Peru: Auf den Spuren Humboldts

Besuch Machu Picchu + Schiffahrt zu den Islas Ballestas

Aymara Mädchen ©: ruslanita-fotolia.com Ihr Reiseverlauf Lima ©: www.peru.travel.com Titicaca-See ©: www.peru.travel.com Titicaca-See ©: Sunshine Pics-fotolia.com Peruanermädchen ©: www.peru.travel.com Machu Picchu ©: Mirma-fotolia.com Machu Picchu ©: www.peru.travel.com Alpakas ©: www.peru.travel.com

Als Alexander von Humboldt Anfang des 19. Jahrhunderts Mittel- und Südamerika erforschte, faszinierte ihn nicht nur der Artenreichtum der Fauna und Flora, sondern auch der schroffe Wechsel der Klimazonen, der sich gerade in Peru auf kleinstem Raum beobachten lässt. Die "Costa" genannte Küstenwüste, die "Sierra" mit ihren schneebedeckten Andenhügeln, tief eingeschnittenen Tälern und Vulkankegeln und schließlich die "Selva" – die Regenwaldregion, in denen die Quellflüsse des Amazonas entspringen.

Diesen Wechsel von Klima und Landschaft werden Sie ebenso erleben, wie das koloniale Peru in dem Humboldt seine Forschungen betrieb: Lima mit seiner weltberühmten Plaza Mayor, Arequipa mit seinen Kirchen und Klöstern und Cusco, wo die architektonischen Zeugnisse aus den Glanzzeiten der Inkakultur mit den kolonialen Prachtbauten wetteifern. Auf den Spuren der Inka besuchen Sie deren erst 1911 entdeckte Bergstadt Machu Picchu, die "Stadt über den Wolken" und viele weitere bedeutende Stätten, deren Entstehen und Funktion noch immer Gegenstand von Forschung und Spekulation sind.

Zwischen den Besichtigungen haben Sie immer wieder Gelegenheit zur Entspannung in der atemberaubenden Natur und schließen Bekanntschaft mit Kultur und Leben des Landes. So stehen die Islas Ballestas, auch kleines Galapagos genannt, ebenso auf dem Besuchsprogramm, wie eine Schifffahrt auf dem Titicacasee. In den Thermalquellen im Colca-Canyon können Sie dann die Seele baumeln lassen und einfach nur entspannen und auf der Insel Taquile sehen Sie die strickenden Männer.

Haben wir Ihren Forschergeist geweckt? Humboldt wäre stolz auf Sie!

  • Schifffahrt zu den Islas Ballestas
  • Entspannen in Thermalquellen im Colca-Canyon
  • Folkloreshows mit typischen Tänzen und Musik in Lima und Cusco

Programm

1. Tag: Anreise 

Per Haustürtransfer geht es für Sie zum Flughafen Berlin/Tegel. Gemeinsam fliegen Sie mit Iberia nach Madrid. Dort steigen Sie um in ein Flugzeug von LATAM und fliegen direkt nach Lima. Hier werden Sie durch die örtliche Reiseleitung ganz herzlich begrüßt und zu Ihrem Hotel in Lima gebracht.

Nachdem Sie sich kurz erfrischt haben, geht es ins Restaurant Dama Juana, wo Sie sich Ihr Abendessen schmecken lassen. Umrahmt wird es von einer Folkloreshow. Genießen Sie die einheimischen Rhythmen und die farbenfrohen Kostüme der Tänzer.

Sie übernachten in Lima. 

2. Tag: Stadtrundfahrt in Lima

Nach dem Frühstück unternehmen Sie eine Stadtrundfahrt durch Lima. Dabei lernen Sie die peruanische Hauptstadt ein bisschen näher kennen. Sie sehen u.a. den Plaza Mayor im historischen Stadtzentrum, welches zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Den Platz auf dem 1821 die Unabhängigkeit Perus erklärt wurde, säumen u.a. das Rathaus, der Regierungspalast sowie die Kathedrale von Lima. Sehr sehenswert ist auch das Kloster San Francisco. Es zählt zu den schönsten Beispielen der Kolonialarchitektur und darf auch bei Ihrem Stadtrundgang nicht fehlen. Lassen Sie sich bezaubern von der kunstvoll vergoldeten Kirche, der maurischen Kuppel und den Azulejos im Kreuzgang.

Nicht fehlen darf natürlich auch der Besuch im archäologischen Museum Rafael Larco Herrera. Das prächtige Gebäude in dem es sich befindet, wurde auf einer prä-kolumbischen Pyramide erbaut. Es gibt einen interessanten Überblick über 3.000 Jahre Geschichte. Zu sehen sind u.a. zahlreiche Objekte aus Gold und Silber sowie eine Sammlung erotischer Keramiken aus der Mochica-Zeit.

Im Anschluss geht es für Sie zurück zum Hotel. Hier können Sie sich ein wenig entspannen und den restlichen Tag ruhig ausklingen lassen oder Sie Erkundungen alleine oder gemeinsam mit Ihrer Reisebegleitung diese einmalige Stadt. Ihr Hotel liegt im bekannten Touristenviertel Miraflores. Hier kann man gut essen gehen und in einer der schönen Parkanlagen entspannen. Für archäologisch Interessierte empfiehlt sich ein Besuch beim pyramidenförmigen Heiligtum Huaca Pucllana (nicht inklusive). Ein kleines Museum informiert über die Entstehung und Bedeutung dieser Pyramiden.

Sie übernachten erneut in Lima.

3. Tag: Lima – Pachacamac – Paracas

Nach dem Frühstück machen Sie sich auf den Weg in Richtung Paracas. Während Ihrer Fahrt haben Sie Zeit und Muse, um die schöne Natur zu genießen sowie einen ersten Eindruck vom Leben der Bevölkerung zu erhalten.

Unterwegs besuchen Sie Pachacamac. Dieser archäologische Komplex befindet sich rund 40 Kilometer von Lima entfernt und war einst eine wichtige Inca-Stätte. Die Anlage ist immens und nur zwei Kilometer vom Meer entfernt auf einer Anhöhe gelegen. Vom Sonnentempel aus kann man bei klarem Wetter eine wunderbare Aussicht auf die Küste und die Panamericana genießen.

Ihr Tagesziel ist Paracas. Hier werden Sie bereits in Ihrem Hotel San Agustin erwartet. Es ist direkt am Meer gelegen und auch die Uferpromenade ist nur ein kleines Stückchen entfernt. Wenn Sie möchten, können Sie die Freizeit nutzen, um das kleine Örtchen Paracas zu erkunden und in einem der Restaurants im Ort zu essen (nicht inklusive).

4. Tag: Schiffstour zu den Islas Ballestas – Ica – Huacachina – Nazca

Nach dem Frühstück im Hotel geht es für Sie zu Fuß zum Schiffsanleger. Von hier aus startet Ihr Bootsausflug zu den bekannten Islas Ballestas, auch als kleines Galapagos bekannt. Vorbei an dem bekannten Scharbild "El Candelabro" geht es mit dem Schnellboot zu den Inseln. Hier kann man neben hunderten Vögeln, darunter Kormorane, Pelikane und Baufußtölpel, Humboldtpinguine und Seelöwen beobachten. Und mit etwas Glück werden die Boote von Delfinen begleitet.

Nach diesem ganz besonderen Naturerlebnis fahren Sie nach Ica. Diese Stadt, in einem grünen Tal gelegen, ist umgeben von Wüste. Sie ist nicht nur für die weißen Sanddünen bekannt, sondern auch für ihre Bodegas und Weinberge. Hier wird der berühmte Pisco – ein Tresterschnaps – produziert. Nach dem Besuch einer Pisco-Bodega geht es für Sie weiter in die Oase La Huacacina. Bis zu 100 Meter hohe majestätische Wanderdünen umgeben hier eine grüne Oase mit Palmen und einer wunderschönen Lagune. Das Wasser soll eine heilende Wirkung haben. Ob dies der Wahrheit entspricht können Sie selbst in Erfahrung bringen.

