MS ARTANIA: Kanaren & Kapverden - Sonnenverwöhnte Inseln des Atlantik

17 Tage Kreuzfahrt: Teneriffa - La Palma - Palmeira - Praia - Porto Novo - Mindelo - Las Palmas - Arrecife - Agadir - Palma de Mallorca - Ajaccio - Genua (Programm lt. Ausschreibung)

Diese Kreuzfahrt mit MS Artania hat es wahrhaft in sich. Sie ist wie ein prall gefüllter Adventskalender, der Sie vor Weihnachten mit schönsten Reiseüberraschungen erfreut. Spaniens Südküste mit den weißen Dörfern, Portugals Hauptstadt Lissabon am Tejo gelegen, die Blumeninsel Madeira, gleich sechs kanarische Trauminseln, das Sonnen- und Badeparadies Kapverden, Impressionen aus 1001 Nacht in Marokko, die Balearenkönigin Mallorca und »die Wilde« unter den Inseln, Korsika, stehen auf Ihrer Reiseroute, die keine Wünsche offen lässt. 

  • sz-rRisen Vorteil: Anschlussflug bei Anreise und Busrückreise mit Zwischenübernachtung für Sie kostenlos

Programm

Reiseverlauf

Ort

Ankunft

Abfahrt

1. Tag:

Santa Cruz de Tenerife/Teneriffa/Spanien

 

23:00

2. Tag:

Santa Cruz de la Palma/La Palma/Spanien

08:00

14:00

3. Tag:

Urlaub auf See

 

 

4. Tag:

Palmeira/Sal/Kapverdische Inseln

13:00

21:00

5. Tag:

Praia/Insel Santiago/Kapverdische Inseln

08:00

18:00

6. Tag:

Porto Novo/Insel Santo Antao/Kapverdische Inseln

Mindelo/Insel São Vicente/Kapverdische Inseln

07:00

 

 

17:00

15:00

7. Tag:

Mindelo/Insel São Vicente/Kapverdische Inseln

 

17:00

8. Tag:

Erholung auf See

 

 

9. Tag:

Erholung auf See

 

 

10. Tag:

Las Palmas/Gran Canaria/Spanien

08:00

22:00

11. Tag:

Arrecife/Lanzarote/Spanien

08:00

15:00

12. Tag:

Agadir/Marokko

07:00

20:00

13. Tag:

Urlaub auf See

 

 

14. Tag:

Urlaub auf See

 

 

15. Tag:

Palma de Mallorca/Mallorca/Spanien

08:00

14:00

16. Tag:

Ajaccio/Korsika/Frankreich

13:00

19:00

17. Tag:

Genua/Italien - Ausschiffung
ab ca. 9 Uhr, Dauer 2-3 Std. 

09:00

 

Fahrplanänderungen vorbehalten

Hier können Sie einen Blick auf das Landausflugsprogramm werfen

 

 

ab 2149 
Ihr Schiff: MS ARTANIA

MS ARTANIA

Elegante Weltenbummlerin mit königlichem Blut

  • Ihr Zuhause für unterwegs – klassisch und zugleich modern
  • Kreuzfahrt nach Maß, stilvoll und wohnlich, weiträumig & überschaubar

Innen war gestern, Artania ist heute. Ganz im Stil moderner Luxusschiffe bietet MS Artania nur Außenkabinen. Allerdings gibt es bei Phoenix das neue Reisegefühl zu einem verträglichen Preis. Die MS ARTANIA setzt neue Akzente in der klassischen deutschen Kreuzfahrt. Das Schiff wurde im Jahr 1984 ursprünglich für den britischen Markt gebaut und von Lady Diana getauft. Es wurde zuletzt Ende 2014 umfangreich renoviert. MS ARTANIA verbindet modernen, höchsten Komfort mit den Eigenschaften klassischer Kreuzfahrttradition. Den Gast erwartet ein herrliches Raumgefühl mit viel Platz für Individualität. Schon beim Bau des Schiffes bewies man einen äußerst zukunftsorientierten Weitblick. MS ARTANIA bietet auf neun Decks vielfältige Lounges und Bars, geschmackvolle Einrichtung, eine über zwei Ebenen offene Lobby, zwei Internet-Cafés, Bibliothek mit Kartenspieltischen, Theater/Kino, eine Show-Lounge, zwei gleichwertige Restaurants, ein Lido Buffet-Restaurant mit Terrasse, Boutique, Beauty-Salon und einem SPA/Wellnessbereich mit Massage, Fitness-Center und Saunen. Die Restaurants bieten ausreichend Platz, damit alle Gäste bequem in einer Tischzeit mit langen Öffnungszeiten speisen können. Lichtdurchflutete Innenpromenade, sechs Fahrstühle und mehrere Treppenhäuser stehen zur Verfügung, um schnell von A nach B zu gelangen. Die Außendecks bieten viele geschützte Liegeplätze, zwei Poolbereiche, ein klassisches Terrassen-Heck mit der schon berühmten Phoenix Bar sowie eine Rundum-Promenade.

  • Komfortables Ambiente mit exzellenter Ausstattung
  • Ein Schiff der Begegnungen und guter Gesellschaft
  • Spitzenküche und erstklassiger Service
  • Gewohnt günstige Bordkosten

Genießen Sie schon jetzt einen Blick auf Ihr Schiff! 

Kabinenausstattung:
Alle Kabinen auf der MS ARTANIA liegen außen! Sie sind geräumig und komfortabel ausgesatttet, verfügen über ein Studiobett, welches tagsüber als Couch genutzt wird, und ein weiteres einklappbares Bett. Neben den Schränken bietet eine Spiegelkommode mit mehreren Schubfächern zusätzliche Ablagemöglichkeiten. Zur Ausstattung gehören SAT/TV, Radio, individuell regulierbare Klimaanlage, Telefon, Kühlschrank/Minibar, Safe. WLAN ist vorhanden aber nicht inklusive. Der Empfang des WLANS ist abhängig vom Reisegebiet. Alle Bäder mit Badewanne, Waschbecken inkl. Spiegelschrank und Fön. Bademäntel stehen zur Verfügung. Die kleinste Kabine 15-16 qm und die Royal Suite 50 qm groß. 600 Außenkabinen, Juniorsuiten und Suiten mit einem privaten Balkon.
Für besondere Ansprüche gibt es in den gehobenen Kabinenkategorien und Suiten den SILBER- und GOLD-Service.

Kabinenkategorien:
Eine ausführliche Auflistung aller Kabinenkategorien finden Sie hier.

Ausstattung:
Beim Bau des Schiffes bewies man einen äußerst zukunftsorientierten Weitblick. MS ARTANIA bietet auf neun Decks vielfältige Lounges und Bars, geschmackvolle Einrichtung, eine über zwei Ebenen offene Lobby, Internetcafé, Bibliothek, Kartenspielzimmer, Kino/ Theater, eine Show-Lounge, zwei gleichwertige Restaurants, ein Lido-Buffet-Restaurant mit Terrasse, Boutiquen, Beautysalon und Spa. Die Restaurants bieten ausreichend Platz, damit alle Gäste bequem in einer Tischzeit speisen können. Zwei lichtdurchflutete Innenpromenaden, sechs Fahrstühle und mehrere Treppenhäuser stehen zur Verfügung, um schnell von A nach B zu gelangen. Die Außendecks bieten viele geschützte Liegeplätze, drei Poolbereiche, ein klassisches Terrassen-Heck sowie eine Rundum-Promenade. Der “Ausguck” Schiff voraus wie auch das unverbaute Terrassen-Heck lassen die Herzen maritimer Liebhaber höher schlagen, bieten sie doch prächtigste Ausblicke.

Freizeit und Unterhaltung:
Den ganzen Tag über finden verschiedene Kurse und Unterhaltungsprogramme statt. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Nehmen Sie an einer Wellnessbehandlung teil, oder informieren Sie sich bei interessanten Vorträgen über Ihr nächstes Etappenziel. Für musikalische Unterhaltung ist auch gesorgt. Abends trifft sich Jung und Alt beim Tanz oder bei einer Late-Night-Show.

Technische Daten:
Baujahr: 1984 als Royal Princess, ab 2004 Artemis, regelmäßige Renovierungen.
Letzte Renovierung: 2014
Passagiere: 1.200 meist deutsche Gäste
Schiffsbesatzung: ca. 420
Länge: 231 m
Breite: 29 m
Reisegeschwindigkeit: 15-18 Knoten

Landausflüge:
Alle Landausflüge können spätestens 2 Monate vor Reisebeginn im Internet oder direkt bei SZ Reisen gebucht werden. Hier erhalten Sie auch die Ausflugsbeschreibungen mit Preisen zu Ihrer gebuchten Reise. Die Zahlung der Ausflüge erfolgt an Bord.

Trinkgeld:
Trinkgeld ist nicht obligatorisch, wird aber gerne entgegengenommen. Wenn Sie mit dem Service zufrieden sind, mag als Richtlinie ca. € 4,-/5,- pro Tag/Gast gelten. In den Bars werden die Barrechnungen abgezeichnet und gesamt am Ende der Reise beglichen. Der Barrechnung wird ein Trinkgeld von 7 % hinzugefügt.

Zahlungsmittel an Bord:
Die offizielle Bordwährung ist EURO. VISA-, MasterCard und deutsche Girocards werden akzeptiert, Abrechnung in Euro. Unsere besonders günstigen Barpreise und die niedrigen Nebenkosten an Bord sind ein weiterer Pluspunkt für eine unvergessliche Reise.

Zusatzkosten/Nebenkosten:
Landausflüge, Getränke außerhalb der Mahlzeiten, Telefongespräche, Verzehr in den Bars, persönliche Serviceleistungen an Bord, wie zum Beispiel Schönheitsbehandlungen im Spa, Wäscheservice, ärztliche Behandlungen. Treibstoff-Zuschläge, die ggf. nachträglich von der Reederei erhoben werden.

Beförderung

  • Transfer ab/an Haustür in Region zum/ab Schiff
  • Hinflug nach Teneriffa (Umsteigeverbindung)
  • Rücktransfer im Bus mit Zwischenübernachtung/HP oder Rückflug ab Genua inkl. Transfer Hafen - Flughafen
  • Einschiffung in Santa Cruz
  • Ausschiffung in Genua

Kabine & Verpflegung

  • 16 Übernachtungen in gebuchter Kabinenkategorie
  • Vollpension / inkl. Tischwein, Säfte des Tages zu den Hauptmahlzeiten
  • Willkommens- und Abschiedsdrink
  • Festliches Galadinner im Rahmen der VP
  • Obstkorb in der Kabine
  • Bademantel
  • 1 Übernachtung/ HP auf Rückfahrt            

Sonstiges

  • Gepäckbeförderung vom Anlegeplatz in die Kabine und zurück
  • Nutzung der Bordeinrichtungen
  • Ein- & Ausschiffungsgebühren
  • Informationsmaterial zur Reise
  • Deutsch sprech. Bordreiseleitung

 

Zielland

Spanien

Einreise für Deutsche

Deutsche sind für einen unbegrenzten Aufenthalt visumfrei. Notwendig sind für die Dauer des Aufenthalts gültiger Reisepass (für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten ist auch der für die Dauer des Aufenthalts gültige Personalausweis ausreichend).

Als Nachweis des EU-weiten Versicherungsschutzes sollte die Europäische Krankenversicherungskarte mitgeführt werden (eine private Auslandsreisekrankenversicherung wird zusätzlich empfohlen).

Landesdaten

Lage

Das Königreich Spanien grenzt im Norden an Frankreich, im Osten an das Mittelmeer, im Süden an die Straße von Gibraltar und im Westen an Portugal und den Atlantischen Ozean.

Das Staatsgebiet umfasst auch die Balearen, die Kanarischen Inseln und die Provinzen Melilla und Ceuta in Nordafrika.

Fläche: 504.782 km².

Einwohner

Bevölkerung: ca. 46,8 Millionen

Städte:

Madrid (Hauptstadt) ca. 3,2 Millionen

Barcelona ca. 1,6 Millionen

Valencia ca. 792.100

Sevilla ca. 698.000

Zaragoza ca. 678.100

Málaga ca. 561.400

Murcia ca. 437.700

Palma de Mallorca ca. 402.000

Las Palmas/Gran Canaria ca. 381.300

Bilbao ca. 351.400

Alicante ca. 329.300

Córdoba ca. 328.300

Valladolid ca. 311.700

Granada ca. 241.000

Santa Cruz de Tenerife ca. 204.500

Bevölkerungszahlen in den Autonomen Regionen:

Andalusien ca. 8,4 Millionen

Katalonien ca. 7,5 Millionen

Madrid ca. 6,4 Millionen

Valencia ca. 5 Millionen

Galicien ca. 2,8 Millionen

Castilla y León ca. 2,5 Millionen

Baskenland ca. 2,2 Millionen

Castilla-La Mancha ca. 2,1 Millionen

Kanarische Inseln ca. 2,1 Millionen

Murcia ca. 1,5 Millionen

Aragon ca. 1,3 Millionen

Asturien ca. 1,1 Millionen

Balearen ca. 1,1 Million

Extremadura ca. 1,1 Million

Navarra ca. 640.100

Kantabrien ca. 592.500

La Rioja ca. 321.200

Ceuta y Melilla ca. 164.800

Sprache

Amtssprachen sind Spanisch, Katalanisch, Galicisch und Baskisch. In den Touristengebieten wird häufig Deutsch und Englisch gesprochen oder verstanden.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit.

Auf den Kanarischen Inseln Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -1 Stunde. Da auch dort die Sommerzeit gilt, bleibt der Zeitunterschied immer erhalten.

Telefon/Post

Post

Luftpostsendungen im innereuropäischen Postverkehr sind etwa 5 Tage unterwegs.

Telefon

Die Telefonvorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Spanien ist 0034, danach wählt man die neunstellige Teilnehmernummer beginnend mit der 9. Von Spanien nach Deutschland wählt man die Vorwahl 0049, nach Österreich die 0043 und in die Schweiz die 0041. Kartentelefone funktionieren mit "tarjetas telefónicas". Sie sind in Tabakgeschäften (estancos) oder in Sparkassen erhältlich.

NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung, Feuerwehr 112.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Spanien von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .es

Feiertage

Im Jahr 2018:

1. Januar (Neujahr)

6. Januar (Heilige Drei Könige)

19. März (St. Joseph, in einigen Regionen)

29. März (Gründonnerstag)

30. März (Karfreitag)

2. April (Ostermontag, in einigen Regionen)

1. Mai (Tag der Arbeit)

15. August (Mariä Himmelfahrt)

12. Oktober (Nationalfeiertag)

1. November (Allerheiligen)

6. Dezember (Verfassungstag)

8. Dezember (Mariä Empfängnis)

25. Dezember (Weihnachten)

Zusätzlich gibt es einige nur regional begangene Feiertage.

Die Hauptferienmonate sind Juli bis September. Auch die Oster- und Weihnachtswoche werden häufig für Kurzurlaube genutzt.

Öffnungszeiten

Geschäfte: In Spanien gibt es keine gesetzlichen Ladenschlusszeiten, die Schließzeiten der Geschäfts liegen jedoch in der Regel zwischen 20 und 22 Uhr. Samstags schließen viele Einzelhandelsgeschäfte um 14 Uhr.

Im Sommer haben kleinere Läden von 9/9.30-14.30 Uhr und 17.30-20 Uhr geöffnet, größere Geschäfte und Supermärkte meist durchgehend und auch am Samstag, teilweise sogar an bestimmten Sonntagen. Im Winter öffnen kleinere Läden von 9/9.30-14 Uhr und 17-20 Uhr

Banken: Mo bis Fr 8.30-14/14.30 Uhr; Sa im Winter 8.30-13 Uhr (im Sommer, ca. ab 1. Mai, am Sa geschlossen)

Büros: Mo bis Fr 9-18 Uhr; die Mittagspause findet entweder von 13 bis 14 Uhr statt oder von 14-16/17 Uhr. Bei der längeren Mittagspause endet der Arbeitstag in der Regel erst um 19 Uhr

Behörden: Mo bis Fr 9-14 Uhr

Post: Mo bis Fr 9-14 Uhr, in Großstädten zum Teil wesentlich länger

Kleidung

Während der Sommermonate ist in den Küstengebieten, auf den Balearen sowie im Landesinneren leichte Sommerkleidung, im Herbst und Frühjahr Übergangskleidung ausreichend.

Im Winter werden warme Wollsachen sowie ein warmer Mantel benötigt.

Auf den Kanarischen Inseln genügt bis auf die Wintermonate Sommerkleidung, von Dezember bis März sollte man auch warme Pullover oder Übergangsjacken dabei haben. In Madrid ist es bei einer Höhe von 635 m über dem Meeresspiegel im Winter empfindlich kalt, daher ist warme Kleidung hier dringend erforderlich.

Gute Schuhe und eine Sonnenbrille sind das ganze Jahr über wichtig.

In einigen Hotels und Restaurants wird besonders beim Abendessen großer Wert auf lange Hosen, Jackett und Krawatte gelegt, sonst wird im allgemeinen Alltagskleidung akzeptiert.

Abendkleidung ist nur bei besonders förmlichen Veranstaltungen vorgeschrieben.

Badekleidung gehört ausschließlich an den Strand und in die Feriengebiete.

Geschichte/Politik

Die frühesten Zeugnisse von Ureinwohnern der Iberischen Halbinsel sind Höhlenzeichnungen aus der paläolithischen Epoche. Die Phönizier gründeten um 1.100 vor Christus erste Handelsniederlassungen an der Küste, z.B. an der Stelle des heutigen Cádiz. In der zweiten Hälfte des 3. Jahrhunderts vor Christus begannen die Kartharger auf die Halbinsel vorzudringen und gründeten um 230 vor Christus die Stadt Barcelona. Ab 200 vor Christus fiel das Land an die Römer, die es 600 Jahre in Besitz nahmen. Nach kurzer Herrschaft der Westgoten zogen 711 Araber über die Meerenge von Gibraltar und eroberten in Kürze die gesamte Halbinsel.

Die Ehe zwischen Ferdinand II. von Aragón und Isabella I. von Kastilien begründete 1479 den spanischen Nationalstaat. Im selben Jahr begründete der von den Herrschern unterstützte Christoph Columbus mit der Entdeckung Amerikas die spanische Vorherrschaft zur See. Erst 1492 gelang mit der Eroberung Granadas die Reconquista, die vollständige Rückeroberung durch die christlichen Heere. Durch die vernichtende Niederlage der Spanischen Armada gegen die Engländer im Jahr 1588 verlor Spanien seine Vormachtstellung in Europa. Bis 1815 kam es zu einem erbitterten Unabhängigkeitskampf der Spanier von den Franzosen, der mit der Einführung einer liberalen Verfassung endete.

Mit Beginn des 19. Jahrhunderts lösten sich die lateinamerikanischen Kolonien von Spanien. Während des Ersten Weltkrieges blieb Spanien neutral. 1923 bis 1930 wurde nach einem Militärputsch Spanien von einem Direktorium ohne Parlament regiert. Danach wurde in Spanien die Zweite Republik ausgerufen. 1936 putschte sich der faschistische General Franco an die Macht. Der sich anschließende Spanische Bürgerkrieg, der von 1936 bis 1939 dauerte, wurde von den Faschisten gewonnen. Zwei Jahre nach Francos Tod im Jahr 1975 folgten die ersten freien Wahlen seit 1936. 1982 trat Spanien der NATO bei, und seit 1986 ist es Vollmitglied der Europäischen Union.

Wirtschaft

Traditionell ist Spanien ein landwirtschaftlich geprägter Staat. Seit Mitte der fünfziger Jahre ist aber auch die Industrie sehr schnell angewachsen. Der Tourismus ist in Spanien ein bedeutender Wirtschaftsfaktor.

Die wichtigsten landwirtschaftlichen Produkte sind Weizen, Gerste, Zuckerrüben, Mais, Kartoffeln, Roggen, Hafer, Reis, Tomaten und Zwiebeln. Spanien ist einer der weltweit größten Weinproduzenten und verfügt über ausgedehnte Weinanbaugebiete sowie über Zitrus- und Olivenhaine. An der Mittelmeerküste werden Zuckerrohr, Orangen, Zitronen, Feigen, Mandeln und Kastanien angebaut. Der früher trockene Küstengürtel ist Dank ausgeklügelter Bewässerungssysteme heute eine der fruchtbarsten Gegenden in Spanien. Die Korkeiche gehört zu den wichtigsten Bäumen des Landes.

Die Fischfangindustrie spielt in der spanischen Volkswirtschaft eine wichtige Rolle. Gefangen werden hauptsächlich Thunfisch, Tintenfisch, Seehecht, Sardine, Sardelle, Markrele und Muscheln.

Spanien verfügt über beträchtliche Mineralienvorkommen wie Kohle, Eisenerz, Blei und Rohöl. Zu den wichtigsten in Spanien hergestellten Gütern gehören Stoffe, Eisen und Stahl, Fahrzeuge, Kleidung und Schuhe, Schiffe und raffiniertes Erdöl.

Religion

Etwa 97 Prozent der Spanier bekennen sich zum römisch-katholischen Glauben. Es gibt kleinere Gemeinden von Protestanten, Juden und Muslimen.

Vegetation

Nur ein kleiner Teil Spaniens ist bewaldet. In den, an den Berghängen besonders im Nordwesten noch bestehenden, Wäldern gibt es Eichen und Korkeichen, deren Rinde alle zehn Jahre abgeschält werden kann. Die natürliche Vegetation in der zentralen Hochebene besteht vor allem aus Büschen und Sträuchern. Auf dem trockenen Boden gedeihen Weintrauben besonders gut.

Tierwelt

Zur Tierwelt Spaniens zählen Wölfe, Füchse, Wildschweine, Wildkatzen und Rotwild. Zu den berühmtesten domestizierten Tieren gehören die Stiere, die für den spanischen Nationalsport, den Stierkampf, gezüchtet werden. Die Vogel- und die Insektenwelt ist vielfältig. In den Bergflüssen und -seen leben zahlreiche Fischarten wie Barben, Schleien und Forellen.

Kulinarisches

Spaniens Küche mit ihren regionalen Spezialitäten zählt Dank der Qualität und Vielfalt zu einer der Besten der Welt. Charakteristisch ist die Verwendung von Olivenöl, viel Knoblauch und frischen Produkten. Landesweite Grundgerichte sind Eier- und Reisgerichte, Fisch- und Meeresfrüchte sowie Eintöpfe. Aus der maurischen Zeit stammen orientalische Gewürze wie Zimt, Muskatnuss, Kümmel und Safran. Spanien hat gute Desserts zu bieten, darunter Turrón (aus Honig und Mandeln), Gewürzkuchen und zahlreiche Früchte wie Datteln und Feigen.

Der Wein gehört zu jedem Hauptgericht dazu. Das spanische Bier ist hell und wird sehr kalt serviert.

Souvenirs

Das spanische Kunsthandwerk mit seiner langen Tradition bietet zahlreiche schöne Mitbringsel. Keramik gibt es, mit regionalen Unterschieden, im ganzen Land. Lederwaren werden vorweigend in Andalusien, in Katalonien und auf den Balearen angeboten. Neben Schmuck, Stoffen, Spitzen und Teppichen sind auch spanische Lebensmittel (Wein, Süßigkeiten, Spirituosen) als Souvenir sehr zu empfehlen.

Duty Free

Einreise aus EU-Ländern

Bei unmittelbarer Einreise aus BULGARIEN und RUMÄNIEN, die am 1. Januar 2007 der EU beigetreten sind, wird es voraussichtlich zunächst Beschränkungen bei der Einfuhr von Tabakwaren geben. Es sollten zunächst nur die für Reisende aus Drittstaaten geltenden Höchstmengen mitgeführt werden:

- 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3g) oder 50 Zigarren oder 250g Rauchtabak.

EINREISE aus BISHERIGEN EU-LÄNDERN (EU-25 Staaten):

Bei unmittelbarer Einreise aus der Bundesrepublik Deutschland und den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr, trifft NICHT ZU für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren, ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

(Die im folgenden genannten Freimengen gelten nicht für die KANARISCHEN INSELN sowie nicht für die spanischen Enklaven CEUTA und MELILLA, für diese Gebiete gelten die im Abschnitt "Einreise aus Drittländern" genannten Freimengen).

Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1000 g Rauchtabak;

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

Bei anderen mitgeführten verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

Einreise aus Drittländern

Bei der Einreise aus Nicht-EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch, für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

- 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

- 16 Liter Bier;

- 4 Liter nicht schäumende Weine;

- 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein;

- eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

- andere Waren/Geschenke bis zum Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende bzw. von 300 Euro für Einreisende auf dem Landweg. Für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren erhöht sich der Freibetrag auf 175 Euro.

Die Abgabenbefreiung wird nicht gewährt:

- Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.

Klimainformationen

Die Gebiete im Norden und Nordwesten haben atlantisches Seeklima. Die Meseta und das Ebrobecken weisen dagegen ausgesprochen kontinentales, das andalusische Becken sowie die Landschaften am Mittelmeer ein mediterranes Klima auf.

In den östlichen, südlichen und südöstlichen Küstengebieten sind die Herbst-, Winter- und Frühjahrsmonate ausgesprochen mild und es herrscht mäßige Feuchtigkeit. In den Sommermonaten ist es tagsüber sehr heiß, nachts kühlt es jedoch meist ab.

Die Zentralgegenden, hingegen, weisen rauhe, relativ kalte Winter und trockene, heiße Sommer auf.

Die durchschnittlichen Temperaturen liegen in Madrid im Sommer bei 35°C, im Winter werden dort 5°C gemessen. In Barcelona dagegen, steigt das Thermometer im Sommer nur auf 24°C und fällt im Winter auf 11°C. Auf den Balearen betragen die durchschnittlichen Temperaturen im Sommer 28-33°C, im Winter 13-18°C.

Das Klima auf den Kanaren ist subtropisch, warm und trocken. Die Temperaturen sind sowohl im Sommer als auch im Winter ausgeglichen. Im Sommer steigt die Temperatur tagsüber meist auf 25°C, im Winter fällt sie nicht unter 13°C. Stärkere Niederschläge fallen nur auf den gebirgigen Inseln Teneriffa, La Palma und Gran Canaria. Die Meerwassertemperaturen schwanken von 22°C im Sommer bis 19°C im Winter.

Beste Reisezeit

Spanien bietet das ganze Jahr über gute klimatische Voraussetzungen, um einen angenehmen Urlaub zu verbringen. Die beste Reisezeit ist:

- für Madrid, Barcelona und die Balearen der Frühling und Herbst

- für Südspanien sowie spanische Riviera (Algeciras bis Málaga) der Herbst, Winter und Frühjahr

- für den nördlichen Teil Spaniens der Sommer.

Die Kanarischen Inseln können wegen ihres ausgeglichenen Klimas das ganze Jahr über bereist werden.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Keine.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Spanien ist malaria-frei.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Euro ( EUR)

1 Euro = 100 Cent.

Derzeitiger Kurs:

1 US-$ = ca. 0,94 EUR

1 US-$ = ca. 0,87 EUR

Hinweise

Möchte man in spanischen Geschäften mit Kreditkarte oder mit ec-/Maestro-Card bezahlen, wird als Identifikationsnachweis oft ein Führerschein mit Foto oder eine Kopie der Reisepassseite mit Foto und persönlichen Daten akzeptiert. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass die Geschäfte nicht zur Akzeptanz dieser Dokumente verpflichtet sind, sondern auch die Vorlage einer gültigen nationalen Identitätskarte oder eines gültigen Reisepasses im Original verlangen können.

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Ein- und Ausreise ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja - werden in größeren Hotels und Geschäften, vielfach in Restaurant der größeren Städte sowie bei größeren Autovermietern akzeptiert.

Geldautomat: Ja - EC-Karte (PIN-Nummer) oder Kreditkarte. Bargeld-Auszahlungsschalter gibt es in fast allen großen Hotels.

Auskunftstellen

Im Reiseland

Die Polizei hat einen speziellen Service für Touristen eingerichtet, die in Schwierigkeiten sind ("Servicio de Atención al Turista Extranjero" - SATE). Dort erhalten Reisende englischsprachige Auskünfte und gegebenenfalls notwendige Hilfestellung.

SATE DE MADRID

Calle Leganitos 19

28004 Madrid

Tel.: 91 548 85 37, 91 548 80 08

E-Mail: satemadrid@esmadrid.com

SATE DE BENIDORM

Plaza de Canalejas, 1, Edificio Torrejó

03501 Benidorm/Alicante

Tel.: 966 81 23 34, 966 80 98 70

E-Mail: benidorm.sate@policia.es

SATE DE BENALMÁDENA

Avda. Antonio Machado 10, Edificio Turismo

29630 Benalmádena/Andalusien

Tel.: 952 56 36 65

E-Mail: benalmadena.sate@policia.es

SATE DE ESTEPONA

Plaza de las Flores s/n

29680 Estepona, Málaga/Andalusien

Tel.: 952 80 90 00

E-Mail: estepona.sate@policia.es

SATE DE GRANADA

Calle Cárcel Baja, 3. Junto a la Catedral de Granada

18001 Granada/Andalusien

Tel.: 95 827 88 16

E-Mail: granada.sate@policia.es

SATE DE MÁLAGA

Plaza de la Marina 11

29001 Málaga/Andalusien

Tel.: 951 92 61 61, 951 99 98 18

E-Mail: malaga.sate@policia.es

SATE DE MARBELLA

Plaza de los naranjos s/n

29602 Marbella/Andalusien

Tel.: 952 76 11 00

E-Mail: marbella.sate@policia.es

SATE DE SEVILLA

Patio de Banderas, número 4

41004 Sevilla/Andalusien

Tel.: 954 56 47 67

E-Mail: sevilla.cdcentrosate@policia.es

SATE DE GANDIA

Avda. de la Paz 4 - El Grau de Gandia

46730 Gandía/Valencia

Tel.: 962 95 98 12

SATE DE MANACOR

Calle Rei Jaume III, nº 8

07500 Manacor/Mallorca

Tel.: 97 182 30 03

E-Mail: manacor.participacion@policia.es

SATE DE MAHÓN

Calle de la Concepción 1

07701 Mahón/Menorca

Tel.: 971 36 37 12

E-Mail: mahon.denuncias@policia.es

SATE DE PALMA DE MALLORCA

Calle Marbella 37, Can Pastilla

07610 Palma de Mallorca/Mallorca

Tel.: 97 149 42 19, 97 126 62 62

E-Mail: mallorca.cdplayaparticipacion@policia.es

SATE DE IBIZA

Avda. de la Paz s/n

07800 Ibiza

Tel.: 97 139 84 98

Instituto de Turismo de España - Turespaña
Capitán Haya 41
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Madrid /Spanien
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Deutsche Handelskammer für Spanien
(Cámara de Comercio Alemana para España)
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Madrid
Deutsche Handelskammer für Spanien
(Cámara de Comercio Alemana para España)
Apartado de Correos 19252
28080 Madrid/Spanien
(0034) 91 359 12 13
(0034) 91 353 09 10
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Mo bis Do 9-13 Uhr und 14-17 Uhr, Fr 9-14 Uhr
Sommeröffnungszeiten: Mo bis Fr 9-14 Uhr

Deutsche Handelskammer für Spanien
Zweigstelle Barcelona
(Cámara de Comercio Alemana para España)
Calle Córsega 301-303
08008
Barcelona /Spanien
(0034) 93 415 27 17
(0034) 93 415 97 08
www.ccape.es
barcelona@ahk.es
Mo bis Fr 10-14 Uhr

Spanisches Fremdenverkehrsamt
Lietzenburger Str. 99
10707
Berlin
(0 30) 882 66 61
(0 30) 882 65 43
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berlin@tourspain.es
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Spanisches Fremdenverkehrsamt
Myliusstraße 14
60323
Frankfurt/M.
(0 69) 72 53 13
(0 69) 72 50 33/38
www.spain.info
frankfurt@tourspain.es
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80051
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Spanisches Fremdenverkehrsamt
Postfach 15 19 40
80051 München
(0 89) 53 07 46 20
(0 89) 530 74 60
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munich@tourspain.es
Mo bis Fr 9-13 Uhr (kein Publikumsverkehr)

Tenerife Tourism Corporation

www.webtenerife.com

Fremdenverkehrsamt La Gomera
c/o KPRN network GmbH
Hamburger Allee 45
60486
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(0 69) 719 13 60 51
(0 69) 719 13 60
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Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

CÁDIZ siehe Jerez de la Frontera

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Carrer d' Antonio Jaume 2-2°- 9a
07800
Ibiza
Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Apartado 437
07800 Ibiza/Spanien
(0034) 971 31 57 63
(0034) 971 31 57 63
ibiza@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Ibiza und Formentera
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Barcelona

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Avenida de Méjico n° 10
Portal 1, 2°D
11405
Jerez de la Frontera
Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Avenida Duque de Abrantes, 44
11407 Jerez de la Frontera/Cádiz/Spanien
(0034) 956 18 21 44
(0034) 956 18 74 63
Jerez-de-la-frontera@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinz Cádiz
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Málaga

Consulado de la República Federal de Alemania
Calle Albareda 3-2°
35007
Las Palmas de Gran Canaria /Spanien
(0034) 928 26 27 31
(0034) 928 49 18 80, 928 49 18 70, 928 49 18 71
Amtsbezirk: Autonome Gemeinschaft der Kanaren.
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Madrid

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Carrer D'es Negres 32
07703
Mao-Mahón /Menorca/Spanien
(0034) 971 36 16 68
(0034) 971 36 16 68
mahon@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Insel Menorca
Übergeordnete Auslandsvertretung: Konsulat Palma de Mallorca

Consulado de la República Federal de Alemania
C/Mauricio Moro Pareto
2-5, Edificio Eurocom
Bloque Sur
29006
Málaga
Consulado de la República Federal de Alemania
Apartado 940
29080 Málaga /Spanien
(0034) 952 32 00 33
(0034) 952 36 35 91
Amtsbezirk: Die autonome Region Andalusien mit den Provinzen Almeria, Cádiz, Córdoba, Granada, Huelva, Jaén, Málaga, Sevilla sowie Ceuta und Melilla.

Consulado de la República Federal de Alemania

Calle Porto Pi 8, 3° D
Edificio Reina Constanza
07015
Palma /Mallorca/Spanien
(0034) 971 70 77 40
(0034) 971 70 77 37
Amtsbezirk: Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Zikunaga Bailara 57G
20120
San Sebastian -Hernani/Spanien
(0034) 943 33 55 11
(0034) 943 33 55 08
san-sebastian@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Guipúzcoa und Navarra
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Madrid

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Playa Blanca Avda. de la Llegada/El Varadero No. 30
35580
Playa Blanca /Spanien/Lanzarote
(0034) 928 51 92 32
(0034) 928 51 92 31
Lanzarote-fuerteventura@hk-diplo.de
(ohne Visabefugnis)

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Avenida Maritima no. 66
38700
Santa Cruz de la Palma /Spanien
(0034) 922 41 32 78
(0034) 922 42 06 89
santa-cruz-de-la-palma@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Insel La Palma
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Madrid

Consulado de la República Federal de Alemania

c./Costa y Grijalba, 18

38080
Santa Cruz de Tenerife /Spanien
Consulado de la República Federal de Alemania
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38080 Santa Cruz de Tenerife
(0034) 922 15 15 55
(0034) 922 24 88 20
santa-cruz-de-tenerife@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Insel Teneriffa
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Madrid

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46002
Valencia /Spanien
(0034) 96 394 23 88
(0034) 96 310 62 53
valencia@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinz Valencia
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Barcelona

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Calle Colón 26
2do piso
36201
Vigo (Pontevedra) /Spanien
(0034) 986 12 31 49
(0034) 986 12 31 49
vigo@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen La Coruña, Lugo, Orense und Pontevedra
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Madrid

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Calle Cinco de Marzo, 7.1° Izq
50004
Zaragoza /Spanien
(0034) 976 21 47 83
(0034) 976 30 26 66
zaragoza@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Zaragoza, Huesca und Teruel
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Barcelona

Botschaft des Königreichs Spanien
mit Konsularabteilung
Lichtensteinallee 1
10787
Berlin
(0 30) 25 79 95 57
(0 30) 254 00 70
www.spanischebotschaft.de
emb.berlin.sc@maec.es
Mo bis Do 9-17 Uhr, Fr 9-14 Uhr

Spanisches Honorarkonsulat
Budapesterstraße 34 b
01069
Dresden
(03 51) 879 00 22
(03 51) 87 90 00
info@spanisches-honorarkonsulat.de
Mo bis Fr 9-18 Uhr (nach telefonischer Vereinbarung)
(keine Visumerteilung)

Spanisches Generalkonsulat
Homberger Straße 16
40474
Düsseldorf
(02 11) 438 03 15
(02 11) 43 90 80
cog.dusseldorf@maec.es
Visa-Abteilung Mo bis Fr 8-14 Uhr und den 1. Samstag im Monat 8-13 Uhr

Spanisches Generalkonsulat
Nibelungenplatz 3
60318
Frankfurt/M.
(0 69) 596 47 42
(0 69) 959 16 60
cogfrancfort@maec.es
Mo bis Fr 8-13.30 Uhr

Spanisches Generalkonsulat
Mittelweg 37
20148
Hamburg
(0 40) 41 74 49
(0 40) 414 64 60
cog.hamburgo@maec.es
Mo bis Fr 9-13 Uhr (erster Samstag im Monat von 9-14 Uhr nur Passabteilung für spanische Staatsangehörige)

Spanisches Generalkonsulat
Oberföhringer Straße 45
81925
München
(0 89) 981 02 06
(0 89) 998 47 90
cog.munich@maec.es
Mo bis Fr 8-13 Uhr, Sa 9.30-12 Uhr

Spanisches Generalkonsulat
Lenzhalde 61
70192
Stuttgart
(07 11) 226 59 27
(07 11) 997 98 00
cog.stuttgart@maec.es
Mo bis Fr 8.30-14 Uhr

Embajada de la República Federal de Alemania
Calle de Fortuny 8
28010
Madrid /Spanien
(0034) 91 310 21 04
(0034) 91 557 90 00
www.embajada-alemania.es
info@madrid.diplo.de
Amtsbezirk: Spanien und Andorra
Konsularischer Amtsbezirk: Provinzen Álava, Avila, Asturien (Asturias), Badajoz (Extremadura), Burgos, Cáceres, Ciudad Real, Cuenca, Guadalajara, Guipúzcoa, Kantabrien (Cantabria), La Coruña, La Rioja, Léon, Lugo, Madrid, Navarra, Orense, Palencia, Pontevedra, Salamanca, Segovia, Soria, Toledo, Valladolid, Vizcaya, Zamora
Der Leiter der Vertretung ist zugleich als Botschafter im Fürstentum Andorra mit Sitz in Madrid akkreditiert

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Centro Comercial Neptuno, Avenida Carlos III. N° 401
local 18 bajo
04720
Aguadulce (Almeria)/Spanien
(0034) 950 34 18 13
(0034) 950 34 05 55
aguadulce@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinz Almeria
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Sevilla

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Alicante Avenida Maisonnave, 7, 2°
03003
Alicante /Spanien
(0034) 965 11 80 70
alicante@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Alicante, Murcia und Albacete
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Barcelona

Consulado General de la República Federal de Alemania
Torre Mapfre
Calle de la Marina 16-18, 30°
08005
Barcelona
Consulado General de la República Federal de Alemania

Apartado 389
08080 Barcelona/Spanien
(0034) 932 92 10 02
(0034) 932 92 10 00
Amtsbezirk: Provinzen Albacete, Alicante, Barcelona, Castellón, Gerona, Huesca, Lérida, Murcia, Tarragona, Teruel, Valencia, Zaragoza; Fürstentum Andorra

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Calle San Vicente, 8, Edificio Alba, planta 13°-3
48001
Bilbao /Spanien
(0034) 94 424 39 76
(0034) 94 423 85 85
bilbao@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Vizcaya, Alava, La Rioja
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Madrid

Sehenswertes

Madrid

Madrid, die Hauptstadt und die größte Stadt Spaniens, ist eine europäische Metropole. Die Stadt ist nicht nur das Zentrum der Verwaltung, des Geschäftslebens, der Finanzwelt und der Mode des Landes sondern auch ein kulturelles Zentrum und ein kulinarisches Paradies. Der Sitz der Staatsregierung, des Parlaments und der großen Konzerne befindet sich hier.

