Indien: Goldene Pracht von Rajasthan

Rundreise mit Besuch vom Taj Mahal zum Sonnenaufgang

Wie verzaubert werden Sie sein vom märchenhaften Rajasthan. Wie geblendet vom Gold, das Paläste und Tempel erstrahlen lässt. Das Mutterland Indiens gleicht einer prall gefüllten Schatztruhe. Gut, dass sie so groß ist – steigen Sie ein!

Eine seit fünftausend Jahren wachsende Kulturlandschaft erwartet Sie, die Perlen aus Jahrtausenden gesammelt hat. Dazu eine überreich beschenkte Landschaft aus Feldern, Wäldern sowie stillen Seen, auf deren Palastinseln bunte Pfauen ihr Rad schlagen.

Die Hauptstadt Delhi gliedert sich in zwei grundverschiedene Hälften. Das alte Delhi gibt sich mit engen Gassen, Tempeln und Moscheen ganz orientalisch. Auf den belebten Basaren herrscht abendländisches Flair, über denen Duftwolken aus aromatischen Tees, Parfüms und Gewürzen schweben. Das neue Delhi präsentiert sich als Gartenstadt im aufgeräumten Kolonialstil, mit symmetrisch verlaufenden Prachtstraßen, Gärten und Alleen.

Von Delhi aus besuchen Sie reizvolle Städte wie die blaue Stadt Jodhpur sowie Jaipur, die rosarote Hauptstadt Rajasthans. Sie tauchen ein in die Stadt Udaipur, die wegen ihrer Seen den Beinamen "Königin der Seen" trägt, und besuchen die goldenen Sandsteinfestung von Jaisalmer.

Ob hier oder dort – Sie werden dem Zauber der prunkvollen Tempel und Paläste in abendländischer Atmosphäre verfallen. Und zur Krönung erleben Sie das sagenumwobene Mausoleum Taj Mahal, ein architektonischer Traum aus Marmor zum Sonnenaufgang. Es wundert nicht, dass Indien so viele Götter kennt. Gut möglich, dass sie Ihnen begegnen.

  • Sonnenaufgang am Taj Mahal
  • Kamelritt in der Thar-Wüste
  • Schifffahrt Pichola-See in Udaipur
  • Reisen in kleiner Gruppe: 4 bis maximal 12 Teilnehmer

Programm

 

1. Tag: Flug nach Delhi 

Sie reisen individuell zum Flughafen nach Frankfurt/Main an, von wo aus Sie nonstop mit Lufthansa nach Delhi fliegen.

Nach Ihrer Ankunft in der Nacht erwartet Sie bereits Ihre Reiseleitung, die Sie zum Hotel bringt.

Übernachtung in Delhi.

2. Tag: Delhi

Nach dem Frühstück sind Sie mitten drin, im Trubel der Hauptstadt Indiens: Heilige Kühe, exotische Gerüche auf den Basaren, Frauen in farbenfrohen Saris, imposante Tempelanlagen und knatternde Motor-Rikschas.

Bei einer Stadtrundfahrt geht es für Sie zum imposanten Roten Fort, wo Sie einen Fotostopp einlegen. Außerdem besuchen Sie die Gedenkstätte Raj Ghat von Mahatma Ghandi sowie Indiens größte Moschee, die Jama Masjid.

Anschließend wechseln Sie das Transportmittel und fahren mit einer traditionellen Rikscha durch die belebte Basarstraße Chandani Chowk in Old Delhi. Spätestens jetzt bekommen Sie einen Eindruck vom quirligen Alltag Indiens.

Mit der Metro geht es anschließend weiter nach Neu-Delhi. Hier entdecken Sie den Siegesturm Qutab Minar, das India Gate, den Präsidentenpalast und das Regierungsviertel.

Übernachtung in Delhi.

3. Tag: Delhi – Nawalgarh (260 km)

Nach dem Frühstück fahren Sie in die Shekhawati Region nach Mandawa. Unterwegs besuchen Sie ein Hilfsprojekt zur ländlichen Entwicklung.

Nachmittags besichtigen Sie die wundervoll dekorierten alten Havelis (Kaufmannshäuser), auf Grund derer die Region oft auch als "Freiluft-Kunstgalerie" bezeichnet wird. Statten Sie den Künstlern vor Ort einen Besuch ab, und lassen Sie sich in die lokalen Handwerkskünste einweisen.

Übernachtung in Nawalgarh.

4. Tag: Nawalgarh – Fatehpur – Bikaner (190 km)

Bevor Sie am Nachmittag Bikaner erreichen, besichtigen Sie die prächtigen Havelis in Fatehpur.

In Bikaner angekommen erwartet Sie ein eher ungewöhnlicher Tempel: der heilige Rattentempel Karni Mata. Wie der Name schon sagt, wird dieser Tempel von Tausenden von Ratten bevölkert, die von Priestern und Pilgern gefüttert und verehrt werden. Woher die Ratten kommen und warum sie gerne geduldet werden, verrät Ihnen Ihre Reiseleitung. Halten Sie Ausschau nach einer seltenen weißen Ratte – eine zu sehen soll angeblich Glück bringen.

Im Anschluss besuchen Sie die einzige staatliche Kamelfarm Indiens am Rande der Wüste Thar.

Übernachtung in Bikaner.

5. Tag: Bikaner – Jaisalmer (330 km)

Am Vormittag besuchen Sie das berühmte Fort Junagarh, welches durch zahlreiche Bastionen und Wälle, Pavillons und Paläste mit feinen Wand- und Deckengemälden beeindruckt.

Auf Ihrer Fahrt durch die Wüste Thar können Sie sich von ganz besonderen Landschaftseindrücken begeistern lassen. Begegnen Sie beispielsweise Nomaden, die Kamele, Schafe und Ziegen hüten oder Frauen, die auf ihren Köpfen gefüllte Wasserkrüge zurück ins Dorf tragen.

Das heutige Ziel, die goldene Sandsteinfestung von Jaisalmer, werden Sie schon von weitem am Horizont ausmachen können.

Übernachtung in Jaisalmer.

6. Tag: Jaisalmer

Jaisalmer ist ein lebendiges Monument für lange verschwundene Wüstenmächte, eine goldene Stadt der Träume, die nicht selten mit einer großen Sandburg verglichen wird. Nicht nur die filigranen Sandsteinfassaden der Havelis, auch die beeindruckende mittelalterliche Festung der Wüstenstadt zeugen noch von ihrem einstigen Reichtum.

Bei einem Spaziergang durch die staubigen Gassen und Innenhöfen und entlang hübscher Paläste und dutzender Havelis fühlen Sie sich in das Märchen von Tausend und einer Nacht versetzt.

Am Nachmittag unternehmen Sie einen kurzen Kamelritt zu den Sanddünen, von denen aus Sie die karge Schönheit der Wüste genießen können.

Übernachtung in Jaisalmer.

7. Tag: Jaisalmer – Jodhpur (290 km)

Die "Blaue Stadt", wie Jodhpur aufgrund der Farbe der Häuser auch genannt wird, erwartet Sie heute! Die Meherangarh Festung ragt von einem felsigen Bergrücken empor und dominiert das Bild Jodhpurs. Von oben aus bietet sich Ihnen ein wunderschöner Ausblick auf die Stadt und die im engen Chaos der Straßen umherwuselnden Bewohner.

Am Abend erleben Sie wie das Leben auf den Basaren Jodhpurs erwacht. Gemeinsam mit Ihrer Reiseleitung entdecken Sie die Vielfalt exotischer Waren und Gerüche.

Ihre Fahrt zurück ins Hotel legen Sie mit dem Tuk Tuk zurück, einer dreirädrigen kleinen Motorrikscha, die ihren lautmalerischen Namen dem typischen Motorgeräusch zu verdanken hat.

Sie verbringen eine Nacht in einem Heritage Palast Hotel in Jodhpur.

8. Tag: Jodphur – Ranakpur – Udaipur (290 km)

Auf Ihrer Fahrt nach Udaipur halten Sie in Ranakpur, um den wunderschönen Jain-Tempel-Komplex aus dem 15. Jahrhundert zu besichtigen. Aus weißem Marmor geschlagen, stellt er mit seinen 29 Hallen und 1.444 Säulen, wovon keine einer anderen gleicht, ein großartiges Beispiel für die bedingungslose Hingabe zum Jainismus dar. Er gilt als der schönste Tempel Rajasthans und einer der Wichtigsten Indiens. Hier wird Ihnen ein Priester die Besonderheiten dieser Religion erläutern.

Im Anschluss fahren Sie zu Ihrem heutigen Reiseziel nach Udaipur weiter.

Übernachtung in Udaipur.

9. Tag: Udaipur

Nicht umsonst gilt Udaipur mit seinem traditionellen Stadtbild, der herrlichen Lage am Pichola-See, wegen seinen schimmernd weißen Gebäude und dem Aravalligebirge im Hintergrund, als eine der romantischsten Städte Rajasthans. Zu Recht verdient die Stadt die Bezeichnung "Venedig des Ostens".

Während einer Besichtigungstour können Sie die besondere Atmosphäre der Stadt hautnah erleben. Wenn der Wasserstand es zulässt, unternehmen Sie zum Sonnenuntergang eine Bootsfahrt auf dem Pichola-See und erhalten dabei eine ganz andere Perspektive auf die hübsche Stadt.

Übernachtung in Udaipur.

10. Tag: Udaipur – Jaipur (395 km)

Willkommen in der Hauptstadt Rajasthans! Jaipur wird wegen der rötlichen Färbung seiner Hausfassaden und der Stadtmauer auch als "Pink City" bezeichnet.

