Irren ist menschlich - Iran ist göttlich!

16-tägige Rundreise ab/an Teheran

Sie denken bei Iran an ein islamisches Land, das außer Sonne und Wüste nicht viel zu bieten hat und in dem westliche Besucher nicht willkommen sind? Dann irren Sie sich gewaltig! Denn neben der überwältigenden Gastfreundschaft und Offenheit seiner Menschen ist das ehemalige Persien eine atemberaubende Wiege der abendländischen Kultur und gespickt mit monumentalen religiösen und weltlichen Bauwerken und faszinierenden Naturschauspielen, die zum Teil dem UNESCO Welterbe angehören.

16 Tage sind gerade lang genug, um Teheran, Kandovan, Tabriz, Shiraz, Isfahan, Yazd oder Pasargadae kennenzulernen.

Sie übernachten in komfortablen Hotels, genießen den Trubel der Großstädte ebenso wie den spektakulären Sternenhimmel in der Wüste. Sie wandeln durch den Palast des letzten Schahs Reza Pahlawi und besichtigen die antiken Residenzen der ersten persischen Herscher. Sie besuchen die Moscheen und Heiligtümer des Islam, aber auch Pilgerstätten der Juden und christliche Kathedralen. Nicht zuletzt werden Sie die Aromenvielfalt und kunstvolle Zubereitung der traditionellen iranischen Küche kennen und lieben lernen.

Haben Sie den Mut zur Reise Ihres Lebens? Er wird tausendfach belohnt werden. Garantiert. Wenn Sie die religiösen Gefühle der Menschen achten - Frauen sollten lange Blusen und Kopftuch tragen, Männer lange Hosen  - dann wird man Ihnen mit demselben Respekt gegenübertreten.

  • Bootsfahrt durch die Anzali Lagune
  • Übernachtung in Höhlenhotel
  • Rundreise mit Studienreiseleitung
ab 3029 
IA-TE02 Buchungsanfrage

Beförderung:

  • Transfer ab/an Haustür
  • Flug mit Germania nach Teheran und zurück
  • Flug von Tabriz nach Shiraz
  • Transfer Flughafen – Hotel – Flughafen
  • Fahrt im Reisebus während der Rundreise

Hotels & Verpflegung

  • 12 Übernachtungen in 3*- bis 5*-Hotels 
  • 1 Übernachtung im Höhlenhotel Kandovan
  • 1 Übernachtung in einer Karawanserei
  • 14 x Frühstück
  • 13 x Abendessen
  • 1 Abschiedsabendessen in einem Restaurant in Teheran

Ausflüge & Besichtigungen

  • Stadtrundfahrten/-gänge: Teheran, Tabriz, Shiraz, Yazd, Isfahan und Kashan
  • Bootsfahrt durch die Anzali Lagune 
  • Bummel über Bazare in Teheran und Isfahan
  • Besichtigung/Eintritt: Golestan-Palast in Teheran, Aminiha Hoseinie und Shazda Hosein in Qazvin, Qale Rudkhan Festung, Felsendorf Kandovan, Blaue Moschee und Aerbaidschan Museum in Tabriz, Eel Goli, Grabmal von Ali-ebne-Hamze und Hafezieh, Persepolis, Pasargadae, Feuertempel der Zoroastrier, Türme des Schweigens, Amir Chakhmaq-Komplex in Yazd, Freitagsmoschee in Nain, Bürgerhaus Chane-ye Tabatabayi  in Kashan, Fin-Garten

Sonstiges

  • Aktuelle Steuern und Sicherheitsgebühren
  • je 1 Reisetaschenbuch pro Buchung
  • Örtliche, Deutsch spr. Reiseleitung: 2.-15. Tag
  • SZ-Reisebegleitung

Iran

Karte Iran

Einreise für Deutsche

Es ist ein Visum erforderlich; notwendig ist dazu u.a. der 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültige Reisepass.

Landesdaten

Lage

Iran grenzt im Norden an das Kaspische Meer und an Armenien, Aserbaidschan und Turkmenistan, im Osten an Afghanistan und Pakistan, im Süden an den Persischen Golf, im Westen an den Irak und die Türkei. Den Hauptteil des Landes bildet das iranische Hochland, in dem fast alle größeren Städte liegen.

Fläche: 1.648.000 km².

Verwaltungsstruktur: 28 Provinzen, 172 Gouvernements, 499 Distrikte.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 75,1 Millionen

Städte:

Teheran (Hauptstadt) ca. 7,8 Millionen

Mashhad ca. 2,4 Millionen

Esfahan (Isfahan) ca. 1,6 Millionen

Tabriz ca. 1,4 Millionen

Karaj ca. 1,4 Millionen

Shiraz ca. 1,2 Million

Ahvaz ca. 985.600

Qom 959.100

Bakhtaran (Kermanshah) ca. 795.000

Orumieh ca. 583.200

Sprache

Persisch (Farsi); im Süden wird noch Arabisch und in Nord-Iran auch Türkisch gesprochen. Im Handelsverkehr versteht man auch Englisch, zum Teil auch Französisch und Deutsch.

