Vor Sizilien ist die Hölle los

Wandern auf den Liparischen Inseln mit Stromboli

Blick vom Monte Fossa auf Filicudi und Alicudi(c)ARochau-fotolia Ihr Reiseverlauf Wandern auf Lipari(c)Konstanze Gruber - fotolia.com Am Stromboli(c)getsicily.com Liparische Inseln(c)getsicily.com

Die Liparischen Inseln im Tyrhhenischen Meer mögen Ihnen beim ersten Hören wenig bekannt vorkommen. Das dürfte sich spätestens ändern, wenn Sie erfahren, dass eine der sieben Inseln vor der Küste Siziliens Stromboli heißt. Die Feuerinsel mit dem bis heute aktiven Vulkan diente schon den Seefahrern der Antike als auch nachts weithin sichtbarer Orientierungspunkt.

Wie Stromboli sind auch die anderen sechs Inseln vulkanischen Ursprungs. Wegen der unterschiedlichen langen Zeitspannen, die seit den letzten vulkanischen Aktivitäten vergangen sind, hat aber jede Insel Ihren ganz eigenen Charakter. Die namensgebende und landschaftlich reizvolle Hauptinsel Lipari ist Ihr Basislager für die Erkundung der Inselgruppe. Täglich besichtigen wir mit Schiff, Bussen oder auf kurzen Wanderungen eine andere Insel. Vulcano lockt mit schwarzen Stränden und besonderer landschaftlicher Schönheit. Hier können Sie in den natürlichen Fangoquellen baden.

Salina ist bekannt für seinen edelsüßen Malvasia Wein und die besten Kapern der Welt. Auf Stromboli kommen Sie dem brodelnden und lavaspeienden Krater sehr nah und durchwandern das atemberaubende Naturreservat der Insel. Panarea ist die „Prominenteninsel“ des Archipels. Die reich blühende Flora und besonders idyllische  Badestrände erklären ihre Beliebtheit. Im Gegensatz dazu sind Alicudi und Filicudi fast menschenleer und laden mit ihrer rauen Naturschönheit und der betörend duftenden Macchia zu einer unvergesslichen Wanderung ein.

  • 4*-Hotel auf Lipari
  • Wanderungen auf Vulcano, Salina, Stromboli
  • Wanderungen auf Panarea, Alicudi, Filicudi und Lipari

Programm

1. Tag: Anreise nach Lipari

Sie fliegen mit Air Berlin von Berlin-Tegel nach Catania. Nach Ihrer Ankunft auf Sizilien werden Sie von Ihrer örtlichen Reiseleitung empfangen und fahren gemeinsam mit dem Tragflügelboot auf die Insel Lipari, die reizvolle Hauptinsel des Archipels, wo Sie Ihr Hotel für die kommenden sechs Nächte beziehen. Bei einem gemeinsamen Abendessen lernen Sie sich näher kennen.

2. Tag: Vulcano

Nach dem Frühstück geht es nach Vulcano. Diese Vulkaninsel ist mit den schwarzen Stränden von besonderer landschaftlichen Schönheit und wegen der unterschiedlichen vulkanischen Phänomene bekannt. Ihre Wanderung führt Sie hoch hinaus zum Kraterrand des Vulkans. Oben angelangt erwartet Sie nicht nur der Blick in den Krater, sondern auch ein fantastischer Rundumblick über das Archipel der Liparischen Inseln. Allerdings ist dieser Ort nichts für feine Näschen! Die Fumarolen, aus denen ein starker Schwefelgeruch entweicht, verteilen sich quer über die Flanken des Kraters.Am Nachmittag haben Sie Zeit zur freien Verfügung. Nutzen Sie diese doch für ein Bad in den natürlichen Fangoquellen "Vasca di Fanghi" (Zusatzkosten ca. 3€) oder entspannen Sie am Strand.

(Dauer: 2,5h, Strecke: 7 km, Höhendifferenz +/- 390 m)

3. Tag: Salina

Auf Salina prägen neben den beiden Vulkankegeln grüne, fruchtbare Flächen und üppige Natur den Charakter. Hier ist der Malvasia Wein zu Hause und es gedeihen die besten Kapern del Welt, aber Salina ist auch das Landschaftsjuwel des Archipels. Je nach den Wetterbedingungen unternehmen Sie den Aufstieg zum Gipfel Monte Fossa. Sie folgen einem Forstweg, welcher sich in großen Kehren den Berg hinauf schlängelt. Hier und da erhaschen Sie tolle Blicke auf den gegenüberliegenden  Berg Monte dei Porri, erst auf dem Gipfel werden Sie mit einem fantastischen Panoramablick belohnt. Am Nachmittag fahren Sie zurück nach Lipari.

(Dauer: 3,5h, Strecke: 8 km, Höhendifferenz +/- 960 m)

4. Tag: Stromboli

Am Vormittag haben Sie Zeit zur eigenen Verfügung in Lipari. Heute nehmen Sie Ihre Halbpension in Form eines Mittagessens im Hotel ein.

Am Nachmittag Fahrt setzen Sie nach Stromboli über. Die Feuerinsel diente den antiken Seefahrern aufgrund der starken vulkanischen Aktivität als natürlicher Leuchtturm. Vom Hafen geht es zur Ortschaft San Vicenzo und Sie wandern durch das Naturreservat Stromboli bis zum Aussichtspunkt oberhalb des Observatoriums. Dort genießen Sie einen Blick auf den Krater, das Meer und die Sciara del Fuoco, die Feuerrutsche.

(Dauer: 3 h, Strecke: 7km, Höhendifferenz: 250m)

Alternativ dazu können Sie fakultativ an der Wanderung auf den Gipfel des Stromboli teilnehmen, wo Sie den Ausbruch in atemberaubender Nähe erleben können. Diese Wanderung ist wetterabhängig und kann daher nur vor Ort gebucht werden. (ca. 40,00 € pro Person). Nach der Gipfelwanderung zum Stromboli kehren Sie erst am späten Abend ins Hotel zurück.

(Dauer: 5 h, Strecke: 12 km, Höhenunterschied 900 m, Schwierigkeitsgrad: anstrengend)

5. Tag: Panarea

Nach dem Frühstück fahren Sie zur Insel Panarea. Im Sommer ist hier ein beliebter Treffpunkt für Prominente. Die kleinste und feinste Insel des Archipels lädt Sie heute zu einer herrlichen Wanderung ein. Bougainvilleen, Hibiskusbüsche und Geranien blühen hier neben Olivenbäumen und Zitronenhainen. Hübsche kleine Orte nach äolischem Stil, schöne Buchten die zum Baden einladen und herrliche Aussichten auf die Nachbarinseln ergänzen dieses einmaliges Erlebnis. Am Nachmittag fahren Sie zurück nach Lipari.

(Dauer: 3 h, Strecke 8 km, Höhenunterschied: +/-462 m)

6. Tag: Alicudi und Filicudi

Heute besuchen Sie die zwei ruhigen Inseln Alicudi und Filicudi. Beide Inseln sind zum größten Teil unbewohnt. Alicudi ist die einsamste und ursprünglichste des Archipels, hier kann man die Stille noch hören. Sie unternehmen einem Rundgang über alte Treppenwege durch duftende Macchia der Insel.

(Dauer: 1 h, Strecke: 2 km, Höhenunterschied +/- 120 m, Schwierigkeitsgrad: leicht)

In Filicudi finden Sie nur eine Straße, ansonsten gibt es viele gut erhaltene Treppenwege und Maultierpfade auf denen Sie unterwegs sind. Sie wandern durch die Macchia mit Ginsterbüschen, Erdbeerbäumen, Feigenkakteen, Kapern, Johannisbrotbäumen und duftenden Wildkräutern, ehe Sie wieder nach Lipari übersetzen.

(Dauer: 1,5 h, Strecke: 3 km, Höhenunterschied +/- 200 m)

7. Tag: Lipari

Am Vormittag unternehmen Sie eine einfache Wanderung in Richtung der Punta della Crapazza, dem südlichsten Punkt der Insel. Zu Beginn blicken Sie weit auf Vulcanello und Vulcano, bei guter Sicht können Sie sogar Sizilien und den Ätna erkennen. Über den Monte Giardina gelangen Sie zum Kirchlein Sant Bartolo al Monte. Unterwegs genießen Sie ein herrliches Panorama auf Lipari-Stadt mit dem Kastell, Panarea und dem rauchenden Stromboli im Hintergrund. Anschließend steigen Sie zurück in die Stadt ab.  Am Nachmittag fahren Sie nach Sizilien. Abendessen und Übernachtung im Raum Catania.

