MS HAMBURG: Kiel - Bremerhaven? Die Route wurde neu berechnet!

15 Tage Kreuzfahrt: Kiel - Stavanger - Vik - Molde - Tromsø - Hammerfest - Passage Nordkap - Honningsvåg - Leknes - Geiranger - Bergen - Bremerhaven

In der Eiszeit entstanden, tragen die schroffen Buchten das Meerwasser oft bis tief ins Land hinein und schenken Norwegen ein unverwechselbares Antlitz. Auf dem Festland und über 16 Inseln verteilt, machen Sie sich auf Entdeckungstour durch Stavanger, sausen mit der Flåmbahn hinunter zum Aurlandsfjord oder besteigen entschlossen den Berg Varden - belohnt vom tollen Molde-Panorama mit zahlreichen Inseln und 222 teils schneebedeckten Gipfeln.Die HAMBURG pflügt immer weiter gen Norden. Tauchen Sie auf den Innenpassagen ein in die norwegische atemberaubende Gebirgswelt und die traumhafte Fjordlandschaft. Die Eismeerkathedrale von Tromsø Backbord, der Meridianstein in Hammerfest Steuerbord - und direkt vorm Bug das Nordkap! Gegen Abend sind Sie endlich da und müssen sich nur noch zwischen Königskrabbenfang im Eismeer und einem Spaziergang zu dem legendären Schieferplateau an Europas Nordspitze entscheiden, bevor Sie sich auf den Weg zu den Lofoten machen.Nach einem entspannenden Tag auf See paddeln Sie mit dem Kajak durch den Geirangerfjord, bezwingen in elf Serpentinen die Adlerkehre oder den malerischen Fløyberg. Ein großartiger Ausblick ist Ihnen überall gewiss!

  • König der Fjorde - der Geirangerfjord
  • Das Nordkap
  • Weltkulturerbe bunte Häuserfront im Handelsviertel Bryggen in Bergen

Programm

Datum

Hafen

An

Ab

geplante Landausflüge

Fr. 07.07.

Kiel

16.00

Einschiffung ab ca. 14.00 Uhr
 

Sa. 08.07

Erholung auf See
 

So. 09.07.

Stavanger/Norwegen

08.00

13.00

Stavanger Panorama
Zu Fuß durch Stavanger
Vom Wikingersitz zum Konzertsaal

Mo. 10.07.

Flåm (Aurlandsfjord)/
Norwegen
Vik/Norwegen /AR

08.30

18.00

14.00

19.00

Flåmsbahn, Nærøytal
Fahrt mit der Flåmsbahn
Wiedereinschiffung der Ausflugsteilnehmer

Di. 11.07.

Molde/Norwegen

13.00

18.30

Schärenküste Hustadvika
Rosenstadt Molde

Mi. 12.07.

Norwegische Innenpassage
 

Do. 13.07.

Tromsø/Norwegen

13.30

19.30

Tromsø und Polaria Erlebniscenter
Von Huskies und Polarforschern
Das Wahrzeichen von Tromsø, die Eismeerkathedrale

Fr. 14.07.

Hammerfest/Norwegen /AR

Passage Nordkap
Honningsvåg/Nordkap/
Norwegen

07.30


20.00

12.30

Hammerfest-Kirche und samische Tradition
Der Salen - Spaziergang auf das Dach von Hammerfest

Am nördlichsten Punkt Europas - das Nordkap
Auf Königskrabbenfang im Nordmeer

Sa. 15.07.

Honningsvåg/Nordkap/
Norwegen

01.00

So. 16.07.

Leknes/Lofoten/Norwegen

08.30

13.30

Vestvågøy und die Wikinger
Juwel der Lofoten - die Insel Flakstadoy

Mo. 17.07.

Erholung auf See
 

Di. 18.07.

Geiranger/Norwegen /AR


Hellesylt/Norwege

07.30


14.00

12.30


15.00

Dalsnibba, Stryn-See
Adlerkehre und Sommeralmen
Mit dem Kajak auf dem Geirangerfjord

Mi. 19.07.

Bergen/Norwegen

08.30

18.00

Troldhaugen & Fantoft
Wanderung auf dem Fløyen
Panoramafahrt Bergen

Do. 20.07.

Erholung auf See
 

Fr. 21.07.

Bremerhaven

08.00

Ausschiffung nach dem Frühstück

 

Die Ausflugspreise stehen ab 4 Wochen vor Kreuzfahrtbeginn zur Verfügung. Programmänderungen vorbehalten.

ab 2819 
Luftaufnahme MS Hamburg © plantours & Partner Palmgarten © plantours & Partner Pool © plantours & Partner Restaurant © plantours & Partner Impressionen © plantours & Partner Rezeption © plantours & Partner Luftaufnahme MS Hamburg © plantours & Partner

MS Hamburg

Die HAMBURG schreibt ein Kapitel der unvergesslichen Kreuzfahrt. Sie steht für das Beste aus zwei Welten: Klein und fein. Komfortabel und leger. Individuell und kommunikativ. Stilvoll und sportlich. International und deutschsprachig. Weltoffen und privat.

Sie ist für Menschen gemacht, die gerne verwöhnt werden und trotzdem ihren eigenen Kopf haben. Die sich nicht über ihr Alter, sondern ihre Lebenslust definieren. Die nicht der Masse folgen, sondern Zeit als Kostbarkeit betrachten, die es mit unvergänglichen Erlebnissen zu füllen gilt.

Die goldenen Wasserhähne wurden durch goldene Momente ersetzt. Die Feierlichkeit klassischer Ozeanliner ist einem erfrischend herzlichen Stil gewichen, wo Gastfreundschaft nicht mit Verbeugungen, sondern einem Lächeln gelebt wird. Wo der persönliche Service im Mittelpunkt steht. Wo Zufriedenheit der Maßstab für die Erholung ist.

Die MS Hamburg kann aufgrund ihrer geringen Größe abgelegene polare Treibeisregionen oder große Flüsse, wie den St.-Lorenz-Strom befahren. Ebenso sind aufgrund des geringen Tiefgangs die großen Seen in Nordamerika ein mögliches Kreuzfahrtziel. Die MS Hamburg hat eine Länge von 144,13 Metern, ist 21,50 Meter breit, 6 Decks hoch und hat einen maximalen Tiefgang von 5,15 Meter. Maximal 400 Passagiere finden in 134 Außenkabinen (15 Quadratmeter), 63 Innenkabinen (13 Quadratmeter) und 8 Suiten (31 Quadratmeter) Platz. Neben einen Fitnessbereich mit Meerblick, einen Concierge-Service wird es auch Jeep-Safaris und Opernkarten für das Festland geben. Rund 170 Besatzungsmitglieder kümmern sich um das Wohl der Gäste an Bord der MS Hamburg.

An Bord:

Kabinenausstattung:
Täglich woanders, ohne die Koffer zu packen, das gehört zum Schönsten einer Kreuzfahrt. Und was dieses Gefühl noch steigert sind Kabinen so bequem wie ein richtiges Zuhause.
Großzügig geschnitten, mit oder ohne Fenster gleichermaßen gemütlich und ansprechend in Design und Ausstattung. Geräumige Kleiderschränke gehören selbstverständlich dazu wie das Duschbad mit WC und Föhn, der Bademantel, die Klimaanlage, die Sitzecke, Telefon, Safe und Minibar. 
Für jeden ist das Richtige dabei. Wählen Sie nach Ihrem Geschmack von der kuscheligen Innenkabine bis zu unseren Suiten mit eigener Veranda Ihr persönliches Zuhause auf großer Fahrt.

Ausstattung: 
Bars, Restaurants, Concierge-Service, Bordboutique,  Bordhospital, Sonnendeck, 6 Passagierdecks,  rund 170 Besatzungsmitglieder

Freizeit und Unterhaltung:
Bibliothek, Fitnessbereich mit Meerblick, Sauna, Friseur, Kosmetik, Massage, Fahrräder & Walkingstöcke für Ihren individuellen Landgang, Internet / E-Mail, Fotograf & Videoproduzent

Kabinenkategorien:

  • Kat.TI =  TOP Zwei-Bett innen (div.Decks)
  • Kat.TA = TOP Zwei-Bett außen (div.Decks)
  • Kat.1 =  Vier-Bett innen  (Deck 2)
  • Kat.2 =  Zwei-Bett innen (Deck 2)
  • Kat.2a = Einzel innen  (Deck 2)
  • Kat.3 = Zwei-Bett innen  (Deck 3)
  • Kat.4 = Zwei-Bett innen  (Deck 4 / 5)
  • Kat.5 = Zwei-Bett außen  (Deck 1)
  • Kat.6 = Zwei-Bett außen  (Deck 2 / 4)
  • Kat.6a = Einzel außen  (Deck 4)
  • Kat.7 = Zwei-Bett außen (Deck 2)
  • Kat.8 = Zwei-Bett außen  (Deck 3 / 4)
  • Kat.9 = Zwei-Bett außen  (Deck 4)
  • Kat.10 = Zwei-Bett außen  (Deck 5)
  • Kat.11 = Zwei-Bett Suite außen  (Deck 2)
  • Kat.12 = Zwei-Bett Suite außen  (Deck 4 / 5)
  • Kat.13 = Zwei-Bett Suite, mit Veranda  (Deck 4)

Ausflüge:
Sie bekommen die Landausflugsprogramme für die jeweiligen Reisen ca. 3 Monate vor Reisebeginn zugeschickt und können dann Vorausbuchungen vornehmen. Die Bezahlung erfolgt grundsätzlich über Ihr Kabinenkonto. An Bord können Sie im Büro der Kreuzfahrten-Reiseleitung noch Landausflüge dazubuchen (vorbehaltlich Verfügbarkeit). 

Bordsprache:
Deutsch

Zusatzkosten/ Nebenkosten:
Landausflüge, Getränke, Telefongespräche, Verzehr in den Bars, persönliche Serviceleistungen an Bord, wie zum Beispiel Friseur, Wäscheservice, ärztliche Behandlungen. Treibstoff-Zuschläge, die ggf. nachträglich von der Reederei erhoben werden.

Trinkgeld:
International ist es üblich, dem Bedienungspersonal als Ausdruck der Zufriedenheit mit dem gebotenen Service ein Trinkgeld zukommen zu lassen. Die Höhe ist selbstverständlich jedem Gast freigestellt und sollte die Anerkennung einer guten Leistung sein. Der auf Kreuzfahrtschiffen übliche Satz liegt bei € 6,- pro Person und Tag.
Die Schiffsleitung empfiehlt, den Betrag zwischen dem Kabinensteward, dem Tischsteward und dem Barpersonal aufzuteilen. Für die „unsichtbaren Geister“ finden Sie eine Box an der Rezeption. Die Besatzung von der HAMBURG bedankt sich herzlich.

Kleidung an Bord:
Die HAMBURG ist ein fröhliches Schiff mit einer legeren und gemütlichen
Atmosphäre. Wir empfehlen Ihnen daher tagsüber bequeme, sportliche Kleidung. Wir bitten Sie jedoch, Gesellschaftsräume und Restaurant nicht in Badekleidung zu betreten. Am Abend empfehlen wir dem Herrn im Restaurant sportlich-elegante Kleidung, Damen entsprechend. Auf jeder Kreuzfahrt gibt es in der Regel zwei festliche Abendveranstaltungen, bei denen um festliche Kleidung gebeten wird. 

Fahrstuhl
Alle Decks können über zwei Fahrstühle erreicht werden.

Zahlungsmittel an Bord:
Die offizielle Währung ist der Euro. Im Restaurant und an den Bars können Sie mit Ihrem Bordausweis bezahlen. Am Ende der Kreuzfahrt erhalten Sie dann an der Rezeption eine Gesamtrechnung, die Sie in bar, per EC-Karte oder per Kreditkarte (VISA, MASTER oder AMEX, Gültigkeit der Kreditkarte 2 Monate) begleichen können. Mit dieser Rechnung werden auch die Landausflüge bezahlt.

Allgemeines:
Für jeden Gast liegt in der Kabine ein Bademantel bereit.
In Ihrer Kabine steht Ihnen kostenlos ein Safe zur Verfügung.
Das gesamte Schiff ist klimatisiert. 

Beförderung

  • Transfer ab/an Haustür in Region
  • Transfer ab/an Hafen
  • Einschiffung in Bremerhaven
  • Ausschiffung in Bremerhaven

Kabine und Verpflegung

  • 14x Übernachtung/Vollpension in gebuchter Kabinenkategorie
  • Willkommensdrink
  • Festliches Galadinner (im Rahmen der VP)
  • Sekt zum Frühstück

Ausflüge und Besichtigungen

  • 50€ p.P. Bordguthaben

Sonstiges

  • Gepäckbeförderung vom Anlegeplatz in die Kabine und zurück
  • Nutzung der Bordeinrichtung
  • Teilnahme an Bordveranstaltungen
  • Vorträge von Fachlektoren über Land und Leute
  • Bademantel und Badehandtücher für die Poolbereiche
  • Ein- und Ausschiffungsgebühren, Hafen- und Schleusengebühren, Stand 10/16
  • Deutsch sprechende Bordreiseleitung

 

 

Deutschland

Karte Deutschland
Blick auf das alte Stadtzentrum - Berlin

Landesdaten

Lage

Die Bundesrepublik Deutschland grenzt im Norden an die Nordsee, Dänemark und die Ostsee, im Osten an Polen und die Tschechische Republik, im Südosten an Österreich, im Süden an die Schweiz und im Westen an Frankreich, Luxemburg, Belgien und die Niederlande.

Fläche: 357.027 km².

Einwohner

Bevölkerung: ca. 81,8 Millionen

Die größten Städte (und die Landeshauptstädte):

Berlin (Hauptstadt) ca. 3,46 Millionen

Hamburg ca. 1,79 Millionen

München ca. 1,35 Millionen

Köln ca. 1 Million

Frankfurt/M. ca. 679.700

Stuttgart ca. 606.600

Düsseldorf ca. 588.700

Dortmund ca. 580.400

Essen ca. 574.600

Bremen ca. 547.300

Dresden ca. 523.100

Leipzig ca. 522.900

Hannover ca. 522.700

Nürnberg ca. 505.700

Duisburg ca. 489.600

Bonn 324.900

Wiesbaden ca. 276.000

Kiel ca. 239.500

Magdeburg ca. 231.500

Erfurt ca. 205.000

Mainz ca. 199.200

Saarbrücken ca. 175.700

Potsdam ca. 156.900

Schwerin ca. 95.200

Sprache

Deutsch mit zahlreichen Dialekten. Englisch wird weitgehend verstanden.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit.

