MS OCEAN MAJESTY : Rund um den "Stiefel"

10 Tage Kreuzfahrt Genua - Olbia - Sorrent - Lipari - Stromboli Umrundung - Durres - Ploce - Korcula - Kotor - Split - Venedig

Verlängern Sie den Sommer und beginnen Sie in Genua eine Kreuzfahrt mit MS Ocean Majesty der Sonne entgegen. Lassen Sie sich faszinieren von der weltbekannten Blauen Grotte und dem beeindruckenden Lichtspiel auf Capri und genießen Sie die Amalfiküste mit ihren nach Zitrusfrüchten duftenden Gärten. Die Insel Lipari, eine der vulkangeprägten Äolischen Inseln, wird Sie ebenso begeistern wie der Vulkan Stromboli mit seinem ständigen Feuerzauber. Lassen Sie sich am folgenden Seetag von den vielen Annehmlichkeiten an Bord verwöhnen. Durres in Albanien, das Land der Skipetaren, ist Ihr nächstes Ziel. Über Ploce erreichen Sie Korcula, die grüne Insel Dalmatiens mit 300 Sonnentagen im Jahr und vielen malerischen Buchten. Einer der vielen Höhepunkte dieser Reise ist zweifelsfrei der Kotorfjord, der südlichste Fjord Europas. Genießen Sie den Anblick der schroffen Felswände und tauchen Sie ein in die ereignisreiche Vergangenheit der Stadt Kotor. Aufgrund ihrer einmaligen Lage und der Vielzahl an kulturhistorischen Gebäuden wurde Kotor 1979 zum UNESCO-Weltkultur- und Naturerbe ernannt. Ein weiterer Höhepunkt dieser Reise ist die Altstadt von Split mit dem berühmten Diokletianpalast, den der römische Kaiser als prunkvollen Alterssitz erbauen ließ. Es ist ein wahres Vergnügen, in den malerischen Gassen der Altstadt zu schlendern und die lebhafte Atmosphäre zu genießen. Die Einfahrt durch die Lagune von Venedig ist eine wundervolle Kulisse für den Abschluss dieser Reise.

  • 250€ p.P. sparen Frühbucher bis 31.03.2017
  • Ihre Wahl: Bus- oder Flugan-/-abreise
  • Einmal um den Stromboli

Programm

Datum

 

Hafen

 

Ankunft

 

Abfahrt

 

Auszug Landausflugsprogramm (fakultativ)

 

08.10.2017

Genua/Italien
geplante Einschiffung 14.00 - 15.30 Uhr

 

16.00

09.10.2017

Olbia/Sardinien

08.00

16.00

HT Costa Smeralda

10.10.2017

Sorrent/Italien

08.00

20.00

HT Amalfiküste und Positano

11.10.2017

Lipari/Italien

 

Stromboli Umrundung

10.00

15.00

HT Bootsfahrt zur Insel Vulcano

 HT Impressionen von Lipari

12.10.2017

Erholung auf See




13.10.2017

Durres/Albanien

07.00

16.00

GT Kruja, Tirana & Durres

14.10.2017

 Ploce/Kroatien

Korcula/Kroatien

07.00

 17.00

13.00

 23.00

HT Mostar, die Stadt der geteilten KulturenHT Stadtrundgang

15.10.2017

Kotor/Montenegro

08.00

19.30

GT Tour durch Montenegro
HT Bucht von Kotor

16.10.2017

Split/Kroatien

09.00

18.00

HT Salona & TrogirHT Stadtrundgang Split

 17.10.2017

 Venedig/Italien

 10.00

 

Änderungen des Reiseverlaufs und des Ausflugsprogramms bleiben vorbehalten.
GT = ganztags • HT = halbtags • A = Abendausflug   auf Reede.

ab 1899 
Ocean Majesty c. Hansa Touristik Kabinenbeispiel Außenkabine  c. Hansa Touristik Kabinenbeispiel Balkonkabine  c. Hansa Touristik Kabinenbeispiel Superior klein c. Hansa Touristik Kindo1 c. Hansa Touristik Majestic Lounge c. Hansa Touristik Pool c. Hansa Touristik Pool c. Hansa Touristik

MS Ocean Majesty

MS Ocean Majesty - Erleben. Erholen. Genießen. 

MS Ocean Majesty steht für Genuss und modernen Komfort, Erholen und Erleben, herzliche Gastlichkeit und liebevollen Service. Nähern Sie sich fremden Ländern und Kulturen auf einem sehr bequemen Weg und sammeln dabei einzigartige Eindrücke. Die aufregendsten Metropolen, die schönsten Buchten, die spektakulärsten Landschaften - MS Ocean Majesty bringt Sie hin.

Eine ihrer zahlreichen Besonderheiten offenbart sich sobald Sie an Bord kommen: sie vermittelt eine Atmosphäre der Vertrautheit mit überschaubarer Größe und wirkt vom ersten Moment an mit ihrem freundlichen Ambiente sympathisch. Das schönste Kompliment ist, wenn Sie sich einfach wohlfühlen. Dafür gibt die Crew zu Wasser und zu Land täglich ihr Bestes. Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie das sanfte Meeresrauschen, den unendlichen Meerblick und die schönsten Orte dieser Welt und das glückliche Gefühl sich heute wieder einmal um nichts kümmern zu müssen.

Und das Wichtigste: Hier schwimmen Sie nicht in der Masse mit, sondern hier stehen Ihre Wünsche und Ihre Ansprüche im Mittelpunkt. Lassen Sie sich bezaubern vom besonderen Flair der kleinen "Ocean Majesty", das sich im neu gestalteten Gesamtkonzept des Schiffes widerspiegelt.

Freuen Sie sich an Bord auf geräumige Außenkabinen und Suiten mit Weitblick, auf ein vielseitiges Gastronomieangebot und natürlich einen herzlichen Rundumservice. An Bord gibt es viele Ansprechpartner für Sie. Nicht nur die Kreuzfahrtdirektoren haben immer ein offenes Ohr für Sie. Reiseleiter, Lektoren, Kabinen-Stewardessen, Servicekräfte und die Crew - alle sind für Sie da, um Ihnen für die schönsten Wochen im Jahr wertvolle Tipps zu geben. Wo gibt es die schönsten Strände? Wo die besten Einkaufsmöglichkeiten? Genießen Sie jede Menge Freiräume, keine steife Kleiderordnung oder zu eng gefasste Essenszeiten. Außerdem sorgt ein optimal ausgewogenes Verhältnis von Servicemitarbeitern zu Gästen dafür, dass es Ihnen an nichts fehlt und Sie sich rundum wohlfühlen können. Genießen Sie das großzügige Design der vielen Räumlichkeiten, sei es mit einem Kaffee und einem guten Buch in einer gemütlichen Ecke in der Bibliothek oder an einem der schönen Sonnenplätze am Pooldeck.

Machen Sie sich selbst ein Bild und lassen Sie aus Tagträumen Traumtage werden!

An Bord:

Kabinenausstattung:

274 Kabinen, davon 185 Außenkabinen. Die schönen, sehr freundlich eingerichteten Kabinen mit Dusche/WC sind vollklimatisiert und verfügen über Flachbild Fernseher, Satelliten-TV mit Videoprogramm, Radio, Safe, Satelliten-Telefon, und Fön. Die Luxuskabinen sind zusätzlich mit einer Minibar ausgestattet. Kabinen auf dem Principal Deck verfügen über Bullaugen, alle anderen Außenkabinen sind mit großen Panoramafenstern ausgestattet. Die Kabinen auf dem Sapphire Deck haben zusätzlich zum Panoramafenster noch einen eigenen Balkon.

Ausstattung:

  • 8 Passagierdecks
  • 3 Lifte
  • weitläufige Decksflächen zum Sonnen
  • Swimmingpool außen
  • Lido Bar außen
  • helle und freundliche Nichtraucherrestaurants: A-la-carte Restaurant
  • Lido Buffet Restaurant
  • große Show Lounge für Abendveranstaltungen und Tanz
  • Majestic Lounge
  • Bellinis Bar
  • Observation Club
  • Cardroom
  • Auditorium
  • Kino
  • Bordreisebüro
  • Internet Café
  • Boutique
  • Bibliothek
  • Friseursalon
  • Wäscherei
  • Hospital
  • Fotoshop

Technische Daten:

Passagiere: max. 548, Besatzung: 235, Länge: 136m, Breite: 19m, Umbau/Renovierung: 2012/2013

Kabinenkategorien:

Kat. 1A = 2-Bett-Kabine innen, Deck 4 hinten & vorn
Kat. 1B = 2-Bett-Kabine innen, Deck 4 mitte
Kat. 2 = 2-Bett-Kabine innen, Deck 5
Kat. 3 = 2-Bett-Kabine innen, Deck 6 (auch zur Alleinbelegung möglich)
Kat. 4 = 2-Bett-Kabine außen, Deck 3
Kat. 5 = 2-Bett-Kabine außen mit eingeschränkter Sicht, Deck 6
Kat. 6A = 2-Bett-Kabine außen, Deck 4 hinten & vorn
Kat. 6B = 2-Bett-Kabine außen, Deck 4 mitte
Kat. 7 = Einzelkabine außen, Deck 3
Kat. 8 = 2-Bett-Komfortkabine außen, Deck 5
Kat. 9A = 2-Bett-Komforkabine Plus außen, Deck 6 hinten (auch zur Alleinbelegung möglich)
Kat. 9B = 2-Bett-Komforkabine Plus außen, Deck 6 vorn
Kat.10 = 2-Bett-Deluxekabine außen, Deck 5/6
Kat.11 = 2-Bett-Superiorkabine außen, Deck 7
Kat.12 = Balkonkabine, Deck 8

Ausflüge:

Während das Schiff im Hafen liegt, möchten wir Ihnen so viel wie möglich zeigen. Unsere Schiffsgröße bietet Ihnen den ganz entscheidenden Vorteil auch dorthin zu gelangen, wo andere Megaliner aufgrund Ihrer Größe passen müssen. Dank langer Liegezeiten haben Sie ausreichend Zeit Land und Leute intensiv kennenzulernen und durch unser umfangreiches Landausflugsprogramm bieten sich Ihnen zahlreiche Möglichkeiten auch versteckte Paradiese zu finden. Eine detaillierte Übersicht mit Hinweisen zu Dauer, Anstrengungsgrad, Inhalten und Inklusive-Leistungen erhalten Sie rechtzeitig vor Reisebeginn.

Unterhaltung:

Abwechslungsreiche Animations-, Show- und Unterhaltungsprogramme, Tanz, Begrüßungs- und Abschiedsdinner, Begrüßungscocktail, Satelliten-TV mit Videoprogramm, Bordkino.

Sport & Fitness:
Fitness-Studio, Fitnesskurse, Schwimmen, Shuffleboard, Darts, Tischtennis, Sauna, Massage und Beautysalon.

Bordsprache: Deutsch

Zusatzkosten/ Nebenkosten:
Landausflüge, Telefongespräche, Verzehr in den Bars, Trinkgeld, persönliche Serviceleistungen an Bord. Treibstoff-Zuschläge, die ggf. nachträglich von der Reederei berechnet werden.

