Nordspanien - aber wie lange noch?

Besuchen Sie Nordspanien, so lange es noch so heißt – so könnten wir diese Reise scherzhaft anpreisen, denn mit Andorra, dem Baskenland und Katalonien liegen drei Regionen auf unserer Reiseroute, die entweder seit Jahrhunderten nicht mehr zu Spanien gehören oder nach Meinung vieler Einheimischer lieber heute als morgen das Land verlassen sollten. Wir konzentrieren uns aber nicht darauf, was an Spanien unliebsam, sondern was an diesen Regionen so liebenswert ist.

Zum Beispiel San Sebastian, die wunderschöne baskische Stadt am Atlantik mit ihrem Stadtstrand und der von gefühlt tausenden Bars belebten Altstadt. Oder Andorra, der Zwergstaat, der in einem Hochtal der Pyrenäen zwischen Frankreich und Spanien liegt und dessen Kulturlandschaft wir uns erwandern wollen.

Und schließlich Katalonien mit Girona und mit der Hauptstadt Barcelona, für die wir uns Zeit nehmen wollen, um neben der Sagrada Família, dem Park Güell, dem Gotischen Viertel und vielen anderen Sehenswürdigkeiten auch das Flair der Stadt aufzunehmen. Über das Felsenkloster Montserrat, Saragossa und Burgos setzen wir unsere Rundreise fort und kommen schließlich wieder dort an, wo wir gestartet sind. In der baskischen Hauptstadt Bilbao erwartet uns das letzte Highlight der Reise – ein Besuch im berühmten Guggenheimmuseum. Am Ende der Reise werden wir feststellen – ob die Basken und Katalanen nun spanisch bleiben oder nicht – Hauptsache, sie bleiben wie sie sind.

  • Fürstentum Andorra
  • Französisches Seebad Biarritz
  • Sagrada Família und Park Güell in Barcelona

Programm

1. Tag: Anreise

Von Ihrem persönlichen Haustürtransfer werden Sie zum Flughafen gebracht, von wo aus Sie über Frankfurt oder München ins nordspanische Bilbao fliegen. Am Flughafen angekommen, werden Sie von Ihrem örtlichen Reiseleiter in Empfang genommen und zu Ihrem Hotel in Vitoria Gasteiz gebracht. Die erste Nacht Ihrer bevorstehenden Reise verbringen Sie in der Hauptstadt des Baskenlandes.

2. Tag: Vitoria-Gasteiz und San Sebastian

Bei einer Stadtrundfahrt lernen Sie das inmitten der lavesischen Hochebene gelegene Vitoria-Gasteiz kennen. Erster Besichtigungsstopp ist die gotische Kathedrale Santa María. Im Mittelalter gehörte die Kathedrale zur Festungsmauer, die das Herzstück der Stadt, die ehemalige Siedlung Gasteiz und heute historische Altstadt, umschließt. Im Anschluss sehen Sie den Virgen Blanca Platz mit seinem imposanten Denkmal zur Schlacht von Vitoria. Ein Besuch der Kirche von San Miguel mit ihrem eindrucksvollen barocken Altarbild bildet den Abschluss Ihrer Besichtigungstour.

Am späten Vormittag fahren Sie weiter nach San Sebastian, wo Sie ein köstliches Pintxos-Mittagessen genießen werden. Bei den sogenannten Pintxos handelt es sich um das baskische Pendant zu den spanischen Tapas: kleine aber feine ausgewählte Köstlichkeiten, die je nach Speise kalt oder warm genossen werden. Frisch gestärkt unternehmen Sie im Anschluss einen Spaziergang durch die Altstadt mit dem Strand von Zurriola, dem Kursaal und dem geschäftigen Fischmarkt.

Am späten Nachmittag fahren Sie weiter nach Hondarriba, wo Sie nächtigen werden. Inmitten altertümlicher Stadtmauern können Sie bei einem abendlichen Bummel die Altstadt mit dem Schloss von Carlos V. und den Fischerhafen mit seinen bunten Kunstgalerien bestaunen.

3. Tag: Biarritz und Andorra

Heute stehen gleich zwei weitere Höhepunkte Ihrer Rundreise auf dem Porgramm. Zum einen überquerenn Sie die Grenze nach Frankreich und lernen das namhafte Seebad Biarritz bei einem Bummel entlang der Strandpromenade kennen. Als besonderes Fotomotiv gilt der pittoreske 73 Meter hohe Leuchtturm am berühmtem Felsenriff in der Nähe des Fischerhafens.

Im Anschluss fahren Sie weiter in das Fürstentum Andorra, wo Sie Ihr Quartier für die kommenden zwei Nächte beziehen.

4. Tag: Andorra

Bei einer Panorama-Rundfahrt lernen Sie die als UNESCO-Welterbe gelistete Kulturlandschaft von Andorra mit ihrer einzigartigen, mediterran beeinflussten Flora und Fauna kennen. Der Zwergstaat in den östlichen Pyrenäen ist mit seinen ca. 78.000 Einwohnern der größte der insgesamt sechs europäischen Zwergstaaten.

Am Nachmittag unternehmen Sie eine Besichtigungstour durch die Hauptstadt Andorra la Vella, die mit über 1.000 Metern über dem Meeresspiegel höchstgelegene Hauptstadt Europas. Die Stadt umgibt ein besonderer Charme, der nicht zuletzt von den pittoresken Sehenswürdigkeiten herrührt. Zwei kleine Kirchen, ein malerisches Schloss und das Casa de la Val. Letzteres beherbergt zum einen das Gericht der Stadt und zum anderen fungiert es als Sitz der andorrischen Regierung.

5. Tag: Girona

Nach dem Frühstück geht es zurück nach Spanien, um genauer zu sein, nach Katalonien. Einen ersten Besichtigungsstopp legen Sie in der Provinzhauptstadt Girona ein. Sie besuchen die Kathedrale Santa Maria, die mayestetisch über dem Fluss Onyar thront und auf eine jahrhundertelange Bauzeit zurückblickt. Im Anschluss unternehemen Sie einen Spaziergang durch die historische Altstadt mit ihren engen Gässchen, einer Vielzahl an Monumenten und Kirchen sowie lauschigen schattigen Plätzen.

Am Abend werden Sie letztendlich in der pusierenden Metropole Barcelona eintreffen, wo Sie die nächsten zwei Nächte verbringen werden.

6. Tag: Barcelona

Nach dem Frühstück begeben Sie sich auf Gaudís Spuren. Bei einer ausführlichen Stadtrundfahrt besichtigen Sie die berühmte “Sagrada Família”, die bis heute unvollendet ist. Sie lernen zudem den berühmten Park Güell, der ebenfalls von Gaudí erschaffen wurde, kennen. Weltberühmt ist die mit Bruchkeramik verzierte, gewundene Bank oberhalb der römisch anmutenden Markthalle. Mit dieser Grünanlage hat Gaudí einen Märchenwald geschaffen, von dem Sie sich verzaubern lassen können.  Im Anschluss fahren Sie weiter in das Gotische Viertel mit seinen eng verwinkelten Gassen. Im Mittelpunkt des „Barri Gòtic" befindet sich die beeindruckende Kathedrale La Seu. Mit ihrem Bau wurde während der Romanik begonnen, fertig gestellt wurde sie jedoch im gotischen Stil. Sie sehen das beeindruckende Opernhaus, antike Zeugnisse der römischen Geschichte und schlendern über den Rathausplatz und die beliebteste Flaniermeile Barcelonas. „Las Ramblas“ reicht vom Plaça Catalunya bis hin zum Hafen. Vom Hafengelände aus fahren Sie weiter auf den Hausberg Montjuïc . Auf dieser exponierten Stelle befindet sich unter anderem das Olympia- und Expo-Weltausstellungsgelände. Im Freilichtmuseum “Pueblo Español” genießen Sie ein typisches Tapas-Abendessen in besonderem Flair. Das anlässlich der Weltausstellung 1929 erbaute „Dorf“ mit seinen Straßenzügen und Plätzen aus verschiedenen Epochen, Kulturen und Regionen Spaniens soll ein charakteristisches, architektonisches Abbild der verschiedenen spanischen Architekturstile aufzeigen. Im Anschluss haben Sie zudem die Möglichkeit, eine Flamenco-Show zu erleben (fakultativ).

7. Tag: Montserrat und Zaragoza

Nur wenige Kilometer von Barcelona entfernt, befindet sich das Sandsteingebirge Montserrat mit seinem weltbekannten Benediktinerkloster Santa Maria de Montserrat, welches Sie heute besichtigen werden. Sie durchfahren das gebirgige Naturwunder Montserrat zunächst mit dem Bus bis Sie in 725 Metern Höhe das sagenumwobene Kloster erreichen. Sie besichtigen sowohl die Basilika als auch die Schutzheilige Kataloniens, die Schwarze Madonna. Sie haben zudem die Möglichkeit, das Museum zu besuchen.

Durch das Elbrotal hindurch fahren Sie weiter nach Zaragoza, Austragungsort der Expo 2008. Sie besuchen die Altstadt und besichtigen die zweitgrößten Kathedrale romanischer Bauart: El Pilar. Malerisch am Ebro gelegen gilt die Kathedrale als Wahrzeichen der Stadt.Vielleicht haben Sie Lust, nach dem Abendessen einen Verdauungsspaziergang zu unternehmen, um das Gotteshaus im besonderen Licht der Abenddämmerung fotografisch festzuhalten. 

8. Tag: Burgos

Heute brechen Sie auf nach Burgos, einst größte Stadt im Königreich Kastilien. Bei einer Stadtbesichtigung  besuchen Sie die doppeltürmige Kathedrale. Der Jungfrau Maria geweiht gehört die Kathedrale seit 1984 zum UNESCO Weltkulturerbe. Im Anschluss unternehmen Sie einen Spaziergang durch die historische Altstadt von Burgos.

Am Abend schließt sich der Kreis Ihrer Rundfahrt, indem Sie Bilbao erreichen.

9. Tag: Bilbao

Heute erkunden Sie Bilbao auf einer Stadtrundfahrt, um das neue, moderne Gesicht des Baskenlandes kennenzulernen. Die Stadt war in der Lage, die traditionelle baskische Kultur erfolgreich mit einer neuen Zukunftsvision zu mischen. Sie ist ein absolutes Muss für Design- und Kulturliebhaber. Schlendern Sie durch das Altstadtviertel Getxo in seinem besonderen Ambiente, bestaunen Sie das geschäftige Treiben am traditionellen Fischer- und Handelshafen an der Flussmündung des Nervión und genießen Sie das Lebensgefühl, wenn Tradition auf Moderne trifft. Zum Abschluss besuchen Sie das berühmte Guggenheim Museum mit seiner schier endlosen Vielfalt an Moderner Kunst.

Im Anschluss haben Sie noch Freizeit, um die Stadt auf eigenen Pfaden zu entdecken, ehe Sie ein letzes Mal auf dieser Reise, das bunte nächtliche Treiben genießen können. 

10. Tag: Heimreise

Per Transfer gelangen Sie zum Flughafen von Bilbao und treten Ihren Rückflug nach Deutschland an. In der Heimat gelandet, werden Sie von Ihrem Haustürtransfer in Empfang genommen und nach Hause gefahren. Im Gepäck eine außerordentliche Portion spanischer Lebensfreude und vielleicht sogar dem ein oder anderen Tropfen spanischen Weins.

ab 1879 

SZ-Inklusiv-Leistungen

  • Flug mit Lufthansa über Frankfurt/Main oder München nach Bilbao und zurück in Economy Class
  • Transfers Flughafen – Hotel – Flughafen
  • Fahrt im modernen Reisebus während der Rundreise

Hotels & Verpflegungen

  • 1 Übernachtung im 4*-Hotel in Vitoria Gasteiz
  • 1 Übernachtung im 3*-Hotel in Hondarribia
  • 2 Übernachtungen im 4*-Hotel in Andorra la Vella
  • 2 Übernachtungen im 4*-Hotel in Barcelona
  • 1 Übernachtung im 4*-Hotel in Zaragoza
  • 2 Übernachtungen im 4*-Hotel in Bilbao
  • 9 x Frühstück
  • 8 x Abendessen im Hotel
  • 1 x Pintxos-Mittagessen in San Sebastian
  • 1 x Tapas-Abendessen im Pueblo Español

Ausflüge & Besichtigungen

  • Stadtbesichtigungen: Vitoria Gasteiz, San Sebastian, Girona, Barcelona, Zaragoza, Burgos und Bilbao
  • Panorama-Fahrt in Andorra
  • Eintritte: Kirche von San Miguel in Vitoria Gasteiz, Kathedrale in Girona, Park Güell, Sagrada Família, Pueblo Español in Barcelona, Kathedrale El Pilar in Zaragoza, Kathedrale in Burgos, Guggenheimmuseum in Bilbao

Zusätzlich

  • Aktuelle Steuern & Sicherheitsgebühren
  • 1 Reisetaschenbuch pro Buchung
  • Örtliche Reiseleitung während der Stadtführungen
  • SZ-Reisebegleitung

 

 

Zielland

Spanien

Einreise für Deutsche

Deutsche sind für einen unbegrenzten Aufenthalt visumfrei. Notwendig sind für die Dauer des Aufenthalts gültiger Reisepass (für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten ist auch der für die Dauer des Aufenthalts gültige Personalausweis ausreichend).

Als Nachweis des EU-weiten Versicherungsschutzes sollte die Europäische Krankenversicherungskarte mitgeführt werden (eine private Auslandsreisekrankenversicherung wird zusätzlich empfohlen).

Landesdaten

Lage

Das Königreich Spanien grenzt im Norden an Frankreich, im Osten an das Mittelmeer, im Süden an die Straße von Gibraltar und im Westen an Portugal und den Atlantischen Ozean.

Das Staatsgebiet umfasst auch die Balearen, die Kanarischen Inseln und die Provinzen Melilla und Ceuta in Nordafrika.

Fläche: 504.782 km².

Einwohner

Bevölkerung: ca. 46,8 Millionen

Städte:

Madrid (Hauptstadt) ca. 3,2 Millionen

Barcelona ca. 1,6 Millionen

Valencia ca. 792.100

Sevilla ca. 698.000

Zaragoza ca. 678.100

Málaga ca. 561.400

Murcia ca. 437.700

Palma de Mallorca ca. 402.000

Las Palmas/Gran Canaria ca. 381.300

Bilbao ca. 351.400

Alicante ca. 329.300

Córdoba ca. 328.300

Valladolid ca. 311.700

Granada ca. 241.000

Santa Cruz de Tenerife ca. 204.500

Bevölkerungszahlen in den Autonomen Regionen:

Andalusien ca. 8,4 Millionen

Katalonien ca. 7,5 Millionen

Madrid ca. 6,4 Millionen

Valencia ca. 5 Millionen

Galicien ca. 2,8 Millionen

Castilla y León ca. 2,5 Millionen

Baskenland ca. 2,2 Millionen

Castilla-La Mancha ca. 2,1 Millionen

Kanarische Inseln ca. 2,1 Millionen

Murcia ca. 1,5 Millionen

Aragon ca. 1,3 Millionen

Asturien ca. 1,1 Millionen

Balearen ca. 1,1 Million

Extremadura ca. 1,1 Million

Navarra ca. 640.100

Kantabrien ca. 592.500

La Rioja ca. 321.200

Ceuta y Melilla ca. 164.800

Sprache

Amtssprachen sind Spanisch, Katalanisch, Galicisch und Baskisch. In den Touristengebieten wird häufig Deutsch und Englisch gesprochen oder verstanden.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit.

Auf den Kanarischen Inseln Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -1 Stunde. Da auch dort die Sommerzeit gilt, bleibt der Zeitunterschied immer erhalten.

Telefon/Post

Post

Luftpostsendungen im innereuropäischen Postverkehr sind etwa 5 Tage unterwegs.

