.

Karte St. Lucia
Klimadiagramm

Klimainformationen

St. Lucia hat tropisches Klima, das jedoch durch die ständig wehenden Seewinde angenehm beeinflusst wird. Der meiste Regen fällt in den Monaten August bis November. In dieser Zeit sollte man täglich mit starken Regenschauern rechnen. Die durchschnittlichen Temperaturen betragen 28-32°C. Die Wassertemperatur liegt konstant bei 25°C.

Beste Reisezeit

Hochsaison ist von Mitte Dezember bis Mitte April, da in dieser Zeit der wenigste Regen fällt.

Karte St. Lucia

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus INFEKTIONSGEBIETEN.

GELBFIEBER-INFEKTIONSGEBIETE

ACHTUNG:

Alle Länder innerhalb der Gelbfieber-Endemiezonen können von den Einreisebehörden als INFEKTIONSGEBIETE angesehen werden. Deswegen ist, aus folgenden Ländern kommend, eine Impfung gegen Gelbfieber ratsam.

In AFRIKA:

Angola, Äquatorialguinea, Äthiopien, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Niger, Nigeria, Ruanda, Sambia, Sao Tomé + Principe, Senegal, Sierra Leone, Somalia, Sudan, Tansania, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Französisch Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Suriname, Trinidad und Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

St. Lucia ist malaria-frei.

Karte St. Lucia

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Ostkaribischer Dollar (EC$)

1 Ostkaribischer Dollar = 100 Cents.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 2,90 EC$

1 US-$ = ca. 2,71 EC$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt, US-$ in Noten und Reiseschecks empfohlen.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels und Geschäften sowie von zahlreichen Autovermietern akzeptiert.

Geldautomat: Ja - Bargeldabhebung ist mit Kreditkarten in einigen Städten möglich, an wenigen Geldautomaten auch mit Girocard (mit Maestro-Logo). Reisende sollten sich vor Abreise bei ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Reiseschecks: Ja - Reiseschecks in US-$ werden von einigen Banken angenommen.

Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

Karte St. Lucia

Auskunftstellen

Saint Lucia Tourist Board
Kälberstücksweg 59
61350
Bad Homburg
(0 61 72) 499 41 39
(0 61 72) 499 41 38
www.stlucia.org
info@stlucia.org

Saint Lucia Tourist Board
1 Collingham Gardens London
London SW5 OHW /United Kingdom
(0044 20) 73 41 70 01
(0044 20) 73 41 70 00
www.stlucia.org

St. Lucia Tourist Board
P.O. Box 221
Castries /St. Lucia, W.I.
(001 758) 453 11 21
(001 758) 452 40 94
www.stlucia.org
iherman@stlucia.org

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

zuständig Port-of-Spain/Trinidad und Tobago

Embassy of the Federal Republic of Germany
19 St. Clair Avenue
St. Clair
Port-of-Spain
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 828
Port-of-Spain/Trinidad, W.I.
(001 868) 628 52 78
(001 868) 628 16 30/31/32
www.germanemb-portofspain.de
info@ports.diplo.de
Amtsbezirk: Anguilla, Antigua + Barbuda, Barbados, Brit. Jungferninseln, Dominica, Grenada, Guyana, Montserrat, St. Kitts + Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Suriname, Trinidad + Tobago

Von Deutschland

außerdem in St. Lucia

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Saphir Estate
Diamond
Soufrière
Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 234
Soufrière/St. Lucia, West Indies
(001 758) 459 71 78
(001 758) 459 79 77, 459 74 21
hcgermany@candw.lc
Amtsbezirk: St. Lucia
Übergeordnete Auslandsvertretung:
Botschaft Port-of-Spain/Trinidad + Tabago

High Commission of St. Lucia
1 Collingham Gardens
London SW5 0HW - Großbritannien
(0044 20) 73 70 71 23
enquiries@stluciahcuk.org

Honorarkonsulat von St. Lucia
Weidebornweg 21
61348
Bad Homburg
Honorarkonsulat von St. Lucia
Postfach 23 04
61293 Bad Homburg
(0 61 72) 30 53 14
(0 61 72) 30 23 24
consulate-st.lucia@t-online.de
Di und Do 9-12 Uhr, und nach telefon. Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Karte St. Lucia

Sehenswertes

Castries

Die Hauptstadt St. Lucias ist gleichzeitig der Haupthafen der Insel, der zu den landschaftlich schönsten der Antillen gehört und deshalb von vielen Kreuzfahrtschiffen und Jachten angelaufen wird. Die Stadt bietet ausgezeichnete Einkaufsmöglichkeiten in exklusiven Boutiquen und modernen Einkaufszentren. Der jede Woche samstags stattfindende bunte Wochenmarkt ist die größte Attraktion der Stadt, von Obst bis Kunsthandwerk kann man hier alles finden. Mehrere verheerende Brände, der letzte im Jahre 1948, haben fast alle historischen Gebäude zerstört. Sehenswert sind die wieder aufgebaute neugotische Kathedrale, die alte Markthalle und Gebäude im alten Regierungsviertel. Auf dem im Osten gelegenen Morne Fortune (255 m) haben sich Reste einer früheren Festung erhalten und von dort hat man einen fantastischen Blick über die gesamte Westküste.

Von Castries lohnt sich ein Ausflug zur der durch Hollywood-Filme berühmt gewordenen Marigot-Bay mit einem herrlichem Sandstrand.