Nach dem Mittagessen in einem lokalen Restaurant geht es für Sie weiter nach Nazca. Hier haben Sie die Möglichkeit (wetterabhängig) einen Flug über die bekannten Nazcalinien zu unternehmen (vor Ort buchbar, Kosten ca. 110 USD + 9 USD Flughafensteuern, Stand 06/16). Diese riesigen Scharrbilder sind am Besten aus der Luft zu sehen. Neben Abbildern von Menschen gibt es hier Vögel, Wale und Affen zu bestaunen. Es gibt viele Spekulationen über die Entstehung dieser Bilder und den Zweck den sie erfüllten. Vermutlich hatten sie sowohl astronomische als auch religiöse Bedeutung. Im Jahr 1994 sind sie von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt worden.

Sie übernachten an diesem Abend in Nazca.

5. Tag: Nazca – Arequipa

Am Morgen verlassen Sie Nazca in Richtung Arequipa. Sie werden rund 10 Stunden unterwegs sein und können noch einmal in aller Ruhe die beeindruckende Landschaft genießen. Auf der Fahrt legen Sie mehrere Stopps an sehenswerten Stellen ein und auch für ein Mittagessen ist gesorgt.

Die nächsten beiden Nächte werden Sie in ihrem Hotel in Arequipa verbringen.

6. Tag: Stadtrundgang durch Arequipa und Freizeit

Vormittags unternehmen Sie einen Stadtrundgang durch Arequipa. Die zweitgrößte Stadt Perus ist auf 2.350 Metern Höhe inmitten einer wüstenartigen Region gelegen. Die Häuser im Zentrum rund um die Plaza de Armas sind aus weißem Vulkangestein errichtet, was Arequipa auch den Namen "Weiße Stadt" eingebracht hat. Neben der Kathedrale gehört zweifellos das Kloster Santa Catalina zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten. Es erstreckt sich über eine Fläche von rund 20.000 Quadratmetern und war früher das Zuhause von Nonnen, die wohlhabenden Familien entstammten. Dies ist auch heute noch gut erkennbar an der Ausstattung der Zellen.

Nach dem Besuch im Kloster können Sie den restlichen Tag ihren eigenen Vorstellungen entsprechend in Arequipa verbringen.

Zum Abendessen kehren Sie gemeinsam mit der restlichen Gruppe in ein lokales Restaurant ein. Nach dem leckeren Essen geht es für Sie zurück zum Hotel.

7. Tag: Arequipa – Colca-Canyon

Nach dem Frühstück bringt Sie der Bus in den Colca-Canyon. Der zweittiefste Canyon der Welt ist bekannt für seine Felsmalereien und Höhlen sowie für den Condor, der hier heimisch ist.

Nach dem Mittagessen in einem lokalen Restaurant beziehen Sie am Nachmittag Ihre Zimmer im Hotel "La Casa de Mama Yacchi". Vom Hotel aus bietet sich Ihnen ein traumhafter Blick auf die Vulkane der Umgebung und auf den Canyon.

Per Bus gelangen Sie von hier zu den in der Nähe gelegenen Thermalquellen. Hier haben Sie Zeit, um sich im Thermalwasser ein bisschen von den Erlebnissen der vergangen Tage zu entspannen.

8. Tag: Cruz del Condor - Puno

Am Morgen besuchen Sie zunächst den Cruz del Condor. An diesem wohl bekanntesten Aussichtspunkt kann man einen Blick in den an dieser Stelle rund 1.200 Meter tiefen Colca-Canyon werfen. Häufig können hier außerdem Condore beobachtet werden. Diese beeindruckenden Vögel – sie haben eine Flügelspannweite von bis zu drei Metern – nutzen gerne die morgendliche Thermik, um am Canyonrand zu kreisen.

Nun geht es im Bus für Sie in Richtung Puno, wo Sie am späteren Nachmittag eintreffen. Für Ihr leibliches Wohl ist erneut mit einem Lunchpaket gesorgt.

Für zwei Nächte werden Sie im Hotel in Puno übernachten.

9. Tag: Besuch der schwimmenden Inseln der Uros und der Insel Taquile

Neben den Nazca-Linien und Machu Picchu zählen die schwimmenden Inseln der Uros und die Insel Taquile zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Perus. Puno ist direkt am Titicacasee gelegen und somit ein idealer Ausgangspunkt für eine Tour zu diesen Inseln.

Am Vormittag beginnt Ihre Bootsfahrt auf dem höchsten schiffbaren See (auf 3.800 Metern Höhe gelegen) der Welt. Hierhin haben sich die Uros in früheren Zeiten auf Schilfinseln zurück gezogen, da diese ihnen Schutz vor Feinden gewährten. So entstand hier eine ganz eigentümliche Welt aus Schilf. Nicht nur die Inseln, sondern auch die Häuser und Boote wurden aus diesem Material errichtet. Sie besuchen einige Inseln und erleben hautnah, wie die Uros auf diesen Inseln leb(t)en.

Ein weiterer Höhepunkt Ihres Ausfluges ist der Besuch der Insel Taquile. Die Bewohner versorgen sich durch Fischfang und den Anbau von Gemüse und Kartoffeln überwiegend selbst. Beliebte Fotomotive sind die traditionell gekleideten Bewohner und insbesondere die strickenden Männer. Was es damit auf sich hat, erfahren sie vor Ort bei einer kleinen Wanderung (ca. 45 Minuten, mit Aufstieg zum Dorf).

Nach einem traditionellen Insellunch geht es für Sie zurück nach Puno.

10. Tag: Puno – Raqchi – Andahuaylillas – Cusco

Von Puno reisen Sie in Richtung Cusco. Unterwegs kehren Sie in ein Restaurant zum Mittagessen ein und besuchen die Ruinen von Raqchi. Für die Inkas völlig untypische hohe Mauern und Säulen mit ungenau verarbeiteten Steinen erwarten die Besucher. In großen Silos wurden zur Erntezeit Mais und Quinoa eingelagert, sodass diese über lange Zeit genießbar waren.

Nächster Halt ist in Andahuaylillas. Hier besichtigen Sie die zunächst von außen eher unscheinbar wirkende "Iglesia de San Pedro". Betritt man die Kirche ist man umso überraschter von der reichen Innenausstattung. Vergoldete Altäre, Schnitzereien und wundervolle Gemälde überwältigen den Besucher und es ist nachvollziehbar, warum die Jesuitenkirche auch als Sixtinische Kapelle der Anden bezeichnet wird.

Die Fahrt endet für Sie in Cusco, wo Sie auch übernachten.

11. Tag: Cusco – Markt in Pisac – Ollantaytambo – Heiliges Tal

Mit nur einem kleineren Handgepäck – die Koffer bleiben im Abstellraum Ihres Hotels in Cusco – geht Ihre Peru-Reise weiter. Nur etwa 30 Kilometer von Cusco entfernt, am Eingang zum "Valle Sagrado" liegt Ihr erstes Ziel dieses Reisetages – der Markt von Pisac. Hier haben Sie die Möglichkeit das eine oder andere Mitbringsel einzukaufen. An unzähligen Ständen werden Decken, Tücher, Strickmützen, Silberschmuck und vieles mehr dargeboten. Hier wird sicherlich jeder fündig und die Atmosphäre ist einfach einmalig. Farbenfroh gekleidete Frauen und Kinder in Landestracht sind außerdem ein begehrtes Fotomotiv.

