Wanderreise Ischia

Wanderspaß auf der Vulkaninsel

Blick auf Sant Angelo mit Bougainville im Vordergrund (c)Foto GoneTheWind Fotolia Ihr Reiseverlauf Ischia©Dietmar Guth.Italiafoto.com Castello Aragonese auf Ischia(c)BTO GmbH Lungomare di Lacco Ameno(c)BTO GmbH

Für Pfadfinder wird Ischia zum einmaligen Erlebnis. Die blühende Inselschönheit im Golf von Neapel verfügt über herrliche Wanderwege und bittet zum Tanz auf dem Vulkan.

Vulkanische Kräfte erleben Sie an den jungen Kratern der Insel Fondo d’Oglio und Fondo Ferraro sowie rund um den Krater Vatoliere. Und beim Aufstieg zum höchsten Gipfel der Insel, dem Monte Epomeo, haben Sie stets die geballte Energie des Inselinneren unter den Fußsohlen. Die müden Waden lassen sich im heißen Thermalwasser in der Sorgeto Bucht sicherlich nicht abkühlen, aber bestens entspannen. Dabei können Sie zuschauen, wie sich das heiße Wasser aus dem Felsen mit dem Meer verbündet. Zum Rasten und Entspannen laden auch die Weingärten und der herrlich angelegte Thermalgarten Tropical ein. Wenn Ihre Muskeln auf Ruhe bestehen, dann nehmen Sie doch einfach den Fahrstuhl zum Castello Aragonese. Das stattliche Schloss von 1441 prunkt auf einem Basaltfelsen auf einer vorgelagerten Insel und speichert in seinem Gemäuer eine lange, bewegende Geschichte. Wussten Sie übrigens, dass Ischia bereits im 8. Jh. v. Chr. von den Griechen besiedelt wurde? Nein? In der Ausgrabungsstätte Santa Restituta können Sie sich persönlich davon überzeugen.

Schroffe Felsen, schönste Strände, grüne Bäume, heiße Quellen und ein farbiges, duftendes Blumenmeer – alles das ist Ischia. Das Aroma dieser Mischung liegt in der Luft, im Bruschetta und im Wein. Lassen Sie sich Ischia schmecken, mit sicherem Tritt und beim kraftvollen Tanz auf dem Vulkan.

  • Familiengeführtes Hotel inmitten der Weinberge mit ausgezeichneter Küche
  • Besuch des Thermalgartens Tropical
  • Wunderschöne Natur und Ausblicke genießen

Programm

1.Tag: Anreise

Sie fliegen mit Lufthansa nach Neapel. Per Bus geht es anschließend zur Fähre nach Ischia. Nach einer Überfahrt von ca. 1 Stunde erreichen Sie die Insel und fahren zu Ihrem gebuchten Hotel.

2. Tag: Inselrundfahrt Ischia

Heute erleben Sie Ischia bei einer große Inselrundfahrt. Auf geschichtsträchtigem Boden beginnen Sie die Inselrundfahrt in Lacco Ameno, wo Sie die vorgelagerte Felsformation "Il Fungo" bestaunen und einen kleinen Spaziergang durch den Ort unternehmen können. Danach fahren Sie über die wunderschöne Küstenstraße mit fantastischen Ausblicken auf den Golf von Pozzuoli und Procida, vorbei an Casamicciola Terme, ältester Thermalort der Insel, bis nach Ischia Porto.  In Ischia taucht nun das Castello Aragonese auf, zum Greifen nah. Nach Pilastri (Aquädukt aus dem 16. Jh.) kommen wir in den ländlichen Teil der Insel. Von Aussichtspunkten aus, haben Sie die Möglichkeit, nicht nur den bekannten Marontistrand sondern auch andere herrliche Panoramen zu bewundern bis hinauf in die Gemeinde Serrara-Fontana auf einer Höhe von 700 m, mit einmaligen Ausblicken auf den Südwesten der Insel sowie den Golf von Neapel mit der Schwesterninsel Capri.  Nach dem Mittagessen in einem typischen Restaurant haben Sie am Nachmittag die Möglichkeit, im schönen Thermalpark Tropical in den verschiedenen Becken hoch über dem Meer zu baden. (Badesachen nicht vergessen!)

3. Tag: Von Bosco della Maddalena nach Fiaiano

Ihre heutige Wanderung beginnt im schönen Pinienwald “Bosco della Maddalena” und führt uns nach Fondo d'Oglio und einem Gebiet mit einer Vielzahl erloschener Vulkane. Sie wandern rund um den am besten erhaltenen Krater der Insel und weiter entlang des Fondo Ferraro, einem weiteren Vulkankrater. Der Weg führt Sie durch eine wunderbar mediterrane Landschaft, sodass Ihre Mittagsrast mit Imbiss in einem kleinen Lokal inmitten von Weingärten stattfindet. Mit einem herrlichen Panoramablick auf Ischia Ponte mit der Burg Aragonese geht es weiter in Richtung der Fumarolen von Fiaiano, wo der letzte Ausbruch auf der Insel stattgefunden hat. Nach der Wanderung haben Sie Freizeit in Ischia Ponte und können gemütlich durch das kleine Städtchen bummeln.

(Dauer: ca. 3 Stunden, 5 km, Höhenunterschied +/- 200m)

4. Tag: Von Panza nach Sant' Angelo

Ihre heutige Wanderung startet im Zentrum von Panza hinauf zum Monte di Panza, einem Aussichtspunkt mit atemberaubendem Panorama. Auf dem Naturlehrpfad können Sie den Blick in die romantische Pelara-Bucht genießen, welche von einer schroffen Steinküste gesäumt ist. Anschließend gehen Sie ein kleines Stück zurück in Richtung Panza. Unterwegs halten Sie oberhalb der bekannten Sorgeto-Bucht. Die Bucht ist eine der Besonderheiten der Insel, denn dort vermischt sich das natürliche, heiße Thermalwasser, welches direkt aus dem Felsen kommt, mit dem Meerwasser. Nach einer kleinen Einkehr um die Mittagszeit wandern Sie weiter zu dem kleinen Fischerdorf Sant'Angelo, welches sich unscheinbar an an den Fuß einer steilen Felswand am südlichsten Zipfel Ischias schmiegt. Wenn es die Zeit erlaubt, können Sie sich am Spiaggia dei Maroti, einem Strand mit schwarzen Sand und heißen Quellen, von der Wanderung erholen, ehe Sie zurück zum Hotel transferiert werden.

(Dauer: ca. 3,5 Stunden, 6,5 km,  Höhenunterschied +/- 140m) 

5. Tag: Freizeittag oder Ausflug zur Insel Procida

Der heutige Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Nutzen Sie die Annehmlichkeiten Ihres Hotels oder nehmen Sie teil am fakultativen Ausflug zur Insel Procida (halbtags, Zusatzkosten: 48€ p.P.). Mit der Fähre setzen Sie auf die kleine Schwesterinsel Ischias über und können schon beim Anlegen die einzigartige Schönheit des Hafens Marina Grande mit der über ihm thronenden Festung Terra Murata bewundern. Ihre örtliche Reiseleitung zeigt Ihnen die schönsten Ecken dieser kleinen Insel, üppige Obstgärten und kleine Weinfelder sowie viele fast noch ursprüngliche Fischerdörfer. Am frühen Nachmittag kehren Sie nach Ischia zurück.

6. Tag: Wanderung von Vatoliere nach Campagnano

Ab Vatoliere wandern Sie im Halbkreis um den gleichnamigen Krater herum, quer durch den Ort Chiummanno und passieren die kleine Wallfahrtskirche der Madonna Montevergine. Über einen Waldweg erreichen Sie die Steilküste der "Scarrupata" mit traumhaftem Ausblicken über das Meer ehe es weiter hinauf geht zum kleinen Bergdorf Piano Liguori. Sie bestaunen die üppigen Weingärten des Örtchens und können sich bei einem kleinen Imbiss stärken. Der Abstieg erfolgt durch die Weingärten in Richtung Campagnano, wobei Sie wieder die herrliche Aussicht auf die Burg Aragonese, Ponte und die Insel Procida begleitet.