Telefon

Die Telefonvorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Spanien ist 0034, danach wählt man die neunstellige Teilnehmernummer beginnend mit der 9. Von Spanien nach Deutschland wählt man die Vorwahl 0049, nach Österreich die 0043 und in die Schweiz die 0041. Kartentelefone funktionieren mit "tarjetas telefónicas". Sie sind in Tabakgeschäften (estancos) oder in Sparkassen erhältlich.

NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung, Feuerwehr 112.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Spanien von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .es

Feiertage

Im Jahr 2018:

1. Januar (Neujahr)

6. Januar (Heilige Drei Könige)

19. März (St. Joseph, in einigen Regionen)

29. März (Gründonnerstag)

30. März (Karfreitag)

2. April (Ostermontag, in einigen Regionen)

1. Mai (Tag der Arbeit)

15. August (Mariä Himmelfahrt)

12. Oktober (Nationalfeiertag)

1. November (Allerheiligen)

6. Dezember (Verfassungstag)

8. Dezember (Mariä Empfängnis)

25. Dezember (Weihnachten)

Zusätzlich gibt es einige nur regional begangene Feiertage.

Die Hauptferienmonate sind Juli bis September. Auch die Oster- und Weihnachtswoche werden häufig für Kurzurlaube genutzt.

Öffnungszeiten

Geschäfte: In Spanien gibt es keine gesetzlichen Ladenschlusszeiten, die Schließzeiten der Geschäfts liegen jedoch in der Regel zwischen 20 und 22 Uhr. Samstags schließen viele Einzelhandelsgeschäfte um 14 Uhr.

Im Sommer haben kleinere Läden von 9/9.30-14.30 Uhr und 17.30-20 Uhr geöffnet, größere Geschäfte und Supermärkte meist durchgehend und auch am Samstag, teilweise sogar an bestimmten Sonntagen. Im Winter öffnen kleinere Läden von 9/9.30-14 Uhr und 17-20 Uhr

Banken: Mo bis Fr 8.30-14/14.30 Uhr; Sa im Winter 8.30-13 Uhr (im Sommer, ca. ab 1. Mai, am Sa geschlossen)

Büros: Mo bis Fr 9-18 Uhr; die Mittagspause findet entweder von 13 bis 14 Uhr statt oder von 14-16/17 Uhr. Bei der längeren Mittagspause endet der Arbeitstag in der Regel erst um 19 Uhr

Behörden: Mo bis Fr 9-14 Uhr

Post: Mo bis Fr 9-14 Uhr, in Großstädten zum Teil wesentlich länger

Kleidung

Während der Sommermonate ist in den Küstengebieten, auf den Balearen sowie im Landesinneren leichte Sommerkleidung, im Herbst und Frühjahr Übergangskleidung ausreichend.

Im Winter werden warme Wollsachen sowie ein warmer Mantel benötigt.

Auf den Kanarischen Inseln genügt bis auf die Wintermonate Sommerkleidung, von Dezember bis März sollte man auch warme Pullover oder Übergangsjacken dabei haben. In Madrid ist es bei einer Höhe von 635 m über dem Meeresspiegel im Winter empfindlich kalt, daher ist warme Kleidung hier dringend erforderlich.

Gute Schuhe und eine Sonnenbrille sind das ganze Jahr über wichtig.

In einigen Hotels und Restaurants wird besonders beim Abendessen großer Wert auf lange Hosen, Jackett und Krawatte gelegt, sonst wird im allgemeinen Alltagskleidung akzeptiert.

Abendkleidung ist nur bei besonders förmlichen Veranstaltungen vorgeschrieben.

Badekleidung gehört ausschließlich an den Strand und in die Feriengebiete.

Geschichte/Politik

Die frühesten Zeugnisse von Ureinwohnern der Iberischen Halbinsel sind Höhlenzeichnungen aus der paläolithischen Epoche. Die Phönizier gründeten um 1.100 vor Christus erste Handelsniederlassungen an der Küste, z.B. an der Stelle des heutigen Cádiz. In der zweiten Hälfte des 3. Jahrhunderts vor Christus begannen die Kartharger auf die Halbinsel vorzudringen und gründeten um 230 vor Christus die Stadt Barcelona. Ab 200 vor Christus fiel das Land an die Römer, die es 600 Jahre in Besitz nahmen. Nach kurzer Herrschaft der Westgoten zogen 711 Araber über die Meerenge von Gibraltar und eroberten in Kürze die gesamte Halbinsel.

Die Ehe zwischen Ferdinand II. von Aragón und Isabella I. von Kastilien begründete 1479 den spanischen Nationalstaat. Im selben Jahr begründete der von den Herrschern unterstützte Christoph Columbus mit der Entdeckung Amerikas die spanische Vorherrschaft zur See. Erst 1492 gelang mit der Eroberung Granadas die Reconquista, die vollständige Rückeroberung durch die christlichen Heere. Durch die vernichtende Niederlage der Spanischen Armada gegen die Engländer im Jahr 1588 verlor Spanien seine Vormachtstellung in Europa. Bis 1815 kam es zu einem erbitterten Unabhängigkeitskampf der Spanier von den Franzosen, der mit der Einführung einer liberalen Verfassung endete.

Mit Beginn des 19. Jahrhunderts lösten sich die lateinamerikanischen Kolonien von Spanien. Während des Ersten Weltkrieges blieb Spanien neutral. 1923 bis 1930 wurde nach einem Militärputsch Spanien von einem Direktorium ohne Parlament regiert. Danach wurde in Spanien die Zweite Republik ausgerufen. 1936 putschte sich der faschistische General Franco an die Macht. Der sich anschließende Spanische Bürgerkrieg, der von 1936 bis 1939 dauerte, wurde von den Faschisten gewonnen. Zwei Jahre nach Francos Tod im Jahr 1975 folgten die ersten freien Wahlen seit 1936. 1982 trat Spanien der NATO bei, und seit 1986 ist es Vollmitglied der Europäischen Union.

Wirtschaft

Traditionell ist Spanien ein landwirtschaftlich geprägter Staat. Seit Mitte der fünfziger Jahre ist aber auch die Industrie sehr schnell angewachsen. Der Tourismus ist in Spanien ein bedeutender Wirtschaftsfaktor.

Die wichtigsten landwirtschaftlichen Produkte sind Weizen, Gerste, Zuckerrüben, Mais, Kartoffeln, Roggen, Hafer, Reis, Tomaten und Zwiebeln. Spanien ist einer der weltweit größten Weinproduzenten und verfügt über ausgedehnte Weinanbaugebiete sowie über Zitrus- und Olivenhaine. An der Mittelmeerküste werden Zuckerrohr, Orangen, Zitronen, Feigen, Mandeln und Kastanien angebaut. Der früher trockene Küstengürtel ist Dank ausgeklügelter Bewässerungssysteme heute eine der fruchtbarsten Gegenden in Spanien. Die Korkeiche gehört zu den wichtigsten Bäumen des Landes.

Die Fischfangindustrie spielt in der spanischen Volkswirtschaft eine wichtige Rolle. Gefangen werden hauptsächlich Thunfisch, Tintenfisch, Seehecht, Sardine, Sardelle, Markrele und Muscheln.

Spanien verfügt über beträchtliche Mineralienvorkommen wie Kohle, Eisenerz, Blei und Rohöl. Zu den wichtigsten in Spanien hergestellten Gütern gehören Stoffe, Eisen und Stahl, Fahrzeuge, Kleidung und Schuhe, Schiffe und raffiniertes Erdöl.

Religion

Etwa 97 Prozent der Spanier bekennen sich zum römisch-katholischen Glauben. Es gibt kleinere Gemeinden von Protestanten, Juden und Muslimen.

Vegetation

Nur ein kleiner Teil Spaniens ist bewaldet. In den, an den Berghängen besonders im Nordwesten noch bestehenden, Wäldern gibt es Eichen und Korkeichen, deren Rinde alle zehn Jahre abgeschält werden kann. Die natürliche Vegetation in der zentralen Hochebene besteht vor allem aus Büschen und Sträuchern. Auf dem trockenen Boden gedeihen Weintrauben besonders gut.

Tierwelt

Zur Tierwelt Spaniens zählen Wölfe, Füchse, Wildschweine, Wildkatzen und Rotwild. Zu den berühmtesten domestizierten Tieren gehören die Stiere, die für den spanischen Nationalsport, den Stierkampf, gezüchtet werden. Die Vogel- und die Insektenwelt ist vielfältig. In den Bergflüssen und -seen leben zahlreiche Fischarten wie Barben, Schleien und Forellen.

Kulinarisches

Spaniens Küche mit ihren regionalen Spezialitäten zählt Dank der Qualität und Vielfalt zu einer der Besten der Welt. Charakteristisch ist die Verwendung von Olivenöl, viel Knoblauch und frischen Produkten. Landesweite Grundgerichte sind Eier- und Reisgerichte, Fisch- und Meeresfrüchte sowie Eintöpfe. Aus der maurischen Zeit stammen orientalische Gewürze wie Zimt, Muskatnuss, Kümmel und Safran. Spanien hat gute Desserts zu bieten, darunter Turrón (aus Honig und Mandeln), Gewürzkuchen und zahlreiche Früchte wie Datteln und Feigen.

Der Wein gehört zu jedem Hauptgericht dazu. Das spanische Bier ist hell und wird sehr kalt serviert.

Souvenirs

Das spanische Kunsthandwerk mit seiner langen Tradition bietet zahlreiche schöne Mitbringsel. Keramik gibt es, mit regionalen Unterschieden, im ganzen Land. Lederwaren werden vorweigend in Andalusien, in Katalonien und auf den Balearen angeboten. Neben Schmuck, Stoffen, Spitzen und Teppichen sind auch spanische Lebensmittel (Wein, Süßigkeiten, Spirituosen) als Souvenir sehr zu empfehlen.

Duty Free

Einreise aus EU-Ländern

Bei unmittelbarer Einreise aus BULGARIEN und RUMÄNIEN, die am 1. Januar 2007 der EU beigetreten sind, wird es voraussichtlich zunächst Beschränkungen bei der Einfuhr von Tabakwaren geben. Es sollten zunächst nur die für Reisende aus Drittstaaten geltenden Höchstmengen mitgeführt werden:

- 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3g) oder 50 Zigarren oder 250g Rauchtabak.

EINREISE aus BISHERIGEN EU-LÄNDERN (EU-25 Staaten):

Bei unmittelbarer Einreise aus der Bundesrepublik Deutschland und den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr, trifft NICHT ZU für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren, ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

(Die im folgenden genannten Freimengen gelten nicht für die KANARISCHEN INSELN sowie nicht für die spanischen Enklaven CEUTA und MELILLA, für diese Gebiete gelten die im Abschnitt "Einreise aus Drittländern" genannten Freimengen).

Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1000 g Rauchtabak;

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

Bei anderen mitgeführten verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

Einreise aus Drittländern

Bei der Einreise aus Nicht-EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch, für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

- 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

- 16 Liter Bier;

- 4 Liter nicht schäumende Weine;

- 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein;

- eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

- andere Waren/Geschenke bis zum Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende bzw. von 300 Euro für Einreisende auf dem Landweg. Für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren erhöht sich der Freibetrag auf 175 Euro.

Die Abgabenbefreiung wird nicht gewährt:

- Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.

Klimainformationen

Die Gebiete im Norden und Nordwesten haben atlantisches Seeklima. Die Meseta und das Ebrobecken weisen dagegen ausgesprochen kontinentales, das andalusische Becken sowie die Landschaften am Mittelmeer ein mediterranes Klima auf.

In den östlichen, südlichen und südöstlichen Küstengebieten sind die Herbst-, Winter- und Frühjahrsmonate ausgesprochen mild und es herrscht mäßige Feuchtigkeit. In den Sommermonaten ist es tagsüber sehr heiß, nachts kühlt es jedoch meist ab.

Die Zentralgegenden, hingegen, weisen rauhe, relativ kalte Winter und trockene, heiße Sommer auf.

Die durchschnittlichen Temperaturen liegen in Madrid im Sommer bei 35°C, im Winter werden dort 5°C gemessen. In Barcelona dagegen, steigt das Thermometer im Sommer nur auf 24°C und fällt im Winter auf 11°C. Auf den Balearen betragen die durchschnittlichen Temperaturen im Sommer 28-33°C, im Winter 13-18°C.

Das Klima auf den Kanaren ist subtropisch, warm und trocken. Die Temperaturen sind sowohl im Sommer als auch im Winter ausgeglichen. Im Sommer steigt die Temperatur tagsüber meist auf 25°C, im Winter fällt sie nicht unter 13°C. Stärkere Niederschläge fallen nur auf den gebirgigen Inseln Teneriffa, La Palma und Gran Canaria. Die Meerwassertemperaturen schwanken von 22°C im Sommer bis 19°C im Winter.

Beste Reisezeit

Spanien bietet das ganze Jahr über gute klimatische Voraussetzungen, um einen angenehmen Urlaub zu verbringen. Die beste Reisezeit ist:

- für Madrid, Barcelona und die Balearen der Frühling und Herbst

- für Südspanien sowie spanische Riviera (Algeciras bis Málaga) der Herbst, Winter und Frühjahr

- für den nördlichen Teil Spaniens der Sommer.

Die Kanarischen Inseln können wegen ihres ausgeglichenen Klimas das ganze Jahr über bereist werden.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Keine.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Spanien ist malaria-frei.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Euro ( EUR)

1 Euro = 100 Cent.

Derzeitiger Kurs:

1 US-$ = ca. 0,94 EUR

1 US-$ = ca. 0,87 EUR

Hinweise

Möchte man in spanischen Geschäften mit Kreditkarte oder mit ec-/Maestro-Card bezahlen, wird als Identifikationsnachweis oft ein Führerschein mit Foto oder eine Kopie der Reisepassseite mit Foto und persönlichen Daten akzeptiert. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass die Geschäfte nicht zur Akzeptanz dieser Dokumente verpflichtet sind, sondern auch die Vorlage einer gültigen nationalen Identitätskarte oder eines gültigen Reisepasses im Original verlangen können.

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Ein- und Ausreise ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja - werden in größeren Hotels und Geschäften, vielfach in Restaurant der größeren Städte sowie bei größeren Autovermietern akzeptiert.

Geldautomat: Ja - EC-Karte (PIN-Nummer) oder Kreditkarte. Bargeld-Auszahlungsschalter gibt es in fast allen großen Hotels.

Auskunftstellen

Im Reiseland

Die Polizei hat einen speziellen Service für Touristen eingerichtet, die in Schwierigkeiten sind ("Servicio de Atención al Turista Extranjero" - SATE). Dort erhalten Reisende englischsprachige Auskünfte und gegebenenfalls notwendige Hilfestellung.

