Sibirien: Russlands Seele entdeckt man nur bei Frost!

Mit Moskau und Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn

Historisches Bahnhofsgebäude ©Matthias Kruettgen, Fotolia.com Matrjoschkas ©Mikhail Olykainen, Fotolia.com

Erst einmal ein Tipp: Gefütterte Schuhe, lange Unterwäsche und dicke Jacken sollten Sie auf jeden Fall als erstes einpacken, denn diese Reise führt zu den Winterterminen in Klimazonen, die unsereins nur aus dem Guinness Buch der Rekorde kennt. Ihre Pudelmütze können Sie aber getrost zu Hause lassen. Kaufen Sie lieber eine original russische Tschapka, sobald Sie in Moskau gelandet sind. Nichts hält stilechter und zuverlässiger warm!

Und das wird nötig sein, denn die Reise geht von Moskau nach Irkutsk ins tiefste Sibirien. Durch Dörfer, in denen Sie die traditionelle Holzarchitektur des Landes bewundern können, und weiter an den Baikalsee, das sibirische Meer, das so tief ist wie die russische Seele, dessen Fischreichtum im Sommer die Menschen ernährt und dessen Eisdecke im Winter über Monate zum Hauptverkehrsweg für Autos und LKW wird. Auch Sie werden die "Eisstrasenverhältnisse" testen -teils mit dem Luftkissenboot, teils mit Geländewagen entdecken Sie Sehenswertes und Landestypisches entlang des Sees, wo Einheimische Sie zum Essen und Lagerfeuer einladen.

Abseits der Ufer erkunden Sie mit Schneemobilen und Hundeschlitten die unendliche scheinende Taigalandschaft, bevor Sie ganz stilecht mit der Transsibirischen Eisenbahn den langen Treck nach Osten fortsetzen. Bis nach Burjatien geht die Reise, die in Ulan Ude mit einem Besuch buddhistischer Gebetstatten und einem traditionellen Abschiedsessen mit Folklore endet.

  • Moskau mit Kreml und Rotem Platz
  • Hundeschlittentour durch die verschneite Taiga
  • Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn von Irkutsk nach Ulan Ude

Programm

1. Tag: Anreise nach Moskau

Per Transferfahrzeug erreichen Sie den Flughafen Tegel in Berlin, von dem Ihr Flug nach Moskau startet. In Moskau angekommen, begeben Sie sich zu Ihrem Hotel.

Bei einem ersten Abendessen nehmen Sie Tuchfühlung mit der russischen Küche auf.

2. Tag: Neues und altes Moskau - Flug nach Irkutsk

Neben viel Neuem, das es zu entdecken gilt, stehen die bewährten, schönsten Sehenswürdigkeiten Moskaus auf dem Programm. Zu den Höhepunkten gehört ein Spaziergang über den legendären Roten Platz. Vorbei am Lenin-Mausoleum und begleitet von den mächtigen Mauern des Kreml erreichen Sie die Basilius-Kathedrale mit ihren farbenprächtigen Zwiebeltürmen. Zu den weiteren Attraktionen der Metropole gehören das weltbekannte Bolschoi-Theater, die Tverskaja, der Alte und Neue Arbat, die Erlöser-Kathedrale und das Neujungfrauen-Kloster.

Nach der Stadtrundfahrt nehmen Sie das späte Mittagessen in einem Restaurant ein. Im Anschluss fahren Sie zum Flughafen, von wo aus Sie nach Irkutsk abfliegen (Nachtflug).

3. Tag: Irkutsk

Sie landen am frühen Morgen in Irkutsk, wo Sie von Ihrer örtlichen Reiseleitung in Empfang genommen werden. Gegründet von Kosaken vor 300 Jahren als Vorposten des Zaren, wurde Irkutsk schnell ein wichtiger Handelsposten des Russischen Reiches. Bei der Stadtrundfahrt entdecken Sie das alte, russische Irkutsk mit seinen wunderschönen Holzhäusern und Gebäuden aus dem 19. Jahrhundert. Zahlreiche Kirchen und Klosteranlagen zieren das Stadtbild, darunter die Erlöser-Kirche von 1723, das älteste sakrale Baudenkmal von Irkutsk. Das neue Irkutsk hingegen wird geprägt durch die Bauten der sowjetischen Ära.

Am Nachmittag können Sie sich ein wenig im Hotel entspannen, bevor Sie Ihr gemeinsames Abendessen genießen.

4. Tag: Irkutsk - Freilichtmuseum Talzy - Baikalsee, die blaue Perle Sibiriens

Von Irkutsk aus fahren Sie im Reisebus durch die Taiga in Richtung Baikalsee. Doch bevor Sie dort ankommen, liegt am Kilometer 47 das Dörfchen Talzy. Es wurde von einem finnischen Pastor und Wissenschaftler gegründet und ist mittlerweile für sein Freilichtmuseum bekannt. Dieses liegt direkt an der Angara und so ist es passend, dass in dem Museum zahlreiche Häuser wieder aufgebaut wurden, die bei der Errichtung des Angara-Staudammes in Ilimsk vor der Überflutung gerettet wurden. Zu den markantesten Gebäuden gehört eine Holzkirche aus dem 17. Jahrhundert sowie ein Festungsturm, der 1630 errichtet wurde. Im Museum gibt es auch mehrere Künstlerateliers, deren Arbeiten vor Ort erworben werden können.

Ein Höhepunkt dieser Reise erwartet Sie nun: es geht weiter an den Baikalsee und da beginnen Sie die Fahrt mit dem Luftkissenboot über den Baikalsee zur alten Strecke der Transsib nach Listwjanka.

Dieser See mit seiner magischen Anziehungskraft hat bis heute nichts von seiner Rätselhaftigkeit eingebüßt. Und seit 1996 gehört die Perle Sibiriens zum UNESCO-Weltkulturerbe.

5. Tag: Baikalsee: Limnologisches Institut und Bootsfahrt zur alten Trasse der Transsib

Nach dem Frühstück besuchen Sie das Baikal-Museum des Limnologischen Instituts, dessen Mitarbeiter sich um die Bewahrung des Baikalsees und seines natürlichen Gleichgewichts sehr verdient gemacht haben. Hier erfahren Sie viel über den See und seine zum Teil einzigartige Tier- und Pflanzenwelt. U.a. können Sie die berühmten Baikalrobben im neuen Seewasseraquarium bewundern und an einem virtuellen Tauchgang zum Grunde des Sees teilnehmen.

Anschließend steht der Ausflug zum Fischerdorf Bolschij Koti auf dem Programm. Ein Höhepunkt des Ausfluges ist die Geländewagenfahrt über das dicke Eis des Baikalsees! Genießen wunderbare Ausblicke auf die unberührte Natur. Wenn das Wetter es zulässt, werden Sie die letzten Kilometer zum Dorf zu Fuß zurücklegen. Der kleine Ort ist nämlich mit Autos nicht erreichbar und gilt daher als Oase der Erholung. Auf dem Weg machen Sie eine Pause am Lagerfeuer und wärmen sich bei einer heißen Tasse Baikalsee-Kräutertee! In Bolschoij Koti angekommen, können Sie den einheimischen Fischern bei deren Arbeit über die Schulter schauen und beim Ziehen der Fischernetze mithelfen! Es erwartet Sie auch ein Mittagessen in einer russischen Gastfamilie mit sibirischenSpezialitäten, bei dem Wodka natürlich nicht fehlen darf! Anschließend treten Sie den Rückweg zu den Geländewagen an und fahren zurück nach Listwjanka, wo Sie erneut übernachten.

6. Tag: Baikalsee - Irkutsk

Heute erwartet Sie ein abenteuerlicher Tag. Am Morgen Freuen Sie sich auf eine Fahrt mit Schneemobilen durch die winterliche Landschaft der Region. Die Fahrt dauert ca. 1,5 Stunden.

Anschließend folgt eine 3km lange Hundeschlittentour durch die verschneite Taiga. Ein Erlebnis, dass man nicht vergisst.

Zum Abschluss fahren Sie mit dem Sessellift zum höchsten Punkt der Stadt, nach Tscherski Stein und genießen den Ausblick auf den winterlichen Baikalsee und den Angara Fluss. Danach fahren Sie nach Irkutsk.

7. Tag: Irkutsk - Transsibirische Eisenbahn - Ulan Ude

Nach dem Frühstück werden Sie zum Hauptbahnhof gebracht. Gegen 10:00 Uhr fahren Sie mit dem Zug auf der Strecke der Transsibirischen Eisenbahn bis nach Ulan Ude. Die Fahrt erfolgt in landesüblichen 2. Klasse-Abteilen und ist ein wirkliches Erlebnis.

