St. Petersburg: Unglaublich aber Newa!

St. Petersburg im Winter und im Sommer

Goldene Nadeln recken sich in den Nachthimmel. Das Wasser der ostseenahen Newa leckt an den mächtigen Uferbefestigungen der imposanten, türkisgrünen Eremitage. Wo der Schöpfer eigentlich nur lebensfeindliches Sumpfland geplant hatte, ließ einst Peter der Große gegen alle Widrigkeiten der Natur die majestätische Stadt errichten, die nach einem kurzen Leningrad-Intermezzo heute wieder seinen Namen trägt.

Die Sehenswürdigkeiten der Stadt lassen sich kaum aufzählen. Da wären die schon erwähnte Eremitage, die Peter-und-Paul-Festung, der Tikhvinsky-Friedhof mit den Gräbern Dostojewskis, Tschaikowskys und vieler anderer Literaten, Musiker und Künstler oder der Jussupow-Palast, in dem einst Rasputin wirkte.

Unglaublich ist die Stadt auch unter der Erde. Die mit Kronleuchtern und reichem Zierrat ausgestatteten Metrostationen muten an wie Marmorsäle am Zarenhof. Die Architektur der Stadt ist so atemberaubend, dass man sie in einem kleinen Reiseprospekt nicht wiedergeben könnte. Dafür braucht man schon einen Newski-Prospekt – die berühmte Flanier- und Einkaufsmeile der Stadt.

Rund um St. Petersburg gibt es nicht weniger Spektakuläres zu entdecken. Bei einem Ausflug ins Zarendorf Puschkin (ja, der Name geht tatsächlich auf den berühmten Schriftsteller zurück!) besichtigen Sie die Nachbildung des Bernsteinzimmers und in Pawlowsk kutschieren Sie bei einer Troika-Fahrt durch die idyllische Landschaft.

  • Troika- oder Kutschfahrt durch den Park des Pawlowsk-Palastes
  • Traditionelles Abschiedsabendessen mit russischer Folklore in urigem Ambiente
  • Ab sofort buchbar: Silvester in St. Petersburg

Programm

1. Tag: Anreise nach St. Petersburg

Sie werden direkt von der Haustür abgeholt und zum Flughafen Dresden oder Leipzig gebracht, von wo Ihr Flug startet.

Nach der Ankunft in St. Petersburg und der Erledigung der Einreiseformalitäten, bei denen Ihre SZ-Reisebegleitung Ihnen jederzeit gern behilflich ist, fahren Sie zu Ihrem Hotel. Die Fahrt vom Flughafen in die Zarenmetropole ist eine gute Gelegenheit, einen ersten Blick auf die Stadt zu werfen.

Nach dem Abendessen unternehmen Sie gemeinsam mit Ihrer örtlichen Reiseleitung einen ersten Spaziergang entlang des romantisch beleuchteten Newski Prospekt. Genießen Sie die Petersburger Prachtstraße in einem einzigartigen Ambiente. Sie schlendern durch den imposanten klassizistischen Säulengang der Kasaner Kathedrale und besichtigen das älteste und größte Kaufhaus der Stadt, das Gostiny Dvor.

2. Tag: Ganztägige Panoramatour durch St. Petersburg 

"Russlands Fenster nach Europa", "Venedig des Nordens", "Museumsstadt" - unabhängig von den genannten Bezeichnungen gilt: St. Petersburg ist einfach ein Muss! 1703 unter Peter dem Großen auf Schlamm und Wasser errichtet, fesselt diese großartige Stadt im nördlichen Russland mit stattlichen Palästen, eleganten Brücken und einer bewegten Geschichte.

Bei einer ausgiebigen Stadtbesichtigung queren Sie zuerst die Fontanka, den Fluss, der zusammen mit der Moika und dem Gribojedow-Kanal einst die Stadtgrenze bildete. Am Ufer des Gribojedow-Kanals befindet sich die namhafte Erlöserkirche (inoffizieller Name: Erlöserkirche-auf-dem-Blut-Kirche), gebaut im typisch russischen Stil mit bunten Kuppeln und goldenen Zwiebeltürmen. Der frühere Winterpalast war einst die Residenz der Zaren, heute beherbergt er das Eremitage Museum und dominiert das nördliche Ufer der Neva, während auf der anderen Flussseite die Silhouette der Peter-Paul-Festung mit ihrer Turmspitze die Skyline beherrscht.

Sie halten am legendären Panzerkreuzer Aurora, der die Russische Revolution einleitete, danach sehen Sie das Haus Peter des Großen (nur von Außen) - es war dieser bescheidene Wohnsitz, von dem aus er persönlich die Bauarbeiten in "seiner" Stadt von 1703 bis 1708 überwachte.

Während der Panoramatour besuchen Sie den Kuznechny-Lebensmittelmarkt, den bekanntesten und auch bei den Einheimischen beliebtesten Markt der Stadt. Seit seiner Eröffnung werden hier die besten Naturprodukte ganz Russlands und seiner Nachbarländer gehandelt: Früchte, Gemüse und Gewürze aus der fruchtbaren Oase Zentralasiens und von den Hängen des Kaukasus, frische Kuhmilch, selbstgemachter Käse, gesunde Trockenfrüchte, Waldpilze, frischer Fisch und Kaviar. Das Erstaunlichste ist, dass Sie hier fast jedes Produkt probieren können - die beste Garantie für Qualität! Sobald Sie etwas Honig oder eine Scheibe Käse probiert haben, sind Sie nicht mehr in der Lage, ohne einige dieser Köstlichkeiten den Markt zu verlassen. 

Natürlich haben Sie auch ausreichend Zeit, um die berühmte Peter-und-Paul-Festung samt Kathedrale zu besichtigen. Hier befinden Sie die Grabstätten aller Zaren der Romanow-Dynastie. Auch die Isaaks-Kathedrale steht auf Ihrem Besichtigungsprogramm. Von einer offenen Galerie, die um die gewaltige Kuppel der Kathedrale führt, können Besucher das atemberaubende Panorama der Neva und der Stadt St. Petersburg mit ihren Hauptattraktionen bewundern. 

Auf der Insel Wassiljewski sehen Sie die Strelka (Ostspitze)den Menchikow-Palast sowie ein historisches Gebäude, das Teil der Staatlichen Universität ist. Sie werden die Admiralität mit ihrer imposanten vergoldeten Kuppel sehen - ein Symbol der russischen Marine, mit deren Hilfe Peter der Große sein Reich aufbauen wollte. Seine Reiterstatue wurde direkt vor dem Senatsgebäude und der Isaakskathedrale auf eindrucksvollen Säulen aus rotem finnischem Granit errichtet. Des Weiteren werden Sie das Konservatorium und das Mariinsky-Theater am Theaterplatz anschauen. Beenden werden Sie die Stadtrundfahrt mit einem Besuch in der St. Nikolaus-Marine-Kathedrale (ggf. ist Eintritt nicht möglich!).

3. Tag: Die Zarenresidenzen Puschkin und Pawlowsk

Das heutige Programm führt Sie heraus aus dem Trubel der Großstadt, hin zu den prachtvollen Sommerresidenzen der Zaren, welche ganzjährig ihren ganz eigenen Charme versprühen. 

Nach dem Frühstück fahren Sie zuerst zur wohl bekanntesten Zarenresidenz nach Puschkin. Die kleine, nach dem großen russischen Dichter benannte Stadt Puschkin liegt 30 Kilometer südlich von St. Petersburg.  In der Vergangenheit wurde die Stadt auch Zarskoje Selo genannt, was "Dorf der Zaren" bedeutet.

Der Katharinenpalast, benannt nach Katharina I, der Ehefrau von Peter dem Großen, ist eine der schönsten Residenzen der russischen Zaren. Er wurde von dem berühmten italienischen Architekten Bartolomeo Rastrelli entworfen, dem Gestalter der wichtigsten Denkmäler und Paläste der Stadt. Erbaut wurde der Palast im 17. Jahrhundert. In den folgenden Jahrhunderten wurde er von jedem Zaren verändert – abhängig vom persönlichen Geschmack und von der jeweiligen Mode, vom anfänglichen Rokoko bis hin zum Neoklassizismus. Es war ein Lieblingspalast von Katharina II, die ihn mit ihrem einzigartigen Erbe, dem Bernsteinzimmer, krönte. Das Zimmer aus baltischem Bernstein gilt als Kriegsverlust und wurde erst 2003 als originalgetreue Kopie wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Sie werden außerdem die Schönheit des großen Ballsaals, auch bekannt als "Grand Hall" oder "Halle der Malerei", bewundern. Umgeben ist der wunderschöne Palast von einem Park, in dem man zwischen Birken, Tannen, Seen, Teichen, Bächen, Brücken, Skulpturen und Pavillons spazieren gehen kann - eine unvergleichliche Pracht, die von vielen Dichtern und Künstlern thematisiert wurde.

Am frühen Nachmittag fahren Sie Pawlowsk. Der Palast in Pawlowsk (nur Außenbesichtigung) war ein Geschenk von Katharina der Großen an ihren Sohn Pavel. Pavel wurde 1777 zum Zar Paul I gekrönt. Der zum Palast gehörende Park mit einer Größe von 600 Hektar verläuft im Tal des Slavyanka-Flusses und ist der mit Abstand größte Park dieser Art in der Region – weltweit zählt er zu den eindrucksvollsten Landschaftsparks überhaupt. Er wurde im englischen Stil von Charles Cameron entworfen und war ursprünglich als Wildgehege für den Zaren angelegt. Die niederländischen Gärten mit ihren bunten Blumenbeeten direkt neben dem Palast waren ausschließlich der Zarenfamilie vorbehalten. Der Park galt als Meisterwerk europäischer Landschaftsarchitektur - mit grünen Hängen an der sich windenden Slavyanka, sanften Bächen und unvergleichlichen Denkmälern. Bei den Bewohnern St. Petersburgs ist der Park ein beliebtes Ausflugsziel.

Hier erwartet Sie eine idyllische Kutsch- oder Troika-Fahrt quer durch den Pawlowsker Park - im Winter, wenn Väterchen Frost es gut meint, auf Kufen, im Sommer auf Rädern.