Außerhalb der großen Städte und Fremdenverkehrszentren ist kaum mit Kenntnis von Fremdsprachen zu rechnen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) + 2 Stunden und 30 Minuten. Da im Iran ebenso von ca. 21. März bis ca. 22. September die Sommerzeit gilt, bleibt der Zeitunterschied auch während der europäischen Sommerzeit, abgesehen von den kurzen Phasen wegen der unterschiedlichen Zeitpunkte der Umstellung in Europa und Iran, erhalten.

Stromspannung

230/240 Volt Wechselstrom, 50 Hertz. In der Regel sind die Steckdosen-Typen C oder F vorhanden. Ein Adapter ist somit nicht notwendig.

Telefon/Post

Post

Die Briefkästen der iranischen Post sind gelb.

Telefon

Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland, Österreich und der Schweiz in den Iran ist 0098.

Die Vorwahl vom Iran nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

Auslandsgespräche kann man von Fernsprechämtern oder von Internet-Cafés aus führen. Für Telefonate innerhalb des Iran stehen auch öffentliche Münz- und Kartentelefone zur Verfügung.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 110, Ambulanz 115, Feuerwehr 125; Mobiltelefon: 112.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern im Iran von O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .ir

In allen größeren Städten gibt es Internetcafés, ihre Zahl wächst ständig. Der Internetzugang unterliegt der Zensur, ebenso ist die Zugangsgeschwindigkeit eingeschränkt worden.

Feiertage

Im Iran gilt der iranische Sonnenkalender, nach dem auch die staatlichen Feiertage bestimmt werden. Sie fallen weitestgehend jährlich auf das gleiche Datum unseres Gregorianischen Kalenders (wobei Abweichungen von 1 bis 3 Tagen vorkommen können). Die islamischen Feiertage richten sich hingegen nach dem Mondkalender; sie fallen jedes Jahr auf ein anderes Datum.

Im Jahr 2017:

10. Februar (Nationalfeiertag; Tag der Islamischen Revolution)

19. März (Tag der Verstaatlichung der Ölindustrie)

21. bis 24. März (Nouruz; persisches Neujahr-, Frühlingsfest)

1. April (Gründungstag der Islamischen Republik Iran)

2. April (Sizdehbedar - Tag der Natur)

19. Mai (Präsidentschafts- und Kommunalwahlen)

5. Juni (15. Khordad; Tag des Aufstandes von 1963 gegen den Schah)

Islamische Feiertage (Verschiebung um einen Tag, in seltenen Fällen um zwei Tage sind möglich!):

2. Marz (Märtyrertod der Fatima Zahra)

11. April (Geburtstag des Imam Ali)

25. April (Himmelfahrt des Propheten Mohammed)

12. Mai (Geburtstag des Imam Mehdi)

4. Juni (Todestag des Imam Khomeini)

16. Juni (Todestag des Imam Ali)

25. bis 27. Juni (Fastenbrechen am Ende des Ramadan)

20. Juli (Todestag des Imam Jafar es-Sadeq)

1. bis 3. September (Opferfest)

9. September (Eid-e-Ghadir Khom)

21. September (Neujahr 1439 nach islamischer Zeitrechnung)

30. September/1. Oktober (Todestag des Imam Hussein; Ashura und Tasua)

10. November (Arbain; Trauertag)

19. November (Todestag des Imam Reza)

1. Dezember (Geburtstag des Propheten Mohammed)

Im Jahr 2017 beginnt der Ramadan am 26. Mai.

Während des Ramadan, des islamischen Fastenmonats, kann das Geschäftsleben eingeschränkt sein.

Der wöchentliche Ruhetag ist Freitag, die meisten Geschäfte, Behörden u.Ä. haben bereits ab Donnerstagmittag geschlossen.

Die Hauptferienzeit geht von Anfang Juli bis Anfang September (Schulferien von Ende Mai bis Mitte September).

Während dieser Zeit sind wenig iranische Geschäftsleute in Teheran anzutreffen.

Das Gleiche gilt für die Zeit um das iranische Neujahrsfest. Die meisten Unternehmen schließen dann für mindestens zwei oder drei Wochen.

Grundsätzlich gilt, sich vor Reiseantritt nach Feiertagsregelungen zu erkundigen.

Öffnungszeiten

Die Arbeitswoche geht von Samstag bis Donnerstagmittag.

Banken: Sa bis Mi 7.30-16 Uhr (mit Mittagspause), Do 7.30-12 Uhr;

Büros: Sa bis Mi 8-16 Uhr, Do 8-12 Uhr;

Geschäfte: Sa bis Mi 8/9-13, 15-20 Uhr, Do 8/9-12 Uhr.

Kleidung

In den Sommermonaten sollte man leichte Kleidung aus atmungsaktiven, gut waschbaren Materialien, Pullover und Jacken für kühle Abende sowie Regenbekleidung mitnehmen. Im Winter braucht man warme Kleidung, wie sie auch in Mitteleuropa üblich ist.

Alle Reisenden müssen sich in der Öffentlichkeit entsprechend den im Iran gültigen islamischen Regeln kleiden.

FRAUEN: Schon bei der Einreise sind das Haar und der Hals mit einem Kopftuch zu bedecken. Reist man mit einer iranischen Fluggesellschaft, gilt dies bereits bei Beginn der Flugreise.

