AIDAdiva: Baltische Schönheit in der Karibik des Nordens

11 Tage Kreuzfahrt: Warnemünde - Tallinn - St.Petersburg - Helsinki - Stockholm - Danzig - Kopenhagen - Warnemünde

St. Petersburg Palais c. bobdu11 Fotolia.com Stockholm c. Ola Ericson imagebank sweden.se Stockholm c. Henrik Trygg imagebank sweden.se Helsinki 0 Kauppatori c. visit finland.com Helsinki toolonlahti c. visit finland.com St. Petersburg Peterhof c. sborisov Fotolia.com Tallinn_Tallinn City Tourist Office Ihr Schiff AIDAbella (Foto: pixelio) Ihr Reiseverlauf Danzig c. Polnisches Fremdenverkehrsamt

Gehen Sie mit AIDA auf Entdeckungstour ins Baltikum. Lassen Sie sich vom Charme Stockholms, dem prunkvollen St. Petersburg und der finnischen Metropole Helsinki begeistern. Malerische Altstädte, die meisterhaft restaurierten Kirchen und Paläste oder das prächtige Bernsteinzimmer warten auf Ihren Besuch. Besonders die Fahrt durch den berühmten Schärengarten von Stockholm lässt diese Route einzigartig werden.

  • 11 Tage Kreuzfahrt
  • Bordsprache Deutsch
  • 2 Tage St. Petersburg
  • 180€ sparen mit dem Frühbucher Plus Preis bis 30.11.2017
  • 120€ sparen mit dem Frühbucher Preis bis 31.01.2018



  • Profitieren Sie vom vielfältigen Leistungsangebot:

    • Vollpension mit Tischgetränken
    • Attraktive Sport- und Wellnessangebote
    • Entertainment der Spitzenklasse
    • Kinderbetreuung im Kids Club
    • Trinkgelder

     

    Programm

    1. Tag: Warnemünde:

    Warnemünde ab 18.00 Uhr

    Vor Ihrer Haustür abgeholt, startet Ihre 7ägige Reise durch die Ostsee. Bequem per Reisebus erreichen Sie Warnemünde, wo Sie sich auf unvergessliche Tage auf der AIDAdiva freuen können.

    2. Tag: Seetag

    3. Tag: Tallinn / Estland

    Tallin an 09.00 Uhr - ab 17.00 Uhr

    Das hätte sich die Dicke Margarethe kaum träumen lassen! Erbaut, um die Stadt vor „Besuchern“ von See zu schützen, zieht der Kanonenturm die Gäste heute magisch an. Kein Wunder, vom Dach aus haben sie einen grandiosen Blick auf die mittelalterliche Altstadt. Deren Herzstück bildet der Rathausplatz mit dem gotischen Rathaus. Ringsum reihen sich reich verzierte Gildehäuser aneinander, die von der Blütezeit der einstigen Hansestadt zeugen. Auch die alten Stadtmauern mit ihren einst 26 Türmen sind fast vollständig erhalten geblieben. Herausragend unter ihnen: der Lange Hermann – mit seinen 46 Metern Höhe Tallinns traditioneller Fahnenträger. Als Wachturm diente er, wie das repräsentative Schloss ihm zu Füßen, auch schon den Dänen und den russischen Zaren. Aber das ist eine lange Geschichte.

    4./5. Tag: St.Petersburg / Russland

    St. Petersburg an 07.00 Uhr - ab 20.00 Uhr

    „Hier hatte die Natur im Sinn, ein Fenster nach Europa hin.“ Perfekter als Alexander Puschkin, Lieblingsdichter der Petersburger, in seinem Gedicht „Der eherne Reiter“ hätte auch Zar Peter der Große seine Vision nicht in Worte fassen können. Er wollte ein zweites Versailles schaffen. Mit dem Peterhof ist es ihm gelungen. Die Pracht der Parkanlage mit ihren glitzernden Wasserspielen, sprudelnden Kaskaden und vergoldeten Statuen ist überwältigend. Lassen Sie den Blick einmal von der Schlossterrasse über den Seekanal bis hin zur Ostsee schweifen – ein erhabenes Gefühl. Haben wir Ihre Neugier auf die Schätze der Zarenzeit geweckt? Schwelgen Sie in der Eremitage in den kostbarsten Kunstsammlungen, bestaunen Sie im Katharinenpalast den originalgetreuen Nachbau des legendären Bernsteinzimmers. Die Schönheit all der anderen Paläste, der Kathedralen und Brücken ist schnell beschrieben: unbeschreiblich!

    6. Tag: Helsinki / Finnland

    Helsinki an 9.00 Uhr - ab 17.00 Uhr

    Mit bis zu 40 Knoten zu den Schönheiten vor Helsinkis Küste: Sind Sie bei unserem Ausflug im RIB an Bord? Dieses Schlauchboot gleitet mit rasanter Geschwindigkeit durch die Schärenlandschaft und vorbei an der imposanten Festung Suomenlinna, die sich über mehrere Inseln erstreckt. Den Kaivopuisto-Park, eine der schönsten Grünanlagen der Stadt, können Sie ebenfalls vom Wasser aus bestaunen. Aber auch die Klassiker der finnischen Hauptstadt werden Sie begeistern. Ob der Senatsplatz mit seinen weißen Empirebauten, die Uspenski-Kathedrale mit ihren goldenen Zwiebeltürmen oder die einzigartige Felsenkirche – Helsinki vereint ungewöhnliche Attraktionen. Die Komposition aus Hunderten von Stahlröhren als Denkmal für Jean Sibelius, Finnlands berühmtesten Komponisten, zählt auch dazu.

    7. Tag: Stockholm / Schweden

    Stockholm an 11.00 Uhr

    Wer Schwedens charmante Metropole entdecken möchte, beginnt am besten mit dem Stadshuset. Vom 106 Meter hohen Turm des Stockholmer Stadthauses bietet sich Ihnen ein fantastisches Panorama. In den prunkvollen Festsälen wandeln Sie auf den Spuren gekrönter Häupter. Nach den Feierlichkeiten zur Nobelpreisverleihung in der Blauen Halle bittet das schwedische Königshaus alljährlich im Goldenen Saal zum Tanz. Besondere Pracht zierte auch das königliche Kriegsschiff Vasa – und wurde ihm zum Verhängnis. Das mit Kanonen und Statuen überladene Schiff sank bei seiner Jungfernfahrt 1628 im Hafen. Aufwendig restauriert wartet die Vasa heute im gleichnamigen Museum auf Ihren Besuch. Wenn Sie lieber durch die historische Altstadt Gamla Stan bummeln, schauen Sie im Königsschloss vorbei! Es liegt nur wenige Schritte entfernt und Gäste sind bei Hofe gern gesehen.

    8. Tag: Seetag

    9. Tag: Danzig / Polen

    Danzig an 8.00 Uhr - ab 17.00 Uhr

    Die Behauptung, dass etwas „echt alt“ aussieht, gilt selten als Kompliment. In Danzigs historischem Zentrum schon. Es ist ein Meisterwerk der Restauratoren! Sie bauten den Langen Markt mit seinen Patrizierhäusern und dem Artushof nach der Zerstörung im Krieg originalgetreu wieder auf. So können Sie sich heute ein Bild vom Leben in der Hansezeit machen. Auch das 1443 errichtete hölzerne Krantor ist Zeugnis des damals florierenden Handels. Es diente als Hebewerk zum Be- und Entladen der Schiffe und gleichzeitig als Wehrtor. Eine Zeitreise in die Welt der Kreuzritter erleben Sie bei einer Landschaftsfahrt zur mittelalterlichen Marienburg. Von der imposanten Burganlage aus regierten die Ritter, ausgestattet mit päpstlichen und kaiserlichen Privilegien, ihr gewaltiges Reich

    10. Tag: Kopenhagen / Dänemark

    Kopenhagen an 13.00 Uhr - ab 20.00 Uhr

    Wenn man der Werbung glaubt, ist Kopenhagens Carlsberg „wahrscheinlich das beste Bier der Welt“. Das ist natürlich Geschmackssache. Ein Besuch in der Carlsberg-Brauerei inklusive Kostprobe wird Ihnen Klarheit verschaffen. Aber in vielen Punkten ist Dänemarks Hauptstadt tatsächlich kaum zu übertreffen. Die Königliche Oper und das gegenüberliegende Neue Königliche Theater sind Meilensteine der Architektur. Ebenso weltbekannt ist das dänische Design, einige Werke von Arne Jacobsen erwarten Sie in der Stadt. Und das beliebte Smørrebrød, kunstvoll belegte Butterbrote, begeistert wirklich jeden Feinschmecker – das sollten Sie unbedingt probieren! Es verwundert also kaum, dass Kopenhagen mehrmals zur Stadt mit der höchsten Lebensqualität weltweit gewählt wurde. Noch gemütlicher ist es wohl nur an Bord von AIDA

    11. Tag: Warnemünde

    Am Morgen erreichen Sie Warnemünde, wo diese Kreuzfahrt nach einem reichhaltigem Frühstück endet. Nach der Ausschiffung bringt Sie ein Reisebus* inkl. anschließendem Transfer zu Ihrer Haustür zurück.

     

     

     

     

    ab 2099 
    AIDAdiva Aussenansicht copyright AIDA_Cruises AIDAdiva Aussenansicht copyright AIDA_Cruises

    AIDAdiva

    Mit AIDAdiva erleben Sei eine neue Dimension individueller Seereisen. Im Theatrium genießen Sie fantastisches Entertainment, wann immer Sie möchten. In einer einzigartigen Erlebniswelt aus Theater, Bars und Marktplatz bieten wir Ihnen von früh bis spät die schönsten Anregungen für abwechslungsreiche Unterhaltung.

    Eine der größten schwimmenden Wellness-Bereiche der Welt im karibischen Stil und das riesige Sonnendeck mit drei Pools eröffnen Ihnen ebenfalls paradiesische Möglichkeiten. In unserem Body & Soul Spa können Sie sich beispielsweise in der exklusiven Wellness Suite verwöhnen lassen oder in der Zen Lounge fernöstlichen Entspannungsritualen nachgehen.

    Genießen Sie schon jetzt einen Ausblick auf Ihr Schiff!

    Schiffsdaten und technische Daten

    • Gebaut in: Papenburg
    • Indienststellung: 2007
    • Schiffslänge: 251,89 m
    • Schiffbreite: 32,2 m
    • Vermessung: 69.203 GT
    • Tiefgang: 7,3 m
    • Antrieb: Diesel elektrisch
    • Elektrische Leistung: 36.000 kW
    • Geschwindigkeit: 22 kn

    Decks, Kabinen & öffentliche Bereiche

    • Decks: 13
    • Gästekabinen: 1.025
    • Restaurants: 7
    • Restaurantfläche: 3.985 m²
    • Bars: 11
    • Fläche Sonnendecks: 6.400 m²
    • Fläche Body & Soul: 2.300 m²
    • Besatzungsstärke: 587

    Kabinen
    Ob gemütlich innen, mit Blick aufs Meer oder mit frischer Meeresbrise auf Ihrem Balkon - Sie werden sich in den Kabinen und Suiten wohl fühlen. Finden Sie hier einige Wohnbeispiele für Ihr Urlaubs-Zuhause. Übrigens - auf den Decksplänen finden Sie die unterschiedlichen Kabinenkategorien.
    Alle Kabinen sind mit Klimaanlage, Sat-TV mit integriertem iTV, Radio, Direktwahltelefon und Safe ausgestattet. Einen Föhn finden Sie in Ihrer Schreibtischschublade.iTV steht für interaktives Fernsehen. Mit Tastatur und Fernbedienung können Sie alle Informationen rund um Ihre Reise, das Wetter und Aktuelles aus der Welt abrufen, Ausflüge buchen, E-Mails empfangen und versenden, Ihr Bordkonto einsehen und vieles mehr. Gegen eine kleine Gebühr können Sie sich die neuesten Kino-Highlights in Ihre Kabine holen.
    Handtücher für den Pool finden Sie zu Beginn der Reise in Ihrer Kabine.

    Balkonkabinen
    Kategorie BA, BB, BD und BE: 23 m² (inklusive Balkon ca. 3 - 6m²), 4-, 3- und 2-Bett
    Kategorie BC und BF: 17,5 m² (inklusive Balkon ca. 3-6m²), 2-Bett

    Meerblickkabinen
    Kategorie AA und AB: 16,5 m², 4- , 3- und 2-Bett
    Kategorie AC und CA (Sichteinschränkungen durch Rettungsboot in der Kategorie CA): 14 m², Längsseite, 2-Bett
    Kategorie AD: 14 m² getrennt, 4- , 3- und 2-Bett
    Kategorie AD: 14 m² , 2- , 3- und 4-Bett

    Innenkabinen
    Kategorie IB und IC: 13,5 m² , 4-, 3- und 2-Bett
    Kategorie IA, IB und IC:  13,5 m² , 2-Bett
    Kategorie IB und IC: 13,5 m², Längsseite, 2-Bett

    Bitte beachten Sie folgende Hinweise:

    • Sämtliche Abbildungen sind beispielhafte Darstellungen.
    • Es ist möglich, dass die Betten in den Innen- und Meerblickkabinen getrennt stehen und die Meerblickkabinen teilweise über Bullaugen verfügen.
    • Gegebenfalls gewähren nicht alle Sonnendecks/Balkone/Fenster freie Sicht, sondern können aufgrund baulicher Vorgaben eine Begrenzung aus Stahl o.ä. haben.

    Bordwährung
    Bordwährung ist der Euro. Sie bezahlen alles ganz praktisch mit Ihrer Bordkarte, die gleichzeitig Ihr Kabinenschlüssel und Zugangsausweis zum Schiff ist. Am Ende der Reise können Sie wahlweise in bar, mit EC-Karte, Kreditkarte (American Express, Diners Club, VISA, MasterCard) oder Travellerschecks (gegen Gebühr) zahlen. Unser Tipp: Lassen Sie Ihre EC- oder Kreditkarte an der Rezeption einlesen, sofern das nicht schon beim Check-in erledigt wurde. Ihre Bordrechnung finden Sie dann am Abreisetag an Ihrer Kabinentür und Sie müssen sich um nichts weiter kümmern. Für Ihre Landausflüge können Sie an der Rezeption kleinere Beträge Bargeld in die jeweiligen Fremdwährungen umtauschen. Da dies jedoch nicht in jedem Hafen möglich ist, informieren Sie sich bitte rechtzeitig an der Rezeption.

    Garderobe
    AIDA ist Urlaub mit einem Lächeln und ganz ohne Zwang. Wir bitten Sie jedoch, Restaurants und Bars nicht in Bade- oder Sportbekleidung und nicht barfuß zu besuchen. Den Herren empfehlen wir, am Abend im Restaurant lange Hosen zu tragen.

    Trinkgelder
    Trinkgelder sind im Reisepreis inbegriffen. Wenn Sie jedoch außergewöhnlichen Service mit einem persönlichen Trinkgeld anerkennen möchten, freut sich unsere Crew sehr.

    Wellness - Karibischer Spa auf AIDAdiva
    Auf den Schiffen der neuen AIDA Generation widmen sie sich den schönsten Regionen der Erde: Karibik auf AIDAdiva, Afrika auf AIDAbella, Indien auf AIDAluna, Japan auf AIDAblu, Indonesien auf AIDAmar, Skandinavien auf AIDAstella und Griechenland auf AIDAsol. Entdecken Sie auf Ihrem Schiff das ganz besondere Spa Programm - natürlich angelehnt am jeweiligen Spa Thema.</article><//article>
    Für alle Frisch- und Längerverliebten: Schweben Sie drei Stunden lang sanft auf "Wolke Sieben".
    Mit diesem Verwöhnpaket für Turteltäubchen mit den traumhaften St Barth Produkten:

    • Wohlig: Ein Saunágang plus Ruhepause auf dem Wasserbett zur Einstimmung
    • Streichelschön: Zarte Haut durch sanftes Papaya-Körperpeeling
    • Prickelnd: Ein belebendes Bad im Whirpool mit Blick auf die See
    • Paradiesisch: Eine karibische Ganzkörpermassage "Harmony"
    • Entspannend: Eine pflegende Gesichsmaske mit Mangobutter mit beruhigender Hand- und Fußmassage
    • Himmlisch: Abschließende Tee-Zeremonie

    Entdeckungsreise für Genießer
    Die Atmosphäre in den Buffet-Restaurants ist genauso zwanglos wie alles an Bord von AIDA. Schlemmen Sie, mit wem und wann immer Sie wollen – ohne Tischordnung und feste Zeiten. Die Öffnungszeiten finden Sie in der Bordzeitung AIDA Heute. Zu den Hauptmahlzeiten sind die Tischgetränke wie Wein, Bier und Softdrinks inklusive.
    Bella Vista Restaurant: Für Liebhaber und Genießer der italienischen Küche!
    Markt Restaurant: Spazieren Sie von Marktstand zu Marktstand!
    Pizzeria Mare: Die AIDA Pizzabäcker sind Meister der Vielfalt!
    Weite Welt Restaurant: Leinen los und auf zu neuen Ufern des Genusses!
    A-la-carte-Restaurant: Gestalten Sie Ihren Urlaub auch kulinarisch ganz nach Ihrem Geschmack!
    Schonkostbar: Damit auch Allergiker an Bord entspannt die Köstlichkeiten der AIDA Schlemmerwelt!
    Bars: Wie wäre es zum Auftakt eines erlebnisreichen Abends mit einem Drink an einer der Bars!

    Beförderung

    • Transfer ab/an Haustür
    • Transfer an/ab Hafen
    • Ein- und Ausschiffung in Warnemünde

    Kabine & Verpflegung

    • 10 Übernachtungen in der gebuchten Kabinenkategorie
    • Wahl der Kabinennummer
    • Vollpension
    • Kulinarisches Verwöhnprogramm: Inklusive ausgewählter Getränke in den Büfett-Restaurants

    Sonstiges

    • Gepäcktransport vom Anlegeplatz in die Kabine und zurück
    • Trinkgeld
    • Nutzung ausgewählter Bordeinrichtungen
    • Unterhaltungsprogramm an Bord
    • Kinderbetreuung ab 3 Jahren im Kids Club
    • Deutsch spr. Bordreiseleitung
    • SZ-Reisebegleitung (auf An- und Abreise)

    * AIDA PREMIUM Preis bei 2-er Belegung, limitiertes Kontingent

    Auszug aus dem aktuellen AIDA-Katalog September 2017 bis Oktober 2018, dessen allgemeine Reisebedingungen, Hinweise und Informationen gelten.

    Estland

    Karte Estland
    Kirche - Tallinn

    Einreise für Deutsche

    Visumfrei für einen unbegrenzten Aufenthalt. Notwendig sind: für die Dauer des Aufenthalts gültiger Reisepass (für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten ist auch der für die Dauer des Aufenthalts gültige Personalausweis ausreichend).

    Als Nachweis des EU-weiten Versicherungsschutzes sollte die Europäische Krankenversicherungskarte mitgeführt werden (eine private Auslandsreisekrankenversicherung wird zusätzlich empfohlen).

    Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.

    Landesdaten

    Lage

    Die Republik Estland ist einer der drei baltischen Staaten. Im Norden grenzt sie an den Finnischen Meerbusen, im Westen an die Ostsee, im Süden an Lettland und im Osten an die Russische Föderation.

    Fläche: ca. 45.227 km².

    Verwaltungsstruktur: 15 Regionen.

    Einwohner

    Bevölkerung: ca. 1,3 Millionen

    Städte:

    Tallinn (Reval; Hauptstadt) ca. 434.000

    Tartu (Dorpat) ca. 95.000

    Narva ca. 61.100

    Pärnu ca. 38.800

    Kothla-Järve ca. 38.000

    Sprache

    Die Amtssprache ist Estnisch. Etwa 35 Prozent der Bevölkerung spricht Russisch. Außerdem werden die Sprachen der Minderheiten (Ukrainisch, Weißrussisch und Finnisch) gesprochen.

    Zeitverschiebung

    Osteuropäische Zeit = Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +1 Stunde

    Da auch in Estland die Sommerzeit gilt, bleibt der Zeitabstand von 1 Stunde immer erhalten.

    Stromspannung

    Die Netzspannung beträgt 220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

    Flache Eurostecker passen in die vorhandenen Steckdosen, für andere Stecker kann in Ausnahmefällen ein Adapter erforderlich sein.

    Telefon/Post

    Post

    Briefe nach Westeuropa sind in der Regel etwa sechs Tage unterwegs.

    Telefon

    Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Estland ist 00372, die Vorwahl von Estland nach Deutschland ist die 0049, nach Österreich die 0043 und in die Schweiz die 0041. Telefonkarten gibt es auf der Post, an Zeitungskiosken und bei der Touristeninformation.

    NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 112.

    Mobilfunk

    Netztechnik: GSM 900/1800.

    Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Estland von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

    Internet

    Länderkürzel: .ee

    Internetcafés sind in allen größeren Städten zu finden.

    Feiertage

    Feiertage 2017:

    1. Januar (Neujahr)

    24. Februar (Unabhängigkeitstag)

    14. April (Karfreitag)

    1. Mai (Maifeiertag)

    23. Juni (Siegestag)

    24. Juni (Johannistag)

    20. August (Tag der Wiedererlangung der Unabhängigkeit)

    24. Dezember (Heiligabend)

    25. und 26. Dezember (Weihnachten)

    Die Hauptferienzeit geht von Anfang Juni bis Ende August. Geschäftstermine während dieser Monate sowie über Ostern oder zwischen Weihnachten und Neujahr sollte man sich unbedingt bestätigen lassen.

    Öffnungszeiten

    Banken: Mo bis Fr 9-16 Uhr;

    Post: Mo bis Fr 9-18 Uhr, Sa 9.30-15 Uhr;

    Hauptpost in Tallinn: Mo bis Fr 7.30-20 Uhr, Sa 9-18 Uhr, So 9-15 Uhr;

    Geschäfte: Mo bis Fr 9/10 bis 18/19 Uhr, Sa 8 bis 17 Uhr;

    Supermärkte: Mo bis Fr 10-22, Sa und So 10-20 Uhr;

    Museen/Galerien: montags geschlossen;

    Büros: Mo bis Fr 8.30-17/18 Uhr.

    Kleidung

    Im Sommer ist leichtere Kleidung ausreichend, für kühle Morgen- und Abendstunden sollte jedoch auch etwas wärmere Kleidung mitgeführt werden. Im Winter (ab November bis Ende März) sollte man entsprechende Kleidung und gefüttertes Schuhwerk dabeihaben. Regenschutz ist das ganze Jahr über empfehlenswert.

    Karte Estland
    Kirche - Tallinn

    Geschichte/Politik

    Im dritten vorchristlichen Jahrtausend wanderten die Balten, ein indogermanisches Volk, nach Litauen, Lettland und ins ehemalige Ostpreußen ein. Auch die Esten kamen zu dieser Zeit in das Gebiet. Im 13. Jahrhundert entwickelte sich die Hafenstadt Reval, die heute Estlands Hauptstadt Tallinn ist. Unter den deutschen Ordensrittern wurde sie zur führenden Handelsstadt der östlichen Ostsee. Im 16. Jahrhundert stritten sich Polen, Schweden und Russland um die baltischen Hafenstädte. Die darauffolgende russische Herrschaft im 19. Jahrhundert führte zu einer Verarmung, die wiederum Unruhen und Auswanderung mit sich brachte.

    Nach dem ersten Weltkrieg konnten die drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen mehrere Jahre lang als demokratisch regierte Republiken existieren. Doch 1939 kam das Baltikum wieder zu Russland. Durch stalinistische Säuberungen, Deportationen und Massenvernichtungen bluteten die Länder aus. Zwangseinweisungen russischer Arbeiter füllten nach 1945 die Lücken und führten zur Russifizierung: Die Esten wurden fast zur unterdrückten Minderheit im eigenen Land.

    Nach 1985, im Zuge von Glasnost und Perestroika, forderten auch die Esten ihre Unabhängigkeit. 1991 schied Estland aus der zerfallenden Sowjetunion aus und wurde zur eigenständigen Republik.

    Estland ist seit 01.Mai 2004 Mitglied der Europäischen Union.

    Wirtschaft

    Estland lebt überwiegend von der Holzverarbeitung (zu Möbeln, Papier und Zellulose), von chemischen und elektrotechnischen Produkten und sogar vom Energie-Export: Als einziges baltisches Land stellt Estland Strom im Überfluss her, indem es in Kraftwerken Ölschiefer verbrennt. Diese Art der Energiegewinnung hat, da sie mit einer erheblichen Luftverschmutzung einhergeht, katastrophale ökologische Folgen. In den letzen Jahre hat die estnische Regierung jedoch immer mehr Geld für den Umweltschutz ausgegeben.

    Der Tourismus spielt in Estland noch keine große Rolle, doch die Besucherzahlen steigen; eine direkte Folge der wachsenden Infrastruktur. Immerhin sind die größeren Städte und einige Badeorte an der Ostsee gut auf Besucher eingerichtet.

    Religion

    Etwa 70 Prozent der Esten ist konfessionslos. Die beiden wichtigsten Glaubensgemeinschaften sind die russisch-orthodoxe und die evangelisch-lutherische Kirche.

    Minderheiten bilden Katholiken, Muslime und Juden.

    Vegetation

    Das Klima im Baltikum ist erstaunlich mild und gibt deshalb vielen Pflanzen gute Lebensbedingungen. Zahlreiche Pflanzen Estlands sind streng geschützt. Naturfreunde haben Möglichkeiten zu interessanten Beobachtungen; vor allem in den Nationalparks. Das einst dicht bewaldete Estland hat nicht mehr so viele Wälder wie früher. In den verbliebenen Waldgebieten wachsen vor allem Kiefern, Fichten und Birken. In den weiten Moorgebieten, die ebenfalls für Estlands Vegetation typisch sind, wachsen interessante Pflanzen, die in den Sommermonaten in den schönsten Farben blühen. Eine der typischen Pflanzen der estnischen Moore und Kiefernwälder ist die rötlich-lila blühende Erika.

    Tierwelt

    Neben den in Mitteleuropa heimischen Arten wie Rot-, und Schwarzwild, Füchsen und Mardern leben in den Wäldern Wildtiere, die man in unseren Wäldern lange nicht mehr gesehen hat. Allerdings wurden manche (wie Wisente und Biber) erst kürzlich wieder angesiedelt. Andere (vereinzelt Wölfe, Bären und Luchse) haben sich bis heute vor allem in den einsamen Wald- und Moorgebieten Estlands halten können. In den Sumpfniederungen Südost-Estlands sieht man immer wieder mächtige Elche mit ihrem eindrucksvollen Schaufelgeweih. Auch Störche gibt es hier noch häufig.

    Karte Estland
    Kirche - Tallinn

    Kulinarisches

    Die estnische Küche wurde nicht von Feinschmeckern ersonnen. Sie ist relativ schwer, aber durchaus schmackhaft, wenn man eine Zunge für Herzhaftes nach Großmutterart hat. Zum Frühstück gibt es Fisch und Würstchen. Die Suppen sind solide - mit Gemüse, Brot oder Milch. Es gibt viel Kartoffeln, Schweinefleisch, Sahne. Fisch wird vorzugsweise geräuchert oder mariniert gegessen. Berühmt sind die Tallinner Sprotten.

    Blinys, die es überall im Baltikum gibt, sind kleine Pfannkuchen - meist mit saurer Sahne oder Fisch gefüllt. Grüne Suppe ist eine estnische Spezialität. Sie besteht aus verschiedene Gemüse, viel Zwiebeln und Speckwürfeln.

    Man trinkt Kaffee oder Tee. Einheimisches Bier ist für westliche Biertrinker meist zu dünn - es gibt allerdings Ausnahmen. Wer mehr zu zahlen bereit ist, bekommt vertraute Biermarken vorgesetzt. Wein und Sekt kommen fast immer aus Russland oder Georgien und sind für unseren Geschmack meist zu süß. Wodka wird fast überall in guter (sehr starker!) russischer Qualität gebrannt.

    Beeren- und Fruchtsäfte sind meist ausgezeichnet (was man von den Fabrik-Limonaden nicht sagen kann), Met und Honiglikör gelten als baltische Spezialitäten; in allen drei Ländern gibt es viele Imker.

    Sitten und Gebräuche

    Traditionen und Trachten werden im ganzen Baltikum gepflegt. Nicht nur die häufigen Kultur-Veranstaltungen sind erlebenswert, sondern auch die ausgelassenen Feste - wie etwa die allenthalben mit Sonnwendfeuern und viel Fröhlichkeit gefeierte Johannisnacht. "Baltica" ist ein internationales Folklorefest, das jedes Jahr in der Hauptstadt eines anderen baltischen Landes stattfindet. Eine der beliebtesten Veranstaltungen ist im Juni das Tallinner Altstadtfest. Da gibt es Konzerte, Theater, Ausstellungen und einen großen Kunst-Markt auf dem Rathausplatz.

    Souvenirs

    Bernsteinschmuck ist ein klassisches Mitbringsel aus dem Baltikum, ist jedoch häufig nicht aus Estland selbst. Typisch hingegen sind leichte Wollschals aus Haapsalu. Die Esten verstehen sich auf die Holzverarbeitung, so dass man hier schöne Stücke erwerben kann. Auch lederne Bucheinbände sind bemerkenswert. Köstlich ist ein dunkelroter Likör "vana Tallinn", der in den Alkoholläden erstanden werden kann.

    Duty Free

    Einreise aus EU-Ländern

    Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für folgende Gebiete: Kanarische Inseln, britische Kanalinseln, französische Überseegebiete, Åland, autonome Mönchsrepublik Athos, Gibraltar, Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

    Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

    Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

    TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

    ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

    Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

    Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

    KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter (max. 10 Liter) mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

    REISENDEN UNTER 18 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für alkoholische Getränke und Tabakwaren gewährt.

    Einreise aus Drittländern

    Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

    Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

    - 40 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 50 g Tabak;

    - 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein;

    - 4 Liter nicht schäumende Weine;

    - 16 Liter Bier;

    - eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln (maximal 10 Präparate und davon jeweils höchstens 5 Originalverpackungen, mit ärztlicher Bescheinigung falls verschreibungspflichtig);

    - andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende, für Reisende auf anderen Verkehrswegen bis zu einem Gesamtwert von 300 Euro; für Reisende unter 15 Jahren gilt die Freimenge von 175 Euro unabhängig vom Einreiseweg;

    - Reservekanister Treibstoff mit maximal 10 Litern Inhalt.

    Milch- und Fleischprodukte dürfen nicht zollfrei eingeführt werden.