(Dauer: 3 h, Strecke: 8 km, Höhenunterschied: +/- 200 m)

8. Tag: Heimflug

Heute heißt es Abschied nehmen. Mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck werden Sie zum Flughafen gebracht und fliegen zurück nach Deutschland.

Wichtiger Hinweis! Die Zwischenübernachtung im Raum Catania kann abhängig von den Flugzeiten auch am Anfang der Reise erfolgen.

ab 1495 
Hotel Mea (c)aeoliancharme.com

4*-Hotel Mea auf Lipari

Lage

Ihr 4*-Hotel ist nur einen kurzen Spaziergang vom historischen Zentrum der Stadt Lipari entfernt. Genießen Sie Ihren Aufenthalt in einer Oase der Entspannung und des Komforts mit einem wunderschönen Blick auf die Bucht von Marina Lunga und das über der Altstadt thronende Kastell.

Zimmer

Das Hotel verfügt über 37 Zimmer, die alle im maurischen Stil eingerichtet sind. Die Zimmer sind ausgestattet mit Dusche/Bad/WC, Haartrockner, Klimaanlage, Safe und Minibar sowie Balkon oder Terrasse.

Hoteleinreichtungen

Starten Sie in den Tag mit einem italienischen Frühstücksbüfett auf der Terrasse des Hotels und genießen Sie am Abend die einheimische Küche im äolischen Restaurant. Ein Pool mit Meerblick und Hydromassagedüsen erwartet Sie zur Entspannung nach der Wanderung. Außerdem stehen in ein Solarium, Snack- und Poolbar sowie freier Internetzugang zur Verfügung. 

PDF-Download (Hotel-Information)

    Beförderung

    • Flüge mir Lufthansa von Dresden oder Leipzig über München oder Frankfurt/M. nach Catania und zurück
    • Transfers Flughafen – Hotel – Flughafen
    • Alle Schifffahrten zwischen den Inseln
    • Transfers an den Wandertagen

      Hotels & Verpflegung

        • 6 Übernachtungen im 4*-Hotel Mea oder gleichwertig auf Lipari
        • 1 Übernachtung im 4*-Hotel im Raum Catania auf Sizilien
        • 7 x Frühstück als Büfett
        • 6 x Abendessen als 3-Gang-Menü
        • 1 x Mittagessen als 3-Gang-Menü

         Ausflüge & Besichtigungen 

        • Wanderungen auf Vulcano, Salina, Stromboli, Panarea, Alicudi, Filicudi, Lipari mit örtlicher Wanderreiseleitung 

         Sonstiges

        • Alle aktuellen Steuern und Sicherheitsgebühren
        • Kurtaxe vor Ort
        • 1 Reisetaschenbuch pro Buchung
        • SZ-Reisebegleitung

          Italien

          Einreise für Deutsche

          Deutsche sind für einen unbegrenzten Aufenthalt visumfrei. Notwendig sind für die Dauer des Aufenthalts gültiger Reisepass (für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten ist auch der für die Dauer des Aufenthalts gültige Personalausweis ausreichend).

          Als Nachweis des EU-weiten Versicherungsschutzes sollte die Europäische Krankenversicherungskarte mitgeführt werden (eine private Auslandsreisekrankenversicherung wird zusätzlich empfohlen).

          Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.

          Landesdaten

          Lage

          Die Republik Italien grenzt im Westen an Frankreich, im Norden an die Schweiz und Österreich, im Osten an Slowenien und wird im Südwesten, Süden und Südosten vom Mittelmeer eingerahmt.

          Zu Italien gehören auch die beiden großen Mittelmeerinseln Sizilien und Sardinien.

          Fläche: 301.302 km².

          Verwaltungsstruktur: 20 Regionen; Sonderstatus für die 5 Regionen Aostatal, Friaul-Julisch-Venetien, Sardinien, Sizilien, Trentino-Südtirol.

          Einwohner

          Bevölkerung: ca. 60,8 Millionen

          Städte:

          Rom (Hauptstadt) ca. 2,7 Millionen (mit Vororten ca. 4,4 Millionen)

          Mailand ca. 1,25 Millionen

          Neapel ca. 947.800

          Turin ca. 872.800

          Palermo ca. 653.200

          Genua ca. 591.800

          Bologna ca. 375.900

          Florenz ca. 355.300

          Bari ca. 316.700

          Catania ca. 293.500

          Venedig ca. 264.000

          Verona ca. 254.600

          Messina ca. 240.100

          Triest ca. 202.500

          Sprache

          Die Landessprache ist Italienisch. In einigen Gebieten wird Deutsch bzw. Französisch gesprochen.

          Zeitverschiebung

          Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit (kein Zeitunterschied).

          Stromspannung

          Meist 220/230 Volt. Schukostecker können oft nicht verwendet werden. Deswegen empfiehlt es sich, einen Adapter mitzunehmen.

          Telefon/Post

          Telefon

          Die Ländervorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Italien ist 0039. Beim Telefonieren nach Italien vom Ausland aus muss die 0 der Ortsnetzziffer des entsprechenden Ortes mitgewählt werden, z.B. nach Rom lautet die Vorwahl 0039 06. Bei Ortsgesprächen innerhalb Italiens muss ebenfalls die Vorwahl mitgewählt werden.

          Von Italien nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

          Die Direktwahl nach Deutschland ist nur aus Telefonzellen mit orangerotem Telefonhörer-Symbol möglich. Die meisten Telefonzellen funktionieren mit Telefonkarten, die an Tankstellen, in Bars und Restaurants oder an Zeitungskiosken gekauft werden können.

          NOTRUFNUMMERN: Notruf (Carabinieri) 112 oder Polizei 113, Unfallrettung 118, Feuerwehr 115, Waldbrände 15 15, Seenotrettungsdienst 15 30.

          Mobilfunk

          Netztechnik: GSM 900/1800 und 3G 2100.

          Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Italien von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

          Internet

          Länderkürzel: .it

          Feiertage

          Im Jahr 2017:

          1. Januar (Neujahr)

          6. Januar (Dreikönigstag)

          17. April (Ostermontag)

          25. April (Tag der Befreiung)

          1. Mai (Tag der Arbeit)

          2. Juni (Nationalfeiertag)

          29. Juni (St. Peter und Paul; Feiertag nur in Rom)

          15. August (Mariä Himmelfahrt; Ferragosto)

          1. November (Allerheiligen)

          7. Dezember (St. Ambrosius; Feiertag nur in Mailand)

          8. Dezember (Mariä Empfängnis)

          25. Dezember (Weihnachten)

          26. Dezember (Stephanstag)

          Die Hauptferienzeit ist von Mitte Juli bis Ende August (einige Betriebe schließen im August), zwischen Weihnachten und Neujahr sowie rund um Ostern. Brückentage werden auch gern für ein verlängertes Wochenende genutzt.

          Öffnungszeiten

          Banken: Mo bis Do 8.30-13.30, 15-16 Uhr, Fr 8.30-13.30, 14.45-15.45 Uhr, oft auch Sa Vormittag.

          Büros: Mo bis Fr 8.30-12.30, 13.30-17.30 Uhr.

          Geschäfte: werktags 8.30-12.30 Uhr (Süditalien 9-13 Uhr), 15.30-19.30 Uhr (Süditalien 16-20 Uhr). In den Städten Norditaliens gibt es einen Trend zu durchgehenden Öffnungszeiten. In Süditalien sind die Lebensmittelgeschäfte in der Sommerperiode geöffnet von 7.30-13.30, 17.30-20 Uhr. Die Läden sind meistens montags einen halben Tag geschlossen.

          Kleidung

          Während der Sommermonate braucht man leichte Sommerkleidung. Im Herbst und Frühjahr sollte man Übergangskleidung mitnehmen. Im Winter benötigt man Wollsachen, warme Mäntel und gutes Schuhwerk. Auch einen Regenmantel oder eine Regenjacke sollte man unbedingt dabeihaben.

