MS AURELIA: Donau - Strom des Balkans

12 Tage-Flusskreuzfahrt: Passau - Schlögener Schlinge - Dürnstein - Tullner Becken - Wien - Budapest - Mohacs - Belgrad - "Eisernes Tor" - Novi Sad - Kalocsa - Solt - Bratislava - Wachau - Melk - Passau

Auf dieser eindrucksvollen Reise erleben Sie eine abwechslungsreiche Mischung aus Kultur, Geschichte und malerischen Landschaften. Zum Auftakt Ihrer Reise genießen Sie die liebliche Wachau und besuchen Dürnstein. Der ganztägige Aufenthalt in der charmanten Donaumetropole Wien ist eine gute Möglichkeit, diese einzigartige Stadt kennenzulernen. Budapest ist ebenfalls eine Reise wert. Besuchen Sie das Sissi-Schloss Gödöllö, die Fischerbastei und lassen Sie sich von den am Abend angestrahlten Monumentenund Prachtbauten verzaubern. Stromabwärts besuchen Sie Belgrad. Ein weiterer Höhepunkt Ihrer Reise ist die Flussenge des ”Eisernen Tores“. Nach einem Stopp in Novi Sad wandeln Sie im ungarischen Kalocsa auf den Spuren Piroschkas. Bummeln Sie in der slowakischen Hauptstadt Bratislava durch die Altstadt. Zum Abschluss Ihrer Reise besuchen Sie das Benediktinerstift Melk.

  • vom Alpenrand bis zu den Karpaten
  • zehn interessante Häfen in elf Tagen
  • die Metropolen Belgrad, Budapest und Wien
  • sz-reisen VORTEIL: 50€ Ausflugsguthaben an Bord

Programm

1.Tag: Passau - Schlögener Schlinge

2.Tag: Dürnstein - Tullner Becken - Wien

3.Tag: Wien

4.Tag: Budapest

5.Tag: Mohacs

6.Tag: Flussfahrt durch Kroatien und Serbien - Belgrad

7.Tag: Eisernes Tor 

8.Tag: Novi Sad

9.Tag: Kalocsa - Solt 

10.Tag: Bratislava

11.Tag: Flussfahrt durch die Wachau - Melk

12.Tag: Passau

Den Fahrplan der Reise 2018 entnehmen Sie bitte hier.

Das detaillierte Ausflugsprogramm 2018 finden Sie hier.

ab 1799 
MS Aurelia (Foto: Phoenix Reisen GmbH)

MS AURELIA

Neues Schiff für gehobene Ansprüche
MS Aurelia gehört zu den großen Beliebtheitsgaranten der Phoenix-Flotte. Das Schiff der Komfortklasse wurde in Holland gebaut für Reisen in Holland und Belgien, auf Rhein, Main, Mosel und Donau. Das Design, die geschmackvollen Kabinen, teilweise mit französischem Balkon, die großzügigen Aufenthaltsräume sowie das große Sonnendeck mit Whirlpool bieten Ihnen allen Wohlfühlkomfort. Ihr richtiges Zuhause für eine Flusskreuzfahrt.

Kabinenausstattung:

Alle Kabinen liegen außen. Auf dem Oriondeck mit französischem Balkon, Saturndeck Fenster (in den Komfort-Kabinen zu öffnen), Neptundeck kleine Fenster (nicht zu öffnen).
Ausstattung: Dusche/ WC, Fön, regulierbare Klimaanlage, Radiokanal, SAT-TV, Safe, Telefon, Stromspannung 220 V Wechselstrom.
Kabinengröße: Neptundeck 10 qm, Saturndeck 11 qm, Komfortkabinen Saturn- und Oriondeck 14 qm

Ausstattung:

  • 4 Passagierdecks
  • Panorama-Restaurant (eine Tischzeit)
  • großzügige Aussichtslounge mit Bar und Tanzfläche
  • Bücherei mit Leseecke
  • Internet-Café, W-LAN
  • Foyer, kleiner Bordshop an der Rezeption
  • Wäschereiservice
  • großes Sonnendeck mit Gartenmöbeln und Whirlpool
  • Liegestühle und Sonnenschutz, Windschutz sowie Barservice

Technische Daten:
Passagiere: 158, Besatzung: 40, Länge: 110 m, Breite: 11,40 m, Flagge: Schweiz, Decks: 4

Kabinenkategorien:  
A = 4-Bett-Kabine, Saturndeck
B = 3-Bett-Kabine, Saturndeck
C = 2-Bett-Kabine, Neptundeck (achtern)
D = 2-Bett-Kabine, Neptundeck
E = 2-Bett-Kabine, Saturndeck 
F = 2-Bett-Komfortkabine mit französischem Balkon, Saturndeck
G = 2-Bett-Komfortkabine mit französischem Balkon, Oriondeck
I = Einzelkabine, Saturndeck 
J= Einzel-Komfortkabine mit französischem Balkon, Oriondeck

Ausflüge:  
Organisierte Ausflüge können Sie an Bord buchen. Die Zahlung erfolgt ebenfalls an Bord. (Eine Übersicht können Sie gern bei uns anfordern, sofern die Informationen durch die Reederei zur Verfügung stehen.)

Unterhaltung:
Themen-, Quiz- sowie Tanzabende, oft mit Live-Musik, finden auf den meisten Reisen an Bord statt. Eine Auswahl an Gesellschaftspielen steht Ihnen genauso zur Verfügung, wie ein Büchersortiment. Regionale Veranstaltungen, wie Folkloredarbietungen, Sprachkurse oder Vorträge über Land und Leute, finden auf vielen Reisen  ebenfalls statt.
Während der Übernachtungsstopps geht Ihr Schiff meistens in einem Ort vor Anker, der zum Abendspaziergang oder Bummel an Land einlädt.

Bordsprache:   
Deutsch

Zusatzkosten/ Nebenkosten:  
Landausflüge, Telefongespräche, Verzehr in den Bars, Trinkgeld, persönliche Serviceleistungen an Bord, wie zum Beispiel Schönheitsbehandlungen im Spa, ärztliche Behandlungen. Treibstoff-Zuschläge, die ggf. nachträglich von der Reederei berechnet werden.

Kleidung:   
Sportlich-elegante Atmosphäre. Legere Kleidung, zum Kapitänsabend ist für den Herrn ein Anzug und für die Dame ein festliches Kleid angebracht (keine Abendkleidung).

Zahlungsmittel an Bord:   
Bordwährung is der EURO, Kreditkarten Master-/VisaCard und EC-Karte werden akzeptiert.

Technischer Hinweis:  
Wenn wegen Niedrig- oder Hochwasser oder anderer unvohergesehener technischer Gründe eine Strecke nicht befahren werden kann, behält sich die Reederei das Recht vor, die Gäste mit Bussen zu befördern. Evtl. ist der Umstieg auf ein anderes Schiff der Reederei oder eine Programmänderung erforderlich.

Beförderung

  • Transfer ab/an Haustür in Region
  • Transfer ab/an Hafen
  • Einschiffung in Passau
  • Ausschiffung in Passau

Kabine und Verpflegung

  • 1 Übernachtungen/Vollpension in gebuchter Kabinenkategorie
  • Willkommensdrink
  • festliches Galadinner (im Rahmen der VP)
  • All-Inklsuive: Offene Getränke wie Hauswein, Bier vom Fass, Softdrinks, Säfte, Mineralwasser, Kaffee und Tee (8-24 Uhr)

Ausflüge und Besichtigungen

  • 50€ p.P. Ausflugsguthaben

 Sonstiges

  • Gepäckbeförderung vom Anlegeplatz in die Kabine und zurück
  • Nutzung der Bordeinrichtung
  • Teilnahme an Bordveranstaltungen
  • Ein- und Ausschiffungsgebühren, Hafen- und Schleusengebühren
  • Informationsmaterial zur Reise
  • Deutsch sprechende Bordreiseleitung

Oesterreich

Karte Oesterreich
Steirische Tracht

Einreise für Deutsche

Deutsche sind für einen unbegrenzten Aufenthalt visumfrei. Notwendig sind für die Dauer des Aufenthalts gültiger Reisepass (für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten ist auch der für die Dauer des Aufenthalts gültige Personalausweis ausreichend).

Als Nachweis des EU-weiten Versicherungsschutzes sollte die Europäische Krankenversicherungskarte mitgeführt werden (eine private Auslandsreisekrankenversicherung wird zusätzlich empfohlen).

Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.

Landesdaten

Lage

Die Republik Österreich grenzt im Norden an die Bundesrepublik Deutschland und die Tschechische Republik, im Osten an die Slowakische Republik und Ungarn, im Süden an Slowenien und Italien und im Westen an Liechtenstein und die Schweiz.

Fläche: 83.858 km².

Verwaltungsstruktur: 9 Bundesländer (Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol, Vorarlberg, Wien).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 8,5 Millionen

Städte:

Wien (Hauptstadt) ca. 1,7 Millionen

Graz ca. 265.300

Linz ca. 191.100

Salzburg ca. 148.500

Innsbruck ca. 121.300

Klagenfurt ca. 94.800

St. Pölten ca. 52.000

Dornbirn ca. 46.000

Sprache

In Österreich wird Deutsch gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit (kein Zeitunterschied).

Stromspannung

Fast überall 220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland nach Österreich ist 0043, die Vorwahl von Österreich nach Deutschland 0049. In Österreich gibt es Telefonkarten, die man bei der Post, am Kiosk und teilweise an Tankstellen bekommt. Ferngespräche von dort aus sind preiswerter als aus den Hotels.

NOTRUFNUMMERN: Europaweite Notrufnummer 112 oder Polizei 133; Unfallrettung 144; Feuerwehr 122.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800 und 3G 2100.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Österreich von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .at

Feiertage

Im Jahr 2017:

1. Januar (Neujahr)

6. Januar (Heilige Drei Könige)

19. März (Joseph-Tag; nur in den Bundesländern Kärnten, Steiermark, Tirol, Vorarlberg)

17. April (Ostermontag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

4. Mai (St. Florian; nur im Bundesland Oberösterreich)

25. Mai (Christi Himmelfahrt)

5. Juni (Pfingstmontag)

15. Juni (Fronleichnam)

15. August (Mariä Himmelfahrt)

24. September (Rupert, nur im Bundesland Salzburg)

10. Oktober (Tag der Volksabstimmung; nur in Kärnten)

26. Oktober (Nationalfeiertag)

1. November (Allerheiligen)

11. November (St. Martin; nur im Bundesland Burgenland)

15. November (St. Leopold; nur in den Bundesländern Niederösterreich, Wien)

8. Dezember (Mariä Empfängnis)

25. Dezember (Weihnachten)

26. Dezember (Weihnachten; Stefanitag)

Die Hauptferienzeit geht von Anfang Juli bis Anfang September. Auch die Weihnachts- und Osterferien werden gern zu Urlaubszwecken genutzt.

Öffnungszeiten

Banken: in der Regel Mo, Di, Mi, Fr 8/9-12.30 Uhr, 13.30-15 Uhr, Do 8/9-12.30, 13.30-17.30 Uhr; am Wiener Westbahnhof Mo-Fr 7-22 Uhr;

Post: Mo bis Fr 8-12, 14-18 Uhr, Sa entweder geschlossen oder 9-12 Uhr geöffnet; die Wiener Postämter an Bahnhöfen haben längere Öffnungszeiten; die Filiale am Fleischmarkt Mo bis Fr 10-19 Uhr;

Geschäfte: Mo bis Fr 8/9-18/19 Uhr, Sa 8/9-12/13 Uhr; in großen Städten sind Einkaufszentren und Läden entlang großer Einkaufsstraßen Mo bis Fr bis 19 Uhr, Sa bis 18 Uhr geöffnet.

Kleidung

Normale Kleidung der Jahreszeit entsprechend. Für die Wintermonate sollte man warme Kleidung und gutes Schuhwerk mitnehmen.

Karte Oesterreich
Alm-Abtrieb in Soell

Geschichte/Politik

Schon ums Jahr 700 lebten Bajuwaren im Wienerwald. Als Otto der Große 955 die Ungarn aus dem Donaugebiet vertrieb, strömten Bayern nach und festigten die "Ostmark", das Grenzbollwerk nach Osten.

Als Deutschland, zu dem damals auch Österreich gehörte, 1273 einen neuen König brauchte, wählte man den Schweizer Rudolf von Habsburg. Dieser ließ sich in Wien nieder, weshalb die Habsburger nach Österreich kamen. 1452 sicherten sich die Habsburger auch die Kaiserwürde.

Österreich bekam Schwierigkeiten, als im 18. Jahrhundert die Türken in das Reich einfielen. Sie zogen mehrfach vor die Mauern von Wien, bis Prinz Eugen sie aus dem Abendland vertrieb.

Nach langen Kriegen zwischen Friedrich von Preußen und Maria Theresia gab es zwei deutsche Großmächte: Österreich und Preußen.

Das Ende der Habsburger kündigte sich an, als Preußen 1866 in der Schlacht von Königgräz siegte und nun einen eigenen Kaiser krönte. Österreich wandte sich seinen östlichen Besitzungen zu, aber gerade dort - in Sarajewo, einer bosnischen Stadt - fiel der Startschuss für den Ersten Weltkrieg. Österreich musste Stück für Stück seine Besitzungen abgeben: Ungarn, Böhmen, Südtirol, Teile des ehemaligen Jugoslawiens.

Wirtschaft

Die Wirtschaftsstruktur Österreichs ist sehr modern, die Industrie vielseitig. Ein hoher Anteil verstaatlichter Betriebe ist charakteristisch. Knapp die Hälfte der Staatsfläche wird landwirtschaftlich genutzt. Man baut vor allem Getreide, Zuckerrüben und Kartoffeln an. Im Alpen- und Voralpengebiet herrschen Viehzucht und Milchwirtschaft vor. Holz wird vor allem aus der Steiermark und Kärnten exportiert; dort beträgt die Waldfläche jeweils mehr als 50 Prozent.

An Bodenschätzen besitzt Österreich Braunkohle, Eisen-, Blei- und Zink-Erze, aber auch einiges an Erdöl und Erdgas. Magnesit kommt reichlich vor. Allerdings geht die Förderung durchweg leicht zurück. Die bedeutendsten Industriebetriebe gehören zur Eisen- und Stahlbranche, zum Maschinenbau, der chemischen und der Lebensmittelindustrie. In neuester Zeit spielt auch die Elektronik eine große Rolle.

In Österreich ist der Tourismus einer der wichtigsten Wirtschaftszweige, im Winter wie im Sommer. Auch der Städtetourismus gewinnt immer mehr an Bedeutung.

Religion

Ca. 74 Prozent der Bevölkerung Österreichs sind römisch-katholisch, 5 Prozent protestantisch, 4 Prozent Muslime und 12 Prozent sind konfessionslos. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Anhängern anderer kirchlicher Bekenntnisse; es existieren allein fünf Richtungen der orthodoxen Kirche, israelische und islamische Glaubensgemeinschaften sowie viele andere. Nach dem österreichischen "Gesetz über die religiöse Kindererziehung" kann jeder Jugendliche ab seinem 14. Lebensjahr bestimmen, welcher Religion er angehören möchte.

Vegetation

Die Vielfalt des geologischen Reliefs und des Klimas bewirkt eine artenreiche Pflanzenwelt. Für den mitteleuropäischen Pflanzenbestand, wie man ihn in Österreich antrifft, ist der Eichen-Buchenwald charakteristisch, in Höhen über 500 m der Buchen-Fichten-Mischwald. Ab 1.200 m herrscht die Fichte vor, darüber findet man noch Lärchen und Zirben.

Österreich zählt zu den waldreichsten Ländern Europas. Der Waldanteil an der Gesamtfläche beträgt rund 46 Prozent. Im Alpenvorland wurde der Wald vielfach durch Äcker abgelöst. Besonders am Nordrand der Alpen, etwa ab 600 m Höhe, dominiert das Grünland. Für manche Gebiete sind Buschwald, Laubmischwald und Steppenheiden typisch. Östlich des Neusiedler Sees findet man eine spezielle Salzsteppen-Flora.

Tierwelt

In Österreich überwiegt die mitteleuropäische Tierwelt: Reh, Hirsch, Hase, Fasan, Rebhuhn, Fuchs, Dachs, Marder und Eichhörnchen. Typische Vertreter der alpinen Fauna sind Gämse, Murmeltier und Bergdohle. Der Steinbock, ehedem in dieser Gegend heimisch, wurde wieder angesiedelt. Die Zahl der Vogelarten, die man in Österreich antrifft, ist groß. Am Neusiedler See, Europas einzigem Steppensee, findet man den Purpurreiher und den Silberschnäbler, außerdem auch beachtenswerte Löfflerkolonien.

Karte Oesterreich
Beim Heurigen in Wien

Kulinarisches

Die Wiener Küche ist eine der besten der Welt. Es gibt zwei Dutzend verschiedene Arten von gekochtem Rindfleisch, drei Dutzend Sorten von Schnitzeln, vier Dutzend verschiedene Nuancen von Kaffee und hunderte von Mehlspeisen. Die Wiener Küche ist so vielseitig, weil das österreichische Kaiserreich viele südeuropäische Einflüsse aufnahm.

Der Wiener Küche begegnet man überall, doch findet man auch in den Regionen viel Eigenständiges, Charakteristisches. Im Burgenland isst man ländlich und mit deutlich ungarischem Akzent: Fisch und Paprika, dicke Bohnensuppe, Gänsebraten. Auch die Steiermärker kochen herzhaft und rustikal: Schwein, Hammel, Wild. Dort kommt auch Buchweizengrütze auf den Tisch. In Kärnten isst man viel Fisch; ein typisches Gericht sind dort aber auch die Käsenudeln - mit Quark gefüllte Teigtaschen.

Im Land Salzburg wurden die "Salzburger Nockerln" erfunden, ein durchs Backen aufgetriebenes Gemenge aus Eischnee, Zucker, Butter und Mehl.

In Tirol hat sich als typische Zubereitungsart das "Gröstl" erhalten - Kartoffeln, Fleisch, Zwiebeln und vieles andere wird mit Schmalz in der Pfanne gebraten.

Bei den Schnäpsen ist der Marillengeist aus Aprikosen berühmt. Eigentlich aber ist Österreich ein Weinland. Der beste Rotwein wächst im warmen Burgenland. Der beste Weißwein gedeiht in Niederösterreich: im Weinviertel, im Donautal oder dicht bei Wien, in der Gegend von Klosterneuburg und bei Gumpoldskirchen.