Zu tragen sind zudem weite, langärmelige und undurchsichtige Blusen mit nicht zu auffälligen Mustern sowie Jacken, alles bis zu den Oberschenkeln reichend. Geeignet sind ebenso weit geschnittene Hosen oder Röcke, die bis zu den Knöcheln gehen. Geschlossene Schuhe sind empfehlenswert. Make-up sollte nur dezent aufgetragen werden.

MÄNNER: Kurze oder zu enge Hosen dürfen von Männern nicht getragen werden. Auch sollte es vermieden werden, mit kurzärmeligen Hemden unterwegs zu sein. Männliche ausländische Geschäftsreisende sollten bei Geschäftsbesuchen stets Jackett und Krawatte tragen.

Zu beachten ist, dass die Bekleidungsvorschriften außerhalb großer Städte besonders genau befolgt werden müssen.

Karte Iran

Geschichte/Politik

Die Perser bewohnten den heutigen Iran seit dem achten Jahrhundert v.Chr. Unter König Darius I. (521-486 v.Chr.), war das Persische Reich mit seiner Hauptstadt Persepolis ein mächtiger Staat. Es zerfiel in Einzelreiche und wurde erst im dritten nachchristlichen Jahrhundert als "Neupersisches Reich" wieder geeint. 642 eroberten die Araber das Land, das dennoch seine Einheit behielt, bis im 13. und 14. Jahrhundert die Mongolen alles zerstörten.

Im 16. Jahrhundert entwickelte Persien, die Hauptstadt war nun zunächst Tabriz, dann Isfahan, sich zu einer Großmacht im vorderasiatischen Raum.

1925 wurde es mit Teheran als Hauptstadt von "Persien" in "Iran" umbenannt. Anschließend brachte eine pro-westliche Modernisierung wirtschaftliche und soziale Reformen sowie die Industrialisierung des Landes. Öl brachte Geld ins Land - und der Rückgang der Öleinnahmen führte zu mehreren Aufständen. 1979 wurde unter dem religiösen Schiitenführer Ayatollah Khomeini die Islamische Republik gegründet, die noch heute Staatsform ist. 1980 begann der Erste Golfkrieg gegen den Irak, der 1988 endete. Die Nachfolger Khomeinis (er selbst starb 1989) verfolgen seine Ziele weiter, jedoch ein wenig gemildert.

Wirtschaft

Das Land bemüht sich, eine moderne und liberale Wirtschaft aufzubauen, wozu unter anderem die Privatisierung von staatlichen Unternehmen gehört. Fast alle Schlüsselindustrien sind verstaatlicht, Klein- und Mittelbetriebe werden privat betrieben.

Die Bodenschätze sind reichhaltig: Es gibt Erdöl und Erdgas, außerdem aber auch Eisen und Kupfer, Blei und Zink, Chrom- und Manganerze. Die Erdölindustrie und die Petrochemie sind die größten industriellen Branchen. Über 80 Prozent der Exporterlöse werden durch die Ölausfuhr erzielt. Weitere bedeutende Wirtschaftszweige sind die Metall- und Kfz-Industrie.

Nur knapp 10 Prozent der Landesfläche werden als Ackerland genutzt. Die im Iran produzierten Nahrungsmittel reichen dabei zur Versorgung der eigenen Bevölkerung nicht aus. Man baut neben Weizen, Reis und Gerste auch Zuckerrüben, Pistazien und Melonen an; außerdem Datteln und Tee.

Religion

Die Verfassung von 1979 bestimmt, dass alle staatlichen Aktivitäten, seien sie politisch, wirtschaftlich oder sozial, im schiitischen Islam begründet sein müssen, der auch Staatsreligion ist. Viele religiöse Bräuche aus alter Zeit werden in diesem Gottesstaat weiterhin gepflegt. Moslems der schiitischen Ausrichtung machen ca. 88 Prozent der Bevölkerung aus, Sunniten rund 10 Prozent. Daneben gibt es noch eine Minderheit von Zoroastriern, Christen und Juden im Iran.

Vegetation

Große Teile des Iran zeigen eine üppige subtropische Vegetation. Hin und wieder findet man reine Laubwälder. Im Hochland stehen vor allem Laub- und Trockenwälder, während rund die Hälfte der Landesfläche Wüste oder Halbwüste ist - zum Teil mit Sträuchern bewachsen.

Tierwelt

Im Bergland findet man noch Bären und Leoparden, weiter oben in den Gebirgsregionen außerdem Mufflons und Steinböcke. In den Wüsten und Steppen sind noch Gazellen zu Hause. Überall im Land gibt es kleine Nagetiere, aber auch Schlangen.

Zu den zahlreichen Vogelarten, die man im Iran finden kann, gehören neben Möwen und Rebhühnern auch Pelikane und Flamingos, Falken und Fasane.

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Kulinarisches

Die iranische Küche ist bekannt für ihre vielseitige und würzige, aber nicht scharfe, Gerichte, deren Zubereitung oft viel Zeit in Anspruch nimmt. Auch wenn es regional große Unterschiede und Spezialitäten gibt, so ist Reis, ob nun süß oder herzhaft, Hauptbestandteil der iranischen Küche. Der im Dampf gegarte Reis wird Tschelo genannt, mit Polo hingegen wird ein Reisgericht bezeichnet, bei dem der Reis mit weiteren Zutaten gekocht wird.

