Kroatien, Montenegro und Herzegowina

Drei Länder an der Adria mit gemeinsamer Geschichte, aber unterschiedlichen Gesichtern!

Ihr Reiseverlauf Trogir ©Croatian National Tourist Board Split ©Croatian National Tourist Board Split ©Croatian National Tourist Board Mostar  ©LianeM, Fotolia Dubrovnik ©Croatian National Tourist Board Dubrovnik Blick von der Stadtmauer ©Croatian National Tourist Board Bucht von Kotor, Montenegro ©Vitalez, Fotolia.com

Gemütlichkeit steht bei den Kroaten hoch im Kurs. Und die ist ansteckend. Einmal davon infiziert, lassen sich die Schönheiten der Küste, die unberührte Natur und die geschichtsträchtigen Städte in aller Intensität erfahren.

Auf Ihrer Reise entlang der Adria haben Sie freien Blick auf die vorgelagerte Welt der zahlreichen Adria-Inseln. Gut erhaltene Städte reihen sich an der Küstenstraße aneinander, die Ihnen die Vorstellung mittelalterlicher und römischer Zeiten vor Augen halten. Durchkreuzen Sie das römische Kaiserreich im Diokletianspalast von Split und reisen Sie in der Inselstadt Trogir durchs Mittelalter. Auch Dubrovnik mit seiner kulturgespickten Altstadt wird Sie in den Bann ziehen.

Genug des Monumentalen? Dann sollten Sie sich das „schwarze Korfu“ auf der Insel Korcula nicht entgehen lassen. Auch nicht die riesigen Wasserfälle und dschungelartigen Flusslandschaften im Krka-Nationalpark.

Die Mini-Republik Montenegro beweist mit dem südlichsten Fjord Europas, der Bucht von Kotor und prachtvollen Stadtpalästen wahre Größe. Auch in punkto Gastfreundschaft hält Montenegro nicht hinterm Berg, sondern macht sie spürbar: im Bergdorf Njegusi und in der venezianischen Altstadt von Budva. Und Herzegowina zeigt Herz, indem es Ihnen das Luxusleben der einstigen türkischen Bewohner aus dem 17. Jahrhundert zu Füßen legt.

Eine gemeinsame Geschichte an der Adria hält drei Länder mit unterschiedlichen Gesichtern zusammen. Ihre profilreichen Portraits werten nicht nur Ihre Fotosammlung auf.

  • Reise an die Adriaküste zwischen Split und Dubrovnik
  • Montenegro mit Kotor, Bergdorf Njegusi mit Verkostung von regionalen Spezialitäten und Budva 
  • Herzegowina mit Mostar

Programm

1. Tag: Anreise

Ihre Flugreise nach Kroatien beginnt ganz bequem mit der Abholung an Ihrer Haustür. Von Dresden oder Leipzig aus fliegen Sie über Frankfurt/Main oder München nach Split, wo Sie am späten Nachmittag ankommen. Mit dem Bus geht es für Sie anschließend zu Ihrem Hotel. Wenn der Duft nach Pinien in der Luft liegt, Möwen kreischend, in wagehalsigen Aktionen durch die Lüfte segeln und das Rauschen des Meeres an Ihr Ohr dringt, sind Sie an der kroatischen Adriaküste angekommen.

2. Tag: Trogir – Split  

Am heutigen Tag steht die Besichtigung der Inselstadt Trogir auf dem Programm. Dass sich diese mittelalterliche Hafenstadt bis heute wunderbar erhalten hat, erleben Sie während Ihrer Stadtführung. Palmen wiegen sich im Wind, Segelboote und Yachten schaukeln im klaren Wasser des Hafens, mächtige Stadtmauern ragen zum Himmel hinauf und verwinkelte Gassen sowie großzügige Plätze laden zum Bummel ein.

Im Anschluss fahren Sie nach Split. Deren Altstadt hat sich innerhalb der Mauern eines römischen Kaiserpalastes entwickelt. So findet man hier inmitten der lebendigen, quirligen Innenstadt auf Schritt und Tritt Überreste aus römischer Zeit, aber auch aus dem Mittelalter. Während einer Führung wird Ihnen Ihre örtliche Reiseleitung einen Überblick über die Sehenswürdigkeiten und die Geschichte der Stadt vermitteln. Das wichtigste Bauwerk der Stadt und einer Ihrer Reisehöhepunkte ist der Diokletianspalast (2017). Als Alterssitz des römischen Kaisers Diokletian errichtet, war die Anlage einst von 18 Meter hohen Mauern mit Kasematten und Wehrtürmen umgeben. Noch heute kann man sich in den alten Gemäuern problemlos in längst vergangene Zeiten zurück versetzen. Anschließend bleibt Ihnen der gesamte Nachmittag für eigene Erkundungen, bevor Sie am späten Nachmittag zurück in Ihr Hotel gebracht werden.

3. Tag: Šibenik – Nationalpark Krka – Makarska Riviera

Erster Besichtigungspunkt am heutigen Tag ist Šibenik. Die Stadt hat, anders als Split oder Trogir, keine Wurzeln in der römischen Antike. Sie ist typisch kroatisch und zugleich die älteste slawische Stadt an der Adria. Beherrscht wird die Silhouette durch die riesige Kathedrale Sveti Jakov (nur Außenbesichtigung). Dieser weiß leuchtende Sakralbau gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Besonders beeindruckend ist der Chor der Kathedrale mit seinem marmornen Chorgestühl, welches einen unglaublichen figürlichen Detailreichtum zeigt, mit dem selbst der barocke Hochaltar nicht mithalten kann.

Im Anschluss besuchen Sie einen der schönsten Nationalparks in Kroatien, den Krka-Nationalpark. Er umfasst einen etwa 45 Kilometer langen Flussabschnitt der Krka zwischen Knin und Skradin und wurde 1985 gegründet. Hier leben zahlreiche, zum Teil seltene Tierarten, und auf Grund seiner Artenvielfalt zählt der Nationalpark zu den wertvollsten Gegenden in Europa. Besonders bekannt ist der Park für seine in dichte, grüne Vegetation eingebetteten Wasserfälle. Die dschungelartige Flusslandschaft, die Travertinkaskaden, Inseln und Seen verleihen dem Park einen ganz besonderen Reiz. Die bekanntesten Wasserfälle sind der Roški slap und der Skradinski buk. Letzterer hat eine Gesamthöhe von 45,7 Metern, über die das Wasser in 17 Stufen fällt. Auf Pfaden und über Brücken kann man hier angenehm spazieren und den Ausblick auf die Fälle genießen. Besonders beeindruckend ist der Park vom Wasser aus zu erleben. Bei einer Bootsfahrt vom Skradin aus nach Skradinski buk (oder umgekehrt) genießen Sie das klare Wasser und die atemberaubende Landschaft (2017).

Anschließend fahren Sie entlang der Küstenstraße zu Ihrem Hotel an der Makarska Riviera für die nächsten 2 Übernachtungen.

4. Tag: Ausflug nach Herzegowina: Mostar

Ihr heutiges Reiseziel heißt Mostar, in Bosnien-Herzegowina gelegen. Die größte Stadt der Herzegowina liegt am Ufer der Neretva. Ihr Wahrzeichen ist die „Alte Brücke“, Stari most, die im 16. Jahrhundert erbaut wurde. Nach deren Brückenwächtern (kroatisch: mostar) wurde die Stadt benannt. Während des Bosnienkrieges komplett zerstört, ist der Wiederaufbau der Brücke mittlerweile abgeschlossen. Diese wurde, gemeinsam mit der Altstadt, von der UNESCO mittlerweile ins Welterbe aufgenommen. Von der Brücke aus gehen Sie zu Fuß zum Biscevica-Haus. Beim Besuch des Hauses erhalten Sie einen schönen Eindruck davon, wie die reichen türkischen Bewohner im 17. Jahrhundert in Mostar lebten. Um die Frauen und Mädchen vor neugierigen Blicken zu schützen, wurde das Haus mit einer hohen Mauer umgeben. Die Zimmer sind noch immer mit dem typischen Mobiliar der damaligen Zeit kostbar ausgestattet und in der kleinen Ausstellung kann man viele Alltagsgegenstände aus dem 17. Jahrhundert betrachten.

Im Anschluss fahren Sie zurück zu Ihrem Übernachtungshotel an der Makarska Riviera.

5. Tag: Ston – Korčula – Dubrovnik  

Nach dem reichhaltigen Hotelfrühstück fahren Sie nach Ston. Der Ort besteht aus den beiden Städtchen Mali Ston und Veliki Ston. Diese sind durch eine Mauer, welche etwa 5 Kilometer über den Berg führt, miteinander verbunden. Auf Grund der günstigen Lage wurde vor Ston lange Zeit in Salzgärten das weiße Gold des Mittelalters abgebaut. Dementsprechend groß war die wirtschaftliche Bedeutung der Stadt. Die Salzgärten, die reichsten der ganzen Adria, mussten geschützt werden und so wurde eine Befestigungsanlage errichtet, die zum Teil noch heute besteht. Ein Besuch auf dieser wohl längsten Festungsmauer Europas steht natürlich auch für Sie auf dem Programm.

Über die Halbinsel Pelješac, die nur durch einen schmalen Landstreifen mit dem Festland verbunden ist, fahren Sie anschließend nach Orebić. Von hier aus geht es für Sie per Schiff nach Korčula. Während Sie sich der Insel nähern, genießen Sie einen der besten Blicke auf die gleichnamige Stadt. Hellgrau und Weiß heben sich die Hauswände vom dichten Grün ab, ein schönes Fotomotiv. Noch immer überziehen zahlreiche dunkle Kiefern- und Steineichenwälder die Insel, welche ihr den Namen Korčula, was schwarzes Korfu bedeutet, eingebracht haben.

