Namibia: Irgendwie deutsch und doch afrikanisch

Eine erlebnisreiche Rundreise voller Natur und Kultur

Ihr Reiseverlauf Köcherbaum, © Jan Jepsen, Nambia Tourism Board Sossusvlei Düne, © Jan Jepsen, Namibia Tourism Board Cheetahs (Gepard), © Jan Jepsen, Namibia Tourism Board Damara Kinder, © Helmut Gries, Namibia Tourism Board In der Kalahari, © Jan Jepsen, Namibia Tourism Board Zebras am Wasserloch, © Helmut Gries, Namibia Tourism Board Fish River Canyon, © Jan Jepsen, Namibia Tourism Board

Namibia lockt mit tierisch großen Abenteuern. Auf dem Spielplatz der Giganten werden Sie zum Gewinner, und der Preis ist heiß. Heiß wie der Wind, der Sie auf dieser Reise begleitet. Und hoch wie das "Matterhorn Namibias" im Erongo-Gebirge.

Im Etosha-Nationalpark gehen Sie auf die Pirsch, um Dickhäuter, Raubkatzen und Fluchttier-Herden aufzuspüren. In der Wüste Namib spielen Licht und Schatten gegen die gigantische Dünenlandschaft an, und der Sonnenuntergang der Kalahari vollführt ein so feuriges Farbenspiel, dass Sie auf jeden Fall rot sehen werden. Wenn Sie dann in die Tiefen des Fish River Canyon schauen, des zweitgrößten Canyons der Welt, werden Sie sich fühlen wie ein Spielzeug der Schöpfung.

Die gesellschaftspolitische Entwicklung Namibias spiegelt sich heute in einer facettenreichen Kultur, die ganz wesentlich auf die einstige deutsche Kolonialherrschaft zurückzuführen ist. Das wird in Windhoek gegenwärtig, wo namibische Traditionen wie selbstverständlich mit der Bierbraukunst nach deutschem Reinheitsgebot verschmelzen. Na denn, auf ein kühles Blondes! Und auch Swakopmund bietet Ihnen einiges zur Abkühlung. Hier weht Sie frischer Atlantikwind durch die Straßen der herrschaftlichen Kolonialstadt bis an die felsige Walvis Bay, an deren Klippen so mancher Seefahrer jäh endete. Mit einem eisigen Schauer beim Anblick der vielen Schiffsskelette und einer Lagunenfahrt bei namibischen Austern und kühlem Sekt spielt Namibia noch einen Joker aus. Und hat Ihr Herz schon längst gewonnen!

  • Sonnenuntergang in der Kalahariwüste
  • Pirschfahrt im Etosha Nationalpark
  • Geisterstadt Kolmanskoppe und Felsenbilder von Twyfelfontein
  • Bootsfahrt in der Walvis Bay mit frischen Austern und Sekt  

Programm

Ablauf Reisetermine 2017:

1. Tag: Anreise

Von zu Hause werden Sie zum Flughafen Berlin/Tegel gebracht, von wo aus Sie mit Eurowings via Köln/Bonn nach Windhoek fliegen.  

2. Tag: Ankunft in Namibia – Stadtrundfahrt Windhoek

Am Morgen kommen Sie in Windhoek an und werden durch Ihren örtlichen Driverguide am Flughafen herzlich begrüßt.

Mit Ihrer Rundfahrt durch Windhoek beginnt Ihre Erkundung von Namibia. Sie sehen u.a. die Christuskirche, eines der Wahrzeichen der Stadt. Von hier aus geht es zur Alten Feste. Diese wurde als Hauptquartier der deutschen Schutztruppe gebaut, diente später als Internat und beherbergt heute eine Sammlung des Staatsmuseums.

Außerdem spazieren Sie durch die Gartenanlage des "Tintenpalastes". Lassen Sie sich vor Ort erklären, wie dieses Gebäude zu seinem Spitznamen kam. Ihre Stadtrundfahrt wird abgerundet durch den Besuch des Stadtviertels Katutura, wo die bantu-sprachige Bevölkerung Windhoeks überwiegend lebt.

Anschließend bringt Sie Ihr Driverguide zum Hotel in Windhoek. Hier können Sie sich von der Anreise erholen und lernen bei einem ersten gemeinsamen Abendessen die anderen Mitreisenden kennen.

3. Tag: Windhoek – Rehoboth – Sonnenuntergang in der Kalahari

Nach dem Frühstück machen Sie sich gemeinsam auf den Weg nach Rehoboth. Diese Siedlung liegt etwa 85 Kilometer südlicher als Windhoek und war von 1845 bis 1864 eine Missionsstation.

Von hier aus reisen Sie weiter zu Ihrem Hotel in der Region Kalahari. Diese Wüste erstreckt sich im östlichen Nambia etwa 500 Kilometer von Norden nach Süden. Auf den spärlich bewachsenen Grasebenen weiden riesige Herden von Antilopen und anderen Tieren.

Nach dem Check-In unternehmen Sie eine abendliche Fahrt zum Sonnenuntergang in die Kalahari. Genießen Sie das Schauspiel, wenn die untergehende Sonne die Landschaft in ein warmes rötliches Licht taucht.  

4. Tag: Region Kalahari – Keetmanshoop – Fish River Canyon

Nach dem Frühstück verlassen Sie die Region Kalahari und fahren nach Keetmanshoop. Diese bedeutendste Stadt im südlichen Namibia geht ebenfalls auf eine Missionsstation zurück und ist vor allem bekannt für den nahen Köcherbaumwald. Diese Aloeart kommt nur in Namibia und im Nordwesten Südafrikas vor und wurde früher durch die San als Köcher für ihre Pfeile genutzt, daher kommt auch der Name der Pflanze. Die Pflanzen wachsen sehr langsam und stehen nur selten in Gruppen beieinander. Eine der wenigen Ausnahmen ist der durch Sie besuchte Köcherbaumwald bei Keetmanshoop. Hier stehen über 250 Exemplare zwischen schwarzen Felsen. Einige der Pflanzen sind bis zu 5 Meter hoch und haben ein geschätztes Alter von bis zu 300 Jahren.

Nur fünf Kilometer entfernt befindet sich ein weitere Sehenswürdigkeit, der sogenannte Spielplatz der Giganten. Auf einem kurzen Spaziergang erkunden Sie diese wild übereinander getürmten Steinblöcke.

Schließlich erreichen Sie via Seeheim den Rand des Fish River Canyons, einer der größten Canyons der Welt. Dieser ist an einigen Stellen bis zu 27 Kilometer breit und 500 Meter tief. Der Blick am Aussichtspunkt auf Hell's Bend (die Höllenkurve) ist beeindruckend.

Sie übernachten in der Region Fish River Canyon.  

5. Tag: Region Fish River Canyon – Aus – Diaz Point – Lüderitz

Am Morgen machen Sie sich via Seeheim zunächst auf den Weg nach Aus. Hier hält sich eine Herde Wildpferde auf, der etwa 150 Tiere angehören. Diese traben zwischen den spärlich bewachsenen Weidegründen und der Wasserstelle bei Garub hin und her und haben sich den Bedingungen in der Wüste angepasst. Mit etwas Glück, werden auch Sie diese Tiere zu Gesicht bekommen.

Sie fahren weiter nach Lüderitz, eine etwas verschlafen wirkende, auf Granitfelsen errichtete Stadt. Freuen Sie sich auf zahlreiche Jugendstilhäuser, die Sie so sicherlich eher in Deutschland, als in Afrika erwartet hätten. Diese entstanden, als die Stadt durch Diamantenfunde zu einer der reichsten Städte Afrikas wurde. Allerdings gingen schon wenige Jahre später die Diamantenfunde zurück und der Abschwung der Stadt begann.

Und Sie besuchen natürlich auch Diaz Point. Über einen Holzsteg erreicht man hier das im Jahr 1488 von Bartholomeu Diaz errichtete Steinkreuz. Der Felsvorsprung, auf dem es steht, ist häufig von starker Brandung umgeben. Lassen Sie sich Zeit, um den schönen Blick auf die Bucht von Lüderitz zu genießen.

Sie übernachten in Lüderitz.

6. Tag: Stadtrundfahrt Lüderitz – Geisterstadt Kolmanskoppe – Namib

Am Morgen schauen Sie sich bei einer Stadtrundfahrt zunächst Lüderitz an, dabei kommen Sie vorbei an der Felsenkirche, einem der Wahrzeichen der Stadt und sehen zahlreiche Jugendstilvillen, darunter das Goerke-Haus, ein besonders schönes Beispiel der Kolonialarchitektur.