Nach dem Mittagessen reisen Sie weiter nach Ollantaytambo. Der Ort wird durch eine oberhalb gelegene riesige Festungsanlage der Inka dominiert. Bei Ihrem Bummel durch die engen Kopfsteinpflastergassen fühlen Sie sich in längst vergangene Zeiten versetzt, ist doch der Großteil der Stadt noch so erhalten, wie sie zur Inkazeit errichtet wurde. Damit ist Ollantaytambo das einzig erhalten gebliebene Beispiel für die Stadtplanung der Inka. Bei einigen Häusern, die wohlhabenden Inkas gehörten, kann man noch heute die perfekt gearbeiteten Inka-Mauern bestaunen.

Von hier ist es nicht mehr weit bis zu Ihrem Hotel im Heiligen Tal.

12. Tag: Machu Picchu

Wohl der Höhepunkt jeder Peru-Reise steht heute auf Ihrem Tagesprogramm – Machu Picchu. Mit dem Zug fahren Sie in der 1. Klasse (beim Termin 24.10.-07.11.2017 2. Klasse) nach Aguas Calientes. Von hier geht es im Shuttlebus nach Machu Picchu, der Stadt in den Wolken. Diese wohl berühmteste Inkastadt zählt zu den sieben neuen Weltwundern und ist UNESCO-Weltkulturerbe. Auf einer Fläche von über 30.000 Hektar wurden zahlreiche Gebäude auf Terrassen angelegt. Es gab 16 Brunnen, die die Einwohner über Bewässerungskanäle mit Wasser versorgten. Eine wahrhaft gigantische Anlage mit einem ebensolchen Ausblick auf die Umgebung. Bei guter Sicht kann man bis weit in das ca. 600 Meter tief eingeschnittene Tal de Río Urubamba mit seinen zahlreichen Flusswindungen schauen.

Nach dem späten Mittagessen fahren Sie im Zug zurück nach Ollantaytambo und von dort geht es erneut zu Ihrem Hotel im Heiligen Tal.

13. Tag: Ollantaytambo – Cusco

Nach dem Frühstück heißt es Abschied nehmen vom Heiligen Tal. Mit dem Bus fahren Sie nach Cusco. Hier erkunden Sie am Vormittag zunächst Sacsayhuaman. Diese Inkafestung stellt eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt dar. Leider sind heute auf Grund von Erdbeben nur noch etwa 30 Prozent der Anlage erhalten. Trotzdem sind auch diese Reste noch sehr imposant anzusehen.

Anschließend lernen Sie bei einem Rundgang die interessante Stadt Cusco kennen. Der wohl bekannteste Platz ist der Plaza de Armas. Er wird von zahlreichen Kirchen, Restaurants und Geschäften gesäumt. Hier sehen Sie sich die seit 1983 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Kathedrale an (beim Termin 24.10.-07.11.2017 nur von außen). Und natürlich geht es für Sie auch zur Kirche Santo Domingo, wo Sie die überbauten Wandreste der Coricancha, eines wichtigen Inkatempels, anschauen. Es beeindruckt immer wieder, wie akkurat die durch die Inka angelegten Mauern errichten wurden.

Nachdem Sie in Ihrem Hotel eingecheckt haben, steht Ihnen der Nachmittag in Cusco für eigene Unternehmungen zur freien Verfügung. Am Abend treffen Sie sich alle wieder zum Abschiedsabendessen. Genießen Sie noch einmal ein schmackhaftes Essen und schauen Sie dabei einer traditionellen Folkloreshow zu. Wenn "El Condor pasa" erklingt, lassen Sie noch einmal die Erlebnisse der letzten Tage an Ihnen vorbeiziehen.

14. Tag: Cusco - Heimreise

Je nach Flugzeit haben Sie noch die Möglichkeit, in Cusco ein wenig zu Bummeln bevor es für Sie zum Flughafen geht. Mit LATAM fliegen Sie zunächst von Cusco nach Lima und von hier weiter nach Madrid, wo Sie am nächsten Tag ankommen.

15. Tag: Ankunft in Deutschland

Mit Iberia treten Sie nun den Flug nach Deutschland an. Mit vielen schönen Erinnerungen an eine beeindruckende Reise nach Peru im Reisegepäck landen Sie wieder in Berlin/Tegel. Mit dem Transferfahrzeug geht es für Sie zurück in die Heimat.

ab 3999 
PE-LI08 Buchungsanfrage

Beförderung:

  • Transfer ab/an Haustür
  • Flug mit Iberia / LATAM via Madrid nach Lima und zurück von Cusco via Lima und Madrid
  • Transfers Flughafen – Hotel – Flughafen
  • Fahrt im Reisebus während der Rundreise
  • Zugfahrt in der 1. Klasse von Ollantaytambo/Poroy nach Machu Picchu und zurück bzw. Zugfahrt in der 2. Klasse von Ollantaytambo/Poroy nach Machu Picchu und zurück beim Termin 24.10.-07.11.2017

Hotels & Verpflegung:

  • 13 Übernachtungen in guten Mittelklassehotels
  • 13 x Frühstück
  • 8 x Mittagessen, davon 1 x als Lunchpaket
  • 3 x Abendessen in lokalen Restaurants

Ausflüge & Besichtigungen:

  • Stadtrundfahrten/-gänge: Lima, Arequipa, Cusco
  • Schifffahrten: Islas Ballestas und Titicacasee
  • Besichtigung: Oase Huacachina, Inseln der Uros und Insel Taquile
  • Besuche: Pisco-Bodega bei Ica, Markt von Pisac
  • Stopp am Cruz del Condor
  • Eintritte: Kloster San Francisco und archäologisches Museum Larco Herrera in Lima, Pachacamac, Santa Catalina Kloster in Arequipa, Colca-Tal und Thermalquellen im Colca-Canyon, Uros-Inseln, Ruinen von Raqchi, Iglesia de San Pedro in Andahuaylillas, Inkastadt Ollantaytambo, Machu Picchu, Sacsayhuaman, Coricancha und Kathedrale in Cusco (nicht 24.10.-07.11.2017)
  • Folkloreshows in Lima und Cusco

Sonstiges:  

  • Aktuelle Steuern und Sicherheitsgebühren
  • Hafengebühren für die Islas Ballestas
  • 1 Reisetaschenbuch pro Buchung
  • Örtliche, Deutsch sprechende Reiseleitung: 3.-5. Tag und örtliche wechselnde, Deutsch sprechende Reiseleitung: 1., 2., 6. – 14. Tag
  • SZ-Reisebegleitung

Peru

Karte Peru
Inkamauern - Machu Picchu

Einreise für Deutsche

Deutsche sind als Touristen und als Geschäftsreisende für 90 Tage visumfrei. Notwendig sind:

- ein bei Ankunft mindestens noch 6 Monate gültiger Reisepass

- Rück- oder Weiterreiseticket

- ausreichende Geldmittel

Landesdaten

Lage

Die Republik Peru liegt im nordwestlichen Teil Südamerikas, südlich des Äquators. Sie grenzt im Norden an Ecuador und Kolumbien, im Osten an Brasilien und Bolivien, im Süden an Chile und im Westen an den Pazifischen Ozean.

Fläche: 1.285.216 km².

Verwaltungsstruktur: 24 Departments (departamentos) und der Hauptstadtbezirk Lima.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 28,2 Millionen

Städte:

Lima (Hauptstadt, 203 m ü.M.) ca. 8,2 Millionen

Arequipa (2.353 m) ca. 959.800

Trujillo (61 m) ca. 892.200

Callao (0 m) ca. 876.900

Chiclayo (59 m) ca. 540.700

Piura ca. 421.600

Iquitos (106 m) ca. 405.500

Cusco (3.430 m) ca. 371.400

Chimbote (6 m) ca. 335.100

Huancayo (3.271 m) ca. 330.400

Sprache

Amtssprachen sind Spanisch und Quechua. Außerdem wird vor allem in der Umgebung des Titicacasees noch Aymará gesprochen. Englisch wird in den größeren Hotels und auch von Geschäftsreisenden gesprochen,

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden.

