AIDAdiva: So waren Sie niemals in New York

19 Tage: Warnemünde - Oslo - Bergen - Reykjavik - Prinz-Christian-Sund-Passage - Qaqortoq - St. John's - Halifax - Bar Harbour - New York (Programm lt. Ausschreibung)

Für diese Atlantiküberquerung wurden bewusst ein paar kleine „Umwege“ eingeplant, um Ihnen auch an Land herausragende Erlebnisse zu bieten. Vom beschaulichen Warnemünde geht es in die norwegische Metropole Oslo.In Bergen erfreuen die bekannten farbigen Speicherhäuser in warmen Rot-, Gelb- und Ockertönen das Auge. Die Passage durch den Prinz-Christian-Sund, von der Irmingersee in die Labradorsee, gehört zu den Höhepunkten Ihrer Kreuzfahrt. Nach dem grönländischen Hafen Qaqortoq,Inuitsprache und übersetzt „Die Weiße“, reisen Sie in Kanadas Provinz Neufundland. Am Ende Ihrer Reise toppt New York alle Superlative. 

  • Einzigartige Reiseroute bis in die Stadt der 1000 Träume
  • Frühbucherpreis bis 31.05.2019

Programm

Tag

Hafen

Ankunft

Abfahrt

1. Tag:

Warnemünde/Deutschland

-

18:00

2. Tag:

Urlaub auf See

-

-

3. Tag:

Oslo/Norwegen

08:00

18:00

4. Tag:

Urlaub auf See

-

-

5. Tag:

Bergen/Norwegen

08:00

18:00

6. Tag:

Urlaub auf See

-

-

7. Tag:

Urlaub auf See

-

-

8. Tag:

Reykjavík/Island

08:00

20:00

9. Tag:

Urlaub auf See

-

-

10. Tag:

Prinz-Christian-Sund-Passage/Grönland

-

-

11. Tag:

 

Qaqortoq/Grönland

08:00

13:00

12. Tag:

Urlaub auf See

-

-

13. Tag:

St. John’s/Kanada

14:00

20:00

14. Tag:

Urlaub auf See

-

-

15. Tag:

Halifax/Kanada

08:00

16:00

16. Tag:

Bar Harbor/USA

09:00

18:00

17. Tag:

Urlaub auf See

-

-

18. Tag:

New York/USA

08:00

-

19. Tag:

New York/USA

-

-

Programmänderungen vorbehalten

D-WA11

» Für diese Reise stehen im Moment keine Termine zur Verfügung.

AIDAdiva

Mit AIDAdiva erleben Sei eine neue Dimension individueller Seereisen. Im Theatrium genießen Sie fantastisches Entertainment, wann immer Sie möchten. In einer einzigartigen Erlebniswelt aus Theater, Bars und Marktplatz bieten wir Ihnen von früh bis spät die schönsten Anregungen für abwechslungsreiche Unterhaltung.

Eine der größten schwimmenden Wellness-Bereiche der Welt im karibischen Stil und das riesige Sonnendeck mit drei Pools eröffnen Ihnen ebenfalls paradiesische Möglichkeiten. In unserem Body & Soul Spa können Sie sich beispielsweise in der exklusiven Wellness Suite verwöhnen lassen oder in der Zen Lounge fernöstlichen Entspannungsritualen nachgehen.

An Bord

  • Bordsprache: deutsch
  • Zahlungsmittel: EURO
  • WLAN: gegen Gebühr buchbar
  • Rauchen: auf den Kabinenbalkons und in den gekennzeichneten Raucherbereichen
  • Kleidung: leger 
  • Barrierefreiheit: einige barrierefreie Kabinen; Informationen vor Buchung beim AIDA Kreuzfahrtteam
  • Restaurants: sieben sowie verschiedene Cafés und Bars
  • Unterhaltung: exklusive Shows; Live-Musik
  • Aktivitäten: Theatrium; Casino; Billiard; Kicker; Kunstgalerie/-auktionen; Bibliothek; Pooldeck
  • Wellness-Bereich / Fitnesscenter: Aromasauna; Finnische Sauna; Dampfsauna; Wellness Oase und Suite; Anwendungen; Hamam; Friseur; Fitnessstudio; Kurse; Joggingparcours; Sportaußendeck; Volleyball/-Basketballfeld; Power Plate; Golfsimulator; Squash
  • Kinderbetreuung: AIDA Kida Club; ab drei Jahren im Kinderbereich Kids Club (Kinder dürfen keine Windeln mehr tragen/benötigen)
  • Trinkgelder: im Kreuzfahrtpreis inkludiert

Kabinen

  • Anzahl Kabinen: 1.025
  • Decks: 14
  • Ausstattung Bad: Dusche/WC; Haartrockner 
  • Klimaanlage: ja
  • TV: ja

Technische Daten

  • Baujahr: 2007
  • Renovierung: 2015
  • Flagge: Italien
  • Länge/Breite/Tiefgang: 252 m / 32 m / 7,3 m
  • Max. Passagierzahl: 2.050
  • Besatzung: 646

Anmerkung

Die Fenster sind generell nicht zu öffnen, es sei denn es ist explizit ausgeschrieben. 