Die Stadt Korčula zählt zu den am besten erhaltenen mittelalterlichen Städten im gesamten Mittelmeerraum. Das geometrische Muster der Straßen geht auf das 15. und 16. Jahrhundert zurück, als während der Türkenkriege eine gute Organisation und Verteidigbarkeit zwingend notwendig war. Besonders bekannt ist die Hafenstadt für die Markuskathedrale mit dem weltberühmten Altarblatt von Jacopo Tintoretto (Eintritt nicht inklusive) sowie als Geburtsstadt von Marco Polo. Ob der berühmte Reisende tatsächlich hier zur Welt kam, ist jedoch umstritten. Auch Venedig möchte das Recht hierfür gerne für sich in Anspruch nehmen.

Nach einem erlebnisreichen Tag geht es wieder mit dem Schiff zurück nach Orebić und von dort aus weiter in Ihr Hotel im Raum Dubrovnik, wo Sie die nächsten 3 Nächte verbringen werden.

6. Tag: Dubrovnik, Perle der Adria

Schnell werden Sie entdecken, warum George Bernhard Shaw die mauerumgrenzte Altstadt von Dubrovnik als „Paradies auf Erden“ angepriesen hat. Dubrovnik gilt als die kulturelle Hauptstadt Kroatiens und als Wiege der kroatischen Sprache. Die UNESCO erkannte die Besonderheit der Stadt an, indem sie sie zum Weltkulturerbe ernannte. Ein Bummel ist wie eine Reise durch die Jahrhunderte: Kuppeln und Türme streben zum Himmel, die hell leuchtenden Fassaden der Altstadt stehen in Kontrast zum tiefblauen Meer – hier wird der Traum vom mediterranen Leben Wirklichkeit! Das Auge kann sich kaum satt sehen an all der Pracht.

Nach der Stadtführung bleibt Ihnen noch genügend Zeit, um Dubrovnik auf eigene Faust näher kennen zu lernen und beispielsweise eine der zahlreichen Kirchen, Klosteranlagen oder Paläste zu besuchen. Oder wie wäre es mit einer spektakulären Fahrt mit der Seilbahn auf den Berg Srđ? Der Lift wurde am 10. Juli 2010 geöffnet und bietet seinen Besuchern eine unvergessliche Blick auf die Altstadt von Dubrovnik und die Insel Lokrum. Die Fahrt dauert nur 4 Minuten, aber nach nur so kurzer Zeit werden Sie sich auf einer Höhe von 405m wiederfinden. Aber die Seilbahnfahrt ist es nicht alleine. Die Besucher haben hoch oben die Möglichkeit, zwei Panorama-Terrassen, einen Souvenirshop und eine Snack-Bar mit einer reichen Auswahl an Getränken und Speisen zu genießen.

7. Tag: Ausflug nach Montenegro: Kotor – Bergdorf Njegusi – Budva

Heute unternehmen Sie einen ganztägigen Ausflug nach Montenegro. Die kleinste Republik des ehemaligen Jugoslawien ist zugleich auch eine der Vielseitigsten. Trotzdem ist sie noch immer ein Geheimtipp.

Die Bucht von Kotor hat ganzjährig angenehm warmes Klima und wurde auf Grund der einmaligen Lage sowohl als Weltkultur- als auch als Naturerbe anerkannt. Vor Ort können Sie sich ein Bild davon machen, warum die Bucht auch als südlichster Fjord Europas bezeichnet wird. Die gleichnamige Stadt ist eine der bekanntesten Orte Montenegros. Sie ist heute Sitz des katholischen Bistums und hat zahlreiche Kirchen und eine berühmte Altstadt zu bieten. Diese ist autofrei und so bummeln Sie zu Fuß entlang von bis zu 15 Meter breiten und 20 Meter hohen Stadtmauern, durch schmale Gassen und entlang von prachtvollen Palästen.

Über eine atemberaubende Serpentinenstraße erreichen Sie das Bergdorf Njegusi, wo Sie den typischen geräucherten Schweineschinken und den regionalen Käse verkosten.

Anschließend geht es weiter nach Budva, die älteste Küstenstadt Montenegros. Die von den Venezianern geprägte Altstadt mit dem Glockenturm, zahlreichen Kirchen, der Stadtmauer sowie der Zitadelle ist ebenfalls ein gern besuchtes Reiseziel in Montenegro.

8. Tag: Cavtat – Konavle – Heimreise

An Ihrem letzten Reisetag fahren Sie zunächst nach Cavtat, der südlichsten Küstenstadt Kroatiens. Vor allem als bekannter Ferienort spielt die Stadt in der Nähe von Dubrovnik eine Rolle. In den letzten Jahren entdecken aber auch größere Yachten den Reiz der Bucht Zupski mit der schönen Uferpromenade zwischen den zwei bewaldeten Halbinseln.

Im Anschluss geht es weiter nach Konavle, einem Landstrich von besonderer natürlichen Schönheit und Kontrasten: Berge und Täler, Gebirge und Felsen, das Blaue und das Grüne, oder wie dies die Einwohner von Konavle sagen würden die «Gornje und Donje bande». Im Norden von den Bergen Konavles und im Süden vom Adriatischen Meer eingefasst, ist Konavle seit Jahrhunderten berühmt für die Produktion der Seidenwolle, die für die Dekoration von Männer- und insbesondere Frauenvolkstrachten verwendet werden. Jede Frau von Konavle hat genügend Übung, sodass sie ihr eigenes Garn für individuelle Stickereien ihrer Volkstracht machen kann. Bis zu ihrer Hochzeit produzierte sie viele Stickereien für verschiedene Ereignisse und für lange Zeit war das ihre einzige Identifikation. In einem Atelier erhalten Sie Einblick in dieses Kunsthandwerk. Zudem werden Sie viel Wissenswertes über das Leben der Raupen und über die Gewinnung des Fadens aus der Raupenpuppe erfahren. Freuen Sie sich auch auf einen traditionellen Knabbersnack ("konavoske grickalice") und hausgemachte Getränke, die während der Besichtigung gereicht werden.

Anschließend werden Sie zum Flughafen nach Dubrovnik gebracht, von wo aus Sie über Frankfurt/Main oder München zurück nach Dresden oder Leipzig fliegen.

ab 1189 
HR-SP02 Buchungsanfrage

Beförderung

  • Transfer ab/an Haustür
  • Flug mit Lufthansa via Frankfurt/Main oder München nach Split und zurück von Dubrovnik
  • Transfer Flughafen – Hotel – Flughafen
  • Fahrt im Reisebus während der Rundreise

Hotels & Verpflegung

  • 7 Übernachtungen in 3*- und 4*-Hotels: 2 x im Raum Trogir/Split, 2 x an der Makarska Riviera und 3 x im Raum Dubrovnik
  • 7 x Frühstück
  • 7 x Abendessen 
  • Snack mit Karstschinken und Käse aus dem Bergdorf Njeguši sowie einem Getränk
  • Traditioneller Knabbersnack (süß) und hausgemachte Getränke während der Besichtigung der Seidenproduktion in Konavle

Ausflüge & Besichtigungen

  • Ausflüge: Kotor & Bergdorf Njeguši (Montenegro) und Cavtat & Konavle mit örtl. Reiseleitung
  • Stadtführungen: Split, Trogir, Šibenik, Dubrovnik, Korcula, Ston, Mostar (Bosnien-Herzegowina) und Budva (Montenegro) mit örtl. Reiseleitung
  • Bootsfahrt von Skradinksi buk nach Skradin (oder umgekehrt) im Krka-Nationalpark (2017)
  • Schiffüberfahrt Orebic - Korcula - Orebic
  • Führung: Krka-Nationalpark und Seidenproduktion in Konavle
  • Eintritte: Diokletianspalast in Split (2017), Stadtmauer in Ston, Biscevica-Haus in Mostar, Krka-Nationalpark und Seidenproduktion in Konavle

Sonstiges

  • Aktuelle Steuern und Sicherheitsgebühren
  • Ökologische Gebühr für Kotor
  • Kurtaxe
  • 1 Reisetaschenbuch pro Buchung
  • SZ-Reisebegleitung

Kroatien

Karte Kroatien
Visovac

Einreise für Deutsche

Visumfrei für 90 Tage. Notwendig sind: jeweils mindestens für den Aufenthalt gültiger Reisepass oder vorläufiger Reisepass, Personalausweis oder vorläufiger Personalausweis sowie Rück- oder Weiterreisetickets und ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt.

Landesdaten

Lage

Die Republik Kroatien grenzt im Norden an Slowenien und Ungarn, im Osten an Serbien und Montenegro sowie an Bosnien-Herzegowina und im Westen an das Mittelmeer (Adria). Der südlichste Landeszipfel um Dubrovnik ist durch eine Verbindung von Bosnien-Herzegowina ans Meer vom Hauptland getrennt.

Fläche: 56.542 km².

Verwaltungsstruktur: 20 Provinzen (Zupanija) und der Hauptstadtbezirk Zagreb.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 4,3 Millionen

Städte:

Zagreb (Hauptstadt) ca. 686.600

Split ca. 165.900

Rijeka (Fiume) ca. 127.500

Osijek ca. 83.500

Zadar ca. 70.700

Pula ca. 57.200

Sprache

Die Amtssprache ist Kroatisch, es wird auch Deutsch, Englisch und Italienisch verstanden.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ).

Da auch in Kroatien die europäische Sommerzeit gilt, besteht das ganze Jahr über kein Zeitunterschied.

Stromspannung

In der Regel 220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Kroatien ist 00385, von Kroatien nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

Auslandsgespräche führt man am besten von einem Postamt oder von einer Telefonzelle aus. Die öffentlichen Fernsprecher werden mit einer Telefonkarte bedient, die man bei Postämtern, an Zeitungskiosken und in Hotels kaufen kann.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 92 oder 112, Unfallrettung 94 oder 112, Feuerwehr 93 oder 112.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Kroatien von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone. Die regionale Abdeckung mit Mobilfunk ist deutlich über 90 Prozent.