Soufrière

In dieser 1713 von den Franzosen gegründeten Stadt sind trotz mehrerer Brände noch viele der schönen Holzhäuser aus der Kolonialzeit zu sehen. Die nahen, schon 1785 von den Franzosen erbauten Schwefelbäder der Diamond Mineral Baths sind eine der Attraktionen der Stadt. Unweit der Bäder befinden sich die Diamond-Wasserfälle mit beeindruckend farbigen Felsformationen. Auch der Soufrière-Krater, der einen Durchmesser von zehn Kilometer hat, ist einen Besuch wert. Es ist einer der wenigen "Drive-in-Vulkane" der Welt, direkt neben den Wegen gibt es aktive Schwefelquellen und brodelnde Schlammseen.

Ganz in der Nähe von Soufrière befinden sich auch die beiden Pitons, der Petit Piton (750 m) und der Gros Piton (798 m). Diese beiden grünen, steil aus dem Meer aufragenden Felsen sind eins der beliebtesten Fotomotive der ganzen Karibik. Erfahrene Bergsteiger können die erloschenen Vulkankrater erklimmen und eine beeindruckende Aussicht genießen, vom Meer aus hat man den besten Blick auf die Berge.

Im Regenwald Moule-à-Chique, der ebenfalls in der Nähe von Soufrière liegt, kann man mit etwas Glück die vom Aussterben bedrohten Blaumaskenamazonen beobachten.

Karte St. Lucia

Reisehinweise

Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

In der östlichen Karibik wurden in den letzten Monaten eine höhere Vulkanaktivität verzeichnet. Reisende auf St. Lucia sollten sich über die lokalen Medien über die aktuelle Lage informieren. Mögliche Informationsquellen sind auch die Webseiten der US Federal Emergency Management Agency http://www.ready.gov/earthquakes und des Pacific Tsunami Warning Center http://ptwc.weather.gov/.

Hinweis für Segler: Hin und wieder werden Überfälle auf Schiffe um St. Lucia gemeldet, daher sollten besondere Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden, besonders nachts.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Die Gewaltkriminalität hat in letzter Zeit zugenommen, nicht nur in St. Lucia sondern in der ganzen Region. Reisende sollten ihre Ausweisdokumente zum Beispiel im Hotelsafe sicher aufbewahren und stattdessen eine beglaubigte Kopie mit sich führen (diese sollte auch die Seite mit dem Einreisestempel beinhalten). Gleiches gilt für andere wichtige Dokumente wie Flugtickets.

Bei Ausflügen sollten Wertsachen und Bargeld auf das Nötigste begrenzt werden.

Wenig belebte Stadtviertel und Parks sollten gemieden werden, insbesondere nachts.

Außerhalb der größeren Orte sollte nur abgefülltes oder abgekochtes Wasser konsumiert werden.

Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

PDF-Download (Länder-Information)

 

 

Reisedokumente Reisepass 3 Monate

Für diese Reise benötigen deutsche Staatsbürger einen Reisepass mit einer Gültigkeit von mindestens 3 Monaten. Ohne gültige Ausweisdokumente kann die Reise nicht angetreten werden.

Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreise USA

Staatsbürger Deutschlands benötigen einen maschinenlesbaren Reisepass (weinrot, kein vorläufiger, grüner Reisepass), der noch mindestens sechs Monate über das geplante Rückreisedatum hinaus gültig sein muss.

Aufgrund geänderter Vorschriften zum Visa Waiver Program  nur noch Inhaber elektronischer Reisepässe (Pässe mit integriertem elektronischen Chip) visumfrei in die USA einreisen können. Zusätzlich werden Sie in den USA an einer Einreisestelle von einem Beamten der Zoll- und Grenzschutzbehörde überprüft.  

Wir übernehmen die ESTA-Anmeldung für deutsche Staatsangehörige, die ihre USA-Reise über SZ-Reisen buchen. Die Kosten in Höhe von derzeit 14 USD sind im Reisepreis enthalten.

Bitte senden Sie die ausgefüllte und unterschriebene ESTA-Anmeldung bis spätestens acht Wochen vor Reiseantritt an die SZ-Reisen GmbH, Ostra Allee 20, 01067 Dresden, zu Händen Kundenservice zurück.

Reisende, welche sich am 01.03.2011 oder danach im Irak, Iran, Jemen, Libyen, Somalia, Syrien oder Sudan aufgehalten haben bzw. als Doppelstaater die Staatsangehörigkeit eines dieser Länder besitzen, sind von der Teilnahme am Visa Waiver Programm (Programm zur VISA-freien Einreise/ESTA) ausgeschlossen. Auch bereits erteilte ESTA-Reisegenehmigungen für diesen Personenkreis verlieren ab sofort ihre Gültigkeit. Dieser Personenkreis muss künftig für die Einreise in die USA ein Visum beantragen. Sollten Sie zu dem oben genannten Personenkreis gehören, empfehlen wir Ihnen daher dringend, bei entsprechenden Reiseplänen in die USA, in jedem Falle jedoch vor Antritt einer Reise in die USA und unabhängig vom Bestehen einer ESTA-Reisegenehmigung, Kontakt mit sz-reisen aufzunehmen. Gern beraten wir Sie hinsichtlich der nötigen VISA-Beantragung. Bitte beachten Sie, dass ein Visum mit zusätzlichen Kosten verbunden ist.

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
Florida & Karibik: See you later, Alligator
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
25
  • auf/zu

    Flughafen:

  • auf/zu

    Flughafen:

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Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittskosten- und Reiseabbruchversicherung, sowie bei Auslandsreisen einer zusätzlichen privaten Auslandskrankenversicherung. Wir helfen Ihnen, den optimalen Versicherungsschutz für Sie zu finden. Uns zur Seite steht die Europäische Reiseversicherung (ERV).

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(inkl. Reiserücktrittsversicherung, Reiseabbruch-Versicherung, Reisekrankenversicherung mit medizinischer Notfallhilfe, RundumSorglos-Service, Reisegepäck-Versicherung)

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