Geografisch gesehen liegt Madrid fast genau in der Mitte der Iberischen Halbinsel auf einem zentralen Hochplateau am Rio Manzanares. Mit einer Höhenlage von 665 Metern ist Madrid die höchst gelegene Hauptstadt Europas.

Die Stadt hat eine bewegte Geschichte, die von der mittelalterlichen Epoche über die Habsburger und Bourbonen bis ins Isabellinische Zeitalter und ins zeitgenössische Madrid reicht. Das Stadtbild spiegelt die Geschichte und Kultur aller dieser Epochen eindrucksvoll wider. Beeindruckend ist der Reichtum an Palästen, Schlössern, Museen und einzigartigen Bauwerken.

Madrid hat sich auch zum kulturellen Zentrum Spaniens entwickelt. Mit über 30 Theatern und dem Konzerthaus bildet die Stadt den Mittelpunkt des spanischen Musik- und Theatergeschehens. Madrid ist mit seinem Museumsdreieck Prado, Thyssen-Museum und Rheina-Sofia-Museum auch Hauptstadt der Kunst.

Außer dem regen Kulturleben und Kunstschaffen wird auch ein intensives Nachtleben geboten, das sich mit keiner anderen europäischen Hauptstadt vergleichen lässt. Mehr als 100 Kinos, Diskotheken und ein riesiges Angebot an Restaurants, Bars und Kneipen sorgen für einen interessanten Aufenthalt.

Barcelona

Barcelona, die Hauptstadt Kataloniens und die zweitgrößte Stadt Spaniens, ist zugleich das wichtigste Industrie- und Handelszentrum des Landes. Daneben zählt die Metropole aufgrund ihrer Attraktionen zu den beliebtesten Städtereisezielen: Zahlreiche traditionelle und moderne architektonische Kulturgüter ziehen bei angenehmen klimatischen Bedingungen Jahr für Jahr viele Besucher in ihren Bann. Monumente aus den verschiedensten Epochen spiegeln die 2.000 Jahre alte Geschichte Barcelonas wider.

Das Gotische Viertel mit der stolzen Kathedrale, dem alten Rathaus, dem Bischofssitz und dem Palast der katalanischen Regierung einerseits und das modernistische, von Antonio Gaudí geprägte Barcelona mit der unvollendeten Kirche der Heiligen Familie, dem Güell-Park und der Casa Milà andererseits bieten vielfältige Gelegenheiten für Stadtbesichtigungen. Sehenswerte Beispiele der fantasievollen Neugestaltung der Stadt aus der jüngsten Vergangenheit sind der Port Olímpic und der neu aufgeschüttete Palmenstrand oder auch der Stadtteil El Raval, der sich vom zwielichtigen Vorstadt- zum Szeneviertel Barcelonas entwickelt hat.

Darüber hinaus gibt es für Kulturliebhaber viele interessante Museen, wie zum Beispiel das Picasso-Museum, das Nationale Kunstmuseum von Katalonien (MNAC) und die Fundació Joan Miró (Joan-Miró-Stiftung), sowie ein reichhaltiges Veranstaltungsprogramm.

Auch als Einkaufsstadt hat Barcelona einiges zu bieten. Das breite Angebot reicht von exklusiven Designerläden bis hin zu Antiquitätenshops und Straßenmärkten. Die vielleicht berühmteste Straße Spaniens, die Rambles, lädt zum Flanieren und Verweilen in schicken Straßencafés ein und gewährt auf den einzelnen Abschnitten Einblicke in sehr unterschiedliche Bereiche des pulsierenden Lebens der Metropole. Eine große Auswahl an Restaurants mit katalanischer und internationaler Küche ist ein weiterer Pluspunkt, die Stadt zu besuchen.

Das grüne Spanien

Der grüne Norden Spaniens wird gebildet durch die Regionen Baskenland, Kantabrien, Asturien und Galicien. Im Baskenland, mit seiner uralten eigenen Kultur, erwarten den Reisenden immergrüne Wiesen, typische Bauernhäuser sowie zahlreiche Strände und Fischerhäfen. Das etwa 14 Kilometer vom Meer entfernt liegende Bilbao ist die schönste Stadt des Gebietes. Sie hat einen schönen alten Stadtkern, wobei die Kathedrale und das Gebäude der Stadtverwaltung besondere Beachtung verdienen.

Seit 1997 gibt es in Bilbao das Guggenheim Museum mit seinem spektakulären Neubau des amerikanischen Architekten Frank O. Gehry. Allein wegen der Architektur lohnt ein Besuch. Ausgestellt werden u.a. Werke von Kandinsky, Modigliani, Picasso, Miró, Serra und Kiefer. San Sebastián-Donostia ist wegen seiner schönen Strände und seiner eleganten Ausstrahlung bei vielen Besuchern geschätzt. In Kantabriens sanfter Landschaft sind zahlreiche Zeugen vorhistorischer Zeit zu sehen.

Besonders hervorzuheben sind die Felsmalereien in den Höhlen von Altamira in der Nähe des Dorfes Santillana de Mar. Die wilde Natur des Picos de Europa, eines Gebirgszugs der sich über Kantabrien und Asturien erstreckt, wird im gleichnamigen Nationalpark geschützt. Santander, die Hauptstadt Kantabriens, ist von schönen Stränden umgeben. Oviedo, die Hauptstadt Asturiens, ist eine schöne Stadt mit einer beeindruckenden spätgotischen Kathedrale. Besonders die Cámara Santa mit der Heiligen Truhe, einem einzigartigen Reliquienschatz, ist sehenswert.

Galicien, die Region im äußersten Nordwesten Spaniens war bereits im Mittelalter berühmt, da sie am Jakobsweg, der Hauptstraße der Pilger Europas, liegt. Santiago de Compostela, die heutige Hauptstadt Galiciens, ist ein altes Pilgerzentrum. Ihre romanische Kathedrale (mit Barockfassade) stellt das Herz der Stadt dar, die noch andere sehenswerte Baudenkmäler wie die Stiftskirche Santa Maria del Mar und den Palast der Gelmírez aufweist. Weitere einladende Städte in Galicien sind La Coruña, Lugo und Orense mit ihrem römischen Erbe, das noch vielerorts sichtbar ist.

Andalusien

Mit viel Sonne, einer schönen noch gepflegten Tradition und seiner Geschichte mit dem Erbe der Araber ist Andalusien für Touristen eine der reizvollsten Gegenden Spaniens. Städte wie Sevilla, Cordoba, Granada und Malaga laden zu Erkundungstouren ein.

Sevilla, die Hauptstadt Andalusiens, hat einen starken eigenen Charakter bewahrt. Ihre volkstümlichen Stadtviertel sind genauso interessant wie ihre großen Sehenswürdigkeiten u.a. die Kathedrale mit dem Orangenhof (Patio de los Naranjos) und den Anbauten Capilla Mayor sowie Capilla Real, der Alcazar, eine alte arabische Festung, die Giralda, das Minarett der alten Moschee aus dem 12. Jahrhundert, das später als Glockenturm in die Kathedrale einbezogen wurde und der Goldturm. Die Semana Santa mit ihren historischen Umzügen am Palmsonntag und Karfreitag und Feierlichkeiten in der Kathedrale in Sevilla ist eines der beeindruckensten Feste Spaniens.

Auch Cordoba, das jahrhundertelang die Hauptstadt eines unabhängigen Moslemkalifates war, hat die Spuren aus jener Zeit bewahrt. Ganz besonders ist hier auf die ehemalige Moschee und heutige Kathedrale hinzuweisen, die eine der größte Moscheen der Welt und die bedeutendste Schöpfung maurischer Baukunst in Spanien ist. Nördlich vom Platz Camposanto de los Mártires gelangt man in das Judería, das jüdische Viertel mit der Sinagoga, eine der ältesten erhaltenen Synagogen Spaniens.

Granada ist wegen seines reichen Kulturschatzes zum Nationalmonument erklärt worden. Neben der Kathedrale, der Capilla Real (Grabkapelle der katholischen Könige mit zahlreichen Kunstschätzen) prägt die Alhambra, ein riesiger Palast mit großen Innenräumen, Arkadengängen, Pavillions und wunderschönen Gartenanlagen, das Stadtbild. Für den Alhambrapalast sollte man sich rechtzeitig eine Eintrittskarte verschaffen.

Das an der Küste gelegene Málaga schließlich ist eine Stadt mit einem milden Klima. Sie wird von der arabischen Festung Alcazaba beherrscht, deren prächtige Gartenanlagen sehr sehenswert sind. An der Westseite des Burgberges entdeckt man Überreste eines römischen Theaters.

Die Costa del Sol rund um Málaga ist mit Orten wie Marbella, Torremolinos, Calahonda, Torre del Mar und Estepona eines der bedeutendsten Touristengebiete Spaniens. Besonders interessant sind hier die Stadt Ronda, die am Rande einer steilen Felsschlucht liegt, Almería mit ihrem reichen arabischen Erbe und der schönen Küste sowie die gegenüber der andalusischen Küste gelegene nordafrikanische Küste mit Ceuta und Melilla. Sehr interessant ist von hier aus auch ein Besuch des Nationalparks Doñana.

Baskenland

In Bilbao lebt fast die Hälfte der Einwohner des Baskenlandes. Durch die Flussmündung erfuhr die Stadt schon früh eine industrielle Entwicklung. Der Hafen war Bilbaos wichtigste Einnahmequelle und Entwicklungskern. Bilbao ist heute der Wirtschaftsschwerpunkt des Baskenlandes. Die Altstadt liegt teilweise am mäandernden Fluss und ist mit Fußgängerbereichen ausgestattet. Im Zentrum der Altstadt befindet sich die Kathedrale Santiago, die Ende des 14. Jahrhundert erbaut wurde.

Victoria-Gasteiz ist die Hauptstadt des Autonomen Gebietes Baskenland und Sitz des entsprechenden Parlamentes. Umweltfreundlichkeit und städteplanerischer Einfallsreichtum haben Victoria-Gasteiz mehrere Auszeichnungen für ihre Lebensqualität eingebracht. Die im 12. Jahrhundert gegründete Stadt wurde durch ein Feuer zerstört und im Jahre 1202 als typisch mittelalterlicher Marktflecken wieder aufgebaut. In den Folgejahren wurde die Stadt im gotischen Stil erweitert. Der historische Stadtteil ist renoviert und die Fußgängerzonen und Einkaufsstraßen werden ergänzt durch Promenaden aus dem 19. Jahrhundert, durch Paläste und viele Stadtparks. Im Spielkartenmuseum werden Spiele aus dem 15. bis 19. Jahrhundert gezeigt; einen Schwerpunkt bilden dabei spanische Karten.

Die Bergregionen des Baskenlandes sind gut mit Wander- und Radwegen ausgestattet. Unter den Naturschutzgebieten ist der Park Gorbeira bemerkenswert. Hier findet man zahlreiche Hirsche, Wildschweine, Fischotter und Nerze.

Die Orte der kantabrischen Küste sind mit ihrer Brandung ausgezeichnet zum Surfen geeignet. Das Dorf Mundaka ist wegen seiner eigenartigen "Welle von links" berühmt.

Nationalparks in Spanien

Spaniens Nationalparks haben das Ziel, das Naturerbe des Landes zu schützen und zu bewahren. Im Norden des Landes sind der Nationalpark Picos de Europa (Buchen, Eichen, Birken, Gemsbock), der Nationalpark von Ordesa und Monte Perdido (Gletscher, verkarstete Schluchten, reichhaltige Fauna und Bergziegen) und der Nationalpark Aigües Tortes und Estany de Sant Maurici in den katalonischen Pyrenäen zu nennen.

Der Nationalpark Tablas de Daimiel liegt in dem Gebiet, das die feuchte Mancha genannt wird. In ihm können über 200 verschiedene Vogelarten beobachtet werden, die hier überwintern oder eine Rast einlegen. Ebenfalls sehenswert ist der Nationalpark Cabañeros in der Region Kastilien-La Mancha, in dem der Wald des Mittelmeerraumes anzutreffen ist.

Zweifellos der beeindruckendste Nationalpark des spanischen Festlandes ist der Nationalpark Doñana im Süden des Landes, der von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Dort überlappen sich drei verschiedene Ökosysteme: Sumpf, Dünen an der Küste und Strände am Atlantik. In seinem weitverzweigten Wassersystem sind zahlreiche Entenarten, das Wasserhuhn, Raubvögel wie der Kaiseradler und andere vom Aussterben bedrohte Tiere zu beobachten. Viele Zugvögel rasten hier im Frühjahr und Herbst.

Weitere Nationalparks befinden sich auf den Kanarischen Inseln wie der Nationalpark Timanfaya auf Lanzarote, der Nationalpark Caldera de Taburiente auf La Palma, der Nationalpark Las Cañadas del Teide auf Teneriffa und der Nationalpark Garajonay auf Gomera.

Badestrände in Spanien

Dank der 4.000 Kilometer langen Küsten und des milden Klimas mit mehr als 300 Sonnentagen im Jahr sind die Strände Spaniens bei Touristen sehr begehrt.

Die beliebtesten davon sind die Costa Brava, der nördlichste spanische Küstenstreifen am Mittelmeer, die Costa Dorada in den Provinzen Barcelona und Tarragona, die sich durch feinen, gelben Sand auszeichnet, die Costa Blanca mit der Küstenzone von Alicante mit schönen Sandstränden und die Costa del Sol, die andalusische Mittelmeerküste, die zum am dichtesten besiedelten Touristengebiet geworden ist. Das Hinterland birgt zahlreiche kulturelle Schätze (vgl. Andalusien).

Weiterhin zu nennen sind die Costa de Almeria, der Küstenstreifen von Cabo de Gata bis Motril, wo noch eher einsame Strände zu finden sind, und die Costa de la Luz an der spanischen Atlantikküste, die über ausgedehnte Sandstrände und relativ unberührte Dünenlandschaften verfügt. Daneben sind die Strände auf den Balearen Mallorca, Menorca und Ibiza sowie auf den Kanarischen Inseln zu empfehlen.

Kanarische Inseln

Die kanarische Inselgruppe liegt im Nordatlantik, ca. 1.500 Kilometer von der Küste der Iberischen Halbinsel entfernt. Sie besteht aus den sieben Inseln Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote, Fuerteventura, La Palma, Gomera und Hierro. Mit ihrem vulkanischen Ursprung, ihren geologischen Formationen und ihrer Pflanzenwelt sind die Inseln ein Naturparadies. Das warme und trockene Klima (auch im Winter) und die Strände haben die Inseln zu einem Touristenzentrum gemacht.

Gran Canaria bietet eine faszinierende Vielfalt von Landschaften: Sandwüsten im Süden, Gebirge mit üppiger tropischer Vegetation, bizarre Felslandschaften mit tief eingeschnittenen Barrancos, Weinberge, Bananen- und Kaffeeplantagen im Norden sowie kilometerlange Strände. Daneben findet der kulturell interessierte Besucher Spuren der Ureinwohner der Inselgruppe und Kunstdenkmäler der spanischen Epoche. Las Palmas bietet alle Vorteile einer pulsierenden Großstadt, aber auch das ruhige Altstadtviertel Vegueta und den herrlichen 2.600 m langen Sandstrand Las Canteras.

Teneriffa bietet neben schönen, aber stark besuchten Sandstränden, sehr abwechslungsreiche Landschaften abseits der Touristenzentren. Der riesige Krater des Pico del Teide, mit 3.718 m der höchste Berg Spaniens, bietet gute Wandermöglichkeiten in einer bizarren Vulkanlandschaft. Die Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife lädt neben guten Einkaufsmöglichkeiten auch zum Besuch von Museen ein. Einen Ausflug ist auch der Ort La Orotava wert, im landschaftlich bezaubernden gleichnamigen Tal gelegen. Sehenswert sind vor allem die typischen, aus Teakholz geschnitzten Balkone aus dem 17. Jahrhundert. Der Botanische Garten unweit des Touristenzentrums Puerto de la Cruz wurde schon 1788 angelegt und lohnt einen Besuch.

Lanzarote bietet mit seiner durch Vulkanismus entstandenen Mondlandschaft ein ganz eigenes Naturerlebnis. Der Nationalpark Timanfana mit seinen Feuerbergen lädt zum Besuch ein, wie auch die 6 km lange vulkanische Grotte Cueva de los Verdes im Nordosten der Insel.

Fuerteventura ist mit endlosen leeren Stränden ideal für Reisende, die dem hektischen Treiben der anderen Inseln entkommen wollen. Besonders schöne Strände sind Jandía im Süden und Corralejo im Norden.

La Palma, die grüne Insel, wie sie auch genannt wird, bietet neben den schönen Sandstränden mit der zum Nationalpark erklärten Caldera de Taburiente auch gute Wandermöglichkeiten. Sehenswert ist in der Hauptstadt der Insel Santa Cruz de La Palma das in einem großen Segelschiff untergebrachte Seefahrtsmuseum, einer Nachbildung des Schiffes, das Kolumbus nach Amerika brachte.

La Gomera, noch relativ unerschlossen, ist ideal für Wanderungen. Lohnenswerte Ziele sind u.a. die Bergwelt um den Garajoney und der urwaldartige Bosque del Cedro mit über 100jährigen Loorbeerbäumen. Bei einer Inselumrundung mit dem Boot sind zauberhafte Orte wie das Fischerdorf Playa de Santiago, aber auch einsame Strände sowie die Vulkanit-Säulen Los Organos (Orgelpfeifen) zu entdecken.

El Hierro, die wildeste und kleinste Kanareninsel, ist ein idealer Ort für ruhige Ferien in abwechslungsreicher Landschaft: wüstenhafte Gegenden, urwaldartige Kiefernwälder und natürliche Schwimmbecken laden neben schönen Stränden zum Verweilen ein.

Balearen

Die Inselgruppe der Balearen liegt im westlichen Mittelmeer in einer Entfernung von 90 bis 200 km vor der Südostküste Spaniens. Sie ist mit 5.014 km² die kleinste autonome spanische Region und setzt sich aus den Hauptinseln, den eigentlichen Balearen, Mallorca, Menorca sowie Ibiza, Formentera und weit über 100 kleineren unbewohnten Inseln zusammen. Geologisch gesehen sind die Inseln Teil des penibetischen oder andalusischen Faltengebirges. Trotz dieser Gemeinsamkeit unterscheiden sich die Inseln im Landschaftsbild sehr stark voneinander, was übrigens auch für die Geschichte der Inseln zutrifft (so war etwa Ibiza khartagischen und arabischen Einflüssen ausgesetzt, Mallorca dagegen stand unter römischer und Menorca unter englischer Herrschaft). Die Balearen sind durch ihre landschaftliche Schönheit und das milde Klima ein beliebtes Reiseziel.

Mallorca, die größte Insel der Balearen bietet das vielfältigste touristische Angebot. Man kann die Berglandschaft der Sierra de Tramuntana mit malerischen Orten erleben, oder die im Süden gelegenen schönsten Strände der Insel wie Ses Covetes und Es Trenc besuchen. Dabei gibt es abseits der Touristenzentren im Inneren Mallorcas durchaus noch ländliche traditionelle Gebiete zu entdecken. Bei Alcùdia finden sich teilweise gut erhaltene Reste der römischen Stadt Pollentia.

Menorca ist die zweitgrößte Insel der Balearen und weist kaum Erhebungen auf. Die Steilküste wird durch viele Strände unterbrochen, die zum Teil touristisch noch nicht erschlossen sind. Viele Naturhäfen bieten ideale Bedingungen für Wassersportler. Sehenswert sind auch die prähistorischen Monumente, z.B. Grabstätten und runde Steintürme.

Ibiza ist wegen des stabilen Wetters ideal für einen Strandurlaub, und lebhafte Touristenzentren garantieren eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung.

Formentera dagegen, nur mit dem Schiff erreichbar, ist von großem Interesse für ruhesuchende Touristen und hat sehr schöne Sandstrände.

Reisehinweise

Katalonien:

In Katalonien muss aufgrund der angespannten politischen Situation jederzeit mit Protestaktionen, vor allem in Barcelona, gerechnet werden. Reisende sollten Menschenansammlungen meiden und sich über die Medien auf dem Laufenden halten.

Terroranschlag:

In der Innenstadt von Barcelona kam es am 17. August 2017 zu einem Terroranschlag mit vielen Toten, indem ein Lieferwagen mit hoher Geschwindigkeit auf der Promenadestraße Las Ramblas fuhr. In der Nacht zum 18. August fand ein weiterer islamistischer Terroranschlag in Cambrils statt, der ebenfalls Tote forderte. Reisende sollten vorsichtig sein und sich über die Medien auf dem Laufenden halten.

Nach wie vor gilt für ganz Spanien die zweithöchste Terrorwarnstufe.

Sommersaison:

Weil es in der Sommersaison von Zeit zu Zeit zu Überfällen auf Touristen entlang der spanischen Autobahnen kommt, sollten Reisende während der Fahrt besonders umsichtig sein und z.B. darauf achten, dass sie sich nicht von Fremden täuschen lassen (beispielsweise durch vorgetäuschte Pannen und angebotene Hilfeleistungen auf Rastplätzen).

Derartige Vorkommnisse häufen sich schon seit einigen Jahren besonders auf der A7 zwischen der französisch-spanischen Grenzstation La Jonquera und Barcelona. Es empfiehlt sich deshalb, nur auf belebten Rastplätzen Pause zu machen und im Fall einer Autopanne nur offizelle Pannendienste zu rufen (z.B. Autopistas).

Naturkatastrophen:

Während der Sommermonate kommt es aufgrund des Klimas in Spanien immer wieder zu Busch- und Waldbränden. In solchen Fällen muss auch in touristischen Regionen mit Beeinträchtigungen der Infrastruktur gerechnet werden. Reisende sollten sich an entsprechenden Hinweisen in den Medien und der lokalen Behörden orientieren.

Regenfälle:

Gegen Ende des Sommers kommt es auf dem spanischen Festland häufig zu wolkenbruchartigen Regenfällen, die von der über die Sommermonate ausgetrockneten Erde nicht aufgenommen werden und durch die sich die teilweise ausgetrockneten Flussbetten rasend schnell zu reißenden Flüssen entwickeln. Bei diesen Regenfällen sollten sich Reisende an einem sicheren Ort Schutz suchen.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation in Spanien sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

SICHERHEITSSITUATION/KRIMINALITÄT: Taschendiebstähle kommen in Großstädten und touristischen Zentren gehäuft vor. Wichtige Dokumente, z.B. Reisepässe, größere Geldbeträge und andere Wertgegenstände sollten nach Möglichkeit im Hotelsafe deponiert werden. In den kleineren Touristenzentren geschehen auch Einbrüche in Ferienwohnungen oder Ferienhäusern.

Der Bargeldbestand sollte möglichst klein gehalten werden. Besser sollte mit Kreditkarte oder EC-Karte gezahlt werden.

RAUCHVERBOT: In ganz Spanien gilt ein strenges Anti-Tabak-Gesetz. Das Rauchen ist in allen geschlossenen öffentlich zugänglichen Räumen wie kulturelle Einrichtungen, Einkaufszentren, öffentliche Verkehrsmittel, Bürogebäude, Gaststätten, Bars und Restaurants verboten. Im Außenbereich darf nicht geraucht werden auf Kinderspielplätzen, Schulhöfen sowie auf dem Außengelände von Krankenhäusern. Das Rauchverbot gilt auch für sämtliche touristische Einrichtungen, Hotels ist es jedoch erlaubt, ein Raucherzimmer anzubieten; sie dürfen außerdem bis zu 30 Prozent ihrer Zimmer für Raucher reservieren. Bei Verstößen gegen die Regelung drohen hohe Geldbußen.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Italien

Einreise für Deutsche

Deutsche sind für einen unbegrenzten Aufenthalt visumfrei. Notwendig sind für die Dauer des Aufenthalts gültiger Reisepass (für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten ist auch der für die Dauer des Aufenthalts gültige Personalausweis ausreichend).

Als Nachweis des EU-weiten Versicherungsschutzes sollte die Europäische Krankenversicherungskarte mitgeführt werden (eine private Auslandsreisekrankenversicherung wird zusätzlich empfohlen).

Landesdaten

Lage

Die Republik Italien grenzt im Westen an Frankreich, im Norden an die Schweiz und Österreich, im Osten an Slowenien und wird im Südwesten, Süden und Südosten vom Mittelmeer eingerahmt.

Zu Italien gehören auch die beiden großen Mittelmeerinseln Sizilien und Sardinien.

Fläche: 301.302 km².

Verwaltungsstruktur: 20 Regionen; Sonderstatus für die 5 Regionen Aostatal, Friaul-Julisch-Venetien, Sardinien, Sizilien, Trentino-Südtirol.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 60,8 Millionen

Städte:

Rom (Hauptstadt) ca. 2,7 Millionen (mit Vororten ca. 4,4 Millionen)

Mailand ca. 1,25 Millionen

Neapel ca. 947.800

Turin ca. 872.800

Palermo ca. 653.200

Genua ca. 591.800

Bologna ca. 375.900

Florenz ca. 355.300

Bari ca. 316.700

Catania ca. 293.500

Venedig ca. 264.000

Verona ca. 254.600

Messina ca. 240.100

Triest ca. 202.500

Sprache

Die Landessprache ist Italienisch. In einigen Gebieten wird Deutsch bzw. Französisch gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit (kein Zeitunterschied).

Stromspannung

Meist 220/230 Volt. Schukostecker können oft nicht verwendet werden. Deswegen empfiehlt es sich, einen Adapter mitzunehmen.

Telefon/Post

Telefon

Die Ländervorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Italien ist 0039. Beim Telefonieren nach Italien vom Ausland aus muss die 0 der Ortsnetzziffer des entsprechenden Ortes mitgewählt werden, z.B. nach Rom lautet die Vorwahl 0039 06. Bei Ortsgesprächen innerhalb Italiens muss ebenfalls die Vorwahl mitgewählt werden.

Von Italien nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

Die Direktwahl nach Deutschland ist nur aus Telefonzellen mit orangerotem Telefonhörer-Symbol möglich. Die meisten Telefonzellen funktionieren mit Telefonkarten, die an Tankstellen, in Bars und Restaurants oder an Zeitungskiosken gekauft werden können.

NOTRUFNUMMERN: Notruf (Carabinieri) 112 oder Polizei 113, Unfallrettung 118, Feuerwehr 115, Waldbrände 15 15, Seenotrettungsdienst 15 30.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800 und 3G 2100.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Italien von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .it

Feiertage

Im Jahr 2018:

1. Januar (Neujahr)

6. Januar (Dreikönigstag)

2. April (Ostermontag)

25. April (Tag der Befreiung)

1. Mai (Tag der Arbeit)

2. Juni (Nationalfeiertag)

29. Juni (St. Peter und Paul; Feiertag nur in Rom)

15. August (Mariä Himmelfahrt; Ferragosto)

1. November (Allerheiligen)

7. Dezember (St. Ambrosius; Feiertag nur in Mailand)

8. Dezember (Mariä Empfängnis)

25. Dezember (Weihnachten)

26. Dezember (Stephanstag)

Die Hauptferienzeit ist von Mitte Juli bis Ende August (einige Betriebe schließen im August), zwischen Weihnachten und Neujahr sowie rund um Ostern. Brückentage werden auch gern für ein verlängertes Wochenende genutzt.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Do 8.30-13.30, 15-16 Uhr, Fr 8.30-13.30, 14.45-15.45 Uhr, oft auch Sa Vormittag.

Büros: Mo bis Fr 8.30-12.30, 13.30-17.30 Uhr.

Geschäfte: werktags 8.30-12.30 Uhr (Süditalien 9-13 Uhr), 15.30-19.30 Uhr (Süditalien 16-20 Uhr). In den Städten Norditaliens gibt es einen Trend zu durchgehenden Öffnungszeiten. In Süditalien sind die Lebensmittelgeschäfte in der Sommerperiode geöffnet von 7.30-13.30, 17.30-20 Uhr. Die Läden sind meistens montags einen halben Tag geschlossen.

Kleidung

Während der Sommermonate braucht man leichte Sommerkleidung. Im Herbst und Frühjahr sollte man Übergangskleidung mitnehmen. Im Winter benötigt man Wollsachen, warme Mäntel und gutes Schuhwerk. Auch einen Regenmantel oder eine Regenjacke sollte man unbedingt dabeihaben.

Geschichte/Politik

Mit den Etruskern kam im neunten Jahrhundert v. Chr. eine erste Hochkultur nach Italien. Um 470 v. Chr. begann der Aufstieg Roms, das um 100 n. Chr. seine größte Ausdehnung hatte. Nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches entstanden auf italienischen Boden germanische Nachfolgereiche. 381 wurde das Christentum zur Staatsreligion erhoben und seit dem fünften Jahrhundert ist der Bischof von Rom Oberhirte über alle Katholiken. Die darauf folgenden Machtkämpfe zwischen Kaisern und Päpsten erreichten ihren Höhepunkt mit dem Investiturstreit. Im Wormser Konkordat von 1122 mussten die Kaiser das Recht, den Papst zu wählen, an ein Kollegium von Kardinälen abgeben.

In der Folgezeit erlebten die Stadtstaaten wie etwa Venedig, Genua, Pisa, Mailand und Florenz einen erheblichen Aufschwung. Sie hatten durch die Kreuzzüge und durch rege Handelstätigkeiten ihren Einfluss bis in den östlichen Mittelmeerraum ausgedehnt. Zwischen Genua und Venedig entwickelte sich bald ein erbitterter Kampf um die Vorherrschaft, den die Venezianer gegen Ende des 14. Jahrhunderts für sich entscheiden konnten.

Mitte des 15. Jahrhunderts hatte sich Italien einen großen Reichtum angeeignet. Als Pionier des Wiederauflebens der Gelehrsamkeit und der Künste, bekannt als "Renaissance", stand Italien in kultureller Hinsicht den anderen europäischen Nationen weit voran. Am überragendsten war diesbezüglich die Toskana, aus welcher der große Dichter Dante Alighieri und der Maler Giotto hervorgingen. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts wurde Italien das Ziel mehrerer aggressiver Kriege durch Frankreich, Spanien und Österreich. Nur wenige Stadtstaaten, z.B. Genua und Venedig, konnten sich behaupten.

Während des 18. Jahrhunderts blieb Italien gespalten und unter ausländischer Herrschaft. 1796 marschierte Napoleon Bonaparte in Italien ein und gliederte bis 1810 sogar Rom ins Französische Großreich ein. Nach Bonapartes Niederlage gegen Österreich wurde im Wiener Kongress (1814-1815) die Restauration der österreichischen Herrschaft über die Halbinsel garantiert. Der italienische Widerstand gegen die Vorherrschaft Österreichs kennzeichnet sich durch eine wachsende Bewegung für nationale Einheit und Unabhängigkeit, die "Risorgimento" genannt wird. 1861 wurde das Königreich Italien ausgerufen. Während des Ersten Weltkrieges blieb Italien zunächst neutral, schlug sich dann auf die Seite von Frankreich und Großbritannien.

1922 wurde Benito Mussolini zum Ministerpräsidenten ernannt. In der Folgezeit begründete er seine faschistische Diktatur und verbündete sich mit Hitler. Durch die Besetzung Albaniens und Äthiopiens versuchte er, eine Großmachtstellung für Italien aufzubauen. 1940, nach der Niederlage Frankreichs, griff Italien in den Zweiten Weltkrieg ein. 1943 landeten die Alliierten auf Sizilien, ein Jahr später konnten sie Rom erobern. 1946 wurde durch ein Memorandum die Monarchie in Italien beendet. Innenpolitische Unruhen mit Regierungskrisen und Korruptionsskandalen erschüttern seitdem immer wieder das Land. Italien ist Mitglied der EU.

Wirtschaft

Der Tourismus trägt in Italien erheblich zum Bruttosozialprodukt bei.

Fast 60 Prozent der Landesfläche Italiens werden als Ernte- und Weideland genutzt. Italien zählt weltweit zu den führenden Weinproduzenten und auch in der Herstellung von Oliven und Olivenöl rangiert Italien international ganz vorn. Weitere wichtige Feldfrüchte sind Weizen, Kartoffeln, Tomaten, Zuckerrüben, Mais und Reis sowie Artischocken, Pfefferschoten und Wassermelonen. Am bedeutendsten für die italienische Landwirtschaft ist der Obstanbau (Oliven, Äpfel, Orangen, Feigen und Datteln). Auch die Milchwirtschaft hat einen hohen Stellenwert. Bekannte Käsesorten des Landes sind Gorgonzola, Pecorino und Parmesan. Italiens wichtigste Bodenschätze sind Erdgas, Petroleum und Pyrit.

Ein anhaltendes Problem der italienischen Wirtschaft stellt das enorme Nord-Süd-Gefälle dar. Viele Süditaliener arbeiten in Norditalien oder im benachbarten Ausland.

Religion

In Italien herrscht die römisch-katholische Religion vor, der über 80 Prozent der Bevölkerung angehören. Ein 1984 verabschiedetes Gesetz schuf die römisch-katholische Religion als Staatsreligion ab und beendete den obligatorischen Religionsunterricht an Staatsschulen. Die wichtigsten Minderheitenreligionen sind Protestantismus, Islam und Judentum.

Vegetation

Zu der für die zentralen und südlichen Flachländer Italiens charakteristischen mediterranen Pflanzenwelt zählen z. B. Oliven-, Orangen-, Limonen- und Zitronenbäume und Palmen. Im Süden findet man häufig Feigen-, Dattel-, Granatapfel- und Mandelbäume, Zuckerrohr und Baumwolle. An den niedrigeren Hängen der Apenninen sind Kastanien-, Zypressen- und Eichenbäume, in höheren Lagen ausgedehnte Pinien- und Tannenwälder vorherrschend.

Tierwelt

Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern findet man in Italien weniger Tierarten. In den Alpen leben noch wenige Murmeltiere, Steinböcke und Gemsen. An Vögeln herrschen Geier, Bussard, Falke und Milan in den Bergen vor. Wachtel, Waldschnepfe, Rebhuhn und verschiedene andere Zugvogelarten findet man in vielen Teilen Italiens. Zahlreiche Eidechsen- und Schlangenarten, u.a. drei Spezies der giftigen Vipernfamilie, und Skorpione sind noch anzutreffen.

Kulinarisches

Zusammen mit der französischen Küche ist die italienische Gastronomie führend in Europa. Nach den Nudelgerichten sind die Fischgerichte empfehlenswert. Die Pizza (ursprünglich ein gewürztes Brot) hat sich erst im Laufe des Wohlstands und mit Einfluss des Tourismus entwickelt. Standardgetränk zu allen Essen sind Wein (regionales Angebot z.B. Chianti in der Toscana, Lambrusco in der Emilia-Romagna, Orvieto in Umbrien und Marsala auf Sizilien) und Mineralwasser. Aber auch italienisches und ausländisches Bier wird angeboten.

Souvenirs

Einige Artikel, wie z.B. Terrakottatöpfe oder Espessomaschinen sind in Italien preisgünstig. Für ihre Antiquitätenmärkte sind Lucca, Mailand, Ravenna und Turin bekannt. Noch heute findet man in Italien viele Erzeugnisse des traditionellen Kunsthandwerks, die sich gut als Mitbringsel eignen, z.B. in Südtirol Trachten, in Ligurien Klöppelspitzen und Gegenstände aus Olivenholz, in Venetien Glas- und Kristallwaren sowie Spitzen und in der Toscana Alabastergegenstände, farbige Keramik und Goldschmiedearbeiten. Der Süden ist bekannt für Teppiche, Korallenschmuck und Kleinmöbel.

Duty Free

Einreise aus EU-Ländern

Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

Änderung der Zollbestimmungen - seit dem 1. Januar 2014 gilt folgende Ausnahmeregelung:

In Bulgarien, Kroatien, Lettland, Litauen, Ungarn oder Rumänien gekaufte Zigaretten dürfen nur noch bis zu einer Menge von 300 Stück steuerfrei nach Italien eingeführt werden.

Einreise aus Drittländern

Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländer) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

- 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

- 16 Liter Bier

- 4 Liter nicht schäumende Weine;

- 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein;

- eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

- andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende, für Einreisende auf dem Landweg 300 Euro; für Reisende unter 15 Jahren gilt die Freimenge von 150 Euro unabhängig vom Einreiseweg.

Die Abgabenbefreiung wird nicht gewährt:

- Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.

Klimainformationen

Italien erstreckt sich vom Brenner-Pass bis zur Südspitze Siziliens. Während Oberitalien noch im mitteleuropäischen Klimabereich liegt (kalte Winter), beginnt in der Po-Ebene das gemäßigte-subtropische Übergangsklima. Die Mitte und der Süden des Landes sind durch mild-feuchte Winter und trocken-heiße Sommer gekennzeichnet.

Beste Reisezeit

Italien hat das ganze Jahr über Saison.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Keine.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Italien ist malaria-frei.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Euro ( EUR)

1 Euro = 100 Cent.

Derzeitiger Kurs:

1 US-$ = ca. 0,87 EUR

Hinweise

Reisende müssen beachten, dass in Italien generell Beträge über 3.000 Euro (auch Hotelrechnungen etc.) nicht in bar, sondern per Überweisung, mit GiroCard oder Kreditkarte bezahlt werden müssen.

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremd- und Landeswährung im Gegenwert von zusammen über 10.000 Euro beim italienischen Grenzzollamt.

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt bzw. bei Beträgen im Gegenwert von über 10.000 Euro in Höhe der deklarierten Einfuhr.

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt bzw. bei Beträgen im Gegenwert von über 10.000 Euro in Höhe der deklarierten Einfuhr.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von Banken, größeren Hotels, Restaurants der gehobenen Kategorie und bei Autovermietern akzeptiert.

Geldautomat: Ja - Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Logo) und Kreditkarten werden generell akzeptiert.