Internet

Länderkürzel: .hr

Internetcafés sind in Kroatien weit verbreitet.

Feiertage

Feiertage 2017:

1. Januar (Neujahr)

6. Januar (Dreikönigstag)

17. April (Ostermontag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

15. Juni (Fronleichnam)

22. Juni (Anti-Faschismustag)

25. Juni (Staatsfeiertag)

5. August (Tag des Sieges und der Dankbarkeit)

15. August (Mariä Himmelfahrt)

8. Oktober (Unabhängigkeitstag)

1. November (Allerheiligen)

25. und 26. Dezember (Weihnachten)

Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, so wird er am folgenden Montag nachgefeiert.

Teile der Bevölkerung begehen die muslimischen Feiertage.

Die Hauptferienzeit geht von Anfang Juli bis Ende August.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 8-19 Uhr, in Großstädten auch Sa 8-13 Uhr;

Büros: Mo bis Fr 8/9-16/17 Uhr;

Behörden: Mo bis Fr 8.30-17 Uhr;

Geschäfte: Mo bis Fr 7/8-20 Uhr, Sa 8-13/14 Uhr, viele Geschäfte sind bis 22 Uhr und vor allem in den Sommermonaten auch an Sonntagen geöffnet;

Postämter: Mo bis Fr 7-19 Uhr, Sa 7-13 Uhr.

Kleidung

Während des Sommers genügt es, wenn man leichte Sommerkleidung und einen Regenschutz dabei hat. Für die Abende, die recht kühl werden können, sollte man auch wärmere Kleidung einpacken.

Für die anderen Jahreszeiten ist Übergangskleidung bzw. gute Winterkleidung sowie ein guter Regenschutz zu empfehlen.

Karte Kroatien
Visovac

Geschichte/Politik

Vom ersten bis vierten Jahrhundert n. Chr. gehörte das Gebiet des heutigen Kroatien zur römischen Provinz Pannonien. Die Awaren eroberten die Region im sechsten Jahrhundert, bevor sie ein Jahrhundert später von Kroaten (einem südslawischen Volk) vertrieben wurden. Das neue Königreich fiel im zwölften Jahrhundert an Ungarn. In den folgenden Jahrhunderten kamen Teile Kroatiens unter die Herrschaft des Osmanischen Reiches, andere zu den Habsburgern, die bis Ende des 17. Jahrhunderts ganz Kroatien eroberten. 1868 wurde Kroatien der ungarischen Krone unterstellt. 1881 schloss sich das Land offiziell mit Slawonien zusammen.

Mit dem Ende der Habsburger Monarchie nach dem Ersten Weltkrieg endete die Verbindung Kroatiens mit Österreich-Ungarn. 1918 wurde Kroatien Teil des unabhängigen "Königreiches der Serben, Kroaten und Slowenen". 1929 wurde das Königreich in Jugoslawien - das Land der Südslawen - umbenannt. 1939 wurde ein Gebiet abgegrenzt, das den Namen Kroatien erhielt und annähernd den heutigen Grenzen der Republik entspricht. 1941 wurde mit der Auflösung Jugoslawiens der unabhängige Staat Kroatien gegründet.

Nach Kriegsende gründete Tito die Volksrepublik Jugoslawien mit Kroatien als eine ihrer Teilrepubliken. Nach Titos Tod 1980 nahmen die Spannungen zwischen Kroatien und der von Serben dominierten jugoslawischen Regierung wieder zu. Bei den ersten freien Wahlen in Kroatien 1990 erreichte die bürgerliche Opposition die Mehrheit. Im Juni 1991 erklärte das kroatische Parlament die Unabhängigkeit des Landes. Es folgte ein blutiger Bürgerkrieg. 1992 wurde Kroatien von den EG Staaten offiziell anerkannt. Die Vereinten Nationen stationierten Friedenstruppen zur Überwachung der im Friedensvertrag enthaltenen Bestimmungen im Land. Im Juni 1991 kam es trotz UN-Präsenz zu einem erneuten Ausbruch der Kämpfe. Bis 1995 wurden die serbisch besetzten Gebiete Westslawonien und Krajina zurückerobert, die serbische Bevölkerung floh größtenteils.

Seit 2009 ist Kroatien Mitglied der NATO. Am 1. Juli 2013 erfolgte der EU-Beitritt.

Wirtschaft

Kroatien war eine der aufstrebendsten Republiken der sechs ehemaligen Teilrepubliken der Volksrepublik Jugoslawien. Nach dem Ausbruch des Krieges im Juni 1991 begann die Talfahrt der kroatischen Wirtschaft. Die Kriegszerstörungen belaufen sich nach Schätzungen auf über 20 Milliarden US-Dollar.

Der Krieg setzte auch dem einst profitablen Fremdenverkehr der Republik, der Ende der 80er Jahre mehr als 80 Prozent des gesamten Wirtschaftsaufkommens des ehemaligen Jugoslawiens ausmachte, ein Ende. Inzwischen spielt der Tourismus in der Wirtschaft Kroatiens wieder eine große Rolle.

Religion

Die meisten Kroaten sind Katholiken. Minderheiten sind serbisch-orthodoxe Christen und Moslems.

Vegetation

Die Ebenen und ein Großteil der Gebirge sind mit Laubbäumen (Buchen, Eichen) bewachsen. Karst ist charakteristisch für einige Gebiete des Landes, z.B. in einigen Nationalparks. In Kroatien gibt es über 50 geschützte Pflanzenarten.

Tierwelt

Hasen, Füchse, Luchse, Wiesel, Otter, Braunbären, Rotwild, Marder, Wildschweine, Wildkatzen, Wölfe und Mufflons (wilde Schafe) und andere Tiere sind in Kroatien beheimatet.

Karte Kroatien
Visovac

Kulinarisches

Beliebt sind in Kroatien u.a. Spezialitäten vom Grill, dalmatinischer luftgetrockneter Schinken, Salzsardellen, Schafskäse sowie gepfefferte Slawonische Würste. Im kontinentalen Teil Kroatiens gibt es Pute mit Mlinci (eine besondere Art von Teigwaren) und Strukli (gekochte oder gebackene Teigwaren mit Käse). In Küstengebieten werden Fischspezialitäten angeboten. Die kroatischen Weine wie die Spirituosen (z.B. Travarica) sollte man probiert haben.

Souvenirs

Kristall aus Samobor, Porzellan, Folklore- und künstlerische Keramik sowie Gegenstände des einheimischen Handwerks sind beliebte Souvenirs. Filigranschmuck ist nicht billig, aber sehr schön verarbeitet.

Duty Free

Einreise aus EU-Ländern

Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

ACHTUNG: Für Zigaretten, die aus Bulgarien, Lettland, Litauen, Rumänien oder Ungarn nach Kroatien eingeführt werden, gilt derzeit eine Steuerfreimenge von nur 300 Stück.

Einreise aus Drittländern

Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) sind die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

- 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

- 16 Liter Bier;

- 4 Liter nicht schäumende Weine;

- 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent oder 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein;

- eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

- andere Waren bei Einreise auf dem Luft- oder Seeweg bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro, bei Einreise auf anderen Verkehrswegen bis zu einem Gesamtwert 300 Euro; für Reisende unter 15 Jahren gilt grundsätzlich die Freimenge von 175 Euro.

DIE ABGABENBEFREIUNG WIRD NICHT GEWÄHRT

- Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke;

- Reisenden unter 15 Jahren für Kaffee und Kaffee-Extrakte oder -Essenzen.

Karte Kroatien
Klimadiagramm

Klimainformationen

Im Norden Kroatiens herrscht Kontinentalklima, an der Adriaküste Mittelmeerklima. Die Temperaturen reichen von ca. 5-10°C im Winter und bis zu ca. 22-30°C im Sommer. Die meisten Niederschläge fallen in den Monaten November und Dezember.

Beste Reisezeit

Von Mai bis September, für Badeurlaube von Mitte Juni bis Ende September.

Karte Kroatien
Visovac

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Für Individualreisende Hepatitis A.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Kroatien ist malaria-frei.

Ärztliche Hilfe

ZAGREB: Dr. Toni Vuinac (spricht Deutsch), Klenovnicka 23,, Zagreb, Tel. 32 59 17.

Karte Kroatien
Visovac

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Kuna ( K)

1 Kuna = 100 Lipa.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 7,46 K

1 US-$ = ca. 6,94 K

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise aus einem Nicht-EU-Land sowie bei Ausreise in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt.

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt.

Umtausch: In Banken und Wechselstuben. In Hotels/Geschäften ist teilweise auch Bezahlung in Euro oder US-$ möglich; daher auch kleine Scheine mitführen. Häufig ist jedoch nur die Preisangabe in Euro, bezahlt werden muss in Kuna.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden in den meisten Tankstellen, Restaurants, Hotels und in größeren Geschäften in den Städten sowie in den touristischen Gebieten akzeptiert.

Geldautomat: Ja - Geldautomaten, an denen mit der Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Logo) oder mit der Kreditkarte Bargeld abgehoben werden kann, sind weit verbreitet.