Stromspannung

230 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Telefon/Post

Post

Briefmarken können in Postämtern und an deren Automaten gekauft werden; in Ferienregionen sind sie auch in Souvenirläden erhältlich.

Telefon

Die Landesvorwahl nach Deutschland ist 0049, danach ist die Führungsnull der Ortsvorwahl wegzulassen. Von Deutschland nach Österreich wählt man 0043 und in die Schweiz 0041.

Münztelefone sind seltener geworden, die meisten öffentlichen Telefone funktionieren mit Telefonkarten der Deutschen Telekom, die auf jedem Postamt erhältlich sind. Für Auslandsgespräche sind in der Regel internationale Prepaid-Karten günstiger, die verschiedene privater Telefongesellschaften anbieten.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 110, Unfallrettung 110, Feuerwehr 112.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800

Internet

Länderkürzel: .de

Feiertage

Feiertage 2017:

1. Januar (Neujahr)

14. April (Karfreitag)

17. April (Ostermontag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

25. Mai (Christi Himmelfahrt)

5. Juni (Pfingstmontag)

3. Oktober (Tag der Einheit)

31. Oktober (Reformationstag)

25. und 26. Dezember (Weihnachten)

Folgende regionale Feiertage gibt es zusätzlich:

6. Januar (Erscheinungsfest/Dreikönigstag) in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt;

15. Juni 2017 (Fronleichnam) in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, im Saarland sowie in einigen Gemeinden in Sachsen und Thüringen;

15. August (Mariä Himmelfahrt) in Gemeinden Bayerns mit überwiegend katholischer Bevölkerung und im Saarland;

31. Oktober (Reformationstag) in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und in Teilen von Thüringen (im Jahr 2017 bundesweit);

1. November (Allerheiligen) in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, im Saarland und in Teilen von Türingen;

22. November 2017 (Buß- und Bettag) in Sachsen.

Faschingsmontag und -dienstag bzw. Rosenmontag und Fastnachtsdienstag (27. und 28. Februar 2017) sind keine gesetzlichen Feiertage. Wegen der Feiern, die in einigen Regionen das gesellschaftliche Leben stark dominieren, sollten Geschäftstermine an diesen Tagen zuvor bestätigt werden.

Die Hauptferienzeit geht von Mitte Juni bis Mitte September. Sie ist jedoch von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 8.30-13, 14.30-16 Uhr, Do bis 17.30 Uhr; einige Banken sind auch über Mittag und bis 18 Uhr geöffnet;

Geschäfte: größere Geschäfte - Mo bis Fr 9/10-20 Uhr, Sa 9/10-16/20 Uhr, kleinere Geschäfte - Mo bis Fr 9/10-18.30 Uhr, Sa 9-14 Uhr; Lebensmittelgeschäfte sind meist schon ab 7/8 Uhr geöffnet; in kleineren Städten sind die Geschäfte oft von 12.30-15 Uhr und am Mittwochnachmittag geschlossen.

Kleidung

Man sollte, den Jahreszeiten entsprechend, normale europäische Kleidung tragen. Auch im Sommer braucht man gegen Abend einen warmen Pullover. Im Winter sind warme Sachen unerlässlich.

Regenschutz sollte man während des ganzen Jahres bei sich haben.

Karte Deutschland
Watzmann

Wirtschaft

Die wichtigsten Branchen der Industrie sind die Chemie, die Automobilbranche, der Maschinenbau und die Elektroindustrie. Deutschland ist eine der führenden Handelsnationen und ein hochentwickeltes Industrieland. Die Wiedervereinigung der beiden deutschen Länder brachte in den ostdeutschen Bundesländern zunächst erhebliche wirtschaftliche Probleme und eine enorme Arbeitslosigkeit mit sich. Obwohl die Industriebetriebe im Osten inzwischen modernisiert und wettbewerbsfähig sind, lässt der wirtschaftliche Aufschwung im Osten weiter auf sich warten. Der Energiebedarf Deutschlands wird zu 12,5 Prozent durch Kernkraft gedeckt. Der Anteil regenerativer Energien soll weiterhin ausgebaut werden.

Religion

Fast ein Drittel der deutschen Bevölkerung gehört der katholischen Kirche an, beinahe genauso viele Mitglieder zählen die evangelischen Landeskirchen. Darüber hinaus gibt es Anhänger einer Reihe weiterer Glaubensgemeinschaften wie z.B. Moslems, Juden und Buddhisten.

Vegetation

Durch die landwirtschaftliche Intensivierung wurde die natürliche Vegetation weitgehend verdrängt. Rund 30 Prozent der Fläche Deutschlands sind von Wäldern bedeckt; die meisten Wälder befinden sich im Süden Deutschlands (Bayern, Baden-Württemberg). Etwa zwei Drittel des Waldes besteht aus Fichten und anderen Nadelbäumen, der Rest aus Laubbäumen wie Buche, Birke und Eiche.

Tierwelt

Der Lebensraum der wild lebenden Tiere ist stark eingegrenzt. Häufige Arten sind Reh, Hirsch, Wildschwein, Hase, Wiesel, Dachs und Fuchs. In den Küstengewässern von Nord- und Ostsee finden sich Hering, Kabeljau und Flunder, in den Flüssen und Strömen des Landes Karpfen, Wels und Forelle. An den Küsten brüten jährlich über eine halbe Million Wasservögel.

Karte Deutschland
Blick auf das alte Stadtzentrum - Berlin

Kulinarisches

Deutschland ist bekannt für seine wohl unübertroffene Vielfalt an Brotsorten. Brot und Brötchen werden zum Frühstück und zum Abendessen gegessen. Die Hauptmahlzeit ist das Mittagessen, das üblicherweise aus Fleisch mit Soße, Kartoffeln oder Klößen, Gemüse und Salat besteht. Selbstverständlich ist das Angebot an regionalen Besonderheiten äußerst vielfältig und von Ost nach West, von Nord nach Süd sehr unterschiedlich. Am Nachmittag wird Kaffee oder Tee mit einer reichhaltigen Auswahl an schmackhaften Kuchen und Torten angeboten. Cafes gibt es überall, im Sommer mit Außenterrassen.

Bier ist das Nationalgetränk der Deutschen und wird nach deutschem Reinheitsgebot gebraut. Es gibt extrem unterschiedliche Sorten, vom süddeutschen Weizenbier bis zum bitteren Pils, dem dunklen Bockbier bis hin zu alkoholfreien Sorten, die sich zunehmender Beliebtheit erfreuen. Deutsche Weine, insbesondere die Weißweine gehören zu den besten der Welt. Am bekanntesten sind die Weine von Rhein und Mosel sowie die Fränkischen Weine.

Souvenirs

Es gibt regional sehr spezifische Besonderheiten. So sind die Musikinstrumente Ostdeutschlands berühmt. Im Erzgebirge werden handgeschnitztes Holzspielzeug und Weihnachtsschmuck hergestellt. Die Meißner Porzellanmanufaktur kann sogar besichtigt werden. In Bayern ist besonders die typische Lodenmode begehrt. Darüber hinaus sind optische Geräte (Fotoapparate, Ferngläser), Silber- und Stahlwaren, Messer und Sportartikel von bester Qualität.

Duty Free

Einreise aus EU-Ländern

Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

ACHTUNG! In Bulgarien, Kroatien, Lettland, Litauen, Rumänien oder Ungarn gekaufte Zigaretten dürfen nur bis zu einer Menge von 300 Stück steuerfrei nach Deutschland eingeführt werden.

Einreise aus Drittländern

Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) sind die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

- 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

- 16 Liter Bier;

- 4 Liter nicht schäumende Weine;

- 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent oder 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein;

- eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

- andere Waren bei Einreise auf dem Luft- oder Seeweg bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro, bei Einreise auf anderen Verkehrswegen bis zu einem Gesamtwert 300 Euro; für Reisende unter 15 Jahren gilt grundsätzlich die Freimenge von 175 Euro.

DIE ABGABENBEFREIUNG WIRD NICHT GEWÄHRT

- Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.

Karte Deutschland
Klimadiagramm

Klimainformationen

In Deutschland gibt es ausgeprägte Jahreszeiten. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen im Sommer bei 25-30°C, im Winter bei 0 bis minus 5°C. Im Norden ist das Klima üblicherweise wechselhafter als im Süden Deutschlands.

Beste Reisezeit

Mai bis Oktober.

Karte Deutschland
Blick auf das alte Stadtzentrum - Berlin

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Saisonal FSME.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Die Bundesrepublik Deutschland ist malaria-frei.

Karte Deutschland
Blick auf das alte Stadtzentrum - Berlin

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Euro ( EUR)

1 Euro = 100 Cent.

Derzeitiger Kurs:

1 US-$ = ca. 0,92 EUR

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise aus einem Nicht-EU-Land sowie bei Ausreise in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels, größeren Geschäften, größeren Restaurants und an den meisten Tankstellen akzeptiert.

Geldautomat: Ja - mit Kreditkarten oder Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Zeichen)

Karte Deutschland
Blick auf das alte Stadtzentrum - Berlin

Auskunftstellen

In Deutschland

Tourismusverbände der Bundesländer:

Tourismus-Marketing GmbH Baden-Württemberg
Esslinger Straße 8
70182
Stuttgart
( 07 11) 238 58 98/99
(07 11) 23 85 80
www.tourismus-baden-wuerttemberg.de
info@tourismus-bw.de

Bayern Tourismus Marketing GmbH
Arabellastr. 17
81925
München
(0 89) 21 23 97 99
(0 89) 212 39 70
www.bayern.by
tourismus@bayern.info

Berlin Tourismus Kongress GmbH
Am Karlsbad 11
10785
Berlin
(0 30) 25 00 24 24
(030) 264 74 80
www.berlin-tourism.de
information@visitBerlin.de

Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH
Am Neuen Markt 1
14467
Potsdam
(03 31) 298 73 73
(03 31) 29 87 30
www.reiseland-brandenburg.de
tmb@reiseland-brandenburg.de

Bremer Touristik-Zentrale
Gesellschaft für Marketing und Service mbH
Findorffstraße 105
28215
Bremen
(04 21) 308 00 30
(04 21) 308 00 10
www.bremen-tourism.de
btz@bremen-tourism.de

Hamburg Tourismus GmbH
Steinstr. 7
20095
Hamburg
(0 40) 30 05 13 33
(0 40) 30 05 13 00
www.hamburg-tourismus.de
info@hamburg-tourismus.de

HA Hessen Agentur GmbH
Tourismus- und Kongressmarketing
Konradinerallee 9
65189
Wiesbaden
(06 11) 95 017-81 40
(06 11) 95 017-81 91
www.hessen-tourismus.de
info@hessen-tourismus.de

Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Platz der Freundschaft 1
18059
Rostock
(03 81) 403 05 55
(03 81) 403 05 00
www.auf-nach-mv.de
info@auf-nach-mv.de

Tourismus Marketing Niedersachsen GmbH
Essener Str. 1
30173
Hannover
(05 11) 27 04 88 88
(05 11) 270 48 80
www.tourismus-niedersachsen.de
info@tourismusniedersachsen.de

Tourismus NRW e.V.
Völklinger Straße 4
40219
Düsseldorf
(02 11) 91 32 05 55
(02 11) 91 32 05 00
www.nrv-tourismus.de
info@nrw-tourismus.de

Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH
Löhrstraße 103-105
56068
Koblenz
(02 61) 915 20 40
(02 61) 91 52 00
www.rlp-info.de
info@gastlandschaften.de

Tourismus Zentrale Saarland GmbH
Franz-Josef-Röder-Straße 17
66119
Saarbrücken
(06 81) 927 20 40
(06 81) 92 72 00
www.tourismus-saarland.de
info@tz-s.de

Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH
Bautzner Straße 45/47
01099
Dresden
(03 51) 496 93 06
(03 51) 49 17 00
www.sachsen-tour.de
info@sachsen-tour.de

Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG)
Am Alten Theater 6
39104
Magdeburg
(03 91) 562 83 811
(03 91) 562 83 820
www.sachsen-anhalt.de
tourismus@img-sachsen-anhalt.de

Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein GmbH
Wall 55
24103
Kiel
(04 31) 600 58 44
(04 31) 60 05 83, 600 58 40
www.sh-tourismus.de
info@sh-tourismus.de

Thüringer Tourismus GmbH
Willy-Brandt-Platz 1
99084
Erfurt
Thüringer Tourismus GmbH
Postfach 900 407
99107 Erfurt
(03 61) 374 23 88
(03 61) 374 20
www.thueringen-tourismus.de
service@thueringen-tourismus.de

In Deutschland

Informationen u.a. zur Einreise nach Deutschland erteilt:

Auswärtiges Amt
Werderscher Markt 1
10117
Berlin
Auswärtiges Amt
11013 Berlin
(0 30) 18 17 34 02
(0 30) 181 70
www.auswaertiges-amt.de
buergerservice@diplo.de

In Deutschland

Informationen u.a. über regionale Industrie- und Handelskammern:

Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK)
Breite Straße 29
10178
Berlin
Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK)
11052 Berlin
(0 30) 203 08 10 00
(0 30) 20 30 80
www.diht.de
info@dihk.de

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Sehenswertes

Berlin

Berlin ist ein deutsches Bundesland und zugleich Hauptstadt und die größte Stadt Deutschlands.

Berlin wurde 1237 erstmals urkundlich erwähnt und war ab 1486 ständige Residenzstadt des brandenburgischen Kurfürsten. Davon zeugt heute noch das Charlottenburger Schloss mit der Reiterstatue des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm. Den Grundstein für die kosmopolitische Stadt Berlin legte der Große Kurfürst mit der Einladung von Glaubensflüchtlingen nach Brandenburg und Berlin. Die Hugenotten brachten Küche, Lebensart und Sprache aus Frankreich. Architekten wie Karl Friedrich Schinkel oder Andreas Schlüter belebten die Architektur.

