Südafrika: Im Takt der Welten in einem Land

Auf Pirschfahrt im Krüger Nationalpark

Ihr Reiseverlauf Seilbahn auf den Tafelberg ©www.dein-suedafrika.de Südafrikanischer Junge ©Nolte Lourens, Fotolia.com Weingut am Kap ©www.dein-suedafrika.de Elefantenmutter mit Nachwuchs ©www.dein-suedafrika.de Giraffen ©www.dein-suedafrika.de / Frank May Safari ©www.dein-suedafrika.de God's Window Mpumalanga ©www.dein-suedafrika.de Blick auf die Drakensberge ©www.dein-suedafrika.de Blick vom Tafelberg ©www.dein-suedafrika.de Neugierige Giraffe ©Spargel, Fotolia.com

Eine ganze "Welt in einem Land"! Der Herzschlag Südafrikas klingt wie ein melodischer Regenbogen und gibt den Takt dieser Reise vor. Ihre Sinne werden unentwegt im Rhythmus Südafrikas tanzen: beim Gebrüll der Löwen im Buschland und beim spektakulären Anblick der Landschaftsszenarien zwischen Steppe, Gebirge und Küste. In modernen Städten wie Pretoria, Durban oder Kapstadt wird Sie der Soul der einzigartigen Kulturvielfalt in den Bann ziehen.

Während Sie im Krüger Nationalpark tierische Abenteuer erleben und das Großwild im Kleinbildformat verewigen, gehen Sie in Swaziland und Zululand mit der Ursprünglichkeit Südafrikas auf Tuchfühlung. Im Hluhluwe-Imfolozi Park präsentiert sich der Artenreichtum der hiesigen Pflanzen- und Tierwelt in voller Konzentration. Unzählige, exotische Tierarten wie Leoparden, Spitzmaulnashörner oder Büffel warten nur darauf, von Ihnen ins Visier genommen zu werden. Ein Roadtrip auf der Gartenroute legt Ihnen wiederum den Charme der südafrikanischen Traumstrände, der angrenzenden Urwälder und der Berglandschaften zu Füßen.

Das Abenteuer Südafrika lässt Sie mit Straußen tanzen, während sich die Pinguine am Stoney Point für Sie bereits in Pose setzen. Gönnen Sie auch Ihren Geschmacksnerven den Groove Afrikas, z. B. in der Welt regionaler Weine, bevor Sie am Kap der Hoffnung um gutes Omen bitten. 

Beim Blick vom Tafelberg (wetterabhängig) hinab auf Kapstadt, der atmosphärischen Traumstadt inmitten der Weinberge, wird Ihr Blut bereits im Takt Südafrikas pulsieren.

  • 2 Pirschfahrten im Krüger NP
  • Fahrt im offenen Geländewagen im Hluhluwe-Imfolozi Reservat
  • Swaziland mit Matsamo Cultural Village
  • Kapstadt mit Seilbahnfahrt auf dem Tafelberg (wetterabhängig)
  • Besuch eines Weinkellers und Weinprobe

Programm

1. Tag: Anreise  

Ihre Reise beginnt mit dem Transfer ab Ihrer Haustür zum Flughafen von Dresden oder Leipzig. Von hier aus fliegen Sie über Frankfurt/Main nach Johannesburg.  

2. Tag: Johannesburg - Pretoria (ca. 110 km)

Nach Ihrer Ankunft in Johannesburg werden Sie durch die örtliche Reiseleitung in Empfang genommen und beginnen Ihre Rundreise durch Südafrika.

Von Johannesburg geht es nach Tshwane, dem früheren Pretoria und Hauptstadt des Landes. Die Stadt (etwa eine Million Einwohner) wurde großzügig mit zahlreichen Parks und breiten Straßen angelegt. Sie besichtigen das Voortrekker Denkmal, ein riesiges Granitgebäude, das zum Gedenken an die Pioniere errichtet wurde. Im Zentrum sehen Sie den Church Square, von dem aus sich die Stadt einst ausbreitete, und kommen vorbei an den Regierungsgebäuden am Meintjieskop-Hügel. Auf dem Rasen davor wurde Nelson Mandela 1994 vereidigt.

Am Nachmittag kommen Sie im Hotel an, welches sich in der Nähe von Pretoria befindet. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung.

3. Tag: Raum Pretoria - Lydenburg - Ohrigstad (ca. 400 km) 

Auf Ihrer Reise in östlicher Richtung zum Krüger-Nationalpark erheben sich in Mpumalanga, dem früheren Osttransvaal, die Drakensberge.

Über Lydenburg fahren Sie am Nachmittag zur Ihrer Lodge.

4. Tag: Blyde River Canyon - Panoramaroute - Krüger-Nationalpark (ca. 230 km)

Nach dem Frühstück erleben Sie eine der schönsten Strecken Südafrikas, die sogenannte Panoramaroute. Sie führt zum Blyde River Canyon, mit ca. 26 Kilometern Länge und an einigen Stellen bis zu 800 Metern Tiefe, eine der spektakulärsten Landschaften Südafrikas und der drittgrößte Canyon der Welt. Die „Three Rondavels“, drei gewaltige runde Felsen, bieten ein fantastisches Fotomotiv und erscheinen je nach Sonnenstand in unterschiedlichen Farben. Eine durch Flusserosion seltsam gebildete Gesteinsformation sind die Bourke´s Luck Potholes. Von „God´s Window“ schließlich haben Sie einen herrlichen Blick über Mpumalanga.

Anschließend fahren Sie in den Krüger-Nationalpark, das größte Wildschutzgebiet des Landes und eines der größten Afrikas. Mit dem Bus gehen Sie auf Pirschfahrt. Der Wildbestand ist einzigartig. Mit ein wenig Glück sehen Sie hier Löwen, Elefanten, Giraffen und Nashörner. 30.000 Zebras und annähernd 15.000 Büffel leben im Park. Mit etwa einem Bestand von 90.000 Exemplaren sind Impalas am häufigsten vertreten.

Sie übernachten im Restcamp im Krüger-Nationalpark.  

5. Tag: Krüger-Nationalpark (ca. 150 - 200 km)

Heute gehen Sie im offenen Geländewagen auf Tierbeobachtungsfahrt. Die Tour beginnt am zeitigen Morgen und dauert etwa acht Stunden.  Ein erfahrener Ranger freut sich darauf, mit Ihnen nochmals auf die Suche nach den "Big Five" zu gehen. Genießen Sie erneut die Natur und Tiere dieses wunderbaren Nationalparks, der eine Fläche von ca. 20.000 Quadratkilometern, das entspricht in etwa der Größe von Rheinland-Pfalz, bedeckt.

Sie übernachten im Hotel am Rande des Parks.      

6. Tag: Krüger-Nationalpark - Swaziland (ca. 250 km)

Sie verlassen Mpumalanga und fahren über den Jeppes Reef Grenzposten ins kleine Königreich Swaziland. Unweit des Grenzüberganges besuchen Sie das Matsamo Cultural Village und lernen die Kultur des stolzen Swazi-Volkes kennen. Gerne führen Ihnen diese auch einheimische Tänze vor. Durch wunderschöne Berglandschaften geht die Fahrt weiter, vorbei an traditionellen Dörfern ins Ezulwini-Tal, südöstlich der Hauptstadt Mbabane.

7. Tag: Swaziland – Zululand (ca. 230 km)

Sie fahren weiter über Big Bend und die Grenze bei Golela ins Land der Zulus in Richtung Hluhluwe. Mit offenen Geländewagen gehen Sie im Hluhluwe-Imfolozi Wildreservat auf Tierbeobachtungsfahrt. Es ist eines der ältesten Wildreservate Afrikas und wurde zum Schutz der weißen Breitmaul- und der schwarzen Spitzmaul-Nashörner errichtet.

Übernachtung in Ihrem Hotel am „Ghost Mountain“.  

8. Tag: Zululand – Durban – Port Elizabeth (ca. 330 km)

Nach dem Frühstück geht die Fahrt weiter durch traditionelles Zululand, durch ein Gebiet mit großen Zuckerrohrfabriken und schließlich zur Küste bis Durban. Sie lernen diese moderne Stadt mit Afrikas größtem Hafen auf einer kurzen Rundfahrt näher kennen und fliegen dann vom neuen Flughafen weiter nach Port Elizabeth. Dort werden Sie von Ihren neuen, Deutsch sprechenden Reiseleitung empfangen und fahren zu Ihrem Hotel.  

