MS ARTANIA: Asien intensiv

14 Tage Kreuzfahrt: Bangkok - Phuket - Insel Langkawi - Singapur - Phu My - Da Nang - Insel Hainan - Hongkong

Erleben Sie auf dieser Traumreise mit MS ARTANIA die asiatischen Lieblingsmetropolen Bangkok, Singapur und Hongkong sowie pittoreske Küstenorte und Inseln Südostasiens. Wir haben extra für Sie ein attraktives Reisepaket aus interessanten Landprogrammen und unvergesslichem Bordleben zusammengestellt. In Thailands Hauptstadt Bangkok erkunden Sie schwimmende Märkte und buddhistische Tempelanlagen, bevor es "Willkommen an Bord" auf Ihrer Artania heißt.
Genießen Sie die Annehmlichkeiten Ihres Urlaubsschiffes - ob Gaumenfreuden oder beste Unterhaltung, hier ist für alles gesorgt. Auch Singapur wird Sie begeistern, denn die Löwenstadt ist einzigartig mit ihrer Mischung aus Tradition und Moderne. Beschaulicher geht es in Vietnam zu, ehe Sie den faszinierenden Mix aus Alt und Neu in Hongkong während eines abschließenden Aufenthaltes in dieser Weltmetropole erleben.

  • Sonneninseln Thailands und Malaysias
  • Singapur & Hongkong
  • Vorprogramm Bangkok
  • sz-reisen VORTEIL: Innerdeutsche Anschlussflüge für Sie kostenlos

Programm

1.Tag: Flug von Deutschland nach Bangkok

2.-3.Tag: Vorprogramm Bangkok im 4*Hotel / FR

4.Tag: Phuket / Thailand - Einschiffung auf MS ARTANIA

5.Tag: Insel Langkawi / Malaysia

6.Tag: Straße von Malakka 

7.-8.Tag: Singapur

9.Tag: Urlaub auf See

10.Tag: Phu My / Vietnam

11.Tag: Urlaub auf See

12.Tag: Da Nang / Vietnam

13.Tag: Sanya / Insel Hainan / China

14.Tag: Kreuzen im Südchinesischem Meer

15.Tag: Hongkong / China

16.Tag: Hongkong / China - Rückflug (Ankunft ggf. am 17.Tag)

ab 2699 
TH-BK05 Buchungsanfrage
Ihr Schiff: MS ARTANIA

MS ARTANIA

Elegante Weltenbummlerin mit königlichem Blut

  • Ihr Zuhause für unterwegs – klassisch und zugleich modern
  • Kreuzfahrt nach Maß, stilvoll und wohnlich, weiträumig & überschaubar

Innen war gestern, Artania ist heute. Ganz im Stil moderner Luxusschiffe bietet MS Artania nur Außenkabinen. Allerdings gibt es bei Phoenix das neue Reisegefühl zu einem verträglichen Preis. Die MS ARTANIA setzt neue Akzente in der klassischen deutschen Kreuzfahrt. Das Schiff wurde im Jahr 1984 ursprünglich für den britischen Markt gebaut und von Lady Diana getauft. Es wurde zuletzt Ende 2014 umfangreich renoviert. MS ARTANIA verbindet modernen, höchsten Komfort mit den Eigenschaften klassischer Kreuzfahrttradition. Den Gast erwartet ein herrliches Raumgefühl mit viel Platz für Individualität. Schon beim Bau des Schiffes bewies man einen äußerst zukunftsorientierten Weitblick. MS ARTANIA bietet auf neun Decks vielfältige Lounges und Bars, geschmackvolle Einrichtung, eine über zwei Ebenen offene Lobby, zwei Internet-Cafés, Bibliothek mit Kartenspieltischen, Theater/Kino, eine Show-Lounge, zwei gleichwertige Restaurants, ein Lido Buffet-Restaurant mit Terrasse, Boutique, Beauty-Salon und einem SPA/Wellnessbereich mit Massage, Fitness-Center und Saunen. Die Restaurants bieten ausreichend Platz, damit alle Gäste bequem in einer Tischzeit mit langen Öffnungszeiten speisen können. Lichtdurchflutete Innenpromenade, sechs Fahrstühle und mehrere Treppenhäuser stehen zur Verfügung, um schnell von A nach B zu gelangen. Die Außendecks bieten viele geschützte Liegeplätze, zwei Poolbereiche, ein klassisches Terrassen-Heck mit der schon berühmten Phoenix Bar sowie eine Rundum-Promenade.

  • Komfortables Ambiente mit exzellenter Ausstattung
  • Ein Schiff der Begegnungen und guter Gesellschaft
  • Spitzenküche und erstklassiger Service
  • Gewohnt günstige Bordkosten

Genießen Sie schon jetzt einen Blick auf Ihr Schiff! 

Kabinenausstattung:
Alle Kabinen auf der MS ARTANIA liegen außen! Sie sind geräumig und komfortabel ausgesatttet, verfügen über ein Studiobett, welches tagsüber als Couch genutzt wird, und ein weiteres einklappbares Bett. Neben den Schränken bietet eine Spiegelkommode mit mehreren Schubfächern zusätzliche Ablagemöglichkeiten. Zur Ausstattung gehören SAT/TV, Radio, individuell regulierbare Klimaanlage, Telefon, Kühlschrank/Minibar, Safe. WLAN ist vorhanden aber nicht inklusive. Der Empfang des WLANS ist abhängig vom Reisegebiet. Alle Bäder mit Badewanne, Waschbecken inkl. Spiegelschrank und Fön. Bademäntel stehen zur Verfügung. Die kleinste Kabine 15-16 qm und die Royal Suite 50 qm groß. 600 Außenkabinen, Juniorsuiten und Suiten mit einem privaten Balkon.
Für besondere Ansprüche gibt es in den gehobenen Kabinenkategorien und Suiten den SILBER- und GOLD-Service.

Kabinenkategorien:
Eine ausführliche Auflistung aller Kabinenkategorien finden Sie hier.

Ausstattung:
Beim Bau des Schiffes bewies man einen äußerst zukunftsorientierten Weitblick. MS ARTANIA bietet auf neun Decks vielfältige Lounges und Bars, geschmackvolle Einrichtung, eine über zwei Ebenen offene Lobby, Internetcafé, Bibliothek, Kartenspielzimmer, Kino/ Theater, eine Show-Lounge, zwei gleichwertige Restaurants, ein Lido-Buffet-Restaurant mit Terrasse, Boutiquen, Beautysalon und Spa. Die Restaurants bieten ausreichend Platz, damit alle Gäste bequem in einer Tischzeit speisen können. Zwei lichtdurchflutete Innenpromenaden, sechs Fahrstühle und mehrere Treppenhäuser stehen zur Verfügung, um schnell von A nach B zu gelangen. Die Außendecks bieten viele geschützte Liegeplätze, drei Poolbereiche, ein klassisches Terrassen-Heck sowie eine Rundum-Promenade. Der “Ausguck” Schiff voraus wie auch das unverbaute Terrassen-Heck lassen die Herzen maritimer Liebhaber höher schlagen, bieten sie doch prächtigste Ausblicke.

Freizeit und Unterhaltung:
Den ganzen Tag über finden verschiedene Kurse und Unterhaltungsprogramme statt. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Nehmen Sie an einer Wellnessbehandlung teil, oder informieren Sie sich bei interessanten Vorträgen über Ihr nächstes Etappenziel. Für musikalische Unterhaltung ist auch gesorgt. Abends trifft sich Jung und Alt beim Tanz oder bei einer Late-Night-Show.

Technische Daten:
Baujahr: 1984 als Royal Princess, ab 2004 Artemis, regelmäßige Renovierungen.
Letzte Renovierung: 2014
Passagiere: 1.200 meist deutsche Gäste
Schiffsbesatzung: ca. 420
Länge: 231 m
Breite: 29 m
Reisegeschwindigkeit: 15-18 Knoten

Landausflüge:
Alle Landausflüge können spätestens 2 Monate vor Reisebeginn im Internet oder direkt bei SZ Reisen gebucht werden. Hier erhalten Sie auch die Ausflugsbeschreibungen mit Preisen zu Ihrer gebuchten Reise. Die Zahlung der Ausflüge erfolgt an Bord.

Trinkgeld:
Trinkgeld ist nicht obligatorisch, wird aber gerne entgegengenommen. Wenn Sie mit dem Service zufrieden sind, mag als Richtlinie ca. € 4,-/5,- pro Tag/Gast gelten. In den Bars werden die Barrechnungen abgezeichnet und gesamt am Ende der Reise beglichen. Der Barrechnung wird ein Trinkgeld von 7 % hinzugefügt.

Zahlungsmittel an Bord:
Die offizielle Bordwährung ist EURO. VISA-, MasterCard und deutsche Girocards werden akzeptiert, Abrechnung in Euro. Unsere besonders günstigen Barpreise und die niedrigen Nebenkosten an Bord sind ein weiterer Pluspunkt für eine unvergessliche Reise.

Zusatzkosten/Nebenkosten:
Landausflüge, Getränke außerhalb der Mahlzeiten, Telefongespräche, Verzehr in den Bars, persönliche Serviceleistungen an Bord, wie zum Beispiel Schönheitsbehandlungen im Spa, Wäscheservice, ärztliche Behandlungen. Treibstoff-Zuschläge, die ggf. nachträglich von der Reederei erhoben werden.

 Beförderung

  • Transfer ab/an Haustür
  • Flug nach Bangkok und zurück ab Hongkong (Umsteigeverbindung)
  • Inlandsflug von Bangkok nach Phuket
  • Transfer Flughafen - Hotel - Flughafen, Flughafen - Hafen - Flughafen
  • Einschiffung in Phuket
  • Ausschiffung in Hongkong

 Kabine und Verpflegung

  • 12 Übernachtungen/Vollpension in gebuchter Kabinenkategorie
  • inklusive Tischwein und Säfte des Tages zu den Hauptmahlzeiten
  • Willkommensdrink
  • Festliches Galadinner (im Rahmen der VP)
  • Obstkorb in der Kabine
  • 2 Ü/FR in Bangkok

 Sonstiges

  • Gepäckbeförderung vom Anlegeplatz in die Kabine und zurück
  • Nutzung der Bordeinrichtung
  • Teilnahme an Bordveranstaltungen
  • Vorträge von Fachlektoren über Land und Leute
  • Bademantel
  • Ein- und Ausschiffungsgebühren, Hafen- und Schleusengebühren
  • aktuelle Flugsteuern und Sicherheitsgebühren (bei Flugrückreise)
  • Informationsmaterial zur Reise
  • Deutsch sprechende Bordreiseleitung

Thailand

Karte Thailand

Einreise für Deutsche

Für einen Touristenaufenthalt bei Einreise per Flugzeug visumfrei für 30 Tage. Notwendig sind: Bei Ankunft mindestens noch 6 Monate gültiger Reisepass, bestätigtes Rück- oder Weiterreiseticket, ausreichende Geldmittel/Kreditkarte.

Landesdaten

Lage

Das Königreich Thailand - auch unter dem Namen Siam bekannt - liegt in Hinterindien zwischen dem 5. und 21. nördlichen Breitengrad und 96. bis 106. östlichen Längengrad. Es grenzt im Westen an Myanmar und an den Golf von Bengalen, im Nordwesten an Myanmar, im Nordosten an Laos, im Südosten an den Golf von Siam und an Kambodscha, im Süden an Malaysia.

Fläche: 513.115 km².

Verwaltungsstruktur: 77 Provinzen (changwat).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 65,9 Millionen

Städte:

Bangkok (Krung Thep - Hauptstadt) ca. 8,25 Millionen

Samut Prakan ca. 514.600

Nonthanburi ca. 258.600

Udon Thani ca. 155.300

Nakhon Ratchasima ca. 137.600

Sprache

Die offizielle Landessprache ist Thai (Siamesisch). Die Schrift besteht aus Thai-Zeichen. Weitere Umgangssprachen sind Malaiisch und Chinesisch. Englisch ist Handelssprache und damit weit verbreitet, besonders in Bangkok und den wichtigsten Touristenzentren, wie Pattaya und Phuket sowie in den meisten großen Provinzstädten.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +6 Stunden (während der europäischen Sommerzeit +5 Stunden).

Telefon/Post

Post

Luftpost nach Europa benötigt bis zu einer Woche.

Telegramme nimmt das Hauptpostamt in der New Road, Bangkok, sowie jedes Telegrafenamt entgegen.

Telefon

Die Ländervorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Thailand ist 0066, von Thailand nach Deutschland wählt man 00149, nach Österreich 00143 und in die Schweiz 00141. In Thailand gibt es 8-stellige Nummern, bei Inlandsgesprächen muss eine 0 vorher gewählt werden. Öffentliche Telefonzellen, meist mit Kartentelefonen (Karten gibt es zu 250 und zu 500 Baht), gibt es überall. Von Touristenzentren aus ist internationale Direktwahl möglich, in anderen Orten bieten die größeren Hotels Direktwahlservice. Ansonsten gibt es noch die Möglichkeit sich in Postämtern und in privaten Telefonagenturen verbinden zu lassen. Besonders in Bangkok leidet das Telefonnetz des öfteren an Überlastung. Das Telefonbuch ist nach Vornamen sortiert.

Es gibt Telefaxdienste bei der Communication Authority of Thailand sowie in größeren Hotels.

NOTRUFNUMMERN: Polizei und Unfallrettung 191, Feuerwehr 195, Touristenpolizei in Bangkok 1699, landesweit 11 55, Tourism Authority of Thailand (TAT) Call Centre 16 72.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800/1900.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Thailand von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

GSM 1900-fähig sind Triband- oder Quadband-Handys.

Internet

Länderkürzel: .th

In Bangkok gibt es zahlreiche Internet-Cafés mit leistungstarken Rechnern. Terminals stehen auch bei der Post.

Feiertage

Feiertage 2017:

1. bis 3. Januar (Neujahr)

11. und 13. Februar (Makha Bucha-Tag)

6. April (King Rama Memorial and Chakri Day)

13. bis 17. April (Thailändisches Neujahr, Songkran)

1. Mai (Tag der Arbeit)

5. Mai (Krönungstag)

10. Mai (Visakha Bucha-Tag)

8. Juli (Asanha Bucha-Tag)

10. Juli (Buddhisit Lent-Tag)

12. und 14. August (Geburtstag der Königin, Muttertag)

23. Oktober (Chulalongkorn-Gedenktag)

26. Oktober (Einäscherung von König Bhumibol Adulyadej)

5. Dezember (Geburtstag des Königs, Vatertag)

11. Dezember (Tag der Verfassung)

31. Dezember (Silvester).

Fällt einer dieser Feiertage auf einen Samstag oder Sonntag, so wird er am darauffolgenden Montag nachgeholt.

Eine Hauptferienzeit für Berufstätige gibt es nicht. Schulferien sind im April und Mai.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 8.30/9.30-15.30 Uhr (Mittagspause zwischen 12 und 13 Uhr); In belebten Einkaufsgebieten bleiben einige Filialen auch an sieben Tagen in der Woche bis zu den Schließzeiten der umliegenden Geschäfte geöffnet.

Büros und Behörden: Mo bis Fr 8/8.30-12, 13-16/16.30 Uhr.

Geschäfte und Kaufhäuser: Gesetzlich geregelte Ladenschlusszeiten existieren nicht. In der Regel sind Geschäfte Mo bis So 10-20 Uhr, teilweise auch bis 22 Uhr geöffnet. Vor allem in den Stadtzentren sind die Läden auch an gesetzlichen Feiertagen offen.

Post: Mo bis Fr 8.30-15.30 Uhr, Hauptpostamt in der New Road in Bangkok Mo bis Fr 8-20 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen 8-13 Uhr.

Kleidung

Das ganze Jahr über ist leichte, gut waschbare, atmungsaktive Sommerkleidung notwendig, für die Abende, besonders bei einem Aufenthalt im Norden des Landes, auch leichte Wollsachen.

Da alle größeren Hotels mit Klima-Anlagen ausgestattet sind, die selten reguliert werden kann, wird dringend die Mitnahme von leichteren Pullovern und Schals empfohlen (dies gilt auch bei Nachtfahrten mit klimatisierten Bussen). Regenschutz sowie gute Sonnenbrillen sind wichtig, ebenso bequeme Schuhe und Sandalen.

Shorts, schulterfreie Oberteile und saloppe Kleidung sind nicht geeignet für die Städte oder Tempelbesichtigungen.

Karte Thailand

Geschichte/Politik

Das Ursprungsgebiet der Thai ist Südchina, wo sie im 8. Jahrhundert n. Chr. in Yunnan das Königreich Nan Chao gründeten, das bis zur Eroberung durch die Mongolen Mitte des 13. Jahrhunderts Bestand hatte. Lange vor dieser Zeit hatten die Thai jedoch bereits begonnen, in Richtung Süden zu wandern bis auf die Malaccahalbinsel und bis nach Kambodscha. Hier wurden sie von indischen Einflüssen geprägt und nahmen die buddhistische Religion an. Von 1250 bis 1350 war Sukhothai das erste thailändische Königreich. 1350 wurde das thailändische Königreich Ayutthaya mit der gleichnamigen Hauptstadt gegründet, das während der nächsten 400 Jahre eine Blütezeit erlebte. Ab 1511 landeten Portugiesen, Holländer, Engländer und Franzosen an der Küste, 1688 wurden sie vertrieben.

1767 wurde Ayutthaya von birmanischen Truppen erobert und zerstört. General Pya Chakri, der Begründer der noch heute herrschenden Dynastie der Thaikönige, regierte als Rama I. von 1782 bis 1809. Bangkok wurde zur Hauptstadt erklärt. Zahlreiche europäische Berater wurden angeworben, die bei der Modernisierung des Landes helfen sollten. 1917 trat Thailand an der Seite der Alliierten in den Ersten Weltkrieg ein. 1932 wurde Thailand konstitutionelle Monarchie. 1939 erhielt das Land, das vorher Siam hieß, seinen heutigen Namen Muang Thai (Land der Thai). An der Seite Japans trat Thailand in den Zweiten Weltkrieg ein und wurde von japanischen Truppen besetzt. Unmittelbar nach dem Krieg suchte das Land jedoch Anschluss an den Westen. 1946 wurde es in die Vereinten Nationen (UN) aufgenommen.

Wirtschaft

Der Anbau, die Verarbeitung und die Ausfuhr von Agrarprodukten, insbesondere Reis, sind die Hauptstützen der thailändischen Wirtschaft. Thailand ist einer der führenden Reisproduzenten der Welt. Weitere wichtige Agrarprodukte sind Naturkautschuk, Maniok, Baumwolle, Tabak, Kaffee, Kokosnüsse und Kenaf. Die wichtigsten forstwirtschaftlichen Produkte sind Harthölzer, insbesondere Teak. Der Fischfang ist ebenfalls ein bedeutender Sektor der Wirtschaft (Garnelen, Fisch und Schalentiere). Thailand ist reich an natürlichen Ressourcen wie Kohle, Gold, Zink und Edelsteinen. Bei der Zinnförderung gehört Thailand weltweit zu den führenden Ländern. Die Nahrungsmittelindustrie, das Textil- und Bekleidungsgewerbe sowie die Elektronikindustrie sind die bedeutendsten Branchen der verarbeitenden Industrie.

Der Tourismus wurde im letzten Jahrzehnt zu einem äußerst wichtigen Sektor.

Religion

Der Buddhismus ist die vorherrschende Religion Thailands. Ihm gehören etwa 95 Prozent der Thailänder an. Die Muslime machen rund vier Prozent der Bevölkerung aus. Daneben gibt es einige kleinere christliche und hinduistische Glaubensgemeinschaften.

Vegetation

In den Dschungel- und Sumpfgebieten sind ausgedehnte Bestände an tropischen Hölzern, darunter Mangroven, Eben- und Rosenholz zu finden. Zu den Bäumen des Hochlands gehören Teak, Agalloch und Eiche. Daneben wächst eine große Vielfalt tropischer Pflanzen und Früchte, darunter Orchideen, Hibiskus, Bananen, Mangos und Kokosnüsse.

Tierwelt

Im Dschungel und in den Wäldern leben Elefanten, Nashörner, Tiger, Leoparden, Wasserbüffel und Gibbonaffen. Die Siamkatze stammt, wie ihr Name schon sagt, aus Thailand. Außerdem treten über 50 Schlangenarten, auch Giftschlangen, Krokodile sowie verschiedenste Arten von Fischen und Vögeln auf.

Karte Thailand

Kulinarisches

Die vielfältige thailändische Küche ist mit anderen südostasiatischen Ländern eng verbunden. Charakteristisch sind einfache, aber frische Hauptzutaten wie Fisch, Gemüse und Reis, sowie Schweine- und Rindfleisch. Typisch sind auch die Mischungen vieler Gewürze wie Curry, Chili, Ingwer, Koriander, Basilikum, Knoblauch und Kokosmilch sowie die süßen, süß-sauren und scharfen Soßen, die zum Essen gereicht werden. Die thailändische Küche bietet eine Vielzahl von exotischen Früchten wie Ananas, Banane, Durian-Frucht, Guava, Limone, Lychee, Mango, Orangen und Papaya.

Dünner, kalter Tee wird in den Hotels gratis serviert. Kaffee wird entweder mit Milch und Zucker sehr süß, oder schwarz und kalt mit Eiswürfeln angeboten. Das typische thailändische Getränk ist der Reisschnaps. Bier ist erhältlich, aber, genau wie importierte Weine, relativ teuer. Das thailändische Bier heißt Singha. Die thailändischen Weine sind sehr süß.

Sitten und Gebräuche

In Thailand gelten Füße als unrein, weshalb man immer darauf achten sollte, dass man beim Sitzen einem Thai nie die Fußsohlen entgegenstreckt. Der Kopf dagegen ist der Sitz der Seele und somit der höchste Teil des Körpers. Außer den Eltern sollte daher niemand Kindern über den Kopf streichen. Die königliche Familie ist in Thailand ein absolutes Tabuthema, sie darf weder kritisiert noch beschimpft werden. Thais legen auch großen Wert auf gepflegte, ordentliche Kleidung, um in der Gesellschaft geachtet zu werden.

Die Thais feiern gern, viele zum Teil religiöse, zum Teil weltliche Feste finden jährlich statt. Von den nationalen Festlichkeiten sind Songkran, das traditionelle thailändische Neujahrsfest am 13. April und Loy Krathong, das in der Vollmondnacht im November gefeiert wird, die bekanntesten. Dazu versammeln sich die Menschen an Flüssen, Seen und Teichen und lassen lotusförmige schwimmende Körbchen mit kleinen Gaben, z.B. brennenden Kerzen, in das Wasser gleiten.

Souvenirs

Thailand bietet mit seiner traditionsreichen Heimarbeit zahlreiche schöne Souvenirs. Ob es sich um handgewebte Seide, Baumwolle und Batik, Geschirr aus verschiedenen Materialien, Lackarbeiten, Keramik, Schmuck und Edelsteine, Maßkleidung oder Lederwaren handelt, hier ist für jeden etwas dabei. Anzüge oder Kostüme kann man in 24 Stunden anfertigen lassen. Auch Brillen und Brillengläser sind günstig. Gut einkaufen kann man u.a. in den Chitralada Läden, deren Erlös einer Stiftung zur Förderung des einheimischen Kunsthandwerks zugute kommt. Allein in Bangkok gibt es fünf dieser Läden, unter anderem am Internationalen Flughafen Don Muang.

Karte Thailand
Klimadiagramm

Klimainformationen

Thailand hat ein tropisches Klima, das nur in den Bergen im Norden etwas gemäßigter ist. In Nord- und Zentralthailand gibt es größere Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht (nachts Abkühlung bis auf höchstens 15°C). Die Luftfeuchtigkeit beträgt morgens meist um die 90 Prozent, nachmittags zwischen 45 und 70 Prozent. Während der Regenzeiten regnet es normalerweise ein bis zwei Stunden am Tag mit anschließendem Sonnenschein.