Trinkgeldempfehlug:
8€ pro Person/Tag 

Kleidung:
Sportlich-elegante Atmosphäre. Legere Kleidung, zum Kapitänsabend ist für den Herrn ein Anzug und für die Dame ein festliches Kleid angebracht (keine Abendkleidung).

Zahlungsmittel an Bord:
Euro, Travellercheques, Eurocard/Mastercard, Visa, deutsche EC-Karte 

Beförderung

  • Transfer ab/an Haustür in Region*
  • Transfer zum Hafen oder Flug nach Genua (Umsteigeverbindung) inkl. Transfer Flughafen-Hafen
  • Einschiffung in Genua
  • Ausschiffung in Kiel

Kabine & Verpflegung

  • 14 Übernachtungen/Vollpension in gebuchter Kabinenkategorie
  • 1/4 Liter Tischwein und Tafelwasser zu den Hauptmahlzeiten
  • Willkommensdrink
  • 1 Ü/HP im Mittelklassehotel (bei Busanreise)

 Sonstiges

  • Gepäckbeförderung vom Anlegeplatz in die Kabine und zurück
  • Ein- und Ausschiffungsgebühren, alle Hafengebühren, Stand 10/16
  • Bordveranstaltungen
  • Unterhaltungsprogramm
  • Bordsprache Deutsch
  • Animations- und Sportprogramme
  • Bademäntel in allen Außenkabinen
  • Vorträge von Fachlektoren über Land und Leute
  • Deutsch sprech. Bordreiseleitung

Italien

Karte Italien

Einreise für Deutsche

Deutsche sind für einen unbegrenzten Aufenthalt visumfrei. Notwendig sind für die Dauer des Aufenthalts gültiger Reisepass (für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten ist auch der für die Dauer des Aufenthalts gültige Personalausweis ausreichend).

Als Nachweis des EU-weiten Versicherungsschutzes sollte die Europäische Krankenversicherungskarte mitgeführt werden (eine private Auslandsreisekrankenversicherung wird zusätzlich empfohlen).

Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.

Landesdaten

Lage

Die Republik Italien grenzt im Westen an Frankreich, im Norden an die Schweiz und Österreich, im Osten an Slowenien und wird im Südwesten, Süden und Südosten vom Mittelmeer eingerahmt.

Zu Italien gehören auch die beiden großen Mittelmeerinseln Sizilien und Sardinien.

Fläche: 301.302 km².

Verwaltungsstruktur: 20 Regionen; Sonderstatus für die 5 Regionen Aostatal, Friaul-Julisch-Venetien, Sardinien, Sizilien, Trentino-Südtirol.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 60,8 Millionen

Städte:

Rom (Hauptstadt) ca. 2,7 Millionen (mit Vororten ca. 4,4 Millionen)

Mailand ca. 1,25 Millionen

Neapel ca. 947.800

Turin ca. 872.800

Palermo ca. 653.200

Genua ca. 591.800

Bologna ca. 375.900

Florenz ca. 355.300

Bari ca. 316.700

Catania ca. 293.500

Venedig ca. 264.000

Verona ca. 254.600

Messina ca. 240.100

Triest ca. 202.500

Sprache

Die Landessprache ist Italienisch. In einigen Gebieten wird Deutsch bzw. Französisch gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit (kein Zeitunterschied).

Stromspannung

Meist 220/230 Volt. Schukostecker können oft nicht verwendet werden. Deswegen empfiehlt es sich, einen Adapter mitzunehmen.

Telefon/Post

Telefon

Die Ländervorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Italien ist 0039. Beim Telefonieren nach Italien vom Ausland aus muss die 0 der Ortsnetzziffer des entsprechenden Ortes mitgewählt werden, z.B. nach Rom lautet die Vorwahl 0039 06. Bei Ortsgesprächen innerhalb Italiens muss ebenfalls die Vorwahl mitgewählt werden.

Von Italien nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

Die Direktwahl nach Deutschland ist nur aus Telefonzellen mit orangerotem Telefonhörer-Symbol möglich. Die meisten Telefonzellen funktionieren mit Telefonkarten, die an Tankstellen, in Bars und Restaurants oder an Zeitungskiosken gekauft werden können.

NOTRUFNUMMERN: Notruf (Carabinieri) 112 oder Polizei 113, Unfallrettung 118, Feuerwehr 115, Waldbrände 15 15, Seenotrettungsdienst 15 30.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800 und 3G 2100.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Italien von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .it

Feiertage

Im Jahr 2017:

1. Januar (Neujahr)

6. Januar (Dreikönigstag)

17. April (Ostermontag)

25. April (Tag der Befreiung)

1. Mai (Tag der Arbeit)

2. Juni (Nationalfeiertag)

29. Juni (St. Peter und Paul; Feiertag nur in Rom)

15. August (Mariä Himmelfahrt; Ferragosto)

1. November (Allerheiligen)

7. Dezember (St. Ambrosius; Feiertag nur in Mailand)

8. Dezember (Mariä Empfängnis)

25. Dezember (Weihnachten)

26. Dezember (Stephanstag)

Die Hauptferienzeit ist von Mitte Juli bis Ende August (einige Betriebe schließen im August), zwischen Weihnachten und Neujahr sowie rund um Ostern. Brückentage werden auch gern für ein verlängertes Wochenende genutzt.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Do 8.30-13.30, 15-16 Uhr, Fr 8.30-13.30, 14.45-15.45 Uhr, oft auch Sa Vormittag.

Büros: Mo bis Fr 8.30-12.30, 13.30-17.30 Uhr.

Geschäfte: werktags 8.30-12.30 Uhr (Süditalien 9-13 Uhr), 15.30-19.30 Uhr (Süditalien 16-20 Uhr). In den Städten Norditaliens gibt es einen Trend zu durchgehenden Öffnungszeiten. In Süditalien sind die Lebensmittelgeschäfte in der Sommerperiode geöffnet von 7.30-13.30, 17.30-20 Uhr. Die Läden sind meistens montags einen halben Tag geschlossen.

Kleidung

Während der Sommermonate braucht man leichte Sommerkleidung. Im Herbst und Frühjahr sollte man Übergangskleidung mitnehmen. Im Winter benötigt man Wollsachen, warme Mäntel und gutes Schuhwerk. Auch einen Regenmantel oder eine Regenjacke sollte man unbedingt dabeihaben.

Karte Italien

Geschichte/Politik

Mit den Etruskern kam im neunten Jahrhundert v. Chr. eine erste Hochkultur nach Italien. Um 470 v. Chr. begann der Aufstieg Roms, das um 100 n. Chr. seine größte Ausdehnung hatte. Nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches entstanden auf italienischen Boden germanische Nachfolgereiche. 381 wurde das Christentum zur Staatsreligion erhoben und seit dem fünften Jahrhundert ist der Bischof von Rom Oberhirte über alle Katholiken. Die darauf folgenden Machtkämpfe zwischen Kaisern und Päpsten erreichten ihren Höhepunkt mit dem Investiturstreit. Im Wormser Konkordat von 1122 mussten die Kaiser das Recht, den Papst zu wählen, an ein Kollegium von Kardinälen abgeben.

In der Folgezeit erlebten die Stadtstaaten wie etwa Venedig, Genua, Pisa, Mailand und Florenz einen erheblichen Aufschwung. Sie hatten durch die Kreuzzüge und durch rege Handelstätigkeiten ihren Einfluss bis in den östlichen Mittelmeerraum ausgedehnt. Zwischen Genua und Venedig entwickelte sich bald ein erbitterter Kampf um die Vorherrschaft, den die Venezianer gegen Ende des 14. Jahrhunderts für sich entscheiden konnten.

Mitte des 15. Jahrhunderts hatte sich Italien einen großen Reichtum angeeignet. Als Pionier des Wiederauflebens der Gelehrsamkeit und der Künste, bekannt als "Renaissance", stand Italien in kultureller Hinsicht den anderen europäischen Nationen weit voran. Am überragendsten war diesbezüglich die Toskana, aus welcher der große Dichter Dante Alighieri und der Maler Giotto hervorgingen. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts wurde Italien das Ziel mehrerer aggressiver Kriege durch Frankreich, Spanien und Österreich. Nur wenige Stadtstaaten, z.B. Genua und Venedig, konnten sich behaupten.

Während des 18. Jahrhunderts blieb Italien gespalten und unter ausländischer Herrschaft. 1796 marschierte Napoleon Bonaparte in Italien ein und gliederte bis 1810 sogar Rom ins Französische Großreich ein. Nach Bonapartes Niederlage gegen Österreich wurde im Wiener Kongress (1814-1815) die Restauration der österreichischen Herrschaft über die Halbinsel garantiert. Der italienische Widerstand gegen die Vorherrschaft Österreichs kennzeichnet sich durch eine wachsende Bewegung für nationale Einheit und Unabhängigkeit, die "Risorgimento" genannt wird. 1861 wurde das Königreich Italien ausgerufen. Während des Ersten Weltkrieges blieb Italien zunächst neutral, schlug sich dann auf die Seite von Frankreich und Großbritannien.

1922 wurde Benito Mussolini zum Ministerpräsidenten ernannt. In der Folgezeit begründete er seine faschistische Diktatur und verbündete sich mit Hitler. Durch die Besetzung Albaniens und Äthiopiens versuchte er, eine Großmachtstellung für Italien aufzubauen. 1940, nach der Niederlage Frankreichs, griff Italien in den Zweiten Weltkrieg ein. 1943 landeten die Alliierten auf Sizilien, ein Jahr später konnten sie Rom erobern. 1946 wurde durch ein Memorandum die Monarchie in Italien beendet. Innenpolitische Unruhen mit Regierungskrisen und Korruptionsskandalen erschüttern seitdem immer wieder das Land. Italien ist Mitglied der EU.

Wirtschaft

Der Tourismus trägt in Italien erheblich zum Bruttosozialprodukt bei.

Fast 60 Prozent der Landesfläche Italiens werden als Ernte- und Weideland genutzt. Italien zählt weltweit zu den führenden Weinproduzenten und auch in der Herstellung von Oliven und Olivenöl rangiert Italien international ganz vorn. Weitere wichtige Feldfrüchte sind Weizen, Kartoffeln, Tomaten, Zuckerrüben, Mais und Reis sowie Artischocken, Pfefferschoten und Wassermelonen. Am bedeutendsten für die italienische Landwirtschaft ist der Obstanbau (Oliven, Äpfel, Orangen, Feigen und Datteln). Auch die Milchwirtschaft hat einen hohen Stellenwert. Bekannte Käsesorten des Landes sind Gorgonzola, Pecorino und Parmesan. Italiens wichtigste Bodenschätze sind Erdgas, Petroleum und Pyrit.

Ein anhaltendes Problem der italienischen Wirtschaft stellt das enorme Nord-Süd-Gefälle dar. Viele Süditaliener arbeiten in Norditalien oder im benachbarten Ausland.

