Traumkulisse Kanada

Vom mondänen Osten in den wilden Westen

Ihr Reiseverlauf Jasper Nationalpark_Maligne Lake_©Frank Merfort - Fotolia Toronto_©Canadian Tourism Comission Toronto_©Canadian Tourism Comission Château Frontenac_©Canadian Tourism Comission Montréal_©Canadian Tourism Comission Montréal_©Canadian Tourism Comission Lake Louise_©Travel Alberta Moraine Lake in Kanada_©fotomorgana_Fotolia Kanada - Auf dem Lande_©Ontario Tourism Marketing Partnership Corporation Calgary_©Travel Alberta Calgary_©Travel Alberta Lake Louise_©Travel Alberta Icefields Parkway_©Travel Alberta Fairmont le Château_©Travel Alberta City of Vancouver_©Tourism British Columbia Victoria_©Tourism British Columbia

Kanada-Liebhaber können trefflich darüber streiten, ob das zweitgrößte Land der Erde im Osten oder im Westen schöner ist. Gut, dass Sie sich nicht entscheiden müssen, denn diese Reise führt Sie einmal quer durch das Land der Kontraste, in dem die Einflüsse der verschiedenen europäischen Einwanderer in Architektur, Kultur und Mentalität bis heute unverkennbar sind.

Mit „Bonjour“ empfängt Sie die Provinz Québec mit den Metropolen Québec City und Montréal. Wären nicht die Autos hier doppelt so groß wie eine Ente, würden Sie schwören, mitten in einer französischen Stadt gelandet zu sein. Denn auch Schilder und Geschäfte „sprechen“ hier französisch – aber keine Angst: natürlich parlieren alle Kanadier auch fließend englisch mit Ihnen.

Obwohl Ottawa von Québec nur eine unsichtbare Linie trennt, werden Sie sich bei der Weiterreise vorkommen, als hätten Sie gerade den Ärmelkanal überquert. Die Architektur im Regierungsviertel könnte genauso mitten in London stehen und auch die Mentalität der Menschen lässt ahnen, dass man hier lieber Tee als Rotwein trinkt. Wasser gibt es dafür genug, wie Sie beim Besuch der majestätischen Niagarafälle mit eigenen Augen sehen werden.

Dann gibt es noch das dritte, das wilde Kanada Jack Londons, in dem sich zu Zeiten des Goldrauschs Einflüsse aus vielen Nationen mischten. Sie wandeln auf den Spuren der Goldsucher und erleben die faszinierende Natur zwischen den Gletschern der Rocky Mountains, tausenden Seen, unendlichen Wäldern und Nationalparks.

  • Bootsfahrten zu den Thousand Islands und den Niagarafällen
  • Fahrt mit dem Snowcoach zum Athabasca-Gletscher

 

 

Programm

1. Tag: Anreise – Toronto

Sie fliegen mit Lufthansa von Dresden und Leipzig über Frankfurt/Main nach Toronto. Nachdem Sie die Zoll- und Einreisekontrolle passiert haben, erfolgt der Transfer zu Ihrem Hotel.

2. Tag: Toronto – Niagarafälle – Toronto (ca. 260 km)

Bei einer Rundfahrt durch Toronto lernen Sie Kanadas Wirtschafts- und Kulturzentrum näher kennen. Die größte Stadt des Landes liegt am nordwestlichen Ufer des Ontariosees und ist modern geprägt. Allein in Downtown Toronto gibt es über 100 Wolkenkratzer mit einer Höhe von mindestens 100 Metern. Sie lernen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten kennen, darunter die Yonge Street. Diese Straße ist heute wie früher die Schlagader von Toronto. Auch die City Hall, ein im Zentrum gelegenes avantgardistisches Hochhaus und der CN Tower (fak., Kosten ca. 37 CAD), mit 553 Metern Höhe eines der höchsten frei stehenden Gebäude der Welt und Wahrzeichen der Stadt, können Sie erkunden.

Im Anschluss begeben Sie sich auf einen Ausflug zu einem der bekanntesten Reiseziele im Osten Kanadas – die legendären Niagarafälle. Schon von Weitem sieht man das aufstiebende Wasser und hört das Brausen der herabstürzenden Wassermassen. Nach einer Orientierungsfahrt durch den Ort Niagara Falls geht es bei einer Bootstour mit der „Hornblower“ hautnah an die tosenden Wasserfälle heran – ein beeindruckendes und erfrischendes Erlebnis! Das Wort Niagara kommt übrigens aus dem indianischen und bedeutet "Donnerndes Wasser". Überzeugen Sie sich selbst... Wer möchte, kann sich auch aus der Luft einen Überblick über das beeindruckende Naturwunder verschaffen. Es besteht die Möglichkeit zu einem Hubschrauberrundflug (fak., Kosten ca. 130 CAD).

Am Abend kehren Sie wieder nach Toronto zurück.

3. Tag: Toronto – Thousand Islands – Ottawa (ca. 450 km)

Nach dem Frühstück geht es weiter in Richtung Ottawa. Auf der Fahrt dorthin erreichen Sie das traumhaft schöne Gebiet der Thousand Islands. An der Einmündung des St. Lawrence Stroms in den Ontariosee liegen 1.864 Inseln unterschiedlichster Größe. Während einer Bootsfahrt lernen Sie diese Inselgruppe vom Schiff aus kennen. Seit 2002 ist die Gegend ein UNESCO-Biosphärenreservat. Die größte Attraktion ist Boldt Castle auf Heart Island, zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Stil einer mittelalterlichen Rheinburg errichtet.

Nachmittags erreichen Sie Ottawa und erleben während einer Stadtrundfahrt den eher beschaulichen Charakter mit ausgedehnten Parks und Grünanlagen. Sie lernen die Höhepunkte der kanadischen Hauptstadt, darunter den obersten Gerichtshof, den Rideau Kanal und zahlreiche Parks sowie weitere wichtige Sehenswürdigkeiten kennen.

Sie besichtigen auch das Regierungsviertel, das in Anlehnung an die Londoner Regierungsgebäude entstanden ist. Hierbei ist ein Besuch in den Parlamentsgebäuden vorgesehen (Bitte beachten Sie, dass der Besuch im Inneren der Regierungsgebäude unter Vorbehalt gilt, da diese ggf. kurzfristig seitens der Regierung für die Öffentlichkeit geschlossen werden können.). Zwischen dem Rideau-Kanal und dem Ottawa River gelegen, steht das imposante neugotische Parlamentsgebäude mit seinem 92 Meter hohen Peace Tower. Die Parlamentsbibliothek erinnert mit ihren Stützpfeilern und dem Kuppeldach eher an einen gotischen Kirchenbau und auf dem Vorplatz des Parlaments brennt die Centennial Flame. Sie wurde aus Anlass des 100-jährigen Bestehens der Kanadischen Konförderation 1966 entzündet und wird mit Erdgas betrieben.

4. Tag: Ottawa – Québec City (ca. 440 km)

Heute reisen Sie weiter nach Québec City, die älteste Stadt des Landes. Hier werden Sie staunen, denn nirgendwo sonst ist in der "Neuen Welt" ein so prächtiges Stück "Alte Welt" erhalten. Niemand kann sich dem bezaubernden Charme des französisch geprägten Québec entziehen. Bei einer Stadtrundfahrt kommen Sie u.a. vorbei am monumentalen Grandhotel Fairmont Le Château Frontenac, am Museum Musée du Fort und dem Gebäude der Nationalversammlung Assemblée Nationale. Es geht durch hübsche Straßen mit schmiedeeisernen Gittern und Laternen, den Battlefields Park und Sie sehen sogar eine Stadtmauer – die einzige auf dem Kontinent.

Durch die engen Gassen mit historischen Häuserzeilen, verspielte Balkone, zahlreiche Straßenkünstler und eine Zahnradbahn, die die Besucher von der Unter- in die Oberstadt befördert, fühlt man sich hier fast wie in Frankreich. Somit wird Ihnen noch lange nach dem Besuch das liebenswerte Flair von Québec in angenehmer Erinnerung bleiben.