Karte Kroatien
Visovac

Auskunftstellen

Im Reiseland

"Die Kroatischen Engel"

(einheitliche Rufnummer für touristische Informationen in kroatischer, deutscher, englischer und italienischer Sprache vom 15. März bis 15. Oktober täglich von 8-24 Uhr)

Tel.: (00385 62) 99 99 99

Deutsch-Kroatische Industrie- und Handelskammer
(Croatian German Chamber of Industry and Commerce, Inc.)
Strojarska cesta 22/11
10000
Zagreb /Kroatien
(00385 1) 631 16 30
(00385 1) 631 16 00
www.ahk.hr
info@ahk.hr

Kroatische Zentrale für Tourismus
Stephanstraße 13
60313
Frankfurt/M.
(0 69) 23 85 35 20
(0 69) 238 53 50
www.croatia.hr
info@visitkroatien.de

Kroatische Zentrale für Tourismus
Rumfordstraße 7
80469
München
(0 89) 22 33 77
(0 89) 22 33 44
www.croatia.hr
kroatien-tourismus@t-online.de

Croatian National Tourist Board
Iblerov trg 10/IV
10000
Zagreb /Kroatien
(00385 1) 455 78 27
(00385 1) 469 93 33
www.croatia.hr
info@htz.hr

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Republik Kroatien
mit Konsularabteilung
Ahornstraße 4
10787
Berlin
(0 30) 23 62 89 65
(0 30) 21 91 55 14
www.kroatische-botschaft.de
berlin@mvep.hr
Mo bis Fr 9-17 Uhr; Konsularabteilung: Mo bis Fr 9-13 Uhr, Di auch 16-18 Uhr
Geschäftsbereich der Konsularabteilung:
Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

Honorarkonsulat der Republik Kroatien
Leubnitzer Straße 30
01069
Dresden
(03 51) 41 74 66 63
(03 51) 41 74 66 67
konsulat@honorarkonsulat-kroatien.de
Di, Mi und Do 10-14 Uhr
(keine Visumerteilung)

Generalkonsulat der Republik Kroatien
Carlsplatz 14-15 (2. Etage)
40213
Düsseldorf
(02 11) 994 53 59
(02 11) 336 80 62
gkrh.dusseldorf@mvep.hr
Mo bis Fr 8.30-12.30, Di und Do auch 14-16 Uhr

Generalkonsulat der Republik Kroatien
Am Weingarten 25
60487
Frankfurt/M.
(0 69) 707 10 11
(0 69) 707 10 05
crocons.frankfurt@mvep.hr
Mo bis Do 9-12.30 Uhr, Di und Do auch 14.30-16.30 Uhr, Fr 9-12 Uhr

Generalkonsulat der Republik Kroatien
Hermannstraße 16
20095
Hamburg
(0 40) 31 13 18
(0 40) 31 13 17, 317 39 33
hamburg@mvep.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr

Honorarkonsulat der Republik Kroatien
c/o IHK Mainz
Schillerplatz 7
55116
Mainz
(0 61 31) 218 74 81
(0 61 31) 218 74 81
patzke@honorarkonsul-kroatien.de
nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Generalkonsulat der Republik Kroatien
Oberföhringer Straße 6
81679
München
(0 89) 260 87 51
(0 89) 90 90 16 50
gkrh.muenchen@mvp.hr
Mo bis Fr 8.30-13 Uhr, Do auch 15-17 Uhr; außerdem jeden 1. Samstag im Monat 9-12 Uhr

Generalkonsulat der Republik Kroatien
Liebenzeller Straße 5
Bad Cannstatt
70372
Stuttgart
(07 11) 55 60 49
(07 11) 95 57 10, 955 71 35
gkrhst@mvp.hr
Mo bis Fr 8.30-12.30 Uhr, Di und Do 13.30-15.30 Uhr

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Ulica grada Vukovara 64
10000
Zagreb
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
p.p. 207
10000 Zagreb/Kroatien
(00385 1) 615 55 36
(00385 1) 630 01 00
www.DeutscheBotschaft-Zagreb.hr
info@zabreb.diplo.de
Amtsbezirk: Kroatien

Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Ulica Borova 1
31000
Osijek /Kroatien
(00385 31) 22 00 07
(00385 31) 22 00 06
www.DeutscheBotschaft-Zagreb.hr
osijek@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Regierungsbezirke (Gespannschaften) Osijek-Baranja und Vukovar-Srijem
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Zagreb

Ärztliche Hilfe

ZAGREB: Dr. Toni Vuinac (spricht Deutsch), Klenovnicka 23,, Zagreb, Tel. 32 59 17.

Karte Kroatien
Visovac

Sehenswertes

Zabgreb

Zagreb, die Hauptstadt Kroatiens, liegt am Schnittpunkt verschiedener bedeutender Routen zwischen der Adriaküste und Mitteleuropa im Dreieck der Städte Wien, Budapest und Venedig. Das heutige Zentrum entwickelte sich aus zwei mittelalterlichen Siedlungen, Kaptol und Gradec. Die geschriebene Geschichte reicht ins Jahr 1094 zurück. Im 13. Jahrhundert hatte Zagreb unter verheerenden Plünderungen von mongolischen Volksstämmen zu leiden. Unter ungarischer und ab 1527 unter habsburgischer Herrschaft erholte sich Gradec und erlebte eine wirtschaftliche Blüte.

Nach der Unabhängigkeitserklärung Kroatiens im Oktober 1991 wurde Zagreb zur Hauptstadt der Kroatischen Republik und ist heute das politische, wirtschaftliche, kulturelle und geistige Zentrum des Landes.

Das Herz der Stadt ist der zentrale Ban-Josip-Jelacic-Platz in der Unterstadt. Am Kaptol, dem ältesten Teil der Zagrebs, ist die Kathedrale, die wohl berühmteste aller Zagreber Kirchen und die Abtei zu bewundern. Von der Ilica-Straße aus gelangt man mit der Drahtseilbahn in die Oberstadt, dessen Zentrum der St.-Markus-Platz mit der Markus-Kirche, dem Wahrzeichen der Stadt, ist. Von dem im 13. Jahrhundert errichteten Lotrscak-Turm wird seit mehr als einem Jahrhundert jeden Tag um 12 Uhr ein Kanonenschuss abgefeuert, der den Mittag verkündet.

Einen herrlichen Blick über die Stadt bietet der Strossmayer-Spaziergang. Zagreb ist eine Stadt der Parks und Anlagen, die dem Besucher eine Atempause von den touristischen Spaziergängen verschaffen.

Die Geschichte der Stadt lässt sich auch in den zahlreichen Museen, von denen das Mimara-Museum am Roosevelt-Platz in der Unterstadt mit seinen 3.750 Kunstwerken von antiken Werken bis zu Skulpturen und Bildern von europäischen Künstlern aus verschiedenen Jahrhunderten wohl das bekannteste ist, entdecken.

In der näheren Umgebung von Zagreb bietet das 1987 errichtete, Zagreber Meer genannte Sport- und Erholungszentrum Jarun und Mladost im Westen der Stadt Ruhe und Erholung auch für die einheimische Bevölkerung.

Split

Split ist nach Zagreb die zweitgrößte Stadt Kroatiens und die wirtschaftliche und kulturelle Metropole Dalmatiens. Dem Fremdenverkehr kommt eine große Bedeutung zu. Neben den zahlreichen Sehenswürdigkeiten gibt es auch ein vielfältiges Freizeit- und Unterkunftsangebot. Sehenswürdigkeiten wie der Diokletianpalast mit Peristyl (Altstadt), die Kathedrale Sv. Duje, die Museen und Galerien, der Stadtpark und die Uferpromenade locken viele Besucher an.

Dubrownik

Dubrownik besticht durch seine beeindruckende Lage auf einem ansteigenden Fels, der auf drei Seiten vom Meer umspült wird. Die mittelalterliche Altstadt ist von imposanten Festungsmauern umgeben, die auf zwei Kilometer begehbar sind. Sie steckt voller Sehenswürdigkeiten und Kunstschätzen von Weltrang. Es lohnt der Besuch der Festung Dubrovnik, des Rektorenpalasts aus dem 15. Jahrhundert, in dem das Stadtmuseum seine Schätze zeigt, des Franziskanerklosters mit seinem Kreuzgang und dem angeschlossenen Museum, der Jesuitenkirche Sv. Ignacijo und des ehemaligen Klarissinnenklosters. Auch kulturell wird in Dubrovnik etwas geboten. Im Juli/August finden in der Stadt die Sommerfestspiele mit Oper, Theater, Ballett und Konzerten statt.

Zadar

Zadar ist die größte Stadt Norddalmatiens und sowohl als Handelsmetropole als auch als Fremdenverkehrszentrum von Bedeutung. Im alten Stadtkern befinden sich viele bedeutende Sehenswürdigkeiten wie u.a. die Kirchen Sv. Donat (im Juli/August werden hier Konzerte veranstaltet), die Domkirche St. Anastasia und Sv. Krsevan. Daneben sollten sich die Besucher Zeit für das Römische Forum, das Archäologische Museum und die Stadtbefestigung nehmen.

Sibenik

Sibenik ist mit seinen Sehenswürdigkeiten eine der schönsten Städte im östlichen Adriaraum. Besonders sehenswert sind die Kathedrale Sv. Jakov mit dem Baptisterium und der an der nordöstlichen Seite der Kathedrale gelegene Domplatz.

Trogir

Trogir beeindruckt besonders durch seinen mittelalterlichen Altstadtkern, der ein einziges Museum darstellt. Die kleine Stadt ist reich an kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten, von denen die Kathedrale Sv. Lorro mit dem berühmten Hauptportal von Meister Rodovan sowie die Paläste und schlichten Bürgerhäuser aus dem 13. bis 17. Jahrhundert am sehenswertesten sind. Der Hauptplatz Trg Ivan Pavla II lädt zum Ausruhen und Verweilen ein.

Nationalparks in Kroatien

* Zweifelsohne der schönste Nationalpark Kroatiens ist der Nationalpark Plitwitzer Seen in der östlichen Lika zwischen den Bergketten der Mala Kapela und Licka Pljesevica gelegen. Die 16 unterschiedlich großen Seen des 1928 gegründeten Nationalparks reihen sich wie Perlen an einer Schnur aneinander. Das Besondere sind die zwischen den Seen bestehenden Barrieren aus Kalk. Rund drei Viertel des 1979 in die UNESCO-Liste "Erbe der Welt" aufgenommenen Nationalparks bestehen aus Wald. Baden und Bootfahren ist an einigen Plätzen des Nationalparks erlaubt.

