AIDAaura: Auf den Routen der Hanse

10 Tage: Warnemünde - Oslo - Göteborg - Aalborg - Kopenhagen - Gdansk - Ronne - Warnemünde

Vor Ihnen liegt eine einzigartige Reise für weltoffene Entdecker. Erleben Sie bei dieser Kreuzfahrt Land und Leute auf unvergleichlich intensive Weise. Sehen Sie die faszinierende Natur der Fjorde und Schären. Auf Ihrem Zwischenhalt im norwegischen Oslo können Sie den städtischen Hausberg Holmenkollen mit Traumaussicht besuchen. Die vor Südküste Schwedens gelegene Insel Bornholm schaut auf eine sehr lange Geschichte zurück und ist bei Malern beliebt für ihr besonderes Licht. Von wie vielen Schäreninseln ist Stockholm umgeben? Was steht im Wappen von Gdansk? Auf Fragen wie diese gibt es nur eine Antwort: Reisen!

  • 10 Tage Kreuzfahrt
  • Bordsprache Deutsch
  • Metropolen Oslo, Kopenhagen, Gdansk
  • 180€ sparen mit dem Frühbucher Plus Preis bis 30.11.2018
  • 120€ sparen mit dem Frühbucher Preis bis 31.05.2019

  • Profitieren Sie vom vielfältigen Leistungsangebot:

    • Attraktive Sport- und Wellnessangebote
    • Entertainment der Spitzenklasse
    • Trinkgelder

     

    Programm

     

     

    Ort   

    An  

     Ab   

    1. Tag:

    Warnemünde

    -

    18:00

    2. Tag:

    Oslo

    18:00 

    3. Tag:

    Oslo

    -

    18:00

    4. Tag:

    Göteborg/ Schweden

    08:00

    19:30 

    5. Tag:

    Aalborg / Dänemark

    08:00 

    19:30 

    6. Tag:

    Kopenhagen /Dänemark

    08:00

    19:30

    7. Tag:

    Urlaub auf See

    -

    -

    8. Tag:

    Gdansk / Polen

    08:00

    18:00

    9. Tag:

    Ronne / Bornholm

    08:00

    18:00

    10. Tag:

    Warnemünde/Deutschland

    08:00

    -

    ab 1689 

    Beförderung

    • Transfer ab/an Haustür in Region A/B zum/ab Schiff
    • Transfer an/ab Hafen
    • Ein- und Ausschiffung in Warnemünde

    Kabine & Verpflegung

    • 9 Übernachtungen in der gebuchten Kabinenkategorie
    • Vollpension
    • Kulinarisches Verwöhnprogramm: Inklusive ausgewählter Getränke in den Büfett-Restaurants
    • Täglich 2 Flaschen Mineralwasser pro Kabine

    Zusätzlich inklusive

    • Gepäcktransport vom Anlegeplatz in die Kabine und zurück
    • Trinkgeld
    • Nutzung der Bordeinrichtungen
    • Teilnahme an Bordveranstaltungen
    • Ein- und Ausschiffungsgebühren
    • Deutsch spr. Bordreiseleitung

     

     

    Zielland

    Norwegen

    Einreise für Deutsche

    Deutsche sind für einen unbegrenzten Aufenthalt visumfrei. Notwendig sind für die Dauer des Aufenthalts gültiger Reisepass (für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten ist auch der für die Dauer des Aufenthalts gültige Personalausweis ausreichend).

    Als Nachweis des EU-weiten Versicherungsschutzes sollte die Europäische Krankenversicherungskarte mitgeführt werden (eine private Auslandsreisekrankenversicherung wird zusätzlich empfohlen).

    Landesdaten

    Lage

    Das Königreich Norwegen liegt auf der Westseite der skandinavischen Halbinsel. Das Land grenzt im Osten an Schweden, im Nordosten an Finnland und an die Russische Föderation. Es ist in seiner ganzen Ausdehnung Gebirgsland mit tiefen Fjorden, die als schmale und viel verzweigte Meeresbuchten weit in das südnorwegische Hochland eingreifen und von fast senkrechten bis 1.500 m hohen Felswänden umrahmt sind.

    Zu Norwegen gehört Spitzbergen; Lage: 74-81 Grad nördlicher Breite. Die Inselgruppe grenzt im Norden an das Packeis. Die Mitternachtssonne dauert vom April bis August, die Polarnacht vom November bis Februar; der Zeitraum der Naturerscheinungen richtet sich nach der jeweiligen Lage am Breitengrad.

    Fläche: 323.877 km², Spitzbergen und Jan Mayen 63.080 km².

    Verwaltungsstruktur: 19 Provinzen (Fylker).

    Einwohner

    Bevölkerung: ca. 5,1 Millionen

    Städte:

    Oslo (Hauptstadt) ca. 624.000

    Bergen ca. 268.000

    Trondheim ca. 179.700

    Stavanger ca. 129.200

    Kristiansand ca. 84.500

    Tromsø ca. 70.400

    Drammen ca. 65.500

    Narvik ca. 14.000

    Sprache

    Norwegisch (ø entspricht ö, æ entspricht ä, å wird wie o gesprochen); Englisch wird in den größeren Orten verstanden und zum Teil auch gesprochen.

    Zeitverschiebung

    Mitteleuropäische Zeit (MEZ - auch in Norwegen gilt die europäische Sommerzeit).

    Stromspannung

    220 Volt Wechselstrom, in den Zügen 220 und 110 Volt Wechselstrom.

    Telefon/Post

    Telefon

    Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Norwegen ist 0047, dann folgen die achtstelligen Teilnehmernummern.

    Von Norwegen nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

    Telefonkarten (telekort) sind zu 40, 90 und 140 nkr in Kiosken und in Postämtern erhältlich.

    NOTRUFNUMMERN: Feuerwehr 110, Polizei 112, Unfallrettung 113.

    Mobilfunk

    Netztechnik: GSM 900/1800 und 3G 2100, in Ballungsgebieten 4G.

    Die Abdeckung durch Mobilfunknetze ist gut, an abgelegeneren Orten sind Verbindungen nicht sichergestellt.

    Mobiltelefone lassen sich in Norwegen über Roaming nutzen. Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Norwegen von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

    Zudem gibt es die preiswerteren Möglichkeiten, das Mobiltelefon über W-LAN zu nutzen (in gastronomischen Einrichtungen, in Zügen, Bussen etc., an Tankstellen, in Einkaufszentren) oder sich eine Prepaid SIM-Karte zu besorgen (in Kiosken, Tankstellen, Elektronikgeschäften etc.).

    Auch können Reisende ein norwegisches Handy anmieten.

    Internet

    Länderkürzel: .no

    Feiertage

    Im Jahr 2018:

    1. Januar (Neujahr)

    29. März (Gründonnerstag)

    30. März (Karfreitag)

    2. April (Ostermontag)

    1. Mai (Tag der Arbeit)

    10. Mai (Christi Himmelfahrt)

    17. Mai (Nationalfeiertag; Unabhängigkeitstag)

    21. Mai (Pfingstmontag)

    25. und 26. Dezember (Weihnachten)

    Die Hauptferienzeit geht von Juni bis August; Geschäftstermine lassen sich in dieser Zeit bisweilen nur schwer vereinbaren. Schulferien sind außerdem um Ostern.

    Öffnungszeiten

    Büros: Mo bis Fr 8/9-16 Uhr, im Sommer teilweise kürzer.

    Geschäfte: Es gibt keine festen Ladenschlusszeiten; üblich ist Mo bis Mi 9/10-16/17 Uhr (oft durchgehend geöffnet), Do und Fr 9-19/20 Uhr, Sa 9/10-13/15 Uhr. Supermärkte: Mo bis Fr 10-20 Uhr, Sa 10-18 Uhr.

    Banken: Mo bis Mi und Fr 8.15/9-15.30 Uhr (Do bis 17 Uhr). Im Sommer Mo bis Fr 8.15-15 Uhr.

    Post: Mo bis Fr 8/8.30-16/17 Uhr, Sa 9-13 Uhr.

    Kleidung

    Im Frühjahr und Sommer ist man mit westeuropäischer Kleidung gut beraten. Auf Regen sollte man sich jederzeit einstellen, besonders an der Westküste. Von Anfang Oktober bis Ende April ist warme Kleidung angebracht; Stiefel oder gefüttertes Schuhwerk sind absolut notwendig.

    Geschichte/Politik

    Archäologischen Forschungen zufolge war Norwegen schon vor 14.000 Jahren von einem jagenden Volk mit einer paläolithischen Kultur bewohnt. Die ersten historischen Zeugnisse gehen auf das 8. Jahrhundert n. Chr. zurück, als etwa 29 Kleinkönigtümer existierten. Etwa von 800 bis 1050 fuhren von den Küsten Norwegens aus die Wikinger nach Island, Grönland, Schottland und in andere Gebiete.

    Im 10. Jahrhundert wurde Norwegen Königreich. Vom Ende des 14. Jahrhunderts bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts bildete das Land eine Union mit Dänemark, in der es zum stetigen wirtschaftlichen und kulturellen Niedergang Norwegens kam.

    Im 14. Jahrhundert kostete die Pest nahezu einem Drittel der Bevölkerung das Leben. Die Napoleonischen Kriege führten schließlich zum Zerfall der Union. Nach Napoleons Niederlage 1814 wurde Dänemark, ein Verbündeter Frankreichs, gezwungen, Norwegen an den schwedischen König abzutreten. Schweden und Norwegen bildeten eine Union, die erst 1905 aufgelöst wurde.

    Nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges vereinbarten Schweden, Norwegen und Dänemark, die Neutralität der skandinavischen Länder zu wahren und im gegenseitigen Interesse zusammenzuarbeiten. 1940 besetzten deutsche Truppen Norwegen. Nach dem Zweiten Weltkrieg trat Norwegen 1949 der NATO bei. Im November 1994 lehnte die norwegische Bevölkerung einen Beitritt zur Europäischen Union ab.

    Wirtschaft

    Der Lebensstandard Norwegens ist einer der höchsten der Welt. Ein wichtiger Pfeiler der Wirtschaft ist nach wie vor die große Handelsflotte. Norwegen ist eine der größten Fischerei-Nationen der Welt. Die rasche Industrialisierung im 20. Jahrhundert gründete sich hauptsächlich auf die natürlichen Ressourcen, insbesondere auf die Energiegewinnung aus Wasserkraft, aber auch auf die Erdölförderung in der Nordsee.

    Der Agrarsektor ist nur in geringem Maß am Bruttoinlandsprodukt beteiligt. Norwegens wichtigste mineralische Bodenschätze sind Erdöl und Erdgas. Heute ist Norwegen die größte Bergbaunation in Westeuropa. Die Erdölförderung begann versuchsweise 1971; 1974 wurde der Bau einer Rohöl-Pipeline nach England beendet. Seit den späten siebziger Jahren ist der Schiffbau stark rückläufig. Haupterzeugnisse der verarbeitenden Industrie sind neben Maschinen, Zellstoff- und Papierprodukten auch Textilien, Süßwaren und andere Nahrungsmittel.

    Religion

    Etwa 90 Prozent der Bevölkerung gehören der evangelisch-lutherischen Staatskirche an; darunter gibt es viele nicht praktizierende Mitglieder. Etwa 10 Prozent der Bevölkerung sind anderen Glaubensgemeinschaften zugehörig, vor allem der Pfingstbewegung und anderen protestantischen Konfessionen.

    Vegetation

    Etwas mehr als ein Viertel des norwegischen Festlandes ist von Wäldern bedeckt. Laubwälder (mit Eiche, Esche, Haselstrauch, Ulme, Ahorn und Linde) finden sich in den Küstenregionen von Süd- und Südwestnorwegen. In manchen Gegenden kommen Birken, Eiben und Stechpalmen vor. Im Osten und Norden wird der Anteil an Nadelbäumen größer. Dichte nordeuropäische Nadelwälder treten in den Küstenregionen und in den Tälern in Ost- und Zentralnorwegen auf. In den meisten Waldgebieten wachsen Wildbeeren, wie etwa Blaubeeren, Heidelbeeren und Kranichbeeren. Ganz im Norden und in großen Höhen herrscht Tundra vor, eine baumlose Heide mit robusten Zwergsträuchern und Wildblumen.

    Tierwelt

    Im Norden und in den höheren Berglandschaften sind Rentier, Polarfuchs und -hase, Wolf und Lemming verbreitet. Elch, Hirsch, Fuchs, Otter und Marder kommen im Süden und Südosten vor. Es gibt zahlreiche Süßwasser- und Salzwasserfische wie den Lachs, die Forelle, die Äsche, den Barsch und den Hecht.

    Kulinarisches

    Hier nur einige norwegische Spezialitäten: Räucherlachs und geräucherte Forelle, marinierter Lachs und marinierte Forelle, gelaugter Stockfisch, gekochter Dorsch, Fladenbrot, brauner Ziegenkäse, Rauchfleisch, Labskaus, Rentier- und Elchbraten. Die norwegische Küche ist besonders in puncto kaltes Buffet nicht zu schlagen.

    Souvenirs

    In den meisten Orten gibt es interessante Kunstgewerbeläden, Töpfereien, Schmieden und andere Werkstätten. Hier können Rentierfelle, Textildrucke, Webstoffe, Strickwaren, Holzarbeiten, Silber-, Bronze- oder Zinnwaren, Keramik, Glas und Porzellan als Mitbringsel gekauft werden.

    Klimainformationen

    Das Klima Norwegens ist trotz der äußerst nördlichen Lage durch den Einfluss des Golfstroms verhältnismäßig mild. Es ist entlang der Küste mäßig kühl und feucht, im Innern trockener und sonniger. Die Winter sind lang und kalt. Das Frühjahr, das in der Regel von etwa Anfang Mai bis Mitte Juni dauert, ist gewöhnlich kühl, jedoch oftmals sonnig. Der Sommer von Mitte Juni bis Mitte September ist warm und sonnig.

    Es werden folgende Durchschnittstemperaturen gemessen: im Sommer - Oslo 17,3°C, Bodø 13,6°C; in Nordnorwegen klettert das Thermometer im Sommer auch über 20°C. Im Winter misst man im Durchschnitt zwischen -4,5°C und 1,5°C.

    Beste Reisezeit

    Die Sommerreisezeit erstreckt sich auf den Zeitraum vom 15. Mai bis zum 15. September. Hauptsaison ist während der Monate von Juni bis August. Die günstigste Reisezeit für Nordnorwegen ist der Zeitraum von Anfang Juni bis Mitte Juli.

    Vorgeschriebene Impfungen

    Keine.

    Empfohlene Impfungen

    Keine.

    Informationen zur Malaria

    Malaria

    Keine.

    Verbreitung

    Norwegen ist malaria-frei.

    Währung

    Währungseinheit

    Währungseinheit: Norwegische Krone (nkr)

    1 Norwegische Krone = 100 Øre.

    Derzeitiger Kurs:

    1 Euro = ca. 9,51 nkr

    1 US-$ = ca. 8,18 nkr

    Hinweise

    Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

    Devisenbestimmungen/Umtausch

    Einfuhr Fremdwährung: Unbeschränkt

    Einfuhr Landeswährung: Unbeschränkt

    Deklaration: Ja - Bei der Ein- und Ausfuhr von Fremd- oder Landeswährung im Wert von über 25.000 nkr.

    Ausfuhr Fremdwährung: Unbeschränkt

    Ausfuhr Landeswährung: Unbeschränkt

    Umtausch: Beim Umtausch von Euro in Norwegen kann es zu erheblichen Schwierigkeiten kommen. Es sollten vor der Reise Norwegische Kronen besorgt oder am besten in Norwegen mit Kreditkarte oder girocard Geld an Automaten abgehoben werden.

    Internationale Kreditkarten: Ja - Obwohl in Norwegen die Akzeptanz von Kreditkarten (plus Chip und PIN) und der girocard hoch ist, sollten Reisende auch immer Bargeld mit sich führen.

    Geldautomat: Ja - Sie sind in großer Zahl landesweit vorhanden. Mit girocard (mit Maestro-oder V-Pay-Logo) und Kreditkarten kann bei Mini-Banken-/ATM-Maschinen Geld abgehoben werden. Jedoch wird mancherorts auch nicht die girocard akzeptiert.

    Reiseschecks: Ja - Einige Banken akzeptieren Reiseschecks. >>> Da die Akzeptanz von Reiseschecks jedoch rückläufig ist, sollten immer auch noch andere Zahlungsmittel (Bargeld, Kreditkarte etc.) für die Reise mitgeführt werden.

    Auskunftstellen

    Innovasjon Norge
    (Innovation Norway)
    Akersgata 13
    0104
    Oslo
    Innovation Norway
    Postboks 448 Sentrum
    0104 Oslo/Norwegen
    (0047) 22 00 25 00
    www.ntr.no
    post@innovasjonnorge.no

    Deutsch-Norwegische Handelskammer
    (Norsk-Tysk Handelskammer)
    Drammensveien 111 b
    0273
    Oslo
    Norsk-Tysk Handelskammer
    Deutsch-Norwegische Handelskammer
    P.O. Box 603 Skøjen
    0214 Oslo/Norwegen
    (0047) 22 12 82 22
    (0047) 22 12 82 10
    www.handelskammer.no
    info@handelskammer.no
    Mo bis Fr 8-16 Uhr

    Det Internasjonale Handelskammer Norge (ICC)
    Henrik Ibsens gate 100
    Oslo
    Det Internasjonale Handelskammer Norge (ICC)
    P.O. Box 2626 Solli
    0203 Oslo/Norwegen
    (0047) 22 55 57 11
    (0047) 22 56 16 88
    www.ntr.no
    post@iccnorge.no

    Botschaften und Konsulate

    Königlich Norwegische Botschaft
    (mit Konsularabteilung)
    Rauchstraße 1
    10787
    Berlin
    (0 30) 50 50 58 601
    (0 30) 50 50 58 600
    www.norwegen.org
    emb.berlin@mfa.no
    Botschaft: Mo bis Fr 9-16 Uhr
    Konsularabteilung: Mo bis Fr 9-12 Uhr

    Königlich Norwegisches Honorarkonsulat
    Kaiser-Friedrich-Promenade 82
    61348
    Bad Homburg
    (0 61 72) 662 78 43
    (0 61 72) 662 78 42
    office@norwegischer-honorarkonsul-hessen.de
    Mo und Do 10-12 Uhr (nach telefonischer Vereinbarung)
    (keine Visumerteilung)

    Königlich Norwegisches Honorarkonsulat
    Faulenstraße 2/12
    28195
    Bremen
    (04 21) 303 42 94
    (04 21) 303 42 94
    hc.specht@ipsenlogistics.com
    Di 9-17 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Königlich Norwegisches Honorargeneralkonsulat
    Brüsseler Platz 1
    45131
    Essen
    (02 01) 184 20 04
    (02 01) 184 23 50
    Di bis Do 10-13 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Königlich Norwegisches Honorarkonsulat
    Caffamacherreihe 5
    20355
    Hamburg
    (0 40) 325 09 16 33
    (0 40) 32 50 91 60
    office@norwegischer-honorarkonsul-hamburg.de
    Mo bis Fr 9-12 Uhr (oder nach telefonischer Vereinbarung)
    (keine Visumerteilung)

    Königlich Norwegisches Honorarkonsulat
    Tintengraben 6-9
    30177
    Hannover
    (05 11) 69 68 48 48
    (05 11) 69 68 48 17
    office@norwegische-honorarkonsulin-hannover.de
    Mo bis Fr 8-12 Uhr (oder nach telefonischer Vereinbarung)
    (keine Visumerteilung)

    Königlich Norwegisches Honorarkonsulat
    Sophienblatt 100
    24114
    Kiel
    (04 31) 664 09 60
    (04 31) 664 09 51
    office@norwegischer-honorarkonsul-kiel.de
    Mo bis Fr 9-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)
    mit Ausnahme der Stadt Lübeck und der Kreise Lauenburg, Stormarn, Segeberg und Ostholstein

    Königlich Norwegisches Honorarkonsulat
    Braunstraße 7
    04347
    Leipzig
    (03 41) 443 20 09
    (03 41) 443 20 60
    office@norwegischer-honorarkonsul-leipzig.de
    Di 10-12 und 14-16 Uhr nach telefonischer Vereinbarung
    (keine Visumerteilung)

    Königlich Norwegisches Honorarkonsulat
    Geniner Straße 249
    23560
    Lübeck
    (04 51) 530 24 90
    (04 51) 530 22 11
    norweg.konsulat.hl@baader.com
    Mo bis Fr 9-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)
    jedoch nur die Kreise Lauenburg, Ostholstein, Segeberg und Stormarn sowie die Hansestadt Lübeck

    Königlich Norwegisches Honorarkonsulat
    Maffaistraße 3
    80333
    München
    (0 89) 24 29 48 95
    (0 89) 22 41 70
    office@norwegischer-honorarkonsul-muenchen.de
    Mo und Di 9-12 Uhr, Do 14-17.30 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung
    (keine Visumerteilung)

    Königlich Norwegisches Honorarkonsulat
    Schmarler Damm 5
    18069
    Rostock
    (03 81) 805 11 49
    (03 81) 805 11 48
    office@norwegischer-honorarkonsul-rostock.de
    Di bis Do 8-16 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Königlich Norwegisches Honorarkonsulat
    Am Bismarckturm 21
    70192
    Stuttgart
    (07 11) 54 06 59 10 (Di bis Fr 8-10 Uhr)
    office@norwegischer-honorarkonsul-stuttgart.de
    Di bis Fr 8-10 Uhr (nur nach telefonischer Vereinbarung)
    (keine Visumerteilung)

    Forbundsrepublikken Tysklands ambassade
    (Embassy of the Federal Republic of Germany)
    Oscarsgate 45
    0244
    Oslo
    Forbundsrepublikken Tysklands ambassade
    (Embassy of the Federal Republic of Germany)
    P.O. Box 4010
    0244 Oslo/Norwegen
    (0047) 22 44 76 72
    (0047) 23 27 54 00
    www.deutschebotschaft.no und www.tyskeambassade.no
    info@oslo.diplo.de
    Amtsbezirk: Norwegen

    Forbundsrepublikken Tysklands honorærkonsul
    (Honorary Consul of the Federal Republic of Germany)
    Parkgata 8
    6002
    Ålesund /Norway
    (0047) 70 11 38 09
    (0047) 70 11 38 02
    www.elinora.no
    alesund@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Møre und Romsdal Fylke
    Übergeordnete Auslandsvertretung:
    Botschaft Oslo

    Forbundsrepublikken Tysklands honorærkonsul
    (Honorary Consul of the Federal Republic of Germany)
    c/o EDGE Group
    Solheimsgaten 7 E
    5058
    Bergen /Norwegen
    (0047) 48 38 97 55
    bergen@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Fylke Hordaland (mit Ausnahme des Südens von Bømlafjord und Åkrafjord), Fylke Sogn und Fjordane
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Oslo

    Forbundsrepublikken Tysklands honorærkonsul
    (Honorary Consul of the Federal Republic of Germany)
    Sjøgata 21
    8006
    Bodø /Norwegen
    (0047) 75 52 84 85
    (0047) 75 52 88 55
    bodo@hk-diplo.de; alstas@online.no
    Amtsbezirk: Nordland (Fylke), Insel Hinnoya, die Inselgruppen Lofoten und Vesteralen
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Oslo

    Forbundsrepublikken Tysklands honorærkonsul
    (Honorary Consul of the Federal Republic of Germany)
    Dr. Wesselsgate 9
    Pasvikturist AS
    9900
    Kirkenes
    Forbundsrepublikken Tysklands honorærkonsul
    (Honorary Consul of the Federal Republic of Germany)
    Pasvikturist AS, PB 157
    9915 Kirkenes /Norwegen
    (0047) 78 99 50 57
    (0047) 78 99 50 80
    kirkenes@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Fylke Finnmark mit Ausnahme der zu Finnmark gehörenden Insel Kvaløya
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Oslo

    Forbundsrepublikken Tysklands honorærkonsul
    (Honorary Consul of the Federal Republic of Germany)
    c/o RASMUSSENGRUPPEN AS
    Kirkegaten 1
    4610
    Kristiansand
    Forbundsrepublikken Tysklands honorærkonsul
    c/o RASMUSSENGRUPPEN AS
    Postboks 37
    4661 Kristiansand /Norwegen
    (0047) 38 12 23 53
    (0047) 91 84 43 68
    kristiansand@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Regierungsbezirke Vest-Agder und Aust-Agder
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Oslo

    Forbundsrepublikken Tysklands honorærkonsul
    (Honorary Consul of the Federal Republic of Germany)
    Frøiland Bygg AS, Moseidveien 5, 3. etasje
    4033
    Stavanger /Norwegen
    (0047) 51 95 85 86
    (0047) 51 95 85 50
    stavanger@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Südlicher und mittlerer Teil des Rogaland Fylke, insbesondere die Hafenstädte Egersund und Stavanger
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Oslo

    Forbundsrepublikken Tysklands honorærkonsul
    (Honorary Consul of the Federal Republic of Germany)
    c/o SANDS (Advokatfirmaet Steenstrup Stordrange DA)
    Strandtorget 1
    9008
    Tromsø
    Forbundsrepublikken Tysklands honorærkonsul
    (Honorary Consul of the Federal Republic of Germany)
    P.O. Box 1088
    9261 Tromsø/Norwegen
    (0047) 77 61 78 00
    (0047) 77 61 78 00, 48 01 65 13
    tromso@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Fylke Troms (mit Ausnahme des zu Troms gehörigen Teiles der Insel Hinnøy) und die zur Fylke Finnmark gehörige Insel Kvaløya (mit der Stadt Hammerfest)
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Oslo

    Forbundsrepublikken Tysklands honorærkonsul
    (Honorary Consul of the Federal Republic of Germany)
    Falkenborgvg. 9
    7044
    Trondheim /Norwegen
    (0047) 41 41 83 68
    trondheim@hk-diplo.de; kristin@kristinofferdal.no
    Amtsbezirk: Fylke Sør-Trøndelag, Fylke Nord-Trøndelag
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Oslo

    Sehenswertes

    Oslo

    Oslo, die norwegische Hauptstadt, liegt im Herzen Skandinaviens, zwischen dem Oslofjord und bewaldeten Höhen. Die Stadt hat eine spannende und dramatische Geschichte. Schon im achten Jahrhundert lässt sich eine Siedlung am Ende des Oslofjords nachweisen, die in der Wikingerzeit eine kräftige Entwicklung nahm. Oslo wurde dann aber erst im Umbruch zwischen Wikingerzeit und katholischem Mittelalter gegründet. In Minneparken (Gedächtnispark) gibt es zahlreiche Überreste und Ruinen aus dieser Zeit zu sehen.

    1348 wurde Oslo von der Pest, dem "Schwarzen Tod", heimgesucht, die 50 Prozent der Bewohner dahinraffte. Stark wurde die Stadt auch von der lutherischen Reformation im Jahre 1537 geprägt, die zu religiösen Konflikten, politischer Trennung von der katholischen Kirche und der Gründung einer protestantischen Staatskirche führte. Kirchen und Klosterruinen in Oslo zeugen noch heute davon.

    Im Jahr 1624 brannte die Stadt vollständig nieder. Der Renaissancekönig Christian IV. von Dänemark und Norwegen beschloss, Oslo aus der heutigen Altstadt umzusiedeln und im Schutz der Festung Akershus wieder aufzubauen. Eine völlig neue Stadt wurde errichtet, die, nach seinem Erbauer, Christiania genannt wurde. Nach 1814 erlebte die Stadt einen kräftigen Aufschwung. 1905 wurde Norwegen unabhängig, und die Stadt Christiania 1925 wieder in Oslo umbenannt.

    Für den heutigen Besucher bietet Oslo vieles mehr als nur Geschichte. Die Stadt ist gut zu Fuß zu erkunden. Die meisten der Museen, Sehenswürdigkeiten und Geschäfte liegen zentrumsnah, und das Kulturangebot ist groß und international. Von Bergwäldern und Fjorden umgeben, bietet Oslo eine herrliche und unberührte Natur.

    Die Naherholungsgebiete rund um die Stadt werden von Tausenden zum Skilaufen, Wandern, Angeln, Reiten und Schwimmen genutzt. Im Regierungsbezirk Akershus, der Oslo umschließt, können Besucher idyllische Ortschaften, Strände, Küste sowie Binnenseen, Wälder und ein artenreiches Tierleben entdecken.

    Nordnorwegen

    Die drei Regionen Nordnorwegens - Nordland, Troms und Finnmark - sowie das im Eismeer gelegene Archipel Svalbard mit seiner Hauptinsel Spitzbergen bieten eine vielfältige Landschaft. So kann der Besucher Küsten, Hochgebirge, Gletscher, Täler und natürlich das Nordkap bestaunen. Hier ist das Reich der Mitternachtssonne. Sie macht die Nachtwanderung in der taghellen Sommernacht oder eine nächtliche Angeltour auf den Lofoten zu einem unvergesslichen Erlebnis.

    Die größten Städte dieser Region sind Bodø, Tromsø, Alta und Longyearbyen, in denen in den Sommermonaten zahlreiche traditionelle Feste stattfinden. In Harstad finden jährlich im Juni die Nordnorwegen-Festspiele statt. In der Finnmark und Troms sind die Samen, die Urbevölkerung des skandinavischen Nordens, zu Hause. Sie haben bis heute ihre Sprache und kulturellen Eigenheiten bewahrt.

    In Kautokeino und Karasjok kann man ihre Kulturschätze in Museen besichtigen. Auf den Nationalen Touristenstraßen Nr. 17 Kystriksvegen von Steinkjer nach Bodø, der Walstraße und der Eismeerstraße kann der Norden Norwegens mit dem Auto erkundet werden.

    Das Nordkap, der nördlichste Punkt Europas zieht noch immer Besucherscharen an. Das weltberühmte Felsplateau auf der Insel Magerøya ist heute bequem zu erreichen. An der östlichen Landesgrenze, vom Grenseland aus, können Besucher Tagesausflüge in das russische Murmansk unternehmen und die Küstenlandschaft der Barentsee entdecken.

    Fjordnorwegen

    Fjordnorwegen weist mit seinen teils wild, teils romantisch anmutenden Meeresarmen, seinen bunten Gärten, Gletschern und Bergen mit ewigem Schnee eine Landschaft voller Kontraste auf. Kulturelle Zentren sind die Hafenstädte Stavanger, Ålesund und Bergen, das im Jahr 2000 eine der Kulturstädte Europas war.

    Die Fjorde von Fjordnorwegen beginnen im Süden mit dem schmalen Lysefjord, weiter im Norden liegen dann der berühmte Hardangerfjord, der Sogne-, Nærøy- und Geirangerfjord. Es bietet sich hier ein breites Spektrum an Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten.

    Auf den Nationalen Touristenstraßen Nr. 7 Hardanger (durch den Hardangervidda Nationalpark und am Hardangerfjord entlang bis Bergen), Nr. 258 Gamble Strynefjellsvegen (früher die einzige Ost-West-Verbindung) und Nr. 55 Sognefjellsvegen (höchster Gebirgsübergang Nordeuropas, vorbei an den mächtigsten Berggipfeln Norwegens) kann man die Landschaft Fjordnorwegens mit dem Auto kennen lernen.

    Mittelnorwegen

    Trøndelag, wie die Region um den Trøndheim-Fjord heißt, ist der historische Teil Norwegens. Südlich des Fjords gelegen beeindruckt vor allem das Dovrefjellgebirge und die historische Grubenstadt Røros, die auf der UNESCO-Denkmalschutzliste steht. In der Nähe liegt der Femundsmarka Nationalpark. Das Gräberfeld von Vang (größter Fund der Bronze- und Völkerwanderungszeit) befindet sich direkt an der Kreuzkirche von Oppdal. Typisch für Nord-Trøndelag sind rauschende Lachsflüsse und weite Wälder.

    Neben Angeltouren und Fjordkreuzfahrten können Besucher eine Bootstour von Trøndheim nach Brekstad oder von Trøndheim aus Ausflüge zu den Inseln vor der mittelnorwegischen Küste unternehmen. Bibersafaris, Schluchtenwanderungen, Drachenfliegen und Raften werden angeboten.

    Nationalparks in Norwegen

    Es gibt gegenwärtig 20 Nationalparks in Norwegen, deren Anzahl in den nächsten zehn Jahren verdoppelt werden soll.

    Der Dovrefjell-Nationalpark (Oppland/Trøndelag) erstreckt sich zu beiden Seiten der Driva, einem der größten Lachsflüsse Norwegens.

    Im Femundsmarka-Nationalpark an der Grenze zu Schweden ist eine Eiszeitlandschaft mit alten Kiefern zu bewundern.

    Die Wald- und Moorgebiete des Gressåmoen-Nationalparks bieten gute Möglichkeiten für Angler. Im Hardangervidda Nationalpark (Buskerud/Telemark/Hordeland) gibt es über 21 verschiedene Säugetierarten und über 100 Vogelarten.

    Der Jostedalsbreen-Nationalpark zwischen Sognefjord und Nordfjord beherbergt mit 80 Kilometer Länge Europas größten Festlandgletscher.

    Im Nationalpark Nordvest-Spitsbergen an der nordwestlichen Ecke von Spitzbergen können Rentiere und Walrosse beobachtet werden. Auch kulturgeschichtliche Sehenswürdigkeiten sind hier zu finden.

    Im Rondane-Nationalpark (Oppland/Hedmark) leben Rentiere, Vielfraße, Füchse, Hermeline und Moschusochsen. Typische Vogelarten sind das Schneehuhn und der Schneesperling.

    Der Øvre Pasvik-Nationalpark beheimatet neben Bären auch Raubvögel wie den Königsadler und im Stabbursdalen Nationalpark in der Finnmark sind Fischadler, Zwergfalken, Elche und Füchse zu Haus.

    Auf der Insel Svalbard stehen fast 60 Prozent unter Naturschutz. Da die arktische Natur sehr empfindlich ist, wird der Tourismus hier stark eingeschränkt.

    In den Nationalparks Forlandet, Nord-Vest-Spitsbergen und Sør-Spitsbergen kommen u.a. wilde Rentiere, Walrosse und eine artenreiche Vogelwelt mit zum Teil großen Kolonien vor.

    Von Andenes an der Nordspitze der Vesterålen aus kann man Wal-Beobachtungs-Touren zu den Pottwalen unternehmen. Von Oppdal, Dovre und Kongsvold werden Kurzexkursionen angeboten, um die seltenen Moschusochsen zu beobachten, und von Trysil aus kann man an Elch-, Biber- oder Bärensafaris teilnehmen.

    Reisehinweise

    Im norwegisch-schwedischen Grenzgebiet werden bis auf Weiteres Grenzkontrollen vorgenommen. Ebenso wird bei Fähr-Überfahrten ab Deutschland, Dänemark und Schweden kontrolliert.

    Dies kann zu längeren Wartezeiten und Verzögerungen führen.

    Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

    * Militärische Bauten zu fotografieren ist verboten.

    * DROGEN ein- oder auszuführen, damit zu handeln sowie zu konsumieren ist verboten.

    * RAUCHVERBOT: In Restaurants, Bars, Gaststätten und Hotels ist das Rauchen verboten. Bei Zuwiderhandlung muss der Besitzer der betreffenden Einrichtung mit Geldbußen bis zu 6.000 Euro rechnen. Ebenso ist das Rauchen in öffentlichen Gebäuden, auf öffentlich zugänglichen Plätzen, am Arbeitsplatz und in öffentlichen Verkehrsmitteln verboten.

    SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

    Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

    Schweden

    Einreise für Deutsche

    Deutsche sind für einen unbegrenzten Aufenthalt visumfrei. Notwendig sind für die Dauer des Aufenthalts gültiger Reisepass (für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten ist auch der für die Dauer des Aufenthalts gültige Personalausweis ausreichend).

    Als Nachweis des EU-weiten Versicherungsschutzes sollte die Europäische Krankenversicherungskarte mitgeführt werden (eine private Auslandsreisekrankenversicherung wird zusätzlich empfohlen).