5. Tag: Île d’Orléans – Montréal (ca. 250 km)

Sie unternehmen eine Rundfahrt auf der wunderschönen Insel Île d’Orléans und besuchen den beeindruckenden Chute Montmorency. Der Wasserfall bildet die Mündung des Flusses Montmorency, welcher hier über eine 83 Meter hohe Felswand in den Sankt-Lorenz-Strom stürzt. Der Wasserfall ist somit rund 30 Meter höher als die Niagarafälle und damit der höchste in der Provinz Québec.

In Montréal angekommen, lernen Sie bei einer Rundfahrt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der größten französischsprachigen Stadt Nordamerikas kennen. Eine reizvolle Mischung aus englischen Einflüssen, französischer Lebensart und kanadischer Lässigkeit prägt die Atmosphäre der zweitgrößten kanadischen Stadt. Sie kommen u.a. zum Mont Royal, der der Stadt ihren Namen gab. An verschiedenen Aussichtspunkten liegt Ihnen hier ganz Montréal zu Füßen. Sie fahren vorbei am Parc Olympique, der Austragungsstätte der Olympischen Sommerspiele 1976, und besichtigen die Basilika „Notre Dame“ in der schönen Altstadt.

6. Tag: Montréal – Calgary – Banff (ca. 130 km)

Heute verlassen Sie den Osten Kanadas. Sie fliegen von Montréal weiter nach Calgary. Bei einer Stadtrundfahrt lernen Sie Calgary, die „Stampede City“, näher kennen. Kanadas fünftgrößte Metropole liegt im Süden der Provinz Alberta und ist vor allem als Wintersportort bekannt. 1988 war Calgary Gastgeber der Olympischen Winterspiele.

Eine wunderschöne Kulisse mit schneebedeckten Gipfeln zeichnet sich im Westen mit den Gebirgszügen der Rocky Mountains ab, die Sie anschließend ansteuern werden. Lassen Sie sich bezaubern von mächtigen Bergketten, blauschimmernden, rauschenden Flüssen und dunkelgrünen, schlanken Nadelbäumen, die diese Region prägen.

Gegen Abend erreichen Sie Ihr Hotel in Banff.

7. Tag: Banff - Banff-Nationalpark – Yoho-Nationalpark (ca. 200 km)

Nach einer Orientierungsfahrt durch Banff, bei der Sie den herrlich gelegenen Ort kennenlernen, geht es weiter in den Banff Nationalpark. In Kanadas ältestem Nationalpark kann man bereits seit über 125 Jahren unberührte Natur und atemberaubende Landschaften genießen. So ist es kein Wunder, dass der von der UNESCO als Welterbe deklarierte Park einer der wichtigsten Besichtigungspunkte einer jeden Westkanada-Reise ist.

Über den Bow Valley Parkway fahren Sie zum weltberühmten Lake Louise, der malerisch in die Bergkulisse eingebettet liegt. Die Straße endet vor dem monumentalen Nobelhotel Fairmont Chateau Lake Louise, welches gemeinsam mit dem See häufig auf Fotos verewigt wird. Vor der Kulisse des 3.464 m hohen Victoria-Gletschers liegt er nun vor Ihnen, der meistfotografierte See des kanadischen Westens. Mit seinem türkisfarbenen, in der Sonne glitzernden Wasser und der idyllischen Lage ist er zu einem Synonym für die Kanadischen Rocky Mountains geworden.

Ein weiterer Hochgebirgssee steht anschließend auf Ihrem Programm. Über den Kicking Horse Pass, die kontinentale Wasserscheide, fahren Sie in den Yoho-Nationalpark. Der durch Gletscherwasser gespeiste Emerald Lake ist – wie es der Name bereits suggeriert – in einem außergewöhnlichen Smaragdton gefärbt und ebenfalls ein beliebtes Fotomotiv.

Sie übernachten erneut in Banff.

8. Tag: Banff – Icefields Parkway – Athabasca-Gletscher – Jasper (ca. 290 km)

Genießen Sie die Fahrt auf einer der schönsten Panoramastraßen der Welt, dem Icefields Parkway. Er führt durch das Herz der Kanadischen Rocky Mountains und verbindet die beiden Nationalparks Banff und Jasper. Entlang der Route liegen unberührte Gebirgsseen, wie der bekannte Peyto Lake, weitläufige Täler und bis zu 3.000 Meter hohe Gipfel.

Am mächtigen Columbia-Eisfeld unternehmen Sie eine Tour mit den riesigen, allradbetriebenen Gletscherfahrzeugen, den sogenannten Snowcoaches, über die schimmernden Eismassen des Athabasca-Gletschers.

Bevor Sie Ihren Übernachtungsort Jasper erreichen, unternehmen Sie noch einen kleinen Spaziergang zu den beeindruckenden Athabasca-Fällen. Obwohl der Wasserfall mit 23 Metern Höhe im Vergleich zu anderen kanadischen Wasserfällen eher klein ist, gehört er auf Grund der schieren Wassermenge, die der gleichnamige Fluss führt, zu den kraftvollsten Fällen des Landes.

9. Tag: Jasper – Wells Gray Provincial Park – Sun Peaks (ca. 470 km)

Über den Yellowhead Pass verlassen Sie die Provinz Alberta. Im Mount Robson Provincial Park begegnen Sie dem mit 3.954 m höchsten Gipfel der Kanadischen Rocky Mountains - der Mount Robson. Der massive Berg lässt in seinem Schatten alle anderen umliegenden Berge klein erscheinen.

Nun liegt die Provinz British Columbia vor Ihnen. Entlang des Thompson Rivers fahren Sie in südliche Richtung und erreichen als nächstes Clearwater, den Eingang zum Wells Gray Provincial Park. Kaskadenartige Wasserfälle, darunter die Dawson Falls, auch als kleine Niagarafälle bezeichnet, und die Helmcken Falls, hohe Berge und ausgedehnte Wälder werden Sie beeindrucken – die Schönheit der Natur ist hier unbeschreiblich!

Nach Ihrem Aufenthalt geht es weiter nach Sun Peaks. Das Dorf wurde im europäischen Stil errichtet und liegt am Fuße von drei Bergen, dem Tod Mount, Sundance Mountain und Mount Morrisey.

10. Tag: Sun Peaks – Vancouver (ca. 410 km)

Zunächst geht es heute durch das Seengebiet, immergrüne Wälder und Farmland rund um Kamloops. Auf den Spuren des Goldrausches geht es weiter nach Vancouver, eine der aufregendsten Städte der Welt, wo Sie die nächsten 3 Nächte verbringen.

11. Tag: Vancouver

Vancouver gilt vielen als eine der schönsten Städte der Welt. Die faszinierende Metropole liegt herrlich zwischen den Bergketten des Küstengebirges und dem Pazifik.

Am Vormittag unternehmen Sie eine Stadtrundfahrt. Dabei sehen Sie u.a. den Stanley Park, den größten Stadtpark Kanadas. Die hier stehenden indianischen Totempfähle erinnern an die ehemaligen Bewohner des Parks. Auch ein Bummel durch das viktorianische Altstadtviertel Gastown mit seiner dampfbetriebenen Uhr und ein Abstecher nach Chinatown, die zweitgrößte chinesische Gemeinde Nordamerikas, darf nicht fehlen.

Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Der Canada Place beim Kongresszentrum, dessen Dachkonstruktion weißen Segeln nachempfunden wurde, ist ein guter Ausgangspunkt für einen Stadtbummel. Empfehlenswert sind aber auch ein Aufenthalt auf Granville Island, eine Hafenrundfahrt oder ein Besuch in Dr. Sun Yat-Sens chinesischem Garten, eine grüne Oase inmitten von Hochhäusern.

12. Tag: Ausflug nach Vancouver Island (2017) bzw. Freizeit oder fakultativer Ausflug nach Vanvouver Island (2018)

Ein weiterer Höhepunkt dieser Reise durch Kanada steht heute auf dem Programm. Der Ausflug führt nach Vancouver Island mit seiner britischen Stadt Victoria. Während der Fährpassage über die Strait of Georgia können Sie mit etwas Glück Wale, Seelöwen oder Weißkopfseeadler beobachten. Vom Wasser aus bietet sich Ihnen ein schöner Blick auf die Skyline von Vancouver.

