AIDAblu: Paradiese im Indischen Ozean

Port Louis - Le Port - Mahé - Antsiranana - Nosy Be - Port Louis

Ihre lebensfrohe Bevölkerung besteht aus zahlreichen Volksgruppen, ihre Landschaft ist paradiesisch schön: Mauritius, La Réunion, Madagaskar oder die Seychellen sind Orte, die für jeden Sonnensuchenden einen fast magischen Klang haben.

Die Abgeschiedenheit der Inseln im Indischen Ozean hat dazu beigetragen, dass es dort Tiere wie Riesenschildkröten oder Lemuren gibt. Diese kleinen Paradiese bringen nicht nur Brautpaare zum Schwärmen, denen der wunderschöne Strand als Kulisse für Hochzeitsbilder dient.

Jeder Moment begeistert mit unvergesslichen Eindrücken – wie lebhafte Märkte mit frischen Bananen oder gerade erst gepflückten Mangos und vielen weiteren Entdeckungen rund um den indischen Ozean mit seinen schillernden Korallenriffen und bunten Fischschwärmen.

  • Frühbucherpreis bis 30.04.2020
  • sz-Reisen PLUS: 50 € p.P. Bordguthaben
  • Kulinarisches Verwöhnprogramm an Bord
  • Inseln im Indischen Ozean

Programm

ReiseverlaufOrtAnkunftAbfahrtAusflug (fak.)

1. Tag:

Port Louis / Mauritius   Flug nach Mauritius/ Einschiffung

2. Tag:

Port Louis / Mauritius  18:00 

3. Tag:

Le Port / Réunion 08:00  

4. Tag:

Le Port / Réunion 17:00 

5. Tag:

Urlaub auf See

6. Tag:

Urlaub auf See

7. Tag:

Mahé / Seychellen08:00  

8. Tag:

Mahé / Seychellen 19:00 

9. Tag:

Urlaub auf See

10. Tag:

Antsiranana / Madagaskar09:0019:00 

11. Tag:

Nosy Be / Madagaskar08:0018:00 

12. Tag:

Urlaub auf See

13. Tag:

Urlaub auf See

14. Tag:

Port Louis / Mauritius 08:00  

15: Tag:

Port Louis / Mauritius   Ausschiffung und Rückflug
Fahrplanänderungen vorbehalten

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AIDAblu

Mit AIDA liegt der Himmel auf Erden auf dem Wasser! An Bord von AIDAblu bietet sich Ihnen ein Konzept, das Ihnen eine anspruchsvolle und individuelle Gestaltung Ihres Urlaubs ermöglicht.

Im größten Spa-Bereich der Weltmeere finden Sie auf 2.602 m² vielerlei Entspannungsmöglichkeiten, alles im japanischem Stil: Neben einer erweiterten Saunalandschaft, einem Wintergarten als Ruhebereich und einem orientalischen Pflegebad, bieten wir auch spezielle Panorama-Kabinen mit direktem Zugang zum Body & Soul Spa Bereich an.

Oder genießen Sie im ersten Brauhaus auf dem Meer ein frisch gezapftes und selbst gebrautes AIDA Bier. Und auch Freunde des genussvollen Gaumens finden hier an Bord wahre Genießerfreuden: Im East Restaurant können Sie jeden Tag die Küche eines anderen asiatischen Landes kennen lernen. Schauen Sie selbst, was es alles Spannendes zu entdecken gibt!

An Bord

  • Bordsprache: deutsch
  • Zahlungsmittel: EURO
  • WLAN: gegen Gebühr buchbar
  • Rauchen: auf den Kabinenbalkons und in den gekennzeichneten Raucherbereichen
  • Kleidung: leger 
  • Barrierefreiheit: einige barrierefreie Kabinen; Informationen vor Buchung beim AIDA Kreuzfahrtteam
  • Restaurants: acht sowie verschiedene Cafés und Bars
  • Unterhaltung: hochwertiges Showprogramm; Live-Musik
  • Aktivitäten: Theatrium; Casino; Vinothek; AIDA Lounge; Kunstgalerie/-auktionen; Bibliothek; Billiard; Kicker; Pooldeck; Videowand; Brauhaus
  • Wellness-Bereich / Fitnesscenter: Aromasauna; Biosauna; Finnische Sauna; Dampfsauna; Solarium; Wellness Oase und Suite; Erlebnisdusche; Anwendungen; Friseur; Fitnessstudio; Kurse; Joggingparcours; Sportaußendeck; Volleyball/-Basketballfeld; Power Plate
  • Kinderbetreuung: AIDA Kida Club; ab drei Jahren im Kinderbereich Kids Club (Kinder dürfen keine Windeln mehr tragen/benötigen)
  • Trinkgelder: im Kreuzfahrtpreis inkludiert

Kabinen

  • Anzahl Kabinen: 1.096
  • Decks: 14
  • Ausstattung Bad: Dusche/WC; Haartrockner 
  • Klimaanlage: ja
  • TV: ja

Technische Daten

  • Baujahr: 2010
  • Renovierung: 2017
  • Flagge: Italien
  • Länge/Breite/Tiefgang: 253 m / 32 m / 7,3 m
  • Max. Passagierzahl: 2.194
  • Besatzung: 566

Anmerkung

Die Fenster sind generell nicht zu öffnen, es sei denn es ist explizit ausgeschrieben. 

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Beförderung

  • Haustürtransfer zum/ab Schiff in ausgewählten Regionen
  • Flug nach Port Louis und zurück in der Economy Class (Umsteigeverbindung)
  • Transfer Flughafen – Hafen - Flughafen
  • Einschiffung in Port Louis
  • Ausschiffung in Port Louis

sz-Reisen Plus

  • 50€ Bordguthaben p.P.

Kabine & Verpflegung

  • 14 Übernachtungen in gebuchter Kabinenkategorie
  • Vollpension
  • Kulinarisches Verwöhnprogramm inklusive ausgewählter Getränke in den Büfett-Restaurants
  • täglich 2 Flaschen Mineralwasser pro Kabine

Zusätzlich inklusive

  • Gepäckbeförderung vom Anlegeplatz in die Kabine und zurück
  • Trinkgelder
  • Nutzung der Bordeinrichtungen
  • Teilnahme Bordveranstaltungen
  • Ein- & Ausschiffungsgebühren   
  • Informationsmaterial zur Reise
  • Deutsch sprech. Bordreiseleitung
  • sz-Reisebegleitung

 

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Zielland

Mauritius

Reisende aus der Schweiz sowie aus Deutschland und Österreich benötigen für einen Aufenthalt bis zu drei Monaten einen mindestens noch sechs Monate gültigen Reisepass sowie ein Rückflugticket. Bei Einreise wird ein „Entry Permit" ausgestellt, auf dem die Aufenthaltsdauer individuell festgelegt wird. Bei Nachweis ausreichender Geldmittel kann diese Aufenthaltsgenehmigung beim Passport and Immigration Office in Port Louis auf bis zu sechs Monate verlängert werden. Für Flugreisen zwischen Mauritius und der zur Republik Mauritius gehörenden Insel Rodrigues muss ein gültiger Reisepass oder ein Personalausweis mitgeführt werden. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Notruf: 999, Touristenpolizei: 2132818, Notarzt (SAMU): 114, Feuerwehr: 995
Das Hotel Paradis & Golf sowie das Indian Resort an der Südwestküste und das Hotel Ambre in Belle Mare bieten behindertengerecht eingerichtete Zimmer, aber auch andere Häuser sind Rollstuhlfahrern gegenüber hilfsbereit. Fragen Sie bei Ihrem Reiseveranstalter nach. Allgemeine Auskünfte erteilt auch Mobility International Schweiz.

Mobility International Schweiz
Rötzmattweg 51
4600 Olten
Schweiz
Tel.: +41-62-2126740
Fax: +41-62-2126739
E-Mail: info@mis-ch.ch
Web: http://www.mis-ch.ch
Homosexuelle Handlungen sind auf Mauritius gesetzlich verboten, es drohen bis zu 5 Jahre Haft. Allerdings findet das Gesetz nur selten bei einvernehmlich homosexuellen Handlungen zwischen Erwachsenen Anwendung.
Frauen können ohne Gefahr allein auf Mauritius reisen, die Einheimischen sind eher zurückhaltend. Dennoch sollte das Tragen besonders aufreizender Kleidung vermieden werden.
Für Mauritius und Rodrigues sind keine speziellen Impfungen vorgeschrieben, mit Ausnahme bei Einreise aus einem Infektionsgebiet. Empfohlen ist eine Impfung gegen Tetanus, Polio, Diphtherie und Hepatitis A sowie gegen Typhus bei Individualreisenden. Im März 2006 hat sich das von Mücken übertragene Chikungunya-Fieber epidemieartig ausgebreitet, und obwohl seither nur noch wenige Fälle verzeichnet wurden, besteht eine gewisse Ansteckungsgefahr. Da eine Impfung gegen die Krankheit nicht möglich ist, sollte man für ausreichenden Mückenschutz sorgen. Informationen auch unter: http://www.safetravel.ch. In einigen ländlichen Gebieten auf Mauritius besteht ganzjährig ein geringes Malariarisiko, bezüglich einer Prophylaxe erkundigt man sich bei einem Tropeninstitut. Beim Baden und Schnorcheln im Meer sollte man grundsätzlich Schuhe tragen, angesichts der hohen Sonneneinstrahlung sind eine Kopfbedeckung, Sonnenbrille und Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor ratsam. Für Tauchkurse ist eine Tauglichkeitsbescheinigung vorzuweisen.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Die internationale Vorwahl von Mauritius und Rodrigues ist 00230, gefolgt von der Teilnehmernummer (keine Ortsvorwahl). Vorwahl in die Schweiz: 0041, nach Deutschland: 0049, nach Österreich 0043. Mit Telefonkarten, erhältlich in Geschäften, Tankstellen etc., kann man von öffentlichen Telefonzellen nationale und internationale Gespräche führen, in Hotels werden höhere Gebühren verlangt. GSM-Handys funktionieren überall auf Mauritius, bezüglich Rodrigues erkundigen Sie sich am besten bei Ihrem Provider nach dem aktuellen Stand. Für die Nutzung von Smartphones ist es außerdem ratsam, sich über spezielle Auslandstarife zu informieren. Bei Anrufen von Mauritius nach Rodrigues gilt die Vorwahl 00095.
Neujahr (1./2. Januar); Chinesisches Frühlingsfest (Januar/Februar); Thaipoosam Cavadee (Tamilisches Büßerfest, Januar/Februar); Tag der Sklavenbefreiung (1. Februar); Maha Shivatree (Hinduistisches Fest, bei dem tausende Hindus zum Grand Bassin pilgern, um sich von ihren Sünden zu reinigen, Februar/März); Nationalfeiertag (12. März); Holi (Hinduistisches Fest des Feuers und der Farben, März); Ougadi (Neujahrsfest der indischen Volksgruppe Telugu, März/April); Ganesh Chaturi (Hinduistischer Feiertag zu Ehren Ganeshs, des Gotts der Weisheit, des Glücks und des Erfolgs, August/September); Diwali (Hinduistisches Lichterfest, Oktober-November); Tag der Ankunft zwangsverpflichteter Arbeitskräfte (2. November); Weihnachten (25. Dezember); Id-El-Fitr (Ende der islamischen Fastenzeit Ramadan Dezember/Januar/Februar).
Geschäfte öffnen meist Mo-Fr 9-17 Uhr, Sa 9-12 Uhr, in den Städten des Zentralplateaus wie Curepipe bleiben sie Do ab 12 Uhr geschlossen. Märkte: Mo-Sa 6-18 Uhr, So 6-12 Uhr. Banken sind Mo-Do 9-15 Uhr, Sa bis 11 Uhr geöffnet, am Flughafen länger, Central Post Office in Port Louis: Mo-Fr 8.15-16 Uhr, Sa 8.15-11.45 Uhr.
Die Netzspannung beträgt 220 Volt, Adapter für Dreipolsteckdosen sind überall vor Ort erhältlich.
Trinkgeld ist nicht verpflichtend, aber natürlich gerne gesehen (ca. 10 % des Rechnungsbetrags).
Deutsches Honorarkonsulat
Royal Road St. Antoine,
Goodlands, Mauritius
Tel.: +230-283-7500
Fax: +230-283-7500
E-Mail: goodlands@hk-diplo.de
Web: http://www.antananarivo.diplo.de
Die zuständige Botschaft befindet sich in Antananarivo (Madagaskar).