    REISENDEN UNTER 18 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Tabakwaren und alkoholische Getränke gewährt.

    Karte Estland
    Klimadiagramm

    Klimainformationen

    Das Klima Estlands zeichnet sich durch kalte, lange Winter und kurze, relativ warme Sommer aus. So kann man erst im April mit den ersten Frühlingsanzeichen rechnen. Es kann sogar vorkommen, dass es noch im Juni zu Nachtfrösten kommt. Die Temperaturen, die im Winter gemessen werden, betragen im Durchschnitt -3°C im Süden des Landes und -7°C im Norden. Tiefsttemperaturen von -25 bis -30°C sind zu dieser Jahreszeit in Estland keine Seltenheit. Die durchschnittlichen Temperaturen im Sommer liegen zwischen 13 und 17°C. Der meiste Regen fällt in den Sommermonaten von Juli bis September. So liegt die durchschnittliche Niederschlagsmenge in diesen Monaten bei 71 bis 75 mm, wogegen sie in den übrigen Monaten 40 mm nicht überschreitet.

    Beste Reisezeit

    Mai bis September.

    Karte Estland
    Kirche - Tallinn

    Vorgeschriebene Impfungen

    Keine.

    Empfohlene Impfungen

    Saisonal FSME.

    Informationen zur Malaria

    Malaria

    Keine.

    Verbreitung

    Estland ist malaria-frei.

    Ärztliche Hilfe

    TALLINN: Teet Lainevee (spricht Englisch), Kuldnoka Str. 14-19,, Tallinn, Tel. (06) 55 93 87, priv. 55 96 80.

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    Währung

    Währungseinheit

    Währungseinheit: Euro (EUR)

    1 Euro = 100 Cent.

    Derzeitiger Kurs:

    1 US-$ = ca. 0,92 EUR

    Hinweise

    Am 1. Januar 2011 wurde in Estland der Euro als offizielles Zahlungsmittel eingeführt. Der Wechselkurs ist durch die Rechtsakten der Europäischen Union bestimmt: 1 Euro = 15,6466 Kronen. Alte estnische Kronen können nur noch bei der estnischen Zentralbank (Eesti Pank) umgetauscht werden.

    Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

    Devisenbestimmungen/Umtausch

    Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

    Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

    Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Ein- und Ausreise ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

    Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

    Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

    Internationale Kreditkarten: Ja (EuroCard/MasterCard, American Express, Visa, Diners Club) - werden in größeren Hotels, Restaurants und Geschäften akzeptiert.

    Geldautomat: Ja - Bargeldabhebung mit internationalen Kreditkarten, in größeren Städten auch mit mit Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Zeichen), möglich.

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    Auskunftstellen

    Estonian Tourist Board/Enterprise Estonia
    Lasnamäe 2
    11412
    Tallinn /Estland
    (00372 6) 27 97 01
    (00372 6) 27 97 70
    www.visitestonia.com
    tourism@eas.ee

    Deutsch-Baltische Handelskammer in Estland
    Suurtüki 4b
    10133
    Tallinn /Estland
    (00372 6) 27 69 50
    (00372 6) 27 69 40
    www.ahk-est.ee
    info.ee@ahk-balt.org

    Eesti Kaubandus-Tööstuskoda
    Estonia Chamber of Commerce and Industry
    Toom-Kooli 17
    10130
    Tallinn /Estland
    (00372 6) 04 00 61
    (00372 6) 04 00 60
    www.visitestonia.com
    koda@koda.ee

    Botschaften und Konsulate

    In Deutschland

    MÜNCHEN siehe Grasbrunn

    Honorarkonsulat der Republik Estland
    HLL Heine Leibing Leisse
    Mecklenburgstraße 85
    19053
    Schwerin
    (03 85) 55 57 32 22
    (03 85) 55 57 32 25
    honorarkonsul@estland-mv.de
    Mo. bis Fr. 9-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Honorarkonsulat der Republik Estland
    Mittlerer Pfad 19
    70499
    Stuttgart
    (0 711) 21 57 62 02
    Konsulat.Estland@t-online.de
    Di 10-12, Mi 13-15 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
    Toom-Kuninga 11
    15048
    Tallinn /Estland
    (00372 6) 27 53 04
    (00372 6) 27 53 00
    www.germany.ee
    info@tallinn.diplo.de
    Amtsbezirk: Estland

    Botschaft der Republik Estland
    mit Konsularabteilung
    Hildebrandstraße 5
    10785
    Berlin
    (0 30) 25 46 06 01
    (0 30) 25 46 06 02
    www.estemb.de
    Embassy.Berlin@mfa.ee
    Botschaft Mo bis Fr 9-13, 14-16 Uhr, Konsularabteilung Mo bis Do 9.30-12.30 Uhr

    Honorarkonsulat der Republik Estland
    c/o Geo. Gleistein Sohn GmbH
    Heidlerchenstraße 7
    28777
    Bremen
    (0 421) 17 42 84 79
    (0 421) 57 73 58 76
    honorarkonsul@estland-bremen.de
    Mi 10-13 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Honorarkonsulat der Republik Estland
    Uerdinger Straße 58-62
    40474
    Düsseldorf
    (02 11) 43 23 11
    (02 11) 43 22 37
    estonianconsulate@metallnrw.de
    Di und Do 10-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Honorarkonsulat der Republik Estland
    Liebigstraße 20
    60323
    Frankfurt am Main
    (0 69) 874 03 37 51
    (0 69) 874 03 37 50
    honorarkonsulin@estland-hessen.de
    Do 10-13 Uhr und nach Vereinbarung
    (keine Visumerteilung)

    Honorarkonsulat der Republik Estland
    Gut Keferloh 1a
    85630
    Grasbrunn bei München
    (0 89) 46 26 14 33
    (0 89) 46 23 14 30
    estonianconsulate.bayern@klmunich.de
    Mo bis Fr 9-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Honorarkonsulat der Republik Estland
    Alsterufer 45 (Eingang Badestraße 38)
    20354
    Hamburg
    (0 40) 450 40 51
    (0 40) 450 40 26
    estland@t-online.de
    Di und Do 15-17 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Honorarkonsulat der Republik Estland
    Bergstr. 2
    24103
    Kiel
    (04 31) 519 44 95
    (04 31) 519 44 94
    info@estonian-consulate-sh.de
    Mo und Fr 10-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Ärztliche Hilfe

    TALLINN: Teet Lainevee (spricht Englisch), Kuldnoka Str. 14-19,, Tallinn, Tel. (06) 55 93 87, priv. 55 96 80.

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    Sehenswertes

    Tallinn

    Die Hauptstadt Estlands, die einst Reval hieß, liegt auf einer Landzunge und gehörte lange Zeit der Hanse an. Sie ist eine lebendige Hafenstadt, die schon immer ganz dem Westen aufgeschlossen war. Ihr schöner mittelalterlich-hanseatischer Stadtkern ist reich an architektonischen Schätzen und Sehenswürdigkeiten. So ist das im gotischen Stil erbaute Rathaus der Stadt einmalig für ganz Nordeuropa. Das kulturelle Angebot ist groß. Zur Erholung wurden ungewöhnlich viele weitläufige Parks und Grünanlagen angelegt.

    Will man mehr über das Leben und das Selbstverständnis der Esten erfahren, bietet sich ein Besuch des Freilichtmuseums "Rocca al Mare" an. Dieses von einem Italien-Fan gestiftete Museum (daher der Name) liegt am westlichen Stadtrand, unmittelbar über dem Strand der Kopli-Bucht. Die dort aufgestellten Höfe, Katen, Kirchen und Windmühlen stammen meist aus dem 19. Jahrhundert.

    Tartu

    Die zweite estnische Hansestadt ist gleichzeitig auch die zweitgrößte des Landes. Tartu, das alte Dorpat, das in der kaum berührten Landschaft der südestnischen Seenplatte liegt, hat eine Universität, die schon 1632 von dem Schwedenkönig Gustav Adolf gegründet wurde. Hier befindet sich Estlands geistiger Mittelpunkt. Die Stadt hat viel Atmosphäre. Ist das Wetter schön, wimmelt es auf Straßen und Plätzen, in Parks und Cafés von Studenten. Ein besonders reiches kulturelles Angebot und viele Museen erwarten den Besucher. Hinter dem weiten klassizistischen Rathausplatz erhebt sich der Domhügel mit der mächtigen Ruine der romanisch-gotischen Domkirche, deren guterhaltener Chor heute das geschichtliche Museum der Universität beherbergt.

    Haapsalu

    Hinter den unschönen Randbezirken dieser Hafenstadt verbirgt sich die im Mittelalter auf einer Landzunge angelegte Altstadt. Heute stammen zwar die meisten Bauten aus dem 19. Jahrhundert, doch an heimeliger Atmosphäre fehlt es nicht. Inmitten der verwinkelten Altstadt erheben sich die mächtige Ruine der alten Bischofsburg sowie der ebenfalls aus dem 13. Jahrhundert stammende Dom.

    Pärnu

    Die freundliche Hafenstadt ist der beliebteste Ferienort Estlands. In der Altstadt stehen zahlreiche Kirchen und Bauten aus der Zeit des 17. bis 19. Jahrhunderts. Niedrige Holz- und Steinhäuser mit attraktiven Läden und Gaststätten säumen die autofreie Hauptstraße. Hinter dem schönen Kurpark liegt die hufeisenförmige Bucht von Pärnu mit ihren weiten, schneeweißen Sandstränden.

    Saaremaa

    Estland hat etwa 1.500 Inseln. Saaremaa ist die größte und ist landschaftlich zauberhaft; mit tiefen Buchten, Halbinseln, Dünen, Wacholderheiden und flachen Strandseen. Der Westen mit seinen artenreichen Hochmooren und idealen Brutplätzen für vielerlei Vogelarten steht unter Naturschutz. Ebenfalls geschützt sind die Kraterseen von Kaali (im Südosten), die von einem Meteoritenaufschlag stammen. Sechs kleine Felseninseln an der Westspitze der Insel sind Brutplätze von 33 verschiedenen Vogelarten. Die Inselhauptstadt Kuressaare an der südöstlichen Küste ist ein Moorbad mit einer gut erhaltenen Bischofsburg sowie einer attraktiven Altstadt.

    Rakvere

    An dieses Städtchen mit der Ruine einer alten Ordensburg, schließt sich nordwestlich der Lahemaa-Nationalpark an. Dieser 650 qkm große Park umfasst im Norden die Küste mit ihren Inseln, Halbinseln, Buchten, Sandstränden und wenigen kleinen, nur auf Sandpisten zu erreichenden Fischerorten sowie im Süden das Küstentiefland mit wildreichen Kiefern- und Fichtenwäldern. In den vielen Wasserläufen und Seen laichen Lachse und Meeresforellen. Prächtige alte Gutshöfe dienen als Museen.

    Nationalpark Lahemaa

    Dieser wohl bedeutendste Nationalpark Estlands befindet sich im Norden des Landes und ist von Tallinn aus schnell zu erreichen. Das Landschaftsbild ist geprägt von einer zerklüfteten Küste mit vielen kleinen vorgelagerten Inseln, Wäldern sowie Karst- und Moorgebieten.

    Dementsprechend vielseitig ist die hier zu findende Tier- und Pflanzenwelt. Neben vielen Vogelarten leben unter anderen Elche und Braunbären im Nationalpark Lahemaa.

    Nationalpark Karula

    Der etwa 103 km² große Nationalpark Karula liegt im Süden des Landes, nahe der Stadt Valga. Dies ist Estlands jüngster Nationalpark, 1993 wurde er von einem Naturschutzgebiet zum Nationalpark aufgestuft. Seine Hügellandschaften, Seen, Sümpfe und Wälder bieten vielen Tierarten einen Lebensraum.

    Nationalpark Soomaa

    Der 371 km² große Nationalpark Soomaa liegt in Zentralestland inmitten einer Moor- und Sumpflandschaft. Das Gebiet wird von mehreren Flüssen durchzogen, die von Überschwemmungswiesen und Wäldern umgeben sind.

    Zu den hier lebenden Tieren gehören Braunbären, Wölfe und Füchse, der Eurasische Lux sowie viele Vögel, darunter 8 Adlerarten.

    Naturschutzgebiet Endla

    Im Hochmoor zwischen Rakvere und Tartu erstrecken sich viele Seen. In dieser Wald- und Moorlandschaft nisten Sumpf- und Wasservögel. Den leichtesten Zugang hat man von der Straße Tartu-Tapa.

    Naturschutzgebiet Matsalu

    Mit 486 km² umfasst das Schutzgebiet die gesamte Bucht Matsalu (südlich von Haapsalu). Es ist eines der wichtigsten Vogelschutzgebiete Europas. Auf den Strandwiesen und Waldheiden am Unterlauf des Kasari-Flusses rasten und nisten unzählige Zugvögel von rund 250 Arten.

    Karte Estland
    Kirche - Tallinn

    Reisehinweise

    Es besteht eine hohe Diebstahlgefahr für Pkw-Reisende, unbedingt sollten Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden, wie z.B. nur bewachte Parkplätze aufsuchen, keine Wertgegenstände im Auto zurücklassen etc.

    Kleinkriminalität wie beispielsweise Handtaschendiebstahl u.Ä. ist besonders in Tallin ausgeprägt.

    Weitere Informationen zur Sicherheitssituation in Estland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

    Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

    ALKOHOLGENUSS: In Tallinn ist das Trinken von Alkohol auf öffentlichen Plätzen verboten. Verstöße gegen dieses Verbot werden mit Geldbußen bestraft.

    RAUCHVERBOT: In Gaststätten ist das Rauchen verboten. Nur in abgetrennten Raucherräumen, die nicht mit Speisen und Getränken betreten werden dürfen, gilt dieses Rauchverbot nicht. Unerlaubtes Rauchen kann mit einem Ordnungsgeld von ca. 75 EUR belegt werden.

    REFLEKTOREN: Fußgänger sind sowohl innerorts als auch außerhalb von Ortschaften dazu verpflichtet, bei schlechter Sicht sowie bei Dunkelheit Reflektoren oder eine Lichtquelle auf der Oberkleidung zu tragen.

    SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

    Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

    Russische Föderation

    Karte Russische  Föderation

    Einreise für Deutsche

    Visum ist notwendig. Dazu ist u.a. erforderlich:

    - der 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültige Reisepass

    - ein visa support letter des russischen Reiseveranstalters

    - der Nachweis einer Auslandsreisekrankenversicherung

    Landesdaten

    Lage

    Die Russische Föderation ist der eigentliche Kernstaat der GUS (Gemeinschaft Unabhängiger Staaten).

    Sie liegt im östlichen Teil Europas und im westlichen und nördlichen Teil Asiens. Die Russische Föderation wird im Norden und Nordosten begrenzt durch die Barentssee und das Nordpolarmeer, im Osten durch die Bering-Straße und das Ochotskische Meer.

    Im Südosten und Süden hat die Russische Föderation Grenzen mit der Volksrepublik China, Korea-Nord, der Mongolei, Kasachstan, Georgien und stößt weiterhin an das Kaspische Meer und das Schwarze Meer. Seit März 2014 zählt die Russische Föderation auch die Halbinsel Krim am Schwarzen Meer, gegenüber der russischen Taman-Halbinsel, zu ihrem Staatsgebiet.

    Im Westen grenzt die Russische Föderation an die Ukraine, Belarus/Weißrussland, Lettland, Estland, Finnland und Norwegen.

    Die Russische Exklave Kaliningrad/Königsberg wird im Norden und Osten umschlossen von Litauen, im Süden von Polen und im Westen von der Ostsee.

    Fläche: 17.075.400 km² (inklusive Kaliningrad)

    Verwaltungsstruktur:

    21 Republiken: Adygeya, Altay, Bashkortostan, Buryatiya, Chechnya, Chuvashiya, Dagestan, Ingushetiya, Kabardino-Balkariya, Kalmykiya, Karachaevo-Cherkesiya, Kareliya, Khakasiya, Komi, Mariy El, Mordoviya, Sakha, Severnaya Osetiya-Alaniya, Tatarstan, Tyva, Udmurtiya

    9 Regionen ("kray")

    46 Verwaltungsregionen ("oblast")

    2 autonome Städte (Moskau, St. Petersburg)

    1 autonome Region

    4 autonome Bezirke

    Einwohner

    Bevölkerung der Russischen Föderation: ca. 143 Millionen Einwohner.

    Städte:

    Moskau (Hauptstadt) ca. 11,5 Millionen

    St. Petersburg ca. 4,8 Millionen

    Nowosibirsk ca. 1,5 Millionen

    Jekatarinburg ca. 1,3 Millionen

    Nishni Nowgorod ca. 1,3 Millionen

    Samara ca. 1,2 Millionen

    Omsk ca. 1,2 Millionen

    Tscheljabinsk ca. 1,1 Millionen

    Ufa ca. 1,1 Million

    Kasan ca. 1,1 Millionen

    Rostow am Don ca. 1,1 Millionen

    Wolgograd ca. 1 Million

    Perm ca. 991.500

    Krasnojarsk ca. 973.900

    Saratow ca. 837.800

    Wladiwostock ca. 592.100

    Sprache

    Die Amtssprache der Russischen Föderation ist Russisch. Daneben existieren die eigenen Sprachen der russischen Republiken sowie mehr als 80 Minderheitensprachen.

    Zeitverschiebung

    In Russland gibt es keine Zeitumstellung zwischen Sommer- und Winterzeit (2014 wurde letztmalig umgestellt).

    Die Zeitumstellung (Ende März bis Ende Oktober) in Europa bewirkt, dass je nach Zeitzone in Russland noch eine Stunde abgezogen werden muss.

    Die Russische Föderation liegt in 11 Zeitzonen. Die Spanne der Zeitunterschiede reicht von Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) +1 Stunde im Westen Russlands bis MEZ +11 Stunden im Osten.

    KALININGRADER ZEIT +1 Stunde

    Kaliningrad und Region

    MOSKAUER ZEIT +2 Stunden

    Großteil des europäischen Russlands sowie die Autonome Republik Krim (seit 2014 > Russland)

    Regionen: Archangelsk - Astrachan - Belgorod - Brjansk - Iwanowo - Jaroslawl - Kaluga - Kirow - Kostroma - Krasnodar - Kursk - Leningrad - Lipezk - Moskau - Murmansk - Nischni - Nowgorod - Nowgorod - Orjol - Pensa - Pskow - Rjasan - Rostow - Saratow - Smolensk - Stawropol - Tambow - Tula - Twer - Uljanowsk - Wladimir - Wolgograd - Wologda - Woronesch

    Republiken: Adygeja - Dagestan - Inguschetien - Kabardino-Balkarien - Kalmückien - Karatschai-Tscherkessien - Karelien - Komi - Krim - Mari El - Mordwinien - Nordossetien-Alanien - Tatarstan - Tschetschenien - Tschuwaschien

    Autonomer Kreis der Nenzen

    SAMARAER ZEIT +3 Stunden

    Region: Samara

    Republik: Udmurtien

    JEKATERINBURGER ZEIT +4 Stunden

    Regionen: Perm - Kurgan - Orenburg - Swerdlowsk (Jekaterinburg) - Tjumen - Tscheljabinsk

    Republik: Baschkortostan (Baschkirien)

    Autonome Kreise: Chanten und Mansen/Jugra (Chanty-Mansijsk) - Jamal-Nenzen

    OMSKER ZEIT +5 Stunden

    Regionen: Altai - Nowosibirsk - Omsk - Tomsk

    Republik: Altai

    KRASNOJARSKER ZEIT +6 Stunden

    Regionen: Krasnojarsk - Kemerowo

    Republiken: Tuwa - Chakassien

    IRKUTSKER ZEIT +7 Stunden

    Regionen: Transbaikalien - Irkutsk

    Republik: Burjatien

    JAKUTSKER ZEIT +8 Stunden

    Teile von Sacha, Rep.: Jakutsk (Hauptstadt) und alle administrativen Kreise

    Region: Amur

    WLADIWOSTOKER ZEIT +9 Stunden

    Regionen: Primorskij (Primorje) - Chabarowsk - Magadan -Sachalin

    Teile von Sacha, Rep.: Oimjakonski - Werchojanski - Ust-Janski

    Jüdische Autonome Oblast

    SREDNEKOLYMSKER ZEIT +10 Stunden

    Teile von Sacha, Rep.: Abyjski - Allaichowski - Momski - Nischnekolymski - Srednekolymski und Werchnekolymski administrative Kreise sowie Sewero

    KAMTSCHATKA-ZEIT +11 Stunden

    Region Kamtschatka

    Autonomer Kreis der Tschuktschen

    Stromspannung

    In Moskau und in anderen Städten beträgt die Netzspannung in der Regel 220 Volt, 50 Hz.

    Telefon/Post

    Post

    Luftpost benötigt von Moskau und St. Petersburg ca. 10 Tage und mehr, von anderen russischen Städten länger. Wenn man sicher gehen möchte, dass Post auf jeden Fall ankommt, sollte man sie per Einschreiben versenden.

    Telefon

    Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz in die Russische Föderation ist 007. Die Vorwahlen von der Russischen Föderation nach Deutschland sind 8 (Freizeichen abwarten), dann wählt man 1049 und danach die deutsche Ortsvorwahl ohne Null. Analog dazu wählt man nach Österreich nach der 8 (Freizeichen abwarten) 1043 und in die Schweiz 1041. Neben den privaten Telefonanbietern, die auch Kartentelefone anbieten, gibt es staatliche Telefonbüros (meist in der Nähe des Postamtes) sowie Satellitentelefonbüros, die zuverlässigere Verbindungen bieten, aber auch teurer sind. Das Telefonieren vom Hotel aus ist kompliziert und außerdem sehr kostspielig.

    NOTRUFNUMMER: 112.

    Mobilfunk

    Netztechnik: GSM 900/1800 und 3G 2100.

    Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in der Russischen Föderation von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

    Internet

    Länderkürzel: .ru

    Internetanschlüsse stehen in den Hotels und Internetcafés größerer Städte zur Verfügung.

    Feiertage

    1. Januar (Neujahrstag) sowie vom 2. bis zum 6. Januar (Neujahrsfeiertage)

    23. Februar (Tag des Verteidigers des Vaterlandes)

    24. Februar (öffentlicher Feiertag)

    8. März (Internationaler Frauentag)

    1. Mai (Tag der Arbeit)

    8. Mai (öffentlicher Feiertag)

    9. Mai (Tag des Sieges)

    12. Juni (Nationalfeiertag; Tag der Deklaration über die Staatssouveränität)

    4. November (Tag der nationalen Einheit)

    Orthodoxer Feiertag: 7. Januar (Weihnachten)

    Fällt ein Feiertag auf einen Samstag oder Sonntag, ist der darauffolgende oder ein durch die Regierung festgelegter Werktag arbeitsfrei.

    Die Hauptferienzeit geht von Anfang Juni bis Ende August. Weitere typische Ferienzeiten sind die ersten zwei Januar- und die ersten zwei Maiwochen. Aber auch die Tage vor und nach offiziellen Feiertagen werden gern für Kurzurlaube benutzt.

    Öffnungszeiten

    Banken: Mo bis Do ca. 9.30-17 Uhr, Fr ca. 9.30-16 Uhr (oft ohne Mittagspause);

    Post: Mo bis Fr 8-20/21 Uhr, Sa, So und an Feiertagen kürzere Öffnungszeiten, in Großstädten oft rund um die Uhr geöffnet;

    Geschäfte: Lebensmittelläden in der Regel die ganze Woche von 9-22/23 Uhr, oft ohne Mittagspause. In Großstädten gibt es auch Supermärkte bzw. kleinere Geschäfte (Kioske), die rund um die Uhr geöffnet haben. Kaufhäuser und Shopping Malls oftmals Mo bis So 10/11-20/21/22 Uhr;

    Büros: Mo bis Fr 9/10-17/18 Uhr, üblicherweise mit einer Stunde Mittagspause ab 13 Uhr;

    Behörden: Mo bis Fr 8/9-17 Uhr, in der Regel mit einer Stunde Mittagspause, oft ab 13 Uhr.

    Kleidung

    Im Sommer (Juni bis August) sollte man normale Sommerkleidung dabeihaben. Im Frühjahr und Herbst sollte man Übergangskleidung mitnehmen. Außerdem braucht man unbedingt eine Regenjacke oder einen anderen Regenschutz. Im Winter sollte man warme Wollsachen, warme Wintermäntel und gefüttertes, wasserunempfindliches Schuhwerk mitnehmen. Eine warme Kopfbedeckung ist unbedingt notwendig. Dies gilt allerdings nicht für die subtropischen Gebiete am Schwarzen Meer.

    Karte Russische  Föderation

    Geschichte/Politik

    Im sechsten nachchristlichen Jahrhundert kamen Ostslawen in die russische Tiefebene. Um die Jahrtausendwende übernahm man aus Byzanz die christliche Lehre. Im elften Jahrhundert zeigte Kiew (in der benachbarten Ukraine) alle Möglichkeiten fürstlicher Machtentfaltung. Diese feudale Pracht verschwand, als im 13. Jahrhundert die Mongolen ins Land kamen und bis ins 15. Jahrhundert Tribut forderten. Die Stämme im Südwesten Russlands stellten sich daraufhin unter fremden Schutz. So bildeten sich zwei neue Völker heraus: das weißrussische (Belarus) und das ukrainische.

    Im Nordosten hingegen formierte sich aus vielen einzelnen Stämmen das Großrussentum. Es hatte seine Zentrale lange Zeit im Osten des Reiches, in Nowgorod. Erst im 14. Jahrhundert übernahm Moskau diese Rolle. Im 15. Jahrhundert befreiten sich die Russen von den Tataren. Im 16. Jahrhundert baute Zar Ivan der Schreckliche als Alleinherrscher die russische Macht aus, eroberte Kasan und Astrachan sowie große Teile von Sibirien. Im 17. Jahrhundert gewannen die Russen auch im Westen Land. Peter der Große versuchte zu Beginn des 18. Jahrhunderts, Russland in Richtung Westen zu orientieren. Neue Hauptstadt wurde St. Petersburg.

    Russland wurde nun eine Großmacht und spielte in der europäischen Politik ebenso mit wie im außenpolitischen chinesischen Machtgefüge. 1917 setzte die Februar-Revolution dem Zarenreich ein Ende. 1922 wurde die UdSSR gegründet und 1934 in den Völkerbund aufgenommen.

    Nach dem Zweiten Weltkrieg versuchte die UdSSR den inzwischen geschaffenen großen Ostblock zu halten.

    1991 begann die Auflösung der UdSSR, die "Gemeinschaft der Unabhängigen Staaten" (GUS) mit Russischer Föderation, Weißrussland und Ukraine wurde gegründet. Bald darauf schlossen sich die Staaten Aserbaidschan, Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Moldau, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan an. Nicht in der GUS-Gemeinschaft ist Georgien.

    Mitte März 2014 hat die Schwarzmeerhalbinsel Krim offiziell ihre Unabhängigkeit von der Ukraine nach einem Referendum ausgerufen, Russland wiederum die Krim als Teil der Russischen Föderation anerkannt. Die Ukraine betrachtet die Krim dagegen nach wie vor als eine autonome Republik und Bestandteil ihres Staatsgebiets, weltweit wird der Beitritt der Halbinsel zu Russland ebenso nicht anerkannt.

    Wirtschaft

    Die Wirtschaft ist noch im Übergang von der Plan- zur Marktwirtschaft. Problematisch ist, dass die ehedem amtlich verordneten Abnahmequoten innerhalb der ehemaligen UdSSR nicht mehr existieren, viele Produkte aber auch im Ausland keine Nachfrage finden.

    Russland hat viele Bodenschätze - von der Steinkohle über das Eisenerz zu Stahlveredlern (beispielsweise Vanadium); man findet sie sowohl im Ural als auch in Westsibirien. Erdöl und Erdgas gibt es im Wolgagebiet, im Ural, in Nordkaukasien und in Westsibirien. Russland steht auf dem dritten Platz in der weltweiten Konkurrenz der erdölfördernden Länder. Auch Gold und Diamanten werden gewonnen. Entsprechend der Bodenschätze haben die Eisen- und die Stahlindustrie sowie der Maschinenbau große Bedeutung, daneben auch die chemische und petrochemische Industrie.

    Nur etwa 13 Prozent der Landesfläche werden landwirtschaftlich genutzt; dort wird vor allem Getreide angebaut, aber auch Zuckerrüben und Gemüse gedeihen. Die wichtigsten Anbaugebiete liegen im europäischen Russland. Dort züchtet man auch Rinder und Schweine. Beim Holz gehört Russland zu den größten Produzenten der Erde, 45 Prozent der Landesfläche sind bewaldet. Probleme der Landwirtschaft sind mangelnde Produktivität, zu wenig Produktionsmittel, Schwierigkeiten bei Transport und Lagerung.

    Der Tourismus konzentriert sich auf die Städte Moskau und St. Petersburg, auf die Schwarzmeerküste und den westlichen Kaukasus.

    Religion

    72 Millionen orthodoxe Christen, 13 Millionen Muslime (hauptsächlich im Gebiet von Ural und Wolga), 1 Million Katholiken, 1 Million Buddhisten (Südsibirien), 0,5 Millionen Juden sowie Protestanten und weitere Minderheiten.

    Vegetation

    Im russischen Norden erstreckt sich weithin die Tundra. Auf Frostböden wachsen Moose, Flechten und Kräuter, in den südlicheren Teilen der Tundra auch niedrige Gehölze wie Zwergbirken und Zwergweiden.

    Weiter südlich erstreckt sich die Waldtundra mit Birken, Lärchen und Kiefern; diese geht in die Taiga über, die das weltweit größte Waldgebiet darstellt. Hier wachsen Fichten, Tannen und Lärchen, Arven und Kiefern. Weiter in Richtung Süden trifft man im europäischen Teil Russlands auf die Taiga, einen Mischwald mit Birken und Eichen, Buchen und Linden, Ahorn und Fichten. Östlich des Ural stehen meist Birken.

    Südlich der Taiga liegt ein breiter Steppengürtel, der zuerst Baumsteppe, dann Grassteppe ist. Die Grassteppe besitzt äußerst fruchtbare Böden. Sie gehören zu den wertvollsten in Russland. Deshalb ist ein großer Teil der Steppe in Äcker umgewandelt worden.

