Tibet: Pandabären und Götterorte

Fahrt mit der Tibet-Bahn

Drachen auf Tempeldach im Kaiserpalast © sukporn, Fotolia.com

"Den Vorhang zu und alle Fragen offen!" Dieser letzte Satz aus Bert Brecht´s Stück "Der gute Mensch von Sezuan" wird sich auf Ihrer Reise in diese westchinesische Provinz keinesfalls bewahrheiten, denn Sie werden vieles sehen und erleben, was Sie schon immer über China und Tibet wissen wollten.

Ihr Abenteuer beginnt mit der Landung in der "Provinzhauptstadt" Chengdu – die mit über 10 Millionen Einwohnern allerdings alles andere als provinzielles Flair verströmt. Gute Menschen sind hier auch heute noch am Werk. In der örtlichen Pandaaufzuchtsstation sichert man das Überleben der putzigen Bambusbären.

Weiter geht Ihre Reise auf das Dach der Welt. In Lhasa, dem "Götterort", besuchen Sie den Potala-Palast – der Jahrhunderte lang Regierungssitz des Dalai Lama war, bevor der amtierende 14. Dalai Lama ins indische Exil ging. Der tibetische Buddhismus ist aber in der Region nach wie vor allgegenwärtig. Sie besuchen mit dem Dschokhang-Tempel sein höchstes Heiligtum und beliebte Pilgerstätte, die Klosterstadt Palkhor und das Tashi Lhunpo-Kloster, wo ständig etwa 600 Mönche leben. Eine spektakuläre Fahrt mit der Tibet Bahn, vorbei an den Panoramen des Himalaya, bringt Sie schließlich nach Xining, wo Sie u.a. das Wohnhaus des "Kriegsherrn" und wichtigen Vertreters des chinesischen Islams Ma Bufang besuchen.

Nach dem Weiterflug nach Peking, endet Ihre Reise mit einem Besuch der "Verbotenen Stadt", des chinesischen Kaiserpalastes. Noch Fragen offen? Ihr Reiseleiter kennt die Antwort!

  • Fahrt mit der Tibet-Bahn
  • Ausflug zu den Panda-Bären in Chengdu
  • Besuch Kaiser-Palast in Peking

Programm

 

1. Tag: Individuelle Anreise nach Frankfurt/Main – Flug nach Chengdu

Sie reisen per Bahn individuelle zum Flughafen in Frankfurt/Main an. Mit Air China fliegen Sie von Frankfurt/Main nonstop nach Chengdu.  

2. Tag: Ankunft in Chengdu – kleine Stadtrundfahrt

Nach Ihrer Ankunft in Chengdu und der Erledigung der Einreiseformalitäten werden Sie durch Ihre örtliche Reiseleitung begrüßt und zum Hotel gebracht.

Anschließend begeben Sie sich auf eine kleine Stadtrundfahrt durch Chengdu und besuchen den historischen Stadtkern, in dem sich edle Restaurants, typische Teehäuser und Galerien befinden.

Ein gemeinsames Abendessen schließt diesen Reisetag ab.  

3. Tag: Besuch der Panda-Aufzuchtsstation – Flug nach Lhasa

Nach dem Frühstück geht es für Sie am Morgen zur Panda-Aufzuchtsstation. Hier leben ca. 60 Panda-Bären. Sie können die putzigen Gesellen in Ruhe beobachten und natürlich auch fotografieren, bevor es für Sie zum Flughafen geht.

Sie fliegen von Chengdu nach Lhasa, der Hauptstadt Tibets, deren Faszination auch Sie sich sicherlich nicht entziehen können. In Tibet atmen selbst die Berge tiefe Religiösität und nirgendwo ist man Gott näher.

Nach der Ankunft werden Sie zum Hotel gebracht, wo Sie zu Abend essen.  

4. Tag: Potala-Palastes in Lhasa – Klosteruniversität Sera

Dieser Reisetag steht im Zeichen des Potala-Palastes. Einst war er der äußerst prachtvolle Wohn- und Regierungssitz des Dalai Lama, heute stellt er ein sehr interessantes Museum der tibetischen Hochkultur dar. Dieses Juwel der tibetischen Baukunst verfügt über etwa 1.000 Räume, die sich auf bis zu 13 Stockwerke verteilen. Bestaunen Sie die Paläste, Wehrbauten und Gärten in dieser wunderbaren Palast-Anlage.

Nach dem Mittagessen geht es zur nur wenige Kilometer außerhalb Lhasas gelegenen Klosteruniversität Sera, die im 15. Jahrhundert gegründet wurde und mit ihren drei Fakultäten neben dem Klöstern Drepung und Ganden zu den wichtigsten Klosteruniversitäten Chinas gehört.  

5. Tag: Dschokhang-Tempel und Tibet-Museum in Lhasa

Heute brechen Sie zunächst zum Besuch des Dschokhang-Tempels auf. Dieser Tempel ist das bedeutendste Heiligtum im tibetischen Buddhismus und Ziel vieler Pilger der Region. Es liegt inmitten der Altstadt von Lhasa und gehört mit dem Potala-Palast seit dem Jahr 2000 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Anschließend besuchen Sie das Tibet-Museum in Lhasa. In ihm sind Buddhas, Masken, seltene Sutras zur tibetischen Kulturgeschichte und Gegenstände des tibetischen Kunsthandwerks aus vielen Jahrhunderten ausgestellt.

Auch an diesem Tag ist das Mittagessen für Sie bereits im Preis inkludiert.  

6. Tag: Lhasa – Klosterstadt Palkhor in Gyantse – Shigatse

Nach dem Frühstück reisen Sie von Lhasa in das 175 Kilometer entfernte Gyantse. An der Kreuzung zweier alter Karawanenwege war sie einst eine bedeutende Handelsstadt. Hier besichtigen Sie die Klosterstadt Palkhor, die von einer großen roten Mauer umgeben ist. Als Meisterwerk tibetischer Architektur und Kunst gilt der 32,5 Meter hohe Kumbum-Tschörten. Unter einem Tschörten versteht man einen tibetisch-buddhistischen Kultbau, eine Weiterentwicklung der Stupa, die so nur in Tibet verbreitet ist.

Mit dem Bus geht es nun weiter nach Shigatse, der Residenz des Panchen Lama. Die Sommerresidenzen des Panchen Lama, die über außergewöhnliche und großzügige Gartenanlagen verfügen, liegen in verschiedenen Teilen der Stadt. Sie dienten ihm bis zu seinem Tode bei seinen Besuchen in der Region als Wohnsitz.

Abendessen und Übernachtung erfolgt in Shigatse.  

7. Tag: Tashi Lhunpo-Kloster in Shigatse – Lhasa

Sie besuchen heute das Tashi Lhunpo-Kloster, das zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Tibets gehört. Der 150.000 Quadratmeter große Komplex, "Berg des Ewigen Segens", wurde im 17. und 18. Jahrhundert erheblich erweitert und besitzt eine gewaltige, 26 Meter hohe Buddha-Statue, die ganz aus Bronze gegossen wurde. Sehr sehenswert sind auch die herrlichen Wandmalereien in der Grabkapelle des 1. Dalai Lama. Die Klosterstadt mit heute wieder etwa 600 Mönchen ist täglich Ziel vieler Pilger, die die zahllosen Butterlämpchen auffüllen und kleine Opfergaben darbringen.