In der Hauptstadt der Republik Burjatien kommen Sie am Abend an. Die Burjaten sind ein Volk asiatischer Abstammung und viele Jahrhunderte war der Buddhismus herrschende Religion. Davon zeugen bis heute buddhistische Klöster in der Umgebung von Ulan Ude. Erst hier hat man tatsächlich das Gefühl, in Asien angekommen zu sein und das obwohl der Baikalsee östlich von Bangkok liegt!

8. Tag: Ulan Ude - Iwolginski Dazan - Dorf der Altgläubigen - Ulan Ude

Ihr Tag beginnt mit einer kurzen Stadtrundfahrt durch Ulan Ude. Dabei sehen Sie u.a. den Bahnhof und den zentralen Platz mit dem monumentalen Lenindenkmal, der größten Porträtbüste der Welt. Anschließend besuchen Sie die buddhistische Gebetsstätte Iwolginski Dazan. Sie wurde nach den Zerstörungen in der stalinistischen Zeit wieder aufgebaut und ist eine der größten und wichtigsten buddhistischen Tempelanlagen Russlands. Sie ist auch eine Universität, die in den vier Fakultäten Philosophie, Theologie, buddhistische Medizin und Malerei unterrichtet. Hier kann man zwei große Haupttempel, ein Museum, eine Bibliothek sowie eine Vielzahl an Gebetsmühlen und Stuppas bewundern.

Etwa 45 Minuten später erreichen Sie das farbenfrohe "Altgläubigen-Dorf". Die Altgläubigen sind eine kleine russische Volksgruppe, die sich im 17. Jahrhundert von der Russisch-Orthodoxen Kirche abgespalten hat. In der Folge wurden Sie mehrfach vertrieben und schließlich vom Zaren nach Sibirien geschickt. Hier werden Sie u.a. mit einem Mittagessen verköstigt und erfahren bei einer Führung viel Wissenswertes über die Geschichte, die Bräuche und das heutige Leben der "Altgläubigen" in Russland.

Am Nachmittag kehren Sie nach Ulan Ude zurück. Den Abend schließt ein Abschiedsessen mit der Vorführung typisch burjatischer Folklore ab.

9. Tag: Rückflug

Am Morgen heißt es Abschied nehmen von Sibirien. Von Ulan Ude aus fliegen Sie mit S7 Airlines via Moskau zurück nach Berlin/Tegel.

Auf Grund der Zeitverschiebung kommen Sie am selben Tag in Deutschland an und werden bis zu Ihrer Haustür gebracht.

ab 2769 
RS-MO08 Buchungsanfrage

Beförderung

  • Transfer ab/an Haustür
  • Flug mit S7 Airlines nach Moskau und zurück
  • Inlandsflug mit S7 Airlines ab Moskau nach Irkutsk und zurück von Ulan Ude
  • Transfer Flughafen – Moskau – Flughafen
  • Fahrt im Reisebus/ Geländewagen während der Rundreise

Hotels & Verpflegung

  • 7 Übernachtungen in 3*-/4*-Hotels und in landestypischen Hotel bzw. Holzhütte in Listwjanka
  • 7 x Frühstück
  • 3 x Mittagessen, davon 1x bei Einheimischen in Bolschoij Koti und im Dorf der Altgläubigen
  • 6 x Abendessen
  • 1 x Abschiedsabendessen mit burjatischer Folkloreaufführung

Ausflüge & Besichtigungen

  • Ausflüge: per Geländewagen über die Eisstraße des Baikalsees nach Bolschoij Koti mit Lagerfeuer und Baikalsee-Kräutertee sowie zur buddhistischen Gebetsstätte Iwolginski Dazan und zum Dorf der Altgläubigen
  • Stadtrundfahrten: Moskau, Irkutsk und Ulan-Ude
  • Fahrt mit dem Luftkissenboot über den zugefrorenen Baikalsee zur alten Strecke der Transsibirischen Eisenbahn
  • Zugfahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn von Irkutsk nach Ulan Ude mit Sitzplatzreservierung
  • Hundeschlitten-Tour
  • Fahrt mit Schneemobilen
  • Sesselliftfahrt zum Tscherski Stein in Listwjanka
  • Eintritte: Kreml mit einer Kathedrale, Freilichtmuseum Talzy, Limnologisches Institut am Baikalsee

Sonstiges

  • Aktuelle Steuern und Sicherheitsgebühren
  • Registrierungsgebühr in den Hotels
  • 1 Reisetaschenbuch pro Buchung
  • Örtliche, Deutsch spr. Reiseleitung 1.-9. Tag (außer Inlandsflug)
  • SZ-Reisebegleitung

Russische Föderation

Einreise für Deutsche

Visum ist notwendig. Dazu ist u.a. erforderlich:

- der 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültige Reisepass

- ein visa support letter des russischen Reiseveranstalters

- der Nachweis einer Auslandsreisekrankenversicherung

Landesdaten

Lage

Die Russische Föderation ist der eigentliche Kernstaat der GUS (Gemeinschaft Unabhängiger Staaten).

Sie liegt im östlichen Teil Europas und im westlichen und nördlichen Teil Asiens. Die Russische Föderation wird im Norden und Nordosten begrenzt durch die Barentssee und das Nordpolarmeer, im Osten durch die Bering-Straße und das Ochotskische Meer.

Im Südosten und Süden hat die Russische Föderation Grenzen mit der Volksrepublik China, Korea-Nord, der Mongolei, Kasachstan, Georgien und stößt weiterhin an das Kaspische Meer und das Schwarze Meer. Seit März 2014 zählt die Russische Föderation auch die Halbinsel Krim am Schwarzen Meer, gegenüber der russischen Taman-Halbinsel, zu ihrem Staatsgebiet.

Im Westen grenzt die Russische Föderation an die Ukraine, Belarus/Weißrussland, Lettland, Estland, Finnland und Norwegen.

Die Russische Exklave Kaliningrad/Königsberg wird im Norden und Osten umschlossen von Litauen, im Süden von Polen und im Westen von der Ostsee.

Fläche: 17.075.400 km² (inklusive Kaliningrad)

Verwaltungsstruktur:

21 Republiken: Adygeya, Altay, Bashkortostan, Buryatiya, Chechnya, Chuvashiya, Dagestan, Ingushetiya, Kabardino-Balkariya, Kalmykiya, Karachaevo-Cherkesiya, Kareliya, Khakasiya, Komi, Mariy El, Mordoviya, Sakha, Severnaya Osetiya-Alaniya, Tatarstan, Tyva, Udmurtiya

9 Regionen ("kray")

46 Verwaltungsregionen ("oblast")

2 autonome Städte (Moskau, St. Petersburg)

1 autonome Region

4 autonome Bezirke

Einwohner

Bevölkerung der Russischen Föderation: ca. 143 Millionen Einwohner.

Städte:

Moskau (Hauptstadt) ca. 11,5 Millionen

St. Petersburg ca. 4,8 Millionen

Nowosibirsk ca. 1,5 Millionen

Jekatarinburg ca. 1,3 Millionen

Nishni Nowgorod ca. 1,3 Millionen

Samara ca. 1,2 Millionen

Omsk ca. 1,2 Millionen

Tscheljabinsk ca. 1,1 Millionen

Ufa ca. 1,1 Million

Kasan ca. 1,1 Millionen

Rostow am Don ca. 1,1 Millionen

Wolgograd ca. 1 Million

Perm ca. 991.500

Krasnojarsk ca. 973.900

Saratow ca. 837.800

Wladiwostock ca. 592.100

Sprache

Die Amtssprache der Russischen Föderation ist Russisch. Daneben existieren die eigenen Sprachen der russischen Republiken sowie mehr als 80 Minderheitensprachen.

Zeitverschiebung

In Russland gibt es keine Zeitumstellung zwischen Sommer- und Winterzeit (2014 wurde letztmalig umgestellt).

Die Zeitumstellung (Ende März bis Ende Oktober) in Europa bewirkt, dass je nach Zeitzone in Russland noch eine Stunde abgezogen werden muss.

Die Russische Föderation liegt in 11 Zeitzonen. Die Spanne der Zeitunterschiede reicht von Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) +1 Stunde im Westen Russlands bis MEZ +11 Stunden im Osten.