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -7 Stunden.

Stromspannung

220 Volt Wechselstrom, 60 Hertz; in Arequipa 220 Volt, 50 Hertz und Iquitos 110 Volt, 50 Hertz;

In Peru sind amerikanische Stecker üblich. Es empfiehlt sich daher, einen Adapter mitzunehmen.

Telefon/Post

Post

Luftpost nach Europa ist ein bis zwei Wochen unterwegs.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Peru ist 0051, von Peru nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Internationale Ferngespräche sind von allen Telefonzellen aus mit Telefonkarte möglich. Bei Ortsgesprächen können auch Münzen verwendet werden.

NOTRUFNUMMERN:

- Polizei 105

- Unfallrettung 106 (SAMU - Sistema de Atención Médica Urgente)

- Feuerwehr 116

In Problemfällen stehen zur Verfügung:

- Tourist Protection Network, Touristenpolizei: Tel. 0800 22221 (rund um die Uhr)

- iPeru, Tourist Information and Assistance (Hilfestellung wird bei Übervorteilungen durch Hotels oder Fluglinien geboten): Tel. (511) 574 8000 (rund um Uhr), www.promperu.gob.pe

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 850/1900, 3G 850 und 3G 1900.

GSM 1900-fähig sind Triband- und Quadband-Handys. GSM 850-fähig sind Quadband-Handys.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Peru von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .pe.

Feiertage

1. Januar (Neujahr)

13. April (Gründonnerstag)

14. April (Karfreitag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

29. Juni (St. Peter und St. Paul)

28./29. Juli (Nationalfeiertage; Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag)

30. August (St. Rosa de Lima)

8. Oktober (Schlacht bei Angamos)

1. November (Allerheiligen)

8. Dezember (Mariä Empfängnis)

25. Dezember (Weihnachten)

Darüber hinaus gibt es noch Feiertage, die regional begangen werden.

Die Hauptferienzeit geht von Januar bis März. Aber auch im Juli sind viele Peruaner in den Ferien.

Öffnungszeiten

Geschäfte: Mo bis Sa 10-13 und 16-20 Uhr, viele Geschäfte haben durchgehend geöffnet; einige wenige Läden öffnen auch sonn- und feiertags;

Post: Mo bis Sa 8-18 Uhr;

Banken: im Normalfall Mo bis Fr 9-17 Uhr, oft auch samstags 9-13 Uhr;

Behörden: Öffnung für Publikumsverkehr unterschiedlich, häufig Mo bis Fr 9-14 Uhr; andere Büros in der Regel durchgehend von 9-17 Uhr.

Kleidung

Für die warmen Monate von Dezember bis April ist Sommerkleidung ausreichend, für kühle Abende ein leichter Mantel nützlich. Zu formellen Anlässen ist entsprechende Kleidung notwendig. Im dortigen Winter ist warme Kleidung erforderlich.

Bereist man das Amazonasgebiet ist ganzjährig leichte Sommerkleidung aus atmungsaktiven Materialien zu empfehlen. Außerdem braucht man Regenschutz und gutes Schuhwerk. Im Hochland ist für den Winter (Mai bis September) warme Kleidung notwendig. In den übrigen Monaten sollte man für den Tag leichtere Kleidung und für die doch recht kühlen Abende Wollsachen mitnehmen. Die Mitnahme eines Sonnenhuts gegen starke Sonneneinstrahlung ist auf jeden Fall zu empfehlen. Gute Sonnenbrillen und gutes Schuhwerk sind überall erforderlich.

Karte Peru
Sacsayhuaman - Cusco

Geschichte/Politik

Schon 1.500 Jahre vor der Ankunft spanischer Conquistadores erlebte Peru eine Reihe von glanzvollen Kulturen, deren steinerne Zeugen bis heute erhalten geblieben sind. Das Inka-Volk, das durch seine straffe Organisation bis heute fasziniert und unter anderem die beeindruckende Ruinenstadt Machu Picchu hinterließ, stellt nur die letzte Entwicklungsstufe altperuanischer Kulturen dar.

Der Inka-Staat war das mächtigste Reich jener Zeit in Amerika, und umfasste - perfekt organisiert - rund zwölf Millionen Menschen. Doch das Riesenreich zerfiel, als die Spanier 1532 in Peru landeten.

1542 wurde Peru eine spanische Kronkolonie, dann ein Vizekönigreich, zu dem anfänglich ganz Südamerika gehörte. Zwischen 1739 und 1797 trennten sich Kolumbien, Venezuela, Bolivien, Paraguay, Nordargentinien und Chile von Peru.

Die Spanier verloren 1824 ihre Macht in Peru. Das Land gewann politische Stabilität, der die wirtschaftliche folgte: Peru wurde durch Kautschuk, Erdöl und Kupfer wohlhabend. Es folgten Jahre politischer und wirtschaftlicher Instabilität. 1980 gab es die ersten demokratischen Wahlen.

1993 war die innere Ordnung wieder einigermaßen stabil. Der Terrorismus ist weitgehend verschwunden. Heute ist Peru eine Präsidial-Demokratie.

Wirtschaft

Peru ist nach wie vor ein Agrarland. Rund 50 Prozent der Berufstätigen arbeiten in der Land-, Forstwirtschaft und der Fischerei. In den tiefen Flusstälern der Cordilleren wird jeder Quadratmeter fruchtbaren Bodens kultiviert. Selbst an den steilsten Hängen werden die bereits von den Inkas angelegten Terrassenfelder für Mais- und Kartoffelanbau genutzt.

Am Ostabfall der Anden erlaubt das günstige Klima den Anbau von Kaffee, Kakao und Tee. Peru besitzt weite Wälder. Über die Hälfte des Landes sind mit wertvollen Hölzern bewaldet. Die Viehzucht konzentriert sich in den Hochlagen der Anden auf Lamas, Alpakas und Schafe. Rinder findet man in tieferen Lagen.

Die Küstengewässer von Peru stellen eins der fischreichsten Gebiete der Welt dar. In guten Fangjahren ist die Produktion von Fischmehl die größte der Welt.

Das Land hat eine stabile Grundstoffindustrie mit Hütten, Erdölraffinerien und Zementherstellung. Auf dem Gebiet der Verarbeitung spielen Nahrungsmittel und Textilien die wichtigste Rolle.

Der Tourismus hat als Devisenquelle einen hohen Stellenwert in der peruanischen Volkswirtschaft und wird seit einiger Zeit vom Staat mit Nachdruck gefördert.

Religion

In Peru sind 89 Prozent der Bevölkerung Katholiken, wobei die praktizierte Religion häufig Elemente der polytheistischen Vergangenheit enthält. Daneben gibt es noch Protestanten (3 Prozent) und Anhänger von Naturreligionen.

Vegetation

In Peru haben Botaniker 83 von 103 in der Welt denkbaren ökologischen Zonen festgestellt - und 28 verschiedene Klimaarten. Damit zählt Peru zu den fünf Ländern mit der größten biologischen Vielfalt. Im östlichen Tiefland herrscht artenreicher tropischer Regenwald vor. Es folgt eine Zone von Laubbäumen und Säulenkakteen, an die sich zwischen 2.000 und 4.000 m Höhe immergrüner Wald anschließt. Darüber trifft man dann auf die Hochgebirgsvegetation mit Büschelgräsern, Stauden und kleinen Bäumen. Am Westhang der Cordilleren wachsen auch Sukkulenten und Dornsträucher.

Der landwirtschaftlich genutzte Ostabfall der Anden senkt sich ab in die grüne Wildnis des von Flüssen durchzogenen Amazonas-Tieflandes. Das Tiefland nimmt die Hälfte der gesamten Landfläche Perus ein. Der tropische Regenwald ist so dicht, dass er nur wenigen Menschen Lebensraum bietet.