(Dauer: 3, 5 Sunden, ca. 6,9 km, Höhenunterschied +/-250 m)

7. Tag: Zum Gipfel der Insel - Monte Epomeo

Ihre letzte Wanderung beginnt in Serrara, von wo aus Sie die schöne Westseite der Insel bewundern können. Entlang der Via Panoramica führt Sie der Weg über die Pietra dell’Acqua, einer antiken Zisterne, begleitet von bezaubernden Panoramen bis hinauf zum Gipfel der Insel. Auf dem Monte Epomeo (787m) erwartet Sie bei klarer Sicht ein fantastischer Ausblick über die gesamte Insel und den Golf von Neapel. Genießen Sie den Moment bei einer verdienten Rast! Über eine alte Militärstraße steigen Sie ab Richtung Fontana, dem höchstgelegenen Ort der Insel. Hier können Sie in einem typischen Lokal wieder Kräfte sammeln, ehe Sie ein Transfer zurück zum Hotel nach Forio bringt.

(Dauer: 3, 5 Stunden, ca. 6 km,  Höhenunterschied +/- 300m)

8. Tag: Heimreise 

Mit der Fähre geht es von Ischia zum italienischen Festland. Anschließend werden Sie zum Flughafen Neapel gebracht. Sie fliegen mit Lufthansa von Neapel zurück nach Deutschland.

Wichtiger Hinweis:

Entgegen der Katalogausschreibung kann die Kirche Santa Restituta während der Inselrundfahrt nicht besichtigt werden.

ab 998 

3*-Hotel und Ristorante Beccaccia

Lage

Das Hotel und Ristorante Beccaccia befindet sich in Forio an einer der schönsten Straßen der Insel Ischia, La Borbonica. Die alte Straße verbindet Casamicciola und Forio und führt am Fuße des Berges Monte Epomeo entlang. Ihr Hotel befindet sich in wunderschöner Lage oberhalb von Forio inmitten der Weinberge und bietet einen herrlichen Panoramablick auf das Meer.

Zimmer

Alle 30 Zimmer sind geräumig und mit DU/WC, Föhn, Sat.-TV, Klimaanlage und Balkon oder Terrasse ausgestattet.

Hoteleinrichtung

Auf der Sonnenterrasse mit Thermalpool lässt es sich wunderbar entspannen. Im hauseigenen Restaurant kann man sich mit leckeren Speisen verwöhnen lassen.

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.hotelristorantelabeccacciaischia.it

PDF-Download (Hotel-Information)

    Beförderung

    • Flüge mit Lufthansa von Dresden und Leipzig via Frankfurt nach Neapel und zurück
    • Transfers Flughafen – Hotel – Flughafen
    • Fahrüberfahrt nach Ischia
    • Transfers an den Wandertagen

    Hotels & Verpflegung

    • 7 Übernachtungen im 3*-Hotel La Beccaccia oberhalb von Forio
    • 7 x Frühstück als Büfett
    • 7 x Abendessen als 3-Gang-Menü mit Menüwahl
    • 1 x Mittagessen während der Inselrundfahrt
    • 4 x Mittagsimbiss während der Wanderungen

    Ausflüge und Besichtigungen

    • Große Inselrundfahrt Ischia mit örtl. Reiseleiter
    • Wanderungen: Von Bosco della Maddalena nach Fiaiano, Von Panza nach Sant'Angelo, Von Vatoliere nach Campagnano, Auf den Monte Epomeo
    • Besuch des Thermalgartens Tropical in Sant‘Angelo
    • Eintritt: Thermalgarten Tropical

    Sonstiges

    • Alle aktuellen Steuern und Sicherheitsgebühren
    • Informationsmaterial zur Reise
    • Örtliche, Deutsch sprechende Reiseleitung während der Wanderungen und Ausflüge
    • SZ-Reisebegleitung

      Italien

      Einreise für Deutsche

      Deutsche sind für einen unbegrenzten Aufenthalt visumfrei. Notwendig sind für die Dauer des Aufenthalts gültiger Reisepass (für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten ist auch der für die Dauer des Aufenthalts gültige Personalausweis ausreichend).

      Als Nachweis des EU-weiten Versicherungsschutzes sollte die Europäische Krankenversicherungskarte mitgeführt werden (eine private Auslandsreisekrankenversicherung wird zusätzlich empfohlen).

      Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.

      Landesdaten

      Lage

      Die Republik Italien grenzt im Westen an Frankreich, im Norden an die Schweiz und Österreich, im Osten an Slowenien und wird im Südwesten, Süden und Südosten vom Mittelmeer eingerahmt.

      Zu Italien gehören auch die beiden großen Mittelmeerinseln Sizilien und Sardinien.

      Fläche: 301.302 km².

      Verwaltungsstruktur: 20 Regionen; Sonderstatus für die 5 Regionen Aostatal, Friaul-Julisch-Venetien, Sardinien, Sizilien, Trentino-Südtirol.

      Einwohner

      Bevölkerung: ca. 60,8 Millionen

      Städte:

      Rom (Hauptstadt) ca. 2,7 Millionen (mit Vororten ca. 4,4 Millionen)

      Mailand ca. 1,25 Millionen

      Neapel ca. 947.800

      Turin ca. 872.800

      Palermo ca. 653.200

      Genua ca. 591.800

      Bologna ca. 375.900

      Florenz ca. 355.300

      Bari ca. 316.700

      Catania ca. 293.500

      Venedig ca. 264.000

      Verona ca. 254.600

      Messina ca. 240.100

      Triest ca. 202.500

      Sprache

      Die Landessprache ist Italienisch. In einigen Gebieten wird Deutsch bzw. Französisch gesprochen.

      Zeitverschiebung

      Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit (kein Zeitunterschied).

      Stromspannung

      Meist 220/230 Volt. Schukostecker können oft nicht verwendet werden. Deswegen empfiehlt es sich, einen Adapter mitzunehmen.

      Telefon/Post

      Telefon

      Die Ländervorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Italien ist 0039. Beim Telefonieren nach Italien vom Ausland aus muss die 0 der Ortsnetzziffer des entsprechenden Ortes mitgewählt werden, z.B. nach Rom lautet die Vorwahl 0039 06. Bei Ortsgesprächen innerhalb Italiens muss ebenfalls die Vorwahl mitgewählt werden.

      Von Italien nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

      Die Direktwahl nach Deutschland ist nur aus Telefonzellen mit orangerotem Telefonhörer-Symbol möglich. Die meisten Telefonzellen funktionieren mit Telefonkarten, die an Tankstellen, in Bars und Restaurants oder an Zeitungskiosken gekauft werden können.

      NOTRUFNUMMERN: Notruf (Carabinieri) 112 oder Polizei 113, Unfallrettung 118, Feuerwehr 115, Waldbrände 15 15, Seenotrettungsdienst 15 30.

      Mobilfunk

      Netztechnik: GSM 900/1800 und 3G 2100.

      Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Italien von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

      Internet

      Länderkürzel: .it

      Feiertage

      Im Jahr 2017:

      1. Januar (Neujahr)

      6. Januar (Dreikönigstag)

      17. April (Ostermontag)

      25. April (Tag der Befreiung)

      1. Mai (Tag der Arbeit)

      2. Juni (Nationalfeiertag)

      29. Juni (St. Peter und Paul; Feiertag nur in Rom)

      15. August (Mariä Himmelfahrt; Ferragosto)

      1. November (Allerheiligen)

      7. Dezember (St. Ambrosius; Feiertag nur in Mailand)

      8. Dezember (Mariä Empfängnis)

      25. Dezember (Weihnachten)

      26. Dezember (Stephanstag)

      Die Hauptferienzeit ist von Mitte Juli bis Ende August (einige Betriebe schließen im August), zwischen Weihnachten und Neujahr sowie rund um Ostern. Brückentage werden auch gern für ein verlängertes Wochenende genutzt.

      Öffnungszeiten

      Banken: Mo bis Do 8.30-13.30, 15-16 Uhr, Fr 8.30-13.30, 14.45-15.45 Uhr, oft auch Sa Vormittag.

      Büros: Mo bis Fr 8.30-12.30, 13.30-17.30 Uhr.

