Sri Lanka: Elefanten, Tempel, erotische Wunder

Mit Badeaufenthalt auf den Malediven

Ihr Reiseverlauf Tempel von Dumbulla, ©: c_flocu, Fotolia.com Sigiriya, Mönche, Lion Rock, ©: Sri Lanka Tourism Affenmutter, ©: Sri Lanka Tourism Elefanten, ©: Sri Lanka Tourism Blick auf Colombo, ©: Sri Lanka Tourism Colombo, ©: Sri Lanka Tourism Affenfamilie, ©: Sri Lanka Tourism Pfau, ©: Sri Lanka Tourism

Ein Künstler am Strand von Male wurde einst gefragt, was er dort tue. Seine Antwort: Ich male Diven. Ok, diese Entstehung des Namens der Malediven haben wir uns ausgedacht. Bei Ihrem Badeaufenthalt im Anschluss der Sri Lanka Reise werden Sie aber feststellen, es könnte so gewesen sein.

Erotische Wunder erwarten Sie aber schon in den Tagen zuvor. Die sinnlichen Fresken am "achten Weltwunder", dem Palast von Sigiriya, stammen aus dem 5. Jahrhundert. Über 150 Buddhastatuen  mit reichen Verzierungen bilden die Attraktion im Höhlentempel von Dambulla, in dessen Nähe Sie die Gewürzgärten von Matale besichtigen und sich mit Curry, Kardamon, Zimt, Ingwer, Pfeffer und Ayurveda-Produkten eindecken können.

Mit einer Stadtbesichtigung in Colombo erleben Sie außerdem das mondäne Sri Lanka und seine koloniale Vergangenheit.

Dem Buddhismus auf den Zahn fühlen dürfen Sie im Tempel "Dalada Magligawa", wo ein von Buddha stammender Zahn als heilige Reliquie verehrt wird. Das wilde Sri Lanka erleben Sie beim Besuch des Yala Nationalparks oder des Udawalawe Nationalparks. Leoparden bzw. Elefanten, Krokodile, Wasserbüffel, Wildschweine, Hirsche und Affen kommen hier in so großer Zahl vor, dass man meint, jeden Moment müssten Mowgli und sein Freund Balou aus dem Dickicht treten. Weniger glücklich begann das Leben der Elefantenkinder, die ihre Eltern an die Elfenbeinjagd verloren. Fast 90 von ihnen werden im Waisenhaus von Pinnawela gepäppelt. Und mit ein wenig Glück dürfen Sie dabei sein, wenn sie zum Baden an den Fluss geführt werden.

  • 4 Übernachtungen im 4*-Paradise Island (o.ä.) auf den Malediven inklusive
  • Geländewagen-Safari durch den Yala Nationalpark oder den Udawalawe Nationalpark
  • Löwenfelsen von Sigiriya
  • Elefantenwaisenhaus von Pinnawela
  • Besuche von Gewürzgarten und Teeplantage

Programm

1. Tag: Anreise nach Colombo

Per Haustürtransfer geht es zum Flughafen Berlin/Tegel von wo aus Sie mit Qatar Airways via Doha nach Colombo fliegen.

2. Tag: Willkommen auf Sri Lanka - "Ayubowan"

Nach der Ankunft in Sri Lanka werden Sie durch den örtlichen Reiseleiter begrüßt. Anschließend lernen Sie während einer Stadtrundfahrt Colombo, die Hauptstadt Sri Lankas, kennen. Die Tour führt durch das turbulente Geschäftsviertel, dessen historischen Kern das Fort bildet. Dabei handelt es sich nicht um eine Festung, sondern um ein Viertel mit Kolonialbauten, welche von den Portugiesen und den Holländern angelegt wurden. Weiter geht es durch den lebhaften Stadtteil Pettah mit seinen Tempeln und der Jami-ul-Affar-Moschee.

Nach ein wenig Freizeit besuchen Sie am frühen Abend das "Mount Lavinia Hotel" und entspannen hier beim Welcome Tea.

Sie übernachten in Colombo im "The ozo Colombo Hotel" (o.ä.).

3. Tag: Colombo - Pinnawela - Dambulla

Nach dem Frühstück geht es landeinwärts in Richtung Dambulla. Auf dem Weg machen Sie Halt bei dem 1975 gegründeten Elefantenwaisenhaus Pinnawela, das Zuhause von etwa 89 Elefanten ist. Damals war die Jagd auf Elefanten wegen des Elfenbeins noch Gang und Gebe, da aber die Babyelefanten keine Stoßzähne besitzen, wurden sie einfach zurückgelassen.

Eventuell besteht die Möglichkeit die Elefanten zu einem naheliegenden Fluss zu begleiten, um sie bei ihrem täglichen Bad zu beobachten.

Die Fahrt nach Dambulla dauert von hier aus noch ungefähr zweieinhalb Stunden. Am Nachmittag schauen Sie sich den Höhlentempel von Dambulla an, eine UNESCO-Weltkulturstätte. Sie beherbergen über 150 Buddhastatuen mit roten und goldenen Farben, die Größte ist aus einem Felsen gearbeitet und 14 Meter lang.

Sie übernachten in Sigiriya im "Kassapa Lions Rock Hotel" (o.ä.).

4. Tag: Dambulla - Sigiriya Felsen und Polonnaruwa - Dambulla

Nach dem Frühstück werden Sie von Ihrem örtlichen Reiseleiter abgeholt, um zum sagenumwobenen „Löwenfelsen“ nach Sigiriya zu fahren. Dieser steht bereits seit 1982 auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Schon aus weiter Ferne kann man das Plateau des ca. 200 Meter hohen Monolithen mit den Überresten des Palastes von König Kasyapa (473-491) sehen. Man bezeichnete Sigiriya als das achte Weltwunder und neben dem frühen Palast begeistern vor allem die Gartenanlage sowie die erotischen Fresken und Wandmalereien aus dem 5. Jahrhundert. Der Aufstieg zum Felsen ist recht anstrengend, wird aber mit einem traumhaften Blick über die Landschaft belohnt.

Am Nachmittag geht es zu den antiken Ruinen des Königreiches in Polonnaruwa. Der hervorragend gestaltete archäologische Park von Polonnaruwa ist ein faszinierendes Zeugnis des zweitältesten Königreichs von Sri Lanka aus dem 11. und 12. Jahrhundert.

Sie übernachten erneut in Sigiriya.

5. Tag: Dambulla - Gewürzgarten - Kandy

Morgens brechen Sie auf Richtung Matale, um sich einen der vielen, spannenden Gewürzgärten anzusehen. Schon zu Kolonialzeiten brachten die fremden Herren schwere Schiffsladungen an Gewürzen und Heilpflanzen nach Europa. Zur Zeit der Holländer gewann der Gewürzhandel auf der Insel eine solche Bedeutung, dass lange Transportkanäle angelegt wurden. Heute werden die Kanäle zwar nicht mehr für den Handel genutzt, Gewürze aus Sri Lanka sind aber nach wie vor in aller Welt gefragt. Lernen Sie im Garten alles über Zimt, Kardamom, Ingwer, Pfeffer und viele weitere Pflanzen. Neben Gewürzen und Heilkräutern können Sie hier auch Ayurvedaprodukte im kleinen Laden erwerben.

Nach ca. 1,5 Stunden brechen Sie in Richtung Kandy auf. Die Fahrt führt durch wunderschöne Landschaften vorbei an Teehügeln, Reisfeldern und Wäldern. Nach Ihrer Ankunft checken Sie in Ihr Hotel ein.

Am Nachmittag geht es auf eine Stadtrundfahrt durch den geistig-religiösen Mittelpunkt Sri Lankas. Hier am Kandy-See verehren die Buddhisten die berühmteste aller Reliquien Buddhas, den heiligen Zahn. Sie besichtigen den „Dalada Maligawa“ (Zahntempel) aus dem 18. Jahrhundert. Dreimal am Tag wird das Heiligtum geöffnet und es findet eine pompöse Zeremonie statt.

Am Abend haben Sie die Möglichkeit eine traditionelle Tanzvorführung anzusehen (gegen Aufpreis).

Sie übernachten in Kandy im "Thilanka Hotel" (o.ä.).

6. Tag: Kandy - Peredeniya - Nuwara Eliya

Heute brechen Sie auf in die Berge nach Nuwara Eliya. Auf dem Weg machen Sie Halt am wunderschönen Botanischen Garten "Peradeniya". Angelegt wurde dieser bereits vor über 700 Jahren von den Singhalesen, die Engländer haben ihn jedoch 1824 in einen Lustgarten verwandelt. Hier findet man 5.000 verschiedene Arten von Bäumen und Pflanzen, darunter viele seltene als auch endemische Arten.

Die Fahrt nach Nuwara Eliya führt über Serpentinen und Regenwald an Reisfeldern, Bananen-, Zimt- und Teeplantagen vorbei bis auf fast 1.900 Meter in die "Stadt des Lichts", die höchste Stadt Sri Lankas. Auf der Route besuchen Sie eine der zahlreichen Teeplantagen mit einer Teefabrik.

Nuwara Eliya wurde im 19. Jahrhundert von Engländern gegründet und verfügt daher über viele Kolonialbauten. Nach Ankunft unternehmen Sie einen geführten Spaziergang durch das Treiben des Städtchens.

Übernachtung in Nuwara Eliya im "Jetwing St. Andrews Hotel" (o.ä.).

7. Tag: Nuwara Eliya - Yala Nationalpark oder Udawalawe Nationalpark

Frisch gestärkt geht es für Sie nach dem Frühstück nach Yala. Die Fahrt dauert ca. fünf Stunden und unterwegs legen Sie eine kleine Pause bei den sehenswerten Ravana-Wasserfällen ein.

Nach Ankunft in Yala beziehen Sie Ihre Hotelzimmer. Am Nachmittag erwartet Sie eine eindrucksvolle Safari mit dem Geländewagen. Der Yala Nationalpark verfügt über eine der höchsten Leopardendichten weltweit. Daneben können Sie mit etwas Glück Elefanten, Affen, Wasserbüffel, Hirsche, Wildschweine, Krokodile und viele Vögel beobachten.

Sie nächtigen im "Jetwing Yala Hotel" (o.ä.) in Yala.