Ende des 19. Jahrhunderts war Berlin die größte Industriestadt des Kontinents. Auf die Zeit des ´Glanz und Gloria´ folgten als Meilensteine der Zusammenbruch 1945, die Teilung der Stadt 1961, der Fall der Mauer und die Wiedervereinigung 1989.

Seitdem hat sich viel verändert - die deutsche Hauptstadt ist wieder zur Drehscheibe zwischen Ost und West geworden. Das deutsche Parlament, der Bundesrat und die Bundesregierung haben ihren Sitz wieder in der Bundeshauptstadt. Das Reichstagsgebäude mit der gläsernen Kuppel von Sir Norman Foster ist über Nacht zu einer Attraktion für Berliner wie für Gäste aus aller Welt geworden. Auch die alte Mitte um die Straße ´Unter den Linden´ wurde kräftig herausgeputzt. Berlins Zentrum, der Potsdamer, Leipziger und Pariser Platz mit dem legendären Brandenburger Tor, wurde nach der Wiedervereinigung zur größten Baustelle Europas. Wohnen und Arbeiten stehen hier an erster Stelle, aber auch Unterhaltungszentren für Einheimische und Besucher sind entstanden. Rund um den Marlene-Dietrich-Platz locken Spielbanken, ein Varieté- und Musical-Theater sowie ein Großkino viele Besucher an.

Die Berliner Kulturlandschaft trägt durch Umfang, Vielfalt und Lebendigkeit zum unverwechselbaren Profil der Stadt entscheidend bei. Allein die 17 staatlichen Museen der Stiftung ´Preußischer Kulturbesitz´ bilden einen der größten Museumskomplexe Europas. Daneben ist Berlin die bedeutendste deutsche Theaterstadt. Zurzeit besitzt Berlin drei Opernhäuser, über 150 Theater und Bühnen sowie rund 170 Museen und Sammlungen, ferner etwa 300 kommunale und private Galerien, 265 Kinos und zahlreiche weitere kulturelle Einrichtungen. Im Sommer werden in den Parks große Open-Air-Veranstaltungen geboten. Festivals, wie der Karneval der Kulturen, die Love Week oder der Christopher Street Day, ziehen ein Millionen-Publikum aus der ganzen Welt an.

Berlin ist also "in" und am Puls der Zeit - nicht von ungefähr hat die Stadt im Jahr 2007 mehr als 17,3 Millionen Übernachtungen von Gästen aus dem In- und Ausland registriert. Im internationalen Vergleich steht Berlin ebenfalls gut da: etwa 140 Millionen Besuchstage konnte die deutsche Hauptstadt auf sich verbuchen - und rangiert nach London und Paris unter den Top 3 der europäischen Städtedestinationen.

Dresden

Wie Paris mit dem Eiffelturm, so ist Dresden mit dem Zwinger verbunden. Das prächtige Barockbauwerk wurde von August dem Starken errichtet. Mit großartigen Bauten und zahlreichen Kunstschätzen machte er Dresden zu einer Perle des deutschen Barocks. Nach dieser goldenen Ära setzte das silberne Zeitalter ein. Carl-Maria von Weber begründete die deutsche Nationaloper, und Caspar David Friedrich entwickelte den Stil der "Dresdner Frühromantik". Heute zeigt die Stadt dem Besucher ein Wechselspiel aus historischen Bauten und moderner Architektur. Das bedeutendste Symbol für den Wiederaufbau im während des Zweiten Weltkriegs stark zerstörten Dresden ist die Frauenkirche. Neben einem reichhaltigen Besichtigungsprogramm hat die Stadt auch ein umfangreiches kulturelles und ein gepflegtes Abendangebot. Durch die Universität mit ihren über 22 000 Studenten gibt es aber auch ein lockeres und entspanntes Unterhaltungsprogramm. Nach dem Stadtbesuch bietet sich Dresden als Ausgangspunkt für Ausflüge in das Osterzgebirge, das Lausitzer Bergland und die Sächsische Schweiz an.

Düsseldorf

Düsseldorf, die Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens, ist eine moderne Metropole mit einer mehr als 700-jährigen Tradition. Kontraste zwischen rheinischem Frohsinn und kosmopolitischem Charme prägen das Bild der lebendigen Stadt. Düsseldorf ist eine Einkaufsstadt - bereits seit dem 17. und 18. Jahrhundert hat die Mode hier ihren Platz. Heute ist Düsseldorf mehrmals im Jahr das Mekka der Modemacher und -einkäufer aus aller Welt. Die Königsallee hat sich einen Namen als erste Adresse in Sachen Mode und Shopping gemacht. Auch als Messe-, Geschäfts- und Kongressstadt hat Düsseldorf einen guten Ruf. Allein 24 der in Düsseldorf jährlich stattfindenden Messen zählen zu den weltweit führenden Branchenveranstaltungen. Für Kongresse, Tagungen und Seminare bietet das Congress Center Düsseldorf (CCD) das richtige Ambiente. Die Stadt hat mit ihren bekannten Museen, Galerien und dem Theater- und Musikprogramm auch viel an Kultur zu bieten. Zahlreiche Bräuche haben sich erhalten, so beispielsweise der Karneval, der im Februar zahlreiche Besucher in die Metropole am Rhein lockt.

Frankfurt/Main

Frankfurt am Main ist eine Stadt der Kontraste. Tradition und Moderne, Handel und Kultur sowie Geschäftigkeit und Beschaulichkeit liegen hier dicht beieinander. Das Messegeschehen, die Finanzgeschäfte und das Kulturleben geben Frankfurt den Charakter einer Weltstadt. Die berühmte Skyline mit ihren Hochhäusern verdankt die Metropole in erster Linie den vielen in- und ausländischen Banken, die sie zum Finanzplatz Nummer eins und zu einem führenden Dienstleistungszentrum in Deutschland gemacht haben. Die verkehrsgünstige Lage mit dem größten deutschen Flughafen trägt zur wirtschaftlichen Attraktivität erheblich bei.

Frankfurt ist auch eine Stadt der Geschichte, trat hier doch 1848 erstmals die deutsche Nationalversammlung in der Paulskirche zusammen. Die Paulskirche ist seitdem das Symbol der deutschen Demokratie. Auch das Kulturleben Frankfurts ist nicht zu verachten. Unter den zahlreichen Museen und dem vielseitigen Kultur- und Veranstaltungsangebot findet jeder der jährlich mehr als 2,5 Millionen Besucher etwas für seinen Geschmack. Nach einem Theater,- Kino- oder Konzertbesuch kann man hessische Gemütlichkeit in einer der vielen Apfelwein-Kneipen oder Livemusik-Lokale erleben.

Auch die unmittelbare Umgebung von Frankfurt hat ihren besonderen Reiz mit kleineren Gemeinden, größeren Städten und herrlichen Landschaften. Von den Ruinen römischer Bauwerke über Kurorte bis hin zu Natur und ausgedehnten Wäldern bietet sich dem Besucher ein breites Spektrum an Aktivitäten.

Hamburg

Hamburg - Das Tor zur Welt. Mit diesem Attribut schmückt sich Deutschlands zweitgrößte Stadt gerne - und das zu Recht. Der umtriebige Handel und die Reisenden aus allen Ländern sowie der Hamburger Hafen - der achtgrößte Containerhafen der Erde - haben die Stadt entscheidend geprägt. Die Freie und Hansestadt zählt zu den Topwirtschaftsstandorten in Europa und ist zugleich Deutschlands Medienmetropole Nummer Eins, in der unter anderem die Deutsche Presse-Agentur (dpa), der Norddeutsche Rundfunk, Großverlage sowie international renommierte Werbeagenturen ihren Sitz haben. Der Tourismus trägt außerdem zum Einkommen der Stadt erheblich bei.

Darüber hinaus ist Hamburg das kulturelle Zentrum in Norddeutschland. Rund 50 Museen, insgesamt über 300 Theater und Kleinkunstbühnen und die Hamburger Staatsoper genießen einen sehr guten Ruf und bieten Kunst und Kultur für Jedermann. Gleichzeitig findet man auf der weltberühmten Reeperbahn auf St. Pauli jede Art der Unterhaltung, von Kneipen, Diskotheken und Live-Musik-Clubs bis hin zu Erotik-Cabarets.

Mit vielen großzügigen Grünanlagen und der wunderbaren Lage an Alster und Elbe bietet Hamburg auch eine hohe Lebensqualität sowie genügend Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten von anstrengenden Entdeckungstouren oder dem Nachtleben auf dem Kiez. "Alsterschippern" auf der Binnen- und Außenalster, vorbei an Villen mit Parkanlagen, urwüchsigen Uferpartien und Brücken, ist ein unvergessliches Erlebnis und sollte zum Pflichtprogramm eines jeden Hamburg-Besuches gehören.

Das Gesicht der Stadt selbst bestimmen postmoderne Glas- und Stahlfassaden genauso wie großbürgerliche Villen vergangener Jahrhunderte und zahllose Brücken die die Fleete und Kanäle überspannen. Besucher erleben bei einem Spaziergang eine Zeitreise zwischen Moderne und Geschichte. Bestes Beispiel hierfür ist die historische Speicherstadt im Freihafen, in deren unmittelbarer Nachbarschaft das moderne "Hanseatic Trade Center" entstand.

Hannover

Wer an Hannover denkt, denkt zunächst einmal an eine Messe- und Kongressstadt. Das ist auch durchaus berechtigt, hat sich Hannover doch durch seine zentrale Lage zwischen Nord und Süd sowie Ost und West zu einem anerkannten Messestandort gemausert. Als Messeplatz genießt die niedersächsische Hauptstadt eine hohe Reputation. Jahr für Jahr werden mit der Hannover Messe Industrie und der CeBit zwei internationale Messen veranstaltet. Die EXPO 2000 ´Mensch-Natur-Technik´, die Ende Oktober 2000 ihre Pforten schloss, hat das Ansehen der Stadt in Deutschland und der Welt weiter erhöht. Das Congress Centrum Stadtpark (CCS) und das neue Tagungszentrum Messe bieten beste Voraussetzungen für gut organisierte Kongresse.

Daneben bietet Hannover aber auch hohe Lebens- und Erlebniswerte. Das Stadtzentrum ist klein, überschaubar und besitzt malerische Winkel mit mittelalterlichen Fachwerkhäusern. Die vielen Straßenkunstwerke sind eine Besonderheit Hannovers. Sie werden seit 1970 auf rund 4.200 Metern durch den aufs Pflaster gemalten "Rote Faden" verbunden. Sehenswerte Museen erwarten die Besucher und zahlreiche kulturelle Veranstaltungen sorgen für Abwechslung vom harten Messealltag. Bei einem Bummel durch die Fußgängerzone mit ihren vornehmen Einkaufsgalerien, Warenhäusern, eleganten Boutiquen und Fachgeschäften findet sich sicher auch das ein oder andere Souvenir. Zum Verweilen und Ausruhen bieten sich die Herrenhäuser Gärten sowie ein Spaziergang am oder eine Bootsfahrt auf dem Maschsee an. Niedersachsens Hauptstadt ist auch ein guter Ausgangspunkt für interessante Ausflüge wie beispielsweise auf der "Deutschen Märchenstraße", der "Erikastraße" oder in den sagenumwobenen Harz.

Köln

Köln, die Stadt am Rhein, ist die größte Stadt des bevölkerungsreichsten deutschen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Die Metropole ist römischen Ursprungs und blickt auf eine über 2000 Jahre alte Geschichte zurück. Als Hansestadt im Mittelalter zog sie Millionen von Händlern und Pilgern an. Das ist noch heute so. Dom, Kölnisch Wasser, Kölsch und Karneval ziehen die Touristen genauso an wie die historischen Bauwerke, die über 30 Museen und 120 Kunstgalerien sowie das kulturelle Angebot.

Der weltberühmte Kölner Dom und die zahlreichen romanischen Kirchen prägen das Stadtbild. Köln besitzt auf engstem Raum innerhalb des Verlaufs der mittelalterlichen Stadtmauern einen Kranz von zwölf großen romanischen Stifts- bzw. Klosterkirchen.

Das moderne Bild der Stadt mit dem Museumskomplex, dem als transparente Schiffsburg gestalteten Schokoladenmuseum und der neben der Messe gelegenen Kölnarena ist eingebettet in das historische Köln.

Neben den architektonischen Sehenswürdigkeiten ist Köln eine Einkaufs-, Vergnügungs-, Sport- und Businessstadt und ein bedeutender Medien- und Messeplatz. Der Freizeitwert der Stadt wird durch die zahlreichen Grünflächen im engeren Stadtgebiet noch erhöht. Der Rheinpark im Rechtsrheinischen, verbunden durch die Seilbahn mit dem Zoo und dem Botanischen Garten, der Flora, der neue Rheingarten in der Altstadt, die zahlreichen historischen Parks und der äußere Grüngürtel laden zum Verweilen und Bummeln im Grünen ein, wenn man von der Hektik der Stadt genug hat. Für einen Ausflug bieten sich auch eine Ausflugsfahrt mit einem Schiff auf dem Rhein oder der Besuch der Umgebung z.B. des Siebengebirges, des Bergischen Landes oder einer der benachbarten Städte wie Bonn oder Düsseldorf an.

Leizig

In Leipzig, dem Mittelpunkt der großräumigen Leipziger Tieflandsbucht und gleichzeitigem Zentrum des Mitteldeutschen Wirtschaftsraumes, pulsiert heute das Leben. Tradition und Fortschritt des 21. Jahrhunderts begegnet man hier auf Schritt und Tritt. Seit den Friedensgebeten in der Nikolaikirche und den friedlichen Massendemonstrationen, im Jahr 1998 ist Leipzig zum Symbol für die Wende und den Weg zur deutschen Einheit geworden. Die Stadt hat die neuen Entwicklungen gut verkraftet. Leipzig ist eine äußerst dynamische Großstadt geworden, in der die Wiedervereinigung besser und schneller verarbeitet und genutzt wurde, als anderswo in den neuen Bundesländern.

Das Stadtrecht und Marktprivileg wurde Leipzig bereits um das Jahr 1165 verliehen. Der Stadtname geht auf die sorbische Siedlung "Lipzk", was soviel wie Ort bei den Linden bedeutet, zurück. Die Nikolaikirche von 1175 ist eines der ältesten Gebäude der Stadt. Im Jahr 1212 folgte die Weihe der Thomaskirche.