Sie kehren zurück nach St. Petersburg, wo Sie im Hotel zu Abend essen.

4. Tag: Ausflug Peterhof  -  Alexander-Newski-Kloster mit Tichwiner Friedhof

Am Vormittag unternehmen Sie einen Ausflug zum Peterhof. Die einstige Sommerresidenz der Zaren liegt 29 Kilometer westlich von St. Petersburg und gehört zu den sieben Wundern Russlands. Der große Palast mit seinen beeindruckenden Parkanlagen und Wasserspielen gehört zu den schönsten barocken Ensembles der Welt. Der Peterhof gehört natürlich auch zum UNESCO-Weltkulturerbe. Hier besichtigen Sie das Schloss und natürlich auch den prunkvollen Park, bevor es für Sie zurück nach St. Petersburg geht.

Am Nachmittag besuchen Sie zuerst das bekannte Alexander-Newskij-Kloster. Erbaut von Peter dem Großen im Jahre 1710 am Ufer der Newa, war das Kloster einstmals als Ende des Newski Prospekts gedacht und ist heute eines der ältesten Gebäude in der Stadt. Bestimmt war das Kloster für die Erhaltung der Grabstätte von Alexander Newski, dem mittelalterlichen russischen Helden und Prinzen von Nowgorod, der das Land vor den schwedischen, teutonischen und tatarischen Invasoren gerettet hatte. Das Alexander-Newski-Kloster besteht aus zwei Kirchen, die von Trezzini im Stil des Barock gebaut wurden; des weiteren gibt es hier noch die neoklassische Dreifaltigkeitskathedrale sowie verschiedene Friedhöfe, die alle von herrlichen Gärten umgeben sind. Den Bekanntesten davon besuchen Sie im Anschluss - den Tichwiner Friedhof.

Der Friedhof Unserer-Muttergottes-von-Tichwin wurde 1823 in St. Petersburg in der Nähe des Alexander-Newski-Klosters gegründet - viele Persönlichkeiten der russischen Kultur, Kunst und Literatur liegen hier begraben, z.B. der Komponist Tschaikowsky, einer der berühmtesten russischen Schriftsteller, Fjodor Dostojewski, Glinka, Mussorgsky, der Bildhauer Klodt, der Historiker Karamsin, der Fabeldichter Krilov oder auch der Dichter Schukowski. Das Friedhofsdenkmal wurde 1883 von dem Architekten Wassiljew und dem Bildhauer Lawretzky errichtet.

Zum Abendessen sind Sie wieder zurück im Hotel.

5. Tag: Freizeit oder fakultativer Besuch der Eremitage - Auferstehungskirche - Abschiedsabendessen

Der Vormittag steht Ihnen heute für eigene Erkundungen zur Verfügung. Fakultativ haben Sie die Möglichkeit, die weltberühmte Eremitage zu besuchen und anschließend durch das weniger touristische Puschkinviertel zu spazieren (Zusatzkosten: pro Person 36,-€, bitte mit Buchung reservieren).

Die prachtvolle Eremitage ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in St. Petersburg. Sie besteht aus dem Winterpalast, dem früheren Wohnsitz der russischen Zaren, und drei weiteren angrenzenden Gebäuden mit Aussicht auf die Neva. Die Eremitage ist Russlands größtes Museum und eines der bedeutendsten weltweit. Sie wurde 1764 von Katharina der Großen gegründet und wurde mit der Zeit immer wohlhabender – denn die Zaren erwarben Kunstwerke aus der ganzen Welt. Heute beherbergt das Museum fast drei Millionen Objekte und unschätzbare Sammlungen von Skulpturen, Bildern, Kristallen, Porzellan, Teppichen, Juwelen, Gravuren, Antiquitäten aus der klassizistischen Epoche, moderner Kunst, Waffen, Medaillen, Münzen, kostbarer Bücher und vieles mehr. Es ist weltbekannt für seine Kollektionen der italienischen, flämischen, französischen und spanischen bildenden Kunst - und insbesondere für seine Gemälde von Leonardo da Vinci, Raphael und Rembrandt. Die aufwändige Inneneinrichtung, luxuriös gestaltet von den angesehensten Künstlern, ist ein wunderbarer Rahmen für diese einzigartige Sammlung. 

Im Anschluss an die Besichtigung spazieren Sie gemütlich durch das Puschkinviertel. Fast zwei Jahrhunderte sind seit dem tragischen Tod des bekanntesten und berühmtesten russischen Dichters vergangen, aber die Russen erinnern sich, lieben seine Bücher noch immer und bewundern seine Einstellung zum Leben. Puschkin war nicht nur ein außerordentlich begabter Schriftsteller, sondern auch eine herausragende Persönlichkeit, die sich aktiv an der Politik und am gesellschaftlichen Leben der Zeit beteiligt hat, um die Interessen des russischen Volkes zu verteidigen. Ihr Besuch führt Sie in den Teil der Stadt, in dem er zwischen seinen vielen langen Reisen gelebt hat. Sie werden auf der mit Kopfsteinpflaster bedeckten Millionnaya-Straße entlang schlendern und die alten Paläste bewundern sowie die beeindruckenden zehn Atlanten, die die Säulen der Eremitage halten und den romantischen Winterkanal. Sie sehen ferner die elegante Fassade des Hauses, in dem Puschkin gemeinsam mit seiner Frau lebte und wo er nach einem Duell mit einem französischen Offizier des Zaren zur Verteidigung ihrer Ehre starb.

Ihr Programm beginnt am Nachmittag mit dem Besuch der Auferstehungskirche. Das Gotteshaus ist auch als Blutkirche, Erlöserkirche oder Bluterlöser-Kirche bekannt. 1882 wurde auf Befehl von Alexander III mit dem Bau begonnen. Die Kirche sollte an seinen Vater, Alexander II, erinnern, der an dieser Stelle einem Attentat zum Opfer gefallen war. Auch der Name der Kirche erinnert an das hier vergossene Blut. Die Kirche wurde im traditionell russischem Stil erbaut, beeinflusst von Kirchen aus dem Jaroslawl-Gebiet und von der Moskauer Basilius-Kathedrale - sie unterscheidet sich deswegen von den anderen Petersburger Kirchen, die im italienischen und klassizistischen westlichen Baustil erbaut wurden. Ihre Fassade besteht aus roten Backsteinen, die mit Mosaiken dekoriert sind. Ihre Zwiebeltürme sind bedeckt mit leuchtend bunter Keramik und vergoldeten Bildern. Das Innere der Kirche weist eine atemberaubende Gestaltung auf: mehr als 7.500 Quadratmeter voller Mosaiken. Dies findet man in keiner anderen Kirche der Welt. Ihre Silhouette entsteigt dem Gribojedow-Kanal und ist unbestritten eines der wichtigsten Wahrzeichen der Stadt St. Petersburg.

Nach der Besichtigung der Auferstehungskirche fahren Sie zu Ihrem Abschiedsabendessen in das Restaurant Podvorie. Dieses gemütliche, traditionelle russische Holzhaus liegt außerhalb der Stadt auf einer malerischen Wiese im Schatten von Birken und Tannen. Die wunderschöne Architektur ist typisch für Nordrussland. Sie können hier eine ausgezeichnete Küche mit den beliebtesten russischen Rezepten genießen, sogar Wladimir Putin hat hier schon gespeist. Podvorie wird als "das russischste aller russischen Restaurants” bezeichnet. Die Gerichte sind immer hausgemacht und man legt Wert auf die Verwendung regionaler Zutaten. Der Wein kommt direkt von den Weinbergen des Besitzers auf der Insel Krim und der Wodka wird direkt vor Ort destilliert. Im Sommer können Sie die hübsche Terrasse nutzen, während Sie sich im Winter - nach einem Willkommensschluck Wodka im Schnee - am gemütlichen Kamin wärmen können. 

Während des köstlichen Abendessens in der gemütlichen russischen Atmosphäre werden Tänzer und Sänger in traditioneller Kleidung Lieder und Tänze vorführen, die Ihnen die russische Lebensart näher bringen. 

6. Tag: Jussupow-Palast - Metro - Heimreise

Bevor Sie St. Petersburg verlassen, erwarten Sie noch zwei Höhepunkte der Stadt. Nach dem Frühstück besuchen Sie zuerst den Jussupow-Palast. Dieser opulente Palast am Flussufer der Moika gehörte einst der Jussupow-Familie, einer der reichsten aristokratischen Familien Russlands. Die Dekoration wird Sie beeindrucken: Fresken, Marmor, Stuck, Reliefs, venezianische Spiegel, goldene Kronleuchter, Tafelgeschirr, wunderschöne Möbel, weiche Seide, Teppiche und vieles mehr. Ein Besuch in diesem Palast gibt Ihnen einen Eindruck von dem Luxus und Wohlstand der adligen Familien vorrevolutionärer Zeiten. Der Palast hat sogar ein eigenes Theater mit 180 Sitzplätzen. Hier traten die berühmtesten Künstler der damaligen Zeit auf und gaben private Vorstellungen für die Familie und deren Gäste. In diesem Palast wurde Grigori Rasputin, Liebling von Zar Nikolaus II und seiner Frau, im Dezember 1916 ermordet. Während dem Rundgang durch den Palast, werfen Sie auch einen Blick in die Räume, in denen Rasputin ermordet wurde. Der sibirische Mönch Grigori Rasputin kam 1903 nach St. Petersburg, nachdem er durch Russland, Griechenland und das Heilige Land gereist war. Kurz nach Ankunft in der Hauptstadt hat er, dank seiner angeblich heilenden Kräfte, schnell die Gunst der Zarenfamilie gewonnen: Er hatte Zarensohn Alexey, der Bluter war, behandelt. Eifersüchtig auf seinen Einfluss auf den Zaren, töteten Felix Jussupow und andere bedeutende Hofadlige ihn im Palast.