Sollte auf Grund der Trockenheit der Yala Nationalpark geschlossen sein, werden Sie alternativ den Udawalawe Nationalpark während einer Safari im Geländewagen kennen lernen. Hier gibt es eine sehr große Population an Elefanten sowie Wasserbüffel, Affen, Schakale und Krokodile zu beobachten. Die Übernachtung würde in diesem Fall im "Grand Udawalawe Hotel" erfolgen.

8. Tag: Yala / Udawalawe – Colombo - Flug nach Male

Nach dem Frühstück reisen Sie zurück an die Westküste. Auf dem Weg besichtigen Sie die Galle-Festung, die von Portugiesen im 17. Jahrhundert gebaut wurde.

Auf der Fahrt nach Colombo können Sie noch mal die vielfältige Landschaft Sri Lankas an sich vorbei ziehen lassen, bevor Sie am Abend von Colombo aus direkt auf die Malediven fliegen. Nach Ihrer Ankunft in Male und Erledigung der Visa-Formalitäten werden Sie per Schnellboot (ca. 15 Minuten) zum Inselresort gebracht.

Sie übernachten im "Paradise Island Resort & Spa" (o.ä.).

9.- 11. Tag: Aufenthalt auf den Malediven

Stellen Sie sich eine einsame Insel inmitten des tiefblauen Meeres vor, umsäumt von strahlendweißen Stränden über denen sich Kokospalmen in der Brise wiegen. Dann sind Sie im Paradies, genauer gesagt im "Paradise Island Resort" auf den Malediven angekommen.

Egal ob Sie entspannen und die Annehmlichkeiten des Hotels genießen oder sportlich aktiv sein möchten, für Jeden findet sich etwas. So gibt es hier beispielsweise die Möglichkeit zu surfen, Wasserski zu fahren oder zu schnorcheln (gegen Gebühr). Oder Sie relaxen am feinen Sandstrand unter einem großen Schirm und lauschen einfach nur dem Rauschen der Wellen.

Der Alltag ist wirklich unendlich weit entfernt!

12. Tag: Rückflug via Doha nach Deutschland

Am zeitigen Morgen geht es für Sie per Schnellboot zum Flughafen Male. Hier startet Ihr Flugzeug nach Doha, von wo aus Sie nach Berlin/Tegel weiterfliegen.

Per Haustürtransfer geht es für Sie zurück in die Heimat. Zahlreiche Erinnerungen und sicherlich auch so manches Gewürz werden Sie auf Ihrer Heimreise mit an Bord haben.

ab 2949 
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Ihr 4*-Paradise Island Resort auf den Malediven

Lage

Das Resort befindet sich im Osten des Nord-Male-Atolls. In einer vom Außenriff des Atolls eingeschlossenen Lagune und von weißen sonnigen Stränden umgeben, liegt das Paradise Island Resort & Spa auf der Insel Lankanfinolhu. Diese ist etwa einen Kilometer lang und 230 Meter breit. Mit dem Boot erreichen Sie die Insel vom Flughafen in nur rund 15 Minuten.

Zimmer

Die ca. 26 qm großen Superior Beach-Bungalows sind freistehende Doppelbungalows (teilweise Einzelbungalows) und geschmackvoll ausgestattet mit Bad/WC, zusätzlicher Außendusche in einem kleinen Garten, Klimaanlage, Deckenventilator, Minibar, Safe, SAT-TV, Sitzecke, Telefon, Fliesenboden sowie Terrasse mit Meerblick. Alle Zimmer liegen in erster Reihe am Strand.

Hoteleinrichtungen

Das Resort verfügt über 220 Beach-Bungalows, 62 Wasserbungalows (The Haven) und weitere Villen und Suites und zeichnet sich durch eine tropische Vegetation, hellen Korallensand und eine glasklare Lagune aus. Es bietet eine Rezeption, ein Hauptrestaurant, drei A-la-Carte Restaurants (Grillrestaurant, Japanisch, Italienisch), mehrere Bars, Coffeeshop, Internetecke (gegen Gebühr), verschiedene Shops, Inselarzt und ein Kinderspielplatz.

Im Außenbereich am Süßwasser-Swimmingpool mit Sonnenterrasse sind Liegen und Badetücher inklusive.

Sonstiges

Halbpension beinhaltet Frühstück und Abendessen in Büfettform im Hauptrestaurant inkl. Tee/Kaffee zum Frühstück.

Sport & Wellness (teilweise gegen Gebühr): Tennisplatz, Volleyball, Fußball, Billard, Badminton, Tischtennis, Squash, Basketball, Sauna, Fitnesscenter sowie Wassersportcenter mit attraktivem Angebot und einer 5-Sterne Tauschschule (PADI). Der "Araamu Spa" bietet zahlreichen Massagen und Anwendungen zum Verwöhnen.

 

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.paradiseislandmaldives.net

PDF-Download (Hotel-Information)

Beförderung

  • Transfer ab/an Haustür
  • Flug mit Qatar Airways via Doha nach Colombo und zurück von Male via Doha 
  • Flug von Colombo nach Male
  • Transfers Flughafen – Hotel – Flughafen
  • Fahrt im Reisebus während der Rundreise
  • Fahrt mit dem Schnellboot zum Inselresort auf den Malediven

Hotels & Verpflegung

  • 6 Übernachtungen in 3*- und 4*-Hotels während der Rundreise
  • 4 Übernachtungen im 4*-Paradise Island Resort (o.ä.) auf den Malediven
  • 10 x Frühstück
  • 10 x Abendessen
  • Welcome-Tea im Mount Lavinia Hotel in Colombo

Ausflüge & Besichtigungen

  • Stadtrundfahrten/-gänge: Colombo, Kandy, Nuwara Eliya
  • Eintritte/Besichtigungen: Fort und Jami-ul-Affar-Moschee in Colombo, Höhlentempel von Dambulla, Löwenfelsen von Sigiriya, antike Ruinen in Polonnaruwa, Zahntempel in Kandy, Botanischer Garten Peradeniya, Festung in Galle
  • Freizeit in Colombo
  • Elefantenwaisenhauses von Pinnawela 
  • Gewürzgarten in Matale
  • Teeplantage mit Teefabrik
  • Geländewagen-Safari durch den Yala Nationalpark bzw. den Udawalawe Nationalpark

Sonstiges

  • Aktuelle Steuern und Sicherheitsgebühren
  • Visumbeschaffung für Sri Lanka
  • 1 Reisetaschenbuch pro Buchung
  • Örtliche, Deutsch spr. Reiseleitung: 2.-8. Tag
  • SZ-Reisebegleitung

Sri Lanka

Einreise für Deutsche

Deutsche Staatsangehörige benötigen ein gebührenpflichtiges Visum für Sri Lanka. Dieses muss vor der Reise als "Electronic Travel Authorization" (ETA) beantragt werden. Die Beantragung kann entweder online unter "www.eta.gov.lk", über eine sri-lankische Auslandsvertretung oder über einen Reiseveranstalter geschehen. Nur in Ausnahmefällen kann die ETA noch gegen einen Aufpreis von 5 US-$ bei Einreise am Flughafen ausgestellt werden. Dies ist mit langen Wartezeiten verbunden und daher nicht zu empfehlen.

Notwendig sind: mindestens noch 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültiger Reisepass, Rück- oder Weiterreisetickets, Unterkunftsnachweis, ausreichende Geldmittel bzw. Nachweis eines Pauschalarrangements.

Landesdaten

Lage

Die Republik Sri Lanka (Insel Ceylon) liegt im Indischen Ozean und ist durch die Palkstraße und den Golf von Mannar vom indischen Subkontinent getrennt.

Fläche: 65.628 km².

Verwaltungsstruktur: 9 Provinzen (Central, North Central, North, Eastern, North Western, Sabaragamuwa, Southern, Uva, Western).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 20,3 Millionen

Städte:

Colombo (Hauptstadt) ca. 555.000

eigentliche Hauptstadt und Parlamentssitz ist der Vorort von Colombo "Sri Jayawardenepura Kotte" mit ca. 107.500 Einwohnern

Dehiwala/Mount Lavinia ca. 183.000

Moratuwa ca. 167.200

Negombo ca. 141.700

Kandy ca. 112.500

Vavuniya ca. 102.700

Galle ca. 101.200

Trincomalee ca. 97.200

Batticaloa ca. 86.000

Jaffna ca. 78.800

Seeduwa-Katunayake ca. 76.900

Kalmunai ca. 74.200

Kolannawa ca. 65.700

Anuradhapura ca. 63.700

Sprache

Sinhala (Singhalesisch) und Tamil sind beide als Nationalsprachen anerkannt. Als Geschäfts- und Amtssprache und als Verbindungssprache ist Englisch in Gebrauch.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) + 4,5 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied + 3,5 Stunden.

Telefon/Post

Post

Luftpost nach Europa benötigt ca. 3-14 Tage. Seepost benötigt ca. 3-4 Monate. Postkarten und Briefe sollten am besten am Schalter abgegeben werden, auf Abstempeln achten! Faxversand ist in Hotels und in der Hauptpost möglich.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Sri Lanka ist 0094, von Sri Lanka nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Nach dem 2003 neu installierten Nummernsystem sind nun alle Nummern 7stellig und inklusive der Vorwahl 10stellig. Internationale Direktwahl ist in größeren Städten möglich. Telefonkarten für öffentliche Telefone sind in Postämtern oder in Geschäften in der Nähe der Telefone erhältlich.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 119 oder (011) 243 33 33, Unfallrettung und Feuerwehr (011) 242 22 22.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Sri Lanka von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .lk

In allen größeren Städten gibt es Internetcafés.

