Malta: Felsen, Festungen, Faszination

zahlreiche Ausflüge inklusive

Ihr Reiseverlauf Maltesische Boote im Hafen von Valetta ©: krasnevsky-fotolia.com Fischfang ©: Malta Tourism Authority.com Meerblick ©: VisitMalta.com Marsamxett ©: Malta Tourism Authority.com Malta Mdina Square ©: Malta Tourism Authority.com Luzzu ©: Malta Tourism Authority.com Luftbild Valletta ©: Malta Tourism Authority.com Valletta ©: Malta Tourism Authority.com

Das Schöne an Malta? Der Staat im Mittelmeer ist so "übersichtlich", dass Sie während Ihrer achttägigen Reise alles sehen werden, was die Insel zu bieten hat. Obwohl, genau genommen sind es drei bewohnte und einige unbewohnte Inseln, die das maltesische Archipel bilden und doch nicht die Fläche des kleinsten deutschen Bundeslandes Bremen erreichen.

Mit über 400.000 Einwohnern zählt Malta zu den am dichtesten besiedelten Ländern der Erde, wobei die Hauptstadt Valletta zu den kleineren der 68 maltesischen Gemeinden zählt. In der komplett zum UNESCO-Welterbe gehörenden Stadt dominieren die prächtigen Palastanlagen, die Barracca-Gärten und die St. John´s Kathedrale das Bild, die Sie auf einem ausführlichen Stadtrundgang besichtigen.

Der Tempel von Hagar Qim, die Städte Vittoriosa, Cospicua und Senglea, das typische maltesische Fischerdorf Marsaxlokk und ein fakultativer Ausflug auf die zweitgrößte Insel Gozo, die grüne Schwester von Malta stehen in den kommenden Tagen auf Ihrem Programm.

Dass Malta mehr zu bieten hat, als nur Felsen, erleben Sie bei Ihrem Ausflug zum Botanischen Garten San Anton und an die Golden Bay. Achten Sie auf die farbenfroh und mit Augen bemalten Boote. Diese Luzzus genannten Nachen haben ihren Ursprung in der phönizischen Besatzung Maltas und sind ein beliebtes Fotomotiv. Ebenfalls nicht verpassen sollten Sie ein Glas Kinnie – die herbe Limonade aus Bitterorangen und Kräutern gilt als das maltesische Nationalgetränk. Genießen Sie es am besten zu einem Stück Kaninchen, dem beliebtesten Festtagsbraten der Malteser.

  • Dghajsa-Bootsfahrt im Grand Harbour 
  • Besuch botanischer Garten San Anton 

Programm

1. Tag: Anreise

Mit dem Transfer ab Ihrer Haustür zum Flughafen beginnt Ihre Malta-Reise. Von Dresden und Leipzig aus fliegen Sie via Frankfurt/Main oder München nach Malta.

Am Flughafen werden Sie durch den örtlichen Reiseleiter ganz herzlich begrüßt und dann geht es direkt zu Ihrem Hotel.

Bei einem Willkommenstrink erhalten Sie im Hotel dann erste Informationen zu den Maltesischen Inseln sowie Tipps und Empfehlungen von einem Inselkenner. Außerdem wird das Ausflugsprogramm der nächsten Tage mit Ihnen besprochen.

Zum Tagesabschluss nehmen Sie dann gemeinsam im Hotel Ihr Abendessen ein und lernen sich dabei schon ein wenig kennen.

2. Tag: Prähistorischer Süden und die drei alten Städte 

Nach dem Frühstück im Hotel erkunden Sie während eines ganztägigen Ausfluges die Insel. Dieser führt Sie zunächst zu den Überresten des Steinzeittempels von Hagar Qim. U.a. auf Grund ihrer Lage direkt am Meer ist Hagar Qim, was "stehende Steine" bedeutet, sehr sehenswert. Sie gehört gemeinsam mit anderen bronzezeitlichen Tempelanlagen auf Malta zum UNESCO-Welterbe.

Nächster Programmpunkt ist die romantische Blaue Grotte bei Wied iz-Zurrieq. Bei schönem Wetter sollten Sie unbedingt eine Bootsfahrt durch die von Wind und Wasser wunderschön geschaffenen Grotten unternehmen (vor Ort buchbar, da wetterabhängig).

Freuen Sie sich als nächstes auf das bekanntestes Fischerdorf Maltas, Marsaxlokk. Im Hafen liegen bunt bemalte Fischerboote, Luzzu genannt, die eine begehrte Fotokulisse darstellen. Außerdem gibt es hier einen Markt sowie zahlreiche Lokale, in denen man gut speisen kann.

Nach der Mittagspause fahren Sie zu den zauberhaften alten drei Städten, Cospicua, Senglea und Vittoriosa. Hier, östlich von Valletta, liegt der Ursprung der Geschichte Maltas, wahrscheinlich stammt sogar der Name der Inselrepublik hierher. Malet kommt aus dem phönizischen und bedeutet "Schutz". Die strategischen Vorteile der Cottonera, wie die drei Städte gemeinsam genannt werden, erkannten auch die Johanniter und errichteten ihre erste Ansiedlung in Birgu, heute Vittoriosa. Hier unternehmen Sie denn auch einen Spaziergang. Auf einem Felsvorsprung über dem Grand Harbour gegenüber von Valletta gelegen, war dieser Ort gut zu verteidigen. Da sich die Kreuzritter zunächst hier niederließen, befinden sich einige der ältesten Kirchen und Paläste in dieser Stadt. 

Zum krönenden Abschluss dieses Tages steigen Sie nun in eines der traditionellen Dghajsa-Boote und unternehmen eine Bootsfahrt im Grand Harbour. Dabei bieten sich Ihnen insbesondere bei schönem Wetter fotowürdige Blicke auf die Befestigungsanlagen von Valletta und natürlich den Grand Harbour.