SATE DE MADRID

Calle Leganitos 19

28004 Madrid

Tel.: 91 548 85 37, 91 548 80 08

E-Mail: satemadrid@esmadrid.com

SATE DE BENIDORM

Plaza de Canalejas, 1, Edificio Torrejó

03501 Benidorm/Alicante

Tel.: 966 81 23 34, 966 80 98 70

E-Mail: benidorm.sate@policia.es

SATE DE BENALMÁDENA

Avda. Antonio Machado 10, Edificio Turismo

29630 Benalmádena/Andalusien

Tel.: 952 56 36 65

E-Mail: benalmadena.sate@policia.es

SATE DE ESTEPONA

Plaza de las Flores s/n

29680 Estepona, Málaga/Andalusien

Tel.: 952 80 90 00

E-Mail: estepona.sate@policia.es

SATE DE GRANADA

Calle Cárcel Baja, 3. Junto a la Catedral de Granada

18001 Granada/Andalusien

Tel.: 95 827 88 16

E-Mail: granada.sate@policia.es

SATE DE MÁLAGA

Plaza de la Marina 11

29001 Málaga/Andalusien

Tel.: 951 92 61 61, 951 99 98 18

E-Mail: malaga.sate@policia.es

SATE DE MARBELLA

Plaza de los naranjos s/n

29602 Marbella/Andalusien

Tel.: 952 76 11 00

E-Mail: marbella.sate@policia.es

SATE DE SEVILLA

Patio de Banderas, número 4

41004 Sevilla/Andalusien

Tel.: 954 56 47 67

E-Mail: sevilla.cdcentrosate@policia.es

SATE DE GANDIA

Avda. de la Paz 4 - El Grau de Gandia

46730 Gandía/Valencia

Tel.: 962 95 98 12

SATE DE MANACOR

Calle Rei Jaume III, nº 8

07500 Manacor/Mallorca

Tel.: 97 182 30 03

E-Mail: manacor.participacion@policia.es

SATE DE MAHÓN

Calle de la Concepción 1

07701 Mahón/Menorca

Tel.: 971 36 37 12

E-Mail: mahon.denuncias@policia.es

SATE DE PALMA DE MALLORCA

Calle Marbella 37, Can Pastilla

07610 Palma de Mallorca/Mallorca

Tel.: 97 149 42 19, 97 126 62 62

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SATE DE IBIZA

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07800 Ibiza

Tel.: 97 139 84 98

Instituto de Turismo de España - Turespaña
Capitán Haya 41
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(0034) 91 343 35 00
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Deutsche Handelskammer für Spanien
(Cámara de Comercio Alemana para España)
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28016
Madrid
Deutsche Handelskammer für Spanien
(Cámara de Comercio Alemana para España)
Apartado de Correos 19252
28080 Madrid/Spanien
(0034) 91 359 12 13
(0034) 91 353 09 10
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Mo bis Do 9-13 Uhr und 14-17 Uhr, Fr 9-14 Uhr
Sommeröffnungszeiten: Mo bis Fr 9-14 Uhr

Deutsche Handelskammer für Spanien
Zweigstelle Barcelona
(Cámara de Comercio Alemana para España)
Calle Córsega 301-303
08008
Barcelona /Spanien
(0034) 93 415 27 17
(0034) 93 415 97 08
www.ccape.es
barcelona@ahk.es
Mo bis Fr 10-14 Uhr

Spanisches Fremdenverkehrsamt
Lietzenburger Str. 99
10707
Berlin
(0 30) 882 66 61
(0 30) 882 65 43
www.spain.info
berlin@tourspain.es
Mo bis Fr 10-14 Uhr

Spanisches Fremdenverkehrsamt
Myliusstraße 14
60323
Frankfurt/M.
(0 69) 72 53 13
(0 69) 72 50 33/38
www.spain.info
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80051
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Spanisches Fremdenverkehrsamt
Postfach 15 19 40
80051 München
(0 89) 53 07 46 20
(0 89) 530 74 60
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Tenerife Tourism Corporation

www.webtenerife.com

Fremdenverkehrsamt La Gomera
c/o KPRN network GmbH
Hamburger Allee 45
60486
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(0 69) 719 13 60 51
(0 69) 719 13 60
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Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

CÁDIZ siehe Jerez de la Frontera

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Carrer d' Antonio Jaume 2-2°- 9a
07800
Ibiza
Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Apartado 437
07800 Ibiza/Spanien
(0034) 971 31 57 63
(0034) 971 31 57 63
ibiza@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Ibiza und Formentera
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Barcelona

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Avenida de Méjico n° 10
Portal 1, 2°D
11405
Jerez de la Frontera
Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Avenida Duque de Abrantes, 44
11407 Jerez de la Frontera/Cádiz/Spanien
(0034) 956 18 21 44
(0034) 956 18 74 63
Jerez-de-la-frontera@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinz Cádiz
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Málaga

Consulado de la República Federal de Alemania
Calle Albareda 3-2°
35007
Las Palmas de Gran Canaria /Spanien
(0034) 928 26 27 31
(0034) 928 49 18 80, 928 49 18 70, 928 49 18 71
Amtsbezirk: Autonome Gemeinschaft der Kanaren.
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Madrid

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Carrer D'es Negres 32
07703
Mao-Mahón /Menorca/Spanien
(0034) 971 36 16 68
(0034) 971 36 16 68
mahon@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Insel Menorca
Übergeordnete Auslandsvertretung: Konsulat Palma de Mallorca

Consulado de la República Federal de Alemania
C/Mauricio Moro Pareto
2-5, Edificio Eurocom
Bloque Sur
29006
Málaga
Consulado de la República Federal de Alemania
Apartado 940
29080 Málaga /Spanien
(0034) 952 32 00 33
(0034) 952 36 35 91
Amtsbezirk: Die autonome Region Andalusien mit den Provinzen Almeria, Cádiz, Córdoba, Granada, Huelva, Jaén, Málaga, Sevilla sowie Ceuta und Melilla.

Consulado de la República Federal de Alemania

Calle Porto Pi 8, 3° D
Edificio Reina Constanza
07015
Palma /Mallorca/Spanien
(0034) 971 70 77 40
(0034) 971 70 77 37
Amtsbezirk: Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Zikunaga Bailara 57G
20120
San Sebastian -Hernani/Spanien
(0034) 943 33 55 11
(0034) 943 33 55 08
san-sebastian@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Guipúzcoa und Navarra
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Madrid

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Playa Blanca Avda. de la Llegada/El Varadero No. 30
35580
Playa Blanca /Spanien/Lanzarote
(0034) 928 51 92 32
(0034) 928 51 92 31
Lanzarote-fuerteventura@hk-diplo.de
(ohne Visabefugnis)

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Avenida Maritima no. 66
38700
Santa Cruz de la Palma /Spanien
(0034) 922 41 32 78
(0034) 922 42 06 89
santa-cruz-de-la-palma@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Insel La Palma
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Madrid

Consulado de la República Federal de Alemania

c./Costa y Grijalba, 18

38080
Santa Cruz de Tenerife /Spanien
Consulado de la República Federal de Alemania
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38080 Santa Cruz de Tenerife
(0034) 922 15 15 55
(0034) 922 24 88 20
santa-cruz-de-tenerife@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Insel Teneriffa
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Madrid

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46002
Valencia /Spanien
(0034) 96 394 23 88
(0034) 96 310 62 53
valencia@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinz Valencia
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Barcelona

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Calle Colón 26
2do piso
36201
Vigo (Pontevedra) /Spanien
(0034) 986 12 31 49
(0034) 986 12 31 49
vigo@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen La Coruña, Lugo, Orense und Pontevedra
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Madrid

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Calle Cinco de Marzo, 7.1° Izq
50004
Zaragoza /Spanien
(0034) 976 21 47 83
(0034) 976 30 26 66
zaragoza@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Zaragoza, Huesca und Teruel
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Barcelona

Botschaft des Königreichs Spanien
mit Konsularabteilung
Lichtensteinallee 1
10787
Berlin
(0 30) 25 79 95 57
(0 30) 254 00 70
www.spanischebotschaft.de
emb.berlin.sc@maec.es
Mo bis Do 9-17 Uhr, Fr 9-14 Uhr

Spanisches Honorarkonsulat
Budapesterstraße 34 b
01069
Dresden
(03 51) 879 00 22
(03 51) 87 90 00
info@spanisches-honorarkonsulat.de
Mo bis Fr 9-18 Uhr (nach telefonischer Vereinbarung)
(keine Visumerteilung)

Spanisches Generalkonsulat
Homberger Straße 16
40474
Düsseldorf
(02 11) 438 03 15
(02 11) 43 90 80
cog.dusseldorf@maec.es
Visa-Abteilung Mo bis Fr 8-14 Uhr und den 1. Samstag im Monat 8-13 Uhr

Spanisches Generalkonsulat
Nibelungenplatz 3
60318
Frankfurt/M.
(0 69) 596 47 42
(0 69) 959 16 60
cogfrancfort@maec.es
Mo bis Fr 8-13.30 Uhr

Spanisches Generalkonsulat
Mittelweg 37
20148
Hamburg
(0 40) 41 74 49
(0 40) 414 64 60
cog.hamburgo@maec.es
Mo bis Fr 9-13 Uhr (erster Samstag im Monat von 9-14 Uhr nur Passabteilung für spanische Staatsangehörige)

Spanisches Generalkonsulat
Oberföhringer Straße 45
81925
München
(0 89) 981 02 06
(0 89) 998 47 90
cog.munich@maec.es
Mo bis Fr 8-13 Uhr, Sa 9.30-12 Uhr

Spanisches Generalkonsulat
Lenzhalde 61
70192
Stuttgart
(07 11) 226 59 27
(07 11) 997 98 00
cog.stuttgart@maec.es
Mo bis Fr 8.30-14 Uhr

Embajada de la República Federal de Alemania
Calle de Fortuny 8
28010
Madrid /Spanien
(0034) 91 310 21 04
(0034) 91 557 90 00
www.embajada-alemania.es
info@madrid.diplo.de
Amtsbezirk: Spanien und Andorra
Konsularischer Amtsbezirk: Provinzen Álava, Avila, Asturien (Asturias), Badajoz (Extremadura), Burgos, Cáceres, Ciudad Real, Cuenca, Guadalajara, Guipúzcoa, Kantabrien (Cantabria), La Coruña, La Rioja, Léon, Lugo, Madrid, Navarra, Orense, Palencia, Pontevedra, Salamanca, Segovia, Soria, Toledo, Valladolid, Vizcaya, Zamora
Der Leiter der Vertretung ist zugleich als Botschafter im Fürstentum Andorra mit Sitz in Madrid akkreditiert

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Centro Comercial Neptuno, Avenida Carlos III. N° 401
local 18 bajo
04720
Aguadulce (Almeria)/Spanien
(0034) 950 34 18 13
(0034) 950 34 05 55
aguadulce@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinz Almeria
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Sevilla

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Alicante Avenida Maisonnave, 7, 2°
03003
Alicante /Spanien
(0034) 965 11 80 70
alicante@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Alicante, Murcia und Albacete
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Barcelona

Consulado General de la República Federal de Alemania
Torre Mapfre
Calle de la Marina 16-18, 30°
08005
Barcelona
Consulado General de la República Federal de Alemania

Apartado 389
08080 Barcelona/Spanien
(0034) 932 92 10 02
(0034) 932 92 10 00
Amtsbezirk: Provinzen Albacete, Alicante, Barcelona, Castellón, Gerona, Huesca, Lérida, Murcia, Tarragona, Teruel, Valencia, Zaragoza; Fürstentum Andorra

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Calle San Vicente, 8, Edificio Alba, planta 13°-3
48001
Bilbao /Spanien
(0034) 94 424 39 76
(0034) 94 423 85 85
bilbao@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Vizcaya, Alava, La Rioja
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Madrid

Sehenswertes

Madrid

Madrid, die Hauptstadt und die größte Stadt Spaniens, ist eine europäische Metropole. Die Stadt ist nicht nur das Zentrum der Verwaltung, des Geschäftslebens, der Finanzwelt und der Mode des Landes sondern auch ein kulturelles Zentrum und ein kulinarisches Paradies. Der Sitz der Staatsregierung, des Parlaments und der großen Konzerne befindet sich hier.

Geografisch gesehen liegt Madrid fast genau in der Mitte der Iberischen Halbinsel auf einem zentralen Hochplateau am Rio Manzanares. Mit einer Höhenlage von 665 Metern ist Madrid die höchst gelegene Hauptstadt Europas.

Die Stadt hat eine bewegte Geschichte, die von der mittelalterlichen Epoche über die Habsburger und Bourbonen bis ins Isabellinische Zeitalter und ins zeitgenössische Madrid reicht. Das Stadtbild spiegelt die Geschichte und Kultur aller dieser Epochen eindrucksvoll wider. Beeindruckend ist der Reichtum an Palästen, Schlössern, Museen und einzigartigen Bauwerken.

Madrid hat sich auch zum kulturellen Zentrum Spaniens entwickelt. Mit über 30 Theatern und dem Konzerthaus bildet die Stadt den Mittelpunkt des spanischen Musik- und Theatergeschehens. Madrid ist mit seinem Museumsdreieck Prado, Thyssen-Museum und Rheina-Sofia-Museum auch Hauptstadt der Kunst.

Außer dem regen Kulturleben und Kunstschaffen wird auch ein intensives Nachtleben geboten, das sich mit keiner anderen europäischen Hauptstadt vergleichen lässt. Mehr als 100 Kinos, Diskotheken und ein riesiges Angebot an Restaurants, Bars und Kneipen sorgen für einen interessanten Aufenthalt.

Barcelona

Barcelona, die Hauptstadt Kataloniens und die zweitgrößte Stadt Spaniens, ist zugleich das wichtigste Industrie- und Handelszentrum des Landes. Daneben zählt die Metropole aufgrund ihrer Attraktionen zu den beliebtesten Städtereisezielen: Zahlreiche traditionelle und moderne architektonische Kulturgüter ziehen bei angenehmen klimatischen Bedingungen Jahr für Jahr viele Besucher in ihren Bann. Monumente aus den verschiedensten Epochen spiegeln die 2.000 Jahre alte Geschichte Barcelonas wider.

Das Gotische Viertel mit der stolzen Kathedrale, dem alten Rathaus, dem Bischofssitz und dem Palast der katalanischen Regierung einerseits und das modernistische, von Antonio Gaudí geprägte Barcelona mit der unvollendeten Kirche der Heiligen Familie, dem Güell-Park und der Casa Milà andererseits bieten vielfältige Gelegenheiten für Stadtbesichtigungen. Sehenswerte Beispiele der fantasievollen Neugestaltung der Stadt aus der jüngsten Vergangenheit sind der Port Olímpic und der neu aufgeschüttete Palmenstrand oder auch der Stadtteil El Raval, der sich vom zwielichtigen Vorstadt- zum Szeneviertel Barcelonas entwickelt hat.

Darüber hinaus gibt es für Kulturliebhaber viele interessante Museen, wie zum Beispiel das Picasso-Museum, das Nationale Kunstmuseum von Katalonien (MNAC) und die Fundació Joan Miró (Joan-Miró-Stiftung), sowie ein reichhaltiges Veranstaltungsprogramm.

Auch als Einkaufsstadt hat Barcelona einiges zu bieten. Das breite Angebot reicht von exklusiven Designerläden bis hin zu Antiquitätenshops und Straßenmärkten. Die vielleicht berühmteste Straße Spaniens, die Rambles, lädt zum Flanieren und Verweilen in schicken Straßencafés ein und gewährt auf den einzelnen Abschnitten Einblicke in sehr unterschiedliche Bereiche des pulsierenden Lebens der Metropole. Eine große Auswahl an Restaurants mit katalanischer und internationaler Küche ist ein weiterer Pluspunkt, die Stadt zu besuchen.

Das grüne Spanien

Der grüne Norden Spaniens wird gebildet durch die Regionen Baskenland, Kantabrien, Asturien und Galicien. Im Baskenland, mit seiner uralten eigenen Kultur, erwarten den Reisenden immergrüne Wiesen, typische Bauernhäuser sowie zahlreiche Strände und Fischerhäfen. Das etwa 14 Kilometer vom Meer entfernt liegende Bilbao ist die schönste Stadt des Gebietes. Sie hat einen schönen alten Stadtkern, wobei die Kathedrale und das Gebäude der Stadtverwaltung besondere Beachtung verdienen.

Seit 1997 gibt es in Bilbao das Guggenheim Museum mit seinem spektakulären Neubau des amerikanischen Architekten Frank O. Gehry. Allein wegen der Architektur lohnt ein Besuch. Ausgestellt werden u.a. Werke von Kandinsky, Modigliani, Picasso, Miró, Serra und Kiefer. San Sebastián-Donostia ist wegen seiner schönen Strände und seiner eleganten Ausstrahlung bei vielen Besuchern geschätzt. In Kantabriens sanfter Landschaft sind zahlreiche Zeugen vorhistorischer Zeit zu sehen.