Religion

In Italien herrscht die römisch-katholische Religion vor, der über 80 Prozent der Bevölkerung angehören. Ein 1984 verabschiedetes Gesetz schuf die römisch-katholische Religion als Staatsreligion ab und beendete den obligatorischen Religionsunterricht an Staatsschulen. Die wichtigsten Minderheitenreligionen sind Protestantismus, Islam und Judentum.

Vegetation

Zu der für die zentralen und südlichen Flachländer Italiens charakteristischen mediterranen Pflanzenwelt zählen z. B. Oliven-, Orangen-, Limonen- und Zitronenbäume und Palmen. Im Süden findet man häufig Feigen-, Dattel-, Granatapfel- und Mandelbäume, Zuckerrohr und Baumwolle. An den niedrigeren Hängen der Apenninen sind Kastanien-, Zypressen- und Eichenbäume, in höheren Lagen ausgedehnte Pinien- und Tannenwälder vorherrschend.

Tierwelt

Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern findet man in Italien weniger Tierarten. In den Alpen leben noch wenige Murmeltiere, Steinböcke und Gemsen. An Vögeln herrschen Geier, Bussard, Falke und Milan in den Bergen vor. Wachtel, Waldschnepfe, Rebhuhn und verschiedene andere Zugvogelarten findet man in vielen Teilen Italiens. Zahlreiche Eidechsen- und Schlangenarten, u.a. drei Spezies der giftigen Vipernfamilie, und Skorpione sind noch anzutreffen.

Karte Italien

Kulinarisches

Zusammen mit der französischen Küche ist die italienische Gastronomie führend in Europa. Nach den Nudelgerichten sind die Fischgerichte empfehlenswert. Die Pizza (ursprünglich ein gewürztes Brot) hat sich erst im Laufe des Wohlstands und mit Einfluss des Tourismus entwickelt. Standardgetränk zu allen Essen sind Wein (regionales Angebot z.B. Chianti in der Toscana, Lambrusco in der Emilia-Romagna, Orvieto in Umbrien und Marsala auf Sizilien) und Mineralwasser. Aber auch italienisches und ausländisches Bier wird angeboten.

Souvenirs

Einige Artikel, wie z.B. Terrakottatöpfe oder Espessomaschinen sind in Italien preisgünstig. Für ihre Antiquitätenmärkte sind Lucca, Mailand, Ravenna und Turin bekannt. Noch heute findet man in Italien viele Erzeugnisse des traditionellen Kunsthandwerks, die sich gut als Mitbringsel eignen, z.B. in Südtirol Trachten, in Ligurien Klöppelspitzen und Gegenstände aus Olivenholz, in Venetien Glas- und Kristallwaren sowie Spitzen und in der Toscana Alabastergegenstände, farbige Keramik und Goldschmiedearbeiten. Der Süden ist bekannt für Teppiche, Korallenschmuck und Kleinmöbel.

Duty Free

Einreise aus EU-Ländern

Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

Änderung der Zollbestimmungen - seit dem 1. Januar 2014 gilt folgende Ausnahmeregelung:

In Bulgarien, Kroatien, Lettland, Litauen, Ungarn oder Rumänien gekaufte Zigaretten dürfen nur noch bis zu einer Menge von 300 Stück steuerfrei nach Italien eingeführt werden.

Einreise aus Drittländern

Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländer) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

- 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

- 16 Liter Bier

- 4 Liter nicht schäumende Weine;

- 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein;

- eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

- andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende, für Einreisende auf dem Landweg 300 Euro; für Reisende unter 15 Jahren gilt die Freimenge von 150 Euro unabhängig vom Einreiseweg.

Die Abgabenbefreiung wird nicht gewährt:

- Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.

Karte Italien
Klimadiagramm

Klimainformationen

Italien erstreckt sich vom Brenner-Pass bis zur Südspitze Siziliens. Während Oberitalien noch im mitteleuropäischen Klimabereich liegt (kalte Winter), beginnt in der Po-Ebene das gemäßigte-subtropische Übergangsklima. Die Mitte und der Süden des Landes sind durch mild-feuchte Winter und trocken-heiße Sommer gekennzeichnet.

Beste Reisezeit

Italien hat das ganze Jahr über Saison.

Karte Italien

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Keine.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Italien ist malaria-frei.

Karte Italien

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Euro ( EUR)

1 Euro = 100 Cent.

Derzeitiger Kurs:

1 US-$ = ca. 0,92 EUR

Hinweise

Reisende müssen beachten, dass in Italien generell Beträge über 3.000 Euro (auch Hotelrechnungen etc.) nicht in bar, sondern per Überweisung, mit GiroCard oder Kreditkarte bezahlt werden müssen.

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremd- und Landeswährung im Gegenwert von zusammen über 10.000 Euro beim italienischen Grenzzollamt.

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt bzw. bei Beträgen im Gegenwert von über 10.000 Euro in Höhe der deklarierten Einfuhr.

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt bzw. bei Beträgen im Gegenwert von über 10.000 Euro in Höhe der deklarierten Einfuhr.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von Banken, größeren Hotels, Restaurants der gehobenen Kategorie und bei Autovermietern akzeptiert.

Geldautomat: Ja - Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Logo) und Kreditkarten werden generell akzeptiert.

Karte Italien

Auskunftstellen

Italienische Zentrale für Tourismus ENIT
Barckhausstraße 10, 5. Stock
60325
Frankfurt/M.
(0 69) 23 28 94
(0 69) 23 74 34
frankfurt@enit.it
ENIT-Büro in Berlin:
c/o Botschaft der Italienischen Republik
Hiroshimastraße 1
10785 Berlin
Tel. (0 30) 24 31 04 13
E-Mail: berlin@enit.it

A.P.T. (Agenzia Nazionale del Turismo)
Via Marghera 2/6
00185
Rom /Italien
(0039) 06 446 33 79, 446 99 07
(0039) 06 497 11
sedecentrale@enit.it

Camera di Commercio Italo-Germanica
(Deutsch-Italienische Handelskammer)
Via Gustavo Fara, 26
20124
Mailand /Italien
(0039) 02 66 98 09 64
(0039) 02 67 91 31
info@ahk-italien.it

Camere di Commercio d´Italia - Unioncamere
Piazza Sallustio 21
00187
Rom /Italien
(0039) 06 470 42 40
(0039) 06 470 41
unioncamere@cert.legalmail.it

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Republik Italien

Hiroshimastraße 1
Konsularabteilung (keine Visa-Abteilung):
Hildebrandstraße 1
10785
Berlin
(0 30) 25 44 01 69
(0 30) 25 44 00
www.botschaft-italien.de
segreteria.berlino@esteri.it
Mo bis Fr 8.30-12.30 Uhr, Di 8.30-10.30 Uhr, Mi und Do 13-17 Uhr
Bitte beachten: Visa-Anfragen sind an das Generalkonsulat Frankfurt/M. zu richten!
Geschäftsbereich der Konsularabteilung: Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

Honorarkonsulat der Republik Italien
Karl-Ferdinand-Braun-Straße 8
28359
Bremen
(04 21) 70 20 30, 42 12 02 07 00
(04 21) 70 20 30, 421 20 20 97 39
www.consolati-italiani.de/colonia
brema.consolato@esteri.it
Mo bis Fr 9-12.30 Uhr und nachmittags nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Konsulat der Republik Italien
Goebenstraße 14
44135
Dortmund
(02 31) 55 13 79
(02 31) 57 79 60
segreteria.dortmund@esteri.it
Mo bis Fr 9-12.30 Uhr, Mi 14.30-17.30 Uhr
(keine Visa-Anfragen, diese sind an das GK Frankfurt zu richten)
(nur Regierungsbezirke Detmold, Münster und Arnsberg mit Ausnahme der Landkreise Olpe und Siegen-Wittgenstein)

Honorarkonsulat der Republik Italien
Augsburger Straße 3
01309
Dresden
(03 51) 444 45 84 88
(03 51) 444 44 88
www.consolati-italiani.de/colonia
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Mo bis Fr 9.30-12 Uhr
keine Visa-Anfragen, diese sind an das GK Frankfurt zu richten)
(nur Direktionsbezirk Dresden)

Generalkonsulat der Republik Italien
Kettenhofweg 1
60325
Frankfurt/M.
(0 69) 753 11 04
(0 69) 753 10
www.consolati-italiani.de/francoforte
segreteria.francoforte@esteri.it
Visa-Abteilung: Mo bis Fr 9-12 Uhr, Mi auch 14.30-17 Uhr - nur nach telefonischer Vereinbarung
bundesweit zuständig für Visa-Angelegenheiten

Konsulat der Republik Italien
Augustinerplatz 2
79098
Freiburg/Breigau
(07 61) 386 61 61
(07 61) 38 66 10
www.consolati-italiani.de/friburgo
consolato.friburgo@esteri.it
Mo bis Fr 9-12 Uhr, Mo und Mi 15-17 Uhr

(keine Visa-Anfragen, diese sind an das GK Frankfurt zu richten)
(nur Regierungsbezirk Freiburg)

Honorarkonsulat der Republik Italien
Frauenthal 21
20149
Hamburg
(0 40) 44 40 50 46
(0 40) 44 40 50 44
www.italia-hannover.de
anton.roessner@gmx.de
Mo und Mi 9.30-13.30 Uhr, Di 15-19 Uhr
(keine Visa-Anfragen, diese sind an das GK Frankfurt zu richten)

Generalkonsulat der Republik Italien
Freundallee 27
30173
Hannover
(05 11) 283 79 30
(05 11) 28 37 90
www.italia-hannover.de
segreteria.hannover@esteri.it
Di bis Fr 9-12 Uhr, Mo und Mi 15-17 Uhr
(keine Visa-Anfragen, diese sind an das GK Frankfurt zu richten)
- mit Ausnahme der Kreise Wolfsburg, Gifhorn und Helmstedt

Honorarkonsulat der Republik Italien
Brunswiker Straße 40
24105
Kiel
(04 31) 570 00 81
(04 31) 570 00 80
www.consolati-italiani.de/colonia
consolato_onorario_kiel@yahoo.it
Mo und Fr 10-12 Uhr und Mi 15-17 Uhr
(keine Visumerteilung)

Generalkonsulat der Republik Italien
Universitätsstraße 81
50931
Köln
(02 21) 406 03 50
(02 21) 40 08 70
www.consolati-italiani.de/colonia
info.colonia@esteri.it
Mo bis Fr 8.30-12.30 Uhr, Mi 15-17.30 Uhr
(keine Visa-Anfragen, diese sind an das GK Frankfurt zu richten)
(nur die Regierungsbezirke Köln, Düsseldorf und Arnsberg - ohne die Städte Arnsberg und Sundern im Hochsauerlandkreis und die Städte Iserlohn, Menden, Hemer und Balve im Märkischen Kreis - sowie die Landkreise Olpe und Siegen-Wittgenstein)

Honorarkonsulat der Republik Italien
Messe-Allee 1
04356
Leipzig
(04 31) 678 81 02
(04 31) 678 90 00
www.consolati-italiani.de/colonia
ufficio@conslipsia.de
Mo, Di, Do 9-13 Uhr
(keine Visumerteilung)
(nur die Direktionsbezirke Leipzig und Chemnitz)

