NCL Breakaway: Baltikum vom Meer aus

Ferien auf dem kunterbunten Rutschenschiff.

Gehen Sie in im wunderbaren Warnemünde an Bord und freuen Sie sich auf eine unvergessliche Ostsee-Kreuzfahrt. Erleben Sie den Kadriorg-Palast von Zar Peter dem Großen, die Paläste und Kathedralen von St. Petersburg, Museen und Restaurants in Helsinki, die reizenden Stadthäuser und Straßen in Stockholm und die Kanäle und Kirchtürme aus Kupfer in Kopenhagen.

  • Ferientermin in Sachsen
  • perfekte Kinderanimation auf einem tollen Wasserrutschen-Schiff
  • SZ-Reisen Reisebegleitung (bei einer Mindestteilnehmerzahl von 25)

Programm

Tag

Kreuzfahrthäfen

Ankunft

Abfahrt

1

Warnemünde

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22:00

2

Erholung auf See

---

---

3

Tallinn, Estland

9:00

16:30

4

St. Petersburg, Russland

7:00

Über Nacht

5

St. Petersburg, Russland

---

19:00

6

Helsinki, Finnland

7:00

16:00

7

Stockholm, Schweden

8:00

16:00

Cruise Stockholm Archipelago

---

Über Nacht

8

Erholung auf See

---

---

9

Kopenhagen, Dänemark

7:00

17:00

10

Warnemünde

7:30

---

Die angebotenen Landausflüge können Sie hier einsehen.

ab 2159 

Norwegian Breakaway

Das Schiff Norwegian Breakaway ist bereit, Sie auf eine Entdeckungsreise zu entführen. Von den Kreuzfahrtkritik-Herausgebern zum "Besten Neuen Schiff" gewählt, kombiniert die Norwegian Breakaway die wunderbarsten Annehmlichkeiten auf See mit einem spannenden Landprogramm. Atmen Sie die frische Meeresluft ein und fühlen Sie sich dem Meer wie nie zuvor verbunden, wenn Sie The Waterfront, eine mit Restaurants, Bars und spektakulären Ausblicken bestückte Meerespromenade von einer Viertel Meile Länge, entlang spazieren. Genießen Sie auf der Norwegian Breakaway 25 verschiedene Dining-Möglichkeiten, einschließlich dreier neuer Restaurants für Meeresspezialitäten. Und erfreuen Sie sich an bezaubernden Broadway-Vorstellungen - Rock of the Ages, Burn the Floor und Cirque Dreams & Dinner Jungle Fantasy.

Kabinenausstattung:

Alle Kabinen verfügen über Bad mit Dusche/WC, Haartrockner, Telefon, SAT-TV, Klimaanlage, Federbetten, Minibar (kostenpflichtig) und Safe. Kabinenservice ist rund um die Uhr verfügbar!

Schiffsinformation:

  • Baujahr 2013
  • Länge: 326 Meter
  • Breite: 52 Meter
  • Besatzung: 1657 
  • Passagiere: maximal 3963

Ausflüge:

Alle Ausflüge sind an Bord zubuchbar und werden in englischer Sprache durchgeführt.

Bordsprache:

Die Bordsprache ist Englisch. Doch dank eines deutschsprachigen Gästeservices müssen Sie nicht auf Ihre Muttersprache verzichten. Ihre Reisebegleitung ist Ihnen zudem gern bei der Verständigung behilflich.

Geld und Währung:

Bordwährung sind US-Dollar.

Zu Beginn der Kreuzfahrt wird Ihnen ein Bordkonto eingerichtet, über das alle Ausgaben bargeldlos abgerechnet werden. Für den Fall, dass Sie keine Kreditkarte hinterlegen können, wird um eine Vorauszahlung in bar oder in Form eines Reiseschecks in Höhe von US $ 100,- pro Tag und Kabine gebeten. Kreditkarten von American Express, Diners Club, Master- und Visa-Card werden akzeptiert.

Kleidung:

Mit klassisch-legerer Kleidung liegen Sie auf jeden Fall immer richtig. Sportlich-elegante Jeans können auch am Abend in den Restaurants getragen werden, mit Ausnahme des Hauptrestaurants am Heck.

Serviceentgelt:

Die Trinkgelder für den Kabinensteward und das Restaurantpersonal sind ab 2017 im Premium All Inclusive Paket enthalten.

Für das Servieren von Getränken, für nicht im Reisepreis inkludierte Dining Optionen und für Wellnessbehandlungen wird ein empfohlenes Trinkgeld von 18% automatisch Ihrem Bordkonto belastet.

Beförderung

  • Transfer ab/an Haustür in Region* zum / ab Schiff
  • Einschiffung in Warnemünde
  •  Ausschiffung in Warnemünde

 

Kabine & Verpflegung

  • 9 Übernachtungen / AI in gebuchter Kabinenkategorie
  • Alles Inklusive: Große Getränkeauswahl in Markenqualität – auch außerhalb der Essenszeiten
  • Willkommensdrink

 

Sonstiges

  • Gepäckbeförderung vom Anlegeplatz in die Kabine und zurück
  • Nutzung der Bordeinrichtung
  • Kinderbetreuung
  • Teilnahme an Bordveranstaltungen
  • Ein- und Ausschiffungsgebühren
  • Hafen- und Schleusengebühren
  • Trinkgelder
  • Informationsmaterial zur Reise
  • Deutsch sprech. Bordreiseleitung
  • SZ-Reisen Reisebegleitung (bei einer Mindestteilnehmerzahl von 25)

Deutschland

Karte Deutschland
Blick auf das alte Stadtzentrum - Berlin

Landesdaten

Lage

Die Bundesrepublik Deutschland grenzt im Norden an die Nordsee, Dänemark und die Ostsee, im Osten an Polen und die Tschechische Republik, im Südosten an Österreich, im Süden an die Schweiz und im Westen an Frankreich, Luxemburg, Belgien und die Niederlande.

Fläche: 357.027 km².

Einwohner

Bevölkerung: ca. 82,2 Millionen

Die größten Städte (und die Landeshauptstädte):

Berlin (Hauptstadt) ca. 3,5 Millionen

Hamburg ca. 1,79 Millionen

München ca. 1,43 Millionen

Köln ca. 1 Million

Frankfurt/M. ca. 717.700

Stuttgart ca. 612.400

Düsseldorf ca. 604.500

Dortmund ca. 580.500

Essen ca. 573.800

Bremen ca. 551.800

Leipzig ca. 544.500

Dresden ca. 536.300

Hannover ca. 523.700

Nürnberg ca. 501.100

Duisburg ca. 485.500

Bonn 318.900

Wiesbaden ca. 276.200

Kiel ca. 246.300

Magdeburg ca. 235.700

Erfurt ca. 210.100

Mainz ca. 209.800

Saarbrücken ca. 178.200

Potsdam ca. 167.700

Schwerin ca. 98.800

Sprache

Deutsch mit zahlreichen Dialekten. Englisch wird weitgehend verstanden.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit.

Stromspannung

230 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Telefon/Post

Post

Briefmarken können in Postämtern und an deren Automaten gekauft werden; in Ferienregionen sind sie auch in Souvenirläden erhältlich.

Telefon

Die Landesvorwahl nach Deutschland ist 0049, danach ist die Führungsnull der Ortsvorwahl wegzulassen. Von Deutschland nach Österreich wählt man 0043 und in die Schweiz 0041.

Münztelefone sind seltener geworden, die meisten öffentlichen Telefone funktionieren mit Telefonkarten der Deutschen Telekom, die auf jedem Postamt erhältlich sind. Für Auslandsgespräche sind in der Regel internationale Prepaid-Karten günstiger, die verschiedene privater Telefongesellschaften anbieten.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 110, Unfallrettung 110, Feuerwehr 112.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800

Internet

Länderkürzel: .de

Feiertage

Feiertage 2017:

1. Januar (Neujahr)

14. April (Karfreitag)

17. April (Ostermontag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

25. Mai (Christi Himmelfahrt)

5. Juni (Pfingstmontag)

3. Oktober (Tag der Einheit)

31. Oktober (Reformationstag)

25. und 26. Dezember (Weihnachten)

Folgende regionale Feiertage gibt es zusätzlich:

6. Januar (Erscheinungsfest/Dreikönigstag) in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt;

15. Juni 2017 (Fronleichnam) in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, im Saarland sowie in einigen Gemeinden in Sachsen und Thüringen;

15. August (Mariä Himmelfahrt) in Gemeinden Bayerns mit überwiegend katholischer Bevölkerung und im Saarland;

31. Oktober (Reformationstag) in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und in Teilen von Thüringen (im Jahr 2017 bundesweit);

1. November (Allerheiligen) in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, im Saarland und in Teilen von Türingen;

22. November 2017 (Buß- und Bettag) in Sachsen.

Faschingsmontag und -dienstag bzw. Rosenmontag und Fastnachtsdienstag (27. und 28. Februar 2017) sind keine gesetzlichen Feiertage. Wegen der Feiern, die in einigen Regionen das gesellschaftliche Leben stark dominieren, sollten Geschäftstermine an diesen Tagen zuvor bestätigt werden.

Die Hauptferienzeit geht von Mitte Juni bis Mitte September. Sie ist jedoch von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 8.30-13, 14.30-16 Uhr, Do bis 17.30 Uhr; einige Banken sind auch über Mittag und bis 18 Uhr geöffnet;

Geschäfte: größere Geschäfte - Mo bis Fr 9/10-20 Uhr, Sa 9/10-16/20 Uhr, kleinere Geschäfte - Mo bis Fr 9/10-18.30 Uhr, Sa 9-14 Uhr; Lebensmittelgeschäfte sind meist schon ab 7/8 Uhr geöffnet; in kleineren Städten sind die Geschäfte oft von 12.30-15 Uhr und am Mittwochnachmittag geschlossen.

Kleidung

Man sollte, den Jahreszeiten entsprechend, normale europäische Kleidung tragen. Auch im Sommer braucht man gegen Abend einen warmen Pullover. Im Winter sind warme Sachen unerlässlich.

Regenschutz sollte man während des ganzen Jahres bei sich haben.

Karte Deutschland
Watzmann

Wirtschaft

Die wichtigsten Branchen der Industrie sind die Chemie, die Automobilbranche, der Maschinenbau und die Elektroindustrie. Deutschland ist eine der führenden Handelsnationen und ein hochentwickeltes Industrieland. Die Wiedervereinigung der beiden deutschen Länder brachte in den ostdeutschen Bundesländern zunächst erhebliche wirtschaftliche Probleme und eine enorme Arbeitslosigkeit mit sich. Obwohl die Industriebetriebe im Osten inzwischen modernisiert und wettbewerbsfähig sind, lässt der wirtschaftliche Aufschwung im Osten weiter auf sich warten. Der Energiebedarf Deutschlands wird zu 12,5 Prozent durch Kernkraft gedeckt. Der Anteil regenerativer Energien soll weiterhin ausgebaut werden.

Religion

Fast ein Drittel der deutschen Bevölkerung gehört der katholischen Kirche an, beinahe genauso viele Mitglieder zählen die evangelischen Landeskirchen. Darüber hinaus gibt es Anhänger einer Reihe weiterer Glaubensgemeinschaften wie z.B. Moslems, Juden und Buddhisten.

Vegetation

Durch die landwirtschaftliche Intensivierung wurde die natürliche Vegetation weitgehend verdrängt. Rund 30 Prozent der Fläche Deutschlands sind von Wäldern bedeckt; die meisten Wälder befinden sich im Süden Deutschlands (Bayern, Baden-Württemberg). Etwa zwei Drittel des Waldes besteht aus Fichten und anderen Nadelbäumen, der Rest aus Laubbäumen wie Buche, Birke und Eiche.

Tierwelt

Der Lebensraum der wild lebenden Tiere ist stark eingegrenzt. Häufige Arten sind Reh, Hirsch, Wildschwein, Hase, Wiesel, Dachs und Fuchs. In den Küstengewässern von Nord- und Ostsee finden sich Hering, Kabeljau und Flunder, in den Flüssen und Strömen des Landes Karpfen, Wels und Forelle. An den Küsten brüten jährlich über eine halbe Million Wasservögel.

Karte Deutschland
Blick auf das alte Stadtzentrum - Berlin

Kulinarisches

Deutschland ist bekannt für seine wohl unübertroffene Vielfalt an Brotsorten. Brot und Brötchen werden zum Frühstück und zum Abendessen gegessen. Die Hauptmahlzeit ist das Mittagessen, das üblicherweise aus Fleisch mit Soße, Kartoffeln oder Klößen, Gemüse und Salat besteht. Selbstverständlich ist das Angebot an regionalen Besonderheiten äußerst vielfältig und von Ost nach West, von Nord nach Süd sehr unterschiedlich. Am Nachmittag wird Kaffee oder Tee mit einer reichhaltigen Auswahl an schmackhaften Kuchen und Torten angeboten. Cafes gibt es überall, im Sommer mit Außenterrassen.

Bier ist das Nationalgetränk der Deutschen und wird nach deutschem Reinheitsgebot gebraut. Es gibt extrem unterschiedliche Sorten, vom süddeutschen Weizenbier bis zum bitteren Pils, dem dunklen Bockbier bis hin zu alkoholfreien Sorten, die sich zunehmender Beliebtheit erfreuen. Deutsche Weine, insbesondere die Weißweine gehören zu den besten der Welt. Am bekanntesten sind die Weine von Rhein und Mosel sowie die Fränkischen Weine.

Souvenirs

Es gibt regional sehr spezifische Besonderheiten. So sind die Musikinstrumente Ostdeutschlands berühmt. Im Erzgebirge werden handgeschnitztes Holzspielzeug und Weihnachtsschmuck hergestellt. Die Meißner Porzellanmanufaktur kann sogar besichtigt werden. In Bayern ist besonders die typische Lodenmode begehrt. Darüber hinaus sind optische Geräte (Fotoapparate, Ferngläser), Silber- und Stahlwaren, Messer und Sportartikel von bester Qualität.

Duty Free

Einreise aus EU-Ländern

Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

ACHTUNG! In Bulgarien, Kroatien, Lettland, Litauen, Rumänien oder Ungarn gekaufte Zigaretten dürfen nur bis zu einer Menge von 300 Stück steuerfrei nach Deutschland eingeführt werden.

Einreise aus Drittländern

Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) sind die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

- 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

- 16 Liter Bier;

- 4 Liter nicht schäumende Weine;

- 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent oder 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein;

- eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

- andere Waren bei Einreise auf dem Luft- oder Seeweg bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro, bei Einreise auf anderen Verkehrswegen bis zu einem Gesamtwert 300 Euro; für Reisende unter 15 Jahren gilt grundsätzlich die Freimenge von 175 Euro.

DIE ABGABENBEFREIUNG WIRD NICHT GEWÄHRT

- Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.

Karte Deutschland
Klimadiagramm

Klimainformationen

In Deutschland gibt es ausgeprägte Jahreszeiten. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen im Sommer bei 25-30°C, im Winter bei 0 bis minus 5°C. Im Norden ist das Klima üblicherweise wechselhafter als im Süden Deutschlands.

Beste Reisezeit

Mai bis Oktober.

Karte Deutschland
Blick auf das alte Stadtzentrum - Berlin

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Saisonal FSME.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Die Bundesrepublik Deutschland ist malaria-frei.

Karte Deutschland
Blick auf das alte Stadtzentrum - Berlin

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Euro ( EUR)

1 Euro = 100 Cent.

Derzeitiger Kurs:

1 US-$ = ca. 0,85 EUR

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise aus einem Nicht-EU-Land sowie bei Ausreise in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels, größeren Geschäften, größeren Restaurants und an den meisten Tankstellen akzeptiert.

Geldautomat: Ja - mit Kreditkarten oder Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Zeichen)

Karte Deutschland
Blick auf das alte Stadtzentrum - Berlin

Auskunftstellen

In Deutschland

Tourismusverbände der Bundesländer:

Tourismus-Marketing GmbH Baden-Württemberg
Esslinger Straße 8
70182
Stuttgart
( 07 11) 238 58 98/99
(07 11) 23 85 80
www.tourismus-baden-wuerttemberg.de
info@tourismus-bw.de

Bayern Tourismus Marketing GmbH
Arabellastr. 17
81925
München
(0 89) 21 23 97 99
(0 89) 212 39 70
www.bayern.by
tourismus@bayern.info

Berlin Tourismus Kongress GmbH
Am Karlsbad 11
10785
Berlin
(0 30) 25 00 24 24
(030) 264 74 80
www.berlin-tourism.de
information@visitBerlin.de

Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH
Am Neuen Markt 1
14467
Potsdam
(03 31) 298 73 73
(03 31) 29 87 30
www.reiseland-brandenburg.de
tmb@reiseland-brandenburg.de

Bremer Touristik-Zentrale
Gesellschaft für Marketing und Service mbH
Findorffstraße 105
28215
Bremen
(04 21) 308 00 30
(04 21) 308 00 10
www.bremen-tourism.de
btz@bremen-tourism.de

Hamburg Tourismus GmbH
Steinstr. 7
20095
Hamburg
(0 40) 30 05 13 33
(0 40) 30 05 13 00
www.hamburg-tourismus.de
info@hamburg-tourismus.de

HA Hessen Agentur GmbH
Tourismus- und Kongressmarketing
Konradinerallee 9
65189
Wiesbaden
(06 11) 95 017-81 40
(06 11) 95 017-81 91
www.hessen-tourismus.de
info@hessen-tourismus.de

Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Platz der Freundschaft 1
18059
Rostock
(03 81) 403 05 55
(03 81) 403 05 00
www.auf-nach-mv.de
info@auf-nach-mv.de

Tourismus Marketing Niedersachsen GmbH
Essener Str. 1
30173
Hannover
(05 11) 27 04 88 88
(05 11) 270 48 80
www.tourismus-niedersachsen.de
info@tourismusniedersachsen.de

Tourismus NRW e.V.
Völklinger Straße 4
40219
Düsseldorf
(02 11) 91 32 05 55
(02 11) 91 32 05 00
www.nrv-tourismus.de
info@nrw-tourismus.de

Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH
Löhrstraße 103-105
56068
Koblenz
(02 61) 915 20 40
(02 61) 91 52 00
www.rlp-info.de
info@gastlandschaften.de

Tourismus Zentrale Saarland GmbH
Franz-Josef-Röder-Straße 17
66119
Saarbrücken
(06 81) 927 20 40
(06 81) 92 72 00
www.tourismus-saarland.de
info@tz-s.de

Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH
Bautzner Straße 45/47
01099
Dresden
(03 51) 496 93 06
(03 51) 49 17 00
www.sachsen-tour.de
info@sachsen-tour.de

Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG)
Am Alten Theater 6
39104
Magdeburg
(03 91) 562 83 811
(03 91) 562 83 820
www.sachsen-anhalt.de
tourismus@img-sachsen-anhalt.de

Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein GmbH
Wall 55
24103
Kiel
(04 31) 600 58 44
(04 31) 60 05 83, 600 58 40
www.sh-tourismus.de
info@sh-tourismus.de

Thüringer Tourismus GmbH
Willy-Brandt-Platz 1
99084
Erfurt
Thüringer Tourismus GmbH
Postfach 900 407
99107 Erfurt
(03 61) 374 23 88
(03 61) 374 20
www.thueringen-tourismus.de
service@thueringen-tourismus.de

In Deutschland

Informationen u.a. zur Einreise nach Deutschland erteilt:

Auswärtiges Amt
Werderscher Markt 1
10117
Berlin
Auswärtiges Amt
11013 Berlin
(0 30) 18 17 34 02
(0 30) 181 70
www.auswaertiges-amt.de
buergerservice@diplo.de

In Deutschland

Informationen u.a. über regionale Industrie- und Handelskammern:

Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK)
Breite Straße 29
10178
Berlin
Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK)
11052 Berlin
(0 30) 203 08 10 00
(0 30) 20 30 80
www.diht.de
info@dihk.de

Deutsche Zentrale für Tourismus e.V. -DZT
Beethovenstraße 69
60325
Frankfurt/M.
(0 69) 75 19 03
(0 69) 97 46 40
www.deutschland-tourismus.de
info@germany.travel

Karte Deutschland
Ahrenshoop

Sehenswertes

Berlin

Berlin ist ein deutsches Bundesland und zugleich Hauptstadt und die größte Stadt Deutschlands.

Berlin wurde 1237 erstmals urkundlich erwähnt und war ab 1486 ständige Residenzstadt des brandenburgischen Kurfürsten. Davon zeugt heute noch das Charlottenburger Schloss mit der Reiterstatue des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm. Den Grundstein für die kosmopolitische Stadt Berlin legte der Große Kurfürst mit der Einladung von Glaubensflüchtlingen nach Brandenburg und Berlin. Die Hugenotten brachten Küche, Lebensart und Sprache aus Frankreich. Architekten wie Karl Friedrich Schinkel oder Andreas Schlüter belebten die Architektur.

Ende des 19. Jahrhunderts war Berlin die größte Industriestadt des Kontinents. Auf die Zeit des ´Glanz und Gloria´ folgten als Meilensteine der Zusammenbruch 1945, die Teilung der Stadt 1961, der Fall der Mauer und die Wiedervereinigung 1989.

Seitdem hat sich viel verändert - die deutsche Hauptstadt ist wieder zur Drehscheibe zwischen Ost und West geworden. Das deutsche Parlament, der Bundesrat und die Bundesregierung haben ihren Sitz wieder in der Bundeshauptstadt. Das Reichstagsgebäude mit der gläsernen Kuppel von Sir Norman Foster ist über Nacht zu einer Attraktion für Berliner wie für Gäste aus aller Welt geworden. Auch die alte Mitte um die Straße ´Unter den Linden´ wurde kräftig herausgeputzt. Berlins Zentrum, der Potsdamer, Leipziger und Pariser Platz mit dem legendären Brandenburger Tor, wurde nach der Wiedervereinigung zur größten Baustelle Europas. Wohnen und Arbeiten stehen hier an erster Stelle, aber auch Unterhaltungszentren für Einheimische und Besucher sind entstanden. Rund um den Marlene-Dietrich-Platz locken Spielbanken, ein Varieté- und Musical-Theater sowie ein Großkino viele Besucher an.

Die Berliner Kulturlandschaft trägt durch Umfang, Vielfalt und Lebendigkeit zum unverwechselbaren Profil der Stadt entscheidend bei. Allein die 17 staatlichen Museen der Stiftung ´Preußischer Kulturbesitz´ bilden einen der größten Museumskomplexe Europas. Daneben ist Berlin die bedeutendste deutsche Theaterstadt. Zurzeit besitzt Berlin drei Opernhäuser, über 150 Theater und Bühnen sowie rund 170 Museen und Sammlungen, ferner etwa 300 kommunale und private Galerien, 265 Kinos und zahlreiche weitere kulturelle Einrichtungen. Im Sommer werden in den Parks große Open-Air-Veranstaltungen geboten. Festivals, wie der Karneval der Kulturen, die Love Week oder der Christopher Street Day, ziehen ein Millionen-Publikum aus der ganzen Welt an.

Berlin ist also "in" und am Puls der Zeit - nicht von ungefähr hat die Stadt im Jahr 2007 mehr als 17,3 Millionen Übernachtungen von Gästen aus dem In- und Ausland registriert. Im internationalen Vergleich steht Berlin ebenfalls gut da: etwa 140 Millionen Besuchstage konnte die deutsche Hauptstadt auf sich verbuchen - und rangiert nach London und Paris unter den Top 3 der europäischen Städtedestinationen.

Dresden

Wie Paris mit dem Eiffelturm, so ist Dresden mit dem Zwinger verbunden. Das prächtige Barockbauwerk wurde von August dem Starken errichtet. Mit großartigen Bauten und zahlreichen Kunstschätzen machte er Dresden zu einer Perle des deutschen Barocks. Nach dieser goldenen Ära setzte das silberne Zeitalter ein. Carl-Maria von Weber begründete die deutsche Nationaloper, und Caspar David Friedrich entwickelte den Stil der "Dresdner Frühromantik". Heute zeigt die Stadt dem Besucher ein Wechselspiel aus historischen Bauten und moderner Architektur. Das bedeutendste Symbol für den Wiederaufbau im während des Zweiten Weltkriegs stark zerstörten Dresden ist die Frauenkirche. Neben einem reichhaltigen Besichtigungsprogramm hat die Stadt auch ein umfangreiches kulturelles und ein gepflegtes Abendangebot. Durch die Universität mit ihren über 22 000 Studenten gibt es aber auch ein lockeres und entspanntes Unterhaltungsprogramm. Nach dem Stadtbesuch bietet sich Dresden als Ausgangspunkt für Ausflüge in das Osterzgebirge, das Lausitzer Bergland und die Sächsische Schweiz an.

Düsseldorf

Düsseldorf, die Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens, ist eine moderne Metropole mit einer mehr als 700-jährigen Tradition. Kontraste zwischen rheinischem Frohsinn und kosmopolitischem Charme prägen das Bild der lebendigen Stadt. Düsseldorf ist eine Einkaufsstadt - bereits seit dem 17. und 18. Jahrhundert hat die Mode hier ihren Platz. Heute ist Düsseldorf mehrmals im Jahr das Mekka der Modemacher und -einkäufer aus aller Welt. Die Königsallee hat sich einen Namen als erste Adresse in Sachen Mode und Shopping gemacht. Auch als Messe-, Geschäfts- und Kongressstadt hat Düsseldorf einen guten Ruf. Allein 24 der in Düsseldorf jährlich stattfindenden Messen zählen zu den weltweit führenden Branchenveranstaltungen. Für Kongresse, Tagungen und Seminare bietet das Congress Center Düsseldorf (CCD) das richtige Ambiente. Die Stadt hat mit ihren bekannten Museen, Galerien und dem Theater- und Musikprogramm auch viel an Kultur zu bieten. Zahlreiche Bräuche haben sich erhalten, so beispielsweise der Karneval, der im Februar zahlreiche Besucher in die Metropole am Rhein lockt.

Frankfurt/Main

Frankfurt am Main ist eine Stadt der Kontraste. Tradition und Moderne, Handel und Kultur sowie Geschäftigkeit und Beschaulichkeit liegen hier dicht beieinander. Das Messegeschehen, die Finanzgeschäfte und das Kulturleben geben Frankfurt den Charakter einer Weltstadt. Die berühmte Skyline mit ihren Hochhäusern verdankt die Metropole in erster Linie den vielen in- und ausländischen Banken, die sie zum Finanzplatz Nummer eins und zu einem führenden Dienstleistungszentrum in Deutschland gemacht haben. Die verkehrsgünstige Lage mit dem größten deutschen Flughafen trägt zur wirtschaftlichen Attraktivität erheblich bei.

Frankfurt ist auch eine Stadt der Geschichte, trat hier doch 1848 erstmals die deutsche Nationalversammlung in der Paulskirche zusammen. Die Paulskirche ist seitdem das Symbol der deutschen Demokratie. Auch das Kulturleben Frankfurts ist nicht zu verachten. Unter den zahlreichen Museen und dem vielseitigen Kultur- und Veranstaltungsangebot findet jeder der jährlich mehr als 2,5 Millionen Besucher etwas für seinen Geschmack. Nach einem Theater,- Kino- oder Konzertbesuch kann man hessische Gemütlichkeit in einer der vielen Apfelwein-Kneipen oder Livemusik-Lokale erleben.

Auch die unmittelbare Umgebung von Frankfurt hat ihren besonderen Reiz mit kleineren Gemeinden, größeren Städten und herrlichen Landschaften. Von den Ruinen römischer Bauwerke über Kurorte bis hin zu Natur und ausgedehnten Wäldern bietet sich dem Besucher ein breites Spektrum an Aktivitäten.

Hamburg

Hamburg - Das Tor zur Welt. Mit diesem Attribut schmückt sich Deutschlands zweitgrößte Stadt gerne - und das zu Recht. Der umtriebige Handel und die Reisenden aus allen Ländern sowie der Hamburger Hafen - der achtgrößte Containerhafen der Erde - haben die Stadt entscheidend geprägt. Die Freie und Hansestadt zählt zu den Topwirtschaftsstandorten in Europa und ist zugleich Deutschlands Medienmetropole Nummer Eins, in der unter anderem die Deutsche Presse-Agentur (dpa), der Norddeutsche Rundfunk, Großverlage sowie international renommierte Werbeagenturen ihren Sitz haben. Der Tourismus trägt außerdem zum Einkommen der Stadt erheblich bei.

Darüber hinaus ist Hamburg das kulturelle Zentrum in Norddeutschland. Rund 50 Museen, insgesamt über 300 Theater und Kleinkunstbühnen und die Hamburger Staatsoper genießen einen sehr guten Ruf und bieten Kunst und Kultur für Jedermann. Gleichzeitig findet man auf der weltberühmten Reeperbahn auf St. Pauli jede Art der Unterhaltung, von Kneipen, Diskotheken und Live-Musik-Clubs bis hin zu Erotik-Cabarets.

Mit vielen großzügigen Grünanlagen und der wunderbaren Lage an Alster und Elbe bietet Hamburg auch eine hohe Lebensqualität sowie genügend Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten von anstrengenden Entdeckungstouren oder dem Nachtleben auf dem Kiez. "Alsterschippern" auf der Binnen- und Außenalster, vorbei an Villen mit Parkanlagen, urwüchsigen Uferpartien und Brücken, ist ein unvergessliches Erlebnis und sollte zum Pflichtprogramm eines jeden Hamburg-Besuches gehören.

Das Gesicht der Stadt selbst bestimmen postmoderne Glas- und Stahlfassaden genauso wie großbürgerliche Villen vergangener Jahrhunderte und zahllose Brücken die die Fleete und Kanäle überspannen. Besucher erleben bei einem Spaziergang eine Zeitreise zwischen Moderne und Geschichte. Bestes Beispiel hierfür ist die historische Speicherstadt im Freihafen, in deren unmittelbarer Nachbarschaft das moderne "Hanseatic Trade Center" entstand.

Hannover

Wer an Hannover denkt, denkt zunächst einmal an eine Messe- und Kongressstadt. Das ist auch durchaus berechtigt, hat sich Hannover doch durch seine zentrale Lage zwischen Nord und Süd sowie Ost und West zu einem anerkannten Messestandort gemausert. Als Messeplatz genießt die niedersächsische Hauptstadt eine hohe Reputation. Jahr für Jahr werden mit der Hannover Messe Industrie und der CeBit zwei internationale Messen veranstaltet. Die EXPO 2000 ´Mensch-Natur-Technik´, die Ende Oktober 2000 ihre Pforten schloss, hat das Ansehen der Stadt in Deutschland und der Welt weiter erhöht. Das Congress Centrum Stadtpark (CCS) und das neue Tagungszentrum Messe bieten beste Voraussetzungen für gut organisierte Kongresse.