    Landesdaten

    Lage

    Schweden liegt auf der Ostseite der Skandinavischen Halbinsel. Es erstreckt sich in seiner Nord-Süd-Ausdehnung über 1.600 km zwischen dem 55. und 70. Grad nördlicher Breite und grenzt im Westen und Norden an Norwegen sowie ebenfalls im Norden und Nordosten an Finnland. Die übrigen Grenzen bildet die Ostsee, das Kattegat und Skagerrak.

    Fläche: 449.964 km².

    Verwaltungsstruktur: 21 Bezirke.

    Einwohner

    Bevölkerung: ca. 9,58 Millionen

    Städte:

    Stockholm (Hauptstadt) ca. 881.200, mit Vororten ca. 2,12 Millionen

    Göteborg ca. 526.100

    Malmö ca. 307.800

    Uppsala ca. 202.600

    Linköping ca. 148.500

    Västerås ca. 140.500

    Örebro ca. 139.000

    Norrköping ca. 132.100

    Helsingborg ca. 132.000

    Jönköping ca. 129.500

    Umea ca. 117.300

    Sprache

    Die Landessprache ist Schwedisch. Daneben wird vielfach Englisch gesprochen.

    Zeitverschiebung

    Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit (kein Zeitunterschied).

    Telefon/Post

    Post

    Post nach Europa benötigt ca. 3-4 Tage. Briefkästen sind gelb.

    Telefon

    Die Vorwahl für Schweden von Deutschland, Österreich und der Schweiz aus ist 0046, danach wird die Ortskennzahl ohne die 0 und dann die Teilnehmernummer gewählt. Von Schweden nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. In Schweden sind Telefonkarten sehr verbreitet, die man an Kiosken oder in Geschäften der schwedischen Telefongesellschaft kaufen kann. Öffentliche Telefonzellen, die Kreditkarten (VISA und MasterCard) akzeptieren, sind mit CCC gekennzeichnet.

    Faxcenter gibt es in fast allen Städten.

    NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr: 112 in ganz Schweden.

    Mobilfunk

    Netztechnik: GSM 900/1800.

    Derzeit gibt es Roaming-Verträge mit Anbietern in Schweden von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

    Internet

    Länderkürzel: .se

    Internetcafés gibt es in fast allen Städten.

    Feiertage

    Im Jahr 2018:

    1. Januar (Neujahr)

    6. Januar (Heilige Drei Könige)

    30. März (Karfreitag)

    2. April (Ostermontag)

    1. Mai (Tag der Arbeit)

    10. Mai (Christi Himmelfahrt)

    6. Juni (Nationalfeiertag)

    23. Juni (Mittsommertag)

    3. November (Allerheiligen)

    24. Dezember (Heiligabend, halbtags)

    25. und 26. Dezember (Weihnachten)

    31. Dezember (Silvester, halbtags)

    Die Sommerferien sind regional gestaffelt von Anfang Juni bis Mitte August. Von Mittsommer bis Mitte August haben viele Unternehmen und Geschäfte Betriebsferien.

    Öffnungszeiten

    Banken: Mo bis Fr 9.30-15 Uhr, üblicherweise haben die Banken an einem Nachmittag in der Woche bis 16 Uhr, z.T. bis 18 Uhr geöffnet, in den Zentren größerer Städte teilweise Mo bis Fr bis 17.30 Uhr. Am Gründonnerstag und am 24. Dezember sind Banken meist geschlossen.

    Geschäfte: Es gibt keine Ladenschlussgesetze. Die Öffnungszeiten werden individuell vom Ladenbesitzer gewählt. Fachgeschäfte meist Mo bis Fr 10-19/20 Uhr, Sa und teilweise So 10-14 bzw. 16 Uhr. Größere Lebensmittelgeschäfte in Großstädten täglich (auch an Sonn- und Feiertagen) 8-20 Uhr; Kleine Facheinzelhändler meist Mo bis Fr 10-18 Uhr, Sa 10-14 Uhr.

    Tankstellen: täglich 7-21/22 Uhr, an Autobahnen durchgehend.

    Post: Mo bis Fr 9/9.30-18 Uhr, Sa 9-13 Uhr, auf dem Land oft kürzer. Im Juli ist in manchen Orten der Samstag geschlossen.

    Büros: Gleitzeitregelungen; Öffnungszeiten bzw. Kontaktzeiten i.d.R. in der Kernzeit Mo bis Do 9-16 Uhr; Fr 9-13 Uhr. Mittagspause meist zwischen 11.30 und 14 Uhr.

    Museen: meist zwischen 10 und 17 Uhr (im Sommer auch länger).

    Vor Feiertagen schließen Banken und Büros bereits um 13 Uhr, viele Läden ebenfalls schon am Spätnachmittag.

    Kleidung

    Im Frühjahr, Sommer und Herbst sollte man Kleidung entsprechend der Jahreszeit mitnehmen; dazu im Sommer einen Regenmantel und im Frühjahr und Herbst einen wärmeren Mantel oder eine Jacke. Im Winter braucht man unbedingt warme Kleidung und nach Möglichkeit gut gefüttertes Schuhwerk.

    Geschichte/Politik

    Schweden war bereits früh besiedelt. Ab etwa 800 n. Chr. gründeten die Wikinger von Schweden aus insbesondere in Russland und Osteuropa erste Kolonien und errichteten Handelsstraßen. Unter der Herrschaft Erichs IX. (1150 bis 1160) erstarkte Schweden. Erich führte einen Kreuzzug nach Finnland und zwang den Eroberten das Christentum auf. In den folgenden zwei Jahrhunderten wurde Finnland vollständig von den Schweden unterworfen. Erich wurde später zum schwedischen Schutzpatron. Vom 14. bis zum 16. Jahrhundert war das Land mehrfach durch eine Union mit Dänemark und Norwegen verbunden. Nachdem 1523 die Unabhängigkeit Schwedens hergestellt wurde, begann eine Periode der Expansion. Im 16. und 17. Jahrhundert erreichte das Land eine Großmachtstellung. 1818 kam der französische Marschall Bernadotte auf den Thron. Unter seiner Führung erlebte Schweden einen beträchtlichen wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Aufschwung und die Verfassung wurde reformiert. Im Ersten und Zweiten Weltkrieg blieb Schweden neutral. Trotz zahlreicher Grenzzwischenfälle und Angriffe des Deutschen Reiches auf schwedische Schiffe konnte das Land seinen neutralen Status bis zum Kriegsende wahren. Schweden wurde Zufluchtsland für viele Emigranten aus Deutschland. Ende 1946 trat Schweden den Vereinten Nationen (UN) bei. Von 1936 bis 1976 regierten die Sozialdemokraten ununterbrochen das Land. 1994 stimmte die Bevölkerung Schwedens mit 52,2 Prozent dem Beitritt zur EU zu. Schwedischer König ist seit 1973 Karl XVI. Gustav aus dem Hause Bernadotte.

    Wirtschaft

    Die urbane, industrialisierte Wirtschaft Schwedens basiert im wesentlichen auf den großen Waldbeständen, den reichen Eisenerzvorkommen und den großen Wasserkraftreserven. Schweden rangiert zwar unter den Ländern mit dem höchsten Lebensstandard, erlebte jedoch in den frühen 90er Jahren eine große Wirtschaftskrise, der einschneidende Reformen folgten. Ein Großteil der landwirtschaftlichen Nutzfläche liegt in den Tiefebenen Südschwedens. Schweden kann seinen Eigenbedarf an Agrarprodukten weitgehend selbst decken. Die Agrarproduktion umfasst hauptsächlich Fleisch- und Milchprodukte. Angebaut werden Weizen, Gerste, Zuckerrüben, Kartoffeln, Hafer und Raps. Schweden hat die größten Holzvorkommen in Westeuropa und ist weltweit einer der größten Holzproduzenten. Der Fischfang konzentriert sich auf Heringe sowie Kabeljau, Flundern und Lachse. Die Förderung von Erzen ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Außerdem werden u.a. Zink, Gold, Erdöl, Uran und Eisenkies gefördert. Schweden ist heute eines der größten Industrieländer Europas. Wichtige Industriezweige sind der Maschinen- und Fahrzeugbau, die elektrische und elektronische Industrie sowie die Holz- und Papierindustrie. Wichtige Erzeugnisse sind Papier, Zement, Möbel, Glas und Glaswaren, Chemikalien, Textilien und Bekleidung, Flugzeuge, Schiffe und Nahrungsmittel.

    Religion

    Fast 95 Prozent der schwedischen Bevölkerung gehören der evangelisch-lutherischen Kirche an. Weitere protestantische Konfessionen sind Baptisten und Methodisten. Eine Minderheit gehört der römisch-katholischen Kirche, dem Islam und dem Judentum an.

    Vegetation

    In Nordschweden dominiert alpine und arktische Vegetation. An die karge Vegetation der Gebirgsregionen schließen sich Moorlandschaften an. Danach folgt eine Baumzone mit Birken und Weiden. Die niedriger gelegene und zugleich größte Zone besteht aus Nadelwäldern, mit Fichten und Kiefern. Im Süden dominieren Laubbäume wie Eichen und Buchen.

    Tierwelt

    Bär, Luchs, Marder, Rothirsch und Wolf sind die am häufigsten vorkommenden wilden Tiere in den Waldgebieten. Der Lemming, ein kleines Nagetier, findet sich in den hochgelegenen Mooren. Rentiere und Elche sind in Nordschweden verbreitet. Außerdem besitzt Schweden eine vielfältige Vogelwelt.

    Kulinarisches

    Schweden bietet ungewöhnliche Geschmackserlebnisse, wie z.B. gegorenen Hering (Surströmming). Elch- und Rentierfleisch, Fischgerichte, Köttbullar (Fleischbällchen), und das typische schwedische Buffet, Smörgåsbord sollte man sich nicht entgehen lassen. Jede schwedische Provinz hat ihre Spezialitäten.

    Kaffee ist in Schweden eine Art Nationalgetränk. Dazu isst man Hefegebäck oder frische Waffeln mit Obst. Leichtbier (unter 3,5 vol%) kann in Schweden in Lebensmittelgeschäften gekauft werden. Stärkere alkoholische Getränke dürfen nur die staatlichen Alkoholgeschäfte (systembolaget) führen.

    Souvenirs

    Besonders beliebt als Mitbringsel sind Glasartikel, in Blei eingefasste Leuchten und Lampen, Kunsthandwerk (das man am besten direkt beim Hersteller kauft), Webartikel sowie Kleidung und Sportausrüstung. In den Sommermonaten Juli und August kann beim Schlussverkauf (Rea) das ein oder andere Schnäppchen gemacht werden.

    Duty Free

    Einreise aus EU-Ländern

    Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

    Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

    Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

    TABAKWAREN: 800 Zigaretten*, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

    ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

    Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

    Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

    KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

    REISENDEN UNTER 18 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Tabakwaren bzw. UNTER 20 JAHREN keine Steuerbefreiung für alkoholische Getränke gewährt. Für den Eigenbedarf können Lebensmittel eingeführt werden. Die Mengengrenze für Fisch ist auf maximal 15 Kilogramm beschränkt.

    *Ausnahmeregelung:

    In Bulgarien, Kroatien, Lettland, Litauen, Ungarn oder Rumänien gekaufte Zigaretten dürfen nur noch bis zu einer Menge von 300 Stück steuerfrei eingeführt werden..

    Einreise aus Drittländern

    Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländer) sowie den Aland Inseln, den Kanal-Inseln oder den Kanarischen Inseln ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

    Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Handgepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

    ALKOHOLISCHE GETRÄNKE - nur für Personen ab 20 Jahren -

    - 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Prozent vol. ODER

    - 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol (u.a. Wermut, Portwein, Sherry), Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, sämtliche mit einem Alkoholgehalt von mehr als 15 Prozent vol. aber nicht mehr als 22 Prozent vol., oder Schaumwein;

    - 4 Liter Wein (Alkoholgehalt von nicht mehr als 15 Prozent vol.);

    - 64 Liter Starkbier (Alkoholgehalt von mehr als 3,5 Prozent vol.);

    TABAKWAREN - nur für Personen ab 18 Jahren -

    - 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (max. 3g/Stück) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

    - eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

    REISEPROVIANT - für Personen ab 12 Jahren maximal 15 kg, jedoch keine Frischwaren.

    - Andere Waren/Geschenke (jedoch einschließlich des Werts eventuell mitgeführter Flaschen Starkbiers oder Kaffees oder Tees) bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende, für Einreisende auf dem Landweg auf 300 Euro, für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren beträgt der Freibetrag grundsätzlich 150 Euro.

    Falls keine der vorgenannten Vergünstigungen zutrifft, sind grundsätzlich steuer- und abgabenfrei:

    für Reisende ab 18 Jahren - 40 Zigaretten oder 20 Zigarren oder 20 Zigarillos oder 100 g Rauchtabak.

    Klimainformationen

    Das Klima weist erhebliche Unterschiede in den verschiedenen Teilen des Landes auf. Nordschweden liegt im Bereich des Polarkreises und hat sehr lange, kalte Winter mit Tiefsttemperaturen bis -40°C. Die Mitternachtssonne scheint nördlich des Polarkreises von Juni bis Mitte Juli ("Mittsommernacht"), die Winter sind lang mit wenig Tageslicht.

    Mittel- und Südschweden haben angenehme Sommer (Juni bis August) mit einer durchschnittlichen Temperatur in Stockholm um 18°C. Die Winter (Dezember bis März) sind kalt mit starken Schneefällen. Zu dieser Zeit werden in Stockholm im Durchschnitt etwa -3°C gemessen.

    Beste Reisezeit

    Eine Reise nach Süd- und Mittelschweden ist in den Monaten Mai bis September am angenehmsten. Ein Besuch in Nordschweden ist während der Wochen von Anfang Juni bis Mitte Juli angebracht.

    Vorgeschriebene Impfungen

    Keine.

    Empfohlene Impfungen

    Saisonal FSME.

    Informationen zur Malaria

    Malaria

    Keine.

    Verbreitung

    Schweden ist malaria-frei.

    Währung

    Währungseinheit

    Währungseinheit: Schwedische Krone (skr)

    1 Schwedische Krone = 100 Öre.

    Derzeitiger Kurs:

    1 Euro = ca. 10,35 skr

    1 US-$ = ca. 8,90 skr

    Hinweise

    Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

    Devisenbestimmungen/Umtausch

    Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

    Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

    Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise nach Schweden aus einem Nicht-EU-Land sowie bei Ausreise aus Schweden in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

    Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

    Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

    Umtausch: Der Euro wird in Geschäften mit außen angebrachtem Euro-Zeichen (gelber Euro auf blauem Grund) als Zahlungsmittel akzeptiert.

    Internationale Kreditkarten: Ja - werden fast überall akzeptiert. Geldabhebung bei allen Banken möglich. Da in Schweden üblicherweise auch Kleinstbeträge mit Karte bezahlt werden (z.B. Parkuhren, öffentlicher Nahverkehr), wird die Mitnahme einer international üblichen Kredit- oder Bankkarte empfohlen. Um mit Kreditkarte zu bezahlen oder abzuheben, ist auch die dazugehörige PIN erforderlich.

    Geldautomat: Ja - Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Logo) und Kreditkarten (PIN ist jeweils erforderlich) werden generell akzeptiert.

    Reiseschecks: Ja - sie werden jedoch nur noch selten akzeptiert.

    Auskunftstellen

    VisitSweden
    Voltvägen 32
    83148
    Östersund / Schweden
    (0046 63) 663 55 66
    info@swetourism.se

    Deutsch-Schwedische Handelskammer
    (Tysk-Svenska Handelskammaren)
    Valhallavägen 185
    11553
    Stockholm
    Deutsch-Schwedische Handelskammer
    Postfach 27104
    10252 Stockholm/ Schweden
    (0046 8) 665 18 04
    (0046 8) 665 18 00
    info@handelskammer.se
    Mo bis Fr 9-12, 13-16 Uhr; im Juli verkürzte Öffnungszeiten

    International Chamber of Commerce, Stockholm

    Jakobs Torg 3
    11152
    Stockholm / Schweden
    (0046 8) 411 31 15
    (0046 8) 440 89 20
    icc@icc.se

    Botschaften und Konsulate

    Botschaft des Königreichs Schweden
    Rauchstraße 1
    10787
    Berlin
    (0 30) 50 50 67 89
    (0 30) 50 50 60
    www.schweden.org/
    ambassaden.berlin@gov.se
    Mo bis Fr 9-12 Uhr
    (Geschäftsbereich der Konsularabteilung: nur Land Berlin)

    Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
    Altenwall 6
    28195
    Bremen
    (04 21) 223 99 58
    (04 21) 223 93 54
    schwedischeskonsulat.hb@t-online.de
    Mo 14.30-17 Uhr, Mi und Do 9-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Honorary Consulate of the Kingdom of Sweden
    Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
    Berliner Allee 32
    40212
    Düsseldorf
    (02 11) 323 97 52
    (02 11) 323 84 57
    konsulat@schwedenkammer.de
    Di und Do 10-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
    Regierungsstraße 61/62
    99084
    Erfurt
    (03 61) 348 42 85
    (03 61) 346 24 98
    info@schwedenkonsulat.de
    Di 9-12, Do 13-16 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung
    (keine Visumerteilung)

    Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
    Bockenheimer Landstraße 51-53
    60325
    Frankfurt/M.
    (0 69) 79 40 26 16
    (0 69) 79 40 26 15
    www.schwedengkhamburg.de
    konsulat@msa.se
    Di 9-11 Uhr, Do 15-17 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
    Ditmar-Koel-Straße 36
    20459
    Hamburg
    (0 40) 64 50 60 63
    (0 40) 24 82 76 64
    honorarkonsulat.schweden.hh@t-online.de
    Di und Do 10.30-12.30, 13.30-15.30 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
    Plaza de Rosalia 1
    30449
    Hannover
    (05 11) 35 77 25 43
    (05 11) 35 77 25 42
    honorarkonsul@iks-hannover.de
    Mo, Di, Fr 9-12, Do 15-18 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
    c/o Stena Line Terminal Office Tower
    Schwedenkai 1
    24103
    Kiel
    (04 31) 997 07 77
    (04 31) 90 93 81
    konsulat.schweden.kiel@web.de
    Mo bis Fr 9-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)
    (nur die kreisfreien Städte Flensburg, Kiel und Neumünster sowie die Landkreise Dithmarschen, Nordfriesland, Pinneberg,
    Plön, Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Flensburg und Steinburg)

    Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
    c/o IHK Leipzig
    Goerdelerring 5
    04109
    Leipzig
    (03 41) 308 51 20
    (03 41) 308 51 10
    pl@schwedenkonsulat.com
    Di und Mi 9-12 Uhr sowie nach Vereinbarung
    (keine Visumerteilung)

    Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
    Pferdemarkt/Marlesgrube 1
    23552
    Lübeck
    (04 51) 871 95 99
    (04 51) 871 95 45
    luebeck@honorarkonsulat-schweden.de
    Di 11-13 Uhr, Do 12-14 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung
    (keine Visumerteilung)
    (nur die Stadt Lübeck sowie die Kreise Lauenburg, Ostholstein, Segeberg und Stormarn)

    Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
    Brienner Straße 9
    80333
    München
    (0 89) 54 52 11 09
    (0 89) 54 52 12 15
    schwedisches.honorarkonsulat@wernerlaw.de
    Mo, Di, Do 9.30-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
    Altkarlshof 6
    18146
    Rostock
    (03 81) 658 66 10
    (03 81) 658 67 51
    www.fsn.de
    schwedisches-konsulat@fsn.de
    Di 13-15, Do 9-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
    Rotebühlstraße 77
    70178
    Stuttgart
    (07 11) 66 72 20 36, 66 72 20 85
    (07 11) 66 72 19 99
    schweden-konsulat@klett-gruppe.de
    Mo-Fr 10-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Tyska Ambassaden
    Skarpögatan 9
    11527
    Stockholm
    Tyska Ambassaden
    Box 27832
    11593 Stockholm/Schweden
    (0046 8) 670 15 72
    (0046 8) 670 15 00
    www.german-embassy.se

    info@stockholm.diplo.de
    Amtsbezirk: Schweden

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    c/o Norma Precision AB
    Jägargatan
    67040
    Amotfors /Schweden
    (0046 571) 3 15 40
    (0046 571) 3 15 00
    amotfors@hk-diplo.de
    Amtsbezirk:Värmlands Län
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Stockholm

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    Östra Hamngatan 42
    NK-Huset
    41109
    Göteborg /Schweden
    (0046 721) 55 58 45
    goeteborg@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Göteborg, Orust, Tjörn, Stenungsund, Lilla Edet, Ale, Kungälv, Öckerö, Lerum, Partille, Härryda, Mölndal, Gullpang, Mariestad, Töreböda, Karlsborg, Lidköping, Götene, Skövde, Tibro, Grästorp, Vara, Skara, Hjo, Essunga, Falköping, Tidaholm, Alingsas, Vargada, Herrljunga, Bollebygd, Boras, Ulricehamn, Mark, Svenljunga und Tranemo in Västra Götalands Län.
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Stockholm

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland

    Galoppvägen 6
    25483
    Helsingborg /Schweden
    (0046 702) 11 60 58
    helsingborg@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Skåne län
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Stockholm

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland

    c/o Amber Advokater
    Lantmätargränd 59
    55320
    Jönköping /Schweden
    (0046 36) 30 59 99
    (0046 36) 30 59 88
    joenkoeping@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Jönköpings Län
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Stockholm

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    c/o Destination Kalmar
    Ölandskajen 9
    39231
    Kalmar
    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    c/o Destination Kalmar
    Box 611
    39126 Kalmar/Schweden
    (0046 480) 41 77 20
    (0046 480) 41 77 10
    kalmar@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Kalmar Län und Blekinge Län
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Stockholm

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland

    Södra Kungsgatan 4
    97235
    Luleå /Schweden
    (0046 702) 66 96 30
    lulea@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Norrbottens Län
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Stockholm

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    Roddaregatan 18
    21612 Limhamn
    21122
    Malmö /Schweden
    (0046 40) 45 89 50
    malmoe@hk-diplo.de
    Mo bis Fr 8.30-11.30 Uhr
    Amtsbezirk: Region Skåne
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Stockholm

    Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland
    c/o Siljan Teknik AB
    Pål Olles Väg 23
    79590
    Rättvik /Schweden
    (0046 70) 237 95 00
    raettvik@hk-diplo.de
    Amtsbezirk:Dalarnas Län
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Stockholm

    Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland
    c/o Mattssonföretagen i Uddevalla AB
    Gustav Mattssons Väg 2
    45150
    Uddevalla /Schweden
    (0046 522) 3 74 20
    (0046 522) 9 80 10, (direkt) 9 80 81
    uddevalla@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Kommunen Uddevalla, Lysekil, Vänersborg, Trollhättan, Strömstad, Dals-Ed, Bengtfors, Amal, Tanum, Sotenäs, Munkedal, Färgelanda und Mellerud in Västra Götalands Län
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Stockholm

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland

    c/o Gotlandsakademin AB
    Hamngatan 3
    62157
    Visby (Gotland) /Schweden
    (0046 498) 21 21 44
    (0046 498) 27 64 80
    visby@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Gotlands Län
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Stockholm

    Sehenswertes

    Stockholm

    Stockholm, die schwedische Haupt- und Königsstadt, ist auf 14 Inseln erbaut, die über 57 Brücken miteinander verbunden sind und wird deshalb vielfach auch als "Venedig des Nordens" bezeichnet. Entsprechend ihrer Größe und Vitalität ist Stockholm eine durchaus lebhafte Weltstadt, die besonders auch für ihr Nachtleben bekannt ist.

    Das Zentrum der 1252 zum ersten Mal urkundlich erwähnten Stadt ist voller Geschichte. Gamla Stan das mittelalterliche, zentrale Stadtviertel, liegt auf einer Insel zwischen Norrmalm und Södermalm. Hier begann die Entwicklung der Stadt, deren Name sich von "stock" für Baumstamm und "holme" für kleine Insel ableitet. Der als Gründer geltende Birger Jarls ließ dort, wo heute das Schloss steht eine Burg errichten, um die dann eine befestigte Siedlung entstand. Neben den staatstragenden Institutionen wie Schwedischer Reichstag, Oberster Gerichtshof und Königshaus, sind in Gamla Stan schmucke Häuschen, kleine Läden sowie zahlreiche Restaurants und Cafés zu finden. Södermalm, das ehemalige Arbeiterviertel mit ausgeprägter Kunst- und Kneipenkultur, schließt sich südlich an Gamla Stan an. Weitere Stadtteile sind Norrmalm, die moderne City mit Hauptbahnhof und großen Warenhäusern, das westlich davon liegende Verwaltungszentrum Kungsholmen, das nordwestliche Vasastaden sowie das östlich der Norrmalm gelegene Nobelviertel Östermalm.

    Die schwedische Hauptstadt ist eine der ökologisch saubersten Städte der Welt. Das war nicht immer so. Die vom 15. bis zum 17. Jahrhundert durch ihre günstigen Lebensbedingungen stark wachsende Stadt gehörte in der Zeit der Industrialisierung zu den schmutzigsten Zentren Europas. Heute kann man mitten in der City baden und fischen. Der Djurgården im Osten Stockholms ist zum ersten Nationalstadtpark erklärt worden und umfasst dank seiner Größe eine ganze Reihe weiterer Sehenswürdigkeiten. Er bildet mit dem weltberühmten Freilichtmuseum Skansen, dem Vergnügungspark Gröna Lund, der Museumsinsel Skeppsholmen und Astrid Lindgrens Märchenhaus ein städtisches Erholungsgebiet mit einer reichen Tier- und Pflanzenwelt.

    Kulturell hat Stockholm mit den zahlreichen Museen und Veranstaltungen einiges zu bieten. Bekannte Museen sind unter anderem das Historische Museum und das Nordische Museum, das Vasa Museum, das Reichsmuseum für Naturkunde und für Kunstliebhaber das allein schon wegen des Gebäudes sehenswerte Museum für Moderne Kunst. Daneben gibt es fast hundert Bühnen für Konzerte, Ballett, Oper und Theater und nahezu die gleiche Anzahl Kunstgalerien.

    Das Nachtleben Stockholms ist abwechslungsreich. Die schwedische Hauptstadt gehört zu den europäischen Städten, die "in" sind. Von den im Jahr 2014 getätigten 11,8 Millionen Übernachtungen kam jede dritte aus dem Ausland. Und deutsche Besucher sind dabei ganz oben vertreten. Die jungen Besucher können sich in Bars und Clubs amüsieren. Für das gesetztere Publikum gibt es schwedische Tanzlokale mit Livemusik. Pubs und trendige Bars sind hauptsächlich in den Stadtteilen Södermalm und Kungsholmen zu finden. Die großen Nachtclubs und Restaurants liegen in der Innenstadt, am Park Kungsträdgården und am Stureplan.

    Stockholm ist, wie viele europäische Großstädte von teilweise wenig einladenden Vorstädten umgeben, aber auch von durchaus attraktiven Naherholungsgebieten. Abwechslung vom Erlebnis der Großstadt kann man in der östlichen Schärenlandschaft, die aus 24.000 Inseln besteht sowie am Mälarsee beim Wassersport und Wandern finden. Am Mälarsee befinden sich auch zahlreiche Schlösser und etliche sehenswerte kleinere Orte, die mit Booten von Stockholm aus zu besichtigen sind.

    Göteborg

    Die zweitgrößte Stadt Schwedens ist der wichtigste Hafen- und Handelsplatz des Landes. Die Stadt, die 1621 gegründet wurde, ist relativ jung. Großen Einfluss auf die Stadtplanung hatten die Niederländer, die man nach Schweden geholt hatte. So wurden ursprünglich die Hauptverkehrswege Göteborgs, wie in vielen niederländischen Städten, von Kanälen gebildet. Die meisten sind nun zugeschüttet, nur der Zentralkanal und der einstige Wallgraben existieren noch. Die Stadtentwicklung wird im Stadtmuseum näher dargestellt. Außerdem sehenswert sind in Göteborg das Rathaus, das Kronhuset, Göteborgs ältestes erhaltenes Haus, die 1994 eröffnete Oper sowie die Themen- und Vergnügungsparks Liseberg und Slottskogsparken. Von Lilla Bommen aus verkehren Motorboote zur Festung Ny Elfsborg, die eines der beliebtesten Ausflugsziele von Göteborg aus ist. Auch Ausflüge in die Schärenwelt können unternommen werden.

    Nordschweden

    Die Provinzen Hälsingland, Medelpad, Ångermanland, Härjedalen, Jämtland, Västerbotten, Norrbotten und Lappland nehmen beinahe die Hälfte der schwedischen Landesfläche ein, sind aber sehr dünn besiedelt. Hälsingland mit seinen Bergen, zahllosen Seen und weiten Wäldern, ist ein Paradies für Wanderer, Biker und Angler. Der Hälsingehambo, ein Tanzwettbewerb, lockt jährlich Tausende von Tänzern auf die 70 Kilometer lange Strecke. An der Hohen Küste in Medelpad und Ångermanland liegt der Nationalpark Skuleskogen, der durch Wanderwege gut erschlossen ist. Sundsvall, das wichtigste Handelszentrum Nordschwedens, bietet kulturelle Abwechslung. Neben prächtigen Bauten ist hier u.a. ein Freilichtmuseum mit einer alten Töpferwerkstatt, einem Handwerksmuseum und einem Kramladen zu besichtigen. Vom Aussichtsturm auf dem Stadtberg genießt man einen herrlichen Blick über die umgebende Landschaft. Jämtland und Härjedalen sind Outdoor-Paradiese für Abenteuerlustige. Besucher können im Fjäll Wandern, Radfahren, Klettern oder Raften. Die Provinzen Västerbotten und Norrbotten werden auch die Riviera des Nordens genannt, weil sich hier die Sonne öfter sehen lässt als irgendwo sonst in Schweden. Hier werden eine Vielzahl von Übernachtungsmöglichkeiten geboten, vom Luxushotel über das Blockhaus bis hin zur traditionellen Samikote, dem Zelthaus der Ureinwohner Lapplands. Lappland steht für unendliche Weite, klare Luft und quellfrisches Wasser. Etwa die Hälfte von Schwedisch-Lappland liegt nördlich des Polarkreises, wo im Sommer die Mitternachtssonne scheint. Bei längeren Wanderungen sollte man sich in dieser Weite lieber geführten Gruppen anschließen.

    Westschweden

    Der Westen Schwedens besteht aus den Provinzen Bohuslän, Västergötland und Dalsland und natürlich aus Göteborg, der Stadt am Meer. Nördlich von Göteborg erstreckt sich die Küstenprovinz Bohuslän, die schon seit langer Zeit als Urlaubsregion geschätzt wird. Neben Wassersport- und Angelfreunden finden hier auch Geschichtsinteressierte ihr Betätigungsfeld. Besonders bedeutend sind die von der UNESCO in die Liste des Kulturerbes aufgenommenen Felszeichnungen von Tanum aus der Bronzezeit. In Västergötland kommen besonders Fahrrad- und Angelurlauber sowie Familien mit Kindern auf ihre Kosten. Attraktionen sind der schleusenreiche Göta-Kanal, den man mit dem Schiff befahren kann, der Vergnügungspark von Skara, das Schloss Läckö und ein Besuch in einer Porzellanfabrik. Die seenreiche Provinz Dalsland ist ein Urlaubsziel für Aktivurlauber.

    Südschweden

    Südschweden hat viele Gesichter. Hier gibt es die Stadt Malmö, die schöne Provinz Skåne, Blekinge, der Garten Schwedens und das Sommerparadies Halland. Das Småland sowie die Inseln Öland und Gotland gehören ebenfalls zu dieser Region. Ein guter Ausgangspunkt für die Entdeckung Südschwedens ist Malmö, die drittgrößte Stadt Schwedens. Das Zentrum, der Stortorget, ist noch immer von Wassergräben und Kanälen umzogen. Neben dem Rathaus ist die St. Petri Kykra, ein gotischer Backsteinbau, sehenswert. 14 km östlich der Stadt liegt das Schloss Torup inmitten eines schönen Parks. Die Provinz Skåne im südlichsten Zipfel Schwedens ist ein Schlemmerparadies. Durch die Landwirtschaft und die Fischerei gibt es hier taufrische Produkte. Für die Küstenprovinz Halland sind die kilometerlangen, feinsandigen Strände charakteristisch. In Blekinge bestimmen die Schären das Landschaftsbild. In Såmeland mit seiner von Astrid Lindgren beschriebenen Bilderbuchlandschaft lässt sich gut wandern, Rad fahren oder paddeln. Öland und Gotland haben außer Strand, Meer und bizarren Felsformationen noch Anderes zu bieten. Auf Öland, auf die die königliche Familie jährlich zu Besuch kommt, kann Eketorp, ein altes Wehrdorf aus der Eisenzeit, das Freilichtmuseum Hillelsberga sowie der königliche Sommersitz Solliden besucht werden. Auf Gotland ist vor allem die Stadt Visby interessant, die das Bild einer mittelalterlichen Hansestadt weitgehend bewahrt hat. Sehenswert auch der Galgenberg, eine mittelalterliche Hinrichtungsstätte sowie die Villa Villkulla, die durch die Verfilmung von Astrid Lindgrens Pippi-Langstrumpf-Geschichten bekannt wurde.

    Reisehinweise

    An den schwedischen Grenzstellen werden bis auf Weiteres Grenzkontrollen vorgenommen. Diese können zu längeren Wartezeiten an der Grenze führen.

    Reisende sollten keine unbekannten Personen im Gebiet der dänisch-schwedischen Grenze mitnehmen. Dies wird bei Grenzübertritt als Schleusung ausgelegt und bestraft.

    Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen"

    Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

    Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

    SICHERHEIT: Besonders in den Innenstädten, Touristenzentren, auf Fähren und Flughäfen kommt es häufig zu Taschendiebstählen und zu Autoeinbrüchen.

    Um Überfälle zu vermeiden, sollte man in Schweden, wenn man mit dem Wohnmobil unterwegs ist, bewachte Campingplätze anfahren, um zu übernachten.

    ALKOHOL: Das Trinken von Alkohol ist auf einigen öffentlichen Plätzen verboten.

    RAUCHEN: In Restaurants und in öffentlichen Gebäuden gilt ein allgemeines Rauchverbot.

    DROGEN: Der Besitz von Drogen, auch wenn es sich nur um geringe Mengen zum Eigenverbrauch handelt, ist verboten, ebenso verboten ist der Konsum von Drogen. Drogendelikte können mit einer Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren, in schweren Fällen auch länger, belegt werden. In diesem Zusammenhang wird besonders vor unwissentlichem Drogenschmuggel gewarnt; vor allem an der dänisch-schwedischen Grenze kommt es häufiger vor, dass Reisende zur Mitnahme fremder Waren überredet werden.

    STRAFRECHT: Prostitution ist in Schweden strafbar.

    SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

    Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

    Dänemark

    Einreise für Deutsche

    Visumfrei für einen unbegrenzten Aufenthalt. Notwendig ist der gültige Reisepass oder Personalausweis.

    Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.

    Landesdaten

    Lage

    Das Königreich Dänemark besteht aus der Halbinsel Jütland, den Inseln zwischen Jütland und der Skandinavischen Halbinsel, der Insel Bornholm und aus den autonomen Gebieten Färöer-Inseln und Insel Grönland. Die einzige Landesgrenze Dänemarks besteht im Süden mit der Bundesrepublik Deutschland, ansonsten gibt es nur natürliche Wassergrenzen.

    Fläche: 43.093 km²; Färöer-Inseln 1.399 km²; Grönland 2.166.085 km² (davon 410.450 km² eisfrei).

    Verwaltungsstruktur: 5 Regionen und 98 Kommunen.

    Einwohner

    Bevölkerung: 5,7 Millionen

    Färöer-Inseln 49.200

    Grönland 56.000

    Städte:

    Kopenhagen (København, Hauptstadt) 606.100

    Århus 269.000

    Odense 176.700

    Aalborg 113.400

    Esbjerg 72.300

    Randers 62.600

    Kolding 60.300

    Horsens 58.500

    Vejle 55.900

    Tórshavn (Hauptort der Färöer) 12.800

    Nuuk (Hauptort von Grönland) 17.300

    Sprache

    Die Landessprache ist Dänisch. In Nordschleswig gibt es eine deutschsprachige Minderheit (etwa 20.000). Auf den Färöern wird auch noch Färöisch, auf Grönland noch Inuit gesprochen. Englisch wird vielfach gesprochen oder verstanden.