Viel verwendet wird frisches Gemüse sowie Lamm-, Rind- oder Hühnerfleisch. Sehr beliebt sind z.B. Kebabs, gegrillte Fleischspieße. Aber auch viele Eintöpfe und unzählige Süßspeisen zeichnen die iranische Küche aus.

Als Beilagen zu den Hauptgerichten werden Kräuter, rohe Zwiebeln, Zitronensaft und Knoblauch gereicht. Eine andere typische Beilage ist ein mit Kräutern und Gurkenstücken angereicherter Joghurt.

Traditionell wird im Iran nur mit Löffel und Gabel gegessen, Messer werden nicht benutzt. Als Getränke werden oft Fruchtsäfte und natürlich im Samovar gekochter Tee gereicht.

Souvenirs

Der Iran ist die Heimat der Perserteppiche. Auch heute kann man sehr schöne (auch kleine, leicht zu transportierende) Stücke kaufen. Billig sind sie nicht, vor allem nicht die älteren Stücke, nachdem man gemerkt hat, welches Interesse in Europa an diesen Teppichen besteht. In Teheran und anderen Städten gibt es Kunstgewerbeschulen, die man besichtigen und in denen man sehen kann, was in diesem Land kunsthandwerklich geschaffen wird. Dazu gehören fein gemusterte Seidenbrokate, gerahmte und ungerahmte Miniaturen, Armbänder mit Miniaturmalerei auf Perlmutt oder Kamelbein, auch Zigarettenkästchen mit feinen Mosaiken, Artikel mit ziseliertem Silberschmuck, Gegenstände mit zarter Email-Malerei und dergleichen. Die Auswahl ist groß. Beim Kauf empfiehlt sich das Handeln!

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Klimadiagramm

Klimainformationen

Das iranische Hochland hat Kontinentalklima. Die Sommer dort sind warm und trocken. In Teheran liegen die Temperaturen im Juli und August bei bis zu 40°C. In den Gebieten unterhalb von 1.000 m ist es sehr heiß. In den höheren Lagen ist es jedoch auch im Sommer angenehm. Im Winter, von November bis Februar oder März, wird es dort üblicherweise sehr kalt und es kommt zu starken Schneefällen. Das Frühjahr, in dem es kaum regnet, ist nur sehr kurz. Der Herbst ist in allen Gebieten sehr angenehm. Die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sind erheblich.

In der Khuzistan-Ebene und am Persischen Golf sind die Winter sehr mild, die Sommer heiß (zum Teil über 50°C) und feucht. Am Kaspischen Meer herrscht mildes und zu allen Jahreszeiten relativ ausgeglichenes Klima. Es kommt jedoch immer wieder zu heftigen Regenschauern.

In Teheran herrscht eine extreme Luftverschmutzung, die vor allem durch die Autoabgase verursacht wird.

Beste Reisezeit

Für das iranische Hochland sind die Zeiträume von März bis Mai und von September bis November zu empfehlen.

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Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN. Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria mitführen.

- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.

- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.

- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.

- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.

- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.

mitführen.MALARIA T. Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria

Keine Chemoprophylaxe empfohlen, Medikamente zur Notfallbehandlung (Stand-by-Therapie)

Mefloquin (Lariam) oder Atovaquon-Proguanil (Malarone) oder Artemether-Lumefantrin (Riamet).

Verbreitung

Teheran und andere Großstädte sind malaria-frei.

Ein mäßiges Malariarisiko besteht von März bis November unterhalb 1.500 m in den südlichen und südwestlichen Landesteilen des Iran (Sistan-Baluchistan und Hormozgan sowie in tropischen Gebieten der Provinz Kerman). Sehr geringes Risiko während der Sommermonate auch in vereinzelten Gebieten nördlich des Zagros-Gebirges.

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

TEHERAN: Dr. Hamid Rasti (spricht Englisch), Pasture Hospital, Bokharest Ave.,, Teheran, Tel. (021) 87 34 55 18.

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Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Rial (Rl.)

1 Rial = 100 Dinars.

10 Rials werden auch als "Toman" bezeichnet.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 36266 Rl.

1 US-$ = ca. 32450 Rl.

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt. Geschäfte werden hauptsächlich in bar abgewickelt, weshalb ausreichend Devisen mitgeführt werden sollten.

Einfuhr Landeswährung: bis zum Betrag von 500.000 Rials.

Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von ausländischem Bargeld.

Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Beträge abzüglich der eingetauschten Beträge.

Ausfuhr Landeswährung: bis zum Betrag von 500.000 Rials.

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Umtausch: Ist nur bei einigen Banken möglich, vor allem bei der Melli-Bank.

Sämtliche Umtauschbelege sowie Quittungen über Devisenzahlungen (Hotel, Mietwagen, Flugtickets) gut aufbewahren, sie werden bei der Ausreise evtl. kontrolliert.

Internationale Kreditkarten: Nein - Werden bei internationalen Fluggesellschaften und einigen großen Hotels evtl. akzeptiert (vor der Reise abklären).

Geldautomat: Nein - Die vorhandenen Automaten funktionieren nur mit iranischen Bankkarten.

Reiseschecks: Nein - Reiseschecks werden nicht akzeptiert.