3. Tag: Tag zur freien Verfügung

Heute haben Sie genügend Zeit für sich selbst – oder aber zum Einkauf von Reisesouvenirs für die Lieben Zuhause. Und wer möchte kann sich die Oldtimersammlung oder das Nationalaquarium von Malta anschauen. Beide sind zu Fuß vom Hotel aus erreichbar.

4. Tag: Stadtrundgang Valletta

Während Ihres ganztägigen Ausfluges lernen Sie Valletta, eine der schönsten Hauptstädte Europas und Kulturhauptstadt 2018 kennen. In diesem wirtschaftlichen und administrativen Zentrum der Inseln gibt es viel zu entdecken und so verwundert es nicht, dass Valletta zum UNESCO-Welterbe gehört.

Sie beginnen den Stadtrundgang mit dem Besuch der St. Peter und Paul Bastion, dem höchsten Punkt der Stadtmauer. Von den dort befindlichen Baracca-Gärten, einer der schönsten Gartenanlagen der Stadt, hat man einen schönen Blick auf den Grand Harbour und die Städte Senglea und Vittoriosa. Die fünf natürlichen Hafenbecken unterhalb der Bastion gaben in der Geschichte Schutz vor Angreifern.

Nun entdecken Sie mit der St. John´s Co-Kathedrale eine der schönsten Kirchen im Mittelmeerraum. In der Ordenskirche der Johanniter wurden bedeutende Ordensritter beigesetzt und so findet man hier noch heute viele beeindruckende Grabplatten, die den Fußboden bedecken. Interessant ist auch das weltberühmte Caravaggio Gemälde "Die Enthauptung Johannes des Täufers", bei dem es sich um eines von nur zwei vom Meister selbst signierten Gemälden handelt.

Der Stadtspaziergang bringt Sie nun zum Großmeisterpalast, heute Sitz des Staatspräsidenten und des Parlaments. Wenn dieser nicht vom Parlament oder dem Staatspräsidenten benötigt wird, ist er für Besucher zugängig und auch Sie werden einen Blick in einige Säle des Palastes werfen, sodass Sie einen schönen Einblick in längst vergangene Zeiten erhalten (die Schließung des Palastes kann sehr kurzfristig erfolgen und ist durch sz-reisen nicht zu beeinflussen).

Zum Abschluss Ihrer Stadterkundung besuchen Sie die Multivisions-Show "Malta Experience", eine Tonbildshow in der Sie viel Wissenswertes über die 7.000-jährige Geschichte der Insel erfahren.

5. Tag: Ganztagesausflug Mosta, Limestone-Heritage und Mdina

Ihr Tag beginnt mit der Fahrt nach Mosta, einer der ältesten Siedlungen Maltas. Hier steht die Kirche Santa Marija Asunta, deren imposante freitragende Kuppel nach dem Petersdom, der Santa Maria del Fiore-Kirche in Florenz und dem Pantheon in Rom die viertgrößte Europas ist. Wenn Sie schon das Pantheon in Rom angesehen haben, wird Ihnen bei der Besichtigung eine gewisse Ähnlichkeit nicht entgehen, diente dieses doch als Vorbild.

Im Erlebnissteinbruch "Limestone Heritage" erfahren Sie anschließend viel Wissenswertes rund um den ockergelben maltesischen Kalkstein, aus dem zahlreiche Gebäude auf der Insel errichtet wurden. Bis in die 80iger Jahre war der Steinbruch noch in Betrieb, jetzt beherbergt er ein Open-Air-Museum.

Für einen Spaziergang halten Sie nun in der mittelalterlichen Stadt Mdina, die im Herzen der Insel gelegen ist. Angeblich hat hier nach einem Schiffbruch einst der Heilige Paulus gelebt und der Insel das Christentum gebracht. Sie besuchen in Mdina das Palazzo Falson, auch als Normannen-Haus bekannt. Es ist das am besten erhaltene mittelalterliche Gebäude in Mdina und beherbergt jetzt ein Museum. Es gehörte dem Sohn eines reichen Kaufmanns, der begeisterter Kunstsammler war und eine umfangreiche Sammlung, darunter Gemälde, Silber und Schmuck zusammen trug. Da er hier auch lebte, kann man nicht nur ein Museum besichtigen, sondern erhält dabei gleich noch einen Einblick in das Leben der Bewohner.

Bevor Sie an den Dingli-Klippen an der Südwestküste einen Fotostopp einlegen, besuchen Sie noch das Weingut Meridiana, wo Sie vier verschiedene Weine verkosten. Die Trauben für diese Weine werden ausschließlich auf Malta geerntet.

6. Tag: Tag zur freien Verfügung oder fakultativer Ausflug nach Gozo

Sie haben an diesem Tag die Wahl, ob Sie sich im Hotel ausruhen oder Gozo, die grüne Schwester von Malta, kennen lernen möchten (fak., bitte mit Buchung reservieren).

In diesem Fall werden Sie vom Hotel abgeholt und zur Fähre gebracht. Mit dieser setzen Sie zur Nachbarinsel Gozo über. Die Insel ist beschaulicher als Malta und der Lebensrhythmus wird von den Jahreszeiten geprägt. Die Einwohner leben neben dem Tourismus von der Landwirtschaft und vom Fischfang.

Zunächst fahren Sie nach Dweja, wo sich einmal das bekannte Azure Window befand. Auch ohne dieses Fenster ist die Gegend sehr schön und einen Abstecher wert.

Dann steht mit Victoria die Inselhauptstadt auf dem Programm. Das Leben hier ist ruhig, wohnen doch nur rund 6.500 Einwohner in Victoria. Sie besichtigen die Altstadt und natürlich auch die Zitadelle, von der sich ein guter Blick über die Insel bietet.