9. Tag: Port Elizabeth – Gartenroute – Knysna / Wilderness (ca. 270 km)

Nach einer orientierenden Stadtrundfahrt am Morgen reisen Sie entlang der Südküste über eine der landschaftlich schönsten Straßen des Landes, die Gartenroute. Gleich hinter der Storm´s River Bridge beginnt der Tsitsikamma-Nationalpark mit seiner üppigen Vegetation. Sie unternehmen einen Spaziergang zur Mündungsschlucht des Flusses. 

Am Nachmittag erreichen Sie schließlich das idyllische Knysna, malerisch an der Knysna Lagune gelegen.

Sie übernachten in Knysna oder im Küstenort Wilderness.  

10. Tag: Knysna - Oudtshoorn (ca. 120 km)

Über George und den Outeniqua-Pass erreichen Sie die Kleine Karoo, eine Halbwüste. Hier liegt das Städtchen Oudtshoorn, das vor allem für die Straußenzucht bekannt wurde. Zu Anfang des 20. Jahrhunderts verdienten die Züchter Vermögen mit Straußenfedern und konnten sich prachtvolle Villen bauen. 

Nördlich von Oudtshoorn besuchen Sie die Cango Caves. In diesem Höhlensystem sehen Sie schöne Tropfsteinformationen. Mittags besuchen Sie eine Straußenfarm und erfahren vieles über die Zucht dieser riesigen Vögel.

Den Tag rundet ein Barbecue-Abendessen mit Straußenspezialitäten ab. Sie übernachten in Oudtshoorn.  

11. Tag: Oudtshoorn - Swellendam – Hermanus - Pinguin-Kolonie am "Stoney Point" - Kapstadt (ca. 480 km)

Über Barrydale und den Tradouw Pass erreichen Sie Swellendam, drittälteste Stadt des Landes, mit schöner Architektur im kapholländischen und viktorianischen Stil. Nach einem Rundgang durch den Ort geht es durch die Overberg Region nach Hermanus an der Walkerbay. Der Ort ist vor allem für seine ausgezeichneten Möglichkeiten zur Walbeobachtung bekannt. Wal-Saison ist von Juli bis November.

Über die Küstenstraße geht es weiter durch Kleinmond nach Betty´s Bay. Hier besuchen Sie die Pinguin-Kolonie am "Stoney Point". Auf dem Festland gibt es nur wenige Orte, wo man die Brillenpinguine, Afrikas einzige Pinguinart, beobachten kann. Einen davon werden Sie nun entdecken. Über einen Holzsteg kann man praktisch durch die Kolonie wandern und mit etwas Glück die putzigen Frackträger aus der Nähe bestaunen.

Anschließend geht es nach Kapstadt, wo Sie auch übernachten.  

12. Tag: Kapstadt

Am Vormittag unternehmen Sie eine Rundfahrt durch Kapstadt. Bei gutem Wetter fahren Sie mit der Seilbahn auf den Tafelberg und haben einen herrlichen Blick auf die Stadt und die Kaphalbinsel.

Und dabei darf ein Besuch ims Bo-Kaap-Viertel mit seinen farbenfrohen kleinen Häusern natürlich ebensowenig fehlen, wie ein Bummel entlang der Victoria & Alfred Waterfront, wo die Stadtrundfahrt endet.

Den Nachmittag haben Sie in Kapstadt für eigene Entdeckungen oder zum Ausruhen zur freien Verfügung. 

13. Tag: Kap der Guten Hoffnung - botanischer Garten von Kirstenbosch (ca. 140 km)

Über die Orte Camps Bay und Hout Bay fahren Sie entlang des Atlantiks. Gleich hinter Hout Bay beginnt der wohl spektakulärste Teil der Küstenstraße, der Chapman´s Peak Drive, eine kurvenreiche Strecke hoch über dem Atlantik.

Einer der Höhepunkte des Tages ist sicherlich der Stopp am Cape Point. Auf ganz bequeme Weise erobern Sie die Kap-Spitze mit der Schrägseilbahn "Flying Dutchman". Die Fahrt zum alten Leuchtturm dauert nur etwa 5 Minuten. Dabei wird eine Strecke von ca. 580 Metern überwunden. Von oben haben Sie einen fantastischen Blick über das Kap, dem südlichsten Punkt der Kaphalbinsel.

Entlang der False-Bay geht es zurück nach Kapstadt. Dort besuchen Sie nachmittags den Botanischen Garten von Kirstenbosch am Osthang des Tafelbergs. Dieser gilt zu Recht als einer der schönsten botanischen Gärten der Welt. Um die einzigartige Artenvielfalt der Kapregion zu erhalten, werden hier nur einheimische Pflanzen gezeigt. Besonders empfehlenswert ist der Besuch der Protea-Felder.

14. Tag: Weinanbaugebiet vor den Toren Kapstadts (ca. 100 km)

Der Ausflug führt Sie in das Weinanbaugebiet vor den Toren Kapstadts. Die historischen Orte Paarl und Stellenbosch im Zentrum des Weinlandes gefallen vor allem durch ihre kapholländische Bauten. Stellenbosch ist die zweitälteste Stadt des Landes und wurde bereits 1679 gegründet. Besuchenswert sind die vielen Museen und die romantische Dorpstraat. Bei einem Rundgang können Sie sich selbst einen Eindruck von dieser Stadt verschaffen.

Anschließend geht es zur Besichtigung eines Weinkellers mit Weinprobe in einem der schönsten Weingüter dieser Region. Genießen Sie die edlen Tropfen, die diese Weinbauregion hervorbringt. 

Die Tour endet am Flughafen. Von Kapstadt aus fliegen Sie via Johannesburg zurück nach Deutschland.

15. Tag: Ankunft in Deutschland

Von Frankfurt/Main fliegen Sie nach Dresden oder Leipzig. Mit dem Transfer nach Hause endet Ihre Reise nach Südafrika.

ab 3187 
ZA-JO04 Buchungsanfrage

Beförderung

  • Transfer ab/an Haustür
  • Flug mit Lufthansa/South African Airways via Frankfurt/Main nach Johannesburg und zurück von Kapstadt via Johannesburg und Frankfurt/Main, Stand 06/16
  • 1 Innersüdafrikanischer Flug von Durban nach Port Elizabeth
  • Transfer Flughafen – Hotel – Flughafen
  • Rundreise im modernen Reisebus

Hotels & Verpflegung

  • 12 Übernachtungen in Mittelklassehotels und im Restcamp im Krüger Nationalpark
  • 12 x Frühstück
  • 1 x Picknick-Mittagessen
  • 10 x Abendessen
  • 1 x Barbeque-Abendessen mit Straußenspezialitäten

Ausflüge & Besichtigungen

  • Stadtrundfahrten/-gänge: Pretoria, Durban, Port Elizabeth, Swellendam, Kapstadt
  • Ausflüge: Blyde River Canyon, Three Rondavels, Bourke’s Luck Potholes, God’s Window, Swaziland mit Matsamo Cultural Village, Ezulwini Tal, Zululand, Gartenroute, Tsitsikamma Nationalpark, Knysna, Wilderness, Kleine Karoo, Weinanbaugebiet vor den Toren Kapstadts, Kap der Guten Hoffnung
  • Eintritte: Voortrekker Denkmal in Pretoria, Cango Caves und Straußenfarm bei Oudtshoorn, Botanischer Garten in Kirstenbosch 
  • Pirsch- und Tierbeobachtungsfahrt im Bus im Krüger Nationalpark
  • Tierbeobachtungsfahrt im offenen Geländewagen im Krüger Nationalpark und im Hluhluwe-Imfolozi Park
  • Besuch eines Weinkellers mit Weinprobe
  • Fahrt mit der Zahnradbahn zum Cape Point
  • Besuch der Pinguin-Kolonie am Stoney Point
  • Seilbahnfahrt auf den Tafelberg (wetterabhängig) 

Sonstiges

  • Alle aktuellen Steuern und Sicherheitsgebühren, Stand 06/16
  • 1 Reisetaschenbuch pro Buchung
  • Örtliche, Deutsch sprech. Reiseleitung: 2.-14. Tag 
  • SZ-Reisebegleitung

Südafrika

Karte Südafrika

Einreise für Deutsche

Als Touristen visumfrei für 90 Tage. Notwendig sind:

- mindestens noch 30 Tage über das Ausreisedatum gültiger Reisepass oder maschinenlesbarer Kinderreisepass (nicht akzeptiert werden verlängerte Kinderreisepässe)

- Rück- oder Weiterreiseticket

- ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt

Alle Pässe sollten mindestens noch zwei freie Seiten für Ein- und Ausreisestempel haben.

Bei der Einreise Minderjähriger nach Südafrika sind besondere Bestimmungen zu beachten. Nähere Informationen sind bei der zuständigen südafrikanischen Vertretung erhältlich.