Auskunftstellen

Italienische Zentrale für Tourismus ENIT
Barckhausstraße 10, 5. Stock
60325
Frankfurt/M.
(0 69) 23 28 94
(0 69) 23 74 34
frankfurt@enit.it
ENIT-Büro in Berlin:
c/o Botschaft der Italienischen Republik
Hiroshimastraße 1
10785 Berlin
Tel. (0 30) 24 31 04 13
E-Mail: berlin@enit.it

A.P.T. (Agenzia Nazionale del Turismo)
Via Marghera 2/6
00185
Rom /Italien
(0039) 06 446 33 79, 446 99 07
(0039) 06 497 11
sedecentrale@enit.it

Camera di Commercio Italo-Germanica
(Deutsch-Italienische Handelskammer)
Via Gustavo Fara, 26
20124
Mailand /Italien
(0039) 02 66 98 09 64
(0039) 02 67 91 31
info@ahk-italien.it

Camere di Commercio d´Italia - Unioncamere
Piazza Sallustio 21
00187
Rom /Italien
(0039) 06 470 42 40
(0039) 06 470 41
unioncamere@cert.legalmail.it

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Republik Italien

Hiroshimastraße 1
Konsularabteilung (keine Visa-Abteilung):
Hildebrandstraße 1
10785
Berlin
(0 30) 25 44 01 89
(0 30) 25 44 00
www.botschaft-italien.de
segreteria.berlino@esteri.it
Mo bis Fr 8.30-12.30 Uhr, Di 8.30-10.30 Uhr, Mi und Do 13-17 Uhr
Bitte beachten: Visa-Anfragen sind an das Generalkonsulat Frankfurt/M. zu richten!
Geschäftsbereich der Konsularabteilung: Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

Honorarkonsulat der Republik Italien
Karl-Ferdinand-Braun-Straße 8
28359
Bremen
(04 21) 42 12 02 07 00
(04 21) 421 20 20 97 39, 421 20 20 72 22
www.consolati-italiani.de/colonia
brema.consolato@esteri.it
Mo bis Fr 9-12.30 Uhr und nachmittags nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Konsulat der Republik Italien
Goebenstraße 14
44135
Dortmund
(02 31) 55 13 79
(02 31) 57 79 60
segreteria.dortmund@esteri.it
Mo bis Fr 9-12.30 Uhr, Mi 14.30-17.30 Uhr
(keine Visa-Anfragen, diese sind an das GK Frankfurt zu richten)
(nur Regierungsbezirke Detmold, Münster und Arnsberg mit Ausnahme der Landkreise Olpe und Siegen-Wittgenstein)

Honorarkonsulat der Republik Italien
Augsburger Straße 3
01309
Dresden
(03 51) 444 45 84 88
(03 51) 444 44 88
www.consolati-italiani.de/colonia
consolato@consonordresda.de
Mo bis Fr 9.30-12 Uhr
keine Visa-Anfragen, diese sind an das GK Frankfurt zu richten)
(nur Direktionsbezirk Dresden)

Generalkonsulat der Republik Italien
Kettenhofweg 1
60325
Frankfurt/M.
(0 69) 753 11 04
(0 69) 753 10
www.consolati-italiani.de/francoforte
segreteria.francoforte@esteri.it
Visa-Abteilung: Mo bis Fr 9-12 Uhr, Mi auch 14.30-17 Uhr - nur nach telefonischer Vereinbarung
bundesweit zuständig für Visa-Angelegenheiten

Konsulat der Republik Italien
Augustinerplatz 2
79098
Freiburg/Breigau
(07 61) 386 61 61
(07 61) 38 66 10
www.consolati-italiani.de/friburgo
consolato.friburgo@esteri.it
Mo bis Fr 9-12 Uhr, Mo und Mi 15-17 Uhr

(keine Visa-Anfragen, diese sind an das GK Frankfurt zu richten)
(nur Regierungsbezirk Freiburg)

Honorarkonsulat der Republik Italien
Lokstedter Weg 24
20251
Hamburg
(0 40) 44 40 50 46
(0 40) 44 40 50 44
www.italia-hannover.de
anton.roessner@gmx.de
Mo und Mi 9.30-13.30 Uhr, Di 15-19 Uhr
(keine Visa-Anfragen, diese sind an das GK Frankfurt zu richten)

Generalkonsulat der Republik Italien
Freundallee 27
30173
Hannover
(05 11) 283 79 30
(05 11) 28 37 90
www.italia-hannover.de
segreteria.hannover@esteri.it
Di bis Fr 9-12 Uhr, Mo und Mi 15-17 Uhr
(keine Visa-Anfragen, diese sind an das GK Frankfurt zu richten)
- mit Ausnahme der Kreise Wolfsburg, Gifhorn und Helmstedt

Honorarkonsulat der Republik Italien
Brunswiker Straße 40
24105
Kiel
(04 31) 570 00 81
(04 31) 570 00 80
www.consolati-italiani.de/colonia
consolato_onorario_kiel@yahoo.it
Mo und Fr 10-12 Uhr und Mi 15-17 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Republik Italien
Rosengartenplatz 2
68161
Mannheim
(06 21) 33 84 01 10
(06 21) 33 84 02 24
www.consolati-italiani.de/colonia
mannheim-onorario@esteri.it
Mi 14-17 Uhr
(keine Visa-Anfragen, diese sind an das GK Frankfurt zu richten)
(nur für die Stadt Mannheim)

Generalkonsulat der Republik Italien
Universitätsstraße 81
50931
Köln
(02 21) 406 03 50
(02 21) 40 08 70
www.consolati-italiani.de/colonia
info.colonia@esteri.it
Mo bis Fr 8.30-12.30 Uhr, Mi 15-17.30 Uhr
(keine Visa-Anfragen, diese sind an das GK Frankfurt zu richten)
(nur die Regierungsbezirke Köln, Düsseldorf und Arnsberg - ohne die Städte Arnsberg und Sundern im Hochsauerlandkreis und die Städte Iserlohn, Menden, Hemer und Balve im Märkischen Kreis - sowie die Landkreise Olpe und Siegen-Wittgenstein)

Honorarkonsulat der Republik Italien
Messe-Allee 1
04356
Leipzig
(04 31) 678 81 02
(04 31) 678 90 00
www.consolati-italiani.de/colonia
ufficio@conslipsia.de
Mo, Di, Do 9-13 Uhr
(keine Visumerteilung)
Sachsen, jedoch nur die Regierungsbezirke Leipzig und Chemnitz

Generalkonsulat der Republik Italien
Möhlstraße 3
81675
München
(0 89) 47 31 34
(0 89) 41 80 03 62
www.consolati-italiani.de/monaco
segreteria.monacobaviera@esteri.it
Mo bis Mi 9-12.30 Uhr, Di auch 14-17.30 Uhr, Fr 8.30-12.30 Uhr
(keine Visa-Anfragen, diese sind an das GK Frankfurt zu richten)

Honorarkonsulat der Republik Italien
Lorenzer Platz 3a
90402
Nürnberg
(09 11) 202 21 07
(09 11) 202 20
www.consolati-italiani.de/colonia
guenther.kreuzer@kreuzer.de
Freitag 14-19 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Republik Italien
Am Ludwigsplatz 7
66117
Saarbrücken
(0681) 92 56 66 66
www.consolati-italiani.de/colonia
saarbrücken.onorario@esteri.it
Am ersten und dritten Donnerstag des Monats 15-18 Uhr
(keine Visumerteilung)

Generalkonsulat der Republik Italien
Lenzhalde 46
70192
Stuttgart
(07 11) 256 31 36
(07 11) 256 30
www.consolati-italiani.de/stoccarda
consolato.stoccarda@esteri.it
Mo bis Fr 9-12 Uhr, Di und Do auch 14.30-17 Uhr
(keine Visa-Anfragen, diese sind an das GK Frankfurt zu richten)
(nur der Regierungsbezirk Freiburg i. Breisgau und die Kreise Heidelberg, Mannheim und Rhein-Neckar)

Konsularagentur der Italienischen Republik
Goethestraße 52
38440
Wolfsburg
(0 53 61) 213 58
(0 53 61) 230 77/78
info.wolfsburg@esteri.it
Mo bis Fr 9-12 Uhr, Di, Do 15-17 Uhr
(keine Visa-Anfragen, diese sind an das GK Hannover zu richten)
(nur die Stadt Wolfsburg sowie die Landkreise Helmstedt und Gifhorn im Regierungsbezirk Braunschweig)

Ambasciata della Repubblica Federale di Germania
Via San Martino della Battaglia 4
00185
Rom /Italien
(0039) 06 445 26 72
(0039) 06 49 21 32 08
www.deutschebotschaft-rom.it
Amtsbezirk: Provinzen Ancona, Ascoli Piceno, Avellino, Bari, Benevento, Brindisi, Campobasso, Caserta, Catanzaro, Chieti, Cosenza, Crotone, Foggia, Frosinone, Isernia, Latina, L'Aquila, Lecce, Macerata, Matera, Neapel, Perugia, Pesaro-Urbino, Pescara, Potenza, Reggio-Calabria, Rieti, Rom, Salerno, Tarent, Teramo, Terni, Vibo Valentia und Viterbo sowie die Inseln Sardinien und Sizilien

Consolato Onorario della Repubblica
Federale di Germania
Bari Via Argiro 7
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Bari
(0039) 080 52 275 37
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Amtsbezirk: alle Provinzen der Region Apulien
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(0039) 055 234 35 43
florenz@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Arrezo, Florenz, Grosseto, Livorno, Lucca, Massa-Carrara, Pisa, Pistoia, Prato, Siena
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Genua /Italien
(0039) 010 576 54 44
(0039) 010 576 53 42
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Amtsbezirk: Provinzen Genua, Imperia, La Spezia und Savona
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(0039) 02 623 11 01, 62 31 10 27
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Amtsbezirk: Regionen Aostatal, Emilia Romagna, Friaul-Julisch Venetien, Ligurien, Lombardei, Piemont, Südtirol, Toskana, Venetien und die Republik San Marino

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Sehenswertes

Rom

Rom, die Hauptstadt der Republik Italien und der Region Latium, etwa 20 Kilometer vom Tyrrhenischen Meer landeinwärts gelegen, ist die klassische Städtereise-Metropole. Die römische Lebensart und das Interesse an Kunst, Geschichte und Religion sind wohl die wichtigsten Gründe für einen Besuch der "Ewigen Stadt". Eine Münze in die Fontana di Trevi werfen, das Kolosseum und das Kapitol besichtigen, die Rast auf der Spanischen Treppe, die Vatikanstadt mit Petersplatz, Petersdom, Vatikanischen Museen und Sixtinischer Kapelle besuchen, die Katakomben an der Via Appia Antica ansehen - all das gehört seit Generationen zu einem Rombesuch wie das abendliche Essen im Restaurant oder der Einkaufsbummel in den Boutiquen und auf den Straßenmärkten.

Rom war Jahrtausende lang der kulturelle Mittelpunkt Europas und Schauplatz bedeutender geschichtlicher Ereignisse. Nach der Gründungssage wurde Rom am 21. April 753 v. Chr. von Romulus und Remus gegründet. Romulus brachte später seinen Zwillingsbruder Remus um. Die Zwillinge waren nach der Sage die Kinder des Mars mit einer Vestalin. Sie seien auf dem Tiber ausgesetzt, von einer Wölfin gesäugt und dann von dem Hirten Faustulus am Velabrum unterhalb des Palatin gefunden und aufgezogen worden. Die historisch nachweisbare Besiedlung der römischen Hügel lässt sich aber bis in das 14. Jahrhundert v. Chr. zurückverfolgen.

Die Entwicklung Roms zur Hauptstadt der größten und perfektesten politischen Organisation der Antike erreichte ihren Höhepunkt unter Kaiser Augustus (27 v.Chr. bis 14 n.Chr.). Die wechselvolle Geschichte, die in einer Verheerung der Stadt zur Zeit der Völkerwanderung und späterer Ereignisse endete (im 14. Jahrhundert hatte die Stadt noch 20.000 Einwohner), ist heute noch in den zahllosen Bauwerken der Stadt sichtbar. Rom gleicht einem einzigen Freilichtmuseum. Das historische Zentrum der Stadt, die Vatikanstadt und die Kirche "San Paolo fuori le Mura" wurden in die Liste der schützenswerten Kulturgüter der UNESCO aufgenommen. In den kleinen Gassen und Straßen der Innenstadt kann man tagelang untertauchen und das römische Leben abseits der Touristenströme studieren.

Der Tiber (Tevere) ist mit 405 Kilometern Länge nach dem Po der zweitlängste Fluss des Landes und durchzieht von Norden nach Süden in drei Windungen die Stadt. Am linken Ufer erheben sich die sieben Hügel, auf denen das alte Rom erbaut wurde. Am Stadtrand liegt der mit 0,44 Quadratkilometern kleinste eigenständige Staat der Welt, die Vatikanstadt, die der Sitz des Papstes und der Kurie ist.

Heute ist Rom ein wichtiges Wirtschafts- und Handelszentrum mit regem politisch-administrativem, kulturellem und künstlerischem Leben. Die zahllosen sehenswerten Museen und Sammlungen spiegeln die Geschichte der "Ewigen Stadt" und Italiens eindrucksvoll wider. Das Nachtleben spielt sich weitgehend im Freien ab. Nur in den Wintermonaten sind Kneipen und Musikclubs begehrte Anziehungspunkte. Im Sommer finden zahlreiche Festivals und Open-Air-Veranstaltungen statt.

Venedig

Venedig gilt als eine der faszinierendsten Städte der Welt. Trotz der Touristenmassen von zwölf bis 15 Millionen Menschen jährlich, der horrenden Preise, der Umweltprobleme und der Abwanderung der Bevölkerung hat die Stadt in der Lagune noch immer nichts von ihrem Zauber verloren.

Die märchenhafte Wasserstadt, die von 177 Kanälen durchzogen wird, ist ein einzigartiges Kunst- und Freilichtmuseum. Die prächtigen Palazzi, prunkvollen Baudenkmäler, Kirchen und Klöster hinterlassen bei jedem Besucher einen prägenden Eindruck. Zentraler Hauptplatz und touristischer Anziehungspunkt ist die Piazza di San Marco mit der berühmten Basilica di San Marco und dem majestätischen Palazzo Ducale. Vernetzt sind die Sehenswürdigkeiten, öffentlichen Plätze und Stadtteile durch ungefähr 3.000 Fußwege und fast 400 Brücken. Die Ponte di Rialto, die Ponte dell' Accademia und die Ponte Scalzi überspannen den berühmtesten Wasserboulevard der Stadt, den Canal Grande. Doch trotz aller Romantik sind die Stadt und die Lagune stark gefährdet. Die Millionen Holzpfähle, auf denen die Gebäude und Paläste erbaut sind, werden von den hochgiftigen Abwässern der Industrie zernagt. Dazu verschärfen eine Klimaänderung sowie ein steigender Meeresspiegel die Situation. Die tiefsten Stellen der Lagunenstadt, wie zum Beispiel die Piazza di San Marco, werden mehrmals im Jahr überschwemmt und die Stadt wird kontinuierlich im Wasser versinken, falls keine geeignete Lösung zu ihrer Rettung gefunden wird.

Die Geschichte von Venedig begann, als sich im fünften Jahrhundert Veneter auf der Flucht vor germanischen Stämmen in der Lagune niederließen. Im Mittelalter nahm die Stadt einen gigantischen Aufschwung und war Jahrhunderte lang die mächtigste Seerepublik der europäischen Welt. In gewaltigen Expansionszügen wurde die jugoslawische Adria bis tief ins östliche Mittelmeer und das Festland bis zu den Alpen unterworfen. Der Venezianer Marco Polo fand den Weg ins ferne China. Damit konnte Handel mit den fernöstlichen Gewürzen und Genussmitteln betrieben werden. Ein ungeheurer Reichtum breitete sich in Venedig aus, der bis heute in den prunkvollen Palästen und Bauwerken der Stadt zu erahnen ist. Berühmtheit erlangte Venedig auch durch seine Gondeln, die Glasereien von Murano, den Belcanto (italienischen Operngesang), den Karneval und das jährliche Internationale Filmfestival.

Besucher, die etwas mehr Zeit mitbringen und das Stadtgefüge aus allen Perspektiven erlebt haben, sollten unbedingt die Inseln in der Lagune von Venedig besuchen. Die bekanntesten sind Murano, Burano und Torcello sowie der Lido di Venezia.

Ligurien

Ligurien ist ein schmaler Landstreifen, der den Golf von Genua am westlichen Mittelmeer umfasst. Das Gebiet, das wegen seines milden sonnenreichen Klimas sehr beliebt ist, gilt seit jeher als Ort für einen angenehmen Winteraufenthalt. In den Fremdenverkehrsorten wurden viele Pflanzen eingeführt, wie Palmen oder Magnolien. In dem milden Klima wird die Blumenzucht betrieben. Der Blumenmarkt von San Remo zählt zu den bekanntesten Europas.

Das Wahrzeichen von Genua, der wichtigsten Hafenstadt Italiens, ist der Leuchtturm. Die noch vorhandenen Adelspaläste geben ein Bild vom Reichtum der Stadt im 16. und 17. Jahrhundert. Sehenswert sind u.a. der Palazzo Ducale (Dogenpalast), die Kathedrale San Lorenzo, die romanische Kirche Santa Maria di Castello sowie das Museum für ostasiatische Kunst (Museo Chiossone) mit Werken aus Japan, China und Thailand. Bordighera, eleganter Bade- und Luftkurort, hat eine malerische Altstadt. Auch der 1,5 Kilometer entfernte Botanische Garten (Giardino Esotico Pallanco) in Madonna della Ruota ist einen Besuch wert.

Portofino erfreut sich bei Reisenden wegen seiner landschaftlich schönen Lage und seiner mediterranen Pflanzenwelt großer Beliebtheit. Da der Ort von Touristen überlaufen ist, sollte man ihn in den frühen Morgenstunden besuchen.

Rapallo ist der größte Badeort der Region, in dem Wassersportler voll auf ihre Kosten kommen.

Auch in San Remo, dem bekanntesten Urlaubsort an der Riviera, herrscht im Sommer reger Badebetrieb. Charakteristisch für die Altstadt ist das Gewirr von Gassen. Interessant ist auch die Villa Nobel, die heute für kulturelle Veranstaltungen genutzt wird.

Sizilien

Die größte Insel im Mittelmeer ist mit ihrer Hauptstadt Palermo eine autonome Region. Die Insel ist gebirgig und von Vulkanismus geprägt. Der Ätna an der Ostküste ist mit seinen 3.300 m Höhe der größte noch tätige Vulkan in Europa. Schöne Landschaften und gute Strände (besonders an der Nord- und Ostküste) sowie viele antike Denkmäler haben den Tourismus in den letzten Jahren zu einem wichtigen Wirtschaftszweig werden lassen. Die Insel lässt sich auf einer Rundfahrt (etwa 930 Kilometer) erkunden. Die Hauptstadt Palermo, eine eher moderne Stadt, hat besonders schöne Gärten und Anlagen (z.B. der Park Villa Bonanno) zu bieten. Außerdem sehenswert ist die Kathedrale mit den Königs- und Königinnengräbern, die Capella Palatina, die Piazza Pretoria mit dem Rathaus und der Kirche La Martorana sowie das Teatro Massimo aus römischer Zeit. Auch ein Bummel durch den Hafenbereich lohnt sich.

Die Ostküste ist die reichste und am häufigsten besuchte Region der Insel. Der meistbesuchte Urlaubsort Siziliens ist Taormina. Glanzpunkt der Ostküste ist zweifelsohne der Ätna, den man mit einer Schmalspurbahn in ca. vier Stunden umrunden kann. Auch mit dem Auto ist eine Rundfahrt möglich.

Der Südosten Siziliens allein wäre wegen seiner wunderschönen Landschaft und den reizvollen Städten schon eine Reise wert. In Siracusa mit seinen bedeutenden Altertümern lassen sich schon zwei bis drei Tage verbringen. Die Hauptsehenswürdigkeiten verteilen sich auf Ortigia (Piazze Pancali, Archimede und Duomo sowie Castello Maniace), den Archäologischen Park in Neapolis (Teatro Greco, Latomie und Anfiteatro) und Tyche (Basilica e Catacombe di San Giovanni, Museo Archeologico). Im Hinterland von Siracusa ist die Totenstadt Pantàlica mit ihren Grabhöhlen interessant. Die Schlucht von Anapo bietet gute Wandermöglichkeiten.

Der Westen Siziliens, der von Touristen seltener besucht wird, hat durchaus Attraktionen zu bieten wie beispielsweise die Ruinen von Selinute, die in Nachbarschaft zum Badeort Marinella liegen, oder die schöne Stadt Erice, deren Ortsbild sich seit dem Mittelalter kaum verändert hat.

An der Nordküste mit ihren steil ins Meer abfallenden Bergen und den schönen Sand- und Kiesstränden (zwischen Cefalú und Milazzo) kommen Badefreunde auf ihre Kosten. Highlights sind die Lagunenstrände unterhalb des Heiligtums Tindari.

Sardinien

Sardinien ist nach Sizilien die zweitgrößte Insel des Mittelmeeres und liegt ungefähr 190 km vom Festland entfernt, von der französischen Nachbarinsel Korsika trennen sie nur 12 km.

Ein beliebtes Reiseziel ist Sardinien vor allem wegen ihrer kontrastreichen Küste. Neben langen weißen Sandstränden findet man kleine Buchten, Steilküsten und bizarre Felsformationen. Zu den bekanntesten Küstenabschnitten zählt die Costa Smeralda bei Olbia im Norden der Insel.

Das gebirgige Inselinnere lädt zu Ausflügen oder Wanderungen ein. Hochplateaus, Tafelberge, Vulkankegel und tiefe Schluchten bilden das Rückzuggebiet vieler seltener Tierarten. Die größten Höhen werden im Gennargentu-Massiv erreicht.

Unter den Bergen und entlang der Küsten gibt es unzählige Höhlen und Grotten, die zum Teil auch besichtigt werden können. Die Grotta di Nettuno an der Steilküste des Capo Caccia und die Grotta di Ispinigoli in der Nähe von Dorgali sind aufgrund ihrer Tropfsteingebilde besonders sehenswert.

Auch historisch und kulturell hat Sardinien viel zu bieten. Beeindruckend sind die sogenannten Nuraghen, kegelförmige Turmbauten, die aus der Bronzezeit stammen und vermutlich als Wehr- und Festungstürme dienten.

Phönizier gründen um 900 bis 700 v.Chr. erste Städte, darunter auch die heutige Hauptstadt Cagliari, damals Karali genannt. Unter den Römern erlebte sie eine Blütezeit. Das römische Amphitheater lohnt auf jeden Fall ein Besuch, aber auch das mittelalterliche Castello-Viertel sowie die Museen und Kirchen ziehen viele Touristen an.

Überhaupt überrascht auf Sardinien die große Zahl von Kirchen. Besonders ins Auge fallen die gestreiften Außenwände einiger romanischer Kirchen, die nach dem Pisaner Stil mit verschiedenfarbigen Steinquadern errichtet wurden wie z.B. die zwischen Sassari und Olbia gelegene Kirche Santissima Trinità di Saccargia.

Auch Sportler kommen auf Sardinien auf ihre Kosten; neben diversen Wassersportarten sind Radfahren, Reiten, Wandern, Klettern und Golfen sehr beliebt.

Liparische Inseln

Milazzo ist der Hauptfährhafen auf die Äolischen (Liparischen) Inseln Lipari, Vulcano, Salina, Panarea, Stromboli, Filicudi und Alicudi. Sie sind auch deshalb besonders reizvoll, weil sie bislang vom Massentourismus verschont blieben.

Ein besonderes Naturschauspiel bietet Stromboli mit dem gleichnamigen Vulkan, der noch heute die Erde erbeben lässt, und den man in etwa vier Stunden besteigen kann.

Toscana - Das Landschaftsbild

Für die Landschaft in Mittelitalien, zu der auch die Insel Elba und andere kleine Inseln gehören, sind Weinberge, Pinien und Zypressen charakteristisch. Die Toscana ist die Heimat des berühmten Chianti-Weines. Daneben werden Oliven, Getreide und Blumen angebaut. Besonders in den Kunststädten der Toscana Florenz, Siena und Pisa, in den Thermalbädern und den Badeorten entlang der Küste ist der Tourismus heute ein nennenswerter Wirtschaftsfaktor.

Neben der einzigartigen Landschaft sind die Sehenswürdigkeiten weltbekannt. Ihre Sammlungen, Galerien, Museen und Akademien machen die Toscana, insbesondere Florenz, zu einem Eldorado für Kulturinteressierte. Weitere interessante Orte der Toscana sind Prato mit seinen historischen Bauten im Zentrum und Arezzo mit seinen gut erhaltenen mittelalterlichen Bauwerken. Auf der Piazza von Arezzo findet einmal im Monat ein bekannter Antiquitätenmarkt (Mercato dell´Antiquariato) statt. Neben einem Kultururlaub kommen Wasser- und Wintersportfreunde und Wanderer in der Toscana auf ihre Kosten. Die Inseln des Toscanischen Archipels sind ein Paradies für Unterwassersportler. An den meisten Stränden ist Windsurfing möglich. Wintersportmöglichkeiten bietet Abetone im Appenin, der bekannteste Wintersportort der Toscana, während die sanften Hügelketten der Toscana zu Wanderungen einladen.

Florenz

Florenz, die Stadt im Arnotal, gilt zurecht als eine der großen italienischen Kunst- und Kulturstädte. Mit Michelangelo, Giotto, Brunelleschi, Donatello und Botticelli hinterließen einige der berühmtesten italienischen Künstler ihre Spuren in der Stadt.

Florenz wurde im 1. Jahrhundert vor Christus von den Römern als "Municipio Florentina" (d.h. die blühende Gemeinde), am Fuße des Hügels, auf dem sich noch heute die etruskische Stadt Fiesole befindet, gegründet.

Als Stadtstaat aus dem Mittelalter hervorgegangen, gewann Florenz im 15. und 16. Jahrhundert eine führende Stellung innerhalb Italiens. Viele wichtige kulturelle Strömungen in Italien gingen von "Firenze" aus. Unter der Herrschaft der Medici, einer reichen Kaufsmannsfamilie, die Kunst und Wissenschaft förderte, entwickelte sich Florenz zum Zentrum der Renaissance und des Humanismus. Von 1865 bis 1871 war Florenz die Hauptstadt des italienischen Königreichs.

Die Stadt zeigt sich heute nüchtern - die Paläste wirken von außen eher schlicht und schroff. Innen sind sie dafür umso prunkvoller ausgestattet. Die erstaunliche Fülle von Kunstschätzen und Sehenswürdigkeiten, die bedeutsame Geschichte, die zahlreichen kulturellen Festivals und Veranstaltungen und die reizvolle Umgebung der Toskana machen Florenz zu einem äußerst beliebten touristischen Ziel. 6,5 Millionen Touristen pro Jahr treiben allerdings auch die Preise in den Hotels, Restaurants und Museen in die Höhe.

Siena

Auch in Siena, 70 Kilometer südlich von Florenz, begegnet dem Besucher Geschichte auf Schritt und Tritt. Besonders sehenswert sind u.a. die Piazza del Campo, der muschelförmige Vorplatz des Rathauses, der Dom als herrliches Denkmal gotischer Architektur mit seinem berühmten marmornen Fußboden sowie der Palazzo Piccolomini, einer der schönsten Frührenaissance-Paläste der Stadt. In der Umgebung der südlich von Siena gelegenen Stadt Grosseto liegt der Kurort Saturnia, eine der ältesten Siedlungen der Gegend. Hier sprudelt aus dem Swimmingpool des Hotels Terme di Saturnia, das von Besuchern gratis genutzt werden kann, eine Schwefelquelle mit 37,5 Grad warmen Wasser.

Pisa

Pisa, die einstige Seestadt, befindet sich durch Sediment-Ablagerungen des Arno heute zehn Kilometer landeinwärts. Sehenswert sind u.a. der Domplatz mit dem Dom, dem Schiefen Turm, dem Baptisterium und dem Camposanto. Auch einige Museen wie das Dom-Museum (Museo dell Opera del Duomo) oder das Museo Nazionale di San Matteo mit seiner Sammlung Pisaner Skulpturen vom 12. bis zum 15. Jahrhundert sind einen Besuch wert.

Reisehinweise

Sicherheitsvorkehrungen:

Die italienische Regierung geht nach wie vor mit einer erhöhten terroristischen Gefährdung des Landes aus. Es ist mit mehr Polizeipräsenz sowie Sicherheitskontrollen auch an religiösen Stätten zu rechnen. Reisenden wird empfohlen, wachsam zu sein, insbesondere bei Menschenansammlungen.

Waldbrände:

Während der Sommermonate kommt es aufgrund des Klimas in Italien immer wieder zu Waldbränden. Es muss auch in den touristischen Regionen mit Beeinträchtigungen der Infrastruktur gerechnet werden. Reisende sollten sich an entsprechenden Hinweisen in den Medien orientieren.

Erdbeben:

Italien zählt zu den Ländern weltweit, in denen es häufig zu Erdbeben kommt. Am 21. August 2017 hat sich vor der Küste der Insel Ischia ein Erdbeben ereignet. In den zentralitalienischen Regionen Latium, Marken und Umbrien kam es 2016 und im Januar 2017 zu mehreren schweren Erdbeben.

Bitte auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen" beachten.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

- Sardinien: Touristen können an Flughäfen kontrolliert werden, ob sie Sand, Kiesel, Muscheln oder auch Steine von den sardinischen Stränden, auch in kleinsten Mengen, in ihrem Reisegepäck haben. Es können Strafgebühren wegen des Verstoßes gegen den Naturschutz zwischen 500 und 3.000 Euro verhängt werden.

- Kleinkriminalität: Reisende sollten sich insbesondere in Tourismuszentren, in den Bahnhöfen Italiens und auf Buslinien, die von Touristen oft benutzt werden, auf Taschen- und Autodiebe einstellen. Solche Delikte häufen sich z.B. in Rom auf der Bahnstrecke zwischen Flughafen Leonardo da Vinci und der Innenstadt sowie auf Busfahrten der Linien 40, 62 und 64.

- Gefälschte Markenartikel: Sie zu kaufen oder zu verkaufen ist verboten.

- Anhalter: Reisende, die Anhalter mitnehmen, sollten bedenken, dass es strafbar ist (Haft, Geldstrafe), wenn sie einen Anhalter mitnehmen, der in Italien auf diesem Wege illegal einreisen will (wird als Beihilfe gewertet).

- Rauchverbot: In allen Regional- und Fernzügen ist das Rauchen untersagt. In öffentlichen Gebäuden, Bars und Restaurants gilt ein Rauchverbot. Geraucht werden darf nur in ummauerten Raucherzonen mit eigener Lüftung. Auch in Geschäften und Büros ist das Rauchen verboten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Kap Verde

Einreise für Deutsche

Visum erforderlich, notwendig ist dazu u.a. der mindestens noch 6 Monate über die geplante Aufenthaltsdauer hinaus gültige Reisepass. Antragsdauer ca. 10 Tage.

Landesdaten

Lage

Die Republik Kap Verde besteht aus neun bewohnten (Santo Antão, São Vicente, São Nicolau, Sal, Boavista, Maio, Santiago, Fogo und Brava) und sechs unbewohnten Inseln. Die Kap Verden liegen etwa 450 km vor der Westküste Afrikas im Atlantischen Ozean, rund 1.500 km südwestlich der Kanarischen Inseln.

Geografisch lassen sich die Inseln in die trockenen und bergigen Nordwestinseln Santo Antão (779 km²), São Vicente (227 km²) und São Nicolau (343 km²), in die wüstenhaften Ostinseln Sal (216 km²), Boavista (620 km²) und Maio (269 km²) und in die südlichen Berg- und Vulkaninseln Santiago (991 km²), Fogo (476 km²) und Brava (64 km²) unterteilen.

Fläche: 4.033 km².

Verwaltungsstruktur: 22 Bezirke (concelhos).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 491.900

Städte:

Praia (Hauptstadt) auf der Insel Santiago ca. 127.800

Mindelo auf der Insel São Vicente ca. 70.500

Santa Maria (inkl. Espargos) auf der Insel Sal ca. 23.800

Sprache

Die Amtssprache ist Portugiesisch, Umgangssprache ist Kreolisch (portugiesisch-afrikanische Mischsprache).

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -2 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -3 Stunden.

Stromspannung

220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz

Es sind europäische zweipolige Stecker in Gebrauch.

Telefon/Post

Post

Briefe gibt man direkt in der Postfiliale ab. Luftpost ist bis zu zwei Wochen nach Europa unterwegs.

Auf den Kap Verden wird die Post an Postfächer geschickt, eine Hauszustellung gibt es nicht.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Kap Verde ist 00238. Von Kap Verde nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Das Telefonnetz ist gut ausgebaut. Telefonzellen mit Kartentelefonen befinden sich in allen größeren Orten der Inseln. Telefonkarten sind in Postämtern, Geschäften und vereinzelt auch in Restaurants erhältlich.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 132, Unfallrettung 130, Feuerwehr 131.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Kap Verde von O2, Telekom Deutschland und Vodafone. Alternativ kann man sich für sein Handy eine kapverdische SIM-Karte kaufen.

Internet

Länderkürzel: .cv

Internetcafés sind weit verbreitet.

Feiertage

Feiertage 2018:

1. Januar (Neujahr)

13. Januar (Tag der Demokratie)

20. Januar (Nationaler Heldengedenktag)

13. Februar (Karneval, Feiertag nur auf São Vicente)

1. Mai (Tag der Arbeit)

19. Mai (Praia Municipal Day, regional)

1. Juni (Tag der Jugend)

5. Juli (Nationalfeiertag; Unabhängigkeitstag)

15. August (Mariä Himmelfahrt)

1. November (Allerheiligen)

25. Dezember (Weihnachten)

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 8-15 Uhr;

Geschäfte: Mo bis Fr 8-12.30, 14.30-18 Uhr und Sa 8.30-12 Uhr;

Post: Mo bis Sa 8-12.30, 14.30-17.30 Uhr.

Kleidung

Das ganze Jahr über ist atmungsaktive, gut waschbare, leichte Sommerkleidung ausreichend. Sonnenschutz, wie z.B ein Sonnenhut, ist unbedingt notwendig. Für Bergwanderungen oder bei Aufenthalten in den höher gelegenen Orten auf Santo Antão, Fogo oder Brava sollte man auf jeden Fall auch einen Pullover mitnehmen.

Geschichte/Politik

Portugiesische Seefahrer entdeckten - so lauten die offiziellen Berichte - 1460 die Inseln. Es gibt indessen Hinweise darauf, dass bereits die Römer und auch die Karthager von dem Archipel gewusst hätten, dass auch im 12. Jahrhundert arabische Seeleute dort landeten.

1495 wurde die Inselgruppe portugiesische Krondomäne. 1532 wurde auf Santo Antao ein Bistum gegründet, das 1614 auf die Insel Santiago verlegt wurde. Sklaven, die man aus Afrika heranschaffte, wurden bis nach Brasilien verkauft. Eine ganze Reihe von ihnen blieb allerdings auf Kap Verde. Diese und Europäer verschmolzen zu einem Volk. Auch die dort übliche kreolische Sprache setzt sich aus portugiesischen und afrikanischen Teilen zusammen.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts verlor der Sklavenhandel an Bedeutung. Doch die günstige Lage an den Seehandelswegen von Europa nach Südafrika und Südamerika brachte wirtschaftlich einen neuen Schub für die Inseln.

1953 erhielt die Inselgruppe den Status einer portugiesischen Überseeprovinz. Ab 1961 waren alle Inselbewohner portugiesische Staatsbürger. Doch bereits 1956 gab es Bestrebungen, den Archipel unabhängig zu machen, und 1975 erhielt Kap Verde seine Selbständigkeit als moderne demokratische Republik. Die seit 1991 regierende "Bewegung für Demokratie" verfolgt ein marktwirtschaftlich orientiertes Programm.

Wirtschaft

Die wirtschaftliche Situation des Landes ist prekär. Kap Verde verfügt nicht über nennenswerte Rohstoffe. Sogar das Süsswasser ist knapp. Industrie gibt es kaum. Die Kapverdianer sind darauf angewiesen, überwiegend von ihrer Landwirtschaft auf kleinen Plantagen und von der Fischerei zu leben. Man baut Mais und Bohnen an, Manjok und Süßkartoffeln, aber auch Kaffee, Zuckerrohr und tropische Früchte. Der überall drohenden Erosion will man durch Aufforstung entgegenarbeiten, die Fischerei soll verstärkt werden - Fische gibt es genügend. Mehr als 50 Prozent der Exporterlöse kommen jetzt schon von Fischprodukten.

Die Industrie beschränkt sich auf die Textil- und Nahrungsmittelbranche; so werden beispielsweise Thunfischkonserven hergestellt.

Als eine der wenigen Möglichkeiten, Einnahmequellen zu erschließen, hat die Regierung den Tourismus im Auge. Doch gewarnt durch Fehlentwicklungen auf den benachbarten Kanarischen Inseln wird eine "touristische Entwicklung mit Augenmaß" propagiert.

Religion

Über 90 Prozent der Einwohner haben den katholischen Glauben. Aber es gibt auch Anhänger von Naturreligionen sowie von Freikirchen.

Vegetation

Die Inseln mussten ab der Kolonialzeit landwirtschaftlich sehr genutzt werden. Dadurch verschwand die ursprüngliche Vegetation weitgehend. Andererseits wurden Pflanzen auf die Inseln gebracht, die nicht heimisch waren, z.B Akazien und Agaven. Heute breiten sich fast überall Buschsteppen mit Strauchwerk aus, vereinzelt (vor allem auf Sao Nicolau) sieht man die seltenen Drachenblutbäume. Manche Teile der Inseln haben wüstenartigen Charakter. Man forstet mit Akazien und Eukalyptusbäumen auf.

Tierwelt

Auf den Kapverdischen Inseln gibt es nur wenige dort heimische Tiere. Man sieht Wildziegen, kleine Nagetiere, Geckos und Eidechsen, zwei Arten von Meeresschildkröten und rund hundert verschiedene Vogelarten. Indessen gibt es auf Santiago und auf Brava auch Affen. Außergewöhnlich artenreich ist das Meer und damit eine gute Gegend für Sporttaucher. Es gibt besonders viele Thunfische, aber auch Teufelsrochen und Schwertfische, Barracudas und Halbschnabelhechte, Muränen, Papageien- und Igelfische, Skorpion- und Trompetenfische. Hammerhaie, die gefährlichen Blauhaie und auch die seltenen, nicht weniger gefährlichen weißen Haie kommen bis dicht an die Küsten der Inseln heran.

Kulinarisches

Die kapverdische Küche ist reicher und vielfältiger, als man zunächst annehmen möchte. Sie basiert in erster Linie auf Fisch und Meeresfrüchten, weil davon genug vorhanden ist: Langusten in ihren unzähligen Formen, Entenmuscheln, Krebse, allerlei Schalentiere - diese werden sehr häufig so delikat zubereitet, dass man geradezu von einer Feinschmecker-Küche sprechen kann. Spezialitäten sind auch Fischbrühen und "Capado" - eine Brühe mit Zicklein-Fleisch. Als Nachspeise wie zum Frühstück gibt es sehr guten Käse, der von der Insel Boavista kommt.

Getrunken wird unter anderem der berühmte Wein von der Insel Fogo, der "Manecon". Der Schnaps der Kapverdischen Inseln heißt "Grogo" und wird aus Zuckerrohr gebrannt.

Sitten und Gebräuche

Die Kapverdianer sind ein Mestizenvolk: 80% sind Mischlinge aus Portugiesen und Afrikanern, 17% reine Schwarze, 3% Weiße. Noch heute arbeiten die einen Frauen mit dem afrikanischen Stößel, die anderen mit dem europäischen Mühlstein. Die Männer musizieren teils mit der afrikanischen Trommel, teils mit der portugiesischen Triangel.

Man feiert viel auf den Kapverdischen Inseln. Das berühmteste Fest ist der Karneval in Mindelo auf der Insel Sao Vicente. Teile von ihm wurden aus der portugiesischen Fastnacht und aus dem brasilianischen Karneval übernommen.