* Eine Fahrt zum Nationalpark Krka-Wasserfälle ist einer der Höhepunkte einer Dalmatienreise. Von seiner Quelle bis zur Mündung stürzt der Fluss Krka über vier unterschiedlich hohe Kalkterrassen abwärts. Der Skradinski buk ist der wasserreichste der Katarakte der Krka und der sehenswerteste. Man kann ihn mit einem Buszubringer erreichen und von der Endstation aus Wandertouren unternehmen. Am Rand der Süsswasserseen hat sich eine Sumpfvegetation mit Schilf und Seerosen herausgebildet. Am Karstsee von Visovac kann ein Franziskanerkloster aus dem 15. Jahrhundert besichtigt werden.

* Der Paklenica Nationalpark ist Teil des Velebit-Gebirges. Sein Zentrum bilden zwei tiefe Schluchten. In der Velika Paklenica, der größeren der beiden Schluchten, wurden Wanderwege angelegt. Der Steilhang Anica-kuk ist Kroatiens bekannteste Kletterwand und eine Herausforderung für Alpinisten. Im Nationalpark gibt es mehrere Karsthöhlen, von denen die Mantia pec die schönste ist. Eine Eisenbahnlinie fährt direkt zu den Cerovac-Tropfsteinhöhlen, eine der attraktivsten Stellen des Parks.

* Die als Nationalpark ausgewiesene Inselgruppe der Kornaten ist im Sommer besonders bei Naturfreunden beliebt. Die Badebuchten mit Felsstränden laden zum Ausruhen ein, Bootsfahrten können unternommen werden, und Taucher finden in den Gewässern eine vielfältige Meeresfauna und -flora. Der aus 14 Inseln bestehende Brijuni Nationalpark wurde 1983 gegründet. Er weist eine üppige Vegetation mit einheimischen und exotischen Pflanzen auf. Auf den Inseln sind Spuren einer reichen Vergangenheit zu beobachten wie beispielsweise auf Veli Brijun die Ruinen eines römischen Landsitzes (Villa rustica) oder eines byzantinischen Castrums. Im Nordosten der Insel ist ein Safaripark mit Elefanten, Gazellen, Zebras und Steinböcken zu besuchen. Am Kap Barban ist der Fußabdruck eines Dinosauriers zu sehen.

Badeurlaub in Kroatien

Mit langen Küsten und Inseln sowie einer Vielzahl von Stränden ist die Region ein ideales Baderevier. Besonders die vorgelagerten Inseln bieten vielfältige touristische Möglichkeiten. In der Hauptreisezeit können die Strände stark frequentiert sein. Die meisten Strände sind felsig, Sandstrände gibt es nur wenige. Zu den schönsten Stränden gehören das Goldene Horn auf Brac, der Strand bei Lopar auf der Insel Rab und der lange Strand von Lumbarda auf Korcula. Viele der Strände sind an Hotelanlagen angeschlossen, können aber auch von Tagestouristen benutzt werden.

Karte Kroatien
Visovac

Reisehinweise

In einzelnen Landesteilen besteht weiterhin eine Gefahr durch Landminen - vor allem in den Gebieten:

* Ostslawonien (im Grenzraum zu Serbien und Montenegro, an der Grenze zu Ungarn, insbesondere die Gebiete um Vukovar und Vinkovci);

* Westslawonien (in den Gebieten Daruvar, Pakrac, Virovitica);

* das westliche und südwestliche Grenzgebiet zu Bosnien und Herzegowina (das Gebiet südlich von Sisak und Karlovac, östlich von Ogulin, Otocac, Gospic, am östlichen Stadtrand von Zadar und im Hinterland der Küste zwischen Senj und Split sowie im Bergland südöstlich von Dubrovnik).

Weitere Informationen zu Gebieten mit Minengefahr sind auf der Homepage der kroatischen Minenräumanstalt Hrvatski centar za Razminiranje unter www.hcr.hr zu finden.

Straßen und Wege in diesen Gebieten sollten auf keinen Fall verlassen werden.

Achtung: Minengefahr besteht oftmals in unmittelbarer Straßennähe. Minenfelder sind in den meisten Fällen (aber nicht immer!) gekennzeichnet (durch gelbe Plastikstreifen, durch Schilder oder Pfähle mit Plastikstreifen).

Weitere Informationen zur Sicherheitslage im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

RAUCHEN: Grundsätzlich besteht Rauchverbot in Gaststätten und Hotels, jedoch dürfen Raucherzimmer eingerichtet werden. Einige kleine Kneipen und Cafés mit entsprechender Belüftungsmöglichkeit besitzen eine staatliche Sondergenehmigung für Raucher.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Montenegro

Karte Montenegro
Blumenfest

Einreise für Deutsche

Visumfrei für einen Aufenthalt bis zu maximal 90 Tagen. Notwendig sind:

- der mindestens für die Dauer des Aufenthaltes gültige Reisepass

- Rück- oder Weiterreiseticket und -papiere (ausgenommen bei Anreise mit Kfz)

- ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt

Bei einem Aufenthalt von maximal 30 Tagen in Montenegro wird für Deutsche auch der mindestens für die Dauer des Aufenthaltes gültige Personalausweis akzeptiert.

Landesdaten

Lage

Die Republik Montenegro (montenegrinisch "Crna Gora") grenzt im Westen an Kroatien, im Nordwesten an Bosnien-Herzegowina, im Nordosten und Osten an Serbien, im Südosten an Kosovo, im Süden an Albanien und Südwesten an das Adriatische Meer. Montenegro ist überwiegend Bergland mit steil abfallenden Küstenbereichen. Im Norden und Osten befinden sich Hochgebirgsmassive mit dem höchsten Berg Montenegros, dem Bobotov Kuk (2.522 Meter).

Fläche: ca. 13.812 km².

Verwaltungsstruktur: 21 Gemeinden (Andrijevica, Bar, Berane, Bijelo Polje, Budva, Cetinje, Danilovgrad, Herceg Novi, Kolasin, Kotor, Mojkovac, Niksic, Plav, Pljevlja, Podgorica, Rozaje, Savnik, Tivat, Ulcinj und Zabljak).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 620.000

Städte:

Podgorica (Titograd - Hauptstadt und Regierungssitz) ca. 151.000

Niksic ca. 57.000

Pljevlja ca. 19.100

Cetinje (Amtssitz des Präsidenten) ca. 13.900

Bar ca. 13.500

Bijelo Polje ca. 12.900

Herceg Novi ca. 11.100

Tivat ca. 9.400

Sprache

Die offizielle Landessprache (laut Verfassung von 2007) ist die montenegrinische Sprache. Anerkannte Amtssprachen sind noch Serbisch, Albanisch, Bosnisch und Kroatisch.

Englisch wird vielerorts verstanden, zum Teil auch Italienisch.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ). In Montenegro gilt ebenfalls die europäische Sommerzeit, daher besteht auch im Sommer kein Zeitunterschied.

Stromspannung

220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

In Montenegro sind zweipolige Rundstecker in Gebrauch. Es empfiehlt sich deshalb, einen Adapter mitzunehmen. Stromausfälle sind möglich.

Telefon/Post

Post

Luftpost nach Europa benötigt etwa ein bis zwei Wochen.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Montenegro ist die 00382, danach folgt die Ortsvorwahl ohne die Null und dann die Teilnehmernummer.

Die Vorwahl von Montenegro nach Deutschland ist die 0049, nach Österreich die 0043 und in die Schweiz die 0041.

Telefonkarten (Monte-Card) bekommt man in Tabakgeschäften und Postämtern. Von Postämtern aus kann man auch telefonieren.

NOTRUFNUMMERN: 112 oder Polizei 122, Feuer, 123, Unfallrettung 124.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800 und 3G 2100.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Montenegro von Telekom Deutschland, E-Plus, O2 und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .me

Feiertage

Im Jahr 2017:

1. Januar (Neujahr) sowie 2. Januar

1. Mai (Tag der Arbeit) sowie 2. Mai

21. Mai (Tag der Unabhängigkeit) sowie 22. Mai

13. Juli (Nationalfeiertag) sowie 14. Juli

Ein staatlicher Feiertag wird an zwei Tagen gefeiert: am Feiertag an sich sowie am nachfolgenden Tag.

Weiterhin gilt Folgendes:

- Ist der erste staatliche Feiertag ein Sonntag, sind die nachfolgenden 2 Tage frei.

- Fällt der zweite Feiertag auf einen Sonntag, ist nur der nächste Werktag ein Feiertag.

Betriebe und Geschäfte können zusätzlich wegen konfessioneller Feiertage wahlweise geschlossen sein, je nachdem, welche Konfession innerhalb der Belegschaft überwiegt:

Christliche Feiertage:

14. April (Karfreitag)

17. April (Ostermontag)

1. November (Allerheiligen)

25. und 26. Dezember (Weihnachten)

Orthodoxe Feiertage:

6. bis 8. Januar (Weihnachten)

14. April (Karfreitag)

17. April (Ostermontag)

Islamische Feiertage (Verschiebungen um einen Tag, in seltenen Fällen zwei Tage, sind möglich!):

27. bis 29. Juni (Fastenbrechen am Ende des Ramadan)

1. bis 3. September (Opferfest)

Jüdische Feiertage:

11. und 12. April (Pessach)

29. und 30. September (Jom Kippur)

Die Hauptferienmonate sind Juli und August.

Öffnungszeiten

Geschäfte: Mo bis Fr 8.30-19 Uhr, Sa 8-16 Uhr; Lebensmittelgeschäfte: Mo bis Sa 7-19 Uhr, in den touristischen Ortschaften bis 24 Uhr;

Banken: Mo bis Fr 8-19 Uhr, Sa 8-15 Uhr;

Post: Mo bis Fr 8-19 Uhr, Sa 8-14 Uhr;

Büros: Mo bis Fr 8.30-16 Uhr.