Feiertage

Feiertage 2017:

12. Januar (Tamil Thai Pongal Tag)

14. Januar (Duruthu Poya Vollmondtag)

4. Februar (Unabhängigkeitstag)

10. Februar (Navam Poya Vollmondtag)

24. Februar (Mahasivarathri Tag)

12. März (Medin Poya Vollmondtag)

10. April (Bak Poya Vollmondtag)

13. April (Vortag Singhalesisches und Tamilisches Neujahr)

14. April (Singhalesisches und Tamilisches Neujahr und Bak Poya Vollmondtag/Karfreitag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

10. Mai (Wesak Poya Vollmondtag)

11. Mai (Feiertag nach Wesak Poya Vollmondtag)

8. Juni (Poson Poya Vollmondtag)

8. Juli (Esala Poya Vollmondtag)

7. August (Nikini Poya Vollmondtag)

5. September (Binara Poya Vollmondtag)

5. Oktober (Vap Poya Vollmondtag)

18. Oktober (Deepavali)

3. November (Il Poya Vollmondtag)

3. Dezember (Unduwap Poya-Vollmondtag)

25. Dezember (Weihnachten)

Islamische Feiertage 2017 (Verschiebungen um einen Tag, in seltenen Fällen zwei Tage, sind möglich!):

26. Juni (Fastenbrechen am Ende des Ramadan)

1. September (Opferfest)

Der Ramadan dauert im Jahr 2018 vom 16. Mai bis zum 14. Juni (die Daten können je nach Land um einen oder zwei Tage abweichen).

Die Hauptferienzeit geht von Ende März bis Ende April. Außerdem Ferienzeit ist im August und um die Weihnachtsfeiertage.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 9-13.30 Uhr sowie stundenweise an Samstagen und in den Abendstunden. Die Bank im Flughafen in Colombo hat zu allen Abflug- und Ankunftszeiten geöffnet. Außerdem halten einige Banken spezielle Wechselschalter länger offen, z.B. die Bank of Ceylon, York Street, Colombo, Mo bis Fr 9-18 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen 9-16 Uhr.

Geschäfte: Meist von 10-18 Uhr, einige öffnen auch schon früher. Manche haben zwischen 13 und 14 Uhr Mittagspause. Darüberhinaus werden die Öffnungszeiten bisweilen sehr unzuverlässig gehandhabt und es kann vorkommen, dass kleinere Läden ohne ersichtlichen Grund für eine Weile geschlossen halten. Der wöchentliche Ruhetag ist der Sonntag, dennoch haben große "Malls" 7 Tage die Woche geöffnet.

Büros: In der Regel Mo bis Fr 9-17 Uhr

Behörden: Mo bis Fr 8.30-16.30 Uhr

Post: Mo bis Fr 8-17 Uhr; die Hauptpost in Colombo, Janadhipathi Mawatha, Colombo 10, Tel. 36 62 03 (gegenüber dem Präsidentenpalast gelegen) ist rund um die Uhr für den Verkauf von Briefmarken und für Ortsgespräche geöffnet.

Tempel und Schreine: von Dämmerung bis Dämmerung.

Kleidung

Das ganze Jahr über sollte man gut waschbare, atmungsaktive Sommerkleidung dabei haben. Für die Abende empfehlen sich auch leichte Wollsachen. Für Ausflüge ins oder Aufenthalt im Bergland sind warme Wolljacken oder ein warmer Pullover erforderlich, da es morgens und abends meist sehr kühl ist. Eine Regenjacke ist das ganze Jahr über notwendig. Auch sollte man auf jeden Fall gute Sonnenbrillen mitnehmen.

Strandkleidung ist keine ausreichende Bekleidung für die Öffentlichkeit und nicht geeignet für Besuche von Hindu- oder buddhistischen Tempeln (sie sind ohne Schuhe und ohne Kopfbedeckung zu betreten). Das Oben-ohne-Baden ist verboten. Generell notwendig ist eine gewisse Sensibilität im Umgang mit religiösen Motiven auf der Kleidung. Kleidungsstücke mit aufgedrucktem Buddha-Motiv oder auch sichtbare Buddha-Tattoos können zu Problemen bis hin zur Ausweisung führen.

Geschichte/Politik

Singhalesen siedelten im fünften Jahrhundert v.Chr. auf Sri Lanka (auf deutsch: das prachtvolle Land) und betrieben eine hochentwickelte Landwirtschaft. Ihre meisterhaft angelegten Bewässerungsanlagen begeistern die Besucher noch heute. Die freiheitliche Regierungsform der damaligen Zeit beflügelte den kulturellen Fortschritt; von beidem zehrt die Insel noch heute. Mitte des dritten Jahrhunderts v.Chr. war die Hauptstadt Anuradhapura bis in den Mittelmeerraum bekannt. Eine Handelsdelegation der Singhalesen fuhr nach Rom und besuchte Caesar. Römische Politiker empfingen sie mit Ehrerbietung.

Der natürliche Reichtum Sri Lankas und seine strategische Lage machten es oft zum Ziel von Eroberern. Unter deren Druck wurde die Hauptstadt Anuradhapura nach zehn Jahrhunderten aufgegeben. Die neue Hauptstadt wurde Polonnaruwa, dann Kurunegala im felsigen Wald, danach Kotte in der Nähe von Colombo und schließlich Kandy auf dem Kandy-Hügel. Dort hatte das singhalesische Königreich seinen letzten Sitz.

Die Portugiesen besetzten die Küstengebiete im 16. Jahrhundert, bis im 17. Jahrhundert die Holländer kamen. 1796 fielen die Engländer ein. Das bisher unabhängige Königtum Kandy beugte sich erst 1815. Damit aber wurde die Insel eine britische Kronkolonie, die den Namen "Ceylon" führte.

Die Unabhängigkeitsstatus erlangte Sri Lanka 1948. Sri Lanka wurde eine sich selbst regierende Demokratie innerhalb des Britischen Commonwealth. Seit 1978 ist das Land eine Sozialistische Präsidial-Republik.

Wirtschaft

Die Arbeit in der Landwirtschaft ist die Hauptbetätigung der Bevölkerung, Reis ihre Hauptnahrung. Tee, Kautschuk und Kokosnüsse sind die wichtigsten Exportprodukte. Die größte Rolle spielt dabei der Tee, der bis in eine Höhe von 2.250 m angebaut werden kann. Die Industrie steht noch am Anfang ihrer Entwicklung. Man setzt vor allem auf die Erdöl-Raffinerie, auf die Stahl- und die Reifenfabrikation.

Religion

In Sri Lanka leben Angehörige mehrerer Religionen, wobei die Aufteilung in religiöse Gruppen der in ethnische entspricht. Die wichtigste Religion ist der Buddhismus (70 Prozent der Bevölkerung, vor allem Singhalesen), der schon im dritten Jahrhundert v. Chr. nach Sri Lanka kam. 15 Prozent sind Hindus (vor allem Tamilen), jeweils etwa sieben Prozent der Bevölkerung sind Katholiken und Muslime.

Vegetation

Sri Lanka ist ein Land voller natürlicher Reichtümer. Es gibt wertvolle Nutzhölzer wie Eben-, Teak- und Satinholz, Kalamander-, Mahagoni- oder Tamarindbäume. Den Singhalesen war schon vor der Zeitwende bewusst, wie wichtig die Erhaltung der Wälder für die Ökologie ist. So wurden riesige Teile der Wildnis als Reservate zum Speichern von Regenwasser geschützt. Einige der alten Reservate wie der Udawattekele-Park in Kandy oder das Sinharaja-Regenwald-Reservat existieren heute noch.

Von März bis Mai beginnen zahlreiche Bäume zu blühen. Man sieht auserlesene Orchideen einschließlich seltener endemischer Arten wie der hellvioletten Vesak-, der gelben Narzissen-, der Primel- und der Anuradhapura-Orchidee.

Für Botaniker ist Sri Lanka ein Land des Reichtums, in dem man seit über zwei Jahrtausenden den Bodhi-Baum verehrt, den ältesten historisch dokumentierten Baum der Welt. Und in dem viele Pflanzen wegen ihrer heilenden Kräfte für die einheimische Medizin geschätzt und gesammelt werden. Berühmt ist Sri Lanka auch für seine Gewürze - Zimt, Nelke, Muskatnuss, Kardamon, Pfeffer, Vanille und Zitronella, die alle reichlich in den Feuchtgebieten der Ebenen und im Bergland wachsen.

Tierwelt

Die buddhistische Lehre, die einen freundlichen und mitfühlenden Umgang mit allen Lebewesen predigt, führte dazu, dass auf der Insel der erste Wild- und Naturschutzpark der Welt entstand. Er geht auf das 3. Jahrhundert v. Chr. zurück.

Heute hat Sri Lanka zwei große Nationalparks: Wilpattu (nördlich von Colombo) und Ruhunu (südlich von Colombo). In beiden leben Elefanten, Leoparden, Bären, Büffel, Stachelschweine, Ameisenbären, Zibetkatzen, Schakale, Mungos und viele Affenarten sowie Herden von Rotwild und Wildschweinen. Obwohl die Zahl der Elefanten durch die fortschreitende Zerstörung ihrer Lebensräume stark reduziert wurde, können nach wie vor große Herden in den Nationalparks beobachtet werden. Ein (etwas schwer zu erreichendes) Schutzgebiet, für seine vielen Elefanten berühmt, ist Gal Oya.

Die Vogelwelt ist sehr vielfältig. Viele Vögel findet man sowohl in den Nationalparks als auch in den Vogelschutzgebieten in Wirawila (bei Yala) und Kumana (bei Gal Oya). Es gibt über 400 verschiedene Arten von Vögeln, einschließlich kleiner Raubvögel wie Fischadler und brahminische Geier. Auch der schwarzköpfige Pirol, der Schwalbenkiebitz, die bronzegeflügelte Taube, das purpurne Wasserhuhn und der langschwänzige Jacana sind häufig.

In Sri Lanka sind 242 Schmetterlingsarten zu Hause, von denen die meisten am Fuß der Berge zu finden sind. Sechs dieser Familien leben sogar in einer Höhe von über 1.200 m.

Kulinarisches

Auf der Insel wird Sri Lanka-, chinesische und europäische Küche geboten. Die einheimische Küche besteht besonders aus "Rice Curry", wobei mit "Curry" nicht das uns bekannte Mischgewürz gemeint ist, sondern eine Reihe von Gerichten, die aus Fleisch, Fisch und Gemüse bestehen, aber mit den verschiedenartigsten Gewürzen der Insel angereichert sind. Diese Küche erscheint dem europäischen Gaumen anfangs etwas scharf; das wird durch die Zugabe von geraspelter Kokosnuss gemildert.

Sri Lanka besitzt unzählige Arten tropischer Früchte wie Papayas, Ananas, Avocados sowie mehr als ein Dutzend verschiedener Bananensorten. Während der Saison gibt es auch Mangos, Mangostinos, Custard Apples, Jambus und Rambuttans. An einheimischem Gemüse gibt es Jak, Brotfrucht, Murunga, Brinjals (Auberginen) und Bandakka (Okra).