Erstaunliche Vielfalt zeigt die kapverdische Musik. "Morna", "Funana", "Batuco" und manche anderen sind Rhythmen, die man während der kapverdischen Nächte oft hören kann -inzwischen aber nicht nur dort, sondern auch in Brasilien, Südafrika, Deutschland und anderen Ländern Westeuropas.

Souvenirs

Die Inselbewohner machen die meisten Gerätschaften, die sie täglich brauchen, selbst. So kann man originelle Souvenirs finden. Da gibt es keramische Töpfe, bunte Fliesen, Stickereien, Tonpuppen sowie Strohhüte und allerlei, das aus Horn oder Kokosnuss-Schalen geschnitzt werden kann. Diese Schnitzereien sind bei Touristen sehr begehrt.

Klimainformationen

Die Kap Verden liegen im Bereich der Sahelzone im Übergangsbereich zwischen subtropischem und tropischem Klima. Das Klima wird bestimmt vom Nordostpassat (Harmattan), der trockenheiße Luftmassen des Saharahochs auf die Kap Verden bringt. Das ganze Jahr über ist es auf den Kap Verden angenehm warm bis heiß. So liegen die Höchsttemperaturen bei etwa 35°C. In der trockenen Jahreszeit von November bis Juli weht der Nordostpassat mit hoher Intensität, in der feuchten Jahreszeit von August bis Oktober gibt es oftmals heftige Regenfälle. Dürreperioden dagegen sind nicht unüblich. Die über das Jahr gemessenen durchschnittlichen Temperaturen liegen bei 25°C (im Schatten).

Beste Reisezeit

Die ideale Reisezeit für die Kap Verden sind die Monate von Oktober bis Juni. Hochsaison herrscht während der Sommermonate und an Weihnachten, wenn zudem viele Emigranten ihre Heimat besuchen.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Geringes Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN.

- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.

- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.

- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.

- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.

- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.

Verbreitung

Die Kapverdischen Inseln sind malaria-frei.

Ausnahme: Ein geringes Malariarisiko besteht von Anfang August bis Anfang Dezember auf den Inseln Boa Vista und Santiago.

Ärztliche Hilfe

PRAIA: Centre Medico-Social, Dr. Guelfi (spricht Französisch/Englisch), Praia, Tel. 261 38 28.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Kap-Verde-Escudo (KEsc)

1 Kap-Verde-Escudo = 100 Centavos.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 110,26 KEsc

1 US-$ = ca. 94,28 KEsc

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: nicht erlaubt

Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremdwährung

Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge.

Ausfuhr Landeswährung: nicht erlaubt

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Umtausch: nach der Ankunft am Flughafen Sal stehen Bargeldwechselschalter zur Verfügung.

Ansonsten ist ein Geldwechsel bei Banken und Wechselstuben möglich. US-$ und Euro in Banknoten in kleinen Stückelungen lassen sich am besten umtauschen.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von den größeren Hotels akzeptiert, jedoch nur Visa-Card (kein American Express und andere Kreditkarten).

Geldautomat: Ja - Bargeldabhebung ist zum Teil mit der VISA-Card, seltener mit der MasterCard und der Girocard (mit Maestro-Zeichen) bis zu einem limitierten Maximalbetrag möglich. Reisende sollten sich vor Abreise bei Ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Auskunftstellen

Botschaft der Republik Kap Verde
(mit Konsularabteilung)
Stavanger Straße 16
10439
Berlin
(0 30) 20 45 09 66
(0 30) 20 45 09 55
www.embassy-capeverde.de
info@embassy-capeverde.de
Mo bis Fr 9-16 Uhr

Centro de Promoção Turística, do Investimento e das Exportações (PROMEX)
Praia - Santiago
Centro de Promoção Turística, do Investimento e das Exportações
P.O. Box 89/C
Praia - Santiago /Kap Verde
www.promex.org

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

zuständig Dakar/Senegal:

Ambassade de la République fédérale d'Allemagne
20, Avenue Pasteur
Angle Rue Mermoz
Dakar
Ambassade de la République fédérale d'Allemagne
B.P. 2100
Dakar/Senegal
(00221) 338 22 52 99
(00221) 338 89 48 84
www.ambassade-allemagne.sn
Mo bis Fr 9-12 Uhr
Amtsbezirk: Senegal, Gambia, Guinea-Bissau und Kap Verde

Von Deutschland

außerdem in Kap Verde:

Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Av. Dr. Alberto Leite, Prédio "Extra", 1. Andar
Mindelo /Cape Verde
(00238) 231 27 26
(00238) 231 27 25
www.promex.org
mindelo@hk-diplo.de

Botschaft der Republik Kap Verde
(mit Konsularabteilung)
Stavanger Straße 16
10439
Berlin
(0 30) 20 45 09 66
(0 30) 20 45 09 55
www.embassy-capeverde.de
info@embassy-capeverde.de
Mo bis Fr 9-16 Uhr

Honorarkonsulat der Republik Kap Verde
Deichstraße 17, 5. Stock
20459
Hamburg
(0 40) 37 85 78 41
(0 40) 37 85 78 33
info@capverde.org
Mo und Fr 10-13 Uhr, Mi 14-18 Uhr

Honorarkonsulat der Republik Kap Verde
Über der Schanz 3
66424
Homburg
(0 68 41) 687 00 43
(0 68 41) 687 00 07
info@honorarkonsul-kapverde.de
nach telefonischer Vereinbarung

Honorarkonsulat der Republik Kap Verde
Hirschstraße 22
70173
Stuttgart
(07 11) 60 66 10 50
(07 11) 607 15 58
sip@vjz.de
Mo bis Fr 10-12 Uhr

Ärztliche Hilfe

PRAIA: Centre Medico-Social, Dr. Guelfi (spricht Französisch/Englisch), Praia, Tel. 261 38 28.

Sehenswertes

Santiago

Santiago ist die größte der Kapverdischen Inseln. Sie gehört, mit Fogo und Brava, zu den Inseln im Süden, die vulkanischen Charakters und recht bergig sind.

Santiago gehört auch - mit Santo Antao und der im Verhältnis winzigen Insel Sal - zu den Inseln, die über eine einigermaßen ausreichende Infrastruktur verfügen. Etwa 85 Prozent der Gästebetten, über die das Land verfügt, stehen auf diesen drei Inseln - in Hotels, Resorts und Pensionen.

Die größte Kapverden-Insel hat viel zu bieten. Über dem Hafen von Praia erhebt sich ein kleiner Hügel. Dort liegt der Stadtkern, das "Plateau" mit der Hauptkirche und dem Regierungspalast, Supermärkten und einigen Hotels. Auf dem Markt, der die ganze Woche hindurch jeden Tag geöffnet hat, geht es sehr lebendig zu. Es gibt dort auch zahllose fliegende Händler und eine große Menge winziger Garküchen. Hier kann man als Souvenirs Gegenstände kaufen, die aus Kokosnuss-Schalen hergestellt werden. Früher war das Weberhandwerk von Santiago für den Export bedeutsam. Heute stellen die Frauen noch schöne kleinen Tücher her - für die Einwohner und für Touristen.

Santo Antão

Die Insel ist - wie die beiden anderen im Nordwesten, São Vicente und São Nicolau - trocken und bergig, aber eine der schönsten im Archipel. Ganz sicher ist sie noch eine der ursprünglichsten, denn große Hotels oder Resorts gibt es hier nicht. Dafür aber eine prächtige Landschaft und viele Wanderwege.

Boavista

Auf dieser Insel gibt es 55 km weißen Strand mit vielen Dünen. Vor der Hauptstadt Sal Rei liegt die Insel Sal, auf der man noch Spuren einer historischen portugiesischen Festung namens Duque de Braganca sieht. Einst war Rabil der wichtigste Ort der Insel. Dort steht die älteste Kirche der Inselwelt. Sie wurde 1801 erbaut.

Fogo

Von allen Vulkanen des Archipels ist nur noch der auf Fogo - mit 2.829 m der höchste Berg des Archipels - aktiv. Auf Fogo musste man bald nach der Besiedelung der Nachbarinsel Santiago mit dem Anpflanzen beginnen, weil der Boden auf Santiago für die vielen Bewohner nicht genügend hergab. So brachte man unter anderem auch Kaffee und Wein auf die kleinere Insel, und heute ist der Wein von Fogo, der "Manecon", berühmt. Das historische Zentrum der Hauptstadt Sao Filipe zeigt einige architektonische Besonderheiten aus der Kolonialzeit. Über Plätze und Plätzchen kommt man zum hübschen alten Friedhof, der einst wohlhabenden Personen europäischer Abstammung vorbehalten war und entsprechend vornehm gestaltet ist.

São Nicolau

Die kleine Hauptstadt heißt Ribeira Brava - nach dem "Wilden Fluss", an dem sie liegt, der aber nur nach einem sehr heftigen Regen wild wird. Ribeira Brava hat bunte Häuser und die architektonisch interessante Matriz-Kirche. Der Karneval, den man hier feiert, gilt als der lebhafteste nach dem von Mindelo auf São Vicente.

Maio

Hier werden Töpfe und anderes keramisches Küchengeschirr hergestellt. In der Nähe der winzigen Hauptstadt Vila do Maio liegt die Oase Figueira da Orta. Auf dem Weg dorthin kommt man an den Kolonien zahlreicher Vögel vorbei. Es sind Arten, die sich dem Wüstenklima so gut angepasst haben, dass sie lange Zeit ganz ohne Wasser auskommen können.

São Vicente

Die Hauptstadt Mindelo ist das Wirtschaftszentrum des Archipels und besitzt den größten Hafen der Inselgruppe. Die Stadt ist bekannt für ihr Temperament und hat auch eine gewisse Berühmtheit als Fest- und Theatermetropole. Man führt alljährlich Festspiele auf und regelmäßig stehen internationale Treffen von Amateur-Theatergruppen auf dem Programm. Ganz berühmt ist der Karneval von Mindelo.

Sal

Die kleine Insel hat Wüstencharakter und ist touristisch gut erschlossen. Vom Fischerdorf Santa Maria zieht sich ein kilometerlanger, breiter Sandstrand hin, an dem in den letzten Jahren ansehnliche Hotelanlagen entstanden. Das hat seinen Grund: Auf Sal liegt der internationale Flughafen von Kap Verde. So kommt es, dass für viele Touristen Sal die einzige Insel ist, die sie während eines Urlaubs auf Kap Verde überhaupt kennenlernen.

Von Sal werden mit kleineren Maschinen regelmäßig die Inseln Santiago (die größte) und São Vicente (die wirtschaftlich wichtigste) angeflogen. Unregelmäßige Flugverbindungen gibt es mit Santo Antao, São Nicolau, Fogo, Maio und Boavista. Den übrigen Verkehr besorgen Fähren und Motorboote.

Sal beherbergt die frühere Hauptstadt der Kapverden - die Cidade Velha. Sie war zu ihrer Blütezeit der größte Umschlagort für Sklaven in der Welt. Die Stadt, einschließlich einer Festung, einer Kathedrale, wird demnächst rekonstruiert und soll eine der wichtigsten Touristenattraktionen werden.

Brava

Die kleinste der bewohnten kapverdischen Inseln erreicht man von der Nachbarinsel Fogo durch eine Fähre. Vila Nova Sintra, der Hauptort, gilt als die schönste kapverdische Stadt. Sie liegt an einem ungewöhnlichen Ort, nämlich im Kessel eines alten Kraters, dessen Wände sie an drei Seiten beschützen, während die Sicht aufs Meer offen ist. Die Häuser von Nova Sintra sind hübsch und die Gärten berühmt für ihre Blütenpracht, die sich über Terrassen bis hinunter zum Meeresstrand fortsetzt.

Reisehinweise

Da die kapverdischen Inseln in einer Zone mit häufigen seismischen Aktivitäten liegt, können Erdbeben und Vulkanausbrüche nicht ausgeschlossen werden. Ende November 2014 ist der Vulkan "Pico do Fogo" ausgebrochen und hat große Sachschäden angerichtet.

Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Bei Wanderungen in den Bergen besteht die Gefahr von Raubüberfällen, weshalb Reisende dort nur in Begleitung von Ortskundigen unterwegs sein sollten.

Reisende sollten keinen wertvollen Schmuck und anderen Wertgegenstände tragen und auf ihre Taschen gut aufpassen, da vermehrt Diebstähle bei Touristen auftreten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Marokko

Einreise für Deutsche

Deutsche sind für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten visumfrei. Notwendig sind:

- mindestens noch 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültiger Reisepass

- Rück- oder Weiterreiseticket und -dokumente

- ausreichende Geldmittel

Landesdaten

Lage

Das Königreich Marokko grenzt im Norden an das Mittelmeer, im Osten an Algerien, im Süden an Mauretanien und im Westen an den Atlantischen Ozean. Im Grenzgebiet zu Mauretanien (Linie Laayoune - Hausa) befindet sich das von Marokko vereinnahmte, jedoch auch von der Polisario beanspruchte Gebiet der alten Westsahara (Seguia el-Hamra und Rio de Oro).

Fläche: 458.730 km² (mit Westsahara 710.850 km²).

Verwaltungsstruktur: 16 Regionen und 46 Provinzen.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 32,6 Millionen

Städte:

Rabat (Hauptstadt) einschließlich Salé ca. 1,7 Millionen

Casablanca ca. 3,7 Millionen

Fès ca 1,1 Millionen

Marrakesch ca. 920.100

Tanger ca. 762.200

Agadir ca. 700.000

Meknès ca. 596.100

Oujda ca. 427.500

Kenitra ca. 403.300

Tétouan ca. 363.000

Safi ca. 298.400

Sprache

Die Amtssprache ist Arabisch; Französisch und Spanisch (im Nordteil des Landes) dienen als Geschäftssprache. Daneben gibt es noch Berbersprachen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -1 Stunde. Da auch in Marokko die Mitteleuropäische Sommerzeit gilt, bleibt der Zeitunterschied immer erhalten.

Ramadan: Während des Ramadan wird die Sommerzeit ausgesetzt.

Stromspannung

Je nach Stadt unterschiedliche Spannung, 110 und 220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Die Mitnahme eines Adapters wird empfohlen.

Telefon/Post

Telefon

Von Marokko nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Marokko ist 00212, anschließend wählt man die dreistellige Ortsvorwahl ohne die "0", dann die Teilnehmernummer.

Bei Telefonaten innerhalb Marokkos muss die "0" der Ortsvorwahl mitgewählt werden.

Es gibt Telefonzellen und sogenannte Teleboutiques mit Münz- und Kartentelefonen. Telefonkarten sind in den Postämtern, in den Teleboutiques und einigen Tabakgeschäften erhältlich. Die Telefonkarten gelten nur jeweils für die ausgewählte Gesellschaft. Die Tarife sind nachts und an Feiertagen reduziert. Beim Telefonieren aus dem Hotel sollten vorher die Tarife überprüft werden. Einige Hotels verlangen einen Mindestbetrag, der eine kurze Unterhaltung sehr teuer werden lässt.

NOTRUFNUMMERN: Polizei (innerhalb von Städten) 19, Gendarmerie (unterwegs) 177, Notarzt, Unfallrettung und Feuerwehr 15.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800 und 3G 2100.

Derzeit gibt es Roaming-Verträge mit Anbietern in Marokko von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .ma

Es gibt zahlreiche Internetcafes in jedem größeren Ort.

Feiertage

Im Jahr 2018:

1. Januar (Neujahr, Bankfeiertag)

11. Januar (Tag der Unabhängigkeitserklärung)

1. Mai (Tag der Arbeit)

30. Juli (Nationalfeiertag; Thronfest von König Mohammed VI.)

14. August (Tag der territorialen Integration der Westsahararegion)

20. August (Revolutions-Tag 1953)

21. August (Geburtstag des Königs)

6. November (Jahrestag des Friedensmarsches)

18. November (Unabhängigkeitstag)

Islamische Feiertage (Verschiebungen um einen Tag, in seltenen Fällen zwei Tage, sind möglich!):

15. Juni (Fastenbrechen am Ende des Ramadan)

22 August (Opferfest)

11. September (Neujahr 1440 nach islamischer Zeitrechnung)

21. November (Mohammeds Geburtstag)

Im Jahr 2019 dauert der Ramadan vom 6. Mai bis zum 3. Juni (die Daten können je nach Land um einen oder zwei Tage abweichen).

Während des Ramadan, des islamischen Fastenmonats, kann das Geschäftsleben eingeschränkt sein.

Der wöchentliche Ruhetag ist der Sonntag. Am Freitag können Geschäfte zeitweise oder ganz geschlossen sein.

Die Hauptferienzeit ist im Juli und August.

Öffnungszeiten

Banken: im Sommer Mo bis Fr 8-14.30 Uhr, im Winter 8-11.15, 14.15-16.30 Uhr (an den internationalen Flughäfen und in größeren Hotels auch Sa und So, meist 9-13 Uhr);

Postämter: Mo bis Fr 8.30-12, 15-18 Uhr;

Büros: Mo bis Do 8.30-12, 14.30-18.30 Uhr, Fr 8.30-11.30, 15-18.30 Uhr;

Geschäfte: Mo bis Fr 9-12, 15-19 Uhr, Sa 9-12 Uhr, große Geschäfte Mo bis Sa 9-13, 15-19 Uhr, Souks täglich 8.30-13, 14.30-18 Uhr.

Während des Ramadan (Fastenmonat) sind die Öffnungszeiten erheblich eingeschränkt.

Kleidung

Im Sommer sollte man leichte, atmungsaktive Sommer- und Sportbekleidung mitnehmen. Eine gute Sonnenbrille ist unbedingt erforderlich. Im Winter braucht man Übergangskleidung sowie einen leichten Wollmantel oder eine Herbstjacke. Auch einen Regenmantel sollte man zu dieser Zeit einpacken. Bei der Wahl der Kleidung sollte man nicht vergessen, dass man ein islamisches Land besucht.

Geschichte/Politik

Die Geschichte der Region wurde von den Beziehungen der Berber, der ursprünglichen Bevölkerung in diesem Gebiet, zu verschiedenen fremden Völkern geprägt, die im Laufe der Zeit in das Land eindrangen. Im siebten Jahrhundert eroberten die muslimischen Araber Marokko und verdrängten die Berber in unzulängliche Regionen. Bis auf die Anhänger des Judentums übernahm die Bevölkerung Marokkos schon bald die Religion der arabischen Eroberer. Bei der darauf folgenden Unterwerfung Spaniens wurden ausschließlich Berbertruppen eingesetzt. In den folgenden Jahrhunderten regierten wechselnde islamische Dynastien das Land. Im 19. Jahrhundert führte Spanien Krieg gegen Marokko und konnte sich Tétouan sichern. 1904 teilten Frankreich und Spanien Marokko unter sich auf. 1912 wurde Marokko französisches Protektorat. Im November 1942 besetzten amerikanische Truppen das Land, das im weiteren Verlauf des Zweiten Weltkrieges als wichtige Versorgungsbasis für die alliierten Streitkräfte diente. 1956 wurde Marokko unabhängig, 1957 wurde das Land zum Königreich proklamiert. Marokko ist heute eine konstitutionelle Monarchie. Die ersten allgemeinen Wahlen des Landes fanden 1963 statt. Wegen Gebietsbeanspruchungen kam es seit den 60er Jahren immer wieder zu Streitigkeiten mit den Nachbarländern.

Wirtschaft

Marokko ist ein Agrarland. Die wichtigsten landwirtschaftlichen Produkte sind Getreide, Kartoffeln, Melonen, Oliven, Trauben, Hülsenfrüchte, Datteln, Zuckerrohr und Zuckerrüben. Der Viehbestand umfasst Schafe, Ziegen und Rinder. Kork ist das wichtigste Produkt der marokkanischen Forstwirtschaft. In den Meeren werden vor allem Sardinen, Thunfisch, Makrelen, Sardellen sowie Schalen- und Krustentiere gefangen. Marokko gehört zu den führenden Produzenten von Phosphatgestein. In der vorwiegend klein- und mittelbetrieblich organisierten Industrie werden u.a. Baumaterialien erzeugt sowie Textilwaren, Schuhe, Nahrungsmittel und Wein hergestellt. Handwerklich gefertigt werden Textilien, Lederwaren, Keramik, Teppiche und Holzprodukte.

Religion

Der Islam ist die Staatsreligion des Landes, vorwiegend mit der sunnitischen Glaubensrichtung. Oberste muslimische Autorität des Landes ist der König.

Vegetation

Die Bergregionen Marokkos sind von ausgedehnten Waldflächen bedeckt, die u. a. aus Korkeichen, Zedern, Tannen und Kiefern bestehen. Nahe der südlichen Landesgrenze herrschen Arganien, dornige Eisenholzbäume, vor.

Tierwelt

Die marokkanische Tierwelt stellt eine Mischung aus in Europa heimischen Tieren und afrikanischen Tierarten dar. Zu den charakteristischen Tierarten gehören u.a. Wildschweine, Füchse und Hörnchen, die in großer Zahl vorkommen, sowie Gazellen, Paviane und Panther.

Kulinarisches

Die marrokanische Küche ist durch Elemente der nordafrikanisch-arabisch-berberischen, der orientalischen, der spanischen und der französischen Küche geprägt. Nationalgerichte sind das auch bei uns bekannte Couscous in den verschiedenen Variationen und Tajine, ein Eintopf aus verschiedenen Fleisch- und Gemüsesorten und einer Sauce mit Pflaumen, Rosinen und Oliven. Die meisten Fleischgerichte enthalten Hammel- und Rindfleisch. An den Küsten werden auch gegrillter und gebratener Fisch, Krabben und andere Meerestiere angeboten. Als Nachttisch wird Obst, wie Melonen oder süßes Gebäck aus Mandeln, Nüssen und Honig gereicht. Nationalgetränk ist der süße, heiße Pfefferminztee, eine Mischung aus grünen chinesischen Tee mit frischer Minze der zu allen Tageszeiten und Gelegenheiten getrunken wird. Daneben gibt es überall starken, schwarzen Kaffee, der ebenfalls süß getrunken wird. Alkohol wird in den Touristenzentren ausgeschenkt. Die Preise für Alkoholika sind hoch.

Souvenirs

Schmuck, Teppiche, Stoffe und Lederwaren, Flechtwaren und andere Kunsthandwerkartikel sowie Gewürze sind schöne Souvenirs aus Marokko. Rabat ist wegen seiner Stickereien und Teppiche, Casablanca wegen seiner Lederwaren und Teppiche von Mediouna, Marrakesch wegen der Kunst des Lederhandwerks und Safi wegen seinen Töpferwaren in feinen Farben bekannt. In jeder Stadt finden sich Kunsthandwerkszentren in denen schöne Stücke erstanden werden können. Eines sollten Besucher nicht vergessen, das Handeln gehört zum Einkauf dazu.

Klimainformationen

Von Nordosten nach Südwesten erstrecken sich drei Gebirgszüge: der Hohe Atlas, der Gipfel bis zu 4.250 m Höhe aufzuweisen hat, der Mittlere Atlas (3.500 m) und der Anti-Atlas (2.000 m). Dem Letzteren ist im Nordwesten ein 200 km breites Hochland (700 m) vorgelagert, das stufenweise zur Atlantikküste abfällt und im Norden durch die Küstenkette des Rif begrenzt wird.

Die Küstengebiete haben das ganze Jahr über subtropisches Klima mit nur leicht abweichenden Temperaturen: Im Winter, der von November bis März dauert und sehr regnerisch sein kann, beträgt die durchschnittliche Temperatur etwa 16°C, im Sommer etwa 24 bis 26°C.

Das Binnenhochland hat kontinentales Klima mit sehr heißen, trockenen Sommern. Im Durchschnitt werden hier Temperaturen von etwa 30 bis 32°C gemessen; Tagestemperaturen zwischen 37 und 40°C sind aber keine Seltenheit.

Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für die Küstengebiete ist April bis November, für das Innere des Landes Oktober bis Mai.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A,

zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Marokko ist malariafrei.

Ärztliche Hilfe

CASABLANCA: Dr. Guidon (spricht Deutsch), 4 Ave. Jean Jaures,, Casablanca, Tel. 05 22 7 61 53.

FES:Dr. Annie Burg, Fes, Tel. 05 56 65 06 47.

TANGER:Dr. A. Ammor, 7 Ave. Prince,, Tanger, Tel. 05 39 93 28 26

AGADIR:Dr. Catherine Fromaget (spricht Französisch), 111, rue Saada-Inezgane,, Agadir, Tel. 05 48 83 29 09.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Dirham (DH)

1 Dirham = 100 Centimes.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 10,94 DH

1 US-$ = ca. 9,45 DH

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: bis 1.000 DH erlaubt

Deklaration: Ja - bei Einfuhr von Beträgen über 100.000 DH in Fremdwährung erforderlich

Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge (Belege sind vorzulegen)

Ausfuhr Landeswährung: bis 1.000 DH erlaubt

Umtausch: Grundsätzlich sollte nur in Banken oder in zugelassenen Wechselstuben (goldene Plakette) getauscht werden. Alle Umtauschbelege bis zur Ausreise aufbewahren. Beim Umtausch unbedingt auch kleine Scheine geben lassen, Wechselgeld ist knapp.

Internationale Kreditkarten: Ja - sie werden zunehmend in großen Hotels, Restaurants, von Autovermietern, an Tankstellen und manchmal sogar auf Märkten akzeptiert. Bargeldabheben bei Banken ist möglich.

Geldautomat: Ja - sie sind in großen Stadtzentren vorhanden, jedoch nicht immer verlässlich. An den Bankautomaten kann mit Kreditkarten und oft mit der Girocard (mit Maestro-Logo) Bargeld bis max. 4.000 Dirham abgehoben werden.

Reiseschecks: Ja - sie werden jedoch nur gelegentlich akzeptiert.

Rücktausch: Er ist bis zu maximal 50 Prozent des getauschten Betrages gegen Vorlage der Umtauschquittung (Bordereau de Change) bei einem Aufenthalt länger als 48 Stunden möglich (bis zu 100 Prozent, wenn die Aufenthaltsdauer unter 48 Stunden lag). Da Wechselstuben an den Flughäfen dies manchmal ablehnen, sollte der Rücktausch nicht verbrauchter Dirham bereits bei den Banken in den Stadtzentren erfolgen.

Auskunftstellen

Marokkanisches Fremdenverkehrsamt
Graf-Adolf-Straße 59
40210
Düsseldorf
(02 11) 37 40 48
(02 11) 37 05 51/52
www.marokko.com
marokko@mfva.de
zuständig auch für die Schweiz

Office National Marocain du Tourisme (O.N.M.T.)
Angle Rue Oued Al Makhazine
Rue Zalaga
Rabat
Office National Marocain du Tourisme (O.N.M.T.)
BP 19-Agdal
Rabat/Morocco
(00212) 537 67 40 15
(00212) 537 27 83 00
www.tourism-in-morocco.com
contact@onmt.org.ma

Deutsche Industrie- und Handelskammer
(Chambre Allemande de Commerce et d´Industrie au Maroc)
Lot. El Manar, Villa 18
rue Ahmed Ben Taher El Menjra
Quartier El Hank
20160
Casablanca /Marokko
(00212) 522 94 81 72
(00212) 522 42 94 00/01
info@dihkcasa.org

Fédération des Chambres Marocaines de Commerce,
d´Industrie et des Services (FCMCIS)
6, Rue Erfoud
Hassan
Rabat
Fédération des Chambres Marocaines de Commerce,
d´Industrie et des Services (FCMCIS)
B.P. 218
(00212) 537 76 78 96
(00212) 537 76 70 51, 537 76 70 78
www.fccism.org
fcmcis@menara.ma

Botschaften und Konsulate

In Deutschland

MÜNCHEN siehe Tutzing

Honorarkonsulat des Königreichs Marokko
Zugspitzstraße 21
82327
Tutzing
(0 81 58) 90 58 03
(0 81 58) 90 58 13 (Mo bis Fr 10-15 Uhr)
mail@ursula-maennle.de
nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Ambassade de la République fédérale d´Allemagne
7, Zankat Madnine
10000
Rabat
Ambassade de la République fédérale d´Allemagne
B.P. 235
10000 Rabat/Marokko
(00212) 537 70 68 51
(00212) 537 21 86 00
www.amballemagne-rabat.ma
Amtsbezirk: Marokko

Consul Honoraire de la République fédérale d´Allemagne
6, Rue de Madrid, Secteur Résidentiel
80000
Agadir /Marokko
(00212) 528 84 09 26
(00212) 528 84 10 25
agadir@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Agadir, Guelmim, Taroudant, Tiznit
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Rabat

Consul Honoraire de la République fédérale d´Allemagne
310, Rue Haj Omar Riffi
20120
Casablanca /Marokko
(00212) 522 45 23 10
(00212) 522 45 05 45
casablanca@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Region Grand Casablanca (Wilaya Casablanca mit den Präfekturen Casa-Anfa, El Fida/Mers Sultan, Hay El Hassani, Ain Chok, Ain Sebaa/Hay Mohammedi, Sidi Bernoussi, Ben M´Sik, Moulay Rachid sowie die Präfektur Mohammedia und die Provinzen Nouaceur und Mediouna
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Rabat

Botschaft des Königreichs Marokko
(mit Konsularabteilung)
Niederwallstraße 39
10117
Berlin
(0 30) 20 61 24 20
(0 30) 206 12 40
kontakt@botschaft-marokko.de
Botschaft: Mo bis Fr 9-16 Uhr
Konsularabteilung: Mo bis Fr 9.30-14.30 Uhr
Geschäftsbereich der Konsularabteilung: Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen

Honorarkonsulat des Königreichs Marokko
Slevogtstraße 48
28209
Bremen
(04 21) 460 49 02
(04 21) 460 49 00
kroening-bremen@t-online.de
nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Generalkonsulat des Königreichs Marokko
Cecilienallee 14
40474
Düsseldorf
(02 11) 65 04 51 51
(02 11) 650 45 10
consumadues@t-online.de
Mo bis Fr 9-15 Uhr
Visa-Angelegenheiten: Mo, Mi, Fr 9.30-12 Uhr

Generalkonsulat des Königreichs Marokko
Ostparkstraße 35
60385
Frankfurt/M.
(0 69) 949 45 91 10
(0 69) 949 45 91 00
cgm.frankfurt@maec.gov.ma
Mo bis Fr 9-15 Uhr

Honorarkonsulat des Königreichs Marokko
Hainbuchstraße 27
34128
Kassel
(05 61) 660 65
(05 61) 621 03
augustin-honorarkonsulin@gmx.de
nur nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Ärztliche Hilfe

CASABLANCA: Dr. Guidon (spricht Deutsch), 4 Ave. Jean Jaures,, Casablanca, Tel. 05 22 7 61 53.

FES:Dr. Annie Burg, Fes, Tel. 05 56 65 06 47.

TANGER:Dr. A. Ammor, 7 Ave. Prince,, Tanger, Tel. 05 39 93 28 26

AGADIR:Dr. Catherine Fromaget (spricht Französisch), 111, rue Saada-Inezgane,, Agadir, Tel. 05 48 83 29 09.

Sehenswertes

Rabat

In Rabat, der Hauptstadt Marokkos, befindet sich die Residenz des Königs sowie der Sitz der Verwaltung des Landes. Als Königsstadt mit den vielen Sehenswürdigkeiten aus der Geschichte des Landes ist Rabat ein beliebtes Touristenzentrum. Mit dem Hassanturm besitzt die Stadt eines der bekanntesten Wahrzeichen Marokkos. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Kasbah des Quadaias mit dem Haupteingang Bab des Quadaias, das Musée des Quadaias, ein Gebäudekomplex mit Wohngebäuden und einer kleinen Moschee, das Mausoleum von Mohammed V. sowie das Archäologische Museum. Zum Ausruhen bietet sich ein Stopp im berühmten Café Maure an, das den Besuchern neben dem Minztee charakteristische Süßigkeiten und Gebäcke des Landes anbietet.

Marrakesch

Marrakesch, die zweite Königsstadt, ist nach Casablanca, Fès und Rabat nur die viertgrößte , aber die bekannteste Stadt des Landes. Marrakesch gilt als Marokkos schönste Stadt und hat ihren typischen orientalischen Charakter bewahrt. Marrakesch liegt am Fuße des Atlasgebirges und am Rande eines großen Palmenhaines. Nicht von ungefähr spielt der Tourismus heute eine wichtige Rolle im Leben der Stadt. Marrakesch ist nach Agadir und Tanger die Großstadt mit dem intensivsten Fremdenverkehr. Dazu kommen noch zahlreiche Tagesausflügler aus Agadir und von den Kanarischen Inseln. Die Königsstadt hat eine Vielzahl sehenswerter kulturhistorisch interessanter Baudenkmäler wie etwa die Koutoubia-Moschee, die Souks mit der Medersa Ibn Youssouf, der Bahia Palast, die Stadtmauer und die Stadttore sowie das Stadtmuseum.

Fès

Fès, die nach Marrakesch älteste und bedeutendste der vier Königsstädte, hat sich mit ihren beiden Universitäten den Rang als religiöses und geistiges Zentrum bewahrt. Die ehemalige Hauptstadt wurde 808 gegründet und besitzt heute die größte Moschee des Maghreb. Seit 1980 steht die alte Stadt Fès-el-Bali mit ihren Kulturschätzen auf der Liste des kulturellen Welterbes der UNESCO. In Fès sollte zunächst mit dem Auto eine Rundfahrt unternommen werden. Danach bietet sich ein Spaziergang durch den ältesten Teil von Fès (Fès-el-Bali) an, der seinen mittelalterlichen Charakter noch bewahrt hat. In diesem Teil der Stadt sind die schönsten Sehenswürdigkeiten wie etwa Medersa Bou Inania, die Moschee El Kairaouine und die wichtigsten Souks. Auch bieten hier einfache, aber empfehlenswerte Restaurants ihre lokalen Speisen an.

Meknès

Rund 60 Kilometer westlich von Fès liegt Meknès, die vierte Königsstadt. Sie wurde im zehnten Jahrhundert n. Chr. gegründet und erlebte im 18. Jahrhundert ihre Blütezeit. Von der Festung ist eine 25km lange Mauer mit beeindruckenden Toren heute noch zu sehen. Für einen Besuch der Stadt sollte man mindestens einen Tag einplanen. Die islamische Hochschule in der Altstadt ist als Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen.

Tanger

Die Hafen- und Handelsstadt Tanger an der Straße von Gibraltar gilt als die europäischste Stadt Marokkos. Sie bietet mit ihrem Markttreiben, ihrem modernen Verkehrssystem und dem westlichen Unterhaltungsangebot eine interessante Mischung aus afrikanischen, europäischen und orientalischen Einflüssen. Achtung: In Tanger ist die Kriminalität höher als in anderen Städten Marokkos. Touristen sollten ihre Wertsachen im Auge behalten.

Tétouan

Tétouan bietet besonders wegen seinen hellgefärbten Häusern, der Altstadtbefestigung und der Lage in Gärten und Olivenhainen ein malerisches Bild. In der Medina allein können 70 Moscheen besichtigt werden. 60 Kilometer von Tétouan entfernt liegt Chechaouen, eine Kleinstadt, die vor allem wegen ihrer Lage über dem Flusstal des Qum Lahou und der gut erhaltenen Altstadt auffällt.

Agadir

Agadir liegt an der Atlantikküste und ist zum bedeutendsten Fremdenverkehrszentrum Marokkos geworden. Dafür sind das relativ milde Klima, der neun Kilometer lange geschützte Strand sowie die touristische Infrastruktur, die europäischen Ansprüchen genügt, verantwortlich. Zahlreiche Sportmöglichkeiten wie Schwimmen, Surfen, Wasserski, Fischen, Tennis oder Golf bieten sich hier an und garantieren einen aktiven Urlaub. Außerdem gibt es zahlreiche Restaurants, Bars, Diskotheken und Nachtclubs für ein erlebnisreiches Abend-Unterhaltungsprogramm. Das Hinterland Agadirs ist für interessante Auto-Ausflüge hervorragend geeignet. Für diesen Luxus verlangt man in Agadir dann auch Preise, die denen in Deutschland vergleichbar sind.

Mittelmeerküste

Die Mittelmeerküste lädt mit ihren angenehmen Wassertemperaturen und schönen Badebuchten und -stränden zu einem Badeurlaub ein. Die bekanntesten Badeorte liegen hier im östlichen Teil der Bucht von Tanger bis zum Cap Malabata und an den Küstenabschnitten nordöstlich von Tétouan. Al Hoceima hat sich seit den sechziger Jahren zum führenden marrokanischen Seebad und Fremdenverkehrsort an der Mittelmeerküste entwickelt. Hier kann Wassersport wie Segeln, Tauchen, Surfen und Wasserskifahren betrieben werden. Ausgedehnte feinsandige Strände findet man u.a. auch in Smir-Restinga, M´Diq, Taifor, Cabo Negro und Martil. Weniger touristisch genutzte Strände liegen u.a. bei Qued Laou, Torre de Alcala, bei Nador und Saidia sowie zwischen Tanger und Ceuta. Neben einem Badeurlaub gibt es an der Mittelmeerküste zahlreiche interessante Städte wie Tanger, Tétouan und Chefchaouen, die einen Besuch lohnen.

Atlantikküste

Die Strände an der Atlantikküste sind breiter als an der Mittelmeerküste, zum Teil gibt es aber heftige Brandungen, die das Schwimmen gefährlich machen können. Die Wassertemperaturen sind wegen des kalten Kanarenstroms kühler als an der Mittelmeerküste. Für den Besuch der Atlantikküste bietet sich am wenigsten der Sommer an, da hier oft Küstennebel auftritt und die Strände im nördlichen Abschnitt zwischen Cap Spartel und El Jadida völlig überlaufen sind, weil gut situierte Marokkaner hier Urlaub machen.

Der bekannteste Badeort ist Agadir. Andere bekannte Badeorte an der Atlantikküste sind Asilah im nördlichen Küstenabschnitt, Larache, Moulay-Bousselham, Mehdia Plage, zahlreiche kleine Badeorte zwischen Rabat und Casablanca wie Plages des Nations oder Pont Blondin, El Jadida und Safi sowie Mirhleft südlich von Tiznit, das insbesondere für Jugendliche und Camper interessant ist. Einen kurzen Besuch wert ist auch Casablanca, das ökonomische Zentrum Marokkos.

Sahara

Für Touristen, die das Ausgefallene schätzen, bietet sich ein Ausflug in die Ausläufer der Sahara im Süden Marokkos an. Hier liegen an der Küste Tan-Tan, Kap Juby und Tarfaya. Laâyoune ist eine Stadt, in der die Moderne Einzug gehalten hat und Smara ist die geistige Hauptstadt der Sahara. Ganz im Süden befindet sich Dakhla, dessen Sport- und Fischereihafen in der schönsten Bucht der südlichen Sahara liegt.

Reisehinweise

Reisen in die Sahara:

Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene Gebiete der Sahara, in die Grenzgebiete mit Mauretanien und Algerien sowie abseits befestigter Straßen dringend ab.

Der Hinweis gilt jedoch nicht für die Touristenstraßen ab und zur Oasen-Stadt Zagora durch das Draa-Tal sowie von/zur Stadt Erfoud und nach Merzouga in der Region Drâa-Tafilalet. Abseits dieser Strecken sind Touren nur mit landeskundigen Führern und innerhalb einer Gruppe zu unternehmen.

Von Reisen in die Westsahara wird dringend abgeraten.

Demonstrationen:

In Marokko kann es nach wie vor zu Protesten und Demonstrationen kommen. Reisende sollten Versammlungen generell fernbleiben. Vorsicht ist wegen etwaigen Gewaltübergriffen angebracht.