In Victoria, der malerischen Hauptstadt von British Columbia, gehen Sie auf Stadtrundfahrt. Sie liegt am Südzipfel von Vancouver Island. Unter dem Namen Fort Victoria war die Stadt einst Zentrum des Pelzhandels. Die Innenstadt mit ihrer Fußgängerzone, kleinen Lokalen und Geschäften sowie die Parlamentsgebäude und das Fairmont Empress Hotel bieten eine beeindruckende Kulisse. Die Altstadt steht zu einem großen Teil unter Denkmalschutz und macht noch einen sehr britischen Eindruck, nicht umsonst gilt Victoria als wohl britischste Stadt Nordamerikas.

Im Anschluss besuchen Sie die bekannte Gartenanlage Butchart Gardens. Auf über 22 Hektar erwartet Sie hier ein Paradies für Gartenliebhaber, Fotografen und Romantiker. Verschlungene Pfade führen durch den Park, der ganzjährig durch 50 Gärtner liebevoll gestaltet wird.

Am Abend kehren Sie nach Vancouver zurück.

13. Tag: Rückflug nach Deutschland

Heute heißt es Abschied nehmen: "Bye, bye, Canada"! Sie fliegen mit Lufthansa von Vancouver nach Frankfurt/Main.

14. Tag: Ankunft in Dresden und Leipzig

Nach Ihrer Zwischenlandung in Frankfurt/Main fliegen Sie mit Lufthansa nach Dresden und Leipzig.

ab 3599 
CN-MO01 Buchungsanfrage

Beförderung

  • Transfer ab/an Haustür
  • Flug mit Lufthansa via Frankfurt/Main nach Toronto und zurück von Vancouver
  • Inlandsflug mit Air Canada von Montréal nach Calgary
  • Transfer Flughafen - Hotel - Flughafen
  • Fahrt im modernen Reisebus während der Rundreise
  • Fahrt mit der Fähre nach Vancouver Island und zurück (nur 2017)

Hotels & Verpflegung

  • 12 Übernachtungen in Mittelklassehotels
  • 12 x Frühstück

Ausflüge & Besichtigungen 

  • Stadtrundfahrten: in Toronto, Ottawa, Québec City, Montréal, Calgary, Vancouver und Victoria
  • Orientierungsfahrten: in Niagara Falls und Banff
  • Besichtigungen: Parlamentsgebäude in Ottawa, Montmorency Wasserfall, Basilika Notre-Dame in Montréal, Athabasca Wasserfälle
  • Rundfahrt auf der Insel Orléans
  • Ausflüge: Niagarafälle, Thousand Islands, Lake Louise und Emerald Lake, Vancouver Island (nur 2017)
  • Aufenthalte in den Nationalparks Banff, Yoho, Jasper, Mount Robson und Wells Gray
  • Bootsfahrten: zu den Niagarafällen und den Thousand Islands
  • Fahrt mit dem Snowcoach zum Athabasca-Gletscher
  • Eintritt: Butchart Gardens (nur 2017) und in die Nationalparks

Sonstiges

  • Aktuelle Steuern und Sicherheitsgebühren
  • Einreisegebühr Kanada
  • Gepäckträgergebühren für 1 Gepäckstück pro Person
  • 1 Reisetaschenbuch pro Buchung
  • Örtliche, Deutsch spr. Reiseleitung: 1. - 12. Tag (Reiseleiterwechsel von Ost nach West Kanada möglich)
  • SZ-Reisebegleitung

Kanada

Karte Kanada
Quebec

Einreise für Deutsche

Visumfrei, maximale Aufenthaltsdauer beträgt in der Regel 6 Monate (Aufenthaltsdauer wird bei der Einreise von der Einwanderungsbehörde durch Stempeleintrag festgelegt). Notwendig sind: der mindestens noch über den geplanten Aufenthalt hinaus gültige Reisepass, Rück- oder Weiterreisetickets, ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt.

Außerdem ist eine elektronische Einreisegenehmigung (ETA - electronic Travel Authorization) erforderlich.

Landesdaten

Lage

Kanada liegt im Norden des amerikanischen Kontinents. Es grenzt im Süden an die USA, im Westen an den Stillen Ozean und Alaska, im Norden an das nördliche Eismeer, im Osten an die Baffin-Bucht und den Atlantischen Ozean. Kanada ist nach der Russischen Föderation das zweitgrößte Land der Erde.

Fläche: 9.984.670 km².

Verwaltungsstruktur: 10 Provinzen (Alberta, British Columbia, Manitoba, Newfoundland und Labrador, Nova Scotia, New Brunswick/Nouveau-Brunswick, Ontario, Prince Edward Island, Québec, Saskatchewan) und 3 Territorien unter Bundesverwaltung (Northwest Territories, Nunavut, Yukon Territory).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 33,5 Millionen

Städte:

Ottawa (Hauptstadt) ca. 833.400

Toronto ca. 2,6 Millionen

Montreal ca. 1,6 Millionen

Calgary ca. 1,1 Millionen

Edmonton ca. 812.200

Mississauga ca. 713.400

Winnipeg ca. 663.600

Vancouver ca. 603.500

Brampton ca. 523.900

Hamilton ca. 519.900

Québec City ca. 516.600

Surrey ca. 468.300

Laval ca. 401.600

Halifax ca. 390.100

London ca. 366.200

In Kanada leben ca. 1,2 Millionen Ureinwohner (First Nations, Inuit, Métis).

Sprache

Kanadas offizielle Landessprachen sind Englisch und Französisch. Die meisten Provinzen sind englischsprachig, Manitoba ist offiziell zweisprachig und Québec ist französischsprachig.

Zeitverschiebung

In Kanada gibt es 6 Zeitzonen. Die Zeitunterschiede zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) betragen von Ost nach West -4 1/2 Stunden bis -9 Stunden. Beginn der kanadischen Sommerzeit ist am zweiten Sonntag im März, Ende am ersten Sonntag im November (die Provinz Saskatchewan hat jedoch keine Sommerzeit).

Stromspannung

110/120 Volt Wechselstrom, 60 Hertz. Für die Steckdosen wird ein Adapter ("Amerika-Stecker") benötigt, außerdem sollte ein Transformator für nicht auf 110 V umschaltbare Elektrogeräte mitgeführt werden.

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Kanada ist 001. Nach Europa wählt man 011, danach die Vorwahl des jeweiligen Landes nach Deutschland die 49, nach Österreich die 43 und in die Schweiz die 41, dann die Ortsvorwahl und die Teilnehmernummer. An öffentlichen Fernsprechern kann fast nur noch bargeldlos (mit Kreditkarte oder Telefonkarte) bezahlt werden. Die Vermittlung ist die 0.

NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung, Feuerwehr 911.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 850/1900

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Kanada von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone. GSM 1900-fähig sind Triband- oder Quadband-Handys. Für die Netztechnik GSM 850 wird ein Quadband-Handy benötigt. Mobiltelefone können gemietet werden.

Internet

Länderkürzel: .ca

Internetcafés sind weit verbreitet. Anschlüsse stehen auch an Flughäfen und in Hotels zur Verfügung.

Feiertage

Feiertage 2017:

1. Januar (Neujahr)

14. April (Karfreitag)

17. April (Ostermontag)

22. Mai (Siegestag; der Montag vor dem 25. Mai)

1. Juli (Nationalfeiertag; Kanada-Tag; falls dieser auf einen Samstag oder Sonntag fällt, wird er auf den darauffolgenden Montag verschoben)

7. August ("Civic Holiday"; erster Montag im August; wird in den meisten Provinzen gefeiert)

4. September (Tag der Arbeit; erster Montag im September)

9. Oktober (Erntedankfest; zweiter Montag im Oktober)

11. November ("Rememberance Day")

25. Dezember (Weihnachten) und

26. Dezember (Weihnachten/Boxing Day)

Zusätzlich haben die einzelnen Provinzen noch eigene Feiertage, z.B. 20. Februar (Familientag; dritter Montag im Februar) in Alberta, Nova Scotia und Ontario (in British Columbia wird der Familientag am 13. Februar gefeiert), 24. Juni (Québec´s National Day) in Québec.

