AIDAdiva: Ostsee - Baltische Impressionen

Warnemünde - Tallinn - St.Petersburg - Helsinki - Stockholm - Warnemünde

Verbringen Sie die schönste Zeit des Jahres mit AIDA auf einer Kreuzfahrt zu den attraktivsten Zielen an der Ostseeküste. Kombinieren Sie traumhafte Landschaften mit Kultur der Extraklasse. Bestaunen Sie in St. Petersburg die prächtigen, wertvollen Kunstschätze der alten Zaren. Hier wollte Zar Peter der Große ein zweites Versaille schaffen. Mit dem Peterhof ist es ihm gelungen. Oder bewundern Sie die historischen Gemäuer Tallins und Helsinkis, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen. Den besten Blick auf Schwedens charmante Metropole Stockholm haben Sie vom Turm des 106 Meter hohen Stadthuset.

  • Kurzkreuzfahrt bis zum "Venedig des Nordens"
  • Kulinarisches Verwöhnprogramm
  • Entertainment der Spitzenklasse

Programm

ReiseverlaufHafenAnkunftAbfahrt

1. Tag:

Warnemünde / Deutschland-18:00

2. Tag:

Urlaub auf See

3. Tag:

Tallinn / Estland09:0017:00

4. Tag:

St. Petersburg / Russland08:0020:00

5. Tag:

Helsinki / Finnland09:0017:00

6. Tag:

Stockholm / Schweden10:0017:00

7. Tag:

Urlaub auf See

8. Tag:

Warnemünde / Deutschland08:00-
Fahrplanänderungen vorbehalten

DE-WA03

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AIDAdiva

Mit AIDAdiva erleben Sei eine neue Dimension individueller Seereisen. Im Theatrium genießen Sie fantastisches Entertainment, wann immer Sie möchten. In einer einzigartigen Erlebniswelt aus Theater, Bars und Marktplatz bieten wir Ihnen von früh bis spät die schönsten Anregungen für abwechslungsreiche Unterhaltung.

Eine der größten schwimmenden Wellness-Bereiche der Welt im karibischen Stil und das riesige Sonnendeck mit drei Pools eröffnen Ihnen ebenfalls paradiesische Möglichkeiten. In unserem Body & Soul Spa können Sie sich beispielsweise in der exklusiven Wellness Suite verwöhnen lassen oder in der Zen Lounge fernöstlichen Entspannungsritualen nachgehen.

An Bord

  • Bordsprache: deutsch
  • Zahlungsmittel: EURO
  • WLAN: gegen Gebühr buchbar
  • Rauchen: auf den Kabinenbalkons und in den gekennzeichneten Raucherbereichen
  • Kleidung: leger 
  • Barrierefreiheit: einige barrierefreie Kabinen; Informationen vor Buchung beim AIDA Kreuzfahrtteam
  • Restaurants: sieben sowie verschiedene Cafés und Bars
  • Unterhaltung: exklusive Shows; Live-Musik
  • Aktivitäten: Theatrium; Casino; Billiard; Kicker; Kunstgalerie/-auktionen; Bibliothek; Pooldeck
  • Wellness-Bereich / Fitnesscenter: Aromasauna; Finnische Sauna; Dampfsauna; Wellness Oase und Suite; Anwendungen; Hamam; Friseur; Fitnessstudio; Kurse; Joggingparcours; Sportaußendeck; Volleyball/-Basketballfeld; Power Plate; Golfsimulator; Squash
  • Kinderbetreuung: AIDA Kida Club; ab drei Jahren im Kinderbereich Kids Club (Kinder dürfen keine Windeln mehr tragen/benötigen)
  • Trinkgelder: im Kreuzfahrtpreis inkludiert

Kabinen

  • Anzahl Kabinen: 1.025
  • Decks: 14
  • Ausstattung Bad: Dusche/WC; Haartrockner 
  • Klimaanlage: ja
  • TV: ja

Technische Daten

  • Baujahr: 2007
  • Renovierung: 2015
  • Flagge: Italien
  • Länge/Breite/Tiefgang: 252 m / 32 m / 7,3 m
  • Max. Passagierzahl: 2.050
  • Besatzung: 646

Anmerkung

Die Fenster sind generell nicht zu öffnen, es sei denn es ist explizit ausgeschrieben. 

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Beförderung

  • Haustürtransfer zum/ab Bahnhof in ausgewählten Regionen
  • Einschiffung in Warnemünde
  • Ausschiffung in Warnemünde

Kabine & Verpflegung

  • 7 Übernachtungen in der gebuchten Kabinenkategorie
  • Vollpension
  • Kulinarisches Verwöhnprogramm inklusive ausgewählter Getränke in den Büfett-Restaurants
  • Täglich 2 Flaschen Mineralwasser pro Kabine

Zusätzlich inklusive

  • Gepäckbeförderung vom Anlegeplatz in die Kabine und zurück
  • Nutzung der Bordeinrichtungen
  • Ein- und Ausschiffungsgebühren
  • Aktuelle Steuern- & Sicherheitsgebühren
  • Informationsmaterial zur Reise
  • Deutsch spr. Bordreiseleitung

DE-WA03

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Zielland

Estland

Landesdaten


Lage


Die Republik Estland ist einer der drei baltischen Staaten. Im Norden grenzt sie an den Finnischen Meerbusen, im Westen an die Ostsee, im Süden an Lettland und im Osten an die Russische Föderation.


Fläche: ca. 45.227 km².


Verwaltungsstruktur: 15 Regionen.


Einwohner


Bevölkerung: ca. 1,3 Millionen


Städte:


Tallinn (Reval; Hauptstadt) ca. 434.000


Tartu (Dorpat) ca. 95.000


Narva ca. 61.100


Pärnu ca. 38.800


Kothla-Järve ca. 38.000


Sprache


Die Amtssprache ist Estnisch. Etwa 35 Prozent der Bevölkerung spricht Russisch. Außerdem werden die Sprachen der Minderheiten (Ukrainisch, Weißrussisch und Finnisch) gesprochen.


Zeitverschiebung


Osteuropäische Zeit = Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +1 Stunde


Da auch in Estland die Sommerzeit gilt, bleibt der Zeitabstand von 1 Stunde immer erhalten.


Stromspannung


Die Netzspannung beträgt 220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.


Flache Eurostecker passen in die vorhandenen Steckdosen, für andere Stecker kann in Ausnahmefällen ein Adapter erforderlich sein.


Telefon/Post


Post


Briefe nach Westeuropa sind in der Regel etwa sechs Tage unterwegs.


Telefon


Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Estland ist 00372, die Vorwahl von Estland nach Deutschland ist die 0049, nach Österreich die 0043 und in die Schweiz die 0041. Telefonkarten gibt es auf der Post, an Zeitungskiosken und bei der Touristeninformation.


NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 112.


Mobilfunk


Netztechnik: GSM 900/1800.


Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Estland von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.


Internet


Länderkürzel: .ee


Internetcafés sind in allen größeren Städten zu finden.


Feiertage


1. Januar (Neujahr), 24. Februar (Unabhängigkeitstag), 19. April (Karfreitag), 1. Mai (Maifeiertag), 23. Juni (Siegestag), 24. Juni (Johannistag), 20. August (Tag der Wiedererlangung der Unabhängigkeit), 24. Dezember (Heiligabend), 25. und 26. Dezember (Weihnachten).


Die Hauptferienzeit geht von Anfang Juni bis Ende August. Geschäftstermine während dieser Monate sowie über Ostern oder zwischen Weihnachten und Neujahr sollte man sich unbedingt bestätigen lassen.


Öffnungszeiten


Banken: Mo bis Fr 9-16 Uhr;


Post: Mo bis Fr 9-18 Uhr, Sa 9.30-15 Uhr;


Hauptpost in Tallinn: Mo bis Fr 7.30-20 Uhr, Sa 9-18 Uhr, So 9-15 Uhr;


Geschäfte: Mo bis Fr 9/10 bis 18/19 Uhr, Sa 8 bis 17 Uhr;


Supermärkte: Mo bis Fr 10-22, Sa und So 10-20 Uhr;


Museen/Galerien: montags geschlossen;


Büros: Mo bis Fr 8.30-17/18 Uhr.


Kleidung


Im Sommer ist leichtere Kleidung ausreichend, für kühle Morgen- und Abendstunden sollte jedoch auch etwas wärmere Kleidung mitgeführt werden. Im Winter (ab November bis Ende März) sollte man entsprechende Kleidung und gefüttertes Schuhwerk dabeihaben. Regenschutz ist das ganze Jahr über empfehlenswert.

Geschichte/Politik


Im dritten vorchristlichen Jahrtausend wanderten die Balten, ein indogermanisches Volk, nach Litauen, Lettland und ins ehemalige Ostpreußen ein. Auch die Esten kamen zu dieser Zeit in das Gebiet. Im 13. Jahrhundert entwickelte sich die Hafenstadt Reval, die heute Estlands Hauptstadt Tallinn ist. Unter den deutschen Ordensrittern wurde sie zur führenden Handelsstadt der östlichen Ostsee. Im 16. Jahrhundert stritten sich Polen, Schweden und Russland um die baltischen Hafenstädte. Die darauffolgende russische Herrschaft im 19. Jahrhundert führte zu einer Verarmung, die wiederum Unruhen und Auswanderung mit sich brachte.


Nach dem ersten Weltkrieg konnten die drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen mehrere Jahre lang als demokratisch regierte Republiken existieren. Doch 1939 kam das Baltikum wieder zu Russland. Durch stalinistische Säuberungen, Deportationen und Massenvernichtungen bluteten die Länder aus. Zwangseinweisungen russischer Arbeiter füllten nach 1945 die Lücken und führten zur Russifizierung: Die Esten wurden fast zur unterdrückten Minderheit im eigenen Land.


Nach 1985, im Zuge von Glasnost und Perestroika, forderten auch die Esten ihre Unabhängigkeit. 1991 schied Estland aus der zerfallenden Sowjetunion aus und wurde zur eigenständigen Republik.


Estland ist seit 01.Mai 2004 Mitglied der Europäischen Union.


Wirtschaft


Estland lebt überwiegend von der Holzverarbeitung (zu Möbeln, Papier und Zellulose), von chemischen und elektrotechnischen Produkten und sogar vom Energie-Export: Als einziges baltisches Land stellt Estland Strom im Überfluss her, indem es in Kraftwerken Ölschiefer verbrennt. Diese Art der Energiegewinnung hat, da sie mit einer erheblichen Luftverschmutzung einhergeht, katastrophale ökologische Folgen. In den letzen Jahre hat die estnische Regierung jedoch immer mehr Geld für den Umweltschutz ausgegeben.


Der Tourismus spielt in Estland noch keine große Rolle, doch die Besucherzahlen steigen; eine direkte Folge der wachsenden Infrastruktur. Immerhin sind die größeren Städte und einige Badeorte an der Ostsee gut auf Besucher eingerichtet.


Religion


Etwa 70 Prozent der Esten ist konfessionslos. Die beiden wichtigsten Glaubensgemeinschaften sind die russisch-orthodoxe und die evangelisch-lutherische Kirche.


Minderheiten bilden Katholiken, Muslime und Juden.


Vegetation


Das Klima im Baltikum ist erstaunlich mild und gibt deshalb vielen Pflanzen gute Lebensbedingungen. Zahlreiche Pflanzen Estlands sind streng geschützt. Naturfreunde haben Möglichkeiten zu interessanten Beobachtungen; vor allem in den Nationalparks. Das einst dicht bewaldete Estland hat nicht mehr so viele Wälder wie früher. In den verbliebenen Waldgebieten wachsen vor allem Kiefern, Fichten und Birken. In den weiten Moorgebieten, die ebenfalls für Estlands Vegetation typisch sind, wachsen interessante Pflanzen, die in den Sommermonaten in den schönsten Farben blühen. Eine der typischen Pflanzen der estnischen Moore und Kiefernwälder ist die rötlich-lila blühende Erika.


Tierwelt


Neben den in Mitteleuropa heimischen Arten wie Rot-, und Schwarzwild, Füchsen und Mardern leben in den Wäldern Wildtiere, die man in unseren Wäldern lange nicht mehr gesehen hat. Allerdings wurden manche (wie Wisente und Biber) erst kürzlich wieder angesiedelt. Andere (vereinzelt Wölfe, Bären und Luchse) haben sich bis heute vor allem in den einsamen Wald- und Moorgebieten Estlands halten können. In den Sumpfniederungen Südost-Estlands sieht man immer wieder mächtige Elche mit ihrem eindrucksvollen Schaufelgeweih. Auch Störche gibt es hier noch häufig.

Kulinarisches


Die estnische Küche wurde nicht von Feinschmeckern ersonnen. Sie ist relativ schwer, aber durchaus schmackhaft, wenn man eine Zunge für Herzhaftes nach Großmutterart hat. Zum Frühstück gibt es Fisch und Würstchen. Die Suppen sind solide - mit Gemüse, Brot oder Milch. Es gibt viel Kartoffeln, Schweinefleisch, Sahne. Fisch wird vorzugsweise geräuchert oder mariniert gegessen. Berühmt sind die Tallinner Sprotten.


Blinys, die es überall im Baltikum gibt, sind kleine Pfannkuchen - meist mit saurer Sahne oder Fisch gefüllt. Grüne Suppe ist eine estnische Spezialität. Sie besteht aus verschiedene Gemüse, viel Zwiebeln und Speckwürfeln.


Man trinkt Kaffee oder Tee. Einheimisches Bier ist für westliche Biertrinker meist zu dünn - es gibt allerdings Ausnahmen. Wer mehr zu zahlen bereit ist, bekommt vertraute Biermarken vorgesetzt. Wein und Sekt kommen fast immer aus Russland oder Georgien und sind für unseren Geschmack meist zu süß. Wodka wird fast überall in guter (sehr starker!) russischer Qualität gebrannt.


Beeren- und Fruchtsäfte sind meist ausgezeichnet (was man von den Fabrik-Limonaden nicht sagen kann), Met und Honiglikör gelten als baltische Spezialitäten; in allen drei Ländern gibt es viele Imker.


Sitten und Gebräuche


Traditionen und Trachten werden im ganzen Baltikum gepflegt. Nicht nur die häufigen Kultur-Veranstaltungen sind erlebenswert, sondern auch die ausgelassenen Feste - wie etwa die allenthalben mit Sonnwendfeuern und viel Fröhlichkeit gefeierte Johannisnacht. "Baltica" ist ein internationales Folklorefest, das jedes Jahr in der Hauptstadt eines anderen baltischen Landes stattfindet. Eine der beliebtesten Veranstaltungen ist im Juni das Tallinner Altstadtfest. Da gibt es Konzerte, Theater, Ausstellungen und einen großen Kunst-Markt auf dem Rathausplatz.


Souvenirs


Bernsteinschmuck ist ein klassisches Mitbringsel aus dem Baltikum, ist jedoch häufig nicht aus Estland selbst. Typisch hingegen sind leichte Wollschals aus Haapsalu. Die Esten verstehen sich auf die Holzverarbeitung, so dass man hier schöne Stücke erwerben kann. Auch lederne Bucheinbände sind bemerkenswert. Köstlich ist ein dunkelroter Likör "vana Tallinn", der in den Alkoholläden erstanden werden kann.


Duty Free


Einreise aus EU-Ländern


Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für folgende Gebiete: Kanarische Inseln, britische Kanalinseln, französische Überseegebiete, Åland, autonome Mönchsrepublik Athos, Gibraltar, Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").


Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.


Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:


TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;


ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.


Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.


Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.


KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter (max. 10 Liter) mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.


REISENDEN UNTER 18 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für alkoholische Getränke und Tabakwaren gewährt.


Einreise aus Drittländern


Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.


Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:


- 40 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 50 g Tabak;


- 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein;


- 4 Liter nicht schäumende Weine;


- 16 Liter Bier;


- eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln (maximal 10 Präparate und davon jeweils höchstens 5 Originalverpackungen, mit ärztlicher Bescheinigung falls verschreibungspflichtig);


- andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende, für Reisende auf anderen Verkehrswegen bis zu einem Gesamtwert von 300 Euro; für Reisende unter 15 Jahren gilt die Freimenge von 175 Euro unabhängig vom Einreiseweg;


- Reservekanister Treibstoff mit maximal 10 Litern Inhalt.


Milch- und Fleischprodukte dürfen nicht zollfrei eingeführt werden.


REISENDEN UNTER 18 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Tabakwaren und alkoholische Getränke gewährt.

Klimainformationen


Das Klima Estlands zeichnet sich durch kalte, lange Winter und kurze, relativ warme Sommer aus. So kann man erst im April mit den ersten Frühlingsanzeichen rechnen. Es kann sogar vorkommen, dass es noch im Juni zu Nachtfrösten kommt. Die Temperaturen, die im Winter gemessen werden, betragen im Durchschnitt -3°C im Süden des Landes und -7°C im Norden. Tiefsttemperaturen von -25 bis -30°C sind zu dieser Jahreszeit in Estland keine Seltenheit. Die durchschnittlichen Temperaturen im Sommer liegen zwischen 13 und 17°C. Der meiste Regen fällt in den Sommermonaten von Juli bis September. So liegt die durchschnittliche Niederschlagsmenge in diesen Monaten bei 71 bis 75 mm, wogegen sie in den übrigen Monaten 40 mm nicht überschreitet.


Beste Reisezeit


Mai bis September.

Vorgeschriebene Impfungen


Keine.


Empfohlene Impfungen


Saisonal FSME.


Informationen zur Malaria


Malaria


Keine.


Verbreitung


Estland ist malaria-frei.


Ärztliche Hilfe


TALLINN: Teet Lainevee (spricht Englisch), Kuldnoka Str. 14-19,, Tallinn, Tel. (06) 55 93 87, priv. 55 96 80.

Währung


Währungseinheit


Währungseinheit: Euro (EUR)


1 Euro = 100 Cent.


Derzeitiger Kurs:


1 US-$ = ca. 0,87 EUR


Hinweise


Am 1. Januar 2011 wurde in Estland der Euro als offizielles Zahlungsmittel eingeführt. Der Wechselkurs ist durch die Rechtsakten der Europäischen Union bestimmt: 1 Euro = 15,6466 Kronen. Alte estnische Kronen können nur noch bei der estnischen Zentralbank (Eesti Pank) umgetauscht werden.


Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)


Devisenbestimmungen/Umtausch


Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Ein- und Ausreise ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).


Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Internationale Kreditkarten: Ja (EuroCard/MasterCard, American Express, Visa, Diners Club) - werden in größeren Hotels, Restaurants und Geschäften akzeptiert.


Geldautomat: Ja - Bargeldabhebung mit internationalen Kreditkarten, in größeren Städten auch mit mit Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Zeichen), möglich.

Auskunftstellen



Estonian Tourist Board/Enterprise Estonia
Lasnamäe 2
11412
Tallinn /Estland
(00372 6) 27 97 01
(00372 6) 27 97 70
www.visitestonia.com
tourism@eas.ee


Deutsch-Baltische Handelskammer in Estland
Suurtüki 4b
10133
Tallinn /Estland
(00372 6) 27 69 50
(00372 6) 27 69 40
www.ahk-est.ee
info.ee@ahk-balt.org


Eesti Kaubandus-Tööstuskoda


Estonia Chamber of Commerce and Industry
Toom-Kooli 17
10130
Tallinn /Estland
(00372 6) 04 00 61
(00372 6) 04 00 60
www.visitestonia.com
koda@koda.ee



Botschaften und Konsulate


In Deutschland



MÜNCHEN siehe Grasbrunn


Honorarkonsulat der Republik Estland
Mozartstr. 21
19053
Schwerin
(03 85) 555 73 20
j.leisse@ra-leisse.de
nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat der Republik Estland
Mittlerer Pfad 19
70499
Stuttgart
(0 711) 21 57 62 02
Konsulat.Estland@t-online.de
Di 10-12, Mi 13-15 Uhr
(keine Visumerteilung)


Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Toom-Kuninga 11
15048
Tallinn /Estland
(00372 6) 27 53 00
www.germany.ee
Amtsbezirk: Estland


Botschaft der Republik Estland


mit Konsularabteilung
Hildebrandstraße 5
10785
Berlin
(0 30) 25 46 06 01
(0 30) 25 46 06 02
www.estemb.de
Embassy.Berlin@mfa.ee
Botschaft Mo bis Fr 9-13, 14-16 Uhr, Konsularabteilung Mo bis Do 9.30-12.30 Uhr


Honorarkonsulat der Republik Estland
Münsterstraße 18
53111
Bonn
(0 228) 604 69 95
(0 228) 604 69 17
honorarkonsul@estland-nrw.de
nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat der Republik Estland
c/o Geo. Gleistein Sohn GmbH


Heidlerchenstraße 7
28777
Bremen
(0 421) 690 49 99
(015 22) 133 68 66
honorarkonsul@estland-bremen.de
nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat der Republik Estland
Uerdinger Straße 58-62
40474
Düsseldorf
(02 11) 43 23 11
(02 11) 43 22 37
estonianconsulate@metallnrw.de
nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat der Republik Estland
Liebigstraße 20
60323
Frankfurt am Main
(0 69) 874 03 07 59
(0 69) 874 03 37 50
honorarkonsulin@estland-hessen.de
Do 10-13 Uhr und nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat der Republik Estland
Gut Keferloh 1a
85630
Grasbrunn bei München
(0 89) 46 23 14 30
estonianconsulate.bayern@klmunich.de
nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat der Republik Estland
Alsterufer 45 (Eingang Badestraße 38)
20354
Hamburg
(0 40) 450 40 51
(0 40) 450 40 26
estland@t-online.de
Do 10-12 Uhr
(keine Visumerteilung)



Honorarkonsulat der Republik Estland
Bergstr. 2
24103
Kiel
(04 31) 519 44 95
(04 31) 519 44 94
info@estonian-consulate-sh.de
Mo und Fr 10-13 Uhr
(keine Visumerteilung)



Ärztliche Hilfe


TALLINN: Teet Lainevee (spricht Englisch), Kuldnoka Str. 14-19,, Tallinn, Tel. (06) 55 93 87, priv. 55 96 80.

Sehenswertes


Tallinn


Die Hauptstadt Estlands, die einst Reval hieß, liegt auf einer Landzunge und gehörte lange Zeit der Hanse an. Sie ist eine lebendige Hafenstadt, die schon immer ganz dem Westen aufgeschlossen war. Ihr schöner mittelalterlich-hanseatischer Stadtkern ist reich an architektonischen Schätzen und Sehenswürdigkeiten. So ist das im gotischen Stil erbaute Rathaus der Stadt einmalig für ganz Nordeuropa. Das kulturelle Angebot ist groß. Zur Erholung wurden ungewöhnlich viele weitläufige Parks und Grünanlagen angelegt.


Will man mehr über das Leben und das Selbstverständnis der Esten erfahren, bietet sich ein Besuch des Freilichtmuseums "Rocca al Mare" an. Dieses von einem Italien-Fan gestiftete Museum (daher der Name) liegt am westlichen Stadtrand, unmittelbar über dem Strand der Kopli-Bucht. Die dort aufgestellten Höfe, Katen, Kirchen und Windmühlen stammen meist aus dem 19. Jahrhundert.


Tartu


Die zweite estnische Hansestadt ist gleichzeitig auch die zweitgrößte des Landes. Tartu, das alte Dorpat, das in der kaum berührten Landschaft der südestnischen Seenplatte liegt, hat eine Universität, die schon 1632 von dem Schwedenkönig Gustav Adolf gegründet wurde. Hier befindet sich Estlands geistiger Mittelpunkt. Die Stadt hat viel Atmosphäre. Ist das Wetter schön, wimmelt es auf Straßen und Plätzen, in Parks und Cafés von Studenten. Ein besonders reiches kulturelles Angebot und viele Museen erwarten den Besucher. Hinter dem weiten klassizistischen Rathausplatz erhebt sich der Domhügel mit der mächtigen Ruine der romanisch-gotischen Domkirche, deren guterhaltener Chor heute das geschichtliche Museum der Universität beherbergt.


Haapsalu


Hinter den unschönen Randbezirken dieser Hafenstadt verbirgt sich die im Mittelalter auf einer Landzunge angelegte Altstadt. Heute stammen zwar die meisten Bauten aus dem 19. Jahrhundert, doch an heimeliger Atmosphäre fehlt es nicht. Inmitten der verwinkelten Altstadt erheben sich die mächtige Ruine der alten Bischofsburg sowie der ebenfalls aus dem 13. Jahrhundert stammende Dom.


Pärnu


Die freundliche Hafenstadt ist der beliebteste Ferienort Estlands. In der Altstadt stehen zahlreiche Kirchen und Bauten aus der Zeit des 17. bis 19. Jahrhunderts. Niedrige Holz- und Steinhäuser mit attraktiven Läden und Gaststätten säumen die autofreie Hauptstraße. Hinter dem schönen Kurpark liegt die hufeisenförmige Bucht von Pärnu mit ihren weiten, schneeweißen Sandstränden.


Saaremaa


Estland hat etwa 1.500 Inseln. Saaremaa ist die größte und ist landschaftlich zauberhaft; mit tiefen Buchten, Halbinseln, Dünen, Wacholderheiden und flachen Strandseen. Der Westen mit seinen artenreichen Hochmooren und idealen Brutplätzen für vielerlei Vogelarten steht unter Naturschutz. Ebenfalls geschützt sind die Kraterseen von Kaali (im Südosten), die von einem Meteoritenaufschlag stammen. Sechs kleine Felseninseln an der Westspitze der Insel sind Brutplätze von 33 verschiedenen Vogelarten. Die Inselhauptstadt Kuressaare an der südöstlichen Küste ist ein Moorbad mit einer gut erhaltenen Bischofsburg sowie einer attraktiven Altstadt.


Rakvere


An dieses Städtchen mit der Ruine einer alten Ordensburg, schließt sich nordwestlich der Lahemaa-Nationalpark an. Dieser 650 qkm große Park umfasst im Norden die Küste mit ihren Inseln, Halbinseln, Buchten, Sandstränden und wenigen kleinen, nur auf Sandpisten zu erreichenden Fischerorten sowie im Süden das Küstentiefland mit wildreichen Kiefern- und Fichtenwäldern. In den vielen Wasserläufen und Seen laichen Lachse und Meeresforellen. Prächtige alte Gutshöfe dienen als Museen.


Nationalpark Lahemaa


Dieser wohl bedeutendste Nationalpark Estlands befindet sich im Norden des Landes und ist von Tallinn aus schnell zu erreichen. Das Landschaftsbild ist geprägt von einer zerklüfteten Küste mit vielen kleinen vorgelagerten Inseln, Wäldern sowie Karst- und Moorgebieten.


Dementsprechend vielseitig ist die hier zu findende Tier- und Pflanzenwelt. Neben vielen Vogelarten leben unter anderen Elche und Braunbären im Nationalpark Lahemaa.