Kleidung

Während des Sommers reicht in den Küstenbereichen leichte Sommerkleidung. Eine gute Sonnenbrille ist empfehlenswert. Für Ausflüge und Wanderungen im Landesinneren sind leichte Wollsachen, Regenschutz und festes Schuhwerk erforderlich. Reist man in die Berge, sollte man auf jeden Fall zu jeder Jahreszeit zusätzlich warme Kleidung mitführen.

Karte Montenegro
Blumenfest

Geschichte/Politik

Ab ca. 5.000 v.Chr. weist Montenegro erste Besiedlungsspuren auf. Städte und Handelsstützpunkte lassen sich ab ca. 500 v.Chr. bei Kotor erkennen, die von Illyrern angelegt wurden. Ihrer Herrschaft verdankt das Gebiet an der Küste seinen bis in die Neuzeit benutzten Namen Illyrien. Abgelöst wurde die Herrschaft der Illyrer von den Römern, die ab dem 3. Jh. v.Chr. von Illyrien, nun Teil der Provinz Dalmatien, aus regen Handel betrieben. Erobert wurde die Region etwa 395 n.Chr. von den Hunnen und Goten, bis die Region später dem oströmischen Reich einverleibt wurde und zunehmend christianisiert wurde. Um das 6./7. Jahrhundert besiedelten mehr und mehr Angehörige slawischer Stämme, Serben und Kroaten, das heutige Montenegro, die die dort lebenden Bewohner auf sprachlicher Ebene fortan nachhaltig prägten. Um 1000 bildete sich auf dem Gebiet des heutigen Montenegro, damals Zeta genannt, das Herrschaftsgebiet der Königshauses der Vojislavljevic. Das Fürstentum hielt sich bis ins 14. Jahrhundert als Teil des altserbischen Reiches; circa im 13. Jahrhundert taucht in zeitgenössischen Schriften erstmals der montenegrinische Name "Crna Gora" für das Gebiet Montenegro auf. Im Jahr 1355 wird Montenegro unabhängig, bis es 1528 offiziell ins Osmanische Reich eingegliedert wurde.

Auf die Osmanen folgte die Herrschaft durch die Fürstbischöfe (vladika) von Centinje ab 1697, die über die nächsten Jahrhunderte die entscheidende politische Kraft entwickelten. Wichtige Etappenziele wurden erreicht, als Peter I. Petrovic Njegos (1782-1830) 1798 ein neues Staatsrecht in Kraft setzte und wenig später sein Nachfolger Peter II. Petrovic Njegos (1830-1851) die Unabhängigkeit für Montenegro mit Ceninje als Residenzstadt erreichte. Er gilt in Montenegro nicht nur wegen vieler staatlichen Neuerungen u.a. im Schulsystem als wichtiger Herrscher, sondern wird bis heute wegen seines literarischen Erbes als Nationaldichter gefeiert.

1878 wurde das Königreich Montenegro auf dem Berliner Kongress (1878) unter Nikolaus I. Petrovic Njegos (1860-1918) als unabhängiger Staat von den Großmächten anerkannt. Aufgrund seines politischen Geschicks erhielt Montenegro bedeutende Gebiete wie Bar und Ulcinj. 1905 bekam Montenegro eine Verfassung, 1910 wurde es zum Königreich ernannt. Während der Balkankriegen und des Ersten Weltkrieges kämpfte es auf der Seite Serbiens, bis Montenegro 1916 von den Österreichern eingenommen wurde.

1918 verlor Montenegro seine Unabhängigkeit, indem es an das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen geriet, König Nikola ging ins Exil. 1941 bis 1944 gehörte es zum italienischen Protektorat und ab 1945 zu Jugoslawien. Die neue Bundesverfassung der "Föderativen Volksrepublik Jugoslawien" von 1946 gliedert das Land in sechs Republiken ein (Serbien mit den Provinzen Wojwodina und Kosovo, Kroatien, Slowenien, Bosnien-Herzegowina, Mazedonien und Montenegro. 1990 errangen die Kommunisten nach freien und demokratischen Wahlen die Mehrheit, Präsident wurde Momir Bulatovic (* 1928). 1992 riefen Serbien und Montenegro zusammen die neue Bundesrepublik Jugoslawien (BRJ) aus, nachdem sich bei einem Referendum die Bevölkerungsmehrheit dafür ausgesprochen hatte. An der Spitze des Staates stand S. Milosevics, der Nachfolger Bulatovics. Seit 1996/97 entwickelte Montenegro zunehmend Emanzipationsbestrebungen , die von Milo Djukanovic (*1963) geleitet wurden, der seit 1989 das Amt des Ministerpräsidenten innehatte. Probleme mit Serbien entstanden auch im Kosovo-Konklikt, als Montenegro vertriebene Kosovaren aufnahm.

November 2000 wurde die D-Mark und 2002 der Euro als alleinige Währung in Montenegro eingeführt.

Am 21. Mai 2006 stimmten 55,5 Prozent der Montenegriner, die bei der Wahl teilgenommen hatten, für die Unabhängigkeit von Serbien - der letzte Staatenbunden des ehemaligen Jugoslawiens löst sich damit auf. Am 3. Juni 2006 erklärte das Parlament von Montenegro die staatliche Unabhängigkeit.

Wirtschaft

Die Wirtschaft Montenegros ist noch vor allem von der Viehzucht und Landwirtschaft geprägt. Während in Becken (Poljen) im Karsthochland und in den Niederungen Mais, Weizen, Wein und Tabak gepflanzt wird, werden im Herbst an der Küste Zitrusfrüchte und Oliven geerntet.

Daneben werden in geringem Maß Bodenschätze wie Bauxit, Eisen-, Zink-, Chrom-, Bleierzen und Pyrit abgebaut. Hauptindustriestandorte sind Podgorica und Niksic mit Metallurgie, Maschinenbau, Nahrungsmittel- und Textilindustrie.

Die Fremdenverkehrswirtschaft an der Küste wurde durch den Krieg geschädigt. Sie unternimmt seit der Unabhängigkeitserklärung von Montenegro und mit zunehmender Öffnung Richtung Westen große Anstrengungen, um den Bereich Tourismus wiederzubeleben - Hotels wurden privatisiert und werden derzeit modernisiert. Mittlerweise können deutliche Zuwachsraten bei den Besucherzahlen registriert werden.

Religion

Die Mehrheit der Bevölkerung ist mit ca. 75 Prozent orthodox. Außerdem gibt es Muslime und Katholiken.

Vegetation

Die Vegetation Montenegros mit seinen dunklen Berghängen insbesondere im Norden und Osten des Landes prägte vermutlich den Landesnamen: "Schwarze Berge" - "Crna Gora". Von den Höhen der Gebirgsmassive bildet weiter abwärts immergrüne Hautlaubvegetation den Übergang, bevor es in die Küstenbereiche übergeht.

Montenegro wartet mit einer überaus reichen Pflanzenwelt auf. Während in den Bergregionen Exemplare des Edelweiß bewundert werden können, punktet das Küstengebiet mit mediterranen Gewächsen wie Oliven und Zitrusfrüchten. Eine Besonderheit in der Pflanzenwelt lässt sich im Nationalpark Biogradska Gora bei Kolasin bewundern, der noch zu den letzten Urwaldgebieten Europas zählt und Bäume beherbergt, die tausend Jahre alt sind.

Tierwelt

Montenegro beeindruckt wegen seiner noch vielfältigen Tierwelt. In den Bergen sind Hirsche, Steinböcke, Luchse, Marder und viele Wölfe zuhause. Selbst Braunbären sind noch vereinzelt im gebirgigen Nordosten Montenegros anzutreffen.

Der Skadar-See bietet ideale Bedingungen für mehr als 270 Vögel, darunter Pelikane, Ibisse und Fischreiher, die von dem artenreichen Fischreichtum mit bis zu 40 verschiedenen Arten in dem großen Süßwasserbecken leben. Zu bewundern gilt es am Ufer des Sees Reptilien und Amphibien, zu denen Eidechsen und Schildkröten zählen (letztere stehen unter Naturschutz und dürfen nicht ausgeführt werden!).

Nicht weniger abwechslungsreich ist das Wasserleben im Salzwasser an der Küste Montenegros, zu dem - zum Leidwesen mancher Badesucher - auch Seeigel und Petermännchen gehören.

In Acht nehmen sollten sich Besucher vor einigen Schlangen in den höheren felsigen Regionen des Landes, die auch die gefährlichste Schlangenart Europas beherbergen. Wird man von den menschenscheuen Tieren gebissen, ist der sofortige Gang ins Krankenhaus unausweichlich. Daneben gelten Schlangen im Süßwasser jedoch eher als ungefährlich.

Karte Montenegro
Blumenfest

Kulinarisches

Die vielfältigen Erträge der montenegrinischen Landschaft und die kulturellen Eigenheiten verwöhnen die Bewohner Montenegros und ihre Besucher mit einer großen Auswahl an Zutaten für die Küche. In den warmen Küstenbereichen mit seinen katholischen Bewohnern wird gern mediterran mit italienischem Einschlag gekocht, im südlichen Teil des Landes ist das Küchenangebot eher türkisch geprägt, während man im Landesinneren deftige und herzhafte Gerichte bevorzugt.

Besucher bekommen reichhaltige Kost serviert zu relativ geringen Preisen. Sehr anspruchsvolle Gourmets, die in erlesenen Restaurants speisen möchten, werden aber wohl eher nicht auf ihre Kosten kommen.

Beim Gastronomieangebot kann man wählen zwischen Restoran (Restaurant) Pizzerija, Kafana (Kaffeehaus, in dem man in Montenegro auch essen kann), Konoba (Weinkeller, in dem ebenfalls auch warme Mahlzeiten angeboten werden), Pivnica (kleine Bierkneipe mit dem Angebot von Snacks), Poslasticarnica (Schlemmertempel für süße Backwaren, Eis und vieles mehr) und Buregdinica (Imbissstände).