Terrorismus:

Eine Anschlagsgefahr besteht durch islamistischen Terrorismus trotz effektiv arbeitender Sicherheitsbehörden.

Kriminalität:

Die Gefahr, Opfer eines Raubüberfalls und Diebstahls zu werden, nimmt zu. Dies gilt vor allem für Orte, die von Touristen besucht werden. Da die Täter oft über Waffen verfügen und auch unter Drogen stehen können, sollte man auf Gegenwehr verzichten. Besonders Vorsicht ist bei Anbruch der Dunkelheit angebracht.

Für Frauen, die allein reisen, ist generell besondere Vorsicht geboten.

Reisen ins Rif-Gebirge:

Im Rif-Gebirge droht die Gefahr, Opfer von Rauschgifthändlern zu werden, weshalb Fahrten nur in Begleitung von verlässlichen Ortskundigen unternommen werden sollten.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Das Fotografieren und Filmen von Militär- und Polizeieinrichtungen, Grenzstellen und von Personen in Uniform ist verboten.

Drogen ein- oder auszuführen, damit zu handeln und zu konsumieren ist verboten.

Alkohol zu konsumieren ist nur in den gastronomischen Einrichtungen (Hotels, Bars etc.) erlaubt, die über eine Lizenz zum Ausschank verfügen. Die Nichtbeachtung kann zum Arrest führen.

Bei Überlandreisen mit dem Pkw sollten Reisende sehr vorsichtig sein, dies gilt vor allem für Fahrten im Rif-Gebirge (bekannt als Haupt-Anbaugebiet für Hanf). Bei Dunkelheit sollte keine Fahrten unternommen werden.

Bei Touristenattraktionen kommt es immer wieder zu Raubüberfällen.

In Marokko ist es streng verboten, sexuelle Beziehungen außerhalb der Ehe zu haben. Dies gilt auch für Homosexualität.

Es ist illegal im Besitz von pornografischem Material zu sein.

RAMADAN: Die Zeit des islamischen Fastenmonats Ramadan ändert sich von Jahr zu Jahr (2019: ca. 6. Mai bis ca. 3. Juni). Während dieser Zeit gilt für Muslime ein Fastengebot (Verzicht auf Speisen und Getränke und z.B. auch Rauchen) von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Reisende sollten sich den Verhaltensregeln des islamisch geprägten Landes anpassen. Essen, Trinken und Rauchen in der Öffentlichkeit während der Tagesstunden ist im Ramadan verpönt. Außerdem ist mit Einschränkungen im Alltag (z.B. tagsüber Schließung von Restaurants außerhalb der Hotels, reduzierte Arbeitszeiten bei Behörden) zu rechnen.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Ausflugsland

Spanien

Einreise für Deutsche

Deutsche sind für einen unbegrenzten Aufenthalt visumfrei. Notwendig sind für die Dauer des Aufenthalts gültiger Reisepass (für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten ist auch der für die Dauer des Aufenthalts gültige Personalausweis ausreichend).

Als Nachweis des EU-weiten Versicherungsschutzes sollte die Europäische Krankenversicherungskarte mitgeführt werden (eine private Auslandsreisekrankenversicherung wird zusätzlich empfohlen).

Landesdaten

Lage

Das Königreich Spanien grenzt im Norden an Frankreich, im Osten an das Mittelmeer, im Süden an die Straße von Gibraltar und im Westen an Portugal und den Atlantischen Ozean.

Das Staatsgebiet umfasst auch die Balearen, die Kanarischen Inseln und die Provinzen Melilla und Ceuta in Nordafrika.

Fläche: 504.782 km².

Einwohner

Bevölkerung: ca. 46,8 Millionen

Städte:

Madrid (Hauptstadt) ca. 3,2 Millionen

Barcelona ca. 1,6 Millionen

Valencia ca. 792.100

Sevilla ca. 698.000

Zaragoza ca. 678.100

Málaga ca. 561.400

Murcia ca. 437.700

Palma de Mallorca ca. 402.000

Las Palmas/Gran Canaria ca. 381.300

Bilbao ca. 351.400

Alicante ca. 329.300

Córdoba ca. 328.300

Valladolid ca. 311.700

Granada ca. 241.000

Santa Cruz de Tenerife ca. 204.500

Bevölkerungszahlen in den Autonomen Regionen:

Andalusien ca. 8,4 Millionen

Katalonien ca. 7,5 Millionen

Madrid ca. 6,4 Millionen

Valencia ca. 5 Millionen

Galicien ca. 2,8 Millionen

Castilla y León ca. 2,5 Millionen

Baskenland ca. 2,2 Millionen

Castilla-La Mancha ca. 2,1 Millionen

Kanarische Inseln ca. 2,1 Millionen

Murcia ca. 1,5 Millionen

Aragon ca. 1,3 Millionen

Asturien ca. 1,1 Millionen

Balearen ca. 1,1 Million

Extremadura ca. 1,1 Million

Navarra ca. 640.100

Kantabrien ca. 592.500

La Rioja ca. 321.200

Ceuta y Melilla ca. 164.800

Sprache

Amtssprachen sind Spanisch, Katalanisch, Galicisch und Baskisch. In den Touristengebieten wird häufig Deutsch und Englisch gesprochen oder verstanden.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit.

Auf den Kanarischen Inseln Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -1 Stunde. Da auch dort die Sommerzeit gilt, bleibt der Zeitunterschied immer erhalten.

Telefon/Post

Post

Luftpostsendungen im innereuropäischen Postverkehr sind etwa 5 Tage unterwegs.

Telefon

Die Telefonvorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Spanien ist 0034, danach wählt man die neunstellige Teilnehmernummer beginnend mit der 9. Von Spanien nach Deutschland wählt man die Vorwahl 0049, nach Österreich die 0043 und in die Schweiz die 0041. Kartentelefone funktionieren mit "tarjetas telefónicas". Sie sind in Tabakgeschäften (estancos) oder in Sparkassen erhältlich.

NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung, Feuerwehr 112.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Spanien von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .es

Feiertage

Im Jahr 2018:

1. Januar (Neujahr)

6. Januar (Heilige Drei Könige)

19. März (St. Joseph, in einigen Regionen)

29. März (Gründonnerstag)

30. März (Karfreitag)

2. April (Ostermontag, in einigen Regionen)

1. Mai (Tag der Arbeit)

15. August (Mariä Himmelfahrt)

12. Oktober (Nationalfeiertag)

1. November (Allerheiligen)

6. Dezember (Verfassungstag)

8. Dezember (Mariä Empfängnis)

25. Dezember (Weihnachten)

Zusätzlich gibt es einige nur regional begangene Feiertage.

Die Hauptferienmonate sind Juli bis September. Auch die Oster- und Weihnachtswoche werden häufig für Kurzurlaube genutzt.

Öffnungszeiten

Geschäfte: In Spanien gibt es keine gesetzlichen Ladenschlusszeiten, die Schließzeiten der Geschäfts liegen jedoch in der Regel zwischen 20 und 22 Uhr. Samstags schließen viele Einzelhandelsgeschäfte um 14 Uhr.

Im Sommer haben kleinere Läden von 9/9.30-14.30 Uhr und 17.30-20 Uhr geöffnet, größere Geschäfte und Supermärkte meist durchgehend und auch am Samstag, teilweise sogar an bestimmten Sonntagen. Im Winter öffnen kleinere Läden von 9/9.30-14 Uhr und 17-20 Uhr

Banken: Mo bis Fr 8.30-14/14.30 Uhr; Sa im Winter 8.30-13 Uhr (im Sommer, ca. ab 1. Mai, am Sa geschlossen)

Büros: Mo bis Fr 9-18 Uhr; die Mittagspause findet entweder von 13 bis 14 Uhr statt oder von 14-16/17 Uhr. Bei der längeren Mittagspause endet der Arbeitstag in der Regel erst um 19 Uhr

Behörden: Mo bis Fr 9-14 Uhr

Post: Mo bis Fr 9-14 Uhr, in Großstädten zum Teil wesentlich länger

Kleidung

Während der Sommermonate ist in den Küstengebieten, auf den Balearen sowie im Landesinneren leichte Sommerkleidung, im Herbst und Frühjahr Übergangskleidung ausreichend.

Im Winter werden warme Wollsachen sowie ein warmer Mantel benötigt.

Auf den Kanarischen Inseln genügt bis auf die Wintermonate Sommerkleidung, von Dezember bis März sollte man auch warme Pullover oder Übergangsjacken dabei haben. In Madrid ist es bei einer Höhe von 635 m über dem Meeresspiegel im Winter empfindlich kalt, daher ist warme Kleidung hier dringend erforderlich.

Gute Schuhe und eine Sonnenbrille sind das ganze Jahr über wichtig.

In einigen Hotels und Restaurants wird besonders beim Abendessen großer Wert auf lange Hosen, Jackett und Krawatte gelegt, sonst wird im allgemeinen Alltagskleidung akzeptiert.

Abendkleidung ist nur bei besonders förmlichen Veranstaltungen vorgeschrieben.

Badekleidung gehört ausschließlich an den Strand und in die Feriengebiete.

Geschichte/Politik

Die frühesten Zeugnisse von Ureinwohnern der Iberischen Halbinsel sind Höhlenzeichnungen aus der paläolithischen Epoche. Die Phönizier gründeten um 1.100 vor Christus erste Handelsniederlassungen an der Küste, z.B. an der Stelle des heutigen Cádiz. In der zweiten Hälfte des 3. Jahrhunderts vor Christus begannen die Kartharger auf die Halbinsel vorzudringen und gründeten um 230 vor Christus die Stadt Barcelona. Ab 200 vor Christus fiel das Land an die Römer, die es 600 Jahre in Besitz nahmen. Nach kurzer Herrschaft der Westgoten zogen 711 Araber über die Meerenge von Gibraltar und eroberten in Kürze die gesamte Halbinsel.

Die Ehe zwischen Ferdinand II. von Aragón und Isabella I. von Kastilien begründete 1479 den spanischen Nationalstaat. Im selben Jahr begründete der von den Herrschern unterstützte Christoph Columbus mit der Entdeckung Amerikas die spanische Vorherrschaft zur See. Erst 1492 gelang mit der Eroberung Granadas die Reconquista, die vollständige Rückeroberung durch die christlichen Heere. Durch die vernichtende Niederlage der Spanischen Armada gegen die Engländer im Jahr 1588 verlor Spanien seine Vormachtstellung in Europa. Bis 1815 kam es zu einem erbitterten Unabhängigkeitskampf der Spanier von den Franzosen, der mit der Einführung einer liberalen Verfassung endete.

Mit Beginn des 19. Jahrhunderts lösten sich die lateinamerikanischen Kolonien von Spanien. Während des Ersten Weltkrieges blieb Spanien neutral. 1923 bis 1930 wurde nach einem Militärputsch Spanien von einem Direktorium ohne Parlament regiert. Danach wurde in Spanien die Zweite Republik ausgerufen. 1936 putschte sich der faschistische General Franco an die Macht. Der sich anschließende Spanische Bürgerkrieg, der von 1936 bis 1939 dauerte, wurde von den Faschisten gewonnen. Zwei Jahre nach Francos Tod im Jahr 1975 folgten die ersten freien Wahlen seit 1936. 1982 trat Spanien der NATO bei, und seit 1986 ist es Vollmitglied der Europäischen Union.

Wirtschaft

Traditionell ist Spanien ein landwirtschaftlich geprägter Staat. Seit Mitte der fünfziger Jahre ist aber auch die Industrie sehr schnell angewachsen. Der Tourismus ist in Spanien ein bedeutender Wirtschaftsfaktor.

Die wichtigsten landwirtschaftlichen Produkte sind Weizen, Gerste, Zuckerrüben, Mais, Kartoffeln, Roggen, Hafer, Reis, Tomaten und Zwiebeln. Spanien ist einer der weltweit größten Weinproduzenten und verfügt über ausgedehnte Weinanbaugebiete sowie über Zitrus- und Olivenhaine. An der Mittelmeerküste werden Zuckerrohr, Orangen, Zitronen, Feigen, Mandeln und Kastanien angebaut. Der früher trockene Küstengürtel ist Dank ausgeklügelter Bewässerungssysteme heute eine der fruchtbarsten Gegenden in Spanien. Die Korkeiche gehört zu den wichtigsten Bäumen des Landes.

Die Fischfangindustrie spielt in der spanischen Volkswirtschaft eine wichtige Rolle. Gefangen werden hauptsächlich Thunfisch, Tintenfisch, Seehecht, Sardine, Sardelle, Markrele und Muscheln.

Spanien verfügt über beträchtliche Mineralienvorkommen wie Kohle, Eisenerz, Blei und Rohöl. Zu den wichtigsten in Spanien hergestellten Gütern gehören Stoffe, Eisen und Stahl, Fahrzeuge, Kleidung und Schuhe, Schiffe und raffiniertes Erdöl.

Religion

Etwa 97 Prozent der Spanier bekennen sich zum römisch-katholischen Glauben. Es gibt kleinere Gemeinden von Protestanten, Juden und Muslimen.

Vegetation

Nur ein kleiner Teil Spaniens ist bewaldet. In den, an den Berghängen besonders im Nordwesten noch bestehenden, Wäldern gibt es Eichen und Korkeichen, deren Rinde alle zehn Jahre abgeschält werden kann. Die natürliche Vegetation in der zentralen Hochebene besteht vor allem aus Büschen und Sträuchern. Auf dem trockenen Boden gedeihen Weintrauben besonders gut.

Tierwelt

Zur Tierwelt Spaniens zählen Wölfe, Füchse, Wildschweine, Wildkatzen und Rotwild. Zu den berühmtesten domestizierten Tieren gehören die Stiere, die für den spanischen Nationalsport, den Stierkampf, gezüchtet werden. Die Vogel- und die Insektenwelt ist vielfältig. In den Bergflüssen und -seen leben zahlreiche Fischarten wie Barben, Schleien und Forellen.

Kulinarisches

Spaniens Küche mit ihren regionalen Spezialitäten zählt Dank der Qualität und Vielfalt zu einer der Besten der Welt. Charakteristisch ist die Verwendung von Olivenöl, viel Knoblauch und frischen Produkten. Landesweite Grundgerichte sind Eier- und Reisgerichte, Fisch- und Meeresfrüchte sowie Eintöpfe. Aus der maurischen Zeit stammen orientalische Gewürze wie Zimt, Muskatnuss, Kümmel und Safran. Spanien hat gute Desserts zu bieten, darunter Turrón (aus Honig und Mandeln), Gewürzkuchen und zahlreiche Früchte wie Datteln und Feigen.

Der Wein gehört zu jedem Hauptgericht dazu. Das spanische Bier ist hell und wird sehr kalt serviert.

Souvenirs

Das spanische Kunsthandwerk mit seiner langen Tradition bietet zahlreiche schöne Mitbringsel. Keramik gibt es, mit regionalen Unterschieden, im ganzen Land. Lederwaren werden vorweigend in Andalusien, in Katalonien und auf den Balearen angeboten. Neben Schmuck, Stoffen, Spitzen und Teppichen sind auch spanische Lebensmittel (Wein, Süßigkeiten, Spirituosen) als Souvenir sehr zu empfehlen.

Duty Free

Einreise aus EU-Ländern

Bei unmittelbarer Einreise aus BULGARIEN und RUMÄNIEN, die am 1. Januar 2007 der EU beigetreten sind, wird es voraussichtlich zunächst Beschränkungen bei der Einfuhr von Tabakwaren geben. Es sollten zunächst nur die für Reisende aus Drittstaaten geltenden Höchstmengen mitgeführt werden:

- 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3g) oder 50 Zigarren oder 250g Rauchtabak.

EINREISE aus BISHERIGEN EU-LÄNDERN (EU-25 Staaten):

Bei unmittelbarer Einreise aus der Bundesrepublik Deutschland und den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr, trifft NICHT ZU für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren, ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

(Die im folgenden genannten Freimengen gelten nicht für die KANARISCHEN INSELN sowie nicht für die spanischen Enklaven CEUTA und MELILLA, für diese Gebiete gelten die im Abschnitt "Einreise aus Drittländern" genannten Freimengen).

Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1000 g Rauchtabak;

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

Bei anderen mitgeführten verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

Einreise aus Drittländern

Bei der Einreise aus Nicht-EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch, für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

- 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

- 16 Liter Bier;

- 4 Liter nicht schäumende Weine;

- 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein;

- eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

- andere Waren/Geschenke bis zum Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende bzw. von 300 Euro für Einreisende auf dem Landweg. Für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren erhöht sich der Freibetrag auf 175 Euro.

Die Abgabenbefreiung wird nicht gewährt:

- Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.

Klimainformationen

Die Gebiete im Norden und Nordwesten haben atlantisches Seeklima. Die Meseta und das Ebrobecken weisen dagegen ausgesprochen kontinentales, das andalusische Becken sowie die Landschaften am Mittelmeer ein mediterranes Klima auf.

In den östlichen, südlichen und südöstlichen Küstengebieten sind die Herbst-, Winter- und Frühjahrsmonate ausgesprochen mild und es herrscht mäßige Feuchtigkeit. In den Sommermonaten ist es tagsüber sehr heiß, nachts kühlt es jedoch meist ab.

Die Zentralgegenden, hingegen, weisen rauhe, relativ kalte Winter und trockene, heiße Sommer auf.

Die durchschnittlichen Temperaturen liegen in Madrid im Sommer bei 35°C, im Winter werden dort 5°C gemessen. In Barcelona dagegen, steigt das Thermometer im Sommer nur auf 24°C und fällt im Winter auf 11°C. Auf den Balearen betragen die durchschnittlichen Temperaturen im Sommer 28-33°C, im Winter 13-18°C.

Das Klima auf den Kanaren ist subtropisch, warm und trocken. Die Temperaturen sind sowohl im Sommer als auch im Winter ausgeglichen. Im Sommer steigt die Temperatur tagsüber meist auf 25°C, im Winter fällt sie nicht unter 13°C. Stärkere Niederschläge fallen nur auf den gebirgigen Inseln Teneriffa, La Palma und Gran Canaria. Die Meerwassertemperaturen schwanken von 22°C im Sommer bis 19°C im Winter.

Beste Reisezeit

Spanien bietet das ganze Jahr über gute klimatische Voraussetzungen, um einen angenehmen Urlaub zu verbringen. Die beste Reisezeit ist:

- für Madrid, Barcelona und die Balearen der Frühling und Herbst

- für Südspanien sowie spanische Riviera (Algeciras bis Málaga) der Herbst, Winter und Frühjahr

- für den nördlichen Teil Spaniens der Sommer.

Die Kanarischen Inseln können wegen ihres ausgeglichenen Klimas das ganze Jahr über bereist werden.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Keine.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Spanien ist malaria-frei.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Euro ( EUR)

1 Euro = 100 Cent.

Derzeitiger Kurs:

1 US-$ = ca. 0,94 EUR

1 US-$ = ca. 0,87 EUR

Hinweise

Möchte man in spanischen Geschäften mit Kreditkarte oder mit ec-/Maestro-Card bezahlen, wird als Identifikationsnachweis oft ein Führerschein mit Foto oder eine Kopie der Reisepassseite mit Foto und persönlichen Daten akzeptiert. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass die Geschäfte nicht zur Akzeptanz dieser Dokumente verpflichtet sind, sondern auch die Vorlage einer gültigen nationalen Identitätskarte oder eines gültigen Reisepasses im Original verlangen können.

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Ein- und Ausreise ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja - werden in größeren Hotels und Geschäften, vielfach in Restaurant der größeren Städte sowie bei größeren Autovermietern akzeptiert.

Geldautomat: Ja - EC-Karte (PIN-Nummer) oder Kreditkarte. Bargeld-Auszahlungsschalter gibt es in fast allen großen Hotels.

Auskunftstellen

Im Reiseland

Die Polizei hat einen speziellen Service für Touristen eingerichtet, die in Schwierigkeiten sind ("Servicio de Atención al Turista Extranjero" - SATE). Dort erhalten Reisende englischsprachige Auskünfte und gegebenenfalls notwendige Hilfestellung.

SATE DE MADRID

Calle Leganitos 19

28004 Madrid

Tel.: 91 548 85 37, 91 548 80 08

E-Mail: satemadrid@esmadrid.com

SATE DE BENIDORM

Plaza de Canalejas, 1, Edificio Torrejó

03501 Benidorm/Alicante

Tel.: 966 81 23 34, 966 80 98 70

E-Mail: benidorm.sate@policia.es

SATE DE BENALMÁDENA

Avda. Antonio Machado 10, Edificio Turismo

29630 Benalmádena/Andalusien

Tel.: 952 56 36 65

E-Mail: benalmadena.sate@policia.es

SATE DE ESTEPONA

Plaza de las Flores s/n

29680 Estepona, Málaga/Andalusien

Tel.: 952 80 90 00

E-Mail: estepona.sate@policia.es

SATE DE GRANADA

Calle Cárcel Baja, 3. Junto a la Catedral de Granada

18001 Granada/Andalusien

Tel.: 95 827 88 16

E-Mail: granada.sate@policia.es

SATE DE MÁLAGA

Plaza de la Marina 11

29001 Málaga/Andalusien

Tel.: 951 92 61 61, 951 99 98 18

E-Mail: malaga.sate@policia.es

SATE DE MARBELLA

Plaza de los naranjos s/n

29602 Marbella/Andalusien

Tel.: 952 76 11 00

E-Mail: marbella.sate@policia.es

SATE DE SEVILLA

Patio de Banderas, número 4

41004 Sevilla/Andalusien

Tel.: 954 56 47 67

E-Mail: sevilla.cdcentrosate@policia.es

SATE DE GANDIA

Avda. de la Paz 4 - El Grau de Gandia

46730 Gandía/Valencia

Tel.: 962 95 98 12

SATE DE MANACOR

Calle Rei Jaume III, nº 8

07500 Manacor/Mallorca

Tel.: 97 182 30 03

E-Mail: manacor.participacion@policia.es

SATE DE MAHÓN

Calle de la Concepción 1

07701 Mahón/Menorca

Tel.: 971 36 37 12

E-Mail: mahon.denuncias@policia.es

SATE DE PALMA DE MALLORCA

Calle Marbella 37, Can Pastilla

07610 Palma de Mallorca/Mallorca

Tel.: 97 149 42 19, 97 126 62 62

E-Mail: mallorca.cdplayaparticipacion@policia.es

SATE DE IBIZA

Avda. de la Paz s/n

07800 Ibiza

Tel.: 97 139 84 98

Instituto de Turismo de España - Turespaña
Capitán Haya 41
28020
Madrid /Spanien
(0034) 91 343 35 00
info@tourspain.es

Deutsche Handelskammer für Spanien
(Cámara de Comercio Alemana para España)
Avenida Pio XII, 26-28
28016
Madrid
Deutsche Handelskammer für Spanien
(Cámara de Comercio Alemana para España)
Apartado de Correos 19252
28080 Madrid/Spanien
(0034) 91 359 12 13
(0034) 91 353 09 10
www.ccape.es
madrid@ahk.es
Mo bis Do 9-13 Uhr und 14-17 Uhr, Fr 9-14 Uhr
Sommeröffnungszeiten: Mo bis Fr 9-14 Uhr

Deutsche Handelskammer für Spanien
Zweigstelle Barcelona
(Cámara de Comercio Alemana para España)
Calle Córsega 301-303
08008
Barcelona /Spanien
(0034) 93 415 27 17
(0034) 93 415 97 08
www.ccape.es
barcelona@ahk.es
Mo bis Fr 10-14 Uhr

Spanisches Fremdenverkehrsamt
Lietzenburger Str. 99
10707
Berlin
(0 30) 882 66 61
(0 30) 882 65 43
www.spain.info
berlin@tourspain.es
Mo bis Fr 10-14 Uhr

Spanisches Fremdenverkehrsamt
Myliusstraße 14
60323
Frankfurt/M.
(0 69) 72 53 13
(0 69) 72 50 33/38
www.spain.info
frankfurt@tourspain.es
Mo bis Fr 9-14 Uhr

Spanisches Fremdenverkehrsamt
80051
München
Spanisches Fremdenverkehrsamt
Postfach 15 19 40
80051 München
(0 89) 53 07 46 20
(0 89) 530 74 60
www.spain.info
munich@tourspain.es
Mo bis Fr 9-13 Uhr (kein Publikumsverkehr)

Tenerife Tourism Corporation

www.webtenerife.com

Fremdenverkehrsamt La Gomera
c/o KPRN network GmbH
Hamburger Allee 45
60486
Frankfurt
(0 69) 719 13 60 51
(0 69) 719 13 60
frankfurt@kprn.de

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

CÁDIZ siehe Jerez de la Frontera

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Carrer d' Antonio Jaume 2-2°- 9a
07800
Ibiza
Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Apartado 437
07800 Ibiza/Spanien
(0034) 971 31 57 63
(0034) 971 31 57 63
ibiza@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Ibiza und Formentera
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Barcelona

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Avenida de Méjico n° 10
Portal 1, 2°D
11405
Jerez de la Frontera
Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Avenida Duque de Abrantes, 44
11407 Jerez de la Frontera/Cádiz/Spanien
(0034) 956 18 21 44
(0034) 956 18 74 63
Jerez-de-la-frontera@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinz Cádiz
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Málaga

Consulado de la República Federal de Alemania
Calle Albareda 3-2°
35007
Las Palmas de Gran Canaria /Spanien
(0034) 928 26 27 31
(0034) 928 49 18 80, 928 49 18 70, 928 49 18 71
Amtsbezirk: Autonome Gemeinschaft der Kanaren.
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Madrid

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Carrer D'es Negres 32
07703
Mao-Mahón /Menorca/Spanien
(0034) 971 36 16 68
(0034) 971 36 16 68
mahon@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Insel Menorca
Übergeordnete Auslandsvertretung: Konsulat Palma de Mallorca

Consulado de la República Federal de Alemania
C/Mauricio Moro Pareto
2-5, Edificio Eurocom
Bloque Sur
29006
Málaga
Consulado de la República Federal de Alemania
Apartado 940
29080 Málaga /Spanien
(0034) 952 32 00 33
(0034) 952 36 35 91
Amtsbezirk: Die autonome Region Andalusien mit den Provinzen Almeria, Cádiz, Córdoba, Granada, Huelva, Jaén, Málaga, Sevilla sowie Ceuta und Melilla.

Consulado de la República Federal de Alemania

Calle Porto Pi 8, 3° D
Edificio Reina Constanza
07015
Palma /Mallorca/Spanien
(0034) 971 70 77 40
(0034) 971 70 77 37
Amtsbezirk: Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Zikunaga Bailara 57G
20120
San Sebastian -Hernani/Spanien
(0034) 943 33 55 11
(0034) 943 33 55 08
san-sebastian@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Guipúzcoa und Navarra
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Madrid

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Playa Blanca Avda. de la Llegada/El Varadero No. 30
35580
Playa Blanca /Spanien/Lanzarote
(0034) 928 51 92 32
(0034) 928 51 92 31
Lanzarote-fuerteventura@hk-diplo.de
(ohne Visabefugnis)

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Avenida Maritima no. 66
38700
Santa Cruz de la Palma /Spanien
(0034) 922 41 32 78
(0034) 922 42 06 89
santa-cruz-de-la-palma@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Insel La Palma
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Madrid

Consulado de la República Federal de Alemania

c./Costa y Grijalba, 18

38080
Santa Cruz de Tenerife /Spanien
Consulado de la República Federal de Alemania
Apartado de Correos 10504
38080 Santa Cruz de Tenerife
(0034) 922 15 15 55
(0034) 922 24 88 20
santa-cruz-de-tenerife@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Insel Teneriffa
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Madrid

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Avenida Marqués de Sotelo, 4, 3°, 9 A
46002
Valencia /Spanien
(0034) 96 394 23 88
(0034) 96 310 62 53
valencia@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinz Valencia
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Barcelona

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Calle Colón 26
2do piso
36201
Vigo (Pontevedra) /Spanien
(0034) 986 12 31 49
(0034) 986 12 31 49
vigo@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen La Coruña, Lugo, Orense und Pontevedra
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Madrid

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Calle Cinco de Marzo, 7.1° Izq
50004
Zaragoza /Spanien
(0034) 976 21 47 83
(0034) 976 30 26 66
zaragoza@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Zaragoza, Huesca und Teruel
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Barcelona

Botschaft des Königreichs Spanien
mit Konsularabteilung
Lichtensteinallee 1
10787
Berlin
(0 30) 25 79 95 57
(0 30) 254 00 70
www.spanischebotschaft.de
emb.berlin.sc@maec.es
Mo bis Do 9-17 Uhr, Fr 9-14 Uhr

Spanisches Honorarkonsulat
Budapesterstraße 34 b
01069
Dresden
(03 51) 879 00 22
(03 51) 87 90 00
info@spanisches-honorarkonsulat.de
Mo bis Fr 9-18 Uhr (nach telefonischer Vereinbarung)
(keine Visumerteilung)

Spanisches Generalkonsulat
Homberger Straße 16
40474
Düsseldorf
(02 11) 438 03 15
(02 11) 43 90 80
cog.dusseldorf@maec.es
Visa-Abteilung Mo bis Fr 8-14 Uhr und den 1. Samstag im Monat 8-13 Uhr

Spanisches Generalkonsulat
Nibelungenplatz 3
60318
Frankfurt/M.
(0 69) 596 47 42
(0 69) 959 16 60
cogfrancfort@maec.es
Mo bis Fr 8-13.30 Uhr

Spanisches Generalkonsulat
Mittelweg 37
20148
Hamburg
(0 40) 41 74 49
(0 40) 414 64 60
cog.hamburgo@maec.es
Mo bis Fr 9-13 Uhr (erster Samstag im Monat von 9-14 Uhr nur Passabteilung für spanische Staatsangehörige)

Spanisches Generalkonsulat
Oberföhringer Straße 45
81925
München
(0 89) 981 02 06
(0 89) 998 47 90
cog.munich@maec.es
Mo bis Fr 8-13 Uhr, Sa 9.30-12 Uhr

Spanisches Generalkonsulat
Lenzhalde 61
70192
Stuttgart
(07 11) 226 59 27
(07 11) 997 98 00
cog.stuttgart@maec.es
Mo bis Fr 8.30-14 Uhr

Embajada de la República Federal de Alemania
Calle de Fortuny 8
28010
Madrid /Spanien
(0034) 91 310 21 04
(0034) 91 557 90 00
www.embajada-alemania.es
info@madrid.diplo.de
Amtsbezirk: Spanien und Andorra
Konsularischer Amtsbezirk: Provinzen Álava, Avila, Asturien (Asturias), Badajoz (Extremadura), Burgos, Cáceres, Ciudad Real, Cuenca, Guadalajara, Guipúzcoa, Kantabrien (Cantabria), La Coruña, La Rioja, Léon, Lugo, Madrid, Navarra, Orense, Palencia, Pontevedra, Salamanca, Segovia, Soria, Toledo, Valladolid, Vizcaya, Zamora
Der Leiter der Vertretung ist zugleich als Botschafter im Fürstentum Andorra mit Sitz in Madrid akkreditiert

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Centro Comercial Neptuno, Avenida Carlos III. N° 401
local 18 bajo
04720
Aguadulce (Almeria)/Spanien
(0034) 950 34 18 13
(0034) 950 34 05 55
aguadulce@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinz Almeria
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Sevilla

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Alicante Avenida Maisonnave, 7, 2°
03003
Alicante /Spanien
(0034) 965 11 80 70
alicante@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Alicante, Murcia und Albacete
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Barcelona

Consulado General de la República Federal de Alemania
Torre Mapfre
Calle de la Marina 16-18, 30°
08005
Barcelona
Consulado General de la República Federal de Alemania

Apartado 389
08080 Barcelona/Spanien
(0034) 932 92 10 02
(0034) 932 92 10 00
Amtsbezirk: Provinzen Albacete, Alicante, Barcelona, Castellón, Gerona, Huesca, Lérida, Murcia, Tarragona, Teruel, Valencia, Zaragoza; Fürstentum Andorra

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Calle San Vicente, 8, Edificio Alba, planta 13°-3
48001
Bilbao /Spanien
(0034) 94 424 39 76
(0034) 94 423 85 85
bilbao@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Vizcaya, Alava, La Rioja
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Madrid

Sehenswertes

Madrid

Madrid, die Hauptstadt und die größte Stadt Spaniens, ist eine europäische Metropole. Die Stadt ist nicht nur das Zentrum der Verwaltung, des Geschäftslebens, der Finanzwelt und der Mode des Landes sondern auch ein kulturelles Zentrum und ein kulinarisches Paradies. Der Sitz der Staatsregierung, des Parlaments und der großen Konzerne befindet sich hier.

Geografisch gesehen liegt Madrid fast genau in der Mitte der Iberischen Halbinsel auf einem zentralen Hochplateau am Rio Manzanares. Mit einer Höhenlage von 665 Metern ist Madrid die höchst gelegene Hauptstadt Europas.

Die Stadt hat eine bewegte Geschichte, die von der mittelalterlichen Epoche über die Habsburger und Bourbonen bis ins Isabellinische Zeitalter und ins zeitgenössische Madrid reicht. Das Stadtbild spiegelt die Geschichte und Kultur aller dieser Epochen eindrucksvoll wider. Beeindruckend ist der Reichtum an Palästen, Schlössern, Museen und einzigartigen Bauwerken.

Madrid hat sich auch zum kulturellen Zentrum Spaniens entwickelt. Mit über 30 Theatern und dem Konzerthaus bildet die Stadt den Mittelpunkt des spanischen Musik- und Theatergeschehens. Madrid ist mit seinem Museumsdreieck Prado, Thyssen-Museum und Rheina-Sofia-Museum auch Hauptstadt der Kunst.

Außer dem regen Kulturleben und Kunstschaffen wird auch ein intensives Nachtleben geboten, das sich mit keiner anderen europäischen Hauptstadt vergleichen lässt. Mehr als 100 Kinos, Diskotheken und ein riesiges Angebot an Restaurants, Bars und Kneipen sorgen für einen interessanten Aufenthalt.

Barcelona

Barcelona, die Hauptstadt Kataloniens und die zweitgrößte Stadt Spaniens, ist zugleich das wichtigste Industrie- und Handelszentrum des Landes. Daneben zählt die Metropole aufgrund ihrer Attraktionen zu den beliebtesten Städtereisezielen: Zahlreiche traditionelle und moderne architektonische Kulturgüter ziehen bei angenehmen klimatischen Bedingungen Jahr für Jahr viele Besucher in ihren Bann. Monumente aus den verschiedensten Epochen spiegeln die 2.000 Jahre alte Geschichte Barcelonas wider.

Das Gotische Viertel mit der stolzen Kathedrale, dem alten Rathaus, dem Bischofssitz und dem Palast der katalanischen Regierung einerseits und das modernistische, von Antonio Gaudí geprägte Barcelona mit der unvollendeten Kirche der Heiligen Familie, dem Güell-Park und der Casa Milà andererseits bieten vielfältige Gelegenheiten für Stadtbesichtigungen. Sehenswerte Beispiele der fantasievollen Neugestaltung der Stadt aus der jüngsten Vergangenheit sind der Port Olímpic und der neu aufgeschüttete Palmenstrand oder auch der Stadtteil El Raval, der sich vom zwielichtigen Vorstadt- zum Szeneviertel Barcelonas entwickelt hat.

Darüber hinaus gibt es für Kulturliebhaber viele interessante Museen, wie zum Beispiel das Picasso-Museum, das Nationale Kunstmuseum von Katalonien (MNAC) und die Fundació Joan Miró (Joan-Miró-Stiftung), sowie ein reichhaltiges Veranstaltungsprogramm.

Auch als Einkaufsstadt hat Barcelona einiges zu bieten. Das breite Angebot reicht von exklusiven Designerläden bis hin zu Antiquitätenshops und Straßenmärkten. Die vielleicht berühmteste Straße Spaniens, die Rambles, lädt zum Flanieren und Verweilen in schicken Straßencafés ein und gewährt auf den einzelnen Abschnitten Einblicke in sehr unterschiedliche Bereiche des pulsierenden Lebens der Metropole. Eine große Auswahl an Restaurants mit katalanischer und internationaler Küche ist ein weiterer Pluspunkt, die Stadt zu besuchen.

Das grüne Spanien

Der grüne Norden Spaniens wird gebildet durch die Regionen Baskenland, Kantabrien, Asturien und Galicien. Im Baskenland, mit seiner uralten eigenen Kultur, erwarten den Reisenden immergrüne Wiesen, typische Bauernhäuser sowie zahlreiche Strände und Fischerhäfen. Das etwa 14 Kilometer vom Meer entfernt liegende Bilbao ist die schönste Stadt des Gebietes. Sie hat einen schönen alten Stadtkern, wobei die Kathedrale und das Gebäude der Stadtverwaltung besondere Beachtung verdienen.

Seit 1997 gibt es in Bilbao das Guggenheim Museum mit seinem spektakulären Neubau des amerikanischen Architekten Frank O. Gehry. Allein wegen der Architektur lohnt ein Besuch. Ausgestellt werden u.a. Werke von Kandinsky, Modigliani, Picasso, Miró, Serra und Kiefer. San Sebastián-Donostia ist wegen seiner schönen Strände und seiner eleganten Ausstrahlung bei vielen Besuchern geschätzt. In Kantabriens sanfter Landschaft sind zahlreiche Zeugen vorhistorischer Zeit zu sehen.

Besonders hervorzuheben sind die Felsmalereien in den Höhlen von Altamira in der Nähe des Dorfes Santillana de Mar. Die wilde Natur des Picos de Europa, eines Gebirgszugs der sich über Kantabrien und Asturien erstreckt, wird im gleichnamigen Nationalpark geschützt. Santander, die Hauptstadt Kantabriens, ist von schönen Stränden umgeben. Oviedo, die Hauptstadt Asturiens, ist eine schöne Stadt mit einer beeindruckenden spätgotischen Kathedrale. Besonders die Cámara Santa mit der Heiligen Truhe, einem einzigartigen Reliquienschatz, ist sehenswert.

Galicien, die Region im äußersten Nordwesten Spaniens war bereits im Mittelalter berühmt, da sie am Jakobsweg, der Hauptstraße der Pilger Europas, liegt. Santiago de Compostela, die heutige Hauptstadt Galiciens, ist ein altes Pilgerzentrum. Ihre romanische Kathedrale (mit Barockfassade) stellt das Herz der Stadt dar, die noch andere sehenswerte Baudenkmäler wie die Stiftskirche Santa Maria del Mar und den Palast der Gelmírez aufweist. Weitere einladende Städte in Galicien sind La Coruña, Lugo und Orense mit ihrem römischen Erbe, das noch vielerorts sichtbar ist.

Andalusien

Mit viel Sonne, einer schönen noch gepflegten Tradition und seiner Geschichte mit dem Erbe der Araber ist Andalusien für Touristen eine der reizvollsten Gegenden Spaniens. Städte wie Sevilla, Cordoba, Granada und Malaga laden zu Erkundungstouren ein.

Sevilla, die Hauptstadt Andalusiens, hat einen starken eigenen Charakter bewahrt. Ihre volkstümlichen Stadtviertel sind genauso interessant wie ihre großen Sehenswürdigkeiten u.a. die Kathedrale mit dem Orangenhof (Patio de los Naranjos) und den Anbauten Capilla Mayor sowie Capilla Real, der Alcazar, eine alte arabische Festung, die Giralda, das Minarett der alten Moschee aus dem 12. Jahrhundert, das später als Glockenturm in die Kathedrale einbezogen wurde und der Goldturm. Die Semana Santa mit ihren historischen Umzügen am Palmsonntag und Karfreitag und Feierlichkeiten in der Kathedrale in Sevilla ist eines der beeindruckensten Feste Spaniens.

