Südamerika – Vom Machu Picchu zur Copacabana

Peru - Bolivien - Chile - Argentinien - Brasilien

Sie denken bei Südamerika an die Copacabana mit ihren braungebrannten Bikini-Schönheiten und den weißen Sandstrand in Rio de Janeiro? Geduld – die brasilianische Hauptstadt steht am Ende Ihrer Rundreise selbstverständlich ausgiebig auf dem Programm. Zuvor aber entdecken Sie mit Peru, Bolivien, Chile und Argentinien vier weitere Länder des Halbkontinents und erhalten damit einen umfassenden Eindruck der vielfältigen Kultur und Geschichte – von den Hochzeiten der Inka bis heute.

So liegen neben den modernen Metropolen Lima, La Paz, Santiago de Chile, Buenos Aires und Rio de Janeiro mit alle ihren Sehenswürdigkeiten selbstverständlich auch die herausragenden Naturphänomene und Kulturstätten der fünf Länder auf Ihrem Weg. Die größten Wasserfälle der Welt in Iguassu, die Inka-Stadt Machu Picchu, eines der modernen 7 Weltwunder, der Titicacasee mit der Sonnen- und Mondinsel, die Hochgebirgswelt der Anden im Lauca-Nationalpark und die mondänen Seebäder der Pazifikküste.

Beim Besuch einer typischen Tangoshow erleben Sie, mit welcher Leidenschaft sich die Porteños in Buenos Aires diesem Tanz hingeben, der auch ein ganz besonderes Lebensgefühl widerspiegelt. Und was wäre eine Reise nach Rio ohne den „Samba de Janeiro“. Nach einem typischen Currascaria-Abendessen, nehmen Sie die Tänzerinnen und Tänzer bei einer Sambashow mit auf die kulturelle Reise durch brasilianische Musik- und Tanztraditionen.

Bevor es dann nach Hause geht, stehen die versprochenen Bikini-Schönheiten auf dem Programm, haben Sie doch Freizeit, um den weißen Sandstrand der Copacabana zu erleben.

  • inkl. der großen Highlights Machu Picchu, Titicacasee, Lauca-NP und Iguassu-Wasserfälle
  • Besuch einer Tango-Show in Buenos Aires
  • Currascaria-Abendessen und Samba-Show in Rio de Janeiro

Programm

1. Tag: Transfer zum Flughafen – Flug nach Lima 

Ihre Reise beginnt für Sie bequem per Haustürtransfer. Von Berlin fliegen Sie mit Iberia via Madrid nach Lima, wo Sie am Abend ankommen. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten werden Sie zu Ihrem Hotel gebracht.

2. Tag: Bootsfahrt Palomino-Inseln – Besuch Larco-Herrera-Museum – Panorama-Rundfahrt Miraflores-Viertel

Nach dem Frühstück erleben Sie bei Ihrem Ausflug zu den der Küste Limas vorgelagerten Palomino-Inseln einen ersten Reisehöhepunkt der tierischen Art. Zunächst kommen Sie an der größten Insel San Lorenzo vorbei, auf der sich heute eine Marinebasis und das Sommerhaus des peruanischen Präsidenten befindet. Die nächste Insel ist El Frontón, die in der Vergangenheit u.a. als Gefängnisinsel diente. Von hier aus dauert es noch ca. 30 Minuten zu den Inseln Cabinzas und Palomino. Die Felseninseln Cabinzas bevölkern zahlreiche Seevögel, darunter Pelikane, Tölpel und Humboldt-Pinguine. Und an den Palomino-Inseln leben hunderte Seelöwen, mit denen Sie dort auch schwimmen können, also Badesachen nicht vergessen!

Bei der Bootsrückfahrt nach Lima genießen Sie einen kleinen Imbiss.

Anschließend besuchen Sie das bekannte Larco-Herrera-Museum mit seiner Sammlung präkolumbischer Kunst und unternehmen eine Stadtführung durch das moderne und historische Lima. Letzteres wurde 1988 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt.

Den Tag schließen Sie mit einer Panorama-Rundfahrt durch das Miraflores-Viertel und einem leckeren Abendessen im Café del Museo Larco ab.

3. Tag: Flug von Lima nach Cusco – Stadtrundfahrt Cusco mit Festung Sacsayhuamán – Weiterfahrt ins Heilige Tal

Am Morgen fliegen Sie von Lima nach Cusco. Bei einer Stadtrundfahrt lernen Sie das historische Zentrum Cuscos kennen, welches insbesondere für seine spanische Kolonialarchitektur, aber auch durch Mauerruinen aus der Inka-Zeit bekannt ist.

Im Anschluss fahren Sie zu den Ruinen der Inka-Festung Sacsayhuaman. Diese liegt am Rande der Stadt und sollte wohl als militärische Befestigung den am meisten gefährdeten Zugang zur Stadt schützen.

Weiter geht es nach Kenko, eine Kultstätte im Heiligen Tal (Valle Sagrado). Die Tour führt Sie nun nach Puca Pucara, einem aus großen Mauern, Terrassen und Freitreppen bestehenden militärischen Bauwerk.

Zum Schluss begeben Sie sich zur Ruinenstatte Tambo Machay, die sich auf einer Höhe von 3.700 Metern befindet. Die Anlage wurde zu Zeiten der Inka auf vier terrassenförmigen Ebenen errichtet und könnte neben der Nutzung als Wasserheiligtum auch der Erholung oder Jagd gedient haben.

4. Tag: Transfer zum Bahnhof – Zugfahrt nach Aguas Calientes – Besichtigung von Machu Picchu – Rückfahrt nach Cusco

Eines der Reisehighlights – Machu Picchu –  steht für Sie auf dem Reiseprogramm.

Am zeitigen Morgen fahren Sie zunächst zum Bahnhof in Ollantaytambo. Die Zugfahrt durch das heilige Urubamba-Tal bringt Sie nach Aguas Calientes. Dort steigen Sie in einen Bus, der sich die steilen Serpentinen bis zum Eingang der Zitadelle hinaufarbeitet. Während der geführten Besichtigung durch die Anlange erleben Sie die einzigartige Lage und das architektonische Genie, das in den Bau einfloss und Machu Picchu zu einem der sieben modernen Weltwunder macht.

Anschließend geht es für Sie zurück nach Cusco, wo Sie erneut übernachten.

5. Tag: Panorama-Fahrt von Cusco nach Puno durch das Altiplano

Sie fahren auf einer atemberaubend schönen Strecke von Cuzco nach Puno. Auf dieser spektakulären Tagesfahrt überqueren Sie den Altiplano, vorbei an verschneiten Bergen, winzigen Dörfern und Herden von Lamas und Vikunjas.

Unterwegs legen Sie einen Stopp in Andahuaylillas ein, wo Sie die auch als „Sixtinische Kapelle der Anden“ bekannte Kirche besuchen. Einen Halt sind uns auch die Präinkastätte Raqchi, der La Raya Pass (4.335 m) sowie der kleine Ort Pukara Wert.

Und auch um die Verköstigung müssen Sie sich keine Gedanken machen, ein Mittagessen ist unterwegs für Sie mit eingeplant.

Sie übernachten in Puno.

6. Tag: Bootsausflug Titicacasee inkl. schwimmende Inseln der Uros und Besuch Sonnen- und Mondinsel – Busfahrt nach La Paz

Freuen Sie sich auf einen Bootsausflug auf dem Titicacasee, auf einer Höhe von 3.800 Metern gelegen und umgeben von einer kargen Landschaft mit geradezu magischer Ausstrahlung.

Dieser Ausflug wird Ihnen u.a. die Kultur der Uros näherbringen, die noch heute auf ihren schwimmenden Inseln im See wohnen. Diese werden aus Binsen errichtet und ermöglichen ein Leben im Einklang mit der Natur.

Bei einem Stopp auf der zu Bolivien gehörenden Sonneninsel besuchen Sie u.a. die „Escalera del Inca“, eine von den Inkas errichtete Steintreppe, die noch heute genutzt wird. Am Heiligen Brunnen haben Sie anschließend die Möglichkeit, das Wasser zu probieren, das für ewige Jugend und Glück sorgen soll.

Im archäologischen Restaurant „Uma Kollu“ genießen Sie Ihr Mittagessen, bevor es im Anschluss weiter geht zur Mondinsel, wo Sie den Tempel der Jungfrauen der Sonne "Inak Uyu" anschauen.

Ihr Ausflug auf dem Titicacasees endet mit der Fahrt per Tragflächenboot nach Cocotoni. Von dort reisen Sie per Bus über Huatajata weiter nach La Paz.

7. Tag: Stadtrundfahrt La Paz mit Ausflug ins Mondtal – Seilbahnfahrt von La Paz nach El Alto

Ihr Tag beginnt mit einem Abstecher in das nur rund 10 Kilometer entfernte Valle de la Luna, das Mondtal. Hier befinden sich tausende bizarre Felsformationen und Erdhügel, die an Türme und Pyramiden erinnern. Diese Wunderwerke der Natur entstanden durch Erosion des Lehmbodens.

Anschließend erkunden Sie die modernen und kolonialen Stadtteile von La Paz, der in einem engen Tal auf rund 3.500 Metern Höhe gelegenen Verwaltungshauptstadt Boliviens. Und Sie erleben auf einem der großen Märkte die quirlige Atmosphäre der Stadt.

Zum Abschluss der Besichtigung fahren Sie mit der Seilbahn Mi Teleférico von La Paz nach El Alto. Diese wurde 2014 durch das österreichische Unternehmen Doppelmayr errichtet und bietet eine sehr bequeme und einmal andere Möglichkeit, die Stadt zu erkunden. Bei schönem Wetter genießen Sie dabei einen tollen Panoramablick über La Paz bis hin zum schneebedeckten 6.438 Meter hohen Berg Illimani.

8. Tag: Fahrt zur chilenischen Grenze – Buswechsel – Besuch des Lauca Nationalparks

Am frühen Morgen brechen Sie auf zur chilenischen Grenze. Dort verabschieden Sie sich von Ihrem bolivianischen Busfahrer, weiter geht es mit einem chilenischen Bus in den Lauca Nationalpark.

Dieser nördlichste Nationalpark Chiles, gleichzeitig auch Biospärenreservat der UNESCO, ist insbesondere durch die Gebirgskette der Anden geprägt. Der Park ist u.a. umgeben von zahlreichen Bergen und Vulkanen, die z.T. mehr als 6.000 Meter in den Himmel ragen. Trotz der großen Höhe ist die Tierwelt sehr vielfältig. Mit Glück kann man u.a. Guanacos, Vikunjas, Pumas und Andenkondore beobachten.

Zunächst besuchen Sie den auf 4.520 Metern Höhe gelegenen kobaltblauen Chungará-See, der zu den höchstgelegenen Seen der Welt gehört. Von hier aus bietet sich Ihnen bei guter Sicht ein toller Blick auf die berühmten Payachatas-Vulkane (Zwillinge) und bei ausreichendem Wasserstand können Sie Fotos des sich im Wasser spiegelnden Vulkanes Parinacota machen.

Nach einem Stop am Aussichtspunkt Laguna Cotacotani, inmitten der Bofedalen (eine typische Landschaft des chilenischen Hochlandes) gelegen, fahren Sie weiter nach Parinacota. In diesem zum Nationalmonument erklärten Dorf können Sie einen Eindruck von der Adobe-Bauweise des bolivianischen Altiplano gewinnen.

Am Tagesende erreichen Sie Putre, wo Sie zu Abend essen und auch übernachten.

9. Tag: Socoroma und Pukara de Copaquilla – San Miguel – Geoglyphen von Alto Ramirez – Arica – Flug nach Santiago de Chile

Am Morgen besuchen Sie zunächst das von unzähligen grünen Terrassenfeldern umrahmte Dörfchen Socoroma, bekannt für den Oregano-Anbau. Es stammt noch aus präkolumbianischer Zeit, die Kirche aus dem 16. Jahrhundert, die kleinen Gassen und weißen Lehmhäuser bieten einen Einblick in das Leben der Aymara.

Über Pukara de Copaquilla, eine heute verlassene Festung aus der prä-inka-Zeit, geht es an Kandelaberkakteen und Lamas vorbei nach San Miguel.

Beim Besuch des archäologischen Museums sehen Sie u.a. die Mumien von Chicorro, die wohl ältesten Mumien der Welt (ca. 7.000 vor Christus). Auch ein gemeinsames Mittagessen steht heute noch für Sie auf der Tagesordnung.

Anschließend bewundern Sie die Geoglyphen (Scharrbilder) von Alto Ramirez. Diese stellen u.a. Menschen und Tiere, darunter Lamas und Schlangen, dar.

Nach einer kurzen Stadtrundfahrt durch Arica werden Sie zum Flughafen gebracht und fliegen nach Santiago de Chile, wo Sie heute übernachten.

10. Tag: Tagesausflug nach Valparaíso

Sie unternehmen von Santiago de Chile aus einen Ausflug nach Valparaiso, den ältesten Hafen Chiles. Auch Kongress und Senat residieren in dieser lebhaften Hafenstadt, die auch als kulturelle Hauptstadt Chiles gilt. Der obere und untere Teil der Stadt sind mit 16 Schrägaufzügen verbunden, die am Ende des 19. Jahrhunderts konstruiert wurden ─ und zum Teil heute noch tagaus, tagein ihren Dienst erfüllen.

Bei Ihrer Besichtigung sehen Sie u.a. den von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannten historischen Stadtkern mit seiner Architektur des 19. und 20. Jahrhunderts. Und vielleicht sind Sie nach dem Besuch „im Paradiestal“ genauso von den zahlreichen Treppen der Stadt fasziniert, wie es der chilenische Nationaldichter Pablo Neruda war, der hier lebt.

Die Übernachtung erfolgt wieder in Santiago de Chile.

11. Tag: Stadtrundfahrt Santiago de Chile – Flug von Santiago nach Buenos Aires

Vormittags erkunden Sie bei einer Stadtrundfahrt die chilenische Hauptstadt, in der fünf der siebzehn Millionen Einwohner Chiles leben. Neben dem historischen Teil der Stadt um die Plaza de Armas, wo sich u.a. die Kathedrale und die rosafarbene Hauptpost befinden, besuchen Sie auch das moderne Stadtviertel Providencia. Dieser Stadtteil ist geprägt von gläsernen Bürotürmen, angesagten Restaurants und Geschäften, die zum Bummeln einladen.

Anschließend fahren Sie zum Flughafen und fliegen nach Argentinien.

12. Tag: Stadtrundfahrt in Buenos Aires – Tango-Show mit Abendessen

Während einer Stadtrundfahrt haben Sie die Möglichkeit, sich einen Überblick über diese Metropole zu verschaffen: Neben der Casa Rosada, dem rosafarbenen Präsidentenpalast, und dem malerischen Hafenviertel La Boca mit seinen bunten Häusern, besuchen Sie auch das Künstler- und Musikerviertel San Telmo, die „Kinderstube des Tangos“.

Und natürlich können Sie nicht in der „Welthauptstadt des Tangos“ gewesen sein, ohne sich eine der legendären Tango-Shows anzuschauen. Frisch gestärkt nach einem leckeren Abendessen genießen Sie in Ruhe die Tanzvorführung.

13. Tag: Freizeit oder fakultativer Ausflug zu einer typischen Estancia mit Mittagessen

Heute haben Sie die Wahl zwischen individuellen Entdeckungen in Buenos Aires – wir empfehlen Ihnen zum Beispiel den Besuch des Friedhofes Recoleta, wo u.a. Eva Peron begraben liegt - oder der Teilnahme an einem optionalen Tagesausflug in die argentinische Pampa.

Weites Land, wilde Rinder, vollmundiger Wein, saftige Steaks und die verwegenen Gauchos, wie man die Cowboys Argentiniens nennt, lernen Sie auf diesem ganztägigen Ausflug zu einer Estancia vor den Toren von Buenos Aires kennen.

Und ein Mittagessen auf dieser Estancia ist für Sie bereits im Ausflugspreis inkludiert.

14. Tag: Flug von Buenos Aires nach Iguassu – argentinische Seite der Wasserfälle

Am Vormittag fliegen Sie von Buenos Aires nach Iguassu.

Freuen Sie sich nun auf 20 große und 255 kleinere Wasserfälle, die zusammen den größten Wasserfall der Welt, den Iguassu bilden. Die an der Grenze zwischen Argentinien und Brasilien liegenden Wasserfälle sind bis zu drei Kilometer breit. Rund 1,3 Millionen Liter Wasser fließen pro Sekunde durch die Wasserfälle – „Große Wasser“ (so heißt Iguassu aus der Sprache der Guarani-Indianer übersetzt) fürwahr. N

ach der Ankunft unternehmen Sie eine geführte Wanderung auf der argentinischen Seite der Fälle. Hier liegen rund 80% der Wasserfälle, die ihre Fluten in eine subtropische Landschaft ergießen.

Anschließend fahren Sie über die Grenze zu Ihrem Hotel in Foz do Iguacu.

15. Tag: brasilianische Seite der Wasserfälle – Flug von Iguassu nach Rio de Janeiro

Sie nehmen an einer Wanderung auf der brasilianischen Seite der Fälle teil. Da der überwiegende Teil der Wasserfälle im Nachbarland liegen, sind die Ausblicke von der brasilianischen Seite besonders beeindruckend.

Mit zahlreichen Fotos der Wasserfälle im Gepäck geht es am Nachmittag zum Flughafen in Iguassu. Von hier aus fliegen Sie zur letzten Station Ihrer Reise nach Rio de Janeiro.

16. Tag: Stadtrundfahrt Rio mit Seilbahnfahrt auf den Zuckerhut

Bei einer Rundfahrt erleben Sie heute, warum Rio de Janeiro auch als „Cidade Maravilhosa“ – wunderbare Stadt – bezeichnet wird. Am azurblauen Atlantik gelegen, reihen sich kleine Buchten mit weißen Stränden aneinander und überragt wird das Ganze von zerklüfteten Bergen.

Neben den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Rios, darunter dem berühmten Sambodrom, wartet mit dem Zuckerhut eines der Wahrzeichen der Metropole auf Sie. Diesen erklimmen Sie per Panorama-Seilbahn und genießen von der Spitze auf 396 Metern Höhe einen unvergesslichen Panoramablick.  

17. Tag: Corcovado mit der Christusstatue – Santa Tereza – Currascaria-Abendessen und Samba-Show

Auf dem Reiseprogramm steht für Sie zunächst die Auffahrt auf den rund 700 Meter hohen Corcovado. Der Hausberg Rios wird von einer 38 Meter hohen Christusstatue gekrönt, die 2007 zu einem der Sieben Neuen Weltwunder gewählt wurde. Der Weg auf den Corcovado ist steil und so nehmen Sie die einzige Zahnradbahn Brasiliens, die in einer halben Stunde durch dichten Regenwald auf den Gipfel führt.

Im Anschluss besuchen Sie das Bohemienviertel Santa Tereza.

Noch einmal steht ein Höhepunkt für Sie bevor. Sie erleben mit Ihrer Reisegruppe ein typisches Churrascaria-Abendessen und beenden beim Besuch einer Samba-Show Ihre Reise leidenschaftlich.

18. Tag: Freizeit für einen Bummel an der Copacabana – abends Transfer zum Flughafen – Flug nach Madrid

Bis zum Abflug haben Sie noch etwas Zeit für eigene Unternehmungen ─ trinken Sie doch einen Kaffee an der Copacabana und genießen Sie echtes Rio-Flair sowie einen Blick auf die braungebrannten Bikini-Schönheiten, die wir Ihnen zum Reisebeginn versprochen haben.

Am späten Nachmittag fahren Sie zum Flughafen, von wo aus Sie den Rückflug in die Heimat antreten.

19. Tag: Flug von Madrid nach Berlin/Tegel – Transfer nach Hause

Via Madrid geht es für Sie zurück zum Flughafen in Berlin. Dort erwartet Sie bereits der Transfer nach Hause. Eine schöne Reise mit zahlreichen Erinnerungen geht für Sie entspannt zu Ende.

ab 6399 
PE-LI10 Buchungsanfrage

Beförderung

  • Haustürtransfer
  • Flug mit Iberia via Madrid nach Lima und zurück von Rio de Janeiro via Madrid
  • Flug von Lima nach Cusco; von Arica nach Santiago; von Santiago nach Buenos Aires; von Buenos Aires nach Iguassu; von Iguassu nach Rio de Janeiro (
  • alle Flüge in Economy Class)
  • Transfers Flughafen – Hotel – Flughafen
  • Fahrt im Reisebus während der Rundreise

Hotels & Verpflegung

  • 2 Ü im 3*-Hotel El Tambo Dos in Lima
  • 1 Ü im 3*-Hotel Agustos in Urubamba
  • 1 Ü im 3*-Hotel Los Portales in Cusco
  • 1 Ü im 3*-Hotel Hacienda Puno in Puno
  • 2 Ü im 4*+-Hotel Presidente in La Paz
  • 1 Ü im 4*-Hotel Q´Antati in Putre
  • 2 Ü im 4*-Hotel Eurotel Providencia in Santiago
  • 3 Ü im 4*-Hotel Eurobuilding in Buenos Aires
  • 1 Ü im 4*-Hotel Recanto Cataratas in Iguassu
  • 3 Ü im 4*-Hotel Windsor Excelsior in Rio de Janeiro
  • 17 x Frühstück
  • 3 x Mittagessen, davon 1x als Lunchbox
  • 4 x Abendessen, davon 1x Abschiedsabendessen in einer typischen Churrascaria in Rio de Janeiro

Eintritte & Besichtigungen

Alle in deutscher Sprache, soweit nicht anders angegeben

  • Ausflüge: ins Heilige Tal, zum Machu Picchu, ins Mondtal (Valle de la Luna), in den Lauca-Nationalpark mit Chungara-See, Lagune Cotacotani und Parinacota, nach Valparaíso
  • Stadtrundfahrten/-gänge: Cusco, La Paz, Arica, Santiago de Chile, Buenos Aires, Rio de Janeiro
  • Panoramafahrt: Miraflores-Viertel in Lima
  • Zugfahrt mit dem Vistadom-Zug von Ollantaytambo nach Aguas Calientes
  • Schifffahrten: Palomino-Inseln; Titicacasee
  • Seilbahnfahrten: von La Paz nach El Alto, auf den Zuckerhut
  • Wanderungen: auf der argentinischen und brasilianischen Seite der Iguassu-Wasserfälle
  • Besuche: Dörfer Socoroma und Pukarade Copaquilla, Geoglyphen von Alto Ramirez, Corcovado und Stadtviertel Santa Tereza in Rio de Janeiro
  • Eintritte: Larco-Herrera-Museum in Lima, Festung Sacsayhuamán, Ausgrabungsstätte Kenko, Puca Pucará, Ruinenstätte Tambo Machay, Machu Picchu, archäologisches Museum in San Miguel, Iguassu-Wasserfälle

Zusätzlich inklusive

  • Aktuelle Steuern & Sicherheitsgebühren
  • Imbiss beim Ausflug Palomino-Insel
  • Tango-Show in Buenos Aires, Samba-Show in Rio de Janeiro
  • 1 Reisetaschenbuch pro Buchung
  • Örtliche Reiseleitung (wechselnd von Ort zu Ort): 2.-12. und 14.-17. Tag
  • SZ-Reisebegleitung

     

Zielland

Peru

Einreise für Deutsche

Deutsche sind als Touristen und als Geschäftsreisende für max. 90 Tage innerhalb von 6 Monaten visumfrei. Notwendig sind:

- ein bei Ankunft mindestens noch 6 Monate gültiger Reisepass

- Rück- oder Weiterreiseticket

- ausreichende Geldmittel

Landesdaten

Lage

Die Republik Peru liegt im nordwestlichen Teil Südamerikas, südlich des Äquators. Sie grenzt im Norden an Ecuador und Kolumbien, im Osten an Brasilien und Bolivien, im Süden an Chile und im Westen an den Pazifischen Ozean.

Fläche: 1.285.216 km².

Verwaltungsstruktur: 24 Departments (departamentos) und der Hauptstadtbezirk Lima.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 28,2 Millionen

Städte:

Lima (Hauptstadt, 203 m ü.M.) ca. 8,2 Millionen

Arequipa (2.353 m) ca. 959.800

Trujillo (61 m) ca. 892.200

Callao (0 m) ca. 876.900

Chiclayo (59 m) ca. 540.700

Piura ca. 421.600

Iquitos (106 m) ca. 405.500

Cusco (3.430 m) ca. 371.400

Chimbote (6 m) ca. 335.100

Huancayo (3.271 m) ca. 330.400

Sprache

Amtssprachen sind Spanisch und Quechua. Außerdem wird vor allem in der Umgebung des Titicacasees noch Aymará gesprochen. Englisch wird in den größeren Hotels und auch von Geschäftsreisenden gesprochen,

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden.

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -7 Stunden.

Stromspannung

220 Volt Wechselstrom, 60 Hertz; in Arequipa 220 Volt, 50 Hertz und Iquitos 110 Volt, 50 Hertz;

In Peru sind amerikanische Stecker üblich. Es empfiehlt sich daher, einen Adapter mitzunehmen.

Telefon/Post

Post

Luftpost nach Europa ist ein bis zwei Wochen unterwegs.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Peru ist 0051, von Peru nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Internationale Ferngespräche sind von allen Telefonzellen aus mit Telefonkarte möglich. Bei Ortsgesprächen können auch Münzen verwendet werden.

NOTRUFNUMMERN:

- Polizei 105

- Unfallrettung 106 (SAMU - Sistema de Atención Médica Urgente)

- Feuerwehr 116

In Problemfällen stehen zur Verfügung:

- Tourist Protection Network, Touristenpolizei: Tel. 0800 22221 (rund um die Uhr)

- iPeru, Tourist Information and Assistance (Hilfestellung wird bei Übervorteilungen durch Hotels oder Fluglinien geboten): Tel. (511) 574 8000 (rund um Uhr), www.promperu.gob.pe

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 850/1900, 3G 850 und 3G 1900.

GSM 1900-fähig sind Triband- und Quadband-Handys. GSM 850-fähig sind Quadband-Handys.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Peru von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .pe.

Feiertage

Im Jahr 2018:

1. Januar (Neujahr)

29. März (Gründonnerstag)

30. März (Karfreitag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

29. Juni (St. Peter und St. Paul)

28./29. Juli (Nationalfeiertage; Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag)

30. August (St. Rosa de Lima)

8. Oktober (Schlacht bei Angamos)

1. November (Allerheiligen)

8. Dezember (Mariä Empfängnis)

25. Dezember (Weihnachten)

Darüber hinaus gibt es noch Feiertage, die regional begangen werden.

Die Hauptferienzeit geht von Januar bis März. Aber auch im Juli sind viele Peruaner in den Ferien.

Öffnungszeiten

Geschäfte: Mo bis Sa 10-13 und 16-20 Uhr, viele Geschäfte haben durchgehend geöffnet; einige wenige Läden öffnen auch sonn- und feiertags;

Post: Mo bis Sa 8-18 Uhr;

Banken: im Normalfall Mo bis Fr 9-17 Uhr, oft auch samstags 9-13 Uhr;

Behörden: Öffnung für Publikumsverkehr unterschiedlich, häufig Mo bis Fr 9-14 Uhr; andere Büros in der Regel durchgehend von 9-17 Uhr.

Kleidung

Für die warmen Monate von Dezember bis April ist Sommerkleidung ausreichend, für kühle Abende ein leichter Mantel nützlich. Zu formellen Anlässen ist entsprechende Kleidung notwendig. Im dortigen Winter ist warme Kleidung erforderlich.

Bereist man das Amazonasgebiet ist ganzjährig leichte Sommerkleidung aus atmungsaktiven Materialien zu empfehlen. Außerdem braucht man Regenschutz und gutes Schuhwerk. Im Hochland ist für den Winter (Mai bis September) warme Kleidung notwendig. In den übrigen Monaten sollte man für den Tag leichtere Kleidung und für die doch recht kühlen Abende Wollsachen mitnehmen. Die Mitnahme eines Sonnenhuts gegen starke Sonneneinstrahlung ist auf jeden Fall zu empfehlen. Gute Sonnenbrillen und gutes Schuhwerk sind überall erforderlich.

Geschichte/Politik

Schon 1.500 Jahre vor der Ankunft spanischer Conquistadores erlebte Peru eine Reihe von glanzvollen Kulturen, deren steinerne Zeugen bis heute erhalten geblieben sind. Das Inka-Volk, das durch seine straffe Organisation bis heute fasziniert und unter anderem die beeindruckende Ruinenstadt Machu Picchu hinterließ, stellt nur die letzte Entwicklungsstufe altperuanischer Kulturen dar.

Der Inka-Staat war das mächtigste Reich jener Zeit in Amerika, und umfasste - perfekt organisiert - rund zwölf Millionen Menschen. Doch das Riesenreich zerfiel, als die Spanier 1532 in Peru landeten.

1542 wurde Peru eine spanische Kronkolonie, dann ein Vizekönigreich, zu dem anfänglich ganz Südamerika gehörte. Zwischen 1739 und 1797 trennten sich Kolumbien, Venezuela, Bolivien, Paraguay, Nordargentinien und Chile von Peru.

Die Spanier verloren 1824 ihre Macht in Peru. Das Land gewann politische Stabilität, der die wirtschaftliche folgte: Peru wurde durch Kautschuk, Erdöl und Kupfer wohlhabend. Es folgten Jahre politischer und wirtschaftlicher Instabilität. 1980 gab es die ersten demokratischen Wahlen.

1993 war die innere Ordnung wieder einigermaßen stabil. Der Terrorismus ist weitgehend verschwunden. Heute ist Peru eine Präsidial-Demokratie.