Besonders hervorzuheben sind die Felsmalereien in den Höhlen von Altamira in der Nähe des Dorfes Santillana de Mar. Die wilde Natur des Picos de Europa, eines Gebirgszugs der sich über Kantabrien und Asturien erstreckt, wird im gleichnamigen Nationalpark geschützt. Santander, die Hauptstadt Kantabriens, ist von schönen Stränden umgeben. Oviedo, die Hauptstadt Asturiens, ist eine schöne Stadt mit einer beeindruckenden spätgotischen Kathedrale. Besonders die Cámara Santa mit der Heiligen Truhe, einem einzigartigen Reliquienschatz, ist sehenswert.

Galicien, die Region im äußersten Nordwesten Spaniens war bereits im Mittelalter berühmt, da sie am Jakobsweg, der Hauptstraße der Pilger Europas, liegt. Santiago de Compostela, die heutige Hauptstadt Galiciens, ist ein altes Pilgerzentrum. Ihre romanische Kathedrale (mit Barockfassade) stellt das Herz der Stadt dar, die noch andere sehenswerte Baudenkmäler wie die Stiftskirche Santa Maria del Mar und den Palast der Gelmírez aufweist. Weitere einladende Städte in Galicien sind La Coruña, Lugo und Orense mit ihrem römischen Erbe, das noch vielerorts sichtbar ist.

Andalusien

Mit viel Sonne, einer schönen noch gepflegten Tradition und seiner Geschichte mit dem Erbe der Araber ist Andalusien für Touristen eine der reizvollsten Gegenden Spaniens. Städte wie Sevilla, Cordoba, Granada und Malaga laden zu Erkundungstouren ein.

Sevilla, die Hauptstadt Andalusiens, hat einen starken eigenen Charakter bewahrt. Ihre volkstümlichen Stadtviertel sind genauso interessant wie ihre großen Sehenswürdigkeiten u.a. die Kathedrale mit dem Orangenhof (Patio de los Naranjos) und den Anbauten Capilla Mayor sowie Capilla Real, der Alcazar, eine alte arabische Festung, die Giralda, das Minarett der alten Moschee aus dem 12. Jahrhundert, das später als Glockenturm in die Kathedrale einbezogen wurde und der Goldturm. Die Semana Santa mit ihren historischen Umzügen am Palmsonntag und Karfreitag und Feierlichkeiten in der Kathedrale in Sevilla ist eines der beeindruckensten Feste Spaniens.

Auch Cordoba, das jahrhundertelang die Hauptstadt eines unabhängigen Moslemkalifates war, hat die Spuren aus jener Zeit bewahrt. Ganz besonders ist hier auf die ehemalige Moschee und heutige Kathedrale hinzuweisen, die eine der größte Moscheen der Welt und die bedeutendste Schöpfung maurischer Baukunst in Spanien ist. Nördlich vom Platz Camposanto de los Mártires gelangt man in das Judería, das jüdische Viertel mit der Sinagoga, eine der ältesten erhaltenen Synagogen Spaniens.

Granada ist wegen seines reichen Kulturschatzes zum Nationalmonument erklärt worden. Neben der Kathedrale, der Capilla Real (Grabkapelle der katholischen Könige mit zahlreichen Kunstschätzen) prägt die Alhambra, ein riesiger Palast mit großen Innenräumen, Arkadengängen, Pavillions und wunderschönen Gartenanlagen, das Stadtbild. Für den Alhambrapalast sollte man sich rechtzeitig eine Eintrittskarte verschaffen.

Das an der Küste gelegene Málaga schließlich ist eine Stadt mit einem milden Klima. Sie wird von der arabischen Festung Alcazaba beherrscht, deren prächtige Gartenanlagen sehr sehenswert sind. An der Westseite des Burgberges entdeckt man Überreste eines römischen Theaters.

Die Costa del Sol rund um Málaga ist mit Orten wie Marbella, Torremolinos, Calahonda, Torre del Mar und Estepona eines der bedeutendsten Touristengebiete Spaniens. Besonders interessant sind hier die Stadt Ronda, die am Rande einer steilen Felsschlucht liegt, Almería mit ihrem reichen arabischen Erbe und der schönen Küste sowie die gegenüber der andalusischen Küste gelegene nordafrikanische Küste mit Ceuta und Melilla. Sehr interessant ist von hier aus auch ein Besuch des Nationalparks Doñana.

Baskenland

In Bilbao lebt fast die Hälfte der Einwohner des Baskenlandes. Durch die Flussmündung erfuhr die Stadt schon früh eine industrielle Entwicklung. Der Hafen war Bilbaos wichtigste Einnahmequelle und Entwicklungskern. Bilbao ist heute der Wirtschaftsschwerpunkt des Baskenlandes. Die Altstadt liegt teilweise am mäandernden Fluss und ist mit Fußgängerbereichen ausgestattet. Im Zentrum der Altstadt befindet sich die Kathedrale Santiago, die Ende des 14. Jahrhundert erbaut wurde.

Victoria-Gasteiz ist die Hauptstadt des Autonomen Gebietes Baskenland und Sitz des entsprechenden Parlamentes. Umweltfreundlichkeit und städteplanerischer Einfallsreichtum haben Victoria-Gasteiz mehrere Auszeichnungen für ihre Lebensqualität eingebracht. Die im 12. Jahrhundert gegründete Stadt wurde durch ein Feuer zerstört und im Jahre 1202 als typisch mittelalterlicher Marktflecken wieder aufgebaut. In den Folgejahren wurde die Stadt im gotischen Stil erweitert. Der historische Stadtteil ist renoviert und die Fußgängerzonen und Einkaufsstraßen werden ergänzt durch Promenaden aus dem 19. Jahrhundert, durch Paläste und viele Stadtparks. Im Spielkartenmuseum werden Spiele aus dem 15. bis 19. Jahrhundert gezeigt; einen Schwerpunkt bilden dabei spanische Karten.

Die Bergregionen des Baskenlandes sind gut mit Wander- und Radwegen ausgestattet. Unter den Naturschutzgebieten ist der Park Gorbeira bemerkenswert. Hier findet man zahlreiche Hirsche, Wildschweine, Fischotter und Nerze.

Die Orte der kantabrischen Küste sind mit ihrer Brandung ausgezeichnet zum Surfen geeignet. Das Dorf Mundaka ist wegen seiner eigenartigen "Welle von links" berühmt.

Nationalparks in Spanien

Spaniens Nationalparks haben das Ziel, das Naturerbe des Landes zu schützen und zu bewahren. Im Norden des Landes sind der Nationalpark Picos de Europa (Buchen, Eichen, Birken, Gemsbock), der Nationalpark von Ordesa und Monte Perdido (Gletscher, verkarstete Schluchten, reichhaltige Fauna und Bergziegen) und der Nationalpark Aigües Tortes und Estany de Sant Maurici in den katalonischen Pyrenäen zu nennen.

Der Nationalpark Tablas de Daimiel liegt in dem Gebiet, das die feuchte Mancha genannt wird. In ihm können über 200 verschiedene Vogelarten beobachtet werden, die hier überwintern oder eine Rast einlegen. Ebenfalls sehenswert ist der Nationalpark Cabañeros in der Region Kastilien-La Mancha, in dem der Wald des Mittelmeerraumes anzutreffen ist.

Zweifellos der beeindruckendste Nationalpark des spanischen Festlandes ist der Nationalpark Doñana im Süden des Landes, der von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Dort überlappen sich drei verschiedene Ökosysteme: Sumpf, Dünen an der Küste und Strände am Atlantik. In seinem weitverzweigten Wassersystem sind zahlreiche Entenarten, das Wasserhuhn, Raubvögel wie der Kaiseradler und andere vom Aussterben bedrohte Tiere zu beobachten. Viele Zugvögel rasten hier im Frühjahr und Herbst.

Weitere Nationalparks befinden sich auf den Kanarischen Inseln wie der Nationalpark Timanfaya auf Lanzarote, der Nationalpark Caldera de Taburiente auf La Palma, der Nationalpark Las Cañadas del Teide auf Teneriffa und der Nationalpark Garajonay auf Gomera.

Badestrände in Spanien

Dank der 4.000 Kilometer langen Küsten und des milden Klimas mit mehr als 300 Sonnentagen im Jahr sind die Strände Spaniens bei Touristen sehr begehrt.

Die beliebtesten davon sind die Costa Brava, der nördlichste spanische Küstenstreifen am Mittelmeer, die Costa Dorada in den Provinzen Barcelona und Tarragona, die sich durch feinen, gelben Sand auszeichnet, die Costa Blanca mit der Küstenzone von Alicante mit schönen Sandstränden und die Costa del Sol, die andalusische Mittelmeerküste, die zum am dichtesten besiedelten Touristengebiet geworden ist. Das Hinterland birgt zahlreiche kulturelle Schätze (vgl. Andalusien).

Weiterhin zu nennen sind die Costa de Almeria, der Küstenstreifen von Cabo de Gata bis Motril, wo noch eher einsame Strände zu finden sind, und die Costa de la Luz an der spanischen Atlantikküste, die über ausgedehnte Sandstrände und relativ unberührte Dünenlandschaften verfügt. Daneben sind die Strände auf den Balearen Mallorca, Menorca und Ibiza sowie auf den Kanarischen Inseln zu empfehlen.

Kanarische Inseln

Die kanarische Inselgruppe liegt im Nordatlantik, ca. 1.500 Kilometer von der Küste der Iberischen Halbinsel entfernt. Sie besteht aus den sieben Inseln Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote, Fuerteventura, La Palma, Gomera und Hierro. Mit ihrem vulkanischen Ursprung, ihren geologischen Formationen und ihrer Pflanzenwelt sind die Inseln ein Naturparadies. Das warme und trockene Klima (auch im Winter) und die Strände haben die Inseln zu einem Touristenzentrum gemacht.

Gran Canaria bietet eine faszinierende Vielfalt von Landschaften: Sandwüsten im Süden, Gebirge mit üppiger tropischer Vegetation, bizarre Felslandschaften mit tief eingeschnittenen Barrancos, Weinberge, Bananen- und Kaffeeplantagen im Norden sowie kilometerlange Strände. Daneben findet der kulturell interessierte Besucher Spuren der Ureinwohner der Inselgruppe und Kunstdenkmäler der spanischen Epoche. Las Palmas bietet alle Vorteile einer pulsierenden Großstadt, aber auch das ruhige Altstadtviertel Vegueta und den herrlichen 2.600 m langen Sandstrand Las Canteras.

Teneriffa bietet neben schönen, aber stark besuchten Sandstränden, sehr abwechslungsreiche Landschaften abseits der Touristenzentren. Der riesige Krater des Pico del Teide, mit 3.718 m der höchste Berg Spaniens, bietet gute Wandermöglichkeiten in einer bizarren Vulkanlandschaft. Die Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife lädt neben guten Einkaufsmöglichkeiten auch zum Besuch von Museen ein. Einen Ausflug ist auch der Ort La Orotava wert, im landschaftlich bezaubernden gleichnamigen Tal gelegen. Sehenswert sind vor allem die typischen, aus Teakholz geschnitzten Balkone aus dem 17. Jahrhundert. Der Botanische Garten unweit des Touristenzentrums Puerto de la Cruz wurde schon 1788 angelegt und lohnt einen Besuch.

Lanzarote bietet mit seiner durch Vulkanismus entstandenen Mondlandschaft ein ganz eigenes Naturerlebnis. Der Nationalpark Timanfana mit seinen Feuerbergen lädt zum Besuch ein, wie auch die 6 km lange vulkanische Grotte Cueva de los Verdes im Nordosten der Insel.

Fuerteventura ist mit endlosen leeren Stränden ideal für Reisende, die dem hektischen Treiben der anderen Inseln entkommen wollen. Besonders schöne Strände sind Jandía im Süden und Corralejo im Norden.

La Palma, die grüne Insel, wie sie auch genannt wird, bietet neben den schönen Sandstränden mit der zum Nationalpark erklärten Caldera de Taburiente auch gute Wandermöglichkeiten. Sehenswert ist in der Hauptstadt der Insel Santa Cruz de La Palma das in einem großen Segelschiff untergebrachte Seefahrtsmuseum, einer Nachbildung des Schiffes, das Kolumbus nach Amerika brachte.

La Gomera, noch relativ unerschlossen, ist ideal für Wanderungen. Lohnenswerte Ziele sind u.a. die Bergwelt um den Garajoney und der urwaldartige Bosque del Cedro mit über 100jährigen Loorbeerbäumen. Bei einer Inselumrundung mit dem Boot sind zauberhafte Orte wie das Fischerdorf Playa de Santiago, aber auch einsame Strände sowie die Vulkanit-Säulen Los Organos (Orgelpfeifen) zu entdecken.

El Hierro, die wildeste und kleinste Kanareninsel, ist ein idealer Ort für ruhige Ferien in abwechslungsreicher Landschaft: wüstenhafte Gegenden, urwaldartige Kiefernwälder und natürliche Schwimmbecken laden neben schönen Stränden zum Verweilen ein.

Balearen

Die Inselgruppe der Balearen liegt im westlichen Mittelmeer in einer Entfernung von 90 bis 200 km vor der Südostküste Spaniens. Sie ist mit 5.014 km² die kleinste autonome spanische Region und setzt sich aus den Hauptinseln, den eigentlichen Balearen, Mallorca, Menorca sowie Ibiza, Formentera und weit über 100 kleineren unbewohnten Inseln zusammen. Geologisch gesehen sind die Inseln Teil des penibetischen oder andalusischen Faltengebirges. Trotz dieser Gemeinsamkeit unterscheiden sich die Inseln im Landschaftsbild sehr stark voneinander, was übrigens auch für die Geschichte der Inseln zutrifft (so war etwa Ibiza khartagischen und arabischen Einflüssen ausgesetzt, Mallorca dagegen stand unter römischer und Menorca unter englischer Herrschaft). Die Balearen sind durch ihre landschaftliche Schönheit und das milde Klima ein beliebtes Reiseziel.

Mallorca, die größte Insel der Balearen bietet das vielfältigste touristische Angebot. Man kann die Berglandschaft der Sierra de Tramuntana mit malerischen Orten erleben, oder die im Süden gelegenen schönsten Strände der Insel wie Ses Covetes und Es Trenc besuchen. Dabei gibt es abseits der Touristenzentren im Inneren Mallorcas durchaus noch ländliche traditionelle Gebiete zu entdecken. Bei Alcùdia finden sich teilweise gut erhaltene Reste der römischen Stadt Pollentia.

Menorca ist die zweitgrößte Insel der Balearen und weist kaum Erhebungen auf. Die Steilküste wird durch viele Strände unterbrochen, die zum Teil touristisch noch nicht erschlossen sind. Viele Naturhäfen bieten ideale Bedingungen für Wassersportler. Sehenswert sind auch die prähistorischen Monumente, z.B. Grabstätten und runde Steintürme.

Ibiza ist wegen des stabilen Wetters ideal für einen Strandurlaub, und lebhafte Touristenzentren garantieren eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung.

Formentera dagegen, nur mit dem Schiff erreichbar, ist von großem Interesse für ruhesuchende Touristen und hat sehr schöne Sandstrände.

Reisehinweise

Katalonien:

In Katalonien muss aufgrund der angespannten politischen Situation jederzeit mit Protestaktionen, vor allem in Barcelona, gerechnet werden. Reisende sollten Menschenansammlungen meiden und sich über die Medien auf dem Laufenden halten.

Terroranschlag:

In der Innenstadt von Barcelona kam es am 17. August 2017 zu einem Terroranschlag mit vielen Toten, indem ein Lieferwagen mit hoher Geschwindigkeit auf der Promenadestraße Las Ramblas fuhr. In der Nacht zum 18. August fand ein weiterer islamistischer Terroranschlag in Cambrils statt, der ebenfalls Tote forderte. Reisende sollten vorsichtig sein und sich über die Medien auf dem Laufenden halten.

Nach wie vor gilt für ganz Spanien die zweithöchste Terrorwarnstufe.