Auch Cordoba, das jahrhundertelang die Hauptstadt eines unabhängigen Moslemkalifates war, hat die Spuren aus jener Zeit bewahrt. Ganz besonders ist hier auf die ehemalige Moschee und heutige Kathedrale hinzuweisen, die eine der größte Moscheen der Welt und die bedeutendste Schöpfung maurischer Baukunst in Spanien ist. Nördlich vom Platz Camposanto de los Mártires gelangt man in das Judería, das jüdische Viertel mit der Sinagoga, eine der ältesten erhaltenen Synagogen Spaniens.

Granada ist wegen seines reichen Kulturschatzes zum Nationalmonument erklärt worden. Neben der Kathedrale, der Capilla Real (Grabkapelle der katholischen Könige mit zahlreichen Kunstschätzen) prägt die Alhambra, ein riesiger Palast mit großen Innenräumen, Arkadengängen, Pavillions und wunderschönen Gartenanlagen, das Stadtbild. Für den Alhambrapalast sollte man sich rechtzeitig eine Eintrittskarte verschaffen.

Das an der Küste gelegene Málaga schließlich ist eine Stadt mit einem milden Klima. Sie wird von der arabischen Festung Alcazaba beherrscht, deren prächtige Gartenanlagen sehr sehenswert sind. An der Westseite des Burgberges entdeckt man Überreste eines römischen Theaters.

Die Costa del Sol rund um Málaga ist mit Orten wie Marbella, Torremolinos, Calahonda, Torre del Mar und Estepona eines der bedeutendsten Touristengebiete Spaniens. Besonders interessant sind hier die Stadt Ronda, die am Rande einer steilen Felsschlucht liegt, Almería mit ihrem reichen arabischen Erbe und der schönen Küste sowie die gegenüber der andalusischen Küste gelegene nordafrikanische Küste mit Ceuta und Melilla. Sehr interessant ist von hier aus auch ein Besuch des Nationalparks Doñana.

Baskenland

In Bilbao lebt fast die Hälfte der Einwohner des Baskenlandes. Durch die Flussmündung erfuhr die Stadt schon früh eine industrielle Entwicklung. Der Hafen war Bilbaos wichtigste Einnahmequelle und Entwicklungskern. Bilbao ist heute der Wirtschaftsschwerpunkt des Baskenlandes. Die Altstadt liegt teilweise am mäandernden Fluss und ist mit Fußgängerbereichen ausgestattet. Im Zentrum der Altstadt befindet sich die Kathedrale Santiago, die Ende des 14. Jahrhundert erbaut wurde.

Victoria-Gasteiz ist die Hauptstadt des Autonomen Gebietes Baskenland und Sitz des entsprechenden Parlamentes. Umweltfreundlichkeit und städteplanerischer Einfallsreichtum haben Victoria-Gasteiz mehrere Auszeichnungen für ihre Lebensqualität eingebracht. Die im 12. Jahrhundert gegründete Stadt wurde durch ein Feuer zerstört und im Jahre 1202 als typisch mittelalterlicher Marktflecken wieder aufgebaut. In den Folgejahren wurde die Stadt im gotischen Stil erweitert. Der historische Stadtteil ist renoviert und die Fußgängerzonen und Einkaufsstraßen werden ergänzt durch Promenaden aus dem 19. Jahrhundert, durch Paläste und viele Stadtparks. Im Spielkartenmuseum werden Spiele aus dem 15. bis 19. Jahrhundert gezeigt; einen Schwerpunkt bilden dabei spanische Karten.

Die Bergregionen des Baskenlandes sind gut mit Wander- und Radwegen ausgestattet. Unter den Naturschutzgebieten ist der Park Gorbeira bemerkenswert. Hier findet man zahlreiche Hirsche, Wildschweine, Fischotter und Nerze.

Die Orte der kantabrischen Küste sind mit ihrer Brandung ausgezeichnet zum Surfen geeignet. Das Dorf Mundaka ist wegen seiner eigenartigen "Welle von links" berühmt.

Nationalparks in Spanien

Spaniens Nationalparks haben das Ziel, das Naturerbe des Landes zu schützen und zu bewahren. Im Norden des Landes sind der Nationalpark Picos de Europa (Buchen, Eichen, Birken, Gemsbock), der Nationalpark von Ordesa und Monte Perdido (Gletscher, verkarstete Schluchten, reichhaltige Fauna und Bergziegen) und der Nationalpark Aigües Tortes und Estany de Sant Maurici in den katalonischen Pyrenäen zu nennen.

Der Nationalpark Tablas de Daimiel liegt in dem Gebiet, das die feuchte Mancha genannt wird. In ihm können über 200 verschiedene Vogelarten beobachtet werden, die hier überwintern oder eine Rast einlegen. Ebenfalls sehenswert ist der Nationalpark Cabañeros in der Region Kastilien-La Mancha, in dem der Wald des Mittelmeerraumes anzutreffen ist.

Zweifellos der beeindruckendste Nationalpark des spanischen Festlandes ist der Nationalpark Doñana im Süden des Landes, der von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Dort überlappen sich drei verschiedene Ökosysteme: Sumpf, Dünen an der Küste und Strände am Atlantik. In seinem weitverzweigten Wassersystem sind zahlreiche Entenarten, das Wasserhuhn, Raubvögel wie der Kaiseradler und andere vom Aussterben bedrohte Tiere zu beobachten. Viele Zugvögel rasten hier im Frühjahr und Herbst.

Weitere Nationalparks befinden sich auf den Kanarischen Inseln wie der Nationalpark Timanfaya auf Lanzarote, der Nationalpark Caldera de Taburiente auf La Palma, der Nationalpark Las Cañadas del Teide auf Teneriffa und der Nationalpark Garajonay auf Gomera.

Badestrände in Spanien

Dank der 4.000 Kilometer langen Küsten und des milden Klimas mit mehr als 300 Sonnentagen im Jahr sind die Strände Spaniens bei Touristen sehr begehrt.

Die beliebtesten davon sind die Costa Brava, der nördlichste spanische Küstenstreifen am Mittelmeer, die Costa Dorada in den Provinzen Barcelona und Tarragona, die sich durch feinen, gelben Sand auszeichnet, die Costa Blanca mit der Küstenzone von Alicante mit schönen Sandstränden und die Costa del Sol, die andalusische Mittelmeerküste, die zum am dichtesten besiedelten Touristengebiet geworden ist. Das Hinterland birgt zahlreiche kulturelle Schätze (vgl. Andalusien).

Weiterhin zu nennen sind die Costa de Almeria, der Küstenstreifen von Cabo de Gata bis Motril, wo noch eher einsame Strände zu finden sind, und die Costa de la Luz an der spanischen Atlantikküste, die über ausgedehnte Sandstrände und relativ unberührte Dünenlandschaften verfügt. Daneben sind die Strände auf den Balearen Mallorca, Menorca und Ibiza sowie auf den Kanarischen Inseln zu empfehlen.

Kanarische Inseln

Die kanarische Inselgruppe liegt im Nordatlantik, ca. 1.500 Kilometer von der Küste der Iberischen Halbinsel entfernt. Sie besteht aus den sieben Inseln Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote, Fuerteventura, La Palma, Gomera und Hierro. Mit ihrem vulkanischen Ursprung, ihren geologischen Formationen und ihrer Pflanzenwelt sind die Inseln ein Naturparadies. Das warme und trockene Klima (auch im Winter) und die Strände haben die Inseln zu einem Touristenzentrum gemacht.

Gran Canaria bietet eine faszinierende Vielfalt von Landschaften: Sandwüsten im Süden, Gebirge mit üppiger tropischer Vegetation, bizarre Felslandschaften mit tief eingeschnittenen Barrancos, Weinberge, Bananen- und Kaffeeplantagen im Norden sowie kilometerlange Strände. Daneben findet der kulturell interessierte Besucher Spuren der Ureinwohner der Inselgruppe und Kunstdenkmäler der spanischen Epoche. Las Palmas bietet alle Vorteile einer pulsierenden Großstadt, aber auch das ruhige Altstadtviertel Vegueta und den herrlichen 2.600 m langen Sandstrand Las Canteras.

Teneriffa bietet neben schönen, aber stark besuchten Sandstränden, sehr abwechslungsreiche Landschaften abseits der Touristenzentren. Der riesige Krater des Pico del Teide, mit 3.718 m der höchste Berg Spaniens, bietet gute Wandermöglichkeiten in einer bizarren Vulkanlandschaft. Die Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife lädt neben guten Einkaufsmöglichkeiten auch zum Besuch von Museen ein. Einen Ausflug ist auch der Ort La Orotava wert, im landschaftlich bezaubernden gleichnamigen Tal gelegen. Sehenswert sind vor allem die typischen, aus Teakholz geschnitzten Balkone aus dem 17. Jahrhundert. Der Botanische Garten unweit des Touristenzentrums Puerto de la Cruz wurde schon 1788 angelegt und lohnt einen Besuch.

Lanzarote bietet mit seiner durch Vulkanismus entstandenen Mondlandschaft ein ganz eigenes Naturerlebnis. Der Nationalpark Timanfana mit seinen Feuerbergen lädt zum Besuch ein, wie auch die 6 km lange vulkanische Grotte Cueva de los Verdes im Nordosten der Insel.

Fuerteventura ist mit endlosen leeren Stränden ideal für Reisende, die dem hektischen Treiben der anderen Inseln entkommen wollen. Besonders schöne Strände sind Jandía im Süden und Corralejo im Norden.

La Palma, die grüne Insel, wie sie auch genannt wird, bietet neben den schönen Sandstränden mit der zum Nationalpark erklärten Caldera de Taburiente auch gute Wandermöglichkeiten. Sehenswert ist in der Hauptstadt der Insel Santa Cruz de La Palma das in einem großen Segelschiff untergebrachte Seefahrtsmuseum, einer Nachbildung des Schiffes, das Kolumbus nach Amerika brachte.

La Gomera, noch relativ unerschlossen, ist ideal für Wanderungen. Lohnenswerte Ziele sind u.a. die Bergwelt um den Garajoney und der urwaldartige Bosque del Cedro mit über 100jährigen Loorbeerbäumen. Bei einer Inselumrundung mit dem Boot sind zauberhafte Orte wie das Fischerdorf Playa de Santiago, aber auch einsame Strände sowie die Vulkanit-Säulen Los Organos (Orgelpfeifen) zu entdecken.

El Hierro, die wildeste und kleinste Kanareninsel, ist ein idealer Ort für ruhige Ferien in abwechslungsreicher Landschaft: wüstenhafte Gegenden, urwaldartige Kiefernwälder und natürliche Schwimmbecken laden neben schönen Stränden zum Verweilen ein.

Balearen

Die Inselgruppe der Balearen liegt im westlichen Mittelmeer in einer Entfernung von 90 bis 200 km vor der Südostküste Spaniens. Sie ist mit 5.014 km² die kleinste autonome spanische Region und setzt sich aus den Hauptinseln, den eigentlichen Balearen, Mallorca, Menorca sowie Ibiza, Formentera und weit über 100 kleineren unbewohnten Inseln zusammen. Geologisch gesehen sind die Inseln Teil des penibetischen oder andalusischen Faltengebirges. Trotz dieser Gemeinsamkeit unterscheiden sich die Inseln im Landschaftsbild sehr stark voneinander, was übrigens auch für die Geschichte der Inseln zutrifft (so war etwa Ibiza khartagischen und arabischen Einflüssen ausgesetzt, Mallorca dagegen stand unter römischer und Menorca unter englischer Herrschaft). Die Balearen sind durch ihre landschaftliche Schönheit und das milde Klima ein beliebtes Reiseziel.

Mallorca, die größte Insel der Balearen bietet das vielfältigste touristische Angebot. Man kann die Berglandschaft der Sierra de Tramuntana mit malerischen Orten erleben, oder die im Süden gelegenen schönsten Strände der Insel wie Ses Covetes und Es Trenc besuchen. Dabei gibt es abseits der Touristenzentren im Inneren Mallorcas durchaus noch ländliche traditionelle Gebiete zu entdecken. Bei Alcùdia finden sich teilweise gut erhaltene Reste der römischen Stadt Pollentia.

Menorca ist die zweitgrößte Insel der Balearen und weist kaum Erhebungen auf. Die Steilküste wird durch viele Strände unterbrochen, die zum Teil touristisch noch nicht erschlossen sind. Viele Naturhäfen bieten ideale Bedingungen für Wassersportler. Sehenswert sind auch die prähistorischen Monumente, z.B. Grabstätten und runde Steintürme.

Ibiza ist wegen des stabilen Wetters ideal für einen Strandurlaub, und lebhafte Touristenzentren garantieren eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung.

Formentera dagegen, nur mit dem Schiff erreichbar, ist von großem Interesse für ruhesuchende Touristen und hat sehr schöne Sandstrände.

Reisehinweise

Katalonien:

In Katalonien muss aufgrund der angespannten politischen Situation jederzeit mit Protestaktionen, vor allem in Barcelona, gerechnet werden. Reisende sollten Menschenansammlungen meiden und sich über die Medien auf dem Laufenden halten.

Terroranschlag:

In der Innenstadt von Barcelona kam es am 17. August 2017 zu einem Terroranschlag mit vielen Toten, indem ein Lieferwagen mit hoher Geschwindigkeit auf der Promenadestraße Las Ramblas fuhr. In der Nacht zum 18. August fand ein weiterer islamistischer Terroranschlag in Cambrils statt, der ebenfalls Tote forderte. Reisende sollten vorsichtig sein und sich über die Medien auf dem Laufenden halten.

Nach wie vor gilt für ganz Spanien die zweithöchste Terrorwarnstufe.

Sommersaison:

Weil es in der Sommersaison von Zeit zu Zeit zu Überfällen auf Touristen entlang der spanischen Autobahnen kommt, sollten Reisende während der Fahrt besonders umsichtig sein und z.B. darauf achten, dass sie sich nicht von Fremden täuschen lassen (beispielsweise durch vorgetäuschte Pannen und angebotene Hilfeleistungen auf Rastplätzen).

Derartige Vorkommnisse häufen sich schon seit einigen Jahren besonders auf der A7 zwischen der französisch-spanischen Grenzstation La Jonquera und Barcelona. Es empfiehlt sich deshalb, nur auf belebten Rastplätzen Pause zu machen und im Fall einer Autopanne nur offizelle Pannendienste zu rufen (z.B. Autopistas).

Naturkatastrophen:

Während der Sommermonate kommt es aufgrund des Klimas in Spanien immer wieder zu Busch- und Waldbränden. In solchen Fällen muss auch in touristischen Regionen mit Beeinträchtigungen der Infrastruktur gerechnet werden. Reisende sollten sich an entsprechenden Hinweisen in den Medien und der lokalen Behörden orientieren.

Regenfälle:

Gegen Ende des Sommers kommt es auf dem spanischen Festland häufig zu wolkenbruchartigen Regenfällen, die von der über die Sommermonate ausgetrockneten Erde nicht aufgenommen werden und durch die sich die teilweise ausgetrockneten Flussbetten rasend schnell zu reißenden Flüssen entwickeln. Bei diesen Regenfällen sollten sich Reisende an einem sicheren Ort Schutz suchen.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation in Spanien sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

SICHERHEITSSITUATION/KRIMINALITÄT: Taschendiebstähle kommen in Großstädten und touristischen Zentren gehäuft vor. Wichtige Dokumente, z.B. Reisepässe, größere Geldbeträge und andere Wertgegenstände sollten nach Möglichkeit im Hotelsafe deponiert werden. In den kleineren Touristenzentren geschehen auch Einbrüche in Ferienwohnungen oder Ferienhäusern.

Der Bargeldbestand sollte möglichst klein gehalten werden. Besser sollte mit Kreditkarte oder EC-Karte gezahlt werden.

RAUCHVERBOT: In ganz Spanien gilt ein strenges Anti-Tabak-Gesetz. Das Rauchen ist in allen geschlossenen öffentlich zugänglichen Räumen wie kulturelle Einrichtungen, Einkaufszentren, öffentliche Verkehrsmittel, Bürogebäude, Gaststätten, Bars und Restaurants verboten. Im Außenbereich darf nicht geraucht werden auf Kinderspielplätzen, Schulhöfen sowie auf dem Außengelände von Krankenhäusern. Das Rauchverbot gilt auch für sämtliche touristische Einrichtungen, Hotels ist es jedoch erlaubt, ein Raucherzimmer anzubieten; sie dürfen außerdem bis zu 30 Prozent ihrer Zimmer für Raucher reservieren. Bei Verstößen gegen die Regelung drohen hohe Geldbußen.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Italien

Einreise für Deutsche

Deutsche sind für einen unbegrenzten Aufenthalt visumfrei. Notwendig sind für die Dauer des Aufenthalts gültiger Reisepass (für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten ist auch der für die Dauer des Aufenthalts gültige Personalausweis ausreichend).

Als Nachweis des EU-weiten Versicherungsschutzes sollte die Europäische Krankenversicherungskarte mitgeführt werden (eine private Auslandsreisekrankenversicherung wird zusätzlich empfohlen).

Landesdaten

Lage

Die Republik Italien grenzt im Westen an Frankreich, im Norden an die Schweiz und Österreich, im Osten an Slowenien und wird im Südwesten, Süden und Südosten vom Mittelmeer eingerahmt.

Zu Italien gehören auch die beiden großen Mittelmeerinseln Sizilien und Sardinien.

Fläche: 301.302 km².

Verwaltungsstruktur: 20 Regionen; Sonderstatus für die 5 Regionen Aostatal, Friaul-Julisch-Venetien, Sardinien, Sizilien, Trentino-Südtirol.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 60,8 Millionen

Städte:

Rom (Hauptstadt) ca. 2,7 Millionen (mit Vororten ca. 4,4 Millionen)

Mailand ca. 1,25 Millionen

Neapel ca. 947.800

Turin ca. 872.800

Palermo ca. 653.200

Genua ca. 591.800

Bologna ca. 375.900

Florenz ca. 355.300

Bari ca. 316.700

Catania ca. 293.500

Venedig ca. 264.000

Verona ca. 254.600

Messina ca. 240.100

Triest ca. 202.500

Sprache

Die Landessprache ist Italienisch. In einigen Gebieten wird Deutsch bzw. Französisch gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit (kein Zeitunterschied).

Stromspannung

Meist 220/230 Volt. Schukostecker können oft nicht verwendet werden. Deswegen empfiehlt es sich, einen Adapter mitzunehmen.

Telefon/Post

Telefon

Die Ländervorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Italien ist 0039. Beim Telefonieren nach Italien vom Ausland aus muss die 0 der Ortsnetzziffer des entsprechenden Ortes mitgewählt werden, z.B. nach Rom lautet die Vorwahl 0039 06. Bei Ortsgesprächen innerhalb Italiens muss ebenfalls die Vorwahl mitgewählt werden.

Von Italien nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

Die Direktwahl nach Deutschland ist nur aus Telefonzellen mit orangerotem Telefonhörer-Symbol möglich. Die meisten Telefonzellen funktionieren mit Telefonkarten, die an Tankstellen, in Bars und Restaurants oder an Zeitungskiosken gekauft werden können.

NOTRUFNUMMERN: Notruf (Carabinieri) 112 oder Polizei 113, Unfallrettung 118, Feuerwehr 115, Waldbrände 15 15, Seenotrettungsdienst 15 30.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800 und 3G 2100.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Italien von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .it

Feiertage

Im Jahr 2018:

1. Januar (Neujahr)

6. Januar (Dreikönigstag)

2. April (Ostermontag)

25. April (Tag der Befreiung)

1. Mai (Tag der Arbeit)

2. Juni (Nationalfeiertag)

29. Juni (St. Peter und Paul; Feiertag nur in Rom)

15. August (Mariä Himmelfahrt; Ferragosto)

1. November (Allerheiligen)

7. Dezember (St. Ambrosius; Feiertag nur in Mailand)

8. Dezember (Mariä Empfängnis)

25. Dezember (Weihnachten)

26. Dezember (Stephanstag)

Die Hauptferienzeit ist von Mitte Juli bis Ende August (einige Betriebe schließen im August), zwischen Weihnachten und Neujahr sowie rund um Ostern. Brückentage werden auch gern für ein verlängertes Wochenende genutzt.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Do 8.30-13.30, 15-16 Uhr, Fr 8.30-13.30, 14.45-15.45 Uhr, oft auch Sa Vormittag.

Büros: Mo bis Fr 8.30-12.30, 13.30-17.30 Uhr.

Geschäfte: werktags 8.30-12.30 Uhr (Süditalien 9-13 Uhr), 15.30-19.30 Uhr (Süditalien 16-20 Uhr). In den Städten Norditaliens gibt es einen Trend zu durchgehenden Öffnungszeiten. In Süditalien sind die Lebensmittelgeschäfte in der Sommerperiode geöffnet von 7.30-13.30, 17.30-20 Uhr. Die Läden sind meistens montags einen halben Tag geschlossen.

Kleidung

Während der Sommermonate braucht man leichte Sommerkleidung. Im Herbst und Frühjahr sollte man Übergangskleidung mitnehmen. Im Winter benötigt man Wollsachen, warme Mäntel und gutes Schuhwerk. Auch einen Regenmantel oder eine Regenjacke sollte man unbedingt dabeihaben.

Geschichte/Politik

Mit den Etruskern kam im neunten Jahrhundert v. Chr. eine erste Hochkultur nach Italien. Um 470 v. Chr. begann der Aufstieg Roms, das um 100 n. Chr. seine größte Ausdehnung hatte. Nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches entstanden auf italienischen Boden germanische Nachfolgereiche. 381 wurde das Christentum zur Staatsreligion erhoben und seit dem fünften Jahrhundert ist der Bischof von Rom Oberhirte über alle Katholiken. Die darauf folgenden Machtkämpfe zwischen Kaisern und Päpsten erreichten ihren Höhepunkt mit dem Investiturstreit. Im Wormser Konkordat von 1122 mussten die Kaiser das Recht, den Papst zu wählen, an ein Kollegium von Kardinälen abgeben.

In der Folgezeit erlebten die Stadtstaaten wie etwa Venedig, Genua, Pisa, Mailand und Florenz einen erheblichen Aufschwung. Sie hatten durch die Kreuzzüge und durch rege Handelstätigkeiten ihren Einfluss bis in den östlichen Mittelmeerraum ausgedehnt. Zwischen Genua und Venedig entwickelte sich bald ein erbitterter Kampf um die Vorherrschaft, den die Venezianer gegen Ende des 14. Jahrhunderts für sich entscheiden konnten.

Mitte des 15. Jahrhunderts hatte sich Italien einen großen Reichtum angeeignet. Als Pionier des Wiederauflebens der Gelehrsamkeit und der Künste, bekannt als "Renaissance", stand Italien in kultureller Hinsicht den anderen europäischen Nationen weit voran. Am überragendsten war diesbezüglich die Toskana, aus welcher der große Dichter Dante Alighieri und der Maler Giotto hervorgingen. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts wurde Italien das Ziel mehrerer aggressiver Kriege durch Frankreich, Spanien und Österreich. Nur wenige Stadtstaaten, z.B. Genua und Venedig, konnten sich behaupten.

Während des 18. Jahrhunderts blieb Italien gespalten und unter ausländischer Herrschaft. 1796 marschierte Napoleon Bonaparte in Italien ein und gliederte bis 1810 sogar Rom ins Französische Großreich ein. Nach Bonapartes Niederlage gegen Österreich wurde im Wiener Kongress (1814-1815) die Restauration der österreichischen Herrschaft über die Halbinsel garantiert. Der italienische Widerstand gegen die Vorherrschaft Österreichs kennzeichnet sich durch eine wachsende Bewegung für nationale Einheit und Unabhängigkeit, die "Risorgimento" genannt wird. 1861 wurde das Königreich Italien ausgerufen. Während des Ersten Weltkrieges blieb Italien zunächst neutral, schlug sich dann auf die Seite von Frankreich und Großbritannien.

1922 wurde Benito Mussolini zum Ministerpräsidenten ernannt. In der Folgezeit begründete er seine faschistische Diktatur und verbündete sich mit Hitler. Durch die Besetzung Albaniens und Äthiopiens versuchte er, eine Großmachtstellung für Italien aufzubauen. 1940, nach der Niederlage Frankreichs, griff Italien in den Zweiten Weltkrieg ein. 1943 landeten die Alliierten auf Sizilien, ein Jahr später konnten sie Rom erobern. 1946 wurde durch ein Memorandum die Monarchie in Italien beendet. Innenpolitische Unruhen mit Regierungskrisen und Korruptionsskandalen erschüttern seitdem immer wieder das Land. Italien ist Mitglied der EU.

Wirtschaft

Der Tourismus trägt in Italien erheblich zum Bruttosozialprodukt bei.

Fast 60 Prozent der Landesfläche Italiens werden als Ernte- und Weideland genutzt. Italien zählt weltweit zu den führenden Weinproduzenten und auch in der Herstellung von Oliven und Olivenöl rangiert Italien international ganz vorn. Weitere wichtige Feldfrüchte sind Weizen, Kartoffeln, Tomaten, Zuckerrüben, Mais und Reis sowie Artischocken, Pfefferschoten und Wassermelonen. Am bedeutendsten für die italienische Landwirtschaft ist der Obstanbau (Oliven, Äpfel, Orangen, Feigen und Datteln). Auch die Milchwirtschaft hat einen hohen Stellenwert. Bekannte Käsesorten des Landes sind Gorgonzola, Pecorino und Parmesan. Italiens wichtigste Bodenschätze sind Erdgas, Petroleum und Pyrit.

Ein anhaltendes Problem der italienischen Wirtschaft stellt das enorme Nord-Süd-Gefälle dar. Viele Süditaliener arbeiten in Norditalien oder im benachbarten Ausland.

Religion

In Italien herrscht die römisch-katholische Religion vor, der über 80 Prozent der Bevölkerung angehören. Ein 1984 verabschiedetes Gesetz schuf die römisch-katholische Religion als Staatsreligion ab und beendete den obligatorischen Religionsunterricht an Staatsschulen. Die wichtigsten Minderheitenreligionen sind Protestantismus, Islam und Judentum.

Vegetation

Zu der für die zentralen und südlichen Flachländer Italiens charakteristischen mediterranen Pflanzenwelt zählen z. B. Oliven-, Orangen-, Limonen- und Zitronenbäume und Palmen. Im Süden findet man häufig Feigen-, Dattel-, Granatapfel- und Mandelbäume, Zuckerrohr und Baumwolle. An den niedrigeren Hängen der Apenninen sind Kastanien-, Zypressen- und Eichenbäume, in höheren Lagen ausgedehnte Pinien- und Tannenwälder vorherrschend.

Tierwelt

Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern findet man in Italien weniger Tierarten. In den Alpen leben noch wenige Murmeltiere, Steinböcke und Gemsen. An Vögeln herrschen Geier, Bussard, Falke und Milan in den Bergen vor. Wachtel, Waldschnepfe, Rebhuhn und verschiedene andere Zugvogelarten findet man in vielen Teilen Italiens. Zahlreiche Eidechsen- und Schlangenarten, u.a. drei Spezies der giftigen Vipernfamilie, und Skorpione sind noch anzutreffen.

Kulinarisches

Zusammen mit der französischen Küche ist die italienische Gastronomie führend in Europa. Nach den Nudelgerichten sind die Fischgerichte empfehlenswert. Die Pizza (ursprünglich ein gewürztes Brot) hat sich erst im Laufe des Wohlstands und mit Einfluss des Tourismus entwickelt. Standardgetränk zu allen Essen sind Wein (regionales Angebot z.B. Chianti in der Toscana, Lambrusco in der Emilia-Romagna, Orvieto in Umbrien und Marsala auf Sizilien) und Mineralwasser. Aber auch italienisches und ausländisches Bier wird angeboten.

Souvenirs

Einige Artikel, wie z.B. Terrakottatöpfe oder Espessomaschinen sind in Italien preisgünstig. Für ihre Antiquitätenmärkte sind Lucca, Mailand, Ravenna und Turin bekannt. Noch heute findet man in Italien viele Erzeugnisse des traditionellen Kunsthandwerks, die sich gut als Mitbringsel eignen, z.B. in Südtirol Trachten, in Ligurien Klöppelspitzen und Gegenstände aus Olivenholz, in Venetien Glas- und Kristallwaren sowie Spitzen und in der Toscana Alabastergegenstände, farbige Keramik und Goldschmiedearbeiten. Der Süden ist bekannt für Teppiche, Korallenschmuck und Kleinmöbel.

Duty Free

Einreise aus EU-Ländern

Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

Änderung der Zollbestimmungen - seit dem 1. Januar 2014 gilt folgende Ausnahmeregelung:

In Bulgarien, Kroatien, Lettland, Litauen, Ungarn oder Rumänien gekaufte Zigaretten dürfen nur noch bis zu einer Menge von 300 Stück steuerfrei nach Italien eingeführt werden.

Einreise aus Drittländern

Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländer) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

- 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

- 16 Liter Bier

- 4 Liter nicht schäumende Weine;

- 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein;

- eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

- andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende, für Einreisende auf dem Landweg 300 Euro; für Reisende unter 15 Jahren gilt die Freimenge von 150 Euro unabhängig vom Einreiseweg.

Die Abgabenbefreiung wird nicht gewährt:

- Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.

Klimainformationen

Italien erstreckt sich vom Brenner-Pass bis zur Südspitze Siziliens. Während Oberitalien noch im mitteleuropäischen Klimabereich liegt (kalte Winter), beginnt in der Po-Ebene das gemäßigte-subtropische Übergangsklima. Die Mitte und der Süden des Landes sind durch mild-feuchte Winter und trocken-heiße Sommer gekennzeichnet.

Beste Reisezeit

Italien hat das ganze Jahr über Saison.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Keine.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Italien ist malaria-frei.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Euro ( EUR)

1 Euro = 100 Cent.

Derzeitiger Kurs:

1 US-$ = ca. 0,87 EUR

Hinweise

Reisende müssen beachten, dass in Italien generell Beträge über 3.000 Euro (auch Hotelrechnungen etc.) nicht in bar, sondern per Überweisung, mit GiroCard oder Kreditkarte bezahlt werden müssen.

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremd- und Landeswährung im Gegenwert von zusammen über 10.000 Euro beim italienischen Grenzzollamt.

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt bzw. bei Beträgen im Gegenwert von über 10.000 Euro in Höhe der deklarierten Einfuhr.

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt bzw. bei Beträgen im Gegenwert von über 10.000 Euro in Höhe der deklarierten Einfuhr.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von Banken, größeren Hotels, Restaurants der gehobenen Kategorie und bei Autovermietern akzeptiert.

Geldautomat: Ja - Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Logo) und Kreditkarten werden generell akzeptiert.

Auskunftstellen

Italienische Zentrale für Tourismus ENIT
Barckhausstraße 10, 5. Stock
60325
Frankfurt/M.
(0 69) 23 28 94
(0 69) 23 74 34
frankfurt@enit.it
ENIT-Büro in Berlin:
c/o Botschaft der Italienischen Republik
Hiroshimastraße 1
10785 Berlin
Tel. (0 30) 24 31 04 13
E-Mail: berlin@enit.it

A.P.T. (Agenzia Nazionale del Turismo)
Via Marghera 2/6
00185
Rom /Italien
(0039) 06 446 33 79, 446 99 07
(0039) 06 497 11
sedecentrale@enit.it

Camera di Commercio Italo-Germanica
(Deutsch-Italienische Handelskammer)
Via Gustavo Fara, 26
20124
Mailand /Italien
(0039) 02 66 98 09 64
(0039) 02 67 91 31
info@ahk-italien.it

Camere di Commercio d´Italia - Unioncamere
Piazza Sallustio 21
00187
Rom /Italien
(0039) 06 470 42 40
(0039) 06 470 41
unioncamere@cert.legalmail.it

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Republik Italien

Hiroshimastraße 1
Konsularabteilung (keine Visa-Abteilung):
Hildebrandstraße 1
10785
Berlin
(0 30) 25 44 01 89
(0 30) 25 44 00
www.botschaft-italien.de
segreteria.berlino@esteri.it
Mo bis Fr 8.30-12.30 Uhr, Di 8.30-10.30 Uhr, Mi und Do 13-17 Uhr
Bitte beachten: Visa-Anfragen sind an das Generalkonsulat Frankfurt/M. zu richten!
Geschäftsbereich der Konsularabteilung: Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

Honorarkonsulat der Republik Italien
Karl-Ferdinand-Braun-Straße 8
28359
Bremen
(04 21) 42 12 02 07 00
(04 21) 421 20 20 97 39, 421 20 20 72 22
www.consolati-italiani.de/colonia
brema.consolato@esteri.it
Mo bis Fr 9-12.30 Uhr und nachmittags nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Konsulat der Republik Italien
Goebenstraße 14
44135
Dortmund
(02 31) 55 13 79
(02 31) 57 79 60
segreteria.dortmund@esteri.it
Mo bis Fr 9-12.30 Uhr, Mi 14.30-17.30 Uhr
(keine Visa-Anfragen, diese sind an das GK Frankfurt zu richten)
(nur Regierungsbezirke Detmold, Münster und Arnsberg mit Ausnahme der Landkreise Olpe und Siegen-Wittgenstein)

Honorarkonsulat der Republik Italien
Augsburger Straße 3
01309
Dresden
(03 51) 444 45 84 88
(03 51) 444 44 88
www.consolati-italiani.de/colonia
consolato@consonordresda.de
Mo bis Fr 9.30-12 Uhr
keine Visa-Anfragen, diese sind an das GK Frankfurt zu richten)
(nur Direktionsbezirk Dresden)

Generalkonsulat der Republik Italien
Kettenhofweg 1
60325
Frankfurt/M.
(0 69) 753 11 04
(0 69) 753 10
www.consolati-italiani.de/francoforte
segreteria.francoforte@esteri.it
Visa-Abteilung: Mo bis Fr 9-12 Uhr, Mi auch 14.30-17 Uhr - nur nach telefonischer Vereinbarung
bundesweit zuständig für Visa-Angelegenheiten

Konsulat der Republik Italien
Augustinerplatz 2
79098
Freiburg/Breigau
(07 61) 386 61 61
(07 61) 38 66 10
www.consolati-italiani.de/friburgo
consolato.friburgo@esteri.it
Mo bis Fr 9-12 Uhr, Mo und Mi 15-17 Uhr

(keine Visa-Anfragen, diese sind an das GK Frankfurt zu richten)
(nur Regierungsbezirk Freiburg)

Honorarkonsulat der Republik Italien
Lokstedter Weg 24
20251
Hamburg
(0 40) 44 40 50 46
(0 40) 44 40 50 44
www.italia-hannover.de
anton.roessner@gmx.de
Mo und Mi 9.30-13.30 Uhr, Di 15-19 Uhr
(keine Visa-Anfragen, diese sind an das GK Frankfurt zu richten)

Generalkonsulat der Republik Italien
Freundallee 27
30173
Hannover
(05 11) 283 79 30
(05 11) 28 37 90
www.italia-hannover.de
segreteria.hannover@esteri.it
Di bis Fr 9-12 Uhr, Mo und Mi 15-17 Uhr
(keine Visa-Anfragen, diese sind an das GK Frankfurt zu richten)
- mit Ausnahme der Kreise Wolfsburg, Gifhorn und Helmstedt

Honorarkonsulat der Republik Italien
Brunswiker Straße 40
24105
Kiel
(04 31) 570 00 81
(04 31) 570 00 80
www.consolati-italiani.de/colonia
consolato_onorario_kiel@yahoo.it
Mo und Fr 10-12 Uhr und Mi 15-17 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Republik Italien
Rosengartenplatz 2
68161
Mannheim
(06 21) 33 84 01 10
(06 21) 33 84 02 24
www.consolati-italiani.de/colonia
mannheim-onorario@esteri.it
Mi 14-17 Uhr
(keine Visa-Anfragen, diese sind an das GK Frankfurt zu richten)
(nur für die Stadt Mannheim)

Generalkonsulat der Republik Italien
Universitätsstraße 81
50931
Köln
(02 21) 406 03 50
(02 21) 40 08 70
www.consolati-italiani.de/colonia
info.colonia@esteri.it
Mo bis Fr 8.30-12.30 Uhr, Mi 15-17.30 Uhr
(keine Visa-Anfragen, diese sind an das GK Frankfurt zu richten)
(nur die Regierungsbezirke Köln, Düsseldorf und Arnsberg - ohne die Städte Arnsberg und Sundern im Hochsauerlandkreis und die Städte Iserlohn, Menden, Hemer und Balve im Märkischen Kreis - sowie die Landkreise Olpe und Siegen-Wittgenstein)

Honorarkonsulat der Republik Italien
Messe-Allee 1
04356
Leipzig
(04 31) 678 81 02
(04 31) 678 90 00
www.consolati-italiani.de/colonia
ufficio@conslipsia.de
Mo, Di, Do 9-13 Uhr
(keine Visumerteilung)
Sachsen, jedoch nur die Regierungsbezirke Leipzig und Chemnitz

Generalkonsulat der Republik Italien
Möhlstraße 3
81675
München
(0 89) 47 31 34
(0 89) 41 80 03 62
www.consolati-italiani.de/monaco
segreteria.monacobaviera@esteri.it
Mo bis Mi 9-12.30 Uhr, Di auch 14-17.30 Uhr, Fr 8.30-12.30 Uhr
(keine Visa-Anfragen, diese sind an das GK Frankfurt zu richten)

Honorarkonsulat der Republik Italien
Lorenzer Platz 3a
90402
Nürnberg
(09 11) 202 21 07
(09 11) 202 20
www.consolati-italiani.de/colonia
guenther.kreuzer@kreuzer.de
Freitag 14-19 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Republik Italien
Am Ludwigsplatz 7
66117
Saarbrücken
(0681) 92 56 66 66
www.consolati-italiani.de/colonia
saarbrücken.onorario@esteri.it
Am ersten und dritten Donnerstag des Monats 15-18 Uhr
(keine Visumerteilung)

Generalkonsulat der Republik Italien
Lenzhalde 46
70192
Stuttgart
(07 11) 256 31 36
(07 11) 256 30
www.consolati-italiani.de/stoccarda
consolato.stoccarda@esteri.it
Mo bis Fr 9-12 Uhr, Di und Do auch 14.30-17 Uhr
(keine Visa-Anfragen, diese sind an das GK Frankfurt zu richten)
(nur der Regierungsbezirk Freiburg i. Breisgau und die Kreise Heidelberg, Mannheim und Rhein-Neckar)

Konsularagentur der Italienischen Republik
Goethestraße 52
38440
Wolfsburg
(0 53 61) 213 58
(0 53 61) 230 77/78
info.wolfsburg@esteri.it
Mo bis Fr 9-12 Uhr, Di, Do 15-17 Uhr
(keine Visa-Anfragen, diese sind an das GK Hannover zu richten)
(nur die Stadt Wolfsburg sowie die Landkreise Helmstedt und Gifhorn im Regierungsbezirk Braunschweig)

Ambasciata della Repubblica Federale di Germania
Via San Martino della Battaglia 4
00185
Rom /Italien
(0039) 06 445 26 72
(0039) 06 49 21 32 08
www.deutschebotschaft-rom.it
Amtsbezirk: Provinzen Ancona, Ascoli Piceno, Avellino, Bari, Benevento, Brindisi, Campobasso, Caserta, Catanzaro, Chieti, Cosenza, Crotone, Foggia, Frosinone, Isernia, Latina, L'Aquila, Lecce, Macerata, Matera, Neapel, Perugia, Pesaro-Urbino, Pescara, Potenza, Reggio-Calabria, Rieti, Rom, Salerno, Tarent, Teramo, Terni, Vibo Valentia und Viterbo sowie die Inseln Sardinien und Sizilien

Consolato Onorario della Repubblica
Federale di Germania
Bari Via Argiro 7
70122
Bari
(0039) 080 52 275 37
(0039) 080 52 275 37
bari@hk-diplo.de
Amtsbezirk: alle Provinzen der Region Apulien
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Rom

Consolato Onorario della Repubblica
Federale di Germania
Dr.-Streiter-Gasse 12
39100
Bozen
(0039) 0471 97 57 79
(0039) 0471 97 21 18
bozen@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Bozen und Trient/Trento
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Mailand

Consolato Onorario della Repubblica Federale di Germania
Via R. Garzia 9
09126
Cagliari /Italien
(0039) 070 30 72 29
(0039) 070 30 72 29
cagliari@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Insel Sardinien (Provinzen Cagliari, Nuoro, Oristano, Sassari)
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Rom

Consolato Onorario della Repubblica Federale di Germania
Corso dei Tintori 3
50122
Florenz /Italien
(0039) 055 247 32 08
(0039) 055 234 35 43
florenz@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Arrezo, Florenz, Grosseto, Livorno, Lucca, Massa-Carrara, Pisa, Pistoia, Prato, Siena
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Mailand

Consolato Onorario della Repubblica Federale di Germania
Via Malta 2/1
16121
Genua /Italien
(0039) 010 576 54 44
(0039) 010 576 53 42
genua@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Genua, Imperia, La Spezia und Savona
Übergeordnete Auslandsvertretung:
Generalkonsulat Mailand

Consolato Generale della Repubblica Federale di Germania
Via Solferino 40
20121
Mailand /Italien
(0039) 02 655 42 13
(0039) 02 623 11 01, 62 31 10 27
www.deutschesgeneralkonsulat-mailand.it
info@mailand.diplo.de
Amtsbezirk: Regionen Aostatal, Emilia Romagna, Friaul-Julisch Venetien, Ligurien, Lombardei, Piemont, Südtirol, Toskana, Venetien und die Republik San Marino

Consolato Onorario della Repubblica Federale di Germania
Via San Sebastiano 13
98122
Messina /Italien
(0039) 090 67 17 80
(0039) 090 67 17 80
messina@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Messina, Catania, Ragusa und Syrakus
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Rom

Consolato Onorario della Repubblica Federale di Germania
Via Medina, 40
80133
Neapel /Italien
(0039) 081 761 46 87
(0039) 081 248 85 11
www.deutschesgeneralkonsulat-neapel.it
neapel@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Regionen Basilicata, Kalabrien, Kampanien und Molise
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Rom

Consolato Onorario della Repubblica Federale di Germania
Via Principe di Villafranca 33
90141
Palermo /Italien
(0039) 091 982 08 08
(0039) 091 982 08 08
palermo@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Palermo, Trapani, Agrigento, Caltanissetta und Enna
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Rom

Consolato Onorario della Repubblica Federale di Germania
Santo Croce 251, Palazzo Condulmer
30135
Venedig /Italien
(0039) 041 244 84 69
(0039) 041 523 76 75
venedig@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Belluno, Görz/Gorizia, Padua, Pordenone, Rovigo, Treviso, Tiest, Udine, Venedig, Vicenza
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Mailand

Sehenswertes

Rom

Rom, die Hauptstadt der Republik Italien und der Region Latium, etwa 20 Kilometer vom Tyrrhenischen Meer landeinwärts gelegen, ist die klassische Städtereise-Metropole. Die römische Lebensart und das Interesse an Kunst, Geschichte und Religion sind wohl die wichtigsten Gründe für einen Besuch der "Ewigen Stadt". Eine Münze in die Fontana di Trevi werfen, das Kolosseum und das Kapitol besichtigen, die Rast auf der Spanischen Treppe, die Vatikanstadt mit Petersplatz, Petersdom, Vatikanischen Museen und Sixtinischer Kapelle besuchen, die Katakomben an der Via Appia Antica ansehen - all das gehört seit Generationen zu einem Rombesuch wie das abendliche Essen im Restaurant oder der Einkaufsbummel in den Boutiquen und auf den Straßenmärkten.