Wirtschaft

Peru ist nach wie vor ein Agrarland. Rund 50 Prozent der Berufstätigen arbeiten in der Land-, Forstwirtschaft und der Fischerei. In den tiefen Flusstälern der Cordilleren wird jeder Quadratmeter fruchtbaren Bodens kultiviert. Selbst an den steilsten Hängen werden die bereits von den Inkas angelegten Terrassenfelder für Mais- und Kartoffelanbau genutzt.

Am Ostabfall der Anden erlaubt das günstige Klima den Anbau von Kaffee, Kakao und Tee. Peru besitzt weite Wälder. Über die Hälfte des Landes sind mit wertvollen Hölzern bewaldet. Die Viehzucht konzentriert sich in den Hochlagen der Anden auf Lamas, Alpakas und Schafe. Rinder findet man in tieferen Lagen.

Die Küstengewässer von Peru stellen eins der fischreichsten Gebiete der Welt dar. In guten Fangjahren ist die Produktion von Fischmehl die größte der Welt.

Das Land hat eine stabile Grundstoffindustrie mit Hütten, Erdölraffinerien und Zementherstellung. Auf dem Gebiet der Verarbeitung spielen Nahrungsmittel und Textilien die wichtigste Rolle.

Der Tourismus hat als Devisenquelle einen hohen Stellenwert in der peruanischen Volkswirtschaft und wird seit einiger Zeit vom Staat mit Nachdruck gefördert.

Religion

In Peru sind 89 Prozent der Bevölkerung Katholiken, wobei die praktizierte Religion häufig Elemente der polytheistischen Vergangenheit enthält. Daneben gibt es noch Protestanten (3 Prozent) und Anhänger von Naturreligionen.

Vegetation

In Peru haben Botaniker 83 von 103 in der Welt denkbaren ökologischen Zonen festgestellt - und 28 verschiedene Klimaarten. Damit zählt Peru zu den fünf Ländern mit der größten biologischen Vielfalt. Im östlichen Tiefland herrscht artenreicher tropischer Regenwald vor. Es folgt eine Zone von Laubbäumen und Säulenkakteen, an die sich zwischen 2.000 und 4.000 m Höhe immergrüner Wald anschließt. Darüber trifft man dann auf die Hochgebirgsvegetation mit Büschelgräsern, Stauden und kleinen Bäumen. Am Westhang der Cordilleren wachsen auch Sukkulenten und Dornsträucher.

Der landwirtschaftlich genutzte Ostabfall der Anden senkt sich ab in die grüne Wildnis des von Flüssen durchzogenen Amazonas-Tieflandes. Das Tiefland nimmt die Hälfte der gesamten Landfläche Perus ein. Der tropische Regenwald ist so dicht, dass er nur wenigen Menschen Lebensraum bietet.

Tierwelt

Besonders im Hochland ist der Reichtum der Fauna groß. Man findet hier seltene Tiere wie den Andenbär und den Kondor, aber auch Lamas und Alpakas. Im östlichen Tiefland haben Jaguare und Pumas ihre Heimat, aber auch Affen, Tapire und Faultiere. Man kann auch viele Vogelarten beobachten. An den Küstengewässern, die sehr fischreich sind, kann man Pelikane, Kormorane und Tölpel entdecken.

Kulinarisches

Perus kreolische Küche ist das Ergebnis der Verschmelzung einheimischer mit europäischen Rezepten. Man schätzt auch die chinesische Küche, die, mit guten peruanischen Gewürzen angereichert, in den "Chifas" angeboten wird.

Peru hat das vermutlich weltweit reichste Angebot an Meeresfrüchten auf der Speisekarte. Dazu gehört der "Ceviche", roher Fisch mit Zitronensaft und Zwiebeln. Aber auch die "Anticuchos" (Fleischspieße mit Rinderherz) sind typisch. "La Ocopa" sind gekochte Kartoffeln, die mit einer Soße aus Käse und Nüssen übergossen wurden, "Rocoto Relleno" würzig gefüllte Paprikaschoten. Kartoffeln gibt es in vielen Sorten. Sie haben ja ihre Heimat in Peru, in den Anden. Eine gute Art, die kreolische Küche auszuprobieren, ist das "Piqueo", eine Reihe kleiner Vorspeisen. Beliebte Süßspeisen sind die "Mazamorra morada" (ein Pudding aus Mais) und die "Picarones" (in Fett gebratene Teigwaren mit Zuckersirup).

Sitten und Gebräuche

Die meisten Feste sind kirchlich inspiriert (katholisch), gehen jedoch auf die indianische Vergangenheit zurück. So hat man die Fronleichnamsprozession örtlich mit dem heidnischen Sonnenfest zusammengelegt, in Lima feiert man im Oktober das Fest des "Herrn der Wunder" und trägt dazu ein silbernes Christus-Standbild durch die Straßen. Vor allem im Hochland haben die Bewohner ihre rituellen Bräuche nie aufgegeben. Dort ist auch der Karneval besonders faszinierend. Die Tänzer, die sich zum Klang der Trommeln bewegen, tragen bunte Gewänder, zuweilen Masken und oft Kriegsbemalung.

Souvenirs

Die Vermischung von Rassen und Kulturen hat auch das Kunsthandwerk beeinflusst. Zum besonderen handwerklichen Geschick der Inkas bei Töpferwaren, Textilien und in der Metallverarbeitung kamen die Traditionen der Spanier. So entstehen interessante und ideenreiche Kunstgegenstände -beispielsweise exquisiter Schmuck aus Gold und Silber, dekorative Ponchos und handgewobene Gürtel mit regionalen Mustern. Man findet Schals aus feiner Alpaka-Wolle, Kissen oder Hausschuhe aus Alpaka-Fell. Billiger sind die Anden-Pullover aus Lama-Wolle. Daneben sieht man sehr schöne Weberei-Waren (dieses Kunsthandwerk ist in Peru uralt): Decken, Wandteppiche und Taschen. Silberwaren sind preiswert, für Keramik ist Peru berühmt. Am besten kauft man solche Stücke auf einem der volkstümlichen Märkte.

Klimainformationen

Das Klima von Peru wird vom kalten Humboldtstrom beeinflusst, der an der peruanischen Küste vorbeifließt und die vom Meer kommenden Winde abkühlt.

LIMA hat eine mittlere Jahrestemperatur von 18°C. Die höchsten Temperaturen werden in den Monaten Januar und Februar erreicht und liegen bei 31°C. Am kältesten ist es üblicherweise in den Monaten von Juli bis September. In dieser Zeit kann das Thermometer auf 11°C fallen.

DIE COSTA/Küste ist regenarm. Die durchschnittlichen Niederschlagsmengen betragen hier nur 40 mm jährlich (Lima 40-50 mm, Lobitos 10 mm, Tacna 30 mm). Von Mai bis November tritt starke Nebel- und Wolkenbildung auf, die sogenannte "Garua" (Nebelregen). In der übrigen Zeit des Jahres ist das Wetter warm und sonnig. Im Februar beträgt die durchschnittliche Temperatur an der Costa 23,5°C, im August 16°C.

DIE SIERRA mit ihren hochgelegenen und dicht bevölkerten Tälern hat ein teils gemäßigtes, teils kaltes Gebirgsklima. Die mittlere Jahrestemperatur liegt in den westlichen Anden bei 14°C (Arequipa 2.353 m), im Hochland (Cuzco 3.450 m ) bei 11°C. Die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sind erheblich. Niederschläge gibt es häufig in hohen Lagen und im Norden. Die Regenzeit, die die wärmste Zeit des Jahres ist, dauert von Dezember bis April. Die Schneegrenze liegt hier bei etwa 5.000 m.

In der SELVA liegt die Durchschnittstemperatur bei 26°C (Maximum 32°C, Minimum 19°C). Die Niederschlagsmenge beträgt in der Amazonas-Ebene bis zu 3.000 mm jährlich. Die Regenzeit dauert von Oktober bis April. Das feuchttropische Klima wird durch den Urwald bestimmt.

Beste Reisezeit

Von Juni bis Oktober.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, Gelbfieber (regional), zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN.

- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.

- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.

- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.

- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.

- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.

Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria MALARIA T mitführen.

Keine Chemoprophylaxe empfohlen, Medikamente zur Notfallbehandlung (Stand-by-Therapie)

Mefloquin (Lariam) oder Atovaquon-Proguanil (Malarone) oder Artemether-Lumefantrin (Riamet).

Verbreitung

Es gibt kein Übertragungsrisiko in Lima und in den Küstengebieten südlich der Hauptstadt sowie im Hochland oberhalb 1.500 Meter (Cuzco, Machu Picchu, Titicaca-See). Ein Malariarisiko besteht ganzjährig in ländlichen Gebieten unterhalb 1.500 Meter, vor allem entlang der Flussläufe in den Grenzgebieten zu Brasilien, Ecuador und Kolumbien sowie in den Küstenregionen nördlich von Lima.

Ein erhöhtes Risiko ist in der Region Ucayali und Lambayeque zu verzeichnen.

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

LIMA: Clinica San Borja, Dr. Ricardo Losno, , (spricht Deutsch), Av. Guardia Civil 337,, Lima, Tel. (01) 475 40 00, (01) 436 11 95 privat; Clinica Anglo-Americana, Alfredo Salazar 350, 3rd block,, Lima, Tel. (01) 12 21 36 56.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Sol (S/.)

1 Sol = 100 Cèntimos.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 3,95 S/.

1 US-$ = ca. 3,30 S/.

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: zusammen mit Landeswährung im Wert bis 30.000 US-$; US-$ in Noten empfohlen.

Einfuhr Landeswährung: zusammen mit Fremdwährung im Gegenwert bis 30.000 US-$

Deklaration: Ja - bei der Ein- und Ausfuhr von Fremd- oder Landeswährung im Gesamtwert über 10.000 US-$; mehr als 30.000 US-$ dürfen weder ein- noch ausgeführt werden.

Ausfuhr Fremdwährung: zusammen mit Landeswährung im Wert bis 30.000 US-$

Ausfuhr Landeswährung: zusammen mit Fremdwährung im Gegenwert bis 30.000 US-$

Umtausch: US-Dollar in Banknoten können generell in Peru in Wechselstuben umgetauscht werden; ebenso Euro-Scheine, jedoch nur in Lima, Arequipa. Puno und Cusco. Außerhalb größerer Orte ist der Umtausch von Euro und gelegentlich auch von US-Dollar in peruanische Sol problematisch. Mit US-Dollar kann vielerorts direkt gezahlt werden. Bei Problemen mit der Geldversorgung kann man sich zeitnah auch durch die Western Union Bank, die in allen größeren Städten vertreten ist, aus dem Ausland Geld überweisen lassen.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden teilweise akzeptiert (bei Hotelbuchung abklären).

Geldautomat: Ja - Es ist Barabhebung an Bankomaten mit Kreditkarten möglich.

Reiseschecks: Ja - in US-$ ausgestellte Reiseschecks werden in Banken und Wechselbüros oft akzeptiert. Außerhalb größerer Städte sollte aber ausreichend Bargeld mitgeführt werden. Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

Rücktausch: Wechsel- und Einlösebelege für den Rückumtausch sind aufzubewahren.

Auskunftstellen

Im Reiseland

In Problemfällen stehen zur Verfügung:

- iPeru, Tourist Information and Assistance (Hilfestellung wird bei Übervorteilungen durch Hotels oder Fluglinien geboten): Tel. (511) 574 8000 (rund um Uhr), www.promperu.gob.pe

- Tourist Protection Network, Touristenpolizei: Tel. 0800 22221 (rund um die Uhr)

Deutsch-Peruanische Industrie- und Handelskammer
(Cámara de Comercio e Industria Peruano-Alemana)
Av. Camino Real 348, of. 1502
Lima 27
San Isidro
Lima 27
Deutsch-Peruanische Industrie- und Handelskammer
(Cámara de Comercio e Industria Peruano-Alemana)
Casilla 27-0069
Lima 27/Peru
(00511) 442 60 14
(00511) 441 86 16
www.camperal.org.pe
info@camara-alemana.org.pe

Cámara de Comercio de Lima (CCL)
Peru Chamber of Commerce
Av. Giuseppe Garibaldi No. 396
Jesús María
Lima 11
Cámara de Comercio de Lima
Casilla 593
Lima 100/Peru
(00511) 463 34 34 - 674
(00511) 463 34 34 - 671/672/673
www.camaralima.org.pe
info@camaralima.org.pe

Botschaft der Republik Peru
(mit Konsularabteilung)
Taubenstraße 20
10117
Berlin
(0 30) 20 64 10 77
(0 30) 229 14 55
www.botschaft-peru.de
info@embaperu.de
Mo bis Fr 9-13 Uhr allgemeine konsularische Angelegenheiten; 12-14 Uhr spezielle konsularische Anliegen (vorherige Terminvereinbarung erforderlich: Tel. (0 30) 20 64 10 61)
Geschäftsbereich der Konsularabteilung: Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

Tourism Board: PromPeru
Aeropuerto Internacional Jorge Chávez
Lima /Peru
(00511) 574 80 00 (rund um die Uhr erreichbar)
www.peru.org.pe
iperu@promperu.gob.pe

Botschaften und Konsulate

In Deutschland

FRANKFURT/M. siehe Offenbach

Generalkonsulat von Peru
Blumenstraße 28
22301
Hamburg
(0 40) 48 18 54
(0 40) 47 67 45, 4 60 12 23
info@peruham.com
Mo bis Fr 9-14 Uhr

Honorarkonsulat von Peru
Rudolf-Pichlmayr-Straße 4
30625
Hannover
(05 11) 27 09 27 62
(05 11) 27 09 27 61
goehrmann@INI-Hannover.de
Mo bis Fr 9-16 Uhr
(keine Visumerteilung)

Generalkonsulat der Republik Peru
Herzog-Heinrich-Straße 23
80336
München
(0 89) 139 28 88 19
(0 89) 13 92 88 80
info@conperumunich.de
Mo bis Fr 9-13 Uhr

Generalkonsulat von Peru
Kaiserstraße 74
63065
Offenbach
(0 69) 29 57 40
(0 69) 133 09 26
www.peru.org.pe
www.consulado.pe/es/Frankfurt/Paginas/Inicio.aspx
Mo bis Fr 9-13 und 14-16 Uhr

Embajada de la República Federal de Alemania
Av. Dionisio Derteano 144
Edificio Alto Caral, pisos 7 y 8
San Isidro
Lima 18
Embajada de la República Federal de Alemania
Apartado 18-0504
Lima 18/Peru
(00511) 422 48 13
(00511) 203 59 40
www.embajada-alemana.org.pe

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Jr. Marañon 280
Bagua /Peru
(0051) 41 79 86 16
bagua@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Region Amazonas, Loreto und San Martin

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Av. Fernandini s/n. (Colegio Peruano Alemán Max Uhle)
Sachaca
Arequipa /Peru
(0051) 54 23 41 36
(0051) 54 21 86 69
arequipa@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Regionen Arequipa, Moquegua, Puno und Tacna

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
San Agustín 307
Cuzco
Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Apartado 1128
Iquitos /Peru
(0051) 84 23 54 59
(0051) 84 23 54 59, 84 24 29 70
cusco@hk-diplo.de
Amtsbezirk: die Regionen Apurimac, Ayacucho, Cuzco, Madre de Dios

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
La Ribera Mz B Lote 6
Urb. La Ribera
Piura /Peru
(0051) 969 92 24 40
piura@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Departamentos Piura und Tumbes

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Nicolás Rebaza 336
Las Quintanas
Trujillo /Peru
(0051) 44 29 33 58
trujillo@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Departamentos Cajamarca, La Libertad und Lambayeque

Botschaft der Republik Peru
(mit Konsularabteilung)
Taubenstraße 20
10117
Berlin
(0 30) 20 64 10 77
(0 30) 229 14 55
www.botschaft-peru.de
info@embaperu.de
Mo bis Fr 9-13 Uhr allgemeine konsularische Angelegenheiten; 12-14 Uhr spezielle konsularische Anliegen (vorherige Terminvereinbarung erforderlich: Tel. (0 30) 20 64 10 61)
Geschäftsbereich der Konsularabteilung: Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

Honorarkonsulat von Peru
Martinistraße 58
28195
Bremen
(04 21) 145 06
(04 21) 156 29, 176 03 07
dorita.steffanowski@bre.geuther-group.de
Mo, Mi, Do, Fr 11-14 Uhr, Di 11.30-16.30 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat von Peru
Oststraße 84
4. Etage
40210
Düsseldorf
(02 11) 35 36 70
(02 11) 170 89 80
Mo, Mi, Do, Fr 11-14 Uhr, Di 11.30-16.30 Uhr
(keine Visumerteilung)

Ärztliche Hilfe

LIMA: Clinica San Borja, Dr. Ricardo Losno, , (spricht Deutsch), Av. Guardia Civil 337,, Lima, Tel. (01) 475 40 00, (01) 436 11 95 privat; Clinica Anglo-Americana, Alfredo Salazar 350, 3rd block,, Lima, Tel. (01) 12 21 36 56.

Sehenswertes

Lima

Perus Hauptstadt besitzt eine so große Zahl an Kunstschätzen, dass sie von der UNESCO zum "Kulturellen Erbe der Menschheit" erklärt wurde. In den dortigen Museen kann man man in sehr guten Ausstellungen sowohl etwas über die präkolumbianische Zeit als auch über die Kolonialzeit Perus erfahren. Im Goldmuseum vermitteln über 6.500 Statuen, Becher, Tassen und andere Gegenstände aus Gold einen Eindruck davon, wie reich das Volk der Inka einst war. Die Altstadt ist ein schachbrettartig angelegtes Viertel mit zahlreichen Kirchen, Klöstern und Palästen aus der Kolonialzeit. Rings um die Plaza de Armas, den zentralen Platz, ließ der spanische Eroberer Pizarro im 16. Jahrhundert prachtvolle Residenzen und eine mächtige Kathedrale erbauen. In ihr steht ein Glassarg mit dem einbalsamierten Leichnam Pizarros.

Cuzco

In einem fruchtbaren Becken der Anden, das sich auf einer Höhe von 3.470 m befindet, liegt diese Zweimillionenstadt, die bis 1533 Hauptstadt des peruanischen Inka-Reiches war. Es ist eine der interessantesten archäologischen Stätten Südamerikas. Hier lernt man die Vielfalt und den Zauber mehrerer peruanischer Kulturen kennen. Die Grundmauern der überaus prachtvollen Tempel und Paläste aus jener Zeit tragen spanische Bauten. Auf den Fundamenten des alten Inkapalastes erhebt sich die barocke Kathedrale.

Auf einem Plateau oberhalb von Cuzco liegen die eindrucksvollen Ruinen der Festung Sacsayhuaman. Bis zu 350 Tonnen schwere, präzise behauene Steinquader wurden von den Inkas in die drei 600 m langen und bis zu zwölf m hohen Mauern eingefügt. Nicht einmal eine Messerklinge kann man dazwischenschieben. Wie sie das bewerkstelligten, ist bis heute ein Rätsel, denn die Inka kannten weder Rad noch Rolle. Auf dem großen Platz dahinter wird an jedem 24. Juni das Inka-Sonnenfest "Inti Raymi" gefeiert, ein gewaltiges, farbenfrohes Folklorespektakel.

Nazca

Die Küstenstadt liegt, 590 m hoch, in einem fruchtbaren Tal, das einst Zentrum der bedeutenden Nazca-Kultur war. Hier wurden vor allem kunstvolle Keramiken produziert; im städtischen Museum sind besonders schöne Exemplare ausgestellt. Die in dem Zeitraum vom vierten bis zum achten Jahrhundert entwickelten Bewässerungsanlagen für den Ackerbau rufen heute noch Bewunderung hervor. Rätselhaft bleiben die über 1.000 km² in der Pampa Colorada verteilten Bodenzeichnungen aus der Zeit um 500 n. Chr. Die riesigen Scharrbilder stellen Tier- und Menschenfiguren sowie allerlei mysteriöse Quadrate, Rechtecke und Spiralen dar, die vermutlich astronomische Zeichen waren. Nur aus der Höhe können die Linienfiguren richtig erkannt werden; dort steht ein 11 m hoher Besichtigungsturm. Außerdem werden Flüge über das Gelände angeboten.

Trujillo

Die Universitäts- und Hafenstadt ist nach Lima die zweitgrößte Stadt Perus. Viele der schönen Gebäude im Zentrum stammen noch aus der Kolonialzeit im 17. und 18. Jahrhundert, darunter die stolze Kathedrale, das Erzbischöfliche Palais, das Rathaus sowie zahlreiche Kirchen.

Nahe bei Trujillo liegt Chan-Chan, das im 13. und 14. Jahrhundert die größte Stadt Südamerikas war, die Hauptstadt des damaligen Chimú-Reiches. Chan-Chan wurde um 1450 trotz riesiger Mauern und Schutzwälle von den Inkas zerstört. Die über acht km² große Anlage mit ihren unzähligen reliefverzierten Lehmziegelhäusern, ihren Tempeln, Pyramiden und Palästen sowie dem ausgeklügelten Bewässerungssystem ist aber immer noch äußerst faszinierend.

Machu Picchu

Perus berühmte präkolumbianische Stadt steht hoch oben im Urwald. Die spanischen Eroberer fanden sie nie, denn sie war so geschickt auf einem Bergsattel angelegt, dass man sie vom 500 m tieferen Tal nicht sehen konnte. Erst 1911 wurde die total überwucherte, aber nie geplünderte Wohnstätte für 5.000 Menschen zufällig entdeckt.

Tickets zur Besichtigung des Machu Picchu gibt es beim Kulturministerium online unter www.machupicchu.gob.pe.

Von Cuzco fährt täglich ein Schmalspur-Zug durch das bildschöne Urubamba-Tal in knapp vier Stunden zum kleinen Bahnhof Machu Picchu. Dort warten kleine Busse, um die Besucher in Serpentinen hinaufzufahren. Man kann auch hinauf wandern. Die Inka hatten von Cuzco aus einen 43 km langen Weg aus Steinen, Treppen und Tunnels angelegt. Dieser "Alte Inkaweg", der heute noch eifrig benutzt wird, überwindet etwa 2.000 Höhenmeter; er beginnt bei 2.200 und endet bei 4.200 m.

Die Ruinenstadt wirkt bis auf die fehlenden Dächer noch fast intakt. Auf dem zuckerhutförmigen Hyayna Picchu, 360 m über der Ruinenstadt, liegen ebenfalls Reste von Inka-Behausungen und Ackerbau-Terrassen. Ein sehr steiler Pfad führt hinauf.

Titicaca-See

Er ist das höchste schiffbare Binnenmeer der Welt (3.827 m) und 15 Mal größer als der Genfer See. Knapp zwei Drittel gehören zu Peru, der Rest zu Bolivien. Die hervorstechendsten Merkmale des Titicaca-Sees sind sein glasklares Wasser und die zahlreichen Wasserpflanzen, vor allem die üppig wachsende Binse. Außerdem gibt es auch eine Vielzahl von Wasservögeln und Fischen.

Insgesamt gibt es 40 kleine schwimmende Binsen-Inseln, auf denen ihre Bewohner, die Uros, jahrhundertealte Sitten und Gebräuche, vor allem aber einen gemeinschaftlichen Lebensstil noch heute aufrechterhalten. Besonders groß ist ihre Geschicklichkeit im Flechten der für sie typischen Binsenboote - wie vor 2.000 Jahren. Es fahren aber auch würdige alte Dampfer und ein Tragflächenboot. Beliebt sind Bootsausflüge zu den schwimmenden Inseln der Uros.

Auch die Felsinseln Taquile und Amantani, auf denen man handgefertigte Strickwaren aus Lamawolle kaufen kann, werden gern besucht.

Nationalpark Huascarán

Der Park umfasst die Weißen Kordilleren, die höhere der peruanischen Andenketten. Sein höchster Gipfel ist der Huascarán (6.768 m), der zweithöchste südamerikanische Berg. Die UNESCO erklärte die Gegend zum Schutzgebiet der Biosphären und zum Naturdenkmal der Menschheit. Enge Schluchten, in denen wilde Orchideen gedeihen und riesige Kondore durch die Lüfte schweben, kristallklare Gletscherseen und schneebedeckte Gipfel, die zu den schönsten der Welt zählen, machen den Nationalpark zu einem Wanderparadies. Unterwegs kommt man an zahlreichen Zeugnissen aus präkolumbianischer Zeit vorbei. Ausgangspunkt für Wanderungen und Bergtouren ist Huaraz (3.090 m) im Santa-Tal.

Das Gebiet von Huaraz wurde viermal von Gletschereis-Lawinen überollt, um dann 1970 von einem gewaltigen Erdbeben zerstört zu werden. Doch die Lage zwischen mehreren Sechstausendern der Schwarzen und der Weißen Kordillere ist überwältigend. Bergsteiger aus aller Welt begegnen sich in Huaraz zwischen Mai und September. Die nahegelegene Ruinenstätte Willkawain und der Llanganuco-See (3.850 m) am Fuß des Huascarán sind leicht erreichbar.

Nationalpark Paracas

Die Halbinsel Paracas und die vorgelagerten, wildzerklüfteten Ballestas-Inseln werden von Seelöwenkolonien und unzähligen Seevögeln bevölkert: Kormorane, Flamingos, Tölpel und Pinguine. Auch Anden-Kondore lassen sich ab und zu blicken.

Nationalpark Manu

In diesem noch kaum berührten Naturschutzgebiet leben 800 verschiedene Vogelarten - mehr als irgendwo sonst auf der Welt. Dazu kommen zahllose Affen, Wildkatzen, Reptilien und Fische sowie tausende von Blumen-, Baum- und anderen Pflanzenarten. Der riesige Nationalpark, der von der UNESCO zum Welt-Biosphären-Reservat und Naturgeschichtlichen Denkmal erklärt wurde, ist nicht einfach zu erreichen. Er liegt im dichten Amazonas-Urwald am Fuß der östlichen Anden. Von Cuzco werden dorthin Reisen zu Land und zu Wasser angeboten.

Bahnfahrten

Peru besitzt neun voneinander unabhängige Eisenbahnstrecken verschiedener Spurweite. Drei sind besonders interessant und streckenweise geradezu abenteuerlich: die Strecke Lima - Huancayo, 3.273 m; die zweithöchste Eisenbahnlinie der Welt (die höchste steigt zwischen Golmud und Lhasa in China bis auf 5072 Meter) erreicht zwischen Matucana und La Oroya 4.780 m, die Strecke von Arequipa nach Cuzco und die Strecke von Cuzco nach Machu Picchu (Schmalspur). In der billigen zweiten Klasse hat man Kontakt zur Bevölkerung, die erste Klasse bietet etwas mehr Komfort, während die Buffet-Klasse durchaus bequem ist. Platzreservierungen sind ratsam.

Reisehinweise

Es wird von einer erhöhten Aktivität des Vulkans Sabancaya im Süden von Peru berichtet.

Bei Wanderungen auf der Route Choquequirao-Machu Picchu sollten nur unter Beachtung größter Vorkehrungen vorgenommen werden, da dort im vergangenen Jahr mehrmals Touristen überfallen worden sind. Die Beratung durch Ortskundige ist dringend zu empfehlen.

Obwohl derzeit die Lage landesweit ruhig ist, kann es in Peru wegen sozialer Probleme jederzeit zu Unruhen kommen. In solchen Fällen müssen Reisende mit starken Beeinträchtigungen rechnen, z.B. blockierte Straßen, eventuell Gewaltanwendung von Demonstranten.

Es besteht Ausweispflicht in Peru. Da es zu großen Problemen führen kann, wenn der Reisepass abhanden gekommen ist, sollten in jedem Fall Kopien des Reisepasses im Hotel o.Ä. verwahrt werden.

Drogen ein- oder auszuführen, damit zu handeln oder zu konsumieren ist strengstens verboten.

Zur Bekämpfung des Drogenhandels besteht in einigen Regionen Perus der Ausnahmezustand. Betroffen davon sind die Grenzgebiete zu Kolumbien und Brasilien.

Flugzeuge, die man chartern kann, um die Touristen-Attraktion Nazca-Linien aus der Vogelperspektive anzuschauen, stellen aufgrund ihrer Technik ein hohes Risiko dar. Es kam schon zu mehreren Flugzeugabstürzen. Von diesen Flügen wird deshalb abgeraten.

Bei Angeboten zur Teilnahmen an Ritualen von Schamanen in Urwaldgebieten sollte man vorsichtig sein.

Bitte auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen" beachten (dort auch Hinweise zum Thema Taxifahren in Peru).

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Peru zählt zu den Ländern weltweit, in denen es sehr häufig zu Erdbeben kommt. Schäden in größerem Ausmaß sind jedoch selten.

Von November bis April kann es zu starken Regenfällen und damit verbunden zu Erdrutschen in Peru kommen.

Aktuelle offizielle Informationen gibt es bei der Behörde für Katastrophenschutz (INDECI; El Instituto Nacional de Defensa Civil).

Bei Erkundungsreisen mit Mietwagen und Bussen entlang Küste bestehen vergleichsweise wenig Gefährdungen.

In LIMA besteht eine hohe Kleinkriminalitätsrate. Vor allem auf Märkten und Busbahnhöfen sollte man vorsichtig sein.

IQUITOS: Dorthin sollte nur mit dem Flugzeug gereist werden, nicht mit dem Schiff.