Sitten und Gebräuche

Einiges ist erstaunlich vielen Österreichern (und Österreicherinnen) gemeinsam: Charme, Witz und Geist, dazu Heiterkeit, Gelassenheit und ein großes Talent zur Diplomatie. Sicher ist, dass man mit liebenswürdiger Höflichkeit in Österreich vielleicht nicht am schnellsten, aber am weitesten vorankommt. Wichtig ist die Bedeutung der akademischen Titel - die in der Anrede nie weggelassen werden sollten.

Souvenirs

Nach wie vor gibt es in Österreich viele Werkstätten, die typische Erzeugnisse einheimischer Handwerkskunst herstellen. Dazu gehören Kunstschmiedearbeiten und Holzschnitzereien ebenso wie Keramik und Textilien. In Vorarlberg ist man stolz auf seine Stickereien, in der Steiermark, Salzburg und Kärnten auf die Kunstschmiederei, aber auch auf Trachtenschmuck, Zinn und Keramik. In den Landeshauptstädten gibt es sogenannte Heimatwerke, die lokale Volkskunst zeigen. Typisch sind auch die hausgebrannten Obstschnäpse in künstlerisch verzierten Flaschen.

Duty Free

Einreise aus EU-Ländern

Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

Änderung der Zollbestimmungen - seit dem 1. März 2014 gilt folgende Ausnahmeregelung:

In Bulgarien, Kroatien, Lettland, Litauen, Rumänien oder Ungarn gekaufte Zigaretten dürfen nur noch bis zu einer Menge von 300 Stück steuerfrei in Österreich eingeführt werden.

Einreise aus Drittländern

Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern, einschl. Kanarische Inseln) sind die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

- 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

- 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Taffia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger;

- 4 Liter nicht schäumende Weine;

- 16 Liter Bier;

- eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

- andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 300 Euro bei Einreise auf dem Landweg und Flüssen oder 430 Euro für Flugreisende; jeweils 150 Euro für Reisende unter 15 Jahren.

Die Abgabenbefreiung wird nicht gewährt:

- Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.

Außerdem dürfen bis zu 10 l Treibstoff in Reservekanistern eingeführt werden.

Bei der Einfuhr bestimmter Lebensmittel (u.a. Molkereiprodukte, Eiprodukte, Wurst- und Fleischwaren, Fischereierzeugnisse, Obst) gelten aus veterinärmedizinischen und phytosanitären Gründen Mengenbegrenzungen.

Karte Oesterreich
Klimadiagramm

Klimainformationen

Österreich liegt im Übergangsbereich von atlantisch beeinflusstem und kontinental ausgeprägtem mitteleuropäischem Klima mit warmen Sommern und kalten Wintern. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen im Juli bei 20°C und im Winter bei 0°C. Die im Sommer gemessenen Höchsttemperaturen liegen bei 35°C. Im Winter kann es in bestimmten Regionen sehr kalt werden. Das Thermometer fällt dann mitunter auf -20°C.

Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit ist zur Frühlingszeit April/Mai oder bei sommerlichen Temperaturen von Juni bis gelegentlich in den Oktober hinein. Beste Wintersportmöglichkeiten gibt es von Januar bis April.

Karte Oesterreich
Steirische Tracht

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Saisonal FSME.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Österreich ist malaria-frei.

Karte Oesterreich
Steirische Tracht

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Euro ( EUR)

1 Euro = 100 Cent.

Derzeitiger Kurs:

1 US-$ = ca. 0,85 EUR

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise in Österreich aus einem Nicht-EU-Land sowie Ausreise aus Österreich in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja - sie werden in größeren Hotels und Geschäften akzeptiert.

Geldautomat: Ja - es gibt zahlreiche für die Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Logo) und Kreditkarten geeignete Automaten.

Karte Oesterreich
Steirische Tracht

Auskunftstellen

Österreich Werbung Deutschland
Klosterstraße 64
10179
Berlin
(0 30) 21 91 48 50
(0 30) 219 14 80
www.austria-tourism.com
deutschland@austria.info
Urlaubsservice: Tel. 00800 400 200 00 (gebührenfrei)
E-Mail: urlaub@austria.info

Österreich Werbung
Margaretenstraße 1
1040
Wien /Österreich
Österreich Werbung
Postfach 83
1043 Wien
(01) 588 66 40
00800 400 200 00 (gebührenfrei)
www.austria-tourism.com
urlaub@austria.info

Deutsche Handelskammer in Österreich
Schwarzenbergplatz 5 Top 3/1
1030
Wien /Österreich
(0043 1) 545 22 59
(0043 1) 545 14 17
www.dhk.at
office@dhk.at
Mo bis Fr 9-16 Uhr

Deutsche Handelskammer in Österreich
Zweigstelle Salzburg
Residenzplatz 7
5020
Salzburg /Österreich
(0043 662) 84 05 89
(0043 662) 84 79 52
salzburg@dhk.at
Mo bis Fr 9-16 Uhr

Wirtschaftskammer Österreich
Stubenring 8-10
1010
Wien /Österreich
(0043 1) 513 77 87
(0043 1) 51 45 00
www.dhk.at
postbox@wkw.at

Internationale Handelskammer - ICC Austria
Wiedner Hauptstraße 57
1040
Wien /Österreich
(0043 1) 504 83 00 37 03
(0043 1) 504 83 00
www.dhk.at
icc@icc-austria.org

Botschaften und Konsulate

Österreichische Botschaft
(mit Konsularabteilung)
Stauffenbergstraße 1
10785
Berlin
(0 30) 229 05 69
(0 30) 20 28 70
www.oesterreichische-botschaft.de
berlin-ob@bmeia.gv.at
Botschaft: Mo, Di, Do, Fr 9-13 Uhr, Mi 12-16 Uhr
Konsular-Abteilung: Mo, Di, Do und Fr 9-13, Mi 12-16 Uhr
Geschäftsbereich Konsularabteilung:
Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

Österreichisches Honorarkonsulat
Auf dem Dreieck 5
28197
Bremen
Österreichisches Honorarkonsulat
Postfach 140214
28089 Bremen
(04 21) 536 86 78
(04 21) 536 86 79
oesterr.konsulat@thb-bremen.de
Mo bis Do 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Österreichisches Honorarkonsulat
An der Frauenkirche 12
01067
Dresden
(03 51) 481 70 41
(03 51) 481 70 40
oesterreich@konsulat-dresden.de
Di bis Do 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Österreichisches Honorarkonsulat
Königsallee 90
c/o Riesenbeck-IC GmbH
5. Etage
40212
Düsseldorf
(02 11) 86 39 04 49
(02 11) 13 06 96 80
konsulat@austria-nrw.de
Di bis Do 10-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Österreichisches Honorarkonsulat
Unterlindau 21-29
60323
Frankfurt
(0 69) 15 43 52 41
(0 69) 15 34 54 51
info@konsulat-frankfurt.at
Mo 9-12, 14-18 Uhr, Di bis Do 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Österreichisches Honorarkonsulat
c/o hightech metal investment GmbH
Frankenstraße 12
90762
Fürth
(09 11) 72 30 17 93 45
(09 11) 72 30 17 93 33
info@oesterr-honorarkonsul-nuernberg.com
Mo bis Fr 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)
(nur Regierungsbezirke Oberfranken, Mittelfranken, Unterfranken und Oberpfalz)

Österreichisches Honorarkonsulat
Kurze Mühren 1
20095
Hamburg
(0 40) 30 80 12 12
(0 40) 30 80 12 05
honorarkonsulat@austria-hamburg.de
Mo bis Do 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Österreichisches Honorarkonsulat
VHV Platz 1
(im Gebäude der VHV-Versicherung)
30177
Hannover
(05 11) 907 48 06
(05 11) 907 48 70
honorarkonsulat@vhv.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Österreichisches Honorarkonsulat
Bergstraße 2
24103
Kiel
(04 31) 519 27 36
(04 31) 55 25 05
austriahoko-kiel@t-online.de
Mo bis Do 15-16.30 Uhr
(keine Visumerteilung)
(jedoch nicht Stadt Lübeck und Kreise Herzogtum Lauenburg, Stormarn, Ostholstein)

Österreichisches Honorarkonsulat
Gertrudenstraße 15
23568
Lübeck
(04 51) 310 01 42
(04 51) 310 01 50
www.austroko.ffm.de
honorarkonsul@brueggen.com
Mo bis Fr 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)
(jedoch nur Stadt Lübeck und die Landkreise Herzogtum Lauenburg, Stormarn und Ostholstein)

Österreichisches Generalkonsulat
Ismaninger Straße 136
81675
München
Österreichisches Generalkonsulat
Postfach 860640
81633 München
(0 89) 981 02 25
(0 89) 99 81 50
www.oegkmuenchen.de
muenchen-gk@bmeia.gv.at
Mo bis Fr 8.30-12 Uhr, 13-15 Uhr

Österreichisches Honorarkonsulat
Am Campus 1-11
Bentwisch
18182
Rostock
(03 81) 64 91 49
(03 81) 64 91 22
oesterreich@konsulat-rostock.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr und nach telefon. Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Österreichisches Honorarkonsulat
Bahnhofstraße 1
(St.-Johanner-Markt)
66111
Saarbrücken
(06 81) 958 15 19
(06 81) 958 15 18
konsulat@rathiery.de
Mo bis Fr 9-12.30 Uhr
(keine Visumerteilung)

Österreichisches Honorarkonsulat
Stafflenbergstraße 81
70184
Stuttgart
(07 11) 62 82 64
(07 11) 62 62 60
info@oesterreichisches-konsulat-stuttgart.de
Mo bis Fr 10-12 Uhr
(keine Visumerteilung)
(Bayern: jedoch nur Regierungsbezirk Schwaben)

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Gauermanngasse 2-4
Konsularabteilung: Strohgasse 14 c
1030
Wien
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Postfach 60
1037 Wien/Österreich
(0043 1) 713 83 66
(0043 1) 71 15 40
www.deubowien.at
info@wien.diplo.de
Amtsbezirk: Österreich
Konsularischer Amtsbezirk: Bundesländer Wien, Burgenland, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol und Vorarlberg

Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Messestraße 11
Gebäude M11
6850
Dornbirn /Österreich
(0043 5572) 20 71 87 10
(0043 5572) 20 71 87
bregenz@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesland Vorarlberg
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Wien

Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
c/o Andritz AG/Gewerbepark
Andritzer Reichsstraße 66
8045
Graz /Österreich
(0043 316) 690 24 61
(0043 316) 69 49 70
graz@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesländer Steiermark und Kärnten
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Wien

Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Bozner Platz 4, Palais Hauser
6020
Innsbruck /Österreich
(0043 512) 56 73 73 15
(0043 512) 57 01 99
innsbruck@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesland Tirol
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Wien

Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Untere Donaulände 28
4020
Linz /Österreich
(0043 732) 780 23 70 98
(0043 732) 79 77 01
linz@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesland Oberösterreich
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Wien

Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Dreifaltigkeitsgasse 11
5020
Salzburg /Österreich
(0043 662) 880 20 11 29
(0043 662) 880 20 11 21
salzburg@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesland Salzburg
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Wien

Karte Oesterreich
Schloss Schönbrunn, Wien

Wien

Wien, die österreichische Hauptstadt, ist sicher eines der klassischen Ziele für Städtereisen schlechthin. Eingebettet in Hügel, Wälder und Felder und durchströmt von der schönen blauen Donau lag die Kaiserstadt, von hier aus regierten die Habsburger Kaiser, seit jeher an bedeutenden Verkehrswegen im Brennpunkt unterschiedlicher mitteleuropäischer Kulturen. Die Schlösser und Palais jener Zeit, wie die kaiserliche Sommerresidenz Schönbrunn, Belvedere oder die Hofburg, prägen noch heute das Stadtbild. Breite Prachtstraßen und Alleen, Oper und Theater, Museen, kaiserliche Geschäfte, Restaurants, Kaffeehäuser, Konditoreien und prunkvolle Staats- und Verwaltungsgebäude ziehen jährlich Millionen von Besuchern an. Trotz aller Pracht bleibt Wien aber locker überschaubar. Das Ambiente der Kaiserstadt verbindet sich mit einem modernen unbeschwerten Lebensgefühl, das dafür sorgt, dass der Besucher sich in Wien wohl fühlt.

Mit Sehenswürdigkeiten und kulturellen Veranstaltungen jeder Art ist das Angebot in der Stadt das ganze Jahr über äußerst vielfältig - selbst für Familien mit Kindern. Neben den unzähligen Sehenswürdigkeiten - allein 100 Museen gibt es in der Stadt zu besichtigen - sorgt eine kulinarische Vielfalt von Feinschmeckerlokalen über die Kaffeehaus-Kultur bis zum Heurigen für Abwechslung. Ausgedehnte Shopping-Möglichkeiten, die vom traditionell Gediegenen bis zum exquisit Ausgefallenem reichen, lassen das Herz eines jeden Einkaufsfans höher schlagen.

Wien ist vor allem aber eine Unterhaltungs-Metropole. Die Kunstszene prägt ein Wechselspiel von Tradition und Moderne. Wien ist die Stadt der Meister der Musik: Mozart komponierte hier seine Meisterwerke, Beethoven schrieb seine großen Symphonien. Haydn, Schubert, Bruckner, Brahms, Strauß, Mahler und Schönberg haben in Wien gelebt und gewirkt. Aus dieser Tradition heraus pflegt Wien heute eine einzigartige Musikszene, die von der Klassik über das Musical bis hin zur modernen, elektronischen Musik reicht.

Die umfangreiche Museumslandschaft Wiens wurde im Frühjahr 2001 durch die Eröffnung des MuseumsQuartiers, einer der zehn ausgedehntesten Kulturbezirke der Welt und der Wiedereröffnung der Albertina, der größten grafischen Sammlung weltweit, für Besucher noch interessanter und vielseitiger.

Und wem das Besichtigungsprogramm zu groß wird, der kann sich in den Parks und Gärten, im Wienerwald und der Donau-Mitte entspannen. Zu Ausflügen lädt der rund 50 Kilometer südöstlich von Wien gelegene Neusiedler See, das "Meer der Wiener" mit seinen Freizeitmöglichkeiten ein. Empfehlenswerte Ausflugsziele im Burgenland sind Rust, die Stadt der Störche, Mörbisch und Eisenstadt mit seinem prächtigen Stadtschloss.

Zur Orientierung: Wien ist in Bezirke gegliedert, die dem Besucher eine schnelle Orientierung erlauben. Der erste Bezirk ist die Stadtmitte mit dem Stephansdom im Zentrum. Der zweite ist die Leopoldstadt mit Prater und Messegelände im Nordosten. Von dort aus zählen die inneren Bezirke (2. bis 9.) im Uhrzeigersinn um den Stadtkern nach oben. Entsprechend ist die Josefstadt im Westen des Stadtkerns der 8. Bezirk. Ein zweiter Ring umfasst die Außenbezirke (10. bis 23.). Die zweite und dritte Stelle der Postleitzahl repräsentieren den Bezirk (1010 = 1. Bezirk; 1080 = 8.; 1170 = 17.; 1200 = 20).

Salzburg

Salzburg ist Mozart-, Universitäts-, Kultur- und auch Kongressstadt. Barock, Kultur und Bildung sowie Geschichte prägen die Hauptstadt des gleichnamigen österreichischen Bundeslandes. Berühmtester Sohn der Stadt ist Wolfgang Amadeus Mozart. Er ist nicht nur während der Zeit der Festspiele im Sommer, wenn Mozart-Opern und Theater-Inszenierungen von Weltruf aufgeführt werden, in der Stadt präsent. Sein Geburtshaus in der Getreidegasse Nr. 9 ist Kultstätte. Der nach ihm benannte Platz mit seinem Denkmal von Ludwig Schwanthaler liegt im Zentrum Salzburgs. Wahrzeichen der Stadt ist die Festung Hohensalzburg, die man zu Fuß erklimmen oder aber bequemer mit der Festungsbahn erreichen kann. Die Altstadt Salzburgs ist Weltkulturerbe der UNESCO und innerhalb eines Spaziergangs in Ruhe zu entdecken. Sehenswert sind unter anderem das Schloss Mirabell im Mirabellgarten, das Rathaus und der Alte Markt sowie der Kapuzinerberg mit dem Kloster. Das frühbarocke Lustschloss Hellbrunn im Süden der Stadt gehört zweifelsohne zu den schönsten Bauwerken Salzburgs. Berühmt ist der weitläufige Park mit den Wasserspielen und der bereits seit dem 15. Jahrhundert bestehende Tiergarten. Salzburg besitzt auch hervorragende Museen, die einen Besuch lohnen. Darüber hinaus gilt Salzburg als das "schönstes Einkaufszentrum" Österreichs mit einem breiten Angebot von der Tracht bis zur schrillsten Mode. Zur Erholung laden die Kaffeehäuser mit Tradition ein.

Das ganze Jahr über bietet Salzburg Kulturelles für höchste Ansprüche. Die weltberühmten Sommerfestspiele, die Osterfestspiele, die Pfingstkonzerte, die Mozart-Woche, die Salzburger Kulturtage, die Festungskonzerte, die Mozartserenaden sowie die Kirchenkonzerte stehen auf dem umfangreichen kulturellen Programm. Neben den traditionsreichen Spielorten wie dem Festspielhaus finden viele Veranstaltungen auch im Freien statt. Für "Nicht-Klassik-Liebhaber" bietet die Sommerszene Salzburg Open-Air-Rockkonzerte und lebendiges Theater.

Im grünen Umland von Salzburg gibt es nicht nur für Sportler, wie Wanderer und Fahrradfahrer, jede Menge zu entdecken. Kultur- und Geschichtsinteressierten bietet sich ein Besuch im Freilichtmuseum in Großgmain, im Keltermuseum in Hallern und im Salzbergwerk am Dürrnberg an. In der weiteren Umgebung liegt das Salzkammergut mit Wolfgangs- und Fuschlsee.

Graz

Die Hauptstadt der Steiermark hat die größte, am besten erhaltene Altstadt im deutschen Sprachraum, sachverständig konserviert und vom steilen Schlossberg überragt - eine Stadt wie aus dem Spielzeugkasten. Im "Landhaus", in dem Landtag und Landesregierung untergebracht sind, sieht man den prachtvollsten Arkadenhof von ganz Österreich: drei übereinanderliegende Bogengänge, eine dekorative Freitreppe und eine kunstvoll geschmiedete Brunnenlaube aus Bronze. Das Landeszeughaus - es stammt von 1645 - ist eine vierstöckige Rüstkammer mit einem kompletten Waffenarsenal aus dem 15. bis 17. Jahrhundert. Die noch heute vorhandenen Hieb-, Stich- und Schusswaffen, die Rüstungen und Prunkharnische reichten aus, um ein mehrere tausend Mann starkes Heer auszurüsten.