Landesdaten

Lage

Die Republik Südafrika liegt an der Südspitze des afrikanischen Kontinents zwischen dem 22. und 35. südlichen Breitengrad. Sie besteht aus den Provinzen Northern Cape, Western Cape, Eastern Cape, KwaZulu/Natal, Free State, Mpumalanga, Limpopo (Northern Province), Gauteng, North West.

Fläche: 1.219.090 km².

Verwaltungsstruktur: 9 Provinzen (Eastern Cape, Free State, Gauteng, KwaZulu-Natal, Limpopo, Mpumalanga, North-West, Northern Cape, Western Cape).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 51,77 Millionen

Städte:

Tshwane (Pretoria) (Hauptstadt - Regierungssitz, 1.362 m hoch) ca. 2,9 Millionen

Johannesburg (1.735 m hoch) ca. 4,4 Millionen

Kapstadt ca. 3,7 Millionen

eThekwini (Durban) ca. 3,4 Millionen

Ekurhuleni-Germiston (East Rand) ca. 3,2 Millionen

Nelson Mandela Bay (Port Elizabeth) ca. 1,2 Millionen

Buffalo City (East London) ca. 755.200

Mangaung (Bloemfontein) (1.390 m hoch) ca. 747.400

Emfuleni (Vanderbijlpark) ca. 721.700

Polokwane (Pietersburg) ca. 629.000

Msunduzi (Pietermaritzburg) (684 m hoch) ca. 618.500

Thulamela-Thohoyandou ca. 618.500

Mbombela (Nelspruit) ca. 588.800

Rustenburg ca. 549.600

Bushbuckridge ca. 541.200

Sprache

Amtssprachen sind Englisch, Afrikaans, Zulu, Xhosa, Tswana, Nordsotho, Südsotho, Tsonga, Swazi, Ndebele, Venda.

Französisch, Italienisch und Deutsch wird von den Angestellten vieler größerer Hotels und Geschäfte gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +1 Stunde

Während der europäischen Sommerzeit besteht kein Zeitunterschied.

Telefon/Post

Post

Luftpostsendungen nach Europa sind bis zu 7 Tage unterwegs. Die Postämter im ganzen Land nehmen postlagernde Sendungen entgegen.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Südafrika ist 0027, von Südafrika nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Die öffentlichen Telefonzellen haben für alle Gespräche Selbstwähleinrichtungen. Die Münz-Telefonzellen sind blau, Telefonzellen, die mit Telefonkarten funktionieren, grün. Telefonkarten (phonecards) mit Guthaben zwischen 10 und 200 R sind erhältlich in Postämtern oder Einkaufszentren, man kann mit ihnen in der Regel sowohl innerhalb Südafrikas als auch ins Ausland telefonieren. Nur von einigen wenigen Karten-Telefonzellen aus ist das Telefonieren ins Ausland nicht möglich. In öffentlichen Telefonzellen gibt es meist einen Hinweis, wo die nächste Verkaufsstelle liegt. Möglich ist außerdem die Vermittlung in einem Postamt und das Telefonieren in einem Telefonladen. Vom Hotel aus zu telefonieren ist sehr teuer.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 10111, Unfallrettung 10177, Feuerwehr 10111.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Südafrika von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone. An den Flughäfen in Johannesburg und Kapstadt können auch südafrikanische Mobiltelefone gemietet werden.

Internet

Länderkürzel: .za

Feiertage

Feiertage 2017:

1./2. Januar (Neujahr)

21. März (Tag der Menschenrechte)

14. April (Karfreitag)

17. April (Ostermontag)

27. April (Freiheitstag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

16. Juni (Tag der Jugend)

9. August (Frauentag)

24./25. September (Tag des nationalen Kulturerbes)

16. Dezember (Tag der Versöhnung)

25. Dezember (Weihnachten)

26. Dezember (Tag des guten Willens)

Fällt ein gesetzlicher Feiertag auf einen Sonntag, ist der folgende Montag Feiertag.

Die Hauptferienzeiten sind Anfang/Mitte Dezember bis Anfang/Mitte Januar (während dieser Zeit viele Betriebsschließungen) und Mitte Juli bis Mitte August.

Öffnungszeiten

Banken: in den Städten Mo bis Fr 8.30/9-15/15.30 Uhr, Sa 8-11/12 Uhr, in der Provinz kürzere Öffnungszeiten;

Postämter: Mo bis Fr 8-16.30 Uhr (kleinere Postämter geschlossen von 13-14 Uhr), Sa 8-12 Uhr; manche Schalter schließen Mo bis Fr bereits um 15.30 Uhr und Sa bereits um 11 Uhr.

Geschäfte: Mo bis Fr 8/9-17/18 Uhr, Sa 9-14/16 Uhr, einige auch am Sonntagvormittag; Supermärkte Mo bis Fr 9-19 Uhr, Sa 817/18 Uhr, So 9-14/17 Uhr.

Büros: Mo bis Fr 8.30-16.30 Uhr.

Kleidung

SOMMERHALBJAHR (europäischer Winter): Leichte Kleidung. Für die höheren Gebiete sowie in Herbst und Frühjahr sollte Übergangskleidung mit Pullover mitgenommen werden. Die Mitnahme eines Regenschutzes ist notwendig, da häufig zwar kurze, aber heftige Regenschauer auftreten können.

WINTERHALBJAHR (europäischer Sommer): Das Wetter ist zu dieser Zeit vorwiegend sonnig. Daher ist auch leichtere Kleidung angebracht; vor allem in der Provinz KwaZulu/Natal. Wärmere Kleidung braucht man nur am Kap und in höhergelegenen Gebieten sowie für die doch im Allgemeinen recht kühlen Abende. Regenschutz sollte man auf jeden Fall dabeihaben.

Festes Schuhwerk ist grundsätzlich notwendig. In den besseren Hotels und Restaurants ist formelle Kleidung mittags teilweise, abends aber unbedingt erforderlich. Eine gute Sonnenbrille ist unerlässlich.

Karte Südafrika

Geschichte/Politik

Die eigentlichen Ureinwohner Südafrikas sind die Khoikhoi (auch Hottentotten) und die San (Buschmänner), die häufig unter dem Begriff Khoisan zusammengefasst werden. Bantu-sprachige Völker drangen seit dem zwölften Jahrhundert südwärts und Mitte des 17. Jahrhunderts stießen die von Süden her kommenden holländischen Siedler im Gebiet der Transkei mit ihnen zusammen. Zusammen mit den später auftauchenden britischen Siedlern gab es in Südafrika genügend Konfliktstoff, um bis in die heutige Zeit die Rassenfrage zu einem Problem des Landes zu machen. Anfang des 20. Jahrhunderts mit Gründung der Südafrikanischen Union 1910 schrieben die Südafrikaner die Grundregeln der Apartheid fest (Wahlberechtigung nur für Weiße, Schwarze sollten in den Reservaten "homelands" wohnen). Eine Vermischung der Rassen war bei Strafe verboten. Durch diese Praktiken wurde Südafrika jedoch zunehmend in der Weltöffentlichkeit diskriminiert und begann Ende der 80er Jahre damit, die Schwarzen in die Politik des Landes mit einzubeziehen. Erst 1994 fanden die ersten allgemeinen Wahlen statt. Heute sind die Homelands aufgelöst und es sind neun neue Provinzen gebildet worden. Der herausragende Staatsmann Nelson Mandela hat große Veränderungen in seinem Land bewirkt.

Wirtschaft

Südafrika hat von allen afrikanischen Ländern den höchsten Industrialisierungsgrad. Industrie und Bergbau sind die bedeutendsten Zweige. Südafrikas Tourismusindustrie trägt mit rund 5 Prozent zum Bruttosozialprodukt bei. Ziel dieser Wachstumsindustrie ist ein Beitrag von 10 Prozent. Mit den jährlichen Steigerungsraten von bis zu 20 Prozent wird dies wohl bald gelingen.

Religion

78 Prozent der Bevölkerung gehören dem Christentum an. Davon sind die am stärksten vertretenen Strömungen unabhängige afrikanische Kirchen (etwa sieben Millionen), die Niederländisch-Reformierte Kirche mit rund 4 Millionen Anhängern und die Katholische Kirche mit knapp 3 Millionen Gläubigen. Weitere in Südafrika vertretene Religionen sind der Hinduismus, der Islam , das Judentum und mehrere Naturreligionen.