Im Anschluss fahren Sie ins nur 15 Kilometer entfernte Kolmanskoppe (Kolmanskop), eine Geisterstadt im Diamantensperrgebiet. Die Stadt entstand zur Blütezeit der Diamantenförderung, wurde aber nach etwas mehr als 30 Jahren 1956 bereits wieder endgültig aufgegeben. Seitdem erobern sich die Sanddünen nach und nach das Gebiet zurück. Den einstigen Wohlstand kann man heute noch erahnen. Es gab hier eine Schule, ein Krankenhaus und ein zweigeschossiges Kasino, in dem bekannte Stars auftraten. Es ist ein unwirkliches Gefühl, welches den Besucher beim Betrachten der Gebäude inmitten dieser unwirtlichen Natur überfällt. 

Nach Ihrer geführten Tour durch die Geisterstadt fahren Sie via Aus, Helmeringhausen und den Tsaris-Pass zu Ihrer Unterkunft in der Namib-Wüste. Diese gilt als eine der ältesten Wüsten der Erde. 

7. Tag: Namib – Dünen von Sossusvlei – Sesriem Canyon - Namib

Am frühen Morgen, noch vor Sonnenaufgang, verlassen Sie die Lodge. Per Bus und Jeep entdecken Sie einen der schönsten Abschnitte des Namib Naukluft Parkes mit seinen schier endlos erscheinenden Sanddünen, das Sossusvlei. Diese abflusslose Lehmbodensenke wird eingeschlossen von bis zu 300 Meter hohen Sanddünen. Hier und da stehen Kameldornbäume, manchmal kann man Springböcke oder Strauße beobachten. Und wer sich die Mühe macht auf den Dünenkamm hinaufzusteigen, den erwartet ein unvergesslicher Ausblick auf ein Meer aus Sanddünen.

Nachdem Sie dieses beeindruckende Naturschauspiel erlebt haben, geht es weiter zum Sesriem Canyon. Diese zumeist trockene Schlucht ist bis zu 30 Meter tief und einen Kilometer lang. Nur wenn sehr ausgiebiger Regen gefallen ist, sammelt sich an einigen Stellen das Wasser.

Im Anschluss fahren Sie zu Ihrer Lodge in der Namib-Wüste, wo Sie sich ein wenig ausruhen können.  

8. Tag: Namib – Mondlandschaft – Swakopmund

Durch die endlosen Geröllflächen der Namib-Wüste geht es nach dem Frühstück via dem Gaub-Pass und dem Kuiseb-Pass in Richtung Swakopmund. Unterwegs halten Sie Ausschau nach einer der merkwürdigsten Pflanzen, die es in Namibia gibt, der Welwitschia mirabilis. Die ältesten in Namibia vorkommenden Pflanzen werden auf ein Alter von bis zu 2.000 Jahren geschätzt. Diese gibt es u.a. in dem Gebiet am Swakop-Flusstal, welches den Namen Mondlandschaft zu Recht trägt.

Wie eine Fata Morgana erhebt sich schließlich Swakopmund aus dem Sand der Namib-Wüste. Mit ihrer Lage am Meer, den zahlreichen Kolonialbauten und den schönen Stränden zählt die Stadt zu den beliebtesten Urlaubsorten Namibias. 1892 durch deutsche Siedler gegründet, entwickelte sich Swakopmund in den Folgejahren zu einem wichtigen Hafen. Über diesen wurde fast alles für die deutsche Kolonie eingeführt, entsprechend rege war die Bautätigkeit. Bis heute scheint hier die Zeit stehen geblieben zu sein. Bei Ihrer kurzen Stadtrundfahrt werden Ihnen sicherlich die zahlreichen deutschen Straßennamen, darunter Post-, Brücken und Kaiser-Wilhelm-Straße auffallen. Viele der Jugendstilbauten wurden ansprechend restauriert, es gibt schöne Parkanlagen und hin und wieder wird auch noch deutsch gesprochen.

Sie sehen die wichtigsten Highlights der Stadt, darunter der Leuchtturm, das prachtvolle Hohenzollernhaus, das Woermannhaus mit dem markanten Damaraturm, die eiserne Landungsbrücke und das Marinedenkmal.

Anschließend geht es zu Ihrem Hotel in Swakopmund.  

9. Tag: Swakopmund – Walvis Bay mit Schifffahrt mit Sekt und Austern – Freizeit in Swakopmund

Von Swakopmund aus unternehmen Sie einen Ausflug nach Walvis Bay, in geschützter Lage an einer Bucht gelegen. Erst 1994 wurde die Stadt an Namibia zurückgegeben, davor gehörte sie zu Südafrika, was man auch am Straßenbild erkennen kann. Die Attraktionen von Walvis Bay liegen nicht so sehr im Stadtbild, vielmehr sind es die in der Bucht lebenden Seevogelarten. Häufig kann man hier Pelikane, Flamingos sowie Robben und mit Glück Delfine beobachten.

Sie unternehmen eine 3-stündige Bootsfahrt in der Lagune und lassen sich an Bord Sekt und frische Austern schmecken.

Nach Ihrer Rückkehr zum Hotel in Swakopmund, haben Sie am Nachmittag Freizeit für eigene Erkundungen. Bummeln Sie durch die schönen Straßen, genießen Sie das Flair dieses historischen Ortes oder statten Sie dem Aquarium einen Besuch ab. Es wurde 1994 eröffnet und Besucher können hier einen schönen Blick in die Unterwasserwelt werfen (fakultativ).

Sie übernachten erneut in Swakopmund.  

10. Tag: Swakopmund – Damaraland

Nach einem gemütlichen Frühstück machen Sie sich heute entlang der Küste auf den Weg nach Henties Bay, einem Ferienort der Namibier.

Von dort geht die Reise weiter via Uis bis zu Ihrer Lodge im Damaraland. Das Damaraland war bis vor kurzem eine abgeschiedene Region, in der das Leben der hier ansässigen Menschen sich über die Jahrhunderte hinweg kaum verändert hat. Es ist ein Gebiet starker Kontraste - hohe Gebirge, Grasland und Steppe. In dieser lebensfeindlichen Umgebung liegt der Brandberg, Namibias höchste Erhebung und hier finden sich zahlreiche Felsmalereien.

Sie übernachten in der Damara Mpane Lodge. Die Gärten der Lodge liefern frische Zutaten für das Abendessen, das aus warmer Vorspeise und leckerer Vesper-Platte besteht. Ein Schwimmbecken dient zur Abkühlung. Wir empfehlen Ihnen eine kurze Wanderung zur "Sonnenuntergangs-Plattform" der Lodge zu unternehmen. Ein wunderschöner Ausblick auf den Sonnenuntergang und später den Sternenhimmel erwartet Sie hier.

11. Tag: Damaraland – Twyfelfontein – Lebendes Museum der Damara – Damaraland

Am heutigen Tag fahren Sie zunächst nach Twyfelfontein. Kein Besuch in Namibia ist vollständig, ohne dass man sich die Felsbilder angesehen hat. Die ältesten Kunstwerke sind bis zu 6.000 Jahre alt. Meist handelt es sich um Tierbilder, die mit harten Quarzsteinen in den weichen Sandstein geritzt wurden. Schön zu sehen sind u.a. Giraffen, Strauße, Nashörner und Elefanten. Es gibt aber auch Jäger mit Pfeil und Bogen und geometrische Abbildungen. Der Aufstieg zu den Bildern ist anstrengend (festes Schuhwerk wird empfohlen), aber die Kunstwerke entschädigen für die Mühen.

Anschließend besuchen Sie das lebende Museum der Damara in der Nähe von Twyfelfontein. Es ist das erste traditionelle Damara-Projekt in Namibia und das Einzige seiner Art. Nirgendwo sonst hat man die Möglichkeit, in dieser Form etwas über die traditionelle Kultur der Damara zu erfahren. Diese gehören zu den "Ureinwohnern" Namibias. Ihre ursprüngliche jahrhundertealte Kultur war eine Mischung aus archaischer Jäger- und Sammlerkultur und der Viehzucht von Rindern, Ziegen und Schafen. 

Anschließend kehren Sie zur Lodge zurück.