Die Domkirche - ein ursprünglich spätgotischer, später barockisierter Hallenbau - trägt an der Südfassade ein verwittertes Fresko aus dem 15. Jahrhundert, das "Landplagenbild" (Türken, Pest und Heuschrecken).

Innsbruck

Innsbruck, die "Stadt im Gebirg" ist eine der schönsten der Welt - wenn man sich auf den Stadtkern beschränkt. Der, mit seinen Bauten aus Spätgotik, Renaissance und Rokoko, mit Barockkuppeln und Zwiebeltürmen, ist schön geblieben, voller Charme und Beschwingtheit.

Die Maria-Theresien-Straße ist Innsbrucks breite Prunkstraße mit eleganten Schaufenstern in barocken Fassaden. Die anschließende Herzog-Friedrich-Straße ist noch schöner - mit vielen stattlichen Bürgerhäusern. Über den Laubengängen sieht man, fast an jedem Gebäude, hübsche Fassadenmalereien und reliefgeschmückte Erker aus der Renaissancezeit.

Das "Goldene Dachl" schmückt den "Neuen Hof": ein Prunkerker, der mit rund 3.000 vergoldeten Kupferschindeln gedeckt ist. Um 1500 wurde er von Kaiser Maximilian als Zuschauerloge für Belustigungen auf dem Stadtplatz gebaut. Der Reliefschmuck des Erkers gehört zu den bedeutendsten Kunstwerken des Mittelalters.

Die äußerst schlichte Hofkirche enthält ein prunkvolles Grabmal für jenen Maximilian, der allerdings nicht dort, sondern in der Wiener Neustadt, seiner Geburtstadt, begraben ist. Es zählt zu den prächtigsten, die je einem deutschen Kaiser zugedacht waren.

Bregenz

Vorarlbergs Hauptstadt ist nicht groß. Das Landesmuseum am Kornmarktplatz zeigt Historisches: von römischen Mosaiken über karolingische Funde bis zu alten Montafoner Bauernstuben. Etwas erhöht liegt die mittelalterliche Altstadt mit hübschen Fachwerkhäusern und Resten der ehemaligen Stadtbefestigung.

Im Bodensee, 30 m vom Ufer entfernt, liegt die größte Seebühne der Welt. Hier finden alljährlich im Juli und August die Bregenzer Festspiele statt - mit Opern, Operetten und Ballett-Aufführungen.

Eine Gondelbahn führt auf den Pfänder, der 1.064 m hoch und ein berühmter Aussichtsberg mit umfassendem Rundblick ist. Man sieht den Bodensee, die Allgäuer, die Schweizer und die Vorarlberger Alpen.

Wachau

Geologisch betrachtet ist die Wachau nur der Durchbruch der Donau zwischen den Ausläufern der Alpen und dem böhmischen Granitplateau - und nur 32 km lang. Aber sie gehört zu den schönsten Landschaften Österreichs. Man kann sie, immer neben der Donau, der Länge nach durchfahren. Links und rechts auf den weinbestandenen Hängen thronen Burgen und Schlösser, Klöster und Ruinen. Dazwischen machen sich felsige Waldhänge breit.

Wer genügend Zeit hat, fährt die Strecke von Melk nach Krems auf der Donau. Melk ist ein auf einem Felsriff hoch über der Donau weithin sichtbares, langgestrecktes Benediktinerstift - eines der großartigsten Barockklöster Europas.

Krems ist eine ausgesprochen hübsche kleine Stadt mit einem Renaissance-Rathaus, mehreren Kirchen und zahlreichen wohlerhaltenen Bürgerhäusern, die teils noch aus dem späten Mittelalter stammen. Viele der Häuser haben Lauben und Erker; zwei tragen reichen Sgraffito-Schmuck - historische und biblische Bilder. Auffallend viele dekorative Brunnen und Säulen schmücken die Plätze und Straßen.

Hochosterwitz

So sieht eine Burg im Märchen aus: Hochosterwitz bei Brüdel in Kärnten. Auf der Spitze eines 160 m hohen Felssockels ragen umfangreiche Befestigungsanlagen aus dem 16. Jahrhundert auf; es gibt eine Burgkapelle mit Fresken aus der Renaissance, allerlei historische Sammlungen und einen steilen, geschlängelten Weg, der durch 14 Torgebäude hinaufführt. Die Märchenburg war so wehrhaft, dass sie nie eingenommen wurde.

Neusiedler See

Er ist Österreichs größter See, auch wenn ein Stückchen davon zu Ungarn gehört.: 36 km lang ist er und sieben bis 14 km breit, sofern man den kilometerbreiten Schilfgürtel mitrechnet, der sich fast um den ganzen See zieht. Nur bei Podersdorf findet man Sandstrand. Baden kann man allerdings auch bei Rust, Neusiedl und anderen Uferorten. Dort führen lange Holzstege ins Wasser.

Der See ist an seiner tiefsten Stelle nur knapp zwei Meter tief. Über große Flächen ist er kaum einen Meter tief. Daher kommt es, dass er sich im Sommer auf eine Badewannentemperatur von 30 Grad erwärmt und im Winter oft völlig zufriert.

Zur Tier- und Pflanzenwelt, die sich im Schilfgürtel und in den Uferzonen eingenistet hat, zählen europäische Raritäten. Deshalb stehen viele Uferstücke unter Naturschutz.

Ein noch bedeutenderes Naturschutzgebiet ist der Seewinkel, östlich vom Neusiedler See. Er umfasst mehrere Dutzend Teiche, Tümpel, Salzlaken und Seen inmitten der flachen Puszta. Seine "Lange Lacke" ist Österreichs berühmtestes Vogelschutzgebiet. Viele der Pflanzen sind für Mitteleuropa einmalig.

Wolfgangsee

Dies ist der größte See des Salzburger Landes und einer der hübschesten. Elf km lang ist er und stellenweise über 2 km breit. Der Ort St. Wolfgang liegt dort, wo sich der See auf einen halben Kilometer verengt. Operettenfreunde kennen ihn wegen des Singspiels "Im weißen Rössl", Kunstliebhaber wegen des von Michael Pacher im späten 15. Jahrhundert geschaffenen Flügelaltars in der Pfarrkirche St. Wolfgang, der ein wahres Wunderwerk an Schnitzkunst und Tafelmalerei darstellt.

Wörthersee

Er ist groß und für einen Alpensee äußerst warm. Von Ende Mai bis Ende September kann man in ihm baden. Am Westrand liegt Velden, das recht mondän im Riviera-Stil erbaut ist und Bars, Boutiquen sowie ein Spielkasino bietet. Im Norden liegt Pörtschach mit einer weithin bekannten Segelschule. Am Südrand liegt der schönste Ort, Maria Wörth, ein malerisch auf einer felsigen Halbinsel hingestrecktes altes Dorf mit zwei sehenswerten Kirchen; die kleinere besitzt berühmte romanische Fresken.

Großglockner-Hochalpenstraße

Seit ihrer Eröffnung 1935 wurde dieser großartigste aller Alpenübergänge ständig ausgebaut. Wer es im Auto auf dem Weg durch Österreichs höchstes Gebirgsmassiv nicht sehr eilig hat, kann zwei Abstecher einplanen: die Edelweiß- und die Gletscherstraße. Die erste ist nicht ganz zwei km lang und führt zum Parkplatz Edelweißspitze mit einem Aussichtsturm, von dessen Plattform man bei guter Sicht 37 Dreitausender und knapp 20 Gletscher sieht. Der zweite Abstecher führt von Guttal in vielen Kehren neun km lang zur Franz-Josephs-Höhe. Diesen Abstecher sollte man nur bei gutem Wetter fahren - belohnt wird man mit einem überwältigenden Blick auf den endlos scheinenden Pasterzengletscher.

Karte Oesterreich
Steirische Tracht

Reisehinweise

Im deutsch-österreichischen Grenzgebiet werden bis auf Weiteres Grenzkontrollen durchgeführt. Diese können zu längeren Wartezeiten an der Grenze führen.

Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

In Österreich ist das Rauchen in öffentlichen Gebäuden (u.a. Bahnhöfe) verboten, in Gaststätten, Kneipen und Diskotheken kann es eingeschränkt sein.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Ungarn

Karte Ungarn

Einreise für Deutsche

Visumfrei für einen unbegrenzten Aufenthalt. Notwendig ist der gültige Reisepass, für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten genügt auch der gültige Personalausweis, notwendig sind außerdem ausreichende Geldmittel bzw. Nachweis eines Pauschalarrangements.

Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.

Landesdaten

Lage

Ungarn liegt etwa in der Mitte des europäischen Kontinents; im Westen grenzt es an Österreich und Slowenien, im Norden an die Slowakische Republik und die Ukraine, im Osten an Rumänien und im Süden an Kroatien sowie Serbien und Montenegro .

Fläche: 93.030 km².

Verwaltungsstruktur: 19 Komitate (megyek) und die Hauptstadt Budapest.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 9,4 Millionen.

Städte:

Budapest (Hauptstadt) ca. 1,7 Millionen,

Debrecen ca. 211.300

Szeged ca. 168.000

Miskolc ca. 167.700

Pécs ca. 156.000

Györ ca. 129.500

Nyíregyháza ca. 119.700

Kecskémet ca. 111.400

Székesfehérvár ca. 100.600

Sprache

Die Landessprache ist Ungarisch. Im Geschäftsverkehr wird auch Deutsch und Englisch gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit (kein Zeitunterschied).

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Ungarn ist 0036, von Ungarn nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Die Budapester Telefonnummern sind sieben-, Provinzanschlüsse achtstellig. Bei Inlandsgesprächen muss die 06 vorgewählt werden, Freizeichen abwarten. Es gibt öffentliche Telefone mit Münz- und Kartenbetrieb, Mindestgebühr 20 Ft. Telefonkarten sind in Hotels, Postämtern, Tankstellen und Zeitungskiosken zu bekommen.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 107, Unfallrettung 104, Feuerwehr 112; Touristennotruf 438 80 80.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Ungarn von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .hu

Feiertage

Feiertage 2017:

1. Januar (Neujahr)

15. März (Nationalfeiertag - Tag der Revolution 1848)

14. April (Karfreitag)

17. April (Ostermontag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

5. Juni (Pfingstmontag)

1. Juli (Tag der Beamten, Behörden, Ministerien und Selbstverwaltungen sind geschlossen)

20. August (Nationalfeiertag - Tag der Staatsgründung)

23. Oktober (Jahrestag der Revolution 1956 und Jahrestag der Republik 1989)

1. November (Allerheiligen)

25. und 26. Dezember (Weihnachten)

Liegt zwischen einem Feiertag und dem Wochenende nur ein Tag, wird dieser den Arbeitnehmern freigegeben. Die ausgefallene Arbeitszeit wird an einem Samstag nachgeholt. Behörden und Banken sind an diesen Brückentagen geschlossen.

Die Hauptferienzeit geht von Ende Juni bis Ende August.

Öffnungszeiten

Banken: Schalteröffnungen Mo bis Fr 8/9-13/16 Uhr; einige Wechselstuben in Budapest sind täglich, auch Samstag und Sonntag, bis spät abends geöffnet.

Büros: Mo bis Fr 8-16/17 Uhr; Mittagspause etwa zwischen 12 und 13 Uhr;

Behörden, Ministerien: Mo bis Do 8/8.30-16 Uhr, Fr 8/8.30-14 Uhr; Mittagspause etwa zwischen 12 und 13 Uhr.

Geschäfte: Mo bis Fr im Allgemeinen 8/10-18 Uhr; nur einige kleinere Geschäfte schließen mittags zwischen 12 und 14 Uhr, samstags sind die Öffnungszeiten dann durchweg bis 13 Uhr. Supermärkte und Geschäfte in großen Einkaufszentren 8/10-22 Uhr, auch samstags und sonntags; einige Supermärkte sind 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche geöffnet. An allen Feiertagen sind Geschäfte bis auf wenige Ausnahmen geschlossen.

Post: Mo bis Fr 8-18 Uhr, am Budapester Bahnhof 7-21 Uhr.

Kleidung

Normale europäische Kleidung entsprechend den Jahreszeiten.

Karte Ungarn
Gestüt Hortobágy

Geschichte/Politik

Schon früh besiedelt (ab dem ersten Jahrhundert v.Chr. war das heutige Ungarn Teil der römischen Provinzen Dakien und Pannonien) entwickelte sich das ungarische Reich vom Ende des 10. bis zum 13. Jahrhundert zu einer führenden Macht in Europa. Darauf wechselten Zeiten kriegerischer Auseinandersetzungen mit Zeiten des Aufblühens der Wirtschaft und der Kultur ab. Unter Matthias Corvinus, der 1458 zum König gekrönt wurde, erlebte das Land seine höchste Blüte. Er übernahm die Kontrolle über Österreich von den Habsburgern und verlegte seinen Hof nach Wien. Dieser und weitere Gebietsgewinne machten Ungarn für kurze Zeit zum mächtigsten Königreich Mitteleuropas. Vom 16. bis zum 19. Jahrhundert stand Ungarn unter der Herrschaft der Türken bzw. der Habsburger. Nach erbitterten Freiheitskämpfen wurde das Land 1849 unabhängig, gehörte aber 1918 zur Österreichisch-Ungarischen Doppelmonarchie. Im Zweiten Weltkrieg war Ungarn Verbündeter der Achsenmächte, wurde nach einem Friedensangebot an die Alliierten im März 1944 von deutschen Truppen besetzt. Eine Diktatur wurde errichtet. Die nach dem Krieg von der Sowjetunion eingesetzte provisorische Regierung führte eine groß angelegte Bodenreform durch, bei der große Ländereien des Adels und der Kirche konfisziert wurden. 1946 wurde die kommunistische Republik, 1948 die Volksrepublik Ungarn ausgerufen. Eine antisowjetische Revolution im Jahr 1956 wurde von sowjetischen Truppen niedergeschlagen. In den achtziger Jahren wurden umfassende politische und gesellschaftliche Reformen eingeleitet, im Oktober 1989 die demokratische Ungarische Republik proklamiert. Die ersten freien Wahlen seit 45 Jahren fanden statt. 1990 trat Ungarn als erstes mitteleuropäisches Land des Ostblocks dem Europarat bei.

Ungarn ist seit 01. Mai 2004 Mitglied der Europäischen Union.

Wirtschaft

Vor dem Zweiten Weltkrieg war die Landwirtschaft die Grundlage der ungarischen Wirtschaft. Nach den ersten freien Wahlen 1990 erfolgte schrittweise die Umstellung von der Planwirtschaft zu den Prinzipien der freien Marktwirtschaft. Dadurch öffnete sich das Land stärker dem Tourismus, der sich schnell zu einem wichtigen Wirtschaftszweig entwickelte. Inzwischen hat der Tourismus einen Anteil von zehn Prozent am Bruttosozialprodukt.

Die wichtigsten landwirtschaftlichen Erzeugnisse sind Mais, Weizen, Zuckerrüben, Gerste, Kartoffeln, Sonnenblumenkerne und Roggen. Die Weinbaugebiete in der Region um Tokaj sind auf der ganzen Welt berühmt. Der Fischfang ist am Plattensee, an der Donau und an der Theiß ein wichtiger Wirtschaftszweig. Wegen landeseigenem Ressourcenmangel ist Ungarn auf die Einfuhr von Rohstoffen für seine schnell wachsenden Wirtschaftszweige angewiesen. Die wichtigsten Branchen sind Rohstahl, Stahlblech, Aluminium, Zement und Lederschuhe.

Religion

Zwei Drittel der Bevölkerung sind römisch-katholisch, rund ein Drittel ist protestantisch (Ungarische Calvinistische Kirche und Ungarisch-lutherische Kirche). Es gibt eine jüdische Gemeinde, die aber verhältnismäßig klein ist.

Vegetation

Der Wald, der etwa 20 Prozent der Landesfläche bedeckt, besteht vor allem aus Eichen, Linden, Buchen und anderen Laubbäumen.

Tierwelt

Hasen, Füchse, Rotwild und Wildschweine leben in den Landschaftsschutzgebieten. In den Seengebieten sind Enten, Reiher, Kraniche und Störche heimisch. Das weitgehend versteppte Alföld ist ein Zufluchtsort für viele Zugvögel.

Karte Ungarn
Gulasch

Kulinarisches

Typisch für die ungarische Küche sind Gewürzpaprika, Zwiebeln, Tomaten und Gemüsepaprika. Nicht nur die Auswahl ist groß, sondern auch die Portionen. Zu den Spezialitäten gehören:

Vorspeisen: libamáj pastétom, eine luftige Blätterteigtasche, gefüllt mit Gänseleberpastete, Béchamelsoße, Gewürzen und einem Schuß Weinbrand oder paprika szeletek körözöttel töltve, grüne Paprikaschote mit einer Mischung aus Schafskäse, Gewürzen und ein wenig Bier gefüllt.

Suppen: Natürlich die beliebte Gulaschsuppe (Gulyásleves) oder die Szegadi halászlé (Szegadiner Fischsuppe).

Hauptspeisen: Hier sind als Fleischgerichte die Fatánvéros, Spieße mit Rind-, Schweine- und Kalbfleisch zu empfehlen. Eine besonderen Fischspezialitat ist der Balaton fogas (Plattensee-Zander).

Nachspeisen: Es lohnt sich ein wenig Hunger für ein gutes ungarisches Dessert zu bewahren. Eine besondere Spezialität sind die Strudel (rétes) mit verschiedenen Füllungen (Apfel, Mohn, Sauerkirschen oder Hüttenkäse). Auch die hauchdünnen Eierkuchen (Palatschinken) sind sehr beliebt. Zum Essen empfehlen sich einige der guten ungarischen Weine z.B. Tokaier (Tokaji) als Weißwein oder der Egri bikavér (Erlauer Stierblut aus Eger) als Rotwein oder die heimischen Biere (u.a. Dreher, Aranyászok, Soproni). Nach dem Essen genehmigt man sich gern einen Obstbranntwein (pálinka).

Souvenirs

Volkstumsartikel, Keramik, Stickereien, Trachtenpuppen, handbemaltes Herender Porzellan, Halaser Spitzen, Zsolnay Porzellan, Bücher, CD´s und Antiquitäten sowie Lebensmittel wie Aprikosen- und Kirschenschnaps und Gänseleberpastete sind beliebte Mitbringsel aus Ungarn. Das Marzipan aus dem Budapester Geschäft Szamos ist weltberühmt. Tokayer Wein wird gerne mitgebracht.

Duty Free

Einreise aus EU-Ländern

Bei unmittelbarer Einreise aus BULGARIEN und RUMÄNIEN, die am 1. Januar 2007 der EU beigetreten sind, gibt es Beschränkungen bei der Einfuhr von Tabakwaren. Es dürfen bis Ende 2009 nur die für Reisende aus Drittstaaten geltenden Höchstmengen mitgeführt werden:

- 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak.