    Zeitverschiebung

    Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit (kein Zeitunterschied).

    Stromspannung

    220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

    Flache Eurostecker passen in die vorhandenen Steckdosen, für Schukostecker ist in der Regel ein Adapter erforderlich.

    Telefon/Post

    Telefon

    Die Ländervorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Dänemark ist 0045 (Färöer-Inseln: 00298, Grönland: 00299), nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041, die Ortsvorwahl ohne 0 und die Teilnehmernummer. In Dänemark gibt es öffentliche Fernsprecher mit Münz- und Kartenbetrieb. Es können 1, 2, 5 und 10 Kronen-Münzen verwendet werden. Telefonkarten (Sanmønt und deutsche Chip-Karten) sind in Kiosken und Postämtern erhältlich.

    NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 112.

    Mobilfunk

    Netztechnik: GSM 900/1800.

    Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Dänemark von Telekom Deutschland, E-Plus, O2 und Vodafone.

    Internet

    Länderkürzel: .dk (Färöer-Inseln: .fo, Grönland: .gl)

    Feiertage

    Feiertage 2018:

    1. Januar (Neujahr)

    29. März (Gründonnerstag)

    30. März (Karfreitag)

    2. April (Ostermontag)

    27. April (Buß- und Bettag)

    10. Mai (Christi Himmelfahrt)

    21. Mai (Pfingstmontag)

    24. Dezember (Heiligabend)

    25. Dezember (Weihnachten)

    26. Dezember (Stephanitag / Anden Juledag)

    Zusätzlich wird am 5. Juni der Verfassungstag gefeiert. Er ist kein gesetzlicher Feiertag. Verwaltungen, Schulen und Geschäfte haben aber zumeist an diesem Tag geschlossen.

    Der Hauptferienmonat ist der Juli.

    Öffnungszeiten

    Banken: Mo, Di, Mi und Fr 9.30-16/17 Uhr, Do 9.30-18 Uhr;

    Geschäfte: Mo bis Do 9-17.30 Uhr, Fr 9-19 Uhr, Sa 9-12/14 Uhr. Die Öffnungszeiten sind den Inhabern überlassen und können von Ort zu Ort sehr unterschiedlich sein. Eine Reihe von Bäckereien, Blumengeschäften, Kiosken usw. sind auch sonn- und feiertags geöffnet.

    Post: Mo bis Fr 9/10-17/18 Uhr, Sa 9-12 Uhr;

    Büros: Mo bis Fr 8/9 Uhr bis 16/16.30 Uhr.

    Kleidung

    Man sollte die in Mitteleuropa gängige Winter- bzw. Sommerkleidung mitnehmen. Auch im Sommer sollte man zusätzlich immer leichte Wollsachen und eventuell auch einen Mantel einpacken. Regenschutz ist immer angebracht.

    Geschichte/Politik

    Es wird vermutet, dass die Dänen ursprünglich im Süden der skandinavischen Halbinsel lebten und von dort im fünften und sechsten Jahrhundert auf die Halbinsel Jütland und die benachbarten Inseln in der Ostsee übersiedelten. Die Überreste großer öffentlicher Bauten aus dem achten Jahrhundert lassen auf eine relativ starke Zentralmacht auf der Halbinsel kurz vor der Wikingerzeit bis 1050 schließen. Zu dieser Zeit begann auch die Christianisierung Dänemarks. Durch territoriale Eroberung wurde ein mächtiges und wohlhabendes Reich aufgebaut, das doppelt so groß war wie das heutige Dänemark. 1375 wurde die bis 1814 dauernde Union mit Norwegen gebildet, in die zeitweise auch Schweden einbezogen war. Rasch aufeinanderfolgende kriegerische Auseinandersetzungen wie jene mit Schweden führten zu Gebietsverlusten und schwächten das Land nach außen. Innenpolitisch wurde 1660 das Erbkönigtum eingeführt, 1665 der Absolutismus urkundlich festgelegt.

    Mit der Verfassung von 1849 wurde Dänemark zur konstitutionellen Monarchie mit einem Zweikammerparlament, das zusammen mit der Krone die gesetzgebende Gewalt ausüben sollte. Im Ersten Weltkrieg blieb Dänemark neutral. 1918 wurde das allgemeine Wahlrecht eingeführt. Im selben Jahr erkannte Dänemark Island als selbständiges Königreich an, blieb ihm aber weiterhin in Personalunion verbunden. Im Zweiten Weltkrieg wurde es von deutschen Truppen besetzt. 1944 löste sich Island nach einem Volksentscheid völlig von Dänemark und erklärte sich zur selbständigen Republik. Drei Jahre nach Ende des Krieges erhielten die Färöer von Dänemark die Unabhängigkeit in allen inneren Angelegenheiten. 1949 trat Dänemark der NATO und 1973 der EG (heute EU) bei. 1979 erhielt Grönland die Selbstverwaltung.1993 billigte die dänische Bevölkerung den Vertrag über die Europäische Union.

    Wirtschaft

    Dänemark hat einen hohen Lebensstandard. Die Landwirtschaft hat nach wie vor eine hohe Bedeutung, vor allem mit Exportprodukten. Elektroindustrie und Fertigungsbetriebe sind auf Rohstoffimporte angewiesen, sind aber dennoch bedeutende Wirtschaftszweige.

    Religion

    Über 90 Prozent aller Dänen gehören der Evangelisch-Lutherischen Kirche an. Der König muss der Kirche angehören, alle anderen Dänen genießen Religionsfreiheit.

    Vegetation

    Durch die landwirtschaftliche Kultivierung des Landes gibt es in Dänemark kaum noch natürliche Vegetation, die ursprünglich weitgehend aus Buchenwald bestand. Heute sind 10,7 Prozent des Landes von Wald bedeckt, dieser setzt sich vorwiegend aus importierten Nadelbaumarten sowie aus Buchen, Eichen und Eschen zusammen. In den Niederungen des westlichen Jütland sind vereinzelt Hochmoore erhalten geblieben. Daneben gibt es die für Mitteleuropa charakteristische Vegetation der Dünen und Heiden. Ungefähr 32 Prozent der Gesamtfläche von Dänemark stehen unter Naturschutz.

    Tierwelt

    Die einzigen großen Säugetiere des Landes sind Rehe und Rotwild. Man findet jedoch viele kleinere Säugetiere, wie etwa Füchse, Eichhörnchen und Hasen. Über 300 Vogelarten leben auf den Inseln. An den Küsten von Nord- und Ostsee leben Seehunde. Die Grundlage der Fischerei bilden vor allem das reiche Vorkommen an Dorsch, Hering und Scholle.

    Kulinarisches

    Die dänische Küche ist abwechslungsreich - mit vielen frischen Zutaten. Die berühmte Delikatesse "Smørrebrød" kann z.B. aus einer frischen Scheibe Vollkornbrot mit einem Belag aus Butter, mariniertem Hering und Zwiebelringen oder Wurstscheiben, Pastete usw. bestehen. Sie wird oft zur Mittagszeit gegessen, da diese Mahlzeit generell aus belegten Broten oder einem kalten Buffet mit einem reichhaltigen Angebot an Fisch, Fleisch, Wurst, Käse und auch warmem Essen besteht. Am Buffet kann man sich mehrmals bedienen.

    Abends ist die Hauptmahlzeit mit warmem Essen. Fisch, Krabben und Muscheln gehören selbstverständlich zur dänischen Küche. Die dänischen Biere (Carlsberg, Tuborg) sind ausgezeichnet. Ein klarer Schnaps (Aquavit) wird eiskalt serviert und meist mit Bier getrunken. Alkoholische Getränke sind generell teuer.

    Souvenirs

    Porzellan und Keramik, Silberwaren und Gläser dänischer Firmen haben hohe Qualität. Daneben gibt es Wollwaren von den Faröer-Inseln. Nicht zu vergessen sind Lego-Spielsachen.

    Duty Free

    Einreise aus EU-Ländern

    Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

    Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

    Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

    TABAKWAREN: 800 Zigaretten*, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

    ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

    Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

    Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

    KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

    REISENDEN UNTER 18 JAHREN ist die Einfuhr von alkoholischen Getränken und Tabakwaren untersagt. AUSNAHME: Reisende im Alter von 16 oder 17 Jahren dürfen Bier und Wein mit einem Alkoholgehalt von bis zu 16,4 Prozent in den oben angegebenen Mengen einführen.

    *ACHTUNG! In Bulgarien, Kroatien, Litauen oder Ungarn gekaufte Zigaretten dürfen nur bis zu einer Menge von 300 Stück steuerfrei nach Dänemark eingeführt werden.

    Einreise aus Drittländern

    Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländer) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Abgaben befreit. Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Gepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen- und Wertgrenzen abgabenfrei:

    - 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

    - 16 Liter Bier;

    - 4 Liter nicht schäumende Weine;

    - 1 Liter Spirituosen oder Äthylalkohol oder 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumweine oder Likörweine;

    - eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

    - 10 Liter Kraftstoff je Motorfahrzeug im Reservekanister;

    - andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende, für Einreisende auf anderen Verkehrswegen bis zu einem Gesamtwert von 300 Euro.

    DIE ABGABENBEFREIUNG WIRD NICHT GEWÄHRT:

    Reisenden unter 17 Jahren, was Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke betrifft;

    Personen mit und ohne ständigen Wohnsitz in Dänemark, die nach einem Auslandsaufenthalt von weniger als 36 Stunden einreisen, wird die Abgabenbefreiung nicht für Spirituosen und statt für 200 nur für 100 Zigaretten gewährt.

    Klimainformationen

    Dänemark hat gemäßigtes See- und Küstenklima. Die jährlichen durchschnittlichen Temperaturen betragen etwa 7-8°C. Die Temperaturen, die im Sommer gemessen werden, liegen zwischen 16 und 25°C. Durch die häufig wechselnden Küstenwinde sind die Tagestemperaturen größeren Schwankungen unterworfen.

    Das Klima auf den Faröer-Inseln ist, bedingt durch die Lage am Golf-Strom, relativ mild. Auch die Winter sind warm, es gibt jedoch ganzjährig viel Wind und Regen. Die Sommermonate sind kühl mit nur wenig Sonnenschein.

    Beste Reisezeit

    Als beste Reisezeit für Dänemark bietet sich der Sommer (Juni bis August) an, aber auch Frühling und Herbst sind wegen der milden Temperaturen gute Reisezeiten für Dänemark.

    Für Grönland ist die beste Reisezeit der Zeitraum von Juni bis Oktober, für das Disko-Bay-Gebiet an der Westküste sind die Wochen von März bis Mai ideal.

    Vorgeschriebene Impfungen

    Keine.

    Empfohlene Impfungen

    Keine.

    Informationen zur Malaria

    Malaria

    Keine.

    Verbreitung

    Dänemark ist malaria-frei.

    Währung

    Währungseinheit

    Währungseinheit: Dänische Krone (dkr)

    1 Dänische Krone = 100 Øre.

    Derzeitiger Kurs:

    1 Euro = ca. 7,45 dkr

    1 US-$ = ca. 6,44 dkr

    Hinweise

    Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

    Devisenbestimmungen/Umtausch

    Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

    Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

    Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise aus einem Nicht-EU-Land sowie bei Ausreise in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

    Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

    Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

    Internationale Kreditkarten: Ja - werden häufig akzeptiert, jedoch in einigen Geschäften nur in Dänemark ausgestellte Kreditkarten.

    EC-Karten: Für die bargeldlose Zahlung werden häufig nur dänische EC-Karten (Debitcards) akzeptiert.

    Geldautomat: Ja - Abhebungen möglich mit Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Zeichen) und Kreditkarte.

    Auskunftstellen

    VisitDenmark
    Islands Brygge 43
    2300
    Kopenhagen S /Dänemark
    (0045) 32 88 99 01
    (0045) 32 88 99 00
    contact@visitdenmark.com

    Visit Faroe Islands
    í Gongini 9
    110
    Tórshavn /Färöer-Inseln
    Visit Faroe Islands
    P.O.Box 118
    110 Tórshavn/Färöer-Inseln
    (00298) 66 65 55
    info@visitfaroeislands.com

    Greenland Tourism and Business Council
    Hans Egedesvej 29
    3900
    Nuuk /Grönland
    Greenland Tourism Main Office
    P.O.Box 1615
    3900 Nuuk/Grönland
    (00299) 32 28 77
    (00299) 34 28 20
    info@greenland.com

    Deutsch-Dänische Handelskammer
    (Det Tysk-Danske Handelskammer)
    Kongens Nytorv 26, 3. Stock
    1050
    Kopenhagen K/Dänemark
    (0045) 33 32 10 38
    (0045) 33 91 33 35
    www.ahk-daenemark.dk
    info@handelskammer.dk

    The Danish Chamber of Commerce
    Børsen
    1217
    Kopenhagen K /Dänemark
    (0045) 33 74 60 80
    (0045) 33 74 60 00
    www.ahk-daenemark.dk
    info@danskerhverv.dk

    Botschaften und Konsulate

    Botschaft des Königreichs Dänemark
    mit Konsularabteilung
    Rauchstraße 1
    10787
    Berlin
    (0 30) 50 50 20 50
    (0 30) 50 50 20 00
    www.daenemark.org
    beramb@um.dk
    Botschaft Mo bis Fr 9-15 Uhr, Konsularabt. Mo bis Fr 9-12 Uhr (telefonisch Mo bis Do 10-12 Uhr), Visumbeantragung nur nach telefonischer Vereinbarung
    Geschäftsbereich Konsularabt.:
    Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
    Außerdem zuständig für: Schweiz und Liechtenstein

    Kgl. Dänisches Konsulat
    Schlachte 15/18
    28195
    Bremen
    (04 21) 1 69 01 36
    (04 21) 1 69 01 42
    dansk.konsulat-bremen@arcor.de
    Di, Mi u. Do 10-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Kgl. Dänisches Konsulat
    Güntzplatz 5
    01307
    Dresden
    (03 51) 45 51 20 08
    (03 51) 45 51 00 08
    Mo bis Fr 9-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Kgl. Dänisches Konsulat
    Witterdaer Weg 6
    99092
    Erfurt
    (03 61) 224 51 13
    (03 61) 224 53 62
    honorarkonsul.dk@chrestensen.com
    nach Verinbarung
    (keine Visumerteilung)

    Kgl. Dänisches Generalkonsulat
    Nordergraben 19
    24937
    Flensburg
    (04 61) 179 28
    (04 61) 14 40 00
    flfgkl@um.dk
    Mo bis Fr 9-12 Uhr
    Für Visa-Erteilung: Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein
    (für andere konsularische Aufgaben nur Stadt Flensburg, die Kreise Nordfriesland und Schleswig-Flensburg sowie der nördlich des Nord-Ostsee-Kanals gelegene Teil des Kreises Rendsburg-Eckernförde)

    Kgl. Dänisches Konsulat
    Frankfurter Str. 1
    61476
    Kronberg
    (0 61 73) 996 03 08
    (0 61 73) 996 03 21
    dk.consulat.hessen@t-online.de
    Mo 11-15 Uhr, Di 10-12 Uhr, nur nach Vereinbarung
    (keine Visumerteilung)

    Kgl. Dänisches Konsulat
    Glockengießerwall 2
    20095
    Hamburg
    (0 40) 41 40 05 57
    (0 40) 414 00 50
    www.dk-hamburg.com
    hamgkl@um.dk
    Mo bis Fr 9-12 Uhr, telefonische Sprechzeiten Mo bis Do 10-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Kgl. Dänisches Konsulat
    c/o NiedersachsenMetall
    Schiffgraben 36
    30175
    Hannover
    (05 11) 850 52 01
    (05 11) 850 53 06
    daen.honorarkonsul.hannover@niedersachsenmetall.de
    Di bis Do 9:30-12:30 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Kgl. Dänisches Konsulat
    c/o Förde Sparkasse
    Lorentzendamm 28/30
    24103
    Kiel
    (04 31) 592 10 51
    (04 31) 592 10 50
    konsulat@foerde-sparkasse.de
    Mo bis Fr 9-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)
    (nur Stadt Kiel, Kreis Plön, Stadtkreis Neumünster sowie die südlich des Nord-Ostsee-Kanals gelegenen Teile des Kreises Rendsburg-Eckernförde)

    Kgl. Dänisches Konsulat
    c/o DLA Piper
    Augustinerstraße 10
    50667
    Köln
    (02 21) 277 27 71 11
    (02 21) 277 27 78 77
    dk-honorarkonsul@dlapiper.com
    Mo 9-12 Uhr, Mi 14-17 Uhr, Besuch nur nach telefonischer Absprache
    (keine Visumerteilung)

    Kgl. Dänisches Konsulat
    Im Gleisdreieck 17
    23566
    Lübeck
    (04 51) 610 53 33
    (04 51) 610 53 13
    konsulat@skanbo.de
    Mi 14-17 Uhr
    (keine Visumerteilung)
    (nur Hansestadt Lübeck sowie die Kreise Lauenburg, Ostholstein, Bad Segeberg und Stormarn)

    Kgl. Dänisches Generalkonsulat
    Türkenstraße 7 (2. OG)
    80333
    München
    (0 89) 51 11 01 00
    (0 89) 545 85 40
    www.dankonmuc.de
    mucgkl@um.dk
    Mo bis Fr 9-15 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Kgl. Dänisches Konsulat
    Färberstr. 20
    90402
    Nürnberg
    (09 11) 817 39 79
    (09 11) 817 39 13
    kontakt@daenische-honorarkonsulin-nuernberg.de
    Mo bis Fr 9-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)
    (nur Regierungsbezirke Ober-, Unter- und Mittelfranken)

    Kgl. Dänisches Konsulat
    c/o Hotel Radisson Blu
    Lange Straße 40
    18055
    Rostock
    (03 81) 458 42 03
    (03 81) 458 42 06
    Honorarkonsul.dk.Rostock@scanhaus.de
    Mo bis Do 9-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Kgl. Dänisches Honorarkonsulat
    c/o Bansbach, Schübel, Brösztl Partner GmbH
    Gänsheidestraße 67-74

    70184
    Stuttgart
    (07 11) 164 68 60
    (07 11) 16 46 89 90
    daen.honorarkonsul.stuttgart@bansbach-gmbh.de
    Di 9-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
    Göteborg Plads 1
    Portland Towers
    2150
    Kopenhagen Nordhavn/Dänemark
    (0045) 35 26 71 05
    (0045) 35 45 99 00
    www.tyske-ambassade.dk
    info@kopenhagen.diplo.de
    Amtsbezirk: Dänemark

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    c/o Desmi A/S
    Tagholm 1
    9400
    Ålborg Nørresundby/Dänemark
    (0045) 96 32 82 12
    aalborg@hk-diplo.de
    telefonische Terminabsprache: Mo bis Do 9-12 Uhr
    Amtsbezirk:Kommunen Aalborg, Rebild, Mariagerfjord, Vesthimmerland, Brønderslev, Frederikshavn, Læsø, Hjørring, Jammerbugt, Thisted, Morsø
    Übergeordnete Auslandsvertretung:
    Botschaft Kopenhagen

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    P.O. Pedersens Vej 10
    8200
    Århus N /Dänemark
    (0045) 28 92 23 98
    aarhus@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Amtskommunen Århus, Norddjurs, Syddjurs, Odder, Samsø, Randers, Favrskov, Viborg, Silkeborg, Ikast-Brande, Skive, Herning, Struer, Lemvig, Holstebro, Ringkøbing-Skjern.
    Übergeordnete Auslandsvertretung:
    Botschaft Kopenhagen

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    c/o CEO Dansani
    Finlandsvej 8
    6100
    Haderslev /Dänemark
    (0045) 73 22 29 90
    (0045) 73 22 29 00
    haderslev@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Kommunen Varde, Fanø, Esbjerg, Tønder, Billund, Vejen, Haderslev, Aabenraa, Sønderborg
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Kopenhagen

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    A/S United Shipping Trading Company
    Strandvejen 5
    5500
    Middelfart /Dänemark
    (0045) 64 41 53 01
    (0045) 64 41 54 01
    middelfart@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Gemeinden Middelfart, Fredericia, Kolding, Vejle, Hedensted, Horsens, Skanderborg, Assens
    Übergeordnete Auslandsvertretung:
    Botschaft Kopenhagen

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    Uiffak 4a
    3905
    Nuussuaq Grönland/Dänemark
    (00299) 55 88 80
    nuuk@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Grönland
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Kopenhagen

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    Englandsgade 25
    5100
    Odense /Dänemark
    (00 45) 20 19 74 47
    odense@hk-diplo.de
    Übergeordnete Auslandsvertretung:
    Botschaft Kopenhagen

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    c/o Beck Pack Systems A/S
    Sandemandsvej 6
    3700
    Rønne /Dänemark
    (0045) 56 95 25 22
    roenne@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Insel Bornholm
    Übergeordnete Auslandsvertretung:
    Botschaft Kopenhagen

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    Law Firm Hansen Thomassen
    Bryggjubakki 22
    110
    Tórshavn
    Forbundsrepublikken Tysklands honorærkonsul
    Boks 106
    110 Tórshavn/Färöer
    (00298) 35 95 96
    (00298) 35 95 95
    torshavn@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Färöer
    Übergeordnete Auslandsvertretung:
    Botschaft Kopenhagen

    Sehenswertes

    Kopenhagen

    Kopenhagen, die dänische Hauptstadt, ist die Residenzstadt der Königin und Sitz des ältesten Königreichs der Welt. Für das Land Dänemark stellt die Stadt mit dem Seehafen eine wichtige wirtschaftliche Drehscheibe dar. Peter Høeg, dänischer Autor des auch verfilmten Buches "Fräulein Smillas Gespür für Schnee", charakterisierte die Stadt folgendermaßen: "Dank ihrer Größe hat Kopenhagen die Dynamik und Reichhaltigkeit von Angeboten wie andere Großstädte, aber gleichzeitig besitzt die Hauptstadt die Überschaulichkeit der kleinen Stadt".

    Geschichte und Tradition begegnen dem Besucher auf Schritt und Tritt. Schon bei der Ankunft erkennt man die Besonderheit Kopenhagens. Wo in anderen Großstädten Wolkenkratzer stehen, sieht man hier eigenwillige Türme. Oft mit einem Kupferdach oder einer goldenen Spitze versehen, geben sie der dänischen Hauptstadt ihr unverwechselbares Profil. Die Metropole ist grün, überall sind Parks und Gärten, die zur Rast einladen. Da alle Sehenswürdigkeiten zu Fuß zu erreichen sind, hat der Besucher Gelegenheit, alle schönen und interessanten Gebäude und Plätze in Ruhe zu betrachten. Zum Bummel lädt die Altstadt mit ihren schmalen Gassen, den liebevoll restaurierten Häusern und den gemütlichen Restaurants und Cafés, den Kunsthandwerkstätten und Antiquitätengeschäften ein. Einkaufen lohnt sich in Strøget, der Einkaufsstraße Kopenhagens und gleichzeitig einer der längsten Fußgängerzonen Europas. Traditionsreiche Geschäfte liegen hier beispielsweise neben der Porzellanmanufaktur "Royal Kopenhagen", in der Besucher beobachten können, wie klassische Service hergestellt werden. Aber auch die Kultur kommt in Kopenhagen nicht zu kurz. Wer mag, erfreut sich an der täglichen Wachablösung auf dem Schlossplatz der königlichen Residenz Schloss Amalienborg. Artefakte dänischer Kunst und dänischen Designs findet man in zahlreichen Museen. Einen guten Ruf hat auch das königliche Ballett, die Oper und das königliche Theater. Einen Ausflug wert ist das Hamlet-Schloss Kronborg.

    Insel Bornholm

    Bornholm liegt in der Ostsee, zwei Fährstunden vom südschwedischen Hafen Ystad, vier Fährstunden von Rügen sowie sieben Fährstunden von Kopenhagen entfernt. Die Insel hat eine Ausdehnung von etwa 40 km. Bornholm gehört seit dem zwölften Jahrhundert zu Dänemark, war jedoch seither auch von Lübeck und Schweden besetzt.

    Bornholm besitzt malerische Fischerdörfer und trotz steiler Felsen auch schöne Sandstrände und ist aufgrund dieser Vielfalt bestens für einen Urlaub geeignet. Schloss Hammershus wurde im 13. Jahrhundert errichtet und 1624 zerstört. Die heutige Ruine steht unter Denkmalschutz und gilt als die größte und schönste Anlage Dänemarks. Von der Schlossruine führen Fußwege zum Ufer mit interessanten Felsformationen. Das Schloss kann man von den an der Nordspitze gelegenen Touristenorten Sandvig und Allinge in etwa 90 Minuten Fußweg erreichen.

    Westjütland

    Westjüdland an der Nordseeküste ist die Region der Dünen, Steilküsten und langen Sandstrände. Auch die Fjordlandschaft im Norden ist einen Ausflug wert. Die abwechslungsreiche Landschaft Westjütlands bietet sich für einen Familienurlaub an. An der gesamten Nordseeküste verteilt gibt es ansprechende Ferienhäuser, die sich als Ausgangspunkt für einen Erholungs- oder Aktivurlaub mit Schwimmen, Surfen, Fahrradfahren oder Angeln eignen. Für Familien mit Kindern ist das Legoland im Nillund, eine Miniaturstadt mit Hafen und anderem, die ganz aus Legosteinen gebaut ist, sehr zu empfehlen.

    Auch die Provinzstädte lohnen einen Besuch. Esbjerg bietet eine lange Fußgängerzone mit guten Einkaufsmöglichkeiten, viele Grünanlagen und eine reiche Kneipenszene. Interessant sind auch der Fischereihafen mit dem Seefahrtsmuseum sowie das Bernsteinmuseum. Ribe, das einstige Wikingerzentrum, ist die älteste Stadt Dänemarks; sie wurde 855 erstmals urkundlich erwähnt. Schön ist ein Bummel durch den mittelalterlichen Stadtkern mit dem romanisch-gotischen Dom. Im Wikingermuseum der Stadt kann man sich über die Geschichte der Wikinger informieren. Westlich von Tonder, einer alten Handelsstadt, liegt das Dorf Mogeltonder mit dem Barockschloss Schnackenborg.

    Im südlichen Teil des Ringkøbing-Fjords ist in Tipperne einer der schönsten Vogelschutzgebiete Europas beheimatet. Hier gibt es heute neben zahlreichen seltenen Gänse-, Schwan- und Entenarten auch Hunderte Rotschenkel, Säbelschnabler und Alpenstrandläufer.

    Nordjütland

    Nordjütland liegt gleich an zwei Meeren, treffen hier doch Nordsee und Ostsee aufeinander. Hohe Dünen und einsame Strände sind genauso charakteristisch für die Landschaft wie die Bernsteinbrocken, die man hier manchmal noch findet.

    Neben Aalborg, wo sich am Jomfru Ane Gade über 20 Restaurants und Kneipen aneinander reihen und Viborg mit seinem Domhügel und dem Münster aus dem 12. Jahrhundert ist besonders Hirtshals einen Besuch wert. Hier befindet sich das Nordseemuseum, eines der größten und meistbesuchten Attraktionen Nordjütlands. In dem neuen, riesigen Ozeanarium können Besucher große Fischschwärme und Haie der Nordsee fast wie im Meer erleben. Im Blumenpark von Jesperhus nahe der Stadt Nykøbing Mors ist in der Tropenhalle eine tropische Flora und Fauna u.a. mit Schmetterlingen, Vögeln, Echsen und Krokodilen zu bewundern.

    Ostjütland

    In Ostjütland findet man etwas, das in Dänemark selten ist, nämlich Hügel. Vom Himmelbjerget im Landesinnern kann man einen schönen Blick über die Seen- und Waldlandschaft genießen. Daneben hat Östjütland Natur und Kultur, d.h. Strand und Meer aber auch Städte und Shoppingmöglichkeiten zu bieten.

    Zur Region gehört auch die Insel Samsø, eine gute Fährstunde vom Festland entfernt. Für einen Einkaufsbummel gut ist Århus mit seinen Boutiquen, Fachgeschäften und Galerien. Im Freilichtmuseum "Den Gamble By" veranschaulichen 70 Gebäude aus ganz Dänemark die Entwicklung dänischer Städte in den letzten 400 Jahren. Für Familien mit Kindern eignet sich auch ein Besuch in einem der Erlebnisparks der Region wie etwa Djurs Sommerland, Kattegatcenter, Skandinavischer Tierpark in Kolind oder Ebeltoft Familienpark an. Auch das 1998 eröffnete Salzcenter in Mariager sollte man nicht versäumen. Am schönsten Fjord Dänemarks gelegen wird hier die Geschichte des Salzes erläutert und seine Produktion und Gewinnung didaktisch anschaulich demonstriert.

    Kulturinteressierte finden in Ostjütland 70 Museen mit einem Spektrum von Moorleichen in Silkeborg über moderne Kunst in Randers bis zum prähistorischen Museum Moesgård bei Århus. Das Renaissanceschloss Rosenholm und der Herrensitz Gammel Estrup gehören zu den schönsten Kulturdenkmälern Dänemarks.

    Seeland Møn

    Badestrände, grüne Wälder, Moor und Heide, fischreiche Seen und die zahlreichen Aktivitätsmöglichkeiten wie Angeln, Radfahren und Wandern ziehen immer wieder viele Feriengäste in das westliche, das "grüne" Seeland. Hier finden sich Unterkünfte für jeden Geschmack und für jeden Geldbeutel vom Hotel über Ferienhäuser bis zum Campingplatz.

    Seit der Einweihung der Storebælt-Brücke 1998 dauert die Fahrt von Deutschland nach Seeland zwei Stunden weniger. Bei der Fahrt über die imposante Hängebrücke bietet sich ein atemberaubender Blick aus über 70 Metern Höhe.

    Interessante Städte in Seeland sind neben Helsingør mit dem Hamlet Schloss Kronberg, dem Schloss Marienlyst, dem Dom und Karmeliterkloster, die königliche Sommerresidenz Fredensborg, die Bischofs- und Königsstadt Roskilde und natürlich die dänische Hauptstadt Kopenhagen.

    Fünen, Ærø und Langeland

    Die drei ländlichen Inseln Fünen, Ærø und Langeland bieten mit ihrer vielfach noch unberührten Natur und den fünischen Städtchen mit den über 300 Jahre alten reetgedeckten Fachwerkhäusern eine ganz besondere Urlaubs-Atmosphäre. Die Hauptstadt Odense hat den Charme vergangener Zeiten bewahrt. Sie ist neben Kopenhagen die dänische Stadt mit den meisten Museen und Sehenswürdigkeiten. Zu den bekanntesten gehört das Geburtshaus des Märchenerzählers Hans Christian Andersen, das heute ein Museum ist. Im Freilichtmuseum "Das fünische Dorf" finden im Sommer die Hans Christian Andersen-Festspiele statt.

    Mit etwa 250 Kilometern Länge verfügt Odense über ein umfangreiches System von Fuß- und Radwegen. Der Odenser Märchenpass gewährt während seiner Geltungsdauer von 24 oder 48 Stunden Freifahrten in den öffentlichen Verkehrsmitteln sowie Ermäßigungen in zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Auf Ærø bietet sich ein Besuch in dem kleinen Dorf Aaerosköbing an, in dem das älteste Postamt Dänemarks steht, das 1749 erbaut wurde.

    Grönland

    Grönland gehört zum Königreich Dänermark, hat jedoch weitgehende Selbstverwaltung. Mit seinen 2.166.085 km² ist Grönland die größte Insel der Welt. Es hat eine Nord-Südausstreckung von über 2.500 km, wobei der nördlichste Punkt Grönlands, das Kap Morris Jesup, nur etwa 740 km vom Nordpol entfernt liegt.

    Über 80 Prozent der Insel sind von Eis bedeckt. Bei einem Flug per Helikopter oder bei einer Schifffahrt lässt sich die Welt aus Eisbergen und Gletschern am besten genießen.

    Neben dem Eis ist die von ihm geschaffene Schären- und Fjordküste charakteristisch für die Landschaft Grönlands. Die Westküste ist durch den warmen Golfstrom klimatisch begünstigt, sie bleibt das ganze Jahr über eisfrei. In dieser Region lebt der größte Teil der Bevölkerung, auch Nuuk, die Hauptstadt von Grönland, befindet sich hier. Sehr gelungen in Nuuk ist die Mischung von Kolonialstil und moderner Architektur. Sehenswert ist der koloniale Hafen, der Dom und das Nationalmuseum, dessen umfangreiche Sammlung die Geschichte und Bräuche Grönlands sehr anschaulich darstellt.

    Was viele Besucher nach Grönland lockt, ist die Tierwelt der Insel. Rentiere, Moschusochsen, Eisbären, Seehunde und Walrösser sowie viele Vogelarten sind auf Grönland zu entdecken. Auch Walbeobachtungen werden angeboten und zählen ebenso wie Fahrten mit dem Hundeschlitten zu den Hauptattraktionen Grönlands.

    Färöer-Inseln

    Die Färöer bestehen aus 18 Inseln, 17 von ihnen sind bewohnt. Sie liegen mitten im Nordatlantik, etwa zwischen Schottland, Norwegen und Island. Wie Grönland gehören sie zum dänischen Königreich, stehen aber unter weitgehender Selbstverwaltung.

    Die Hauptstadt und zugleich wichtigstes Handelszentrum ist Tórshavn, sie liegt auf Streymoy, der größten Insel der Färöer.

    Die reizvolle Landschaft mit Steilküsten und weit ins Land reichenden Fjorden, Bergen, Wiesen und den vielen Bächen lädt zum Wandern, Reiten, Angeln oder anderen Aktivitäten in der freien Natur ein. Aber auch die Kultur kommt auf den Färöern nicht zu kurz. Im Sommer finden verschieden Festivals statt, auch Museen gibt es auf den Färöern, z.B. das Kunstmuseum in Tórshavn, in dem die größte Sammlung färöischer Kunst zu sehen ist.

    Die Färöer-Inseln sind zudem ein Paradies für Ornithologen. Viele Vogelarten brüten hier, darunter Papageientaucher, Sturmtaucher, Eissturmvögel und der Austernfischer, der Nationalvogel der Färöer.

    Reisehinweise

    Zurzeit liegt kein aktueller Reisehinweis vor.

    Informationen zur Sicherheitssituation in Dänemark sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

    Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

    VERHÜLLUNGSVERBOT: Es ist verboten, in der Öffentlichkeit Kleidungsstücke zu tragen, die das Gesicht verhüllen. Dies gilt insbesondere für das Tragen von Burka oder Niqab.

    RAUCHVERBOT: Das Rauchen in der Öffentlichkeit ist seit 15. August 2007 stark eingeschränkt. Das Rauchverbot gilt in Restaurants und Kneipen, in öffentlichen Gebäuden und auf Plätzen, im öffentlichen Nahverkehr sowie auch in Büros und Erziehungseinrichtungen.

    SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

    Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

    Polen

    Einreise für Deutsche

    Deutsche sind für einen unbegrenzten Aufenthalt visumfrei. Notwendig sind für die Dauer des Aufenthalts gültiger Reisepass (für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten ist auch der für die Dauer des Aufenthalts gültige Personalausweis ausreichend).

    Als Nachweis des EU-weiten Versicherungsschutzes sollte die Europäische Krankenversicherungskarte mitgeführt werden (eine private Auslandsreisekrankenversicherung wird zusätzlich empfohlen).

    Landesdaten

    Lage

    Die Republik Polen liegt im nordöstlichen Teil Mitteleuropas. Sie grenzt im Norden an die Ostsee und an die Exklave Kaliningrad der Russischen Föderation, im Nordosten an Litauen, im Osten an Belarus und an die Ukraine, im Südosten an die Slowakische Republik, im Südwesten an die Tschechische Republik und im Westen an die Bundesrepublik Deutschland.

    Fläche: 312.683 km².

    Verwaltungsstruktur: 16 Woiwodschaften (Verwaltungsbezirke) - Dolnoslaskie (Niederschlesien), Kujawsko-Pomorskie (Kujawien-Pommern), Lodzkie (Lodsch), Lubelskie (Lublin), Lubuskie (Lebus), Malopolskie (Kleinpolen), Mazowieckie (Masowien), Opolskie (Oppeln), Podkarpackie (Karpatenvorland), Podlaskie (Podlachien), Pomorskie (Pommern), Slaskie (Schlesien), Swietokrzyskie (Heiligkreuz), Warminsko-Mazurskie (Ermland-Masuren), Wielkopolskie (Großpolen), Zachodniopomorskie (Westpommern).