Thailand hat drei Klimazeiten:

Die "kühle Jahreszeit" von November bis Februar, in der die durchschnittliche Temperatur 25 bis 30°C beträgt bei mäßiger Luftfeuchtigkeit und gelegentlichen Regenfällen.

Die "heiße Zeit" von März bis Mitte Mai - es gibt keine Niederschläge, die Luftfeuchtigkeit ist mäßig und die durchschnittliche Temperatur liegt bei circa 35°C.

Die "Regenzeit" von Ende Mai/Juni bis Oktober (gilt nicht für Ko Samui); Die Temperaturen betragen am Tag 30 bis 35°C, am Abend etwa 24°C. Der Regen fällt meist am späten Nachmittag, morgens ist es in der Regel schön. Die Luftfeuchtigkeit ist hoch, dadurch kann es sehr schwül werden.

DAS KLIMA IN DEN HAUPTREISEGEBIETEN:

Bangkok: Die Regenzeit dauert von Mai bis Oktober, in einzelnen Stadtgebieten muss besonders im September und Oktober mit Überschwemmungen gerechnet werden. Die mittlere Tagestemperatur beträgt maximal 32°C, minimal 24°C bei hoher Luftfeuchtigkeit. Wärmster Monat ist der April mit maximal 35°C und minimal 25°C mittlere Tagestemperatur. Der kälteste Monat ist in der Gegend um Bangkok der Dezember mit maximal 30°C und minimal 20°C Tagesmitteltemperatur. Die Trockenzeit geht von Dezember bis März. März und April sind die heißesten Monate in Bangkok.

Chiang Mai: Die Regenzeit zieht sich von Mai bis September/Oktober hin, die Tagesmitteltemperatur beträgt 24°C bis 31°C. Wärmster Monat ist der April mit maximal 36°C und minimal 22°C Tagesmitteltemperatur. Kältester Monat ist der Januar mit maximal 29°C und minimal 13°C Tagesmitteltemperatur. Die Trockenzeit dauert hier von November bis März.

Südthailand: In dieser Region geht die Regenzeit von Mai bis Oktober, hier beträgt die mittlere Tagestemperatur 22°C bis 31°C, die heißeste Zeit ist März/April. Die Mittagstemperatur beträgt 33°C bis 34°C, an der Küste 35°C und im Binnenland 36 bis 37°C, die Morgentemperatur liegt selten unter 24/25°C. Der kälteste Monat ist auch hier der Januar mit maximal 31°C und minimal 23°C mittlere Tagestemperatur, die Trockenzeit zieht sich von Januar bis März hin.

Durch sein eigenes Mikroklima weicht Ko Samui vom Klima der umliegenden Region ab. Die Hauptregenzeit liegt hier im November/Dezember, z.T. mit heftigem Wind, stundenlangen Regenfällen und Überschwemmungen; in dieser Zeit gibt es nur wenige Sonnenstunden pro Tag.

Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit ist von November bis Februar, auf Ko Samui sind es die Monate Februar bis April mit angenehmen Temperaturen und wenig Niederschlag.

Karte Thailand

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN sowie für alle Staatsangehörigen von Ländern, die angehören.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

angehören.ENDEMIEGEBIETEN sowie für alle Staatsangehörigen von Ländern, die

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN.

- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.

- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.

- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.

- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.

- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.

Medikamentöse Prophylaxe nur in der Tak- und Trat-Provinz MALARIA APP/DP.

Atovaquon-Proguanil (Malarone)

Einnahme: 1-2 Tage vor Einreise bis 7 Tage nach Verlassen des Malaria-Gebiets.

oder

Doxycyclin (für diese Indikation in der BRD nicht zugelassen)

Einnahme: 1-2 Tage vor Einreise bis 4 Wochen nach Verlassen des Malaria-Gebiets.

In Regionen sehr geringen Risikos Standby-Medikament MALARIA APT oder zur Behandlung von Malaria mitführen.

Keine Chemoprophylaxe empfohlen, Medikamente zur Notfallbehandlung (Stand-by-Therapie)

Atovaquon-Proguanil (Malarone).

zur Behandlung von Malaria mitführen.MALARIA ALT oder

Medikament zur Notfallbehandlung (Stand-by-Therapie)

Artemether-Lumefantrin (Riamet)

Verbreitung

Malaria-frei sind die Touristenorte Bangkok, Ayutthaya, Pattaya, Hua Hin, Phuket, Koh Samui, Chiang Mai, Chiang Rai, Koh Phangan sowie praktisch alle Beach-Resorts an der Küste.

Ein mäßiges Malariarisiko besteht ganzjährig in bewaldeten Gebieten entlang der Grenze zu den Ländern Myanmar (Burma), Laos und Kambodscha.

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

Bangkok: Bumrungrad Hospital, Dr. Cleopandh Soorapanthu (spricht Deutsch), Bangkok, Tel. (02) 667 23 85/7.

Karte Thailand

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Baht ( B)

1 Baht = 100 Satang

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 39,21 B

1 US-$ = ca. 34,14 B

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt für Ausländer; Schecks oder Wechsel müssen jedoch innerhalb von 15 Tagen nach der Einreise bei einer thailändischen Bank eingelöst werden.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - Fremdwährungen müssen sowohl bei der Einreise als auch bei der Ausreise ab einem Betrag von 20.000 US-$ (oder entsprechendem Gegenwert) deklariert werden.

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt für Ausländer (bei der Ausfuhr größerer Beträge ist Nachweis der Einfuhr notwendig). Bei Ausreise nach Kambodscha, Laos, Malaysia, Myanmar oder Vietnam darf nur Fremdwährung im Gegenwert bis zu 500.000 Baht mitgeführt werden.

Ausfuhr Landeswährung: bis zu 50.000 Baht (für Thailänder weniger).

Umtausch: US-$ und Euro werden bei den Banken problemlos in Thailändische Baht umgetauscht.

Es sollte jedoch beachtet werden, dass sich außerhalb der größeren Städte und Touristenzentren Banknoten über 100 Baht häufig nicht akzeptiert werden, es sollten daher nur Geldbeträge in kleinerer Stückelung mitgeführt werden. Geldwechsel ist auch in lizensierten Geldwechselstuben möglich, hier erhält man häufig sogar einen besseren Wechselkurs.

Internationale Kreditkarten: Ja (Visa, EuroCard/MasterCard, American Express) - Mit Kreditkarten und Maestro-Karten kann man an Geldautomaten im ganzen Land Geldbeträge in Baht abheben, sie sind überall ausreichend vorhanden. Kreditkarten und Lastschriftkarten werden von manchen Geschäften, Hotels oder Restaurants akzeptiert. Besonders in Bangkok ist Zahlung mit Kreditkarte weit verbreitet.

Geldautomat: Ja - An Automaten mit dem "Maestro"-Zeichen kann man mit Kreditkarte oder Girocard (mit Maestro-Logo) gegen eine geringe Gebühr Thailändische Baht abheben. In letzter Zeit kam es jedoch zu Skimming-Vorfällen im Zusammenhang mit Besorgung von Bargeld über Kreditkarten an Automaten. Nach Möglichkeit sollten nur Automaten, die sich innerhalb einer Bank befinden, benutzt werden, außerdem sollte die PIN geschützt werden.

Reiseschecks: Ja - in Euro oder US-$ empfohlen (andere werden jedoch auch eingelöst). Eine Gebühr von etwa 150 Baht pro Scheck wird häufig als Service Charge und 3 Baht als Stamp Duty Charge erhoben.

Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

Karte Thailand

Auskunftstellen

Tourism Authority of Thailand
(Thailändisches Fremdenverkehrsamt)
Bethmannstr. 58/V
60311
Frankfurt/M.
(0 69) 13 81 39 50
(0 69) 138 13 90
www.thailandtourismus.de
info@thailandtourismus.de

Tourism Authority of Thailand
Head Office
1600 New Phetchaburi Road
Makkasan, Rajatevee
Bangkok 10310/Thailand
(0066) 222 50 55 11
(0066) 222 50 55 00
www.tat.or.th
center@tat.or.th

Deutsch-Thailändische Handelskammer
(German-Thai Chamber of Commerce)
14th Floor, AIA Sathorn Tower
11/1 South Sathorn Road
Yannawa, Sathorn
Bangkok 10120/Thailand
(0066) 26 70 06 01
(0066) 26 70 06 00
www.gtcc.org
info@gtcc.org

The Thai Chamber of Commerce
150 Ratchabophit Road
Board of Trade of Thailand Bld.,3/F
Bangkok 10200 /Thailand
(0066) 22 25 33 72
(0066) 26 22 18 60/75
www.tcc.or.th ; www.iccthailand.or.th
tcc@thaichamber.org

Botschaften und Konsulate

Botschaft des Königreichs Thailand
mit Konsularabteilung
Lepsiusstraße 64/66
12163
Berlin
(0 30) 79 48 12 51, 79 48 15 11
(0 30) 79 48 10
www.thaiembassy.de
general@thaiembassy.de; visa@thaiembassy.de
Mo bis Fr 9-13 Uhr, telefonische Auskünfte 14.30-17 Uhr
(Konsularabteilung - Diplomaten-, Dienst- und Sondervisa sowie normale Visa)

Kgl. Thai Honorargeneralkonsulat
Rüttenscheider Straße 199/
Eingang Herthastraße
45131
Essen
(02 01) 95 97 94 45
(02 01) 95 97 93 34
Mo bis Fr 9-12 Uhr, Mo, Mi und Fr zusätzlich 14-17 Uhr
Ausstellung von Diplomaten-, Dienst- und Sondervisa sowie normale Visa

Kgl. Thai Generalkonsulat
Kennedyallee 109
60596
Frankfurt/Main
(0 69) 69 86 82 28
(0 69) 69 86 80 (Zentrale), 69 86 82 05, 69 86 82 09
thaifra@mfa.go.th
Mo bis Fr 9-12 Uhr (persönliche Abgabe der Visa-Anträge), telefonisch erreichbar Mo bis Fr 14.30-17 Uhr

Kgl. Thai Honorarkonsulat
An der Alster 85
20099
Hamburg
(0 40) 24 83 92 06
(0 40) 24 83 91 18
Mo bis Fr 9-12 Uhr (Antragseinreichung bis 11.30 Uhr), zusätzlich während der Wintersaison vom 15.9. bis 15.2. Di und Do 14-16 Uhr

Kgl. Thai Honorargeneralkonsulat
Prinzenstraße 13
80639
München
(0 89) 13 07 13 81
(0 89) 168 97 88
Mo bis Fr 9-12 Uhr

Kgl. Thai Honorarkonsulat
Pforzheimer Straße 381
70499
Stuttgart
(07 11) 26 48 56
(07 11) 226 48 44
Mo, Mi und Fr 12-14 Uhr

Embassy of the Federal Republic of Germany
9 South Sathorn Road
Bangkok 10120
Embassy of the Federal Republic of Germany
G.P.O. Box 2595
Bangkok 10500/Thailand
(0066 2) 287 17 76
(0066 2) 287 90 00
www.german-embassy.or.th
info@bangkok.diplo.de
Amtsbezirk: Thailand

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
199/163 Moo 3 Baan Nai Fun 2
Kan Klong Chonpratan Road
Tambon Mae-Hia, Amphoe Muang
Chiang Mai 50100/Thailand
(0066 53) 83 87 35
(0066 53) 83 87 35
www.german-embassy.or.th
chiang-mai@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Chiang Mai, Chiang Rai, Mai Hong Son, Lamphun, Lampang, Prae, Nan und Payao
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Bangkok

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Pattaya 504/526 Moo 10
Soi 17 2nd Road
South Pattaya
Chonburi 20150/Thailand
(0066 38) 71 36 14
(0066 38) 7136 13
www.german-embassy.or.th
pattaya@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Chon Buri, Rayong, Chanthaburi und Trat. Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Bangkok

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
100/425 Moo 3, Chalermprakit R. 9 Road
(Srisuchat Bypass Road Road North)
Rassada
Phuket Town 83000/Thailand
(0066 76) 61 04 08
(0066 76) 61 04 07
www.german-embassy.or.th
phuket@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Südthailand mit Ausnahme der Provinz Chumphon
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Bangkok

Ärztliche Hilfe

Bangkok: Bumrungrad Hospital, Dr. Cleopandh Soorapanthu (spricht Deutsch), Bangkok, Tel. (02) 667 23 85/7.

Karte Thailand

Sehenswertes

Bangkok

Bangkok (thailändisch Krung Thep = Stadt der Engel) ist Hauptstadt und einziger Stadtstaat Thailands und eine der faszinierendsten Metropolen der Welt. Ein Zentrum sucht man in diesem kontrastreichen Schmelztigel vergebens. Jeder Stadtteil ist ein eigenes Zentrum in der Megacity, die von der Fläche her doppelt so groß wie Berlin ist.

Die im Jahr 1782 durch König Rama I. gegründete Stadt liegt auf einer Schwemmlandebene an den Ufern des Chao Phraya, der sie in zwei Teile schneidet. Den westliche Bereich bezeichnet man als "Thonburi" (bis 1971 eine eigenständige Stadt), während der östliche Teil das ursprüngliche Bangkok ist. Die Geschichte Bangkoks der vergangenen 200 Jahre ist eng verknüpft mit der Geschichte der Chakri-Dynastie, die nach wie vor den thailändischen Thron besetzt - inzwischen aber ohne das Land tatsächlich zu regieren. Bis ins 19. Jahrhundert hinein waren der Fluss und die Kanäle (Klongs) die Hauptverkehrswege Bangkoks. Noch heute findet ein Teil des Lebens, beispielsweise die schwimmenden Märkte, auf den Klongs statt. Die erste bedeutende Straße wurde 1862 gebaut. Bangkok ist mit der Residenz der Königsfamilie und dem Sitz der Verwaltung politisches Zentrum Thailands. Daneben bildet es auch den ökonomischen, diplomatischen und geistigen Mittelpunkt des Landes. Die Fäden der Industrie, des Handels und der Finanzwelt Thailands laufen hier zusammen, und der Hafen gilt als wichtigster des Landes.

Als eine der weltoffensten Metropolen Asiens bietet sie dem Besucher zwei Gesichter: hier Weltstadtatmosphäre, dort dörfliche Idylle, hier gelebte Tradition, dort Verwestlichung, hier Mittelalter und dort Moderne. Und dazwischen läuft der hektische und nervenaufreibende Verkehr, der der Stadt eine rege Betriebsamkeit verleiht, an die sich ein westlicher Besucher erst gewöhnen muss.

Bangkok beheimatet weltberühmte Kunstschätze. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen in der Altstadt. Tempelbauten begegnen dem Besucher auf Schritt und Tritt, circa 400 besitzt die Stadt. Auch die Kunstschätze im Nationalmuseum und den Teakholzpalast Vimanmek sollte man sich nicht entgehen lassen.

Die Thais feiern gern, viele zum Teil religiöse, zum Teil weltliche Feste finden jährlich statt. Von den nationalen Festlichkeiten sind Songkran, das traditionelle thailändische Neujahrsfest vom 13. bis 15. April und Loy Krathong in der Vollmondnacht des 12. Mondmonats die bekanntesten. Dann versammeln sich die Menschen an Flüssen, Seen und Teichen und lassen lotusförmige schwimmende Körbchen mit kleinen Gaben, beispielsweise mit brennenden Kerzen, ins Wasser. Wem Bangkok zu hektisch und laut wird, sollte das Besichtigungsprogramm auf das Wochenende oder Feiertage legen und sich bei Exkursionen in die weitere Umgebung erholen.

Pattaya

Nur zwei Stunden von Bangkok entfernt liegt Pattaya, Asiens größter Badeort. Pattaya weist eine gute touristische Infrastruktur auf, die dafür sorgt, dass es zu jeder Jahreszeit sehr belebt ist. Für Wassersportfreunde wird Segeln, Windsurfen, Wasserski, Fallschirmspringen, Schnorcheln, Tauchen und Hochseeangeln angeboten. Daneben kann man in unmittelbarer Nähe Golf (insgesamt hat Thailand über 200 Golfplätze) und Tennis spielen, Reiten, Bogenschießen und vieles mehr. Für Nachtmenschen bieten sich die zahlreichen Bars und Diskotheken an.

Jomtien Beach, vier Kilometer südlich von Pattaya, weist weit weniger Betriebsamkeit auf. Kleinere Strände liegen in nördlicher Richtung, in der Regel mit Strandbungalows. Viele Familien bevorzugen Jomtien. Ausflüge zu den vorgelagerten Inseln, z.B. Ko Larn und Ko Sak, werden von hier aus angeboten.

Die Provinz Rayong ist bekannt für ihre vielen schönen Sandstrände. Dazwischen liegen stille Buchten und idyllische Fischerdörfer. In der gleichnamigen Stadt sind die Tempel Wat Lum Mahachai und Wat Pa Pradu sehenswert.

Die in südlicher Richtung angeschlossenen Provinzen Chanthaburi und Trat sind berühmte Fundorte von Rubinen und Saphiren, deren Minen besichtigt werden können.

Petchaburi

Wer sich für thailändische Geschichte interessiert, sollte einen Ausflug in die Provinzhauptstadt Phetchaburi, 65 km nördlich von Cha-Am machen. Hier stehen einige interessante Tempel aus der Ayutthaya-Zeit. Auf dem in der Stadt gelegenen 92 Meter hohen Hügel befindet sich die ehemalige Residenz von König Rama IV., der Phra Nakorn Khiri Palast (Bergschloss). König Rama IV. ließ die Gebäude 1860 als Feriendomizil erbauen, um dort seinem Hobby, der Astronomie, zu frönen. Der Palast wurde erst in jüngster Zeit vom Fine Arts Department restauriert und beherbergt heute das Nationalmuseum der Provinz. Hinauf kommt man über mehrere Treppen oder mit einer Drahtseilbahn.

Sehenswert in der Umgebung der Stadt ist die als Heiligtum verehrte Khao Luang Höhle.

Chiang Mai

Chiang Mai ist das wirtschaftliche und touristische Zentrum der Region. In der Stadt gibt es allein 80 sehenswerte Tempel. Die Stadt ist der ideale Ausgangspunkt für Tagestouren in die Umgebung z.B. zu Elefantenschulen, Handwerkerdörfern (der Bergstämme) oder dem Wat Doi Suthep Tempel. Auch Ausflüge zum Berg Doi Inthanon, mit 2.565 m der höchste Berg Thailands, und dem gleichnamigen Nationalpark sind lohnend. Im Bergstädtchen Mae Hong Son sich burmesische Tempel zu besichtigen. Von hier lassen sich Ausflüge in die unberührte Bergwelt sowie zu den spektakulären Kalksteinhöhlen, z.B. Tham Lot bei Soppong unternehmen. Die nördlichen Bergregionen sind als herausragendes Trekkinggebiet bekannt. Geführte Wanderungen werden angeboten, die zum Teil mit Elefantenritten oder Bootsfahrten kombiniert werden. Besucher sollten darauf achten, dass sie einen erfahrenen Guide wählen und niemals allein in ungesicherte Höhlen gehen.

Golf von Thailand

Auf der Pattaya gegenüberliegenden Seite des Golfs von Thailand liegen die Badeorte Cha-Am, Huan-Hin und Pranburi, denen die internationale Betriebsamkeit von Pattaya fehlt. Dafür sind sie Oasen der Ruhe mit breiten Stränden und nur wenigen Hotels. Für Wassersportler und Strandurlauber wird aber auch hier ein breites Programm geboten. Auch Golffreunde kommen auf ihre Kosten. Chira Som ist ein bekanntes Health Resort, das einen Besuch lohnt. In den Orten locken Märkte und Garküchen, die meist rund um die Uhr geöffnet sind, die Besucher an. In der Umgebung kann man u.a. den Khao Sam Roi Yot Nationalpark mit seinen Stränden, Höhlen und Mangrovensümpfen besuchen. Wegen seiner tropischen Vegetation ist der Park ein Zufluchtsort für seltene Vögel und Säugetiere.

Auch Thailands größter Nationalpark Kaeng Krachan, mehr im Landesinneren gelegen, ist einen Besuch wert.

Der Norden

Nordthailand beginnt bereits in der Zentralebene, so dass die imposanten Tempelanlagen von Kompheng Phet, Phitsanulok, Sukothai und Sri Satchanalai bereits zum Norden gehören. Die nördlichen Bergregionen bilden eine Einheit, die ganz besondere landschaftliche und kulturelle Eigenheiten aufweist: bewaldete Bergketten, fruchtbare Flusstäler, geheimnisvolle Bergstämme mit rund einer halben Million Mitglieder und Arbeitselefanten, die ihre Techniken vorführen. Jeder der sechs der im Norden siedelnden großen Bergstämme hat seine eigene Sprache, seine eigene Tracht und eigene Glaubensvorstellungen bewahrt, auch wenn heute der Fortschritt dort Einzug hält. Sie fertigen seit Generationen traditionelles Kunsthandwerk, das an Touristen verkauft wird. Viele dieser Dörfer sind mit dem Bus, Boot oder auf dem Elefanten zu erreichen, die abgelegenen können im Rahmen einer Trekking Tour besucht werden. In den wenigen Städten des Nordens gehören auch schon Hochhäuser und lebhafter Verkehr zum Alltagsbild.

Phuket

Mit 539 Quadratkilometern ist Phuket die größte Insel Thailands. Über die gesamte Westküste erstrecken sich ein Dutzend Badestrände und zahlreiche schöne Buchten. Die Ostküste ist meist flach, hier findet man Mangrovenwälder. Im Inselinneren liegen Plantagen, Reisfelder, Dörfer und Zinn-Minen. Ungefähr 7 Prozent der Insel sind mit Urwald bedeckt und stehen unter Naturschutz. Hier bietet sich vor allem ein Strand- und Aktivurlaub an. Wanderpfade führen durch die Flora des Khao Phra Urwaldgebietes in das einzigartige "Gibbon Rehabilitation Project", wo aus der Gefangenschaft entlassene Gibbons auf das Überleben im Urwald vorbereitet werden. In den Provinzen Phang-Nga und Krabi sind spektakuläre Karstlandschaften zu bewundern, die Meereslagunen und -grotten bilden. Vielerorts wird Kanufahren angeboten. Nördlich von Phuket befinden sich die Inselgruppen von Similan und Surin mit ihren bekannten Tauchgründen. Empfehlenswert ist eine mehrtägige Tauchexkursion. Auf mehrtägigen Touren kann auch der Khao Sok Nationalpark in der Provinz Surat Thani besucht werden. Hier können neben der Tierbeobachtung Paddeltouren und Dschungelwanderungen unternommen werden. Herzstück des Nationalparks ist ein großer See, an dem einfache Bungalows und Baumhäuser zu mieten sind.

Ko Samui

Die drittgrößte Insel Thailands (280 km²) liegt eine gute Flugstunde von Bangkok entfernt im Golf von Thailand. Die Insel bietet endlose Palmenwälder, einsame Strände, bizarre Felsformationen und kleine Dörfer. Der Hauptort ist Nathon mit kleinen Geschäften und einheimischen Restaurants. An den verschiedenen Stränden entstanden in den letzten Jahren moderne Hotelanlagen, die meist allein für sich am Strand stehen. Die Hotelanlagen sind alle in ihrer Höhe auf Palmenwipfelhöhe beschränkt, so dass der Landschaftseindruck erhalten geblieben ist. Bei Ausflügen kann man erleben, wie ein Großteil der Arbeit auf den Kokosnussplantagen von dressierten Affen erledigt wird. Mit Ausflugsbooten können vorgelagerte Inseln besucht werden, von denen die meisten als Nationalpark ausgewiesen sind. Für Reisen nach Ko Samui ist der Sommer ideal, da es von Oktober bis Januar an vielen Tagen Regenschauer gibt und die Brandung in dieser Zeit oft recht stark ist.