Vegetation

Die Symbolblume Südafikas ist die Protea, die sich nur in diesem Land in zahlreichen Arten findet. Die Proteen blühen in den kühleren Monaten. Südafrika ist reich an Pflanzenarten und für Botaniker ist eine Reise ein außergewöhnliches Vergnügen. Der Baobab, der Affenbrotbaum, ist mit seiner Silhouette charakteristisch für die Savannenlandschaft. Von den Akazienarten ist der Süßdorn in Südafrika stark verbreitet. Die dunkelbraune Rinde gibt beim Gerben dem Leder eine rötliche Farbe.

Tierwelt

Der Krüger-Nationalpark sowie die angrenzenden privaten Wildparks bieten das ganze Spektrum der afrikanischen Tierwelt. In Südafrika gibt es eine Überpopulation an Elefanten - der Staat plädiert für eine Freigabe des Elfenbeinhandels. Auch Breitmaulnashorn und Leoparden haben gesicherte Bestände. Alle typischen Safari-Tiere können in Südafrika beobachtet werden: Löwen, Geparden, Hyänen, Gnus und Büffel, Antilopen wie Impalas, Springböcke, Kudu, Wasserböcke, Oryx, und die kleinen Duiker, aber auch Flusspferde, Krokodile, Paviane, Warzenschweine und über 300 Vogelarten.

Karte Südafrika

Kulinarisches

In die südafrikanische Küche hat jede Volksgruppe des Landes ihre Eigenheiten eingebracht. Indische Curries (Reis, Fladenbrot, Fleisch mit scharfen Beilagen) sind besonders in der Provinz Natal alltäglich. Es gibt in Südafrika viele Eintöpfe aus Fleisch und Gemüse, die im typischen "Potje", einem dreibeinigen gusseisernen Topf, zubereitet werden. Mariniertes Fleisch mit Folienkartoffeln, gut gewürzte Würste mit Maismehlbrei und Tomatensauce und natürlich Biltong (Trockenfleisch) sind weitere südafrikanische Spezialitäten.

Die südafrikanischen Weine sind sehr gut und vermehrt auch in Europa zu erhalten.

Souvenirs

Beliebte Souvenire aus Südafrika sind kunsthandwerkliche Gegenstände der schwarzafrikanischen Bevölkerung wie Schnitzereien aus Holz, Flechtarbeiten, Decken und Töpferarbeiten. Der bunte Perlenschmuck der Zulu und Ndebele ist besonders berühmt. Kunsthandwerk kann man sehr gut in sogenannten "Curio Shops" oder auf Märkten kaufen, z.B. auf dem Pan African Market in Kapstadt. Da Diamanten und Gold preiswerter als in Deutschland sind, wird Schmuck ebenfalls sehr gern gekauft.

Karte Südafrika
Klimadiagramm

Klimainformationen

Südafrika liegt südlich des Äquators und hat daher zur nördlichen Halbkugel entgegengesetzte Jahreszeiten.

Es herrscht subtropisches, für Europäer allgemein gut verträgliches Klima vor. Die durchschnittliche Sonnenscheindauer zählt zu der höchsten der Erde. Die Regenfälle sind über das Jahr verteilt, es gibt keine ausgesprochenen Regenperioden. An der Ostküste sind Niederschläge jedoch häufig.

Von Bedeutung für das Klima Südafrikas ist auch, dass 40 Prozent des Landes über 1.200 m hoch liegen. Nur die Küstenebene kann als Tiefland bezeichnet werden.

DURCHSCHNITTLICHE TEMPERATUREN im Sommer (im Winter):

Durban 24 (16,5)°C, am Meer,

Johannesburg 21 (10)°C, 1.735 m hoch,

Kapstadt 21,5 (13)°C, am Meer,

Bloemfontein 22,5 (10,5)°C, 1.390 m hoch,

Port Elizabeth 21 (13,5)°C, am Meer,

Pretoria 22,5 (11,5)°C, 1.362 m hoch.

Die Sommer in den Kapprovinzen sind sonnig und trocken, die meisten Niederschläge fallen im Winter.

Für das übrige Südafrika gilt, dass die Sommer warm, jedoch nicht zu heiß sind, und dass die meisten Niederschläge in dieser Zeit fallen (meist in Form von Schauern am Spätnachmittag). Die Winter sind trocken, mit sonnigen und warmen Tagen und teilweise sehr kühlen Nächten im Binnenland.

Beste Reisezeit

Südafrika bietet das ganze Jahr über gute klimatische Bedingungen. Für die Kap-Provinzen sind September bis Mai zum Reisen besonders geeignet. Für die subtropische Küste KwaZulu/Natals sind jedoch die Wintermonate Juni bis August die Hochsaison.

Karte Südafrika

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN sowie medikamentöse Prophylaxe . Bei Aufenthalten in Gebieten mit geringerem Risiko Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria mitführen.

- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.

- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.

- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.

- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.

- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.

. Bei Aufenthalten in Gebieten mit geringerem Risiko Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria MALARIA P sowie medikamentöse Prophylaxe mitführen.

Medikamentöse Malariaprophylaxe: Mefloquin (Lariam)

Mefloquin (Lariam):

Einnahme: eine Woche vor Einreise bis vier Wochen nach Verlassen des Malaria-Gebiets.

oder

Atovaquon-Proguanil (Malarone)

Einnahme: 1-2 Tage vor Einreise bis 7 Tage nach Verlassen des Malaria-Gebiets.

oder

Doxycyclin (für diese Indikation in der BRD nicht zugelassen)

Einnahme: 1-2 Tage vor Einreise bis 4 Wochen nach Verlassen des Malaria-Gebiets.

MALARIA T sowie medikamentöse Prophylaxe mitführen.

Keine Chemoprophylaxe empfohlen, Medikamente zur Notfallbehandlung (Stand-by-Therapie)

Mefloquin (Lariam) oder Atovaquon-Proguanil (Malarone) oder Artemether-Lumefantrin (Riamet).

Verbreitung

Ein erhöhtes Malariarisiko besteht von September bis Juni in tiefergelegenen Regionen der nördlichen Provinzen Mpumalanga (einschließlich Krüger-Nationalpark und benachbarte Wildreservate) und Limpopo, ebenso von November bis Juni in Nord-Ost Kwazulu/Natal bis zum Tugela Fluss.

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

JOHANNESBURG: Dr. J. Teeger (spricht Deutsch), 7, 3rd Street, Houghton,, Johannesburg, Tel. (011) 728 42 98.

KAPSTADT:Dr. Wolfgang Waschnig (spricht Deutsch), 1 Milner Road, ,, Tamboerskloof/Kapstadt, Tel. (021) 424 25 90.

Karte Südafrika

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Rand ( R)

1 Rand = 100 Cents.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 14,48 R

1 US-$ = ca. 13,50 R

Hinweise

Bei Rundreisen dürfen ausländische Reisende Banknoten der Währungen von Lesotho, Namibia, Swasiland und Südafrika bis zu einem Gegenwert von 25.000 Rand einführen.

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: bis zu 25.000 Rand. Bei höher liegenden Beträgen muss eine Genehmigung der South African Reserve Bank vorliegen.

Deklaration: Ja - Die Ausfuhr von Rand und Fremdwährungen ist deklarierungspflichtig.

Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge.

Ausfuhr Landeswährung: in Höhe der Einfuhr, maximal jedoch bis 25.000 Rand. Es ist möglich, dass bei Ausreise Umtauschbelege vorgewiesen werden müssen.

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Umtausch: Bargeld (Euro oder US-$) kann in den Großstädten gewechselt werden, sollte aber wegen der hohen Kriminalität nur in begrenztem Maße mitgeführt werden. Geld gewechselt werden sollte nur in Banken oder offiziellen Geldwechselstuben, sonst besteht die Gefahr, dass man falsche 200 Rand-Banknoten erhält.. Beim Geldtausch muss zwingend der Reisepass vorgelegt werden.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden weitgehend akzeptiert. In kleinen Orten und in ländlichen Gebieten sowie in kleineren Geschäften und an Tankstellen ist nur Barzahlung möglich.

Euroschecks: Nein

Geldautomat: Ja - mit Kreditkarte oder Girocard (mit Maestro-Logo), an internationalen Geldautomaten, die in den größeren Städten ausreichend vorhanden sind sowie am Flughafen.

ACHTUNG: An Geldautomaten wird zu erhöhter Vorsicht geraten. Neben einfachem Raub und Trickdiebstahl nehmen Manipulationen der Geldautomaten und Missbrauch der Kartendaten zu. Es sollten nur Geldautomaten benutzt werden, die sich in Shopping Malls, Supermärkten und Banken befinden, nicht solche, die außen an Gebäuden angebracht sind. Sollte man beim Geldabheben angesprochen werden, ist ein gesundes Misstrauen angezeigt.