Generalkonsulat der Republik Italien
Möhlstraße 3
81675
München
(0 89) 47 31 34
(0 89) 41 80 03 62
www.consolati-italiani.de/monaco
segreteria.monacobaviera@esteri.it
Mo bis Mi 9-12.30 Uhr, Di auch 14-17.30 Uhr, Fr 8.30-12.30 Uhr
(keine Visa-Anfragen, diese sind an das GK Frankfurt zu richten)

Honorarkonsulat der Republik Italien
Lorenzer Platz 3a
90402
Nürnberg
(09 11) 202 21 07
(09 11) 202 20
www.consolati-italiani.de/colonia
guenther.kreuzer@kreuzer.de
Freitag 14-19 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Republik Italien
Am Ludwigsplatz 7
66117
Saarbrücken
(0681) 92 56 66 66
www.consolati-italiani.de/colonia
saarbrücken.onorario@esteri.it
Am ersten und dritten Donnerstag des Monats 15-18 Uhr
(keine Visumerteilung)

Generalkonsulat der Republik Italien
Lenzhalde 46
70192
Stuttgart
(07 11) 256 31 36
(07 11) 256 30
www.consolati-italiani.de/stoccarda
consolato.stoccarda@esteri.it
Mo bis Fr 9-12 Uhr, Di und Do auch 14.30-17 Uhr
(keine Visa-Anfragen, diese sind an das GK Frankfurt zu richten)
(nur der Regierungsbezirk Freiburg i. Breisgau und die Kreise Heidelberg, Mannheim und Rhein-Neckar)

Konsularagentur der Italienischen Republik
Goethestraße 52
38440
Wolfsburg
(0 53 61) 213 58
(0 53 61) 230 77/78
info.wolfsburg@esteri.it
Mo bis Fr 9-12 Uhr, Di, Do 15-17 Uhr
(keine Visa-Anfragen, diese sind an das GK Hannover zu richten)
(nur die Stadt Wolfsburg sowie die Landkreise Helmstedt und Gifhorn im Regierungsbezirk Braunschweig)

Ambasciata della Repubblica Federale di Germania
Via San Martino della Battaglia 4
00185
Rom /Italien
(0039) 06 445 26 72
(0039) 06 49 21 31, 06 49 21 33 20
www.deutschebotschaft-rom.it
info@rom.diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Ancona, Ascoli Piceno, Avellino, Bari, Benevento, Brindisi, Campobasso, Caserta, Catanzaro, Chieti, Cosenza, Crotone, Foggia, Frosinone, Isernia, Latina, L'Aquila, Lecce, Macerata, Matera, Neapel, Perugia, Pesaro-Urbino, Pescara, Potenza, Reggio-Calabria, Rieti, Rom, Salerno, Tarent, Teramo, Terni, Vibo Valentia und Viterbo sowie die Inseln Sardinien und Sizilien

Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Dr.-Streiter-Gasse 12
39100
Bozen
(0039) 0471 97 57 79
(0039) 0471 97 21 18
bozen@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Bozen und Trient/Trento
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Mailand

Consolato Onorario della Repubblica Federale di Germania
Via R. Garzia 9
09126
Cagliari /Italien
(0039) 070 30 72 29
(0039) 070 30 72 29
cagliari@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Insel Sardinien (Provinzen Cagliari, Nuoro, Oristano, Sassari)
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Rom

Consolato Onorario della Repubblica Federale di Germania
Corso dei Tintori 3
50122
Florenz /Italien
(0039) 055 247 32 08
(0039) 055 234 35 43
florenz@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Arrezo, Florenz, Grosseto, Livorno, Lucca, Massa-Carrara, Pisa, Pistoia, Prato, Siena
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Mailand

Consolato Onorario della Repubblica Federale di Germania
Via Malta 2/1
16121
Genua /Italien
(0039) 010 576 54 44
(0039) 010 576 53 42
genua@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Genua, Imperia, La Spezia und Savona
Übergeordnete Auslandsvertretung:
Generalkonsulat Mailand

Consolato Generale della Repubblica Federale di Germania
Via Solferino 40
20121
Mailand /Italien
(0039) 02 655 42 13
(0039) 02 623 11 01, 62 31 10 27
www.deutschesgeneralkonsulat-mailand.it
info@mailand.diplo.de
Amtsbezirk: San Marino sowie die Provinzen Alessandria, Asti, Belluno, Bergamo, Biella, Bologna, Bozen, Brescia, Como, Cremona, Cuneo, Ferrara, Florenz, Forlí-Cesena, Genua, Görz (Gorizia), Imperia, La Spezia, Lecco, Lodi, Mailand, Mantua, Modena, Novara, Padua, Parma, Pavia, Piacenza, Pordenone, Ravenna, Reggio-Emilia, Rimini, Rovigo, Savona, Sondrio, Trient (Trento), Treviso, Triest, Turin, Udine, Varese, Venedig, Verbano-Cusio-Ossola (Verbania), Vercelli, Verona, Vicenza, autonomes Gebiet des Aosta-Tales sowie die Republik San Marino

Consolato Onorario della Repubblica Federale di Germania
Via San Sebastiano 13
98122
Messina /Italien
(0039) 090 67 17 80
(0039) 090 67 17 80
messina@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Messina, Catania, Ragusa und Syrakus
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Rom

Consolato Onorario della Repubblica Federale di Germania
Via Medina, 40
80133
Neapel /Italien
(0039) 081 761 46 87
(0039) 081 248 85 11
www.deutschesgeneralkonsulat-neapel.it
neapel@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Regionen Basilicata, Kalabrien, Kampanien und Molise
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Rom

Consolato Onorario della Repubblica Federale di Germania
Via Principe di Villafranca 33
90141
Palermo /Italien
(0039) 091 982 08 08
(0039) 091 982 08 08
palermo@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Palermo, Trapani, Agrigento, Caltanissetta und Enna
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Rom

Consolato Onorario della Repubblica Federale di Germania
Santo Croce 251, Palazzo Condulmer
30135
Venedig /Italien
(0039) 041 244 84 69
(0039) 041 523 76 75
venedig@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Belluno, Görz/Gorizia, Padua, Pordenone, Rovigo, Treviso, Tiest, Udine, Venedig, Vicenza
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Mailand

Karte Italien

Sehenswertes

Rom

Rom, die Hauptstadt der Republik Italien und der Region Latium, etwa 20 Kilometer vom Tyrrhenischen Meer landeinwärts gelegen, ist die klassische Städtereise-Metropole. Die römische Lebensart und das Interesse an Kunst, Geschichte und Religion sind wohl die wichtigsten Gründe für einen Besuch der "Ewigen Stadt". Eine Münze in die Fontana di Trevi werfen, das Kolosseum und das Kapitol besichtigen, die Rast auf der Spanischen Treppe, die Vatikanstadt mit Petersplatz, Petersdom, Vatikanischen Museen und Sixtinischer Kapelle besuchen, die Katakomben an der Via Appia Antica ansehen - all das gehört seit Generationen zu einem Rombesuch wie das abendliche Essen im Restaurant oder der Einkaufsbummel in den Boutiquen und auf den Straßenmärkten.

Rom war Jahrtausende lang der kulturelle Mittelpunkt Europas und Schauplatz bedeutender geschichtlicher Ereignisse. Nach der Gründungssage wurde Rom am 21. April 753 v. Chr. von Romulus und Remus gegründet. Romulus brachte später seinen Zwillingsbruder Remus um. Die Zwillinge waren nach der Sage die Kinder des Mars mit einer Vestalin. Sie seien auf dem Tiber ausgesetzt, von einer Wölfin gesäugt und dann von dem Hirten Faustulus am Velabrum unterhalb des Palatin gefunden und aufgezogen worden. Die historisch nachweisbare Besiedlung der römischen Hügel lässt sich aber bis in das 14. Jahrhundert v. Chr. zurückverfolgen.

Die Entwicklung Roms zur Hauptstadt der größten und perfektesten politischen Organisation der Antike erreichte ihren Höhepunkt unter Kaiser Augustus (27 v.Chr. bis 14 n.Chr.). Die wechselvolle Geschichte, die in einer Verheerung der Stadt zur Zeit der Völkerwanderung und späterer Ereignisse endete (im 14. Jahrhundert hatte die Stadt noch 20.000 Einwohner), ist heute noch in den zahllosen Bauwerken der Stadt sichtbar. Rom gleicht einem einzigen Freilichtmuseum. Das historische Zentrum der Stadt, die Vatikanstadt und die Kirche "San Paolo fuori le Mura" wurden in die Liste der schützenswerten Kulturgüter der UNESCO aufgenommen. In den kleinen Gassen und Straßen der Innenstadt kann man tagelang untertauchen und das römische Leben abseits der Touristenströme studieren.

Der Tiber (Tevere) ist mit 405 Kilometern Länge nach dem Po der zweitlängste Fluss des Landes und durchzieht von Norden nach Süden in drei Windungen die Stadt. Am linken Ufer erheben sich die sieben Hügel, auf denen das alte Rom erbaut wurde. Am Stadtrand liegt der mit 0,44 Quadratkilometern kleinste eigenständige Staat der Welt, die Vatikanstadt, die der Sitz des Papstes und der Kurie ist.

Heute ist Rom ein wichtiges Wirtschafts- und Handelszentrum mit regem politisch-administrativem, kulturellem und künstlerischem Leben. Die zahllosen sehenswerten Museen und Sammlungen spiegeln die Geschichte der "Ewigen Stadt" und Italiens eindrucksvoll wider. Das Nachtleben spielt sich weitgehend im Freien ab. Nur in den Wintermonaten sind Kneipen und Musikclubs begehrte Anziehungspunkte. Im Sommer finden zahlreiche Festivals und Open-Air-Veranstaltungen statt.

Venedig

Venedig gilt als eine der faszinierendsten Städte der Welt. Trotz der Touristenmassen von zwölf bis 15 Millionen Menschen jährlich, der horrenden Preise, der Umweltprobleme und der Abwanderung der Bevölkerung hat die Stadt in der Lagune noch immer nichts von ihrem Zauber verloren.

Die märchenhafte Wasserstadt, die von 177 Kanälen durchzogen wird, ist ein einzigartiges Kunst- und Freilichtmuseum. Die prächtigen Palazzi, prunkvollen Baudenkmäler, Kirchen und Klöster hinterlassen bei jedem Besucher einen prägenden Eindruck. Zentraler Hauptplatz und touristischer Anziehungspunkt ist die Piazza di San Marco mit der berühmten Basilica di San Marco und dem majestätischen Palazzo Ducale. Vernetzt sind die Sehenswürdigkeiten, öffentlichen Plätze und Stadtteile durch ungefähr 3.000 Fußwege und fast 400 Brücken. Die Ponte di Rialto, die Ponte dell' Accademia und die Ponte Scalzi überspannen den berühmtesten Wasserboulevard der Stadt, den Canal Grande. Doch trotz aller Romantik sind die Stadt und die Lagune stark gefährdet. Die Millionen Holzpfähle, auf denen die Gebäude und Paläste erbaut sind, werden von den hochgiftigen Abwässern der Industrie zernagt. Dazu verschärfen eine Klimaänderung sowie ein steigender Meeresspiegel die Situation. Die tiefsten Stellen der Lagunenstadt, wie zum Beispiel die Piazza di San Marco, werden mehrmals im Jahr überschwemmt und die Stadt wird kontinuierlich im Wasser versinken, falls keine geeignete Lösung zu ihrer Rettung gefunden wird.