Seebäder

Thailand und seine Inseln verfügen über 2.500 km lange Küsten mit Sandstränden und verborgenen Buchten. Wegen des warmen, sonnigen Wetters haben die Seebäder das ganze Jahr über Saison. Für Besucher, die die Betriebsamkeit suchen, bietet sich Pattaya an. Jomtien ist schon wesentlich ruhiger und eignet sich besonders für Familien. Rayong ist eine eher ruhige Provinz.

Karte Thailand

Reisehinweise

Am 13. Oktober 2016 verstarb der thailändische König Bhumibol Adulyadej. Eine einjährige Trauerperiode wurde angeordnet. Einschränkungen des öffentlichen Lebens können nicht ausgeschlossen werden. Reisende sollten angemessene Kleidung in der Öffentlichkeit tragen.

In der Nacht vom 11. auf den 12. August 2016 kam es zu mehreren Bomben- und Brandanschlägen in Thailand, bei denen es Tote und Verletzte gab. Betroffen sind Hua Hin, Krabi, Phuket, Surat Thani, Trang und sowie weitere Orte im Süden des Landes. Im Mai 2017 wurde ein Bombenanschlag auf ein Militärkrankenhaus in Bangkok verübt. Reisende sollten besondere Vorsicht walten lassen und den Anordnungen der Sicherheitskräfte Folge leisten.

Grundsätzlich hat sich die Sicherheitslage in Thailand nach dem Militärputsch im Mai 2014 stabilisiert. Jedoch gibt es nach der Aufhebung des Kriegsrechts weiterhin Einschränkungen der Versammlungs- und Pressefreiheit. Demonstrationen und Menschenansammlungen sollten landesweit gemieden werden.

Reisende sollten rechtzeitig vor der Reise und auch während des Aufenthalts in Thailand aktuelle Informationen über ihren Reiseveranstalter und über die Reisehinweise der Außenministerien ihres Heimatlandes zur Lage in Thailand einholen. Anweisungen von Sicherheitsorganen sowie die Hinweise von Reiseveranstaltern sollten befolgt werden. Die aktuelle Medienberichterstattung sollte aufmerksam verfolgt werden.

Das Auswärtige Amt rät von Reisen nach Preah Vihear und zu den in der Umgebung befindlichen Tempelanlagen, ab. Der Bereich ist militärisches Sperrgebiet.

Wie in vielen anderen Ländern auch, kann, ohne dass es einen konkreten Verdacht gibt, in Thailand eine allgemeine Gefahr terroristischer Anschläge nicht ausgeschlossen werden.

Dies gilt insbesondere in den südlichen Provinzen Thailands (Narathiwat, Yala und Pattani sowie die in der Nachbarschaft liegende Provinz Songhkla an der Grenze zu Malaysia).

Um Überfällen vorzubeugen, sollten Trekkingtouren und andere geführte Touren, insbesondere in den Grenzgebieten zu Myanmar und Kambodscha, nur unter sachkundiger Führung und gut vorbereitet als Gruppenreise unternommen werden. Am besten bucht man diese Touren bei den in den verbreiteten Reiseführern empfohlenen Veranstaltern. Niemals sollte man sie allein durchführen.

Fährschiffe und Ausflugsboote sind in Thailand oft nur mangelhaft mit Sicherheits- und Rettungseinrichtungen ausgestattet. Vor Benutzung sollte man das Schiff deshalb genauer in Augenschein nehmen und eventuell nach Alternativen suchen, besonders bei Bootsfahrten auf dem offenen Meer.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation in Thailand sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Für Reisende in Thailand gibt es eine Ausweispflicht, zumindest sollte man eine Kopie des Reisepasses mit dem thailändischem Visum mitführen, Ausweiskontrollen kommen häufig vor, insbesondere in den Vergnügungsvierteln Bangkoks, aber auch in Pattaya, Phuket und Chiang Mai. Bei Identitätskontrollen in Diskotheken, Bars oder Massagesalons werden teilweise Urinproben genommen, um die Einnahme unerlaubter Drogen zu überprüfen. Auf das hohe Risiko einer HIV-Infizierung wird ausdrücklich hingewiesen.

Für Jugendliche unter 18 gilt in der Öffentlichkeit grundsätzlich eine Sperrstunde ab 22 Uhr. Jugendliche, die später als 22 Uhr ohne Begleitung ihrer Eltern in Restaurants, Kinos oder auch sonst in der Öffentlichkeit angetroffen werden, werden vorläufig festgenommen. Alkoholkonsum ist Jugendlichen unter 18 Jahren in der Öffentlichkeit verboten und wird bestraft. Personen unter 20 Jahren dürfen Diskotheken und Massagesalons grundsätzlich nicht besuchen.

Kriminalität:

Besonders in den Haupt-Touristengebieten wie Phuket, Koh Samui und Pattaya besteht eine hohe Gewaltkriminalität, z.B Raubüberfälle, zum Teil mit Todesfolge und auch Vergewaltigungen, vor allem auf den monatlich stattfinden "Mondscheinpartys" (Full Moon Party).

In solchen Fällen sollte die örtliche Touristenpolizei sofort verständigt werden. Vor Besitz, Handel und Konsum von Drogen aller Art wird dringend gewarnt. Bereits der Besitz geringer Rauschgiftmengen kann sehr lange Freiheitsstrafen nach sich ziehen bis hin zu lebenslänglich.

Unbedingt vermieden werden sollten auch Mitnahme oder Transport von Gegenständen für dritte Personen ohne Kenntnis des Inhalts.

Desweiteren muss vor allem in touristischen Gebieten durch vielfältige Betrugsversuche gerechnet werden, z.B. Verführung zum Kauf minderwertiger oder wertloser Waren sowie Fälschungen. Generell ist Vorsicht angebracht, wenn man von Fremden angesprochen wird. Außerdem gibt es Gelderpressung von Seiten thailändischer Miet- und Verleihunternehmen.

Vorsicht ist geboten in Phuket bei öffentlichem Transport: es gibt immer noch keine Taxameter, Betreiber im Westen (Taxis) und Osten (Tuk-Tuks) der Insel sind verfeindet. Gerade bei den beliebten Tuk Tuk Fahrten ist ganz besondere Vorsicht geboten, da sie in der Regel völlig überteuert sind!

Das thailändische Straßenverkehrsgeschehen zeichnet sich aus durch zahlreiche Verkehrsunfälle und damit verbundene impulsive und unberechenbare Reaktionen der Beteiligten, z.T. auch mit Waffengewalt.

Vor der Benutzung von Fähr- und Ausflugsbooten vor allem bei Fahrten auf offener See ist eine gewisse Vorsicht angezeigt. Nach Möglichkeit sollte man vor Reiseantritt den Zustand des Schiffes in Augenschein nehmen und sich über Sicherheits- und Rettungseinrichtungen informieren.

Hotline für Reisende: Unter Tel. 1111 werden Touristen und Geschäftsreisende, die während ihres Aufenthaltes Hilfe benötigen, an die zuständige Behörde oder Organisation weitergeleitet. Die Hotline ist rund um die Uhr erreichbar. Daneben existiert weiterhin der Touristennotruf unter der Nummer 1155.

Fremdenverkehrspolizei: Sie befindet sich in Bangkok im Gebäude der Fremdenverkehrspolizei, Tourism Authority of Thailand, Ratchadamnoen Nok Avenue, 10100 Bangkok, Tel. 281 04 22, Fax 694 12 20, sowie auf dem Platz vor dem Eingang in den Lumpini-Park an der Kreuzung Rama IV/Silom Road.

In Bangkok bestehen besonders starke gesundheitsgefährdende Umweltbelastungen (Lärmbelastung durch Verkehr und Bautätigkeit, Luftverschmutzung, sorgloser Umgang mit Pestiziden, Gewässerverschmutzung).

RAUCHVERBOT: Das Rauchen ist in allen Restaurants, Bars, Clubs und Diskotheken verboten. Ausnahmen oder Raucherräume gibt es nicht. Bei Verstoß gegen das Gesetz muss mit einer Geldbuße von 2.000 Baht (ca. 44 Euro) gerechnet werden. Ebenfalls verboten ist das Rauchen in Räumen mit Klimaanlage (z.B. Hotelzimmer oder Restaurant). Bei Nicht-Beachtung werden hohe Strafen verhängt, ebenso bei Müllvergehen, hier kann bereits eine weggeworfene Zigarettenkippe ausreichen.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Malaysia

Karte Malaysia

Einreise für Deutsche

Visumfrei für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten. Notwendig sind:

- mindestens ein bei Einreise mindestens noch 6 Monate gültiger nationaler Reisepass

- Rück- oder Weiterreiseticket

- Unterkunftsreservierung

- ausreichende Geldmittel

Landesdaten

Lage

Malaysia liegt in Südostasien an der Südspitze von Hinterindien sowie durch eine Wasserstraße getrennt im Nordteil der Insel Borneo. Im Norden ist Thailand der nächste Nachbar, im Süden Singapur. Ost-Malaysia wird im Süden durch Indonesien begrenzt und schließt im Norden den Kleinstaat Brunei-Darussalam ein. Die Entfernung von Kuala Lumpur nach Kuching beträgt etwa 800 km, nach Kota Kinabalu etwa 1.500 km.

Der höchste Berg ist der Kinabalu mit 4.094 Metern Höhe. Der längste Fluss ist der Rajan mit 560 km.

Fläche: 329.758 km², davon entfallen auf West-Malaysia (Malaiische Halbinsel) ca. 131.600 km², auf Sabah ca. 74.000 km² und auf Sarawak ca. 125.000 km².

Verwaltungsstruktur: Malaysia ist eine Wahlmonarchie und besteht aus 13 Bundesstaaten Johor, Kedah, Kelantan, Melaka, Negeri Sembilan, Pahang, Penang, Perak, Perlis, Sabah (im nordöstlichen Teil der Insel Borneo), Sarawak (im nordwestlichen Teil der Insel Borneo), Selangor und Terengganu sowie drei Bundesterritorien (Kuala Lumpur, Labuan bei Borneo und Putrajaya).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 28,9 Millionen

Städte:

Kuala Lumpur (Hauptstadt) ca. 1,6 Millionen

Kuching (Hauptstadt von Sarawak, Aggomeration) ca. 744.100

Subang Jaya (Agglomeration) ca. 708.300

Ipoh ca. 657.900

Petaling Yaya ca. 614.000

Selayang ca. 542.400

Johor Baharu ca. 497.100

Melaka ca. 485.000

Kota Kinabalu (Hauptstadt von Sabah, Agglomeration) ca. 452.100

Shah Alam ca. 443.200

Sandakan ca. 396.300 (Agglomeration ca. 409.100)

Kuantan ca. 347.200

Ampang (Agglomeration) ca. 342.700

Kuala Terengganu ca. 337.600

Seremban ca. 314.500 (Agglomeration ca. 556.000)

Kota Baharu ca. 255.00 (Agglomeration ca. 315.000)

Kelang ca. 240.000 (Agglomeration ca. 744.100)

Taiping ca. 216.700

Georgetown/Penang ca. 198.300

Sprache

Die Staatssprache Malaysias ist Bahasa Malaysia (malaiisch). Außerdem werden noch Chinesisch, Tamil gesprochen. Englisch ist eine wichtige Verkehrs- und Wirtschaftssprache.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +7 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied +6 Stunden.

Stromspannung

240 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

In ländlichen Gebieten ist die Stromspannung manchmal leicht schwankend 220/240 Volt. Man sollte sich außerdem auf gelegentliche Stromausfälle einrichten. Es ist notwendig, für die Hotels einen Adapter für Steckdosen englischen Typs (keinen Adapter für Asien) mitzunehmen; große Hotels stellen ihn auch unter Umständen zur Verfügung.

Telefon/Post

Post

Öffentliche Faxgeräte gibt es auf den Postämtern größerer Städte und in besseren Hotels.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Malaysia ist 0060. Von Malaysia nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Telefonkarten sind am Flughafen, an Tankstellen und in Geschäften erhältlich.

Öffentliche Telefonzellen gibt es in vielen Supermärkten und Postämtern. Von dort aus geführte Ferngespräche sind in der Regel preiswerter als vom Hotel aus.

NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung: 999 (Handy 112), Feuer: 994

Touristenpolizei Kuala Lumpur, Tel.: 249 66 65 93/92 (24 Stunden)

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800 und 3G 2100.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Malaysia von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .my

Internetcafés gibt es in Johor Bahru, Kuala Lumpur und Penang.

Feiertage

Im Jahr 2017:

1. Januar (Neujahr)

28./29. Februar (Chinesisches Neujahr)

1. Mai (Tag der Arbeit)

10. Mai (Wesak-Tag; Tag des Buddha)

3. Juni (Geburtstag des Königs Yang di-Pertuan Agong)

31. August (Nationalfeiertag)

16. September (Malaysia-Tag)

18. Oktober (Deepavali; Festival der Lichter)

25. Dezember (Weihnachten)

Fallen die folgenden Feiertage auf einen Sonntag, so werden sie auf den darauffolgenden Arbeitstag verschoben, der dann als staatlicher Feiertag anerkannt wird: Tag der Arbeit, Nationalfeiertag, Weihnachten.

Islamische Feiertage (Verschiebungen um einen Tag, in seltenen Fällen zwei Tage, sind möglich!):

26. Juni (Fastenbrechen am Ende des Ramadan)

1. September (Opferfest)

22. September (Neujahr 1439 nach islamischer Zeitrechnung)

1. Dezember (Mohammeds Geburtstag)

Im Jahr 2017 beginnt der Ramadan am 26. Mai.

Während des Ramadan, des islamischen Fastenmonats, kann das Geschäftsleben eingeschränkt sein.

Dazu kommen Feiertage, die regional begangen werden, z.B.:

1. Januar (Neujahr; wird in den meisten Provinzen gefeiert; Ausnahme: Johor, Kedah, Kelantan, Perlis und Terengganu)

1. Februar ("Federal Territory Day"; Feiertag in Kuala Lumpur, in der Verwaltungshauptstadt Putrajaya sowie im Offshore Finanzzentrum Labuan)

9. Februar (Thaipusam; Feiertag nur in Kuala Lumpur, Johor, Negri Sembilan, Perak, Penang und Selangor)

Die Wochenendregelung ist in den einzelnen Staaten unterschiedlich:

- Freitag ist der wöchentliche Ruhetag in den Staaten Kedah, Kelantan und Terengganu

- Donntag ist der wöchentliche Ruhetag in den anderen Staaten Malaysias

Die Hauptferienzeit ist in der Woche nach dem Chinesischen Neujahrsfest. In dieser Zeit sind viele Geschäftsleute im Urlaub.

Öffnungszeiten

* In den Bundesstaaten Johor, Kedah, Perlis, Kelantan und Terengganu

Regierungsbüros: Sa bis Mi 8.15-12.45, 14-16.15 Uhr, Do 8-12.45 Uhr, Fr geschlossen.

Geschäfte: keine gesetzlich vorgeschriebenen Öffnungszeiten, Kaufhäuser und viele Läden haben sieben Tage in der Woche geöffnet. Die Geschäftszeiten variieren zwischen 9 und 22 Uhr.

Post: Mo bis Sa 8-17 Uhr.

* In den anderen Bundesstaaten

Regierungsbüros: Mo bis Do 8-12.45, 14-16.15 Uhr, Do 8-12.45 Uhr;

Banken: Mo bis Fr 8.30-17 Uhr, Sa 8.30-12.10 Uhr. Am ersten Samstag des Monats sind alle Banken geschlossen;

Büros: Mo bis Fr 8.30/9-17/17.30 Uhr, Sa 8.30/9-12.30/13 Uhr

Geschäfte: Mo bis Sa 9-19 Uhr, Einkaufszentren haben meist an allen Wochentagen von 10-22 Uhr geöffnet.

Kleidung

Leichte, gut waschbare Sommerkleidung aus atmungsaktiven Materialien ist ganzjährig erforderlich. Üblicherweise kleidet man sich leger. Bei Geschäftsbesuchen, Behördengängen, Abendveranstaltungen oder in einigen Restaurants muss der Herr korrekt gekleidet sein. So bietet sich zum Beispiel ein dunkles Jackett mit Krawatte oder das landestypische Batikhemd über der Hose (auch bunt, aber mit langen Ärmeln) an. Für Ausflüge in die Berge sollte man auch etwas wärmere Sachen dabeihaben. Regenschutz ist das ganze Jahr über erforderlich. Ebenso braucht man eine gute Sonnenbrille. Außerhalb der Ferienanlagen sollten Reisende bei der Kleidung Rücksicht auf die größtenteils islamische Bevölkerung nehmen (keine Shorts, Miniröcke, trägerlose/ärmellose Blusen/Kleider tragen). Dies gilt besonders in ländlichen Gebieten.

Karte Malaysia

Geschichte/Politik

Sehr früh schon hatte Malaysia Kontakt mit ausländischen Mächten und fremden Einflüssen. Dies kam durch die strategisch günstige Lage an der für den Handel wichtigen Straße von Malakka, dem Zugang vom Indischen Ozean ins Südchinesische Meer. Als die Portugiesen im Jahr 1511 das Land eroberten, brachten sie die ersten europäischen Elemente in das dafür aufnahmebereite Malaysia. Dann fassten die Holländer 1641 Fuß im Land. Anschließend ließen sich die Briten 1786 auf der malaysischen Insel Penang nieder. 1819 wurde der Stadtstaat Singapur gegründet. Damit dehnten die Briten ihre Macht über die ganze Halbinsel aus. Sarawak auf der Insel Borneo, ein Teil des alten Sultanates Brunei, nahmen die Briten 1841 ebenfalls in ihren Besitz. Vor dem Zweiten Weltkrieg entstand in Malaysia eine Unabhängigkeitsbewegung, die 1957 zum Ziel führte. 1963 entstand aus der Föderation der heutige Staat Malaysia als parlamentarische Wahlmonarchie.

Wirtschaft

Malaysia produziert Rohstoffe: Zinn (weltweit größter Produzent), Kautschuk und Erdöl. Auch Bauholz, Palmöl und Pfeffer gehören zu den Grundprodukten des Exports. Die Industrialisierung betrifft praktisch alle Wirtschaftszweige bis hin zur Schwerindustrie.

Die Landwirtschaft nimmt noch eine große Rolle ein. Drei Viertel der zu bearbeitenden Fläche des Landes gehören den Ölpalmen und dem Kautschuk. Bei beiden ist Malaysia der führende Weltproduzent. Die wichtigsten Industriezweige, die sich auf diese Weise mit erheblicher staatlicher Unterstützung herausgebildet haben, sind die Elektrotechnik, die Textil- und Bekleidungsindustrie sowie der Maschinenbau.

Der Tourismus wird staatlich sehr gefördert und hat sich innerhalb der letzten Jahrzehnte schnell und gut entwickelt. Malaysia zählt ca. 8 Millionen Besucher pro Jahr. Der Tourismus ist die zweitgrößte Devisenquelle Malaysias.

Religion

Um das Jahr 1000 kam der Islam nach Malaysia. Davor waren der Buddhismus und der Hinduismus die vorherrschenden Religionen. Heute ist der Islam die Staatsreligion mit ca. 60,4 Prozent Gläubigen. Anhänger des Buddhismus sind ca. 19,4 Prozent, Christen sind ca. 9,1 Prozent, Hindus sind ca. 6,3 Prozent und an chinesische Religionen glauben ca. 2,6 Prozent der Bevölkerung.

Vegetation

Das feucht-warme tropische Klima begünstigt das Wachsen üppiger Regenwälder. Der tropische Regenwald geht über 800 Meter Höhe in Bergregenwald über und ab 3.500 Metern Höhe in Nebelwald. Malaysia besitzt die ältesten heute noch existierenden Dschungel der Welt mit etwa 15.000 Arten von Bäumen und anderen Pflanzen, darunter eine unendliche Zahl von rein exotischen Blumen. Dazu gehören alle denkbaren Orchideen. Der leuchtend rote Hibiscus, die "Bungaraya", ist der Nationalbaum von Malaysia. An der Küste findet man ausgedehnte Mangrovenwälder.

Tierwelt

Im Schutz des immergrünen Regenwaldes leben noch viele seltene Tiere. So findet man Tiger, Elefanten, Nashörner, Wildrinder, Orang Utans und andere Affen, Schlangen und Wildschweine, Hirsche und Rehe. Auch eine reiche Vogelwelt bevölkert den Regenwald; außerdem ist der Artenreichtum an Schmetterlingen groß. In den Regenwäldern leben die einzigartigen Malaienbären und viele Katzenarten. Auf Borneo leben die stark gefährdeten Orang-Utan-Affen.

Um die Artenvielfalt zu erhalten, hat Malaysia eine Reihe von Nationalparks geschaffen. Sie sollen ganz bewusst von den Menschen möglichst viel besucht werden, damit diese sich ein Bild vom tropischen Dschungel als einem natürlichen Lebensraum machen können.

Karte Malaysia

Kulinarisches

Die vielen Völkerschaften haben Malaysia eine vielseitige Speisekarte beschert. Eins ist den Gerichten gemeinsam: Malaysische Spezialitäten sind stets gut gewürzt. Überall im Land, auch auf den Straßen und Märkten, gibt es Garküchen. Dort bekommt man Typisches: "Satay", das Schaschlik Malaysias mit einer aparten Erdnuss-Soße, aber auch Fisch, Huhn und Rind in allen Variationen mit vielen exotischen Beilagen. Gleiches gilt natürlich für die Restaurants. Zum Essen gehört im Lande geerntetes Obst: Guawa, Mango, Papaya, Ananas, Bananen, Rambutan, Pomelo, Melone, Orange, Mangustine bis hin zum schauerlich riechenden, aber vorzüglich schmeckenden Durian.

Sitten und Gebräuche

Malaysia ist ein islamisches Land. Doch nicht nur die in Malaysia übliche Toleranz, sondern auch die Verfassung garantieren, dass andere Religionen gleichermaßen existieren - in erster Linie Buddhismus, Hinduismus und Taoismus, aber auch das Christentum. Die Vielfalt der Religionen führt dazu, dass es in Malaysia viele Feste gibt, die, auch wenn sie religiös geprägt sind, ebenfalls für Anhänger anderer Glaubensrichtungen offenstehen. Dazu gehören das berühmte "Han Raya Puasa" am Ende des moslemischen Fastenmonats Ramadan, das Chinesische Neujahrsfest, das Hindufest der Lichter und das christliche Weihnachtsfest. Doch auch die Erntedankfeste der lokalen Stämme sind wichtige Ereignisse.

Alte Gebräuche haben sich auch im Sport erhalten. Eifrig wird "Sepak Takraw" geübt, die malaysische Form des Fussballs, "Silat", eine Form des Judo, "Main Gasing", ein Sportspiel, oder das Steigenlassen der "Waus", der bunten großen Drachen. Außerdem haben die einzelnen Volksgruppen Malaysias ihre eigenen traditionellen Formen in der Musik, in den Tänzen und auch in überlieferten Schauspielen erhalten. Mit der Unabhängigkeit im Jahre 1957 bekamen gerade diese Traditionen neue Impulse.

Souvenirs

Märkte gibt es überall in Malaysia, und dort ist fast alles zu kaufen. Auch wertvollere kunsthandwerkliche Gegenstände gibt es auf dem Markt: Batik, Zinn, Brokat, Keramik, Messing, Silber. Garantierte Qualität bieten die "Karyaneka-Kunsthandwerkszentren". Handeln muss man immer - außer in großen Unternehmen.