Bevor Sie mit dem Aussichtspunkt auf einen der schönsten Strände der Insel, Ramla Bay, ihren letzten Besuchspunkt erreichen, sehen Sie sich noch den steinzeitlichen Tempel Ggantija an. In einem modernen Besucherzentrum können sich hier über die rätselhafte Megalithkultur informieren. 

Im Anschluss an die Besichtigungen geht es mit der Fähre am Nachmittag zurück nach Malta. 

7. Tag: Halbtägiger Ausflug Maltesischer Palazzo und Mediterrane Gärten - Freizeit

Viele Besucher von Malta sind der Meinung, hier gibt es nur Steine und kein Grün. Das dies nicht der Fall ist, beweist Ihnen der heutige Ausflug, bei dem Sie u.a. den botanischen Garten San Anton besuchen. Dank zahlreicher Zypressen, Palmen, Zitronenbäumen und gepflegter Rabatten ist er wohl der schönste Park der Insel.

Mit dem von außen unscheinbaren Palazzo Parisio in Naxxar steht einer der prächtigsten Adelspaläste von Malta - manchmal auch als Versailles im Miniaturformat bezeichnet - als nächstes auf der Tagesordnung. Die liebevoll restaurierten Räumlichkeiten, darunter ein Ballsaal, können ebenso besucht werden, wie der schöne Park.

Bevor es für Sie zurück zum Hotel geht, nehmen Sie sich noch etwas Zeit für einen Fotostopp an der Golden Bay, einem der schönsten und längsten Strände der Insel.

Der Nachmittag steht Ihnen im Hotel zur Erholung zur Verfügung. 

8. Tag: Heimreise

Je nach Flugzeit haben Sie noch ein wenig Zeit zur freien Verfügung, bevor Sie zum Flughafen gebracht werden. Sie fliegen mit Lufthansa via Frankfurt/Main oder München zurück nach Leipzig und Dresden.

Mit dem Transfer nach Hause geht die Reise für Sie zu Ende.

ab 1299 
MT-SP02 Buchungsanfrage

Ihr 4*-Dolmen Resort Hotel in Qawra

Lage:

Das Hotel liegt an der Küste von St. Paul´s und bietet seinen Gästen direkten Zugang zum künstlich angelegten Bugibba Strand. Der Zugang zum Meer erfolgt über Holzbrücken.

Zimmer:

Die 413 klimatisierten Zimmer verfügen über Bad/Dusche, WC, Haartrockner, Direktwahl-Telefon, Radio, SAT-TV, Minibar (kostenpflichtig), Mietsafe und kostenfreies WiFi. 

Hoteleinrichtungen:

Gästen stehen neben vier Pools, ein Hallenbad, eine Sauna, ein Jacuzzi und ein Fitnessstudio zur Verfügung. Im Hotel gibt es mehrere Restaurants, Bars sowie ein Kasino. 

PDF-Download (Hotel-Information)

Beförderung

  • Transfer ab/an Haustür
  • Flug mit Lufthansa via Frankfurt/Main oder München nach Malta und zurück
  • Transfers Flughafen – Hotel – Flughafen
  • Fahrt im Reisebus während der Ausflüge  

Hotels & Verpflegung

  • 7 Übernachtungen im 4*-Hotel Dolmen Resort in Qawra, Malta
  • 7 x Frühstück
  • 7 x Abendessen als Büfett
  • Hauswein, lokales Bier, Softgetränke und Wasser im Rahmen der HP inklusive

Ausflüge & Besichtigungen

 

  • Ausflüge: prähistorischer Süden und alte Drei Städte, Mosta, Limestone Heritage und Mdina, Maltesiche Palazzo und Mediterrane Gärten
  • Stadtrundgang: Valletta
  • Spaziergänge: Vittoriosa und Mdina
  • Besuch: Fischerdorf Marsaxlokk, Kuppelkirche Santa Marija Asunta in Mosta, Botanischer Garten San Anton in Attard
  • Fotostopp: Dingli Klippen, Golden Bay
  • Dghajsa-Bootsfahrt im Grand Harbour
  • Eintritte: St. John´s Co-Kathedrale, Großmeisterpalast und Multivisionsshow Malta Experience in Valletta, Hagar Qim Tempelanlage, Limestone Heritage in Is- Siggiewi, Palazzo Falson in Mdina, Palazzo Parisio in Naxxar  

Sonstiges

 

  • Aktuelle Steuern und Sicherheitsgebühren
  • Willkommenstrink
  • Weinprobe mit 4 Weinen im Weingut Meridiana
  • Öko-Steuer
  • 1 Reisetaschenbuch pro Buchung
  • Örtliche, Deutsch spr. Reiseleitung: 2.-4. und 6. Tag
  • SZ-Reisebegleitung

 

 

 

Malta

Einreise für Deutsche

Deutsche sind für einen unbegrenzten Aufenthalt visumfrei. Notwendig sind für die Dauer des Aufenthalts gültiger Reisepass (für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten ist auch der für die Dauer des Aufenthalts gültige Personalausweis ausreichend).

Als Nachweis des EU-weiten Versicherungsschutzes sollte die Europäische Krankenversicherungskarte mitgeführt werden (eine private Auslandsreisekrankenversicherung wird zusätzlich empfohlen).

Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.

Landesdaten

Lage

Die Inseln Malta, Gozo und Comino, die den Staat Malta bilden, liegen im Mittelmeer, südlich von Sizilien.

Fläche: 315,6 km² (Malta 245,7 km², Gozo 67,1 km², Comino 2,8 km²).