12. Tag: Damaraland – Himba-Dorf – Pirschfahrt im Etosha Nationalpark – Region Etosha Nationalpark

Frisch gestärkt geht es für Sie nach dem Frühstück zunächst in Richtung Kamanjab. Dort besuchen Sie ein Himba-Dorf und erhalten einen kleinen Einblick in die Lebensweise der Himba. Sie tragen traditionelle Kleidung, aus Leder gefertigte Schürzen und Umhänge sowie Kupfer- und Eisenschmuck. Seit Jahrhunderten bauen Sie die mit Rinderdung und Lehm verputzten Pontoks, niedrige Lehmhütten.

Nun fahren Sie weiter zur südlichen Grenze des Etosha Nationalpark. Dieser Park zählt zu den wildsichersten Naturschutzgebieten Afrikas. Hier leben tausende Springböcke, Kudus und Streifengnus, aber auch Elefanten, Giraffen, Spitzmaulnashörner, Löwen, Leoparden und Geparden.

Am Nachmittag begeben Sie sich im Reisefahrzeug auf eine erste Pirschfahrt durch den Etosha Nationalpark, wo Sie hoffentlich viele der hier lebenden Tierarten entdecken.  

Sie übernachten im Etosha Safari Camp, dessen besondere Attraktionen das "Okambashu"-Restaurant und die "Oshebeena"-Bar im Township-Stil sind. Abends am Lagerfeuer wird Gitarre gespielt und gesungen, ein herrlicher Ausklang dieses Reisetages.

13. Tag: Ganztägige Pirschfahrt Etosha Nationalpark

Freuen Sie sich auf eine ganztägige Erkundung des Etosha Nationalparkes.

Nach dem zeitigen Frühstück geht es mit dem Reisefahrzeug durch einen Teil des 22.000 Quadratkilometer großen Nationalparks. Dabei darf natürlich auch ein Besuch der Etosha Pfanne nicht fehlen. Diese 120 Kilometer lange, weißglitzernde Senke ist fast immer ausgetrocknet. Nur in besonders regenreichen Jahren sammelt sich hier das Wasser, welches dann tausende Flamingos anzieht.  

Sie sind den ganzen Tag im Park unterwegs, den Sie zum Sonnenuntergang verlassen. Sie übernachten erneut im Etosha Safari Camp.

14. Tag: Region Etosha Nationalpark – Otjiwarongo – Okahandja – Freizeit in Windhoek

Sie verlassen die Region um den Etosha Nationalpark und fahren zunächst bis Otjiwarongo. Hier legen Sie eine Pause ein und können die sich noch immer am Bahnhof befindende Henschel-Lokomotive ansehen. Diese wurde 1912 in Kassel gebaut und war bis 1960 auf der Strecke Tsumeb – Swakopmund in Betrieb.

Weiter fahren Sie in die kleine Handelsstadt Okahandja. Dieser Ort besitzt einen sehr schönen Kunsthandwerkermarkt, den Sie besuchen. Hier bieten Holzschnitzer aus Okavango ihre Erzeugnisse an. Sicherlich werden auch Sie hier das eine oder andere Mitbringsel entdecken, Handeln ist allerdings Pflicht. Oder Sie schauen einfach den Künstlern bei der Arbeit zu.

Nur noch 70 Kilometer sind es von hier bis nach Windhoek, wo Sie den restlichen Tag zur freien Verfügung haben. Zum Abschiedsabendessen gehen Sie gemeinsam in Joe's Bierhaus. Genießen Sie hier in geselliger Runde schmackhafte Speisen und wer möchte kann natürlich hier auch ein Bier versuchen.  

15. Tag: Flughafentransfer – Rückflug nach Deutschland

Am Morgen werden Sie zum Flughafen gebracht. Nun heißt es Abschied von Namibia nehmen. Mit Eurowings fliegen Sie via Köln/Bonn zurück nach Dresden. Mit dem Transfer nach Hause geht für Sie eine interessante Reise zu Ende.

Ablauf Reisetermine 2018:

1. Tag: Anreise

Von zu Hause werden Sie zum Flughafen gebracht, von wo aus Sie mit Lufthansa und South African Airways via Johannesburg nach Windhoek fliegen.  

2. Tag: Ankunft in Namibia – Stadtrundfahrt Windhoek

Gegen Mittag kommen Sie in Windhoek an und werden durch Ihren örtlichen Driverguide am Flughafen herzlich begrüßt.

Mit Ihrer Rundfahrt durch Windhoek beginnt Ihre Erkundung von Namibia. Sie sehen u.a. die Christuskirche, eines der Wahrzeichen der Stadt. Von hier aus geht es zur Alten Feste. Diese wurde als Hauptquartier der deutschen Schutztruppe gebaut, diente später als Internat und beherbergt heute eine Sammlung des Staatsmuseums.

Außerdem spazieren Sie durch die Gartenanlage des "Tintenpalastes". Lassen Sie sich vor Ort erklären, wie dieses Gebäude zu seinem Spitznamen kam. Ihre Stadtrundfahrt wird abgerundet durch den Besuch des Stadtviertels Katutura, wo die bantu-sprachige Bevölkerung Windhoeks überwiegend lebt.

Anschließend bringt Sie Ihr Driverguide zum Hotel in Windhoek. Hier können Sie sich von der Anreise erholen und lernen bei einem ersten gemeinsamen Abendessen die anderen Mitreisenden kennen.

3. Tag: Windhoek – Rehoboth – Sonnenuntergang in der Kalahari

Nach dem Frühstück machen Sie sich gemeinsam auf den Weg nach Rehoboth. Diese Siedlung liegt etwa 85 Kilometer südlicher als Windhoek und war von 1845 bis 1864 eine Missionsstation.

Von hier aus reisen Sie weiter zu Ihrem Hotel in der Region Kalahari. Diese Wüste erstreckt sich im östlichen Nambia etwa 500 Kilometer von Norden nach Süden. Auf den spärlich bewachsenen Grasebenen weiden riesige Herden von Antilopen und anderen Tieren.

Nach dem Check-In unternehmen Sie eine abendliche Fahrt zum Sonnenuntergang in die Kalahari. Genießen Sie das Schauspiel, wenn die untergehende Sonne die Landschaft in ein warmes rötliches Licht taucht.  

4. Tag: Region Kalahari – Keetmanshoop – Fish River Canyon

Nach dem Frühstück verlassen Sie die Region Kalahari und fahren nach Keetmanshoop. Diese bedeutendste Stadt im südlichen Namibia geht ebenfalls auf eine Missionsstation zurück und ist vor allem bekannt für den nahen Köcherbaumwald. Diese Aloeart kommt nur in Namibia und im Nordwesten Südafrikas vor und wurde früher durch die San als Köcher für ihre Pfeile genutzt, daher kommt auch der Name der Pflanze. Die Pflanzen wachsen sehr langsam und stehen nur selten in Gruppen beieinander. Eine der wenigen Ausnahmen ist der durch Sie besuchte Köcherbaumwald bei Keetmanshoop. Hier stehen über 250 Exemplare zwischen schwarzen Felsen. Einige der Pflanzen sind bis zu 5 Meter hoch und haben ein geschätztes Alter von bis zu 300 Jahren.

Nur fünf Kilometer entfernt befindet sich ein weitere Sehenswürdigkeit, der sogenannte Spielplatz der Giganten. Auf einem kurzen Spaziergang erkunden Sie diese wild übereinander getürmten Steinblöcke.

Schließlich erreichen Sie via Seeheim den Rand des Fish River Canyons, einer der größten Canyons der Welt. Dieser ist an einigen Stellen bis zu 27 Kilometer breit und 500 Meter tief. Der Blick am Aussichtspunkt auf Hell's Bend (die Höllenkurve) ist beeindruckend.

Sie übernachten in der Region Fish River Canyon.  

5. Tag: Region Fish River Canyon – Aus – Diaz Point – Lüderitz

Am Morgen machen Sie sich via Seeheim zunächst auf den Weg nach Aus. Hier hält sich eine Herde Wildpferde auf, der etwa 150 Tiere angehören. Diese traben zwischen den spärlich bewachsenen Weidegründen und der Wasserstelle bei Garub hin und her und haben sich den Bedingungen in der Wüste angepasst. Mit etwas Glück, werden auch Sie diese Tiere zu Gesicht bekommen.

Sie fahren weiter nach Lüderitz, eine etwas verschlafen wirkende, auf Granitfelsen errichtete Stadt. Freuen Sie sich auf zahlreiche Jugendstilhäuser, die Sie so sicherlich eher in Deutschland, als in Afrika erwartet hätten. Diese entstanden, als die Stadt durch Diamantenfunde zu einer der reichsten Städte Afrikas wurde. Allerdings gingen schon wenige Jahre später die Diamantenfunde zurück und der Abschwung der Stadt begann.