Nun reisen Sie im Bus zurück nach Lhasa, wo Sie auch zu Abend essen.  

8. Tag: Fahrt mit der Tibet-Bahn von Lhasa über Golmud nach Xining

Sie frühstücken in Ruhe, bevor am späten Vormittag der Transfer zum Bahnhof erfolgt. Nun steht für Sie eine der wohl spektakulärsten und höchstgelegenen Bahnstrecken der Welt auf dem Reiseprogramm. Die Tagesetappe bringt Sie über Golmud nach Xining. Dabei durchfahren Sie mehrere Tunnel und überqueren unzählige Brücken, teilweise in über 5.000 Metern Höhe. Die Ausblicke auf eine fantastische Landschaft mit Geröllwüsten oder auf schneebedeckte Berge in den Hochplateaus sind beeindruckend.  

9. Tag: Ankunft in Xining – Besuch Wohnhaus von Ma Bufang – Flug nach Peking

Gegen Mittag erreicht die Tibet-Bahn Xining, die Provinz-Hauptstadt von Qinghai auf 2.260 Metern Höhe gelegen.

Bevor Sie am Abend nach Peking fliegen, essen Sie zu Mittag und unternehmen nachmittags einen Spaziergang durch die Einkaufsstraße im Zentrum von Xining. Außerdem besuchen Sie das im Jahr 1915 erbaute Wohnhaus von Ma Bufang, ehemals Gouverneur der Provinz. Die Anlage besteht aus mehreren Gebäuden, die innen und außen mit Marmor verkleidet sind.

Anschließend erfolgt Ihr Transfer zum Flughafen. Sie fliegen nach Peking und werden zum Hotel gebracht.

10. Tag: Besuch des Kaiserpalastes in Peking

Während des kurzen Aufenthalts in Peking besuchen Sie den Kaiserpalast. Dieser wird auch die "Verbotene Stadt" genannt und ist das größte und bedeutendste Bauwerk Chinas. Die 720.000 Quadratmeter große Anlage ist von einer 10 Meter hohen purpurnen Mauer umgeben, die dem Normalsterblichen den Zugang verwehrte. Im Palast selbst herrscht das kaiserliche Gelb in den glasierten Ziegeln der Hauptgebäude vor. Der große südliche Teil war vor allem repräsentativen und zeremoniellen Anlässen gewidmet während der kleinere nördliche Teil der private Wohnbereich der Kaiser, ihrer Konkubinen sowie der Eunuchen war.

Zum Abschluss der Reise steht heute ein gemeinsames Abendessen auf dem Programm.  

11. Tag: Flug nach Frankfurt/Main – individuelle Bahnreise nach Hause

Nach dem Frühstück werden Sie zum Flughafen transferiert. Mit Air China fliegen Sie zurück nach Frankfurt/Main. Sie kommen am gleichen Tag an und treten die individuelle Heimreise an.

Programmänderungen bzw. Änderungen in der Programmfolge bleiben ausdrücklich vorbehalten.

 

 

ab 1754 
CA-CH01 Buchungsanfrage

Beförderung

  • Rail & Fly-Ticket (2. Klasse)
  • Flug mit Air China von Frankfurt/Main nach Chengdu und zurück von Peking
  • Flug von Chengdu nach Lhasa und von Xining nach Peking
  • Transfers Flughafen – Hotel – Flughafen
  • Fahrt im Reisebus während der Rundreise
  • Zugfahrt von Lhasa nach Xining 

Hotel & Verpflegung

  • 8 Übernachtungen in 3*/4*-Hotels: Chengdu, Lhasa, Shigatse, Peking
  • 1 Übernachtung im Liegewagen der Tibet-Bahn
  • 9 x Frühstück
  • 3 x Mittagessen
  • 5 x Abendessen 

Ausflüge & Besichtigungen

  • Ausflüge: Klosteruniversität Sera, Klosterstadt Palkhor
  • Stadtrundfahrten/-gänge: Lhasa
  • Besichtigungen: Potala-Palast, Dschokhang-Tempel, Tashi Lhunpo-Kloster, Kaiserpalast
  • Bummel: Einkaufsstraße in Xining
  • Eintritte: Panda-Aufzuchtsstation in Chengdu, Potala-Palast, Tibet-Museum in Lhasa, Wohnhaus von Ma Bufang in Xining, Kaiserpalast in Peking 

Sonstiges

  • Aktuelle Steuern- und Sicherheitsgebühren
  • 1 Reisetaschenbuch China pro Buchung
  • Örtliche, Deutsch spr. Reiseleitung ab Chengdu bis Peking

Volksrepublik China

Karte Volksrepublik China
Pekingoper

Einreise für Deutsche

Visum erforderlich, notwendig ist dazu u.a. der mindestens 6 Monate gültige Reisepass. Antragsdauer ca. 4 Arbeitstage.

Tibet-Reisende benötigen zusätzlich eine Sondergenehmigung des tibetischen Fremdenverkehrsamtes.

Landesdaten

Lage

Die Volksrepublik China liegt in Asien und ist flächenmäßig das drittgrößte Land der Welt. Im Norden grenzt es an die Kirgisische Republik, an Kasachstan, die Mongolei und die Russische Föderation, im Osten an das Gelbe Meer und das Ostchinesische Meer sowie an Nord-Korea, im Süden an Vietnam, Laos, Myanmar, Indien, Bhutan und Nepal und im Westen an Tadschikistan, Afghanistan und Pakistan.

Fläche: 9.572.395 km².

Verwaltungsstruktur: 23 Provinzen (einschließlich Taiwan), 5 autonome Regionen, 4 Stadtbezirke (Peking, Tianjin, Shanghai, Chongqing) und 2 Sonderverwaltungsregionen (Hongkong, Macau).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 1,3 Milliarden

Städte:

Beijing (Peking; Hauptstadt) ca. 13,2 Millionen

Shanghai ca. 15 Millionen

Guangzhou (Kanton) ca. 8,8 Millionen

Tianjin (Tientsin) ca. 7,2 Millionen

Wuhan ca. 7,2 Millionen

Hongkong (Sonderverwaltungsregion) ca. 7,1 Millionen

Chongquing ca. 6,5 Millionen

Shenyang ca. 4,8 Millionen

Xi`an ca. 4 Millionen

Nanjing (Nanking) ca. 3,7 Millionen

Harbin ca. 3,7 Millionen

Changchun ca. 3,2 Millionen

Macau (Sonderverwaltungsregion) ca. 552.300

Lhasa (Hauptstadt von Tibet) ca. 300.000

Sprache

Chinesisch (Putonghua bzw. Guoyu). Daneben existieren zahlreiche Dialekte sowie Sprachen, die in autonomen Gebieten auch als Amtssprache zugelassen sind (dazu gehören z. B. Tibetisch, Uigurisch und Mongolisch).

Englisch ist als Geschäftssprache üblich. Außerhalb der Geschäftswelt und der Touristenzentren ist jedoch nur mit geringen oder gar keinen Englischkenntnissen zu rechnen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +7 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied nur noch +6 Stunden.

Stromspannung

220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Es wird empfohlen, einen Mehrfachadapter mitzunehmen.