Sommersaison:

Weil es in der Sommersaison von Zeit zu Zeit zu Überfällen auf Touristen entlang der spanischen Autobahnen kommt, sollten Reisende während der Fahrt besonders umsichtig sein und z.B. darauf achten, dass sie sich nicht von Fremden täuschen lassen (beispielsweise durch vorgetäuschte Pannen und angebotene Hilfeleistungen auf Rastplätzen).

Derartige Vorkommnisse häufen sich schon seit einigen Jahren besonders auf der A7 zwischen der französisch-spanischen Grenzstation La Jonquera und Barcelona. Es empfiehlt sich deshalb, nur auf belebten Rastplätzen Pause zu machen und im Fall einer Autopanne nur offizelle Pannendienste zu rufen (z.B. Autopistas).

Naturkatastrophen:

Während der Sommermonate kommt es aufgrund des Klimas in Spanien immer wieder zu Busch- und Waldbränden. In solchen Fällen muss auch in touristischen Regionen mit Beeinträchtigungen der Infrastruktur gerechnet werden. Reisende sollten sich an entsprechenden Hinweisen in den Medien und der lokalen Behörden orientieren.

Regenfälle:

Gegen Ende des Sommers kommt es auf dem spanischen Festland häufig zu wolkenbruchartigen Regenfällen, die von der über die Sommermonate ausgetrockneten Erde nicht aufgenommen werden und durch die sich die teilweise ausgetrockneten Flussbetten rasend schnell zu reißenden Flüssen entwickeln. Bei diesen Regenfällen sollten sich Reisende an einem sicheren Ort Schutz suchen.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation in Spanien sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

SICHERHEITSSITUATION/KRIMINALITÄT: Taschendiebstähle kommen in Großstädten und touristischen Zentren gehäuft vor. Wichtige Dokumente, z.B. Reisepässe, größere Geldbeträge und andere Wertgegenstände sollten nach Möglichkeit im Hotelsafe deponiert werden. In den kleineren Touristenzentren geschehen auch Einbrüche in Ferienwohnungen oder Ferienhäusern.

Der Bargeldbestand sollte möglichst klein gehalten werden. Besser sollte mit Kreditkarte oder EC-Karte gezahlt werden.

RAUCHVERBOT: In ganz Spanien gilt ein strenges Anti-Tabak-Gesetz. Das Rauchen ist in allen geschlossenen öffentlich zugänglichen Räumen wie kulturelle Einrichtungen, Einkaufszentren, öffentliche Verkehrsmittel, Bürogebäude, Gaststätten, Bars und Restaurants verboten. Im Außenbereich darf nicht geraucht werden auf Kinderspielplätzen, Schulhöfen sowie auf dem Außengelände von Krankenhäusern. Das Rauchverbot gilt auch für sämtliche touristische Einrichtungen, Hotels ist es jedoch erlaubt, ein Raucherzimmer anzubieten; sie dürfen außerdem bis zu 30 Prozent ihrer Zimmer für Raucher reservieren. Bei Verstößen gegen die Regelung drohen hohe Geldbußen.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Transitland

Andorra

Einreise für Deutsche

Visumfrei für 3 Monate. Notwendig sind: gültiger Reisepass oder Personalausweis.

Landesdaten

Lage

Das Fürstentum Andorra liegt im Herzen der Pyrenäen (die höchste Erhebung ist mit 2.942 m der Coma Pedrosa); es wird im Norden und Osten von Frankreich, im Süden und Westen von Spanien umschlossen.

Fläche: 468 km².

Verwaltungsstruktur: 7 Täler (Parròquies) (Andorra la Vella, Canillo, Encamp, La Massana, Escaldes-Engordany, Ordino, Sant Julia de Loria).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 72.000

Städte:

Andorra la Vella (Hauptstadt) ca. 20.000

Escaldes-Engordany ca. 14.400

Sant Julià de Lorià ca. 7.800

Encamp ca. 7.600

La Massana ca.5.400

Sprache

Die Amtssprache Andorras ist Katalanisch. Außerdem werden Spanisch und Französisch gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit (kein Zeitunterschied).

Stromspannung

220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz; Mitnahme eines Adapters empfiehlt sich.

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Andorra ist 00376. Von Andorra nach Deutschland muss 0049 vorgewählt werden, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 110, Feuerwehr/Ambulanz 118, ärztlicher Notfalldienst 116, allgemeiner Notruf/Bergwacht 112.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Andorra von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .ad

Feiertage

Feiertage 2018:

1. Januar (Neujahr)

6. Januar (Heilige Drei Könige)

12. Februar (Karneval)

14. März (Tag der Verfassung)

30. März (Karfreitag)

2. April (Ostermontag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

21. Mai (Pfingstmontag)

15. August (Mariä Himmelfahrt)

8. September (Nationalfeiertag)

1. November (Allerheiligen)

8. Dezember (Mariä Empfängnis)

25. Dezember (1.Weihnachtstag)

26. Dezember (Stephanitag)

Die sieben Gemeindebezirke haben dazu noch jeweils im Juli oder August ihr sogenanntes Jahresfest, das von Samstag bis Montag geht.

An den vier Feiertagen Neujahr, Verfassungstag, Nationalfeiertag und am ersten Weihnachtsfeiertag sind alle Geschäfte/Unternehmen geschlossen. Tourismusbezogene Betriebe und Geschäfte arbeiten an den übrigen Feiertagen, Banken und öffentliche Ämter sind jedoch geschlossen.

Öffnungszeiten

Geschäfte: Mo bis Fr 9.30-20 Uhr, Sa 9.30-21 Uhr, So 9.30-19 Uhr;

Banken: Mo bis Fr 9-13 Uhr, 15-17 Uhr; Sa 9-12 Uhr.

Kleidung

Normale europäische Kleidung ist zu empfehlen. Für die Abende sollte man auch während der Sommermonate leichte Wollsachen oder eine Jacke mitnehmen. Gute Schuhe sind angebracht.

Geschichte/Politik

In den Pyrenäen, auf der Grenze zwischen Frankreich und Spanien, liegt Andorra - ein winziger Staat, der sich durch die vergangenen Jahrhunderte die Selbstständigkeit bewahrt hat. Seit 1278 steht er unter der Herrschaft des spanischen Bischofs von Urgel, gleichzeitig aber auch unter der Protektion Frankreichs. Bis dahin war Andorra katalanisch. Das katalanische Idiom ist heute noch die andorranische Staatssprache.

Wirtschaft

Die Landwirtschaft spielt heute nur noch eine geringe Rolle, sie beschränkt sich in erster Linie auf Tabakanbau und die Weidewirtschaft mit Großvieh und Schafen.

Zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen gehört der Tourismus. Andorra verfügt über Hotels und Gasthäuser aller Kategorien. Die zahlreichen Sportmöglichkeiten, vor allem der Skisport, ziehen viele Touristen an. Aber auch Thermalkuren, z.B. in der Thermal-Anlage Caldea in Escaldes und die Einkaufsmöglichkeiten machen Andorra attraktiv.

Religion

95 Prozent der Bevölkerung sind römisch-katholische Christen. Minderheiten sind Protestanten, Juden und Zeugen Jehovas.

Vegetation

Fast die Hälfte des Landes besteht aus Wiesen und Weiden. Sie sind - ebenso wie die Wälder - Gemeinschaftsbesitz. Raritäten sind die Lilien-Glockenblumen, zwölf verschiedene Arten von Veilchen sowie wilde Zichorien und wilder Sellerie.

Die Höhenunterschiede in diesem Bergland (rund 1.000 Meter bei Andorra la Vella, weit über 2.000 Meter in den Bergen) bestimmen Unterschiede in der Vegetation. Unter den Bäumen ist die Kiefer am meisten verbreitet (bis etwa 1.600 m die Waldkiefer, höher dann die Schwarzkiefer). Es gibt in den Schattenlagen auch Tannenwälder, in den Tälern findet man ausgedehnte Buchsbaumbestände. Immerhin liegen fast 40 Prozent des Landes oberhalb der Baumgrenze bei etwa 2.300 m. Dort oben findet man ausgedehnte Grasmatten. Noch in 2.000 m Höhe gedeiht Roggen!

Tierwelt

In der Bergwelt Andorras, bis auf fast 3.000 Meter, sind noch viele seltene Tiere zu beobachten - Steinböcke und Gämsen ebenso wie Steinadler und Bartgeier, Falken, Fasane und Auerhähne.

Kulinarisches

Das Angebot an Restaurants mit einheimischer und internationaler Küche ist beachtlich. Besonders angenehm sitzt man in den Bordes, den ehedem bescheidenen Bauernhäusern aus grauem Stein und Holz, aus denen gemütliche Gaststätten geworden sind. Da Andorra einst katalanisch war, speist man weitgehend nach katalanischer Speisekarte - mit vielen, sorgfältig abgeschmeckten Soßen.

Die Speisen sind einfach, oft sogar derb, die Portionen groß. Man isst viel Gemüse. Spezialität: "Zarzuela de Mariscos" (wörtlich: "Singspiel der Meeresfrüchte"), die jeweils ganz frisch zubereitet wird. "Xanfaina" ist eine Art von Gemüsesoße, die alles enthalten kann, was im Garten wächst. "Romescu" ist eine andere recht scharfe Spezialsoße, in der Mandeln und Cayenne-Pfeffer enthalten sind.

Der Wein, der in Andorra getrunken wird, kommt sowohl aus Spanien als auch aus Frankreich. Für guten andorranischen Wein ist das Klima zu rauh.

Sitten und Gebräuche

Bei den traditionellen Festen der Bevölkerung wird nach wie vor die historische Verbundenheit mit Katalonien deutlich. Die andorranische Nationalhymne, die man immer wieder hören kann, ist noch durchaus mittelalterlich: Im Text wird Karl der Große gebeten, Andorra vor den Mauren zu schützen.

Die Volkstänze Sardana (überall im Land) , Marratxa (in Sant Julià de Lòria), Contrapàs (in Andorra la Vella), bei denen traditionell auch Zuschauer mitmachen, werden ähnlich auch in Katalonien, Spaniens nordöstlichster Provinz, getanzt.

Besonders hervorzuheben sind das Jazz-Festival von Escaldes im Juli sowie das Musikfestival von Ordino und das Musik- und Tanz-Festival in Andorra la Vella, beide im Oktober.

Typisch für die fest gefügten Bräuche in Andorra ist, dass Ausländer kein Land erwerben dürfen. Und die Staatsbürgerschaft steht nur solchen Familien zu, die bereits in der dritten Generation in Andorra ansässig sind.

Souvenirs

Wer andorranisches Kunsthandwerk mit nach Hause nehmen möchte, sollte sich nach Keramik, Wollstoffen, Möbelstücken, Holz- und Lederwaren sowie Kunstschmiedearbeiten umsehen.

Klimainformationen

Das Klima Andorras ist durch mäßig kalte Winter und warme Sommer geprägt. Die Durchschnittstemperatur beträgt im Sommer tagsüber 26°C (nachts 15°C), im Winter minus 8 bis minus 6°C.

In den Bergregionen fallen bis zu 2.000 mm Niederschlag, der größte Teil des Niederschlags fällt als Schnee, der bis zu 6 Monate liegen bleibt. Bedingt durch die Höhenlage (900-2.400 m) und die geografische Lage ist die Zahl der Sonnenstunden relativ hoch.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Keine.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Andorra ist malaria-frei.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Euro ( EUR)

1 Euro = 100 Cent.

Derzeitiger Kurs:

1 US-$ = ca. 0,87 EUR

Devisenbestimmungen/Umtausch

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von den meisten Geschäften und Hotels akzeptiert.

Geldautomat: Ja

Auskunftstellen

Oficina Nacional de Turisme d'Andorra

C/Dr. Vilanova, 13
Andorra la Vella /Andorra
(00376) 820 214 / 825 823
www.andorra.ad
info@andorra.ad

Departament de Turisme
Govern d'Andorra

Camí de la Grau s/n
Edifici Prat del Rull
AD500
Andorra la Vella /Andorra
(00376) 875 702
www.andorra.ad
turisme@govern.ad

Cambra de Comerc, Indústria i Serveis d´Andorra
C/ Prat de la Creu 8,
AD500
Andorra la Vella /Andorra
(00376) 80 92 93
(00376) 80 92 92
www.andorra.ad
ccis@andorra.ad

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

zuständig Madrid/Spanien:

Embajada de la República Federal de Alemania
Calle de Fortuny 8
28010
Madrid /Spanien
(0034) 91 310 21 04
(0034) 91 557 90 00
www.embajada-alemania.es
info@madrid.diplo.de
Amtsbezirk: Spanien und Andorra
Konsularischer Amtsbezirk: Provinzen Álava, Avila, Asturien (Asturias), Badajoz (Extremadura), Burgos, Cáceres, Ciudad Real, Cuenca, Guadalajara, Guipúzcoa, Kantabrien (Cantabria), La Coruña, La Rioja, Léon, Lugo, Madrid, Navarra, Orense, Palencia, Pontevedra, Salamanca, Segovia, Soria, Toledo, Valladolid, Vizcaya, Zamora
Der Leiter der Vertretung ist zugleich als Botschafter im Fürstentum Andorra mit Sitz in Madrid akkreditiert

Von Deutschland

außerdem in Andorra:

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Avinguda Meritxell, n° 75
Edifici Quars, 4a planta
AD500
Andorra la Vella /Andorra
(00376) 87 49 18
(00376) 87 49 00
andorra@hk-diplo.de
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Barcelona

Ambassade de Principaute d' Andorre
Carrer Prat de la Creu 62-64
AD 500
Principality of Andorra /Andorra
(00376 86) 95 59
(00376 87) 57 04
www.andorra.be
joan_forner@govern.ad

Sehenswertes

Andorra la Vella

Der Hauptort stellt eine originelle Mischung von rustikalen und hochmodernen Bauten dar. Das bemerkenswerte Regierungsgebäude aus dem 16. Jahrhundert, die "Casa de la Val", präsentiert sich äußerlich sehr schlicht. Es war ursprünglich das Wohnhaus der Familie Busquets, ist seit 1702 Sitz des andorranischen 24köpfigen Parlaments und des Gerichts. Der Sitzungssaal ist schön (und kann besucht werden). Die Casa wird mit einem 40 Zentimeter langen, fast drei Pfund schweren Schlüssel geöffnet. Innen steht ein Archivschrank (in dem angeblich noch Dokumente aus der Zeit Karls des Großen liegen sollen). Zu seinen sechs Schlössern besitzen sechs von den sieben Gemeinden Andorras (zu denen 58 Dörfer gehören) die Schlüssel. Auch die vollständig eingerichtete alte Küche und das Postmuseum im zweiten Stock können besichtigt werden.

Casa d`Arency e Plandolit

Dieses original eingerichtete Haus in Ordino (zwischen Andorra la Vella und Ordino Arcalis) stammt aus dem 17. und 19. Jahrhundert. Es gibt Einblick in die Lebensweise einer vornehmen andorranischen Familie.

Soldeu

Andorras höchstes Dorf (1.825 m) ist eines der typischsten: Eine romanische Kirche, dicht drum herum steinerne Gebirgshäuser mit flachen Giebeldächern und Holzbalkonen. So oder ähnlich sehen alle 58 Kleindörfer in Andorra aus.

Thermal-Badezentrum "Caldea"

Zahlreiche Thermalquellen mit schwefelhaltigem Pyrenäenwasser (besonders wirksam bei Rheuma und Kreislaufstörungen) speisen das große, witzig konzipierte Erlebnisbad. Durch hohe, kühn gestaltete Glaswände blickt man von den Heiß- und Kaltwasserbecken, den indisch-römischen Thermen, Jet-Streams, Whirlpools, Sprudelbecken und anderen therapeutisch wirksamen Spaß-Einrichtungen auf die bewaldeten Berghänge ringsum. Zu den weiteren Attraktionen von "Caldea" zählen die auf drei Ebenen verteilten Saunen, Solarien, Massageräume, ein Schönheitssalon, ein Panorama-Café sowie Restaurants, Bars und eine Diskothek. Erfreulich für Eltern kleinerer Kinder: der Nachwuchs kann während des Aufenthalts im Kinderhort abgegeben werden.