    Tierwelt

    Im Norden Russlands, an der Küste, ziehen sich polare Regionen hin. Dort sind Walrosse und Robben, Eisbären und viele Seevögel zu Hause. Südlich davon, in der Tundra, trifft man auf Polarfüchse und Schneehasen, Murmeltiere und Lemminge sowie auf Schneehühner. Während des Sommers kommen von Süden auch Rentiere und Wölfe in diese Gegend sowie sehr viele Vögel. Weiter südlich, in der Taiga, sind während der übrigen Jahreszeit Elche und Wölfe zu Hause. Außerdem findet man dort Luchse, Silber- und Blaufüchse, Fischotter und Zobel sowie die zahlreichen Vertreter der mitteleuropäischen Tierwelt; Hasen, Rot- und Schwarzwild, Eichhörnchen, aber auch Biber. In der Gegend vom Amur lebt noch der sehr selten gewordene Sibirische Tiger.

    Weiter südlich, wo es in die Steppen geht, hat die Tierwelt durch die bäuerliche Landnutzung sehr abgenommen. Immerhin leben hier noch Lemminge und Murmeltiere, Wiesel und Hamster, vereinzelt auch Wölfe, Steppenfüchse sowie der Steppen- und der Tigeriltis, der Dachs und der Nerz. Die Seiga-Antilope, die fast ausgerottet war, ist inzwischen streng geschützt.

    Karte Russische  Föderation

    Kulinarisches

    In Russland wird traditionell sehr fett und süß gegessen. Auf den richtigen Vitamingehalt, Ausgewogenheit und Kalorienmenge wird kaum geachtet. Obst und Gemüse stehen nicht im Vordergrund, dafür gehören Kohl und Kartoffeln fast immer zum Mittagessen. Sehr beliebt sind in Russland selbst gesammelte Pilze und Beeren.

    Zum Frühstück isst man oft Kascha (Haferbrei), Reis mit Milch und Zucker, Eier, Blinis (gerollte Buchweizenpfannkuchen) oder auch heiße Würstchen und Kartoffeln mit Fleischsauce. Zum Trinken gibt es Trinksahne, Kefir, Kaffee oder Tee.

    Das Mittagessen ist die wichtigste Mahlzeit der Russen und wird zwischen 14 Uhr und 15 Uhr gegessen. Es besteht häufig aus zwei Gerichten. Das erste ist Suppe, oft Tomaten-, Kohl- oder Rote-Bete-Suppe, das zweite Gericht bilden Fleisch, Kartoffeln und Salat.

    Als beliebte russische Speisen gelten auch Pelmeni (Teigtaschen, gefüllt mit drei Sorten Fleisch oder mit Lachs), Piroschki (Hefekuchen, gefüllt mit Kohl, Fleisch, Pilzen oder Fisch) und Okroschka (eine auf Kwas basierende Kaltsuppe mit Gurken, gekochten Eiern und Zwiebeln). Befstroganow (geschnetzeltes Rindfleisch mit Champignons und Zwiebeln), Schaschlik und Fischgerichte, wie Stör, Lachs oder Zander, gelten als typische Hauptgerichte.

    Zum Nachtisch sind vor allem Eis und süße Gebäckstückchen empfehlenswert.

    Die in Moskau servierten Weine stammen meist aus Georgien, wie der Mukusani, ein voller Rotwein, oder der Zinandali, ein trockener Weißwein. Beim Bier sollte man sich besser an die Importware halten. Tee aus dem Samovar ist die empfehlenswerte Alternative zum unüblichen Kaffee, der am ehesten in den internationalen Hotels so schmeckt, wie ein Kaffeetrinker es erwartet. Nationalgetränk ist der Wodka, der bei so ziemlich jeder Gelegenheit getrunken wird. Das "Wässerchen" mit 40 bis 45 Prozent Alkohol ist das Lebenselixier der Russen. Russen trinken Wodka pur ohne Eis und immer mit einem Trinkspruch "Hinuntergestürzt". Der erste Wodka wird vor dem Beginn der Mahlzeit getrunken.

    Kwas, russisches Brotbier, ist seit 1056 bekannt und neben Wodka ebenfalls ein Nationalgetränk in Russland. Es wird in allen russischen Städten für ein paar Kopeken aus großen gelben Fässern abgezapft, es wird aber auch in Flaschen angeboten. Geschmacksvarianten sind Apfel-, Kirsch-, Honig- oder auch Bojaren-Kwas.

    Sitten und Gebräuche

    In Russland leben über hundert Völker beisammen, die sich - neben der russischen Amtssprache - in einer Vielzahl von Idiomen verständigen.

    In Städten oder größeren Orten gilt allgemein: Man ist von alters her ziemlich konservativ, bei der Kleidung, und besonders im gegenseitigen Umgang (sofern noch nicht viel Wodka getrunken wurde). Titel hört man gern, Höflichkeit wird sehr geschätzt.

    Besondere Rituale gelten beim Wodka-Trinken in Gesellschaft. Da muss, um unmittelbar nachspülen zu können, neben dem Wodka-Glas ein zusätzliches Getränk bereitstehen (Mineralwasser oder Bier). Ein handfester Imbiss gehört dazu: Gurken, Käse, Wurst. Und dann wird Wodka nur nach einem Toast (auf Russisch: "Tost") und ausschließlich mit einem einheitlichen, gemeinsamen Schluck getrunken.

    Souvenirs

    In vielen russischen Orten lebt die Tradition des alten Kunstgewerbes noch. Beispiele: Archangelsk, wo man nach wie vor Holz- und Beinschnitzereien, aber auch Geschenke aus Rentierfell herstellt. In Perm werden Schmuck- und Halbedelsteine, die im Ural gefunden wurden, geschnitten und geschliffen. In Jaroslawl versteht man sich auf Silberschmuck, in St. Petersburg auf kleine Puppen. Da gibt es auch die Babuschkas, hohle bunte Holzpüppchen unterschiedlicher Größe, bei denen man eine in die andere hineinstecken kann. Die Möglichkeiten, Souvenirs zu finden, gehen noch viel weiter; in den Städten kann man alle diese Kleinigkeiten kaufen.

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    Klimadiagramm

    Klimainformationen

    Von Nord nach Süd ist ein Übergang von arktischem zu kontinentalem Klima mit starken jahreszeitlichen Schwankungen erkennbar.

    Im europäischen Teil der Russischen Föderation ist der Sommer, der üblicherweise von Juni bis einschließlich August dauert, warm, und man kann zu dieser Zeit mit viel Sonnenschein rechnen. Gelegentlich kommt es zu Regenfällen. Die durchschnittlichen Temperaturen betragen zu dieser Jahreszeit etwa 17 bis 26°C. Ein sehr angenehmer Monat ist der September. Im Frühling und Herbst ist es kühl.

    Im Winter, der in der Regel von November bis März dauert, gibt es Schnee und Frost. Die Temperaturen schwanken zu dieser Jahreszeit zwischen etwa -17 und -1°C. In einigen Regionen der Russischen Föderation sinkt das Thermometer auf Temperaturen von -30°C . Die Kälte ist jedoch meist trocken und deshalb auch leichter zu ertragen. In den südwestlichen Landesteilen sinkt die Temperatur selbst im Januar selten unter 0°C.

    Am Schwarzen Meer dauert die Badesaison bei angenehm warmen Temperaturen von Mai bis Oktober; die Temperaturen liegen in den Monaten Dezember bis Februar bei 7 bis 10°C.

    Der Norden des europäischen Teils der Russischen Föderation sowie Sibirien und der asiatische Teil der Russischen Föderation haben kurze, nicht übermäßig heiße Sommer, jedoch kalte, sehr lange Winter (5 bis 7 Monate, Temperaturen im Januar teilweise -45 bis -17°C).

    Beste Reisezeit

    Den europäischen Teil und die südlichen Gebiete der Russischen Föderation, wie z.B. die Region am Schwarzen Meer, bereist man am besten von Mai bis Oktober, in den nördlichen Gebieten ist es in den Sommermonaten am angenehmsten.

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    Vorgeschriebene Impfungen

    Keine.

    Empfohlene Impfungen

    Hepatitis A, regional FSME,

    zusätzlich für Individualreisende Typhus.

    Informationen zur Malaria

    Malaria

    Keine.

    Verbreitung

    Die Russische Föderation ist malaria-frei.

    Ärztliche Hilfe

    MOSKAU: Botschaft der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Wolfgang Luster, Moskau, Tel. (0495) 939 92 69, 939 91 07;

    ST. PETERSBURG:Prof. Dr. A. Storozchenko (spricht Englisch), Udelny Prospect 22,, St. Petersburg, Tel. (0812) 553 21 01;

    JEKATERINBURG:Gebietskrankenhaus Nr. 1, Dr. Oled Beliaev (spricht Deutsch), Wolgogradskaja Str. 165,, Jekaterinburg, Tel. (03432) 28 44 10;

    NOVOSIBIRSK:Kranoobsk Bezirkskrankenhaus, Hr. Ortwin Iwanowitsch-Bergen (spricht Deutsch), Novosibirsk, Tel. (03832) 48 02 53;

    NISHNIJ NOWGOROD:State Regional Hospital, Dr. V. Zagainov, Rodionova Street 190,, Nishnij Nowgorod, Tel. (08312) 38 95 59;

    PERM:Klinik für Kardiologie, Dr. S. Tchazov, Lunatcharskogo Str. 95,, Perm, Tel. (03422) 34 86 74;

    SAMARA:Dr. A. Pismenny, 443068 Novo-Saqdovaya Str. 154,, Samara, Tel. (08462) 35 15 91.

    Karte Russische  Föderation

    Währung

    Währungseinheit

    Währungseinheit: Rubel (Rbl)

    1 Rubel = 100 Kopeken.

    Derzeitiger Kurs:

    1 Euro = ca. 60,59 Rbl

    1 US-$ = ca. 56,37 Rbl

    Hinweise

    Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

    Devisenbestimmungen/Umtausch

    Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

    Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

    Deklaration: Ja - wenn bei der EINFUHR alle Devisen, Rubel, Reiseschecks sowie Wertpapiere den Wert von 10.000 US-$ überschreiten. Ein Exemplar des Deklarationsformulars muss für die Ausreise aufbewahrt werden (siehe Hinweis "bei AUSREISE").

    >>>

    Schriftliche Deklaration bei der AUSFUHR von Beträgen (Landes- und Fremdwährung) über 3,000 US-$ notwendig. Bei Beträgen über 10,000 US-$ (Summe aller Devisen, Rubel, Reiseschecks und Wertpapiere) ist die Vorlage des bei Einreise ausgefüllten Deklarationsformulars notwendig.

    >>>

    Bei Verdacht auf Devisenschmuggel kann neben der Konfiszierung des Devisenbetrags und einer Geldstrafe eine mehrmonatige Haftstrafe drohen.

    Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

    Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

    Umtausch: Direktzahlungen in Devisen sind nicht erlaubt. Die oft in US-$ angegebenen Preise werden zum Tageskurs in Rubel verlangt. Für den Umtausch sollten nur druckfrische Scheine mitgeführt werden. Es sind für manche Dienstleistungen (z.B. auch Trinkgeld) Devisen in kleinen Scheinen notwendig. Geld und Reiseschecks sollten nur in zugelassenen Banken oder Wechselstuben umgetauscht werden. Jeder Geldwechsel muss auf dem Deklarationsformular vermerkt werden, und alle Quittungen sollten bis zur Ausreise aufbewahrt werden.

    Internationale Kreditkarten: Ja (American Express, Diners Club, Visa, EuroCard/MasterCard) - werden in größeren Hotels, Geschäften und Restaurants akzeptiert. Einzelheiten sind vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte erhältlich. Reisende sollten bei der Bezahlung mit Kreditkarte den Reisepass vorweisen können, da es häufig zu Betrügereien im Zusammenhang mit Kreditkarten kommt. In ländlichen Gebieten ist nur Bargeldzahlung möglich.

    Geldautomat: Ja - an den Geldautomaten kann man mit Kreditkarte oder Girocard (mit Maestro-Logo) Bargeld abheben (zwischen 5.000 und 100.000 Rubel täglich, je nach Bank oder Kreditkarten-Anbieter). Man sollte sich jedoch nicht ausschließlich auf Geldautomaten verlassen, sondern zur Sicherheit grundsätzlich einen für einige Tage reichenden Bargeldvorrat besitzen. Da es in der Vergangenheit zu Fällen von Missbrauch von Girocards und Kreditkarten durch manipulierte Geldautomaten gekommen ist, wird beim Einsatz der Karte zu Vorsicht geraten.

    Reiseschecks: Ja - können jedoch nur selten eingelöst werden.

    Rücktausch: ist schwierig.

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    Auskunftstellen

    Nationale Agentur für Tourismus: Visit Russia
    Rahel-Hirsch-Straße 10
    10557
    Berlin
    www.ahk.de

    Russia Federal Agency for Tourism
    Myasnitskaya Ulitsa 47
    101990
    Moskau /Russische Föderation
    (007) 495 607 76 80, 495 607 36 57
    www.ahk.de
    rustourism@ropnet.ru

    German Industry and Commerce in the Russian Federation
    Deutsch-Russische Auslandshandelskammer
    1. Kasatschi per. 7
    119017
    Moskau /Russische Föderation
    Deutsch-Russische Auslandshandelskammer
    c/o APK Worldwide Courier GmbH
    Desenissstraße 54
    22083 Hamburg /Deutschland
    (007) 495 234 49 51
    (007) 495 234 49 50
    www.ahk.de
    ahk@russland-ahk.ru

    Representation of the Chamber of Commerce
    in Kaliningrad
    Vertretung der Handelskammer in Kaliningrad
    Prospekt Mira 49/51
    236000
    Kaliningrad /Russische Föderation
    Reisedienst von Rahden, Ostabteilung
    f. Handelskammer Hamburg
    Heidkamp 49
    28790 Schwanewede
    (007 4012) 95 42 36
    (007 4012) 95 55 44, 95 44 90
    www.hkhamb-ahk-kaliningrad.com
    service.hk24@gmail.com

    German-Russian Chamber of Commerce
    Finljanskij Prosp.4 A
    Business Center "Petrowskij Fort"
    194044
    St. Petersburg /Russische Föderation
    German-Russian Chamber of Commerce
    P.O. Box 109 WP 1631
    53501 Lappeenranta/Finnland
    (007) 812 332 14 16
    (007) 812 332 14 15
    www.hkhamb-ahk.spb.ru
    info@petersburg-ahk.ru; altmann@petersburg-ahk.ru

    Botschaften und Konsulate

    Konsularabteilung der Botschaft der
    Russischen Föderation
    Behrenstraße 66
    10117
    Berlin
    Konsularabteilung der Botschaft der
    Russischen Föderation
    Unter den Linden 63-65
    10117 Berlin
    (0 30) 22 65 19 99
    (0 30) 22 65 11 84
    www.russische-botschaft.de
    infokonsulatberlin@gmail.com
    Mo bis Fr 9-13 Uhr
    Geschäftsbereich der Konsularabteilung: Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt

    Visumanträge sind abzugeben bei:

    VFS Global
    Charlottenstraße 62, 1.OG
    10117
    Berlin
    (0 30) 22 19 57 53
    www.russische-botschaft.de
    info.rusberlin@vfshelpline.com
    Mo bis Fr 9-17 Uhr
    Geschäftsbereich: Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt

    Generalkonsulat der Russischen Föderation
    Waldstraße 42
    Bad Godesberg
    53177
    Bonn
    Generalkonsulat der Russischen Föderation
    Postfach 20 02 08
    53177 Bonn
    (02 28) 31 21 64
    (02 28) 386 79 31
    bonn.russische-botschaft.de
    info@ruskonsulatbonn.de; visa@ruskonsulatbonn.de
    Mo bis Fr 8.30-13.30 Uhr

    Visumanträge sind abzugeben bei:

    VFS Global
    Burgstraße 54, 1.OG
    53177
    Bonn
    (02 28) 28 60 95 20
    www.russische-botschaft.de
    info.rusbonn@vfshelpline.com
    Mo bis Fr 9-17 Uhr
    Geschäftsbereich: Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland

    Honorarkonsulat der Russischen Föderation
    E.ON-Platz 1

    40479
    Düsseldorf
    (02 11) 45 79 54 01
    (02 11) 45 79 54 00
    bonn.russische-botschaft.de
    honorarkonsulat-russland-nrw@uniper.energy
    Mo bis Do 9-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Generalkonsulat der Russischen Föderation
    Oeder Weg 16-18
    60318
    Frankfurt/Main
    Generalkonsulat der Russischen Föderation
    Eschenheimer Anlage 33/34
    60318 Frankfurt/Main
    (0 69) 59 67 45 05
    (0 69) 430 08 26 11
    bonn.russische-botschaft.de
    visa@ruskonsulatfrankfurt.de
    Mo bis Fr 9-13 Uhr

    Visumanträge sind abzugeben bei:

    VFS Global
    Schumannstraße 27 EG
    60325
    Frankfurt
    (0 69) 20 17 18 36
    www.russische-botschaft.de
    info.rusfrankfurt@vfshelpline.com
    Mo bis Fr 9-17 Uhr
    Geschäftsbereich: Baden-Württemberg, Hessen

    Generalkonsulat der Russischen Föderation
    Am Feenteich 20
    22085
    Hamburg
    (0 40) 229 77 27
    (0 40) 229 52 01, 229 53 01
    mail@generalkonsulat-rus-hamburg.de
    Mo bis Fr 9-12 Uhr

    Visumanträge sind abzugeben bei:

    VFS Global
    Kanalstraße 12, EG
    22085
    Hamburg
    (0 40) 226 34 66 99
    (0 30) 30 80 92 96 > Callcenter
    www.russische-botschaft.de
    info.rushamburg@vfshelpline.com
    Mo bis Fr 9-17 Uhr
    Geschäftsbereich: Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein


    Honorarkonsulat der Russischen Föderation
    Hohenzollernstraße 26
    30161
    Hannover
    (05 11) 98 63 10 81
    (05 11) 98 63 10 80
    bonn.russische-botschaft.de
    niedersachsen@honorarkonsulrus.com
    Mo, Di, Do 9-12 Uhr, Fr 14-18 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Generalkonsulat der Russischen Föderation
    Turmgutstraße 1-3
    04155
    Leipzig
    (03 41) 564 95 89
    (03 41) 585 18 76, 590 29 23
    rusgenkon_leipzig@t-online.de
    Mo bis Fr 8.30-13 Uhr


    Visumanträge sind abzugeben bei:

    VFS Global
    Lutzowstraße 11, 2.OG
    04155
    Leipzig
    (03 41) 25 07 70 69
    www.russische-botschaft.de
    info.leipzig@vfshelpline.com
    Mo bis Fr 9-17 Uhr
    Geschäftsbereich: Sachsen, Thüringen

    Generalkonsulat der Russischen Föderation
    Maria-Theresia-Straße 17
    81675
    München
    (0 89) 550 38 28
    (0 89) 59 25 03 (Mo bis Fr 9-13 Uhr)
    ruskonsmchn@t-online.de
    Mo bis Fr 9-12.30 Uhr

    Visumanträge sind abzugeben bei:

    VFS Global
    Unsöldstraße 2, EG
    80538
    München
    (0 08) 91 21 92 14
    www.russische-botschaft.de
    info.rusmunich@vfshelpline.com
    Mo bis Fr 9-17 Uhr
    Geschäftsbereich: Bayern

    Honorarkonsulat der Russischen Föderation
    Am Plärrer 14
    90429
    Nürnberg
    (09 11) 530 77 63
    (09 11) 530 77 62
    bonn.russische-botschaft.de
    hkrf@knauf.de
    Mo, Di, Mi, Fr 9-13 Uhr nach Vereinbarung
    (keine Visumerteilung)
    (nur Mittel-, Ober- und Unterfranken sowie Oberpfalz)

    Honorarkonsulat der Russischen Föderation
    Leitzstraße 45
    70469
    Stuttgart
    (07 11) 93 30 73 33
    (07 11) 93 30 73 00 (Mo bis Fr 10-12 Uhr)
    bonn.russische-botschaft.de
    honorarkonsul@mangoldconsulting.com
    Mo bis Fr 10-11 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Embassy of the Federal Republic of Germany
    Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
    Uliza Mosfilmowskaja 56
    (Consular Section: Leninski Prospekt 95a
    119313 Moskau)
    119285
    Moskau /Russische Föderation
    (007) 495 783 08 75
    (007) 495 937 95 00
    www.deutschebotschaft-moskau.ru
    emb@mosk.diplo.de
    Amtsbezirk:
    - Republik Adygeja, Dagestan, Inguschetien, Kabardino-Balkarien, Kalmückien, Karatschai-Tscherkessien, Mari El, Mordwinien, Nordossetien-Alanien, Tatarstan, Tschetschenien, Tschuwaschien, Udmurtien
    - Moskau
    - Verwaltungsregion Krasnodar, Stawropol
    - Verwaltungsgebiet Astrachan, Belgorod, Brjansk, Iwanowo, Jaroslawl, Kaluga, Kirow, Kostroma, Kursk, Lipezk, Moskau, Nischnij Nowgorod, Orjol, Pensa, Rjasan, Rostow, Samara, Saratow, Smolensk, Tambow, Tula, Twer, Uljanowsk, Wladimir, Wolgograd, Woronesch

    Visumanträge sind abzugeben bei:
    VFS Global, Internet: www.vfsglobal.com/germany/russia/german/

    Consulate General of the Federal Republic of Germany
    Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    Uliza Kuibyschewa 44
    (World Trade Center)
    620026
    Jekaterinburg /Russische Föderation
    (007) 343 351 13 25
    (007) 343 351 13 00
    www.deutschesgeneralkonsulat-saratow.ru
    info@jekaterinburg.diplo.de
    Amtsbezirk:
    - Republik Baschkortostan
    - die Verwaltungsregion Perm
    - die Verwaltungsgebiete Chelyabinsk, Kurgan, Orenburg, Swerdlowsk, Tjumen
    - die autonomen Verwaltungsbezirke Jamal-Nenzen, Jugra (Autonomer Bezirk der Chanten und Mansen)

    Visumanträge sind abzugeben bei:
    VFS Global, Internet: www.vfsglobal.com/germany/russia/german/

    Consulate General of the Federal Republic of Germany
    Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    Uliza Telmana 14
    236008
    Kaliningrad /Russische Föderation
    (007) 4012 92 02 28
    (007) 4012 92 02 30
    www.deutschesgeneralkonsulat-nowosibirsk.ru
    info@kaliningrad.diplo.de
    Amtsbezirk: Kaliningrad

    Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    Proyezd Mirny, 16, Claas
    350039
    Krasnodar /Russische Föderation
    (007) 861 214 10 25
    (007) 861 214 10 22
    www.deutschebotschaft-moskau.ru
    krasnodar@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Regionen Krasnodar und Stawropol sowie das Gebiet Rostow am Don
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Moskau

    Consulate General of the Federal Republic of Germany
    Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    Krasnyj Prospekt 28
    630099
    Nowosibirsk /Russian Federation
    (007) 383 231 00 56
    (007) 383 231 00 20
    www.deutschesgeneralkonsulat-nowosibirsk.ru
    info@nowosibirsk.diplo.de
    Amtsbezirk:
    - Republiken Altai, Burjatien, Chakassien, Sacha (Jakutien), Tuwa
    - Verwaltungsregionen Chabarowsk, Kamtschatka, Krasnojarsk, Primorje, Transbaikalien
    - Verwaltungsgebiete Amur, Irkutsk, Kemerowo, Magadan, Nowosibirsk, Omsk, Sachalin, Tomsk
    - Autonomer Bezirk: Tschuktschen
    - Autonome Verwaltungsregion: Jüdisches autonomes Gebiet

    Visumanträge sind abzugeben bei:
    VFS Global, Internet: www.vfsglobal.com/germany/russia/german/

    Consulate General of the Federal Republic of Germany
    Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    Uliza Furschtatskaja 39
    191123
    St. Petersburg /Russian Federation
    (007) 812 327 31 17
    (007) 812 320 24 00
    www.deutschesgeneralkonsulat-stpetersburg.ru
    info@sankt-petersburg.diplo.de
    Amtsbezirk:
    - Republiken: Karelien, Komi
    - St. Petersburg
    - Verwaltungsgebiete Archangelsk, Leningrad, Murmansk, Nowgorod, Pskow, Wologda
    - Autonomer Bezirk der Nenzen

    Visumanträge sind abzugeben bei:
    VFS Global, Internet: www.vfsglobal.com/germany/russia/german/

    Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    Admirala Kusnezowa 53/81
    690037
    Wladiwostok /Russische Föderation
    (007) 4232 30 01 55
    (007) 4232 52 66 69
    www.deutschebotschaft-moskau.ru
    info@zahar.ru
    Amtsbezirk: Verwaltungsregion Primorje

    Ärztliche Hilfe

    MOSKAU: Botschaft der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Wolfgang Luster, Moskau, Tel. (0495) 939 92 69, 939 91 07;

    ST. PETERSBURG:Prof. Dr. A. Storozchenko (spricht Englisch), Udelny Prospect 22,, St. Petersburg, Tel. (0812) 553 21 01;

    JEKATERINBURG:Gebietskrankenhaus Nr. 1, Dr. Oled Beliaev (spricht Deutsch), Wolgogradskaja Str. 165,, Jekaterinburg, Tel. (03432) 28 44 10;

    NOVOSIBIRSK:Kranoobsk Bezirkskrankenhaus, Hr. Ortwin Iwanowitsch-Bergen (spricht Deutsch), Novosibirsk, Tel. (03832) 48 02 53;

    NISHNIJ NOWGOROD:State Regional Hospital, Dr. V. Zagainov, Rodionova Street 190,, Nishnij Nowgorod, Tel. (08312) 38 95 59;

    PERM:Klinik für Kardiologie, Dr. S. Tchazov, Lunatcharskogo Str. 95,, Perm, Tel. (03422) 34 86 74;

    SAMARA:Dr. A. Pismenny, 443068 Novo-Saqdovaya Str. 154,, Samara, Tel. (08462) 35 15 91.

    Karte Russische  Föderation

    Sehenswertes

    Moskau

    Moskau, die Hauptstadt und die größte Stadt Russlands, liegt im Herzen des europäischen Teils der Russischen Föderation. Sie hat sich seit dem 12. Jahrhundert - mit Unterbrechungen - zu einem der einflussreichsten Machtzentren der Erde entwickelt. Die Stadt ist heute gleichermaßen der Mittelpunkt des russischen Lebens für Politik, Wirtschaft und Kultur. Auch die russisch-orthodoxe Kirche hat ihr Zentrum in Moskau.

    In den letzten Jahren hat sich die Stadt stark ausgebreitet, so dass der relativ kompakte Kern heute von endlos scheinenden Hochhaus-Vorstadtlandschaften umschlossen wird. Die Stadtgrenze der sowohl flächen- als auch einwohnermäßig größten Stadt Russlands wird durch eine 109 Kilometer lange Stadtautobahn markiert.

    Auch wenn Moskau wegen seiner Größe (fast 1.000 Quadratkilometer) und der für die meisten Besucher aus Deutschland unverständlichen Sprache recht unübersichtlich erscheint, kann man sich doch zurechtfinden und viel sehen und erleben. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen dicht innerhalb des Garten- und des Boulevardrings, der in etwa der alten Stadtmauer entspricht. Die Attraktionen reichen von historischen Schätzen über atemberaubende Sammlungen und Ausstellungen bis hin zu einem breiten architektonischen Reichtum, der an Palästen, Kathedralen, Kirchen und Kapellen sichtbar wird. Über 80 Museen, zum Teil mit Exponaten von Weltrang, vermitteln einen einmaligen Einblick in die Geschichte und Kultur Russlands. Den Kreml, den Roten Platz mit der Basiliuskathedrale und dem Lenin Mausoleum, das Puschkinmuseum für Bildende Künste, die Tretyakov Galerie sowie das Kaufhaus GUM sollte man sich als Besucher nicht entgehen lassen.

    Die Moskauer U-Bahn ist nicht nur sehr zuverlässig, sondern bietet mit ihren Bahnhöfen auch einmalige Kunstwerke mit Leuchtern, Skulpturen und schönen Mosaiken. Auch in den mit der U-Bahn erreichbaren Vorstädten Moskaus gibt es noch überraschend viele Sehenswürdigkeiten, beispielsweise die Wehrklöster, von denen das Neue Jungfrauenkloster eines der beeindruckendsten ist.

    Daneben bietet Moskau ein reiches kulturelles Leben mit Oper und Ballett, die weltweit einen hervorragenden Ruf genießen und einen jeden Moskaubesuch krönen. In den grünen Oasen der Stadt wie dem Gorki, Ismailowo- und Siegespark kann man sich von den anstrengenden Besichtigungstouren, fernab der Hektik der Stadt, erholen.

    Aller Prunk und alle Pracht können aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Moskau mit einigen Problemen zu kämpfen hat. Für Touristen spürbar ist, dass Moskau eine der ökologisch besonders belasteten Städte der Welt ist. Die Luftverschmutzung übersteigt in Moskau die zulässigen Grenzwerte um das Mehrfache. In den Sommermonaten liegt fast immer eine Smogkappe über der Stadt.

    St. Petersburg

    Russlands zweitgrößte Stadt gehört zu den attraktivsten der Welt - vor allem durch die Harmonie ihrer architektonischen Ensembles, von denen viele nach dem Zweiten Weltkrieg sorgsam restauriert wurden. Die Schönheit der Plätze, Palais und Parks ist so faszinierend wie die Sammlungen von Kleinodien der Weltkultur in den zahlreichen Museen. St. Petersburgs berühmtester Bau ist der Winterpalast von 1762, ein barockes Meisterstück der Architektur. Hier residierten Russlands Zaren. Heute findet man im Palast die nicht minder berühmte Eremitage, Russlands bedeutendstes Museum und eines der besten in der Welt. 8000 Gemälde kann man hier sehen - und zwei Millionen andere Schaustücke. Ganz in der Nähe beginnt der Newsky-Prospekt, die viereinhalb Kilometer lange Hauptverkehrsstraße mit ihren vielen prächtigen Bauten. Dies ist die eigentliche City von St. Petersburg.

    In der Umgebung gibt es eine Reihe prächtiger Schlösser und Landsitze, darunter den sehr gut restaurierten Peterhof, das ebenfalls restaurierte Schloss Pawlowski mit seinem ausgedehnten Landschaftspark und die Sommerresidenz der Zarin, den Katharinenpalast.

    Wladimir

    Eine sehr gute Möglichkeit, Geschichte und Kultur des alten Russland kennenzulernen, bieten die Städte des sogenannten "Goldenen Rings" nordöstlich von Moskau: Wladimir, Susdal, Jaroslawl, Rostow Welikij, Sergijew Possad und andere. Wladimir war im Mittelalter lange Zeit ein Zentrum russischer Kultur und Staatsmacht. Zwei Kathedralen aus jener Zeit stehen noch: die prachtvolle Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale (von 1160) und die für Demetrius (von 1197) sowie das Goldene Tor (von 1164).