Nationalpark Karula


Der etwa 103 km² große Nationalpark Karula liegt im Süden des Landes, nahe der Stadt Valga. Dies ist Estlands jüngster Nationalpark, 1993 wurde er von einem Naturschutzgebiet zum Nationalpark aufgestuft. Seine Hügellandschaften, Seen, Sümpfe und Wälder bieten vielen Tierarten einen Lebensraum.


Nationalpark Soomaa


Der 371 km² große Nationalpark Soomaa liegt in Zentralestland inmitten einer Moor- und Sumpflandschaft. Das Gebiet wird von mehreren Flüssen durchzogen, die von Überschwemmungswiesen und Wäldern umgeben sind.


Zu den hier lebenden Tieren gehören Braunbären, Wölfe und Füchse, der Eurasische Lux sowie viele Vögel, darunter 8 Adlerarten.


Naturschutzgebiet Endla


Im Hochmoor zwischen Rakvere und Tartu erstrecken sich viele Seen. In dieser Wald- und Moorlandschaft nisten Sumpf- und Wasservögel. Den leichtesten Zugang hat man von der Straße Tartu-Tapa.


Naturschutzgebiet Matsalu


Mit 486 km² umfasst das Schutzgebiet die gesamte Bucht Matsalu (südlich von Haapsalu). Es ist eines der wichtigsten Vogelschutzgebiete Europas. Auf den Strandwiesen und Waldheiden am Unterlauf des Kasari-Flusses rasten und nisten unzählige Zugvögel von rund 250 Arten.

Reisehinweise


Es besteht eine hohe Diebstahlgefahr für Pkw-Reisende, unbedingt sollten Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden, wie z.B. nur bewachte Parkplätze aufsuchen, keine Wertgegenstände im Auto zurücklassen etc.


Kleinkriminalität wie beispielsweise Handtaschendiebstahl u.Ä. ist besonders in Tallin ausgeprägt.


Weitere Informationen zur Sicherheitssituation in Estland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.


Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen


ALKOHOLGENUSS: In Tallinn ist das Trinken von Alkohol auf öffentlichen Plätzen verboten. Verstöße gegen dieses Verbot werden mit Geldbußen bestraft.


RAUCHVERBOT: In Gaststätten ist das Rauchen verboten. Nur in abgetrennten Raucherräumen, die nicht mit Speisen und Getränken betreten werden dürfen, gilt dieses Rauchverbot nicht. Unerlaubtes Rauchen kann mit einem Ordnungsgeld von ca. 75 EUR belegt werden.


REFLEKTOREN: Fußgänger sind sowohl innerorts als auch außerhalb von Ortschaften dazu verpflichtet, bei schlechter Sicht sowie bei Dunkelheit Reflektoren oder eine Lichtquelle auf der Oberkleidung zu tragen.


SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.


Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Russland

Landesdaten


Lage


Die Russische Föderation ist der eigentliche Kernstaat der GUS (Gemeinschaft Unabhängiger Staaten).


Sie liegt im östlichen Teil Europas und im westlichen und nördlichen Teil Asiens. Die Russische Föderation wird im Norden und Nordosten begrenzt durch die Barentssee und das Nordpolarmeer, im Osten durch die Bering-Straße und das Ochotskische Meer.


Im Südosten und Süden hat die Russische Föderation Grenzen mit der Volksrepublik China, Korea-Nord, der Mongolei, Kasachstan, Georgien und stößt weiterhin an das Kaspische Meer und das Schwarze Meer. Seit März 2014 zählt die Russische Föderation auch die Halbinsel Krim am Schwarzen Meer, gegenüber der russischen Taman-Halbinsel, zu ihrem Staatsgebiet.


Im Westen grenzt die Russische Föderation an die Ukraine, Belarus/Weißrussland, Lettland, Estland, Finnland und Norwegen.


Die Russische Exklave Kaliningrad/Königsberg wird im Norden und Osten umschlossen von Litauen, im Süden von Polen und im Westen von der Ostsee.


Fläche: 17.075.400 km² (inklusive Kaliningrad)


Verwaltungsstruktur:


21 Republiken: Adygeya, Altay, Bashkortostan, Buryatiya, Chechnya, Chuvashiya, Dagestan, Ingushetiya, Kabardino-Balkariya, Kalmykiya, Karachaevo-Cherkesiya, Kareliya, Khakasiya, Komi, Mariy El, Mordoviya, Sakha, Severnaya Osetiya-Alaniya, Tatarstan, Tyva, Udmurtiya


9 Regionen ("kray")


46 Verwaltungsregionen ("oblast")


2 autonome Städte (Moskau, St. Petersburg)


1 autonome Region


4 autonome Bezirke


Einwohner


Bevölkerung der Russischen Föderation: ca. 143 Millionen Einwohner.


Städte:


Moskau (Hauptstadt) ca. 11,5 Millionen


St. Petersburg ca. 4,8 Millionen


Nowosibirsk ca. 1,5 Millionen


Jekaterinburg ca. 1,3 Millionen


Nishni Nowgorod ca. 1,3 Millionen


Samara ca. 1,2 Millionen


Omsk ca. 1,2 Millionen


Tscheljabinsk ca. 1,1 Millionen


Ufa ca. 1,1 Million


Kasan ca. 1,1 Millionen


Rostow am Don ca. 1,1 Millionen


Wolgograd ca. 1 Million


Perm ca. 991.500


Krasnojarsk ca. 973.900


Saratow ca. 837.800


Wladiwostock ca. 592.100


Sprache


Die Amtssprache der Russischen Föderation ist Russisch. Daneben existieren die eigenen Sprachen der russischen Republiken sowie mehr als 80 Minderheitensprachen.


Zeitverschiebung


In Russland gibt es keine Zeitumstellung zwischen Sommer- und Winterzeit (2014 wurde letztmalig umgestellt).


Die Zeitumstellung (Ende März bis Ende Oktober) in Europa bewirkt, dass je nach Zeitzone in Russland noch eine Stunde abgezogen werden muss.


Die Russische Föderation liegt in 11 Zeitzonen. Die Spanne der Zeitunterschiede reicht von Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) +1 Stunde im Westen Russlands bis MEZ +11 Stunden im Osten.


KALININGRADER ZEIT +1 Stunde


Kaliningrad und Region



MOSKAUER ZEIT +2 Stunden


Großteil des europäischen Russlands sowie die Autonome Republik Krim (seit 2014 > Russland)


Regionen: Archangelsk - Astrachan - Belgorod - Brjansk - Iwanowo - Jaroslawl - Kaluga - Kirow - Kostroma - Krasnodar - Kursk - Leningrad - Lipezk - Moskau - Murmansk - Nischni - Nowgorod - Nowgorod - Orjol - Pensa - Pskow - Rjasan - Rostow - Saratow - Smolensk - Stawropol - Tambow - Tula - Twer - Uljanowsk - Wladimir - Wolgograd - Wologda - Woronesch


Republiken: Adygeja - Dagestan - Inguschetien - Kabardino-Balkarien - Kalmückien - Karatschai-Tscherkessien - Karelien - Komi - Krim - Mari El - Mordwinien - Nordossetien-Alanien - Tatarstan - Tschetschenien - Tschuwaschien


Autonomer Kreis der Nenzen



SAMARAER ZEIT +3 Stunden


Region: Samara


Republik: Udmurtien



JEKATERINBURGER ZEIT +4 Stunden


Regionen: Perm - Kurgan - Orenburg - Swerdlowsk (Jekaterinburg) - Tjumen - Tscheljabinsk


Republik: Baschkortostan (Baschkirien)


Autonome Kreise: Chanten und Mansen/Jugra (Chanty-Mansijsk) - Jamal-Nenzen



OMSKER ZEIT +5 Stunden


Regionen: Altai - Nowosibirsk - Omsk - Tomsk


Republik: Altai



KRASNOJARSKER ZEIT +6 Stunden


Regionen: Krasnojarsk - Kemerowo


Republiken: Tuwa - Chakassien



IRKUTSKER ZEIT +7 Stunden


Regionen: Transbaikalien - Irkutsk


Republik: Burjatien



JAKUTSKER ZEIT +8 Stunden


Teile von Sacha, Rep.: Jakutsk (Hauptstadt) und alle administrativen Kreise


Region: Amur



WLADIWOSTOKER ZEIT +9 Stunden


Regionen: Primorskij (Primorje) - Chabarowsk - Magadan -Sachalin


Teile von Sacha, Rep.: Oimjakonski - Werchojanski - Ust-Janski


Jüdische Autonome Oblast



SREDNEKOLYMSKER ZEIT +10 Stunden


Teile von Sacha, Rep.: Abyjski - Allaichowski - Momski - Nischnekolymski - Srednekolymski und Werchnekolymski administrative Kreise sowie Sewero



KAMTSCHATKA-ZEIT +11 Stunden


Region Kamtschatka


Autonomer Kreis der Tschuktschen


Stromspannung


In Moskau und in anderen Städten beträgt die Netzspannung in der Regel 220 Volt, 50 Hz.


Telefon/Post


Post


Luftpost benötigt von Moskau und St. Petersburg ca. 10 Tage und mehr, von anderen russischen Städten länger. Wenn man sicher gehen möchte, dass Post auf jeden Fall ankommt, sollte man sie per Einschreiben versenden.


Telefon


Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz in die Russische Föderation ist 007. Die Vorwahlen von der Russischen Föderation nach Deutschland sind 8 (Freizeichen abwarten), dann wählt man 1049 und danach die deutsche Ortsvorwahl ohne Null. Analog dazu wählt man nach Österreich nach der 8 (Freizeichen abwarten) 1043 und in die Schweiz 1041. Neben den privaten Telefonanbietern, die auch Kartentelefone anbieten, gibt es staatliche Telefonbüros (meist in der Nähe des Postamtes) sowie Satellitentelefonbüros, die zuverlässigere Verbindungen bieten, aber auch teurer sind. Das Telefonieren vom Hotel aus ist kompliziert und außerdem sehr kostspielig.


NOTRUFNUMMER: 112.


Mobilfunk


Netztechnik: GSM 900/1800 und 3G 2100.


Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in der Russischen Föderation von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.


Internet


Länderkürzel: .ru


Internetanschlüsse stehen in den Hotels und Internetcafés größerer Städte zur Verfügung.


Feiertage


1. Januar (Neujahrstag), 2. bis zum 4. Januar (Neujahrsfeiertage), 8. Januar (Neujahrsfeiertag), 23. Februar (Tag des Verteidigers des Vaterlandes), 8. März (Internationaler Frauentag), 1. Mai (Tag der Arbeit und des Frühlings), 2. und 3. Mai (öffentliche Feiertage), 9. Mai (Tag des Sieges), 10. Mai (öffentlicher Feiertag), 12. Juni (Nationalfeiertag; Tag der Deklaration über die Staatssouveränität), 4. November (Tag der nationalen Einheit).


Orthodoxer Feiertag: 7. Januar (Weihnachten)


Bitte beachten: Fällt ein Feiertag auf einen Samstag oder Sonntag, ist der darauffolgende oder ein durch die Regierung festgelegter Werktag arbeitsfrei.


Die Hauptferienzeit geht von Anfang Juni bis Ende August. Weitere typische Ferienzeiten sind die ersten zwei Januar- und die ersten zwei Maiwochen. Aber auch die Tage vor und nach offiziellen Feiertagen werden gern für Kurzurlaube benutzt.


Öffnungszeiten


Banken: Mo bis Do ca. 9.30-17 Uhr, Fr ca. 9.30-16 Uhr (oft ohne Mittagspause);


Post: Mo bis Fr 8-20/21 Uhr, Sa, So und an Feiertagen kürzere Öffnungszeiten, in Großstädten oft rund um die Uhr geöffnet;


Geschäfte: Lebensmittelläden in der Regel die ganze Woche von 9-22/23 Uhr, oft ohne Mittagspause. In Großstädten gibt es auch Supermärkte bzw. kleinere Geschäfte (Kioske), die rund um die Uhr geöffnet haben. Kaufhäuser und Shopping Malls oftmals Mo bis So 10/11-20/21/22 Uhr;


Büros: Mo bis Fr 9/10-17/18 Uhr, üblicherweise mit einer Stunde Mittagspause ab 13 Uhr;


Behörden: Mo bis Fr 8/9-17 Uhr, in der Regel mit einer Stunde Mittagspause, oft ab 13 Uhr.


Kleidung


Im Sommer (Juni bis August) sollte man normale Sommerkleidung dabeihaben. Im Frühjahr und Herbst sollte man Übergangskleidung mitnehmen. Außerdem braucht man unbedingt eine Regenjacke oder einen anderen Regenschutz. Im Winter sollte man warme Wollsachen, warme Wintermäntel und gefüttertes, wasserunempfindliches Schuhwerk mitnehmen. Eine warme Kopfbedeckung ist unbedingt notwendig. Dies gilt allerdings nicht für die subtropischen Gebiete am Schwarzen Meer.

Geschichte/Politik


Im sechsten nachchristlichen Jahrhundert kamen Ostslawen in die russische Tiefebene. Um die Jahrtausendwende übernahm man aus Byzanz die christliche Lehre. Im elften Jahrhundert zeigte Kiew (in der benachbarten Ukraine) alle Möglichkeiten fürstlicher Machtentfaltung. Diese feudale Pracht verschwand, als im 13. Jahrhundert die Mongolen ins Land kamen und bis ins 15. Jahrhundert Tribut forderten. Die Stämme im Südwesten Russlands stellten sich daraufhin unter fremden Schutz. So bildeten sich zwei neue Völker heraus: das weißrussische (Belarus) und das ukrainische.


Im Nordosten hingegen formierte sich aus vielen einzelnen Stämmen das Großrussentum. Es hatte seine Zentrale lange Zeit im Osten des Reiches, in Nowgorod. Erst im 14. Jahrhundert übernahm Moskau diese Rolle. Im 15. Jahrhundert befreiten sich die Russen von den Tataren. Im 16. Jahrhundert baute Zar Ivan der Schreckliche als Alleinherrscher die russische Macht aus, eroberte Kasan und Astrachan sowie große Teile von Sibirien. Im 17. Jahrhundert gewannen die Russen auch im Westen Land. Peter der Große versuchte zu Beginn des 18. Jahrhunderts, Russland in Richtung Westen zu orientieren. Neue Hauptstadt wurde St. Petersburg.


Russland wurde nun eine Großmacht und spielte in der europäischen Politik ebenso mit wie im außenpolitischen chinesischen Machtgefüge. 1917 setzte die Februar-Revolution dem Zarenreich ein Ende. 1922 wurde die UdSSR gegründet und 1934 in den Völkerbund aufgenommen.


Nach dem Zweiten Weltkrieg versuchte die UdSSR den inzwischen geschaffenen großen Ostblock zu halten.


1991 begann die Auflösung der UdSSR, die "Gemeinschaft der Unabhängigen Staaten" (GUS) mit Russischer Föderation, Weißrussland und Ukraine wurde gegründet. Bald darauf schlossen sich die Staaten Aserbaidschan, Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Moldau, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan an. Nicht in der GUS-Gemeinschaft ist Georgien.


Mitte März 2014 hat die Schwarzmeerhalbinsel Krim offiziell ihre Unabhängigkeit von der Ukraine nach einem Referendum ausgerufen, Russland wiederum die Krim als Teil der Russischen Föderation anerkannt. Die Ukraine betrachtet die Krim dagegen nach wie vor als eine autonome Republik und Bestandteil ihres Staatsgebiets, weltweit wird der Beitritt der Halbinsel zu Russland ebenso nicht anerkannt.


Wirtschaft


Die Wirtschaft ist noch im Übergang von der Plan- zur Marktwirtschaft. Problematisch ist, dass die ehedem amtlich verordneten Abnahmequoten innerhalb der ehemaligen UdSSR nicht mehr existieren, viele Produkte aber auch im Ausland keine Nachfrage finden.


Russland hat viele Bodenschätze - von der Steinkohle über das Eisenerz zu Stahlveredlern (beispielsweise Vanadium); man findet sie sowohl im Ural als auch in Westsibirien. Erdöl und Erdgas gibt es im Wolgagebiet, im Ural, in Nordkaukasien und in Westsibirien. Russland steht auf dem dritten Platz in der weltweiten Konkurrenz der erdölfördernden Länder. Auch Gold und Diamanten werden gewonnen. Entsprechend der Bodenschätze haben die Eisen- und die Stahlindustrie sowie der Maschinenbau große Bedeutung, daneben auch die chemische und petrochemische Industrie.


Nur etwa 13 Prozent der Landesfläche werden landwirtschaftlich genutzt; dort wird vor allem Getreide angebaut, aber auch Zuckerrüben und Gemüse gedeihen. Die wichtigsten Anbaugebiete liegen im europäischen Russland. Dort züchtet man auch Rinder und Schweine. Beim Holz gehört Russland zu den größten Produzenten der Erde, 45 Prozent der Landesfläche sind bewaldet. Probleme der Landwirtschaft sind mangelnde Produktivität, zu wenig Produktionsmittel, Schwierigkeiten bei Transport und Lagerung.


Der Tourismus konzentriert sich auf die Städte Moskau und St. Petersburg, auf die Schwarzmeerküste und den westlichen Kaukasus.


Religion


72 Millionen orthodoxe Christen, 13 Millionen Muslime (hauptsächlich im Gebiet von Ural und Wolga), 1 Million Katholiken, 1 Million Buddhisten (Südsibirien), 0,5 Millionen Juden sowie Protestanten und weitere Minderheiten.


Vegetation


Im russischen Norden erstreckt sich weithin die Tundra. Auf Frostböden wachsen Moose, Flechten und Kräuter, in den südlicheren Teilen der Tundra auch niedrige Gehölze wie Zwergbirken und Zwergweiden.


Weiter südlich erstreckt sich die Waldtundra mit Birken, Lärchen und Kiefern; diese geht in die Taiga über, die das weltweit größte Waldgebiet darstellt. Hier wachsen Fichten, Tannen und Lärchen, Arven und Kiefern. Weiter in Richtung Süden trifft man im europäischen Teil Russlands auf die Taiga, einen Mischwald mit Birken und Eichen, Buchen und Linden, Ahorn und Fichten. Östlich des Ural stehen meist Birken.


Südlich der Taiga liegt ein breiter Steppengürtel, der zuerst Baumsteppe, dann Grassteppe ist. Die Grassteppe besitzt äußerst fruchtbare Böden. Sie gehören zu den wertvollsten in Russland. Deshalb ist ein großer Teil der Steppe in Äcker umgewandelt worden.


Tierwelt


Im Norden Russlands, an der Küste, ziehen sich polare Regionen hin. Dort sind Walrosse und Robben, Eisbären und viele Seevögel zu Hause. Südlich davon, in der Tundra, trifft man auf Polarfüchse und Schneehasen, Murmeltiere und Lemminge sowie auf Schneehühner. Während des Sommers kommen von Süden auch Rentiere und Wölfe in diese Gegend sowie sehr viele Vögel. Weiter südlich, in der Taiga, sind während der übrigen Jahreszeit Elche und Wölfe zu Hause. Außerdem findet man dort Luchse, Silber- und Blaufüchse, Fischotter und Zobel sowie die zahlreichen Vertreter der mitteleuropäischen Tierwelt; Hasen, Rot- und Schwarzwild, Eichhörnchen, aber auch Biber. In der Gegend vom Amur lebt noch der sehr selten gewordene Sibirische Tiger.


Weiter südlich, wo es in die Steppen geht, hat die Tierwelt durch die bäuerliche Landnutzung sehr abgenommen. Immerhin leben hier noch Lemminge und Murmeltiere, Wiesel und Hamster, vereinzelt auch Wölfe, Steppenfüchse sowie der Steppen- und der Tigeriltis, der Dachs und der Nerz. Die Seiga-Antilope, die fast ausgerottet war, ist inzwischen streng geschützt.

Kulinarisches


In Russland wird traditionell sehr fett und süß gegessen. Auf den richtigen Vitamingehalt, Ausgewogenheit und Kalorienmenge wird kaum geachtet. Obst und Gemüse stehen nicht im Vordergrund, dafür gehören Kohl und Kartoffeln fast immer zum Mittagessen. Sehr beliebt sind in Russland selbst gesammelte Pilze und Beeren.


Zum Frühstück isst man oft Kascha (Haferbrei), Reis mit Milch und Zucker, Eier, Blinis (gerollte Buchweizenpfannkuchen) oder auch heiße Würstchen und Kartoffeln mit Fleischsauce. Zum Trinken gibt es Trinksahne, Kefir, Kaffee oder Tee.


Das Mittagessen ist die wichtigste Mahlzeit der Russen und wird zwischen 14 Uhr und 15 Uhr gegessen. Es besteht häufig aus zwei Gerichten. Das erste ist Suppe, oft Tomaten-, Kohl- oder Rote-Bete-Suppe, das zweite Gericht bilden Fleisch, Kartoffeln und Salat.


Als beliebte russische Speisen gelten auch Pelmeni (Teigtaschen, gefüllt mit drei Sorten Fleisch oder mit Lachs), Piroschki (Hefekuchen, gefüllt mit Kohl, Fleisch, Pilzen oder Fisch) und Okroschka (eine auf Kwas basierende Kaltsuppe mit Gurken, gekochten Eiern und Zwiebeln). Befstroganow (geschnetzeltes Rindfleisch mit Champignons und Zwiebeln), Schaschlik und Fischgerichte, wie Stör, Lachs oder Zander, gelten als typische Hauptgerichte.


Zum Nachtisch sind vor allem Eis und süße Gebäckstückchen empfehlenswert.


Die in Moskau servierten Weine stammen meist aus Georgien, wie der Mukusani, ein voller Rotwein, oder der Zinandali, ein trockener Weißwein. Beim Bier sollte man sich besser an die Importware halten. Tee aus dem Samovar ist die empfehlenswerte Alternative zum unüblichen Kaffee, der am ehesten in den internationalen Hotels so schmeckt, wie ein Kaffeetrinker es erwartet. Nationalgetränk ist der Wodka, der bei so ziemlich jeder Gelegenheit getrunken wird. Das "Wässerchen" mit 40 bis 45 Prozent Alkohol ist das Lebenselixier der Russen. Russen trinken Wodka pur ohne Eis und immer mit einem Trinkspruch "Hinuntergestürzt". Der erste Wodka wird vor dem Beginn der Mahlzeit getrunken.


Kwas, russisches Brotbier, ist seit 1056 bekannt und neben Wodka ebenfalls ein Nationalgetränk in Russland. Es wird in allen russischen Städten für ein paar Kopeken aus großen gelben Fässern abgezapft, es wird aber auch in Flaschen angeboten. Geschmacksvarianten sind Apfel-, Kirsch-, Honig- oder auch Bojaren-Kwas.


Sitten und Gebräuche


In Russland leben über hundert Völker beisammen, die sich - neben der russischen Amtssprache - in einer Vielzahl von Idiomen verständigen.


In Städten oder größeren Orten gilt allgemein: Man ist von alters her ziemlich konservativ, bei der Kleidung, und besonders im gegenseitigen Umgang (sofern noch nicht viel Wodka getrunken wurde). Titel hört man gern, Höflichkeit wird sehr geschätzt.


Besondere Rituale gelten beim Wodka-Trinken in Gesellschaft. Da muss, um unmittelbar nachspülen zu können, neben dem Wodka-Glas ein zusätzliches Getränk bereitstehen (Mineralwasser oder Bier). Ein handfester Imbiss gehört dazu: Gurken, Käse, Wurst. Und dann wird Wodka nur nach einem Toast (auf Russisch: "Tost") und ausschließlich mit einem einheitlichen, gemeinsamen Schluck getrunken.


Souvenirs


In vielen russischen Orten lebt die Tradition des alten Kunstgewerbes noch. Beispiele: Archangelsk, wo man nach wie vor Holz- und Beinschnitzereien, aber auch Geschenke aus Rentierfell herstellt. In Perm werden Schmuck- und Halbedelsteine, die im Ural gefunden wurden, geschnitten und geschliffen. In Jaroslawl versteht man sich auf Silberschmuck, in St. Petersburg auf kleine Puppen. Da gibt es auch die Babuschkas, hohle bunte Holzpüppchen unterschiedlicher Größe, bei denen man eine in die andere hineinstecken kann. Die Möglichkeiten, Souvenirs zu finden, gehen noch viel weiter; in den Städten kann man alle diese Kleinigkeiten kaufen.

Klimainformationen


Von Nord nach Süd ist ein Übergang von arktischem zu kontinentalem Klima mit starken jahreszeitlichen Schwankungen erkennbar.


Im europäischen Teil der Russischen Föderation ist der Sommer, der üblicherweise von Juni bis einschließlich August dauert, warm, und man kann zu dieser Zeit mit viel Sonnenschein rechnen. Gelegentlich kommt es zu Regenfällen. Die durchschnittlichen Temperaturen betragen zu dieser Jahreszeit etwa 17 bis 26°C. Ein sehr angenehmer Monat ist der September. Im Frühling und Herbst ist es kühl.


Im Winter, der in der Regel von November bis März dauert, gibt es Schnee und Frost. Die Temperaturen schwanken zu dieser Jahreszeit zwischen etwa -17 und -1°C. In einigen Regionen der Russischen Föderation sinkt das Thermometer auf Temperaturen von -30°C . Die Kälte ist jedoch meist trocken und deshalb auch leichter zu ertragen. In den südwestlichen Landesteilen sinkt die Temperatur selbst im Januar selten unter 0°C.


Am Schwarzen Meer dauert die Badesaison bei angenehm warmen Temperaturen von Mai bis Oktober; die Temperaturen liegen in den Monaten Dezember bis Februar bei 7 bis 10°C.


Der Norden des europäischen Teils der Russischen Föderation sowie Sibirien und der asiatische Teil der Russischen Föderation haben kurze, nicht übermäßig heiße Sommer, jedoch kalte, sehr lange Winter (5 bis 7 Monate, Temperaturen im Januar teilweise -45 bis -17°C).


Beste Reisezeit


Den europäischen Teil und die südlichen Gebiete der Russischen Föderation, wie z.B. die Region am Schwarzen Meer, bereist man am besten von Mai bis Oktober, in den nördlichen Gebieten ist es in den Sommermonaten am angenehmsten.

Vorgeschriebene Impfungen


Keine.


Empfohlene Impfungen


Hepatitis A, regional FSME,


zusätzlich für Individualreisende Typhus.


Informationen zur Malaria


Malaria


Keine.


Verbreitung


Die Russische Föderation ist malaria-frei.