    Einwohner

    Bevölkerung: ca. 38 Millionen

    Städte:

    Warszawa (Hauptstadt) ca. 1,7 Millionen

    Kraków (Krakau) ca. 754.100

    Lodz (Lodsch) ca. 725.700

    Wroclaw (Breslau) ca. 627.600

    Poznan (Posen) ca. 549.400

    Gdansk (Danzig) ca. 449.800

    Szczecin (Stettin) ca. 401.300

    Bydgoszcz (Bromberg) ca. 351.300

    Lublin ca. 347.200

    Katowice (Kattowitz) ca. 306.600

    Bialystok 298.600

    Sprache

    Die Landessprache ist Polnisch, von Minderheiten werden auch Deutsch, Ukrainisch und Belorussisch gesprochen. Geschäftssprachen sind auch Deutsch, Englisch und Französisch.

    Zeitverschiebung

    Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit (kein Zeitunterschied).

    Stromspannung

    220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

    Eurostecker passen meist problemlos, für andere Stecker ist ein Zwischenstecker erforderlich.

    Telefon/Post

    Post

    Es gibt zwei Arten der Beförderung von Post: als sogenannter Prioritätsbrief (teurer, jedoch schneller; 3 Tage innerhalb von Europa unterwegs) und als Standardbrief (billiger, jedoch 3 bis 7 Tage innerhalb von Europa).

    Telefon

    Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Polen ist 0048, die Vorwahl für Gespräche von Polen nach Deutschland 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041, dann die Ortsvorwahl (ohne Null) und Teilnehmernummer.

    Öffentliche Telefonzellen funktionieren mit Telefonkarten. Telefonieren aus dem Hotel ist grundsätzlich teurer.

    NOTRUFNUMMERN: Europaweite Notrufnummer 112 oder Polizei 997, Unfallrettung 999, Feuerwehr 998.

    Mobilfunk

    Netztechnik: GSM 900/1800 und 3G 2100.

    Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Polen von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone. Die Erreichbarkeit der Netze ist fast überall in Polen gewährleistet.

    Internet

    Länderkürzel: .pl

    Feiertage

    Im Jahr 2018:

    1. Januar (Neujahr)

    6. Januar (Heilige Drei Könige)

    2. April (Ostermontag)

    1. Mai (Tag der Arbeit)

    3. Mai (Tag der Verfassung)

    31. Mai (Fronleichnam)

    15. August (Mariä Himmelfahrt)

    1. November (Allerheiligen)

    11. November (Nationalfeiertag; Unabhängigkeitstag)

    25. und 26. Dezember (Weihnachten)

    Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, wird er am darauffolgenden Montag nachgeholt.

    Die Hauptferienzeiten fallen auf die Monate Juli und August sowie Weihnachten, Neujahr und Ostern.

    Öffnungszeiten

    Banken: Mo bis Fr im Allgemeinen 8 bis 18 Uhr, Sa 9-13 Uhr;

    Geschäfte: Kaufhäuser (keine Lebensmittel) - Mo bis Fr 9-20 Uhr, Souvenirläden Mo bis Fr 9-19 Uhr;

    Lebensmittelgeschäfte - Mo bis Fr 7/8-19 Uhr, Supermärkte in Städten und Touristenzentren haben Mo bis Fr oft von 6-22 Uhr und an Wochenenden bis 13 Uhr geöffnet, in vielen großen Einkaufszentren kann sogar rund um die Uhr eingekauft werden:

    Post: Mo bis Fr 10-18 und 9-14 Uhr;

    Büros: Mo bis Fr 8-16 Uhr;

    Ministerien: Mo bis Fr 8.15-16.15 Uhr;

    Behörden: vielfach je nach Wochentag wechselnde Öffnungszeiten, die im Einzelfall zu erfragen sind.

    Kleidung

    Man sollte Kleidung tragen, die normalerweise in Europa üblich ist. Für die Wintermonate sollte man auf jeden Fall einen warmen Mantel oder eine gefütterte Jacke mitnehmen. Auch an warme (sie sollten möglichst gefüttert sein) und robuste Schuhe sollte gedacht werden.

    Die Mitnahme eines Regenmantels oder auch einer Regenjacke ist zu empfehlen.

    Geschichte/Politik

    Polens Geschichte beginnt im Jahre 966 mit dem Übertritt eines Häuptlings der Polanen zum Christentum. Dieser dehnte vom Raum Posen stammend seinen Staat auf Schlesien und Krakau aus. Seine Nachfolger erweiterten ihre Macht bis nach Böhmen und Kiew. Doch im zwölften Jahrhundert teilte Boleslaw III. das Reich unter seine vier Söhne auf. Polen versank in Bedeutungslosigkeit.

    Im 14. Jahrhundert errang Herzog Wladislaw Lokietek wieder die Herrschaft über ganz Polen und wurde 1320 zum König gekrönt. Das mächtige Litauen wurde mit Polen vereinigt.

    Im 16. Jahrhundert beherrschte der mächtige Adel in Warschau den gemeinsamen Reichstag von Polen-Litauen. Doch das Land wurde kraftlos; Russland, Preußen und Österreich teilten es im 18. Jahrhundert unter sich auf.

    1918 entstand Polen als Republik wieder. Doch der zweite Weltkrieg teilte Polen erneut: zwischen Deutschland und Russland. Nach dem Kriegsende musste Polen ein großes Stück seines Gebiets an die Sowjetunion abtreten und erhielt dafür ein Stück von Deutschland. Diese Grenze wurde von der Bundesrepublik Deutschland 1990 vertraglich anerkannt.

    Polen ist seit 01. Mai 2004 Mitglied der Europäischen Union.

    Wirtschaft

    Die polnische Wirtschaft hat sich nach dem zweiten Weltkrieg gut erholt. 1995 arbeiteten über 60 Prozent der Polen in der Privatwirtschaft. Da die Nachbarländer im Osten kaum Geld haben, richten sich Polens wirtschaftliche Interessen fast ganz auf den Westen. Konsumgüter spielen im Export eine große Rolle, auch Lebensmittel und Stahl. Die Landwirtschaft ist nach wie vor bedeutend, bringt aber wenig Geld. Indessen wirkt sie wie ein Puffer für politische Probleme und die hohe Arbeitslosigkeit: Die kleinen Höfe sind im Besitz der Familien.

    Der Tourismus spielt eine immer größere Rolle - auf besondere Art: Einkäufe der Touristen machen rund 15 Prozent des polnischen Exports aus.

    Vegetation

    Polen ist ein Land mit großen Naturschönheiten, voller seltener Tiere und Pflanzen. Man hat diesen Vorzug gegenüber anderen, stärker industrialisierten Gebieten erkannt und wird ihn zunehmend ausbauen. Besonders große zusammenhängende naturnahe Gebiete liegen im Nordosten Polens, der nur spärlich bevölkert ist. In dieser Gegend, wo es weder große Städte noch Industriezentren, kaum Luft- und Wasserverschmutzung gibt, soll mit der östlichen Nachbarländern ein vorsichtiger grenzüberschreitender Öko-Tourismus aufgebaut werden.

    Das Land besitzt nicht nur über tausend Naturreservate, sondern auch 22 Nationalparks mit strengem Naturschutz. Vier Parks wurden bereits von der UNESCO zu Biosphären-Reservaten erklärt: Babiogoski (im südlichen Gebirgsland mit hervorragender Gebirgsflora), Slowinski (am Ostseeufer), Bialowieska (in Ostpolen mit einem nahezu unberührten Urwald) und der Luknajo-See (an der Masurischen Seenplatte).

    Tierwelt

    Polen bietet viele Möglichkeiten, seltene Tiere zu beobachten: Freilebende Wisente im Bialowieska-Urwald, Biber in den Seen der Region Augustowe, Kormorane an den Masurischen Seen, Elche im Kampinowski-Nationalpark. Der Luknajo-See (an der Masurischen Seenplatte) ist einer der wichtigsten Aufenthaltsorte von Stumpfschwänen.

    Polen ist aber auch ein Land, in dem man noch Tieren auf der Straße begegnet: Hühnern, Gänsen, Enten und Schweinen. Kühe werden auf den schmalen, baumgesäumten Landstraßen getrieben, Pferde sind auf dem Land das, was bei uns längst die Traktoren sind. Auf den Wiesen und den Dächern der Bauernhäuser nisten oft Störche - ganz besonders in den wasserreichen Masuren sowie auf der Pommerschen und der östlich anschließenden Kaschubischen Seenplatte im Nordwesten Polens.

    Kulinarisches

    Die polnische Küche (die Hauptmahlzeit findet meist nachmittags statt) ist deftig, die Mahlzeiten sind üppig und ausgedehnt. Polen essen gerne kalte Vorspeisen wie Beefsteak Tatar und Karpfen in Aspik oder warme Vorspeisen wie fleischgefüllte "Pierogen" (Teigtaschen), die in Wasser gekocht und mit zerlassener Butter serviert werden. Zur Rote-Rüben-Suppe "Barszcz" (die sich an die Vorspeise anschließen kann) gibt es meist eine warme Pastete. Im Sommer isst man "Chlodnik", eine Suppe aus Joghurt, saurer Sahne, Rote-Rüben-Saft, Gurkenscheiben, gehackten grünen Kräutern, Zitronensaft und hartgekochten Eiern. Dann folgt ein Fleischgericht - oft mit dicker Soße. Dazu gibt es viele Arten von Teigwaren. "Bigos" ist ein Eintopfgericht aus Sauerkraut, Fleisch und Wurst, Speck, Pilzen und (manchmal) getrockneten Pflaumen.

    Typisch für die Festtagsküche sind Enten mit Äpfeln und feine Wildgerichte.

    Das polnische Bier wird gern getrunken. Eine Spezialität ist "miod pitny", ein Honigwein, den man im Winter auch heiß trinkt.

    Sitten und Gebräuche

    Dass Polen Feste feiern können, ist bekannt. Zu den traditionsreichsten Veranstaltungen gehören die Palmsonntagsprozessionen in vielen Städten. Im Bernhardiner-Kloster Kalwaria Zebrzydowska mit seiner "Weinenden Madonna" und in dessen Umgebung gestalten die Bewohner einiger Dörfer das Leiden Christi nach.

    Feststimmung herrscht in der Johannisnacht am 21. Juni. Überall werden Volksfeste gefeiert. Auf Bächen, Flüssen und Seen treiben die "Wianki", Kränze mit Kerzen.

    Jenseits der Gebirge beginnt die südpolnische Hochebene mit ihren meist sehr ursprünglich gebliebenen Städten und Dörfern. Hier haben viele Menschen noch ihre traditionelle Lebensart, ihre Trachten, Bräuche und Religiosität bewahrt.

    Souvenirs

    An der Ostseeküste findet man Bernstein. An Marktständen kann man einfache Kettchen aus Bernsteinsplittern kaufen, in vielen Geschäften bekommt man sehr schöne Ketten aus geschliffenem Bernstein. Eine polnische Spezialität ist künstlerisch gearbeiteter Silberschmuck, oft mit Bernstein verziert. Sehr beliebt ist nachempfundenes Mittelalter: Waffen, Schilde, sogar ganze Ritterrüstungen. Auf Jahrmärkten (tiefer im Landesinneren) kann man alte Hinterglas-Bilder und hübsch geschnitzte Holzfigürchen finden. In Gegenden, wo Weiden wachsen, findet man originelle Flechtarbeiten - sogar ganze Sitzmöbel, die bei Touristen sehr beliebt sind.

    Duty Free

    Einreise aus EU-Ländern

    Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

    Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

    Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

    TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

    ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

    Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

    Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

    KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

    REISENDEN UNTER 18 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für alkoholische Getränke und Tabakwaren gewährt.

    Einreise aus Drittländern

    Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

    Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei (Angaben pro Person):

    - für Flug- und Seereisende: 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

    - bei Einreise auf dem Landweg/Flüssen/mit dem Zug: 40 Zigaretten oder 20 Zigarillos oder 10 Zigarren oder 50 g Rauchtabak;

    - 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Taffia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger;

    - 4 Liter nicht schäumende Weine;

    - 16 Liter Bier;

    - eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

    - andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 300 Euro bei Einreise auf dem Landweg/Flüssen/mit dem Zug oder 430 Euro für Flug- und Seereisende; jeweils 175 Euro für Reisende unter 15 Jahren.

    Die Abgabenbefreiung wird nicht gewährt:

    - Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.

    Außerdem dürfen bis zu 10 l Treibstoff in Reservekanistern eingeführt werden.

    Besonders WERTVOLLE GEGENSTÄNDE sollten, zur Vermeidung von Problemen bei der Ausreise, bei der Einreise schriftlich deklariert und vom Zoll abgestempelt werden. Außerdem sollte bei älteren Gegenständen, z.B. Musikinstrumenten, der Kaufbeleg oder ein Zertifikat über das Eigentum mitgeführt werden.

    Die AUSFUHR von Kunstwerken, Antiquitäten, Büchern und Gegenständen, die vor dem 9. Mai 1945 hergestellt wurden, ist nur mit Genehmigung des Denkmalkonservators der jeweiligen Woiwodschaft bzw. der Nationalbibliothek in Warszawa möglich.

    Klimainformationen

    Polen hat osteuropäisches Klima mit heißen Sommern und kalten Wintern. Je weiter man nach Osten vordringt, desto größer wird der Unterschied zwischen den Jahreszeiten.

    Beste Reisezeit

    Die Sommersaison geht von Mitte Juni bis Ende August; die Wintersaison dauert in den Bergen von Ende Dezember bis März.

    Vorgeschriebene Impfungen

    Keine.

    Empfohlene Impfungen

    Saisonal FSME.

    Informationen zur Malaria

    Malaria

    Keine.

    Verbreitung

    Polen ist malaria-frei.

    Ärztliche Hilfe

    WARSZAWA/WARSCHAU: Dr. Marek Kruk (spricht Englisch), ul. Katowicko 31,, Warschau, Tel. 22 617 30 21.

    Währung

    Währungseinheit

    Währungseinheit: Zloty (Zl)

    1 Zloty = 100 Groszy.

    Derzeitiger Kurs:

    1 Euro = ca. 4,27 Zl

    1 US-$ = ca. 3,67 Zl

    Hinweise

    Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

    Devisenbestimmungen/Umtausch

    Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

    Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

    Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise in Polen aus einem Nicht-EU-Land sowie Ausreise aus Polen in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

    Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

    Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

    Umtausch: Auslandswährungen können problemlos in Banken und Wechselstuben ("Kantor") getauscht werden. >>> Vorsicht ist in einigen Wechselstuben angebracht. Unseriöse Betreiber, vor allem in Touristengebieten (z.B. Krakau), auf Flughäfen und in Bahnhöfen, täuschen die Kunden durch betrügerische Angaben auf ihren Werbetafeln. Es lohnt sich, die Kurse kritisch zu vergleichen.

    Internationale Kreditkarten: Ja - werden von den meisten Hotels, vielen Gaststätten und Restaurants in Polen akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte. Auf dem Land und in kleinen Restaurants ist vielfach nur Barzahlung möglich.

    Geldautomat: Ja - Geldautomaten, die sowohl Debit- (mit Maestro- oder V Pay-Logo) als auch Kreditkarten akzeptieren und meist auch in deutscher Sprache zu bedienen sind, sind fast flächendeckend vorhanden. >>> Tipp: An einigen Geldautomaten in Polen wird die Möglichkeit angeboten, sich das Geld in Zloty und - zum "garantierten Wechselkurs" - in Euro auszugeben zu lassen. Bei der Geldausgabe in Euro wird dabei oft durch den Automatenbetreiber einen hoher Aufschlag (bis zu 10 Prozent) einberechnet. Dem Kunden wird dies während des Vorgangs nicht nachvollziehbar dargestellt, getäuscht wird er zusätzlich durch die Menüführung. Es empfiehlt sich daher, das Geld in Zloty anzufordern.

    Reiseschecks: Ja - in Euro oder US-$. Sie werden von Banken und großen Wechselstuben angenommen. >>> Da die Akzeptanz von Reiseschecks jedoch rückläufig ist, sollten immer auch noch andere Zahlungsmittel (Bargeld, Kreditkarte etc.) für die Reise mitgeführt werden.

    Auskunftstellen

    Im Reiseland

    TOURISTEN-HOTLINE: von Juni bis September jeweils täglich zwischen 8 und 22 Uhr erreichbar (von Oktober bis Mai zwischen 8 bis 18 Uhr); Mitarbeiter des polnischen Fremdenverkehrsamtes informieren Reisende in deutscher und englischer Sprache über günstige Zugverbindungen innerhalb von Polen und geben Hilfestellung bei Autounfällen, Überfällen oder Passverlust.

    * (0048) 22 278 77 77 (im Festnetz)

    * (0048) 608 599 999 (per Handy)

    Polsko-Niemiecka Izba Przemyslowo-Handlowa
    (Deutsch-Polnische Industrie- und Handelskammer)
    ul. Miodowa 14
    00-246
    Warszawa /Polen
    (0048) 22 531 06 00
    (0048) 22 531 05 00
    info@ahk.pl

    Im Reiseland

    REGIONALBÜROS der Deutsch-Polnischen Industrie- und Handelskammer:

    BRESLAU:

    Pl. Solny 20

    50-063 Wroclaw

    Tel. (0048) 71 79 48 335

    Fax (0048) 71 79 48 336

    E-Mail: imakowiecka@ahk.pl

    GLEIWITZ:

    Rynek 6

    44-100 Gliwice

    Tel.(0048) 32 232 15 10

    E-Mail: ksiwek@ahk.pl

    POSEN:

    ul. Grunwaldzka 19 (c/o Polska Press)

    60-782 Poznan

    Tel. (0048) 61 227 54 95

    Fax (0048) 61 227 54 96

    E-Mail: poznan@ahk.pl

    National Chamber of Commerce
    Trebacka 4
    00-074
    Warszawa /Polen
    (0048) 22 827 46 73
    (0048) 22 630 96 00
    kig@kig.pl

    Polnisches Fremdenverkehrsamt
    Hohenzollerndamm 151
    14199
    Berlin
    ((0 30) 210 09 20
    info.de@polen.travel

    Warsaw Tourist Information
    Palace of Culture and Science
    pl. Defilad 1
    Warszaw /Polen
    (0048) 22 531 06 00
    (0048) 22 531 05 00
    info@warsawtour.pl

    Botschaften und Konsulate

    Von Deutschland

    Städtenamen (deutsch/polnisch): Allenstein = Olsztyn, Bydgoszcz = Blomberg, Gdansk = Danzig, Gliwice = Gleiwitz, Kraków = Krakau, Lodz = Lodsch, Olsztyn = Allenstein, Opole = Oppeln, Poznan = Posen, Szczecin = Stettin, Warszawa = Warschau, Wroclaw = Breslau.

    Ambasada Republiki Federalnej Niemiec
    (Botschaft der Bundesrepublik Deutschland)
    ul. Jazdów 12
    00-467
    Warszawa /Polen
    (0048) 22 584 17 39
    (0048) 22 584 17 00
    info@warschau.diplo.de

    Konsulat Honorowy Republiki
    Federalnej Niemiec
    (Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland)
    Kancelaria Lege artis, ul. Dworcowa 19
    85-009
    Bydgoszcz /Polen
    (0048) 52 349 30 59
    (0048) 52 349 30 59
    bromberg@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Woiwodschaft Kujawien-Pommern
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Gdansk

    Konsulat Generalny Republiki Federalnej Niemiec
    (Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland)
    Aleja Zwyciestwa 23
    80-219
    Gdansk /Polen
    (0048) 58 340 65 38
    (0048) 58 340 65 00/10/20/30
    info@danzig.diplo.de
    Amtsbezirk: Woiwodschaften Pommern, Ermland-Masuren und Kujawien-Pommern sowie die Westpommern und aus der Woiwodschaft Großpolen die Kreise Kolmar, Scharnikau, Schneidemühl, Wongowitz und Flatow
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Warszawa

    Konsulat Honorowy Republiki Federalnej Niemiec
    (Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland)
    ul. Labedzka 59
    44-121
    Gliwice /Polen
    (0048) 32 270 82 41
    (0048) 32 270 82 36
    gleiwitz@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Woidwodschaft Schlesien
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Konsulat Wroclaw

    Konsulat Honorowy Republiki Federalnej Niemiec
    (Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland)
    c/o Targi Kielce
    Ul. Zakladowa 1
    25-672
    Kielce /Polen
    (0048) 41 345 62 61
    (0048) 41 365 13 26
    kielce@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Woiwodschaft Heiligkreuz (Swietokrzyskie)
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Krakau

    Konsulat Generalny Republiki Federalnej Niemiec
    (Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland)
    ul. Stolarska 7
    31-043
    Kraków /Polen
    (0048) 12 424 30 10
    (0048) 12 424 30 00
    info@krakau.diplo.de
    Amtsbezirk: Woiwodschaften Heiligkreuz, Vorkarpaten und Kleinpolen
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Warszawa

    Konsulat Honorowy Republiki Federalnej Niemiec
    (Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland)
    c/o Logos s.c.
    ul. Piotrkowska 111
    90-425
    Lodz /Polen
    (0048) 42 239 77 77
    lodz@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Woiwodschaft Lodz
    Übergeordnete Auslandsvertretung:
    Botschaft Warszawa

    Konsulat Honorowy Republiki Federalnej Niemiec
    (Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland)
    ul. Rynek 7
    20-111
    Lublin /Polen
    (0048) 81 528 53 04
    (0048) 81 528 53 02
    lublin@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Woiwodschaft Lublin
    Übergeordnete Auslandsvertretung:
    Botschaft Warszawa

    Konsulat Honorowy Republiki Federalnej Niemiec
    (Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland)
    ul. Warminska 14/20
    10-545
    Olsztyn /Polen
    (0048) 89 535 50 55
    (0048) 89 527 70 90
    allenstein@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Woiwodschaft Ermland-Masuren
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Danzig

    Von Deutschland

    Vizekonsulat (als Außenstelle des Generalkonsulats Wroclaw):

    Konsulat Republiki Federalnej Niemiec
    (Konsulat der Bundesrepublik Deutschland)
    ul. Strzelców Bytomskich 11
    45-084
    Opole /Polen
    (0048) 77 453 19 63
    (0048) 77 423 27 20
    info@oppeln.diplo.de
    Amtsbezirk: Woiwodschaften Oppeln und Schlesien

    Konsulat Honorowy Republiki Federalnej Niemiec
    (Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland)
    ul. Illakowiczówny 11
    60-789
    Poznan /Polen
    (0048) 618 50 19 27
    (0048) 618 50 19 26
    posen@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Woiwodschaft Großpolen; jedoch nicht die Landkreise Flatow (Zlotów), Schneidemühl (Pila), Chodziez, Charuków, Wagroviec.
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Wroclaw

    Konsulat Honorowy Republiki Federalnej Niemiec
    (Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland)
    ul. Podwislocze 22a
    35-309
    Rzeszów /Polen
    (0048) 17 850 37 11
    (0048) 17 850 37 06
    www.ambasadaniemiec.pl
    rzeszow@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Woiwodschaft Vorkarpaten
    Übergeordnete Auslandsvertretung:
    Generalkonsulat Krakau

    Konsulat Generalny Republiki Federalnej Niemiec
    (Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland)
    ul. Podwale 76
    50-449
    Wroclaw /Polen
    (0048) 71 342 41 14
    (0048) 71 377 27 00
    www.breslau.diplo.de
    info@breslau.diplo.de
    Amtsbezirk: Woiwodschaften Niederschlesien, Oppeln, Schlesien Lebuser Land, Großpolen; jedoch nicht die Landkreise Flatow, Schneidemühl, Kolmar, Scharnikau und Wongrowitz

    Botschaft der Republik Polen
    (mit Konsularabteilung)
    Lassenstraße 19-21
    Grunewald

    KONSULAR-ABTEILUNG:
    Richard-Strauss-Straße 13
    14193
    Berlin
    (0 30) 22 31 31 55
    (0 30) 22 31 31 07, 22 31 30
    www.botschaft-polen.de
    berlin.amb.wk@msz.gov.pl
    Mo, Mi, Do, Fr 9-14 Uhr, Di 13-18 Uhr
    Geschäftsbereich der Konsularabteilung: Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

    Honorarkonsulat der Republik Polen
    Uerdinger Straße 58
    40474
    Düsseldorf
    (02 11) 97 63 11 44
    honorarkonsul@polen-nrw.de
    Di und Do 10-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Generalkonsulat der Republik Polen
    Gründgensstraße 20
    22309
    Hamburg
    (0 40) 632 50 30
    (0 40) 61 18 70
    Mo, Mi, Do, Fr 9-14 Uhr, Di 13-18 Uhr

    Generalkonsulat der Republik Polen
    Im MediaPark 5c
    50670
    Köln
    (02 21) 38 50 74
    (02 21) 93 73 00
    kolonia.kg.sekretariat@msz.gov.pl
    Mo, Mi, Do, Fr 9-14 Uhr, Di 13-18 Uhr

    Honorarkonsulat der Republik Polen
    Flughafen Leipzig/Halle
    Terminal Ring 11
    04435
    Leipzig/Halle
    (03 41) 224 10 21
    (03 41) 224 10 20
    honorarkonsulat-polen-sachsen@mdf-ag.com
    Mo und Mi 10-13 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Generalkonsulat der Republik Polen
    Röntgenstraße 5
    81679
    München
    (0 89) 47 13 18
    (0 89) 418 60 80
    monachium.kg.sekretariat@msz.gov.pl
    Mo, Mi, Do, Fr 9-14 Uhr, Di 13-18 Uhr

    Honorarkonsulat der Republik Polen
    Lindenstraße 1
    19055
    Schwerin
    (03 85) 59 37 82 52
    (03 85) 59 37 82 50
    sekretariat@polnischeshonorarkonsulat-mv.eu
    Mo bis Do 9-12 Uhr

    (keine Visumerteilung)

    Ärztliche Hilfe

    WARSZAWA/WARSCHAU: Dr. Marek Kruk (spricht Englisch), ul. Katowicko 31,, Warschau, Tel. 22 617 30 21.

    Sehenswertes

    Warschau

    Warschau, die Hauptstadt und größte Stadt Polens, liegt mitten im Herzen des Landes, in der historischen Landschaft Masowien. Die Stadt ist heute der Mittelpunkt des politischen Lebens in Polen und eines der Wirtschafts- und Verkehrszentren Mitteleuropas.

    Gegründet wurde Warschau um das Jahr 1281. Die Stadt verdankt ihren Aufstieg zur Macht dem masowischen Herzog Janusz dem Älteren, der Warschau 1413 zu seiner Residenz machte und zur Hauptstadt des Herzogtums Masowien ausbaute. 1596 verlegte König Sigismund III. aus dem schwedischen Hause Wasa seine Residenz von Krakau nach Warschau und machte die Stadt zur neuen Hauptstadt Polens.

    Warschau wuchs und erblühte trotz mehrfacher Zerstörungen im Laufe seiner stürmischen Geschichte. Im Zweiten Weltkrieg wurde es zu 85 Prozent zerbombt und glich einem einzigen Friedhof. Der originale Wiederaufbau der Altstadt und des nahen Königsschlosses am Plac Zamkowy gelang so gut, dass der Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger sie als "großartigste Fälschung der Welt" titulierte. 1981 wurde sie in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

    Neben der Altstadt gibt es weitere Sehenswürdigkeiten, wie das älteste Denkmal der Stadt, die Säule des Königs Sigismund III. Wasa, der Lazienski-Park mit dem Palais, der Palais Belvedere am Ende der Ujazdowskie-Allee, Park und Schloss Wilanów und der Kulturpalast im stalinistischen Zuckerbäckerbaustil, in dem heute Ausstellungen und Kongresse veranstaltet werden und Kinos, Theater sowie Restaurants lokalisiert sind. Daneben sind bedeutende kulturelle Einrichtungen, wie mehr als 30 Theater, rund 50 Museen und zahlreiche Galerien in Warschau zu finden. Viele interessante Events von Weltrang werden in der polnischen Hauptstadt veranstaltet. Nicht von ungefähr besuchen mehrere Millionen Touristen jährlich die Stadt an der Weichsel.

    Krakau

    Die sicherlich schönste Stadt im Land gilt als die eigentliche Hauptstadt Polens. Die historische Innenstadt blieb vom Krieg verschont und ist original erhalten. Der alte Marktplatz und die umliegenden Gassen werden von den schönsten Bürger- und Adelshäusern aus Gotik, Renaissance und Barock gesäumt. Arkadengänge schmücken die fast 100 Meter langen Tuchhallen in der Mitte des weiten Platzes. Die Wawel-Kathedrale war Polens Krönungskirche. Sie birgt die prunkvoll gearbeiteten Sarkophage einer Reihe von Monarchen. Das prächtige Renaissance-Schloss daneben beherbergt die staatlichen Kunstsammlungen mit Gobelins und Türkenzelten. Von großer Bedeutung ist auch die Krakauer Jagiellonen Universität, die bereits im Jahre 1364 vom polnischen König Kasimierz Wielki gegründet wurde und damit älteste polnische Universität ist.

    Breslau

    Das historische Zentrum Schlesiens wurde nach völliger Zerstörung liebevoll wieder aufgebaut. Besonders eindrucksvoll sind das gotische Rathaus, die Universität mit der barocken Leopoldina-Aula, die Kirche "Maria auf dem Sande" und der Dom.

    Danzig

    Die Stadt ist eine Glanzleistung des Wiederaufbaus und der modernen Denkmalspflege: Scheinbar unversehrt in ihrer alten Pracht zieht die Altstadt jeden Besucher in ihren Bann. Besonders beeindruckend ist die gotische Marienkirche, in der 25.000 Menschen Platz finden. Auch das Rechtstädter Rathaus und nicht weit davon der prächtige Artushof mit seiner Renaissance-Fassade stehen wieder da, als seien sie nie Trümmerschutt gewesen. Die Dluga-Straße ist nach einem Bild von 1750 neu erstanden. Das Renaissance-Rathaus der Altstadt im holländischen Stil, die alten Stadttore und, nicht zu vergessen, das Wahrzeichen Danzigs, das Krantor aus dem 15. Jahrhundert - alles steht, scheinbar nie versehrt, an seinem alten Platz.

    Lublin

    Viele der bedeutenden Kirchen und Adelspaläste, von der Gotik bis zum Barock, sind - wie die ganze Altstadt - nach dem Krieg restauriert worden. Das Schloss stammt ursprünglich aus dem 13. und 14. Jahrhundert; im 19. Jahrhundert wurde es umgebaut. Interessant sind die Wandmalereien in der Dreifaltigkeitskapelle, die im 15. Jahrhundert von russischen Künstlern in byzantinischem Stil gemalt wurden.

    Südpolen

    Der Süden Polens ist ein sehr bergiges Gebiet, die Hohe Tatra hat sogar alpinen Charakter. Am Westrand liegen die niedrigeren, interessant geformten Sudeten mit Almen. Diese Gegend ist im Frühling und im Herbst für Bergwanderer interessant. Viele Wege sind ordentlich markiert. Es gibt aber auch schwieriger zugängliche Pfade, die, obwohl sie teilweise mit Ketten abgesichert sind, nur für erfahrene Bergwanderer geeignet sind.

    Masurische Seen

    An den großen Seen werden nach und nach gute Wassersportmöglichkeiten aufgebaut. Vor allem Bootsfahrer entdecken zunehmend die vielen Möglichkeiten, die sich ergeben, weil zahllose Gewässer durch Wasserläufe und Kanäle verbunden sind. Segeln, Windsurfen und vor allem auch Angeln sind möglich.

    Wolliner Nationalpark

    Er liegt auf der Insel Wollin im Mündungsdelta der Oder. Hier gibt es alte Wälder, grüne Seen und herrliche Wanderwege. Mit seiner großartigen Vogel- und Pflanzenwelt ist der Park auch etwas für Ornithologen und Blumenfreunde.

    Nationalpark Slowinski

    Üppige Flora und Fauna lohnen den Besuch. Besonders interessant sind die riesigen Wanderdünen, die sich jährlich viele Meter in die Kiefernwälder hineinschieben und eine wüstenartige Landschaft von exotischer Schönheit bilden.

    Bialowieca Nationalpark

    Dieser Park, im Mittelteil des Bialowieca-Urwaldes gelegen, ist als einziges Naturobjekt Polens als UNESCO-Welterbe aufgelistet. Im Park dominieren Wälder, die von Busch- und Wiesenlandschaften ergänzt werden. Der 1952 ausgewilderte Wisent ist durch umfassende Maßnahmen Polens inzwischen vor dem Aussterben bewahrt. Neben diesem prächtigen Säugetier kann man mit etwas Glück Hirsche, Rehe, Luchse und Wölfe zu Gesicht bekommen.

    Reisehinweise

    Zurzeit liegt kein Reisehinweis vor.

    Bitte den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen" beachten.

    Informationen zur Sicherheitssituation in Polen sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

    Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

    Wanderer im Grenzgebiet Polen-Russland (Gebiet Kaliningrad) sollten beachten, dass die "grüne" Grenze an verschiedenen Stellen nur durch weit auseinander liegende Grenzsteine markiert ist. Wer die Grenze auch nur für wenige Meter illegal überschreitet, muss mit der Festnahme durch die russische Grenzpolizei und einer mehrjährigen Haftstrafe rechnen.

    Insbesondere auf den viel befahrenen Strecken Görlitz-Breslau (A4), Frankfurt/Oder-Warschau sowie in Großstädten kann es zu Diebstählen oder Raub von Kraftfahrzeugen kommen. Die Mitgliedschaft in einem Automobilclub oder der Abschluss eines Auslandsschutzbriefes wird daher dringend empfohlen.

    Gekennzeichnete militärische Anlagen oder Ämter dürfen nicht fotografiert werden.

    Der Konsum von Alkohol und anderen Rauschmitteln in der Öffentlichkeit ist verboten. Die Einfuhr und der Besitz von Drogen sind ebenfalls untersagt.

    Wertvoller Schmuck, Uhren, Kameras, Pässe und Brieftaschen/Geldbörsen sollten möglichst nicht sichtbar getragen werden. Gepäck sollte niemals unbeaufsichtigt bleiben.

    Es häufen sich derzeit Betrugsfälle an Bank-Geldautomaten. Reisende sollten deshalb besser an Bank-Schaltern abheben statt an Automaten.

    SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

    Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

    Ausflugsland

    Norwegen

    Einreise für Deutsche

    Deutsche sind für einen unbegrenzten Aufenthalt visumfrei. Notwendig sind für die Dauer des Aufenthalts gültiger Reisepass (für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten ist auch der für die Dauer des Aufenthalts gültige Personalausweis ausreichend).

    Als Nachweis des EU-weiten Versicherungsschutzes sollte die Europäische Krankenversicherungskarte mitgeführt werden (eine private Auslandsreisekrankenversicherung wird zusätzlich empfohlen).

    Landesdaten

    Lage

    Das Königreich Norwegen liegt auf der Westseite der skandinavischen Halbinsel. Das Land grenzt im Osten an Schweden, im Nordosten an Finnland und an die Russische Föderation. Es ist in seiner ganzen Ausdehnung Gebirgsland mit tiefen Fjorden, die als schmale und viel verzweigte Meeresbuchten weit in das südnorwegische Hochland eingreifen und von fast senkrechten bis 1.500 m hohen Felswänden umrahmt sind.

    Zu Norwegen gehört Spitzbergen; Lage: 74-81 Grad nördlicher Breite. Die Inselgruppe grenzt im Norden an das Packeis. Die Mitternachtssonne dauert vom April bis August, die Polarnacht vom November bis Februar; der Zeitraum der Naturerscheinungen richtet sich nach der jeweiligen Lage am Breitengrad.

    Fläche: 323.877 km², Spitzbergen und Jan Mayen 63.080 km².

    Verwaltungsstruktur: 19 Provinzen (Fylker).