Rücktausch: Ist nicht möglich.

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Auskunftstellen

Botschaft der Islamischen Republik Iran
(mit Konsularabteilung)
Podbielskiallee 67
14195
Berlin
(0 30) 832 22 91 33
(0 30) 84 35 30
www.iranbotschaft.de
consuli@iranbotschaft.de
Mo bis Fr 8.15-16.15 Uhr
Konsularabteilung: Mo bis Fr 8.30-12 Uhr
Geschäftsbereich der Konsularabt.:
Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

Tourism Organisation
Pilgrimage Complex
Corner of Roudaki Avenue
Azadi Avenue
Teheran /Iran
(0098) 21 66 58 21 66/7
www.irantourism.org
info@tourismiran.ir

Deutsch-Iranische Industrie- und Handelskammer
(German-Iranian Chamber of Industry and Commerce)
Teheran
Deutsch-Iranische Industrie- und Handelskammer
(German-Iranian Chamber of Industry and Commerce)
P.O. Box 15875-6118
Teheran/Iran
(0098) 21 88 66 32 11
(0098) 21 81 33 10 00
www.dihk-ir.com
ahk_iran@dihk.co.ir

Iran Chamber of Commerce, Industries Mines
175, Taleghani Ave.
Teheran
Iran Chamber of Commerce, Industries Mines
P.O. Box 15875-4671
Teheran/Iran
(0098) 21 88 82 51 11
www.iccim.org
info@iccim.org

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Islamischen Republik Iran
(mit Konsularabteilung)
Podbielskiallee 67
14195
Berlin
(0 30) 832 22 91 33
(0 30) 84 35 30
www.iranbotschaft.de
consuli@iranbotschaft.de
Mo bis Fr 8.15-16.15 Uhr
Konsularabteilung: Mo bis Fr 8.30-12 Uhr
Geschäftsbereich der Konsularabt.:
Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

Generalkonsulat der Islamischen Republik Iran
Raimundstraße 90
60320
Frankfurt/M.
(0 69) 56 00 07 28
(0 69) 56 00 07 39/40
www.iranischeskonsulat.de
kontakt@irangk.com; visa@irangk.de
Mo bis Fr 8.30-12 Uhr
Konsularabteilung: Mo bis Fr 8.30-12 Uhr
mit Ausnahme der Regierungsbezirke Detmold und Münster

Generalkonsulat der Islamischen Republik Iran
Bebelallee 18
22299
Hamburg
(0 40) 51 44 06 25
(0 40) 514 40 60 (Mo bis Fr 14.30-16.30 Uhr)
info@iranhamburg.de
Mo bis Fr 8.30-13 Uhr
Konsularabteilung ist ebenso zuständig für die Regierungsbezirke Detmold und Münster in Nordrhein-Westfalen

Generalkonsulat der Islamischen Republik Iran
Mauerkircherstraße 59
81679
München
(0 89) 452 39 69 56
(0 89) 45 23 96 90 (Mo bis Fr 14-15 Uhr)
info@irangkm.de
Mo bis Fr 8.30-12 Uhr

Embassy of the Federal Republic of Germany
Ferdowsi Ave. No 320-324
Teheran
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 11365-179
Teheran 11365/Iran
(0098) 21 39 99 18 90
(0098) 21 39 99 00 00
www.deutschebotschaft-teheran.org
info@teheran.diplo.de
Amtsbezirk: Iran

Ärztliche Hilfe

TEHERAN: Dr. Hamid Rasti (spricht Englisch), Pasture Hospital, Bokharest Ave.,, Teheran, Tel. (021) 87 34 55 18.

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Sehenswertes

Teheran

Seit 1796 ist Teheran Hauptstadt des Landes. Es ist modern gebaut; Betonarchitektur überwiegt. Das Archäologische Museum der Stadt ist sehr gut aufgebaut. Besonders interessant sind dort die Keilschrift-Tafeln von König Darius I., es sind Gold- und Silberplatten, auf denen einiges über die Machtfülle dieses Königs und die Grenzen seines Reiches zu lesen ist. Sie wurden bei Grabungen in Persepolis gefunden. Der Golestan-Palast enthält das kaiserliche Museum. Es gibt viele kostbare Gegenstände zu sehen, darunter auch den berühmten Pfauenthron, der seit 1739 hier steht und nach wie vor bei Krönungen verwendet wird.

Shiraz

Shiraz ist eine der schönsten Städte im Iran. Sie wurde durch ihre Gartenkultur berühmt, der das milde Klima gut tut. So bekam die Stadt den Namen "Garten Persiens". Der Blumenreichtum ist unvorstellbar groß. Vor allem Rosen wachsen hier. Auf den Bergen rings um der Stadt stehen Weingärten. Vor der Revolution, als die Weinherstellung noch nicht verboten war, war der Wein von Shiraz im ganzen Iran beliebt.

Zwei der großen Dichter, die Shiraz besungen haben, sind hier begraben - jeder hat sein Mausoleum ein wenig außerhalb der Stadt: Hafiz, der von 1320 bis 1398 lebte und Saadi der 1184 geboren wurde und 1282 starb. Die Provinz Fars, deren Hauptstadt Shiraz ist, stellt das Kernland des alten Persien dar. Zwei mächtige persische Königshäuser stammen aus dieser Provinz: die Achämeniden und die Sassaniden. Im Pars-Museum, einem achteckigen Pavillon, kann man einiges Lehrreiche über die Gegend und diese Dynastien erfahren.