Reiseschecks: Ja - Reiseschecks in Euro oder US-$ werden von Banken zum Einlösen angenommen.

Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

Rücktausch: Der ursprüngliche Umtauschbeleg der Bank ist vorzulegen.

Karte Südafrika

Auskunftstellen

South African Tourism
Friedenstraße 6-10
60311
Frankfurt/M.
(0 69) 28 09 50
(0 69) 929 12 90
www.southafricantourism.de
info.de@southafrica.net

South African Tourism
Bojanala House
90 Protea Road
Chislehurston
2196
Johannesburg
Private Bag X10012
Sandton 2146 / Republik Südafrika
(0027 11) 895 30 01
(0027 11) 895 30 00
www.southafrica.net
travel@southafrica.net

Tourism Kwa Zulu-Natal
Suite 303 Tourist Junction
160 Monty Naicker Road
Durban 4001
Tourism Kwa Zulu-Natal
P.O.Box 2516
Durban 4000 / Republik Südafrika
(0027 31) 305 66 93
(0027 31) 366 75 00
www.zulu.org.za
info@zulu.org.za

Eastern Cape Tourism Board
6 St Marks Road
Southernwood
East London, Eastern Cape / Republik Südafrika
(0027 43) 705 44 00
www.ectourism.co.za
info@ecpta.co.za

Southern African German Chamber of Commerce and Industry
(Deutsche Kammer für Handel u. Industrie für das südliche Afrika)
47 Oxford Road (Entrance Waltham Road)
Forest Town 2193
Johannesburg
Southern African German Chamber of Commerce and Industry
P.O. Box 87078
Houghton 2041/Republik Südafrika
(0027 11) 486 36 25
(0027 11) 486 27 75
www.germanchamber.co.za
info@germanchamber.co.za

Southern African German Chamber of Commerce and Industry Ltd.
(Deutsch-Südafrikanische Kammer für Handel u. Industrie für das südliche Afrika)
Regionalbüro Kapstadt
22 Riebeek Street, 13th floor
8001
Kapstadt
Southern African German Chamber of Commerce and Industry Ltd.
P.O. Box 1272
8000 Kapstadt/Republik Südafrika
(0027 21) 418 55 77
(0027 21) 418 33 11
www.germanchamber.co.za
capetown@sagc.co.za
Mo bis Do 8-17 Uhr, Fr 8-14 Uhr

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Republik Südafrika
mit Konsularabteilung
Tiergartenstraße 18
10785
Berlin
Botschaft der Republik Südafrika

Postfach 080461
10004 Berlin
(0 30) 22 07 31 90
(0 30) 22 07 30
www.suedafrika.org
berlin.consular@dirco.gov.za
Mo bis Fr 9-12 Uhr, telefonische Erreichbarkeit Mo bis Fr 14-16 Uhr
Geschäftsbereich der
Konsularabteilung:
Bundesrepublik Deutschland bis auf den Geschäftsbereich des GK München;
in Bezug auf Daueraufenthalt die gesamte Bundesrepublik Deutschland

Honorarkonsulat der Republik Südafrika

c/o Louis Delius GmbH Co.
Parkallee 32
28209
Bremen
(04 21) 346 20 40
(04 21) 34 62 00
s.hoermann@louis-delius.de
Mo bis Fr 8-17 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Republik Südafrika
c/o Gesellschaft für Gerätebau mbH
Klönnestraße 99
44143
Dortmund
(02 31) 51 63 13
(02 31) 564 00 11
rsa.konsul.nrw@gfg-mbh.com
Mo bis Do 8-17 Uhr, Fr 8-13 Uhr
(keine Visumerteilung)
keinerlei Visa-Informationen erhältlich, jedoch Information über wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Südafrika bzw, Außenhandel möglich.

Honorarkonsulat der Republik Südafrika

Bautzener Straße 113
01099
Dresden
(03 51) 563 34 71
(03 51) 563 34 70
Mo und Do 9-13 Uhr, Di 13-17 Uhr und nach telefon. Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Republik Südafrika
c/o Commerzbank AG
Kaiserplatz
60261
Frankfurt/Main
(0 69) 13 62 48 99
(0 69) 13 62 39 44
Mo bis Fr 9-17 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Republik Südafrika
Palmaille 45
22767
Hamburg
(0 40) 38 01 66 63
(0 40) 38 01 63 93
southafrica.consulate@rantzau.de
Mo bis Mi 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Republik Südafrika
Drosselweg 4
30559
Hannover
(05 11) 76 83 55 07
(05 11) 544 54 93
Mo bis Fr 9-14 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Republik Südafrika
Musterbahn 19
23552
Lübeck
(04 51) 400 50 23
(04 51) 40 05 00
info@honorarkonsul-suedafrika.de
Mo bis Fr 9-13 Uhr
(keine Visumerteilung)

Generalkonsulat der Republik Südafrika
Sendlinger-Tor-Platz 5
80336
München
(0 89) 23 11 63 63, 23 11 63 53
(0 89) 231 16 30
munich.consular@dirco.gov.za
Mo bis Fr 9-12 Uhr

Embassy of the Federal Republic of Germany
201 Florence Ribeiro Avenue
Groenkloof Ext 11
Pretoria 0181 /Republik Südafrika
(0027 12) 427 89 69
(0027 12) 427 89 00
info@pretoria.diplo.de
Amtsbezirk: Südafrika, Lesotho und Swasiland.
Konsularischer Amtsbezirk: Provinzen Free State, Gauteng, KwaZulu/Natal, Limpopo (Northern Province), North West und Mpumalanga sowie Königreich Lesotho, Mosambik und Swasiland.
Der Leiter der Vertretung ist zugleich als Botschafter in Lesotho und Swasiland mit Sitz in Pretoria bzw. Kapstadt akkreditiert.

Rechts- und Konsularreferat der Botschaft Pretoria
"Hadefield"
Building B, First Floor
1237 Pretorius Street
Hatfield, Pretoria 0083
Rechts- und Konsularreferat der Botschaft Pretoria
P.O.Box 2023
Pretoria 0001/Republik Südafrika
(0027 12) 427 89 82
(0027 12) 427 89 99
GermanEmbassyPretoria.legal@gonet.co.za

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
9 Kensington Drive
Durban 3630
Honorary Consul of the Federal Republic of Germany

P.O. Box 1166
Westville, Durban 3630/Südafrika
(0027 31) 266 39 25
(0027 31) 266 39 20
durban@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinz KwaZulu/Natal.
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Tshwane (Pretoria)

Consulate General of the Federal Republic of Germany
Roeland Park, 4 Stirling Street, Zonnebloem
Kapstadt 7925
Consulate General of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 4273
Kapstadt 8000/Republik Südafrika
(0027 21) 421 04 00
(0027 21) 405 30 00
info@kapstadt.diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Eastern Cape, Northern Cape und Western Cape sowie St. Helena und Nebengebiete.
Der Leiter der Vertretung ist zugleich Konsul für die britische Kronkolonie St. Helena und Nebengebiete mit Sitz in Kapstadt

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Corner William Moffett Express Way
Circular Drive
Walmer
Port Elizabeth 6070
Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 211100
The Fig Treem Port Elizabeth 6070/Republik Südafrika
(0027 41) 397 47 30
(0027 41) 397 47 21
port-elizabeth@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinz Ostkap
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Kapstadt

Ärztliche Hilfe

JOHANNESBURG: Dr. J. Teeger (spricht Deutsch), 7, 3rd Street, Houghton,, Johannesburg, Tel. (011) 728 42 98.

KAPSTADT:Dr. Wolfgang Waschnig (spricht Deutsch), 1 Milner Road, ,, Tamboerskloof/Kapstadt, Tel. (021) 424 25 90.

Karte Südafrika

Sehenswertes

Pretoria

Die in der Provinz Gauteng gelegene Hauptstadt Südafrikas ist für ihre vielen Parkanlagen und farbenfrohen Gärten (z.B. Burgers Park, der älteste der Stadt) berühmt. Besonders reizvoll ist Pretoria im Oktober, wenn die vielen lila blühenden Jacaranda-Bäume das Stadtbild verzaubern. Am Church Square, dem zentralen Platz der Stadt, haben sich noch einige Gebäude von historischem und architektonischem Wert erhalten. In dem 1866 im viktorianischen Stil erbauten Melrose House ist ein Museum eingerichtet, das interessante Einrichtungsgegenstände aus der Zeit um die Jahrhundertwende ausstellt. Das Pretoria Art Museum zeigt eine eindrucksvolle Sammlung südafrikanischer Kunst sowie eine kleine Sammlung holländischer Meister des 17. Jahrhunderts. Einen großartigen Blick auf Pretoria und Umgebung hat man vom Vortrekker Monument im Süden der Stadt, das 1949 erbaut wurde und an den Großen Trek der Buren nach 1830 erinnert. Die Hauptstadt bietet durch erstklassige Einkaufszentren und mehrere regelmäßige Flohmärkte gute Einkaufsmöglichkeiten für jeden Geschmack.