Österreichisches Generalkonsulat
MSC House
Old Quay D Road
Port Louis
Tel.: +230-20268001
Fax: +230-2174747
E-Mail: rene.sanson@msc.mu
Web: http://www.bmeia.gv.at

Regionales Zentrum für Konsularangelegenheiten der Schweizer Botschaft in Südafrika (zuständig für Mauritius)
225 Veale Street
Parc Nouveau
New Muckleneuk 0181, South Africa
Tel.: +27-124520661
Fax: +27-123462605
E-Mail: southernafrica@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch
Verboten ist die Einfuhr von Pflanzen, Zuckerrohr und frischem Obst, anderen Lebensmitteln sowie Zigarettenpapier. Für manche pharmazeutische Produkte, wie z.B. bestimmte Schmerzmittel, besteht ein Einfuhrverbot. Die Mitnahme eines ärztlichen Rezepts und der Originalpackung des Medikaments wird daher empfohlen. Personen über 17 Jahre können neben persönlichen Gegenständen 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak, 1 l Spirituosen, 2 l Wein oder Bier, 250 ml Eau de Toilette und 100 ml Parfum zollfrei einführen. Auf der Insel besteht die Möglichkeit, Schmuck, Modellschiffe und Kosmetika zollfrei einzukaufen. Einige Muscheln, Schnecken und Korallen sowie daraus gefertigte Gegenstände unterliegen dem Artenschutzgesetz und dürfen deshalb keinesfalls ausgeführt werden.
Bei der Rückreise in die EU dürfen über 17-Jährige 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die ärztliche Versorgung auf Mauritius ist allgemein gut, entspricht jedoch nicht immer europäischen Verhältnissen. Die staatlichen Krankenhäuser behandeln kostenlos, in den besser ausgestatteten privaten Kliniken muss bar bezahlt werden. Persönlich benötigte Arzneimittel sollte man mitbringen. Für Tauchunfälle steht in Vacoas eine Dekompressionskammer zur Verfügung. Prüfen Sie vor der Abreise, ob Ihre Krankenversicherung eine eventuell anfallende ärztliche Behandlung auf Mauritius ausreichend abdeckt und ob Sie über eine Notfall-Rücktransportversicherung verfügen.
Wer mit dem Flugzeug kommt - und das tun nahezu alle Touristen - landet unweigerlich am einzigen internationalen Flughafen, dem Sir Seewoosagur Ramgoolam Airport (http://aml.mru.aero) im Südosten der Insel, rund 50 km von der Hauptstadt Port-Louis entfernt. Von dort geht es entweder per Bus, Taxi, Helikopter - ja, das ist Mauritius - oder dem Leihwagen weiter zur Unterkunft. Für letzteren benötigt man einen mindestens noch ein Jahr gültigen internationalen Führerschein sowie ein Mindestalter von 23 Jahren. Achtung, es herrscht Linksverkehr. Ansonsten ist das immerhin 1.600 km umfassende Straßennetz überwiegend gut ausgebaut.
Eine gute Alternative stellt das Taxi dar, das auch für längere Fahrten inklusive persönlichem Reiseguide in Frage kommt. Generell gilt, den Fahrpreis vor Fahrtbeginn auszuhandeln, denn Taxameter sind nur selten in Gebrauch. Zur Orientierung: Jeder Taxifahrer muss eine Liste mit Fahrpreisen der wichtigsten Inselstrecken bei sich führen, nach 20 Uhr gilt der 40 % teurere Nachttarif. Günstiger reist man in jedem Fall per Bus. Das Liniennetz verdient ein großes Lob, quasi jeder Teil der Insel lässt sich erreichen. Nach 18 bzw. 20 Uhr werden allerdings nur noch sehr wenige Strecken bedient.
Januar/Februar Das Chinesische Neujahrsfest wird mit bunten Umzügen und einem großen Feuerwerk gefeiert.
Februar/März Der Marlin World Cup ist ein jährlicher Wettbewerb im Hochseefischen (http://www.marlinworldcup.com).
März An Holi, dem Wasserfest der Hindus, werden aus Freude über den Tod der Hexe Holika Strohpuppen verbrannt. Außerdem begießen sich die Hindus mit gefärbtem Wasser oder streuen sich bunten Puder auf das Gesicht und den Körper.
Mai Ein besonderes Abenteuer bietet der Royal Raid, ein Bergstreckenlauf über 80 km (http://www.royalraid.com).
Juni Sportlich geht es kurze Zeit später auch auf dem Mauritius Marathon zu (http://www.ilemauricemarathon.com).
August Kitesurfer treffen sich jährlich an verschiedenen Orten der Insel zum Kiteival (http://www.kiteivalmauritius.com).
September In diesem Monat wird auf dem Miss Mauritius National Pageant die neue Miss Mauritius gewählt.
November/Dezember Um die kreolische Kultur näher kennenzulernen, empfiehlt sich ein Besuch auf dem Festival International Kréol (http://festivalkreol.co.uk).
Generell ist es das ganze Jahr über angenehm warm. Aufgrund des ständig wehenden Südostpassats ist das Wetter im Westen von Mauritius im Allgemeinen besser, vor allem von Juni bis September kann es an der Ostküste kräftig blasen. Im Sommer (Dezember bis März) wird es schwül-heiß mit Temperaturen bis 30 °C bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit. Während dieser Monate fallen die meisten Niederschläge in Form von heftigen, kurzen Schauern, es können auch Zyklone auftreten (eher selten, rechtzeitige Warnung, tägliche Wettervorhersage auf http://metservice.intnet.mu unter dem Stichwort Mauritius Cyclone Bulletin). Die Wintermonate Mai bis Oktober erweisen sich kühler, aber trocken mit Temperaturen von 19-25 °C. Die Wassertemperaturen variieren von 24 °C im Juli bis 27 °C im Januar.
Hochsaison auf Mauritius ist von Weihnachten bis Ostern. Als ideale Reisezeit gelten die Monate April bis Juni und September bis November, wenn es weder zu heiß noch zu feucht wird. Wanderer werden die etwas kühleren Temperaturen im mauritischen Winter schätzen. Neben luftiger Sommerkleidung empfiehlt es sich, einen Regenschutz und eine Jacke mitzunehmen.
Die mauritische Küche ist eine Zusammensetzung aus kreolischen, europäischen, chinesischen und indischen Einflüssen. Ein typisch kreolisches Gericht ist Le roti de langue de Boeuf, geröstete Ochsenzunge mit Knoblauch, Ingwer, Zimt, Nelken, Honig und Sojasoße, serviert mit gedünstetem Gemüse. Aus der chinesischen Küche stammen Foo Yung, ein Omelette mit Geflügel, Champignons, Karotten, Erbsen, Zwiebeln, Zucker und Rum, sowie Poisson Aigre-Doux, Fisch in einer Soße aus Karotten, Gurken, Ingwer, Zucker und Essig. Briani, ein Reisgericht, verfeinert mit Knoblauch, Ingwer, Safran, Minze und Zimt, serviert mit Gemüse und verschiedenen Fleischsorten, ist eine Symbiose der arabischen und indischen Küche. Fisch- und Meeresfrüchtegerichte findet man auf jeder Speisekarte. Zum Essen empfiehlt sich mauritisches Bier.
Amtssprache: Englisch
Bevölkerung: rund 1,3 Mio. Einwohner
Fläche: 2.040 km²
Hauptstadt: Port Louis (rund 150.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +230
Währung: Mauritius-Rupie (Abk.: Re/Rs; ISO-4217-Code: MUR)
Zeitzone: Mauritius Time (MUT), Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +3 Std. (im Sommer +2), keine Umstellung auf Sommerzeit

Frankreich

Jour de l'an (Neujahr, 1. Januar); Lundi de Pâques (Ostermontag, März/April); Fête du travail (Tag der Arbeit, 1. Mai); Fête de la Victoire (Ende des Zweiten Weltkrieges, 8. Mai); Ascension (Christi Himmelfahrt, Mai); Pentecôte (Pfingsten, Mai/Juni); Fête Nationale de la France (Nationalfeiertag, 14. Juli); Assomption (Mariä Himmelfahrt, 15. August); Toussaint (Allerheiligen, 1. November); Armistice 1918 (Waffenstillstand 1918, 11. November); Noël (Weihnachten, 25. Dezember). Nur im Elsass: Vendredi Saint (Karfreitag, März/April) und Lendemain de Noël (2. Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember).
Polizei (Police): 17, Feuerwehr (Pompiers): 18, Notarzt und Krankenwagen (S.A.M.U.): 15, Zentrale Europäische Notrufnummer (Numéro d'appel d'urgence): 112
Für eine Reise nach Frankreich sind keine speziellen Impfungen vorgeschrieben. In den Sommermonaten (April-Oktober) sollte man aber generell über eine Impfung gegen die durch Zeckenbisse übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nachdenken. Risikogebiete sind hier vor allem die Rheinebene und das Elsass. Bei Reisen an die Mittelmeerküste und nach Korsika ist eine Impfung gegen Hepatitis A sinnvoll.
Darüber hinaus empfiehlt sich vor einer Auslandsreise eine Überprüfung bzw. Auffrischung der Standardimpfungen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza.
In der Gegend um Nizza treten im Spätsommer vereinzelt Fälle von Dengue-Fieber auf. Einen Impfschutz gibt es nicht, hier hilft nur ein ausreichender Mückenschutz.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Viele Museen und andere touristische Einrichtungen sind mittlerweile behindertengerecht ausgestattet. Die oft überfüllten Zügen von Métro und RER sowie das komplette unterirdische Metrosystem in Paris sind jedoch für Menschen mit körperlicher Einschränkung kaum nutzbar. Im Schnellzug TGV gibt es immerhin einen Stellplatz für Rollstühle in den Wagen der 1. Klasse, die vom Rollstuhlfahrer und einer Begleitperson ohne Aufpreis, jedoch mit Reservierung, genutzt werden kann. Hotels und Einrichtungen mit dem Siegel „Tourisme et Handicap" listet die Webseite http://www.tourisme-handicaps.org auf.
Obwohl ein Bediengeld bereits in den Rechnungen enthalten ist („Services inclus") ist es üblich, den Betrag aufzurunden bzw. etwa 10 % des Rechnungsbetrags nach dem Bezahlen auf dem Tisch zu hinterlassen. Auch das Servicepersonal im Hotel und Taxifahrer etc. erwarten ein kleines Trinkgeld.
Frauen können Frankreich sicher und problemlos alleine bereisen. Bestimmte Vorkehrungen sind nicht zu treffen, jedoch sollte man den gesunden Menschenverstand walten lassen und z.B. auf das Trampen ohne Partner verzichten und sich nicht bei Dunkelheit alleine in abgelegenen Gegenden oder Parks aufhalten. Ein besonders aufdringliches Verhalten von Seiten der Männer ist nicht zu erwarten.
Die Ladenöffnungszeiten sind in Frankreich unterschiedlich. In der Regel haben die Geschäfte Mo-Sa von 9 bis 19 Uhr geöffnet, Supermärkte teilweise bis 22 Uhr, manche auch am Sonntag. Der Samstag wird normalerweise wie ein Werktag gehandhabt. Bäckereien öffnen spätestens um 7 Uhr ihre Türen. In kleineren Ortschaften und in der Nebensaison werden auch Mittagspausen eingelegt. Banken im Großraum Paris öffnen Mo-Fr von 9 bis 16.30 Uhr, in anderen Teilen des Landes Di-Sa von 10 bis 12 und von 14 bis 16 Uhr; Postämter sind Mo-Fr von 9 bis 18 und Sa von 9 bis 12 Uhr für ihre Kunden da.
Homosexualität wird in Frankreich von einem Großteil der Bevölkerung, insbesondere der jüngeren Generation, toleriert und akzeptiert. Der Austausch gleichgeschlechtlicher Zärtlichkeiten wie Küssen oder Händehalten in der Öffentlichkeit löst normalerweise keine diskriminierenden Reaktionen aus. Großstädte wie Paris und Marseille verfügen über eine lebendige LGBT-Szene mit einschlägigen Clubs und Bars. Auf der Nationalversammlung am 12.02.2013 in Paris stimmte die klare Mehrheit der Abgeordneten für die „Homo-Ehe" und das Recht auf Adoption für gleichgeschlechtliche Paare.
EU-Bürger und Schweizer müssen bei der Einreise einen Personalausweis bzw. eine Identitätskarte oder einen Reisepass mitführen. Ein Visum ist nicht erforderlich. Bei einem Aufenthalt von über 90 Tagen benötigt man allerdings eine Genehmigung, die bei der jeweils zuständigen Verwaltungsbehörde ausgestellt werden muss. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Deutsche Botschaft
24 rue Marbeau
75116 Paris
Tel.: +33-1-53834500
Fax: +33-1-53834502
E-Mail: info@paris.diplo.de
Web: http://www.paris.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Do 8.30-16.45 Uhr, Fr 8.30-14 Uhr