"Masdjid-i-Djomeh", die Freitags-Moschee, die im neunten Jahrhundert erbaut wurde, ist eines der ältesten Gebäude der Stadt. Mitten in dem von Arkaden umgebenen Hof der Moschee steht ein kleiner Bau, der eine Nachbildung der Kaaba von Mekka ist.

Die "Masdjid Now" heißt auf deutsch zwar "Neue Moschee", ist aber auch schon eine der ältesten Moscheen der Stadt, denn sie stammt vom Anfang des 13. Jahrhunderts. An der Hauptstraße steht das "Qale-i-Karim Khan", das Schloss des Karim Khan Zand mit seinen halbrunden Ecktürmen. Karim war einst Statthalter von Shiraz und ließ sich neben dem Schloss auch noch die "Masdjid Vakil" bauen. Am schönsten an der Moschee ist die südliche Bogenhalle, die über einer Fläche von 50 mal 100 m errichtet wurde. Ihre 48 Säulen tragen spiralenförmige Reifenmuster. "Bazar Now" und "Bazar Vakil" liegen zu Füßen der jeweiligen Moschee. Im Vakil-Bazar kann man viele Werkstätten sehen, in denen Silber- und Mosaik-Handwerker arbeiten.

Kum

Hier, südlich von Teheran, steht die Fatima-Moschee. In ihr liegt Fatima-e-Massume begraben, die Schwester des Imams Reza. Die Moschee, die an der Außenseite ganz mit streng geometrischen, aber üppig ornamentierten Keramik-Mosaiken verziert ist, stellt ein Meisterwerk islamischer Kunst dar.

Bam

In der Provinz Kerman bauten die Sassaniden zwischen dem 3. und 5. Jahrhundert eine befestigte Siedlung aus Lehmziegeln. Im 10. Jahrhundert wurde die Zitadelle Arg-é-Bam errichtet, die mit ihren herausragenden Türmen das Wahrzeichen von Bam war.

Am 26. Dezember 2003 wurde die Stadt durch ein Erdbeben verwüstet, mehr als 30.000 Menschen kamen ums Leben.

Ein Jahr später wurde die nahezu vollständig zerstörte Zitadelle in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen, womit auch ihr Wiederaufbau gesichert werden soll.

Persepolis

Die Palastanlagen, das Zentrum der Stadt, erstreckten sich über eine Fläche von 300 mal 450 m. Ursprünglich war Persepolis als Festung gedacht. Darius machte dann aber aus Persepolis eine Königsstadt. Die ganze riesige Palastanlage einschließlich der sie umgebenden Stadt wurde von den Truppen Alexander des Großen im Jahr 330 v.Chr. völlig zerstört. Vieles wurde inzwischen aber ausgegraben, freigelegt und zum Teil restauriert. Man betritt die Terrasse heute durch das Schatzhaus, das seinen Namen damals wohl zu Recht trug, denn nach der Eroberung durch Alexander trugen über 3.000 Kamele Geräte aus Gold und Silber, kostbare Gewänder und Schmuck aus diesem Gebäude fort. Man kann den Harem des Xerxes sehen, in dem heute das Museum von Persepolis mit vielen Ausgrabungsstücken untergebracht ist. Auch die Thronhalle und die große Empfangshalle sind sehenswert genauso, wie die Ställe, in denen die königlichen Pferde untergebracht waren. Alle Gebäude - auch der Darius-Palast und der Palast von Artaxerxes - sind imponierend groß.

Tabriz

Tabriz ist die Hauptstadt der Provinz Azerbeidjan und eine der größten Städte im Iran. Sie wurde im 8. Jahrhundert durch Zobeiyde gegründet, die Frau des Kalifen Harun ar Rashid, die sich dort in der Bergluft erholen wollte. Später wurde sie der Sitz der mongolischen Khane, die über ein Jahrhundert lang Persien beherrschten. In jener Zeit wurde die Moschee Al Ischa gebaut, auf deren Ruinen heute die Zitadelle von Täbris steht. Es ist ein gewaltiger Bau, von dem nur noch drei Seitenwände erhalten geblieben sind. Diese ragen allerdings in Höhen von 40 m auf. Der wuchtige Komplex aus Ziegeln ist weithin sichtbar. Eine andere Ruine ist Masdjid-i-Kabud, die blaue Moschee. Sie wurde im 15. Jahrhundert erbaut und durch ein Erdbeben leider zerstört. Doch selbst noch ihre Reste zeigen, dass sie eines der schönsten Gebäude im Orient gewesen sein muss.

Isfahan

In Isfahan gibt es Dutzende von sehenswerten, meist sehr kunstvoll ausgeführten Bauten aus der Zeit zwischen dem 15. und dem 17. Jahrhundert.