Tierwelt

Besonders im Hochland ist der Reichtum der Fauna groß. Man findet hier seltene Tiere wie den Andenbär und den Kondor, aber auch Lamas und Alpakas. Im östlichen Tiefland haben Jaguare und Pumas ihre Heimat, aber auch Affen, Tapire und Faultiere. Man kann auch viele Vogelarten beobachten. An den Küstengewässern, die sehr fischreich sind, kann man Pelikane, Kormorane und Tölpel entdecken.

Karte Peru
Fischstand am Strand von Lima

Kulinarisches

Perus kreolische Küche ist das Ergebnis der Verschmelzung einheimischer mit europäischen Rezepten. Man schätzt auch die chinesische Küche, die, mit guten peruanischen Gewürzen angereichert, in den "Chifas" angeboten wird.

Peru hat das vermutlich weltweit reichste Angebot an Meeresfrüchten auf der Speisekarte. Dazu gehört der "Ceviche", roher Fisch mit Zitronensaft und Zwiebeln. Aber auch die "Anticuchos" (Fleischspieße mit Rinderherz) sind typisch. "La Ocopa" sind gekochte Kartoffeln, die mit einer Soße aus Käse und Nüssen übergossen wurden, "Rocoto Relleno" würzig gefüllte Paprikaschoten. Kartoffeln gibt es in vielen Sorten. Sie haben ja ihre Heimat in Peru, in den Anden. Eine gute Art, die kreolische Küche auszuprobieren, ist das "Piqueo", eine Reihe kleiner Vorspeisen. Beliebte Süßspeisen sind die "Mazamorra morada" (ein Pudding aus Mais) und die "Picarones" (in Fett gebratene Teigwaren mit Zuckersirup).

Sitten und Gebräuche

Die meisten Feste sind kirchlich inspiriert (katholisch), gehen jedoch auf die indianische Vergangenheit zurück. So hat man die Fronleichnamsprozession örtlich mit dem heidnischen Sonnenfest zusammengelegt, in Lima feiert man im Oktober das Fest des "Herrn der Wunder" und trägt dazu ein silbernes Christus-Standbild durch die Straßen. Vor allem im Hochland haben die Bewohner ihre rituellen Bräuche nie aufgegeben. Dort ist auch der Karneval besonders faszinierend. Die Tänzer, die sich zum Klang der Trommeln bewegen, tragen bunte Gewänder, zuweilen Masken und oft Kriegsbemalung.

Souvenirs

Die Vermischung von Rassen und Kulturen hat auch das Kunsthandwerk beeinflusst. Zum besonderen handwerklichen Geschick der Inkas bei Töpferwaren, Textilien und in der Metallverarbeitung kamen die Traditionen der Spanier. So entstehen interessante und ideenreiche Kunstgegenstände -beispielsweise exquisiter Schmuck aus Gold und Silber, dekorative Ponchos und handgewobene Gürtel mit regionalen Mustern. Man findet Schals aus feiner Alpaka-Wolle, Kissen oder Hausschuhe aus Alpaka-Fell. Billiger sind die Anden-Pullover aus Lama-Wolle. Daneben sieht man sehr schöne Weberei-Waren (dieses Kunsthandwerk ist in Peru uralt): Decken, Wandteppiche und Taschen. Silberwaren sind preiswert, für Keramik ist Peru berühmt. Am besten kauft man solche Stücke auf einem der volkstümlichen Märkte.

Karte Peru
Klimadiagramm

Klimainformationen

Das Klima von Peru wird vom kalten Humboldtstrom beeinflusst, der an der peruanischen Küste vorbeifließt und die vom Meer kommenden Winde abkühlt.

LIMA hat eine mittlere Jahrestemperatur von 18°C. Die höchsten Temperaturen werden in den Monaten Januar und Februar erreicht und liegen bei 31°C. Am kältesten ist es üblicherweise in den Monaten von Juli bis September. In dieser Zeit kann das Thermometer auf 11°C fallen.

DIE COSTA/Küste ist regenarm. Die durchschnittlichen Niederschlagsmengen betragen hier nur 40 mm jährlich (Lima 40-50 mm, Lobitos 10 mm, Tacna 30 mm). Von Mai bis November tritt starke Nebel- und Wolkenbildung auf, die sogenannte "Garua" (Nebelregen). In der übrigen Zeit des Jahres ist das Wetter warm und sonnig. Im Februar beträgt die durchschnittliche Temperatur an der Costa 23,5°C, im August 16°C.

DIE SIERRA mit ihren hochgelegenen und dicht bevölkerten Tälern hat ein teils gemäßigtes, teils kaltes Gebirgsklima. Die mittlere Jahrestemperatur liegt in den westlichen Anden bei 14°C (Arequipa 2.353 m), im Hochland (Cuzco 3.450 m ) bei 11°C. Die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sind erheblich. Niederschläge gibt es häufig in hohen Lagen und im Norden. Die Regenzeit, die die wärmste Zeit des Jahres ist, dauert von Dezember bis April. Die Schneegrenze liegt hier bei etwa 5.000 m.

In der SELVA liegt die Durchschnittstemperatur bei 26°C (Maximum 32°C, Minimum 19°C). Die Niederschlagsmenge beträgt in der Amazonas-Ebene bis zu 3.000 mm jährlich. Die Regenzeit dauert von Oktober bis April. Das feuchttropische Klima wird durch den Urwald bestimmt.

Beste Reisezeit

Von Juni bis Oktober.

Karte Peru
Inkamauern - Machu Picchu

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, Gelbfieber (regional), zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN.

- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.

- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.

- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.

- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.

- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.

Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria MALARIA T mitführen.

Keine Chemoprophylaxe empfohlen, Medikamente zur Notfallbehandlung (Stand-by-Therapie)

Mefloquin (Lariam) oder Atovaquon-Proguanil (Malarone) oder Artemether-Lumefantrin (Riamet).

Verbreitung

Es gibt kein Übertragungsrisiko in Lima und in den Küstengebieten südlich der Hauptstadt sowie im Hochland oberhalb 1.500 Meter (Cuzco, Machu Picchu, Titicaca-See). Ein Malariarisiko besteht ganzjährig in ländlichen Gebieten unterhalb 1.500 Meter, vor allem entlang der Flussläufe in den Grenzgebieten zu Brasilien, Ecuador und Kolumbien sowie in den Küstenregionen nördlich von Lima.

Ein erhöhtes Risiko ist in der Region Ucayali und Lambayeque zu verzeichnen.

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

LIMA: Clinica San Borja, Dr. Ricardo Losno, , (spricht Deutsch), Av. Guardia Civil 337,, Lima, Tel. (01) 475 40 00, (01) 436 11 95 privat; Clinica Anglo-Americana, Alfredo Salazar 350, 3rd block,, Lima, Tel. (01) 12 21 36 56.

Karte Peru
Inkamauern - Machu Picchu

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Sol (S/.)

1 Sol = 100 Cèntimos.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 3,72 S/.

1 US-$ = ca. 3,25 S/.

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: zusammen mit Landeswährung im Wert bis 30.000 US-$; US-$ in Noten empfohlen.

Einfuhr Landeswährung: zusammen mit Fremdwährung im Gegenwert bis 30.000 US-$

Deklaration: Ja - bei der Ein- und Ausfuhr von Fremd- oder Landeswährung im Gesamtwert über 10.000 US-$; mehr als 30.000 US-$ dürfen weder ein- noch ausgeführt werden.