Telefon/Post

Post

Luftpost ist ca. 10 Tage nach Europa unterwegs.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach China ist 0086, von China nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Orts-, Fern- und auch Auslandsgespräche sind von öffentlichen Telefonen (funktionieren meistens mit Telefonkarten) aus möglich. Auch Hotels bieten diesen Service an, wobei die Gebühren abgesehen von den Ortsgesprächen, für die häufig sogar gar nichts berechnet wird, sehr hoch sind.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 110, Verkehrspolizei 122, Unfallrettung 120, Feuerwehr 119.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in der Volksrepublik China von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone. Telefonieren ist in Städten und deren näherer Umgebung möglich.

Internet

Länderkürzel: .cn

Der Internetzugang unterliegt einer Zensur, nicht alle Seiten sind zugänglich.

Feiertage

Feiertage 2017:

1. Januar (Neujahr)

27. Januar bis 2. Februar (chinesisches Neujahrsfest)

4. April (Tag des Gräberfegens)

1. Mai (Tag der Arbeit)

30. Mai (Drachenbootfest)

1. bis 3. Oktober (Nationalfeiertage)

4. Oktober (Mittelherbstfest)

HINWEISE: Feiertage, die auf einen Samstag oder Sonntag fallen, werden am folgenden Werktag nachgefeiert.

Die letzte Entscheidung, wie viele Tage arbeitsfrei sind, wird zwei bis drei Wochen vor den jeweiligen Feiertagen auf lokaler Ebene getroffen, so dass es zu regionalen Abweichungen kommen kann. Außerdem ist zu beachten, dass die chinesischen Feiertagsperioden (chinesisches Neujahrsfest und Nationalfeiertage) offiziell zwar nur 3 Tage dauern, sie aber in der Regel auf 5 Tage erweitert werden (dafür wird am vorausgehenden oder folgenden Wochenende gearbeitet).

Geschäftsbesuche sollten mit Abstand zu den Feiertagen vereinbart werden.

Die Hauptferienzeiten gehen von Mitte Januar bis Mitte Februar und von Mitte Juli bis Ende August.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 9-12, 14-17 Uhr, Sa 8-11.30 Uhr;

Büros und Behörden: Mo bis Fr 8-12, 14-17 Uhr;

Geschäfte: Mo bis So 8-20 Uhr, im Winter von 10-21 Uhr;

Postämter: Mo bis Fr 8-18 Uhr, Sa 8-14 Uhr.

Kleidung

Wenn man den Norden Chinas bereist, sollte man für die Wintermonate auf jeden Fall Winterkleidung mitnehmen. Im Sommer trägt man am besten atmungsaktive Sommerkleidung. Leichte Jacken und Pullover sind, vor allem für die klimatisierten Hotels, nicht unpraktisch. Im Süden Chinas kommt man fast das ganze Jahr mit Sommerkleidung aus. Für die Monate von Dezember bis Februar sollte man jedoch auch einige wärmere Sachen mitnehmen. Regenkleidung ist das ganze Jahr über erforderlich.

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Jinkua

Geschichte/Politik

Die Geschichte und Kultur Chinas lässt sich ab dem Jahr 2000 v.Chr. bis zum heutigen Tag nahtlos verfolgen. Anhand der Regierungszeit bestimmter Herrscherfamilien, auch Dynastien genannt, ist die Zeit von 2200 v.Chr. bis 1911 n.Chr. in zwölf Epochen eingeteilt. Die erste Dynastie, die Xia-Dynastie,legt man auf die Zeit von 2100 bis 1700 v. Chr. fest. Mit der Zhou-Dynastie begann 1100 v. Chr. Chinas klassisches Zeitalter, in dem unter anderem auch der Konfuzianismus und der Daoismus entstanden, die beiden großen Religionen Chinas. Bereits in der Qin-Dynastie (221 bis 207 v.Chr.) gab es eine einheitliche Schrift. In dieser Zeit wurde auch mit dem Bau des bekanntesten chinesischen Bauwerks, der Großen Chinesischen Mauer begonnen.

1280 bis 1368 (während der Yuan-Dynastie) wurde China weltweit bekannt. Es war Marco Polo, der zu dieser Zeit von seinen Reisen Erstaunliches aus dem Chinesischen Reich ins mittelalterliche Europa brachte. Die letzte Dynastie war die Qing-Dynastie (1644 bis 1911). 1911/12 schafften es bürgerliche Kräfte mit Hilfe rebellierender Truppen die herrschende Qing-Familie zu stürzen und eine Republik zu gründen. Der letzte Kaiser Pu Yi dankte am 12. Februar 1912 ab. 1916 zerfiel China in eine Reihe einzelner Territorien. Militärführer, sogenannte Warlords, hatten in ihnen die Macht und führten gegeneinander Krieg. 1923 schlossen die Nationalpartei (KTM) und die 1921 entstandene Kommunistische Partei (KP) ein Bündnis, um gemeinsam gegen die Warlords vorgehen zu können. Doch schon bald brach das Bündnis wieder und der Bürgerkrieg gegen die Warlords ging in einen Bürgerkrieg zwischen KTM und KP über. 1931 nutzte Japan die Wirren in China und besetzte die Mandschurei. 1937 begann dann der zweite Chinesisch-Japanische Krieg, bei dem es Japan vor allem darum ging, sich für die eigene Industrie die Bodenschätze Chinas zu sichern. Der Druck Japans führte dazu, dass sich die zwei großen Parteien, die sich kurz vorher noch in einem Bürgerkrieg bekämpft hatten, wieder zusammenschlossen. Der Krieg gegen Japan endete allerdings erst, als Japan 1945 kapitulierte, denn selbst mit vereinten Kräften von KTM und KP war es unmöglich gewesen, die Japaner zu schlagen. 1949 wurde das ganze Land kommunistisch. Es war Mao Tse-tung, der am 1. Oktober 1949 auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking die Volksrepublik China ausrief.

Wirtschaft

Seit 1985 hat China das weltweit größte Wirtschaftswachstum aufzuweisen. Im Durchschnitt sind es jährlich an die 10 Prozent. Ein Reformprogramm der Regierung sieht vor, dass zwar viele Betriebe auch noch künftig in Staatsbesitz bleiben, die Betriebsführung jedoch nicht mehr zentral von oben gelenkt wird.

China besitzt alle für die Industrie nötigen Bodenschätze - vor allem Eisenerz, Steinkohle und Erdöl. Die chinesischen Vorkommen an Phosphat, Wolfram und Titan sind die größten der Welt. Zunächst war es vor allem die Schwer- und Investitionsgüter-Industrie, die mit großer Energie vorangetrieben wurde. In den letzten Jahren wuchs jedoch auch die Leichtindustrie sehr rasant. Die wichtigsten Zweige der chinesischen Industrie sind der Maschinen- und Fahrzeugbau, die elektrotechnische Industrie, die Textil- und Bekleidungsindustrie, die Metallerzeugung und -bearbeitung, sowie die Lebensmittelindustrie und die Baustoffindustrie und chemische Industrie.