          Geschichte/Politik

          Mit den Etruskern kam im neunten Jahrhundert v. Chr. eine erste Hochkultur nach Italien. Um 470 v. Chr. begann der Aufstieg Roms, das um 100 n. Chr. seine größte Ausdehnung hatte. Nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches entstanden auf italienischen Boden germanische Nachfolgereiche. 381 wurde das Christentum zur Staatsreligion erhoben und seit dem fünften Jahrhundert ist der Bischof von Rom Oberhirte über alle Katholiken. Die darauf folgenden Machtkämpfe zwischen Kaisern und Päpsten erreichten ihren Höhepunkt mit dem Investiturstreit. Im Wormser Konkordat von 1122 mussten die Kaiser das Recht, den Papst zu wählen, an ein Kollegium von Kardinälen abgeben.

          In der Folgezeit erlebten die Stadtstaaten wie etwa Venedig, Genua, Pisa, Mailand und Florenz einen erheblichen Aufschwung. Sie hatten durch die Kreuzzüge und durch rege Handelstätigkeiten ihren Einfluss bis in den östlichen Mittelmeerraum ausgedehnt. Zwischen Genua und Venedig entwickelte sich bald ein erbitterter Kampf um die Vorherrschaft, den die Venezianer gegen Ende des 14. Jahrhunderts für sich entscheiden konnten.

          Mitte des 15. Jahrhunderts hatte sich Italien einen großen Reichtum angeeignet. Als Pionier des Wiederauflebens der Gelehrsamkeit und der Künste, bekannt als "Renaissance", stand Italien in kultureller Hinsicht den anderen europäischen Nationen weit voran. Am überragendsten war diesbezüglich die Toskana, aus welcher der große Dichter Dante Alighieri und der Maler Giotto hervorgingen. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts wurde Italien das Ziel mehrerer aggressiver Kriege durch Frankreich, Spanien und Österreich. Nur wenige Stadtstaaten, z.B. Genua und Venedig, konnten sich behaupten.

          Während des 18. Jahrhunderts blieb Italien gespalten und unter ausländischer Herrschaft. 1796 marschierte Napoleon Bonaparte in Italien ein und gliederte bis 1810 sogar Rom ins Französische Großreich ein. Nach Bonapartes Niederlage gegen Österreich wurde im Wiener Kongress (1814-1815) die Restauration der österreichischen Herrschaft über die Halbinsel garantiert. Der italienische Widerstand gegen die Vorherrschaft Österreichs kennzeichnet sich durch eine wachsende Bewegung für nationale Einheit und Unabhängigkeit, die "Risorgimento" genannt wird. 1861 wurde das Königreich Italien ausgerufen. Während des Ersten Weltkrieges blieb Italien zunächst neutral, schlug sich dann auf die Seite von Frankreich und Großbritannien.

          1922 wurde Benito Mussolini zum Ministerpräsidenten ernannt. In der Folgezeit begründete er seine faschistische Diktatur und verbündete sich mit Hitler. Durch die Besetzung Albaniens und Äthiopiens versuchte er, eine Großmachtstellung für Italien aufzubauen. 1940, nach der Niederlage Frankreichs, griff Italien in den Zweiten Weltkrieg ein. 1943 landeten die Alliierten auf Sizilien, ein Jahr später konnten sie Rom erobern. 1946 wurde durch ein Memorandum die Monarchie in Italien beendet. Innenpolitische Unruhen mit Regierungskrisen und Korruptionsskandalen erschüttern seitdem immer wieder das Land. Italien ist Mitglied der EU.

          Wirtschaft

          Der Tourismus trägt in Italien erheblich zum Bruttosozialprodukt bei.

          Fast 60 Prozent der Landesfläche Italiens werden als Ernte- und Weideland genutzt. Italien zählt weltweit zu den führenden Weinproduzenten und auch in der Herstellung von Oliven und Olivenöl rangiert Italien international ganz vorn. Weitere wichtige Feldfrüchte sind Weizen, Kartoffeln, Tomaten, Zuckerrüben, Mais und Reis sowie Artischocken, Pfefferschoten und Wassermelonen. Am bedeutendsten für die italienische Landwirtschaft ist der Obstanbau (Oliven, Äpfel, Orangen, Feigen und Datteln). Auch die Milchwirtschaft hat einen hohen Stellenwert. Bekannte Käsesorten des Landes sind Gorgonzola, Pecorino und Parmesan. Italiens wichtigste Bodenschätze sind Erdgas, Petroleum und Pyrit.

          Ein anhaltendes Problem der italienischen Wirtschaft stellt das enorme Nord-Süd-Gefälle dar. Viele Süditaliener arbeiten in Norditalien oder im benachbarten Ausland.

          Religion

          In Italien herrscht die römisch-katholische Religion vor, der über 80 Prozent der Bevölkerung angehören. Ein 1984 verabschiedetes Gesetz schuf die römisch-katholische Religion als Staatsreligion ab und beendete den obligatorischen Religionsunterricht an Staatsschulen. Die wichtigsten Minderheitenreligionen sind Protestantismus, Islam und Judentum.

          Vegetation

          Zu der für die zentralen und südlichen Flachländer Italiens charakteristischen mediterranen Pflanzenwelt zählen z. B. Oliven-, Orangen-, Limonen- und Zitronenbäume und Palmen. Im Süden findet man häufig Feigen-, Dattel-, Granatapfel- und Mandelbäume, Zuckerrohr und Baumwolle. An den niedrigeren Hängen der Apenninen sind Kastanien-, Zypressen- und Eichenbäume, in höheren Lagen ausgedehnte Pinien- und Tannenwälder vorherrschend.

          Tierwelt

          Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern findet man in Italien weniger Tierarten. In den Alpen leben noch wenige Murmeltiere, Steinböcke und Gemsen. An Vögeln herrschen Geier, Bussard, Falke und Milan in den Bergen vor. Wachtel, Waldschnepfe, Rebhuhn und verschiedene andere Zugvogelarten findet man in vielen Teilen Italiens. Zahlreiche Eidechsen- und Schlangenarten, u.a. drei Spezies der giftigen Vipernfamilie, und Skorpione sind noch anzutreffen.

          Kulinarisches

          Zusammen mit der französischen Küche ist die italienische Gastronomie führend in Europa. Nach den Nudelgerichten sind die Fischgerichte empfehlenswert. Die Pizza (ursprünglich ein gewürztes Brot) hat sich erst im Laufe des Wohlstands und mit Einfluss des Tourismus entwickelt. Standardgetränk zu allen Essen sind Wein (regionales Angebot z.B. Chianti in der Toscana, Lambrusco in der Emilia-Romagna, Orvieto in Umbrien und Marsala auf Sizilien) und Mineralwasser. Aber auch italienisches und ausländisches Bier wird angeboten.

          Souvenirs

          Einige Artikel, wie z.B. Terrakottatöpfe oder Espessomaschinen sind in Italien preisgünstig. Für ihre Antiquitätenmärkte sind Lucca, Mailand, Ravenna und Turin bekannt. Noch heute findet man in Italien viele Erzeugnisse des traditionellen Kunsthandwerks, die sich gut als Mitbringsel eignen, z.B. in Südtirol Trachten, in Ligurien Klöppelspitzen und Gegenstände aus Olivenholz, in Venetien Glas- und Kristallwaren sowie Spitzen und in der Toscana Alabastergegenstände, farbige Keramik und Goldschmiedearbeiten. Der Süden ist bekannt für Teppiche, Korallenschmuck und Kleinmöbel.

          Duty Free

          Einreise aus EU-Ländern

          Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

          Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

          Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

          TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

          ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

          Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

          Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

          KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

          REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

          Änderung der Zollbestimmungen - seit dem 1. Januar 2014 gilt folgende Ausnahmeregelung:

          In Bulgarien, Kroatien, Lettland, Litauen, Ungarn oder Rumänien gekaufte Zigaretten dürfen nur noch bis zu einer Menge von 300 Stück steuerfrei nach Italien eingeführt werden.

          Einreise aus Drittländern

          Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländer) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

          Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

          - 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

          - 16 Liter Bier

          - 4 Liter nicht schäumende Weine;

          - 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein;

          - eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

          - andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende, für Einreisende auf dem Landweg 300 Euro; für Reisende unter 15 Jahren gilt die Freimenge von 150 Euro unabhängig vom Einreiseweg.