    Susdal

    Die Stadt besteht seit dem elften Jahrhundert und ist wie ein Museum: Sie hat über 70 Baudenkmäler aus altrussischer Zeit bewahrt, die erstklassig konserviert und restauriert wurden. Susdal wurde mehrfach für diese Restaurationsarbeiten ausgezeichnet.

    Jaroslawl

    1010 gegründet, hat diese Stadt im Lauf ihrer Geschichte erstaunlich viele Kunsthandwerker hervorgebracht. Im 17. Jahrhundert war sie für die Schöpfungen ihrer Silberschmiede, Töpfer und Weber bekannt. Die künstlerische Atmosphäre jener Zeit prägt sich noch heute im Erlöser-Kloster, vor allem aber in den Kirchen aus: in der Prophet-Elias-Kirche, der Johannes-Chrysostomos-Kirche und der Kirche Johannes des Täufers.

    Rostow

    Diese Stadt wird bereits 862 in einer Urkunde erwähnt. Der Rostower Kreml ist sehr malerisch; in seinem Turm hängen nicht weniger als 13 harmonisch abgestimmte Glocken. Das Kreml-Museum (eines der ersten Museen in Russland) zeigt Ikonen, Münzen, Holzplastiken und Stickereien, vor allem aber Beispiele der einst berühmten Rostower Emaille-Malerei.

    Archangelsk

    In der alten Hafenstadt starteten die allerersten Nordpol-Expeditionen; hier steht heute das Holz-Baukunst-Museum "Klein-Karelien". In vielen Dörfern Nordrusslands wurden Wohnhäuser, Kirchen, Kapellen, Windmühlen, Brücken, Scheunen und sogar hölzerne Fahrdämme gesammelt und zu einem Dorf zusammengestellt - als Zeugnis dafür, wie viel in Russland einst aus Holz gebaut wurde.

    Krasnojarsk

    Nahe der sibirischen Stadt am Jenessei liegt der Naturschutzpark "Stolby". Der Name weist auf die bizarren Felssäulen und andere, bis zu 100 m hohe Felsformationen hin. Die findet man hier - abgesehen von den Braunbären, Rehen, Zobeln und Sibirischen Rentieren, die hier leben.

    Irkutsk

    In die Hauptstadt von Ost-Sibirien wurden im vorigen Jahrhundert viele missliebige russische Adelige verbannt. Das hat dort zu einer erstaunlichen gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklung geführt, die man heute noch an der Atmosphäre der Stadt und an vielen Bauwerken erkennen kann.

    Kishi

    Die kleine Insel im Onega-See ist seit einigen Jahren ein historisch-architektonisches und ethnisches Freilichtmuseum. Zentrum ist ein Wunder der Holzbaukunst: die 35 m hohe Christi-Verklärungs-Kirche mit ihren 22 Kuppeln, die 1714 von Zimmerleuten ohne Bauplan oder Metermaß, ohne Nägel, nur mit Händen und Äxten geschaffen wurde.

    Perm

    In der Nähe, bei Kungut, liegt eine 5,6 km lange Karsthöhle. Sie enthält Grotten, Tropfsteine und 60 Seen. Die Ecken und Höhlungen werden verschiedenfarbig beleuchtet.

    Sergijew Possad

    Das Sergius-Dreifaltigkeits-Kloster ist sehr alt, das ausgedehnteste, bedeutendste im Land und Russlands größtes Heiligtum. Hier hat die russisch-orthodoxe Kirche ihr Zentrum.

    Transsibirische Eisenbahn

    Die Eisenbahnstrecke von Moskau nach Peking ist eine der berühmtesten der Welt. Sie fährt durch das ganze russische Gebiet (Wolga-Ebene, Ural, weststibirische Steppe, ostsibirische Bergtaiga) nach China. Für die 7.000 km von Moskau bis Peking ist man knapp sechs Tage und Nächte unterwegs. Auch Teilstücke kann man fahren - beispielsweise bis zur letzten Station auf russischem Gebiet, nach Wladiwostok. Die Schlafabteile sind geräumig, die Küche in der Bahn ist gut, die Fahrt ist erstaunlich preiswert.

    Karte Russische  Föderation

    Reisehinweise

    Registrierungspflicht in einigen Städten kurzfristig geändert:

    Anlässlich des FIFA-Konföderationen-Pokals 2017 (FIFA Confederations Cup) müssen sich alle ausländischen Reisenden vom 1. Juni bis zum 12. Juli 2017 innerhalb von 24 Stunden registrieren, wenn sie sich in den Spielorten Kasan, Moskau, Sotschi und St. Petersburg aufhalten.

    Reisebeschränkungen:

    Die Grenzübergänge zwischen der Russischen Föderation und Belarus sind nur für die Nutzung von Staatsangehörigen von Belarus und der Russischen Föderation zugelassen. Das Auswärtige Amt empfiehlt daher bis aus Weiteres, nicht von der Russischen Föderation nach Belarus zu reisen und umgekehrt. Dies betrifft auch Flug- und Bahnreisen.

    In den Grenzgebieten zwischen der Russischen Föderation und Belarus gibt es jetzt so genannte Grenzzonen, die nur mit offizieller Genehmigung betreten werden dürfen.

    Von Reisen nach INGUSCHETIEN, TSCHETSCHENIEN, DAGESTAN, NORDOSSETIEN UND KABARDINO-BALKARIEN wird abgeraten. Es besteht ein hohes Sicherheitsrisiko.

    Die Grenzstelle zu Georgien, Dariali/Hoher Lars (Nordossetien/Russland), sowie der Grenzübergang zu Aserbaidschan, Samur (Dagestan/Russland), sind für den internationalen Reiseverkehr geöffnet. Jedoch ist es möglich, dass der Übertritt an beiden Grenzübergängen mit Problemen wegen zu hoher Auslastung verbunden ist.

    Bei Reisen in entlegene Gebiet sollte nachgefragt werden, ob im Reisegebiet Sonderregelungen hinsichtlich der Einreise bestehen.

    Terroranschläge:

    Terroranschläge können sich vor allem in der russischen Kaukasusregion ereignen, aber sie sind auch landesweit jederzeit möglich. Sie haben immer wieder zahlreiche Tote gefordert.

    Russische Behörden raten zu erhöhter Vorsicht, vor allem bei Menschenansammlungen und der Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel.

    Homosexualität:

    In Russland ist "homosexuelle Propaganda" in der Öffentlichkeit verboten, gemeint sind positive Aussagen zur Homosexualität jeglicher Art, wenn Minderjährige anwesend sind oder die Äußerungen in den Medien verbreitet werden. Reisenden drohen Geldbußen, Haft (ca. 15 Tage) oder Ausweisung.

    Es besteht die Möglichkeit, dass Homosexuelle, die in der Öffentlichkeit zu ihrer Homosexualität stehen oder ihre Zuneigung zum gleichgeschlechtlichen Partner zeigen, von Privatpersonen attackiert werden.

    Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

    Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

    Wanderer im Grenzbereich zu Kaliningrad (Polen-Russland) sowie in der Kurischen Nehrung (Litauen/Russland) sollten beachten, dass die "grüne" Grenze an verschiedenen Stellen nur durch weit auseinander liegende Grenzsteine markiert ist. Wer die Grenze auch nur für wenige Meter illegal überschreitet, muss mit der Festnahme durch die russische Grenzpolizei und einer mehrjährigen Haftstrafe rechnen.

    Gewisse Regionen in der Russischen Föderation dürfen von Ausländern nicht betreten werden (sogenannte Sperrgebiete). Da diese aber in der Regel nicht gekennzeichnet sind, sind darüber Auskünfte vor Ort einzuholen. Zuständig ist dafür meist die Behörde FMS (Föderaler Migrationsdienst), bei der sich Reisende nach ihrer Ankunft (siehe Abschnitt "Meldebestimmungen") melden müssen.

    Militärische Objekte und Anlagen von militärischem Interesse wie Bahnhöfe, Häfen, Flughäfen und Grenzen dürfen nicht fotografiert werden. Bei Aufnahmen von Personen sollten diese vorher um Zustimmung gebeten werden.

    Drogen dürfen weder ein- noch ausgeführt werden.

    SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

    Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

    Finnland

    Karte Finnland

    Einreise für Deutsche

    Visumfrei für einen unbegrenzten Aufenthalt. Notwendig ist der gültige Reisepass oder Personalausweis.

    Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.

    Landesdaten

    Lage

    Finnland liegt in Nordeuropa zwischen dem 60. und 70. Breitengrad. Es grenzt im Westen an Schweden, im Norden an Norwegen, im Osten an die Russische Föderation und im Süden und Südwesten an die Ostsee.

    Fläche: 338.144 km². Die größte Längenausdehnung des Landes beträgt 1.160 km, die größte Breite etwa 540 km.

    Verwaltungsstruktur: 5 Provinzen und die Åland-Inseln mit autonomen Provinzstatus.

    Einwohner

    Bevölkerung: 5,2 Millionen

    Städte: (in Klammern der schwedisch-sprachige Name der Stadt):

    Helsinki (Helsingfors; Hauptstadt) ca. 604.000

    Espoo (Esbo) ca. 252.450

    Tampere (Tammerfors) ca. 215.200

    Vantaa (Vanda) ca. 203.000

    Turku (Åbo) ca. 178.650

    Oulu (Uleåborg) ca. 143.900

    Jyväskylä ca. 132.100

    Lahti (Lahtis) ca. 102.300

    Kuopio ca. 97.450

    Kouvola 87.600

    Pori (Björneborg) ca. 83.150

    Sprache

    Die Landessprachen sind Finnisch (91,7 Prozent) und Schwedisch (5,5 Prozent), in Lappland wird Samisch gesprochen. Als Geschäftssprachen gelten Englisch und Deutsch.

    Zeitverschiebung

    Osteuropäische Zeit (OEZ) entspricht der MEZ +1 Stunde

    Da auch in Finnland Sommerzeit gilt, bleibt der Zeitunterschied während der Sommerzeit erhalten.

    Stromspannung

    220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

    Telefon/Post

    Telefon

    Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Finnland ist 00358, von Finnland nach Deutschland 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

    NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 112.

    Mobilfunk

    Netztechnik: GSM 900/1800.

    Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Finnland von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

    Internet

    Länderkürzel: .fi

    Feiertage

    Feiertage 2017:

    1. Januar (Neujahr)

    6. Januar (Dreikönigstag)

    14. April (Karfreitag)

    17. April (Ostermontag)

    1. Mai (Maifeiertag)

    25. Mai (Himmelfahrt)

    24. Juni (Mittsommertag, der nächste Samstag zum 23. Juni)

    4. November (Allerheiligen)

    6. Dezember (Unabhängigkeitstag)

    25. und 26. Dezember (Weihnachten)

    Büros sind üblicherweise auch an den Tagen vor dem Mittsommertag und an Heiligabend geschlossen. Die Mittsommerfeierlichkeiten finden hauptsächlich am Freitag vor dem eigentlichen Mittsommertag statt. Außerdem können Angestellte an Silvester meistens mittags ihre Arbeit beenden.

    Die Haupturlaubszeit liegt zwischen dem Mittsommerfest und Ende Juli. Geschäftsreisen sind in dieser Zeit wenig sinnvoll, da kaum Entscheidungsträger anzutreffen sind.

    Öffnungszeiten

    Geschäfte: Montag bis Freitag 9-20 Uhr, Samstag 9-15/18 Uhr;

    Banken: Montag bis Freitag 9-16.30 Uhr.

    Post: Montag bis Freitag 9-18 Uhr.

    Kleidung

    Im Sommer sollte man leichtere Kleidung aber auch auf jeden Fall Übergangskleidung, wie etwa eine Herbstjacke mitnehmen. Die Mitnahme einer Regenjacke ist ebenfalls zu empfehlen. Da es im Winter empfindlich kalt werden kann (bis zu -20°C), braucht man warme Wollkleidung und möglichst einen daunengefütterten Mantel sowie warmes und schneetaugliches Schuhwerk.

    Karte Finnland
    Helsinki

    Geschichte/Politik

    Die ältesten Spuren einer menschlichen Besiedlung Finnlands stammen aus der Zeit um 9.000 v. Chr., aus der Periode der letzten Eiszeit. Sie gehen auf Jäger- und Sammlervölker zurück, die vermutlich aus dem Osten kamen. Während der Ära der Wikinger waren die Finnen Einflüssen sowohl aus dem Osten als auch aus dem Westen ausgesetzt. Die Christianisierung der finnischen Stämme erfolgte vor etwa 1.000 Jahren fast zeitgleich von Osten und Westen, so dass es heute zwei Staatsreligionen gibt, die evangelisch-lutherische und die orthodoxe. Zur Zeit der Kreuzzüge im zwölften und 13. Jahrhundert geriet Finnland in den Einflussbereich der schwedischen Krone. Ab dem 16. Jahrhundert war Finnland ein schwedisches Herzogtum. Im Laufe des 18. Jahrhunderts musste Schweden ganz Südost-Finnland an Russland abtreten. 1809 wurde Finnland Großfürstentum des Zaren. Nach dem Zusammenbruch des Zarenreiches 1917 wurde in Finnland eine unabhängige Republik ausgerufen, die die junge Sowjetregierung anerkennen musste. Im nachfolgenden Bürgerkrieg zwischen rechten und linken Kräften siegten die "Weißen" (bürgerlichen Kräfte) gegen die "Roten" (revolutionäre Kräfte). 1919 wurde eine neue republikanische Verfassung angenommen. Der Liberale Kaarlo J. Ståhlberg wurde zum ersten Staatspräsidenten von Finnland gewählt. Bei Ausbruch des 2. Weltkrieges im Jahr 1939 erklärte Finnland seine Neutralität. Nachdem sich Finnland der Forderung der UdSSR widersetzt hatte, bestimmte Gebiete im Austausch mit Teilen Sowjetisch Kareliens abzutreten, marschierten 1939 sowjetische Truppen in das Land ein. Im Winterkrieg und im Fortsetzungskrieg verlor Finnland im Norden das Petsamogebiet und musste die Porkkalahalbinsel im Finnischen Meerbusen an die UdSSR verpachten. 1948 schlossen die UdSSR und Finnland einen Freundschafts- und Beistandspakt. 1956 erhielt Finnland die Porkkalahalbinsel zurück. Das Hauptaugenmerk der finnischen Außenpolitik bis zum Zusammenbruch der sowjetischen Hegemonie in Osteuropa Anfang der neunziger Jahre lag auf der Wahrung einer strikten internationalen Neutralität und freundschaftlicher Beziehungen zur UdSSR, jedoch unter Betonung der finnischen Unabhängigkeit.

    Wirtschaft

    Nach dem Zweiten Weltkrieg stand Finnland vor großen wirtschaftlichen Problemen, die sich u.a. in einer hohen Inflationsrate, Arbeitslosigkeit und einer negativen Handelsbilanz zeigten. Seither ist der industrielle Sektor ausgeweitet worden, was zur Verbesserung der Handelsbilanz beiträgt. Der Ackerbau ist in Finnland hauptsächlich auf die fruchtbaren Küstengegenden beschränkt. Wichtige landwirtschaftliche Produkte sind neben Gerste und Zuckerrüben auch Hafer, Kartoffeln und Weizen. Das fruchtbare Waldland stellt die wertvollste natürliche Ressource Finnlands dar. Finnland verfügt auch über einige reiche Erzvorkommen, aus denen Kupfer, Zink, Eisen und Nickel gewonnen werden. Die Zellstoff-, Papier- und Holzindustrie macht einen großen Teil der finnischen Industrieproduktion aus.

    Religion

    90 Prozent der Bevölkerung gehören der Evangelisch-Lutherischen Kirche an. Die Finnisch-Orthodoxe Kirche hat seit dem Zweiten Weltkrieg einen drastischen Rückgang der Mitgliederzahl zu verzeichnen.

    Vegetation

    Nahezu drei Viertel der finnischen Landfläche sind von Wald bedeckt, der überwiegend aus Fichten und Kiefern bestehender Nadelwald ist. Lediglich im äußersten Süden finden sich auch Wälder aus Espen, Erlen, Ahorn und Ulmen. Ca. 1.200 Blütenpflanzen- und Farnarten sowie etwa 1.000 verschiedene Flechten sind zu finden.

    Tierwelt

    Im dünn besiedelten Norden gibt es wild lebende Tiere wie Bären, Wölfe, Luchse und Polarfüchse. Die von den Lappen (Eigenbezeichnung: Samen) gezähmten Rentiere kommen in der Wildnis kaum noch vor. Wildgänse, Schwäne, Schneehühner, Schneeammern und Goldregenpfeifer nisten in ganz Nordfinnland. An Süßwasserfischen hat Finnland neben Lachsen auch noch Forellen aufzuweisen. Entlang der Küste leben Robben.

    Karte Finnland
    Maränen

    Kulinarisches

    Die finnische Küche hat eine Reihe einheimischer Spezialitäten zu bieten, die sowohl westliche als auch russische Einflüsse zeigen. Besonders gut sind dabei die Fischgerichte mit Lachs, Regenbogenforelle oder Barsch. Auch Fleischgerichte mit Rentier oder Wild sind sehr zu empfehlen. Hier einige Spezialitäten: Graavi lohi (gebeizter Lachs), Mäti (Kaviar von frischen Fischen), Poronpaisti (Rentierbraten), Lanttulaatikko (Steckrübenauflauf). Als Süßspeise ist die Kiisseli, eine Beerengrütze aus Waldbeeren mit Milch oder Sahne hervorzuheben. Wer gern Sekt oder Liköre trinkt, sollte den finnischen Sekt aus Johannis- oder Stachelbeeren oder die Waldfruchtliköre einmal probieren. Für finnische Verhältnisse preisgünstig isst man in den "baari" oder "kahvila" genannten Selbstbedienungsrestaurants, in denen außer Leichtbier keine alkoholischen Getränke ausgeschenkt werden.

    Souvenirs

    Bestseller unter den Souvenirs sind Glas, Schmuck, Keramik, Kunsthandwerk und Pelze. Wer das finnische Design liebt, kauft Waren von u.a. Aarikka (Design aus Holz, Modeschmuck), Arabia (Glas, Porzellan, Steingut, künstlerische Objekte), Kalevala Koru (traditioneller Schmuck nach historischen Mustern) oder Pentik (Keramik, Pelze, Lederbekleidung).

    Duty Free

    Einreise aus EU-Ländern

    Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln und für Åland, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

    Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

    Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

    TABAKWAREN - für Personen ab 18 Jahren: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak. Diese Richtmengen gelten allerdings nur, wenn die Tabakwaren eine Warnung vor den gesundheitlichen Risiken durch Tabak, die Angabe des Teer-, Nikotin- und Kohlenmonoxidgehaltes und Informationen, die die Identifizierung und Rückverfolgung des Produktes ermöglichen, in finnischer und schwedischer Sprache aufweisen. Ohne eine solche Beschriftung dürfen nicht mehr als 200 Zigaretten, 50 Zigarren, 100 Zigarillos und 250 Gramm Pfeifen- oder Zigarettentabak eingeführt werden;

    Es dürfen, für den eigenen Bedarf, pro Person jährlich 1.000 Gramm Schnupftabak, die in einem anderen EU-Land erworben wurden, eingeführt werden. Es ist verboten Schnupftabak als Geschenk einzuführen.

    ALKOHOLISCHE GETRÄNKE - Getränke mit einem Alkoholgehalt über 22 Volumenprozent nur für Personen ab 20 Jahren, andere alkoholische Getränke für Personen ab 18 Jahren: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

    Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist. Alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt von über 80 Prozent dürfen NICHT eingeführt werden.

    Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

    KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden (jedoch kann auf Fähren die Mitnahme von Kraftstoff im Reservekanister aus Sicherheitsgründen verboten sein).

    Einreise aus Drittländern

    Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

    Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

    alkoholische Getränke - für Personen ab 20 Jahren 1 Liter alkoholische Getränke (Alkoholgehalt über 22 Volumenprozent) oder ab 18 Jahren 2 Liter Aperitifs (maximal 22 Volumenprozent) oder Schaumwein und 4 Liter nicht schäumende Weine und 16 Liter Bier (Alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt von über 80 Prozent dürfen NICHT eingeführt werden!);

    Tabakwaren - für Personen ab 18 Jahren 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (maximal 3g/Stück) oder 50 Zigarren oder 250 g andere Tabakerzeugnisse;

    eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

    Andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende, für Einreisende auf anderen Verkehrswegen bis zu einem Gesamtwert von 300 Euro; für Reisende unter 15 Jahren gilt die Freimenge von 175 Euro unabhängig vom Einreiseweg.

    Videogeräte sind deklarationspflichtig.

    Bei LEBENSMITTELN gibt es besondere Vorschriften, s. Abschnitt "Pflanzen und Lebensmittel".

    TREIBSTOFF: Der im normalen Treibstofftank eines Fahrzeugs enthaltene Treibstoff ist zoll- und steuerfrei. Zusätzlich sind bei Pkw und Motorrädern bis zu 10 Liter Treibstoff in Reservekanistern abgabenfrei erlaubt. Auf den meisten Fährschiffen ist die Mitnahme von Treibstoff in Reservekanistern allerdings verboten.

    Karte Finnland
    Klimadiagramm

    Klimainformationen

    Finnland hat mäßig warme Sommer und kalte, schneereiche Winter. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen im Sommer, in den Wochen von Anfang Juni bis Mitte September, bei etwa 13°C. Während der wärmsten Monate, im Juni und Juli, kann das Thermometer bis auf 28/30°C steigen. Die finnischen Winter sind sehr lang und kalt; sie dauern vier bis sechs Monate und die durchschnittlichen Temperaturen liegen bei -3°C bis -15°C. Die Wintersaison ist im Süden von Januar bis März und in Lappland von Mitte November bis Ende April.

    Die Mitternachtssonne scheint am 70. Breitengrad im Zeitraum von Mitte Mai bis Ende Juli.

    Beste Reisezeit

    Die beliebteste Sommerreisezeit sind die Monate Juni und Juli. Wintersportler besuchen Finnland am besten in der Zeit von Februar bis Mitte April.

    Karte Finnland

    Vorgeschriebene Impfungen

    Keine.

    Empfohlene Impfungen

    Saisonal FSME.

    Informationen zur Malaria

    Malaria

    Keine.

    Verbreitung

    Finnland ist malaria-frei.

    Karte Finnland

    Währung

    Währungseinheit

    Währungseinheit: Euro ( EUR)

    1 Euro = 100 Cent.

    Derzeitiger Kurs:

    1 US-$ = ca. 0,92 EUR

    Hinweise

    1- und 2-Eurocent-Münzen werden in Finnland nicht mehr geprägt und, da alle Preise auf die nächsten 5 Cent auf- oder abgerundet wurden, auch nicht mehr benötigt. Sie werden aber als Zahlungsmittel akzeptiert.

    Devisenbestimmungen/Umtausch

    Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

    Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

    Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise aus einem Nicht-EU-Land sowie bei Ausreise in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

    Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

    Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

    Internationale Kreditkarten: Ja - werden häufig akzeptiert.

    Geldautomat: Ja - An den Geldautomaten kann mit der mit Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Zeichen) Bargeld abgehoben werden.

    Karte Finnland

    Auskunftstellen

    Finnish Tourist Board
    Töölönkatu 11
    00100
    Helsinki
    Finnish Tourist Board
    P.O. Box 625
    00101 Helsinki/Finnland
    (00358) 106 05 83 33
    (00358) 106 05 82 83
    mek@visitfinland.fi

    Deutsch-Finnische Handelskammer
    Mikonkatu 25
    00100
    Helsinki
    Deutsch-Finnische Handelskammer
    P.O. Box 83
    00101 Helsinki/Finnland
    (00358 9) 64 28 59
    (00358 9) 612 21 20
    www.dfhk.fi
    info@dfhk.fi
    Mo-Fr 9-12 Uhr, 13-16 Uhr

    Finland Central Chamber of Commerce
    World Trade Center Helsinki
    Aleksanterinkatu 17
    00101
    Helsinki
    Finland Central Chamber of Commerce
    P.O. Box 1000
    00101 Helsinki/Finnland
    (00358 9) 65 03 03
    (00358 9) 42 42 62 00
    keskuskauppakamari@chamber.fi
    Mo-Fr 8-16 Uhr

    Botschaften und Konsulate

    Von Deutschland

    TAMPERE siehe Ylöjärvi

    Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
    c/o Sundborn Oy
    Juhana Herttuan puistokatu 23
    20100
    Turku
    Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
    c/o Sunborn Oy
    PL 100
    20101 Turku/Finnland
    (00358 2) 445 45 20
    (00358 2) 445 45 01
    turku@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Regionen Varsinais-Suomi und Satakunta
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Helsinki

    Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
    c/o Vaasan Käyttöauto
    Rantamaantie 35
    65350
    Vaasa /Finnland
    (00358 6) 315 63 02
    (00358 6) 315 63 00
    vaasa@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Regionen Etelä-Pohjanmaa, Pohjanmaa und Keski-Pohjanmaa
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Helsinki

    Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
    c/o Avant Tecno Oy
    Ylötie 1
    33470
    Ylöjärvi /Finnland
    (00358 3) 348 55 11
    (00358 3) 347 88 21
    tampere@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Regionen Kanta-Häme und Pirkanmaa
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Helsinki

    Botschaft von Finnland
    mit Konsularabteilung
    Rauchstraße 1
    10787
    Berlin
    (0 30) 50 50 33 33
    (0 30) 50 50 30
    www.finnland.de
    info.berlin@formin.fi
    Mo bis Fr 9-12 Uhr
    Geschäftsbereich der Konsularabteilung:
    Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

    Honorarkonsulat von Finnland
    Präsident-Kennedy-Platz 1a
    28203
    Bremen
    Honorarkonsulat von Finnland
    Postfach 286153
    28361 Bremen
    (04 21) 398 33 18
    (04 21) 398 33 30
    finn_konsulat@blg.de
    Di 9-12 Uhr und nach Vereinbarung
    (keine Visumerteilung)
    (im Land Niedersachsen nur die Landkreise Ammerland, Cloppenburg, Friesland, Oldenburg, Wesermarsch, und Wittmund sowie die kreisfreien Städte Delmenhorst, Oldenburg und Wilhelmshaven)

    Honorarkonsulat von Finnland
    c/o Kluge und Partner
    Kaiser-Wilhelm-Ring 10
    40545
    Düsseldorf
    (02 11) 15 94 94 02
    (02 11) 15 94 94 00/01
    FinnischesHonorarKonsulat@juergen-kluge.com
    nach telefonischer Vereinbarung
    (keine Visumerteilung)

    Honorarkonsulat von Finnland
    c/o Hasche Sigle
    Neue Mainzer Str. 2-4
    60311
    Frankfurt/Main
    (0 69) 97 94 69 34
    (0 69) 97 94 69 33
    HonorarkonsulFinnlandFrankfurt@t-online.de
    Mo bis Do 9-12 Uhr, nachmittags nach telefonischer Vereinbarung
    (keine Visumerteilung)

    Honorarkonsulat von Finnland
    Am Sandtorkai 30 (Kesselhaus)
    20457
    Hamburg
    (0 40) 39 80 31 01
    (0 40) 39 80 31 10
    stadel@mcfcorpfin.com
    Mo bis Fr 9-12 Uhr, nachmittags nach Vereinbarung

    Honorarkonsulat von Finnland
    Karl-Wiechert-Allee 55
    30625
    Hannover
    (05 11) 57 01 14 01
    (05 11) 57 01 25 25
    Fin.Kon@concordia.de
    Di bis Do 10-12
    (keine Visumerteilung)
    mit Ausnahme der Landkreise Ammerlan, Cloppenburg, Friesland, Oldenburg, Wesermarsch und Wittmund sowie der kreisfreien Städte Delmenhorst, Oldenburg und Wilhelmshaven

    Honorarkonsulat von Finnland
    c/o Rud. Prey GmbH Co. KG
    Rendsburger Landstraße 187
    24113
    Kiel
    (04 31) 689 91 00
    (04 31) 689 91 02
    honorarkonsulfinnland@kiel.prey.de
    Mo bis Do 9-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)
    (mit Ausnahme der Stadt Lübeck und der Kreise Herzogtum Lauenburg, Ostholstein, Bad Segeberg und Stormarn)

    Honorarkonsulat von Finnland
    c/o Industrie- und Handelskammer zu Lübeck
    23554
    Lübeck
    (04 51) 60 06 42 41
    (04 51) 600 62 41
    lorenz@ihk-luebeck.de
    Mo bis Do 8:30-17 Uhr, Fr 8:30-16 Uhr
    (keine Visumerteilung)
    Nur die Stadt Lübeck und die Kreise Herzogtum Lauenburg, Ostholstein, Bad Segeberg und Stormarn

    Honorarkonsulat von Finnland
    Maria-Theresia-Straße 6
    81675
    München
    (0 89) 414 14 75 10
    schoeller@honorarkonsulfinnland.de
    Di bis Do 15-17 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Honorarkonsulat von Finnland
    c/o Pricewaterhouse Coopers AG
    Friedrichstraße 14
    70174
    Stuttgart
    (07 11) 250 34 53 06
    (07 11) 250 34 52 04
    smith.finnischeskonsulat@de.pwc.com
    Mo bis Fr 9-17 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Embassy of the Federal Republic of Germany
    Krogiuksentie 4 B
    00340
    Helsinki
    Embassy of The Federal Republic of Germany
    PL 5
    00331 Helsinki/Finnland
    (00358 9) 45 85 82 58
    (00358 9) 45 85 80
    www.helsinki.diplo.de
    info@helsinki.diplo.de
    Amtsbezirk: Finnland

    Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
    c/o Broman Group Oy
    Tulliportinkatu 55
    80130
    Joensuu
    Saksan liittotasavallan kunniakonsuli
    c/o Broman Group Oy, PL 169
    80101 Joensuu/Finnland
    (00358 13) 254 41 99
    (00358 44) 700 78 00
    joensuu@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Region Pohjois-Karjala
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Helsinki

    Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
    c/o Keskisuomalainen Oyj
    Aholaidantie 3
    40320
    Jyväskylä
    Saksan liittotasavallan kunniakonsuli
    c/o Keskisuomalainen Oyj
    PL 159
    40101 Jyväskylä/Finnland
    (00358 14) 62 24 20
    (00358 14) 62 20 00
    jyvaeskylae@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Region Keski-Suomi
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Helsinki

    Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
    Ihalankatu 11
    53600
    Lappeenranta /Finnland
    (00358 20) 41 41 23
    (00358 40) 585 23 55
    lappeenranta@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Regionen Kymenlaakso und Etelä Karjala
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Helsinki

    Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
    Mariehamn Axtours.ax Ab
    Ålandsvägen 36
    22100
    Mariehamn /Finnland
    (00358 01) 85 12 13
    mariehamn@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Åland-Inseln
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Helsinki

    Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
    c/o Pörhön Autoliike Oy
    Nuottasaarentie 6
    90400
    Oulu /Finnland
    (00358 20) 762 40 03
    (00358 20) 762 44, 762 40 01
    oulu@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Regionen Pohjois-Pohjanmaa und Kainuu
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Helsinki

    Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
    c/o Rauman Satama Oy
    Hakunintie 19
    26100
    Rauma /Finnland
    (00358 2) 822 63 69
    (00358 2) 837 11, 503 03 97 00
    rauma@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Region Satakunta
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Helsinki

    Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
    c/o Lapland Safaris
    Koskikatu 1
    96200
    Rovaniemi /Finnland
    (00358 16) 331 12 12
    rovaniemi@hk.diplo.de
    Amtsbezirk: Region Lappi
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Helsinki

    Karte Finnland
    Muminwelt - Natali

    Sehenswertes

    Helsinki

    Helsinki, die finnische Hauptstadt und das Tor zur Ostsee, ist eine von Meer und Inseln umgebene Stadt mit einer ereignisreichen Geschichte. Im Jahr 2000 feierte sie ihr 450-jähriges Bestehen. Von der 1550 gegründeten Hüttensiedlung des schwedischen Königs Gustav Wasa und der schwedischen Herrschaft bis zur Stellung als russische Provinzzentrale im 19. Jahrhundert und als Hauptstadt eines unabhängigen Finnlands ab 1917 ist Helsinki fünfmal niedergebrannt und hat einen Bürgerkrieg überstanden. Die wechselvolle Geschichte hat das Stadtbild geprägt - heute ist sie durch die Synthese östlicher und westlicher Kultur gekennzeichnet. Empirebauten, Gebäude im Stil der finnischen Nationalromantik mit wuchtigen Säulen und des Funktionalismus, der modernen finnischen Architektur, sind genauso zu bewundern wie östliche Einflüsse in der orthodoxen Uspenski-Kathedrale. Entsprechend ist Helsinki auch eine wichtige Drehscheibe der zunehmenden Kommunikation zwischen Ost und West.