Verwaltungsstruktur: 6 Bezirke.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 416.100

Städte:

Valletta (Hauptstadt von Malta, auf der Insel Malta) ca. 5.800

Birkirkara (auf Malta) ca. 21.500

Mosta (auf Malta) ca. 19.600

Qormi (auf Malta) ca. 16.300

Zabbar (auf Malta) ca. 14.800

Sliema (auf Malta) ca. 13.500

San Gwann ca. 12.100 (auf Malta)

Rabat (größte Stadt auf Gozo) ca. 11.200

Sprache

Auf Malta wird Maltesisch und Englisch gesprochen. Italienisch wird ebenfalls vielfach gesprochen und verstanden.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ); auch in Malta gilt die europäische Sommerzeit.

Stromspannung

240 Volt Wechselstrom, 50 Hertz; dreipolige Flachstecker (Adapter sind notwendig). In den größeren Hotels sind jedoch für Rasierapparate normale Stecker vorhanden.

Telefon/Post

Post

Briefe nach West- und Mitteleuropa benötigen circa eine Woche.

Telefon

Die Landesvorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Malta ist die 00356, die 8-stellige Teilnehmernummer wird unmittelbar danach gewählt. Die Vorwahl von Malta nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043 und die der Schweiz 0041.

Es sind zahlreiche Kartentelefone vorhanden, mit denen man auch ins Ausland telefonieren kann. Telefonkarten mit 40, 60 und 100 Einheiten sind u.a. in den Niederlassungen der Maltacom und in Postämtern erhältlich.

NOTRUFNUMMER: 112.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800 und 3G 2100.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Malta von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .mt

Internetcafés sind auf Malta weit verbreitet.

Feiertage

Im Jahr 2017:

1. Januar (Neujahr)

10. Februar (Tag des Schiffbruchs von Paulus)

19. März (St. Josefstag)

31. März (Freiheitstag)

14. April (Karfreitag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

7. Juni (Gedenktag an den 7. Juni 1919)

29. Juni (St.-Peter-und-Paul-Tag)

15. August (Mariä Himmelfahrt)

8. September (Tag des Sieges)

21. September (Unabhängigkeitstag)

8. Dezember (Mariä Empfängnis)

13. Dezember (Tag der Republik)

25. Dezember (Weihnachten)

Darüber hinaus gibt es noch Feiertage von lokaler Bedeutung, die Auswirkungen auf die Arbeitszeiten haben können.

Die Hauptferienzeit ist im Juli und August.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 8.30-12.30 Uhr, Sa 8.30-11.30 Uhr, manche Banken haben auch längere Öffnungszeiten. Die Öffnungszeiten verschieben sich mit der Sommer- und Winterzeit und werden je nach Saison geändert. Die Wechselstuben am Flughafen sind rund um die Uhr geöffnet.

Post: Mo bis Sa ca. 8 bis ca. 13 Uhr; in manchen Poststellen Mo bis Fr auch bis 15.30 oder 16-18 Uhr;

Behörden: Mo bis Fr 8.30-13 Uhr und 14.30-17.30 Uhr;

Geschäfte: Mo bis Sa 9 bis ca. 12.30/13 Uhr, 15.30/16 bis ca. 19/20 Uhr, in Touristenzentren meist bis 22 Uhr.

Kleidung

Für die Monate Dezember, Januar und Februar wird Herbstkleidung empfohlen, leichtere Kleidung für März, April, Mai, Oktober und November und sehr leichte Sommerkleidung für die Monate Juni, Juli, August und September. Ein leichter Regenmantel ist von Oktober bis März empfehlenswert. Eine gute Sonnenbrille sollte ebenfalls mitgenommen werden.

Geschichte/Politik

In der Jungsteinzeit war Malta ein Zentrum der Megalithkultur. Mehrere große Tempelanlagen sind noch erhalten. Im sechsten Jahrhundert wurde die Insel von den Karthagern, später von Rom erobert. 870 wurde die Insel von den Arabern besetzt. 1090 geriet Malta unter normannische Herrschaft; später wurde es zu einem Lehen des Königreiches Sizilien. 1530 gab Kaiser Karl V. Malta dem Johanniterorden (der sich danach Malteserorden nannte) zu Lehen. Die Johanniter beherrschten die Inseln bis zum 19. Jahrhundert. Nach einer Belagerung durch osmanische Türken wurde die heutige Hauptstadt Valletta 1565 gegründet und mit Befestigungsanlagen ausgestattet. 1798 wurde Malta von Napoleon erobert. Da die Malteser die französische Herrschaft ablehnten, suchten sie Hilfe bei den Briten, die 1799 den Rückzug der Franzosen erzwangen. 1814 wurde Malta als Kronkolonie Teil des britischen Weltreiches. Während des Zweiten Weltkrieges war die strategisch wichtige Insel fast täglich deutschen und italienischen Luftangriffen ausgesetzt.

1964 erhielt Malta die volle Unabhängigkeit. Seit 1974 ist Malta Republik, und seitdem wird in einer Schaukelpolitik mal eine Annäherung an die arabischen Länder, dann wieder eine Annäherung an Europa gesucht. 1990 stellte Malta einen Antrag auf Vollmitgliedschaft in der Europäischen Union, der 1993 abgelehnt wurde. Als wichtigster Grund wurde die zu geringe Größe des Staates genannt. Nach Wiederaufnahme der Verhandlungen im Jahr 2000 ist Malta seit dem 01. Mai 2004 Mitglied der Europäischen Union.

Wirtschaft

Seit Beginn der 90er Jahre ist der Tourismus der bedeutendste Wirtschaftszweig Maltas.

Die Landwirtschaft ist ebenfalls ein wichtiger ökonomischer Bereich. Zu den Anbauprodukten gehören Kartoffeln, Tomaten, Melonen, Weizen, Obst und Blumen. In geringerem Umfang werden Geflügel-, Kaninchen-, Rinder-, Ziegen- und Schafzucht betrieben. Von wirtschaftlicher Bedeutung sind auch Schiffsreparaturen in staatseigenen Werften. Ein Drittel der Erwerbstätigen ist im produzierenden Gewerbe beschäftigt, hauptsächlich in der Verarbeitung von Nahrungsmitteln, im Verlags- und Druckereiwesen und in der Herstellung von u.a. Textilien und Kleidung, Möbeln und Holzwaren sowie Tabakwaren. Die wichtigsten Handelspartner sind Italien, Großbritannien, die Vereinigten Staaten und Deutschland.