          Die Abgabenbefreiung wird nicht gewährt:

          - Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.

          Klimainformationen

          Italien erstreckt sich vom Brenner-Pass bis zur Südspitze Siziliens. Während Oberitalien noch im mitteleuropäischen Klimabereich liegt (kalte Winter), beginnt in der Po-Ebene das gemäßigte-subtropische Übergangsklima. Die Mitte und der Süden des Landes sind durch mild-feuchte Winter und trocken-heiße Sommer gekennzeichnet.

          Beste Reisezeit

          Italien hat das ganze Jahr über Saison.

          Vorgeschriebene Impfungen

          Keine.

          Empfohlene Impfungen

          Keine.

          Informationen zur Malaria

          Malaria

          Keine.

          Verbreitung

          Italien ist malaria-frei.

          Währung

          Währungseinheit

          Währungseinheit: Euro ( EUR)

          1 Euro = 100 Cent.

          Derzeitiger Kurs:

          1 US-$ = ca. 0,85 EUR

          Hinweise

          Reisende müssen beachten, dass in Italien generell Beträge über 3.000 Euro (auch Hotelrechnungen etc.) nicht in bar, sondern per Überweisung, mit GiroCard oder Kreditkarte bezahlt werden müssen.

          Devisenbestimmungen/Umtausch

          Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

          Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

          Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremd- und Landeswährung im Gegenwert von zusammen über 10.000 Euro beim italienischen Grenzzollamt.

          Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt bzw. bei Beträgen im Gegenwert von über 10.000 Euro in Höhe der deklarierten Einfuhr.

          Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt bzw. bei Beträgen im Gegenwert von über 10.000 Euro in Höhe der deklarierten Einfuhr.

          Internationale Kreditkarten: Ja - werden von Banken, größeren Hotels, Restaurants der gehobenen Kategorie und bei Autovermietern akzeptiert.

          Geldautomat: Ja - Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Logo) und Kreditkarten werden generell akzeptiert.

          Auskunftstellen

          Italienische Zentrale für Tourismus ENIT
          Barckhausstraße 10, 5. Stock
          60325
          Frankfurt/M.
          (0 69) 23 28 94
          (0 69) 23 74 34
          frankfurt@enit.it
          ENIT-Büro in Berlin:
          c/o Botschaft der Italienischen Republik
          Hiroshimastraße 1
          10785 Berlin
          Tel. (0 30) 24 31 04 13
          E-Mail: berlin@enit.it

          A.P.T. (Agenzia Nazionale del Turismo)
          Via Marghera 2/6
          00185
          Rom /Italien
          (0039) 06 446 33 79, 446 99 07
          (0039) 06 497 11
          sedecentrale@enit.it

          Camera di Commercio Italo-Germanica
          (Deutsch-Italienische Handelskammer)
          Via Gustavo Fara, 26
          20124
          Mailand /Italien
          (0039) 02 66 98 09 64
          (0039) 02 67 91 31
          info@ahk-italien.it

          Camere di Commercio d´Italia - Unioncamere
          Piazza Sallustio 21
          00187
          Rom /Italien
          (0039) 06 470 42 40
          (0039) 06 470 41
          unioncamere@cert.legalmail.it

          Botschaften und Konsulate

          Botschaft der Republik Italien

          Hiroshimastraße 1
          Konsularabteilung (keine Visa-Abteilung):
          Hildebrandstraße 1
          10785
          Berlin
          (0 30) 25 44 01 69
          (0 30) 25 44 00
          www.botschaft-italien.de
          segreteria.berlino@esteri.it
          Mo bis Fr 8.30-12.30 Uhr, Di 8.30-10.30 Uhr, Mi und Do 13-17 Uhr
          Bitte beachten: Visa-Anfragen sind an das Generalkonsulat Frankfurt/M. zu richten!
          Geschäftsbereich der Konsularabteilung: Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

          Honorarkonsulat der Republik Italien
          Karl-Ferdinand-Braun-Straße 8
          28359
          Bremen
          (04 21) 70 20 30, 42 12 02 07 00
          (04 21) 70 20 30, 421 20 20 97 39
          www.consolati-italiani.de/colonia
          brema.consolato@esteri.it
          Mo bis Fr 9-12.30 Uhr und nachmittags nach Vereinbarung
          (keine Visumerteilung)

          Konsulat der Republik Italien
          Goebenstraße 14
          44135
          Dortmund
          (02 31) 55 13 79
          (02 31) 57 79 60
          segreteria.dortmund@esteri.it
          Mo bis Fr 9-12.30 Uhr, Mi 14.30-17.30 Uhr
          (keine Visa-Anfragen, diese sind an das GK Frankfurt zu richten)
          (nur Regierungsbezirke Detmold, Münster und Arnsberg mit Ausnahme der Landkreise Olpe und Siegen-Wittgenstein)

          Honorarkonsulat der Republik Italien
          Augsburger Straße 3
          01309
          Dresden
          (03 51) 444 45 84 88
          (03 51) 444 44 88
          www.consolati-italiani.de/colonia
          consolato@consonordresda.de
          Mo bis Fr 9.30-12 Uhr
          keine Visa-Anfragen, diese sind an das GK Frankfurt zu richten)
          (nur Direktionsbezirk Dresden)

          Generalkonsulat der Republik Italien
          Kettenhofweg 1
          60325
          Frankfurt/M.
          (0 69) 753 11 04
          (0 69) 753 10
          www.consolati-italiani.de/francoforte
          segreteria.francoforte@esteri.it
          Visa-Abteilung: Mo bis Fr 9-12 Uhr, Mi auch 14.30-17 Uhr - nur nach telefonischer Vereinbarung
          bundesweit zuständig für Visa-Angelegenheiten

          Konsulat der Republik Italien
          Augustinerplatz 2
          79098
          Freiburg/Breigau
          (07 61) 386 61 61
          (07 61) 38 66 10
          www.consolati-italiani.de/friburgo
          consolato.friburgo@esteri.it
          Mo bis Fr 9-12 Uhr, Mo und Mi 15-17 Uhr

          (keine Visa-Anfragen, diese sind an das GK Frankfurt zu richten)
          (nur Regierungsbezirk Freiburg)

          Honorarkonsulat der Republik Italien
          Frauenthal 21
          20149
          Hamburg
          (0 40) 44 40 50 46
          (0 40) 44 40 50 44
          www.italia-hannover.de
          anton.roessner@gmx.de
          Mo und Mi 9.30-13.30 Uhr, Di 15-19 Uhr
          (keine Visa-Anfragen, diese sind an das GK Frankfurt zu richten)

          Generalkonsulat der Republik Italien
          Freundallee 27
          30173
          Hannover
          (05 11) 283 79 30
          (05 11) 28 37 90
          www.italia-hannover.de
          segreteria.hannover@esteri.it
          Di bis Fr 9-12 Uhr, Mo und Mi 15-17 Uhr
          (keine Visa-Anfragen, diese sind an das GK Frankfurt zu richten)
          - mit Ausnahme der Kreise Wolfsburg, Gifhorn und Helmstedt

          Honorarkonsulat der Republik Italien
          Brunswiker Straße 40
          24105
          Kiel
          (04 31) 570 00 81
          (04 31) 570 00 80
          www.consolati-italiani.de/colonia
          consolato_onorario_kiel@yahoo.it
          Mo und Fr 10-12 Uhr und Mi 15-17 Uhr
          (keine Visumerteilung)

          Generalkonsulat der Republik Italien
          Universitätsstraße 81
          50931
          Köln
          (02 21) 406 03 50
          (02 21) 40 08 70
          www.consolati-italiani.de/colonia
          info.colonia@esteri.it
          Mo bis Fr 8.30-12.30 Uhr, Mi 15-17.30 Uhr
          (keine Visa-Anfragen, diese sind an das GK Frankfurt zu richten)
          (nur die Regierungsbezirke Köln, Düsseldorf und Arnsberg - ohne die Städte Arnsberg und Sundern im Hochsauerlandkreis und die Städte Iserlohn, Menden, Hemer und Balve im Märkischen Kreis - sowie die Landkreise Olpe und Siegen-Wittgenstein)