Daneben bietet Hannover aber auch hohe Lebens- und Erlebniswerte. Das Stadtzentrum ist klein, überschaubar und besitzt malerische Winkel mit mittelalterlichen Fachwerkhäusern. Die vielen Straßenkunstwerke sind eine Besonderheit Hannovers. Sie werden seit 1970 auf rund 4.200 Metern durch den aufs Pflaster gemalten "Rote Faden" verbunden. Sehenswerte Museen erwarten die Besucher und zahlreiche kulturelle Veranstaltungen sorgen für Abwechslung vom harten Messealltag. Bei einem Bummel durch die Fußgängerzone mit ihren vornehmen Einkaufsgalerien, Warenhäusern, eleganten Boutiquen und Fachgeschäften findet sich sicher auch das ein oder andere Souvenir. Zum Verweilen und Ausruhen bieten sich die Herrenhäuser Gärten sowie ein Spaziergang am oder eine Bootsfahrt auf dem Maschsee an. Niedersachsens Hauptstadt ist auch ein guter Ausgangspunkt für interessante Ausflüge wie beispielsweise auf der "Deutschen Märchenstraße", der "Erikastraße" oder in den sagenumwobenen Harz.

Köln

Köln, die Stadt am Rhein, ist die größte Stadt des bevölkerungsreichsten deutschen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Die Metropole ist römischen Ursprungs und blickt auf eine über 2000 Jahre alte Geschichte zurück. Als Hansestadt im Mittelalter zog sie Millionen von Händlern und Pilgern an. Das ist noch heute so. Dom, Kölnisch Wasser, Kölsch und Karneval ziehen die Touristen genauso an wie die historischen Bauwerke, die über 30 Museen und 120 Kunstgalerien sowie das kulturelle Angebot.

Der weltberühmte Kölner Dom und die zahlreichen romanischen Kirchen prägen das Stadtbild. Köln besitzt auf engstem Raum innerhalb des Verlaufs der mittelalterlichen Stadtmauern einen Kranz von zwölf großen romanischen Stifts- bzw. Klosterkirchen.

Das moderne Bild der Stadt mit dem Museumskomplex, dem als transparente Schiffsburg gestalteten Schokoladenmuseum und der neben der Messe gelegenen Kölnarena ist eingebettet in das historische Köln.

Neben den architektonischen Sehenswürdigkeiten ist Köln eine Einkaufs-, Vergnügungs-, Sport- und Businessstadt und ein bedeutender Medien- und Messeplatz. Der Freizeitwert der Stadt wird durch die zahlreichen Grünflächen im engeren Stadtgebiet noch erhöht. Der Rheinpark im Rechtsrheinischen, verbunden durch die Seilbahn mit dem Zoo und dem Botanischen Garten, der Flora, der neue Rheingarten in der Altstadt, die zahlreichen historischen Parks und der äußere Grüngürtel laden zum Verweilen und Bummeln im Grünen ein, wenn man von der Hektik der Stadt genug hat. Für einen Ausflug bieten sich auch eine Ausflugsfahrt mit einem Schiff auf dem Rhein oder der Besuch der Umgebung z.B. des Siebengebirges, des Bergischen Landes oder einer der benachbarten Städte wie Bonn oder Düsseldorf an.

Leizig

In Leipzig, dem Mittelpunkt der großräumigen Leipziger Tieflandsbucht und gleichzeitigem Zentrum des Mitteldeutschen Wirtschaftsraumes, pulsiert heute das Leben. Tradition und Fortschritt des 21. Jahrhunderts begegnet man hier auf Schritt und Tritt. Seit den Friedensgebeten in der Nikolaikirche und den friedlichen Massendemonstrationen, im Jahr 1998 ist Leipzig zum Symbol für die Wende und den Weg zur deutschen Einheit geworden. Die Stadt hat die neuen Entwicklungen gut verkraftet. Leipzig ist eine äußerst dynamische Großstadt geworden, in der die Wiedervereinigung besser und schneller verarbeitet und genutzt wurde, als anderswo in den neuen Bundesländern.

Das Stadtrecht und Marktprivileg wurde Leipzig bereits um das Jahr 1165 verliehen. Der Stadtname geht auf die sorbische Siedlung "Lipzk", was soviel wie Ort bei den Linden bedeutet, zurück. Die Nikolaikirche von 1175 ist eines der ältesten Gebäude der Stadt. Im Jahr 1212 folgte die Weihe der Thomaskirche.

Leipzig ist seit Jahrhunderten ein Mittelpunkt im internationalen Handel und seit 500 Jahren Messestadt. Noch heute geben wichtige Fachmessen den Takt im Wirtschaftsleben an. Mittlerweile hat sich die Stadt zum zweitgrößten deutschen Bankenplatz nach Frankfurt/Main heraus gemacht. Zum Ruf Leipzigs trugen Musiker wie Bach, Mendelssohn-Bertholdy und Schumann sowie Verleger wie Baedeker, Brockhaus und Reclam bei. Heute wirken noch zahlreiche Verlage, der Thomanerchor und das Gewandhausorchester. In Kunst, Kultur und Wissenschaft nimmt Leipzig eine wichtige Stellung in Deutschland ein: Die 1409 gegründete Universität Leipzig ist nach der Heidelberger die älteste in Deutschland.

Das historische Stadtzentrum, umgeben von einem grünen Promenadenring, bildet das lebendige historische Herz, in dem sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten befinden.

Vor allem die Renaissance, das Barock und die Zeit der Jahrhundertwende verleihen dem "alten" Leipzig sein Gesicht, das heute durch zahlreiche moderne Neubauten erneuten Wandel erfährt. Ein Beispiel dafür ist das traditionelle Industrieviertel Leipzig-Plagwitz, das zu einem modernen Wohn- und Dienstleistungsstandort umgestaltet wurde.

München

München, die bayerische Hauptstadt, ist eine der großen europäischen Wirtschafts- und Medienmetropolen und zugleich kulturelles Zentrum des Bundeslandes Bayerns. Die Stadt wurde 1158 auf dem so genannten "Augsburger Schied" von Kaiser Friedrich Barbarossa zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der eigentliche Gründer ist Herzog Heinrich der Löwe, der um den einträglichen Salzhandel auf sein Gebiet umzuleiten, die Isarbrücke bei Föhring zerstörte und den Markt einige Kilometer isaraufwärts nach Munichen verlegte. Die Stadtbefestigung mit Isartor, Sendlinger Tor und Karlstor erfolgte im frühen 14. Jahrhundert unter Ludwig dem Bayern. Die älteste Kirche des Stadtzentrums ist St. Peter, deren Renaissanceturm als "Alter Peter" eines der Wahrzeichen der Stadt bildet.

Die Innenstadt ist überschaubar und leicht zu Fuß zu erkunden. Sie wird durch Karlsplatz, Sendlinger Tor, Isartor und Odeonsplatz begrenzt. In ihrem Zentrum liegt der Marienplatz, Münchens "gute Stube", von dem die Shopping-Meilen Richtung Stachus und Sendlinger Tor abgehen. Richtung Norden um den Max-Joseph-Platz und den Odeonsplatz liegen die "herrschaftlichen Bezirke" mit Residenz, Erzbischöflichem Palais und Hofgarten.

Abgesehen von der Innenstadt besteht München, vielleicht noch mehr als andere Großstädte, aus vielen "Dörfern", Stadtteilen mit jeweils eigenem Charakter.

Schwabing beispielsweise wird durch die Schickeria, das entsprechende Nightlife, die Cafés zum "Gesehen-Werden" sowie durch die lockere Atmosphäre um Universität und Englischen Garten geprägt. "Bogenhausen" heißt der angrenzende vornehme Wohnbezirk im Münchner Nordosten. Südlich davon, zwischen Ostbahnhof, Max-Weber-Platz und Rosenheimer Platz, liegt Haidhausen, ein Stadtviertel der "einfachen" Leute und der alternativen Lebensweisen. Entsprechend findet man hier Szene-Kneipen und Läden mit ausgefallenem Angebot.

Die Attraktionen Münchens freilich sind über das ganze Stadtgebiet verstreut. So liegt etwa das Olympiagelände im Norden, das Nymphenburger Schloss im Westen und der Zoo im Süden jeweils ein ganzes Stück von der Innenstadt entfernt.

Die Liegewiesen entlang der Isar, im Englischen Garten und an den Baggerseen unter anderem im Norden Münchens laden immer wieder zur Rast oder zum (Sonnen-)Bad ein.

Da München nicht weit von den Feriengebieten in den bayerischen Alpen am Starnberger See oder am Chiemsee entfernt liegt, lässt sich eine Städtereise im Winter gut mit einer Skiausfahrt oder im Sommer mit einem Aktivurlaub an den bayerischen Seen und in den Bergen verbinden.

Stuttgart

Stuttgart, die Hauptstadt Baden-Württembergs, ist eine Stadt der reizvollen Gegensätze, eine pulsierende lebensfrohe Metropole. Einerseits ist sie mit den Firmensitzen von Daimler Chrysler, Porsche und Bosch und mit den jährlich im November stattfindenden Stuttgarter Buchwochen eine Wirtschaftsmetropole und Verlagsstadt. Andererseits ist Stuttgart eine Großstadt mit einem sehr hohen Grünflächenanteil. Die Lage der Stadt ist einmalig, das Panorama herrlich. Stuttgart schmiegt sich in einen Talkessel. Die sie auf drei Seiten umgebenden grünen Hänge sind bis zu 200 Meter hoch. Hier wurde noch bis in das 19. Jahrhundert hinein Wein angebaut. Die "Stäffele", Treppen, die die Weinberge begehbar machen, tragen viel zur heimeligen Atmosphäre der Stadt bei. Im Grüngürtel, der sich vom Neckar bis in das Herz der Stadt hinein zieht, lässt sich ein ausgedehnter Spaziergang unternehmen. Für kulturinteressierte Besucher gibt es schöne Plätze, prächtige Schlösser und viele historische Bauten unterschiedlicher Architekturstile zu entdecken, und Naturliebhaber finden in der interessanten und vielseitigen Umgebung von Stuttgart ein ausgiebiges Betätigungsfeld.

Stuttgart hat mit seinem Flughafen, den Bahnverbindungen und Autobahnanschlüssen sowie dem ausgebreiteten Netz öffentlicher Verkehrsmittel eine erstklassige Infrastruktur, die sie auch als Messe- und Kongressstadt attraktiv gemacht hat. Seit Herbst 2007 ist die neue Messe auf den Fildern, direkt am Stuttgarter Flughafen, eröffnet.

Auch kulturell hat Stuttgart einiges zu bieten. Fröhliche Feste, wie das Sommerfest, das Stuttgarter Weindorf und das Cannstatter Volksfest, sorgen für Abwechslung. Neben zahlreichen sehenswerten Museen sind die Staatsgalerie Stuttgart und Haus der Geschichte Baden-Württemberg Anziehungspunkte für Einheimische und Touristen. Die Bühnen der Stadt bieten ein breites Spektrum von Klassik und Ballett bis hin zu Kabarett und Varieté. Aber auch die Musicaldarbietungen im SI-Centrum gehören zu den Topattraktionen. Eine regelrechte Unterhaltungskultur mit dem MaxX-Filmpalast und einer anspruchsvollen Gastronomie ist um die Musical-Hallen entstanden.

Weimar

Die Kulturstadt Weimar im Thüringer Becken gelegen, war ein Zentrum der deutschen Klassik. Die Epoche begann mit der Berufung von Christoph Martin Wieland durch Herzogin Anna Amalia im Jahr 1772 als Erzieher für den Sohn. Goethe kam drei Jahre später als Minister an den Weimarer Hof, Herder und Schiller folgten. Auch Luther, Bach und Lucas Cranach d.Ä. lebten zeitweilig in Weimar. Von den vielen bekannten Schriftstellern und Musikern, die im 19. Jahrhundert in Weimar wirkten, seien hier nur Franz Liszt, Hoffmann von Fallersleben und Richard Strauss genannt. Auch ein wichtiges Kapitel für die deutsche Geschichte wurde in Weimar geschrieben, als im Nationaltheater im August 1919 die deutsche Verfassung angenommen wurde, die die Grundlage für die Weimarer Republik wurde und die starke Stellung des Reichspräsidenten festschrieb. Noch heute sind die Auswirkungen der beschriebenen geschichtlichen Begebenheiten im Stadtbild und in den Sehenswürdigkeiten zu erkennen. Die Altstadt steht unter Denkmalschutz.

Im Jahr 1999 war Weimar eine der Kulturhauptstädte Europas. Gleichzeitig wurde dann auch dem 250. Geburtstag Johann Wolfgang von Goethes gedacht. Für diese Festlichkeiten wurden umfassende bauliche Veränderungen vorgenommen. Das Stadtschloß und der Marstall wurden grundlegend saniert und das frühere Landesmuseum zum Museum für zeitgenössische Kunst umgestaltet.

Der Nordwesten

Der Norden Deutschlands ist flach, sanfte Hügel, Seen und Sandstrände beherrschen die Landschaft. Die Hansestadt Hamburg ist die zweitgrößte Stadt des Landes. Hannover ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Sehenswert sind im Norden auch Lübeck mit einer bemerkenswerten Altstadt, das Wikingermuseum Haithabu in der Nähe von Kiel und die Hafenstadt Bremen.

Die nord- und ostfriesischen Inseln sind beliebte Ferienziele. Die Inseln mit weiten Sandstränden sind zum Teil autofrei.

Ostfriesland ist das Land der Windmühlen, die überall an der Küste zu sehen sind. Neuerdings haben sich die modernen Windkraftanlagen dazugesellt, die hier ideale Windbedingungen gefunden haben und weit über das Land zu sehen sind. Ein malerisches Fischerdorf ist Greetsiel, wo gleich zwei Windmühlen am Ortseingang stehen. Von den sieben ostfriesischen Inseln ist Borkum ganz im Westen die größte. Das Auto kann auf der Fähre mitgenommen werden, Fahrräder können überall auf der Insel gemietet werden.

Die Nordfriesischen Inseln haben mit Sylt einen mondänen und bekannten Vertreter. Eine gemütlichere Insel mit einer grandiosen Dünenlandschaft ist Amrum. Am romantischsten ist der rote Felsen Helgolands, dessen Badedüne nur mit dem Schiff zu erreichen ist. Haushohe Wellen brechen sich an stürmischen Tagen an den Uferbefestigungen Helgolands - ein unvergessliches Naturschauspiel.

Zu Norddeutschland zählt auch das Erholungsgebiet der Lüneburger Heide sowie die Wandergebiete in Westfalen. Das Ruhrgebiet ist ein Ballungsraum aus mehreren Großstädten, der durch seine kulturelle Vielfalt von sich reden macht.

Der Nordosten

Die am meisten frequentierte Ferienregion Deutschlands erstreckt sich von Travemünde bis nach Flensburg. Überall an der Küste finden sich gepflegte Badeorte und kilometerlange Sandstrände. Die wichtigsten Inseln sind Hiddensee, Usedom und die Halbinsel Rügen. Die Kreidefelsen der Insel Rügen sind nicht erst seit Caspar David Friedrich bekannt. Die weißen Klippen des 47 Meter aufragenden Kap Arcona waren schon vor 100 Jahren ein besonderer Anziehungspunkt.

Kiel liegt am östlichen Ende des Nord-Ostseekanals, der meistbefahrenen künstlichen Wasserstraße der Welt. In Kiel finden alljählich Segelwettbewerbe statt.Greifswald, Schwerin und Rostock sind historische Städte, deren Stadtanlagen und Gebäude größtenteils erhalten geblieben sind. Berlin ist als Hauptstadt das neue Zentrum Deutschlands und nach wie vor eine lebendige Metropole. Potsdam ist mit dem Schloss Sanssouci sehenswert. In Sachsen-Anhalt sind Magdeburg, Quedlinburg und Wernigerode besuchenswert. Der Nationalpark Harz ist ein beliebtes Ausflugsziel.

Thüringen und Sachsen

In Thüringen liegt der berühmte, insgesamt 168 Kilometer lange Wanderweg Rennsteig. In der Luther-Stadt Erfurt sind noch viele Bürgerhäuser erhalten. Eisenach wird von der geschichtsträchtigen Wartburg überragt. Die Goethe-Stadt Weimar ist eine kulturelle Hochburg der Region. Dresden, Leipzig und Meißen sind weitere Städte in Sachsen, die man unbedingt besuchen sollte.

Entlang des Rheines

In Düsseldorf findet man auf der Einkaufsmeile "Kö" alle eleganten Modeadressen der Welt. Viele kulturelle Veranstaltungen finden hier statt. Wahrzeichen der Stadt Köln ist der Dom. In unmittelbarer Bahnhofsnähe befindet sich die neue Gemäldesammlung im Wallraf-Richartz-Museum. Der Karneval im Februar ist in Düsseldorf und Köln ein wichtiger gesellschaftlicher Höhepunkt. Sehenswerte Städte sind die Kaiserstadt Aachen, die Stadt Koblenz am Ende des Moseltales, die alte Römerstadt Trier und der Bischofssitz Mainz am Zusammenfluss von Main und Rhein.

Banken- und Wirtschaftszentrum Deutschlands ist Frankfurt am Main. In der Innenstadt sind die Paulskirche, der sog. Römer und die Oper historische Gebäude. Fulda ist ein Bischofssitz nordlich von Frankfurt, dessen Barockviertel in seiner Gesamtanlage für Deutschland einzigartig ist. Die Universitätsstadt Marburg und der Kurort Wiesbaden sind bedeutende Städte. Im Saarland macht sich der französische Einfluss deutlich bemerkbar.

Auf dem Rhein finden Flusskreuzfahrten statt, die auch die Zubringerflüsse Mosel, Saar, Main einschließen, weiter südlich sogar den Neckar. Besonders die Moselhänge gehören zu den bedeutendsten Weinanbaugebieten Deutschlands.

Der Südwesten

Die Universitätsstadt Heidelberg ist für in- und ausländische Touristen ein großer Anziehungspunkt. Den ganzen Neckar entlang finden sich kleine historische Städte, darunter Bad Wimpfen im Norden Heilbronns. Stuttgart ist die baden-württembergische Hauptstadt, die außerordentlich viele Parks zu bieten hat. In der näheren Umgebung sind Ludwigsburg, Weil der Stadt und Schwäbisch Gmünd sehenswert. Die Universitätsstadt Tübingen lockt mit dem pittoresken Stadtzentrum und vielen bemerkenswerten Ausstellungen in der Kunsthalle.

Der Schwarzwald gehört zu Deutschlands wichtigsten Mittelgebirgen. Die Tannenwälder, Schluchten und Seen und auch die Heilbäder begeistern die Besucher. In Triberg wurde das Wahrzeichen des Schwarzwaldes entwickelt, die Kuckucksuhr. Sie ist nach wie vor ein willkommenes Reiseandenken nicht nur für Amerikaner und Asiaten. Um Tribergs 160 Meter hohen Wasserfall rankt sich eine Sage. Mit der Bahn kann man auf einer romantischen Eisenbahnstrecke über Donaueschingen (Ursprung der Donau) bis nach Konstanz an den Bodensee fahren. Für Autoreisende und auch für Motorradfreunde ist die Schwarzwaldhochstraße eine Traumstrecke, die im eleganten Kurort Baden-Baden beginnt und bis ins Herz des Schwarzwaldes führt. Der Feldberg ist mit seinen 1493 Metern die höchste Erhebung des Schwarzwaldes und ist im Winter ein beliebtes Skirevier. Die Universitätsstadt Freiburg im Breisgau liegt im Südschwarzwald und ist mit ihrem bunten Treiben die heimliche Hauptstadt der Region. In vielen Städten des Schwarzwaldes, so auch in Rottweil, können Besucher in der Fasnachtszeit das Schauspiel einer alemannischen Fasnet erleben. Aus dem 16. Jahrhundert haben sich viele Masken und Gewänder erhalten, und auf einem malerischen Umzug wird mit Schellengerassel frühmorgens der Winter verjagt.

Das Münster in Ulm ist der höchste Kirchturm der Welt. Ein Spaziergang durch die Altstadt mit den historischen Fischergassen lohnt sich.

Der Bodensee befindet sich ganz im Süden Deutschlands und grenzt an die Schweiz und Österreich. Das gesamte Ufer des Sees ist touristisch erschlossen und auf dem See finden Bootsausflüge statt. Ein Besuch auf der Blumeninsel Mainau und der Reichenau mit Benediktinerabtei lohnt sich. Schöne Städte am Bodenseeufer sind Meersburg, Lindau und Konstanz. Der Rheinfall bei Schaffhausen ist ein beliebtes Ausflugsziel in der nahen Schweiz.

Der Südosten

Die Hauptstadt Bayerns ist München, die mit einem vielfältigen kulturellen Angebot aufwartet. Eine reiche Auswahl an Museen und Galerien, viele Theater und Veranstaltungen locken zahlreiche Besucher an. Das jährliche Oktoberfest ist ein Muss für die meisten ausländischen Besucher. Im Osten liegt an der tschechischen Grenze der Nationalpark Bayerischer Wald. Passau, Regensburg und Nürnberg sind beliebte Ausflugsziele. In Nürnberg ist der jährlich stattfindende Weihnachtsmarkt besonders stimmungsvoll. In Augsburg sind noch alte Kaufmannshäuser aus dem 16. Jh. zu sehen. In der Kaiser- und Bischofsstadt Bamberg ist der Dom aus dem 13. Jh. erhalten. Rothenburg ob der Tauber besitzt noch eine vollständig erhaltene Stadtmauer auf der man, wie auch in Nördlingen, die gesamte Stadt umrunden kann.

Der Süden Bayerns wird von den Alpen und dem Alpenvorland mit seinen vielen Seen bestimmt. Die Allgäuer Landschaft ist klimatisch angenehm und sehr stimmungsvoll. In den Bayrischen Alpen befinden sich mit der Zugspitze (2962 m) und dem Watzmann (2713 m) die höchsten Berge Deutschlands.

Nationalparks: Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer

Der größte Nationalpark Mitteleuropas wurde um die größte zusammenhängende Wattlandschaft der Erde gebildet. Diese Landschaft reicht von der niederländischen Nordseeküste bis hinauf nach Dänemark. Das Wattenmeer, ein im Wirkungsbereich der Gezeiten liegender Streifen, der bei Flut vom Meerwasser überflutet wird und bei Ebbe trocken bleibt, ist weltweit einzigartig. Bis zu 3.200 Tierarten bevölkern das Wattenmeer. Am Ufer findet man Seesterne, Krebse, Schnecken, Muscheln und Wattwürmer. Als Nist- und Rastplatz einer großen Anzahl von Zugvögeln ist der Nationalpark alljährlich eine Besucherattraktion, besonders im Herbst. Auf den Salzwiesen gibt es eine vielfältige Pflanzenwelt, so finden sich hier der Strandflieder, Rotschwingel und Strandwegerich.

Von einem erfahrenen Wattführer kann man sich das Schauspiel von Ebbe und Flut zeigen lassen, wenn nach sechs Stunden das Meer zurückkehrt, und die Priele, tiefe Furchen in der Wattlandschaft, sich wieder mit Wasser füllen. Wattwanderungen mit Führung sind für die ganze Familie ein unvergessliches Erlebnis.

Zu den vielen Ausflugsmöglichkeiten gehören auch Aufenthalte in den kleinen Fischerdörfern des Nationalparks sowie eine Schifffahrt zu den Seehundbänken.

In Tönning befindet sich das Nationalparkhaus und das wissenschaftliche Zentrum der Nationalparks des Wattenmeeres. Das Multimar Wattforum Tönning ist außerordentlich sehenswert.

Hamburgisches Wattenmeer

Drei Inseln bestimmen das Landschaftsbild des Nationalparks Hamburgisches Wattenmeer, dem kleinsten der drei Wattenmeer-Nationalparke: Die grünflächige, von 40 Menschen bewohnte Insel Neuwerk, die Düneninsel Scharhörn und die künstlich aufgespülte Insel Nigehörn. Aufatmen ist angesagt auf dieser Inselgruppe, die sich direkt in der Elbmündung vor Cuxhafen befindet und aus ca. 12.000 ha Wattlandschaft besteht. Bei Ausflügen ins Watt kann man Bernstein suchen und große Kolonien von Zwerg-, Brand-, Fluss- und Küstenschwalben beobachten.

Die Geschichte der Insel Neuwerk ist seit 1299 urkundlich belegt. Die Wege auf dieser Insel führen durch begrüntes Eiland und vorbei an Zeugnissen der Geschichte, z.B. dem Wehrturm in der Elbmündung, einem deutlichen Zeichen der Hanse, sowie der Bastion, die Stützpunkt für die Bekämpfung der Seeräuberei war. Die ursprüngliche Sandbank Scharhörn ist vor allem wegen ihrer Seevogelkolonien eine Besucherattraktion. Wie auch die künstlich aufgespülte Vogelinsel Nigehörn, die für Besucher gesperrt ist, erstaunt Scharhörn durch riesige Flächen unberührter Natur.

Niedersächsisches Wattenmeer

An der Nordseeküste Niedersachsens befindet sich der Nationalpark "Niedersächsisches Wattenmeer". Er schützt das zwischen Ems und Elbe liegende Wattenmeer, einschließlich der vorgelagerten ostfriesischen Inseln. Hier gibt es beeindruckende Landschaftsformen, wie zum Beispiel die für die Region typischen Salzwiesen, das Steilufer bei Dangast sowie das "schwimmende Moor" bei Sehestedt, das einzige noch intakte Außendeichsmoor in Deutschland.

Zu einer der ausgefallensten Erscheinungen unter den dort lebenden Tieren gehört die Brandente, einer der schönsten Vögel der Küstenregion. Zwischen August und September bevölkern besonders viele Küstenvögel das Watt.

Zu den Höhepunkten des Parks gehören das Wattenmeerhaus in Wilhelmshaven, die Seehundstation in Norddeich, das Wasserschloss in Dornumsiel sowie das Deutsche Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven. Auf der Insel Borkum kann das Feuerschiff und der Walknochenzaun bewundert werden. Auf Norderney steht das Fischerhausmuseum. Und auf Wangerooge ist der alte Leuchtturm sehenswert.

Jasmund

Im Nationalpark Jasmund im Nordosten Deutschlands findet man die unterschiedlichsten Landschaftsformen. Schön ist die Kreidelandschaft mit zahlreichen Mooren, Feuchtwiesen und Trockenrasen, deren bekanntester Punkt die weltberühmten Kreidefelsen um den Königsstuhl sind und die schon von dem berühmten Maler Caspar David Friedrich dargestellt wurden. Zu dem Nationalpark gehören außerdem die seit dem 13. Jh. vorhandenen Rotbuchenwälder auf dem Stubnitzplateau, einer überwiegend aus Kreide aufgebauten, eiszeitlich geprägten Hochfläche.

Neben dem Königsstuhl, dem höchsten Felsen der Kreideküste, beeindruckt die 10 km lange und bis zu 117 m hohe Kreideküste mit ihren aktiven und inaktiven Kliffs, die die Dynamik einer Steilküste veranschaulicht. Hier findet der aufmerksame Strandwanderer neben weißer Schreibkreide eiszeitliche Sedimente und Fossilien.

Die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt des Nationalparks beherbergt beispielsweise Mehlschwalben, die in den Kreideriffs brüten oder den seltenen Seeadler.

Das Gebiet der Stubnitz ist nicht nur aufgrund seiner Kreidelandschaft einen Besuch wert. Auf den regelmäßig stattfindenden Führungen des Nationalparkamtes kann man näheres über die Germanengöttin Hertha oder den geheimnisvollen Piraten Störtebecker, der an diesem Ort angeblich einen Schatz vergraben hat, erfahren.

Ein Mehr an Geschichte bedeutet ein Besuch im Jagdschloss Granitz südlich von Binz. Bei einer Fahrt mit der Dampf-Kleinbahn "Rasender Roland" läßt sich die Landschaft besonders gut erschließen.

Höhepunkte des Nationalparks sind das Kap Arkona mit dem kleinen Ort Vitt, der Fischereihafen Saßnitz mit Fischereimuseum, die Piratenschlucht in Saßnitz, das Stadtmuseum in Greifswald mit einer Caspar-David-Friedrich-Ausstellung, die historischen Handwerkerstuben in Gingst und der Grümbke-Aussichtsturm bei Neuenkirchen.

Vorpommersche Boddenlandschaft

Im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft erstreckt sich von der Halbinsel Darß-Zingst bis zur Westküste Rügens eine Landschaft aus Steilküsten und Dünen, Nehrungen und Strandseen. Ihren Namen verdankt die noch weitgehend naturbelassene Landschaft den von der offenen Ostsee abgetrennten Lagunen, die Bodden genannt werden.

Die Vielfalt und Vielzahl der Tier- und Pflanzen dieses Naturraumes ist erstaunlich. Seltene Wildarten wie Rothirsche und Wildschweine können aus geringster Entfernung beobachtet werden.

Besondere internationale Bedeutung genießt der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft als größter Kranich-Rastplatz Europas. Alljährlich ist hier im Herbst der Anflug von ca. 30.000 Kranichen zu beobachten. Entlang der Reiserouten erreicht man u.a. den größten Sandhaken Rügens: Eine durch Kiefern und Birken gekennzeichnete Landschaft, mit vermoorten Strandseen und Beobachtungspunkten zur See- und Boddenseite mit Blick über Landschaft und Tierwelt.

Die vorgelagerte, autofreie Insel Hiddensee, die größte Insel des Nationalparks, mit sehenswerten Orten wie der Dünenheide mit gut ausgeschilderten Wanderwegen und den Dornbuschhöhen, zieht immer mehr Erholungssuchende an. Das Besucherhaus am Hauptweg informiert über die Besonderheiten des Nationalparks.

Müritz

Östlich des bekannten und größten Sees der Mecklenburgischen Seenplatte im Nordostdeutschen Tiefland liegt der Nationalpark Müritz. Die Wege mit einer Gesamtlänge von 660 km führen durch eine traumhafte Großseenlandschaft, die mehr als 130 Seen, uralte Buchenwälder und zauberhafte Moore umfasst.

Dieses von der Eiszeit geformte Naturgebiet ist insbesondere als Brutstätte für selten gewordene oder an anderen Orten schon ausgestorbene Großvögel von internationaler Bedeutung. Seeadler, Fischadler und Kraniche können auf extra angelegten Beobachtungsständen, die sich im östlichen Teil des Nationalparks, bei Serrahn, befinden, beobachtet werden.

Sehenswert sind das "Heinrich-Schliemann-Museum" in Ankershagen, die Stadt Waren mit ihrer Altstadt und besonders die Fischadlerpaare in Federow.

Neben Erkundungen zu Fuß, mit dem Rad oder dem Kanu sind auch Schiffsfahrten auf der Mecklenburger Groß- und Kleinseenplatte möglich, bei denen Fahrräder kostenlos transportiert werden.

Unteres Odertal

Dieser 60 km lange Auen-Nationalpark aus eindrucksvollen Oderhängen und blühendem Trockenrasen führt am deutschen und polnischen Ufer der Oder entlang.

Neben den besonderen und geschützten Vogelarten wie Seeadler, Schwarzstorch und Seggenrohrsänger, leben hier auch Biber, die ihre Staudämme errichten. Über 40 Fischarten und 50 verschiedene Säugetierarten komplettieren den Tierreichtum. Ein Erlebnis besonderer Art ist der Anflug von über 13.000 Kranichen auf ihre im Odertal gelegenen Rastplätze.

Besuchenswert sind der mittelalterliche Burgfried in Stolpe, die historischen Tabakscheunen bei Friedrichsthal, das Schloss bei Zützen, in Gartz die mittelalterliche Stadtbefestigung und die Stephans-Kirche sowie die spätgotische Dorfkirche in Criewen.

Harz

Der Nationalpark Harz ist eines der beliebtesten Wander- und Skiwandergebiete der deutschen Mittelgebirge.