    Einwohner

    Bevölkerung: ca. 5,1 Millionen

    Städte:

    Oslo (Hauptstadt) ca. 624.000

    Bergen ca. 268.000

    Trondheim ca. 179.700

    Stavanger ca. 129.200

    Kristiansand ca. 84.500

    Tromsø ca. 70.400

    Drammen ca. 65.500

    Narvik ca. 14.000

    Sprache

    Norwegisch (ø entspricht ö, æ entspricht ä, å wird wie o gesprochen); Englisch wird in den größeren Orten verstanden und zum Teil auch gesprochen.

    Zeitverschiebung

    Mitteleuropäische Zeit (MEZ - auch in Norwegen gilt die europäische Sommerzeit).

    Stromspannung

    220 Volt Wechselstrom, in den Zügen 220 und 110 Volt Wechselstrom.

    Telefon/Post

    Telefon

    Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Norwegen ist 0047, dann folgen die achtstelligen Teilnehmernummern.

    Von Norwegen nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

    Telefonkarten (telekort) sind zu 40, 90 und 140 nkr in Kiosken und in Postämtern erhältlich.

    NOTRUFNUMMERN: Feuerwehr 110, Polizei 112, Unfallrettung 113.

    Mobilfunk

    Netztechnik: GSM 900/1800 und 3G 2100, in Ballungsgebieten 4G.

    Die Abdeckung durch Mobilfunknetze ist gut, an abgelegeneren Orten sind Verbindungen nicht sichergestellt.

    Mobiltelefone lassen sich in Norwegen über Roaming nutzen. Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Norwegen von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

    Zudem gibt es die preiswerteren Möglichkeiten, das Mobiltelefon über W-LAN zu nutzen (in gastronomischen Einrichtungen, in Zügen, Bussen etc., an Tankstellen, in Einkaufszentren) oder sich eine Prepaid SIM-Karte zu besorgen (in Kiosken, Tankstellen, Elektronikgeschäften etc.).

    Auch können Reisende ein norwegisches Handy anmieten.

    Internet

    Länderkürzel: .no

    Feiertage

    Im Jahr 2018:

    1. Januar (Neujahr)

    29. März (Gründonnerstag)

    30. März (Karfreitag)

    2. April (Ostermontag)

    1. Mai (Tag der Arbeit)

    10. Mai (Christi Himmelfahrt)

    17. Mai (Nationalfeiertag; Unabhängigkeitstag)

    21. Mai (Pfingstmontag)

    25. und 26. Dezember (Weihnachten)

    Die Hauptferienzeit geht von Juni bis August; Geschäftstermine lassen sich in dieser Zeit bisweilen nur schwer vereinbaren. Schulferien sind außerdem um Ostern.

    Öffnungszeiten

    Büros: Mo bis Fr 8/9-16 Uhr, im Sommer teilweise kürzer.

    Geschäfte: Es gibt keine festen Ladenschlusszeiten; üblich ist Mo bis Mi 9/10-16/17 Uhr (oft durchgehend geöffnet), Do und Fr 9-19/20 Uhr, Sa 9/10-13/15 Uhr. Supermärkte: Mo bis Fr 10-20 Uhr, Sa 10-18 Uhr.

    Banken: Mo bis Mi und Fr 8.15/9-15.30 Uhr (Do bis 17 Uhr). Im Sommer Mo bis Fr 8.15-15 Uhr.

    Post: Mo bis Fr 8/8.30-16/17 Uhr, Sa 9-13 Uhr.

    Kleidung

    Im Frühjahr und Sommer ist man mit westeuropäischer Kleidung gut beraten. Auf Regen sollte man sich jederzeit einstellen, besonders an der Westküste. Von Anfang Oktober bis Ende April ist warme Kleidung angebracht; Stiefel oder gefüttertes Schuhwerk sind absolut notwendig.

    Geschichte/Politik

    Archäologischen Forschungen zufolge war Norwegen schon vor 14.000 Jahren von einem jagenden Volk mit einer paläolithischen Kultur bewohnt. Die ersten historischen Zeugnisse gehen auf das 8. Jahrhundert n. Chr. zurück, als etwa 29 Kleinkönigtümer existierten. Etwa von 800 bis 1050 fuhren von den Küsten Norwegens aus die Wikinger nach Island, Grönland, Schottland und in andere Gebiete.

    Im 10. Jahrhundert wurde Norwegen Königreich. Vom Ende des 14. Jahrhunderts bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts bildete das Land eine Union mit Dänemark, in der es zum stetigen wirtschaftlichen und kulturellen Niedergang Norwegens kam.

    Im 14. Jahrhundert kostete die Pest nahezu einem Drittel der Bevölkerung das Leben. Die Napoleonischen Kriege führten schließlich zum Zerfall der Union. Nach Napoleons Niederlage 1814 wurde Dänemark, ein Verbündeter Frankreichs, gezwungen, Norwegen an den schwedischen König abzutreten. Schweden und Norwegen bildeten eine Union, die erst 1905 aufgelöst wurde.

    Nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges vereinbarten Schweden, Norwegen und Dänemark, die Neutralität der skandinavischen Länder zu wahren und im gegenseitigen Interesse zusammenzuarbeiten. 1940 besetzten deutsche Truppen Norwegen. Nach dem Zweiten Weltkrieg trat Norwegen 1949 der NATO bei. Im November 1994 lehnte die norwegische Bevölkerung einen Beitritt zur Europäischen Union ab.

    Wirtschaft

    Der Lebensstandard Norwegens ist einer der höchsten der Welt. Ein wichtiger Pfeiler der Wirtschaft ist nach wie vor die große Handelsflotte. Norwegen ist eine der größten Fischerei-Nationen der Welt. Die rasche Industrialisierung im 20. Jahrhundert gründete sich hauptsächlich auf die natürlichen Ressourcen, insbesondere auf die Energiegewinnung aus Wasserkraft, aber auch auf die Erdölförderung in der Nordsee.

    Der Agrarsektor ist nur in geringem Maß am Bruttoinlandsprodukt beteiligt. Norwegens wichtigste mineralische Bodenschätze sind Erdöl und Erdgas. Heute ist Norwegen die größte Bergbaunation in Westeuropa. Die Erdölförderung begann versuchsweise 1971; 1974 wurde der Bau einer Rohöl-Pipeline nach England beendet. Seit den späten siebziger Jahren ist der Schiffbau stark rückläufig. Haupterzeugnisse der verarbeitenden Industrie sind neben Maschinen, Zellstoff- und Papierprodukten auch Textilien, Süßwaren und andere Nahrungsmittel.

    Religion

    Etwa 90 Prozent der Bevölkerung gehören der evangelisch-lutherischen Staatskirche an; darunter gibt es viele nicht praktizierende Mitglieder. Etwa 10 Prozent der Bevölkerung sind anderen Glaubensgemeinschaften zugehörig, vor allem der Pfingstbewegung und anderen protestantischen Konfessionen.

    Vegetation

    Etwas mehr als ein Viertel des norwegischen Festlandes ist von Wäldern bedeckt. Laubwälder (mit Eiche, Esche, Haselstrauch, Ulme, Ahorn und Linde) finden sich in den Küstenregionen von Süd- und Südwestnorwegen. In manchen Gegenden kommen Birken, Eiben und Stechpalmen vor. Im Osten und Norden wird der Anteil an Nadelbäumen größer. Dichte nordeuropäische Nadelwälder treten in den Küstenregionen und in den Tälern in Ost- und Zentralnorwegen auf. In den meisten Waldgebieten wachsen Wildbeeren, wie etwa Blaubeeren, Heidelbeeren und Kranichbeeren. Ganz im Norden und in großen Höhen herrscht Tundra vor, eine baumlose Heide mit robusten Zwergsträuchern und Wildblumen.

    Tierwelt

    Im Norden und in den höheren Berglandschaften sind Rentier, Polarfuchs und -hase, Wolf und Lemming verbreitet. Elch, Hirsch, Fuchs, Otter und Marder kommen im Süden und Südosten vor. Es gibt zahlreiche Süßwasser- und Salzwasserfische wie den Lachs, die Forelle, die Äsche, den Barsch und den Hecht.

    Kulinarisches

    Hier nur einige norwegische Spezialitäten: Räucherlachs und geräucherte Forelle, marinierter Lachs und marinierte Forelle, gelaugter Stockfisch, gekochter Dorsch, Fladenbrot, brauner Ziegenkäse, Rauchfleisch, Labskaus, Rentier- und Elchbraten. Die norwegische Küche ist besonders in puncto kaltes Buffet nicht zu schlagen.

    Souvenirs

    In den meisten Orten gibt es interessante Kunstgewerbeläden, Töpfereien, Schmieden und andere Werkstätten. Hier können Rentierfelle, Textildrucke, Webstoffe, Strickwaren, Holzarbeiten, Silber-, Bronze- oder Zinnwaren, Keramik, Glas und Porzellan als Mitbringsel gekauft werden.

    Klimainformationen

    Das Klima Norwegens ist trotz der äußerst nördlichen Lage durch den Einfluss des Golfstroms verhältnismäßig mild. Es ist entlang der Küste mäßig kühl und feucht, im Innern trockener und sonniger. Die Winter sind lang und kalt. Das Frühjahr, das in der Regel von etwa Anfang Mai bis Mitte Juni dauert, ist gewöhnlich kühl, jedoch oftmals sonnig. Der Sommer von Mitte Juni bis Mitte September ist warm und sonnig.

    Es werden folgende Durchschnittstemperaturen gemessen: im Sommer - Oslo 17,3°C, Bodø 13,6°C; in Nordnorwegen klettert das Thermometer im Sommer auch über 20°C. Im Winter misst man im Durchschnitt zwischen -4,5°C und 1,5°C.

    Beste Reisezeit

    Die Sommerreisezeit erstreckt sich auf den Zeitraum vom 15. Mai bis zum 15. September. Hauptsaison ist während der Monate von Juni bis August. Die günstigste Reisezeit für Nordnorwegen ist der Zeitraum von Anfang Juni bis Mitte Juli.

    Vorgeschriebene Impfungen

    Keine.

    Empfohlene Impfungen

    Keine.

    Informationen zur Malaria

    Malaria

    Keine.

    Verbreitung

    Norwegen ist malaria-frei.

    Währung

    Währungseinheit

    Währungseinheit: Norwegische Krone (nkr)

    1 Norwegische Krone = 100 Øre.

    Derzeitiger Kurs:

    1 Euro = ca. 9,51 nkr

    1 US-$ = ca. 8,18 nkr

    Hinweise

    Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

    Devisenbestimmungen/Umtausch

    Einfuhr Fremdwährung: Unbeschränkt

    Einfuhr Landeswährung: Unbeschränkt

    Deklaration: Ja - Bei der Ein- und Ausfuhr von Fremd- oder Landeswährung im Wert von über 25.000 nkr.

    Ausfuhr Fremdwährung: Unbeschränkt

    Ausfuhr Landeswährung: Unbeschränkt

    Umtausch: Beim Umtausch von Euro in Norwegen kann es zu erheblichen Schwierigkeiten kommen. Es sollten vor der Reise Norwegische Kronen besorgt oder am besten in Norwegen mit Kreditkarte oder girocard Geld an Automaten abgehoben werden.

    Internationale Kreditkarten: Ja - Obwohl in Norwegen die Akzeptanz von Kreditkarten (plus Chip und PIN) und der girocard hoch ist, sollten Reisende auch immer Bargeld mit sich führen.

    Geldautomat: Ja - Sie sind in großer Zahl landesweit vorhanden. Mit girocard (mit Maestro-oder V-Pay-Logo) und Kreditkarten kann bei Mini-Banken-/ATM-Maschinen Geld abgehoben werden. Jedoch wird mancherorts auch nicht die girocard akzeptiert.

    Reiseschecks: Ja - Einige Banken akzeptieren Reiseschecks. >>> Da die Akzeptanz von Reiseschecks jedoch rückläufig ist, sollten immer auch noch andere Zahlungsmittel (Bargeld, Kreditkarte etc.) für die Reise mitgeführt werden.

    Auskunftstellen

    Innovasjon Norge
    (Innovation Norway)
    Akersgata 13
    0104
    Oslo
    Innovation Norway
    Postboks 448 Sentrum
    0104 Oslo/Norwegen
    (0047) 22 00 25 00
    www.ntr.no
    post@innovasjonnorge.no

    Deutsch-Norwegische Handelskammer
    (Norsk-Tysk Handelskammer)
    Drammensveien 111 b
    0273
    Oslo
    Norsk-Tysk Handelskammer
    Deutsch-Norwegische Handelskammer
    P.O. Box 603 Skøjen
    0214 Oslo/Norwegen
    (0047) 22 12 82 22
    (0047) 22 12 82 10
    www.handelskammer.no
    info@handelskammer.no
    Mo bis Fr 8-16 Uhr

    Det Internasjonale Handelskammer Norge (ICC)
    Henrik Ibsens gate 100
    Oslo
    Det Internasjonale Handelskammer Norge (ICC)
    P.O. Box 2626 Solli
    0203 Oslo/Norwegen
    (0047) 22 55 57 11
    (0047) 22 56 16 88
    www.ntr.no
    post@iccnorge.no

    Botschaften und Konsulate

    Königlich Norwegische Botschaft
    (mit Konsularabteilung)
    Rauchstraße 1
    10787
    Berlin
    (0 30) 50 50 58 601
    (0 30) 50 50 58 600
    www.norwegen.org
    emb.berlin@mfa.no
    Botschaft: Mo bis Fr 9-16 Uhr
    Konsularabteilung: Mo bis Fr 9-12 Uhr

    Königlich Norwegisches Honorarkonsulat
    Kaiser-Friedrich-Promenade 82
    61348
    Bad Homburg
    (0 61 72) 662 78 43
    (0 61 72) 662 78 42
    office@norwegischer-honorarkonsul-hessen.de
    Mo und Do 10-12 Uhr (nach telefonischer Vereinbarung)
    (keine Visumerteilung)

    Königlich Norwegisches Honorarkonsulat
    Faulenstraße 2/12
    28195
    Bremen
    (04 21) 303 42 94
    (04 21) 303 42 94
    hc.specht@ipsenlogistics.com
    Di 9-17 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Königlich Norwegisches Honorargeneralkonsulat
    Brüsseler Platz 1
    45131
    Essen
    (02 01) 184 20 04
    (02 01) 184 23 50
    Di bis Do 10-13 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Königlich Norwegisches Honorarkonsulat
    Caffamacherreihe 5
    20355
    Hamburg
    (0 40) 325 09 16 33
    (0 40) 32 50 91 60
    office@norwegischer-honorarkonsul-hamburg.de
    Mo bis Fr 9-12 Uhr (oder nach telefonischer Vereinbarung)
    (keine Visumerteilung)

    Königlich Norwegisches Honorarkonsulat
    Tintengraben 6-9
    30177
    Hannover
    (05 11) 69 68 48 48
    (05 11) 69 68 48 17
    office@norwegische-honorarkonsulin-hannover.de
    Mo bis Fr 8-12 Uhr (oder nach telefonischer Vereinbarung)
    (keine Visumerteilung)

    Königlich Norwegisches Honorarkonsulat
    Sophienblatt 100
    24114
    Kiel
    (04 31) 664 09 60
    (04 31) 664 09 51
    office@norwegischer-honorarkonsul-kiel.de
    Mo bis Fr 9-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)
    mit Ausnahme der Stadt Lübeck und der Kreise Lauenburg, Stormarn, Segeberg und Ostholstein

    Königlich Norwegisches Honorarkonsulat
    Braunstraße 7
    04347
    Leipzig
    (03 41) 443 20 09
    (03 41) 443 20 60
    office@norwegischer-honorarkonsul-leipzig.de
    Di 10-12 und 14-16 Uhr nach telefonischer Vereinbarung
    (keine Visumerteilung)

    Königlich Norwegisches Honorarkonsulat
    Geniner Straße 249
    23560
    Lübeck
    (04 51) 530 24 90
    (04 51) 530 22 11
    norweg.konsulat.hl@baader.com
    Mo bis Fr 9-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)
    jedoch nur die Kreise Lauenburg, Ostholstein, Segeberg und Stormarn sowie die Hansestadt Lübeck

    Königlich Norwegisches Honorarkonsulat
    Maffaistraße 3
    80333
    München
    (0 89) 24 29 48 95
    (0 89) 22 41 70
    office@norwegischer-honorarkonsul-muenchen.de
    Mo und Di 9-12 Uhr, Do 14-17.30 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung
    (keine Visumerteilung)

    Königlich Norwegisches Honorarkonsulat
    Schmarler Damm 5
    18069
    Rostock
    (03 81) 805 11 49
    (03 81) 805 11 48
    office@norwegischer-honorarkonsul-rostock.de
    Di bis Do 8-16 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Königlich Norwegisches Honorarkonsulat
    Am Bismarckturm 21
    70192
    Stuttgart
    (07 11) 54 06 59 10 (Di bis Fr 8-10 Uhr)
    office@norwegischer-honorarkonsul-stuttgart.de
    Di bis Fr 8-10 Uhr (nur nach telefonischer Vereinbarung)
    (keine Visumerteilung)

    Forbundsrepublikken Tysklands ambassade
    (Embassy of the Federal Republic of Germany)
    Oscarsgate 45
    0244
    Oslo
    Forbundsrepublikken Tysklands ambassade
    (Embassy of the Federal Republic of Germany)
    P.O. Box 4010
    0244 Oslo/Norwegen
    (0047) 22 44 76 72
    (0047) 23 27 54 00
    www.deutschebotschaft.no und www.tyskeambassade.no
    info@oslo.diplo.de
    Amtsbezirk: Norwegen

    Forbundsrepublikken Tysklands honorærkonsul
    (Honorary Consul of the Federal Republic of Germany)
    Parkgata 8
    6002
    Ålesund /Norway
    (0047) 70 11 38 09
    (0047) 70 11 38 02
    www.elinora.no
    alesund@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Møre und Romsdal Fylke
    Übergeordnete Auslandsvertretung:
    Botschaft Oslo

    Forbundsrepublikken Tysklands honorærkonsul
    (Honorary Consul of the Federal Republic of Germany)
    c/o EDGE Group
    Solheimsgaten 7 E
    5058
    Bergen /Norwegen
    (0047) 48 38 97 55
    bergen@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Fylke Hordaland (mit Ausnahme des Südens von Bømlafjord und Åkrafjord), Fylke Sogn und Fjordane
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Oslo

    Forbundsrepublikken Tysklands honorærkonsul
    (Honorary Consul of the Federal Republic of Germany)
    Sjøgata 21
    8006
    Bodø /Norwegen
    (0047) 75 52 84 85
    (0047) 75 52 88 55
    bodo@hk-diplo.de; alstas@online.no
    Amtsbezirk: Nordland (Fylke), Insel Hinnoya, die Inselgruppen Lofoten und Vesteralen
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Oslo

    Forbundsrepublikken Tysklands honorærkonsul
    (Honorary Consul of the Federal Republic of Germany)
    Dr. Wesselsgate 9
    Pasvikturist AS
    9900
    Kirkenes
    Forbundsrepublikken Tysklands honorærkonsul
    (Honorary Consul of the Federal Republic of Germany)
    Pasvikturist AS, PB 157
    9915 Kirkenes /Norwegen
    (0047) 78 99 50 57
    (0047) 78 99 50 80
    kirkenes@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Fylke Finnmark mit Ausnahme der zu Finnmark gehörenden Insel Kvaløya
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Oslo

    Forbundsrepublikken Tysklands honorærkonsul
    (Honorary Consul of the Federal Republic of Germany)
    c/o RASMUSSENGRUPPEN AS
    Kirkegaten 1
    4610
    Kristiansand
    Forbundsrepublikken Tysklands honorærkonsul
    c/o RASMUSSENGRUPPEN AS
    Postboks 37
    4661 Kristiansand /Norwegen
    (0047) 38 12 23 53
    (0047) 91 84 43 68
    kristiansand@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Regierungsbezirke Vest-Agder und Aust-Agder
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Oslo

    Forbundsrepublikken Tysklands honorærkonsul
    (Honorary Consul of the Federal Republic of Germany)
    Frøiland Bygg AS, Moseidveien 5, 3. etasje
    4033
    Stavanger /Norwegen
    (0047) 51 95 85 86
    (0047) 51 95 85 50
    stavanger@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Südlicher und mittlerer Teil des Rogaland Fylke, insbesondere die Hafenstädte Egersund und Stavanger
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Oslo

    Forbundsrepublikken Tysklands honorærkonsul
    (Honorary Consul of the Federal Republic of Germany)
    c/o SANDS (Advokatfirmaet Steenstrup Stordrange DA)
    Strandtorget 1
    9008
    Tromsø
    Forbundsrepublikken Tysklands honorærkonsul
    (Honorary Consul of the Federal Republic of Germany)
    P.O. Box 1088
    9261 Tromsø/Norwegen
    (0047) 77 61 78 00
    (0047) 77 61 78 00, 48 01 65 13
    tromso@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Fylke Troms (mit Ausnahme des zu Troms gehörigen Teiles der Insel Hinnøy) und die zur Fylke Finnmark gehörige Insel Kvaløya (mit der Stadt Hammerfest)
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Oslo

    Forbundsrepublikken Tysklands honorærkonsul
    (Honorary Consul of the Federal Republic of Germany)
    Falkenborgvg. 9
    7044
    Trondheim /Norwegen
    (0047) 41 41 83 68
    trondheim@hk-diplo.de; kristin@kristinofferdal.no
    Amtsbezirk: Fylke Sør-Trøndelag, Fylke Nord-Trøndelag
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Oslo

    Sehenswertes

    Oslo

    Oslo, die norwegische Hauptstadt, liegt im Herzen Skandinaviens, zwischen dem Oslofjord und bewaldeten Höhen. Die Stadt hat eine spannende und dramatische Geschichte. Schon im achten Jahrhundert lässt sich eine Siedlung am Ende des Oslofjords nachweisen, die in der Wikingerzeit eine kräftige Entwicklung nahm. Oslo wurde dann aber erst im Umbruch zwischen Wikingerzeit und katholischem Mittelalter gegründet. In Minneparken (Gedächtnispark) gibt es zahlreiche Überreste und Ruinen aus dieser Zeit zu sehen.

    1348 wurde Oslo von der Pest, dem "Schwarzen Tod", heimgesucht, die 50 Prozent der Bewohner dahinraffte. Stark wurde die Stadt auch von der lutherischen Reformation im Jahre 1537 geprägt, die zu religiösen Konflikten, politischer Trennung von der katholischen Kirche und der Gründung einer protestantischen Staatskirche führte. Kirchen und Klosterruinen in Oslo zeugen noch heute davon.

    Im Jahr 1624 brannte die Stadt vollständig nieder. Der Renaissancekönig Christian IV. von Dänemark und Norwegen beschloss, Oslo aus der heutigen Altstadt umzusiedeln und im Schutz der Festung Akershus wieder aufzubauen. Eine völlig neue Stadt wurde errichtet, die, nach seinem Erbauer, Christiania genannt wurde. Nach 1814 erlebte die Stadt einen kräftigen Aufschwung. 1905 wurde Norwegen unabhängig, und die Stadt Christiania 1925 wieder in Oslo umbenannt.

    Für den heutigen Besucher bietet Oslo vieles mehr als nur Geschichte. Die Stadt ist gut zu Fuß zu erkunden. Die meisten der Museen, Sehenswürdigkeiten und Geschäfte liegen zentrumsnah, und das Kulturangebot ist groß und international. Von Bergwäldern und Fjorden umgeben, bietet Oslo eine herrliche und unberührte Natur.

    Die Naherholungsgebiete rund um die Stadt werden von Tausenden zum Skilaufen, Wandern, Angeln, Reiten und Schwimmen genutzt. Im Regierungsbezirk Akershus, der Oslo umschließt, können Besucher idyllische Ortschaften, Strände, Küste sowie Binnenseen, Wälder und ein artenreiches Tierleben entdecken.

    Nordnorwegen

    Die drei Regionen Nordnorwegens - Nordland, Troms und Finnmark - sowie das im Eismeer gelegene Archipel Svalbard mit seiner Hauptinsel Spitzbergen bieten eine vielfältige Landschaft. So kann der Besucher Küsten, Hochgebirge, Gletscher, Täler und natürlich das Nordkap bestaunen. Hier ist das Reich der Mitternachtssonne. Sie macht die Nachtwanderung in der taghellen Sommernacht oder eine nächtliche Angeltour auf den Lofoten zu einem unvergesslichen Erlebnis.

    Die größten Städte dieser Region sind Bodø, Tromsø, Alta und Longyearbyen, in denen in den Sommermonaten zahlreiche traditionelle Feste stattfinden. In Harstad finden jährlich im Juni die Nordnorwegen-Festspiele statt. In der Finnmark und Troms sind die Samen, die Urbevölkerung des skandinavischen Nordens, zu Hause. Sie haben bis heute ihre Sprache und kulturellen Eigenheiten bewahrt.

    In Kautokeino und Karasjok kann man ihre Kulturschätze in Museen besichtigen. Auf den Nationalen Touristenstraßen Nr. 17 Kystriksvegen von Steinkjer nach Bodø, der Walstraße und der Eismeerstraße kann der Norden Norwegens mit dem Auto erkundet werden.

    Das Nordkap, der nördlichste Punkt Europas zieht noch immer Besucherscharen an. Das weltberühmte Felsplateau auf der Insel Magerøya ist heute bequem zu erreichen. An der östlichen Landesgrenze, vom Grenseland aus, können Besucher Tagesausflüge in das russische Murmansk unternehmen und die Küstenlandschaft der Barentsee entdecken.

    Fjordnorwegen

    Fjordnorwegen weist mit seinen teils wild, teils romantisch anmutenden Meeresarmen, seinen bunten Gärten, Gletschern und Bergen mit ewigem Schnee eine Landschaft voller Kontraste auf. Kulturelle Zentren sind die Hafenstädte Stavanger, Ålesund und Bergen, das im Jahr 2000 eine der Kulturstädte Europas war.

    Die Fjorde von Fjordnorwegen beginnen im Süden mit dem schmalen Lysefjord, weiter im Norden liegen dann der berühmte Hardangerfjord, der Sogne-, Nærøy- und Geirangerfjord. Es bietet sich hier ein breites Spektrum an Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten.

    Auf den Nationalen Touristenstraßen Nr. 7 Hardanger (durch den Hardangervidda Nationalpark und am Hardangerfjord entlang bis Bergen), Nr. 258 Gamble Strynefjellsvegen (früher die einzige Ost-West-Verbindung) und Nr. 55 Sognefjellsvegen (höchster Gebirgsübergang Nordeuropas, vorbei an den mächtigsten Berggipfeln Norwegens) kann man die Landschaft Fjordnorwegens mit dem Auto kennen lernen.

    Mittelnorwegen

    Trøndelag, wie die Region um den Trøndheim-Fjord heißt, ist der historische Teil Norwegens. Südlich des Fjords gelegen beeindruckt vor allem das Dovrefjellgebirge und die historische Grubenstadt Røros, die auf der UNESCO-Denkmalschutzliste steht. In der Nähe liegt der Femundsmarka Nationalpark. Das Gräberfeld von Vang (größter Fund der Bronze- und Völkerwanderungszeit) befindet sich direkt an der Kreuzkirche von Oppdal. Typisch für Nord-Trøndelag sind rauschende Lachsflüsse und weite Wälder.

    Neben Angeltouren und Fjordkreuzfahrten können Besucher eine Bootstour von Trøndheim nach Brekstad oder von Trøndheim aus Ausflüge zu den Inseln vor der mittelnorwegischen Küste unternehmen. Bibersafaris, Schluchtenwanderungen, Drachenfliegen und Raften werden angeboten.

    Nationalparks in Norwegen

    Es gibt gegenwärtig 20 Nationalparks in Norwegen, deren Anzahl in den nächsten zehn Jahren verdoppelt werden soll.

    Der Dovrefjell-Nationalpark (Oppland/Trøndelag) erstreckt sich zu beiden Seiten der Driva, einem der größten Lachsflüsse Norwegens.

    Im Femundsmarka-Nationalpark an der Grenze zu Schweden ist eine Eiszeitlandschaft mit alten Kiefern zu bewundern.

    Die Wald- und Moorgebiete des Gressåmoen-Nationalparks bieten gute Möglichkeiten für Angler. Im Hardangervidda Nationalpark (Buskerud/Telemark/Hordeland) gibt es über 21 verschiedene Säugetierarten und über 100 Vogelarten.

    Der Jostedalsbreen-Nationalpark zwischen Sognefjord und Nordfjord beherbergt mit 80 Kilometer Länge Europas größten Festlandgletscher.

    Im Nationalpark Nordvest-Spitsbergen an der nordwestlichen Ecke von Spitzbergen können Rentiere und Walrosse beobachtet werden. Auch kulturgeschichtliche Sehenswürdigkeiten sind hier zu finden.

    Im Rondane-Nationalpark (Oppland/Hedmark) leben Rentiere, Vielfraße, Füchse, Hermeline und Moschusochsen. Typische Vogelarten sind das Schneehuhn und der Schneesperling.

    Der Øvre Pasvik-Nationalpark beheimatet neben Bären auch Raubvögel wie den Königsadler und im Stabbursdalen Nationalpark in der Finnmark sind Fischadler, Zwergfalken, Elche und Füchse zu Haus.

    Auf der Insel Svalbard stehen fast 60 Prozent unter Naturschutz. Da die arktische Natur sehr empfindlich ist, wird der Tourismus hier stark eingeschränkt.

    In den Nationalparks Forlandet, Nord-Vest-Spitsbergen und Sør-Spitsbergen kommen u.a. wilde Rentiere, Walrosse und eine artenreiche Vogelwelt mit zum Teil großen Kolonien vor.

    Von Andenes an der Nordspitze der Vesterålen aus kann man Wal-Beobachtungs-Touren zu den Pottwalen unternehmen. Von Oppdal, Dovre und Kongsvold werden Kurzexkursionen angeboten, um die seltenen Moschusochsen zu beobachten, und von Trysil aus kann man an Elch-, Biber- oder Bärensafaris teilnehmen.

    Reisehinweise

    Im norwegisch-schwedischen Grenzgebiet werden bis auf Weiteres Grenzkontrollen vorgenommen. Ebenso wird bei Fähr-Überfahrten ab Deutschland, Dänemark und Schweden kontrolliert.

    Dies kann zu längeren Wartezeiten und Verzögerungen führen.

    Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

    * Militärische Bauten zu fotografieren ist verboten.

    * DROGEN ein- oder auszuführen, damit zu handeln sowie zu konsumieren ist verboten.

    * RAUCHVERBOT: In Restaurants, Bars, Gaststätten und Hotels ist das Rauchen verboten. Bei Zuwiderhandlung muss der Besitzer der betreffenden Einrichtung mit Geldbußen bis zu 6.000 Euro rechnen. Ebenso ist das Rauchen in öffentlichen Gebäuden, auf öffentlich zugänglichen Plätzen, am Arbeitsplatz und in öffentlichen Verkehrsmitteln verboten.

    SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

    Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

    Schweden

    Einreise für Deutsche

    Deutsche sind für einen unbegrenzten Aufenthalt visumfrei. Notwendig sind für die Dauer des Aufenthalts gültiger Reisepass (für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten ist auch der für die Dauer des Aufenthalts gültige Personalausweis ausreichend).

    Als Nachweis des EU-weiten Versicherungsschutzes sollte die Europäische Krankenversicherungskarte mitgeführt werden (eine private Auslandsreisekrankenversicherung wird zusätzlich empfohlen).

    Landesdaten

    Lage

    Schweden liegt auf der Ostseite der Skandinavischen Halbinsel. Es erstreckt sich in seiner Nord-Süd-Ausdehnung über 1.600 km zwischen dem 55. und 70. Grad nördlicher Breite und grenzt im Westen und Norden an Norwegen sowie ebenfalls im Norden und Nordosten an Finnland. Die übrigen Grenzen bildet die Ostsee, das Kattegat und Skagerrak.

    Fläche: 449.964 km².

    Verwaltungsstruktur: 21 Bezirke.

    Einwohner

    Bevölkerung: ca. 9,58 Millionen

    Städte:

    Stockholm (Hauptstadt) ca. 881.200, mit Vororten ca. 2,12 Millionen

    Göteborg ca. 526.100

    Malmö ca. 307.800

    Uppsala ca. 202.600

    Linköping ca. 148.500

    Västerås ca. 140.500

    Örebro ca. 139.000

    Norrköping ca. 132.100

    Helsingborg ca. 132.000

    Jönköping ca. 129.500

    Umea ca. 117.300

    Sprache

    Die Landessprache ist Schwedisch. Daneben wird vielfach Englisch gesprochen.

    Zeitverschiebung

    Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit (kein Zeitunterschied).

    Telefon/Post

    Post

    Post nach Europa benötigt ca. 3-4 Tage. Briefkästen sind gelb.

    Telefon

    Die Vorwahl für Schweden von Deutschland, Österreich und der Schweiz aus ist 0046, danach wird die Ortskennzahl ohne die 0 und dann die Teilnehmernummer gewählt. Von Schweden nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. In Schweden sind Telefonkarten sehr verbreitet, die man an Kiosken oder in Geschäften der schwedischen Telefongesellschaft kaufen kann. Öffentliche Telefonzellen, die Kreditkarten (VISA und MasterCard) akzeptieren, sind mit CCC gekennzeichnet.

    Faxcenter gibt es in fast allen Städten.

    NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr: 112 in ganz Schweden.

    Mobilfunk

    Netztechnik: GSM 900/1800.

    Derzeit gibt es Roaming-Verträge mit Anbietern in Schweden von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

    Internet

    Länderkürzel: .se

    Internetcafés gibt es in fast allen Städten.

    Feiertage

    Im Jahr 2018:

    1. Januar (Neujahr)

    6. Januar (Heilige Drei Könige)

    30. März (Karfreitag)

    2. April (Ostermontag)

    1. Mai (Tag der Arbeit)

    10. Mai (Christi Himmelfahrt)

    6. Juni (Nationalfeiertag)

    23. Juni (Mittsommertag)

    3. November (Allerheiligen)

    24. Dezember (Heiligabend, halbtags)

    25. und 26. Dezember (Weihnachten)

    31. Dezember (Silvester, halbtags)

    Die Sommerferien sind regional gestaffelt von Anfang Juni bis Mitte August. Von Mittsommer bis Mitte August haben viele Unternehmen und Geschäfte Betriebsferien.

    Öffnungszeiten

    Banken: Mo bis Fr 9.30-15 Uhr, üblicherweise haben die Banken an einem Nachmittag in der Woche bis 16 Uhr, z.T. bis 18 Uhr geöffnet, in den Zentren größerer Städte teilweise Mo bis Fr bis 17.30 Uhr. Am Gründonnerstag und am 24. Dezember sind Banken meist geschlossen.

    Geschäfte: Es gibt keine Ladenschlussgesetze. Die Öffnungszeiten werden individuell vom Ladenbesitzer gewählt. Fachgeschäfte meist Mo bis Fr 10-19/20 Uhr, Sa und teilweise So 10-14 bzw. 16 Uhr. Größere Lebensmittelgeschäfte in Großstädten täglich (auch an Sonn- und Feiertagen) 8-20 Uhr; Kleine Facheinzelhändler meist Mo bis Fr 10-18 Uhr, Sa 10-14 Uhr.

    Tankstellen: täglich 7-21/22 Uhr, an Autobahnen durchgehend.

    Post: Mo bis Fr 9/9.30-18 Uhr, Sa 9-13 Uhr, auf dem Land oft kürzer. Im Juli ist in manchen Orten der Samstag geschlossen.

    Büros: Gleitzeitregelungen; Öffnungszeiten bzw. Kontaktzeiten i.d.R. in der Kernzeit Mo bis Do 9-16 Uhr; Fr 9-13 Uhr. Mittagspause meist zwischen 11.30 und 14 Uhr.

    Museen: meist zwischen 10 und 17 Uhr (im Sommer auch länger).

    Vor Feiertagen schließen Banken und Büros bereits um 13 Uhr, viele Läden ebenfalls schon am Spätnachmittag.

    Kleidung

    Im Frühjahr, Sommer und Herbst sollte man Kleidung entsprechend der Jahreszeit mitnehmen; dazu im Sommer einen Regenmantel und im Frühjahr und Herbst einen wärmeren Mantel oder eine Jacke. Im Winter braucht man unbedingt warme Kleidung und nach Möglichkeit gut gefüttertes Schuhwerk.