Die Geschichte von Venedig begann, als sich im fünften Jahrhundert Veneter auf der Flucht vor germanischen Stämmen in der Lagune niederließen. Im Mittelalter nahm die Stadt einen gigantischen Aufschwung und war Jahrhunderte lang die mächtigste Seerepublik der europäischen Welt. In gewaltigen Expansionszügen wurde die jugoslawische Adria bis tief ins östliche Mittelmeer und das Festland bis zu den Alpen unterworfen. Der Venezianer Marco Polo fand den Weg ins ferne China. Damit konnte Handel mit den fernöstlichen Gewürzen und Genussmitteln betrieben werden. Ein ungeheurer Reichtum breitete sich in Venedig aus, der bis heute in den prunkvollen Palästen und Bauwerken der Stadt zu erahnen ist. Berühmtheit erlangte Venedig auch durch seine Gondeln, die Glasereien von Murano, den Belcanto (italienischen Operngesang), den Karneval und das jährliche Internationale Filmfestival.

Besucher, die etwas mehr Zeit mitbringen und das Stadtgefüge aus allen Perspektiven erlebt haben, sollten unbedingt die Inseln in der Lagune von Venedig besuchen. Die bekanntesten sind Murano, Burano und Torcello sowie der Lido di Venezia.

Ligurien

Ligurien ist ein schmaler Landstreifen, der den Golf von Genua am westlichen Mittelmeer umfasst. Das Gebiet, das wegen seines milden sonnenreichen Klimas sehr beliebt ist, gilt seit jeher als Ort für einen angenehmen Winteraufenthalt. In den Fremdenverkehrsorten wurden viele Pflanzen eingeführt, wie Palmen oder Magnolien. In dem milden Klima wird die Blumenzucht betrieben. Der Blumenmarkt von San Remo zählt zu den bekanntesten Europas.

Das Wahrzeichen von Genua, der wichtigsten Hafenstadt Italiens, ist der Leuchtturm. Die noch vorhandenen Adelspaläste geben ein Bild vom Reichtum der Stadt im 16. und 17. Jahrhundert. Sehenswert sind u.a. der Palazzo Ducale (Dogenpalast), die Kathedrale San Lorenzo, die romanische Kirche Santa Maria di Castello sowie das Museum für ostasiatische Kunst (Museo Chiossone) mit Werken aus Japan, China und Thailand. Bordighera, eleganter Bade- und Luftkurort, hat eine malerische Altstadt. Auch der 1,5 Kilometer entfernte Botanische Garten (Giardino Esotico Pallanco) in Madonna della Ruota ist einen Besuch wert.

Portofino erfreut sich bei Reisenden wegen seiner landschaftlich schönen Lage und seiner mediterranen Pflanzenwelt großer Beliebtheit. Da der Ort von Touristen überlaufen ist, sollte man ihn in den frühen Morgenstunden besuchen.

Rapallo ist der größte Badeort der Region, in dem Wassersportler voll auf ihre Kosten kommen.

Auch in San Remo, dem bekanntesten Urlaubsort an der Riviera, herrscht im Sommer reger Badebetrieb. Charakteristisch für die Altstadt ist das Gewirr von Gassen. Interessant ist auch die Villa Nobel, die heute für kulturelle Veranstaltungen genutzt wird.

Sizilien

Die größte Insel im Mittelmeer ist mit ihrer Hauptstadt Palermo eine autonome Region. Die Insel ist gebirgig und von Vulkanismus geprägt. Der Ätna an der Ostküste ist mit seinen 3.300 m Höhe der größte noch tätige Vulkan in Europa. Schöne Landschaften und gute Strände (besonders an der Nord- und Ostküste) sowie viele antike Denkmäler haben den Tourismus in den letzten Jahren zu einem wichtigen Wirtschaftszweig werden lassen. Die Insel lässt sich auf einer Rundfahrt (etwa 930 Kilometer) erkunden. Die Hauptstadt Palermo, eine eher moderne Stadt, hat besonders schöne Gärten und Anlagen (z.B. der Park Villa Bonanno) zu bieten. Außerdem sehenswert ist die Kathedrale mit den Königs- und Königinnengräbern, die Capella Palatina, die Piazza Pretoria mit dem Rathaus und der Kirche La Martorana sowie das Teatro Massimo aus römischer Zeit. Auch ein Bummel durch den Hafenbereich lohnt sich.

Die Ostküste ist die reichste und am häufigsten besuchte Region der Insel. Der meistbesuchte Urlaubsort Siziliens ist Taormina. Glanzpunkt der Ostküste ist zweifelsohne der Ätna, den man mit einer Schmalspurbahn in ca. vier Stunden umrunden kann. Auch mit dem Auto ist eine Rundfahrt möglich.

Der Südosten Siziliens allein wäre wegen seiner wunderschönen Landschaft und den reizvollen Städten schon eine Reise wert. In Siracusa mit seinen bedeutenden Altertümern lassen sich schon zwei bis drei Tage verbringen. Die Hauptsehenswürdigkeiten verteilen sich auf Ortigia (Piazze Pancali, Archimede und Duomo sowie Castello Maniace), den Archäologischen Park in Neapolis (Teatro Greco, Latomie und Anfiteatro) und Tyche (Basilica e Catacombe di San Giovanni, Museo Archeologico). Im Hinterland von Siracusa ist die Totenstadt Pantàlica mit ihren Grabhöhlen interessant. Die Schlucht von Anapo bietet gute Wandermöglichkeiten.

Der Westen Siziliens, der von Touristen seltener besucht wird, hat durchaus Attraktionen zu bieten wie beispielsweise die Ruinen von Selinute, die in Nachbarschaft zum Badeort Marinella liegen, oder die schöne Stadt Erice, deren Ortsbild sich seit dem Mittelalter kaum verändert hat.

An der Nordküste mit ihren steil ins Meer abfallenden Bergen und den schönen Sand- und Kiesstränden (zwischen Cefalú und Milazzo) kommen Badefreunde auf ihre Kosten. Highlights sind die Lagunenstrände unterhalb des Heiligtums Tindari.

Sardinien

Sardinien ist nach Sizilien die zweitgrößte Insel des Mittelmeeres und liegt ungefähr 190 km vom Festland entfernt, von der französischen Nachbarinsel Korsika trennen sie nur 12 km.

Ein beliebtes Reiseziel ist Sardinien vor allem wegen ihrer kontrastreichen Küste. Neben langen weißen Sandstränden findet man kleine Buchten, Steilküsten und bizarre Felsformationen. Zu den bekanntesten Küstenabschnitten zählt die Costa Smeralda bei Olbia im Norden der Insel.

Das gebirgige Inselinnere lädt zu Ausflügen oder Wanderungen ein. Hochplateaus, Tafelberge, Vulkankegel und tiefe Schluchten bilden das Rückzuggebiet vieler seltener Tierarten. Die größten Höhen werden im Gennargentu-Massiv erreicht.

Unter den Bergen und entlang der Küsten gibt es unzählige Höhlen und Grotten, die zum Teil auch besichtigt werden können. Die Grotta di Nettuno an der Steilküste des Capo Caccia und die Grotta di Ispinigoli in der Nähe von Dorgali sind aufgrund ihrer Tropfsteingebilde besonders sehenswert.

Auch historisch und kulturell hat Sardinien viel zu bieten. Beeindruckend sind die sogenannten Nuraghen, kegelförmige Turmbauten, die aus der Bronzezeit stammen und vermutlich als Wehr- und Festungstürme dienten.

Phönizier gründen um 900 bis 700 v.Chr. erste Städte, darunter auch die heutige Hauptstadt Cagliari, damals Karali genannt. Unter den Römern erlebte sie eine Blütezeit. Das römische Amphitheater lohnt auf jeden Fall ein Besuch, aber auch das mittelalterliche Castello-Viertel sowie die Museen und Kirchen ziehen viele Touristen an.

Überhaupt überrascht auf Sardinien die große Zahl von Kirchen. Besonders ins Auge fallen die gestreiften Außenwände einiger romanischer Kirchen, die nach dem Pisaner Stil mit verschiedenfarbigen Steinquadern errichtet wurden wie z.B. die zwischen Sassari und Olbia gelegene Kirche Santissima Trinità di Saccargia.

Auch Sportler kommen auf Sardinien auf ihre Kosten; neben diversen Wassersportarten sind Radfahren, Reiten, Wandern, Klettern und Golfen sehr beliebt.

Liparische Inseln

Milazzo ist der Hauptfährhafen auf die Äolischen (Liparischen) Inseln Lipari, Vulcano, Salina, Panarea, Stromboli, Filicudi und Alicudi. Sie sind auch deshalb besonders reizvoll, weil sie bislang vom Massentourismus verschont blieben.

Ein besonderes Naturschauspiel bietet Stromboli mit dem gleichnamigen Vulkan, der noch heute die Erde erbeben lässt, und den man in etwa vier Stunden besteigen kann.

Toscana - Das Landschaftsbild

Für die Landschaft in Mittelitalien, zu der auch die Insel Elba und andere kleine Inseln gehören, sind Weinberge, Pinien und Zypressen charakteristisch. Die Toscana ist die Heimat des berühmten Chianti-Weines. Daneben werden Oliven, Getreide und Blumen angebaut. Besonders in den Kunststädten der Toscana Florenz, Siena und Pisa, in den Thermalbädern und den Badeorten entlang der Küste ist der Tourismus heute ein nennenswerter Wirtschaftsfaktor.

Neben der einzigartigen Landschaft sind die Sehenswürdigkeiten weltbekannt. Ihre Sammlungen, Galerien, Museen und Akademien machen die Toscana, insbesondere Florenz, zu einem Eldorado für Kulturinteressierte. Weitere interessante Orte der Toscana sind Prato mit seinen historischen Bauten im Zentrum und Arezzo mit seinen gut erhaltenen mittelalterlichen Bauwerken. Auf der Piazza von Arezzo findet einmal im Monat ein bekannter Antiquitätenmarkt (Mercato dell´Antiquariato) statt. Neben einem Kultururlaub kommen Wasser- und Wintersportfreunde und Wanderer in der Toscana auf ihre Kosten. Die Inseln des Toscanischen Archipels sind ein Paradies für Unterwassersportler. An den meisten Stränden ist Windsurfing möglich. Wintersportmöglichkeiten bietet Abetone im Appenin, der bekannteste Wintersportort der Toscana, während die sanften Hügelketten der Toscana zu Wanderungen einladen.

Florenz

Florenz, die Stadt im Arnotal, gilt zurecht als eine der großen italienischen Kunst- und Kulturstädte. Mit Michelangelo, Giotto, Brunelleschi, Donatello und Botticelli hinterließen einige der berühmtesten italienischen Künstler ihre Spuren in der Stadt.