Leipzig ist seit Jahrhunderten ein Mittelpunkt im internationalen Handel und seit 500 Jahren Messestadt. Noch heute geben wichtige Fachmessen den Takt im Wirtschaftsleben an. Mittlerweile hat sich die Stadt zum zweitgrößten deutschen Bankenplatz nach Frankfurt/Main heraus gemacht. Zum Ruf Leipzigs trugen Musiker wie Bach, Mendelssohn-Bertholdy und Schumann sowie Verleger wie Baedeker, Brockhaus und Reclam bei. Heute wirken noch zahlreiche Verlage, der Thomanerchor und das Gewandhausorchester. In Kunst, Kultur und Wissenschaft nimmt Leipzig eine wichtige Stellung in Deutschland ein: Die 1409 gegründete Universität Leipzig ist nach der Heidelberger die älteste in Deutschland.

Das historische Stadtzentrum, umgeben von einem grünen Promenadenring, bildet das lebendige historische Herz, in dem sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten befinden.

Vor allem die Renaissance, das Barock und die Zeit der Jahrhundertwende verleihen dem "alten" Leipzig sein Gesicht, das heute durch zahlreiche moderne Neubauten erneuten Wandel erfährt. Ein Beispiel dafür ist das traditionelle Industrieviertel Leipzig-Plagwitz, das zu einem modernen Wohn- und Dienstleistungsstandort umgestaltet wurde.

München

München, die bayerische Hauptstadt, ist eine der großen europäischen Wirtschafts- und Medienmetropolen und zugleich kulturelles Zentrum des Bundeslandes Bayerns. Die Stadt wurde 1158 auf dem so genannten "Augsburger Schied" von Kaiser Friedrich Barbarossa zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der eigentliche Gründer ist Herzog Heinrich der Löwe, der um den einträglichen Salzhandel auf sein Gebiet umzuleiten, die Isarbrücke bei Föhring zerstörte und den Markt einige Kilometer isaraufwärts nach Munichen verlegte. Die Stadtbefestigung mit Isartor, Sendlinger Tor und Karlstor erfolgte im frühen 14. Jahrhundert unter Ludwig dem Bayern. Die älteste Kirche des Stadtzentrums ist St. Peter, deren Renaissanceturm als "Alter Peter" eines der Wahrzeichen der Stadt bildet.

Die Innenstadt ist überschaubar und leicht zu Fuß zu erkunden. Sie wird durch Karlsplatz, Sendlinger Tor, Isartor und Odeonsplatz begrenzt. In ihrem Zentrum liegt der Marienplatz, Münchens "gute Stube", von dem die Shopping-Meilen Richtung Stachus und Sendlinger Tor abgehen. Richtung Norden um den Max-Joseph-Platz und den Odeonsplatz liegen die "herrschaftlichen Bezirke" mit Residenz, Erzbischöflichem Palais und Hofgarten.

Abgesehen von der Innenstadt besteht München, vielleicht noch mehr als andere Großstädte, aus vielen "Dörfern", Stadtteilen mit jeweils eigenem Charakter.

Schwabing beispielsweise wird durch die Schickeria, das entsprechende Nightlife, die Cafés zum "Gesehen-Werden" sowie durch die lockere Atmosphäre um Universität und Englischen Garten geprägt. "Bogenhausen" heißt der angrenzende vornehme Wohnbezirk im Münchner Nordosten. Südlich davon, zwischen Ostbahnhof, Max-Weber-Platz und Rosenheimer Platz, liegt Haidhausen, ein Stadtviertel der "einfachen" Leute und der alternativen Lebensweisen. Entsprechend findet man hier Szene-Kneipen und Läden mit ausgefallenem Angebot.

Die Attraktionen Münchens freilich sind über das ganze Stadtgebiet verstreut. So liegt etwa das Olympiagelände im Norden, das Nymphenburger Schloss im Westen und der Zoo im Süden jeweils ein ganzes Stück von der Innenstadt entfernt.

Die Liegewiesen entlang der Isar, im Englischen Garten und an den Baggerseen unter anderem im Norden Münchens laden immer wieder zur Rast oder zum (Sonnen-)Bad ein.

Da München nicht weit von den Feriengebieten in den bayerischen Alpen am Starnberger See oder am Chiemsee entfernt liegt, lässt sich eine Städtereise im Winter gut mit einer Skiausfahrt oder im Sommer mit einem Aktivurlaub an den bayerischen Seen und in den Bergen verbinden.

Stuttgart

Stuttgart, die Hauptstadt Baden-Württembergs, ist eine Stadt der reizvollen Gegensätze, eine pulsierende lebensfrohe Metropole. Einerseits ist sie mit den Firmensitzen von Daimler Chrysler, Porsche und Bosch und mit den jährlich im November stattfindenden Stuttgarter Buchwochen eine Wirtschaftsmetropole und Verlagsstadt. Andererseits ist Stuttgart eine Großstadt mit einem sehr hohen Grünflächenanteil. Die Lage der Stadt ist einmalig, das Panorama herrlich. Stuttgart schmiegt sich in einen Talkessel. Die sie auf drei Seiten umgebenden grünen Hänge sind bis zu 200 Meter hoch. Hier wurde noch bis in das 19. Jahrhundert hinein Wein angebaut. Die "Stäffele", Treppen, die die Weinberge begehbar machen, tragen viel zur heimeligen Atmosphäre der Stadt bei. Im Grüngürtel, der sich vom Neckar bis in das Herz der Stadt hinein zieht, lässt sich ein ausgedehnter Spaziergang unternehmen. Für kulturinteressierte Besucher gibt es schöne Plätze, prächtige Schlösser und viele historische Bauten unterschiedlicher Architekturstile zu entdecken, und Naturliebhaber finden in der interessanten und vielseitigen Umgebung von Stuttgart ein ausgiebiges Betätigungsfeld.

Stuttgart hat mit seinem Flughafen, den Bahnverbindungen und Autobahnanschlüssen sowie dem ausgebreiteten Netz öffentlicher Verkehrsmittel eine erstklassige Infrastruktur, die sie auch als Messe- und Kongressstadt attraktiv gemacht hat. Seit Herbst 2007 ist die neue Messe auf den Fildern, direkt am Stuttgarter Flughafen, eröffnet.

Auch kulturell hat Stuttgart einiges zu bieten. Fröhliche Feste, wie das Sommerfest, das Stuttgarter Weindorf und das Cannstatter Volksfest, sorgen für Abwechslung. Neben zahlreichen sehenswerten Museen sind die Staatsgalerie Stuttgart und Haus der Geschichte Baden-Württemberg Anziehungspunkte für Einheimische und Touristen. Die Bühnen der Stadt bieten ein breites Spektrum von Klassik und Ballett bis hin zu Kabarett und Varieté. Aber auch die Musicaldarbietungen im SI-Centrum gehören zu den Topattraktionen. Eine regelrechte Unterhaltungskultur mit dem MaxX-Filmpalast und einer anspruchsvollen Gastronomie ist um die Musical-Hallen entstanden.

Weimar

Die Kulturstadt Weimar im Thüringer Becken gelegen, war ein Zentrum der deutschen Klassik. Die Epoche begann mit der Berufung von Christoph Martin Wieland durch Herzogin Anna Amalia im Jahr 1772 als Erzieher für den Sohn. Goethe kam drei Jahre später als Minister an den Weimarer Hof, Herder und Schiller folgten. Auch Luther, Bach und Lucas Cranach d.Ä. lebten zeitweilig in Weimar. Von den vielen bekannten Schriftstellern und Musikern, die im 19. Jahrhundert in Weimar wirkten, seien hier nur Franz Liszt, Hoffmann von Fallersleben und Richard Strauss genannt. Auch ein wichtiges Kapitel für die deutsche Geschichte wurde in Weimar geschrieben, als im Nationaltheater im August 1919 die deutsche Verfassung angenommen wurde, die die Grundlage für die Weimarer Republik wurde und die starke Stellung des Reichspräsidenten festschrieb. Noch heute sind die Auswirkungen der beschriebenen geschichtlichen Begebenheiten im Stadtbild und in den Sehenswürdigkeiten zu erkennen. Die Altstadt steht unter Denkmalschutz.

Im Jahr 1999 war Weimar eine der Kulturhauptstädte Europas. Gleichzeitig wurde dann auch dem 250. Geburtstag Johann Wolfgang von Goethes gedacht. Für diese Festlichkeiten wurden umfassende bauliche Veränderungen vorgenommen. Das Stadtschloß und der Marstall wurden grundlegend saniert und das frühere Landesmuseum zum Museum für zeitgenössische Kunst umgestaltet.

Der Nordwesten

Der Norden Deutschlands ist flach, sanfte Hügel, Seen und Sandstrände beherrschen die Landschaft. Die Hansestadt Hamburg ist die zweitgrößte Stadt des Landes. Hannover ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Sehenswert sind im Norden auch Lübeck mit einer bemerkenswerten Altstadt, das Wikingermuseum Haithabu in der Nähe von Kiel und die Hafenstadt Bremen.

Die nord- und ostfriesischen Inseln sind beliebte Ferienziele. Die Inseln mit weiten Sandstränden sind zum Teil autofrei.

Ostfriesland ist das Land der Windmühlen, die überall an der Küste zu sehen sind. Neuerdings haben sich die modernen Windkraftanlagen dazugesellt, die hier ideale Windbedingungen gefunden haben und weit über das Land zu sehen sind. Ein malerisches Fischerdorf ist Greetsiel, wo gleich zwei Windmühlen am Ortseingang stehen. Von den sieben ostfriesischen Inseln ist Borkum ganz im Westen die größte. Das Auto kann auf der Fähre mitgenommen werden, Fahrräder können überall auf der Insel gemietet werden.

Die Nordfriesischen Inseln haben mit Sylt einen mondänen und bekannten Vertreter. Eine gemütlichere Insel mit einer grandiosen Dünenlandschaft ist Amrum. Am romantischsten ist der rote Felsen Helgolands, dessen Badedüne nur mit dem Schiff zu erreichen ist. Haushohe Wellen brechen sich an stürmischen Tagen an den Uferbefestigungen Helgolands - ein unvergessliches Naturschauspiel.

Zu Norddeutschland zählt auch das Erholungsgebiet der Lüneburger Heide sowie die Wandergebiete in Westfalen. Das Ruhrgebiet ist ein Ballungsraum aus mehreren Großstädten, der durch seine kulturelle Vielfalt von sich reden macht.

Der Nordosten

Die am meisten frequentierte Ferienregion Deutschlands erstreckt sich von Travemünde bis nach Flensburg. Überall an der Küste finden sich gepflegte Badeorte und kilometerlange Sandstrände. Die wichtigsten Inseln sind Hiddensee, Usedom und die Halbinsel Rügen. Die Kreidefelsen der Insel Rügen sind nicht erst seit Caspar David Friedrich bekannt. Die weißen Klippen des 47 Meter aufragenden Kap Arcona waren schon vor 100 Jahren ein besonderer Anziehungspunkt.

Kiel liegt am östlichen Ende des Nord-Ostseekanals, der meistbefahrenen künstlichen Wasserstraße der Welt. In Kiel finden alljählich Segelwettbewerbe statt.Greifswald, Schwerin und Rostock sind historische Städte, deren Stadtanlagen und Gebäude größtenteils erhalten geblieben sind. Berlin ist als Hauptstadt das neue Zentrum Deutschlands und nach wie vor eine lebendige Metropole. Potsdam ist mit dem Schloss Sanssouci sehenswert. In Sachsen-Anhalt sind Magdeburg, Quedlinburg und Wernigerode besuchenswert. Der Nationalpark Harz ist ein beliebtes Ausflugsziel.

Thüringen und Sachsen

In Thüringen liegt der berühmte, insgesamt 168 Kilometer lange Wanderweg Rennsteig. In der Luther-Stadt Erfurt sind noch viele Bürgerhäuser erhalten. Eisenach wird von der geschichtsträchtigen Wartburg überragt. Die Goethe-Stadt Weimar ist eine kulturelle Hochburg der Region. Dresden, Leipzig und Meißen sind weitere Städte in Sachsen, die man unbedingt besuchen sollte.

Entlang des Rheines

In Düsseldorf findet man auf der Einkaufsmeile "Kö" alle eleganten Modeadressen der Welt. Viele kulturelle Veranstaltungen finden hier statt. Wahrzeichen der Stadt Köln ist der Dom. In unmittelbarer Bahnhofsnähe befindet sich die neue Gemäldesammlung im Wallraf-Richartz-Museum. Der Karneval im Februar ist in Düsseldorf und Köln ein wichtiger gesellschaftlicher Höhepunkt. Sehenswerte Städte sind die Kaiserstadt Aachen, die Stadt Koblenz am Ende des Moseltales, die alte Römerstadt Trier und der Bischofssitz Mainz am Zusammenfluss von Main und Rhein.

Banken- und Wirtschaftszentrum Deutschlands ist Frankfurt am Main. In der Innenstadt sind die Paulskirche, der sog. Römer und die Oper historische Gebäude. Fulda ist ein Bischofssitz nordlich von Frankfurt, dessen Barockviertel in seiner Gesamtanlage für Deutschland einzigartig ist. Die Universitätsstadt Marburg und der Kurort Wiesbaden sind bedeutende Städte. Im Saarland macht sich der französische Einfluss deutlich bemerkbar.

Auf dem Rhein finden Flusskreuzfahrten statt, die auch die Zubringerflüsse Mosel, Saar, Main einschließen, weiter südlich sogar den Neckar. Besonders die Moselhänge gehören zu den bedeutendsten Weinanbaugebieten Deutschlands.

Der Südwesten

Die Universitätsstadt Heidelberg ist für in- und ausländische Touristen ein großer Anziehungspunkt. Den ganzen Neckar entlang finden sich kleine historische Städte, darunter Bad Wimpfen im Norden Heilbronns. Stuttgart ist die baden-württembergische Hauptstadt, die außerordentlich viele Parks zu bieten hat. In der näheren Umgebung sind Ludwigsburg, Weil der Stadt und Schwäbisch Gmünd sehenswert. Die Universitätsstadt Tübingen lockt mit dem pittoresken Stadtzentrum und vielen bemerkenswerten Ausstellungen in der Kunsthalle.