Diese Landschaft in Granit zeugt von einer besonders vielfältigen Geologie. Entlang dem 700 km langen Wanderwegenetz durchquert man die für das Harzgebirge charakteristischen Bergfichten- und Buchenmischwälder, findet Hoch- und Übergangsmoore sowie Bäche. Es gibt Rothirsche, Rehe und Wildschweine. Während die bunte Vogelwelt mit Arten wie dem Schwarzspecht, der Ringdrossel und dem Zaunkönig ständig präsent bleibt, sieht man mit viel Glück auch Wildkatzen und Füchse.

Die über 20 Besucher- und Erlebnis-Bergwerke machen Ausflüge zu interessanten Höhepunkten. In Clausthal-Zellerfeld steht die größte Holzkirche Deutschlands.

Zu empfehlen sind Besichtigungen der verschiedenen Nationalparkhäuser, zum Beispiel in Altenau-Torfhaus und St. Andreasberg mit den mittelalterlichen Gebäuden und Besucherbergwerken, die einen tieferen Einblick in Geschichte und Kultur der Region gewähren.

Im Hochharz befindet sich der Brocken - der mit 1.142 Metern höchste Berg des Harzes. Der fast kahle Gipfel ist oft nur schemenhaft zu sehen, da er ca. 300 Tage im Jahr zeitweise im Nebel versinkt. Dieser besondere Umstand führte zu der Sage, dass hier die Hexen zu Hause seien und alljährlich wird hier die Walpurgisnacht mit dem Hexentanz gefeiert.

Die Schmalspurbahn mit einem Wegenetz von über 130 km führt zu mittelalterlichen Städten der Umgebung und auch auf den Brocken. Schön sind die Rübeländer Tropfsteinhöhlen, die Felsenschlucht im Bodetal und das Schloss Wernigerode. Die Stadt Quedlinburg ist dank ihrer an historischen Fachwerkhäusern reichen Bausubstanz zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt worden.

Hainich

Vor wenigen Jahren noch militärische Sperrzone, wurde das von Rotbuchen dominierte Waldgebiet Hainich im Westen Thüringens zu Deutschlands jüngstem Nationalpark erklärt.

Eine Reise zwischen dem Kurort Bad Langensalza und der Wartburg-Stadt Eisenach führt in das größte zusammenhängende Laubmischwaldgebiet Europas, das auch als "Urwald in der Mitte Deutschlands" bezeichnet wird. Diese einzigartigen Wälder, auch Plenterwälder genannt, sind besonders naturschonend bewirtschaftete Wälder.

Rundwanderwege, vor allem der bekannteste Höhenwanderweg "Rennstieg", führen bis in die malerischen Städte der Region. In der Kurstadt Bad Langensalza steht das Schloss Dryberg und ein Heimatmuseum. In der Thomas-Müntzer-Stadt Mühlhausen stehen Bürgerhäuser aus sieben Jahrhunderten und eine begehbare Stadtmauer. Die Martin-Luther-Stadt Eisenach ist mit der Wartburg nicht nur für Kulturliebhaber einen Besuch wert. Die ca. 1.000-jährige "Betteleiche" und die "Steinernen Kreuze" dürfen auf dem Rennsteig nicht ausgelassen werden. Bei Bickenriede steht das sehenswerte Kloster Anrode.

Kellerwald-Edersee

Die ausgeprägte Waldlandschaft am Edersee in Hessen wurde 2004 als Nationalpark Kellerwald-Edersee ausgewiesen. Der Kellerwald gehört geologisch gesehen zum Rheinischen Schiefergebirge, das Landschaftsbild ist durch den Wechsel von tief eingeschnittene Tälern und Bergkuppen geprägt.

Der Nationalpark zeichnet sich vor allem durch seinen alten Baumbestand mit einem hohen Buchenanteil aus. Die Laub- und Mischwälder werden für westeuropäische Verhältnisse schon seit langer Zeit nicht mehr genutzt und sind daher in einem naturnahen Zustand.

Hier kann man erfahren, welche Bäume und andere Pflanzen sich je nach Gestein, Boden, Wind- und Lichtverhältnissen ansiedeln. So kann zum Beispiel die Rotbuche an sehr trockenen Standorten gedeihen, während Erlen und Weiden mehr Feuchtigkeit benötigen. Anderen Pflanzen wiederum wie die Sommer- und die Winterlinde macht eine steile Hanglage nichts aus.

Entlang der Flüsse gibt es auch Waldwiesen, ein Lebensraum ganz anderer Pflanzen und Tiere.

Zu den Säugetieren, die im Nationalpark Kellerwald-Edersee leben, zählen der Rothirsch, das Schwarzwild und das Muffelschaf, Füchse und Dachse sowie 13 Fledermausarten.

Sächsische Schweiz

Im Osten Deutschlands, Südöstlich von Dresden gelegen, schützt der Nationalpark Sächsische Schweiz, einen über 36.000 ha großen Teil des von der Elbe in 100 Millionen Jahren geschaffenen Elbsandsteingebirges.

Die einzigartige Formenwelt des Sandsteins und der Wechsel von Wald und offenem Land zeigen, daß die ursprüngliche Flusslandschaft keine reine Naturlandschaft mehr ist, sondern eine seit Jahrhunderten vom Menschen genutzte und gestaltete Kulturlandschaft. Selten gewordenen Tierarten wie Uhu, Fischotter und Siebenschläfer kann man beobachten. In der Vegetation sieht man ein durch den kleinräumigen Biotopwechsel entstandenes Umfeld an Farnpflanzen, Flechten und Moosen. Der Weg auf die "Bastei" wird mit einem wundervollen Ausblick über die Elbe belohnt. Auf der Fahrt mit einem gemieteten Ruderboot oder mit einem der zahlreichen Schiffe kann man die beeindruckende Landschaft vom Wasser aus erkunden. Zu empfehlen sind die romantischen Fahrten auf der Elbe mit einem der ältesten Raddampfer der Welt. Zum Lichtenhainer Wasserfall kann man mit der nostalgischen Kirnitzschtalbahn fahren. Weitere Highlights der Region sind die Festung Königstein und die Felsenbühne in Rathen.

Nationalpark Eifel

Der im Jahr 2004 ausgewiesene Nationalpark Eifel ist der erste Nationalpark Nordrhein-Westfalens. Er befindet sich im Mittelgebirge der Eifel und ist 11.000 ha groß. Er wird von dem Bach Rur und seinen Nebenbächen durchzogen, die die Bergrücken tief eingeschnitten haben. Während die kleinen Bäche meist Kerbtäler geschaffen haben, fließen die größeren mäandrierend auf breiten Talsohlen.

Der Nationalpark schützt in erster Linie Buchenwälder, die typische Vegetation für nährstoffarme und saure Böden. Große Areale werden aber von Fichten eingenommen, worin sich die ehemalige wirtschaftliche Nutzung widerspiegelt. In Zukunft sollen sich wieder Naturwälder entwickeln können.

Der Nationalpark Eifel beherbergt rund 240 geschützte Tierarten, darunter sind viele Insektenarten aber auch Uhus, Schwarzstörche, Rothirsche und Wildkatzen.

Nationalpark Bayerischer Wald

Der Nationalpark "Bayerischer Wald" im Südosten Deutschlands repräsentiert zusammen mit dem östlich angrenzenden Böhmerwald das größte zusammenhängende Waldgebiet Europas.

In den eindrucksvollen Urwäldern gibt es zahlreiche Rad- und Wanderwege, die zu Mooren, Bergbächen und Eiszeit-Seen führen.

Das eher rauhe Klima bedingt eine für die Region charakteristische Tierwelt. Neben dem wieder eingebürgerten Schwarzstorch gehören mittlerweile auch Uhu, Habichtskauz und Kohlrabe wieder zu den heimischen Vogelarten. Ebenso interessant zu beobachten sind die Rauhfuß-, Auer- und Haselhühner. Weiter entlang der Wege durch den Nationalpark erreicht man die "Glasstraße", auf der man in mehreren Hütten Glasmacher beobachten kann. In Frauenau befindet sich ein Glasmuseum, in der Glasstadt Zwiesel gibt es ein Bauernhausmuseum. Natürlich gehört die Burgruine Weißenstein zu einem Besuch im Bayerischen Wald dazu.

Touren durch die Urwaldgebiete Mittelsteighütte und Höllbachgespreng, Erlebniswege wie der "Watzlik-Hain" und "Schachten", ehemalige Almen des Bayerischen Waldes sowie ein Besuch der Informationszentren bei Neuschönau und Ludwigsthal sind entspannend und interessant.

Berchtesgaden

Diese Hochgebirgslandschaft in Bayern ist weitgehend vom Eingriff des Menschen verschont geblieben. Zu diesem Schutzgebiet gehört das Gebirgsmassiv des Watzmann, dessen Mittelspitze mit 2.713 m der höchste Punkt des Nationalparks Berchtesgaden ist. Die Landschaft wird vor allem von Felsenregionen, Schuttflächen, alpinen Matten, Latschenkiefern und Grünerlen geprägt. Der berühmte Königsee liegt zwischen Watzmann, Steinernem Meer und dem Hagengebirge. Alpine Arten wie Steinbock, Murmeltier, Adler, Schneehase und Alpensalamander leben hier in freier Wildbahn, auch der in Deutschland selten gewordenen Steinadler, der jedoch nur mit viel Glück zu entdecken ist. Ebenso schön wie vielseitig ist die Flora, zu denen beispielsweise das Pyrenäen-Drachenmaul, Hausmanns-Mannschild und die Zwerg-Alpenrose gehören.

Großer Beliebtheit bei den Besuchern erfreut sich besonders die "Jennerseilbahn", mit der man bis zur Nationalparkgrenze in 1.800 m Höhe gelangen kann. In Marktschellenberg kann eine Eishöhle besichtigt werden, in Berchtesgaden ist das begehbare Salzbergwerk ein Besuchermagnet.

Karte Deutschland
Blick auf das alte Stadtzentrum - Berlin

Reisehinweise

Informationen zur Sicherheitssituation in Deutschland sind auf den Internetseiten des Bundesinnenministeriums zu finden: www.bmi.bund.de

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Die auf Reisen allgemein üblichen Vorsichtsmaßnahmen sind ausreichend.

RAUCHVERBOT: In allen öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus, Bahn, Straßenbahn, auch Taxi) besteht Rauchverbot. Auf Flughäfen und in Bahnhöfen ist Rauchen auf ausgewiesenen Raucherbereiche beschränkt. Die einzelnen Bundesländer haben darüber hinaus unterschiedliche Rauchverbote erlassen, unter anderem für Gastronomie, Schulen, Sporthallen, Veranstaltungen, öffentliche Behörden. Die Altersgrenze für den Zigarettenerwerb ist auf 18 Jahre angehoben worden.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Schweden

Karte Schweden

Einreise für Deutsche

Deutsche sind für einen unbegrenzten Aufenthalt visumfrei. Notwendig sind für die Dauer des Aufenthalts gültiger Reisepass (für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten ist auch der für die Dauer des Aufenthalts gültige Personalausweis ausreichend).

Als Nachweis des EU-weiten Versicherungsschutzes sollte die Europäische Krankenversicherungskarte mitgeführt werden (eine private Auslandsreisekrankenversicherung wird zusätzlich empfohlen).

Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.

Landesdaten

Lage

Schweden liegt auf der Ostseite der Skandinavischen Halbinsel. Es erstreckt sich in seiner Nord-Süd-Ausdehnung über 1.600 km zwischen dem 55. und 70. Grad nördlicher Breite und grenzt im Westen und Norden an Norwegen sowie ebenfalls im Norden und Nordosten an Finnland. Die übrigen Grenzen bildet die Ostsee, das Kattegat und Skagerrak.

Fläche: 449.964 km².

Verwaltungsstruktur: 21 Bezirke.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 9,58 Millionen

Städte:

Stockholm (Hauptstadt) ca. 881.200, mit Vororten ca. 2,12 Millionen

Göteborg ca. 526.100

Malmö ca. 307.800

Uppsala ca. 202.600

Linköping ca. 148.500

Västerås ca. 140.500

Örebro ca. 139.000

Norrköping ca. 132.100

Helsingborg ca. 132.000

Jönköping ca. 129.500

Umea ca. 117.300

Sprache

Die Landessprache ist Schwedisch. Daneben wird vielfach Englisch gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit (kein Zeitunterschied).

Telefon/Post

Post

Post nach Europa benötigt ca. 3-4 Tage. Briefkästen sind gelb.

Telefon

Die Vorwahl für Schweden von Deutschland, Österreich und der Schweiz aus ist 0046, danach wird die Ortskennzahl ohne die 0 und dann die Teilnehmernummer gewählt. Von Schweden nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. In Schweden sind Telefonkarten sehr verbreitet, die man an Kiosken oder in Geschäften der schwedischen Telefongesellschaft kaufen kann. Öffentliche Telefonzellen, die Kreditkarten (VISA und MasterCard) akzeptieren, sind mit CCC gekennzeichnet.

Faxcenter gibt es in fast allen Städten.

NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr: 112 in ganz Schweden.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roaming-Verträge mit Anbietern in Schweden von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .se

Internetcafés gibt es in fast allen Städten.

Feiertage

Im Jahr 2017:

1. Januar (Neujahr)

6. Januar (Heilige Drei Könige)

14. April (Karfreitag)

17. April (Ostermontag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

25. Mai (Christi Himmelfahrt)

6. Juni (Nationalfeiertag)

24. Juni (Mittsommertag)

4. November (Allerheiligen)

24. Dezember (Heiligabend, halbtags)

25. und 26. Dezember (Weihnachten)

31. Dezember (Silvester, halbtags)

Die Sommerferien sind regional gestaffelt von Anfang Juni bis Mitte August. Von Mittsommer bis Mitte August haben viele Unternehmen und Geschäfte Betriebsferien.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 9.30-15 Uhr, üblicherweise haben die Banken an einem Nachmittag in der Woche bis 16 Uhr, z.T. bis 18 Uhr geöffnet, in den Zentren größerer Städte teilweise Mo bis Fr bis 17.30 Uhr. Am Gründonnerstag und am 24. Dezember sind Banken meist geschlossen.

Geschäfte: Es gibt keine Ladenschlussgesetze. Die Öffnungszeiten werden individuell vom Ladenbesitzer gewählt. Fachgeschäfte meist Mo bis Fr 10-19/20 Uhr, Sa und teilweise So 10-14 bzw. 16 Uhr. Größere Lebensmittelgeschäfte in Großstädten täglich (auch an Sonn- und Feiertagen) 8-20 Uhr; Kleine Facheinzelhändler meist Mo bis Fr 10-18 Uhr, Sa 10-14 Uhr.

Tankstellen: täglich 7-21/22 Uhr, an Autobahnen durchgehend.

Post: Mo bis Fr 9/9.30-18 Uhr, Sa 9-13 Uhr, auf dem Land oft kürzer. Im Juli ist in manchen Orten der Samstag geschlossen.

Büros: Gleitzeitregelungen; Öffnungszeiten bzw. Kontaktzeiten i.d.R. in der Kernzeit Mo bis Do 9-16 Uhr; Fr 9-13 Uhr. Mittagspause meist zwischen 11.30 und 14 Uhr.

Museen: meist zwischen 10 und 17 Uhr (im Sommer auch länger).

Vor Feiertagen schließen Banken und Büros bereits um 13 Uhr, viele Läden ebenfalls schon am Spätnachmittag.

Kleidung

Im Frühjahr, Sommer und Herbst sollte man Kleidung entsprechend der Jahreszeit mitnehmen; dazu im Sommer einen Regenmantel und im Frühjahr und Herbst einen wärmeren Mantel oder eine Jacke. Im Winter braucht man unbedingt warme Kleidung und nach Möglichkeit gut gefüttertes Schuhwerk.

Karte Schweden
Stockholm

Geschichte/Politik

Schweden war bereits früh besiedelt. Ab etwa 800 n. Chr. gründeten die Wikinger von Schweden aus insbesondere in Russland und Osteuropa erste Kolonien und errichteten Handelsstraßen. Unter der Herrschaft Erichs IX. (1150 bis 1160) erstarkte Schweden. Erich führte einen Kreuzzug nach Finnland und zwang den Eroberten das Christentum auf. In den folgenden zwei Jahrhunderten wurde Finnland vollständig von den Schweden unterworfen. Erich wurde später zum schwedischen Schutzpatron. Vom 14. bis zum 16. Jahrhundert war das Land mehrfach durch eine Union mit Dänemark und Norwegen verbunden. Nachdem 1523 die Unabhängigkeit Schwedens hergestellt wurde, begann eine Periode der Expansion. Im 16. und 17. Jahrhundert erreichte das Land eine Großmachtstellung. 1818 kam der französische Marschall Bernadotte auf den Thron. Unter seiner Führung erlebte Schweden einen beträchtlichen wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Aufschwung und die Verfassung wurde reformiert. Im Ersten und Zweiten Weltkrieg blieb Schweden neutral. Trotz zahlreicher Grenzzwischenfälle und Angriffe des Deutschen Reiches auf schwedische Schiffe konnte das Land seinen neutralen Status bis zum Kriegsende wahren. Schweden wurde Zufluchtsland für viele Emigranten aus Deutschland. Ende 1946 trat Schweden den Vereinten Nationen (UN) bei. Von 1936 bis 1976 regierten die Sozialdemokraten ununterbrochen das Land. 1994 stimmte die Bevölkerung Schwedens mit 52,2 Prozent dem Beitritt zur EU zu. Schwedischer König ist seit 1973 Karl XVI. Gustav aus dem Hause Bernadotte.

Wirtschaft

Die urbane, industrialisierte Wirtschaft Schwedens basiert im wesentlichen auf den großen Waldbeständen, den reichen Eisenerzvorkommen und den großen Wasserkraftreserven. Schweden rangiert zwar unter den Ländern mit dem höchsten Lebensstandard, erlebte jedoch in den frühen 90er Jahren eine große Wirtschaftskrise, der einschneidende Reformen folgten. Ein Großteil der landwirtschaftlichen Nutzfläche liegt in den Tiefebenen Südschwedens. Schweden kann seinen Eigenbedarf an Agrarprodukten weitgehend selbst decken. Die Agrarproduktion umfasst hauptsächlich Fleisch- und Milchprodukte. Angebaut werden Weizen, Gerste, Zuckerrüben, Kartoffeln, Hafer und Raps. Schweden hat die größten Holzvorkommen in Westeuropa und ist weltweit einer der größten Holzproduzenten. Der Fischfang konzentriert sich auf Heringe sowie Kabeljau, Flundern und Lachse. Die Förderung von Erzen ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Außerdem werden u.a. Zink, Gold, Erdöl, Uran und Eisenkies gefördert. Schweden ist heute eines der größten Industrieländer Europas. Wichtige Industriezweige sind der Maschinen- und Fahrzeugbau, die elektrische und elektronische Industrie sowie die Holz- und Papierindustrie. Wichtige Erzeugnisse sind Papier, Zement, Möbel, Glas und Glaswaren, Chemikalien, Textilien und Bekleidung, Flugzeuge, Schiffe und Nahrungsmittel.

Religion

Fast 95 Prozent der schwedischen Bevölkerung gehören der evangelisch-lutherischen Kirche an. Weitere protestantische Konfessionen sind Baptisten und Methodisten. Eine Minderheit gehört der römisch-katholischen Kirche, dem Islam und dem Judentum an.

Vegetation

In Nordschweden dominiert alpine und arktische Vegetation. An die karge Vegetation der Gebirgsregionen schließen sich Moorlandschaften an. Danach folgt eine Baumzone mit Birken und Weiden. Die niedriger gelegene und zugleich größte Zone besteht aus Nadelwäldern, mit Fichten und Kiefern. Im Süden dominieren Laubbäume wie Eichen und Buchen.

Tierwelt

Bär, Luchs, Marder, Rothirsch und Wolf sind die am häufigsten vorkommenden wilden Tiere in den Waldgebieten. Der Lemming, ein kleines Nagetier, findet sich in den hochgelegenen Mooren. Rentiere und Elche sind in Nordschweden verbreitet. Außerdem besitzt Schweden eine vielfältige Vogelwelt.

Karte Schweden

Kulinarisches

Schweden bietet ungewöhnliche Geschmackserlebnisse, wie z.B. gegorenen Hering (Surströmming). Elch- und Rentierfleisch, Fischgerichte, Köttbullar (Fleischbällchen), und das typische schwedische Buffet, Smörgåsbord sollte man sich nicht entgehen lassen. Jede schwedische Provinz hat ihre Spezialitäten.

Kaffee ist in Schweden eine Art Nationalgetränk. Dazu isst man Hefegebäck oder frische Waffeln mit Obst. Leichtbier (unter 3,5 vol%) kann in Schweden in Lebensmittelgeschäften gekauft werden. Stärkere alkoholische Getränke dürfen nur die staatlichen Alkoholgeschäfte (systembolaget) führen.

Souvenirs

Besonders beliebt als Mitbringsel sind Glasartikel, in Blei eingefasste Leuchten und Lampen, Kunsthandwerk (das man am besten direkt beim Hersteller kauft), Webartikel sowie Kleidung und Sportausrüstung. In den Sommermonaten Juli und August kann beim Schlussverkauf (Rea) das ein oder andere Schnäppchen gemacht werden.

Duty Free

Einreise aus EU-Ländern

Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

TABAKWAREN: 800 Zigaretten*, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

REISENDEN UNTER 18 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Tabakwaren bzw. UNTER 20 JAHREN keine Steuerbefreiung für alkoholische Getränke gewährt. Für den Eigenbedarf können Lebensmittel eingeführt werden. Die Mengengrenze für Fisch ist auf maximal 15 Kilogramm beschränkt.

*Ausnahmeregelung:

In Bulgarien, Kroatien, Lettland, Litauen, Ungarn oder Rumänien gekaufte Zigaretten dürfen nur noch bis zu einer Menge von 300 Stück steuerfrei eingeführt werden..

Einreise aus Drittländern

Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländer) sowie den Aland Inseln, den Kanal-Inseln oder den Kanarischen Inseln ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Handgepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE - nur für Personen ab 20 Jahren -

- 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Prozent vol. ODER

- 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol (u.a. Wermut, Portwein, Sherry), Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, sämtliche mit einem Alkoholgehalt von mehr als 15 Prozent vol. aber nicht mehr als 22 Prozent vol., oder Schaumwein;

- 4 Liter Wein (Alkoholgehalt von nicht mehr als 15 Prozent vol.);

- 64 Liter Starkbier (Alkoholgehalt von mehr als 3,5 Prozent vol.);

TABAKWAREN - nur für Personen ab 18 Jahren -

- 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (max. 3g/Stück) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

- eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

REISEPROVIANT - für Personen ab 12 Jahren maximal 15 kg, jedoch keine Frischwaren.

- Andere Waren/Geschenke (jedoch einschließlich des Werts eventuell mitgeführter Flaschen Starkbiers oder Kaffees oder Tees) bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende, für Einreisende auf dem Landweg auf 300 Euro, für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren beträgt der Freibetrag grundsätzlich 150 Euro.

Falls keine der vorgenannten Vergünstigungen zutrifft, sind grundsätzlich steuer- und abgabenfrei:

für Reisende ab 18 Jahren - 40 Zigaretten oder 20 Zigarren oder 20 Zigarillos oder 100 g Rauchtabak.

Karte Schweden
Klimadiagramm

Klimainformationen

Das Klima weist erhebliche Unterschiede in den verschiedenen Teilen des Landes auf. Nordschweden liegt im Bereich des Polarkreises und hat sehr lange, kalte Winter mit Tiefsttemperaturen bis -40°C. Die Mitternachtssonne scheint nördlich des Polarkreises von Juni bis Mitte Juli ("Mittsommernacht"), die Winter sind lang mit wenig Tageslicht.

Mittel- und Südschweden haben angenehme Sommer (Juni bis August) mit einer durchschnittlichen Temperatur in Stockholm um 18°C. Die Winter (Dezember bis März) sind kalt mit starken Schneefällen. Zu dieser Zeit werden in Stockholm im Durchschnitt etwa -3°C gemessen.

Beste Reisezeit

Eine Reise nach Süd- und Mittelschweden ist in den Monaten Mai bis September am angenehmsten. Ein Besuch in Nordschweden ist während der Wochen von Anfang Juni bis Mitte Juli angebracht.

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Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Saisonal FSME.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Schweden ist malaria-frei.

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Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Schwedische Krone (skr)

1 Schwedische Krone = 100 Öre.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 9,70 skr

1 US-$ = ca. 8,50 skr

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise nach Schweden aus einem Nicht-EU-Land sowie bei Ausreise aus Schweden in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Umtausch: Der Euro wird in Geschäften mit außen angebrachtem Euro-Zeichen (gelber Euro auf blauem Grund) als Zahlungsmittel akzeptiert.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden fast überall akzeptiert. Geldabhebung bei allen Banken möglich. Da in Schweden üblicherweise auch Kleinstbeträge mit Karte bezahlt werden (z.B. Parkuhren, öffentlicher Nahverkehr), wird die Mitnahme einer international üblichen Kredit- oder Bankkarte empfohlen. Um mit Kreditkarte zu bezahlen oder abzuheben, ist auch die dazugehörige PIN erforderlich.

Geldautomat: Ja - Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Logo) und Kreditkarten (PIN ist jeweils erforderlich) werden generell akzeptiert.

Reiseschecks: Ja - sie werden jedoch nur noch selten akzeptiert.

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Auskunftstellen

VisitSweden
Voltvägen 32
83148
Östersund / Schweden
(0046 63) 663 55 66
info@swetourism.se

Deutsch-Schwedische Handelskammer
(Tysk-Svenska Handelskammaren)
Valhallavägen 185
11553
Stockholm
Deutsch-Schwedische Handelskammer
Postfach 27104
10252 Stockholm/ Schweden
(0046 8) 665 18 04
(0046 8) 665 18 00
info@handelskammer.se
Mo bis Fr 9-12, 13-16 Uhr; im Juli verkürzte Öffnungszeiten

International Chamber of Commerce, Stockholm

Jakobs Torg 3
11152
Stockholm / Schweden
(0046 8) 411 31 15
(0046 8) 440 89 20
icc@icc.se

Botschaften und Konsulate

Botschaft des Königreichs Schweden
Rauchstraße 1
10787
Berlin
(0 30) 50 50 67 89
(0 30) 50 50 60
www.schweden.org/
ambassaden.berlin@gov.se
Mo bis Fr 9-12 Uhr
(Geschäftsbereich der Konsularabteilung: nur Land Berlin)

Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
Altenwall 6
28195
Bremen
(04 21) 223 99 58
(04 21) 223 93 54
schwedischeskonsulat.hb@t-online.de
Mo 14.30-17 Uhr, Mi und Do 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorary Consulate of the Kingdom of Sweden
Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
Berliner Allee 32
40212
Düsseldorf
(02 11) 323 97 52
(02 11) 323 84 57
konsulat@schwedenkammer.de
Di und Do 10-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
Regierungsstraße 61/62
99084
Erfurt
(03 61) 348 42 85
(03 61) 346 24 98
info@schwedenkonsulat.de
Di 9-12, Do 13-16 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
Bockenheimer Landstraße 51-53
60325
Frankfurt/M.
(0 69) 79 40 26 16
(0 69) 79 40 26 15
www.schwedengkhamburg.de
konsulat@msa.se
Di 9-11 Uhr, Do 15-17 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
Ditmar-Koel-Straße 36
20459
Hamburg
(0 40) 64 50 60 63
(0 40) 24 82 76 64
honorarkonsulat.schweden.hh@t-online.de
Di und Do 10.30-12.30, 13.30-15.30 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
Ilse-ter-Meer-Weg 7
30449
Hannover
(05 11) 35 77 25 43
(05 11) 35 77 25 42
honorarkonsul@iks-hannover.de
Mo, Di, Fr 9-12, Do 15-18 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
Holstenbrücke 2
24103
Kiel
(04 31) 997 07 77
(04 31) 99 70 76
konsulat.schweden.kiel@web.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)
(nur die kreisfreien Städte Flensburg, Kiel und Neumünster sowie die Landkreise Dithmarschen, Nordfriesland, Pinneberg,
Plön, Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Flensburg und Steinburg)

Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
c/o IHK Leipzig
Goerdelerring 5
04109
Leipzig
(03 41) 308 51 20
(03 41) 308 51 10
pl@schwedenkonsulat.com
Di und Mi 9-12 Uhr sowie nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
Pferdemarkt/Marlesgrube 1
23552
Lübeck
(04 51) 871 95 99
(04 51) 871 95 45
luebeck@honorarkonsulat-schweden.de
Di 11-13 Uhr, Do 12-14 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)
(nur die Stadt Lübeck sowie die Kreise Lauenburg, Ostholstein, Segeberg und Stormarn)

Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
Brienner Straße 9
80333
München
(0 89) 54 52 11 09
(0 89) 54 52 12 15
schwedisches.honorarkonsulat@wernerlaw.de
Mo, Di, Do 9.30-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
Altkarlshof 6
18146
Rostock
(03 81) 658 66 10
(03 81) 658 67 51
www.fsn.de
schwedisches-konsulat@fsn.de
Di 13-15, Do 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
Rotebühlstraße 77
70178
Stuttgart
(07 11) 66 72 20 36, 66 72 20 85
(07 11) 66 72 19 99
schweden-konsulat@klett-gruppe.de
Mo-Fr 10-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Tyska Ambassaden
Skarpögatan 9
11527
Stockholm
Tyska Ambassaden
Box 27832
11593 Stockholm/Schweden
(0046 8) 670 15 72
(0046 8) 670 15 00
www.german-embassy.se

info@stockholm.diplo.de
Amtsbezirk: Schweden

Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
c/o Norma Precision AB
Jägargatan
67040
Amotfors /Schweden
(0046 571) 3 15 40
(0046 571) 3 15 00
amotfors@hk-diplo.de
Amtsbezirk:Värmlands Län
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Stockholm

Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
c/o Advokatfirman Vinge
Nordstadstorget 6
41105
Göteborg
Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland

Box 11025
40421 Göteborg/Schweden
(0046 10) 614 17 00
(0046 10) 614 16 00
goeteborg@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Göteborg, Orust, Tjörn, Stenungsund, Lilla Edet, Ale, Kungälv, Öckerö, Lerum, Partille, Härryda, Mölndal, Gullpang, Mariestad, Töreböda, Karlsborg, Lidköping, Götene, Skövde, Tibro, Grästorp, Vara, Skara, Hjo, Essunga, Falköping, Tidaholm, Alingsas, Vargada, Herrljunga, Bollebygd, Boras, Ulricehamn, Mark, Svenljunga und Tranemo in Västra Götalands Län.
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Stockholm

Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland

c/o Amber Advokater
Lantmätargränd 59
55320
Jönköping /Schweden
(0046 36) 12 95 79, 30 14 30
(0046 36) 30 14 39
joenkoeping@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Jönköpings Län
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Stockholm

Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
c/o Destination Kalmar
Ölandskajen 9
39231
Kalmar
Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
c/o Destination Kalmar
Box 611
39126 Kalmar/Schweden
(0046 480) 41 77 20
(0046 480) 41 77 10
kalmar@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Kalmar Län und Blekinge Län
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Stockholm

Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland

Södra Kungsgatan 4
97235
Luleå /Schweden
(0046 702) 66 96 30
lulea@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Norrbottens Län
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Stockholm

Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Roddaregatan 18
21612 Limhamn
21122
Malmö /Schweden
(0046 40) 45 89 50
malmoe@hk-diplo.de
Mo bis Fr 8.30-11.30 Uhr
Amtsbezirk: Region Skåne
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Stockholm

Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland
c/o Siljan Teknik AB
Pål Olles Väg 23
79590
Rättvik /Schweden
(0046 70) 237 95 00
raettvik@hk-diplo.de
Amtsbezirk:Dalarnas Län
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Stockholm

Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland
c/o Mattssonföretagen i Uddevalla AB
Gustav Mattssons Väg 2
45150
Uddevalla /Schweden
(0046 522) 3 74 20
(0046 522) 9 80 10, (direkt) 9 80 81
uddevalla@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Kommunen Uddevalla, Lysekil, Vänersborg, Trollhättan, Strömstad, Dals-Ed, Bengtfors, Amal, Tanum, Sotenäs, Munkedal, Färgelanda und Mellerud in Västra Götalands Län
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Stockholm

Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland

c/o Gotlandsakademin AB
Hamngatan 3
62157
Visby (Gotland) /Schweden
(0046 498) 21 21 44
(0046 498) 27 64 80
visby@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Gotlands Län
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Stockholm

Karte Schweden

Sehenswertes

Stockholm

Stockholm, die schwedische Haupt- und Königsstadt, ist auf 14 Inseln erbaut, die über 57 Brücken miteinander verbunden sind und wird deshalb vielfach auch als "Venedig des Nordens" bezeichnet. Entsprechend ihrer Größe und Vitalität ist Stockholm eine durchaus lebhafte Weltstadt, die besonders auch für ihr Nachtleben bekannt ist.