Nachmittags unternehmen Sie eine Rikschafahrt durch die quirligen Basarstraßen.

Die Gelegenheit, sich abends optional einen typischen Bollywoodfilm im 100 Jahre alten Kinopalast Raj Mandir anzusehen, sollten Sie sich nicht entgehen lassen (fakultativ, vor Ort zu buchen)!

Die kommenden zwei Nächte verbringen Sie in einem Heritage Hotel in einem ehemaligen Haveli in Jaipur.

11. Tag: Jaipur

Sie verbringen einen ganzen Tag mit den Höhepunkten der Stadt Jaipur. Morgens machen Sie einen Ausflug zum beeindruckenden Amber Fort, welches majestätisch am Berg thront und von wo aus sich ein wundervoller Blick über die Stadt bietet.

Während einer Stadtbesichtigung stoppen Sie nicht nur für ein Foto am berühmten "Palast der Winde" mit seinen unzähligen filigran gestalteten Fenstern, sondern besuchen auch den Stadtpalast mit seinem angrenzenden Museum und das Freilichtobservatorium Jantar Mantar, ein UNESCO-Weltkulturerbe und das größte steinerne Observatorium der Welt.

Übernachtung in Jaipur.

12. Tag: Jaipur – Fatehpur Sikri – Agra (235 km)

Auf Ihrem Reiseprogramm steht die Fahrt von Jaipur nach Agra. Unterwegs besichtigen Sie die verlassene Residenzstadt Fatehpur Sikri, eine weiteres UNESCO Weltkulturerbe, das einst die ehemalige Hauptstadt des Mogulreichs war. Die eindrucksvollen Bauwerke aus rotem Sandstein der heutigen Geisterstadt wurden im Jahre 1569 vom Großmogul Akbar erbaut und schon 14 Jahre später wieder verlassen, da die Wasserversorgung in der Wüstenstadt nicht gesichert werden konnte. Nun dienen die verlassenen Höfe, Paläste und Tore als stumme Zeugen einer ruhmreichen Vergangenheit.

Übernachtung in Agra.

13. Tag: Agra – Delhi (205 km)

Heute dürfen Sie sich auf einen Höhepunkt Ihrer Indien-Reise freuen. Bereits zum Sonnenaufgang besuchen Sie das Taj Mahal (UNESCO Weltkulturerbe) und genießen dieses einmalige Bauwerk in die schönsten Farben des gerade beginnenden Tages getaucht. Der Mogulherrscher Shah Jahan erbaute das Taj Mahal zum Gedenken an seine geliebte, zweite Frau, die 1631 bei der Geburt ihres 14. Kindes gestorben war.

Ein weiteres UNESCO Weltkulturerbe in Agra erwartet Sie anschließend: das mächtige, aus rotem Sandstein erbaute Agra Fort mit seinen prächtigen Dekorationen.

Am Nachmittag fahren Sie zurück nach Delhi, wo Sie auch übernachten.

14. Tag: Delhi

Sie haben nun die Gelegenheit, Delhi auf eigene Faust zu entdecken oder einfach entspannt im Hotel die vielen Eindrücke auf sich wirken zu lassen.

Bei einem ausgiebigen, indischen Abschiedsessen mit Ihrem Reiseleiter können Sie noch einmal die Eindrücke Ihrer Reise Revue passieren.

Anschließend erfolgt für Sie der Transfer zum Flughafen.

15. Tag: Delhi – Deutschland

Nun heißt es Abschied nehmen vom Land der Maharadschas. Per Nachtflug geht es für Sie mit Lufthansa nach Deutschland zurück, die Ankunft erfolgt noch am gleichen Tag.

Von Frankfurt/Main aus reisen Sie individuell zurück in die Heimat.

 

ab 2070 
IN-DE08 Buchungsanfrage

 Beförderung

  • Flug mit Lufthansa von Frankfurt/Main nach Delhi und zurück
  • Transfer Flughafen – Hotel – Flughafen
  • Fahrt in klimatisierten Fahrzeugen während der Rundreise

Hotel & Verpflegung

  • 13 Übernachtungen in 4*-und Heritage-Hotels: Delhi, Nawalgarh, Bikaner, Jaisalmer, Jodhpur, Udaipur, Jaipur, Agra, Delhi
  • 13 x Frühstück
  • 1 x Abschiedsabendessen

Ausflüge & Besichtigungen

  • Ausflug: Taj Mahal zum Sonnenaufgang
  • Stadtführungen: Delhi, Jaisalmer, Jodhpur, Udaipur, Jaipur, Agra
  • Besichtigungen: Jama Masjid-Moschee, Regierungsviertel in Delhi, Havelis in Mandawa und Fatehpur
  • Schifffahrt: Pichola-See in Udaipur
  • Kamelritt zum Sonnenuntergang in Jaisalmer
  • Rikscha-Fahrten: Delhi, Jaipur
  • Metrofahrt in Delhi
  • Tuk-Tuk-Fahrt in Jodphur
  • Besuche: Hilfsprojekt zur ländlichen Entwicklung in der Shekhawati Region, lokale Kunsthandwerker in Mandawa, Kamelfarm am Rande der Thar-Wüste
  • Erklärungen durch einen Priester im Jain-Tempel-Komplex in Ranakpur
  • Fotostopp Palast der Winde
  • Eintritte: Gedenkstätte Raj Ghat, Rattentempel Karni Mata in Bikaner, Junagarh Fort in Bikaner, Meherangarh Fort in Jodhpur, Jain-Tempel-Komplex in Ranakpur, Stadtpalast in Udaipur, Amber Fort, Stadtpalast und Museum, Freilichtobservatorium Jantar Mantar in Jaipur, Geisterstadt Fatehpur Sikri, Taj Mahal und Agra Fort in Agra

Sonstiges

  • Aktuelle Steuern und Sicherheitsgebühren
  • Informationsmaterial
  • Örtliche, Deutsch spr. Reiseleitung: 1. bis 14. Tag

 

Indien

Einreise für Deutsche

Ein Visum ist erforderlich. Notwendig ist dazu u.a. der bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültige nationale Reisepass.

Erhältlich ist auch ein e-Visa mit zweimaliger Einreise für einen touristischen und geschäftlichen Aufenthalt von 60 Tagen an bestimmten Flughäfen. Für das e-Visa muss vor der Reise eine Einreisegenehmigung, "Electronic Travel Authorization" (ETA), online unter https://indianvisaonline.gov.in/evisa/tvoa.html besorgt werden.

Landesdaten

Lage

Die Indische Bundesrepublik liegt in Asien auf dem Indischen Subkontinent. Das Land grenzt im Nordwesten an Pakistan, im Norden an die Volksrepublik China und Nepal. Im Osten umschließt die Indische Bundesrepublik Bangladesch und grenzt dann an Myanmar und den Golf von Bengalen, im Süden an den Golf von Manar und im Westen an das Arabische Meer.

Fläche: 3.287.263 km² mit Kaschmir und Sikkim.

Verwaltungsstruktur: 29 Bundesstaaten und 7 Unionsterritorien.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 1,21 Milliarden

Städte:

New Delhi (Hauptstadt) ca. 250.000 (Groß-Delhi ca. 16,3 Millionen)

Mumbai (Bombay) ca. 12,5 Millionen (mit Vororten ca. 18,4 Millionen)

Delhi ca. 11 Millionen

Bangalore ca. 8,4 Millionen (mit Vororten ca. 8,5 Millionen)

Hyderabad ca. 6,8 Millionen (mit Vororten ca. 7,7 Millionen)

Ahmedabad ca. 5,6 Millionen (mit Vororten ca. 6,4 Millionen)

Chennai (Madras) ca. 4,7 Millionen (mit Vororten ca. 8,7 Millionen)

Kolkata (Calcutta) ca. 4,5 Millionen (mit Vororten ca. 14,1 Millionen)

Surat ca. 4,5 Millionen

Poona (Pune) ca. 3,1 Millionen (mit Vororten ca. 5 Millionen)

Jaipur ca. 3,1 Millionen

Lucknow (Lakhnau) ca. 2,8 Millionen

Kanpur ca. 2,8 Millionen

Nagpur ca. 2,4 Millionen

Indore ca. 2 Millionen

Thane ca. 1,8 Millionen

Bhopal ca. 1,8 Millionen

Visakhpatnam ca. 1,7 Millionen

Weitere Städte über 1 Million Einwohner: Agra, Allahabad, Amritsar, Coimbatore (Agglomeration), Dhanbad, Faridabad, Ghaziabad, Gwalior, Haora, Jabalpur, Jodhpur, Kalyan-Dombivli, Kota, Ludhiana, Madurai, Meerut, Nashik, Navi Mumbai, Patna, Pimpri-Chinchwad, Raipur, Rajkot, Ranchi, Shambajinagar (Aurangabad), Srinagar, Vadodara (Baroda), Varanasi (Benares), Vasai-Virar, Vijayawada

Sprache

Die Nationalsprache ist Hindi. Es gibt noch circa 17 weitere Sprachen sowie die Amtssprache Englisch.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +4 1/2 Stunden (während der europäischen Sommerzeit +3 1/2 Stunden).

Stromspannung

220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz. In einigen Stadtteilen und Gegenden Indiens gibt es auch noch Gleichstrom. Außerhalb von Mumbai muss mit starken Spannungsschwankungen (180-280 Volt), insbesondere in der heißen Jahreszeit gerechnet werden. Es werden hauptsächlich englische Rundstecker benutzt, jedoch gibt es auch andere Steckdosen. Die Mitnahme von Adaptern ist auf jeden Fall ratsam.