Rom war Jahrtausende lang der kulturelle Mittelpunkt Europas und Schauplatz bedeutender geschichtlicher Ereignisse. Nach der Gründungssage wurde Rom am 21. April 753 v. Chr. von Romulus und Remus gegründet. Romulus brachte später seinen Zwillingsbruder Remus um. Die Zwillinge waren nach der Sage die Kinder des Mars mit einer Vestalin. Sie seien auf dem Tiber ausgesetzt, von einer Wölfin gesäugt und dann von dem Hirten Faustulus am Velabrum unterhalb des Palatin gefunden und aufgezogen worden. Die historisch nachweisbare Besiedlung der römischen Hügel lässt sich aber bis in das 14. Jahrhundert v. Chr. zurückverfolgen.

Die Entwicklung Roms zur Hauptstadt der größten und perfektesten politischen Organisation der Antike erreichte ihren Höhepunkt unter Kaiser Augustus (27 v.Chr. bis 14 n.Chr.). Die wechselvolle Geschichte, die in einer Verheerung der Stadt zur Zeit der Völkerwanderung und späterer Ereignisse endete (im 14. Jahrhundert hatte die Stadt noch 20.000 Einwohner), ist heute noch in den zahllosen Bauwerken der Stadt sichtbar. Rom gleicht einem einzigen Freilichtmuseum. Das historische Zentrum der Stadt, die Vatikanstadt und die Kirche "San Paolo fuori le Mura" wurden in die Liste der schützenswerten Kulturgüter der UNESCO aufgenommen. In den kleinen Gassen und Straßen der Innenstadt kann man tagelang untertauchen und das römische Leben abseits der Touristenströme studieren.

Der Tiber (Tevere) ist mit 405 Kilometern Länge nach dem Po der zweitlängste Fluss des Landes und durchzieht von Norden nach Süden in drei Windungen die Stadt. Am linken Ufer erheben sich die sieben Hügel, auf denen das alte Rom erbaut wurde. Am Stadtrand liegt der mit 0,44 Quadratkilometern kleinste eigenständige Staat der Welt, die Vatikanstadt, die der Sitz des Papstes und der Kurie ist.

Heute ist Rom ein wichtiges Wirtschafts- und Handelszentrum mit regem politisch-administrativem, kulturellem und künstlerischem Leben. Die zahllosen sehenswerten Museen und Sammlungen spiegeln die Geschichte der "Ewigen Stadt" und Italiens eindrucksvoll wider. Das Nachtleben spielt sich weitgehend im Freien ab. Nur in den Wintermonaten sind Kneipen und Musikclubs begehrte Anziehungspunkte. Im Sommer finden zahlreiche Festivals und Open-Air-Veranstaltungen statt.

Venedig

Venedig gilt als eine der faszinierendsten Städte der Welt. Trotz der Touristenmassen von zwölf bis 15 Millionen Menschen jährlich, der horrenden Preise, der Umweltprobleme und der Abwanderung der Bevölkerung hat die Stadt in der Lagune noch immer nichts von ihrem Zauber verloren.

Die märchenhafte Wasserstadt, die von 177 Kanälen durchzogen wird, ist ein einzigartiges Kunst- und Freilichtmuseum. Die prächtigen Palazzi, prunkvollen Baudenkmäler, Kirchen und Klöster hinterlassen bei jedem Besucher einen prägenden Eindruck. Zentraler Hauptplatz und touristischer Anziehungspunkt ist die Piazza di San Marco mit der berühmten Basilica di San Marco und dem majestätischen Palazzo Ducale. Vernetzt sind die Sehenswürdigkeiten, öffentlichen Plätze und Stadtteile durch ungefähr 3.000 Fußwege und fast 400 Brücken. Die Ponte di Rialto, die Ponte dell' Accademia und die Ponte Scalzi überspannen den berühmtesten Wasserboulevard der Stadt, den Canal Grande. Doch trotz aller Romantik sind die Stadt und die Lagune stark gefährdet. Die Millionen Holzpfähle, auf denen die Gebäude und Paläste erbaut sind, werden von den hochgiftigen Abwässern der Industrie zernagt. Dazu verschärfen eine Klimaänderung sowie ein steigender Meeresspiegel die Situation. Die tiefsten Stellen der Lagunenstadt, wie zum Beispiel die Piazza di San Marco, werden mehrmals im Jahr überschwemmt und die Stadt wird kontinuierlich im Wasser versinken, falls keine geeignete Lösung zu ihrer Rettung gefunden wird.

Die Geschichte von Venedig begann, als sich im fünften Jahrhundert Veneter auf der Flucht vor germanischen Stämmen in der Lagune niederließen. Im Mittelalter nahm die Stadt einen gigantischen Aufschwung und war Jahrhunderte lang die mächtigste Seerepublik der europäischen Welt. In gewaltigen Expansionszügen wurde die jugoslawische Adria bis tief ins östliche Mittelmeer und das Festland bis zu den Alpen unterworfen. Der Venezianer Marco Polo fand den Weg ins ferne China. Damit konnte Handel mit den fernöstlichen Gewürzen und Genussmitteln betrieben werden. Ein ungeheurer Reichtum breitete sich in Venedig aus, der bis heute in den prunkvollen Palästen und Bauwerken der Stadt zu erahnen ist. Berühmtheit erlangte Venedig auch durch seine Gondeln, die Glasereien von Murano, den Belcanto (italienischen Operngesang), den Karneval und das jährliche Internationale Filmfestival.

Besucher, die etwas mehr Zeit mitbringen und das Stadtgefüge aus allen Perspektiven erlebt haben, sollten unbedingt die Inseln in der Lagune von Venedig besuchen. Die bekanntesten sind Murano, Burano und Torcello sowie der Lido di Venezia.

Ligurien

Ligurien ist ein schmaler Landstreifen, der den Golf von Genua am westlichen Mittelmeer umfasst. Das Gebiet, das wegen seines milden sonnenreichen Klimas sehr beliebt ist, gilt seit jeher als Ort für einen angenehmen Winteraufenthalt. In den Fremdenverkehrsorten wurden viele Pflanzen eingeführt, wie Palmen oder Magnolien. In dem milden Klima wird die Blumenzucht betrieben. Der Blumenmarkt von San Remo zählt zu den bekanntesten Europas.

Das Wahrzeichen von Genua, der wichtigsten Hafenstadt Italiens, ist der Leuchtturm. Die noch vorhandenen Adelspaläste geben ein Bild vom Reichtum der Stadt im 16. und 17. Jahrhundert. Sehenswert sind u.a. der Palazzo Ducale (Dogenpalast), die Kathedrale San Lorenzo, die romanische Kirche Santa Maria di Castello sowie das Museum für ostasiatische Kunst (Museo Chiossone) mit Werken aus Japan, China und Thailand. Bordighera, eleganter Bade- und Luftkurort, hat eine malerische Altstadt. Auch der 1,5 Kilometer entfernte Botanische Garten (Giardino Esotico Pallanco) in Madonna della Ruota ist einen Besuch wert.

Portofino erfreut sich bei Reisenden wegen seiner landschaftlich schönen Lage und seiner mediterranen Pflanzenwelt großer Beliebtheit. Da der Ort von Touristen überlaufen ist, sollte man ihn in den frühen Morgenstunden besuchen.

Rapallo ist der größte Badeort der Region, in dem Wassersportler voll auf ihre Kosten kommen.

Auch in San Remo, dem bekanntesten Urlaubsort an der Riviera, herrscht im Sommer reger Badebetrieb. Charakteristisch für die Altstadt ist das Gewirr von Gassen. Interessant ist auch die Villa Nobel, die heute für kulturelle Veranstaltungen genutzt wird.

Sizilien

Die größte Insel im Mittelmeer ist mit ihrer Hauptstadt Palermo eine autonome Region. Die Insel ist gebirgig und von Vulkanismus geprägt. Der Ätna an der Ostküste ist mit seinen 3.300 m Höhe der größte noch tätige Vulkan in Europa. Schöne Landschaften und gute Strände (besonders an der Nord- und Ostküste) sowie viele antike Denkmäler haben den Tourismus in den letzten Jahren zu einem wichtigen Wirtschaftszweig werden lassen. Die Insel lässt sich auf einer Rundfahrt (etwa 930 Kilometer) erkunden. Die Hauptstadt Palermo, eine eher moderne Stadt, hat besonders schöne Gärten und Anlagen (z.B. der Park Villa Bonanno) zu bieten. Außerdem sehenswert ist die Kathedrale mit den Königs- und Königinnengräbern, die Capella Palatina, die Piazza Pretoria mit dem Rathaus und der Kirche La Martorana sowie das Teatro Massimo aus römischer Zeit. Auch ein Bummel durch den Hafenbereich lohnt sich.

Die Ostküste ist die reichste und am häufigsten besuchte Region der Insel. Der meistbesuchte Urlaubsort Siziliens ist Taormina. Glanzpunkt der Ostküste ist zweifelsohne der Ätna, den man mit einer Schmalspurbahn in ca. vier Stunden umrunden kann. Auch mit dem Auto ist eine Rundfahrt möglich.

Der Südosten Siziliens allein wäre wegen seiner wunderschönen Landschaft und den reizvollen Städten schon eine Reise wert. In Siracusa mit seinen bedeutenden Altertümern lassen sich schon zwei bis drei Tage verbringen. Die Hauptsehenswürdigkeiten verteilen sich auf Ortigia (Piazze Pancali, Archimede und Duomo sowie Castello Maniace), den Archäologischen Park in Neapolis (Teatro Greco, Latomie und Anfiteatro) und Tyche (Basilica e Catacombe di San Giovanni, Museo Archeologico). Im Hinterland von Siracusa ist die Totenstadt Pantàlica mit ihren Grabhöhlen interessant. Die Schlucht von Anapo bietet gute Wandermöglichkeiten.

Der Westen Siziliens, der von Touristen seltener besucht wird, hat durchaus Attraktionen zu bieten wie beispielsweise die Ruinen von Selinute, die in Nachbarschaft zum Badeort Marinella liegen, oder die schöne Stadt Erice, deren Ortsbild sich seit dem Mittelalter kaum verändert hat.

An der Nordküste mit ihren steil ins Meer abfallenden Bergen und den schönen Sand- und Kiesstränden (zwischen Cefalú und Milazzo) kommen Badefreunde auf ihre Kosten. Highlights sind die Lagunenstrände unterhalb des Heiligtums Tindari.

Sardinien

Sardinien ist nach Sizilien die zweitgrößte Insel des Mittelmeeres und liegt ungefähr 190 km vom Festland entfernt, von der französischen Nachbarinsel Korsika trennen sie nur 12 km.

Ein beliebtes Reiseziel ist Sardinien vor allem wegen ihrer kontrastreichen Küste. Neben langen weißen Sandstränden findet man kleine Buchten, Steilküsten und bizarre Felsformationen. Zu den bekanntesten Küstenabschnitten zählt die Costa Smeralda bei Olbia im Norden der Insel.

Das gebirgige Inselinnere lädt zu Ausflügen oder Wanderungen ein. Hochplateaus, Tafelberge, Vulkankegel und tiefe Schluchten bilden das Rückzuggebiet vieler seltener Tierarten. Die größten Höhen werden im Gennargentu-Massiv erreicht.

Unter den Bergen und entlang der Küsten gibt es unzählige Höhlen und Grotten, die zum Teil auch besichtigt werden können. Die Grotta di Nettuno an der Steilküste des Capo Caccia und die Grotta di Ispinigoli in der Nähe von Dorgali sind aufgrund ihrer Tropfsteingebilde besonders sehenswert.

Auch historisch und kulturell hat Sardinien viel zu bieten. Beeindruckend sind die sogenannten Nuraghen, kegelförmige Turmbauten, die aus der Bronzezeit stammen und vermutlich als Wehr- und Festungstürme dienten.

Phönizier gründen um 900 bis 700 v.Chr. erste Städte, darunter auch die heutige Hauptstadt Cagliari, damals Karali genannt. Unter den Römern erlebte sie eine Blütezeit. Das römische Amphitheater lohnt auf jeden Fall ein Besuch, aber auch das mittelalterliche Castello-Viertel sowie die Museen und Kirchen ziehen viele Touristen an.

Überhaupt überrascht auf Sardinien die große Zahl von Kirchen. Besonders ins Auge fallen die gestreiften Außenwände einiger romanischer Kirchen, die nach dem Pisaner Stil mit verschiedenfarbigen Steinquadern errichtet wurden wie z.B. die zwischen Sassari und Olbia gelegene Kirche Santissima Trinità di Saccargia.

Auch Sportler kommen auf Sardinien auf ihre Kosten; neben diversen Wassersportarten sind Radfahren, Reiten, Wandern, Klettern und Golfen sehr beliebt.

Liparische Inseln

Milazzo ist der Hauptfährhafen auf die Äolischen (Liparischen) Inseln Lipari, Vulcano, Salina, Panarea, Stromboli, Filicudi und Alicudi. Sie sind auch deshalb besonders reizvoll, weil sie bislang vom Massentourismus verschont blieben.

Ein besonderes Naturschauspiel bietet Stromboli mit dem gleichnamigen Vulkan, der noch heute die Erde erbeben lässt, und den man in etwa vier Stunden besteigen kann.

Toscana - Das Landschaftsbild

Für die Landschaft in Mittelitalien, zu der auch die Insel Elba und andere kleine Inseln gehören, sind Weinberge, Pinien und Zypressen charakteristisch. Die Toscana ist die Heimat des berühmten Chianti-Weines. Daneben werden Oliven, Getreide und Blumen angebaut. Besonders in den Kunststädten der Toscana Florenz, Siena und Pisa, in den Thermalbädern und den Badeorten entlang der Küste ist der Tourismus heute ein nennenswerter Wirtschaftsfaktor.

Neben der einzigartigen Landschaft sind die Sehenswürdigkeiten weltbekannt. Ihre Sammlungen, Galerien, Museen und Akademien machen die Toscana, insbesondere Florenz, zu einem Eldorado für Kulturinteressierte. Weitere interessante Orte der Toscana sind Prato mit seinen historischen Bauten im Zentrum und Arezzo mit seinen gut erhaltenen mittelalterlichen Bauwerken. Auf der Piazza von Arezzo findet einmal im Monat ein bekannter Antiquitätenmarkt (Mercato dell´Antiquariato) statt. Neben einem Kultururlaub kommen Wasser- und Wintersportfreunde und Wanderer in der Toscana auf ihre Kosten. Die Inseln des Toscanischen Archipels sind ein Paradies für Unterwassersportler. An den meisten Stränden ist Windsurfing möglich. Wintersportmöglichkeiten bietet Abetone im Appenin, der bekannteste Wintersportort der Toscana, während die sanften Hügelketten der Toscana zu Wanderungen einladen.

Florenz

Florenz, die Stadt im Arnotal, gilt zurecht als eine der großen italienischen Kunst- und Kulturstädte. Mit Michelangelo, Giotto, Brunelleschi, Donatello und Botticelli hinterließen einige der berühmtesten italienischen Künstler ihre Spuren in der Stadt.

Florenz wurde im 1. Jahrhundert vor Christus von den Römern als "Municipio Florentina" (d.h. die blühende Gemeinde), am Fuße des Hügels, auf dem sich noch heute die etruskische Stadt Fiesole befindet, gegründet.

Als Stadtstaat aus dem Mittelalter hervorgegangen, gewann Florenz im 15. und 16. Jahrhundert eine führende Stellung innerhalb Italiens. Viele wichtige kulturelle Strömungen in Italien gingen von "Firenze" aus. Unter der Herrschaft der Medici, einer reichen Kaufsmannsfamilie, die Kunst und Wissenschaft förderte, entwickelte sich Florenz zum Zentrum der Renaissance und des Humanismus. Von 1865 bis 1871 war Florenz die Hauptstadt des italienischen Königreichs.

Die Stadt zeigt sich heute nüchtern - die Paläste wirken von außen eher schlicht und schroff. Innen sind sie dafür umso prunkvoller ausgestattet. Die erstaunliche Fülle von Kunstschätzen und Sehenswürdigkeiten, die bedeutsame Geschichte, die zahlreichen kulturellen Festivals und Veranstaltungen und die reizvolle Umgebung der Toskana machen Florenz zu einem äußerst beliebten touristischen Ziel. 6,5 Millionen Touristen pro Jahr treiben allerdings auch die Preise in den Hotels, Restaurants und Museen in die Höhe.

Siena

Auch in Siena, 70 Kilometer südlich von Florenz, begegnet dem Besucher Geschichte auf Schritt und Tritt. Besonders sehenswert sind u.a. die Piazza del Campo, der muschelförmige Vorplatz des Rathauses, der Dom als herrliches Denkmal gotischer Architektur mit seinem berühmten marmornen Fußboden sowie der Palazzo Piccolomini, einer der schönsten Frührenaissance-Paläste der Stadt. In der Umgebung der südlich von Siena gelegenen Stadt Grosseto liegt der Kurort Saturnia, eine der ältesten Siedlungen der Gegend. Hier sprudelt aus dem Swimmingpool des Hotels Terme di Saturnia, das von Besuchern gratis genutzt werden kann, eine Schwefelquelle mit 37,5 Grad warmen Wasser.

Pisa

Pisa, die einstige Seestadt, befindet sich durch Sediment-Ablagerungen des Arno heute zehn Kilometer landeinwärts. Sehenswert sind u.a. der Domplatz mit dem Dom, dem Schiefen Turm, dem Baptisterium und dem Camposanto. Auch einige Museen wie das Dom-Museum (Museo dell Opera del Duomo) oder das Museo Nazionale di San Matteo mit seiner Sammlung Pisaner Skulpturen vom 12. bis zum 15. Jahrhundert sind einen Besuch wert.

Reisehinweise

Sicherheitsvorkehrungen:

Die italienische Regierung geht nach wie vor mit einer erhöhten terroristischen Gefährdung des Landes aus. Es ist mit mehr Polizeipräsenz sowie Sicherheitskontrollen auch an religiösen Stätten zu rechnen. Reisenden wird empfohlen, wachsam zu sein, insbesondere bei Menschenansammlungen.

Waldbrände:

Während der Sommermonate kommt es aufgrund des Klimas in Italien immer wieder zu Waldbränden. Es muss auch in den touristischen Regionen mit Beeinträchtigungen der Infrastruktur gerechnet werden. Reisende sollten sich an entsprechenden Hinweisen in den Medien orientieren.

Erdbeben:

Italien zählt zu den Ländern weltweit, in denen es häufig zu Erdbeben kommt. Am 21. August 2017 hat sich vor der Küste der Insel Ischia ein Erdbeben ereignet. In den zentralitalienischen Regionen Latium, Marken und Umbrien kam es 2016 und im Januar 2017 zu mehreren schweren Erdbeben.

Bitte auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen" beachten.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

- Sardinien: Touristen können an Flughäfen kontrolliert werden, ob sie Sand, Kiesel, Muscheln oder auch Steine von den sardinischen Stränden, auch in kleinsten Mengen, in ihrem Reisegepäck haben. Es können Strafgebühren wegen des Verstoßes gegen den Naturschutz zwischen 500 und 3.000 Euro verhängt werden.

- Kleinkriminalität: Reisende sollten sich insbesondere in Tourismuszentren, in den Bahnhöfen Italiens und auf Buslinien, die von Touristen oft benutzt werden, auf Taschen- und Autodiebe einstellen. Solche Delikte häufen sich z.B. in Rom auf der Bahnstrecke zwischen Flughafen Leonardo da Vinci und der Innenstadt sowie auf Busfahrten der Linien 40, 62 und 64.

- Gefälschte Markenartikel: Sie zu kaufen oder zu verkaufen ist verboten.

- Anhalter: Reisende, die Anhalter mitnehmen, sollten bedenken, dass es strafbar ist (Haft, Geldstrafe), wenn sie einen Anhalter mitnehmen, der in Italien auf diesem Wege illegal einreisen will (wird als Beihilfe gewertet).

- Rauchverbot: In allen Regional- und Fernzügen ist das Rauchen untersagt. In öffentlichen Gebäuden, Bars und Restaurants gilt ein Rauchverbot. Geraucht werden darf nur in ummauerten Raucherzonen mit eigener Lüftung. Auch in Geschäften und Büros ist das Rauchen verboten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Kap Verde

Einreise für Deutsche

Visum erforderlich, notwendig ist dazu u.a. der mindestens noch 6 Monate über die geplante Aufenthaltsdauer hinaus gültige Reisepass. Antragsdauer ca. 10 Tage.

Landesdaten

Lage

Die Republik Kap Verde besteht aus neun bewohnten (Santo Antão, São Vicente, São Nicolau, Sal, Boavista, Maio, Santiago, Fogo und Brava) und sechs unbewohnten Inseln. Die Kap Verden liegen etwa 450 km vor der Westküste Afrikas im Atlantischen Ozean, rund 1.500 km südwestlich der Kanarischen Inseln.

Geografisch lassen sich die Inseln in die trockenen und bergigen Nordwestinseln Santo Antão (779 km²), São Vicente (227 km²) und São Nicolau (343 km²), in die wüstenhaften Ostinseln Sal (216 km²), Boavista (620 km²) und Maio (269 km²) und in die südlichen Berg- und Vulkaninseln Santiago (991 km²), Fogo (476 km²) und Brava (64 km²) unterteilen.

Fläche: 4.033 km².

Verwaltungsstruktur: 22 Bezirke (concelhos).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 491.900

Städte:

Praia (Hauptstadt) auf der Insel Santiago ca. 127.800

Mindelo auf der Insel São Vicente ca. 70.500

Santa Maria (inkl. Espargos) auf der Insel Sal ca. 23.800

Sprache

Die Amtssprache ist Portugiesisch, Umgangssprache ist Kreolisch (portugiesisch-afrikanische Mischsprache).

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -2 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -3 Stunden.

Stromspannung

220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz

Es sind europäische zweipolige Stecker in Gebrauch.

Telefon/Post

Post

Briefe gibt man direkt in der Postfiliale ab. Luftpost ist bis zu zwei Wochen nach Europa unterwegs.

Auf den Kap Verden wird die Post an Postfächer geschickt, eine Hauszustellung gibt es nicht.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Kap Verde ist 00238. Von Kap Verde nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Das Telefonnetz ist gut ausgebaut. Telefonzellen mit Kartentelefonen befinden sich in allen größeren Orten der Inseln. Telefonkarten sind in Postämtern, Geschäften und vereinzelt auch in Restaurants erhältlich.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 132, Unfallrettung 130, Feuerwehr 131.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Kap Verde von O2, Telekom Deutschland und Vodafone. Alternativ kann man sich für sein Handy eine kapverdische SIM-Karte kaufen.

Internet

Länderkürzel: .cv

Internetcafés sind weit verbreitet.

Feiertage

Feiertage 2018:

1. Januar (Neujahr)

13. Januar (Tag der Demokratie)

20. Januar (Nationaler Heldengedenktag)

13. Februar (Karneval, Feiertag nur auf São Vicente)

1. Mai (Tag der Arbeit)

19. Mai (Praia Municipal Day, regional)

1. Juni (Tag der Jugend)

5. Juli (Nationalfeiertag; Unabhängigkeitstag)

15. August (Mariä Himmelfahrt)

1. November (Allerheiligen)

25. Dezember (Weihnachten)

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 8-15 Uhr;

Geschäfte: Mo bis Fr 8-12.30, 14.30-18 Uhr und Sa 8.30-12 Uhr;

Post: Mo bis Sa 8-12.30, 14.30-17.30 Uhr.

Kleidung

Das ganze Jahr über ist atmungsaktive, gut waschbare, leichte Sommerkleidung ausreichend. Sonnenschutz, wie z.B ein Sonnenhut, ist unbedingt notwendig. Für Bergwanderungen oder bei Aufenthalten in den höher gelegenen Orten auf Santo Antão, Fogo oder Brava sollte man auf jeden Fall auch einen Pullover mitnehmen.

Geschichte/Politik

Portugiesische Seefahrer entdeckten - so lauten die offiziellen Berichte - 1460 die Inseln. Es gibt indessen Hinweise darauf, dass bereits die Römer und auch die Karthager von dem Archipel gewusst hätten, dass auch im 12. Jahrhundert arabische Seeleute dort landeten.

1495 wurde die Inselgruppe portugiesische Krondomäne. 1532 wurde auf Santo Antao ein Bistum gegründet, das 1614 auf die Insel Santiago verlegt wurde. Sklaven, die man aus Afrika heranschaffte, wurden bis nach Brasilien verkauft. Eine ganze Reihe von ihnen blieb allerdings auf Kap Verde. Diese und Europäer verschmolzen zu einem Volk. Auch die dort übliche kreolische Sprache setzt sich aus portugiesischen und afrikanischen Teilen zusammen.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts verlor der Sklavenhandel an Bedeutung. Doch die günstige Lage an den Seehandelswegen von Europa nach Südafrika und Südamerika brachte wirtschaftlich einen neuen Schub für die Inseln.

1953 erhielt die Inselgruppe den Status einer portugiesischen Überseeprovinz. Ab 1961 waren alle Inselbewohner portugiesische Staatsbürger. Doch bereits 1956 gab es Bestrebungen, den Archipel unabhängig zu machen, und 1975 erhielt Kap Verde seine Selbständigkeit als moderne demokratische Republik. Die seit 1991 regierende "Bewegung für Demokratie" verfolgt ein marktwirtschaftlich orientiertes Programm.

Wirtschaft

Die wirtschaftliche Situation des Landes ist prekär. Kap Verde verfügt nicht über nennenswerte Rohstoffe. Sogar das Süsswasser ist knapp. Industrie gibt es kaum. Die Kapverdianer sind darauf angewiesen, überwiegend von ihrer Landwirtschaft auf kleinen Plantagen und von der Fischerei zu leben. Man baut Mais und Bohnen an, Manjok und Süßkartoffeln, aber auch Kaffee, Zuckerrohr und tropische Früchte. Der überall drohenden Erosion will man durch Aufforstung entgegenarbeiten, die Fischerei soll verstärkt werden - Fische gibt es genügend. Mehr als 50 Prozent der Exporterlöse kommen jetzt schon von Fischprodukten.

Die Industrie beschränkt sich auf die Textil- und Nahrungsmittelbranche; so werden beispielsweise Thunfischkonserven hergestellt.

Als eine der wenigen Möglichkeiten, Einnahmequellen zu erschließen, hat die Regierung den Tourismus im Auge. Doch gewarnt durch Fehlentwicklungen auf den benachbarten Kanarischen Inseln wird eine "touristische Entwicklung mit Augenmaß" propagiert.

Religion

Über 90 Prozent der Einwohner haben den katholischen Glauben. Aber es gibt auch Anhänger von Naturreligionen sowie von Freikirchen.

Vegetation

Die Inseln mussten ab der Kolonialzeit landwirtschaftlich sehr genutzt werden. Dadurch verschwand die ursprüngliche Vegetation weitgehend. Andererseits wurden Pflanzen auf die Inseln gebracht, die nicht heimisch waren, z.B Akazien und Agaven. Heute breiten sich fast überall Buschsteppen mit Strauchwerk aus, vereinzelt (vor allem auf Sao Nicolau) sieht man die seltenen Drachenblutbäume. Manche Teile der Inseln haben wüstenartigen Charakter. Man forstet mit Akazien und Eukalyptusbäumen auf.

Tierwelt

Auf den Kapverdischen Inseln gibt es nur wenige dort heimische Tiere. Man sieht Wildziegen, kleine Nagetiere, Geckos und Eidechsen, zwei Arten von Meeresschildkröten und rund hundert verschiedene Vogelarten. Indessen gibt es auf Santiago und auf Brava auch Affen. Außergewöhnlich artenreich ist das Meer und damit eine gute Gegend für Sporttaucher. Es gibt besonders viele Thunfische, aber auch Teufelsrochen und Schwertfische, Barracudas und Halbschnabelhechte, Muränen, Papageien- und Igelfische, Skorpion- und Trompetenfische. Hammerhaie, die gefährlichen Blauhaie und auch die seltenen, nicht weniger gefährlichen weißen Haie kommen bis dicht an die Küsten der Inseln heran.

Kulinarisches

Die kapverdische Küche ist reicher und vielfältiger, als man zunächst annehmen möchte. Sie basiert in erster Linie auf Fisch und Meeresfrüchten, weil davon genug vorhanden ist: Langusten in ihren unzähligen Formen, Entenmuscheln, Krebse, allerlei Schalentiere - diese werden sehr häufig so delikat zubereitet, dass man geradezu von einer Feinschmecker-Küche sprechen kann. Spezialitäten sind auch Fischbrühen und "Capado" - eine Brühe mit Zicklein-Fleisch. Als Nachspeise wie zum Frühstück gibt es sehr guten Käse, der von der Insel Boavista kommt.

Getrunken wird unter anderem der berühmte Wein von der Insel Fogo, der "Manecon". Der Schnaps der Kapverdischen Inseln heißt "Grogo" und wird aus Zuckerrohr gebrannt.

Sitten und Gebräuche

Die Kapverdianer sind ein Mestizenvolk: 80% sind Mischlinge aus Portugiesen und Afrikanern, 17% reine Schwarze, 3% Weiße. Noch heute arbeiten die einen Frauen mit dem afrikanischen Stößel, die anderen mit dem europäischen Mühlstein. Die Männer musizieren teils mit der afrikanischen Trommel, teils mit der portugiesischen Triangel.

Man feiert viel auf den Kapverdischen Inseln. Das berühmteste Fest ist der Karneval in Mindelo auf der Insel Sao Vicente. Teile von ihm wurden aus der portugiesischen Fastnacht und aus dem brasilianischen Karneval übernommen.

Erstaunliche Vielfalt zeigt die kapverdische Musik. "Morna", "Funana", "Batuco" und manche anderen sind Rhythmen, die man während der kapverdischen Nächte oft hören kann -inzwischen aber nicht nur dort, sondern auch in Brasilien, Südafrika, Deutschland und anderen Ländern Westeuropas.

Souvenirs

Die Inselbewohner machen die meisten Gerätschaften, die sie täglich brauchen, selbst. So kann man originelle Souvenirs finden. Da gibt es keramische Töpfe, bunte Fliesen, Stickereien, Tonpuppen sowie Strohhüte und allerlei, das aus Horn oder Kokosnuss-Schalen geschnitzt werden kann. Diese Schnitzereien sind bei Touristen sehr begehrt.

Klimainformationen

Die Kap Verden liegen im Bereich der Sahelzone im Übergangsbereich zwischen subtropischem und tropischem Klima. Das Klima wird bestimmt vom Nordostpassat (Harmattan), der trockenheiße Luftmassen des Saharahochs auf die Kap Verden bringt. Das ganze Jahr über ist es auf den Kap Verden angenehm warm bis heiß. So liegen die Höchsttemperaturen bei etwa 35°C. In der trockenen Jahreszeit von November bis Juli weht der Nordostpassat mit hoher Intensität, in der feuchten Jahreszeit von August bis Oktober gibt es oftmals heftige Regenfälle. Dürreperioden dagegen sind nicht unüblich. Die über das Jahr gemessenen durchschnittlichen Temperaturen liegen bei 25°C (im Schatten).

Beste Reisezeit

Die ideale Reisezeit für die Kap Verden sind die Monate von Oktober bis Juni. Hochsaison herrscht während der Sommermonate und an Weihnachten, wenn zudem viele Emigranten ihre Heimat besuchen.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Geringes Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN.

- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.

- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.

- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.

- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.

- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.

Verbreitung

Die Kapverdischen Inseln sind malaria-frei.

Ausnahme: Ein geringes Malariarisiko besteht von Anfang August bis Anfang Dezember auf den Inseln Boa Vista und Santiago.

Ärztliche Hilfe

PRAIA: Centre Medico-Social, Dr. Guelfi (spricht Französisch/Englisch), Praia, Tel. 261 38 28.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Kap-Verde-Escudo (KEsc)

1 Kap-Verde-Escudo = 100 Centavos.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 110,26 KEsc

1 US-$ = ca. 94,28 KEsc

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: nicht erlaubt

Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremdwährung

Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge.

Ausfuhr Landeswährung: nicht erlaubt

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Umtausch: nach der Ankunft am Flughafen Sal stehen Bargeldwechselschalter zur Verfügung.

Ansonsten ist ein Geldwechsel bei Banken und Wechselstuben möglich. US-$ und Euro in Banknoten in kleinen Stückelungen lassen sich am besten umtauschen.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von den größeren Hotels akzeptiert, jedoch nur Visa-Card (kein American Express und andere Kreditkarten).

Geldautomat: Ja - Bargeldabhebung ist zum Teil mit der VISA-Card, seltener mit der MasterCard und der Girocard (mit Maestro-Zeichen) bis zu einem limitierten Maximalbetrag möglich. Reisende sollten sich vor Abreise bei Ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Auskunftstellen

Botschaft der Republik Kap Verde
(mit Konsularabteilung)
Stavanger Straße 16
10439
Berlin
(0 30) 20 45 09 66
(0 30) 20 45 09 55
www.embassy-capeverde.de
info@embassy-capeverde.de
Mo bis Fr 9-16 Uhr

Centro de Promoção Turística, do Investimento e das Exportações (PROMEX)
Praia - Santiago
Centro de Promoção Turística, do Investimento e das Exportações
P.O. Box 89/C
Praia - Santiago /Kap Verde
www.promex.org

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

zuständig Dakar/Senegal:

Ambassade de la République fédérale d'Allemagne
20, Avenue Pasteur
Angle Rue Mermoz
Dakar
Ambassade de la République fédérale d'Allemagne
B.P. 2100
Dakar/Senegal
(00221) 338 22 52 99
(00221) 338 89 48 84
www.ambassade-allemagne.sn
Mo bis Fr 9-12 Uhr
Amtsbezirk: Senegal, Gambia, Guinea-Bissau und Kap Verde

Von Deutschland

außerdem in Kap Verde:

Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Av. Dr. Alberto Leite, Prédio "Extra", 1. Andar
Mindelo /Cape Verde
(00238) 231 27 26
(00238) 231 27 25
www.promex.org
mindelo@hk-diplo.de

Botschaft der Republik Kap Verde
(mit Konsularabteilung)
Stavanger Straße 16
10439
Berlin
(0 30) 20 45 09 66
(0 30) 20 45 09 55
www.embassy-capeverde.de
info@embassy-capeverde.de
Mo bis Fr 9-16 Uhr

Honorarkonsulat der Republik Kap Verde
Deichstraße 17, 5. Stock
20459
Hamburg
(0 40) 37 85 78 41
(0 40) 37 85 78 33
info@capverde.org
Mo und Fr 10-13 Uhr, Mi 14-18 Uhr

Honorarkonsulat der Republik Kap Verde
Über der Schanz 3
66424
Homburg
(0 68 41) 687 00 43
(0 68 41) 687 00 07
info@honorarkonsul-kapverde.de
nach telefonischer Vereinbarung

Honorarkonsulat der Republik Kap Verde
Hirschstraße 22
70173
Stuttgart
(07 11) 60 66 10 50
(07 11) 607 15 58
sip@vjz.de
Mo bis Fr 10-12 Uhr

Ärztliche Hilfe

PRAIA: Centre Medico-Social, Dr. Guelfi (spricht Französisch/Englisch), Praia, Tel. 261 38 28.