Karte Malaysia
Klimadiagramm

Klimainformationen

Malaysia hat zwar tropisches Klima, dieses ist aber trotz der Nähe des Äquators nicht unerträglich. Die Temperaturen fallen selten unter 22°C, steigen aber auch selten über 32°C. Im Hochland der Malaiische Halbinsel (Cameron Highlands) liegen die Tagestemperaturen bei etwa 20°C, nachts fällt das Thermometer üblicherweise auf Temperaturen um die 15°C. Vom Hochland abgesehen, ist die Luftfeuchtigkeit ganzjährig sehr hoch. An der Ostküste von "Peninsular Malaysia" sind die Monate November bis Januar die regenreichsten, an der Westküste sind dies die Monate April und Mai bzw. der Oktober und der November. In Kuala Lumpur sind die Monate Januar und Juni/Juli die regenärmsten. Am meisten Regen fällt in dieser Region im April und in den Monaten November und Dezember.

In Ost-Malaysia (Sabah, Sarawak) ist das Klima tropisch. Die Temperaturen sind in dieser Gegend das ganze Jahr hindurch fast gleichbleibend. Die durchschnittliche Jahrestemperatur auf Meereshöhe beträgt 28°C. Die Tagestemperaturen schwanken zwischen etwa 26°C nachts und 33°C mittags. Die Regen- und Trockenzeiten sind je nach Gegend verschieden. In Sabah zum Beispiel beginnt die Regenzeit im Gebiet Kota Kinabalu im Mai, hat ihren Höhepunkt im Oktober und endet im Dezember. In Kudat ist der Beginn der Regenzeit im November, der Höhepunkt wird im Dezember erreicht, und das Ende der nassen Periode ist im Januar.

Die relative Luftfeuchtigkeit liegt in der Regenzeit über 80 Prozent. Regenfälle sind am stärksten im Gebiet um Labuan, am geringsten im Gebiet um Tawau.

Heftige Tropengewitter mit Blitzschlägen gibt es ganzjährig.

Beste Reisezeit

Generell ist die angenehmste Reisezeit in den Sommermonaten Juni bis August. Regional gibt es jedoch starke Verschiebungen der Regenzeit.

Karte Malaysia

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN.

- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.

- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.

- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.

- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.

- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.

Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria MALARIA T mitführen.

Keine Chemoprophylaxe empfohlen, Medikamente zur Notfallbehandlung (Stand-by-Therapie)

Mefloquin (Lariam) oder Atovaquon-Proguanil (Malarone) oder Artemether-Lumefantrin (Riamet).

Verbreitung

Stadtgebiete, alle Küstengebiete Malaysias und vorgelagerte Inseln (z.B. Penang, Tioman) sind malaria-frei.

Ein mäßiges, ganzjähriges Malariarisiko besteht in abgelegenen, von Touristen selten besuchten ländlichen Gegenden, vor allem in Sabah.

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

KUALA LUMPUR: Tung's Dispensary, Dr. S.Y. Tung, Hilton Hotel, Jalan Sultan Ismail,, Kuala Lumpur, Tel. (03) 42 20 31, 42 21 22.

Karte Malaysia

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Malaysischer Ringgit (RM)

1 Malaysischer Ringgit = 100 Sen.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 5,00 RM

1 US-$ = ca. 4,35 RM

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: im Wert bis zu 10.000 US-Dollar erlaubt

Einfuhr Landeswährung: im Wert bis zu 10.000 US-Dollar erlaubt

Deklaration: Ja - bei der Ein- und Ausreise müssen Fremdwährung sowie Schecks, Banküberweisungen etc. im Wert über 10.000 US-Dollar auf einem speziellen Formblatt (Customs No. 22) deklariert werden.

Ausfuhr Fremdwährung: im Wert bis zu 10.000 US-Dollar erlaubt

Ausfuhr Landeswährung: im Wert bis zu 10.000 US-Dollar erlaubt

Internationale Kreditkarten: Ja - werden in großen Hotels, zahlreichen Geschäften und bei Autovermietern in den großen Städten akzeptiert. Im Landesinneren und in kleineren Orten ist nur Barzahlung möglich.

Geldautomat: Ja - in den größeren Orten sind Geldautomaten vorhanden; das Abheben von Bargeld mit Kreditkarte oder mit Girocard (mit Maestro-Logo) ist möglich.

Reiseschecks: Ja - in US-$; werden von den meisten Banken angenommen. Manchmal wird die Kaufquittung der Reiseschecks verlangt. >>> Da die Akzeptanz von Reiseschecks jedoch rückläufig ist, sollten immer auch noch andere Zahlungsmittel (Bargeld, Kreditkarte etc.) für die Reise mitgeführt werden.

Karte Malaysia

Auskunftstellen

Malaysia Tourism Promotion Board (MTPB)
Tingkat 4, No. 2
Menara 1 Jalan P5/6
Presint 5
Putrajaya
62200
Kuala Lumpur /Malaysia
(0060 603) 88 91 84 51
www.tourism.gov.my
enquiries@tourism.gov.my
Touristen-Informationsstellen in Kuala Lumpur:
- Ruang Serbaguna Baru 4
Tingkat Bawah, Bangunan Sultan Abdul Samad
Jalan Raja

- Lot 21, Tingkat 2, Balai Ketibaan
Kuala Lumpur City Air Terminal
Stesen KL Sentral

- 109 Jalan Ampang

Deutsch-Malaysische Industrie- und Handelskammer
(Malaysian-German Chamber of Commerce and Industry)
Level 20, Menara Hap Seng 2
Plaza Hap Seng
No. 1 Jalan P. Ramlee
50250
Kuala Lumpur
Deutsch-Malaysische Industrie- und Handelskammer
(Malaysian-German Chamber of Commerce and Industry)
Lot 20-01, Letter Box No. 33
50250 Kuala Lumpur/Malaysia
(0060 3) 92 35 19 30
(0060 3) 92 35 18 00
www.mgcc.com.my
info@malaysia.ahk.de

International Chamber of Commerce
c/o Federation of Malaysian Manufacturers
Wisma FMM
No. 3 Persiaran Dagang PJU 9
Bandar Sri Damansara
52200
Kuala Lumpur /Malaysia
(0060 3) 62 74 12 66/72 88
(0060 3) 62 86 72 00
iccm@iccmalaysia.org.my

Botschaften und Konsulate

In Deutschland

STUTTGART siehe Böblingen

Embassy of the Federal Republic of Germany
26th Floor, Menara Tan Tan
207, Jalan Tun Razak
50400
Kuala Lumpur /Malaysia
(0060 3) 21 61 98 00
(0060 3) 21 70 96 66
www.kuala-lumpur.diplo.de
info@kuala-lumpur.diplo.de
das Konsulat ist ebenfalls für Brunei zuständig

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
BMC Sdn. Bhd. Suite 9.07, 9th Floor
MWE Plaza 8, Lebuh Farquhar
10200
Penang /Malaysia
(0060 4) 261 67 79
(0060 4) 263 25 66
penang@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaaten Penang, Kedah und Perlis.
Übergeordnete Auslandsvertretung:
Botschaft Kuala Lumpur

Botschaft von Malaysia
(mit Konsularabteilung)
Klingelhöferstraße 6
10785
Berlin
(0 30) 88 57 49 55, 88 57 49 50
(0 30) 885 74 90
consular@malemb.de
Botschaft: Mo bis Fr 9-17 Uhr
Konsularabt.: Mo bis Fr 9-12.30 Uhr

Honorargeneralkonsulat von Malaysia
Wolf-Hirth-Straße 37
71034
Böblingen
(0 70 31) 41 95 35
(0 70 31) 41 95 35
hon.generalkonsulat-malaysia@web.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr und nach telefon. Vereinbarung

Generalkonsulat von Malaysia
Platz der Einheit 1
60327
Frankfurt/M.
(0 69) 870 03 72 41
(0 69) 870 03 70
mwfrankfurt@malcg.de
Mo bis Fr 9-13, 14-17 Uhr
Konsularabteilung: Mo bis Fr 9-12.30 Uhr

Honorargeneralkonsulat von Malaysia
Kajen 2
20459
Hamburg
(0 40) 368 72 49
(0 40) 37 21 72
konsulat.malaysia@nrc.de
Mo bis Do 10-12 Uhr

Ärztliche Hilfe

KUALA LUMPUR: Tung's Dispensary, Dr. S.Y. Tung, Hilton Hotel, Jalan Sultan Ismail,, Kuala Lumpur, Tel. (03) 42 20 31, 42 21 22.

Karte Malaysia

Sehenswertes

Kuala Lumpur

Kuala Lumpur (deutsch: "Schlammige Flussmündung"), oder KL wie sie von den meisten Bewohnern liebevoll genannt wird, ist die Hauptstadt von Malaysia. Sie ist die größte Stadt des Landes und zugleich Malaysias administratives, kulturelles und ökonomisches Zentrum. Hier haben Industriekonzerne und Banken ihren Sitz, hier wird hohe Politik betrieben.

Die Millionenmetropole ist ein Schmelztiegel der Kulturen und Religionen - man sieht Minarette der Moscheen, christliche Kirchtürme, chinesische Pagoden und indische Tempel in der gesamten Stadt. Neben den Bauten aus der architektonischen Vergangenheit prägen immer mehr Wolkenkratzer, gigantische Shopping Malls und Luxushotels als Zeichen des Fortschritts von Kuala Lumpur das Stadtbild.

KL ist also keine langweilige Provinzmetropole, sondern eine pulsierende, boomende und ultramoderne Stadt, die aber auch unter den großstadttypischen Problemen leidet. Die ganze City scheint sich auf Verkehrsinseln abzuspielen und der stets gleichbleibende Autostrom quält sich zwischen Banken, Hochhäusern und Shoppingkomplexen hindurch. Doch die Mischung aus Altem und Neuem und die bunte Vielfalt ihrer Kultur faszinieren die Besucher.

Kuala Lumpur ist eine junge Stadt. Sie wurde 1857 von Bergleuten (Zinnsuchern) unter Führung des malaiischen Radschas Abdullah am Zusammenfluss der Flüsse Gombak und Klang mitten im Urwald gegründet. Der Zinnhandel boomte und von da an wuchs der Ort stetig. 1896 entstand unter britischer Herrschaft aus den malaiischen Sultanaten die Föderation von Malaysia, Kuala Lumpur wurde zur Hauptstadt der Föderation. Unter britischer Herrschaft wuchs die Stadt zum Verwaltungszentrum, ein Straßennetz wurde angelegt und viele der noch heute erhaltenen Prunkbauten entstanden. 1957 wurde KL die Hauptstadt des unabhängigen Malaysia. Kuala Lumpur erhielt 1972 den Stadtstatus, wurde 1974 zum Bundesterritorium und bekam eine von der Provinz Selangor unabhängige Verwaltung.

Malakka

Die Stadt und das Bundesland Malakka sind schon sehr alt, dort herrschten malaiische Sultane. Bis ins 19. Jahrhundert war Malakka ein bedeutender Hafen und Handelsplatz. Hier setzten sich früh die Portugiesen fest, dann die Holländer und die Briten - und alle hinterließen ihre Zeugnisse. Bis heute hat Malakka seine historische Atmosphäre und seine pittoreske Altstadt bewahrt. Viele alte Bauwerke stehen hier - die "Porta di Santiago", das Tor der alten portugiesischen Festung, das portugiesische Dorf, Bukit China mit dem großen chinesischen Friedhof, das holländische Stadthuys mit dem Malakka-Museum und viele andere.

Penang

Auf dieser Insel leben Malayen, Chinesen, Inder und Nyonya problemlos beisammen - eine erholsame exotische Mischung. Die Stadt George Town, von den Briten Ende des 17. Jahrhunderts gegründet, ist einer der wichtigsten Plätze der chinesischen Volksgruppe. Dort gibt es viel zu sehen, z. B. das Landesmuseum und die Clan-Häuser der großen chinesischen Familien. Interessante Tempel stehen auf Penang: der "Kek-Loksi" (Schlangentempel) oder der buddhistische Tempel von Chayamangkalaram. Im Übrigen ist Penang für seine sehr schönen Strände und allerlei Wassersportmöglichkeiten berühmt. Es besitzt auch einen Zoo, einen botanischen Garten, eine Schmetterlingsfarm und einen Vogelpark.

Terengganu

Dies ist eines der traditionellsten Bundesländer an der Ostküste von Malaysia. An seiner Küstenlinie liegen lange, einsame Strände und Lagunen mit friedlichen Fischerdörfern. Sie haben so ur-malaiische Namen wie Kemaman, Kijal, Paka oder Marang. Die Hauptstadt des Bundeslandes, Kuala Terengganu, ist ein wichtiges Zentrum landestypischen Kunstgewerbes. Hier entstehen Batiken und Brokate, Korbwaren und Messinggegenstände, die man besonders günstig kaufen kann.

Perak

Es heißt "Silbernes Land", und das nicht zu unrecht. Die Farbe verweist auf das dort gewonnene Zinn, das den Einwohnern jenen Wohlstand verschaffte, den man in Ipoh, der Hauptstadt, sowie in Kuala Kangsar, der Residenz, noch heute spürt. In Kuala Kangsar steht die Ubudiah-Moschee, das wohl schönste religiöse Bauwerk in ganz Südostasien.

Sarawak

Ein (wenig besiedelter) Teil Malaysias liegt auf der Insel Borneo: das Bundesland Sarawak. Es ist ein überwiegend mit unberührtem Regenwald bedecktes Land mit unterschiedlichsten ethnischen Volksgruppen, die heute noch mit ihren traditionellen Stammesbräuchen leben. Die Hauptstadt Kuching liegt am Sarawak-Fluss und zeigt viel aus der Geschichte - zum Beispiel die Residenz am Nordufer des Flusses, die der britische Regent 1870 baute, das alte Fort Margherita, mehrere Moscheen und Tempel sowie das Sarawak-Museum mit einer sehr guten Sammlung zur Geschichte, Kultur und Völkerkunde Sarawaks. Es ist eines der besten asiatischen Museen dieser Art.

Karte Malaysia

Reisehinweise

Sicherheitslage: Terroristische Anschläge sind nicht auszuschließen, insbesondere in Kuala Lumpur.

Das Auswärtige Amt rät dringend von Reisen in den Osten der Provinz Sabah und zu den Inseln im angrenzenden Seegebiet ab.

Es warnt außerdem vor Reisen ins Seegebiet zwischen Sabah und Süd-Philippinen.

Bei Reisen in die Sicherheitszone "Eastern Sabah Safety Zone" (ESSZONE; dazu gehören die Distrikte Kunak, Lahad Datu, Sandakan, Semporna und Tawau auf der Insel Borneo sowie die Insel Sipadan) muss mit Kontrollen gerechnet werden. Die ESSZONE ist eine Maßnahme, um zu verhindern, dass sich Rebellen aus den Südphilippinen im Grenzgebiet von Malaysia ausbreiten. Die Gefahr von Entführungen und Überfällen auf den Inseln sowie in den Bereichen der Küsten ist jedoch weiterhin vorhanden. Die Sicherheitslage ist angespannt. Anweisungen der Sicherheitskräfte sind in jedem Fall zu befolgen.

Kriminalität: Es gibt vermehrt kriminelle Zwischenfälle. So kam es wiederholt in gut besuchten Straßen mit Einkaufsläden sowie Einkaufsmeilen zu Handtaschendiebstählen durch teilweise auch gewalttätige vorbeifahrende Motorradfahrer. Auch Trickbetrügereien, meistens bei Glücksspielen, treten gehäuft auf.

In Hostels und anderen preiswerten Unterkünften in den Kuala-Lumpur-Stadtteilen Chinatown und Bukit Bintang ist mit Raubüberfällen zu rechnen. Auch deutsche Touristen sind schon unter den Opfern gewesen.

Besonders ungeübte Fahrer von Motorrädern, Mopeds und Fahrrädern sollten sich wegen der ungewohnten Fahrweise der malaysischen Verkehrsteilnehmer und des Linksverkehrs besonders umsichtig verhalten.

Reist man von Malaysia nach Thailand über Land, sollte man sich vorher über die Situation in den drei südlichen Provinzen Thailands informieren, da es dort immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen kommt.

Schiffsverkehr: In den Gewässern um Malaysia muss mit Piraterie gerechnet werden.

Die Sicherheits- und Rettungseinrichtungen auf Schiffen sind oftmals nicht auf dem neuesten Stand. Sie sollten vor einer Fahrt kritisch angeschaut werden, ob sie seetüchtig sind und über Rettungsgegenstände für den Notfall verfügen.

Bitte auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen" beachten.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

* Drogenbesitz oder -handel sowie illegaler Waffenbesitz sind in Malaysia in jeglicher Form strikt verboten und hat selbst bei kleinen Drogenmengen, auch für Touristen, die Todesstrafe zur Folge. Bereits der Besitz bestimmter Mengen von Betäubungsmitteln wird als Handel gewertet.

* Für Muslime gilt innerhalb der Familie das religiöse Gesetz des Islam: die Scharia.

* Besuche von Naturparks sollten nicht ohne einen ortskundigen Führer durchgeführt werden, da man sich auf den Dschungelpfaden leicht verlaufen kann.

* Naturkatastrophen: In Malaysia können Erd- und Seebeben vorkommen.

Mit Überflutungen durch Stürme je nach Jahreszeit muss gerechnet werden. Außerdem gibt es das ganze Jahr über immer wieder heftige Tropengewitter.

* "Haze", eine Art Smog, kann vor allem in den Sommermonaten in einzelnen Regionen ein gesundheitsbeeinträchtigendes Niveau erreichen. Aktuelle Daten zu API (Air Pollutant Index) sind über folgendem Link abrufbar: www.doe.gov.my.

* RAMADAN: Die Zeit des islamischen Fastenmonats Ramadan ändert sich von Jahr zu Jahr (2017: ca. 27. Mai bis ca. 25. Juni). Während dieser Zeit gilt für Muslime ein Fastengebot (Verzicht auf Speisen und Getränke und z.B. auch Rauchen) von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Reisende sollten sich den Verhaltensregeln des islamisch geprägten Landes anpassen. Essen, Trinken und Rauchen in der Öffentlichkeit während der Tagesstunden ist im Ramadan verpönt. Außerdem ist mit Einschränkungen im Alltag (z.B. tagsüber Schließung von Restaurants außerhalb der Hotels, reduzierte Arbeitszeiten bei Behörden) zu rechnen.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Singapur

Karte Singapur
Singapur

Einreise für Deutsche

Deutsche sind für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen visumfrei. Notwendig sind:

- ein bei Ankunft mindestens 6 Monate gültiger Reisepass

- bestätigtes Rück- oder Weiterflugticket

- ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt

Landesdaten

Lage

Die Republik Singapur besteht aus der Hauptinsel Singapur und 57 weiteren kleinen Inseln/Inselchen. Singapur liegt in Südostasien, rund 140 km nördlich des Äquators auf dem 104. Längengrad Ost. Nördlich von Singapur liegt Malaysia, mit dem es durch einen Damm von etwas mehr als einem Kilometer Länge verbunden ist.

Fläche: 641,1 km².

Einwohner

Bevölkerung: Etwa 5,3 Millionen

Städte:

Singapur, Stadtstaat, größter Hafen der Welt.

Sprache

Die Amts-, Verwaltungs- und Bildungssprache ist Englisch. Fast alle Einwohner verstehen und sprechen neben ihrer Nationalsprache auch Englisch. Alle wichtigen Anschriften sind in Englisch. Weitere offizielle Sprachen sind Malaiisch, Mandarin und Tamil.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +7 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied +6 Stunden.

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Singapur ist 0065, die Rufnummer ist unmittelbar danach zu wählen. Die Vorwahl von Singapur nach Deutschland ist 00149, nach Österreich 00143 und in die Schweiz 00141. Bei der Post gibt es Telefonkarten. Ferngespräche aus dem Hotel sind erheblich teurer als aus der Telefonzelle.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 999, Unfallrettung und Feuerwehr 995.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Singapur von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .sg

Feiertage

Im Jahr 2017:

1. Januar (Neujahr)

28. und 30. Januar (Chinesisches Neujahr)

14. April (Karfreitag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

10. Mai (Wesak Day - Tag des Buddha)

9. August (Nationalfeiertag)

18. Oktober (Deepavali)

25. Dezember (Weihnachten)

Islamische Feiertage: (Verschiebungen um einen Tag, in seltenen Fällen zwei Tage, sind möglich!):

25. Juni (Fastenbrechen am Ende des Ramadan)

1. September (Opferfest)

Während des Ramadan, des islamischen Fastenmonats, kann das Geschäftsleben eingeschränkt sein.

Fällt der Feiertag auf einen Sonntag, wird der darauffolgende Montag als Feiertag festgelegt.

Eine Hauptferienzeit gibt es nicht. Viele chinesisch stämmige Singapurer (Mehrheit der Bevölkerung in Singapur) nehmen im Anschluss an das Chinesische Neujahrsfest eine Woche Urlaub, wodurch das Geschäftsleben teilweise beeinträchtigt wird.

Öffnungszeiten

Sonntag ist der offizielle Wochenfeiertag.

Banken: Mo bis Fr 9.30-15 Uhr, Sa meist 9.30-11.30 Uhr; Zweigstellen einiger Großbanken haben auch sonntags zwischen 9.30 und 15 Uhr geöffnet.

Post: Mo bis Fr 8.30-17 Uhr, Sa 8.30-13 Uhr. Die Postschalter am Flughafen und in Orchard Point sind täglich von 7-19 Uhr geöffnet.

Büros: Mo bis Fr 8.30-17 Uhr, Sa (mit Ausnahmen) bis 12.30 Uhr;

Behörden: Mo bis Fr 8-16.30 Uhr;

Kaufhäuser und Geschäfte: es gibt keine vorgeschriebenen Öffnungszeiten; Kaufhäuser und viele Läden haben sieben Tage die Woche geöffnet, die Öffnungszeiten variieren zwischen 9 und 21.30 Uhr.

Kleidung

Das ganze Jahr über empfiehlt es sich, leichte, gut waschbare und atmungsaktive Sommerkleidung einzupacken. Die meisten Büros, Hotels und Restaurants haben Klimaanlagen. Deshalb sollte man außer der Sommerkleidung zusätzlich leichte Wollsachen bzw. Jacken/Jacketts mitnehmen. Eine Regenjacke oder einen anderen Regenschutz sollte man auf jeden Fall immer dabeihaben. Auch eine gute Sonnenbrille ist unerlässlich. Trotz der nicht sehr formellen Kleidungsweise tragen Geschäftsleute stets Krawatten. In guten Restaurants trägt man abends Krawatte und Jackett.

Karte Singapur
Hindutempel Chittiar

Geschichte/Politik

Im dritten Jahrhundert wurde Singapur in einem chinesischen Bericht als "Insel am Ende der Halbinsel" erwähnt. Im 14. Jahrhundert war es ein Teil des mächtigen Sri-Vijayan-Reiches. Man nannte es "Meeresstadt", aber dann gewann die kleine Insel einen neuen Namen: "Singa Pura" oder "Löwenstadt". Im 18. Jahrhundert kamen die Briten, um dort einen Stützpunkt für ihre Flotte einzurichten. Es ging ihnen vor allem um militärische Gesichtspunkte. Aber nun wurde Singapur auch ein Handelsstützpunkt und 1832 der britische Regierungssitz für die Niederlassungen in Südostasien. Nach dem zweiten Weltkrieg (zeitweise hatten die Japaner die Insel besetzt) wurde Singapur zur britischen Kronkolonie. Seit 1965 ist es eine unabhängige Republik.