Österreichische Botschaft
6, Rue Fabert
75007 Paris
Tel.: +33-1-40633063
Fax: +33-145556365
E-Mail: paris-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/botschaft/paris.html
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft und Konsulat
142, rue de Grenelle
75007 Paris
Tel.: +33-1-49556700
Fax: +33-1-49556767
E-Mail: par.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/paris
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
Die medizinische Versorgung in Frankreich ist gut und entspricht modernen Standards. Adressen von Krankenhäusern und ärztlichen Notdiensten erhält man bei Apotheken, in Zeitungen und im Internet. Apotheken erkennt man an einem Schild mit grünem Kreuz. Für Notfälle ist der S.A.M.U. (Service d'aide médicale urgente) zuständig, der unter der Nummer 15 gerufen werden kann. Bürger der EU und Staatsangehörige der Schweiz können sich zwar gegen Vorzeigen der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) behandeln lassen, wobei die Behandlung zunächst aus eigener Tasche gezahlt werden muss und später durch die französische Krankenkasse Caisse Primaire d'Assurance Maladie teilweise erstattet wird. Allerdings ist die Eigenbeteiligung relativ hoch, weshalb es ratsam ist, vorab zusätzlich eine private Auslandsreisekrankenversicherung abzuschließen. die alle Kosten übernimmt.
Generell gilt in Frankreich die 230-Volt-Spannung, es können aber auch die 110-Volt-Anschlüsse vorkommen. Die gängigen Stecker-Typen sind C und E, für letzteren ist ein Adapter notwendig.
Für Reisende aus EU-Ländern bestehen keine Einschränkungen für die Ein- und Ausfuhr von Waren, die für den Eigenbedarf erworben wurden, wohl aber Richtmengen: Für den privaten Verbrauch dürfen 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak und 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, davon max. 60 l Schaumwein, und 110 l Bier pro Person mitgenommen werden.
Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden. Mitgeführte Geldbeträge im Wert von über 10.000 EUR müssen vor der Einreise und auch bei der Ausreise beim französischen Zoll deklariert werden. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Bei Rückreise aus den französischen Überseedepartements (Martinique, Guadeloupe, Réunion und Französisch-Guayana) in die EU gelten dieselben Bestimmungen wie bei Einreise aus einem Nicht-EU-Land: Es dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Zwischenerzeugnisse oder 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter http://www.zoll.de.
Die Autobahnen der Grande Nation sind mautpflichtig. Vor allem an den Wochenenden (Freitagnachmittag und Sonntagabend) und zu Beginn bzw. gegen Ende der Ferien kann es zu langen Staus kommen. Deshalb ist es ratsam, Anfang Juli und Ende August längere Fahrten auf die Werktage zu legen oder auf Nationalstraßen auszuweichen.
Das dichte Schienennetz der staatlichen Eisenbahn SNCF (http://www.sncf.com) läuft überwiegend via Paris. Der Hochgeschwindigkeitszug TGV ist bis spätestens eine Stunde vor Abfahrt reservierungspflichtig. Die Preise für Bahnfahrten richten sich sowohl nach dem Buchungs- als auch nach dem Fahrtzeitpunkt. Allerdings gibt es in abgelegenen Regionen oft keine oder kaum Möglichkeiten, sich mit dem Zug fortzubewegen, dafür werden hier aber alternative öffentliche Verkehrsmittel eingesetzt. Busse der SNCF und der privaten Unternehmen verkehren in ländlichen Gebieten dennoch oft nur einmal am Tag, zwischen den Großstädten häufiger. Bahnreisende sollten darauf achten, dass ihr Reisegepäck mit Namen und Anschrift gezeichnet ist. In vielen Bahnhöfen gibt es keine Möglichkeit der Gepäckaufbewahrung mehr. Auf Bahnhöfen und Flughäfen ist mit verstärkten Gepäck- und Personenkontrollen zu rechnen. Auch an Eingängen (z.B. Museen) kann es zu Handtaschenkontrollen kommen.
Die Promillegrenze liegt wie in Deutschland bei 0,5. Seit Juli 2012 sind alle Auto- und Motorradfahrer dazu verpflichtet, einen Alkohol-Schnelltest im Auto mit sich zu führen; bei Verstoß muss ein Bußgeld entrichtet werden.
Meeresfrüchte, eine französische Delikatesse
Frankreich ist bekannt für seine exquisite Küche. In der Picardie findet man köstliche Gemüsegerichte auf der Speisekarte. Eine Spezialität der Bretagne sind Belon-Austern, verschiedene Krebssorten und Hummer. Bretonische Artischocken sollte man unbedingt kosten. Crêpes, hauchdünne Pfannkuchen, werden entweder mit Käse und Schinken als herzhafte Mahlzeit oder mit Zucker und anderen süßen Zugaben als Nachspeise verzehrt. In der Weinbauregion Loire isst man gerne Wildgerichte oder Flussfische. Getrunken wird hier der eigene Sauvignon Blanc. Trüffelgerichte stehen in Aquitanien auf den Speisekarten. Das Elsass ist bekannt für seine Flamm- und Zwiebelkuchen. Burgund ist berühmt für seine edlen Weiß- und Rotweine. Fisch- und Fleischgerichte werden hier meist mit Weinsaucen serviert. Weinbergschnecken und der Senf aus Dijon sind hierzulande ebenfalls eine Delikatesse. An der französischen Küste wird natürlich hauptsächlich frischer Fisch gegessen. Die Küche der Provence ist geprägt von aromatischen Kräutern. In ganz Frankreich erhält man zum Dessert die weltbekannte Crème Brulée mit Karamellkruste.
Parade beim Karneval in Nizza
Januar Die Route der Monte Carlo Motor Rally führt entlang der Französischen Riviera und durch das Fürstentum von Monaco. Inzwischen gibt es auch eine E-Rallye im Oktober (http://www.acm.mc).
Februar Das Highlight des zwölftägigen Karnevals in Nizza ist der Faschingsdienstag. Blumenkorsos, Fackelzüge und ein großes Feuerwerk sorgen für prächtige Stimmung (http://www.nicecarnaval.com).
Februar/März Große, fantasievolle Figuren aus Orangen und Zitronen kann man bei der Fête du Citron in Menton bewundern (http://www.feteducitron.com).
April Der Marathon de Paris ist einer der größten Marathons in Europa. Start ist auf der Avenue des Champs-Élysées und Ziel ist am Arc de Triomphe (http://www.parismarathon.com).
Mai Viele Berühmtheiten halten sich in diesem Monat in Cannes auf. Das Cannes Film Festival ist eines der ältesten und beliebtesten Film Festivals der Welt (http://www.festival-cannes.com).
Juli Le Grand Tour de France, das bedeutendste Radrennen der Welt, führt durch zahlreiche Städte und Ortschaften des Landes und endet am Champs-Élysées in Paris (http://www.letour.fr).
Dezember Ganz Lyon leuchtet bei der Fête des Lumières (https://www.fetedeslumieres.lyon.fr).
Aufgrund der geografischen Ausdehnung zwischen Mittelmeer, europäischem Festland und Atlantik sowie der verschiedenen Landschaftstypen ist das Klima Frankreichs regional unterschiedlich. Milde, regenreiche Winter und heiße, trockene Sommer sind für die Mittelmeerküste typisch. Die beste Reisezeit reicht hier vom Frühjahr bis in den Spätherbst. Maritimes Klima mit ganzjährigen Niederschlägen sowie mäßig warmen Sommer- und kühlen Wintermonaten prägt die Atlantikküste und die Kanalzone. Dort dominieren feuchte Meeresluft und kräftige Winde das gesamte Jahr über. Wetterfeste Kleidung sollte unbedingt mitgebracht werden.
Das Zentrum und der Osten des Landes werden von einem Übergangsklima mit kalten, schneereichen Wintern und heißen Sommern bestimmt. Schönste Reisezeit für Wintersportler sind die Monate Dezember bis März und für Wanderer der Frühling und der Herbst. Wenn auch in Frankreich zwischen der zweiten Juli- und der letzten Augustwoche Ferienzeit ist, werden Unterkunftsmöglichkeiten knapp.
Amtssprache: Französisch
Bevölkerung: rund 67 Mio. Einwohner
Fläche: 543.965 km² (ohne Übersee-Departements)
Hauptstadt: Paris (rund 2,1 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +33
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)

Seychellen

Einheitlicher Notruf für Polizei, Feuerwehr und Krankenwagen im ganzen Land: 999.
Die Seychellen gelten als sicheres Land. Allerdings sollten sich Frauen vorsichtshalber nicht allein an entlegenen und nicht einsehbaren Orten (Stränden, Buchten) aufhalten und keine Wanderungen durch dichte Vegetation unternehmen.
Geschäfte, Banken und viele Ämter (auch die Post) haben meist wochentags von 9 bis 16 und samstags von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Banken schließen meist früher, während kleine Geschäfte außerhalb Victorias oft länger geöffnet bleiben. Sonntags wie auch an Feiertagen bleiben die meisten Geschäfte und alle Banken und Behörden geschlossen. Manche Büros öffnen bereits um 8 Uhr, legen aber (wie manche Geschäfte) von 12 bis 13 Uhr eine Mittagspause ein und sind samstags oft geschlossen.
Die Seychellen sind frei von Tropenkrankheiten. Spezielle Impfungen sind weder vorgeschrieben noch notwendig. Nur Reisende, die sich in der Woche vor ihrer Seychellenreise in einem gelbfieberinfizierten Gebiet (Zentralafrika oder Südamerika) aufgehalten haben, müssen eine entsprechende Impfung nachweisen.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Topographie und Bodenbeschaffenheit stellen Menschen mit eingeschränkter Mobilität vor Herausforderungen. Öffentliche Verkehrsmittel und andere Einrichtungen sind kaum auf Behinderte jeglicher Art eingestellt. In vielen Hotels kann man zwar ebenerdige Zimmer buchen (falls vorhanden), doch behindertengerechte Einrichtungen gibt es nur in wenigen, meist teuren Hotels.
Neujahr (1. und 2. Januar); Karfreitag (März/April); Ostersonntag (März/April); Tag der Arbeit (1. Mai); Liberation Day (Tag der Machtergreifung, 5. Juni); Fronleichnam (Mai/Juni); Nationalfeiertag (18. Juni); Unabhängigkeitstag (29. Juni); Mariä Himmelfahrt (15. August); Allerheiligen (1. November); Mariä Empfängnis (8. Dezember); Weihnachten (25. Dezember).
Männliche Homosexualität ist auf den Seychellen offiziell bei Strafe verboten (weibliche nicht), doch homosexuelle Reisende müssen grundsätzlich nicht mit Problemen oder Anfeindungen rechnen. Trotz der starken Verwurzelung im Katholizismus ist die Bevölkerung aufgeschlossen und weltoffen. Zimmer werden auch an gleichgeschlechtliche Reisende vermietet. Es ist auf den Seychellen generell nicht üblich, Sexualität zur Schau zu stellen, daher ist Zurückhaltung in der Öffentlichkeit ratsam.
Die internationale Vorwahl für die Seychellen lautet 00248. Um nach Hause zu telefonieren, wählt man für Deutschland die 0049, für Österreich die 0043 und für die Schweiz die 0041 vor. Die GSM-900-Netze der beiden einheimischen Mobilfunknetzbetreiber AirTel und Cable & Wireless decken die Hauptinseln und die Gewässer dazwischen ab, nicht aber entlegene Regionen. Eine preiswerte Alternative zum Roaming mit der heimischen SIM-Karte sind einheimische Prepaid-SIM-Karten oder spezielle Auslandstarife des Mobilfunkanbieters, Alternativen zum teuren Hoteltelefon sind öffentliche Kartentelefone. Es gibt einige Internet-Cafés, und in vielen Hotels steht WLAN zur Verfügung, oft sogar kostenlos für Gäste.
Für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen wird - unabhängig von der Staatsangehörigkeit - kein Visum benötigt. Staatsbürger der Schengen-Staaten dürfen sich 90 Tage ohne Visum auf den Seychellen aufhalten. Vorzulegen sind bei der Einreise: ein bis zur geplanten Ausreise gültiger Reisepass, Unterkunftsnachweis, Nachweis für die gebuchte Rück- oder Weiterreise sowie der Nachweis ausreichender finanzieller Mittel (z.B. Kreditkarte). Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig; jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung zu erfragen.
Trinkgelder für gute Dienstleistungen werden nicht unbedingt erwartet, aber bei gutem Service sind sie willkommen. Im Restaurant ist das Bedienungsgeld (5-10 %) meist eingeschlossen.
In der Hauptstadt Victoria gibt es ein großes Krankenhaus, auf den Inseln Praslin und La Digue kleinere Kliniken. Die kleineren Inseln sind meist nur auf eine Erstversorgung eingestellt, in Notfällen werden Hubschrauber eingesetzt. Es ist ratsam, neben der Auslandskrankenversicherung auch eine Versicherung (Schutzbrief) abzuschließen, die notfalls kostspielige Bergungsaktionen und Rücktransporte (auch in die Heimat) abdeckt. Auf den Hauptinseln gibt es zahlreiche Ärzte, die man im Telefonbuch findet. Hausbesuche in Hotels sind meist sehr preiswert. Chronisch Kranke sollten ihre Medikamente aus der Heimat mitbringen.
Bestimmte Gegenstände für den persönlichen Gebrauch dürfen zollfrei eingeführt werden, darunter 2 l Wein oder Spirituosen, 200 Zigaretten oder 250 g Tabak, 200 ml Parfüm und zollpflichtige Artikel bis zu einem Wert von 3.000 SCR pro Person. Fremdwährung darf unbeschränkt ein- und ausgeführt werden, Landeswährung nur bis zu einem Wert von 2.000 SCR. Verboten ist die Einfuhr von Harpunen, Pornographie, Pflanzen und Samen, Früchten und Gemüse, frischen Lebensmitteln sowie Tee oder tierischen Produkten. Für die Ausfuhr der Seychellennuss ist eine Genehmigung nötig. Die Artenschutzbestimmungen sind zu beachten - Sand, Korallen, Schildpatt usw. werden konfisziert, teilweise drohen hohe Strafen. Obwohl die Verwendung von geschützten Materialien auf den Seychellen verboten ist, könnten illegal produzierte Gegenstände angeboten werden, die dann bei der Aus- oder Einreise beschlagnahmt werden.
Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Wein und Geschenke bis 300 EUR (Schiffs- und Flugreisende 430 EUR). Bei der Rückreise in die Schweiz dürfen über 17-Jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Für Staatsbürger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind jeweils die Botschaften dieser Länder in Nairobi (Kenia) zuständig; auf den Seychellen werden diese Länder teilweise von Honorarkonsuln vertreten. Diplomatische Interessen von EU-Bürgern auf den Seychellen werden in begrenztem Umfang auch von der französischen Botschaft in Victoria wahrgenommen.