Alle guten einheimischen Getränke, der Tee ausgenommen, stammen von Palmen. Den Saft der "Thambili" oder Königskokosnuss trinkt man am besten aus der frisch aufgeschnittenen, goldenen Fruchthülle. Oft wird der Saft zu "Arrak" destilliert, der in seiner besten Qualität sehr stark sein kann.

Sitten und Gebräuche

Die einschneidende Veränderung in der Kulturgeschichte war die Einführung des Buddhismus 247 v.Chr. Der in Sri Lanka praktizierte Buddhismus ist seiner ursprünglichen Form noch sehr nah, rein und unverfälscht. Dem verdankt man, dass die Insel eine Stätte der Frömmigkeit und (meist) der Ruhe ist - das Ziel zahlreicher Pilgerfahrten.

Besucher, die zu den Heiligtümern, Tempeln und anderen Wallfahrtsstätten kommen, sollten dezent gekleidet sein. Mindestens knielange Kleidung ist angemessen. Vor dem Eintritt müssen Schuhe und Kopfbedeckung entfernt werden.

Farbenfrohe religiöse Feste finden in allen Teilen des Landes statt. Zu den berühmtesten Festen in ganz Südost-Asien zählt das Esala-Perahera-Fest in Kandy mit seinen großen Elefantenprozessionen, das alljährlich zur Vollmondzeit im Juli oder August stattfindet. Es geht um einen Zahn Buddhas, der auf dem Rücken des Heiligen Elefanten zu laut tönender Musik durch die blumengeschmückten Straßen Kandys getragen wird, begleitet von hunderten kostbar geschmückten Elefanten und hohen Würdenträgern.

Im Februar gibt es das Navam-Perahera, eine prachtvolle Prozession mit vielen Elefanten vor dem Gangarama-Tempel in Colombo. Im Mai (zur Vollmondzeit) ist das Wesak angesagt: Ein Fest zu Ehren von Geburt, Erleuchtung und Tod Buddhas. Es wird im ganzen Land mit Fackelzügen, Puppen- und Freilichttheater-Aufführungen sowie Tempelbesuchen gefeiert.

Das Nallur-Festival findet von August bis September statt. Tausende von Hindus besuchen den Tempel in Nallur bei Jaffina, um Gelübde einzulösen und an den Zeremonien teilzunehmen. Insgesamt dauert das Fest 25 Tage, wobei die letzten vier Tage in großem Rahmen gefeiert werden.

Souvenirs

Die beliebtesten Mitbringsel von Sri Lanka sind: Batiken (zur Dekoration und als Kleidungsstücke), Schmuck aus Edel- und Halbedelsteinen, Holzschnitzereien (bunt bemalt oder naturbelassen), dekorative Messinggegenstände (Gefäße und Teller), Schmuck- und Ziergegenstände aus Elfenbein, Horn und Schildpatt; Häkel-, Stick- und feine Klöppelarbeiten; Lederartikel; Korb- und Tonwaren sowie zierlich bemalte Schirme in allen Größen.

Zu den wertvolleren Souvenirs zählen die Edelsteine, die meist aus der Gegend von Ratnapura stammen. Für die Saphire, Rubine, Amethyste, Katzenaugen sowie andere Edel- und Halbedelsteine, die hier geschürft werden, war Sri Lanka schon immer bekannt. Man bekommt sie in den vielen Juweliergeschäften in Colombo. Wer sie auf dem Land kauft, sollte einige Kenntnisse mitbringen.

Die beste Auswahl an einheimischen Handwerksartikeln findet sich bei den Filialen von Laksala (staatliches Kaufhaus). Zweigstellen von Laksala sind in Colombo, Kandy, Galle, Bentota, Hikkaduwa, Matara, Kegalle, Kurunegala, Anuradhapura, Batticaloa und Jaffina. Diese Geschäfte übernehmen auch den Versand von Geschenkpaketen in alle Länder der Welt - vorausgesetzt, dass mit ausländischer Währung bezahlt wird.

Klimainformationen

Sri Lanka, zwischen dem sechsten und zehnten nördlichen Breitengrad gelegen, hat ausgesprochenes tropisches Monsunklima, das durch den Einfluss des Indischen Ozeans etwas gemildert wird. Jahreszeiten als solche gibt es nicht. Die Halbinsel Jaffna im Norden des Landes ist heiß und trocken; die Küstengebiete sowie das Flachland im Süden und Westen sind warm und feucht: Das zentrale Bergland mit Höhen bis 2.500 m ist teils trocken, teils feucht, aber kühler als das Flachland. In Colombo und im Südwesten regnet es im Allgemeinen in den Monaten Mai bis August und im Nordosten von November bis Februar. Im Bergland regnet es meist in den Monaten Juli bis Dezember.

Die durchschnittlichen Temperaturen betragen in der Ebene etwa 29-35°C, in den Bergen ca. 22°C (nachts ca. 10-16°C). Die wärmsten Monate sind der März und der April.

Beste Reisezeit

Für Reisen an die Nordostküste sollte man einen Zeitraum zwischen April und September wählen. Für Reisen an die Südwestküste ist der Zeitraum von Oktober bis April geeignet.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Sri Lanka ist malariafrei.

Ärztliche Hilfe

COLOMBO: Dr. Lakshman L. Weerasena (spricht Englisch), 372 Galle Road,, Colombo 3, Tel. (011) 257 35 23, mobil 11-777 39 46 95.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Sri-Lanka-Rupie (S.L.Re.)

1 Sri-Lanka-Rupie = 100 Sri Lanka Cents.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 181,93 S.L.Re.

1 US-$ = ca. 155,40 S.L.Re.

Hinweise

In Sri Lanka treten häufig Fälle von Kreditkartenbetrug auf. Es ist daher ratsam, einen Großteil der Ausgaben mit Bargeld zu bestreiten.

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Bei Entgegennahme von Landeswährung ist darauf zu achten, dass keine allzu zerfledderten Scheine dabei sind, diese werden oft nicht angenommen. Außerdem sollte man sich nicht zu große Scheine geben lassen, die schlecht gewechselt werden können.

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt. Indische und pakistanische Währung darf nicht mitgeführt werden.

Einfuhr Landeswährung: bis zu 1.000 S.L.Rs.

Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremdwährung über 10.000 US-$ (Bargeld, Reiseschecks, Kreditbriefe). Angaben auf besonderem Formular "Currency Declaration Form" und Abstempelung vom Zoll notwendig (gut aufbewahren).

Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge (Currency Declaration Form und Umtauschquittungen vorlegen).

Ausfuhr Landeswährung: bis zu 1.000 S.L.Rs.

Umtausch: ist nur bei Banken und autorisierten Wechselstellen erlaubt. Quittungen gut aufbewahren oder Umtausch in Deklarationsformular eintragen lassen. Möglichst nur so viel umtauschen, wie jeweils benötigt wird.

Internationale Kreditkarten: Ja (American Express, Visa, EuroCard/MasterCard) - werden von größeren Hotels, in vielen gehobenen Restaurants, bei Banken, Fluggesellschaften und in zahlreichen Geschäften akzeptiert. MasterCard und Visa sind die am weitesten verbreiteteten Kreditkarten. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Geldautomat: Ja - Bargeldabhebung ist mit Kreditkarten möglich, an einigen Geldautomaten auch mit der Girocard (mit Maestro-Logo). Reisende sollten sich vor Abreise bei ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Es ist unter Umständen ratsam, die Bank vorab über die geplante Reise zu informieren, um zu vermeiden, dass Transaktionen grundsätzlich wegen des Verdachts auf Kartenmissbrauch blockiert werden. Die meisten Automaten hat die Commercial Bank, gefolgt von der Bank of Ceylon.

Die Automaten geben meist Scheine geben meist Scheine im Wert von 500 oder 1.000 S.L.Rs heruas. Diese sollten so schnell wie möglich in kleinere Scheine umgetauscht werden, weil viele kleine Händler so große Banknoten nicht akzeptieren.

Reiseschecks: Nein - Reiseschecks werden normalerweise nicht eingelöst.

Rücktausch: den letzten Rücktausch möglichst nicht erst auf dem Flughafen vornehmen.

Auskunftstellen

Im Reiseland

Außerdem hat das Tourist Board ein Informationszentrum am Bandaranayake International Airport, Tel. (011) 245 24 11.

The Ceylon Chamber of Commerce
Sri Lanka Chamber of Commerce
50 Navam Mawatha
Colombo 2
The Ceylon Chamber of Commerce
P.O.Box 274
Colombo 2/Sri Lanka
(0094 11) 244 93 52
(0094 11) 242 17 45, 232 91 43, 558 88 00
www.chamberforum.Ik ; www.lanka.net/chamber
info@chamber.lk

Sri Lanka Tourism Development Authority (SLTDA)
No. 80, Galle Road
Colombo 3/Sri Lanka
(0094 11) 244 00 01
(0094 11) 242 69 00
info@srilanka.travel

Sri Lanka - Tourism Development Authority (SLTDA)
Travel Information Centre
Cultural Triangle office
16, Deva Veediya
Kandy /Sri Lanka
(0094 81) 222 26 61

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Demokratischen Sozialistischen Republik Sri Lanka
mit Konsularabteilung
Niklasstraße 19
14163
Berlin
(0 30) 80 90 97 57
(0 30) 80 90 97 49
www.srilanka-botschaft.de
info@srilanka-botschaft.de
Konsularabteilung Mo bis Do 9-12.30 Uhr

Honorarkonsulat der Demokratischen Sozialistischen Republik Sri Lanka
Hilger Straße 14
55294
Bodenheim
(0 61 35) 716 94 01
(0 61 35) 716 96 44
infor@consulatsrilanka-rlp.lk
Mo bis Fr 13-18 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat von Sri Lanka
Anne-Conway-Straße 2
28359
Bremen
(04 21) 800 87 77
(04 21) 800 87 80
honorarkonsulat@kriwat.cc
Di und Do 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)
zuständig für die Länder Bremen und Niedersachsen nördlich der Landkreise Nienburg/Weser, Heidekreis und Lüneburg.