      Geschäfte: werktags 8.30-12.30 Uhr (Süditalien 9-13 Uhr), 15.30-19.30 Uhr (Süditalien 16-20 Uhr). In den Städten Norditaliens gibt es einen Trend zu durchgehenden Öffnungszeiten. In Süditalien sind die Lebensmittelgeschäfte in der Sommerperiode geöffnet von 7.30-13.30, 17.30-20 Uhr. Die Läden sind meistens montags einen halben Tag geschlossen.

      Kleidung

      Während der Sommermonate braucht man leichte Sommerkleidung. Im Herbst und Frühjahr sollte man Übergangskleidung mitnehmen. Im Winter benötigt man Wollsachen, warme Mäntel und gutes Schuhwerk. Auch einen Regenmantel oder eine Regenjacke sollte man unbedingt dabeihaben.

      Geschichte/Politik

      Mit den Etruskern kam im neunten Jahrhundert v. Chr. eine erste Hochkultur nach Italien. Um 470 v. Chr. begann der Aufstieg Roms, das um 100 n. Chr. seine größte Ausdehnung hatte. Nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches entstanden auf italienischen Boden germanische Nachfolgereiche. 381 wurde das Christentum zur Staatsreligion erhoben und seit dem fünften Jahrhundert ist der Bischof von Rom Oberhirte über alle Katholiken. Die darauf folgenden Machtkämpfe zwischen Kaisern und Päpsten erreichten ihren Höhepunkt mit dem Investiturstreit. Im Wormser Konkordat von 1122 mussten die Kaiser das Recht, den Papst zu wählen, an ein Kollegium von Kardinälen abgeben.

      In der Folgezeit erlebten die Stadtstaaten wie etwa Venedig, Genua, Pisa, Mailand und Florenz einen erheblichen Aufschwung. Sie hatten durch die Kreuzzüge und durch rege Handelstätigkeiten ihren Einfluss bis in den östlichen Mittelmeerraum ausgedehnt. Zwischen Genua und Venedig entwickelte sich bald ein erbitterter Kampf um die Vorherrschaft, den die Venezianer gegen Ende des 14. Jahrhunderts für sich entscheiden konnten.

      Mitte des 15. Jahrhunderts hatte sich Italien einen großen Reichtum angeeignet. Als Pionier des Wiederauflebens der Gelehrsamkeit und der Künste, bekannt als "Renaissance", stand Italien in kultureller Hinsicht den anderen europäischen Nationen weit voran. Am überragendsten war diesbezüglich die Toskana, aus welcher der große Dichter Dante Alighieri und der Maler Giotto hervorgingen. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts wurde Italien das Ziel mehrerer aggressiver Kriege durch Frankreich, Spanien und Österreich. Nur wenige Stadtstaaten, z.B. Genua und Venedig, konnten sich behaupten.

      Während des 18. Jahrhunderts blieb Italien gespalten und unter ausländischer Herrschaft. 1796 marschierte Napoleon Bonaparte in Italien ein und gliederte bis 1810 sogar Rom ins Französische Großreich ein. Nach Bonapartes Niederlage gegen Österreich wurde im Wiener Kongress (1814-1815) die Restauration der österreichischen Herrschaft über die Halbinsel garantiert. Der italienische Widerstand gegen die Vorherrschaft Österreichs kennzeichnet sich durch eine wachsende Bewegung für nationale Einheit und Unabhängigkeit, die "Risorgimento" genannt wird. 1861 wurde das Königreich Italien ausgerufen. Während des Ersten Weltkrieges blieb Italien zunächst neutral, schlug sich dann auf die Seite von Frankreich und Großbritannien.

      1922 wurde Benito Mussolini zum Ministerpräsidenten ernannt. In der Folgezeit begründete er seine faschistische Diktatur und verbündete sich mit Hitler. Durch die Besetzung Albaniens und Äthiopiens versuchte er, eine Großmachtstellung für Italien aufzubauen. 1940, nach der Niederlage Frankreichs, griff Italien in den Zweiten Weltkrieg ein. 1943 landeten die Alliierten auf Sizilien, ein Jahr später konnten sie Rom erobern. 1946 wurde durch ein Memorandum die Monarchie in Italien beendet. Innenpolitische Unruhen mit Regierungskrisen und Korruptionsskandalen erschüttern seitdem immer wieder das Land. Italien ist Mitglied der EU.

      Wirtschaft

      Der Tourismus trägt in Italien erheblich zum Bruttosozialprodukt bei.

      Fast 60 Prozent der Landesfläche Italiens werden als Ernte- und Weideland genutzt. Italien zählt weltweit zu den führenden Weinproduzenten und auch in der Herstellung von Oliven und Olivenöl rangiert Italien international ganz vorn. Weitere wichtige Feldfrüchte sind Weizen, Kartoffeln, Tomaten, Zuckerrüben, Mais und Reis sowie Artischocken, Pfefferschoten und Wassermelonen. Am bedeutendsten für die italienische Landwirtschaft ist der Obstanbau (Oliven, Äpfel, Orangen, Feigen und Datteln). Auch die Milchwirtschaft hat einen hohen Stellenwert. Bekannte Käsesorten des Landes sind Gorgonzola, Pecorino und Parmesan. Italiens wichtigste Bodenschätze sind Erdgas, Petroleum und Pyrit.

      Ein anhaltendes Problem der italienischen Wirtschaft stellt das enorme Nord-Süd-Gefälle dar. Viele Süditaliener arbeiten in Norditalien oder im benachbarten Ausland.

      Religion

      In Italien herrscht die römisch-katholische Religion vor, der über 80 Prozent der Bevölkerung angehören. Ein 1984 verabschiedetes Gesetz schuf die römisch-katholische Religion als Staatsreligion ab und beendete den obligatorischen Religionsunterricht an Staatsschulen. Die wichtigsten Minderheitenreligionen sind Protestantismus, Islam und Judentum.

      Vegetation

      Zu der für die zentralen und südlichen Flachländer Italiens charakteristischen mediterranen Pflanzenwelt zählen z. B. Oliven-, Orangen-, Limonen- und Zitronenbäume und Palmen. Im Süden findet man häufig Feigen-, Dattel-, Granatapfel- und Mandelbäume, Zuckerrohr und Baumwolle. An den niedrigeren Hängen der Apenninen sind Kastanien-, Zypressen- und Eichenbäume, in höheren Lagen ausgedehnte Pinien- und Tannenwälder vorherrschend.

      Tierwelt

      Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern findet man in Italien weniger Tierarten. In den Alpen leben noch wenige Murmeltiere, Steinböcke und Gemsen. An Vögeln herrschen Geier, Bussard, Falke und Milan in den Bergen vor. Wachtel, Waldschnepfe, Rebhuhn und verschiedene andere Zugvogelarten findet man in vielen Teilen Italiens. Zahlreiche Eidechsen- und Schlangenarten, u.a. drei Spezies der giftigen Vipernfamilie, und Skorpione sind noch anzutreffen.

      Kulinarisches

      Zusammen mit der französischen Küche ist die italienische Gastronomie führend in Europa. Nach den Nudelgerichten sind die Fischgerichte empfehlenswert. Die Pizza (ursprünglich ein gewürztes Brot) hat sich erst im Laufe des Wohlstands und mit Einfluss des Tourismus entwickelt. Standardgetränk zu allen Essen sind Wein (regionales Angebot z.B. Chianti in der Toscana, Lambrusco in der Emilia-Romagna, Orvieto in Umbrien und Marsala auf Sizilien) und Mineralwasser. Aber auch italienisches und ausländisches Bier wird angeboten.

      Souvenirs

      Einige Artikel, wie z.B. Terrakottatöpfe oder Espessomaschinen sind in Italien preisgünstig. Für ihre Antiquitätenmärkte sind Lucca, Mailand, Ravenna und Turin bekannt. Noch heute findet man in Italien viele Erzeugnisse des traditionellen Kunsthandwerks, die sich gut als Mitbringsel eignen, z.B. in Südtirol Trachten, in Ligurien Klöppelspitzen und Gegenstände aus Olivenholz, in Venetien Glas- und Kristallwaren sowie Spitzen und in der Toscana Alabastergegenstände, farbige Keramik und Goldschmiedearbeiten. Der Süden ist bekannt für Teppiche, Korallenschmuck und Kleinmöbel.