Im Anschluss an den Palastbesuch entdecken Sie die St. Petersburger Metro. Von der sowjetischen Regierung als Symbol der Stärke gedacht, sollte das Metronetz den industriellen und technologischen Fortschritt des politischen Systems untermauern. Der Bau war aufgrund des sumpfigen und instabilen Bodens unter der Stadt eine große technische Herausforderung. Heute ist es das tiefste Metronetz der Welt - und zudem als Atombunker konzipiert. Die ersten Pläne wurden im Jahr 1899 vorgestellt, aber die kommunistische Revolution und der Umzug der Hauptstadt von St. Petersburg nach Moskau unterbrachen den Bau. Er wurde 1930 wieder aufgenommen, im Zweiten Weltkrieg aber erneut unterbrochen. Seit der Eröffnung im Jahr 1955 werden täglich fast 3 Millionen Passagiere befördert. Einige Stationen sind wunderschön und stehen in Konkurrenz zu den Metro-Stationen in Moskau. Die Stationen sind in unterschiedlichen Stilen gehalten, einschließlich des majestätisch stalinistischen Stils.

Am Abend fliegen Sie über Frankfurt zurück nach Dresden oder Leipzig, wo schon der Haustürtransfer auf Sie wartet.

ab 1139 
RS-SP10 Buchungsanfrage

3*-Stadthotel ibis St. Petersburg Centre

Lage

Das ibis St. Petersburg Centre befindet sich im Herzen von St. Petersburg. Seine zentrale Lage ist ein idealer Ausgangspunkt für einen Städtetrip durch die russische Metropole. Der Newski Prospekt, die Haupteinkaufsstraße der Stadt, und der Moskauer Bahnhof sind nur jeweils ca.  500 Meter entfernt.

Zimmer

Die 221 modern eingerichteten Zimmer bieten zahlreiche Annehmlichkeiten. Sie sind ausgestattet mit Bad/WC und Föhn, Klimaanlage, Holzboden, WiFi, Flachbildfernseher mit internationalen Sendern und Telefon. Alle Zimmer sind Nichtraucherzimmer.

Hoteleinrichtung

Zum Hotel gehören das Restaurant Sud & Cie mit Platz für 120 Gäste und die Bar RendezVous mit Platz für 50 Gäste. Es gibt einen Wäscheservice sowie einen Safe an der Rezeption. 

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.ibis.com/de/hotel-6157-ibis-saint-petersburg-centre/index.shtml

Ihr 3*-Hotel Azimut, St. Petersburg Centre (nur Termine 19.07.18, 28.07.18 & 13.08.18)

Lage

Das Hotel Azimut liegt im Zentrum von St. Petersburg etwa einen Kilometer von der Dreifaltigkeits-Kathedrale und rund fünf Kilometer von der Eremitage entfernt. Die Metrostation Baltiyskaya erreichen Sie zu Fuß in ca. 15 Minuten.

Zimmer

Die klimatisierten Zimmer sind mit Dusche, WC, Föhn, SAT-TV, Kühlschrank, Safe, kostenfreiem WLAN und Telefon ausgestattet.

Hoteleinrichtungen

Im Hotel stehen Gästen das Restaurant Avenue, eine Sky-Bar mit wunderbarem Blick über St. Petersburg sowie die Lobby-Bar zur Verfügung.

Gäste über 18 Jahre können sich im Fitness-Center sportlich betätigen.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://en.azimuthotels.com/Russia/azimut-hotel-saint-petersburg

PDF-Download (Hotel-Information)

Beförderung

  • Transfer ab/an Haustür
  • Flug mit Lufthansa via Frankfurt/M. oder München nach St. Petersburg und zurück
  • Transfer Flughafen – Hotel - Flughafen
  • Fahrt im Reisebus während der Ausflüge & Besichtigungen

Hotels & Verpflegung

  • 5 Übernachtungen im 3*-Hotel ibis St. Petersburg Centre o.ä. (nur Termin 14.02.18), im 3*-Hotel Dostoyevsky o.ä.(nur Termin 09.05.18) bzw. im 3*-Hotel Azimut o.ä. (Termine 19.07.18, 27.07.18 & 13.08.18)
  • 5 x Frühstücksbüfett
  • 1 traditionelles Maslenitza-Mittagessen (nur Termin 14.02.18)
  • 4 x Abendessen als 3-Gang-Menü oder Büfett im Hotel
  • 1 x Abschiedsabendessen im Restaurant "Izba Podvorie" mit Wodka, Wein und Folkore

Ausflüge & Besichtigungen

  • Ausflüge: Alexander-Newski-Kloster und Tikhvinsky-Friedhof, Pawlowsk und Puschkin, Metro
  • Stadtrundfahrt: Panoramatour durch St. Petersburg
  • Troika-oder Kutschfahrt in Pawlowsk (wetterabhängig)
  • Besuch der Kuznechny-Lebensmittelmarktes
  • Eintritte: Peter-und-Paul-Festung, Isaakskathedrale inklusive Kuppel, Katharinenpalast mit Bernsteinzimmer, Auferstehungskirche, Jussupow-Palast, Peterhof mit Palast und Park (nur Termine 19.07.18; 27.07.18 und 13.08.18)

Sonstiges

  • Aktuelle Steuern und Sicherheitsgebühren
  • Registrierungsgebühr im Hotel
  • 1 Reisetaschenbuch pro Buchung
  • Örtliche, Deutsch spr. Reiseleitung: 1.-6. Tag
  • SZ-Reisebegleitung

Russische Föderation

Karte Russische  Föderation

Einreise für Deutsche

Visum ist notwendig. Dazu ist u.a. erforderlich:

- der 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültige Reisepass

- ein visa support letter des russischen Reiseveranstalters

- der Nachweis einer Auslandsreisekrankenversicherung

Landesdaten

Lage

Die Russische Föderation ist der eigentliche Kernstaat der GUS (Gemeinschaft Unabhängiger Staaten).

Sie liegt im östlichen Teil Europas und im westlichen und nördlichen Teil Asiens. Die Russische Föderation wird im Norden und Nordosten begrenzt durch die Barentssee und das Nordpolarmeer, im Osten durch die Bering-Straße und das Ochotskische Meer.

Im Südosten und Süden hat die Russische Föderation Grenzen mit der Volksrepublik China, Korea-Nord, der Mongolei, Kasachstan, Georgien und stößt weiterhin an das Kaspische Meer und das Schwarze Meer. Seit März 2014 zählt die Russische Föderation auch die Halbinsel Krim am Schwarzen Meer, gegenüber der russischen Taman-Halbinsel, zu ihrem Staatsgebiet.

Im Westen grenzt die Russische Föderation an die Ukraine, Belarus/Weißrussland, Lettland, Estland, Finnland und Norwegen.

Die Russische Exklave Kaliningrad/Königsberg wird im Norden und Osten umschlossen von Litauen, im Süden von Polen und im Westen von der Ostsee.

Fläche: 17.075.400 km² (inklusive Kaliningrad)

Verwaltungsstruktur:

21 Republiken: Adygeya, Altay, Bashkortostan, Buryatiya, Chechnya, Chuvashiya, Dagestan, Ingushetiya, Kabardino-Balkariya, Kalmykiya, Karachaevo-Cherkesiya, Kareliya, Khakasiya, Komi, Mariy El, Mordoviya, Sakha, Severnaya Osetiya-Alaniya, Tatarstan, Tyva, Udmurtiya

9 Regionen ("kray")

46 Verwaltungsregionen ("oblast")

2 autonome Städte (Moskau, St. Petersburg)

1 autonome Region

4 autonome Bezirke

Einwohner

Bevölkerung der Russischen Föderation: ca. 143 Millionen Einwohner.

Städte:

Moskau (Hauptstadt) ca. 11,5 Millionen

St. Petersburg ca. 4,8 Millionen

Nowosibirsk ca. 1,5 Millionen

Jekatarinburg ca. 1,3 Millionen

Nishni Nowgorod ca. 1,3 Millionen

Samara ca. 1,2 Millionen

Omsk ca. 1,2 Millionen

Tscheljabinsk ca. 1,1 Millionen

Ufa ca. 1,1 Million

Kasan ca. 1,1 Millionen

Rostow am Don ca. 1,1 Millionen

Wolgograd ca. 1 Million

Perm ca. 991.500

Krasnojarsk ca. 973.900

Saratow ca. 837.800

Wladiwostock ca. 592.100

Sprache

Die Amtssprache der Russischen Föderation ist Russisch. Daneben existieren die eigenen Sprachen der russischen Republiken sowie mehr als 80 Minderheitensprachen.

Zeitverschiebung

In Russland gibt es keine Zeitumstellung zwischen Sommer- und Winterzeit (2014 wurde letztmalig umgestellt).

Die Zeitumstellung (Ende März bis Ende Oktober) in Europa bewirkt, dass je nach Zeitzone in Russland noch eine Stunde abgezogen werden muss.

Die Russische Föderation liegt in 11 Zeitzonen. Die Spanne der Zeitunterschiede reicht von Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) +1 Stunde im Westen Russlands bis MEZ +11 Stunden im Osten.