Generalkonsulat von Sri Lanka
Lyoner Straße 34
Tower 2, 7. Stock
60528
Frankfurt/Main
(0 69) 660 53 98 99
(0 69) 66 05 39 80
info@srilanka-konsulat.de
Mo bis Fr 9 bis 13 Uhr

Honorargeneralkonsulat von Sri Lanka
Pickhuben 9
20457
Hamburg
(0 40) 36 14 31 15
(0 40) 36 71 40
info@haelssen-lyon.de
Mo bis Fr 14-17 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat von Sri Lanka
Maubisstr. 44
41564
Kaarst
(021 31) 205 69 63
sl-honorarkonsul-nrw@t-online.de
Di. und Do. 10-13 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat von Sri Lanka
c/o Holtmann GmbHCo KG
Adam-Stegerwald-Straße 9-15
30851
Langenhagen
(0511) 74 07 49 56
(0511) 740 74 56
srilanka@niedersachsen.cc
Di und Do 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)
zuständig für das Land Niedersachsen südlich der Landkreise Diepholz, Verden, Rotenburg (Wümme) und Harburg

Honorarkonsulat von Sri Lanka
Messe-Allee 2
04356
Leipzig
(03 41) 600 36 85
(03 41) 926 55 78
www.hammer.ag
konsulat-leipzig@web.de
Mo, Di und Do 9.30-12.30 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat von Sri Lanka
Sylvensteinstraße 2
81369
München
(0 89) 72 01 29 99
(0 89) 72 01 21 90
www.hammer.ag
info@honorarkonsulat-srilanka.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr, und nachmittags nach telefon. Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat von Sri Lanka
Heilbronner Straße 150
70191
Stuttgart
(07 11) über 22 29 97 77
(07 11) 223 79 53
SriLanka@quack-gutterer.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr, 14-17 Uhr
(keine Visumerteilung)

Embassy of the Federal Republic of Germany
40, Alfred House Avenue
Colombo 3
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 658
Colombo/Sri Lanka
(0094 11) 258 04 40
(0094 11) 258 04 31
www.germanembassy-colombo.lk
info@colombo.diplo.de
Amtsbezirk: Sri Lanka sowie die Malediven
Der Leiter der Vertretung ist zugleich als Botschafter in den Malediven mit Sitz in Colombo akkreditiert.

Ärztliche Hilfe

COLOMBO: Dr. Lakshman L. Weerasena (spricht Englisch), 372 Galle Road,, Colombo 3, Tel. (011) 257 35 23, mobil 11-777 39 46 95.

Sehenswertes

Colombo

Rund um den Hafen hat sich die Hauptstadt entwickelt. Sie ist ein kosmopolitisches Handels- und Verwaltungszentrum. Regierungsgebäude und Handelshäuser sind im Fort zu finden, das einst ein befestigter Stützpunkt der europäischen Eroberer war. Nur wenige der alten militärischen Bollwerke sind noch zu sehen. Holländischer und viktorianischer Kolonialstil zeigen sich neben modern vereinfachter Architektur. Nahe beim Fort liegt das Geschäftsviertel Pettah, in dem man die verschiedensten Dinge kaufen kann, von raren Antiquitäten bis zum einfachsten Tand.

Viele Tempel wurden in und nahe Colombo erbaut. Der Raja Maha Vihare in Leaniya (achteinhalb Kilometer vom Fort) gilt als historisch besonders wichtig, weil er einst von Buddha besucht wurde. Der Gotami Vihare in Borella (sieben Kilometer vom Fort) ist wegen seiner modernen buddhistischen Wandmalereien nennenswert.

Das Museum in Cinnamon Gardens (fünf Kilometer vom Fort) besitzt eine schöne Sammlung von Bronzen und Steinskulpturen sowie andere Antiquitäten aus Sri Lankas 2.500 Jahre alten Geschichte.

In Dehiwela (elf Kilometer vom Fort) liegt der zoologische Garten, der als einer der besten der Welt gilt. Sein besonderer Reiz liegt in seiner natürlichen Anlage inmitten eines Parks.

Kandy

Diese Stadt mit ihren Hügeln und Tälern, Flüssen, Seen, großen und kleinen Wasserfällen, wurde im 14. Jahrhundert gegründet und war im 16. Jahrhundert sowohl die Hauptstadt des Königreichs Kandy als auch Sri Lankas kultureller Mittelpunkt. Sie liegt hoch im zentralen Bergland, fast genau in der Mitte der Insel. Nach wie vor ist sie die Heimat nicht nur von Kunstschätzen, Handwerkskünsten, Musik und Tanz wie einst zur Blütezeit des Königreichs, sondern auch von vielen heiligen und lebendigen Altären der Buddhisten, Hindus, Christen und Moslems, die in der Stadt und ihrer Umgebung leben. Für die Buddhisten ist Kandy eine Heilige Stadt.

Kandys Kultur entwickelte sich durch viele Jahrhunderte ungestört von äußeren Einflüssen, und bestand schon, bevor der erste der König, Wimaladharmasuriya, hier seinen Thron bestieg. Die Abgeschiedenheit ist geographisch bedingt, weil hohe Bergketten die ganze Provinz einschließen.

Außerdem steht die Stadt unter dem Schutz der heiligen Reliquie, eines Zahnes von Buddha. Dieser wird in einem Tempel verwahrt, dessen weiße Fassade sich in einem stillen See spiegelt. Sein turmartiger Vorbau mit dem achteckigen Dach ist das Wahrzeichen der Stadt. Millionen gläubiger Buddhisten verehren diese Zahnreliquie, die vor über 1.500 Jahren nach Sri Lanka gebracht wurde.

Anuradhapura

Die Stadt wurde im vierten Jahrhundert v.Chr. gegründet. Sie war 600 Jahre lang Sri Lankas erste Hauptstadt, für die damalige Zeit sehr modern und mit 25 km Durchmesser auch sehr groß. Man errichtete eigene Stadtbezirke für bestimmte Berufszweige. Es gab Herbergen, Spitäler, getrennte Friedhöfe für Angehörige hoher und niederer Kasten. Die Wasserversorgung wurde durch Wassertanks gesichert. Im Herzen der Stadt steht noch immer der über 2.200 Jahre alte Bodhi-Baum, der als der älteste historisch beurkundete Baum der Welt gilt. Er wuchs aus einem Ableger jenes Baumes, unter dem Buddha seine Erleuchtung fand. Andere sehenswerte Altertümer sind eine Statue des sitzenden meditierenden Buddha (die älteste dieser Art), Tempel und Paläste.

Nach schweren Kämpfen mit den Südindern musste die Stadt geräumt werden. Über Anuradhapura breitete sich der Dschungel aus. Heute kann man das kulturelle und politische Zentrum der singhalesischen Könige wieder besuchen. Archäologen restaurieren seit Jahrzehnten; sie haben zahlreiche Paläste und Tempel mit Skulpturen und Fresken freigelegt.

Mihintale

Gleich östlich von Anuradhapura liegt Mihintale, die Wiege des Buddhismus auf Sri Lanka. Der Felsen ist voller Heiligtümer und Einsiedlerhöhlen. Ein alter Treppenaufgang führt über 1.840 Granitstufen zum Gipfel des Missaka-Hügels und bietet einen sehr schönen Rundblick über die Landschaft.

Polonnaruwa

Im Mittelalter war dies die Hauptstadt der Insel, nachdem Anuradhapura im elften Jahrhundert von Indern erobert worden war. Die erhaltenen Bauwerke stammen aus der Regierungszeit von nur zwei Königen und zeigen, dass die Stadt großzügig gestaltet war: drei konzentrische Stadtmauern umgaben zahlreiche Parks, Gärten, Paläste, Tempel und Schreine. Ein gut ausgebautes Kanalnetz und ein künstlicher See sicherten die Wasserversorgung.

Sigiriya

Über 200 Meter ragt das Felsmassiv aus dem Dschungel auf. Es diente als Festung. Diese war eine Nachbildung des Wohnsitzes von Kuvera, dem Gott des Reichtums. Ein Palast, der von 477 bis 495 bewohnt war, krönte die Felsenspitze. Er hatte weiße Marmorwände, eherne Dächer und juwelenbesetzte Turmspitzen. Auf halber Höhe des Felsens erreicht man noch heute über eine steile Treppe eine Galerie, von der eine Wendeltreppe zu den weltberühmten Sigiriya-Fresken führt. Diese sind außergewöhnlich schön: Darstellungen von Mädchen, Nymphen und himmlischen Wesen, die mit Tonfarben auf die spiegelblanken Felsen gemalt wurden. 19 solcher Bilder blieben erhalten; einst sollen es über 500 gewesen sein.

Yapahuwa

Die alte Festung war ab dem Jahre 1301 Hauptstadt der Insel: ein knapp 100 m hohes Felsenmassiv, von einem Burggraben und einem Festungswall umgeben. Spuren früherer Schlachten kann man heute noch sehen. Das Paradestück von Yapahuwa, der reich verzierte Treppenaufgang, blieb erhalten.

Dambulla

Dies ist ein großes, freistehendes Felsmassiv mit einem im ersten Jahrhundert erbauten Felsentempel. Ursprünglich waren es nur fünf Höhlen, 100 m über dem Boden, in denen Sri Lankas König 14 Jahre lang Zuflucht fand, während die Hauptstadt Anuradhapura von Indern besetzt war. Doch nach der Rückeroberung der Hauptstadt wurden die Höhlen zu einem großartigen Tempel ausgebaut. In der ersten Höhle liegt nun ein 14 m langer Buddha, der aus dem Fels herausgehauen wurde. Steingravierungen und Fresken entstanden vom 15. bis 18. Jahrhundert. In einer der Höhlen, der größten und schönsten, stehen nicht weniger als 150 lebensgroße Statuen von Gottheiten.

Reisehinweise

Eine starke Präsenz des Militärs und der Polizei ist in Sri Lanka grundsätzlich gegeben. Anordnungen und Sicherheitskontrollen sollten beachtet werden. Bei Überlandreisen ist die Eisenbahn gegenüber öffentlichen Bussen vorzuziehen.

Größere Menschenansammlungen und Demonstrationen sollten gemieden werden, da Gewaltausbrüche und Verhaftungen nicht ausgeschlossen werden können.