Das Zentrum der 1252 zum ersten Mal urkundlich erwähnten Stadt ist voller Geschichte. Gamla Stan das mittelalterliche, zentrale Stadtviertel, liegt auf einer Insel zwischen Norrmalm und Södermalm. Hier begann die Entwicklung der Stadt, deren Name sich von "stock" für Baumstamm und "holme" für kleine Insel ableitet. Der als Gründer geltende Birger Jarls ließ dort, wo heute das Schloss steht eine Burg errichten, um die dann eine befestigte Siedlung entstand. Neben den staatstragenden Institutionen wie Schwedischer Reichstag, Oberster Gerichtshof und Königshaus, sind in Gamla Stan schmucke Häuschen, kleine Läden sowie zahlreiche Restaurants und Cafés zu finden. Södermalm, das ehemalige Arbeiterviertel mit ausgeprägter Kunst- und Kneipenkultur, schließt sich südlich an Gamla Stan an. Weitere Stadtteile sind Norrmalm, die moderne City mit Hauptbahnhof und großen Warenhäusern, das westlich davon liegende Verwaltungszentrum Kungsholmen, das nordwestliche Vasastaden sowie das östlich der Norrmalm gelegene Nobelviertel Östermalm.

Die schwedische Hauptstadt ist eine der ökologisch saubersten Städte der Welt. Das war nicht immer so. Die vom 15. bis zum 17. Jahrhundert durch ihre günstigen Lebensbedingungen stark wachsende Stadt gehörte in der Zeit der Industrialisierung zu den schmutzigsten Zentren Europas. Heute kann man mitten in der City baden und fischen. Der Djurgården im Osten Stockholms ist zum ersten Nationalstadtpark erklärt worden und umfasst dank seiner Größe eine ganze Reihe weiterer Sehenswürdigkeiten. Er bildet mit dem weltberühmten Freilichtmuseum Skansen, dem Vergnügungspark Gröna Lund, der Museumsinsel Skeppsholmen und Astrid Lindgrens Märchenhaus ein städtisches Erholungsgebiet mit einer reichen Tier- und Pflanzenwelt.

Kulturell hat Stockholm mit den zahlreichen Museen und Veranstaltungen einiges zu bieten. Bekannte Museen sind unter anderem das Historische Museum und das Nordische Museum, das Vasa Museum, das Reichsmuseum für Naturkunde und für Kunstliebhaber das allein schon wegen des Gebäudes sehenswerte Museum für Moderne Kunst. Daneben gibt es fast hundert Bühnen für Konzerte, Ballett, Oper und Theater und nahezu die gleiche Anzahl Kunstgalerien.

Das Nachtleben Stockholms ist abwechslungsreich. Die schwedische Hauptstadt gehört zu den europäischen Städten, die "in" sind. Von den im Jahr 2014 getätigten 11,8 Millionen Übernachtungen kam jede dritte aus dem Ausland. Und deutsche Besucher sind dabei ganz oben vertreten. Die jungen Besucher können sich in Bars und Clubs amüsieren. Für das gesetztere Publikum gibt es schwedische Tanzlokale mit Livemusik. Pubs und trendige Bars sind hauptsächlich in den Stadtteilen Södermalm und Kungsholmen zu finden. Die großen Nachtclubs und Restaurants liegen in der Innenstadt, am Park Kungsträdgården und am Stureplan.

Stockholm ist, wie viele europäische Großstädte von teilweise wenig einladenden Vorstädten umgeben, aber auch von durchaus attraktiven Naherholungsgebieten. Abwechslung vom Erlebnis der Großstadt kann man in der östlichen Schärenlandschaft, die aus 24.000 Inseln besteht sowie am Mälarsee beim Wassersport und Wandern finden. Am Mälarsee befinden sich auch zahlreiche Schlösser und etliche sehenswerte kleinere Orte, die mit Booten von Stockholm aus zu besichtigen sind.

Göteborg

Die zweitgrößte Stadt Schwedens ist der wichtigste Hafen- und Handelsplatz des Landes. Die Stadt, die 1621 gegründet wurde, ist relativ jung. Großen Einfluss auf die Stadtplanung hatten die Niederländer, die man nach Schweden geholt hatte. So wurden ursprünglich die Hauptverkehrswege Göteborgs, wie in vielen niederländischen Städten, von Kanälen gebildet. Die meisten sind nun zugeschüttet, nur der Zentralkanal und der einstige Wallgraben existieren noch. Die Stadtentwicklung wird im Stadtmuseum näher dargestellt. Außerdem sehenswert sind in Göteborg das Rathaus, das Kronhuset, Göteborgs ältestes erhaltenes Haus, die 1994 eröffnete Oper sowie die Themen- und Vergnügungsparks Liseberg und Slottskogsparken. Von Lilla Bommen aus verkehren Motorboote zur Festung Ny Elfsborg, die eines der beliebtesten Ausflugsziele von Göteborg aus ist. Auch Ausflüge in die Schärenwelt können unternommen werden.

Nordschweden

Die Provinzen Hälsingland, Medelpad, Ångermanland, Härjedalen, Jämtland, Västerbotten, Norrbotten und Lappland nehmen beinahe die Hälfte der schwedischen Landesfläche ein, sind aber sehr dünn besiedelt. Hälsingland mit seinen Bergen, zahllosen Seen und weiten Wäldern, ist ein Paradies für Wanderer, Biker und Angler. Der Hälsingehambo, ein Tanzwettbewerb, lockt jährlich Tausende von Tänzern auf die 70 Kilometer lange Strecke. An der Hohen Küste in Medelpad und Ångermanland liegt der Nationalpark Skuleskogen, der durch Wanderwege gut erschlossen ist. Sundsvall, das wichtigste Handelszentrum Nordschwedens, bietet kulturelle Abwechslung. Neben prächtigen Bauten ist hier u.a. ein Freilichtmuseum mit einer alten Töpferwerkstatt, einem Handwerksmuseum und einem Kramladen zu besichtigen. Vom Aussichtsturm auf dem Stadtberg genießt man einen herrlichen Blick über die umgebende Landschaft. Jämtland und Härjedalen sind Outdoor-Paradiese für Abenteuerlustige. Besucher können im Fjäll Wandern, Radfahren, Klettern oder Raften. Die Provinzen Västerbotten und Norrbotten werden auch die Riviera des Nordens genannt, weil sich hier die Sonne öfter sehen lässt als irgendwo sonst in Schweden. Hier werden eine Vielzahl von Übernachtungsmöglichkeiten geboten, vom Luxushotel über das Blockhaus bis hin zur traditionellen Samikote, dem Zelthaus der Ureinwohner Lapplands. Lappland steht für unendliche Weite, klare Luft und quellfrisches Wasser. Etwa die Hälfte von Schwedisch-Lappland liegt nördlich des Polarkreises, wo im Sommer die Mitternachtssonne scheint. Bei längeren Wanderungen sollte man sich in dieser Weite lieber geführten Gruppen anschließen.

Westschweden

Der Westen Schwedens besteht aus den Provinzen Bohuslän, Västergötland und Dalsland und natürlich aus Göteborg, der Stadt am Meer. Nördlich von Göteborg erstreckt sich die Küstenprovinz Bohuslän, die schon seit langer Zeit als Urlaubsregion geschätzt wird. Neben Wassersport- und Angelfreunden finden hier auch Geschichtsinteressierte ihr Betätigungsfeld. Besonders bedeutend sind die von der UNESCO in die Liste des Kulturerbes aufgenommenen Felszeichnungen von Tanum aus der Bronzezeit. In Västergötland kommen besonders Fahrrad- und Angelurlauber sowie Familien mit Kindern auf ihre Kosten. Attraktionen sind der schleusenreiche Göta-Kanal, den man mit dem Schiff befahren kann, der Vergnügungspark von Skara, das Schloss Läckö und ein Besuch in einer Porzellanfabrik. Die seenreiche Provinz Dalsland ist ein Urlaubsziel für Aktivurlauber.

Südschweden

Südschweden hat viele Gesichter. Hier gibt es die Stadt Malmö, die schöne Provinz Skåne, Blekinge, der Garten Schwedens und das Sommerparadies Halland. Das Småland sowie die Inseln Öland und Gotland gehören ebenfalls zu dieser Region. Ein guter Ausgangspunkt für die Entdeckung Südschwedens ist Malmö, die drittgrößte Stadt Schwedens. Das Zentrum, der Stortorget, ist noch immer von Wassergräben und Kanälen umzogen. Neben dem Rathaus ist die St. Petri Kykra, ein gotischer Backsteinbau, sehenswert. 14 km östlich der Stadt liegt das Schloss Torup inmitten eines schönen Parks. Die Provinz Skåne im südlichsten Zipfel Schwedens ist ein Schlemmerparadies. Durch die Landwirtschaft und die Fischerei gibt es hier taufrische Produkte. Für die Küstenprovinz Halland sind die kilometerlangen, feinsandigen Strände charakteristisch. In Blekinge bestimmen die Schären das Landschaftsbild. In Såmeland mit seiner von Astrid Lindgren beschriebenen Bilderbuchlandschaft lässt sich gut wandern, Rad fahren oder paddeln. Öland und Gotland haben außer Strand, Meer und bizarren Felsformationen noch Anderes zu bieten. Auf Öland, auf die die königliche Familie jährlich zu Besuch kommt, kann Eketorp, ein altes Wehrdorf aus der Eisenzeit, das Freilichtmuseum Hillelsberga sowie der königliche Sommersitz Solliden besucht werden. Auf Gotland ist vor allem die Stadt Visby interessant, die das Bild einer mittelalterlichen Hansestadt weitgehend bewahrt hat. Sehenswert auch der Galgenberg, eine mittelalterliche Hinrichtungsstätte sowie die Villa Villkulla, die durch die Verfilmung von Astrid Lindgrens Pippi-Langstrumpf-Geschichten bekannt wurde.

Karte Schweden

Reisehinweise

Im März 2016 wurde die Sicherheitsstufe von 4 (hoch) auf 3 reduziert (insgesamt gibt es 5 Sicherheitsstufen).

An den schwedischen Grenzstellen werden bis auf Weiteres Grenzkontrollen vorgenommen. Diese können zu längeren Wartezeiten an der Grenze führen.

Reisende sollten keine unbekannten Personen im Gebiet der dänisch-schwedischen Grenze mitnehmen! Dies wird bei Grenzübertritt als Schleusung ausgelegt und bestraft.

Am 7. April 2017 wurden bei einem Attentat in Stockholm viele Menschen getötet und verletzt. Ein Terrorist ist mit einem Lkw in eine Menschenmenge gerast.

Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen"

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

SICHERHEIT. Besonders in den Innenstädten, Touristenzentren, auf Fähren und Flughäfen kommt es häufig zu Taschendiebstählen und zu Autoeinbrüchen.

Um Überfälle zu vermeiden, sollte man in Schweden mit dem Wohnmobil über Nacht Campingplätze anfahren.

ALKOHOL: Das Trinken von Alkohol ist auf einigen öffentlichen Plätzen verboten.

RAUCHEN: In Restaurants und in öffentlichen Gebäuden gilt ein allgemeines Rauchverbot.

DROGEN: Der Besitz von Drogen, auch wenn es sich nur um geringe Mengen zum Eigenverbrauch handelt, ist verboten, ebenso verboten ist der Konsum von Drogen. Drogendelikte können mit einer Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren, in schweren Fällen auch länger, belegt werden. In diesem Zusammenhang wird besonders vor unwissentlichem Drogenschmuggel gewarnt; vor allem an der dänisch-schwedischen Grenze kommt es häufiger vor, dass Reisende zur Mitnahme fremder Waren überredet werden.

STRAFRECHT: Prostitution ist in Schweden strafbar.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Russische Föderation

Karte Russische  Föderation

Einreise für Deutsche

Visum ist notwendig. Dazu ist u.a. erforderlich:

- der 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültige Reisepass

- ein visa support letter des russischen Reiseveranstalters

- der Nachweis einer Auslandsreisekrankenversicherung

Landesdaten

Lage

Die Russische Föderation ist der eigentliche Kernstaat der GUS (Gemeinschaft Unabhängiger Staaten).

Sie liegt im östlichen Teil Europas und im westlichen und nördlichen Teil Asiens. Die Russische Föderation wird im Norden und Nordosten begrenzt durch die Barentssee und das Nordpolarmeer, im Osten durch die Bering-Straße und das Ochotskische Meer.

Im Südosten und Süden hat die Russische Föderation Grenzen mit der Volksrepublik China, Korea-Nord, der Mongolei, Kasachstan, Georgien und stößt weiterhin an das Kaspische Meer und das Schwarze Meer. Seit März 2014 zählt die Russische Föderation auch die Halbinsel Krim am Schwarzen Meer, gegenüber der russischen Taman-Halbinsel, zu ihrem Staatsgebiet.

Im Westen grenzt die Russische Föderation an die Ukraine, Belarus/Weißrussland, Lettland, Estland, Finnland und Norwegen.

Die Russische Exklave Kaliningrad/Königsberg wird im Norden und Osten umschlossen von Litauen, im Süden von Polen und im Westen von der Ostsee.

Fläche: 17.075.400 km² (inklusive Kaliningrad)

Verwaltungsstruktur:

21 Republiken: Adygeya, Altay, Bashkortostan, Buryatiya, Chechnya, Chuvashiya, Dagestan, Ingushetiya, Kabardino-Balkariya, Kalmykiya, Karachaevo-Cherkesiya, Kareliya, Khakasiya, Komi, Mariy El, Mordoviya, Sakha, Severnaya Osetiya-Alaniya, Tatarstan, Tyva, Udmurtiya

9 Regionen ("kray")

46 Verwaltungsregionen ("oblast")

2 autonome Städte (Moskau, St. Petersburg)

1 autonome Region

4 autonome Bezirke

Einwohner

Bevölkerung der Russischen Föderation: ca. 143 Millionen Einwohner.

Städte:

Moskau (Hauptstadt) ca. 11,5 Millionen

St. Petersburg ca. 4,8 Millionen

Nowosibirsk ca. 1,5 Millionen

Jekatarinburg ca. 1,3 Millionen

Nishni Nowgorod ca. 1,3 Millionen

Samara ca. 1,2 Millionen

Omsk ca. 1,2 Millionen

Tscheljabinsk ca. 1,1 Millionen

Ufa ca. 1,1 Million

Kasan ca. 1,1 Millionen

Rostow am Don ca. 1,1 Millionen

Wolgograd ca. 1 Million

Perm ca. 991.500

Krasnojarsk ca. 973.900

Saratow ca. 837.800

Wladiwostock ca. 592.100

Sprache

Die Amtssprache der Russischen Föderation ist Russisch. Daneben existieren die eigenen Sprachen der russischen Republiken sowie mehr als 80 Minderheitensprachen.

Zeitverschiebung

In Russland gibt es keine Zeitumstellung zwischen Sommer- und Winterzeit (2014 wurde letztmalig umgestellt).

Die Zeitumstellung (Ende März bis Ende Oktober) in Europa bewirkt, dass je nach Zeitzone in Russland noch eine Stunde abgezogen werden muss.

Die Russische Föderation liegt in 11 Zeitzonen. Die Spanne der Zeitunterschiede reicht von Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) +1 Stunde im Westen Russlands bis MEZ +11 Stunden im Osten.

KALININGRADER ZEIT +1 Stunde

Kaliningrad und Region

MOSKAUER ZEIT +2 Stunden

Großteil des europäischen Russlands sowie die Autonome Republik Krim (seit 2014 > Russland)

Regionen: Archangelsk - Astrachan - Belgorod - Brjansk - Iwanowo - Jaroslawl - Kaluga - Kirow - Kostroma - Krasnodar - Kursk - Leningrad - Lipezk - Moskau - Murmansk - Nischni - Nowgorod - Nowgorod - Orjol - Pensa - Pskow - Rjasan - Rostow - Saratow - Smolensk - Stawropol - Tambow - Tula - Twer - Uljanowsk - Wladimir - Wolgograd - Wologda - Woronesch

Republiken: Adygeja - Dagestan - Inguschetien - Kabardino-Balkarien - Kalmückien - Karatschai-Tscherkessien - Karelien - Komi - Krim - Mari El - Mordwinien - Nordossetien-Alanien - Tatarstan - Tschetschenien - Tschuwaschien

Autonomer Kreis der Nenzen

SAMARAER ZEIT +3 Stunden

Region: Samara

Republik: Udmurtien

JEKATERINBURGER ZEIT +4 Stunden

Regionen: Perm - Kurgan - Orenburg - Swerdlowsk (Jekaterinburg) - Tjumen - Tscheljabinsk

Republik: Baschkortostan (Baschkirien)

Autonome Kreise: Chanten und Mansen/Jugra (Chanty-Mansijsk) - Jamal-Nenzen

OMSKER ZEIT +5 Stunden

Regionen: Altai - Nowosibirsk - Omsk - Tomsk

Republik: Altai

KRASNOJARSKER ZEIT +6 Stunden

Regionen: Krasnojarsk - Kemerowo

Republiken: Tuwa - Chakassien

IRKUTSKER ZEIT +7 Stunden

Regionen: Transbaikalien - Irkutsk

Republik: Burjatien

JAKUTSKER ZEIT +8 Stunden

Teile von Sacha, Rep.: Jakutsk (Hauptstadt) und alle administrativen Kreise

Region: Amur

WLADIWOSTOKER ZEIT +9 Stunden

Regionen: Primorskij (Primorje) - Chabarowsk - Magadan -Sachalin

Teile von Sacha, Rep.: Oimjakonski - Werchojanski - Ust-Janski

Jüdische Autonome Oblast

SREDNEKOLYMSKER ZEIT +10 Stunden

Teile von Sacha, Rep.: Abyjski - Allaichowski - Momski - Nischnekolymski - Srednekolymski und Werchnekolymski administrative Kreise sowie Sewero

KAMTSCHATKA-ZEIT +11 Stunden

Region Kamtschatka

Autonomer Kreis der Tschuktschen

Stromspannung

In Moskau und in anderen Städten beträgt die Netzspannung in der Regel 220 Volt, 50 Hz.

Telefon/Post

Post

Luftpost benötigt von Moskau und St. Petersburg ca. 10 Tage und mehr, von anderen russischen Städten länger. Wenn man sicher gehen möchte, dass Post auf jeden Fall ankommt, sollte man sie per Einschreiben versenden.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz in die Russische Föderation ist 007. Die Vorwahlen von der Russischen Föderation nach Deutschland sind 8 (Freizeichen abwarten), dann wählt man 1049 und danach die deutsche Ortsvorwahl ohne Null. Analog dazu wählt man nach Österreich nach der 8 (Freizeichen abwarten) 1043 und in die Schweiz 1041. Neben den privaten Telefonanbietern, die auch Kartentelefone anbieten, gibt es staatliche Telefonbüros (meist in der Nähe des Postamtes) sowie Satellitentelefonbüros, die zuverlässigere Verbindungen bieten, aber auch teurer sind. Das Telefonieren vom Hotel aus ist kompliziert und außerdem sehr kostspielig.

NOTRUFNUMMER: 112.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800 und 3G 2100.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in der Russischen Föderation von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .ru

Internetanschlüsse stehen in den Hotels und Internetcafés größerer Städte zur Verfügung.

Feiertage

1. Januar (Neujahrstag) sowie vom 2. bis zum 6. Januar (Neujahrsfeiertage)

23. Februar (Tag des Verteidigers des Vaterlandes)

24. Februar (öffentlicher Feiertag)

8. März (Internationaler Frauentag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

8. Mai (öffentlicher Feiertag)

9. Mai (Tag des Sieges)

12. Juni (Nationalfeiertag; Tag der Deklaration über die Staatssouveränität)

4. November (Tag der nationalen Einheit)

Orthodoxer Feiertag: 7. Januar (Weihnachten)

Fällt ein Feiertag auf einen Samstag oder Sonntag, ist der darauffolgende oder ein durch die Regierung festgelegter Werktag arbeitsfrei.

Die Hauptferienzeit geht von Anfang Juni bis Ende August. Weitere typische Ferienzeiten sind die ersten zwei Januar- und die ersten zwei Maiwochen. Aber auch die Tage vor und nach offiziellen Feiertagen werden gern für Kurzurlaube benutzt.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Do ca. 9.30-17 Uhr, Fr ca. 9.30-16 Uhr (oft ohne Mittagspause);

Post: Mo bis Fr 8-20/21 Uhr, Sa, So und an Feiertagen kürzere Öffnungszeiten, in Großstädten oft rund um die Uhr geöffnet;

Geschäfte: Lebensmittelläden in der Regel die ganze Woche von 9-22/23 Uhr, oft ohne Mittagspause. In Großstädten gibt es auch Supermärkte bzw. kleinere Geschäfte (Kioske), die rund um die Uhr geöffnet haben. Kaufhäuser und Shopping Malls oftmals Mo bis So 10/11-20/21/22 Uhr;

Büros: Mo bis Fr 9/10-17/18 Uhr, üblicherweise mit einer Stunde Mittagspause ab 13 Uhr;

Behörden: Mo bis Fr 8/9-17 Uhr, in der Regel mit einer Stunde Mittagspause, oft ab 13 Uhr.

Kleidung

Im Sommer (Juni bis August) sollte man normale Sommerkleidung dabeihaben. Im Frühjahr und Herbst sollte man Übergangskleidung mitnehmen. Außerdem braucht man unbedingt eine Regenjacke oder einen anderen Regenschutz. Im Winter sollte man warme Wollsachen, warme Wintermäntel und gefüttertes, wasserunempfindliches Schuhwerk mitnehmen. Eine warme Kopfbedeckung ist unbedingt notwendig. Dies gilt allerdings nicht für die subtropischen Gebiete am Schwarzen Meer.

Karte Russische  Föderation

Geschichte/Politik

Im sechsten nachchristlichen Jahrhundert kamen Ostslawen in die russische Tiefebene. Um die Jahrtausendwende übernahm man aus Byzanz die christliche Lehre. Im elften Jahrhundert zeigte Kiew (in der benachbarten Ukraine) alle Möglichkeiten fürstlicher Machtentfaltung. Diese feudale Pracht verschwand, als im 13. Jahrhundert die Mongolen ins Land kamen und bis ins 15. Jahrhundert Tribut forderten. Die Stämme im Südwesten Russlands stellten sich daraufhin unter fremden Schutz. So bildeten sich zwei neue Völker heraus: das weißrussische (Belarus) und das ukrainische.

Im Nordosten hingegen formierte sich aus vielen einzelnen Stämmen das Großrussentum. Es hatte seine Zentrale lange Zeit im Osten des Reiches, in Nowgorod. Erst im 14. Jahrhundert übernahm Moskau diese Rolle. Im 15. Jahrhundert befreiten sich die Russen von den Tataren. Im 16. Jahrhundert baute Zar Ivan der Schreckliche als Alleinherrscher die russische Macht aus, eroberte Kasan und Astrachan sowie große Teile von Sibirien. Im 17. Jahrhundert gewannen die Russen auch im Westen Land. Peter der Große versuchte zu Beginn des 18. Jahrhunderts, Russland in Richtung Westen zu orientieren. Neue Hauptstadt wurde St. Petersburg.

Russland wurde nun eine Großmacht und spielte in der europäischen Politik ebenso mit wie im außenpolitischen chinesischen Machtgefüge. 1917 setzte die Februar-Revolution dem Zarenreich ein Ende. 1922 wurde die UdSSR gegründet und 1934 in den Völkerbund aufgenommen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg versuchte die UdSSR den inzwischen geschaffenen großen Ostblock zu halten.

1991 begann die Auflösung der UdSSR, die "Gemeinschaft der Unabhängigen Staaten" (GUS) mit Russischer Föderation, Weißrussland und Ukraine wurde gegründet. Bald darauf schlossen sich die Staaten Aserbaidschan, Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Moldau, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan an. Nicht in der GUS-Gemeinschaft ist Georgien.

Mitte März 2014 hat die Schwarzmeerhalbinsel Krim offiziell ihre Unabhängigkeit von der Ukraine nach einem Referendum ausgerufen, Russland wiederum die Krim als Teil der Russischen Föderation anerkannt. Die Ukraine betrachtet die Krim dagegen nach wie vor als eine autonome Republik und Bestandteil ihres Staatsgebiets, weltweit wird der Beitritt der Halbinsel zu Russland ebenso nicht anerkannt.

Wirtschaft

Die Wirtschaft ist noch im Übergang von der Plan- zur Marktwirtschaft. Problematisch ist, dass die ehedem amtlich verordneten Abnahmequoten innerhalb der ehemaligen UdSSR nicht mehr existieren, viele Produkte aber auch im Ausland keine Nachfrage finden.

Russland hat viele Bodenschätze - von der Steinkohle über das Eisenerz zu Stahlveredlern (beispielsweise Vanadium); man findet sie sowohl im Ural als auch in Westsibirien. Erdöl und Erdgas gibt es im Wolgagebiet, im Ural, in Nordkaukasien und in Westsibirien. Russland steht auf dem dritten Platz in der weltweiten Konkurrenz der erdölfördernden Länder. Auch Gold und Diamanten werden gewonnen. Entsprechend der Bodenschätze haben die Eisen- und die Stahlindustrie sowie der Maschinenbau große Bedeutung, daneben auch die chemische und petrochemische Industrie.

Nur etwa 13 Prozent der Landesfläche werden landwirtschaftlich genutzt; dort wird vor allem Getreide angebaut, aber auch Zuckerrüben und Gemüse gedeihen. Die wichtigsten Anbaugebiete liegen im europäischen Russland. Dort züchtet man auch Rinder und Schweine. Beim Holz gehört Russland zu den größten Produzenten der Erde, 45 Prozent der Landesfläche sind bewaldet. Probleme der Landwirtschaft sind mangelnde Produktivität, zu wenig Produktionsmittel, Schwierigkeiten bei Transport und Lagerung.

Der Tourismus konzentriert sich auf die Städte Moskau und St. Petersburg, auf die Schwarzmeerküste und den westlichen Kaukasus.

Religion

72 Millionen orthodoxe Christen, 13 Millionen Muslime (hauptsächlich im Gebiet von Ural und Wolga), 1 Million Katholiken, 1 Million Buddhisten (Südsibirien), 0,5 Millionen Juden sowie Protestanten und weitere Minderheiten.

Vegetation

Im russischen Norden erstreckt sich weithin die Tundra. Auf Frostböden wachsen Moose, Flechten und Kräuter, in den südlicheren Teilen der Tundra auch niedrige Gehölze wie Zwergbirken und Zwergweiden.

Weiter südlich erstreckt sich die Waldtundra mit Birken, Lärchen und Kiefern; diese geht in die Taiga über, die das weltweit größte Waldgebiet darstellt. Hier wachsen Fichten, Tannen und Lärchen, Arven und Kiefern. Weiter in Richtung Süden trifft man im europäischen Teil Russlands auf die Taiga, einen Mischwald mit Birken und Eichen, Buchen und Linden, Ahorn und Fichten. Östlich des Ural stehen meist Birken.

Südlich der Taiga liegt ein breiter Steppengürtel, der zuerst Baumsteppe, dann Grassteppe ist. Die Grassteppe besitzt äußerst fruchtbare Böden. Sie gehören zu den wertvollsten in Russland. Deshalb ist ein großer Teil der Steppe in Äcker umgewandelt worden.

Tierwelt

Im Norden Russlands, an der Küste, ziehen sich polare Regionen hin. Dort sind Walrosse und Robben, Eisbären und viele Seevögel zu Hause. Südlich davon, in der Tundra, trifft man auf Polarfüchse und Schneehasen, Murmeltiere und Lemminge sowie auf Schneehühner. Während des Sommers kommen von Süden auch Rentiere und Wölfe in diese Gegend sowie sehr viele Vögel. Weiter südlich, in der Taiga, sind während der übrigen Jahreszeit Elche und Wölfe zu Hause. Außerdem findet man dort Luchse, Silber- und Blaufüchse, Fischotter und Zobel sowie die zahlreichen Vertreter der mitteleuropäischen Tierwelt; Hasen, Rot- und Schwarzwild, Eichhörnchen, aber auch Biber. In der Gegend vom Amur lebt noch der sehr selten gewordene Sibirische Tiger.

Weiter südlich, wo es in die Steppen geht, hat die Tierwelt durch die bäuerliche Landnutzung sehr abgenommen. Immerhin leben hier noch Lemminge und Murmeltiere, Wiesel und Hamster, vereinzelt auch Wölfe, Steppenfüchse sowie der Steppen- und der Tigeriltis, der Dachs und der Nerz. Die Seiga-Antilope, die fast ausgerottet war, ist inzwischen streng geschützt.

Karte Russische  Föderation

Kulinarisches

In Russland wird traditionell sehr fett und süß gegessen. Auf den richtigen Vitamingehalt, Ausgewogenheit und Kalorienmenge wird kaum geachtet. Obst und Gemüse stehen nicht im Vordergrund, dafür gehören Kohl und Kartoffeln fast immer zum Mittagessen. Sehr beliebt sind in Russland selbst gesammelte Pilze und Beeren.

Zum Frühstück isst man oft Kascha (Haferbrei), Reis mit Milch und Zucker, Eier, Blinis (gerollte Buchweizenpfannkuchen) oder auch heiße Würstchen und Kartoffeln mit Fleischsauce. Zum Trinken gibt es Trinksahne, Kefir, Kaffee oder Tee.

Das Mittagessen ist die wichtigste Mahlzeit der Russen und wird zwischen 14 Uhr und 15 Uhr gegessen. Es besteht häufig aus zwei Gerichten. Das erste ist Suppe, oft Tomaten-, Kohl- oder Rote-Bete-Suppe, das zweite Gericht bilden Fleisch, Kartoffeln und Salat.