Und Sie besuchen natürlich auch Diaz Point. Über einen Holzsteg erreicht man hier das im Jahr 1488 von Bartholomeu Diaz errichtete Steinkreuz. Der Felsvorsprung, auf dem es steht, ist häufig von starker Brandung umgeben. Lassen Sie sich Zeit, um den schönen Blick auf die Bucht von Lüderitz zu genießen.

Sie übernachten in Lüderitz.

6. Tag: Stadtrundfahrt Lüderitz – Geisterstadt Kolmanskoppe – Namib

Am Morgen schauen Sie sich bei einer Stadtrundfahrt zunächst Lüderitz an, dabei kommen Sie vorbei an der Felsenkirche, einem der Wahrzeichen der Stadt und sehen zahlreiche Jugendstilvillen, darunter das Goerke-Haus, ein besonders schönes Beispiel der Kolonialarchitektur.

Im Anschluss fahren Sie ins nur 15 Kilometer entfernte Kolmanskoppe (Kolmanskop), eine Geisterstadt im Diamantensperrgebiet. Die Stadt entstand zur Blütezeit der Diamantenförderung, wurde aber nach etwas mehr als 30 Jahren 1956 bereits wieder endgültig aufgegeben. Seitdem erobern sich die Sanddünen nach und nach das Gebiet zurück. Den einstigen Wohlstand kann man heute noch erahnen. Es gab hier eine Schule, ein Krankenhaus und ein zweigeschossiges Kasino, in dem bekannte Stars auftraten. Es ist ein unwirkliches Gefühl, welches den Besucher beim Betrachten der Gebäude inmitten dieser unwirtlichen Natur überfällt. 

Nach Ihrer geführten Tour durch die Geisterstadt fahren Sie via Aus, Helmeringhausen und den Tsaris-Pass zu Ihrer Unterkunft in der Namib-Wüste. Diese gilt als eine der ältesten Wüsten der Erde. 

7. Tag: Namib – Dünen von Sossusvlei – Sesriem Canyon - Namib

Am frühen Morgen, noch vor Sonnenaufgang, verlassen Sie die Lodge. Per Bus und Jeep entdecken Sie einen der schönsten Abschnitte des Namib Naukluft Parkes mit seinen schier endlos erscheinenden Sanddünen, das Sossusvlei. Diese abflusslose Lehmbodensenke wird eingeschlossen von bis zu 300 Meter hohen Sanddünen. Hier und da stehen Kameldornbäume, manchmal kann man Springböcke oder Strauße beobachten. Und wer sich die Mühe macht auf den Dünenkamm hinaufzusteigen, den erwartet ein unvergesslicher Ausblick auf ein Meer aus Sanddünen.

Nachdem Sie dieses beeindruckende Naturschauspiel erlebt haben, geht es weiter zum Sesriem Canyon. Diese zumeist trockene Schlucht ist bis zu 30 Meter tief und einen Kilometer lang. Nur wenn sehr ausgiebiger Regen gefallen ist, sammelt sich an einigen Stellen das Wasser.

Im Anschluss fahren Sie zu Ihrer Lodge in der Namib-Wüste, wo Sie sich ein wenig ausruhen können.  

8. Tag: Namib – Mondlandschaft – Swakopmund

Durch die endlosen Geröllflächen der Namib-Wüste geht es nach dem Frühstück via dem Gaub-Pass und dem Kuiseb-Pass in Richtung Swakopmund. Unterwegs halten Sie Ausschau nach einer der merkwürdigsten Pflanzen, die es in Namibia gibt, der Welwitschia mirabilis. Die ältesten in Namibia vorkommenden Pflanzen werden auf ein Alter von bis zu 2.000 Jahren geschätzt. Diese gibt es u.a. in dem Gebiet am Swakop-Flusstal, welches den Namen Mondlandschaft zu Recht trägt.

Wie eine Fata Morgana erhebt sich schließlich Swakopmund aus dem Sand der Namib-Wüste. Mit ihrer Lage am Meer, den zahlreichen Kolonialbauten und den schönen Stränden zählt die Stadt zu den beliebtesten Urlaubsorten Namibias. 1892 durch deutsche Siedler gegründet, entwickelte sich Swakopmund in den Folgejahren zu einem wichtigen Hafen. Über diesen wurde fast alles für die deutsche Kolonie eingeführt, entsprechend rege war die Bautätigkeit. Bis heute scheint hier die Zeit stehen geblieben zu sein. Bei Ihrer kurzen Stadtrundfahrt werden Ihnen sicherlich die zahlreichen deutschen Straßennamen, darunter Post-, Brücken und Kaiser-Wilhelm-Straße auffallen. Viele der Jugendstilbauten wurden ansprechend restauriert, es gibt schöne Parkanlagen und hin und wieder wird auch noch deutsch gesprochen.

Sie sehen die wichtigsten Highlights der Stadt, darunter der Leuchtturm, das prachtvolle Hohenzollernhaus, das Woermannhaus mit dem markanten Damaraturm, die eiserne Landungsbrücke und das Marinedenkmal.

Anschließend geht es zu Ihrem Hotel in Swakopmund.  

9. Tag: Swakopmund – Walvis Bay mit Schifffahrt mit Sekt und Austern – Freizeit in Swakopmund

Von Swakopmund aus unternehmen Sie einen Ausflug nach Walvis Bay, in geschützter Lage an einer Bucht gelegen. Erst 1994 wurde die Stadt an Namibia zurückgegeben, davor gehörte sie zu Südafrika, was man auch am Straßenbild erkennen kann. Die Attraktionen von Walvis Bay liegen nicht so sehr im Stadtbild, vielmehr sind es die in der Bucht lebenden Seevogelarten. Häufig kann man hier Pelikane, Flamingos sowie Robben und mit Glück Delfine beobachten.

Sie unternehmen eine 3-stündige Bootsfahrt in der Lagune und lassen sich an Bord Sekt und frische Austern schmecken.

Nach Ihrer Rückkehr zum Hotel in Swakopmund, haben Sie am Nachmittag Freizeit für eigene Erkundungen. Bummeln Sie durch die schönen Straßen, genießen Sie das Flair dieses historischen Ortes oder statten Sie dem Aquarium einen Besuch ab. Es wurde 1994 eröffnet und Besucher können hier einen schönen Blick in die Unterwasserwelt werfen (fakultativ).

Sie übernachten erneut in Swakopmund.  

10. Tag: Swakopmund – Damaraland

Nach einem gemütlichen Frühstück machen Sie sich heute entlang der Küste auf den Weg nach Henties Bay, einem Ferienort der Namibier.

Von dort geht die Reise weiter via Uis bis zu Ihrer Lodge im Damaraland. Das Damaraland war bis vor kurzem eine abgeschiedene Region, in der das Leben der hier ansässigen Menschen sich über die Jahrhunderte hinweg kaum verändert hat. Es ist ein Gebiet starker Kontraste - hohe Gebirge, Grasland und Steppe. In dieser lebensfeindlichen Umgebung liegt der Brandberg, Namibias höchste Erhebung und hier finden sich zahlreiche Felsmalereien.

Sie übernachten in der Damara Mpane Lodge. Die Gärten der Lodge liefern frische Zutaten für das Abendessen, das aus warmer Vorspeise und leckerer Vesper-Platte besteht. Ein Schwimmbecken dient zur Abkühlung. Wir empfehlen Ihnen eine kurze Wanderung zur "Sonnenuntergangs-Plattform" der Lodge zu unternehmen. Ein wunderschöner Ausblick auf den Sonnenuntergang und später den Sternenhimmel erwartet Sie hier.

11. Tag: Damaraland – Twyfelfontein – Lebendes Museum der Damara – Damaraland

Am heutigen Tag fahren Sie zunächst nach Twyfelfontein. Kein Besuch in Namibia ist vollständig, ohne dass man sich die Felsbilder angesehen hat. Die ältesten Kunstwerke sind bis zu 6.000 Jahre alt. Meist handelt es sich um Tierbilder, die mit harten Quarzsteinen in den weichen Sandstein geritzt wurden. Schön zu sehen sind u.a. Giraffen, Strauße, Nashörner und Elefanten. Es gibt aber auch Jäger mit Pfeil und Bogen und geometrische Abbildungen. Der Aufstieg zu den Bildern ist anstrengend (festes Schuhwerk wird empfohlen), aber die Kunstwerke entschädigen für die Mühen.