In AREQUIPA, CUZCO, LIMA sowie bei Touristen-Attraktionen stellt die Benutzung von Taxis ein großes Sicherheitsrisiko dar. Überfälle und Entführungen, auch bei Fahrten vom und zum Flughafen Jorge Chavez bei Lima, kommen häufig vor. (Offizielle Taxibetriebe rund um den Flughafen werden genannt unter www.lap.com.pe.)

Generell sollten nur offizielle Taxis ausgewählt werden (Fahrer sind mit entsprechenden Ausweisen ausgestattet). Sie sollten telefonisch angefordert werden.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Chile

Einreise für Deutsche

Visumfrei für 90 Tage. Notwendig sind ein 6 Monate gültiger Reisepass, Rückreisetickets und ausreichende Geldmittel.

Landesdaten

Lage

Die Republik Chile grenzt im Norden an Peru, im Osten an Bolivien und Argentinien, im Süden und Westen an den Stillen Ozean. Chile liegt zwischen dem 17. und 56. Grad südlicher Breite und dem 67. und 76. Grad westlicher Länge. Die Küstenlinie ist rund 4.200 km lang, das Land ist durchschnittlich 177 km breit.

Die östlichen Kordilleren/Anden erreichen Höhen bis zu über 6.000 m, die Küstenkordilleren bis zu 2.000 m, das zwischen ihnen liegende Längstal von Santiago bis Puerto Montt hat die günstigsten Lebensbedingungen.

Zu Chile gehört auch die Osterinsel, die sich fast 3.800 km westlich der chilenischen Küste im Pazifischen Ozean befindet, sowie die ebenfalls im Stillen Ozean liegenden Juan-Fernández-Inseln, Islas Desaventuradas und Sala y Goméz.

Fläche: 756.096 km²; die Inseln (in obiger Reihenfolge) 162,5 km², 185 km², 3,33 km², 0,12 km².

Verwaltungsstruktur: 13 Regionen und 50 Provinzen.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 18,2 Millionen

Städte (Ballungsräume):

Santiago de Chile (Hauptstadt) ca. 6,6 Millionen

Valparaíso ca. 969.500

Concepción 796.700

La Serena ca. 417.500

Antofagasta ca. 378.500

Temuco ca. 319.200

Rancagua ca. 278.000

Sprache

Die Landessprache ist Spanisch. Im Geschäftsverkehr wird auch Englisch gesprochen, jedoch sind Grundkenntnisse der spanischen Sprache im Allgemeinen eine große Hilfe. Die Bewohner der Osterinsel sprechen neben Spanisch auch Rapa Nui.

Zeitverschiebung

Im Zeitraum vom zweiten Samstag im Oktober bis Ende März: Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -4 Stunden;

im Zeitraum vom zweiten Samstag im April bis Ende September: Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden (bedingt u.a. durch die europäische Sommerzeit);

in dem dazwischenliegenden Zeitraum: MEZ -5 Stunden.

Die Osterinsel hat zum chilenischen Festland einen Zeitabstand von -2 Stunden.

Stromspannung

220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Die flachen Eurostecker passen in die meisten Steckdosen. Da in Chile jedoch auch der Steckertyp L mit dickeren Kontaktstiften verwendet wird, ist die Mitnahme eines Adapters zu empfehlen.

Telefon/Post

Post

Luftpost nach Europa ist in der Regel eine Woche unterwegs.

Telefon

Die Ländervorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Chile ist 0056, von Chile nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Von Telefonämtern und öffentlichen Telefonzellen (mit Münz- und Kartenbetrieb) können internationale Gespräche geführt werden. Telefonkarten sind an Kiosken erhältlich. Verschiedene Telefongesellschaften bieten einen Faxservice an.

NOTRUFNUMMERN: Polizei (carabineros) 133, Unfallrettung 131, Feuerwehr 132.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 850/1900.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Chile von Telekom Deutschland, E-Plus, O2 und Vodafone.

GSM 1900-fähig sind Triband- oder Quadband-Handys.

Internet

Länderkürzel: .cl

Feiertage

Feiertage 2018:

1. Januar (Neujahr)

30. März (Karfreitag)

31. März (Karsamstag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

21. Mai (Tag der Marine)

2. Juli (Peter und Paul)

16. Juli (Nuestra Senora del Carmen)

15. August (Mariä Himmelfahrt)

18. September (Nationalfeiertag)

19. September (Tag der Streitkräfte)

15. Oktober (Ibero-Amerika-Tag)

1. November (Allerheiligen)

2. November (Reformationstag)

8. Dezember (Mariä Empfängnis)

25. Dezember (Weihnachten)

Feiertage werden gelegentlich auf den vorhergehenden Montag vorverlegt.

Die Hauptferienzeit geht von etwa Weihnachten bis Anfang März.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 9-14 Uhr;

Geschäfte und Kaufhäuser: Mo bis Sa, oft auch So, 10-20 Uhr, Supermärkte und Shoppingcenter oft bis 22/23 Uhr;

Büros: Mo bis Fr 9-17 Uhr.

Kleidung

Da das Wetter innerhalb Chiles sehr unterschiedlich ist, sollte die Kleidung je nach Reiseziel gewählt werden. In Nord- und Zentralchile braucht man hauptsächlich leichte Sommer- bzw. Übergangskleidung. Wenn man den Süden und die Hochlagen Chiles bereist, sollte man außerdem unbedingt warme Kleidung mitnehmen. Sogenannte Freizeitkleidung ist in den Städten nicht üblich. In der Winter- und auch noch in der Frühlingszeit (Juni bis Oktober) kühlen die Nächte empfindlich ab (bis auf -5°C).

Für einen Besuch der Osterinsel sollte man das ganze Jahr über sowohl unempfindliche Sommerkleidung und Sonnenbrille als auch wärmere Kleidungsstücke sowie eine Regenjacke mitnehmen.

Geschichte/Politik

Erste Siedlungs-Spuren auf dem Gebiet des heutigen Chile, die aus der Region um die Stadt Antofagasta im Gebiet der Atacama-Wüste stammen, lassen sich bereits für das zwölfte Jahrhundert v. Chr. nachweisen. Diese Gebiete wurden um 1480 vom Inkareich eingenommen, bevor die Spanier das Land ab 1539 besetzten. 1541 wurde Santiago gegründet. Im Jahr 1810 strebte Chile die politische Unabhängigkeit von Spanien an. 1818 wurde die absolute Unabhängigkeit Chiles verkündet.

Im Ersten Weltkrieg blieb Chile neutral. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich im Land ein scharfer Gegensatz zwischen konservativen und liberalen Kräften. Es kam zu heftigen Konfrontationen der Gewerkschaften und der besitzenden Minderheiten. Erste nennenswerte Reformen konnten Anfang der 60er Jahre eingeleitet werden. Zu tiefgreifenden wirtschaftlichen, politischen und sozialen Reformen kam es aber erst mit der Wahl Salvador Allendes im Jahr 1970, der eine Umverteilung der Einkommen anstrebte. Mit dem blutigen Militärputsch General Pinochets fanden diese Reformversuche bereits 1973 ein jähes Ende. Über 30.000 Verhaftungen, sofortige Exekutionen, Terror und Folter begleiteten den Umsturz, bei dem auch Präsident Allende unter bisher ungeklärten Umständen getötet wurde. Pinochet setzte sofort die Verfassung außer Kraft und verbot alle politischen Parteien. 1980 wurde eine Verfassung verabschiedet, die das Vorgehen der Militärs legitimierte.

Die chilenische Bevölkerung sprach sich 1988 in einem Volksentscheid gegen eine weitere Amtszeit Pinochets aus, 1989 fanden in Chile die ersten Präsidentschaftswahlen seit 19 Jahren statt. Der neue Staatspräsident begann mit bescheidenen Wirtschaftsreformen und ließ die Verletzungen der Menschenrechte unter dem Pinochet-Regime untersuchen und Schuldige verhaften. Die Reformen verhalfen Chile zu einem wirtschaftlichen Aufschwung. 1994 wurde Chile Mitglied der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftlichen Zusammenarbeit (APEC).

Wirtschaft

Chile gehört heute zu den führenden Industrienationen sowie zu den größten Rohstoffproduzenten Lateinamerikas. In der Wirtschaft Chiles dominiert seit dem frühen 20. Jahrhundert der Abbau von Kupfer. Das Land verfügt über die größten bekannten Kupfervorkommen der Welt und gehört zu den führenden Produzenten dieses Metalls. Daneben werden Rohöl und Erdgas gefördert. Auch Eisenerz spielt eine wichtige Rolle für das Land.

Etwa sieben Prozent der Gesamtfläche Chiles werden gegenwärtig landwirtschaftlich genutzt. Zu den wichtigsten Anbauprodukten zählen Weizen, Mais, Kartoffeln, Obst und Gemüse (vor allem Tomaten), Zuckerrüben, Reis und Hafer. Der Obstanbau besteht im Wesentlichen aus Grapefruits, Melonen, Äpfeln, Pfirsichen, Aprikosen, Pflaumen und Kirschen. Darüber hinaus hat sich in den letzten Jahren der Weinbau etabliert. Chilenische Weine sind mittlerweile auch im Ausland gefragt. Die Schafzucht wird in Feuerland und Patagonien in großem Umfang betrieben. Die Fischfangindustrie Chiles (Sardinen, Makrelen, Anchovis und Hummer) zählt zu den größten in Südamerika. Die Industrie beschäftigt sich überwiegend mit der Verfeinerung und Verarbeitung der Bodenschätze sowie der land- und forstwirtschaftlichen Ressourcen.

Religion

Etwa 81 Prozent der chilenischen Bevölkerung sind römisch-katholisch. Der restliche Teil ist überwiegend protestantisch. Es gibt auch eine kleine Gruppe jüdischer Chilenen. Die Indianer Chiles üben ihre traditionellen Religionen aus.

Vegetation

Entsprechend seiner großen Längenausdehnung treten in Chile viele verschiedene Vegetationsformen mit einer jeweils sehr eigenen Pflanzenwelt und vielen nur in diesem Gebiet vorkommenden Arten auf. Im Norden findet sich Wüsten und Dornstrauchsteppen mit Kakteen und Sukkulenten. Weiter im Süden treten in Küstennähe Wälder mit üppigerer Vegetation auf. Im feuchteren Großen Längstal wächst eine strauchreiche Steppenvegetation. Südlich von Valdivia finden sich Reste des so genannten Valdivianischen Regenwaldes, der durch die hohen Niederschläge und ganzjährige Frostfreiheit begünstigt ist und in dem Lorbeergewächse, Magnolien und Lianen wachsen. Außerhalb dieses eng begrenzten Gebiets sind für Mittelchile laubwerfende Wälder charakteristisch, weiter nach Süden zu werden sie von immergrünen Nadelwäldern abgelöst. Im äußersten Süden herrschen wiederum Grassteppen vor. Die Höhenlagen der Anden sind durch eine artenreiche Hochgebirgsvegetation gekennzeichnet.

Tierwelt

Zu den bekannteren einheimischen Säugetieren zählen u.a. das Lama, das Alpaka, der Puma, der Magellanfuchs, das Chinchilla und das Wappentier Chiles, der sehr seltene Huemul oder Südandenhirsch. Das Vogelleben ist recht vielfältig. Neben der Forelle bevölkern nur wenige Süßwasserfische die chilenischen Flüsse und Seen. In den Küstengewässern gibt es jedoch einen großen Reichtum an verschiedenen Fischen und Meerestieren.

Kulinarisches

Die chilenische Küche wird durch die Vielfalt der im Land erhältlichen Zutaten dominiert. Vor allem das Meer liefert eine Vielzahl von Fisch- und Muschelarten, Langusten, Krebsen und Algen. Aus dem Norden kommen Papayas und schwarze Oliven, aus dem Süden Lammfleisch und Königskrabbe. Avocado ist eine beliebte Vorspeise. Grundkost der chilenischen Küche bilden Eintöpfe wie die "cazuela", gefüllte Teigtaschen, die "empañadas", oder die mit Maisbrei gefüllten bumitas. Chilenische Rot- und Weißweine haben sich internationalen Ruf erworben. Der weiße Weinbrand aus der Pisco Traube ergibt mit Limettensaft, Zucker und Eiweißschaum gemixt, Chiles Nationalgetränk Pisco Sour.

Souvenirs

Zu Chiles wertbeständigsten Kostbarkeiten gehören aus Lapislazuli und Malachit gearbeitete Schmuckstücke. Die bekanntesten Werkstätten liegen im Bellavista-Viertel von Santiago. Daneben werden Ponchos und andere Artikel aus Lama- und Alpakawolle sowie Holz- und Lederutensilien angeboten. Bekannte Märkte für Kunsthandwerk gibt es in La Serena (La Recova) und Santiago (Los Dominicos). Größtes Kunsthandwerkszentrum ist die Markthalle von Temuco.

Klimainformationen

Die Jahreszeiten in Chile sind den europäischen entgegengesetzt. Bedingt durch die Längenausdehnung Chiles findet man die unterschiedlichsten Klimazonen.

Der Süden Chiles ist geprägt von eher feuchtem Klima. Das ganze Jahr über regnet es dort ergiebig. Die höchste Niederschlagsmenge, etwa 5.800 mm pro Jahr, wird dabei üblicherweise in der Gegend an der Magellanstraße gemessen. Ebenso kommt es im Süden sehr häufig zu heftigen Stürmen. Am intensivsten sind diese in der Gegend um Kap Horn.

Bedingt durch den Humboldtstrom ist es in den Küstengebieten kühler als es nach der Breitenlage zu erwarten wäre. Die Temperaturen steigen im Sommer nur etwa auf 11°C, und im Winter sind Temperaturen um die 4°C üblich. An einigen Küstenabschnitten führt der kalte Humboldtstrom zu starkem Nebel.

Im Zentralgebiet herrscht ein Klima, das mit dem des Mittelmeerraums verglichen werden kann. Es herrschen während des ganzen Jahres milde Temperaturen, die zwischen 11°C im Winter (Juli) und 28°C im Sommer (Januar) schwanken. Regen fällt meist in den Wintermonaten von Mai bis August.

Die Tatsache, dass der Wind im Norden Chiles fast ausschließlich aus dem Innern des südamerikanischen Kontinents kommt, bedingt das sehr trockene Klima. Die Atacamawüste, die als eine der trockensten Gebiete der Welt gilt, ist für diese Gegend bestimmend. Auch die Temperaturen sind im Norden deutlich höher als im übrigen Chile. Die wärmsten Monate sind üblicherweise der Januar und der Februar, jedoch sind sie nicht unerträglich heiß.

Auf der Osterinsel herrscht subtropisches Klima. Durch die ungeschützte Lage der Insel ist es fast immer windig. Mit Regenfällen, die teilweise sehr heftig sein können, sollte man das ganze Jahr über rechnen. Es gibt keine ausgeprägten Jahreszeiten.

Die durchschnittlichen Jahrestemperaturen betragen ca. 20°C. Das Thermometer steigt maximal auf Temperaturen um die 30°C. Die niedrigsten Temperaturen liegen bei etwa 12°C.

Der Februar ist üblicherweise der wärmste Monat mit Durchschnittstemperaturen von 23,3°C. Die niedrigsten Temperaturen werden im Juli gemessen (durchschnittlich 17,9°C).

Von Januar bis April beträgt die Luftfeuchtigkeit ca. 80 Prozent, in den anderen Monaten ist sie niedriger.

Beste Reisezeit

Am besten bereist man Chile, insbesondere den Süden, in den Monaten von Oktober bis April. Die Hauptreisezeit für ganz Chile ist in den Monaten zwischen Mitte Dezember und Ende Februar. Für den nördlicheren Landesteil ist das ganze Jahr über Reisezeit.

Die Osterinsel kann ebenfalls ganzjährig besucht werden.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Chile ist malaria-frei.

Ärztliche Hilfe

SANTIAGO: Clínica Alemana de Santiago, Dr. C. Krebs (spricht Deutsch), Av. Vitacura 5951,, Santiago de Chile, Tel. (02) 210 13 00.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Chilenischer Peso (chil$)

1 Chilenischer Peso = 100 Centavos.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 771,88 chil$

1 US-$ = ca. 661,50 chil$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt. Möglichst nur US-$.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - bei Ein- oder Ausfuhr von Zahlungsmitteln im Wert von mehr als 10.000 US-$.

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Umtausch: Generell ist der Umtausch in Wechselstuben gebührenfrei (bei Banken mit Gebühr). In Santiago sind die meisten Wechselstuben in der Calle Agustinas. Es wird davon abgeraten, bei Straßenhändlern Geld zu tauschen.

Internationale Kreditkarten: Ja

Geldautomat: Ja - Bargeldabhebung ist mit Kreditkarten und an Geldautomaten des Cirrus-Systems auch mit der Girocard (mit Maestro-Logo) möglich. Reisende sollten sich vor Abreise bei ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Reiseschecks: Ja - in US-$, werden jedoch nur von wenigen Banken und nur in großen Städten akzeptiert. Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

Auskunftstellen

Chilenisches Generalkonsulat
Wirtschaftsabteilung - ProChile
Kleine Reichenstraße 1, IV.
20457
Hamburg
(0 40) 32 69 57
(0 40) 33 58 35
www.chileinfo.de, www.sernatur.cl
tourismus@prochile-hamburg.de

Sernatur - Servicio Nacional de Turismo
(Fremdenverkehrsamt von Chile)
Av. Providencia 1550, piso 2
Santiago de Chile /Chile
(0056 2) 731 83 36
www.sernatur.cl
contacto@sernatur.cl
Mo-Fr: 9-18 Uhr; Sa: 9-14 Uhr

Deutsch-Chilenische Industrie- und Handelskammer
(Cámara Chileno-Alemana de Comercio e Industria)
Av. El Bosque Norte 0440, oficina 601
Las Condes
Santiago de Chile
Deutsch-Chilenische Industrie- und Handelskammer
(Cámara Chileno-Alemana de Comercio e Industria)
Casilla 19, Correo 35
Santiago de Chile/Chile
(0056 2) 203 53 25
(0056 2) 203 53 20
www.camchal.com
chileinfo@chamchal.cl
Mo bis Fr 8-13, 14-18 Uhr

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Republik Chile
mit Konsularabteilung
Mohrenstraße 42
10117
Berlin
(0 30) 726 20 36 03
(0 30) 726 20 35
www.embajadaconsuladoschile.de
echile.alemania@minrel.qob.cl
Mo bis Do 9-17 Uhr, Fr 9-14 Uhr; Konsularabt. Mo bis Fr 9-13.00 Uhr
Geschäftsbereich der Konsularabt.: Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt

Honorarkonsulat von Chile
Wilhelm-Kaisen-Brücke 1
28195
Bremen
(04 21) 360 55 04
(04 21) 32 37 31
conhon.chile-bremen@kuehne-nagel.com
Di 10-13 Uhr, Do 14-17 Uhr
(keine Visumerteilung)

Generalkonsulat von Chile
Schwindstraße 10
60325
Frankfurt/M.
(0 69) 596 45 15
(0 69) 55 01 95, 55 01 94
frankfurt@consulado.gob.cl
Mo bis Fr 8.30-13.30 Uhr

Generalkonsulat von Chile
Hirschgraben 30
22089
Hamburg
(0 40) 45 46 05
(0 40) 45 75 85
congechile_hamburgo@t-online.de
Mo bis Fr 8.30-13 Uhr

Honorarkonsulat von Chile
Cäcilienstraße 48
50667
Köln
(02 21) 925 72 96
(02 21) 92 57 29 91
chile@lempertz.com
nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Generalkonsulat von Chile
Innere Wiener Straße 11a
81667
München
(089) 189 44 60 00
munich@consulados.gob.cl
Mo bis Fr 9-13 Uhr

Honorarkonsulat von Chile
Hermannstraße 5
70178
Stuttgart
(07 11) 838 83 06
(07 11) 21 95 65 14
conhon.chile-stuttgart@gmx.de
nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Embajada de la República Federal de Alemania
Las Hualtatas 5677
Vitacura
765022
Santiago de Chile
Embajada de la República Federal de Alemania
Casilla 220, Correo 30
Santiago de Chile/Chile
(0056 2) 24 63 25 25
(0056 2) 24 63 25 00
www.embajadadealemania.cl
Amtsbezirk: Chile

Cónsul Honoraria de la República Federal de Alemania
c/o Antofagasta Universidad Católica del Norte
Dpto. de Quimica
Avda. Angamos 0610
Antofagasta /Chile
(0056 55) 235 56 32
(0056 55) 235 56 08
antofagasta@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Regionen Antofagasta und Atacama
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Santiago de Chile

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Diagonal Pedro Aguirre Cerda 1151, Piso 2
Concepción /Chile
(0056 41) 273 07 44
(0056 41) 318 95 32
concepcion@hk-diplo.de; mccartes@hotmail.com
Amtsbezirk: Region Bío-Bío
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Santiago de Chile

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Matta 665
IV Región
La Serena /Chile
(0056 51) 21 10 05
(0056 51) 21 10 05
la-serena@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Region Coquimbo
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Santiago de Chile

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Chorrillos 1349
Puerto Montt /Chile
(0056 65) 227 01 01
(0056 65) 225 28 28
puerto-montt@hk-diplo.de
Amtsbezirk: X. Region (Los Lagos) und XI. Region (Aisén del General Carlos Ibañez del Campo)
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Santiago de Chile

Cónsul Honoraria de la República Federal de Alemania
Benjamin Dibasson 775
Punta Arenas /Chile
(0056 61) 232 15 34, (0056 98) 790 23 67
punta-arenas@hk-diplo.de
Amtsbezirk: XII. Region mit den Provinzen Magallanes, Tiera del Fuego und Ultima Esperanza der Region Magallanes
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Santiago de Chile

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
c/o Edifcio Saprosem
Ruta 5 Sur, N° 2735
Padre las Casas
Temuco , IX. Región/Chile
(0056 45) 237 70 24
temuco@hk-diplo.de
Amtsbezirk: IX. Region (Region La Araucania)
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Santiago de Chile

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Arauco 159, oficina 201
Valdivia , XIV. Región,/Chile
(0056 63) 220 37 91
valdivia@hk-diplo.de; eduardoschild@schild.cl
Amtsbezirk: Region Los Ríos
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Santiago de Chile

Cónsul Honoraria de la República Federal de Alemania
1 Norte 525 Of. 208
(entre 1 y 2 Poniente)
Vina del Mar , V. Región/Chile
(0056 32) 269 50 95
vina-del-mar@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Region Valparaíso
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Santiago de Chile

Ärztliche Hilfe

SANTIAGO: Clínica Alemana de Santiago, Dr. C. Krebs (spricht Deutsch), Av. Vitacura 5951,, Santiago de Chile, Tel. (02) 210 13 00.

Sehenswertes

Santiago und Zentralchile

Zwischen Anden und Meer liegt auf einer 500 Meter hohen weitläufigen Plateaufläche die Hauptstadt Chiles, Santiago. Die Ebene ist heute von Weizen-, Wein- und Obstkulturen überzogen. Im Osten der Zentralebene erheben sich die bis zu 7.000 Meter hohen Anden. Zahlreiche Quertäler erlauben den Einstieg in die Vorkordilleren. Valparaíso, Viña del Mar und Santiago, in denen über die Hälfte der Chilenen leben, üben auch heute noch eine enorme Anziehungskraft auf Zuwanderer aus. Besonders sehenswert in dem europäisch wirkenden Zentrum von Santiago sind die Fußgängermeile Paseo Ahumada, der Zentralmarkt (Mercado Central) sowie der Hauptplatz Plaza de las Armas. Zu den schönsten Ausflugszielen gehören die östlich gelegenen Weingärten der Maipo-Ebene sowie die heißen Quellen im Tal des Rio Maipo, aus denen bis zu 60 Grad heißes Wasser dringt. Im Umkreis von 50 Kilometern liegen fünf Skigebiete, wovon der Farellones am bekanntesten ist. Haupt-Skisaison ist von Juni bis September.

Der Norden

Im Norden Chiles, von den Höhen des Altiplanos bis zum Pazifik, erstreckt sich die Atacama-Wüste. Den Besucher erwarten dort die beeindruckenden Salzseen, Geysire und Vulkane der Anden. Lamas, Vucuñas, Flamingos und Alpacas sind zu beobachten. Die Museen geben einen Einblick in 10.000 Jahre Geschichte, und das Meer sowie die Strände laden zu Erholung und Vergnügen ein. Die Wüstenebene Altiplano, in 4.000 Meter Höhe in der Andenkette, bietet interessante Sehenswürdigkeiten. Besucher sollten es nicht versäumen, das Naturdenkmal Parque Nacional Lauca mit seiner einmaligen Landschaft mit Vulkanen, Lagunen, Salzseen, Ortschaften der Ureinwohner und seiner üppigen Tierwelt zu besuchen. In kleinen Ortschaften wie Parinacota, Saspana und Isluga werden alte Traditionen bewahrt. Die Stadt Calama, 214 Kilometer von Antofagasta entfernt, verfügt über gute Hotels und ist Ausgangspunkt für den Besuch der Geysire von El Tatio, die ihre Fontänen über zehn Meter in die Luft speien. Von Calama aus kann man auch einen Ausflug in die größte Tagebau-Erzmine der Welt unternehmen. In der Nähe der Ortschaft Chiu-Chiu befindet sich die Chiu-Chiu-Lagune, die mit ihrer Tiefe von 150 Metern eine außerordentliche Naturerscheinung in der Wüste darstellt. Von den zwölf Salzseen im Norden ist der Atacama-Salzsee der größte. Im Azapa-Tal, zwölf Kilometer von Arica entfernt, können im Museum San Miguel de Azapa die ältesten in der Welt gefundenen Mumien besichtigt werden. Sie stammen aus dem Jahr 8.000 v. Chr. In San Pedro de Atacama, rund 100 Kilometer von der Stadt Calama entfernt, ist das international bekannte Museum der Ataqcameña-Kultur zu finden, das mehr als 300.000 Funde aus der Region darunter Töpfereien, Gewebe und Mumien, ausstellt. Die wichtigsten Küstenstädte des Nordens sind Arica, Iquique und Antofagasta. Sie verfügen über Flughäfen mit Inlandsverbindungen. Hier bieten sich in den Hotels, Motels und Gasthäusern, die meist am Meer gelegen sind, gute Gelegenheiten zum Erholen und Entspannen.

Los Lagos

Das südliche Seengebiet Los Lagos zwischen den Städten Temuco und Puerto Montt ist ein Paradies für Naturliebhaber. Los Lagos ist mit seiner Kombination aus Seen und Vulkanen, ein Gebiet, das auch von den Chilenen als Ausflugsziel geschätzt wird. Hier kann man am Vulkanstrand liegen, ein Thermalbad nehmen und die Landesküche mit frischem Lachs genießen. Östlich des Gebietes am Río Rahue liegt das von Deutschen besiedelte Agrarzentrum Osorno. Das doppelt so große Temuco wirkt wie eine Wildweststadt. Die Geschäftigkeit der Stadt zeigt sich am deutlichsten auf der Feria Libre, dem Markt, wo die Bauern ihre Felderträge zum Kauf anbieten, oder im Kunstgewerbezentrum des Mercado Municipal. Hier und in den umliegenden 3.000 Reservaten überlebten die Mapuche-Indianer, die besonders während der Pinochet-Diktatur grausam unterdrückt wurden. Sie wurden von den Spaniern Araukaner genannt, weil sie sich vorwiegend von den Nüssen der Araukarienzapfen ernährten. Die großen Waldgebiete werden heute in den Nationalparks Nahuelbuta und Conguillío geschützt. Die an der Reloncaví-Bucht gelegene Stadt Puerto Montt ist eine Mischung aus Kolonialrelikten, Holzchalets und Betonbauten. Die breite Uferpromenade führt zu einer Reihe von Läden, die kunsthandwerkliche Gegenstände anbieten. Hier liegt auch der Fischerhafen von Angelmó mit seinem Angebot an Meeresfrüchten, die man in den Lokalen auch gleich probieren kann. Eine halbstündige Fahrt mit der Fähre führt zur Insel Chiloé mit ihren Pfahlbauten, Holzkirchen, Fischerhäfen, Fjorden und schönen Stränden.

Osterinsel

Die Osterinsel (spanisch Isla de Pascua, polynesisch Rapa Nui) ist der isolierteste Fleck der Welt; nirgends gibt es einen Ort, der weiter von einer anderen menschlichen Ansiedlung entfernt liegt.

So war es auch reiner Zufall, dass der holländische Kapitän M. Roggeveen am Ostersonntag des Jahres 1722 auf die südpazifische Insel stieß. Dieses Datum gab der Insel ihren Namen.

Die polynesischen Ureinwohner erreichten um das Jahr 400 die vulkanische Insel. Sie errichteten Kultanlagen, schufen Felszeichnungen und eine eigene Bilderschrift, die bis heute nicht entziffert werden konnte.

Am bekanntesten dürften die kolossalen Steinfiguren sein (die Größte misst etwas über 20 m), die wahrscheinlich Häuptlinge oder Götter darstellten. Die sogenannten Moai fallen durch ihre markanten Köpfe mit den großen Ohren und Nasen auf. Die meisten sind aus Tuff gearbeitet, ein Gestein, das sehr witterungsanfällig ist, so dass man heute bemüht ist, passende Konservierungsmethoden zu finden, um die Moai vor der Zerstörung zu retten.

Der Rapa-Nui-Nationalpark wurde 1995 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Reisehinweise

In den Regionen um die Stadt Temuco kommt es immer wieder zu gewalttätigen Übergriffen auf Fahrzeuge. Reisenden wird empfohlen, aufmerksam zu sein und sich den Angreifern gegenüber defensiv zu verhalten. Fernstraßen in der IX. Region und Umgebung sollten aus Sicherheitsgründen nachts nicht befahren werden.