      Duty Free

      Einreise aus EU-Ländern

      Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

      Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

      Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

      TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

      ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

      Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

      Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

      KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

      REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

      Änderung der Zollbestimmungen - seit dem 1. Januar 2014 gilt folgende Ausnahmeregelung:

      In Bulgarien, Kroatien, Lettland, Litauen, Ungarn oder Rumänien gekaufte Zigaretten dürfen nur noch bis zu einer Menge von 300 Stück steuerfrei nach Italien eingeführt werden.

      Einreise aus Drittländern

      Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländer) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

      Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

      - 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

      - 16 Liter Bier

      - 4 Liter nicht schäumende Weine;

      - 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein;

      - eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

      - andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende, für Einreisende auf dem Landweg 300 Euro; für Reisende unter 15 Jahren gilt die Freimenge von 150 Euro unabhängig vom Einreiseweg.

      Die Abgabenbefreiung wird nicht gewährt:

      - Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.

      Klimainformationen

      Italien erstreckt sich vom Brenner-Pass bis zur Südspitze Siziliens. Während Oberitalien noch im mitteleuropäischen Klimabereich liegt (kalte Winter), beginnt in der Po-Ebene das gemäßigte-subtropische Übergangsklima. Die Mitte und der Süden des Landes sind durch mild-feuchte Winter und trocken-heiße Sommer gekennzeichnet.

      Beste Reisezeit

      Italien hat das ganze Jahr über Saison.

      Vorgeschriebene Impfungen

      Keine.

      Empfohlene Impfungen

      Keine.

      Informationen zur Malaria

      Malaria

      Keine.

      Verbreitung

      Italien ist malaria-frei.

      Währung

      Währungseinheit

      Währungseinheit: Euro ( EUR)

      1 Euro = 100 Cent.

      Derzeitiger Kurs:

      1 US-$ = ca. 0,85 EUR

      Hinweise

      Reisende müssen beachten, dass in Italien generell Beträge über 3.000 Euro (auch Hotelrechnungen etc.) nicht in bar, sondern per Überweisung, mit GiroCard oder Kreditkarte bezahlt werden müssen.

      Devisenbestimmungen/Umtausch

      Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

      Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

      Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremd- und Landeswährung im Gegenwert von zusammen über 10.000 Euro beim italienischen Grenzzollamt.

      Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt bzw. bei Beträgen im Gegenwert von über 10.000 Euro in Höhe der deklarierten Einfuhr.

      Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt bzw. bei Beträgen im Gegenwert von über 10.000 Euro in Höhe der deklarierten Einfuhr.

      Internationale Kreditkarten: Ja - werden von Banken, größeren Hotels, Restaurants der gehobenen Kategorie und bei Autovermietern akzeptiert.

      Geldautomat: Ja - Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Logo) und Kreditkarten werden generell akzeptiert.

      Auskunftstellen

      Italienische Zentrale für Tourismus ENIT
      Barckhausstraße 10, 5. Stock
      60325
      Frankfurt/M.
      (0 69) 23 28 94
      (0 69) 23 74 34
      frankfurt@enit.it
      ENIT-Büro in Berlin:
      c/o Botschaft der Italienischen Republik
      Hiroshimastraße 1
      10785 Berlin
      Tel. (0 30) 24 31 04 13
      E-Mail: berlin@enit.it

      A.P.T. (Agenzia Nazionale del Turismo)
      Via Marghera 2/6
      00185
      Rom /Italien
      (0039) 06 446 33 79, 446 99 07
      (0039) 06 497 11
      sedecentrale@enit.it

      Camera di Commercio Italo-Germanica
      (Deutsch-Italienische Handelskammer)
      Via Gustavo Fara, 26
      20124
      Mailand /Italien
      (0039) 02 66 98 09 64
      (0039) 02 67 91 31
      info@ahk-italien.it

      Camere di Commercio d´Italia - Unioncamere
      Piazza Sallustio 21
      00187
      Rom /Italien
      (0039) 06 470 42 40
      (0039) 06 470 41
      unioncamere@cert.legalmail.it

      Botschaften und Konsulate

      Botschaft der Republik Italien

      Hiroshimastraße 1
      Konsularabteilung (keine Visa-Abteilung):
      Hildebrandstraße 1
      10785
      Berlin
      (0 30) 25 44 01 69
      (0 30) 25 44 00
      www.botschaft-italien.de
      segreteria.berlino@esteri.it
      Mo bis Fr 8.30-12.30 Uhr, Di 8.30-10.30 Uhr, Mi und Do 13-17 Uhr
      Bitte beachten: Visa-Anfragen sind an das Generalkonsulat Frankfurt/M. zu richten!
      Geschäftsbereich der Konsularabteilung: Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

      Honorarkonsulat der Republik Italien
      Karl-Ferdinand-Braun-Straße 8
      28359
      Bremen
      (04 21) 70 20 30, 42 12 02 07 00
      (04 21) 70 20 30, 421 20 20 97 39
      www.consolati-italiani.de/colonia
      brema.consolato@esteri.it
      Mo bis Fr 9-12.30 Uhr und nachmittags nach Vereinbarung
      (keine Visumerteilung)

      Konsulat der Republik Italien
      Goebenstraße 14
      44135
      Dortmund
      (02 31) 55 13 79
      (02 31) 57 79 60
      segreteria.dortmund@esteri.it
      Mo bis Fr 9-12.30 Uhr, Mi 14.30-17.30 Uhr
      (keine Visa-Anfragen, diese sind an das GK Frankfurt zu richten)
      (nur Regierungsbezirke Detmold, Münster und Arnsberg mit Ausnahme der Landkreise Olpe und Siegen-Wittgenstein)

      Honorarkonsulat der Republik Italien
      Augsburger Straße 3
      01309
      Dresden
      (03 51) 444 45 84 88
      (03 51) 444 44 88
      www.consolati-italiani.de/colonia
      consolato@consonordresda.de
      Mo bis Fr 9.30-12 Uhr
      keine Visa-Anfragen, diese sind an das GK Frankfurt zu richten)
      (nur Direktionsbezirk Dresden)

      Generalkonsulat der Republik Italien
      Kettenhofweg 1
      60325
      Frankfurt/M.
      (0 69) 753 11 04
      (0 69) 753 10
      www.consolati-italiani.de/francoforte
      segreteria.francoforte@esteri.it
      Visa-Abteilung: Mo bis Fr 9-12 Uhr, Mi auch 14.30-17 Uhr - nur nach telefonischer Vereinbarung
      bundesweit zuständig für Visa-Angelegenheiten

      Konsulat der Republik Italien
      Augustinerplatz 2
      79098
      Freiburg/Breigau
      (07 61) 386 61 61
      (07 61) 38 66 10
      www.consolati-italiani.de/friburgo
      consolato.friburgo@esteri.it
      Mo bis Fr 9-12 Uhr, Mo und Mi 15-17 Uhr

      (keine Visa-Anfragen, diese sind an das GK Frankfurt zu richten)
      (nur Regierungsbezirk Freiburg)

      Honorarkonsulat der Republik Italien
      Frauenthal 21
      20149
      Hamburg
      (0 40) 44 40 50 46
      (0 40) 44 40 50 44
      www.italia-hannover.de
      anton.roessner@gmx.de
      Mo und Mi 9.30-13.30 Uhr, Di 15-19 Uhr
      (keine Visa-Anfragen, diese sind an das GK Frankfurt zu richten)

      Generalkonsulat der Republik Italien
      Freundallee 27
      30173
      Hannover
      (05 11) 283 79 30
      (05 11) 28 37 90
      www.italia-hannover.de
      segreteria.hannover@esteri.it
      Di bis Fr 9-12 Uhr, Mo und Mi 15-17 Uhr
      (keine Visa-Anfragen, diese sind an das GK Frankfurt zu richten)
      - mit Ausnahme der Kreise Wolfsburg, Gifhorn und Helmstedt

      Honorarkonsulat der Republik Italien
      Brunswiker Straße 40
      24105
      Kiel
      (04 31) 570 00 81
      (04 31) 570 00 80
      www.consolati-italiani.de/colonia
      consolato_onorario_kiel@yahoo.it
      Mo und Fr 10-12 Uhr und Mi 15-17 Uhr
      (keine Visumerteilung)