Religion

94 Prozent der Malteser sind römisch-katholisch und die meisten praktizieren ihren Glauben. Die Gotteshäuser sind täglich zu allen Gottesdiensten gut besucht. Die Kirche ist trotz der zeitweise antiklerikalen maltesischen Politik noch immer eine Macht im Staat.

Vegetation

Typisch mediterrane Pflanzen wie Macchia und Garigue (das sind u.a. Kermeseiche, Lavendel, Rosmarin und Wolfsmilchgewächse) bestimmen die relativ karge Vegetation Maltas.

Einst von dichten Wäldern besiedelt, gibt es nach verschiedenen Phasen der Abholzung (die letzte erfolgte durch britische Kolonialherren im 19. Jahrhundert, als ca. 80.000 Olivenbäume dem Baumwollanbau weichen mussten) fast nur noch traditionell nicht heimische Bäume in Parkanlagen, wie z.B. Johannesbrotbäume, Akazien und Eukalyptusbäume. Seit mehreren Jahren laufen verschiedene Aufforstungsprojekte, die langsam Erfolge zeigen.

Zu den vielen verschiedenen auf Malta vorkommenden Blumen zählen mehrere Orchideenarten (darunter zwei endemische) und Seenarzissen.

Tierwelt

Für Maltas Tierwelt sind wegen der fehlenden Wälder Kleintiere charakteristisch. Den Fenek, eine wilde Kaninchenart, die auch Nationalgericht der Malteser ist, trifft man nur noch selten in freier Wildbahn an. Weit verbreitet sind dagegen Eidechsen, Geckos und Wiesel.

Zu den einheimischen Vögeln zählen Falken, Lerchen, Schleiereulen und die Blaumerle, der Nationalvogel Maltas. Malta dient im Frühjahr und Herbst auch als Zwischenstation für Zugvögel und ist dann ein idealer Ort für das Beobachten von Vögeln.

In dem für Mittelmeerverhältnisse sehr sauberen Wasser können Taucher auch seltene Fische beobachten, wie z.B. Meeresbarsche und John-Dorys.

Kulinarisches

Die maltesische Küche ist voll von britischen und italienischen Einflüssen. Durch Maltas Mitgliedschaft im Commonwealth haben sich früh chinesische und indische, aber auch malaiische, pakistanische und thailändische Restaurants niedergelassen. Feinschmeckerlokale finden sich in mehreren der guten Hotels. Trotz aller Internationalität gibt es einige Spezialitäten, die als einheimisch gelten u.a. Aljotta (Fischsuppe mit viel Knoblauch), Bzar ahdar Mimli (Paprikaschoten mit Oliven, Kapern und Anchovis gefüllt), Fenek (Kaninchen) und Gbejniet Friski (Frischkäse aus Schafs- und Ziegenmilch).

Sitten und Gebräuche

Jedes maltesische Dorf und jeder Pfarrbezirk einer Stadt feiert jährlich (zwischen April und Oktober) eine Festa zu Ehren seines Schutzpatrons. Zum Festa-Wochenende werden die Schätze aus den Kirchen geholt und Straßen und Plätze geschmückt. Nach dem Gottesdienst am Sonntag fahren die Jüngeren zu einem Picknick ans Meer, die Traditionsgebundeneren laden Freunde und Verwandte zu einem Festmahl ein. Am Abend zieht eine Prozession mit der Statue des Kirchenpatrons durch die Straßen des Ortes. Wenn sie zur Kirche zurückkehrt, wird sie mit einem großen Feuerwerk empfangen. Reisebüros bieten organisierte Ausflüge zu den Festa an.

Souvenirs

Das traditionsreichste Mitbringsel aus Malta sind Klöppelarbeiten. Die Kunst des Klöppelns wird heute vor allem noch auf Gozo praktiziert. Auch Strickwaren wie Pullover, Jacken und Handschuhe werden oft in Heimarbeit hergestellt und auf Märkten verkauft. Stilvolle Mitbringsel sind Türklopfer aus Messing oder Schmiedeeisen und Briefbeschwerer oder Aschenbecher aus maltesischem Stein. Briefmarkensammler finden auf Malta auch britische Marken vom Beginn der Kolonialzeit.

Duty Free

Einreise aus EU-Ländern

Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

REISENDEN UNTER 18 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für alkoholische Getränke und Tabakwaren gewährt.

Einreise aus Drittländern

Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

- 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

- 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Taffia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger;

- 4 Liter nicht schäumende Weine;

- 16 Liter Bier;

- eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

- andere Waren bis zu einem Gesamtwert 430 Euro für Flug- und Seereisende; jeweils 150 Euro für Reisende unter 15 Jahren.

Die Abgabenbefreiung wird nicht gewährt:

- Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.

Die Mitnahme von Fleischwaren aller Art, und gleichgültig welche Verpackung, ist verboten.

Es wird empfohlen, elektronische Geräte (wie Videokameras, tragbare Fernseher oder Videorekorder) bei der Einreise zu deklarieren, da sonst unter Umständen Ausfuhrzoll bezahlt werden muss.

Die Einfuhr von Drogen wird generell als Delikt (Drogenhandel) bewertet und kann dementsprechend mit Mindeststrafen von 6 Monaten geahndet werden.