Florenz wurde im 1. Jahrhundert vor Christus von den Römern als "Municipio Florentina" (d.h. die blühende Gemeinde), am Fuße des Hügels, auf dem sich noch heute die etruskische Stadt Fiesole befindet, gegründet.

Als Stadtstaat aus dem Mittelalter hervorgegangen, gewann Florenz im 15. und 16. Jahrhundert eine führende Stellung innerhalb Italiens. Viele wichtige kulturelle Strömungen in Italien gingen von "Firenze" aus. Unter der Herrschaft der Medici, einer reichen Kaufsmannsfamilie, die Kunst und Wissenschaft förderte, entwickelte sich Florenz zum Zentrum der Renaissance und des Humanismus. Von 1865 bis 1871 war Florenz die Hauptstadt des italienischen Königreichs.

Die Stadt zeigt sich heute nüchtern - die Paläste wirken von außen eher schlicht und schroff. Innen sind sie dafür umso prunkvoller ausgestattet. Die erstaunliche Fülle von Kunstschätzen und Sehenswürdigkeiten, die bedeutsame Geschichte, die zahlreichen kulturellen Festivals und Veranstaltungen und die reizvolle Umgebung der Toskana machen Florenz zu einem äußerst beliebten touristischen Ziel. 6,5 Millionen Touristen pro Jahr treiben allerdings auch die Preise in den Hotels, Restaurants und Museen in die Höhe.

Siena

Auch in Siena, 70 Kilometer südlich von Florenz, begegnet dem Besucher Geschichte auf Schritt und Tritt. Besonders sehenswert sind u.a. die Piazza del Campo, der muschelförmige Vorplatz des Rathauses, der Dom als herrliches Denkmal gotischer Architektur mit seinem berühmten marmornen Fußboden sowie der Palazzo Piccolomini, einer der schönsten Frührenaissance-Paläste der Stadt. In der Umgebung der südlich von Siena gelegenen Stadt Grosseto liegt der Kurort Saturnia, eine der ältesten Siedlungen der Gegend. Hier sprudelt aus dem Swimmingpool des Hotels Terme di Saturnia, das von Besuchern gratis genutzt werden kann, eine Schwefelquelle mit 37,5 Grad warmen Wasser.

Pisa

Pisa, die einstige Seestadt, befindet sich durch Sediment-Ablagerungen des Arno heute zehn Kilometer landeinwärts. Sehenswert sind u.a. der Domplatz mit dem Dom, dem Schiefen Turm, dem Baptisterium und dem Camposanto. Auch einige Museen wie das Dom-Museum (Museo dell Opera del Duomo) oder das Museo Nazionale di San Matteo mit seiner Sammlung Pisaner Skulpturen vom 12. bis zum 15. Jahrhundert sind einen Besuch wert.

Karte Italien

Reisehinweise

Grenzkontrollen: Vom 26. Mai bis 30. Mai 2017 muss mit vorübergehenden Grenzkontrollen an den italienischen Luft-, Land- und Seegrenzen wegen des G-7-Gipfels in Taormina gerechnet werden. Wartezeiten sind möglich.

Erdbeben: In den zentralitalienischen Regionen Latium, Marken und Umbrien kam es 2016 und am 18. Januar 2017 zu mehreren schweren Erdbeben.

Das Ausmaß der Zerstörung ist groß. Wegen möglichen Nachbeben sollten die betroffenen Gebiete gemieden und die Anweisungen der örtlichen Behörden befolgt werden.

Sicherheitsvorkehrungen: Die italienische Regierung rechnet nach wie vor mit einer erhöhten terroristischen Gefährdung des Landes. Es ist mit mehr Polizeipräsenz sowie Sicherheitskontrollen auch an religiösen Stätten zu rechnen. Reisenden wird empfohlen, wachsam zu sein, insbesondere bei Menschenansammlungen, und die Weisungen der Sicherheitskräfte zu befolgen.

Bitte auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen" beachten.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

- Reisende sollten sich insbesondere in Tourismuszentren, in den Bahnhöfen Italiens und auf Buslinien, die von Touristen oft benutzt werden, auf Taschen- und Autodiebe einstellen. Solche Delikte häufen sich z.B. in Rom auf der Bahnstrecke zwischen Flughafen Leonardo da Vinci und der Innenstadt sowie auf Busfahrten der Linien 40, 62 und 64.

- Gefälschte Markenartikel zu kaufen oder zu verkaufen ist verboten.

- Reisende, die Anhalter mitnehmen, sollten bedenken, dass es strafbar ist (Haft, Geldstrafe), wenn sie einen Anhalter mitnehmen, der in Italien auf diesem Wege illegal einreisen will (wird als Beihilfe gewertet).

- Rauchverbot: In allen Regional- und Fernzügen ist das Rauchen untersagt. In öffentlichen Gebäuden, Bars und Restaurants gilt ein Rauchverbot. Geraucht werden darf nur in ummauerten Raucherzonen mit eigener Lüftung. Auch in Geschäften und Büros ist das Rauchen verboten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Kroatien

Karte Kroatien
Visovac

Einreise für Deutsche

Visumfrei für 90 Tage. Notwendig sind: jeweils mindestens für den Aufenthalt gültiger Reisepass oder vorläufiger Reisepass, Personalausweis oder vorläufiger Personalausweis sowie Rück- oder Weiterreisetickets und ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt.

Landesdaten

Lage

Die Republik Kroatien grenzt im Norden an Slowenien und Ungarn, im Osten an Serbien und Montenegro sowie an Bosnien-Herzegowina und im Westen an das Mittelmeer (Adria). Der südlichste Landeszipfel um Dubrovnik ist durch eine Verbindung von Bosnien-Herzegowina ans Meer vom Hauptland getrennt.

Fläche: 56.542 km².

Verwaltungsstruktur: 20 Provinzen (Zupanija) und der Hauptstadtbezirk Zagreb.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 4,3 Millionen

Städte:

Zagreb (Hauptstadt) ca. 686.600

Split ca. 165.900

Rijeka (Fiume) ca. 127.500

Osijek ca. 83.500

Zadar ca. 70.700

Pula ca. 57.200

Sprache

Die Amtssprache ist Kroatisch, es wird auch Deutsch, Englisch und Italienisch verstanden.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ).

Da auch in Kroatien die europäische Sommerzeit gilt, besteht das ganze Jahr über kein Zeitunterschied.

Stromspannung

In der Regel 220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Kroatien ist 00385, von Kroatien nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

Auslandsgespräche führt man am besten von einem Postamt oder von einer Telefonzelle aus. Die öffentlichen Fernsprecher werden mit einer Telefonkarte bedient, die man bei Postämtern, an Zeitungskiosken und in Hotels kaufen kann.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 92 oder 112, Unfallrettung 94 oder 112, Feuerwehr 93 oder 112.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Kroatien von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone. Die regionale Abdeckung mit Mobilfunk ist deutlich über 90 Prozent.

Internet

Länderkürzel: .hr

Internetcafés sind in Kroatien weit verbreitet.

Feiertage

Feiertage 2017:

1. Januar (Neujahr)

6. Januar (Dreikönigstag)

17. April (Ostermontag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

15. Juni (Fronleichnam)

22. Juni (Anti-Faschismustag)

25. Juni (Staatsfeiertag)

5. August (Tag des Sieges und der Dankbarkeit)

15. August (Mariä Himmelfahrt)

8. Oktober (Unabhängigkeitstag)

1. November (Allerheiligen)

25. und 26. Dezember (Weihnachten)

Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, so wird er am folgenden Montag nachgefeiert.

Teile der Bevölkerung begehen die muslimischen Feiertage.

Die Hauptferienzeit geht von Anfang Juli bis Ende August.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 8-19 Uhr, in Großstädten auch Sa 8-13 Uhr;

Büros: Mo bis Fr 8/9-16/17 Uhr;

Behörden: Mo bis Fr 8.30-17 Uhr;

Geschäfte: Mo bis Fr 7/8-20 Uhr, Sa 8-13/14 Uhr, viele Geschäfte sind bis 22 Uhr und vor allem in den Sommermonaten auch an Sonntagen geöffnet;

Postämter: Mo bis Fr 7-19 Uhr, Sa 7-13 Uhr.

Kleidung

Während des Sommers genügt es, wenn man leichte Sommerkleidung und einen Regenschutz dabei hat. Für die Abende, die recht kühl werden können, sollte man auch wärmere Kleidung einpacken.

Für die anderen Jahreszeiten ist Übergangskleidung bzw. gute Winterkleidung sowie ein guter Regenschutz zu empfehlen.

Karte Kroatien
Visovac

Geschichte/Politik

Vom ersten bis vierten Jahrhundert n. Chr. gehörte das Gebiet des heutigen Kroatien zur römischen Provinz Pannonien. Die Awaren eroberten die Region im sechsten Jahrhundert, bevor sie ein Jahrhundert später von Kroaten (einem südslawischen Volk) vertrieben wurden. Das neue Königreich fiel im zwölften Jahrhundert an Ungarn. In den folgenden Jahrhunderten kamen Teile Kroatiens unter die Herrschaft des Osmanischen Reiches, andere zu den Habsburgern, die bis Ende des 17. Jahrhunderts ganz Kroatien eroberten. 1868 wurde Kroatien der ungarischen Krone unterstellt. 1881 schloss sich das Land offiziell mit Slawonien zusammen.

Mit dem Ende der Habsburger Monarchie nach dem Ersten Weltkrieg endete die Verbindung Kroatiens mit Österreich-Ungarn. 1918 wurde Kroatien Teil des unabhängigen "Königreiches der Serben, Kroaten und Slowenen". 1929 wurde das Königreich in Jugoslawien - das Land der Südslawen - umbenannt. 1939 wurde ein Gebiet abgegrenzt, das den Namen Kroatien erhielt und annähernd den heutigen Grenzen der Republik entspricht. 1941 wurde mit der Auflösung Jugoslawiens der unabhängige Staat Kroatien gegründet.

Nach Kriegsende gründete Tito die Volksrepublik Jugoslawien mit Kroatien als eine ihrer Teilrepubliken. Nach Titos Tod 1980 nahmen die Spannungen zwischen Kroatien und der von Serben dominierten jugoslawischen Regierung wieder zu. Bei den ersten freien Wahlen in Kroatien 1990 erreichte die bürgerliche Opposition die Mehrheit. Im Juni 1991 erklärte das kroatische Parlament die Unabhängigkeit des Landes. Es folgte ein blutiger Bürgerkrieg. 1992 wurde Kroatien von den EG Staaten offiziell anerkannt. Die Vereinten Nationen stationierten Friedenstruppen zur Überwachung der im Friedensvertrag enthaltenen Bestimmungen im Land. Im Juni 1991 kam es trotz UN-Präsenz zu einem erneuten Ausbruch der Kämpfe. Bis 1995 wurden die serbisch besetzten Gebiete Westslawonien und Krajina zurückerobert, die serbische Bevölkerung floh größtenteils.

Seit 2009 ist Kroatien Mitglied der NATO. Am 1. Juli 2013 erfolgte der EU-Beitritt.