Der Schwarzwald gehört zu Deutschlands wichtigsten Mittelgebirgen. Die Tannenwälder, Schluchten und Seen und auch die Heilbäder begeistern die Besucher. In Triberg wurde das Wahrzeichen des Schwarzwaldes entwickelt, die Kuckucksuhr. Sie ist nach wie vor ein willkommenes Reiseandenken nicht nur für Amerikaner und Asiaten. Um Tribergs 160 Meter hohen Wasserfall rankt sich eine Sage. Mit der Bahn kann man auf einer romantischen Eisenbahnstrecke über Donaueschingen (Ursprung der Donau) bis nach Konstanz an den Bodensee fahren. Für Autoreisende und auch für Motorradfreunde ist die Schwarzwaldhochstraße eine Traumstrecke, die im eleganten Kurort Baden-Baden beginnt und bis ins Herz des Schwarzwaldes führt. Der Feldberg ist mit seinen 1493 Metern die höchste Erhebung des Schwarzwaldes und ist im Winter ein beliebtes Skirevier. Die Universitätsstadt Freiburg im Breisgau liegt im Südschwarzwald und ist mit ihrem bunten Treiben die heimliche Hauptstadt der Region. In vielen Städten des Schwarzwaldes, so auch in Rottweil, können Besucher in der Fasnachtszeit das Schauspiel einer alemannischen Fasnet erleben. Aus dem 16. Jahrhundert haben sich viele Masken und Gewänder erhalten, und auf einem malerischen Umzug wird mit Schellengerassel frühmorgens der Winter verjagt.

Das Münster in Ulm ist der höchste Kirchturm der Welt. Ein Spaziergang durch die Altstadt mit den historischen Fischergassen lohnt sich.

Der Bodensee befindet sich ganz im Süden Deutschlands und grenzt an die Schweiz und Österreich. Das gesamte Ufer des Sees ist touristisch erschlossen und auf dem See finden Bootsausflüge statt. Ein Besuch auf der Blumeninsel Mainau und der Reichenau mit Benediktinerabtei lohnt sich. Schöne Städte am Bodenseeufer sind Meersburg, Lindau und Konstanz. Der Rheinfall bei Schaffhausen ist ein beliebtes Ausflugsziel in der nahen Schweiz.

Der Südosten

Die Hauptstadt Bayerns ist München, die mit einem vielfältigen kulturellen Angebot aufwartet. Eine reiche Auswahl an Museen und Galerien, viele Theater und Veranstaltungen locken zahlreiche Besucher an. Das jährliche Oktoberfest ist ein Muss für die meisten ausländischen Besucher. Im Osten liegt an der tschechischen Grenze der Nationalpark Bayerischer Wald. Passau, Regensburg und Nürnberg sind beliebte Ausflugsziele. In Nürnberg ist der jährlich stattfindende Weihnachtsmarkt besonders stimmungsvoll. In Augsburg sind noch alte Kaufmannshäuser aus dem 16. Jh. zu sehen. In der Kaiser- und Bischofsstadt Bamberg ist der Dom aus dem 13. Jh. erhalten. Rothenburg ob der Tauber besitzt noch eine vollständig erhaltene Stadtmauer auf der man, wie auch in Nördlingen, die gesamte Stadt umrunden kann.

Der Süden Bayerns wird von den Alpen und dem Alpenvorland mit seinen vielen Seen bestimmt. Die Allgäuer Landschaft ist klimatisch angenehm und sehr stimmungsvoll. In den Bayrischen Alpen befinden sich mit der Zugspitze (2962 m) und dem Watzmann (2713 m) die höchsten Berge Deutschlands.

Nationalparks: Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer

Der größte Nationalpark Mitteleuropas wurde um die größte zusammenhängende Wattlandschaft der Erde gebildet. Diese Landschaft reicht von der niederländischen Nordseeküste bis hinauf nach Dänemark. Das Wattenmeer, ein im Wirkungsbereich der Gezeiten liegender Streifen, der bei Flut vom Meerwasser überflutet wird und bei Ebbe trocken bleibt, ist weltweit einzigartig. Bis zu 3.200 Tierarten bevölkern das Wattenmeer. Am Ufer findet man Seesterne, Krebse, Schnecken, Muscheln und Wattwürmer. Als Nist- und Rastplatz einer großen Anzahl von Zugvögeln ist der Nationalpark alljährlich eine Besucherattraktion, besonders im Herbst. Auf den Salzwiesen gibt es eine vielfältige Pflanzenwelt, so finden sich hier der Strandflieder, Rotschwingel und Strandwegerich.

Von einem erfahrenen Wattführer kann man sich das Schauspiel von Ebbe und Flut zeigen lassen, wenn nach sechs Stunden das Meer zurückkehrt, und die Priele, tiefe Furchen in der Wattlandschaft, sich wieder mit Wasser füllen. Wattwanderungen mit Führung sind für die ganze Familie ein unvergessliches Erlebnis.

Zu den vielen Ausflugsmöglichkeiten gehören auch Aufenthalte in den kleinen Fischerdörfern des Nationalparks sowie eine Schifffahrt zu den Seehundbänken.

In Tönning befindet sich das Nationalparkhaus und das wissenschaftliche Zentrum der Nationalparks des Wattenmeeres. Das Multimar Wattforum Tönning ist außerordentlich sehenswert.

Hamburgisches Wattenmeer

Drei Inseln bestimmen das Landschaftsbild des Nationalparks Hamburgisches Wattenmeer, dem kleinsten der drei Wattenmeer-Nationalparke: Die grünflächige, von 40 Menschen bewohnte Insel Neuwerk, die Düneninsel Scharhörn und die künstlich aufgespülte Insel Nigehörn. Aufatmen ist angesagt auf dieser Inselgruppe, die sich direkt in der Elbmündung vor Cuxhafen befindet und aus ca. 12.000 ha Wattlandschaft besteht. Bei Ausflügen ins Watt kann man Bernstein suchen und große Kolonien von Zwerg-, Brand-, Fluss- und Küstenschwalben beobachten.

Die Geschichte der Insel Neuwerk ist seit 1299 urkundlich belegt. Die Wege auf dieser Insel führen durch begrüntes Eiland und vorbei an Zeugnissen der Geschichte, z.B. dem Wehrturm in der Elbmündung, einem deutlichen Zeichen der Hanse, sowie der Bastion, die Stützpunkt für die Bekämpfung der Seeräuberei war. Die ursprüngliche Sandbank Scharhörn ist vor allem wegen ihrer Seevogelkolonien eine Besucherattraktion. Wie auch die künstlich aufgespülte Vogelinsel Nigehörn, die für Besucher gesperrt ist, erstaunt Scharhörn durch riesige Flächen unberührter Natur.

Niedersächsisches Wattenmeer

An der Nordseeküste Niedersachsens befindet sich der Nationalpark "Niedersächsisches Wattenmeer". Er schützt das zwischen Ems und Elbe liegende Wattenmeer, einschließlich der vorgelagerten ostfriesischen Inseln. Hier gibt es beeindruckende Landschaftsformen, wie zum Beispiel die für die Region typischen Salzwiesen, das Steilufer bei Dangast sowie das "schwimmende Moor" bei Sehestedt, das einzige noch intakte Außendeichsmoor in Deutschland.

Zu einer der ausgefallensten Erscheinungen unter den dort lebenden Tieren gehört die Brandente, einer der schönsten Vögel der Küstenregion. Zwischen August und September bevölkern besonders viele Küstenvögel das Watt.

Zu den Höhepunkten des Parks gehören das Wattenmeerhaus in Wilhelmshaven, die Seehundstation in Norddeich, das Wasserschloss in Dornumsiel sowie das Deutsche Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven. Auf der Insel Borkum kann das Feuerschiff und der Walknochenzaun bewundert werden. Auf Norderney steht das Fischerhausmuseum. Und auf Wangerooge ist der alte Leuchtturm sehenswert.

Jasmund

Im Nationalpark Jasmund im Nordosten Deutschlands findet man die unterschiedlichsten Landschaftsformen. Schön ist die Kreidelandschaft mit zahlreichen Mooren, Feuchtwiesen und Trockenrasen, deren bekanntester Punkt die weltberühmten Kreidefelsen um den Königsstuhl sind und die schon von dem berühmten Maler Caspar David Friedrich dargestellt wurden. Zu dem Nationalpark gehören außerdem die seit dem 13. Jh. vorhandenen Rotbuchenwälder auf dem Stubnitzplateau, einer überwiegend aus Kreide aufgebauten, eiszeitlich geprägten Hochfläche.

Neben dem Königsstuhl, dem höchsten Felsen der Kreideküste, beeindruckt die 10 km lange und bis zu 117 m hohe Kreideküste mit ihren aktiven und inaktiven Kliffs, die die Dynamik einer Steilküste veranschaulicht. Hier findet der aufmerksame Strandwanderer neben weißer Schreibkreide eiszeitliche Sedimente und Fossilien.

Die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt des Nationalparks beherbergt beispielsweise Mehlschwalben, die in den Kreideriffs brüten oder den seltenen Seeadler.

Das Gebiet der Stubnitz ist nicht nur aufgrund seiner Kreidelandschaft einen Besuch wert. Auf den regelmäßig stattfindenden Führungen des Nationalparkamtes kann man näheres über die Germanengöttin Hertha oder den geheimnisvollen Piraten Störtebecker, der an diesem Ort angeblich einen Schatz vergraben hat, erfahren.

Ein Mehr an Geschichte bedeutet ein Besuch im Jagdschloss Granitz südlich von Binz. Bei einer Fahrt mit der Dampf-Kleinbahn "Rasender Roland" läßt sich die Landschaft besonders gut erschließen.

Höhepunkte des Nationalparks sind das Kap Arkona mit dem kleinen Ort Vitt, der Fischereihafen Saßnitz mit Fischereimuseum, die Piratenschlucht in Saßnitz, das Stadtmuseum in Greifswald mit einer Caspar-David-Friedrich-Ausstellung, die historischen Handwerkerstuben in Gingst und der Grümbke-Aussichtsturm bei Neuenkirchen.

Vorpommersche Boddenlandschaft

Im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft erstreckt sich von der Halbinsel Darß-Zingst bis zur Westküste Rügens eine Landschaft aus Steilküsten und Dünen, Nehrungen und Strandseen. Ihren Namen verdankt die noch weitgehend naturbelassene Landschaft den von der offenen Ostsee abgetrennten Lagunen, die Bodden genannt werden.

Die Vielfalt und Vielzahl der Tier- und Pflanzen dieses Naturraumes ist erstaunlich. Seltene Wildarten wie Rothirsche und Wildschweine können aus geringster Entfernung beobachtet werden.

Besondere internationale Bedeutung genießt der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft als größter Kranich-Rastplatz Europas. Alljährlich ist hier im Herbst der Anflug von ca. 30.000 Kranichen zu beobachten. Entlang der Reiserouten erreicht man u.a. den größten Sandhaken Rügens: Eine durch Kiefern und Birken gekennzeichnete Landschaft, mit vermoorten Strandseen und Beobachtungspunkten zur See- und Boddenseite mit Blick über Landschaft und Tierwelt.

Die vorgelagerte, autofreie Insel Hiddensee, die größte Insel des Nationalparks, mit sehenswerten Orten wie der Dünenheide mit gut ausgeschilderten Wanderwegen und den Dornbuschhöhen, zieht immer mehr Erholungssuchende an. Das Besucherhaus am Hauptweg informiert über die Besonderheiten des Nationalparks.

Müritz

Östlich des bekannten und größten Sees der Mecklenburgischen Seenplatte im Nordostdeutschen Tiefland liegt der Nationalpark Müritz. Die Wege mit einer Gesamtlänge von 660 km führen durch eine traumhafte Großseenlandschaft, die mehr als 130 Seen, uralte Buchenwälder und zauberhafte Moore umfasst.

Dieses von der Eiszeit geformte Naturgebiet ist insbesondere als Brutstätte für selten gewordene oder an anderen Orten schon ausgestorbene Großvögel von internationaler Bedeutung. Seeadler, Fischadler und Kraniche können auf extra angelegten Beobachtungsständen, die sich im östlichen Teil des Nationalparks, bei Serrahn, befinden, beobachtet werden.

Sehenswert sind das "Heinrich-Schliemann-Museum" in Ankershagen, die Stadt Waren mit ihrer Altstadt und besonders die Fischadlerpaare in Federow.

Neben Erkundungen zu Fuß, mit dem Rad oder dem Kanu sind auch Schiffsfahrten auf der Mecklenburger Groß- und Kleinseenplatte möglich, bei denen Fahrräder kostenlos transportiert werden.

Unteres Odertal

Dieser 60 km lange Auen-Nationalpark aus eindrucksvollen Oderhängen und blühendem Trockenrasen führt am deutschen und polnischen Ufer der Oder entlang.

Neben den besonderen und geschützten Vogelarten wie Seeadler, Schwarzstorch und Seggenrohrsänger, leben hier auch Biber, die ihre Staudämme errichten. Über 40 Fischarten und 50 verschiedene Säugetierarten komplettieren den Tierreichtum. Ein Erlebnis besonderer Art ist der Anflug von über 13.000 Kranichen auf ihre im Odertal gelegenen Rastplätze.

Besuchenswert sind der mittelalterliche Burgfried in Stolpe, die historischen Tabakscheunen bei Friedrichsthal, das Schloss bei Zützen, in Gartz die mittelalterliche Stadtbefestigung und die Stephans-Kirche sowie die spätgotische Dorfkirche in Criewen.

Harz

Der Nationalpark Harz ist eines der beliebtesten Wander- und Skiwandergebiete der deutschen Mittelgebirge.

Diese Landschaft in Granit zeugt von einer besonders vielfältigen Geologie. Entlang dem 700 km langen Wanderwegenetz durchquert man die für das Harzgebirge charakteristischen Bergfichten- und Buchenmischwälder, findet Hoch- und Übergangsmoore sowie Bäche. Es gibt Rothirsche, Rehe und Wildschweine. Während die bunte Vogelwelt mit Arten wie dem Schwarzspecht, der Ringdrossel und dem Zaunkönig ständig präsent bleibt, sieht man mit viel Glück auch Wildkatzen und Füchse.

Die über 20 Besucher- und Erlebnis-Bergwerke machen Ausflüge zu interessanten Höhepunkten. In Clausthal-Zellerfeld steht die größte Holzkirche Deutschlands.