          Honorarkonsulat der Republik Italien
          Messe-Allee 1
          04356
          Leipzig
          (04 31) 678 81 02
          (04 31) 678 90 00
          www.consolati-italiani.de/colonia
          ufficio@conslipsia.de
          Mo, Di, Do 9-13 Uhr
          (keine Visumerteilung)
          (nur die Direktionsbezirke Leipzig und Chemnitz)

          Generalkonsulat der Republik Italien
          Möhlstraße 3
          81675
          München
          (0 89) 47 31 34
          (0 89) 41 80 03 62
          www.consolati-italiani.de/monaco
          segreteria.monacobaviera@esteri.it
          Mo bis Mi 9-12.30 Uhr, Di auch 14-17.30 Uhr, Fr 8.30-12.30 Uhr
          (keine Visa-Anfragen, diese sind an das GK Frankfurt zu richten)

          Honorarkonsulat der Republik Italien
          Lorenzer Platz 3a
          90402
          Nürnberg
          (09 11) 202 21 07
          (09 11) 202 20
          www.consolati-italiani.de/colonia
          guenther.kreuzer@kreuzer.de
          Freitag 14-19 Uhr
          (keine Visumerteilung)

          Honorarkonsulat der Republik Italien
          Am Ludwigsplatz 7
          66117
          Saarbrücken
          (0681) 92 56 66 66
          www.consolati-italiani.de/colonia
          saarbrücken.onorario@esteri.it
          Am ersten und dritten Donnerstag des Monats 15-18 Uhr
          (keine Visumerteilung)

          Generalkonsulat der Republik Italien
          Lenzhalde 46
          70192
          Stuttgart
          (07 11) 256 31 36
          (07 11) 256 30
          www.consolati-italiani.de/stoccarda
          consolato.stoccarda@esteri.it
          Mo bis Fr 9-12 Uhr, Di und Do auch 14.30-17 Uhr
          (keine Visa-Anfragen, diese sind an das GK Frankfurt zu richten)
          (nur der Regierungsbezirk Freiburg i. Breisgau und die Kreise Heidelberg, Mannheim und Rhein-Neckar)

          Konsularagentur der Italienischen Republik
          Goethestraße 52
          38440
          Wolfsburg
          (0 53 61) 213 58
          (0 53 61) 230 77/78
          info.wolfsburg@esteri.it
          Mo bis Fr 9-12 Uhr, Di, Do 15-17 Uhr
          (keine Visa-Anfragen, diese sind an das GK Hannover zu richten)
          (nur die Stadt Wolfsburg sowie die Landkreise Helmstedt und Gifhorn im Regierungsbezirk Braunschweig)

          Ambasciata della Repubblica Federale di Germania
          Via San Martino della Battaglia 4
          00185
          Rom /Italien
          (0039) 06 445 26 72
          (0039) 06 49 21 31, 06 49 21 33 20
          www.deutschebotschaft-rom.it
          info@rom.diplo.de
          Amtsbezirk: Provinzen Ancona, Ascoli Piceno, Avellino, Bari, Benevento, Brindisi, Campobasso, Caserta, Catanzaro, Chieti, Cosenza, Crotone, Foggia, Frosinone, Isernia, Latina, L'Aquila, Lecce, Macerata, Matera, Neapel, Perugia, Pesaro-Urbino, Pescara, Potenza, Reggio-Calabria, Rieti, Rom, Salerno, Tarent, Teramo, Terni, Vibo Valentia und Viterbo sowie die Inseln Sardinien und Sizilien

          Consolato Onorario della Repubblica
          Federale di Germania
          Bari Via Argiro 7
          70122
          Bari
          (0039) 080 52 275 37
          (0039) 080 52 275 37
          bari@hk-diplo.de
          Amtsbezirk: alle Provinzen der Region Apulien
          Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Rom

          Consolato Onorario della Repubblica
          Federale di Germania
          Dr.-Streiter-Gasse 12
          39100
          Bozen
          (0039) 0471 97 57 79
          (0039) 0471 97 21 18
          bozen@hk-diplo.de
          Amtsbezirk: Provinzen Bozen und Trient/Trento
          Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Mailand

          Consolato Onorario della Repubblica Federale di Germania
          Via R. Garzia 9
          09126
          Cagliari /Italien
          (0039) 070 30 72 29
          (0039) 070 30 72 29
          cagliari@hk-diplo.de
          Amtsbezirk: Insel Sardinien (Provinzen Cagliari, Nuoro, Oristano, Sassari)
          Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Rom

          Consolato Onorario della Repubblica Federale di Germania
          Corso dei Tintori 3
          50122
          Florenz /Italien
          (0039) 055 247 32 08
          (0039) 055 234 35 43
          florenz@hk-diplo.de
          Amtsbezirk: Provinzen Arrezo, Florenz, Grosseto, Livorno, Lucca, Massa-Carrara, Pisa, Pistoia, Prato, Siena
          Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Mailand

          Consolato Onorario della Repubblica Federale di Germania
          Via Malta 2/1
          16121
          Genua /Italien
          (0039) 010 576 54 44
          (0039) 010 576 53 42
          genua@hk-diplo.de
          Amtsbezirk: Provinzen Genua, Imperia, La Spezia und Savona
          Übergeordnete Auslandsvertretung:
          Generalkonsulat Mailand

          Consolato Generale della Repubblica Federale di Germania
          Via Solferino 40
          20121
          Mailand /Italien
          (0039) 02 655 42 13
          (0039) 02 623 11 01, 62 31 10 27
          www.deutschesgeneralkonsulat-mailand.it
          info@mailand.diplo.de
          Amtsbezirk: San Marino sowie die Provinzen Alessandria, Asti, Belluno, Bergamo, Biella, Bologna, Bozen, Brescia, Como, Cremona, Cuneo, Ferrara, Florenz, Forlí-Cesena, Genua, Görz (Gorizia), Imperia, La Spezia, Lecco, Lodi, Mailand, Mantua, Modena, Novara, Padua, Parma, Pavia, Piacenza, Pordenone, Ravenna, Reggio-Emilia, Rimini, Rovigo, Savona, Sondrio, Trient (Trento), Treviso, Triest, Turin, Udine, Varese, Venedig, Verbano-Cusio-Ossola (Verbania), Vercelli, Verona, Vicenza, autonomes Gebiet des Aosta-Tales sowie die Republik San Marino

          Consolato Onorario della Repubblica Federale di Germania
          Via San Sebastiano 13
          98122
          Messina /Italien
          (0039) 090 67 17 80
          (0039) 090 67 17 80
          messina@hk-diplo.de
          Amtsbezirk: Provinzen Messina, Catania, Ragusa und Syrakus
          Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Rom

          Consolato Onorario della Repubblica Federale di Germania
          Via Medina, 40
          80133
          Neapel /Italien
          (0039) 081 761 46 87
          (0039) 081 248 85 11
          www.deutschesgeneralkonsulat-neapel.it
          neapel@hk-diplo.de
          Amtsbezirk: Regionen Basilicata, Kalabrien, Kampanien und Molise
          Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Rom

          Consolato Onorario della Repubblica Federale di Germania
          Via Principe di Villafranca 33
          90141
          Palermo /Italien
          (0039) 091 982 08 08
          (0039) 091 982 08 08
          palermo@hk-diplo.de
          Amtsbezirk: Provinzen Palermo, Trapani, Agrigento, Caltanissetta und Enna
          Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Rom

          Consolato Onorario della Repubblica Federale di Germania
          Santo Croce 251, Palazzo Condulmer
          30135
          Venedig /Italien
          (0039) 041 244 84 69
          (0039) 041 523 76 75
          venedig@hk-diplo.de
          Amtsbezirk: Provinzen Belluno, Görz/Gorizia, Padua, Pordenone, Rovigo, Treviso, Tiest, Udine, Venedig, Vicenza
          Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Mailand

          Sehenswertes

          Rom

          Rom, die Hauptstadt der Republik Italien und der Region Latium, etwa 20 Kilometer vom Tyrrhenischen Meer landeinwärts gelegen, ist die klassische Städtereise-Metropole. Die römische Lebensart und das Interesse an Kunst, Geschichte und Religion sind wohl die wichtigsten Gründe für einen Besuch der "Ewigen Stadt". Eine Münze in die Fontana di Trevi werfen, das Kolosseum und das Kapitol besichtigen, die Rast auf der Spanischen Treppe, die Vatikanstadt mit Petersplatz, Petersdom, Vatikanischen Museen und Sixtinischer Kapelle besuchen, die Katakomben an der Via Appia Antica ansehen - all das gehört seit Generationen zu einem Rombesuch wie das abendliche Essen im Restaurant oder der Einkaufsbummel in den Boutiquen und auf den Straßenmärkten.