Wirtschaft

Singapur ist seit dem 18. Jahrhundert eng mit dem Handel verbunden. Die in der Stadt praktizierte Freihandelspolitik zog schon früh Kaufleute aus ganz Asien, den USA und dem Nahen Osten an. Die Republik ist nach wie vor ein florierendes Handels-, aber auch ein Industriezentrum. Immer noch gehört zu Singapur einer der größten und wichtigsten Seehäfen der Welt. Mehr als 600 Reedereien schicken Supertanker, Containerschiffe und Passagierschiffe in den Stadtstaat. Außerdem ist Singapur der weltgrößte Standort von Ölraffinerien sowie ein Hauptlieferant elektronischer Bauteile für Schiffe. 130 internationale Banken sind in der Stadt vertreten und machen sie zu einem der bedeutendsten Finanzzentren Asiens. Inzwischen spielt auch der Tourismus eine bedeutende Rolle; er wächst von Jahr zu Jahr.

Vegetation

In der Nähe des Stadtzentrums liegen die schönen und üppigen "Singapore Botanic Gardens", eine entspannende Oase in moderner Großstadthektik. Die Kautschuk-Industrie des benachbarten Malaysia hat hier ihren Ursprung, weil Ende des 19. Jahrhunderts ein Botaniker Kautschuk-Ableger anpflanzte. In den Botanischen Gärten wachsen über 3.000 tropische sowie subtropische Baum- und Straucharten. Zu den "Botanic Gardens" gehört auch der "National Orchid Garden", der mit 60.000 Pflanzen von 300 Arten die größte Orchideen-Schau der Welt darstellt.

In Singapur gibt es ein halbes Dutzend weiterer floristischer Parks wie das "Bukit Timah Nature Reservat". Dieses Naturschutzgebiet umfasst ein großes Areal, das eine dampfend-feuchte tropische Atmosphäre bietet: Das größte Stück natürlichen Dschungels in Singapur.

Tierwelt

An wilder Fauna hat die Stadt Singapur nichts zu bieten, abgesehen von den ausgezeichneten "Singapore Zoological Gardens" mit rund 1.300 Tieren in geräumigen Gehegen. Man kann dort regelmäßig Tierschauen sehen - mit Affen, Elefanten und Seelöwen. Es gibt ferner das "Sungei Buloh Nature Reservat", in dem häufig Zugvögel Rast einlegen. Man hat eigens dafür besondere Beobachtungsmöglichkeiten eingerichtet.

Der "Jurong Bird Park" beherbergt auf einem schön angelegten, 20 Hektar großen Gelände hunderte von Vogelarten. Es gibt dort auch Vogel-Shows, die Wissenswertes vermitteln und Spaß machen.

Karte Singapur
Arabische Straîe

Kulinarisches

Die Küche ist auf exotische Art international. Man speist chinesisch, malaiisch, thailändisch, japanisch oder indisch. Auch "Peranakan" gibt es - eine für Singapur typische Mischung aus chinesischer und malaiischer Küche. Sie stammt aus den frühen Siedlungen der Chinesen in dieser Region. Zu den Spezialitäten gehören gut gewürzte Suppen und aromatische Stews wie das "Ayam Buah Keluak".

Die meisten chinesischen Restaurants bieten kantonesische Küche an - mit starken, scharfen Gewürzen. Eine Spezialität für Singapur ist "Hainanese Chicken Rice" - mit Hühnerbrühe gewürzter Reis, der mit zarten gedünsteten Hühnchen serviert wird. Eine andere regionale Spezialität: die Hokkien-Frühlingsrollen. Vegetarier finden außergewöhnlich viele Restaurants, die fast alle indisch oder chinesisch-buddhistisch sind.

Neuerdings gibt es eine besondere Art der Gastronomie, "New Asia Singapore", in der man versucht, östliche und westliche Geschmacksrichtungen harmonisch zu verschmelzen. Wieviel man auf der Insel vom Essen überhaupt hält, zeigt das "Singapore Food Festival", das jedes Jahr den ganzen Monat Juli über dauert.

Ein Tipp: Frühstücken in einem Coffee Shop in Tiong Bahru zum Gesang vieler Vögel! Denn jeden Morgen hängen hier Vogelfreunde ihre Käfige zu einem Vogelsang-Wettbewerb auf.

Sitten und Gebräuche

Man gibt sich leger. In den meisten Restaurants der Innenstadt genügt adrette Freizeitkleidung. Für eine Mahlzeit im Freien werden auch Shorts und Sandalen akzeptiert. Ein kleines Problem für Raucher: In den klimatisierten öffentlichen Gebäuden und Restaurants ist das Rauchen verboten.

Souvenirs

In Singapur kauft man teure Dinge sehr preiswert ein. Man nimmt dafür in Kauf, dass viele schöne Sachen - beispielsweise teure Uhren und modische Kleidungsstücke - einen sehr wohltönenden Firmennamen und international bekannte Firmenzeichen tragen, dabei aber nicht ganz echt sind. Doch merkt das niemand auf den ersten Blick. Solche Artikel findet man auch in großen Kaufhäusern, besonders aber in Chinatown, Little India und Kampong Glam.

Karte Singapur
Klimadiagramm

Klimainformationen

Die Insel Singapur hat das ganze Jahr über gleichmäßiges tropisches Klima. Durch die Meereslage bedingt, sind die Temperaturen jedoch im Allgemeinen erträglich. Die durchschnittlichen Tagestemperaturen liegen bei 30,6°C, die nachts auf ca. 24°C zurückgehen. Die Luftfeuchtigkeit an trockenen Nachmittagen liegt bei 65 Prozent. Nachts bzw. in den Stunden vor Sonnenaufgang ist sie üblicherweise am höchsten. So kann die Luftfeuchtigkeit bis 95 Prozent betragen.

Es gibt keine ausgeprägte Regen- und Trockenzeit. Mit kurzen, heftigen Regenschauern ist das ganze Jahr über zu rechnen. Der meiste Regen fällt während der ersten Hälfte des Nordost-Monsuns in den Monaten November bis Januar. Der feuchteste Monat ist der Dezember.

Beste Reisezeit

Das Frühjahr ist die beste Reisezeit für Singapur.

Karte Singapur
Singapur

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN sowie aus Argentinien, Paraguay oder von den Kapverdischen Inseln kommend.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Singapur ist malaria-frei.

Ärztliche Hilfe

SINGAPUR: Dr. Mark Kuo-Fan Lu, 9, Raffles Place 02-22,, Singapore, Tel. (0065) 64 38 29 22.

Karte Singapur
Singapur

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Singapur-Dollar (S$)

1 Singapur-Dollar = 100 Cents.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 1,57 S$

1 US-$ = ca. 1,37 S$

Hinweise

In Singapur werden auch die Banknoten von Brunei Darussalam als gebräuchliches Zahlungsmittel im Verhältnis 1 BR$ = 1 S$ angenommen.

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Umtausch: Geld kann in allen Banken umgetauscht werden. Auch in Hotels und in den sog. Money Exchange Büros ("licensed money changer") kann Geld gewechselt werden (in jedem größeren Einkaufszentrum vorhanden, aber nicht unbedingt in den moderneren Malls). Hier gibt es auch die günstigsten Wechselkurse. Ab einer Summe von 500 US-$ kann man ein wenig feilschen. Nicht zu empfehlen sind unlizensierte Wechselstuben.

Internationale Kreditkarten: Ja - Mit Kreditkarten kann man in Singapur fast alles bezahlen. In kleineren Geschäften wird oft auch eine Bearbeitungsgebühr von 2 bis 3 Prozent auf den Einkaufspreis aufgeschlagen. Kleinere Straßenhändler und Imbissstände verlangen in der Regel Barzahlung.

Geldautomat: Ja - Bargeldabhebung ist mit Kreditkarten möglich, an wenigen Geldautomaten auch mit der Girocard. Reisende sollten sich vor Abreise bei ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Reiseschecks: Ja - Reiseschecks sollten in Euro ausgestellt sein. Reiseschecks in Brit. Pfund werden ebenfalls akzeptiert, sind jedoch bei Deutschen Banken in der Regel nicht erhältlich.

Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks rückläufig.

Karte Singapur
Singapur

Auskunftstellen

Singapore Tourism Board
(Fremdenverkehrsbüro von Singapur)
Bleichstr. 45
60313
Frankfurt/M.
(0 69) 920 73 522
(0 69) 920 77 00
www.visitsingapore.com
stb_germany@stb.gov.sg

Singapore Tourism Board
Tourism Court
1 Orchard Spring Lane
Singapore 247729
(0065) 67 36 94 23
(0065) 67 36 66 22
www.stb.com.org; www.visiting-singapore.com
stb-sog@stb.gov.sg

Deutsch-Singapurische Industrie- und Handelskammer
Singaporean-German Chamber of Industry and Commerce
25 International Business Park
#03-105 German Centre
Singapur 609916
(0065) 64 33 53 59
(0065) 64 33 53 30
www.diht.com.sg
info@sgc.org.sg
Mo bis Fr 9-18 Uhr

Singapore International Chamber of Commerce
6, Raffles Quay #10-01
Singapur 048580
(0065) 62 24 27 85
(0065) 65 00 09 88
www.diht.com.sg
general@sicc.com.sg

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Republik Singapur
mit Konsularabteilung
Voßstraße 17
10117
Berlin
(0 30) 22 63 43 79
(0 30) 226 34 30
www.mfa.gov.sg/berlin
singemb_ber@mfa.sg
Visa-Abt. Mo bis Fr 9-13, 13.30-17 Uhr
(ist persönliche Vorsprache beabsichtigt, sollte telefonisch ein Termin vereinbart werden)

Honorarkonsulat von Singapur
c/o Behn Meyer Holding AG
Ballindamm 1
20095
Hamburg
(0 40) 30 29 92 92
(0 40) 30 29 92 90
konsulat.singapur.hh@behnmeyer.de
Mo bis Do 9.30-12.30 Uhr

Honorarkonsulat von Singapur
Montgelasstraße 14
81679
München
(0 89) 215 45 42 31
(0 89) 215 45 42 30
info@HCSingaporeMunich.de
Di 9-12 Uhr, Mi und Do 12.30-15.30 Uhr

Generalkonsulat von Singapur
Badstraße 98 (Conference Center)
71336
Waiblingen
(0 71 51) 26 11 20
(0 71 51) 26 30 33
hon.konsulat-singapur.stgt@stihl.de
Di bis Do 9-12 Uhr

Embassy of the Federal Republic of Germany
50 Raffles Place
12-00 Singapore Land Tower
Singapur 048623
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 1533
Singapur 903033/Singapur
(0065) 65 33 11 32
(0065) 65 33 60 02
www.deutschebotschaft-singapur.org.sg; www.germanembassy-singapore.org.sg
info@singapur.diplo.de
Amtsbezirk: Singapur

Ärztliche Hilfe

SINGAPUR: Dr. Mark Kuo-Fan Lu, 9, Raffles Place 02-22,, Singapore, Tel. (0065) 64 38 29 22.

Karte Singapur
Singapur

Sehenswertes

Sentosa Island

Singapur besteht aus der Hauptinsel und sechzig kleineren Inseln. Eine von diesen ist Sentosa, das mit der Fähre, dem Bus oder einer Seilbahn schnell erreicht werden kann. Auf dem höchsten Punkt von Sentosa steht der "Merlion Tower" mit einem schönen Blick auf die Silhouette von Singapur. Auf Sentosa gibt es einige gute Ausstellungen (darunter "Pioneers of Singapore" über die Geschichte der Stadt), einen sehr guten Schmetterlingspark, aber auch viel Unterhaltung im Disney-Stil. Sowie eine Magnetschienenbahn, die einen durch die ganze Insel fährt. Wer das Leben unter Wasser beobachten will, besucht "Underwater World". Es ist eine umfassende Ausstellung von Meereslebewesen, die man durch verglaste Tunnels erlebt.

Tang Dynasty City

Dieser Themenpark beschäftigt sich mit Kultur und Geschichte; er ist der historischen Stadt Chang-An nachempfunden, die in China die Hauptstadt der Tang-Dynastie war. Man erfährt hier viel über das Leben im alten China mit seinen Kaisern und Höflingen, Banditen und Konkubinen. Auch 1.200 lebensgroße Terrakotta-Soldaten sind aufgestellt. Mehr zum Thema China erlebt man im Themenpark "Haw Par Villa" - vor allem vieles über chinesische Mythologie, die so attraktiv nirgendwo sonst dargestellt wird.

Singapore River

Am Singapur-Fluss schlug 150 Jahre lang das Herz des Handelszentrums in diesem Stadtstaat. Aber der seeorientierte Handel verlagerte sich zum Containerhafen. Doch die Geschäfts- und Lagerhäuser der alten Zeit haben sich am Boat Quay und am Clarke Quay in all ihrer Pracht gehalten. Sie beherbergen nun, fein restauriert, Geschäfte, Restaurants und Bars. Am Boat Quay kann man den Singapore River mit einem "river taxi" befahren. Clarke Quay ist für seine kuriosen fahrbaren Stände bekannt, an denen von der Kleidung über Accessoires und Stofftiere bis zu chinesischen Kräutern alles Denkbare feilgeboten wird.

Raffles Hotel

Selten kann man von einem Hotel sagen, es sei ein historisches Denkmal. Hier ist es so. Das Hotel wurde gebaut, als Singapur gerade den Höhepunkt seiner Kolonialzeit erlebte, blieb seiner Philosophie der absoluten Qualität treu und gewann auf diese Weise ein Image als nationales Monument, das international berühmt und geradezu ein Symbol für Singapur wurde. Die gastronomische Qualität ist so typisch wie die Turbane der Portiers. Sogar Somerset Maugham schrieb einmal: "Raffles steht für alle exotischen Märchen des Orients".

Chinatown

Dieses Viertel ("Tanjong Pagar") hat sich seit Jahrzehnten kaum verändert. Hier, am selben Ort, standen schon die ersten Siedlungen, die im vergangenen Jahrhundert für die Chinesen angelegt wurden. Das architektonische Erbe blieb erhalten, aber man denkt, arbeitet (und handelt) modern. Es gibt sehr gute Einkaufsmöglichkeiten.

Little India

Dieser Teil Singapurs ist wirklich ein kleines Indien mit freundlichen Menschen, betriebsamen Läden und feinen Geschäften entlang der Hauptstraße Serangoon Road. Hier sind auch Kunsthandwerker bei der Arbeit; so sieht man beispielsweise Girlandenmacher, wie sie Blumen in Girlanden weben, die für einen Familienaltar bestimmt sind. Man atmet den Duft der Gewürze, während man indische Andenken in den traditionellen Läden betrachtet. Auch hier gibt es viele Möglichkeiten, gut einzukaufen.

Kampong Glam

Hier, in der Bugis Street, erlebt man eine Vielvalt von Tönen und Farben. Das ehemalige Fischerdorf an der Mündung des Rochor River war einst die Bastion der letzten muslimischen Herrscher. Der "Istana Kampong Glam", der damalige Sultanspalast, steht heute noch in seiner ursprünglichen Pracht da. Die Architektur der Sultansmoschee ist bewundernswert. Außerdem gibt es hier viele arabische Stoffhändler, die Seide und Samt zu guten Preisen anbieten. Ferner findet man echte muslimische Küche in bester Qualität. Die Vielfalt auf den Speisekarten ist überraschend.

East Coast

Die Ostküste ist eine halbe Fahrstunde von der City entfernt - ein altes, feines Wohnviertel, vor allem aber ein Viertel der Feinschmecker. Hier stehen - vor allem im "UDMC Seafood Centre" - viele der besten Fischrestaurants von Singapur. Man bekommt ganz frische Spezialitäten wie Chilikrabben, gedünstete Garnelen und Flusskrebse mit schwarzem Pfeffer. Außerdem stehen an der Ostküste viele italienische und mexikanische Gaststätten sowie eine große Zahl von Pubs und Lounges.

Holland Village

Die Singapurer selbst gehen sehr gern in dieses kleine, verschlafene holländische Dorf - um zu essen und auszuspannen. Man findet eine ganze Straße, in der Pubs, Cafés und Restaurants aus aller Welt auf Feinschmecker warten.

Karte Singapur
Singapur

Reisehinweise

Zurzeit liegt kein Reisehinweis vor.

Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen"

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

SICHERHEIT/VERHALTEN: Singapur gilt im internationalen Vergleich als sichere Stadt, da es nur eine sehr niedrige Verbrechensrate gibt. Zu beachten ist jedoch, dass verkehrswidriges Überqueren von Straßen, d. h. im Bereich von 50 m abseits eines vorhandenen Fußgängerüberwegs, Geldstrafen zur Folge haben kann.

Auf Verbotsschilder ist unbedingt zu achten. So ist z.B. der Verzehr von Speisen und Getränken wie auch das Rauchen in öffentlichen Verkehrsmitteln und öffentlichen Gebäuden untersagt und wird mit verhältnismäßig hohen Bußgeldern geahndet.

RAUSCHGIFT: Drogenbesitz und -handel wird in Singapur streng bestraft. Auch wenn man ohne eigenes Wissen versehentlich Drogen für dritte Personen transportiert, kann dies verhängnisvolle Folgen haben. Bereits der Besitz relativ kleiner Drogenmengen führt zu hohen Freiheitsstrafen. Für den Besitz größerer Mengen sieht das Gesetz zwingend die Verhängung der Todesstrafe vor.

ABFALL: Das Wegwerfen von Gegenständen auf der Straße oder sonstige Verunreinigung wird bestraft.

STRAFRECHTLICHE BESTIMMUNGEN: Beim Besuch von Bars, Diskotheken und anderen Abendlokalen sollten unterschiedliche kulturelle Prägungen beachtet werden. So sind in Singapur beispielsweise innige Berührungen tabu. Als unangemessen geltendes Verhalten von Männern gegenüber Frauen ("outrage of modesty") kann zu Festnahme, Prügelstrafe und Haftstrafe führen.

Sexuelle Handlungen zwischen Männern sind in Singapur strafbar.

ALKOHOL: Der Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit (z.B. auf Plätzen und Straßen) ist täglich von 23 Uhr nachts bis 7 Uhr morgens verboten. Das Verbot gilt jedoch nicht für Restaurants und Cafes und auch nicht für die Außenbereiche privater Wohnanlagen und Ferienhäuser sowie Veranstaltungen im Freien mit behördlicher Genehmigung. Die Bezirke Geylang und Little India wurden zu sog. "Liquor Control Zones" deklariert, d.h., dass Alkoholkonsum während des gesamten Wochenendes, an Feiertagen und Vorabenden von Feiertagen verboten ist. Jugendliche unter 18 Jahren dürfen grundsätzlich in der Öffentlichkeit keinerlei Alkohol trinken. Zuwiderhandlungen werden bestraft.

RAUCHVERBOT: Ein Rauchverbot besteht in öffentlichen Verkehrsmitteln, Regierungsbüros und -gebäuden, Aufzügen, Kinos, Theatern, Nachtclubs und Unterhaltungsetablissements, klimatisierten Restaurants, Supermärkten, Einkaufszentren und Shopping Malls. Auch ist das Rauchen in einem Abstand von weniger als 5 Metern von Ein- und Ausgängen eines Gebäudes, in Parkhäusern, auf überdachten Gehsteigen und in nichtklimatisierten Bereichen eines klimatisierten Gebäudes verboten. Ausgenommen vom Rauchverbot sind separate, extra ausgewiesene Raucherzimmer, z.B. in Restaurants.

Jugendlichen unter 18 Jahren ist das Rauchen in der Öffentlichkeit grundsätzlich verboten.

RAMADAN: Die Zeit des islamischen Fastenmonats Ramadan variiert von Jahr zu Jahr (2017: ca. 27. Mai bis ca. 25. Juni). Während dieser Zeit gilt für Muslime ein Fastengebot (Verzicht auf Speisen und Getränke und z.B. auch Rauchen) von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Reisende sollten sich den Verhaltensregeln des islamisch geprägten Landes anpassen. Essen, Trinken und Rauchen in der Öffentlichkeit während der Tagesstunden ist im Ramadan verpönt. Außerdem ist mit Einschränkungen im Alltag (z.B. tagsüber Schließung von Restaurants außerhalb der Hotels, reduzierte Arbeitszeiten bei Behörden) zu rechnen.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Vietnam

Karte Vietnam

Einreise für Deutsche

Vom Visumzwang befreit sind deutsche Staatsangehörige (KEINE Arbeitsaufnahme), sofern im Besitz ausreichender Geldmittel und eines Rück- oder Weiterreisetickets für einen Aufenthalt bis zu 15 Tagen. Notwendig ist der bei Einreise mindestens noch 6 Monate gültige Reisepass. Zwischen der Aus- und der Wiedereinreise in Vietnam muss ein Zeitraum von mindestens 30 Tagen liegen. ACHTUNG: Die Befreiung von der Visumpflicht gilt vorläufig nur bis zum 30. Juni 2018.

Landesdaten

Lage

Die Sozialistische Republik Vietnam grenzt im Norden an die Volksrepublik China, im Westen an Laos und Kambodscha, im Osten an das Südchinesische Meer. Von Nord nach Süd beträgt die Längsausdehnung etwas über 2.000 km.

Fläche: 330.991 km².

Verwaltungsstruktur: 8 Regionen mit 64 Provinzen und 4 unabhängigen Stadtbezirken (Hanoi, Da Nang, Ho-Chi-Minh-City, Haiphong).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 87,8 Millionen

Städte:

Hanoi (Hauptstadt) ca. 6,7 Millionen

Ho Chi Minh City (früher Saigon) als Großbezirk ca. 7,5 Millionen

Hai Phong ca. 1,9 Millionen

Da Nang ca. 951.700

Sprache

Es wird überwiegend Vietnamesisch gesprochen. Zusätzlich gibt es noch örtliche Dialekte. Im Geschäftsverkehr ist Englisch in Gebrauch.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +6 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied +5 Stunden.

Telefon/Post

Post

Luftpostsendungen nach Europa sind bis zu einem Monat unterwegs. Paketsendungen unterliegen einer langen Zollprozedur. Private Zusteller (z.B. EMS) bieten in der Stadt schnellen und zuverlässigen Service.

Faxsendungen sind möglich von der Post aus und auch von Hotels (teuer).

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Vietnam ist 0084. Von Vietnam nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Jede vietnamesische Stadt hat eine allgemeine Telefonnummer mit Informationen aller Art (u.a. Zugverbindungen, Wechselkurse, Wetter) unter der Nummer 1080. Die Nummern in Hanoi und Ho Chi Minh City sind achtstellig, in anderen Städten siebenstellig. Ortsgespräche sind von Hotels und Restaurants aus oft gebührenfrei. Von 22-5 Uhr nachts sind die Gebühren nationaler Gespräche um 20 Prozent reduziert. Internationale Gespräche können von der Post aus geführt werden oder von Hotels (teuer).

NOTRUFNUMMERN: Polizei 113, Unfallrettung 115, Feuerwehr 114 (weder englisch noch französisch sprechend).

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Vietnam von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .vn

In Hanoi und Ho Chi Minh City gibt es Internetcafés.

Feiertage

Feiertage 2017:

1. Januar (Neujahr)

26. Januar bis 1. Februar (vietnamesisches Neujahrsfest, Tet-Fest)

6. April (Todestag des König Hung)

1. Mai (Tag der Arbeit)

2. Mai (Tag der Befreiung)

4. September (Nationalfeiertag)

25. Dezember (Weihnachten, inoffiziell)

Das vietnamesische Neujahrsfest Ende Januar dauert mehrere Tage. Das Datum verschiebt sich von Jahr zu Jahr. Öffentliche Einrichtungen und die meisten Geschäfte und Restaurants sind während dieser Zeit geschlossen, und die geöffneten Läden erhöhen oft ihre Preise.

Fällt ein Feiertag auf einen Samstag oder Sonntag, so wird er am darauffolgenden Arbeitstag nachgeholt.