Deutsche Botschaft
Riverside Drive 113, Ludwig Krapf House
00100 Nairobi, Kenia
Tel.: +254-20-4262100
Fax: +254-20-4262129
E-Mail: info@nairobi.diplo.de
Web: http://www.nairobi.diplo.de
Öffnungszeiten: Mi 14-15 Uhr

Österreichische Botschaft
Off Limuru Rd.
Gegenüber Muthaiga Mini Market
00100 Nairobi, Kenia
Tel.: +254-20-4060022, -23, -24
Fax: +254-20-4060025
E-Mail: nairobi-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/nairobi.html
Öffnungszeiten: Mo, Mi, Do 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft
General Mathenge Drive 89
Spring Valley
Westlands
00100 Nairobi, Kenia
Tel.: +254-20- 2673282
Fax: +254-20-2673535
E-Mail: nai.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/nairobi
Das Stromnetz hat eine Spannung von 240 Volt (Wechselstrom). Man benötigt einen Zwischenstecker (Adapter), den man mitbringen sollte, denn die Steckdosen auf den Seychellen entsprechen der britischen Norm (drei Stifte).
Das Reisen zwischen den Hauptinseln der Seychellen ist unproblematisch. Es stehen verschiedene Verkehrsmittel zur Wahl: Zwischen Mahé und Praslin werden bis zu 30 Flüge pro Tag mit kleinen Verkehrsmaschinen der Air Seychelles sowie zusätzlich Fähren und Hubschrauber angeboten, während man viele der kleineren Inseln per Schiff oder Hubschrauber erreicht, und auf einigen der entfernteren Inseln gibt es wiederum Landepisten für Kleinflugzeuge. Die Inseln liegen so dicht beieinander, dass man in keinem Fall länger als eine Stunde unterwegs ist. Der Flug zwischen Mahé und Praslin dauert nur eine Viertelstunde.
An Land kann man auf Mahé und Praslin Linienbusse und Taxis nutzen oder ein Auto mieten, auf Praslin und La Digue Fahrräder. Auf Mahé werden auch Bustouren angeboten.
Februar (letzter Sonntag) Seychelles Eco-Healing Marathon: Marathon um die Nordhalbinsel von Mahé, begleitet von kürzeren Läufen und Volkswanderungen (http://www.seychellesmarathon.com).
Mai Seychelles Regatta: einwöchige Segelregatta rund um die Hauptinseln mit internationalem Teilnehmerfeld (http://www.seychellesregatta.com).
15. August Mariä Himmelfahrt wird besonders auf La Digue mit Messe, Prozession und Volksfest gefeiert.
Oktober SUBIOS ist ein einwöchiges Unterwasserfestival für Taucher, Schnorchler und Naturfreunde mit Wettbewerben, Vorträgen und anderen Veranstaltungen (http://www.subios.com).
Festival Kreol ist der Name einer mehrtägigen Feier der kreolischen Kultur mit zahlreichen Veranstaltungen und Gästen aus anderen Ländern und Regionen mit französischen Kreolsprachen.
Tageslänge und Temperaturen (25-32 °C bei 80-90 % Luftfeuchtigkeit) sind auf den Seychellen praktisch immer gleich. Von Dezember bis März herrscht der niederschlagsreichere Nordwestmonsun vor, wobei der Januar der regenreichste Monat ist und vor allem die Gebirgsinseln Mahé und Silhouette relativ viel Niederschlag verzeichnen. Trockener, aber auch kräftiger bläst der Südostmonsun von Mai bis September. Im Juli und August ist am wenigsten Regen zu erwarten. Die Übergangszeiten sind generell eher windstill. Als beliebteste Reisezeit gelten die Monate Dezember und Januar sowie Juli und August, aber auch über Ostern (März/April) zieht es viele Touristen auf die Seychellen.
Amtssprachen: Englisch, Französisch, Seychellenkreolisch
Bevölkerung: rund 88.000 Einwohner
Landfläche: 455 km²
Hauptstadt: Victoria (rund 78.000 Einwohner)
Vorwahl: +248
Religion: römisch-katholisch (82%), anglikanisch (6%), anderen Religionen bzw. keine Religion (12%)
Währung: Seychellen-Rupie (Abk.: SR; ISO-4217-Code: SCR)
Zeitzone: Seychelles Time (SCT). Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ): +3 Stunden (Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) +2 Stunden); keine Umstellung auf Sommerzeit
Die Küche der Seychellen spiegelt die unterschiedlichen Herkunftsregionen der Bevölkerung, von asiatisch über afrikanisch bis europäisch, wider. Grundlage vieler Gerichte ist (importierter) Reis. Hinzu kommen einheimische Fische und Meeresfrüchte, Fleisch und Geflügel sowie Obst und Gemüse aus lokalem Anbau, etwa Mango, Papaya, Banane oder Passionsfrucht. Daraus werden oft Currys oder Chutneys zubereitet, und alles wird kräftig gewürzt.
Einige Restaurants sind auf einheimische (kreolische) Küche spezialisiert, und auch in Familienpensionen erhält man oft „Hausmannskost“, während große Hotels eher auf den internationalen Durchschnittsgeschmack ihrer Gäste abgestimmt sind.

Madagaskar

Schweizer sowie EU-Bürger benötigen für die Einreise einen noch 6 Monate gültigen Reisepass und ein Weiter- bzw. Rückflugticket. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig, jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Außerdem ist ein Visum erforderlich, das man bei der Einreise am Flughafen erhält. Ein Touristenvisum für Kurzaufenthalte bis zu 30 Tage ist kostenlos, Visa bis 60 und 90 Tage sind kostenpflichtig und bei der Madagassischen Botschaft im Vorfeld zu beantragen (http://www.botschaft-madagaskar.de).
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung zu erfragen.
Deutsche Botschaft
101, Làlana Pastora Rabeony Hans (Ambodirotra)
101 Antananarivo
Tel.: +261-20-2223802
Fax: +261-20-2226627
E-Mail: info@antananarivo.diplo.de
Web: http://www.antananarivo.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Do 7-12.30 Uhr und 13-16 Uhr, Fr 7-13 Uhr

Schweizerische Botschaft
Immeuble „ARO"
Làlana Solombavambahoaka
Frantsay 77
101 Antananarivo
Tel.: +261-20-2262997
Fax: +261-20-2228940
E-Mail: ant.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/antananarivo
Öffnungszeiten: 8.30-11.30 Uhr

Österreichisches Honorarkonsulat
LOT III E 132 Fort
Voyron
101 Antananarivo
Tel.: +261-20-2221522
E-Mail: consulat.austria@moov.mg
Web: http://www.bmeia.gv.at
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
Die zuständige Botschaft befindet sich in Pretoria/Südafrika.
Nicht nur als Frau sollte man sich auf Madagaskar umsichtig verhalten, denn die allgemeine Kriminalität und Gewaltbereitschaft hat in der letzten Zeit erheblich zugenommen. Spaziergänge in städtischen Gebieten und am Strand sind (auch in Begleitung und vor allem nach Einbruch der Dunkelheit) unbedingt zu vermeiden. Von größeren Menschenansammlungen sollte man sich fernhalten.
Bereits bei der Ankunft am Flughafen zeigt sich die Gastfreundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Madagassen, die sich besonders um Menschen mit Behinderung bemühen. Neuere Hotels und andere große Häuser haben mittlerweile behindertengerechte Zugänge und Einrichtungen. In ländlicheren Regionen fehlen diese zum großen Teil aber noch, zudem können die schlechten Straßenzustände besonders für körperlich eingeschränkte Menschen zum Hindernis werden.
Bei der direkten Einreise aus Deutschland, Österreich und der Schweiz besteht keine Impfpflicht. Das gilt nicht für die Einreise aus einem Gelbfiebergebiet; hier ist eine entsprechende Vorsorgeimpfung nachzuweisen. Für Kinder und Erwachsene sollte vor Auslandsreisen generell ein ausreichender Impfschutz bestehen, vor allem gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Polio, MMR und Hepatitis. Bei Langzeitaufenthalten ist zusätzlich eine Impfung gegen Tollwut und Typhus empfehlenswert. Um Durchfallerkrankungen zu vermeiden, sollte Leitungswasser nicht als Trinkwasser verwendet werden, auch nicht zum Zähneputzen oder Spülen. Zudem ist auf Grund erhöhter Gefahr von Malaria- und Chikungunya-Fieber auf umfangreichen Insektenschutz zu achten. Im westlichen Tiefland sollte auf das Baden im offenen Süßwasser vermieden werden, es besteht Bilharziose-Gefahr. Vorsicht ist bei eventuell giftigen Spinnen, Skorpionen und anderen Insekten geboten.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Für Telefonate ins Ausland gelten die jeweiligen Ländervorwahlen. Für Deutschland ist das die 0049, für die Schweiz die 0041 und für Österreich die 0043. Madagaskar hat die Landesvorwahl 00261. Beim Telefonieren mit dem Mobiltelefon können hohe Roaminggebühren entstehen. Daher empfiehlt es sich, beim eigenen Mobilfunkanbieter nach kostensparenden Auslandstarifen zu fragen. Eine weitere, günstige Kommunikationsmöglichkeit ist die Nutzung einer madagassischen Prepaid-Karte, die z.B. in Supermärkten erhältlich ist. Auf der Straße trifft man immer wieder Telefonshop-Anbieter, die ein Telefon bereitstellen und pro Minute abrechnen (Preise stehen meist auf einer Tafel). Achtung: Bei Festnetzanrufen aus dem Ausland muss die 20 vorgewählt werden, bei Anrufen mit dem Mobiltelefon innerhalb des Landes muss die 03 vorgewählt werden; beides folgt erst nach der Ländervorwahl.
Neujahr (1. Januar); Jahrestag des Aufstands von 1947 (29. März); Ostern (März/April); Tag der Arbeit (1. Mai); Unabhängigkeitstag (26. Juni); Mariä Himmelfahrt (15. August); Allerheiligen (1. November); Weihnachten (25. Dezember). Darüber hinaus gibt es weitere bewegliche Feiertage, wie Christi Himmelfahrt (Mai) und Pfingsten (Mai/Juni).
Trinkgelder sind auch in Madagaskar gerne gesehen. In Restaurants empfiehlt es sich, 5 % des Rechnungsbetrags zu geben. Kofferträger erwarten 200 Ariary pro Gepäckstück. Der Reiseführer und dazugehörige Busfahrer sollten mit etwa 10.000 Ariary pro Tag belohnt werden.
Geschäfte öffnen montags bis samstags von 8-18/19 Uhr, oftmals mit einer längeren Mittagspause zwischen 12 und 15 Uhr. Postämter und Banken arbeiten montags bis freitags von 7/8-15 Uhr. Behörden und andere Büros sind unter der Woche in der Regel zwischen 8 und 17.30 Uhr geöffnet.
500 Zigaretten oder 25 Zigarren oder 500 g Tabak sowie eine Flasche mit alkoholischem Getränk dürfen zollfrei eingeführt werden. Waffen und Drogen dürfen nicht eingeführt werden, Devisen müssen ab einem Betrag von 7.500 Euro deklariert werden. Fossilien und Edelsteine dürfen nur mit Genehmigung ausgeführt werden. Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Wein und Geschenke bis 300 EUR (Schiffs- und Flugreisende 430 EUR). Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Bestimmte Waren wie Arznei- und Betäubungsmittel, jugendgefährdende und verfassungswidrige Medien, Fälschungen oder Produkte aus der Tier- und Pflanzenwelt (z. B. Elfenbein oder Krokodilleder) unterliegen Genehmigungspflichten oder Verboten.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die Notrufnummern in Madagaskar unterscheiden sich von Region zu Region, daher sollte man sich bei Ankunft direkt vor Ort informieren. In der Hauptstadt gelten: Polizei 117, Feuerwehr 118. In dringenden Notfällen ist die Deutsche Botschaft unter +255-786971692 zu erreichen.
Homosexualität ist zwar straffrei, doch gesellschaftlich immer noch ein Tabuthema. Unter Umständen muss mit Anfeindungen gerechnet werden. Es gibt keine bekannten LGBT-Communities, da sich Homosexuelle eher versteckt halten. Homosexuelle Paare sollten sich daher in der Öffentlichkeit nicht zu nahe kommen. Öffentliche sexuelle Handlungen, sowohl homo- als auch heterosexueller Art, sind strafbar.
Die Netzspannung beträgt 110/220 Volt. Es kommen zwar auch die in Deutschland, der Schweiz und Österreich verwendeten Steckertypen C und J vor, doch da die Steckdosen innerhalb des Landes variieren können, empfiehlt sich die Mitnahme eines Adapters.
Die medizinische Versorgung ist nicht mit der europäischen zu vergleichen. Oftmals fehlt es an Hygienemaßnahmen sowie technischen und apparativen Möglichkeiten. Zudem gibt es nur wenige Englisch sprechende Ärzte. Vor der Reise sollte unbedingt geprüft werden, ob die Krankenversicherung Auslandsreisen und Rücktransporte mit einschließt.
In und um die Hauptstadt ist das Straßennetz vergleichsweise gut ausgebaut und befindet sich in einem relativ guten Zustand. In anderen Teilen des Landes sieht es dagegen ganz anders aus. Oftmals fehlen befestigte Straßen, die vorhandenen sind lediglich holprige Lehm- oder Sandwege, die bei schlechten Wetterverhältnissen nicht zu befahren sind. Zudem liegt die Durchschnittsgeschwindigkeit gerade einmal bei 50 km/h. Wer so viel Geduld mitbringt und sich einen Mietwagen leistet, der sollte zu seiner eigenen Sicherheit darauf achten, dass die Türen in Ballungsgebieten stets von innen verriegelt sind. Mietwagen werden meist mit einheimischem Fahrer gebucht, der gleichzeitig auch als Reiseführer agiert.
Für alle anderen empfiehlt sich das Flugzeug. Die Inlandsfluglinie Air Madagascar (https://www.airmadagascar.com) fliegt regelmäßig alle größeren Ortschaften an, manche allerdings nur einmal in der Woche. Für den öffentlichen Nahverkehr sind Kleinbusse verantwortlich. Diese sind sehr preiswert, aber wohl auch die unbequemste Art zu fahren. Die Buslinien sind zwar nach Strecken nummeriert, jedoch erschweren fehlende Fahrpläne die Suche nach dem richtigen Bus.
Reis ist das Hauptnahrungsmittel der Madagassen. Bei den Einheimischen kommt er zu jeder Tageszeit auf den Tisch: morgens mit etwas Zucker gesüßt, mittags als süßes Gebäck (Mofo) mit frischen Früchten oder salzige Reisküchlein, und abends mit diversen Laoka (Beilagen), wie Huhn, frischem Fisch oder als vegetarische Variante mit Gemüse. Dazu wird Reiswasser getrunken, aber auch simplen Kaffee oder Zuckerrohr- und Palmenwein.
Dank des guten Klimas gibt es eine große Anzahl tropischer Früchte. Mangos und vor allem Bananen werden genauso gerne verspeist wie verschiedene Nusssorten. Das süße Snack Koba dravina besteht beispielsweise aus in Zucker eingelegten Erdnüssen, die mit Reismehl und Bananenblättern umhüllt und anschließend gekocht werden.
März Das madagassische Neujahr „Alahamady Be” wird jedes Jahr zwei Tage lang mit großen Festen, Geschenken, traditionellen Liedern und viel leckerem Essen begangen.
Mai Das „Taralily“ ist das Reiserntefest der Madagassen. Die Einheimischen versammeln sich dann in vielen Orten zu großen Festessen mit traditionellen Tänzen und Gesängen.
Mai Das Straßenkünstler-Festival "Zegny Zo" steht jedes Jahr unter einem bestimmten Motto. Nationale und internationale Künstler beeindrucken dabei in der Stadt Diego-Suarez unzählige Zuschauer mit ihrem Können.
Mai/Juni Auf der Insel Nosy Be findet seit 1994 das „Donia“-Musikfestival statt. Die Konzerte dauern 5 Tage und ziehen tausende Besucher an. Das Fest gilt als die größte Musikveranstaltung im Indischen Ozean (http://www.festival-donia.com).
Das Land befindet sich in einer tropischen Klimazone. Die Wetterverhältnisse können jedoch sehr unterschiedlich sein. So sind die Temperaturen an den Küsten um einiges höher als im inneren Hochland. An der Westküste (500 mm) regnet es dagegen weitaus weniger als an der Ostküste, an der es regional bis zu 4.000 mm Regen geben kann. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen um die 25 °C, wobei im Hochland das Thermometer auch unter 0 °C sinken kann.
Die ideale Reisezeit fürs Hochland ist von November bis April, in den Küstenregionen ist es von Juni bis September am schönsten. Leichte, atmungsaktive Kleidung gehört auf jeden Fall ins Reisegepäck. Zusätzlich sollte für kühlere Abende und Ausflüge ins Hochland wärmende Kleidung mitgenommen werden. Zudem empfiehlt sich zu jeder Jahreszeit Regen- und auch Sonnenschutz.
Amtssprache: Madagassisch, Französisch
Bevölkerung: rund 29 Mio. Einwohner
Fläche: 592.000 km²
Hauptstadt: Antananarivo (über 2 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +261
Währung: Malagasy Ariary (Abk.: Ar; ISO-4217-Code: MGA)
Zeitzone: East Africa Time (EAT). Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +2 Std., keine Umstellung auf Sommerzeit