Anschließend besuchen Sie das lebende Museum der Damara in der Nähe von Twyfelfontein. Es ist das erste traditionelle Damara-Projekt in Namibia und das Einzige seiner Art. Nirgendwo sonst hat man die Möglichkeit, in dieser Form etwas über die traditionelle Kultur der Damara zu erfahren. Diese gehören zu den "Ureinwohnern" Namibias. Ihre ursprüngliche jahrhundertealte Kultur war eine Mischung aus archaischer Jäger- und Sammlerkultur und der Viehzucht von Rindern, Ziegen und Schafen. 

Anschließend kehren Sie zur Lodge zurück.

12. Tag: Damaraland – Himba-Dorf – Pirschfahrt im Etosha Nationalpark – Region Etosha Nationalpark

Frisch gestärkt geht es für Sie nach dem Frühstück zunächst in Richtung Kamanjab. Dort besuchen Sie ein Himba-Dorf und erhalten einen kleinen Einblick in die Lebensweise der Himba. Sie tragen traditionelle Kleidung, aus Leder gefertigte Schürzen und Umhänge sowie Kupfer- und Eisenschmuck. Seit Jahrhunderten bauen Sie die mit Rinderdung und Lehm verputzten Pontoks, niedrige Lehmhütten.

Nun fahren Sie weiter zur südlichen Grenze des Etosha Nationalpark. Dieser Park zählt zu den wildsichersten Naturschutzgebieten Afrikas. Hier leben tausende Springböcke, Kudus und Streifengnus, aber auch Elefanten, Giraffen, Spitzmaulnashörner, Löwen, Leoparden und Geparden.

Am Nachmittag begeben Sie sich im Reisefahrzeug auf eine erste Pirschfahrt durch den Etosha Nationalpark, wo Sie hoffentlich viele der hier lebenden Tierarten entdecken.  

Sie übernachten im Etosha Safari Camp, dessen besondere Attraktionen das "Okambashu"-Restaurant und die "Oshebeena"-Bar im Township-Stil sind. Abends am Lagerfeuer wird Gitarre gespielt und gesungen, ein herrlicher Ausklang dieses Reisetages.

13. Tag: Ganztägige Pirschfahrt Etosha Nationalpark

Freuen Sie sich auf eine ganztägige Erkundung des Etosha Nationalparkes.

Nach dem zeitigen Frühstück geht es mit dem Reisefahrzeug durch einen Teil des 22.000 Quadratkilometer großen Nationalparks. Dabei darf natürlich auch ein Besuch der Etosha Pfanne nicht fehlen. Diese 120 Kilometer lange, weißglitzernde Senke ist fast immer ausgetrocknet. Nur in besonders regenreichen Jahren sammelt sich hier das Wasser, welches dann tausende Flamingos anzieht.  

Sie sind den ganzen Tag im Park unterwegs, den Sie zum Sonnenuntergang verlassen. Sie übernachten erneut im Etosha Safari Camp.

14. Tag: Region Etosha Nationalpark – Otjiwarongo – Okahandja – Freizeit in Windhoek

Sie verlassen die Region um den Etosha Nationalpark und fahren zunächst bis Otjiwarongo. Hier legen Sie eine Pause ein und können die sich noch immer am Bahnhof befindende Henschel-Lokomotive ansehen. Diese wurde 1912 in Kassel gebaut und war bis 1960 auf der Strecke Tsumeb – Swakopmund in Betrieb.

Weiter fahren Sie in die kleine Handelsstadt Okahandja. Dieser Ort besitzt einen sehr schönen Kunsthandwerkermarkt, den Sie besuchen. Hier bieten Holzschnitzer aus Okavango ihre Erzeugnisse an. Sicherlich werden auch Sie hier das eine oder andere Mitbringsel entdecken, Handeln ist allerdings Pflicht. Oder Sie schauen einfach den Künstlern bei der Arbeit zu.

Nur noch 70 Kilometer sind es von hier bis nach Windhoek, wo Sie den restlichen Tag zur freien Verfügung haben. Zum Abschiedsabendessen gehen Sie gemeinsam in Joe's Bierhaus. Genießen Sie hier in geselliger Runde schmackhafte Speisen und wer möchte kann natürlich hier auch ein Bier versuchen.  

15. Tag: Freizeit in Windhoek – Flughafentransfer – Rückflug nach Deutschland

Je nach Flugzeit haben Sie noch einmal Freizeit in Windhoek, bevor Sie zum Flughafen gebracht werden. Nun heißt es Abschied von Namibia nehmen. Mit South African Airways fliegen Sie via Johannesburg zurück nach Deutschland.  

16. Tag: Heimreise

Sie landen in Frankfurt/Main und fliegen weiter in die Heimat. Mit dem Transfer nach Hause geht für Sie eine interessante Reise zu Ende.

ab 3449 
NM-WI08 Buchungsanfrage

Termine 2017:

Beförderung

  • Transfer ab/an Haustür
  • Flug mit Eurowings von Berlin/Tegel via Köln/Bonn nach Windhoek und zurück via Köln/Bonn nach Dresden
  • Transfer Flughafen – Hotel – Flughafen
  • Fahrt im Kleinbus während der Rundreise

Hotels & Verpflegung

  • 13 Übernachtungen in guten Mittelklassehotels und Lodges
  • 13 x Frühstück
  • 13 x Abendessen, z.T. in örtlichen Restaurants  

Ausflüge & Besichtigungen

  • Stadtrundfahrt: Windhoek mit Katutura
  • Orientierungsfahrten: Lüderitz, Swakopmund
  • Besichtigungen: Geisterstadt Kolmannskoppe, Sesriem Canyon, Mondlandschaft und Welwitschia-Flächen
  • Wanderung: Twyfelfontein mit örtlichem Reiseleiter
  • Besuche: Köcherbaumwald und Spielplatz der Giganten, Fish River Canyon, Diaz Point mit Kreuz, bei den Himbas
  • Stopps: Otjiwarongo und Kunsthandwerkermarkt Okahandja
  • Schifffahrt Walvis Bay mit Sekt und Austern
  • Fahrt in die Kalahari zum Sonnenuntergang
  • Jeepfahrt zu den Dünen von Sossusvlei
  • 1 x halbtägige und 1 x ganztägige Pirschfahrt im Etosha Nationalpark im Reisefahrzeug
  • Eintritte: Fish River Canyon, Kolmanskoppe, Namib Naukluft Park, Etosha Nationalpark, Lebendes Museum der Damara

Sonstiges

  • Aktuelle Steuern und Sicherheitsgebühren
  • 1 Reisetaschenbuch pro Buchung
  • Örtlicher, Deutsch spr. Driverguide: 2. - 15. Tag
  • SZ-Reisebegleitung

Termine 2018:

Beförderung

  • Transfer ab/an Haustür
  • Flug mit Lufthansa / South African Airways via Frankfurt/Main und Johannesburg nach Windhoek und zurück
  • Transfer Flughafen – Hotel – Flughafen
  • Fahrt im Kleinbus während der Rundreise

Hotels & Verpflegung

  • 13 Übernachtungen in guten Mittelklassehotels und Lodges
  • 13 x Frühstück
  • 13 x Abendessen, z.T. in örtlichen Restaurants  

Ausflüge & Besichtigungen

  • Stadtrundfahrt: Windhoek mit Katutura
  • Orientierungsfahrten: Lüderitz, Swakopmund
  • Besichtigungen: Geisterstadt Kolmannskoppe, Sesriem Canyon, Mondlandschaft und Welwitschia-Flächen
  • Wanderung: Twyfelfontein mit örtlichem Reiseleiter
  • Besuche: Köcherbaumwald und Spielplatz der Giganten, Fish River Canyon, Diaz Point mit Kreuz, bei den Himbas
  • Stopps: Otjiwarongo und Kunsthandwerkermarkt Okahandja
  • Schifffahrt Walvis Bay mit Sekt und Austern
  • Fahrt in die Kalahari zum Sonnenuntergang
  • Jeepfahrt zu den Dünen von Sossusvlei
  • 1 x halbtägige und 1 x ganztägige Pirschfahrt im Etosha Nationalpark im Reisefahrzeug
  • Eintritte: Fish River Canyon, Kolmanskoppe, Namib Naukluft Park, Etosha Nationalpark, Lebendes Museum der Damara

Sonstiges

  • Aktuelle Steuern und Sicherheitsgebühren
  • 1 Reisetaschenbuch pro Buchung
  • Örtlicher, Deutsch spr. Driverguide: 2. - 15. Tag
  • SZ-Reisebegleitung

Namibia

Karte Namibia
Namib Wüste

Einreise für Deutsche

Als Touristen visumfrei für 90 Tage pro Kalenderjahr. Notwendig sind:

- 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültiger Reisepass

- bestätigtes Rück- oder Weiterreiseticket und -papiere

- ausreichende Geldmittel

Landesdaten

Lage

Die Republik Namibia liegt im südlichen Teil des afrikanischen Kontinents. Sie grenzt im Norden an Angola und mit dem Caprivi-Zipfel an Sambia, im Osten an Botsuana, im Südosten und Süden an die Republik Südafrika und im Westen an den Atlantischen Ozean.