Wirtschaft

Kroatien war eine der aufstrebendsten Republiken der sechs ehemaligen Teilrepubliken der Volksrepublik Jugoslawien. Nach dem Ausbruch des Krieges im Juni 1991 begann die Talfahrt der kroatischen Wirtschaft. Die Kriegszerstörungen belaufen sich nach Schätzungen auf über 20 Milliarden US-Dollar.

Der Krieg setzte auch dem einst profitablen Fremdenverkehr der Republik, der Ende der 80er Jahre mehr als 80 Prozent des gesamten Wirtschaftsaufkommens des ehemaligen Jugoslawiens ausmachte, ein Ende. Inzwischen spielt der Tourismus in der Wirtschaft Kroatiens wieder eine große Rolle.

Religion

Die meisten Kroaten sind Katholiken. Minderheiten sind serbisch-orthodoxe Christen und Moslems.

Vegetation

Die Ebenen und ein Großteil der Gebirge sind mit Laubbäumen (Buchen, Eichen) bewachsen. Karst ist charakteristisch für einige Gebiete des Landes, z.B. in einigen Nationalparks. In Kroatien gibt es über 50 geschützte Pflanzenarten.

Tierwelt

Hasen, Füchse, Luchse, Wiesel, Otter, Braunbären, Rotwild, Marder, Wildschweine, Wildkatzen, Wölfe und Mufflons (wilde Schafe) und andere Tiere sind in Kroatien beheimatet.

Karte Kroatien
Visovac

Kulinarisches

Beliebt sind in Kroatien u.a. Spezialitäten vom Grill, dalmatinischer luftgetrockneter Schinken, Salzsardellen, Schafskäse sowie gepfefferte Slawonische Würste. Im kontinentalen Teil Kroatiens gibt es Pute mit Mlinci (eine besondere Art von Teigwaren) und Strukli (gekochte oder gebackene Teigwaren mit Käse). In Küstengebieten werden Fischspezialitäten angeboten. Die kroatischen Weine wie die Spirituosen (z.B. Travarica) sollte man probiert haben.

Souvenirs

Kristall aus Samobor, Porzellan, Folklore- und künstlerische Keramik sowie Gegenstände des einheimischen Handwerks sind beliebte Souvenirs. Filigranschmuck ist nicht billig, aber sehr schön verarbeitet.

Duty Free

Einreise aus EU-Ländern

Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

ACHTUNG: Für Zigaretten, die aus Bulgarien, Lettland, Litauen, Rumänien oder Ungarn nach Kroatien eingeführt werden, gilt derzeit eine Steuerfreimenge von nur 300 Stück.

Einreise aus Drittländern

Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) sind die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

- 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

- 16 Liter Bier;

- 4 Liter nicht schäumende Weine;

- 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent oder 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein;

- eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

- andere Waren bei Einreise auf dem Luft- oder Seeweg bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro, bei Einreise auf anderen Verkehrswegen bis zu einem Gesamtwert 300 Euro; für Reisende unter 15 Jahren gilt grundsätzlich die Freimenge von 175 Euro.

DIE ABGABENBEFREIUNG WIRD NICHT GEWÄHRT

- Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke;

- Reisenden unter 15 Jahren für Kaffee und Kaffee-Extrakte oder -Essenzen.

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Klimadiagramm

Klimainformationen

Im Norden Kroatiens herrscht Kontinentalklima, an der Adriaküste Mittelmeerklima. Die Temperaturen reichen von ca. 5-10°C im Winter und bis zu ca. 22-30°C im Sommer. Die meisten Niederschläge fallen in den Monaten November und Dezember.

Beste Reisezeit

Von Mai bis September, für Badeurlaube von Mitte Juni bis Ende September.

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Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Für Individualreisende Hepatitis A.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Kroatien ist malaria-frei.

Ärztliche Hilfe

ZAGREB: Dr. Toni Vuinac (spricht Deutsch), Klenovnicka 23,, Zagreb, Tel. 32 59 17.

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Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Kuna ( K)

1 Kuna = 100 Lipa.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 7,46 K

1 US-$ = ca. 6,94 K

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise aus einem Nicht-EU-Land sowie bei Ausreise in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt.

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt.

Umtausch: In Banken und Wechselstuben. In Hotels/Geschäften ist teilweise auch Bezahlung in Euro oder US-$ möglich; daher auch kleine Scheine mitführen. Häufig ist jedoch nur die Preisangabe in Euro, bezahlt werden muss in Kuna.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden in den meisten Tankstellen, Restaurants, Hotels und in größeren Geschäften in den Städten sowie in den touristischen Gebieten akzeptiert.

Geldautomat: Ja - Geldautomaten, an denen mit der Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Logo) oder mit der Kreditkarte Bargeld abgehoben werden kann, sind weit verbreitet.

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Auskunftstellen

Im Reiseland

"Die Kroatischen Engel"

(einheitliche Rufnummer für touristische Informationen in kroatischer, deutscher, englischer und italienischer Sprache vom 15. März bis 15. Oktober täglich von 8-24 Uhr)

Tel.: (00385 62) 99 99 99

Deutsch-Kroatische Industrie- und Handelskammer
(Croatian German Chamber of Industry and Commerce, Inc.)
Strojarska cesta 22/11
10000
Zagreb /Kroatien
(00385 1) 631 16 30
(00385 1) 631 16 00
www.ahk.hr
info@ahk.hr

Kroatische Zentrale für Tourismus
Stephanstraße 13
60313
Frankfurt/M.
(0 69) 23 85 35 20
(0 69) 238 53 50
www.croatia.hr
info@visitkroatien.de

Kroatische Zentrale für Tourismus
Rumfordstraße 7
80469
München
(0 89) 22 33 77
(0 89) 22 33 44
www.croatia.hr
kroatien-tourismus@t-online.de

Croatian National Tourist Board
Iblerov trg 10/IV
10000
Zagreb /Kroatien
(00385 1) 455 78 27
(00385 1) 469 93 33
www.croatia.hr
info@htz.hr

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Republik Kroatien
mit Konsularabteilung
Ahornstraße 4
10787
Berlin
(0 30) 23 62 89 65
(0 30) 21 91 55 14
www.kroatische-botschaft.de
berlin@mvep.hr
Mo bis Fr 9-17 Uhr; Konsularabteilung: Mo bis Fr 9-13 Uhr, Di auch 16-18 Uhr
Geschäftsbereich der Konsularabteilung:
Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

Honorarkonsulat der Republik Kroatien
Leubnitzer Straße 30
01069
Dresden
(03 51) 41 74 66 63
(03 51) 41 74 66 67
konsulat@honorarkonsulat-kroatien.de
Di, Mi und Do 10-14 Uhr
(keine Visumerteilung)

Generalkonsulat der Republik Kroatien
Carlsplatz 14-15 (2. Etage)
40213
Düsseldorf
(02 11) 994 53 59
(02 11) 336 80 62
gkrh.dusseldorf@mvep.hr
Mo bis Fr 8.30-12.30, Di und Do auch 14-16 Uhr

Generalkonsulat der Republik Kroatien
Am Weingarten 25
60487
Frankfurt/M.
(0 69) 707 10 11
(0 69) 707 10 05
crocons.frankfurt@mvep.hr
Mo bis Do 9-12.30 Uhr, Di und Do auch 14.30-16.30 Uhr, Fr 9-12 Uhr

Generalkonsulat der Republik Kroatien
Hermannstraße 16
20095
Hamburg
(0 40) 31 13 18
(0 40) 31 13 17, 317 39 33
hamburg@mvep.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr

Honorarkonsulat der Republik Kroatien
c/o IHK Mainz
Schillerplatz 7
55116
Mainz
(0 61 31) 218 74 81
(0 61 31) 218 74 81
patzke@honorarkonsul-kroatien.de
nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Generalkonsulat der Republik Kroatien
Oberföhringer Straße 6
81679
München
(0 89) 260 87 51
(0 89) 90 90 16 50
gkrh.muenchen@mvp.hr
Mo bis Fr 8.30-13 Uhr, Do auch 15-17 Uhr; außerdem jeden 1. Samstag im Monat 9-12 Uhr

Generalkonsulat der Republik Kroatien
Liebenzeller Straße 5
Bad Cannstatt
70372
Stuttgart
(07 11) 55 60 49
(07 11) 95 57 10, 955 71 35
gkrhst@mvp.hr
Mo bis Fr 8.30-12.30 Uhr, Di und Do 13.30-15.30 Uhr

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Ulica grada Vukovara 64
10000
Zagreb
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
p.p. 207
10000 Zagreb/Kroatien
(00385 1) 615 55 36
(00385 1) 630 01 00
www.DeutscheBotschaft-Zagreb.hr
info@zabreb.diplo.de
Amtsbezirk: Kroatien

Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Ulica Borova 1
31000
Osijek /Kroatien
(00385 31) 22 00 07
(00385 31) 22 00 06
www.DeutscheBotschaft-Zagreb.hr
osijek@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Regierungsbezirke (Gespannschaften) Osijek-Baranja und Vukovar-Srijem
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Zagreb

Ärztliche Hilfe

ZAGREB: Dr. Toni Vuinac (spricht Deutsch), Klenovnicka 23,, Zagreb, Tel. 32 59 17.

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Sehenswertes

Zabgreb

Zagreb, die Hauptstadt Kroatiens, liegt am Schnittpunkt verschiedener bedeutender Routen zwischen der Adriaküste und Mitteleuropa im Dreieck der Städte Wien, Budapest und Venedig. Das heutige Zentrum entwickelte sich aus zwei mittelalterlichen Siedlungen, Kaptol und Gradec. Die geschriebene Geschichte reicht ins Jahr 1094 zurück. Im 13. Jahrhundert hatte Zagreb unter verheerenden Plünderungen von mongolischen Volksstämmen zu leiden. Unter ungarischer und ab 1527 unter habsburgischer Herrschaft erholte sich Gradec und erlebte eine wirtschaftliche Blüte.

Nach der Unabhängigkeitserklärung Kroatiens im Oktober 1991 wurde Zagreb zur Hauptstadt der Kroatischen Republik und ist heute das politische, wirtschaftliche, kulturelle und geistige Zentrum des Landes.

Das Herz der Stadt ist der zentrale Ban-Josip-Jelacic-Platz in der Unterstadt. Am Kaptol, dem ältesten Teil der Zagrebs, ist die Kathedrale, die wohl berühmteste aller Zagreber Kirchen und die Abtei zu bewundern. Von der Ilica-Straße aus gelangt man mit der Drahtseilbahn in die Oberstadt, dessen Zentrum der St.-Markus-Platz mit der Markus-Kirche, dem Wahrzeichen der Stadt, ist. Von dem im 13. Jahrhundert errichteten Lotrscak-Turm wird seit mehr als einem Jahrhundert jeden Tag um 12 Uhr ein Kanonenschuss abgefeuert, der den Mittag verkündet.

Einen herrlichen Blick über die Stadt bietet der Strossmayer-Spaziergang. Zagreb ist eine Stadt der Parks und Anlagen, die dem Besucher eine Atempause von den touristischen Spaziergängen verschaffen.