Die Hauptferienzeit geht von Anfang Juli bis Ende August.

Öffnungszeiten

Banken: meist Mo bis Fr 10-16 Uhr;

Geschäfte: Mo bis Fr 9-17.30 Uhr, Do und Fr 9-21 Uhr; kleine Läden (Lebensmittel u.ä.) meist bis spätabends, teilweise auch das ganze Wochenende;

Post: Mo bis Fr 9.30-17 Uhr, Sa 9-12 Uhr (vereinzelt auch länger);

Büros: Mo bis Fr 9-17 Uhr.

Karte Kanada
Icefields Parkway

Geschichte/Politik

Kanadas Geschichte ist die eines klassischen Einwanderungslandes. Asiatische Völker, die gegen Ende des Eiszeitalters vor etwa 20.000 Jahren die Beringstraße überquerten, waren die Vorfahren der Indianer und Eskimos, die auch bis zum 16. Jahrhundert die einzigen Bewohner Kanadas blieben. 1534 drangen die Franzosen ins Landesinnere vor und nahmen das Gebiet um den Sankt-Lorenz-Strom in Besitz. In der Folgezeit wurde der französische Einfluss ausgedehnt und 1608 die Stadt Quebec gegründet. Durch weitere Siedlungsgründungen konnte Frankreich schließlich die strategisch wichtige Verbindung zwischen Sankt-Lorenz-Strom und Mississippi herstellen. Nach dem Siebenjährigen Krieg gegen England, der von 1756 bis 1763 dauerte, musste Frankreich seinen gesamten kanadischen Kolonialbesitz an das siegreiche Großbritannien abtreten. Da sich das vorher französische Quebec hinsichtlich Sprache und Rechtsprechung deutlich von den anderen britischen Besitzungen unterschied, wurde 1774 der Quebec Act erlassen, der den katholischen Frankokanadiern besondere Rechte zusicherte. In der Folgezeit stieg die Zahl der Einwanderer aus Großbritannien, während die Immigration aus den USA langsam abnahm. Auch zahlreiche Russen, Italiener und Deutsche kamen ins Land und sorgten somit für einen starken Anstieg der Bevölkerung.

In den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts kam es zu verstärkten Forderungen nach Autonomie. Föderationsverhandlungen führten 1867 zur Verabschiedung des British North America Act, das Kanada zu einem Bundesstaat (Dominion of Canada) mit voller innerer Autonomie erklärte. Entlang der 1885 fertiggestellten transkontinentalen Bahnstrecke entstanden Siedlungen und Bergwerke. Die erfolgreiche Kriegsteilnahme auf der Seite der Alliierten im Ersten Weltkrieg ermutigte die Kanadier in ihrem Streben nach vollständiger nationaler Unabhängigkeit. 1939 erklärte Kanada dem Deutschen Reich den Krieg und trat in den Zweiten Weltkrieg ein, was die Position des Landes weiter stärkte. Es wurde 1945 Gründungsmitglied der Vereinten Nationen (UN) und trat 1949 dem Nordatlantikpakt (NATO) bei.

Die Bevölkerung nahm durch hohe Geburtenraten und starke Einwanderung aus Europa, vor allem aus Großbritannien, stetig zu. Die Forderungen der Partei "Parti Québécois" nach Loslösung Quebecs aus dem kanadischen Staatenverband wurde 1980 in einer Volksabstimmung von der Mehrheit abgelehnt (bestätigt 1998 durch den Obersten Gerichtshof von Kanada). 1982 wurde der alte British North America Act durch die erste eigenständige Verfassung Kanadas abgelöst. 1999 wurde das erste Territorium mit einer Bevölkerung gegründet, in dem sich die Bevölkerung mehrheitlich aus indigener Bevölkerung zusammensetzt, das sogenannte Nunavut im Norden Kanadas mit Iqaluit als Hauptstadt. Mitte 2008 entschuldigte sich Stephen Harper, Premierminister Kanadas, bei den Ureinwohnern für die "aggressive Assimilierung".

Wirtschaft

Kanada, das zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch ein typisches Agrarland war, zählt heute zu den am höchsten industrialisierten Staaten der Erde. Mit den USA bestehen enge wirtschaftliche Verflechtungen. Die Landwirtschaft ist das Rückgrat der kanadischen Wirtschaft. Hauptanbauprodukt ist Weizen. Die Provinzen Alberta, Manitoba und Saskatchewan zählen zu den ausgedehntesten Weizenanbaugebieten der Erde. Weitere Anbauprodukte sind Gerste, Mais, Kartoffeln, Raps, Zuckerrüben, Obst (vor allem Äpfel), Tabak und Sojabohnen. Milchviehwirtschaft in größerem Umfang wird in den Provinzen Quebec und Ontario betrieben, Viehzucht außerdem in Alberta. Auch die kommerzielle Pelztierzucht, die hauptsächlich Nerz- und Fuchs, Biber und Präriewolf hält, hat sich zu einem rentablen Wirtschaftsfaktor entwickelt. Kanada zählt zu den weltweit größten Produzenten von Holz und Holzerzeugnissen. Die Gebiete vor der kanadischen Küste sind ergiebige Fischgründe. Es werden dort vor allem Thunfisch, Kabeljau und Hummer gefangen. Kanada verfügt über zahlreiche Bodenschätze. So gehört es zu den bedeutendsten Förderländern von Platin, Gold und Silber. Vor allem in Alberta gibt es große Erdöl- und Erdgasvorkommen. Die wichtigsten Produktionszweige sind der Maschinen- und Fahrzeugbau, die Erdölverarbeitung, die Elektrotechnik, die Textil- und Papierindustrie sowie die Verarbeitung von Holz und Nahrungsmitteln.

Der Fremdenverkehr ist ein wichtiger Zweig der kanadischen Wirtschaft. 90 Prozent der Besucher kommen aus den USA, wovon ein hoher Anteil Geschäftsreisende sind.

Religion

Etwa 85 Prozent der Bevölkerung sind Christen. In der Provinz Québec ist der Anteil der katholischen Glaubensgemeinschaft mit über 80 Prozent besonders hoch. Größte protestantische Glaubensgruppen sind die Anglikaner und die Vereinigte Kanadische Kirche. Zu den religiösen Minderheiten gehören Muslime und Hindus.

Vegetation

Im Landesinneren sind die Vegetationseinheiten gürtelförmig angeordnet. In der südlichsten Vegetationseinheit wächst vor allem der in dieser Klimazone typische Nadelwald. So findet man im Westen Kanadas dichte Wälder mit Tannen, Fichten und Zedern, während in höheren Regionen vorwiegend die Kiefer gedeiht. Sie ist über 1.000 km breit und wird als Taigagürtel bezeichnet. Nach Norden geht der Nadelwald in die Waldtundra über, einem Gebiet mit lichterem Baumbestand, in dem hauptsächlich Zwergsträucher, Gräser aber auch Moose wachsen. Der nördlichste Teil Kanadas ist weitgehend gletscherbedeckt und damit nahezu vegetationsfrei.

Im Südosten Kanadas wächst unter atlantischem Einfluss Laubwald. Dort findet man außer anderen Bäumen auch den Ahorn, das Symbol des Landes. Nach Norden nimmt der Anteil an Nadelbäumen zu. Westlich der Großen Seen schließen an die Laub- bzw. Mischwaldregion Prärien und Grassteppen an. Auf dem nördlichen Festland und den südlichen Inseln der arktischen Inselwelt gedeiht Tundrenvegetation mit Zwergsträuchern, Kräutern, Gräsern und Moosen.