Fläche: 824.292 km².

Verwaltungsstruktur: 13 Regionen (Erongo, Hardap, Karas, Kavango, Khomas, Kunene, Liambezi (Caprivi), Ohangwena, Omaheke, Omusati, Oshana, Oshikoto, Otjozondjupa).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 2,1 Millionen.

Städte:

Windhoek (Hauptstadt) ca. 322.500

Rundu 61.900

Walvis Bay ca. 61.300

Swakopmund 44.700

Oshakati 35.600

Tsumeb ca. 19.200

Keetmanshoop ca. 18.900

Sprache

Offizielle Amtssprache Namibias ist Englisch. Es werden außerdem noch Afrikaans, Deutsch und zahlreiche Dialekte gesprochen.

Zeitverschiebung

Während der namibischen Sommerzeit (erster Sonntag im September bis ersten Sonntag im April): Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +1 Stunde.

Während der europäischen Sommerzeit (letzter Sonntag im März bis letzten Sonntag im Oktober): Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -1 Stunde.

Zeitgleichheit besteht nur in den Zeiten des jeweiligen Übergangs.

Stromspannung

220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

In Namibia sind meist dreipolige Stecker in Gebrauch. Adapter sind vor Ort erhältlich.

Telefon/Post

Post

Luftpost nach Europa ist bis zu 5 Tagen unterwegs. Postkarten brauchen oft länger.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Namibia ist 00264, von Namibia nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Gespräche können im Selbstwählferndienst geführt werden. Kartentelefone sind weit verbreitet, die Telefonkarten sind in den sogenannten Teleshops, Postämtern, Einkaufszentren, an Tankstellen und in Hotels im Wert von 10, 20 und 50 N$ erhältlich.

NOTRUFNUMMERN: 101 11 Polizei, aus dem Festnetz; 21 11 11 Ambulanz in Windhoek, 061 21 11 11 vom Mobiltelefon; 112 aus Telefonzelle.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Namibia von E-Plus, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .na

Internetcafes gibt es in Windhoek und Walvis Bay.

Feiertage

Im Jahr 2017:

1. Januar (Neujahr)

21. März (Nationalfeiertag; Unabhängigkeitstag)

14. April (Karfreitag)

17. April (Ostermontag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

4. Mai (Cassinga-Tag)

25. Mai (Christi Himmelfahrt)

25. Mai (Afrika-Tag)

26. August (Tag der Helden)

10. Dezember (Tag der Menschenrechte)

25. Dezember (Weihnachten)

26. Dezember (Tag der Familie)

Feiertage, die auf einen Sonntag fallen, werden am darauffolgenden Montag nachgefeiert.

Die Hauptferienzeit geht von Mitte Dezember bis Mitte Januar. In dieser Zeit sind viele Betriebe geschlossen.

Öffnungszeiten

Banken: in den Städten Mo bis Fr 9-15.30 Uhr, Sa 8.30-12 Uhr;

Geschäfte: Mo bis Fr 8.30-17.30 Uhr, Sa 8-13 Uhr, kleinere Geschäfte haben oft auch länger geöffnet;

Büros: Mo bis Fr 8-17 Uhr.

Kleidung

Das ganze Jahr über sollte man Sommerkleidung mitnehmen. Für die Abende und Nächte sollten, man aber auch zusätzlich warme Kleidungsstücke dabeihaben. In den Monaten Dezember und Januar, also im Sommer, muss auch entlang der Küste mit kühleren Temperaturen gerechnet werden. Deshalb sollte man, plant man einen Aufenthalt an der Küste, auch zusätzlich warme Kleidung mitnehmen. Gute Sonnenbrillen sind unerlässlich.

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Oryx-Antilopen

Geschichte/Politik

Erst im zehnten Jahrhundert wurde die Existenz des südlichen Afrikas der europäischen Welt bewusst. Im 15. Jahrhundert entdeckte Bartholomeu Diaz bei der Erkundung neuer Handelsrouten die südlichste Spitze Afrikas. Missionare und Kaufleute aus Europa siedelten sich in den folgenden Jahrhunderten an den Küsten an. Erst Mitte des 19. Jahrhundert drangen die ersten Forscher ins Innere Afrikas, darunter David Livingston und Henry Morton Stanley. Es folgten im gesamten südlichen Afrika europäische Siedler, die im Rahmen der Unabhängigkeit der Länder des südlichen Afrikas nur ungern ihre Herrschaft aufgaben. Namibia war bis zuletzt südafrikanische Provinz und gelangte erst 1990 zur Unabhängigkeit. In Namibia findet man aus der deutschen Kolonialzeit noch starke Spuren, besonders in Windhoek, Swakopmund und Lüderitz. Auch die deutsche Sprache und deutsches Brauchtum sind weit verbreitet.

Wirtschaft

Früher war eine der wichtigsten Einnahmen Namibias der Bergbau (u.a. Gold, Silber, Kupfer, Zink), heute werden im Wesentlichen nur noch Diamanten abgebaut. Weitere wachstumsträchtige Sektoren sind die Fischerei und der Tourismus. Die Arbeitslosenquote liegt bei bestürzenden 40 Prozent. Die meisten Touristen, die Namibia besuchen, kommen aus Südafrika (ca. 70 Prozent), Deutschland und Italien.

Religion

Der größte Teil der Bevölkerung sind Christen, und zwar 62 Prozent Protestanten und 20 Prozent Katholiken. Naturreligionen haben eine große Anhängerschaft, oft auch unter den Christen.

Vegetation

Um den Affenbrotbaum ranken sich viele Legenden. Auf 4.000 Jahre und mehr wird das Alter einiger Exemplare geschätzt. Sie wachsen sehr langsam und können bis zu neun Meter Durchmesser und einen Umfang von 45 Metern erreichen. Der Affenbrotbaum hat relativ dünne Äste und sieht für unsere Augen sehr ungewöhnlich, fast wie ein umgedrehter Baum aus. Das Fruchtfleisch der Baobab-Früchte ist sehr vitaminreich und kann als Getränk genossen werden oder als Getreide-Ersatz zum Brotbacken. Die Samen ergeben einen Kaffee-Ersatz. Die Blätter helfen gegen Durchfall und Fieber und ein Alkaloid der Samen wird als Pfeilgift verwendet.

Tierwelt

Die Tierwelt Namibias ist besonders auf die Trockenheit und die extremen Temperaturunterschiede spezialisiert. Die meisten kleinen Tiere der Wüste leben von der Feuchtigkeit des Frühnebels, graben Gräben oder lassen den Nebel am Käferhinterteil kondensieren. Es gibt Spinnen, Skorpione, Erdhörnchen, Vipern und Chamäleons und natürlich die größeren Tiere wie Antilopen und Strauße. In der Savanne leben Warzenschweine, Kudus, Geparden und Leoparden, aber auch Elefanten, Löwen, Nashörner und Warane. Im Trockenwald finden sich Flusspferde, Krokodile, stolzierende Sekretäre oder auch einige wenige Büffel.

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Namib Wüste

Kulinarisches

Das typische Gericht Namibias ist "Biltong" - getrocknetes Fleisch von Strauß, Kudu, Antilope, Oryx oder Rind. Es wird trocken gegessen oder auch eingeweicht und dann wie frisches Fleisch weiterverarbeitet. Gegrilltes Fleisch wird überall angeboten, auch Fisch wird häufig gegessen. Das namibische Bier wird nach deutschem Reinheitsgebot gebraut.