KALININGRADER ZEIT +1 Stunde

Kaliningrad und Region

MOSKAUER ZEIT +2 Stunden

Großteil des europäischen Russlands sowie die Autonome Republik Krim (seit 2014 > Russland)

Regionen: Archangelsk - Astrachan - Belgorod - Brjansk - Iwanowo - Jaroslawl - Kaluga - Kirow - Kostroma - Krasnodar - Kursk - Leningrad - Lipezk - Moskau - Murmansk - Nischni - Nowgorod - Nowgorod - Orjol - Pensa - Pskow - Rjasan - Rostow - Saratow - Smolensk - Stawropol - Tambow - Tula - Twer - Uljanowsk - Wladimir - Wolgograd - Wologda - Woronesch

Republiken: Adygeja - Dagestan - Inguschetien - Kabardino-Balkarien - Kalmückien - Karatschai-Tscherkessien - Karelien - Komi - Krim - Mari El - Mordwinien - Nordossetien-Alanien - Tatarstan - Tschetschenien - Tschuwaschien

Autonomer Kreis der Nenzen

SAMARAER ZEIT +3 Stunden

Region: Samara

Republik: Udmurtien

JEKATERINBURGER ZEIT +4 Stunden

Regionen: Perm - Kurgan - Orenburg - Swerdlowsk (Jekaterinburg) - Tjumen - Tscheljabinsk

Republik: Baschkortostan (Baschkirien)

Autonome Kreise: Chanten und Mansen/Jugra (Chanty-Mansijsk) - Jamal-Nenzen

OMSKER ZEIT +5 Stunden

Regionen: Altai - Nowosibirsk - Omsk - Tomsk

Republik: Altai

KRASNOJARSKER ZEIT +6 Stunden

Regionen: Krasnojarsk - Kemerowo

Republiken: Tuwa - Chakassien

IRKUTSKER ZEIT +7 Stunden

Regionen: Transbaikalien - Irkutsk

Republik: Burjatien

JAKUTSKER ZEIT +8 Stunden

Teile von Sacha, Rep.: Jakutsk (Hauptstadt) und alle administrativen Kreise

Region: Amur

WLADIWOSTOKER ZEIT +9 Stunden

Regionen: Primorskij (Primorje) - Chabarowsk - Magadan -Sachalin

Teile von Sacha, Rep.: Oimjakonski - Werchojanski - Ust-Janski

Jüdische Autonome Oblast

SREDNEKOLYMSKER ZEIT +10 Stunden

Teile von Sacha, Rep.: Abyjski - Allaichowski - Momski - Nischnekolymski - Srednekolymski und Werchnekolymski administrative Kreise sowie Sewero

KAMTSCHATKA-ZEIT +11 Stunden

Region Kamtschatka

Autonomer Kreis der Tschuktschen

Stromspannung

In Moskau und in anderen Städten beträgt die Netzspannung in der Regel 220 Volt, 50 Hz.

Telefon/Post

Post

Luftpost benötigt von Moskau und St. Petersburg ca. 10 Tage und mehr, von anderen russischen Städten länger. Wenn man sicher gehen möchte, dass Post auf jeden Fall ankommt, sollte man sie per Einschreiben versenden.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz in die Russische Föderation ist 007. Die Vorwahlen von der Russischen Föderation nach Deutschland sind 8 (Freizeichen abwarten), dann wählt man 1049 und danach die deutsche Ortsvorwahl ohne Null. Analog dazu wählt man nach Österreich nach der 8 (Freizeichen abwarten) 1043 und in die Schweiz 1041. Neben den privaten Telefonanbietern, die auch Kartentelefone anbieten, gibt es staatliche Telefonbüros (meist in der Nähe des Postamtes) sowie Satellitentelefonbüros, die zuverlässigere Verbindungen bieten, aber auch teurer sind. Das Telefonieren vom Hotel aus ist kompliziert und außerdem sehr kostspielig.

NOTRUFNUMMER: 112.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800 und 3G 2100.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in der Russischen Föderation von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .ru

Internetanschlüsse stehen in den Hotels und Internetcafés größerer Städte zur Verfügung.

Feiertage

1. Januar (Neujahrstag) sowie vom 2. bis zum 6. Januar (Neujahrsfeiertage)

23. Februar (Tag des Verteidigers des Vaterlandes)

24. Februar (öffentlicher Feiertag)

8. März (Internationaler Frauentag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

8. Mai (öffentlicher Feiertag)

9. Mai (Tag des Sieges)

12. Juni (Nationalfeiertag; Tag der Deklaration über die Staatssouveränität)

4. November (Tag der nationalen Einheit)

Orthodoxer Feiertag: 7. Januar (Weihnachten)

Fällt ein Feiertag auf einen Samstag oder Sonntag, ist der darauffolgende oder ein durch die Regierung festgelegter Werktag arbeitsfrei.

Die Hauptferienzeit geht von Anfang Juni bis Ende August. Weitere typische Ferienzeiten sind die ersten zwei Januar- und die ersten zwei Maiwochen. Aber auch die Tage vor und nach offiziellen Feiertagen werden gern für Kurzurlaube benutzt.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Do ca. 9.30-17 Uhr, Fr ca. 9.30-16 Uhr (oft ohne Mittagspause);

Post: Mo bis Fr 8-20/21 Uhr, Sa, So und an Feiertagen kürzere Öffnungszeiten, in Großstädten oft rund um die Uhr geöffnet;

Geschäfte: Lebensmittelläden in der Regel die ganze Woche von 9-22/23 Uhr, oft ohne Mittagspause. In Großstädten gibt es auch Supermärkte bzw. kleinere Geschäfte (Kioske), die rund um die Uhr geöffnet haben. Kaufhäuser und Shopping Malls oftmals Mo bis So 10/11-20/21/22 Uhr;

Büros: Mo bis Fr 9/10-17/18 Uhr, üblicherweise mit einer Stunde Mittagspause ab 13 Uhr;

Behörden: Mo bis Fr 8/9-17 Uhr, in der Regel mit einer Stunde Mittagspause, oft ab 13 Uhr.

Kleidung

Im Sommer (Juni bis August) sollte man normale Sommerkleidung dabeihaben. Im Frühjahr und Herbst sollte man Übergangskleidung mitnehmen. Außerdem braucht man unbedingt eine Regenjacke oder einen anderen Regenschutz. Im Winter sollte man warme Wollsachen, warme Wintermäntel und gefüttertes, wasserunempfindliches Schuhwerk mitnehmen. Eine warme Kopfbedeckung ist unbedingt notwendig. Dies gilt allerdings nicht für die subtropischen Gebiete am Schwarzen Meer.

Karte Russische  Föderation

Geschichte/Politik

Im sechsten nachchristlichen Jahrhundert kamen Ostslawen in die russische Tiefebene. Um die Jahrtausendwende übernahm man aus Byzanz die christliche Lehre. Im elften Jahrhundert zeigte Kiew (in der benachbarten Ukraine) alle Möglichkeiten fürstlicher Machtentfaltung. Diese feudale Pracht verschwand, als im 13. Jahrhundert die Mongolen ins Land kamen und bis ins 15. Jahrhundert Tribut forderten. Die Stämme im Südwesten Russlands stellten sich daraufhin unter fremden Schutz. So bildeten sich zwei neue Völker heraus: das weißrussische (Belarus) und das ukrainische.

Im Nordosten hingegen formierte sich aus vielen einzelnen Stämmen das Großrussentum. Es hatte seine Zentrale lange Zeit im Osten des Reiches, in Nowgorod. Erst im 14. Jahrhundert übernahm Moskau diese Rolle. Im 15. Jahrhundert befreiten sich die Russen von den Tataren. Im 16. Jahrhundert baute Zar Ivan der Schreckliche als Alleinherrscher die russische Macht aus, eroberte Kasan und Astrachan sowie große Teile von Sibirien. Im 17. Jahrhundert gewannen die Russen auch im Westen Land. Peter der Große versuchte zu Beginn des 18. Jahrhunderts, Russland in Richtung Westen zu orientieren. Neue Hauptstadt wurde St. Petersburg.

Russland wurde nun eine Großmacht und spielte in der europäischen Politik ebenso mit wie im außenpolitischen chinesischen Machtgefüge. 1917 setzte die Februar-Revolution dem Zarenreich ein Ende. 1922 wurde die UdSSR gegründet und 1934 in den Völkerbund aufgenommen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg versuchte die UdSSR den inzwischen geschaffenen großen Ostblock zu halten.

1991 begann die Auflösung der UdSSR, die "Gemeinschaft der Unabhängigen Staaten" (GUS) mit Russischer Föderation, Weißrussland und Ukraine wurde gegründet. Bald darauf schlossen sich die Staaten Aserbaidschan, Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Moldau, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan an. Nicht in der GUS-Gemeinschaft ist Georgien.

Mitte März 2014 hat die Schwarzmeerhalbinsel Krim offiziell ihre Unabhängigkeit von der Ukraine nach einem Referendum ausgerufen, Russland wiederum die Krim als Teil der Russischen Föderation anerkannt. Die Ukraine betrachtet die Krim dagegen nach wie vor als eine autonome Republik und Bestandteil ihres Staatsgebiets, weltweit wird der Beitritt der Halbinsel zu Russland ebenso nicht anerkannt.

Wirtschaft

Die Wirtschaft ist noch im Übergang von der Plan- zur Marktwirtschaft. Problematisch ist, dass die ehedem amtlich verordneten Abnahmequoten innerhalb der ehemaligen UdSSR nicht mehr existieren, viele Produkte aber auch im Ausland keine Nachfrage finden.

Russland hat viele Bodenschätze - von der Steinkohle über das Eisenerz zu Stahlveredlern (beispielsweise Vanadium); man findet sie sowohl im Ural als auch in Westsibirien. Erdöl und Erdgas gibt es im Wolgagebiet, im Ural, in Nordkaukasien und in Westsibirien. Russland steht auf dem dritten Platz in der weltweiten Konkurrenz der erdölfördernden Länder. Auch Gold und Diamanten werden gewonnen. Entsprechend der Bodenschätze haben die Eisen- und die Stahlindustrie sowie der Maschinenbau große Bedeutung, daneben auch die chemische und petrochemische Industrie.

Nur etwa 13 Prozent der Landesfläche werden landwirtschaftlich genutzt; dort wird vor allem Getreide angebaut, aber auch Zuckerrüben und Gemüse gedeihen. Die wichtigsten Anbaugebiete liegen im europäischen Russland. Dort züchtet man auch Rinder und Schweine. Beim Holz gehört Russland zu den größten Produzenten der Erde, 45 Prozent der Landesfläche sind bewaldet. Probleme der Landwirtschaft sind mangelnde Produktivität, zu wenig Produktionsmittel, Schwierigkeiten bei Transport und Lagerung.

Der Tourismus konzentriert sich auf die Städte Moskau und St. Petersburg, auf die Schwarzmeerküste und den westlichen Kaukasus.

Religion

72 Millionen orthodoxe Christen, 13 Millionen Muslime (hauptsächlich im Gebiet von Ural und Wolga), 1 Million Katholiken, 1 Million Buddhisten (Südsibirien), 0,5 Millionen Juden sowie Protestanten und weitere Minderheiten.