Die Landwirtschaft produziert hauptsächlich für den eigenen Markt. Nur 10 Prozent des Staatsgebiets werden landwirtschaftlich genutzt; fast die Hälfte dieses Bodens muss bewässert werden. Man baut vor allem Getreide an (Reis, Weizen, Mais), aber auch Baumwolle, Jute, Hanf, Zuckerrüben, Tee, Tabak, Obst und Gemüse. In manchen Gegenden sind jedes Jahr drei Ernten möglich. Die Viehwirtschaft besteht fast ausschließlich aus Schweinezucht und Geflügelhaltung.

Der Tourismus in China nimmt zu, hat aber Schwierigkeiten, da in China größtenteils problematische Verkehrsbedingungen herrschen.

Religion

In China findet man die unterschiedlichsten Religionen: Viele Anhänger haben der Buddhismus und Taoismus, auch der Islam ist in China vertreten. Die Glaubensfreiheit ist in China in der Verfassung garantiert. Das gilt auch für das Christentum, mit dem China erstmals im 13. Jahrhundert in Berührung kam.

Vegetation

Ein so großes und geografisch vielfältiges Land wie China kann naturgemäß fast alle wichtigen Pflanzen- und Waldformen, die auf der Erde vorkommen aufweisen. So besitzt China nicht nur die tropische Regenwälder im Süden sondern hat auch sommergrüne Laubwälder und im hohen Norden sogar Nadelwälder zu bieten. Besonders vielfältig ist die Flora im Süden des Yangzi. Dort wachsen mindestens 60 verschiedene Baumarten - darunter auch Bambus, Ginkgo, Kampfer und Zeder.

Tierwelt

Im Nordosten des Landes leben Tiere wie der Elch, die Waldziegen-Antilope, das Ren, aber auch der Sibirische Tiger und der Amur-Leopard. Im Süden trifft man subtropische und tropische Tierarten wie den einst weit über Südchina verbreiteten Wildelefanten, das Java-Nashorn, den Bindewaran, sowie auch Tiger und Leoparden an. In der Autonomen Region Xinjiang leben die einzigen echten Urpferde, die es heute in freier Wildbahn noch gibt: die Przewalski-Pferde.

Zu den Raritäten der chinesischen Tierwelt gehören der am Unterlauf des Yangzi lebende Chinesische Alligator, genauso wie der bis zu 160 cm lang werdende Chinesische Riesensalamander, der der größte der Welt ist. Den Chinesischen Flussdelphin findet man besonders häufig in den Süßgewässern zwischen dem Dongting-See und dem Unterlauf des Yangzi.

Der Pandabär, auch Großer Panda oder Riesenpanda genannt, steht seit einem halben Jahrhundert unter besonderem Schutz und kann heute in zwölf Reservaten ungestört leben. Auch in den zoologischen Gärten fast aller chinesischer Großstädte ist er zu Hause.

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Wasserfest in Dai

Kulinarisches

Die chinesische Küche ist eine der vielfältigsten der ganzen Welt. Jede Provinz hat ihre Besonderheiten, vor allem aber ihre eigenen Geschmacksrichtungen, die durch die Zutaten (Fleisch, Gemüse und die Gewürze) bestimmt werden.

Die Küchen aus vier Gebieten sind besonders bekannt: die Kanton-Küche (mit geröstetem Spanferkel, Eintopfgerichten mit Schlangen und Hühnern), die Shandong-Küche (vor allem Meeresfrüchte wie Krabbengelb mit Haifischflossen oder geschmorte Seegurken), die Sechuan-Küche (mit sehr scharfen Gewürzen) und die Jiangsu-Küche (ebenfalls mit Meeresfrüchten wie Mandarinfisch in süßsaurer Soße).

Es gibt auch eine Reihe spezieller Küchen wie die Kaiserliche Palastküche (der größte kulinarische Luxus mit erlesenen Zutaten und Farbkombinationen), die vegetarische Küche (die nur aus Gemüse besteht, das mit Pflanzenöl gekocht wird, deshalb sehr nahrhaft und leicht verdaulich ist) sowie die Heilkräuter-Küche (Speisen mit bestimmten Heilkräutern gekocht).

Sitten und Gebräuche

Chinesische Feste sind immer bunt und fröhlich, einige auch außergewöhnlich laut. Im Juni finden Drachenboot-Rennen statt, in Südchina im März oder April das Wasserfest der Dai, während der Zeit des Frühlingsfestes der Blumenmarkt in Kanton und das Blumenfest in Chengdu - schließlich auch das Eislaternenfest in Harbin im Januar, bei dem ganze Paläste in Miniaturform aus Eis nachgebaut werden.

Große Bedeutung kommt in China den Symbolen zu. Die Vier steht bei den Chinesen für den Tod und sollte möglichst vermieden werden. Positiv dagegen ist die zwei, somit heißt es bei Gast- und Werbegeschenken gerne "chinese give double". Bei Präsenten sollte daher auf eine gerade Zahl geachtet werden. .

Souvenirs

In den chinesischen Städten kann man Kalligraphien, Rollbilder, Keramik, Lackarbeiten, Schmuck (vor allem aus Jade), Seidenstickereien und Teppiche kaufen. Alle diese Artikel gibt es auch antik. Wichtig ist aber, dass Antiquitäten nur dann erworben und ausgeführt werden dürfen, wenn sie ein amtliches rotes Exportsiegel tragen. Dafür ist das Antiquitätengeschäft zuständig. Ferner wichtig: Man kann hier und da Elfenbein oder Elfenbeinartikel kaufen, doch darf man diese nicht nach Deutschland einführen!

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Klimadiagramm

Klimainformationen

China ist sehr groß und hat deshalb auch die unterschiedlichsten Klimaverhältnisse aufzuweisen. Im Nordosten, dem Gebiet Shenyang/Harbin, schwanken die Temperaturen, die jeweils im Sommer und Winter gemessen werden, kaum. So klettert das Thermometer im Januar auf durchschnittliche Temperaturen von -12 bzw. -19°C und im Sommer auf Temperaturen von 21-25 bzw. 20-23°C.

In BEIJING dagegen liegen im Januar und Februar die durchschnittlichen Temperaturen bei -4,6/-2,2°C und es kann sein, dass es auch noch im März schneit. In den Monaten von Mai bis August steigen die Temperaturen im Durchschnitt auf 20 bis 26°C. Im Allgemeinen sind die Sommer in dieser Gegend sehr heiß, und es wird üblicherweise eine hohe Luftfeuchtigkeit gemessen. Im Juli und August kommt es außerdem oft zu starken Regenfällen. Der Frühling und der Herbst sind hier die beste Reisezeit.

Die Städte CHONGQING, NANJING und WUHAN am Yangtse sind im Sommer sehr heiß, und es regnet oft sehr stark.

SHANGHAI hat ganzjährig eine hohe Luftfeuchtigkeit aufzuweisen. Der heißeste Monat ist der August mit Temperaturen um die 35°C. Von Dezember bis März ist es verhältnismäßig kühl, im Schnitt werden 4-8°C gemessen. Mit Regen ist immer zu rechnen.

Im SÜDEN (ab Xiamen, in Guilin, Guangzhou) ist das Klima fast subtropisch. Die Temperaturen, die dort während der Wintermonate gemessen werden, sinken nie unter 10°C. Im Sommer ist es üblicherweise sehr heiß. Die Temperaturen liegen dann bei etwa 30°C. Die Luftfeuchtigkeit ist das ganze Jahr über sehr hoch. Die geringste Regenmenge fällt in den Monaten von Dezember bis Januar.