    Ausgedehnte Parks und Anlagen sorgen in Helsinki für viel Grün. Die schwedische Seefestung Sveaborg auf einer Insel vor Helsinki aus dem Jahr 1748, heute Suomenlinna genannt, gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Der Titel der "Kulturhauptstadt Europas", der Helsinki gemeinsam mit acht europäischen Städten im Jahr 2000 verliehen wurde, hat die Lebensqualität in Helsinki weiter verbessert und für die finnische Kultur im Ausland geworben. Heute ist das erstaunlich quirlige und höchst internationale Helsinki eine Stadt im Umbruch. Neue Gebäude wie das Museum für moderne Kunst, Kiasma, das im Volksmund als "Wal", "Kürbis" und "U-Boot" bezeichnet wird, und das moderne Verlagshaus der größten finnischen Tageszeitung Helsingin Sanomat sind Ausdruck des Wandels in der Stadt.

    Südfinnland

    Im Süden Finnlands treffen schon seit Jahrhunderten Einflüsse aus Ost- und Westeuropa aufeinander. Hier kann der kulturell interessierte Besucher der alten Königsstraße folgen und viele Sehenswürdigkeiten aus Vergangenheit und Gegenwart entdecken. Geschichte, Kunst, Kultur und Einkaufsvergnügen lassen sich in den lebhaften Hafenstädten des Südens finden und auch für Wasser- und Naturliebhaber wird etwas geboten. Um den Süden Finnlands kennen zu lernen, bietet sich aber auch eine Bootstour entlang der von zahlreichen Inseln gesäumten Küste an. Am südlichsten Punkt Finnlands liegt der beliebte Badeort Hanko. Wer an Industriegeschichte interessiert ist, sollte die beiden Eisenhüttendörfer Fiskars und Billnäs oder die älteste Eisenhütte Finnlands in Mustio, Karjaa, besuchen. Auch die kleine Stadt Lohja am Lohjanjärvi-See bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten u.a. das Kalkgrubenmuseum Tytyri. Gerade eine halbe Stunde von Helsinki entfernt liegt der Tuusulanjärvi-See. Hier gründete sich vor hundert Jahren eine Künstlerkolonie, der u.a. Jean Sibelius, der berühmte finnische Komponist, angehörte. Seine Villa Ainila wurde zum Museum. Die Städte Hyvinkää und Riihimäki sind bekannt für ihre Kunstmuseen und Galerien. Östlich von Helsinki, direkt am Meer, liegen die historischen Städte Porvoo und Loviisa, die mit ihren schönen Cafés und Restaurants zum Schlendern und Verweilen einladen. Während in Porvoo der Dom das Stadtbild prägt, ist die 250 Jahre alte Festung die Sehenswürdigkeit von Loviisa. In den Städten Kotka und Hamina, die dicht an der russischen Grenze liegen, zeigen sich die östlichen Kultureinflüsse besonders deutlich. In Kotka kann man die "Kaiserliche Fischerhütte" von Zar Alexander III. besichtigen. In der gesamten Region finden im Sommer und Herbst zahlreiche kulturelle und sportliche Veranstaltungen statt.

    Westfinnland

    Die abwechslungsreiche Küste Westfinnlands erstreckt sich über gut 700 Kilometer vom Süden bis in den Norden. Die Region ist von Meer und Natur geprägt, hat aber auch dem kultur- und geschichtsinteressierten Besucher einiges zu bieten. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten von Turku, der alten Hauptstadt Finnlands, gehören die Burg und der Dom aus dem 13. Jahrhundert. Ein Muss für Familien mit Kindern ist Muminland, 20 Fahrminuten von Turku entfernt, wo die "Mummis", drollige Märchenfiguren, besucht werden können. Bezaubernd ist auch die Schärenwelt mit ihren mehr als 41 000 Inseln und Klippen. Von Turku aus können Ausflugsfahrten in die Schärenwelt gebucht werden. Auch mit dem Auto oder mit dem Fahrrad können viele Schären-Inseln besucht werden, da sie mit Brücken oder Fährverbindungen verknüpft sind.

    Pori, mit seinem maritimen Flair, ist in jedem Juli Austragungsort des internationalen Pori Jazzfestivals, bei dem sich renommierte Größen des Jazz und anderer Musikrichtungen treffen. In der historischen Küstenstadt Vaasa bieten elf Museen und Kunsthallen Kultur pur. Das Museum der Region Österbotten informiert über die Lebensweise und die Geschichte der Region. Daneben werden Konzerte, Opern und Theateraufführungen angeboten. Nach so viel Kultur erholt man sich im Vergnügungspark Wasalandia, einer tropischen Badelandschaft im Inselparadies Vaskiluoto. Sehenswert in der Region Vaasa ist auch der Tierpark Ähtäri.

    Åland-Inseln

    Ein Reiseziel für Sportler, Aktivurlauber und Familien sind die 6.500 Åland-Inseln, südlich vom finnischen Festland gelegen. Die Inseln sind geprägt durch das Meer und die Seefahrt. (Angler, Wanderer, Golfer, Radfahrer und Segler kommen hier voll auf ihre Kosten. Mariehamn, die einzige Stadt auf den Åland-Inseln, ist ein beliebter Treffpunkt von Einheimischen und Besuchern. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Viermastbarke Pommern, gleich daneben liegt das bekannte Schifffahrtsmuseum. Man erreicht die Inseln auf dem Luft- und dem Seeweg, sowohl vom finnischen Festland als auch von Schweden aus.

    Wildmark

    Eine Region für Naturliebhaber ist die Wildmark im Nordwesten Finnlands. Rund um den Oulujärvi-See können Angler und Kanuten ihren Sport ausüben. In Rokua liegt der kleinste Nationalpark Finnlands, der mit seiner frischen Luft, dem kristallklaren Wasser der Seen und den Islandmoosfeldern das Herz eines jeden Naturfreundes höher schlagen lässt. Neben Angeln bieten sich Aktivitäten wie Geländereiten, Wandern und im Winter Hundeschlittenfahren oder Skilanglauf an. Auf dem Fluss Oulujoki, der seit jeher als Transportweg von West nach Ost diente, kann man eine gemütliche Flussfahrt unternehmen. Und im Feuchtgebiet Liminganlahti, einem der bekanntesten Vogelbeobachtungsgebiete Finnlands, können Vogelkundler auf Beobachtungstour gehen.

    Kainuu

    Kainuu im Osten Finnlands ist ein Paradies für den Aktivurlauber. Seen und Flüsse laden zum Angeln und Paddeln ein. Auf den Wanderer warten großartige Berglandschaften, und Mountain-Biker haben viele Routen zur Auswahl. Golfplätze stehen genauso zur Verfügung wie Skipisten und Loipen für Wintersportliebhaber. Auch für historisch und kulturell Interessierte hat die Region etwas zu bieten. An dem großen Oulujärvi-See liegt Kajaani, das Handels- und Kulturzentrum der Region Kainuu. Hier können u.a. die alten Bergruinen und die Bilderkirche von Paltaniemi besichtigt werden. Da der Teerhandel eine große Bedeutung für die Stadt hatte, gibt es im Kajaani Museum eine eigene Teer-Abteilung. Im Kunstmuseum werden wechselnde Ausstellungen gezeigt.

    Lappland

    Landschaftlich unterscheidet sich Lappland mit seinen Fjälls, den hügeligen Regionen unterhalb der Baumgrenze, und Einöden deutlich vom übrigen Finnland. Hier erwarten den Besucher Ruhe und Einsamkeit, die Vielfalt des Lichts im Sommer und die Erfahrung, welchen Einfluss die Natur auf Körper und Seele haben kann. Ein Höhepunkt für Touristen ist immer wieder die "nachtlose Nacht", auch Mitternachtssonne genannt. Beliebte Reiseziele im finnischen Teil Lapplands sind Kemi, Kemijärvi, Rovaniemi und Tornio. Lappland bietet gute Bedingungen zum Angeln, Goldwaschen, Wandern und Skilaufen.

    Karte Finnland

    Reisehinweise

    Zurzeit liegt kein Reisehinweis vor.

    Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

    RAUCHVERBOT:

    In den meisten Restaurants und Kneipen in Finnland besteht ein striktes Rauchverbot. Das Rauchen ist nur noch auf offenen Terrassen sowie in Räumen erlaubt, in denen weder Speisen noch Getränke serviert werden.

    Auch in öffentlichen Einrichtungen und am Arbeitsplatz ist das Rauchen verboten.

    SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

    Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

    Schweden

    Karte Schweden

    Einreise für Deutsche

    Deutsche sind für einen unbegrenzten Aufenthalt visumfrei. Notwendig sind für die Dauer des Aufenthalts gültiger Reisepass (für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten ist auch der für die Dauer des Aufenthalts gültige Personalausweis ausreichend).

    Als Nachweis des EU-weiten Versicherungsschutzes sollte die Europäische Krankenversicherungskarte mitgeführt werden (eine private Auslandsreisekrankenversicherung wird zusätzlich empfohlen).

    Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.

    Landesdaten

    Lage

    Schweden liegt auf der Ostseite der Skandinavischen Halbinsel. Es erstreckt sich in seiner Nord-Süd-Ausdehnung über 1.600 km zwischen dem 55. und 70. Grad nördlicher Breite und grenzt im Westen und Norden an Norwegen sowie ebenfalls im Norden und Nordosten an Finnland. Die übrigen Grenzen bildet die Ostsee, das Kattegat und Skagerrak.

    Fläche: 449.964 km².

    Verwaltungsstruktur: 21 Bezirke.

    Einwohner

    Bevölkerung: ca. 9,58 Millionen

    Städte:

    Stockholm (Hauptstadt) ca. 881.200, mit Vororten ca. 2,12 Millionen

    Göteborg ca. 526.100

    Malmö ca. 307.800

    Uppsala ca. 202.600

    Linköping ca. 148.500

    Västerås ca. 140.500

    Örebro ca. 139.000

    Norrköping ca. 132.100

    Helsingborg ca. 132.000

    Jönköping ca. 129.500

    Umea ca. 117.300

    Sprache

    Die Landessprache ist Schwedisch. Daneben wird vielfach Englisch gesprochen.

    Zeitverschiebung

    Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit (kein Zeitunterschied).

    Telefon/Post

    Post

    Post nach Europa benötigt ca. 3-4 Tage. Briefkästen sind gelb.

    Telefon

    Die Vorwahl für Schweden von Deutschland, Österreich und der Schweiz aus ist 0046, danach wird die Ortskennzahl ohne die 0 und dann die Teilnehmernummer gewählt. Von Schweden nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. In Schweden sind Telefonkarten sehr verbreitet, die man an Kiosken oder in Geschäften der schwedischen Telefongesellschaft kaufen kann. Öffentliche Telefonzellen, die Kreditkarten (VISA und MasterCard) akzeptieren, sind mit CCC gekennzeichnet.

    Faxcenter gibt es in fast allen Städten.

    NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr: 112 in ganz Schweden.

    Mobilfunk

    Netztechnik: GSM 900/1800.

    Derzeit gibt es Roaming-Verträge mit Anbietern in Schweden von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

    Internet

    Länderkürzel: .se

    Internetcafés gibt es in fast allen Städten.

    Feiertage

    Im Jahr 2017:

    1. Januar (Neujahr)

    6. Januar (Heilige Drei Könige)

    14. April (Karfreitag)

    17. April (Ostermontag)

    1. Mai (Tag der Arbeit)

    25. Mai (Christi Himmelfahrt)

    6. Juni (Nationalfeiertag)

    24. Juni (Mittsommertag)

    4. November (Allerheiligen)

    24. Dezember (Heiligabend, halbtags)

    25. und 26. Dezember (Weihnachten)

    31. Dezember (Silvester, halbtags)

    Die Sommerferien sind regional gestaffelt von Anfang Juni bis Mitte August. Von Mittsommer bis Mitte August haben viele Unternehmen und Geschäfte Betriebsferien.

    Öffnungszeiten

    Banken: Mo bis Fr 9.30-15 Uhr, üblicherweise haben die Banken an einem Nachmittag in der Woche bis 16 Uhr, z.T. bis 18 Uhr geöffnet, in den Zentren größerer Städte teilweise Mo bis Fr bis 17.30 Uhr. Am Gründonnerstag und am 24. Dezember sind Banken meist geschlossen.

    Geschäfte: Es gibt keine Ladenschlussgesetze. Die Öffnungszeiten werden individuell vom Ladenbesitzer gewählt. Fachgeschäfte meist Mo bis Fr 10-19/20 Uhr, Sa und teilweise So 10-14 bzw. 16 Uhr. Größere Lebensmittelgeschäfte in Großstädten täglich (auch an Sonn- und Feiertagen) 8-20 Uhr; Kleine Facheinzelhändler meist Mo bis Fr 10-18 Uhr, Sa 10-14 Uhr.

    Tankstellen: täglich 7-21/22 Uhr, an Autobahnen durchgehend.

    Post: Mo bis Fr 9/9.30-18 Uhr, Sa 9-13 Uhr, auf dem Land oft kürzer. Im Juli ist in manchen Orten der Samstag geschlossen.

    Büros: Gleitzeitregelungen; Öffnungszeiten bzw. Kontaktzeiten i.d.R. in der Kernzeit Mo bis Do 9-16 Uhr; Fr 9-13 Uhr. Mittagspause meist zwischen 11.30 und 14 Uhr.

    Museen: meist zwischen 10 und 17 Uhr (im Sommer auch länger).

    Vor Feiertagen schließen Banken und Büros bereits um 13 Uhr, viele Läden ebenfalls schon am Spätnachmittag.

    Kleidung

    Im Frühjahr, Sommer und Herbst sollte man Kleidung entsprechend der Jahreszeit mitnehmen; dazu im Sommer einen Regenmantel und im Frühjahr und Herbst einen wärmeren Mantel oder eine Jacke. Im Winter braucht man unbedingt warme Kleidung und nach Möglichkeit gut gefüttertes Schuhwerk.

    Karte Schweden
    Stockholm

    Geschichte/Politik

    Schweden war bereits früh besiedelt. Ab etwa 800 n. Chr. gründeten die Wikinger von Schweden aus insbesondere in Russland und Osteuropa erste Kolonien und errichteten Handelsstraßen. Unter der Herrschaft Erichs IX. (1150 bis 1160) erstarkte Schweden. Erich führte einen Kreuzzug nach Finnland und zwang den Eroberten das Christentum auf. In den folgenden zwei Jahrhunderten wurde Finnland vollständig von den Schweden unterworfen. Erich wurde später zum schwedischen Schutzpatron. Vom 14. bis zum 16. Jahrhundert war das Land mehrfach durch eine Union mit Dänemark und Norwegen verbunden. Nachdem 1523 die Unabhängigkeit Schwedens hergestellt wurde, begann eine Periode der Expansion. Im 16. und 17. Jahrhundert erreichte das Land eine Großmachtstellung. 1818 kam der französische Marschall Bernadotte auf den Thron. Unter seiner Führung erlebte Schweden einen beträchtlichen wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Aufschwung und die Verfassung wurde reformiert. Im Ersten und Zweiten Weltkrieg blieb Schweden neutral. Trotz zahlreicher Grenzzwischenfälle und Angriffe des Deutschen Reiches auf schwedische Schiffe konnte das Land seinen neutralen Status bis zum Kriegsende wahren. Schweden wurde Zufluchtsland für viele Emigranten aus Deutschland. Ende 1946 trat Schweden den Vereinten Nationen (UN) bei. Von 1936 bis 1976 regierten die Sozialdemokraten ununterbrochen das Land. 1994 stimmte die Bevölkerung Schwedens mit 52,2 Prozent dem Beitritt zur EU zu. Schwedischer König ist seit 1973 Karl XVI. Gustav aus dem Hause Bernadotte.

    Wirtschaft

    Die urbane, industrialisierte Wirtschaft Schwedens basiert im wesentlichen auf den großen Waldbeständen, den reichen Eisenerzvorkommen und den großen Wasserkraftreserven. Schweden rangiert zwar unter den Ländern mit dem höchsten Lebensstandard, erlebte jedoch in den frühen 90er Jahren eine große Wirtschaftskrise, der einschneidende Reformen folgten. Ein Großteil der landwirtschaftlichen Nutzfläche liegt in den Tiefebenen Südschwedens. Schweden kann seinen Eigenbedarf an Agrarprodukten weitgehend selbst decken. Die Agrarproduktion umfasst hauptsächlich Fleisch- und Milchprodukte. Angebaut werden Weizen, Gerste, Zuckerrüben, Kartoffeln, Hafer und Raps. Schweden hat die größten Holzvorkommen in Westeuropa und ist weltweit einer der größten Holzproduzenten. Der Fischfang konzentriert sich auf Heringe sowie Kabeljau, Flundern und Lachse. Die Förderung von Erzen ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Außerdem werden u.a. Zink, Gold, Erdöl, Uran und Eisenkies gefördert. Schweden ist heute eines der größten Industrieländer Europas. Wichtige Industriezweige sind der Maschinen- und Fahrzeugbau, die elektrische und elektronische Industrie sowie die Holz- und Papierindustrie. Wichtige Erzeugnisse sind Papier, Zement, Möbel, Glas und Glaswaren, Chemikalien, Textilien und Bekleidung, Flugzeuge, Schiffe und Nahrungsmittel.

    Religion

    Fast 95 Prozent der schwedischen Bevölkerung gehören der evangelisch-lutherischen Kirche an. Weitere protestantische Konfessionen sind Baptisten und Methodisten. Eine Minderheit gehört der römisch-katholischen Kirche, dem Islam und dem Judentum an.

    Vegetation

    In Nordschweden dominiert alpine und arktische Vegetation. An die karge Vegetation der Gebirgsregionen schließen sich Moorlandschaften an. Danach folgt eine Baumzone mit Birken und Weiden. Die niedriger gelegene und zugleich größte Zone besteht aus Nadelwäldern, mit Fichten und Kiefern. Im Süden dominieren Laubbäume wie Eichen und Buchen.

    Tierwelt

    Bär, Luchs, Marder, Rothirsch und Wolf sind die am häufigsten vorkommenden wilden Tiere in den Waldgebieten. Der Lemming, ein kleines Nagetier, findet sich in den hochgelegenen Mooren. Rentiere und Elche sind in Nordschweden verbreitet. Außerdem besitzt Schweden eine vielfältige Vogelwelt.

    Karte Schweden

    Kulinarisches

    Schweden bietet ungewöhnliche Geschmackserlebnisse, wie z.B. gegorenen Hering (Surströmming). Elch- und Rentierfleisch, Fischgerichte, Köttbullar (Fleischbällchen), und das typische schwedische Buffet, Smörgåsbord sollte man sich nicht entgehen lassen. Jede schwedische Provinz hat ihre Spezialitäten.

    Kaffee ist in Schweden eine Art Nationalgetränk. Dazu isst man Hefegebäck oder frische Waffeln mit Obst. Leichtbier (unter 3,5 vol%) kann in Schweden in Lebensmittelgeschäften gekauft werden. Stärkere alkoholische Getränke dürfen nur die staatlichen Alkoholgeschäfte (systembolaget) führen.

    Souvenirs

    Besonders beliebt als Mitbringsel sind Glasartikel, in Blei eingefasste Leuchten und Lampen, Kunsthandwerk (das man am besten direkt beim Hersteller kauft), Webartikel sowie Kleidung und Sportausrüstung. In den Sommermonaten Juli und August kann beim Schlussverkauf (Rea) das ein oder andere Schnäppchen gemacht werden.

    Duty Free

    Einreise aus EU-Ländern

    Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

    Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

    Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

    TABAKWAREN: 800 Zigaretten*, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

    ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

    Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

    Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

    KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

    REISENDEN UNTER 18 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Tabakwaren bzw. UNTER 20 JAHREN keine Steuerbefreiung für alkoholische Getränke gewährt. Für den Eigenbedarf können Lebensmittel eingeführt werden. Die Mengengrenze für Fisch ist auf maximal 15 Kilogramm beschränkt.

    *Ausnahmeregelung:

    In Bulgarien, Kroatien, Lettland, Litauen, Ungarn oder Rumänien gekaufte Zigaretten dürfen nur noch bis zu einer Menge von 300 Stück steuerfrei eingeführt werden..

    Einreise aus Drittländern

    Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländer) sowie den Aland Inseln, den Kanal-Inseln oder den Kanarischen Inseln ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

    Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Handgepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

    ALKOHOLISCHE GETRÄNKE - nur für Personen ab 20 Jahren -

    - 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Prozent vol. ODER

    - 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol (u.a. Wermut, Portwein, Sherry), Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, sämtliche mit einem Alkoholgehalt von mehr als 15 Prozent vol. aber nicht mehr als 22 Prozent vol., oder Schaumwein;

    - 4 Liter Wein (Alkoholgehalt von nicht mehr als 15 Prozent vol.);

    - 64 Liter Starkbier (Alkoholgehalt von mehr als 3,5 Prozent vol.);

    TABAKWAREN - nur für Personen ab 18 Jahren -

    - 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (max. 3g/Stück) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

    - eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

    REISEPROVIANT - für Personen ab 12 Jahren maximal 15 kg, jedoch keine Frischwaren.

    - Andere Waren/Geschenke (jedoch einschließlich des Werts eventuell mitgeführter Flaschen Starkbiers oder Kaffees oder Tees) bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende, für Einreisende auf dem Landweg auf 300 Euro, für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren beträgt der Freibetrag grundsätzlich 150 Euro.

    Falls keine der vorgenannten Vergünstigungen zutrifft, sind grundsätzlich steuer- und abgabenfrei:

    für Reisende ab 18 Jahren - 40 Zigaretten oder 20 Zigarren oder 20 Zigarillos oder 100 g Rauchtabak.

    Karte Schweden
    Klimadiagramm

    Klimainformationen

    Das Klima weist erhebliche Unterschiede in den verschiedenen Teilen des Landes auf. Nordschweden liegt im Bereich des Polarkreises und hat sehr lange, kalte Winter mit Tiefsttemperaturen bis -40°C. Die Mitternachtssonne scheint nördlich des Polarkreises von Juni bis Mitte Juli ("Mittsommernacht"), die Winter sind lang mit wenig Tageslicht.

    Mittel- und Südschweden haben angenehme Sommer (Juni bis August) mit einer durchschnittlichen Temperatur in Stockholm um 18°C. Die Winter (Dezember bis März) sind kalt mit starken Schneefällen. Zu dieser Zeit werden in Stockholm im Durchschnitt etwa -3°C gemessen.

    Beste Reisezeit

    Eine Reise nach Süd- und Mittelschweden ist in den Monaten Mai bis September am angenehmsten. Ein Besuch in Nordschweden ist während der Wochen von Anfang Juni bis Mitte Juli angebracht.

    Karte Schweden

    Vorgeschriebene Impfungen

    Keine.

    Empfohlene Impfungen

    Saisonal FSME.

    Informationen zur Malaria

    Malaria

    Keine.

    Verbreitung

    Schweden ist malaria-frei.

    Karte Schweden

    Währung

    Währungseinheit

    Währungseinheit: Schwedische Krone (skr)

    1 Schwedische Krone = 100 Öre.

    Derzeitiger Kurs:

    1 Euro = ca. 9,58 skr

    1 US-$ = ca. 8,96 skr

    Hinweise

    Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

    Devisenbestimmungen/Umtausch

    Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

    Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

    Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise nach Schweden aus einem Nicht-EU-Land sowie bei Ausreise aus Schweden in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

    Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

    Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

    Umtausch: Der Euro wird in Geschäften mit außen angebrachtem Euro-Zeichen (gelber Euro auf blauem Grund) als Zahlungsmittel akzeptiert.

    Internationale Kreditkarten: Ja - werden fast überall akzeptiert. Geldabhebung bei allen Banken möglich. Da in Schweden üblicherweise auch Kleinstbeträge mit Karte bezahlt werden (z.B. Parkuhren, öffentlicher Nahverkehr), wird die Mitnahme einer international üblichen Kredit- oder Bankkarte empfohlen.

    Geldautomat: Ja - Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Logo) und Kreditkarten werden generell akzeptiert. Es ist üblich, auch bei kleinen Beträgen mit Kredit- oder Bankkarte zu bezahlen.

    Reiseschecks: Ja

    Karte Schweden

    Auskunftstellen

    VisitSweden
    Voltvägen 32
    83148
    Östersund / Schweden
    (0046 63) 663 55 66
    info@swetourism.se

    Deutsch-Schwedische Handelskammer
    (Tysk-Svenska Handelskammaren)
    Valhallavägen 185
    11553
    Stockholm
    Deutsch-Schwedische Handelskammer
    Postfach 27104
    10252 Stockholm/ Schweden
    (0046 8) 665 18 04
    (0046 8) 665 18 00
    info@handelskammer.se
    Mo bis Fr 9-12, 13-16 Uhr; im Juli verkürzte Öffnungszeiten

    International Chamber of Commerce, Stockholm

    Jakobs Torg 3
    11152
    Stockholm / Schweden
    (0046 8) 411 31 15
    (0046 8) 440 89 20
    icc@icc.se

    Botschaften und Konsulate

    Botschaft des Königreichs Schweden
    Rauchstraße 1
    10787
    Berlin
    (0 30) 50 50 67 89
    (0 30) 50 50 60
    www.schweden.org/
    ambassaden.berlin@gov.se
    Mo bis Fr 9-12 Uhr
    (Geschäftsbereich der Konsularabteilung: nur Land Berlin)

    Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
    Altenwall 6
    28195
    Bremen
    (04 21) 223 99 58
    (04 21) 223 93 54
    schwedischeskonsulat.hb@t-online.de
    Mo 14.30-17 Uhr, Mi und Do 9-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Honorary Consulate of the Kingdom of Sweden
    Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
    Berliner Allee 32
    40212
    Düsseldorf
    (02 11) 323 97 52
    (02 11) 323 84 57
    konsulat@schwedenkammer.de
    Di und Do 10-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
    Regierungsstraße 61/62
    99084
    Erfurt
    (03 61) 348 42 85
    (03 61) 346 24 98
    info@schwedenkonsulat.de
    Di 9-12, Do 13-16 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung
    (keine Visumerteilung)

    Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
    Bockenheimer Landstraße 51-53
    60325
    Frankfurt/M.
    (0 69) 79 40 26 16
    (0 69) 79 40 26 15
    www.schwedengkhamburg.de
    konsulat@msa.se
    Di 9-11 Uhr, Do 15-17 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
    Ditmar-Koel-Straße 36
    20459
    Hamburg
    (0 40) 64 50 60 63
    (0 40) 24 82 76 64
    honorarkonsulat.schweden.hh@t-online.de
    Di und Do 10.30-12.30, 13.30-15.30 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
    Ilse-ter-Meer-Weg 7
    30449
    Hannover
    (05 11) 35 77 25 43
    (05 11) 35 77 25 42
    honorarkonsul@iks-hannover.de
    Mo, Di, Fr 9-12, Do 15-18 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
    Holstenbrücke 2
    24103
    Kiel
    (04 31) 997 07 77
    (04 31) 99 70 76
    konsulat.schweden.kiel@web.de
    Mo bis Fr 9-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)
    (nur die kreisfreien Städte Flensburg, Kiel und Neumünster sowie die Landkreise Dithmarschen, Nordfriesland, Pinneberg,
    Plön, Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Flensburg und Steinburg)

    Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
    c/o IHK Leipzig
    Goerdelerring 5
    04109
    Leipzig
    (03 41) 308 51 20
    (03 41) 308 51 10
    pl@schwedenkonsulat.com
    Di und Mi 9-12 Uhr sowie nach Vereinbarung
    (keine Visumerteilung)

    Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
    Pferdemarkt/Marlesgrube 1
    23552
    Lübeck
    (04 51) 871 95 99
    (04 51) 871 95 45
    luebeck@honorarkonsulat-schweden.de
    Di 11-13 Uhr, Do 12-14 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung
    (keine Visumerteilung)
    (nur die Stadt Lübeck sowie die Kreise Lauenburg, Ostholstein, Segeberg und Stormarn)

    Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
    Brienner Straße 9
    80333
    München
    (0 89) 54 52 11 09
    (0 89) 54 52 12 15
    schwedisches.honorarkonsulat@wernerlaw.de
    Mo, Di, Do 9.30-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
    Altkarlshof 6
    18146
    Rostock
    (03 81) 658 66 10
    (03 81) 658 67 51
    www.fsn.de
    schwedisches-konsulat@fsn.de
    Di 13-15, Do 9-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
    Rotebühlstraße 77
    70178
    Stuttgart
    (07 11) 66 72 20 36, 66 72 20 85
    (07 11) 66 72 19 99
    schweden-konsulat@klett-gruppe.de
    Mo-Fr 10-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Tyska Ambassaden
    Skarpögatan 9
    11527
    Stockholm
    Tyska Ambassaden
    Box 27832
    11593 Stockholm/Schweden
    (0046 8) 670 15 72
    (0046 8) 670 15 00
    www.german-embassy.se

    info@stockholm.diplo.de
    Amtsbezirk: Schweden

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    c/o Norma Precision AB
    Jägargatan
    67040
    Amotfors /Schweden
    (0046 571) 3 15 40
    (0046 571) 3 15 00
    amotfors@hk-diplo.de
    Amtsbezirk:Värmlands Län
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Stockholm

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    c/o Advokatfirman Vinge
    Nordstadstorget 6
    41105
    Göteborg
    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland

    Box 11025
    40421 Göteborg/Schweden
    (0046 10) 614 17 00
    (0046 10) 614 16 00
    goeteborg@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Göteborg, Orust, Tjörn, Stenungsund, Lilla Edet, Ale, Kungälv, Öckerö, Lerum, Partille, Härryda, Mölndal, Gullpang, Mariestad, Töreböda, Karlsborg, Lidköping, Götene, Skövde, Tibro, Grästorp, Vara, Skara, Hjo, Essunga, Falköping, Tidaholm, Alingsas, Vargada, Herrljunga, Bollebygd, Boras, Ulricehamn, Mark, Svenljunga und Tranemo in Västra Götalands Län.
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Stockholm

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland

    c/o Amber Advokater
    Lantmätargränd 59
    55320
    Jönköping /Schweden
    (0046 36) 12 95 79, 30 14 30
    (0046 36) 30 14 39
    joenkoeping@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Jönköpings Län
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Stockholm

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    c/o Destination Kalmar
    Ölandskajen 9
    39231
    Kalmar
    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    c/o Destination Kalmar
    Box 611
    39126 Kalmar/Schweden
    (0046 480) 41 77 20
    (0046 480) 41 77 10
    kalmar@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Kalmar Län und Blekinge Län
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Stockholm

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland

    Södra Kungsgatan 4
    97235
    Luleå /Schweden
    (0046 702) 66 96 30
    lulea@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Norrbottens Län
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Stockholm

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    Roddaregatan 18
    21612 Limhamn
    21122
    Malmö /Schweden
    (0046 40) 45 89 50
    malmoe@hk-diplo.de
    Mo bis Fr 8.30-11.30 Uhr
    Amtsbezirk: Region Skåne
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Stockholm

    Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland
    c/o Siljan Teknik AB
    Pål Olles Väg 23
    79590
    Rättvik /Schweden
    (0046 70) 237 95 00
    raettvik@hk-diplo.de
    Amtsbezirk:Dalarnas Län
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Stockholm

    Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland
    c/o Mattssonföretagen i Uddevalla AB
    Gustav Mattssons Väg 2
    45150
    Uddevalla /Schweden
    (0046 522) 3 74 20
    (0046 522) 9 80 10, (direkt) 9 80 81
    uddevalla@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Kommunen Uddevalla, Lysekil, Vänersborg, Trollhättan, Strömstad, Dals-Ed, Bengtfors, Amal, Tanum, Sotenäs, Munkedal, Färgelanda und Mellerud in Västra Götalands Län
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Stockholm

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland

    c/o Gotlandsakademin AB
    Hamngatan 3
    62157
    Visby (Gotland) /Schweden
    (0046 498) 21 21 44
    (0046 498) 27 64 80
    visby@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Gotlands Län
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Stockholm

    Karte Schweden

    Sehenswertes

    Stockholm

    Stockholm, die schwedische Haupt- und Königsstadt, ist auf 14 Inseln erbaut, die über 57 Brücken miteinander verbunden sind und wird deshalb vielfach auch als "Venedig des Nordens" bezeichnet. Entsprechend ihrer Größe und Vitalität ist Stockholm eine durchaus lebhafte Weltstadt, die besonders auch für ihr Nachtleben bekannt ist.