Als beliebte russische Speisen gelten auch Pelmeni (Teigtaschen, gefüllt mit drei Sorten Fleisch oder mit Lachs), Piroschki (Hefekuchen, gefüllt mit Kohl, Fleisch, Pilzen oder Fisch) und Okroschka (eine auf Kwas basierende Kaltsuppe mit Gurken, gekochten Eiern und Zwiebeln). Befstroganow (geschnetzeltes Rindfleisch mit Champignons und Zwiebeln), Schaschlik und Fischgerichte, wie Stör, Lachs oder Zander, gelten als typische Hauptgerichte.

Zum Nachtisch sind vor allem Eis und süße Gebäckstückchen empfehlenswert.

Die in Moskau servierten Weine stammen meist aus Georgien, wie der Mukusani, ein voller Rotwein, oder der Zinandali, ein trockener Weißwein. Beim Bier sollte man sich besser an die Importware halten. Tee aus dem Samovar ist die empfehlenswerte Alternative zum unüblichen Kaffee, der am ehesten in den internationalen Hotels so schmeckt, wie ein Kaffeetrinker es erwartet. Nationalgetränk ist der Wodka, der bei so ziemlich jeder Gelegenheit getrunken wird. Das "Wässerchen" mit 40 bis 45 Prozent Alkohol ist das Lebenselixier der Russen. Russen trinken Wodka pur ohne Eis und immer mit einem Trinkspruch "Hinuntergestürzt". Der erste Wodka wird vor dem Beginn der Mahlzeit getrunken.

Kwas, russisches Brotbier, ist seit 1056 bekannt und neben Wodka ebenfalls ein Nationalgetränk in Russland. Es wird in allen russischen Städten für ein paar Kopeken aus großen gelben Fässern abgezapft, es wird aber auch in Flaschen angeboten. Geschmacksvarianten sind Apfel-, Kirsch-, Honig- oder auch Bojaren-Kwas.

Sitten und Gebräuche

In Russland leben über hundert Völker beisammen, die sich - neben der russischen Amtssprache - in einer Vielzahl von Idiomen verständigen.

In Städten oder größeren Orten gilt allgemein: Man ist von alters her ziemlich konservativ, bei der Kleidung, und besonders im gegenseitigen Umgang (sofern noch nicht viel Wodka getrunken wurde). Titel hört man gern, Höflichkeit wird sehr geschätzt.

Besondere Rituale gelten beim Wodka-Trinken in Gesellschaft. Da muss, um unmittelbar nachspülen zu können, neben dem Wodka-Glas ein zusätzliches Getränk bereitstehen (Mineralwasser oder Bier). Ein handfester Imbiss gehört dazu: Gurken, Käse, Wurst. Und dann wird Wodka nur nach einem Toast (auf Russisch: "Tost") und ausschließlich mit einem einheitlichen, gemeinsamen Schluck getrunken.

Souvenirs

In vielen russischen Orten lebt die Tradition des alten Kunstgewerbes noch. Beispiele: Archangelsk, wo man nach wie vor Holz- und Beinschnitzereien, aber auch Geschenke aus Rentierfell herstellt. In Perm werden Schmuck- und Halbedelsteine, die im Ural gefunden wurden, geschnitten und geschliffen. In Jaroslawl versteht man sich auf Silberschmuck, in St. Petersburg auf kleine Puppen. Da gibt es auch die Babuschkas, hohle bunte Holzpüppchen unterschiedlicher Größe, bei denen man eine in die andere hineinstecken kann. Die Möglichkeiten, Souvenirs zu finden, gehen noch viel weiter; in den Städten kann man alle diese Kleinigkeiten kaufen.

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Klimadiagramm

Klimainformationen

Von Nord nach Süd ist ein Übergang von arktischem zu kontinentalem Klima mit starken jahreszeitlichen Schwankungen erkennbar.

Im europäischen Teil der Russischen Föderation ist der Sommer, der üblicherweise von Juni bis einschließlich August dauert, warm, und man kann zu dieser Zeit mit viel Sonnenschein rechnen. Gelegentlich kommt es zu Regenfällen. Die durchschnittlichen Temperaturen betragen zu dieser Jahreszeit etwa 17 bis 26°C. Ein sehr angenehmer Monat ist der September. Im Frühling und Herbst ist es kühl.

Im Winter, der in der Regel von November bis März dauert, gibt es Schnee und Frost. Die Temperaturen schwanken zu dieser Jahreszeit zwischen etwa -17 und -1°C. In einigen Regionen der Russischen Föderation sinkt das Thermometer auf Temperaturen von -30°C . Die Kälte ist jedoch meist trocken und deshalb auch leichter zu ertragen. In den südwestlichen Landesteilen sinkt die Temperatur selbst im Januar selten unter 0°C.

Am Schwarzen Meer dauert die Badesaison bei angenehm warmen Temperaturen von Mai bis Oktober; die Temperaturen liegen in den Monaten Dezember bis Februar bei 7 bis 10°C.

Der Norden des europäischen Teils der Russischen Föderation sowie Sibirien und der asiatische Teil der Russischen Föderation haben kurze, nicht übermäßig heiße Sommer, jedoch kalte, sehr lange Winter (5 bis 7 Monate, Temperaturen im Januar teilweise -45 bis -17°C).

Beste Reisezeit

Den europäischen Teil und die südlichen Gebiete der Russischen Föderation, wie z.B. die Region am Schwarzen Meer, bereist man am besten von Mai bis Oktober, in den nördlichen Gebieten ist es in den Sommermonaten am angenehmsten.

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Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, regional FSME,

zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Die Russische Föderation ist malaria-frei.

Ärztliche Hilfe

MOSKAU: Botschaft der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Wolfgang Luster, Moskau, Tel. (0495) 939 92 69, 939 91 07;

ST. PETERSBURG:Prof. Dr. A. Storozchenko (spricht Englisch), Udelny Prospect 22,, St. Petersburg, Tel. (0812) 553 21 01;

JEKATERINBURG:Gebietskrankenhaus Nr. 1, Dr. Oled Beliaev (spricht Deutsch), Wolgogradskaja Str. 165,, Jekaterinburg, Tel. (03432) 28 44 10;

NOVOSIBIRSK:Kranoobsk Bezirkskrankenhaus, Hr. Ortwin Iwanowitsch-Bergen (spricht Deutsch), Novosibirsk, Tel. (03832) 48 02 53;

NISHNIJ NOWGOROD:State Regional Hospital, Dr. V. Zagainov, Rodionova Street 190,, Nishnij Nowgorod, Tel. (08312) 38 95 59;

PERM:Klinik für Kardiologie, Dr. S. Tchazov, Lunatcharskogo Str. 95,, Perm, Tel. (03422) 34 86 74;

SAMARA:Dr. A. Pismenny, 443068 Novo-Saqdovaya Str. 154,, Samara, Tel. (08462) 35 15 91.

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Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Rubel (Rbl)

1 Rubel = 100 Kopeken.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 67,49 Rbl

1 US-$ = ca. 59,08 Rbl

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - wenn bei der EINFUHR alle Devisen, Rubel, Reiseschecks sowie Wertpapiere den Wert von 10.000 US-$ überschreiten. Ein Exemplar des Deklarationsformulars muss für die Ausreise aufbewahrt werden (siehe Hinweis "bei AUSREISE").

>>>

Schriftliche Deklaration bei der AUSFUHR von Beträgen (Landes- und Fremdwährung) über 3,000 US-$ notwendig. Bei Beträgen über 10,000 US-$ (Summe aller Devisen, Rubel, Reiseschecks und Wertpapiere) ist die Vorlage des bei Einreise ausgefüllten Deklarationsformulars notwendig.

>>>

Bei Verdacht auf Devisenschmuggel kann neben der Konfiszierung des Devisenbetrags und einer Geldstrafe eine mehrmonatige Haftstrafe drohen.

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Umtausch: Direktzahlungen in Devisen sind nicht erlaubt. Die oft in US-$ angegebenen Preise werden zum Tageskurs in Rubel verlangt. Für den Umtausch sollten nur druckfrische Scheine mitgeführt werden. Es sind für manche Dienstleistungen (z.B. auch Trinkgeld) Devisen in kleinen Scheinen notwendig. Geld und Reiseschecks sollten nur in zugelassenen Banken oder Wechselstuben umgetauscht werden. Jeder Geldwechsel muss auf dem Deklarationsformular vermerkt werden, und alle Quittungen sollten bis zur Ausreise aufbewahrt werden.

Internationale Kreditkarten: Ja (American Express, Diners Club, Visa, EuroCard/MasterCard) - werden in größeren Hotels, Geschäften und Restaurants akzeptiert. Einzelheiten sind vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte erhältlich. Reisende sollten bei der Bezahlung mit Kreditkarte den Reisepass vorweisen können, da es häufig zu Betrügereien im Zusammenhang mit Kreditkarten kommt. In ländlichen Gebieten ist nur Bargeldzahlung möglich.

Geldautomat: Ja - an den Geldautomaten kann man mit Kreditkarte oder Girocard (mit Maestro-Logo) Bargeld abheben (zwischen 5.000 und 100.000 Rubel täglich, je nach Bank oder Kreditkarten-Anbieter). Man sollte sich jedoch nicht ausschließlich auf Geldautomaten verlassen, sondern zur Sicherheit grundsätzlich einen für einige Tage reichenden Bargeldvorrat besitzen. Da es in der Vergangenheit zu Fällen von Missbrauch von Girocards und Kreditkarten durch manipulierte Geldautomaten gekommen ist, wird beim Einsatz der Karte zu Vorsicht geraten.

Reiseschecks: Ja - können jedoch nur selten eingelöst werden.

Rücktausch: ist schwierig.

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Auskunftstellen

Nationale Agentur für Tourismus: Visit Russia
Rahel-Hirsch-Straße 10
10557
Berlin
www.ahk.de

Russia Federal Agency for Tourism
Myasnitskaya Ulitsa 47
101990
Moskau /Russische Föderation
(007) 495 607 76 80, 495 607 36 57
www.ahk.de
rustourism@ropnet.ru

German Industry and Commerce in the Russian Federation
Deutsch-Russische Auslandshandelskammer
1. Kasatschi per. 7
119017
Moskau /Russische Föderation
Deutsch-Russische Auslandshandelskammer
c/o APK Worldwide Courier GmbH
Desenissstraße 54
22083 Hamburg /Deutschland
(007) 495 234 49 51
(007) 495 234 49 50
www.ahk.de
ahk@russland-ahk.ru

Representation of the Chamber of Commerce
in Kaliningrad
Vertretung der Handelskammer in Kaliningrad
Prospekt Mira 49/51
236000
Kaliningrad /Russische Föderation
Reisedienst von Rahden, Ostabteilung
f. Handelskammer Hamburg
Heidkamp 49
28790 Schwanewede
(007 4012) 95 42 36
(007 4012) 95 55 44, 95 44 90
www.hkhamb-ahk-kaliningrad.com
service.hk24@gmail.com

German-Russian Chamber of Commerce
Business-Centrer "Nevsky 68", 3. Etage
Nevsky Pr. 68a, Liter A
191025
St. Petersburg /Russische Föderation
German-Russian Chamber of Commerce
P.O. Box 109 WP 1631
53501 Lappeenranta/Finnland
(007) 812 332 14 16
(007) 812 332 14 15
www.hkhamb-ahk.spb.ru
info@petersburg-ahk.ru; altmann@petersburg-ahk.ru

Botschaften und Konsulate

Konsularabteilung der Botschaft der
Russischen Föderation
Behrenstraße 66
10117
Berlin
Konsularabteilung der Botschaft der
Russischen Föderation
Unter den Linden 63-65
10117 Berlin
(0 30) 22 65 19 99
(0 30) 22 65 11 84
www.russische-botschaft.de
infokonsulatberlin@gmail.com
Mo bis Fr 9-13 Uhr
Geschäftsbereich der Konsularabteilung: Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt

Visumanträge sind abzugeben bei:

VFS Global
Charlottenstraße 62, 1.OG
10117
Berlin
(0 30) 22 19 57 53
www.russische-botschaft.de
info.rusberlin@vfshelpline.com
Mo bis Fr 9-17 Uhr
Geschäftsbereich: Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt

Generalkonsulat der Russischen Föderation
Waldstraße 42
Bad Godesberg
53177
Bonn
Generalkonsulat der Russischen Föderation
Postfach 20 02 08
53177 Bonn
(02 28) 31 21 64
(02 28) 386 79 31
bonn.russische-botschaft.de
info@ruskonsulatbonn.de; visa@ruskonsulatbonn.de
Mo bis Fr 8.30-13.30 Uhr

Visumanträge sind abzugeben bei:

VFS Global
Burgstraße 54, 1.OG
53177
Bonn
(02 28) 28 60 95 20
www.russische-botschaft.de
info.rusbonn@vfshelpline.com
Mo bis Fr 9-17 Uhr
Geschäftsbereich: Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland

Honorarkonsulat der Russischen Föderation
E.ON-Platz 1

40479
Düsseldorf
(02 11) 45 79 54 01
(02 11) 45 79 54 00
bonn.russische-botschaft.de
honorarkonsulat-russland-nrw@uniper.energy
Mo bis Do 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Generalkonsulat der Russischen Föderation
Oeder Weg 16-18
60318
Frankfurt/Main
Generalkonsulat der Russischen Föderation
Eschenheimer Anlage 33/34
60318 Frankfurt/Main
(0 69) 59 67 45 05
(0 69) 430 08 26 11
bonn.russische-botschaft.de
visa@ruskonsulatfrankfurt.de
Mo bis Fr 9-13 Uhr

Visumanträge sind abzugeben bei:

VFS Global
Schumannstraße 27 EG
60325
Frankfurt
(0 69) 20 17 18 36
www.russische-botschaft.de
info.rusfrankfurt@vfshelpline.com
Mo bis Fr 9-17 Uhr
Geschäftsbereich: Baden-Württemberg, Hessen

Generalkonsulat der Russischen Föderation
Am Feenteich 20
22085
Hamburg
(0 40) 229 77 27
(0 40) 229 52 01, 229 53 01
mail@generalkonsulat-rus-hamburg.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr

Visumanträge sind abzugeben bei:

VFS Global
Kanalstraße 12, EG
22085
Hamburg
(0 40) 226 34 66 99
(0 30) 30 80 92 96 > Callcenter
www.russische-botschaft.de
info.rushamburg@vfshelpline.com
Mo bis Fr 9-17 Uhr
Geschäftsbereich: Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein


Honorarkonsulat der Russischen Föderation
Hohenzollernstraße 26
30161
Hannover
(05 11) 98 63 10 81
(05 11) 98 63 10 80
bonn.russische-botschaft.de
niedersachsen@honorarkonsulrus.com
Mo, Di, Do 9-12 Uhr, Fr 14-18 Uhr
(keine Visumerteilung)

Generalkonsulat der Russischen Föderation
Turmgutstraße 1-3
04155
Leipzig
(03 41) 564 95 89
(03 41) 585 18 76, 590 29 23
rusgenkon_leipzig@t-online.de
Mo bis Fr 8.30-13 Uhr


Visumanträge sind abzugeben bei:

VFS Global
Lutzowstraße 11, 2.OG
04155
Leipzig
(03 41) 25 07 70 69
www.russische-botschaft.de
info.leipzig@vfshelpline.com
Mo bis Fr 9-17 Uhr
Geschäftsbereich: Sachsen, Thüringen

Generalkonsulat der Russischen Föderation
Maria-Theresia-Straße 17
81675
München
(0 89) 550 38 28
(0 89) 59 25 03 (Mo bis Fr 9-13 Uhr)
ruskonsmchn@t-online.de
Mo bis Fr 9-12.30 Uhr

Visumanträge sind abzugeben bei:

VFS Global
Unsöldstraße 2, EG
80538
München
(0 08) 91 21 92 14
www.russische-botschaft.de
info.rusmunich@vfshelpline.com
Mo bis Fr 9-17 Uhr
Geschäftsbereich: Bayern

Honorarkonsulat der Russischen Föderation
Am Plärrer 14
90429
Nürnberg
(09 11) 530 77 63
(09 11) 530 77 62
bonn.russische-botschaft.de
hkrf@knauf.de
Mo, Di, Mi, Fr 9-13 Uhr nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)
(nur Mittel-, Ober- und Unterfranken sowie Oberpfalz)

Honorarkonsulat der Russischen Föderation
Leitzstraße 45
70469
Stuttgart
(07 11) 93 30 73 33
(07 11) 93 30 73 00 (Mo bis Fr 10-12 Uhr)
bonn.russische-botschaft.de
honorarkonsul@mangoldconsulting.com
Mo bis Fr 10-11 Uhr
(keine Visumerteilung)

Embassy of the Federal Republic of Germany
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Uliza Mosfilmowskaja 56
(Consular Section: Leninski Prospekt 95a
119313 Moskau)
119285
Moskau /Russische Föderation
(007) 495 783 08 75
(007) 495 937 95 00
www.deutschebotschaft-moskau.ru
emb@mosk.diplo.de
Amtsbezirk:
- Republik Adygeja, Dagestan, Inguschetien, Kabardino-Balkarien, Kalmückien, Karatschai-Tscherkessien, Mari El, Mordwinien, Nordossetien-Alanien, Tatarstan, Tschetschenien, Tschuwaschien, Udmurtien
- Moskau
- Verwaltungsregion Krasnodar, Stawropol
- Verwaltungsgebiet Astrachan, Belgorod, Brjansk, Iwanowo, Jaroslawl, Kaluga, Kirow, Kostroma, Kursk, Lipezk, Moskau, Nischnij Nowgorod, Orjol, Pensa, Rjasan, Rostow, Samara, Saratow, Smolensk, Tambow, Tula, Twer, Uljanowsk, Wladimir, Wolgograd, Woronesch

Visumanträge sind abzugeben bei:
VFS Global, Internet: www.vfsglobal.com/germany/russia/german/

Consulate General of the Federal Republic of Germany
Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Uliza Kuibyschewa 44
(World Trade Center)
620026
Jekaterinburg /Russische Föderation
(007) 343 351 13 25
(007) 343 351 13 00
www.deutschesgeneralkonsulat-saratow.ru
info@jekaterinburg.diplo.de
Amtsbezirk:
- Republik Baschkortostan
- die Verwaltungsregion Perm
- die Verwaltungsgebiete Chelyabinsk, Kurgan, Orenburg, Swerdlowsk, Tjumen
- die autonomen Verwaltungsbezirke Jamal-Nenzen, Jugra (Autonomer Bezirk der Chanten und Mansen)

Visumanträge sind abzugeben bei:
VFS Global, Internet: www.vfsglobal.com/germany/russia/german/

Consulate General of the Federal Republic of Germany
Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Uliza Telmana 14
236008
Kaliningrad /Russische Föderation
(007) 4012 92 02 28
(007) 4012 92 02 30
www.deutschesgeneralkonsulat-nowosibirsk.ru
info@kaliningrad.diplo.de
Amtsbezirk: Kaliningrad

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Proyezd Mirny, 16, Claas
350039
Krasnodar /Russische Föderation
(007) 861 214 10 25
(007) 861 214 10 22
www.deutschebotschaft-moskau.ru
krasnodar@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Regionen Krasnodar und Stawropol sowie das Gebiet Rostow am Don
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Moskau

Consulate General of the Federal Republic of Germany
Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Krasnyj Prospekt 28
630099
Nowosibirsk /Russian Federation
(007) 383 231 00 56
(007) 383 231 00 20
www.deutschesgeneralkonsulat-nowosibirsk.ru
info@nowosibirsk.diplo.de
Amtsbezirk:
- Republiken Altai, Burjatien, Chakassien, Sacha (Jakutien), Tuwa
- Verwaltungsregionen Chabarowsk, Kamtschatka, Krasnojarsk, Primorje, Transbaikalien
- Verwaltungsgebiete Amur, Irkutsk, Kemerowo, Magadan, Nowosibirsk, Omsk, Sachalin, Tomsk
- Autonomer Bezirk: Tschuktschen
- Autonome Verwaltungsregion: Jüdisches autonomes Gebiet

Visumanträge sind abzugeben bei:
VFS Global, Internet: www.vfsglobal.com/germany/russia/german/

Consulate General of the Federal Republic of Germany
Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Uliza Furschtatskaja 39
191123
St. Petersburg /Russian Federation
(007) 812 327 31 17
(007) 812 320 24 00
www.deutschesgeneralkonsulat-stpetersburg.ru
info@sankt-petersburg.diplo.de
Amtsbezirk:
- Republiken: Karelien, Komi
- St. Petersburg
- Verwaltungsgebiete Archangelsk, Leningrad, Murmansk, Nowgorod, Pskow, Wologda
- Autonomer Bezirk der Nenzen

Visumanträge sind abzugeben bei:
VFS Global, Internet: www.vfsglobal.com/germany/russia/german/

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Admirala Kusnezowa 53/81
690037
Wladiwostok /Russische Föderation
(007) 4232 30 01 55
(007) 4232 52 66 69
www.deutschebotschaft-moskau.ru
info@zahar.ru
Amtsbezirk: Verwaltungsregion Primorje

Ärztliche Hilfe

MOSKAU: Botschaft der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Wolfgang Luster, Moskau, Tel. (0495) 939 92 69, 939 91 07;

ST. PETERSBURG:Prof. Dr. A. Storozchenko (spricht Englisch), Udelny Prospect 22,, St. Petersburg, Tel. (0812) 553 21 01;

JEKATERINBURG:Gebietskrankenhaus Nr. 1, Dr. Oled Beliaev (spricht Deutsch), Wolgogradskaja Str. 165,, Jekaterinburg, Tel. (03432) 28 44 10;

NOVOSIBIRSK:Kranoobsk Bezirkskrankenhaus, Hr. Ortwin Iwanowitsch-Bergen (spricht Deutsch), Novosibirsk, Tel. (03832) 48 02 53;

NISHNIJ NOWGOROD:State Regional Hospital, Dr. V. Zagainov, Rodionova Street 190,, Nishnij Nowgorod, Tel. (08312) 38 95 59;

PERM:Klinik für Kardiologie, Dr. S. Tchazov, Lunatcharskogo Str. 95,, Perm, Tel. (03422) 34 86 74;

SAMARA:Dr. A. Pismenny, 443068 Novo-Saqdovaya Str. 154,, Samara, Tel. (08462) 35 15 91.

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Sehenswertes

Moskau

Moskau, die Hauptstadt und die größte Stadt Russlands, liegt im Herzen des europäischen Teils der Russischen Föderation. Sie hat sich seit dem 12. Jahrhundert - mit Unterbrechungen - zu einem der einflussreichsten Machtzentren der Erde entwickelt. Die Stadt ist heute gleichermaßen der Mittelpunkt des russischen Lebens für Politik, Wirtschaft und Kultur. Auch die russisch-orthodoxe Kirche hat ihr Zentrum in Moskau.

In den letzten Jahren hat sich die Stadt stark ausgebreitet, so dass der relativ kompakte Kern heute von endlos scheinenden Hochhaus-Vorstadtlandschaften umschlossen wird. Die Stadtgrenze der sowohl flächen- als auch einwohnermäßig größten Stadt Russlands wird durch eine 109 Kilometer lange Stadtautobahn markiert.

Auch wenn Moskau wegen seiner Größe (fast 1.000 Quadratkilometer) und der für die meisten Besucher aus Deutschland unverständlichen Sprache recht unübersichtlich erscheint, kann man sich doch zurechtfinden und viel sehen und erleben. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen dicht innerhalb des Garten- und des Boulevardrings, der in etwa der alten Stadtmauer entspricht. Die Attraktionen reichen von historischen Schätzen über atemberaubende Sammlungen und Ausstellungen bis hin zu einem breiten architektonischen Reichtum, der an Palästen, Kathedralen, Kirchen und Kapellen sichtbar wird. Über 80 Museen, zum Teil mit Exponaten von Weltrang, vermitteln einen einmaligen Einblick in die Geschichte und Kultur Russlands. Den Kreml, den Roten Platz mit der Basiliuskathedrale und dem Lenin Mausoleum, das Puschkinmuseum für Bildende Künste, die Tretyakov Galerie sowie das Kaufhaus GUM sollte man sich als Besucher nicht entgehen lassen.

Die Moskauer U-Bahn ist nicht nur sehr zuverlässig, sondern bietet mit ihren Bahnhöfen auch einmalige Kunstwerke mit Leuchtern, Skulpturen und schönen Mosaiken. Auch in den mit der U-Bahn erreichbaren Vorstädten Moskaus gibt es noch überraschend viele Sehenswürdigkeiten, beispielsweise die Wehrklöster, von denen das Neue Jungfrauenkloster eines der beeindruckendsten ist.

Daneben bietet Moskau ein reiches kulturelles Leben mit Oper und Ballett, die weltweit einen hervorragenden Ruf genießen und einen jeden Moskaubesuch krönen. In den grünen Oasen der Stadt wie dem Gorki, Ismailowo- und Siegespark kann man sich von den anstrengenden Besichtigungstouren, fernab der Hektik der Stadt, erholen.

Aller Prunk und alle Pracht können aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Moskau mit einigen Problemen zu kämpfen hat. Für Touristen spürbar ist, dass Moskau eine der ökologisch besonders belasteten Städte der Welt ist. Die Luftverschmutzung übersteigt in Moskau die zulässigen Grenzwerte um das Mehrfache. In den Sommermonaten liegt fast immer eine Smogkappe über der Stadt.

St. Petersburg

Russlands zweitgrößte Stadt gehört zu den attraktivsten der Welt - vor allem durch die Harmonie ihrer architektonischen Ensembles, von denen viele nach dem Zweiten Weltkrieg sorgsam restauriert wurden. Die Schönheit der Plätze, Palais und Parks ist so faszinierend wie die Sammlungen von Kleinodien der Weltkultur in den zahlreichen Museen. St. Petersburgs berühmtester Bau ist der Winterpalast von 1762, ein barockes Meisterstück der Architektur. Hier residierten Russlands Zaren. Heute findet man im Palast die nicht minder berühmte Eremitage, Russlands bedeutendstes Museum und eines der besten in der Welt. 8000 Gemälde kann man hier sehen - und zwei Millionen andere Schaustücke. Ganz in der Nähe beginnt der Newsky-Prospekt, die viereinhalb Kilometer lange Hauptverkehrsstraße mit ihren vielen prächtigen Bauten. Dies ist die eigentliche City von St. Petersburg.

In der Umgebung gibt es eine Reihe prächtiger Schlösser und Landsitze, darunter den sehr gut restaurierten Peterhof, das ebenfalls restaurierte Schloss Pawlowski mit seinem ausgedehnten Landschaftspark und die Sommerresidenz der Zarin, den Katharinenpalast.

Wladimir

Eine sehr gute Möglichkeit, Geschichte und Kultur des alten Russland kennenzulernen, bieten die Städte des sogenannten "Goldenen Rings" nordöstlich von Moskau: Wladimir, Susdal, Jaroslawl, Rostow Welikij, Sergijew Possad und andere. Wladimir war im Mittelalter lange Zeit ein Zentrum russischer Kultur und Staatsmacht. Zwei Kathedralen aus jener Zeit stehen noch: die prachtvolle Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale (von 1160) und die für Demetrius (von 1197) sowie das Goldene Tor (von 1164).

Susdal

Die Stadt besteht seit dem elften Jahrhundert und ist wie ein Museum: Sie hat über 70 Baudenkmäler aus altrussischer Zeit bewahrt, die erstklassig konserviert und restauriert wurden. Susdal wurde mehrfach für diese Restaurationsarbeiten ausgezeichnet.

Jaroslawl

1010 gegründet, hat diese Stadt im Lauf ihrer Geschichte erstaunlich viele Kunsthandwerker hervorgebracht. Im 17. Jahrhundert war sie für die Schöpfungen ihrer Silberschmiede, Töpfer und Weber bekannt. Die künstlerische Atmosphäre jener Zeit prägt sich noch heute im Erlöser-Kloster, vor allem aber in den Kirchen aus: in der Prophet-Elias-Kirche, der Johannes-Chrysostomos-Kirche und der Kirche Johannes des Täufers.

Rostow

Diese Stadt wird bereits 862 in einer Urkunde erwähnt. Der Rostower Kreml ist sehr malerisch; in seinem Turm hängen nicht weniger als 13 harmonisch abgestimmte Glocken. Das Kreml-Museum (eines der ersten Museen in Russland) zeigt Ikonen, Münzen, Holzplastiken und Stickereien, vor allem aber Beispiele der einst berühmten Rostower Emaille-Malerei.

Archangelsk

In der alten Hafenstadt starteten die allerersten Nordpol-Expeditionen; hier steht heute das Holz-Baukunst-Museum "Klein-Karelien". In vielen Dörfern Nordrusslands wurden Wohnhäuser, Kirchen, Kapellen, Windmühlen, Brücken, Scheunen und sogar hölzerne Fahrdämme gesammelt und zu einem Dorf zusammengestellt - als Zeugnis dafür, wie viel in Russland einst aus Holz gebaut wurde.

Krasnojarsk

Nahe der sibirischen Stadt am Jenessei liegt der Naturschutzpark "Stolby". Der Name weist auf die bizarren Felssäulen und andere, bis zu 100 m hohe Felsformationen hin. Die findet man hier - abgesehen von den Braunbären, Rehen, Zobeln und Sibirischen Rentieren, die hier leben.

Irkutsk

In die Hauptstadt von Ost-Sibirien wurden im vorigen Jahrhundert viele missliebige russische Adelige verbannt. Das hat dort zu einer erstaunlichen gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklung geführt, die man heute noch an der Atmosphäre der Stadt und an vielen Bauwerken erkennen kann.

Kishi

Die kleine Insel im Onega-See ist seit einigen Jahren ein historisch-architektonisches und ethnisches Freilichtmuseum. Zentrum ist ein Wunder der Holzbaukunst: die 35 m hohe Christi-Verklärungs-Kirche mit ihren 22 Kuppeln, die 1714 von Zimmerleuten ohne Bauplan oder Metermaß, ohne Nägel, nur mit Händen und Äxten geschaffen wurde.

Perm

In der Nähe, bei Kungut, liegt eine 5,6 km lange Karsthöhle. Sie enthält Grotten, Tropfsteine und 60 Seen. Die Ecken und Höhlungen werden verschiedenfarbig beleuchtet.

Sergijew Possad

Das Sergius-Dreifaltigkeits-Kloster ist sehr alt, das ausgedehnteste, bedeutendste im Land und Russlands größtes Heiligtum. Hier hat die russisch-orthodoxe Kirche ihr Zentrum.

Transsibirische Eisenbahn

Die Eisenbahnstrecke von Moskau nach Peking ist eine der berühmtesten der Welt. Sie fährt durch das ganze russische Gebiet (Wolga-Ebene, Ural, weststibirische Steppe, ostsibirische Bergtaiga) nach China. Für die 7.000 km von Moskau bis Peking ist man knapp sechs Tage und Nächte unterwegs. Auch Teilstücke kann man fahren - beispielsweise bis zur letzten Station auf russischem Gebiet, nach Wladiwostok. Die Schlafabteile sind geräumig, die Küche in der Bahn ist gut, die Fahrt ist erstaunlich preiswert.