Ausflugsland

Mauritius

Reisende aus der Schweiz sowie aus Deutschland und Österreich benötigen für einen Aufenthalt bis zu drei Monaten einen mindestens noch sechs Monate gültigen Reisepass sowie ein Rückflugticket. Bei Einreise wird ein „Entry Permit" ausgestellt, auf dem die Aufenthaltsdauer individuell festgelegt wird. Bei Nachweis ausreichender Geldmittel kann diese Aufenthaltsgenehmigung beim Passport and Immigration Office in Port Louis auf bis zu sechs Monate verlängert werden. Für Flugreisen zwischen Mauritius und der zur Republik Mauritius gehörenden Insel Rodrigues muss ein gültiger Reisepass oder ein Personalausweis mitgeführt werden. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Notruf: 999, Touristenpolizei: 2132818, Notarzt (SAMU): 114, Feuerwehr: 995
Das Hotel Paradis & Golf sowie das Indian Resort an der Südwestküste und das Hotel Ambre in Belle Mare bieten behindertengerecht eingerichtete Zimmer, aber auch andere Häuser sind Rollstuhlfahrern gegenüber hilfsbereit. Fragen Sie bei Ihrem Reiseveranstalter nach. Allgemeine Auskünfte erteilt auch Mobility International Schweiz.

Mobility International Schweiz
Rötzmattweg 51
4600 Olten
Schweiz
Tel.: +41-62-2126740
Fax: +41-62-2126739
E-Mail: info@mis-ch.ch
Web: http://www.mis-ch.ch
Homosexuelle Handlungen sind auf Mauritius gesetzlich verboten, es drohen bis zu 5 Jahre Haft. Allerdings findet das Gesetz nur selten bei einvernehmlich homosexuellen Handlungen zwischen Erwachsenen Anwendung.
Frauen können ohne Gefahr allein auf Mauritius reisen, die Einheimischen sind eher zurückhaltend. Dennoch sollte das Tragen besonders aufreizender Kleidung vermieden werden.
Für Mauritius und Rodrigues sind keine speziellen Impfungen vorgeschrieben, mit Ausnahme bei Einreise aus einem Infektionsgebiet. Empfohlen ist eine Impfung gegen Tetanus, Polio, Diphtherie und Hepatitis A sowie gegen Typhus bei Individualreisenden. Im März 2006 hat sich das von Mücken übertragene Chikungunya-Fieber epidemieartig ausgebreitet, und obwohl seither nur noch wenige Fälle verzeichnet wurden, besteht eine gewisse Ansteckungsgefahr. Da eine Impfung gegen die Krankheit nicht möglich ist, sollte man für ausreichenden Mückenschutz sorgen. Informationen auch unter: http://www.safetravel.ch. In einigen ländlichen Gebieten auf Mauritius besteht ganzjährig ein geringes Malariarisiko, bezüglich einer Prophylaxe erkundigt man sich bei einem Tropeninstitut. Beim Baden und Schnorcheln im Meer sollte man grundsätzlich Schuhe tragen, angesichts der hohen Sonneneinstrahlung sind eine Kopfbedeckung, Sonnenbrille und Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor ratsam. Für Tauchkurse ist eine Tauglichkeitsbescheinigung vorzuweisen.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Die internationale Vorwahl von Mauritius und Rodrigues ist 00230, gefolgt von der Teilnehmernummer (keine Ortsvorwahl). Vorwahl in die Schweiz: 0041, nach Deutschland: 0049, nach Österreich 0043. Mit Telefonkarten, erhältlich in Geschäften, Tankstellen etc., kann man von öffentlichen Telefonzellen nationale und internationale Gespräche führen, in Hotels werden höhere Gebühren verlangt. GSM-Handys funktionieren überall auf Mauritius, bezüglich Rodrigues erkundigen Sie sich am besten bei Ihrem Provider nach dem aktuellen Stand. Für die Nutzung von Smartphones ist es außerdem ratsam, sich über spezielle Auslandstarife zu informieren. Bei Anrufen von Mauritius nach Rodrigues gilt die Vorwahl 00095.
Neujahr (1./2. Januar); Chinesisches Frühlingsfest (Januar/Februar); Thaipoosam Cavadee (Tamilisches Büßerfest, Januar/Februar); Tag der Sklavenbefreiung (1. Februar); Maha Shivatree (Hinduistisches Fest, bei dem tausende Hindus zum Grand Bassin pilgern, um sich von ihren Sünden zu reinigen, Februar/März); Nationalfeiertag (12. März); Holi (Hinduistisches Fest des Feuers und der Farben, März); Ougadi (Neujahrsfest der indischen Volksgruppe Telugu, März/April); Ganesh Chaturi (Hinduistischer Feiertag zu Ehren Ganeshs, des Gotts der Weisheit, des Glücks und des Erfolgs, August/September); Diwali (Hinduistisches Lichterfest, Oktober-November); Tag der Ankunft zwangsverpflichteter Arbeitskräfte (2. November); Weihnachten (25. Dezember); Id-El-Fitr (Ende der islamischen Fastenzeit Ramadan Dezember/Januar/Februar).
Geschäfte öffnen meist Mo-Fr 9-17 Uhr, Sa 9-12 Uhr, in den Städten des Zentralplateaus wie Curepipe bleiben sie Do ab 12 Uhr geschlossen. Märkte: Mo-Sa 6-18 Uhr, So 6-12 Uhr. Banken sind Mo-Do 9-15 Uhr, Sa bis 11 Uhr geöffnet, am Flughafen länger, Central Post Office in Port Louis: Mo-Fr 8.15-16 Uhr, Sa 8.15-11.45 Uhr.
Die Netzspannung beträgt 220 Volt, Adapter für Dreipolsteckdosen sind überall vor Ort erhältlich.
Trinkgeld ist nicht verpflichtend, aber natürlich gerne gesehen (ca. 10 % des Rechnungsbetrags).
Deutsches Honorarkonsulat
Royal Road St. Antoine,
Goodlands, Mauritius
Tel.: +230-283-7500
Fax: +230-283-7500
E-Mail: goodlands@hk-diplo.de
Web: http://www.antananarivo.diplo.de
Die zuständige Botschaft befindet sich in Antananarivo (Madagaskar).

Österreichisches Generalkonsulat
MSC House
Old Quay D Road
Port Louis
Tel.: +230-20268001
Fax: +230-2174747
E-Mail: rene.sanson@msc.mu
Web: http://www.bmeia.gv.at

Regionales Zentrum für Konsularangelegenheiten der Schweizer Botschaft in Südafrika (zuständig für Mauritius)
225 Veale Street
Parc Nouveau
New Muckleneuk 0181, South Africa
Tel.: +27-124520661
Fax: +27-123462605
E-Mail: southernafrica@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch
Verboten ist die Einfuhr von Pflanzen, Zuckerrohr und frischem Obst, anderen Lebensmitteln sowie Zigarettenpapier. Für manche pharmazeutische Produkte, wie z.B. bestimmte Schmerzmittel, besteht ein Einfuhrverbot. Die Mitnahme eines ärztlichen Rezepts und der Originalpackung des Medikaments wird daher empfohlen. Personen über 17 Jahre können neben persönlichen Gegenständen 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak, 1 l Spirituosen, 2 l Wein oder Bier, 250 ml Eau de Toilette und 100 ml Parfum zollfrei einführen. Auf der Insel besteht die Möglichkeit, Schmuck, Modellschiffe und Kosmetika zollfrei einzukaufen. Einige Muscheln, Schnecken und Korallen sowie daraus gefertigte Gegenstände unterliegen dem Artenschutzgesetz und dürfen deshalb keinesfalls ausgeführt werden.
Bei der Rückreise in die EU dürfen über 17-Jährige 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die ärztliche Versorgung auf Mauritius ist allgemein gut, entspricht jedoch nicht immer europäischen Verhältnissen. Die staatlichen Krankenhäuser behandeln kostenlos, in den besser ausgestatteten privaten Kliniken muss bar bezahlt werden. Persönlich benötigte Arzneimittel sollte man mitbringen. Für Tauchunfälle steht in Vacoas eine Dekompressionskammer zur Verfügung. Prüfen Sie vor der Abreise, ob Ihre Krankenversicherung eine eventuell anfallende ärztliche Behandlung auf Mauritius ausreichend abdeckt und ob Sie über eine Notfall-Rücktransportversicherung verfügen.
Wer mit dem Flugzeug kommt - und das tun nahezu alle Touristen - landet unweigerlich am einzigen internationalen Flughafen, dem Sir Seewoosagur Ramgoolam Airport (http://aml.mru.aero) im Südosten der Insel, rund 50 km von der Hauptstadt Port-Louis entfernt. Von dort geht es entweder per Bus, Taxi, Helikopter - ja, das ist Mauritius - oder dem Leihwagen weiter zur Unterkunft. Für letzteren benötigt man einen mindestens noch ein Jahr gültigen internationalen Führerschein sowie ein Mindestalter von 23 Jahren. Achtung, es herrscht Linksverkehr. Ansonsten ist das immerhin 1.600 km umfassende Straßennetz überwiegend gut ausgebaut.
Eine gute Alternative stellt das Taxi dar, das auch für längere Fahrten inklusive persönlichem Reiseguide in Frage kommt. Generell gilt, den Fahrpreis vor Fahrtbeginn auszuhandeln, denn Taxameter sind nur selten in Gebrauch. Zur Orientierung: Jeder Taxifahrer muss eine Liste mit Fahrpreisen der wichtigsten Inselstrecken bei sich führen, nach 20 Uhr gilt der 40 % teurere Nachttarif. Günstiger reist man in jedem Fall per Bus. Das Liniennetz verdient ein großes Lob, quasi jeder Teil der Insel lässt sich erreichen. Nach 18 bzw. 20 Uhr werden allerdings nur noch sehr wenige Strecken bedient.
Januar/Februar Das Chinesische Neujahrsfest wird mit bunten Umzügen und einem großen Feuerwerk gefeiert.
Februar/März Der Marlin World Cup ist ein jährlicher Wettbewerb im Hochseefischen (http://www.marlinworldcup.com).
März An Holi, dem Wasserfest der Hindus, werden aus Freude über den Tod der Hexe Holika Strohpuppen verbrannt. Außerdem begießen sich die Hindus mit gefärbtem Wasser oder streuen sich bunten Puder auf das Gesicht und den Körper.
Mai Ein besonderes Abenteuer bietet der Royal Raid, ein Bergstreckenlauf über 80 km (http://www.royalraid.com).
Juni Sportlich geht es kurze Zeit später auch auf dem Mauritius Marathon zu (http://www.ilemauricemarathon.com).
August Kitesurfer treffen sich jährlich an verschiedenen Orten der Insel zum Kiteival (http://www.kiteivalmauritius.com).
September In diesem Monat wird auf dem Miss Mauritius National Pageant die neue Miss Mauritius gewählt.
November/Dezember Um die kreolische Kultur näher kennenzulernen, empfiehlt sich ein Besuch auf dem Festival International Kréol (http://festivalkreol.co.uk).
Generell ist es das ganze Jahr über angenehm warm. Aufgrund des ständig wehenden Südostpassats ist das Wetter im Westen von Mauritius im Allgemeinen besser, vor allem von Juni bis September kann es an der Ostküste kräftig blasen. Im Sommer (Dezember bis März) wird es schwül-heiß mit Temperaturen bis 30 °C bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit. Während dieser Monate fallen die meisten Niederschläge in Form von heftigen, kurzen Schauern, es können auch Zyklone auftreten (eher selten, rechtzeitige Warnung, tägliche Wettervorhersage auf http://metservice.intnet.mu unter dem Stichwort Mauritius Cyclone Bulletin). Die Wintermonate Mai bis Oktober erweisen sich kühler, aber trocken mit Temperaturen von 19-25 °C. Die Wassertemperaturen variieren von 24 °C im Juli bis 27 °C im Januar.
Hochsaison auf Mauritius ist von Weihnachten bis Ostern. Als ideale Reisezeit gelten die Monate April bis Juni und September bis November, wenn es weder zu heiß noch zu feucht wird. Wanderer werden die etwas kühleren Temperaturen im mauritischen Winter schätzen. Neben luftiger Sommerkleidung empfiehlt es sich, einen Regenschutz und eine Jacke mitzunehmen.
Die mauritische Küche ist eine Zusammensetzung aus kreolischen, europäischen, chinesischen und indischen Einflüssen. Ein typisch kreolisches Gericht ist Le roti de langue de Boeuf, geröstete Ochsenzunge mit Knoblauch, Ingwer, Zimt, Nelken, Honig und Sojasoße, serviert mit gedünstetem Gemüse. Aus der chinesischen Küche stammen Foo Yung, ein Omelette mit Geflügel, Champignons, Karotten, Erbsen, Zwiebeln, Zucker und Rum, sowie Poisson Aigre-Doux, Fisch in einer Soße aus Karotten, Gurken, Ingwer, Zucker und Essig. Briani, ein Reisgericht, verfeinert mit Knoblauch, Ingwer, Safran, Minze und Zimt, serviert mit Gemüse und verschiedenen Fleischsorten, ist eine Symbiose der arabischen und indischen Küche. Fisch- und Meeresfrüchtegerichte findet man auf jeder Speisekarte. Zum Essen empfiehlt sich mauritisches Bier.
Amtssprache: Englisch
Bevölkerung: rund 1,3 Mio. Einwohner
Fläche: 2.040 km²
Hauptstadt: Port Louis (rund 150.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +230
Währung: Mauritius-Rupie (Abk.: Re/Rs; ISO-4217-Code: MUR)
Zeitzone: Mauritius Time (MUT), Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +3 Std. (im Sommer +2), keine Umstellung auf Sommerzeit