    Das Zentrum der 1252 zum ersten Mal urkundlich erwähnten Stadt ist voller Geschichte. Gamla Stan das mittelalterliche, zentrale Stadtviertel, liegt auf einer Insel zwischen Norrmalm und Södermalm. Hier begann die Entwicklung der Stadt, deren Name sich von "stock" für Baumstamm und "holme" für kleine Insel ableitet. Der als Gründer geltende Birger Jarls ließ dort, wo heute das Schloss steht eine Burg errichten, um die dann eine befestigte Siedlung entstand. Neben den staatstragenden Institutionen wie Schwedischer Reichstag, Oberster Gerichtshof und Königshaus, sind in Gamla Stan schmucke Häuschen, kleine Läden sowie zahlreiche Restaurants und Cafés zu finden. Södermalm, das ehemalige Arbeiterviertel mit ausgeprägter Kunst- und Kneipenkultur, schließt sich südlich an Gamla Stan an. Weitere Stadtteile sind Norrmalm, die moderne City mit Hauptbahnhof und großen Warenhäusern, das westlich davon liegende Verwaltungszentrum Kungsholmen, das nordwestliche Vasastaden sowie das östlich der Norrmalm gelegene Nobelviertel Östermalm.

    Die schwedische Hauptstadt ist eine der ökologisch saubersten Städte der Welt. Das war nicht immer so. Die vom 15. bis zum 17. Jahrhundert durch ihre günstigen Lebensbedingungen stark wachsende Stadt gehörte in der Zeit der Industrialisierung zu den schmutzigsten Zentren Europas. Heute kann man mitten in der City baden und fischen. Der Djurgården im Osten Stockholms ist zum ersten Nationalstadtpark erklärt worden und umfasst dank seiner Größe eine ganze Reihe weiterer Sehenswürdigkeiten. Er bildet mit dem weltberühmten Freilichtmuseum Skansen, dem Vergnügungspark Gröna Lund, der Museumsinsel Skeppsholmen und Astrid Lindgrens Märchenhaus ein städtisches Erholungsgebiet mit einer reichen Tier- und Pflanzenwelt.

    Kulturell hat Stockholm mit den zahlreichen Museen und Veranstaltungen einiges zu bieten. Bekannte Museen sind unter anderem das Historische Museum und das Nordische Museum, das Vasa Museum, das Reichsmuseum für Naturkunde und für Kunstliebhaber das allein schon wegen des Gebäudes sehenswerte Museum für Moderne Kunst. Daneben gibt es fast hundert Bühnen für Konzerte, Ballett, Oper und Theater und nahezu die gleiche Anzahl Kunstgalerien.

    Das Nachtleben Stockholms ist abwechslungsreich. Die schwedische Hauptstadt gehört zu den europäischen Städten, die "in" sind. Von den im Jahr 2014 getätigten 11,8 Millionen Übernachtungen kam jede dritte aus dem Ausland. Und deutsche Besucher sind dabei ganz oben vertreten. Die jungen Besucher können sich in Bars und Clubs amüsieren. Für das gesetztere Publikum gibt es schwedische Tanzlokale mit Livemusik. Pubs und trendige Bars sind hauptsächlich in den Stadtteilen Södermalm und Kungsholmen zu finden. Die großen Nachtclubs und Restaurants liegen in der Innenstadt, am Park Kungsträdgården und am Stureplan.

    Stockholm ist, wie viele europäische Großstädte von teilweise wenig einladenden Vorstädten umgeben, aber auch von durchaus attraktiven Naherholungsgebieten. Abwechslung vom Erlebnis der Großstadt kann man in der östlichen Schärenlandschaft, die aus 24.000 Inseln besteht sowie am Mälarsee beim Wassersport und Wandern finden. Am Mälarsee befinden sich auch zahlreiche Schlösser und etliche sehenswerte kleinere Orte, die mit Booten von Stockholm aus zu besichtigen sind.

    Göteborg

    Die zweitgrößte Stadt Schwedens ist der wichtigste Hafen- und Handelsplatz des Landes. Die Stadt, die 1621 gegründet wurde, ist relativ jung. Großen Einfluss auf die Stadtplanung hatten die Niederländer, die man nach Schweden geholt hatte. So wurden ursprünglich die Hauptverkehrswege Göteborgs, wie in vielen niederländischen Städten, von Kanälen gebildet. Die meisten sind nun zugeschüttet, nur der Zentralkanal und der einstige Wallgraben existieren noch. Die Stadtentwicklung wird im Stadtmuseum näher dargestellt. Außerdem sehenswert sind in Göteborg das Rathaus, das Kronhuset, Göteborgs ältestes erhaltenes Haus, die 1994 eröffnete Oper sowie die Themen- und Vergnügungsparks Liseberg und Slottskogsparken. Von Lilla Bommen aus verkehren Motorboote zur Festung Ny Elfsborg, die eines der beliebtesten Ausflugsziele von Göteborg aus ist. Auch Ausflüge in die Schärenwelt können unternommen werden.

    Nordschweden

    Die Provinzen Hälsingland, Medelpad, Ångermanland, Härjedalen, Jämtland, Västerbotten, Norrbotten und Lappland nehmen beinahe die Hälfte der schwedischen Landesfläche ein, sind aber sehr dünn besiedelt. Hälsingland mit seinen Bergen, zahllosen Seen und weiten Wäldern, ist ein Paradies für Wanderer, Biker und Angler. Der Hälsingehambo, ein Tanzwettbewerb, lockt jährlich Tausende von Tänzern auf die 70 Kilometer lange Strecke. An der Hohen Küste in Medelpad und Ångermanland liegt der Nationalpark Skuleskogen, der durch Wanderwege gut erschlossen ist. Sundsvall, das wichtigste Handelszentrum Nordschwedens, bietet kulturelle Abwechslung. Neben prächtigen Bauten ist hier u.a. ein Freilichtmuseum mit einer alten Töpferwerkstatt, einem Handwerksmuseum und einem Kramladen zu besichtigen. Vom Aussichtsturm auf dem Stadtberg genießt man einen herrlichen Blick über die umgebende Landschaft. Jämtland und Härjedalen sind Outdoor-Paradiese für Abenteuerlustige. Besucher können im Fjäll Wandern, Radfahren, Klettern oder Raften. Die Provinzen Västerbotten und Norrbotten werden auch die Riviera des Nordens genannt, weil sich hier die Sonne öfter sehen lässt als irgendwo sonst in Schweden. Hier werden eine Vielzahl von Übernachtungsmöglichkeiten geboten, vom Luxushotel über das Blockhaus bis hin zur traditionellen Samikote, dem Zelthaus der Ureinwohner Lapplands. Lappland steht für unendliche Weite, klare Luft und quellfrisches Wasser. Etwa die Hälfte von Schwedisch-Lappland liegt nördlich des Polarkreises, wo im Sommer die Mitternachtssonne scheint. Bei längeren Wanderungen sollte man sich in dieser Weite lieber geführten Gruppen anschließen.

    Westschweden

    Der Westen Schwedens besteht aus den Provinzen Bohuslän, Västergötland und Dalsland und natürlich aus Göteborg, der Stadt am Meer. Nördlich von Göteborg erstreckt sich die Küstenprovinz Bohuslän, die schon seit langer Zeit als Urlaubsregion geschätzt wird. Neben Wassersport- und Angelfreunden finden hier auch Geschichtsinteressierte ihr Betätigungsfeld. Besonders bedeutend sind die von der UNESCO in die Liste des Kulturerbes aufgenommenen Felszeichnungen von Tanum aus der Bronzezeit. In Västergötland kommen besonders Fahrrad- und Angelurlauber sowie Familien mit Kindern auf ihre Kosten. Attraktionen sind der schleusenreiche Göta-Kanal, den man mit dem Schiff befahren kann, der Vergnügungspark von Skara, das Schloss Läckö und ein Besuch in einer Porzellanfabrik. Die seenreiche Provinz Dalsland ist ein Urlaubsziel für Aktivurlauber.

    Südschweden

    Südschweden hat viele Gesichter. Hier gibt es die Stadt Malmö, die schöne Provinz Skåne, Blekinge, der Garten Schwedens und das Sommerparadies Halland. Das Småland sowie die Inseln Öland und Gotland gehören ebenfalls zu dieser Region. Ein guter Ausgangspunkt für die Entdeckung Südschwedens ist Malmö, die drittgrößte Stadt Schwedens. Das Zentrum, der Stortorget, ist noch immer von Wassergräben und Kanälen umzogen. Neben dem Rathaus ist die St. Petri Kykra, ein gotischer Backsteinbau, sehenswert. 14 km östlich der Stadt liegt das Schloss Torup inmitten eines schönen Parks. Die Provinz Skåne im südlichsten Zipfel Schwedens ist ein Schlemmerparadies. Durch die Landwirtschaft und die Fischerei gibt es hier taufrische Produkte. Für die Küstenprovinz Halland sind die kilometerlangen, feinsandigen Strände charakteristisch. In Blekinge bestimmen die Schären das Landschaftsbild. In Såmeland mit seiner von Astrid Lindgren beschriebenen Bilderbuchlandschaft lässt sich gut wandern, Rad fahren oder paddeln. Öland und Gotland haben außer Strand, Meer und bizarren Felsformationen noch Anderes zu bieten. Auf Öland, auf die die königliche Familie jährlich zu Besuch kommt, kann Eketorp, ein altes Wehrdorf aus der Eisenzeit, das Freilichtmuseum Hillelsberga sowie der königliche Sommersitz Solliden besucht werden. Auf Gotland ist vor allem die Stadt Visby interessant, die das Bild einer mittelalterlichen Hansestadt weitgehend bewahrt hat. Sehenswert auch der Galgenberg, eine mittelalterliche Hinrichtungsstätte sowie die Villa Villkulla, die durch die Verfilmung von Astrid Lindgrens Pippi-Langstrumpf-Geschichten bekannt wurde.

    Karte Schweden

    Reisehinweise

    Im März 2016 wurde die Sicherheitsstufe von 4 (hoch) auf 3 reduziert (insgesamt gibt es 5 Sicherheitsstufen).

    An den schwedischen Grenzstellen werden bis auf Weiteres Grenzkontrollen vorgenommen. Diese können zu längeren Wartezeiten an der Grenze führen.

    Reisende sollten keine unbekannten Personen im Gebiet der dänisch-schwedischen Grenze mitnehmen! Dies wird bei Grenzübertritt als Schleusung ausgelegt und bestraft.

    Am 7. April 2017 wurden bei einem Attentat in Stockholm viele Menschen getötet und verletzt. Ein Terrorist ist mit einem Lkw in eine Menschenmenge gerast.

    Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen"

    Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

    Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

    SICHERHEIT. Besonders in den Innenstädten, Touristenzentren, auf Fähren und Flughäfen kommt es häufig zu Taschendiebstählen und zu Autoeinbrüchen.

    Um Überfälle zu vermeiden, sollte man in Schweden mit dem Wohnmobil über Nacht Campingplätze anfahren.

    ALKOHOL: Das Trinken von Alkohol ist auf einigen öffentlichen Plätzen verboten.

    RAUCHEN: In Restaurants und in öffentlichen Gebäuden gilt ein allgemeines Rauchverbot.

    DROGEN: Der Besitz von Drogen, auch wenn es sich nur um geringe Mengen zum Eigenverbrauch handelt, ist verboten, ebenso verboten ist der Konsum von Drogen. Drogendelikte können mit einer Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren, in schweren Fällen auch länger, belegt werden. In diesem Zusammenhang wird besonders vor unwissentlichem Drogenschmuggel gewarnt; vor allem an der dänisch-schwedischen Grenze kommt es häufiger vor, dass Reisende zur Mitnahme fremder Waren überredet werden.

    STRAFRECHT: Prostitution ist in Schweden strafbar.

    SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

    Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

    Polen

    Karte Polen

    Einreise für Deutsche

    Deutsche sind für einen unbegrenzten Aufenthalt visumfrei. Notwendig sind für die Dauer des Aufenthalts gültiger Reisepass (für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten ist auch der für die Dauer des Aufenthalts gültige Personalausweis ausreichend).

    Als Nachweis des EU-weiten Versicherungsschutzes sollte die Europäische Krankenversicherungskarte mitgeführt werden (eine private Auslandsreisekrankenversicherung wird zusätzlich empfohlen).

    Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.

    Landesdaten

    Lage

    Die Republik Polen liegt im nordöstlichen Teil Mitteleuropas. Sie grenzt im Norden an die Ostsee und an die Exklave Kaliningrad der Russischen Föderation, im Nordosten an Litauen, im Osten an Belarus und an die Ukraine, im Südosten an die Slowakische Republik, im Südwesten an die Tschechische Republik und im Westen an die Bundesrepublik Deutschland.

    Fläche: 312.683 km².

    Verwaltungsstruktur: 16 Woiwodschaften (Verwaltungsbezirke) - Dolnoslaskie (Niederschlesien), Kujawsko-Pomorskie (Kujawien-Pommern), Lodzkie (Lodsch), Lubelskie (Lublin), Lubuskie (Lebus), Malopolskie (Kleinpolen), Mazowieckie (Masowien), Opolskie (Oppeln), Podkarpackie (Karpatenvorland), Podlaskie (Podlachien), Pomorskie (Pommern), Slaskie (Schlesien), Swietokrzyskie (Heiligkreuz), Warminsko-Mazurskie (Ermland-Masuren), Wielkopolskie (Großpolen), Zachodniopomorskie (Westpommern).

    Einwohner

    Bevölkerung: ca. 38 Millionen

    Städte:

    Warszawa (Hauptstadt) ca. 1,7 Millionen

    Kraków (Krakau) ca. 754.100

    Lodz (Lodsch) ca. 725.700

    Wroclaw (Breslau) ca. 627.600

    Poznan (Posen) ca. 549.400

    Gdansk (Danzig) ca. 449.800

    Szczecin (Stettin) ca. 401.300

    Bydgoszcz (Bromberg) ca. 351.300

    Lublin ca. 347.200

    Katowice (Kattowitz) ca. 306.600

    Bialystok 298.600

    Sprache

    Die Landessprache ist Polnisch, von Minderheiten werden auch Deutsch, Ukrainisch und Belorussisch gesprochen. Geschäftssprachen sind auch Deutsch, Englisch und Französisch.

    Zeitverschiebung

    Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit (kein Zeitunterschied).

    Stromspannung

    220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

    Eurostecker passen meist problemlos, für andere Stecker ist ein Zwischenstecker erforderlich.

    Telefon/Post

    Post

    Es gibt zwei Arten der Beförderung von Post: als sogenannter Prioritätsbrief (teurer, jedoch schneller; 3 Tage innerhalb von Europa unterwegs) und als Standardbrief (billiger, jedoch 3 bis 7 Tage innerhalb von Europa).

    Telefon

    Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Polen ist 0048, die Vorwahl für Gespräche von Polen nach Deutschland 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041, dann die Ortsvorwahl (ohne Null) und Teilnehmernummer.

    Öffentliche Telefonzellen funktionieren mit Telefonkarten. Telefonieren aus dem Hotel ist grundsätzlich teurer.

    NOTRUFNUMMERN: Europaweite Notrufnummer 112 oder Polizei 997, Unfallrettung 999, Feuerwehr 998.

    Mobilfunk

    Netztechnik: GSM 900/1800 und 3G 2100.

    Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Polen von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone. Die Erreichbarkeit der Netze ist fast überall in Polen gewährleistet.

    Internet

    Länderkürzel: .pl

    Feiertage

    Im Jahr 2017:

    1. Januar (Neujahr)

    6. Januar (Heilige Drei Könige)

    17. April (Ostermontag)

    1. Mai (Tag der Arbeit)

    3. Mai (Tag der Verfassung)

    15. Juni (Fronleichnam)

    15. August (Mariä Himmelfahrt)

    1. November (Allerheiligen)

    11. November (Nationalfeiertag; Unabhängigkeitstag)

    25. und 26. Dezember (Weihnachten)

    Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, wird er am darauffolgenden Montag nachgeholt.

    Die Hauptferienzeiten fallen auf die Monate Juli und August sowie Weihnachten, Neujahr und Ostern.

    Öffnungszeiten

    Banken: Mo bis Fr im Allgemeinen 8 bis 18 Uhr, Sa 9-13 Uhr;

    Geschäfte: Kaufhäuser (keine Lebensmittel) - Mo bis Fr 9-20 Uhr, Souvenirläden Mo bis Fr 9-19 Uhr;

    Lebensmittelgeschäfte - Mo bis Fr 7/8-19 Uhr, Supermärkte in Städten und Touristenzentren haben Mo bis Fr oft von 6-22 Uhr und an Wochenenden bis 13 Uhr geöffnet, in vielen großen Einkaufszentren kann sogar rund um die Uhr eingekauft werden:

    Post: Mo bis Fr 10-18 und 9-14 Uhr;

    Büros: Mo bis Fr 8-16 Uhr;

    Ministerien: Mo bis Fr 8.15-16.15 Uhr;

    Behörden: vielfach je nach Wochentag wechselnde Öffnungszeiten, die im Einzelfall zu erfragen sind.

    Kleidung

    Man sollte Kleidung tragen, die normalerweise in Europa üblich ist. Für die Wintermonate sollte man auf jeden Fall einen warmen Mantel oder eine gefütterte Jacke mitnehmen. Auch an warme (sie sollten möglichst gefüttert sein) und robuste Schuhe sollte gedacht werden.

    Die Mitnahme eines Regenmantels oder auch einer Regenjacke ist zu empfehlen.

    Karte Polen

    Geschichte/Politik

    Polens Geschichte beginnt im Jahre 966 mit dem Übertritt eines Häuptlings der Polanen zum Christentum. Dieser dehnte vom Raum Posen stammend seinen Staat auf Schlesien und Krakau aus. Seine Nachfolger erweiterten ihre Macht bis nach Böhmen und Kiew. Doch im zwölften Jahrhundert teilte Boleslaw III. das Reich unter seine vier Söhne auf. Polen versank in Bedeutungslosigkeit.

    Im 14. Jahrhundert errang Herzog Wladislaw Lokietek wieder die Herrschaft über ganz Polen und wurde 1320 zum König gekrönt. Das mächtige Litauen wurde mit Polen vereinigt.

    Im 16. Jahrhundert beherrschte der mächtige Adel in Warschau den gemeinsamen Reichstag von Polen-Litauen. Doch das Land wurde kraftlos; Russland, Preußen und Österreich teilten es im 18. Jahrhundert unter sich auf.

    1918 entstand Polen als Republik wieder. Doch der zweite Weltkrieg teilte Polen erneut: zwischen Deutschland und Russland. Nach dem Kriegsende musste Polen ein großes Stück seines Gebiets an die Sowjetunion abtreten und erhielt dafür ein Stück von Deutschland. Diese Grenze wurde von der Bundesrepublik Deutschland 1990 vertraglich anerkannt.

    Polen ist seit 01. Mai 2004 Mitglied der Europäischen Union.

    Wirtschaft

    Die polnische Wirtschaft hat sich nach dem zweiten Weltkrieg gut erholt. 1995 arbeiteten über 60 Prozent der Polen in der Privatwirtschaft. Da die Nachbarländer im Osten kaum Geld haben, richten sich Polens wirtschaftliche Interessen fast ganz auf den Westen. Konsumgüter spielen im Export eine große Rolle, auch Lebensmittel und Stahl. Die Landwirtschaft ist nach wie vor bedeutend, bringt aber wenig Geld. Indessen wirkt sie wie ein Puffer für politische Probleme und die hohe Arbeitslosigkeit: Die kleinen Höfe sind im Besitz der Familien.

    Der Tourismus spielt eine immer größere Rolle - auf besondere Art: Einkäufe der Touristen machen rund 15 Prozent des polnischen Exports aus.

    Vegetation

    Polen ist ein Land mit großen Naturschönheiten, voller seltener Tiere und Pflanzen. Man hat diesen Vorzug gegenüber anderen, stärker industrialisierten Gebieten erkannt und wird ihn zunehmend ausbauen. Besonders große zusammenhängende naturnahe Gebiete liegen im Nordosten Polens, der nur spärlich bevölkert ist. In dieser Gegend, wo es weder große Städte noch Industriezentren, kaum Luft- und Wasserverschmutzung gibt, soll mit der östlichen Nachbarländern ein vorsichtiger grenzüberschreitender Öko-Tourismus aufgebaut werden.

    Das Land besitzt nicht nur über tausend Naturreservate, sondern auch 22 Nationalparks mit strengem Naturschutz. Vier Parks wurden bereits von der UNESCO zu Biosphären-Reservaten erklärt: Babiogoski (im südlichen Gebirgsland mit hervorragender Gebirgsflora), Slowinski (am Ostseeufer), Bialowieska (in Ostpolen mit einem nahezu unberührten Urwald) und der Luknajo-See (an der Masurischen Seenplatte).

    Tierwelt

    Polen bietet viele Möglichkeiten, seltene Tiere zu beobachten: Freilebende Wisente im Bialowieska-Urwald, Biber in den Seen der Region Augustowe, Kormorane an den Masurischen Seen, Elche im Kampinowski-Nationalpark. Der Luknajo-See (an der Masurischen Seenplatte) ist einer der wichtigsten Aufenthaltsorte von Stumpfschwänen.

    Polen ist aber auch ein Land, in dem man noch Tieren auf der Straße begegnet: Hühnern, Gänsen, Enten und Schweinen. Kühe werden auf den schmalen, baumgesäumten Landstraßen getrieben, Pferde sind auf dem Land das, was bei uns längst die Traktoren sind. Auf den Wiesen und den Dächern der Bauernhäuser nisten oft Störche - ganz besonders in den wasserreichen Masuren sowie auf der Pommerschen und der östlich anschließenden Kaschubischen Seenplatte im Nordwesten Polens.

    Karte Polen

    Kulinarisches

    Die polnische Küche (die Hauptmahlzeit findet meist nachmittags statt) ist deftig, die Mahlzeiten sind üppig und ausgedehnt. Polen essen gerne kalte Vorspeisen wie Beefsteak Tatar und Karpfen in Aspik oder warme Vorspeisen wie fleischgefüllte "Pierogen" (Teigtaschen), die in Wasser gekocht und mit zerlassener Butter serviert werden. Zur Rote-Rüben-Suppe "Barszcz" (die sich an die Vorspeise anschließen kann) gibt es meist eine warme Pastete. Im Sommer isst man "Chlodnik", eine Suppe aus Joghurt, saurer Sahne, Rote-Rüben-Saft, Gurkenscheiben, gehackten grünen Kräutern, Zitronensaft und hartgekochten Eiern. Dann folgt ein Fleischgericht - oft mit dicker Soße. Dazu gibt es viele Arten von Teigwaren. "Bigos" ist ein Eintopfgericht aus Sauerkraut, Fleisch und Wurst, Speck, Pilzen und (manchmal) getrockneten Pflaumen.

    Typisch für die Festtagsküche sind Enten mit Äpfeln und feine Wildgerichte.

    Das polnische Bier wird gern getrunken. Eine Spezialität ist "miod pitny", ein Honigwein, den man im Winter auch heiß trinkt.

    Sitten und Gebräuche

    Dass Polen Feste feiern können, ist bekannt. Zu den traditionsreichsten Veranstaltungen gehören die Palmsonntagsprozessionen in vielen Städten. Im Bernhardiner-Kloster Kalwaria Zebrzydowska mit seiner "Weinenden Madonna" und in dessen Umgebung gestalten die Bewohner einiger Dörfer das Leiden Christi nach.

    Feststimmung herrscht in der Johannisnacht am 21. Juni. Überall werden Volksfeste gefeiert. Auf Bächen, Flüssen und Seen treiben die "Wianki", Kränze mit Kerzen.

    Jenseits der Gebirge beginnt die südpolnische Hochebene mit ihren meist sehr ursprünglich gebliebenen Städten und Dörfern. Hier haben viele Menschen noch ihre traditionelle Lebensart, ihre Trachten, Bräuche und Religiosität bewahrt.

    Souvenirs

    An der Ostseeküste findet man Bernstein. An Marktständen kann man einfache Kettchen aus Bernsteinsplittern kaufen, in vielen Geschäften bekommt man sehr schöne Ketten aus geschliffenem Bernstein. Eine polnische Spezialität ist künstlerisch gearbeiteter Silberschmuck, oft mit Bernstein verziert. Sehr beliebt ist nachempfundenes Mittelalter: Waffen, Schilde, sogar ganze Ritterrüstungen. Auf Jahrmärkten (tiefer im Landesinneren) kann man alte Hinterglas-Bilder und hübsch geschnitzte Holzfigürchen finden. In Gegenden, wo Weiden wachsen, findet man originelle Flechtarbeiten - sogar ganze Sitzmöbel, die bei Touristen sehr beliebt sind.

    Duty Free

    Einreise aus EU-Ländern

    Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

    Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

    Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

    TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

    ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

    Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

    Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

    KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

    REISENDEN UNTER 18 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für alkoholische Getränke und Tabakwaren gewährt.

    Einreise aus Drittländern

    Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

    Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei (Angaben pro Person):

    - 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

    - 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Taffia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger;

    - 4 Liter nicht schäumende Weine;

    - 16 Liter Bier;

    - eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

    - andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 300 Euro bei Einreise auf dem Landweg und Flüssen oder 430 Euro für Flug- und Seereisende; jeweils 175 Euro für Reisende unter 15 Jahren.

    Die Abgabenbefreiung wird nicht gewährt:

    - Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.

    Außerdem dürfen bis zu 10 l Treibstoff in Reservekanistern eingeführt werden.

    Besonders WERTVOLLE GEGENSTÄNDE sollten, zur Vermeidung von Problemen bei der Ausreise, bei der Einreise schriftlich deklariert und vom Zoll abgestempelt werden. Außerdem sollte bei älteren Gegenständen, z.B. Musikinstrumenten, der Kaufbeleg oder ein Zertifikat über das Eigentum mitgeführt werden.

    Die AUSFUHR von Kunstwerken, Antiquitäten, Büchern und Gegenständen, die vor dem 9. Mai 1945 hergestellt wurden, ist nur mit Genehmigung des Denkmalkonservators der jeweiligen Woiwodschaft bzw. der Nationalbibliothek in Warszawa möglich.

    Karte Polen
    Klimadiagramm

    Klimainformationen

    Polen hat osteuropäisches Klima mit heißen Sommern und kalten Wintern. Je weiter man nach Osten vordringt, desto größer wird der Unterschied zwischen den Jahreszeiten.