Karte Russische  Föderation

Reisehinweise

Reisebeschränkungen:

Die Grenzübergänge zwischen der Russischen Föderation und Belarus sind nur für die Nutzung von Staatsangehörigen von Belarus und der Russischen Föderation zugelassen. Das Auswärtige Amt empfiehlt daher bis aus Weiteres, nicht von der Russischen Föderation nach Belarus zu reisen und umgekehrt. Dies betrifft auch Flug- und Bahnreisen.

In den Grenzgebieten zwischen der Russischen Föderation und Belarus gibt es jetzt so genannte Grenzzonen, die nur mit offizieller Genehmigung betreten werden dürfen.

Von Reisen nach INGUSCHETIEN, TSCHETSCHENIEN, DAGESTAN, NORDOSSETIEN UND KABARDINO-BALKARIEN wird abgeraten. Es besteht ein hohes Sicherheitsrisiko.

Die Grenzstelle zu Georgien, Dariali/Hoher Lars (Nordossetien/Russland), sowie der Grenzübergang zu Aserbaidschan, Samur (Dagestan/Russland), sind für den internationalen Reiseverkehr geöffnet. Jedoch ist es möglich, dass der Übertritt an beiden Grenzübergängen mit Problemen wegen zu hoher Auslastung verbunden ist.

Bei Reisen in entlegene Gebiet sollte nachgefragt werden, ob im Reisegebiet Sonderregelungen hinsichtlich der Einreise bestehen.

Terroranschläge:

Terroranschläge können sich vor allem in der russischen Kaukasusregion ereignen, aber sie sind auch landesweit jederzeit möglich. Sie haben immer wieder zahlreiche Tote gefordert.

Russische Behörden raten zu erhöhter Vorsicht, vor allem bei Menschenansammlungen und der Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel.

Homosexualität:

In Russland ist "homosexuelle Propaganda" in der Öffentlichkeit verboten, gemeint sind positive Aussagen zur Homosexualität jeglicher Art, wenn Minderjährige anwesend sind oder die Äußerungen in den Medien verbreitet werden. Reisenden drohen Geldbußen, Haft (ca. 15 Tage) oder Ausweisung.

Es besteht die Möglichkeit, dass Homosexuelle, die in der Öffentlichkeit zu ihrer Homosexualität stehen oder ihre Zuneigung zum gleichgeschlechtlichen Partner zeigen, von Privatpersonen attackiert werden.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Wanderer im Grenzbereich zu Kaliningrad (Polen-Russland) sowie in der Kurischen Nehrung (Litauen/Russland) sollten beachten, dass die "grüne" Grenze an verschiedenen Stellen nur durch weit auseinander liegende Grenzsteine markiert ist. Wer die Grenze auch nur für wenige Meter illegal überschreitet, muss mit der Festnahme durch die russische Grenzpolizei und einer mehrjährigen Haftstrafe rechnen.

Gewisse Regionen in der Russischen Föderation dürfen von Ausländern nicht betreten werden (sogenannte Sperrgebiete). Da diese aber in der Regel nicht gekennzeichnet sind, sind darüber Auskünfte vor Ort einzuholen. Zuständig ist dafür meist die Behörde FMS (Föderaler Migrationsdienst), bei der sich Reisende nach ihrer Ankunft (siehe Abschnitt "Meldebestimmungen") melden müssen.

Militärische Objekte und Anlagen von militärischem Interesse wie Bahnhöfe, Häfen, Flughäfen und Grenzen dürfen nicht fotografiert werden. Bei Aufnahmen von Personen sollten diese vorher um Zustimmung gebeten werden.

Drogen dürfen weder ein- noch ausgeführt werden.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Dänemark

Karte Dänemark

Einreise für Deutsche

Visumfrei für einen unbegrenzten Aufenthalt. Notwendig ist der gültige Reisepass oder Personalausweis.

Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.

Landesdaten

Lage

Das Königreich Dänemark besteht aus der Halbinsel Jütland, den Inseln zwischen Jütland und der Skandinavischen Halbinsel, der Insel Bornholm und aus den autonomen Gebieten Färöer-Inseln und Insel Grönland. Die einzige Landesgrenze Dänemarks besteht im Süden mit der Bundesrepublik Deutschland, ansonsten gibt es nur natürliche Wassergrenzen.

Fläche: 43.093 km²; Färöer-Inseln 1.399 km²; Grönland 2.166.085 km² (davon 410.450 km² eisfrei).

Verwaltungsstruktur: 5 Regionen und 98 Kommunen.

Einwohner

Bevölkerung: 5,7 Millionen

Färöer-Inseln 49.200

Grönland 56.000

Städte:

Kopenhagen (København, Hauptstadt) 606.100

Århus 269.000

Odense 176.700

Aalborg 113.400

Esbjerg 72.300

Randers 62.600

Kolding 60.300

Horsens 58.500

Vejle 55.900

Tórshavn (Hauptort der Färöer) 12.800

Nuuk (Hauptort von Grönland) 17.300

Sprache

Die Landessprache ist Dänisch. In Nordschleswig gibt es eine deutschsprachige Minderheit (etwa 20.000). Auf den Färöern wird auch noch Färöisch, auf Grönland noch Inuit gesprochen. Englisch wird vielfach gesprochen oder verstanden.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit (kein Zeitunterschied).

Stromspannung

220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Flache Eurostecker passen in die vorhandenen Steckdosen, für Schukostecker ist in der Regel ein Adapter erforderlich.

Telefon/Post

Telefon

Die Ländervorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Dänemark ist 0045 (Färöer-Inseln: 00298, Grönland: 00299), nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041, die Ortsvorwahl ohne 0 und die Teilnehmernummer. In Dänemark gibt es öffentliche Fernsprecher mit Münz- und Kartenbetrieb. Es können 1, 2, 5 und 10 Kronen-Münzen verwendet werden. Telefonkarten (Sanmønt und deutsche Chip-Karten) sind in Kiosken und Postämtern erhältlich.

NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 112.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Dänemark von Telekom Deutschland, E-Plus, O2 und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .dk (Färöer-Inseln: .fo, Grönland: .gl)

Feiertage

Feiertage 2017:

1. Januar (Neujahr)

13. April (Gründonnerstag)

14. April (Karfreitag)

17. April (Ostermontag)

12. Mai (Buß- und Bettag)

25. Mai (Christi Himmelfahrt)

5. Juni (Pfingstmontag)

24. Dezember (Heiligabend)

25. Dezember (Weihnachten)

26. Dezember (Stephanitag / Anden Juledag)

31. Dezember (Silvester)

Zusätzlich wird am 5. Juni der Verfassungstag gefeiert. Er ist kein gesetzlicher Feiertag. Verwaltungen, Schulen und Geschäfte haben aber zumeist an diesem Tag geschlossen.

Der Hauptferienmonat ist der Juli.

Öffnungszeiten

Banken: Mo, Di, Mi und Fr 9.30-16/17 Uhr, Do 9.30-18 Uhr;

Geschäfte: Mo bis Do 9-17.30 Uhr, Fr 9-19 Uhr, Sa 9-12/14 Uhr. Die Öffnungszeiten sind den Inhabern überlassen und können von Ort zu Ort sehr unterschiedlich sein. Eine Reihe von Bäckereien, Blumengeschäften, Kiosken usw. sind auch sonn- und feiertags geöffnet.

Post: Mo bis Fr 9/10-17/18 Uhr, Sa 9-12 Uhr;

Büros: Mo bis Fr 8/9 Uhr bis 16/16.30 Uhr.

Kleidung

Man sollte die in Mitteleuropa gängige Winter- bzw. Sommerkleidung mitnehmen. Auch im Sommer sollte man zusätzlich immer leichte Wollsachen und eventuell auch einen Mantel einpacken. Regenschutz ist immer angebracht.

Karte Dänemark

Geschichte/Politik

Es wird vermutet, dass die Dänen ursprünglich im Süden der skandinavischen Halbinsel lebten und von dort im fünften und sechsten Jahrhundert auf die Halbinsel Jütland und die benachbarten Inseln in der Ostsee übersiedelten. Die Überreste großer öffentlicher Bauten aus dem achten Jahrhundert lassen auf eine relativ starke Zentralmacht auf der Halbinsel kurz vor der Wikingerzeit bis 1050 schließen. Zu dieser Zeit begann auch die Christianisierung Dänemarks. Durch territoriale Eroberung wurde ein mächtiges und wohlhabendes Reich aufgebaut, das doppelt so groß war wie das heutige Dänemark. 1375 wurde die bis 1814 dauernde Union mit Norwegen gebildet, in die zeitweise auch Schweden einbezogen war. Rasch aufeinanderfolgende kriegerische Auseinandersetzungen wie jene mit Schweden führten zu Gebietsverlusten und schwächten das Land nach außen. Innenpolitisch wurde 1660 das Erbkönigtum eingeführt, 1665 der Absolutismus urkundlich festgelegt.

Mit der Verfassung von 1849 wurde Dänemark zur konstitutionellen Monarchie mit einem Zweikammerparlament, das zusammen mit der Krone die gesetzgebende Gewalt ausüben sollte. Im Ersten Weltkrieg blieb Dänemark neutral. 1918 wurde das allgemeine Wahlrecht eingeführt. Im selben Jahr erkannte Dänemark Island als selbständiges Königreich an, blieb ihm aber weiterhin in Personalunion verbunden. Im Zweiten Weltkrieg wurde es von deutschen Truppen besetzt. 1944 löste sich Island nach einem Volksentscheid völlig von Dänemark und erklärte sich zur selbständigen Republik. Drei Jahre nach Ende des Krieges erhielten die Färöer von Dänemark die Unabhängigkeit in allen inneren Angelegenheiten. 1949 trat Dänemark der NATO und 1973 der EG (heute EU) bei. 1979 erhielt Grönland die Selbstverwaltung.1993 billigte die dänische Bevölkerung den Vertrag über die Europäische Union.

Wirtschaft

Dänemark hat einen hohen Lebensstandard. Die Landwirtschaft hat nach wie vor eine hohe Bedeutung, vor allem mit Exportprodukten. Elektroindustrie und Fertigungsbetriebe sind auf Rohstoffimporte angewiesen, sind aber dennoch bedeutende Wirtschaftszweige.

Religion

Über 90 Prozent aller Dänen gehören der Evangelisch-Lutherischen Kirche an. Der König muss der Kirche angehören, alle anderen Dänen genießen Religionsfreiheit.

Vegetation

Durch die landwirtschaftliche Kultivierung des Landes gibt es in Dänemark kaum noch natürliche Vegetation, die ursprünglich weitgehend aus Buchenwald bestand. Heute sind 10,7 Prozent des Landes von Wald bedeckt, dieser setzt sich vorwiegend aus importierten Nadelbaumarten sowie aus Buchen, Eichen und Eschen zusammen. In den Niederungen des westlichen Jütland sind vereinzelt Hochmoore erhalten geblieben. Daneben gibt es die für Mitteleuropa charakteristische Vegetation der Dünen und Heiden. Ungefähr 32 Prozent der Gesamtfläche von Dänemark stehen unter Naturschutz.

Tierwelt

Die einzigen großen Säugetiere des Landes sind Rehe und Rotwild. Man findet jedoch viele kleinere Säugetiere, wie etwa Füchse, Eichhörnchen und Hasen. Über 300 Vogelarten leben auf den Inseln. An den Küsten von Nord- und Ostsee leben Seehunde. Die Grundlage der Fischerei bilden vor allem das reiche Vorkommen an Dorsch, Hering und Scholle.

Karte Dänemark

Kulinarisches

Die dänische Küche ist abwechslungsreich - mit vielen frischen Zutaten. Die berühmte Delikatesse "Smørrebrød" kann z.B. aus einer frischen Scheibe Vollkornbrot mit einem Belag aus Butter, mariniertem Hering und Zwiebelringen oder Wurstscheiben, Pastete usw. bestehen. Sie wird oft zur Mittagszeit gegessen, da diese Mahlzeit generell aus belegten Broten oder einem kalten Buffet mit einem reichhaltigen Angebot an Fisch, Fleisch, Wurst, Käse und auch warmem Essen besteht. Am Buffet kann man sich mehrmals bedienen.

Abends ist die Hauptmahlzeit mit warmem Essen. Fisch, Krabben und Muscheln gehören selbstverständlich zur dänischen Küche. Die dänischen Biere (Carlsberg, Tuborg) sind ausgezeichnet. Ein klarer Schnaps (Aquavit) wird eiskalt serviert und meist mit Bier getrunken. Alkoholische Getränke sind generell teuer.

Souvenirs

Porzellan und Keramik, Silberwaren und Gläser dänischer Firmen haben hohe Qualität. Daneben gibt es Wollwaren von den Faröer-Inseln. Nicht zu vergessen sind Lego-Spielsachen.

Duty Free

Einreise aus EU-Ländern

Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

TABAKWAREN: 800 Zigaretten*, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

REISENDEN UNTER 18 JAHREN ist die Einfuhr von alkoholischen Getränken und Tabakwaren untersagt. AUSNAHME: Reisende im Alter von 16 oder 17 Jahren dürfen Bier und Wein mit einem Alkoholgehalt von bis zu 16,4 Prozent in den oben angegebenen Mengen einführen.

*ACHTUNG! In Bulgarien, Kroatien, Litauen oder Ungarn gekaufte Zigaretten dürfen nur bis zu einer Menge von 300 Stück steuerfrei nach Dänemark eingeführt werden.

Einreise aus Drittländern

Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländer) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Abgaben befreit. Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Gepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen- und Wertgrenzen abgabenfrei:

- 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

- 16 Liter Bier;

- 4 Liter nicht schäumende Weine;

- 1 Liter Spirituosen oder Äthylalkohol oder 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumweine oder Likörweine;

- eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

- 10 Liter Kraftstoff je Motorfahrzeug im Reservekanister;

- andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende, für Einreisende auf anderen Verkehrswegen bis zu einem Gesamtwert von 300 Euro.

DIE ABGABENBEFREIUNG WIRD NICHT GEWÄHRT:

Reisenden unter 17 Jahren, was Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke betrifft;

Personen mit und ohne ständigen Wohnsitz in Dänemark, die nach einem Auslandsaufenthalt von weniger als 36 Stunden einreisen, wird die Abgabenbefreiung nicht für Spirituosen und statt für 200 nur für 100 Zigaretten gewährt.

Karte Dänemark
Klimadiagramm

Klimainformationen

Dänemark hat gemäßigtes See- und Küstenklima. Die jährlichen durchschnittlichen Temperaturen betragen etwa 7-8°C. Die Temperaturen, die im Sommer gemessen werden, liegen zwischen 16 und 25°C. Durch die häufig wechselnden Küstenwinde sind die Tagestemperaturen größeren Schwankungen unterworfen.

Das Klima auf den Faröer-Inseln ist, bedingt durch die Lage am Golf-Strom, relativ mild. Auch die Winter sind warm, es gibt jedoch ganzjährig viel Wind und Regen. Die Sommermonate sind kühl mit nur wenig Sonnenschein.

Beste Reisezeit

Als beste Reisezeit für Dänemark bietet sich der Sommer (Juni bis August) an, aber auch Frühling und Herbst sind wegen der milden Temperaturen gute Reisezeiten für Dänemark.

Für Grönland ist die beste Reisezeit der Zeitraum von Juni bis Oktober, für das Disko-Bay-Gebiet an der Westküste sind die Wochen von März bis Mai ideal.

Karte Dänemark

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Keine.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Dänemark ist malaria-frei.

Karte Dänemark

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Dänische Krone (dkr)

1 Dänische Krone = 100 Øre.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 7,43 dkr

1 US-$ = ca. 6,51 dkr

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise aus einem Nicht-EU-Land sowie bei Ausreise in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja - werden häufig akzeptiert, jedoch in einigen Geschäften nur in Dänemark ausgestellte Kreditkarten.

EC-Karten: Für die bargeldlose Zahlung werden häufig nur dänische EC-Karten (Debitcards) akzeptiert.

Geldautomat: Ja - Abhebungen möglich mit Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Zeichen) und Kreditkarte.

Karte Dänemark

Auskunftstellen

VisitDenmark
Islands Brygge 43
2300
Kopenhagen S /Dänemark
(0045) 32 88 99 01
(0045) 32 88 99 00
contact@visitdenmark.com

Visit Faroe Islands
í Gongini 9
110
Tórshavn /Färöer-Inseln
Visit Faroe Islands
P.O.Box 118
110 Tórshavn/Färöer-Inseln
(00298) 66 65 55
info@visitfaroeislands.com

Greenland Tourism and Business Council
Hans Egedesvej 29
3900
Nuuk /Grönland
Greenland Tourism Main Office
P.O.Box 1615
3900 Nuuk/Grönland
(00299) 32 28 77
(00299) 34 28 20
info@greenland.com

Deutsch-Dänische Handelskammer
(Det Tysk-Danske Handelskammer)
Kongens Nytorv 26, 3. Stock
1050
Kopenhagen K/Dänemark
(0045) 33 32 10 38
(0045) 33 91 33 35
www.ahk-daenemark.dk
info@handelskammer.dk

The Danish Chamber of Commerce
Børsen
1217
Kopenhagen K /Dänemark
(0045) 33 74 60 80
(0045) 33 74 60 00
www.ahk-daenemark.dk
info@danskerhverv.dk

Botschaften und Konsulate

Botschaft des Königreichs Dänemark
mit Konsularabteilung
Rauchstraße 1
10787
Berlin
(0 30) 50 50 20 50
(0 30) 50 50 20 00
www.daenemark.org
beramb@um.dk
Botschaft Mo bis Fr 9-15 Uhr, Konsularabt. Mo bis Fr 9-12 Uhr (telefonisch Mo bis Do 10-12 Uhr), Visumbeantragung nur nach telefonischer Vereinbarung
Geschäftsbereich Konsularabt.:
Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
Außerdem zuständig für: Schweiz und Liechtenstein

Kgl. Dänisches Konsulat
Schlachte 15/18
28195
Bremen
(04 21) 1 69 01 36
(04 21) 1 69 01 42
dansk.konsulat-bremen@arcor.de
Di, Mi u. Do 10-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Kgl. Dänisches Konsulat
Güntzplatz 5
01307
Dresden
(03 51) 45 51 20 08
(03 51) 45 51 00 08
Mo bis Fr 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Kgl. Dänisches Konsulat
Witterdaer Weg 6
99092
Erfurt
(03 61) 224 51 13
(03 61) 224 53 62
honorarkonsul.dk@chrestensen.com
nach Verinbarung
(keine Visumerteilung)

Kgl. Dänisches Generalkonsulat
Nordergraben 19
24937
Flensburg
Kgl. Dänisches Generalkonsulat
Postfach 2028
24910 Flensburg
(04 61) 179 28
(04 61) 14 40 00
flfgkl@um.dk
Mo bis Fr 9-12 Uhr
Für Visa-Erteilung: Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein
(für andere konsularische Aufgaben nur Stadt Flensburg, die Kreise Nordfriesland und Schleswig-Flensburg sowie der nördlich des Nord-Ostsee-Kanals gelegene Teil des Kreises Rendsburg-Eckernförde)

Kgl. Dänisches Konsulat
Frankfurter Str. 1
61476
Kronberg
(0 61 73) 996 03 08
(0 61 73) 996 03 21
dk.consulat.hessen@t-online.de
Mo 11-15 Uhr, Di 10-12 Uhr, nur nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Kgl. Dänisches Konsulat
Glockengießerwall 2
20095
Hamburg
(0 40) 41 40 05 57
(0 40) 414 00 50
www.dk-hamburg.com
hamgkl@um.dk
Mo bis Fr 9-12 Uhr, telefonische Sprechzeiten Mo bis Do 10-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Kgl. Dänisches Konsulat
c/o NiedersachsenMetall
Schiffgraben 36
30175
Hannover
(05 11) 850 52 01
(05 11) 850 53 06
daen.honorarkonsul.hannover@niedersachsenmetall.de
Di bis Do 9:30-12:30 Uhr
(keine Visumerteilung)

Kgl. Dänisches Konsulat
c/o Förde Sparkasse
Lorentzendamm 28/30
24103
Kiel
(04 31) 592 10 51
(04 31) 592 10 50
konsulat@foerde-sparkasse.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)
(nur Stadt Kiel, Kreis Plön, Stadtkreis Neumünster sowie die südlich des Nord-Ostsee-Kanals gelegenen Teile des Kreises Rendsburg-Eckernförde)

Kgl. Dänisches Konsulat
c/o DLA Piper
Augustinerstraße 10
50667
Köln
(02 21) 277 27 71 11
(02 21) 277 27 78 77
dk-honorarkonsul@dlapiper.com
Mo 9-12 Uhr, Mi 14-17 Uhr, Besuch nur nach telefonischer Absprache
(keine Visumerteilung)

Kgl. Dänisches Konsulat
Im Gleisdreieck 17
23566
Lübeck
(04 51) 610 53 33
(04 51) 610 53 13
konsulat@skanbo.de
Mi 14-17 Uhr
(keine Visumerteilung)
(nur Hansestadt Lübeck sowie die Kreise Lauenburg, Ostholstein, Bad Segeberg und Stormarn)

Kgl. Dänisches Generalkonsulat
Sendlinger Tor Platz 10/IV
80336
München
(0 89) 545 85 40
www.dankonmuc.de
mucgkl@um.dk
Mo bis Fr 9-15 Uhr
(keine Visumerteilung)

Kgl. Dänisches Konsulat
Färberstr. 20
90402
Nürnberg
(09 11) 817 39 79
(09 11) 817 39 13
kontakt@daenische-honorarkonsulin-nuernberg.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)
(nur Regierungsbezirke Ober-, Unter- und Mittelfranken)

Kgl. Dänisches Konsulat
c/o Deutsche Seereederei GmbH
Lange Straße 1 a
18055
Rostock
(03 81) 458 42 03
(03 81) 458 42 06
honorarkonsul.dk.poeker@deutsche-seereederei.de
Mo bis Do 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Kgl. Dänisches Honorarkonsulat
c/o Bansbach, Schübel, Brösztl Partner GmbH
Gänsheidestraße 67-74

70184
Stuttgart
(07 11) 164 68 60
(07 11) 16 46 89 90
daen.honorarkonsul.stuttgart@bansbach-gmbh.de
Di 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Stockholmsgade 57
2100
Kopenhagen Ø/Dänemark
(0045) 35 26 71 05
(0045) 35 45 99 00
www.tyske-ambassade.dk
info@kopenhagen.diplo.de
Amtsbezirk: Dänemark

Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
c/o Desmi A/S
Tagholm 1
9400
Ålborg Nørresundby/Dänemark
(0045) 96 32 82 12
aalborg@hk-diplo.de
telefonische Terminabsprache: Mo bis Do 9-12 Uhr
Amtsbezirk:Kommunen Aalborg, Rebild, Mariagerfjord, Vesthimmerland, Brønderslev, Frederikshavn, Læsø, Hjørring, Jammerbugt, Thisted, Morsø
Übergeordnete Auslandsvertretung:
Botschaft Kopenhagen

Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
P.O. Pedersens Vej 10
8200
Århus N /Dänemark
(0045) 28 92 23 98
aarhus@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Amtskommunen Århus, Norddjurs, Syddjurs, Odder, Samsø, Randers, Favrskov, Viborg, Silkeborg, Ikast-Brande, Skive, Herning, Struer, Lemvig, Holstebro, Ringkøbing-Skjern.
Übergeordnete Auslandsvertretung:
Botschaft Kopenhagen

Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
c/o CEO Dansani
Finlandsvej 8
6100
Haderslev /Dänemark
(0045) 73 22 29 90
(0045) 73 22 29 00
haderslev@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Kommunen Varde, Fanø, Esbjerg, Tønder, Billund, Vejen, Haderslev, Aabenraa, Sønderborg
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Kopenhagen

Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
A/S United Shipping Trading Company
Strandvejen 5
5500
Middelfart /Dänemark
(0045) 64 41 53 01
(0045) 64 41 54 01
middelfart@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Gemeinden Middelfart, Fredericia, Kolding, Vejle, Hedensted, Horsens, Skanderborg, Assens
Übergeordnete Auslandsvertretung:
Botschaft Kopenhagen

Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Uiffak 4a
3905
Nuussuaq Grönland/Dänemark
(00299) 55 88 80
nuuk@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Grönland
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Karte Dänemark

Sehenswertes

Kopenhagen

Kopenhagen, die dänische Hauptstadt, ist die Residenzstadt der Königin und Sitz des ältesten Königreichs der Welt. Für das Land Dänemark stellt die Stadt mit dem Seehafen eine wichtige wirtschaftliche Drehscheibe dar. Peter Høeg, dänischer Autor des auch verfilmten Buches "Fräulein Smillas Gespür für Schnee", charakterisierte die Stadt folgendermaßen: "Dank ihrer Größe hat Kopenhagen die Dynamik und Reichhaltigkeit von Angeboten wie andere Großstädte, aber gleichzeitig besitzt die Hauptstadt die Überschaulichkeit der kleinen Stadt".

Geschichte und Tradition begegnen dem Besucher auf Schritt und Tritt. Schon bei der Ankunft erkennt man die Besonderheit Kopenhagens. Wo in anderen Großstädten Wolkenkratzer stehen, sieht man hier eigenwillige Türme. Oft mit einem Kupferdach oder einer goldenen Spitze versehen, geben sie der dänischen Hauptstadt ihr unverwechselbares Profil. Die Metropole ist grün, überall sind Parks und Gärten, die zur Rast einladen. Da alle Sehenswürdigkeiten zu Fuß zu erreichen sind, hat der Besucher Gelegenheit, alle schönen und interessanten Gebäude und Plätze in Ruhe zu betrachten. Zum Bummel lädt die Altstadt mit ihren schmalen Gassen, den liebevoll restaurierten Häusern und den gemütlichen Restaurants und Cafés, den Kunsthandwerkstätten und Antiquitätengeschäften ein. Einkaufen lohnt sich in Strøget, der Einkaufsstraße Kopenhagens und gleichzeitig einer der längsten Fußgängerzonen Europas. Traditionsreiche Geschäfte liegen hier beispielsweise neben der Porzellanmanufaktur "Royal Kopenhagen", in der Besucher beobachten können, wie klassische Service hergestellt werden. Aber auch die Kultur kommt in Kopenhagen nicht zu kurz. Wer mag, erfreut sich an der täglichen Wachablösung auf dem Schlossplatz der königlichen Residenz Schloss Amalienborg. Artefakte dänischer Kunst und dänischen Designs findet man in zahlreichen Museen. Einen guten Ruf hat auch das königliche Ballett, die Oper und das königliche Theater. Einen Ausflug wert ist das Hamlet-Schloss Kronborg.

Insel Bornholm

Bornholm liegt in der Ostsee, zwei Fährstunden vom südschwedischen Hafen Ystad, vier Fährstunden von Rügen sowie sieben Fährstunden von Kopenhagen entfernt. Die Insel hat eine Ausdehnung von etwa 40 km. Bornholm gehört seit dem zwölften Jahrhundert zu Dänemark, war jedoch seither auch von Lübeck und Schweden besetzt.

Bornholm besitzt malerische Fischerdörfer und trotz steiler Felsen auch schöne Sandstrände und ist aufgrund dieser Vielfalt bestens für einen Urlaub geeignet. Schloss Hammershus wurde im 13. Jahrhundert errichtet und 1624 zerstört. Die heutige Ruine steht unter Denkmalschutz und gilt als die größte und schönste Anlage Dänemarks. Von der Schlossruine führen Fußwege zum Ufer mit interessanten Felsformationen. Das Schloss kann man von den an der Nordspitze gelegenen Touristenorten Sandvig und Allinge in etwa 90 Minuten Fußweg erreichen.

Westjütland

Westjüdland an der Nordseeküste ist die Region der Dünen, Steilküsten und langen Sandstrände. Auch die Fjordlandschaft im Norden ist einen Ausflug wert. Die abwechslungsreiche Landschaft Westjütlands bietet sich für einen Familienurlaub an. An der gesamten Nordseeküste verteilt gibt es ansprechende Ferienhäuser, die sich als Ausgangspunkt für einen Erholungs- oder Aktivurlaub mit Schwimmen, Surfen, Fahrradfahren oder Angeln eignen. Für Familien mit Kindern ist das Legoland im Nillund, eine Miniaturstadt mit Hafen und anderem, die ganz aus Legosteinen gebaut ist, sehr zu empfehlen.

Auch die Provinzstädte lohnen einen Besuch. Esbjerg bietet eine lange Fußgängerzone mit guten Einkaufsmöglichkeiten, viele Grünanlagen und eine reiche Kneipenszene. Interessant sind auch der Fischereihafen mit dem Seefahrtsmuseum sowie das Bernsteinmuseum. Ribe, das einstige Wikingerzentrum, ist die älteste Stadt Dänemarks; sie wurde 855 erstmals urkundlich erwähnt. Schön ist ein Bummel durch den mittelalterlichen Stadtkern mit dem romanisch-gotischen Dom. Im Wikingermuseum der Stadt kann man sich über die Geschichte der Wikinger informieren. Westlich von Tonder, einer alten Handelsstadt, liegt das Dorf Mogeltonder mit dem Barockschloss Schnackenborg.

Im südlichen Teil des Ringkøbing-Fjords ist in Tipperne einer der schönsten Vogelschutzgebiete Europas beheimatet. Hier gibt es heute neben zahlreichen seltenen Gänse-, Schwan- und Entenarten auch Hunderte Rotschenkel, Säbelschnabler und Alpenstrandläufer.

Nordjütland

Nordjütland liegt gleich an zwei Meeren, treffen hier doch Nordsee und Ostsee aufeinander. Hohe Dünen und einsame Strände sind genauso charakteristisch für die Landschaft wie die Bernsteinbrocken, die man hier manchmal noch findet.

Neben Aalborg, wo sich am Jomfru Ane Gade über 20 Restaurants und Kneipen aneinander reihen und Viborg mit seinem Domhügel und dem Münster aus dem 12. Jahrhundert ist besonders Hirtshals einen Besuch wert. Hier befindet sich das Nordseemuseum, eines der größten und meistbesuchten Attraktionen Nordjütlands. In dem neuen, riesigen Ozeanarium können Besucher große Fischschwärme und Haie der Nordsee fast wie im Meer erleben. Im Blumenpark von Jesperhus nahe der Stadt Nykøbing Mors ist in der Tropenhalle eine tropische Flora und Fauna u.a. mit Schmetterlingen, Vögeln, Echsen und Krokodilen zu bewundern.

Ostjütland

In Ostjütland findet man etwas, das in Dänemark selten ist, nämlich Hügel. Vom Himmelbjerget im Landesinnern kann man einen schönen Blick über die Seen- und Waldlandschaft genießen. Daneben hat Östjütland Natur und Kultur, d.h. Strand und Meer aber auch Städte und Shoppingmöglichkeiten zu bieten.

Zur Region gehört auch die Insel Samsø, eine gute Fährstunde vom Festland entfernt. Für einen Einkaufsbummel gut ist Århus mit seinen Boutiquen, Fachgeschäften und Galerien. Im Freilichtmuseum "Den Gamble By" veranschaulichen 70 Gebäude aus ganz Dänemark die Entwicklung dänischer Städte in den letzten 400 Jahren. Für Familien mit Kindern eignet sich auch ein Besuch in einem der Erlebnisparks der Region wie etwa Djurs Sommerland, Kattegatcenter, Skandinavischer Tierpark in Kolind oder Ebeltoft Familienpark an. Auch das 1998 eröffnete Salzcenter in Mariager sollte man nicht versäumen. Am schönsten Fjord Dänemarks gelegen wird hier die Geschichte des Salzes erläutert und seine Produktion und Gewinnung didaktisch anschaulich demonstriert.