EINREISE aus BISHERIGEN EU-LÄNDERN (EU-25 Staaten):

Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

Einreise aus Drittländern

Bei der Einreise aus Nicht-EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch, für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak (bei Einreise auf dem Landweg, z.B. aus der Ukraine oder aus Serbien, nur 40 Zigaretten oder 20 Zigarillos oder 10 Zigarren oder 50 g Tabak),

4 Liter Wein und 1 Liter Spirituosen,

16 Liter Bier,

Tabakwaren, Wein und Spirituosen dürfen nur von über 16 Jahre alten Reisenden mitgeführt werden.

Eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

Außer den persönlichen Gebrauchsgegenständen können Geschenke oder andere Waren im Gesamtwert bis 430 Euro für Flug- und Seereisende, bzw. bis 300 Euro für Einreisende auf dem Landweg mitgeführt werden, für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren beträgt der Freibetrag grundsätzlich 175 Euro.

EINFUHRVERBOT besteht für pornografische Erzeugnisse, Rauschgift, Horror- und Porno-Videos sowie rohes Fleisch, hausgemachte Wurstwaren und Milchprodukte.

Die AUSFUHR von kulturellen Kunstgegenständen, Edelmetallen und Waren ist nur mit Sondergenehmigung möglich. Näheres durch die ungarischen Zollstellen, die Ungarische Nationalbank oder Tourinform in Budapest.

Ansonsten können gekaufte Geschenke und Souvenirs (in nichtkommerziellen Mengen) bis zum Wert von 100.000 Forint ausgeführt werden.

Eine MEHRWERTSTEUERRÜCKERSTATTUNG für Waren über 50.000 Ft (nicht bei Kunstwerken, Sammlungen und Antiquitäten) ist bei Ausreise möglich. Alle Dokumente müssen bei Ausreise vom Zollamt abgestempelt werden. Informationen über die Ungarischen Touristenämter.

Karte Ungarn
Klimadiagramm

Klimainformationen

Ungarn hat mitteleuropäisches bis kontinental osteuropäisches Klima. Typisch für dieses Klima ist, dass es im Frühjahr angenehm, im Sommer heiß und trocken, im Herbst mild und im Winter sehr kalt ist. So werden in Ungarn üblicherweise im Sommer 32 °C gemessen, während in den Wintermonaten das Thermometer nicht selten auf Temperaturen von -10 °C fällt.

Beste Reisezeit

Mai bis Oktober.

Karte Ungarn

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Keine.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Ungarn ist malaria-frei.

Ärztliche Hilfe

BUDAPEST: Dr. Joseph Veres (spricht Deutsch), Hotel Marriot, Apaczaicsere Janos 16,, Budapest, Tel. (01) 54 11 47, 84 36 34.

Karte Ungarn

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Forint (Ft)

1 Forint = 100 Filler. (Fillermünzen sind schon aus dem Verkehr gezogen).

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 308,87 Ft

1 US-$ = ca. 270,87 Ft

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreie nach Ungarn aus einem Nicht-EU-Land sowie bei Ausreise aus Ungarn in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Umtausch: Belege (mit Reisepassnummer) über den Umtausch ausländischer Währungen müssen aufbewahrt und bei der Ausreise dem Zoll auf Verlangen vorgelegt werden.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels, Restaurants, zahlreichen Geschäften und teilweise von Autovermietern akzeptiert.

Geldautomat: Ja - Girocard (mit Maestro- oder V-Pay Logo) und Kreditkarten werden generell akzeptiert

Reiseschecks: Ja - Reiseschecks in US-$ oder Euro können bei größeren Banken und Wechselstellen eingetauscht werden und werden auch in zahlreichen Geschäften akzeptiert.

Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

Karte Ungarn

Auskunftstellen

Ungarisches Tourismusamt
Vertretung Deutschland Schweiz
Wilhelmstraße 61
10117
Berlin
(0 30) 24 31 46 13
(0 30) 24 31 46-0
www. ungarn-tourismus.de
sekretariat@ungarn-tourismus.de

Deutsch-Ungarische Industrie- und Handelskammer
(Német-Magyar Ipari és Kereskedelmi Kamara)
Lövóház u. 30
1024
Budapest /Ungarn
(0036 1) 315 07 44
(0036 1) 345 76 00
www.duihk.hu
info@ahkungarn.hu
Mo bis Do 8-17 Uhr, Fr 8-14.30 Uhr

Ungarisches Tourismusamt (Zentrale)
Hungarian National Tourist Office
Bartók Béla út 105-113
1115
Budapest /Ungarn
(0036 1) 488 86 00
(0036 1) 488 87 00
www.hungarytourism.hu
info@itthon.hu

Budapest Festival and Tourism Center Nonprofit Ltd.
Városház u. 9-11
1066
Budapest / Ungarn
(0036 1) 486 33 20
(0036 1) 486 33 00
www.budapestinfo.com
info@budapestinfo.hu

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Republik Ungarn
Unter den Linden 76
10117
Berlin
(0 30) 229 13 14
(0 30) 20 31 00
www.ungarische-botschaft.de

infober@mfa.gov.hu
Mo bis Fr 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Konsularabteilung der Botschaft der Republik Ungarn
Unter den Linden 76
Eingang: Wilhelmstraße 61
10117
Berlin
(0 30) 394 13 85
(0 30) 20 31 00
www.ungarische-botschaft.de
consulate.ber@mfa.gov.hu
Mo, Di, Mi und Fr 9-12 Uhr (Einlass bis 11.30 Uhr), Mi zusätzlich 14-16 Uhr

Generalkonsulat der Republik Ungarn
Am Luneort 15 (im Flughafen)
27572
Bremerhaven
(0 47 44) 92 58 10
(0 47 44) 92 58 13
konsulatungarn@aol.com
Mo, Mi und Fr 10-12 Uhr nach vorheriger telefon. Vereinbarung
(keine Pass- und Visa-Angelegenheiten, keine Beglaubigungen, keine Übersetzungen)

Generalkonsulat der Republik Ungarn
Adersstraße 12-14
40215
Düsseldorf
(0211) 302 16 91
(0211) 302 16 90
mission.dus@mfa.gov.hu
Mo, Di und Do 9-12 Uhr, Mi 14-16 Uhr

Honorarkonsulat der Republik Ungarn
Neuwerkstraße 47 A
99084
Erfurt
(03 61) 345 55 95
(03 61) 345 55 90, 345 55 94
dr.bohn@t-online.de
Di und Do 10-12 Uhr
(keine Pass- und Visa- Angelegenheiten, keine Beglaubigungen, keine Übersetzungen)

Honorarkonsulat der Republik Ungarn
Huttropstraße 60
45127
Essen
(02 01) 17 00 34 20
(02 01) 17 00 34 11
info@hsknet.de
Mo 11-13 Uhr, Di 14-16 Uhr
(keine Pass- und Visa-Angelegenheiten, keine Beglaubigungen, keine Übersetzungen)

Honorargeneralkonsulat der Republik Ungarn
Alsterufer 45
20354
Hamburg
(0 40) 450 05 72
(0 40) 45 29 56
honorarkonsulin@greve-bau-boden.de
Di und Do 10-12 Uhr
(keine Pass- und Visa- Angelegenheiten, keine Beglaubigungen, keine Übersetzungen)

Generalkonsulat der Republik Ungarn
Vollmannstraße 2
81927
München
(0 89) 962 28 02 40
(0 89) 962 28 00 (Zentrale), 962 28 02 41
mission.muc@mfa.gov.hu
Mo, Di, Do und Fr 9-12 Uhr, Di zusätzlich 14-16 Uhr, Mi geschlossen

Honorarkonsulat der Republik Ungarn
Flughafenstraße 124
90411
Nürnberg
(09 11) 36 00 91 09
(09 11) 36 00 91 00
www.hun.konsulat.com
info@honorar-konsulat-nuernberg.org
Di und Do 9-14 Uhr (Termine nach Vereinbarung)
(keine Visumerteilung)
(nur Reg.- Bez. Oberpfalz, Mittel-, Ober- und Unterfranken)

Honorarkonsulat der Republik Ungarn
Salierstraße 48
70734
Stuttgart
(07 11) 24 86 16 32
(07 11) 24 86 16 30
www.hun.konsulat.com
honorarkonsul.hu@rolfkurz.com
Di und Do 9-13 Uhr
(keine Visumerteilung)

Generalkonsulat der Republik Ungarn
Christophstraße 7
70178
Stuttgart
(07 11) 55 32 69 21
mission.stu@mfa.gov.hu
Di bis Fr 9-12 Uhr, Mi zusätzlich 14-16 Uhr

Embassy of the Federal Republic of Germany
Úri utca 64-66
1014
Budapest I
Embassy of the Federal Republic of Germany
Postfach 43
1250 Budapest/Ungarn
(00 361) 467 35 05
(0036 1) 488 35 00, 488 35 67 (nach Dienstschluss)
www.deutschebotschaft-budapest.hu
info@budapest.diplo.de
Amtsbezirk: Ungarn

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
Vascári Pál utca 4
7622
Pecs /Ungarn
(00 36 72) 50 16 85
(0036 72) 50 42 50
www.deutschebotschaft-budapest.hu
fuenfkirchen@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Ungarn

Ärztliche Hilfe

BUDAPEST: Dr. Joseph Veres (spricht Deutsch), Hotel Marriot, Apaczaicsere Janos 16,, Budapest, Tel. (01) 54 11 47, 84 36 34.

Karte Ungarn
Balaton

Sehenswertes

Budapest

Budapest, die ungarische Hauptstadt, wird oft als "Perle der Donau" bezeichnet. Sie liegt an den beiden Ufern des mächtigen Stromes und ist eine der attraktivsten und schönsten gelegenen Städte Europas. Die Donaumetropole ist ein großartiges Monument mit türkischen und römischen Einflüssen, das Vergangenheit und moderne Großstadt vereint.

Die Donau durchfließt die Stadt in Nord-Süd-Richtung und teilt Budapest in zwei ungleiche Stadthälften: das hügelige "Buda", auf der rechten Donauseite gelegen mit dem Burg-Viertel, der Fischerbastei, seinen stimmungsvollen Gässchen, schönen Baudenkmälern, alten Plätzen und malerischen Villenvierteln sowie das ebene "Pest" auf der gegenüberliegenden Donauseite, das zwei Drittel der Stadtfläche ausmacht und mehr das Zentrum des wirtschaftlichen und kulturellen Lebens ist.

Neun Brücken überspannen die Donau im Stadtgebiet, von denen die älteste und bekannteste die Kettenbrücke darstellt. Bereits 1987 hat die UNESCO das herrliche Panorama der Budapester Donauufer und das Burgviertel von Buda zum Weltkulturerbe erklärt.

Besucher erleben in Budapest Prachtbauten aus der Zeit der Jahrhundertwende, bekannte Museen, römische Amphitheater, imposante Kirchen sowie ein reiches Musik- und Theaterleben. Darüber hinaus sorgen mehr als 100 Thermal- und Heilwasserquellen sowie die Margareteninsel inmitten der Donau für Entspannung.

Die Umgebung der Zwei-Millionen-Metropole bietet viele Möglichkeiten zu Ausflügen. Das malerische Donauknie erstreckt sich bis nach Esztergom. In den Budaer Bergen, dessen höchste Erhebung mit 527 Metern der János-Berg ist, verkehrt die Kindereisenbahn und erhebt sich der Sendemast Lakihegy.

Plattensee (Balaton)

Ein beliebtes Reiseziel in Ungarn ist der Plattensee, der größte Süßwassersee in Mitteleuropa. Das Geheimnis der milden Badetemperaturen des Sees ist seine durchschnittliche Tiefe von nur drei Metern. Nur bei der Halbinsel Tihany erreicht der Balaton eine Wassertiefe von zwölf Metern. Seinem Wasser wird therapeutische Wirkung zugeschrieben. Teilweise wird diese heilende Wirkung aber wieder durch die Wasserverschmutzung, die mitunter erheblich ist, aufgehoben.

An den Ufern des Plattensees liegen zahlreiche Ferienorte, von denen sich die schönsten im Norden befinden. So gibt es die alte Festungsstadt Keszthely, in der der Festetics Palast, ein hufeisenförmiges Gebäude mit 101 Räumen, steht, den Kurort Hévíz mit seinen Heißwasserquellen und Europas größtem Thermalsee, aber auch Badacsony, das Zentrum am Plattensee, das bereits seit dem Mittelalter durch seinen Weinanbau bekannt ist. Hier kann neben dem Kelterhaus der Familie Kisfaludy auch ein erloschener Vulkan besucht werden. Der Badeort Sófok am Südufer zieht die Jugend an.

Im Allgemeinen bietet der Plattensee gute Möglichkeiten zum Schwimmen, Segeln und Windsurfen. Eine große Auswahl an Hotels, Pensionen und Gasthöfen steht zur Verfügung und für den Abend gibt es viele Restaurants, Bars, Discotheken und Nachtclubs. In der unmittelbaren Umgebung des Sees liegen Naturschutzgebiete wie das Feuchtbiotop des Kis-Balaton, die einen Ausflug lohnen. Auch die Halbinsel Tihany (mit Fähre zu erreichen) mit ihrer Abtei aus dem 18. Jahrhundert ist einen Besuch wert. Für die Liebhaber traditioneller Feste gibt es am Plattensee von Frühjahr bis Herbst zahlreiche farbenfrohe Veranstaltungen.

Donauknie

Eine halbe Stunde nördlich von Budapest ändert die Donau, ungarisch Duna genannt, ihren Lauf. Sie verlässt ihren östlichen Kurs und wendet sich nach Süden. Dieses Gebiet, das Donauknie genannt wird, ist das ganze Jahr über ein bevorzugtes Ferienziel in Ungarn und beliebt bei Wanderern, historisch Interessierten und Kunstfreunden. 20 Kilometer stromaufwärts von Budapest liegt die Stadt Szentendre. Mit ihren unversehrt erhaltenen Barockgebäuden und ihren pastellenen Farben ist sie ganz vom Charakter des 18. Jahrhunderts geprägt. Stromaufwärts befindet sich Visegrád, das im Mittelalter Königssitz war. Noch heute spürt der Besucher im restaurierten Schloss der Könige von Anjou die höfische Atmosphäre jener Zeit. Auch die Ruine der mittelalterlichen Schlossburg ist sehenswert. Die Hauptstadt der katholischen Kirche Ungarns, Esztergom, wird gekrönt von einer mächtigen Basilika aus dem 19. Jahrhundert. Die goldenen Sanktuaria, die zu den wertvollsten Schätzen Ungarns gehören, reichen weit über 1.000 Jahre zurück.

Hortobágy-Puszta

Die Puszta ist die Charakterlandschaft Ungarns schlechthin. Die intensive Landwirtschaft hat das Bild der Grassteppe aber tiefgreifend verändert. Nur ihr Herz, die Hortobágy-Puszta, die sich östlich von Budapest zwischen Debrecen und Tiszafüred erstreckt, konnte ihren Urzustand bewahren. Dieses Naturparadies wurde benannt nach dem Flüsschen, das sich von Norden nach Süden durch die Ebene zwischen der Theiß und der Stadt Debrecen schlängelt. Ein Teil der Hortobágy-Puszta wurde in den siebziger Jahren zum Nationalpark erklärt. Seine ökologische Vielfalt reicht von Auwaldresten in der Überschwemmungsgebieten der Theiß über Eichenwälder bis zu salzigen Sümpfen und zur Kurzgrassteppe. Dementsprechend artenreich ist die Tier- und Pflanzenwelt. Hier brüten mehr als 240 Vogelarten, darunter der Kormoran und die Großtrappen im Hortobágy Nationalpark. Sehr beeindruckend ist es die Puszta zu durchwandern. Es werden aber auch Ritte oder Planwagenfahrten angeboten. Auch Kulturliebhaber finden ihre Sehenswürdigkeiten. Bei der Ortschaft Hortobágy steht die bekannte Neun-Bogen-Brücke, auf der jährlich im August der traditionelle Brückenmarkt abgehalten wird. Bei Reiterspielen im benachbarten Máta kann man Ende Juni die Pferdehirten in Aktion erleben.

Heilbäder

Bereits die Römer erkannten die heilende Kraft des Bades und trugen ihre Badekultur in das Land Pannonien. Sie hat sich bis heute gehalten. Da es mit Thermal- und Heilwasservorkommen reich gesegnet ist, ist Ungarn ein Land für Kur- und Heilbäderurlaub. Der Thermal- und Kurtourismus spielt eine immer wichtigere Rolle im Fremdenverkehr des Landes. Es gibt mehr als 1.000 Warmwasserquellen mit Heilwirkung und 22 ungarische Städte, und 62 kleinere Ortschaften sind ein offiziell anerkanntes Bad. Die bekanntesten Heilbäder sind Héviz und Harkány. Thermalquellen gibt es in Bük, Balf, Gyula und Hajdúszoboszló. Aber auch in Budapest sind Heilkuren möglich. Historische Thermalbäder in Budapest sind das Király, das Rudas oder das Rács. Sehr bekannt, wenn auch nicht mehr so berühmt wie einst, ist das Hotel Gellért mit seinem Jugendstilbad.

Karte Ungarn

Reisehinweise

Wegen verstärkter Kfz-Kontrollen nahe der ungarisch-österreichischen Grenze (auf österreichischem Gebiet) kann es zu erheblichen Verzögerungen bei der Einreise nach Österreich kommen.

Seit dem 7. April 2017 werden alle Reisenden - einschließlich EU-Bürger - gemäß einer EU-Verordnung an den Außengrenzen des Schengenraums sowohl bei der Ein- als auch bei der Ausreise verstärkt kontrolliert. Dies gilt für die Luft-, See- und Landgrenzen. Die Reisedokumente werden systematisch mit den Fahndungsdatenbanken der Sicherheitsbehörden abgeglichen. Mit längeren Wartezeiten ist daher an den Grenzen zu Serbien, Kroatien und zur Ukraine zu rechnen.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Obwohl die Zahl der Autodiebstähle in den letzten Jahren zurückgegangen ist, sind Autos von Touristen nach wie vor beliebte Ziele von Autodieben. Besonders gefährdet sind Besitzer von Autos deutscher Fabrikate sowie von Geländewagen. Daher sollten Fahrzeuge nur auf bewachten Parkplätzen abgestellt werden und Fahrzeugpapiere nicht im Wagen zurückgelassen werden.