Telefon/Post

Post

Post nach Europa benötigt als Luftpost (unbedingt kennzeichnen!) ca. 6-8 Tage, als Seefracht ca. 2-3 Monate.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Indien ist 0091.

Von Indien nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

Satelliten-Telefone mitzuführen ist nur erlaubt, wenn eine Erlaubnis vom Department of Telecommunications vorliegt (Internet: www.dot.gov.in).

NOTRUFNUMMERN: Polizei 100/22 97 15 00 (vom Mobiltelefon 112), Feuerwehr 101, Rettungsdienst 102/108.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Indien von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Für die Netztechnik iDEN wird ein spezielles iDEN-Mobiltelefon benötigt.

Internet

Länderkürzel: .in

Internetcafés gibt es in den Großstädten überall, allerdings mit unterschiedlichen Tarifen. Auch auf dem Land kann man fündig werden. Stromausfälle erschweren die Kontakte.

Feiertage

Im Jahr 2017:

26. Januar (Tag der Republik)

15. August (Unabhängigkeitstag)

2. Oktober (Mahatma Gandhi´s Geburtstag)

Darüber hinaus gibt es in den einzelnen indischen Bundesstaaten noch zahlreiche weitere Feiertage (die jeweiligen hinduistischen und islamischen Feiertage verschieben sich von Jahr zu Jahr entsprechend dem Mondkalender). Hier nur eine Auswahl:

1. Januar (Neujahr)

14. Januar (Makara Samkranti; Nord-Indien)

14. Januar (Pongal; Südindien)

1. Februar (Basant Panchami)

10. Februar (Guru Ravidas´s Geburtstag)

24. Februar (Maha Shivaratri)

12. März (Dolapurnima/Doljatra)

13. März (Holi)

28. März (Gudi Padva)

29. März (Telugu-Neujahr)

4. April (Ram Navami)

9. April (Mahavir´s Geburtstag)

13. April (Biju Festival)

14. April (Karfreitag)

14. April (Ambedkar´s Geburtstag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

9. Mai (Rabindranath Tagor´s Geburtstag)

10. Mai (Buddha Purnima)

26. Juni (Fastenbrechen am Ende des Ramadan)

14. August (Janmashtami/Sri Krishna´s Geburtstag)

25. August (Ganesh Chaturthi)

2. September (Opferfest)

28., 29. September (Dussehra)

1. Oktober (Muharram)

18. Oktober (Diwali)

4. November (Guru Nanak´s Geburtstag)

2. Dezember (Geburtstag des Propheten Mohammed)

25. Dezember (Weihnachten)

Im Jahr 2018 dauert der Ramadan vom 16. Mai bis zum 14. Juni (die Daten können je nach Land um einen oder zwei Tage abweichen).

Die Hauptferienzeiten sind von Region zu Region unterschiedlich. Sie liegen in New Delhi von Mitte Mai bis Mitte Juli, in Mumbai Mitte April bis Ende Mai, in Kolkata Mitte Mai bis Mitte Juni sowie in der Zeit zwischen Dussehra und Diwali.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 10/11-14/15 Uhr (Abweichungen sind möglich), teilweise auch Sa 10/11-12/13 Uhr;

Büros: Mo bis Fr 10-13, 14-18 Uhr;

Regierungsstellen: im Allgemeinen Mo bis Fr 10-17 Uhr (Die Mittagspause wird zu unterschiedlichen Zeiten gemacht; mindestens aber von 13-14 Uhr);

Geschäfte: Mo bis Sa ca. 9.30-18 Uhr mit Mittagspause. Kleinere Läden haben von frühmorgens bis spätabends geöffnet;

Restaurants: täglich 8-2 Uhr;

Post: Mo bis Fr 10-17 Uhr, Sa 10-13 Uhr, in größeren Städten länger (Mittagspause 13-14 Uhr).

Kleidung

Während der kühlen Jahreszeit (von Oktober bis März) empfiehlt es sich, leichte Kleidung mitzunehmen. Während dieser Zeit ist im nördlichen Teil Indiens wärmere Kleidung erforderlich. Bei einem Aufenthalt an der Küste empfiehlt sich, tagsüber leichte Kleidung zu tragen. Wenn man Indien außerhalb der kühlen Jahreszeit bereist, sollte man sehr leichte Kleidung mitnehmen und daran denken, dass die Kleidung wegen der Hitze oft mehrmals am Tag gewechselt werden muss. Ausgewählt werden sollten körperbedeckende, jedoch keine figurbetonenden Kleidungsstücke (insbesondere für den Besuch von heiligen Stätten). Auch beim Baden sollten Shorts für Männer sowie T-Shirts für Frauen getragen werden (ausgenommen touristische Badeorte wie Goa oder Mumbai).

Wäschereien und Reinigungsanstalten arbeiten im Allgemeinen rasch und billig (hat man jedoch sehr empfindliche Kleidung ist es nicht zu empfehlen, diese Dienste in Anspruch zu nehmen. Dies gilt auch für die Wäschereien in Hotels).

Geschichte/Politik

Die politische Geschichte Indiens liegt nach der Eroberung der Draviden im Jahre 3.000 v. Chr. für mehrere Jahrhunderte im Dunklen. Um etwa 1.200 v. Chr. wanderten Hirtenkrieger ein, welche die nordindische Ebene eroberten und das Kastensystem einführten. Um die Mitte des ersten Jahrhunderts v. Chr. wirkte Buddha im heutigen Bihar. Alexander der Große führte 326 v. Chr. eine Expedition nach Nordindien. In der Folgezeit bestanden dort mehrere Großreiche, darunter die Maurya-Dynastie und das Gupta Reich. Schon 732 n.Chr. wurde Sind von den Arabern unterworfen, aber erst um 1200 kam es dort zu einer islamischen Staatenbildung. Unter der Mogulherrschaft Akbars wurde fast ganz Indien zu einem Reich vereint. Das Mogulreich erreichte seine kulturelle Blüte und die indisch-sarazenische Architektur wurde ausgebildet, deren berühmtestes Beispiel das Taj Mahal ist. Erst durch das Eindringen afghanischer Eroberer sowie der Europäer (Portugiesen, Niederländer, Franzosen, Briten) im 18./19. Jahrhundert änderten sich die Machtverhältnisse. 1858 wurde Indien direkt der britischen Krone unterstellt. Unabhängigkeitsbestrebungen, die sich beispielsweise im Großen Indischen Aufstand von 1857/58 entluden, folgten Perioden brutaler Unterdrückung durch die Truppen der britischen Kolonialmacht. Aber auch Gewalt konnte nicht verhindern, dass 1885 in Puna der Indian National Congress gebildet wurde.

Nach dem Ersten Weltkrieg (an dem indische Einheiten an der Seite Großbritanniens teilnahmen) führte Mahatma Gandhi eine Bewegung des Zivilen Ungehorsams an und rief zum Boykott britischer Waren auf. 1947 wurden Indien und Pakistan (seit 1940 geteilt) in die Selbstständigkeit entlassen. Streitigkeiten zwischen Indien und Pakistan, bei denen es hauptsächlich um die Provinz Kaschmir ging, entluden sich von 1947 bis 1949 sowie 1965. In den 70er Jahren unterstützte Indien die staatliche Verselbstständigung Ostpakistans zu Bangladesch. Die nachfolgende Periode war gekennzeichnet durch immer wieder auflebende religiöse Konflikte wie etwa die Autonomiebestrebungen radikaler Sikhs im Punjab, die blutig niedergeschlagen wurden. Der Dauerkonflikt zwischen Hindus und Moslems entlud sich 1992/1993 in blutigen Unruhen. Auch in der Beziehung zu Pakistan treten immer wieder Streitigkeiten auf.

Wirtschaft

Mehr als zwei Drittel der indischen Bevölkerung leben von der Landwirtschaft. Auf fruchtbarem Boden kann es bis zu drei Ernten im Jahr geben. Die meisten Höfe sind sehr klein. Reis ist das wichtigste Anbauprodukt und gleichzeitig das Hauptnahrungsmittel weiter Kreise der indischen Bevölkerung. Indien gehört aber auch zu den weltgrößten Produzenten von Zuckerrohr, Tee, Baumwolle und Jute. Andere Anbauprodukte sind neben Kaffee, Sorghum, Hirse, Mais, Gerste, Kichererbsen und Bananen auch Mangos, Gummi, Leinsamen, Erdnüsse sowie verschiedene Gewürze. Die Viehzucht (Büffel, Pferde und Esel) ist für die Landwirtschaft von großer Bedeutung. Kamele gehören in den Trockengebieten des Punjab und Rajasthans zu den wichtigsten Lasttieren. Schafe und Ziegen werden hauptsächlich wegen der Wolle gezüchtet.

Die vielfältigen Bodenschätze bildeten die Grundlage für die wirtschaftliche Entwicklung Indiens nach der Unabhängigkeit. Das Land gehört zu den weltweit führenden Produzenten von Eisenerz, Kohle und Bauxit. Die älteste und immer noch wichtigste Industrie-Branche Indiens ist die Textilindustrie (es werden hauptsächlich Baumwollstoffe hergestellt). In den letzten Jahren erlebte auch die Computerindustrie, insbesondere der Softwarebereich, einen gewaltigen Aufschwung. Die südindische Stadt Bangalore gilt als das "Silicon Valley" Indiens.