Tierwelt

In den Laub- und Mischwäldern des Südostens sind unter anderem Rotwild, Elche und mehrere Bärenarten zu finden. Die Grasländer und Prärien des südlichen Landesinneren sind der Lebensraum von Antilopen, Rothirschen und Kojoten. In den Gebirgsregionen des westlichen Kanada gibt es Hirsche, Elche und Bären. Das Nadelwaldgebiet des Taigagürtels ist das Verbreitungsgebiet von kleinen Pelztieren wie Füchsen, Bibern und Mardern. In der Tundra leben Karibus, Moschusochsen, Polarfüchse und Lemminge und an dem arktischen Küsten sind Walrosse, Eisbären und Robben beheimatet.

Karte Kanada
Quebec

Kulinarisches

Kanadische Spezialitäten basieren auf Wild, Fisch und Meeresfrüchten und sind nach den Rezepten der jeweiligen Einwanderungsgruppe zubereitet. Die kanadischen Weine sind inzwischen wettbewerbsfähig geworden. Hauptanbaugebiet ist die sonnenreiche Niagara-Region. Trinken in der Öffentlichkeit ist streng verboten. Als offizielles Deckmäntelchen gilt die braune Papiertüte, in der man das Getränk versteckt.

Souvenirs

Beliebte Mitbringsel sind Kunst und Kunsthandwerk von Indianern und Inuit, bei denen man aber auf ein Echtheitszertifikat achten sollte. Kleidung z.B. das berühmte Holzfällerhemd oder Jeans sowie Sportartikel können relativ günstig gekauft werden.

Karte Kanada
Klimadiagramm

Klimainformationen

Kanada besitzt aufgrund der Größe des Landes sehr unterschiedliche Klimazonen.

Im Allgemeinen hat Kanada heiße Sommer, in denen es bis zu 35°C warm werden kann. Die Winter hingegen sind mit Temperaturen, die bis auf -35°C sinken können, sehr kalt.

In den sogenannten Prärie-Provinzen (Alberta, Saskatchewan und Manitoba) sind die Temperaturunterschiede zwischen Sommer und Winter am größten. Dort werden im Sommer 35°C gemessen, während das Thermometer im Winter auf -37 °C sinkt. Die Westküste hat angenehmes Seeklima. In den Provinzen Québec (Montreal) und Ontario (Toronto) sind die Jahreszeiten am deutlichsten ausgeprägt. In dieser Gegend sind die Winter kalt, die Frühjahrs- und Herbstmonate angenehm. Der Sommer in den Monaten Juli bis Mitte September hat durchschnittliche Temperaturen von 25°C. In Montreal kann es dann oft schwül-heiß werden.

Beste Reisezeit

April bis Oktober.

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Quebec

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Keine.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Kanada ist malaria-frei.

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Quebec

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Kanadischer Dollar (kan$)

1 Kanadischer Dollar = 100 Cents.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 1,48 kan$

1 US-$ = ca. 1,29 kan$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - Ab einem Betrag im Gegenwert von 10.000 Can-$ erforderlich.

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja - werden fast überall akzeptiert. Bei Zahlung mit Kreditkarte ist der Umtauschkurs deutlich günstiger als bei Barzahlung.

Geldautomat: Ja - Bargeldabhebung ist mit Kreditkarten und der Girocard (mit Maestro-Zeichen) möglich. Reisende sollten sich vor Abreise bei Ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Reiseschecks: Ja - in Can-$ (nicht Euro).

Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

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Quebec

Auskunftstellen

In Deutschland

Für die Provinzen Alberta, British Colombia und Manitoba gilt Folgendes:

Für Prospektmaterial und Anfragen von REISENDEN :

Tel.: 01805 - 52 62 32 (0,14 Euro/Min., aus allen Mobilfunknetzen maximal 0,41 Euro/Min.

Websites: www.travelalberta.com, www.britishcolumbia.travel, www.travelmanitoba.com

Für TOURISTIKPARTNER gibt es folgenden Ansprechpartner:

Marketing Services International GmbH (MSi)

Frankfurter Straße 175

63263 Neu-Isenburg

Je nach Provinzen gelten folgende Kontaktangaben:

ALBERTA: Travel Alberta, Tel.: (0 61 02) 88 47 91 40, Fax: (0 61 02) 88 47 91 49, E-Mail: martina.schaefer@mesmarketing.de, alexandra.gohlke@mesmarketing.de

BRITISH COLOMBIA: British Columbia Tourism, Tel.: (0 61 02) 88 47 91 50, Fax (0 61 02) 88 47 91 59, E-Mail: martin@msi-germany.de, verena@msi-germany.de

MANITOBA: Travel Manitoba, Tel.: (0 61 02) 88 47 91 00, E-Mail: msi.maria@t-online.de

Deutsch-Kanadische Industrie- und Handelskammer
(Canadian German Chamber of Industry and Commerce, Inc.)
480 University Avenue
Suite 1500
Toronto /Ontario M5G 1V2/Kanada
(001 416) 598 18 40
(001 416) 598 33 55
www.germanchamber.ca
info.toronto@germanchamber.ca

Canadian German Chamber of Industry and Commerce Inc.
Zweigstelle Montreal
410 Saint Nicolas Street, Bureau 200
Montreal /QC, H2Y 2P5/Kanada
(001 514) 844 14 73
(001 514) 844 30 51
www.germanchamber.ca
info.montreal@germanchamber.ca

Canadian German Chamber of Industry and Commerce Inc.
Zweigstelle Vancouver
409 Granville Street, Suite 923
Vancouver /BC, V6C 1T2/Kanada
(001 604) 681 44 89
(001 604) 681 44 69
www.germanchamber.ca
info.vancouver@germanchamber.ca

Canadian Chamber of Commerce
360 Albert Street
Suite 420
Ottawa /Ontario K1R 7X7/Kanada
(001 613) 238 76 43
(001 613) 238 40 00
www.germanchamber.ca
info@chamber.ca

Canadian Tourism Commission
c/o Travel Marketing Romberg TMR GmbH
Schwarzbachstraße 32
40822
Mettmann bei Düsseldorf
(0 21 04) 91 26 73
(0 21 04) 28 66 72
www.kanada-info.de/Tourism/g_2main.htm
canada@travelmarketing.de

North America Travelhouse
c/o CRD International GmbH
Fleethof
Stadthausbrücke 1-3
20355
Hamburg
(0 40) 30 06 16 55
(0 40) 300 61 60
www.crd.de
info@crd.de

Nova Scotia Tourism
c/o Travel Marketing Romberg TMR GmbH
Schwarzbachstraße 32
40822
Mettmann bei Düsseldorf
(0 21 04) 91 26 73
(0 21 04) 79 74 54
www.exploreNS.com
info@travelmarketing.de

Ontario Tourism
c/o Lieb Management Beteiligungs GmbH
Hauptstraße 19a
83135
Schechen
(0 89) 689 06 38 37
www.ontariotravel.net
info@lieb-management.de; info@infokanada.de

Tourism Yukon
c/o Bergold Promotions
Kleine Hochstraße 4
60313
Frankfurt/M.
(0 69) 21 93 67 77
(0 69) 219 36 70
www.touryukon.com
info@travelyukon.de

Botschaften und Konsulate

In Deutschland

Antragstellern aus Deutschland wird empfohlen, ihre Visaanträge an das Canada Visa Application Centre in Düsseldorf zu richten (da die direkte Beantragung über die Botschaft in Wien länger dauern kann):

Canada Visa Application Centre
VFS Services Germany GmbH
Graf-Adolf-Str. 43, 4. Stock
40210
Düsseldorf
(02 11) 97 26 62 02
www.kanada-info.de
info.canger@vfshelpline.com
Antragsabgabe: Mo bis Fr 9-16 Uhr, Erteilung der visierten Pässe: Mo bis Fr 14.30-16.30 Uhr

Botschaft von Kanada
Leipziger Platz 17
10117
Berlin
(0 30) 20 31 25 90
(0 30) 20 31 20
www.kanada-info.de
berlin-im-enquiry@international.gc.ca
Mo bis Fr 8.30-12.30, 13.30-17 Uhr