In den Grenzgebieten zu den chilenischen Nachbarländern sollten sich Reisende besonders in entlegenen Gebieten nicht abseits der Straßen bewegen, da sich dort immer noch viele nicht geräumte Minenfelder befinden.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

KRIMINALITÄT:

Einbruch und Diebstahl sind in Chile vor allem in den größeren Städten weit verbreitet, daher sollten Touristen ihre Wertsachen jederzeit bei sich tragen oder im Hotelsafe sicher verschließen. Die Täter wenden gelegentlich sogenannte K.O.-Tropfen bzw. Nervengifte an, um Touristen auszurauben.

Ein anderer Trick ist, Touristen mit einer übelriechenden Flüssigkeit zu beschmutzen. Während die Betrüger ihnen dann scheinbar bei der Reinigung behilflich sind, nutzen sie die Gelegenheit, um sie zu bestehlen.

Den Diebstahl eines Passes sollten Touristen sofort bei der Polizei anzeigen, da das Vernehmungsprotokoll zur Beantragung des neuen Passes benötigt wird.

NATURKATASTROPHEN:

In Chile muss man jederzeit mit Erdbeben rechnen.

Außerdem gibt es folgende Vulkane, die in unregelmäßigen Abständen aktiv sind:

- Calbuco in der Región de los Lagos

- Chaitén in der Región de los Lagos

- Copahue in der Región de Bío-Bío

- Hudson in der Región de Aysén

- Lascar in der Región de Antofagasta

- Llaima im Nationalpark Conguillío in der Región de la Araucania

- Puyehue in der Región de los Riós

- Villarica in der Región de la Araucanía

Sie können jederzeit wieder ausbrechen. Daher sollten vor Reisen in die jeweiligen Gebiete Informationen über die aktuelle Lage eingeholt werden.

Es kommt immer wieder zu verheerenden Waldbränden, die den Verkehr, die Stromversorgung und die Telekommunikation beeinträchtigen können.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Argentinien

Einreise für Deutsche

Visumfrei für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen. Notwendig sind der mindestens für die Dauer des Aufenthalts gültige Reisepass, Rück- oder Weiterreiseticket und ausreichende Geldmittel.

Landesdaten

Lage

Die Republik Argentinien ist das zweitgrößte Land Südamerikas. Es grenzt im Norden an Bolivien und Paraguay, im Osten an Brasilien, Uruguay und den Atlantik, im Westen an Chile und im Süden an das Südpolarmeer. Argentinien liegt zwischen dem 21. und 55. südlichen Breitengrad und dem 73. und 53. östlichen Längengrad.

Fläche: 2.791.810 km²; mit Antarktisanteil und atlantischen Inseln 3.761.274 km².

Verwaltungsstruktur: 23 Provinzen, Bundeshauptstadt Buenos Aires (Capital Federal).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 43,6 Millionen

Städte:

Buenos Aires (Hauptstadt) 3,0 Millionen

La Matanza/San Justo ca. 1,8 Millionen

Córdoba ca. 1,57 Millionen

Rosario ca. 1,3 Millionen

La Plata ca. 834.000

Lomas de Zamora ca. 616.300

Mar del Plata ca. 594.500

Quilmes ca. 583.000

Almirante Brown ca. 552.000

San Miguel de Tucumán ca. 549.000

Merlo ca. 527.000

Salta ca. 523.700

Lanús ca. 460.000

Moreno ca. 451.000

Florencio Varela ca. 420.000

General San Martín ca. 415.000

Santa Fe ca. 400.000

Sprache

Die Amtssprache Argentiniens ist Spanisch (Castellano genannt).

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -4 Stunden.

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -5 Stunden.

Stromspannung

220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz. Es wird empfohlen, einen Adapter mitzunehmen.

Telefon/Post

Post

Luftpostsendungen nach Europa sind etwa eine Woche unterwegs.

Telefon

Die Telefon-Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Argentinien ist 0054, von Argentinien nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

Die öffentlichen Telefone funktionieren mit Telefonkarten (tarjetas telefónicas) oder Fernsprechmünzen (cospeles), die an Kiosken oder bei den Telefongesellschaften erhältlich sind. An einigen Telefonzellen kann auch mit Münzgeld bezahlt werden. Telefonate können außerdem von den Telefonzentralen aus geführt werden.

NOTRUFNUMMERN: Polizei, Ambulanz und Feuerwehr 911 oder (in den Provinzen Cordoba, Iguazu, Mendoza, Tierra del Fuego und Tucuman) 101, Bundespolizei 43 70 58 00, Touristenpolizei 800 999 50 00, Unfallrettung 104 / 107, Feuerwehr 100.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 850/1900 und iDEN.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Argentinien von Telekom Deutschland, E-Plus, O2 und Vodafone.

Für die Netztechnik GSM 1900 wird ein Triband- oder Quadband-Handy benötigt.

GSM 850-fähig sind nur Quadband-Handys.

Für die Netztechnik iDEN wird ein spezielles iDEN-Mobiltelefon benötigt.

Internet

Länderkürzel: .ar

Internetcafés findet man in allen Städten.

Feiertage

Feiertage 2018:

1. Januar (Neujahr)

12. u. 13. Februar (Karneval)

24. März (Tag des Gedenkens an die Wahrheit und die Gerechtigkeit)

30. März (Karfreitag)

2. April (Tag der Malwinen)

1. Mai (Tag der Arbeit)

25. Mai (Tag der Mai-Revolution)

17. Juni (Todestag von Martín Miguel de Güemes)

20. Juni (Tag der Flagge)

9. Juli (Unabhängigkeitstag)

20. August (Todestag von General San Martin, in der Regel dritter Montag im August)

15. Oktober (Dia del Respeto a la Diversidad Cultural)

19. November (Día de la Soberanía Nacional)

8. Dezember (Mariä Empfängnis)

25. Dezember (Weihnachten)

Die Hauptferienzeiten gehen von Mitte Dezember bis Anfang März und Mitte Juli bis Anfang August. Der am stärksten frequentierte Ferienmonat ist der Januar. Dies ist vor allem bei Geschäftsreisen zu beachten.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 10-15 Uhr;

Büros: Mo bis Fr 9-12 Uhr, 13-17 Uhr;

Geschäfte: Mo bis Fr 9/10-20 Uhr, Sa 9-13 Uhr. Große Supermärkte und Shopping-Zentren haben in der Regel auch samstags und sonntags geöffnet.

Kleidung

Reisende aus Europa können weitestgehend ihre gewohnte Kleidung mitnehmen. Nur für die heißen Monate von Dezember bis März sollte man leichtere Kleidung einpacken. Ferner darf man nicht vergessen, dass auch in Argentinien die Winter kalt sein können.

Argentinier selbst sind sehr modebewusst und legen Wert auf eine gepflegte Erscheinung.

Geschichte/Politik

Drei Länder in Südamerika hatten einen gemeinsamen Namen und lange Zeit hindurch eine gemeinsame Geschichte: die "La-Plata-Länder" Argentinien, Paraguay und Uruguay. 1492 entdeckte Kolumbus Amerika. Die Spanier drangen 1536 ins heutige Argentinien ein und bauten als erstes ein Fort, das sie "Puerto de Nuestra Señora de Santa Maria del Buen Aire" nannten. Daraus wurde Argentiniens heutige Hauptstadt Buenos Aires. 1776 wurde das spanische "Vizekönigreich Rio de la Plata" gegründet. Es umfasste die drei genannten Staaten. Als Anfang des 19. Jahrhunderts Spanien im Kampf gegen England seine Flotte verloren hatte, besetzten die Engländer Buenos Aires. Von da an wurde die innenpolitische Situation der La-Plata-Staaten unübersichtlich. Paraguay spaltete sich zuerst ab, später dann auch Uruguay. 1853 entstand aus der Föderation "Provincias Unidas del Rio de la Plata" die "Republik Argentinien". 1890 war Buenos Aires die größte und wichtigste Stadt in Lateinamerika.

Erst 1916 fanden in Argentinien die ersten Wahlen statt. 1944 führte Juan Domingo Perón, argentinischer Sozial- und Arbeitsminister, eine für Südamerika beispiellose Sozialpolitik ein - mit höheren Löhnen und fester Arbeitszeit. Die Armen des Landes sahen in ihm ihren Retter und wählten ihn 1946 zum Präsidenten. Er regierte weitgehend undemokratisch und starb 1974. Heute ist Argentinien eine demokratische Bundesrepublik.

Wirtschaft

In Argentinien sind rund 30 Prozent der Erwerbstätigen in der verarbeitenden Wirtschaft beschäftigt. In der Land- und Waldwirtschaft sowie in der Fischerei sind es 17 Prozent. Acht Zehntel Weideland machen die überragende Bedeutung der Viehwirtschaft klar. Den größten Anteil daran haben aber nicht Rinder, sondern Schafe. Auch die Schweinezucht spielt in einigen argentinischen Provinzen eine Rolle.

In den letzten Jahrzehnten ging es Argentinien hauptsächlich darum, eine eigene Industrie aufzubauen, um die Abhängigkeit vom Agrar-Weltmarkt zu verkleinern. Man begann mit der Einfuhr von Halbfabrikaten und deren Verarbeitung oder Montage. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich der Fahrzeug- und Karosseriebau. Führend wurde die Textil- und Bekleidungsindustrie, die auf eigene Rohstoffe zurückgreifen kann. Neben Buenos Aires wurde Rosario zur wichtigsten Industriestadt; dort liegt heute das Zentrum der chemischen Industrie. Auch der Bergbau - Erdöl, Erdgas, Eisen, Blei, Zink, Zinnerz, Schwefel und Kalk - ist viel wichtiger geworden.

Der Tourismus nimmt zu, spielt aber für die Wirtschaft des Landes noch keine große Rolle.

Religion

Die offizielle Religion ist römisch-katholisch. Daneben gibt es protestantische und russisch-orthodoxe Christen. Juden und Moslems sind in der Minderheit.

Vegetation

Ein großes Land wie Argentinien zeigt natürlich viele Vegetationsbilder. Allein im Iguazú-Nationalpark gibt es 2.000 Pflanzenarten - Riesenbäume, Farne, Lianen, Orchideen. Im Nordosten des Landes steht der subtropische immergrüne Regenwald. Die Zeder trifft man hier an, mehrere Arten von Bambus, Palmen sowie Lapacho-Bäume. An den Regenwald grenzen die Pampa und der Chaco. In die einstigen Naturlandschaften hat der Mensch allerdings stark eingegriffen. Die Pampa hat viele neu angesiedelte Gräser, aber auch angepflanzte Bäume, damit das weidende Vieh Schutz findet. Im Chaco sieht man dagegen mehr Pflanzenarten, auch immergrüne Trockenwälder und dorniges Buschwerk. In den höheren Regionen - in der Puna und den Kordilleren - ist die Vegetation in über 3.000 m Höhe dürftig; hier hat die Landschaft einen Wüstencharakter. Etwas tiefer sieht man dann schon wieder Buschwald, aber auch Büschelgräser und große Kakteen.

Südlich vom Rio Colorado, in Patagonien, erstreckt sich weithin eine Strauch- und Wüstensteppe. Und kommt man ganz nach Süden, nach Feuerland, so findet man eine Mischung aus ausgedehnten Laubwäldern, Steppen und Moorgebieten.

Tierwelt

Im Iguazú-Nationalpark kann man bis zu 400 verschiedene Vogelarten beobachten. Papageien, Kolibris, Tukane leben hier neben großen Tieren, wie Jaguare und Kaimane. Der Tierbestand in Argentinien wechselt natürlich von einem Naturraum zum anderen. Im Nordosten, im Gebiet des subtropischen Regenwalds, ist die Tierwelt sehr artenreich. Man kann Affen sehen, Gürteltiere und Wildkatzen, auch Papageien und Tukane, winzige Kolibris und viele Schmetterlinge. Doch einen Tapir oder Jaguar, die dort noch vorkommen, bekommt man kaum zu Gesicht. In der Pampa und im Chaco war die Tierwelt einst viel reicher. Auch der Nandu, ein Straußenvogel, und der Pampahirsch sind selten geworden. An der Grenze zu Paraguay leben noch Tapire und Affen. In den hochgelegenen Gegenden der Kordilleren leben Lamas, Alpakas, auch Vicuñas und Pumas. Kleinere Raubvögel sind nicht selten. Kondore, die dort leben, lassen sich kaum blicken, aber man wird den einen oder anderen Adler sehen.

Auf der Halbinsel Valdés an der Ostküste sieht man Seehunde, See-Elefanten und Wale.

Kulinarisches

Im Norden des Landes ist die Küche zwar etwas pikant aber sehr gut. Als Zutaten werden frische Maiskolben, kleine Paprika und Dörrfleisch verwendet. Eine Spezialität kommt aus Paraguay: "Locro norteno". Sie wird aus Fleisch, Mais, Kürbis und Mehl gekocht. Die "sopa paraquaya" ist keine Suppe, sondern ein Brot aus weißem Maismehl mit Käse, Zwiebel und Gewürzen. Ein typisches Getränk ist "Chicha" aus Maismehl und Wasser. Man lässt es in Tongefäßen gären und kocht es dann. Außerdem gibt es hier im Norden ausgezeichnete Weine. Doch ganz typisch ist der Mate - ein Getränke aus den Blättern eines Strauchs. Der Name bedeutet eigentlich die Kürbisschale, in die man die getrockneten Blätter wirft, um sie mit heißem Wasser aufzugießen. Man trinkt den Mate-Tee mit einem Röhrchen, das - wenn es fein sein soll - ein silbernes Mundstück hat.

Im Osten liebt man Lamm, vor allem die gefüllte Lammschulter. Beim "asado con cuero" wird das geschlachtete Kalb in Teile geschnitten und in eine Grube gelegt, in der vorher mehrere Stunden lang Feuer brannte. Obendrauf kommt Zinkblech, auf das man glühende Holzkohle legt. Es dauert Stunden, bis das Fleisch fertig ist. Das Geheimnis liegt in der Beherrschung des Feuers.

Aus dem Süden des Landes kommen viele Marmeladen und andere Süßigkeiten. Viele Früchte werden hier verarbeitet, auch Schokolade.

An der Küste bringt man außer den Fischen auch sehr viele Krebse auf den Tisch.

Sitten und Gebräuche

Im Nordosten des Landes werden prächtige Karnevalsfeste gefeiert. Ebenso interessant sind die Missionsfeste der Immigranten in Oberá und die Orchideenfeste in Montecarlo.

Man sieht viele Tänze und hört viel Volksmusik.

Souvenirs

Im Nordosten des Landes findet man gute Arbeiten indianischer Kunsthandwerker: Keramik, Masken und Stoffe aus Naturfasern. Auch Ledersachen werden angeboten sowie Halbedelsteine: Achate, Quarze, Amethyste. Im Norden gibt es Wandteppiche, aber auch Goldschmiedearbeiten sowie Skulpturen aus Palisanderholz. Bekannt ist die schwarze Keramik aus Cafayate und die rote Keramik aus San Lorenzo.

Im Osten kann man sehr gut Leder- und Sattlerarbeiten einkaufen, auch Schmuck für Pferde aus geflochtenem Leder. Im Süden gibt es Goldschmiedearbeiten, aber auch Stoffe aus Schafwolle. Originell sind kunsthandwerkliche Bilder, die aus echten Blumen und Blättern zusammengesetzt werden.

Klimainformationen

Argentinien erstreckt sich vom südlichen Wendekreis des Krebses bis zum antarktischen Meer und weist vom Westen zum Osten beträchtliche Höhenunterschiede auf, die von den 7.000 m hohen Anden bis zur Meereshöhe am Atlantischen Ozean reichen. Aus dieser geografischen Lage erklärt sich die klimatische Vielfalt Argentiniens. Im Norden ist es subtropisch, in der Pampa gemäßigt und in Patagonien kalt. In einigen Teilen des Landes gibt es häufige und sehr ergiebige Niederschläge, in anderen Teilen herrscht Trockenheit.

Die Jahreszeiten Argentiniens sind den europäischen entgegengesetzt. Die Monate Januar und Februar sind die heißesten Monate, in denen in Buenos Aires Temperaturen bis zu 38°C gemessen werden. Juli und August sind die kältesten Monate mit Temperaturen, die zwischen 1 und 15°C schwanken. Die durchschnittlichen Temperaturen in Buenos Aires sind: Sommer 23°C (hohe Luftfeuchtigkeit), Winter 12°C, Frühling und Herbst 17°C.

Beste Reisezeit

Den subtropischen Norden sollte man in dem Zeitraum von Mai bis September bereisen, während man für einen Besuch Südargentiniens (Patagonien und Feuerland) die Sommermonate von Dezember bis Februar/März wählen sollte.

Ansonsten gelten das Frühjahr (Oktober/November) und der Herbst (März/April) als die beste Reisezeit.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Für Reisen nach Iguassu und in nördliche Provinzen in Grenzgebieten zu Paraguay und Brasilien, Gelbfieber.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN ausreichend.

- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.

- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.

- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.

- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.

- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.

Verbreitung

Ein geringes Malariarisiko besteht von Oktober bis Mai unterhalb 1.200 m in ländlichen Teilen des Grenzgebietes zu Bolivien (Provinz Salta, Provinz Jujuy) sowie in einzelnen Grenzgebieten zu Paraguay (Tiefebenen der Provinzen Misiones und Chaco). Alle übrigen Landesteile, auch das Gebiet um die Iguassu-Fälle, sind malaria-frei.

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

BUENOS AIRES: Deutsches Hospital, Avda. MAIPU 1179,, Buenos Aires, Tel. (11) 47 95 91 32.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Argentinischer Peso (arg$)

1 Argentinischer Peso = 100 Centavos.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 47,95 arg$

1 US-$ = ca. 41,25 arg$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt. US-$ empfohlen.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremd- oder Landeswährung (auch Reiseschecks) im Gegenwert von über 10.000 US-$ (für Reisende unter 16 Jahren 5.000 US-$).

Ausfuhr Fremdwährung: bis 10.000 US-$ oder Gegenwert in anderen Währungen (für Reisende unter 16 Jahren 5.000 US-$).

Ausfuhr Landeswährung: bis zum Gegenwert zu 10.000 US-$ (für Reisende unter 16 Jahren 5.000 US-$).

Umtausch: US-$ werden in Banken und Wechselstuben in Pesos problemlos getauscht, allerdings lehnen einige Banken den Umtausch für Nichtkunden ab. Der Umtausch von Euro hingegen ist nicht überall möglich.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels und Geschäften und von den überregionalen Autovermietern meistens akzeptiert.

Geldautomat: Ja - Bargeldabhebung ist mit Kreditkarten und an Geldautomaten des Maestro-Systems auch mit der Girocard (mit Maestro-Logo) möglich, jedoch meistens nur bis zu einem Maximalbetrag von 300 arg$ pro Abhebung. Reisende sollten sich vor Abreise bei ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Reiseschecks: Nein - nicht empfehlenswert, da nur bei sehr wenigen Banken in Buenos Aires und gegen sehr hohe Gebühren zu wechseln.

Auskunftstellen

In Deutschland

Touristische Auskünfte über die Botschaft von Argentinien in Berlin:

Argentinische Botschaft
Tourismusabteilung
Kleiststraße 23-26, 4. Stock
10787
Berlin
(0 30) 229 14 00
(0 30) 22 66 89 20
www.argentinische-botschaft.de
turismo_ealem@mrecic.gov.ar

Secretaría de Turismo de la Nación
Av. Suipacha 1111
1368
Buenos Aires /Argentinien
(0054 11) 43 12 22 32, (0800) 555 00 16
www.turismo.gov.ar
info@turismo.gov.ar

Deutsch-Argentinische Industrie- und Handelskammer
(Cámara de Industria y Comercio Argentino-Alemana)
Avenida Corrientes 327, piso 23°
C1043AAD
Buenos Aires /Argentinien
(0054 11) 52 19 40 01
(0054 11) 52 19 40 00
www.cadicaa.com.ar
ahkargentina@ahkargentina.com.ar
Mo bis Fr 10-17 Uhr

Cámara Argentina de Comercio
(Argentina Chamber of Commerce)
Avenida Leandro N. Alem 36
C1003AAN
Buenos Aires /Argentinien
(0054 11) 53 00 90 58
(0054 11) 53 00 90 00

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Republik Argentinien
mit Konsularabteilung
Kleiststraße 23-26, 4. Stock
10787
Berlin
(0 30) 229 14 00
(0 30) 226 68 90
www.argentinische-botschaft.de
ealem@mrecic.gov.ar
Konsularabt. Mo und Do 9-12 Uhr und 14-16 Uhr, Di, Mi und Fr 9-13 Uhr (telefonisch Mo und Do 12-13 Uhr, Di, Mi, Fr 9-13)
Geschäftsbereich der Konsularabt.:
Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

Konsulat von Argentinien
Robert-Koch-Straße 104
Venusberg
53127
Bonn
(02 28) 249 62 87
(02 28) 249 62 88, 249 63 84, 249 75 42, 249 75 43
consuladoargbonn@t-online.de
Mo bis Fr 9-14 Uhr (telefonisch bis 17 Uhr)

Generalkonsulat von Argentinien
Eschersheimer Landstraße 19-21
60322
Frankfurt/M.
(0 69) 17 54 19
(0 69) 972 00 30
cfran@mrecic.gov.ar
Mo bis Fr 9-13 Uhr

Generalkonsulat von Argentinien
Mönckebergstr. 22
20095
Hamburg
(0 40) 410 51 03
(0 40) 44 18 46 00
chamb@mrecic.gov.ar
Mo bis Fr 9-16 Uhr, Konsularabteilung 9-13 Uhr

Embajada de la República Federal de Alemania
Villanueva 1055
C1426BMC
Buenos Aires /Argentinien
(0054 11) 47 78 25 50
(0054 11) 47 78 25 00
www.embajada-alemana.org.ar
Amtsbezirk: Buenos Aires, La Pampa, La Rioja, Santa Fe und Entre Rios

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Eliseo Canton 1870, Barrio Villa Paez
X5003AHB
Córdoba /Argentinien
(0054 351) 489 08 09
(0054 351) 489 09 00
cordoba@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinz Córdoba
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Buenos Aires

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Marcelo T. de Alvear 2157
9405
El Calafate /Argentinien
(0054 29) 02 49 13 93
calafate@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinz Santa Cruz
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Buenos Aires

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Malvinas 1620
N3380EXD
Eldorado /Argentinien
(0054 3751) 42 40 77
(0054 3751) 42 32 14
eldorado@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Von der Provinz Misiones die Departamentos Eldorado, Guaraní, Iguazú, General Manuel Belgrano, Monte Carlo, San Pedro
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Buenos Aires

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Peatonal Sarmiento 165/199
5500
Mendoza /Argentinien
(0054 261) 429 66 09
(0054 261) 420 10 77
mendoza@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Mendoza, La Rioja, San Juan und San Luis
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Buenos Aires

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Junin 1811, Piso 2°, Of. 1°
N3300MRM
Posadas /Prov. Misiones/Argentinien
(0054 3764) 43 05 70
(0054 3764) 43 55 08
posadas@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinz Corrientes; von der Provinz Misiones die Departamentos Capital, Concepción, Apóstoles, Candelaria, Leandro N. Alem, Libertador General San Martin, San Javier, San Ignacio, 25 de Mayo, Cainguas, Provinz Chaco, Provinz Formosa
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Buenos Aires

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Pasaje Mollinedo 332
4400
Salta /Argentinien
(0054 387) 492 11 84
(0054 387) 422 90 88
salta@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Jujuy und Salta
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Buenos Aires

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Emilio Morales 460
R8400GHJ
San Carlos de Bariloche /Argentinien
(0054 2944) 42 50 17
(0054 2944) 42 56 95
bariloche@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Neuquén, Río Negro und Chubut
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Buenos Aires

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Remedios de Escalda 650

4170
Yerba Buena Provincia de Tucumán /Argentinien
(0054 381) 425 55 28
tucuman@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Catamarca, Santiago del Estero und Tucumán
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Buenos Aires

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Calle Marcos Zar 1338
9410
Ushuaia -TDF/Argentinien
(0054 2901) 42 28 51, 42 28 64, 42 45 46
ushuaia@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinz Feuerland, Antarktis und Südatlantikinseln
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Buenos Aires

Ärztliche Hilfe

BUENOS AIRES: Deutsches Hospital, Avda. MAIPU 1179,, Buenos Aires, Tel. (11) 47 95 91 32.

Sehenswertes

Buenos Aires

Buenos Aires ist eine der größten Städte der Welt. Bei aller moderner Struktur und dynamischer Aktivität gelang es dennoch, alte Traditionen und typische Winkel zu erhalten. Ganz besonders faszinierend ist die Verschiedenheit der einzelnen Stadtviertel.

Das Zentrum der riesigen Stadt ist die Plaza del Congreso. Von hier aus lohnt es sich, die Avenida de Mayo mit ihren prächtigen Gebäuden der verschiedensten Baustile entlang zu spazieren. Ganz in der Nähe liegt die Plaza de Mayo, die von symbolträchtigen Gebäuden gerahmt wird, beispielsweise von der Kathedrale und der Casa Rosada, dem Sitz des Präsidenten. Wenige Häuserblocks weiter liegen andere historische Bauten wie die Kirche San Ignacio, die älteste der Stadt.

Die Fußgängerstraße Florida ist ein wichtiges Einkaufszentrum, das mit der "City", dem Finanzzentrum des Landes, verbunden ist.

Eines der ältesten Stadtviertel ist San Telmo, in dessen restaurierten Kolonialhäusern Künstler und Kunsthandwerker leben. Dort gibt es auch zahlreiche Tango-Lokale und auf der Plaza Dorrego an jedem Sonntag den pittoresken Antiquitätenmarkt von San Pedro Telmo. Pittoresk ist auch das Viertel La Boca - die Gegend, in der die aus Genua eingewanderten Italiener lebten.

Feuerland

Ganz im Süden Argentiniens, abgeschnitten vom Festland durch die Magellan-Straße, befindet sich das Archipel Feuerland (Tierra del Fuego). Feuerland ist zweigeteilt, ein Teil gehört zu Argentinien, der andere zu Chile.

Auf argentinischer Seite liegt Ushuaia, die südlichste Stadt der Welt. Einen Besuch des "Museo del Fin del Mundo", einem Museum, das über die Geschichte, Völkerkunde und die Natur Feuerlands informiert, sollte man sich nicht entgehen lassen.

Sehenswert ist auch der Nationalpark Tierra del Fuego, der ganz in der Nähe von Ushuaia liegt. Seine abwechslungsreiche Landschaft, bestehend aus Gletschern, Seen, Moorgebieten und Wäldern, lädt zum Wandern ein. Wer möchte, kann auch ein paar Kilometer mit einer kleinen Eisenbahn, "Tren del Fin del Mundo" genannt, zurücklegen.

Salta

Von dieser Stadt mit ihren zahlreichen Spuren des Kolonialismus fährt von April bis November der "Zug in die Wolken" (Tren a las Nubes). Das ist eine abenteuerliche, 217 km lange Bahnfahrt, die kurz nach San Antonio des los Cobres am Viadukt La Polvorilla endet. Diese spektakuläre Stahlbrücke ist 224 m lang und liegt 63 m über den Talgrund. Hier, am Endpunkt der Fahrt, wird zudem mit 4.220 m die größte Höhe erreicht.

Iguazú-Wasserfälle

Hier stürzen sich auf 2,7 km Breite und aus 70 m Höhe die Wassermassen über 275 Kaskaden in die Tiefe. Im Iguazú-Nationalpark wurden viele Wege und Stege angelegt, die eine gute Aussicht auf die Fälle gewähren. Aber auch die üppige subtropische Vegetation und die Tierwelt sind beeindruckend.

Valdés

Dies ist eine Halbinsel an der Ostküste, zwischen dem Golf San José und dem Golfo Nuevo. Hier trifft man zwischen Mai und Dezember viele Meeres-Säugetiere. Kolonien von Seehunden spielen zwischen kleinen Inseln und Riffen, See-Elefanten haben auf der Halbinsel eine auf der Welt einzigartige Enklave. Dort finden sich auch pünktlich zur Paarung die Wale des Südens ein. Zum Paarungsritual der Glattwale gehört, dass sie ganz aus dem Wasser auftauchen und tonnenweise Schaum versprühen, um sich dann wieder ins Meer zurückfallen zu lassen.

Von Puerto Pirámide am Fuß der Halbinsel Valdés werden Exkursionen organisiert, um die Welt der Meerestiere zu besuchen. Aber auch bei Punta Pirámide selbst lagern und paaren sich Seelöwen. Und Punta Delgada, an der Südostecke der Halbinsel, ist ein Zufluchtsort für Seelöwen und See-Elefanten.

An der ganzen Halbinsel sieht man auch Pinguine und Guanakos, Maras und Nandus, die bei Ebbe von ihren Inseln in der Nachbarschaft herüberkommen. Bei Punta Norte, im Norden der Halbinsel, kann man die weithin größte Seelöwen-Kolonie besuchen.

Nationalpark Nahuel Huapi

Der See Nahuel Huapi, dessen Ausläufer in die Wälder des Nationalparks eindringen, entstand aus einem Gletscher. Am Ufer des Sees, in San Carlos de Bariloche, wurde ein erstklassiges Fremdenverkehrszentrum mit einem breiten kulturellen Angebot aufgebaut. Bariloche ist auch für seine Gastronomie berühmt. Es gibt dort Hirsch- und Wildschweinbraten, Zuchtforellen und -lachse - besonders aber Süßigkeiten: über 130 verschiedene Schokoladenarten locken den Feinschmecker.