Ärztliche Hilfe


MOSKAU: Botschaft der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Wolfgang Luster, Moskau, Tel. (0495) 939 92 69, 939 91 07;


ST. PETERSBURG:Prof. Dr. A. Storozchenko (spricht Englisch), Udelny Prospect 22,, St. Petersburg, Tel. (0812) 553 21 01;


JEKATERINBURG:Gebietskrankenhaus Nr. 1, Dr. Oled Beliaev (spricht Deutsch), Wolgogradskaja Str. 165,, Jekaterinburg, Tel. (03432) 28 44 10;


NOVOSIBIRSK:Kranoobsk Bezirkskrankenhaus, Hr. Ortwin Iwanowitsch-Bergen (spricht Deutsch), Novosibirsk, Tel. (03832) 48 02 53;


NISHNIJ NOWGOROD:State Regional Hospital, Dr. V. Zagainov, Rodionova Street 190,, Nishnij Nowgorod, Tel. (08312) 38 95 59;


PERM:Klinik für Kardiologie, Dr. S. Tchazov, Lunatcharskogo Str. 95,, Perm, Tel. (03422) 34 86 74;


SAMARA:Dr. A. Pismenny, 443068 Novo-Saqdovaya Str. 154,, Samara, Tel. (08462) 35 15 91.

Währung


Währungseinheit


Währungseinheit: Rubel (Rbl)


1 Rubel = 100 Kopeken.


Derzeitiger Kurs:


1 Euro = ca. 75,88 Rbl


1 US-$ = ca. 66,63 Rbl


Hinweise


Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)


Devisenbestimmungen/Umtausch


Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Deklaration: Ja - wenn bei der EINFUHR alle Devisen, Rubel, Reiseschecks sowie Wertpapiere den Wert von 10.000 US-$ überschreiten. Ein Exemplar des Deklarationsformulars muss für die Ausreise aufbewahrt werden (siehe Hinweis "bei AUSREISE").


>>>


Schriftliche Deklaration bei der AUSFUHR von Beträgen (Landes- und Fremdwährung) über 3.000 US-$ notwendig. Bei Beträgen über 10,000 US-$ (Summe aller Devisen, Rubel, Reiseschecks und Wertpapiere) ist die Vorlage des bei Einreise ausgefüllten Deklarationsformulars notwendig.


>>>


Bei Verdacht auf Devisenschmuggel kann neben der Konfiszierung des Devisenbetrags und einer Geldstrafe eine mehrmonatige Haftstrafe drohen.


Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Umtausch: Direktzahlungen in Devisen sind nicht erlaubt. Die oft in US-$ angegebenen Preise werden zum Tageskurs in Rubel verlangt. Für den Umtausch sollten nur druckfrische Scheine mitgeführt werden. Es sind für manche Dienstleistungen (z.B. auch Trinkgeld) Devisen in kleinen Scheinen notwendig. Geld und Reiseschecks sollten nur in zugelassenen Banken oder Wechselstuben umgetauscht werden. Jeder Geldwechsel muss auf dem Deklarationsformular vermerkt werden, und alle Quittungen sollten bis zur Ausreise aufbewahrt werden.


Internationale Kreditkarten: Ja (American Express, Diners Club, Visa, EuroCard/MasterCard) - werden in größeren Hotels, Geschäften und Restaurants akzeptiert. Einzelheiten sind vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte erhältlich. Reisende sollten bei der Bezahlung mit Kreditkarte den Reisepass vorweisen können, da es häufig zu Betrügereien im Zusammenhang mit Kreditkarten kommt. In ländlichen Gebieten ist nur Bargeldzahlung möglich.


Geldautomat: Ja - an den Geldautomaten kann man mit Kredit- oder Bankkarte Bargeld abheben. Man sollte sich jedoch nicht ausschließlich auf Geldautomaten verlassen, sondern zur Sicherheit grundsätzlich einen für einige Tage reichenden Bargeldvorrat besitzen. Da es in der Vergangenheit zu Fällen von Missbrauch von Kredit- oder Bankkarte durch manipulierte Geldautomaten gekommen ist, wird beim Einsatz der Karte zu Vorsicht geraten. Reisende sollten sich vergewissern, dass die Automaten nicht manipuliert wurden, und sicherstellen, dass sie bei der Eingabe des PIN-Codes nicht beobachtet werden.


Reiseschecks: Ja - können jedoch nur selten eingelöst werden.


Rücktausch: ist schwierig.

Auskunftstellen



Russia Federal Agency for Tourism
Myasnitskaya Ulitsa 47
101990
Moskau /Russische Föderation
(007) 495 607 76 80, 495 607 36 57
www.ahk.de
rustourism@ropnet.ru


German Industry and Commerce in the Russian Federation


Deutsch-Russische Auslandshandelskammer
1. Kasatschi per. 7
119017
Moskau /Russische Föderation
Deutsch-Russische Auslandshandelskammer
c/o APK Worldwide Courier GmbH


Desenissstraße 54
22083 Hamburg /Deutschland
(007) 495 234 49 51
(007) 495 234 49 50
www.ahk.de
ahk@russland-ahk.ru


Representation of the Chamber of Commerce


in Kaliningrad


Vertretung der Handelskammer in Kaliningrad
Prospekt Mira 49/51
236000
Kaliningrad /Russische Föderation
Reisedienst von Rahden, Ostabteilung


f. Handelskammer Hamburg
Heidkamp 49
28790 Schwanewede
(007 4012) 95 42 36
(007 4012) 95 55 44, 95 44 90
www.hkhamb-ahk-kaliningrad.com
service.hk24@gmail.com


German-Russian Chamber of Commerce
Business-Centrer "Nevsky 68", 3. Etage


Nevsky Pr. 68a, Liter A
191025
St. Petersburg /Russische Föderation
German-Russian Chamber of Commerce
P.O. Box 109 WP 1631
53501 Lappeenranta/Finnland
(007) 812 332 14 16
(007) 812 332 14 15
www.hkhamb-ahk.spb.ru
info@petersburg-ahk.ru; altmann@petersburg-ahk.ru



Botschaften und Konsulate



Konsularabteilung der Botschaft der


Russischen Föderation
Behrenstraße 66
10117
Berlin
Konsularabteilung der Botschaft der


Russischen Föderation
Unter den Linden 63-65
10117 Berlin
(0 30) 22 65 19 99
(0 30) 22 65 11 84
www.russische-botschaft.de
infokonsulatberlin@gmail.com
Mo bis Fr 9-13 Uhr
Geschäftsbereich der Konsularabteilung: Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt



Visumanträge sind abzugeben bei:


VFS Global
Charlottenstraße 62, 1.OG
10117
Berlin
(0 30) 22 19 57 53
www.russische-botschaft.de
info.rusberlin@vfshelpline.com
Mo bis Fr 9-17 Uhr
Geschäftsbereich: Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt


Generalkonsulat der Russischen Föderation
Waldstraße 42


Bad Godesberg
53177
Bonn
Generalkonsulat der Russischen Föderation
Postfach 20 02 08
53177 Bonn
(02 28) 31 21 64
(02 28) 386 79 31
bonn.russische-botschaft.de
info@ruskonsulatbonn.de; visa@ruskonsulatbonn.de
Mo bis Fr 8.30-13.30 Uhr
 


Visumanträge sind abzugeben bei:


VFS Global
Burgstraße 54, 1.OG
53177
Bonn
(02 28) 28 60 95 20
www.russische-botschaft.de
info.rusbonn@vfshelpline.com
Mo bis Fr 9-17 Uhr
Geschäftsbereich: Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland



Honorarkonsulat der Russischen Föderation
E.ON-Platz 1



40479
Düsseldorf
(02 11) 45 79 54 01
(02 11) 45 79 54 00
bonn.russische-botschaft.de
honorarkonsulat-russland-nrw@uniper.energy
Mo bis Do 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)


Generalkonsulat der Russischen Föderation
Oeder Weg 16-18
60318
Frankfurt/Main
Generalkonsulat der Russischen Föderation
Eschenheimer Anlage 33/34
60318 Frankfurt/Main
(0 69) 59 67 45 05
(0 69) 430 08 26 11
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Mo bis Fr 10-11 Uhr
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Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Uliza Mosfilmowskaja 56


(Consular Section: Leninski Prospekt 95a


119313 Moskau)
119285
Moskau /Russische Föderation
(007) 495 936 21 43
(007) 495 937 95 00
www.deutschebotschaft-moskau.ru
Amtsbezirk:


- Republik Adygeja, Dagestan, Inguschetien, Kabardino-Balkarien, Kalmückien, Karatschai-Tscherkessien, Mari El, Mordwinien, Nordossetien-Alanien, Tatarstan, Tschetschenien, Tschuwaschien, Udmurtien


- Moskau


- Verwaltungsregion Krasnodar, Stawropol


- Verwaltungsgebiet Astrachan, Belgorod, Brjansk, Iwanowo, Jaroslawl, Kaluga, Kirow, Kostroma, Kursk, Lipezk, Moskau, Nischnij Nowgorod, Orjol, Pensa, Rjasan, Rostow, Samara, Saratow, Smolensk, Tambow, Tula, Twer, Uljanowsk, Wladimir, Wolgograd, Woronesch



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Consulate General of the Federal Republic of Germany


Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Uliza Kuibyschewa 44


(World Trade Center)
620026
Jekaterinburg /Russische Föderation
(007) 343 351 13 25
(007) 343 351 13 00
www.deutschesgeneralkonsulat-saratow.ru
Amtsbezirk:


- Republik Baschkortostan


- die Verwaltungsregion Perm


- die Verwaltungsgebiete Chelyabinsk, Kurgan, Orenburg, Swerdlowsk, Tjumen


- die autonomen Verwaltungsbezirke Jamal-Nenzen, Jugra (Autonomer Bezirk der Chanten und Mansen)



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Consulate General of the Federal Republic of Germany


Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Uliza Telmana 14
236008
Kaliningrad /Russische Föderation
(007) 4012 92 02 28
(007) 4012 92 02 30
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Amtsbezirk: Kaliningrad


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Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Proyezd Mirny, 16, Claas
350039
Krasnodar /Russische Föderation
(007) 861 214 10 25
(007) 861 214 10 22
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Amtsbezirk: Regionen Krasnodar und Stawropol sowie das Gebiet Rostow am Don


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Moskau


Consulate General of the Federal Republic of Germany


Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Krasnyj Prospekt 28
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Nowosibirsk /Russian Federation
(007) 383 210 63 02
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Amtsbezirk:


- Republiken Altai, Burjatien, Chakassien, Sacha (Jakutien), Tuwa


- Verwaltungsregionen Altai, Chabarowsk, Kamtschatka, Krasnojarsk, Primorje und Transbaikal


- Verwaltungsgebiete Amur, Irkutsk, Kemerowo, Magadan, Nowosibirsk, Omsk, Sachalin, Tomsk


- Autonome Gebiete und autonome Verwaltungsbezirke: Autonomer Bezirk der Tschuktschen sowie Jüdisches autonomes Gebiet



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Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Furschtatskaja uliza 39
191123
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(007) 812 327 31 17
(007) 812 320 24 00
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Amtsbezirk:


- Republiken: Karelien, Komi


- St. Petersburg


- Verwaltungsgebiete Archangelsk, Leningrad, Murmansk, Nowgorod, Pskow, Wologda


- Autonomer Bezirk der Nenzen



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Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
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690037
Wladiwostok /Russische Föderation
(007) 4232 30 01 55
(007) 4232 52 66 69
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info@zahar.ru
Amtsbezirk: Verwaltungsregion Primorje



Ärztliche Hilfe


MOSKAU: Botschaft der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Wolfgang Luster, Moskau, Tel. (0495) 939 92 69, 939 91 07;


ST. PETERSBURG:Prof. Dr. A. Storozchenko (spricht Englisch), Udelny Prospect 22,, St. Petersburg, Tel. (0812) 553 21 01;


JEKATERINBURG:Gebietskrankenhaus Nr. 1, Dr. Oled Beliaev (spricht Deutsch), Wolgogradskaja Str. 165,, Jekaterinburg, Tel. (03432) 28 44 10;


NOVOSIBIRSK:Kranoobsk Bezirkskrankenhaus, Hr. Ortwin Iwanowitsch-Bergen (spricht Deutsch), Novosibirsk, Tel. (03832) 48 02 53;


NISHNIJ NOWGOROD:State Regional Hospital, Dr. V. Zagainov, Rodionova Street 190,, Nishnij Nowgorod, Tel. (08312) 38 95 59;


PERM:Klinik für Kardiologie, Dr. S. Tchazov, Lunatcharskogo Str. 95,, Perm, Tel. (03422) 34 86 74;


SAMARA:Dr. A. Pismenny, 443068 Novo-Saqdovaya Str. 154,, Samara, Tel. (08462) 35 15 91.

Sehenswertes


Moskau


Moskau, die Hauptstadt und die größte Stadt Russlands, liegt im Herzen des europäischen Teils der Russischen Föderation. Sie hat sich seit dem 12. Jahrhundert - mit Unterbrechungen - zu einem der einflussreichsten Machtzentren der Erde entwickelt. Die Stadt ist heute gleichermaßen der Mittelpunkt des russischen Lebens für Politik, Wirtschaft und Kultur. Auch die russisch-orthodoxe Kirche hat ihr Zentrum in Moskau.


In den letzten Jahren hat sich die Stadt stark ausgebreitet, so dass der relativ kompakte Kern heute von endlos scheinenden Hochhaus-Vorstadtlandschaften umschlossen wird. Die Stadtgrenze der sowohl flächen- als auch einwohnermäßig größten Stadt Russlands wird durch eine 109 Kilometer lange Stadtautobahn markiert.


Auch wenn Moskau wegen seiner Größe (fast 1.000 Quadratkilometer) und der für die meisten Besucher aus Deutschland unverständlichen Sprache recht unübersichtlich erscheint, kann man sich doch zurechtfinden und viel sehen und erleben. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen dicht innerhalb des Garten- und des Boulevardrings, der in etwa der alten Stadtmauer entspricht. Die Attraktionen reichen von historischen Schätzen über atemberaubende Sammlungen und Ausstellungen bis hin zu einem breiten architektonischen Reichtum, der an Palästen, Kathedralen, Kirchen und Kapellen sichtbar wird. Über 80 Museen, zum Teil mit Exponaten von Weltrang, vermitteln einen einmaligen Einblick in die Geschichte und Kultur Russlands. Den Kreml, den Roten Platz mit der Basiliuskathedrale und dem Lenin Mausoleum, das Puschkinmuseum für Bildende Künste, die Tretyakov Galerie sowie das Kaufhaus GUM sollte man sich als Besucher nicht entgehen lassen.


Die Moskauer U-Bahn ist nicht nur sehr zuverlässig, sondern bietet mit ihren Bahnhöfen auch einmalige Kunstwerke mit Leuchtern, Skulpturen und schönen Mosaiken. Auch in den mit der U-Bahn erreichbaren Vorstädten Moskaus gibt es noch überraschend viele Sehenswürdigkeiten, beispielsweise die Wehrklöster, von denen das Neue Jungfrauenkloster eines der beeindruckendsten ist.


Daneben bietet Moskau ein reiches kulturelles Leben mit Oper und Ballett, die weltweit einen hervorragenden Ruf genießen und einen jeden Moskaubesuch krönen. In den grünen Oasen der Stadt wie dem Gorki, Ismailowo- und Siegespark kann man sich von den anstrengenden Besichtigungstouren, fernab der Hektik der Stadt, erholen.


Aller Prunk und alle Pracht können aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Moskau mit einigen Problemen zu kämpfen hat. Für Touristen spürbar ist, dass Moskau eine der ökologisch besonders belasteten Städte der Welt ist. Die Luftverschmutzung übersteigt in Moskau die zulässigen Grenzwerte um das Mehrfache. In den Sommermonaten liegt fast immer eine Smogkappe über der Stadt.


St. Petersburg


Russlands zweitgrößte Stadt gehört zu den attraktivsten der Welt - vor allem durch die Harmonie ihrer architektonischen Ensembles, von denen viele nach dem Zweiten Weltkrieg sorgsam restauriert wurden. Die Schönheit der Plätze, Palais und Parks ist so faszinierend wie die Sammlungen von Kleinodien der Weltkultur in den zahlreichen Museen. St. Petersburgs berühmtester Bau ist der Winterpalast von 1762, ein barockes Meisterstück der Architektur. Hier residierten Russlands Zaren. Heute findet man im Palast die nicht minder berühmte Eremitage, Russlands bedeutendstes Museum und eines der besten in der Welt. 8000 Gemälde kann man hier sehen - und zwei Millionen andere Schaustücke. Ganz in der Nähe beginnt der Newsky-Prospekt, die viereinhalb Kilometer lange Hauptverkehrsstraße mit ihren vielen prächtigen Bauten. Dies ist die eigentliche City von St. Petersburg.


In der Umgebung gibt es eine Reihe prächtiger Schlösser und Landsitze, darunter den sehr gut restaurierten Peterhof, das ebenfalls restaurierte Schloss Pawlowski mit seinem ausgedehnten Landschaftspark und die Sommerresidenz der Zarin, den Katharinenpalast.


Wladimir


Eine sehr gute Möglichkeit, Geschichte und Kultur des alten Russland kennenzulernen, bieten die Städte des sogenannten "Goldenen Rings" nordöstlich von Moskau: Wladimir, Susdal, Jaroslawl, Rostow Welikij, Sergijew Possad und andere. Wladimir war im Mittelalter lange Zeit ein Zentrum russischer Kultur und Staatsmacht. Zwei Kathedralen aus jener Zeit stehen noch: die prachtvolle Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale (von 1160) und die für Demetrius (von 1197) sowie das Goldene Tor (von 1164).


Susdal


Die Stadt besteht seit dem elften Jahrhundert und ist wie ein Museum: Sie hat über 70 Baudenkmäler aus altrussischer Zeit bewahrt, die erstklassig konserviert und restauriert wurden. Susdal wurde mehrfach für diese Restaurationsarbeiten ausgezeichnet.


Jaroslawl


1010 gegründet, hat diese Stadt im Lauf ihrer Geschichte erstaunlich viele Kunsthandwerker hervorgebracht. Im 17. Jahrhundert war sie für die Schöpfungen ihrer Silberschmiede, Töpfer und Weber bekannt. Die künstlerische Atmosphäre jener Zeit prägt sich noch heute im Erlöser-Kloster, vor allem aber in den Kirchen aus: in der Prophet-Elias-Kirche, der Johannes-Chrysostomos-Kirche und der Kirche Johannes des Täufers.


Rostow


Diese Stadt wird bereits 862 in einer Urkunde erwähnt. Der Rostower Kreml ist sehr malerisch; in seinem Turm hängen nicht weniger als 13 harmonisch abgestimmte Glocken. Das Kreml-Museum (eines der ersten Museen in Russland) zeigt Ikonen, Münzen, Holzplastiken und Stickereien, vor allem aber Beispiele der einst berühmten Rostower Emaille-Malerei.


Archangelsk


In der alten Hafenstadt starteten die allerersten Nordpol-Expeditionen; hier steht heute das Holz-Baukunst-Museum "Klein-Karelien". In vielen Dörfern Nordrusslands wurden Wohnhäuser, Kirchen, Kapellen, Windmühlen, Brücken, Scheunen und sogar hölzerne Fahrdämme gesammelt und zu einem Dorf zusammengestellt - als Zeugnis dafür, wie viel in Russland einst aus Holz gebaut wurde.


Krasnojarsk


Nahe der sibirischen Stadt am Jenessei liegt der Naturschutzpark "Stolby". Der Name weist auf die bizarren Felssäulen und andere, bis zu 100 m hohe Felsformationen hin. Die findet man hier - abgesehen von den Braunbären, Rehen, Zobeln und Sibirischen Rentieren, die hier leben.


Irkutsk


In die Hauptstadt von Ost-Sibirien wurden im vorigen Jahrhundert viele missliebige russische Adelige verbannt. Das hat dort zu einer erstaunlichen gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklung geführt, die man heute noch an der Atmosphäre der Stadt und an vielen Bauwerken erkennen kann.


Kishi


Die kleine Insel im Onega-See ist seit einigen Jahren ein historisch-architektonisches und ethnisches Freilichtmuseum. Zentrum ist ein Wunder der Holzbaukunst: die 35 m hohe Christi-Verklärungs-Kirche mit ihren 22 Kuppeln, die 1714 von Zimmerleuten ohne Bauplan oder Metermaß, ohne Nägel, nur mit Händen und Äxten geschaffen wurde.


Perm


In der Nähe, bei Kungut, liegt eine 5,6 km lange Karsthöhle. Sie enthält Grotten, Tropfsteine und 60 Seen. Die Ecken und Höhlungen werden verschiedenfarbig beleuchtet.


Sergijew Possad


Das Sergius-Dreifaltigkeits-Kloster ist sehr alt, das ausgedehnteste, bedeutendste im Land und Russlands größtes Heiligtum. Hier hat die russisch-orthodoxe Kirche ihr Zentrum.


Transsibirische Eisenbahn


Die Eisenbahnstrecke von Moskau nach Peking ist eine der berühmtesten der Welt. Sie fährt durch das ganze russische Gebiet (Wolga-Ebene, Ural, weststibirische Steppe, ostsibirische Bergtaiga) nach China. Für die 7.000 km von Moskau bis Peking ist man knapp sechs Tage und Nächte unterwegs. Auch Teilstücke kann man fahren - beispielsweise bis zur letzten Station auf russischem Gebiet, nach Wladiwostok. Die Schlafabteile sind geräumig, die Küche in der Bahn ist gut, die Fahrt ist erstaunlich preiswert.

Reisehinweise


Reisebeschränkungen:


Die Grenzübergänge zwischen der Russischen Föderation und Belarus sind nur für die Nutzung von Staatsangehörigen von Belarus und der Russischen Föderation zugelassen. Das Auswärtige Amt empfiehlt daher bis aus Weiteres, nicht von der Russischen Föderation nach Belarus zu reisen und umgekehrt. Dies betrifft auch Flug- und Bahnreisen.


In den Grenzgebieten zwischen der Russischen Föderation und Belarus gibt es jetzt so genannte Grenzzonen, die nur mit offizieller Genehmigung betreten werden dürfen.


Von Reisen nach INGUSCHETIEN, TSCHETSCHENIEN, DAGESTAN und NORDOSSETIEN wird abgeraten. Es besteht ein hohes Sicherheitsrisiko.


Die Grenzstelle zu Georgien, Dariali/Hoher Lars (Nordossetien/Russland), sowie der Grenzübergang zu Aserbaidschan, Samur (Dagestan/Russland), sind für den internationalen Reiseverkehr geöffnet. Jedoch ist es möglich, dass der Übertritt an beiden Grenzübergängen mit Problemen wegen zu hoher Auslastung verbunden ist.


Bei Reisen in entlegene Gebiet sollte nachgefragt werden, ob im Reisegebiet Sonderregelungen hinsichtlich der Einreise bestehen.


Terroranschläge:


Terroranschläge können sich vor allem in der russischen Kaukasusregion ereignen, aber sie sind auch landesweit jederzeit möglich. Sie haben immer wieder zahlreiche Tote gefordert.


Russische Behörden raten zu erhöhter Vorsicht, vor allem bei Menschenansammlungen und der Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel.


Homosexualität:


Homosexualität ist nicht illegal. In Russland ist jedoch "homosexuelle Propaganda" in der Öffentlichkeit verboten, gemeint sind positive Aussagen zur Homosexualität jeglicher Art, wenn Minderjährige anwesend sind oder Äußerungen in den Medien verbreitet werden. Reisenden drohen Geldbußen, Haft (ca. 15 Tage) oder Ausweisung.


Es besteht die Möglichkeit, dass Homosexuelle, die in der Öffentlichkeit zu ihrer Homosexualität stehen oder ihre Zuneigung zum gleichgeschlechtlichen Partner zeigen, von Privatpersonen attackiert werden.


Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.


Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen


Wanderer im Grenzbereich zu Kaliningrad (Polen-Russland) sowie in der Kurischen Nehrung (Litauen/Russland) sollten beachten, dass die "grüne" Grenze an verschiedenen Stellen nur durch weit auseinander liegende Grenzsteine markiert ist. Wer die Grenze auch nur für wenige Meter illegal überschreitet, muss mit der Festnahme durch die russische Grenzpolizei und einer mehrjährigen Haftstrafe rechnen.


Gewisse Regionen in der Russischen Föderation dürfen von Ausländern nicht betreten werden (sogenannte Sperrgebiete). Da diese aber in der Regel nicht gekennzeichnet sind, sind darüber Auskünfte vor Ort einzuholen. Zuständig ist dafür meist die Behörde FMS (Föderaler Migrationsdienst), bei der sich Reisende nach ihrer Ankunft (siehe Abschnitt "Meldebestimmungen") melden müssen.


Militärische Objekte und Anlagen von militärischem Interesse wie Bahnhöfe, Häfen, Flughäfen und Grenzen dürfen nicht fotografiert werden. Bei Aufnahmen von Personen sollten diese vorher um Zustimmung gebeten werden.


Drogen dürfen weder ein- noch ausgeführt werden.


SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.


Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Finnland

Landesdaten


Lage


Finnland liegt in Nordeuropa zwischen dem 60. und 70. Breitengrad. Es grenzt im Westen an Schweden, im Norden an Norwegen, im Osten an die Russische Föderation und im Süden und Südwesten an die Ostsee.


Fläche: 338.144 km². Die größte Längenausdehnung des Landes beträgt 1.160 km, die größte Breite etwa 540 km.


Verwaltungsstruktur: 5 Provinzen und die Åland-Inseln mit autonomen Provinzstatus.


Einwohner


Bevölkerung: 5,2 Millionen


Städte: (in Klammern der schwedisch-sprachige Name der Stadt):


Helsinki (Helsingfors; Hauptstadt) ca. 604.000


Espoo (Esbo) ca. 252.450


Tampere (Tammerfors) ca. 215.200


Vantaa (Vanda) ca. 203.000


Turku (Åbo) ca. 178.650


Oulu (Uleåborg) ca. 143.900


Jyväskylä ca. 132.100


Lahti (Lahtis) ca. 102.300


Kuopio ca. 97.450


Kouvola 87.600


Pori (Björneborg) ca. 83.150


Sprache


Die Landessprachen sind Finnisch (91,7 Prozent) und Schwedisch (5,5 Prozent), in Lappland wird Samisch gesprochen. Als Geschäftssprachen gelten Englisch und Deutsch.


Zeitverschiebung


Osteuropäische Zeit (OEZ) entspricht der MEZ +1 Stunde


Da auch in Finnland Sommerzeit gilt, bleibt der Zeitunterschied während der Sommerzeit erhalten.


Stromspannung


220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.


Telefon/Post


Telefon


Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Finnland ist 00358, von Finnland nach Deutschland 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.


NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 112.


Mobilfunk


Netztechnik: GSM 900/1800.


Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Finnland von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.


Internet


Länderkürzel: .fi


Feiertage


1. Januar (Neujahr), 6. Januar (Dreikönigstag), 19. April (Karfreitag), 22. April (Ostermontag), 1. Mai (Maifeiertag), 30. Mai (Himmelfahrt), 22. Juni (Mittsommertag, der nächste Samstag zum 23. Juni), 2. November (Allerheiligen), 6. Dezember (Unabhängigkeitstag), 25. und 26. Dezember (Weihnachten).