Religion

Etwa 85 Prozent der indischen Bevölkerung sind Hinduisten. Daneben sind es ungefähr 11 Prozent der Bevölkerung, die Gläubige des Islams sind. Der Hinduismus zählt zu den ältesten Religionen der Welt und ist in seinen verschiedenen Ausprägungen unwahrscheinlich vielfältig. Zentral ist die Vorstellung einer zyklischen Wiederkehr von Geburt, Tod und Wiedergeburt. Die Seele wandert von einem Leben zum nächsten. Um die ersehnte Erlösung zu erlangen, muss ein Hindu die Pflichten, die ihm durch seine Kaste vorgegeben sind, erfüllen. Hindus verehren eine ganze Reihe von Gottheiten, denen sie sowohl im eigenen Haus als auch in Tempeln ihre Verehrung entgegenbringen. Wallfahrten zu heiligen Plätzen sind fester Bestandteil der Glaubenspraxis.

Weitere in Indien vertretene Glaubensrichtungen sind der Jainisismus (die Wiedergeburt schließt in dieser Glaubensrichtung auch Tiere und Pflanzen ein; hohe Bedeutung wird der Meditation beigemessen sowie der Achtung vor allem Lebendigem), der Buddhismus (Buddha verkündet ebenfalls die Wiedergeburt; es gibt aber keine Götter wie im Hinduismus zu denen man um Erlösung betet, vielmehr kann man dem Kreislauf der Wiedergeburten nur entrinnen, wenn man bestimmte Regeln befolgt), der Sikhismus (Mischung aus Islam und Hinduismus) und der Zoroastrismus (persischen Ursprungs, der Mensch wird am Ende seines Lebens nach seinen Gedanken und Taten beurteilt). In Indien leben etwa 3,5 Prozent Christen.

Vegetation

Der klassische indische Dschungel ist nur noch in wenigen Landesteilen anzutreffen. Der größte Teil des Landes ist Kulturland geworden. Im Himalaya kann man bis knapp unterhalb der Schneegrenze (5.000 m) Rhododendren und Wacholder finden. In tieferen Lagen gibt es auch Wälder. Mais kann bis etwa 3.000 m angebaut werden, wobei Getreide nur unter 2.600m und Reis gar nur unter 2.000 m kultiviert werden kann. In den anderen Regionen Indiens findet man je nach Niederschlagshäufigkeit Palmen (Kokos, Datteln, Betelnuss), dazu Tee und Kaffee, Sandelholz, Baumwolle, Zuckerrohr, Erdnüsse, Tabak und viele andere Wirtschaftspflanzen. Bambus wächst so gut wie überall.

Tierwelt

Die Kuh gilt in Indien als heilig. Entstanden ist diese Besonderheit durch die herausragende Bedeutung, die Rinder beim Ackerbau hatten, wo sie zur Bodenbestellung unerlässlich waren. Diese lebenserhaltende Funktion wandelte sich durch den buddhistischen Einfluss der Nichtverletzung des Lebens schließlich in ein Tötungsverbot für Rinder.

Der bengalische Tiger ist durch die inzwischen verbotene Jagd ziemlich dezimiert worden, es werden nur noch etwa 6.000 Tiere in Indien vermutet. Zum Schutz der Tiere und ihres Lebensraumes gibt es inzwischen einige Reservate. Darüber hinaus gibt es in Indien aber auch noch andere Großkatzen, darunter Löwen, Leoparden und Geparden. Mit etwas Glück kann man im westindischen Gir-Reservat oder im Kumbhalgarh-Schutzgebiet Lippenbären beobachten. Elefanten werden nach wie vor zur Waldarbeit eingesetzt. Affen kann man fast überall sehen. Einige Rhesusaffen genießen in Tempeln besonderen Schutz und leben zum Teil sogar in den Städten. Der Pfau ist der indische Nationalvogel und wird gerne als Haustier gehalten. Der inzwischen auch in Europa gut bekannte Beo wird gern in Gefangenschaft gehalten, da er außerordentlich gut sprechen kann. Seine Stimme ist durchdringend, und er kann Geräusche täuschend echt nachmachen. Termiten fallen vor allem durch ihre rostroten Hügel auf. In diesem komplizierten Konstrukt aus Lehm, Holzresten und Speichel leben bis zu drei Millionen Termiten. Besonders schön sind die Schmetterlinge, deren größter Vertreter eine Spannweite bis zu 20 cm aufweisen kann.

Kulinarisches

Die indische Küche ist äußerst vielseitig und weltberühmt. Lamm- und Geflügelgerichte werden in zahlreichen Varianten angeboten. Als Beilagen gibt es verschiedenen Reissorten und Fladenbrote, z.B. Chapatis, Rotis, Nans. Es gibt es vielfältiges Angebot an vegetarischen Speisen. Unter "Curry" wird in Indien eine für jedes Gericht individuelle Gewürzmischung verstanden, meist mit Chili, Koriander, Kardamom, Safran und Kreuzkümmel.

In Nordindien sind die Speisen fetthaltig und nicht so scharf gewürzt kocht. Als Beilage wird Brot bevorzugt. In Nordindien wird als Getränk der Tee dem Kaffee vorgezogen. Spezialitäten der nordindischen Küche sind beispielsweise Tandoori-Gerichte, bei denen Gemüse und Fleisch in einer Joghurt-Gewürzmarinade in einem speziellen Backofen gebacken werden.

Die südindische Küche ist leicht, oft vegetarisch und schärfer als die nordindische. Vor allem die Gewürzkombinationen Südindiens sind berühmt. Die südindische Küche bietet sogenannte "Thalis", eine Platte mit Gemüsen, Joghurt und Chutney an. Dazu gibt es Reis. Auch die Snacks in den südindischen Restaurants sind sehr schmackhaft. Als Getränk wird Kaffee bevorzugt.

Die Desserts sind süß und lecker. So ist beispielsweise "Barfi", ein Milchdessert mit Gewürzen und Nüssen oder "Kulfi", indisches Eis mit Kardamom- oder Pistanziengeschmack, sehr zu empfehlen. Als Getränke werden neben Tee und Kaffee Softdrinks wie Cola, Lime Soda oder Kokosnussmilch angeboten. Alkohol wird in Bars und Restaurants mit "Permit" ausgeschenkt. Beim Bier sollte man sich an die bekannten Sorten halten, regionale Biere sind häufig hygienisch bedenklich.

Sitten und Gebräuche

Bettler gehören in Indien zum allgegenwärtigen Straßenbild. Ein soziales Netz für Bedürftige oder Alte gibt es nicht, so dass viele auf Almosen angewiesen sind. Üblich sind Gaben an Bedürftige nach einem Tempel- oder Moschee-Besuch. In den Städten sind die Bettler oftmals organisiert, so dass besonders die Kinder für Auftraggeber betteln müssen. In Touristenzentren sind die Bettler oftmals recht aufdringlich, so dass der Besucher von einer Mischung aus Mitleid und Verärgerung verwirrt wird. Im Gegensatz zu den Kindern, die statt eines Schulbesuches auf die Straße geschickt werden, befinden sich alte Menschen auf den Straßen meistens wirklich in einer Notlage.

Indien ist bekannt für farbenprächtige Feste, deren Besuch von keinem Reisenden versäumt werden sollte. Am 26. Januar findet in Delhi ein großer Umzug zum Tag der Republik statt, mit Militärparaden und Elefanten. Im Februar/März kann der Besucher in Nordindien das Hindu-Fest Holi erleben. Das Schiitische Muharram Fest dauert 10 Tage und kann besonders schön in Lucknow erlebt werden. Ein großer Umzug findet statt, bei dem sich religiöse Fanatiker auch geißeln. Alle drei Jahre findet das gigantische Kumbh Mela Fest im Wechsel in Allahabad, Hardwar, Nasik und Ujjain statt, bei dem ein alter Konflikt zwischen Göttern und Dämonen nachgespielt wird. In Puri findet jedes Jahr im Juni/Juli das Autofest statt, bei dem ein riesiges Tempelfahrzeug durch die Stadt gezogen wird. In Kerala findet am zweiten Samstag im August das Nehru Cup Snake Boat Race statt, ein Bootsrennen in Alappuzha. Das Gansh chaturhthi Fest im August/September kann in ganz Indien erlebt werden, besonders eindrucksvoll in Maharashtra. Das Dussehra Fest mit dem Fest der Götter sollte in den Bergregionen erlebt werden, besonders spektakulär in Mysore oder Ahmedabad. Im November fidet das riesige und farbenprächtige Kamel Fest in Pushar in Rjastan statt. Ebenfalls im November findet das Hindu-Fest Diwali über 5 Tage statt.

Souvenirs

Großes Ansehen in aller Welt genießen Seiden- und Baumwollstoffe. Stickereiarbeiten mit kleinen Spiegeln werden gerne mitgenommen. Schals aus Kaschmirwolle sind besonders edel, es können aber auch andere Wollschals erworben werden. Bekannt und umstritten sind die Teppichknüpfereien aus Indien, die in allen Touristenzentren zu finden sind. Bei Teppichen, die mit dem Label "rugmark" gekennzeichnet sind, verzichten die Hersteller auf Kinderarbeit. In Hyderabad sind Schmuckstücke aus echten Perlen besonders günstig zu bekommen, ansonsten sind Silberarbeiten äußerst preiswert. Goldschmuck ist auf Grund der 22 Karat durch hohe Besteuerung eher teuer. Holz- und Einlegearbeiten oder auch Götterfiguren auch Stein werden gerne zur Zierde der heimischen Wohnung mitgenommen.

Natürlich gehören Lebensmittel wie Pickles, Gewürze oder auch Tee ins Gepäck eines jeden Hobbykochs und sind in jedem größeren Markt zu haben.