Vegetation

Im russischen Norden erstreckt sich weithin die Tundra. Auf Frostböden wachsen Moose, Flechten und Kräuter, in den südlicheren Teilen der Tundra auch niedrige Gehölze wie Zwergbirken und Zwergweiden.

Weiter südlich erstreckt sich die Waldtundra mit Birken, Lärchen und Kiefern; diese geht in die Taiga über, die das weltweit größte Waldgebiet darstellt. Hier wachsen Fichten, Tannen und Lärchen, Arven und Kiefern. Weiter in Richtung Süden trifft man im europäischen Teil Russlands auf die Taiga, einen Mischwald mit Birken und Eichen, Buchen und Linden, Ahorn und Fichten. Östlich des Ural stehen meist Birken.

Südlich der Taiga liegt ein breiter Steppengürtel, der zuerst Baumsteppe, dann Grassteppe ist. Die Grassteppe besitzt äußerst fruchtbare Böden. Sie gehören zu den wertvollsten in Russland. Deshalb ist ein großer Teil der Steppe in Äcker umgewandelt worden.

Tierwelt

Im Norden Russlands, an der Küste, ziehen sich polare Regionen hin. Dort sind Walrosse und Robben, Eisbären und viele Seevögel zu Hause. Südlich davon, in der Tundra, trifft man auf Polarfüchse und Schneehasen, Murmeltiere und Lemminge sowie auf Schneehühner. Während des Sommers kommen von Süden auch Rentiere und Wölfe in diese Gegend sowie sehr viele Vögel. Weiter südlich, in der Taiga, sind während der übrigen Jahreszeit Elche und Wölfe zu Hause. Außerdem findet man dort Luchse, Silber- und Blaufüchse, Fischotter und Zobel sowie die zahlreichen Vertreter der mitteleuropäischen Tierwelt; Hasen, Rot- und Schwarzwild, Eichhörnchen, aber auch Biber. In der Gegend vom Amur lebt noch der sehr selten gewordene Sibirische Tiger.

Weiter südlich, wo es in die Steppen geht, hat die Tierwelt durch die bäuerliche Landnutzung sehr abgenommen. Immerhin leben hier noch Lemminge und Murmeltiere, Wiesel und Hamster, vereinzelt auch Wölfe, Steppenfüchse sowie der Steppen- und der Tigeriltis, der Dachs und der Nerz. Die Seiga-Antilope, die fast ausgerottet war, ist inzwischen streng geschützt.

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Kulinarisches

In Russland wird traditionell sehr fett und süß gegessen. Auf den richtigen Vitamingehalt, Ausgewogenheit und Kalorienmenge wird kaum geachtet. Obst und Gemüse stehen nicht im Vordergrund, dafür gehören Kohl und Kartoffeln fast immer zum Mittagessen. Sehr beliebt sind in Russland selbst gesammelte Pilze und Beeren.

Zum Frühstück isst man oft Kascha (Haferbrei), Reis mit Milch und Zucker, Eier, Blinis (gerollte Buchweizenpfannkuchen) oder auch heiße Würstchen und Kartoffeln mit Fleischsauce. Zum Trinken gibt es Trinksahne, Kefir, Kaffee oder Tee.

Das Mittagessen ist die wichtigste Mahlzeit der Russen und wird zwischen 14 Uhr und 15 Uhr gegessen. Es besteht häufig aus zwei Gerichten. Das erste ist Suppe, oft Tomaten-, Kohl- oder Rote-Bete-Suppe, das zweite Gericht bilden Fleisch, Kartoffeln und Salat.

Als beliebte russische Speisen gelten auch Pelmeni (Teigtaschen, gefüllt mit drei Sorten Fleisch oder mit Lachs), Piroschki (Hefekuchen, gefüllt mit Kohl, Fleisch, Pilzen oder Fisch) und Okroschka (eine auf Kwas basierende Kaltsuppe mit Gurken, gekochten Eiern und Zwiebeln). Befstroganow (geschnetzeltes Rindfleisch mit Champignons und Zwiebeln), Schaschlik und Fischgerichte, wie Stör, Lachs oder Zander, gelten als typische Hauptgerichte.

Zum Nachtisch sind vor allem Eis und süße Gebäckstückchen empfehlenswert.

Die in Moskau servierten Weine stammen meist aus Georgien, wie der Mukusani, ein voller Rotwein, oder der Zinandali, ein trockener Weißwein. Beim Bier sollte man sich besser an die Importware halten. Tee aus dem Samovar ist die empfehlenswerte Alternative zum unüblichen Kaffee, der am ehesten in den internationalen Hotels so schmeckt, wie ein Kaffeetrinker es erwartet. Nationalgetränk ist der Wodka, der bei so ziemlich jeder Gelegenheit getrunken wird. Das "Wässerchen" mit 40 bis 45 Prozent Alkohol ist das Lebenselixier der Russen. Russen trinken Wodka pur ohne Eis und immer mit einem Trinkspruch "Hinuntergestürzt". Der erste Wodka wird vor dem Beginn der Mahlzeit getrunken.

Kwas, russisches Brotbier, ist seit 1056 bekannt und neben Wodka ebenfalls ein Nationalgetränk in Russland. Es wird in allen russischen Städten für ein paar Kopeken aus großen gelben Fässern abgezapft, es wird aber auch in Flaschen angeboten. Geschmacksvarianten sind Apfel-, Kirsch-, Honig- oder auch Bojaren-Kwas.

Sitten und Gebräuche

In Russland leben über hundert Völker beisammen, die sich - neben der russischen Amtssprache - in einer Vielzahl von Idiomen verständigen.

In Städten oder größeren Orten gilt allgemein: Man ist von alters her ziemlich konservativ, bei der Kleidung, und besonders im gegenseitigen Umgang (sofern noch nicht viel Wodka getrunken wurde). Titel hört man gern, Höflichkeit wird sehr geschätzt.

Besondere Rituale gelten beim Wodka-Trinken in Gesellschaft. Da muss, um unmittelbar nachspülen zu können, neben dem Wodka-Glas ein zusätzliches Getränk bereitstehen (Mineralwasser oder Bier). Ein handfester Imbiss gehört dazu: Gurken, Käse, Wurst. Und dann wird Wodka nur nach einem Toast (auf Russisch: "Tost") und ausschließlich mit einem einheitlichen, gemeinsamen Schluck getrunken.

Souvenirs

In vielen russischen Orten lebt die Tradition des alten Kunstgewerbes noch. Beispiele: Archangelsk, wo man nach wie vor Holz- und Beinschnitzereien, aber auch Geschenke aus Rentierfell herstellt. In Perm werden Schmuck- und Halbedelsteine, die im Ural gefunden wurden, geschnitten und geschliffen. In Jaroslawl versteht man sich auf Silberschmuck, in St. Petersburg auf kleine Puppen. Da gibt es auch die Babuschkas, hohle bunte Holzpüppchen unterschiedlicher Größe, bei denen man eine in die andere hineinstecken kann. Die Möglichkeiten, Souvenirs zu finden, gehen noch viel weiter; in den Städten kann man alle diese Kleinigkeiten kaufen.

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Klimadiagramm

Klimainformationen

Von Nord nach Süd ist ein Übergang von arktischem zu kontinentalem Klima mit starken jahreszeitlichen Schwankungen erkennbar.

Im europäischen Teil der Russischen Föderation ist der Sommer, der üblicherweise von Juni bis einschließlich August dauert, warm, und man kann zu dieser Zeit mit viel Sonnenschein rechnen. Gelegentlich kommt es zu Regenfällen. Die durchschnittlichen Temperaturen betragen zu dieser Jahreszeit etwa 17 bis 26°C. Ein sehr angenehmer Monat ist der September. Im Frühling und Herbst ist es kühl.

Im Winter, der in der Regel von November bis März dauert, gibt es Schnee und Frost. Die Temperaturen schwanken zu dieser Jahreszeit zwischen etwa -17 und -1°C. In einigen Regionen der Russischen Föderation sinkt das Thermometer auf Temperaturen von -30°C . Die Kälte ist jedoch meist trocken und deshalb auch leichter zu ertragen. In den südwestlichen Landesteilen sinkt die Temperatur selbst im Januar selten unter 0°C.

Am Schwarzen Meer dauert die Badesaison bei angenehm warmen Temperaturen von Mai bis Oktober; die Temperaturen liegen in den Monaten Dezember bis Februar bei 7 bis 10°C.

Der Norden des europäischen Teils der Russischen Föderation sowie Sibirien und der asiatische Teil der Russischen Föderation haben kurze, nicht übermäßig heiße Sommer, jedoch kalte, sehr lange Winter (5 bis 7 Monate, Temperaturen im Januar teilweise -45 bis -17°C).

Beste Reisezeit

Den europäischen Teil und die südlichen Gebiete der Russischen Föderation, wie z.B. die Region am Schwarzen Meer, bereist man am besten von Mai bis Oktober, in den nördlichen Gebieten ist es in den Sommermonaten am angenehmsten.

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Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, regional FSME,

zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Die Russische Föderation ist malaria-frei.

Ärztliche Hilfe

MOSKAU: Botschaft der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Wolfgang Luster, Moskau, Tel. (0495) 939 92 69, 939 91 07;

ST. PETERSBURG:Prof. Dr. A. Storozchenko (spricht Englisch), Udelny Prospect 22,, St. Petersburg, Tel. (0812) 553 21 01;

JEKATERINBURG:Gebietskrankenhaus Nr. 1, Dr. Oled Beliaev (spricht Deutsch), Wolgogradskaja Str. 165,, Jekaterinburg, Tel. (03432) 28 44 10;

NOVOSIBIRSK:Kranoobsk Bezirkskrankenhaus, Hr. Ortwin Iwanowitsch-Bergen (spricht Deutsch), Novosibirsk, Tel. (03832) 48 02 53;

NISHNIJ NOWGOROD:State Regional Hospital, Dr. V. Zagainov, Rodionova Street 190,, Nishnij Nowgorod, Tel. (08312) 38 95 59;

PERM:Klinik für Kardiologie, Dr. S. Tchazov, Lunatcharskogo Str. 95,, Perm, Tel. (03422) 34 86 74;

SAMARA:Dr. A. Pismenny, 443068 Novo-Saqdovaya Str. 154,, Samara, Tel. (08462) 35 15 91.