Büros sind üblicherweise auch an den Tagen vor dem Mittsommertag und an Heiligabend geschlossen. Die Mittsommerfeierlichkeiten finden hauptsächlich am Freitag vor dem eigentlichen Mittsommertag statt. Außerdem können Angestellte an Silvester meistens mittags ihre Arbeit beenden.


Die Haupturlaubszeit liegt zwischen dem Mittsommerfest und Ende Juli. Geschäftsreisen sind in dieser Zeit wenig sinnvoll, da kaum Entscheidungsträger anzutreffen sind.


Öffnungszeiten


Geschäfte: Montag bis Freitag 9-20 Uhr, Samstag 9-15/18 Uhr;


Banken: Montag bis Freitag 9-16.30 Uhr.


Post: Montag bis Freitag 9-18 Uhr.


Kleidung


Im Sommer sollte man leichtere Kleidung aber auch auf jeden Fall Übergangskleidung, wie etwa eine Herbstjacke mitnehmen. Die Mitnahme einer Regenjacke ist ebenfalls zu empfehlen. Da es im Winter empfindlich kalt werden kann (bis zu -20°C), braucht man warme Wollkleidung und möglichst einen daunengefütterten Mantel sowie warmes und schneetaugliches Schuhwerk.

Geschichte/Politik


Die ältesten Spuren einer menschlichen Besiedlung Finnlands stammen aus der Zeit um 9.000 v. Chr., aus der Periode der letzten Eiszeit. Sie gehen auf Jäger- und Sammlervölker zurück, die vermutlich aus dem Osten kamen. Während der Ära der Wikinger waren die Finnen Einflüssen sowohl aus dem Osten als auch aus dem Westen ausgesetzt. Die Christianisierung der finnischen Stämme erfolgte vor etwa 1.000 Jahren fast zeitgleich von Osten und Westen, so dass es heute zwei Staatsreligionen gibt, die evangelisch-lutherische und die orthodoxe. Zur Zeit der Kreuzzüge im zwölften und 13. Jahrhundert geriet Finnland in den Einflussbereich der schwedischen Krone. Ab dem 16. Jahrhundert war Finnland ein schwedisches Herzogtum. Im Laufe des 18. Jahrhunderts musste Schweden ganz Südost-Finnland an Russland abtreten. 1809 wurde Finnland Großfürstentum des Zaren. Nach dem Zusammenbruch des Zarenreiches 1917 wurde in Finnland eine unabhängige Republik ausgerufen, die die junge Sowjetregierung anerkennen musste. Im nachfolgenden Bürgerkrieg zwischen rechten und linken Kräften siegten die "Weißen" (bürgerlichen Kräfte) gegen die "Roten" (revolutionäre Kräfte). 1919 wurde eine neue republikanische Verfassung angenommen. Der Liberale Kaarlo J. Ståhlberg wurde zum ersten Staatspräsidenten von Finnland gewählt. Bei Ausbruch des 2. Weltkrieges im Jahr 1939 erklärte Finnland seine Neutralität. Nachdem sich Finnland der Forderung der UdSSR widersetzt hatte, bestimmte Gebiete im Austausch mit Teilen Sowjetisch Kareliens abzutreten, marschierten 1939 sowjetische Truppen in das Land ein. Im Winterkrieg und im Fortsetzungskrieg verlor Finnland im Norden das Petsamogebiet und musste die Porkkalahalbinsel im Finnischen Meerbusen an die UdSSR verpachten. 1948 schlossen die UdSSR und Finnland einen Freundschafts- und Beistandspakt. 1956 erhielt Finnland die Porkkalahalbinsel zurück. Das Hauptaugenmerk der finnischen Außenpolitik bis zum Zusammenbruch der sowjetischen Hegemonie in Osteuropa Anfang der neunziger Jahre lag auf der Wahrung einer strikten internationalen Neutralität und freundschaftlicher Beziehungen zur UdSSR, jedoch unter Betonung der finnischen Unabhängigkeit.


Wirtschaft


Nach dem Zweiten Weltkrieg stand Finnland vor großen wirtschaftlichen Problemen, die sich u.a. in einer hohen Inflationsrate, Arbeitslosigkeit und einer negativen Handelsbilanz zeigten. Seither ist der industrielle Sektor ausgeweitet worden, was zur Verbesserung der Handelsbilanz beiträgt. Der Ackerbau ist in Finnland hauptsächlich auf die fruchtbaren Küstengegenden beschränkt. Wichtige landwirtschaftliche Produkte sind neben Gerste und Zuckerrüben auch Hafer, Kartoffeln und Weizen. Das fruchtbare Waldland stellt die wertvollste natürliche Ressource Finnlands dar. Finnland verfügt auch über einige reiche Erzvorkommen, aus denen Kupfer, Zink, Eisen und Nickel gewonnen werden. Die Zellstoff-, Papier- und Holzindustrie macht einen großen Teil der finnischen Industrieproduktion aus.


Religion


90 Prozent der Bevölkerung gehören der Evangelisch-Lutherischen Kirche an. Die Finnisch-Orthodoxe Kirche hat seit dem Zweiten Weltkrieg einen drastischen Rückgang der Mitgliederzahl zu verzeichnen.


Vegetation


Nahezu drei Viertel der finnischen Landfläche sind von Wald bedeckt, der überwiegend aus Fichten und Kiefern bestehender Nadelwald ist. Lediglich im äußersten Süden finden sich auch Wälder aus Espen, Erlen, Ahorn und Ulmen. Ca. 1.200 Blütenpflanzen- und Farnarten sowie etwa 1.000 verschiedene Flechten sind zu finden.


Tierwelt


Im dünn besiedelten Norden gibt es wild lebende Tiere wie Bären, Wölfe, Luchse und Polarfüchse. Die von den Lappen (Eigenbezeichnung: Samen) gezähmten Rentiere kommen in der Wildnis kaum noch vor. Wildgänse, Schwäne, Schneehühner, Schneeammern und Goldregenpfeifer nisten in ganz Nordfinnland. An Süßwasserfischen hat Finnland neben Lachsen auch noch Forellen aufzuweisen. Entlang der Küste leben Robben.

Kulinarisches


Die finnische Küche hat eine Reihe einheimischer Spezialitäten zu bieten, die sowohl westliche als auch russische Einflüsse zeigen. Besonders gut sind dabei die Fischgerichte mit Lachs, Regenbogenforelle oder Barsch. Auch Fleischgerichte mit Rentier oder Wild sind sehr zu empfehlen. Hier einige Spezialitäten: Graavi lohi (gebeizter Lachs), Mäti (Kaviar von frischen Fischen), Poronpaisti (Rentierbraten), Lanttulaatikko (Steckrübenauflauf). Als Süßspeise ist die Kiisseli, eine Beerengrütze aus Waldbeeren mit Milch oder Sahne hervorzuheben. Wer gern Sekt oder Liköre trinkt, sollte den finnischen Sekt aus Johannis- oder Stachelbeeren oder die Waldfruchtliköre einmal probieren. Für finnische Verhältnisse preisgünstig isst man in den "baari" oder "kahvila" genannten Selbstbedienungsrestaurants, in denen außer Leichtbier keine alkoholischen Getränke ausgeschenkt werden.


Souvenirs


Bestseller unter den Souvenirs sind Glas, Schmuck, Keramik, Kunsthandwerk und Pelze. Wer das finnische Design liebt, kauft Waren von u.a. Aarikka (Design aus Holz, Modeschmuck), Arabia (Glas, Porzellan, Steingut, künstlerische Objekte), Kalevala Koru (traditioneller Schmuck nach historischen Mustern) oder Pentik (Keramik, Pelze, Lederbekleidung).


Duty Free


Einreise aus EU-Ländern


Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln und für Åland, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").


Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.


Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:


TABAKWAREN - für Personen ab 18 Jahren: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak. Diese Richtmengen gelten allerdings nur, wenn die Tabakwaren eine Warnung vor den gesundheitlichen Risiken durch Tabak, die Angabe des Teer-, Nikotin- und Kohlenmonoxidgehaltes und Informationen, die die Identifizierung und Rückverfolgung des Produktes ermöglichen, in finnischer und schwedischer Sprache aufweisen. Ohne eine solche Beschriftung dürfen nicht mehr als 200 Zigaretten, 50 Zigarren, 100 Zigarillos und 250 Gramm Pfeifen- oder Zigarettentabak eingeführt werden;


Es dürfen, für den eigenen Bedarf, pro Person jährlich 1.000 Gramm Schnupftabak, die in einem anderen EU-Land erworben wurden, eingeführt werden. Es ist verboten Schnupftabak als Geschenk einzuführen.


ALKOHOLISCHE GETRÄNKE - Getränke mit einem Alkoholgehalt über 22 Volumenprozent nur für Personen ab 20 Jahren, andere alkoholische Getränke für Personen ab 18 Jahren: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.


Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist. Alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt von über 80 Prozent dürfen NICHT eingeführt werden.


Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.


KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden (jedoch kann auf Fähren die Mitnahme von Kraftstoff im Reservekanister aus Sicherheitsgründen verboten sein).


Einreise aus Drittländern


Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.


Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:


alkoholische Getränke - für Personen ab 20 Jahren 1 Liter alkoholische Getränke (Alkoholgehalt über 22 Volumenprozent) oder ab 18 Jahren 2 Liter Aperitifs (maximal 22 Volumenprozent) oder Schaumwein und 4 Liter nicht schäumende Weine und 16 Liter Bier (Alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt von über 80 Prozent dürfen NICHT eingeführt werden!);


Tabakwaren - für Personen ab 18 Jahren 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (maximal 3g/Stück) oder 50 Zigarren und 250 g loser Tabak und nicht mehr als 10 ml Verbrauchsstoff für E-Zigaretten;


eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;


Andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende, für Einreisende auf anderen Verkehrswegen bis zu einem Gesamtwert von 300 Euro; für Reisende unter 15 Jahren gilt die Freimenge von 175 Euro unabhängig vom Einreiseweg.


Videogeräte sind deklarationspflichtig.


Bei LEBENSMITTELN gibt es besondere Vorschriften, s. Abschnitt "Pflanzen und Lebensmittel".


TREIBSTOFF: Der im normalen Treibstofftank eines Fahrzeugs enthaltene Treibstoff ist zoll- und steuerfrei. Zusätzlich sind bei Pkw und Motorrädern bis zu 10 Liter Treibstoff in Reservekanistern abgabenfrei erlaubt. Auf den meisten Fährschiffen ist die Mitnahme von Treibstoff in Reservekanistern allerdings verboten.

Klimainformationen


Finnland hat mäßig warme Sommer und kalte, schneereiche Winter. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen im Sommer, in den Wochen von Anfang Juni bis Mitte September, bei etwa 13°C. Während der wärmsten Monate, im Juni und Juli, kann das Thermometer bis auf 28/30°C steigen. Die finnischen Winter sind sehr lang und kalt; sie dauern vier bis sechs Monate und die durchschnittlichen Temperaturen liegen bei -3°C bis -15°C. Die Wintersaison ist im Süden von Januar bis März und in Lappland von Mitte November bis Ende April.


Die Mitternachtssonne scheint am 70. Breitengrad im Zeitraum von Mitte Mai bis Ende Juli.


Beste Reisezeit


Die beliebteste Sommerreisezeit sind die Monate Juni und Juli. Wintersportler besuchen Finnland am besten in der Zeit von Februar bis Mitte April.

Vorgeschriebene Impfungen


Keine.


Empfohlene Impfungen


Saisonal FSME.


Informationen zur Malaria


Malaria


Keine.


Verbreitung


Finnland ist malaria-frei.

Währung


Währungseinheit


Währungseinheit: Euro ( EUR)


1 Euro = 100 Cent.


Derzeitiger Kurs:


1 US-$ = ca. 0,87 EUR


Hinweise


1- und 2-Eurocent-Münzen werden in Finnland nicht mehr geprägt und, da alle Preise auf die nächsten 5 Cent auf- oder abgerundet wurden, auch nicht mehr benötigt. Sie werden aber als Zahlungsmittel akzeptiert.


Devisenbestimmungen/Umtausch


Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise aus einem Nicht-EU-Land sowie bei Ausreise in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).


Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Internationale Kreditkarten: Ja - werden häufig akzeptiert.


Geldautomat: Ja - An den Geldautomaten kann mit der mit Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Zeichen) Bargeld abgehoben werden.

Auskunftstellen



Visit Finland
c/o Finpro


Porkkalankatu 1
00181
Helsinki
Finnish Tourist Board
P.O. Box 358
00181 Helsinki/Finnland
(00358) 294 69 51
visitfinland.info@visitfinland.com


Deutsch-Finnische Handelskammer
Mikonkatu 25
00100
Helsinki
Deutsch-Finnische Handelskammer
P.O. Box 83
00101 Helsinki/Finnland
(00358 9) 64 28 59
(00358 9) 612 21 20
www.dfhk.fi
info@dfhk.fi
Mo-Fr 9-12 Uhr, 13-16 Uhr


Finland Central Chamber of Commerce
World Trade Center Helsinki


Aleksanterinkatu 17
00101
Helsinki
Finland Central Chamber of Commerce
P.O. Box 1000
00101 Helsinki/Finnland
(00358 9) 65 03 03
(00358 9) 42 42 62 00
keskuskauppakamari@chamber.fi
Mo-Fr 8-16 Uhr



Botschaften und Konsulate


Von Deutschland



TAMPERE siehe Ylöjärvi


Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
c/o Sundborn Oy


Juhana Herttuan puistokatu 23
20100
Turku
Honorary Consul of the Federal Republic of Germany


c/o Sunborn Oy
PL 100
20101 Turku/Finnland
(00358 2) 445 45 20
(00358 2) 445 45 01
turku@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Regionen Varsinais-Suomi und Satakunta


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Helsinki


Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
c/o Vaasan Käyttöauto


Rantamaantie 35
65350
Vaasa /Finnland
(00358 6) 315 63 02
(00358 6) 315 63 00
vaasa@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Regionen Etelä-Pohjanmaa, Pohjanmaa und Keski-Pohjanmaa


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Helsinki


Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
c/o Avant Tecno Oy


Ylötie 1
33470
Ylöjärvi /Finnland
(00358 3) 348 55 11
(00358 3) 347 88 21
tampere@hk-diplo.de
vorübergehend geschlossen.
Amtsbezirk: Regionen Kanta-Häme und Pirkanmaa


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Helsinki


Botschaft von Finnland


mit Konsularabteilung
Rauchstraße 1
10787
Berlin
(0 30) 50 50 33 33
(0 30) 50 50 30
www.finnland.de
info.berlin@formin.fi
Mo bis Fr 9-12 Uhr
Geschäftsbereich der Konsularabteilung:


Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen


Honorarkonsulat von Finnland
Präsident-Kennedy-Platz 1a
28203
Bremen
Honorarkonsulat von Finnland
Postfach 286153
28361 Bremen
(04 21) 398 33 18
(04 21) 398 33 30
finn_konsulat@blg.de
Di 9-12 Uhr und nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)
(im Land Niedersachsen nur die Landkreise Ammerland, Cloppenburg, Friesland, Oldenburg, Wesermarsch, und Wittmund sowie die kreisfreien Städte Delmenhorst, Oldenburg und Wilhelmshaven)


Honorarkonsulat von Finnland
c/o Kluge und Partner


Kaiser-Wilhelm-Ring 10
40545
Düsseldorf
(02 11) 15 94 94 02
(02 11) 15 94 94 00/01
FinnischesHonorarKonsulat@juergen-kluge.com
nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat von Finnland
c/o Hasche Sigle


Neue Mainzer Str. 2-4
60311
Frankfurt/Main
(0 69) 97 94 69 34
(0 69) 97 94 69 33
HonorarkonsulFinnlandFrankfurt@t-online.de
Mo bis Do 9-12 Uhr, nachmittags nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat von Finnland
Am Sandtorkai 30 (Kesselhaus)
20457
Hamburg
(0 40) 39 80 31 01
(0 40) 39 80 31 10
stadel@mcfcorpfin.com
Mo bis Fr 9-12 Uhr, nachmittags nach Vereinbarung


Honorarkonsulat von Finnland
Karl-Wiechert-Allee 55
30625
Hannover
(05 11) 57 01 14 01
(05 11) 57 01 25 25
Fin.Kon@concordia.de
Di bis Do 10-12
(keine Visumerteilung)
mit Ausnahme der Landkreise Ammerlan, Cloppenburg, Friesland, Oldenburg, Wesermarsch und Wittmund sowie der kreisfreien Städte Delmenhorst, Oldenburg und Wilhelmshaven


Honorarkonsulat von Finnland
c/o Rud. Prey GmbH Co. KG


Rendsburger Landstraße 187
24113
Kiel
(04 31) 689 91 00
(04 31) 689 91 02
honorarkonsulfinnland@kiel.prey.de
Mo bis Do 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)
(mit Ausnahme der Stadt Lübeck und der Kreise Herzogtum Lauenburg, Ostholstein, Bad Segeberg und Stormarn)


Honorarkonsulat von Finnland
c/o Industrie- und Handelskammer zu Lübeck
23554
Lübeck
(04 51) 60 06 42 41
(04 51) 600 62 41
lorenz@ihk-luebeck.de
Mo bis Do 8:30-17 Uhr, Fr 8:30-16 Uhr
(keine Visumerteilung)
Nur die Stadt Lübeck und die Kreise Herzogtum Lauenburg, Ostholstein, Bad Segeberg und Stormarn


Honorarkonsulat von Finnland
Maria-Theresia-Straße 6
81675
München
(0 89) 414 14 75 10
schoeller@honorarkonsulfinnland.de
Di bis Do 15-17 Uhr
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat von Finnland
c/o Pricewaterhouse Coopers AG


Friedrichstraße 14
70174
Stuttgart
(07 11) 250 34 53 06
(07 11) 250 34 52 04
smith.finnischeskonsulat@de.pwc.com
Mo bis Fr 9-17 Uhr
(keine Visumerteilung)


Embassy of the Federal Republic of Germany
Krogiuksentie 4 B
00340
Helsinki /Finnland
(00358 9) 45 85 85 90
(00358 9) 45 85 80
www.helsinki.diplo.de
Amtsbezirk: Finnland


Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
c/o Broman Group Oy


Tulliportinkatu 55
80130
Joensuu
Saksan liittotasavallan kunniakonsuli
c/o Broman Group Oy, PL 169
80101 Joensuu/Finnland
(00358 13) 254 41 99
(00358 44) 700 78 00
joensuu@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Region Pohjois-Karjala


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Helsinki


Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
c/o Keskisuomalainen Oyj


Aholaidantie 3
40320
Jyväskylä
Saksan liittotasavallan kunniakonsuli
c/o Keskisuomalainen Oyj


PL 159
40101 Jyväskylä/Finnland
(00358 14) 62 24 20
(00358 14) 62 20 00
jyvaeskylae@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Region Keski-Suomi


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Helsinki


Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Ihalankatu 11
53600
Lappeenranta /Finnland
(00358 20) 41 41 23
(00358 40) 585 23 55
lappeenranta@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Regionen Kymenlaakso und Etelä Karjala


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Helsinki


Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Mariehamn Axtours.ax Ab


Ålandsvägen 36
22100
Mariehamn /Finnland
(00358 01) 85 12 13
aland@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Åland-Inseln


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Helsinki


Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
c/o Pörhön Autoliike Oy


Nuottasaarentie 6
90400
Oulu /Finnland
(00358 20) 762 40 03
(00358 20) 762 44, 762 40 01
oulu@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Regionen Pohjois-Pohjanmaa und Kainuu


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Helsinki


Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
c/o Rauman Satama Oy


Hakunintie 19
26100
Rauma /Finnland
(00358 2) 822 63 69
(00358 2) 837 11, 503 03 97 00
rauma@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Region Satakunta


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Helsinki


Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
c/o Lapland Safaris


Koskikatu 1
96200
Rovaniemi /Finnland
(00358 16) 331 12 12
rovaniemi@hk.diplo.de
Amtsbezirk: Region Lappi


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Helsinki



Sehenswertes


Helsinki


Helsinki, die finnische Hauptstadt und das Tor zur Ostsee, ist eine von Meer und Inseln umgebene Stadt mit einer ereignisreichen Geschichte. Im Jahr 2000 feierte sie ihr 450-jähriges Bestehen. Von der 1550 gegründeten Hüttensiedlung des schwedischen Königs Gustav Wasa und der schwedischen Herrschaft bis zur Stellung als russische Provinzzentrale im 19. Jahrhundert und als Hauptstadt eines unabhängigen Finnlands ab 1917 ist Helsinki fünfmal niedergebrannt und hat einen Bürgerkrieg überstanden. Die wechselvolle Geschichte hat das Stadtbild geprägt - heute ist sie durch die Synthese östlicher und westlicher Kultur gekennzeichnet. Empirebauten, Gebäude im Stil der finnischen Nationalromantik mit wuchtigen Säulen und des Funktionalismus, der modernen finnischen Architektur, sind genauso zu bewundern wie östliche Einflüsse in der orthodoxen Uspenski-Kathedrale. Entsprechend ist Helsinki auch eine wichtige Drehscheibe der zunehmenden Kommunikation zwischen Ost und West.


Ausgedehnte Parks und Anlagen sorgen in Helsinki für viel Grün. Die schwedische Seefestung Sveaborg auf einer Insel vor Helsinki aus dem Jahr 1748, heute Suomenlinna genannt, gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Der Titel der "Kulturhauptstadt Europas", der Helsinki gemeinsam mit acht europäischen Städten im Jahr 2000 verliehen wurde, hat die Lebensqualität in Helsinki weiter verbessert und für die finnische Kultur im Ausland geworben. Heute ist das erstaunlich quirlige und höchst internationale Helsinki eine Stadt im Umbruch. Neue Gebäude wie das Museum für moderne Kunst, Kiasma, das im Volksmund als "Wal", "Kürbis" und "U-Boot" bezeichnet wird, und das moderne Verlagshaus der größten finnischen Tageszeitung Helsingin Sanomat sind Ausdruck des Wandels in der Stadt.


Südfinnland


Im Süden Finnlands treffen schon seit Jahrhunderten Einflüsse aus Ost- und Westeuropa aufeinander. Hier kann der kulturell interessierte Besucher der alten Königsstraße folgen und viele Sehenswürdigkeiten aus Vergangenheit und Gegenwart entdecken. Geschichte, Kunst, Kultur und Einkaufsvergnügen lassen sich in den lebhaften Hafenstädten des Südens finden und auch für Wasser- und Naturliebhaber wird etwas geboten. Um den Süden Finnlands kennen zu lernen, bietet sich aber auch eine Bootstour entlang der von zahlreichen Inseln gesäumten Küste an. Am südlichsten Punkt Finnlands liegt der beliebte Badeort Hanko. Wer an Industriegeschichte interessiert ist, sollte die beiden Eisenhüttendörfer Fiskars und Billnäs oder die älteste Eisenhütte Finnlands in Mustio, Karjaa, besuchen. Auch die kleine Stadt Lohja am Lohjanjärvi-See bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten u.a. das Kalkgrubenmuseum Tytyri. Gerade eine halbe Stunde von Helsinki entfernt liegt der Tuusulanjärvi-See. Hier gründete sich vor hundert Jahren eine Künstlerkolonie, der u.a. Jean Sibelius, der berühmte finnische Komponist, angehörte. Seine Villa Ainila wurde zum Museum. Die Städte Hyvinkää und Riihimäki sind bekannt für ihre Kunstmuseen und Galerien. Östlich von Helsinki, direkt am Meer, liegen die historischen Städte Porvoo und Loviisa, die mit ihren schönen Cafés und Restaurants zum Schlendern und Verweilen einladen. Während in Porvoo der Dom das Stadtbild prägt, ist die 250 Jahre alte Festung die Sehenswürdigkeit von Loviisa. In den Städten Kotka und Hamina, die dicht an der russischen Grenze liegen, zeigen sich die östlichen Kultureinflüsse besonders deutlich. In Kotka kann man die "Kaiserliche Fischerhütte" von Zar Alexander III. besichtigen. In der gesamten Region finden im Sommer und Herbst zahlreiche kulturelle und sportliche Veranstaltungen statt.


Westfinnland


Die abwechslungsreiche Küste Westfinnlands erstreckt sich über gut 700 Kilometer vom Süden bis in den Norden. Die Region ist von Meer und Natur geprägt, hat aber auch dem kultur- und geschichtsinteressierten Besucher einiges zu bieten. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten von Turku, der alten Hauptstadt Finnlands, gehören die Burg und der Dom aus dem 13. Jahrhundert. Ein Muss für Familien mit Kindern ist Muminland, 20 Fahrminuten von Turku entfernt, wo die "Mummis", drollige Märchenfiguren, besucht werden können. Bezaubernd ist auch die Schärenwelt mit ihren mehr als 41 000 Inseln und Klippen. Von Turku aus können Ausflugsfahrten in die Schärenwelt gebucht werden. Auch mit dem Auto oder mit dem Fahrrad können viele Schären-Inseln besucht werden, da sie mit Brücken oder Fährverbindungen verknüpft sind.


Pori, mit seinem maritimen Flair, ist in jedem Juli Austragungsort des internationalen Pori Jazzfestivals, bei dem sich renommierte Größen des Jazz und anderer Musikrichtungen treffen. In der historischen Küstenstadt Vaasa bieten elf Museen und Kunsthallen Kultur pur. Das Museum der Region Österbotten informiert über die Lebensweise und die Geschichte der Region. Daneben werden Konzerte, Opern und Theateraufführungen angeboten. Nach so viel Kultur erholt man sich im Vergnügungspark Wasalandia, einer tropischen Badelandschaft im Inselparadies Vaskiluoto. Sehenswert in der Region Vaasa ist auch der Tierpark Ähtäri.


Åland-Inseln


Ein Reiseziel für Sportler, Aktivurlauber und Familien sind die 6.500 Åland-Inseln, südlich vom finnischen Festland gelegen. Die Inseln sind geprägt durch das Meer und die Seefahrt. (Angler, Wanderer, Golfer, Radfahrer und Segler kommen hier voll auf ihre Kosten. Mariehamn, die einzige Stadt auf den Åland-Inseln, ist ein beliebter Treffpunkt von Einheimischen und Besuchern. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Viermastbarke Pommern, gleich daneben liegt das bekannte Schifffahrtsmuseum. Man erreicht die Inseln auf dem Luft- und dem Seeweg, sowohl vom finnischen Festland als auch von Schweden aus.


Wildmark


Eine Region für Naturliebhaber ist die Wildmark im Nordwesten Finnlands. Rund um den Oulujärvi-See können Angler und Kanuten ihren Sport ausüben. In Rokua liegt der kleinste Nationalpark Finnlands, der mit seiner frischen Luft, dem kristallklaren Wasser der Seen und den Islandmoosfeldern das Herz eines jeden Naturfreundes höher schlagen lässt. Neben Angeln bieten sich Aktivitäten wie Geländereiten, Wandern und im Winter Hundeschlittenfahren oder Skilanglauf an. Auf dem Fluss Oulujoki, der seit jeher als Transportweg von West nach Ost diente, kann man eine gemütliche Flussfahrt unternehmen. Und im Feuchtgebiet Liminganlahti, einem der bekanntesten Vogelbeobachtungsgebiete Finnlands, können Vogelkundler auf Beobachtungstour gehen.