Klimainformationen

In der Zeit von Mitte April bis Mitte Juni werden üblicherweise die höchsten Temperaturen gemessen.

In Nord- und Zentralindien herrscht subtropisches Kontinentalklima mit starken Temperaturschwankungen. Die Regenzeit geht von Juni bis September. An die Monsunzeit schließt sich dann nochmals eine kurze Hitzeperiode an (meist in den Monaten September und Oktober). Im Binnenland (Delhi, Agra, Hyderabad) herrscht während der heißen Jahreszeit eine trockene Hitze.

In Südindien herrscht tropisches Klima. In der heißen Zeit von April bis Juni herrscht eine trockene Hitze.

In Südost-Indien ist die Regenzeit von Mitte Oktober bis Ende November. Entlang der Küste sind die heißen Monate mit hoher Luftfeuchtigkeit verbunden.

Die großen Niederschlagsmengen, besonders entlang der Küste, verbunden mit häufigen Überschwemmungen, machen die Monsunzeit von Anfang Juni bis September/Oktober für Reisen nach und in Indien nur bedingt geeignet. In den Hochlagen gibt es kaum monsunbedingte Probleme.

Die Luftverschmutzung in Delhi ist sehr hoch (Delhi zählt zu den Städten mit der höchsten Luftverschmutzung aller Großstädte der Welt). Aus diesem Grund kann ein Aufenthalt in Delhi für Menschen mit Atmungs- und Kreislaufproblemen sehr ungünstig sein.

Beste Reisezeit

Die Monate November bis März sind die angenehmste Reisezeit. Für die Bergregionen sind die Monate Juni bis August geeignet (schneefrei).

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Polio (Kinderlähmung) bei Einreise von Staatsbürgern aus Afghanistan, Äthiopien, Kenia, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien. Details siehe "Impfvorschriften bei Einreise".

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN. Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria mitführen. Ggf. siehe "Malaria-Situation".

- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.

- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.

- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.

- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.

- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.

mitführen. Ggf. MALARIA T. Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria siehe "Malaria-Situation".

Keine Chemoprophylaxe empfohlen, Medikamente zur Notfallbehandlung (Stand-by-Therapie)

Mefloquin (Lariam) oder Atovaquon-Proguanil (Malarone) oder Artemether-Lumefantrin (Riamet).

MALARIA P. Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria siehe "Malaria-Situation".

Medikamentöse Malariaprophylaxe: Mefloquin (Lariam)

Mefloquin (Lariam):

Einnahme: eine Woche vor Einreise bis vier Wochen nach Verlassen des Malaria-Gebiets.

oder

Atovaquon-Proguanil (Malarone)

Einnahme: 1-2 Tage vor Einreise bis 7 Tage nach Verlassen des Malaria-Gebiets.

oder

Doxycyclin (für diese Indikation in der BRD nicht zugelassen)

Einnahme: 1-2 Tage vor Einreise bis 4 Wochen nach Verlassen des Malaria-Gebiets.

Verbreitung

Ein Malariarisiko besteht prinzipiell ganzjährig im gesamten Land mit Ausnahme in Bergregionen der Bundesstaaten Himachal Pradesh, Kaschmir und Jammu sowie Sikkim. Ein erhöhtes Übertragungsrisiko ist während den Regenzeiten (Monsun) zu verzeichnen. Ein geringeres Risiko gibt es in den süd-indischen Bundesstaaten Tamil-Nadu und Kerala.

Auch in Stadtgebieten besteht ein geringes Übertragungsrisiko, welches sich jedoch während und kurz nach den Regenzeiten erhöht. Etwas steigendes Malariarisiko in Goa.

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

CHENNAI (Madras): New Asian Hospital, Dr. S.N. Saikishore (spricht Englisch), E-147/A, 2. Ave Besant Nagar,, Chennai (Madras), Tel. 24 91 67 63;

DELHI:Dr. D. Chawla, Dr. Chawla's Clinic, 37, Prithviraj Rd.,, New Delhi, Tel. 24 69 04 29;

GOA:Dr. Hugo Meneses (spricht Englisch), C-5, 167, Panjim,, Goa, Tel. 59 18, 56 87;

MUMBAI (Bombay):Dr. N. P. J. Pocha v, 30, Nepean Sea Rd.,, Mumbai, Tel. 23 67 76 36; Breach Candy Hospital and Nursing Home, Dr. K. G. Nair (spricht Englisch), B. Desai Rd.,, Mumbai, Tel. 363 36 51;

BANGALORE:Manipal Hospital, Dr. Ravi Raghavan (spricht Englisch), Bangalore, Tel. 30 90 39 97.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Indische Rupie (iR)

1 Indische Rupie = 100 Paise.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 77,81 iR

1 US-$ = ca. 65,80 iR

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: verboten

Deklaration: Ja - die schriftliche Deklaration ist vorgeschrieben bei der Einfuhr von Fremdwährung in bar bei Beträgen im Wert ab 5.000 US-$; bei Einfuhr von Fremdwährung in bar, Reiseschecks und weiteren Geldmitteln im Wert ab 10.000 US-$.

Ausfuhr Fremdwährung: bar, Reiseschecks, Schecks etc. in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge.

Ausfuhr Landeswährung: verboten

Umtausch: am besten umgetauscht werden US-$ und Britische Pfund. Eingerissene oder schmutzige Scheine sollten nicht angenommen werden. Es sollte auf die Herausgabe von kleinen Stückelungen geachtet werden.>>> Es wird geraten, nur in Banken oder lizenzierten Umtauschstellen Geld zu wechseln oder die Zahlungsmittel wie Reiseschecks einzulösen.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Geschäften, verschiedenen Autovermietern und großen Hotels etc. akzeptiert (bei Buchung abklären).

Reisende sollten eine internationale Kreditkarte bei Aufenthalten vor allem in ländlichen Bereichen Indiens mitführen, um liquide zu sein; die Barzahlung kann derzeit noch problematisch sein, weil alte 500- und 1.000-Rupien-Geldscheine im Dezember 2016 für ungültig erklärt worden waren und eventuell dort noch nicht ausreichend neue Scheine im Umlauf sind.

Geldautomat: Ja - in größeren Städten kann an Automaten mit Kreditkarten Geld abgehoben werden.

Reiseschecks: Ja - sie können bei vielen Banken eingewechselt werden. Mitnahme von US-$- und Brit.-Pfund-Reiseschecks wird empfohlen. >>> Da die Akzeptanz von Reiseschecks in Banken jedoch stark rückläufig ist, sollten immer auch noch andere Zahlungsmittel (Bargeld, Kreditkarte etc.) für die Reise mitgeführt werden.

Rücktausch: Für den Rückumtausch müssen oftmals Wechselbescheinigungen vorgewiesen werden, Mindestbetrag ist häufig 1.000 iR.

Auskunftstellen

Im Reiseland

Zweigstelle Bangalore

Deutsch-Indische Handelskammer Bangalore
(Indo-German Chamber of Commerce)
403, Shah Sultan, 4th Fl.
Cunningham Road
Bangalore 560 052
Deutsch-Indische Handelskammer
(Indo-German Chamber of Commerce)
Zweigstelle
P.O. Box 144
Bangalore 560 052/Indien
(0091 80) 22 20 37 97
(0091 80) 22 26 56 50
bangalore@indo-german.com

Im Reiseland

Zweigstelle Chennai (Madras)

Deutsch-Indische Handelskammer
(Indo-German Chamber of Commerce)
117, G. N. Chetty Road, T.N. Nagar
Chennai 600 017
Deutsch-Indische Handelskammer Bangalore
(Indo-German Chamber of Commerce), Bangalore
403, Shah Sultan, 4th Fl.
Cunningham Road
Bangalore 560 052

Postfachanschrift
Deutsch-Indische Handelskammer
(Indo-German Chamber of Commerce)
Zweigstelle
P.O. Box 3501
Chennai 600 017/Indien
(0091 44) 28 34 18 37
(0091 44) 28 34 08 35, 28 34 08 36
chennai@indo-german.com

Im Reiseland

Zweigstelle Kolkata (Kalkutta)

Deutsch-Indische Handelskammer Kolkata
(Indo-German Chamber of Commerce)
3 A, Gurusaday Road
Kolkata 700 019
Deutsch-Indische Handelskammer
(Indo-German Chamber of Commerce)
Zweigstelle
P.O. Box 2504
Kolkata 700 001/Indien
(0091 33) 22 83 79 63
(0091 33) 22 83 79 62, 22 80 22 36, 22 83 79 70
calcutta@indo-german.com

Im Reiseland

Zweigstelle New Delhi

Deutsch-Indische Handelskammer
(Indo-German Chamber of Commerce)
German House, 2, Nyaya Marg
Chanakyapuri
New Delhi 110 021/India
(0091 11) 26 11 86 64
(0091 11) 47 16 88 35, 47 16 88 36
delhi@indo-german.com

Im Reiseland

Zweigstelle Pune

Deutsch-Indische Handelskammer
(Indo-German Chamber of Commerce)
710, Nucleus Mall
Opp. Police Commissioner´s Office 1
Church Road
Pune 411 001/Indien
(0091 20) 41 04 71 17
(0091 20) 41 04 71 00
pune@indo-german.com

Federation of Indian Chambers of Commerce Industry (FICCI)
Federation House
Tansen Marg
New Delhi 110 001/Indien
(0091 11) 23 32 07 14, 23 72 15 04
(0091 11) 23 73 87 60 70
www.ficci.com
ficci@ficci.com