Zu empfehlen sind Besichtigungen der verschiedenen Nationalparkhäuser, zum Beispiel in Altenau-Torfhaus und St. Andreasberg mit den mittelalterlichen Gebäuden und Besucherbergwerken, die einen tieferen Einblick in Geschichte und Kultur der Region gewähren.

Im Hochharz befindet sich der Brocken - der mit 1.142 Metern höchste Berg des Harzes. Der fast kahle Gipfel ist oft nur schemenhaft zu sehen, da er ca. 300 Tage im Jahr zeitweise im Nebel versinkt. Dieser besondere Umstand führte zu der Sage, dass hier die Hexen zu Hause seien und alljährlich wird hier die Walpurgisnacht mit dem Hexentanz gefeiert.

Die Schmalspurbahn mit einem Wegenetz von über 130 km führt zu mittelalterlichen Städten der Umgebung und auch auf den Brocken. Schön sind die Rübeländer Tropfsteinhöhlen, die Felsenschlucht im Bodetal und das Schloss Wernigerode. Die Stadt Quedlinburg ist dank ihrer an historischen Fachwerkhäusern reichen Bausubstanz zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt worden.

Hainich

Vor wenigen Jahren noch militärische Sperrzone, wurde das von Rotbuchen dominierte Waldgebiet Hainich im Westen Thüringens zu Deutschlands jüngstem Nationalpark erklärt.

Eine Reise zwischen dem Kurort Bad Langensalza und der Wartburg-Stadt Eisenach führt in das größte zusammenhängende Laubmischwaldgebiet Europas, das auch als "Urwald in der Mitte Deutschlands" bezeichnet wird. Diese einzigartigen Wälder, auch Plenterwälder genannt, sind besonders naturschonend bewirtschaftete Wälder.

Rundwanderwege, vor allem der bekannteste Höhenwanderweg "Rennstieg", führen bis in die malerischen Städte der Region. In der Kurstadt Bad Langensalza steht das Schloss Dryberg und ein Heimatmuseum. In der Thomas-Müntzer-Stadt Mühlhausen stehen Bürgerhäuser aus sieben Jahrhunderten und eine begehbare Stadtmauer. Die Martin-Luther-Stadt Eisenach ist mit der Wartburg nicht nur für Kulturliebhaber einen Besuch wert. Die ca. 1.000-jährige "Betteleiche" und die "Steinernen Kreuze" dürfen auf dem Rennsteig nicht ausgelassen werden. Bei Bickenriede steht das sehenswerte Kloster Anrode.

Kellerwald-Edersee

Die ausgeprägte Waldlandschaft am Edersee in Hessen wurde 2004 als Nationalpark Kellerwald-Edersee ausgewiesen. Der Kellerwald gehört geologisch gesehen zum Rheinischen Schiefergebirge, das Landschaftsbild ist durch den Wechsel von tief eingeschnittene Tälern und Bergkuppen geprägt.

Der Nationalpark zeichnet sich vor allem durch seinen alten Baumbestand mit einem hohen Buchenanteil aus. Die Laub- und Mischwälder werden für westeuropäische Verhältnisse schon seit langer Zeit nicht mehr genutzt und sind daher in einem naturnahen Zustand.

Hier kann man erfahren, welche Bäume und andere Pflanzen sich je nach Gestein, Boden, Wind- und Lichtverhältnissen ansiedeln. So kann zum Beispiel die Rotbuche an sehr trockenen Standorten gedeihen, während Erlen und Weiden mehr Feuchtigkeit benötigen. Anderen Pflanzen wiederum wie die Sommer- und die Winterlinde macht eine steile Hanglage nichts aus.

Entlang der Flüsse gibt es auch Waldwiesen, ein Lebensraum ganz anderer Pflanzen und Tiere.

Zu den Säugetieren, die im Nationalpark Kellerwald-Edersee leben, zählen der Rothirsch, das Schwarzwild und das Muffelschaf, Füchse und Dachse sowie 13 Fledermausarten.

Sächsische Schweiz

Im Osten Deutschlands, Südöstlich von Dresden gelegen, schützt der Nationalpark Sächsische Schweiz, einen über 36.000 ha großen Teil des von der Elbe in 100 Millionen Jahren geschaffenen Elbsandsteingebirges.

Die einzigartige Formenwelt des Sandsteins und der Wechsel von Wald und offenem Land zeigen, daß die ursprüngliche Flusslandschaft keine reine Naturlandschaft mehr ist, sondern eine seit Jahrhunderten vom Menschen genutzte und gestaltete Kulturlandschaft. Selten gewordenen Tierarten wie Uhu, Fischotter und Siebenschläfer kann man beobachten. In der Vegetation sieht man ein durch den kleinräumigen Biotopwechsel entstandenes Umfeld an Farnpflanzen, Flechten und Moosen. Der Weg auf die "Bastei" wird mit einem wundervollen Ausblick über die Elbe belohnt. Auf der Fahrt mit einem gemieteten Ruderboot oder mit einem der zahlreichen Schiffe kann man die beeindruckende Landschaft vom Wasser aus erkunden. Zu empfehlen sind die romantischen Fahrten auf der Elbe mit einem der ältesten Raddampfer der Welt. Zum Lichtenhainer Wasserfall kann man mit der nostalgischen Kirnitzschtalbahn fahren. Weitere Highlights der Region sind die Festung Königstein und die Felsenbühne in Rathen.

Nationalpark Eifel

Der im Jahr 2004 ausgewiesene Nationalpark Eifel ist der erste Nationalpark Nordrhein-Westfalens. Er befindet sich im Mittelgebirge der Eifel und ist 11.000 ha groß. Er wird von dem Bach Rur und seinen Nebenbächen durchzogen, die die Bergrücken tief eingeschnitten haben. Während die kleinen Bäche meist Kerbtäler geschaffen haben, fließen die größeren mäandrierend auf breiten Talsohlen.

Der Nationalpark schützt in erster Linie Buchenwälder, die typische Vegetation für nährstoffarme und saure Böden. Große Areale werden aber von Fichten eingenommen, worin sich die ehemalige wirtschaftliche Nutzung widerspiegelt. In Zukunft sollen sich wieder Naturwälder entwickeln können.

Der Nationalpark Eifel beherbergt rund 240 geschützte Tierarten, darunter sind viele Insektenarten aber auch Uhus, Schwarzstörche, Rothirsche und Wildkatzen.

Nationalpark Bayerischer Wald

Der Nationalpark "Bayerischer Wald" im Südosten Deutschlands repräsentiert zusammen mit dem östlich angrenzenden Böhmerwald das größte zusammenhängende Waldgebiet Europas.

In den eindrucksvollen Urwäldern gibt es zahlreiche Rad- und Wanderwege, die zu Mooren, Bergbächen und Eiszeit-Seen führen.

Das eher rauhe Klima bedingt eine für die Region charakteristische Tierwelt. Neben dem wieder eingebürgerten Schwarzstorch gehören mittlerweile auch Uhu, Habichtskauz und Kohlrabe wieder zu den heimischen Vogelarten. Ebenso interessant zu beobachten sind die Rauhfuß-, Auer- und Haselhühner. Weiter entlang der Wege durch den Nationalpark erreicht man die "Glasstraße", auf der man in mehreren Hütten Glasmacher beobachten kann. In Frauenau befindet sich ein Glasmuseum, in der Glasstadt Zwiesel gibt es ein Bauernhausmuseum. Natürlich gehört die Burgruine Weißenstein zu einem Besuch im Bayerischen Wald dazu.

Touren durch die Urwaldgebiete Mittelsteighütte und Höllbachgespreng, Erlebniswege wie der "Watzlik-Hain" und "Schachten", ehemalige Almen des Bayerischen Waldes sowie ein Besuch der Informationszentren bei Neuschönau und Ludwigsthal sind entspannend und interessant.

Berchtesgaden

Diese Hochgebirgslandschaft in Bayern ist weitgehend vom Eingriff des Menschen verschont geblieben. Zu diesem Schutzgebiet gehört das Gebirgsmassiv des Watzmann, dessen Mittelspitze mit 2.713 m der höchste Punkt des Nationalparks Berchtesgaden ist. Die Landschaft wird vor allem von Felsenregionen, Schuttflächen, alpinen Matten, Latschenkiefern und Grünerlen geprägt. Der berühmte Königsee liegt zwischen Watzmann, Steinernem Meer und dem Hagengebirge. Alpine Arten wie Steinbock, Murmeltier, Adler, Schneehase und Alpensalamander leben hier in freier Wildbahn, auch der in Deutschland selten gewordenen Steinadler, der jedoch nur mit viel Glück zu entdecken ist. Ebenso schön wie vielseitig ist die Flora, zu denen beispielsweise das Pyrenäen-Drachenmaul, Hausmanns-Mannschild und die Zwerg-Alpenrose gehören.

Großer Beliebtheit bei den Besuchern erfreut sich besonders die "Jennerseilbahn", mit der man bis zur Nationalparkgrenze in 1.800 m Höhe gelangen kann. In Marktschellenberg kann eine Eishöhle besichtigt werden, in Berchtesgaden ist das begehbare Salzbergwerk ein Besuchermagnet.

Karte Deutschland
Blick auf das alte Stadtzentrum - Berlin

Reisehinweise

Informationen zur Sicherheitssituation in Deutschland sind auf den Internetseiten des Bundesinnenministeriums zu finden: www.bmi.bund.de

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Die auf Reisen allgemein üblichen Vorsichtsmaßnahmen sind ausreichend.

RAUCHVERBOT: In allen öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus, Bahn, Straßenbahn, auch Taxi) besteht Rauchverbot. Auf Flughäfen und in Bahnhöfen ist Rauchen auf ausgewiesenen Raucherbereiche beschränkt. Die einzelnen Bundesländer haben darüber hinaus unterschiedliche Rauchverbote erlassen, unter anderem für Gastronomie, Schulen, Sporthallen, Veranstaltungen, öffentliche Behörden. Die Altersgrenze für den Zigarettenerwerb ist auf 18 Jahre angehoben worden.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Norwegen

Karte Norwegen
Oslo, Nationalfeiertag

Einreise für Deutsche

Deutsche sind für einen unbegrenzten Aufenthalt visumfrei. Notwendig sind für die Dauer des Aufenthalts gültiger Reisepass (für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten ist auch der für die Dauer des Aufenthalts gültige Personalausweis ausreichend).

Als Nachweis des EU-weiten Versicherungsschutzes sollte die Europäische Krankenversicherungskarte mitgeführt werden (eine private Auslandsreisekrankenversicherung wird zusätzlich empfohlen).

Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.

Landesdaten

Lage

Das Königreich Norwegen liegt auf der Westseite der skandinavischen Halbinsel. Das Land grenzt im Osten an Schweden, im Nordosten an Finnland und an die Russische Föderation. Es ist in seiner ganzen Ausdehnung Gebirgsland mit tiefen Fjorden, die als schmale und viel verzweigte Meeresbuchten weit in das südnorwegische Hochland eingreifen und von fast senkrechten bis 1.500 m hohen Felswänden umrahmt sind.

Zu Norwegen gehört Spitzbergen; Lage: 74-81 Grad nördlicher Breite. Die Inselgruppe grenzt im Norden an das Packeis. Die Mitternachtssonne dauert vom April bis August, die Polarnacht vom November bis Februar; der Zeitraum der Naturerscheinungen richtet sich nach der jeweiligen Lage am Breitengrad.

Fläche: 323.877 km², Spitzbergen und Jan Mayen 63.080 km².

Verwaltungsstruktur: 19 Provinzen (Fylker).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 5,1 Millionen

Städte:

Oslo (Hauptstadt) ca. 624.000

Bergen ca. 268.000

Trondheim ca. 179.700

Stavanger ca. 129.200

Kristiansand ca. 84.500

Tromsø ca. 70.400

Drammen ca. 65.500

Narvik ca. 14.000

Sprache

Norwegisch (ø entspricht ö, æ entspricht ä, å wird wie o gesprochen); Englisch wird in den größeren Orten verstanden und zum Teil auch gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ - auch in Norwegen gilt die europäische Sommerzeit).

Stromspannung

220 Volt Wechselstrom, in den Zügen 220 und 110 Volt Wechselstrom.

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Norwegen ist 0047, dann folgen die achtstelligen Teilnehmernummern.

Von Norwegen nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

Telefonkarten (telekort) sind zu 40, 90 und 140 nkr in Kiosken und in Postämtern erhältlich.

NOTRUFNUMMERN: Feuerwehr 110, Polizei 112, Unfallrettung 113.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800 und 3G 2100, in Ballungsgebieten 4G.

Die Abdeckung durch Mobilfunknetze ist gut, an abgelegeneren Orten sind Verbindungen nicht sichergestellt.

Mobiltelefone lassen sich in Norwegen über Roaming nutzen. Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Norwegen von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Zudem gibt es die preiswerteren Möglichkeiten, das Mobiltelefon über W-LAN zu nutzen (in gastronomischen Einrichtungen, in Zügen, Bussen etc., an Tankstellen, in Einkaufszentren) oder sich eine Prepaid SIM-Karte zu besorgen (in Kiosken, Tankstellen, Elektronikgeschäften etc.).

Auch können Reisende ein norwegisches Handy anmieten.

Internet

Länderkürzel: .no

Feiertage

1. Januar (Neujahr)

13. April (Gründonnerstag)

14. April (Karfreitag)

17. April (Ostermontag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

17. Mai (Nationalfeiertag; Unabhängigkeitstag)

25. Mai (Christi Himmelfahrt)

5. Juni (Pfingstmontag)

25. und 26. Dezember (Weihnachten)

Die Hauptferienzeit geht von Juni bis August; Geschäftstermine lassen sich in dieser Zeit bisweilen nur schwer vereinbaren. Schulferien sind außerdem um Ostern.

Öffnungszeiten

Büros: Mo bis Fr 8/9-16 Uhr, im Sommer teilweise kürzer.

Geschäfte: Es gibt keine festen Ladenschlusszeiten; üblich ist Mo bis Mi 9/10-16/17 Uhr (oft durchgehend geöffnet), Do und Fr 9-19/20 Uhr, Sa 9/10-13/15 Uhr. Supermärkte: Mo bis Fr 10-20 Uhr, Sa 10-18 Uhr.