Johannesburg

Die Wirtschaftsmetropole Südafrikas, die für ihre hohe Kriminalität im Zentrum bekannt ist, hat einiges zu bieten. Im Stadtzentrum, das man allerdings nur im Rahmen einer geführten Tour besichtigen sollte, beeindrucken vor allem schöne Kolonialhäuser und die vielen gut erhaltenen Art-déco-Häuser aus den 20er und 30er Jahren. Der interessante Komplex Museum Africa, in dem Themen wie South African Rock Art, Geologie und Fotografie versammelt sind sowie die Johannesburg Art Gallery im Joubert Park sind ebenfalls einen Besuch wert. Für einen sicheren Einkaufsbummel eignet sich Sandton, der neue Business-District im Norden der Stadt, wo es natürlich auch viele Restaurants und Freizeitmöglichkeiten gibt.

Viele Besucher wählen den Ausgangpunkt Johannesburg für eine Reise mit dem legendären "Blue Train" oder dem Auto in Richtung Kapstadt.

Sehenswürdigkeiten in der Umgebung von Johannesburg sind u.a. die fünf Kilometer südlich gelegene Gold Reef City, in der man sich ein Bild einer Goldminenstadt um die Jahrhundertwende machen kann und die ca. 45 Kilometer entfernte Heja Safari Ranch in traumhafter Umgebung.

Kapstadt

Mit dem majestätischen Tafelberg im Hintergrund gilt Kapstadt als eine der schönsten Städte der Welt. Am südwestlichsten Punkt Afrikas gelegen, wird es als die heimliche Hauptstadt von Südafrika gehandelt. In seinem Bild, das von sagenhaft schön bis ziemlich widersprüchlich reicht, spiegelt sich das ganze Land. Wer nach Südafrika fliegt und Kapstadt nicht besucht, war nicht in Südafrika. Johannesburg mag die Boomstadt sein, Kapstadt ist das Aushängeschild des Landes - ein lebendiger Schmelztiegel aller Rassen und Hautfarben. Und hier fand ein wichtiger Teil der Geschichte Südafrikas statt. Noch heute findet man in der Stadt zahlreiche historische Spuren aus vergangener Zeit. Ob das alte Castle of Good Hope oder der Grand-Parade-Platz, die historischen Spuren sind allgegenwärtig. Jeder auch nur halbwegs geschichtlich und politisch Interessierte wird die Gefängnisinsel Robben Island betreten wollen, auf der Nelson Mandela 18 Jahre seiner insgesamt 27 Jahre währenden Haft verbracht hat.

Die holländische Niederlassung an der Tafelbucht wurde 1652 gegründet, um die Flotte der Niederländischen Ostindien Kompanie auf ihren Reisen von Europa zu den Gewürzinseln des Ostens mit Agrarprodukten und frischem Fisch zu versorgen. Kapstadt ist damit die älteste Stadt Südafrikas. Von hier aus nahm die Geschichte des Landes ihren Anfang.

Die Niederlassung hatte bei den Seeleuten in der Welt den Ruf als "Taverne der Meere", und diese Gastfreundlichkeit hat Kapstadt bis heute behalten. Die Architektur besteht aus einer Mischung verschiedener Stile von aufragenden Bürohäusern, edwardianischen und viktorianischen Bauwerken bis zur kapholländischen Bauweise. Neben den vielen historischen Orten und Gebäuden ist es aber besonders die natürliche Schönheit und die beeindruckende Umgebung, die Kapstadt zu dem macht, was es heute ist. Im Mittelpunkt steht dabei natürlich der Tafelberg, der die Innenstadt gegen Wind und Wetter des Atlantiks abschirmt. Direkt zu seinen Füßen liegt Kapstadts Geschäftszentrum, das eine Fülle von Märkten und Geschäften, unterschiedlichen Restaurants und ein pulsierendes Nachtleben aufweist. Kapstadt lädt mit seinen eleganten Einkaufszentren, Märkten voller Kunsthandwerk und zahlreichen Kunstgalerien zum Shopping ein, auch wenn man nicht wegen des Einkaufens in die Stadt kommt. Ein Großteil des Warenangebots stammt aus Südafrika. Besonders interessant für die Besucher sind die Kollektionen südafrikanischer Designer.

Auch das kulturelle Angebot mit Museen und Theatern kann sich sehen lassen. Nicht zuletzt ist Kapstadt auch eine Stadt für Gourmets und Liebhaber feiner Weine. Die abwechslungsreiche Umgebung lädt zu unvergesslichen Ausflügen ein.

Durban

Die Lage Durbans, der drittgrößten Stadt Südafrikas, an mit Palmen gesäumten Stränden bietet ausgezeichnete Bedingungen für Wassersportler. Die kosmopolitische Metropole in der fast alle der etwa 1 Million südafrikanischen Inder leben, bietet entsprechend vielfältige Einkaufsmöglichkeiten, unter anderem auf orientalischen Bazars unweit des Stadtzentrums und in modernen Einkaufszentren an der Beachfront. Viele der Touristenattraktionen liegen direkt am Meer. So lädt z.B. das Seaworld/Dolphinarium zu Seehund- und Delphin-Shows ein, Haie können aus nächster Nähe beobachtet werden. Unweit davon findet man die phantasievoll gekleideten Zulu-Rikscha-Fahrer, die sich gern - allerdings gegen Bezahlung - fotografieren lassen.

Limpopo

Die oft nahezu unberührte Landschaft der Provinz Limpopo (vor 2002 Northern Province) beeindruckt durch ihren großen Bestand an alten Wäldern und durch ihren Wasserreichtum. So gibt es viele heiße Mineralquellen und spektakuläre Wasserfälle. Der nördliche Teil des Kruger-Nationalparks befindet sich hier. Die Kette der Soutpansberge zählt zu den schönsten Regionen des Landes, und ist durch Wanderwege sehr gut zu erschließen. Weite Ebenen, die von vielen Mopane- und gigantischen Baobab-Bäumen beherrscht werden, erstrecken sich nördlich dieser Berge bis hin zur Grenze Zimbabwes. Fantastische Aussichtspunkte (der bekannteste ist God´s Window) und viele bizarre Gesteinsformationen gibt es im Blyde River Canyon Nature Reserve.

In der Provinz Limpopo leben u.a. Angehörige der Venda und der Nord Sotho, deren kunsthandwerkliche Produkte (z.B. die kunstvoll bekleideten Venda-Puppen) sehr beliebt sind.

Mpumalanga

Die früher East Transvaal genannte Provinz zeichnet sich durch großartige Pässe, Wasserfälle, ausgedehnte Wälder und Savannen aus. Es gibt in der ganzen Region sehr gute Gelegenheiten zur Tierbeobachtung, zum Angeln, Reiten oder Wandern. Hier befindet sich auch der südliche Teil des Kruger-Nationalparks.

Die Ndebele leben in dieser Provinz, deren farbenfrohe Kleidung sowie die mit geometrischen Mustern in leuchtenden Farben dekorierten Gebäude beeindrucken. Ihr traditionelles Leben wird in der Bothshabelo Mission Station, einem wieder aufgebauten Dorf, auf Wunsch auch durch Führungen vermittelt.

In Pilgrim´s Rest wurde eine frühe Goldbergbau-Siedlung nachgebildet, die die Zeit des Goldrausches von 1873 wieder lebendig werden lässt. Auf arrangierten Touren kann man Gold waschen, gleichzeitig ist das Dorf aber auch ein idealer Ausgangspunkt für Touren in das nahegelegene Pilgrim´s Rest Nature Reserve, das u.a. gute Möglichkeiten für Angler bietet.

KwaZulu-Natal

Diese Provinz ist durch abwechslungsreiche Landschaften gekennzeichnet: Die Küstenregion mit weißen Sandstränden geht in die durch Weidelandschaft charakterisierten Midlands über, an die sich im Westen in der Thukela-Region die höchste Bergkette des Landes, die Drakensberge, anschließen. Ebenso vielfältig sind die Freizeitangebote in dieser Region. Die Metropole Durban liegt am Meer und bietet dort vielfältige Attraktionen.