Klimainformationen

Malta hat Mittelmeerklima mit durchschnittlichen Temperaturen von 14°C von November bis April und 23°C von Mai bis Oktober. Die durchschnittlichen Höchsttemperaturen liegen bei 26°C im Mai, 30°C im Juni, 34°C im Juli und 33°C im August. Selbst im September klettert das Thermometer noch auf 30°C. Die Sommermonate sind meist niederschlagsfrei, die Temperaturen können in dieser Zeit zum Teil auch bis auf 42°C steigen. Trotz dieser hohen Temperaturen ist die Hitze immer erträglich, da meistens Meereswinde wehen. Auch im Dezember ist es mit 17°C sehr mild. Schnee und Frost gibt es auf Malta nicht.

Beste Reisezeit

Mai bis Anfang November.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Keine.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Malta ist malaria-frei.

Ärztliche Hilfe

ST. GEORGE'S BAY: Krypton Clinic, Dr. Mark Schembri Wismayer (spricht Englisch), Ibragg Rd.,, St. George's Bay, Tel. 21 37 10 62.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Euro (EUR)

1 Euro = 100 Cent.

Derzeitiger Kurs:

1 US-$ = ca. 0,85 EUR

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt; siehe Deklaration.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt; siehe Deklaration.

Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise in Malta aus einem Nicht-EU-Land sowie Ausreise aus Malta in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt; siehe Deklaration.

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt; siehe Deklaration.

Umtausch: Banken, Geldautomaten und Wechselbüros sind fast überall auf den Inseln zu finden.

Internationale Kreditkarten: Ja - Die meisten Hotels und Restaurants sowie viele Geschäfte akzeptieren Kreditkarten.

Geldautomat: Ja - sie sind überall vorhanden; das Abheben mit Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Logo) und Kreditkarten ist möglich.

Auskunftstellen

Fremdenverkehrsamt Malta
Schillerstraße 30-40
60313
Frankfurt am Main
(0 69) 247 50 31 50
(0 69) 247 50 31 30
www.urlaubmalta.com
info@urlaubmalta.com

Malta Tourism Authority (MTA)
Auberge D´Italie
Merchants Street
Valletta VLT 1170/Malta
(00356) 80 07 22 30
(00356) 22 91 54 45, 22 91 51 39
www.visitmalta.com
info@visitmalta.com

Malta Chamber of Commerce
Exchange Buildings
Republic Street
Valletta VLT 1117/Malta
(00356) 21 24 52 23
(00356) 21 23 38 73
www.visitmalta.com
info@maltachamber.org.mt

Botschaften und Konsulate

Botschaft von Malta
Klingelhöfer Straße 7
10785
Berlin
(0 30) 26 39 11 23
(0 30) 263 91 10
www.foreign.gov.mt/berlin
maltaembassy.berlin@gov.mt
Mo bis Fr 9-17 Uhr

Honorargeneralkonsulat von Malta
Westerstraße 17
28199
Bremen
(04 21) 59 10 59
(04 21) 50 52 50
maltaconsul.bremen@gov.mt; dr-stoecker@gmx.de
Mo, Di 8-12, 15-18 Uhr, Mi 8-12 Uhr, Do 8-12, 15-20 Uhr, Fr 8-13 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat von Malta
Königsallee 90
40212
Düsseldorf
(0211) 86 29 22 35
(02 11) 86 39 04 43
konsulat@malta-nrw.de
Di bis Do 9-10 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat von Malta
Neue Mainzer Straße 75
60311
Frankfurt/Main
(0 69) 208 76 55
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Honorarkonsulat von Malta
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Ärztliche Hilfe

ST. GEORGE'S BAY: Krypton Clinic, Dr. Mark Schembri Wismayer (spricht Englisch), Ibragg Rd.,, St. George's Bay, Tel. 21 37 10 62.

Sehenswertes

Valletta

Die maltesische Hauptstadt ist eine der sehenswertesten Festungsstädte in Europa. Die gewaltigen Mauern sind noch fast vollständig intakt. Zwischen den alten Häusern, Kirchen und Palästen drängen sich noch keine modernen Neubauten aus Glas und Beton. Der Autoverkehr ist weitgehend aus der Innenstadt verbannt. Kleine Läden statt Kaufhausketten bieten ihre Waren an. Valletta ist eine am Reißbrett entstandene Stadt, was das rasterförmige Netz aus sich rechtwinklig schneidenden Straßen belegt.

An der Spitze der Sciberra-Halbinsel steht das legendäre Fort St. Elmo. Der Republic Street folgend stößt man auf die bedeutendsten Ordensbauten und die wichtigsten Plätze der Stadt. Sehenswert sind in Valletta u.a. der Großmeisterpalast, das Fort Elmo, die St. John´s Co-Cathedral, die Auberge d´Italie und die Hastings- sowie die die Lower Baracca Gardens.

Das Großmeistergebäude ist das prunkvollste weltliche Gebäude auf Malta und war einst offizielle Residenz der Großmeister. Heute ist es Sitz des Parlamentes und bei Sitzungen bis auf die Waffenkammer geschlossen.

Das Fort St. Elmo wurde 1530 von den Ordensrittern als kleine Festung übernommen und ausgebaut. Es spielte während der Belagerung Maltas von 1565 eine entscheidende Rolle bei dem Sieg über die Türken. Auf dem Platz vor dem Fort kann man die Öffnungen unterirdischer Getreidespeicher besichtigen.

Die St. John's Co-Cathedrale gilt als Hauptkirche des Johanniterordens und wurde von 1573 bis 1578 erbaut. Für die Aufnahme in den Orden überbrachte jeder Ritter ein Geschenk, das für die Ausstattung der Kirche verwendet wurde. Die äußere Fassade ist schlicht gehalten, um Feinde von dem wertvollen Inneren abzulenken. Der gesamte Kirchenboden ist mit 375 Grabplatten aus farbigem Stein bedeckt. Die Namen und Taten der Ritter sind dort in lateinischer Sprache vermerkt. Als bedeutendstes Einzelwerk gilt das Altarbild von Caravaggio.