Ausfuhr Fremdwährung: zusammen mit Landeswährung im Wert bis 30.000 US-$

Ausfuhr Landeswährung: zusammen mit Fremdwährung im Gegenwert bis 30.000 US-$

Umtausch: US-Dollar in Banknoten können generell in Peru in Wechselstuben umgetauscht werden; ebenso Euro-Scheine, jedoch nur in Lima, Arequipa. Puno und Cusco. Außerhalb größerer Orte ist der Umtausch von Euro und gelegentlich auch von US-Dollar in peruanische Sol problematisch. Mit US-Dollar kann vielerorts direkt gezahlt werden. Bei Problemen mit der Geldversorgung kann man sich zeitnah auch durch die Western Union Bank, die in allen größeren Städten vertreten ist, aus dem Ausland Geld überweisen lassen.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden teilweise akzeptiert (bei Hotelbuchung abklären).

Geldautomat: Ja - Es ist Barabhebung an Bankomaten mit Kreditkarten möglich.

Reiseschecks: Ja - in US-$ ausgestellte Reiseschecks werden in Banken und Wechselbüros oft akzeptiert. Außerhalb größerer Städte sollte aber ausreichend Bargeld mitgeführt werden. Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

Rücktausch: Wechsel- und Einlösebelege für den Rückumtausch sind aufzubewahren.

Karte Peru
Inkamauern - Machu Picchu

Auskunftstellen

Im Reiseland

In Problemfällen stehen zur Verfügung:

- iPeru, Tourist Information and Assistance (Hilfestellung wird bei Übervorteilungen durch Hotels oder Fluglinien geboten): Tel. (511) 574 8000 (rund um Uhr), www.promperu.gob.pe

- Tourist Protection Network, Touristenpolizei: Tel. 0800 22221 (rund um die Uhr)

Deutsch-Peruanische Industrie- und Handelskammer
(Cámara de Comercio e Industria Peruano-Alemana)
Av. Camino Real 348, of. 1502
Lima 27
San Isidro
Lima 27
Deutsch-Peruanische Industrie- und Handelskammer
(Cámara de Comercio e Industria Peruano-Alemana)
Casilla 27-0069
Lima 27/Peru
(00511) 442 60 14
(00511) 441 86 16
www.camperal.org.pe
info@camara-alemana.org.pe

Cámara de Comercio de Lima (CCL)
Peru Chamber of Commerce
Av. Giuseppe Garibaldi No. 396
Jesús María
Lima 11
Cámara de Comercio de Lima
Casilla 593
Lima 100/Peru
(00511) 463 34 34 - 674
(00511) 463 34 34 - 671/672/673
www.camaralima.org.pe
info@camaralima.org.pe

Botschaft der Republik Peru
(mit Konsularabteilung)
Mohrenstraße 42
10117
Berlin
(0 30) 20 64 10 77
(0 30) 206 41 03
www.botschaft-peru.de
info@embaperu.de
Mo bis Fr 9-13 Uhr allgemeine konsularische Angelegenheiten; 12-14 Uhr spezielle konsularische Anliegen (vorherige Terminvereinbarung erforderlich: Tel. (0 30) 20 64 10 61)
Geschäftsbereich der Konsularabteilung: Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

Tourism Board: PromPeru
Aeropuerto Internacional Jorge Chávez
Lima /Peru
(00511) 574 80 00 (rund um die Uhr erreichbar)
www.peru.org.pe
iperu@promperu.gob.pe

Botschaften und Konsulate

In Deutschland

FRANKFURT/M. siehe Offenbach

Generalkonsulat von Peru
Blumenstraße 28
22301
Hamburg
(0 40) 48 18 54
(0 40) 47 67 45, 4 60 12 23
info@peruham.com
Mo bis Fr 9-14 Uhr

Honorarkonsulat von Peru
Rudolf-Pichlmayr-Straße 4
30625
Hannover
(05 11) 27 09 27 62
(05 11) 27 09 27 61
goehrmann@INI-Hannover.de
Mo bis Fr 9-16 Uhr
(keine Visumerteilung)

Generalkonsulat der Republik Peru
Herzog-Heinrich-Straße 23
80336
München
(0 89) 139 28 88 19
(0 89) 13 92 88 80
info@conperumunich.de
Mo bis Fr 9-13 Uhr

Generalkonsulat von Peru
Kaiserstraße 74
63065
Offenbach
(0 69) 29 57 40
(0 69) 133 09 26
www.peru.org.pe
www.consulado.pe/es/Frankfurt/Paginas/Inicio.aspx
Mo bis Fr 9-13 und 14-16 Uhr

Embajada de la República Federal de Alemania
Av. Dionisio Derteano 144
Edificio Alto Caral, pisos 7 y 8
San Isidro
Lima 18
Embajada de la República Federal de Alemania
Apartado 18-0504
Lima 18/Peru
(00511) 422 39 09
(00511) 203 59 40
www.embajada-alemana.org.pe
info@lima.diplo.de

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Jr. Marañon 280
Bagua /Peru
(0051) 41 79 86 16
bagua@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Region Amazonas, Loreto und San Martin
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Lima

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Av. Fernandini s/n. (Colegio Peruano Alemán Max Uhle)
Sachaca
Arequipa /Peru
(0051) 54 23 41 36
(0051) 54 21 86 69
arequipa@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Regionen Arequipa, Moquegua, Puno und Tacna
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Lima

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
San Agustín 307
Cuzco
Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Apartado 1128
Iquitos /Peru
(0051) 84 23 54 59
(0051) 84 23 54 59, 84 24 29 70
cusco@hk-diplo.de
Amtsbezirk: die Regionen Apurimac, Ayacucho, Cuzco, Madre de Dios
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Lima

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
La Ribera Mz B Lote 6
Urb. La Ribera
Piura /Peru
(0051) 969 92 24 40
piura@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Departamentos Piura und Tumbes
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Lima

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Nicolás Rebaza 336
Las Quintanas
Trujillo /Peru
(0051) 44 61 00 35
trujillo@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Departamentos Cajamarca, La Libertad und Lambayeque
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Lima

Botschaft der Republik Peru
(mit Konsularabteilung)
Mohrenstraße 42
10117
Berlin
(0 30) 20 64 10 77
(0 30) 206 41 03
www.botschaft-peru.de
info@embaperu.de
Mo bis Fr 9-13 Uhr allgemeine konsularische Angelegenheiten; 12-14 Uhr spezielle konsularische Anliegen (vorherige Terminvereinbarung erforderlich: Tel. (0 30) 20 64 10 61)
Geschäftsbereich der Konsularabteilung: Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

Honorarkonsulat von Peru
Martinistraße 58
28195
Bremen
(04 21) 145 06
(04 21) 156 29, 176 03 07
dorita.steffanowski@bre.geuther-group.de
Mo, Mi, Do, Fr 11-14 Uhr, Di 11.30-16.30 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat von Peru
Oststraße 84
4. Etage
40210
Düsseldorf
(02 11) 35 36 70
(02 11) 170 89 80
Mo, Mi, Do, Fr 11-14 Uhr, Di 11.30-16.30 Uhr
(keine Visumerteilung)

Ärztliche Hilfe

LIMA: Clinica San Borja, Dr. Ricardo Losno, , (spricht Deutsch), Av. Guardia Civil 337,, Lima, Tel. (01) 475 40 00, (01) 436 11 95 privat; Clinica Anglo-Americana, Alfredo Salazar 350, 3rd block,, Lima, Tel. (01) 12 21 36 56.

Karte Peru
Machu Picchu

Sehenswertes

Lima

Perus Hauptstadt besitzt eine so große Zahl an Kunstschätzen, dass sie von der UNESCO zum "Kulturellen Erbe der Menschheit" erklärt wurde. In den dortigen Museen kann man man in sehr guten Ausstellungen sowohl etwas über die präkolumbianische Zeit als auch über die Kolonialzeit Perus erfahren. Im Goldmuseum vermitteln über 6.500 Statuen, Becher, Tassen und andere Gegenstände aus Gold einen Eindruck davon, wie reich das Volk der Inka einst war. Die Altstadt ist ein schachbrettartig angelegtes Viertel mit zahlreichen Kirchen, Klöstern und Palästen aus der Kolonialzeit. Rings um die Plaza de Armas, den zentralen Platz, ließ der spanische Eroberer Pizarro im 16. Jahrhundert prachtvolle Residenzen und eine mächtige Kathedrale erbauen. In ihr steht ein Glassarg mit dem einbalsamierten Leichnam Pizarros.