Von Bariloche führen Rundfahrten zu den Anden-Bergen López, Otto und Tronador mit ihren berühmten Gletschern. Ferner werden Ausflüge zur Halbinsel Llao Llao angeboten. Von dort geht es über den See Nahuel Huapi bis nach Puerto Blest, zur Insel Victoria und zum nächsten Nationalpark am Lago Puelo.

Nationalpark Laguna Blanca

Westlich von Neuquén am Rio Negro liegt der Nationalpark Laguna Blanca. Hier kann man moderne Motorboote und Katamarane mieten, um über die zahlreichen Seen zu fahren. Man trifft im Naturpark auch auf Gruppen der Mapuche-Indianer. Die meisten wohnen an den Ufern des Rucharoi-Sees.

Reisehinweise

Es kommt landesweit immer wieder zu Streiks, die auch den öffentlichen Nah- und Fernverkehr betreffen. Reisende sollten sich bei ihrem Reiseveranstalter rechtzeitig über die aktuelle Lage informieren. Demonstrationen und Menschenansammlungen sollten aus Sicherheitsgründen gemieden werden.

Weitere Informationen zur Sicherheitslage in Argentinien sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

KRIMINALITÄT: Es wird wegen der Gefahr von Überfällen zu erhöhter Vorsicht geraten. Da die Täter vor Gewaltanwendung nicht zurückschrecken, ist es ratsam keinen Widerstand zu leisten. Wertgegenstände sollten nicht offen getragen und Bargeld nur in geringen Mengen mitgeführt werden. Ausweisdokumente sind von Bargeld getrennt und sicher z.B. im Hotelsafe aufzubewahren.

Bergtouren sollten nur in Begleitung eines anerkannten örtlichen Führers unternommen werden. Bergsteigen und Trekking ist in bestimmten Gegenden genehmigungspflichtig durch das Ministerium für Tourismus.

Besondere Aufmerksamkeit ist bei Bargeldabhebungen oder -tausch sowie an den touristischen Anziehungspunkten z.B. von Buenos Aires geboten. In Argentinien ist eine größere Menge gefälschter Banknoten, insbesondere 100-Peso-Noten, im Umlauf, die in Einzelfällen auch an Geldautomaten ausgegeben werden. In diesem Fall sollte umgehend die Bank bzw. eine Polizeistation benachrichtigt werden.

Drogenbesitz und -handel werden strafrechtlich verfolgt. Der Besitz selbst kleiner Mengen kann zu hohen Gefängnisstrafen führen.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Brasilien

Einreise für Deutsche

Visumfrei als Touristen, Besucher und Geschäftsreisende (gilt nicht für Monteure und Techniker, nur für Besprechungen; die Tätigkeit darf nicht aus brasilianischen Quellen bezahlt werden) für einen Aufenthalt bis zu 90 Tage. Notwendig sind: 6 Monate gültiger Reisepass, Rückreiseticket und ausreichende Geldmittel.

Landesdaten

Lage

Brasilien grenzt im Norden an Venezuela, Guyana, Suriname, Französisch Guayana und den Atlantischen Ozean, der es auch im Osten begrenzt; im Süden an Uruguay und im Westen an Argentinien, Paraguay, Bolivien, Peru und Kolumbien.

Brasilien ist das fünft größte Land der Erde und bedeckt fast die Hälfte Südamerikas.

Fläche: 8,5 Mio km².

Verwaltungsstruktur: 26 Bundesstaaten und der Hauptstadtdistrikt Brasília.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 207,7 Millionen

Städte:

Brasília (Hauptstadt) ca. 2,9 Millionen

São Paulo ca. 11,9 Millionen

Rio de Janeiro ca. 6,5 Millionen

Salvador ca. 2,9 Millionen

Belo Horizonte ca. 2,5 Millionen

Fortaleza ca. 2,6 Millionen

Manaus ca. 2,1 Millionen

Curitiba ca. 1,9 Millionen

Recife ca. 1,6 Millionen

Porto Alegre ca. 1,5 Millionen

Belém ca. 1,4 Millionen

Sprache

Die Landessprache Brasiliens ist Portugiesisch.

Zeitverschiebung

Brasilien hat 4 Zeitzonen. Im Größtteil Brasiliens (darunter auch die großen Städte Brasília, Belo Horizonte, Curitiba, Fortaleza, Recife, Rio de Janeiro, Salvador, São Paulo) beträgt der Zeitunterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) -4 Stunden. Während der europäischen Sommerzeit wird der Zeitabstand um eine Stunde größer.

Außerdem muss noch berücksichtigt werden, dass es auch in Brasilien eine Sommerzeit gibt, jedoch nicht in allen Bundesstaaten (sie werden jedes Jahr neu festgelegt); sie dauert etwa von Mitte Oktober bis Mitte Februar. In Rio de Janeiro und São Paulo beispielsweise beträgt der Zeitunterschied zur MEZ dann -3 Stunden.

Stromspannung

Die Stromspannung ist in Brasilien nicht einheitlich. Sie beträgt je nach Region 110, 127, 220 oder 240 Volt mit 60 Hertz Wechselspannung.

In Brasília liegt die Stromspannung bei 220 Volt, in Rio de Janeiro und São Paulo bei 110 Volt, in Salvador bei 127 Volt. In den Orten, wo 110-127 Volt üblich sind, gibt es in neueren Häusern und Hotels meistens auch Anschlüsse mit 220-240 Volt.

Die Steckdosen sind oft für mehrere Steckertypen gleichzeitig geeignet. Dennoch ist die Mitnahme eines Adapters sinnvoll.

Telefon/Post

Post

Luftpost nach Europa ist etwa vier bis sechs Tage unterwegs.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz für Ferngespräche nach Brasilien ist 0055, von Brasilien nach Deutschland wählt man 00xx49, nach Österreich 00xx43 und in die Schweiz 00xx41.

xx steht für die Nummer der Telefongesellschaft, die bei allen Gesprächen innerhalb Brasiliens und ins Ausland vor der Vorwahl gewählt werden muss. Auslandstelefonate sind mit Embratel (Nummer 21), Telemar (Nummer 31) und mit Intelig (Nummer 23) möglich. Für innerbrasilianische Gespräche stehen weitere Telefongesellschaften zur Verfügung.

Öffentliche Telefone (orelhões) funktionieren mit Telefonkarten. Möchte man ins Ausland telefonieren, so geht man am besten in Telefonämter oder Internet-Cafés, die diesen Service anbieten. Denn von nur wenigen öffentlichen Telefonen aus sind Auslandsgespräche möglich, zudem werden Telefonkarten mit entsprechend vielen Einheiten benötigt.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 190, Unfallrettung 192, Feuerwehr 193.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800 und iDEN.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Brasilien von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Für die Netztechnik iDEN wird ein spezielles iDEN-Mobiltelefon benötigt.

HINWEIS: Im Umkreis von 3 km von Flughäfen, insbesondere in Rio de Janeiro, Foz de Iguazu und Sao Paulo (hier auch teilweise übriges Stadtgebiet), sollten Handys, insbesondere des Systems TDMA, nicht eingeschaltet werden, um eine Klonung und unberechtigte Nutzung des Telefonanschlusses durch Dritte zu vermeiden. Die Systeme GSM und CDMA scheinen derzeit noch nicht betroffen zu sein.

Internet

Länderkürzel: .br

Internet-Cafés sind in Brasilien weit verbreitet.

Feiertage

Feiertage 2018:

1. Januar (Neujahr)

12. und 13. Februar (Karneval, hauptsächlich in Rio und São Paulo, beginnt am Freitag vor Faschingsdienstag und geht bis Aschermittwoch 12 Uhr)

30. März (Karfreitag)

21. April (Nationalfeiertag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

31. Mai (Fronleichnam)

7. September (Tag der Unabhängigkeit)

12. Oktober (Nossa Senhora-Aparecida/Schutzpatronin Brasiliens)

2. November (Allerseelen)

15. November (Ausrufung der Republik)

25. Dezember (Weihnachten)

Darüber hinaus gibt es in den einzelnen Bundesstaaten und Städten weitere Feiertage, darunter der Tag der Stadt São Paulo am 25. Januar.

Fällt ein Feiertag auf einen Dienstag oder Donnerstag haben einige Firmen und Geschäfte am vorherigen Montag bzw. am nachfolgenden Freitag geschlossen.

Die Hauptferienzeit beginnt Mitte Dezember und endet Ende Februar. Für Geschäftsreisen ist diese Zeit, sowie während der Karnevals- und Osterwoche, wenig geeignet. Ein traditioneller Ferienmonat ist der Juli.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 10-16 Uhr;

Geschäfte: in der Regel Mo bis Fr 9-18 Uhr, Sa 9-13 Uhr, zahlreiche Geschäfte schließen erst in den Abendstunden;

Shopping-Center: Mo bis Sa 8-22 Uhr, So 13-18 Uhr;

Post: Mo bis Fr 8-17 Uhr, Sa 8-12 Uhr.

Kleidung

Im Allgemeinen kommt man während des ganzen Jahres mit leichter Sommerkleidung aus.

Brasilianer kleiden sich gerne modisch und farbenfroh, vor allem an der Küste.

Für Reisen in die Amazonasregion oder den Pantanal sollten feste Schuhe und robuste Kleidung mitgenommen werden.

Geschichte/Politik

Bis ca. 8.000 v. Chr. lassen sich menschliche Spuren in Brasilien zurückverfolgen.

Der erste Europäer, der seinen Fuß auf brasilianischen Boden setzte, war der Portugiese Pedro Alvares Cabral. Im Jahre 1500 hisste er bei Porto Seguro die Flagge seines Heimatlandes, seither ist Portugiesisch Landessprache in Brasilien.

Mehrere Versuche anderer europäischer Staaten, sich in Brasilien festzusetzen, schlugen fehl. 1763 wurde Bahia, das seit 1541 Hauptstadt Brasiliens war, von Rio de Janeiro abgelöst, das seit 1808 (bis 1820) auch Regierungssitz des von Napoleon vertriebenen portugiesischen Königs Johannes VI war. 1821 überließ der König seinem Sohn, Pedro I, die Macht in Brasilien und kehrte in die Heimat zurück. Als Pedro sich weigerte, seinem Vater zu folgen, war damit praktisch die Unabhängigkeit Brasiliens erklärt. Es folgten 67 Jahre einer sehr beständigen Monarchie, deren Niedergang erst mit der Abschaffung der Sklaverei 1888 begann. 1889 stürzte das Militär Pedro II.

Marschall de Fonseca wurde der erste Staatspräsident. Nach dem Ersten Weltkrieg, an dem sich Brasilien seit 1917 gegen Deutschland beteiligte, kam es wegen schlechter wirtschaftlicher Verhältnisse zu Unruhen. Als 1930 die Preise für Kaffee, Brasiliens Hauptexportgut, stark fielen, wurde die Regierung durch einen Militärputsch gestürzt. Nach der Alleinherrschaft von G. Vargas folgten 18 Jahre beständigen wirtschaftlichen Wachstums. Ende der 50er Jahre wurde die neue Hauptstadt Brasilia gebaut. Anfang der 60er Jahre geriet die Regierung angesichts massiver Forderungen nach sozialem Wandel in Bedrängnis. Die Antwort war 1964 ein Militärputsch der Offiziere.

1985 fanden nach 21-jähriger diktatorischer Herrschaft erstmals wieder freie Präsidentschaftswahlen statt.

Die enormen natürlichen Ressourcen, über die Brasilien verfügt, sichern einerseits die Zukunft des Landes, stellen aber auch eine große Verantwortung gegenüber der Umwelt dar. Besonders bedroht ist der Regenwald im Amazonasgebiet, wo Bergwerksgesellschaften, Goldsucher, Rancher, Zellstofffabriken und Roheisenwerke die Natur bereits massiv zerstört haben.

Wirtschaft

Wirtschaftlich hat das moderne Brasilien Schwierigkeiten. Zwar besitzt es reiche Bodenschätze - von Eisenerz bis Gold - , aber sie werden nicht planmäßig abgebaut. Im Maschinenbau wird brasilianische Qualitätsarbeit geschätzt. Inzwischen gehört das Land zu den führenden Wirtschaftsnationen der Welt. Dennoch fehlt es ständig an Geld, die Löhne sind gering und die Inflationsraten hoch.

Brasilien ist nach wie vor ein riesiges landwirtschaftlich genutztes Gebiet. In der Produktion von Kaffee liegt es weit vorn, auch Kakao und Zuckerrohr bringen Geld ins Land, wobei aus dem Zuckerrohr neuerdings sogar alkoholreicher Treibstoff gewonnen wird. Auch die Rinderzucht spielt eine große Rolle.

Die Attraktivität der Landschaft kommt dem Tourismus zu Gute, der heute der zweitwichtigste Wirtschaftsfaktor ist. Die meisten Gäste kommen aus Argentinien, aus Deutschland immerhin rund sechs Prozent.

Religion

Etwa 75 Prozent der Bevölkerung sind Katholiken, von denen nicht wenige zugleich auch Anhänger afro-brasilianischer Kulte sind.

Ca. 15 Prozent der Brasilianer gehören der protestantischen Kirche an. Minderheiten bilden Buddhisten, Muslime und Juden.

Vegetation

Besondere Artenvielfalt zeigt der tropische Regenwald, der fast die Hälfte Brasiliens bedeckt. Im Amazonas-Regenwald wachsen dicht an dicht über 50 Meter hohe Bäume, unter denen viele kleinere Arten Schutz finden - ein tropisches Paradies, von dem leider schon große Teile abgeholzt wurden. Die brasilianische Regierung wollte das so gewonnene Land für den Ackerbau nutzen, doch der Regenwaldboden ist zu nährstoffarm, sodass der Plan nicht funktionierte. Ein großer Teil Brasiliens wird von ausgedehnten Steppen und Savannen eingenommen, die mit Sumpfgebieten abwechseln - prächtige Ausflugsgebiete. Und gleich bei Rio de Janeiro liegt der Nationalpark Floresta da Tijuca mit märchenhaften tropischen Bezirken, zu denen Wanderwege führen.

Tierwelt

In Brasilien leben viele Tiere: Pumas und Jaguare, Brüllaffen und Nachtäffchen, Kaimane und Anakondas. Der Pantanal, ein Nationalpark im Westen, gilt als Brasiliens Tierparadies. Er ist - ganz nach Jahreszeit - ein Trocken- oder ein Seengebiet mit vielen bewaldeten Inselchen, auf denen Zuchtrinder, aber auch wilde Tiere leben, darunter Wild- und Wasserschweine, Tapire und auch der Jaguar. Wenn nach der Regenzeit die Trockenperiode einsetzt, bleiben dennoch viele kleine Wasserläufe zurück, in denen es von Alligatoren und Piranhas wimmelt. Auch viele Wasservögel leben an diesen Gewässern.

Kulinarisches

Die Vielzahl von Einwanderern aus aller Welt fand auch gastronomischen Niederschlag: In jeder größeren Stadt findet man die für jene Fremden typischen Restaurants. Die Vielfalt gilt auch sonst: Ein solch großes Land wie Brasilien kennt Hunderte von lokalen Küchen. Meist sind die Gerichte leicht (weshalb man viel davon isst). Man hält sich an Gemüse, auch an Obst und Salat. Einige typisch brasilianische Gerichte sind überall bekannt - so das schlichte Prato Feito aus Rindfleisch, schwarzen Bohnen, Reis und Salat. Oder der Churrasco, Rindfleisch am Spieß. Baarado ist stundenlang in einem streng verschlossenen Topf geschmortes Ochsenfleisch. Und an der Küste wird viel Fisch gegessen.

Was trinkt man? Kaffee, das Nationalgetränk, Bier und viele Fruchtsäfte - sogar Wein aus Süd-Brasilien. Und Zuckerrohr-Schnaps, oft mit Fruchtsaft verdünnt, oder mit zerstoßenen Limonen und zerstoßenem Eis zur Caipirinha verfeinert.

Sitten und Gebräuche

Ein Land mit einer solchen Vielfalt von Menschen verschiedenartiger Nationen hatte nur wenig Gelegenheit, nationale Gebräuche zu entwickeln. Aber die Schwarzen mit ihrer Leidenschaft für das Feiern und die Feste haben Stimmung ins Land gebracht. Ohne sie wären weder der Samba noch der brasilianische Karneval weltweit so berühmt geworden. Der bunte, temperamentvolle Karneval in Rio ist wohlbekannt. Kenner schätzen den Karneval in Salvador de Bahia noch mehr (zumal da - ohne Eintrittsgeld - die ganze Stadt feiert, drei Tage und drei Nächte). Ein weiteres großes Fest: Silvester am kilometerlangen Strand der Copacabana von Rio.

Souvenirs

Sehr preiswert kauft man in Brasilien Textilien und Lederwaren, aber auch hübsche Schnitzereien aus Seifen- oder Speckstein. Ferner wird viel geschmackvolle Keramik angeboten, zum Teil mit uralten Mustern. In allen Städten gibt es Boutiquen und andere kleine Läden oder auch Märkte. CDs - vor allem mit brasilianischer Musik - sind unglaublich billig und eignen sich als Geschenke für die ganze Bekanntschaft.

Klimainformationen

In Brasilien sind die klimatischen Verhältnisse sehr unterschiedlich. Während sich der Norden in der Äquatorzone befindet, sind die Temperaturen im Süden niedriger; die Hochebenen haben ein milderes Klima als die Ebenen längs des Ozeans.

Man kann das Land in fünf klimatische Zonen einteilen (alle Zonen, ausgenommen die Äquatorzone, haben zwei Hauptjahreszeiten, eine trockene und eine Regenperiode):

Im Norden sind die Temperaturen während des ganzen Jahres hoch und es kommt häufig zu ergiebigen Regenfällen. Das Klima in dieser tropischen Zone Brasiliens ist für Europäer nur schwer erträglich.

Im Nordosten ist das Klima an der Küste noch tropisch feucht, während es im Inneren des Landes heiß und trocken ist.

Das Klima im Südosten (einschließlich der Staaten Minas Gerais, Espírito Santo, São Paulo und Rio de Janeiro) ist heiß und tropisch. Gemäßigter ist es im gebirgigen Innern des Landes.

Der Süden (einschließlich der Staaten Paraná und Rio Grande do Sul) hat, bedingt durch seine Lage - der Großteil des Gebiets ist Hochebene - im Allgemeinen ein mildes Klima. Im Winter kann es sogar zeitweise sehr kühl werden.

Im Westen (Mato Grosso-Plateau und die Becken der Flüsse Paraguay und Paraná) ist das Klima im Winter warm und trocken sowie feuchtheiß im Sommer. Zu dieser Zeit regnet es in dieser Gegend sehr häufig.

Beste Reisezeit

Die angenehmste Zeit sind die brasilianischen Frühlings- und Wintermonate April bis Oktober, in denen jedoch auch mit heftigen Regenfällen gerechnet werden muss.

Während des Sommers von Dezember bis Februar sind viele Brasilianer in den Ferien und das Reisen im Land ist dann schwierig und teuer.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus Angola oder der Demokratischen Republik Kongo.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, Gelbfieber, zusätzlich für Individualreisende Typhus. Bei Reisen nach Pará und Maranhao evtl. Tollwut.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN sowie bei Aufenthalten in Acre, Amapá, Amazonas, Rondônia und Roraima medikamentöse Prophylaxe .

- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.

- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.

- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.

- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.

- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.

. MALARIA P sowie bei Aufenthalten in Acre, Amapá, Amazonas, Rondônia und Roraima medikamentöse Prophylaxe

Medikamentöse Malariaprophylaxe: Mefloquin (Lariam)

Mefloquin (Lariam):

Einnahme: eine Woche vor Einreise bis vier Wochen nach Verlassen des Malaria-Gebiets.

oder

Atovaquon-Proguanil (Malarone)

Einnahme: 1-2 Tage vor Einreise bis 7 Tage nach Verlassen des Malaria-Gebiets.

oder

Doxycyclin (für diese Indikation in der BRD nicht zugelassen)

Einnahme: 1-2 Tage vor Einreise bis 4 Wochen nach Verlassen des Malaria-Gebiets.

In anderen Gebieten Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria MALARIA T mitführen.

Keine Chemoprophylaxe empfohlen, Medikamente zur Notfallbehandlung (Stand-by-Therapie)

Mefloquin (Lariam) oder Atovaquon-Proguanil (Malarone) oder Artemether-Lumefantrin (Riamet).

Verbreitung

Kein Übertragungsrisiko an der Ostküste Brasiliens, d. h. kein Risiko in Porto Alegre, São Paulo, Rio de Janeiro, Salvador, Recife. Ebenfalls kein Risiko in der Hauptstadt Brasília, im Gebiet der Iguassu-Wasserfälle.

Ein ganzjähriges Malariarisiko besteht in ländlichen Regionen unterhalb 1.000 m im gesamten Amazonasgebiet (Bundesstaaten Acre, Amazonas, Maranhao, Mato Grosso, Pará, Rondônia und Tocantin sowie in den Territorien von Amapá und Roraima). Geringes Risiko mittlerweile auch in Manaus und Boa Vista sowie weiterhin geringes Risiko in Porto Velho.

Medikamentöse Prophylaxe erforderlich bei Reisen in die Bundesstaaten Acre, Amapá, Amazonas, Rondônia und Roraima, insbesondere bei Aufenthalten in deren Minen- und Siedlungsgebieten.

Mitnahme eines Notfallmedikaments (Stand-by-Therapie) bei Reisen in Gebiete geringeren Risikos.

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

RIO: Dr. Bruno Hellmuth, (spricht deutsch, englisch), Rua Miguel Lemos, 44/sala 903, 22071-000 Rio de Janeiro /Copacabana, Tel. (021) 25 21 17 49.

SAO PAULO:Dr. Roberto Bammann (spricht Deutsch), Rua das Perobas, 244, 1° andar, Vila Parque Jabarquara,, São Paulo, Tel. (011) 50 18 46 10

RECIFE:Dr. Silvio Romero Maques, Rua Tenente Joao Cicero 300 Boa Viagem,, Recife, Tel. (081) 33 26 74 72.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Real (R$)

1 Real = 100 Centavos.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 4,65 R$

1 US-$ = ca. 4,00 R$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt. Empfohlen werden Reiseschecks in US-$ oder Euro.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - bei der Ein- und Ausfuhr von Fremd- oder Landeswährung im Wert von über 10.000 R$

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels und Geschäften angenommen, jedoch werden nicht alle internationalen Kreditkarten überall akzeptiert. Im Landesinneren ist Barzahlung die Regel.

Geldautomat: Ja - Bargeldabhebung ist mit internationalen Kreditkarten in vielen Städten, allerdings nicht an allen Geldautomaten, möglich. An einigen (derzeit wenigen) Geldautomaten mit Cirrus/Maestro-Symbol kann auch mit der Girocard (mit Maestro-Logo) Geld abgehoben werden. In der Regel sind innerhalb von 24 Stunden Abhebungen im Gegenwert von höchstens 1.000 R-$ möglich. In letzter Zeit ist der Höchstbetrag jedoch oftmals geringer. Reisende sollten sich vor Abreise bei ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Bei Barabhebungen wird wegen Betrügereien zur besonderen Vorsicht geraten. Auch bei fehlgeschlagenen Barabhebungen ist der Bankbeleg aufzubewahren, da manchmal trotzdem eine Belastung des deutschen Kontos erfolgt.

Reiseschecks: Ja - in US-$ oder Euro, werden jedoch nicht von jeder Bank akzeptiert. Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

Auskunftstellen

Im Reiseland

Außerdem gibt es noch Nebenstellen der Deutsch-Brasilianischen Industrie- und Handelskammer in Brasília, Blumenau, Goiânia und in Natal.

Brazilian Tourist Board - EMBRATUR
SCN, Quadra 02, Bloco G, sala T-13
70712-907
Brasília -DF/Brasilien
(0055 61) 34 29 79 60
(0055 61) 34 29 78 19
www.embratur.gov.br
joao.vasconcellos@embratur.gov.br

RIOTUR - City of Rio de Janeiro Tourism Authority
Praca Pio X, 119 - 9° andar - Centro
20040-020
Rio de Janeiro -RJ/Brasilien
(0055 21) 22 23 48 71
(0055 21) 22 71 70 04
riotur.riotur@pcrj.rj.gov.br

Deutsch-Brasilianische Industrie- und Handelskammer Rio de Janeiro
(Câmara de Comércio e Indústria Brasil-Alemanha Rio de Janeiro)
Avenida Graça Aranha, 01-6° andar
20030-002
Rio de Janeiro -RJ/Brasilien
(0055 21) 22 24 21 23
(0055 21) 22 24 21 23
www.ahk.com.br
info@ahk.com.br
Mo bis Fr 8-12.30, 14-17.30 Uhr

Deutsch-Brasilianische Industrie- und Handelskammer Porto Alegre
(Câmara de Comércio e Indústria Brasil-Alemanha Porto Alegre)
Rua Castro Alves, 600 - CEP
90430-130
Porto Alegre -RS
(0055 51) 32 22 55 56
(0055 51) 32 22 57 66
www.ahkpoa.com.br
ahkpoa@ahkpoa.com.br
Mo-Fr 8.30-12 Uhr, 13-17.30 Uhr

Deutsch-Brasilianische Industrie- und Handelskammer São Paulo
(Câmara de Comércio e Indústria Brasil-Alemanha São Paulo)
Rua Verbo Divino 1488 - 3° andar
04719-904
São Paulo - SP/Brasilien
(0055 11) 51 81 70 13
(0055 11) 51 87 51 00
www.ahkbrasil.com
secgeral@ahkbrasil.com
Mo bis Fr 8-12, 13-17 Uhr

Zweigstelle Curitiba der AHK São Paulo
(Câmara de Comércio e Indústria Brasil-Alemanha Sao Paulo, Filial Curitiba)
Rua Duque de Caxias, 150
80510-200
Curitiba -PR/Brasilien
(0055 41) 33 23 59 58
ahkcuritiba@ahkbrasil.com

Zweigstelle Belo Horizonte der AHK Rio de Janeiro
(Câmara de Comércio e Indústria Brasil-Alemanha Rio de Janeiro, Filial Belo Horizonte)
Rua Timbiras, 1200 - sala 704
30140-060
Belo Horizonte -MG/Brasilien
(0055 31) 32 73 93 68
(0055 31) 32 13 15 64
www.ahkbrasil.com
ahkmg@uai.com.br

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Föderativen Republik Brasilien
Wallstraße 57
10179
Berlin
(0 30) 72 62 83 20/21
(0 30) 72 62 80, 72 62 82 00
www.brasilianische-botschaft.de
brasemb.berlim@itamaraty.gov.br
Mo, Mi, Do, Fr 8.30-12 Uhr, Di 13-15.30 Uhr
Geschäftsbereich Konsularabt.:
Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein

Honorarkonsulat der Föderativen Republik Brasilien
Reichsweg 19-42
52068
Aachen
(02 41) 510 91 05
(02 41) 510 91 78
Di 14-16 Uhr und nach telefon. Vereinbarung
(keine Visumerteilung, keine Pässe, keine Beglaubigungen)
(nur Reg.-Bez. Köln)

Honorarkonsulat der Föderativen Republik Brasilien
Schillerstraße 10
28195
Bremen
(04 21) 337 79 33
(04 21) 337 79 20
helms@dr-stankewitz.de
Mo bis Fr 9-13 Uhr
(keine Visumerteilung, keine Pässe, keine Beglaubigungen)

Honorarkonsulat der Föderativen Republik Brasilien
Prinz-Georg-Straße 91
40479
Düsseldorf
(02 11) 449 74 22
(02 11) 449 76 90
info@brasil-honorarkonsulat.de
Mi 10-13 Uhr
(keine Visumerteilung, keine Pässe, keine Beglaubigungen)
(nur Reg.-Bez. Düsseldorf, Münster und Detmold)

Generalkonsulat der Föderativen Republik Brasilien
Hansaallee 32 a+b
60322
Frankfurt/M.
(0 69) 92 07 42 30
(0 69) 920 74 20, 92 07 42 13
www.consbras-frankfurt.de
cg.frankfurt@itamaraty.gov.br
Mo bis Fr 9-13 Uhr, Di auch 14-16 Uhr;
telefonische Anfragen Mo und Do 14-16 Uhr
Dienstags werden keine Visumanträge angenommen.