    Geschichte/Politik

    Schweden war bereits früh besiedelt. Ab etwa 800 n. Chr. gründeten die Wikinger von Schweden aus insbesondere in Russland und Osteuropa erste Kolonien und errichteten Handelsstraßen. Unter der Herrschaft Erichs IX. (1150 bis 1160) erstarkte Schweden. Erich führte einen Kreuzzug nach Finnland und zwang den Eroberten das Christentum auf. In den folgenden zwei Jahrhunderten wurde Finnland vollständig von den Schweden unterworfen. Erich wurde später zum schwedischen Schutzpatron. Vom 14. bis zum 16. Jahrhundert war das Land mehrfach durch eine Union mit Dänemark und Norwegen verbunden. Nachdem 1523 die Unabhängigkeit Schwedens hergestellt wurde, begann eine Periode der Expansion. Im 16. und 17. Jahrhundert erreichte das Land eine Großmachtstellung. 1818 kam der französische Marschall Bernadotte auf den Thron. Unter seiner Führung erlebte Schweden einen beträchtlichen wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Aufschwung und die Verfassung wurde reformiert. Im Ersten und Zweiten Weltkrieg blieb Schweden neutral. Trotz zahlreicher Grenzzwischenfälle und Angriffe des Deutschen Reiches auf schwedische Schiffe konnte das Land seinen neutralen Status bis zum Kriegsende wahren. Schweden wurde Zufluchtsland für viele Emigranten aus Deutschland. Ende 1946 trat Schweden den Vereinten Nationen (UN) bei. Von 1936 bis 1976 regierten die Sozialdemokraten ununterbrochen das Land. 1994 stimmte die Bevölkerung Schwedens mit 52,2 Prozent dem Beitritt zur EU zu. Schwedischer König ist seit 1973 Karl XVI. Gustav aus dem Hause Bernadotte.

    Wirtschaft

    Die urbane, industrialisierte Wirtschaft Schwedens basiert im wesentlichen auf den großen Waldbeständen, den reichen Eisenerzvorkommen und den großen Wasserkraftreserven. Schweden rangiert zwar unter den Ländern mit dem höchsten Lebensstandard, erlebte jedoch in den frühen 90er Jahren eine große Wirtschaftskrise, der einschneidende Reformen folgten. Ein Großteil der landwirtschaftlichen Nutzfläche liegt in den Tiefebenen Südschwedens. Schweden kann seinen Eigenbedarf an Agrarprodukten weitgehend selbst decken. Die Agrarproduktion umfasst hauptsächlich Fleisch- und Milchprodukte. Angebaut werden Weizen, Gerste, Zuckerrüben, Kartoffeln, Hafer und Raps. Schweden hat die größten Holzvorkommen in Westeuropa und ist weltweit einer der größten Holzproduzenten. Der Fischfang konzentriert sich auf Heringe sowie Kabeljau, Flundern und Lachse. Die Förderung von Erzen ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Außerdem werden u.a. Zink, Gold, Erdöl, Uran und Eisenkies gefördert. Schweden ist heute eines der größten Industrieländer Europas. Wichtige Industriezweige sind der Maschinen- und Fahrzeugbau, die elektrische und elektronische Industrie sowie die Holz- und Papierindustrie. Wichtige Erzeugnisse sind Papier, Zement, Möbel, Glas und Glaswaren, Chemikalien, Textilien und Bekleidung, Flugzeuge, Schiffe und Nahrungsmittel.

    Religion

    Fast 95 Prozent der schwedischen Bevölkerung gehören der evangelisch-lutherischen Kirche an. Weitere protestantische Konfessionen sind Baptisten und Methodisten. Eine Minderheit gehört der römisch-katholischen Kirche, dem Islam und dem Judentum an.

    Vegetation

    In Nordschweden dominiert alpine und arktische Vegetation. An die karge Vegetation der Gebirgsregionen schließen sich Moorlandschaften an. Danach folgt eine Baumzone mit Birken und Weiden. Die niedriger gelegene und zugleich größte Zone besteht aus Nadelwäldern, mit Fichten und Kiefern. Im Süden dominieren Laubbäume wie Eichen und Buchen.

    Tierwelt

    Bär, Luchs, Marder, Rothirsch und Wolf sind die am häufigsten vorkommenden wilden Tiere in den Waldgebieten. Der Lemming, ein kleines Nagetier, findet sich in den hochgelegenen Mooren. Rentiere und Elche sind in Nordschweden verbreitet. Außerdem besitzt Schweden eine vielfältige Vogelwelt.

    Kulinarisches

    Schweden bietet ungewöhnliche Geschmackserlebnisse, wie z.B. gegorenen Hering (Surströmming). Elch- und Rentierfleisch, Fischgerichte, Köttbullar (Fleischbällchen), und das typische schwedische Buffet, Smörgåsbord sollte man sich nicht entgehen lassen. Jede schwedische Provinz hat ihre Spezialitäten.

    Kaffee ist in Schweden eine Art Nationalgetränk. Dazu isst man Hefegebäck oder frische Waffeln mit Obst. Leichtbier (unter 3,5 vol%) kann in Schweden in Lebensmittelgeschäften gekauft werden. Stärkere alkoholische Getränke dürfen nur die staatlichen Alkoholgeschäfte (systembolaget) führen.

    Souvenirs

    Besonders beliebt als Mitbringsel sind Glasartikel, in Blei eingefasste Leuchten und Lampen, Kunsthandwerk (das man am besten direkt beim Hersteller kauft), Webartikel sowie Kleidung und Sportausrüstung. In den Sommermonaten Juli und August kann beim Schlussverkauf (Rea) das ein oder andere Schnäppchen gemacht werden.

    Duty Free

    Einreise aus EU-Ländern

    Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

    Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

    Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

    TABAKWAREN: 800 Zigaretten*, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

    ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

    Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

    Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

    KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

    REISENDEN UNTER 18 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Tabakwaren bzw. UNTER 20 JAHREN keine Steuerbefreiung für alkoholische Getränke gewährt. Für den Eigenbedarf können Lebensmittel eingeführt werden. Die Mengengrenze für Fisch ist auf maximal 15 Kilogramm beschränkt.

    *Ausnahmeregelung:

    In Bulgarien, Kroatien, Lettland, Litauen, Ungarn oder Rumänien gekaufte Zigaretten dürfen nur noch bis zu einer Menge von 300 Stück steuerfrei eingeführt werden..

    Einreise aus Drittländern

    Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländer) sowie den Aland Inseln, den Kanal-Inseln oder den Kanarischen Inseln ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

    Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Handgepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

    ALKOHOLISCHE GETRÄNKE - nur für Personen ab 20 Jahren -

    - 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Prozent vol. ODER

    - 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol (u.a. Wermut, Portwein, Sherry), Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, sämtliche mit einem Alkoholgehalt von mehr als 15 Prozent vol. aber nicht mehr als 22 Prozent vol., oder Schaumwein;

    - 4 Liter Wein (Alkoholgehalt von nicht mehr als 15 Prozent vol.);

    - 64 Liter Starkbier (Alkoholgehalt von mehr als 3,5 Prozent vol.);

    TABAKWAREN - nur für Personen ab 18 Jahren -

    - 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (max. 3g/Stück) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

    - eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

    REISEPROVIANT - für Personen ab 12 Jahren maximal 15 kg, jedoch keine Frischwaren.

    - Andere Waren/Geschenke (jedoch einschließlich des Werts eventuell mitgeführter Flaschen Starkbiers oder Kaffees oder Tees) bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende, für Einreisende auf dem Landweg auf 300 Euro, für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren beträgt der Freibetrag grundsätzlich 150 Euro.

    Falls keine der vorgenannten Vergünstigungen zutrifft, sind grundsätzlich steuer- und abgabenfrei:

    für Reisende ab 18 Jahren - 40 Zigaretten oder 20 Zigarren oder 20 Zigarillos oder 100 g Rauchtabak.

    Klimainformationen

    Das Klima weist erhebliche Unterschiede in den verschiedenen Teilen des Landes auf. Nordschweden liegt im Bereich des Polarkreises und hat sehr lange, kalte Winter mit Tiefsttemperaturen bis -40°C. Die Mitternachtssonne scheint nördlich des Polarkreises von Juni bis Mitte Juli ("Mittsommernacht"), die Winter sind lang mit wenig Tageslicht.

    Mittel- und Südschweden haben angenehme Sommer (Juni bis August) mit einer durchschnittlichen Temperatur in Stockholm um 18°C. Die Winter (Dezember bis März) sind kalt mit starken Schneefällen. Zu dieser Zeit werden in Stockholm im Durchschnitt etwa -3°C gemessen.

    Beste Reisezeit

    Eine Reise nach Süd- und Mittelschweden ist in den Monaten Mai bis September am angenehmsten. Ein Besuch in Nordschweden ist während der Wochen von Anfang Juni bis Mitte Juli angebracht.

    Vorgeschriebene Impfungen

    Keine.

    Empfohlene Impfungen

    Saisonal FSME.

    Informationen zur Malaria

    Malaria

    Keine.

    Verbreitung

    Schweden ist malaria-frei.

    Währung

    Währungseinheit

    Währungseinheit: Schwedische Krone (skr)

    1 Schwedische Krone = 100 Öre.

    Derzeitiger Kurs:

    1 Euro = ca. 10,35 skr

    1 US-$ = ca. 8,90 skr

    Hinweise

    Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

    Devisenbestimmungen/Umtausch

    Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

    Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

    Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise nach Schweden aus einem Nicht-EU-Land sowie bei Ausreise aus Schweden in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

    Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

    Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

    Umtausch: Der Euro wird in Geschäften mit außen angebrachtem Euro-Zeichen (gelber Euro auf blauem Grund) als Zahlungsmittel akzeptiert.

    Internationale Kreditkarten: Ja - werden fast überall akzeptiert. Geldabhebung bei allen Banken möglich. Da in Schweden üblicherweise auch Kleinstbeträge mit Karte bezahlt werden (z.B. Parkuhren, öffentlicher Nahverkehr), wird die Mitnahme einer international üblichen Kredit- oder Bankkarte empfohlen. Um mit Kreditkarte zu bezahlen oder abzuheben, ist auch die dazugehörige PIN erforderlich.

    Geldautomat: Ja - Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Logo) und Kreditkarten (PIN ist jeweils erforderlich) werden generell akzeptiert.

    Reiseschecks: Ja - sie werden jedoch nur noch selten akzeptiert.

    Auskunftstellen

    VisitSweden
    Voltvägen 32
    83148
    Östersund / Schweden
    (0046 63) 663 55 66
    info@swetourism.se

    Deutsch-Schwedische Handelskammer
    (Tysk-Svenska Handelskammaren)
    Valhallavägen 185
    11553
    Stockholm
    Deutsch-Schwedische Handelskammer
    Postfach 27104
    10252 Stockholm/ Schweden
    (0046 8) 665 18 04
    (0046 8) 665 18 00
    info@handelskammer.se
    Mo bis Fr 9-12, 13-16 Uhr; im Juli verkürzte Öffnungszeiten

    International Chamber of Commerce, Stockholm

    Jakobs Torg 3
    11152
    Stockholm / Schweden
    (0046 8) 411 31 15
    (0046 8) 440 89 20
    icc@icc.se

    Botschaften und Konsulate

    Botschaft des Königreichs Schweden
    Rauchstraße 1
    10787
    Berlin
    (0 30) 50 50 67 89
    (0 30) 50 50 60
    www.schweden.org/
    ambassaden.berlin@gov.se
    Mo bis Fr 9-12 Uhr
    (Geschäftsbereich der Konsularabteilung: nur Land Berlin)

    Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
    Altenwall 6
    28195
    Bremen
    (04 21) 223 99 58
    (04 21) 223 93 54
    schwedischeskonsulat.hb@t-online.de
    Mo 14.30-17 Uhr, Mi und Do 9-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Honorary Consulate of the Kingdom of Sweden
    Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
    Berliner Allee 32
    40212
    Düsseldorf
    (02 11) 323 97 52
    (02 11) 323 84 57
    konsulat@schwedenkammer.de
    Di und Do 10-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
    Regierungsstraße 61/62
    99084
    Erfurt
    (03 61) 348 42 85
    (03 61) 346 24 98
    info@schwedenkonsulat.de
    Di 9-12, Do 13-16 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung
    (keine Visumerteilung)

    Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
    Bockenheimer Landstraße 51-53
    60325
    Frankfurt/M.
    (0 69) 79 40 26 16
    (0 69) 79 40 26 15
    www.schwedengkhamburg.de
    konsulat@msa.se
    Di 9-11 Uhr, Do 15-17 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
    Ditmar-Koel-Straße 36
    20459
    Hamburg
    (0 40) 64 50 60 63
    (0 40) 24 82 76 64
    honorarkonsulat.schweden.hh@t-online.de
    Di und Do 10.30-12.30, 13.30-15.30 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
    Plaza de Rosalia 1
    30449
    Hannover
    (05 11) 35 77 25 43
    (05 11) 35 77 25 42
    honorarkonsul@iks-hannover.de
    Mo, Di, Fr 9-12, Do 15-18 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
    c/o Stena Line Terminal Office Tower
    Schwedenkai 1
    24103
    Kiel
    (04 31) 997 07 77
    (04 31) 90 93 81
    konsulat.schweden.kiel@web.de
    Mo bis Fr 9-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)
    (nur die kreisfreien Städte Flensburg, Kiel und Neumünster sowie die Landkreise Dithmarschen, Nordfriesland, Pinneberg,
    Plön, Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Flensburg und Steinburg)

    Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
    c/o IHK Leipzig
    Goerdelerring 5
    04109
    Leipzig
    (03 41) 308 51 20
    (03 41) 308 51 10
    pl@schwedenkonsulat.com
    Di und Mi 9-12 Uhr sowie nach Vereinbarung
    (keine Visumerteilung)

    Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
    Pferdemarkt/Marlesgrube 1
    23552
    Lübeck
    (04 51) 871 95 99
    (04 51) 871 95 45
    luebeck@honorarkonsulat-schweden.de
    Di 11-13 Uhr, Do 12-14 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung
    (keine Visumerteilung)
    (nur die Stadt Lübeck sowie die Kreise Lauenburg, Ostholstein, Segeberg und Stormarn)

    Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
    Brienner Straße 9
    80333
    München
    (0 89) 54 52 11 09
    (0 89) 54 52 12 15
    schwedisches.honorarkonsulat@wernerlaw.de
    Mo, Di, Do 9.30-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
    Altkarlshof 6
    18146
    Rostock
    (03 81) 658 66 10
    (03 81) 658 67 51
    www.fsn.de
    schwedisches-konsulat@fsn.de
    Di 13-15, Do 9-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
    Rotebühlstraße 77
    70178
    Stuttgart
    (07 11) 66 72 20 36, 66 72 20 85
    (07 11) 66 72 19 99
    schweden-konsulat@klett-gruppe.de
    Mo-Fr 10-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Tyska Ambassaden
    Skarpögatan 9
    11527
    Stockholm
    Tyska Ambassaden
    Box 27832
    11593 Stockholm/Schweden
    (0046 8) 670 15 72
    (0046 8) 670 15 00
    www.german-embassy.se

    info@stockholm.diplo.de
    Amtsbezirk: Schweden

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    c/o Norma Precision AB
    Jägargatan
    67040
    Amotfors /Schweden
    (0046 571) 3 15 40
    (0046 571) 3 15 00
    amotfors@hk-diplo.de
    Amtsbezirk:Värmlands Län
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Stockholm

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    Östra Hamngatan 42
    NK-Huset
    41109
    Göteborg /Schweden
    (0046 721) 55 58 45
    goeteborg@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Göteborg, Orust, Tjörn, Stenungsund, Lilla Edet, Ale, Kungälv, Öckerö, Lerum, Partille, Härryda, Mölndal, Gullpang, Mariestad, Töreböda, Karlsborg, Lidköping, Götene, Skövde, Tibro, Grästorp, Vara, Skara, Hjo, Essunga, Falköping, Tidaholm, Alingsas, Vargada, Herrljunga, Bollebygd, Boras, Ulricehamn, Mark, Svenljunga und Tranemo in Västra Götalands Län.
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Stockholm

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland

    Galoppvägen 6
    25483
    Helsingborg /Schweden
    (0046 702) 11 60 58
    helsingborg@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Skåne län
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Stockholm

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland

    c/o Amber Advokater
    Lantmätargränd 59
    55320
    Jönköping /Schweden
    (0046 36) 30 59 99
    (0046 36) 30 59 88
    joenkoeping@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Jönköpings Län
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Stockholm

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    c/o Destination Kalmar
    Ölandskajen 9
    39231
    Kalmar
    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    c/o Destination Kalmar
    Box 611
    39126 Kalmar/Schweden
    (0046 480) 41 77 20
    (0046 480) 41 77 10
    kalmar@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Kalmar Län und Blekinge Län
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Stockholm

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland

    Södra Kungsgatan 4
    97235
    Luleå /Schweden
    (0046 702) 66 96 30
    lulea@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Norrbottens Län
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Stockholm

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    Roddaregatan 18
    21612 Limhamn
    21122
    Malmö /Schweden
    (0046 40) 45 89 50
    malmoe@hk-diplo.de
    Mo bis Fr 8.30-11.30 Uhr
    Amtsbezirk: Region Skåne
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Stockholm

    Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland
    c/o Siljan Teknik AB
    Pål Olles Väg 23
    79590
    Rättvik /Schweden
    (0046 70) 237 95 00
    raettvik@hk-diplo.de
    Amtsbezirk:Dalarnas Län
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Stockholm

    Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland
    c/o Mattssonföretagen i Uddevalla AB
    Gustav Mattssons Väg 2
    45150
    Uddevalla /Schweden
    (0046 522) 3 74 20
    (0046 522) 9 80 10, (direkt) 9 80 81
    uddevalla@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Kommunen Uddevalla, Lysekil, Vänersborg, Trollhättan, Strömstad, Dals-Ed, Bengtfors, Amal, Tanum, Sotenäs, Munkedal, Färgelanda und Mellerud in Västra Götalands Län
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Stockholm

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland

    c/o Gotlandsakademin AB
    Hamngatan 3
    62157
    Visby (Gotland) /Schweden
    (0046 498) 21 21 44
    (0046 498) 27 64 80
    visby@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Gotlands Län
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Stockholm

    Sehenswertes

    Stockholm

    Stockholm, die schwedische Haupt- und Königsstadt, ist auf 14 Inseln erbaut, die über 57 Brücken miteinander verbunden sind und wird deshalb vielfach auch als "Venedig des Nordens" bezeichnet. Entsprechend ihrer Größe und Vitalität ist Stockholm eine durchaus lebhafte Weltstadt, die besonders auch für ihr Nachtleben bekannt ist.

    Das Zentrum der 1252 zum ersten Mal urkundlich erwähnten Stadt ist voller Geschichte. Gamla Stan das mittelalterliche, zentrale Stadtviertel, liegt auf einer Insel zwischen Norrmalm und Södermalm. Hier begann die Entwicklung der Stadt, deren Name sich von "stock" für Baumstamm und "holme" für kleine Insel ableitet. Der als Gründer geltende Birger Jarls ließ dort, wo heute das Schloss steht eine Burg errichten, um die dann eine befestigte Siedlung entstand. Neben den staatstragenden Institutionen wie Schwedischer Reichstag, Oberster Gerichtshof und Königshaus, sind in Gamla Stan schmucke Häuschen, kleine Läden sowie zahlreiche Restaurants und Cafés zu finden. Södermalm, das ehemalige Arbeiterviertel mit ausgeprägter Kunst- und Kneipenkultur, schließt sich südlich an Gamla Stan an. Weitere Stadtteile sind Norrmalm, die moderne City mit Hauptbahnhof und großen Warenhäusern, das westlich davon liegende Verwaltungszentrum Kungsholmen, das nordwestliche Vasastaden sowie das östlich der Norrmalm gelegene Nobelviertel Östermalm.

    Die schwedische Hauptstadt ist eine der ökologisch saubersten Städte der Welt. Das war nicht immer so. Die vom 15. bis zum 17. Jahrhundert durch ihre günstigen Lebensbedingungen stark wachsende Stadt gehörte in der Zeit der Industrialisierung zu den schmutzigsten Zentren Europas. Heute kann man mitten in der City baden und fischen. Der Djurgården im Osten Stockholms ist zum ersten Nationalstadtpark erklärt worden und umfasst dank seiner Größe eine ganze Reihe weiterer Sehenswürdigkeiten. Er bildet mit dem weltberühmten Freilichtmuseum Skansen, dem Vergnügungspark Gröna Lund, der Museumsinsel Skeppsholmen und Astrid Lindgrens Märchenhaus ein städtisches Erholungsgebiet mit einer reichen Tier- und Pflanzenwelt.

    Kulturell hat Stockholm mit den zahlreichen Museen und Veranstaltungen einiges zu bieten. Bekannte Museen sind unter anderem das Historische Museum und das Nordische Museum, das Vasa Museum, das Reichsmuseum für Naturkunde und für Kunstliebhaber das allein schon wegen des Gebäudes sehenswerte Museum für Moderne Kunst. Daneben gibt es fast hundert Bühnen für Konzerte, Ballett, Oper und Theater und nahezu die gleiche Anzahl Kunstgalerien.

    Das Nachtleben Stockholms ist abwechslungsreich. Die schwedische Hauptstadt gehört zu den europäischen Städten, die "in" sind. Von den im Jahr 2014 getätigten 11,8 Millionen Übernachtungen kam jede dritte aus dem Ausland. Und deutsche Besucher sind dabei ganz oben vertreten. Die jungen Besucher können sich in Bars und Clubs amüsieren. Für das gesetztere Publikum gibt es schwedische Tanzlokale mit Livemusik. Pubs und trendige Bars sind hauptsächlich in den Stadtteilen Södermalm und Kungsholmen zu finden. Die großen Nachtclubs und Restaurants liegen in der Innenstadt, am Park Kungsträdgården und am Stureplan.

    Stockholm ist, wie viele europäische Großstädte von teilweise wenig einladenden Vorstädten umgeben, aber auch von durchaus attraktiven Naherholungsgebieten. Abwechslung vom Erlebnis der Großstadt kann man in der östlichen Schärenlandschaft, die aus 24.000 Inseln besteht sowie am Mälarsee beim Wassersport und Wandern finden. Am Mälarsee befinden sich auch zahlreiche Schlösser und etliche sehenswerte kleinere Orte, die mit Booten von Stockholm aus zu besichtigen sind.

    Göteborg

    Die zweitgrößte Stadt Schwedens ist der wichtigste Hafen- und Handelsplatz des Landes. Die Stadt, die 1621 gegründet wurde, ist relativ jung. Großen Einfluss auf die Stadtplanung hatten die Niederländer, die man nach Schweden geholt hatte. So wurden ursprünglich die Hauptverkehrswege Göteborgs, wie in vielen niederländischen Städten, von Kanälen gebildet. Die meisten sind nun zugeschüttet, nur der Zentralkanal und der einstige Wallgraben existieren noch. Die Stadtentwicklung wird im Stadtmuseum näher dargestellt. Außerdem sehenswert sind in Göteborg das Rathaus, das Kronhuset, Göteborgs ältestes erhaltenes Haus, die 1994 eröffnete Oper sowie die Themen- und Vergnügungsparks Liseberg und Slottskogsparken. Von Lilla Bommen aus verkehren Motorboote zur Festung Ny Elfsborg, die eines der beliebtesten Ausflugsziele von Göteborg aus ist. Auch Ausflüge in die Schärenwelt können unternommen werden.

    Nordschweden

    Die Provinzen Hälsingland, Medelpad, Ångermanland, Härjedalen, Jämtland, Västerbotten, Norrbotten und Lappland nehmen beinahe die Hälfte der schwedischen Landesfläche ein, sind aber sehr dünn besiedelt. Hälsingland mit seinen Bergen, zahllosen Seen und weiten Wäldern, ist ein Paradies für Wanderer, Biker und Angler. Der Hälsingehambo, ein Tanzwettbewerb, lockt jährlich Tausende von Tänzern auf die 70 Kilometer lange Strecke. An der Hohen Küste in Medelpad und Ångermanland liegt der Nationalpark Skuleskogen, der durch Wanderwege gut erschlossen ist. Sundsvall, das wichtigste Handelszentrum Nordschwedens, bietet kulturelle Abwechslung. Neben prächtigen Bauten ist hier u.a. ein Freilichtmuseum mit einer alten Töpferwerkstatt, einem Handwerksmuseum und einem Kramladen zu besichtigen. Vom Aussichtsturm auf dem Stadtberg genießt man einen herrlichen Blick über die umgebende Landschaft. Jämtland und Härjedalen sind Outdoor-Paradiese für Abenteuerlustige. Besucher können im Fjäll Wandern, Radfahren, Klettern oder Raften. Die Provinzen Västerbotten und Norrbotten werden auch die Riviera des Nordens genannt, weil sich hier die Sonne öfter sehen lässt als irgendwo sonst in Schweden. Hier werden eine Vielzahl von Übernachtungsmöglichkeiten geboten, vom Luxushotel über das Blockhaus bis hin zur traditionellen Samikote, dem Zelthaus der Ureinwohner Lapplands. Lappland steht für unendliche Weite, klare Luft und quellfrisches Wasser. Etwa die Hälfte von Schwedisch-Lappland liegt nördlich des Polarkreises, wo im Sommer die Mitternachtssonne scheint. Bei längeren Wanderungen sollte man sich in dieser Weite lieber geführten Gruppen anschließen.

    Westschweden

    Der Westen Schwedens besteht aus den Provinzen Bohuslän, Västergötland und Dalsland und natürlich aus Göteborg, der Stadt am Meer. Nördlich von Göteborg erstreckt sich die Küstenprovinz Bohuslän, die schon seit langer Zeit als Urlaubsregion geschätzt wird. Neben Wassersport- und Angelfreunden finden hier auch Geschichtsinteressierte ihr Betätigungsfeld. Besonders bedeutend sind die von der UNESCO in die Liste des Kulturerbes aufgenommenen Felszeichnungen von Tanum aus der Bronzezeit. In Västergötland kommen besonders Fahrrad- und Angelurlauber sowie Familien mit Kindern auf ihre Kosten. Attraktionen sind der schleusenreiche Göta-Kanal, den man mit dem Schiff befahren kann, der Vergnügungspark von Skara, das Schloss Läckö und ein Besuch in einer Porzellanfabrik. Die seenreiche Provinz Dalsland ist ein Urlaubsziel für Aktivurlauber.

    Südschweden

    Südschweden hat viele Gesichter. Hier gibt es die Stadt Malmö, die schöne Provinz Skåne, Blekinge, der Garten Schwedens und das Sommerparadies Halland. Das Småland sowie die Inseln Öland und Gotland gehören ebenfalls zu dieser Region. Ein guter Ausgangspunkt für die Entdeckung Südschwedens ist Malmö, die drittgrößte Stadt Schwedens. Das Zentrum, der Stortorget, ist noch immer von Wassergräben und Kanälen umzogen. Neben dem Rathaus ist die St. Petri Kykra, ein gotischer Backsteinbau, sehenswert. 14 km östlich der Stadt liegt das Schloss Torup inmitten eines schönen Parks. Die Provinz Skåne im südlichsten Zipfel Schwedens ist ein Schlemmerparadies. Durch die Landwirtschaft und die Fischerei gibt es hier taufrische Produkte. Für die Küstenprovinz Halland sind die kilometerlangen, feinsandigen Strände charakteristisch. In Blekinge bestimmen die Schären das Landschaftsbild. In Såmeland mit seiner von Astrid Lindgren beschriebenen Bilderbuchlandschaft lässt sich gut wandern, Rad fahren oder paddeln. Öland und Gotland haben außer Strand, Meer und bizarren Felsformationen noch Anderes zu bieten. Auf Öland, auf die die königliche Familie jährlich zu Besuch kommt, kann Eketorp, ein altes Wehrdorf aus der Eisenzeit, das Freilichtmuseum Hillelsberga sowie der königliche Sommersitz Solliden besucht werden. Auf Gotland ist vor allem die Stadt Visby interessant, die das Bild einer mittelalterlichen Hansestadt weitgehend bewahrt hat. Sehenswert auch der Galgenberg, eine mittelalterliche Hinrichtungsstätte sowie die Villa Villkulla, die durch die Verfilmung von Astrid Lindgrens Pippi-Langstrumpf-Geschichten bekannt wurde.

    Reisehinweise

    An den schwedischen Grenzstellen werden bis auf Weiteres Grenzkontrollen vorgenommen. Diese können zu längeren Wartezeiten an der Grenze führen.

    Reisende sollten keine unbekannten Personen im Gebiet der dänisch-schwedischen Grenze mitnehmen. Dies wird bei Grenzübertritt als Schleusung ausgelegt und bestraft.

    Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen"

    Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

    Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

    SICHERHEIT: Besonders in den Innenstädten, Touristenzentren, auf Fähren und Flughäfen kommt es häufig zu Taschendiebstählen und zu Autoeinbrüchen.

    Um Überfälle zu vermeiden, sollte man in Schweden, wenn man mit dem Wohnmobil unterwegs ist, bewachte Campingplätze anfahren, um zu übernachten.

    ALKOHOL: Das Trinken von Alkohol ist auf einigen öffentlichen Plätzen verboten.

    RAUCHEN: In Restaurants und in öffentlichen Gebäuden gilt ein allgemeines Rauchverbot.

    DROGEN: Der Besitz von Drogen, auch wenn es sich nur um geringe Mengen zum Eigenverbrauch handelt, ist verboten, ebenso verboten ist der Konsum von Drogen. Drogendelikte können mit einer Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren, in schweren Fällen auch länger, belegt werden. In diesem Zusammenhang wird besonders vor unwissentlichem Drogenschmuggel gewarnt; vor allem an der dänisch-schwedischen Grenze kommt es häufiger vor, dass Reisende zur Mitnahme fremder Waren überredet werden.

    STRAFRECHT: Prostitution ist in Schweden strafbar.

    SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

    Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

    Dänemark

    Einreise für Deutsche

    Visumfrei für einen unbegrenzten Aufenthalt. Notwendig ist der gültige Reisepass oder Personalausweis.

    Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.

    Landesdaten

    Lage

    Das Königreich Dänemark besteht aus der Halbinsel Jütland, den Inseln zwischen Jütland und der Skandinavischen Halbinsel, der Insel Bornholm und aus den autonomen Gebieten Färöer-Inseln und Insel Grönland. Die einzige Landesgrenze Dänemarks besteht im Süden mit der Bundesrepublik Deutschland, ansonsten gibt es nur natürliche Wassergrenzen.

    Fläche: 43.093 km²; Färöer-Inseln 1.399 km²; Grönland 2.166.085 km² (davon 410.450 km² eisfrei).

    Verwaltungsstruktur: 5 Regionen und 98 Kommunen.

    Einwohner

    Bevölkerung: 5,7 Millionen

    Färöer-Inseln 49.200

    Grönland 56.000

    Städte:

    Kopenhagen (København, Hauptstadt) 606.100

    Århus 269.000

    Odense 176.700

    Aalborg 113.400

    Esbjerg 72.300

    Randers 62.600

    Kolding 60.300

    Horsens 58.500

    Vejle 55.900

    Tórshavn (Hauptort der Färöer) 12.800

    Nuuk (Hauptort von Grönland) 17.300

    Sprache

    Die Landessprache ist Dänisch. In Nordschleswig gibt es eine deutschsprachige Minderheit (etwa 20.000). Auf den Färöern wird auch noch Färöisch, auf Grönland noch Inuit gesprochen. Englisch wird vielfach gesprochen oder verstanden.

    Zeitverschiebung

    Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit (kein Zeitunterschied).

    Stromspannung

    220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

    Flache Eurostecker passen in die vorhandenen Steckdosen, für Schukostecker ist in der Regel ein Adapter erforderlich.

    Telefon/Post

    Telefon

    Die Ländervorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Dänemark ist 0045 (Färöer-Inseln: 00298, Grönland: 00299), nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041, die Ortsvorwahl ohne 0 und die Teilnehmernummer. In Dänemark gibt es öffentliche Fernsprecher mit Münz- und Kartenbetrieb. Es können 1, 2, 5 und 10 Kronen-Münzen verwendet werden. Telefonkarten (Sanmønt und deutsche Chip-Karten) sind in Kiosken und Postämtern erhältlich.

    NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 112.

    Mobilfunk

    Netztechnik: GSM 900/1800.

    Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Dänemark von Telekom Deutschland, E-Plus, O2 und Vodafone.

    Internet

    Länderkürzel: .dk (Färöer-Inseln: .fo, Grönland: .gl)

    Feiertage

    Feiertage 2018:

    1. Januar (Neujahr)

    29. März (Gründonnerstag)

    30. März (Karfreitag)

    2. April (Ostermontag)

    27. April (Buß- und Bettag)

    10. Mai (Christi Himmelfahrt)

    21. Mai (Pfingstmontag)

    24. Dezember (Heiligabend)

    25. Dezember (Weihnachten)

    26. Dezember (Stephanitag / Anden Juledag)

    Zusätzlich wird am 5. Juni der Verfassungstag gefeiert. Er ist kein gesetzlicher Feiertag. Verwaltungen, Schulen und Geschäfte haben aber zumeist an diesem Tag geschlossen.

    Der Hauptferienmonat ist der Juli.

    Öffnungszeiten

    Banken: Mo, Di, Mi und Fr 9.30-16/17 Uhr, Do 9.30-18 Uhr;

    Geschäfte: Mo bis Do 9-17.30 Uhr, Fr 9-19 Uhr, Sa 9-12/14 Uhr. Die Öffnungszeiten sind den Inhabern überlassen und können von Ort zu Ort sehr unterschiedlich sein. Eine Reihe von Bäckereien, Blumengeschäften, Kiosken usw. sind auch sonn- und feiertags geöffnet.

    Post: Mo bis Fr 9/10-17/18 Uhr, Sa 9-12 Uhr;

    Büros: Mo bis Fr 8/9 Uhr bis 16/16.30 Uhr.

    Kleidung

    Man sollte die in Mitteleuropa gängige Winter- bzw. Sommerkleidung mitnehmen. Auch im Sommer sollte man zusätzlich immer leichte Wollsachen und eventuell auch einen Mantel einpacken. Regenschutz ist immer angebracht.

    Geschichte/Politik

    Es wird vermutet, dass die Dänen ursprünglich im Süden der skandinavischen Halbinsel lebten und von dort im fünften und sechsten Jahrhundert auf die Halbinsel Jütland und die benachbarten Inseln in der Ostsee übersiedelten. Die Überreste großer öffentlicher Bauten aus dem achten Jahrhundert lassen auf eine relativ starke Zentralmacht auf der Halbinsel kurz vor der Wikingerzeit bis 1050 schließen. Zu dieser Zeit begann auch die Christianisierung Dänemarks. Durch territoriale Eroberung wurde ein mächtiges und wohlhabendes Reich aufgebaut, das doppelt so groß war wie das heutige Dänemark. 1375 wurde die bis 1814 dauernde Union mit Norwegen gebildet, in die zeitweise auch Schweden einbezogen war. Rasch aufeinanderfolgende kriegerische Auseinandersetzungen wie jene mit Schweden führten zu Gebietsverlusten und schwächten das Land nach außen. Innenpolitisch wurde 1660 das Erbkönigtum eingeführt, 1665 der Absolutismus urkundlich festgelegt.

    Mit der Verfassung von 1849 wurde Dänemark zur konstitutionellen Monarchie mit einem Zweikammerparlament, das zusammen mit der Krone die gesetzgebende Gewalt ausüben sollte. Im Ersten Weltkrieg blieb Dänemark neutral. 1918 wurde das allgemeine Wahlrecht eingeführt. Im selben Jahr erkannte Dänemark Island als selbständiges Königreich an, blieb ihm aber weiterhin in Personalunion verbunden. Im Zweiten Weltkrieg wurde es von deutschen Truppen besetzt. 1944 löste sich Island nach einem Volksentscheid völlig von Dänemark und erklärte sich zur selbständigen Republik. Drei Jahre nach Ende des Krieges erhielten die Färöer von Dänemark die Unabhängigkeit in allen inneren Angelegenheiten. 1949 trat Dänemark der NATO und 1973 der EG (heute EU) bei. 1979 erhielt Grönland die Selbstverwaltung.1993 billigte die dänische Bevölkerung den Vertrag über die Europäische Union.