Die Auberge d´Italie (heutiges Hauptpostgebäude) bewohnten die italienischen Ordensritter. In den kleinen Gartenanlagen Hastings Gardens und Lower Baracca Gardens kann man sich von der Besichtigungstour durch Valletta erholen.

Mit Kindern bietet sich auch ein Besuch der Malta Experience an, einer Audiovisionsshow, die eine Kurzfassung der maltesischen Geschichte bietet.

Kunstinteressierte sollten auch das Nationalmuseum der Schönen Künste besuchen.

Mdina/Rabat

Mdina und Rabat bilden heute eine Doppelstadt im Herzen der Insel. Ihr sollte man einen ganzen Urlaubstag widmen.

Der kleine mittelalterliche Ort Mdina war einst die Hauptstadt Maltas. Er liegt weithin sichtbar auf einem nach drei Seiten steil abfallenden Felsplateau. Die Engländer lösten als die letzten Feldherren der Insel die Universitá de facto auf. Damit wurde Valetta zum Zentrum der Insel und Mdina wurde dem maltesischen Adel übergeben. Das aristokratische Ambiente der Stadt blieb erhalten und auch heute noch wohnen die meisten der 900 Einwohner in alten Adelspalästen. Bei einem Spaziergang durch die engen Gassen kann man dieses zurückgezogene Leben der Stadt regelrecht spüren. Die Häuser und Palazzos führender Adelsfamilien sind bemerkenswerte Blickfänge bei einem Spaziergang. Sehenswert sind u.a. auch der Bastion Square, von dem man einen schönen Ausblick genießen kann, das Benediktinerinnen-Kloster, die Kathedrale St. Peter und Paul und die Katakomben unter den Kirchen der Stadt. Besonders interessant sind die St. Agatha-Katakomben, eine unterirdische Gräberstadt, die Maltas älteste Fresken aus römischer und frühchristlicher Zeit birgt.

In Rabat bestimmt, im Gegensatz zur "stillen" Schwesterstadt Mdina, das typische maltesische Treiben den Alltag.

Marsaxlokk

Marsaxlokk liegt im äußersten Osten der Insel. In dem romantischen Fischerdorf Marsaxlokk ist der Tourismus fast bedeutungslos, obwohl hier die meisten Fotos für die Fremdenverkehrswerbung gemacht werden.

Der wohl größte Straßenmarkt Maltas findet jeden Sonntagmorgen hier statt. Man findet Textilien, Werkzeuge, Obst- und Gemüse, Fisch sowie Gebrauchsartikel aus aller Welt. Auch lebende Tiere, z.B. Hühner, werden hier angeboten. Bei einem Spaziergang entlang des Hafens kann man die bunten Boote von Marsaxlokk aus der Nähe betrachten oder sich in einem der vielen Fischrestaurants niederlassen.

Marsascala

Der Nachbarort von Marsaxlokk im Osten Maltas ist vom Fremdenverkehr geprägt. Hier schießen immer mehr Appartmenthäuser für Touristen aus dem Boden. Als Urlaubsort ist Marsascala zu empfehlen, wenn man weder die städtische Atmosphäre erleben noch in einem lauten Ferienzentrum wohnen möchte. Die dortigen Salinen wurden noch bis zum Zweiten Weltkrieg für die Salzgewinnung genutzt.

Cottonera

Die Städte Vittorosa, Senglea und Cospicua gehen heute ineinander über. Der Name Cottonera stammt von Großmeister Nicolas Cottoner, der im Jahre 1670 begann, einen aufwendigen Befestigungsring um die drei Städte zu errichten.

St. Paul´s Bay

Zwischen der Großen St. Paul´s Bay im Norden und der kleineren Salina Bay im Süden wurde die flache Halbinsel in den letzten 15 Jahren zum Ferienzentrum Maltas ausgebaut. In den neu gegründeten Orten Buggiba und Qawra stehen dicht gedrängt große Appartmenthäuser und Hotels, Restaurants, Bars und Geschäfte. Sonne, Strände und klares Wasser ziehen scharenweise Touristen an. Auch Taucher und andere Wassersportler kommen hier auf ihre Kosten.

Sliema/St. Julian´s

In Sliema und St. Julian´s stehen die meisten Hotels und Apartmenthäuser der Insel. Hier haben auch viele Feriensprachschulen ihren Sitz. Moderne Einkaufszentren machen den traditionellen Geschäften in Valletta Konkurrenz und nirgendwo auf Malta ist das Nachtleben so aufregend wie hier. Von Sliema aus kann man sich mit einem U-Boot, das eine Fahrt zu einem versunkenen Schiff unternimmt, oder mit einem Glasbodenboot auf eine Unterwasser-Safari begeben.

Mosta

Die Kirche von Mosta gilt als die größte Kirche auf Malta. Ihr Innenraum beeindruckt durch eine wunderschöne Kasettendecke, die der 60 m hohen Kuppel optische Tiefe verleiht. Erbaut wurde das Gotteshaus von 1833 bis 1860. Die Kirche bietet rund 12.000 Menschen Platz. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kuppel von einer deutschen Fliegerbombe durchschlagen, die jedoch wie durch ein Wunder nicht explodierte.

Blaue Grotte

Eine der schönsten Seegrotten auf Malta ist die Blaue Grotte. Kleine bunte Fischerboote stehen unterhalb des Parkplatzes bereit und befördern Besucher bis in die Grotte hinein. Hier überrascht das glasklare Farbenspiel des Wassers genauso wie die orangefarbenen Korallen an den Felswänden. Am besten ist dieses Naturschauspiel am Nachmittag zu beobachten.