Kirchen

Eine stattliche Anzahl kunsthistorisch interessanter Kirchen, Kapellen und Glockentürme aus romanischer Zeit blieb in Andorra erhalten. Manche der schlichten, aber sehr eindrucksvollen Gotteshäuser aus rohbehauenen Feldsteinen wurden in gotischer Zeit mit kostbaren Altären, Bildtafeln und Schnitzfiguren ausgestattet. Sieben Kirchen sind besonders berühmt: Die Kirchen von Sant Joan de Caselles, von Sant Romà de les Bones, von Sant Marti de la Cortinada, von Sant Climent de Pal, von Sant Coloma, von Sant Cerni de Nagol und von Sant Miquel d´Engolasters. Viele der über das ganze Land verstreuten Steinkreuze und Bogenbrücken stammen ebenfalls aus dem hohen Mittelalter. Es gibt darüber hinaus eine für das kleine Land außerordentlich große Zahl weiterer romanischer Kunstwerke.

Wanderwege

Die schönsten Möglichkeiten, das Bergland mit seiner botanischen Vielfalt kennenzulernen, bieten die Wanderwege, die sich durch das ganze Land ziehen - von Frankreich nach Spanien. Auch mit dem Mountain-Bike oder zu Pferd (man kann beides leihen!) macht die Entdeckungsreise Spaß.

Skigebiete

Andorra hat, seine Bergsituation ausnutzend, ein bedeutendes Skizentrum der Pyrenäen errichtet.

Grandvalira verbindet die Skiorte Pas de La Casa - Grau Roig und Soldeu el Tarter miteinander. Dieses Skigebiet liegt auf einer Höhe von 1.710 bis 2.640 m. Insgesamt gibt es 193 km Pisten; 4 Seilbahnen und 45 Lifte stehen zur Verfügung.

Vallnord umfasst die Skiorte Ordino Arcalis und Pal - Aransal:

* Ordino - Arcalis (bis 2.640 m, 26 km Pisten, 13 Lifte)

* Pal - Arinsal (bis 2.560 m, 63 km Pisten, 22 Lifte)

Ein spezielles Langlaufgebiet ist La Rabassa (2.000 m) mit 15 km Waldpisten. Canaro ist eine Anfänger-Anlage mit 2 Liften.

Reisehinweise

Zurzeit liegt kein Reisehinweis vor.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Die auf Reisen allgemein üblichen Vorsichtsmaßnahmen sind ausreichend.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Frankreich

Einreise für Deutsche

Visumfrei für einen unbegrenzten Aufenthalt. Notwendig ist der gültige Reisepass oder Personalausweis.

Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.

Landesdaten

Lage

Die Republik Frankreich ist im Norden durch den Ärmelkanal von Großbritannien getrennt und wird im Nordwesten und Westen vom Atlantischen Ozean begrenzt. Im Osten grenzt Frankreich an Belgien, Luxemburg und die Bundesrepublik Deutschland, im Süden an das Mittelmeer und Spanien, im Südosten an Italien und die Schweiz.

Fläche: 543.965 km² (einschließlich der 8.680 km² der Insel Korsika).

Verwaltungsstruktur: 22 Regionen, 96 Départements.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 60,87 Millionen

Städte:

Paris (Hauptstadt) ca. 2,2 Millionen, mit Vororten ca. 10,2 Millionen

Marseille ca. 851.400

Lyon ca. 475.000

Toulouse ca. 439.600

Nizza (Nice) ca. 344.900

Nantes ca. 283.300

Strasbourg ca. 272.100

Montpellier ca. 253.000

Bordeaux ca. 235.900

Lille ca. 225.800

Rennes ca. 206.700

Reims ca. 181.500

Le Havre ca. 178.800

Saint- Étienne ca. 172.700

Toulon ca. 166.700

Grenoble ca. 156.700

Dijon ca. 151.600

Angers ca. 148.400

Sprache

Die Landessprache ist Französisch.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit (kein Zeitunterschied).

Stromspannung

230 Volt Wechselstrom, 50 Hertz. Für Geräte mit sogenanntem Schukostecker (Rundstecker mit zwei runden Kontakten und zwei seitlichen flachen Schutzkontakten) kann ein Adapter erforderlich sein.

Telefon/Post

Post

Briefmarken sind auch in Tabak-Läden erhältlich.

Telefon

Wer von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Frankreich telefonieren will, wählt die Landesvorwahl 0033, dann die regionale Kennziffer, gefolgt von der 8-stelligen Rufnummer. Die Vorwahl von Frankreich nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Wer innerhalb Frankreichs telefonieren möchte, wählt vor der regionalen Kennziffer noch die 0. Für den Nordwesten Frankreichs gilt die regionale Kennziffer 2, für den Nordosten die 3, für den Südosten die 4, für den Südwesten die 5 und für Paris die 1. Öffentliche Telefonzellen sind in Frankreich weit verbreitet. Auch viele Cafés und Bars stellen ihren Gästen Telefone zur Verfügung. Meist handelt es sich um Kartentelefone. Die Karten (télécarte) mit 50 oder 120 Einheiten erhält man bei der Post oder im Tabak-Laden.

NOTRUFNUMMERN: Europaweite Notrufnummer 112 oder Polizei 17, Unfallrettung 15, Feuerwehr 18.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Frankreich von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .fr

Feiertage

Feiertage 2018:

1. Januar (Neujahr)

2. April (Ostermontag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

8. Mai (Ende des Zweiten Weltkrieges)

10. Mai (Himmelfahrt)

21. Mai (Pfingstmontag)

14. Juli (Nationalfeiertag)

15. August (Mariä Himmelfahrt)

1. November (Allerheiligen)

11. November (Waffenstillstand 1918)

25. Dezember (Weihnachten)

In der Region Elsass und im Departement Moselle zusätzlich 30. März 2018 (Karfreitag) und 26. Dezember (zweiter Weihnachtsfeiertag).

Die Hauptferienzeit geht von Mitte Juli bis Ende August.

Geschäftstermine sollte man sich in dieser Zeit bestätigen lassen.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 8.30-16 Uhr (nicht einheitlich);

Post: Mo bis Fr 8-19 Uhr, Sa 8-12 Uhr (auf dem Land häufig mit Mittagspause);

Geschäfte: Große Geschäfte sind im Allgemeinen werktags von etwa 9.30-19 Uhr durchgehend geöffnet (Supermärkte haben oft bis 21/22 Uhr geöffnet). Kleine Geschäfte öffnen oft schon um 7 Uhr und sind abends oft über 19 Uhr hinaus geöffnet, schließen aber dafür in der Mittagszeit für 2 Stunden und an 1 bis 2 Tagen pro Woche. Kleine Lebensmittelgeschäfte haben auch häufig am Sonntagvormittag geöffnet und dafür montags geschlossen. Im Hauptferienmonat August sind in Paris viele Geschäfte geschlossen.

Kleidung

Normale europäische Kleidung entsprechend der Jahreszeit.

Geschichte/Politik

Archäologische Funde deuten darauf hin, dass es im Gebiet des heutigen Frankreich seit mindestens 100.000 Jahren menschliche Besiedlung gab. Die Errichtung des Frankenreiches unter den Merowingern und Karolingern, die von fünften bis neunten Jahrhundert regierten, und die Entwicklung des französischen Königtums hatte auf die Entwicklung Westeuropas entscheidenden Einfluss. Innenpolitische Auseinandersetzungen mit dem Adel und Kriege mit den Briten (etwa der 100-jährige Krieg) festigten nur noch die Zentralgewalt. Sie führten zur Herausbildung einer Monarchie, die in der Zeit des Absolutismus (Ludwig XIII. bis XVI.) ihren Höhepunkt erreichte. Der Sieg des Bürgertums in der Französischen Revolution von 1789 war im 19. Jahrhundert Anstoß für ähnliche Entwicklung in anderen europäischen Ländern. Nach dem Staatsstreich von Napoleon Bonaparte im Jahr 1799 und der Rückkehr zum Kaiserreich führte Napoleon von 1803 bis 1815 Kriege mit europäischen Mächten. Sie endeten mit der französischen Niederlage bei Waterloo im Jahr 1815. Im Ersten und Zweiten Weltkrieg stand Frankreich auf der Seite der siegreichen Alliierten. 1957 schloss sich Frankreich mit fünf weiteren westeuropäischen Mächten zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft zusammen. Außenpolitisch konnte das Land den Zerfall seines Kolonialreiches nicht verhindern. Indochina musste 1954 aufgegeben werden. 1956 lösten sich Marokko und Tunesien los. Der Unabhängigkeitskrieg Algeriens, der 1954 begann, endete mit der Unabhängigkeit des Landes im April 1962. 1963 begründete der Deutsch-Französische Freundschaftsvertrag eine weitreichende Zusammenarbeit auf politischem, wirtschaftlichem und kulturellem Gebiet. Frankreich ist Mitglied der EU.

Wirtschaft

Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges war Frankreich ein Agrarland mit kleineren Industriezweigen. Noch heute ist das Land einer der größten Produzenten landwirtschaftlicher Erzeugnisse in Europa, auch wenn die Zahl der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft seit dem Kriegsende erheblich abgenommen hat. Es werden vor allem Getreide, Fleisch, Molkereiprodukte, Gemüse, Obst, Wein und Tabak produziert. Der Weinbau, mit den wichtigsten Anbaugebieten Bourgogne, Champagne, Loiretal und Elsass ist ein besonders gewinnbringender Erwerbszweig. Im Mittelmeerraum werden vor allem Obst, Oliven und Blumen angebaut. Unter den Industriezweigen steht die Kraftfahrzeugherstellung an erster Stelle. In der Erzeugung verschiedener spezieller Produkte wie Parfüms, Handschuhe, Spitzen, Damenbekleidung, Glaswaren und weiterer Luxusartikel hat Frankreich internationale Bedeutung.

Der Tourismus gehört zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen des Landes.

Religion

Rund 75 Prozent der Bevölkerung gehören der katholischen Kirche an, 4,5 Prozent sind Muslime. Daneben gibt es 1,4 Prozent Protestanten und etwa 1,3 Prozent Juden. Seit 1905 besteht eine Trennung zwischen Staat und Kirche.

Vegetation

Frankreichs Pflanzenwelt zeigt die charakteristische Vielfalt Europas. Sie reicht von alpinen Flechten und Moosen bis zu subtropischen Arten wie Oliven und Orangen. Im mediterranen Klimabereich wachsen außer Kiefern, Stein- und Korkeichen auch vielfach Zypressen und Platanen. Kultiviert werden Oliven, Mandeln und Wein. In den Alpen reicht die Höhenstufung von Eichen- und Buchenwäldern über Tannen- und Fichtenwälder bis zu baumfreien Matten. In den trockeneren Zentralalpen treten Fichten und Lärchen an die Stelle der Laubbäume. In der Bretagne, dem Aquitanischen und dem Pariser Becken sind Heidelandschaften vorherrschend.

Tierwelt

Im Niederwald gibt es Hasen, Fasane und Rebhühner. In den Hochwäldern leben Hirsche, Rehe, Wildschweine und Füchse. In den höheren Lagen der Alpen findet man Gämsen. Eine Besonderheit der französischen Tierwelt sind die in der Camargue heimischen Flamingos.

Kulinarisches

Die französische Küche ist weltberühmt und das nicht nur wegen ihrer Qualität, sondern auch wegen ihrer regionalen Vielfalt. Gebiete wie z.B. das Elsass, Burgund, Champagne-Ardenne oder Franche-Comté haben sich einen großen kulinarischen Ruf erworben. Spezialitäten wie Flammekuech, Gänseleberpastete, warmer Münster Käse und Wein im Elsass, der Wein und der Käse des Burgunds, Champagner und luftgetrockneter Schinken aus der Champagne-Ardenne Region oder der Comté-Käse aus Frankreichs grünster Region lassen vielen Gourmets das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Eine besondere Stellung nimmt die provenzalische Küche ein, die die Zubereitung mit Olivenöl und Tomaten, Knoblauch, Zwiebeln, Basilikum und anderen Gewürzen bevorzugt. Spezialitäten sind u.a. die "Bouillabaisse", eine Fischsuppe mit Knoblauch, Rosmarin und Safran oder "Pissaladière", ein Zwiebelkuchen mit Oliven und Sardellen.

Zu den Mahlzeiten gibt es immer Brot und Wasser und dazu gehört beinah selbstverständlich auch einer der regionalen Weiß- und Rotweine, aber auch die elsässischen Biere sind sehr beliebt. Kaffee gibt es als café creme (Kaffee mit Sahne) oder als café au lait (Milchkaffee). Zum Abschluss des Mahls ist eines der vielen leckeren Desserts oder/und ein Happen der französischen Käsespezialitäten zu empfehlen.

Souvenirs

In Frankreich gibt es schöne Kunsthandwerkartikel, z.B. Keramik, Holzwaren, Spitzen oder Korbflechtereien. Parfums und Kräuteressenzen sind eine Spezialität der Provence, vor allem der Stadt Grasse. Natürlich zählen auch einige kulinarische Spezialitäten wie Wein oder eingelegte Speisen zu den beliebten Souvenirs aus Frankreich.

Duty Free

Einreise aus EU-Ländern

Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

REISENDEN UNTER 18 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

*ACHTUNG! In Bulgarien, Kroatien, Lettland, Litauen oder Ungarn gekaufte Zigaretten dürfen nur bis zu einer Menge von 300 Stück steuerfrei nach Frankreich eingeführt werden.

Einreise aus Drittländern

Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

16 Liter Bier;

4 Liter nicht schäumende Weine;

1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein;

eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

10 Liter Kraftstoff je Motorfahrzeug im Reservekanister;

andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende, für Einreisende auf anderen Verkehrswegenbis zu einem Gesamtwert von 300 Euro; für Reisende unter 15 Jahren gilt die Freimenge von 150 Euro unabhängig vom Einreiseweg.

DIE ABGABENBEFREIUNG WIRD NICHT GEWÄHRT:

Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.

Klimainformationen

Das Klima Frankreichs ist geprägt von seiner geografischen Lage zwischen Mittelmeer, europäischem Festland und Atlantik. So wird das Klima im Süden stärker vom Mittelmeer beeinflusst, während das Flachland des Nordens und Westens ein ozeanisches Klima besitzt. Die doch teilweise sehr unterschiedlichen Höhenlagen der Regionen Frankreichs nehmen zusätzlich Einfluss auf das Klima. Im Allgemeinen werden vier Klimaregionen unterschieden:

In der 20 bis 60 km tiefen Zone am Mittelmeer herrscht ein für das Mittelmeer typisches Klima mit trocken-heißen Sommern und milden Wintern. So kann in Marseille, der Hafenstadt am Mittelmeer, an 3.000 Stunden im Jahr die Sonne scheinen.

Das Klima der Bretagne, der vom Atlantik umschlossenen Halbinsel, ist ozeanisch. Feuchte Meeresluft und kräftige Winden dominieren, und es regnet häufig. So werden in Brest etwa 1.126 mm Niederschlag pro Jahr gemessen. Die Temperaturen sind mit durchschnittlichen 6°C im Januar und 16°C im Juli gemäßigt.

Deutlich trockener als die Bretagne sind die Gegenden um Paris und Aquitanien. In diesen Beckenlandschaften wird nur etwa 600 mm Niederschlag im Jahr gemessen. Die Temperaturen steigen im Sommer im Durchschnitt auf 19°C, während sie im Januar 3°C betragen.

Die vierte Klimaregion Frankreichs ist die der Gebirgslagen im südlichen Teil des Landes, in der es sehr viel regnet und schneit. So kann es im Zentralmassiv an bis zu 50 Tagen im Jahr schneien. In den mittleren Gebirgslagen ist das Klima gemäßigt; es werden Temperaturen von -2°C im Januar und 17°C im Juli gemessen.