Besondere Aufmerksamkeit ist bei Polizeikontrollen angebracht, da es manchmal zu Überfällen durch falsche Polizisten kommt. Es sollte auf eine vollständige Polizeiuniform geachtet werden sowie auf die Aufschrift "Rendörség" auf dem Streifenwagen. Zudem besitzt jeder Polizeibeamte eine Plakette mit einer fünfstelligen Dienstnummer und einen Ausweis im Scheckkartenformat.

Daneben wird immer wieder von Fällen berichtet, in denen andere Verkehrsteilnehmer auf vermeintliche Schäden am Fahrzeug hinweisen, um dieses anzuhalten. Es sollte nach Möglichkeit nicht am Straßenrand angehalten werden, sondern erst an der nächsten Tankstelle.

An touristisch interessanten Orten ist Taschendiebstahl ein Problem. In Budapest sind das Burgviertel, die Zitadelle sowie die Markthalle an der Freiheitsbrücke bei Taschendieben besonders beliebt.

Vorsicht sollte man auch walten lassen bei Einladungen zu einem Restaurantbesuch in Budapest, da diese meist nur für Restaurants mit stark überteuerten Preisen ausgesprochen werden und die überteuerte Rechnungen auch rigoros eingetrieben werden. Sollte man Opfer eines solchen Vorfalls geworden sein, sollte dieser bei der örtlichen Polizei und /oder dem Ungarischen Amt für Verbraucherschutz angezeigt werden. Die Kontaktdaten lauten: 1088 Budapest, József krt. 6, Tel. (0036 1) 459 48 00, Fax (0036 1) 210 46 77).

Ferienwohnungen, vor allem rund um den Balaton (Plattensee), sind ein beliebtes Ziel für Einbrüche.

In ganz Ungarn besteht ein RAUCHVERBOT für alle öffentlichen Gebäude. Zudem ist in Budapest das Rauchen auch an allen öffentlichen Haltestellen untersagt, und kann mit Geldstrafen von bis zu 50.000 Ft. (ca. 183 Euro) belegt werden.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Slowakische Republik

Karte Slowakische  Republik

Einreise für Deutsche

Deutsche sind für einen unbegrenzten Aufenthalt visumfrei. Notwendig sind für die Dauer des Aufenthalts gültiger Reisepass (für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten ist auch der für die Dauer des Aufenthalts gültige Personalausweis ausreichend).

Als Nachweis des EU-weiten Versicherungsschutzes sollte die Europäische Krankenversicherungskarte mitgeführt werden (eine private Auslandsreisekrankenversicherung wird zusätzlich empfohlen).

Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.

Landesdaten

Lage

Die Slowakische Republik grenzt im Westen an Österreich und die Tschechische Republik, im Norden an Polen, im Osten an die Ukraine und im Süden an Ungarn.

Fläche: 49.035 km².

Verwaltungsstruktur: 8 Regionen (kraje) (Banskobystricky, Bratislavsky, Kosicky, Nitriansky, Presovsky, Trenciansky, Trnavsky, Zilinsky).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 5,4 Millionen

Städte:

Bratislava (Hauptstadt) ca. 411.200

Kosice ca. 240.400

Presov ca. 91.800

Zilina ca. 81.500

Banská Bystrica ca. 80.000

Nitra ca. 78.900

Trnava ca. 66.400

Martin ca. 57.400

Trencin ca. 55.900

Zvolen ca. 43.300

Sprache

Die Amtssprache der Slowakischen Republik ist Slowakisch.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ). Auch in der Slowakischen Republik gilt die europäische Sommerzeit.

Telefon/Post

Telefon

Die Fernsprech-Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz in die Slowakei ist 00421, aus der Slowakei nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Für Auslandsgespräche gibt es spezielle Telefonzellen. In den Hotels können die Gebühren für Ferngespräche sehr hoch sein. Telefonkarten können mit unterschiedlichen Wertgrenzen bei Postämtern, Tabak- und Telefongeschäften gekauft werden.

NOTRUFNUMMERN: Polizei, Feuerwehr, und Unfallrettung 112, in den Mobilnetzen ebenfalls alle Notrufnummer 112.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in der Slowakei von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone. Ein Funknetz steht entlang der Hauptreisestrecken zur Verfügung.

Internet

Länderkürzel: .sk

Feiertage

Im Jahr 2017:

1.Januar (Neujahr, Gründungstag der Slowakischen Republik)

6. Januar (Heilige Drei Könige)

14. April (Karfreitag)

17. April (Ostermontag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

8. Mai (Tag des Sieges über den Faschismus)

5. Juli (Tag der slawischen Glaubensboten Kyrill und Method)

29. August (Jahrestag des Slowakischen Nationalaufstandes)

1. September (Tag der Verfassung)

15. September (Maria - Patronin der Slowakischen Republik)

1. November (Allerheiligen)

17. November (Tag des Kampfes für Freiheit und Demokratie)

24. Dezember (Heiligabend)

25. und 26. Dezember (Weihnachten)

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 8-18 Uhr;

Geschäfte: Mo bis Fr 8/90-18/19 Uhr, Sa 8/9-12 Uhr. Kleine Geschäfte schließen oft von 12-13 Uhr, haben jedoch meist sonntags von 8-12 Uhr geöffnet; große Supermärkte haben bis 21 Uhr und auch länger geöffnet. Sie arbeiten auch samstags und sonntags.

Büros: Mo bis Fr 8-16/17 Uhr (inklusive Mittagspause);

Post: Mo bis Fr 8-18 Uhr.

Kleidung

Normale mitteleuropäische Sommer- und Winterkleidung. Zu jeder Jahreszeit sollte man zusätzlich auch eine Regenjacke oder etwas Ähnliches mitnehmen.

Karte Slowakische  Republik

Geschichte/Politik

Die Slowakei gehörte seit dem zehnten Jahrhundert als "Oberungarn" zum Land Ungarn und später zu Österreich-Ungarn. Die Slowaken versuchten mehrmals, unabhängig zu werden. Nach dem Ersten Weltkrieg entstand die Tschechoslowakische Republik als Staatenverband. 1938 wurde er von den einmarschierten Deutschen aufgelöst (in "Protektorat Böhmen und Mähren" und den "Schutzstaat Slowakei"), fand aber 1945 wieder zusammen. 1960 wurde aus der Tschechoslowakei eine "Sozialistische Republik". Im Zuge der Umwälzungen im Osten Europas trennten sich 1993 auch die beiden Staaten wieder und die Slowakische Republik wurde erneut ein selbstständiger Staat mit demokratischer Verfassung.

Die Slowakei ist seit 01. Mai 2004 Mitglied der Europäischen Union.

Wirtschaft

Wenn es nach dem Zweiten Weltkrieg Länder mit einem Wirtschaftswunder gab, so steht die Slowakei ganz vorn. Man hatte den Slowaken auf industriellem Gebiet nicht viel zugetraut und 1918 das Zusammengehen mit den betriebsamen Tschechen als sehr glückliche Kombination betrachtet. Was seit 1945 geschah, hatte kaum jemand erwartet. Zunächst noch als Teil des Staatenverbandes mit den Tschechen, dann aber ab 1993 als eigenes Land entwickelte sich hier ein industrielles Zentrum. Die Energieerzeugung hat sich verzehnfacht, die technische Produktion stieg um das Zwanzigfache, die chemische um das Vierzigfache. Allein auf dem Sektor des Maschinenbaus wurden seit 1945 zahllose Betriebe errichtet, darunter Hütten- und Aluminiumwerke, große Chemie- und Chemiefaserfabriken sowie Betriebe, die für den Maschinenbau komplette Anlagen herstellen.

Vegetation

Ein Drittel der Slowakei ist von Wald bedeckt, die Hälfte ist fruchtbarer Ackerboden. Die Slowakische Republik besitzt größere Waldbestände. Von alters her wurde vor allem das Holz dreier in diesen Wäldern wachsender Baumarten geschätzt und deshalb auch vermehrt angepflanzt und gepflegt. Dies sind Fichten, deren Holz meist für den Bau von Häusern und anderen Unterkünften gebraucht wird und Linden, aus deren Holz meist Alltagsgeschirr geschnitzt wurde. Der Ahorn wurde zwar zahlenmäßig weniger gebraucht, war aber trotzdem wichtig, denn er lieferte das Holz für die vielbenutzten Geigen. In höheren Lagen wachsen viele seltene Pflanzen, so auch das Edelweiß, der Muran-Seidelbast und der Heuffel-Enzian. Und auch Pflanzen, die man nirgendwo sonst in der Welt antrifft: den Steifen Schöterich oder das Tatra-Löffelkraut.

Tierwelt

Die ursprünglichen Tiere, die einst die slowakischen Wälder bewohnten, sind sehr dezimiert worden. Auf der Hochebene Muránska Planina, die einen besonders geschützten geographischen Komplex im Rahmen des Karstgebietes am Rand des slowakischen Erzgebirges darstellt, leben noch Bären und Luchse, auch der Schwarzstorch und der Wanderfalke. Typisch sind die Huzulenpferde, die hier in freier Natur gezüchtet werden.

Typische Bewohner des Hochgebirges, aber auch der Gebirge Hohe Tatra und Kleine Fatra sind die Tatra-Gämsen. Sie sind streng geschützt, ebenso wie ihre Gesellschafter - Murmeltiere und Steinadler. Außerdem sind Reh- und Rotwild im ganzen Land sehr häufig.

Karte Slowakische  Republik

Kulinarisches

Die slowakische Küche ist halb böhmisch und halb ungarisch. Mit der böhmischen kulinarischen Tradition hat sie das Fleisch (zum Beispiel den Schweinebraten) und die Knödel gemeinsam, mit der ungarischen den Reichtum an Gewürzen und Paprika. So entsteht ein interessantes gastronomisches Angebot, das allerdings vom Gast erwartet, dass er gehörige Mengen verspeisen kann. Während man in Böhmen viel dem Bier zuspricht, trinkt man in der Slowakei, vor allem in der Süd- und Ostslowakei, wie in Ungarn gern den guten hausgemachten Wein.

Ein Kapitel für sich sind die Süßspeisen, bei denen Böhmen und Slowaken in steter Konkurrenz stehen. Die Fähigkeit zu Weltmeistern hätten beide Länder - ob das nun die Obstknödel sind, die Pfannkuchen, die Buchteln oder der Apfelstrudel, Schlagsahnekränzchen oder Creme-Rollen.

Sitten und Gebräuche

Die Slowakei hatte bis zur Mitte unseres Jahrhunderts auch im Alltag ihre Trachten beibehalten. Heute werden sie noch oft als festliche Kleidung getragen. Man benutzt sie allerdings weniger in ihrer ursprünglichen Form sondern häufiger als stilisiertes Kostüm. Doch immer noch sind es die Stickereien, welche die Tracht auszeichnen, wenn sich auch bei ihnen die Darstellungsart geändert hat. Immerhin kann man noch heutzutage rund 40 verschiedene slowakische Trachten - je nach ihrer Herkunft -unterscheiden.

Das Herstellen sehr feiner Textilien ist in der Slowakei sehr verbreitet. Es handelt sich beispielsweise um farbige Gewebe mit bunten Mustern aus Hanf und Leinen, wie sie im 18. Jh. aufkamen. Ein bedeutsames Gebiet für solche farbigen Stoffe ist noch heute die Mittelslowakei rund um Zvolen sowie die Ostslowakei bei Trebisov. Sehr bemerkenswert sind die gleichsam historischen Schafwolldecken, die "Goby"; sie werden noch heute in Klenovic hergestellt. Das Klöppeln von Spitze, schon im 16. Jh. bekannt, wird noch heute in einigen Orten ausgeübt, so in Solivar bei Pressov und in Slowensky Grob. Auch der Blaudruck, das Verzieren und Färben von Stoffen durch Indigoblau, hat sich seit Jahrhunderten erhalten - zum Teil in den gleichen Familien.

Souvenirs

Nach wie vor werden die bunten Textilien und auch Spitzen als typisches Kunstgewerbe angeboten. In Berggebieten, zum Beispiel in der nördlichen Gegend von Zips, bekommt man geflochtene Körbe aus Wacholderwurzeln und Reisig, in der Mittelslowakei aus Haselstrauch. In der Nähe von Nové Zámky hat sich die Korbflechterei aus Maisblättern konzentriert; aus Maisblättern werden dort auch Handtaschen, Sandalen und sogar Figuren geschaffen. In der Westslowakei stellt man sehr hübsche Gegenstände und auch Figuren aus Fayencen her. Es gibt eine ganze Reihe von Orten, in denen Fayence-Geschirr produziert wird. Auf den meisten Almen wird heute noch Hirtengeschirr aus Holz hergestellt, wobei die Griffe oft durch Figuren verziert sind. Fast überall im Land gab es einst geschickte Töpfer und noch heute werden einige traditionelle Töpfereien betrieben, die hübsches Geschirr nach altem Muster herstellen. Die "Zentralstelle für volkstümliche Kunstproduktion" hat Ausstellungs- und Verkaufsstellen in mehreren slowakischen Städten, in denen man attraktive Andenken erwerben kann.

Duty Free

Einreise aus EU-Ländern

Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

REISENDEN UNTER 18 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

Einreise aus Drittländern

Bei der Einreise aus Nicht-EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch, für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

Bei Einreise mit dem Flugzeug: 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250g Tabak (nur Reisende ab 18 Jahren);

Bei Einreise mit Auto, Zug, Schiff oder Sonstiges: 40 Zigaretten oder 20 Zigarillos oder 10 Zigarren oder 50 g Tabak (nur Reisende ab 18 Jahren);

1 Liter Spirituosen (über 22 Prozent) oder 1 Liter Unverarbeiteter Alkohol (über 80 Prozent) oder 2 Liter Spirituosen (unter 22 Prozent);

2 Liter Sekt oder 4 Liter Wein (nur Reisende ab 18 Jahren);

16 Liter Bier (nur Reisende ab 18 Jahren);

50 g Parfüm oder 0,25 Liter Eau de Toilette;

eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

Geschenke/andere Waren bis zum Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende, bzw. von 300 Euro für Einreisende auf dem Landweg. Für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren beträgt die Freigrenze grundsätzlich 150 Euro.

Für Antiquitäten ist eine Ausfuhrerlaubnis erforderlich. Es empfiehlt sich, bereits bei der Einreise das entsprechende Zollmerkblatt beim Zoll zu verlangen.

Karte Slowakische  Republik
Klimadiagramm

Klimainformationen

Es herrscht ein Klima, das sich durch einen ausgeprägten Wechsel zwischen den Jahreszeiten auszeichnet. Außerdem besitzt die Slowakische Republik Randerhebungen mit feuchtem Gebirgsklima. Die Sommer sind meist sehr warm und die Winter kalt. Die wärmsten Monate sind üblicherweise der Juli und der August, in denen Temperaturen bis 30°C gemessen werden. Die kältesten Monate sind der Januar und der Februar in denen mit durchschnittlichen Temperaturen von minus 8 bis minus 10°C zu rechnen ist.

Beste Reisezeit

Mai bis September.

Karte Slowakische  Republik

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Saisonal FSME.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Die Slowakische Republik ist malaria-frei.

Karte Slowakische  Republik

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Euro (EUR)

1 Euro = 100 Cent

Derzeitiger Kurs:

1 US-$ = ca. 0,85 EUR

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt (s.a. Deklaration)

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt (s.a. Deklaration)

Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise in die Slowakische Republik aus einem Nicht-EU-Land sowie Ausreise aus der Slowakischen Republik in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt (s.a. Deklaration)

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt (s.a. Deklaration)

Umtausch: in allen Zweigstellen der Banken, Wechselbüros, größeren Hotels und an den Grenzübergängen.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels, verschiedenen Geschäften, teilweise von Autovermietern akzeptiert.

Geldautomat: Ja - Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Logo) und Kreditkarten werden generell akzeptiert.

Reiseschecks: Nein - Die Mitnahme von Reiseschecks ist nicht zu empfehlen, da deren Annahme nicht garantiert werden kann.

Karte Slowakische  Republik

Auskunftstellen

Slowakische Zentrale für Tourismus
Hildebrandstr. 25
10785
Berlin
(0 30) 25 94 26 41
(0 30) 25 94 26 40
office.de@slovakia.travel

Slovak Tourist Board
Námestie L. Stúra 1
97405
Banska Bystrica
Slowakisches Fremdenverkehrsbüro
P.O. Box 35
Banska Bystrica/Slowakische Republik
(00421 48) 413 61 49
(00421 48) 413 61 46/48
www.sacr.sk
sacr@sacr.sk

Slovak Tourist Board
Branch Office Bratislava
Lamacská cesta 8
81104
Bratislava /Slowakische Rep.
(00421 2) 55 57 16 54
(00421 2) 50 70 08 01
sacrba@sacr.sk

Deutsch-Slowakische Industrie- und Handelskammer
(Slovensko-nemecká obchodná a priemyselná komora)
Suché mýto 1
81103
Bratislava /Slowakische Rep.
(00421 2) 20 85 06 32
(00421 2) 20 85 06 20
info@dsihk.sk
Mo bis Fr 8.30-17 Uhr

Slovak Chamber of Commerce and Industry
Gorkého 9
81603
Bratislava /Slowakische Republik
(00421 2) 54 13 11 59
(00421 2) 54 43 32 91
sopkurad@scci.sk
Mo bis Fr 8-16 Uhr

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Slowakischen Republik
mit Konsularabteilung
Hildebrandstraße 25
10785
Berlin
(0 30) 88 92 62 22
(0 30) 88 92 62 00
www.botschaft-slowakei.de
emb.berlin@mzv.sk
Konsularabteilung: Mo bis Fr 9-11.30 Uhr;
Botschaft: Mo bis Fr 9-16 Uhr

Honorarkonsulat der Slowakischen Republik
c/o Imrich Donath
Dietigheimer Straße 21
61350
Bad Homburg
(0 61 72) 2 43 05
(0 61 72) 2 97 59
donath@slowakeiinfo.de
Mo, Di, Do und Fr 9-12 Uhr

(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Slowakischen Republik
Kalenberger Graben 14
31134
Hildesheim
(0 51 21) 999 08 11
(0 51 21) 999 08 04
www.honorarkonsul.com
honorarkonsulat@bettels.de
Mo bis Fr 9-12.30 Uhr, nach telefon. Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Slowakischen Republik
c/o Gruendelpartner PartGmbB
Grimmaische Straße 2-4
Mädler-Passage, Aufgang B
04109
Leipzig
(03 41) 23 10 62 30
(03 41) 23 10 62 54
www.honorarkonsul.com
honorarkonsul@slowakei-leipzig.de
Di und Do 10-13 Uhr
(keine Visumerteilung)

Generalkonsulat der Slowakischen Republik
Vollmannstraße 25 d
81925
München
(0 89) 92 33 49 54
(0 89) 92 33 49 00
www.mfa.sk.zu
cg.munich@mzv.sk
Di, Mi und Do 8.30-11 Uhr

Honorarkonsulat der Slowakischen Republik
Tübinger Straße 43/Block B, 4. OG
70178
Stuttgart
(07 11) 227 39 19
(07 11) 227 39 18
sk-hk-stuttgart@rem.de
Mo 9.30-12 Uhr, Mi und Fr 13.30-16 Uhr
(keine Visumerteilung)

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Hviezdoslavovo Nam. 10
81303
Bratislava /Slowakische Rep.
(0042 12) 54 41 96 34
(0042 12) 59 20 44 00
www.germanembassy.sk
info@pressburg.diplo.de
Amtsbezirk: Slowakische Republik

Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Timonová 27
04001
Kosice /Slowakische Rep.
(00421 55) 32 74 44 44
(00421 55) 625 01 02
www.germanembassy.sk
kosice@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bezirke Kosice und Presov
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Bratislava

Karte Slowakische  Republik

Sehenswertes

Bratislava (Pressburg)

Die Hauptstadt der Slowakei mit ihrer 2.000 Jahre alten Geschichte, Krönungsstadt der ungarischen Könige und Königinnen, Sitz des Rates der ungarischen Statthalter und alte Universitätsstadt, erstreckt sich zu beiden Seiten der Donau am südlichen Ausläufer der Kleinen Karpaten - nur 60 km von Wien und 20 km von der ungarischen Grenze entfernt.