Beste Reisezeit

April bis Juni oder September bis November.

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Pekingoper

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Poliomyelitis (s. unten).

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN. Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria mitführen.

- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.

- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.

- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.

- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.

- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.

mitführen.MALARIA T. Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria

Keine Chemoprophylaxe empfohlen, Medikamente zur Notfallbehandlung (Stand-by-Therapie)

Mefloquin (Lariam) oder Atovaquon-Proguanil (Malarone) oder Artemether-Lumefantrin (Riamet).

Verbreitung

Ein mäßiges, ganzjähriges Malariarisiko besteht in der Provinz Yunnan und der Insel Hainan. Ein geringes Malariarisiko besteht in ländlichen Gebieten der südlichen Provinzen wie Anhui, Henan, Hubei und Jiangsu.

Als malariafrei gelten Stadtgebiete (z.B. Peking/Beijing, Schanghai/Shanghai, Kanton/Guangzhou, Nanking/Nanjing). Das tibetische Hochland und praktisch die gesamte westliche Hälfte Chinas einschließlich der nördlichen Gebiete des Landes sind malaria-frei.

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

PEKING/BEIJING: Dr. Reinhard Krippner, Deutsche Botschaft Peking, , Klinik der Französischen Botschaft, Tianze Lu 60, Ecke Liangmaqiao Lu, 100 600 Beijing, Tel. (010) 85 31 21 39;

KANTON/GUANGZHOU:Dr. Richard Ong, Can AM International Medical Center, 5th floor, Garden Tower, Garden Hotel, 368 Huanshi Dong Lu,, Guangzhou, Tel. (020) 83 86 69 88, 13 53 874 31 96;

SCHANGHAI/SHANGHAI:World Link Medical Centers, Dr. Kurt Matthäus, 170, Dan Shui Lu,, Shanghai, Tel. (021) 63 85 93 83.

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Pekingoper

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Renminbi ¥uan (RMB.¥)

1 Renminbi ¥uan = 10 Jiao = 100 Fen.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 7,67 RMB.¥

1 US-$ = ca. 6,86 RMB.¥

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: bis zum Betrag von 20.000 Yuan

Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremdwährungen über 5.000 US-$

Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge.

Ausfuhr Landeswährung: bis zum Betrag von 20.000 Yuan

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Umtausch: Ausländer können in allen größeren Hotels und bei den Wechselschaltern der Banken tauschen. Belege gut aufbewahren.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels der Großstädte (bei Buchung abklären) und Touristenzentren sowie in für ausländische Reisende eingerichteten Geschäften akzeptiert. Im Landesinneren ist Barzahlung erforderlich.

Geldautomat: Ja - in größeren Städten vorhanden. Bargeldabhebung ist mit Kreditkarten und an einigen Geldautomaten (Cirrus-/Maestro-Symbol) auch mit der Girocard (mit Maestro-Logo) möglich. Reisende sollten sich vor Abreise bei ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Reiseschecks: Ja - in US-$. Jedoch im Landesinneren nur Barzahlung in Yuan möglich. Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

Rücktausch: am Bankschalter im Hotel problemlos möglich.

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Pekingoper

Auskunftstellen

Fremdenverkehrsamt der Volksrepublik China
Ilkenhansstraße 6
60433
Frankfurt/M.
(0 69) 52 84 90
(0 69) 52 01 35
www.fac.de
info@china-tourism.de
Zuständig für Deutschland, Niederlande, Österreich, Polen, Slowakei und Tschechische Republik.

China National Tourism Administration (CNTA)
9A, Jianguomennei Ave.
100 740
Beijing /Volksrepublik China
(0086 10) 65 13 78 71
(0086 10) 65 20 11 14
www.cnta.com
webmaster@cnta.gov.cn

China Tibet Tourism Bureau
rob Linkalu No. 3
850001
Lhasa /Tibet/Volksrepublik China
(0086 891) 683 43 13
(0086 891) 683 43 15
webmaster@xzta.gov.cn

Delegation der Deutschen Wirtschaft in Beijing/Peking
(Delegation of German Industry and Commerce Beijing)
Landmark Tower 2, Unit 0811, 8 North Dongsanhuan Road, Chaoyang District
100 004
Beijing /Volksrepublik China
(0086 10) 65 39 66 89
(0086 10) 65 39 66 88
www.ahk-china.org
info@bj.china.ahk.de

Delegation der Deutschen Wirtschaft in Guangzhou/Kanton
(Delegation of German Industry and Commerce in Guangzhou)
1903 Leatop Plaza, 32 Zhu Jiang East Road,
Tianhe
510 620
Guangzhou /Volksrepublik China
(0086 20) 87 55 18 89
(0086 20) 87 55 23 53
www.ahk-china.org
info@gz.china.ahk.de

Delegiationi der Deutschen Wirtschaft in Shanghai
(Delegation of German Industry and Commerce in Shanghai)
25/F China Fortune Tower, 1568 Century Avenue
Pudong
200122
Shanghai /Volksrepublik China
(0086 21) 50 81 20 09
(0086 21) 50 81 22 66
www.china-net.de
info@sh.china.ahk.de

China International Chamber of Commerce
c/o CCOIC Building, No.2 Huapichang Hutong,
Xicheng District
100 035
Beijing /Volksrepublik China
(0086 10) 82 21 78 98
(0086 10) 82 21 78 69
www.cnta.com
lixi@ccoic.cn

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Volksrepublik China
Märkisches Ufer 54
Konsularabteilung: Brückenstr. 10
10179
Berlin
(0 30) 27 58 82 21
(0 30) 27 58 80
www.china-botschaft.de
chinaemb_de@mfa.gov.cn
Mo bis Fr 8.30-12.30, 13.30-17 Uhr
Sprechzeiten Konsularabteilung: Mo bis Fr 9-12
Geschäftsbereich der Konsularabt.:
Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen.
Die Konsularabteilung nimmt nur Visum-Anträge für Hongkong und Macau an. Alle anderen Anträge (mit Ausnahme von Diplomaten- und Dienstvisa) müssen beim zuständigen Chinese Visa Application Service Center eingereicht werden!

Chinese Visa Application Service Center
Invalidenstraße 116-119
10115
Berlin
(030) 979 92 00 01
(030) 979 92 00 00
www.china-botschaft.de
berlincenter@visaforchina.org
Mo bis Fr, 9-16 Uhr, Einreichung von Anträgen 9-15 Uhr

Außenstelle der Botschaft der Volksrepublik China

Kurfürstenallee 12
53177
Bonn
(0228) 35 59 50
(0228) 94 37 37 78
www.china-embassy.ch
Mo bis Fr 9-12 Uhr und 14-17 Uhr

Generalkonsulat der Volksrepublik China
Schanzenstraße 131
40549
Düsseldorf
(0211) 90 99 63 66
(0211) 90 99 63 31
Mo bis Fr 9-12 Uhr und 13-18 Uhr
(keine Visumerteilung)

Generalkonsulat der Volksrepublik China
Stresemannallee 19-23
60596
Frankfurt/M.
frankfurt_konsular@mfa.gov.cn
Visa-Abt. Mo bis Fr 9-12 Uhr
Das Generalkonsulat nimmt nur Visum-Anträge für Hongkong und Macau an. Alle anderen Anträge (mit Ausnahme von Diplomaten- und Dienstvisa) müssen beim zuständigen Chinese Visa Application Service Center eingereicht werden!