Die Hauptferienzeit dauert von Mitte Juni bis Ende August. Außerdem sollte beachtet werden, dass während des Tet-Festes zwar nur drei Tage offiziell frei sind, jedoch schon in der Woche davor und danach verkürzt oder gar nicht gearbeitet wird.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 8-15 Uhr, Sa 8-13 Uhr;

Büros und Behörden: Mo bis Sa 7.30-12, 13-16.30 Uhr;

Geschäfte: Mo bis Sa 7/8 Uhr -22 Uhr. Es gibt kleine Geschäfte, die täglich bis spät in die Nacht geöffnet sind;

Post: Mo bis So 6.30-21 Uhr;

Tempel und Pagoden: täglich 5-21 Uhr.

Kleidung

Ganzjährig braucht man atmungsaktive und gut waschbare Sommerkleidung.

Bei Reisen in den Norden Vietnams sollte man von Ende Oktober bis Januar zusätzlich auch Pullover bzw. Jacken mitnehmen. Die Monate November bis Januar sind oft nasskalt, so dass auch wärmere Kleidung benötigt wird.

Gute Sonnenbrillen und Regenschutz sind das ganze Jahr über notwendig.

Karte Vietnam

Geschichte/Politik

In Vietnam lebten schon vor 400.000 Jahren Menschen. In vorchristlicher Zeit wurde das von vielen Nationalitäten bewohnte Gebiet von Chinesen besetzt. Im ersten nachchristlichen Jahrtausend machte Vietnam sich unabhängig, musste jedoch dennoch jahrhundertelang mit den Nachbarn Krieg führen. 1789 wurde das Land (mit Hilfe westlicher Missionare) geeint und eine feudalistische Dynastie begann.

Ab 1858 stand Vietnam als Kolonie unter französischer Besetzung und blieb 100 Jahre Kolonie. Im zweiten Weltkrieg besetzten die Japaner Vietnam. Im Herbst 1945 wurde Vietnam wieder frei und eine demokratische Republik. Es folgte bis 1954 ein Krieg zwischen Frankreich und Vietnam, infolgedessen das Land nach einem Genfer Beschluss in zwei Teile geteilt wurde. Im Norden gab es nach diesem Beschluss die "Demokratische Republik Vietnam" mit der Hauptstadt Hanoi, im Süden die "Republik Vietnam" mit der Hauptstadt Saigon (heute Ho Chi Minh City). Beide Teile Vietnams kämpften - mit Unterstützung des Auslands - gegeneinander.

1976 wurden Nord- und Südvietnam offiziell wieder vereint und 1977 wurde der Staat Vietnam Mitglied der UNO. Vietnam unterhält inzwischen diplomatische Beziehungen mit mehr als 150 Ländern der Welt. Vietnam ist seit 1980 eine sozialistische Republik.

Wirtschaft

Vietnam ist nach wie vor ein armes Agrarland, zeigt aber wirtschaftliches Wachstum. Die tropische Natur erlaubt den Anbau vieler landwirtschaftlicher Produkte; Reis, Kaffee, Tee, Kautschuk und Bananen.

Schon bald nach der Vereinigung 1976 machte man Fehler, die die wirtschaftliche Entwicklung lähmten. Die Folge war eine enorme Inflationsrate (zum Teil jährlich um 500 Prozent) und ein Rückgang der landwirtschaftlichen Produktion. Seit 1986 beherzigt Vietnam die Politik der offenen Tür. Schrittweise kommt man zur kapitalistischen Marktwirtschaft und erreichte damit schon ein relativ hohes wirtschaftliches Wachstum. Bei der Industrie beträgt die Zuwachsrate jährlich um die 13 Prozent, bei der Landwirtschaft 4,5 Prozent. Vietnam ist heute das drittgrößte Reis-Exportland der Welt und hat Handelsabkommen mit der EU.

Vietnam hat wichtige Bodenschätze: Eisenerze, andere Metallerze, Steinkohlen, Erdöl, Erdgas. Diese müssen allerdings erst genau lokalisiert und dann erschlossen werden.

Religion

Die am weitesten verbreitete Religion ist der Buddhismus. Weitere Glaubensrichtungen sind der Taoismus, Hoa Hao und das Christentum (überwiegend römisch-katholisch). Im Süden des Landes existiert der Cao-daiismus, eine Mischung aus Buddhismus, Taoismus, Katholizismus und Geisterverehrung. Daneben praktizieren die meisten Vietnamesen auch die Ahnenverehrung.

Vegetation

Ursprünglich waren über zwei Drittel der vietnamesischen Landfläche von tropischem Wald bedeckt. Immergrüner Regenwald ist im Landesinneren anzutreffen und Monsunwälder, die nicht immergrün sind, in den Berggebieten. An den flachen Küstenabschnitten wachsen Mangroven. Ein Teil dieser Wälder ist in den letzten Jahrzehnten verschwunden. Inzwischen trägt nur noch ein Drittel der Landflächen dichte Baumgebiete. Man hat viel abgeholzt, ohne dadurch nennenswerten Ackerboden zu gewinnen. Seit 1955 gilt das Aufforsten als eine vordringliche Aufgabe des Staates.

Die vietnamesische Vegetation ist aus rein wirtschaftlichen Gründen wichtig. In den Wäldern gibt es viele Edelhölzer, die man gut verkaufen könnte. Und dann gibt es weit über 1.000 Heilkräuter, von denen die meisten in der traditionellen Medizin verwendet werden.

Tierwelt

Der Bestand an Wildtieren hat durch die Kriege sehr gelitten. So sind in jenen Jahrzehnten eine Million Wasserbüffel verschwunden. Von den Tigern und Leoparden, auf die während der französischen Kolonialzeit regelmäßig Jagden veranstaltet wurden, wird kaum noch gesprochen. Wenige Großkatzen leben noch in den Dschungelregionen an der Grenze zu Kambodscha und Laos. Wilde Elefanten gibt es noch im zentralen Hochland, doch es werden immer weniger.

Karte Vietnam

Kulinarisches

Die vietnamesische Küche besteht überwiegend aus Reis und Gemüse. Viele traditionelle Gerichte bestehen aus Fisch oder Meeresfrüchten. Zu fast allen Speisen wird die Fischsoße Nuoc Mam gereicht.

Das Angebot an Obst ist reichhaltig.

Sitten und Gebräuche

Fast jedes vietnamesische Dorf hat seine Fest- und Feiertage. Da gibt es Umzüge, Spiele und fröhliche Darbietungen. Diese Festlichkeiten beziehen auch die Pagoden und Tempel ein, denn meist geht es um die Ehrung eines Heiligen. In aller Regel finden diese Feste im Frühling, zwischen Februar und April, statt.

Die traditionelle Musik Vietnams ist nicht schriftlich festgehalten. Sie wird bis heute von Generation zu Generation überliefert. Als ein Land mit ursprünglich vielen Nationalitäten hat Vietnam eine sehr vielfältige traditionelle Musik und entsprechende originelle Musikinstrumente. Da gibt es das "To rung" aus Bambusröhrchen, "Dan da" aus Steinplatten und -stangen, Blasinstrumente, Blattinstrumente und auch Zupfinstrumente mit einer Saite. Jede vietnamesische Nationalität hat ihre eigenen Tänze. Und heute gibt es in jedem Bezirk idealistische Ensembles, die sich bemühen, die tradierten Tänze und Lieder zu erhalten.

Souvenirs

Bei allen Einkäufen ist Handeln ein absolutes Muss, oft ist der zunächst genannte Preis 10-100fach überhöht.

Mit etwas Glück kann man Kunstvolles erwerben. Beispielsweise schwarzweiße Holzschnitte, wie sie schon im 11. Jahrhundert hergestellt wurden. Ein beliebtes Motiv auf diesen Holzschnitten ist das Schwein, weil es Fruchtbarkeit und Wohlstand bringen soll. Auch die Lackarbeiten sind bemerkenswert: holzgeschnitzte Gefäße, die nach und nach mit zahlreichen Lackschichten überzogen und dann geschliffen sowie poliert werden. Ein Dutzend Lackschichten sind das Minimum - es können aber auch hundert Schichten und mehr sein.

Schließlich ist die vietnamesische Keramik berühmt, auch in den Nachbarländern. Zum großen Teil handelt es sich heute um industriell gefertigte Gefäße. In der Nähe von Saigon gibt es Schulen, in denen traditionelle keramische Techniken gelehrt werden.

Karte Vietnam
Klimadiagramm

Klimainformationen

Das nördliche Vietnam hat subtropisches Klima. Die wärmsten Monate in dieser Region sind der Juni und der Juli mit bis zu 29-30°C. An extrem heißen Tagen kann es sogar 35-36°C heiß werden. Der kühlste Monat ist der Januar mit etwa 16-17°C.

Das südliche Vietnam hat tropisches Klima. In Ho Chi Minh City (früher Saigon) liegen die Höchsttemperaturen bei etwa 36°C, die Tiefsttemperaturen dagegen bei etwa 25°C. Die Monate März und April sind sehr heiß und es herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit.

Es muss zwar immer mit Regenschauern gerechnet werden. Am meisten regnet es jedoch in den Monaten August und September.

Beste Reisezeit

Den Süden des Landes kann man das ganze Jahr über bereisen, die angenehmste Zeit sind jedoch die Monate Dezember und Januar. Für den Norden ist der beste Reisemonat der November.

Karte Vietnam

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN.

- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.

- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.

- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.

- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.

- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.

Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria MALARIA APT oder mitführen.

Keine Chemoprophylaxe empfohlen, Medikamente zur Notfallbehandlung (Stand-by-Therapie)

Atovaquon-Proguanil (Malarone).

mitführen.MALARIA ALT oder

Medikament zur Notfallbehandlung (Stand-by-Therapie)

Artemether-Lumefantrin (Riamet)

Verbreitung

Ein Malariarisiko besteht ganzjährig in ländlichen Gebieten des Landes.

Malariaübertragungen vor allem in den hügeligen, bewaldeten Gebieten Vietnams, auch in Küstenregionen im und südlich des Mekong-Deltas sowie im Mündungsgebiet des Roten Flusses. Erhöhtes Risiko während und kurz nach den Regenzeiten, vor allem in den Hochlandprovinzen südlich des 18. Breitengrades unterhalb 1.500 m (Dak Lak, Dak Nong, Gia Lai, Kon Tum und Binh Phuoc).

Kein Übertragungsrisiko in Zentren städtischer Gebiete (z.B. Ho Chi Minh City/Saigon, Hanoi, Haiphong, Da Nang).

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

HO CHI MINH CITY/SAIGON: International Medical Center, Dr. Landrin, 1, Han Thuyen Q1,, Ho Chi Minh City, Tel. (08) 827 23 66.

HANOI:Französische Botschaft, Dr. Fremont, Hanoi, Tel. (04) 94 37 19.

Karte Vietnam

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Dong ( D)

1 Dong = 10 Hào = 100 Xu.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 26035,73 D

1 US-$ = ca. 22770 D

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt. US-$, auch in kleinen Stückelungen, empfohlen.

Einfuhr Landeswährung: nicht erlaubt

Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremdwährung im Gegenwert von über 5.000 US-$. oder 15 Millionen Dong.

Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich umgetauschter Beträge.

Ausfuhr Landeswährung: nicht erlaubt

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Umtausch: Immer nur den unmittelbar benötigten Geldbetrag in Dong umtauschen und zwar in offiziellen Wechselstuben, auch am Flughafen, möglich. An den Landgrenzen gibt es keine Umtauschmöglichkeit. Umtauschbelege und Rechnungsquittungen gut aufbewahren. Banken in Hanoi und Ho Chi Minh City wechseln auch Euro, Britische Pfund, Schweizer Franken, Yen und Baht; in anderen Städten und in sehr ländlichen Gegenden können US-$ in neuen Scheinen problemlos in Dong getauscht werden.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels, verschiedenen Reisebüros, internationalen Autovermietern und teilweise in größeren Geschäften akzeptiert (hohe Gebühren). In kleineren Städten und ländlichen Gebieten ist Barzahlung üblich.

ACHTUNG: In den letzten Monaten wurden Fälle von Kreditkartenbetrug bekannt, in denen Karten kopiert und Abbuchungen vorgenommen worden sind.

Geldautomat: Ja - Im Prinzip gibt es in jeder etwas größeren Stadt Geldautomaten für die Bargeldbeschaffung mit Kreditkarten (Visa oder MasterCard) und Girocard (mit Maestro oder Cirrus-Logo). Es können Beträge von 2.000.000 oder 5.000.000 Dong abgehoben werden. Allerdings wird jeweils eine Gebühr zwischen 20.000 und 30.000 Dong erhoben. Reisende sollten sich vor Abreise bei ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Reiseschecks: Nein

Karte Vietnam

Auskunftstellen

Vietnam Informationsbüro
Europe Sales Office
c/o Indochina Services
Steinerstraße 15
Haus A, 2. OG
81369
München
(0 89) 219 09 86 80
(0 89) 219 09 86 60
infois-eu.com

Vietnam National Administration ofTourism
80 Quan Su Street
Hanoi /Vietnam
(0084 4) 39 42 41 15
(0084 4) 39 42 37 60

Vietnam Tourism
National Office of Tourism
30A, Ly Thuong Kiet
Hanoi /Vietnam
(0084 4) 38 25 99 42
info@vn-tourism.com

German Industry and Commerce Hanoi
(DIHK Vietnam Representative Office)
1303 Vietcombank Tower
198 Tran Quang Khai Street
Hanoi /Vietnam
(0084 4) 38 25 14 22
(0084 4) 38 25 14 20
www.ahk-china.org
info@vietnam.ahk.de
Mo bis Fr 8.30-12 Uhr, 13-17.30 Uhr

Geman Industry and Commerce Ho Chi Minh City
(DIHK Vietnam Representative Office)
21-23 Nguyen Thi Minh Khai Street, 5. Stock
District 1
Ho Chi Minh City /Vietnam
(0084 8) 38 23 97 73
(0084 8) 38 23 97 75
www.vccisme.com.vn
info@vietnam.ahk.de

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Sozialistischen Republik Vietnam
mit Konsularabteilung
Elsenstraße 3
12435
Berlin
(0 30) 53 63 02 00
(0 30) 53 63 01 08
sqvnberlin@t-online.de
Mo, Mi und Do 9-12.30, 13.30-17 Uhr (Annahme von Visa-Anträgen 9-11 Uhr und 13.30-15.30 Uhr; Rückgabe der Visa-Anträge 11-12.30 Uhr sowie 15.30-17 Uhr)

Generalkonsulat der Sozialistischen
Republik Vietnam
Kennedyallee 49 (Villa Hanoi)
(Eingang Visa-Abteilung Rubensstraße 30)
60596
Frankfurt/M.
(0 69) 795 33 65 11
(0 69) 79 53 36 50
www.chdg.de
gkvietnam_frankfurt@mofa.gov.vn
Mo, Mi, Do 9-12 Uhr und 14-17 Uhr

Ambassade de la République fédérale d'Allemagne
Hanoi 29, Tran Phu
Hanoi
Ambassade de la République fédérale d'Allemagne
B.P. 39
Hanoi/Vietnam
(0084 24) 38 45 38 38
(0084 24) 32 67 33 35
www.germanembhanoi.org.vn
info@hanoi.diplo.de
Amtsbezirk: Vietnam mit Ausnahme des Geschäftsbereiches des Generalkonsulates

Consul Général de la République fédérale d'Allemagne
126 Nguyen Dinh Chieu - Q 3
Ho Chi Minh City /Vietnam
(0084 8) 38 23 19 19
(0084 8) 38 29 19 67
info@ho-chi-minh-stadt.diplo.de
Amtsbezirk: Ho Chi Minh City und ländliche Umgebung

Ärztliche Hilfe

HO CHI MINH CITY/SAIGON: International Medical Center, Dr. Landrin, 1, Han Thuyen Q1,, Ho Chi Minh City, Tel. (08) 827 23 66.

HANOI:Französische Botschaft, Dr. Fremont, Hanoi, Tel. (04) 94 37 19.

Karte Vietnam

Sehenswertes

Hanoi

Die Hauptstadt des Landes hat sich in den vergangenen 30 Jahren scheinbar wenig verändert. Die mittelalterliche Altstadt besitzt viel Charme - sowie über 500 Pagoden und Tempel. Nördlich des Hoa-Kiem-Sees beginnt dieses 900 Jahre alte Viertel mit seinen einstöckigen ziegelgedeckten Häuserzeilen, die zur Straße hin meist offene Ladenfronten haben. Seit dem 15. Jahrhundert besteht der Kern dieser Altstadt aus genau 36 Straßen. In jeder Gasse ist ein anderes Handwerk angesiedelt. In der Seidenstraße wird Seide verkauft, in der Kesselgasse stapeln sich die Blech- und Aluminiumtöpfe. Und auf den Gehsteigen am Straßenrand drängen sich Verkaufsstände und Garküchen.

Wenn es Nacht wird, verwandeln sich die Trottoirs in Wohn- und Esszimmer. Auf dem Bürgersteig hocken jetzt Hanois Einwohner, schlürfen Nudelsuppen, spielen Schach und überall hört man das emsige Klappern der Essstäbchen.

Ho Chi Minh City

Das frühere Saigon wird von Hektik und der Jagd nach dem großen Geld regiert. Protzig glänzen die Glasfassaden der neuen Hotels. Wer zu Geld gekommen ist, wird leicht am Handy erkannt. Doch trotz sozialer Gegensätze und der momentanen Bauwut besitzt die Stadt immer noch unverwechselbaren französischen Charme. Früher lebten viele Europäer hier, und manches in Ho Chi Minh City mutet noch sehr europäisch an: die baumbestandenen Alleen, die schattigen Parks. Und die Kathedrale Notre Dame, ein roter Backsteinbau von 1880, ist eindeutig ein Stück Frankreich.

Hoi An

Vom 16. bis 18. Jahrhundert war Hoi An eine bedeutende Hafenstadt. Im Fluss Thu Bon ankerten Schiffe aus aller Welt. Hoi An wurde zur Handelsstadt. Japanische und chinesische Händler siedelten sich an. Sie waren reich, sie konnten sich Tempel, Pagoden und prächtige holzverzierte Wohnbauten leisten. Doch im 18. Jahrhundert versandete der Fluss, Hoi An verlor seine wirtschaftliche Bedeutung. Heute wirkt die Stadt wie ein historisches Museum voll wehmütigem Charme. Die Altstadt mit den engen Gassen und den alten chinesischen Häusern steht seit 1999 auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes.Im Zentrum breitet sich ein Bauernmarkt aus, verlockend sind auch die unzähligen Souvenir- und Schuhgeschäfte.

Andererseits ist Hoi An ein beliebter Badeort. Der bekannte Cua Dai Beach liegt nur 5 km außerhalb der Stadt. Hier reihen sich die großen Resorts und Hotels aneinander. Am Strand gibt es Liegestühle zu mieten, für das leibliche Wohl sorgen Ess-Stände und kleine Lokale.

Hue

"Ein bewundernswertes architektonisches Gebiet" - so steht es in den Unterlagen der UNESCO. Es ist die einstige Hauptstadt der Nguyen-Dynastie und das eigentliche Herz Vietnams; geistig wie kulturell. Eine mächtige Zitadelle erhebt sich hier. Hue wurde 1802 Kaiserstadt des vereinigten Vietnam unter der Nguyen-Dynastie, der letzten, die dieses Land offiziell - und unter französischer Duldung - bis 1945 beherrschte. Zwar wurden der Kaiserpalast und die Altstadt 1968 im Krieg fast völlig zerstört, doch auch diese Ruinen haben Würde.

Ha-Long-Bucht

Die Bucht hat eine Wasserfläche von 1.500 km² und ist übersät mit 3.000 kleinen Inseln, Felsen und Klippen, die nur die Spitzen einer ganzen unterseeischen Bergwelt darstellen. Die UNESCO hat diese Bucht als "Welterbe der Natur" anerkannt.

Nha Trang

Vietnam hat die Form eines S, das schmal und langgestreckt ist. Aufgrund dieser speziellen Form erstreckt sich die Küste Vietnams auf einer Länge von 3.260 km. An Vietnams Küsten gibt es zahllose hübsche Badestrände. Der beliebteste Badeort ist Nha Trang. Hier ist das Klima mild und man kann sich an einem weißen Sandstrand und an einem türkisfarbenen Meer erfreuen. Die vorgelagerten Inseln bieten noch mehr Badespaß als der Strand am Festland. Hier baden jeden Morgen in aller Frühe zahllose Vietnamesen.

Karte Vietnam

Reisehinweise

In der Ha Long-Bucht kam es in den letzten Jahren wiederholt zu Schiffsunfällen, die zum Teil Todesopfer forderten. Das Auswärtige Amt rät, Schiffsausflüge nur bei renommierten Unternehmen zu buchen. Besonders bei mehrtägigen Fahrten mit Übernachtung an Bord sollten Reisende sich selbst über die Seetüchtigkeit des Schiffs und das Vorhandensein ausreichender Rettungsmittel sowie Fluchtwege vergewissern.

Badestrände am Golf von Tonkin: Die Badestrände in den vietnamesischen Provinzen Ha Tinh, Quang Binh, Quang Tri und Thua Thien-Hue sind wieder zum Baden geeignet. Es sollte jedoch noch vermieden werden, Fisch oder Meeresfrüchte aus diesen Regionen zu essen. Im April 2016 wurden die Gewässer durch Industrieabwässer verunreinigt.

In Ho-Chi-Minh-Stadt kommt es in letzter Zeit besonders häufig zu Betrugsversuchen durch Glücksspiele, die in Vietnam grundsätzlich verboten sind. Touristen sollten verdächtige Einladungen in Privathäuser ausschlagen. Auch Taschendiebstahl hat in den Großstädten und Touristengebieten stark zugenommen, insbesondere, wenn man sich in Menschenmengen aufhält, sollte man diesbezüglich sehr wachsam sein. Wertsachen sowie der Original-Reisepass sollten möglichst sicher im Hotelsafe deponiert, teuer aussehende Handtaschen möglichst nicht getragen werden. Während der Reise mitgeführt werden sollte nur eine Kopie der Reisepassseite mit den personenbezogenen Daten.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation in Vietnam sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

FOTOGRAFIEREN/FILMEN: Flughäfen, Häfen und ähnliche Anlagen dürfen nicht fotografiert werden.

MEDIKAMENTE: Die Mitnahme von Medikamenten für den Eigenbedarf ist erforderlich, da der Kauf vor Ort fast unmöglich ist.

TRINKWASSER: Wasser sollte entweder nur abgekocht (manche Hotels stellen frisch abgekochtes Wasser zur Verfügung) oder als Mineralwasser aus ungeöffneten Flaschen getrunken werden.

DROGEN: Rauschgiftdelikte (Besitz, auch unwissentlicher Transport von Drogen) werden strafrechtlich verfolgt. Bereits der Besitz geringen Drogenmengen führt oft zu hohen Freiheitsstrafen, bei höheren Mengen (z.B. 600 g Heroin) droht sogar die Todesstrafe.

SICHERHEIT: Vietnam ist ein vergleichsweise sicheres Reiseland. Es gibt nur eine relativ geringe Gewaltkriminalität gegen Ausländer. Diebstähle und Betrugsfälle kommen vor allem in den Touristengebieten vor. Nachts sollten Fahrten mit Fahrradtaxis (Cyclos) oder Motorradtaxis (Xe Om) vermieden werden. Am Flughafen sollte man nur die offiziellen Taxis benutzen. Grundsätzlich mietet man besser nur Taxis zuverlässiger Anbieter. Generell sollte man sich vor der Benutzung von Bussen, Bahnen und Taxis nach den ortsüblichen Preisen erkundigen, um Betrug durch überhöhte Preise zu vermeiden. Auch beim Fahrkartenkauf sollte grundsätzlich darauf geachtet werden, dass es sich um offizielle Verkaufsstellen handelt, da häufig gefälschte Fahrscheine angeboten werden.