Der im Norden KwaZulus gelegene Greater St. Lucia Wetland Park beeindruckt durch große Sumpfgebiete, Dünenwälder sowie durch seine weiten Waldgebiete und bietet eine artenreiche Fauna. So kann man hier auch die größte Nilpferd- und Krokodilpopulation Südafrikas finden.

Ein Erlebnis ganz besonderer Art ist ein Besuch in einem der authentischen Zulu-Dörfer (Kraals) nahe Eshowe, in denen das traditionsbewußte Leben dieses Volkes vorgeführt wird.

Die im Winter schneebedeckten spektakulären Drakensberge, Südafrikas größte Gebirgskette, sind ein Muss für Bergliebhaber. Sie sind durch komfortable Hotels und gepflegte Wanderwege erschlossen. Eine Möglichkeit, grandiose Ausblicke zu genießen, ist eine Fahrt auf den Sani Pass (2.874 Meter), bei der man die Grenze zu Lesotho überquert. Im Gebiet der Drakensberge liegen einige der beliebtesten Wandergebiete Südafrikas, z.B. der Royal Natal National Park mit dem beeindruckenden Amphitheater, oder Cathedral Peak, wo man in der Ndedema Gorge viele der weltberühmten Felsbilder findet, die von Buschmännern angefertigt wurden.

Eastern Cape

Die Provinz Eastern Cape ist bekannt für ihre vielseitige Küstenregion, an der sich erschlossene und wilde Sandstrände mit felsigen Abschnitten abwechseln, den immergrünen Wald des wilden Tsitsikamma-Nationalparks und die karge Karoo-Landschaft, einer riesigen Halbwüste im Landesinnern. Eine besondere Attraktion ist die Frühjahrsblüte in der Karoo. Ende August/Anfang September stehen hier praktisch über Nacht alle wilden Blumen in prachtvoller Blüte. Die Fremdenverkehrsbüros haben in dieser Zeit einen Telefondienst, um über Ort und Zeitpunkt der Blüte zu informieren.

Beliebte Ferienorte an der Küste sind Port Elizabeth, East London und Port Alfred. Von ihnen aus kann man Ausflüge ins Landesinnere unternehmen. Von Port Elizabeth, beispielsweise, zum Addo Elephant National Park. Dieser beliebte Nationalpark wurde zum Schutz der seltenen Kap-Elefanten, deren Zahl mittlerweile auf etwa 300 angestiegen ist, gegründet. In dem immergrünen Bushveld leben aber auch Büffel, Nashörner, Kudu und andere Antilopenarten sowie viele seltene Vögel.

Der ebenfalls von Port Elizabeth erreichbare wilde Tsitsikamma National Park erstreckt sich über eine Länge von 80 Kilometern entlang der schmalen Küstenebene und ist eine Kombination von Küsten- und Meerespark. Hier findet man die mächtigen Gelbholzbäume, die bis zu 50 Meter hoch werden können. Neben dem Otter Trail (41 Kilometer lang), der an der spektakulären Küste entlang angelegt wurde und so beliebt ist, dass der Zugang beschränkt werden musste, gibt es u.a. einen Schnorchelpfad, der zu besonders interessanten Orten für Unterwassererlebnisse führt.

Western Cape

In dieser zwischen dem Atlantischen und dem Indischen Ozean gelegenen Provinz mit mediterranem Klima liegen die beliebten Weinanbaugebiete Südafrikas. Landschaftlich gesehen hat diese Region für jeden etwas zu bieten: Die zerklüfteten Felsformationen der Cedarberge sind gleichermaßen beliebt bei Wanderern, Bergsteigern und Gleitschirmfliegern, während an der wilden Agulhas-Küste einsame Strände zum Baden und Angeln einladen.

Berühmt ist die Garden Route (so genannt wegen ihrer landschaftlichen Schönheit und farbenprächtigen Vegetation), die parallel zur Küste zwischen dem idyllischen Hafenstädtchen Mossel und der Mündung des Storms River im Tsitsikamma National Park verläuft. Ein großer Teil dieser Route kann mit einer Dampfeisenbahn, dem Choo-Tjoe-Train, befahren werden, wobei man herrliche Ausblicke auf die Umgebung hat.

Eine weitere Attraktion ist der schon 1915 bis 1922 spektakulär in den Felsen gesprengte Chapman's Peak Drive, eine Panoramastraße, die von Nordhoek zur Hout Bay stellenweise bis zu 596 Meter hoch über dem Atlantik entlang führt. Ausblicke auf traumhafte Buchten, das Meer und seit kurzem auch wieder auf Wale belohnen die nicht ganz ungefährliche Fahrt auf der wegen Steinschlag und Erdrutschen immer wieder einmal gesperrten Küstenstraße.

Kapstadt, der ältesten Stadt Südafrikas, sollte man zusammen mit dem Tafelberg und der ehemaligen Gefängnisinsel Robben Island unbedingt einen Besuch abstatten.

Northern Cape

Diese größte und am dünnsten besiedelte Provinz Südafrikas, die im Norden an Namibia und Botswana angrenzt, beeindruckt durch unendliche Weite, Dürre und Stille. Der Oranje-Fluss beherrscht große Teile der ansonsten ausgedörrten Landschaft. Im Osten befindet sich die halbwüstenhafte Wildnis der Kalahari, auf deren rostrotem Sand nur wenige Gräser und süßwasserspeichernde Pflanzen gedeihen. Die durch Dünen und Trockenflusstäler gekennzeichnete Landschaft bildet den Lebensraum für die als Jäger und Sammler lebenden Buschmänner, die auch San genannt werden.

Hier befindet sich auch der riesige Kalahari Gemsbok National Park, der in Botsuana in den Gemsbok National Park übergeht. In diesem großen Wildschutzgebiet kann man Tausende von Antilopen auf roten Sanddünen und viele Raubvögel beobachten.

Mit dem Augrabies Fall National Park, in dem besonders die riesigen Wasserfälle und beeindruckende Granitschluchten sehenswert sind sowie dem entlegenen rauhen Richtersveld National Park mit einer außergewöhnlich reichen Vogelwelt und vielen seltenen Sukkulenten, gibt es in dieser Region zwei weitere interessante Nationalparks.

Die größte Stadt der Provinz, Kimberley, die nach den ersten Diamantenfunden 1871 gegründet wurde, liegt 473 Kilometer von Johannesburg entfernt. Kimberley weist schöne alte Gebäude und stilvolle Parkanlagen auf. Das "Big Hole" ist ein Loch mit 800 Metern Tiefe und einem Durchmesser von 500 Metern, welches bis auf 200 Meter mit Wasser gefüllt ist. Diese ehemalige Diamantenmine ist das größte von Menschenhand geschaffene Loch der Erde. Es ist heute Teil des Kimberley Mine Museums, das die Zeit des Diamantenbooms rekonstruiert.

Kruger-Nationalpark

Der nach dem ersten Präsidenten der Burenrepublik Paul Kruger benannte Nationalpark ist eines der größten Wildtierreservate der Welt und erstreckt sich über die Provinzen Limpopo und Mpumalanga. Seine Geschichte begann schon 1898 mit der Schaffung des Sabie Game Reserve am gleichnamigen Fluss. Das ausgezeichnete Wegenetz und unterschiedlich ausgestattete Camps (sie können teilweise bis zu 1.000 Gäste beherbergen) ermöglichen die individuelle Erkundung des hauptsächlich aus Grasland und Savanne bestehenden Parks. Hier sind neben den "Big Five", dem Löwen, dem Leopard, dem Büffel, dem Nashorn und dem Elefant, auch noch viele andere interessante Tiere zu Hause. Der südliche Teil ist bekannt für seinen Wildreichtum, während der nördliche, weniger erschlossene und besuchte Teil eher etwas für Liebhaber einsamer Natur ist. Im Letaba-Camp, das zu den schönsten des Nationalparks gehört, kann man in der Elephant Hall über 45 Kilogramm schwere Stoßzähne (tusks) bestaunen. Viele Eingänge sind leicht von Nelspruit aus zu erreichen, zum Hauptcamp Skukuza gibt es täglich Flüge.

Eisenbahnfahren in Südafrika

Der "Blue Train" ist der Inbegriff des Reisekomforts und verkehrt zwischen Pretoria/Johannesburg und Kapstadt. Noch luxuriöser ist "Rovos Rail", fahrende Luxushotels auf verschiedenen Strecken. Auf der Strecke Kapstadt-Pretoria wird ein Ausflug zum Big Hole organisiert. Die Reisenden sind an Bord des Zuges in Luxus-Suiten untergebracht. Zum Abendessen im Speisewagen aus dem Jahre 1924 wird Abendkleidung erwartet. Von der Küche kann höchstes Niveau erwartet werden. Am Ende des Zuges befindet sich ein Aussichtswagen mit Panoramascheiben.