Sehenswertes

Santiago

Santiago ist die größte der Kapverdischen Inseln. Sie gehört, mit Fogo und Brava, zu den Inseln im Süden, die vulkanischen Charakters und recht bergig sind.

Santiago gehört auch - mit Santo Antao und der im Verhältnis winzigen Insel Sal - zu den Inseln, die über eine einigermaßen ausreichende Infrastruktur verfügen. Etwa 85 Prozent der Gästebetten, über die das Land verfügt, stehen auf diesen drei Inseln - in Hotels, Resorts und Pensionen.

Die größte Kapverden-Insel hat viel zu bieten. Über dem Hafen von Praia erhebt sich ein kleiner Hügel. Dort liegt der Stadtkern, das "Plateau" mit der Hauptkirche und dem Regierungspalast, Supermärkten und einigen Hotels. Auf dem Markt, der die ganze Woche hindurch jeden Tag geöffnet hat, geht es sehr lebendig zu. Es gibt dort auch zahllose fliegende Händler und eine große Menge winziger Garküchen. Hier kann man als Souvenirs Gegenstände kaufen, die aus Kokosnuss-Schalen hergestellt werden. Früher war das Weberhandwerk von Santiago für den Export bedeutsam. Heute stellen die Frauen noch schöne kleinen Tücher her - für die Einwohner und für Touristen.

Santo Antão

Die Insel ist - wie die beiden anderen im Nordwesten, São Vicente und São Nicolau - trocken und bergig, aber eine der schönsten im Archipel. Ganz sicher ist sie noch eine der ursprünglichsten, denn große Hotels oder Resorts gibt es hier nicht. Dafür aber eine prächtige Landschaft und viele Wanderwege.

Boavista

Auf dieser Insel gibt es 55 km weißen Strand mit vielen Dünen. Vor der Hauptstadt Sal Rei liegt die Insel Sal, auf der man noch Spuren einer historischen portugiesischen Festung namens Duque de Braganca sieht. Einst war Rabil der wichtigste Ort der Insel. Dort steht die älteste Kirche der Inselwelt. Sie wurde 1801 erbaut.

Fogo

Von allen Vulkanen des Archipels ist nur noch der auf Fogo - mit 2.829 m der höchste Berg des Archipels - aktiv. Auf Fogo musste man bald nach der Besiedelung der Nachbarinsel Santiago mit dem Anpflanzen beginnen, weil der Boden auf Santiago für die vielen Bewohner nicht genügend hergab. So brachte man unter anderem auch Kaffee und Wein auf die kleinere Insel, und heute ist der Wein von Fogo, der "Manecon", berühmt. Das historische Zentrum der Hauptstadt Sao Filipe zeigt einige architektonische Besonderheiten aus der Kolonialzeit. Über Plätze und Plätzchen kommt man zum hübschen alten Friedhof, der einst wohlhabenden Personen europäischer Abstammung vorbehalten war und entsprechend vornehm gestaltet ist.

São Nicolau

Die kleine Hauptstadt heißt Ribeira Brava - nach dem "Wilden Fluss", an dem sie liegt, der aber nur nach einem sehr heftigen Regen wild wird. Ribeira Brava hat bunte Häuser und die architektonisch interessante Matriz-Kirche. Der Karneval, den man hier feiert, gilt als der lebhafteste nach dem von Mindelo auf São Vicente.

Maio

Hier werden Töpfe und anderes keramisches Küchengeschirr hergestellt. In der Nähe der winzigen Hauptstadt Vila do Maio liegt die Oase Figueira da Orta. Auf dem Weg dorthin kommt man an den Kolonien zahlreicher Vögel vorbei. Es sind Arten, die sich dem Wüstenklima so gut angepasst haben, dass sie lange Zeit ganz ohne Wasser auskommen können.

São Vicente

Die Hauptstadt Mindelo ist das Wirtschaftszentrum des Archipels und besitzt den größten Hafen der Inselgruppe. Die Stadt ist bekannt für ihr Temperament und hat auch eine gewisse Berühmtheit als Fest- und Theatermetropole. Man führt alljährlich Festspiele auf und regelmäßig stehen internationale Treffen von Amateur-Theatergruppen auf dem Programm. Ganz berühmt ist der Karneval von Mindelo.

Sal

Die kleine Insel hat Wüstencharakter und ist touristisch gut erschlossen. Vom Fischerdorf Santa Maria zieht sich ein kilometerlanger, breiter Sandstrand hin, an dem in den letzten Jahren ansehnliche Hotelanlagen entstanden. Das hat seinen Grund: Auf Sal liegt der internationale Flughafen von Kap Verde. So kommt es, dass für viele Touristen Sal die einzige Insel ist, die sie während eines Urlaubs auf Kap Verde überhaupt kennenlernen.

Von Sal werden mit kleineren Maschinen regelmäßig die Inseln Santiago (die größte) und São Vicente (die wirtschaftlich wichtigste) angeflogen. Unregelmäßige Flugverbindungen gibt es mit Santo Antao, São Nicolau, Fogo, Maio und Boavista. Den übrigen Verkehr besorgen Fähren und Motorboote.

Sal beherbergt die frühere Hauptstadt der Kapverden - die Cidade Velha. Sie war zu ihrer Blütezeit der größte Umschlagort für Sklaven in der Welt. Die Stadt, einschließlich einer Festung, einer Kathedrale, wird demnächst rekonstruiert und soll eine der wichtigsten Touristenattraktionen werden.

Brava

Die kleinste der bewohnten kapverdischen Inseln erreicht man von der Nachbarinsel Fogo durch eine Fähre. Vila Nova Sintra, der Hauptort, gilt als die schönste kapverdische Stadt. Sie liegt an einem ungewöhnlichen Ort, nämlich im Kessel eines alten Kraters, dessen Wände sie an drei Seiten beschützen, während die Sicht aufs Meer offen ist. Die Häuser von Nova Sintra sind hübsch und die Gärten berühmt für ihre Blütenpracht, die sich über Terrassen bis hinunter zum Meeresstrand fortsetzt.

Reisehinweise

Da die kapverdischen Inseln in einer Zone mit häufigen seismischen Aktivitäten liegt, können Erdbeben und Vulkanausbrüche nicht ausgeschlossen werden. Ende November 2014 ist der Vulkan "Pico do Fogo" ausgebrochen und hat große Sachschäden angerichtet.

Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Bei Wanderungen in den Bergen besteht die Gefahr von Raubüberfällen, weshalb Reisende dort nur in Begleitung von Ortskundigen unterwegs sein sollten.

Reisende sollten keinen wertvollen Schmuck und anderen Wertgegenstände tragen und auf ihre Taschen gut aufpassen, da vermehrt Diebstähle bei Touristen auftreten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Marokko

Einreise für Deutsche

Deutsche sind für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten visumfrei. Notwendig sind:

- mindestens noch 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültiger Reisepass

- Rück- oder Weiterreiseticket und -dokumente

- ausreichende Geldmittel

Landesdaten

Lage

Das Königreich Marokko grenzt im Norden an das Mittelmeer, im Osten an Algerien, im Süden an Mauretanien und im Westen an den Atlantischen Ozean. Im Grenzgebiet zu Mauretanien (Linie Laayoune - Hausa) befindet sich das von Marokko vereinnahmte, jedoch auch von der Polisario beanspruchte Gebiet der alten Westsahara (Seguia el-Hamra und Rio de Oro).

Fläche: 458.730 km² (mit Westsahara 710.850 km²).

Verwaltungsstruktur: 16 Regionen und 46 Provinzen.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 32,6 Millionen

Städte:

Rabat (Hauptstadt) einschließlich Salé ca. 1,7 Millionen

Casablanca ca. 3,7 Millionen

Fès ca 1,1 Millionen

Marrakesch ca. 920.100

Tanger ca. 762.200

Agadir ca. 700.000

Meknès ca. 596.100

Oujda ca. 427.500

Kenitra ca. 403.300

Tétouan ca. 363.000

Safi ca. 298.400

Sprache

Die Amtssprache ist Arabisch; Französisch und Spanisch (im Nordteil des Landes) dienen als Geschäftssprache. Daneben gibt es noch Berbersprachen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -1 Stunde. Da auch in Marokko die Mitteleuropäische Sommerzeit gilt, bleibt der Zeitunterschied immer erhalten.

Ramadan: Während des Ramadan wird die Sommerzeit ausgesetzt.

Stromspannung

Je nach Stadt unterschiedliche Spannung, 110 und 220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Die Mitnahme eines Adapters wird empfohlen.

Telefon/Post

Telefon

Von Marokko nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Marokko ist 00212, anschließend wählt man die dreistellige Ortsvorwahl ohne die "0", dann die Teilnehmernummer.

Bei Telefonaten innerhalb Marokkos muss die "0" der Ortsvorwahl mitgewählt werden.

Es gibt Telefonzellen und sogenannte Teleboutiques mit Münz- und Kartentelefonen. Telefonkarten sind in den Postämtern, in den Teleboutiques und einigen Tabakgeschäften erhältlich. Die Telefonkarten gelten nur jeweils für die ausgewählte Gesellschaft. Die Tarife sind nachts und an Feiertagen reduziert. Beim Telefonieren aus dem Hotel sollten vorher die Tarife überprüft werden. Einige Hotels verlangen einen Mindestbetrag, der eine kurze Unterhaltung sehr teuer werden lässt.

NOTRUFNUMMERN: Polizei (innerhalb von Städten) 19, Gendarmerie (unterwegs) 177, Notarzt, Unfallrettung und Feuerwehr 15.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800 und 3G 2100.

Derzeit gibt es Roaming-Verträge mit Anbietern in Marokko von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .ma

Es gibt zahlreiche Internetcafes in jedem größeren Ort.

Feiertage

Im Jahr 2018:

1. Januar (Neujahr, Bankfeiertag)

11. Januar (Tag der Unabhängigkeitserklärung)

1. Mai (Tag der Arbeit)

30. Juli (Nationalfeiertag; Thronfest von König Mohammed VI.)

14. August (Tag der territorialen Integration der Westsahararegion)

20. August (Revolutions-Tag 1953)

21. August (Geburtstag des Königs)

6. November (Jahrestag des Friedensmarsches)

18. November (Unabhängigkeitstag)

Islamische Feiertage (Verschiebungen um einen Tag, in seltenen Fällen zwei Tage, sind möglich!):

15. Juni (Fastenbrechen am Ende des Ramadan)

22 August (Opferfest)

11. September (Neujahr 1440 nach islamischer Zeitrechnung)

21. November (Mohammeds Geburtstag)

Im Jahr 2019 dauert der Ramadan vom 6. Mai bis zum 3. Juni (die Daten können je nach Land um einen oder zwei Tage abweichen).

Während des Ramadan, des islamischen Fastenmonats, kann das Geschäftsleben eingeschränkt sein.

Der wöchentliche Ruhetag ist der Sonntag. Am Freitag können Geschäfte zeitweise oder ganz geschlossen sein.

Die Hauptferienzeit ist im Juli und August.

Öffnungszeiten

Banken: im Sommer Mo bis Fr 8-14.30 Uhr, im Winter 8-11.15, 14.15-16.30 Uhr (an den internationalen Flughäfen und in größeren Hotels auch Sa und So, meist 9-13 Uhr);

Postämter: Mo bis Fr 8.30-12, 15-18 Uhr;

Büros: Mo bis Do 8.30-12, 14.30-18.30 Uhr, Fr 8.30-11.30, 15-18.30 Uhr;

Geschäfte: Mo bis Fr 9-12, 15-19 Uhr, Sa 9-12 Uhr, große Geschäfte Mo bis Sa 9-13, 15-19 Uhr, Souks täglich 8.30-13, 14.30-18 Uhr.

Während des Ramadan (Fastenmonat) sind die Öffnungszeiten erheblich eingeschränkt.

Kleidung

Im Sommer sollte man leichte, atmungsaktive Sommer- und Sportbekleidung mitnehmen. Eine gute Sonnenbrille ist unbedingt erforderlich. Im Winter braucht man Übergangskleidung sowie einen leichten Wollmantel oder eine Herbstjacke. Auch einen Regenmantel sollte man zu dieser Zeit einpacken. Bei der Wahl der Kleidung sollte man nicht vergessen, dass man ein islamisches Land besucht.

Geschichte/Politik

Die Geschichte der Region wurde von den Beziehungen der Berber, der ursprünglichen Bevölkerung in diesem Gebiet, zu verschiedenen fremden Völkern geprägt, die im Laufe der Zeit in das Land eindrangen. Im siebten Jahrhundert eroberten die muslimischen Araber Marokko und verdrängten die Berber in unzulängliche Regionen. Bis auf die Anhänger des Judentums übernahm die Bevölkerung Marokkos schon bald die Religion der arabischen Eroberer. Bei der darauf folgenden Unterwerfung Spaniens wurden ausschließlich Berbertruppen eingesetzt. In den folgenden Jahrhunderten regierten wechselnde islamische Dynastien das Land. Im 19. Jahrhundert führte Spanien Krieg gegen Marokko und konnte sich Tétouan sichern. 1904 teilten Frankreich und Spanien Marokko unter sich auf. 1912 wurde Marokko französisches Protektorat. Im November 1942 besetzten amerikanische Truppen das Land, das im weiteren Verlauf des Zweiten Weltkrieges als wichtige Versorgungsbasis für die alliierten Streitkräfte diente. 1956 wurde Marokko unabhängig, 1957 wurde das Land zum Königreich proklamiert. Marokko ist heute eine konstitutionelle Monarchie. Die ersten allgemeinen Wahlen des Landes fanden 1963 statt. Wegen Gebietsbeanspruchungen kam es seit den 60er Jahren immer wieder zu Streitigkeiten mit den Nachbarländern.

Wirtschaft

Marokko ist ein Agrarland. Die wichtigsten landwirtschaftlichen Produkte sind Getreide, Kartoffeln, Melonen, Oliven, Trauben, Hülsenfrüchte, Datteln, Zuckerrohr und Zuckerrüben. Der Viehbestand umfasst Schafe, Ziegen und Rinder. Kork ist das wichtigste Produkt der marokkanischen Forstwirtschaft. In den Meeren werden vor allem Sardinen, Thunfisch, Makrelen, Sardellen sowie Schalen- und Krustentiere gefangen. Marokko gehört zu den führenden Produzenten von Phosphatgestein. In der vorwiegend klein- und mittelbetrieblich organisierten Industrie werden u.a. Baumaterialien erzeugt sowie Textilwaren, Schuhe, Nahrungsmittel und Wein hergestellt. Handwerklich gefertigt werden Textilien, Lederwaren, Keramik, Teppiche und Holzprodukte.

Religion

Der Islam ist die Staatsreligion des Landes, vorwiegend mit der sunnitischen Glaubensrichtung. Oberste muslimische Autorität des Landes ist der König.

Vegetation

Die Bergregionen Marokkos sind von ausgedehnten Waldflächen bedeckt, die u. a. aus Korkeichen, Zedern, Tannen und Kiefern bestehen. Nahe der südlichen Landesgrenze herrschen Arganien, dornige Eisenholzbäume, vor.

Tierwelt

Die marokkanische Tierwelt stellt eine Mischung aus in Europa heimischen Tieren und afrikanischen Tierarten dar. Zu den charakteristischen Tierarten gehören u.a. Wildschweine, Füchse und Hörnchen, die in großer Zahl vorkommen, sowie Gazellen, Paviane und Panther.

Kulinarisches

Die marrokanische Küche ist durch Elemente der nordafrikanisch-arabisch-berberischen, der orientalischen, der spanischen und der französischen Küche geprägt. Nationalgerichte sind das auch bei uns bekannte Couscous in den verschiedenen Variationen und Tajine, ein Eintopf aus verschiedenen Fleisch- und Gemüsesorten und einer Sauce mit Pflaumen, Rosinen und Oliven. Die meisten Fleischgerichte enthalten Hammel- und Rindfleisch. An den Küsten werden auch gegrillter und gebratener Fisch, Krabben und andere Meerestiere angeboten. Als Nachttisch wird Obst, wie Melonen oder süßes Gebäck aus Mandeln, Nüssen und Honig gereicht. Nationalgetränk ist der süße, heiße Pfefferminztee, eine Mischung aus grünen chinesischen Tee mit frischer Minze der zu allen Tageszeiten und Gelegenheiten getrunken wird. Daneben gibt es überall starken, schwarzen Kaffee, der ebenfalls süß getrunken wird. Alkohol wird in den Touristenzentren ausgeschenkt. Die Preise für Alkoholika sind hoch.

Souvenirs

Schmuck, Teppiche, Stoffe und Lederwaren, Flechtwaren und andere Kunsthandwerkartikel sowie Gewürze sind schöne Souvenirs aus Marokko. Rabat ist wegen seiner Stickereien und Teppiche, Casablanca wegen seiner Lederwaren und Teppiche von Mediouna, Marrakesch wegen der Kunst des Lederhandwerks und Safi wegen seinen Töpferwaren in feinen Farben bekannt. In jeder Stadt finden sich Kunsthandwerkszentren in denen schöne Stücke erstanden werden können. Eines sollten Besucher nicht vergessen, das Handeln gehört zum Einkauf dazu.

Klimainformationen

Von Nordosten nach Südwesten erstrecken sich drei Gebirgszüge: der Hohe Atlas, der Gipfel bis zu 4.250 m Höhe aufzuweisen hat, der Mittlere Atlas (3.500 m) und der Anti-Atlas (2.000 m). Dem Letzteren ist im Nordwesten ein 200 km breites Hochland (700 m) vorgelagert, das stufenweise zur Atlantikküste abfällt und im Norden durch die Küstenkette des Rif begrenzt wird.

Die Küstengebiete haben das ganze Jahr über subtropisches Klima mit nur leicht abweichenden Temperaturen: Im Winter, der von November bis März dauert und sehr regnerisch sein kann, beträgt die durchschnittliche Temperatur etwa 16°C, im Sommer etwa 24 bis 26°C.

Das Binnenhochland hat kontinentales Klima mit sehr heißen, trockenen Sommern. Im Durchschnitt werden hier Temperaturen von etwa 30 bis 32°C gemessen; Tagestemperaturen zwischen 37 und 40°C sind aber keine Seltenheit.

Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für die Küstengebiete ist April bis November, für das Innere des Landes Oktober bis Mai.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A,

zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Marokko ist malariafrei.

Ärztliche Hilfe

CASABLANCA: Dr. Guidon (spricht Deutsch), 4 Ave. Jean Jaures,, Casablanca, Tel. 05 22 7 61 53.

FES:Dr. Annie Burg, Fes, Tel. 05 56 65 06 47.

TANGER:Dr. A. Ammor, 7 Ave. Prince,, Tanger, Tel. 05 39 93 28 26

AGADIR:Dr. Catherine Fromaget (spricht Französisch), 111, rue Saada-Inezgane,, Agadir, Tel. 05 48 83 29 09.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Dirham (DH)

1 Dirham = 100 Centimes.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 10,94 DH

1 US-$ = ca. 9,45 DH

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: bis 1.000 DH erlaubt

Deklaration: Ja - bei Einfuhr von Beträgen über 100.000 DH in Fremdwährung erforderlich

Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge (Belege sind vorzulegen)

Ausfuhr Landeswährung: bis 1.000 DH erlaubt

Umtausch: Grundsätzlich sollte nur in Banken oder in zugelassenen Wechselstuben (goldene Plakette) getauscht werden. Alle Umtauschbelege bis zur Ausreise aufbewahren. Beim Umtausch unbedingt auch kleine Scheine geben lassen, Wechselgeld ist knapp.

Internationale Kreditkarten: Ja - sie werden zunehmend in großen Hotels, Restaurants, von Autovermietern, an Tankstellen und manchmal sogar auf Märkten akzeptiert. Bargeldabheben bei Banken ist möglich.

Geldautomat: Ja - sie sind in großen Stadtzentren vorhanden, jedoch nicht immer verlässlich. An den Bankautomaten kann mit Kreditkarten und oft mit der Girocard (mit Maestro-Logo) Bargeld bis max. 4.000 Dirham abgehoben werden.

Reiseschecks: Ja - sie werden jedoch nur gelegentlich akzeptiert.

Rücktausch: Er ist bis zu maximal 50 Prozent des getauschten Betrages gegen Vorlage der Umtauschquittung (Bordereau de Change) bei einem Aufenthalt länger als 48 Stunden möglich (bis zu 100 Prozent, wenn die Aufenthaltsdauer unter 48 Stunden lag). Da Wechselstuben an den Flughäfen dies manchmal ablehnen, sollte der Rücktausch nicht verbrauchter Dirham bereits bei den Banken in den Stadtzentren erfolgen.

Auskunftstellen

Marokkanisches Fremdenverkehrsamt
Graf-Adolf-Straße 59
40210
Düsseldorf
(02 11) 37 40 48
(02 11) 37 05 51/52
www.marokko.com
marokko@mfva.de
zuständig auch für die Schweiz

Office National Marocain du Tourisme (O.N.M.T.)
Angle Rue Oued Al Makhazine
Rue Zalaga
Rabat
Office National Marocain du Tourisme (O.N.M.T.)
BP 19-Agdal
Rabat/Morocco
(00212) 537 67 40 15
(00212) 537 27 83 00
www.tourism-in-morocco.com
contact@onmt.org.ma

Deutsche Industrie- und Handelskammer
(Chambre Allemande de Commerce et d´Industrie au Maroc)
Lot. El Manar, Villa 18
rue Ahmed Ben Taher El Menjra
Quartier El Hank
20160
Casablanca /Marokko
(00212) 522 94 81 72
(00212) 522 42 94 00/01
info@dihkcasa.org

Fédération des Chambres Marocaines de Commerce,
d´Industrie et des Services (FCMCIS)
6, Rue Erfoud
Hassan
Rabat
Fédération des Chambres Marocaines de Commerce,
d´Industrie et des Services (FCMCIS)
B.P. 218
(00212) 537 76 78 96
(00212) 537 76 70 51, 537 76 70 78
www.fccism.org
fcmcis@menara.ma

Botschaften und Konsulate

In Deutschland

MÜNCHEN siehe Tutzing

Honorarkonsulat des Königreichs Marokko
Zugspitzstraße 21
82327
Tutzing
(0 81 58) 90 58 03
(0 81 58) 90 58 13 (Mo bis Fr 10-15 Uhr)
mail@ursula-maennle.de
nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Ambassade de la République fédérale d´Allemagne
7, Zankat Madnine
10000
Rabat
Ambassade de la République fédérale d´Allemagne
B.P. 235
10000 Rabat/Marokko
(00212) 537 70 68 51
(00212) 537 21 86 00
www.amballemagne-rabat.ma
Amtsbezirk: Marokko

Consul Honoraire de la République fédérale d´Allemagne
6, Rue de Madrid, Secteur Résidentiel
80000
Agadir /Marokko
(00212) 528 84 09 26
(00212) 528 84 10 25
agadir@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Agadir, Guelmim, Taroudant, Tiznit
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Rabat

Consul Honoraire de la République fédérale d´Allemagne
310, Rue Haj Omar Riffi
20120
Casablanca /Marokko
(00212) 522 45 23 10
(00212) 522 45 05 45
casablanca@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Region Grand Casablanca (Wilaya Casablanca mit den Präfekturen Casa-Anfa, El Fida/Mers Sultan, Hay El Hassani, Ain Chok, Ain Sebaa/Hay Mohammedi, Sidi Bernoussi, Ben M´Sik, Moulay Rachid sowie die Präfektur Mohammedia und die Provinzen Nouaceur und Mediouna
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Rabat

Botschaft des Königreichs Marokko
(mit Konsularabteilung)
Niederwallstraße 39
10117
Berlin
(0 30) 20 61 24 20
(0 30) 206 12 40
kontakt@botschaft-marokko.de
Botschaft: Mo bis Fr 9-16 Uhr
Konsularabteilung: Mo bis Fr 9.30-14.30 Uhr
Geschäftsbereich der Konsularabteilung: Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen

Honorarkonsulat des Königreichs Marokko
Slevogtstraße 48
28209
Bremen
(04 21) 460 49 02
(04 21) 460 49 00
kroening-bremen@t-online.de
nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Generalkonsulat des Königreichs Marokko
Cecilienallee 14
40474
Düsseldorf
(02 11) 65 04 51 51
(02 11) 650 45 10
consumadues@t-online.de
Mo bis Fr 9-15 Uhr
Visa-Angelegenheiten: Mo, Mi, Fr 9.30-12 Uhr

Generalkonsulat des Königreichs Marokko
Ostparkstraße 35
60385
Frankfurt/M.
(0 69) 949 45 91 10
(0 69) 949 45 91 00
cgm.frankfurt@maec.gov.ma
Mo bis Fr 9-15 Uhr

Honorarkonsulat des Königreichs Marokko
Hainbuchstraße 27
34128
Kassel
(05 61) 660 65
(05 61) 621 03
augustin-honorarkonsulin@gmx.de
nur nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Ärztliche Hilfe

CASABLANCA: Dr. Guidon (spricht Deutsch), 4 Ave. Jean Jaures,, Casablanca, Tel. 05 22 7 61 53.

FES:Dr. Annie Burg, Fes, Tel. 05 56 65 06 47.

TANGER:Dr. A. Ammor, 7 Ave. Prince,, Tanger, Tel. 05 39 93 28 26

AGADIR:Dr. Catherine Fromaget (spricht Französisch), 111, rue Saada-Inezgane,, Agadir, Tel. 05 48 83 29 09.

Sehenswertes

Rabat

In Rabat, der Hauptstadt Marokkos, befindet sich die Residenz des Königs sowie der Sitz der Verwaltung des Landes. Als Königsstadt mit den vielen Sehenswürdigkeiten aus der Geschichte des Landes ist Rabat ein beliebtes Touristenzentrum. Mit dem Hassanturm besitzt die Stadt eines der bekanntesten Wahrzeichen Marokkos. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Kasbah des Quadaias mit dem Haupteingang Bab des Quadaias, das Musée des Quadaias, ein Gebäudekomplex mit Wohngebäuden und einer kleinen Moschee, das Mausoleum von Mohammed V. sowie das Archäologische Museum. Zum Ausruhen bietet sich ein Stopp im berühmten Café Maure an, das den Besuchern neben dem Minztee charakteristische Süßigkeiten und Gebäcke des Landes anbietet.

Marrakesch

Marrakesch, die zweite Königsstadt, ist nach Casablanca, Fès und Rabat nur die viertgrößte , aber die bekannteste Stadt des Landes. Marrakesch gilt als Marokkos schönste Stadt und hat ihren typischen orientalischen Charakter bewahrt. Marrakesch liegt am Fuße des Atlasgebirges und am Rande eines großen Palmenhaines. Nicht von ungefähr spielt der Tourismus heute eine wichtige Rolle im Leben der Stadt. Marrakesch ist nach Agadir und Tanger die Großstadt mit dem intensivsten Fremdenverkehr. Dazu kommen noch zahlreiche Tagesausflügler aus Agadir und von den Kanarischen Inseln. Die Königsstadt hat eine Vielzahl sehenswerter kulturhistorisch interessanter Baudenkmäler wie etwa die Koutoubia-Moschee, die Souks mit der Medersa Ibn Youssouf, der Bahia Palast, die Stadtmauer und die Stadttore sowie das Stadtmuseum.

Fès

Fès, die nach Marrakesch älteste und bedeutendste der vier Königsstädte, hat sich mit ihren beiden Universitäten den Rang als religiöses und geistiges Zentrum bewahrt. Die ehemalige Hauptstadt wurde 808 gegründet und besitzt heute die größte Moschee des Maghreb. Seit 1980 steht die alte Stadt Fès-el-Bali mit ihren Kulturschätzen auf der Liste des kulturellen Welterbes der UNESCO. In Fès sollte zunächst mit dem Auto eine Rundfahrt unternommen werden. Danach bietet sich ein Spaziergang durch den ältesten Teil von Fès (Fès-el-Bali) an, der seinen mittelalterlichen Charakter noch bewahrt hat. In diesem Teil der Stadt sind die schönsten Sehenswürdigkeiten wie etwa Medersa Bou Inania, die Moschee El Kairaouine und die wichtigsten Souks. Auch bieten hier einfache, aber empfehlenswerte Restaurants ihre lokalen Speisen an.

Meknès

Rund 60 Kilometer westlich von Fès liegt Meknès, die vierte Königsstadt. Sie wurde im zehnten Jahrhundert n. Chr. gegründet und erlebte im 18. Jahrhundert ihre Blütezeit. Von der Festung ist eine 25km lange Mauer mit beeindruckenden Toren heute noch zu sehen. Für einen Besuch der Stadt sollte man mindestens einen Tag einplanen. Die islamische Hochschule in der Altstadt ist als Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen.

Tanger

Die Hafen- und Handelsstadt Tanger an der Straße von Gibraltar gilt als die europäischste Stadt Marokkos. Sie bietet mit ihrem Markttreiben, ihrem modernen Verkehrssystem und dem westlichen Unterhaltungsangebot eine interessante Mischung aus afrikanischen, europäischen und orientalischen Einflüssen. Achtung: In Tanger ist die Kriminalität höher als in anderen Städten Marokkos. Touristen sollten ihre Wertsachen im Auge behalten.

Tétouan

Tétouan bietet besonders wegen seinen hellgefärbten Häusern, der Altstadtbefestigung und der Lage in Gärten und Olivenhainen ein malerisches Bild. In der Medina allein können 70 Moscheen besichtigt werden. 60 Kilometer von Tétouan entfernt liegt Chechaouen, eine Kleinstadt, die vor allem wegen ihrer Lage über dem Flusstal des Qum Lahou und der gut erhaltenen Altstadt auffällt.

Agadir

Agadir liegt an der Atlantikküste und ist zum bedeutendsten Fremdenverkehrszentrum Marokkos geworden. Dafür sind das relativ milde Klima, der neun Kilometer lange geschützte Strand sowie die touristische Infrastruktur, die europäischen Ansprüchen genügt, verantwortlich. Zahlreiche Sportmöglichkeiten wie Schwimmen, Surfen, Wasserski, Fischen, Tennis oder Golf bieten sich hier an und garantieren einen aktiven Urlaub. Außerdem gibt es zahlreiche Restaurants, Bars, Diskotheken und Nachtclubs für ein erlebnisreiches Abend-Unterhaltungsprogramm. Das Hinterland Agadirs ist für interessante Auto-Ausflüge hervorragend geeignet. Für diesen Luxus verlangt man in Agadir dann auch Preise, die denen in Deutschland vergleichbar sind.

Mittelmeerküste

Die Mittelmeerküste lädt mit ihren angenehmen Wassertemperaturen und schönen Badebuchten und -stränden zu einem Badeurlaub ein. Die bekanntesten Badeorte liegen hier im östlichen Teil der Bucht von Tanger bis zum Cap Malabata und an den Küstenabschnitten nordöstlich von Tétouan. Al Hoceima hat sich seit den sechziger Jahren zum führenden marrokanischen Seebad und Fremdenverkehrsort an der Mittelmeerküste entwickelt. Hier kann Wassersport wie Segeln, Tauchen, Surfen und Wasserskifahren betrieben werden. Ausgedehnte feinsandige Strände findet man u.a. auch in Smir-Restinga, M´Diq, Taifor, Cabo Negro und Martil. Weniger touristisch genutzte Strände liegen u.a. bei Qued Laou, Torre de Alcala, bei Nador und Saidia sowie zwischen Tanger und Ceuta. Neben einem Badeurlaub gibt es an der Mittelmeerküste zahlreiche interessante Städte wie Tanger, Tétouan und Chefchaouen, die einen Besuch lohnen.

Atlantikküste

Die Strände an der Atlantikküste sind breiter als an der Mittelmeerküste, zum Teil gibt es aber heftige Brandungen, die das Schwimmen gefährlich machen können. Die Wassertemperaturen sind wegen des kalten Kanarenstroms kühler als an der Mittelmeerküste. Für den Besuch der Atlantikküste bietet sich am wenigsten der Sommer an, da hier oft Küstennebel auftritt und die Strände im nördlichen Abschnitt zwischen Cap Spartel und El Jadida völlig überlaufen sind, weil gut situierte Marokkaner hier Urlaub machen.

Der bekannteste Badeort ist Agadir. Andere bekannte Badeorte an der Atlantikküste sind Asilah im nördlichen Küstenabschnitt, Larache, Moulay-Bousselham, Mehdia Plage, zahlreiche kleine Badeorte zwischen Rabat und Casablanca wie Plages des Nations oder Pont Blondin, El Jadida und Safi sowie Mirhleft südlich von Tiznit, das insbesondere für Jugendliche und Camper interessant ist. Einen kurzen Besuch wert ist auch Casablanca, das ökonomische Zentrum Marokkos.

Sahara

Für Touristen, die das Ausgefallene schätzen, bietet sich ein Ausflug in die Ausläufer der Sahara im Süden Marokkos an. Hier liegen an der Küste Tan-Tan, Kap Juby und Tarfaya. Laâyoune ist eine Stadt, in der die Moderne Einzug gehalten hat und Smara ist die geistige Hauptstadt der Sahara. Ganz im Süden befindet sich Dakhla, dessen Sport- und Fischereihafen in der schönsten Bucht der südlichen Sahara liegt.

Reisehinweise

Reisen in die Sahara:

Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene Gebiete der Sahara, in die Grenzgebiete mit Mauretanien und Algerien sowie abseits befestigter Straßen dringend ab.

Der Hinweis gilt jedoch nicht für die Touristenstraßen ab und zur Oasen-Stadt Zagora durch das Draa-Tal sowie von/zur Stadt Erfoud und nach Merzouga in der Region Drâa-Tafilalet. Abseits dieser Strecken sind Touren nur mit landeskundigen Führern und innerhalb einer Gruppe zu unternehmen.

Von Reisen in die Westsahara wird dringend abgeraten.

Demonstrationen:

In Marokko kann es nach wie vor zu Protesten und Demonstrationen kommen. Reisende sollten Versammlungen generell fernbleiben. Vorsicht ist wegen etwaigen Gewaltübergriffen angebracht.

Terrorismus:

Eine Anschlagsgefahr besteht durch islamistischen Terrorismus trotz effektiv arbeitender Sicherheitsbehörden.

Kriminalität:

Die Gefahr, Opfer eines Raubüberfalls und Diebstahls zu werden, nimmt zu. Dies gilt vor allem für Orte, die von Touristen besucht werden. Da die Täter oft über Waffen verfügen und auch unter Drogen stehen können, sollte man auf Gegenwehr verzichten. Besonders Vorsicht ist bei Anbruch der Dunkelheit angebracht.

Für Frauen, die allein reisen, ist generell besondere Vorsicht geboten.

Reisen ins Rif-Gebirge:

Im Rif-Gebirge droht die Gefahr, Opfer von Rauschgifthändlern zu werden, weshalb Fahrten nur in Begleitung von verlässlichen Ortskundigen unternommen werden sollten.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Das Fotografieren und Filmen von Militär- und Polizeieinrichtungen, Grenzstellen und von Personen in Uniform ist verboten.

Drogen ein- oder auszuführen, damit zu handeln und zu konsumieren ist verboten.

Alkohol zu konsumieren ist nur in den gastronomischen Einrichtungen (Hotels, Bars etc.) erlaubt, die über eine Lizenz zum Ausschank verfügen. Die Nichtbeachtung kann zum Arrest führen.

Bei Überlandreisen mit dem Pkw sollten Reisende sehr vorsichtig sein, dies gilt vor allem für Fahrten im Rif-Gebirge (bekannt als Haupt-Anbaugebiet für Hanf). Bei Dunkelheit sollte keine Fahrten unternommen werden.

Bei Touristenattraktionen kommt es immer wieder zu Raubüberfällen.

In Marokko ist es streng verboten, sexuelle Beziehungen außerhalb der Ehe zu haben. Dies gilt auch für Homosexualität.

Es ist illegal im Besitz von pornografischem Material zu sein.

RAMADAN: Die Zeit des islamischen Fastenmonats Ramadan ändert sich von Jahr zu Jahr (2019: ca. 6. Mai bis ca. 3. Juni). Während dieser Zeit gilt für Muslime ein Fastengebot (Verzicht auf Speisen und Getränke und z.B. auch Rauchen) von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Reisende sollten sich den Verhaltensregeln des islamisch geprägten Landes anpassen. Essen, Trinken und Rauchen in der Öffentlichkeit während der Tagesstunden ist im Ramadan verpönt. Außerdem ist mit Einschränkungen im Alltag (z.B. tagsüber Schließung von Restaurants außerhalb der Hotels, reduzierte Arbeitszeiten bei Behörden) zu rechnen.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

ACHTUNG: 

Bei dem Termin 06.12.-22.12.2018 erfolgt der Hintransfer mit Flug, welcher im Reisepreis mit inbegriffen ist und der Rücktransfer wird ebenfalls per Flug durchgeführt, welcher nicht im Reisepreis inbegriffen ist und 220€ Aufschlag kostet. 

Reisedokumente Personalausweis oder Reisepass für deutsche Staatsbürger:

Für diese Reise benötigen deutsche Staatsbürger einen gültigen Personalausweis oder Reisepass. Ohne gültige Ausweisdokumente kann die Reise nicht angetreten werden.

Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einen Link zu den ausführlichen Einreisebestimmungen für deutsche Staatsbürger finden Sie am Ende der Seite.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsbürger:

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können.

Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline.

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Hinweise zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist.

Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann.

Hinweise für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

Um alle Besichtigungen, Spaziergänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Oft sind Sehenswürdigkeiten in den Reiseländern leider nicht barrierefrei. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen insbesondere für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung leider nicht geeignet.

Je nach Umfang Ihrer Mobilitätseinschränkung und individuellem Programm der Reise können wir gern vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist – so dass Sie auch mit Behinderungen/ Einschränkungen auf Ihre Kosten kommen.

Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline.

Impfungen:

Über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen für Ihr Wunschreiseziel sollten Sie sich rechtzeitig informieren und ggf. ärztlicher Rat, z.B. zu Thrombose und anderen Gesundheitsrisiken einholen. Wir verweisen dabei auf allgemeine Informationen, insbesondere bei den Gesundheitsämtern, reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Bei Fragen kontaktieren Sie uns gern unter unserer Service-Hotline.

Zahlung & Reiserücktritt:

Informationen zur Zahlung und zum Reiserücktritt: siehe Allgemeine Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH, § 2. + 5. + 7. + 8.

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
MS ARTANIA: Kanaren & Kapverden - Sonnenverwöhnte Inseln des Atlantik
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
0
  • auf/zu

    Flughafen:

    • Transferregionen
    • Transferregionen

    weitere Informationen:

    • Rücktransfer erfolgt per Bus
  • auf/zu

    Zusatzoptionen:

    Flughafen:

    • Transferregionen
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Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung (Reiserücktritt und Reiseabbruch), sowie bei Auslandsreisen eine zusätzliche private Auslandskrankenversicherung.

Wir helfen Ihnen dabei, den optimalen Versicherungsschutz für Sie zu finden. Lesen Sie das Produktinformationsblatt und wählen Sie die gewünschte Versicherung aus.
Wir werden Sie vor der Buchung zu den Konditionen beraten.
Hier finden Sie vorab eine aktuelle Tarifübersicht.

Die Versicherungskosten sind abhängig vom Reisepreis pro Person. Bei Versicherungskosten über 200 € pro Person müssen Reisekunden seit Februar 2018 den gewünschten Reiseschutz direkt bei der ERV buchen. Nach Abschluss der Reisebuchung können Sie hier Ihre Versicherung hinzubuchen.

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