Ministry of Tourism
Room No. 119, Transport Bhawan
1 Parliament Street
New Delhi 110 001/Indien
(0091 11) 23 71 05 18
(0091 11) 12 80, 23 36 53 58
www.tourismofindia.com
goitodelhi@nic.in
Indiatourism Delhi
18-A, D.D.A.SCO Complex,
Defence Colony
New Delhi - 24
E-Mail: tourism@delhitourism.gov.in
Homepage: www.delhitourism.gov.in

Deutsch-Indische Handelskammer
(Indo German Chamber of Commerce)
Hauptgeschäftsstelle
Maker Tower E, 1st floor
Cuffe Parade
Mumbai 400 005/Indien
(0091 22) 66 65 21 20
(0091 22) 66 65 21 21
www.indo-german.com
bombay@indo-german.com

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

BOMBAY siehe Mumbai

Consulate General of the Federal Republic of Germany
Boat Club Road 9
Raja Annamalai Puram
Chennai 600 028 Tamilnadu
Consulate General of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 3110
Chennai 600 028/Indien
(0091 44) 24 34 92 93
(0091 44) 24 30 16 00
info@chennai.diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaat Tamil Nadu und Unionsterritorium Pondicherry

Visumanträge sind abzugeben bei:
VFS Global, Internet: www.vfs-germany.co.in

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Cosme Matias Menezes Ltd.
Panjim
Goa 403 001/Goa/Indien
(0091 832) 222 34 41
(0091 832) 243 07 93
goa@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Goa
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Mumbai

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
c/o Cyient Ltd, Phase-2, Plot No. 11
Software Units Layout, Infocity
Madhapur
Hyderabad 500 081/Telangana/Indien
(0091 40) 23 10 14 05
(0091 40) 67 64 11 14
Amtsbezirk: Bundesstaaten Andhra Pradesh und Telangana

Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Chennai

Consulate General of the Federal Republic of Germany
1 Hastings Park Road
Alipore
Kolkata
Consulate General of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 16711
Kolkata 700 027/Indien
(0091 33) 24 79 30 28
(0091 33) 24 79 11 42, 24 79 21 50
info@kalkutta.diplo.de
Amtsbezirk: Staaten Bihar, Jharkand, Orissa, Arunachal Pradesh, Assam, Manipur, Meghalaya, Mizoram, Nagaland, Tripura und Westbengalen

Visumanträge sind abzugeben bei:
VFS Global, Internet: www.vfs-germany.co.in

Consulate General of the Federal Republic of Germany
"Hoechst House", 10th Floor
Nariman Point
193 Backbay Reclamation
Mumbai 400 021/Indien
(0091 22) 22 02 54 93, 22 02 21 84
(0091 22) 22 83 24 22, 22 83 25 17
www.germanconsulatemumbai.org
info@mumbai.diplo.de
Amtsbezirk: Staaten Chhattisgarh, Goa, Gujarat, Madhya Pradesh, Maharashtra; die Unionsterritorien Daman und Diu sowie Dadra und Nagar Haveli

Visumanträge sind abzugeben bei:
VFS Global, Internet: www.vfs-germany.co.in

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Trivandrum-University, Kunnukuzhy Road,
Palayam,
Goethe-Zentrum "Casa Julia"
Trivandrum 695034/Kerala/Indien
(0091 471) 301 30 24
(0091 471) 301 30 18/19, 23 00 777/888
trivandrum@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaat Kerala

Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Bangalore

Botschaft der Republik Indien
mit Konsularabteilung
Tiergartenstraße 17
10785
Berlin
(0 30) 26 55 70 00
(0 30) 25 79 50
www.indianembassy.de
cons.berlin@mea.gov.in
Botschaft Mo bis Fr 9-13, 13.30-17.30 Uhr
Konsularabteilung Mo bis Fr 9.30-12.30 Uhr
Geschäftsbereich Konsularabteilung:
Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

Visumanträge sind zu richten an:

IVS Europe GmbH
Fritschestraße 61/62
10627
Berlin
(01 60) 31 99 77 80
www.indianembassy.de
ivsberlin@internationalvisaservices.net
Mo bis Fr 8.30-14.30, 16.30-17.30 Uhr

Generalkonsulat der Republik Indien
Friedrich-Ebert-Anlage 26
60325
Frankfurt/M.
(0 69) 55 41 25
(0 69) 153 00 50, 15 30 05 10
www.cgifrankfurt.de
cons.frankfurt@mea.gov.in
Mo bis Do 9.30-12.30 Uhr, Fr 9.30-12 Uhr
Visumanträge sind an "Indo German Consultancy Services" in Frankfurt richten:

Indo German Consultancy Services Ltd. (IGCS)
Bettinastraße 62, 3. OG
60325
Frankfurt/M.
(0 69) 742 22 01 80
(0 69) 742 22 00 (Mo bis Fr 9-12, 14-16 Uhr)
www.cgifrankfurt.de
frankfurt@igcsvisa.de
Mo bis Fr 9-11.30, 14-16 Uhr

Generalkonsulat der Republik Indien
Graumannsweg 57
22087
Hamburg
(0 40) 32 37 57
(0 40) 33 80 36, 33 05 57, 32 47 44
visa.hamburg@mea.gov.in
Mo bis Fr 9-17.30 Uhr
Visumanträge sind an "Indo German Consultancy Services" in Hamburg zu richten:

Indo German Consultancy Services Ltd. (IGCS)

Mundsburger Damm 6
22087
Hamburg
(0 40) 288 05 62 80
(0 40) 288 05 60 (Mo bis Fr 9-12, 14-16 Uhr)
hamburg@igcsvisa.de
Mo bis Fr 9-11.30, 14-16 Uhr

Generalkonsulat der Republik Indien
Widenmayerstraße 15
80538
München
(0 89) 21 02 39 80, 21 02 39 70
(0 89) 21 02 39 12
cons.munich@mea.gov.in
Mo bis Fr 9-13, 13.30-17.30 Uhr
Visumanträge sind zu richten an:

IVS Europe GmbH
Schellingstraße 35
80799
München
(0 89) 28 67 38 05
www.indianembassy.de
ivsmunich@internationalvisaservices.net
Mo bis Fr 8.30-14.30, 15.30-17 Uhr

Honorarkonsulat der Republik Indien
Schulze-Delitzsch-Straße 25
70565
Stuttgart
(07 11) 783 89 69
(07 11) 783 82 11
info@honorarkonsulat-indien.de
Mo bis Fr 8-12, 14-17 Uhr
(keine Visumerteilung)

Embassy of the Federal Republic of Germany
No. 6/50G, Shanti Path
Chanakyapuri
New Delhi 110021
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 613
New Delhi 110001/Indien
(0049 30) 181 76 72 38
(0091 11) 44 19 91 99
www.germanembassy-india.org
info@new-delhi.diplo.de
Amtsbezirk: Indien
Konsularischer Amtsbezirk:
- Staaten Haryana, Himachal Pradesh, Jammu und Kaschmir, Punjab, Rajasthan, Sikkim, Uttar Pradesh, Uttarkhand (früher Uttarranchal)
- die Unionsterritorien Chandigarh, Delhi, Andamanen und Nikobaren, Lakkadiven, Minikoi und Amindiven
- Bhutan

Visumanträge sind abzugeben bei:
VFS Global, Internet: www.vfs-germany.co.in

Consulate General of the Federal Republic of Germany
2nd and 3rd floor, "Cash Pharmacy Building"
Corner St. Mark's Road Residency Road
Bengaluru 560 025
Consulate General of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 5126
Bangalore 560 001/Indien
(0091 80) 45 30 01 48
(0091 80) 45 30 01 00
www.germanconsulatemumbai.org
info@bangalore.diplo.de
Amtsbezirk: Staaten Karnataka

Visumanträge sind abzugeben bei:
VFS Global, Internet: www.vfs-germany.co.in

Ärztliche Hilfe

CHENNAI (Madras): New Asian Hospital, Dr. S.N. Saikishore (spricht Englisch), E-147/A, 2. Ave Besant Nagar,, Chennai (Madras), Tel. 24 91 67 63;

DELHI:Dr. D. Chawla, Dr. Chawla's Clinic, 37, Prithviraj Rd.,, New Delhi, Tel. 24 69 04 29;

GOA:Dr. Hugo Meneses (spricht Englisch), C-5, 167, Panjim,, Goa, Tel. 59 18, 56 87;

MUMBAI (Bombay):Dr. N. P. J. Pocha v, 30, Nepean Sea Rd.,, Mumbai, Tel. 23 67 76 36; Breach Candy Hospital and Nursing Home, Dr. K. G. Nair (spricht Englisch), B. Desai Rd.,, Mumbai, Tel. 363 36 51;

BANGALORE:Manipal Hospital, Dr. Ravi Raghavan (spricht Englisch), Bangalore, Tel. 30 90 39 97.

Sehenswertes

Delhi

Die Hauptstadt Indiens ist ein idealer Ausgangspunkt für Reisen in die nordindischen Staaten. Die Millionenmetropole selbst ist heute eine der schmutzigsten Städte des Landes. Sie besteht aus Old Delhi mit seinen engen überfüllten Gassen, Bazars und Moscheen und aus New Delhi, das als Hauptstadt des kolonialen Indiens entworfen wurde. Zentrum des Regierungsviertels New Delhis ist der kreisrunde Connaugh Place mit der Grünanlage und dem unterirdischen Bazar. In Delhi kann man einige berühmte Bauwerke besichtigen, die allerdings sehr weit auseinanderliegen. Außerdem gibt es mehrere interessante Museen, wie etwa das Nationalmuseum.