Cuzco

In einem fruchtbaren Becken der Anden, das sich auf einer Höhe von 3.470 m befindet, liegt diese Zweimillionenstadt, die bis 1533 Hauptstadt des peruanischen Inka-Reiches war. Es ist eine der interessantesten archäologischen Stätten Südamerikas. Hier lernt man die Vielfalt und den Zauber mehrerer peruanischer Kulturen kennen. Die Grundmauern der überaus prachtvollen Tempel und Paläste aus jener Zeit tragen spanische Bauten. Auf den Fundamenten des alten Inkapalastes erhebt sich die barocke Kathedrale.

Auf einem Plateau oberhalb von Cuzco liegen die eindrucksvollen Ruinen der Festung Sacsayhuaman. Bis zu 350 Tonnen schwere, präzise behauene Steinquader wurden von den Inkas in die drei 600 m langen und bis zu zwölf m hohen Mauern eingefügt. Nicht einmal eine Messerklinge kann man dazwischenschieben. Wie sie das bewerkstelligten, ist bis heute ein Rätsel, denn die Inka kannten weder Rad noch Rolle. Auf dem großen Platz dahinter wird an jedem 24. Juni das Inka-Sonnenfest "Inti Raymi" gefeiert, ein gewaltiges, farbenfrohes Folklorespektakel.

Nazca

Die Küstenstadt liegt, 590 m hoch, in einem fruchtbaren Tal, das einst Zentrum der bedeutenden Nazca-Kultur war. Hier wurden vor allem kunstvolle Keramiken produziert; im städtischen Museum sind besonders schöne Exemplare ausgestellt. Die in dem Zeitraum vom vierten bis zum achten Jahrhundert entwickelten Bewässerungsanlagen für den Ackerbau rufen heute noch Bewunderung hervor. Rätselhaft bleiben die über 1.000 km² in der Pampa Colorada verteilten Bodenzeichnungen aus der Zeit um 500 n. Chr. Die riesigen Scharrbilder stellen Tier- und Menschenfiguren sowie allerlei mysteriöse Quadrate, Rechtecke und Spiralen dar, die vermutlich astronomische Zeichen waren. Nur aus der Höhe können die Linienfiguren richtig erkannt werden; dort steht ein 11 m hoher Besichtigungsturm. Außerdem werden Flüge über das Gelände angeboten.

Trujillo

Die Universitäts- und Hafenstadt ist nach Lima die zweitgrößte Stadt Perus. Viele der schönen Gebäude im Zentrum stammen noch aus der Kolonialzeit im 17. und 18. Jahrhundert, darunter die stolze Kathedrale, das Erzbischöfliche Palais, das Rathaus sowie zahlreiche Kirchen.

Nahe bei Trujillo liegt Chan-Chan, das im 13. und 14. Jahrhundert die größte Stadt Südamerikas war, die Hauptstadt des damaligen Chimú-Reiches. Chan-Chan wurde um 1450 trotz riesiger Mauern und Schutzwälle von den Inkas zerstört. Die über acht km² große Anlage mit ihren unzähligen reliefverzierten Lehmziegelhäusern, ihren Tempeln, Pyramiden und Palästen sowie dem ausgeklügelten Bewässerungssystem ist aber immer noch äußerst faszinierend.

Machu Picchu

Perus berühmte präkolumbianische Stadt steht hoch oben im Urwald. Die spanischen Eroberer fanden sie nie, denn sie war so geschickt auf einem Bergsattel angelegt, dass man sie vom 500 m tieferen Tal nicht sehen konnte. Erst 1911 wurde die total überwucherte, aber nie geplünderte Wohnstätte für 5.000 Menschen zufällig entdeckt.

Tickets zur Besichtigung des Machu Picchu gibt es beim Kulturministerium online unter www.machupicchu.gob.pe.

Von Cuzco fährt täglich ein Schmalspur-Zug durch das bildschöne Urubamba-Tal in knapp vier Stunden zum kleinen Bahnhof Machu Picchu. Dort warten kleine Busse, um die Besucher in Serpentinen hinaufzufahren. Man kann auch hinauf wandern. Die Inka hatten von Cuzco aus einen 43 km langen Weg aus Steinen, Treppen und Tunnels angelegt. Dieser "Alte Inkaweg", der heute noch eifrig benutzt wird, überwindet etwa 2.000 Höhenmeter; er beginnt bei 2.200 und endet bei 4.200 m.

Die Ruinenstadt wirkt bis auf die fehlenden Dächer noch fast intakt. Auf dem zuckerhutförmigen Hyayna Picchu, 360 m über der Ruinenstadt, liegen ebenfalls Reste von Inka-Behausungen und Ackerbau-Terrassen. Ein sehr steiler Pfad führt hinauf.

Titicaca-See

Er ist das höchste schiffbare Binnenmeer der Welt (3.827 m) und 15 Mal größer als der Genfer See. Knapp zwei Drittel gehören zu Peru, der Rest zu Bolivien. Die hervorstechendsten Merkmale des Titicaca-Sees sind sein glasklares Wasser und die zahlreichen Wasserpflanzen, vor allem die üppig wachsende Binse. Außerdem gibt es auch eine Vielzahl von Wasservögeln und Fischen.

Insgesamt gibt es 40 kleine schwimmende Binsen-Inseln, auf denen ihre Bewohner, die Uros, jahrhundertealte Sitten und Gebräuche, vor allem aber einen gemeinschaftlichen Lebensstil noch heute aufrechterhalten. Besonders groß ist ihre Geschicklichkeit im Flechten der für sie typischen Binsenboote - wie vor 2.000 Jahren. Es fahren aber auch würdige alte Dampfer und ein Tragflächenboot. Beliebt sind Bootsausflüge zu den schwimmenden Inseln der Uros.

Auch die Felsinseln Taquile und Amantani, auf denen man handgefertigte Strickwaren aus Lamawolle kaufen kann, werden gern besucht.

Nationalpark Huascarán

Der Park umfasst die Weißen Kordilleren, die höhere der peruanischen Andenketten. Sein höchster Gipfel ist der Huascarán (6.768 m), der zweithöchste südamerikanische Berg. Die UNESCO erklärte die Gegend zum Schutzgebiet der Biosphären und zum Naturdenkmal der Menschheit. Enge Schluchten, in denen wilde Orchideen gedeihen und riesige Kondore durch die Lüfte schweben, kristallklare Gletscherseen und schneebedeckte Gipfel, die zu den schönsten der Welt zählen, machen den Nationalpark zu einem Wanderparadies. Unterwegs kommt man an zahlreichen Zeugnissen aus präkolumbianischer Zeit vorbei. Ausgangspunkt für Wanderungen und Bergtouren ist Huaraz (3.090 m) im Santa-Tal.

Das Gebiet von Huaraz wurde viermal von Gletschereis-Lawinen überollt, um dann 1970 von einem gewaltigen Erdbeben zerstört zu werden. Doch die Lage zwischen mehreren Sechstausendern der Schwarzen und der Weißen Kordillere ist überwältigend. Bergsteiger aus aller Welt begegnen sich in Huaraz zwischen Mai und September. Die nahegelegene Ruinenstätte Willkawain und der Llanganuco-See (3.850 m) am Fuß des Huascarán sind leicht erreichbar.

Nationalpark Paracas

Die Halbinsel Paracas und die vorgelagerten, wildzerklüfteten Ballestas-Inseln werden von Seelöwenkolonien und unzähligen Seevögeln bevölkert: Kormorane, Flamingos, Tölpel und Pinguine. Auch Anden-Kondore lassen sich ab und zu blicken.