Beste Reisezeit

Für Paris Frühjahr und Herbst sowie Winter, für die Mittelmeerküste Frühjahr bis Spätherbst.

Skisaison: In den französischen Alpen und den Pyrenäen Dezember bis April.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Keine.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Frankreich ist malaria-frei.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Euro ( EUR)

1 Euro = 100 Cent.

Derzeitiger Kurs:

1 US-$ = ca. 0,87 EUR

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Ein- und Ausreise ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja

Geldautomat: Ja - mit Kreditkarten oder Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Zeichen) an den Automaten der Banken und Postämter.

Auskunftstellen

ATOUT France
(Agence de développement touristique
de la France)
Französische Zentrale für Tourismus
Frankfurt/M.
Postfach 100128
60001 Frankfurt/M.
(069) 74 55 56
www.franceguide.com

ATOUT France
(Agence de développement touristique
de la France)
Französische Zentrale für Tourismus
79/81, rue de Clichy
75009
Paris /Frankreich
(0033 1) 42 92 70 17
(0033 1) 42 96 70 00
www.franceguide.com
editorial@atout-france.fr

Deutsch-Französische Industrie- und Handelskammer
(Chambre Franco-Allemande de Commerce et d'Industrie)
18, rue Balard
75015
Paris /Frankreich
(0033 1) 45 75 47 39
(0033 1) 40 58 35 35
www.francoallemand.com
info@francoallemand.com
Mo bis Fr 9.30-12.30, 14-17 Uhr

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

VERTRETUNGEN BEI ÜBERSTAATLICHEN ORGANISATIONEN:

Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO)
13/15, Avenue Franklin D. Roosevelt
75008
Paris /Frankreich
Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO)
UNESCO House, Office MS1.18, 1, rue Miollis
75732 ParisCEDEX 15 /Frankreich
(0033 1) 53 83 46 67
(0033 1) 53 83 46 63
unesco@amb-allemagne.fr

Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)
9, rue Maspéro
75116
Paris /Frankreich
Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)
BP 30 221
75364 Paris CEDEX 08 /Frankreich
(0033 1) 55 74 57 40
(0033 1) 55 74 57 00

Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland beim Europarat
6 Quai Mullenheim
67000
Straßburg (Strasbourg) /Frankreich
Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland beim Europarat
Postfach 1170
77671 Kehl/Deutschland
(0033 3) 88 25 50 41
(0033 3) 88 24 67 30

Französische Botschaft
mit Konsularabteilung
Pariser Platz 5
10117
Berlin
(0 30) 590 03 91 10
(0 30) 590 03 90 00
www.botschaft-frankreich.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr, Mi 14-17 Uhr
(keine Visumerteilung)
(für Visa-Angelegenheiten siehe Frankfurt/M.)

Französisches Honorarkonsulat
Deutsch-Französisches Institut
Theaterstraße 67
52062
Aachen
(02 41) 40 31 45
(02 41) 397 01
angelika.ivens@dfki-aachen.de
Do. 10-12 Uhr und nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)
(nur die Stadt Aachen und die Kreise Aachen, Düren, Euskirchen und Heinsberg)

Französisches Honorarkonsulat
c/o Kanzlei Lutz Abel
Depotstraße 5
86199
Augsburg
(08 21) 66 09 75 44
p.pelissier@consulhon-france-augsburg.de
Dienstag 11 bis 15 Uhr und nach Absprache
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)
nur Regierungsbezirk Schwaben in Bayern sowie die Regionen Donau-Iller und Bodensee-Oberschwaben in Baden-Württemberg

Französisches Honorarkonsulat
c/o Eggers Franke Holding GmbH
Konsul-Smidt-Straße 8j
28217
Bremen
(04 21) 305 31 09
(04 21) 305 31 07
consulat@egFRA.de
Di, Mi, Do 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)

Französisches Generalkonsulat
Martin-Luther-Platz 26 (Schadow-Arkaden)
40212
Düsseldorf
(02 11) 82 85 46 16
(02 11) 828 54 60
www.consulatfrance.de
info@consulfrance-dusseldorf.org
Mo bis Fr 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Französisches Honorarkonsulat
c/o Thüringen-Tourismus GmbH
Willy-Brandt-Platz 1
99084
Erfurt
(03 61) 374 22 99
(03 61) 374 22 55
groenegres@thueringen-tourismus.de
Di 14-17 Uhr
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)

Französisches Generalkonsulat
Zeppelinallee 35
60325
Frankfurt/M.
(0 69) 79 50 96 46
(0 69) 795 09 60
www.consulatfrance.de/francfort
info@consulfrance-francfort.org
Mo bis Fr 8.45-12 Uhr, außerdem Do 14-15.30 Uhr
(für Visa-Angelegenheiten Bundesrepublik Deutschland)

Französisches Honorarkonsulat
Münsterplatz 11 (Centre Culturel Français Freiburg)
79098
Freiburg i. Br.
(07 61) 207 39 13
michael.mack@consulhon-france.eu
Fr 10-12 Uhr und nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)
(nur die Reg.-Bez. Freiburg i. Br. und Tübingen)

Französisches Generalkonsulat
Heimhuder Straße 55
20148
Hamburg
(0 40) 41 33 25 71
(0 40) 413 32 50, 41 33 25 74
www.consulfrance-hambourg.de
info@consulfrance-hambourg.org
Mo bis Fr 9.30-12.30 Uhr, nachmittags nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Französisches Honorarkonsulat
Friedrichswall 10
30159
Hannover
(05 11) 51 96 08 49
(05 11) 51 96 08 40
contact@consulhon-paris.de
Di 12-16 Uhr
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)

Französisches Honorarkonsulat
Hauptstraße 110 (2. OG links)
50996
Köln
(02 21) 39 61 61
(02 21) 39 55 50
info@laborde.de
Di 9.30 bis 13 Uhr und nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)
(nur kreisfreie Stadt Köln)

Französisches Honorarkonsulat
Humboldtstr. 25
04105
Leipzig
(03 41) 986 10 79
(03 41) 986 10 70
h.langenfeld@consulhon-france-leipzig.de
Mi 9-12 Uhr (nach Terminabsprache)
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)

Französisches Honorarkonsulat
Rosengartenplatz 2
68161
Mannheim
(06 21) 49 09 35 99
(06 21) 49 09 35 92
f.zoeller@consulat-honoraire-france.de
nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)
(nur Verwaltungsbezirk der Stadt Mannheim)

Französisches Generalkonsulat
Heimeranstraße 31
80339
München
(0 89) 41 94 11 23
(0 89) 419 41 10
www.consulfrance-munich.de
info@consulfrance-munich.org
Mo, Di, Do und Fr 8.45-12 Uhr, Mi 13.30-17 Uhr

(keine Visumerteilung)

Französisches Honorarkonsulat
Friedrichstraße 1
48145
Münster
(02 11) 917 41 10 05
(02 11) 917 41 10 00
eckhard.forst@nrwbank.de
nur nach Terminabsprache
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)
nur Verwaltungsbezirk der Stadt Münster in Nordrhein-Westfalen

Französisches Honorarkonsulat
Gleißbühlstraße 10
90402
Nürnberg
(09 11) 91 19 88 31 58
nuremberg@consulfrance-munich.org
nur nach Terminabsprache
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)
nur Regierungsbezirke Unterfranken, Mittelfranken, Oberfranken und Oberpfalz

Französisches Generalkonsulat
Am Ludwigsplatz 10
66117
Saarbrücken
(06 81) 927 99 86 16
(06 81) 92 79 98 60
www.consulatfrance.de
info@consulfrance-sarrebruck.org
Mo bis Fr 9-12 Uhr, nachmittags nur auf Anfrage
(keine Visumerteilung)

Französisches Honorarkonsulat
Am Rathaus/Großer Markt 1
66740
Saarlouis
(068 31) 29 36
m.bouchon@consulhonoraire-france-saarlouis.de
Di 14.30-16.30 Uhr
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)

Französisches Generalkonsulat
Schlossstraße 51
70174
Stuttgart
(07 11) 239 25 54
(07 11) 239 25 53
www.consulat.stuttgart.france.de
info@consulfrance-stuttgart.org
Mo bis Do 8.30-13, 14-17.15 Uhr, Fr 8.30-14 Uhr
(keine Visumerteilung)

Ambassade de la République fédérale d'Allemagne
24 rue Marbeau
75116
Paris
Ambassade de la République fédérale d’Allemagne
BP 30 221
75364 Paris CEDEX 08 /Frankreich
(0033 1) 53 83 45 02
(0033 1) 53 83 45 00
www.amb-allemagne.fr
Amtsbezirk: Frankreich
Konsularischer Amtsbezirk: Départements Aisne, Calvados, Cher, Côtes-d'Armor, Essonne, Eure, Eure-et-Loir, Finistère, Hauts-de-Seine, Ille-et-Vilaine, Indre, Indre-et-Loire, Loire-Atlantique, Loiret, Loir-et-Cher, Maine-et-Loire, Manche, Mayenne, Morbihan, Nord, Oise, Orne, Paris (Ville de), Pas-de-Calais, Sarthe, Seine-et-Marne, Seine-Maritime, Seine-Saint-Denis, Somme, Val-de-Marne, Val-d'Oise, Vendée, Yvelines;
außerdem die Übersee-Départements Französisch-Guayana, Guadeloupe, Martinique, Mayotte und Réunion;
die Übersee-Territorien Französisch-Polynesien, Neukaledonien, St. Pierre und Miquelon, Wallis und Futuna.
(Zuständige Visabehörde für St. Pierre und Miquelon ist das Generalkonsulat in Montreal/Kanada, für die französischen Hoheitsgebiete im Südpazifik die Botschaft Wellington/Neuseeland.)
Der Leiter der Vertretung ist zugleich als Botschafter in Monaco mit Sitz in Paris akkreditiert.

Ambassade de la République fédérale d'Allemagne
Service Consulaire/Konsularabteilung der Botschaft
28, rue Marbeau
75116
Paris
Ambassade de la République fédérale d’Allemagne
BP 30 221
75364 Paris CEDEX 08/Frankreich
(0033 1) 53 64 76 88
(0033 1) 53 64 76 70
Konsularischer Amtsbezirk:
siehe Botschaft

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
5, rue Noël Biret
84000
Avignon /Frankreich
(0033 4) 90 81 00 42
(0033 4) 90 81 00 42
avignon@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Départements Vaucluse und Gard
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Marseille

Consulat Général de la République fédérale d'Allemagne
35 Cours de Verdun
33000
Bordeaux /Frankreich
(0033 5) 56 42 32 65
(0033 5) 56 17 12 22
Amtsbezirk: Départements Ariège, Aveyron, Charente, Charente-Maritime, Corrèze, Creuse, Deux-Sèvres, Dordogne, Gers, Gironde, Haute-Garonne, Hautes-Pyrénées, Haute-Vienne, Landes, Lot, Lot-et-Garonne, Pyrénées-Atlantiques, Tarn, Tarn-et-Garonne, Vienne

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
50, Esplanade de la Fraternité
Brest
Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
c/o Maison de l'International
245, cours Aimé Césaire
29200 Brest/Frankreich
(0033 6) 81 08 14 79
brest@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Département Finistère
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Paris

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
Maison de Rhénanie-Palatinat
29, rue Buffon
21000
Dijon
Consul Honoraire de la Republique fédérale d'Allemagne
B.P. 32415
21024 Dijon Cedex/Frankreich
(0033 3) 80 68 07 04
(0033 3) 80 68 06 98, 80 68 07 01
dijon@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Départements Côte-d'Or, Nièvre, Saône-et-Loire und Yonne Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Lyon

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
c/o Maison de l'International
1 Rue Hector Berlioz
38000
Grenoble /Frankreich
(0033 6) 85 46 45 40
grenoble@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Départements Isère, Savoie und Haute-Savoie
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Lyon

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
98, rue des Stations
59000
Lille /Frankreich
(0033 3) 20 85 81 17
(0033 3) 20 85 81 17
c.coulier@gmail.com
Amtsbezirk: Départements Nord und Pas-de-Calais, Stadt und Arrondissement Boulogne-sur-Mer
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Paris

Consulat Général de la République fédérale d'Allemagne
33, Boulevard des Belges
69006
Lyon /Frankreich
(0033 4) 72 43 06 94
(0033 4) 72 69 98 98
Amtsbezirk: Départements Ain, Allier, Ardèche, Territoire de Belfort, Cantal, Côte-d'Or, Doubs, Drôme, Haute-Loire, Haute-Saône, Haute-Savoie, Isère, Jura, Loire, Nièvre, Puy-de-Dôme, Rhône, Saône-et-Loire, Savoie, Yonne

Consulat Général de la République fédérale d'Allemagne
10 Place de la Joliette
Les Docks, Hôtel de Direction, 1. Etage
13002
Marseille /Frankreich
(0033 4) 91 16 75 28
(0033 4) 91 16 75 20
Amtsbezirk: Départements Alpes-de-Haute-Provence, Alpes-Maritimes, Aude, Bouches-du-Rhône, Corse-du-Sud, Gard, Hautes-Alpes, Haute-Corse, Hérault, Lozère, Pyrénées-Orientales, Var, Vaucluse
Der Leiter der Vertretung ist zugleich Generalkonsul für das Fürstentum Monaco mit Sitz in Marseille.

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
Maison des Relations Internationales
Esplanade Charles de Gaulle
34000
Montpellier
Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
Maison des Relations Internationales
14, Descente en Barrat
34000 Montpellier/Frankreich
(0033 4) 67 15 90 69
(0033 4) 67 60 75 46
montpellier@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Département Hérault
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Marseille

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
18 quai Ernest Renaud
44186
Nantes
18 quai Ernest Renaud, BP 18609, Cedex 4
44186 Nantes /Frankreich
(00 33 2) 40 44 20 16
nantes@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Départements Loire-Atlantique, Maine-et-Loire, Mayenne und Vendée
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Paris

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
81, Rue de France -
L'Adriatic - 2ème étage
06000
Nizza (Nice) /Frankreich
(0033 4) 93 83 05 50
(0033 4) 93 83 55 25
nizza@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Département Alpes-Maritimes
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Marseille

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
CCI de Rennes
2, avenue de la Préfecture
35042
Rennes /Frankreich
(0033 2) 99 33 24 28
(0033 2) 99 33 66 95
rennes@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Départements Ille-et-Vilaine, Côtes d´armor et Morbihan
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Paris

Consulat Général de la République fédérale d'Allemagne
6, Quai Mullenheim
67000
Straßburg (Strasbourg) /Frankreich
Consulat Général de la République fédérale d'Allemagne
BP 402 02
67005 StraßbourgCedex
(0033 3) 88 75 79 82
(0033 3) 88 24 67 00
Amtsbezirk: Départements Ardennes, Aube, Bas-Rhin, Haute-Marne, Haut-Rhin, Marne, Meurthe-et-Moselle, Meuse, Moselle, Vosges

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
Naturopôle, bât. H
3, boulevard de Clairfont
66350
Toulouges /Frankreich
(0033 7) 86 77 06 57
perpignan@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Département Pyrénées-Orientales
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Marseille

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
24, rue de Metz
31000
Toulouse /Frankreich
(0033 5) 61 52 35 56, 62 27 50 51
(0033 5) 61 52 35 56, 62 27 50 50
toulouse@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Départements Ariège, Aveyron, Gers, Haute-Garonne, Hautes-Pyrénées, Lot, Tarn, Tarn-et-Garonne
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Bordeaux

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
c/o Centre Franco-Allemand de Touraine
18 rue Galpin Thiou
37000
Tours /Frankreich
(0033 2) 47 66 05 77
tours@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Départements Indre-et-Loire, Loir-et-Cher, Loiret und Sarthe. Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Paris.