      Generalkonsulat der Republik Italien
      Universitätsstraße 81
      50931
      Köln
      (02 21) 406 03 50
      (02 21) 40 08 70
      www.consolati-italiani.de/colonia
      info.colonia@esteri.it
      Mo bis Fr 8.30-12.30 Uhr, Mi 15-17.30 Uhr
      (keine Visa-Anfragen, diese sind an das GK Frankfurt zu richten)
      (nur die Regierungsbezirke Köln, Düsseldorf und Arnsberg - ohne die Städte Arnsberg und Sundern im Hochsauerlandkreis und die Städte Iserlohn, Menden, Hemer und Balve im Märkischen Kreis - sowie die Landkreise Olpe und Siegen-Wittgenstein)

      Honorarkonsulat der Republik Italien
      Messe-Allee 1
      04356
      Leipzig
      (04 31) 678 81 02
      (04 31) 678 90 00
      www.consolati-italiani.de/colonia
      ufficio@conslipsia.de
      Mo, Di, Do 9-13 Uhr
      (keine Visumerteilung)
      (nur die Direktionsbezirke Leipzig und Chemnitz)

      Generalkonsulat der Republik Italien
      Möhlstraße 3
      81675
      München
      (0 89) 47 31 34
      (0 89) 41 80 03 62
      www.consolati-italiani.de/monaco
      segreteria.monacobaviera@esteri.it
      Mo bis Mi 9-12.30 Uhr, Di auch 14-17.30 Uhr, Fr 8.30-12.30 Uhr
      (keine Visa-Anfragen, diese sind an das GK Frankfurt zu richten)

      Honorarkonsulat der Republik Italien
      Lorenzer Platz 3a
      90402
      Nürnberg
      (09 11) 202 21 07
      (09 11) 202 20
      www.consolati-italiani.de/colonia
      guenther.kreuzer@kreuzer.de
      Freitag 14-19 Uhr
      (keine Visumerteilung)

      Honorarkonsulat der Republik Italien
      Am Ludwigsplatz 7
      66117
      Saarbrücken
      (0681) 92 56 66 66
      www.consolati-italiani.de/colonia
      saarbrücken.onorario@esteri.it
      Am ersten und dritten Donnerstag des Monats 15-18 Uhr
      (keine Visumerteilung)

      Generalkonsulat der Republik Italien
      Lenzhalde 46
      70192
      Stuttgart
      (07 11) 256 31 36
      (07 11) 256 30
      www.consolati-italiani.de/stoccarda
      consolato.stoccarda@esteri.it
      Mo bis Fr 9-12 Uhr, Di und Do auch 14.30-17 Uhr
      (keine Visa-Anfragen, diese sind an das GK Frankfurt zu richten)
      (nur der Regierungsbezirk Freiburg i. Breisgau und die Kreise Heidelberg, Mannheim und Rhein-Neckar)

      Konsularagentur der Italienischen Republik
      Goethestraße 52
      38440
      Wolfsburg
      (0 53 61) 213 58
      (0 53 61) 230 77/78
      info.wolfsburg@esteri.it
      Mo bis Fr 9-12 Uhr, Di, Do 15-17 Uhr
      (keine Visa-Anfragen, diese sind an das GK Hannover zu richten)
      (nur die Stadt Wolfsburg sowie die Landkreise Helmstedt und Gifhorn im Regierungsbezirk Braunschweig)

      Ambasciata della Repubblica Federale di Germania
      Via San Martino della Battaglia 4
      00185
      Rom /Italien
      (0039) 06 445 26 72
      (0039) 06 49 21 31, 06 49 21 33 20
      www.deutschebotschaft-rom.it
      info@rom.diplo.de
      Amtsbezirk: Provinzen Ancona, Ascoli Piceno, Avellino, Bari, Benevento, Brindisi, Campobasso, Caserta, Catanzaro, Chieti, Cosenza, Crotone, Foggia, Frosinone, Isernia, Latina, L'Aquila, Lecce, Macerata, Matera, Neapel, Perugia, Pesaro-Urbino, Pescara, Potenza, Reggio-Calabria, Rieti, Rom, Salerno, Tarent, Teramo, Terni, Vibo Valentia und Viterbo sowie die Inseln Sardinien und Sizilien

      Consolato Onorario della Repubblica
      Federale di Germania
      Bari Via Argiro 7
      70122
      Bari
      (0039) 080 52 275 37
      (0039) 080 52 275 37
      bari@hk-diplo.de
      Amtsbezirk: alle Provinzen der Region Apulien
      Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Rom

      Consolato Onorario della Repubblica
      Federale di Germania
      Dr.-Streiter-Gasse 12
      39100
      Bozen
      (0039) 0471 97 57 79
      (0039) 0471 97 21 18
      bozen@hk-diplo.de
      Amtsbezirk: Provinzen Bozen und Trient/Trento
      Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Mailand

      Consolato Onorario della Repubblica Federale di Germania
      Via R. Garzia 9
      09126
      Cagliari /Italien
      (0039) 070 30 72 29
      (0039) 070 30 72 29
      cagliari@hk-diplo.de
      Amtsbezirk: Insel Sardinien (Provinzen Cagliari, Nuoro, Oristano, Sassari)
      Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Rom

      Consolato Onorario della Repubblica Federale di Germania
      Corso dei Tintori 3
      50122
      Florenz /Italien
      (0039) 055 247 32 08
      (0039) 055 234 35 43
      florenz@hk-diplo.de
      Amtsbezirk: Provinzen Arrezo, Florenz, Grosseto, Livorno, Lucca, Massa-Carrara, Pisa, Pistoia, Prato, Siena
      Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Mailand

      Consolato Onorario della Repubblica Federale di Germania
      Via Malta 2/1
      16121
      Genua /Italien
      (0039) 010 576 54 44
      (0039) 010 576 53 42
      genua@hk-diplo.de
      Amtsbezirk: Provinzen Genua, Imperia, La Spezia und Savona
      Übergeordnete Auslandsvertretung:
      Generalkonsulat Mailand

      Consolato Generale della Repubblica Federale di Germania
      Via Solferino 40
      20121
      Mailand /Italien
      (0039) 02 655 42 13
      (0039) 02 623 11 01, 62 31 10 27
      www.deutschesgeneralkonsulat-mailand.it
      info@mailand.diplo.de
      Amtsbezirk: San Marino sowie die Provinzen Alessandria, Asti, Belluno, Bergamo, Biella, Bologna, Bozen, Brescia, Como, Cremona, Cuneo, Ferrara, Florenz, Forlí-Cesena, Genua, Görz (Gorizia), Imperia, La Spezia, Lecco, Lodi, Mailand, Mantua, Modena, Novara, Padua, Parma, Pavia, Piacenza, Pordenone, Ravenna, Reggio-Emilia, Rimini, Rovigo, Savona, Sondrio, Trient (Trento), Treviso, Triest, Turin, Udine, Varese, Venedig, Verbano-Cusio-Ossola (Verbania), Vercelli, Verona, Vicenza, autonomes Gebiet des Aosta-Tales sowie die Republik San Marino

      Consolato Onorario della Repubblica Federale di Germania
      Via San Sebastiano 13
      98122
      Messina /Italien
      (0039) 090 67 17 80
      (0039) 090 67 17 80
      messina@hk-diplo.de
      Amtsbezirk: Provinzen Messina, Catania, Ragusa und Syrakus
      Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Rom

      Consolato Onorario della Repubblica Federale di Germania
      Via Medina, 40
      80133
      Neapel /Italien
      (0039) 081 761 46 87
      (0039) 081 248 85 11
      www.deutschesgeneralkonsulat-neapel.it
      neapel@hk-diplo.de
      Amtsbezirk: Regionen Basilicata, Kalabrien, Kampanien und Molise
      Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Rom

      Consolato Onorario della Repubblica Federale di Germania
      Via Principe di Villafranca 33
      90141
      Palermo /Italien
      (0039) 091 982 08 08
      (0039) 091 982 08 08
      palermo@hk-diplo.de
      Amtsbezirk: Provinzen Palermo, Trapani, Agrigento, Caltanissetta und Enna
      Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Rom

      Consolato Onorario della Repubblica Federale di Germania
      Santo Croce 251, Palazzo Condulmer
      30135
      Venedig /Italien
      (0039) 041 244 84 69
      (0039) 041 523 76 75
      venedig@hk-diplo.de
      Amtsbezirk: Provinzen Belluno, Görz/Gorizia, Padua, Pordenone, Rovigo, Treviso, Tiest, Udine, Venedig, Vicenza
      Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Mailand

      Sehenswertes

      Rom

      Rom, die Hauptstadt der Republik Italien und der Region Latium, etwa 20 Kilometer vom Tyrrhenischen Meer landeinwärts gelegen, ist die klassische Städtereise-Metropole. Die römische Lebensart und das Interesse an Kunst, Geschichte und Religion sind wohl die wichtigsten Gründe für einen Besuch der "Ewigen Stadt". Eine Münze in die Fontana di Trevi werfen, das Kolosseum und das Kapitol besichtigen, die Rast auf der Spanischen Treppe, die Vatikanstadt mit Petersplatz, Petersdom, Vatikanischen Museen und Sixtinischer Kapelle besuchen, die Katakomben an der Via Appia Antica ansehen - all das gehört seit Generationen zu einem Rombesuch wie das abendliche Essen im Restaurant oder der Einkaufsbummel in den Boutiquen und auf den Straßenmärkten.