Die Speisekarte hält abwechslungsreiche Speisen bereit. Wer typisch montenegrinisch frühstücken will (dorucak), verleibt sich die popara ein, einen Käse-Brot-Auflauf, der auch noch unter Umständen das Mittagessen ersetzt. Als Vorspeise für die Hauptmahlzeit stehen Schinken, Käse von Njegusi oder Oliven auf der Speisekarte. Während man im Küstengebiet eher gern am Abend die Mahlzeit zu sich nimmt (die übliche Zeit ist ab circa 20.30 Uhr), weil es zu Mittag sehr heiß sein kann, essen vor allem im Landesinneren die Bewohner des Landes die Hauptmahlzeit (rucak) zu Mittag.

In den montenegrinischen Küchen werden gerne Fleischgerichte wie Fleischspieße (raznici), Schnitzel (snicla) und cevapcici (gegrillte Hackfleischröllchen) gezaubert. Eine Spezialität des Berglandes, die sich auch in den Küstenbereichen ausgebreitet hat, sind Lammfleischgerichte, die unter einer Metallglocke oder im Feuer gegart werden. Dazu werden Brot und Kartoffeln serviert.

Nicht entgehen lassen sollte man sich auch Schalen- oder Fischgerichte, wie Zahnbrasse oder Zackenbars (zubatac), Seewolf (brancin) oder Seezunge (list), die oft am Grill zubereitet werden. Preiswerter fallen Fische wie Tintenfisch (lignje) aus.

Süßwasserfischgerichte mit Forelle (pastrmka) oder Karpfen (saran) sind ebenfalls sehr zu empfehlen.

Als Beilagen, die extra bestellt werden müssen, werden Kartoffeln (krompir) in diversen Variationen und Gemüsesorten wie Mangold (blitva), Paprika oder Pilze (pecurka) serviert.

Die Getränkeauswahl ist reichlich. Als Aperitif wird gern Traubenschnaps gereicht. Neben antialkoholischen Getränken hat man bei der alkoholischen Palette die Auswahl von Rotwein (vranac) und Weißwein (Krstac) über in Montenegro gebrautes Bier (pivo) neben Importbier bis hin zu diversen Schnäpsen (rakija - Obstschnaps).

Sitten und Gebräuche

In Montenegro sind vielfältige Kultureinflüsse präsent. Die Gastfreundlichkeit und Kontaktfreudigkeit der Menschen dort ist beinahe schon sprichwörtlich, und oft wird man zu einem türkischen Kaffee eingeladen. Die beste Gelegenheit, etwas über die unterschiedlichen Bräuche des Landes zu erfahren, sind die zahllosen Feste, die über das ganze Jahr verteilt in allen Regionen gefeiert werden. Traditionelle Tänze und Trachten, volkstümliche Musik und kulinarische Köstlichkeiten gehören immer dazu.

Souvenirs

In Montenegro ist das Kunsthandwerk noch wenig verbreitet. Gelegentlich lassen sich volkstümliche Gegenstände wie Schnitz- und Töpfereiarbeiten, Teppiche und Kelims sowie Kupfer- und Messinghandwerk erwerben. Anklang finden auch kulinarische Mitbringsel wie Schinken, Schnaps und Honig.

Karte Montenegro
Klimadiagramm

Klimainformationen

Montenegro weist drei Klimazonen auf.

In den Küstenbereichen herrscht mediterranes Klima mit trockenen Sommern und heißen Temperaturen von bis zu 28°C. Der Winter ist an der Küste mild, der Frühlingsanfang setzt früh ein.

Die Tiefebenen entlang des Flusses Zeta und bei Podgorica weisen südosteuropäisches Kontinentalklima auf, geprägt von heißen, trockenen Sommern und milden, regenreichen Wintern, in denen es üblicherweise nicht kälter als 4°C ist. Die Hauptstadt von Montenegro, Podgorica, gehört zu den Städten, bedingt auch durch ihre Kessellage, die im Sommer mit den heißesten Temperaturen (über 40°C) des einstigen Jugoslawiens aufwartet.

Die alpinen Berge bilden das Kontrastprogramm zu den übrigen Regionen des Landes, da hier im Sommer die Temperaturen von 22°C kaum überschritten werden. Ab September ist dort mit den ersten Schneefällen zu rechnen. Lange und kalte Winter beherrschen die Region von Oktober bis März mit Temperaturen bis zu -7°C.

Beste Reisezeit

Die angenehmsten Monate für Reisen in der Küstenregion sind Juni bis September, in denen auch noch gut Wanderungen in die Berge unternommen werden können. Dagegen sind die Monate von Oktober bis Ende April/Mai weniger für Ferienaufenthalte an der Küste geeignet, weil auch die Hotel- und Gastronomiebetriebe noch weitgehend geschlossen sind.

Karte Montenegro
Blumenfest

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Für Individualreisende Hepatitis A.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Montenegro ist malaria-frei.

Karte Montenegro
Blumenfest

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Euro (EUR)

1 Euro = 100 Cent.

Derzeitiger Kurs:

1 US-$ = ca. 0,92 EUR

Hinweise

In Montenegro ist der Euro alleiniges offizielles Zahlungsmittel (Ein- und Zwei-Cent-Stücke sind nicht im Gebrauch).

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: zusammen mit Landeswährung im Wert bis 10.000 Euro

Einfuhr Landeswährung: zusammen mit Fremdwährung im Wert bis 10.000 Euro

Deklaration: Ja - bei der Ein- und Ausfuhr von Fremd- und Landeswährung im Wert von mehr als 10.000 Euro

Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge

Ausfuhr Landeswährung: in Höhe der Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge

Internationale Kreditkarten: Ja (EuroCard/MasterCard, Diners Club, Visa) - werden in Montenegro akzeptiert. Bei Reisen in die Provinz sollte man sich jedoch ausreichend mit Bargeld versorgen.

Geldautomat: Ja - Bankomaten gibt es landesweit. Abgehoben werden kann mit Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Logo) und Kreditkarten. Nicht alle Banken füllen jedoch regelmäßig ihre Geldautomaten nach. Deshalb müssen gegebenenfalls Automaten verschiedener Banken zum Geldabheben aufgesucht werden.

Reiseschecks: Nein

Karte Montenegro
Blumenfest

Auskunftstellen

Im Reiseland

TOURISTEN-HOTLINE: Ansprechpartner der Nationalen Tourismusorganisation Montenegro ("Montenegro Customer Care" - MCC) informieren rund um die Uhr über Unterkünfte und Ausgehmöglichkeiten, Restaurants etc. und nehmen Beschwerden entgegen unter der Telefonnummer 13 00 (innerhalb von Montenegro; rund um die Uhr); weitere Infos gibt es im Internet unter www.montenegro.travel.

National Tourism Organisation of Montenegro (NTO)
Marka Miljanova 17
81000
Podgorica /Montenegro
(00382) 77 10 00 09
(00382) 77 10 00 01
info@montenegro.travel

Botschaften und Konsulate

Botschaft von Montenegro
(mit Konsularabteilung)
Charlottenstraße 35/36
10117
Berlin
(0 30) 516 51 07 12/19
(0 30) 51 65 10 70
germany@mfa.gov.me
Mo bis Fr 9-17 Uhr
Konsularabteilung: Mo, Mi, Fr 10-13 Uhr

Generalkonsulat von Montenegro
Zeil 5
60313
Frankfurt/M.
(0 69) 297 23 86 20
(0 69) 29 72 38 60
info@gk-montenegro.de
Mo bis Fr 10-13, 14-16 Uhr

Honorarkonsulat von Montenegro
Rothenbaumchaussee 40
20148
Hamburg
(0 40) 41 17 23 25
(0 40) 41 17 23 28
witten@bvl.de
Mo 9-12 Uhr, Do 9-12 Uhr

(keine Visumerteilung)

Generalkonsulat von Montenegro
Fürstenstraße 6, 1. OG
80333
München
(0 89) 20 06 10 56
(0 89) 20 06 10 55
gk-minhen@mfa.gov.me

Embassy of Germany
Hercegovacka 10
81000
Podgorica /Montenegro
(00382 20) 44 10 18
(00382 20) 44 10 00
info@podgorica.diplo.de

Karte Montenegro
Blumenfest

Sehenswertes

Bucht von Kotor

Die Bucht von Kotor, Boka Kotorska, am Adriatischen Meer gilt als eine der Hauptattraktionen Montenegros. Umgeben von 1.900 Meter hohen Bergen, besteht die ca. 30 Kilometer lange Küste aus zwei Gebietsabschnitten: die äußere Bucht mit den Städten Herceg Novi und Tivat sowie die innere Bucht, in der sich die Hauptattraktion Kotor befindet. Schon in der Antike wurde der Naturhafen mit dem milden Klima entdeckt und besiedelt. Nicht nur die überaus schönen landschaftlichen Reize des fjordähnlichen Küstenabschnitts und reizvolle Badestrände ziehen zur Hauptreisezeit Besucher an, sondern auch kulturell bietet er Interessantes. So nimmt es nicht wunder, dass die gesamte Bucht und die Stadt Kotor zum Unesco-Welterbe zählen.

Nicht versäumen sollte man einen Besuch von HERCEG NOVI, der größten Stadt der Bucht, die eingesäumt von trutzigen Mauern eine kleine sehenswerte Altstadt beherbergt. Wer mit Charterflügen anreist, wird als Erstes TIVAT mit seinem internationalen Flughafen kennen lernen. Tivat weist die meisten Sonnenstunden pro Jahr in Montenegro auf. Bleibender Eindruck für viele Touristen ist die üppige Pflanzenwelt Tivats, die deswegen landesweit als "Gartenstadt" bekannt ist. Die älteste Siedlung der Bucht von Kotor ist das Städtchen RISAN, in der sehr gut erhaltene herrliche römische Mosaike zu einem Besuch einladen. Weiteres Highlight der Region ist PERAST, das mit seinen alten Palazzi, Kapitänshäusern und Kirchen zu Besichtigungen lockt.