Die Masdjid-i-Sha entstand im 17. Jahrhundert. Sie ist eine der eindrucksvollsten Moscheen im Orient. Ihre vier Minarette erreichen eine Höhe von 48 m bzw. 52 m, die Kuppel sogar 54 m. Sie erhebt sich, mit Fayencen geschmückt, über der mittleren Halle. Überwältigend schön sind die kunstvollen, sehr farbigen, aber dennoch harmonischen Mosaik-Arbeiten. Alle Minarette und die Kuppel sowie einige andere Gebäude, die zur Moschee gehören, sind innen wie außen mit Mosaiksteinchen verkleidet. Die Farbe blau herrscht dabei vor; auch gibt es unendlich viele Blumen- und Rankenornamente.

Ein zweites Prachtstück persischer Architektur und stilreiner Fayencen-Mosaiken ist die Masdjid-i-Lutfollah. Auch sie stammt aus dem 17. Jahrhundert, hat allerdings keine Minarette. Dennoch ist das Gebäude, dessen gesamter viereckiger Innenraum mit Ornamenten geschmückt ist, ein Meisterwerk.

Gegenüber der Lutfollah-Moschee steht das "Hohe Tor", das "Ali Kapu", das einst der Eingang zum kaiserlichen Palast war. Das Tor trägt einen Balkon, von dem der Herrscher und seine Gäste Spiele und Paraden beobachten konnten.

Yazd

Yazd ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und liegt am Rande der Kavir-Wüste auf einer Höhe von 1.215 m. Sie gehört zu den ältesten Städten des Iran.

Die Altstadt von Yazd ist ein Gewirr von kleinen Gassen und überdachten Gängen, sie besteht überwiegend aus Lehmziegelbauten. Überall auf den Dächern stehen Windtürme, die Badgire, die im heißen Sommer für ein wenig Kühlung in der Wüstenstadt sorgen. Ein altes Bürgerhaus, das Khan-e Lari, wurde restauriert und kann besichtigt werden.

Sehr sehenswert ist auch die Freitagsmoschee mit dem höchsten Doppelminarett des ganzen Landes. Eine weitere Besonderheit sind die überdachten Bazare, die von der einstigen großen Bedeutung der Stadt als Handelszentrum zeugen.

Yazd war während der Zeit der Sassaniden das Zentrum der Zarathustrier, noch heute leben hier viele Anhänger dieser Religion. Zu ihren Bauwerken zählt der "Ateshkadeh", der Tempel, in dem das heilige Feuer brennt sowie Bestattungstürme, die sogenannten Türme des Schweigens.

Mashhad

Mashhad ist die Hauptstadt der Provinz Khorosan im Nordosten des Landes. Jedes Jahr pilgern Millionen Gläubige nach Mashhad, denn hier befindet sich die Grabstätte des Imam Reza, dem 8. Imam der Zwölfer-Schiiten, der 817 n. Chr. verstarb.

Das Mausoleum ist ein prachtvoller Komplex vieler Gebäude, Moscheen, Minarette und Höfe. Nichtmuslime können nur einen Teil des Heiligtums besichtigen. Im Zentrum steht unter einer goldüberzogenen Kuppel die Grabstätte. Der Innenraum ist mit Spiegeln verkleidet.

Karte Iran

Reisehinweise

Reisenden wird empfohlen, Vorsicht walten zu lassen. Film- und Tonaufnahmen von Menschenansammlungen oder Sicherheitskräften können als Spionagetätigkeit gewertet werden und sollten daher unterbleiben. Demonstrationen und Kundgebungen sollten großräumig gemieden werden.

Das Auswärtige Amt rät von nicht notwendigen Trekking- oder Individualreisen in die Gebiete der Kurden nordwestlich Irans, vor allem in die Grenzgebiete Irans zu Irak und der Türkei ab.

Wegen der Gefahr, entführt oder überfallen zu werden, wird ebenso von Reisen in die Provinzen Sistan-Belutschistan und Kerman sowie in die Grenzgebiete Irans zu Pakistan und Afghanistan dringend abgeraten. Besondere Vorsicht gilt für die Region zwischen den Städten Zabol-Bam-Chabahar.

Es besteht die Gefahr von terroristischen Anschlägen, die sich jedoch bislang nicht gegen Touristen oder Ausländer gerichtet haben.

Ein hohes Risiko, entführt oder überfallen zu werden, gilt für die Straßenstrecke Zabul-Zahedan.

Individualreisende sollten in den Nachtstunden nicht allein unterwegs sein. Sie sollten sich auch von Gegenden fernhalten, die abgeschieden sind. Dies gilt ebenso für einsam gelegene Bereiche in Städten.

Vor allem Frauen, die dort unterwegs sind, setzen sich der Gefahr aus, sexuell belästigt zu werden.

An Feiertagen ist besondere Vorsicht angebracht.

Bevor eine Reise in den Iran unternommen wird, sollten Reisende sich über die Sicherheitslage informieren.

Fotografieren und Filmen kann zu Problemen führen, da nicht absehbar ist, wie die Sicherheitsbehörden reagieren. Problematisch ist auch die Kommunikation per SMS und Telefon und über soziale Netzwerke, da die Behörden diese kontrollieren. Dies kann bei der Ausreise zu Problemen führen.

Wer sich politisch gegen den Iran äußert oder geäußert hat (beispielsweise auch in Zusammenhang mit Kundgebungen gegen den Iran in Deutschland), geht bei Aufenthalten im Iran das Risiko ein, verhaftet zu werden.