Nationalpark Manu

In diesem noch kaum berührten Naturschutzgebiet leben 800 verschiedene Vogelarten - mehr als irgendwo sonst auf der Welt. Dazu kommen zahllose Affen, Wildkatzen, Reptilien und Fische sowie tausende von Blumen-, Baum- und anderen Pflanzenarten. Der riesige Nationalpark, der von der UNESCO zum Welt-Biosphären-Reservat und Naturgeschichtlichen Denkmal erklärt wurde, ist nicht einfach zu erreichen. Er liegt im dichten Amazonas-Urwald am Fuß der östlichen Anden. Von Cuzco werden dorthin Reisen zu Land und zu Wasser angeboten.

Bahnfahrten

Peru besitzt neun voneinander unabhängige Eisenbahnstrecken verschiedener Spurweite. Drei sind besonders interessant und streckenweise geradezu abenteuerlich: die Strecke Lima - Huancayo, 3.273 m; die zweithöchste Eisenbahnlinie der Welt (die höchste steigt zwischen Golmud und Lhasa in China bis auf 5072 Meter) erreicht zwischen Matucana und La Oroya 4.780 m, die Strecke von Arequipa nach Cuzco und die Strecke von Cuzco nach Machu Picchu (Schmalspur). In der billigen zweiten Klasse hat man Kontakt zur Bevölkerung, die erste Klasse bietet etwas mehr Komfort, während die Buffet-Klasse durchaus bequem ist. Platzreservierungen sind ratsam.

Karte Peru
Inkamauern - Machu Picchu

Reisehinweise

Aktueller Hinweis:

In der Region Cusco kommt es derzeit wegen Streikaktionen zu Unterbrechungen im Reiseverkehr. Dies betrifft auch den Zugverkehr von Cusco nach Machu Picchu und Verbindungen zum Flughafen Cusco. Verzögerungen im Flugverkehr sind ebenfalls möglich.

Im Norden von Peru haben starke und langanhaltende Regenfälle im März und April 2017 zu Überschwemmungen und Erdrutschen großen Ausmaßes geführt. Betroffen sind die Departamentos Áncash, La Libertad, Lambayeque, Piura und Tumbes gewesen. Die Reparaturarbeiten sind noch im Gange. Straßen sind teilweise noch zerstört, es kann noch zu Flugausfällen kommen.

Reisende sollten sich über die Medien oder die Touristeninformation Perus (PromPeru: www.peru.travel) auf dem Laufenden halten.

Es wird von einer erhöhten Aktivität des Vulkans Sabancaya im Süden von Peru berichtet. In der Provinz Caylloma wurde in einigen Bezirken der Notstand ausgerufen.

Bei Wanderungen auf der Route Choquequirao-Machu Picchu sollten nur unter Beachtung größter Vorkehrungen vorgenommen werden, da dort im vergangenen Jahr mehrmals Touristen überfallen worden sind. Die Beratung durch Ortskundige ist dringend zu empfehlen.

Obwohl derzeit die Lage landesweit ruhig ist, kann es in Peru wegen sozialer Probleme jederzeit zu Unruhen kommen. In solchen Fällen müssen Reisende mit starken Beeinträchtigungen rechnen, z.B. blockierte Straßen, eventuell Gewaltanwendung von Demonstranten.

Es besteht Ausweispflicht in Peru. Da es zu großen Problemen führen kann, wenn der Reisepass abhanden gekommen ist, sollten in jedem Fall Kopien des Reisepasses im Hotel o.Ä. verwahrt werden.

Drogen ein- oder auszuführen, damit zu handeln oder zu konsumieren ist strengstens verboten.

Zur Bekämpfung des Drogenhandels sowie des Terrorismus besteht in einigen Regionen Perus der Ausnahmezustand. Betroffen davon sind Gebiete der Flusstäler Apurimac, Mantaro und Ene (VRAE - Valle de los Ríos Apurímac, Ene y Mantaro) sowie die Grenzgebiete zu Kolumbien und Brasilien in den Distrikten Ramón Castilla und Yavarí.

Flugzeuge, die man chartern kann, um die Touristen-Attraktion Nazca-Linien aus der Vogelperspektive anzuschauen, stellen aufgrund ihrer Technik ein hohes Risiko dar. Es kam schon zu mehreren Flugzeugabstürzen. Von diesen Flügen wird deshalb abgeraten.

Bei Angeboten zur Teilnahmen an Ritualen von Schamanen in Urwaldgebieten sollte man vorsichtig sein.

Bitte auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen" beachten (dort auch Hinweise zum Thema Taxifahren in Peru).

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Peru zählt zu den Ländern weltweit, in denen es sehr häufig zu Erdbeben kommt. Schäden in größerem Ausmaß sind jedoch selten.

Von November bis April kann es zu starken Regenfällen und damit verbunden zu Erdrutschen in Peru kommen.

Aktuelle offizielle Informationen gibt es bei der Behörde für Katastrophenschutz (INDECI) unter www.indeci.gob.pe und bei "Servicio Nacional de Meteorologia e Hidrologia" unter www.senamhi.gob.pe.

Bei Erkundungsreisen mit Mietwagen und Bussen entlang Küste bestehen vergleichsweise wenig Gefährdungen.

In LIMA besteht eine hohe Kleinkriminalitätsrate. Vor allem auf Märkten und Busbahnhöfen sollte man vorsichtig sein.

IQUITOS: Dorthin sollte nur mit dem Flugzeug gereist werden, nicht mit dem Schiff.

In AREQUIPA, CUZCO, LIMA sowie bei Touristen-Attraktionen stellt die Benutzung von Taxis ein großes Sicherheitsrisiko dar. Überfälle und Entführungen, auch bei Fahrten vom und zum Flughafen Jorge Chavez bei Lima, kommen häufig vor. (Offizielle Taxibetriebe rund um den Flughafen werden genannt unter www.lap.com.pe.)

Generell sollten nur offizielle Taxis ausgewählt werden (Fahrer sind mit entsprechenden Ausweisen ausgestattet). Sie sollten telefonisch angefordert werden.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

PDF-Download (Länder-Information)

Reisedokument Reisepass:

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit einem Reisepass oder auch vorläufigen Reisepass möglich, der noch sechs Monate ab Einreise gültig sein muss.
Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

Einreisebestimmungen:

Touristen können sich bis zu 183 Tage in Peru aufhalten. Die vorherige Beantragung eines Visums ist für einen touristischen Aufenthalt nicht erforderlich, dieses wird bei Einreise in Form einer Einreisekarte ("Tarjeta Andina de Migración") erteilt. Einreisende Touristen müssen gelegentlich Weiterreise- oder Rückflugticket vorlegen, obwohl dies nicht den offiziellen Einreisevorschriften entspricht.

Reisende sollten darauf achten, dass die beabsichtigte Aufenthaltsdauer durch die Beamten der peruanischen Einwanderungsbehörde im Pass und auf der (stets auszufüllenden) Einreisekarte vermerkt wird. Es kann andernfalls vorkommen, dass die Beamten die Aufenthaltserlaubnis im Pass willkürlich auf z. B. 30 Tage begrenzen, obwohl ein Aufenthalt von beispielsweise 45 Tagen geplant ist. Eine nachträgliche Verlängerung der vorgegebenen Aufenthaltsdauer ist nicht möglich. Wenn die erlaubte Aufenthaltsdauer überschritten wird, ist bei Ausreise eine Geldstrafe zu zahlen. Auch bei Verlust der "Tarjeta Andina de Migración" wird bei Ausreise eine Geldstrafe fällig.

Quelle: Auswärtiges Amt

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
Peru: Auf den Spuren Humboldts
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
15
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