Honorarkonsulat der Föderativen Republik Brasilien
Am Sandtorkai 41
20457
Hamburg
(040) 36 80 34 43 10
(040) 36 80 33 10
consbrasil.hamburg@taylorwessing.com
Mo bis Fr 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung, keine Pässe, keine Beglaubigungen)

Honorarkonsulat der Föderativen Republik Brasilien
Schopenhauerstr. 12
30625
Hannover
(05 11) 228 47 47
(05 11) 55 51 79
sepp.d.heckmann@t-online.de
nach telefon. Vereinbarung
(keine Visumerteilung, keine Pässe, keine Beglaubigungen)

Generalkonsulat der Föderativen Republik Brasilien
Sonnenstr. 31, 4. Stock
80331
München
(0 89) 29 16 07 68
(0 89) 210 37 60
consular@consbras-munique.de
Mo bis Fr 10-14 Uhr; telefonische Anfragen Mo, Mi und Fr 10-14 Uhr

Honorarkonsulat der Föderativen Republik Brasilien
i. Fa. AG Faber-Castell
Nürnberger Straße 2
90546
Stein
(09 11) 996 53 01
(09 11) 68 21 11
katrin.ackermann@faber-castell.com
Mo bis Fr 9-18 Uhr (nur telefonisch)
(keine Visumerteilung, keine Pässe, keine Beglaubigungen)

Honorarkonsulat der Föderativen Republik Brasilien
Am Hauptbahnhof 9
70173
Stuttgart
(07 11) 12 44 75 68
(07 11) 12 44 27 32, 12 44 33 23
bras.konsulat@lbbw.de
Mo, Di, Do 9-12 Uhr und Mi 14-16 Uhr
(keine Visumerteilung, keine Pässe, keine Beglaubigungen)
mit Ausnahme des Regierungsbezirks Karlsruhe

Embaixada da República Federal da Alemanha
SES, Avenida das Nações, Lote 25, Quadra 807
70415-900
Brasília -DF
Embaixada da República Federal da Alemanha
Caixa Postal 030
70359-970 Brasília-DF/Brasilien
(0055 61) 34 42 70 20, 34 42 70 36
(0055 61) 34 42 70 00
www.embaixada-alemanha.org.br
Amtsbezirk: Brasilien
Konsularischer Amtsbezirk: Bundesdistrikt, Staaten Acre, Amapá, Amazonas, Goiás, Mato Grosso, Pará, Rondônia, Roraima, Tocantins

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Av. São Francisco de Assis 647, Qd 21 Lt 1 , Sala 05 - Bairro Jundiaí
75110-815
Anápolis /Brasilien
(0055 62) 37 01 27 33
anapolis@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaat Goiás
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Brasília

Consulesa Honorária da República Federal da Alemanha
Rua Tiradentes 67, Sala 204
Bairro do Reduto
66053-330
Belém -PA/Brasilien
(0055 91) 32 12 83 66
(0055 91) 32 12 83 66, 32 12 56 34
belem@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaaten Pará und Amapá
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Brasília

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Av. Protásio de Oliveira Penna, 366, sala 101
Bairro Buritis
30575-360
Belo Horizonte -MG/Brasilien
(0055 31) 32 13 15 68
belo-horizonte@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaat Minas Gerais
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Rio de Janeiro

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Rua Alwin Schrader, 01
Centro
89015-000
Blumenau -SC/Brasilien
(0055 47) 30 37 51 00
(0055 47) 33 22 11 72
Amtsbezirk: Im Bundesstaat Santa Catarina die Munizipien Blumenau, Pomerode, Luiz Alves, Picarras, Penha, Navegantes, Itajai, Camboriú, Itapema, Brusque, Gaspar, Ilhota, Guabiruba, Botuverá, Indaial, Vidal Ramos, Presidente Nereu, Ascurra, Florianópolis, Massaranduba, Rodeio, Benedito Novo, Rio dos Cedros und Timbó
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Porto Alegre

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Rua Vinte e Quatro de Outubro, 668
Bairro Vila Glória
79004-400
Campo Grande -MS/Brasilien
(0055 67) 33 21 55 55
campo-grande@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaat Mato Grosso do Sul.
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Sao Paulo

Cônsul Honorário da República
Federal da Alemanha
Avenida França 199, Bairro Santa Rosa
78040-170
Cuiabá -MT/Brasilien
(0055 65) 36 26 13 09, 36 26 20 73
cuiaba@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaat Mato Grosso
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat São Paulo

Cônsul Honorário da República
Federal da Alemanha
Rua Duque de Caxias, 150
80510-200
Curitiba -PR/Brasilien
(0055 41) 32 22 03 22
(0055 41) 32 22 69 20
curitiba@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Staat Paraná ausschließlich des Amtsbezirks des Honorarkonsulats in Rolândia
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat São Paulo

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Fortaleza Centro Empresarial Washington Soares
Av. Washington Soares, 855 sala 302
60811-341
Fortaleza -CE/Brasilien
(0055 85) 32 41 41 66
fortaleza@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundestaaten Ceará, Maranhão und Piauí
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Recife

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Rua Orestes Guimaraes, 876
Bairro America
89204-060
Joinville -SC/Brasilien
(0055 47) 34 22 28 16
joinville@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Munizipien Joinville, Araquari, Barra Velha, Campo Alegre, Corupá, Garuva, Guaramirim, Itaiópolis, Itapoá, Jaraguá do Sul, Mafra, Rio Negrinho, São Bento do Sul, São Francisco do Sul e Schroeder
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Porto Alegre

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Rua Salvador 441, Loja 5, Adrianópolis
69057-040
Manaus -AM/Brasilien
(0055 92) 36 11 15 20
(0055 92) 41 01 10 10
manaus@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaaten Amazonas, Acre, Rondônia, Roraima
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Rio de Janeiro

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Esplanada Silva Jardim 04
2° andar, Ribeira

59001-970
Natal -RN/Brasilien
(0055 84) 32 22 35 95
(0055 84) 32 22 35 95, 32 22 35 96
natal@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaat Rio Grande do Norte
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Recife

Consulado Geral da República Federal da Alemanha
Rua Prof. Annes Dias 112, 11° andar
90020-090
Porto Alegre -RS/Brasilien
(0055 51) 32 26 49 09
(0055 51) 32 24 95 92, 32 24 92 55
www.alemanha.org.br/portoalegre
info@porto-alegre.diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaaten Rio Grande do Sul, Santa Catarina

Consulado Geral da República Federal da Alemanha
Ed. Empresarial Center III, Rua Antonio Lumack do Monte, 128, 16° andar
Boa Viagem
51020-350
Recife -PE/Brasilien
(0055 81) 34 65 40 84, (0049 30) 181 76 71 61
(0055 81) 34 63 53 50
www.alemanha.org.br/recife
Amtsbezirk: Bundesstaaten Alagoas, Bahia, Ceará, Maranhão, Paraiba, Pernambuco, Piaui, Rio Grande de Norte, Sergipe

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Rua Prof. Mario Roxo, 260
14025-460
Ribeirão Preto -CEP/Brasilien
(0055 16) 39 31 12 66
ribeirao@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Innerhalb des Bundesstaates São Paulo die Munizipien Barretos, São Joaquim da Barra, Franca, Ribeirão Preto, Araquara und São Carlos .
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat São Paulo

Consulado Geral da República Federal da Alemanha
Avenida Presidente Antônio Carlos, 58
20020-010
Rio de Janeiro -RJ/Brasilien
(0055 21) 33 80 37 09
(0055 21) 33 80 37 00
www.alemanha.org.br/riodejaneiro
info@rio-de-janeiro.diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaaten Espírito Santo, Minas Gerais, Rio de Janeiro sowie Bundesdistrikt, Staaten Acre, Amapá, Amazonas, Goiás, Mato Grosso, Pará, Roraima, Rondônia und Tocantins.

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Edificio Center Comerical de Rolândia, Avenida dos Expedicionários, 342, sala 72, 7° andar
86600-091
Rolândia -PR/Brasilien
(0055 43) 32 56 33 74
(0055 43) 32 56 19 31
rolandia@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Munizipien Andirá, Apucarana, Bandeirantes, Barbosa Ferraz, Cambará, Cambira, Campina da Lagoa, Cândido Rondon, Cornélio Procopio, Fenix, Formosa, Goio Erê, Ibiporã, Iretama, Jataizinho, Kaloré, Londrina, Nova Cantú, Roncador, S.Pedro do Ivai, Santa Amélia, Toledo, Ubiratá, Urai und alle Munizipien nördlich von den oben genannten, und zwar bis zu den Grenzen von Paraguay und den brasilianischen Staaten Mato Grosso und São Paulo
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat São Paulo

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Salvador Av. Sete de Setembro 1809
Corredor da Vitória
40080-002
Salvador -BA/Brasilien
(0055 71) 30 23 08 47, 33 74 08 47
salvador@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaaten Bahia und Sergipe
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Recife

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Rua Frei Gaspar 22, 10° andar, Sala 104
11010-909
Santos -SP/Brasilien
(0055 13) 32 19 50 92
santos@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Munizipien Cananea, Iguape, Santos und Xiririca
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat São Paulo

Consulado Geral da República Federal da Alemanha
Avenida Brigadeiro Faria Lima 2092, 12° andar
Jardim Paulistano
01451-905
São Paulo -SP
(0055 11) 38 15 75 38
(0055 11) 30 97 66 44
www.alemanha.org.br/saopaulo
info@sao-paulo.diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaaten São Paulo, Mato Grosso do Sul, Paraná

Ärztliche Hilfe

RIO: Dr. Bruno Hellmuth, (spricht deutsch, englisch), Rua Miguel Lemos, 44/sala 903, 22071-000 Rio de Janeiro /Copacabana, Tel. (021) 25 21 17 49.

SAO PAULO:Dr. Roberto Bammann (spricht Deutsch), Rua das Perobas, 244, 1° andar, Vila Parque Jabarquara,, São Paulo, Tel. (011) 50 18 46 10

RECIFE:Dr. Silvio Romero Maques, Rua Tenente Joao Cicero 300 Boa Viagem,, Recife, Tel. (081) 33 26 74 72.

Sehenswertes

Brasília

Seit 1960 ist Brasília die Hauptstadt Brasiliens. Weitab von anderen bewohnten Gegenden wurde die Stadt auf einer riesigen Urwaldrodung von den Architekten Lúcio Costa und Oscar Niemeyer gebaut. Brasiliens Hauptstadt ist sehr modern und avantgardistisch und deswegen auch sehr interessant für alle Besucher, die sich für futuristische Stadtplanung und Architektur interessieren. Der Grundriss von Brasilia hat die Form eines Flugzeugs. Brasília entstand ganz bewusst unter Verzicht auf alles Traditionelle und Volkstümliche, ohne eine Spur von urbanem Ambiente - die Stadt sollte als Symbol für den Aufbruch Brasiliens ins dritte Jahrtausend gelten. Besonders sehenswert: der Palacio dos Arcos (Außenministerium), die hochmoderne Kathedrale und der Praca dos Trés Poderes (Platz der drei Gewalten). Empfehlenswert: Brasília von oben, vom Funkturm aus betrachtet.

Rio de Janeiro

Die Millionenmetropole Rio de Janeiro ist eine der schönsten Städte der Welt und der Besucher braucht nicht lange um dieses festzustellen. Hier treffen Berge, Wälder, Strände, Lagunen und der Südatlantik zusammen und bilden ein einzigartiges Panorama und Schauspiel. Nicht umsonst wurde Rio der Beiname "cicade maravilhosa" - "wunderbare Stadt", verliehen. Und auch der Exilant Stefan Zweig schwärmte: "Es gibt keine schönere Stadt auf Erden." Am besten lässt sich dieses Szenario auf dem Wahrzeichen der Stadt, dem Zuckerhut ("Pão de Açúcar"), erleben.

Tamoio-Indianer waren die ersten Einwohner der riesigen Guanabara-Bucht, als dort im 16. Jahrhundert eine portugiesische Expedition unter Caspar de Lemos landete. Da man die Bucht für einen Fluss hielt und den Monat Januar schrieb, taufte man sie Rio de Janeiro, den Januar-Fluss. Am Westufer der Bucht entstand die Stadt Rio. Zunächst wurde sie im 18. Jahrhundert als Export- und Fischereisiedlung durch Goldfunde und im 19. Jahrhundert durch den Kaffeeboom wohlhabend. 1763 wurde Rio anstelle von Salvador die Hauptstadt Brasiliens, ein Status, den sie 1960 wieder verlor. Heute lebt die Stadt von einem riesigen Industriegebiet, in dem mehr als sechs Millionen Menschen arbeiten.

Dem Besucher offenbart sich Rio aber auch als eine Stadt mit viel Geschichte, Kunst, Kultur und Lebensfreude. Die Cariocas, die gastfreundlichen Einwohner, sind Menschen unterschiedlichster Herkunft, Sprache und Religion. An den Stränden, von denen Copacabana und Leme die bekanntesten sind, wird ein Körperkult betrieben, an den sich die "kühlen" Europäer erst gewöhnen müssen. Die Lebensfreude der Einwohner kommt am besten in den beiden großen Festen der Stadt, dem Karneval und dem Silvester-/Neujahrsfest "Réveillon", zum Ausdruck.

Alle Schönheit und Ausgelassenheit lassen aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass in Rio Elend und Armut an der Tagesordnung sind. Auch auf schlafende Straßenkinder auf den Bürgersteigen, bettelnde Obdachlose vor Hotels, historischen Gebäuden und Banken sowie den Anblick der Elendsviertel Favelas sollten sich die Besucher Rios einstellen. Für den Tourismus in Rio de Janeiro wurde in den letzten Jahren viel getan. Die Strände sind sauberer geworden, und viele historische Gebäude und Sehenswürdigkeiten wurden restauriert. Bei einer Bootsfahrt auf dem ruhigen Wasser der Bucht können Inseln, historische Stätten und Sehenswürdigkeiten besichtigt werden.

Amazonas

Nordbrasilien heißt "Amazonien" - nach dem riesigen Amazonas mit seinen zahllosen Nebengewässern. Es ist ein äußerst dünn besiedeltes Gebiet von der Größe Europas mit dem größten Flusssystem und dem größten Tropenwald der Erde. Die beste Möglichkeit, Amazonien kennen zu lernen hat man auf einem der Flussdampfer, die in Belém - an der Amazonas-Mündung nahe der Ostküste - starten. Es gibt Schiffe, die über 300 Passagiere fassen, sowie viele kleinere Boote. Die Wasser-Routen gehen westwärts nach Santarem (etwa drei Tage) oder Manaus (fünf bis sechs Tage). Auch kürzere Strecken sind möglich. Einige Schiffe starten auch in Manaus und fahren dann ein Stück den Rio Negro hinauf. Empfehlenswert in Belém sind die Amazonas-Sammlungen sowie der Urwald-Park, beides im Museu Emilio Goeldi. In Manaus befindet sich Sehenswertes im Amazonas-Forschungsinstitut.

Bahia

Dieser Bundesstaat gilt als der exotischste Brasiliens, Salvador (die Hauptstadt) als die faszinierendste Metropole des ganzen Landes. Hier sind sehr viele Einwohner Nachfahren schwarzer Sklaven und hängen an ihren alten Überlieferungen und Riten. Auch die Musik, die hier entsteht (beispielsweise der Samba), ist schwarz: Alles zusammen ein Stück brasilianisch gefärbtes Afrika. Salvador (bis 1763 Brasiliens Hauptstadt) ist sehr sehenswert. Dort gibt es prächtige Bauten aus portugiesischer Zeit, viele alte und temperamentvoll belebte Viertel und Plätze, zahllose große und kleine Kirchen (es sollen 365 sein) sowie Straßenküchen mit Bahia-Spezialitäten. Die Oberstadt ist ein großer, geschlossenen ausgebauter barocker Bezirk, der leider zum Teil schon etwas verfallen ist. Musterhaft ist Praia do Forte, ein Naturschutzgebiet mit wunderschönen Stränden, von denen einige allerdings Rückzugsgebiete der brütenden Meeres-Schildkröten sind.

Iguacu

In der Ecke, an der Brasilien, Argentinien und Paraguay aneinandergrenzen, liegt die Stadt Foz do Iguacu. Von hier aus kann man, wenn man sich nach Osten wendet, zum Iguacu-Nationalpark gelangen, dessen sich die UNESCO angenommen hat. Es ist das größte Schutzgebiet im Süden von Brasilien. In diesem tropischen Regenwaldgebiet leben viele Tiere, darunter über tausend Arten von Vögeln. Zum Park gehören die Wasserfälle des Iguacu. Der Fluss strömt einen Kilometer breit durchs Land, verengt sich dann und stürzt mit brüllendem Getöse über einen riesigen felsigen Halbkreis in die Tiefe: rund 250 Kaskaden, von denen einige über hundert Meter tief herabstürzen. Per Hubschrauber kann dieses Schauspiel aus der Luft beobachtet werden. Es gibt aber auch Wanderpfade zu Aussichtspunkten. Der Iguacu speist das Wasserkraftwerk Itaipu. Ein Besuch dieser Anlage lohnt sich selbst für technisch weniger Interessierte, denn sie ist imponierend.

Pernambuco

Nördlich von Bahia liegt der Bundesstaat Pernambuco - ein Gebiet mit vielen schönen Stränden. Man spricht optimistisch von einer "Brasilianischen Riviera". Recife, die Hauptstadt, zeigt allerdings vor allem volksnahes Treiben, Rummel und Basar-Atmosphäre. Sieben Kilometer nördlich liegt das kleinere Olinda, eine der schönsten Städte Brasiliens, komplett unter Denkmalschutz und ein UNESCO-"Kulturdenkmal der Menschheit" - tropisch grün und mit hübschen alten Häusern. In der Oberstadt, am Platz Sao Francisco, steht die älteste Gruppe franziskanischer Bauwerke aus dem 16. Jahrhundert, die Brasilien zu bieten hat. In Olinda fühlen sich viele Künstler wohl.

Natal

Der Norden Brasiliens spricht vor allem die Besucher an, dieneben Besichtigungen auch Erholung im Sinn haben. Die Stadt Natal, in der nordöstlichen Ecke des Landes gelegen, bietet wenig Sehenswertes, aber nahebei mehr als ein Dutzend hervorragender Strände (die schönsten Brasiliens liegen hier, südlich von Natal). Nördlich von Natal sind Fahrten mit dem Strandbuggy über die weitgeschwungenen Dünen ein beliebter Spaß für Abenteuerlustige.

Raddampfer

Der Rio Sao Francisco im Osten des Landes galt einst als Frachtstraße. Raddampfer brachten die Waren aus der Gegend von Rio de Janeiro und Sao Paulo nordwärts in den Bundesstaat Bahia und zu dessen Häfen. Einen solchen Dampfer gibt es noch heute: die "Benjamin Guimaraes", die - 45 Meter lang, acht Meter breit - jetzt als Ausflugsschiff dient. Sie befährt allerdings, gemessen an früheren Frachtreisen, nur ein winziges Stück des Flusses: 250 Kilometer von Sao Francisco nach Pirapora. Die Reise durch eine oft einsame, aber sehr schöne Gegend mit kleinen alten Dörfern dauert drei Tage und vier Nächte. An Bord stehen rund ein Dutzend Kabinen mit Doppelbetten zur Verfügung.

Reisehinweise

Derzeit ist wegen der aktuellen politischen Situation nach wie vor mit (auch unangekündigten) Demonstrationen vor allem in den Großstädten Brasiliens zu rechnen, die zu Ausschreitungen führen können. Das Auswärtige Amt empfiehlt, Menschenansammlungen zu meiden und die Medien aufmerksam zu verfolgen. Den Anweisungen der örtlichen Behörden ist Folge zu leisten.

Überfälle und Gewalttätigkeiten können in ganz Brasilien nicht ausgeschlossen werden. Besonders in den Großstädten ist die Kriminalitätsrate hoch. Vor allem nachts sollten unbelebte Gegenden gemieden werden. Vom Besuch der Favela genannten Armenviertel wird dringend abgeraten.

Nächtliche Fahrten mit Überlandbussen sollten im Nordosten von Brasilien wegen der Gefahr von bewaffneten Überfällen nicht unternommen werden.

In der Stadt Recife sind deswegen öffentliche Verkehrsmittel zu meiden. Stattdessen sollten Taxis benutzt werden.

Bei Überfällen sollte keine Gegenwehr geleistet werden.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Beim Bargeldabheben an Geldautomaten wird zu besonderer Vorsicht geraten, auch auf dem Hin- und Rückweg. Geldautomaten auf offener Straße sollten aus Sicherheitsgründen nicht benutzt werden. Sicherer sind Automaten in Banken und Einkaufszentren.

Von Drogenkonsum und Drogenhandel wird nachdrücklich abgeraten. Schon der Besitz relativ geringer Drogenmengen führt zu hohen Strafen.

Der sexuelle Missbrauch von Kindern und Jugendlichen wird mit hohen Strafen geahndet. Nach brasilianischen Recht sind auch einvernehmliche sexuelle Handlungen mit unter 18-Jährigen strafbar.

Baden "oben ohne" und das Wechseln der Kleidung in der Öffentlichkeit gilt in Brasilien als Erregung öffentlichen Ärgernisses und kann zur Festnahme bzw. zu einem Gerichtsverfahren führen.

Für Reisen in Indianerschutzgebiete werden Genehmigungen benötigt, die bei der FUNAI (Nationale Indianerstiftung) beantragt werden müssen.

In den Monaten Dezember bis Februar kommt es besonders im Süden und Südosten des Landes immer wieder aufgrund von starken Regenfällen zu Überschwemmungen und Verkehrsbehinderungen. Reisende sollten sich daher vorab über die aktuelle Wetterlage informieren.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Transitland

Deutschland

Landesdaten

Lage

Die Bundesrepublik Deutschland grenzt im Norden an die Nordsee, Dänemark und die Ostsee, im Osten an Polen und die Tschechische Republik, im Südosten an Österreich, im Süden an die Schweiz und im Westen an Frankreich, Luxemburg, Belgien und die Niederlande.

Fläche: 357.027 km².

Einwohner

Bevölkerung: ca. 82,2 Millionen

Die größten Städte (und die Landeshauptstädte):

Berlin (Hauptstadt) ca. 3,5 Millionen

Hamburg ca. 1,79 Millionen

München ca. 1,43 Millionen

Köln ca. 1 Million

Frankfurt/M. ca. 717.700

Stuttgart ca. 612.400

Düsseldorf ca. 604.500

Dortmund ca. 580.500

Essen ca. 573.800

Bremen ca. 551.800

Leipzig ca. 544.500

Dresden ca. 536.300

Hannover ca. 523.700

Nürnberg ca. 501.100

Duisburg ca. 485.500

Bonn 318.900

Wiesbaden ca. 276.200

Kiel ca. 246.300

Magdeburg ca. 235.700

Erfurt ca. 210.100

Mainz ca. 209.800

Saarbrücken ca. 178.200

Potsdam ca. 167.700

Schwerin ca. 98.800

Sprache

Deutsch mit zahlreichen Dialekten. Englisch wird weitgehend verstanden.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit.

Stromspannung

230 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Telefon/Post

Post

Briefmarken können in Postämtern und an deren Automaten gekauft werden; in Ferienregionen sind sie auch in Souvenirläden erhältlich.

Telefon

Die Landesvorwahl nach Deutschland ist 0049, danach ist die Führungsnull der Ortsvorwahl wegzulassen. Von Deutschland nach Österreich wählt man 0043 und in die Schweiz 0041.

Münztelefone sind seltener geworden, die meisten öffentlichen Telefone funktionieren mit Telefonkarten der Deutschen Telekom, die auf jedem Postamt erhältlich sind. Für Auslandsgespräche sind in der Regel internationale Prepaid-Karten günstiger, die verschiedene privater Telefongesellschaften anbieten.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 110, Unfallrettung 110, Feuerwehr 112.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800

Internet

Länderkürzel: .de

Feiertage

Feiertage 2018:

1. Januar (Neujahr)

30. März (Karfreitag)

2. April (Ostermontag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

10. Mai (Christi Himmelfahrt)

21. Mai (Pfingstmontag)

3. Oktober (Tag der Einheit)

25. und 26. Dezember (Weihnachten)

Folgende regionale Feiertage gibt es zusätzlich:

6. Januar (Erscheinungsfest/Dreikönigstag) in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt;

31. Mai 2018 (Fronleichnam) in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, im Saarland sowie in einigen Gemeinden in Sachsen und Thüringen;

15. August (Mariä Himmelfahrt) in Gemeinden Bayerns mit überwiegend katholischer Bevölkerung und im Saarland;

31. Oktober (Reformationstag) in Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen;

1. November (Allerheiligen) in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland;

21. November 2018 (Buß- und Bettag) in Sachsen.

Faschingsmontag und -dienstag bzw. Rosenmontag und Fastnachtsdienstag (12. und 13. Februar 2018) sind keine gesetzlichen Feiertage. Wegen der Feiern, die in einigen Regionen das gesellschaftliche Leben stark dominieren, sollten Geschäftstermine an diesen Tagen zuvor bestätigt werden.

Die Hauptferienzeit geht von Mitte Juni bis Mitte September. Sie ist jedoch von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 8.30-13, 14.30-16 Uhr, Do bis 17.30 Uhr; einige Banken sind auch über Mittag und bis 18 Uhr geöffnet;

Geschäfte: größere Geschäfte - Mo bis Fr 9/10-20 Uhr, Sa 9/10-16/20 Uhr, kleinere Geschäfte - Mo bis Fr 9/10-18.30 Uhr, Sa 9-14 Uhr; Lebensmittelgeschäfte sind meist schon ab 7/8 Uhr geöffnet; in kleineren Städten sind die Geschäfte oft von 12.30-15 Uhr und am Mittwochnachmittag geschlossen.

Kleidung

Man sollte, den Jahreszeiten entsprechend, normale europäische Kleidung tragen. Auch im Sommer braucht man gegen Abend einen warmen Pullover. Im Winter sind warme Sachen unerlässlich.

Regenschutz sollte man während des ganzen Jahres bei sich haben.

Wirtschaft

Die wichtigsten Branchen der Industrie sind die Chemie, die Automobilbranche, der Maschinenbau und die Elektroindustrie. Deutschland ist eine der führenden Handelsnationen und ein hochentwickeltes Industrieland. Die Wiedervereinigung der beiden deutschen Länder brachte in den ostdeutschen Bundesländern zunächst erhebliche wirtschaftliche Probleme und eine enorme Arbeitslosigkeit mit sich. Obwohl die Industriebetriebe im Osten inzwischen modernisiert und wettbewerbsfähig sind, lässt der wirtschaftliche Aufschwung im Osten weiter auf sich warten. Der Energiebedarf Deutschlands wird zu 12,5 Prozent durch Kernkraft gedeckt. Der Anteil regenerativer Energien soll weiterhin ausgebaut werden.

Religion

Fast ein Drittel der deutschen Bevölkerung gehört der katholischen Kirche an, beinahe genauso viele Mitglieder zählen die evangelischen Landeskirchen. Darüber hinaus gibt es Anhänger einer Reihe weiterer Glaubensgemeinschaften wie z.B. Moslems, Juden und Buddhisten.

Vegetation

Durch die landwirtschaftliche Intensivierung wurde die natürliche Vegetation weitgehend verdrängt. Rund 30 Prozent der Fläche Deutschlands sind von Wäldern bedeckt; die meisten Wälder befinden sich im Süden Deutschlands (Bayern, Baden-Württemberg). Etwa zwei Drittel des Waldes besteht aus Fichten und anderen Nadelbäumen, der Rest aus Laubbäumen wie Buche, Birke und Eiche.

Tierwelt

Der Lebensraum der wild lebenden Tiere ist stark eingegrenzt. Häufige Arten sind Reh, Hirsch, Wildschwein, Hase, Wiesel, Dachs und Fuchs. In den Küstengewässern von Nord- und Ostsee finden sich Hering, Kabeljau und Flunder, in den Flüssen und Strömen des Landes Karpfen, Wels und Forelle. An den Küsten brüten jährlich über eine halbe Million Wasservögel.

Kulinarisches

Deutschland ist bekannt für seine wohl unübertroffene Vielfalt an Brotsorten. Brot und Brötchen werden zum Frühstück und zum Abendessen gegessen. Die Hauptmahlzeit ist das Mittagessen, das üblicherweise aus Fleisch mit Soße, Kartoffeln oder Klößen, Gemüse und Salat besteht. Selbstverständlich ist das Angebot an regionalen Besonderheiten äußerst vielfältig und von Ost nach West, von Nord nach Süd sehr unterschiedlich. Am Nachmittag wird Kaffee oder Tee mit einer reichhaltigen Auswahl an schmackhaften Kuchen und Torten angeboten. Cafes gibt es überall, im Sommer mit Außenterrassen.

Bier ist das Nationalgetränk der Deutschen und wird nach deutschem Reinheitsgebot gebraut. Es gibt extrem unterschiedliche Sorten, vom süddeutschen Weizenbier bis zum bitteren Pils, dem dunklen Bockbier bis hin zu alkoholfreien Sorten, die sich zunehmender Beliebtheit erfreuen. Deutsche Weine, insbesondere die Weißweine gehören zu den besten der Welt. Am bekanntesten sind die Weine von Rhein und Mosel sowie die Fränkischen Weine.

Souvenirs

Es gibt regional sehr spezifische Besonderheiten. So sind die Musikinstrumente Ostdeutschlands berühmt. Im Erzgebirge werden handgeschnitztes Holzspielzeug und Weihnachtsschmuck hergestellt. Die Meißner Porzellanmanufaktur kann sogar besichtigt werden. In Bayern ist besonders die typische Lodenmode begehrt. Darüber hinaus sind optische Geräte (Fotoapparate, Ferngläser), Silber- und Stahlwaren, Messer und Sportartikel von bester Qualität.

Duty Free

Einreise aus EU-Ländern

Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

Einreise aus Drittländern

Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) sind die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

- 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

- 16 Liter Bier;

- 4 Liter nicht schäumende Weine;

- 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent oder 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein;

- eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

- andere Waren bei Einreise auf dem Luft- oder Seeweg bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro, bei Einreise auf anderen Verkehrswegen bis zu einem Gesamtwert 300 Euro; für Reisende unter 15 Jahren gilt grundsätzlich die Freimenge von 175 Euro.

DIE ABGABENBEFREIUNG WIRD NICHT GEWÄHRT

- Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.

Klimainformationen

In Deutschland gibt es ausgeprägte Jahreszeiten. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen im Sommer bei 25-30°C, im Winter bei 0 bis minus 5°C. Im Norden ist das Klima üblicherweise wechselhafter als im Süden Deutschlands.