    Wirtschaft

    Dänemark hat einen hohen Lebensstandard. Die Landwirtschaft hat nach wie vor eine hohe Bedeutung, vor allem mit Exportprodukten. Elektroindustrie und Fertigungsbetriebe sind auf Rohstoffimporte angewiesen, sind aber dennoch bedeutende Wirtschaftszweige.

    Religion

    Über 90 Prozent aller Dänen gehören der Evangelisch-Lutherischen Kirche an. Der König muss der Kirche angehören, alle anderen Dänen genießen Religionsfreiheit.

    Vegetation

    Durch die landwirtschaftliche Kultivierung des Landes gibt es in Dänemark kaum noch natürliche Vegetation, die ursprünglich weitgehend aus Buchenwald bestand. Heute sind 10,7 Prozent des Landes von Wald bedeckt, dieser setzt sich vorwiegend aus importierten Nadelbaumarten sowie aus Buchen, Eichen und Eschen zusammen. In den Niederungen des westlichen Jütland sind vereinzelt Hochmoore erhalten geblieben. Daneben gibt es die für Mitteleuropa charakteristische Vegetation der Dünen und Heiden. Ungefähr 32 Prozent der Gesamtfläche von Dänemark stehen unter Naturschutz.

    Tierwelt

    Die einzigen großen Säugetiere des Landes sind Rehe und Rotwild. Man findet jedoch viele kleinere Säugetiere, wie etwa Füchse, Eichhörnchen und Hasen. Über 300 Vogelarten leben auf den Inseln. An den Küsten von Nord- und Ostsee leben Seehunde. Die Grundlage der Fischerei bilden vor allem das reiche Vorkommen an Dorsch, Hering und Scholle.

    Kulinarisches

    Die dänische Küche ist abwechslungsreich - mit vielen frischen Zutaten. Die berühmte Delikatesse "Smørrebrød" kann z.B. aus einer frischen Scheibe Vollkornbrot mit einem Belag aus Butter, mariniertem Hering und Zwiebelringen oder Wurstscheiben, Pastete usw. bestehen. Sie wird oft zur Mittagszeit gegessen, da diese Mahlzeit generell aus belegten Broten oder einem kalten Buffet mit einem reichhaltigen Angebot an Fisch, Fleisch, Wurst, Käse und auch warmem Essen besteht. Am Buffet kann man sich mehrmals bedienen.

    Abends ist die Hauptmahlzeit mit warmem Essen. Fisch, Krabben und Muscheln gehören selbstverständlich zur dänischen Küche. Die dänischen Biere (Carlsberg, Tuborg) sind ausgezeichnet. Ein klarer Schnaps (Aquavit) wird eiskalt serviert und meist mit Bier getrunken. Alkoholische Getränke sind generell teuer.

    Souvenirs

    Porzellan und Keramik, Silberwaren und Gläser dänischer Firmen haben hohe Qualität. Daneben gibt es Wollwaren von den Faröer-Inseln. Nicht zu vergessen sind Lego-Spielsachen.

    Duty Free

    Einreise aus EU-Ländern

    Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

    Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

    Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

    TABAKWAREN: 800 Zigaretten*, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

    ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

    Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

    Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

    KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

    REISENDEN UNTER 18 JAHREN ist die Einfuhr von alkoholischen Getränken und Tabakwaren untersagt. AUSNAHME: Reisende im Alter von 16 oder 17 Jahren dürfen Bier und Wein mit einem Alkoholgehalt von bis zu 16,4 Prozent in den oben angegebenen Mengen einführen.

    *ACHTUNG! In Bulgarien, Kroatien, Litauen oder Ungarn gekaufte Zigaretten dürfen nur bis zu einer Menge von 300 Stück steuerfrei nach Dänemark eingeführt werden.

    Einreise aus Drittländern

    Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländer) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Abgaben befreit. Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Gepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen- und Wertgrenzen abgabenfrei:

    - 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

    - 16 Liter Bier;

    - 4 Liter nicht schäumende Weine;

    - 1 Liter Spirituosen oder Äthylalkohol oder 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumweine oder Likörweine;

    - eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

    - 10 Liter Kraftstoff je Motorfahrzeug im Reservekanister;

    - andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende, für Einreisende auf anderen Verkehrswegen bis zu einem Gesamtwert von 300 Euro.

    DIE ABGABENBEFREIUNG WIRD NICHT GEWÄHRT:

    Reisenden unter 17 Jahren, was Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke betrifft;

    Personen mit und ohne ständigen Wohnsitz in Dänemark, die nach einem Auslandsaufenthalt von weniger als 36 Stunden einreisen, wird die Abgabenbefreiung nicht für Spirituosen und statt für 200 nur für 100 Zigaretten gewährt.

    Klimainformationen

    Dänemark hat gemäßigtes See- und Küstenklima. Die jährlichen durchschnittlichen Temperaturen betragen etwa 7-8°C. Die Temperaturen, die im Sommer gemessen werden, liegen zwischen 16 und 25°C. Durch die häufig wechselnden Küstenwinde sind die Tagestemperaturen größeren Schwankungen unterworfen.

    Das Klima auf den Faröer-Inseln ist, bedingt durch die Lage am Golf-Strom, relativ mild. Auch die Winter sind warm, es gibt jedoch ganzjährig viel Wind und Regen. Die Sommermonate sind kühl mit nur wenig Sonnenschein.

    Beste Reisezeit

    Als beste Reisezeit für Dänemark bietet sich der Sommer (Juni bis August) an, aber auch Frühling und Herbst sind wegen der milden Temperaturen gute Reisezeiten für Dänemark.

    Für Grönland ist die beste Reisezeit der Zeitraum von Juni bis Oktober, für das Disko-Bay-Gebiet an der Westküste sind die Wochen von März bis Mai ideal.

    Vorgeschriebene Impfungen

    Keine.

    Empfohlene Impfungen

    Keine.

    Informationen zur Malaria

    Malaria

    Keine.

    Verbreitung

    Dänemark ist malaria-frei.

    Währung

    Währungseinheit

    Währungseinheit: Dänische Krone (dkr)

    1 Dänische Krone = 100 Øre.

    Derzeitiger Kurs:

    1 Euro = ca. 7,45 dkr

    1 US-$ = ca. 6,44 dkr

    Hinweise

    Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

    Devisenbestimmungen/Umtausch

    Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

    Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

    Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise aus einem Nicht-EU-Land sowie bei Ausreise in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

    Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

    Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

    Internationale Kreditkarten: Ja - werden häufig akzeptiert, jedoch in einigen Geschäften nur in Dänemark ausgestellte Kreditkarten.

    EC-Karten: Für die bargeldlose Zahlung werden häufig nur dänische EC-Karten (Debitcards) akzeptiert.

    Geldautomat: Ja - Abhebungen möglich mit Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Zeichen) und Kreditkarte.

    Auskunftstellen

    VisitDenmark
    Islands Brygge 43
    2300
    Kopenhagen S /Dänemark
    (0045) 32 88 99 01
    (0045) 32 88 99 00
    contact@visitdenmark.com

    Visit Faroe Islands
    í Gongini 9
    110
    Tórshavn /Färöer-Inseln
    Visit Faroe Islands
    P.O.Box 118
    110 Tórshavn/Färöer-Inseln
    (00298) 66 65 55
    info@visitfaroeislands.com

    Greenland Tourism and Business Council
    Hans Egedesvej 29
    3900
    Nuuk /Grönland
    Greenland Tourism Main Office
    P.O.Box 1615
    3900 Nuuk/Grönland
    (00299) 32 28 77
    (00299) 34 28 20
    info@greenland.com

    Deutsch-Dänische Handelskammer
    (Det Tysk-Danske Handelskammer)
    Kongens Nytorv 26, 3. Stock
    1050
    Kopenhagen K/Dänemark
    (0045) 33 32 10 38
    (0045) 33 91 33 35
    www.ahk-daenemark.dk
    info@handelskammer.dk

    The Danish Chamber of Commerce
    Børsen
    1217
    Kopenhagen K /Dänemark
    (0045) 33 74 60 80
    (0045) 33 74 60 00
    www.ahk-daenemark.dk
    info@danskerhverv.dk

    Botschaften und Konsulate

    Botschaft des Königreichs Dänemark
    mit Konsularabteilung
    Rauchstraße 1
    10787
    Berlin
    (0 30) 50 50 20 50
    (0 30) 50 50 20 00
    www.daenemark.org
    beramb@um.dk
    Botschaft Mo bis Fr 9-15 Uhr, Konsularabt. Mo bis Fr 9-12 Uhr (telefonisch Mo bis Do 10-12 Uhr), Visumbeantragung nur nach telefonischer Vereinbarung
    Geschäftsbereich Konsularabt.:
    Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
    Außerdem zuständig für: Schweiz und Liechtenstein

    Kgl. Dänisches Konsulat
    Schlachte 15/18
    28195
    Bremen
    (04 21) 1 69 01 36
    (04 21) 1 69 01 42
    dansk.konsulat-bremen@arcor.de
    Di, Mi u. Do 10-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Kgl. Dänisches Konsulat
    Güntzplatz 5
    01307
    Dresden
    (03 51) 45 51 20 08
    (03 51) 45 51 00 08
    Mo bis Fr 9-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Kgl. Dänisches Konsulat
    Witterdaer Weg 6
    99092
    Erfurt
    (03 61) 224 51 13
    (03 61) 224 53 62
    honorarkonsul.dk@chrestensen.com
    nach Verinbarung
    (keine Visumerteilung)

    Kgl. Dänisches Generalkonsulat
    Nordergraben 19
    24937
    Flensburg
    (04 61) 179 28
    (04 61) 14 40 00
    flfgkl@um.dk
    Mo bis Fr 9-12 Uhr
    Für Visa-Erteilung: Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein
    (für andere konsularische Aufgaben nur Stadt Flensburg, die Kreise Nordfriesland und Schleswig-Flensburg sowie der nördlich des Nord-Ostsee-Kanals gelegene Teil des Kreises Rendsburg-Eckernförde)

    Kgl. Dänisches Konsulat
    Frankfurter Str. 1
    61476
    Kronberg
    (0 61 73) 996 03 08
    (0 61 73) 996 03 21
    dk.consulat.hessen@t-online.de
    Mo 11-15 Uhr, Di 10-12 Uhr, nur nach Vereinbarung
    (keine Visumerteilung)

    Kgl. Dänisches Konsulat
    Glockengießerwall 2
    20095
    Hamburg
    (0 40) 41 40 05 57
    (0 40) 414 00 50
    www.dk-hamburg.com
    hamgkl@um.dk
    Mo bis Fr 9-12 Uhr, telefonische Sprechzeiten Mo bis Do 10-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Kgl. Dänisches Konsulat
    c/o NiedersachsenMetall
    Schiffgraben 36
    30175
    Hannover
    (05 11) 850 52 01
    (05 11) 850 53 06
    daen.honorarkonsul.hannover@niedersachsenmetall.de
    Di bis Do 9:30-12:30 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Kgl. Dänisches Konsulat
    c/o Förde Sparkasse
    Lorentzendamm 28/30
    24103
    Kiel
    (04 31) 592 10 51
    (04 31) 592 10 50
    konsulat@foerde-sparkasse.de
    Mo bis Fr 9-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)
    (nur Stadt Kiel, Kreis Plön, Stadtkreis Neumünster sowie die südlich des Nord-Ostsee-Kanals gelegenen Teile des Kreises Rendsburg-Eckernförde)

    Kgl. Dänisches Konsulat
    c/o DLA Piper
    Augustinerstraße 10
    50667
    Köln
    (02 21) 277 27 71 11
    (02 21) 277 27 78 77
    dk-honorarkonsul@dlapiper.com
    Mo 9-12 Uhr, Mi 14-17 Uhr, Besuch nur nach telefonischer Absprache
    (keine Visumerteilung)

    Kgl. Dänisches Konsulat
    Im Gleisdreieck 17
    23566
    Lübeck
    (04 51) 610 53 33
    (04 51) 610 53 13
    konsulat@skanbo.de
    Mi 14-17 Uhr
    (keine Visumerteilung)
    (nur Hansestadt Lübeck sowie die Kreise Lauenburg, Ostholstein, Bad Segeberg und Stormarn)

    Kgl. Dänisches Generalkonsulat
    Türkenstraße 7 (2. OG)
    80333
    München
    (0 89) 51 11 01 00
    (0 89) 545 85 40
    www.dankonmuc.de
    mucgkl@um.dk
    Mo bis Fr 9-15 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Kgl. Dänisches Konsulat
    Färberstr. 20
    90402
    Nürnberg
    (09 11) 817 39 79
    (09 11) 817 39 13
    kontakt@daenische-honorarkonsulin-nuernberg.de
    Mo bis Fr 9-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)
    (nur Regierungsbezirke Ober-, Unter- und Mittelfranken)

    Kgl. Dänisches Konsulat
    c/o Hotel Radisson Blu
    Lange Straße 40
    18055
    Rostock
    (03 81) 458 42 03
    (03 81) 458 42 06
    Honorarkonsul.dk.Rostock@scanhaus.de
    Mo bis Do 9-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Kgl. Dänisches Honorarkonsulat
    c/o Bansbach, Schübel, Brösztl Partner GmbH
    Gänsheidestraße 67-74

    70184
    Stuttgart
    (07 11) 164 68 60
    (07 11) 16 46 89 90
    daen.honorarkonsul.stuttgart@bansbach-gmbh.de
    Di 9-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
    Göteborg Plads 1
    Portland Towers
    2150
    Kopenhagen Nordhavn/Dänemark
    (0045) 35 26 71 05
    (0045) 35 45 99 00
    www.tyske-ambassade.dk
    info@kopenhagen.diplo.de
    Amtsbezirk: Dänemark

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    c/o Desmi A/S
    Tagholm 1
    9400
    Ålborg Nørresundby/Dänemark
    (0045) 96 32 82 12
    aalborg@hk-diplo.de
    telefonische Terminabsprache: Mo bis Do 9-12 Uhr
    Amtsbezirk:Kommunen Aalborg, Rebild, Mariagerfjord, Vesthimmerland, Brønderslev, Frederikshavn, Læsø, Hjørring, Jammerbugt, Thisted, Morsø
    Übergeordnete Auslandsvertretung:
    Botschaft Kopenhagen

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    P.O. Pedersens Vej 10
    8200
    Århus N /Dänemark
    (0045) 28 92 23 98
    aarhus@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Amtskommunen Århus, Norddjurs, Syddjurs, Odder, Samsø, Randers, Favrskov, Viborg, Silkeborg, Ikast-Brande, Skive, Herning, Struer, Lemvig, Holstebro, Ringkøbing-Skjern.
    Übergeordnete Auslandsvertretung:
    Botschaft Kopenhagen

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    c/o CEO Dansani
    Finlandsvej 8
    6100
    Haderslev /Dänemark
    (0045) 73 22 29 90
    (0045) 73 22 29 00
    haderslev@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Kommunen Varde, Fanø, Esbjerg, Tønder, Billund, Vejen, Haderslev, Aabenraa, Sønderborg
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Kopenhagen

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    A/S United Shipping Trading Company
    Strandvejen 5
    5500
    Middelfart /Dänemark
    (0045) 64 41 53 01
    (0045) 64 41 54 01
    middelfart@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Gemeinden Middelfart, Fredericia, Kolding, Vejle, Hedensted, Horsens, Skanderborg, Assens
    Übergeordnete Auslandsvertretung:
    Botschaft Kopenhagen

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    Uiffak 4a
    3905
    Nuussuaq Grönland/Dänemark
    (00299) 55 88 80
    nuuk@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Grönland
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Kopenhagen

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    Englandsgade 25
    5100
    Odense /Dänemark
    (00 45) 20 19 74 47
    odense@hk-diplo.de
    Übergeordnete Auslandsvertretung:
    Botschaft Kopenhagen

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    c/o Beck Pack Systems A/S
    Sandemandsvej 6
    3700
    Rønne /Dänemark
    (0045) 56 95 25 22
    roenne@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Insel Bornholm
    Übergeordnete Auslandsvertretung:
    Botschaft Kopenhagen

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    Law Firm Hansen Thomassen
    Bryggjubakki 22
    110
    Tórshavn
    Forbundsrepublikken Tysklands honorærkonsul
    Boks 106
    110 Tórshavn/Färöer
    (00298) 35 95 96
    (00298) 35 95 95
    torshavn@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Färöer
    Übergeordnete Auslandsvertretung:
    Botschaft Kopenhagen

    Sehenswertes

    Kopenhagen

    Kopenhagen, die dänische Hauptstadt, ist die Residenzstadt der Königin und Sitz des ältesten Königreichs der Welt. Für das Land Dänemark stellt die Stadt mit dem Seehafen eine wichtige wirtschaftliche Drehscheibe dar. Peter Høeg, dänischer Autor des auch verfilmten Buches "Fräulein Smillas Gespür für Schnee", charakterisierte die Stadt folgendermaßen: "Dank ihrer Größe hat Kopenhagen die Dynamik und Reichhaltigkeit von Angeboten wie andere Großstädte, aber gleichzeitig besitzt die Hauptstadt die Überschaulichkeit der kleinen Stadt".

    Geschichte und Tradition begegnen dem Besucher auf Schritt und Tritt. Schon bei der Ankunft erkennt man die Besonderheit Kopenhagens. Wo in anderen Großstädten Wolkenkratzer stehen, sieht man hier eigenwillige Türme. Oft mit einem Kupferdach oder einer goldenen Spitze versehen, geben sie der dänischen Hauptstadt ihr unverwechselbares Profil. Die Metropole ist grün, überall sind Parks und Gärten, die zur Rast einladen. Da alle Sehenswürdigkeiten zu Fuß zu erreichen sind, hat der Besucher Gelegenheit, alle schönen und interessanten Gebäude und Plätze in Ruhe zu betrachten. Zum Bummel lädt die Altstadt mit ihren schmalen Gassen, den liebevoll restaurierten Häusern und den gemütlichen Restaurants und Cafés, den Kunsthandwerkstätten und Antiquitätengeschäften ein. Einkaufen lohnt sich in Strøget, der Einkaufsstraße Kopenhagens und gleichzeitig einer der längsten Fußgängerzonen Europas. Traditionsreiche Geschäfte liegen hier beispielsweise neben der Porzellanmanufaktur "Royal Kopenhagen", in der Besucher beobachten können, wie klassische Service hergestellt werden. Aber auch die Kultur kommt in Kopenhagen nicht zu kurz. Wer mag, erfreut sich an der täglichen Wachablösung auf dem Schlossplatz der königlichen Residenz Schloss Amalienborg. Artefakte dänischer Kunst und dänischen Designs findet man in zahlreichen Museen. Einen guten Ruf hat auch das königliche Ballett, die Oper und das königliche Theater. Einen Ausflug wert ist das Hamlet-Schloss Kronborg.

    Insel Bornholm

    Bornholm liegt in der Ostsee, zwei Fährstunden vom südschwedischen Hafen Ystad, vier Fährstunden von Rügen sowie sieben Fährstunden von Kopenhagen entfernt. Die Insel hat eine Ausdehnung von etwa 40 km. Bornholm gehört seit dem zwölften Jahrhundert zu Dänemark, war jedoch seither auch von Lübeck und Schweden besetzt.

    Bornholm besitzt malerische Fischerdörfer und trotz steiler Felsen auch schöne Sandstrände und ist aufgrund dieser Vielfalt bestens für einen Urlaub geeignet. Schloss Hammershus wurde im 13. Jahrhundert errichtet und 1624 zerstört. Die heutige Ruine steht unter Denkmalschutz und gilt als die größte und schönste Anlage Dänemarks. Von der Schlossruine führen Fußwege zum Ufer mit interessanten Felsformationen. Das Schloss kann man von den an der Nordspitze gelegenen Touristenorten Sandvig und Allinge in etwa 90 Minuten Fußweg erreichen.

    Westjütland

    Westjüdland an der Nordseeküste ist die Region der Dünen, Steilküsten und langen Sandstrände. Auch die Fjordlandschaft im Norden ist einen Ausflug wert. Die abwechslungsreiche Landschaft Westjütlands bietet sich für einen Familienurlaub an. An der gesamten Nordseeküste verteilt gibt es ansprechende Ferienhäuser, die sich als Ausgangspunkt für einen Erholungs- oder Aktivurlaub mit Schwimmen, Surfen, Fahrradfahren oder Angeln eignen. Für Familien mit Kindern ist das Legoland im Nillund, eine Miniaturstadt mit Hafen und anderem, die ganz aus Legosteinen gebaut ist, sehr zu empfehlen.

    Auch die Provinzstädte lohnen einen Besuch. Esbjerg bietet eine lange Fußgängerzone mit guten Einkaufsmöglichkeiten, viele Grünanlagen und eine reiche Kneipenszene. Interessant sind auch der Fischereihafen mit dem Seefahrtsmuseum sowie das Bernsteinmuseum. Ribe, das einstige Wikingerzentrum, ist die älteste Stadt Dänemarks; sie wurde 855 erstmals urkundlich erwähnt. Schön ist ein Bummel durch den mittelalterlichen Stadtkern mit dem romanisch-gotischen Dom. Im Wikingermuseum der Stadt kann man sich über die Geschichte der Wikinger informieren. Westlich von Tonder, einer alten Handelsstadt, liegt das Dorf Mogeltonder mit dem Barockschloss Schnackenborg.

    Im südlichen Teil des Ringkøbing-Fjords ist in Tipperne einer der schönsten Vogelschutzgebiete Europas beheimatet. Hier gibt es heute neben zahlreichen seltenen Gänse-, Schwan- und Entenarten auch Hunderte Rotschenkel, Säbelschnabler und Alpenstrandläufer.

    Nordjütland

    Nordjütland liegt gleich an zwei Meeren, treffen hier doch Nordsee und Ostsee aufeinander. Hohe Dünen und einsame Strände sind genauso charakteristisch für die Landschaft wie die Bernsteinbrocken, die man hier manchmal noch findet.

    Neben Aalborg, wo sich am Jomfru Ane Gade über 20 Restaurants und Kneipen aneinander reihen und Viborg mit seinem Domhügel und dem Münster aus dem 12. Jahrhundert ist besonders Hirtshals einen Besuch wert. Hier befindet sich das Nordseemuseum, eines der größten und meistbesuchten Attraktionen Nordjütlands. In dem neuen, riesigen Ozeanarium können Besucher große Fischschwärme und Haie der Nordsee fast wie im Meer erleben. Im Blumenpark von Jesperhus nahe der Stadt Nykøbing Mors ist in der Tropenhalle eine tropische Flora und Fauna u.a. mit Schmetterlingen, Vögeln, Echsen und Krokodilen zu bewundern.

    Ostjütland

    In Ostjütland findet man etwas, das in Dänemark selten ist, nämlich Hügel. Vom Himmelbjerget im Landesinnern kann man einen schönen Blick über die Seen- und Waldlandschaft genießen. Daneben hat Östjütland Natur und Kultur, d.h. Strand und Meer aber auch Städte und Shoppingmöglichkeiten zu bieten.

    Zur Region gehört auch die Insel Samsø, eine gute Fährstunde vom Festland entfernt. Für einen Einkaufsbummel gut ist Århus mit seinen Boutiquen, Fachgeschäften und Galerien. Im Freilichtmuseum "Den Gamble By" veranschaulichen 70 Gebäude aus ganz Dänemark die Entwicklung dänischer Städte in den letzten 400 Jahren. Für Familien mit Kindern eignet sich auch ein Besuch in einem der Erlebnisparks der Region wie etwa Djurs Sommerland, Kattegatcenter, Skandinavischer Tierpark in Kolind oder Ebeltoft Familienpark an. Auch das 1998 eröffnete Salzcenter in Mariager sollte man nicht versäumen. Am schönsten Fjord Dänemarks gelegen wird hier die Geschichte des Salzes erläutert und seine Produktion und Gewinnung didaktisch anschaulich demonstriert.

    Kulturinteressierte finden in Ostjütland 70 Museen mit einem Spektrum von Moorleichen in Silkeborg über moderne Kunst in Randers bis zum prähistorischen Museum Moesgård bei Århus. Das Renaissanceschloss Rosenholm und der Herrensitz Gammel Estrup gehören zu den schönsten Kulturdenkmälern Dänemarks.

    Seeland Møn

    Badestrände, grüne Wälder, Moor und Heide, fischreiche Seen und die zahlreichen Aktivitätsmöglichkeiten wie Angeln, Radfahren und Wandern ziehen immer wieder viele Feriengäste in das westliche, das "grüne" Seeland. Hier finden sich Unterkünfte für jeden Geschmack und für jeden Geldbeutel vom Hotel über Ferienhäuser bis zum Campingplatz.

    Seit der Einweihung der Storebælt-Brücke 1998 dauert die Fahrt von Deutschland nach Seeland zwei Stunden weniger. Bei der Fahrt über die imposante Hängebrücke bietet sich ein atemberaubender Blick aus über 70 Metern Höhe.

    Interessante Städte in Seeland sind neben Helsingør mit dem Hamlet Schloss Kronberg, dem Schloss Marienlyst, dem Dom und Karmeliterkloster, die königliche Sommerresidenz Fredensborg, die Bischofs- und Königsstadt Roskilde und natürlich die dänische Hauptstadt Kopenhagen.

    Fünen, Ærø und Langeland

    Die drei ländlichen Inseln Fünen, Ærø und Langeland bieten mit ihrer vielfach noch unberührten Natur und den fünischen Städtchen mit den über 300 Jahre alten reetgedeckten Fachwerkhäusern eine ganz besondere Urlaubs-Atmosphäre. Die Hauptstadt Odense hat den Charme vergangener Zeiten bewahrt. Sie ist neben Kopenhagen die dänische Stadt mit den meisten Museen und Sehenswürdigkeiten. Zu den bekanntesten gehört das Geburtshaus des Märchenerzählers Hans Christian Andersen, das heute ein Museum ist. Im Freilichtmuseum "Das fünische Dorf" finden im Sommer die Hans Christian Andersen-Festspiele statt.

    Mit etwa 250 Kilometern Länge verfügt Odense über ein umfangreiches System von Fuß- und Radwegen. Der Odenser Märchenpass gewährt während seiner Geltungsdauer von 24 oder 48 Stunden Freifahrten in den öffentlichen Verkehrsmitteln sowie Ermäßigungen in zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Auf Ærø bietet sich ein Besuch in dem kleinen Dorf Aaerosköbing an, in dem das älteste Postamt Dänemarks steht, das 1749 erbaut wurde.

    Grönland

    Grönland gehört zum Königreich Dänermark, hat jedoch weitgehende Selbstverwaltung. Mit seinen 2.166.085 km² ist Grönland die größte Insel der Welt. Es hat eine Nord-Südausstreckung von über 2.500 km, wobei der nördlichste Punkt Grönlands, das Kap Morris Jesup, nur etwa 740 km vom Nordpol entfernt liegt.

    Über 80 Prozent der Insel sind von Eis bedeckt. Bei einem Flug per Helikopter oder bei einer Schifffahrt lässt sich die Welt aus Eisbergen und Gletschern am besten genießen.

    Neben dem Eis ist die von ihm geschaffene Schären- und Fjordküste charakteristisch für die Landschaft Grönlands. Die Westküste ist durch den warmen Golfstrom klimatisch begünstigt, sie bleibt das ganze Jahr über eisfrei. In dieser Region lebt der größte Teil der Bevölkerung, auch Nuuk, die Hauptstadt von Grönland, befindet sich hier. Sehr gelungen in Nuuk ist die Mischung von Kolonialstil und moderner Architektur. Sehenswert ist der koloniale Hafen, der Dom und das Nationalmuseum, dessen umfangreiche Sammlung die Geschichte und Bräuche Grönlands sehr anschaulich darstellt.

    Was viele Besucher nach Grönland lockt, ist die Tierwelt der Insel. Rentiere, Moschusochsen, Eisbären, Seehunde und Walrösser sowie viele Vogelarten sind auf Grönland zu entdecken. Auch Walbeobachtungen werden angeboten und zählen ebenso wie Fahrten mit dem Hundeschlitten zu den Hauptattraktionen Grönlands.

    Färöer-Inseln

    Die Färöer bestehen aus 18 Inseln, 17 von ihnen sind bewohnt. Sie liegen mitten im Nordatlantik, etwa zwischen Schottland, Norwegen und Island. Wie Grönland gehören sie zum dänischen Königreich, stehen aber unter weitgehender Selbstverwaltung.

    Die Hauptstadt und zugleich wichtigstes Handelszentrum ist Tórshavn, sie liegt auf Streymoy, der größten Insel der Färöer.

    Die reizvolle Landschaft mit Steilküsten und weit ins Land reichenden Fjorden, Bergen, Wiesen und den vielen Bächen lädt zum Wandern, Reiten, Angeln oder anderen Aktivitäten in der freien Natur ein. Aber auch die Kultur kommt auf den Färöern nicht zu kurz. Im Sommer finden verschieden Festivals statt, auch Museen gibt es auf den Färöern, z.B. das Kunstmuseum in Tórshavn, in dem die größte Sammlung färöischer Kunst zu sehen ist.

    Die Färöer-Inseln sind zudem ein Paradies für Ornithologen. Viele Vogelarten brüten hier, darunter Papageientaucher, Sturmtaucher, Eissturmvögel und der Austernfischer, der Nationalvogel der Färöer.

    Reisehinweise

    Zurzeit liegt kein aktueller Reisehinweis vor.

    Informationen zur Sicherheitssituation in Dänemark sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

    Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

    VERHÜLLUNGSVERBOT: Es ist verboten, in der Öffentlichkeit Kleidungsstücke zu tragen, die das Gesicht verhüllen. Dies gilt insbesondere für das Tragen von Burka oder Niqab.

    RAUCHVERBOT: Das Rauchen in der Öffentlichkeit ist seit 15. August 2007 stark eingeschränkt. Das Rauchverbot gilt in Restaurants und Kneipen, in öffentlichen Gebäuden und auf Plätzen, im öffentlichen Nahverkehr sowie auch in Büros und Erziehungseinrichtungen.

    SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

    Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

    Polen

    Einreise für Deutsche

    Deutsche sind für einen unbegrenzten Aufenthalt visumfrei. Notwendig sind für die Dauer des Aufenthalts gültiger Reisepass (für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten ist auch der für die Dauer des Aufenthalts gültige Personalausweis ausreichend).

    Als Nachweis des EU-weiten Versicherungsschutzes sollte die Europäische Krankenversicherungskarte mitgeführt werden (eine private Auslandsreisekrankenversicherung wird zusätzlich empfohlen).

    Landesdaten

    Lage

    Die Republik Polen liegt im nordöstlichen Teil Mitteleuropas. Sie grenzt im Norden an die Ostsee und an die Exklave Kaliningrad der Russischen Föderation, im Nordosten an Litauen, im Osten an Belarus und an die Ukraine, im Südosten an die Slowakische Republik, im Südwesten an die Tschechische Republik und im Westen an die Bundesrepublik Deutschland.

    Fläche: 312.683 km².

    Verwaltungsstruktur: 16 Woiwodschaften (Verwaltungsbezirke) - Dolnoslaskie (Niederschlesien), Kujawsko-Pomorskie (Kujawien-Pommern), Lodzkie (Lodsch), Lubelskie (Lublin), Lubuskie (Lebus), Malopolskie (Kleinpolen), Mazowieckie (Masowien), Opolskie (Oppeln), Podkarpackie (Karpatenvorland), Podlaskie (Podlachien), Pomorskie (Pommern), Slaskie (Schlesien), Swietokrzyskie (Heiligkreuz), Warminsko-Mazurskie (Ermland-Masuren), Wielkopolskie (Großpolen), Zachodniopomorskie (Westpommern).

    Einwohner

    Bevölkerung: ca. 38 Millionen

    Städte:

    Warszawa (Hauptstadt) ca. 1,7 Millionen

    Kraków (Krakau) ca. 754.100

    Lodz (Lodsch) ca. 725.700

    Wroclaw (Breslau) ca. 627.600

    Poznan (Posen) ca. 549.400

    Gdansk (Danzig) ca. 449.800

    Szczecin (Stettin) ca. 401.300

    Bydgoszcz (Bromberg) ca. 351.300

    Lublin ca. 347.200

    Katowice (Kattowitz) ca. 306.600

    Bialystok 298.600

    Sprache

    Die Landessprache ist Polnisch, von Minderheiten werden auch Deutsch, Ukrainisch und Belorussisch gesprochen. Geschäftssprachen sind auch Deutsch, Englisch und Französisch.

    Zeitverschiebung

    Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit (kein Zeitunterschied).

    Stromspannung

    220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

    Eurostecker passen meist problemlos, für andere Stecker ist ein Zwischenstecker erforderlich.

    Telefon/Post

    Post

    Es gibt zwei Arten der Beförderung von Post: als sogenannter Prioritätsbrief (teurer, jedoch schneller; 3 Tage innerhalb von Europa unterwegs) und als Standardbrief (billiger, jedoch 3 bis 7 Tage innerhalb von Europa).

    Telefon

    Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Polen ist 0048, die Vorwahl für Gespräche von Polen nach Deutschland 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041, dann die Ortsvorwahl (ohne Null) und Teilnehmernummer.

    Öffentliche Telefonzellen funktionieren mit Telefonkarten. Telefonieren aus dem Hotel ist grundsätzlich teurer.

    NOTRUFNUMMERN: Europaweite Notrufnummer 112 oder Polizei 997, Unfallrettung 999, Feuerwehr 998.

    Mobilfunk

    Netztechnik: GSM 900/1800 und 3G 2100.

    Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Polen von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone. Die Erreichbarkeit der Netze ist fast überall in Polen gewährleistet.

    Internet

    Länderkürzel: .pl

    Feiertage

    Im Jahr 2018:

    1. Januar (Neujahr)

    6. Januar (Heilige Drei Könige)

    2. April (Ostermontag)

    1. Mai (Tag der Arbeit)

    3. Mai (Tag der Verfassung)

    31. Mai (Fronleichnam)

    15. August (Mariä Himmelfahrt)

    1. November (Allerheiligen)

    11. November (Nationalfeiertag; Unabhängigkeitstag)

    25. und 26. Dezember (Weihnachten)

    Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, wird er am darauffolgenden Montag nachgeholt.

    Die Hauptferienzeiten fallen auf die Monate Juli und August sowie Weihnachten, Neujahr und Ostern.

    Öffnungszeiten

    Banken: Mo bis Fr im Allgemeinen 8 bis 18 Uhr, Sa 9-13 Uhr;

    Geschäfte: Kaufhäuser (keine Lebensmittel) - Mo bis Fr 9-20 Uhr, Souvenirläden Mo bis Fr 9-19 Uhr;

    Lebensmittelgeschäfte - Mo bis Fr 7/8-19 Uhr, Supermärkte in Städten und Touristenzentren haben Mo bis Fr oft von 6-22 Uhr und an Wochenenden bis 13 Uhr geöffnet, in vielen großen Einkaufszentren kann sogar rund um die Uhr eingekauft werden:

    Post: Mo bis Fr 10-18 und 9-14 Uhr;

    Büros: Mo bis Fr 8-16 Uhr;

    Ministerien: Mo bis Fr 8.15-16.15 Uhr;

    Behörden: vielfach je nach Wochentag wechselnde Öffnungszeiten, die im Einzelfall zu erfragen sind.

    Kleidung

    Man sollte Kleidung tragen, die normalerweise in Europa üblich ist. Für die Wintermonate sollte man auf jeden Fall einen warmen Mantel oder eine gefütterte Jacke mitnehmen. Auch an warme (sie sollten möglichst gefüttert sein) und robuste Schuhe sollte gedacht werden.

    Die Mitnahme eines Regenmantels oder auch einer Regenjacke ist zu empfehlen.

    Geschichte/Politik

    Polens Geschichte beginnt im Jahre 966 mit dem Übertritt eines Häuptlings der Polanen zum Christentum. Dieser dehnte vom Raum Posen stammend seinen Staat auf Schlesien und Krakau aus. Seine Nachfolger erweiterten ihre Macht bis nach Böhmen und Kiew. Doch im zwölften Jahrhundert teilte Boleslaw III. das Reich unter seine vier Söhne auf. Polen versank in Bedeutungslosigkeit.