Kulturinteressierte finden in Ostjütland 70 Museen mit einem Spektrum von Moorleichen in Silkeborg über moderne Kunst in Randers bis zum prähistorischen Museum Moesgård bei Århus. Das Renaissanceschloss Rosenholm und der Herrensitz Gammel Estrup gehören zu den schönsten Kulturdenkmälern Dänemarks.

Seeland Møn

Badestrände, grüne Wälder, Moor und Heide, fischreiche Seen und die zahlreichen Aktivitätsmöglichkeiten wie Angeln, Radfahren und Wandern ziehen immer wieder viele Feriengäste in das westliche, das "grüne" Seeland. Hier finden sich Unterkünfte für jeden Geschmack und für jeden Geldbeutel vom Hotel über Ferienhäuser bis zum Campingplatz.

Seit der Einweihung der Storebælt-Brücke 1998 dauert die Fahrt von Deutschland nach Seeland zwei Stunden weniger. Bei der Fahrt über die imposante Hängebrücke bietet sich ein atemberaubender Blick aus über 70 Metern Höhe.

Interessante Städte in Seeland sind neben Helsingør mit dem Hamlet Schloss Kronberg, dem Schloss Marienlyst, dem Dom und Karmeliterkloster, die königliche Sommerresidenz Fredensborg, die Bischofs- und Königsstadt Roskilde und natürlich die dänische Hauptstadt Kopenhagen.

Fünen, Ærø und Langeland

Die drei ländlichen Inseln Fünen, Ærø und Langeland bieten mit ihrer vielfach noch unberührten Natur und den fünischen Städtchen mit den über 300 Jahre alten reetgedeckten Fachwerkhäusern eine ganz besondere Urlaubs-Atmosphäre. Die Hauptstadt Odense hat den Charme vergangener Zeiten bewahrt. Sie ist neben Kopenhagen die dänische Stadt mit den meisten Museen und Sehenswürdigkeiten. Zu den bekanntesten gehört das Geburtshaus des Märchenerzählers Hans Christian Andersen, das heute ein Museum ist. Im Freilichtmuseum "Das fünische Dorf" finden im Sommer die Hans Christian Andersen-Festspiele statt.

Mit etwa 250 Kilometern Länge verfügt Odense über ein umfangreiches System von Fuß- und Radwegen. Der Odenser Märchenpass gewährt während seiner Geltungsdauer von 24 oder 48 Stunden Freifahrten in den öffentlichen Verkehrsmitteln sowie Ermäßigungen in zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Auf Ærø bietet sich ein Besuch in dem kleinen Dorf Aaerosköbing an, in dem das älteste Postamt Dänemarks steht, das 1749 erbaut wurde.

Grönland

Grönland gehört zum Königreich Dänermark, hat jedoch weitgehende Selbstverwaltung. Mit seinen 2.166.085 km² ist Grönland die größte Insel der Welt. Es hat eine Nord-Südausstreckung von über 2.500 km, wobei der nördlichste Punkt Grönlands, das Kap Morris Jesup, nur etwa 740 km vom Nordpol entfernt liegt.

Über 80 Prozent der Insel sind von Eis bedeckt. Bei einem Flug per Helikopter oder bei einer Schifffahrt lässt sich die Welt aus Eisbergen und Gletschern am besten genießen.

Neben dem Eis ist die von ihm geschaffene Schären- und Fjordküste charakteristisch für die Landschaft Grönlands. Die Westküste ist durch den warmen Golfstrom klimatisch begünstigt, sie bleibt das ganze Jahr über eisfrei. In dieser Region lebt der größte Teil der Bevölkerung, auch Nuuk, die Hauptstadt von Grönland, befindet sich hier. Sehr gelungen in Nuuk ist die Mischung von Kolonialstil und moderner Architektur. Sehenswert ist der koloniale Hafen, der Dom und das Nationalmuseum, dessen umfangreiche Sammlung die Geschichte und Bräuche Grönlands sehr anschaulich darstellt.

Was viele Besucher nach Grönland lockt, ist die Tierwelt der Insel. Rentiere, Moschusochsen, Eisbären, Seehunde und Walrösser sowie viele Vogelarten sind auf Grönland zu entdecken. Auch Walbeobachtungen werden angeboten und zählen ebenso wie Fahrten mit dem Hundeschlitten zu den Hauptattraktionen Grönlands.

Färöer-Inseln

Die Färöer bestehen aus 18 Inseln, 17 von ihnen sind bewohnt. Sie liegen mitten im Nordatlantik, etwa zwischen Schottland, Norwegen und Island. Wie Grönland gehören sie zum dänischen Königreich, stehen aber unter weitgehender Selbstverwaltung.

Die Hauptstadt und zugleich wichtigstes Handelszentrum ist Tórshavn, sie liegt auf Streymoy, der größten Insel der Färöer.

Die reizvolle Landschaft mit Steilküsten und weit ins Land reichenden Fjorden, Bergen, Wiesen und den vielen Bächen lädt zum Wandern, Reiten, Angeln oder anderen Aktivitäten in der freien Natur ein. Aber auch die Kultur kommt auf den Färöern nicht zu kurz. Im Sommer finden verschieden Festivals statt, auch Museen gibt es auf den Färöern, z.B. das Kunstmuseum in Tórshavn, in dem die größte Sammlung färöischer Kunst zu sehen ist.

Die Färöer-Inseln sind zudem ein Paradies für Ornithologen. Viele Vogelarten brüten hier, darunter Papageientaucher, Sturmtaucher, Eissturmvögel und der Austernfischer, der Nationalvogel der Färöer.

Karte Dänemark

Reisehinweise

Zurzeit liegt kein aktueller Reisehinweis vor.

Informationen zur Sicherheitssituation in Dänemark sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

RAUCHVERBOT: Das Rauchen in der Öffentlichkeit ist seit 15. August 2007 stark eingeschränkt. Das Rauchverbot gilt in Restaurants und Kneipen, in öffentlichen Gebäuden und auf Plätzen, im öffentlichen Nahverkehr sowie auch in Büros und Erziehungseinrichtungen.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Estland

Karte Estland
Kirche - Tallinn

Einreise für Deutsche

Visumfrei für einen unbegrenzten Aufenthalt. Notwendig sind: für die Dauer des Aufenthalts gültiger Reisepass (für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten ist auch der für die Dauer des Aufenthalts gültige Personalausweis ausreichend).

Als Nachweis des EU-weiten Versicherungsschutzes sollte die Europäische Krankenversicherungskarte mitgeführt werden (eine private Auslandsreisekrankenversicherung wird zusätzlich empfohlen).

Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.

Landesdaten

Lage

Die Republik Estland ist einer der drei baltischen Staaten. Im Norden grenzt sie an den Finnischen Meerbusen, im Westen an die Ostsee, im Süden an Lettland und im Osten an die Russische Föderation.

Fläche: ca. 45.227 km².

Verwaltungsstruktur: 15 Regionen.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 1,3 Millionen

Städte:

Tallinn (Reval; Hauptstadt) ca. 434.000

Tartu (Dorpat) ca. 95.000

Narva ca. 61.100

Pärnu ca. 38.800

Kothla-Järve ca. 38.000

Sprache

Die Amtssprache ist Estnisch. Etwa 35 Prozent der Bevölkerung spricht Russisch. Außerdem werden die Sprachen der Minderheiten (Ukrainisch, Weißrussisch und Finnisch) gesprochen.

Zeitverschiebung

Osteuropäische Zeit = Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +1 Stunde

Da auch in Estland die Sommerzeit gilt, bleibt der Zeitabstand von 1 Stunde immer erhalten.

Stromspannung

Die Netzspannung beträgt 220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Flache Eurostecker passen in die vorhandenen Steckdosen, für andere Stecker kann in Ausnahmefällen ein Adapter erforderlich sein.

Telefon/Post

Post

Briefe nach Westeuropa sind in der Regel etwa sechs Tage unterwegs.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Estland ist 00372, die Vorwahl von Estland nach Deutschland ist die 0049, nach Österreich die 0043 und in die Schweiz die 0041. Telefonkarten gibt es auf der Post, an Zeitungskiosken und bei der Touristeninformation.

NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 112.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Estland von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .ee

Internetcafés sind in allen größeren Städten zu finden.

Feiertage

Feiertage 2017:

1. Januar (Neujahr)

24. Februar (Unabhängigkeitstag)

14. April (Karfreitag)

1. Mai (Maifeiertag)

23. Juni (Siegestag)

24. Juni (Johannistag)

20. August (Tag der Wiedererlangung der Unabhängigkeit)

24. Dezember (Heiligabend)

25. und 26. Dezember (Weihnachten)

Die Hauptferienzeit geht von Anfang Juni bis Ende August. Geschäftstermine während dieser Monate sowie über Ostern oder zwischen Weihnachten und Neujahr sollte man sich unbedingt bestätigen lassen.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 9-16 Uhr;

Post: Mo bis Fr 9-18 Uhr, Sa 9.30-15 Uhr;

Hauptpost in Tallinn: Mo bis Fr 7.30-20 Uhr, Sa 9-18 Uhr, So 9-15 Uhr;

Geschäfte: Mo bis Fr 9/10 bis 18/19 Uhr, Sa 8 bis 17 Uhr;

Supermärkte: Mo bis Fr 10-22, Sa und So 10-20 Uhr;

Museen/Galerien: montags geschlossen;

Büros: Mo bis Fr 8.30-17/18 Uhr.

Kleidung

Im Sommer ist leichtere Kleidung ausreichend, für kühle Morgen- und Abendstunden sollte jedoch auch etwas wärmere Kleidung mitgeführt werden. Im Winter (ab November bis Ende März) sollte man entsprechende Kleidung und gefüttertes Schuhwerk dabeihaben. Regenschutz ist das ganze Jahr über empfehlenswert.

Karte Estland
Kirche - Tallinn

Geschichte/Politik

Im dritten vorchristlichen Jahrtausend wanderten die Balten, ein indogermanisches Volk, nach Litauen, Lettland und ins ehemalige Ostpreußen ein. Auch die Esten kamen zu dieser Zeit in das Gebiet. Im 13. Jahrhundert entwickelte sich die Hafenstadt Reval, die heute Estlands Hauptstadt Tallinn ist. Unter den deutschen Ordensrittern wurde sie zur führenden Handelsstadt der östlichen Ostsee. Im 16. Jahrhundert stritten sich Polen, Schweden und Russland um die baltischen Hafenstädte. Die darauffolgende russische Herrschaft im 19. Jahrhundert führte zu einer Verarmung, die wiederum Unruhen und Auswanderung mit sich brachte.

Nach dem ersten Weltkrieg konnten die drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen mehrere Jahre lang als demokratisch regierte Republiken existieren. Doch 1939 kam das Baltikum wieder zu Russland. Durch stalinistische Säuberungen, Deportationen und Massenvernichtungen bluteten die Länder aus. Zwangseinweisungen russischer Arbeiter füllten nach 1945 die Lücken und führten zur Russifizierung: Die Esten wurden fast zur unterdrückten Minderheit im eigenen Land.

Nach 1985, im Zuge von Glasnost und Perestroika, forderten auch die Esten ihre Unabhängigkeit. 1991 schied Estland aus der zerfallenden Sowjetunion aus und wurde zur eigenständigen Republik.

Estland ist seit 01.Mai 2004 Mitglied der Europäischen Union.

Wirtschaft

Estland lebt überwiegend von der Holzverarbeitung (zu Möbeln, Papier und Zellulose), von chemischen und elektrotechnischen Produkten und sogar vom Energie-Export: Als einziges baltisches Land stellt Estland Strom im Überfluss her, indem es in Kraftwerken Ölschiefer verbrennt. Diese Art der Energiegewinnung hat, da sie mit einer erheblichen Luftverschmutzung einhergeht, katastrophale ökologische Folgen. In den letzen Jahre hat die estnische Regierung jedoch immer mehr Geld für den Umweltschutz ausgegeben.

Der Tourismus spielt in Estland noch keine große Rolle, doch die Besucherzahlen steigen; eine direkte Folge der wachsenden Infrastruktur. Immerhin sind die größeren Städte und einige Badeorte an der Ostsee gut auf Besucher eingerichtet.

Religion

Etwa 70 Prozent der Esten ist konfessionslos. Die beiden wichtigsten Glaubensgemeinschaften sind die russisch-orthodoxe und die evangelisch-lutherische Kirche.

Minderheiten bilden Katholiken, Muslime und Juden.

Vegetation

Das Klima im Baltikum ist erstaunlich mild und gibt deshalb vielen Pflanzen gute Lebensbedingungen. Zahlreiche Pflanzen Estlands sind streng geschützt. Naturfreunde haben Möglichkeiten zu interessanten Beobachtungen; vor allem in den Nationalparks. Das einst dicht bewaldete Estland hat nicht mehr so viele Wälder wie früher. In den verbliebenen Waldgebieten wachsen vor allem Kiefern, Fichten und Birken. In den weiten Moorgebieten, die ebenfalls für Estlands Vegetation typisch sind, wachsen interessante Pflanzen, die in den Sommermonaten in den schönsten Farben blühen. Eine der typischen Pflanzen der estnischen Moore und Kiefernwälder ist die rötlich-lila blühende Erika.

Tierwelt

Neben den in Mitteleuropa heimischen Arten wie Rot-, und Schwarzwild, Füchsen und Mardern leben in den Wäldern Wildtiere, die man in unseren Wäldern lange nicht mehr gesehen hat. Allerdings wurden manche (wie Wisente und Biber) erst kürzlich wieder angesiedelt. Andere (vereinzelt Wölfe, Bären und Luchse) haben sich bis heute vor allem in den einsamen Wald- und Moorgebieten Estlands halten können. In den Sumpfniederungen Südost-Estlands sieht man immer wieder mächtige Elche mit ihrem eindrucksvollen Schaufelgeweih. Auch Störche gibt es hier noch häufig.

Karte Estland
Kirche - Tallinn

Kulinarisches

Die estnische Küche wurde nicht von Feinschmeckern ersonnen. Sie ist relativ schwer, aber durchaus schmackhaft, wenn man eine Zunge für Herzhaftes nach Großmutterart hat. Zum Frühstück gibt es Fisch und Würstchen. Die Suppen sind solide - mit Gemüse, Brot oder Milch. Es gibt viel Kartoffeln, Schweinefleisch, Sahne. Fisch wird vorzugsweise geräuchert oder mariniert gegessen. Berühmt sind die Tallinner Sprotten.

Blinys, die es überall im Baltikum gibt, sind kleine Pfannkuchen - meist mit saurer Sahne oder Fisch gefüllt. Grüne Suppe ist eine estnische Spezialität. Sie besteht aus verschiedene Gemüse, viel Zwiebeln und Speckwürfeln.

Man trinkt Kaffee oder Tee. Einheimisches Bier ist für westliche Biertrinker meist zu dünn - es gibt allerdings Ausnahmen. Wer mehr zu zahlen bereit ist, bekommt vertraute Biermarken vorgesetzt. Wein und Sekt kommen fast immer aus Russland oder Georgien und sind für unseren Geschmack meist zu süß. Wodka wird fast überall in guter (sehr starker!) russischer Qualität gebrannt.

Beeren- und Fruchtsäfte sind meist ausgezeichnet (was man von den Fabrik-Limonaden nicht sagen kann), Met und Honiglikör gelten als baltische Spezialitäten; in allen drei Ländern gibt es viele Imker.

Sitten und Gebräuche

Traditionen und Trachten werden im ganzen Baltikum gepflegt. Nicht nur die häufigen Kultur-Veranstaltungen sind erlebenswert, sondern auch die ausgelassenen Feste - wie etwa die allenthalben mit Sonnwendfeuern und viel Fröhlichkeit gefeierte Johannisnacht. "Baltica" ist ein internationales Folklorefest, das jedes Jahr in der Hauptstadt eines anderen baltischen Landes stattfindet. Eine der beliebtesten Veranstaltungen ist im Juni das Tallinner Altstadtfest. Da gibt es Konzerte, Theater, Ausstellungen und einen großen Kunst-Markt auf dem Rathausplatz.

Souvenirs

Bernsteinschmuck ist ein klassisches Mitbringsel aus dem Baltikum, ist jedoch häufig nicht aus Estland selbst. Typisch hingegen sind leichte Wollschals aus Haapsalu. Die Esten verstehen sich auf die Holzverarbeitung, so dass man hier schöne Stücke erwerben kann. Auch lederne Bucheinbände sind bemerkenswert. Köstlich ist ein dunkelroter Likör "vana Tallinn", der in den Alkoholläden erstanden werden kann.

Duty Free

Einreise aus EU-Ländern

Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für folgende Gebiete: Kanarische Inseln, britische Kanalinseln, französische Überseegebiete, Åland, autonome Mönchsrepublik Athos, Gibraltar, Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter (max. 10 Liter) mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

REISENDEN UNTER 18 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für alkoholische Getränke und Tabakwaren gewährt.

Einreise aus Drittländern

Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

- 40 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 50 g Tabak;

- 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein;

- 4 Liter nicht schäumende Weine;

- 16 Liter Bier;

- eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln (maximal 10 Präparate und davon jeweils höchstens 5 Originalverpackungen, mit ärztlicher Bescheinigung falls verschreibungspflichtig);

- andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende, für Reisende auf anderen Verkehrswegen bis zu einem Gesamtwert von 300 Euro; für Reisende unter 15 Jahren gilt die Freimenge von 175 Euro unabhängig vom Einreiseweg;

- Reservekanister Treibstoff mit maximal 10 Litern Inhalt.

Milch- und Fleischprodukte dürfen nicht zollfrei eingeführt werden.

REISENDEN UNTER 18 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Tabakwaren und alkoholische Getränke gewährt.

Karte Estland
Klimadiagramm

Klimainformationen

Das Klima Estlands zeichnet sich durch kalte, lange Winter und kurze, relativ warme Sommer aus. So kann man erst im April mit den ersten Frühlingsanzeichen rechnen. Es kann sogar vorkommen, dass es noch im Juni zu Nachtfrösten kommt. Die Temperaturen, die im Winter gemessen werden, betragen im Durchschnitt -3°C im Süden des Landes und -7°C im Norden. Tiefsttemperaturen von -25 bis -30°C sind zu dieser Jahreszeit in Estland keine Seltenheit. Die durchschnittlichen Temperaturen im Sommer liegen zwischen 13 und 17°C. Der meiste Regen fällt in den Sommermonaten von Juli bis September. So liegt die durchschnittliche Niederschlagsmenge in diesen Monaten bei 71 bis 75 mm, wogegen sie in den übrigen Monaten 40 mm nicht überschreitet.

Beste Reisezeit

Mai bis September.

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Kirche - Tallinn

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Saisonal FSME.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Estland ist malaria-frei.

Ärztliche Hilfe

TALLINN: Teet Lainevee (spricht Englisch), Kuldnoka Str. 14-19,, Tallinn, Tel. (06) 55 93 87, priv. 55 96 80.

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Kirche - Tallinn

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Euro (EUR)

1 Euro = 100 Cent.

Derzeitiger Kurs:

1 US-$ = ca. 0,85 EUR

Hinweise

Am 1. Januar 2011 wurde in Estland der Euro als offizielles Zahlungsmittel eingeführt. Der Wechselkurs ist durch die Rechtsakten der Europäischen Union bestimmt: 1 Euro = 15,6466 Kronen. Alte estnische Kronen können nur noch bei der estnischen Zentralbank (Eesti Pank) umgetauscht werden.

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Ein- und Ausreise ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja (EuroCard/MasterCard, American Express, Visa, Diners Club) - werden in größeren Hotels, Restaurants und Geschäften akzeptiert.

Geldautomat: Ja - Bargeldabhebung mit internationalen Kreditkarten, in größeren Städten auch mit mit Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Zeichen), möglich.

Karte Estland
Kirche - Tallinn

Auskunftstellen

Estonian Tourist Board/Enterprise Estonia
Lasnamäe 2
11412
Tallinn /Estland
(00372 6) 27 97 01
(00372 6) 27 97 70
www.visitestonia.com
tourism@eas.ee

Deutsch-Baltische Handelskammer in Estland
Suurtüki 4b
10133
Tallinn /Estland
(00372 6) 27 69 50
(00372 6) 27 69 40
www.ahk-est.ee
info.ee@ahk-balt.org

Eesti Kaubandus-Tööstuskoda
Estonia Chamber of Commerce and Industry
Toom-Kooli 17
10130
Tallinn /Estland
(00372 6) 04 00 61
(00372 6) 04 00 60
www.visitestonia.com
koda@koda.ee

Botschaften und Konsulate

In Deutschland

MÜNCHEN siehe Grasbrunn

Honorarkonsulat der Republik Estland
HLL Heine Leibing Leisse
Mecklenburgstraße 85
19053
Schwerin
(03 85) 55 57 32 22
(03 85) 55 57 32 25
honorarkonsul@estland-mv.de
Mo. bis Fr. 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Republik Estland
Mittlerer Pfad 19
70499
Stuttgart
(0 711) 21 57 62 02
Konsulat.Estland@t-online.de
Di 10-12, Mi 13-15 Uhr
(keine Visumerteilung)

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Toom-Kuninga 11
15048
Tallinn /Estland
(00372 6) 27 53 04
(00372 6) 27 53 00
www.germany.ee
info@tallinn.diplo.de
Amtsbezirk: Estland

Botschaft der Republik Estland
mit Konsularabteilung
Hildebrandstraße 5
10785
Berlin
(0 30) 25 46 06 01
(0 30) 25 46 06 02
www.estemb.de
Embassy.Berlin@mfa.ee
Botschaft Mo bis Fr 9-13, 14-16 Uhr, Konsularabteilung Mo bis Do 9.30-12.30 Uhr

Honorarkonsulat der Republik Estland
c/o Geo. Gleistein Sohn GmbH
Heidlerchenstraße 7
28777
Bremen
(0 421) 17 42 84 79
(0 421) 57 73 58 76
honorarkonsul@estland-bremen.de
Mi 10-13 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Republik Estland
Uerdinger Straße 58-62
40474
Düsseldorf
(02 11) 43 23 11
(02 11) 43 22 37
estonianconsulate@metallnrw.de
Di und Do 10-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Republik Estland
Liebigstraße 20
60323
Frankfurt am Main
(0 69) 874 03 37 51
(0 69) 874 03 37 50
honorarkonsulin@estland-hessen.de
Do 10-13 Uhr und nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Republik Estland
Gut Keferloh 1a
85630
Grasbrunn bei München
(0 89) 46 26 14 33
(0 89) 46 23 14 30
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Mo bis Fr 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Republik Estland
Alsterufer 45 (Eingang Badestraße 38)
20354
Hamburg
(0 40) 450 40 51
(0 40) 450 40 26
estland@t-online.de
Di und Do 15-17 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Republik Estland
Bergstr. 2
24103
Kiel
(04 31) 519 44 95
(04 31) 519 44 94
info@estonian-consulate-sh.de
Mo und Fr 10-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Ärztliche Hilfe

TALLINN: Teet Lainevee (spricht Englisch), Kuldnoka Str. 14-19,, Tallinn, Tel. (06) 55 93 87, priv. 55 96 80.

Karte Estland
Kirche - Tallinn

Sehenswertes

Tallinn

Die Hauptstadt Estlands, die einst Reval hieß, liegt auf einer Landzunge und gehörte lange Zeit der Hanse an. Sie ist eine lebendige Hafenstadt, die schon immer ganz dem Westen aufgeschlossen war. Ihr schöner mittelalterlich-hanseatischer Stadtkern ist reich an architektonischen Schätzen und Sehenswürdigkeiten. So ist das im gotischen Stil erbaute Rathaus der Stadt einmalig für ganz Nordeuropa. Das kulturelle Angebot ist groß. Zur Erholung wurden ungewöhnlich viele weitläufige Parks und Grünanlagen angelegt.

Will man mehr über das Leben und das Selbstverständnis der Esten erfahren, bietet sich ein Besuch des Freilichtmuseums "Rocca al Mare" an. Dieses von einem Italien-Fan gestiftete Museum (daher der Name) liegt am westlichen Stadtrand, unmittelbar über dem Strand der Kopli-Bucht. Die dort aufgestellten Höfe, Katen, Kirchen und Windmühlen stammen meist aus dem 19. Jahrhundert.

Tartu

Die zweite estnische Hansestadt ist gleichzeitig auch die zweitgrößte des Landes. Tartu, das alte Dorpat, das in der kaum berührten Landschaft der südestnischen Seenplatte liegt, hat eine Universität, die schon 1632 von dem Schwedenkönig Gustav Adolf gegründet wurde. Hier befindet sich Estlands geistiger Mittelpunkt. Die Stadt hat viel Atmosphäre. Ist das Wetter schön, wimmelt es auf Straßen und Plätzen, in Parks und Cafés von Studenten. Ein besonders reiches kulturelles Angebot und viele Museen erwarten den Besucher. Hinter dem weiten klassizistischen Rathausplatz erhebt sich der Domhügel mit der mächtigen Ruine der romanisch-gotischen Domkirche, deren guterhaltener Chor heute das geschichtliche Museum der Universität beherbergt.

Haapsalu

Hinter den unschönen Randbezirken dieser Hafenstadt verbirgt sich die im Mittelalter auf einer Landzunge angelegte Altstadt. Heute stammen zwar die meisten Bauten aus dem 19. Jahrhundert, doch an heimeliger Atmosphäre fehlt es nicht. Inmitten der verwinkelten Altstadt erheben sich die mächtige Ruine der alten Bischofsburg sowie der ebenfalls aus dem 13. Jahrhundert stammende Dom.

Pärnu

Die freundliche Hafenstadt ist der beliebteste Ferienort Estlands. In der Altstadt stehen zahlreiche Kirchen und Bauten aus der Zeit des 17. bis 19. Jahrhunderts. Niedrige Holz- und Steinhäuser mit attraktiven Läden und Gaststätten säumen die autofreie Hauptstraße. Hinter dem schönen Kurpark liegt die hufeisenförmige Bucht von Pärnu mit ihren weiten, schneeweißen Sandstränden.

Saaremaa

Estland hat etwa 1.500 Inseln. Saaremaa ist die größte und ist landschaftlich zauberhaft; mit tiefen Buchten, Halbinseln, Dünen, Wacholderheiden und flachen Strandseen. Der Westen mit seinen artenreichen Hochmooren und idealen Brutplätzen für vielerlei Vogelarten steht unter Naturschutz. Ebenfalls geschützt sind die Kraterseen von Kaali (im Südosten), die von einem Meteoritenaufschlag stammen. Sechs kleine Felseninseln an der Westspitze der Insel sind Brutplätze von 33 verschiedenen Vogelarten. Die Inselhauptstadt Kuressaare an der südöstlichen Küste ist ein Moorbad mit einer gut erhaltenen Bischofsburg sowie einer attraktiven Altstadt.

Rakvere

An dieses Städtchen mit der Ruine einer alten Ordensburg, schließt sich nordwestlich der Lahemaa-Nationalpark an. Dieser 650 qkm große Park umfasst im Norden die Küste mit ihren Inseln, Halbinseln, Buchten, Sandstränden und wenigen kleinen, nur auf Sandpisten zu erreichenden Fischerorten sowie im Süden das Küstentiefland mit wildreichen Kiefern- und Fichtenwäldern. In den vielen Wasserläufen und Seen laichen Lachse und Meeresforellen. Prächtige alte Gutshöfe dienen als Museen.

Nationalpark Lahemaa

Dieser wohl bedeutendste Nationalpark Estlands befindet sich im Norden des Landes und ist von Tallinn aus schnell zu erreichen. Das Landschaftsbild ist geprägt von einer zerklüfteten Küste mit vielen kleinen vorgelagerten Inseln, Wäldern sowie Karst- und Moorgebieten.

Dementsprechend vielseitig ist die hier zu findende Tier- und Pflanzenwelt. Neben vielen Vogelarten leben unter anderen Elche und Braunbären im Nationalpark Lahemaa.

Nationalpark Karula

Der etwa 103 km² große Nationalpark Karula liegt im Süden des Landes, nahe der Stadt Valga. Dies ist Estlands jüngster Nationalpark, 1993 wurde er von einem Naturschutzgebiet zum Nationalpark aufgestuft. Seine Hügellandschaften, Seen, Sümpfe und Wälder bieten vielen Tierarten einen Lebensraum.

Nationalpark Soomaa

Der 371 km² große Nationalpark Soomaa liegt in Zentralestland inmitten einer Moor- und Sumpflandschaft. Das Gebiet wird von mehreren Flüssen durchzogen, die von Überschwemmungswiesen und Wäldern umgeben sind.

Zu den hier lebenden Tieren gehören Braunbären, Wölfe und Füchse, der Eurasische Lux sowie viele Vögel, darunter 8 Adlerarten.

Naturschutzgebiet Endla

Im Hochmoor zwischen Rakvere und Tartu erstrecken sich viele Seen. In dieser Wald- und Moorlandschaft nisten Sumpf- und Wasservögel. Den leichtesten Zugang hat man von der Straße Tartu-Tapa.

Naturschutzgebiet Matsalu

Mit 486 km² umfasst das Schutzgebiet die gesamte Bucht Matsalu (südlich von Haapsalu). Es ist eines der wichtigsten Vogelschutzgebiete Europas. Auf den Strandwiesen und Waldheiden am Unterlauf des Kasari-Flusses rasten und nisten unzählige Zugvögel von rund 250 Arten.

Karte Estland
Kirche - Tallinn

Reisehinweise

Es besteht eine hohe Diebstahlgefahr für Pkw-Reisende, unbedingt sollten Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden, wie z.B. nur bewachte Parkplätze aufsuchen, keine Wertgegenstände im Auto zurücklassen etc.

Kleinkriminalität wie beispielsweise Handtaschendiebstahl u.Ä. ist besonders in Tallin ausgeprägt.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation in Estland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

ALKOHOLGENUSS: In Tallinn ist das Trinken von Alkohol auf öffentlichen Plätzen verboten. Verstöße gegen dieses Verbot werden mit Geldbußen bestraft.

RAUCHVERBOT: In Gaststätten ist das Rauchen verboten. Nur in abgetrennten Raucherräumen, die nicht mit Speisen und Getränken betreten werden dürfen, gilt dieses Rauchverbot nicht. Unerlaubtes Rauchen kann mit einem Ordnungsgeld von ca. 75 EUR belegt werden.

REFLEKTOREN: Fußgänger sind sowohl innerorts als auch außerhalb von Ortschaften dazu verpflichtet, bei schlechter Sicht sowie bei Dunkelheit Reflektoren oder eine Lichtquelle auf der Oberkleidung zu tragen.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Finnland

Karte Finnland

Einreise für Deutsche

Visumfrei für einen unbegrenzten Aufenthalt. Notwendig ist der gültige Reisepass oder Personalausweis.

Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.

Landesdaten

Lage

Finnland liegt in Nordeuropa zwischen dem 60. und 70. Breitengrad. Es grenzt im Westen an Schweden, im Norden an Norwegen, im Osten an die Russische Föderation und im Süden und Südwesten an die Ostsee.