Banken: Mo bis Mi und Fr 8.15/9-15.30 Uhr (Do bis 17 Uhr). Im Sommer Mo bis Fr 8.15-15 Uhr.

Post: Mo bis Fr 8/8.30-16/17 Uhr, Sa 9-13 Uhr.

Kleidung

Im Frühjahr und Sommer ist man mit westeuropäischer Kleidung gut beraten. Auf Regen sollte man sich jederzeit einstellen, besonders an der Westküste. Von Anfang Oktober bis Ende April ist warme Kleidung angebracht; Stiefel oder gefüttertes Schuhwerk sind absolut notwendig.

Karte Norwegen
Wickingerschiffmuseum

Geschichte/Politik

Archäologischen Forschungen zufolge war Norwegen schon vor 14.000 Jahren von einem jagenden Volk mit einer paläolithischen Kultur bewohnt. Die ersten historischen Zeugnisse gehen auf das 8. Jahrhundert n. Chr. zurück, als etwa 29 Kleinkönigtümer existierten. Etwa von 800 bis 1050 fuhren von den Küsten Norwegens aus die Wikinger nach Island, Grönland, Schottland und in andere Gebiete.

Im 10. Jahrhundert wurde Norwegen Königreich. Vom Ende des 14. Jahrhunderts bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts bildete das Land eine Union mit Dänemark, in der es zum stetigen wirtschaftlichen und kulturellen Niedergang Norwegens kam.

Im 14. Jahrhundert kostete die Pest nahezu einem Drittel der Bevölkerung das Leben. Die Napoleonischen Kriege führten schließlich zum Zerfall der Union. Nach Napoleons Niederlage 1814 wurde Dänemark, ein Verbündeter Frankreichs, gezwungen, Norwegen an den schwedischen König abzutreten. Schweden und Norwegen bildeten eine Union, die erst 1905 aufgelöst wurde.

Nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges vereinbarten Schweden, Norwegen und Dänemark, die Neutralität der skandinavischen Länder zu wahren und im gegenseitigen Interesse zusammenzuarbeiten. 1940 besetzten deutsche Truppen Norwegen. Nach dem Zweiten Weltkrieg trat Norwegen 1949 der NATO bei. Im November 1994 lehnte die norwegische Bevölkerung einen Beitritt zur Europäischen Union ab.

Wirtschaft

Der Lebensstandard Norwegens ist einer der höchsten der Welt. Ein wichtiger Pfeiler der Wirtschaft ist nach wie vor die große Handelsflotte. Norwegen ist eine der größten Fischerei-Nationen der Welt. Die rasche Industrialisierung im 20. Jahrhundert gründete sich hauptsächlich auf die natürlichen Ressourcen, insbesondere auf die Energiegewinnung aus Wasserkraft, aber auch auf die Erdölförderung in der Nordsee.

Der Agrarsektor ist nur in geringem Maß am Bruttoinlandsprodukt beteiligt. Norwegens wichtigste mineralische Bodenschätze sind Erdöl und Erdgas. Heute ist Norwegen die größte Bergbaunation in Westeuropa. Die Erdölförderung begann versuchsweise 1971; 1974 wurde der Bau einer Rohöl-Pipeline nach England beendet. Seit den späten siebziger Jahren ist der Schiffbau stark rückläufig. Haupterzeugnisse der verarbeitenden Industrie sind neben Maschinen, Zellstoff- und Papierprodukten auch Textilien, Süßwaren und andere Nahrungsmittel.

Religion

Etwa 90 Prozent der Bevölkerung gehören der evangelisch-lutherischen Staatskirche an; darunter gibt es viele nicht praktizierende Mitglieder. Etwa 10 Prozent der Bevölkerung sind anderen Glaubensgemeinschaften zugehörig, vor allem der Pfingstbewegung und anderen protestantischen Konfessionen.

Vegetation

Etwas mehr als ein Viertel des norwegischen Festlandes ist von Wäldern bedeckt. Laubwälder (mit Eiche, Esche, Haselstrauch, Ulme, Ahorn und Linde) finden sich in den Küstenregionen von Süd- und Südwestnorwegen. In manchen Gegenden kommen Birken, Eiben und Stechpalmen vor. Im Osten und Norden wird der Anteil an Nadelbäumen größer. Dichte nordeuropäische Nadelwälder treten in den Küstenregionen und in den Tälern in Ost- und Zentralnorwegen auf. In den meisten Waldgebieten wachsen Wildbeeren, wie etwa Blaubeeren, Heidelbeeren und Kranichbeeren. Ganz im Norden und in großen Höhen herrscht Tundra vor, eine baumlose Heide mit robusten Zwergsträuchern und Wildblumen.

Tierwelt

Im Norden und in den höheren Berglandschaften sind Rentier, Polarfuchs und -hase, Wolf und Lemming verbreitet. Elch, Hirsch, Fuchs, Otter und Marder kommen im Süden und Südosten vor. Es gibt zahlreiche Süßwasser- und Salzwasserfische wie den Lachs, die Forelle, die Äsche, den Barsch und den Hecht.

Karte Norwegen
Oslo, Nationalfeiertag

Kulinarisches

Hier nur einige norwegische Spezialitäten: Räucherlachs und geräucherte Forelle, marinierter Lachs und marinierte Forelle, gelaugter Stockfisch, gekochter Dorsch, Fladenbrot, brauner Ziegenkäse, Rauchfleisch, Labskaus, Rentier- und Elchbraten. Die norwegische Küche ist besonders in puncto kaltes Buffet nicht zu schlagen.

Souvenirs

In den meisten Orten gibt es interessante Kunstgewerbeläden, Töpfereien, Schmieden und andere Werkstätten. Hier können Rentierfelle, Textildrucke, Webstoffe, Strickwaren, Holzarbeiten, Silber-, Bronze- oder Zinnwaren, Keramik, Glas und Porzellan als Mitbringsel gekauft werden.

Karte Norwegen
Klimadiagramm

Klimainformationen

Das Klima Norwegens ist trotz der äußerst nördlichen Lage durch den Einfluss des Golfstroms verhältnismäßig mild. Es ist entlang der Küste mäßig kühl und feucht, im Innern trockener und sonniger. Die Winter sind lang und kalt. Das Frühjahr, das in der Regel von etwa Anfang Mai bis Mitte Juni dauert, ist gewöhnlich kühl, jedoch oftmals sonnig. Der Sommer von Mitte Juni bis Mitte September ist warm und sonnig.

Es werden folgende Durchschnittstemperaturen gemessen: im Sommer - Oslo 17,3°C, Bodø 13,6°C; in Nordnorwegen klettert das Thermometer im Sommer auch über 20°C. Im Winter misst man im Durchschnitt zwischen -4,5°C und 1,5°C.

Beste Reisezeit

Die Sommerreisezeit erstreckt sich auf den Zeitraum vom 15. Mai bis zum 15. September. Hauptsaison ist während der Monate von Juni bis August. Die günstigste Reisezeit für Nordnorwegen ist der Zeitraum von Anfang Juni bis Mitte Juli.

Karte Norwegen
Oslo, Nationalfeiertag

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Keine.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Norwegen ist malaria-frei.

Karte Norwegen
Oslo, Nationalfeiertag

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Norwegische Krone (nkr)

1 Norwegische Krone = 100 Øre.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 9,20 nkr

1 US-$ = ca. 8,61 nkr

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: Unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: Unbeschränkt

Deklaration: Ja - Bei der Ein- und Ausfuhr von Fremd- oder Landeswährung im Wert von über 25.000 nkr.

Ausfuhr Fremdwährung: Unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: Unbeschränkt

Umtausch: Beim Umtausch von Euro in Norwegen kann es zu erheblichen Schwierigkeiten kommen. Es sollten vor der Reise Norwegische Kronen besorgt oder am besten in Norwegen mit Kreditkarte oder girocard Geld an Automaten abgehoben werden.

Internationale Kreditkarten: Ja - Obwohl in Norwegen die Akzeptanz von Kreditkarten (plus Chip und PIN) und der girocard hoch ist, sollten Reisende auch immer Bargeld mit sich führen.

Geldautomat: Ja - Sie sind in großer Zahl landesweit vorhanden. Mit girocard (mit Maestro-oder V-Pay-Logo) und Kreditkarten kann bei Mini-Banken-/ATM-Maschinen Geld abgehoben werden. Jedoch wird mancherorts auch nicht die girocard akzeptiert.

Reiseschecks: Ja - Einige Banken akzeptieren Reiseschecks. >>> Da die Akzeptanz von Reiseschecks jedoch rückläufig ist, sollten immer auch noch andere Zahlungsmittel (Bargeld, Kreditkarte etc.) für die Reise mitgeführt werden.

Karte Norwegen
Oslo, Nationalfeiertag

Auskunftstellen

Innovasjon Norge
(Innovation Norway)
Akersgata 13
0104
Oslo
Innovation Norway
Postboks 448 Sentrum
0104 Oslo/Norwegen
(0047) 22 00 25 00
www.ntr.no
post@innovasjonnorge.no

Deutsch-Norwegische Handelskammer
(Norsk-Tysk Handelskammer)
Drammensveien 111 b
0273
Oslo
Norsk-Tysk Handelskammer
Deutsch-Norwegische Handelskammer
P.O. Box 603 Skøjen
0214 Oslo/Norwegen
(0047) 22 12 82 22
(0047) 22 12 82 10
www.handelskammer.no
info@handelskammer.no
Mo bis Fr 8-16 Uhr

Det Internasjonale Handelskammer Norge (ICC)
Henrik Ibsens gate 100
Oslo
Det Internasjonale Handelskammer Norge (ICC)
P.O. Box 2626 Solli
0203 Oslo/Norwegen
(0047) 22 55 57 11
(0047) 22 56 16 88
www.ntr.no
post@iccnorge.no

Botschaften und Konsulate

Königlich Norwegische Botschaft
(mit Konsularabteilung)
Rauchstraße 1
10787
Berlin
(0 30) 50 50 58 601
(0 30) 50 50 58 600
www.norwegen.org
emb.berlin@mfa.no
Botschaft: Mo bis Fr 9-16 Uhr
Konsularabteilung: Mo bis Fr 9-12 Uhr

Königlich Norwegisches Honorarkonsulat
Faulenstraße 2/12
28195
Bremen
(04 21) 303 42 94
(04 21) 303 42 94
hc.specht@ipsenlogistics.com
Di 9-17 Uhr
(keine Visumerteilung)
im Land Niedersachsen im Regierungsbezirk Weser-Ems nur die Städte Delmenhorst, Emden, Oldenburg, Osnabrück und Wilhelmshaven sowie die Landkreise Ammerland, Aurich Emsland, Friesland, Grafschaft Bentheim, Leer, Oldenburg, Osnabrück, Wesermarsch und Wittmund

Königlich Norwegisches Honorargeneralkonsulat
Brüsseler Platz 1
45131
Essen
(02 01) 184 20 04
(02 01) 184 23 50
Di bis Do 10-13 Uhr
(keine Visumerteilung)

Königlich Norwegisches Honorarkonsulat
Frankfurter Straße 1
61476
Kronberg
(0 61 73) 996 03 08
(0 61 73) 996 03 28
norwegisches.konsulat.hessen@t-online.de
Di und Do 10-12 Uhr nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Königlich Norwegisches Honorarkonsulat
Caffamacherreihe 5
20355
Hamburg
(0 40) 325 09 16 33
(0 40) 32 50 91 60
office@norwegischer-honorarkonsul-hamburg.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr (oder nach telefonischer Vereinbarung)
(keine Visumerteilung)

Königlich Norwegisches Honorarkonsulat
Sophienblatt 100
24114
Kiel
(04 31) 664 09 60
(04 31) 664 09 51
office@norwegischer-honorarkonsul-kiel.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)
mit Ausnahme der Stadt Lübeck und der Kreise Lauenburg, Stormarn, Segeberg und Ostholstein

Königlich Norwegisches Honorarkonsulat
Braunstraße 7
04347
Leipzig
(03 41) 443 20 09
(03 41) 443 20 60
office@norwegischer-honorarkonsul-leipzig.de
Di 10-12 und 14-16 Uhr nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Königlich Norwegisches Honorarkonsulat
Geniner Straße 249
23560
Lübeck
(04 51) 530 24 90
(04 51) 530 22 11
norweg.konsulat.hl@baader.com
Mo bis Fr 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)
jedoch nur die Kreise Lauenburg, Ostholstein, Segeberg und Stormarn sowie die Hansestadt Lübeck

Königlich Norwegisches Honorarkonsulat
Maffaistraße 3
80333
München
(0 89) 24 29 48 95
(0 89) 22 41 70
office@norwegischer-honorarkonsul-muenchen.de
Mo und Di 9-12 Uhr, Do 14-17.30 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Königlich Norwegisches Honorarkonsulat
Schmarler Damm 5
18069
Rostock
(03 81) 805 11 49
(03 81) 805 11 48
office@norwegischer-honorarkonsul-rostock.de
Di bis Do 8-16 Uhr
(keine Visumerteilung)

Königlich Norwegisches Honorarkonsulat
Am Bismarckturm 21
70192
Stuttgart
(07 11) 54 06 59 10 (Di bis Fr 8-10 Uhr)
office@norwegischer-honorarkonsul-stuttgart.de
Di bis Fr 8-10 Uhr (nur nach telefonischer Vereinbarung)
(keine Visumerteilung)

Forbundsrepublikken Tysklands ambassade
(Embassy of the Federal Republic of Germany)
Oscarsgate 45
0244
Oslo
Forbundsrepublikken Tysklands ambassade
(Embassy of the Federal Republic of Germany)
P.O. Box 4010
0244 Oslo/Norwegen
(0047) 22 44 76 72
(0047) 23 27 54 00
www.deutschebotschaft.no und www.tyskeambassade.no
info@oslo.diplo.de
Amtsbezirk: Norwegen

Forbundsrepublikken Tysklands honorærkonsul
(Honorary Consul of the Federal Republic of Germany)
Parkgata 8
6002
Ålesund /Norway
(0047) 70 11 38 09
(0047) 70 11 38 02
www.elinora.no
alesund@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Møre und Romsdal Fylke
Übergeordnete Auslandsvertretung:
Botschaft Oslo