Beste Reisezeit

Mai bis Oktober.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Saisonal FSME.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Die Bundesrepublik Deutschland ist malaria-frei.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Euro ( EUR)

1 Euro = 100 Cent.

Derzeitiger Kurs:

1 US-$ = ca. 0,87 EUR

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise aus einem Nicht-EU-Land sowie bei Ausreise in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels, größeren Geschäften, größeren Restaurants und an den meisten Tankstellen akzeptiert.

Geldautomat: Ja - mit Kreditkarten oder Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Zeichen)

Auskunftstellen

In Deutschland

Tourismusverbände der Bundesländer:

Tourismus-Marketing GmbH Baden-Württemberg
Esslinger Straße 8
70182
Stuttgart
( 07 11) 238 58 98/99
(07 11) 23 85 80
www.tourismus-baden-wuerttemberg.de
info@tourismus-bw.de

Bayern Tourismus Marketing GmbH
Arabellastr. 17
81925
München
(0 89) 21 23 97 99
(0 89) 212 39 70
www.bayern.by
tourismus@bayern.info

Berlin Tourismus Kongress GmbH
Am Karlsbad 11
10785
Berlin
(0 30) 25 00 24 24
(030) 264 74 80
www.berlin-tourism.de
information@visitBerlin.de

Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH
Am Neuen Markt 1
14467
Potsdam
(03 31) 298 73 73
(03 31) 29 87 30
www.reiseland-brandenburg.de
tmb@reiseland-brandenburg.de

Bremer Touristik-Zentrale
Gesellschaft für Marketing und Service mbH
Findorffstraße 105
28215
Bremen
(04 21) 308 00 30
(04 21) 308 00 10
www.bremen-tourism.de
btz@bremen-tourism.de

Hamburg Tourismus GmbH
Steinstr. 7
20095
Hamburg
(0 40) 30 05 13 33
(0 40) 30 05 13 00
www.hamburg-tourismus.de
info@hamburg-tourismus.de

HA Hessen Agentur GmbH
Tourismus- und Kongressmarketing
Konradinerallee 9
65189
Wiesbaden
(06 11) 95 017-81 40
(06 11) 95 017-81 91
www.hessen-tourismus.de
info@hessen-tourismus.de

Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Platz der Freundschaft 1
18059
Rostock
(03 81) 403 05 55
(03 81) 403 05 00
www.auf-nach-mv.de
info@auf-nach-mv.de

Tourismus Marketing Niedersachsen GmbH
Essener Str. 1
30173
Hannover
(05 11) 27 04 88 88
(05 11) 270 48 80
www.tourismus-niedersachsen.de
info@tourismusniedersachsen.de

Tourismus NRW e.V.
Völklinger Straße 4
40219
Düsseldorf
(02 11) 91 32 05 55
(02 11) 91 32 05 00
www.nrv-tourismus.de
info@nrw-tourismus.de

Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH
Löhrstraße 103-105
56068
Koblenz
(02 61) 915 20 40
(02 61) 91 52 00
www.rlp-info.de
info@gastlandschaften.de

Tourismus Zentrale Saarland GmbH
Franz-Josef-Röder-Straße 17
66119
Saarbrücken
(06 81) 927 20 40
(06 81) 92 72 00
www.tourismus-saarland.de
info@tz-s.de

Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH
Bautzner Straße 45/47
01099
Dresden
(03 51) 496 93 06
(03 51) 49 17 00
www.sachsen-tour.de
info@sachsen-tour.de

Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG)
Am Alten Theater 6
39104
Magdeburg
(03 91) 562 83 811
(03 91) 562 83 820
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tourismus@img-sachsen-anhalt.de

Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein GmbH
Wall 55
24103
Kiel
(04 31) 600 58 44
(04 31) 60 05 83, 600 58 40
www.sh-tourismus.de
info@sh-tourismus.de

Thüringer Tourismus GmbH
Willy-Brandt-Platz 1
99084
Erfurt
Thüringer Tourismus GmbH
Postfach 900 407
99107 Erfurt
(03 61) 374 23 88
(03 61) 374 20
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In Deutschland

Informationen u.a. zur Einreise nach Deutschland erteilt:

Auswärtiges Amt
Werderscher Markt 1
10117
Berlin
Auswärtiges Amt
11013 Berlin
(0 30) 18 17 34 02
(0 30) 181 70
www.auswaertiges-amt.de
buergerservice@diplo.de

In Deutschland

Informationen u.a. über regionale Industrie- und Handelskammern:

Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK)
Breite Straße 29
10178
Berlin
Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK)
11052 Berlin
(0 30) 203 08 10 00
(0 30) 20 30 80
www.diht.de
info@dihk.de

Deutsche Zentrale für Tourismus e.V. -DZT
Beethovenstraße 69
60325
Frankfurt/M.
(0 69) 75 19 03
(0 69) 97 46 40
www.deutschland-tourismus.de
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Sehenswertes

Berlin

Berlin ist ein deutsches Bundesland und zugleich Hauptstadt und die größte Stadt Deutschlands.

Berlin wurde 1237 erstmals urkundlich erwähnt und war ab 1486 ständige Residenzstadt des brandenburgischen Kurfürsten. Davon zeugt heute noch das Charlottenburger Schloss mit der Reiterstatue des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm. Den Grundstein für die kosmopolitische Stadt Berlin legte der Große Kurfürst mit der Einladung von Glaubensflüchtlingen nach Brandenburg und Berlin. Die Hugenotten brachten Küche, Lebensart und Sprache aus Frankreich. Architekten wie Karl Friedrich Schinkel oder Andreas Schlüter belebten die Architektur.

Ende des 19. Jahrhunderts war Berlin die größte Industriestadt des Kontinents. Auf die Zeit des ´Glanz und Gloria´ folgten als Meilensteine der Zusammenbruch 1945, die Teilung der Stadt 1961, der Fall der Mauer und die Wiedervereinigung 1989.

Seitdem hat sich viel verändert - die deutsche Hauptstadt ist wieder zur Drehscheibe zwischen Ost und West geworden. Das deutsche Parlament, der Bundesrat und die Bundesregierung haben ihren Sitz wieder in der Bundeshauptstadt. Das Reichstagsgebäude mit der gläsernen Kuppel von Sir Norman Foster ist über Nacht zu einer Attraktion für Berliner wie für Gäste aus aller Welt geworden. Auch die alte Mitte um die Straße ´Unter den Linden´ wurde kräftig herausgeputzt. Berlins Zentrum, der Potsdamer, Leipziger und Pariser Platz mit dem legendären Brandenburger Tor, wurde nach der Wiedervereinigung zur größten Baustelle Europas. Wohnen und Arbeiten stehen hier an erster Stelle, aber auch Unterhaltungszentren für Einheimische und Besucher sind entstanden. Rund um den Marlene-Dietrich-Platz locken Spielbanken, ein Varieté- und Musical-Theater sowie ein Großkino viele Besucher an.

Die Berliner Kulturlandschaft trägt durch Umfang, Vielfalt und Lebendigkeit zum unverwechselbaren Profil der Stadt entscheidend bei. Allein die 17 staatlichen Museen der Stiftung ´Preußischer Kulturbesitz´ bilden einen der größten Museumskomplexe Europas. Daneben ist Berlin die bedeutendste deutsche Theaterstadt. Zurzeit besitzt Berlin drei Opernhäuser, über 150 Theater und Bühnen sowie rund 170 Museen und Sammlungen, ferner etwa 300 kommunale und private Galerien, 265 Kinos und zahlreiche weitere kulturelle Einrichtungen. Im Sommer werden in den Parks große Open-Air-Veranstaltungen geboten. Festivals, wie der Karneval der Kulturen, die Love Week oder der Christopher Street Day, ziehen ein Millionen-Publikum aus der ganzen Welt an.

Berlin ist also "in" und am Puls der Zeit - nicht von ungefähr hat die Stadt im Jahr 2007 mehr als 17,3 Millionen Übernachtungen von Gästen aus dem In- und Ausland registriert. Im internationalen Vergleich steht Berlin ebenfalls gut da: etwa 140 Millionen Besuchstage konnte die deutsche Hauptstadt auf sich verbuchen - und rangiert nach London und Paris unter den Top 3 der europäischen Städtedestinationen.

Dresden

Wie Paris mit dem Eiffelturm, so ist Dresden mit dem Zwinger verbunden. Das prächtige Barockbauwerk wurde von August dem Starken errichtet. Mit großartigen Bauten und zahlreichen Kunstschätzen machte er Dresden zu einer Perle des deutschen Barocks. Nach dieser goldenen Ära setzte das silberne Zeitalter ein. Carl-Maria von Weber begründete die deutsche Nationaloper, und Caspar David Friedrich entwickelte den Stil der "Dresdner Frühromantik". Heute zeigt die Stadt dem Besucher ein Wechselspiel aus historischen Bauten und moderner Architektur. Das bedeutendste Symbol für den Wiederaufbau im während des Zweiten Weltkriegs stark zerstörten Dresden ist die Frauenkirche. Neben einem reichhaltigen Besichtigungsprogramm hat die Stadt auch ein umfangreiches kulturelles und ein gepflegtes Abendangebot. Durch die Universität mit ihren über 22 000 Studenten gibt es aber auch ein lockeres und entspanntes Unterhaltungsprogramm. Nach dem Stadtbesuch bietet sich Dresden als Ausgangspunkt für Ausflüge in das Osterzgebirge, das Lausitzer Bergland und die Sächsische Schweiz an.

Düsseldorf

Düsseldorf, die Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens, ist eine moderne Metropole mit einer mehr als 700-jährigen Tradition. Kontraste zwischen rheinischem Frohsinn und kosmopolitischem Charme prägen das Bild der lebendigen Stadt. Düsseldorf ist eine Einkaufsstadt - bereits seit dem 17. und 18. Jahrhundert hat die Mode hier ihren Platz. Heute ist Düsseldorf mehrmals im Jahr das Mekka der Modemacher und -einkäufer aus aller Welt. Die Königsallee hat sich einen Namen als erste Adresse in Sachen Mode und Shopping gemacht. Auch als Messe-, Geschäfts- und Kongressstadt hat Düsseldorf einen guten Ruf. Allein 24 der in Düsseldorf jährlich stattfindenden Messen zählen zu den weltweit führenden Branchenveranstaltungen. Für Kongresse, Tagungen und Seminare bietet das Congress Center Düsseldorf (CCD) das richtige Ambiente. Die Stadt hat mit ihren bekannten Museen, Galerien und dem Theater- und Musikprogramm auch viel an Kultur zu bieten. Zahlreiche Bräuche haben sich erhalten, so beispielsweise der Karneval, der im Februar zahlreiche Besucher in die Metropole am Rhein lockt.

Frankfurt/Main

Frankfurt am Main ist eine Stadt der Kontraste. Tradition und Moderne, Handel und Kultur sowie Geschäftigkeit und Beschaulichkeit liegen hier dicht beieinander. Das Messegeschehen, die Finanzgeschäfte und das Kulturleben geben Frankfurt den Charakter einer Weltstadt. Die berühmte Skyline mit ihren Hochhäusern verdankt die Metropole in erster Linie den vielen in- und ausländischen Banken, die sie zum Finanzplatz Nummer eins und zu einem führenden Dienstleistungszentrum in Deutschland gemacht haben. Die verkehrsgünstige Lage mit dem größten deutschen Flughafen trägt zur wirtschaftlichen Attraktivität erheblich bei.

Frankfurt ist auch eine Stadt der Geschichte, trat hier doch 1848 erstmals die deutsche Nationalversammlung in der Paulskirche zusammen. Die Paulskirche ist seitdem das Symbol der deutschen Demokratie. Auch das Kulturleben Frankfurts ist nicht zu verachten. Unter den zahlreichen Museen und dem vielseitigen Kultur- und Veranstaltungsangebot findet jeder der jährlich mehr als 2,5 Millionen Besucher etwas für seinen Geschmack. Nach einem Theater,- Kino- oder Konzertbesuch kann man hessische Gemütlichkeit in einer der vielen Apfelwein-Kneipen oder Livemusik-Lokale erleben.

Auch die unmittelbare Umgebung von Frankfurt hat ihren besonderen Reiz mit kleineren Gemeinden, größeren Städten und herrlichen Landschaften. Von den Ruinen römischer Bauwerke über Kurorte bis hin zu Natur und ausgedehnten Wäldern bietet sich dem Besucher ein breites Spektrum an Aktivitäten.

Hamburg

Hamburg - Das Tor zur Welt. Mit diesem Attribut schmückt sich Deutschlands zweitgrößte Stadt gerne - und das zu Recht. Der umtriebige Handel und die Reisenden aus allen Ländern sowie der Hamburger Hafen - der achtgrößte Containerhafen der Erde - haben die Stadt entscheidend geprägt. Die Freie und Hansestadt zählt zu den Topwirtschaftsstandorten in Europa und ist zugleich Deutschlands Medienmetropole Nummer Eins, in der unter anderem die Deutsche Presse-Agentur (dpa), der Norddeutsche Rundfunk, Großverlage sowie international renommierte Werbeagenturen ihren Sitz haben. Der Tourismus trägt außerdem zum Einkommen der Stadt erheblich bei.

Darüber hinaus ist Hamburg das kulturelle Zentrum in Norddeutschland. Rund 50 Museen, insgesamt über 300 Theater und Kleinkunstbühnen und die Hamburger Staatsoper genießen einen sehr guten Ruf und bieten Kunst und Kultur für Jedermann. Gleichzeitig findet man auf der weltberühmten Reeperbahn auf St. Pauli jede Art der Unterhaltung, von Kneipen, Diskotheken und Live-Musik-Clubs bis hin zu Erotik-Cabarets.

Mit vielen großzügigen Grünanlagen und der wunderbaren Lage an Alster und Elbe bietet Hamburg auch eine hohe Lebensqualität sowie genügend Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten von anstrengenden Entdeckungstouren oder dem Nachtleben auf dem Kiez. "Alsterschippern" auf der Binnen- und Außenalster, vorbei an Villen mit Parkanlagen, urwüchsigen Uferpartien und Brücken, ist ein unvergessliches Erlebnis und sollte zum Pflichtprogramm eines jeden Hamburg-Besuches gehören.

Das Gesicht der Stadt selbst bestimmen postmoderne Glas- und Stahlfassaden genauso wie großbürgerliche Villen vergangener Jahrhunderte und zahllose Brücken die die Fleete und Kanäle überspannen. Besucher erleben bei einem Spaziergang eine Zeitreise zwischen Moderne und Geschichte. Bestes Beispiel hierfür ist die historische Speicherstadt im Freihafen, in deren unmittelbarer Nachbarschaft das moderne "Hanseatic Trade Center" entstand.

Hannover

Wer an Hannover denkt, denkt zunächst einmal an eine Messe- und Kongressstadt. Das ist auch durchaus berechtigt, hat sich Hannover doch durch seine zentrale Lage zwischen Nord und Süd sowie Ost und West zu einem anerkannten Messestandort gemausert. Als Messeplatz genießt die niedersächsische Hauptstadt eine hohe Reputation. Jahr für Jahr werden mit der Hannover Messe Industrie und der CeBit zwei internationale Messen veranstaltet. Die EXPO 2000 ´Mensch-Natur-Technik´, die Ende Oktober 2000 ihre Pforten schloss, hat das Ansehen der Stadt in Deutschland und der Welt weiter erhöht. Das Congress Centrum Stadtpark (CCS) und das neue Tagungszentrum Messe bieten beste Voraussetzungen für gut organisierte Kongresse.

Daneben bietet Hannover aber auch hohe Lebens- und Erlebniswerte. Das Stadtzentrum ist klein, überschaubar und besitzt malerische Winkel mit mittelalterlichen Fachwerkhäusern. Die vielen Straßenkunstwerke sind eine Besonderheit Hannovers. Sie werden seit 1970 auf rund 4.200 Metern durch den aufs Pflaster gemalten "Rote Faden" verbunden. Sehenswerte Museen erwarten die Besucher und zahlreiche kulturelle Veranstaltungen sorgen für Abwechslung vom harten Messealltag. Bei einem Bummel durch die Fußgängerzone mit ihren vornehmen Einkaufsgalerien, Warenhäusern, eleganten Boutiquen und Fachgeschäften findet sich sicher auch das ein oder andere Souvenir. Zum Verweilen und Ausruhen bieten sich die Herrenhäuser Gärten sowie ein Spaziergang am oder eine Bootsfahrt auf dem Maschsee an. Niedersachsens Hauptstadt ist auch ein guter Ausgangspunkt für interessante Ausflüge wie beispielsweise auf der "Deutschen Märchenstraße", der "Erikastraße" oder in den sagenumwobenen Harz.

Köln

Köln, die Stadt am Rhein, ist die größte Stadt des bevölkerungsreichsten deutschen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Die Metropole ist römischen Ursprungs und blickt auf eine über 2000 Jahre alte Geschichte zurück. Als Hansestadt im Mittelalter zog sie Millionen von Händlern und Pilgern an. Das ist noch heute so. Dom, Kölnisch Wasser, Kölsch und Karneval ziehen die Touristen genauso an wie die historischen Bauwerke, die über 30 Museen und 120 Kunstgalerien sowie das kulturelle Angebot.

Der weltberühmte Kölner Dom und die zahlreichen romanischen Kirchen prägen das Stadtbild. Köln besitzt auf engstem Raum innerhalb des Verlaufs der mittelalterlichen Stadtmauern einen Kranz von zwölf großen romanischen Stifts- bzw. Klosterkirchen.

Das moderne Bild der Stadt mit dem Museumskomplex, dem als transparente Schiffsburg gestalteten Schokoladenmuseum und der neben der Messe gelegenen Kölnarena ist eingebettet in das historische Köln.

Neben den architektonischen Sehenswürdigkeiten ist Köln eine Einkaufs-, Vergnügungs-, Sport- und Businessstadt und ein bedeutender Medien- und Messeplatz. Der Freizeitwert der Stadt wird durch die zahlreichen Grünflächen im engeren Stadtgebiet noch erhöht. Der Rheinpark im Rechtsrheinischen, verbunden durch die Seilbahn mit dem Zoo und dem Botanischen Garten, der Flora, der neue Rheingarten in der Altstadt, die zahlreichen historischen Parks und der äußere Grüngürtel laden zum Verweilen und Bummeln im Grünen ein, wenn man von der Hektik der Stadt genug hat. Für einen Ausflug bieten sich auch eine Ausflugsfahrt mit einem Schiff auf dem Rhein oder der Besuch der Umgebung z.B. des Siebengebirges, des Bergischen Landes oder einer der benachbarten Städte wie Bonn oder Düsseldorf an.

Leizig

In Leipzig, dem Mittelpunkt der großräumigen Leipziger Tieflandsbucht und gleichzeitigem Zentrum des Mitteldeutschen Wirtschaftsraumes, pulsiert heute das Leben. Tradition und Fortschritt des 21. Jahrhunderts begegnet man hier auf Schritt und Tritt. Seit den Friedensgebeten in der Nikolaikirche und den friedlichen Massendemonstrationen, im Jahr 1998 ist Leipzig zum Symbol für die Wende und den Weg zur deutschen Einheit geworden. Die Stadt hat die neuen Entwicklungen gut verkraftet. Leipzig ist eine äußerst dynamische Großstadt geworden, in der die Wiedervereinigung besser und schneller verarbeitet und genutzt wurde, als anderswo in den neuen Bundesländern.

Das Stadtrecht und Marktprivileg wurde Leipzig bereits um das Jahr 1165 verliehen. Der Stadtname geht auf die sorbische Siedlung "Lipzk", was soviel wie Ort bei den Linden bedeutet, zurück. Die Nikolaikirche von 1175 ist eines der ältesten Gebäude der Stadt. Im Jahr 1212 folgte die Weihe der Thomaskirche.

Leipzig ist seit Jahrhunderten ein Mittelpunkt im internationalen Handel und seit 500 Jahren Messestadt. Noch heute geben wichtige Fachmessen den Takt im Wirtschaftsleben an. Mittlerweile hat sich die Stadt zum zweitgrößten deutschen Bankenplatz nach Frankfurt/Main heraus gemacht. Zum Ruf Leipzigs trugen Musiker wie Bach, Mendelssohn-Bertholdy und Schumann sowie Verleger wie Baedeker, Brockhaus und Reclam bei. Heute wirken noch zahlreiche Verlage, der Thomanerchor und das Gewandhausorchester. In Kunst, Kultur und Wissenschaft nimmt Leipzig eine wichtige Stellung in Deutschland ein: Die 1409 gegründete Universität Leipzig ist nach der Heidelberger die älteste in Deutschland.

Das historische Stadtzentrum, umgeben von einem grünen Promenadenring, bildet das lebendige historische Herz, in dem sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten befinden.

Vor allem die Renaissance, das Barock und die Zeit der Jahrhundertwende verleihen dem "alten" Leipzig sein Gesicht, das heute durch zahlreiche moderne Neubauten erneuten Wandel erfährt. Ein Beispiel dafür ist das traditionelle Industrieviertel Leipzig-Plagwitz, das zu einem modernen Wohn- und Dienstleistungsstandort umgestaltet wurde.

München

München, die bayerische Hauptstadt, ist eine der großen europäischen Wirtschafts- und Medienmetropolen und zugleich kulturelles Zentrum des Bundeslandes Bayerns. Die Stadt wurde 1158 auf dem so genannten "Augsburger Schied" von Kaiser Friedrich Barbarossa zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der eigentliche Gründer ist Herzog Heinrich der Löwe, der um den einträglichen Salzhandel auf sein Gebiet umzuleiten, die Isarbrücke bei Föhring zerstörte und den Markt einige Kilometer isaraufwärts nach Munichen verlegte. Die Stadtbefestigung mit Isartor, Sendlinger Tor und Karlstor erfolgte im frühen 14. Jahrhundert unter Ludwig dem Bayern. Die älteste Kirche des Stadtzentrums ist St. Peter, deren Renaissanceturm als "Alter Peter" eines der Wahrzeichen der Stadt bildet.

Die Innenstadt ist überschaubar und leicht zu Fuß zu erkunden. Sie wird durch Karlsplatz, Sendlinger Tor, Isartor und Odeonsplatz begrenzt. In ihrem Zentrum liegt der Marienplatz, Münchens "gute Stube", von dem die Shopping-Meilen Richtung Stachus und Sendlinger Tor abgehen. Richtung Norden um den Max-Joseph-Platz und den Odeonsplatz liegen die "herrschaftlichen Bezirke" mit Residenz, Erzbischöflichem Palais und Hofgarten.

Abgesehen von der Innenstadt besteht München, vielleicht noch mehr als andere Großstädte, aus vielen "Dörfern", Stadtteilen mit jeweils eigenem Charakter.

Schwabing beispielsweise wird durch die Schickeria, das entsprechende Nightlife, die Cafés zum "Gesehen-Werden" sowie durch die lockere Atmosphäre um Universität und Englischen Garten geprägt. "Bogenhausen" heißt der angrenzende vornehme Wohnbezirk im Münchner Nordosten. Südlich davon, zwischen Ostbahnhof, Max-Weber-Platz und Rosenheimer Platz, liegt Haidhausen, ein Stadtviertel der "einfachen" Leute und der alternativen Lebensweisen. Entsprechend findet man hier Szene-Kneipen und Läden mit ausgefallenem Angebot.

Die Attraktionen Münchens freilich sind über das ganze Stadtgebiet verstreut. So liegt etwa das Olympiagelände im Norden, das Nymphenburger Schloss im Westen und der Zoo im Süden jeweils ein ganzes Stück von der Innenstadt entfernt.

Die Liegewiesen entlang der Isar, im Englischen Garten und an den Baggerseen unter anderem im Norden Münchens laden immer wieder zur Rast oder zum (Sonnen-)Bad ein.

Da München nicht weit von den Feriengebieten in den bayerischen Alpen am Starnberger See oder am Chiemsee entfernt liegt, lässt sich eine Städtereise im Winter gut mit einer Skiausfahrt oder im Sommer mit einem Aktivurlaub an den bayerischen Seen und in den Bergen verbinden.

Stuttgart

Stuttgart, die Hauptstadt Baden-Württembergs, ist eine Stadt der reizvollen Gegensätze, eine pulsierende lebensfrohe Metropole. Einerseits ist sie mit den Firmensitzen von Daimler Chrysler, Porsche und Bosch und mit den jährlich im November stattfindenden Stuttgarter Buchwochen eine Wirtschaftsmetropole und Verlagsstadt. Andererseits ist Stuttgart eine Großstadt mit einem sehr hohen Grünflächenanteil. Die Lage der Stadt ist einmalig, das Panorama herrlich. Stuttgart schmiegt sich in einen Talkessel. Die sie auf drei Seiten umgebenden grünen Hänge sind bis zu 200 Meter hoch. Hier wurde noch bis in das 19. Jahrhundert hinein Wein angebaut. Die "Stäffele", Treppen, die die Weinberge begehbar machen, tragen viel zur heimeligen Atmosphäre der Stadt bei. Im Grüngürtel, der sich vom Neckar bis in das Herz der Stadt hinein zieht, lässt sich ein ausgedehnter Spaziergang unternehmen. Für kulturinteressierte Besucher gibt es schöne Plätze, prächtige Schlösser und viele historische Bauten unterschiedlicher Architekturstile zu entdecken, und Naturliebhaber finden in der interessanten und vielseitigen Umgebung von Stuttgart ein ausgiebiges Betätigungsfeld.

Stuttgart hat mit seinem Flughafen, den Bahnverbindungen und Autobahnanschlüssen sowie dem ausgebreiteten Netz öffentlicher Verkehrsmittel eine erstklassige Infrastruktur, die sie auch als Messe- und Kongressstadt attraktiv gemacht hat. Seit Herbst 2007 ist die neue Messe auf den Fildern, direkt am Stuttgarter Flughafen, eröffnet.

Auch kulturell hat Stuttgart einiges zu bieten. Fröhliche Feste, wie das Sommerfest, das Stuttgarter Weindorf und das Cannstatter Volksfest, sorgen für Abwechslung. Neben zahlreichen sehenswerten Museen sind die Staatsgalerie Stuttgart und Haus der Geschichte Baden-Württemberg Anziehungspunkte für Einheimische und Touristen. Die Bühnen der Stadt bieten ein breites Spektrum von Klassik und Ballett bis hin zu Kabarett und Varieté. Aber auch die Musicaldarbietungen im SI-Centrum gehören zu den Topattraktionen. Eine regelrechte Unterhaltungskultur mit dem MaxX-Filmpalast und einer anspruchsvollen Gastronomie ist um die Musical-Hallen entstanden.

Weimar

Die Kulturstadt Weimar im Thüringer Becken gelegen, war ein Zentrum der deutschen Klassik. Die Epoche begann mit der Berufung von Christoph Martin Wieland durch Herzogin Anna Amalia im Jahr 1772 als Erzieher für den Sohn. Goethe kam drei Jahre später als Minister an den Weimarer Hof, Herder und Schiller folgten. Auch Luther, Bach und Lucas Cranach d.Ä. lebten zeitweilig in Weimar. Von den vielen bekannten Schriftstellern und Musikern, die im 19. Jahrhundert in Weimar wirkten, seien hier nur Franz Liszt, Hoffmann von Fallersleben und Richard Strauss genannt. Auch ein wichtiges Kapitel für die deutsche Geschichte wurde in Weimar geschrieben, als im Nationaltheater im August 1919 die deutsche Verfassung angenommen wurde, die die Grundlage für die Weimarer Republik wurde und die starke Stellung des Reichspräsidenten festschrieb. Noch heute sind die Auswirkungen der beschriebenen geschichtlichen Begebenheiten im Stadtbild und in den Sehenswürdigkeiten zu erkennen. Die Altstadt steht unter Denkmalschutz.

Im Jahr 1999 war Weimar eine der Kulturhauptstädte Europas. Gleichzeitig wurde dann auch dem 250. Geburtstag Johann Wolfgang von Goethes gedacht. Für diese Festlichkeiten wurden umfassende bauliche Veränderungen vorgenommen. Das Stadtschloß und der Marstall wurden grundlegend saniert und das frühere Landesmuseum zum Museum für zeitgenössische Kunst umgestaltet.

Der Nordwesten

Der Norden Deutschlands ist flach, sanfte Hügel, Seen und Sandstrände beherrschen die Landschaft. Die Hansestadt Hamburg ist die zweitgrößte Stadt des Landes. Hannover ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Sehenswert sind im Norden auch Lübeck mit einer bemerkenswerten Altstadt, das Wikingermuseum Haithabu in der Nähe von Kiel und die Hafenstadt Bremen.

Die nord- und ostfriesischen Inseln sind beliebte Ferienziele. Die Inseln mit weiten Sandstränden sind zum Teil autofrei.

Ostfriesland ist das Land der Windmühlen, die überall an der Küste zu sehen sind. Neuerdings haben sich die modernen Windkraftanlagen dazugesellt, die hier ideale Windbedingungen gefunden haben und weit über das Land zu sehen sind. Ein malerisches Fischerdorf ist Greetsiel, wo gleich zwei Windmühlen am Ortseingang stehen. Von den sieben ostfriesischen Inseln ist Borkum ganz im Westen die größte. Das Auto kann auf der Fähre mitgenommen werden, Fahrräder können überall auf der Insel gemietet werden.

Die Nordfriesischen Inseln haben mit Sylt einen mondänen und bekannten Vertreter. Eine gemütlichere Insel mit einer grandiosen Dünenlandschaft ist Amrum. Am romantischsten ist der rote Felsen Helgolands, dessen Badedüne nur mit dem Schiff zu erreichen ist. Haushohe Wellen brechen sich an stürmischen Tagen an den Uferbefestigungen Helgolands - ein unvergessliches Naturschauspiel.