Frankreich

Jour de l'an (Neujahr, 1. Januar); Lundi de Pâques (Ostermontag, März/April); Fête du travail (Tag der Arbeit, 1. Mai); Fête de la Victoire (Ende des Zweiten Weltkrieges, 8. Mai); Ascension (Christi Himmelfahrt, Mai); Pentecôte (Pfingsten, Mai/Juni); Fête Nationale de la France (Nationalfeiertag, 14. Juli); Assomption (Mariä Himmelfahrt, 15. August); Toussaint (Allerheiligen, 1. November); Armistice 1918 (Waffenstillstand 1918, 11. November); Noël (Weihnachten, 25. Dezember). Nur im Elsass: Vendredi Saint (Karfreitag, März/April) und Lendemain de Noël (2. Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember).
Polizei (Police): 17, Feuerwehr (Pompiers): 18, Notarzt und Krankenwagen (S.A.M.U.): 15, Zentrale Europäische Notrufnummer (Numéro d'appel d'urgence): 112
Für eine Reise nach Frankreich sind keine speziellen Impfungen vorgeschrieben. In den Sommermonaten (April-Oktober) sollte man aber generell über eine Impfung gegen die durch Zeckenbisse übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nachdenken. Risikogebiete sind hier vor allem die Rheinebene und das Elsass. Bei Reisen an die Mittelmeerküste und nach Korsika ist eine Impfung gegen Hepatitis A sinnvoll.
Darüber hinaus empfiehlt sich vor einer Auslandsreise eine Überprüfung bzw. Auffrischung der Standardimpfungen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza.
In der Gegend um Nizza treten im Spätsommer vereinzelt Fälle von Dengue-Fieber auf. Einen Impfschutz gibt es nicht, hier hilft nur ein ausreichender Mückenschutz.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Viele Museen und andere touristische Einrichtungen sind mittlerweile behindertengerecht ausgestattet. Die oft überfüllten Zügen von Métro und RER sowie das komplette unterirdische Metrosystem in Paris sind jedoch für Menschen mit körperlicher Einschränkung kaum nutzbar. Im Schnellzug TGV gibt es immerhin einen Stellplatz für Rollstühle in den Wagen der 1. Klasse, die vom Rollstuhlfahrer und einer Begleitperson ohne Aufpreis, jedoch mit Reservierung, genutzt werden kann. Hotels und Einrichtungen mit dem Siegel „Tourisme et Handicap" listet die Webseite http://www.tourisme-handicaps.org auf.
Obwohl ein Bediengeld bereits in den Rechnungen enthalten ist („Services inclus") ist es üblich, den Betrag aufzurunden bzw. etwa 10 % des Rechnungsbetrags nach dem Bezahlen auf dem Tisch zu hinterlassen. Auch das Servicepersonal im Hotel und Taxifahrer etc. erwarten ein kleines Trinkgeld.
Frauen können Frankreich sicher und problemlos alleine bereisen. Bestimmte Vorkehrungen sind nicht zu treffen, jedoch sollte man den gesunden Menschenverstand walten lassen und z.B. auf das Trampen ohne Partner verzichten und sich nicht bei Dunkelheit alleine in abgelegenen Gegenden oder Parks aufhalten. Ein besonders aufdringliches Verhalten von Seiten der Männer ist nicht zu erwarten.
Die Ladenöffnungszeiten sind in Frankreich unterschiedlich. In der Regel haben die Geschäfte Mo-Sa von 9 bis 19 Uhr geöffnet, Supermärkte teilweise bis 22 Uhr, manche auch am Sonntag. Der Samstag wird normalerweise wie ein Werktag gehandhabt. Bäckereien öffnen spätestens um 7 Uhr ihre Türen. In kleineren Ortschaften und in der Nebensaison werden auch Mittagspausen eingelegt. Banken im Großraum Paris öffnen Mo-Fr von 9 bis 16.30 Uhr, in anderen Teilen des Landes Di-Sa von 10 bis 12 und von 14 bis 16 Uhr; Postämter sind Mo-Fr von 9 bis 18 und Sa von 9 bis 12 Uhr für ihre Kunden da.
Homosexualität wird in Frankreich von einem Großteil der Bevölkerung, insbesondere der jüngeren Generation, toleriert und akzeptiert. Der Austausch gleichgeschlechtlicher Zärtlichkeiten wie Küssen oder Händehalten in der Öffentlichkeit löst normalerweise keine diskriminierenden Reaktionen aus. Großstädte wie Paris und Marseille verfügen über eine lebendige LGBT-Szene mit einschlägigen Clubs und Bars. Auf der Nationalversammlung am 12.02.2013 in Paris stimmte die klare Mehrheit der Abgeordneten für die „Homo-Ehe" und das Recht auf Adoption für gleichgeschlechtliche Paare.
EU-Bürger und Schweizer müssen bei der Einreise einen Personalausweis bzw. eine Identitätskarte oder einen Reisepass mitführen. Ein Visum ist nicht erforderlich. Bei einem Aufenthalt von über 90 Tagen benötigt man allerdings eine Genehmigung, die bei der jeweils zuständigen Verwaltungsbehörde ausgestellt werden muss. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Deutsche Botschaft
24 rue Marbeau
75116 Paris
Tel.: +33-1-53834500
Fax: +33-1-53834502
E-Mail: info@paris.diplo.de
Web: http://www.paris.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Do 8.30-16.45 Uhr, Fr 8.30-14 Uhr

Österreichische Botschaft
6, Rue Fabert
75007 Paris
Tel.: +33-1-40633063
Fax: +33-145556365
E-Mail: paris-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/botschaft/paris.html
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft und Konsulat
142, rue de Grenelle
75007 Paris
Tel.: +33-1-49556700
Fax: +33-1-49556767
E-Mail: par.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/paris
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
Die medizinische Versorgung in Frankreich ist gut und entspricht modernen Standards. Adressen von Krankenhäusern und ärztlichen Notdiensten erhält man bei Apotheken, in Zeitungen und im Internet. Apotheken erkennt man an einem Schild mit grünem Kreuz. Für Notfälle ist der S.A.M.U. (Service d'aide médicale urgente) zuständig, der unter der Nummer 15 gerufen werden kann. Bürger der EU und Staatsangehörige der Schweiz können sich zwar gegen Vorzeigen der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) behandeln lassen, wobei die Behandlung zunächst aus eigener Tasche gezahlt werden muss und später durch die französische Krankenkasse Caisse Primaire d'Assurance Maladie teilweise erstattet wird. Allerdings ist die Eigenbeteiligung relativ hoch, weshalb es ratsam ist, vorab zusätzlich eine private Auslandsreisekrankenversicherung abzuschließen. die alle Kosten übernimmt.
Generell gilt in Frankreich die 230-Volt-Spannung, es können aber auch die 110-Volt-Anschlüsse vorkommen. Die gängigen Stecker-Typen sind C und E, für letzteren ist ein Adapter notwendig.
Für Reisende aus EU-Ländern bestehen keine Einschränkungen für die Ein- und Ausfuhr von Waren, die für den Eigenbedarf erworben wurden, wohl aber Richtmengen: Für den privaten Verbrauch dürfen 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak und 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, davon max. 60 l Schaumwein, und 110 l Bier pro Person mitgenommen werden.
Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden. Mitgeführte Geldbeträge im Wert von über 10.000 EUR müssen vor der Einreise und auch bei der Ausreise beim französischen Zoll deklariert werden. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Bei Rückreise aus den französischen Überseedepartements (Martinique, Guadeloupe, Réunion und Französisch-Guayana) in die EU gelten dieselben Bestimmungen wie bei Einreise aus einem Nicht-EU-Land: Es dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Zwischenerzeugnisse oder 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter http://www.zoll.de.
Die Autobahnen der Grande Nation sind mautpflichtig. Vor allem an den Wochenenden (Freitagnachmittag und Sonntagabend) und zu Beginn bzw. gegen Ende der Ferien kann es zu langen Staus kommen. Deshalb ist es ratsam, Anfang Juli und Ende August längere Fahrten auf die Werktage zu legen oder auf Nationalstraßen auszuweichen.
Das dichte Schienennetz der staatlichen Eisenbahn SNCF (http://www.sncf.com) läuft überwiegend via Paris. Der Hochgeschwindigkeitszug TGV ist bis spätestens eine Stunde vor Abfahrt reservierungspflichtig. Die Preise für Bahnfahrten richten sich sowohl nach dem Buchungs- als auch nach dem Fahrtzeitpunkt. Allerdings gibt es in abgelegenen Regionen oft keine oder kaum Möglichkeiten, sich mit dem Zug fortzubewegen, dafür werden hier aber alternative öffentliche Verkehrsmittel eingesetzt. Busse der SNCF und der privaten Unternehmen verkehren in ländlichen Gebieten dennoch oft nur einmal am Tag, zwischen den Großstädten häufiger. Bahnreisende sollten darauf achten, dass ihr Reisegepäck mit Namen und Anschrift gezeichnet ist. In vielen Bahnhöfen gibt es keine Möglichkeit der Gepäckaufbewahrung mehr. Auf Bahnhöfen und Flughäfen ist mit verstärkten Gepäck- und Personenkontrollen zu rechnen. Auch an Eingängen (z.B. Museen) kann es zu Handtaschenkontrollen kommen.
Die Promillegrenze liegt wie in Deutschland bei 0,5. Seit Juli 2012 sind alle Auto- und Motorradfahrer dazu verpflichtet, einen Alkohol-Schnelltest im Auto mit sich zu führen; bei Verstoß muss ein Bußgeld entrichtet werden.
Meeresfrüchte, eine französische Delikatesse
Frankreich ist bekannt für seine exquisite Küche. In der Picardie findet man köstliche Gemüsegerichte auf der Speisekarte. Eine Spezialität der Bretagne sind Belon-Austern, verschiedene Krebssorten und Hummer. Bretonische Artischocken sollte man unbedingt kosten. Crêpes, hauchdünne Pfannkuchen, werden entweder mit Käse und Schinken als herzhafte Mahlzeit oder mit Zucker und anderen süßen Zugaben als Nachspeise verzehrt. In der Weinbauregion Loire isst man gerne Wildgerichte oder Flussfische. Getrunken wird hier der eigene Sauvignon Blanc. Trüffelgerichte stehen in Aquitanien auf den Speisekarten. Das Elsass ist bekannt für seine Flamm- und Zwiebelkuchen. Burgund ist berühmt für seine edlen Weiß- und Rotweine. Fisch- und Fleischgerichte werden hier meist mit Weinsaucen serviert. Weinbergschnecken und der Senf aus Dijon sind hierzulande ebenfalls eine Delikatesse. An der französischen Küste wird natürlich hauptsächlich frischer Fisch gegessen. Die Küche der Provence ist geprägt von aromatischen Kräutern. In ganz Frankreich erhält man zum Dessert die weltbekannte Crème Brulée mit Karamellkruste.
Parade beim Karneval in Nizza
Januar Die Route der Monte Carlo Motor Rally führt entlang der Französischen Riviera und durch das Fürstentum von Monaco. Inzwischen gibt es auch eine E-Rallye im Oktober (http://www.acm.mc).
Februar Das Highlight des zwölftägigen Karnevals in Nizza ist der Faschingsdienstag. Blumenkorsos, Fackelzüge und ein großes Feuerwerk sorgen für prächtige Stimmung (http://www.nicecarnaval.com).
Februar/März Große, fantasievolle Figuren aus Orangen und Zitronen kann man bei der Fête du Citron in Menton bewundern (http://www.feteducitron.com).
April Der Marathon de Paris ist einer der größten Marathons in Europa. Start ist auf der Avenue des Champs-Élysées und Ziel ist am Arc de Triomphe (http://www.parismarathon.com).
Mai Viele Berühmtheiten halten sich in diesem Monat in Cannes auf. Das Cannes Film Festival ist eines der ältesten und beliebtesten Film Festivals der Welt (http://www.festival-cannes.com).
Juli Le Grand Tour de France, das bedeutendste Radrennen der Welt, führt durch zahlreiche Städte und Ortschaften des Landes und endet am Champs-Élysées in Paris (http://www.letour.fr).
Dezember Ganz Lyon leuchtet bei der Fête des Lumières (https://www.fetedeslumieres.lyon.fr).
Aufgrund der geografischen Ausdehnung zwischen Mittelmeer, europäischem Festland und Atlantik sowie der verschiedenen Landschaftstypen ist das Klima Frankreichs regional unterschiedlich. Milde, regenreiche Winter und heiße, trockene Sommer sind für die Mittelmeerküste typisch. Die beste Reisezeit reicht hier vom Frühjahr bis in den Spätherbst. Maritimes Klima mit ganzjährigen Niederschlägen sowie mäßig warmen Sommer- und kühlen Wintermonaten prägt die Atlantikküste und die Kanalzone. Dort dominieren feuchte Meeresluft und kräftige Winde das gesamte Jahr über. Wetterfeste Kleidung sollte unbedingt mitgebracht werden.
Das Zentrum und der Osten des Landes werden von einem Übergangsklima mit kalten, schneereichen Wintern und heißen Sommern bestimmt. Schönste Reisezeit für Wintersportler sind die Monate Dezember bis März und für Wanderer der Frühling und der Herbst. Wenn auch in Frankreich zwischen der zweiten Juli- und der letzten Augustwoche Ferienzeit ist, werden Unterkunftsmöglichkeiten knapp.
Amtssprache: Französisch
Bevölkerung: rund 67 Mio. Einwohner
Fläche: 543.965 km² (ohne Übersee-Departements)
Hauptstadt: Paris (rund 2,1 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +33
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)