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Bockenheimer Landstraße 51

60325
Frankfurt/M.
(069) 26 91 91 50
(069) 26 91 91 30
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Mo bis Fr, 9-16 Uhr, Einreichung von Anträgen 9-12 Uhr

Generalkonsulat der Volksrepublik China
Elbchaussee 268
22605
Hamburg
(0 40) 822 62 31
(0 40) 822 76 00, 82 27 60 13
chinaconsul_ham_de@mfa.gov.cn
Mo bis Fr 9-12 Uhr (telefonische Auskunft nur Di und Do 14-16 Uhr)
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Generalkonsulat der Volksrepublik China
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80639
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(0 89) 17 09 45 06
(0 89) 17 30 16 12/18
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Mo bis Fr 9-12 Uhr, Visa-Angelegenheiten nach telefon. Vereinbarung
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Mo bis Fr 9-16 Uhr, Einreichung von Anträgen 9-12 Uhr

Embassy of the Federal Republic of Germany
17, Dongzhimenwai Dajie
Chaoyang District
100 600
Beijing /Volksrepublik China
(0086 10) 65 32 53 36
(0086 10) 85 32 90 00
www.deutschebotschaft-china.org
info@peking.diplo.de
Amtsbezirk: Volksrepublik China
Konsularischer Amtsbezirk: Volksrepublik China mit Ausnahme der den Generalkonsulaten Chengdu, Guangzhou, Hongkong, Shanghai und Shenyang zugewiesenen Amtsbezirke.

Consulate General of the Federal Republic of Germany
Western Tower, 25th Floor, 19, 4th Section Renmin Nan Road
610041
Chengdu /Volksrepublik China
(0086 28) 85 26 83 08, (0049 30) 181 76 71 71
(0086 28) 85 28 08 00
www.shanghai.diplo.de
info@chengdu.diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Sichuan, Guizhou, Yunnan und die Stadt Chongqing

Consulate General of the Federal Republic of Germany
14th floor, Teem Tower, 208 Tianhe Road, Tianhe District
510620
Guangzhou/Kanton /Volksrepublik China
(0086 20) 85 16 81 33, (0049 30) 1817 672 41
(0086 20) 83 13 00 00
www.deguangzhou.org
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Amtsbezirk: Provinzen Fujian, Guangdong, Hainan sowie das Autonome Gebiet der Zhuang-Nationalität Guangxi

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(Rechts- und Konsularreferat: SOHO Donghai Plaza, 299, Tongren Road)
200031
Shanghai /Volksrepublik China
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(0086 21) 60 32 65 00
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Amtsbezirk: Die regierungsunmittelbare Stadt Shanghai sowie die Provinzen Jiangsu, Zhejiang und Anhui

Consulate General of the Federal Republic of Germany
21F CR Building
Qingnian Dajie 286
110004
Shenyang Heping District /Volksrepublik China
(0086 24) 83 89 91 99
(0086 24) 83 89 91 00
www.deguangzhou.org
info@shenyang.diplo.de
Mo bis Fr 8.30-11.30 Uhr
Amtsbezirk: Provinzen Liaoning, Jilin und Heilongjiang
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Beijing

Ärztliche Hilfe

PEKING/BEIJING: Dr. Reinhard Krippner, Deutsche Botschaft Peking, , Klinik der Französischen Botschaft, Tianze Lu 60, Ecke Liangmaqiao Lu, 100 600 Beijing, Tel. (010) 85 31 21 39;

KANTON/GUANGZHOU:Dr. Richard Ong, Can AM International Medical Center, 5th floor, Garden Tower, Garden Hotel, 368 Huanshi Dong Lu,, Guangzhou, Tel. (020) 83 86 69 88, 13 53 874 31 96;

SCHANGHAI/SHANGHAI:World Link Medical Centers, Dr. Kurt Matthäus, 170, Dan Shui Lu,, Shanghai, Tel. (021) 63 85 93 83.

Karte Volksrepublik China
Kamelkarawane

Sehenswertes

Beijing

Beijing oder Peking ("Hauptstadt des Nordens") ist die Hauptstadt der Provinz Hebei und der Volksrepublik China. Beijing ist am Nordrand der chinesischen Ebene gelegen und grenzt im Westen an das Lößplateau und im Norden an die Hochebene der Inneren Mongolei. Vor 700.000 Jahren besiedelten die so genannten Pekingmenschen, die als direkte Vorfahren in der menschlichen Evolution gelten, den südwestlichen Rand des heutigen Beijing. Urkundlich erwähnt wurde Beijing zum ersten Mal 1121 v. Chr. Später wurde die Stadt das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Chinas und diente zwischen 938 und 1911 zunächst als provisorischer Sitz der Liao-Dynastie und dann als Hauptstadt der Dynastien Jin, Yuan, Ming und Qing. Auf einer Fläche von 16.800 Quadratkilometern versammeln sich heute dank der 3.000-jährigen Geschichte viele bedeutsame Kulturdenkmäler und zahlreiche, höchst interessante Sehenswürdigkeiten.

Die Stadt verfügt über weltbekannte antike Gebäude und Gartenanlagen, gut erhaltene Kulturdenkmäler und liegt in einer malerischen Naturlandschaft. Beijing ist eine Stadt der Superlative. Sie beheimatet mit dem Kaiserpalast (auch Verbotene Stadt genannt) den besterhaltenen Palast der Welt, mit dem Himmelstempel den größten Opferaltar der Welt, mit dem Sommerpalast eine farbenprächtige kaiserliche Parkanlage und mit den dreizehn Ming-Gräbern historisch einmalige kaiserliche Grabanlagen. Der Tiananmen-Platz (Platz des Himmlischen Friedens) ist der größte innerstädtische Platz der Welt. Und in den letzten Jahren sind einige neue Anziehungspunkte wie der Weltpark und der Park der Nationalitäten hinzugekommen. Über 100 Museen zeigen Ausstellungen, und die ehemaligen Wohnsitze berühmter Persönlichkeiten bieten den Reisenden einen lebendigen Einblick in Pekings Geschichte. In der Nähe Beijings ragt das größte Bauwerk der Welt, die Große Mauer, auf, die sich mit ihren über 6.000 Kilometern wie ein Lindwurm über Berge und Gipfel windet.

Neben den vielen historischen Sehenswürdigkeiten ist Beijing aber auch das Abbild des modernen Chinas. Wer China kennen lernen möchte, sollte mit Beijing beginnen. Den Besucher erwartet eine Welt, die sich zwar in vielen Bereichen dem Westen geöffnet hat, in der die jahrtausendealten Traditionen aber immer noch ein fester und nicht zu vernachlässigender Bestandteil sind. Seit der Öffnung der Wirtschaft Ende der 70er-Jahre befindet sich Beijing im Aufschwung und in einem atemberaubenden Wandel. Noch Anfang der 80er Jahre bot die Stadt das Bild eines weit ausgedehnten Meeres der für Nordchina typischen Hutongs, die berühmten Gassen mit ihren viereckigen, von einer grauen Mauer umschlossenen einstöckigen Wohnhöfe. Seitdem wurden in einem rasanten Bauboom bis 1983 rund 50 Millionen Quadratmeter neuer Wohnraum erschlossen. Neue Gebäude, oft Hochhäuser, wurden geradezu aus dem Boden gestampft. Das Heer der Radfahrer wird immer mehr durch Kraftfahrzeuge ersetzt. Die Stadtinfrastruktur hat sich seitdem verbessert.