    Im 14. Jahrhundert errang Herzog Wladislaw Lokietek wieder die Herrschaft über ganz Polen und wurde 1320 zum König gekrönt. Das mächtige Litauen wurde mit Polen vereinigt.

    Im 16. Jahrhundert beherrschte der mächtige Adel in Warschau den gemeinsamen Reichstag von Polen-Litauen. Doch das Land wurde kraftlos; Russland, Preußen und Österreich teilten es im 18. Jahrhundert unter sich auf.

    1918 entstand Polen als Republik wieder. Doch der zweite Weltkrieg teilte Polen erneut: zwischen Deutschland und Russland. Nach dem Kriegsende musste Polen ein großes Stück seines Gebiets an die Sowjetunion abtreten und erhielt dafür ein Stück von Deutschland. Diese Grenze wurde von der Bundesrepublik Deutschland 1990 vertraglich anerkannt.

    Polen ist seit 01. Mai 2004 Mitglied der Europäischen Union.

    Wirtschaft

    Die polnische Wirtschaft hat sich nach dem zweiten Weltkrieg gut erholt. 1995 arbeiteten über 60 Prozent der Polen in der Privatwirtschaft. Da die Nachbarländer im Osten kaum Geld haben, richten sich Polens wirtschaftliche Interessen fast ganz auf den Westen. Konsumgüter spielen im Export eine große Rolle, auch Lebensmittel und Stahl. Die Landwirtschaft ist nach wie vor bedeutend, bringt aber wenig Geld. Indessen wirkt sie wie ein Puffer für politische Probleme und die hohe Arbeitslosigkeit: Die kleinen Höfe sind im Besitz der Familien.

    Der Tourismus spielt eine immer größere Rolle - auf besondere Art: Einkäufe der Touristen machen rund 15 Prozent des polnischen Exports aus.

    Vegetation

    Polen ist ein Land mit großen Naturschönheiten, voller seltener Tiere und Pflanzen. Man hat diesen Vorzug gegenüber anderen, stärker industrialisierten Gebieten erkannt und wird ihn zunehmend ausbauen. Besonders große zusammenhängende naturnahe Gebiete liegen im Nordosten Polens, der nur spärlich bevölkert ist. In dieser Gegend, wo es weder große Städte noch Industriezentren, kaum Luft- und Wasserverschmutzung gibt, soll mit der östlichen Nachbarländern ein vorsichtiger grenzüberschreitender Öko-Tourismus aufgebaut werden.

    Das Land besitzt nicht nur über tausend Naturreservate, sondern auch 22 Nationalparks mit strengem Naturschutz. Vier Parks wurden bereits von der UNESCO zu Biosphären-Reservaten erklärt: Babiogoski (im südlichen Gebirgsland mit hervorragender Gebirgsflora), Slowinski (am Ostseeufer), Bialowieska (in Ostpolen mit einem nahezu unberührten Urwald) und der Luknajo-See (an der Masurischen Seenplatte).

    Tierwelt

    Polen bietet viele Möglichkeiten, seltene Tiere zu beobachten: Freilebende Wisente im Bialowieska-Urwald, Biber in den Seen der Region Augustowe, Kormorane an den Masurischen Seen, Elche im Kampinowski-Nationalpark. Der Luknajo-See (an der Masurischen Seenplatte) ist einer der wichtigsten Aufenthaltsorte von Stumpfschwänen.

    Polen ist aber auch ein Land, in dem man noch Tieren auf der Straße begegnet: Hühnern, Gänsen, Enten und Schweinen. Kühe werden auf den schmalen, baumgesäumten Landstraßen getrieben, Pferde sind auf dem Land das, was bei uns längst die Traktoren sind. Auf den Wiesen und den Dächern der Bauernhäuser nisten oft Störche - ganz besonders in den wasserreichen Masuren sowie auf der Pommerschen und der östlich anschließenden Kaschubischen Seenplatte im Nordwesten Polens.

    Kulinarisches

    Die polnische Küche (die Hauptmahlzeit findet meist nachmittags statt) ist deftig, die Mahlzeiten sind üppig und ausgedehnt. Polen essen gerne kalte Vorspeisen wie Beefsteak Tatar und Karpfen in Aspik oder warme Vorspeisen wie fleischgefüllte "Pierogen" (Teigtaschen), die in Wasser gekocht und mit zerlassener Butter serviert werden. Zur Rote-Rüben-Suppe "Barszcz" (die sich an die Vorspeise anschließen kann) gibt es meist eine warme Pastete. Im Sommer isst man "Chlodnik", eine Suppe aus Joghurt, saurer Sahne, Rote-Rüben-Saft, Gurkenscheiben, gehackten grünen Kräutern, Zitronensaft und hartgekochten Eiern. Dann folgt ein Fleischgericht - oft mit dicker Soße. Dazu gibt es viele Arten von Teigwaren. "Bigos" ist ein Eintopfgericht aus Sauerkraut, Fleisch und Wurst, Speck, Pilzen und (manchmal) getrockneten Pflaumen.

    Typisch für die Festtagsküche sind Enten mit Äpfeln und feine Wildgerichte.

    Das polnische Bier wird gern getrunken. Eine Spezialität ist "miod pitny", ein Honigwein, den man im Winter auch heiß trinkt.

    Sitten und Gebräuche

    Dass Polen Feste feiern können, ist bekannt. Zu den traditionsreichsten Veranstaltungen gehören die Palmsonntagsprozessionen in vielen Städten. Im Bernhardiner-Kloster Kalwaria Zebrzydowska mit seiner "Weinenden Madonna" und in dessen Umgebung gestalten die Bewohner einiger Dörfer das Leiden Christi nach.

    Feststimmung herrscht in der Johannisnacht am 21. Juni. Überall werden Volksfeste gefeiert. Auf Bächen, Flüssen und Seen treiben die "Wianki", Kränze mit Kerzen.

    Jenseits der Gebirge beginnt die südpolnische Hochebene mit ihren meist sehr ursprünglich gebliebenen Städten und Dörfern. Hier haben viele Menschen noch ihre traditionelle Lebensart, ihre Trachten, Bräuche und Religiosität bewahrt.

    Souvenirs

    An der Ostseeküste findet man Bernstein. An Marktständen kann man einfache Kettchen aus Bernsteinsplittern kaufen, in vielen Geschäften bekommt man sehr schöne Ketten aus geschliffenem Bernstein. Eine polnische Spezialität ist künstlerisch gearbeiteter Silberschmuck, oft mit Bernstein verziert. Sehr beliebt ist nachempfundenes Mittelalter: Waffen, Schilde, sogar ganze Ritterrüstungen. Auf Jahrmärkten (tiefer im Landesinneren) kann man alte Hinterglas-Bilder und hübsch geschnitzte Holzfigürchen finden. In Gegenden, wo Weiden wachsen, findet man originelle Flechtarbeiten - sogar ganze Sitzmöbel, die bei Touristen sehr beliebt sind.

    Duty Free

    Einreise aus EU-Ländern

    Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

    Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

    Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

    TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

    ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

    Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

    Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

    KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

    REISENDEN UNTER 18 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für alkoholische Getränke und Tabakwaren gewährt.

    Einreise aus Drittländern

    Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

    Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei (Angaben pro Person):

    - für Flug- und Seereisende: 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

    - bei Einreise auf dem Landweg/Flüssen/mit dem Zug: 40 Zigaretten oder 20 Zigarillos oder 10 Zigarren oder 50 g Rauchtabak;

    - 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Taffia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger;

    - 4 Liter nicht schäumende Weine;

    - 16 Liter Bier;

    - eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

    - andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 300 Euro bei Einreise auf dem Landweg/Flüssen/mit dem Zug oder 430 Euro für Flug- und Seereisende; jeweils 175 Euro für Reisende unter 15 Jahren.

    Die Abgabenbefreiung wird nicht gewährt:

    - Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.

    Außerdem dürfen bis zu 10 l Treibstoff in Reservekanistern eingeführt werden.

    Besonders WERTVOLLE GEGENSTÄNDE sollten, zur Vermeidung von Problemen bei der Ausreise, bei der Einreise schriftlich deklariert und vom Zoll abgestempelt werden. Außerdem sollte bei älteren Gegenständen, z.B. Musikinstrumenten, der Kaufbeleg oder ein Zertifikat über das Eigentum mitgeführt werden.

    Die AUSFUHR von Kunstwerken, Antiquitäten, Büchern und Gegenständen, die vor dem 9. Mai 1945 hergestellt wurden, ist nur mit Genehmigung des Denkmalkonservators der jeweiligen Woiwodschaft bzw. der Nationalbibliothek in Warszawa möglich.

    Klimainformationen

    Polen hat osteuropäisches Klima mit heißen Sommern und kalten Wintern. Je weiter man nach Osten vordringt, desto größer wird der Unterschied zwischen den Jahreszeiten.

    Beste Reisezeit

    Die Sommersaison geht von Mitte Juni bis Ende August; die Wintersaison dauert in den Bergen von Ende Dezember bis März.

    Vorgeschriebene Impfungen

    Keine.

    Empfohlene Impfungen

    Saisonal FSME.

    Informationen zur Malaria

    Malaria

    Keine.

    Verbreitung

    Polen ist malaria-frei.

    Ärztliche Hilfe

    WARSZAWA/WARSCHAU: Dr. Marek Kruk (spricht Englisch), ul. Katowicko 31,, Warschau, Tel. 22 617 30 21.

    Währung

    Währungseinheit

    Währungseinheit: Zloty (Zl)

    1 Zloty = 100 Groszy.

    Derzeitiger Kurs:

    1 Euro = ca. 4,27 Zl

    1 US-$ = ca. 3,67 Zl

    Hinweise

    Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

    Devisenbestimmungen/Umtausch

    Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

    Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

    Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise in Polen aus einem Nicht-EU-Land sowie Ausreise aus Polen in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

    Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

    Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

    Umtausch: Auslandswährungen können problemlos in Banken und Wechselstuben ("Kantor") getauscht werden. >>> Vorsicht ist in einigen Wechselstuben angebracht. Unseriöse Betreiber, vor allem in Touristengebieten (z.B. Krakau), auf Flughäfen und in Bahnhöfen, täuschen die Kunden durch betrügerische Angaben auf ihren Werbetafeln. Es lohnt sich, die Kurse kritisch zu vergleichen.

    Internationale Kreditkarten: Ja - werden von den meisten Hotels, vielen Gaststätten und Restaurants in Polen akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte. Auf dem Land und in kleinen Restaurants ist vielfach nur Barzahlung möglich.

    Geldautomat: Ja - Geldautomaten, die sowohl Debit- (mit Maestro- oder V Pay-Logo) als auch Kreditkarten akzeptieren und meist auch in deutscher Sprache zu bedienen sind, sind fast flächendeckend vorhanden. >>> Tipp: An einigen Geldautomaten in Polen wird die Möglichkeit angeboten, sich das Geld in Zloty und - zum "garantierten Wechselkurs" - in Euro auszugeben zu lassen. Bei der Geldausgabe in Euro wird dabei oft durch den Automatenbetreiber einen hoher Aufschlag (bis zu 10 Prozent) einberechnet. Dem Kunden wird dies während des Vorgangs nicht nachvollziehbar dargestellt, getäuscht wird er zusätzlich durch die Menüführung. Es empfiehlt sich daher, das Geld in Zloty anzufordern.

    Reiseschecks: Ja - in Euro oder US-$. Sie werden von Banken und großen Wechselstuben angenommen. >>> Da die Akzeptanz von Reiseschecks jedoch rückläufig ist, sollten immer auch noch andere Zahlungsmittel (Bargeld, Kreditkarte etc.) für die Reise mitgeführt werden.

    Auskunftstellen

    Im Reiseland

    TOURISTEN-HOTLINE: von Juni bis September jeweils täglich zwischen 8 und 22 Uhr erreichbar (von Oktober bis Mai zwischen 8 bis 18 Uhr); Mitarbeiter des polnischen Fremdenverkehrsamtes informieren Reisende in deutscher und englischer Sprache über günstige Zugverbindungen innerhalb von Polen und geben Hilfestellung bei Autounfällen, Überfällen oder Passverlust.

    * (0048) 22 278 77 77 (im Festnetz)

    * (0048) 608 599 999 (per Handy)

    Polsko-Niemiecka Izba Przemyslowo-Handlowa
    (Deutsch-Polnische Industrie- und Handelskammer)
    ul. Miodowa 14
    00-246
    Warszawa /Polen
    (0048) 22 531 06 00
    (0048) 22 531 05 00
    info@ahk.pl

    Im Reiseland

    REGIONALBÜROS der Deutsch-Polnischen Industrie- und Handelskammer:

    BRESLAU:

    Pl. Solny 20

    50-063 Wroclaw

    Tel. (0048) 71 79 48 335

    Fax (0048) 71 79 48 336

    E-Mail: imakowiecka@ahk.pl

    GLEIWITZ:

    Rynek 6

    44-100 Gliwice

    Tel.(0048) 32 232 15 10

    E-Mail: ksiwek@ahk.pl

    POSEN:

    ul. Grunwaldzka 19 (c/o Polska Press)

    60-782 Poznan

    Tel. (0048) 61 227 54 95

    Fax (0048) 61 227 54 96

    E-Mail: poznan@ahk.pl

    National Chamber of Commerce
    Trebacka 4
    00-074
    Warszawa /Polen
    (0048) 22 827 46 73
    (0048) 22 630 96 00
    kig@kig.pl

    Polnisches Fremdenverkehrsamt
    Hohenzollerndamm 151
    14199
    Berlin
    ((0 30) 210 09 20
    info.de@polen.travel

    Warsaw Tourist Information
    Palace of Culture and Science
    pl. Defilad 1
    Warszaw /Polen
    (0048) 22 531 06 00
    (0048) 22 531 05 00
    info@warsawtour.pl

    Botschaften und Konsulate

    Von Deutschland

    Städtenamen (deutsch/polnisch): Allenstein = Olsztyn, Bydgoszcz = Blomberg, Gdansk = Danzig, Gliwice = Gleiwitz, Kraków = Krakau, Lodz = Lodsch, Olsztyn = Allenstein, Opole = Oppeln, Poznan = Posen, Szczecin = Stettin, Warszawa = Warschau, Wroclaw = Breslau.

    Ambasada Republiki Federalnej Niemiec
    (Botschaft der Bundesrepublik Deutschland)
    ul. Jazdów 12
    00-467
    Warszawa /Polen
    (0048) 22 584 17 39
    (0048) 22 584 17 00
    info@warschau.diplo.de

    Konsulat Honorowy Republiki
    Federalnej Niemiec
    (Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland)
    Kancelaria Lege artis, ul. Dworcowa 19
    85-009
    Bydgoszcz /Polen
    (0048) 52 349 30 59
    (0048) 52 349 30 59
    bromberg@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Woiwodschaft Kujawien-Pommern
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Gdansk

    Konsulat Generalny Republiki Federalnej Niemiec
    (Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland)
    Aleja Zwyciestwa 23
    80-219
    Gdansk /Polen
    (0048) 58 340 65 38
    (0048) 58 340 65 00/10/20/30
    info@danzig.diplo.de
    Amtsbezirk: Woiwodschaften Pommern, Ermland-Masuren und Kujawien-Pommern sowie die Westpommern und aus der Woiwodschaft Großpolen die Kreise Kolmar, Scharnikau, Schneidemühl, Wongowitz und Flatow
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Warszawa

    Konsulat Honorowy Republiki Federalnej Niemiec
    (Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland)
    ul. Labedzka 59
    44-121
    Gliwice /Polen
    (0048) 32 270 82 41
    (0048) 32 270 82 36
    gleiwitz@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Woidwodschaft Schlesien
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Konsulat Wroclaw

    Konsulat Honorowy Republiki Federalnej Niemiec
    (Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland)
    c/o Targi Kielce
    Ul. Zakladowa 1
    25-672
    Kielce /Polen
    (0048) 41 345 62 61
    (0048) 41 365 13 26
    kielce@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Woiwodschaft Heiligkreuz (Swietokrzyskie)
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Krakau

    Konsulat Generalny Republiki Federalnej Niemiec
    (Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland)
    ul. Stolarska 7
    31-043
    Kraków /Polen
    (0048) 12 424 30 10
    (0048) 12 424 30 00
    info@krakau.diplo.de
    Amtsbezirk: Woiwodschaften Heiligkreuz, Vorkarpaten und Kleinpolen
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Warszawa

    Konsulat Honorowy Republiki Federalnej Niemiec
    (Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland)
    c/o Logos s.c.
    ul. Piotrkowska 111
    90-425
    Lodz /Polen
    (0048) 42 239 77 77
    lodz@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Woiwodschaft Lodz
    Übergeordnete Auslandsvertretung:
    Botschaft Warszawa

    Konsulat Honorowy Republiki Federalnej Niemiec
    (Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland)
    ul. Rynek 7
    20-111
    Lublin /Polen
    (0048) 81 528 53 04
    (0048) 81 528 53 02
    lublin@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Woiwodschaft Lublin
    Übergeordnete Auslandsvertretung:
    Botschaft Warszawa

    Konsulat Honorowy Republiki Federalnej Niemiec
    (Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland)
    ul. Warminska 14/20
    10-545
    Olsztyn /Polen
    (0048) 89 535 50 55
    (0048) 89 527 70 90
    allenstein@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Woiwodschaft Ermland-Masuren
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Danzig

    Von Deutschland

    Vizekonsulat (als Außenstelle des Generalkonsulats Wroclaw):

    Konsulat Republiki Federalnej Niemiec
    (Konsulat der Bundesrepublik Deutschland)
    ul. Strzelców Bytomskich 11
    45-084
    Opole /Polen
    (0048) 77 453 19 63
    (0048) 77 423 27 20
    info@oppeln.diplo.de
    Amtsbezirk: Woiwodschaften Oppeln und Schlesien

    Konsulat Honorowy Republiki Federalnej Niemiec
    (Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland)
    ul. Illakowiczówny 11
    60-789
    Poznan /Polen
    (0048) 618 50 19 27
    (0048) 618 50 19 26
    posen@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Woiwodschaft Großpolen; jedoch nicht die Landkreise Flatow (Zlotów), Schneidemühl (Pila), Chodziez, Charuków, Wagroviec.
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Wroclaw

    Konsulat Honorowy Republiki Federalnej Niemiec
    (Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland)
    ul. Podwislocze 22a
    35-309
    Rzeszów /Polen
    (0048) 17 850 37 11
    (0048) 17 850 37 06
    www.ambasadaniemiec.pl
    rzeszow@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Woiwodschaft Vorkarpaten
    Übergeordnete Auslandsvertretung:
    Generalkonsulat Krakau

    Konsulat Generalny Republiki Federalnej Niemiec
    (Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland)
    ul. Podwale 76
    50-449
    Wroclaw /Polen
    (0048) 71 342 41 14
    (0048) 71 377 27 00
    www.breslau.diplo.de
    info@breslau.diplo.de
    Amtsbezirk: Woiwodschaften Niederschlesien, Oppeln, Schlesien Lebuser Land, Großpolen; jedoch nicht die Landkreise Flatow, Schneidemühl, Kolmar, Scharnikau und Wongrowitz

    Botschaft der Republik Polen
    (mit Konsularabteilung)
    Lassenstraße 19-21
    Grunewald

    KONSULAR-ABTEILUNG:
    Richard-Strauss-Straße 13
    14193
    Berlin
    (0 30) 22 31 31 55
    (0 30) 22 31 31 07, 22 31 30
    www.botschaft-polen.de
    berlin.amb.wk@msz.gov.pl
    Mo, Mi, Do, Fr 9-14 Uhr, Di 13-18 Uhr
    Geschäftsbereich der Konsularabteilung: Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

    Honorarkonsulat der Republik Polen
    Uerdinger Straße 58
    40474
    Düsseldorf
    (02 11) 97 63 11 44
    honorarkonsul@polen-nrw.de
    Di und Do 10-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Generalkonsulat der Republik Polen
    Gründgensstraße 20
    22309
    Hamburg
    (0 40) 632 50 30
    (0 40) 61 18 70
    Mo, Mi, Do, Fr 9-14 Uhr, Di 13-18 Uhr

    Generalkonsulat der Republik Polen
    Im MediaPark 5c
    50670
    Köln
    (02 21) 38 50 74
    (02 21) 93 73 00
    kolonia.kg.sekretariat@msz.gov.pl
    Mo, Mi, Do, Fr 9-14 Uhr, Di 13-18 Uhr

    Honorarkonsulat der Republik Polen
    Flughafen Leipzig/Halle
    Terminal Ring 11
    04435
    Leipzig/Halle
    (03 41) 224 10 21
    (03 41) 224 10 20
    honorarkonsulat-polen-sachsen@mdf-ag.com
    Mo und Mi 10-13 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Generalkonsulat der Republik Polen
    Röntgenstraße 5
    81679
    München
    (0 89) 47 13 18
    (0 89) 418 60 80
    monachium.kg.sekretariat@msz.gov.pl
    Mo, Mi, Do, Fr 9-14 Uhr, Di 13-18 Uhr

    Honorarkonsulat der Republik Polen
    Lindenstraße 1
    19055
    Schwerin
    (03 85) 59 37 82 52
    (03 85) 59 37 82 50
    sekretariat@polnischeshonorarkonsulat-mv.eu
    Mo bis Do 9-12 Uhr

    (keine Visumerteilung)

    Ärztliche Hilfe

    WARSZAWA/WARSCHAU: Dr. Marek Kruk (spricht Englisch), ul. Katowicko 31,, Warschau, Tel. 22 617 30 21.

    Sehenswertes

    Warschau

    Warschau, die Hauptstadt und größte Stadt Polens, liegt mitten im Herzen des Landes, in der historischen Landschaft Masowien. Die Stadt ist heute der Mittelpunkt des politischen Lebens in Polen und eines der Wirtschafts- und Verkehrszentren Mitteleuropas.

    Gegründet wurde Warschau um das Jahr 1281. Die Stadt verdankt ihren Aufstieg zur Macht dem masowischen Herzog Janusz dem Älteren, der Warschau 1413 zu seiner Residenz machte und zur Hauptstadt des Herzogtums Masowien ausbaute. 1596 verlegte König Sigismund III. aus dem schwedischen Hause Wasa seine Residenz von Krakau nach Warschau und machte die Stadt zur neuen Hauptstadt Polens.

    Warschau wuchs und erblühte trotz mehrfacher Zerstörungen im Laufe seiner stürmischen Geschichte. Im Zweiten Weltkrieg wurde es zu 85 Prozent zerbombt und glich einem einzigen Friedhof. Der originale Wiederaufbau der Altstadt und des nahen Königsschlosses am Plac Zamkowy gelang so gut, dass der Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger sie als "großartigste Fälschung der Welt" titulierte. 1981 wurde sie in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

    Neben der Altstadt gibt es weitere Sehenswürdigkeiten, wie das älteste Denkmal der Stadt, die Säule des Königs Sigismund III. Wasa, der Lazienski-Park mit dem Palais, der Palais Belvedere am Ende der Ujazdowskie-Allee, Park und Schloss Wilanów und der Kulturpalast im stalinistischen Zuckerbäckerbaustil, in dem heute Ausstellungen und Kongresse veranstaltet werden und Kinos, Theater sowie Restaurants lokalisiert sind. Daneben sind bedeutende kulturelle Einrichtungen, wie mehr als 30 Theater, rund 50 Museen und zahlreiche Galerien in Warschau zu finden. Viele interessante Events von Weltrang werden in der polnischen Hauptstadt veranstaltet. Nicht von ungefähr besuchen mehrere Millionen Touristen jährlich die Stadt an der Weichsel.

    Krakau

    Die sicherlich schönste Stadt im Land gilt als die eigentliche Hauptstadt Polens. Die historische Innenstadt blieb vom Krieg verschont und ist original erhalten. Der alte Marktplatz und die umliegenden Gassen werden von den schönsten Bürger- und Adelshäusern aus Gotik, Renaissance und Barock gesäumt. Arkadengänge schmücken die fast 100 Meter langen Tuchhallen in der Mitte des weiten Platzes. Die Wawel-Kathedrale war Polens Krönungskirche. Sie birgt die prunkvoll gearbeiteten Sarkophage einer Reihe von Monarchen. Das prächtige Renaissance-Schloss daneben beherbergt die staatlichen Kunstsammlungen mit Gobelins und Türkenzelten. Von großer Bedeutung ist auch die Krakauer Jagiellonen Universität, die bereits im Jahre 1364 vom polnischen König Kasimierz Wielki gegründet wurde und damit älteste polnische Universität ist.

    Breslau

    Das historische Zentrum Schlesiens wurde nach völliger Zerstörung liebevoll wieder aufgebaut. Besonders eindrucksvoll sind das gotische Rathaus, die Universität mit der barocken Leopoldina-Aula, die Kirche "Maria auf dem Sande" und der Dom.

    Danzig

    Die Stadt ist eine Glanzleistung des Wiederaufbaus und der modernen Denkmalspflege: Scheinbar unversehrt in ihrer alten Pracht zieht die Altstadt jeden Besucher in ihren Bann. Besonders beeindruckend ist die gotische Marienkirche, in der 25.000 Menschen Platz finden. Auch das Rechtstädter Rathaus und nicht weit davon der prächtige Artushof mit seiner Renaissance-Fassade stehen wieder da, als seien sie nie Trümmerschutt gewesen. Die Dluga-Straße ist nach einem Bild von 1750 neu erstanden. Das Renaissance-Rathaus der Altstadt im holländischen Stil, die alten Stadttore und, nicht zu vergessen, das Wahrzeichen Danzigs, das Krantor aus dem 15. Jahrhundert - alles steht, scheinbar nie versehrt, an seinem alten Platz.

    Lublin

    Viele der bedeutenden Kirchen und Adelspaläste, von der Gotik bis zum Barock, sind - wie die ganze Altstadt - nach dem Krieg restauriert worden. Das Schloss stammt ursprünglich aus dem 13. und 14. Jahrhundert; im 19. Jahrhundert wurde es umgebaut. Interessant sind die Wandmalereien in der Dreifaltigkeitskapelle, die im 15. Jahrhundert von russischen Künstlern in byzantinischem Stil gemalt wurden.

    Südpolen

    Der Süden Polens ist ein sehr bergiges Gebiet, die Hohe Tatra hat sogar alpinen Charakter. Am Westrand liegen die niedrigeren, interessant geformten Sudeten mit Almen. Diese Gegend ist im Frühling und im Herbst für Bergwanderer interessant. Viele Wege sind ordentlich markiert. Es gibt aber auch schwieriger zugängliche Pfade, die, obwohl sie teilweise mit Ketten abgesichert sind, nur für erfahrene Bergwanderer geeignet sind.

    Masurische Seen

    An den großen Seen werden nach und nach gute Wassersportmöglichkeiten aufgebaut. Vor allem Bootsfahrer entdecken zunehmend die vielen Möglichkeiten, die sich ergeben, weil zahllose Gewässer durch Wasserläufe und Kanäle verbunden sind. Segeln, Windsurfen und vor allem auch Angeln sind möglich.

    Wolliner Nationalpark

    Er liegt auf der Insel Wollin im Mündungsdelta der Oder. Hier gibt es alte Wälder, grüne Seen und herrliche Wanderwege. Mit seiner großartigen Vogel- und Pflanzenwelt ist der Park auch etwas für Ornithologen und Blumenfreunde.

    Nationalpark Slowinski

    Üppige Flora und Fauna lohnen den Besuch. Besonders interessant sind die riesigen Wanderdünen, die sich jährlich viele Meter in die Kiefernwälder hineinschieben und eine wüstenartige Landschaft von exotischer Schönheit bilden.

    Bialowieca Nationalpark

    Dieser Park, im Mittelteil des Bialowieca-Urwaldes gelegen, ist als einziges Naturobjekt Polens als UNESCO-Welterbe aufgelistet. Im Park dominieren Wälder, die von Busch- und Wiesenlandschaften ergänzt werden. Der 1952 ausgewilderte Wisent ist durch umfassende Maßnahmen Polens inzwischen vor dem Aussterben bewahrt. Neben diesem prächtigen Säugetier kann man mit etwas Glück Hirsche, Rehe, Luchse und Wölfe zu Gesicht bekommen.

    Reisehinweise

    Zurzeit liegt kein Reisehinweis vor.

    Bitte den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen" beachten.

    Informationen zur Sicherheitssituation in Polen sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

    Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

    Wanderer im Grenzgebiet Polen-Russland (Gebiet Kaliningrad) sollten beachten, dass die "grüne" Grenze an verschiedenen Stellen nur durch weit auseinander liegende Grenzsteine markiert ist. Wer die Grenze auch nur für wenige Meter illegal überschreitet, muss mit der Festnahme durch die russische Grenzpolizei und einer mehrjährigen Haftstrafe rechnen.

    Insbesondere auf den viel befahrenen Strecken Görlitz-Breslau (A4), Frankfurt/Oder-Warschau sowie in Großstädten kann es zu Diebstählen oder Raub von Kraftfahrzeugen kommen. Die Mitgliedschaft in einem Automobilclub oder der Abschluss eines Auslandsschutzbriefes wird daher dringend empfohlen.

    Gekennzeichnete militärische Anlagen oder Ämter dürfen nicht fotografiert werden.

    Der Konsum von Alkohol und anderen Rauschmitteln in der Öffentlichkeit ist verboten. Die Einfuhr und der Besitz von Drogen sind ebenfalls untersagt.

    Wertvoller Schmuck, Uhren, Kameras, Pässe und Brieftaschen/Geldbörsen sollten möglichst nicht sichtbar getragen werden. Gepäck sollte niemals unbeaufsichtigt bleiben.

    Es häufen sich derzeit Betrugsfälle an Bank-Geldautomaten. Reisende sollten deshalb besser an Bank-Schaltern abheben statt an Automaten.

    SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

    Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

    Ausführliche Einreisebestimmungen

    Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

    WICHTIGE HINWEISE zur Reisevorbereitung

     

     

    Im Bereich MyAIDA auf  https://www.aida.de/kreuzfahrt/myaida/ sind bereits vor Ihrer Abreise durch Eingabe von Name / Vorname und Buchungsnummer, welche Sie mit den Reiseunterlagen erhalten oder in Ihrer Buchungsstelle erfragen können folgende Eingaben möglich /erforderlich:

     

    - Erfassung Ihres Schiffsmanifestes unbedingt bis 8 Wochen vor Abreise, damit der rechtzeitige Versand Ihrer Reiseunterlagen erfolgen kann. Ohne die Erfassung Ihrer Manifestdaten erfolgt kein Versand der Reiseunterlagen und die Einschiffung ist nicht möglich. Bei kurzfristigen Buchungen bitten wir Sie das Manifest umgehend nach Buchung auszufüllen.

     

    - Reservierung von Landausflügen, Wellnessprogrammen, Getränke- und Genießerpaketen, Plätze in den Restaurants, Festtagsarrangements, schöne Überraschungen und vieles mehr - entdecken Sie die große Vielfalt auf www.aida.de/myaida. Die Landausflüge sind i.d.R. nur unter MyAIDA online einsehbar. Es besteht nicht die Möglichkeit, Ihnen die große und vielfältige Auswahl an Ausflügen in Papierform zur Verfügung zu stellen. Sollten Sie keinen Internetzugang haben, wenden Sie sich bitte an Ihre Buchungsstelle.

     

    Informationen zur Check-in Zeit und der Pier, an dem das Schiff am Abreisetag ablegt, erhalten Sie mit Ihren Reiseunterlagen, da uns diese Informationen langfristig noch nicht vorliegen und wir uns Änderungen bis zur Abreise vorbehalten. Sonderwünsche- und bedingungen bedürfen der ausdrücklichen Bestätigung seitens AIDA.

    AIDA PREMIUM - für anspruchsvolle Urlauber (limitiertes Kontingent)

    Hinweis zum Visum für Russland

    Im Rahmen eines von Ihnen gebuchten Landausfluges für Russland erhalten Sie das Visum über AIDA Cruises. Wenn Sie St. Petersburg invididuell erkunden möchten, müssen Sie Ihr Einreisevisum selbst organisieren. Bitte beachten Sie den Bearbeitungszeitraum von ca. 10 Wochen ab der Einreichung des Visumantrages bis zur Ausstellung des Visums.

    Reisepass für Kinder bei AIDA

    Der Reisepass für Kinder muss nach Reiseende noch mindestens 6 Monate gültig sein.

    Reisedokumente Personalausweis oder Reisepass für deutsche Staatsbürger:

    Für diese Reise benötigen deutsche Staatsbürger einen gültigen Personalausweis oder Reisepass. Ohne gültige Ausweisdokumente kann die Reise nicht angetreten werden.

    Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

    Einen Link zu den ausführlichen Einreisebestimmungen für deutsche Staatsbürger finden Sie am Ende der Seite.

    Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsbürger:

    Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können.

    Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
    Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline.

    Durchführungsgarantie Kreuzfahrt:

    Die ausgeschriebene Mindesteilnehmerzahl für diese Reise bezieht sich ausschließlich auf den Transfer. Die Durchführung der reinen Kreuzfahrtstrecke ist generell gesichert. Wir behalten uns vor, bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl den Transfer bis/ab Hafen mit einem Kleinbus durchzuführen, einen Kooperationspartner zu beauftragen oder ggf. eine Bahnan- und Abreise für Sie zu arrangieren. Ein kostenloser Rücktritt von der Kreuzfahrt bei Nichterreichen der MTZ für den Transfer ist nicht möglich!

    Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

    Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

    Hinweise zu den Ausflügen:

    Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist.

    Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann.

    Hinweise für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

    Um alle Besichtigungen, Spaziergänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Oft sind Sehenswürdigkeiten in den Reiseländern leider nicht barrierefrei. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen insbesondere für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung leider nicht geeignet.

    Je nach Umfang Ihrer Mobilitätseinschränkung und individuellem Programm der Reise können wir gern vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist – so dass Sie auch mit Behinderungen/ Einschränkungen auf Ihre Kosten kommen.

    Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline.

    Impfungen:

    Über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen für Ihr Wunschreiseziel sollten Sie sich rechtzeitig informieren und ggf. ärztlicher Rat, z.B. zu Thrombose und anderen Gesundheitsrisiken einholen. Wir verweisen dabei auf allgemeine Informationen, insbesondere bei den Gesundheitsämtern, reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Bei Fragen kontaktieren Sie uns gern unter unserer Service-Hotline.

    Zahlung & Reiserücktritt:

    Informationen zur Zahlung und zum Reiserücktritt: siehe Allgemeine Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH, § 2. + 5. + 7. + 8.

    Reisedaten

    Reise/Reiseziel:
    AIDAaura: Auf den Routen der Hanse
    Veranstalter:
    SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
    Mindestteilnehmerzahl:
    15
    • auf/zu

      Zustiegsorte:

      • ( Transferregionen)

      weitere Informationen:

      • ** AIDA PREMIUM Preis bei 2er-Belegung, limit. Kontingent Auszug aus dem aktuellen AIDA Katalog „März 2019 bis April 2020“, dessen Allgemeine Reisebedingungen, Hinweise und Informationen gelten. AIDA Cruises, German Branch of Costa Crociere S. p. A.
      • Preis Doppelkabinen zur Alleinnutzung in allen Kategorien, Mehrbettkabinen und Kinderpreise auf Anfrage!

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    Reiseversicherung

    Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung (Reiserücktritt und Reiseabbruch), sowie bei Auslandsreisen eine zusätzliche private Auslandskrankenversicherung.

    Wir helfen Ihnen dabei, den optimalen Versicherungsschutz für Sie zu finden. Lesen Sie das Produktinformationsblatt und wählen Sie die gewünschte Versicherung aus.
    Wir werden Sie vor der Buchung zu den Konditionen beraten.
    Hier finden Sie vorab eine aktuelle Tarifübersicht.

    Die Versicherungskosten sind abhängig vom Reisepreis pro Person. Bei Versicherungskosten über 200 € pro Person müssen Reisekunden seit Februar 2018 den gewünschten Reiseschutz direkt bei der ERV buchen. Nach Abschluss der Reisebuchung können Sie hier Ihre Versicherung hinzubuchen.

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