Fläche: 338.144 km². Die größte Längenausdehnung des Landes beträgt 1.160 km, die größte Breite etwa 540 km.

Verwaltungsstruktur: 5 Provinzen und die Åland-Inseln mit autonomen Provinzstatus.

Einwohner

Bevölkerung: 5,2 Millionen

Städte: (in Klammern der schwedisch-sprachige Name der Stadt):

Helsinki (Helsingfors; Hauptstadt) ca. 604.000

Espoo (Esbo) ca. 252.450

Tampere (Tammerfors) ca. 215.200

Vantaa (Vanda) ca. 203.000

Turku (Åbo) ca. 178.650

Oulu (Uleåborg) ca. 143.900

Jyväskylä ca. 132.100

Lahti (Lahtis) ca. 102.300

Kuopio ca. 97.450

Kouvola 87.600

Pori (Björneborg) ca. 83.150

Sprache

Die Landessprachen sind Finnisch (91,7 Prozent) und Schwedisch (5,5 Prozent), in Lappland wird Samisch gesprochen. Als Geschäftssprachen gelten Englisch und Deutsch.

Zeitverschiebung

Osteuropäische Zeit (OEZ) entspricht der MEZ +1 Stunde

Da auch in Finnland Sommerzeit gilt, bleibt der Zeitunterschied während der Sommerzeit erhalten.

Stromspannung

220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Finnland ist 00358, von Finnland nach Deutschland 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 112.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Finnland von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .fi

Feiertage

Feiertage 2017:

1. Januar (Neujahr)

6. Januar (Dreikönigstag)

14. April (Karfreitag)

17. April (Ostermontag)

1. Mai (Maifeiertag)

25. Mai (Himmelfahrt)

24. Juni (Mittsommertag, der nächste Samstag zum 23. Juni)

4. November (Allerheiligen)

6. Dezember (Unabhängigkeitstag)

25. und 26. Dezember (Weihnachten)

Büros sind üblicherweise auch an den Tagen vor dem Mittsommertag und an Heiligabend geschlossen. Die Mittsommerfeierlichkeiten finden hauptsächlich am Freitag vor dem eigentlichen Mittsommertag statt. Außerdem können Angestellte an Silvester meistens mittags ihre Arbeit beenden.

Die Haupturlaubszeit liegt zwischen dem Mittsommerfest und Ende Juli. Geschäftsreisen sind in dieser Zeit wenig sinnvoll, da kaum Entscheidungsträger anzutreffen sind.

Öffnungszeiten

Geschäfte: Montag bis Freitag 9-20 Uhr, Samstag 9-15/18 Uhr;

Banken: Montag bis Freitag 9-16.30 Uhr.

Post: Montag bis Freitag 9-18 Uhr.

Kleidung

Im Sommer sollte man leichtere Kleidung aber auch auf jeden Fall Übergangskleidung, wie etwa eine Herbstjacke mitnehmen. Die Mitnahme einer Regenjacke ist ebenfalls zu empfehlen. Da es im Winter empfindlich kalt werden kann (bis zu -20°C), braucht man warme Wollkleidung und möglichst einen daunengefütterten Mantel sowie warmes und schneetaugliches Schuhwerk.

Karte Finnland
Helsinki

Geschichte/Politik

Die ältesten Spuren einer menschlichen Besiedlung Finnlands stammen aus der Zeit um 9.000 v. Chr., aus der Periode der letzten Eiszeit. Sie gehen auf Jäger- und Sammlervölker zurück, die vermutlich aus dem Osten kamen. Während der Ära der Wikinger waren die Finnen Einflüssen sowohl aus dem Osten als auch aus dem Westen ausgesetzt. Die Christianisierung der finnischen Stämme erfolgte vor etwa 1.000 Jahren fast zeitgleich von Osten und Westen, so dass es heute zwei Staatsreligionen gibt, die evangelisch-lutherische und die orthodoxe. Zur Zeit der Kreuzzüge im zwölften und 13. Jahrhundert geriet Finnland in den Einflussbereich der schwedischen Krone. Ab dem 16. Jahrhundert war Finnland ein schwedisches Herzogtum. Im Laufe des 18. Jahrhunderts musste Schweden ganz Südost-Finnland an Russland abtreten. 1809 wurde Finnland Großfürstentum des Zaren. Nach dem Zusammenbruch des Zarenreiches 1917 wurde in Finnland eine unabhängige Republik ausgerufen, die die junge Sowjetregierung anerkennen musste. Im nachfolgenden Bürgerkrieg zwischen rechten und linken Kräften siegten die "Weißen" (bürgerlichen Kräfte) gegen die "Roten" (revolutionäre Kräfte). 1919 wurde eine neue republikanische Verfassung angenommen. Der Liberale Kaarlo J. Ståhlberg wurde zum ersten Staatspräsidenten von Finnland gewählt. Bei Ausbruch des 2. Weltkrieges im Jahr 1939 erklärte Finnland seine Neutralität. Nachdem sich Finnland der Forderung der UdSSR widersetzt hatte, bestimmte Gebiete im Austausch mit Teilen Sowjetisch Kareliens abzutreten, marschierten 1939 sowjetische Truppen in das Land ein. Im Winterkrieg und im Fortsetzungskrieg verlor Finnland im Norden das Petsamogebiet und musste die Porkkalahalbinsel im Finnischen Meerbusen an die UdSSR verpachten. 1948 schlossen die UdSSR und Finnland einen Freundschafts- und Beistandspakt. 1956 erhielt Finnland die Porkkalahalbinsel zurück. Das Hauptaugenmerk der finnischen Außenpolitik bis zum Zusammenbruch der sowjetischen Hegemonie in Osteuropa Anfang der neunziger Jahre lag auf der Wahrung einer strikten internationalen Neutralität und freundschaftlicher Beziehungen zur UdSSR, jedoch unter Betonung der finnischen Unabhängigkeit.

Wirtschaft

Nach dem Zweiten Weltkrieg stand Finnland vor großen wirtschaftlichen Problemen, die sich u.a. in einer hohen Inflationsrate, Arbeitslosigkeit und einer negativen Handelsbilanz zeigten. Seither ist der industrielle Sektor ausgeweitet worden, was zur Verbesserung der Handelsbilanz beiträgt. Der Ackerbau ist in Finnland hauptsächlich auf die fruchtbaren Küstengegenden beschränkt. Wichtige landwirtschaftliche Produkte sind neben Gerste und Zuckerrüben auch Hafer, Kartoffeln und Weizen. Das fruchtbare Waldland stellt die wertvollste natürliche Ressource Finnlands dar. Finnland verfügt auch über einige reiche Erzvorkommen, aus denen Kupfer, Zink, Eisen und Nickel gewonnen werden. Die Zellstoff-, Papier- und Holzindustrie macht einen großen Teil der finnischen Industrieproduktion aus.

Religion

90 Prozent der Bevölkerung gehören der Evangelisch-Lutherischen Kirche an. Die Finnisch-Orthodoxe Kirche hat seit dem Zweiten Weltkrieg einen drastischen Rückgang der Mitgliederzahl zu verzeichnen.

Vegetation

Nahezu drei Viertel der finnischen Landfläche sind von Wald bedeckt, der überwiegend aus Fichten und Kiefern bestehender Nadelwald ist. Lediglich im äußersten Süden finden sich auch Wälder aus Espen, Erlen, Ahorn und Ulmen. Ca. 1.200 Blütenpflanzen- und Farnarten sowie etwa 1.000 verschiedene Flechten sind zu finden.

Tierwelt

Im dünn besiedelten Norden gibt es wild lebende Tiere wie Bären, Wölfe, Luchse und Polarfüchse. Die von den Lappen (Eigenbezeichnung: Samen) gezähmten Rentiere kommen in der Wildnis kaum noch vor. Wildgänse, Schwäne, Schneehühner, Schneeammern und Goldregenpfeifer nisten in ganz Nordfinnland. An Süßwasserfischen hat Finnland neben Lachsen auch noch Forellen aufzuweisen. Entlang der Küste leben Robben.

Karte Finnland
Maränen

Kulinarisches

Die finnische Küche hat eine Reihe einheimischer Spezialitäten zu bieten, die sowohl westliche als auch russische Einflüsse zeigen. Besonders gut sind dabei die Fischgerichte mit Lachs, Regenbogenforelle oder Barsch. Auch Fleischgerichte mit Rentier oder Wild sind sehr zu empfehlen. Hier einige Spezialitäten: Graavi lohi (gebeizter Lachs), Mäti (Kaviar von frischen Fischen), Poronpaisti (Rentierbraten), Lanttulaatikko (Steckrübenauflauf). Als Süßspeise ist die Kiisseli, eine Beerengrütze aus Waldbeeren mit Milch oder Sahne hervorzuheben. Wer gern Sekt oder Liköre trinkt, sollte den finnischen Sekt aus Johannis- oder Stachelbeeren oder die Waldfruchtliköre einmal probieren. Für finnische Verhältnisse preisgünstig isst man in den "baari" oder "kahvila" genannten Selbstbedienungsrestaurants, in denen außer Leichtbier keine alkoholischen Getränke ausgeschenkt werden.

Souvenirs

Bestseller unter den Souvenirs sind Glas, Schmuck, Keramik, Kunsthandwerk und Pelze. Wer das finnische Design liebt, kauft Waren von u.a. Aarikka (Design aus Holz, Modeschmuck), Arabia (Glas, Porzellan, Steingut, künstlerische Objekte), Kalevala Koru (traditioneller Schmuck nach historischen Mustern) oder Pentik (Keramik, Pelze, Lederbekleidung).

Duty Free

Einreise aus EU-Ländern

Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln und für Åland, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

TABAKWAREN - für Personen ab 18 Jahren: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak. Diese Richtmengen gelten allerdings nur, wenn die Tabakwaren eine Warnung vor den gesundheitlichen Risiken durch Tabak, die Angabe des Teer-, Nikotin- und Kohlenmonoxidgehaltes und Informationen, die die Identifizierung und Rückverfolgung des Produktes ermöglichen, in finnischer und schwedischer Sprache aufweisen. Ohne eine solche Beschriftung dürfen nicht mehr als 200 Zigaretten, 50 Zigarren, 100 Zigarillos und 250 Gramm Pfeifen- oder Zigarettentabak eingeführt werden;

Es dürfen, für den eigenen Bedarf, pro Person jährlich 1.000 Gramm Schnupftabak, die in einem anderen EU-Land erworben wurden, eingeführt werden. Es ist verboten Schnupftabak als Geschenk einzuführen.

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE - Getränke mit einem Alkoholgehalt über 22 Volumenprozent nur für Personen ab 20 Jahren, andere alkoholische Getränke für Personen ab 18 Jahren: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist. Alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt von über 80 Prozent dürfen NICHT eingeführt werden.

Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden (jedoch kann auf Fähren die Mitnahme von Kraftstoff im Reservekanister aus Sicherheitsgründen verboten sein).

Einreise aus Drittländern

Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

alkoholische Getränke - für Personen ab 20 Jahren 1 Liter alkoholische Getränke (Alkoholgehalt über 22 Volumenprozent) oder ab 18 Jahren 2 Liter Aperitifs (maximal 22 Volumenprozent) oder Schaumwein und 4 Liter nicht schäumende Weine und 16 Liter Bier (Alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt von über 80 Prozent dürfen NICHT eingeführt werden!);

Tabakwaren - für Personen ab 18 Jahren 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (maximal 3g/Stück) oder 50 Zigarren oder 250 g andere Tabakerzeugnisse;

eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

Andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende, für Einreisende auf anderen Verkehrswegen bis zu einem Gesamtwert von 300 Euro; für Reisende unter 15 Jahren gilt die Freimenge von 175 Euro unabhängig vom Einreiseweg.

Videogeräte sind deklarationspflichtig.

Bei LEBENSMITTELN gibt es besondere Vorschriften, s. Abschnitt "Pflanzen und Lebensmittel".

TREIBSTOFF: Der im normalen Treibstofftank eines Fahrzeugs enthaltene Treibstoff ist zoll- und steuerfrei. Zusätzlich sind bei Pkw und Motorrädern bis zu 10 Liter Treibstoff in Reservekanistern abgabenfrei erlaubt. Auf den meisten Fährschiffen ist die Mitnahme von Treibstoff in Reservekanistern allerdings verboten.

Karte Finnland
Klimadiagramm

Klimainformationen

Finnland hat mäßig warme Sommer und kalte, schneereiche Winter. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen im Sommer, in den Wochen von Anfang Juni bis Mitte September, bei etwa 13°C. Während der wärmsten Monate, im Juni und Juli, kann das Thermometer bis auf 28/30°C steigen. Die finnischen Winter sind sehr lang und kalt; sie dauern vier bis sechs Monate und die durchschnittlichen Temperaturen liegen bei -3°C bis -15°C. Die Wintersaison ist im Süden von Januar bis März und in Lappland von Mitte November bis Ende April.

Die Mitternachtssonne scheint am 70. Breitengrad im Zeitraum von Mitte Mai bis Ende Juli.

Beste Reisezeit

Die beliebteste Sommerreisezeit sind die Monate Juni und Juli. Wintersportler besuchen Finnland am besten in der Zeit von Februar bis Mitte April.

Karte Finnland

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Saisonal FSME.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Finnland ist malaria-frei.

Karte Finnland

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Euro ( EUR)

1 Euro = 100 Cent.

Derzeitiger Kurs:

1 US-$ = ca. 0,85 EUR

Hinweise

1- und 2-Eurocent-Münzen werden in Finnland nicht mehr geprägt und, da alle Preise auf die nächsten 5 Cent auf- oder abgerundet wurden, auch nicht mehr benötigt. Sie werden aber als Zahlungsmittel akzeptiert.

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise aus einem Nicht-EU-Land sowie bei Ausreise in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja - werden häufig akzeptiert.

Geldautomat: Ja - An den Geldautomaten kann mit der mit Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Zeichen) Bargeld abgehoben werden.

Karte Finnland

Auskunftstellen

Finnish Tourist Board
Töölönkatu 11
00100
Helsinki
Finnish Tourist Board
P.O. Box 625
00101 Helsinki/Finnland
(00358) 106 05 83 33
(00358) 106 05 82 83
mek@visitfinland.fi

Deutsch-Finnische Handelskammer
Mikonkatu 25
00100
Helsinki
Deutsch-Finnische Handelskammer
P.O. Box 83
00101 Helsinki/Finnland
(00358 9) 64 28 59
(00358 9) 612 21 20
www.dfhk.fi
info@dfhk.fi
Mo-Fr 9-12 Uhr, 13-16 Uhr

Finland Central Chamber of Commerce
World Trade Center Helsinki
Aleksanterinkatu 17
00101
Helsinki
Finland Central Chamber of Commerce
P.O. Box 1000
00101 Helsinki/Finnland
(00358 9) 65 03 03
(00358 9) 42 42 62 00
keskuskauppakamari@chamber.fi
Mo-Fr 8-16 Uhr

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

TAMPERE siehe Ylöjärvi

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
c/o Sundborn Oy
Juhana Herttuan puistokatu 23
20100
Turku
Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
c/o Sunborn Oy
PL 100
20101 Turku/Finnland
(00358 2) 445 45 20
(00358 2) 445 45 01
turku@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Regionen Varsinais-Suomi und Satakunta
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Helsinki

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
c/o Vaasan Käyttöauto
Rantamaantie 35
65350
Vaasa /Finnland
(00358 6) 315 63 02
(00358 6) 315 63 00
vaasa@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Regionen Etelä-Pohjanmaa, Pohjanmaa und Keski-Pohjanmaa
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Helsinki

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
c/o Avant Tecno Oy
Ylötie 1
33470
Ylöjärvi /Finnland
(00358 3) 348 55 11
(00358 3) 347 88 21
tampere@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Regionen Kanta-Häme und Pirkanmaa
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Helsinki

Botschaft von Finnland
mit Konsularabteilung
Rauchstraße 1
10787
Berlin
(0 30) 50 50 33 33
(0 30) 50 50 30
www.finnland.de
info.berlin@formin.fi
Mo bis Fr 9-12 Uhr
Geschäftsbereich der Konsularabteilung:
Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

Honorarkonsulat von Finnland
Präsident-Kennedy-Platz 1a
28203
Bremen
Honorarkonsulat von Finnland
Postfach 286153
28361 Bremen
(04 21) 398 33 18
(04 21) 398 33 30
finn_konsulat@blg.de
Di 9-12 Uhr und nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)
(im Land Niedersachsen nur die Landkreise Ammerland, Cloppenburg, Friesland, Oldenburg, Wesermarsch, und Wittmund sowie die kreisfreien Städte Delmenhorst, Oldenburg und Wilhelmshaven)

Honorarkonsulat von Finnland
c/o Kluge und Partner
Kaiser-Wilhelm-Ring 10
40545
Düsseldorf
(02 11) 15 94 94 02
(02 11) 15 94 94 00/01
FinnischesHonorarKonsulat@juergen-kluge.com
nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat von Finnland
c/o Hasche Sigle
Neue Mainzer Str. 2-4
60311
Frankfurt/Main
(0 69) 97 94 69 34
(0 69) 97 94 69 33
HonorarkonsulFinnlandFrankfurt@t-online.de
Mo bis Do 9-12 Uhr, nachmittags nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat von Finnland
Am Sandtorkai 30 (Kesselhaus)
20457
Hamburg
(0 40) 39 80 31 01
(0 40) 39 80 31 10
stadel@mcfcorpfin.com
Mo bis Fr 9-12 Uhr, nachmittags nach Vereinbarung

Honorarkonsulat von Finnland
Karl-Wiechert-Allee 55
30625
Hannover
(05 11) 57 01 14 01
(05 11) 57 01 25 25
Fin.Kon@concordia.de
Di bis Do 10-12
(keine Visumerteilung)
mit Ausnahme der Landkreise Ammerlan, Cloppenburg, Friesland, Oldenburg, Wesermarsch und Wittmund sowie der kreisfreien Städte Delmenhorst, Oldenburg und Wilhelmshaven

Honorarkonsulat von Finnland
c/o Rud. Prey GmbH Co. KG
Rendsburger Landstraße 187
24113
Kiel
(04 31) 689 91 00
(04 31) 689 91 02
honorarkonsulfinnland@kiel.prey.de
Mo bis Do 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)
(mit Ausnahme der Stadt Lübeck und der Kreise Herzogtum Lauenburg, Ostholstein, Bad Segeberg und Stormarn)

Honorarkonsulat von Finnland
c/o Industrie- und Handelskammer zu Lübeck
23554
Lübeck
(04 51) 60 06 42 41
(04 51) 600 62 41
lorenz@ihk-luebeck.de
Mo bis Do 8:30-17 Uhr, Fr 8:30-16 Uhr
(keine Visumerteilung)
Nur die Stadt Lübeck und die Kreise Herzogtum Lauenburg, Ostholstein, Bad Segeberg und Stormarn

Honorarkonsulat von Finnland
Maria-Theresia-Straße 6
81675
München
(0 89) 414 14 75 10
schoeller@honorarkonsulfinnland.de
Di bis Do 15-17 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat von Finnland
c/o Pricewaterhouse Coopers AG
Friedrichstraße 14
70174
Stuttgart
(07 11) 250 34 53 06
(07 11) 250 34 52 04
smith.finnischeskonsulat@de.pwc.com
Mo bis Fr 9-17 Uhr
(keine Visumerteilung)

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Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Helsinki

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Saksan liittotasavallan kunniakonsuli
c/o Keskisuomalainen Oyj
PL 159
40101 Jyväskylä/Finnland
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(00358 14) 62 20 00
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Amtsbezirk: Region Keski-Suomi
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Helsinki

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53600
Lappeenranta /Finnland
(00358 20) 41 41 23
(00358 40) 585 23 55
lappeenranta@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Regionen Kymenlaakso und Etelä Karjala
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Helsinki

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Mariehamn /Finnland
(00358 01) 85 12 13
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Amtsbezirk: Åland-Inseln
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Helsinki

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Nuottasaarentie 6
90400
Oulu /Finnland
(00358 20) 762 40 03
(00358 20) 762 44, 762 40 01
oulu@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Regionen Pohjois-Pohjanmaa und Kainuu
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Helsinki

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
c/o Rauman Satama Oy
Hakunintie 19
26100
Rauma /Finnland
(00358 2) 822 63 69
(00358 2) 837 11, 503 03 97 00
rauma@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Region Satakunta
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Helsinki

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
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Koskikatu 1
96200
Rovaniemi /Finnland
(00358 16) 331 12 12
rovaniemi@hk.diplo.de
Amtsbezirk: Region Lappi
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Helsinki

Karte Finnland
Muminwelt - Natali

Sehenswertes

Helsinki

Helsinki, die finnische Hauptstadt und das Tor zur Ostsee, ist eine von Meer und Inseln umgebene Stadt mit einer ereignisreichen Geschichte. Im Jahr 2000 feierte sie ihr 450-jähriges Bestehen. Von der 1550 gegründeten Hüttensiedlung des schwedischen Königs Gustav Wasa und der schwedischen Herrschaft bis zur Stellung als russische Provinzzentrale im 19. Jahrhundert und als Hauptstadt eines unabhängigen Finnlands ab 1917 ist Helsinki fünfmal niedergebrannt und hat einen Bürgerkrieg überstanden. Die wechselvolle Geschichte hat das Stadtbild geprägt - heute ist sie durch die Synthese östlicher und westlicher Kultur gekennzeichnet. Empirebauten, Gebäude im Stil der finnischen Nationalromantik mit wuchtigen Säulen und des Funktionalismus, der modernen finnischen Architektur, sind genauso zu bewundern wie östliche Einflüsse in der orthodoxen Uspenski-Kathedrale. Entsprechend ist Helsinki auch eine wichtige Drehscheibe der zunehmenden Kommunikation zwischen Ost und West.

Ausgedehnte Parks und Anlagen sorgen in Helsinki für viel Grün. Die schwedische Seefestung Sveaborg auf einer Insel vor Helsinki aus dem Jahr 1748, heute Suomenlinna genannt, gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Der Titel der "Kulturhauptstadt Europas", der Helsinki gemeinsam mit acht europäischen Städten im Jahr 2000 verliehen wurde, hat die Lebensqualität in Helsinki weiter verbessert und für die finnische Kultur im Ausland geworben. Heute ist das erstaunlich quirlige und höchst internationale Helsinki eine Stadt im Umbruch. Neue Gebäude wie das Museum für moderne Kunst, Kiasma, das im Volksmund als "Wal", "Kürbis" und "U-Boot" bezeichnet wird, und das moderne Verlagshaus der größten finnischen Tageszeitung Helsingin Sanomat sind Ausdruck des Wandels in der Stadt.

Südfinnland

Im Süden Finnlands treffen schon seit Jahrhunderten Einflüsse aus Ost- und Westeuropa aufeinander. Hier kann der kulturell interessierte Besucher der alten Königsstraße folgen und viele Sehenswürdigkeiten aus Vergangenheit und Gegenwart entdecken. Geschichte, Kunst, Kultur und Einkaufsvergnügen lassen sich in den lebhaften Hafenstädten des Südens finden und auch für Wasser- und Naturliebhaber wird etwas geboten. Um den Süden Finnlands kennen zu lernen, bietet sich aber auch eine Bootstour entlang der von zahlreichen Inseln gesäumten Küste an. Am südlichsten Punkt Finnlands liegt der beliebte Badeort Hanko. Wer an Industriegeschichte interessiert ist, sollte die beiden Eisenhüttendörfer Fiskars und Billnäs oder die älteste Eisenhütte Finnlands in Mustio, Karjaa, besuchen. Auch die kleine Stadt Lohja am Lohjanjärvi-See bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten u.a. das Kalkgrubenmuseum Tytyri. Gerade eine halbe Stunde von Helsinki entfernt liegt der Tuusulanjärvi-See. Hier gründete sich vor hundert Jahren eine Künstlerkolonie, der u.a. Jean Sibelius, der berühmte finnische Komponist, angehörte. Seine Villa Ainila wurde zum Museum. Die Städte Hyvinkää und Riihimäki sind bekannt für ihre Kunstmuseen und Galerien. Östlich von Helsinki, direkt am Meer, liegen die historischen Städte Porvoo und Loviisa, die mit ihren schönen Cafés und Restaurants zum Schlendern und Verweilen einladen. Während in Porvoo der Dom das Stadtbild prägt, ist die 250 Jahre alte Festung die Sehenswürdigkeit von Loviisa. In den Städten Kotka und Hamina, die dicht an der russischen Grenze liegen, zeigen sich die östlichen Kultureinflüsse besonders deutlich. In Kotka kann man die "Kaiserliche Fischerhütte" von Zar Alexander III. besichtigen. In der gesamten Region finden im Sommer und Herbst zahlreiche kulturelle und sportliche Veranstaltungen statt.

Westfinnland

Die abwechslungsreiche Küste Westfinnlands erstreckt sich über gut 700 Kilometer vom Süden bis in den Norden. Die Region ist von Meer und Natur geprägt, hat aber auch dem kultur- und geschichtsinteressierten Besucher einiges zu bieten. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten von Turku, der alten Hauptstadt Finnlands, gehören die Burg und der Dom aus dem 13. Jahrhundert. Ein Muss für Familien mit Kindern ist Muminland, 20 Fahrminuten von Turku entfernt, wo die "Mummis", drollige Märchenfiguren, besucht werden können. Bezaubernd ist auch die Schärenwelt mit ihren mehr als 41 000 Inseln und Klippen. Von Turku aus können Ausflugsfahrten in die Schärenwelt gebucht werden. Auch mit dem Auto oder mit dem Fahrrad können viele Schären-Inseln besucht werden, da sie mit Brücken oder Fährverbindungen verknüpft sind.

Pori, mit seinem maritimen Flair, ist in jedem Juli Austragungsort des internationalen Pori Jazzfestivals, bei dem sich renommierte Größen des Jazz und anderer Musikrichtungen treffen. In der historischen Küstenstadt Vaasa bieten elf Museen und Kunsthallen Kultur pur. Das Museum der Region Österbotten informiert über die Lebensweise und die Geschichte der Region. Daneben werden Konzerte, Opern und Theateraufführungen angeboten. Nach so viel Kultur erholt man sich im Vergnügungspark Wasalandia, einer tropischen Badelandschaft im Inselparadies Vaskiluoto. Sehenswert in der Region Vaasa ist auch der Tierpark Ähtäri.

Åland-Inseln

Ein Reiseziel für Sportler, Aktivurlauber und Familien sind die 6.500 Åland-Inseln, südlich vom finnischen Festland gelegen. Die Inseln sind geprägt durch das Meer und die Seefahrt. (Angler, Wanderer, Golfer, Radfahrer und Segler kommen hier voll auf ihre Kosten. Mariehamn, die einzige Stadt auf den Åland-Inseln, ist ein beliebter Treffpunkt von Einheimischen und Besuchern. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Viermastbarke Pommern, gleich daneben liegt das bekannte Schifffahrtsmuseum. Man erreicht die Inseln auf dem Luft- und dem Seeweg, sowohl vom finnischen Festland als auch von Schweden aus.

Wildmark

Eine Region für Naturliebhaber ist die Wildmark im Nordwesten Finnlands. Rund um den Oulujärvi-See können Angler und Kanuten ihren Sport ausüben. In Rokua liegt der kleinste Nationalpark Finnlands, der mit seiner frischen Luft, dem kristallklaren Wasser der Seen und den Islandmoosfeldern das Herz eines jeden Naturfreundes höher schlagen lässt. Neben Angeln bieten sich Aktivitäten wie Geländereiten, Wandern und im Winter Hundeschlittenfahren oder Skilanglauf an. Auf dem Fluss Oulujoki, der seit jeher als Transportweg von West nach Ost diente, kann man eine gemütliche Flussfahrt unternehmen. Und im Feuchtgebiet Liminganlahti, einem der bekanntesten Vogelbeobachtungsgebiete Finnlands, können Vogelkundler auf Beobachtungstour gehen.

Kainuu

Kainuu im Osten Finnlands ist ein Paradies für den Aktivurlauber. Seen und Flüsse laden zum Angeln und Paddeln ein. Auf den Wanderer warten großartige Berglandschaften, und Mountain-Biker haben viele Routen zur Auswahl. Golfplätze stehen genauso zur Verfügung wie Skipisten und Loipen für Wintersportliebhaber. Auch für historisch und kulturell Interessierte hat die Region etwas zu bieten. An dem großen Oulujärvi-See liegt Kajaani, das Handels- und Kulturzentrum der Region Kainuu. Hier können u.a. die alten Bergruinen und die Bilderkirche von Paltaniemi besichtigt werden. Da der Teerhandel eine große Bedeutung für die Stadt hatte, gibt es im Kajaani Museum eine eigene Teer-Abteilung. Im Kunstmuseum werden wechselnde Ausstellungen gezeigt.

Lappland

Landschaftlich unterscheidet sich Lappland mit seinen Fjälls, den hügeligen Regionen unterhalb der Baumgrenze, und Einöden deutlich vom übrigen Finnland. Hier erwarten den Besucher Ruhe und Einsamkeit, die Vielfalt des Lichts im Sommer und die Erfahrung, welchen Einfluss die Natur auf Körper und Seele haben kann. Ein Höhepunkt für Touristen ist immer wieder die "nachtlose Nacht", auch Mitternachtssonne genannt. Beliebte Reiseziele im finnischen Teil Lapplands sind Kemi, Kemijärvi, Rovaniemi und Tornio. Lappland bietet gute Bedingungen zum Angeln, Goldwaschen, Wandern und Skilaufen.

Karte Finnland

Reisehinweise

Bei einer Messerattacke in Turku wurden am 18. August 2017 zwei Menschen getötet und mehrere weitere verletzt. Die Hintergründe der Tat sind noch nicht geklärt.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

RAUCHVERBOT:

In den meisten Restaurants und Kneipen in Finnland besteht ein striktes Rauchverbot. Das Rauchen ist nur noch auf offenen Terrassen sowie in Räumen erlaubt, in denen weder Speisen noch Getränke serviert werden.

Auch in öffentlichen Einrichtungen und am Arbeitsplatz ist das Rauchen verboten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

PDF-Download (Länder-Information)

NORWEGIAN'S PREMIUM ALL INCLUSIVE

  • INKLUSIVE: GROSSE AUSWAHL AN ALKOHOLISCHEN GETRÄNKEN
  • INKLUSIVE: SOFTDRINKS UND EINE FLASCHE WASSER PRO TAG
  • INKLUSIVE: VIELFÄLTIGE RESTAURANTERLEBNISSE
  • INKLUSIVE: PREISGEKRÖNTES ENTERTAINMENT
  • INKLUSIVE: TRINKGELDER

Reisedokumente Personal- oder Reisepass

Für diese Reise benötigen deutsche Staatsbürger einen gültigen  Personalausweis oder Reisepass. Ohne gültige Ausweisdokumente kann die Reise nicht angetreten werden.

Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
NCL Breakaway: Baltikum vom Meer aus
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
25
  • auf/zu

    Zusatzoptionen:

    Zustiegsorte:

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(inkl. Reiserücktrittsversicherung, Reiseabbruch-Versicherung, Reisekrankenversicherung mit medizinischer Notfallhilfe, RundumSorglos-Service, Reisegepäck-Versicherung)

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