Sehenswertes

Paris

Paris, Hauptstadt sowie politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum Frankreichs, gehört zu den großen Metropolen der Erde. Weltberühmte Monumente wie der Eiffelturm, das Wahrzeichen der Stadt, bekannte Kirchen wie Notre Dame und Sacré Coeur, bedeutende Museen, allen voran der Louvre mit seiner Glaspyramide, futuristische Architektur, beispielsweise im Büroviertel La Défense und der Charme der "100 Dörfer" gehören genauso zur Stadt wie der Fluss Seine und der bisweilen chaotische Verkehr. Paris ist eine Stadt für Kunstliebhaber wie für Nachtschwärmer, für Mode-Fans wie für Gourmets, für Flaneure wie für Verliebte und sogar Naturliebhaber finden in den ausgedehnten Parks und Promenaden und in der umgebenden Kulturlandschaft der Île-de-France Ruhe und Entspannung. Auch für Kinder wird mit Disneyland de Paris, dem Parc Astérix und France Miniature in Elancourt einiges Interessantes geboten. In der näheren Umgebung von Paris sind die sieben Königsschlösser, von Fontainebleau bis Versailles, imposante Ausflugsziele.

Es kommt also nicht von ungefähr, dass sich der Tourismus seit Jahrzehnten als bedeutender Wirtschaftsfaktor etabliert hat - rund 15 Millionen Besucher aus aller Welt statten der französischen Hauptstadt jährlich einen Besuch ab. Für Touristen als besonders anziehend hat sich in den letzten Jahren der Pariser Osten entwickelt, der sich von einer traditionellen Arbeitergegend zu einem Künstler- und Kulturviertel gemausert hat.

Zur Orientierung: Die 20 Pariser Arrondissements (erkennbar an den letzten beiden Stellen der Postleitzahl) winden sich, angeordnet wie ein Schneckenhaus, um den Louvre im Mittelpunkt des ersten Stadtbezirks bis zum Friedhof Père Lachaise im Nordosten der Stadt im 20. Bezirk. Im Zentrum von Paris, vor allem vom 1. bis zum 9. Arrondissement, befinden sich die meisten großen touristischen Attraktionen. Aber auch in den äußeren Bezirken ist die eine oder andere berühmte Sehenswürdigkeit, wie zum Beispiel die Basilika Sacré Coeur, zu entdecken.

Marseille

Die älteste und nach Paris und Lyon drittgrößte französische Stadt, hat eine über 2.000 Jahre währende wechselhafte Geschichte hinter sich, was man auch im Stadtbild erkennen kann. Mit seinen 21 Museen hat Marseille kulturell mehr zu bieten als jede andere Stadt in der französischen Provinz. Sehenswert sind neben La Bourse (Börse), die Kirche Notre-Dame-de-la-Garde, das Palais Longchamp, der alte Hafen sowie der Parc du Pharo mit dem Schloss der Kaiserin Eugénie, in dem heute Freilichtspiele stattfinden.

Toulon

Die Altstadt von Toulon war im Zweiten Weltkrieg stark zerstört. Sehenswert sind die Kathedrale Ste-Marie-Majeure im Altstadtzentrum sowie das Museé Naval (Marinemuseum), in dem alte Schiffsmodelle, Stiche und Zeichnungen zu sehen sind.

St. Tropez

Das frühere Hafenstädtchen St. Tropez entwickelte sich nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem Künstlertreffpunkt, der heute etwas an Charme verloren hat. Sehenswert sind die Zitadelle, in der das Musée de la Marine et de l´Histoire Locale (Museum für Seefahrts- und Ortsgeschichte) untergebracht ist sowie das Musée de l´Annonciade, eine Sammlung mit Werken zahlreicher moderner Künstler.

Cannes

Die Stadt Cannes hat ihren Ruhm zweifelsohne durch das dort jährlich stattfindende Filmfestival erlangt. Ein Besuch lohnt sich aber auch wegen des Boulevard de la Croissette, den Palästen und der provenzalisch geprägten Altstadt.

Provence

Die Provence mit ihren vielfältigen Landschaften und ihren bedeutenden Städten und Kulturdenkmälern zählt zu den am meisten besuchten Reisezielen Frankreichs. Symbolpflanze ist der Lavendel, der die Hochebenen überzieht.

Aix-en-Provence, die Provinzhauptstadt, beherbergt viele alte Paläste aus dem 17. und 18. Jahrhundert sowie Kunstschätze in Museen und Kirchen.

In Orange und seiner Umgebung sind viele Denkmäler aus der Römerzeit zu besichtigen etwa der Arc de Triomphe, das Théâtre Romain sowie ein römischer Tempel.

Auch in Arles zeugen römische und mittelalterliche Baudenkmäler von einer reichen Geschichte. Sehenswert sind u.a. das römische Amphitheater, das antike Theater, die Kathedrale St.-Trophime mit ihrem halb romanischen, halb gotischen Kreuzgang, die römische Badeanlage Thermes de Constantin sowie einige interessante Museen.

Salon-de-Provence wird vom Câteau de l´Empéri beherrscht, einer der besterhaltenen und größten Festungen der Provence. Neben der Kapelle Ste-Cathérine ist hier auch das ehemalige Wohnhaus des Kosmologen Nostradamus sehenswert, wo ein Museum eingerichtet wurde.

Auch die drei mittelalterlichen Zisterzienser-Abteien Sénanque im Tal der Sénancole, Silvacane in der Ebene südlich der Montagne du Lubéron und Le Thoronet sind einen Besuch wert. Naturliebhaber sollten sich die Camargue zwischen Grand Rhône und Petite Rhône, die eine Landschaft von besonderer Eigenart aufweist, ansehen. Seit mehreren Jahrhunderten schwemmt die Rhône hier Land an. Die jüngeren küstennahen Gebiete beherbergen zahlreiche Wasservögel, auch Flamingokolonien.

Côte d´Azur

Die Côte d´Azur (Azurblaue Küste) erstreckt sich am Ligurischen Meer zwischen Marseille und der italienischen Grenze bei Menton. Das landschaftlich besonders reizvolle Gebiet hat unter den Auswirkungen des Fremdenverkehrs, z.B. Zersiedelung, sehr zu leiden. Die besten Reisezeiten sind der Frühling, Herbst und Winter, da die Côte d´Azur dann nicht so überfüllt ist wie in den Sommermonaten. Wenn man nicht nur für einen Badeurlaub an die Côte d´Azur fährt, lässt sich auf einer Fahrt viel entdecken. Interessenten klassischer und moderner Kunst finden eine Reihe von sehenswerten Museen und Galerien u.a. in Marseille, Antibes, Biot, Menton, St. Tropez und Vallauris.

Das an historischem und kulturellem Erbe reiche Städtchen Grasse ist berühmt geworden durch seine Parfümindustrie, die im 16. Jahrhundert von Katharina von Medici eingeführt wurde und um die sich im Musée de la Parfumerie alles dreht.

Im Künstlerzentrum Saint-Paul-de-Vence, einem der schönsten Dörfer Frankreichs, ließen sich Chagall, Braque und Miró in ihrem Schaffen inspirieren.

Nizza, die Hauptstadt der Côte d´Azur hat sich mit ihren zahlreichen Veranstaltungen zum touristischen Anziehungspunkt der Region entwickelt.

Das Dorf Eze lohnt einen Besuch nicht nur wegen der zahlreichen Stände mit Kunsthandwerk, sondern auch wegen seines exotischen Gartens.

Elsass

Westlich des Oberrheins erstreckt sich die historische Landschaft des Elsass, französisch Alsace. An die Rheinebene schließt sich der klimatisch begünstigte Saum der Vogesen an, an dem sich eine Kette malerischer Städtchen und Weinorte entlang zieht. Hier kann man der Route der Weinstraße folgen und u.a. die historischen Weinstädtchen Molsheim, Obernai, Barr, Sélestat, Hunawihr und Riquewihr sowie Kaysersberg, Equisheim und Rouffach besuchen. Glanzpunkte eines Elsass-Besuchs sind zweifelsohne die Hauptstadt des Elsass Straßburg und die schöne Stadt Colmar. Sehenswürdigkeiten von Straßburg sind das Münster mit der berühmten astronomischen Uhr von Tobias Stimmer, das Maison Kammerzell, das heute ein Restaurant beherbergt, das Gerberviertel mit seinen malerischen Gassen und das Musée Alsacien, ein Volkskunstmuseum. In Colmar sollte man sich Zeit für das Musée d´Unterlinden mit dem Isenheimer Altar von Matthias Grünewald nehmen. Eine Reise in das Elsass ist immer aber auch ein kulinarisches Vergnügen. Ein gutes Essen mit elsässer Wein sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.

Loire-Tal

Das Loire-Tal, besonders im mittleren Abschnitt, zählt mit seinen Burgen und Schlössern zu den beliebtesten Reisezielen Frankreichs. Sehenswert sind hier etwa Amboise mit seinem Schloss aus dem 17. Jahrhundert, von dem nur noch ein Viertel des ursprünglichen Gebäudes erhalten geblieben ist, und Angers mit seinem von starken Wehrmauern umgebenen Schloss, in dem in einer modernen Glasgalerie kostbare Schätze mittelalterlicher Gobelinkunst untergebracht sind. Von der "Tenture de l´Apocalypse" blieben 70 vollständige Szenen erhalten. Das mächtige Schloss Chambord liegt am Cosson, einem Nebenfluss der Loire. Es gilt mit seinen 440 Räumen als Vorläufer von Versailles. Der umgebende Park ist von einer 32 Kilometer langen Mauer umgeben, der längsten Mauer Frankreichs. Das große Schloss von Ussé ist das romantischste unter den Loire-Schlössern. In den zur Besichtigung freigegebenen Räumen werden altes Mobiliar, Gobelins und Waffen gezeigt. Das Dorf Villandry ist nicht nur wegen seines Schlosses und Museums bekannt, sondern auch wegen seiner Renaissance-Gartenanlage. Einen Abstecher wert ist auch die durch Jeanne d´Arc berühmt gewordene Stadt Orléans, die neben Tours die größte Stadt an der mittleren Loire ist. Sehenswert sind hier u.a. der Place du Martroi, die mächtige Kathedrale Ste-Croix mit der Orgel und den wunderschönen Holzschnitzarbeiten im Chor, das Maison Jeanne d´Arc, mit einem ihr gewidmeten Museum sowie das Musée Historique et Archéologique mit Fundstücken aus römischer Zeit und dem Mittelalter.

Korsika

Die Insel Korsika, die 180 km von der französischen und 80 km von der italienischen Küste entfernt liegt, ist nicht nur eine der schönsten, sondern auch die ärmste Region Frankreichs. Wegen der fehlenden Industrie ist sie stärker auf den Tourismus angewiesen als alle anderen Regionen Frankreichs. Schöne Sandstrände findet man im Nordwesten und im Osten der Insel. Hier bestehen gute Möglichkeiten zum Baden, Wasser- und Unterwassersport. Das im Monte Cinto ansteigende Hochgebirge lädt zu Wander- und Klettertouren und sogar zum Skilauf ein. Fast ein Drittel Korsikas besteht aus dem Parc naturel Régional, einem Naturpark aus Gebirgsmassiven, Wäldern und kleinen Gemeinden. Hier kann man wandern und die Natur und Tierwelt beobachten. Außer anderen Tieren kann man den Steinadler und den Kappenkleiber sehen und sich an einer Vielzahl von Schmetterlingen erfreuen. Ein weiterer touristischer Höhepunkt der Insel ist das Cap Corse mit seinen kleinen Häfen, an Hängen liegenden Dörfern und Weinterrassen. Ein Tagesausflug bietet sich zu Orten wie Canari an, deren Kirchen mit grünem Schiefer überdacht sind. Mit seinen Windverhältnissen ist das Cap auch ein Paradies für Segler. Auch Bastia, das wirtschaftliche Zentrum Korsikas, mit seinen schönen barocken und rokokoverzierten Kirchen lohnt einen Besuch. Besonders sehenswert ist der alte Hafen. Von der Hafenmole Jetée du Dragon hat man den besten Blick auf Bastia. Archäologieinteressierte Besucher sollten sich die Tempelburg Filitosa im Südwesten von Korsika ansehen.

Reisehinweise

Am 20. April 2017 kam es zu einem Anschlag auf Polizeikräfte auf den Champs-Élysées in Paris. Die Sicherheitslage in Paris und anderen französischen Großstädten ist aktuell sehr angespannt. Das Auswärtige Amt rät Reisenden zu besonderer Vorsicht.

Seit Januar 2015 wurden in Frankreich mehrere Terroranschläge verübt (Januar und November 2015 in Paris, Juli 2016 in Nizza).

Mit verstärkten Sicherheitsmaßnahmen ist zu rechnen, u.a. Personenkontrollen in Metro-Stationen und Bahnhöfen, Militärpräsenz an Bahnhöfen, Zugangskontrollen an den Flughäfen und zu Thalys-Zügen.

Den Anweisungen der örtlichen Behörden ist Folge zu leisten.

Reisenden rät das Auswärtige Amt, sich in Frankreich umsichtig zu bewegen, ein Ausweisdokument (Personalausweis, Reisepass) mit sich zu führen und sich über die Medien zur Lageentwicklung informiert zu halten.

Derzeit werden Kontrollen an den französischen Landesgrenzen durchgeführt (auch Luft- und Seegrenzen). Es kann zu Einschränkungen im Reiseverkehr kommen.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation in Frankreich sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

In den Sommermonaten ist in Südfrankreich (einschließlich Korsika) mit dem vermehrten Auftreten von großflächigen Waldbränden zu rechnen, die von starken Winden angefacht werden und auch Ansiedlungen und Campingplätze betreffen können. Starke Sommerregenfälle können lokale Überschwemmungen zur Folge haben. In den Monaten September bis November kann es in dieser Region außerdem zu schweren Herbststürmen kommen.

RAUCHVERBOT: In Zügen, öffentlichen Gebäuden, an Arbeitsplätzen und auf überdachten Plätzen sowie in Räumen der Gastronomie wie Restaurants, Bars, Cafés und Diskotheken ist das Rauchen verboten. Nur in speziellen Raucherzimmern mit Dunstabzug darf geraucht werden.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

Reisedokumente Personalausweis oder Reisepass für deutsche Staatsbürger:

Für diese Reise benötigen deutsche Staatsbürger einen gültigen Personalausweis oder Reisepass. Ohne gültige Ausweisdokumente kann die Reise nicht angetreten werden.

Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einen Link zu den ausführlichen Einreisebestimmungen für deutsche Staatsbürger finden Sie am Ende der Seite.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsbürger:

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können.

Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline.

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Hinweise zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist.

Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann.

Impfungen:

Über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen für Ihr Wunschreiseziel sollten Sie sich rechtzeitig informieren und ggf. ärztlicher Rat, z.B. zu Thrombose und anderen Gesundheitsrisiken einholen. Wir verweisen dabei auf allgemeine Informationen, insbesondere bei den Gesundheitsämtern, reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Bei Fragen kontaktieren Sie uns gern unter unserer Service-Hotline.

Hinweise für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

Um alle Besichtigungen, Spaziergänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Oft sind Sehenswürdigkeiten in den Reiseländern leider nicht barrierefrei. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen insbesondere für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung leider nicht geeignet.

Je nach Umfang Ihrer Mobilitätseinschränkung und individuellem Programm der Reise können wir gern vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist – so dass Sie auch mit Behinderungen/ Einschränkungen auf Ihre Kosten kommen.

Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline.

Zahlung & Reiserücktritt:

Informationen zur Zahlung und zum Reiserücktritt: siehe Allgemeine Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH, § 2. + 5. + 7. + 8.

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
Nordspanien - aber wie lange noch?
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
25
Ungefähre Gruppengröße:
30
  • auf/zu

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Die Versicherungskosten sind abhängig vom Reisepreis pro Person. Bei Versicherungskosten über 200 € pro Person müssen Reisekunden seit Februar 2018 den gewünschten Reiseschutz direkt bei der ERV buchen. Nach Abschluss der Reisebuchung können Sie hier Ihre Versicherung hinzubuchen.

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