Seychellen

Einheitlicher Notruf für Polizei, Feuerwehr und Krankenwagen im ganzen Land: 999.
Die Seychellen gelten als sicheres Land. Allerdings sollten sich Frauen vorsichtshalber nicht allein an entlegenen und nicht einsehbaren Orten (Stränden, Buchten) aufhalten und keine Wanderungen durch dichte Vegetation unternehmen.
Geschäfte, Banken und viele Ämter (auch die Post) haben meist wochentags von 9 bis 16 und samstags von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Banken schließen meist früher, während kleine Geschäfte außerhalb Victorias oft länger geöffnet bleiben. Sonntags wie auch an Feiertagen bleiben die meisten Geschäfte und alle Banken und Behörden geschlossen. Manche Büros öffnen bereits um 8 Uhr, legen aber (wie manche Geschäfte) von 12 bis 13 Uhr eine Mittagspause ein und sind samstags oft geschlossen.
Die Seychellen sind frei von Tropenkrankheiten. Spezielle Impfungen sind weder vorgeschrieben noch notwendig. Nur Reisende, die sich in der Woche vor ihrer Seychellenreise in einem gelbfieberinfizierten Gebiet (Zentralafrika oder Südamerika) aufgehalten haben, müssen eine entsprechende Impfung nachweisen.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Topographie und Bodenbeschaffenheit stellen Menschen mit eingeschränkter Mobilität vor Herausforderungen. Öffentliche Verkehrsmittel und andere Einrichtungen sind kaum auf Behinderte jeglicher Art eingestellt. In vielen Hotels kann man zwar ebenerdige Zimmer buchen (falls vorhanden), doch behindertengerechte Einrichtungen gibt es nur in wenigen, meist teuren Hotels.
Neujahr (1. und 2. Januar); Karfreitag (März/April); Ostersonntag (März/April); Tag der Arbeit (1. Mai); Liberation Day (Tag der Machtergreifung, 5. Juni); Fronleichnam (Mai/Juni); Nationalfeiertag (18. Juni); Unabhängigkeitstag (29. Juni); Mariä Himmelfahrt (15. August); Allerheiligen (1. November); Mariä Empfängnis (8. Dezember); Weihnachten (25. Dezember).
Männliche Homosexualität ist auf den Seychellen offiziell bei Strafe verboten (weibliche nicht), doch homosexuelle Reisende müssen grundsätzlich nicht mit Problemen oder Anfeindungen rechnen. Trotz der starken Verwurzelung im Katholizismus ist die Bevölkerung aufgeschlossen und weltoffen. Zimmer werden auch an gleichgeschlechtliche Reisende vermietet. Es ist auf den Seychellen generell nicht üblich, Sexualität zur Schau zu stellen, daher ist Zurückhaltung in der Öffentlichkeit ratsam.
Die internationale Vorwahl für die Seychellen lautet 00248. Um nach Hause zu telefonieren, wählt man für Deutschland die 0049, für Österreich die 0043 und für die Schweiz die 0041 vor. Die GSM-900-Netze der beiden einheimischen Mobilfunknetzbetreiber AirTel und Cable & Wireless decken die Hauptinseln und die Gewässer dazwischen ab, nicht aber entlegene Regionen. Eine preiswerte Alternative zum Roaming mit der heimischen SIM-Karte sind einheimische Prepaid-SIM-Karten oder spezielle Auslandstarife des Mobilfunkanbieters, Alternativen zum teuren Hoteltelefon sind öffentliche Kartentelefone. Es gibt einige Internet-Cafés, und in vielen Hotels steht WLAN zur Verfügung, oft sogar kostenlos für Gäste.
Für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen wird - unabhängig von der Staatsangehörigkeit - kein Visum benötigt. Staatsbürger der Schengen-Staaten dürfen sich 90 Tage ohne Visum auf den Seychellen aufhalten. Vorzulegen sind bei der Einreise: ein bis zur geplanten Ausreise gültiger Reisepass, Unterkunftsnachweis, Nachweis für die gebuchte Rück- oder Weiterreise sowie der Nachweis ausreichender finanzieller Mittel (z.B. Kreditkarte). Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig; jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung zu erfragen.
Trinkgelder für gute Dienstleistungen werden nicht unbedingt erwartet, aber bei gutem Service sind sie willkommen. Im Restaurant ist das Bedienungsgeld (5-10 %) meist eingeschlossen.
In der Hauptstadt Victoria gibt es ein großes Krankenhaus, auf den Inseln Praslin und La Digue kleinere Kliniken. Die kleineren Inseln sind meist nur auf eine Erstversorgung eingestellt, in Notfällen werden Hubschrauber eingesetzt. Es ist ratsam, neben der Auslandskrankenversicherung auch eine Versicherung (Schutzbrief) abzuschließen, die notfalls kostspielige Bergungsaktionen und Rücktransporte (auch in die Heimat) abdeckt. Auf den Hauptinseln gibt es zahlreiche Ärzte, die man im Telefonbuch findet. Hausbesuche in Hotels sind meist sehr preiswert. Chronisch Kranke sollten ihre Medikamente aus der Heimat mitbringen.
Bestimmte Gegenstände für den persönlichen Gebrauch dürfen zollfrei eingeführt werden, darunter 2 l Wein oder Spirituosen, 200 Zigaretten oder 250 g Tabak, 200 ml Parfüm und zollpflichtige Artikel bis zu einem Wert von 3.000 SCR pro Person. Fremdwährung darf unbeschränkt ein- und ausgeführt werden, Landeswährung nur bis zu einem Wert von 2.000 SCR. Verboten ist die Einfuhr von Harpunen, Pornographie, Pflanzen und Samen, Früchten und Gemüse, frischen Lebensmitteln sowie Tee oder tierischen Produkten. Für die Ausfuhr der Seychellennuss ist eine Genehmigung nötig. Die Artenschutzbestimmungen sind zu beachten - Sand, Korallen, Schildpatt usw. werden konfisziert, teilweise drohen hohe Strafen. Obwohl die Verwendung von geschützten Materialien auf den Seychellen verboten ist, könnten illegal produzierte Gegenstände angeboten werden, die dann bei der Aus- oder Einreise beschlagnahmt werden.
Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Wein und Geschenke bis 300 EUR (Schiffs- und Flugreisende 430 EUR). Bei der Rückreise in die Schweiz dürfen über 17-Jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Für Staatsbürger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind jeweils die Botschaften dieser Länder in Nairobi (Kenia) zuständig; auf den Seychellen werden diese Länder teilweise von Honorarkonsuln vertreten. Diplomatische Interessen von EU-Bürgern auf den Seychellen werden in begrenztem Umfang auch von der französischen Botschaft in Victoria wahrgenommen.

Deutsche Botschaft
Riverside Drive 113, Ludwig Krapf House
00100 Nairobi, Kenia
Tel.: +254-20-4262100
Fax: +254-20-4262129
E-Mail: info@nairobi.diplo.de
Web: http://www.nairobi.diplo.de
Öffnungszeiten: Mi 14-15 Uhr

Österreichische Botschaft
Off Limuru Rd.
Gegenüber Muthaiga Mini Market
00100 Nairobi, Kenia
Tel.: +254-20-4060022, -23, -24
Fax: +254-20-4060025
E-Mail: nairobi-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/nairobi.html
Öffnungszeiten: Mo, Mi, Do 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft
General Mathenge Drive 89
Spring Valley
Westlands
00100 Nairobi, Kenia
Tel.: +254-20- 2673282
Fax: +254-20-2673535
E-Mail: nai.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/nairobi
Das Stromnetz hat eine Spannung von 240 Volt (Wechselstrom). Man benötigt einen Zwischenstecker (Adapter), den man mitbringen sollte, denn die Steckdosen auf den Seychellen entsprechen der britischen Norm (drei Stifte).
Das Reisen zwischen den Hauptinseln der Seychellen ist unproblematisch. Es stehen verschiedene Verkehrsmittel zur Wahl: Zwischen Mahé und Praslin werden bis zu 30 Flüge pro Tag mit kleinen Verkehrsmaschinen der Air Seychelles sowie zusätzlich Fähren und Hubschrauber angeboten, während man viele der kleineren Inseln per Schiff oder Hubschrauber erreicht, und auf einigen der entfernteren Inseln gibt es wiederum Landepisten für Kleinflugzeuge. Die Inseln liegen so dicht beieinander, dass man in keinem Fall länger als eine Stunde unterwegs ist. Der Flug zwischen Mahé und Praslin dauert nur eine Viertelstunde.
An Land kann man auf Mahé und Praslin Linienbusse und Taxis nutzen oder ein Auto mieten, auf Praslin und La Digue Fahrräder. Auf Mahé werden auch Bustouren angeboten.
Februar (letzter Sonntag) Seychelles Eco-Healing Marathon: Marathon um die Nordhalbinsel von Mahé, begleitet von kürzeren Läufen und Volkswanderungen (http://www.seychellesmarathon.com).
Mai Seychelles Regatta: einwöchige Segelregatta rund um die Hauptinseln mit internationalem Teilnehmerfeld (http://www.seychellesregatta.com).
15. August Mariä Himmelfahrt wird besonders auf La Digue mit Messe, Prozession und Volksfest gefeiert.
Oktober SUBIOS ist ein einwöchiges Unterwasserfestival für Taucher, Schnorchler und Naturfreunde mit Wettbewerben, Vorträgen und anderen Veranstaltungen (http://www.subios.com).
Festival Kreol ist der Name einer mehrtägigen Feier der kreolischen Kultur mit zahlreichen Veranstaltungen und Gästen aus anderen Ländern und Regionen mit französischen Kreolsprachen.
Tageslänge und Temperaturen (25-32 °C bei 80-90 % Luftfeuchtigkeit) sind auf den Seychellen praktisch immer gleich. Von Dezember bis März herrscht der niederschlagsreichere Nordwestmonsun vor, wobei der Januar der regenreichste Monat ist und vor allem die Gebirgsinseln Mahé und Silhouette relativ viel Niederschlag verzeichnen. Trockener, aber auch kräftiger bläst der Südostmonsun von Mai bis September. Im Juli und August ist am wenigsten Regen zu erwarten. Die Übergangszeiten sind generell eher windstill. Als beliebteste Reisezeit gelten die Monate Dezember und Januar sowie Juli und August, aber auch über Ostern (März/April) zieht es viele Touristen auf die Seychellen.
Amtssprachen: Englisch, Französisch, Seychellenkreolisch
Bevölkerung: rund 88.000 Einwohner
Landfläche: 455 km²
Hauptstadt: Victoria (rund 78.000 Einwohner)
Vorwahl: +248
Religion: römisch-katholisch (82%), anglikanisch (6%), anderen Religionen bzw. keine Religion (12%)
Währung: Seychellen-Rupie (Abk.: SR; ISO-4217-Code: SCR)
Zeitzone: Seychelles Time (SCT). Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ): +3 Stunden (Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) +2 Stunden); keine Umstellung auf Sommerzeit
Die Küche der Seychellen spiegelt die unterschiedlichen Herkunftsregionen der Bevölkerung, von asiatisch über afrikanisch bis europäisch, wider. Grundlage vieler Gerichte ist (importierter) Reis. Hinzu kommen einheimische Fische und Meeresfrüchte, Fleisch und Geflügel sowie Obst und Gemüse aus lokalem Anbau, etwa Mango, Papaya, Banane oder Passionsfrucht. Daraus werden oft Currys oder Chutneys zubereitet, und alles wird kräftig gewürzt.
Einige Restaurants sind auf einheimische (kreolische) Küche spezialisiert, und auch in Familienpensionen erhält man oft „Hausmannskost“, während große Hotels eher auf den internationalen Durchschnittsgeschmack ihrer Gäste abgestimmt sind.