          Rom war Jahrtausende lang der kulturelle Mittelpunkt Europas und Schauplatz bedeutender geschichtlicher Ereignisse. Nach der Gründungssage wurde Rom am 21. April 753 v. Chr. von Romulus und Remus gegründet. Romulus brachte später seinen Zwillingsbruder Remus um. Die Zwillinge waren nach der Sage die Kinder des Mars mit einer Vestalin. Sie seien auf dem Tiber ausgesetzt, von einer Wölfin gesäugt und dann von dem Hirten Faustulus am Velabrum unterhalb des Palatin gefunden und aufgezogen worden. Die historisch nachweisbare Besiedlung der römischen Hügel lässt sich aber bis in das 14. Jahrhundert v. Chr. zurückverfolgen.

          Die Entwicklung Roms zur Hauptstadt der größten und perfektesten politischen Organisation der Antike erreichte ihren Höhepunkt unter Kaiser Augustus (27 v.Chr. bis 14 n.Chr.). Die wechselvolle Geschichte, die in einer Verheerung der Stadt zur Zeit der Völkerwanderung und späterer Ereignisse endete (im 14. Jahrhundert hatte die Stadt noch 20.000 Einwohner), ist heute noch in den zahllosen Bauwerken der Stadt sichtbar. Rom gleicht einem einzigen Freilichtmuseum. Das historische Zentrum der Stadt, die Vatikanstadt und die Kirche "San Paolo fuori le Mura" wurden in die Liste der schützenswerten Kulturgüter der UNESCO aufgenommen. In den kleinen Gassen und Straßen der Innenstadt kann man tagelang untertauchen und das römische Leben abseits der Touristenströme studieren.

          Der Tiber (Tevere) ist mit 405 Kilometern Länge nach dem Po der zweitlängste Fluss des Landes und durchzieht von Norden nach Süden in drei Windungen die Stadt. Am linken Ufer erheben sich die sieben Hügel, auf denen das alte Rom erbaut wurde. Am Stadtrand liegt der mit 0,44 Quadratkilometern kleinste eigenständige Staat der Welt, die Vatikanstadt, die der Sitz des Papstes und der Kurie ist.

          Heute ist Rom ein wichtiges Wirtschafts- und Handelszentrum mit regem politisch-administrativem, kulturellem und künstlerischem Leben. Die zahllosen sehenswerten Museen und Sammlungen spiegeln die Geschichte der "Ewigen Stadt" und Italiens eindrucksvoll wider. Das Nachtleben spielt sich weitgehend im Freien ab. Nur in den Wintermonaten sind Kneipen und Musikclubs begehrte Anziehungspunkte. Im Sommer finden zahlreiche Festivals und Open-Air-Veranstaltungen statt.

          Venedig

          Venedig gilt als eine der faszinierendsten Städte der Welt. Trotz der Touristenmassen von zwölf bis 15 Millionen Menschen jährlich, der horrenden Preise, der Umweltprobleme und der Abwanderung der Bevölkerung hat die Stadt in der Lagune noch immer nichts von ihrem Zauber verloren.

          Die märchenhafte Wasserstadt, die von 177 Kanälen durchzogen wird, ist ein einzigartiges Kunst- und Freilichtmuseum. Die prächtigen Palazzi, prunkvollen Baudenkmäler, Kirchen und Klöster hinterlassen bei jedem Besucher einen prägenden Eindruck. Zentraler Hauptplatz und touristischer Anziehungspunkt ist die Piazza di San Marco mit der berühmten Basilica di San Marco und dem majestätischen Palazzo Ducale. Vernetzt sind die Sehenswürdigkeiten, öffentlichen Plätze und Stadtteile durch ungefähr 3.000 Fußwege und fast 400 Brücken. Die Ponte di Rialto, die Ponte dell' Accademia und die Ponte Scalzi überspannen den berühmtesten Wasserboulevard der Stadt, den Canal Grande. Doch trotz aller Romantik sind die Stadt und die Lagune stark gefährdet. Die Millionen Holzpfähle, auf denen die Gebäude und Paläste erbaut sind, werden von den hochgiftigen Abwässern der Industrie zernagt. Dazu verschärfen eine Klimaänderung sowie ein steigender Meeresspiegel die Situation. Die tiefsten Stellen der Lagunenstadt, wie zum Beispiel die Piazza di San Marco, werden mehrmals im Jahr überschwemmt und die Stadt wird kontinuierlich im Wasser versinken, falls keine geeignete Lösung zu ihrer Rettung gefunden wird.

          Die Geschichte von Venedig begann, als sich im fünften Jahrhundert Veneter auf der Flucht vor germanischen Stämmen in der Lagune niederließen. Im Mittelalter nahm die Stadt einen gigantischen Aufschwung und war Jahrhunderte lang die mächtigste Seerepublik der europäischen Welt. In gewaltigen Expansionszügen wurde die jugoslawische Adria bis tief ins östliche Mittelmeer und das Festland bis zu den Alpen unterworfen. Der Venezianer Marco Polo fand den Weg ins ferne China. Damit konnte Handel mit den fernöstlichen Gewürzen und Genussmitteln betrieben werden. Ein ungeheurer Reichtum breitete sich in Venedig aus, der bis heute in den prunkvollen Palästen und Bauwerken der Stadt zu erahnen ist. Berühmtheit erlangte Venedig auch durch seine Gondeln, die Glasereien von Murano, den Belcanto (italienischen Operngesang), den Karneval und das jährliche Internationale Filmfestival.

          Besucher, die etwas mehr Zeit mitbringen und das Stadtgefüge aus allen Perspektiven erlebt haben, sollten unbedingt die Inseln in der Lagune von Venedig besuchen. Die bekanntesten sind Murano, Burano und Torcello sowie der Lido di Venezia.

          Ligurien

          Ligurien ist ein schmaler Landstreifen, der den Golf von Genua am westlichen Mittelmeer umfasst. Das Gebiet, das wegen seines milden sonnenreichen Klimas sehr beliebt ist, gilt seit jeher als Ort für einen angenehmen Winteraufenthalt. In den Fremdenverkehrsorten wurden viele Pflanzen eingeführt, wie Palmen oder Magnolien. In dem milden Klima wird die Blumenzucht betrieben. Der Blumenmarkt von San Remo zählt zu den bekanntesten Europas.

          Das Wahrzeichen von Genua, der wichtigsten Hafenstadt Italiens, ist der Leuchtturm. Die noch vorhandenen Adelspaläste geben ein Bild vom Reichtum der Stadt im 16. und 17. Jahrhundert. Sehenswert sind u.a. der Palazzo Ducale (Dogenpalast), die Kathedrale San Lorenzo, die romanische Kirche Santa Maria di Castello sowie das Museum für ostasiatische Kunst (Museo Chiossone) mit Werken aus Japan, China und Thailand. Bordighera, eleganter Bade- und Luftkurort, hat eine malerische Altstadt. Auch der 1,5 Kilometer entfernte Botanische Garten (Giardino Esotico Pallanco) in Madonna della Ruota ist einen Besuch wert.

          Portofino erfreut sich bei Reisenden wegen seiner landschaftlich schönen Lage und seiner mediterranen Pflanzenwelt großer Beliebtheit. Da der Ort von Touristen überlaufen ist, sollte man ihn in den frühen Morgenstunden besuchen.

          Rapallo ist der größte Badeort der Region, in dem Wassersportler voll auf ihre Kosten kommen.

          Auch in San Remo, dem bekanntesten Urlaubsort an der Riviera, herrscht im Sommer reger Badebetrieb. Charakteristisch für die Altstadt ist das Gewirr von Gassen. Interessant ist auch die Villa Nobel, die heute für kulturelle Veranstaltungen genutzt wird.