Kainuu


Kainuu im Osten Finnlands ist ein Paradies für den Aktivurlauber. Seen und Flüsse laden zum Angeln und Paddeln ein. Auf den Wanderer warten großartige Berglandschaften, und Mountain-Biker haben viele Routen zur Auswahl. Golfplätze stehen genauso zur Verfügung wie Skipisten und Loipen für Wintersportliebhaber. Auch für historisch und kulturell Interessierte hat die Region etwas zu bieten. An dem großen Oulujärvi-See liegt Kajaani, das Handels- und Kulturzentrum der Region Kainuu. Hier können u.a. die alten Bergruinen und die Bilderkirche von Paltaniemi besichtigt werden. Da der Teerhandel eine große Bedeutung für die Stadt hatte, gibt es im Kajaani Museum eine eigene Teer-Abteilung. Im Kunstmuseum werden wechselnde Ausstellungen gezeigt.


Lappland


Landschaftlich unterscheidet sich Lappland mit seinen Fjälls, den hügeligen Regionen unterhalb der Baumgrenze, und Einöden deutlich vom übrigen Finnland. Hier erwarten den Besucher Ruhe und Einsamkeit, die Vielfalt des Lichts im Sommer und die Erfahrung, welchen Einfluss die Natur auf Körper und Seele haben kann. Ein Höhepunkt für Touristen ist immer wieder die "nachtlose Nacht", auch Mitternachtssonne genannt. Beliebte Reiseziele im finnischen Teil Lapplands sind Kemi, Kemijärvi, Rovaniemi und Tornio. Lappland bietet gute Bedingungen zum Angeln, Goldwaschen, Wandern und Skilaufen.

Reisehinweise


Zurzeit liegt kein Reisehinweis vor.


Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen


RAUCHVERBOT:


In den meisten Restaurants und Kneipen in Finnland besteht ein striktes Rauchverbot. Das Rauchen ist nur noch auf offenen Terrassen sowie in Räumen erlaubt, in denen weder Speisen noch Getränke serviert werden.


Auch in öffentlichen Einrichtungen und am Arbeitsplatz ist das Rauchen verboten.


SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.


Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Ausflugsland

Estland

Landesdaten


Lage


Die Republik Estland ist einer der drei baltischen Staaten. Im Norden grenzt sie an den Finnischen Meerbusen, im Westen an die Ostsee, im Süden an Lettland und im Osten an die Russische Föderation.


Fläche: ca. 45.227 km².


Verwaltungsstruktur: 15 Regionen.


Einwohner


Bevölkerung: ca. 1,3 Millionen


Städte:


Tallinn (Reval; Hauptstadt) ca. 434.000


Tartu (Dorpat) ca. 95.000


Narva ca. 61.100


Pärnu ca. 38.800


Kothla-Järve ca. 38.000


Sprache


Die Amtssprache ist Estnisch. Etwa 35 Prozent der Bevölkerung spricht Russisch. Außerdem werden die Sprachen der Minderheiten (Ukrainisch, Weißrussisch und Finnisch) gesprochen.


Zeitverschiebung


Osteuropäische Zeit = Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +1 Stunde


Da auch in Estland die Sommerzeit gilt, bleibt der Zeitabstand von 1 Stunde immer erhalten.


Stromspannung


Die Netzspannung beträgt 220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.


Flache Eurostecker passen in die vorhandenen Steckdosen, für andere Stecker kann in Ausnahmefällen ein Adapter erforderlich sein.


Telefon/Post


Post


Briefe nach Westeuropa sind in der Regel etwa sechs Tage unterwegs.


Telefon


Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Estland ist 00372, die Vorwahl von Estland nach Deutschland ist die 0049, nach Österreich die 0043 und in die Schweiz die 0041. Telefonkarten gibt es auf der Post, an Zeitungskiosken und bei der Touristeninformation.


NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 112.


Mobilfunk


Netztechnik: GSM 900/1800.


Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Estland von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.


Internet


Länderkürzel: .ee


Internetcafés sind in allen größeren Städten zu finden.


Feiertage


1. Januar (Neujahr), 24. Februar (Unabhängigkeitstag), 19. April (Karfreitag), 1. Mai (Maifeiertag), 23. Juni (Siegestag), 24. Juni (Johannistag), 20. August (Tag der Wiedererlangung der Unabhängigkeit), 24. Dezember (Heiligabend), 25. und 26. Dezember (Weihnachten).


Die Hauptferienzeit geht von Anfang Juni bis Ende August. Geschäftstermine während dieser Monate sowie über Ostern oder zwischen Weihnachten und Neujahr sollte man sich unbedingt bestätigen lassen.


Öffnungszeiten


Banken: Mo bis Fr 9-16 Uhr;


Post: Mo bis Fr 9-18 Uhr, Sa 9.30-15 Uhr;


Hauptpost in Tallinn: Mo bis Fr 7.30-20 Uhr, Sa 9-18 Uhr, So 9-15 Uhr;


Geschäfte: Mo bis Fr 9/10 bis 18/19 Uhr, Sa 8 bis 17 Uhr;


Supermärkte: Mo bis Fr 10-22, Sa und So 10-20 Uhr;


Museen/Galerien: montags geschlossen;


Büros: Mo bis Fr 8.30-17/18 Uhr.


Kleidung


Im Sommer ist leichtere Kleidung ausreichend, für kühle Morgen- und Abendstunden sollte jedoch auch etwas wärmere Kleidung mitgeführt werden. Im Winter (ab November bis Ende März) sollte man entsprechende Kleidung und gefüttertes Schuhwerk dabeihaben. Regenschutz ist das ganze Jahr über empfehlenswert.

Geschichte/Politik


Im dritten vorchristlichen Jahrtausend wanderten die Balten, ein indogermanisches Volk, nach Litauen, Lettland und ins ehemalige Ostpreußen ein. Auch die Esten kamen zu dieser Zeit in das Gebiet. Im 13. Jahrhundert entwickelte sich die Hafenstadt Reval, die heute Estlands Hauptstadt Tallinn ist. Unter den deutschen Ordensrittern wurde sie zur führenden Handelsstadt der östlichen Ostsee. Im 16. Jahrhundert stritten sich Polen, Schweden und Russland um die baltischen Hafenstädte. Die darauffolgende russische Herrschaft im 19. Jahrhundert führte zu einer Verarmung, die wiederum Unruhen und Auswanderung mit sich brachte.


Nach dem ersten Weltkrieg konnten die drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen mehrere Jahre lang als demokratisch regierte Republiken existieren. Doch 1939 kam das Baltikum wieder zu Russland. Durch stalinistische Säuberungen, Deportationen und Massenvernichtungen bluteten die Länder aus. Zwangseinweisungen russischer Arbeiter füllten nach 1945 die Lücken und führten zur Russifizierung: Die Esten wurden fast zur unterdrückten Minderheit im eigenen Land.


Nach 1985, im Zuge von Glasnost und Perestroika, forderten auch die Esten ihre Unabhängigkeit. 1991 schied Estland aus der zerfallenden Sowjetunion aus und wurde zur eigenständigen Republik.


Estland ist seit 01.Mai 2004 Mitglied der Europäischen Union.


Wirtschaft


Estland lebt überwiegend von der Holzverarbeitung (zu Möbeln, Papier und Zellulose), von chemischen und elektrotechnischen Produkten und sogar vom Energie-Export: Als einziges baltisches Land stellt Estland Strom im Überfluss her, indem es in Kraftwerken Ölschiefer verbrennt. Diese Art der Energiegewinnung hat, da sie mit einer erheblichen Luftverschmutzung einhergeht, katastrophale ökologische Folgen. In den letzen Jahre hat die estnische Regierung jedoch immer mehr Geld für den Umweltschutz ausgegeben.


Der Tourismus spielt in Estland noch keine große Rolle, doch die Besucherzahlen steigen; eine direkte Folge der wachsenden Infrastruktur. Immerhin sind die größeren Städte und einige Badeorte an der Ostsee gut auf Besucher eingerichtet.


Religion


Etwa 70 Prozent der Esten ist konfessionslos. Die beiden wichtigsten Glaubensgemeinschaften sind die russisch-orthodoxe und die evangelisch-lutherische Kirche.


Minderheiten bilden Katholiken, Muslime und Juden.


Vegetation


Das Klima im Baltikum ist erstaunlich mild und gibt deshalb vielen Pflanzen gute Lebensbedingungen. Zahlreiche Pflanzen Estlands sind streng geschützt. Naturfreunde haben Möglichkeiten zu interessanten Beobachtungen; vor allem in den Nationalparks. Das einst dicht bewaldete Estland hat nicht mehr so viele Wälder wie früher. In den verbliebenen Waldgebieten wachsen vor allem Kiefern, Fichten und Birken. In den weiten Moorgebieten, die ebenfalls für Estlands Vegetation typisch sind, wachsen interessante Pflanzen, die in den Sommermonaten in den schönsten Farben blühen. Eine der typischen Pflanzen der estnischen Moore und Kiefernwälder ist die rötlich-lila blühende Erika.


Tierwelt


Neben den in Mitteleuropa heimischen Arten wie Rot-, und Schwarzwild, Füchsen und Mardern leben in den Wäldern Wildtiere, die man in unseren Wäldern lange nicht mehr gesehen hat. Allerdings wurden manche (wie Wisente und Biber) erst kürzlich wieder angesiedelt. Andere (vereinzelt Wölfe, Bären und Luchse) haben sich bis heute vor allem in den einsamen Wald- und Moorgebieten Estlands halten können. In den Sumpfniederungen Südost-Estlands sieht man immer wieder mächtige Elche mit ihrem eindrucksvollen Schaufelgeweih. Auch Störche gibt es hier noch häufig.

Kulinarisches


Die estnische Küche wurde nicht von Feinschmeckern ersonnen. Sie ist relativ schwer, aber durchaus schmackhaft, wenn man eine Zunge für Herzhaftes nach Großmutterart hat. Zum Frühstück gibt es Fisch und Würstchen. Die Suppen sind solide - mit Gemüse, Brot oder Milch. Es gibt viel Kartoffeln, Schweinefleisch, Sahne. Fisch wird vorzugsweise geräuchert oder mariniert gegessen. Berühmt sind die Tallinner Sprotten.


Blinys, die es überall im Baltikum gibt, sind kleine Pfannkuchen - meist mit saurer Sahne oder Fisch gefüllt. Grüne Suppe ist eine estnische Spezialität. Sie besteht aus verschiedene Gemüse, viel Zwiebeln und Speckwürfeln.


Man trinkt Kaffee oder Tee. Einheimisches Bier ist für westliche Biertrinker meist zu dünn - es gibt allerdings Ausnahmen. Wer mehr zu zahlen bereit ist, bekommt vertraute Biermarken vorgesetzt. Wein und Sekt kommen fast immer aus Russland oder Georgien und sind für unseren Geschmack meist zu süß. Wodka wird fast überall in guter (sehr starker!) russischer Qualität gebrannt.


Beeren- und Fruchtsäfte sind meist ausgezeichnet (was man von den Fabrik-Limonaden nicht sagen kann), Met und Honiglikör gelten als baltische Spezialitäten; in allen drei Ländern gibt es viele Imker.


Sitten und Gebräuche


Traditionen und Trachten werden im ganzen Baltikum gepflegt. Nicht nur die häufigen Kultur-Veranstaltungen sind erlebenswert, sondern auch die ausgelassenen Feste - wie etwa die allenthalben mit Sonnwendfeuern und viel Fröhlichkeit gefeierte Johannisnacht. "Baltica" ist ein internationales Folklorefest, das jedes Jahr in der Hauptstadt eines anderen baltischen Landes stattfindet. Eine der beliebtesten Veranstaltungen ist im Juni das Tallinner Altstadtfest. Da gibt es Konzerte, Theater, Ausstellungen und einen großen Kunst-Markt auf dem Rathausplatz.


Souvenirs


Bernsteinschmuck ist ein klassisches Mitbringsel aus dem Baltikum, ist jedoch häufig nicht aus Estland selbst. Typisch hingegen sind leichte Wollschals aus Haapsalu. Die Esten verstehen sich auf die Holzverarbeitung, so dass man hier schöne Stücke erwerben kann. Auch lederne Bucheinbände sind bemerkenswert. Köstlich ist ein dunkelroter Likör "vana Tallinn", der in den Alkoholläden erstanden werden kann.


Duty Free


Einreise aus EU-Ländern


Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für folgende Gebiete: Kanarische Inseln, britische Kanalinseln, französische Überseegebiete, Åland, autonome Mönchsrepublik Athos, Gibraltar, Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").


Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.


Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:


TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;


ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.


Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.


Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.


KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter (max. 10 Liter) mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.


REISENDEN UNTER 18 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für alkoholische Getränke und Tabakwaren gewährt.


Einreise aus Drittländern


Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.


Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:


- 40 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 50 g Tabak;


- 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein;


- 4 Liter nicht schäumende Weine;


- 16 Liter Bier;


- eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln (maximal 10 Präparate und davon jeweils höchstens 5 Originalverpackungen, mit ärztlicher Bescheinigung falls verschreibungspflichtig);


- andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende, für Reisende auf anderen Verkehrswegen bis zu einem Gesamtwert von 300 Euro; für Reisende unter 15 Jahren gilt die Freimenge von 175 Euro unabhängig vom Einreiseweg;


- Reservekanister Treibstoff mit maximal 10 Litern Inhalt.


Milch- und Fleischprodukte dürfen nicht zollfrei eingeführt werden.


REISENDEN UNTER 18 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Tabakwaren und alkoholische Getränke gewährt.

Klimainformationen


Das Klima Estlands zeichnet sich durch kalte, lange Winter und kurze, relativ warme Sommer aus. So kann man erst im April mit den ersten Frühlingsanzeichen rechnen. Es kann sogar vorkommen, dass es noch im Juni zu Nachtfrösten kommt. Die Temperaturen, die im Winter gemessen werden, betragen im Durchschnitt -3°C im Süden des Landes und -7°C im Norden. Tiefsttemperaturen von -25 bis -30°C sind zu dieser Jahreszeit in Estland keine Seltenheit. Die durchschnittlichen Temperaturen im Sommer liegen zwischen 13 und 17°C. Der meiste Regen fällt in den Sommermonaten von Juli bis September. So liegt die durchschnittliche Niederschlagsmenge in diesen Monaten bei 71 bis 75 mm, wogegen sie in den übrigen Monaten 40 mm nicht überschreitet.


Beste Reisezeit


Mai bis September.

Vorgeschriebene Impfungen


Keine.


Empfohlene Impfungen


Saisonal FSME.


Informationen zur Malaria


Malaria


Keine.


Verbreitung


Estland ist malaria-frei.


Ärztliche Hilfe


TALLINN: Teet Lainevee (spricht Englisch), Kuldnoka Str. 14-19,, Tallinn, Tel. (06) 55 93 87, priv. 55 96 80.

Währung


Währungseinheit


Währungseinheit: Euro (EUR)


1 Euro = 100 Cent.


Derzeitiger Kurs:


1 US-$ = ca. 0,87 EUR


Hinweise


Am 1. Januar 2011 wurde in Estland der Euro als offizielles Zahlungsmittel eingeführt. Der Wechselkurs ist durch die Rechtsakten der Europäischen Union bestimmt: 1 Euro = 15,6466 Kronen. Alte estnische Kronen können nur noch bei der estnischen Zentralbank (Eesti Pank) umgetauscht werden.


Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)


Devisenbestimmungen/Umtausch


Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Ein- und Ausreise ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).


Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Internationale Kreditkarten: Ja (EuroCard/MasterCard, American Express, Visa, Diners Club) - werden in größeren Hotels, Restaurants und Geschäften akzeptiert.


Geldautomat: Ja - Bargeldabhebung mit internationalen Kreditkarten, in größeren Städten auch mit mit Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Zeichen), möglich.

Auskunftstellen



Estonian Tourist Board/Enterprise Estonia
Lasnamäe 2
11412
Tallinn /Estland
(00372 6) 27 97 01
(00372 6) 27 97 70
www.visitestonia.com
tourism@eas.ee


Deutsch-Baltische Handelskammer in Estland
Suurtüki 4b
10133
Tallinn /Estland
(00372 6) 27 69 50
(00372 6) 27 69 40
www.ahk-est.ee
info.ee@ahk-balt.org


Eesti Kaubandus-Tööstuskoda


Estonia Chamber of Commerce and Industry
Toom-Kooli 17
10130
Tallinn /Estland
(00372 6) 04 00 61
(00372 6) 04 00 60
www.visitestonia.com
koda@koda.ee



Botschaften und Konsulate


In Deutschland



MÜNCHEN siehe Grasbrunn


Honorarkonsulat der Republik Estland
Mozartstr. 21
19053
Schwerin
(03 85) 555 73 20
j.leisse@ra-leisse.de
nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat der Republik Estland
Mittlerer Pfad 19
70499
Stuttgart
(0 711) 21 57 62 02
Konsulat.Estland@t-online.de
Di 10-12, Mi 13-15 Uhr
(keine Visumerteilung)


Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Toom-Kuninga 11
15048
Tallinn /Estland
(00372 6) 27 53 00
www.germany.ee
Amtsbezirk: Estland


Botschaft der Republik Estland


mit Konsularabteilung
Hildebrandstraße 5
10785
Berlin
(0 30) 25 46 06 01
(0 30) 25 46 06 02
www.estemb.de
Embassy.Berlin@mfa.ee
Botschaft Mo bis Fr 9-13, 14-16 Uhr, Konsularabteilung Mo bis Do 9.30-12.30 Uhr


Honorarkonsulat der Republik Estland
Münsterstraße 18
53111
Bonn
(0 228) 604 69 95
(0 228) 604 69 17
honorarkonsul@estland-nrw.de
nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat der Republik Estland
c/o Geo. Gleistein Sohn GmbH


Heidlerchenstraße 7
28777
Bremen
(0 421) 690 49 99
(015 22) 133 68 66
honorarkonsul@estland-bremen.de
nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat der Republik Estland
Uerdinger Straße 58-62
40474
Düsseldorf
(02 11) 43 23 11
(02 11) 43 22 37
estonianconsulate@metallnrw.de
nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat der Republik Estland
Liebigstraße 20
60323
Frankfurt am Main
(0 69) 874 03 07 59
(0 69) 874 03 37 50
honorarkonsulin@estland-hessen.de
Do 10-13 Uhr und nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat der Republik Estland
Gut Keferloh 1a
85630
Grasbrunn bei München
(0 89) 46 23 14 30
estonianconsulate.bayern@klmunich.de
nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat der Republik Estland
Alsterufer 45 (Eingang Badestraße 38)
20354
Hamburg
(0 40) 450 40 51
(0 40) 450 40 26
estland@t-online.de
Do 10-12 Uhr
(keine Visumerteilung)



Honorarkonsulat der Republik Estland
Bergstr. 2
24103
Kiel
(04 31) 519 44 95
(04 31) 519 44 94
info@estonian-consulate-sh.de
Mo und Fr 10-13 Uhr
(keine Visumerteilung)



Ärztliche Hilfe


TALLINN: Teet Lainevee (spricht Englisch), Kuldnoka Str. 14-19,, Tallinn, Tel. (06) 55 93 87, priv. 55 96 80.

Sehenswertes


Tallinn


Die Hauptstadt Estlands, die einst Reval hieß, liegt auf einer Landzunge und gehörte lange Zeit der Hanse an. Sie ist eine lebendige Hafenstadt, die schon immer ganz dem Westen aufgeschlossen war. Ihr schöner mittelalterlich-hanseatischer Stadtkern ist reich an architektonischen Schätzen und Sehenswürdigkeiten. So ist das im gotischen Stil erbaute Rathaus der Stadt einmalig für ganz Nordeuropa. Das kulturelle Angebot ist groß. Zur Erholung wurden ungewöhnlich viele weitläufige Parks und Grünanlagen angelegt.


Will man mehr über das Leben und das Selbstverständnis der Esten erfahren, bietet sich ein Besuch des Freilichtmuseums "Rocca al Mare" an. Dieses von einem Italien-Fan gestiftete Museum (daher der Name) liegt am westlichen Stadtrand, unmittelbar über dem Strand der Kopli-Bucht. Die dort aufgestellten Höfe, Katen, Kirchen und Windmühlen stammen meist aus dem 19. Jahrhundert.


Tartu


Die zweite estnische Hansestadt ist gleichzeitig auch die zweitgrößte des Landes. Tartu, das alte Dorpat, das in der kaum berührten Landschaft der südestnischen Seenplatte liegt, hat eine Universität, die schon 1632 von dem Schwedenkönig Gustav Adolf gegründet wurde. Hier befindet sich Estlands geistiger Mittelpunkt. Die Stadt hat viel Atmosphäre. Ist das Wetter schön, wimmelt es auf Straßen und Plätzen, in Parks und Cafés von Studenten. Ein besonders reiches kulturelles Angebot und viele Museen erwarten den Besucher. Hinter dem weiten klassizistischen Rathausplatz erhebt sich der Domhügel mit der mächtigen Ruine der romanisch-gotischen Domkirche, deren guterhaltener Chor heute das geschichtliche Museum der Universität beherbergt.


Haapsalu


Hinter den unschönen Randbezirken dieser Hafenstadt verbirgt sich die im Mittelalter auf einer Landzunge angelegte Altstadt. Heute stammen zwar die meisten Bauten aus dem 19. Jahrhundert, doch an heimeliger Atmosphäre fehlt es nicht. Inmitten der verwinkelten Altstadt erheben sich die mächtige Ruine der alten Bischofsburg sowie der ebenfalls aus dem 13. Jahrhundert stammende Dom.


Pärnu


Die freundliche Hafenstadt ist der beliebteste Ferienort Estlands. In der Altstadt stehen zahlreiche Kirchen und Bauten aus der Zeit des 17. bis 19. Jahrhunderts. Niedrige Holz- und Steinhäuser mit attraktiven Läden und Gaststätten säumen die autofreie Hauptstraße. Hinter dem schönen Kurpark liegt die hufeisenförmige Bucht von Pärnu mit ihren weiten, schneeweißen Sandstränden.


Saaremaa


Estland hat etwa 1.500 Inseln. Saaremaa ist die größte und ist landschaftlich zauberhaft; mit tiefen Buchten, Halbinseln, Dünen, Wacholderheiden und flachen Strandseen. Der Westen mit seinen artenreichen Hochmooren und idealen Brutplätzen für vielerlei Vogelarten steht unter Naturschutz. Ebenfalls geschützt sind die Kraterseen von Kaali (im Südosten), die von einem Meteoritenaufschlag stammen. Sechs kleine Felseninseln an der Westspitze der Insel sind Brutplätze von 33 verschiedenen Vogelarten. Die Inselhauptstadt Kuressaare an der südöstlichen Küste ist ein Moorbad mit einer gut erhaltenen Bischofsburg sowie einer attraktiven Altstadt.


Rakvere


An dieses Städtchen mit der Ruine einer alten Ordensburg, schließt sich nordwestlich der Lahemaa-Nationalpark an. Dieser 650 qkm große Park umfasst im Norden die Küste mit ihren Inseln, Halbinseln, Buchten, Sandstränden und wenigen kleinen, nur auf Sandpisten zu erreichenden Fischerorten sowie im Süden das Küstentiefland mit wildreichen Kiefern- und Fichtenwäldern. In den vielen Wasserläufen und Seen laichen Lachse und Meeresforellen. Prächtige alte Gutshöfe dienen als Museen.


Nationalpark Lahemaa


Dieser wohl bedeutendste Nationalpark Estlands befindet sich im Norden des Landes und ist von Tallinn aus schnell zu erreichen. Das Landschaftsbild ist geprägt von einer zerklüfteten Küste mit vielen kleinen vorgelagerten Inseln, Wäldern sowie Karst- und Moorgebieten.


Dementsprechend vielseitig ist die hier zu findende Tier- und Pflanzenwelt. Neben vielen Vogelarten leben unter anderen Elche und Braunbären im Nationalpark Lahemaa.


Nationalpark Karula


Der etwa 103 km² große Nationalpark Karula liegt im Süden des Landes, nahe der Stadt Valga. Dies ist Estlands jüngster Nationalpark, 1993 wurde er von einem Naturschutzgebiet zum Nationalpark aufgestuft. Seine Hügellandschaften, Seen, Sümpfe und Wälder bieten vielen Tierarten einen Lebensraum.


Nationalpark Soomaa


Der 371 km² große Nationalpark Soomaa liegt in Zentralestland inmitten einer Moor- und Sumpflandschaft. Das Gebiet wird von mehreren Flüssen durchzogen, die von Überschwemmungswiesen und Wäldern umgeben sind.


Zu den hier lebenden Tieren gehören Braunbären, Wölfe und Füchse, der Eurasische Lux sowie viele Vögel, darunter 8 Adlerarten.


Naturschutzgebiet Endla


Im Hochmoor zwischen Rakvere und Tartu erstrecken sich viele Seen. In dieser Wald- und Moorlandschaft nisten Sumpf- und Wasservögel. Den leichtesten Zugang hat man von der Straße Tartu-Tapa.


Naturschutzgebiet Matsalu


Mit 486 km² umfasst das Schutzgebiet die gesamte Bucht Matsalu (südlich von Haapsalu). Es ist eines der wichtigsten Vogelschutzgebiete Europas. Auf den Strandwiesen und Waldheiden am Unterlauf des Kasari-Flusses rasten und nisten unzählige Zugvögel von rund 250 Arten.

Reisehinweise


Es besteht eine hohe Diebstahlgefahr für Pkw-Reisende, unbedingt sollten Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden, wie z.B. nur bewachte Parkplätze aufsuchen, keine Wertgegenstände im Auto zurücklassen etc.


Kleinkriminalität wie beispielsweise Handtaschendiebstahl u.Ä. ist besonders in Tallin ausgeprägt.


Weitere Informationen zur Sicherheitssituation in Estland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.


Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen


ALKOHOLGENUSS: In Tallinn ist das Trinken von Alkohol auf öffentlichen Plätzen verboten. Verstöße gegen dieses Verbot werden mit Geldbußen bestraft.


RAUCHVERBOT: In Gaststätten ist das Rauchen verboten. Nur in abgetrennten Raucherräumen, die nicht mit Speisen und Getränken betreten werden dürfen, gilt dieses Rauchverbot nicht. Unerlaubtes Rauchen kann mit einem Ordnungsgeld von ca. 75 EUR belegt werden.


REFLEKTOREN: Fußgänger sind sowohl innerorts als auch außerhalb von Ortschaften dazu verpflichtet, bei schlechter Sicht sowie bei Dunkelheit Reflektoren oder eine Lichtquelle auf der Oberkleidung zu tragen.


SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.


Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Russland

Landesdaten


Lage


Die Russische Föderation ist der eigentliche Kernstaat der GUS (Gemeinschaft Unabhängiger Staaten).


Sie liegt im östlichen Teil Europas und im westlichen und nördlichen Teil Asiens. Die Russische Föderation wird im Norden und Nordosten begrenzt durch die Barentssee und das Nordpolarmeer, im Osten durch die Bering-Straße und das Ochotskische Meer.


Im Südosten und Süden hat die Russische Föderation Grenzen mit der Volksrepublik China, Korea-Nord, der Mongolei, Kasachstan, Georgien und stößt weiterhin an das Kaspische Meer und das Schwarze Meer. Seit März 2014 zählt die Russische Föderation auch die Halbinsel Krim am Schwarzen Meer, gegenüber der russischen Taman-Halbinsel, zu ihrem Staatsgebiet.


Im Westen grenzt die Russische Föderation an die Ukraine, Belarus/Weißrussland, Lettland, Estland, Finnland und Norwegen.


Die Russische Exklave Kaliningrad/Königsberg wird im Norden und Osten umschlossen von Litauen, im Süden von Polen und im Westen von der Ostsee.


Fläche: 17.075.400 km² (inklusive Kaliningrad)


Verwaltungsstruktur:


21 Republiken: Adygeya, Altay, Bashkortostan, Buryatiya, Chechnya, Chuvashiya, Dagestan, Ingushetiya, Kabardino-Balkariya, Kalmykiya, Karachaevo-Cherkesiya, Kareliya, Khakasiya, Komi, Mariy El, Mordoviya, Sakha, Severnaya Osetiya-Alaniya, Tatarstan, Tyva, Udmurtiya


9 Regionen ("kray")


46 Verwaltungsregionen ("oblast")


2 autonome Städte (Moskau, St. Petersburg)


1 autonome Region


4 autonome Bezirke


Einwohner


Bevölkerung der Russischen Föderation: ca. 143 Millionen Einwohner.


Städte:


Moskau (Hauptstadt) ca. 11,5 Millionen


St. Petersburg ca. 4,8 Millionen


Nowosibirsk ca. 1,5 Millionen


Jekaterinburg ca. 1,3 Millionen


Nishni Nowgorod ca. 1,3 Millionen


Samara ca. 1,2 Millionen


Omsk ca. 1,2 Millionen


Tscheljabinsk ca. 1,1 Millionen


Ufa ca. 1,1 Million


Kasan ca. 1,1 Millionen


Rostow am Don ca. 1,1 Millionen


Wolgograd ca. 1 Million


Perm ca. 991.500


Krasnojarsk ca. 973.900


Saratow ca. 837.800


Wladiwostock ca. 592.100


Sprache


Die Amtssprache der Russischen Föderation ist Russisch. Daneben existieren die eigenen Sprachen der russischen Republiken sowie mehr als 80 Minderheitensprachen.


Zeitverschiebung


In Russland gibt es keine Zeitumstellung zwischen Sommer- und Winterzeit (2014 wurde letztmalig umgestellt).


Die Zeitumstellung (Ende März bis Ende Oktober) in Europa bewirkt, dass je nach Zeitzone in Russland noch eine Stunde abgezogen werden muss.


Die Russische Föderation liegt in 11 Zeitzonen. Die Spanne der Zeitunterschiede reicht von Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) +1 Stunde im Westen Russlands bis MEZ +11 Stunden im Osten.


KALININGRADER ZEIT +1 Stunde


Kaliningrad und Region



MOSKAUER ZEIT +2 Stunden


Großteil des europäischen Russlands sowie die Autonome Republik Krim (seit 2014 > Russland)


Regionen: Archangelsk - Astrachan - Belgorod - Brjansk - Iwanowo - Jaroslawl - Kaluga - Kirow - Kostroma - Krasnodar - Kursk - Leningrad - Lipezk - Moskau - Murmansk - Nischni - Nowgorod - Nowgorod - Orjol - Pensa - Pskow - Rjasan - Rostow - Saratow - Smolensk - Stawropol - Tambow - Tula - Twer - Uljanowsk - Wladimir - Wolgograd - Wologda - Woronesch


Republiken: Adygeja - Dagestan - Inguschetien - Kabardino-Balkarien - Kalmückien - Karatschai-Tscherkessien - Karelien - Komi - Krim - Mari El - Mordwinien - Nordossetien-Alanien - Tatarstan - Tschetschenien - Tschuwaschien


Autonomer Kreis der Nenzen



SAMARAER ZEIT +3 Stunden


Region: Samara


Republik: Udmurtien



JEKATERINBURGER ZEIT +4 Stunden


Regionen: Perm - Kurgan - Orenburg - Swerdlowsk (Jekaterinburg) - Tjumen - Tscheljabinsk


Republik: Baschkortostan (Baschkirien)


Autonome Kreise: Chanten und Mansen/Jugra (Chanty-Mansijsk) - Jamal-Nenzen



OMSKER ZEIT +5 Stunden


Regionen: Altai - Nowosibirsk - Omsk - Tomsk


Republik: Altai



KRASNOJARSKER ZEIT +6 Stunden


Regionen: Krasnojarsk - Kemerowo


Republiken: Tuwa - Chakassien



IRKUTSKER ZEIT +7 Stunden


Regionen: Transbaikalien - Irkutsk


Republik: Burjatien



JAKUTSKER ZEIT +8 Stunden


Teile von Sacha, Rep.: Jakutsk (Hauptstadt) und alle administrativen Kreise


Region: Amur



WLADIWOSTOKER ZEIT +9 Stunden


Regionen: Primorskij (Primorje) - Chabarowsk - Magadan -Sachalin


Teile von Sacha, Rep.: Oimjakonski - Werchojanski - Ust-Janski


Jüdische Autonome Oblast



SREDNEKOLYMSKER ZEIT +10 Stunden


Teile von Sacha, Rep.: Abyjski - Allaichowski - Momski - Nischnekolymski - Srednekolymski und Werchnekolymski administrative Kreise sowie Sewero



KAMTSCHATKA-ZEIT +11 Stunden


Region Kamtschatka


Autonomer Kreis der Tschuktschen


Stromspannung


In Moskau und in anderen Städten beträgt die Netzspannung in der Regel 220 Volt, 50 Hz.


Telefon/Post


Post


Luftpost benötigt von Moskau und St. Petersburg ca. 10 Tage und mehr, von anderen russischen Städten länger. Wenn man sicher gehen möchte, dass Post auf jeden Fall ankommt, sollte man sie per Einschreiben versenden.


Telefon


Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz in die Russische Föderation ist 007. Die Vorwahlen von der Russischen Föderation nach Deutschland sind 8 (Freizeichen abwarten), dann wählt man 1049 und danach die deutsche Ortsvorwahl ohne Null. Analog dazu wählt man nach Österreich nach der 8 (Freizeichen abwarten) 1043 und in die Schweiz 1041. Neben den privaten Telefonanbietern, die auch Kartentelefone anbieten, gibt es staatliche Telefonbüros (meist in der Nähe des Postamtes) sowie Satellitentelefonbüros, die zuverlässigere Verbindungen bieten, aber auch teurer sind. Das Telefonieren vom Hotel aus ist kompliziert und außerdem sehr kostspielig.


NOTRUFNUMMER: 112.


Mobilfunk


Netztechnik: GSM 900/1800 und 3G 2100.


Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in der Russischen Föderation von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.


Internet


Länderkürzel: .ru


Internetanschlüsse stehen in den Hotels und Internetcafés größerer Städte zur Verfügung.


Feiertage


1. Januar (Neujahrstag), 2. bis zum 4. Januar (Neujahrsfeiertage), 8. Januar (Neujahrsfeiertag), 23. Februar (Tag des Verteidigers des Vaterlandes), 8. März (Internationaler Frauentag), 1. Mai (Tag der Arbeit und des Frühlings), 2. und 3. Mai (öffentliche Feiertage), 9. Mai (Tag des Sieges), 10. Mai (öffentlicher Feiertag), 12. Juni (Nationalfeiertag; Tag der Deklaration über die Staatssouveränität), 4. November (Tag der nationalen Einheit).


Orthodoxer Feiertag: 7. Januar (Weihnachten)


Bitte beachten: Fällt ein Feiertag auf einen Samstag oder Sonntag, ist der darauffolgende oder ein durch die Regierung festgelegter Werktag arbeitsfrei.


Die Hauptferienzeit geht von Anfang Juni bis Ende August. Weitere typische Ferienzeiten sind die ersten zwei Januar- und die ersten zwei Maiwochen. Aber auch die Tage vor und nach offiziellen Feiertagen werden gern für Kurzurlaube benutzt.


Öffnungszeiten


Banken: Mo bis Do ca. 9.30-17 Uhr, Fr ca. 9.30-16 Uhr (oft ohne Mittagspause);


Post: Mo bis Fr 8-20/21 Uhr, Sa, So und an Feiertagen kürzere Öffnungszeiten, in Großstädten oft rund um die Uhr geöffnet;


Geschäfte: Lebensmittelläden in der Regel die ganze Woche von 9-22/23 Uhr, oft ohne Mittagspause. In Großstädten gibt es auch Supermärkte bzw. kleinere Geschäfte (Kioske), die rund um die Uhr geöffnet haben. Kaufhäuser und Shopping Malls oftmals Mo bis So 10/11-20/21/22 Uhr;


Büros: Mo bis Fr 9/10-17/18 Uhr, üblicherweise mit einer Stunde Mittagspause ab 13 Uhr;


Behörden: Mo bis Fr 8/9-17 Uhr, in der Regel mit einer Stunde Mittagspause, oft ab 13 Uhr.


Kleidung


Im Sommer (Juni bis August) sollte man normale Sommerkleidung dabeihaben. Im Frühjahr und Herbst sollte man Übergangskleidung mitnehmen. Außerdem braucht man unbedingt eine Regenjacke oder einen anderen Regenschutz. Im Winter sollte man warme Wollsachen, warme Wintermäntel und gefüttertes, wasserunempfindliches Schuhwerk mitnehmen. Eine warme Kopfbedeckung ist unbedingt notwendig. Dies gilt allerdings nicht für die subtropischen Gebiete am Schwarzen Meer.

Geschichte/Politik


Im sechsten nachchristlichen Jahrhundert kamen Ostslawen in die russische Tiefebene. Um die Jahrtausendwende übernahm man aus Byzanz die christliche Lehre. Im elften Jahrhundert zeigte Kiew (in der benachbarten Ukraine) alle Möglichkeiten fürstlicher Machtentfaltung. Diese feudale Pracht verschwand, als im 13. Jahrhundert die Mongolen ins Land kamen und bis ins 15. Jahrhundert Tribut forderten. Die Stämme im Südwesten Russlands stellten sich daraufhin unter fremden Schutz. So bildeten sich zwei neue Völker heraus: das weißrussische (Belarus) und das ukrainische.


Im Nordosten hingegen formierte sich aus vielen einzelnen Stämmen das Großrussentum. Es hatte seine Zentrale lange Zeit im Osten des Reiches, in Nowgorod. Erst im 14. Jahrhundert übernahm Moskau diese Rolle. Im 15. Jahrhundert befreiten sich die Russen von den Tataren. Im 16. Jahrhundert baute Zar Ivan der Schreckliche als Alleinherrscher die russische Macht aus, eroberte Kasan und Astrachan sowie große Teile von Sibirien. Im 17. Jahrhundert gewannen die Russen auch im Westen Land. Peter der Große versuchte zu Beginn des 18. Jahrhunderts, Russland in Richtung Westen zu orientieren. Neue Hauptstadt wurde St. Petersburg.


Russland wurde nun eine Großmacht und spielte in der europäischen Politik ebenso mit wie im außenpolitischen chinesischen Machtgefüge. 1917 setzte die Februar-Revolution dem Zarenreich ein Ende. 1922 wurde die UdSSR gegründet und 1934 in den Völkerbund aufgenommen.


Nach dem Zweiten Weltkrieg versuchte die UdSSR den inzwischen geschaffenen großen Ostblock zu halten.


1991 begann die Auflösung der UdSSR, die "Gemeinschaft der Unabhängigen Staaten" (GUS) mit Russischer Föderation, Weißrussland und Ukraine wurde gegründet. Bald darauf schlossen sich die Staaten Aserbaidschan, Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Moldau, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan an. Nicht in der GUS-Gemeinschaft ist Georgien.


Mitte März 2014 hat die Schwarzmeerhalbinsel Krim offiziell ihre Unabhängigkeit von der Ukraine nach einem Referendum ausgerufen, Russland wiederum die Krim als Teil der Russischen Föderation anerkannt. Die Ukraine betrachtet die Krim dagegen nach wie vor als eine autonome Republik und Bestandteil ihres Staatsgebiets, weltweit wird der Beitritt der Halbinsel zu Russland ebenso nicht anerkannt.


Wirtschaft


Die Wirtschaft ist noch im Übergang von der Plan- zur Marktwirtschaft. Problematisch ist, dass die ehedem amtlich verordneten Abnahmequoten innerhalb der ehemaligen UdSSR nicht mehr existieren, viele Produkte aber auch im Ausland keine Nachfrage finden.


Russland hat viele Bodenschätze - von der Steinkohle über das Eisenerz zu Stahlveredlern (beispielsweise Vanadium); man findet sie sowohl im Ural als auch in Westsibirien. Erdöl und Erdgas gibt es im Wolgagebiet, im Ural, in Nordkaukasien und in Westsibirien. Russland steht auf dem dritten Platz in der weltweiten Konkurrenz der erdölfördernden Länder. Auch Gold und Diamanten werden gewonnen. Entsprechend der Bodenschätze haben die Eisen- und die Stahlindustrie sowie der Maschinenbau große Bedeutung, daneben auch die chemische und petrochemische Industrie.


Nur etwa 13 Prozent der Landesfläche werden landwirtschaftlich genutzt; dort wird vor allem Getreide angebaut, aber auch Zuckerrüben und Gemüse gedeihen. Die wichtigsten Anbaugebiete liegen im europäischen Russland. Dort züchtet man auch Rinder und Schweine. Beim Holz gehört Russland zu den größten Produzenten der Erde, 45 Prozent der Landesfläche sind bewaldet. Probleme der Landwirtschaft sind mangelnde Produktivität, zu wenig Produktionsmittel, Schwierigkeiten bei Transport und Lagerung.


Der Tourismus konzentriert sich auf die Städte Moskau und St. Petersburg, auf die Schwarzmeerküste und den westlichen Kaukasus.


Religion


72 Millionen orthodoxe Christen, 13 Millionen Muslime (hauptsächlich im Gebiet von Ural und Wolga), 1 Million Katholiken, 1 Million Buddhisten (Südsibirien), 0,5 Millionen Juden sowie Protestanten und weitere Minderheiten.


Vegetation


Im russischen Norden erstreckt sich weithin die Tundra. Auf Frostböden wachsen Moose, Flechten und Kräuter, in den südlicheren Teilen der Tundra auch niedrige Gehölze wie Zwergbirken und Zwergweiden.


Weiter südlich erstreckt sich die Waldtundra mit Birken, Lärchen und Kiefern; diese geht in die Taiga über, die das weltweit größte Waldgebiet darstellt. Hier wachsen Fichten, Tannen und Lärchen, Arven und Kiefern. Weiter in Richtung Süden trifft man im europäischen Teil Russlands auf die Taiga, einen Mischwald mit Birken und Eichen, Buchen und Linden, Ahorn und Fichten. Östlich des Ural stehen meist Birken.


Südlich der Taiga liegt ein breiter Steppengürtel, der zuerst Baumsteppe, dann Grassteppe ist. Die Grassteppe besitzt äußerst fruchtbare Böden. Sie gehören zu den wertvollsten in Russland. Deshalb ist ein großer Teil der Steppe in Äcker umgewandelt worden.


Tierwelt


Im Norden Russlands, an der Küste, ziehen sich polare Regionen hin. Dort sind Walrosse und Robben, Eisbären und viele Seevögel zu Hause. Südlich davon, in der Tundra, trifft man auf Polarfüchse und Schneehasen, Murmeltiere und Lemminge sowie auf Schneehühner. Während des Sommers kommen von Süden auch Rentiere und Wölfe in diese Gegend sowie sehr viele Vögel. Weiter südlich, in der Taiga, sind während der übrigen Jahreszeit Elche und Wölfe zu Hause. Außerdem findet man dort Luchse, Silber- und Blaufüchse, Fischotter und Zobel sowie die zahlreichen Vertreter der mitteleuropäischen Tierwelt; Hasen, Rot- und Schwarzwild, Eichhörnchen, aber auch Biber. In der Gegend vom Amur lebt noch der sehr selten gewordene Sibirische Tiger.


Weiter südlich, wo es in die Steppen geht, hat die Tierwelt durch die bäuerliche Landnutzung sehr abgenommen. Immerhin leben hier noch Lemminge und Murmeltiere, Wiesel und Hamster, vereinzelt auch Wölfe, Steppenfüchse sowie der Steppen- und der Tigeriltis, der Dachs und der Nerz. Die Seiga-Antilope, die fast ausgerottet war, ist inzwischen streng geschützt.

Kulinarisches


In Russland wird traditionell sehr fett und süß gegessen. Auf den richtigen Vitamingehalt, Ausgewogenheit und Kalorienmenge wird kaum geachtet. Obst und Gemüse stehen nicht im Vordergrund, dafür gehören Kohl und Kartoffeln fast immer zum Mittagessen. Sehr beliebt sind in Russland selbst gesammelte Pilze und Beeren.


Zum Frühstück isst man oft Kascha (Haferbrei), Reis mit Milch und Zucker, Eier, Blinis (gerollte Buchweizenpfannkuchen) oder auch heiße Würstchen und Kartoffeln mit Fleischsauce. Zum Trinken gibt es Trinksahne, Kefir, Kaffee oder Tee.


Das Mittagessen ist die wichtigste Mahlzeit der Russen und wird zwischen 14 Uhr und 15 Uhr gegessen. Es besteht häufig aus zwei Gerichten. Das erste ist Suppe, oft Tomaten-, Kohl- oder Rote-Bete-Suppe, das zweite Gericht bilden Fleisch, Kartoffeln und Salat.


Als beliebte russische Speisen gelten auch Pelmeni (Teigtaschen, gefüllt mit drei Sorten Fleisch oder mit Lachs), Piroschki (Hefekuchen, gefüllt mit Kohl, Fleisch, Pilzen oder Fisch) und Okroschka (eine auf Kwas basierende Kaltsuppe mit Gurken, gekochten Eiern und Zwiebeln). Befstroganow (geschnetzeltes Rindfleisch mit Champignons und Zwiebeln), Schaschlik und Fischgerichte, wie Stör, Lachs oder Zander, gelten als typische Hauptgerichte.


Zum Nachtisch sind vor allem Eis und süße Gebäckstückchen empfehlenswert.


Die in Moskau servierten Weine stammen meist aus Georgien, wie der Mukusani, ein voller Rotwein, oder der Zinandali, ein trockener Weißwein. Beim Bier sollte man sich besser an die Importware halten. Tee aus dem Samovar ist die empfehlenswerte Alternative zum unüblichen Kaffee, der am ehesten in den internationalen Hotels so schmeckt, wie ein Kaffeetrinker es erwartet. Nationalgetränk ist der Wodka, der bei so ziemlich jeder Gelegenheit getrunken wird. Das "Wässerchen" mit 40 bis 45 Prozent Alkohol ist das Lebenselixier der Russen. Russen trinken Wodka pur ohne Eis und immer mit einem Trinkspruch "Hinuntergestürzt". Der erste Wodka wird vor dem Beginn der Mahlzeit getrunken.


Kwas, russisches Brotbier, ist seit 1056 bekannt und neben Wodka ebenfalls ein Nationalgetränk in Russland. Es wird in allen russischen Städten für ein paar Kopeken aus großen gelben Fässern abgezapft, es wird aber auch in Flaschen angeboten. Geschmacksvarianten sind Apfel-, Kirsch-, Honig- oder auch Bojaren-Kwas.


Sitten und Gebräuche


In Russland leben über hundert Völker beisammen, die sich - neben der russischen Amtssprache - in einer Vielzahl von Idiomen verständigen.


In Städten oder größeren Orten gilt allgemein: Man ist von alters her ziemlich konservativ, bei der Kleidung, und besonders im gegenseitigen Umgang (sofern noch nicht viel Wodka getrunken wurde). Titel hört man gern, Höflichkeit wird sehr geschätzt.


Besondere Rituale gelten beim Wodka-Trinken in Gesellschaft. Da muss, um unmittelbar nachspülen zu können, neben dem Wodka-Glas ein zusätzliches Getränk bereitstehen (Mineralwasser oder Bier). Ein handfester Imbiss gehört dazu: Gurken, Käse, Wurst. Und dann wird Wodka nur nach einem Toast (auf Russisch: "Tost") und ausschließlich mit einem einheitlichen, gemeinsamen Schluck getrunken.


Souvenirs


In vielen russischen Orten lebt die Tradition des alten Kunstgewerbes noch. Beispiele: Archangelsk, wo man nach wie vor Holz- und Beinschnitzereien, aber auch Geschenke aus Rentierfell herstellt. In Perm werden Schmuck- und Halbedelsteine, die im Ural gefunden wurden, geschnitten und geschliffen. In Jaroslawl versteht man sich auf Silberschmuck, in St. Petersburg auf kleine Puppen. Da gibt es auch die Babuschkas, hohle bunte Holzpüppchen unterschiedlicher Größe, bei denen man eine in die andere hineinstecken kann. Die Möglichkeiten, Souvenirs zu finden, gehen noch viel weiter; in den Städten kann man alle diese Kleinigkeiten kaufen.

Klimainformationen


Von Nord nach Süd ist ein Übergang von arktischem zu kontinentalem Klima mit starken jahreszeitlichen Schwankungen erkennbar.


Im europäischen Teil der Russischen Föderation ist der Sommer, der üblicherweise von Juni bis einschließlich August dauert, warm, und man kann zu dieser Zeit mit viel Sonnenschein rechnen. Gelegentlich kommt es zu Regenfällen. Die durchschnittlichen Temperaturen betragen zu dieser Jahreszeit etwa 17 bis 26°C. Ein sehr angenehmer Monat ist der September. Im Frühling und Herbst ist es kühl.


Im Winter, der in der Regel von November bis März dauert, gibt es Schnee und Frost. Die Temperaturen schwanken zu dieser Jahreszeit zwischen etwa -17 und -1°C. In einigen Regionen der Russischen Föderation sinkt das Thermometer auf Temperaturen von -30°C . Die Kälte ist jedoch meist trocken und deshalb auch leichter zu ertragen. In den südwestlichen Landesteilen sinkt die Temperatur selbst im Januar selten unter 0°C.


Am Schwarzen Meer dauert die Badesaison bei angenehm warmen Temperaturen von Mai bis Oktober; die Temperaturen liegen in den Monaten Dezember bis Februar bei 7 bis 10°C.


Der Norden des europäischen Teils der Russischen Föderation sowie Sibirien und der asiatische Teil der Russischen Föderation haben kurze, nicht übermäßig heiße Sommer, jedoch kalte, sehr lange Winter (5 bis 7 Monate, Temperaturen im Januar teilweise -45 bis -17°C).


Beste Reisezeit


Den europäischen Teil und die südlichen Gebiete der Russischen Föderation, wie z.B. die Region am Schwarzen Meer, bereist man am besten von Mai bis Oktober, in den nördlichen Gebieten ist es in den Sommermonaten am angenehmsten.

Vorgeschriebene Impfungen


Keine.


Empfohlene Impfungen


Hepatitis A, regional FSME,


zusätzlich für Individualreisende Typhus.


Informationen zur Malaria


Malaria


Keine.


Verbreitung


Die Russische Föderation ist malaria-frei.


Ärztliche Hilfe


MOSKAU: Botschaft der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Wolfgang Luster, Moskau, Tel. (0495) 939 92 69, 939 91 07;


ST. PETERSBURG:Prof. Dr. A. Storozchenko (spricht Englisch), Udelny Prospect 22,, St. Petersburg, Tel. (0812) 553 21 01;


JEKATERINBURG:Gebietskrankenhaus Nr. 1, Dr. Oled Beliaev (spricht Deutsch), Wolgogradskaja Str. 165,, Jekaterinburg, Tel. (03432) 28 44 10;


NOVOSIBIRSK:Kranoobsk Bezirkskrankenhaus, Hr. Ortwin Iwanowitsch-Bergen (spricht Deutsch), Novosibirsk, Tel. (03832) 48 02 53;


NISHNIJ NOWGOROD:State Regional Hospital, Dr. V. Zagainov, Rodionova Street 190,, Nishnij Nowgorod, Tel. (08312) 38 95 59;


PERM:Klinik für Kardiologie, Dr. S. Tchazov, Lunatcharskogo Str. 95,, Perm, Tel. (03422) 34 86 74;


SAMARA:Dr. A. Pismenny, 443068 Novo-Saqdovaya Str. 154,, Samara, Tel. (08462) 35 15 91.

Währung


Währungseinheit


Währungseinheit: Rubel (Rbl)


1 Rubel = 100 Kopeken.


Derzeitiger Kurs:


1 Euro = ca. 75,88 Rbl


1 US-$ = ca. 66,63 Rbl


Hinweise


Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)


Devisenbestimmungen/Umtausch


Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Deklaration: Ja - wenn bei der EINFUHR alle Devisen, Rubel, Reiseschecks sowie Wertpapiere den Wert von 10.000 US-$ überschreiten. Ein Exemplar des Deklarationsformulars muss für die Ausreise aufbewahrt werden (siehe Hinweis "bei AUSREISE").


>>>


Schriftliche Deklaration bei der AUSFUHR von Beträgen (Landes- und Fremdwährung) über 3.000 US-$ notwendig. Bei Beträgen über 10,000 US-$ (Summe aller Devisen, Rubel, Reiseschecks und Wertpapiere) ist die Vorlage des bei Einreise ausgefüllten Deklarationsformulars notwendig.


>>>


Bei Verdacht auf Devisenschmuggel kann neben der Konfiszierung des Devisenbetrags und einer Geldstrafe eine mehrmonatige Haftstrafe drohen.


Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Umtausch: Direktzahlungen in Devisen sind nicht erlaubt. Die oft in US-$ angegebenen Preise werden zum Tageskurs in Rubel verlangt. Für den Umtausch sollten nur druckfrische Scheine mitgeführt werden. Es sind für manche Dienstleistungen (z.B. auch Trinkgeld) Devisen in kleinen Scheinen notwendig. Geld und Reiseschecks sollten nur in zugelassenen Banken oder Wechselstuben umgetauscht werden. Jeder Geldwechsel muss auf dem Deklarationsformular vermerkt werden, und alle Quittungen sollten bis zur Ausreise aufbewahrt werden.