Madagaskar

Schweizer sowie EU-Bürger benötigen für die Einreise einen noch 6 Monate gültigen Reisepass und ein Weiter- bzw. Rückflugticket. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig, jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Außerdem ist ein Visum erforderlich, das man bei der Einreise am Flughafen erhält. Ein Touristenvisum für Kurzaufenthalte bis zu 30 Tage ist kostenlos, Visa bis 60 und 90 Tage sind kostenpflichtig und bei der Madagassischen Botschaft im Vorfeld zu beantragen (http://www.botschaft-madagaskar.de).
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung zu erfragen.
Deutsche Botschaft
101, Làlana Pastora Rabeony Hans (Ambodirotra)
101 Antananarivo
Tel.: +261-20-2223802
Fax: +261-20-2226627
E-Mail: info@antananarivo.diplo.de
Web: http://www.antananarivo.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Do 7-12.30 Uhr und 13-16 Uhr, Fr 7-13 Uhr

Schweizerische Botschaft
Immeuble „ARO"
Làlana Solombavambahoaka
Frantsay 77
101 Antananarivo
Tel.: +261-20-2262997
Fax: +261-20-2228940
E-Mail: ant.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/antananarivo
Öffnungszeiten: 8.30-11.30 Uhr

Österreichisches Honorarkonsulat
LOT III E 132 Fort
Voyron
101 Antananarivo
Tel.: +261-20-2221522
E-Mail: consulat.austria@moov.mg
Web: http://www.bmeia.gv.at
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
Die zuständige Botschaft befindet sich in Pretoria/Südafrika.
Nicht nur als Frau sollte man sich auf Madagaskar umsichtig verhalten, denn die allgemeine Kriminalität und Gewaltbereitschaft hat in der letzten Zeit erheblich zugenommen. Spaziergänge in städtischen Gebieten und am Strand sind (auch in Begleitung und vor allem nach Einbruch der Dunkelheit) unbedingt zu vermeiden. Von größeren Menschenansammlungen sollte man sich fernhalten.
Bereits bei der Ankunft am Flughafen zeigt sich die Gastfreundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Madagassen, die sich besonders um Menschen mit Behinderung bemühen. Neuere Hotels und andere große Häuser haben mittlerweile behindertengerechte Zugänge und Einrichtungen. In ländlicheren Regionen fehlen diese zum großen Teil aber noch, zudem können die schlechten Straßenzustände besonders für körperlich eingeschränkte Menschen zum Hindernis werden.
Bei der direkten Einreise aus Deutschland, Österreich und der Schweiz besteht keine Impfpflicht. Das gilt nicht für die Einreise aus einem Gelbfiebergebiet; hier ist eine entsprechende Vorsorgeimpfung nachzuweisen. Für Kinder und Erwachsene sollte vor Auslandsreisen generell ein ausreichender Impfschutz bestehen, vor allem gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Polio, MMR und Hepatitis. Bei Langzeitaufenthalten ist zusätzlich eine Impfung gegen Tollwut und Typhus empfehlenswert. Um Durchfallerkrankungen zu vermeiden, sollte Leitungswasser nicht als Trinkwasser verwendet werden, auch nicht zum Zähneputzen oder Spülen. Zudem ist auf Grund erhöhter Gefahr von Malaria- und Chikungunya-Fieber auf umfangreichen Insektenschutz zu achten. Im westlichen Tiefland sollte auf das Baden im offenen Süßwasser vermieden werden, es besteht Bilharziose-Gefahr. Vorsicht ist bei eventuell giftigen Spinnen, Skorpionen und anderen Insekten geboten.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Für Telefonate ins Ausland gelten die jeweiligen Ländervorwahlen. Für Deutschland ist das die 0049, für die Schweiz die 0041 und für Österreich die 0043. Madagaskar hat die Landesvorwahl 00261. Beim Telefonieren mit dem Mobiltelefon können hohe Roaminggebühren entstehen. Daher empfiehlt es sich, beim eigenen Mobilfunkanbieter nach kostensparenden Auslandstarifen zu fragen. Eine weitere, günstige Kommunikationsmöglichkeit ist die Nutzung einer madagassischen Prepaid-Karte, die z.B. in Supermärkten erhältlich ist. Auf der Straße trifft man immer wieder Telefonshop-Anbieter, die ein Telefon bereitstellen und pro Minute abrechnen (Preise stehen meist auf einer Tafel). Achtung: Bei Festnetzanrufen aus dem Ausland muss die 20 vorgewählt werden, bei Anrufen mit dem Mobiltelefon innerhalb des Landes muss die 03 vorgewählt werden; beides folgt erst nach der Ländervorwahl.
Neujahr (1. Januar); Jahrestag des Aufstands von 1947 (29. März); Ostern (März/April); Tag der Arbeit (1. Mai); Unabhängigkeitstag (26. Juni); Mariä Himmelfahrt (15. August); Allerheiligen (1. November); Weihnachten (25. Dezember). Darüber hinaus gibt es weitere bewegliche Feiertage, wie Christi Himmelfahrt (Mai) und Pfingsten (Mai/Juni).
Trinkgelder sind auch in Madagaskar gerne gesehen. In Restaurants empfiehlt es sich, 5 % des Rechnungsbetrags zu geben. Kofferträger erwarten 200 Ariary pro Gepäckstück. Der Reiseführer und dazugehörige Busfahrer sollten mit etwa 10.000 Ariary pro Tag belohnt werden.
Geschäfte öffnen montags bis samstags von 8-18/19 Uhr, oftmals mit einer längeren Mittagspause zwischen 12 und 15 Uhr. Postämter und Banken arbeiten montags bis freitags von 7/8-15 Uhr. Behörden und andere Büros sind unter der Woche in der Regel zwischen 8 und 17.30 Uhr geöffnet.
500 Zigaretten oder 25 Zigarren oder 500 g Tabak sowie eine Flasche mit alkoholischem Getränk dürfen zollfrei eingeführt werden. Waffen und Drogen dürfen nicht eingeführt werden, Devisen müssen ab einem Betrag von 7.500 Euro deklariert werden. Fossilien und Edelsteine dürfen nur mit Genehmigung ausgeführt werden. Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Wein und Geschenke bis 300 EUR (Schiffs- und Flugreisende 430 EUR). Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Bestimmte Waren wie Arznei- und Betäubungsmittel, jugendgefährdende und verfassungswidrige Medien, Fälschungen oder Produkte aus der Tier- und Pflanzenwelt (z. B. Elfenbein oder Krokodilleder) unterliegen Genehmigungspflichten oder Verboten.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die Notrufnummern in Madagaskar unterscheiden sich von Region zu Region, daher sollte man sich bei Ankunft direkt vor Ort informieren. In der Hauptstadt gelten: Polizei 117, Feuerwehr 118. In dringenden Notfällen ist die Deutsche Botschaft unter +255-786971692 zu erreichen.
Homosexualität ist zwar straffrei, doch gesellschaftlich immer noch ein Tabuthema. Unter Umständen muss mit Anfeindungen gerechnet werden. Es gibt keine bekannten LGBT-Communities, da sich Homosexuelle eher versteckt halten. Homosexuelle Paare sollten sich daher in der Öffentlichkeit nicht zu nahe kommen. Öffentliche sexuelle Handlungen, sowohl homo- als auch heterosexueller Art, sind strafbar.
Die Netzspannung beträgt 110/220 Volt. Es kommen zwar auch die in Deutschland, der Schweiz und Österreich verwendeten Steckertypen C und J vor, doch da die Steckdosen innerhalb des Landes variieren können, empfiehlt sich die Mitnahme eines Adapters.
Die medizinische Versorgung ist nicht mit der europäischen zu vergleichen. Oftmals fehlt es an Hygienemaßnahmen sowie technischen und apparativen Möglichkeiten. Zudem gibt es nur wenige Englisch sprechende Ärzte. Vor der Reise sollte unbedingt geprüft werden, ob die Krankenversicherung Auslandsreisen und Rücktransporte mit einschließt.
In und um die Hauptstadt ist das Straßennetz vergleichsweise gut ausgebaut und befindet sich in einem relativ guten Zustand. In anderen Teilen des Landes sieht es dagegen ganz anders aus. Oftmals fehlen befestigte Straßen, die vorhandenen sind lediglich holprige Lehm- oder Sandwege, die bei schlechten Wetterverhältnissen nicht zu befahren sind. Zudem liegt die Durchschnittsgeschwindigkeit gerade einmal bei 50 km/h. Wer so viel Geduld mitbringt und sich einen Mietwagen leistet, der sollte zu seiner eigenen Sicherheit darauf achten, dass die Türen in Ballungsgebieten stets von innen verriegelt sind. Mietwagen werden meist mit einheimischem Fahrer gebucht, der gleichzeitig auch als Reiseführer agiert.
Für alle anderen empfiehlt sich das Flugzeug. Die Inlandsfluglinie Air Madagascar (https://www.airmadagascar.com) fliegt regelmäßig alle größeren Ortschaften an, manche allerdings nur einmal in der Woche. Für den öffentlichen Nahverkehr sind Kleinbusse verantwortlich. Diese sind sehr preiswert, aber wohl auch die unbequemste Art zu fahren. Die Buslinien sind zwar nach Strecken nummeriert, jedoch erschweren fehlende Fahrpläne die Suche nach dem richtigen Bus.
Reis ist das Hauptnahrungsmittel der Madagassen. Bei den Einheimischen kommt er zu jeder Tageszeit auf den Tisch: morgens mit etwas Zucker gesüßt, mittags als süßes Gebäck (Mofo) mit frischen Früchten oder salzige Reisküchlein, und abends mit diversen Laoka (Beilagen), wie Huhn, frischem Fisch oder als vegetarische Variante mit Gemüse. Dazu wird Reiswasser getrunken, aber auch simplen Kaffee oder Zuckerrohr- und Palmenwein.
Dank des guten Klimas gibt es eine große Anzahl tropischer Früchte. Mangos und vor allem Bananen werden genauso gerne verspeist wie verschiedene Nusssorten. Das süße Snack Koba dravina besteht beispielsweise aus in Zucker eingelegten Erdnüssen, die mit Reismehl und Bananenblättern umhüllt und anschließend gekocht werden.
März Das madagassische Neujahr „Alahamady Be” wird jedes Jahr zwei Tage lang mit großen Festen, Geschenken, traditionellen Liedern und viel leckerem Essen begangen.
Mai Das „Taralily“ ist das Reiserntefest der Madagassen. Die Einheimischen versammeln sich dann in vielen Orten zu großen Festessen mit traditionellen Tänzen und Gesängen.
Mai Das Straßenkünstler-Festival "Zegny Zo" steht jedes Jahr unter einem bestimmten Motto. Nationale und internationale Künstler beeindrucken dabei in der Stadt Diego-Suarez unzählige Zuschauer mit ihrem Können.
Mai/Juni Auf der Insel Nosy Be findet seit 1994 das „Donia“-Musikfestival statt. Die Konzerte dauern 5 Tage und ziehen tausende Besucher an. Das Fest gilt als die größte Musikveranstaltung im Indischen Ozean (http://www.festival-donia.com).
Das Land befindet sich in einer tropischen Klimazone. Die Wetterverhältnisse können jedoch sehr unterschiedlich sein. So sind die Temperaturen an den Küsten um einiges höher als im inneren Hochland. An der Westküste (500 mm) regnet es dagegen weitaus weniger als an der Ostküste, an der es regional bis zu 4.000 mm Regen geben kann. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen um die 25 °C, wobei im Hochland das Thermometer auch unter 0 °C sinken kann.
Die ideale Reisezeit fürs Hochland ist von November bis April, in den Küstenregionen ist es von Juni bis September am schönsten. Leichte, atmungsaktive Kleidung gehört auf jeden Fall ins Reisegepäck. Zusätzlich sollte für kühlere Abende und Ausflüge ins Hochland wärmende Kleidung mitgenommen werden. Zudem empfiehlt sich zu jeder Jahreszeit Regen- und auch Sonnenschutz.
Amtssprache: Madagassisch, Französisch
Bevölkerung: rund 29 Mio. Einwohner
Fläche: 592.000 km²
Hauptstadt: Antananarivo (über 2 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +261
Währung: Malagasy Ariary (Abk.: Ar; ISO-4217-Code: MGA)
Zeitzone: East Africa Time (EAT). Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +2 Std., keine Umstellung auf Sommerzeit
MU-PL02

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Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis zu Reisen in „Corona-Zeiten“:

Bitte beachten Sie, dass wir die aufgeführten Leistungen einer Reise nur dann bzw. in dem Rahmen erbringen können, wie es die behördlichen Vorschriften in Deutschland und in Ihrem Urlaubsland rechtlich zulassen. Davon können unmittelbar von uns angebotene Leistungsbestandteile betroffen sein (z.B. eingeschränkte Poolnutzung, Menü statt Buffet), aber auch Einschränkungen bei der Einreise (z.B. vorgeschriebene Fieber- oder Corona-Tests) sowie allgemein vor Ort (z.B. Maskenpflicht in Geschäften oder eingeschränkter Zutritt zu Sehenswürdigkeiten). Ihre gesetzlichen Gewährleistungsansprüche bleiben hiervon unberührt. 
 

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Kreuzfahrten mit AIDA

Ihr Reiseveranstalter ist die SZ-Reisen GmbH. Wir arbeiten bei dieser Kreuzfahrt mit der Reederei AIDA zusammen. Aus diesem Grund erhalten sie innerhalb der sz-Reisen Reiseunterlagen die Kreuzfahrt-Unterlagen von AIDA.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

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