Kolkata (Kalkutta)

Die einstige Hauptstadt Indiens gilt mit ihrer unkontrollierten Zuwanderung als Armenhaus der Nation. Um die Not der Ärmsten zu lindern, wirkte Mutter Theresa in den Slums der Stadt. Im Gegensatz dazu das historische Regierungsviertel mit seinen imposanten Kolonialbauten. Einen Besuch wert ist auch das Indian Museum mit Sammlungen aus dem britischen Kolonialreich. In der jüngsten Vergangenheit hat Kolkata sich einen Ruf als kulturelles Zentrum des Landes erworben; der Nobelpreisträger Rabindranath Tagore stammt aus der Stadt.

Mumbai (Bombay)

Die 13-Millionen-Metropole Mumbai ist eine Stadt mit großen Kontrasten. Auf der einen Seite hat die Stadt bezogen auf die Zahl der Einwohner mehr Dollar-Millionäre als die Bundesrepublik, auf der anderen Seite leben aber über die Hälfte der Bevölkerung in Elendsquartieren. Im Stadtteil Fort sind noch zahlreiche Kolonialbauten zu bewundern. Daneben laden das Prince-of-Wales-Museum, der Victoria Terminus (Bahnhof), der Triumphbogen "Gate of India" und das Taj-Mahal-Hotel zu einem Besuch ein.

Nord-Indien

Einige Stunden Bahn- oder Busfahrt von Delhi entfernt gelangt man in die Vorgebirge des Himalayas mit schönen Tälern und malerischen Bergdörfern. Die Stadt Dhramsala, die von den Engländern zum Luftkurort erklärt wurde, ist vor allem im oberen, tibetanisch geprägten Teil (McLeodgani) für Touristen interessant. Hier residiert seit 1960 der aus Tibet geflohene Dalai Lama. Die größte Sehenswürdigkeit der Gegend ist Hari Mandir, der Goldene Tempel von Amritsar, das höchste Heiligtum der Sikhs. Srinagar, die Hauptstadt Kaschmirs, hat alte Holzhäuser, eine hölzerne Moschee und schöne Mogulgärten zu bieten. Am Yamuna liegt Agra, die Stadt des Taj Mahal. Die 1629 erbaute weiße Moschee ist Indiens Haupt-Touristenattraktion. Für Besucher, die Interesse an der muslimischen Architektur haben, lohnt sich ein Besuch in Lucknow. Neben zahlreichen Palästen und Gärten kann hier auch die Bara Imambara, ein dreistöckiges Mausoleum besichtigt werden. Varanasi, eine der ältesten bewohnten Städte der Welt, ist die heilige Stadt der Hindus. An den Badetreppen des Flussufers lassen sich die religiösen Handlungen der Hindus beobachten.

Ost-Indien

Der Osten Indiens gehört bisher zu den Gebieten, die weniger touristisch erschlossen sind. Dessen ungeachtet hat aber auch er eine große Auswahl an Sehenswürdigkeiten zu bieten. Orissa mit seinen Tempelanlagen in Bhubaneshwar und Konark, die Pilgerstadt Puri sowie Bihar mit Bodhgaya und Nalande, beides wichtige Stätten des Buddhismus, laden zu einem Besuch ein.

Zentral-Indien

Zu den Attraktionen Zentralindiens zählen die Höhlentempel von Ellora, das kleine Taj Mahal Bibika-Maqbara sowie die Stadt Bijapur mit ihren zahlreichen Palästen, Moscheen und Mausoleen. Der kleine Bundesstaat Goa hat Küsten von mehr als 100 Kilometer Länge. Seine schönen Strände, die zum Teil erheblich überlaufen sind, seine Palmenhaine und idyllischen Fischerdörfer locken seit Jahrzehnten viele Besucher an das Arabische Meer. Das im Inland liegende Velha Goa (Alt Goa) ist wegen seiner Bauten aus der portugiesischen Kolonialzeit sehr sehenswert.

Süd-Indien

Indiens Süden hat Badestrände, schöne Naturlandschaften und kulturelle Sehenswürdigkeiten zu bieten. Da weniger äußere Einflüsse eindringen, ist die Region ursprünglicher als der Norden des Landes. Das gilt übrigens auch für den Tourismus, der eher den Norden als den Süden des Landes frequentiert. Gute Ausgangspunkte für einen Besuch Süd-Indiens sind Madras, die Boomtown Bangalore und Hyderabad. Zu den besuchenswerten Tempelstätten des Südens zählen Tamil Nadus, Madurai, Mamallapuram, Kanchipuram und Thanjavur. Auch Tanjore mit seinem Brihadeshwara-Tempel ist ein angemessener Ort für einen längeren Aufenthalt. Daneben lockt der Süden, besonders der Bundesstaat Kerala an der Südwestküste, mit Stränden, den Backwaters, einem Labyrinth von Kanälen, Flüssen und Lagunen direkt hinter der Küste zwischen den Städten Kochi und Kollam, und seinen traditionellen Festen.

Uttar Pradesh

In Uttar Pradesh liegen einige der interessantesten Nationalparks Indiens. Der Corbett-Nationalpark in den Vorbergen des Himalaya ist der älteste Nationalpark des Landes und ein besonderes Tigerschutzgebiet. Hier kann man außer Tigern auch Elefanten, Leoparden, verschiedene Affenarten, Krokodile und viele Vogelarten beobachten. Der Dudhwa Nationalpark ist bekannt für sein Ansiedlungsprojekt für Nashörner und für seinen Vogelreichtum. Der Kanha Nationalpark bietet gute Beobachtungsmöglichkeiten sowohl für Tiger (auch weiße) als auch für Leoparden und hat eine artenreiche Vogelwelt aufzuweisen. Noch zu erwähnen ist der Valley of Flowers-Nationalpark in Uttar Pradesh, ein Paradies für Blumenliebhaber. In der Hauptblütezeit Juli und August findet man hier ein Blumental mit Fingerkraut, Scheinmohn, Frauenschuh und Enzian.

Nationalparks und Naturschutzgebiete

In Indien gibt es über 200 Nationalparks und Wildreservate. Es empfiehlt sich, Unterkünfte in den Parks im Voraus zu buchen. In vielen Nationalparks werden Jeep-Rundfahrten und Elefantenritte angeboten. In einigen stehen Wanderwege zur Verfügung.

Im Hazaribagh-Nationalpark in Bihar hat man die Möglichkeit, Tiger und Leoparden zu beobachten. Das Jaldapara Wildschutzgebiet in West Bengalen hat Rhinozerosse, Elefanten sowie einen großen Vogelbestand aufzuweisen. Das ebenfalls in West Bengalen liegende Sundarbans-Tigerreservat mit seinen Mangrovensümpfen und seinem verzweigten Flusssystem lädt zu Bootsfahrten ein. Hier ist das Rückzugsgebiet des Bengalischen Königstigers. Daneben gibt es dort viele verschiedene Vogelarten, aber auch Wasserschlangen und Krokodile. Im Mudumalai Nationalpark in Tamil Nadu, in dem Sambar-Hirsche, Tiger und verschiedene Affenarten zu beobachten sind, wurden in den Randbereichen Wanderwege angelegt.

Das Keoladeo-Ghana-Vogelschutzgebiet in Rajasthan ist ein bekanntes Vogelparadies. Mit seinen künstlich angelegten Seen und Kanälen ist es ein idealer Ort für Spaziergänge und Radfahrten. Ebenfalls in Rajasthan befindet sich das Ranthambor-Tigerreservat, in dem neben Tigern auch verschiedene Hirscharten zu beobachten sind. Daneben sind dort Krokodile, Schlangen und zahlreiche Vogelarten beheimatet.

Der Sasan Gir-Nationalpark in Gujarat schließlich ist das Rückzugsgebiet der letzten asiatischen Löwen.

Ayurveda-Heilmethode

Ayurveda ist eine klassische indische Heilmethode, die von einem ganzheitlichen Menschenbild ausgeht. Eine entsprechende Lebensführung sowie eine besondere Ernährung sind danach die Voraussetzung für eine stabile Gesundheit des Menschen. Besonders erfolgreich sind ayurvedische Heilmethoden bei Asthma, Leberleiden und Allergien. Auch als Tourist kann man sich einer ayurvedischen Behandlung unterziehen. Es gibt dafür neben den Krankenhäusern eigene Ayurvedazentren sowie Kurmöglichkeiten in Hotels. Besonders herausragend sind in diesem Zusammenhang Thiruvananthapuram und Kovalam. Genaue Adressen stellt das Fremdenverkehrsamt gerne zur Verfügung.

Reisehinweise

Westbengalen:

In der Region um Darjeeling kam es in letzter Zeit zu gewalttätigen Demonstrationen separatistischer Gruppen und damit einhergehend zu Einschränkungen des öffentlichen Lebens.

Kaschmir:

Das Auswärtige Amt rät von nicht unbedingt erforderlichen Reisen in die Region Kaschmir (gilt auch für die Stadt Srinagar) ab.

Seit Juli 2016 kommt es in Kaschmir zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten, die auch schon Tote gefordert haben. Ausgangssperren sind möglich. Das Mobilfunknetz ist teilweise gestört.

Laut Auswärtigem Amt sollten unbedingt erforderliche Reisen in die Stadt Srinagar mit dem Flugzeug erfolgen.

Reisende nach Darjeeling, Kalimpong und Umgebung sowie nach Kaschmir sollten größte Vorsicht walten lassen und sich laufend über die Situation vor Ort informieren.

An der Grenze zwischen Jammu und Kaschmir muss mit gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen pakistanischen und indischen Streitkräften gerechnet werden.