Internationale Kreditkarten: Ja (American Express, Diners Club, Visa, EuroCard/MasterCard) - werden in größeren Hotels, Geschäften und Restaurants akzeptiert. Einzelheiten sind vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte erhältlich. Reisende sollten bei der Bezahlung mit Kreditkarte den Reisepass vorweisen können, da es häufig zu Betrügereien im Zusammenhang mit Kreditkarten kommt. In ländlichen Gebieten ist nur Bargeldzahlung möglich.


Geldautomat: Ja - an den Geldautomaten kann man mit Kredit- oder Bankkarte Bargeld abheben. Man sollte sich jedoch nicht ausschließlich auf Geldautomaten verlassen, sondern zur Sicherheit grundsätzlich einen für einige Tage reichenden Bargeldvorrat besitzen. Da es in der Vergangenheit zu Fällen von Missbrauch von Kredit- oder Bankkarte durch manipulierte Geldautomaten gekommen ist, wird beim Einsatz der Karte zu Vorsicht geraten. Reisende sollten sich vergewissern, dass die Automaten nicht manipuliert wurden, und sicherstellen, dass sie bei der Eingabe des PIN-Codes nicht beobachtet werden.


Reiseschecks: Ja - können jedoch nur selten eingelöst werden.


Rücktausch: ist schwierig.

Auskunftstellen



Russia Federal Agency for Tourism
Myasnitskaya Ulitsa 47
101990
Moskau /Russische Föderation
(007) 495 607 76 80, 495 607 36 57
www.ahk.de
rustourism@ropnet.ru


German Industry and Commerce in the Russian Federation


Deutsch-Russische Auslandshandelskammer
1. Kasatschi per. 7
119017
Moskau /Russische Föderation
Deutsch-Russische Auslandshandelskammer
c/o APK Worldwide Courier GmbH


Desenissstraße 54
22083 Hamburg /Deutschland
(007) 495 234 49 51
(007) 495 234 49 50
www.ahk.de
ahk@russland-ahk.ru


Representation of the Chamber of Commerce


in Kaliningrad


Vertretung der Handelskammer in Kaliningrad
Prospekt Mira 49/51
236000
Kaliningrad /Russische Föderation
Reisedienst von Rahden, Ostabteilung


f. Handelskammer Hamburg
Heidkamp 49
28790 Schwanewede
(007 4012) 95 42 36
(007 4012) 95 55 44, 95 44 90
www.hkhamb-ahk-kaliningrad.com
service.hk24@gmail.com


German-Russian Chamber of Commerce
Business-Centrer "Nevsky 68", 3. Etage


Nevsky Pr. 68a, Liter A
191025
St. Petersburg /Russische Föderation
German-Russian Chamber of Commerce
P.O. Box 109 WP 1631
53501 Lappeenranta/Finnland
(007) 812 332 14 16
(007) 812 332 14 15
www.hkhamb-ahk.spb.ru
info@petersburg-ahk.ru; altmann@petersburg-ahk.ru



Botschaften und Konsulate



Konsularabteilung der Botschaft der


Russischen Föderation
Behrenstraße 66
10117
Berlin
Konsularabteilung der Botschaft der


Russischen Föderation
Unter den Linden 63-65
10117 Berlin
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Bad Godesberg
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Bonn
Generalkonsulat der Russischen Föderation
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53177 Bonn
(02 28) 31 21 64
(02 28) 386 79 31
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60318 Frankfurt/Main
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(0 69) 430 08 26 11
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visa@ruskonsulatfrankfurt.de
Mo bis Fr 9-13 Uhr
 


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Frankfurt
(0 69) 20 17 18 36
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Mo bis Fr 9-17 Uhr
Geschäftsbereich: Baden-Württemberg, Hessen



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Am Feenteich 20
22085
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(0 40) 229 77 27
(0 40) 229 52 01, 229 53 01
mail@generalkonsulat-rus-hamburg.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr
 


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Kanalstraße 12, EG
22085
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(0 40) 226 34 66 99
(0 30) 30 80 92 96 > Callcenter
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info.rushamburg@vfshelpline.com
Mo bis Fr 9-17 Uhr
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Hohenzollernstraße 26
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(05 11) 98 63 10 81
(05 11) 98 63 10 80
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Mo, Di, Do 9-12 Uhr, Fr 14-18 Uhr
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90429
Nürnberg
(09 11) 530 77 63
(09 11) 530 77 62
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hkrf@knauf.de
Mo, Di, Mi, Fr 9-13 Uhr nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)
(nur Mittel-, Ober- und Unterfranken sowie Oberpfalz)


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Mo bis Fr 10-11 Uhr
(keine Visumerteilung)


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Uliza Mosfilmowskaja 56


(Consular Section: Leninski Prospekt 95a


119313 Moskau)
119285
Moskau /Russische Föderation
(007) 495 936 21 43
(007) 495 937 95 00
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Amtsbezirk:


- Republik Adygeja, Dagestan, Inguschetien, Kabardino-Balkarien, Kalmückien, Karatschai-Tscherkessien, Mari El, Mordwinien, Nordossetien-Alanien, Tatarstan, Tschetschenien, Tschuwaschien, Udmurtien


- Moskau


- Verwaltungsregion Krasnodar, Stawropol


- Verwaltungsgebiet Astrachan, Belgorod, Brjansk, Iwanowo, Jaroslawl, Kaluga, Kirow, Kostroma, Kursk, Lipezk, Moskau, Nischnij Nowgorod, Orjol, Pensa, Rjasan, Rostow, Samara, Saratow, Smolensk, Tambow, Tula, Twer, Uljanowsk, Wladimir, Wolgograd, Woronesch



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Consulate General of the Federal Republic of Germany


Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Uliza Kuibyschewa 44


(World Trade Center)
620026
Jekaterinburg /Russische Föderation
(007) 343 351 13 25
(007) 343 351 13 00
www.deutschesgeneralkonsulat-saratow.ru
Amtsbezirk:


- Republik Baschkortostan


- die Verwaltungsregion Perm


- die Verwaltungsgebiete Chelyabinsk, Kurgan, Orenburg, Swerdlowsk, Tjumen


- die autonomen Verwaltungsbezirke Jamal-Nenzen, Jugra (Autonomer Bezirk der Chanten und Mansen)



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Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
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236008
Kaliningrad /Russische Föderation
(007) 4012 92 02 28
(007) 4012 92 02 30
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Amtsbezirk: Kaliningrad


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Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Proyezd Mirny, 16, Claas
350039
Krasnodar /Russische Föderation
(007) 861 214 10 25
(007) 861 214 10 22
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krasnodar@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Regionen Krasnodar und Stawropol sowie das Gebiet Rostow am Don


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Moskau


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Krasnyj Prospekt 28
630099
Nowosibirsk /Russian Federation
(007) 383 210 63 02
www.deutschesgeneralkonsulat-nowosibirsk.ru
Amtsbezirk:


- Republiken Altai, Burjatien, Chakassien, Sacha (Jakutien), Tuwa


- Verwaltungsregionen Altai, Chabarowsk, Kamtschatka, Krasnojarsk, Primorje und Transbaikal


- Verwaltungsgebiete Amur, Irkutsk, Kemerowo, Magadan, Nowosibirsk, Omsk, Sachalin, Tomsk


- Autonome Gebiete und autonome Verwaltungsbezirke: Autonomer Bezirk der Tschuktschen sowie Jüdisches autonomes Gebiet



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(007) 812 320 24 00
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Amtsbezirk:


- Republiken: Karelien, Komi


- St. Petersburg


- Verwaltungsgebiete Archangelsk, Leningrad, Murmansk, Nowgorod, Pskow, Wologda


- Autonomer Bezirk der Nenzen



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690037
Wladiwostok /Russische Föderation
(007) 4232 30 01 55
(007) 4232 52 66 69
www.deutschebotschaft-moskau.ru
info@zahar.ru
Amtsbezirk: Verwaltungsregion Primorje



Ärztliche Hilfe


MOSKAU: Botschaft der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Wolfgang Luster, Moskau, Tel. (0495) 939 92 69, 939 91 07;


ST. PETERSBURG:Prof. Dr. A. Storozchenko (spricht Englisch), Udelny Prospect 22,, St. Petersburg, Tel. (0812) 553 21 01;


JEKATERINBURG:Gebietskrankenhaus Nr. 1, Dr. Oled Beliaev (spricht Deutsch), Wolgogradskaja Str. 165,, Jekaterinburg, Tel. (03432) 28 44 10;


NOVOSIBIRSK:Kranoobsk Bezirkskrankenhaus, Hr. Ortwin Iwanowitsch-Bergen (spricht Deutsch), Novosibirsk, Tel. (03832) 48 02 53;


NISHNIJ NOWGOROD:State Regional Hospital, Dr. V. Zagainov, Rodionova Street 190,, Nishnij Nowgorod, Tel. (08312) 38 95 59;


PERM:Klinik für Kardiologie, Dr. S. Tchazov, Lunatcharskogo Str. 95,, Perm, Tel. (03422) 34 86 74;


SAMARA:Dr. A. Pismenny, 443068 Novo-Saqdovaya Str. 154,, Samara, Tel. (08462) 35 15 91.

Sehenswertes


Moskau


Moskau, die Hauptstadt und die größte Stadt Russlands, liegt im Herzen des europäischen Teils der Russischen Föderation. Sie hat sich seit dem 12. Jahrhundert - mit Unterbrechungen - zu einem der einflussreichsten Machtzentren der Erde entwickelt. Die Stadt ist heute gleichermaßen der Mittelpunkt des russischen Lebens für Politik, Wirtschaft und Kultur. Auch die russisch-orthodoxe Kirche hat ihr Zentrum in Moskau.


In den letzten Jahren hat sich die Stadt stark ausgebreitet, so dass der relativ kompakte Kern heute von endlos scheinenden Hochhaus-Vorstadtlandschaften umschlossen wird. Die Stadtgrenze der sowohl flächen- als auch einwohnermäßig größten Stadt Russlands wird durch eine 109 Kilometer lange Stadtautobahn markiert.


Auch wenn Moskau wegen seiner Größe (fast 1.000 Quadratkilometer) und der für die meisten Besucher aus Deutschland unverständlichen Sprache recht unübersichtlich erscheint, kann man sich doch zurechtfinden und viel sehen und erleben. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen dicht innerhalb des Garten- und des Boulevardrings, der in etwa der alten Stadtmauer entspricht. Die Attraktionen reichen von historischen Schätzen über atemberaubende Sammlungen und Ausstellungen bis hin zu einem breiten architektonischen Reichtum, der an Palästen, Kathedralen, Kirchen und Kapellen sichtbar wird. Über 80 Museen, zum Teil mit Exponaten von Weltrang, vermitteln einen einmaligen Einblick in die Geschichte und Kultur Russlands. Den Kreml, den Roten Platz mit der Basiliuskathedrale und dem Lenin Mausoleum, das Puschkinmuseum für Bildende Künste, die Tretyakov Galerie sowie das Kaufhaus GUM sollte man sich als Besucher nicht entgehen lassen.


Die Moskauer U-Bahn ist nicht nur sehr zuverlässig, sondern bietet mit ihren Bahnhöfen auch einmalige Kunstwerke mit Leuchtern, Skulpturen und schönen Mosaiken. Auch in den mit der U-Bahn erreichbaren Vorstädten Moskaus gibt es noch überraschend viele Sehenswürdigkeiten, beispielsweise die Wehrklöster, von denen das Neue Jungfrauenkloster eines der beeindruckendsten ist.


Daneben bietet Moskau ein reiches kulturelles Leben mit Oper und Ballett, die weltweit einen hervorragenden Ruf genießen und einen jeden Moskaubesuch krönen. In den grünen Oasen der Stadt wie dem Gorki, Ismailowo- und Siegespark kann man sich von den anstrengenden Besichtigungstouren, fernab der Hektik der Stadt, erholen.


Aller Prunk und alle Pracht können aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Moskau mit einigen Problemen zu kämpfen hat. Für Touristen spürbar ist, dass Moskau eine der ökologisch besonders belasteten Städte der Welt ist. Die Luftverschmutzung übersteigt in Moskau die zulässigen Grenzwerte um das Mehrfache. In den Sommermonaten liegt fast immer eine Smogkappe über der Stadt.


St. Petersburg


Russlands zweitgrößte Stadt gehört zu den attraktivsten der Welt - vor allem durch die Harmonie ihrer architektonischen Ensembles, von denen viele nach dem Zweiten Weltkrieg sorgsam restauriert wurden. Die Schönheit der Plätze, Palais und Parks ist so faszinierend wie die Sammlungen von Kleinodien der Weltkultur in den zahlreichen Museen. St. Petersburgs berühmtester Bau ist der Winterpalast von 1762, ein barockes Meisterstück der Architektur. Hier residierten Russlands Zaren. Heute findet man im Palast die nicht minder berühmte Eremitage, Russlands bedeutendstes Museum und eines der besten in der Welt. 8000 Gemälde kann man hier sehen - und zwei Millionen andere Schaustücke. Ganz in der Nähe beginnt der Newsky-Prospekt, die viereinhalb Kilometer lange Hauptverkehrsstraße mit ihren vielen prächtigen Bauten. Dies ist die eigentliche City von St. Petersburg.


In der Umgebung gibt es eine Reihe prächtiger Schlösser und Landsitze, darunter den sehr gut restaurierten Peterhof, das ebenfalls restaurierte Schloss Pawlowski mit seinem ausgedehnten Landschaftspark und die Sommerresidenz der Zarin, den Katharinenpalast.


Wladimir


Eine sehr gute Möglichkeit, Geschichte und Kultur des alten Russland kennenzulernen, bieten die Städte des sogenannten "Goldenen Rings" nordöstlich von Moskau: Wladimir, Susdal, Jaroslawl, Rostow Welikij, Sergijew Possad und andere. Wladimir war im Mittelalter lange Zeit ein Zentrum russischer Kultur und Staatsmacht. Zwei Kathedralen aus jener Zeit stehen noch: die prachtvolle Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale (von 1160) und die für Demetrius (von 1197) sowie das Goldene Tor (von 1164).


Susdal


Die Stadt besteht seit dem elften Jahrhundert und ist wie ein Museum: Sie hat über 70 Baudenkmäler aus altrussischer Zeit bewahrt, die erstklassig konserviert und restauriert wurden. Susdal wurde mehrfach für diese Restaurationsarbeiten ausgezeichnet.


Jaroslawl


1010 gegründet, hat diese Stadt im Lauf ihrer Geschichte erstaunlich viele Kunsthandwerker hervorgebracht. Im 17. Jahrhundert war sie für die Schöpfungen ihrer Silberschmiede, Töpfer und Weber bekannt. Die künstlerische Atmosphäre jener Zeit prägt sich noch heute im Erlöser-Kloster, vor allem aber in den Kirchen aus: in der Prophet-Elias-Kirche, der Johannes-Chrysostomos-Kirche und der Kirche Johannes des Täufers.


Rostow


Diese Stadt wird bereits 862 in einer Urkunde erwähnt. Der Rostower Kreml ist sehr malerisch; in seinem Turm hängen nicht weniger als 13 harmonisch abgestimmte Glocken. Das Kreml-Museum (eines der ersten Museen in Russland) zeigt Ikonen, Münzen, Holzplastiken und Stickereien, vor allem aber Beispiele der einst berühmten Rostower Emaille-Malerei.


Archangelsk


In der alten Hafenstadt starteten die allerersten Nordpol-Expeditionen; hier steht heute das Holz-Baukunst-Museum "Klein-Karelien". In vielen Dörfern Nordrusslands wurden Wohnhäuser, Kirchen, Kapellen, Windmühlen, Brücken, Scheunen und sogar hölzerne Fahrdämme gesammelt und zu einem Dorf zusammengestellt - als Zeugnis dafür, wie viel in Russland einst aus Holz gebaut wurde.


Krasnojarsk


Nahe der sibirischen Stadt am Jenessei liegt der Naturschutzpark "Stolby". Der Name weist auf die bizarren Felssäulen und andere, bis zu 100 m hohe Felsformationen hin. Die findet man hier - abgesehen von den Braunbären, Rehen, Zobeln und Sibirischen Rentieren, die hier leben.


Irkutsk


In die Hauptstadt von Ost-Sibirien wurden im vorigen Jahrhundert viele missliebige russische Adelige verbannt. Das hat dort zu einer erstaunlichen gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklung geführt, die man heute noch an der Atmosphäre der Stadt und an vielen Bauwerken erkennen kann.


Kishi


Die kleine Insel im Onega-See ist seit einigen Jahren ein historisch-architektonisches und ethnisches Freilichtmuseum. Zentrum ist ein Wunder der Holzbaukunst: die 35 m hohe Christi-Verklärungs-Kirche mit ihren 22 Kuppeln, die 1714 von Zimmerleuten ohne Bauplan oder Metermaß, ohne Nägel, nur mit Händen und Äxten geschaffen wurde.


Perm


In der Nähe, bei Kungut, liegt eine 5,6 km lange Karsthöhle. Sie enthält Grotten, Tropfsteine und 60 Seen. Die Ecken und Höhlungen werden verschiedenfarbig beleuchtet.


Sergijew Possad


Das Sergius-Dreifaltigkeits-Kloster ist sehr alt, das ausgedehnteste, bedeutendste im Land und Russlands größtes Heiligtum. Hier hat die russisch-orthodoxe Kirche ihr Zentrum.


Transsibirische Eisenbahn


Die Eisenbahnstrecke von Moskau nach Peking ist eine der berühmtesten der Welt. Sie fährt durch das ganze russische Gebiet (Wolga-Ebene, Ural, weststibirische Steppe, ostsibirische Bergtaiga) nach China. Für die 7.000 km von Moskau bis Peking ist man knapp sechs Tage und Nächte unterwegs. Auch Teilstücke kann man fahren - beispielsweise bis zur letzten Station auf russischem Gebiet, nach Wladiwostok. Die Schlafabteile sind geräumig, die Küche in der Bahn ist gut, die Fahrt ist erstaunlich preiswert.

Reisehinweise


Reisebeschränkungen:


Die Grenzübergänge zwischen der Russischen Föderation und Belarus sind nur für die Nutzung von Staatsangehörigen von Belarus und der Russischen Föderation zugelassen. Das Auswärtige Amt empfiehlt daher bis aus Weiteres, nicht von der Russischen Föderation nach Belarus zu reisen und umgekehrt. Dies betrifft auch Flug- und Bahnreisen.


In den Grenzgebieten zwischen der Russischen Föderation und Belarus gibt es jetzt so genannte Grenzzonen, die nur mit offizieller Genehmigung betreten werden dürfen.


Von Reisen nach INGUSCHETIEN, TSCHETSCHENIEN, DAGESTAN und NORDOSSETIEN wird abgeraten. Es besteht ein hohes Sicherheitsrisiko.


Die Grenzstelle zu Georgien, Dariali/Hoher Lars (Nordossetien/Russland), sowie der Grenzübergang zu Aserbaidschan, Samur (Dagestan/Russland), sind für den internationalen Reiseverkehr geöffnet. Jedoch ist es möglich, dass der Übertritt an beiden Grenzübergängen mit Problemen wegen zu hoher Auslastung verbunden ist.


Bei Reisen in entlegene Gebiet sollte nachgefragt werden, ob im Reisegebiet Sonderregelungen hinsichtlich der Einreise bestehen.


Terroranschläge:


Terroranschläge können sich vor allem in der russischen Kaukasusregion ereignen, aber sie sind auch landesweit jederzeit möglich. Sie haben immer wieder zahlreiche Tote gefordert.


Russische Behörden raten zu erhöhter Vorsicht, vor allem bei Menschenansammlungen und der Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel.


Homosexualität:


Homosexualität ist nicht illegal. In Russland ist jedoch "homosexuelle Propaganda" in der Öffentlichkeit verboten, gemeint sind positive Aussagen zur Homosexualität jeglicher Art, wenn Minderjährige anwesend sind oder Äußerungen in den Medien verbreitet werden. Reisenden drohen Geldbußen, Haft (ca. 15 Tage) oder Ausweisung.


Es besteht die Möglichkeit, dass Homosexuelle, die in der Öffentlichkeit zu ihrer Homosexualität stehen oder ihre Zuneigung zum gleichgeschlechtlichen Partner zeigen, von Privatpersonen attackiert werden.


Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.


Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen


Wanderer im Grenzbereich zu Kaliningrad (Polen-Russland) sowie in der Kurischen Nehrung (Litauen/Russland) sollten beachten, dass die "grüne" Grenze an verschiedenen Stellen nur durch weit auseinander liegende Grenzsteine markiert ist. Wer die Grenze auch nur für wenige Meter illegal überschreitet, muss mit der Festnahme durch die russische Grenzpolizei und einer mehrjährigen Haftstrafe rechnen.


Gewisse Regionen in der Russischen Föderation dürfen von Ausländern nicht betreten werden (sogenannte Sperrgebiete). Da diese aber in der Regel nicht gekennzeichnet sind, sind darüber Auskünfte vor Ort einzuholen. Zuständig ist dafür meist die Behörde FMS (Föderaler Migrationsdienst), bei der sich Reisende nach ihrer Ankunft (siehe Abschnitt "Meldebestimmungen") melden müssen.


Militärische Objekte und Anlagen von militärischem Interesse wie Bahnhöfe, Häfen, Flughäfen und Grenzen dürfen nicht fotografiert werden. Bei Aufnahmen von Personen sollten diese vorher um Zustimmung gebeten werden.


Drogen dürfen weder ein- noch ausgeführt werden.


SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.


Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Finnland

Landesdaten


Lage


Finnland liegt in Nordeuropa zwischen dem 60. und 70. Breitengrad. Es grenzt im Westen an Schweden, im Norden an Norwegen, im Osten an die Russische Föderation und im Süden und Südwesten an die Ostsee.


Fläche: 338.144 km². Die größte Längenausdehnung des Landes beträgt 1.160 km, die größte Breite etwa 540 km.


Verwaltungsstruktur: 5 Provinzen und die Åland-Inseln mit autonomen Provinzstatus.


Einwohner


Bevölkerung: 5,2 Millionen


Städte: (in Klammern der schwedisch-sprachige Name der Stadt):


Helsinki (Helsingfors; Hauptstadt) ca. 604.000


Espoo (Esbo) ca. 252.450


Tampere (Tammerfors) ca. 215.200


Vantaa (Vanda) ca. 203.000


Turku (Åbo) ca. 178.650


Oulu (Uleåborg) ca. 143.900


Jyväskylä ca. 132.100


Lahti (Lahtis) ca. 102.300


Kuopio ca. 97.450


Kouvola 87.600


Pori (Björneborg) ca. 83.150


Sprache


Die Landessprachen sind Finnisch (91,7 Prozent) und Schwedisch (5,5 Prozent), in Lappland wird Samisch gesprochen. Als Geschäftssprachen gelten Englisch und Deutsch.


Zeitverschiebung


Osteuropäische Zeit (OEZ) entspricht der MEZ +1 Stunde


Da auch in Finnland Sommerzeit gilt, bleibt der Zeitunterschied während der Sommerzeit erhalten.


Stromspannung


220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.


Telefon/Post


Telefon


Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Finnland ist 00358, von Finnland nach Deutschland 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.


NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 112.


Mobilfunk


Netztechnik: GSM 900/1800.


Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Finnland von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.


Internet


Länderkürzel: .fi


Feiertage


1. Januar (Neujahr), 6. Januar (Dreikönigstag), 19. April (Karfreitag), 22. April (Ostermontag), 1. Mai (Maifeiertag), 30. Mai (Himmelfahrt), 22. Juni (Mittsommertag, der nächste Samstag zum 23. Juni), 2. November (Allerheiligen), 6. Dezember (Unabhängigkeitstag), 25. und 26. Dezember (Weihnachten).


Büros sind üblicherweise auch an den Tagen vor dem Mittsommertag und an Heiligabend geschlossen. Die Mittsommerfeierlichkeiten finden hauptsächlich am Freitag vor dem eigentlichen Mittsommertag statt. Außerdem können Angestellte an Silvester meistens mittags ihre Arbeit beenden.


Die Haupturlaubszeit liegt zwischen dem Mittsommerfest und Ende Juli. Geschäftsreisen sind in dieser Zeit wenig sinnvoll, da kaum Entscheidungsträger anzutreffen sind.


Öffnungszeiten


Geschäfte: Montag bis Freitag 9-20 Uhr, Samstag 9-15/18 Uhr;


Banken: Montag bis Freitag 9-16.30 Uhr.


Post: Montag bis Freitag 9-18 Uhr.


Kleidung


Im Sommer sollte man leichtere Kleidung aber auch auf jeden Fall Übergangskleidung, wie etwa eine Herbstjacke mitnehmen. Die Mitnahme einer Regenjacke ist ebenfalls zu empfehlen. Da es im Winter empfindlich kalt werden kann (bis zu -20°C), braucht man warme Wollkleidung und möglichst einen daunengefütterten Mantel sowie warmes und schneetaugliches Schuhwerk.

Geschichte/Politik


Die ältesten Spuren einer menschlichen Besiedlung Finnlands stammen aus der Zeit um 9.000 v. Chr., aus der Periode der letzten Eiszeit. Sie gehen auf Jäger- und Sammlervölker zurück, die vermutlich aus dem Osten kamen. Während der Ära der Wikinger waren die Finnen Einflüssen sowohl aus dem Osten als auch aus dem Westen ausgesetzt. Die Christianisierung der finnischen Stämme erfolgte vor etwa 1.000 Jahren fast zeitgleich von Osten und Westen, so dass es heute zwei Staatsreligionen gibt, die evangelisch-lutherische und die orthodoxe. Zur Zeit der Kreuzzüge im zwölften und 13. Jahrhundert geriet Finnland in den Einflussbereich der schwedischen Krone. Ab dem 16. Jahrhundert war Finnland ein schwedisches Herzogtum. Im Laufe des 18. Jahrhunderts musste Schweden ganz Südost-Finnland an Russland abtreten. 1809 wurde Finnland Großfürstentum des Zaren. Nach dem Zusammenbruch des Zarenreiches 1917 wurde in Finnland eine unabhängige Republik ausgerufen, die die junge Sowjetregierung anerkennen musste. Im nachfolgenden Bürgerkrieg zwischen rechten und linken Kräften siegten die "Weißen" (bürgerlichen Kräfte) gegen die "Roten" (revolutionäre Kräfte). 1919 wurde eine neue republikanische Verfassung angenommen. Der Liberale Kaarlo J. Ståhlberg wurde zum ersten Staatspräsidenten von Finnland gewählt. Bei Ausbruch des 2. Weltkrieges im Jahr 1939 erklärte Finnland seine Neutralität. Nachdem sich Finnland der Forderung der UdSSR widersetzt hatte, bestimmte Gebiete im Austausch mit Teilen Sowjetisch Kareliens abzutreten, marschierten 1939 sowjetische Truppen in das Land ein. Im Winterkrieg und im Fortsetzungskrieg verlor Finnland im Norden das Petsamogebiet und musste die Porkkalahalbinsel im Finnischen Meerbusen an die UdSSR verpachten. 1948 schlossen die UdSSR und Finnland einen Freundschafts- und Beistandspakt. 1956 erhielt Finnland die Porkkalahalbinsel zurück. Das Hauptaugenmerk der finnischen Außenpolitik bis zum Zusammenbruch der sowjetischen Hegemonie in Osteuropa Anfang der neunziger Jahre lag auf der Wahrung einer strikten internationalen Neutralität und freundschaftlicher Beziehungen zur UdSSR, jedoch unter Betonung der finnischen Unabhängigkeit.