      Rom war Jahrtausende lang der kulturelle Mittelpunkt Europas und Schauplatz bedeutender geschichtlicher Ereignisse. Nach der Gründungssage wurde Rom am 21. April 753 v. Chr. von Romulus und Remus gegründet. Romulus brachte später seinen Zwillingsbruder Remus um. Die Zwillinge waren nach der Sage die Kinder des Mars mit einer Vestalin. Sie seien auf dem Tiber ausgesetzt, von einer Wölfin gesäugt und dann von dem Hirten Faustulus am Velabrum unterhalb des Palatin gefunden und aufgezogen worden. Die historisch nachweisbare Besiedlung der römischen Hügel lässt sich aber bis in das 14. Jahrhundert v. Chr. zurückverfolgen.

      Die Entwicklung Roms zur Hauptstadt der größten und perfektesten politischen Organisation der Antike erreichte ihren Höhepunkt unter Kaiser Augustus (27 v.Chr. bis 14 n.Chr.). Die wechselvolle Geschichte, die in einer Verheerung der Stadt zur Zeit der Völkerwanderung und späterer Ereignisse endete (im 14. Jahrhundert hatte die Stadt noch 20.000 Einwohner), ist heute noch in den zahllosen Bauwerken der Stadt sichtbar. Rom gleicht einem einzigen Freilichtmuseum. Das historische Zentrum der Stadt, die Vatikanstadt und die Kirche "San Paolo fuori le Mura" wurden in die Liste der schützenswerten Kulturgüter der UNESCO aufgenommen. In den kleinen Gassen und Straßen der Innenstadt kann man tagelang untertauchen und das römische Leben abseits der Touristenströme studieren.

      Der Tiber (Tevere) ist mit 405 Kilometern Länge nach dem Po der zweitlängste Fluss des Landes und durchzieht von Norden nach Süden in drei Windungen die Stadt. Am linken Ufer erheben sich die sieben Hügel, auf denen das alte Rom erbaut wurde. Am Stadtrand liegt der mit 0,44 Quadratkilometern kleinste eigenständige Staat der Welt, die Vatikanstadt, die der Sitz des Papstes und der Kurie ist.

      Heute ist Rom ein wichtiges Wirtschafts- und Handelszentrum mit regem politisch-administrativem, kulturellem und künstlerischem Leben. Die zahllosen sehenswerten Museen und Sammlungen spiegeln die Geschichte der "Ewigen Stadt" und Italiens eindrucksvoll wider. Das Nachtleben spielt sich weitgehend im Freien ab. Nur in den Wintermonaten sind Kneipen und Musikclubs begehrte Anziehungspunkte. Im Sommer finden zahlreiche Festivals und Open-Air-Veranstaltungen statt.

      Venedig

      Venedig gilt als eine der faszinierendsten Städte der Welt. Trotz der Touristenmassen von zwölf bis 15 Millionen Menschen jährlich, der horrenden Preise, der Umweltprobleme und der Abwanderung der Bevölkerung hat die Stadt in der Lagune noch immer nichts von ihrem Zauber verloren.

      Die märchenhafte Wasserstadt, die von 177 Kanälen durchzogen wird, ist ein einzigartiges Kunst- und Freilichtmuseum. Die prächtigen Palazzi, prunkvollen Baudenkmäler, Kirchen und Klöster hinterlassen bei jedem Besucher einen prägenden Eindruck. Zentraler Hauptplatz und touristischer Anziehungspunkt ist die Piazza di San Marco mit der berühmten Basilica di San Marco und dem majestätischen Palazzo Ducale. Vernetzt sind die Sehenswürdigkeiten, öffentlichen Plätze und Stadtteile durch ungefähr 3.000 Fußwege und fast 400 Brücken. Die Ponte di Rialto, die Ponte dell' Accademia und die Ponte Scalzi überspannen den berühmtesten Wasserboulevard der Stadt, den Canal Grande. Doch trotz aller Romantik sind die Stadt und die Lagune stark gefährdet. Die Millionen Holzpfähle, auf denen die Gebäude und Paläste erbaut sind, werden von den hochgiftigen Abwässern der Industrie zernagt. Dazu verschärfen eine Klimaänderung sowie ein steigender Meeresspiegel die Situation. Die tiefsten Stellen der Lagunenstadt, wie zum Beispiel die Piazza di San Marco, werden mehrmals im Jahr überschwemmt und die Stadt wird kontinuierlich im Wasser versinken, falls keine geeignete Lösung zu ihrer Rettung gefunden wird.

      Die Geschichte von Venedig begann, als sich im fünften Jahrhundert Veneter auf der Flucht vor germanischen Stämmen in der Lagune niederließen. Im Mittelalter nahm die Stadt einen gigantischen Aufschwung und war Jahrhunderte lang die mächtigste Seerepublik der europäischen Welt. In gewaltigen Expansionszügen wurde die jugoslawische Adria bis tief ins östliche Mittelmeer und das Festland bis zu den Alpen unterworfen. Der Venezianer Marco Polo fand den Weg ins ferne China. Damit konnte Handel mit den fernöstlichen Gewürzen und Genussmitteln betrieben werden. Ein ungeheurer Reichtum breitete sich in Venedig aus, der bis heute in den prunkvollen Palästen und Bauwerken der Stadt zu erahnen ist. Berühmtheit erlangte Venedig auch durch seine Gondeln, die Glasereien von Murano, den Belcanto (italienischen Operngesang), den Karneval und das jährliche Internationale Filmfestival.

      Besucher, die etwas mehr Zeit mitbringen und das Stadtgefüge aus allen Perspektiven erlebt haben, sollten unbedingt die Inseln in der Lagune von Venedig besuchen. Die bekanntesten sind Murano, Burano und Torcello sowie der Lido di Venezia.

      Ligurien

      Ligurien ist ein schmaler Landstreifen, der den Golf von Genua am westlichen Mittelmeer umfasst. Das Gebiet, das wegen seines milden sonnenreichen Klimas sehr beliebt ist, gilt seit jeher als Ort für einen angenehmen Winteraufenthalt. In den Fremdenverkehrsorten wurden viele Pflanzen eingeführt, wie Palmen oder Magnolien. In dem milden Klima wird die Blumenzucht betrieben. Der Blumenmarkt von San Remo zählt zu den bekanntesten Europas.

      Das Wahrzeichen von Genua, der wichtigsten Hafenstadt Italiens, ist der Leuchtturm. Die noch vorhandenen Adelspaläste geben ein Bild vom Reichtum der Stadt im 16. und 17. Jahrhundert. Sehenswert sind u.a. der Palazzo Ducale (Dogenpalast), die Kathedrale San Lorenzo, die romanische Kirche Santa Maria di Castello sowie das Museum für ostasiatische Kunst (Museo Chiossone) mit Werken aus Japan, China und Thailand. Bordighera, eleganter Bade- und Luftkurort, hat eine malerische Altstadt. Auch der 1,5 Kilometer entfernte Botanische Garten (Giardino Esotico Pallanco) in Madonna della Ruota ist einen Besuch wert.

      Portofino erfreut sich bei Reisenden wegen seiner landschaftlich schönen Lage und seiner mediterranen Pflanzenwelt großer Beliebtheit. Da der Ort von Touristen überlaufen ist, sollte man ihn in den frühen Morgenstunden besuchen.