Souvenirs

Mineraliensammler können sich in Namibia fast überall mit Erfolg betätigen, manche Hänge sind mit Rosenquarz bedeckt, an einigen Stränden findet man oft Achate. Einfacher kann man die Edelsteine und Halbedelsteine in Geschäften erwerben, oft schon abgepackt. Kostspieliger ist der Erwerb von Goldschmiede- und Schmuckarbeiten. Diesen sehr dekorativen Schmuck kann man in Juwelierläden in Windhoek und Swakopmund erwerben. Ebenso wie Diamanten, deren Preis jedoch dem in Deutschland vergleichbar ist. Kleidung aus dem Lammfell des Karakulschafes ist Namibias Nationalpelz. Aus der Karakul-Schafwolle werden auch Teppiche gewoben, die sehr hochwertig sind.

In Namibia ist durch erlaubten Abschuss der Elefanten ein legaler Erwerb von Elfenbeinprodukten möglich - die Einfuhr nach Deutschland ist jedoch nach wie vor streng untersagt.

Karte Namibia
Klimadiagramm

Klimainformationen

Namibia liegt südlich des Äquators und hat aufgrund dessen zur nördlichen Halbkugel entgegengesetzte Jahreszeiten. In Namibia herrscht überwiegend sehr trockenes Wüstenklima mit sehr mildem Winter (ca. 20°C) und warmem, teilweise heißem Sommer, in dem die Temperaturen bis auf 32°C steigen. In Namibia ist es im Süden sehr trocken. So liegen die jährlichen Niederschlagsmengen dort bei 50 mm. Nach Norden hin steigt die jährliche Niederschlagsmenge an und kann bis zu 550 mm betragen. Entlang der Küste (bedingt durch den Benguela-Strom) sind die Temperaturen sehr angenehm, teilweise muss aber auch mit kalten Tagen gerechnet werden.

Regenzeit ist von Januar bis März.

Beste Reisezeit

Am besten bereist man Namibia von April bis Oktober, in den Küstengebieten auch von Oktober bis März.

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Namib Wüste

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN sowie medikamentöse Prophylaxe / .

- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.

- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.

- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.

- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.

- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.

/ MALARIA P sowie medikamentöse Prophylaxe .

Medikamentöse Malariaprophylaxe: Mefloquin (Lariam)

Mefloquin (Lariam):

Einnahme: eine Woche vor Einreise bis vier Wochen nach Verlassen des Malaria-Gebiets.

oder

Atovaquon-Proguanil (Malarone)

Einnahme: 1-2 Tage vor Einreise bis 7 Tage nach Verlassen des Malaria-Gebiets.

oder

Doxycyclin (für diese Indikation in der BRD nicht zugelassen)

Einnahme: 1-2 Tage vor Einreise bis 4 Wochen nach Verlassen des Malaria-Gebiets.

MALARIA T sowie medikamentöse Prophylaxe .

Keine Chemoprophylaxe empfohlen, Medikamente zur Notfallbehandlung (Stand-by-Therapie)

Mefloquin (Lariam) oder Atovaquon-Proguanil (Malarone) oder Artemether-Lumefantrin (Riamet).

Verbreitung

Windhoek, Lüderitz, Swakopmund, Skeleton-Küste, Namib und die südlichen Landesteile sind malaria-frei.

Ganzjähriges Malariarisiko besteht im Gebiet des Caprivi-Streifens sowie entlang der Flüsse Kunene und Kavango im Norden des Landes. Dort ist medikamentöse Prophylaxe erforderlich. Saisonales, jedoch geringes Risiko (November bis Juni) gibt es im Gebiet der Etosha-Pfanne sowie in den Regionen Otjozondjupa und Omaheke. Sporadische Fälle treten in den Distrikten Gobabis und Grootfontein auf. Erhöhte Gefahr besteht im Caprivi-Streifen, vor allem im Gebiet des Sambesi-Flusses.

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

WINDHOEK: Dr. Frieder G.H. Rohn (spricht deutsch), 6, Slaterstreet,, Klein Windhoek, Tel. 61 22 86 26, priv. 61 22 68 00;

SWAKOPMUND:State Hospital, Swakopmund, Tel. 64 40 57 31.

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Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Namibia-Dollar (N$)

1 Namibia-Dollar = 100 Cents.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 14,43 N$

1 US-$ = ca. 13,52 N$

Hinweise

Zahlungsmittel:

Der Südafrikanische Rand ist gleichberechtigtes Zahlungsmittel neben dem Namibia Dollar, d.h. beide Währungen können zur Zahlung in Namibia verwendet werden.

SACU:

Bei Reisen zwischen Botsuana, Lesotho, Namibia, Südafrika und Swasiland bestehen KEINERLEI EIN- UND AUSFÜHRBESCHRÄNKUNGEN, da die Länder zur Südafrikanischen Zollunion (SACU) gehören.

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: bis zu 25.000 N$.

Deklaration: Ja - bei Einfuhr von Fremdwährung inklusive Reiseschecks.

Ausfuhr Fremdwährung: die Ausfuhr von Fremdwährung in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge ist möglich, wenn die Ausreise innerhalb von 12 Monaten nach Einreise erfolgt.

Ausfuhr Landeswährung: bis zu 25.000 N$

Umtausch: Euro werden bei einigen Banken umgetauscht. Problemlos in allen Banken ist der Umtausch von US-$.

Internationale Kreditkarten: Ja (American Express, Visa, Diners Club, EuroCard/MasterCard) - sie werden in den meisten Hotels, Restaurants und Geschäften in den Städten akzeptiert. Beim Einsatz von Kreditkarten zu Zahlungszwecken sollte die Kreditkarte nicht aus den Augen gelassen werden, um Betrügereien zu vermeiden; die Zahl der Fälle von Kreditkarten-Betrug nimmt zu (Touristen sind bevorzugte Opfer).

Geldautomat: Ja - in Städten kann an Automaten vieler Banken mit Kreditkarten Geld abgehoben werden. Dies gilt auch für das Abheben mit der girocard (mit Maestro-Logo).

Reiseschecks: Ja - sie werden in US-Dollar, mancherorts auch in Euro für den Umtausch in Banken, nicht jedoch als Zahlungsmittel akzeptiert. >>> Da die Akzeptanz von Reiseschecks jedoch generell rückläufig ist, sollten immer auch noch andere Zahlungsmittel (Bargeld, Kreditkarte etc.) für die Reise mitgeführt werden.

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Namib Wüste

Auskunftstellen

Namibia Tourism Board (NTB)
Channel Life Towers
39 Post Street Mall
1st Floor
Windhoek
Namibia Tourism
Private Bag 13244
Windhoek/Namibia
(00264) 61 25 48 48
(00264) 61 290 60 00
www.namibiatourism.com.na
info@namibiatourism.com.na

Namibia Chamber of Commerce and Industry (NCCI)
Corner of Simpson and Jenner Streets
2 Jenner Street
Windhoek
Namibia Chamber of Commerce and Industry (NCCI)
P.O.Box 9355
Windhoek/Namibia
(00264) 61 22 80 09
(00264) 61 22 88 09
www.namibiatourism.com.na
ncciinfo@ncci.org.na

Botschaften und Konsulate

In Deutschland

FRANKFURT/M. siehe Pfungstadt

HANNOVER siehe Laatzen

Honorarkonsulat der Republik Namibia
Rethener Kirchweg 10
30880
Laatzen bei Hannover
(05 11) 84 89 55 99
(05 11) 86 02 98 00
info@namibia-hannover.de
Mo bis Fr 10-16 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Republik Namibia
Hebbelstraße 13
64319
Pfungstadt
(0 61 57) 93 01 81
(0 61 57) 94 97 56
namibia-konsulat@geproma.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

In Deutschland

STUTTGART siehe Trossingen

Honorarkonsulat der Republik Namibia
Hauptstraße 2, 1. OG
78647
Trossingen
(0 74 25) 48 45, 225 57
(0 74 25) 225 12/44
konsulat.namibia@volksbank-trossingen.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Embassy of the Federal Republic of Germany
Sanlam Centre, 6th floor
Independence Avenue 145
Windhoek
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 231
Windhoek/Namibia
(00264) 61 22 29 81
(00264) 61 27 31 00, 61 27 31 33
www.german-embassy-windhoek.org
info@windhuk.diplo.de; germany@iway.na
Amtsbezirk: Namibia

Botschaft der Republik Namibia
(mit Konsularabteilung)
Reichsstraße 17
Charlottenburg
14052
Berlin
(0 30) 25 40 95 55
(0 30) 254 09 50
www.namibia-botschaft.de
info@namibia-botschaft.de
Mo bis Fr 9-13, 14-17 Uhr
Konsularabteilung Mo bis Fr 9-13 Uhr
(für Visumangelegenheiten)
ebenso zuständig für Tschechische Republik und Zypern

Ärztliche Hilfe

WINDHOEK: Dr. Frieder G.H. Rohn (spricht deutsch), 6, Slaterstreet,, Klein Windhoek, Tel. 61 22 86 26, priv. 61 22 68 00;

SWAKOPMUND:State Hospital, Swakopmund, Tel. 64 40 57 31.