          Sizilien

          Die größte Insel im Mittelmeer ist mit ihrer Hauptstadt Palermo eine autonome Region. Die Insel ist gebirgig und von Vulkanismus geprägt. Der Ätna an der Ostküste ist mit seinen 3.300 m Höhe der größte noch tätige Vulkan in Europa. Schöne Landschaften und gute Strände (besonders an der Nord- und Ostküste) sowie viele antike Denkmäler haben den Tourismus in den letzten Jahren zu einem wichtigen Wirtschaftszweig werden lassen. Die Insel lässt sich auf einer Rundfahrt (etwa 930 Kilometer) erkunden. Die Hauptstadt Palermo, eine eher moderne Stadt, hat besonders schöne Gärten und Anlagen (z.B. der Park Villa Bonanno) zu bieten. Außerdem sehenswert ist die Kathedrale mit den Königs- und Königinnengräbern, die Capella Palatina, die Piazza Pretoria mit dem Rathaus und der Kirche La Martorana sowie das Teatro Massimo aus römischer Zeit. Auch ein Bummel durch den Hafenbereich lohnt sich.

          Die Ostküste ist die reichste und am häufigsten besuchte Region der Insel. Der meistbesuchte Urlaubsort Siziliens ist Taormina. Glanzpunkt der Ostküste ist zweifelsohne der Ätna, den man mit einer Schmalspurbahn in ca. vier Stunden umrunden kann. Auch mit dem Auto ist eine Rundfahrt möglich.

          Der Südosten Siziliens allein wäre wegen seiner wunderschönen Landschaft und den reizvollen Städten schon eine Reise wert. In Siracusa mit seinen bedeutenden Altertümern lassen sich schon zwei bis drei Tage verbringen. Die Hauptsehenswürdigkeiten verteilen sich auf Ortigia (Piazze Pancali, Archimede und Duomo sowie Castello Maniace), den Archäologischen Park in Neapolis (Teatro Greco, Latomie und Anfiteatro) und Tyche (Basilica e Catacombe di San Giovanni, Museo Archeologico). Im Hinterland von Siracusa ist die Totenstadt Pantàlica mit ihren Grabhöhlen interessant. Die Schlucht von Anapo bietet gute Wandermöglichkeiten.

          Der Westen Siziliens, der von Touristen seltener besucht wird, hat durchaus Attraktionen zu bieten wie beispielsweise die Ruinen von Selinute, die in Nachbarschaft zum Badeort Marinella liegen, oder die schöne Stadt Erice, deren Ortsbild sich seit dem Mittelalter kaum verändert hat.

          An der Nordküste mit ihren steil ins Meer abfallenden Bergen und den schönen Sand- und Kiesstränden (zwischen Cefalú und Milazzo) kommen Badefreunde auf ihre Kosten. Highlights sind die Lagunenstrände unterhalb des Heiligtums Tindari.

          Sardinien

          Sardinien ist nach Sizilien die zweitgrößte Insel des Mittelmeeres und liegt ungefähr 190 km vom Festland entfernt, von der französischen Nachbarinsel Korsika trennen sie nur 12 km.

          Ein beliebtes Reiseziel ist Sardinien vor allem wegen ihrer kontrastreichen Küste. Neben langen weißen Sandstränden findet man kleine Buchten, Steilküsten und bizarre Felsformationen. Zu den bekanntesten Küstenabschnitten zählt die Costa Smeralda bei Olbia im Norden der Insel.

          Das gebirgige Inselinnere lädt zu Ausflügen oder Wanderungen ein. Hochplateaus, Tafelberge, Vulkankegel und tiefe Schluchten bilden das Rückzuggebiet vieler seltener Tierarten. Die größten Höhen werden im Gennargentu-Massiv erreicht.

          Unter den Bergen und entlang der Küsten gibt es unzählige Höhlen und Grotten, die zum Teil auch besichtigt werden können. Die Grotta di Nettuno an der Steilküste des Capo Caccia und die Grotta di Ispinigoli in der Nähe von Dorgali sind aufgrund ihrer Tropfsteingebilde besonders sehenswert.

          Auch historisch und kulturell hat Sardinien viel zu bieten. Beeindruckend sind die sogenannten Nuraghen, kegelförmige Turmbauten, die aus der Bronzezeit stammen und vermutlich als Wehr- und Festungstürme dienten.

          Phönizier gründen um 900 bis 700 v.Chr. erste Städte, darunter auch die heutige Hauptstadt Cagliari, damals Karali genannt. Unter den Römern erlebte sie eine Blütezeit. Das römische Amphitheater lohnt auf jeden Fall ein Besuch, aber auch das mittelalterliche Castello-Viertel sowie die Museen und Kirchen ziehen viele Touristen an.

          Überhaupt überrascht auf Sardinien die große Zahl von Kirchen. Besonders ins Auge fallen die gestreiften Außenwände einiger romanischer Kirchen, die nach dem Pisaner Stil mit verschiedenfarbigen Steinquadern errichtet wurden wie z.B. die zwischen Sassari und Olbia gelegene Kirche Santissima Trinità di Saccargia.

          Auch Sportler kommen auf Sardinien auf ihre Kosten; neben diversen Wassersportarten sind Radfahren, Reiten, Wandern, Klettern und Golfen sehr beliebt.

          Liparische Inseln

          Milazzo ist der Hauptfährhafen auf die Äolischen (Liparischen) Inseln Lipari, Vulcano, Salina, Panarea, Stromboli, Filicudi und Alicudi. Sie sind auch deshalb besonders reizvoll, weil sie bislang vom Massentourismus verschont blieben.

          Ein besonderes Naturschauspiel bietet Stromboli mit dem gleichnamigen Vulkan, der noch heute die Erde erbeben lässt, und den man in etwa vier Stunden besteigen kann.

          Toscana - Das Landschaftsbild

          Für die Landschaft in Mittelitalien, zu der auch die Insel Elba und andere kleine Inseln gehören, sind Weinberge, Pinien und Zypressen charakteristisch. Die Toscana ist die Heimat des berühmten Chianti-Weines. Daneben werden Oliven, Getreide und Blumen angebaut. Besonders in den Kunststädten der Toscana Florenz, Siena und Pisa, in den Thermalbädern und den Badeorten entlang der Küste ist der Tourismus heute ein nennenswerter Wirtschaftsfaktor.

          Neben der einzigartigen Landschaft sind die Sehenswürdigkeiten weltbekannt. Ihre Sammlungen, Galerien, Museen und Akademien machen die Toscana, insbesondere Florenz, zu einem Eldorado für Kulturinteressierte. Weitere interessante Orte der Toscana sind Prato mit seinen historischen Bauten im Zentrum und Arezzo mit seinen gut erhaltenen mittelalterlichen Bauwerken. Auf der Piazza von Arezzo findet einmal im Monat ein bekannter Antiquitätenmarkt (Mercato dell´Antiquariato) statt. Neben einem Kultururlaub kommen Wasser- und Wintersportfreunde und Wanderer in der Toscana auf ihre Kosten. Die Inseln des Toscanischen Archipels sind ein Paradies für Unterwassersportler. An den meisten Stränden ist Windsurfing möglich. Wintersportmöglichkeiten bietet Abetone im Appenin, der bekannteste Wintersportort der Toscana, während die sanften Hügelketten der Toscana zu Wanderungen einladen.

          Florenz

          Florenz, die Stadt im Arnotal, gilt zurecht als eine der großen italienischen Kunst- und Kulturstädte. Mit Michelangelo, Giotto, Brunelleschi, Donatello und Botticelli hinterließen einige der berühmtesten italienischen Künstler ihre Spuren in der Stadt.

          Florenz wurde im 1. Jahrhundert vor Christus von den Römern als "Municipio Florentina" (d.h. die blühende Gemeinde), am Fuße des Hügels, auf dem sich noch heute die etruskische Stadt Fiesole befindet, gegründet.

          Als Stadtstaat aus dem Mittelalter hervorgegangen, gewann Florenz im 15. und 16. Jahrhundert eine führende Stellung innerhalb Italiens. Viele wichtige kulturelle Strömungen in Italien gingen von "Firenze" aus. Unter der Herrschaft der Medici, einer reichen Kaufsmannsfamilie, die Kunst und Wissenschaft förderte, entwickelte sich Florenz zum Zentrum der Renaissance und des Humanismus. Von 1865 bis 1871 war Florenz die Hauptstadt des italienischen Königreichs.