Auch Fahrten mit Standardzügen werden in Südafrika zu einem Genuss, allein wegen der schönen Strecken und der stressfreien Reiseart.

Karte Südafrika

Reisehinweise

Allgemeine Hinweise:

Reisenden wird geraten, sich tagesaktuell über die Lage vor Ort zu informieren und sich von Demonstrationen fernzuhalten, da diese in gewalttätige Proteste umschlagen können.

Generell hat Südafrika hohe Kriminalitätsraten, vor allem in den Großstädten. Dies schließt auch Gewaltkriminalität ein. Durch umsichtiges Verhalten lässt sich aber der Wahrscheinlichkeit, Opfer einer Straftat zu werden, vorbeugen:

* Die Innenstädte von Johannesburg, Pretoria, Durban, Port Elisabeth, Kapstadt und anderer großer Städte sollten nach Einbruch der Dunkelheit gemieden und am Wochenende nur in Gruppen besucht werden.

* Ab und zu sind Landstraßen von Demonstrationen betroffen, dabei entstehende Gewalt kann sich gegen zufällig vorbei kommende Verkehrsteilnehmer richten. Reisende sollten sich deshalb vor einer Etappe in ihrer Unterkunft informieren, ob auf der vor ihnen liegenden Wegstrecke mit Demonstrationen zu rechnen ist und die betroffenen Strecken gegebenenfalls weiträumig umfahren.

* Bei Ausflügen in Natur und Parks und zu bekannten Sehenswürdigkeiten sollte man keine abgelegenen Wanderwege benutzen. In letzter Zeit gab es vermehrt Überfälle in der Nähe von Sehenswürdigkeiten sowie bei Wanderungen um Kapstadt. Ausflüge sollten deshalb nur in der Gruppe unternommen werden.

* Abgeraten wird vom Benutzen der Vorortzüge in Johannesburg, Pretoria, Durban und in Kapstadt.

* Auf Fahrten per Anhalter und mit sogenannten Minibus-Taxis sollte verzichtet werden.

* An Geldautomaten wird zu Vorsicht geraten.

* Bei einem Überfall sollte auf Gegenwehr verzichtet werden.

* Vorsicht ist geboten bei Badeaufenthalten an südafrikanischen Küsten. Es ist mit teilweise starken (Unter-)Strömungen zu rechnen, aufgrund derer es in der Vergangenheit immer wieder zu Badeunfällen kam. Auch Haie stellen eine potentielle Gefahr für Badende dar. Es wird dringend geraten, sich zu informieren, wo das Meer sicher ist und sich außerdem nur an bewachten Stränden aufzuhalten.

Reisende, die während der Regenzeit (Januar bis März) den Krüger Nationalpark oder einen anderen Nationalpark besuchen möchten, sollten auf der Website von SAN-Parks (South African National Parks) www.sanparks.org Informationen über die aktuelle Situation abrufen. Aufgrund der Regenzeit kommt es während dieser Monate häufiger zu starken Überschwemmungen und dadurch bedingt zu Straßen- und Wegsperrungen in den Nationalparks. Reisende vor Ort sollten sich unbedingt an die Anweisungen der Behörden halten.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Der Besitz, Konsum, die Ein- und Ausfuhr und der Handel von Drogen sind strafbar. Die gesetzlich vorgesehenen Strafen reichen von einer Geldstrafe bis hin zu 25 Jahren Haft, je nach Art und Schwere der Tat. In Kinos und Theaterhäusern ist das Rauchen grundsätzlich verboten. Prostitution ist in Südafrika strafbar. Auch Nacktbaden ist nicht erlaubt.

Das Pflücken geschützter Pflanzen und das Fangen von Tieren geschützter Art ist nicht gestattet und kann hohe Geld- und Haftstrafen zur Folge haben.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

PDF-Download (Länder-Information)

Einreise:

Reisedokumente müssen mindestens 30 Tage über die Reise hinaus gültig sein und müssen auch bei Ausreise noch über mindestens zwei freie Seiten für Visastempel verfügen. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

Hinweise für die Einreise von Minderjährigen:

Am 26.05.2014 traten neue Regelungen für Reisen von Minderjährigen in Kraft. Personen unter 18 Jahren müssen bei der Ein- und Ausreise ab dem 01.06.2015 eine Geburtsurkunde vorweisen.
Diese können nach jüngsten Auskünften des südafrikanischen Innenministeriums auch in anderen Sprachen als Englisch abgefasst sein. Kurzfristige Änderungen der Bestimmungen oder abweichende Auslegungen durch einzelne Dienststellen können jedoch nicht ausgeschlossen werden. Um Schwierigkeiten bei der Ein- und Ausreise zu vermeiden, wird daher bis auf Weiteres empfohlen, internationale Geburtsurkunden bzw. gegebenenfalls beglaubigte englische Übersetzungen mitzuführen.

Reist ein Minderjähriger nicht in Begleitung beider sorgeberechtigter Elternteile, muss außerdem nachgewiesen werden, dass der nicht anwesende Elternteil entweder mit der Reise einverstanden ist (eidesstattliche Versicherung ("affidavit"), Passkopie und Kontaktdaten des nicht anwesenden Elternteils) bzw. dass die Einverständniserklärung nicht erforderlich ist (gerichtlicher Beschluss über alleiniges Sorgerecht bzw. Sterbeurkunde).

Personen, die mit Minderjährigen reisen, welche nicht ihre eigenen Kinder sind, müssen eine Kopie der vollständigen Geburtsurkunde des Kindes, sowie eidesstattliche Versicherungen ("affidavit"), Passkopien und die Kontaktdaten beider sorgeberechtigter Eltern bzw. des gesetzlichen Vertreters des Kindes vorlegen.

Es wird dringend empfohlen, englischsprachige Erklärungen, Urkunden bzw. Übersetzungen vorzulegen. Fragen in diesem Zusammenhang kann nur das Department of Home Affairs (www.dha.gov.za) bzw. die südafrikanischen Auslandsvertretungen verbindlich beantworten.

Visum:

Für kurzfristige touristische, Besuchs- oder Geschäftsreisen nach Südafrika benötigen deutsche Staatsangehörige vor Einreise grundsätzlich kein Visum. Gegen Vorlage eines am Einreisetag noch ausreichend gültigen deutschen Reisepasses (siehe Reisedokumente) und eines gültigen Rückflugscheines wird bei Einreise in aller Regel eine Besuchsgenehmigung ("visitor's visa") für den Zeitraum der geplanten Reise, jedoch maximal mit einer Gültigkeit von bis zu 90 Tagen erteilt.

Hinweis zur Übernachtung im Restcamp im Krüger Nationalpark:

Im Restcamp übernachten Sie in Bungalows mit ein bis zwei Zimmern, die über eigene Bäder verfügen. Die Ausstattung ist funktionell aber einfach. Wir empfehlen die Mitnahme einer Taschenlampe.

Impfungen

Der Reisende sollte sich über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen rechtzeitig informieren; ggf. sollte ärztlicher Rat, z.B. zu Thrombose und anderen Gesundheitsrisiken eingeholt werden. Auf allgemeine Informationen, insbesondere bei den Gesundheitsämtern, reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wird verwiesen.

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
Südafrika: Im Takt der Welten in einem Land
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
25
  • auf/zu

    Flughafen:

  • auf/zu

    Flughafen:

  • auf/zu

    Flughafen:

  • auf/zu

    Flughafen:

  • auf/zu

    Flughafen:

Persönliche Daten

Die mit * gekennzeichneten Felder sind erforderlich.

*
*
*
*
*
Kontaktieren Sie uns auch gerne telefonisch bei Gruppenanfragen: 0800 – 250 00 00 (Anruf kostenlos)

Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittskosten- und Reiseabbruchversicherung, sowie bei Auslandsreisen einer zusätzlichen privaten Auslandskrankenversicherung. Wir helfen Ihnen, den optimalen Versicherungsschutz für Sie zu finden. Uns zur Seite steht die Europäische Reiseversicherung (ERV).

i
i
i
(inkl. Reiserücktrittsversicherung, Reiseabbruch-Versicherung, Reisekrankenversicherung mit medizinischer Notfallhilfe, RundumSorglos-Service, Reisegepäck-Versicherung)

Sonstiges

Reise weiterempfehlen

X

Weiterempfehlen

Reise weiterempfehlen

Die mit * gekennzeichneten Felder sind erforderlich.

*
*
*

Reise drucken