Konsulat von Kanada
Benrather Straße 8
40213
Düsseldorf
(02 11) 172 17 71
(02 11) 17 21 70
www.kanada.de/duesseldorf
ddorf@international.gc.ca
Mo bis Fr 9.30-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Kanadisches Konsulat
Tal 29
80331
München
(0 89) 21 99 57 57
(0 89) 219 95 70
www.kanada.de/muenchen
munic@international.gc.ca
Mo bis Fr 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat von Kanada
Leitzstraße 45
70469
Stuttgart
(07 11) 223 96 79
(07 11) 223 96 78
stuttgart@international.gc.ca
Mo und Mi 9-13 Uhr, Do 14-18 Uhr
(keine Visumerteilung)

Embassy of the Federal Republic of Germany
1 Waverly Street
Ottawa /Ontario K2P OT8
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 379, Postal Station "A"
Ottawa/Ontario K1N 8V4/Kanada
(001 613) 594 93 30
(001 613) 232 11 01
www.GermanEmbassyOttawa.org
info@ottawa.diplo.de
Amtsbezirk: Kanada
Konsularischer Amtsbezirk: ohne. Zuständig für alle Angelegenheiten im Bereich Rechts- und Konsularwesen ist das Generalkonsulat Toronto

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Suite 1900-633-6th Avenue SW
Calgary /Alberta T2P 2Y5/Kanada
(001 403) 265 62 44
(001 403) 265 62 66
calgary@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinz Alberta südlich des 52. Breitengrades.
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Vancouver

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
8005-102 Street
Edmonton /Alberta T6E 4A2/Kanada
(001 780) 439 99 50
(001 780) 434 04 30, 438 61 38
edmonton@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinz Alberta nördlich des 52. Breitengrades und Northwest Territories.
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Vancouver

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
1100 Purdy`s Wharf, Tower One
1959 Upper Water Street
Halifax /Nova Scotia
Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 2380
Halifax/Nova Scotia B3J 3E5/Kanada
(001 902) 421 31 30
(001 902) 420 15 99
halifax@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Neuschottland, Prince-Eduard-Insel und Neu Braunschweig
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Ottawa

Consulate General of the Federal Republic of Germany
1250 Boulevard René-Lévesque Ouest
Suite 4315
Montreal /Quebec H3B 4W8/Kanada
(001 514) 931 53 57, 931 72 39
(001 514) 931 22 77, 931 24 31, 931 75 88
www.montreal.diplo.de
info@montreal.diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Neubraunschweig, Neufundland und Labrador, Neuschottland, Prinz-Eduard-Insel und Quebec (außer Gatineau)
Eingeschränkte Passannahmestelle für Antragsteller aus der Provinz Quebec (außer Gatineau)
Passentscheidende Stelle: Generalkonsulat Toronto

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
105-110 Research Drive
Innovation Place, Atrium Bldg.
Business Center
Saskatoon /Saskatchewan S7N 3R2/Kanada
(001 306) 491 49 12
saskatoon@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinz Saskatchewan
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Vancouver

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
2 Winter Place
St. John´s /Newfoundland A1B 1J6/Kanada
(001 709) 739 89 11
(001 709) 739 97 27
st-johns-can@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinz Neufundland und Labrador
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Ottawa

Consulate General of the Federal Republic of Germany
2 Bloor Street East, 25th Floor
Toronto /Ontario M4W 1A8/Kanada
(001 416) 925 28 18
(001 416) 925 28 13
www.germanconsulatetoronto.ca
info@toronto.diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Manitoba und Ontario
Konsularischer Amtsbezirk: Provinzen Manitoba, Neubraunschweig, Neufundland und Labrador, Neuschottland, Ontario, Prinz-Eduard-Insel, Quebec und das Territorium Nunavut

Consulate General of the Federal Republic of Germany
Suite 704, World Trade Centre
999 Canada Place
Vancouver /British Columbia/V6C 3E1/Kanada
(001 604) 684 83 34
(001 604) 684 83 77
info@vancouver.diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Alberta, British Columbia, Saskatchewan, Northwest Territories und Yukon Territory

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
360 Main Street, 30th Floor
Winnipeg /Manitoba R3C 4G1/Kanada
(001 204) 957 42 08
(001 204) 957 44 80
winnipeg@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinz Manitoba
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Toronto

Botschaft von Kanada
(mit Visaabteilung)
Laurenzerberg 2 (3. Stock)
1010
Wien
(0043 1) 531 38 33 21
(0043 1) 531 38 30 00
www.kanada.at
vienn@international.gc.ca
Visa-Abteilung: Mo bis Do 8.30-11.30 Uhr
Geschäftsbereich Visa-Abteilung:
Bundesrepublik Deutschland und Österreich
sowie Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Kroatien, Mazedonien, Niederlande, Slowakische Republik, Slowenien und Ungarn;
SOFERN im Besitz einer Aufenthaltsgenehmigung

Karte Kanada
Fly-in

Sehenswertes

Nationalparks

Der BANFF Nationalpark in der Provinz Alberta ist nicht nur Kanadas meistbesuchter und beliebtester Park sondern auch der älteste. In der Hochgebirgswelt der kanadischen Rockies können mit Glück Grizzly- und Schwarzbären sowie Wölfe und Koyoten beobachtet werden.

Der JASPER- Nationalpark zeichnet sich durch hohe Berge, Gletscher, Wasserfälle und Seen aus. Hier leben u.a. Grizzlys und Elche. Naturfreunde finden schöne Wanderwege und Plätze zum Angeln. Bademöglichkeiten bestehen in den Miette Hot Springs.

POINT PELEE ist für kanadische Verhältnisse ein kleiner Park und liegt in Ontario. Strände, Marschen und Laubwälder sind charakteristisch für das Gebiet. Hier findet man über 700 Arten von Pflanzen. Zwischen Mai und September kommen Zehntausende von Zugvögeln.

NAHANNI ist ein entlegenes bergiges Gelände entlang des Nahanni Rivers. Beeindruckend sind die 100 Meter in die Tiefe fallenden Virginia Falls. Auf dem südlichen Nahanni werden Wildwasserfahrten angeboten. Auf dem Terrain leben Grizzy- und Schwarzbären, Karibus und Biber sowie viele Fisch- und Vogelarten.

WOOD BUFFALO, der größer als die Schweiz ist, wurde zum Schutzgebiet für die vom Aussterben bedrohten Wildbisons erklärt. Hier können mehr als 6.000 dieser Tiere beobachtet werden.

Die Nationalparks TERRA NOVA und GROS MORNE in Neufundland sind durch tiefe Fjorde gekennzeichnet. In Terra Nova sind Luchse, Elche, Bären, Biber und Otter heimisch. Gleich vor der Küste gibt es Wale. Der Park kann auch mit dem Auto erkundet werden. Gros Morne ist für seine alten Steinformationen bekannt.

Im FUNDY Nationalpark in New Brunswick gibt es eine 13 Kilometer lange Steilküste, an der man den erheblichen Gezeitenunterschied (15 Meter) beobachten kann. Über 80 Kilometer lange Wanderwege führen durch Naturwälder an Schluchten und Wasserfällen vorbei.

Der PACIFIC RIM Nationalpark ist ein schmales, langgestrecktes Naturschutzgebiet an der Pazifikküste von Vancouver Island. Von den drei Sektoren ist Long Beach der für Besucher am leichtesten zugängliche. Auf Spaziergängen kann man Seelöwen, Robben, Orcas und Tümmler beobachten. Auf den Broken Group Islands sind Adler zu finden, während die schönsten Wanderwege durch den dichten, feuchten Regenwald auf dem Rainforest Trail zu entdecken sind. Whale-Watching-Touren starten von Ucuelet und Tofino aus.

Northwest Territories

Die Northwest Territories machen ein Drittel von der Fläche Kanadas aus, haben aber nur rund 64.000 Einwohner und somit viel unberührte Wildnis zu bieten. Unzählige Seen und Flüsse und große Karibuherdern geben der Region ihren typischen Charakter. Provinzhauptstadt ist Yellowknife, ein blühendes Bergbau- und Verwaltungszentrum, mit viel Luxus an der Grenze zur Wildniss. Die Stadt steht auf goldhaltigem Gestein und betreibt noch heute zwei Minen. Verstreut über die Landschaft sind weitere 60 Städte und Ortschaften, in denen viele Angehörige der First Nations (Indianer und Inuit) leben. Manche dieser Orte können mit dem Auto, andere nur mit dem Flugzeug besucht werden. Einen besonderen Reiz üben die Northern Territories im Sommer aus, wenn die Mitternachtssonne scheint. Aktivitäten für Besucher sind beispielsweise die Tätigkeiten, die die Einheimischen noch heute ausführen, wie Jagen und Fischen.