          Die Stadt zeigt sich heute nüchtern - die Paläste wirken von außen eher schlicht und schroff. Innen sind sie dafür umso prunkvoller ausgestattet. Die erstaunliche Fülle von Kunstschätzen und Sehenswürdigkeiten, die bedeutsame Geschichte, die zahlreichen kulturellen Festivals und Veranstaltungen und die reizvolle Umgebung der Toskana machen Florenz zu einem äußerst beliebten touristischen Ziel. 6,5 Millionen Touristen pro Jahr treiben allerdings auch die Preise in den Hotels, Restaurants und Museen in die Höhe.

          Siena

          Auch in Siena, 70 Kilometer südlich von Florenz, begegnet dem Besucher Geschichte auf Schritt und Tritt. Besonders sehenswert sind u.a. die Piazza del Campo, der muschelförmige Vorplatz des Rathauses, der Dom als herrliches Denkmal gotischer Architektur mit seinem berühmten marmornen Fußboden sowie der Palazzo Piccolomini, einer der schönsten Frührenaissance-Paläste der Stadt. In der Umgebung der südlich von Siena gelegenen Stadt Grosseto liegt der Kurort Saturnia, eine der ältesten Siedlungen der Gegend. Hier sprudelt aus dem Swimmingpool des Hotels Terme di Saturnia, das von Besuchern gratis genutzt werden kann, eine Schwefelquelle mit 37,5 Grad warmen Wasser.

          Pisa

          Pisa, die einstige Seestadt, befindet sich durch Sediment-Ablagerungen des Arno heute zehn Kilometer landeinwärts. Sehenswert sind u.a. der Domplatz mit dem Dom, dem Schiefen Turm, dem Baptisterium und dem Camposanto. Auch einige Museen wie das Dom-Museum (Museo dell Opera del Duomo) oder das Museo Nazionale di San Matteo mit seiner Sammlung Pisaner Skulpturen vom 12. bis zum 15. Jahrhundert sind einen Besuch wert.

          Reisehinweise

          Sicherheitsvorkehrungen:

          Die italienische Regierung geht nach wie vor mit einer erhöhten terroristischen Gefährdung des Landes aus. Es ist mit mehr Polizeipräsenz sowie Sicherheitskontrollen auch an religiösen Stätten zu rechnen. Reisenden wird empfohlen, wachsam zu sein, insbesondere bei Menschenansammlungen.

          Waldbrände:

          Während der Sommermonate kommt es aufgrund des Klimas in Italien immer wieder zu Waldbränden. Es muss auch in den touristischen Regionen mit Beeinträchtigungen der Infrastruktur gerechnet werden. Reisende sollten sich an entsprechenden Hinweisen in den Medien orientieren.

          Erdbeben:

          Italien zählt zu den Ländern weltweit, in denen es häufig zu Erdbeben kommt. Am 21. August 2017 hat sich vor der Küste der Insel Ischia ein Erdbeben ereignet. In den zentralitalienischen Regionen Latium, Marken und Umbrien kam es 2016 und im Januar 2017 zu mehreren schweren Erdbeben.

          Bitte auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen" beachten.

          Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

          Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

          - Sardinien: Touristen können an Flughäfen kontrolliert werden, ob sie Sand, Kiesel, Muscheln oder auch Steine von den sardinischen Stränden, auch in kleinsten Mengen, in ihrem Reisegepäck haben. Es können Strafgebühren wegen des Verstoßes gegen den Naturschutz zwischen 500 und 3.000 Euro verhängt werden.

          - Kleinkriminalität: Reisende sollten sich insbesondere in Tourismuszentren, in den Bahnhöfen Italiens und auf Buslinien, die von Touristen oft benutzt werden, auf Taschen- und Autodiebe einstellen. Solche Delikte häufen sich z.B. in Rom auf der Bahnstrecke zwischen Flughafen Leonardo da Vinci und der Innenstadt sowie auf Busfahrten der Linien 40, 62 und 64.

          - Gefälschte Markenartikel: Sie zu kaufen oder zu verkaufen ist verboten.

          - Anhalter: Reisende, die Anhalter mitnehmen, sollten bedenken, dass es strafbar ist (Haft, Geldstrafe), wenn sie einen Anhalter mitnehmen, der in Italien auf diesem Wege illegal einreisen will (wird als Beihilfe gewertet).

          - Rauchverbot: In allen Regional- und Fernzügen ist das Rauchen untersagt. In öffentlichen Gebäuden, Bars und Restaurants gilt ein Rauchverbot. Geraucht werden darf nur in ummauerten Raucherzonen mit eigener Lüftung. Auch in Geschäften und Büros ist das Rauchen verboten.

          SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

          Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

          PDF-Download (Länder-Information)

          Nicht eingeschlossene Leistungen:

          • Reiseversicherung/Reiserücktrittskostenversicherung
          • Mahlzeiten und Getränke soweit nicht aufgeführt
          • Ausgaben des persönlichen Bedarfs
          • Trinkgelder

          Fakultative Wanderung zum Gipfel des Stromboli (wetterabhängig und nur vor Ort buchbar 40,00 € p. P.)

          Änderungen des Reiseverlaufs aufgrund des Wetters oder unvorhergesehener Ereignisse bleiben dem Wanderreiseleiter vorbehalten. Für diese Reise sind gute Kondition und Trittsicherheit erforderlich, da die Wanderungen zum Teil über Stufen und Engstellen gehen und die Wege manchmal rutschig und steinig sein können. Sie benötigen Trekking- bzw. Bergschuhe mit guter Profilsohle.

          Bitte beachten Sie, dass aufgrund von Fähr- oder Flugzeitenänderungen, Programmänderungen notwendig werden können.

          Essensgewohnheiten in Italien: Das italienische Frühstück ist traditionell karg. Meist gibt es einen Espresso oder einen Cappuccino, dazu ein Brioche oder Cornetto (Hörnchen). Die "gehaltvolle" Mahlzeit findet mittags bzw. abends statt. Dabei wird ein mehrgängiges Menü serviert. In den Hotels sind die Mahlzeiten, besonders das Frühstück, an die Bedürfnisse der internationalen Gäste angepasst. Erwarten Sie bitte dennoch nicht die gleiche Auswahl und Vielfalt beim Frühstück wie Sie es von Deutschland gewöhnt sind. 

          Reisedokumente Personal- oder Reisepass

          Für diese Reise benötigen deutsche Staatsbürger einen gültigen  Personalausweis oder Reisepass. Ohne gültige Ausweisdokumente kann die Reise nicht angetreten werden.

          Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

          Reisedaten

          Reise/Reiseziel:
          Vor Sizilien ist die Hölle los
          Veranstalter:
          SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
          Mindestteilnehmerzahl:
          15
          • auf/zu

            Zusatzoptionen:

            Flughafen:

            weitere Informationen:

            • Entgegen der Katalogausschreibung SZ-Reisen 2017/18 wird dieser Reisetermin nur ab/an Dresden angeboten.
          • auf/zu

            Zusatzoptionen:

            Flughafen:

          Persönliche Daten

          Die mit * gekennzeichneten Felder sind erforderlich.

          *
          *
          *
          *
          *
          Kontaktieren Sie uns auch gerne telefonisch bei Gruppenanfragen: 0800 – 250 00 00 (Anruf kostenlos)

          Reiseversicherung

          Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittskosten- und Reiseabbruchversicherung, sowie bei Auslandsreisen einer zusätzlichen privaten Auslandskrankenversicherung. Wir helfen Ihnen, den optimalen Versicherungsschutz für Sie zu finden. Uns zur Seite steht die Europäische Reiseversicherung (ERV).

          i
          i
          i
          (inkl. Reiserücktrittsversicherung, Reiseabbruch-Versicherung, Reisekrankenversicherung mit medizinischer Notfallhilfe, RundumSorglos-Service, Reisegepäck-Versicherung)

          Sonstiges

          Reise weiterempfehlen

          X

          Weiterempfehlen

          Reise weiterempfehlen

          Die mit * gekennzeichneten Felder sind erforderlich.

          *
          *
          *

          Reise drucken