Die geschützte Zone des Stadtkerns tut sich durch zahlreiche Paläste, sakrale Bauten, Fontänen, Statuen und andere architektonische Denkmäler aus allen kulturellen Epochen von der Gotik bis zur Renaissance hervor. Vor allem fallen die alten Stadthäuser des Hochadels auf. Und in der spätbarocken Apotheke "Zum roten Krebs" finden Sie ein pharmazeutisches Museum.

Über der Donau erhebt sich das viertürmige Schloss; im neunten Jahrhundert wurde es als Burg gebaut und später wohnlicher umgestaltet. Vom 16. bis zum 18. Jahrhundert bewahrte man hier im Kronturm die ungarischen Kronjuwelen auf. Oft wohnte Österreichs Kaiserin Maria Theresia hier; sie ließ das Schloss prunkvoll ausbauen, Gärten anlegen und neue Gebäude für die Verwandtschaft errichten. Nach einem Brand wird das Schloss nun nach und nach restauriert.

Zips

Das Zips-Territorium liegt südöstlich der Hohen Tatra und ist eine der bemerkenswertesten Gegenden der Slowakei. Im 13. Jahrhundert wurden die Ureinwohner von den Tataren ausgerottet. Aus Sachsen herbeigerufene Ansiedler gründeten neue Städte, die sich zu Gemeinschaften zusammenschlossen - so der "Bund der 24 freien Städte der Zips", der bis ins 19. Jahrhundert überdauerte. Zusammenarbeit, Privilegien, Erlöse aus Handel, Gewerbe und Bergbau brachten allen diesen Zipser Städten Wohlstand. Das beweisen ihre schönen Bauwerke; die Stadtkerne wahrten ihr mittelalterliches Bild.

Spisske Podhradie

Es ist zu Fuß eine halbe Stunde zur Zipser Burg Spissky Hrad. Sie ist mit ihren fünf Burghöfen die größte Ruine der ganzen Slowakei - und einst war es eine der größten Adelsburgen in Europa. Sie stand schon in frühromanischer Zeit, wurde dann vom 13. bis zum 16. Jahrhundert um- und ausgebaut. 1780 brannte sie ab. Inzwischen wurde einiges behutsam konserviert und restauriert. Nun erstrahlen der romanische Palas mit seinen Rundbogenfenstern, der runde Bergfried sowie die Reste der Kirche wieder in ihrer alten Pracht.

Martin

Freilichtmuseen sind über das ganze Land verstreut. Hier wird - noch mehr als in anderen Ländern - darauf geachtet, die seit Generationen bestehende Harmonie zwischen dem Leben und den kulturellen Bedürfnissen, zwischen Volksarchitektur, darstellender Kunst und Musik aufzuzeigen. In Martin steht das größte Freilichtmuseum, das "Museum des slowakischen Dorfes". Es bedeckt eine Fläche von fast hundert Hektar. Dort stehen Häuser, wie sie für die unterschiedlichen Regionen der Slowakei typisch waren oder sind. Im Sommer werden hier Beispiele des Brauchtums und der traditionellen Volkshandwerke gezeigt.

Slowakisches Paradies

Sieben Nationalparks liegen in der Slowakei, außerdem eine Anzahl geschützter Landschafts- und Naturschutzgebiete. Der Nationalpark "Slowakisches Paradies" ist außergewöhnlich reich an Naturschönheiten. Es erstreckt sich zwischen den Städten Poprad und Spiska Nova Ves und steht unter strengem Natur- und Landschaftsschutz. Das Gebiet ist vor allem durch seine ein bis zwei Meter breiten Klammen zwischen den bis zu 300 m hohen, senkrecht aufsteigenden und überhängenden Wänden, bekannt, wo Schluchten mit hohen Wasserfällen und Kaskaden wechseln. Hier gibt es verschiedene Klettertouren mit Aufstiegen über Leitern, mit Überhängen und mit Brücken, die nur aus einem Baumstamm bestehen. Auch unterirdische Karstformationen sind zu sehen.

Hohe Tatra

Die Hohe Tatra ist das einzige Hochgebirge der Slowakei und das kleinste Hochgebirge der Welt. Auf dem gesamten Gebiet erstreckt sich der Nationalpark der Hohen Tatra mit mehr als 300 Gipfeln, davon 26 mehr als 2.500 m hoch. Auf vielen Bergsätteln sind kleine, tiefe Gebirgsseen aufgestaut. Gekennzeichnete Wanderwege führen in Täler, zu Wasserfällen und auch auf sechs Gipfel. Weitere Bergspitzen können mit Bergführern besucht werden.

Kleine Fatra

Das Gebirgsmassiv ist Bestandteil des westlichen Karpatenbogens. In der Nähe der Stadt Zilina (Sillein) durchbricht der tiefe Einschnitt des Waag-Tals den Kamm der kleinen Fatra und teilt ihn in zwei unterschiedliche Teile.

Der Nordostteil steht als Nationalpark Mala Fatra ganz unter Naturschutz; er besitzt eine artenreiche Flora und Fauna. Die stark gegliederte Landschaft bezaubert mit ihren bizarren Felsformationen und Schluchten - ein beliebtes Ziel für Bergwanderer und ist auch für Familienurlaub geeignet.

Dobsiná

Die Dobschauer Eishöhle ist eine der größten und schönsten in Europa: 400 Meter lang, mehr als 40 Meter breit, zum Teil fast hundert Meter hoch. Manche Eissäulen ragen zwölf Meter auf und haben vier Meter Durchmesser; einige sind hohl, andere mit erstaunlichen natürlichen Ornamenten geschmückt. Die Eismassen sind gewaltig: Allein der Boden der Höhle ist eine kompakte, 21 Meter dicke Eisschicht, in die man Stufen und Gänge gehauen hat. 1871 wurde die Höhle der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und bereits 1887 elektrisch beleuchtet - als erste Höhle der ganzen Welt.

Heilquellen

In den slowakischen Karstgebieten sind seit Jahrhunderten Mineralwasserquellen bekannt, aber nur ein Teil wird bereits aufgefangen und in Heilbädern genutzt. Die Wässer enthalten zum Teil natürliche Wärme, zum Teil Minerale aus dem Erdinnern.

Karte Slowakische  Republik

Reisehinweise

Seit dem 23. August 2017 gilt für das Land eine erhöhte Terrorwarnstufe. Laut slowakischer Behörden diene dies zur Vorbeugung, konkrete Hinweise für einen geplanten Anschlag gebe es nicht. Mit vermehrter Polizeipräsenz ist zu rechnen.

Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

SICHERHEIT:

* Vor allem in den Touristengebieten (z.B. Bratislava, Hohe Tatra sowie in den Kurorten) existiert eine ausgeprägte Kleinkriminalität in Form von Taschendiebstahl und Wageneinbrüchen. Auch mit Diebstählen in Hotels muss gerechnet werden.

* Gewarnt wird auch vor der Gefahr von Auto-Diebstahl. Besonderes neuere Modelle Marken BMW, Mercedes, Audi und VW mit ausländischen Kennzeichen sind gefährdet. Dies gilt selbst dann, wenn sie mit elektronischer Wegfahrsperre versehen sind.

* In den letzten Jahren kam es auch immer wieder zu Überfällen auf der Autobahn zwischen Brünn und Bratislava, bei welchen der Fahrer durch Vortäuschung von Defekten am Fahrzeug zum Halten gebracht und anschließend ausgeraubt wurde. Ebenso auch auf den Rastplätzen bzw. Tankstellen im Stadtgebiet Bratislava, aus/in Richtung Brünn/Prag, Wien, Budapest und Trnava/Zilina. In diesen Straßenabschnitten ist wird zu einem hohen Maß an Vorsicht geraten.

ALKOHOL: Alkohol darf nur in geschlossenen Räumen (z.B. Restaurants, Bars) konsumiert werden (Ausnahmen können z.B. für Weihnachtsmärkte bestehen). Die Strafen bei Missachtung sind hoch.

STRAFRECHTLICHE BESTIMMUNGEN: Der Besitz und Konsum von Drogen, auch in kleinen Mengen und zum eigenen Verbrauch bestimmt, ist strafbar und wird regelmäßig mit hohen Strafen geahndet. Dabei wird nicht zwischen sogenannten weichen und harten Drogen unterschieden.

Prostitution ist nicht strafbar, Zuhälterei hingegen steht unter Strafe.

Homosexualität ist nicht strafbar.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Serbien

Karte Serbien

Einreise für Deutsche

Visumfrei für Serbien für einen Aufenthalt bis zu maximal 90 Tagen.

Notwendig sind:

- der mindestens noch für die Dauer des Aufenthalts gültige Reisepass (auch der Vorläufige Reisepass) oder Personalausweis

- Rück- oder Weiterreiseticket und -papiere (außer bei Anreise mit Kfz)

- ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt

- Nachweis einer Krankenversicherung

Landesdaten

Lage

Die Republik SERBIEN liegt mitten auf der Balkanhalbinsel. Sie grenzt im Norden an Ungarn, im Osten an Rumänien und Bulgarien, im Süden an Mazedonien, den Kosovo und Montenegro und im Westen an Bosnien-Herzegowina und Kroatien.

Fläche: ca. 55.968 km².

Zur Republik Serbien gehört die Provinz Vojvodina. Serbien ist eingeteilt in 24 Kreise.

Einwohner

Bevölkerung: 7,12 Millionen

Städte:

Beograd (Belgrad, Hauptstadt) ca. 1,64 Millionen

Novi Sad ca. 335.700

Nis ca. 257.900

Kragujevac ca. 177.500

Subotica ca. 140.400

Sprache

Die Amtssprache ist Serbisch.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ). Auch in Serbien gilt die europäische Sommerzeit, die MEZ +1 Stunde entspricht.

Telefon/Post

Post

Luftpost nach Europa benötigt etwa ein bis zwei Wochen.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Serbien ist 00381. Von Serbien nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Telefonkarten gibt es in Postämtern und Tabakgeschäften.

NOTRUFNUMMERN: 112 oder Polizei 912, Unfallrettung 913, Feuerwehr 914.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Serbien von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone. Die Mobilfunkerreichbarkeit umfasst nahezu das ganze Land.

Internet

Länderkürzel: .yu oder .rs

Feiertage

1. und 2. Januar (Neujahr)

7. Januar (Weihnachten - Ostkirche)

15. und 16. Februar (Tag der serbischen Verfassung)

14. April (Karfreitag - Ostkirche)

17. April (Ostermontag - Ostkirche)

1. und 2. Mai (Tag der Arbeit)

11. November (Tag des Waffenstillstandes)

Den wichtigsten Religionsgemeinschaften werden verschiedene Feiertage eingeräumt. Wenn ein staatlicher Feiertag auf den Samstag oder Sonntag fällt, ist der nächste Arbeitstag frei. Liegt zwischen dem Wochenende und einem Feiertag nur ein Arbeitstag, wird es den Unternehmen freigestellt, diesen als Feiertag zu begehen.

Die Hauptferienmonate sind Juli und August.

Öffnungszeiten

Geschäfte: Mo bis Fr 8-19 Uhr, Sa 8-16 Uhr, Geschäfte in Stadtzentren täglich 8-21 Uhr; Lebensmittelgeschäfte oft ab 6 Uhr geöffnet;

Post: Mo bis Fr 8-19 Uhr, Sa 8-15 Uhr;

Banken: Mo bis Fr 8-19 Uhr, Sa 8-12 Uhr;

Firmen und Büros: Mo bis Fr 8.30 bis 16 Uhr;

Behörden: Mo bis Fr 8-15 Uhr oder 8.30 bis 16 Uhr..

Kleidung

Für einen Aufenthalt während des Sommers genügt es, wenn man leichte Sommerkleidung mitnimmt. Für die Gebirgsgegenden sollte man aber trotzdem noch Wollsachen einpacken. Für die anderen Jahreszeiten ist Übergangskleidung bzw. gute Winterkleidung angebracht. An Regenschutz sollte man denken.

Karte Serbien

Geschichte/Politik

Schon ab ca. 7.000 v. Chr. waren Teile des heutigen Gebietes von Serbien besiedelt. Thraker und Illyrer kamen im 1. Jahrtausend v. Chr., dann folgten im 6. Jahrhundert v. Chr. griechische Siedlungen. Ab dem 2. Jahrhundert v. Chr. kam die Region unter den Einfluss Roms und nach der Teilung des Römischen Reiches zu Ostrom.

In das langsam christianisierte Reich wanderten im 6. Jahrhundert n. Chr. Slawen ein. Das mittelalterliche Serbien wurde selbstständig und umfasste Mitte des 14. Jahrhunderts weite Teil des Balkans. Im 15. Jahrhundert unterlagen die Serben den Osmanen, und Serbien wurde osmanische Provinz. Nach verschiedenen Aufständen wurde Serbien 1817 autonome Provinz innerhalb des Osmanischen Reiches und 1882 unabhängiges Königreich. Aus den Wirren des Ersten Weltkrieges entstand das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen, das 1929 zu Jugoslawien wurde. Das Reich zerbrach 1941 und wurde 1945 unter Tito wieder geeint.

Nach dem Tod Titos begannen 1981 Unruhen in Teilrepubliken. Jugoslawien zerbrach 1991/92 in die unabhängigen Staaten Slowenien, Kroatien, Mazedonien, Bosnien-Herzegowina und die Bundesrepublik Jugoslawien mit den Teilrepubliken Serbien und Montenegro.

Am 21. Mai 2006 stimmten 55,5 Prozent der Montenegriner, die bei der Wahl teilgenommen hatten, für die Unabhängigkeit von Serbien - der letzte Staatenbunden des ehemaligen Jugoslawiens löste sich damit auf. Serbien gilt als der alleinige Rechtsnachfolger der Union. Als erstes Land hatte Island am 8. Juni 2006 Montenegro anerkannt, danach folgte u.a. die EU am 12. Juni und am 15. Juni 2006 Serbien.

Kosovo hat sich am 17. Februar 2008 für unabhängig erklärt. Die völkerrechtliche Anerkennung durch Deutschland ist am 21. Februar 2008 erfolgt. Die Anerkennung der EU und NATO erfolgte ebenfalls. Einige Staaten lehnen die Anerkennung ab, viele Staaten haben noch keine Stellung bezogen. Von Serbien wird die Unabhängigkeit nicht anerkannt.

Wirtschaft

Wichtigste Anbauprodukte in der Landwirtschaft sind Weizen, Mais, Zuckerrüben, Kartoffeln und Obst. Aus dem angebauten Wein werden zum Teil hervorragende Weine gekeltert. Wichtige Industriezweige sind Bergbau, Stahlproduktion, Maschinenbau und Zementproduktion. Durch die politischen Unruhen und den Zerfalls des alten Jugoslawiens sowie wegen anhaltender Sanktionen und Unruhen wurde und wird die Wirtschaft des Landes stark beeinträchtigt. Serbien hat eine Arbeitslosenquote von ca. 40 Prozent, dazu eine Inflationsrate über 100 Prozent.

Religion

Zwei Drittel der Bevölkerung sind serbisch-orthodoxe Christen. Minderheiten sind katholische Christen, Muslime und Juden.

Vegetation

Im Norden des Landes findet man Mischlaubwälder, weiter in Richtung Süden Hartlaubwälder.

Tierwelt

In den Wäldern von Serbien kann man noch Bären finden (z.B. den Braunbär), Wölfe, Luchse und Wildkatzen. Zahlreich sind Wildschweine, Rotwild und Füchse. Steinadler, das Auerhuhn und die Zwergohreule kann man besonders im Nationalpark Durmitor sehen.

Karte Serbien

Kulinarisches

Die Küche in Serbien ist so vielfältig wie die im Lande lebenden Volksgruppen. Bekannte heimische Spezialitäten sind Cevapcici (Hackfleischröllchen), Raznjici (Rind- und Schweinefleischspieße mit viel Zwiebeln), Sarma (Rindfleisch und Reis in Wein- und Sauerkrautblätter gerollt) und Pljeskavica (dünne Hackfleischfladen). Weit verbreitete Nationalgerichte sind auch Djuvec, serbisches Reisfleisch mit Gemüse, Pihtije (Schweine- oder Entenfleisch in Sülze) sowie Musaka, ein Auflauf aus Kartoffeln und Hackfleisch. Als Nachtisch werden oft Alva (gehackte Nüsse in Honig) oder Lokum (türkischer Honig) serviert. In Serbien werden über 300 Weinsorten angebaut, besonders bekannt sind Peljesac, ein roter schwerer Wein sowie der trockene weiße Grk. Von den vielen exzellenten Schnapssorten seien hier nur Slivovic, Maraskino und Pelinkovac erwähnt.

Sitten und Gebräuche

In Serbien sind vielfältige Kultureinflüsse präsent. Die Gastfreundlichkeit und Kontaktfreudigkeit der Menschen dort ist beinahe schon sprichwörtlich und oft wird man zu einem türkischen Kaffee oder einem Slivovic eingeladen. Die beste Gelegenheit, etwas über die unterschiedlichen Bräuche des Landes zu erfahren, sind die zahllosen Feste, die über das ganze Jahr verteilt in allen Regionen gefeiert werden. Traditionelle Tänze und Trachten, volkstümliche Musik und kulinarische Köstlichkeiten gehören immer dazu.