KALININGRADER ZEIT +1 Stunde

Kaliningrad und Region

MOSKAUER ZEIT +2 Stunden

Großteil des europäischen Russlands sowie die Autonome Republik Krim (seit 2014 > Russland)

Regionen: Archangelsk - Astrachan - Belgorod - Brjansk - Iwanowo - Jaroslawl - Kaluga - Kirow - Kostroma - Krasnodar - Kursk - Leningrad - Lipezk - Moskau - Murmansk - Nischni - Nowgorod - Nowgorod - Orjol - Pensa - Pskow - Rjasan - Rostow - Saratow - Smolensk - Stawropol - Tambow - Tula - Twer - Uljanowsk - Wladimir - Wolgograd - Wologda - Woronesch

Republiken: Adygeja - Dagestan - Inguschetien - Kabardino-Balkarien - Kalmückien - Karatschai-Tscherkessien - Karelien - Komi - Krim - Mari El - Mordwinien - Nordossetien-Alanien - Tatarstan - Tschetschenien - Tschuwaschien

Autonomer Kreis der Nenzen

SAMARAER ZEIT +3 Stunden

Region: Samara

Republik: Udmurtien

JEKATERINBURGER ZEIT +4 Stunden

Regionen: Perm - Kurgan - Orenburg - Swerdlowsk (Jekaterinburg) - Tjumen - Tscheljabinsk

Republik: Baschkortostan (Baschkirien)

Autonome Kreise: Chanten und Mansen/Jugra (Chanty-Mansijsk) - Jamal-Nenzen

OMSKER ZEIT +5 Stunden

Regionen: Altai - Nowosibirsk - Omsk - Tomsk

Republik: Altai

KRASNOJARSKER ZEIT +6 Stunden

Regionen: Krasnojarsk - Kemerowo

Republiken: Tuwa - Chakassien

IRKUTSKER ZEIT +7 Stunden

Regionen: Transbaikalien - Irkutsk

Republik: Burjatien

JAKUTSKER ZEIT +8 Stunden

Teile von Sacha, Rep.: Jakutsk (Hauptstadt) und alle administrativen Kreise

Region: Amur

WLADIWOSTOKER ZEIT +9 Stunden

Regionen: Primorskij (Primorje) - Chabarowsk - Magadan -Sachalin

Teile von Sacha, Rep.: Oimjakonski - Werchojanski - Ust-Janski

Jüdische Autonome Oblast

SREDNEKOLYMSKER ZEIT +10 Stunden

Teile von Sacha, Rep.: Abyjski - Allaichowski - Momski - Nischnekolymski - Srednekolymski und Werchnekolymski administrative Kreise sowie Sewero

KAMTSCHATKA-ZEIT +11 Stunden

Region Kamtschatka

Autonomer Kreis der Tschuktschen

Stromspannung

In Moskau und in anderen Städten beträgt die Netzspannung in der Regel 220 Volt, 50 Hz.

Telefon/Post

Post

Luftpost benötigt von Moskau und St. Petersburg ca. 10 Tage und mehr, von anderen russischen Städten länger. Wenn man sicher gehen möchte, dass Post auf jeden Fall ankommt, sollte man sie per Einschreiben versenden.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz in die Russische Föderation ist 007. Die Vorwahlen von der Russischen Föderation nach Deutschland sind 8 (Freizeichen abwarten), dann wählt man 1049 und danach die deutsche Ortsvorwahl ohne Null. Analog dazu wählt man nach Österreich nach der 8 (Freizeichen abwarten) 1043 und in die Schweiz 1041. Neben den privaten Telefonanbietern, die auch Kartentelefone anbieten, gibt es staatliche Telefonbüros (meist in der Nähe des Postamtes) sowie Satellitentelefonbüros, die zuverlässigere Verbindungen bieten, aber auch teurer sind. Das Telefonieren vom Hotel aus ist kompliziert und außerdem sehr kostspielig.

NOTRUFNUMMER: 112.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800 und 3G 2100.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in der Russischen Föderation von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .ru

Internetanschlüsse stehen in den Hotels und Internetcafés größerer Städte zur Verfügung.

Feiertage

1. Januar (Neujahrstag) sowie vom 2. bis zum 6. Januar (Neujahrsfeiertage)

23. Februar (Tag des Verteidigers des Vaterlandes)

24. Februar (öffentlicher Feiertag)

8. März (Internationaler Frauentag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

8. Mai (öffentlicher Feiertag)

9. Mai (Tag des Sieges)

12. Juni (Nationalfeiertag; Tag der Deklaration über die Staatssouveränität)

4. November (Tag der nationalen Einheit)

Orthodoxer Feiertag: 7. Januar (Weihnachten)

Fällt ein Feiertag auf einen Samstag oder Sonntag, ist der darauffolgende oder ein durch die Regierung festgelegter Werktag arbeitsfrei.

Die Hauptferienzeit geht von Anfang Juni bis Ende August. Weitere typische Ferienzeiten sind die ersten zwei Januar- und die ersten zwei Maiwochen. Aber auch die Tage vor und nach offiziellen Feiertagen werden gern für Kurzurlaube benutzt.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Do ca. 9.30-17 Uhr, Fr ca. 9.30-16 Uhr (oft ohne Mittagspause);

Post: Mo bis Fr 8-20/21 Uhr, Sa, So und an Feiertagen kürzere Öffnungszeiten, in Großstädten oft rund um die Uhr geöffnet;

Geschäfte: Lebensmittelläden in der Regel die ganze Woche von 9-22/23 Uhr, oft ohne Mittagspause. In Großstädten gibt es auch Supermärkte bzw. kleinere Geschäfte (Kioske), die rund um die Uhr geöffnet haben. Kaufhäuser und Shopping Malls oftmals Mo bis So 10/11-20/21/22 Uhr;

Büros: Mo bis Fr 9/10-17/18 Uhr, üblicherweise mit einer Stunde Mittagspause ab 13 Uhr;

Behörden: Mo bis Fr 8/9-17 Uhr, in der Regel mit einer Stunde Mittagspause, oft ab 13 Uhr.

Kleidung

Im Sommer (Juni bis August) sollte man normale Sommerkleidung dabeihaben. Im Frühjahr und Herbst sollte man Übergangskleidung mitnehmen. Außerdem braucht man unbedingt eine Regenjacke oder einen anderen Regenschutz. Im Winter sollte man warme Wollsachen, warme Wintermäntel und gefüttertes, wasserunempfindliches Schuhwerk mitnehmen. Eine warme Kopfbedeckung ist unbedingt notwendig. Dies gilt allerdings nicht für die subtropischen Gebiete am Schwarzen Meer.

Geschichte/Politik

Im sechsten nachchristlichen Jahrhundert kamen Ostslawen in die russische Tiefebene. Um die Jahrtausendwende übernahm man aus Byzanz die christliche Lehre. Im elften Jahrhundert zeigte Kiew (in der benachbarten Ukraine) alle Möglichkeiten fürstlicher Machtentfaltung. Diese feudale Pracht verschwand, als im 13. Jahrhundert die Mongolen ins Land kamen und bis ins 15. Jahrhundert Tribut forderten. Die Stämme im Südwesten Russlands stellten sich daraufhin unter fremden Schutz. So bildeten sich zwei neue Völker heraus: das weißrussische (Belarus) und das ukrainische.

Im Nordosten hingegen formierte sich aus vielen einzelnen Stämmen das Großrussentum. Es hatte seine Zentrale lange Zeit im Osten des Reiches, in Nowgorod. Erst im 14. Jahrhundert übernahm Moskau diese Rolle. Im 15. Jahrhundert befreiten sich die Russen von den Tataren. Im 16. Jahrhundert baute Zar Ivan der Schreckliche als Alleinherrscher die russische Macht aus, eroberte Kasan und Astrachan sowie große Teile von Sibirien. Im 17. Jahrhundert gewannen die Russen auch im Westen Land. Peter der Große versuchte zu Beginn des 18. Jahrhunderts, Russland in Richtung Westen zu orientieren. Neue Hauptstadt wurde St. Petersburg.

Russland wurde nun eine Großmacht und spielte in der europäischen Politik ebenso mit wie im außenpolitischen chinesischen Machtgefüge. 1917 setzte die Februar-Revolution dem Zarenreich ein Ende. 1922 wurde die UdSSR gegründet und 1934 in den Völkerbund aufgenommen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg versuchte die UdSSR den inzwischen geschaffenen großen Ostblock zu halten.

1991 begann die Auflösung der UdSSR, die "Gemeinschaft der Unabhängigen Staaten" (GUS) mit Russischer Föderation, Weißrussland und Ukraine wurde gegründet. Bald darauf schlossen sich die Staaten Aserbaidschan, Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Moldau, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan an. Nicht in der GUS-Gemeinschaft ist Georgien.

Mitte März 2014 hat die Schwarzmeerhalbinsel Krim offiziell ihre Unabhängigkeit von der Ukraine nach einem Referendum ausgerufen, Russland wiederum die Krim als Teil der Russischen Föderation anerkannt. Die Ukraine betrachtet die Krim dagegen nach wie vor als eine autonome Republik und Bestandteil ihres Staatsgebiets, weltweit wird der Beitritt der Halbinsel zu Russland ebenso nicht anerkannt.