Wirtschaft


Nach dem Zweiten Weltkrieg stand Finnland vor großen wirtschaftlichen Problemen, die sich u.a. in einer hohen Inflationsrate, Arbeitslosigkeit und einer negativen Handelsbilanz zeigten. Seither ist der industrielle Sektor ausgeweitet worden, was zur Verbesserung der Handelsbilanz beiträgt. Der Ackerbau ist in Finnland hauptsächlich auf die fruchtbaren Küstengegenden beschränkt. Wichtige landwirtschaftliche Produkte sind neben Gerste und Zuckerrüben auch Hafer, Kartoffeln und Weizen. Das fruchtbare Waldland stellt die wertvollste natürliche Ressource Finnlands dar. Finnland verfügt auch über einige reiche Erzvorkommen, aus denen Kupfer, Zink, Eisen und Nickel gewonnen werden. Die Zellstoff-, Papier- und Holzindustrie macht einen großen Teil der finnischen Industrieproduktion aus.


Religion


90 Prozent der Bevölkerung gehören der Evangelisch-Lutherischen Kirche an. Die Finnisch-Orthodoxe Kirche hat seit dem Zweiten Weltkrieg einen drastischen Rückgang der Mitgliederzahl zu verzeichnen.


Vegetation


Nahezu drei Viertel der finnischen Landfläche sind von Wald bedeckt, der überwiegend aus Fichten und Kiefern bestehender Nadelwald ist. Lediglich im äußersten Süden finden sich auch Wälder aus Espen, Erlen, Ahorn und Ulmen. Ca. 1.200 Blütenpflanzen- und Farnarten sowie etwa 1.000 verschiedene Flechten sind zu finden.


Tierwelt


Im dünn besiedelten Norden gibt es wild lebende Tiere wie Bären, Wölfe, Luchse und Polarfüchse. Die von den Lappen (Eigenbezeichnung: Samen) gezähmten Rentiere kommen in der Wildnis kaum noch vor. Wildgänse, Schwäne, Schneehühner, Schneeammern und Goldregenpfeifer nisten in ganz Nordfinnland. An Süßwasserfischen hat Finnland neben Lachsen auch noch Forellen aufzuweisen. Entlang der Küste leben Robben.

Kulinarisches


Die finnische Küche hat eine Reihe einheimischer Spezialitäten zu bieten, die sowohl westliche als auch russische Einflüsse zeigen. Besonders gut sind dabei die Fischgerichte mit Lachs, Regenbogenforelle oder Barsch. Auch Fleischgerichte mit Rentier oder Wild sind sehr zu empfehlen. Hier einige Spezialitäten: Graavi lohi (gebeizter Lachs), Mäti (Kaviar von frischen Fischen), Poronpaisti (Rentierbraten), Lanttulaatikko (Steckrübenauflauf). Als Süßspeise ist die Kiisseli, eine Beerengrütze aus Waldbeeren mit Milch oder Sahne hervorzuheben. Wer gern Sekt oder Liköre trinkt, sollte den finnischen Sekt aus Johannis- oder Stachelbeeren oder die Waldfruchtliköre einmal probieren. Für finnische Verhältnisse preisgünstig isst man in den "baari" oder "kahvila" genannten Selbstbedienungsrestaurants, in denen außer Leichtbier keine alkoholischen Getränke ausgeschenkt werden.


Souvenirs


Bestseller unter den Souvenirs sind Glas, Schmuck, Keramik, Kunsthandwerk und Pelze. Wer das finnische Design liebt, kauft Waren von u.a. Aarikka (Design aus Holz, Modeschmuck), Arabia (Glas, Porzellan, Steingut, künstlerische Objekte), Kalevala Koru (traditioneller Schmuck nach historischen Mustern) oder Pentik (Keramik, Pelze, Lederbekleidung).


Duty Free


Einreise aus EU-Ländern


Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln und für Åland, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").


Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.


Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:


TABAKWAREN - für Personen ab 18 Jahren: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak. Diese Richtmengen gelten allerdings nur, wenn die Tabakwaren eine Warnung vor den gesundheitlichen Risiken durch Tabak, die Angabe des Teer-, Nikotin- und Kohlenmonoxidgehaltes und Informationen, die die Identifizierung und Rückverfolgung des Produktes ermöglichen, in finnischer und schwedischer Sprache aufweisen. Ohne eine solche Beschriftung dürfen nicht mehr als 200 Zigaretten, 50 Zigarren, 100 Zigarillos und 250 Gramm Pfeifen- oder Zigarettentabak eingeführt werden;


Es dürfen, für den eigenen Bedarf, pro Person jährlich 1.000 Gramm Schnupftabak, die in einem anderen EU-Land erworben wurden, eingeführt werden. Es ist verboten Schnupftabak als Geschenk einzuführen.


ALKOHOLISCHE GETRÄNKE - Getränke mit einem Alkoholgehalt über 22 Volumenprozent nur für Personen ab 20 Jahren, andere alkoholische Getränke für Personen ab 18 Jahren: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.


Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist. Alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt von über 80 Prozent dürfen NICHT eingeführt werden.


Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.


KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden (jedoch kann auf Fähren die Mitnahme von Kraftstoff im Reservekanister aus Sicherheitsgründen verboten sein).


Einreise aus Drittländern


Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.


Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:


alkoholische Getränke - für Personen ab 20 Jahren 1 Liter alkoholische Getränke (Alkoholgehalt über 22 Volumenprozent) oder ab 18 Jahren 2 Liter Aperitifs (maximal 22 Volumenprozent) oder Schaumwein und 4 Liter nicht schäumende Weine und 16 Liter Bier (Alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt von über 80 Prozent dürfen NICHT eingeführt werden!);


Tabakwaren - für Personen ab 18 Jahren 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (maximal 3g/Stück) oder 50 Zigarren und 250 g loser Tabak und nicht mehr als 10 ml Verbrauchsstoff für E-Zigaretten;


eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;


Andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende, für Einreisende auf anderen Verkehrswegen bis zu einem Gesamtwert von 300 Euro; für Reisende unter 15 Jahren gilt die Freimenge von 175 Euro unabhängig vom Einreiseweg.


Videogeräte sind deklarationspflichtig.


Bei LEBENSMITTELN gibt es besondere Vorschriften, s. Abschnitt "Pflanzen und Lebensmittel".


TREIBSTOFF: Der im normalen Treibstofftank eines Fahrzeugs enthaltene Treibstoff ist zoll- und steuerfrei. Zusätzlich sind bei Pkw und Motorrädern bis zu 10 Liter Treibstoff in Reservekanistern abgabenfrei erlaubt. Auf den meisten Fährschiffen ist die Mitnahme von Treibstoff in Reservekanistern allerdings verboten.

Klimainformationen


Finnland hat mäßig warme Sommer und kalte, schneereiche Winter. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen im Sommer, in den Wochen von Anfang Juni bis Mitte September, bei etwa 13°C. Während der wärmsten Monate, im Juni und Juli, kann das Thermometer bis auf 28/30°C steigen. Die finnischen Winter sind sehr lang und kalt; sie dauern vier bis sechs Monate und die durchschnittlichen Temperaturen liegen bei -3°C bis -15°C. Die Wintersaison ist im Süden von Januar bis März und in Lappland von Mitte November bis Ende April.


Die Mitternachtssonne scheint am 70. Breitengrad im Zeitraum von Mitte Mai bis Ende Juli.


Beste Reisezeit


Die beliebteste Sommerreisezeit sind die Monate Juni und Juli. Wintersportler besuchen Finnland am besten in der Zeit von Februar bis Mitte April.

Vorgeschriebene Impfungen


Keine.


Empfohlene Impfungen


Saisonal FSME.


Informationen zur Malaria


Malaria


Keine.


Verbreitung


Finnland ist malaria-frei.

Währung


Währungseinheit


Währungseinheit: Euro ( EUR)


1 Euro = 100 Cent.


Derzeitiger Kurs:


1 US-$ = ca. 0,87 EUR


Hinweise


1- und 2-Eurocent-Münzen werden in Finnland nicht mehr geprägt und, da alle Preise auf die nächsten 5 Cent auf- oder abgerundet wurden, auch nicht mehr benötigt. Sie werden aber als Zahlungsmittel akzeptiert.


Devisenbestimmungen/Umtausch


Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise aus einem Nicht-EU-Land sowie bei Ausreise in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).


Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Internationale Kreditkarten: Ja - werden häufig akzeptiert.


Geldautomat: Ja - An den Geldautomaten kann mit der mit Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Zeichen) Bargeld abgehoben werden.

Auskunftstellen



Visit Finland
c/o Finpro


Porkkalankatu 1
00181
Helsinki
Finnish Tourist Board
P.O. Box 358
00181 Helsinki/Finnland
(00358) 294 69 51
visitfinland.info@visitfinland.com


Deutsch-Finnische Handelskammer
Mikonkatu 25
00100
Helsinki
Deutsch-Finnische Handelskammer
P.O. Box 83
00101 Helsinki/Finnland
(00358 9) 64 28 59
(00358 9) 612 21 20
www.dfhk.fi
info@dfhk.fi
Mo-Fr 9-12 Uhr, 13-16 Uhr


Finland Central Chamber of Commerce
World Trade Center Helsinki


Aleksanterinkatu 17
00101
Helsinki
Finland Central Chamber of Commerce
P.O. Box 1000
00101 Helsinki/Finnland
(00358 9) 65 03 03
(00358 9) 42 42 62 00
keskuskauppakamari@chamber.fi
Mo-Fr 8-16 Uhr



Botschaften und Konsulate


Von Deutschland



TAMPERE siehe Ylöjärvi


Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
c/o Sundborn Oy


Juhana Herttuan puistokatu 23
20100
Turku
Honorary Consul of the Federal Republic of Germany


c/o Sunborn Oy
PL 100
20101 Turku/Finnland
(00358 2) 445 45 20
(00358 2) 445 45 01
turku@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Regionen Varsinais-Suomi und Satakunta


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Helsinki


Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
c/o Vaasan Käyttöauto


Rantamaantie 35
65350
Vaasa /Finnland
(00358 6) 315 63 02
(00358 6) 315 63 00
vaasa@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Regionen Etelä-Pohjanmaa, Pohjanmaa und Keski-Pohjanmaa


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Helsinki


Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
c/o Avant Tecno Oy


Ylötie 1
33470
Ylöjärvi /Finnland
(00358 3) 348 55 11
(00358 3) 347 88 21
tampere@hk-diplo.de
vorübergehend geschlossen.
Amtsbezirk: Regionen Kanta-Häme und Pirkanmaa


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Helsinki


Botschaft von Finnland


mit Konsularabteilung
Rauchstraße 1
10787
Berlin
(0 30) 50 50 33 33
(0 30) 50 50 30
www.finnland.de
info.berlin@formin.fi
Mo bis Fr 9-12 Uhr
Geschäftsbereich der Konsularabteilung:


Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen


Honorarkonsulat von Finnland
Präsident-Kennedy-Platz 1a
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Bremen
Honorarkonsulat von Finnland
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28361 Bremen
(04 21) 398 33 18
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finn_konsulat@blg.de
Di 9-12 Uhr und nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)
(im Land Niedersachsen nur die Landkreise Ammerland, Cloppenburg, Friesland, Oldenburg, Wesermarsch, und Wittmund sowie die kreisfreien Städte Delmenhorst, Oldenburg und Wilhelmshaven)


Honorarkonsulat von Finnland
c/o Kluge und Partner


Kaiser-Wilhelm-Ring 10
40545
Düsseldorf
(02 11) 15 94 94 02
(02 11) 15 94 94 00/01
FinnischesHonorarKonsulat@juergen-kluge.com
nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat von Finnland
c/o Hasche Sigle


Neue Mainzer Str. 2-4
60311
Frankfurt/Main
(0 69) 97 94 69 34
(0 69) 97 94 69 33
HonorarkonsulFinnlandFrankfurt@t-online.de
Mo bis Do 9-12 Uhr, nachmittags nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat von Finnland
Am Sandtorkai 30 (Kesselhaus)
20457
Hamburg
(0 40) 39 80 31 01
(0 40) 39 80 31 10
stadel@mcfcorpfin.com
Mo bis Fr 9-12 Uhr, nachmittags nach Vereinbarung


Honorarkonsulat von Finnland
Karl-Wiechert-Allee 55
30625
Hannover
(05 11) 57 01 14 01
(05 11) 57 01 25 25
Fin.Kon@concordia.de
Di bis Do 10-12
(keine Visumerteilung)
mit Ausnahme der Landkreise Ammerlan, Cloppenburg, Friesland, Oldenburg, Wesermarsch und Wittmund sowie der kreisfreien Städte Delmenhorst, Oldenburg und Wilhelmshaven


Honorarkonsulat von Finnland
c/o Rud. Prey GmbH Co. KG


Rendsburger Landstraße 187
24113
Kiel
(04 31) 689 91 00
(04 31) 689 91 02
honorarkonsulfinnland@kiel.prey.de
Mo bis Do 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)
(mit Ausnahme der Stadt Lübeck und der Kreise Herzogtum Lauenburg, Ostholstein, Bad Segeberg und Stormarn)


Honorarkonsulat von Finnland
c/o Industrie- und Handelskammer zu Lübeck
23554
Lübeck
(04 51) 60 06 42 41
(04 51) 600 62 41
lorenz@ihk-luebeck.de
Mo bis Do 8:30-17 Uhr, Fr 8:30-16 Uhr
(keine Visumerteilung)
Nur die Stadt Lübeck und die Kreise Herzogtum Lauenburg, Ostholstein, Bad Segeberg und Stormarn


Honorarkonsulat von Finnland
Maria-Theresia-Straße 6
81675
München
(0 89) 414 14 75 10
schoeller@honorarkonsulfinnland.de
Di bis Do 15-17 Uhr
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat von Finnland
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70174
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(07 11) 250 34 53 06
(07 11) 250 34 52 04
smith.finnischeskonsulat@de.pwc.com
Mo bis Fr 9-17 Uhr
(keine Visumerteilung)


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Krogiuksentie 4 B
00340
Helsinki /Finnland
(00358 9) 45 85 85 90
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Amtsbezirk: Finnland


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c/o Broman Group Oy


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(00358 13) 254 41 99
(00358 44) 700 78 00
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Amtsbezirk: Region Pohjois-Karjala


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Helsinki


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Saksan liittotasavallan kunniakonsuli
c/o Keskisuomalainen Oyj


PL 159
40101 Jyväskylä/Finnland
(00358 14) 62 24 20
(00358 14) 62 20 00
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Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Helsinki


Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
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53600
Lappeenranta /Finnland
(00358 20) 41 41 23
(00358 40) 585 23 55
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Amtsbezirk: Regionen Kymenlaakso und Etelä Karjala


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Helsinki


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Mariehamn Axtours.ax Ab


Ålandsvägen 36
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(00358 20) 762 44, 762 40 01
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Amtsbezirk: Regionen Pohjois-Pohjanmaa und Kainuu


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Helsinki


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Hakunintie 19
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(00358 2) 837 11, 503 03 97 00
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Amtsbezirk: Region Satakunta


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Helsinki


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Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Helsinki



Sehenswertes


Helsinki


Helsinki, die finnische Hauptstadt und das Tor zur Ostsee, ist eine von Meer und Inseln umgebene Stadt mit einer ereignisreichen Geschichte. Im Jahr 2000 feierte sie ihr 450-jähriges Bestehen. Von der 1550 gegründeten Hüttensiedlung des schwedischen Königs Gustav Wasa und der schwedischen Herrschaft bis zur Stellung als russische Provinzzentrale im 19. Jahrhundert und als Hauptstadt eines unabhängigen Finnlands ab 1917 ist Helsinki fünfmal niedergebrannt und hat einen Bürgerkrieg überstanden. Die wechselvolle Geschichte hat das Stadtbild geprägt - heute ist sie durch die Synthese östlicher und westlicher Kultur gekennzeichnet. Empirebauten, Gebäude im Stil der finnischen Nationalromantik mit wuchtigen Säulen und des Funktionalismus, der modernen finnischen Architektur, sind genauso zu bewundern wie östliche Einflüsse in der orthodoxen Uspenski-Kathedrale. Entsprechend ist Helsinki auch eine wichtige Drehscheibe der zunehmenden Kommunikation zwischen Ost und West.


Ausgedehnte Parks und Anlagen sorgen in Helsinki für viel Grün. Die schwedische Seefestung Sveaborg auf einer Insel vor Helsinki aus dem Jahr 1748, heute Suomenlinna genannt, gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Der Titel der "Kulturhauptstadt Europas", der Helsinki gemeinsam mit acht europäischen Städten im Jahr 2000 verliehen wurde, hat die Lebensqualität in Helsinki weiter verbessert und für die finnische Kultur im Ausland geworben. Heute ist das erstaunlich quirlige und höchst internationale Helsinki eine Stadt im Umbruch. Neue Gebäude wie das Museum für moderne Kunst, Kiasma, das im Volksmund als "Wal", "Kürbis" und "U-Boot" bezeichnet wird, und das moderne Verlagshaus der größten finnischen Tageszeitung Helsingin Sanomat sind Ausdruck des Wandels in der Stadt.


Südfinnland


Im Süden Finnlands treffen schon seit Jahrhunderten Einflüsse aus Ost- und Westeuropa aufeinander. Hier kann der kulturell interessierte Besucher der alten Königsstraße folgen und viele Sehenswürdigkeiten aus Vergangenheit und Gegenwart entdecken. Geschichte, Kunst, Kultur und Einkaufsvergnügen lassen sich in den lebhaften Hafenstädten des Südens finden und auch für Wasser- und Naturliebhaber wird etwas geboten. Um den Süden Finnlands kennen zu lernen, bietet sich aber auch eine Bootstour entlang der von zahlreichen Inseln gesäumten Küste an. Am südlichsten Punkt Finnlands liegt der beliebte Badeort Hanko. Wer an Industriegeschichte interessiert ist, sollte die beiden Eisenhüttendörfer Fiskars und Billnäs oder die älteste Eisenhütte Finnlands in Mustio, Karjaa, besuchen. Auch die kleine Stadt Lohja am Lohjanjärvi-See bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten u.a. das Kalkgrubenmuseum Tytyri. Gerade eine halbe Stunde von Helsinki entfernt liegt der Tuusulanjärvi-See. Hier gründete sich vor hundert Jahren eine Künstlerkolonie, der u.a. Jean Sibelius, der berühmte finnische Komponist, angehörte. Seine Villa Ainila wurde zum Museum. Die Städte Hyvinkää und Riihimäki sind bekannt für ihre Kunstmuseen und Galerien. Östlich von Helsinki, direkt am Meer, liegen die historischen Städte Porvoo und Loviisa, die mit ihren schönen Cafés und Restaurants zum Schlendern und Verweilen einladen. Während in Porvoo der Dom das Stadtbild prägt, ist die 250 Jahre alte Festung die Sehenswürdigkeit von Loviisa. In den Städten Kotka und Hamina, die dicht an der russischen Grenze liegen, zeigen sich die östlichen Kultureinflüsse besonders deutlich. In Kotka kann man die "Kaiserliche Fischerhütte" von Zar Alexander III. besichtigen. In der gesamten Region finden im Sommer und Herbst zahlreiche kulturelle und sportliche Veranstaltungen statt.


Westfinnland


Die abwechslungsreiche Küste Westfinnlands erstreckt sich über gut 700 Kilometer vom Süden bis in den Norden. Die Region ist von Meer und Natur geprägt, hat aber auch dem kultur- und geschichtsinteressierten Besucher einiges zu bieten. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten von Turku, der alten Hauptstadt Finnlands, gehören die Burg und der Dom aus dem 13. Jahrhundert. Ein Muss für Familien mit Kindern ist Muminland, 20 Fahrminuten von Turku entfernt, wo die "Mummis", drollige Märchenfiguren, besucht werden können. Bezaubernd ist auch die Schärenwelt mit ihren mehr als 41 000 Inseln und Klippen. Von Turku aus können Ausflugsfahrten in die Schärenwelt gebucht werden. Auch mit dem Auto oder mit dem Fahrrad können viele Schären-Inseln besucht werden, da sie mit Brücken oder Fährverbindungen verknüpft sind.


Pori, mit seinem maritimen Flair, ist in jedem Juli Austragungsort des internationalen Pori Jazzfestivals, bei dem sich renommierte Größen des Jazz und anderer Musikrichtungen treffen. In der historischen Küstenstadt Vaasa bieten elf Museen und Kunsthallen Kultur pur. Das Museum der Region Österbotten informiert über die Lebensweise und die Geschichte der Region. Daneben werden Konzerte, Opern und Theateraufführungen angeboten. Nach so viel Kultur erholt man sich im Vergnügungspark Wasalandia, einer tropischen Badelandschaft im Inselparadies Vaskiluoto. Sehenswert in der Region Vaasa ist auch der Tierpark Ähtäri.


Åland-Inseln


Ein Reiseziel für Sportler, Aktivurlauber und Familien sind die 6.500 Åland-Inseln, südlich vom finnischen Festland gelegen. Die Inseln sind geprägt durch das Meer und die Seefahrt. (Angler, Wanderer, Golfer, Radfahrer und Segler kommen hier voll auf ihre Kosten. Mariehamn, die einzige Stadt auf den Åland-Inseln, ist ein beliebter Treffpunkt von Einheimischen und Besuchern. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Viermastbarke Pommern, gleich daneben liegt das bekannte Schifffahrtsmuseum. Man erreicht die Inseln auf dem Luft- und dem Seeweg, sowohl vom finnischen Festland als auch von Schweden aus.


Wildmark


Eine Region für Naturliebhaber ist die Wildmark im Nordwesten Finnlands. Rund um den Oulujärvi-See können Angler und Kanuten ihren Sport ausüben. In Rokua liegt der kleinste Nationalpark Finnlands, der mit seiner frischen Luft, dem kristallklaren Wasser der Seen und den Islandmoosfeldern das Herz eines jeden Naturfreundes höher schlagen lässt. Neben Angeln bieten sich Aktivitäten wie Geländereiten, Wandern und im Winter Hundeschlittenfahren oder Skilanglauf an. Auf dem Fluss Oulujoki, der seit jeher als Transportweg von West nach Ost diente, kann man eine gemütliche Flussfahrt unternehmen. Und im Feuchtgebiet Liminganlahti, einem der bekanntesten Vogelbeobachtungsgebiete Finnlands, können Vogelkundler auf Beobachtungstour gehen.


Kainuu


Kainuu im Osten Finnlands ist ein Paradies für den Aktivurlauber. Seen und Flüsse laden zum Angeln und Paddeln ein. Auf den Wanderer warten großartige Berglandschaften, und Mountain-Biker haben viele Routen zur Auswahl. Golfplätze stehen genauso zur Verfügung wie Skipisten und Loipen für Wintersportliebhaber. Auch für historisch und kulturell Interessierte hat die Region etwas zu bieten. An dem großen Oulujärvi-See liegt Kajaani, das Handels- und Kulturzentrum der Region Kainuu. Hier können u.a. die alten Bergruinen und die Bilderkirche von Paltaniemi besichtigt werden. Da der Teerhandel eine große Bedeutung für die Stadt hatte, gibt es im Kajaani Museum eine eigene Teer-Abteilung. Im Kunstmuseum werden wechselnde Ausstellungen gezeigt.


Lappland


Landschaftlich unterscheidet sich Lappland mit seinen Fjälls, den hügeligen Regionen unterhalb der Baumgrenze, und Einöden deutlich vom übrigen Finnland. Hier erwarten den Besucher Ruhe und Einsamkeit, die Vielfalt des Lichts im Sommer und die Erfahrung, welchen Einfluss die Natur auf Körper und Seele haben kann. Ein Höhepunkt für Touristen ist immer wieder die "nachtlose Nacht", auch Mitternachtssonne genannt. Beliebte Reiseziele im finnischen Teil Lapplands sind Kemi, Kemijärvi, Rovaniemi und Tornio. Lappland bietet gute Bedingungen zum Angeln, Goldwaschen, Wandern und Skilaufen.

Reisehinweise


Zurzeit liegt kein Reisehinweis vor.


Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen


RAUCHVERBOT:


In den meisten Restaurants und Kneipen in Finnland besteht ein striktes Rauchverbot. Das Rauchen ist nur noch auf offenen Terrassen sowie in Räumen erlaubt, in denen weder Speisen noch Getränke serviert werden.


Auch in öffentlichen Einrichtungen und am Arbeitsplatz ist das Rauchen verboten.


SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.


Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

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Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

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Ihre AIDA-Vorgangsnummer und Ihre Kabinennummer sowie Zugangspasswort für My AIDA erhalten Sie bis ca. 8 Wochen vor Reisebeginn. Dort können Sie dann das ausführliche Ausflugsangebot einsehen und Ihre Ausflüge buchen sowie Ihre persönlichen Daten für das Bordmanifest hinterlegen.

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Die An- und Abreise organisieren wir für Sie per Bahn (Direktverbindung ab/an Dresden Hautpbahnhof. Bei individueller An- und Abreise gewähren wir einen Nachlass. Betrag auf Anfrage.

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

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Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
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Wenn Sie St. Petersburg individuell erkunden möchten, müssen Sie Ihr Einreisevisum selbst organisieren. Bitte beachten Sie den Bearbeitungszeitraum von ca. 10 Wochen ab der Einreichung des Visumantrages bis zur Ausstellung des Visums.

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Bitte beachten Sie, dass wir die aufgeführten Leistungen einer Reise nur dann bzw. in dem Rahmen erbringen können, wie es die behördlichen Vorschriften in Deutschland und in Ihrem Urlaubsland rechtlich zulassen. Davon können unmittelbar von uns angebotene Leistungsbestandteile betroffen sein (z.B. eingeschränkte Poolnutzung, Menü statt Buffet), aber auch Einschränkungen bei der Einreise (z.B. vorgeschriebene Fieber- oder Corona-Tests) sowie allgemein vor Ort (z.B. Maskenpflicht in Geschäften oder eingeschränkter Zutritt zu Sehenswürdigkeiten). Ihre gesetzlichen Gewährleistungsansprüche bleiben hiervon unberührt. 
 

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Kreuzfahrten mit AIDA

Ihr Reiseveranstalter ist die SZ-Reisen GmbH. Wir arbeiten bei dieser Kreuzfahrt mit der Reederei AIDA zusammen. Aus diesem Grund erhalten sie innerhalb der sz-Reisen Reiseunterlagen die Kreuzfahrt-Unterlagen von AIDA.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

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