Souvenirs

Beliebte Souvenirs sind volkstümliche Gegenstände wie Schnitz- und Töpfereiarbeiten, Teppiche und Kelims sowie Kupfer- und Messinghandwerk. Ebenso beliebte Mitbringsel sind Dzezva, kleine Töpfchen mit langem Griff, in denen türkischer Kaffee zubereitet wird und filigrane Arbeiten aus Silber und Kupfer. Naive Malereien von Künstlern des Landes sind mittlerweile weit über die Grenzen des Landes bekannt und in allen Gegenden des Landes zu finden.

Karte Serbien

Klimainformationen

Im Norden Serbiens herrscht Kontinentalklima mit ausgeprägten Temperaturschwankungen zwischen den Jahreszeiten, im Süden ein eher gemäßigtes kontinentales Klima mit etwas geringeren Temperaturschwankungen. In den höheren Gebirgen des südlichen Landesteils ist das Klima entsprechend der Höhe kälter. Die Winter in Serbien sind im allgemeinen kurz, kalt und schneereich, die Sommer sind warm. Der kälteste Monat ist der Januar, der wärmste der Juli. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei 10°C, die durchschnittliche Niederschlagsmenge bei 896 mm.

Beste Reisezeit

Die beste Zeit für Reisen nach Serbien ist das Frühjahr und der Herbst.

Karte Serbien

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Für Individualreisende Hepatitis A.

Informationen zur Malaria

Malaria

Kosovo ist malariafrei.

Verbreitung

Serbien ist malaria-frei.

Karte Serbien

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Serbischer Dinar (RSD)

1 Serbischer Dinar = 100 Para

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 121,21 RSD

1 US-$ = ca. 105,96 RSD

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: Beträge ab 15.000 Euro dürfen nur noch per Banküberweisung eingeführt werden. Beträge bis 15.000 Euro siehe unter Deklaration.

Einfuhr Landeswährung: bis zu 120.000 RSD, jedoch nur in Banknoten zu höchstens 1.000 RSD. Eine Summe über 120.000 RSD kann eingeführt werden, wenn eine Bankbescheinigung als Nachweis vorgelegt wird, dass die Geldsumme im Ausland gekauft wurde.

Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremdwährung nach Serbien müssen Beträge zwischen 10.000 und 15.000 Euro schriftlich deklariert werden, der Beleg ist bis zur Ausreise aufzubewahren. Verstöße gegen die Anmeldepflicht werden bei Ausreise mit der Beschlagnahmung von Devisen bestraft.

Ausfuhr Fremdwährung: Aus Serbien können ohne Nachweis über die Herkunft des Geldes bis zu 2.000 Euro ausgeführt werden. Darüber hinaus ist die Ausfuhr von Fremdwährung in Höhe der deklarierten Einfuhr möglich. Für Staatsangehörige von Serbien gelten andere Bestimmungen.

Ausfuhr Landeswährung: bis zu 120.000 RSD, jedoch nur in Banknoten zu höchstens 1.000 RSD.

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Umtausch: Es empfiehlt sich unbedingt die Mitnahme von Bargeld in Euro und der Umtausch vor Ort. Da der Euro in Serbien nicht mehr als offizielles Zahlungsmittel gilt, sollten bereits an der Grenze ausreichend Euro in RSD getauscht werden.

Internationale Kreditkarten: Ja - In den großen Städten Serbiens können Kreditkarten ausländischer Banken fast überall als Zahlungsmittel verwendet werden.

Euroschecks: Nein

Geldautomat: Ja - In Städten gibt es ausreichend EC-Geldautomaten zur Bargeldbeschaffung (nur Karten mit Maestro-Zeichen werden akzeptiert). Zusätzlich sollte jedoch Bargeld mitgeführt werden, das an Wechselstuben ("Menjacnica") getauscht werden kann.

Reiseschecks: Nein - Reiseschecks können in Serbien nicht eingetauscht werden.

Karte Serbien

Auskunftstellen

Botschaft von Serbien
Taubertstraße 18
14193
Berlin
(0 30) 825 22 06
(0 30) 895 77 00, 895 77 02 22
www.konzulatiscg.de
info@botschaft-serbien.de
Mo bis Fr 8.30-16.30 Uhr
Konsularabteilung: Mo bis Fr 9-13 Uhr, Mi auch 15-18 Uhr
Geschäftsbereich der Konsularabt.: Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen

National Tourism Organisation of Serbia (NTOS)
Cika-Ljubina 8
11000
Belgrad
National Tourism Organisation of Serbia (NTOS)
PO Box 90
11000 Belgrad / Serbien
(00381 11) 262 67 67
(00381 11) 655 71 00
www.serbia-tourism.org
office@serbia.travel

Nemacko-srpska privredna komora
Deutsch-Serbische Wirtschaftskammer
Str. Toplicin venac 19-21
11000
Belgrad /Serbien
(00381 11) 303 47 80
(00381 11) 202 80 10, 202 80 11
www.serbia-tourism.org
info@ahk.rs
Mo-Fr 8-16 Uhr

Botschaften und Konsulate

Botschaft von Serbien
Taubertstraße 18
14193
Berlin
(0 30) 825 22 06
(0 30) 895 77 00, 895 77 02 22
www.konzulatiscg.de
info@botschaft-serbien.de
Mo bis Fr 8.30-16.30 Uhr
Konsularabteilung: Mo bis Fr 9-13 Uhr, Mi auch 15-18 Uhr
Geschäftsbereich der Konsularabt.: Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen

Generalkonsulat von Serbien
Klosterstraße 79
40211
Düsseldorf
(02 11) 679 86 36
(02 11) 239 55 02 74
info@gksrbijedis.de
Mo bis Fr 8.30-13 Uhr, Mi auch 15-18 Uhr

Generalkonsulat von Serbien
Thüringer Straße 3
60316
Frankfurt/M.
(0 69) 43 31 49
(0 69) 90 43 67 60
info@gksrbfra.de
Mo bis Fr 8.30-16 Uhr, Mi auch 15-18 Uhr

Generalkonsulat von Serbien
Harvestehuder Weg 101
20149
Hamburg
(0 40) 410 47 47
(0 40) 416 22 60
gk_hamburg@web.de
Mo bis Fr 8-16 Uhr, Mi auch 15-18 Uhr

Generalkonsulat von Serbien
Böhmerwaldplatz 2
81679
München
(0 89) 98 13 19
(0 89) 98 24 75 21, 982 47 50
gk-minhen@t-online.de
Mo bis Fr 8.30-13 Uhr, Mi auch 15-18 Uhr

Generalkonsulat von Serbien
Taubenstraße 4
70199
Stuttgart
(07 11) 649 40 48
(07 11) 601 70 60
gk-stutgart@t-online.de
Mo bis Fr 8.30-13 Uhr, Mi zusätzlich 15-18 Uhr

Embassy of Germany
Neznanog Junaka 1a

Konsularabteilung:
Kneza Milosa 75
11000 Belgrad
11040
Belgrad
Deutsche Botschaft
P.O.Box 48
11040 Belgrad/Serbien
(00381 11) 306 43 03
(00381 11) 306 43 00
info@belgrad.diplo.de
Amtsbezirk: Serbien und Montenegro

Karte Serbien

Sehenswertes

Belgrad

Die Hauptstadt von Serbien liegt an der Mündung der Save in die Donau. Obwohl die Gegend um Belgrad vermutlich schon seit der Steinzeit besiedelt ist, sind nur wenige historische Gebäude zu sehen - Belgrad wurde über 40-mal in seiner Geschichte zerstört. Sehenswert ist die Belgrader Festung, ein einzigartiger Verteidigungskomplex, mit dessen Bau schon im ersten Jahrhundert n.Chr. begonnen wurde. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Alte und das Neue Schloss, die Bajrak-Moschee und die orthodoxe Kathedrale. Belgrad beherbergt über 50 Museen, unter anderem das Nationalmuseum, das Ethnografische Museum und das Museum für Moderne Kunst.

Kotor

Klöster

Viele Klöster aus dem Mittelalter zeugen noch heute von einer eigenständigen serbischen Bautradition.

Durmitor-Nationalpark

Karte Serbien

Reisehinweise

Grenzübergänge: An den Grenzstellen wird verstärkt kontrolliert. Längere Wartezeiten sind möglich.

Keine Anhalter mitnehmen: Reisende, die Serbien besuchen oder durchreisen, sollten keinesfalls unbekannte Anhalter mitnehmen. Im Hinblick auf die Flüchtlingssituation auf dem westlichen Balkan könnte dies bei Grenzübertritt nach serbischem Recht als Schleusung ausgelegt werden.

Allgemeine Hinweise:

Die Situation in Serbien ist entspannt. Reisende sollten sich jedoch im Vorfeld einer Reise nach Serbien und bei Aufenthalten dort über die Medien informieren. Gute Informationsmöglichkeiten über aktuelle Ereignisse in englischer Sprache bieten die Tageszeitung Blic unter http://english.blic.rs/ oder die Internetseiten des Fernsehsenders B92 unter www.b92.net

Demonstrationen und Menschenansammlungen sollten grundsätzlich gemieden werden.

Wegen der Gefahr von Diebstählen sollten Fahrzeuge am besten nur in verschlossenen Garagen oder auf bewachten Parkplätzen abgestellt werden. Reisedokumente, Wertsachen sollte man nicht im geparkten Fahrzeug zurücklassen, auch nicht im Kofferraum.

Es wird dringend davon abgeraten, an Raststätten oder Tankstellen entlang der Autobahn im Fahrzeug zu übernachten. Besonders während der Ferienzeiten kommt dabei es häufig zu Überfällen und Diebstählen von Geld und Reisedokumenten.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

KRIMINALITÄT: In Zügen, insbesondere in Nachtzügen, kommt es in Serbien häufig zu Taschendiebstählen. Auf Reisedokumente und Wertgegenstände sollte also besonders geachtet werden.

STRAFRECHT IN SERBIEN: Der Handel oder der Besitz von Drogen wird in Serbien streng strafrechtlich verfolgt. Auch geringe Mengen, z.B. für den Eigenbedarf, darf man nicht besitzen.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Kroatien

Karte Kroatien
Visovac

Einreise für Deutsche

Visumfrei für 90 Tage. Notwendig sind: jeweils mindestens für den Aufenthalt gültiger Reisepass oder vorläufiger Reisepass, Personalausweis oder vorläufiger Personalausweis sowie Rück- oder Weiterreisetickets und ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt.

Landesdaten

Lage

Die Republik Kroatien grenzt im Norden an Slowenien und Ungarn, im Osten an Serbien und Montenegro sowie an Bosnien-Herzegowina und im Westen an das Mittelmeer (Adria). Der südlichste Landeszipfel um Dubrovnik ist durch eine Verbindung von Bosnien-Herzegowina ans Meer vom Hauptland getrennt.

Fläche: 56.542 km².

Verwaltungsstruktur: 20 Provinzen (Zupanija) und der Hauptstadtbezirk Zagreb.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 4,3 Millionen

Städte:

Zagreb (Hauptstadt) ca. 686.600

Split ca. 165.900

Rijeka (Fiume) ca. 127.500

Osijek ca. 83.500

Zadar ca. 70.700

Pula ca. 57.200

Sprache

Die Amtssprache ist Kroatisch, es wird auch Deutsch, Englisch und Italienisch verstanden.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ).

Da auch in Kroatien die europäische Sommerzeit gilt, besteht das ganze Jahr über kein Zeitunterschied.

Stromspannung

In der Regel 220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Kroatien ist 00385, von Kroatien nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

Auslandsgespräche führt man am besten von einem Postamt oder von einer Telefonzelle aus. Die öffentlichen Fernsprecher werden mit einer Telefonkarte bedient, die man bei Postämtern, an Zeitungskiosken und in Hotels kaufen kann.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 92 oder 112, Unfallrettung 94 oder 112, Feuerwehr 93 oder 112.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Kroatien von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone. Die regionale Abdeckung mit Mobilfunk ist deutlich über 90 Prozent.

Internet

Länderkürzel: .hr

Internetcafés sind in Kroatien weit verbreitet.

Feiertage

Feiertage 2017:

1. Januar (Neujahr)

6. Januar (Dreikönigstag)

17. April (Ostermontag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

15. Juni (Fronleichnam)

22. Juni (Anti-Faschismustag)

25. Juni (Staatsfeiertag)

5. August (Tag des Sieges und der Dankbarkeit)

15. August (Mariä Himmelfahrt)

8. Oktober (Unabhängigkeitstag)

1. November (Allerheiligen)

25. und 26. Dezember (Weihnachten)

Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, so wird er am folgenden Montag nachgefeiert.

Teile der Bevölkerung begehen die muslimischen Feiertage.

Die Hauptferienzeit geht von Anfang Juli bis Ende August.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 8-19 Uhr, in Großstädten auch Sa 8-13 Uhr;

Büros: Mo bis Fr 8/9-16/17 Uhr;

Behörden: Mo bis Fr 8.30-17 Uhr;

Geschäfte: Mo bis Fr 7/8-20 Uhr, Sa 8-13/14 Uhr, viele Geschäfte sind bis 22 Uhr und vor allem in den Sommermonaten auch an Sonntagen geöffnet;

Postämter: Mo bis Fr 7-19 Uhr, Sa 7-13 Uhr.

Kleidung

Während des Sommers genügt es, wenn man leichte Sommerkleidung und einen Regenschutz dabei hat. Für die Abende, die recht kühl werden können, sollte man auch wärmere Kleidung einpacken.

Für die anderen Jahreszeiten ist Übergangskleidung bzw. gute Winterkleidung sowie ein guter Regenschutz zu empfehlen.

Karte Kroatien
Visovac

Geschichte/Politik

Vom ersten bis vierten Jahrhundert n. Chr. gehörte das Gebiet des heutigen Kroatien zur römischen Provinz Pannonien. Die Awaren eroberten die Region im sechsten Jahrhundert, bevor sie ein Jahrhundert später von Kroaten (einem südslawischen Volk) vertrieben wurden. Das neue Königreich fiel im zwölften Jahrhundert an Ungarn. In den folgenden Jahrhunderten kamen Teile Kroatiens unter die Herrschaft des Osmanischen Reiches, andere zu den Habsburgern, die bis Ende des 17. Jahrhunderts ganz Kroatien eroberten. 1868 wurde Kroatien der ungarischen Krone unterstellt. 1881 schloss sich das Land offiziell mit Slawonien zusammen.

Mit dem Ende der Habsburger Monarchie nach dem Ersten Weltkrieg endete die Verbindung Kroatiens mit Österreich-Ungarn. 1918 wurde Kroatien Teil des unabhängigen "Königreiches der Serben, Kroaten und Slowenen". 1929 wurde das Königreich in Jugoslawien - das Land der Südslawen - umbenannt. 1939 wurde ein Gebiet abgegrenzt, das den Namen Kroatien erhielt und annähernd den heutigen Grenzen der Republik entspricht. 1941 wurde mit der Auflösung Jugoslawiens der unabhängige Staat Kroatien gegründet.

Nach Kriegsende gründete Tito die Volksrepublik Jugoslawien mit Kroatien als eine ihrer Teilrepubliken. Nach Titos Tod 1980 nahmen die Spannungen zwischen Kroatien und der von Serben dominierten jugoslawischen Regierung wieder zu. Bei den ersten freien Wahlen in Kroatien 1990 erreichte die bürgerliche Opposition die Mehrheit. Im Juni 1991 erklärte das kroatische Parlament die Unabhängigkeit des Landes. Es folgte ein blutiger Bürgerkrieg. 1992 wurde Kroatien von den EG Staaten offiziell anerkannt. Die Vereinten Nationen stationierten Friedenstruppen zur Überwachung der im Friedensvertrag enthaltenen Bestimmungen im Land. Im Juni 1991 kam es trotz UN-Präsenz zu einem erneuten Ausbruch der Kämpfe. Bis 1995 wurden die serbisch besetzten Gebiete Westslawonien und Krajina zurückerobert, die serbische Bevölkerung floh größtenteils.

Seit 2009 ist Kroatien Mitglied der NATO. Am 1. Juli 2013 erfolgte der EU-Beitritt.

Wirtschaft

Kroatien war eine der aufstrebendsten Republiken der sechs ehemaligen Teilrepubliken der Volksrepublik Jugoslawien. Nach dem Ausbruch des Krieges im Juni 1991 begann die Talfahrt der kroatischen Wirtschaft. Die Kriegszerstörungen belaufen sich nach Schätzungen auf über 20 Milliarden US-Dollar.

Der Krieg setzte auch dem einst profitablen Fremdenverkehr der Republik, der Ende der 80er Jahre mehr als 80 Prozent des gesamten Wirtschaftsaufkommens des ehemaligen Jugoslawiens ausmachte, ein Ende. Inzwischen spielt der Tourismus in der Wirtschaft Kroatiens wieder eine große Rolle.

Religion

Die meisten Kroaten sind Katholiken. Minderheiten sind serbisch-orthodoxe Christen und Moslems.

Vegetation

Die Ebenen und ein Großteil der Gebirge sind mit Laubbäumen (Buchen, Eichen) bewachsen. Karst ist charakteristisch für einige Gebiete des Landes, z.B. in einigen Nationalparks. In Kroatien gibt es über 50 geschützte Pflanzenarten.

Tierwelt

Hasen, Füchse, Luchse, Wiesel, Otter, Braunbären, Rotwild, Marder, Wildschweine, Wildkatzen, Wölfe und Mufflons (wilde Schafe) und andere Tiere sind in Kroatien beheimatet.

Karte Kroatien
Visovac

Kulinarisches

Beliebt sind in Kroatien u.a. Spezialitäten vom Grill, dalmatinischer luftgetrockneter Schinken, Salzsardellen, Schafskäse sowie gepfefferte Slawonische Würste. Im kontinentalen Teil Kroatiens gibt es Pute mit Mlinci (eine besondere Art von Teigwaren) und Strukli (gekochte oder gebackene Teigwaren mit Käse). In Küstengebieten werden Fischspezialitäten angeboten. Die kroatischen Weine wie die Spirituosen (z.B. Travarica) sollte man probiert haben.

Souvenirs

Kristall aus Samobor, Porzellan, Folklore- und künstlerische Keramik sowie Gegenstände des einheimischen Handwerks sind beliebte Souvenirs. Filigranschmuck ist nicht billig, aber sehr schön verarbeitet.

Duty Free

Einreise aus EU-Ländern

Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

ACHTUNG: Für Zigaretten, die aus Bulgarien, Lettland, Litauen, Rumänien oder Ungarn nach Kroatien eingeführt werden, gilt derzeit eine Steuerfreimenge von nur 300 Stück.