In der Nord-Provinz besteht eine erhöhte Präsenz des Militärs. Vereinzelt finden noch Entminungsmaßnahmen statt. In der Nähe von Militärcamps und in verminten Gebieten kann es nach wie vor Reisebeschränkungen geben. Allgemein wird zur Vorsicht geraten. Eine touristische Infrastruktur existiert vor allem in Jaffna, in den angrenzenden Regionen ist sie in der Entwicklung.

Bei Reisen in die Bezirke Trincomalee (auch Upuvali und Nilaveli), Batticaloa und Ampara (Arugam Bay) muss ebenfalls mit Militärpräsenz sowie gelegentlichen Kontrollposten entlang der Straßen und in den öffentlichen Verkehrsmittel, wie z.B. Bussen und Zügen gerechnet werden. Entlang des Küstenstreifens im Osten entwickelt sich wieder eine touristische Infrastruktur, Reisen in das östliche Hinterland sind teilweise sehr beschwerlich, außerdem besteht ein erhöhtes Minenrisiko.

Im Yala-Nationalpark sind ausschließlich Reisen in den sog. "Block 1" erlaubt.

Frauen, die allein oder in kleinen Gruppen in Sri Lanka unterwegs sind, wird zu besonderer Vorsicht geraten. Beschwerden über Betrugsfälle bei Einkäufen (z.B. von Schmuck) häufen sich. Sri Lanka verfügt in den Haupttourismusgebieten über spezielle Touristenpolizei-Stationen, bei denen Anzeigen aufgegeben werden können.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

KRIMINALITÄT: In letzter Zeit gab es in Sri Lanka vermehrt Einbrüche in Hotels und Guest Houses. Ebenso häufen sich zurzeit Betrugsfälle bei Einkäufen, z.B. von Schmuck, in deren Zusammenhang Betroffene durch sog. "K.O.-Tropfen" geschädigt wurden. In Sri Lanka gibt es in den Haupt-Touristenzentren an der Südwestküste spezielle Touristenpolizei-Stationen, hier können Anzeigen über kriminelle Vorfälle aufgegeben werden. Frauen, die allein oder in Gruppen im Land unterwegs sind, sollten grundsätzlich besonders vorsichtig sein, da es in letzter Zeit vermehrt zu Berichten über sexuelle Belästigung und Übergriffe auch in touristischen Gebieten kam. Hilfestellung erhalten diese Frauen bei der Polizei unter der Telefonnummer 19 38.

FOTOGRAFIEREN: Das Fotografieren militärischer Einrichtungen ist verboten. Ebenfalls verboten ist, dass sich Personen mit Buddha-Statuen fotografieren lassen, wenn sie diesen den Rücken zuwenden. Auch kann es zu Problemen führen, wenn religiöse Motive (Bilder, Statuen u.Ä.) in respektlosem Zusammenhang fotografiert werden. Ein Fotografierverbot besteht auch für die sogenannten "Wolkenmädchen-Fresken" am Sigiriya-Felsen. Für Fotoaufnahmen in den alten Ruinenstädten und besonderen Sehenswürdigkeiten (Anradhapura, Kandy, Nalanda, Polannaruwa, Sigiriya) werden Gebühren von circa 30 US-$ erhoben.

WASSER: Es sollte nur abgekochtes und gefiltertes WASSER getrunken werden (auch beim Zähneputzen darauf achten).

RAUCHEN/ALKOHOL: Das Rauchen und das Trinken von Alkohol in öffentlichen Gebäuden und an öffentlichen Plätzen sind verboten und werden mit Geldstrafen oder sogar Gefängnis geahndet.

STRAFRECHT: Reisende in Sri Lanka sollten einen angemessenen Respekt vor den religiösen und kulturellen Gütern Sri Lankas an den Tag legen, da es anderenfalls zu einer strafrechtlichen Verfolgung durch die sri-lankischen Behörden kommen kann.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Malediven

Einreise für Deutsche

Deutsche erhalten als Touristen ein Visum bei Ankunft für 30 Tage Aufenthalt.

Notwendig sind:

- ein bei Ankunft noch 6 Monate gültiger Reisepass

- Rück- oder Weiterreiseticket

- Unterkunftsnachweis (Hotel-Bestätigung) oder ausreichende Geldmittel (100 US-$ plus 50 US-$ pro Tag und Person)

Landesdaten

Lage

Die Inselrepublik der Malediven liegt rund 450 km südwestlich von Indien und 800 km südwestlich von Sri Lanka im Indischen Ozean. Die Inseln erstrecken sich über etwa 130 km von West nach Ost und über rund 750-890 km von Nord nach Süd. Die südlichsten Atolle liegen südlich des Äquators bis ein Grad südlicher Breite. Die Koralleninseln ragen im Schnitt ein bis zwei Meter über den Meeresspiegel und sind von einer Lagune umgeben.

Die Republik der Malediven besteht aus rund 1.196 Koralleninseln, die in 26 Atollgruppen unterteilt sind. 220 Inseln sind bewohnt. Von den anderen Inseln sind derzeit etwa 87 als Touristeninseln ausgebaut.

Fläche: Landfläche ca. 298 km².

Verwaltungsstruktur: 20 Distrikte (7 Provinzen) und der Hauptstadtdistrikt Malé.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 328.500

Städte:

Malé (Hauptstadt, am südlichen Ende des Nord-Malé-Atolls) ca. 123.400

Sprache

Die Landessprache der Malediven ist Dhivehi. Englisch wird fast überall verstanden und gesprochen. Dies gilt besonders für Malé und die Touristeninseln sowie allgemein für die jüngere Bevölkerung.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +4 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied +3 Stunden.

Stromspannung

In der Stadt Malé und auf den Touristeninseln (Generatorstrom) 220/240 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Die Mitnahme eines Adapters wird empfohlen.

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland, Österreich und der Schweiz auf die Malediven ist 00960, die Rufnummer ist unmittelbar danach zu wählen. Von den Malediven nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

Auf den Malediven gibt es Telefonkarten, die man in der Hauptstadt Malé und am Flughafen kaufen, aber auch nur dort verwenden kann. Auf den Inseln kann man nur vom Hotel aus telefonieren.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 119, Ambulanz 102.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900 und 3G 2100.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern auf den Malediven von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .mv

Feiertage

Im Jahr 2017:

1. Mai (Tag der Arbeit)

26. Juli (Unabhängigkeitstag; Nationalfeiertag)

3. November (Tag des Sieges)

11. November (Tag der Republik)

Islamische Feiertage (Verschiebungen um einen Tag, in seltenen Fällen zwei Tage, sind möglich!):

1. Januar (Tag des Islam)

26. Mai (Beginn des Ramadan)

26. Juni (Fastenbrechen am Ende des Ramadan)

30. August (Tag des Hadsch)

1. September (Opferfest)

22. September (Neujahr 1439 nach islamischer Zeitrechnung)

1. Dezember (Geburtstag des Propheten Mohammed)

Im Jahr 2018 dauert der Ramadan vom 16. Mai bis zum 14. Juni

Während des Ramadan, des islamischen Fastenmonats, kann das Geschäftsleben eingeschränkt sein.

Fällt ein Feiertag auf den Freitag, ist der Sonntag arbeitsfrei.

Der wöchentliche Ruhetag ist der Freitag.

Öffnungszeiten

Büros: Sa bis Do 7.30-14.30 Uhr;

Banken: So bis Do 8-13.30 Uhr;

Post: Sa bis Do 7.30-13.30 Uhr, Fr 16 bis ca. 17.30 Uhr;

Geschäfte: Sa bis Do 8/8.30-23 Uhr, Fr 13.30-23 Uhr.

Kleidung

Leichte, atmungsaktive Sommerkleidung ist das ganze Jahr über angebracht. Sonnenschutz ist notwendig. Weil die Korallen sehr scharf sind, sollte man auf jeden Fall stabile Badeschuhe mitnehmen, um sich vor Schnittwunden zu schützen. Offiziell ist das Nacktbaden oder Oben-ohne-Baden nicht gestattet.

Bei Besuchen auf bzw. Ausflügen zu den bewohnten Inseln oder Malé (moslemische Bevölkerung) ist auf dezente Kleidung zu achten. So sollte man Kleidungsstücke wählen, die den Körper bis zu den Knien bedecken. Auf durchsichtige Kleidung, weit ausgeschnittene Kleider und Blusen sowie zu kurze oder zu knappe Shorts sollte verzichtet werden. Männer sollten mindestens Shorts und T-Shirts tragen.

Geschichte/Politik

Inder besiedelten die Malediven vor dem 12. Jahrhundert; auf mehreren Inseln sieht man buddhistische Tempelruinen. 1153 kamen Araber und gründeten das Sultanat; der Islam wurde Staatsreligion.

1558 wurden die Malediven eine portugiesische Kolonie, 15 Jahre später wurden die Portugiesen von den Maledivern wieder vertrieben; überliefert ist der 3. November 1573 als Befreiungstag, der noch heute ein gesetzlicher Feiertag ist. 1886 unterstellten sich die Malediven der englischen Protektion, denn sie wurden so häufig von Seeräubern überfallen, dass sie stärkeren Schutz brauchten (erst 1976 verließen die Briten endgültig die Inseln).

1932 stellten die Malediver ihre erste Verfassung zusammen. 1953 wurden die Malediven zur Republik. 1965 wurden sie von Großbritannien in die Unabhängigkeit entlassen und Vollmitglied der UNO. 1968 wurde auf den Malediven die zweite Republik ausgerufen; jetzt wurden auch die Weichen für eine touristische Infrastruktur gestellt.

Inzwischen gehören sie zur Gruppe der blockfreien Staaten und sind eine demokratische Republik mit Malé als Hauptstadt.

Im Jahr 2004 waren auch die Malediven von der verheerenden Tsunami-Welle betroffen, die circa 80 Menschen das Leben kostete und zahlreiche Hotels und Häuser zerstörte.

Wirtschaft

Der Korallen-Boden der Inseln ist wenig fruchtbar. Die Bewohner pflanzen Hirse, Mais, Maniok, Süßkartoffeln und Zuckerrohr, doch Reis muss importiert werden. Die wichtigste Pflanze für den Export ist die Kokospalme, aus der man Kopra, Kokosfasern und Kokosnussöl gewinnt. Haupterwerbszweig ist die Fischerei, vor allem Thunfisch und Bonito werden gefangen. Die Fische werden dann meist getrocknet ("Maledive Fish") und nach Sri Lanka exportiert. Einiges Geld kommt durch die handwerkliche Herstellung von Garnen, Tuchen, Kokosmatten und Lackarbeiten herein, und auch durch den Bau von Booten, bei dem die Malediver sehr geschickt sind.