    Beste Reisezeit

    Die Sommersaison geht von Mitte Juni bis Ende August; die Wintersaison dauert in den Bergen von Ende Dezember bis März.

    Karte Polen

    Vorgeschriebene Impfungen

    Keine.

    Empfohlene Impfungen

    Saisonal FSME.

    Informationen zur Malaria

    Malaria

    Keine.

    Verbreitung

    Polen ist malaria-frei.

    Ärztliche Hilfe

    WARSZAWA/WARSCHAU: Dr. Marek Kruk (spricht Englisch), ul. Katowicko 31,, Warschau, Tel. 22 617 30 21.

    Karte Polen

    Währung

    Währungseinheit

    Währungseinheit: Zloty (Zl)

    1 Zloty = 100 Groszy.

    Derzeitiger Kurs:

    1 Euro = ca. 4,21 Zl

    1 US-$ = ca. 3,94 Zl

    Hinweise

    Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

    Devisenbestimmungen/Umtausch

    Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

    Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

    Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise in Polen aus einem Nicht-EU-Land sowie Ausreise aus Polen in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

    Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

    Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

    Umtausch: Auslandswährungen können problemlos in Banken und Wechselstuben ("Kantor") getauscht werden. >>> Vorsicht ist in einigen Wechselstuben angebracht. Unseriöse Betreiber, vor allem in Touristengebieten (z.B. Krakau), auf Flughäfen und in Bahnhöfen, täuschen die Kunden durch betrügerische Angaben auf ihren Werbetafeln. Es lohnt sich, die Kurse kritisch zu vergleichen.

    Internationale Kreditkarten: Ja - werden von den meisten Hotels, vielen Gaststätten und Restaurants in Polen akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte. Auf dem Land und in kleinen Restaurants ist vielfach nur Barzahlung möglich.

    Geldautomat: Ja - Geldautomaten, die sowohl Debit- (mit Maestro- oder V Pay-Logo) als auch Kreditkarten akzeptieren und meist auch in deutscher Sprache zu bedienen sind, sind fast flächendeckend vorhanden. >>> Tipp: An einigen Geldautomaten in Polen wird die Möglichkeit angeboten, sich das Geld in Zloty und - zum "garantierten Wechselkurs" - in Euro auszugeben zu lassen. Bei der Geldausgabe in Euro wird dabei oft durch den Automatenbetreiber einen hoher Aufschlag (bis zu 10 Prozent) einberechnet. Dem Kunden wird dies während des Vorgangs nicht nachvollziehbar dargestellt, getäuscht wird er zusätzlich durch die Menüführung. Es empfiehlt sich daher, das Geld in Zloty anzufordern.

    Reiseschecks: Ja - in Euro oder US-$. Sie werden von Banken und großen Wechselstuben angenommen. >>> Da die Akzeptanz von Reiseschecks jedoch rückläufig ist, sollten immer auch noch andere Zahlungsmittel (Bargeld, Kreditkarte etc.) für die Reise mitgeführt werden.

    Karte Polen

    Auskunftstellen

    Im Reiseland

    - TOURISTEN-HOTLINE: von Juni bis September jeweils täglich zwischen 8 und 22 Uhr erreichbar (von Oktober bis Mai zwischen 8 bis 18 Uhr); Mitarbeiter des polnischen Fremdenverkehrsamtes informieren Reisende in deutscher und englischer Sprache über günstige Zugverbindungen innerhalb von Polen und geben Hilfestellung bei Autounfällen, Überfällen oder Passverlust.

    * (0048) 22 278 77 77 (im Festnetz)

    * (0048) 608 599 999 (per Handy)

    Warschau TouristenInformationen:
    - Palace of Culture and Science
    pl. Defilad 1
    - Old Town
    Rynek Starego Miasta 19/21/21a
    - Chopin Airport
    Terminal A, exit 2
    ul. Z.wirki i Wigury 1

    Warszawa /Polen
    (0048) 22 194 31
    www.pot.gov.pl
    info@warsawtour.pl

    Polsko-Niemiecka Izba Przemyslowo-Handlowa
    (Deutsch-Polnische Industrie- und Handelskammer)
    ul. Miodowa 14
    00-246
    Warszawa /Polen
    (0048) 22 531 06 00
    (0048) 22 531 05 00
    www.ihk.pl
    info@ahk.pl
    Regionalbüro Breslau:
    Pl. Solny 20
    50-063 Wroclaw
    Tel. (0048) 71 79 48 335
    Fax (0048) 71 79 48 336
    E-Mail: imakowiecka@ahk.pl

    Regionalbüro Gleiwitz:
    Rynek 6
    44-100 Gliwice
    Tel.(0048) 32 232 15 10
    E-Mail: ksiwek@ahk.pl

    Regionalbüro Posen:
    ul. Grunwaldzka 19 (c/o Polska Press)
    60-782 Poznan
    Tel. (0048) 61 227 54 95
    Fax (0048) 61 227 54 96
    E-Mail: poznan@ahk.pl

    Krajowa Izba Gospodarcza
    (The Polish Chamber of Commerce)
    Trebacka 4
    00-074
    Warszawa
    Krajowa Izba Gospodarcza
    P.O.Box 361
    00-074 Warszawa/Polen
    (0048) 22 827 46 73
    (0048) 22 630 96 00
    www.pot.gov.pl
    kig@kig.pl

    Polska Organizacja Turystyczna (POT)
    (Polnische Tourismusorganisation)
    ul. Chalubinskiego 8, XIX St.
    00-613
    Warszawa /Polen
    (0048) 22 536 70 02
    (0048) 22 278 77 77, 801 888 844
    www.pot.gov.pl

    Botschaften und Konsulate

    Von Deutschland

    Städtenamen (deutsch/polnisch): Allenstein = Olsztyn, Bydgoszcz = Blomberg, Gdansk = Danzig, Gliwice = Gleiwitz, Kraków = Krakau, Lodz = Lodsch, Olsztyn = Allenstein, Opole = Oppeln, Poznan = Posen, Szczecin = Stettin, Warszawa = Warschau, Wroclaw = Breslau.

    Ambasada Republiki Federalnej Niemiec
    (Botschaft der Bundesrepublik Deutschland)
    ul. Jazdów 12
    00-467
    Warszawa /Polen
    (0048) 22 584 17 39
    (0048) 22 584 17 00
    info@warschau.diplo.de

    Konsulat Honorowy Republiki
    Federalnej Niemiec
    (Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland)
    Kancelaria Lege artis, ul. Sniadeckich 49/1
    85-011
    Bydgoszcz /Polen
    (0048) 52 321 20 79
    (0048) 52 349 30 59
    bromberg@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Woiwodschaft Kujawien-Pommern
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Gdansk

    Konsulat Generalny Republiki Federalnej Niemiec
    (Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland)
    Aleja Zwyciestwa 23
    80-219
    Gdansk /Polen
    (0048) 58 340 65 38
    (0048) 58 340 65 00/10/20/30
    info@danzig.diplo.de
    Amtsbezirk: Woiwodschaften Pommern, Ermland-Masuren und Kujawien-Pommern sowie die Westpommern und aus der Woiwodschaft Großpolen die Kreise Kolmar, Scharnikau, Schneidemühl, Wongowitz und Flatow
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Warszawa

    Konsulat Honorowy Republiki Federalnej Niemiec
    (Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland)
    Rynek 6
    44-100
    Gliwice /Polen
    (0048) 32 230 69 20
    (0048) 32 230 69 20
    gleiwitz@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Woidwodschaft Schlesien
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Konsulat Oppeln

    Konsulat Honorowy Republiki Federalnej Niemiec
    (Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland)
    c/o Targi Kielce
    Ul. Zakladowa 1
    25-672
    Kielce /Polen
    (0048) 41 345 62 61
    (0048) 41 365 13 26
    kielce@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Woiwodschaft Heiligkreuz (Swietokrzyskie)
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Krakau

    Konsulat Generalny Republiki Federalnej Niemiec
    (Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland)
    ul. Stolarska 7
    31-043
    Kraków /Polen
    (0048) 12 424 30 10
    (0048) 12 424 30 00
    info@krakau.diplo.de
    Amtsbezirk: Woiwodschaften Heiligkreuz, Vorkarpaten und Kleinpolen
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Warszawa

    Konsulat Honorowy Republiki Federalnej Niemiec
    (Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland)
    c/o Logos s.c.
    ul. Piotrkowska 111
    90-425
    Lodz /Polen
    (0048) 42 239 77 77
    lodz@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Woiwodschaft Lodz
    Übergeordnete Auslandsvertretung:
    Botschaft Warszawa

    Konsulat Honorowy Republiki Federalnej Niemiec
    (Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland)
    ul. Rynek 7
    20-111
    Lublin /Polen
    (0048) 81 528 53 04
    (0048) 81 528 53 02
    lublin@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Woiwodschaft Lublin
    Übergeordnete Auslandsvertretung:
    Botschaft Warszawa

    Konsulat Honorowy Republiki Federalnej Niemiec
    (Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland)
    ul. Warminska 14/20
    10-545
    Olsztyn /Polen
    (0048) 89 535 50 55
    (0048) 89 527 70 90
    allenstein@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Woiwodschaft Ermland-Masuren
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Danzig

    Von Deutschland

    Vizekonsulat (als Außenstelle des Generalkonsulats Wroclaw):

    Konsulat Republiki Federalnej Niemiec
    (Konsulat der Bundesrepublik Deutschland)
    ul. Strzelców Bytomskich 11
    45-084
    Opole /Polen
    (0048) 77 453 19 63
    (0048) 77 423 27 20
    info@oppeln.diplo.de
    Amtsbezirk: Woiwodschaften Oppeln und Schlesien

    Konsulat Honorowy Republiki Federalnej Niemiec
    (Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland)
    ul. Illakowiczówny 11
    60-789
    Poznan /Polen
    (0048) 618 50 19 27
    (0048) 618 50 19 26
    posen@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Woiwodschaft Großpolen; jedoch nicht die Landkreise Flatow (Zlotów), Schneidemühl (Pila), Chodziez, Charuków, Wagroviec.
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Wroclaw

    Konsulat Honorowy Republiki Federalnej Niemiec
    (Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland)
    ul. Podwislocze 22a
    35-309
    Rzeszów /Polen
    (0048) 17 850 37 11
    (0048) 17 850 37 06
    www.ambasadaniemiec.pl
    rzeszow@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Woiwodschaft Vorkarpaten
    Übergeordnete Auslandsvertretung:
    Generalkonsulat Krakau

    Konsulat Honorowy Republiki Federalnej Niemiec
    (Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland)
    ul. Marij Sklodowskiej-Curie 7
    71-332
    Szczecin /Polen
    (0048) 91 485 06 60
    (0048) 91 485 06 57
    stettin@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Woiwodschaft Westpommern (Zachodnio Pomorskie)
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Gdansk (Danzig)

    Konsulat Generalny Republiki Federalnej Niemiec
    (Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland)
    ul. Podwale 76
    50-449
    Wroclaw /Polen
    (0048) 71 342 41 14
    (0048) 71 377 27 00
    www.breslau.diplo.de
    info@breslau.diplo.de
    Amtsbezirk: Woiwodschaften Niederschlesien, Oppeln, Schlesien Lebuser Land, Großpolen; jedoch nicht die Landkreise Flatow, Schneidemühl, Kolmar, Scharnikau und Wongrowitz

    Botschaft der Republik Polen
    (mit Konsularabteilung)
    Lassenstraße 19-21
    Grunewald

    KONSULAR-ABTEILUNG:
    Richard-Strauss-Straße 13
    14193
    Berlin
    (0 30) 22 31 31 55
    (0 30) 22 31 30
    www.botschaft-polen.de
    berlin.amb.wk@msz.gov.pl
    Mo, Mi, Do, Fr 9-14 Uhr, Di 13-18 Uhr
    Geschäftsbereich der Konsularabteilung: Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

    Honorarkonsulat der Republik Polen
    Hohweg 5
    28219
    Bremen
    (04 21) 390 06 79
    (04 21) 390 06 10, 390 06 80
    polnischeshonorarkonsulat@t-online.de
    Mo 13-16, Do 9-12 Uhr

    (keine Visumerteilung)

    Honorarkonsulat der Republik Polen
    Kreuznacher Straße 33
    60486
    Frankfurt/M.
    (0 69) 95 91 91 18, 97 55 41 00
    (0 69) 95 91 91 14, 97 55 43 04
    info@honorarkonsulatfrankfurt.de
    Mo und Mi 14-17 Uhr

    (keine Visumerteilung)

    Generalkonsulat der Republik Polen
    Gründgensstraße 20
    22309
    Hamburg
    (0 40) 632 50 30
    (0 40) 61 18 70
    Mo, Mi, Do, Fr 9-14 Uhr, Di 13-18 Uhr

    Generalkonsulat der Republik Polen
    Im MediaPark 5c
    50670
    Köln
    (02 21) 38 50 74
    (02 21) 93 73 00
    kolonia.kg.sekretariat@msz.gov.pl
    Mo, Mi, Do, Fr 9-14 Uhr, Di 13-18 Uhr

    Honorarkonsulat der Republik Polen
    Flughafen
    Terminal Ring 11
    04435
    Leipzig/Halle
    (03 41) 224 10 21
    (03 41) 224 10 20
    honorarkonsulat-polen-sachsen@mdf-ag.com
    Mo und Mi 10-13 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Honorarkonsulat der Republik Polen
    Stresemannstraße 15
    23564
    Lübeck
    (04 51) 70 34 94 50
    (04 51) 707 20 66
    info@honorarkonsul-polen-sh.de
    Di und Do 10-13 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Generalkonsulat der Republik Polen
    Röntgenstraße 5
    81679
    München
    (0 89) 47 13 18
    (0 89) 418 60 80
    monachium.kg.sekretariat@msz.gov.pl
    Mo, Mi, Do, Fr 9-14 Uhr, Di 13-18 Uhr

    Honorarkonsulat der Republik Polen
    Lindenstraße 1
    19055
    Schwerin
    (03 85) 59 37 82 52
    (03 85) 59 37 82 50
    sekretariat@polnischeshonorarkonsulat-mv.eu
    Mo bis Do 9-12 Uhr

    (keine Visumerteilung)

    Ärztliche Hilfe

    WARSZAWA/WARSCHAU: Dr. Marek Kruk (spricht Englisch), ul. Katowicko 31,, Warschau, Tel. 22 617 30 21.

    Karte Polen

    Sehenswertes

    Warschau

    Warschau, die Hauptstadt und größte Stadt Polens, liegt mitten im Herzen des Landes, in der historischen Landschaft Masowien. Die Stadt ist heute der Mittelpunkt des politischen Lebens in Polen und eines der Wirtschafts- und Verkehrszentren Mitteleuropas.

    Gegründet wurde Warschau um das Jahr 1281. Die Stadt verdankt ihren Aufstieg zur Macht dem masowischen Herzog Janusz dem Älteren, der Warschau 1413 zu seiner Residenz machte und zur Hauptstadt des Herzogtums Masowien ausbaute. 1596 verlegte König Sigismund III. aus dem schwedischen Hause Wasa seine Residenz von Krakau nach Warschau und machte die Stadt zur neuen Hauptstadt Polens.

    Warschau wuchs und erblühte trotz mehrfacher Zerstörungen im Laufe seiner stürmischen Geschichte. Im Zweiten Weltkrieg wurde es zu 85 Prozent zerbombt und glich einem einzigen Friedhof. Der originale Wiederaufbau der Altstadt und des nahen Königsschlosses am Plac Zamkowy gelang so gut, dass der Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger sie als "großartigste Fälschung der Welt" titulierte. 1981 wurde sie in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

    Neben der Altstadt gibt es weitere Sehenswürdigkeiten, wie das älteste Denkmal der Stadt, die Säule des Königs Sigismund III. Wasa, der Lazienski-Park mit dem Palais, der Palais Belvedere am Ende der Ujazdowskie-Allee, Park und Schloss Wilanów und der Kulturpalast im stalinistischen Zuckerbäckerbaustil, in dem heute Ausstellungen und Kongresse veranstaltet werden und Kinos, Theater sowie Restaurants lokalisiert sind. Daneben sind bedeutende kulturelle Einrichtungen, wie mehr als 30 Theater, rund 50 Museen und zahlreiche Galerien in Warschau zu finden. Viele interessante Events von Weltrang werden in der polnischen Hauptstadt veranstaltet. Nicht von ungefähr besuchen mehrere Millionen Touristen jährlich die Stadt an der Weichsel.

    Krakau

    Die sicherlich schönste Stadt im Land gilt als die eigentliche Hauptstadt Polens. Die historische Innenstadt blieb vom Krieg verschont und ist original erhalten. Der alte Marktplatz und die umliegenden Gassen werden von den schönsten Bürger- und Adelshäusern aus Gotik, Renaissance und Barock gesäumt. Arkadengänge schmücken die fast 100 Meter langen Tuchhallen in der Mitte des weiten Platzes. Die Wawel-Kathedrale war Polens Krönungskirche. Sie birgt die prunkvoll gearbeiteten Sarkophage einer Reihe von Monarchen. Das prächtige Renaissance-Schloss daneben beherbergt die staatlichen Kunstsammlungen mit Gobelins und Türkenzelten. Von großer Bedeutung ist auch die Krakauer Jagiellonen Universität, die bereits im Jahre 1364 vom polnischen König Kasimierz Wielki gegründet wurde und damit älteste polnische Universität ist.

    Breslau

    Das historische Zentrum Schlesiens wurde nach völliger Zerstörung liebevoll wieder aufgebaut. Besonders eindrucksvoll sind das gotische Rathaus, die Universität mit der barocken Leopoldina-Aula, die Kirche "Maria auf dem Sande" und der Dom.

    Danzig

    Die Stadt ist eine Glanzleistung des Wiederaufbaus und der modernen Denkmalspflege: Scheinbar unversehrt in ihrer alten Pracht zieht die Altstadt jeden Besucher in ihren Bann. Besonders beeindruckend ist die gotische Marienkirche, in der 25.000 Menschen Platz finden. Auch das Rechtstädter Rathaus und nicht weit davon der prächtige Artushof mit seiner Renaissance-Fassade stehen wieder da, als seien sie nie Trümmerschutt gewesen. Die Dluga-Straße ist nach einem Bild von 1750 neu erstanden. Das Renaissance-Rathaus der Altstadt im holländischen Stil, die alten Stadttore und, nicht zu vergessen, das Wahrzeichen Danzigs, das Krantor aus dem 15. Jahrhundert - alles steht, scheinbar nie versehrt, an seinem alten Platz.

    Lublin

    Viele der bedeutenden Kirchen und Adelspaläste, von der Gotik bis zum Barock, sind - wie die ganze Altstadt - nach dem Krieg restauriert worden. Das Schloss stammt ursprünglich aus dem 13. und 14. Jahrhundert; im 19. Jahrhundert wurde es umgebaut. Interessant sind die Wandmalereien in der Dreifaltigkeitskapelle, die im 15. Jahrhundert von russischen Künstlern in byzantinischem Stil gemalt wurden.

    Südpolen

    Der Süden Polens ist ein sehr bergiges Gebiet, die Hohe Tatra hat sogar alpinen Charakter. Am Westrand liegen die niedrigeren, interessant geformten Sudeten mit Almen. Diese Gegend ist im Frühling und im Herbst für Bergwanderer interessant. Viele Wege sind ordentlich markiert. Es gibt aber auch schwieriger zugängliche Pfade, die, obwohl sie teilweise mit Ketten abgesichert sind, nur für erfahrene Bergwanderer geeignet sind.

    Masurische Seen

    An den großen Seen werden nach und nach gute Wassersportmöglichkeiten aufgebaut. Vor allem Bootsfahrer entdecken zunehmend die vielen Möglichkeiten, die sich ergeben, weil zahllose Gewässer durch Wasserläufe und Kanäle verbunden sind. Segeln, Windsurfen und vor allem auch Angeln sind möglich.

    Wolliner Nationalpark

    Er liegt auf der Insel Wollin im Mündungsdelta der Oder. Hier gibt es alte Wälder, grüne Seen und herrliche Wanderwege. Mit seiner großartigen Vogel- und Pflanzenwelt ist der Park auch etwas für Ornithologen und Blumenfreunde.

    Nationalpark Slowinski

    Üppige Flora und Fauna lohnen den Besuch. Besonders interessant sind die riesigen Wanderdünen, die sich jährlich viele Meter in die Kiefernwälder hineinschieben und eine wüstenartige Landschaft von exotischer Schönheit bilden.

    Bialowieca Nationalpark

    Dieser Park, im Mittelteil des Bialowieca-Urwaldes gelegen, ist als einziges Naturobjekt Polens als UNESCO-Welterbe aufgelistet. Im Park dominieren Wälder, die von Busch- und Wiesenlandschaften ergänzt werden. Der 1952 ausgewilderte Wisent ist durch umfassende Maßnahmen Polens inzwischen vor dem Aussterben bewahrt. Neben diesem prächtigen Säugetier kann man mit etwas Glück Hirsche, Rehe, Luchse und Wölfe zu Gesicht bekommen.

    Karte Polen

    Reisehinweise

    Zurzeit liegt kein Reisehinweis vor.

    Bitte den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen" beachten.

    Informationen zur Sicherheitssituation in Polen sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

    Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

    Wanderer im Grenzgebiet Polen-Russland (Gebiet Kaliningrad) sollten beachten, dass die "grüne" Grenze an verschiedenen Stellen nur durch weit auseinander liegende Grenzsteine markiert ist. Wer die Grenze auch nur für wenige Meter illegal überschreitet, muss mit der Festnahme durch die russische Grenzpolizei und einer mehrjährigen Haftstrafe rechnen.

    Insbesondere auf den viel befahrenen Strecken Görlitz-Breslau (A4), Frankfurt/Oder-Warschau sowie in Großstädten kann es zum Diebstahl oder Raub von Kraftfahrzeugen kommen. Die Mitgliedschaft in einem Automobilclub oder der Abschluss eines Auslandsschutzbriefes wird daher dringend empfohlen.

    Gekennzeichnete militärische Anlagen oder Ämter dürfen nicht fotografiert werden.

    Der Konsum von Alkohol und anderen Rauschmitteln in der Öffentlichkeit ist verboten. Die Einfuhr und der Besitz von Drogen sind ebenfalls untersagt.

    Wertvoller Schmuck, Uhren, Kameras, Pässe und Brieftaschen/Geldbörsen sollten möglichst nicht sichtbar getragen werden. Gepäck sollte niemals unbeaufsichtigt bleiben.

    Es häufen sich derzeit Betrugsfälle an Bank-Geldautomaten. Reisende sollten deshalb besser an Bank-Schaltern abheben statt an Automaten.

    SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

    Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

    Dänemark

    Karte Dänemark

    Einreise für Deutsche

    Visumfrei für einen unbegrenzten Aufenthalt. Notwendig ist der gültige Reisepass oder Personalausweis.

    Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.

    Landesdaten

    Lage

    Das Königreich Dänemark besteht aus der Halbinsel Jütland, den Inseln zwischen Jütland und der Skandinavischen Halbinsel, der Insel Bornholm und aus den autonomen Gebieten Färöer-Inseln und Insel Grönland. Die einzige Landesgrenze Dänemarks besteht im Süden mit der Bundesrepublik Deutschland, ansonsten gibt es nur natürliche Wassergrenzen.

    Fläche: 43.093 km²; Färöer-Inseln 1.399 km²; Grönland 2.166.085 km² (davon 410.450 km² eisfrei).

    Verwaltungsstruktur: 5 Regionen und 98 Kommunen.

    Einwohner

    Bevölkerung: 5,6 Millionen

    Färöer-Inseln 48.600

    Grönland 56.600

    Städte:

    Kopenhagen (København, Hauptstadt) 539.500

    Århus 242.900

    Odense 166.300

    Aalborg 102.300

    Esbjerg 71.500

    Randers 60.200

    Kolding 57.100

    Horsens 53.000

    Vejle 50.900

    Tórshavn (Hauptort der Färöer) 12.400

    Nuuk (Hauptort von Grönland) 15.900

    Sprache

    Die Landessprache ist Dänisch. In Nordschleswig gibt es eine deutschsprachige Minderheit (etwa 20.000). Auf den Färöern wird auch noch Färöisch, auf Grönland noch Inuit gesprochen. Englisch wird vielfach gesprochen oder verstanden.

    Zeitverschiebung

    Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit (kein Zeitunterschied).

    Stromspannung

    220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

    Flache Eurostecker passen in die vorhandenen Steckdosen, für Schukostecker ist in der Regel ein Adapter erforderlich.

    Telefon/Post

    Telefon

    Die Ländervorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Dänemark ist 0045 (Färöer-Inseln: 00298, Grönland: 00299), nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041, die Ortsvorwahl ohne 0 und die Teilnehmernummer. In Dänemark gibt es öffentliche Fernsprecher mit Münz- und Kartenbetrieb. Es können 1, 2, 5 und 10 Kronen-Münzen verwendet werden. Telefonkarten (Sanmønt und deutsche Chip-Karten) sind in Kiosken und Postämtern erhältlich.

    NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 112.

    Mobilfunk

    Netztechnik: GSM 900/1800.

    Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Dänemark von Telekom Deutschland, E-Plus, O2 und Vodafone.

    Internet

    Länderkürzel: .dk (Färöer-Inseln: .fo, Grönland: .gl)

    Feiertage

    Feiertage 2017:

    1. Januar (Neujahr)

    13. April (Gründonnerstag)

    14. April (Karfreitag)

    17. April (Ostermontag)

    12. Mai (Buß- und Bettag)

    25. Mai (Christi Himmelfahrt)

    5. Juni (Pfingstmontag)

    24. Dezember (Heiligabend)

    25. Dezember (Weihnachten)

    26. Dezember (Stephanitag / Anden Juledag)

    31. Dezember (Silvester)

    Zusätzlich wird am 5. Juni der Verfassungstag gefeiert. Er ist kein gesetzlicher Feiertag. Verwaltungen, Schulen und Geschäfte haben aber zumeist an diesem Tag geschlossen.

    Der Hauptferienmonat ist der Juli.

    Öffnungszeiten

    Banken: Mo, Di, Mi und Fr 9.30-16/17 Uhr, Do 9.30-18 Uhr;

    Geschäfte: Mo bis Do 9-17.30 Uhr, Fr 9-19 Uhr, Sa 9-12/14 Uhr. Die Öffnungszeiten sind den Inhabern überlassen und können von Ort zu Ort sehr unterschiedlich sein. Eine Reihe von Bäckereien, Blumengeschäften, Kiosken usw. sind auch sonn- und feiertags geöffnet.

    Post: Mo bis Fr 9/10-17/18 Uhr, Sa 9-12 Uhr;

    Büros: Mo bis Fr 8/9 Uhr bis 16/16.30 Uhr.

    Kleidung

    Man sollte die in Mitteleuropa gängige Winter- bzw. Sommerkleidung mitnehmen. Auch im Sommer sollte man zusätzlich immer leichte Wollsachen und eventuell auch einen Mantel einpacken. Regenschutz ist immer angebracht.

    Karte Dänemark

    Geschichte/Politik

    Es wird vermutet, dass die Dänen ursprünglich im Süden der skandinavischen Halbinsel lebten und von dort im fünften und sechsten Jahrhundert auf die Halbinsel Jütland und die benachbarten Inseln in der Ostsee übersiedelten. Die Überreste großer öffentlicher Bauten aus dem achten Jahrhundert lassen auf eine relativ starke Zentralmacht auf der Halbinsel kurz vor der Wikingerzeit bis 1050 schließen. Zu dieser Zeit begann auch die Christianisierung Dänemarks. Durch territoriale Eroberung wurde ein mächtiges und wohlhabendes Reich aufgebaut, das doppelt so groß war wie das heutige Dänemark. 1375 wurde die bis 1814 dauernde Union mit Norwegen gebildet, in die zeitweise auch Schweden einbezogen war. Rasch aufeinanderfolgende kriegerische Auseinandersetzungen wie jene mit Schweden führten zu Gebietsverlusten und schwächten das Land nach außen. Innenpolitisch wurde 1660 das Erbkönigtum eingeführt, 1665 der Absolutismus urkundlich festgelegt.

    Mit der Verfassung von 1849 wurde Dänemark zur konstitutionellen Monarchie mit einem Zweikammerparlament, das zusammen mit der Krone die gesetzgebende Gewalt ausüben sollte. Im Ersten Weltkrieg blieb Dänemark neutral. 1918 wurde das allgemeine Wahlrecht eingeführt. Im selben Jahr erkannte Dänemark Island als selbständiges Königreich an, blieb ihm aber weiterhin in Personalunion verbunden. Im Zweiten Weltkrieg wurde es von deutschen Truppen besetzt. 1944 löste sich Island nach einem Volksentscheid völlig von Dänemark und erklärte sich zur selbständigen Republik. Drei Jahre nach Ende des Krieges erhielten die Färöer von Dänemark die Unabhängigkeit in allen inneren Angelegenheiten. 1949 trat Dänemark der NATO und 1973 der EG (heute EU) bei. 1979 erhielt Grönland die Selbstverwaltung.1993 billigte die dänische Bevölkerung den Vertrag über die Europäische Union.

    Wirtschaft

    Dänemark hat einen hohen Lebensstandard. Die Landwirtschaft hat nach wie vor eine hohe Bedeutung, vor allem mit Exportprodukten. Elektroindustrie und Fertigungsbetriebe sind auf Rohstoffimporte angewiesen, sind aber dennoch bedeutende Wirtschaftszweige.

    Religion

    Über 90 Prozent aller Dänen gehören der Evangelisch-Lutherischen Kirche an. Der König muss der Kirche angehören, alle anderen Dänen genießen Religionsfreiheit.

    Vegetation

    Durch die landwirtschaftliche Kultivierung des Landes gibt es in Dänemark kaum noch natürliche Vegetation, die ursprünglich weitgehend aus Buchenwald bestand. Heute sind 10,7 Prozent des Landes von Wald bedeckt, dieser setzt sich vorwiegend aus importierten Nadelbaumarten sowie aus Buchen, Eichen und Eschen zusammen. In den Niederungen des westlichen Jütland sind vereinzelt Hochmoore erhalten geblieben. Daneben gibt es die für Mitteleuropa charakteristische Vegetation der Dünen und Heiden. Ungefähr 32 Prozent der Gesamtfläche von Dänemark stehen unter Naturschutz.

    Tierwelt

    Die einzigen großen Säugetiere des Landes sind Rehe und Rotwild. Man findet jedoch viele kleinere Säugetiere, wie etwa Füchse, Eichhörnchen und Hasen. Über 300 Vogelarten leben auf den Inseln. An den Küsten von Nord- und Ostsee leben Seehunde. Die Grundlage der Fischerei bilden vor allem das reiche Vorkommen an Dorsch, Hering und Scholle.