Besucht man die Region, kommt man am Unesco-Weltkulturerbe der Stadt KOTOR, Namensgeber dieser Küstenzone, nicht vorbei: Die Altstadt ist im Sommer zwar sehr vom Tourismus geprägt, aber wegen der beeindruckenden Schönheit des Ortes mit seiner den Steilhang hinaufragenden stolzen Stadtmauer ein lohnender Besuch. Die Stadt wurde 1979 von einem schweren Erdbeben heimgesucht, das schwere Zerstörungen anrichtete. Mit internationaler Hilfe konnten jedoch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten bis 1983 nun erdbebensicher wieder aufgebaut werden. Wer sich bis nach oben zur Festung Sveta Ivan aus dem 19./20. Jahrhundert begibt, wird mit schönen Ausblicken belohnt. Das bedeutendste Bauwerk der Stadt Kotor ist die romanische Kathedrale Sveta Trifun aus dem 12. Jahrhundert. Wertvoll ist ebenso die Ausstattung und Bemalung, darunter auch schöne Fresken aus dem 14. Jahrhundert. Darüber hinaus sollte auch der dreistöckige Uhrturm aus dem 17. Jahrhundert gewürdigt werden, dessen Uhrwerk jedoch erst im 19. Jahrhundert eingebaut wurde.

Bar

Wer mit der Fähre von der italienischen Stadt Bari (ca. 220 km entfernt) aus nach Montenegro reist, betritt in der Hafenstadt Bar am Adriatischen Meer erstmals montenegrinischen Boden. Bar ist mit seinem großen Handels- und Fährhafen ein wichtiger wirtschaftlicher Standort Montenegros, deutlich sichtbar in dem modernen Stadtteil Novi Bar (Neu-Bar).

Nichtsdestoweniger ist die Stadt wegen ihrer historischen Wurzeln attraktiv, die bis zur Zeitenwende reichen und deren steinerne Zeugen in Stari Bar (Alt-Bar) dokumentiert sind. Vorhanden sind allerdings nur noch Überreste von der einstmals festungsartigen gebauten Altstadt, die nicht mehr bewohnt wird, seit sie 1878 von den Türken zerstört wurde. Sehenswert sind dennoch neben der schönen Anlage unter anderem der Uhrturm, Pulverturm oder das Aquädukt. Einen herrlichen Blick erhält man von den obersten Zinnnen der Zitadelle.

Foto-Tipp: Bar hat nicht nur steinerne Zeugen, sondern kann auch mit einem lebendigen uralten Zeugen aufwarten: Unweit von der Stadt gibt es den ältesten Olivenbaum Europas mit sage und schreibe 2.000 Jahren zu sehen.

Skadar-See

Unweit der Hauptstadt Montenegros, Podgorica, befindet sich der Skadar-See (Skadarsko Jezero), der je zu Hälfte Montenegro und Albanien gehört. Es ist der größte See des Balkan und weist mit über 500 km² in etwa die Größe des Bodensee mitten in einer fruchtbaren Tiefebene auf. Außergewöhnlich ist das intakte Ökosystem des seit 1983 als "Nationalpark" unter Naturschutz gestellten Sees mit über 250 verschiedenen gefiederten Spezies und 40 Fischarten. Auch wenn man auf Sportangebote wie Surfen und Segeln verzichten muss, lässt es sich hier idyllisch baden oder die Natur genießen.

Unweit vom See lädt die Hauptstadt Montenegros, Podgorica, von 1946 bis 1992 Titograd, zu einem Besuch ein. Podgorica, die seit 1946 den administrativen und wirtschaftlichen Mittelpunkt des Landes bildet (bis 1918 war Cetinje die Hauptstadt des Landes), hält allerdings relativ wenig Kultursehenswürdigkeiten bereit. Dennoch lässt sich in der "Stadt an den fünf Flüssen" mit etwa 150.000 Einwohner gut shoppen und gemütliche Ecken in der auch muslimisch geprägten Stadt entdecken.

Rund um den See befinden sich weiterhin historische Sehenswürdigkeiten, die man auf einer 60 Kilometer langen Strecke entlang der genannten Klosterroute, die sich zwischen Ulcinj bis Virpazar erstreckt, besichtigen kann.

Durmitor-Gebirge

Eine Entdeckungsreise wert ist in Montenegro das Durmitor-Gebirge, Teil der großen Waldflächen des gebirgigen Landes, die mit großer Wahrscheinlichkeit auch den Landesnamen prägten - Crna Gora, was auf Serbisch "Schwarzer Berg" bedeutet (venezianisch "Monte nero"). Das Durmitor-Massiv mit den höchsten Gebirgsregionen der Dinarischen Alpen im Norden Montenegros bietet außergewöhnliche Schönheiten, die sich lohnen, die Mühsal des Bergsteigens auf sich zu nehmen. Dort befindet sich auch Montenegros höchstet Berg, der Bobotov Kuk mit 2.522 Metern.

Neben floralen Natursehenswürdigkeiten und einer artenreiche Fauna kann man hier die zweittiefste Schlucht, der Tara-Canyon, weltweit entdecken. Entstanden ist er durch den Flusslauf der Tara, die sich 1.300 Meter tief in das Gebirge eingegraben hat und südöstlich von Zabljak in Richtung Mojkovac verläuft. Die Natursehenswürdigkeit zählt zum größten Nationalpark des Landes und ist Unesco-Weltnaturerbe. Wem Wandern und Bergsteigen noch nicht sportlich genug ist und wer Spektakuläres wünscht, kann dort über der Tara raften und mehrtägige abenteuerliche Floßfahrten unternehmen, bevor ab Herbst - insbesondere von den serbischen Nachbarn - die winterlichen Berge wegen des Wintersports aufgesucht werden.

Nationalpark Biogradska Gora

Wandern im Waldgebiet Biogradska Gora steht unter besonderen Vorzeichen: Die 5650 Hektar große Waldfläche rund um den See Biogradska Jezero, circa 60 km nördlich von Podgorica gelegen, wurde 1952 zum Nationalpark erklärt und gilt als einer der letzten Urwälder Europas. Erleben kann man circa 2.000 Pflanzenarten, 86 Baumarten mit mehr als 1.000 Jahre alten Baumriesen und an die 200 Vogelarten, unter anderem auch den Steinadler.

Neben dem Biogradska-Gora-Nationalpark verfügt Montenegro über drei weitere national geschützte Gebiete: Skadar-See, Durmitor und Lovcen.

Karte Montenegro
Blumenfest

Reisehinweise

Keine Anhalter mitnehmen: Reisende, die Montenegro besuchen oder durchreisen, sollten keinesfalls unbekannte Anhalter mitnehmen. Im Hinblick auf die steigenden Flüchtlingszahlen auf dem westlichen Balkan könnte dies beim Grenzübertritt nach montengrinischem Recht als Schleusung ausgelegt werden.

Bitte beachten Sie den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

* Drogen ein- und auszuführen, damit zu handeln und zu konsumieren ist verboten.

* Fotografierverbot besteht für militärische Gebäude und Anlagen.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

PDF-Download (Länder-Information)

Hinweis

Bei der Frage des Reisedokuments scheiden sich die Geister: Die offiziellen Vertretungen geben an, dass für die Einreise für Deutsche ein Personalausweis ausreichend ist. Allerdings wurden schon Fälle bekannt, bei denen Deutschen am Flughafen oder an der Grenze die Einreise verweigert wurden, weil kein Reisepass mitgeführt wurde. Somit empfehlen wir Ihnen - wie auch führende Reiseveranstalter - generell mit einem Reisepass zu reisen.

Reisedokumente Personal- oder Reisepass

Für diese Reise benötigen deutsche Staatsbürger einen gültigen  Personalausweis oder Reisepass. Ohne gültige Ausweisdokumente kann die Reise nicht angetreten werden.

Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
Kroatien, Montenegro und Herzegowina
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
25
  • auf/zu

    Flughafen:

  • auf/zu

    Flughafen:

    weitere Informationen:

    • Termin zur Mandarinenernte
    • Aufgrund einer Flugpreiserhöhung musste der Reisepreis von 1.139,- € p.P. im DZ (laut Hauptkatalog 2017) um 100,- auf 1.239,- € p.P. im DZ angehoben werden (Stand Nov. 2016).
  • auf/zu

    Flughafen:

  • auf/zu

    Flughafen:

    weitere Informationen:

    • Termin zur Mandarinenblüte
    • Bei diesem Termin gab es leider einen Druckfehler im Winterkatalog 2017/18. Der Reisepreis ist nicht 1.289,- p.P. im DZ & 1.470,- p.P. im EZ, sondern 1.313,- p.P. im DZ & 1.494,- p.P. im EZ (Stand 22.06.2017).
  • auf/zu

    Flughafen:

  • auf/zu

    Flughafen:

  • auf/zu

    Flughafen:

    weitere Informationen:

    • Termin zur Mandarinenernte

Persönliche Daten

Die mit * gekennzeichneten Felder sind erforderlich.

*
*
*
*
*
Kontaktieren Sie uns auch gerne telefonisch bei Gruppenanfragen: 0800 – 250 00 00 (Anruf kostenlos)

Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittskosten- und Reiseabbruchversicherung, sowie bei Auslandsreisen einer zusätzlichen privaten Auslandskrankenversicherung. Wir helfen Ihnen, den optimalen Versicherungsschutz für Sie zu finden. Uns zur Seite steht die Europäische Reiseversicherung (ERV).

i
i
i
(inkl. Reiserücktrittsversicherung, Reiseabbruch-Versicherung, Reisekrankenversicherung mit medizinischer Notfallhilfe, RundumSorglos-Service, Reisegepäck-Versicherung)

Sonstiges

Reise weiterempfehlen

X

Weiterempfehlen

Reise weiterempfehlen

Die mit * gekennzeichneten Felder sind erforderlich.

*
*
*

Reise drucken