Forbundsrepublikken Tysklands honorærkonsul
(Honorary Consul of the Federal Republic of Germany)
c/o EDGE Group
Solheimsgaten 15
5058
Bergen /Norwegen
(0047) 48 38 97 55
bergen@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Fylke Hordaland (außer der Süden von Bømlafjord und Åkrafjord), Fylke Sogn und Fjordane

Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Oslo

Forbundsrepublikken Tysklands honorærkonsul
(Honorary Consul of the Federal Republic of Germany)
Sjøgata 21
8006
Bodø /Norwegen
(0047) 75 52 84 85
(0047) 75 52 88 55
bodo@hk-diplo.de; alstas@online.no
Amtsbezirk: Nordland (Fylke), Insel Hinnoya, die Inselgruppen Lofoten und Vesteralen
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Oslo

Forbundsrepublikken Tysklands honorærkonsul
(Honorary Consul of the Federal Republic of Germany)
Dr. Wesselsgate 9
Pasvikturist AS
9900
Kirkenes
Forbundsrepublikken Tysklands honorærkonsul
(Honorary Consul of the Federal Republic of Germany)
Pasvikturist AS, PB 157
9915 Kirkenes /Norwegen
(0047) 78 99 50 57
(0047) 78 99 50 80
kirkenes@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Fylke Finnmark mit Ausnahme der zu Finnmark gehörenden Insel Kvaløya
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Oslo

Forbundsrepublikken Tysklands honorærkonsul
(Honorary Consul of the Federal Republic of Germany)
c/o RASMUSSENGRUPPEN AS
Kirkegaten 1
4610
Kristiansand
Forbundsrepublikken Tysklands honorærkonsul
c/o RASMUSSENGRUPPEN AS
Postboks 37
4661 Kristiansand /Norwegen
(0047) 38 12 23 53
(0047) 91 84 43 68
kristiansand@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Regierungsbezirke Vest-Agder und Aust-Agder
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Oslo

Forbundsrepublikken Tysklands honorærkonsul
(Honorary Consul of the Federal Republic of Germany)
Frøiland Bygg AS, Moseidveien 5, 3. etasje
4033
Stavanger /Norwegen
(0047) 51 95 85 86
(0047) 51 95 85 50
stavanger@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Südlicher und mittlerer Teil des Rogaland Fylke, insbesondere die Hafenstädte Egersund und Stavanger
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Oslo

Forbundsrepublikken Tysklands honorærkonsul
(Honorary Consul of the Federal Republic of Germany)
Krokvegen 9
8301
Svolvaer
Forbundsrepublikken Tysklands honorærkonsul
(Honorary Consul of the Federal Republic of Germany)
Postboks 303
8301 Svolvaer/Norwegen
(0047) 76 07 35 00
(0047) 76 07 34 00, 76 06 91 30
svolvaer@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Der nördlich des Sørfodafjords gelegene Teil des Nordland Fylke sowie die gesamte Insel Hinnøya und die Inselgruppen Lofoten und Vesterålen
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Oslo

Forbundsrepublikken Tysklands honorærkonsul
(Honorary Consul of the Federal Republic of Germany)
c/o Advokatfirmaet Steenstrup Stordrange DA
Sjøgate 2
9261
Tromsø
Forbundsrepublikken Tysklands honorærkonsul
(Honorary Consul of the Federal Republic of Germany)
P.O. Box 1088
9261 Tromsø/Norwegen
(0047) 77 61 78 01
(0047) 77 61 78 00
tromso@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Fylke Troms (mit Ausnahme des zu Troms gehörigen Teiles der Insel Hinnøy) und die zur Fylke Finnmark gehörige Insel Kvaløya (mit der Stadt Hammerfest)
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Oslo

Forbundsrepublikken Tysklands honorærkonsul
(Honorary Consul of the Federal Republic of Germany)
Falkenborgvg. 9
7044
Trondheim /Norwegen
(0047) 41 41 83 68
trondheim@hk-diplo.de; kristin@kristinofferdal.no
Amtsbezirk: Fylke Sør-Trøndelag, Fylke Nord-Trøndelag
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Oslo

Karte Norwegen
Oslo

Sehenswertes

Oslo

Oslo, die norwegische Hauptstadt, liegt im Herzen Skandinaviens, zwischen dem Oslofjord und bewaldeten Höhen. Die Stadt hat eine spannende und dramatische Geschichte. Schon im achten Jahrhundert lässt sich eine Siedlung am Ende des Oslofjords nachweisen, die in der Wikingerzeit eine kräftige Entwicklung nahm. Oslo wurde dann aber erst im Umbruch zwischen Wikingerzeit und katholischem Mittelalter gegründet. In Minneparken (Gedächtnispark) gibt es zahlreiche Überreste und Ruinen aus dieser Zeit zu sehen.

1348 wurde Oslo von der Pest, dem "Schwarzen Tod", heimgesucht, die 50 Prozent der Bewohner dahinraffte. Stark wurde die Stadt auch von der lutherischen Reformation im Jahre 1537 geprägt, die zu religiösen Konflikten, politischer Trennung von der katholischen Kirche und der Gründung einer protestantischen Staatskirche führte. Kirchen und Klosterruinen in Oslo zeugen noch heute davon.

Im Jahr 1624 brannte die Stadt vollständig nieder. Der Renaissancekönig Christian IV. von Dänemark und Norwegen beschloss, Oslo aus der heutigen Altstadt umzusiedeln und im Schutz der Festung Akershus wieder aufzubauen. Eine völlig neue Stadt wurde errichtet, die, nach seinem Erbauer, Christiania genannt wurde. Nach 1814 erlebte die Stadt einen kräftigen Aufschwung. 1905 wurde Norwegen unabhängig, und die Stadt Christiania 1925 wieder in Oslo umbenannt.

Für den heutigen Besucher bietet Oslo vieles mehr als nur Geschichte. Die Stadt ist gut zu Fuß zu erkunden. Die meisten der Museen, Sehenswürdigkeiten und Geschäfte liegen zentrumsnah, und das Kulturangebot ist groß und international. Von Bergwäldern und Fjorden umgeben, bietet Oslo eine herrliche und unberührte Natur.

Die Naherholungsgebiete rund um die Stadt werden von Tausenden zum Skilaufen, Wandern, Angeln, Reiten und Schwimmen genutzt. Im Regierungsbezirk Akershus, der Oslo umschließt, können Besucher idyllische Ortschaften, Strände, Küste sowie Binnenseen, Wälder und ein artenreiches Tierleben entdecken.

Nordnorwegen

Die drei Regionen Nordnorwegens - Nordland, Troms und Finnmark - sowie das im Eismeer gelegene Archipel Svalbard mit seiner Hauptinsel Spitzbergen bieten eine vielfältige Landschaft. So kann der Besucher Küsten, Hochgebirge, Gletscher, Täler und natürlich das Nordkap bestaunen. Hier ist das Reich der Mitternachtssonne. Sie macht die Nachtwanderung in der taghellen Sommernacht oder eine nächtliche Angeltour auf den Lofoten zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Die größten Städte dieser Region sind Bodø, Tromsø, Alta und Longyearbyen, in denen in den Sommermonaten zahlreiche traditionelle Feste stattfinden. In Harstad finden jährlich im Juni die Nordnorwegen-Festspiele statt. In der Finnmark und Troms sind die Samen, die Urbevölkerung des skandinavischen Nordens, zu Hause. Sie haben bis heute ihre Sprache und kulturellen Eigenheiten bewahrt.

In Kautokeino und Karasjok kann man ihre Kulturschätze in Museen besichtigen. Auf den Nationalen Touristenstraßen Nr. 17 Kystriksvegen von Steinkjer nach Bodø, der Walstraße und der Eismeerstraße kann der Norden Norwegens mit dem Auto erkundet werden.

Das Nordkap, der nördlichste Punkt Europas zieht noch immer Besucherscharen an. Das weltberühmte Felsplateau auf der Insel Magerøya ist heute bequem zu erreichen. An der östlichen Landesgrenze, vom Grenseland aus, können Besucher Tagesausflüge in das russische Murmansk unternehmen und die Küstenlandschaft der Barentsee entdecken.

Fjordnorwegen

Fjordnorwegen weist mit seinen teils wild, teils romantisch anmutenden Meeresarmen, seinen bunten Gärten, Gletschern und Bergen mit ewigem Schnee eine Landschaft voller Kontraste auf. Kulturelle Zentren sind die Hafenstädte Stavanger, Ålesund und Bergen, das im Jahr 2000 eine der Kulturstädte Europas war.

Die Fjorde von Fjordnorwegen beginnen im Süden mit dem schmalen Lysefjord, weiter im Norden liegen dann der berühmte Hardangerfjord, der Sogne-, Nærøy- und Geirangerfjord. Es bietet sich hier ein breites Spektrum an Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten.

Auf den Nationalen Touristenstraßen Nr. 7 Hardanger (durch den Hardangervidda Nationalpark und am Hardangerfjord entlang bis Bergen), Nr. 258 Gamble Strynefjellsvegen (früher die einzige Ost-West-Verbindung) und Nr. 55 Sognefjellsvegen (höchster Gebirgsübergang Nordeuropas, vorbei an den mächtigsten Berggipfeln Norwegens) kann man die Landschaft Fjordnorwegens mit dem Auto kennen lernen.

Mittelnorwegen

Trøndelag, wie die Region um den Trøndheim-Fjord heißt, ist der historische Teil Norwegens. Südlich des Fjords gelegen beeindruckt vor allem das Dovrefjellgebirge und die historische Grubenstadt Røros, die auf der UNESCO-Denkmalschutzliste steht. In der Nähe liegt der Femundsmarka Nationalpark. Das Gräberfeld von Vang (größter Fund der Bronze- und Völkerwanderungszeit) befindet sich direkt an der Kreuzkirche von Oppdal. Typisch für Nord-Trøndelag sind rauschende Lachsflüsse und weite Wälder.

Neben Angeltouren und Fjordkreuzfahrten können Besucher eine Bootstour von Trøndheim nach Brekstad oder von Trøndheim aus Ausflüge zu den Inseln vor der mittelnorwegischen Küste unternehmen. Bibersafaris, Schluchtenwanderungen, Drachenfliegen und Raften werden angeboten.

Nationalparks in Norwegen

Es gibt gegenwärtig 20 Nationalparks in Norwegen, deren Anzahl in den nächsten zehn Jahren verdoppelt werden soll.

Der Dovrefjell-Nationalpark (Oppland/Trøndelag) erstreckt sich zu beiden Seiten der Driva, einem der größten Lachsflüsse Norwegens.

Im Femundsmarka-Nationalpark an der Grenze zu Schweden ist eine Eiszeitlandschaft mit alten Kiefern zu bewundern.

Die Wald- und Moorgebiete des Gressåmoen-Nationalparks bieten gute Möglichkeiten für Angler. Im Hardangervidda Nationalpark (Buskerud/Telemark/Hordeland) gibt es über 21 verschiedene Säugetierarten und über 100 Vogelarten.

Der Jostedalsbreen-Nationalpark zwischen Sognefjord und Nordfjord beherbergt mit 80 Kilometer Länge Europas größten Festlandgletscher.

Im Nationalpark Nordvest-Spitsbergen an der nordwestlichen Ecke von Spitzbergen können Rentiere und Walrosse beobachtet werden. Auch kulturgeschichtliche Sehenswürdigkeiten sind hier zu finden.

Im Rondane-Nationalpark (Oppland/Hedmark) leben Rentiere, Vielfraße, Füchse, Hermeline und Moschusochsen. Typische Vogelarten sind das Schneehuhn und der Schneesperling.

Der Øvre Pasvik-Nationalpark beheimatet neben Bären auch Raubvögel wie den Königsadler und im Stabbursdalen Nationalpark in der Finnmark sind Fischadler, Zwergfalken, Elche und Füchse zu Haus.

Auf der Insel Svalbard stehen fast 60 Prozent unter Naturschutz. Da die arktische Natur sehr empfindlich ist, wird der Tourismus hier stark eingeschränkt.

In den Nationalparks Forlandet, Nord-Vest-Spitsbergen und Sør-Spitsbergen kommen u.a. wilde Rentiere, Walrosse und eine artenreiche Vogelwelt mit zum Teil großen Kolonien vor.

Von Andenes an der Nordspitze der Vesterålen aus kann man Wal-Beobachtungs-Touren zu den Pottwalen unternehmen. Von Oppdal, Dovre und Kongsvold werden Kurzexkursionen angeboten, um die seltenen Moschusochsen zu beobachten, und von Trysil aus kann man an Elch-, Biber- oder Bärensafaris teilnehmen.

Karte Norwegen
Oslo, Nationalfeiertag

Reisehinweise

Im norwegisch-schwedischen Grenzgebiet werden bis auf Weiteres Grenzkontrollen vorgenommen. Ebenso wird bei Fähr-Überfahrten ab Deutschland, Dänemark und Schweden kontrolliert.

Dies kann zu längeren Wartezeiten und Verzögerungen führen.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

* Militärische Bauten zu fotografieren ist verboten.

* DROGEN ein- oder auszuführen, damit zu handeln sowie zu konsumieren ist verboten.

* RAUCHVERBOT: In Restaurants, Bars, Gaststätten und Hotels ist das Rauchen verboten. Bei Zuwiderhandlung muss der Besitzer der betreffenden Einrichtung mit Geldbußen bis zu 6.000 Euro rechnen. Ebenso ist das Rauchen in öffentlichen Gebäuden, auf öffentlich zugänglichen Plätzen, am Arbeitsplatz und in öffentlichen Verkehrsmitteln verboten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

PDF-Download (Länder-Information)

Reisedokumente Personal- oder Reisepass

Für diese Reise benötigen deutsche Staatsbürger einen gültigen  Personalausweis oder Reisepass. Ohne gültige Ausweisdokumente kann die Reise nicht angetreten werden.

Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
MS HAMBURG: Kiel - Bremerhaven? Die Route wurde neu berechnet!
Veranstalter:
PLANTOURS Kreuzfahrten - Eine Marke der plantours & Partner GmbH Obernstraße 76, 28195 Bremen
Mindestteilnehmerzahl:
15
  • auf/zu

    Zustiegsorte:

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Kontaktieren Sie uns auch gerne telefonisch bei Gruppenanfragen: 0800 – 250 00 00 (Anruf kostenlos)

Reiseversicherung

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