Anschläge von Terroristen bilden in New Delhi und anderen großen Städten, in bestimmten Regionen Indiens sowie zunehmend bei Touristenattraktionen ein großes Risiko, insbesondere an Feiertagen und bei großen festlichen Aktivitäten.

Schwerpunkte dieser Gefahr sind in der Regel z.B. Märkte und Plätze, auf denen sich viele Menschen aufhalten, sowie Regierungsbauten.

In den vergangenen Jahren gab es in den Bundesstaaten Bihar, Chattisgarh und Jharkhand, im östlichen Teil des Bundesstaates Maharashtra und im Norden von Andhra Pradesh Anschläge von maoistischen Rebellen. Das Risiko, Opfer eines Anschlags zu werden, besteht auch für ausländische Reisende. Erkundungstouren von Touristen sollten nur unternommen werden, wenn sie von Einheimischen begleitet werden.

Wegen Kriminalität und radikaler politischer Gruppierungen besteht ebenfalls in den nordöstlichen Bundesstaaten Arunachal Pradesh, Assam, Nagaland, Manipur, Meghalaya, Mizoram und Tripura ein erhöhtes Risiko für Touristen. Reisende sollten sich vor Ort vorsichtig zu verhalten und die Region in Kooperation mit verlässlichen Hotelbetreibern oder Reiseveranstaltern erkunden.

Für Frauen ist generell besondere Vorsicht geboten, da auch ausländische Frauen zu den Vergewaltigungsopfern zählen.

Es wird vor allem aus Neu-Delhi, und dort besonders vom Connaught Place, aber auch aus anderen Städten von teilweise aggressiven Methoden örtlicher Reisebüros berichtet, um Touristen zum Kauf von deutlich überteuerten Ausflügen zu bewegen. Dabei geben sie sich als staatlich anerkannte Büros aus, auch Taxiunternehmen scheinen mit ihnen zusammenzuarbeiten. Man sollte sich bei Buchungen im Reisebüro immer vorab Preise nennen lassen oder ein zweites Angebot einholen. Im Bedrängnisfall sollte man sich umgehend an die Tourist Police (unter der Telefonnummer 100) oder an die Deutsche Botschaft wenden.

Die Region Himalaya befindet sich in einer Erdbebenzone. Daher kommt es dort recht häufig zu Erdbeben.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Alkohol:

Je nach indischem Bundesstaat gelten unterschiedliche Regelungen für den Umgang mit Alkohol. In manchen Staaten besteht ein generelles Alkoholverbot, in einigen ist der Kauf und Konsum erlaubt. Starke Abweichungen gibt es auch, in welchem Alter (zwischen 18 und 25 Jahren) Alkohol getrunken werden darf, sowie bei der Bestrafung, wenn die Vorschriften nicht beachtet werden. Reisende sollten sich darüber informieren.

Homosexualität:

Homosexuelle Reisende sollten in Indien ihre sexuelle Orientierung nicht öffentlich zeigen. Homosexualität ist strafbar. Im Höchstfall kann eine lebenslängliche Haftstrafe verhängt werden.

Besuch touristischer Attraktionen:

Aufgrund innenpolitischer Probleme kann es vorkommen, dass kurzfristig bestimmte Sehenswürdigkeiten, wie etwa das Taj Mahal, gesperrt werden oder über bestimmte Gebiete (z.B. über den Punjab) eine Ausgangssperre verhängt wird. Gelegentlich werden auch Kontrollmaßnahmen durchgeführt.

Fotografieren:

Fotoaufnahmen von Bahnhöfen, Brücken, Militär und militärischen Anlagen zu machen, ist nicht erlaubt. Für Filmaufnahmen werden Gebühren verlangt.

Drogen:

Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz werden bereits beim Besitz von kleinen Drogenmengen mit langen Haftstrafen geahndet.

Rauchen:

In allen öffentlichen Gebäuden, Bahnhöfen, Flughäfen, Hotels und Restaurants ist das Rauchen verboten.

Ramadan:

Die Zeit des islamischen Fastenmonats Ramadan ändert sich von Jahr zu Jahr (2018: ca. 16. Mai bis ca. 14. Juni). Während dieser Zeit gilt für Muslime ein Fastengebot (Verzicht auf Speisen und Getränke und z.B. auch Rauchen) von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Reisende sollten sich den Verhaltensregeln des islamisch geprägten Landes anpassen. Essen, Trinken und Rauchen in der Öffentlichkeit während der Tagesstunden ist im Ramadan verpönt. Außerdem ist mit Einschränkungen im Alltag (z.B. tagsüber Schließung von Restaurants außerhalb der Hotels, reduzierte Arbeitszeiten bei Behörden) zu rechnen.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

PDF-Download (Länder-Information)

Visum:

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Indien grundsätzlich ein Visum. Inhaber deutscher Reisepässe können seit November 2014 unter bestimmten Voraussetzungen ein elektronisches Touristenvisum (e-Tourist Visa – e-TV) erhalten. Das e-TV muss bis spätestens 4 Tage vor dem geplanten Einreisedatum beantragt werden und berechtigt zur einmaligen Einreise für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen.

Auf der Homepage indianvisaonline.gov.in/visa/tvoa.html sind die Voraussetzungen für ein elektronisches Touristenvisum aufgeführt. Dort kann das e-TV beantragt werden. In Einzelfällen soll es bei der Online-Bezahlung der e-TV zu Schwierigkeiten gekommen sein. Es wird deshalb empfohlen, sicherzustellen, dass die Zahlung tatsächlich erfolgt ist. Reisende sind verpflichtet einen Ausdruck des e-TV mit sich zu führen.

Eine 24/7-Hotline für elektronische Touristenvisa ist telefonisch unter +91-11-2430 0666 oder per E-Mail über indiatvoa@gov.in eingerichtet.

Das e-TV wurde zusätzlich zu allen bereits bestehenden Visumkategorien eingeführt. Alle anderen Visa sind wie bisher bei der zuständigen indischen Auslandsvertretung zu beantragen, Antragstellungen an der Grenze oder am Flughafen sind nicht möglich.

Reguläre Touristenvisa werden grundsätzlich mit einer Gültigkeitsdauer von 6 Monaten ab dem Tag des Ausstellungsdatums ausgestellt, wobei mehrmalige Einreisen möglich sind (multiple entry visa). Die bisherige Regelung, die nach erfolgter Ausreise aus Indien eine erneute Einreise grundsätzlich erst wieder nach zwei Monaten vorsah, ist nach offizieller Verlautbarung des indischen Innenministeriums seit Anfang Dezember 2012 aufgehoben. Die Änderung gilt gemäß Auskunft der indischen Behörden auch für bereits ausgestellte Visa, die noch einen Hinweis auf die alte Regelung erhalten.

Gerne übernimmt sz-reisen die Beantragung des Visums für Sie (bitte mit Buchung reservieren). 

(Quelle: Auswärtiges Amt) 

Einreisestempel:

Es kommt immer wieder vor, dass Pässe bei der Einreise von den Grenzbehörden nicht gestempelt werden. Bitte achten Sie unbedingt darauf, dass Sie einen Einreisestempel erhalten! Ohne Einreisestempel kommt es bei der Ausreise zu erheblichen Schwierigkeiten. Mehrtägige Verzögerungen durch Erwerb einer Ausreiseerlaubnis beim FRO und Ministry of Home Affairs (nur in Delhi) sind die Regel. (Quelle: Auswärtiges Amt)

Heritage Hotels: 

Eher authentisch als luxuriös, eher einzigartig als einheitlich. Besucher, die in das abwechslungsreiche Rajasthan reisen, haben die Wahl: Sie können in Standardhotels übernachten, die in Indien genauso aussehen wie überall sonst auf der Welt, oder sie entscheiden sich für die dort typischen "Heritage Hotels". Paläste, Landgüter, aber auch neue Häuser haben die Eigentümer zu Touristenunterkünften umgebaut - dabei ist der Charakter der Hotels wichtiger als luxuriöser Komfort. Allerdings ist die Bezeichnung "Heritage Hotel" nicht geschützt und sagt nichts über Preise und Komfort. Architektonische Perlen mit viel Charme und Tradition zählen ebenso dazu wie Neubauten im alten Stil oder teure Paläste, aber auch Häuser, die einfach nur alt sind. Man kann in solchen Häusern Geschichte live erleben, noch näheren Kontakt zur Kultur des Landes bekommen. Aber seien Sie auch darauf vorbereitet, dass in solchen Hotels eben nicht alles "quadratisch, praktisch, gut" ist. Nicht jeder Raum ist gleich, es gibt enge Treppenhäuser. Die Bäder sind zwar sauber, aber teilweise aus einer anderen Zeit. Es geht eben nicht darum, möglichst luxuriös zu übernachten, sondern authentisch. 

Impfungen

Der Reisende sollte sich über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen rechtzeitig informieren; ggf. sollte ärztlicher Rat, z.B. zu Thrombose und anderen Gesundheitsrisiken eingeholt werden. Auf allgemeine Informationen, insbesondere bei den Gesundheitsämtern, reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wird verwiesen.

Reisedokumente Reisepass

Für diese Reise benötigen deutsche Staatsbürger einen Reisepass mit einer Gültigkeit von mindestens 6 Monaten. Ohne gültige Ausweisdokumente kann die Reise nicht angetreten werden.

Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
Indien: Goldene Pracht von Rajasthan
Veranstalter:
SKR Reisen GmbH, Venloer Str. 47-53, 50672 Köln
Mindestteilnehmerzahl:
4
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