Wirtschaft

Die Wirtschaft ist noch im Übergang von der Plan- zur Marktwirtschaft. Problematisch ist, dass die ehedem amtlich verordneten Abnahmequoten innerhalb der ehemaligen UdSSR nicht mehr existieren, viele Produkte aber auch im Ausland keine Nachfrage finden.

Russland hat viele Bodenschätze - von der Steinkohle über das Eisenerz zu Stahlveredlern (beispielsweise Vanadium); man findet sie sowohl im Ural als auch in Westsibirien. Erdöl und Erdgas gibt es im Wolgagebiet, im Ural, in Nordkaukasien und in Westsibirien. Russland steht auf dem dritten Platz in der weltweiten Konkurrenz der erdölfördernden Länder. Auch Gold und Diamanten werden gewonnen. Entsprechend der Bodenschätze haben die Eisen- und die Stahlindustrie sowie der Maschinenbau große Bedeutung, daneben auch die chemische und petrochemische Industrie.

Nur etwa 13 Prozent der Landesfläche werden landwirtschaftlich genutzt; dort wird vor allem Getreide angebaut, aber auch Zuckerrüben und Gemüse gedeihen. Die wichtigsten Anbaugebiete liegen im europäischen Russland. Dort züchtet man auch Rinder und Schweine. Beim Holz gehört Russland zu den größten Produzenten der Erde, 45 Prozent der Landesfläche sind bewaldet. Probleme der Landwirtschaft sind mangelnde Produktivität, zu wenig Produktionsmittel, Schwierigkeiten bei Transport und Lagerung.

Der Tourismus konzentriert sich auf die Städte Moskau und St. Petersburg, auf die Schwarzmeerküste und den westlichen Kaukasus.

Religion

72 Millionen orthodoxe Christen, 13 Millionen Muslime (hauptsächlich im Gebiet von Ural und Wolga), 1 Million Katholiken, 1 Million Buddhisten (Südsibirien), 0,5 Millionen Juden sowie Protestanten und weitere Minderheiten.

Vegetation

Im russischen Norden erstreckt sich weithin die Tundra. Auf Frostböden wachsen Moose, Flechten und Kräuter, in den südlicheren Teilen der Tundra auch niedrige Gehölze wie Zwergbirken und Zwergweiden.

Weiter südlich erstreckt sich die Waldtundra mit Birken, Lärchen und Kiefern; diese geht in die Taiga über, die das weltweit größte Waldgebiet darstellt. Hier wachsen Fichten, Tannen und Lärchen, Arven und Kiefern. Weiter in Richtung Süden trifft man im europäischen Teil Russlands auf die Taiga, einen Mischwald mit Birken und Eichen, Buchen und Linden, Ahorn und Fichten. Östlich des Ural stehen meist Birken.

Südlich der Taiga liegt ein breiter Steppengürtel, der zuerst Baumsteppe, dann Grassteppe ist. Die Grassteppe besitzt äußerst fruchtbare Böden. Sie gehören zu den wertvollsten in Russland. Deshalb ist ein großer Teil der Steppe in Äcker umgewandelt worden.

Tierwelt

Im Norden Russlands, an der Küste, ziehen sich polare Regionen hin. Dort sind Walrosse und Robben, Eisbären und viele Seevögel zu Hause. Südlich davon, in der Tundra, trifft man auf Polarfüchse und Schneehasen, Murmeltiere und Lemminge sowie auf Schneehühner. Während des Sommers kommen von Süden auch Rentiere und Wölfe in diese Gegend sowie sehr viele Vögel. Weiter südlich, in der Taiga, sind während der übrigen Jahreszeit Elche und Wölfe zu Hause. Außerdem findet man dort Luchse, Silber- und Blaufüchse, Fischotter und Zobel sowie die zahlreichen Vertreter der mitteleuropäischen Tierwelt; Hasen, Rot- und Schwarzwild, Eichhörnchen, aber auch Biber. In der Gegend vom Amur lebt noch der sehr selten gewordene Sibirische Tiger.

Weiter südlich, wo es in die Steppen geht, hat die Tierwelt durch die bäuerliche Landnutzung sehr abgenommen. Immerhin leben hier noch Lemminge und Murmeltiere, Wiesel und Hamster, vereinzelt auch Wölfe, Steppenfüchse sowie der Steppen- und der Tigeriltis, der Dachs und der Nerz. Die Seiga-Antilope, die fast ausgerottet war, ist inzwischen streng geschützt.

Kulinarisches

In Russland wird traditionell sehr fett und süß gegessen. Auf den richtigen Vitamingehalt, Ausgewogenheit und Kalorienmenge wird kaum geachtet. Obst und Gemüse stehen nicht im Vordergrund, dafür gehören Kohl und Kartoffeln fast immer zum Mittagessen. Sehr beliebt sind in Russland selbst gesammelte Pilze und Beeren.

Zum Frühstück isst man oft Kascha (Haferbrei), Reis mit Milch und Zucker, Eier, Blinis (gerollte Buchweizenpfannkuchen) oder auch heiße Würstchen und Kartoffeln mit Fleischsauce. Zum Trinken gibt es Trinksahne, Kefir, Kaffee oder Tee.

Das Mittagessen ist die wichtigste Mahlzeit der Russen und wird zwischen 14 Uhr und 15 Uhr gegessen. Es besteht häufig aus zwei Gerichten. Das erste ist Suppe, oft Tomaten-, Kohl- oder Rote-Bete-Suppe, das zweite Gericht bilden Fleisch, Kartoffeln und Salat.

Als beliebte russische Speisen gelten auch Pelmeni (Teigtaschen, gefüllt mit drei Sorten Fleisch oder mit Lachs), Piroschki (Hefekuchen, gefüllt mit Kohl, Fleisch, Pilzen oder Fisch) und Okroschka (eine auf Kwas basierende Kaltsuppe mit Gurken, gekochten Eiern und Zwiebeln). Befstroganow (geschnetzeltes Rindfleisch mit Champignons und Zwiebeln), Schaschlik und Fischgerichte, wie Stör, Lachs oder Zander, gelten als typische Hauptgerichte.

Zum Nachtisch sind vor allem Eis und süße Gebäckstückchen empfehlenswert.

Die in Moskau servierten Weine stammen meist aus Georgien, wie der Mukusani, ein voller Rotwein, oder der Zinandali, ein trockener Weißwein. Beim Bier sollte man sich besser an die Importware halten. Tee aus dem Samovar ist die empfehlenswerte Alternative zum unüblichen Kaffee, der am ehesten in den internationalen Hotels so schmeckt, wie ein Kaffeetrinker es erwartet. Nationalgetränk ist der Wodka, der bei so ziemlich jeder Gelegenheit getrunken wird. Das "Wässerchen" mit 40 bis 45 Prozent Alkohol ist das Lebenselixier der Russen. Russen trinken Wodka pur ohne Eis und immer mit einem Trinkspruch "Hinuntergestürzt". Der erste Wodka wird vor dem Beginn der Mahlzeit getrunken.

Kwas, russisches Brotbier, ist seit 1056 bekannt und neben Wodka ebenfalls ein Nationalgetränk in Russland. Es wird in allen russischen Städten für ein paar Kopeken aus großen gelben Fässern abgezapft, es wird aber auch in Flaschen angeboten. Geschmacksvarianten sind Apfel-, Kirsch-, Honig- oder auch Bojaren-Kwas.

Sitten und Gebräuche

In Russland leben über hundert Völker beisammen, die sich - neben der russischen Amtssprache - in einer Vielzahl von Idiomen verständigen.

In Städten oder größeren Orten gilt allgemein: Man ist von alters her ziemlich konservativ, bei der Kleidung, und besonders im gegenseitigen Umgang (sofern noch nicht viel Wodka getrunken wurde). Titel hört man gern, Höflichkeit wird sehr geschätzt.

Besondere Rituale gelten beim Wodka-Trinken in Gesellschaft. Da muss, um unmittelbar nachspülen zu können, neben dem Wodka-Glas ein zusätzliches Getränk bereitstehen (Mineralwasser oder Bier). Ein handfester Imbiss gehört dazu: Gurken, Käse, Wurst. Und dann wird Wodka nur nach einem Toast (auf Russisch: "Tost") und ausschließlich mit einem einheitlichen, gemeinsamen Schluck getrunken.

Souvenirs

In vielen russischen Orten lebt die Tradition des alten Kunstgewerbes noch. Beispiele: Archangelsk, wo man nach wie vor Holz- und Beinschnitzereien, aber auch Geschenke aus Rentierfell herstellt. In Perm werden Schmuck- und Halbedelsteine, die im Ural gefunden wurden, geschnitten und geschliffen. In Jaroslawl versteht man sich auf Silberschmuck, in St. Petersburg auf kleine Puppen. Da gibt es auch die Babuschkas, hohle bunte Holzpüppchen unterschiedlicher Größe, bei denen man eine in die andere hineinstecken kann. Die Möglichkeiten, Souvenirs zu finden, gehen noch viel weiter; in den Städten kann man alle diese Kleinigkeiten kaufen.