Inzwischen hat sich der Tourismus zum führenden Wirtschaftszweig des Landes entwickelt; Nachfrage besteht das ganze Jahr über, wobei sie in den europäischen Wintermonaten oft höher ist als das Bettenangebot. Dies hängt mit den generell sehr umweltschonenden Konzepten der Regierung zusammen, lediglich unbewohnte Inseln zu Ferieninseln oder Touristengebieten auszubauen. Die Zahl der Bungalows, die laut Bauvorschrift nur einstöckig sein dürfen, bleibt begrenzt und damit auch die Zahl der Touristen.

Religion

Die Einwohner der Malediven sind Moslems (Sunniten).

Vegetation

Die zahlreichen Palmen vermitteln einen exotischen Eindruck. Auf den Inseln wachsen vor allem Kokospalmen, aber auch Schraubenpalmen und Arekapalmen kann man finden. Die Letzteren tragen die Betelnüsse, die von den Maledivern nahezu ununterbrochen gekaut werden. Dazu werden die Nüsse geschnitten und in die Blätter des Betelstrauches eingerollt. Praktischerweise wachsen solche Betelsträucher sehr oft direkt am Stamm der Arekapalmen.

Ferner gibt es den Banyanbaum, auf den bewohnten Inseln auch Rotfruchtbäume, Papayas und Bananen. Auf der Hauptinsel Malé wachsen Mangobäume, die zusammen mit bunten Hibiskus-Blüten, dem zartgelb blühendem Pagodenstrauch und den üppig blühenden Bougainvilleas den Pflanzenschmuck bilden. An den Inselküsten stehen oft die tiefgrünen Scaevolabüsche, an anderen Küstenstreifen wächst die Mangrove. Hier und da findet man auch Bambus. Manche Hotelgärten sind tropisch angelegt, und einige Inseln im Süden haben regelrecht Dschungelcharakter.

Tierwelt

Außer dem heimischen Flughund findet man nur Zivilisationstiere, die durch den Tourismus auf die Inseln kamen. So fühlen sich inzwischen Ziegen, verwilderte Kaninchen und natürlich auch Hausratten heimisch. Man sieht Schönechsen und Geckos, bei den Vögeln Möwen und Seeschwalben, Strandläufer und Reiher. Ein Tier, das man an Land sehr häufig entdeckt, kommt aus dem Wasser: es ist der Einsiedlerkrebs.

Die Tierwelt im Wasser ist unübersehbar vielfältig. Es gibt Tausende von Fischarten, von denen bis heute nur wenige Hundert klassifiziert sind. In den Uferzonen schwimmen oft Haie - allerdings nur kleine ungefährliche Jungtiere. Außerdem gibt es im flachen Wasser Korallenbarsche und Äschen, Barben und Grundeln. In Tiefen von zehn bis 15 Metern, durchaus noch von Schnorchlern zu beobachten, leben zahlreiche Fische. Im freien Wasser schwimmen Füsiliere, Makrelen, Barsche, Barrakudas, Hornhechte, Nashornfische, Drückerfische und zahlreiche Schnapper. Taucher werden hin und wieder einen Hai sehen. Von den fünf Haiarten, die auf den Malediven vorkommen, ist der Weißspitzenhai am häufigsten. Die Koralle darf nicht vergessen werden; aus ihrer Substanz bestehen die Malediven weitgehend, denn die Inseln gehören zu den korallenreichsten Gebieten der Erde.

Kulinarisches

Die Hotels auf den Inseln stützen sich auf die Standards der internationalen Speisekarte. Die traditionelle maledivische Küche besteht aus Fisch und Reis. Auf einigen Inseln (ohne Hotels) gibt es Restaurants, in denen versuchsweise die Küche von Sri Lanka übernommen wird.

Das Hauptgetränk auf den Inseln ist Tee. In den Hotels gibt es Bier und alkoholische Drinks.

Sitten und Gebräuche

Auf den Malediven geht es eher liberal zu - vor allem dort, wo internationale Hotels stehen. Allerdings wünscht man nicht, dass in der Öffentlichkeit Alkohol getrunken wird. Ein Besuch in der Hauptstadt Malé verlangt gutbürgerliche Kleidung (keine Shorts!). Wer eine Insel der Einheimischen besucht, sollte Hüften, Oberschenkel und Schultern nicht nackt lassen. Auf den Hotelinseln ist das Nacktbaden nicht ausgesprochen verboten, aber es verstößt gegen die Traditionen der muslimischen Bevölkerung.

Das Fotografieren der Inselbewohner ist - im Gegensatz zu anderen arabischen Ländern - kein Problem. Meist freuen sich die Malediver, wenn man sie fotografiert.

Jede der vielen Inseln hat ihre eigene Tanzgruppe. Der Bodu Beru ("Große Trommel") ist ein Männertanz, der mit Trommelmusik begleitet wird. Er geht auf Negersklaven zurück, die auf den Inseln gehalten wurden. Sonst sind die Gesänge und Tänze überwiegend arabischer Herkunft. Dazu gehört der "Bandeya Dschehun", den junge Mädchen tanzen, wobei sie den Rhythmus auf Wasserbehältern schlagen. Häufig werden Tänze oder Gesänge - es sind Dutzende - auch den Touristen vorgeführt.

Souvenirs

In Malé kann man in den Ladengeschäften ausgefallene Souvenirs finden, beispielsweise ausgestopfte Schildkröten, schwarze Korallen, Gebisse vom Haifisch, Muscheln, Schnecken und Ähnliches. Aber Schildkrötenpanzer oder ausgestopfte Schildkröten dürfen nicht exportiert werden! Es kann geschehen, dass man den teuer bezahlten Panzer entschädigungslos beim Zoll zurücklassen muss.

Auch Antiquitäten und chinesisches Porzellan gibt es in Malé, außerdem einheimische Messingarbeiten, meist einfache Behälter, Kannen, Tabletts und Lampen. Manche sind verziert. Auch alte maledivische Münzen kann man finden. Interessant sind die Lackarbeiten von der Insel Tuladu, Holzbehälter, die rot sowie schwarz lackiert und dann graviert worden sind. Ferner werden Kokosmatten angeboten, die meist von der Insel Gadu stammen. Sie sind fein gearbeitet und mit hübschen Mustern in Schwarz und Dunkelbraun versehen.

Klimainformationen

Das Klima der Malediven ist tropisch. Die durchschnittlichen Jahrestemperaturen liegen bei 28-31°C, wobei die Tagestemperaturen rund 26-31°C betragen. Nachts kühlt es meist nur unmerklich - etwa 2-3°C - ab. Die üblicherweise gemessenen Wassertemperaturen liegen bei etwa 26-28°C. Die Luftfeuchtigkeit ist mit rund 75-80 Prozent hoch. Die Schwüle wird jedoch durch eine fast ständige Meeresbrise erheblich gemildert.

Im Zeitraum von Mai bis Oktober wehen Südwest-Monsunwinde. Nordost-Monsunwinde treten von November bis April auf. Die heißesten Monate sind März bis Mai.

Auf den Malediven gibt es keine eigentliche Regenzeit; mit dem meisten Regen (teilweise auch über einige Tage) muss während der Zeit des Südwest-Monsuns gerechnet werden. Allgemein fällt Regen in kurzen, heftigen Schauern. Zudem regnet es am häufigsten während der Nacht.

Beste Reisezeit

Die bevorzugte Reisezeit sind die Monate Oktober bis ca. Ende März.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Die Malediven sind malaria-frei.

Ärztliche Hilfe

MALÉ: Indira Ghandi Memorial Hospital, Dr. T. H. Mohamed Firdous, Malé, Tel. 31 66 47.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Rufiyaa (Rf)

1 Rufiyaa = 100 Laari.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 17,94 Rf

1 US-$ = ca. 15,42 Rf

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt. Empfohlen wird die Mitnahme von US-$ (auch in kleiner Stückelung).

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Umtausch: Umtauschmöglichkeiten gibt es bei der Bank of Maldives auf Malé. Auf den Touristeninseln wird meist in US-$ bezahlt, daher möglichst eine größere Menge in kleinerer Stückelung mitnehmen. Ein gewisser Vorrat an Bargeld ist besonders bei Aufenthalten auf den kleineren Inseln sehr empfehlenswert, da die Geldbeschaffung dort schwierig sein kann.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden auf den Touristeninseln akzeptiert.

Geldautomat: Ja - sind in Malé vorhanden.

Reiseschecks: Ja - Ausstellung in US-$ empfohlen. >>> Da die Akzeptanz von Reiseschecks jedoch rückläufig ist, sollten immer auch noch andere Zahlungsmittel (Bargeld, Kreditkarte etc.) für die Reise mitgeführt werden.

Auskunftstellen

Maldives Marketing
Public Relations Corporation (MMPRC)
Velaanaage, Ameer Ahmed Magu
4th Floor
Malé /Malediven
(00960) 332 32 29
(00960) 332 32 28
www.visitmaldives.com
info@visitmaldives.com

Maldives National Chamber of Commerce and Industry
Ameenee Magu
Malé
Maldives National Chamber of Commerce and Industry
Private Bag 92
Malé 20-04/Maldives
(00960) 332 18 89
(00960) 332 18 89
mncci@dhivehinet.net.mv

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

zuständig Colombo/Sri Lanka:

Embassy of the Federal Republic of Germany
40, Alfred House Avenue
Colombo 3
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 658
Colombo/Sri Lanka
(0094 11) 258 04 40
(0094 11) 258 04 31
www.germanembassy-colombo.lk
info@colombo.diplo.de
Amtsbezirk: Sri Lanka sowie die Malediven
Der Leiter der Vertretung ist zugleich als Botschafter in den Malediven mit Sitz in Colombo akkreditiert.