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Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Rubel (Rbl)

1 Rubel = 100 Kopeken.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 67,49 Rbl

1 US-$ = ca. 59,08 Rbl

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - wenn bei der EINFUHR alle Devisen, Rubel, Reiseschecks sowie Wertpapiere den Wert von 10.000 US-$ überschreiten. Ein Exemplar des Deklarationsformulars muss für die Ausreise aufbewahrt werden (siehe Hinweis "bei AUSREISE").

>>>

Schriftliche Deklaration bei der AUSFUHR von Beträgen (Landes- und Fremdwährung) über 3,000 US-$ notwendig. Bei Beträgen über 10,000 US-$ (Summe aller Devisen, Rubel, Reiseschecks und Wertpapiere) ist die Vorlage des bei Einreise ausgefüllten Deklarationsformulars notwendig.

>>>

Bei Verdacht auf Devisenschmuggel kann neben der Konfiszierung des Devisenbetrags und einer Geldstrafe eine mehrmonatige Haftstrafe drohen.

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Umtausch: Direktzahlungen in Devisen sind nicht erlaubt. Die oft in US-$ angegebenen Preise werden zum Tageskurs in Rubel verlangt. Für den Umtausch sollten nur druckfrische Scheine mitgeführt werden. Es sind für manche Dienstleistungen (z.B. auch Trinkgeld) Devisen in kleinen Scheinen notwendig. Geld und Reiseschecks sollten nur in zugelassenen Banken oder Wechselstuben umgetauscht werden. Jeder Geldwechsel muss auf dem Deklarationsformular vermerkt werden, und alle Quittungen sollten bis zur Ausreise aufbewahrt werden.

Internationale Kreditkarten: Ja (American Express, Diners Club, Visa, EuroCard/MasterCard) - werden in größeren Hotels, Geschäften und Restaurants akzeptiert. Einzelheiten sind vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte erhältlich. Reisende sollten bei der Bezahlung mit Kreditkarte den Reisepass vorweisen können, da es häufig zu Betrügereien im Zusammenhang mit Kreditkarten kommt. In ländlichen Gebieten ist nur Bargeldzahlung möglich.

Geldautomat: Ja - an den Geldautomaten kann man mit Kreditkarte oder Girocard (mit Maestro-Logo) Bargeld abheben (zwischen 5.000 und 100.000 Rubel täglich, je nach Bank oder Kreditkarten-Anbieter). Man sollte sich jedoch nicht ausschließlich auf Geldautomaten verlassen, sondern zur Sicherheit grundsätzlich einen für einige Tage reichenden Bargeldvorrat besitzen. Da es in der Vergangenheit zu Fällen von Missbrauch von Girocards und Kreditkarten durch manipulierte Geldautomaten gekommen ist, wird beim Einsatz der Karte zu Vorsicht geraten.

Reiseschecks: Ja - können jedoch nur selten eingelöst werden.

Rücktausch: ist schwierig.

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Auskunftstellen

Nationale Agentur für Tourismus: Visit Russia
Rahel-Hirsch-Straße 10
10557
Berlin
www.ahk.de

Russia Federal Agency for Tourism
Myasnitskaya Ulitsa 47
101990
Moskau /Russische Föderation
(007) 495 607 76 80, 495 607 36 57
www.ahk.de
rustourism@ropnet.ru

German Industry and Commerce in the Russian Federation
Deutsch-Russische Auslandshandelskammer
1. Kasatschi per. 7
119017
Moskau /Russische Föderation
Deutsch-Russische Auslandshandelskammer
c/o APK Worldwide Courier GmbH
Desenissstraße 54
22083 Hamburg /Deutschland
(007) 495 234 49 51
(007) 495 234 49 50
www.ahk.de
ahk@russland-ahk.ru

Representation of the Chamber of Commerce
in Kaliningrad
Vertretung der Handelskammer in Kaliningrad
Prospekt Mira 49/51
236000
Kaliningrad /Russische Föderation
Reisedienst von Rahden, Ostabteilung
f. Handelskammer Hamburg
Heidkamp 49
28790 Schwanewede
(007 4012) 95 42 36
(007 4012) 95 55 44, 95 44 90
www.hkhamb-ahk-kaliningrad.com
service.hk24@gmail.com

German-Russian Chamber of Commerce
Business-Centrer "Nevsky 68", 3. Etage
Nevsky Pr. 68a, Liter A
191025
St. Petersburg /Russische Föderation
German-Russian Chamber of Commerce
P.O. Box 109 WP 1631
53501 Lappeenranta/Finnland
(007) 812 332 14 16
(007) 812 332 14 15
www.hkhamb-ahk.spb.ru
info@petersburg-ahk.ru; altmann@petersburg-ahk.ru

Botschaften und Konsulate

Konsularabteilung der Botschaft der
Russischen Föderation
Behrenstraße 66
10117
Berlin
Konsularabteilung der Botschaft der
Russischen Föderation
Unter den Linden 63-65
10117 Berlin
(0 30) 22 65 19 99
(0 30) 22 65 11 84
www.russische-botschaft.de
infokonsulatberlin@gmail.com
Mo bis Fr 9-13 Uhr
Geschäftsbereich der Konsularabteilung: Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt

Visumanträge sind abzugeben bei:

VFS Global
Charlottenstraße 62, 1.OG
10117
Berlin
(0 30) 22 19 57 53
www.russische-botschaft.de
info.rusberlin@vfshelpline.com
Mo bis Fr 9-17 Uhr
Geschäftsbereich: Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt

Generalkonsulat der Russischen Föderation
Waldstraße 42
Bad Godesberg
53177
Bonn
Generalkonsulat der Russischen Föderation
Postfach 20 02 08
53177 Bonn
(02 28) 31 21 64
(02 28) 386 79 31
bonn.russische-botschaft.de
info@ruskonsulatbonn.de; visa@ruskonsulatbonn.de
Mo bis Fr 8.30-13.30 Uhr

Visumanträge sind abzugeben bei:

VFS Global
Burgstraße 54, 1.OG
53177
Bonn
(02 28) 28 60 95 20
www.russische-botschaft.de
info.rusbonn@vfshelpline.com
Mo bis Fr 9-17 Uhr
Geschäftsbereich: Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland

Honorarkonsulat der Russischen Föderation
E.ON-Platz 1

40479
Düsseldorf
(02 11) 45 79 54 01
(02 11) 45 79 54 00
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honorarkonsulat-russland-nrw@uniper.energy
Mo bis Do 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Generalkonsulat der Russischen Föderation
Oeder Weg 16-18
60318
Frankfurt/Main
Generalkonsulat der Russischen Föderation
Eschenheimer Anlage 33/34
60318 Frankfurt/Main
(0 69) 59 67 45 05
(0 69) 430 08 26 11
bonn.russische-botschaft.de
visa@ruskonsulatfrankfurt.de
Mo bis Fr 9-13 Uhr

Visumanträge sind abzugeben bei:

VFS Global
Schumannstraße 27 EG
60325
Frankfurt
(0 69) 20 17 18 36
www.russische-botschaft.de
info.rusfrankfurt@vfshelpline.com
Mo bis Fr 9-17 Uhr
Geschäftsbereich: Baden-Württemberg, Hessen

Generalkonsulat der Russischen Föderation
Am Feenteich 20
22085
Hamburg
(0 40) 229 77 27
(0 40) 229 52 01, 229 53 01
mail@generalkonsulat-rus-hamburg.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr

Visumanträge sind abzugeben bei:

VFS Global
Kanalstraße 12, EG
22085
Hamburg
(0 40) 226 34 66 99
(0 30) 30 80 92 96 > Callcenter
www.russische-botschaft.de
info.rushamburg@vfshelpline.com
Mo bis Fr 9-17 Uhr
Geschäftsbereich: Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein


Honorarkonsulat der Russischen Föderation
Hohenzollernstraße 26
30161
Hannover
(05 11) 98 63 10 81
(05 11) 98 63 10 80
bonn.russische-botschaft.de
niedersachsen@honorarkonsulrus.com
Mo, Di, Do 9-12 Uhr, Fr 14-18 Uhr
(keine Visumerteilung)

Generalkonsulat der Russischen Föderation
Turmgutstraße 1-3
04155
Leipzig
(03 41) 564 95 89
(03 41) 585 18 76, 590 29 23
rusgenkon_leipzig@t-online.de
Mo bis Fr 8.30-13 Uhr


Visumanträge sind abzugeben bei:

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Lutzowstraße 11, 2.OG
04155
Leipzig
(03 41) 25 07 70 69
www.russische-botschaft.de
info.leipzig@vfshelpline.com
Mo bis Fr 9-17 Uhr
Geschäftsbereich: Sachsen, Thüringen

Generalkonsulat der Russischen Föderation
Maria-Theresia-Straße 17
81675
München
(0 89) 550 38 28
(0 89) 59 25 03 (Mo bis Fr 9-13 Uhr)
ruskonsmchn@t-online.de
Mo bis Fr 9-12.30 Uhr

Visumanträge sind abzugeben bei:

VFS Global
Unsöldstraße 2, EG
80538
München
(0 08) 91 21 92 14
www.russische-botschaft.de
info.rusmunich@vfshelpline.com
Mo bis Fr 9-17 Uhr
Geschäftsbereich: Bayern

Honorarkonsulat der Russischen Föderation
Am Plärrer 14
90429
Nürnberg
(09 11) 530 77 63
(09 11) 530 77 62
bonn.russische-botschaft.de
hkrf@knauf.de
Mo, Di, Mi, Fr 9-13 Uhr nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)
(nur Mittel-, Ober- und Unterfranken sowie Oberpfalz)

Honorarkonsulat der Russischen Föderation
Leitzstraße 45
70469
Stuttgart
(07 11) 93 30 73 33
(07 11) 93 30 73 00 (Mo bis Fr 10-12 Uhr)
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honorarkonsul@mangoldconsulting.com
Mo bis Fr 10-11 Uhr
(keine Visumerteilung)