Klimainformationen

Von Nord nach Süd ist ein Übergang von arktischem zu kontinentalem Klima mit starken jahreszeitlichen Schwankungen erkennbar.

Im europäischen Teil der Russischen Föderation ist der Sommer, der üblicherweise von Juni bis einschließlich August dauert, warm, und man kann zu dieser Zeit mit viel Sonnenschein rechnen. Gelegentlich kommt es zu Regenfällen. Die durchschnittlichen Temperaturen betragen zu dieser Jahreszeit etwa 17 bis 26°C. Ein sehr angenehmer Monat ist der September. Im Frühling und Herbst ist es kühl.

Im Winter, der in der Regel von November bis März dauert, gibt es Schnee und Frost. Die Temperaturen schwanken zu dieser Jahreszeit zwischen etwa -17 und -1°C. In einigen Regionen der Russischen Föderation sinkt das Thermometer auf Temperaturen von -30°C . Die Kälte ist jedoch meist trocken und deshalb auch leichter zu ertragen. In den südwestlichen Landesteilen sinkt die Temperatur selbst im Januar selten unter 0°C.

Am Schwarzen Meer dauert die Badesaison bei angenehm warmen Temperaturen von Mai bis Oktober; die Temperaturen liegen in den Monaten Dezember bis Februar bei 7 bis 10°C.

Der Norden des europäischen Teils der Russischen Föderation sowie Sibirien und der asiatische Teil der Russischen Föderation haben kurze, nicht übermäßig heiße Sommer, jedoch kalte, sehr lange Winter (5 bis 7 Monate, Temperaturen im Januar teilweise -45 bis -17°C).

Beste Reisezeit

Den europäischen Teil und die südlichen Gebiete der Russischen Föderation, wie z.B. die Region am Schwarzen Meer, bereist man am besten von Mai bis Oktober, in den nördlichen Gebieten ist es in den Sommermonaten am angenehmsten.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, regional FSME,

zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Die Russische Föderation ist malaria-frei.

Ärztliche Hilfe

MOSKAU: Botschaft der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Wolfgang Luster, Moskau, Tel. (0495) 939 92 69, 939 91 07;

ST. PETERSBURG:Prof. Dr. A. Storozchenko (spricht Englisch), Udelny Prospect 22,, St. Petersburg, Tel. (0812) 553 21 01;

JEKATERINBURG:Gebietskrankenhaus Nr. 1, Dr. Oled Beliaev (spricht Deutsch), Wolgogradskaja Str. 165,, Jekaterinburg, Tel. (03432) 28 44 10;

NOVOSIBIRSK:Kranoobsk Bezirkskrankenhaus, Hr. Ortwin Iwanowitsch-Bergen (spricht Deutsch), Novosibirsk, Tel. (03832) 48 02 53;

NISHNIJ NOWGOROD:State Regional Hospital, Dr. V. Zagainov, Rodionova Street 190,, Nishnij Nowgorod, Tel. (08312) 38 95 59;

PERM:Klinik für Kardiologie, Dr. S. Tchazov, Lunatcharskogo Str. 95,, Perm, Tel. (03422) 34 86 74;

SAMARA:Dr. A. Pismenny, 443068 Novo-Saqdovaya Str. 154,, Samara, Tel. (08462) 35 15 91.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Rubel (Rbl)

1 Rubel = 100 Kopeken.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 68,44 Rbl

1 US-$ = ca. 58,01 Rbl

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - wenn bei der EINFUHR alle Devisen, Rubel, Reiseschecks sowie Wertpapiere den Wert von 10.000 US-$ überschreiten. Ein Exemplar des Deklarationsformulars muss für die Ausreise aufbewahrt werden (siehe Hinweis "bei AUSREISE").

>>>

Schriftliche Deklaration bei der AUSFUHR von Beträgen (Landes- und Fremdwährung) über 3,000 US-$ notwendig. Bei Beträgen über 10,000 US-$ (Summe aller Devisen, Rubel, Reiseschecks und Wertpapiere) ist die Vorlage des bei Einreise ausgefüllten Deklarationsformulars notwendig.

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Bei Verdacht auf Devisenschmuggel kann neben der Konfiszierung des Devisenbetrags und einer Geldstrafe eine mehrmonatige Haftstrafe drohen.

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Umtausch: Direktzahlungen in Devisen sind nicht erlaubt. Die oft in US-$ angegebenen Preise werden zum Tageskurs in Rubel verlangt. Für den Umtausch sollten nur druckfrische Scheine mitgeführt werden. Es sind für manche Dienstleistungen (z.B. auch Trinkgeld) Devisen in kleinen Scheinen notwendig. Geld und Reiseschecks sollten nur in zugelassenen Banken oder Wechselstuben umgetauscht werden. Jeder Geldwechsel muss auf dem Deklarationsformular vermerkt werden, und alle Quittungen sollten bis zur Ausreise aufbewahrt werden.

Internationale Kreditkarten: Ja (American Express, Diners Club, Visa, EuroCard/MasterCard) - werden in größeren Hotels, Geschäften und Restaurants akzeptiert. Einzelheiten sind vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte erhältlich. Reisende sollten bei der Bezahlung mit Kreditkarte den Reisepass vorweisen können, da es häufig zu Betrügereien im Zusammenhang mit Kreditkarten kommt. In ländlichen Gebieten ist nur Bargeldzahlung möglich.

Geldautomat: Ja - an den Geldautomaten kann man mit Kreditkarte oder Girocard (mit Maestro-Logo) Bargeld abheben (zwischen 5.000 und 100.000 Rubel täglich, je nach Bank oder Kreditkarten-Anbieter). Man sollte sich jedoch nicht ausschließlich auf Geldautomaten verlassen, sondern zur Sicherheit grundsätzlich einen für einige Tage reichenden Bargeldvorrat besitzen. Da es in der Vergangenheit zu Fällen von Missbrauch von Girocards und Kreditkarten durch manipulierte Geldautomaten gekommen ist, wird beim Einsatz der Karte zu Vorsicht geraten.

Reiseschecks: Ja - können jedoch nur selten eingelöst werden.

Rücktausch: ist schwierig.

Auskunftstellen

Nationale Agentur für Tourismus: Visit Russia
Rahel-Hirsch-Straße 10
10557
Berlin
www.ahk.de

Russia Federal Agency for Tourism
Myasnitskaya Ulitsa 47
101990
Moskau /Russische Föderation
(007) 495 607 76 80, 495 607 36 57
www.ahk.de
rustourism@ropnet.ru

German Industry and Commerce in the Russian Federation
Deutsch-Russische Auslandshandelskammer
1. Kasatschi per. 7
119017
Moskau /Russische Föderation
Deutsch-Russische Auslandshandelskammer
c/o APK Worldwide Courier GmbH
Desenissstraße 54
22083 Hamburg /Deutschland
(007) 495 234 49 51
(007) 495 234 49 50
www.ahk.de
ahk@russland-ahk.ru

Representation of the Chamber of Commerce
in Kaliningrad
Vertretung der Handelskammer in Kaliningrad
Prospekt Mira 49/51
236000
Kaliningrad /Russische Föderation
Reisedienst von Rahden, Ostabteilung
f. Handelskammer Hamburg
Heidkamp 49
28790 Schwanewede
(007 4012) 95 42 36
(007 4012) 95 55 44, 95 44 90
www.hkhamb-ahk-kaliningrad.com
service.hk24@gmail.com

German-Russian Chamber of Commerce
Business-Centrer "Nevsky 68", 3. Etage
Nevsky Pr. 68a, Liter A
191025
St. Petersburg /Russische Föderation
German-Russian Chamber of Commerce
P.O. Box 109 WP 1631
53501 Lappeenranta/Finnland
(007) 812 332 14 16
(007) 812 332 14 15
www.hkhamb-ahk.spb.ru
info@petersburg-ahk.ru; altmann@petersburg-ahk.ru

Botschaften und Konsulate

Konsularabteilung der Botschaft der
Russischen Föderation
Behrenstraße 66
10117
Berlin
Konsularabteilung der Botschaft der
Russischen Föderation
Unter den Linden 63-65
10117 Berlin
(0 30) 22 65 19 99
(0 30) 22 65 11 84
www.russische-botschaft.de
infokonsulatberlin@gmail.com
Mo bis Fr 9-13 Uhr
Geschäftsbereich der Konsularabteilung: Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt

Visumanträge sind abzugeben bei:

VFS Global
Charlottenstraße 62, 1.OG
10117
Berlin
(0 30) 22 19 57 53
www.russische-botschaft.de
info.rusberlin@vfshelpline.com
Mo bis Fr 9-17 Uhr
Geschäftsbereich: Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt

Generalkonsulat der Russischen Föderation
Waldstraße 42
Bad Godesberg
53177
Bonn
Generalkonsulat der Russischen Föderation
Postfach 20 02 08
53177 Bonn
(02 28) 31 21 64
(02 28) 386 79 31
bonn.russische-botschaft.de
info@ruskonsulatbonn.de; visa@ruskonsulatbonn.de
Mo bis Fr 8.30-13.30 Uhr

Visumanträge sind abzugeben bei:

VFS Global
Burgstraße 54, 1.OG
53177
Bonn
(02 28) 28 60 95 20
www.russische-botschaft.de
info.rusbonn@vfshelpline.com
Mo bis Fr 9-17 Uhr
Geschäftsbereich: Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland

Honorarkonsulat der Russischen Föderation
E.ON-Platz 1

40479
Düsseldorf
(02 11) 45 79 54 01
(02 11) 45 79 54 00
bonn.russische-botschaft.de
honorarkonsulat-russland-nrw@uniper.energy
Mo bis Do 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Generalkonsulat der Russischen Föderation
Oeder Weg 16-18
60318
Frankfurt/Main
Generalkonsulat der Russischen Föderation
Eschenheimer Anlage 33/34
60318 Frankfurt/Main
(0 69) 59 67 45 05
(0 69) 430 08 26 11
bonn.russische-botschaft.de
visa@ruskonsulatfrankfurt.de
Mo bis Fr 9-13 Uhr

Visumanträge sind abzugeben bei:

VFS Global
Schumannstraße 27 EG
60325
Frankfurt
(0 69) 20 17 18 36
www.russische-botschaft.de
info.rusfrankfurt@vfshelpline.com
Mo bis Fr 9-17 Uhr
Geschäftsbereich: Baden-Württemberg, Hessen

Generalkonsulat der Russischen Föderation
Am Feenteich 20
22085
Hamburg
(0 40) 229 77 27
(0 40) 229 52 01, 229 53 01
mail@generalkonsulat-rus-hamburg.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr

Visumanträge sind abzugeben bei:

VFS Global
Kanalstraße 12, EG
22085
Hamburg
(0 40) 226 34 66 99
(0 30) 30 80 92 96 > Callcenter
www.russische-botschaft.de
info.rushamburg@vfshelpline.com
Mo bis Fr 9-17 Uhr
Geschäftsbereich: Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein


Honorarkonsulat der Russischen Föderation
Hohenzollernstraße 26
30161
Hannover
(05 11) 98 63 10 81
(05 11) 98 63 10 80
bonn.russische-botschaft.de
niedersachsen@honorarkonsulrus.com
Mo, Di, Do 9-12 Uhr, Fr 14-18 Uhr
(keine Visumerteilung)

Generalkonsulat der Russischen Föderation
Turmgutstraße 1-3
04155
Leipzig
(03 41) 564 95 89
(03 41) 585 18 76, 590 29 23
rusgenkon_leipzig@t-online.de
Mo bis Fr 8.30-13 Uhr


Visumanträge sind abzugeben bei:

VFS Global
Lutzowstraße 11, 2.OG
04155
Leipzig
(03 41) 25 07 70 69
www.russische-botschaft.de
info.leipzig@vfshelpline.com
Mo bis Fr 9-17 Uhr
Geschäftsbereich: Sachsen, Thüringen

Generalkonsulat der Russischen Föderation
Maria-Theresia-Straße 17
81675
München
(0 89) 550 38 28
(0 89) 59 25 03 (Mo bis Fr 9-13 Uhr)
ruskonsmchn@t-online.de
Mo bis Fr 9-12.30 Uhr

Visumanträge sind abzugeben bei:

VFS Global
Unsöldstraße 2, EG
80538
München
(0 08) 91 21 92 14
www.russische-botschaft.de
info.rusmunich@vfshelpline.com
Mo bis Fr 9-17 Uhr
Geschäftsbereich: Bayern

Honorarkonsulat der Russischen Föderation
Am Plärrer 14
90429
Nürnberg
(09 11) 530 77 63
(09 11) 530 77 62
bonn.russische-botschaft.de
hkrf@knauf.de
Mo, Di, Mi, Fr 9-13 Uhr nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)
(nur Mittel-, Ober- und Unterfranken sowie Oberpfalz)

Honorarkonsulat der Russischen Föderation
Leitzstraße 45
70469
Stuttgart
(07 11) 93 30 73 33
(07 11) 93 30 73 00 (Mo bis Fr 10-12 Uhr)
bonn.russische-botschaft.de
honorarkonsul@mangoldconsulting.com
Mo bis Fr 10-11 Uhr
(keine Visumerteilung)

Embassy of the Federal Republic of Germany
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Uliza Mosfilmowskaja 56
(Consular Section: Leninski Prospekt 95a
119313 Moskau)
119285
Moskau /Russische Föderation
(007) 495 783 08 75
(007) 495 937 95 00
www.deutschebotschaft-moskau.ru
emb@mosk.diplo.de
Amtsbezirk:
- Republik Adygeja, Dagestan, Inguschetien, Kabardino-Balkarien, Kalmückien, Karatschai-Tscherkessien, Mari El, Mordwinien, Nordossetien-Alanien, Tatarstan, Tschetschenien, Tschuwaschien, Udmurtien
- Moskau
- Verwaltungsregion Krasnodar, Stawropol
- Verwaltungsgebiet Astrachan, Belgorod, Brjansk, Iwanowo, Jaroslawl, Kaluga, Kirow, Kostroma, Kursk, Lipezk, Moskau, Nischnij Nowgorod, Orjol, Pensa, Rjasan, Rostow, Samara, Saratow, Smolensk, Tambow, Tula, Twer, Uljanowsk, Wladimir, Wolgograd, Woronesch

Visumanträge sind abzugeben bei:
VFS Global, Internet: www.vfsglobal.com/germany/russia/german/

Consulate General of the Federal Republic of Germany
Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Uliza Kuibyschewa 44
(World Trade Center)
620026
Jekaterinburg /Russische Föderation
(007) 343 351 13 25
(007) 343 351 13 00
www.deutschesgeneralkonsulat-saratow.ru
info@jekaterinburg.diplo.de
Amtsbezirk:
- Republik Baschkortostan
- die Verwaltungsregion Perm
- die Verwaltungsgebiete Chelyabinsk, Kurgan, Orenburg, Swerdlowsk, Tjumen
- die autonomen Verwaltungsbezirke Jamal-Nenzen, Jugra (Autonomer Bezirk der Chanten und Mansen)

Visumanträge sind abzugeben bei:
VFS Global, Internet: www.vfsglobal.com/germany/russia/german/

Consulate General of the Federal Republic of Germany
Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Uliza Telmana 14
236008
Kaliningrad /Russische Föderation
(007) 4012 92 02 28
(007) 4012 92 02 30
www.deutschesgeneralkonsulat-nowosibirsk.ru
info@kaliningrad.diplo.de
Amtsbezirk: Kaliningrad

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Proyezd Mirny, 16, Claas
350039
Krasnodar /Russische Föderation
(007) 861 214 10 25
(007) 861 214 10 22
www.deutschebotschaft-moskau.ru
krasnodar@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Regionen Krasnodar und Stawropol sowie das Gebiet Rostow am Don
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Moskau

Consulate General of the Federal Republic of Germany
Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Krasnyj Prospekt 28
630099
Nowosibirsk /Russian Federation
(007) 383 231 00 56
(007) 383 231 00 20
www.deutschesgeneralkonsulat-nowosibirsk.ru
info@nowosibirsk.diplo.de
Amtsbezirk:
- Republiken Altai, Burjatien, Chakassien, Sacha (Jakutien), Tuwa
- Verwaltungsregionen Chabarowsk, Kamtschatka, Krasnojarsk, Primorje, Transbaikalien
- Verwaltungsgebiete Amur, Irkutsk, Kemerowo, Magadan, Nowosibirsk, Omsk, Sachalin, Tomsk
- Autonomer Bezirk: Tschuktschen
- Autonome Verwaltungsregion: Jüdisches autonomes Gebiet

Visumanträge sind abzugeben bei:
VFS Global, Internet: www.vfsglobal.com/germany/russia/german/