Von Deutschland

außerdem auf den Malediven:

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
38, Orchid Magu
Malé 20-02/Malediven
(00960) 332 26 78
(00960) 332 30 80, 332 35 12, 332 29 71
male@hk-diplo.de; iumaniku@unient.com.mv
Amtsbezirk: Republik Malediven.
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Colombo

Botschaft der Republik Malediven
Pariser Platz 4 a
10117
Berlin
(0 30) 300 14 55 23
info@maldivesembassy.de
Mo bis Fr 9-13, 14-16 Uhr

Honorarkonsulat der Republik Malediven
Goethestraße 31-33
60313
Frankfurt/Main
(0 69) 29 06 30
(0 69) 29 06 02
dr.baron@t-online.de
nach telefonischer Vereinbarung

(keine Visumerteilung)

Honorargeneralkonsulat der Republik Malediven
Burgallee 6
74653
Künzelsau
(0 79 40) 98 76 09
(0 79 40) 987 60 15
info@mhgc-germany.de
nach telefonischer Vereinbarung

(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Republik Malediven
Goethestraße 68
80336
München
(0 89) 54 41 69 61
(0 89) 54 41 69 60
info@maldives-honconsul-munich.de
nach telefonischer Vereinbarung

(keine Visumerteilung)

Ärztliche Hilfe

MALÉ: Indira Ghandi Memorial Hospital, Dr. T. H. Mohamed Firdous, Malé, Tel. 31 66 47.

Sehenswertes

Malé

Der Name der kleinen, geschäftigen Hauptstadt kommt von dem Hindi-Wort "Mahal", das "Festung" bedeutet. Tatsächlich war Malé früher von einem schweren Mauerring umgeben. Zusammen mit dem Sultanspalast wurde dieser vor wenigen Jahrzehnten abgebrochen. Nur der Park blieb erhalten, in ihm befindet sich heute das Nationalmuseum. Sehenswert ist die Hukuru Miskiiy, die Freitagsmoschee aus dem zwölften Jahrhundert, die das älteste Gebetshaus auf den Malediven ist. Die 1984 eingeweihte Große Freitagsmoschee, die mittlerweile zum Wahrzeichen der Stadt geworden ist, lohnt ebenfalls einen Besuch. Die Stadt ist sehr gemütlich, Hektik kennt man nicht. Auf der Nachbarinsel Hulule liegt der internationale Flughafen der Malediven.

Nord-Malé-Atoll

Auf dem Nord-Malé-Atoll - nahe der Hauptstadt Malé und dem internationalen Flughafen - findet man im Gegensatz zu vielen schlichteren Quartieren auf anderen Inseln komfortable Hotelanlagen, wie sie von verwöhnten Gästen geschätzt werden.

Ari Atoll

Auch diese Inselgruppe liegt verhältnismäßig nahe an der Hauptinsel Malé und besitzt zum Teil recht komfortable Anlagen. Auf der Insel Toddu finden sich Reste eines buddhistischen Tempels, und auf der Insel Midu steht eine Moschee. In jener wurden einst die Regenschirme der maledivischen Sultane aufbewahrt; die meisten dieser Schirme sind jedoch verschwunden.

Ebenfalls zum Ari Atoll gehört die Insel Dhangethi. Hier wurde ein kulturelles Zentrum aufgebaut. Es stellt die faszinierende Geschichte und Kultur der Inselnation dar. In mehreren Ausstellungen kann der Besucher einiges über das typische, einfache Leben der Malediver erfahren.

Seenu Atoll

Die zu diesem Atoll gehörende Insel Gan am südlichsten Zipfel der Malediven (also südlich des Äquators) ist durch ein Straßen- und Wegenetz sehr gut erschlossen, da hier die britische Luftwaffe einen Stützpunkt hatte. Viele der Einwohner sprechen Englisch. Auf Gan gibt es im Urwald noch Reste einiger Moscheen zu sehen.

Gaafu Dhaalu Atoll

Auf der Insel Gadu leben maledivische Flechtkünstler, deren Kokosmatten, die "tundu kuna" genannt werden, zu den besten auf den Malediven gehören. In Malé kann man sie als Souvenir kaufen.

Raa Atoll

Diese Inselgruppe mit Kandoludu als Hauptinsel ist bekannt für ihre Einwohner, die wegen besonderer handwerklicher Fähigkeiten aus dem Rahmen fallen. So ist Alifushi z.B. berühmt für die dort gebauten Boote (dhonis) und das Kunstgewerbe. Inguraidu und Innamadu sind ebenfalls Zentren für den Bootsbau.

Kafu Atoll

Hier liegt die Insel Gafaru, an deren Nordrand einst zwei Schiffe strandeten, die für Taucher interessant, aber nur mit Hilfe von Einheimischen zu finden sind.

Tauchen

Besonders populär sind Tauchgänge vom Boot aus. Aber auch vom Strand kann man in den Riffen kleine, verborgene Beobachtungsstellen finden. Die Tauchbedingungen sind sehr gut, denn die Wassertemperatur liegt bei durchschnittlich 28° C und die Unterwassersicht beträgt bis zu 30 m. Auch Schnorcheln ist deshalb ein Erlebnis.

Ausgebildete Taucher brauchen nur ihren Tauchschein mitzubringen, aber alle Inselhotels haben Tauchschulen; jede hält sich an die internationalen Standards. Die Schulen sind gut ausgestattet, haben eigene Boote, die zu den Tauchplätzen fahren, und vermieten Ausrüstungen. Auch mehrtägige Tauchfahrten mit größeren Schiffen werden angeboten.

Kreuzfahrten

Von der Hauptstadt Malé werden Kreuzfahrten veranstaltet, die es erlauben, eine große Zahl der Inseln kennen zu lernen. Die benutzten Schiffe können Segelschiffe mit nur drei Kabinen und einfacher Ausstattung oder auch relativ luxuriöse Kreuzfahrtschiffe mit bis zu 75 Kabinen sein.

Reisehinweise

Wegen der innenpolitische Lage können Ausschreitungen nicht ausgeschlossen werden. Das Auswärtige Amt empfiehlt, keine notwendigen Reisen in die Hauptstadt Malé zu unternehmen. Reisende sollten Menschenansammlungen meiden.

Beim Transfer vom Flughafen in die Resorts ist in der Regel kein Aufenthalt in Malé notwendig.

In Malé gibt es derzeit vermehrt Delikte wie Messerstechereien etc. durch rivalisierende Jugendbanden. Reisende, die die Hauptstadt besuchen, sollten Vorsicht walten lassen, insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit.

Bitte auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen" beachten.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

* Der Besitz von Drogen ist auf den Malediven in jeglicher Form streng verboten und kann bei Verstößen, selbst wenn es sich um kleine Mengen handelt, auch für Touristen zu lebenslangen Haftstrafen führen.

* Die Staatsreligion auf den Malediven ist der Islam, christliche Missionierung, egal welcher Art, ist verboten.

* Reisende sollten bei Aufenthalten außerhalb der Resorts sehr darauf achten, sich angemessen zu bekleiden (u.a. keine Bikinis). Extra aufgestellte Schilder weisen Urlauber nachdrücklich darauf hin.

* Ramadan: Die Zeit des islamischen Fastenmonats Ramadan ändert sich von Jahr zu Jahr (2018: ca. 16. Mai bis ca. 14. Juni). Während dieser Zeit gilt für Muslime ein Fastengebot (Verzicht auf Speisen und Getränke und z.B. auch Rauchen) von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Reisende sollten sich den Verhaltensregeln des islamisch geprägten Landes anpassen. Essen, Trinken und Rauchen in der Öffentlichkeit während der Tagesstunden ist im Ramadan verpönt. Außerdem ist mit Einschränkungen im Alltag (z.B. tagsüber Schließung von Restaurants außerhalb der Hotels, reduzierte Arbeitszeiten bei Behörden) zu rechnen.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

PDF-Download (Länder-Information)

Dürre im Yala Nationalpark:

Auf Grund einer großen Dürre wurde im September / Oktober 2016 der Yala Nationalpark für die Öffentlichkeit geschlossen. Sollte sich dieses Vorkommnis wiederholen, wird die Gruppe den Udawalawe Nationalpark besuchen.

Einreise Sri Lanka

Reisepass / Visum Sri Lanka:

Für Deutsche besteht in Sri Lanka Pass- und Visumpflicht. Reisedokumente müssen sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein. Bei Einreisen ist für Deutsche die Einholung eines gebührenpflichtigen Visums erforderlich. Dieses wird vorab durch sz-reisen als „Electronic Travel Authorization“ (ETA) im Online Verfahren unter www.eta.gov.lk beantragt. Achten Sie bitte unbedingt darauf, dass alle Angaben korrekt sind. Die srilankischen Behörden bestehen auch bei kleinen Fehlern (z.B. Zahlendreher oder versehentliche Eintragung des Buchstaben „O“ anstatt der Zahl „0“ in der Passnummer) auf der Ausstellung eines neuen Visums am Flughafen, für das dann erneut Gebühren verlangt werden (40 USD, Stand 10/16).

Bitte senden Sie alle benötigten Informationen bis spätestens 8 Wochen vor Reisebeginn an die SZ-Reisen GmbH, Kundenservice, Ostra Allee 20, 01067 Dresden.

Einreise Malediven

Für Deutsche besteht für die Einreise Pass- und Visumzwang. Touristenvisa bis zu 30 Tagen werden kostenfrei (Stand 10/16) bei der Einreise in die Malediven erteilt. Der Reisepass muss über das Reiseende hinaus gültig sein.

Impfungen

Der Reisende sollte sich über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen rechtzeitig informieren; ggf. sollte ärztlicher Rat, z.B. zu Thrombose und anderen Gesundheitsrisiken eingeholt werden. Auf allgemeine Informationen, insbesondere bei den Gesundheitsämtern, reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wird verwiesen.

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
Sri Lanka: Elefanten, Tempel, erotische Wunder
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
15
  • auf/zu

    Zusatzoptionen:

    Flughafen:

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Kontaktieren Sie uns auch gerne telefonisch bei Gruppenanfragen: 0800 – 250 00 00 (Anruf kostenlos)

Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittskosten- und Reiseabbruchversicherung, sowie bei Auslandsreisen einer zusätzlichen privaten Auslandskrankenversicherung. Wir helfen Ihnen, den optimalen Versicherungsschutz für Sie zu finden. Uns zur Seite steht die Europäische Reiseversicherung (ERV).

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(inkl. Reiserücktrittsversicherung, Reiseabbruch-Versicherung, Reisekrankenversicherung mit medizinischer Notfallhilfe, RundumSorglos-Service, Reisegepäck-Versicherung)

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