Einreise aus Drittländern

Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) sind die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

- 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

- 16 Liter Bier;

- 4 Liter nicht schäumende Weine;

- 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent oder 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein;

- eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

- andere Waren bei Einreise auf dem Luft- oder Seeweg bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro, bei Einreise auf anderen Verkehrswegen bis zu einem Gesamtwert 300 Euro; für Reisende unter 15 Jahren gilt grundsätzlich die Freimenge von 175 Euro.

DIE ABGABENBEFREIUNG WIRD NICHT GEWÄHRT

- Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke;

- Reisenden unter 15 Jahren für Kaffee und Kaffee-Extrakte oder -Essenzen.

Karte Kroatien
Klimadiagramm

Klimainformationen

Im Norden Kroatiens herrscht Kontinentalklima, an der Adriaküste Mittelmeerklima. Die Temperaturen reichen von ca. 5-10°C im Winter und bis zu ca. 22-30°C im Sommer. Die meisten Niederschläge fallen in den Monaten November und Dezember.

Beste Reisezeit

Von Mai bis September, für Badeurlaube von Mitte Juni bis Ende September.

Karte Kroatien
Visovac

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Für Individualreisende Hepatitis A.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Kroatien ist malaria-frei.

Ärztliche Hilfe

ZAGREB: Dr. Toni Vuinac (spricht Deutsch), Klenovnicka 23,, Zagreb, Tel. 32 59 17.

Karte Kroatien
Visovac

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Kuna ( K)

1 Kuna = 100 Lipa.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 7,42 K

1 US-$ = ca. 6,50 K

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise aus einem Nicht-EU-Land sowie bei Ausreise in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt.

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt.

Umtausch: In Banken und Wechselstuben. In Hotels/Geschäften ist teilweise auch Bezahlung in Euro oder US-$ möglich; daher auch kleine Scheine mitführen. Häufig ist jedoch nur die Preisangabe in Euro, bezahlt werden muss in Kuna.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden in den meisten Tankstellen, Restaurants, Hotels und in größeren Geschäften in den Städten sowie in den touristischen Gebieten akzeptiert.

Geldautomat: Ja - Geldautomaten, an denen mit der Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Logo) oder mit der Kreditkarte Bargeld abgehoben werden kann, sind weit verbreitet.

Karte Kroatien
Visovac

Auskunftstellen

Im Reiseland

"Die Kroatischen Engel"

(einheitliche Rufnummer für touristische Informationen in kroatischer, deutscher, englischer und italienischer Sprache vom 15. März bis 15. Oktober täglich von 8-24 Uhr)

Tel.: (00385 62) 99 99 99

Deutsch-Kroatische Industrie- und Handelskammer
(Croatian German Chamber of Industry and Commerce, Inc.)
Strojarska cesta 22/11
10000
Zagreb /Kroatien
(00385 1) 631 16 30
(00385 1) 631 16 00
www.ahk.hr
info@ahk.hr

Kroatische Zentrale für Tourismus
Stephanstraße 13
60313
Frankfurt/M.
(0 69) 23 85 35 20
(0 69) 238 53 50
www.croatia.hr
info@visitkroatien.de

Kroatische Zentrale für Tourismus
Rumfordstraße 7
80469
München
(0 89) 22 33 77
(0 89) 22 33 44
www.croatia.hr
kroatien-tourismus@t-online.de

Croatian National Tourist Board
Iblerov trg 10/IV
10000
Zagreb /Kroatien
(00385 1) 455 78 27
(00385 1) 469 93 33
www.croatia.hr
info@htz.hr

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Republik Kroatien
mit Konsularabteilung
Ahornstraße 4
10787
Berlin
(0 30) 23 62 89 65
(0 30) 21 91 55 14
www.kroatische-botschaft.de
berlin@mvep.hr
Mo bis Fr 9-17 Uhr; Konsularabteilung: Mo bis Fr 9-13 Uhr, Di auch 16-18 Uhr
Geschäftsbereich der Konsularabteilung:
Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

Honorarkonsulat der Republik Kroatien
Leubnitzer Straße 30
01069
Dresden
(03 51) 41 74 66 63
(03 51) 41 74 66 67
konsulat@honorarkonsulat-kroatien.de
Di, Mi und Do 10-14 Uhr
(keine Visumerteilung)

Generalkonsulat der Republik Kroatien
Carlsplatz 14-15 (2. Etage)
40213
Düsseldorf
(02 11) 994 53 59
(02 11) 336 80 62
gkrh.dusseldorf@mvep.hr
Mo bis Fr 8.30-12.30, Di und Do auch 14-16 Uhr

Generalkonsulat der Republik Kroatien
Am Weingarten 25
60487
Frankfurt/M.
(0 69) 707 10 11
(0 69) 707 10 05
crocons.frankfurt@mvep.hr
Mo bis Do 9-12.30 Uhr, Di und Do auch 14.30-16.30 Uhr, Fr 9-12 Uhr

Generalkonsulat der Republik Kroatien
Hermannstraße 16
20095
Hamburg
(0 40) 31 13 18
(0 40) 31 13 17, 317 39 33
hamburg@mvep.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr

Honorarkonsulat der Republik Kroatien
c/o IHK Mainz
Schillerplatz 7
55116
Mainz
(0 61 31) 218 74 81
(0 61 31) 218 74 81
patzke@honorarkonsul-kroatien.de
nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Generalkonsulat der Republik Kroatien
Oberföhringer Straße 6
81679
München
(0 89) 260 87 51
(0 89) 90 90 16 50
gkrh.muenchen@mvp.hr
Mo bis Fr 8.30-13 Uhr, Do auch 15-17 Uhr; außerdem jeden 1. Samstag im Monat 9-12 Uhr

Generalkonsulat der Republik Kroatien
Liebenzeller Straße 5
Bad Cannstatt
70372
Stuttgart
(07 11) 55 60 49
(07 11) 95 57 10, 955 71 35
gkrhst@mvp.hr
Mo bis Fr 8.30-12.30 Uhr, Di und Do 13.30-15.30 Uhr

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Ulica grada Vukovara 64
10000
Zagreb
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
p.p. 207
10000 Zagreb/Kroatien
(00385 1) 615 55 36
(00385 1) 630 01 00
www.DeutscheBotschaft-Zagreb.hr
info@zabreb.diplo.de
Amtsbezirk: Kroatien

Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Ulica Borova 1
31000
Osijek /Kroatien
(00385 31) 22 00 07
(00385 31) 22 00 06
www.DeutscheBotschaft-Zagreb.hr
osijek@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Regierungsbezirke (Gespannschaften) Osijek-Baranja und Vukovar-Srijem
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Zagreb

Ärztliche Hilfe

ZAGREB: Dr. Toni Vuinac (spricht Deutsch), Klenovnicka 23,, Zagreb, Tel. 32 59 17.

Karte Kroatien
Visovac

Sehenswertes

Zabgreb

Zagreb, die Hauptstadt Kroatiens, liegt am Schnittpunkt verschiedener bedeutender Routen zwischen der Adriaküste und Mitteleuropa im Dreieck der Städte Wien, Budapest und Venedig. Das heutige Zentrum entwickelte sich aus zwei mittelalterlichen Siedlungen, Kaptol und Gradec. Die geschriebene Geschichte reicht ins Jahr 1094 zurück. Im 13. Jahrhundert hatte Zagreb unter verheerenden Plünderungen von mongolischen Volksstämmen zu leiden. Unter ungarischer und ab 1527 unter habsburgischer Herrschaft erholte sich Gradec und erlebte eine wirtschaftliche Blüte.

Nach der Unabhängigkeitserklärung Kroatiens im Oktober 1991 wurde Zagreb zur Hauptstadt der Kroatischen Republik und ist heute das politische, wirtschaftliche, kulturelle und geistige Zentrum des Landes.

Das Herz der Stadt ist der zentrale Ban-Josip-Jelacic-Platz in der Unterstadt. Am Kaptol, dem ältesten Teil der Zagrebs, ist die Kathedrale, die wohl berühmteste aller Zagreber Kirchen und die Abtei zu bewundern. Von der Ilica-Straße aus gelangt man mit der Drahtseilbahn in die Oberstadt, dessen Zentrum der St.-Markus-Platz mit der Markus-Kirche, dem Wahrzeichen der Stadt, ist. Von dem im 13. Jahrhundert errichteten Lotrscak-Turm wird seit mehr als einem Jahrhundert jeden Tag um 12 Uhr ein Kanonenschuss abgefeuert, der den Mittag verkündet.

Einen herrlichen Blick über die Stadt bietet der Strossmayer-Spaziergang. Zagreb ist eine Stadt der Parks und Anlagen, die dem Besucher eine Atempause von den touristischen Spaziergängen verschaffen.

Die Geschichte der Stadt lässt sich auch in den zahlreichen Museen, von denen das Mimara-Museum am Roosevelt-Platz in der Unterstadt mit seinen 3.750 Kunstwerken von antiken Werken bis zu Skulpturen und Bildern von europäischen Künstlern aus verschiedenen Jahrhunderten wohl das bekannteste ist, entdecken.

In der näheren Umgebung von Zagreb bietet das 1987 errichtete, Zagreber Meer genannte Sport- und Erholungszentrum Jarun und Mladost im Westen der Stadt Ruhe und Erholung auch für die einheimische Bevölkerung.

Split

Split ist nach Zagreb die zweitgrößte Stadt Kroatiens und die wirtschaftliche und kulturelle Metropole Dalmatiens. Dem Fremdenverkehr kommt eine große Bedeutung zu. Neben den zahlreichen Sehenswürdigkeiten gibt es auch ein vielfältiges Freizeit- und Unterkunftsangebot. Sehenswürdigkeiten wie der Diokletianpalast mit Peristyl (Altstadt), die Kathedrale Sv. Duje, die Museen und Galerien, der Stadtpark und die Uferpromenade locken viele Besucher an.

Dubrownik

Dubrownik besticht durch seine beeindruckende Lage auf einem ansteigenden Fels, der auf drei Seiten vom Meer umspült wird. Die mittelalterliche Altstadt ist von imposanten Festungsmauern umgeben, die auf zwei Kilometer begehbar sind. Sie steckt voller Sehenswürdigkeiten und Kunstschätzen von Weltrang. Es lohnt der Besuch der Festung Dubrovnik, des Rektorenpalasts aus dem 15. Jahrhundert, in dem das Stadtmuseum seine Schätze zeigt, des Franziskanerklosters mit seinem Kreuzgang und dem angeschlossenen Museum, der Jesuitenkirche Sv. Ignacijo und des ehemaligen Klarissinnenklosters. Auch kulturell wird in Dubrovnik etwas geboten. Im Juli/August finden in der Stadt die Sommerfestspiele mit Oper, Theater, Ballett und Konzerten statt.

Zadar

Zadar ist die größte Stadt Norddalmatiens und sowohl als Handelsmetropole als auch als Fremdenverkehrszentrum von Bedeutung. Im alten Stadtkern befinden sich viele bedeutende Sehenswürdigkeiten wie u.a. die Kirchen Sv. Donat (im Juli/August werden hier Konzerte veranstaltet), die Domkirche St. Anastasia und Sv. Krsevan. Daneben sollten sich die Besucher Zeit für das Römische Forum, das Archäologische Museum und die Stadtbefestigung nehmen.

Sibenik

Sibenik ist mit seinen Sehenswürdigkeiten eine der schönsten Städte im östlichen Adriaraum. Besonders sehenswert sind die Kathedrale Sv. Jakov mit dem Baptisterium und der an der nordöstlichen Seite der Kathedrale gelegene Domplatz.

Trogir

Trogir beeindruckt besonders durch seinen mittelalterlichen Altstadtkern, der ein einziges Museum darstellt. Die kleine Stadt ist reich an kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten, von denen die Kathedrale Sv. Lorro mit dem berühmten Hauptportal von Meister Rodovan sowie die Paläste und schlichten Bürgerhäuser aus dem 13. bis 17. Jahrhundert am sehenswertesten sind. Der Hauptplatz Trg Ivan Pavla II lädt zum Ausruhen und Verweilen ein.

Nationalparks in Kroatien

* Zweifelsohne der schönste Nationalpark Kroatiens ist der Nationalpark Plitwitzer Seen in der östlichen Lika zwischen den Bergketten der Mala Kapela und Licka Pljesevica gelegen. Die 16 unterschiedlich großen Seen des 1928 gegründeten Nationalparks reihen sich wie Perlen an einer Schnur aneinander. Das Besondere sind die zwischen den Seen bestehenden Barrieren aus Kalk. Rund drei Viertel des 1979 in die UNESCO-Liste "Erbe der Welt" aufgenommenen Nationalparks bestehen aus Wald. Baden und Bootfahren ist an einigen Plätzen des Nationalparks erlaubt.

* Eine Fahrt zum Nationalpark Krka-Wasserfälle ist einer der Höhepunkte einer Dalmatienreise. Von seiner Quelle bis zur Mündung stürzt der Fluss Krka über vier unterschiedlich hohe Kalkterrassen abwärts. Der Skradinski buk ist der wasserreichste der Katarakte der Krka und der sehenswerteste. Man kann ihn mit einem Buszubringer erreichen und von der Endstation aus Wandertouren unternehmen. Am Rand der Süsswasserseen hat sich eine Sumpfvegetation mit Schilf und Seerosen herausgebildet. Am Karstsee von Visovac kann ein Franziskanerkloster aus dem 15. Jahrhundert besichtigt werden.

* Der Paklenica Nationalpark ist Teil des Velebit-Gebirges. Sein Zentrum bilden zwei tiefe Schluchten. In der Velika Paklenica, der größeren der beiden Schluchten, wurden Wanderwege angelegt. Der Steilhang Anica-kuk ist Kroatiens bekannteste Kletterwand und eine Herausforderung für Alpinisten. Im Nationalpark gibt es mehrere Karsthöhlen, von denen die Mantia pec die schönste ist. Eine Eisenbahnlinie fährt direkt zu den Cerovac-Tropfsteinhöhlen, eine der attraktivsten Stellen des Parks.

* Die als Nationalpark ausgewiesene Inselgruppe der Kornaten ist im Sommer besonders bei Naturfreunden beliebt. Die Badebuchten mit Felsstränden laden zum Ausruhen ein, Bootsfahrten können unternommen werden, und Taucher finden in den Gewässern eine vielfältige Meeresfauna und -flora. Der aus 14 Inseln bestehende Brijuni Nationalpark wurde 1983 gegründet. Er weist eine üppige Vegetation mit einheimischen und exotischen Pflanzen auf. Auf den Inseln sind Spuren einer reichen Vergangenheit zu beobachten wie beispielsweise auf Veli Brijun die Ruinen eines römischen Landsitzes (Villa rustica) oder eines byzantinischen Castrums. Im Nordosten der Insel ist ein Safaripark mit Elefanten, Gazellen, Zebras und Steinböcken zu besuchen. Am Kap Barban ist der Fußabdruck eines Dinosauriers zu sehen.

Badeurlaub in Kroatien

Mit langen Küsten und Inseln sowie einer Vielzahl von Stränden ist die Region ein ideales Baderevier. Besonders die vorgelagerten Inseln bieten vielfältige touristische Möglichkeiten. In der Hauptreisezeit können die Strände stark frequentiert sein. Die meisten Strände sind felsig, Sandstrände gibt es nur wenige. Zu den schönsten Stränden gehören das Goldene Horn auf Brac, der Strand bei Lopar auf der Insel Rab und der lange Strand von Lumbarda auf Korcula. Viele der Strände sind an Hotelanlagen angeschlossen, können aber auch von Tagestouristen benutzt werden.

Karte Kroatien
Visovac

Reisehinweise

In einzelnen Landesteilen besteht weiterhin eine Gefahr durch Landminen - vor allem in den Gebieten:

* Ostslawonien (im Grenzraum zu Serbien und Montenegro, an der Grenze zu Ungarn, insbesondere die Gebiete um Vukovar und Vinkovci);

* Westslawonien (in den Gebieten Daruvar, Pakrac, Virovitica);

* das westliche und südwestliche Grenzgebiet zu Bosnien und Herzegowina (das Gebiet südlich von Sisak und Karlovac, östlich von Ogulin, Otocac, Gospic, am östlichen Stadtrand von Zadar und im Hinterland der Küste zwischen Senj und Split sowie im Bergland südöstlich von Dubrovnik).

Weitere Informationen zu Gebieten mit Minengefahr sind auf der Homepage der kroatischen Minenräumanstalt Hrvatski centar za Razminiranje unter www.hcr.hr zu finden.

Straßen und Wege in diesen Gebieten sollten auf keinen Fall verlassen werden.

Achtung: Minengefahr besteht oftmals in unmittelbarer Straßennähe. Minenfelder sind in den meisten Fällen (aber nicht immer!) gekennzeichnet (durch gelbe Plastikstreifen, durch Schilder oder Pfähle mit Plastikstreifen).

Weitere Informationen zur Sicherheitslage im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

* RAUCHEN: Grundsätzlich besteht Rauchverbot in Gaststätten und Hotels, jedoch dürfen Raucherzimmer eingerichtet werden. Einige kleine Kneipen und Cafés mit entsprechender Belüftungsmöglichkeit besitzen eine staatliche Sondergenehmigung für Raucher.

* WALDBRÄNDE: Im Sommer sind in Kroatien Busch- und Waldbrände möglich. Reisende sollten sich darüber in den Medien informieren..

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

PDF-Download (Länder-Information)

Reisedokumente Personal- oder Reisepass

Für diese Reise benötigen deutsche Staatsbürger einen gültigen  Personalausweis oder Reisepass. Ohne gültige Ausweisdokumente kann die Reise nicht angetreten werden.

Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
MS AURELIA: Donau - Strom des Balkans
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
20
  • auf/zu

    Zustiegsorte:

  • auf/zu

    Zustiegsorte:

Persönliche Daten

Die mit * gekennzeichneten Felder sind erforderlich.

*
*
*
*
*
Kontaktieren Sie uns auch gerne telefonisch bei Gruppenanfragen: 0800 – 250 00 00 (Anruf kostenlos)

Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittskosten- und Reiseabbruchversicherung, sowie bei Auslandsreisen einer zusätzlichen privaten Auslandskrankenversicherung. Wir helfen Ihnen, den optimalen Versicherungsschutz für Sie zu finden. Uns zur Seite steht die Europäische Reiseversicherung (ERV).

i
i
i
(inkl. Reiserücktrittsversicherung, Reiseabbruch-Versicherung, Reisekrankenversicherung mit medizinischer Notfallhilfe, RundumSorglos-Service, Reisegepäck-Versicherung)

Sonstiges

Reise weiterempfehlen

X

Weiterempfehlen

Reise weiterempfehlen

Die mit * gekennzeichneten Felder sind erforderlich.

*
*
*

Reise drucken