In Beijing gibt es mittlerweile eine ausreichende Zahl von First-Class-Hotels und das China World Trade Center bietet neben seinen Unterkünften auch gute Tagungsräumlichkeiten. Wegen der Überprägung der Stadt wurden einige der verbliebenen Hutongs inzwischen unter Denkmalschutz gestellt. Die meisten werden aber nur ihre Fassade behalten, denn dahinter soll mit modernen mehrstöckigen Häuser ein neues Beijing entstehen.

Shanghai

Die Stadt ist Chinas Wirtschafts- und Handelszentrum sowie ein Einkaufsparadies. In Chinas berühmtester Einkaufsstraße, der Nanjing Lu, findet man feine Boutiquen und außergewöhnlich exquisite Geschäfte. Auch die großen Kaufhäuser und prächtigen Passagen Shanghais befinden sich hier. Shanghai wurde schon in den 20er Jahren das "Paris des Ostens" genannt, denn hier hinterließen die Europäer mit ihren Jugendstil-Fassaden ein Stück ihrer Kultur. Auch heute noch sehen große Teile der Innenstadt wenig chinesisch aus. Sehenswert ist in diesem Zusammenhang vor allem das von einem Glockenturm gekrönte See-Zollamt von 1927 mit seiner beeindruckenden Eingangshalle. Aber auch die imposante Schalterhalle der Bank of China, die über drei Stockwerke reicht, ist einen Besuch wert. Den besten Blick über das Stadtzentrum hat man von den Aussichtsplattformen des Jin Mao Buildings und des Oriental Pearl Towers aus.

Die Atmosphäre des vorrevolutionären China, hingegen, spürt man im Longhua-Bezirk, der weitgehend restaurierten Altstadt. In den kleinen, verwinkelten Gassen dieses Stadtteils herrscht umtriebiges Leben. Im nördlichen Teil der Altstadt findet man den Yu-Garten, der im 16.Jahrhundert im klassischen südchinesischen Gartenstil angelegt wurde.

In Shanghai findet im Jahr 2010 die Weltausstellung von Mai bis Oktober statt. Bis zu diesem Termin wird auch die Infrastruktur ausgebaut, unter anderem wird der Flughafen erweitert.

Hongkong

Hongkong ist geprägt durch eine 5.000 Jahre währende chinesische Tradition, die mit den Einflüssen der 150 Jahre dauernden britischen Kolonialzeit verwoben wurde. Die Metropole ist ein Ort starker Kontraste - supermoderne Technik und chinesische Tradition, Großstadtleben und weltabgeschiedene Dörfer, internationale Kultur und einsame Berge liegen hier auf engstem Raum vereint. Man hat Respekt vor der Tradition; die Religion bestimmt noch immer das Alltagsleben.

Die Shopping-Möglichkeiten sind immer noch vielfältig, auch wenn Hongkong als Einkaufsparadies nach der chinesischen Machtübernahme 1997 an Reiz verloren hat. Kultur hat in der Metropole einen hohen Rang - Hongkong ist zweifelsohne die Veranstaltungshauptstadt Asiens. Alles, vom Broadway-Musical über eine Shakespeare-Inszenierung bis hin zu einem Konzert der Chinesischen Oper, ist möglich. Neben dem Großstadtleben weist Hongkong auch eine "natürliche" Seite auf. 70 Prozent der Fläche sind Ackerland, Wälder und Berge. 40 Prozent dieser Fläche sind in den 23 Naturparks als grüne halbtropische Schutzgebiete ausgewiesen. In ihnen erlebt der Besucher Natur pur mit exotischen Pflanzen, unberührten Stränden und dramatischen Meereslandschaften. Ausgewiesene Wanderwege laden zu Spaziergängen und Entdeckungstouren ein.

Chinesische Mauer

Wie ein Lindwurm windet sich die Große Mauer (in China heißt sie "Lange Mauer", sie misst über 6.000 km) über Berge und Gipfel. Sie beginnt beim Shan-Haiguan-Pass im Osten und endet beim Jiayugun-Pass im Westen. Ums Jahr 210 v.Chr. hat man mit ihrem Bau begonnen, zwischen dem 14. und 17. Jahrhundert wurde sie vollends ausgebaut. Sie war nie eine Grenzmarkierung, sondern ein militärisches Hindernis hinter der Grenze gegen anrückende Barbaren - worunter man damals jeden Menschen verstand, der nicht im "Reich der Mitte" lebte. Bei Badaling hat man einen Abschnitt perfekt restauriert.

Yangtse-Schluchten

Der Yangtse ist ein Gigant unter den großen Flüssen und Chinas bedeutendster Strom, der drittgrößte der Erde. An seinen Ufern lebt ein Zehntel der Weltbevölkerung. Drei seiner Schluchten sind berühmt: Kutang-, Wu- und Xiling-Schlucht.

Die Schleusen des gigantischen Projektes des Drei-Schluchten-Staudammes am Yangtse wurden 2003 geschlossen. Nach der endgültigen Füllung im Jahre 2006 wird der Pegel des Flusses auf einer Länge von 436 km angestiegen sein, an der tiefsten Stelle um 100 Meter auf insgesamt 175 Meter. Das im Jahre 2009 mit allen Generatoren endgültig abgeschlossene Stauprojekt besteht aus einem 1.983 Meter langen und 185 Meter hohen Damm mit Schleusen für die Schifffahrt. Der See wird ein Fassungsvermögen von ca. 39 Milliarden Kubikmeter haben mit einer jährlichen Leistung von ca. 84,7 Milliarden kWh.

Die Landschaft verändert sich, aus Halbinseln werden Inseln und neue Landschaften können mit dem Schiff erreicht werden. Für viele Sehenswürdigkeiten ändert sich wenig, dennoch versinken einige Städte und Bauwerke, andere historische Bauwerke werden durch Mauern geschützt oder an anderen Stellen wieder aufgebaut. Während der Füllung und auch danach können Schiffe durch die Landschaft der Drei-Schluchten fahren. Nur vom Schiff aus können diese Landschaft und die Bauwerke bewundert werden.

Gelber Fluss

Als Wiege der chinesischen Kultur gilt Huanghe, der Gelbe Fluss in der Mitte des Landes. Er durchfließt neun Provinzen, von denen Henan die kulturhistorisch interessanteste ist. Am Gelben Fluss liegen bedeutende Städte wie Kaifeng, die Metropole von sieben Dynastien, aber auch Zhengzhou, Luoyang und Sanmen Xia.

Guangzhou

In Südchina ist dies die größte Stadt. Sie ist am Südchinesischen Meer gelegen und besitzt eine Reihe von Tempeln. Berühmt ist die Stadt für ihre Blütenpracht. Die Chinesen nennen sie auch "Blumenstadt".