Eine aufregende Art, die Northern Territories zu entdecken, ist eine Kanufahrt auf den Flüssen und Seen, auf denen man tagelang paddeln kann, ohne einer Menschenseele zu begegnen. Ein beliebtes Ziel für Wassersportler ist auch der Nahanni River in den südlichen Mackenzie Mountains, wo man Raften und Kanu fahren kann. Im Land der Thule, das sich vom westlichen Ufer der Hudson Bay bis zum Thelon Game Sanctuary erstreckt, kann man Karibus, Elche, Wölfe, Grizzlies und Bisons aufspüren. Rankin Inlet ist die größte Siedlung weit und breit. Hier ist eine umfangreiche Arktis-Sammlung zu sehen. Besucher lernen die Landschaft am besten durch mehrtägige Wanderungen auf den Trails kennen, die es in verschiedenen Längen und Schwierigkeitsgraden gibt. Eine der schwierigsten Routen ist der 372 km lange Canol Heritage Trail in den Mackenzie Mountains. Spezialveranstalter von Deutschland aus oder Outdoor-Ausstatter vor Ort helfen bei der sicheren Reiseplanung.

Ontario und Niagarafälle

Ontario ist eine Provinz der Gegensätze. Die schäumende Gischt und der Lärm der Niagarafälle wechselt sich ab mit ruhig dahinfließenden Gewässern, unberührte Natur mit den Metropolen Toronto und Ottawa sowie das warme Klima des Südens (35 Grad) mit dem des subarktischen Nordens.

Abseits der Städte beginnt in Ontario schnell die Wildnis, die z.B. mit dem Kanu erkundet werden kann. 1.600 km Wasserwege stehen zur Verfügung. Hoch in den Norden kommt man nur noch mit den Wasserflugzeugen der verschiedenen "Fly-in" Gesellschaften. Eines der beliebtesten Ziele Ontarios (besonders für Flitterwöchner aus den USA) sind die Niagara- Wasserfälle, an denen der Niagara River 52 Meter in die Tiefe stürzt. Dem Fluss folgend kommt man durch eine schöne Kulturlandschaft mit Farmen, Obstplantagen und Gärten. Hier wird Riesling und Chardonnay angebaut und 85 Prozent der kanadischen Weinproduktion erzeugt. Der Süden und Osten Ontarios zeigt mit seinen Städtchen wie Kleinburg, St. Jacobs oder Kitchener kultiviertes beschauliches Landleben. Hier leben die Mennoniten, eine Glaubensgemeinschaft deutscher Auswanderer, die jeglichen Fortschritt ablehnt und ihre Äcker noch immer auf traditionelle Weise bestellt. Auch der Einfluß Englands als alte Heimat vieler Auswanderer ist erkennbar, so wird in Stratford jährlich das Internationale Shakespeare-Festival ausgetragen.

Toronto

Toronto, die multikulturelle Hauptstadt der Provinz Ontario, am Lake Ontario gelegen, ist eine Stadt der Superlative. Die hypermodernen Wolkenkratzer sind die größten Kanadas, der 553 Meter hohe CN-Tower ist der welthöchste freistehende Turm und das Eaton Center zählt mit seinen über 300 Geschäften zu den größten Einkaufszentren überhaupt. Daneben ist Toronto eines der größten Finanzzentren Nordamerikas und das wichtigste Wirtschaftszentrum des Landes. Toronto ist aber auch eine Stadt der Kontraste. Neben hochmodernen Bauten liegen wunderschöne restaurierte viktorianische Giebel und Turmspitzen und faszinierende exotische Stadtviertel stehen den von Stränden umsäumten baumbewachsenen Toronto Islands gegenüber. Mit zehn Bäumen pro Einwohner gilt Toronto als grünste Stadt der Welt. 200 Parks laden in der Großstadt zu Spaziergängen und Erholung ein.

Und genauso kontrastreich und vielfältig wie die Stadt ist das Angebot. Toronto bietet dem Besucher eine Kombination aus Sightseeing, Kultur- und Naturerlebnis, Shoppingmöglichkeiten sowie ein interessantes Abend- und Nachtprogramm. Durch die multikulturelle Einwohnerschaft, der mehr als 80 ethnische Gruppen angehören, erleben die Touristen vielfältige, sehr unterschiedliche Eindrücke, Klänge, Gerüche und kulinarische Erlebnisse. In unmittelbarer Nachbarschaft liegen hier Chinatown, Little Italy und das griechisches Viertel beieinander.

Nach New York und London ist Toronto eine der bedeutendsten englischsprachigen Theater-Städte mit Dutzenden von Theatern und Konzerthallen. Das National Arts Center bringt jedes Jahr 900 Veranstaltungen auf die Bühne. Im Sommer finden zahlreiche Musikfestivals, wie beispielsweise das Jazz Festival, statt. Einen Ausflug zu den 650 Meter breiten Niagara-Fällen im Süden der Provinz Ontario, die jährlich über zwölf Millionen Besucher anziehen, sollte man sich nicht entgehen lassen.

Provinz Quebec

In der Provinz Québec kann der Besucher eine Mischung des "Amerikan way of life" und der französischen Lebensart entdecken. Die etwa sechseinhalb Millionen Einwohner der Region sind zum überwiegenden Teil Nachfahren europäischer Siedler. Zusammen mit den Indianern und Inuit bilden sie ein buntes Völkergemisch. 83 Prozent der Einwohner sprechen Französisch als Muttersprache. Als Tourist kommt man aber auch mit Englisch zurecht. Québec hat jedem Urlauber etwas zu bieten. Die bevölkerungsreichste Gegend im Süden hat viele historische Sehenswürdigkeiten, malerische Fischerdörfer und attraktive Ausflugsziele. Mit dem Auto lassen sich abwechslungsreiche Touren, z.B. entlang der Weinstraße, unternehmen.

In den Küstenregionen Charlevoix, Manicouagan und Duplessis bieten sich sportliche Aktivitäten wie Kanu fahren, Wandern und Bergsteigen an. Auf der Halbinsel Gaspé kann der Nationalpark Forillon besucht werden. Die Steilwände der Küste sind bevorzugte Nistplätze für Seevögel. Vom Lonque-Pointe aus können auch Walbeobachtungstouren unternommen werden. Ganz besonders schön ist der Indian Summer (Herbst) in der hügeligen Wald- und Seenlandschaft des Nationalparks La Mauricie. Hier werden Aktivurlaubern Möglichkeiten zum Angeln, Paddeln, Wandern und zur Tierbeobachtung geboten.

Montréal

Montreal, die nach Paris zweitgrößte französischsprachige Stadt der Welt, zeigt sich mit ihrem bunten Völkergemisch multikulturell. Im Jahre 1642 als Zentrum des Pelzhandels gegründet, gehört sie zu den ältesten Städten auf dem amerikanischen Kontinent. Montreal ist heute eine Welt- und Wirtschaftsmetropole. Neben dem größten Binnenhafen der Welt ist die Stadt Sitz führender kanadischer Kreditinstitute und Handelsunternehmen. Ins internationale Rampenlicht kam Montreal erstmals 1967 durch die Weltausstellung und die Olympischen Sommerspiele von 1976. Obwohl die Stadt Großstadtcharakter aufweist, ist sie bis heute übersichtlich und besucherfreundlich geblieben. Viele Sehenswürdigkeiten sind gut zu Fuß zu erreichen. Montreal ist lebhaft, wirkt aber nicht gehetzt. Eine gesunde Mischung aus anglo-amerikanischer Geschäftigkeit und gelassener, frankophiler Lebensart sorgt dafür, dass man sich als Tourist wohl fühlt. Dem Besucher zeigt sich Montreal besonders als Einkaufsstadt mit erstklassiger Restaurantszene. Riesige Geschäftspassagen, Warenhäuser und Boutiquen wechseln sich ab mit Cafés und Restaurants. Dazwischen gibt es Museen, Theater und Kinosäle für die kulturellen Unternehmungen. Auch im Winter braucht man Dank der Ville Souterraine beim Einkaufen und Bummeln nicht frieren. Fast die gesamte Downtown wurde unterkellert. Auf 30 Kilometer Länge lässt die unterirdische Stadt mit rund 2.000 Geschäften und 200 Restaurants die Kälte von draußen vergessen.