Bei Verlust von Reisepässen und sonstigen Wertgegenständen muss der Verlust der Polizei unbedingt bereits am Tatort angegeben werden, da nachträgliche Verlustanzeigen nicht protokolliert werden.

In letzter Zeit häufen sich Fälle von Kreditkartenbetrug. Vorsicht ist auch hier geboten.

ÜBERSCHWEMMUNGEN IM SOMMER: In den Provinzen Mittelvietnams und dem Mekong-Delta, aber auch in einigen Provinzen im Süden Vietnams kommt es während des Sommers, vor allem in den Monaten von Juni bis Oktober, häufig zu schweren Stürmen und großflächigen Überschwemmungen. Wettervorhersagen sollten deshalb beachtet werden. Außerdem sollte man genügend Trinkwasser und eine Erste-Hilfe-Ausrüstung dabei haben.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Volksrepublik China

Karte Volksrepublik China
Pekingoper

Einreise für Deutsche

Visum erforderlich, notwendig ist dazu u.a. der mindestens 6 Monate gültige Reisepass. Antragsdauer ca. 4 Arbeitstage.

Tibet-Reisende benötigen zusätzlich eine Sondergenehmigung des tibetischen Fremdenverkehrsamtes.

Landesdaten

Lage

Die Volksrepublik China liegt in Asien und ist flächenmäßig das drittgrößte Land der Welt. Im Norden grenzt es an die Kirgisische Republik, an Kasachstan, die Mongolei und die Russische Föderation, im Osten an das Gelbe Meer und das Ostchinesische Meer sowie an Nord-Korea, im Süden an Vietnam, Laos, Myanmar, Indien, Bhutan und Nepal und im Westen an Tadschikistan, Afghanistan und Pakistan.

Fläche: 9.572.395 km².

Verwaltungsstruktur: 23 Provinzen (einschließlich Taiwan), 5 autonome Regionen, 4 Stadtbezirke (Peking, Tianjin, Shanghai, Chongqing) und 2 Sonderverwaltungsregionen (Hongkong, Macau).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 1,3 Milliarden

Städte:

Beijing (Peking; Hauptstadt) ca. 13,2 Millionen

Shanghai ca. 15 Millionen

Guangzhou (Kanton) ca. 8,8 Millionen

Tianjin (Tientsin) ca. 7,2 Millionen

Wuhan ca. 7,2 Millionen

Hongkong (Sonderverwaltungsregion) ca. 7,1 Millionen

Chongquing ca. 6,5 Millionen

Shenyang ca. 4,8 Millionen

Xi`an ca. 4 Millionen

Nanjing (Nanking) ca. 3,7 Millionen

Harbin ca. 3,7 Millionen

Changchun ca. 3,2 Millionen

Macau (Sonderverwaltungsregion) ca. 552.300

Lhasa (Hauptstadt von Tibet) ca. 300.000

Sprache

Chinesisch (Putonghua bzw. Guoyu). Daneben existieren zahlreiche Dialekte sowie Sprachen, die in autonomen Gebieten auch als Amtssprache zugelassen sind (dazu gehören z. B. Tibetisch, Uigurisch und Mongolisch).

Englisch ist als Geschäftssprache üblich. Außerhalb der Geschäftswelt und der Touristenzentren ist jedoch nur mit geringen oder gar keinen Englischkenntnissen zu rechnen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +7 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied nur noch +6 Stunden.

Stromspannung

220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Es wird empfohlen, einen Mehrfachadapter mitzunehmen.

Telefon/Post

Post

Luftpost ist ca. 10 Tage nach Europa unterwegs.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach China ist 0086, von China nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Orts-, Fern- und auch Auslandsgespräche sind von öffentlichen Telefonen (funktionieren meistens mit Telefonkarten) aus möglich. Auch Hotels bieten diesen Service an, wobei die Gebühren abgesehen von den Ortsgesprächen, für die häufig sogar gar nichts berechnet wird, sehr hoch sind.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 110, Verkehrspolizei 122, Unfallrettung 120, Feuerwehr 119.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in der Volksrepublik China von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone. Telefonieren ist in Städten und deren näherer Umgebung möglich.

Internet

Länderkürzel: .cn

Der Internetzugang unterliegt einer Zensur, nicht alle Seiten sind zugänglich.

Feiertage

Feiertage 2017:

1. Januar (Neujahr)

27. Januar bis 2. Februar (chinesisches Neujahrsfest)

4. April (Tag des Gräberfegens)

1. Mai (Tag der Arbeit)

30. Mai (Drachenbootfest)

1. bis 3. Oktober (Nationalfeiertage)

4. Oktober (Mittelherbstfest)

HINWEISE: Feiertage, die auf einen Samstag oder Sonntag fallen, werden am folgenden Werktag nachgefeiert.

Die letzte Entscheidung, wie viele Tage arbeitsfrei sind, wird zwei bis drei Wochen vor den jeweiligen Feiertagen auf lokaler Ebene getroffen, so dass es zu regionalen Abweichungen kommen kann. Außerdem ist zu beachten, dass die chinesischen Feiertagsperioden (chinesisches Neujahrsfest und Nationalfeiertage) offiziell zwar nur 3 Tage dauern, sie aber in der Regel auf 5 Tage erweitert werden (dafür wird am vorausgehenden oder folgenden Wochenende gearbeitet).

Geschäftsbesuche sollten mit Abstand zu den Feiertagen vereinbart werden.

Die Hauptferienzeiten gehen von Mitte Januar bis Mitte Februar und von Mitte Juli bis Ende August.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 9-12, 14-17 Uhr, Sa 8-11.30 Uhr;

Büros und Behörden: Mo bis Fr 8-12, 14-17 Uhr;

Geschäfte: Mo bis So 8-20 Uhr, im Winter von 10-21 Uhr;

Postämter: Mo bis Fr 8-18 Uhr, Sa 8-14 Uhr.

Kleidung

Wenn man den Norden Chinas bereist, sollte man für die Wintermonate auf jeden Fall Winterkleidung mitnehmen. Im Sommer trägt man am besten atmungsaktive Sommerkleidung. Leichte Jacken und Pullover sind, vor allem für die klimatisierten Hotels, nicht unpraktisch. Im Süden Chinas kommt man fast das ganze Jahr mit Sommerkleidung aus. Für die Monate von Dezember bis Februar sollte man jedoch auch einige wärmere Sachen mitnehmen. Regenkleidung ist das ganze Jahr über erforderlich.

Karte Volksrepublik China
Jinkua

Geschichte/Politik

Die Geschichte und Kultur Chinas lässt sich ab dem Jahr 2000 v.Chr. bis zum heutigen Tag nahtlos verfolgen. Anhand der Regierungszeit bestimmter Herrscherfamilien, auch Dynastien genannt, ist die Zeit von 2200 v.Chr. bis 1911 n.Chr. in zwölf Epochen eingeteilt. Die erste Dynastie, die Xia-Dynastie,legt man auf die Zeit von 2100 bis 1700 v. Chr. fest. Mit der Zhou-Dynastie begann 1100 v. Chr. Chinas klassisches Zeitalter, in dem unter anderem auch der Konfuzianismus und der Daoismus entstanden, die beiden großen Religionen Chinas. Bereits in der Qin-Dynastie (221 bis 207 v.Chr.) gab es eine einheitliche Schrift. In dieser Zeit wurde auch mit dem Bau des bekanntesten chinesischen Bauwerks, der Großen Chinesischen Mauer begonnen.

1280 bis 1368 (während der Yuan-Dynastie) wurde China weltweit bekannt. Es war Marco Polo, der zu dieser Zeit von seinen Reisen Erstaunliches aus dem Chinesischen Reich ins mittelalterliche Europa brachte. Die letzte Dynastie war die Qing-Dynastie (1644 bis 1911). 1911/12 schafften es bürgerliche Kräfte mit Hilfe rebellierender Truppen die herrschende Qing-Familie zu stürzen und eine Republik zu gründen. Der letzte Kaiser Pu Yi dankte am 12. Februar 1912 ab. 1916 zerfiel China in eine Reihe einzelner Territorien. Militärführer, sogenannte Warlords, hatten in ihnen die Macht und führten gegeneinander Krieg. 1923 schlossen die Nationalpartei (KTM) und die 1921 entstandene Kommunistische Partei (KP) ein Bündnis, um gemeinsam gegen die Warlords vorgehen zu können. Doch schon bald brach das Bündnis wieder und der Bürgerkrieg gegen die Warlords ging in einen Bürgerkrieg zwischen KTM und KP über. 1931 nutzte Japan die Wirren in China und besetzte die Mandschurei. 1937 begann dann der zweite Chinesisch-Japanische Krieg, bei dem es Japan vor allem darum ging, sich für die eigene Industrie die Bodenschätze Chinas zu sichern. Der Druck Japans führte dazu, dass sich die zwei großen Parteien, die sich kurz vorher noch in einem Bürgerkrieg bekämpft hatten, wieder zusammenschlossen. Der Krieg gegen Japan endete allerdings erst, als Japan 1945 kapitulierte, denn selbst mit vereinten Kräften von KTM und KP war es unmöglich gewesen, die Japaner zu schlagen. 1949 wurde das ganze Land kommunistisch. Es war Mao Tse-tung, der am 1. Oktober 1949 auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking die Volksrepublik China ausrief.

Wirtschaft

Seit 1985 hat China das weltweit größte Wirtschaftswachstum aufzuweisen. Im Durchschnitt sind es jährlich an die 10 Prozent. Ein Reformprogramm der Regierung sieht vor, dass zwar viele Betriebe auch noch künftig in Staatsbesitz bleiben, die Betriebsführung jedoch nicht mehr zentral von oben gelenkt wird.

China besitzt alle für die Industrie nötigen Bodenschätze - vor allem Eisenerz, Steinkohle und Erdöl. Die chinesischen Vorkommen an Phosphat, Wolfram und Titan sind die größten der Welt. Zunächst war es vor allem die Schwer- und Investitionsgüter-Industrie, die mit großer Energie vorangetrieben wurde. In den letzten Jahren wuchs jedoch auch die Leichtindustrie sehr rasant. Die wichtigsten Zweige der chinesischen Industrie sind der Maschinen- und Fahrzeugbau, die elektrotechnische Industrie, die Textil- und Bekleidungsindustrie, die Metallerzeugung und -bearbeitung, sowie die Lebensmittelindustrie und die Baustoffindustrie und chemische Industrie.

Die Landwirtschaft produziert hauptsächlich für den eigenen Markt. Nur 10 Prozent des Staatsgebiets werden landwirtschaftlich genutzt; fast die Hälfte dieses Bodens muss bewässert werden. Man baut vor allem Getreide an (Reis, Weizen, Mais), aber auch Baumwolle, Jute, Hanf, Zuckerrüben, Tee, Tabak, Obst und Gemüse. In manchen Gegenden sind jedes Jahr drei Ernten möglich. Die Viehwirtschaft besteht fast ausschließlich aus Schweinezucht und Geflügelhaltung.

Der Tourismus in China nimmt zu, hat aber Schwierigkeiten, da in China größtenteils problematische Verkehrsbedingungen herrschen.

Religion

In China findet man die unterschiedlichsten Religionen: Viele Anhänger haben der Buddhismus und Taoismus, auch der Islam ist in China vertreten. Die Glaubensfreiheit ist in China in der Verfassung garantiert. Das gilt auch für das Christentum, mit dem China erstmals im 13. Jahrhundert in Berührung kam.

Vegetation

Ein so großes und geografisch vielfältiges Land wie China kann naturgemäß fast alle wichtigen Pflanzen- und Waldformen, die auf der Erde vorkommen aufweisen. So besitzt China nicht nur die tropische Regenwälder im Süden sondern hat auch sommergrüne Laubwälder und im hohen Norden sogar Nadelwälder zu bieten. Besonders vielfältig ist die Flora im Süden des Yangzi. Dort wachsen mindestens 60 verschiedene Baumarten - darunter auch Bambus, Ginkgo, Kampfer und Zeder.

Tierwelt

Im Nordosten des Landes leben Tiere wie der Elch, die Waldziegen-Antilope, das Ren, aber auch der Sibirische Tiger und der Amur-Leopard. Im Süden trifft man subtropische und tropische Tierarten wie den einst weit über Südchina verbreiteten Wildelefanten, das Java-Nashorn, den Bindewaran, sowie auch Tiger und Leoparden an. In der Autonomen Region Xinjiang leben die einzigen echten Urpferde, die es heute in freier Wildbahn noch gibt: die Przewalski-Pferde.

Zu den Raritäten der chinesischen Tierwelt gehören der am Unterlauf des Yangzi lebende Chinesische Alligator, genauso wie der bis zu 160 cm lang werdende Chinesische Riesensalamander, der der größte der Welt ist. Den Chinesischen Flussdelphin findet man besonders häufig in den Süßgewässern zwischen dem Dongting-See und dem Unterlauf des Yangzi.

Der Pandabär, auch Großer Panda oder Riesenpanda genannt, steht seit einem halben Jahrhundert unter besonderem Schutz und kann heute in zwölf Reservaten ungestört leben. Auch in den zoologischen Gärten fast aller chinesischer Großstädte ist er zu Hause.

Karte Volksrepublik China
Wasserfest in Dai

Kulinarisches

Die chinesische Küche ist eine der vielfältigsten der ganzen Welt. Jede Provinz hat ihre Besonderheiten, vor allem aber ihre eigenen Geschmacksrichtungen, die durch die Zutaten (Fleisch, Gemüse und die Gewürze) bestimmt werden.

Die Küchen aus vier Gebieten sind besonders bekannt: die Kanton-Küche (mit geröstetem Spanferkel, Eintopfgerichten mit Schlangen und Hühnern), die Shandong-Küche (vor allem Meeresfrüchte wie Krabbengelb mit Haifischflossen oder geschmorte Seegurken), die Sechuan-Küche (mit sehr scharfen Gewürzen) und die Jiangsu-Küche (ebenfalls mit Meeresfrüchten wie Mandarinfisch in süßsaurer Soße).

Es gibt auch eine Reihe spezieller Küchen wie die Kaiserliche Palastküche (der größte kulinarische Luxus mit erlesenen Zutaten und Farbkombinationen), die vegetarische Küche (die nur aus Gemüse besteht, das mit Pflanzenöl gekocht wird, deshalb sehr nahrhaft und leicht verdaulich ist) sowie die Heilkräuter-Küche (Speisen mit bestimmten Heilkräutern gekocht).

Sitten und Gebräuche

Chinesische Feste sind immer bunt und fröhlich, einige auch außergewöhnlich laut. Im Juni finden Drachenboot-Rennen statt, in Südchina im März oder April das Wasserfest der Dai, während der Zeit des Frühlingsfestes der Blumenmarkt in Kanton und das Blumenfest in Chengdu - schließlich auch das Eislaternenfest in Harbin im Januar, bei dem ganze Paläste in Miniaturform aus Eis nachgebaut werden.

Große Bedeutung kommt in China den Symbolen zu. Die Vier steht bei den Chinesen für den Tod und sollte möglichst vermieden werden. Positiv dagegen ist die zwei, somit heißt es bei Gast- und Werbegeschenken gerne "chinese give double". Bei Präsenten sollte daher auf eine gerade Zahl geachtet werden. .

Souvenirs

In den chinesischen Städten kann man Kalligraphien, Rollbilder, Keramik, Lackarbeiten, Schmuck (vor allem aus Jade), Seidenstickereien und Teppiche kaufen. Alle diese Artikel gibt es auch antik. Wichtig ist aber, dass Antiquitäten nur dann erworben und ausgeführt werden dürfen, wenn sie ein amtliches rotes Exportsiegel tragen. Dafür ist das Antiquitätengeschäft zuständig. Ferner wichtig: Man kann hier und da Elfenbein oder Elfenbeinartikel kaufen, doch darf man diese nicht nach Deutschland einführen!

Karte Volksrepublik China
Klimadiagramm

Klimainformationen

China ist sehr groß und hat deshalb auch die unterschiedlichsten Klimaverhältnisse aufzuweisen. Im Nordosten, dem Gebiet Shenyang/Harbin, schwanken die Temperaturen, die jeweils im Sommer und Winter gemessen werden, kaum. So klettert das Thermometer im Januar auf durchschnittliche Temperaturen von -12 bzw. -19°C und im Sommer auf Temperaturen von 21-25 bzw. 20-23°C.

In BEIJING dagegen liegen im Januar und Februar die durchschnittlichen Temperaturen bei -4,6/-2,2°C und es kann sein, dass es auch noch im März schneit. In den Monaten von Mai bis August steigen die Temperaturen im Durchschnitt auf 20 bis 26°C. Im Allgemeinen sind die Sommer in dieser Gegend sehr heiß, und es wird üblicherweise eine hohe Luftfeuchtigkeit gemessen. Im Juli und August kommt es außerdem oft zu starken Regenfällen. Der Frühling und der Herbst sind hier die beste Reisezeit.

Die Städte CHONGQING, NANJING und WUHAN am Yangtse sind im Sommer sehr heiß, und es regnet oft sehr stark.

SHANGHAI hat ganzjährig eine hohe Luftfeuchtigkeit aufzuweisen. Der heißeste Monat ist der August mit Temperaturen um die 35°C. Von Dezember bis März ist es verhältnismäßig kühl, im Schnitt werden 4-8°C gemessen. Mit Regen ist immer zu rechnen.

Im SÜDEN (ab Xiamen, in Guilin, Guangzhou) ist das Klima fast subtropisch. Die Temperaturen, die dort während der Wintermonate gemessen werden, sinken nie unter 10°C. Im Sommer ist es üblicherweise sehr heiß. Die Temperaturen liegen dann bei etwa 30°C. Die Luftfeuchtigkeit ist das ganze Jahr über sehr hoch. Die geringste Regenmenge fällt in den Monaten von Dezember bis Januar.

Beste Reisezeit

April bis Juni oder September bis November.

Karte Volksrepublik China
Pekingoper

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Poliomyelitis (s. unten).

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN. Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria mitführen.

- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.

- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.

- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.

- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.

- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.

mitführen.MALARIA T. Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria

Keine Chemoprophylaxe empfohlen, Medikamente zur Notfallbehandlung (Stand-by-Therapie)

Mefloquin (Lariam) oder Atovaquon-Proguanil (Malarone) oder Artemether-Lumefantrin (Riamet).

Verbreitung

Ein mäßiges, ganzjähriges Malariarisiko besteht in der Provinz Yunnan und der Insel Hainan. Ein geringes Malariarisiko besteht in ländlichen Gebieten der südlichen Provinzen wie Anhui, Henan, Hubei und Jiangsu.

Als malariafrei gelten Stadtgebiete (z.B. Peking/Beijing, Schanghai/Shanghai, Kanton/Guangzhou, Nanking/Nanjing). Das tibetische Hochland und praktisch die gesamte westliche Hälfte Chinas einschließlich der nördlichen Gebiete des Landes sind malaria-frei.

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

PEKING/BEIJING: Dr. Reinhard Krippner, Deutsche Botschaft Peking, , Klinik der Französischen Botschaft, Tianze Lu 60, Ecke Liangmaqiao Lu, 100 600 Beijing, Tel. (010) 85 31 21 39;

KANTON/GUANGZHOU:Dr. Richard Ong, Can AM International Medical Center, 5th floor, Garden Tower, Garden Hotel, 368 Huanshi Dong Lu,, Guangzhou, Tel. (020) 83 86 69 88, 13 53 874 31 96;

SCHANGHAI/SHANGHAI:World Link Medical Centers, Dr. Kurt Matthäus, 170, Dan Shui Lu,, Shanghai, Tel. (021) 63 85 93 83.

Karte Volksrepublik China
Pekingoper

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Renminbi ¥uan (RMB.¥)

1 Renminbi ¥uan = 10 Jiao = 100 Fen.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 7,74 RMB.¥

1 US-$ = ca. 6,77 RMB.¥

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: bis zum Betrag von 20.000 Yuan

Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremdwährungen über 5.000 US-$

Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge.

Ausfuhr Landeswährung: bis zum Betrag von 20.000 Yuan

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Umtausch: Ausländer können in allen größeren Hotels und bei den Wechselschaltern der Banken tauschen. Belege gut aufbewahren.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels der Großstädte (bei Buchung abklären) und Touristenzentren sowie in für ausländische Reisende eingerichteten Geschäften akzeptiert. Im Landesinneren ist Barzahlung erforderlich.

Geldautomat: Ja - in größeren Städten vorhanden. Bargeldabhebung ist mit Kreditkarten und an einigen Geldautomaten (Cirrus-/Maestro-Symbol) auch mit der Girocard (mit Maestro-Logo) möglich. Reisende sollten sich vor Abreise bei ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Reiseschecks: Ja - in US-$. Jedoch im Landesinneren nur Barzahlung in Yuan möglich. Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

Rücktausch: am Bankschalter im Hotel problemlos möglich.

Karte Volksrepublik China
Pekingoper

Auskunftstellen

Fremdenverkehrsamt der Volksrepublik China
Ilkenhansstraße 6
60433
Frankfurt/M.
(0 69) 52 84 90
(0 69) 52 01 35
www.fac.de
info@china-tourism.de
Zuständig für Deutschland, Niederlande, Österreich, Polen, Slowakei und Tschechische Republik.

China National Tourism Administration (CNTA)
9A, Jianguomennei Ave.
100 740
Beijing /Volksrepublik China
(0086 10) 65 13 78 71
(0086 10) 65 20 11 14
www.cnta.com
webmaster@cnta.gov.cn

China Tibet Tourism Bureau
rob Linkalu No. 3
850001
Lhasa /Tibet/Volksrepublik China
(0086 891) 683 43 13
(0086 891) 683 43 15
webmaster@xzta.gov.cn

Delegation der Deutschen Wirtschaft in Beijing/Peking
(Delegation of German Industry and Commerce Beijing)
Landmark Tower 2, Unit 0811, 8 North Dongsanhuan Road, Chaoyang District
100 004
Beijing /Volksrepublik China
(0086 10) 65 39 66 89
(0086 10) 65 39 66 88
www.ahk-china.org
info@bj.china.ahk.de

Delegation der Deutschen Wirtschaft in Guangzhou/Kanton
(Delegation of German Industry and Commerce in Guangzhou)
1903 Leatop Plaza, 32 Zhu Jiang East Road,
Tianhe
510 620
Guangzhou /Volksrepublik China
(0086 20) 87 55 18 89
(0086 20) 87 55 23 53
www.ahk-china.org
info@gz.china.ahk.de

Delegiationi der Deutschen Wirtschaft in Shanghai
(Delegation of German Industry and Commerce in Shanghai)
25/F China Fortune Tower, 1568 Century Avenue
Pudong
200122
Shanghai /Volksrepublik China
(0086 21) 50 81 20 09
(0086 21) 50 81 22 66
www.china-net.de
info@sh.china.ahk.de

China International Chamber of Commerce
c/o CCOIC Building, No.2 Huapichang Hutong,
Xicheng District
100 035
Beijing /Volksrepublik China
(0086 10) 82 21 78 98
(0086 10) 82 21 78 69
www.cnta.com
lixi@ccoic.cn

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Volksrepublik China
Märkisches Ufer 54
Konsularabteilung: Brückenstr. 10
10179
Berlin
(0 30) 27 58 82 21
(0 30) 27 58 80
www.china-botschaft.de
chinaemb_de@mfa.gov.cn
Mo bis Fr 8.30-12.30, 13.30-17 Uhr
Sprechzeiten Konsularabteilung: Mo bis Fr 9-12
Geschäftsbereich der Konsularabt.:
Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen.
Die Konsularabteilung nimmt nur Visum-Anträge für Hongkong und Macau an. Alle anderen Anträge (mit Ausnahme von Diplomaten- und Dienstvisa) müssen beim zuständigen Chinese Visa Application Service Center eingereicht werden!