Gozo

Acht Kilometer liegen zwischen Malta und der kleinen Insel Gozo, die landschaftlich äußerst vielfältig ist und mehr als einen Tagesausflug lohnt. Die Insel ist von Steilküsten geprägt, die nur wenig Raum für Sandstrände lassen, sodassvon Felsen und winzigen Kiesstreifen aus gebadet wird. Gozos bedeutendster Urlaubsort ist Marsalforn. Die historische Inselhauptstadt Victoria, die von den Gozitanern Rabat genannt wird, liegt im Inselinnern. Ihr Zentrum bildet der Marktplatz Indipendenza. Sehenswert sind hier die Zitadelle, die Kathedrale, die Fontana (ein Waschhaus aus dem 17. Jahrhundert), Astra und Aurora (die einzigen Opernhäuser der Inselrepublik Malta) sowie das Aquädukt. Ein Besuch der Zitadelle lohnt sich auch, wenn man ihre zahlreichen Museen und die Kathedrale nicht besichtigen möchte, da man von dort einen schönen Blick über Gozo und Victoria hat. Wer auch die Museen Victorias, die allesamt in der Zitadelle untergebracht sind, besuchen möchte, sollte sich besonders das Volkskundliche und das Archäologische Museum sowie die Kunsthandwerksausstellung vornehmen. In der letzteren, in der jeder Produzent seine schönsten Stücke ausstellen kann, bekommt man einen schönen Überblick über die maltesische Handwerkskunst und mögliche Souvenirs. Weitere Sehenswürdigkeiten auf Gozo sind u.a. Ta´Pinu, das bedeutendste Wallfahrtsziel der maltesischen Inseln, die Pfarrkirche von Xewkija mit ihrer 75 Meter hohen Kuppel und das Mühlenmuseum Ta´Kola.

Tempel

Auf Malta sind mehrere Tempel aus der Megalithkultur erhalten, die einen Besuch lohnen. Hier sind der Tempel von Hagar Qim, der Tempel von Mnajdra und der Tempel von Tarxien zu nennen. Auf Gozo befindet sich der Tempel von Ggantija. Die klar gegliederte Tempelanlage von Hagar Qim liegt an der Küstenstraße zwischen Ghar Lapsi und Zurrieq. 500 Meter unterhalb dieser Anlage liegt der Tempel von Mnajdra. Die drei Tempel dieses Komplexes stammen aus drei verschiedenen Phasen zwischen 3.500 und 2.900 v. Chr. Während vom ältesten Tempel kaum noch Überreste vorhanden sind, sind der zweite und der dritte Tempel gut erhalten. Die neolithischen Tempel von Tarxien (zwischen 3.800 und 2.800 v. Chr.) wirken zwar nicht so romantisch wie die von Hagar Qim und Mnajdra. Dennoch sind sie für Archäologen die bedeutendste Fundstätte der Insel. Die dort gefundenen einzigartigen Reliefs und Skulpturen sind jetzt im Archäologischen Museum von Valletta ausgestellt. In den Tempeln sind Kopien der Funde zu sehen, so dass Besucher nicht nur einen Eindruck von der Architektur der Megalithkultur, sondern auch von dem Kunstschaffen dieser Epoche erhalten. Der Besuch des Ggantija Tempels auf Gozo lohnt sich auch dann, wenn man auf Malta bereits alle Tempel besichtigt hat. Sein Mauerwerk ist besonders gut erhalten, und er ist landschaftlich schön in eine kleine Gartenanlage eingebettet. Vom Tempel aus kann man weite Teile von Gozo überblicken.

Sprachreisen nach Malta

Auf Malta wurde schon 1800 Englisch zur offiziellen Landessprache erklärt. Erst 1934 wurde auch die eigentliche maltesiche Sprache offiziell anerkannt. In der Folge ist Malta tatsächlich ein zweisprachiges Land, in dem beide Sprachen von der gesamten Bevölkerung gesprochen werden. Selbstverständlich lernen die Kinder Englisch schon in der Grundschule, und Zeitungen und Kulturveranstaltungen sind in englischer Sprache. Besucher aus Großbritannien bilden die stärkste Touristengruppe auf der Insel.

Sprachunterricht für Jugendliche und Erwachsene wird von vielen Schulen auf Malta angeboten, die neben dem qualifizierten Unterricht auch begleitende Freizeitprogramme ausgearbeitet haben. Gegenüber anderen englischsprachigen Reisezielen bietet Malta durch das ausgeglichene und warme Sommerklima eine stimulierende Urlaubsatmosphäre für den Spracherwerb.

Reisehinweise

Zurzeit liegt kein Reisehinweis vor.

Bitte beachten auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen" beachten.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

* KRIMINALITÄT: Es wird empfohlen, Wertsachen und Reisedokumente sicher in der Unterkunft aufzubewahren, da es in letzter Zeit vermehrt zu Diebstählen gekommen ist, insbesondere in Paceville und in Buslinien zwischen Paceville und Valletta.

* JAGDSAISON: Von Anfang September bis Ende Januar ist bei Spaziergängen abseits von Ortschaften frühmorgens und spätabends Vorsicht angebracht, da es zu dieser Zeit (Jagdsaison) auf Malta üblich ist, auf Vögel zu schießen.

* DROGEN: Drogen ein- oder auszuführen, damit zu handeln sowie zu konsumieren ist streng verboten (Haftstrafen)!

* Das RAUCHEN ist in öffentlichen Verkehrsmitteln und Kinos untersagt. Das Rauchen ist außerdem offiziell nur in Restaurants und Bars erlaubt, die über entsprechende Entlüftungssysteme verfügen bzw. spezielle Zonen für Raucher ausgewiesen haben.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

PDF-Download (Länder-Information)

Reisedokumente Personal- oder Reisepass

Für diese Reise benötigen deutsche Staatsbürger einen gültigen  Personalausweis oder Reisepass. Ohne gültige Ausweisdokumente kann die Reise nicht angetreten werden.

Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
Malta: Felsen, Festungen, Faszination
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
25
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