Guilin

Die Stadt am Lijiang-Fluss liegt in einer sehr schönen Landschaft, die man am besten bei einer Bootsfahrt auf dem Fluss erlebt. Einige in der Umgebung von Guilin gelegene Höhlen sind sehenswert.

Seidenstraße

Dies ist ein sagenumwobener Handelsweg zwischen Orient und Okzident. Hier wurden einst Luxusgüter wie Seide, Porzellan und Gewürze transportiert. Bis zur Erschließung der Seewege war dies die einzige Verbindung von China zum Mittelmeer. Die Seidenstraße war 7.000 km lang, von denen 4.000 km auf China entfielen. Sie gilt heute noch als interessanter Reiseweg, der mitten ins Herz Chinas und zu großen touristischen "highlights" führt - wie etwa zu den 7.000 Tonfiguren der Terrakotta-Armee des Kaisers in Xi'an.

Man kommt auf der Seidenstraße auch zu den weltbekannten Mogao-Grotten in Dunhuang, aber auch zu den Bingling- und Maiji-Grotten sowie zum westlichen Ende der Großen Mauer. In den Gebieten entlang der Seidenstraße liegen viele Dörfer, deren Bewohner sehr gastfreundlich sind und gern Einblick in ihre Sitten und Gebräuche geben.

Xian

In dieser Stadt beginnt die Seidenstraße. Hier findet man die berühmte Terrakotta-Armee, hier stehen die Pagoden der großen und der kleinen Wildgans und, ebenfalls sehenswert, ein historisches Museum.

Die kunsthandwerklichen Produkte, die in Xi'an hergestellt werden, wie beispielsweise die Nachbildungen der Terrakotta-Figuren, sind von altertümlicher Schönheit und Schlichtheit.

Karte Volksrepublik China
Pekingoper

Reisehinweise

Die Region Xinjiang wird in letzter Zeit vermehrt durch Terroranschläge und gewaltsame Unruhen erschüttert.

Die chinesische Regierung hat die Sicherheitsmaßnahmen in der Region stark verschärft. Reisende in der Region sollten Vorsicht walten lassen und Menschenansammlungen meiden. Anweisungen der Sicherheitskräfte ist Folge zu leisten.

Wegen der landesweit vorhandenen Gefahr von Terroranschlägen rät das Auswärtige Amt zu erhöhter Wachsamkeit, besonders auf Bahnhöfen und Busbahnhöfen.

Reisen über Land/Kriminalität:

Selbst an gutbewachten Plätzen kann es zu Überfällen und anderen Gewaltstraftaten gegen Touristen kommen. Reisende sollten sich entsprechend vorsichtig verhalten.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Der Südwesten Chinas, insbesondere die Provinz Sichuan, ist erdbebengefährdet. In der Regenzeit (Juni bis September) kann es in den dortigen Bergregionen zudem zu schweren Erdrutschen kommen. Reisende sollten sich vorab in den lokalen Medien über die aktuelle Wetterlage und die Gefahrensituation informieren.

Die Küsten im Süden Chinas sind - besonders in den Monaten Mai bis Oktober - häufig tropischen Wirbelstürmen ausgesetzt. Unwetterwarnungen der chinesischen Behörden können auf der Website www.cma.gov.cn/en/ abgerufen werden.

Aufgrund der häufig rücksichtslosen Fahrweise und der Unerfahrenheit vieler Verkehrsteilnehmer, ist der Straßenverkehr in China besonders gefährlich. Daher wird zu großer Vorsicht im Straßenverkehr geraten.

Laut chinesischem Recht kann gegen Ausländer eine Ausreisesperre verhängt werden, wenn sie strafrechtlich angeklagt oder verdächtigt werden oder wenn sie in einen laufenden Zivilprozess involviert sind.

Die Polizei kann bei 238 Tatbeständen, die u.a. "Störung der öffentlichen Ordnung" und "Sittenwidrigkeit" umfassen, Bußgelder verhängen und ohne richterliches Urteil bis zu 15 Tagen Arrest anordnen.

Der Besitz und die Einfuhr von Drogen (auch in geringen Mengen) kann zu Gefängnisstrafen und sogar zur Todesstrafe führen. Das Auswärtige Amt warnt daher dringend vor der Mitnahme von Gegenständen mit unbekanntem Inhalt.

Das Fotografieren von militärischen Objekten ist verboten. Möchte man Personen fotografieren, sollte man zuvor um Erlaubnis fragen.

Auf Grund vermehrter Taschendiebstähle wird geraten, wichtige Dokumente wie Reisepass und Flugtickets im Hotel zu deponieren und nur eine beglaubigte Kopie mit sich zu führen.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

PDF-Download (Länder-Information)

Einreisebestimmungen/Reisedokument Reisepass/Visum:

Zur Einreise in die Volksrepublik China benötigen EU-Staatsangehörige einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das vertraglich vereinbarte Reiseende hinaus gültig sein muss und ein Touristen-Visum. 

Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Gerne kümmert sich sz-reisen um Ihren Visumantrag (bitte mit Buchung reservieren). Sollten Sie das Visum über sz-reisen gebucht haben, werden Sie ca. 8-12 Wochen vor Reisebeginn angeschrieben. sz-reisen benötigt dann von Ihnen den ausgefüllten Visumantrag mit Passbild sowie den originalen Reisepass zurück, um das Visum ausstellen lassen zu können.

Bitte benutzen Sie für die Reise nur den Pass, den Sie zur Visa-Beantragung eingereicht haben und überprüfen Sie Ihr eingetragenes Visum auf seine Richtigkeit.

Hinweise zu den Flügen: Alle Flüge finden in der Economy-Class (Touristenklasse) statt. Das Freigepäck beträgt 23 Kilogramm/Person.

Nicht eingeschlossene Leistungen:

  • Mahlzeiten und Getränke, soweit nicht aufgeführt. Ihr örtlicher Reiseleiter ist Ihnen gerne mit Restauranttipps behilflich.
  • persönliche Reiseversicherungen, Reiserücktrittkosten-Versicherung, Ausgaben des persönlichen Bedarfs
  • Trinkgelder (vor Ort wird die Gruppe zusätzlich durch örtliche Reiseleiter begleitet, welche ebenfalls ein den Leistungen angepasstes Trinkgeld erwarten)
  • sonstige, nicht genannte Leistungen, z. B. Visagebühren für China
  • Zusatzausflüge, welche vor Ort zugebucht werden können

Gesundheitsvorsorge:

Das Auswärtige Amt empfiehlt als sinnvollen Impfschutz: Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Poliomyelitis und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über vier Wochen oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut, Japanische Enzephalitis und Typhus. Die Standardimpfungen für Erwachsene und Kinder entsprechen den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes. In einigen Landesteilen kann auch ein Schutz vor Malaria sinnvoll sein. Lassen Sie sich vor einer Reise unbedingt durch einen Tropenmediziner/Reisemediziner bei einer tropenmedizinischen Beratungsstelle beraten! Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
Tibet: Pandabären und Götterorte
Veranstalter:
Bavaria Fernreisen GmbH, Parkstraße 1, 61118 Bad Vilbel
Mindestteilnehmerzahl:
10
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