Consulate General of the Federal Republic of Germany
Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Uliza Furschtatskaja 39
191123
St. Petersburg /Russian Federation
(007) 812 327 31 17
(007) 812 320 24 00
www.deutschesgeneralkonsulat-stpetersburg.ru
info@sankt-petersburg.diplo.de
Amtsbezirk:
- Republiken: Karelien, Komi
- St. Petersburg
- Verwaltungsgebiete Archangelsk, Leningrad, Murmansk, Nowgorod, Pskow, Wologda
- Autonomer Bezirk der Nenzen

Visumanträge sind abzugeben bei:
VFS Global, Internet: www.vfsglobal.com/germany/russia/german/

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Admirala Kusnezowa 53/81
690037
Wladiwostok /Russische Föderation
(007) 4232 30 01 55
(007) 4232 52 66 69
www.deutschebotschaft-moskau.ru
info@zahar.ru
Amtsbezirk: Verwaltungsregion Primorje

Ärztliche Hilfe

MOSKAU: Botschaft der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Wolfgang Luster, Moskau, Tel. (0495) 939 92 69, 939 91 07;

ST. PETERSBURG:Prof. Dr. A. Storozchenko (spricht Englisch), Udelny Prospect 22,, St. Petersburg, Tel. (0812) 553 21 01;

JEKATERINBURG:Gebietskrankenhaus Nr. 1, Dr. Oled Beliaev (spricht Deutsch), Wolgogradskaja Str. 165,, Jekaterinburg, Tel. (03432) 28 44 10;

NOVOSIBIRSK:Kranoobsk Bezirkskrankenhaus, Hr. Ortwin Iwanowitsch-Bergen (spricht Deutsch), Novosibirsk, Tel. (03832) 48 02 53;

NISHNIJ NOWGOROD:State Regional Hospital, Dr. V. Zagainov, Rodionova Street 190,, Nishnij Nowgorod, Tel. (08312) 38 95 59;

PERM:Klinik für Kardiologie, Dr. S. Tchazov, Lunatcharskogo Str. 95,, Perm, Tel. (03422) 34 86 74;

SAMARA:Dr. A. Pismenny, 443068 Novo-Saqdovaya Str. 154,, Samara, Tel. (08462) 35 15 91.

Sehenswertes

Moskau

Moskau, die Hauptstadt und die größte Stadt Russlands, liegt im Herzen des europäischen Teils der Russischen Föderation. Sie hat sich seit dem 12. Jahrhundert - mit Unterbrechungen - zu einem der einflussreichsten Machtzentren der Erde entwickelt. Die Stadt ist heute gleichermaßen der Mittelpunkt des russischen Lebens für Politik, Wirtschaft und Kultur. Auch die russisch-orthodoxe Kirche hat ihr Zentrum in Moskau.

In den letzten Jahren hat sich die Stadt stark ausgebreitet, so dass der relativ kompakte Kern heute von endlos scheinenden Hochhaus-Vorstadtlandschaften umschlossen wird. Die Stadtgrenze der sowohl flächen- als auch einwohnermäßig größten Stadt Russlands wird durch eine 109 Kilometer lange Stadtautobahn markiert.

Auch wenn Moskau wegen seiner Größe (fast 1.000 Quadratkilometer) und der für die meisten Besucher aus Deutschland unverständlichen Sprache recht unübersichtlich erscheint, kann man sich doch zurechtfinden und viel sehen und erleben. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen dicht innerhalb des Garten- und des Boulevardrings, der in etwa der alten Stadtmauer entspricht. Die Attraktionen reichen von historischen Schätzen über atemberaubende Sammlungen und Ausstellungen bis hin zu einem breiten architektonischen Reichtum, der an Palästen, Kathedralen, Kirchen und Kapellen sichtbar wird. Über 80 Museen, zum Teil mit Exponaten von Weltrang, vermitteln einen einmaligen Einblick in die Geschichte und Kultur Russlands. Den Kreml, den Roten Platz mit der Basiliuskathedrale und dem Lenin Mausoleum, das Puschkinmuseum für Bildende Künste, die Tretyakov Galerie sowie das Kaufhaus GUM sollte man sich als Besucher nicht entgehen lassen.

Die Moskauer U-Bahn ist nicht nur sehr zuverlässig, sondern bietet mit ihren Bahnhöfen auch einmalige Kunstwerke mit Leuchtern, Skulpturen und schönen Mosaiken. Auch in den mit der U-Bahn erreichbaren Vorstädten Moskaus gibt es noch überraschend viele Sehenswürdigkeiten, beispielsweise die Wehrklöster, von denen das Neue Jungfrauenkloster eines der beeindruckendsten ist.

Daneben bietet Moskau ein reiches kulturelles Leben mit Oper und Ballett, die weltweit einen hervorragenden Ruf genießen und einen jeden Moskaubesuch krönen. In den grünen Oasen der Stadt wie dem Gorki, Ismailowo- und Siegespark kann man sich von den anstrengenden Besichtigungstouren, fernab der Hektik der Stadt, erholen.

Aller Prunk und alle Pracht können aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Moskau mit einigen Problemen zu kämpfen hat. Für Touristen spürbar ist, dass Moskau eine der ökologisch besonders belasteten Städte der Welt ist. Die Luftverschmutzung übersteigt in Moskau die zulässigen Grenzwerte um das Mehrfache. In den Sommermonaten liegt fast immer eine Smogkappe über der Stadt.

St. Petersburg

Russlands zweitgrößte Stadt gehört zu den attraktivsten der Welt - vor allem durch die Harmonie ihrer architektonischen Ensembles, von denen viele nach dem Zweiten Weltkrieg sorgsam restauriert wurden. Die Schönheit der Plätze, Palais und Parks ist so faszinierend wie die Sammlungen von Kleinodien der Weltkultur in den zahlreichen Museen. St. Petersburgs berühmtester Bau ist der Winterpalast von 1762, ein barockes Meisterstück der Architektur. Hier residierten Russlands Zaren. Heute findet man im Palast die nicht minder berühmte Eremitage, Russlands bedeutendstes Museum und eines der besten in der Welt. 8000 Gemälde kann man hier sehen - und zwei Millionen andere Schaustücke. Ganz in der Nähe beginnt der Newsky-Prospekt, die viereinhalb Kilometer lange Hauptverkehrsstraße mit ihren vielen prächtigen Bauten. Dies ist die eigentliche City von St. Petersburg.

In der Umgebung gibt es eine Reihe prächtiger Schlösser und Landsitze, darunter den sehr gut restaurierten Peterhof, das ebenfalls restaurierte Schloss Pawlowski mit seinem ausgedehnten Landschaftspark und die Sommerresidenz der Zarin, den Katharinenpalast.

Wladimir

Eine sehr gute Möglichkeit, Geschichte und Kultur des alten Russland kennenzulernen, bieten die Städte des sogenannten "Goldenen Rings" nordöstlich von Moskau: Wladimir, Susdal, Jaroslawl, Rostow Welikij, Sergijew Possad und andere. Wladimir war im Mittelalter lange Zeit ein Zentrum russischer Kultur und Staatsmacht. Zwei Kathedralen aus jener Zeit stehen noch: die prachtvolle Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale (von 1160) und die für Demetrius (von 1197) sowie das Goldene Tor (von 1164).

Susdal

Die Stadt besteht seit dem elften Jahrhundert und ist wie ein Museum: Sie hat über 70 Baudenkmäler aus altrussischer Zeit bewahrt, die erstklassig konserviert und restauriert wurden. Susdal wurde mehrfach für diese Restaurationsarbeiten ausgezeichnet.

Jaroslawl

1010 gegründet, hat diese Stadt im Lauf ihrer Geschichte erstaunlich viele Kunsthandwerker hervorgebracht. Im 17. Jahrhundert war sie für die Schöpfungen ihrer Silberschmiede, Töpfer und Weber bekannt. Die künstlerische Atmosphäre jener Zeit prägt sich noch heute im Erlöser-Kloster, vor allem aber in den Kirchen aus: in der Prophet-Elias-Kirche, der Johannes-Chrysostomos-Kirche und der Kirche Johannes des Täufers.

Rostow

Diese Stadt wird bereits 862 in einer Urkunde erwähnt. Der Rostower Kreml ist sehr malerisch; in seinem Turm hängen nicht weniger als 13 harmonisch abgestimmte Glocken. Das Kreml-Museum (eines der ersten Museen in Russland) zeigt Ikonen, Münzen, Holzplastiken und Stickereien, vor allem aber Beispiele der einst berühmten Rostower Emaille-Malerei.

Archangelsk

In der alten Hafenstadt starteten die allerersten Nordpol-Expeditionen; hier steht heute das Holz-Baukunst-Museum "Klein-Karelien". In vielen Dörfern Nordrusslands wurden Wohnhäuser, Kirchen, Kapellen, Windmühlen, Brücken, Scheunen und sogar hölzerne Fahrdämme gesammelt und zu einem Dorf zusammengestellt - als Zeugnis dafür, wie viel in Russland einst aus Holz gebaut wurde.