Chinese Visa Application Service Center
Invalidenstraße 116-119
10115
Berlin
(030) 979 92 00 01
(030) 979 92 00 00
www.china-botschaft.de
berlincenter@visaforchina.org
Mo bis Fr, 9-16 Uhr, Einreichung von Anträgen 9-15 Uhr

Außenstelle der Botschaft der Volksrepublik China

Kurfürstenallee 12
53177
Bonn
(0228) 35 59 50
(0228) 94 37 37 78
www.china-embassy.ch
Mo bis Fr 9-12 Uhr und 14-17 Uhr

Generalkonsulat der Volksrepublik China
Schanzenstraße 131
40549
Düsseldorf
(0211) 90 99 63 66
(0211) 90 99 63 31
Mo bis Fr 9-12 Uhr und 13-18 Uhr
(keine Visumerteilung)

Generalkonsulat der Volksrepublik China
Stresemannallee 19-23
60596
Frankfurt/M.
frankfurt_konsular@mfa.gov.cn
Visa-Abt. Mo bis Fr 9-12 Uhr
Das Generalkonsulat nimmt nur Visum-Anträge für Hongkong und Macau an. Alle anderen Anträge (mit Ausnahme von Diplomaten- und Dienstvisa) müssen beim zuständigen Chinese Visa Application Service Center eingereicht werden!

Chinese Visa Application Service Center
Bockenheimer Landstraße 51

60325
Frankfurt/M.
(069) 26 91 91 50
(069) 26 91 91 30
frankfurtcenter@visaforchina.org
Mo bis Fr, 9-16 Uhr, Einreichung von Anträgen 9-12 Uhr

Generalkonsulat der Volksrepublik China
Elbchaussee 268
22605
Hamburg
(0 40) 822 62 31
(0 40) 822 76 00, 82 27 60 13
chinaconsul_ham_de@mfa.gov.cn
Mo bis Fr 9-12 Uhr (telefonische Auskunft nur Di und Do 14-16 Uhr)
Das Generalkonsulat nimmt nur Visum-Anträge für Hongkong und Macau an. Alle anderen Anträge (mit Ausnahme von Diplomaten- und Dienstvisa) müssen beim zuständigen Chinese Visa Application Service Center eingereicht werden!

Chinese Visa Application Service Center
Willy-Brandt-Straße 57, 5. OG
20457
Hamburg
(040) 323 10 60 01
(040) 323 10 60 00
hamburgcenter@visaforchina.org
Mo bis Fr 9-16 Uhr, Einreichung von Anträgen 9-12 Uhr

Generalkonsulat der Volksrepublik China
Romanstraße 107
80639
München
(0 89) 17 09 45 06
(0 89) 17 30 16 12/18
chinaconsul_mu_de@mfa.gov.cn
Mo bis Fr 9-12 Uhr, Visa-Angelegenheiten nach telefon. Vereinbarung
Das Generalkonsulat nimmt nur Visum-Anträge für Hongkong und Macau an. Alle anderen Anträge (mit Ausnahme von Diplomaten- und Dienstvisa) müssen beim zuständigen Chinese Visa Application Service Center eingereicht werden!

Chinese Visa Application Service Center
Lutzstraße 2
80687
München
(089) 589 27 46 28
(089) 58 92 74 60
munichcenter@cvsc.de
Mo bis Fr 9-16 Uhr, Einreichung von Anträgen 9-12 Uhr

Embassy of the Federal Republic of Germany
17, Dongzhimenwai Dajie
Chaoyang District
100 600
Beijing /Volksrepublik China
(0086 10) 65 32 53 36
(0086 10) 85 32 90 00
www.deutschebotschaft-china.org
info@peking.diplo.de
Amtsbezirk: Volksrepublik China
Konsularischer Amtsbezirk: Volksrepublik China mit Ausnahme der den Generalkonsulaten Chengdu, Guangzhou, Hongkong, Shanghai und Shenyang zugewiesenen Amtsbezirke.

Consulate General of the Federal Republic of Germany
Western Tower, 25th Floor, 19, 4th Section Renmin Nan Road
610041
Chengdu /Volksrepublik China
(0086 28) 85 26 83 08, (0049 30) 181 76 71 71
(0086 28) 85 28 08 00
www.shanghai.diplo.de
info@chengdu.diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Sichuan, Guizhou, Yunnan und die Stadt Chongqing

Consulate General of the Federal Republic of Germany
14th floor, Teem Tower, 208 Tianhe Road, Tianhe District
510620
Guangzhou/Kanton /Volksrepublik China
(0086 20) 85 16 81 33, (0049 30) 1817 672 41
(0086 20) 83 13 00 00
www.deguangzhou.org
info@kanton.diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Fujian, Guangdong, Hainan sowie das Autonome Gebiet der Zhuang-Nationalität Guangxi

Consulate General of the Federal Republic of Germany
181, Yongfu Road
(Rechts- und Konsularreferat: SOHO Donghai Plaza, 299, Tongren Road)
200031
Shanghai /Volksrepublik China
(0086 21) 60 32 65 99
(0086 21) 60 32 65 00
www.shanghai.diplo.de
info@shanghai.diplo.de
Amtsbezirk: Die regierungsunmittelbare Stadt Shanghai sowie die Provinzen Jiangsu, Zhejiang und Anhui

Consulate General of the Federal Republic of Germany
21F CR Building
Qingnian Dajie 286
110004
Shenyang Heping District /Volksrepublik China
(0086 24) 83 89 91 99
(0086 24) 83 89 91 00
www.deguangzhou.org
info@shenyang.diplo.de
Mo bis Fr 8.30-11.30 Uhr
Amtsbezirk: Provinzen Liaoning, Jilin und Heilongjiang
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Beijing

Ärztliche Hilfe

PEKING/BEIJING: Dr. Reinhard Krippner, Deutsche Botschaft Peking, , Klinik der Französischen Botschaft, Tianze Lu 60, Ecke Liangmaqiao Lu, 100 600 Beijing, Tel. (010) 85 31 21 39;

KANTON/GUANGZHOU:Dr. Richard Ong, Can AM International Medical Center, 5th floor, Garden Tower, Garden Hotel, 368 Huanshi Dong Lu,, Guangzhou, Tel. (020) 83 86 69 88, 13 53 874 31 96;

SCHANGHAI/SHANGHAI:World Link Medical Centers, Dr. Kurt Matthäus, 170, Dan Shui Lu,, Shanghai, Tel. (021) 63 85 93 83.

Karte Volksrepublik China
Kamelkarawane

Sehenswertes

Beijing

Beijing oder Peking ("Hauptstadt des Nordens") ist die Hauptstadt der Provinz Hebei und der Volksrepublik China. Beijing ist am Nordrand der chinesischen Ebene gelegen und grenzt im Westen an das Lößplateau und im Norden an die Hochebene der Inneren Mongolei. Vor 700.000 Jahren besiedelten die so genannten Pekingmenschen, die als direkte Vorfahren in der menschlichen Evolution gelten, den südwestlichen Rand des heutigen Beijing. Urkundlich erwähnt wurde Beijing zum ersten Mal 1121 v. Chr. Später wurde die Stadt das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Chinas und diente zwischen 938 und 1911 zunächst als provisorischer Sitz der Liao-Dynastie und dann als Hauptstadt der Dynastien Jin, Yuan, Ming und Qing. Auf einer Fläche von 16.800 Quadratkilometern versammeln sich heute dank der 3.000-jährigen Geschichte viele bedeutsame Kulturdenkmäler und zahlreiche, höchst interessante Sehenswürdigkeiten.

Die Stadt verfügt über weltbekannte antike Gebäude und Gartenanlagen, gut erhaltene Kulturdenkmäler und liegt in einer malerischen Naturlandschaft. Beijing ist eine Stadt der Superlative. Sie beheimatet mit dem Kaiserpalast (auch Verbotene Stadt genannt) den besterhaltenen Palast der Welt, mit dem Himmelstempel den größten Opferaltar der Welt, mit dem Sommerpalast eine farbenprächtige kaiserliche Parkanlage und mit den dreizehn Ming-Gräbern historisch einmalige kaiserliche Grabanlagen. Der Tiananmen-Platz (Platz des Himmlischen Friedens) ist der größte innerstädtische Platz der Welt. Und in den letzten Jahren sind einige neue Anziehungspunkte wie der Weltpark und der Park der Nationalitäten hinzugekommen. Über 100 Museen zeigen Ausstellungen, und die ehemaligen Wohnsitze berühmter Persönlichkeiten bieten den Reisenden einen lebendigen Einblick in Pekings Geschichte. In der Nähe Beijings ragt das größte Bauwerk der Welt, die Große Mauer, auf, die sich mit ihren über 6.000 Kilometern wie ein Lindwurm über Berge und Gipfel windet.

Neben den vielen historischen Sehenswürdigkeiten ist Beijing aber auch das Abbild des modernen Chinas. Wer China kennen lernen möchte, sollte mit Beijing beginnen. Den Besucher erwartet eine Welt, die sich zwar in vielen Bereichen dem Westen geöffnet hat, in der die jahrtausendealten Traditionen aber immer noch ein fester und nicht zu vernachlässigender Bestandteil sind. Seit der Öffnung der Wirtschaft Ende der 70er-Jahre befindet sich Beijing im Aufschwung und in einem atemberaubenden Wandel. Noch Anfang der 80er Jahre bot die Stadt das Bild eines weit ausgedehnten Meeres der für Nordchina typischen Hutongs, die berühmten Gassen mit ihren viereckigen, von einer grauen Mauer umschlossenen einstöckigen Wohnhöfe. Seitdem wurden in einem rasanten Bauboom bis 1983 rund 50 Millionen Quadratmeter neuer Wohnraum erschlossen. Neue Gebäude, oft Hochhäuser, wurden geradezu aus dem Boden gestampft. Das Heer der Radfahrer wird immer mehr durch Kraftfahrzeuge ersetzt. Die Stadtinfrastruktur hat sich seitdem verbessert.

In Beijing gibt es mittlerweile eine ausreichende Zahl von First-Class-Hotels und das China World Trade Center bietet neben seinen Unterkünften auch gute Tagungsräumlichkeiten. Wegen der Überprägung der Stadt wurden einige der verbliebenen Hutongs inzwischen unter Denkmalschutz gestellt. Die meisten werden aber nur ihre Fassade behalten, denn dahinter soll mit modernen mehrstöckigen Häuser ein neues Beijing entstehen.

Shanghai

Die Stadt ist Chinas Wirtschafts- und Handelszentrum sowie ein Einkaufsparadies. In Chinas berühmtester Einkaufsstraße, der Nanjing Lu, findet man feine Boutiquen und außergewöhnlich exquisite Geschäfte. Auch die großen Kaufhäuser und prächtigen Passagen Shanghais befinden sich hier. Shanghai wurde schon in den 20er Jahren das "Paris des Ostens" genannt, denn hier hinterließen die Europäer mit ihren Jugendstil-Fassaden ein Stück ihrer Kultur. Auch heute noch sehen große Teile der Innenstadt wenig chinesisch aus. Sehenswert ist in diesem Zusammenhang vor allem das von einem Glockenturm gekrönte See-Zollamt von 1927 mit seiner beeindruckenden Eingangshalle. Aber auch die imposante Schalterhalle der Bank of China, die über drei Stockwerke reicht, ist einen Besuch wert. Den besten Blick über das Stadtzentrum hat man von den Aussichtsplattformen des Jin Mao Buildings und des Oriental Pearl Towers aus.

Die Atmosphäre des vorrevolutionären China, hingegen, spürt man im Longhua-Bezirk, der weitgehend restaurierten Altstadt. In den kleinen, verwinkelten Gassen dieses Stadtteils herrscht umtriebiges Leben. Im nördlichen Teil der Altstadt findet man den Yu-Garten, der im 16.Jahrhundert im klassischen südchinesischen Gartenstil angelegt wurde.

In Shanghai findet im Jahr 2010 die Weltausstellung von Mai bis Oktober statt. Bis zu diesem Termin wird auch die Infrastruktur ausgebaut, unter anderem wird der Flughafen erweitert.

Hongkong

Hongkong ist geprägt durch eine 5.000 Jahre währende chinesische Tradition, die mit den Einflüssen der 150 Jahre dauernden britischen Kolonialzeit verwoben wurde. Die Metropole ist ein Ort starker Kontraste - supermoderne Technik und chinesische Tradition, Großstadtleben und weltabgeschiedene Dörfer, internationale Kultur und einsame Berge liegen hier auf engstem Raum vereint. Man hat Respekt vor der Tradition; die Religion bestimmt noch immer das Alltagsleben.

Die Shopping-Möglichkeiten sind immer noch vielfältig, auch wenn Hongkong als Einkaufsparadies nach der chinesischen Machtübernahme 1997 an Reiz verloren hat. Kultur hat in der Metropole einen hohen Rang - Hongkong ist zweifelsohne die Veranstaltungshauptstadt Asiens. Alles, vom Broadway-Musical über eine Shakespeare-Inszenierung bis hin zu einem Konzert der Chinesischen Oper, ist möglich. Neben dem Großstadtleben weist Hongkong auch eine "natürliche" Seite auf. 70 Prozent der Fläche sind Ackerland, Wälder und Berge. 40 Prozent dieser Fläche sind in den 23 Naturparks als grüne halbtropische Schutzgebiete ausgewiesen. In ihnen erlebt der Besucher Natur pur mit exotischen Pflanzen, unberührten Stränden und dramatischen Meereslandschaften. Ausgewiesene Wanderwege laden zu Spaziergängen und Entdeckungstouren ein.

Chinesische Mauer

Wie ein Lindwurm windet sich die Große Mauer (in China heißt sie "Lange Mauer", sie misst über 6.000 km) über Berge und Gipfel. Sie beginnt beim Shan-Haiguan-Pass im Osten und endet beim Jiayugun-Pass im Westen. Ums Jahr 210 v.Chr. hat man mit ihrem Bau begonnen, zwischen dem 14. und 17. Jahrhundert wurde sie vollends ausgebaut. Sie war nie eine Grenzmarkierung, sondern ein militärisches Hindernis hinter der Grenze gegen anrückende Barbaren - worunter man damals jeden Menschen verstand, der nicht im "Reich der Mitte" lebte. Bei Badaling hat man einen Abschnitt perfekt restauriert.

Yangtse-Schluchten

Der Yangtse ist ein Gigant unter den großen Flüssen und Chinas bedeutendster Strom, der drittgrößte der Erde. An seinen Ufern lebt ein Zehntel der Weltbevölkerung. Drei seiner Schluchten sind berühmt: Kutang-, Wu- und Xiling-Schlucht.

Die Schleusen des gigantischen Projektes des Drei-Schluchten-Staudammes am Yangtse wurden 2003 geschlossen. Nach der endgültigen Füllung im Jahre 2006 wird der Pegel des Flusses auf einer Länge von 436 km angestiegen sein, an der tiefsten Stelle um 100 Meter auf insgesamt 175 Meter. Das im Jahre 2009 mit allen Generatoren endgültig abgeschlossene Stauprojekt besteht aus einem 1.983 Meter langen und 185 Meter hohen Damm mit Schleusen für die Schifffahrt. Der See wird ein Fassungsvermögen von ca. 39 Milliarden Kubikmeter haben mit einer jährlichen Leistung von ca. 84,7 Milliarden kWh.

Die Landschaft verändert sich, aus Halbinseln werden Inseln und neue Landschaften können mit dem Schiff erreicht werden. Für viele Sehenswürdigkeiten ändert sich wenig, dennoch versinken einige Städte und Bauwerke, andere historische Bauwerke werden durch Mauern geschützt oder an anderen Stellen wieder aufgebaut. Während der Füllung und auch danach können Schiffe durch die Landschaft der Drei-Schluchten fahren. Nur vom Schiff aus können diese Landschaft und die Bauwerke bewundert werden.

Gelber Fluss

Als Wiege der chinesischen Kultur gilt Huanghe, der Gelbe Fluss in der Mitte des Landes. Er durchfließt neun Provinzen, von denen Henan die kulturhistorisch interessanteste ist. Am Gelben Fluss liegen bedeutende Städte wie Kaifeng, die Metropole von sieben Dynastien, aber auch Zhengzhou, Luoyang und Sanmen Xia.

Guangzhou

In Südchina ist dies die größte Stadt. Sie ist am Südchinesischen Meer gelegen und besitzt eine Reihe von Tempeln. Berühmt ist die Stadt für ihre Blütenpracht. Die Chinesen nennen sie auch "Blumenstadt".

Guilin

Die Stadt am Lijiang-Fluss liegt in einer sehr schönen Landschaft, die man am besten bei einer Bootsfahrt auf dem Fluss erlebt. Einige in der Umgebung von Guilin gelegene Höhlen sind sehenswert.

Seidenstraße

Dies ist ein sagenumwobener Handelsweg zwischen Orient und Okzident. Hier wurden einst Luxusgüter wie Seide, Porzellan und Gewürze transportiert. Bis zur Erschließung der Seewege war dies die einzige Verbindung von China zum Mittelmeer. Die Seidenstraße war 7.000 km lang, von denen 4.000 km auf China entfielen. Sie gilt heute noch als interessanter Reiseweg, der mitten ins Herz Chinas und zu großen touristischen "highlights" führt - wie etwa zu den 7.000 Tonfiguren der Terrakotta-Armee des Kaisers in Xi'an.

Man kommt auf der Seidenstraße auch zu den weltbekannten Mogao-Grotten in Dunhuang, aber auch zu den Bingling- und Maiji-Grotten sowie zum westlichen Ende der Großen Mauer. In den Gebieten entlang der Seidenstraße liegen viele Dörfer, deren Bewohner sehr gastfreundlich sind und gern Einblick in ihre Sitten und Gebräuche geben.

Xian

In dieser Stadt beginnt die Seidenstraße. Hier findet man die berühmte Terrakotta-Armee, hier stehen die Pagoden der großen und der kleinen Wildgans und, ebenfalls sehenswert, ein historisches Museum.

Die kunsthandwerklichen Produkte, die in Xi'an hergestellt werden, wie beispielsweise die Nachbildungen der Terrakotta-Figuren, sind von altertümlicher Schönheit und Schlichtheit.

Karte Volksrepublik China
Pekingoper

Reisehinweise

Die Region Xinjiang wird in letzter Zeit vermehrt durch Terroranschläge und gewaltsame Unruhen erschüttert.

Die chinesische Regierung hat die Sicherheitsmaßnahmen in der Region stark verschärft. Reisende in der Region sollten Vorsicht walten lassen und Menschenansammlungen meiden. Anweisungen der Sicherheitskräfte ist Folge zu leisten.

Wegen der landesweit vorhandenen Gefahr von Terroranschlägen rät das Auswärtige Amt zu erhöhter Wachsamkeit, besonders auf Bahnhöfen und Busbahnhöfen.

Reisen über Land/Kriminalität:

Selbst an gutbewachten Plätzen kann es zu Überfällen und anderen Gewaltstraftaten gegen Touristen kommen. Reisende sollten sich entsprechend vorsichtig verhalten.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Der Südwesten Chinas, insbesondere die Provinz Sichuan, ist erdbebengefährdet. In der Regenzeit (Juni bis September) kann es in den dortigen Bergregionen zudem zu schweren Erdrutschen kommen. Reisende sollten sich vorab in den lokalen Medien über die aktuelle Wetterlage und die Gefahrensituation informieren.

Die Küsten im Süden Chinas sind - besonders in den Monaten Mai bis Oktober - häufig tropischen Wirbelstürmen ausgesetzt. Unwetterwarnungen der chinesischen Behörden können auf der Website www.cma.gov.cn/en/ abgerufen werden.

Aufgrund der häufig rücksichtslosen Fahrweise und der Unerfahrenheit vieler Verkehrsteilnehmer, ist der Straßenverkehr in China besonders gefährlich. Daher wird zu großer Vorsicht im Straßenverkehr geraten.

Laut chinesischem Recht kann gegen Ausländer eine Ausreisesperre verhängt werden, wenn sie strafrechtlich angeklagt oder verdächtigt werden oder wenn sie in einen laufenden Zivilprozess involviert sind.

Die Polizei kann bei 238 Tatbeständen, die u.a. "Störung der öffentlichen Ordnung" und "Sittenwidrigkeit" umfassen, Bußgelder verhängen und ohne richterliches Urteil bis zu 15 Tagen Arrest anordnen.

Der Besitz und die Einfuhr von Drogen (auch in geringen Mengen) kann zu Gefängnisstrafen und sogar zur Todesstrafe führen. Das Auswärtige Amt warnt daher dringend vor der Mitnahme von Gegenständen mit unbekanntem Inhalt.

Das Fotografieren von militärischen Objekten ist verboten. Möchte man Personen fotografieren, sollte man zuvor um Erlaubnis fragen.

Auf Grund vermehrter Taschendiebstähle wird geraten, wichtige Dokumente wie Reisepass und Flugtickets im Hotel zu deponieren und nur eine beglaubigte Kopie mit sich zu führen.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

PDF-Download (Länder-Information)

Zusätzlich auf Anfrage buchbar

Nachprogramm: Hongkong

2 Übernachtungen mit Frühstück im 4-Sterne-Stadthotel, Transfers, Reiseleitung. Rückflug von Hongkong nach Deutschland. Zuschlag zum Reisepreis p.P.
im Doppelzimmer: 499 €
im Einzelzimmer: 699 €

Nachprogramm: Peking & Große Mauer

Tauchen Sie ein in das Reich der Mitte. Die quirlige Millionenmetropole Peking blickt auf über 3.000 Jahre Geschichte zurück. Zahlreiche Tempel und Paläste sind Zeugen der Vergangenheit. Außerhalb der Hauptstadt erleben Sie eines der faszinierenden Bauwerke der Menschheit hautnah: die Große Mauer. Ein Höhepunkt jeder China-Reise!
5 Übernachtungen mit Halbpension im 4-Sterne-Stadthotel in Peking, Besichtigungen: Verbotene Stadt, Große Mauer, Kaiserpalast - Transfers, Reiseleitung. Flug von Hongkong nach Peking und Rückflug nach Deutschland, . Zuschlag zum Reisepreis p.P.
im Doppelzimmer: 699 €
im Einzelzimmer: 950 €

 

Reisedokumente Reisepass

Für diese Reise benötigen deutsche Staatsbürger einen Reisepass mit einer Gültigkeit von mindestens 6 Monaten. Ohne gültige Ausweisdokumente kann die Reise nicht angetreten werden.

Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
MS ARTANIA: Asien intensiv
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
1
  • auf/zu

    Zusatzoptionen:

    Flughafen:

    Zustiegsorte:

    weitere Informationen:

    • Visum fakultativ (wir informieren Sie gern).
    • Weitere Kabinenkategorien auf Anfrage!

Persönliche Daten

Die mit * gekennzeichneten Felder sind erforderlich.

*
*
*
*
*
Kontaktieren Sie uns auch gerne telefonisch bei Gruppenanfragen: 0800 – 250 00 00 (Anruf kostenlos)

Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittskosten- und Reiseabbruchversicherung, sowie bei Auslandsreisen einer zusätzlichen privaten Auslandskrankenversicherung. Wir helfen Ihnen, den optimalen Versicherungsschutz für Sie zu finden. Uns zur Seite steht die Europäische Reiseversicherung (ERV).

i
i
i
(inkl. Reiserücktrittsversicherung, Reiseabbruch-Versicherung, Reisekrankenversicherung mit medizinischer Notfallhilfe, RundumSorglos-Service, Reisegepäck-Versicherung)

Sonstiges

Reise weiterempfehlen

X

Weiterempfehlen

Reise weiterempfehlen

Die mit * gekennzeichneten Felder sind erforderlich.

*
*
*

Reise drucken