      Rapallo ist der größte Badeort der Region, in dem Wassersportler voll auf ihre Kosten kommen.

      Auch in San Remo, dem bekanntesten Urlaubsort an der Riviera, herrscht im Sommer reger Badebetrieb. Charakteristisch für die Altstadt ist das Gewirr von Gassen. Interessant ist auch die Villa Nobel, die heute für kulturelle Veranstaltungen genutzt wird.

      Sizilien

      Die größte Insel im Mittelmeer ist mit ihrer Hauptstadt Palermo eine autonome Region. Die Insel ist gebirgig und von Vulkanismus geprägt. Der Ätna an der Ostküste ist mit seinen 3.300 m Höhe der größte noch tätige Vulkan in Europa. Schöne Landschaften und gute Strände (besonders an der Nord- und Ostküste) sowie viele antike Denkmäler haben den Tourismus in den letzten Jahren zu einem wichtigen Wirtschaftszweig werden lassen. Die Insel lässt sich auf einer Rundfahrt (etwa 930 Kilometer) erkunden. Die Hauptstadt Palermo, eine eher moderne Stadt, hat besonders schöne Gärten und Anlagen (z.B. der Park Villa Bonanno) zu bieten. Außerdem sehenswert ist die Kathedrale mit den Königs- und Königinnengräbern, die Capella Palatina, die Piazza Pretoria mit dem Rathaus und der Kirche La Martorana sowie das Teatro Massimo aus römischer Zeit. Auch ein Bummel durch den Hafenbereich lohnt sich.

      Die Ostküste ist die reichste und am häufigsten besuchte Region der Insel. Der meistbesuchte Urlaubsort Siziliens ist Taormina. Glanzpunkt der Ostküste ist zweifelsohne der Ätna, den man mit einer Schmalspurbahn in ca. vier Stunden umrunden kann. Auch mit dem Auto ist eine Rundfahrt möglich.

      Der Südosten Siziliens allein wäre wegen seiner wunderschönen Landschaft und den reizvollen Städten schon eine Reise wert. In Siracusa mit seinen bedeutenden Altertümern lassen sich schon zwei bis drei Tage verbringen. Die Hauptsehenswürdigkeiten verteilen sich auf Ortigia (Piazze Pancali, Archimede und Duomo sowie Castello Maniace), den Archäologischen Park in Neapolis (Teatro Greco, Latomie und Anfiteatro) und Tyche (Basilica e Catacombe di San Giovanni, Museo Archeologico). Im Hinterland von Siracusa ist die Totenstadt Pantàlica mit ihren Grabhöhlen interessant. Die Schlucht von Anapo bietet gute Wandermöglichkeiten.

      Der Westen Siziliens, der von Touristen seltener besucht wird, hat durchaus Attraktionen zu bieten wie beispielsweise die Ruinen von Selinute, die in Nachbarschaft zum Badeort Marinella liegen, oder die schöne Stadt Erice, deren Ortsbild sich seit dem Mittelalter kaum verändert hat.

      An der Nordküste mit ihren steil ins Meer abfallenden Bergen und den schönen Sand- und Kiesstränden (zwischen Cefalú und Milazzo) kommen Badefreunde auf ihre Kosten. Highlights sind die Lagunenstrände unterhalb des Heiligtums Tindari.

      Sardinien

      Sardinien ist nach Sizilien die zweitgrößte Insel des Mittelmeeres und liegt ungefähr 190 km vom Festland entfernt, von der französischen Nachbarinsel Korsika trennen sie nur 12 km.

      Ein beliebtes Reiseziel ist Sardinien vor allem wegen ihrer kontrastreichen Küste. Neben langen weißen Sandstränden findet man kleine Buchten, Steilküsten und bizarre Felsformationen. Zu den bekanntesten Küstenabschnitten zählt die Costa Smeralda bei Olbia im Norden der Insel.

      Das gebirgige Inselinnere lädt zu Ausflügen oder Wanderungen ein. Hochplateaus, Tafelberge, Vulkankegel und tiefe Schluchten bilden das Rückzuggebiet vieler seltener Tierarten. Die größten Höhen werden im Gennargentu-Massiv erreicht.

      Unter den Bergen und entlang der Küsten gibt es unzählige Höhlen und Grotten, die zum Teil auch besichtigt werden können. Die Grotta di Nettuno an der Steilküste des Capo Caccia und die Grotta di Ispinigoli in der Nähe von Dorgali sind aufgrund ihrer Tropfsteingebilde besonders sehenswert.

      Auch historisch und kulturell hat Sardinien viel zu bieten. Beeindruckend sind die sogenannten Nuraghen, kegelförmige Turmbauten, die aus der Bronzezeit stammen und vermutlich als Wehr- und Festungstürme dienten.

      Phönizier gründen um 900 bis 700 v.Chr. erste Städte, darunter auch die heutige Hauptstadt Cagliari, damals Karali genannt. Unter den Römern erlebte sie eine Blütezeit. Das römische Amphitheater lohnt auf jeden Fall ein Besuch, aber auch das mittelalterliche Castello-Viertel sowie die Museen und Kirchen ziehen viele Touristen an.

      Überhaupt überrascht auf Sardinien die große Zahl von Kirchen. Besonders ins Auge fallen die gestreiften Außenwände einiger romanischer Kirchen, die nach dem Pisaner Stil mit verschiedenfarbigen Steinquadern errichtet wurden wie z.B. die zwischen Sassari und Olbia gelegene Kirche Santissima Trinità di Saccargia.

      Auch Sportler kommen auf Sardinien auf ihre Kosten; neben diversen Wassersportarten sind Radfahren, Reiten, Wandern, Klettern und Golfen sehr beliebt.

      Liparische Inseln

      Milazzo ist der Hauptfährhafen auf die Äolischen (Liparischen) Inseln Lipari, Vulcano, Salina, Panarea, Stromboli, Filicudi und Alicudi. Sie sind auch deshalb besonders reizvoll, weil sie bislang vom Massentourismus verschont blieben.

      Ein besonderes Naturschauspiel bietet Stromboli mit dem gleichnamigen Vulkan, der noch heute die Erde erbeben lässt, und den man in etwa vier Stunden besteigen kann.

      Toscana - Das Landschaftsbild

      Für die Landschaft in Mittelitalien, zu der auch die Insel Elba und andere kleine Inseln gehören, sind Weinberge, Pinien und Zypressen charakteristisch. Die Toscana ist die Heimat des berühmten Chianti-Weines. Daneben werden Oliven, Getreide und Blumen angebaut. Besonders in den Kunststädten der Toscana Florenz, Siena und Pisa, in den Thermalbädern und den Badeorten entlang der Küste ist der Tourismus heute ein nennenswerter Wirtschaftsfaktor.

      Neben der einzigartigen Landschaft sind die Sehenswürdigkeiten weltbekannt. Ihre Sammlungen, Galerien, Museen und Akademien machen die Toscana, insbesondere Florenz, zu einem Eldorado für Kulturinteressierte. Weitere interessante Orte der Toscana sind Prato mit seinen historischen Bauten im Zentrum und Arezzo mit seinen gut erhaltenen mittelalterlichen Bauwerken. Auf der Piazza von Arezzo findet einmal im Monat ein bekannter Antiquitätenmarkt (Mercato dell´Antiquariato) statt. Neben einem Kultururlaub kommen Wasser- und Wintersportfreunde und Wanderer in der Toscana auf ihre Kosten. Die Inseln des Toscanischen Archipels sind ein Paradies für Unterwassersportler. An den meisten Stränden ist Windsurfing möglich. Wintersportmöglichkeiten bietet Abetone im Appenin, der bekannteste Wintersportort der Toscana, während die sanften Hügelketten der Toscana zu Wanderungen einladen.

      Florenz

      Florenz, die Stadt im Arnotal, gilt zurecht als eine der großen italienischen Kunst- und Kulturstädte. Mit Michelangelo, Giotto, Brunelleschi, Donatello und Botticelli hinterließen einige der berühmtesten italienischen Künstler ihre Spuren in der Stadt.