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Sehenswertes

Windhuk

Die Hauptstadt Windhuk ist das Wirtschafts- und Verwaltungszentrum Namibias. Der Tintenpalast liegt in einer der schönen Parkanlagen der Stadt. Viele Bauwerke der Kolonialzeit sind gut erhalten und werden als Museum oder als Hotel weitergenutzt.

Swakopmund

Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Stadt von deutschen Kolonialisten gegründet. Swakopmund ist eine der bedeutendsten Ferienregionen Namibias. Der Bahnhof der Stadt von 1901 ist heute ein Hotelkomplex. Andere Gebäude aus der Kolonialzeit werden ebenfalls heute noch genutzt. Ebenfalls noch genutzt wird das Gefängnis im Fachwerkstil.

Lüderitz

Die Stadt Lüderitz wurde 1883 von einem Deutschen gegründet. Eine Blütezeit erlebte die Stadt durch den Diamantenhandel. Im Laufe des 20. Jahrhunderts verlor Lüderitz allerdings seine Bedeutung als wichtige Handelsstadt. Heute werden verstärkt die Fischerei und der Tourismus gefördert. Besonders attraktiv sind mehrere gut erhaltene Jugendstilbauten.

Östlich von Lüderitz steht die Geisterstadt Kolmanskop, die nach dem Ende des Diamantenbooms verlassen wurde. Zu den noch erhaltenen Jugendstilgebäuden wurde ein Freilichtmuseum mit Gebäuden des beginnenden 20. Jahrhunderts neu aufgebaut.

Sossuvlei

Die Dünen von Sossusvlei sind teilweise über 300 m hoch und der Mittelpunkt einer Sandwüste, die von der Walfischbai bis Lüderitz geht. Die Form der Dünen verändert sich kaum, da die Winde sehr stabil aus nur einer Richtung wehen. In der Nähe der Dünen liegt das Tote Vlei, ein Stück Wüste, in dem abgestorbene Kameldornbäume von Dünen umgeben sind.

Skelett-Wüste

Wer in früheren Zeiten an diesem Küstenstrich gestrandet war, war rettungslos verloren. Es gab kein Wasser und das Landesinnere konnte zu Fuß nicht erreicht werden. An der Küste sind zahlreiche Schiffswracks und Skelette Zeugen der Unwirklichkeit und der widrigen Wind- und Strömungsverhältnisse. Der Besuch kostet Eintritt und bei Regen ist das Gebiet unpassierbar. Von Süden kommend erscheinen nach etwa 50 km große Dünenketten, allerdings sollte man als Autofahrer äußerste Vorsicht walten lassen oder sich einem Führer anvertrauen, um nicht im Sand stecken zu bleiben.

Felsbilder

In allen Gebirgen Namibias wurden Felsbilder gefunden. Geschützt unter Überhängen oder in Höhlen haben sie überdauert und sind nun Zeugen eines prähistorischen Lebens in Namibia. Die Symbole der Felsbilder sind meist eindeutige Tierzeichen und Abbildungen von Alltagsszenen der Menschen. Die Bilder stammen von nomadisierenden Jägervölkern, ihre Interpretation ist jedoch nach wie vor rätselhaft. Einige Felsbilder wurden etwa 26.000 vor Christus gestaltet und gelten als ältester Ausdruck künstlerischen Schaffens in Afrika.

Die Gravierungen und Malereien von Twyfelfontein (Eintritt) sind bemerkenswert. Normalerweise hielten Graveure und Künstler ihre Arbeiten streng getrennt, hier jedoch sind beide Künste nebeneinander zu sehen. Unklar sind sowohl die Zeit ihrer Entstehung als auch ihre Bedeutung über die reine Darstellung hinaus.

Etosha-Nationalpark

Der Nationalpark im Norden Namibias zählt zu den größten Schutzgebieten der Welt. Die Etosha-Pfanne in der Mitte des Parks ist ein Becken mit stark versalztem Boden, das sich in der Regenzeit zum Teil mit Wasser füllt. Zu der vielfältigen Tierwelt gehören Nashörner, Löwen, Geparden, Antilopen, Gnus und Elefanten. Unter den im Park vorkommenden Pflanzen sind vor allem die bizarren Moringabäume bemerkenswert.

Nationalpark Fish River Canyon

Dieses Tal, nach dem Grand Canyon in den USA der zweitgrößte Canyon der Welt, ist 161 km lang. Seine Tiefe variiert zwischen 450 und 550 m. Vor 500 Millionen Jahren erfolgte eine Absenkung, bei der ein Teil der Erdkruste einbrach und ein Tal enstand. Während einer folgenden Eiszeit wanderten Gletscher durch das Tal und eine weitere Absenkung fand statt. Der tiefe Einschnitt durch den Fish River fand erst vor etwa 50 Millionen Jahren statt. Im Tal leben Paviane und Bergzebras. Der Blick in den Canyon kann von einem Aussichtspunkt in der Nähe der Thermalquellen von Ai-ais genossen werden. Wer will, kann auch die Strapazen einer Wanderung durch den Canyon auf sich nehmen (nur Mai bis September), die allerdings ohne jeden Komfort und gesicherte Übernachtungsmöglichkeiten in zum Teil großer Hitze stattfinden muss. Eine Genehmigung am Zeltplatz Hobas ist erforderlich.

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Namib Wüste

Reisehinweise

Hinweis zur Besichtigung touristischer Ziele im GRENZGEBIET ZU ANGOLA: Touristen sollten darauf achten, die Grenze zu Angola auf keinen Fall zu übertreten. Selbst wenige Schritte können zu einer Inhaftierung durch die Grenzbeamten führen.

Kriminalität ist in Namibia weit verbreitet. Es muss mit Kleinkriminalität bis hin zu gewalttätigen Raubüberfällen vor allem in Windhuk und Umgebung gerechnet werden. Betroffen sind insbesondere Ausländer. Häufig ereignen sich die Überfälle an Sonn- oder Feiertagen, wenn auf den Straßen kaum Betriebsamkeit herrscht. Reisende sollten folgende Vorsichtsmaßnahmen beachten:

- keine Spaziergänge in der Abenddämmerung oder nachts

- im Auto immer die Türen verriegelt lassen

- keine nächtlichen Fahrten in entlegene Gebiete

- keine Wertsachen mit sich führen

Vorsicht ist auch schon bei Ankunft am Flughafen in Namibia angebracht: Es kommt recht häufig vor, dass Reisende dort nach Übernahme des Mietwagens verfolgt und ausgeraubt werden, sobald sie bei ihrer Unterkunft ankommen.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Ausweispflicht: Reisende sollten immer Kopien des Reisepasses mit den personenbezogenen Daten und Einreisestempel zur Hand haben und den Original Reisepass sicher deponieren.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

PDF-Download (Länder-Information)

Einreise:

Reisedokumente müssen noch mindestens sechs Monate über die Reise hinaus gültig sein und noch mindestens zwei freie Seiten enthalten. Reisedokumente müssen in einwandfreiem Zustand sein, sie dürfen weder beschädigt (beispielsweise eingerissen, geknickt, selbst „repariert“ oder auch versehentlich gewaschen) noch durch Verschmutzung un- oder schwer leserlich sein. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

Deutsche können für kurzfristige Aufenthalte von bis zu 90 Tagen im Jahr zu touristischen oder geschäftlichen Zwecken (nicht: Arbeitsaufnahme!) ohne Visum einreisen.  

Impfungen

Der Reisende sollte sich über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen rechtzeitig informieren; ggf. sollte ärztlicher Rat, z.B. zu Thrombose und anderen Gesundheitsrisiken eingeholt werden. Auf allgemeine Informationen, insbesondere bei den Gesundheitsämtern, reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wird verwiesen.

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
Namibia: Irgendwie deutsch und doch afrikanisch
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
15
  • auf/zu

    Flughafen:

  • auf/zu

    Flughafen:

  • auf/zu

    Flughafen:

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(inkl. Reiserücktrittsversicherung, Reiseabbruch-Versicherung, Reisekrankenversicherung mit medizinischer Notfallhilfe, RundumSorglos-Service, Reisegepäck-Versicherung)

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