    Karte Dänemark

    Kulinarisches

    Die dänische Küche ist abwechslungsreich - mit vielen frischen Zutaten. Die berühmte Delikatesse "Smørrebrød" kann z.B. aus einer frischen Scheibe Vollkornbrot mit einem Belag aus Butter, mariniertem Hering und Zwiebelringen oder Wurstscheiben, Pastete usw. bestehen. Sie wird oft zur Mittagszeit gegessen, da diese Mahlzeit generell aus belegten Broten oder einem kalten Buffet mit einem reichhaltigen Angebot an Fisch, Fleisch, Wurst, Käse und auch warmem Essen besteht. Am Buffet kann man sich mehrmals bedienen.

    Abends ist die Hauptmahlzeit mit warmem Essen. Fisch, Krabben und Muscheln gehören selbstverständlich zur dänischen Küche. Die dänischen Biere (Carlsberg, Tuborg) sind ausgezeichnet. Ein klarer Schnaps (Aquavit) wird eiskalt serviert und meist mit Bier getrunken. Alkoholische Getränke sind generell teuer.

    Souvenirs

    Porzellan und Keramik, Silberwaren und Gläser dänischer Firmen haben hohe Qualität. Daneben gibt es Wollwaren von den Faröer-Inseln. Nicht zu vergessen sind Lego-Spielsachen.

    Duty Free

    Einreise aus EU-Ländern

    Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

    Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

    Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

    TABAKWAREN: 800 Zigaretten*, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

    ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

    Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

    Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

    KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

    REISENDEN UNTER 18 JAHREN ist die Einfuhr von alkoholischen Getränken und Tabakwaren untersagt. AUSNAHME: Reisende im Alter von 16 oder 17 Jahren dürfen Bier und Wein mit einem Alkoholgehalt von bis zu 16,4 Prozent in den oben angegebenen Mengen einführen.

    *ACHTUNG! In Bulgarien, Kroatien, Lettland, Litauen, Rumänien oder Ungarn gekaufte Zigaretten dürfen nur bis zu einer Menge von 300 Stück steuerfrei nach Dänemark eingeführt werden.

    Einreise aus Drittländern

    Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländer) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Abgaben befreit. Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Gepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen- und Wertgrenzen abgabenfrei:

    - 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

    - 16 Liter Bier;

    - 4 Liter nicht schäumende Weine;

    - 1 Liter Spirituosen oder Äthylalkohol oder 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumweine oder Likörweine;

    - eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

    - 10 Liter Kraftstoff je Motorfahrzeug im Reservekanister;

    - andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende, für Einreisende auf anderen Verkehrswegen bis zu einem Gesamtwert von 300 Euro.

    DIE ABGABENBEFREIUNG WIRD NICHT GEWÄHRT:

    Reisenden unter 17 Jahren, was Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke betrifft;

    Personen mit und ohne ständigen Wohnsitz in Dänemark, die nach einem Auslandsaufenthalt von weniger als 36 Stunden einreisen, wird die Abgabenbefreiung nicht für Spirituosen und statt für 200 nur für 100 Zigaretten gewährt.

    Karte Dänemark
    Klimadiagramm

    Klimainformationen

    Dänemark hat gemäßigtes See- und Küstenklima. Die jährlichen durchschnittlichen Temperaturen betragen etwa 7-8°C. Die Temperaturen, die im Sommer gemessen werden, liegen zwischen 16 und 25°C. Durch die häufig wechselnden Küstenwinde sind die Tagestemperaturen größeren Schwankungen unterworfen.

    Das Klima auf den Faröer-Inseln ist, bedingt durch die Lage am Golf-Strom, relativ mild. Auch die Winter sind warm, es gibt jedoch ganzjährig viel Wind und Regen. Die Sommermonate sind kühl mit nur wenig Sonnenschein.

    Beste Reisezeit

    Als beste Reisezeit für Dänemark bietet sich der Sommer (Juni bis August) an, aber auch Frühling und Herbst sind wegen der milden Temperaturen gute Reisezeiten für Dänemark.

    Für Grönland ist die beste Reisezeit der Zeitraum von Juni bis Oktober, für das Disko-Bay-Gebiet an der Westküste sind die Wochen von März bis Mai ideal.

    Karte Dänemark

    Vorgeschriebene Impfungen

    Keine.

    Empfohlene Impfungen

    Keine.

    Informationen zur Malaria

    Malaria

    Keine.

    Verbreitung

    Dänemark ist malaria-frei.

    Karte Dänemark

    Währung

    Währungseinheit

    Währungseinheit: Dänische Krone (dkr)

    1 Dänische Krone = 100 Øre.

    Derzeitiger Kurs:

    1 Euro = ca. 7,43 dkr

    1 US-$ = ca. 6,95 dkr

    Hinweise

    Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

    Devisenbestimmungen/Umtausch

    Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

    Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

    Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise aus einem Nicht-EU-Land sowie bei Ausreise in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

    Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

    Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

    Internationale Kreditkarten: Ja - werden häufig akzeptiert, jedoch in einigen Geschäften nur in Dänemark ausgestellte Kreditkarten.

    EC-Karten: Für die bargeldlose Zahlung werden häufig nur dänische EC-Karten (Debitcards) akzeptiert.

    Geldautomat: Ja - Abhebungen möglich mit Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Zeichen) und Kreditkarte.

    Karte Dänemark

    Auskunftstellen

    VisitDenmark
    Islands Brygge 43
    2300
    Kopenhagen S /Dänemark
    (0045) 32 88 99 01
    (0045) 32 88 99 00
    contact@visitdenmark.com

    Visit Faroe Islands
    í Gongini 9
    110
    Tórshavn /Färöer-Inseln
    Visit Faroe Islands
    P.O.Box 118
    110 Tórshavn/Färöer-Inseln
    (00298) 66 65 55
    info@visitfaroeislands.com

    Greenland Tourism and Business Council
    Hans Egedesvej 29
    3900
    Nuuk /Grönland
    Greenland Tourism Main Office
    P.O.Box 1615
    3900 Nuuk/Grönland
    (00299) 32 28 77
    (00299) 34 28 20
    info@greenland.com

    Deutsch-Dänische Handelskammer
    (Det Tysk-Danske Handelskammer)
    Kongens Nytorv 26, 3. Stock
    1050
    Kopenhagen K/Dänemark
    (0045) 33 32 10 38
    (0045) 33 91 33 35
    www.ahk-daenemark.dk
    info@handelskammer.dk

    The Danish Chamber of Commerce
    Børsen
    1217
    Kopenhagen K /Dänemark
    (0045) 33 74 60 80
    (0045) 33 74 60 00
    www.ahk-daenemark.dk
    info@danskerhverv.dk

    Botschaften und Konsulate

    Botschaft des Königreichs Dänemark
    mit Konsularabteilung
    Rauchstraße 1
    10787
    Berlin
    (0 30) 50 50 20 50
    (0 30) 50 50 20 00
    www.daenemark.org
    beramb@um.dk
    Botschaft Mo bis Fr 9-15 Uhr, Konsularabt. Mo bis Fr 9-12 Uhr (telefonisch Mo bis Do 10-12 Uhr), Visumbeantragung nur nach telefonischer Vereinbarung
    Geschäftsbereich Konsularabt.:
    Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
    Außerdem zuständig für: Schweiz und Liechtenstein

    Kgl. Dänisches Konsulat
    Schlachte 15/18
    28195
    Bremen
    (04 21) 1 69 01 36
    (04 21) 1 69 01 42
    dansk.konsulat-bremen@arcor.de
    Di, Mi u. Do 10-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Kgl. Dänisches Konsulat
    Güntzplatz 5
    01307
    Dresden
    (03 51) 45 51 20 08
    (03 51) 45 51 00 08
    Mo bis Fr 9-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Kgl. Dänisches Konsulat
    Witterdaer Weg 6
    99092
    Erfurt
    (03 61) 224 51 13
    (03 61) 224 53 62
    honorarkonsul.dk@chrestensen.com
    nach Verinbarung
    (keine Visumerteilung)

    Kgl. Dänisches Generalkonsulat
    Nordergraben 19
    24937
    Flensburg
    Kgl. Dänisches Generalkonsulat
    Postfach 2028
    24910 Flensburg
    (04 61) 179 28
    (04 61) 14 40 00
    flfgkl@um.dk
    Mo bis Fr 9-12 Uhr
    Für Visa-Erteilung: Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein
    (für andere konsularische Aufgaben nur Stadt Flensburg, die Kreise Nordfriesland und Schleswig-Flensburg sowie der nördlich des Nord-Ostsee-Kanals gelegene Teil des Kreises Rendsburg-Eckernförde)

    Kgl. Dänisches Konsulat
    Frankfurter Str. 1
    61476
    Kronberg
    (0 61 73) 996 03 08
    (0 61 73) 996 03 21
    dk.consulat.hessen@t-online.de
    Mo 11-15 Uhr, Di 10-12 Uhr, nur nach Vereinbarung
    (keine Visumerteilung)

    Kgl. Dänisches Konsulat
    Glockengießerwall 2
    20095
    Hamburg
    (0 40) 41 40 05 57
    (0 40) 414 00 50
    www.dk-hamburg.com
    hamgkl@um.dk
    Mo bis Fr 9-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Kgl. Dänisches Konsulat
    c/o NiedersachsenMetall
    Schiffgraben 36
    30175
    Hannover
    (05 11) 850 52 01
    (05 11) 850 53 06
    daen.honorarkonsul.hannover@niedersachsenmetall.de
    Di bis Do 9:30-12:30 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Kgl. Dänisches Konsulat
    c/o Förde Sparkasse
    Lorentzendamm 28/30
    24103
    Kiel
    (04 31) 592 10 51
    (04 31) 592 10 50
    konsulat@foerde-sparkasse.de
    Mo bis Fr 9-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)
    (nur Stadt Kiel, Kreis Plön, Stadtkreis Neumünster sowie die südlich des Nord-Ostsee-Kanals gelegenen Teile des Kreises Rendsburg-Eckernförde)

    Kgl. Dänisches Konsulat
    c/o DLA Piper
    Augustinerstraße 10
    50667
    Köln
    (02 21) 277 27 71 11
    (02 21) 277 27 78 77
    dk-honorarkonsul@dlapiper.com
    Mo 9-12 Uhr, Mi 14-17 Uhr, Besuch nur nach telefonischer Absprache
    (keine Visumerteilung)

    Kgl. Dänisches Konsulat
    Im Gleisdreieck 17
    23566
    Lübeck
    (04 51) 610 53 33
    (04 51) 610 53 13
    konsulat@skanbo.de
    Mi 14-17 Uhr
    (keine Visumerteilung)
    (nur Hansestadt Lübeck sowie die Kreise Lauenburg, Ostholstein, Bad Segeberg und Stormarn)

    Kgl. Dänisches Generalkonsulat
    Sendlinger Tor Platz 10/IV
    80336
    München
    (0 89) 545 85 40
    www.dankonmuc.de
    mucgkl@um.dk
    Mo bis Fr 9-15 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Kgl. Dänisches Konsulat
    Färberstr. 20
    90402
    Nürnberg
    (09 11) 817 39 79
    (09 11) 817 39 13
    kontakt@daenische-honorarkonsulin-nuernberg.de
    Mo bis Fr 9-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)
    (nur Regierungsbezirke Ober-, Unter- und Mittelfranken)

    Kgl. Dänisches Konsulat
    c/o Deutsche Seereederei GmbH
    Lange Straße 1 a
    18055
    Rostock
    (03 81) 458 42 03
    (03 81) 458 42 06
    honorarkonsul.dk.poeker@deutsche-seereederei.de
    Mo bis Do 9-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Kgl. Dänisches Honorarkonsulat
    c/o Bansbach, Schübel, Brösztl Partner GmbH
    Gänsheidestraße 67-74

    70184
    Stuttgart
    (07 11) 164 68 60
    (07 11) 16 46 89 90
    daen.honorarkonsul.stuttgart@bansbach-gmbh.de
    Di 9-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
    Stockholmsgade 57
    2100
    Kopenhagen Ø/Dänemark
    (0045) 35 26 71 05
    (0045) 35 45 99 00
    www.tyske-ambassade.dk
    info@kopenhagen.diplo.de
    Amtsbezirk: Dänemark

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    c/o Desmi A/S
    Tagholm 1
    9400
    Ålborg Nørresundby/Dänemark
    (0045) 96 32 82 12
    aalborg@hk-diplo.de
    telefonische Terminabsprache: Mo bis Do 9-12 Uhr
    Amtsbezirk:Kommunen Aalborg, Rebild, Mariagerfjord, Vesthimmerland, Brønderslev, Frederikshavn, Læsø, Hjørring, Jammerbugt, Thisted, Morsø
    Übergeordnete Auslandsvertretung:
    Botschaft Kopenhagen

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    P.O. Pedersens Vej 10
    8200
    Århus N /Dänemark
    (0045) 28 92 23 98
    aarhus@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Amtskommunen Århus, Norddjurs, Syddjurs, Odder, Samsø, Randers, Favrskov, Viborg, Silkeborg, Ikast-Brande, Skive, Herning, Struer, Lemvig, Holstebro, Ringkøbing-Skjern.
    Übergeordnete Auslandsvertretung:
    Botschaft Kopenhagen

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    c/o CEO Dansani
    Finlandsvej 8
    6100
    Haderslev /Dänemark
    (0045) 73 22 29 90
    (0045) 73 22 29 00
    haderslev@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Kommunen Varde, Fanø, Esbjerg, Tønder, Billund, Vejen, Haderslev, Aabenraa, Sønderborg
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Kopenhagen

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    A/S United Shipping Trading Company
    Strandvejen 5
    5500
    Middelfart /Dänemark
    (0045) 64 41 53 01
    (0045) 64 41 54 01
    middelfart@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Gemeinden Middelfart, Fredericia, Kolding, Vejle, Hedensted, Horsens, Skanderborg, Assens
    Übergeordnete Auslandsvertretung:
    Botschaft Kopenhagen

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    Uiffak 4a
    3905
    Nuussuaq Grönland/Dänemark
    (00299) 55 88 80
    nuuk@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Grönland
    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Kopenhagen

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    Englandsgade 25
    5100
    Odense /Dänemark
    (00 45) 20 19 74 47
    odense@hk-diplo.de
    Übergeordnete Auslandsvertretung:
    Botschaft Kopenhagen

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    c/o Beck Pack Systems A/S
    Sandemandsvej 6
    3700
    Rønne /Dänemark
    (0045) 56 95 25 22
    Amtsbezirk: Insel Bornholm
    Übergeordnete Auslandsvertretung:
    Botschaft Kopenhagen

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    Law Firm Hansen Thomassen
    Bryggjubakki 22
    110
    Tórshavn
    Forbundsrepublikken Tysklands honorærkonsul
    Boks 106
    110 Tórshavn/Färöer
    (00298) 35 95 96
    (00298) 35 95 95
    torshavn@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Färöer
    Übergeordnete Auslandsvertretung:
    Botschaft Kopenhagen

    Karte Dänemark

    Sehenswertes

    Kopenhagen

    Kopenhagen, die dänische Hauptstadt, ist die Residenzstadt der Königin und Sitz des ältesten Königreichs der Welt. Für das Land Dänemark stellt die Stadt mit dem Seehafen eine wichtige wirtschaftliche Drehscheibe dar. Peter Høeg, dänischer Autor des auch verfilmten Buches "Fräulein Smillas Gespür für Schnee", charakterisierte die Stadt folgendermaßen: "Dank ihrer Größe hat Kopenhagen die Dynamik und Reichhaltigkeit von Angeboten wie andere Großstädte, aber gleichzeitig besitzt die Hauptstadt die Überschaulichkeit der kleinen Stadt".

    Geschichte und Tradition begegnen dem Besucher auf Schritt und Tritt. Schon bei der Ankunft erkennt man die Besonderheit Kopenhagens. Wo in anderen Großstädten Wolkenkratzer stehen, sieht man hier eigenwillige Türme. Oft mit einem Kupferdach oder einer goldenen Spitze versehen, geben sie der dänischen Hauptstadt ihr unverwechselbares Profil. Die Metropole ist grün, überall sind Parks und Gärten, die zur Rast einladen. Da alle Sehenswürdigkeiten zu Fuß zu erreichen sind, hat der Besucher Gelegenheit, alle schönen und interessanten Gebäude und Plätze in Ruhe zu betrachten. Zum Bummel lädt die Altstadt mit ihren schmalen Gassen, den liebevoll restaurierten Häusern und den gemütlichen Restaurants und Cafés, den Kunsthandwerkstätten und Antiquitätengeschäften ein. Einkaufen lohnt sich in Strøget, der Einkaufsstraße Kopenhagens und gleichzeitig einer der längsten Fußgängerzonen Europas. Traditionsreiche Geschäfte liegen hier beispielsweise neben der Porzellanmanufaktur "Royal Kopenhagen", in der Besucher beobachten können, wie klassische Service hergestellt werden. Aber auch die Kultur kommt in Kopenhagen nicht zu kurz. Wer mag, erfreut sich an der täglichen Wachablösung auf dem Schlossplatz der königlichen Residenz Schloss Amalienborg. Artefakte dänischer Kunst und dänischen Designs findet man in zahlreichen Museen. Einen guten Ruf hat auch das königliche Ballett, die Oper und das königliche Theater. Einen Ausflug wert ist das Hamlet-Schloss Kronborg.

    Insel Bornholm

    Bornholm liegt in der Ostsee, zwei Fährstunden vom südschwedischen Hafen Ystad, vier Fährstunden von Rügen sowie sieben Fährstunden von Kopenhagen entfernt. Die Insel hat eine Ausdehnung von etwa 40 km. Bornholm gehört seit dem zwölften Jahrhundert zu Dänemark, war jedoch seither auch von Lübeck und Schweden besetzt.

    Bornholm besitzt malerische Fischerdörfer und trotz steiler Felsen auch schöne Sandstrände und ist aufgrund dieser Vielfalt bestens für einen Urlaub geeignet. Schloss Hammershus wurde im 13. Jahrhundert errichtet und 1624 zerstört. Die heutige Ruine steht unter Denkmalschutz und gilt als die größte und schönste Anlage Dänemarks. Von der Schlossruine führen Fußwege zum Ufer mit interessanten Felsformationen. Das Schloss kann man von den an der Nordspitze gelegenen Touristenorten Sandvig und Allinge in etwa 90 Minuten Fußweg erreichen.

    Westjütland

    Westjüdland an der Nordseeküste ist die Region der Dünen, Steilküsten und langen Sandstrände. Auch die Fjordlandschaft im Norden ist einen Ausflug wert. Die abwechslungsreiche Landschaft Westjütlands bietet sich für einen Familienurlaub an. An der gesamten Nordseeküste verteilt gibt es ansprechende Ferienhäuser, die sich als Ausgangspunkt für einen Erholungs- oder Aktivurlaub mit Schwimmen, Surfen, Fahrradfahren oder Angeln eignen. Für Familien mit Kindern ist das Legoland im Nillund, eine Miniaturstadt mit Hafen und anderem, die ganz aus Legosteinen gebaut ist, sehr zu empfehlen.

    Auch die Provinzstädte lohnen einen Besuch. Esbjerg bietet eine lange Fußgängerzone mit guten Einkaufsmöglichkeiten, viele Grünanlagen und eine reiche Kneipenszene. Interessant sind auch der Fischereihafen mit dem Seefahrtsmuseum sowie das Bernsteinmuseum. Ribe, das einstige Wikingerzentrum, ist die älteste Stadt Dänemarks; sie wurde 855 erstmals urkundlich erwähnt. Schön ist ein Bummel durch den mittelalterlichen Stadtkern mit dem romanisch-gotischen Dom. Im Wikingermuseum der Stadt kann man sich über die Geschichte der Wikinger informieren. Westlich von Tonder, einer alten Handelsstadt, liegt das Dorf Mogeltonder mit dem Barockschloss Schnackenborg.

    Im südlichen Teil des Ringkøbing-Fjords ist in Tipperne einer der schönsten Vogelschutzgebiete Europas beheimatet. Hier gibt es heute neben zahlreichen seltenen Gänse-, Schwan- und Entenarten auch Hunderte Rotschenkel, Säbelschnabler und Alpenstrandläufer.

    Nordjütland

    Nordjütland liegt gleich an zwei Meeren, treffen hier doch Nordsee und Ostsee aufeinander. Hohe Dünen und einsame Strände sind genauso charakteristisch für die Landschaft wie die Bernsteinbrocken, die man hier manchmal noch findet.

    Neben Aalborg, wo sich am Jomfru Ane Gade über 20 Restaurants und Kneipen aneinander reihen und Viborg mit seinem Domhügel und dem Münster aus dem 12. Jahrhundert ist besonders Hirtshals einen Besuch wert. Hier befindet sich das Nordseemuseum, eines der größten und meistbesuchten Attraktionen Nordjütlands. In dem neuen, riesigen Ozeanarium können Besucher große Fischschwärme und Haie der Nordsee fast wie im Meer erleben. Im Blumenpark von Jesperhus nahe der Stadt Nykøbing Mors ist in der Tropenhalle eine tropische Flora und Fauna u.a. mit Schmetterlingen, Vögeln, Echsen und Krokodilen zu bewundern.

    Ostjütland

    In Ostjütland findet man etwas, das in Dänemark selten ist, nämlich Hügel. Vom Himmelbjerget im Landesinnern kann man einen schönen Blick über die Seen- und Waldlandschaft genießen. Daneben hat Östjütland Natur und Kultur, d.h. Strand und Meer aber auch Städte und Shoppingmöglichkeiten zu bieten.

    Zur Region gehört auch die Insel Samsø, eine gute Fährstunde vom Festland entfernt. Für einen Einkaufsbummel gut ist Århus mit seinen Boutiquen, Fachgeschäften und Galerien. Im Freilichtmuseum "Den Gamble By" veranschaulichen 70 Gebäude aus ganz Dänemark die Entwicklung dänischer Städte in den letzten 400 Jahren. Für Familien mit Kindern eignet sich auch ein Besuch in einem der Erlebnisparks der Region wie etwa Djurs Sommerland, Kattegatcenter, Skandinavischer Tierpark in Kolind oder Ebeltoft Familienpark an. Auch das 1998 eröffnete Salzcenter in Mariager sollte man nicht versäumen. Am schönsten Fjord Dänemarks gelegen wird hier die Geschichte des Salzes erläutert und seine Produktion und Gewinnung didaktisch anschaulich demonstriert.

    Kulturinteressierte finden in Ostjütland 70 Museen mit einem Spektrum von Moorleichen in Silkeborg über moderne Kunst in Randers bis zum prähistorischen Museum Moesgård bei Århus. Das Renaissanceschloss Rosenholm und der Herrensitz Gammel Estrup gehören zu den schönsten Kulturdenkmälern Dänemarks.

    Seeland Møn

    Badestrände, grüne Wälder, Moor und Heide, fischreiche Seen und die zahlreichen Aktivitätsmöglichkeiten wie Angeln, Radfahren und Wandern ziehen immer wieder viele Feriengäste in das westliche, das "grüne" Seeland. Hier finden sich Unterkünfte für jeden Geschmack und für jeden Geldbeutel vom Hotel über Ferienhäuser bis zum Campingplatz.

    Seit der Einweihung der Storebælt-Brücke 1998 dauert die Fahrt von Deutschland nach Seeland zwei Stunden weniger. Bei der Fahrt über die imposante Hängebrücke bietet sich ein atemberaubender Blick aus über 70 Metern Höhe.

    Interessante Städte in Seeland sind neben Helsingør mit dem Hamlet Schloss Kronberg, dem Schloss Marienlyst, dem Dom und Karmeliterkloster, die königliche Sommerresidenz Fredensborg, die Bischofs- und Königsstadt Roskilde und natürlich die dänische Hauptstadt Kopenhagen.

    Fünen, Ærø und Langeland

    Die drei ländlichen Inseln Fünen, Ærø und Langeland bieten mit ihrer vielfach noch unberührten Natur und den fünischen Städtchen mit den über 300 Jahre alten reetgedeckten Fachwerkhäusern eine ganz besondere Urlaubs-Atmosphäre. Die Hauptstadt Odense hat den Charme vergangener Zeiten bewahrt. Sie ist neben Kopenhagen die dänische Stadt mit den meisten Museen und Sehenswürdigkeiten. Zu den bekanntesten gehört das Geburtshaus des Märchenerzählers Hans Christian Andersen, das heute ein Museum ist. Im Freilichtmuseum "Das fünische Dorf" finden im Sommer die Hans Christian Andersen-Festspiele statt.

    Mit etwa 250 Kilometern Länge verfügt Odense über ein umfangreiches System von Fuß- und Radwegen. Der Odenser Märchenpass gewährt während seiner Geltungsdauer von 24 oder 48 Stunden Freifahrten in den öffentlichen Verkehrsmitteln sowie Ermäßigungen in zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Auf Ærø bietet sich ein Besuch in dem kleinen Dorf Aaerosköbing an, in dem das älteste Postamt Dänemarks steht, das 1749 erbaut wurde.

    Grönland

    Grönland gehört zum Königreich Dänermark, hat jedoch weitgehende Selbstverwaltung. Mit seinen 2.166.085 km² ist Grönland die größte Insel der Welt. Es hat eine Nord-Südausstreckung von über 2.500 km, wobei der nördlichste Punkt Grönlands, das Kap Morris Jesup, nur etwa 740 km vom Nordpol entfernt liegt.

    Über 80 Prozent der Insel sind von Eis bedeckt. Bei einem Flug per Helikopter oder bei einer Schifffahrt lässt sich die Welt aus Eisbergen und Gletschern am besten genießen.

    Neben dem Eis ist die von ihm geschaffene Schären- und Fjordküste charakteristisch für die Landschaft Grönlands. Die Westküste ist durch den warmen Golfstrom klimatisch begünstigt, sie bleibt das ganze Jahr über eisfrei. In dieser Region lebt der größte Teil der Bevölkerung, auch Nuuk, die Hauptstadt von Grönland, befindet sich hier. Sehr gelungen in Nuuk ist die Mischung von Kolonialstil und moderner Architektur. Sehenswert ist der koloniale Hafen, der Dom und das Nationalmuseum, dessen umfangreiche Sammlung die Geschichte und Bräuche Grönlands sehr anschaulich darstellt.

    Was viele Besucher nach Grönland lockt, ist die Tierwelt der Insel. Rentiere, Moschusochsen, Eisbären, Seehunde und Walrösser sowie viele Vogelarten sind auf Grönland zu entdecken. Auch Walbeobachtungen werden angeboten und zählen ebenso wie Fahrten mit dem Hundeschlitten zu den Hauptattraktionen Grönlands.

    Färöer-Inseln

    Die Färöer bestehen aus 18 Inseln, 17 von ihnen sind bewohnt. Sie liegen mitten im Nordatlantik, etwa zwischen Schottland, Norwegen und Island. Wie Grönland gehören sie zum dänischen Königreich, stehen aber unter weitgehender Selbstverwaltung.

    Die Hauptstadt und zugleich wichtigstes Handelszentrum ist Tórshavn, sie liegt auf Streymoy, der größten Insel der Färöer.

    Die reizvolle Landschaft mit Steilküsten und weit ins Land reichenden Fjorden, Bergen, Wiesen und den vielen Bächen lädt zum Wandern, Reiten, Angeln oder anderen Aktivitäten in der freien Natur ein. Aber auch die Kultur kommt auf den Färöern nicht zu kurz. Im Sommer finden verschieden Festivals statt, auch Museen gibt es auf den Färöern, z.B. das Kunstmuseum in Tórshavn, in dem die größte Sammlung färöischer Kunst zu sehen ist.

    Die Färöer-Inseln sind zudem ein Paradies für Ornithologen. Viele Vogelarten brüten hier, darunter Papageientaucher, Sturmtaucher, Eissturmvögel und der Austernfischer, der Nationalvogel der Färöer.

    Karte Dänemark

    Reisehinweise

    Zurzeit liegt kein aktueller Reisehinweis vor.

    Informationen zur Sicherheitssituation in Dänemark sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

    Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

    RAUCHVERBOT: Das Rauchen in der Öffentlichkeit ist seit 15. August 2007 stark eingeschränkt. Das Rauchverbot gilt in Restaurants und Kneipen, in öffentlichen Gebäuden und auf Plätzen, im öffentlichen Nahverkehr sowie auch in Büros und Erziehungseinrichtungen.

    SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

    Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

    PDF-Download (Länder-Information)

    Landausflüge

    Sobald Sie von uns Ihre AIDA-Buchungsnummer erhalten haben, können Sie sich unter MyAIDA online einloggen und dort Ihr Bordmanifest, Landausflüge etc. buchen.

    Hinweis zum Visum für Russland

    Im Rahmen eines von Ihnen gebuchten Landausfluges für Russland erhalten Sie das Visum über AIDA Cruises. Wenn Sie St. Petersburg invididuell erkunden möchten, müssen Sie Ihr Einreisevisum selbst organisieren. Bitte beachten Sie den Bearbeitungszeitraum von ca. 10 Wochen ab der Einreichung des Visumantrages bis zur Ausstellung des Visums.

    Reisepass für Kinder bei AIDA

    Der Reisepass für Kinder muss nach Reiseende noch mindestens 6 Monate gültig sein.

    Reisedokumente Reisepass

    Für diese Reise benötigen deutsche Staatsbürger einen Reisepass mit einer Gültigkeit von mindestens 6 Monaten. Ohne gültige Ausweisdokumente kann die Reise nicht angetreten werden.

    Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

    Reisedaten

    Reise/Reiseziel:
    AIDAdiva: Baltische Schönheit in der Karibik des Nordens
    Veranstalter:
    SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
    Mindestteilnehmerzahl:
    50
    • auf/zu

      Zusatzoptionen:

      Zustiegsorte:

      weitere Informationen:

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    Kontaktieren Sie uns auch gerne telefonisch bei Gruppenanfragen: 0800 – 250 00 00 (Anruf kostenlos)

    Reiseversicherung

    Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittskosten- und Reiseabbruchversicherung, sowie bei Auslandsreisen einer zusätzlichen privaten Auslandskrankenversicherung. Wir helfen Ihnen, den optimalen Versicherungsschutz für Sie zu finden. Uns zur Seite steht die Europäische Reiseversicherung (ERV).

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    (inkl. Reiserücktrittsversicherung, Reiseabbruch-Versicherung, Reisekrankenversicherung mit medizinischer Notfallhilfe, RundumSorglos-Service, Reisegepäck-Versicherung)

    Sonstiges

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