Zu Norddeutschland zählt auch das Erholungsgebiet der Lüneburger Heide sowie die Wandergebiete in Westfalen. Das Ruhrgebiet ist ein Ballungsraum aus mehreren Großstädten, der durch seine kulturelle Vielfalt von sich reden macht.

Der Nordosten

Die am meisten frequentierte Ferienregion Deutschlands erstreckt sich von Travemünde bis nach Flensburg. Überall an der Küste finden sich gepflegte Badeorte und kilometerlange Sandstrände. Die wichtigsten Inseln sind Hiddensee, Usedom und die Halbinsel Rügen. Die Kreidefelsen der Insel Rügen sind nicht erst seit Caspar David Friedrich bekannt. Die weißen Klippen des 47 Meter aufragenden Kap Arcona waren schon vor 100 Jahren ein besonderer Anziehungspunkt.

Kiel liegt am östlichen Ende des Nord-Ostseekanals, der meistbefahrenen künstlichen Wasserstraße der Welt. In Kiel finden alljählich Segelwettbewerbe statt.Greifswald, Schwerin und Rostock sind historische Städte, deren Stadtanlagen und Gebäude größtenteils erhalten geblieben sind. Berlin ist als Hauptstadt das neue Zentrum Deutschlands und nach wie vor eine lebendige Metropole. Potsdam ist mit dem Schloss Sanssouci sehenswert. In Sachsen-Anhalt sind Magdeburg, Quedlinburg und Wernigerode besuchenswert. Der Nationalpark Harz ist ein beliebtes Ausflugsziel.

Thüringen und Sachsen

In Thüringen liegt der berühmte, insgesamt 168 Kilometer lange Wanderweg Rennsteig. In der Luther-Stadt Erfurt sind noch viele Bürgerhäuser erhalten. Eisenach wird von der geschichtsträchtigen Wartburg überragt. Die Goethe-Stadt Weimar ist eine kulturelle Hochburg der Region. Dresden, Leipzig und Meißen sind weitere Städte in Sachsen, die man unbedingt besuchen sollte.

Entlang des Rheines

In Düsseldorf findet man auf der Einkaufsmeile "Kö" alle eleganten Modeadressen der Welt. Viele kulturelle Veranstaltungen finden hier statt. Wahrzeichen der Stadt Köln ist der Dom. In unmittelbarer Bahnhofsnähe befindet sich die neue Gemäldesammlung im Wallraf-Richartz-Museum. Der Karneval im Februar ist in Düsseldorf und Köln ein wichtiger gesellschaftlicher Höhepunkt. Sehenswerte Städte sind die Kaiserstadt Aachen, die Stadt Koblenz am Ende des Moseltales, die alte Römerstadt Trier und der Bischofssitz Mainz am Zusammenfluss von Main und Rhein.

Banken- und Wirtschaftszentrum Deutschlands ist Frankfurt am Main. In der Innenstadt sind die Paulskirche, der sog. Römer und die Oper historische Gebäude. Fulda ist ein Bischofssitz nordlich von Frankfurt, dessen Barockviertel in seiner Gesamtanlage für Deutschland einzigartig ist. Die Universitätsstadt Marburg und der Kurort Wiesbaden sind bedeutende Städte. Im Saarland macht sich der französische Einfluss deutlich bemerkbar.

Auf dem Rhein finden Flusskreuzfahrten statt, die auch die Zubringerflüsse Mosel, Saar, Main einschließen, weiter südlich sogar den Neckar. Besonders die Moselhänge gehören zu den bedeutendsten Weinanbaugebieten Deutschlands.

Der Südwesten

Die Universitätsstadt Heidelberg ist für in- und ausländische Touristen ein großer Anziehungspunkt. Den ganzen Neckar entlang finden sich kleine historische Städte, darunter Bad Wimpfen im Norden Heilbronns. Stuttgart ist die baden-württembergische Hauptstadt, die außerordentlich viele Parks zu bieten hat. In der näheren Umgebung sind Ludwigsburg, Weil der Stadt und Schwäbisch Gmünd sehenswert. Die Universitätsstadt Tübingen lockt mit dem pittoresken Stadtzentrum und vielen bemerkenswerten Ausstellungen in der Kunsthalle.

Der Schwarzwald gehört zu Deutschlands wichtigsten Mittelgebirgen. Die Tannenwälder, Schluchten und Seen und auch die Heilbäder begeistern die Besucher. In Triberg wurde das Wahrzeichen des Schwarzwaldes entwickelt, die Kuckucksuhr. Sie ist nach wie vor ein willkommenes Reiseandenken nicht nur für Amerikaner und Asiaten. Um Tribergs 160 Meter hohen Wasserfall rankt sich eine Sage. Mit der Bahn kann man auf einer romantischen Eisenbahnstrecke über Donaueschingen (Ursprung der Donau) bis nach Konstanz an den Bodensee fahren. Für Autoreisende und auch für Motorradfreunde ist die Schwarzwaldhochstraße eine Traumstrecke, die im eleganten Kurort Baden-Baden beginnt und bis ins Herz des Schwarzwaldes führt. Der Feldberg ist mit seinen 1493 Metern die höchste Erhebung des Schwarzwaldes und ist im Winter ein beliebtes Skirevier. Die Universitätsstadt Freiburg im Breisgau liegt im Südschwarzwald und ist mit ihrem bunten Treiben die heimliche Hauptstadt der Region. In vielen Städten des Schwarzwaldes, so auch in Rottweil, können Besucher in der Fasnachtszeit das Schauspiel einer alemannischen Fasnet erleben. Aus dem 16. Jahrhundert haben sich viele Masken und Gewänder erhalten, und auf einem malerischen Umzug wird mit Schellengerassel frühmorgens der Winter verjagt.

Das Münster in Ulm ist der höchste Kirchturm der Welt. Ein Spaziergang durch die Altstadt mit den historischen Fischergassen lohnt sich.

Der Bodensee befindet sich ganz im Süden Deutschlands und grenzt an die Schweiz und Österreich. Das gesamte Ufer des Sees ist touristisch erschlossen und auf dem See finden Bootsausflüge statt. Ein Besuch auf der Blumeninsel Mainau und der Reichenau mit Benediktinerabtei lohnt sich. Schöne Städte am Bodenseeufer sind Meersburg, Lindau und Konstanz. Der Rheinfall bei Schaffhausen ist ein beliebtes Ausflugsziel in der nahen Schweiz.

Der Südosten

Die Hauptstadt Bayerns ist München, die mit einem vielfältigen kulturellen Angebot aufwartet. Eine reiche Auswahl an Museen und Galerien, viele Theater und Veranstaltungen locken zahlreiche Besucher an. Das jährliche Oktoberfest ist ein Muss für die meisten ausländischen Besucher. Im Osten liegt an der tschechischen Grenze der Nationalpark Bayerischer Wald. Passau, Regensburg und Nürnberg sind beliebte Ausflugsziele. In Nürnberg ist der jährlich stattfindende Weihnachtsmarkt besonders stimmungsvoll. In Augsburg sind noch alte Kaufmannshäuser aus dem 16. Jh. zu sehen. In der Kaiser- und Bischofsstadt Bamberg ist der Dom aus dem 13. Jh. erhalten. Rothenburg ob der Tauber besitzt noch eine vollständig erhaltene Stadtmauer auf der man, wie auch in Nördlingen, die gesamte Stadt umrunden kann.

Der Süden Bayerns wird von den Alpen und dem Alpenvorland mit seinen vielen Seen bestimmt. Die Allgäuer Landschaft ist klimatisch angenehm und sehr stimmungsvoll. In den Bayrischen Alpen befinden sich mit der Zugspitze (2962 m) und dem Watzmann (2713 m) die höchsten Berge Deutschlands.

Nationalparks: Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer

Der größte Nationalpark Mitteleuropas wurde um die größte zusammenhängende Wattlandschaft der Erde gebildet. Diese Landschaft reicht von der niederländischen Nordseeküste bis hinauf nach Dänemark. Das Wattenmeer, ein im Wirkungsbereich der Gezeiten liegender Streifen, der bei Flut vom Meerwasser überflutet wird und bei Ebbe trocken bleibt, ist weltweit einzigartig. Bis zu 3.200 Tierarten bevölkern das Wattenmeer. Am Ufer findet man Seesterne, Krebse, Schnecken, Muscheln und Wattwürmer. Als Nist- und Rastplatz einer großen Anzahl von Zugvögeln ist der Nationalpark alljährlich eine Besucherattraktion, besonders im Herbst. Auf den Salzwiesen gibt es eine vielfältige Pflanzenwelt, so finden sich hier der Strandflieder, Rotschwingel und Strandwegerich.

Von einem erfahrenen Wattführer kann man sich das Schauspiel von Ebbe und Flut zeigen lassen, wenn nach sechs Stunden das Meer zurückkehrt, und die Priele, tiefe Furchen in der Wattlandschaft, sich wieder mit Wasser füllen. Wattwanderungen mit Führung sind für die ganze Familie ein unvergessliches Erlebnis.

Zu den vielen Ausflugsmöglichkeiten gehören auch Aufenthalte in den kleinen Fischerdörfern des Nationalparks sowie eine Schifffahrt zu den Seehundbänken.

In Tönning befindet sich das Nationalparkhaus und das wissenschaftliche Zentrum der Nationalparks des Wattenmeeres. Das Multimar Wattforum Tönning ist außerordentlich sehenswert.

Hamburgisches Wattenmeer

Drei Inseln bestimmen das Landschaftsbild des Nationalparks Hamburgisches Wattenmeer, dem kleinsten der drei Wattenmeer-Nationalparke: Die grünflächige, von 40 Menschen bewohnte Insel Neuwerk, die Düneninsel Scharhörn und die künstlich aufgespülte Insel Nigehörn. Aufatmen ist angesagt auf dieser Inselgruppe, die sich direkt in der Elbmündung vor Cuxhafen befindet und aus ca. 12.000 ha Wattlandschaft besteht. Bei Ausflügen ins Watt kann man Bernstein suchen und große Kolonien von Zwerg-, Brand-, Fluss- und Küstenschwalben beobachten.

Die Geschichte der Insel Neuwerk ist seit 1299 urkundlich belegt. Die Wege auf dieser Insel führen durch begrüntes Eiland und vorbei an Zeugnissen der Geschichte, z.B. dem Wehrturm in der Elbmündung, einem deutlichen Zeichen der Hanse, sowie der Bastion, die Stützpunkt für die Bekämpfung der Seeräuberei war. Die ursprüngliche Sandbank Scharhörn ist vor allem wegen ihrer Seevogelkolonien eine Besucherattraktion. Wie auch die künstlich aufgespülte Vogelinsel Nigehörn, die für Besucher gesperrt ist, erstaunt Scharhörn durch riesige Flächen unberührter Natur.

Niedersächsisches Wattenmeer

An der Nordseeküste Niedersachsens befindet sich der Nationalpark "Niedersächsisches Wattenmeer". Er schützt das zwischen Ems und Elbe liegende Wattenmeer, einschließlich der vorgelagerten ostfriesischen Inseln. Hier gibt es beeindruckende Landschaftsformen, wie zum Beispiel die für die Region typischen Salzwiesen, das Steilufer bei Dangast sowie das "schwimmende Moor" bei Sehestedt, das einzige noch intakte Außendeichsmoor in Deutschland.

Zu einer der ausgefallensten Erscheinungen unter den dort lebenden Tieren gehört die Brandente, einer der schönsten Vögel der Küstenregion. Zwischen August und September bevölkern besonders viele Küstenvögel das Watt.

Zu den Höhepunkten des Parks gehören das Wattenmeerhaus in Wilhelmshaven, die Seehundstation in Norddeich, das Wasserschloss in Dornumsiel sowie das Deutsche Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven. Auf der Insel Borkum kann das Feuerschiff und der Walknochenzaun bewundert werden. Auf Norderney steht das Fischerhausmuseum. Und auf Wangerooge ist der alte Leuchtturm sehenswert.

Jasmund

Im Nationalpark Jasmund im Nordosten Deutschlands findet man die unterschiedlichsten Landschaftsformen. Schön ist die Kreidelandschaft mit zahlreichen Mooren, Feuchtwiesen und Trockenrasen, deren bekanntester Punkt die weltberühmten Kreidefelsen um den Königsstuhl sind und die schon von dem berühmten Maler Caspar David Friedrich dargestellt wurden. Zu dem Nationalpark gehören außerdem die seit dem 13. Jh. vorhandenen Rotbuchenwälder auf dem Stubnitzplateau, einer überwiegend aus Kreide aufgebauten, eiszeitlich geprägten Hochfläche.

Neben dem Königsstuhl, dem höchsten Felsen der Kreideküste, beeindruckt die 10 km lange und bis zu 117 m hohe Kreideküste mit ihren aktiven und inaktiven Kliffs, die die Dynamik einer Steilküste veranschaulicht. Hier findet der aufmerksame Strandwanderer neben weißer Schreibkreide eiszeitliche Sedimente und Fossilien.

Die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt des Nationalparks beherbergt beispielsweise Mehlschwalben, die in den Kreideriffs brüten oder den seltenen Seeadler.

Das Gebiet der Stubnitz ist nicht nur aufgrund seiner Kreidelandschaft einen Besuch wert. Auf den regelmäßig stattfindenden Führungen des Nationalparkamtes kann man näheres über die Germanengöttin Hertha oder den geheimnisvollen Piraten Störtebecker, der an diesem Ort angeblich einen Schatz vergraben hat, erfahren.

Ein Mehr an Geschichte bedeutet ein Besuch im Jagdschloss Granitz südlich von Binz. Bei einer Fahrt mit der Dampf-Kleinbahn "Rasender Roland" läßt sich die Landschaft besonders gut erschließen.

Höhepunkte des Nationalparks sind das Kap Arkona mit dem kleinen Ort Vitt, der Fischereihafen Saßnitz mit Fischereimuseum, die Piratenschlucht in Saßnitz, das Stadtmuseum in Greifswald mit einer Caspar-David-Friedrich-Ausstellung, die historischen Handwerkerstuben in Gingst und der Grümbke-Aussichtsturm bei Neuenkirchen.

Vorpommersche Boddenlandschaft

Im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft erstreckt sich von der Halbinsel Darß-Zingst bis zur Westküste Rügens eine Landschaft aus Steilküsten und Dünen, Nehrungen und Strandseen. Ihren Namen verdankt die noch weitgehend naturbelassene Landschaft den von der offenen Ostsee abgetrennten Lagunen, die Bodden genannt werden.

Die Vielfalt und Vielzahl der Tier- und Pflanzen dieses Naturraumes ist erstaunlich. Seltene Wildarten wie Rothirsche und Wildschweine können aus geringster Entfernung beobachtet werden.

Besondere internationale Bedeutung genießt der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft als größter Kranich-Rastplatz Europas. Alljährlich ist hier im Herbst der Anflug von ca. 30.000 Kranichen zu beobachten. Entlang der Reiserouten erreicht man u.a. den größten Sandhaken Rügens: Eine durch Kiefern und Birken gekennzeichnete Landschaft, mit vermoorten Strandseen und Beobachtungspunkten zur See- und Boddenseite mit Blick über Landschaft und Tierwelt.

Die vorgelagerte, autofreie Insel Hiddensee, die größte Insel des Nationalparks, mit sehenswerten Orten wie der Dünenheide mit gut ausgeschilderten Wanderwegen und den Dornbuschhöhen, zieht immer mehr Erholungssuchende an. Das Besucherhaus am Hauptweg informiert über die Besonderheiten des Nationalparks.

Müritz

Östlich des bekannten und größten Sees der Mecklenburgischen Seenplatte im Nordostdeutschen Tiefland liegt der Nationalpark Müritz. Die Wege mit einer Gesamtlänge von 660 km führen durch eine traumhafte Großseenlandschaft, die mehr als 130 Seen, uralte Buchenwälder und zauberhafte Moore umfasst.

Dieses von der Eiszeit geformte Naturgebiet ist insbesondere als Brutstätte für selten gewordene oder an anderen Orten schon ausgestorbene Großvögel von internationaler Bedeutung. Seeadler, Fischadler und Kraniche können auf extra angelegten Beobachtungsständen, die sich im östlichen Teil des Nationalparks, bei Serrahn, befinden, beobachtet werden.

Sehenswert sind das "Heinrich-Schliemann-Museum" in Ankershagen, die Stadt Waren mit ihrer Altstadt und besonders die Fischadlerpaare in Federow.

Neben Erkundungen zu Fuß, mit dem Rad oder dem Kanu sind auch Schiffsfahrten auf der Mecklenburger Groß- und Kleinseenplatte möglich, bei denen Fahrräder kostenlos transportiert werden.

Unteres Odertal

Dieser 60 km lange Auen-Nationalpark aus eindrucksvollen Oderhängen und blühendem Trockenrasen führt am deutschen und polnischen Ufer der Oder entlang.

Neben den besonderen und geschützten Vogelarten wie Seeadler, Schwarzstorch und Seggenrohrsänger, leben hier auch Biber, die ihre Staudämme errichten. Über 40 Fischarten und 50 verschiedene Säugetierarten komplettieren den Tierreichtum. Ein Erlebnis besonderer Art ist der Anflug von über 13.000 Kranichen auf ihre im Odertal gelegenen Rastplätze.

Besuchenswert sind der mittelalterliche Burgfried in Stolpe, die historischen Tabakscheunen bei Friedrichsthal, das Schloss bei Zützen, in Gartz die mittelalterliche Stadtbefestigung und die Stephans-Kirche sowie die spätgotische Dorfkirche in Criewen.

Harz

Der Nationalpark Harz ist eines der beliebtesten Wander- und Skiwandergebiete der deutschen Mittelgebirge.

Diese Landschaft in Granit zeugt von einer besonders vielfältigen Geologie. Entlang dem 700 km langen Wanderwegenetz durchquert man die für das Harzgebirge charakteristischen Bergfichten- und Buchenmischwälder, findet Hoch- und Übergangsmoore sowie Bäche. Es gibt Rothirsche, Rehe und Wildschweine. Während die bunte Vogelwelt mit Arten wie dem Schwarzspecht, der Ringdrossel und dem Zaunkönig ständig präsent bleibt, sieht man mit viel Glück auch Wildkatzen und Füchse.

Die über 20 Besucher- und Erlebnis-Bergwerke machen Ausflüge zu interessanten Höhepunkten. In Clausthal-Zellerfeld steht die größte Holzkirche Deutschlands.

Zu empfehlen sind Besichtigungen der verschiedenen Nationalparkhäuser, zum Beispiel in Altenau-Torfhaus und St. Andreasberg mit den mittelalterlichen Gebäuden und Besucherbergwerken, die einen tieferen Einblick in Geschichte und Kultur der Region gewähren.

Im Hochharz befindet sich der Brocken - der mit 1.142 Metern höchste Berg des Harzes. Der fast kahle Gipfel ist oft nur schemenhaft zu sehen, da er ca. 300 Tage im Jahr zeitweise im Nebel versinkt. Dieser besondere Umstand führte zu der Sage, dass hier die Hexen zu Hause seien und alljährlich wird hier die Walpurgisnacht mit dem Hexentanz gefeiert.

Die Schmalspurbahn mit einem Wegenetz von über 130 km führt zu mittelalterlichen Städten der Umgebung und auch auf den Brocken. Schön sind die Rübeländer Tropfsteinhöhlen, die Felsenschlucht im Bodetal und das Schloss Wernigerode. Die Stadt Quedlinburg ist dank ihrer an historischen Fachwerkhäusern reichen Bausubstanz zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt worden.

Hainich

Vor wenigen Jahren noch militärische Sperrzone, wurde das von Rotbuchen dominierte Waldgebiet Hainich im Westen Thüringens zu Deutschlands jüngstem Nationalpark erklärt.

Eine Reise zwischen dem Kurort Bad Langensalza und der Wartburg-Stadt Eisenach führt in das größte zusammenhängende Laubmischwaldgebiet Europas, das auch als "Urwald in der Mitte Deutschlands" bezeichnet wird. Diese einzigartigen Wälder, auch Plenterwälder genannt, sind besonders naturschonend bewirtschaftete Wälder.

Rundwanderwege, vor allem der bekannteste Höhenwanderweg "Rennstieg", führen bis in die malerischen Städte der Region. In der Kurstadt Bad Langensalza steht das Schloss Dryberg und ein Heimatmuseum. In der Thomas-Müntzer-Stadt Mühlhausen stehen Bürgerhäuser aus sieben Jahrhunderten und eine begehbare Stadtmauer. Die Martin-Luther-Stadt Eisenach ist mit der Wartburg nicht nur für Kulturliebhaber einen Besuch wert. Die ca. 1.000-jährige "Betteleiche" und die "Steinernen Kreuze" dürfen auf dem Rennsteig nicht ausgelassen werden. Bei Bickenriede steht das sehenswerte Kloster Anrode.

Kellerwald-Edersee

Die ausgeprägte Waldlandschaft am Edersee in Hessen wurde 2004 als Nationalpark Kellerwald-Edersee ausgewiesen. Der Kellerwald gehört geologisch gesehen zum Rheinischen Schiefergebirge, das Landschaftsbild ist durch den Wechsel von tief eingeschnittene Tälern und Bergkuppen geprägt.

Der Nationalpark zeichnet sich vor allem durch seinen alten Baumbestand mit einem hohen Buchenanteil aus. Die Laub- und Mischwälder werden für westeuropäische Verhältnisse schon seit langer Zeit nicht mehr genutzt und sind daher in einem naturnahen Zustand.

Hier kann man erfahren, welche Bäume und andere Pflanzen sich je nach Gestein, Boden, Wind- und Lichtverhältnissen ansiedeln. So kann zum Beispiel die Rotbuche an sehr trockenen Standorten gedeihen, während Erlen und Weiden mehr Feuchtigkeit benötigen. Anderen Pflanzen wiederum wie die Sommer- und die Winterlinde macht eine steile Hanglage nichts aus.

Entlang der Flüsse gibt es auch Waldwiesen, ein Lebensraum ganz anderer Pflanzen und Tiere.

Zu den Säugetieren, die im Nationalpark Kellerwald-Edersee leben, zählen der Rothirsch, das Schwarzwild und das Muffelschaf, Füchse und Dachse sowie 13 Fledermausarten.

Sächsische Schweiz

Im Osten Deutschlands, Südöstlich von Dresden gelegen, schützt der Nationalpark Sächsische Schweiz, einen über 36.000 ha großen Teil des von der Elbe in 100 Millionen Jahren geschaffenen Elbsandsteingebirges.

Die einzigartige Formenwelt des Sandsteins und der Wechsel von Wald und offenem Land zeigen, daß die ursprüngliche Flusslandschaft keine reine Naturlandschaft mehr ist, sondern eine seit Jahrhunderten vom Menschen genutzte und gestaltete Kulturlandschaft. Selten gewordenen Tierarten wie Uhu, Fischotter und Siebenschläfer kann man beobachten. In der Vegetation sieht man ein durch den kleinräumigen Biotopwechsel entstandenes Umfeld an Farnpflanzen, Flechten und Moosen. Der Weg auf die "Bastei" wird mit einem wundervollen Ausblick über die Elbe belohnt. Auf der Fahrt mit einem gemieteten Ruderboot oder mit einem der zahlreichen Schiffe kann man die beeindruckende Landschaft vom Wasser aus erkunden. Zu empfehlen sind die romantischen Fahrten auf der Elbe mit einem der ältesten Raddampfer der Welt. Zum Lichtenhainer Wasserfall kann man mit der nostalgischen Kirnitzschtalbahn fahren. Weitere Highlights der Region sind die Festung Königstein und die Felsenbühne in Rathen.

Nationalpark Eifel

Der im Jahr 2004 ausgewiesene Nationalpark Eifel ist der erste Nationalpark Nordrhein-Westfalens. Er befindet sich im Mittelgebirge der Eifel und ist 11.000 ha groß. Er wird von dem Bach Rur und seinen Nebenbächen durchzogen, die die Bergrücken tief eingeschnitten haben. Während die kleinen Bäche meist Kerbtäler geschaffen haben, fließen die größeren mäandrierend auf breiten Talsohlen.

Der Nationalpark schützt in erster Linie Buchenwälder, die typische Vegetation für nährstoffarme und saure Böden. Große Areale werden aber von Fichten eingenommen, worin sich die ehemalige wirtschaftliche Nutzung widerspiegelt. In Zukunft sollen sich wieder Naturwälder entwickeln können.

Der Nationalpark Eifel beherbergt rund 240 geschützte Tierarten, darunter sind viele Insektenarten aber auch Uhus, Schwarzstörche, Rothirsche und Wildkatzen.

Nationalpark Bayerischer Wald

Der Nationalpark "Bayerischer Wald" im Südosten Deutschlands repräsentiert zusammen mit dem östlich angrenzenden Böhmerwald das größte zusammenhängende Waldgebiet Europas.

In den eindrucksvollen Urwäldern gibt es zahlreiche Rad- und Wanderwege, die zu Mooren, Bergbächen und Eiszeit-Seen führen.

Das eher rauhe Klima bedingt eine für die Region charakteristische Tierwelt. Neben dem wieder eingebürgerten Schwarzstorch gehören mittlerweile auch Uhu, Habichtskauz und Kohlrabe wieder zu den heimischen Vogelarten. Ebenso interessant zu beobachten sind die Rauhfuß-, Auer- und Haselhühner. Weiter entlang der Wege durch den Nationalpark erreicht man die "Glasstraße", auf der man in mehreren Hütten Glasmacher beobachten kann. In Frauenau befindet sich ein Glasmuseum, in der Glasstadt Zwiesel gibt es ein Bauernhausmuseum. Natürlich gehört die Burgruine Weißenstein zu einem Besuch im Bayerischen Wald dazu.

Touren durch die Urwaldgebiete Mittelsteighütte und Höllbachgespreng, Erlebniswege wie der "Watzlik-Hain" und "Schachten", ehemalige Almen des Bayerischen Waldes sowie ein Besuch der Informationszentren bei Neuschönau und Ludwigsthal sind entspannend und interessant.

Berchtesgaden

Diese Hochgebirgslandschaft in Bayern ist weitgehend vom Eingriff des Menschen verschont geblieben. Zu diesem Schutzgebiet gehört das Gebirgsmassiv des Watzmann, dessen Mittelspitze mit 2.713 m der höchste Punkt des Nationalparks Berchtesgaden ist. Die Landschaft wird vor allem von Felsenregionen, Schuttflächen, alpinen Matten, Latschenkiefern und Grünerlen geprägt. Der berühmte Königsee liegt zwischen Watzmann, Steinernem Meer und dem Hagengebirge. Alpine Arten wie Steinbock, Murmeltier, Adler, Schneehase und Alpensalamander leben hier in freier Wildbahn, auch der in Deutschland selten gewordenen Steinadler, der jedoch nur mit viel Glück zu entdecken ist. Ebenso schön wie vielseitig ist die Flora, zu denen beispielsweise das Pyrenäen-Drachenmaul, Hausmanns-Mannschild und die Zwerg-Alpenrose gehören.

Großer Beliebtheit bei den Besuchern erfreut sich besonders die "Jennerseilbahn", mit der man bis zur Nationalparkgrenze in 1.800 m Höhe gelangen kann. In Marktschellenberg kann eine Eishöhle besichtigt werden, in Berchtesgaden ist das begehbare Salzbergwerk ein Besuchermagnet.

Reisehinweise

Informationen zur Sicherheitssituation in Deutschland sind auf den Internetseiten des Bundesinnenministeriums zu finden: www.bmi.bund.de

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Die auf Reisen allgemein üblichen Vorsichtsmaßnahmen sind ausreichend.

RAUCHVERBOT: In allen öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus, Bahn, Straßenbahn, auch Taxi) besteht Rauchverbot. Auf Flughäfen und in Bahnhöfen ist Rauchen auf ausgewiesenen Raucherbereiche beschränkt. Die einzelnen Bundesländer haben darüber hinaus unterschiedliche Rauchverbote erlassen, unter anderem für Gastronomie, Schulen, Sporthallen, Veranstaltungen, öffentliche Behörden. Die Altersgrenze für den Zigarettenerwerb ist auf 18 Jahre angehoben worden.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsbürger:

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können.

Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline.

Hinweise für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

Um alle Besichtigungen, Spaziergänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Oft sind Sehenswürdigkeiten in den Reiseländern leider nicht barrierefrei. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen insbesondere für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung leider nicht geeignet.

Je nach Umfang Ihrer Mobilitätseinschränkung und individuellem Programm der Reise können wir gern vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist – so dass Sie auch mit Behinderungen/ Einschränkungen auf Ihre Kosten kommen.

Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline.

Hinweise zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist.

Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann.

Impfungen:

Über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen für Ihr Wunschreiseziel sollten Sie sich rechtzeitig informieren und ggf. ärztlicher Rat, z.B. zu Thrombose und anderen Gesundheitsrisiken einholen. Wir verweisen dabei auf allgemeine Informationen, insbesondere bei den Gesundheitsämtern, reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Bei Fragen kontaktieren Sie uns gern unter unserer Service-Hotline.

Reisedokumente Reisepass:

Für diese Reise benötigen deutsche Staatsbürger einen Reisepass mit einer Gültigkeit von mindestens 6 Monaten. Ohne gültige Ausweisdokumente kann die Reise nicht angetreten werden.

Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Zahlung & Reiserücktritt:

Informationen zur Zahlung und zum Reiserücktritt: siehe Allgemeine Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH, § 2. + 5. + 7. + 8.

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
Südamerika – Vom Machu Picchu zur Copacabana
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
15
Ungefähre Gruppengröße:
17
  • auf/zu

    Zusatzoptionen:

    Flughafen:

    • Transferregionen

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