Embassy of the Federal Republic of Germany
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Uliza Mosfilmowskaja 56
(Consular Section: Leninski Prospekt 95a
119313 Moskau)
119285
Moskau /Russische Föderation
(007) 495 783 08 75
(007) 495 937 95 00
www.deutschebotschaft-moskau.ru
emb@mosk.diplo.de
Amtsbezirk:
- Republik Adygeja, Dagestan, Inguschetien, Kabardino-Balkarien, Kalmückien, Karatschai-Tscherkessien, Mari El, Mordwinien, Nordossetien-Alanien, Tatarstan, Tschetschenien, Tschuwaschien, Udmurtien
- Moskau
- Verwaltungsregion Krasnodar, Stawropol
- Verwaltungsgebiet Astrachan, Belgorod, Brjansk, Iwanowo, Jaroslawl, Kaluga, Kirow, Kostroma, Kursk, Lipezk, Moskau, Nischnij Nowgorod, Orjol, Pensa, Rjasan, Rostow, Samara, Saratow, Smolensk, Tambow, Tula, Twer, Uljanowsk, Wladimir, Wolgograd, Woronesch

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Consulate General of the Federal Republic of Germany
Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Uliza Kuibyschewa 44
(World Trade Center)
620026
Jekaterinburg /Russische Föderation
(007) 343 351 13 25
(007) 343 351 13 00
www.deutschesgeneralkonsulat-saratow.ru
info@jekaterinburg.diplo.de
Amtsbezirk:
- Republik Baschkortostan
- die Verwaltungsregion Perm
- die Verwaltungsgebiete Chelyabinsk, Kurgan, Orenburg, Swerdlowsk, Tjumen
- die autonomen Verwaltungsbezirke Jamal-Nenzen, Jugra (Autonomer Bezirk der Chanten und Mansen)

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Consulate General of the Federal Republic of Germany
Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Uliza Telmana 14
236008
Kaliningrad /Russische Föderation
(007) 4012 92 02 28
(007) 4012 92 02 30
www.deutschesgeneralkonsulat-nowosibirsk.ru
info@kaliningrad.diplo.de
Amtsbezirk: Kaliningrad

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Proyezd Mirny, 16, Claas
350039
Krasnodar /Russische Föderation
(007) 861 214 10 25
(007) 861 214 10 22
www.deutschebotschaft-moskau.ru
krasnodar@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Regionen Krasnodar und Stawropol sowie das Gebiet Rostow am Don
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Moskau

Consulate General of the Federal Republic of Germany
Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Krasnyj Prospekt 28
630099
Nowosibirsk /Russian Federation
(007) 383 231 00 56
(007) 383 231 00 20
www.deutschesgeneralkonsulat-nowosibirsk.ru
info@nowosibirsk.diplo.de
Amtsbezirk:
- Republiken Altai, Burjatien, Chakassien, Sacha (Jakutien), Tuwa
- Verwaltungsregionen Chabarowsk, Kamtschatka, Krasnojarsk, Primorje, Transbaikalien
- Verwaltungsgebiete Amur, Irkutsk, Kemerowo, Magadan, Nowosibirsk, Omsk, Sachalin, Tomsk
- Autonomer Bezirk: Tschuktschen
- Autonome Verwaltungsregion: Jüdisches autonomes Gebiet

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Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
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St. Petersburg /Russian Federation
(007) 812 327 31 17
(007) 812 320 24 00
www.deutschesgeneralkonsulat-stpetersburg.ru
info@sankt-petersburg.diplo.de
Amtsbezirk:
- Republiken: Karelien, Komi
- St. Petersburg
- Verwaltungsgebiete Archangelsk, Leningrad, Murmansk, Nowgorod, Pskow, Wologda
- Autonomer Bezirk der Nenzen

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Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Admirala Kusnezowa 53/81
690037
Wladiwostok /Russische Föderation
(007) 4232 30 01 55
(007) 4232 52 66 69
www.deutschebotschaft-moskau.ru
info@zahar.ru
Amtsbezirk: Verwaltungsregion Primorje

Ärztliche Hilfe

MOSKAU: Botschaft der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Wolfgang Luster, Moskau, Tel. (0495) 939 92 69, 939 91 07;

ST. PETERSBURG:Prof. Dr. A. Storozchenko (spricht Englisch), Udelny Prospect 22,, St. Petersburg, Tel. (0812) 553 21 01;

JEKATERINBURG:Gebietskrankenhaus Nr. 1, Dr. Oled Beliaev (spricht Deutsch), Wolgogradskaja Str. 165,, Jekaterinburg, Tel. (03432) 28 44 10;

NOVOSIBIRSK:Kranoobsk Bezirkskrankenhaus, Hr. Ortwin Iwanowitsch-Bergen (spricht Deutsch), Novosibirsk, Tel. (03832) 48 02 53;

NISHNIJ NOWGOROD:State Regional Hospital, Dr. V. Zagainov, Rodionova Street 190,, Nishnij Nowgorod, Tel. (08312) 38 95 59;

PERM:Klinik für Kardiologie, Dr. S. Tchazov, Lunatcharskogo Str. 95,, Perm, Tel. (03422) 34 86 74;

SAMARA:Dr. A. Pismenny, 443068 Novo-Saqdovaya Str. 154,, Samara, Tel. (08462) 35 15 91.

Karte Russische  Föderation

Sehenswertes

Moskau

Moskau, die Hauptstadt und die größte Stadt Russlands, liegt im Herzen des europäischen Teils der Russischen Föderation. Sie hat sich seit dem 12. Jahrhundert - mit Unterbrechungen - zu einem der einflussreichsten Machtzentren der Erde entwickelt. Die Stadt ist heute gleichermaßen der Mittelpunkt des russischen Lebens für Politik, Wirtschaft und Kultur. Auch die russisch-orthodoxe Kirche hat ihr Zentrum in Moskau.

In den letzten Jahren hat sich die Stadt stark ausgebreitet, so dass der relativ kompakte Kern heute von endlos scheinenden Hochhaus-Vorstadtlandschaften umschlossen wird. Die Stadtgrenze der sowohl flächen- als auch einwohnermäßig größten Stadt Russlands wird durch eine 109 Kilometer lange Stadtautobahn markiert.

Auch wenn Moskau wegen seiner Größe (fast 1.000 Quadratkilometer) und der für die meisten Besucher aus Deutschland unverständlichen Sprache recht unübersichtlich erscheint, kann man sich doch zurechtfinden und viel sehen und erleben. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen dicht innerhalb des Garten- und des Boulevardrings, der in etwa der alten Stadtmauer entspricht. Die Attraktionen reichen von historischen Schätzen über atemberaubende Sammlungen und Ausstellungen bis hin zu einem breiten architektonischen Reichtum, der an Palästen, Kathedralen, Kirchen und Kapellen sichtbar wird. Über 80 Museen, zum Teil mit Exponaten von Weltrang, vermitteln einen einmaligen Einblick in die Geschichte und Kultur Russlands. Den Kreml, den Roten Platz mit der Basiliuskathedrale und dem Lenin Mausoleum, das Puschkinmuseum für Bildende Künste, die Tretyakov Galerie sowie das Kaufhaus GUM sollte man sich als Besucher nicht entgehen lassen.

Die Moskauer U-Bahn ist nicht nur sehr zuverlässig, sondern bietet mit ihren Bahnhöfen auch einmalige Kunstwerke mit Leuchtern, Skulpturen und schönen Mosaiken. Auch in den mit der U-Bahn erreichbaren Vorstädten Moskaus gibt es noch überraschend viele Sehenswürdigkeiten, beispielsweise die Wehrklöster, von denen das Neue Jungfrauenkloster eines der beeindruckendsten ist.

Daneben bietet Moskau ein reiches kulturelles Leben mit Oper und Ballett, die weltweit einen hervorragenden Ruf genießen und einen jeden Moskaubesuch krönen. In den grünen Oasen der Stadt wie dem Gorki, Ismailowo- und Siegespark kann man sich von den anstrengenden Besichtigungstouren, fernab der Hektik der Stadt, erholen.

Aller Prunk und alle Pracht können aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Moskau mit einigen Problemen zu kämpfen hat. Für Touristen spürbar ist, dass Moskau eine der ökologisch besonders belasteten Städte der Welt ist. Die Luftverschmutzung übersteigt in Moskau die zulässigen Grenzwerte um das Mehrfache. In den Sommermonaten liegt fast immer eine Smogkappe über der Stadt.

St. Petersburg

Russlands zweitgrößte Stadt gehört zu den attraktivsten der Welt - vor allem durch die Harmonie ihrer architektonischen Ensembles, von denen viele nach dem Zweiten Weltkrieg sorgsam restauriert wurden. Die Schönheit der Plätze, Palais und Parks ist so faszinierend wie die Sammlungen von Kleinodien der Weltkultur in den zahlreichen Museen. St. Petersburgs berühmtester Bau ist der Winterpalast von 1762, ein barockes Meisterstück der Architektur. Hier residierten Russlands Zaren. Heute findet man im Palast die nicht minder berühmte Eremitage, Russlands bedeutendstes Museum und eines der besten in der Welt. 8000 Gemälde kann man hier sehen - und zwei Millionen andere Schaustücke. Ganz in der Nähe beginnt der Newsky-Prospekt, die viereinhalb Kilometer lange Hauptverkehrsstraße mit ihren vielen prächtigen Bauten. Dies ist die eigentliche City von St. Petersburg.

In der Umgebung gibt es eine Reihe prächtiger Schlösser und Landsitze, darunter den sehr gut restaurierten Peterhof, das ebenfalls restaurierte Schloss Pawlowski mit seinem ausgedehnten Landschaftspark und die Sommerresidenz der Zarin, den Katharinenpalast.

Wladimir

Eine sehr gute Möglichkeit, Geschichte und Kultur des alten Russland kennenzulernen, bieten die Städte des sogenannten "Goldenen Rings" nordöstlich von Moskau: Wladimir, Susdal, Jaroslawl, Rostow Welikij, Sergijew Possad und andere. Wladimir war im Mittelalter lange Zeit ein Zentrum russischer Kultur und Staatsmacht. Zwei Kathedralen aus jener Zeit stehen noch: die prachtvolle Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale (von 1160) und die für Demetrius (von 1197) sowie das Goldene Tor (von 1164).