Die Geschichte der Stadt lässt sich auch in den zahlreichen Museen, von denen das Mimara-Museum am Roosevelt-Platz in der Unterstadt mit seinen 3.750 Kunstwerken von antiken Werken bis zu Skulpturen und Bildern von europäischen Künstlern aus verschiedenen Jahrhunderten wohl das bekannteste ist, entdecken.

In der näheren Umgebung von Zagreb bietet das 1987 errichtete, Zagreber Meer genannte Sport- und Erholungszentrum Jarun und Mladost im Westen der Stadt Ruhe und Erholung auch für die einheimische Bevölkerung.

Split

Split ist nach Zagreb die zweitgrößte Stadt Kroatiens und die wirtschaftliche und kulturelle Metropole Dalmatiens. Dem Fremdenverkehr kommt eine große Bedeutung zu. Neben den zahlreichen Sehenswürdigkeiten gibt es auch ein vielfältiges Freizeit- und Unterkunftsangebot. Sehenswürdigkeiten wie der Diokletianpalast mit Peristyl (Altstadt), die Kathedrale Sv. Duje, die Museen und Galerien, der Stadtpark und die Uferpromenade locken viele Besucher an.

Dubrownik

Dubrownik besticht durch seine beeindruckende Lage auf einem ansteigenden Fels, der auf drei Seiten vom Meer umspült wird. Die mittelalterliche Altstadt ist von imposanten Festungsmauern umgeben, die auf zwei Kilometer begehbar sind. Sie steckt voller Sehenswürdigkeiten und Kunstschätzen von Weltrang. Es lohnt der Besuch der Festung Dubrovnik, des Rektorenpalasts aus dem 15. Jahrhundert, in dem das Stadtmuseum seine Schätze zeigt, des Franziskanerklosters mit seinem Kreuzgang und dem angeschlossenen Museum, der Jesuitenkirche Sv. Ignacijo und des ehemaligen Klarissinnenklosters. Auch kulturell wird in Dubrovnik etwas geboten. Im Juli/August finden in der Stadt die Sommerfestspiele mit Oper, Theater, Ballett und Konzerten statt.

Zadar

Zadar ist die größte Stadt Norddalmatiens und sowohl als Handelsmetropole als auch als Fremdenverkehrszentrum von Bedeutung. Im alten Stadtkern befinden sich viele bedeutende Sehenswürdigkeiten wie u.a. die Kirchen Sv. Donat (im Juli/August werden hier Konzerte veranstaltet), die Domkirche St. Anastasia und Sv. Krsevan. Daneben sollten sich die Besucher Zeit für das Römische Forum, das Archäologische Museum und die Stadtbefestigung nehmen.

Sibenik

Sibenik ist mit seinen Sehenswürdigkeiten eine der schönsten Städte im östlichen Adriaraum. Besonders sehenswert sind die Kathedrale Sv. Jakov mit dem Baptisterium und der an der nordöstlichen Seite der Kathedrale gelegene Domplatz.

Trogir

Trogir beeindruckt besonders durch seinen mittelalterlichen Altstadtkern, der ein einziges Museum darstellt. Die kleine Stadt ist reich an kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten, von denen die Kathedrale Sv. Lorro mit dem berühmten Hauptportal von Meister Rodovan sowie die Paläste und schlichten Bürgerhäuser aus dem 13. bis 17. Jahrhundert am sehenswertesten sind. Der Hauptplatz Trg Ivan Pavla II lädt zum Ausruhen und Verweilen ein.

Nationalparks in Kroatien

* Zweifelsohne der schönste Nationalpark Kroatiens ist der Nationalpark Plitwitzer Seen in der östlichen Lika zwischen den Bergketten der Mala Kapela und Licka Pljesevica gelegen. Die 16 unterschiedlich großen Seen des 1928 gegründeten Nationalparks reihen sich wie Perlen an einer Schnur aneinander. Das Besondere sind die zwischen den Seen bestehenden Barrieren aus Kalk. Rund drei Viertel des 1979 in die UNESCO-Liste "Erbe der Welt" aufgenommenen Nationalparks bestehen aus Wald. Baden und Bootfahren ist an einigen Plätzen des Nationalparks erlaubt.

* Eine Fahrt zum Nationalpark Krka-Wasserfälle ist einer der Höhepunkte einer Dalmatienreise. Von seiner Quelle bis zur Mündung stürzt der Fluss Krka über vier unterschiedlich hohe Kalkterrassen abwärts. Der Skradinski buk ist der wasserreichste der Katarakte der Krka und der sehenswerteste. Man kann ihn mit einem Buszubringer erreichen und von der Endstation aus Wandertouren unternehmen. Am Rand der Süsswasserseen hat sich eine Sumpfvegetation mit Schilf und Seerosen herausgebildet. Am Karstsee von Visovac kann ein Franziskanerkloster aus dem 15. Jahrhundert besichtigt werden.

* Der Paklenica Nationalpark ist Teil des Velebit-Gebirges. Sein Zentrum bilden zwei tiefe Schluchten. In der Velika Paklenica, der größeren der beiden Schluchten, wurden Wanderwege angelegt. Der Steilhang Anica-kuk ist Kroatiens bekannteste Kletterwand und eine Herausforderung für Alpinisten. Im Nationalpark gibt es mehrere Karsthöhlen, von denen die Mantia pec die schönste ist. Eine Eisenbahnlinie fährt direkt zu den Cerovac-Tropfsteinhöhlen, eine der attraktivsten Stellen des Parks.

* Die als Nationalpark ausgewiesene Inselgruppe der Kornaten ist im Sommer besonders bei Naturfreunden beliebt. Die Badebuchten mit Felsstränden laden zum Ausruhen ein, Bootsfahrten können unternommen werden, und Taucher finden in den Gewässern eine vielfältige Meeresfauna und -flora. Der aus 14 Inseln bestehende Brijuni Nationalpark wurde 1983 gegründet. Er weist eine üppige Vegetation mit einheimischen und exotischen Pflanzen auf. Auf den Inseln sind Spuren einer reichen Vergangenheit zu beobachten wie beispielsweise auf Veli Brijun die Ruinen eines römischen Landsitzes (Villa rustica) oder eines byzantinischen Castrums. Im Nordosten der Insel ist ein Safaripark mit Elefanten, Gazellen, Zebras und Steinböcken zu besuchen. Am Kap Barban ist der Fußabdruck eines Dinosauriers zu sehen.

Badeurlaub in Kroatien

Mit langen Küsten und Inseln sowie einer Vielzahl von Stränden ist die Region ein ideales Baderevier. Besonders die vorgelagerten Inseln bieten vielfältige touristische Möglichkeiten. In der Hauptreisezeit können die Strände stark frequentiert sein. Die meisten Strände sind felsig, Sandstrände gibt es nur wenige. Zu den schönsten Stränden gehören das Goldene Horn auf Brac, der Strand bei Lopar auf der Insel Rab und der lange Strand von Lumbarda auf Korcula. Viele der Strände sind an Hotelanlagen angeschlossen, können aber auch von Tagestouristen benutzt werden.

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Reisehinweise

In einzelnen Landesteilen besteht weiterhin eine Gefahr durch Landminen - vor allem in den Gebieten:

* Ostslawonien (im Grenzraum zu Serbien und Montenegro, an der Grenze zu Ungarn, insbesondere die Gebiete um Vukovar und Vinkovci);

* Westslawonien (in den Gebieten Daruvar, Pakrac, Virovitica);

* das westliche und südwestliche Grenzgebiet zu Bosnien und Herzegowina (das Gebiet südlich von Sisak und Karlovac, östlich von Ogulin, Otocac, Gospic, am östlichen Stadtrand von Zadar und im Hinterland der Küste zwischen Senj und Split sowie im Bergland südöstlich von Dubrovnik).

Weitere Informationen zu Gebieten mit Minengefahr sind auf der Homepage der kroatischen Minenräumanstalt Hrvatski centar za Razminiranje unter www.hcr.hr zu finden.

Straßen und Wege in diesen Gebieten sollten auf keinen Fall verlassen werden.

Achtung: Minengefahr besteht oftmals in unmittelbarer Straßennähe. Minenfelder sind in den meisten Fällen (aber nicht immer!) gekennzeichnet (durch gelbe Plastikstreifen, durch Schilder oder Pfähle mit Plastikstreifen).

Weitere Informationen zur Sicherheitslage im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

RAUCHEN: Grundsätzlich besteht Rauchverbot in Gaststätten und Hotels, jedoch dürfen Raucherzimmer eingerichtet werden. Einige kleine Kneipen und Cafés mit entsprechender Belüftungsmöglichkeit besitzen eine staatliche Sondergenehmigung für Raucher.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

PDF-Download (Länder-Information)

Das Landausflugsprogramm für die Reisen 2017 steht aktuell noch nicht fest. Sobald das Ausflugsprogramm vorliegt (frühestens Februar 2017), können Sie es hier einsehen. 

All Inklusive Getränkepaket (gegen Aufpreis zubuchbar):

Während des Mittag- und des Abendessens sind der Tischwein ebenso inkludiert wie ein frisches Bier oder Softdrinks und auch außerhalb der Essenszeiten können Sie über 100 verschiedene Getränke in allen Restaurants und Bars genießen: Softdrinks, Bier, Prosecco, eine Auswahl an Weinen, eine Vielzahl an Cocktails und Longdrinks, Liköre, Sherrys, Anisée, Kaffeespezialitäten und vieles mehr.

Vergessen Sie die Getränkepreise an Bord, denn der erfrischende Eistee am Pool ist ebenso inklusive wie der Capuccino zum Kuchen am Nachmittag, der Aperitif vor dem Abendessen, der Prosecco während des Abendprogramms oder ein Cocktail in der Abendsonne. Egal wo Sie sich an Bord befinden und egal zu welcher Tageszeit, unsere Getränkekarte lässt keine Wünsche offen! So wird auch Ihre Reisekasse zur Nebensache und Sie können Ihren Urlaub in aller Ruhe genießen.

Reisedokumente Personal- oder Reisepass

Für diese Reise benötigen deutsche Staatsbürger einen gültigen  Personalausweis oder Reisepass. Ohne gültige Ausweisdokumente kann die Reise nicht angetreten werden.

Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
MS OCEAN MAJESTY : Rund um den "Stiefel"
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
1
  • auf/zu

    Zusatzoptionen:

    Flughafen:

    Zustiegsorte:

    weitere Informationen:

    • 250€ p.P. sparen Frühbucher bis 14.07.2017

Persönliche Daten

Die mit * gekennzeichneten Felder sind erforderlich.

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Kontaktieren Sie uns auch gerne telefonisch bei Gruppenanfragen: 0800 – 250 00 00 (Anruf kostenlos)

Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittskosten- und Reiseabbruchversicherung, sowie bei Auslandsreisen einer zusätzlichen privaten Auslandskrankenversicherung. Wir helfen Ihnen, den optimalen Versicherungsschutz für Sie zu finden. Uns zur Seite steht die Europäische Reiseversicherung (ERV).

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(inkl. Reiserücktrittsversicherung, Reiseabbruch-Versicherung, Reisekrankenversicherung mit medizinischer Notfallhilfe, RundumSorglos-Service, Reisegepäck-Versicherung)

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