Aber auch als Geschäftsreisedestination ist Montreal zu empfehlen. Das Convention Center und eine gute Hotellerie mit zahlreichen Tagungskapazitäten haben die Stadt nach New York und Washington D.C. zum drittgrößten Konferenzziel Nordamerikas werden lassen.

In Montreal wird viel gefeiert. Der Veranstaltungskalender ist voll mit Festivals, Feten und Events.

Québec

Québec, die politische Hauptstadt der Provinz, wirkt mit ihrer authentischen Stadtmauer und ihren kleinen Gässchen eher wie eine europäische als eine nordamerikanische Stadt. Von der UNESCO wurde Québec mit Kairo, Jerusalem, Rom oder Dresden in die Liste der "Schätze der Welt" aufgenommen. Hoch über der Stadt thront das Wahrzeichen der Stadt, das Château Trontenac, ein Hotel in dem schon Franklin D. Roosevelt und Winston Churchill konferierten.

British Columbia und Vancouver Island

Die westlichste Provinz Kanadas bietet landschaftlich viel Abwechslung. Fjordartige Küstenstreifen, Prärien, Hochebenen, zerklüftete Berge und auf Vancouver Island gemäßigten Regenwald. Die Region weist das mildeste Klima Kanadas auf, und lädt so zu vielen Freizeitaktivitäten ein.

Whistler ist das bekannteste Erholungsgebiet der Provinz und gleichzeitig eines der besten Skigebiete Nordamerikas, das auch im Sommer befahrbar ist. Weiter nördlich liegt Cariboo Chilcotin, das klassische Cowboyland. Im Gebiet von Shushwap kommen Wassersportfreunde auf einem der rund 200 Seen auf ihre Kosten. Für Natur- und Wasserliebhaber ist auch Vancouver Island genau das richtige. An der Westküste der Insel, dem Pacific Rim Nationalpark, sind viele wildlebende Tiere beheimatet. Hier werden in der Nähe von Uculet schöne Übernachtungsmöglichkeiten (Blockhäuser) direkt am Meer angeboten. Während des Sommers werden täglich Walbeobachtungstouren unternommen. Interessant in der Hauptstadt Victoria ist auch das Royal British Columbia Museum, eines der anschaulichsten natur- und kunsthistorischen Museen Nordamerikas.

Vancouver

"Von Natur aus spektakulär" heißt der Werbeslogan der Stadt und dieser ist dank der herrlichen Kulisse der Küstengebirge auf der einen Seite sowie des Pazifiks auf der anderen Seite nicht übertrieben. Kanadas drittgrößte Stadt mit ihrem multikulturellen Zentrum, geprägt vor allem durch die chinesischen Einwanderer, gilt als eine der schönsten der Welt. Seit der Weltausstellung 1986 - gleichzeitig der 100. Geburtstag der Stadt - haben dies auch die Touristen erkannt.

Neben der Stadt mit ihren unerschöpflichen Möglichkeiten und ihrem pazifischen Flair bietet die Umgebung gute Sport- und Freizeitmöglichkeiten. Die zahlreichen Parks geben Möglichkeiten für Wanderungen und Outdoor-Sport. In der Umgebung von Vancouver kann man reiten, Fahrrad fahren, fischen, klettern, Golf spielen, windsurfen und tauchen. Drei Skigebiete in unmittelbarer Nähe - Cypress, Seymour und Grouse Mountains - bieten gute Wintersportmöglichkeiten. Von Granville Island aus kann man Bootstouren unternehmen und die Küstenlinie Vancouvers vom Wasser aus besichtigen. Vancouver ist auch ein guter Ausgangspunkt für einen Besuch von Vancouver Island mit seinem gemäßigten Regenwald oder anderen Orten in British Columbia.

Vancouver verdankt seinen Namen dem englischen Seefahrer und Kapitän George Vancouver, der im Jahre 1792 die hiesige Küste erkundete und dabei die Mündung des Fraser River in den Pazifik entdeckte.

Vancouver ist Austragungsort der Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2010.

Karte Kanada
Quebec

Reisehinweise

In den Sommermonaten Juni bis September muss in Kanada mit Busch- und Waldbränden gerechnet werden, besonders betroffen sind die westlichen Provinzen British Columbia, Alberta, Saskatchewan, Northwest Territories und Manitoba.

In den Wintermonaten hingegen kann es zu heftigen Schneestürmen kommen.

Informationen zur Sicherheitssituation in Kanada sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

* Das Rauchen und das Trinken von Alkohol ist in der Öffentlichkeit nicht erlaubt. Alkoholische Getränke dürfen nur in lizenzierten Restaurants und Bars ausgegeben werden. Der Kauf und das Trinken von Alkohol ist erst ab einem Alter von 19 Jahren erlaubt (nur in den Provinzen Alberta, Manitoba und Québec ab 18 Jahren).

* Reisepässe und Wertgegenstände sollten niemals in einem geparkten Auto zurückgelassen werden, selbst auf bewachten Parkplätzen besteht Diebstahlgefahr.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

PDF-Download (Länder-Information)

Nicht im Reisepreis enthalten:
Persönliche Ausgaben wie z.B. weitere Mahlzeiten, Trinkgelder, Minibar und Telefonate sowie fakultativ vor Ort zubuchbare Ausflüge und Eintritte.

Abweichend zum Winter-Katalog 2017/2018 ist der Ausflug nach Vancouver Island 2018 nicht inklusive, sondern unter CN-MO01-VANISL gegen einen Aufpreis von 164 EUR p. P. zubuchbar.

Trinkgelder:
Wir empfehlen Ihnen folgende Trinkgelder: 4 CAD pro Tag und Person für den Reiseleiter, 3 CAD pro Tag und Person für den Busfahrer. Bitte beachten Sie, dass das Trinkgeld einen Teil des Einkommens darstellt.

Einreisebestimmungen Kanada für deutsche Staatsbürger:
Deutsche Staatsangehörige benötigen einen gültigen Reisepass. Nach kanadischen Vorschriften muss der Pass bis zum Ende der Rückreise in das Heimatland gültig sein. Da einige Fluglinien die Vorlage eines sechs Monate gültigen Reisepasses verlangen, ziehen die kanadischen Immigrationsbehörden eine Gültigkeit des Passes von mindestens sechs Monaten ab der vorgesehen Abreise aus Kanada vor.

Für touristische oder geschäftliche Aufenthalte bis zu sechs Monaten ist die Einreise visumsfrei, es ist jedoch bei Einreise auf dem Luftweg im Vorfeld zwingend eine elektronische Einreisegenehmigung (eTA) einzuholen. Hierbei muss online ein Antrag gestellt werden. Zusätzlich werden Sie bei Ihrer Einreise in Kanada von einem Beamten der Einwanderungsbehörde überprüft.

Wir übernehmen diese eTA-Anmeldung für deutsche Staatsangehörige, die ihre Kanada – Reise über SZ-Reisen buchen. Die Kosten in Höhe von derzeit 7 CAD sind im Reisepreis enthalten.
Bitte senden Sie die ausgefüllte und unterschriebene eTA-Anmeldung bis spätestens acht Wochen vor Reiseantritt an die SZ-Reisen GmbH, Kundenservice, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden zurück.

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
Traumkulisse Kanada
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
25
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    Flughafen:

    weitere Informationen:

    • Abweichend zum Winter-Katalog 2017/2018 ist der Ausflug nach Vancouver Island 2018 nicht inklusive, sondern unter CN-MO01-VANISL gegen einen Aufpreis von 164 EUR p. P. zubuchbar.
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