Susdal

Die Stadt besteht seit dem elften Jahrhundert und ist wie ein Museum: Sie hat über 70 Baudenkmäler aus altrussischer Zeit bewahrt, die erstklassig konserviert und restauriert wurden. Susdal wurde mehrfach für diese Restaurationsarbeiten ausgezeichnet.

Jaroslawl

1010 gegründet, hat diese Stadt im Lauf ihrer Geschichte erstaunlich viele Kunsthandwerker hervorgebracht. Im 17. Jahrhundert war sie für die Schöpfungen ihrer Silberschmiede, Töpfer und Weber bekannt. Die künstlerische Atmosphäre jener Zeit prägt sich noch heute im Erlöser-Kloster, vor allem aber in den Kirchen aus: in der Prophet-Elias-Kirche, der Johannes-Chrysostomos-Kirche und der Kirche Johannes des Täufers.

Rostow

Diese Stadt wird bereits 862 in einer Urkunde erwähnt. Der Rostower Kreml ist sehr malerisch; in seinem Turm hängen nicht weniger als 13 harmonisch abgestimmte Glocken. Das Kreml-Museum (eines der ersten Museen in Russland) zeigt Ikonen, Münzen, Holzplastiken und Stickereien, vor allem aber Beispiele der einst berühmten Rostower Emaille-Malerei.

Archangelsk

In der alten Hafenstadt starteten die allerersten Nordpol-Expeditionen; hier steht heute das Holz-Baukunst-Museum "Klein-Karelien". In vielen Dörfern Nordrusslands wurden Wohnhäuser, Kirchen, Kapellen, Windmühlen, Brücken, Scheunen und sogar hölzerne Fahrdämme gesammelt und zu einem Dorf zusammengestellt - als Zeugnis dafür, wie viel in Russland einst aus Holz gebaut wurde.

Krasnojarsk

Nahe der sibirischen Stadt am Jenessei liegt der Naturschutzpark "Stolby". Der Name weist auf die bizarren Felssäulen und andere, bis zu 100 m hohe Felsformationen hin. Die findet man hier - abgesehen von den Braunbären, Rehen, Zobeln und Sibirischen Rentieren, die hier leben.

Irkutsk

In die Hauptstadt von Ost-Sibirien wurden im vorigen Jahrhundert viele missliebige russische Adelige verbannt. Das hat dort zu einer erstaunlichen gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklung geführt, die man heute noch an der Atmosphäre der Stadt und an vielen Bauwerken erkennen kann.

Kishi

Die kleine Insel im Onega-See ist seit einigen Jahren ein historisch-architektonisches und ethnisches Freilichtmuseum. Zentrum ist ein Wunder der Holzbaukunst: die 35 m hohe Christi-Verklärungs-Kirche mit ihren 22 Kuppeln, die 1714 von Zimmerleuten ohne Bauplan oder Metermaß, ohne Nägel, nur mit Händen und Äxten geschaffen wurde.

Perm

In der Nähe, bei Kungut, liegt eine 5,6 km lange Karsthöhle. Sie enthält Grotten, Tropfsteine und 60 Seen. Die Ecken und Höhlungen werden verschiedenfarbig beleuchtet.

Sergijew Possad

Das Sergius-Dreifaltigkeits-Kloster ist sehr alt, das ausgedehnteste, bedeutendste im Land und Russlands größtes Heiligtum. Hier hat die russisch-orthodoxe Kirche ihr Zentrum.

Transsibirische Eisenbahn

Die Eisenbahnstrecke von Moskau nach Peking ist eine der berühmtesten der Welt. Sie fährt durch das ganze russische Gebiet (Wolga-Ebene, Ural, weststibirische Steppe, ostsibirische Bergtaiga) nach China. Für die 7.000 km von Moskau bis Peking ist man knapp sechs Tage und Nächte unterwegs. Auch Teilstücke kann man fahren - beispielsweise bis zur letzten Station auf russischem Gebiet, nach Wladiwostok. Die Schlafabteile sind geräumig, die Küche in der Bahn ist gut, die Fahrt ist erstaunlich preiswert.

Karte Russische  Föderation

Reisehinweise

Reisebeschränkungen:

Die Grenzübergänge zwischen der Russischen Föderation und Belarus sind nur für die Nutzung von Staatsangehörigen von Belarus und der Russischen Föderation zugelassen. Das Auswärtige Amt empfiehlt daher bis aus Weiteres, nicht von der Russischen Föderation nach Belarus zu reisen und umgekehrt. Dies betrifft auch Flug- und Bahnreisen.

In den Grenzgebieten zwischen der Russischen Föderation und Belarus gibt es jetzt so genannte Grenzzonen, die nur mit offizieller Genehmigung betreten werden dürfen.

Von Reisen nach INGUSCHETIEN, TSCHETSCHENIEN, DAGESTAN, NORDOSSETIEN UND KABARDINO-BALKARIEN wird abgeraten. Es besteht ein hohes Sicherheitsrisiko.

Die Grenzstelle zu Georgien, Dariali/Hoher Lars (Nordossetien/Russland), sowie der Grenzübergang zu Aserbaidschan, Samur (Dagestan/Russland), sind für den internationalen Reiseverkehr geöffnet. Jedoch ist es möglich, dass der Übertritt an beiden Grenzübergängen mit Problemen wegen zu hoher Auslastung verbunden ist.

Bei Reisen in entlegene Gebiet sollte nachgefragt werden, ob im Reisegebiet Sonderregelungen hinsichtlich der Einreise bestehen.

Terroranschläge:

Terroranschläge können sich vor allem in der russischen Kaukasusregion ereignen, aber sie sind auch landesweit jederzeit möglich. Sie haben immer wieder zahlreiche Tote gefordert.

Russische Behörden raten zu erhöhter Vorsicht, vor allem bei Menschenansammlungen und der Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel.

Homosexualität:

In Russland ist "homosexuelle Propaganda" in der Öffentlichkeit verboten, gemeint sind positive Aussagen zur Homosexualität jeglicher Art, wenn Minderjährige anwesend sind oder die Äußerungen in den Medien verbreitet werden. Reisenden drohen Geldbußen, Haft (ca. 15 Tage) oder Ausweisung.

Es besteht die Möglichkeit, dass Homosexuelle, die in der Öffentlichkeit zu ihrer Homosexualität stehen oder ihre Zuneigung zum gleichgeschlechtlichen Partner zeigen, von Privatpersonen attackiert werden.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Wanderer im Grenzbereich zu Kaliningrad (Polen-Russland) sowie in der Kurischen Nehrung (Litauen/Russland) sollten beachten, dass die "grüne" Grenze an verschiedenen Stellen nur durch weit auseinander liegende Grenzsteine markiert ist. Wer die Grenze auch nur für wenige Meter illegal überschreitet, muss mit der Festnahme durch die russische Grenzpolizei und einer mehrjährigen Haftstrafe rechnen.

Gewisse Regionen in der Russischen Föderation dürfen von Ausländern nicht betreten werden (sogenannte Sperrgebiete). Da diese aber in der Regel nicht gekennzeichnet sind, sind darüber Auskünfte vor Ort einzuholen. Zuständig ist dafür meist die Behörde FMS (Föderaler Migrationsdienst), bei der sich Reisende nach ihrer Ankunft (siehe Abschnitt "Meldebestimmungen") melden müssen.

Militärische Objekte und Anlagen von militärischem Interesse wie Bahnhöfe, Häfen, Flughäfen und Grenzen dürfen nicht fotografiert werden. Bei Aufnahmen von Personen sollten diese vorher um Zustimmung gebeten werden.

Drogen dürfen weder ein- noch ausgeführt werden.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

PDF-Download (Länder-Information)

Hinweis zum Reiseablauf:

Die Reihenfolge der Ausflüge kann sich ändern.

 

VISUM: Hinweise zur Visumbeschaffung für deutsche Staatsangehörige (Stand 05/2017).

Die Einreise nach Russland ist visumpflichtig! Das Visum wird durch die zuständigen russischen Konsulate in Deutschland in den Originalreisepass der Gäste eingeklebt. Die Visabesorgung via sz-reisen ist auf Wunsch möglich (Zusatzkosten: pro Person 120 €).

Folgende Unterlagen sind dafür rechtzeitig für jeden Reisenden einzusenden (wir werden Sie dafür ca. 10 Wochen vor der Abreise kontaktieren und Ihnen die entsprechenden Formulare zuschicken): 

  • Persönlich unterschriebener Visaantrag 
  • Passbild im Format 3,5 x 4,5 cm (entsprechend der Vorgaben für den biometrischen Reisepass) 
  • Original-Reisepass, der nach Reiseende noch mindestens 6 Monate gültig sein muss (mindestens eine Doppelseite muss frei sein) 
  • Ausgefülltes unterschriebenes Versicherungskartenformular 
  • Bestätigung der bestehenden Auslandskrankenversicherung in Kopie (Ausstellungsdatum/Datum der Bestätigung darf nicht älter als 3 Monate sein). Unserem Kundenservice liegt eine Liste der von der Botschaft akzeptierten Versicherungsunternehmen vor.

Bitte beachten Sie, dass sich die Bestimmungen zur Visabeschaffung kurzfristig ändern können! Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Homepage der Russischen Botschaft unter www.russische-botschaft.de bzw. der Homepages des Auswärtigen Amtes unter www.auswaertiges-amt.de bzw. erhalten Sie mit den Unterlagen für die Visabeantragung. 

Reisedokumente Reisepass

Für diese Reise benötigen deutsche Staatsbürger einen Reisepass mit einer Gültigkeit von mindestens 6 Monaten. Ohne gültige Ausweisdokumente kann die Reise nicht angetreten werden.

Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
St. Petersburg: Unglaublich aber Newa!
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
20
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    • Achtung: Zu diesem Termin sind keine Flüge ab/ an Leipzig möglich.
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