      Florenz wurde im 1. Jahrhundert vor Christus von den Römern als "Municipio Florentina" (d.h. die blühende Gemeinde), am Fuße des Hügels, auf dem sich noch heute die etruskische Stadt Fiesole befindet, gegründet.

      Als Stadtstaat aus dem Mittelalter hervorgegangen, gewann Florenz im 15. und 16. Jahrhundert eine führende Stellung innerhalb Italiens. Viele wichtige kulturelle Strömungen in Italien gingen von "Firenze" aus. Unter der Herrschaft der Medici, einer reichen Kaufsmannsfamilie, die Kunst und Wissenschaft förderte, entwickelte sich Florenz zum Zentrum der Renaissance und des Humanismus. Von 1865 bis 1871 war Florenz die Hauptstadt des italienischen Königreichs.

      Die Stadt zeigt sich heute nüchtern - die Paläste wirken von außen eher schlicht und schroff. Innen sind sie dafür umso prunkvoller ausgestattet. Die erstaunliche Fülle von Kunstschätzen und Sehenswürdigkeiten, die bedeutsame Geschichte, die zahlreichen kulturellen Festivals und Veranstaltungen und die reizvolle Umgebung der Toskana machen Florenz zu einem äußerst beliebten touristischen Ziel. 6,5 Millionen Touristen pro Jahr treiben allerdings auch die Preise in den Hotels, Restaurants und Museen in die Höhe.

      Siena

      Auch in Siena, 70 Kilometer südlich von Florenz, begegnet dem Besucher Geschichte auf Schritt und Tritt. Besonders sehenswert sind u.a. die Piazza del Campo, der muschelförmige Vorplatz des Rathauses, der Dom als herrliches Denkmal gotischer Architektur mit seinem berühmten marmornen Fußboden sowie der Palazzo Piccolomini, einer der schönsten Frührenaissance-Paläste der Stadt. In der Umgebung der südlich von Siena gelegenen Stadt Grosseto liegt der Kurort Saturnia, eine der ältesten Siedlungen der Gegend. Hier sprudelt aus dem Swimmingpool des Hotels Terme di Saturnia, das von Besuchern gratis genutzt werden kann, eine Schwefelquelle mit 37,5 Grad warmen Wasser.

      Pisa

      Pisa, die einstige Seestadt, befindet sich durch Sediment-Ablagerungen des Arno heute zehn Kilometer landeinwärts. Sehenswert sind u.a. der Domplatz mit dem Dom, dem Schiefen Turm, dem Baptisterium und dem Camposanto. Auch einige Museen wie das Dom-Museum (Museo dell Opera del Duomo) oder das Museo Nazionale di San Matteo mit seiner Sammlung Pisaner Skulpturen vom 12. bis zum 15. Jahrhundert sind einen Besuch wert.

      Reisehinweise

      Sicherheitsvorkehrungen:

      Die italienische Regierung geht nach wie vor mit einer erhöhten terroristischen Gefährdung des Landes aus. Es ist mit mehr Polizeipräsenz sowie Sicherheitskontrollen auch an religiösen Stätten zu rechnen. Reisenden wird empfohlen, wachsam zu sein, insbesondere bei Menschenansammlungen.

      Waldbrände:

      Während der Sommermonate kommt es aufgrund des Klimas in Italien immer wieder zu Waldbränden. Es muss auch in den touristischen Regionen mit Beeinträchtigungen der Infrastruktur gerechnet werden. Reisende sollten sich an entsprechenden Hinweisen in den Medien orientieren.

      Erdbeben:

      Italien zählt zu den Ländern weltweit, in denen es häufig zu Erdbeben kommt. Am 21. August 2017 hat sich vor der Küste der Insel Ischia ein Erdbeben ereignet. In den zentralitalienischen Regionen Latium, Marken und Umbrien kam es 2016 und im Januar 2017 zu mehreren schweren Erdbeben.

      Bitte auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen" beachten.

      Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

      Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

      - Sardinien: Touristen können an Flughäfen kontrolliert werden, ob sie Sand, Kiesel, Muscheln oder auch Steine von den sardinischen Stränden, auch in kleinsten Mengen, in ihrem Reisegepäck haben. Es können Strafgebühren wegen des Verstoßes gegen den Naturschutz zwischen 500 und 3.000 Euro verhängt werden.

      - Kleinkriminalität: Reisende sollten sich insbesondere in Tourismuszentren, in den Bahnhöfen Italiens und auf Buslinien, die von Touristen oft benutzt werden, auf Taschen- und Autodiebe einstellen. Solche Delikte häufen sich z.B. in Rom auf der Bahnstrecke zwischen Flughafen Leonardo da Vinci und der Innenstadt sowie auf Busfahrten der Linien 40, 62 und 64.

      - Gefälschte Markenartikel: Sie zu kaufen oder zu verkaufen ist verboten.

      - Anhalter: Reisende, die Anhalter mitnehmen, sollten bedenken, dass es strafbar ist (Haft, Geldstrafe), wenn sie einen Anhalter mitnehmen, der in Italien auf diesem Wege illegal einreisen will (wird als Beihilfe gewertet).

      - Rauchverbot: In allen Regional- und Fernzügen ist das Rauchen untersagt. In öffentlichen Gebäuden, Bars und Restaurants gilt ein Rauchverbot. Geraucht werden darf nur in ummauerten Raucherzonen mit eigener Lüftung. Auch in Geschäften und Büros ist das Rauchen verboten.

      SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

      Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

      PDF-Download (Länder-Information)

      Wichtige Hinweise zum Wandern:

      Anforderung: Durchschnittlich Gehzeiten von 3 Stunden. Höhenunterschiede von 140 - 300 m. Basis-Wandererfahrung erforderlich. Für diese Reise
      sind gute Kondition und Trittsicherheit erforderlich, da die Wanderungen zum Teil über Steilstufen und Engstellen gehen und die Wege manchmal
      rutschig und steinig sein können. Trekking- bzw. Bergschuhe mit guter Profilsohle sind unbedingt erforderlich, ebenso wie ein guter Sonnenschutz.

      Änderungen des Reiseverlaufs aufgrund des Wetters oder unvorhergesehener Ereignisse bleiben dem Wanderreiseleiter vorbehalten. 

      Nicht eingeschlossene Leistungen:

      - Reiseversicherung/Reiserücktrittskostenversicherung
      - Mahlzeiten und Getränke soweit nicht aufgeführt
      - Ausgaben des persönlichen Bedarfs
      - Trinkgelder

      Reisedokumente Personal- oder Reisepass

      Für diese Reise benötigen deutsche Staatsbürger einen gültigen  Personalausweis oder Reisepass. Ohne gültige Ausweisdokumente kann die Reise nicht angetreten werden.

      Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

      Essensgewohnheiten in Italien:

      Das italienische Frühstück ist traditionell karg. Meist gibt es einen Espresso oder einen Cappuccino, dazu ein Brioche oder Cornetto (Hörnchen). Die "gehaltvolle" Mahlzeit findet mittags bzw. abends statt. Dabei wird ein mehrgängiges Menü serviert. In den Hotels sind die Mahlzeiten, besonders das Frühstück, an die Bedürfnisse der internationalen Gäste angepasst. Erwarten Sie bitte dennoch nicht die gleiche Auswahl und Vielfalt beim Frühstück wie Sie es von Deutschland gewöhnt sind.

      Reisedaten

      Reise/Reiseziel:
      Wanderreise Ischia
      Veranstalter:
      SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
      Mindestteilnehmerzahl:
      15
      • auf/zu

        Zusatzoptionen:

        Flughafen:

      • auf/zu

        Zusatzoptionen:

        Flughafen:

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      Kontaktieren Sie uns auch gerne telefonisch bei Gruppenanfragen: 0800 – 250 00 00 (Anruf kostenlos)

      Reiseversicherung

      Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittskosten- und Reiseabbruchversicherung, sowie bei Auslandsreisen einer zusätzlichen privaten Auslandskrankenversicherung. Wir helfen Ihnen, den optimalen Versicherungsschutz für Sie zu finden. Uns zur Seite steht die Europäische Reiseversicherung (ERV).

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      (inkl. Reiserücktrittsversicherung, Reiseabbruch-Versicherung, Reisekrankenversicherung mit medizinischer Notfallhilfe, RundumSorglos-Service, Reisegepäck-Versicherung)

      Sonstiges

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