Empfehlenswert ist es, sich in die elektronische Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amtes einzutragen, www.auswaertiges-amt.de.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes zu finden.

Bitte auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen" beachten.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Kriminalität: Es gibt zunehmend Pass-, Taschen- und Geld-Diebstähle. Die Betrüger geben sich dabei als Kontrolleure aus, die Reisepässe kontrollieren zu wollen. Taschen werden häufig durch Motorradfahrer gestohlen, indem sie nah an den Reisenden vorbeifahren und sich dabei die Taschen aneignen. Ein weiterer Trick ist, die Opfer mit k.o.-Tropfen handlungsunfähig zu machen.

Ramadan: Die Zeit des islamischen Fastenmonats Ramadan ändert sich von Jahr zu Jahr (2017: 27. Mai bis ca. 25. Juni). Während dieser Zeit gilt für Muslime ein Fastengebot (Verzicht auf Speisen und Getränke und z.B. auch Rauchen) von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Reisende sollten sich den Verhaltensregeln des islamisch geprägten Landes anpassen. Essen, Trinken und Rauchen in der Öffentlichkeit während der Tagesstunden ist im Ramadan verpönt. Außerdem ist mit Einschränkungen im Alltag (z.B. tagsüber Schließung von Restaurants außerhalb der Hotels, reduzierte Arbeitszeiten bei Behörden) zu rechnen.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

PDF-Download (Länder-Information)

Reisepass:

Reisedokumente müssen ab Einreise noch sechs Monate gültig sein. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

Die Einreise oder die Beantragung eines Visums mit einem Pass, der einen israelischen Einreisestempel enthält, kann verweigert werden.

Visum:

Für die Einreise ist ein Visum erforderlich, dieses können Sie bei sz-reisen hinzubuchen (bitte mit Buchung reservieren).

Krankenversicherung:

Für die Dauer des Aufenthaltes in Iran ist eine iranische oder deutsche Unfall- und Krankenversicherung notwendig. Seit 23. September 2011 sind die iranischen Auslandsvertretungen verpflichtet, vor Ausstellung des Visums den Krankenversicherungsschutz zu überprüfen. Bereits bei Antragstellung des Visums in Deutschland ist deshalb das Bestehen einer entsprechenden Versicherung durch Vorlage eines Versicherungsvertrages nachzuweisen. Weitere Informationen können Reisende direkt bei der zuständigen iranischen Auslandsvertretung erfragen.

Hinweis zum Reiseablauf:

Bitte beachten Sie, dass im Reiseprogramm ein Maximum an Sehenswürdigkeiten besichtigt wird. Es handelt sich nicht um einen Erholungsurlaub. Diese intensive Rundreise ist besonders für Kulturinteressierte empfehlenswert und wird mit einem örtlichen Studienreiseleiter durchgeführt.

Hinweise zur Bekleidung und zum Verhalten in der Öffentlichkeit:

Frauen müssen die islamischen Bekleidungsvorschriften einhalten (Kopftuch und lange Bluse oder Mantel). Männer sollten keine kurzen Hosen tragen, an religiösen Orten (Moscheen etc.) sollte außerdem langärmelige Oberbekleidung getragen werden. Die für das Verhältnis zwischen Mann und Frau geltenden Gesetze und Regeln sind unbedingt zu beachten. Kontakte zwischen Nichtverheirateten können geahndet werden.

Homosexuelle Beziehungen sind strafbar. Das gleiche gilt für sonstige sexuelle Handlungen, sofern sie außerhalb der Ehe ausgeübt werden. Nach iranischem Verständnis unzüchtiges Verhalten wird streng geahndet; teilweise ist es mit der Todesstrafe bedroht.

Quelle: Auswärtiges Amt, Stand 10/16

Museen in Teheran:

Auf die offiziellen Öffnungszeiten der Museen in Teheran ist kein Verlass. Sollte wider Erwarten eines der geplanten Museen nicht besucht werden können, wird ein anderes Museum angeschaut.

Verschärfte Einreisebedingungen USA:

Die Regierung der USA hat im Dezember 2015 eine Gesetzesänderung bezüglich der Einreisebestimmungen beschlossen. Reisende, welche sich am 01.03.2011 oder danach im Irak, Iran, Syrien oder Sudan aufgehalten haben bzw. als Doppelstaater die Staatsangehörigkeit eines dieser Länder besitzen, werden ab sofort von der Teilnahme am Visa Waiver Programm (Programm zur VISA-freien Einreise/ESTA) ausgeschlossen. Auch bereits erteilte ESTA-Reisegenehmigungen für diesen Personenkreis verlieren ihre Gültigkeit. Dieser Personenkreis muss künftig für die Einreise in die USA ein Visum beantragen. (Stand 10/16)

Reisebus:

Der Reisegruppe steht vor Ort entsprechend der Gruppengröße in der Regel ein landestypischer Reisebus für maximal 30 Passagiere zur Verfügung.

Reisedokumente Reisepass

Für diese Reise benötigen deutsche Staatsbürger einen Reisepass mit einer Gültigkeit von mindestens 6 Monaten. Ohne gültige Ausweisdokumente kann die Reise nicht angetreten werden.

Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
Irren ist menschlich - Iran ist göttlich!
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
20
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Reiseversicherung

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