Krasnojarsk

Nahe der sibirischen Stadt am Jenessei liegt der Naturschutzpark "Stolby". Der Name weist auf die bizarren Felssäulen und andere, bis zu 100 m hohe Felsformationen hin. Die findet man hier - abgesehen von den Braunbären, Rehen, Zobeln und Sibirischen Rentieren, die hier leben.

Irkutsk

In die Hauptstadt von Ost-Sibirien wurden im vorigen Jahrhundert viele missliebige russische Adelige verbannt. Das hat dort zu einer erstaunlichen gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklung geführt, die man heute noch an der Atmosphäre der Stadt und an vielen Bauwerken erkennen kann.

Kishi

Die kleine Insel im Onega-See ist seit einigen Jahren ein historisch-architektonisches und ethnisches Freilichtmuseum. Zentrum ist ein Wunder der Holzbaukunst: die 35 m hohe Christi-Verklärungs-Kirche mit ihren 22 Kuppeln, die 1714 von Zimmerleuten ohne Bauplan oder Metermaß, ohne Nägel, nur mit Händen und Äxten geschaffen wurde.

Perm

In der Nähe, bei Kungut, liegt eine 5,6 km lange Karsthöhle. Sie enthält Grotten, Tropfsteine und 60 Seen. Die Ecken und Höhlungen werden verschiedenfarbig beleuchtet.

Sergijew Possad

Das Sergius-Dreifaltigkeits-Kloster ist sehr alt, das ausgedehnteste, bedeutendste im Land und Russlands größtes Heiligtum. Hier hat die russisch-orthodoxe Kirche ihr Zentrum.

Transsibirische Eisenbahn

Die Eisenbahnstrecke von Moskau nach Peking ist eine der berühmtesten der Welt. Sie fährt durch das ganze russische Gebiet (Wolga-Ebene, Ural, weststibirische Steppe, ostsibirische Bergtaiga) nach China. Für die 7.000 km von Moskau bis Peking ist man knapp sechs Tage und Nächte unterwegs. Auch Teilstücke kann man fahren - beispielsweise bis zur letzten Station auf russischem Gebiet, nach Wladiwostok. Die Schlafabteile sind geräumig, die Küche in der Bahn ist gut, die Fahrt ist erstaunlich preiswert.

Reisehinweise

Reisebeschränkungen:

Die Grenzübergänge zwischen der Russischen Föderation und Belarus sind nur für die Nutzung von Staatsangehörigen von Belarus und der Russischen Föderation zugelassen. Das Auswärtige Amt empfiehlt daher bis aus Weiteres, nicht von der Russischen Föderation nach Belarus zu reisen und umgekehrt. Dies betrifft auch Flug- und Bahnreisen.

In den Grenzgebieten zwischen der Russischen Föderation und Belarus gibt es jetzt so genannte Grenzzonen, die nur mit offizieller Genehmigung betreten werden dürfen.

Von Reisen nach INGUSCHETIEN, TSCHETSCHENIEN, DAGESTAN, NORDOSSETIEN UND KABARDINO-BALKARIEN wird abgeraten. Es besteht ein hohes Sicherheitsrisiko.

Die Grenzstelle zu Georgien, Dariali/Hoher Lars (Nordossetien/Russland), sowie der Grenzübergang zu Aserbaidschan, Samur (Dagestan/Russland), sind für den internationalen Reiseverkehr geöffnet. Jedoch ist es möglich, dass der Übertritt an beiden Grenzübergängen mit Problemen wegen zu hoher Auslastung verbunden ist.

Bei Reisen in entlegene Gebiet sollte nachgefragt werden, ob im Reisegebiet Sonderregelungen hinsichtlich der Einreise bestehen.

Terroranschläge:

Terroranschläge können sich vor allem in der russischen Kaukasusregion ereignen, aber sie sind auch landesweit jederzeit möglich. Sie haben immer wieder zahlreiche Tote gefordert.

Russische Behörden raten zu erhöhter Vorsicht, vor allem bei Menschenansammlungen und der Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel.

Homosexualität:

In Russland ist "homosexuelle Propaganda" in der Öffentlichkeit verboten, gemeint sind positive Aussagen zur Homosexualität jeglicher Art, wenn Minderjährige anwesend sind oder die Äußerungen in den Medien verbreitet werden. Reisenden drohen Geldbußen, Haft (ca. 15 Tage) oder Ausweisung.

Es besteht die Möglichkeit, dass Homosexuelle, die in der Öffentlichkeit zu ihrer Homosexualität stehen oder ihre Zuneigung zum gleichgeschlechtlichen Partner zeigen, von Privatpersonen attackiert werden.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Wanderer im Grenzbereich zu Kaliningrad (Polen-Russland) sowie in der Kurischen Nehrung (Litauen/Russland) sollten beachten, dass die "grüne" Grenze an verschiedenen Stellen nur durch weit auseinander liegende Grenzsteine markiert ist. Wer die Grenze auch nur für wenige Meter illegal überschreitet, muss mit der Festnahme durch die russische Grenzpolizei und einer mehrjährigen Haftstrafe rechnen.

Gewisse Regionen in der Russischen Föderation dürfen von Ausländern nicht betreten werden (sogenannte Sperrgebiete). Da diese aber in der Regel nicht gekennzeichnet sind, sind darüber Auskünfte vor Ort einzuholen. Zuständig ist dafür meist die Behörde FMS (Föderaler Migrationsdienst), bei der sich Reisende nach ihrer Ankunft (siehe Abschnitt "Meldebestimmungen") melden müssen.

Militärische Objekte und Anlagen von militärischem Interesse wie Bahnhöfe, Häfen, Flughäfen und Grenzen dürfen nicht fotografiert werden. Bei Aufnahmen von Personen sollten diese vorher um Zustimmung gebeten werden.

Drogen dürfen weder ein- noch ausgeführt werden.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

PDF-Download (Länder-Information)

VISUM: Hinweise zur Visumbeschaffung für deutsche Staatsangehörige (Stand 06/17).

Die Einreise nach Russland ist visumpflichtig! Das Visum wird durch die zuständigen russischen Konsulate in Deutschland in den Originalreisepass der Gäste eingeklebt. Die Visabesorgung via sz-reisen ist auf Wunsch möglich (Zusatzkosten: pro Person 120 €). Folgende Unterlagen sind dafür rechtzeitig für jeden Reisenden einzusenden (wir werden Sie dafür ca. 10 Wochen vor der Abreise kontaktieren und Ihnen die entsprechenden Formulare zuschicken): 

  • Persönlich unterschriebener Visaantrag 
  • Passbild im Format 3,5 x 4,5 cm (entsprechend der Vorgaben für den biometrischen Reisepass) 
  • Original-Reisepass, der nach Reiseende noch mindestens 6 Monate gültig sein muss (mindestens eine Doppelseite muss frei sein) 
  • Ausgefülltes unterschriebenes Versicherungskartenformular 
  • Bestätigung der bestehenden Auslandskrankenversicherung in Kopie (Ausstellungsdatum/Datum der Bestätigung darf nicht älter als 3 Monate sein) Unserem Kundenservice liegt eine Liste der von der Botschaft akzeptierten Versicherungsunternehmen vor.

Bitte beachten Sie, dass sich die Bestimmungen zur Visabeschaffung kurzfristig ändern können! Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Homepage der Russischen Botschaft unter www.russische-botschaft.de bzw. der Homepages des Auswärtigen Amtes unter www.auswaertiges-amt.de bzw. erhalten Sie mit den Unterlagen für die Visabeantragung.  

Reisedokumente Reisepass

Für diese Reise benötigen deutsche Staatsbürger einen Reisepass mit einer Gültigkeit von mindestens 6 Monaten. Ohne gültige Ausweisdokumente kann die Reise nicht angetreten werden.

Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
Sibirien: Russlands Seele entdeckt man nur bei Frost!
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
15
  • auf/zu

    Zusatzoptionen:

    Flughafen:

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Kontaktieren Sie uns auch gerne telefonisch bei Gruppenanfragen: 0800 – 250 00 00 (Anruf kostenlos)

Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittskosten- und Reiseabbruchversicherung, sowie bei Auslandsreisen einer zusätzlichen privaten Auslandskrankenversicherung. Wir helfen Ihnen, den optimalen Versicherungsschutz für Sie zu finden. Uns zur Seite steht die Europäische Reiseversicherung (ERV).

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(inkl. Reiserücktrittsversicherung, Reiseabbruch-Versicherung, Reisekrankenversicherung mit medizinischer Notfallhilfe, RundumSorglos-Service, Reisegepäck-Versicherung)

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