D-WA11

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Beförderung

  • Haustürtransfer in Region A/B zum/ab Schiff
  • Rückflug von New York in Economy Class (Umsteigeverbindung)
  • Transfer Hafen – Flughafen
  • Einschiffung in Warnemünde
  • Ausschiffung in New York

Kabine & Verpflegung

  • 18 Übernachtungen in gebuchter Kabinenkategorie
  • Vollpension
  • Kulinarisches Verwöhnprogramm
  • Inklusive ausgewählter Getränke in den Büfett-Restaurants
  • Täglich 2 Flaschen Mineralwasser pro Kabine

Zusätzlich inklusive

  • Gepäckbeförderung vom Anlegeplatz in die Kabine und zurück
  • Trinkgeld
  • Nutzung der Bordeinrichtung
  • Bademantel
  • Ein- & Ausschiffungsgebühren
  • Einreisegebühr USA und Kanada
  • Deutsch sprech. Bordreiseleitung

D-WA11

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Zielland

Norwegen

Die Landes- und Fremdwährung darf bis zu einem Betrag von 25.000 NOK eingeführt werden, höhere Beträge sind registrierungspflichtig. Erlaubte Einfuhrmengen für Reisende ab 20 Jahren: 1 l Spirituosen (bis 60 Vol.-%) plus 1,5 l Spirituosen (bis 22 Vol.-%) und 2 l Bier; ab 18 Jahren: 2 l Bier und 3 l Spirituosen (bis zu 22 Vol.-%), 200 Zigaretten oder 250 g Tabak, 10 kg Frischfleisch, Obst, Käse etc. Insgesamt darf der Wert der mitgebrachten Waren - inkl. Genussmittel - den Wert von 6.000 NOK nicht übersteigen. Bei der Ausreise ist zu beachten, dass Angeltouristen die Ausfuhr von max. 15 kg Fisch pro Person gestattet ist.
Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Wein und Geschenke bis 300 EUR (Schiffs- und Flugreisende 430 EUR, Jugendliche unter 15 Jahre 175 EUR).
Bei der Rückreise in die Schweiz dürfen Personen über 17 Jahre 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Informationen erhält man auch unter http://www.toll.no und http://www.zoll.de.
Impfvorschriften für die Einreise nach Norwegen bestehen nicht. Sinnvoll kann aber eine Impfung gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) sein, die in einigen Landesteilen v.a. zwischen April und Oktober durch Zeckenbisse übertragen werden kann.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Feuerwehr: 110; Polizei und Rettungszentrale: 112; Krankenwagen und medizinische Nothilfe: 113; Pannenhilfe (Viking): 06000; Schreibtelefon für gehörlose und schwerhörige Menschen: 1412 TDD.
Die Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Orientierung ist seit 1981 in Norwegen gesetzlich verboten. Mit Ausnahme einer Adoption haben lesbische und homosexuelle Paare seit 1993 die gleichen Rechte wie heterosexuelle Ehepaare; seit 2008 ist die Homo-Ehe in Norwegen zugelassen, seit 2008 ist die Homo-Ehe in Norwegen zugelassen. Grundsätzlich ist die Haltung gegenüber Homosexuellen in weiten Kreisen der Bevölkerung sehr tolerant.
Sexuelle Aktivität ist ab 16 Jahren erlaubt. Gleichgeschlechtliche Zärtlichkeiten wie Küssen oder Händchenhalten werden in der Öffentlichkeit toleriert. In den größeren Städten existiert eine eigene Szene, zudem mischt sich in vielen Bars homo- und heterosexuelles Publikum.
Auf Behinderte wird in der norwegischen Gesellschaft große Rücksicht genommen. Öffentliche Gebäude und viele Hotels sind barrierefrei, ebenso die Züge der Norwegischen Staatsbahn. Es gibt auch behindertengerecht gestaltete Fährschiffe. Der norwegische Behindertenverband bietet detaillierte Informationen: Norges Handikapforbund, Schweigaardsgt. 12, Postboks 9217 Grønland, 0134 Oslo, Tel.: +47-24102400, Fax: +47-24102499, http://www.nhf.no, E-Mail: nhf@nhf.no.
Nyttårsdag (Neujahr, 1. Januar); Palmesøndag (Palmsonntag, März/April); Skjærtorsdag (Gründonnerstag, März/April); Langfredag (Karfreitag, März/April); Første påskedag & Andre påskedag (Ostersonntag und -montag, März/April); Første mai (Tag der Arbeit, 1. Mai); Grunnlovsdagen (Tag der Verfassung, 17. Mai); Kristi himmelfartsdag (Christi Himmelfahrt, Mai); Første pinsedag & Andre pinsedag (Pfingstsonntag und -montag, Mai/Juni); Første juledag & Andre juledag (1. und 2. Weihnachtsfeiertag, 25.-26. Dezember).
In Norwegen gibt es keine Ortsvorwahl. Alle Telefonnummern sind achtstellig. Die Vorwahl von Norwegen ist 0047. Beim Telefonieren aus Norwegen wählt man 00 + Landeskennzahl (Deutschland 49, Österreich 43, Schweiz 41) + Ortsvorwahl ohne 0 + Teilnehmernummer. Handys funktionieren in Norwegen problemlos. Genutzt werden können die Systeme NMT 54, GSM 900 und 1800. In der Wildnis muss man trotz großer Netzabdeckung mit Funklöchern rechnen. Es ist ratsam, sein Handy für das internationale Roaming anzumelden, trotzdem können hohe Kosten entstehen. Günstiger ist es, ein lokales Handy oder eine norwegische SIM-Karte zu mieten, z.B. bei Cellomobile (http://www.cellomobile.com) oder Range Roamer (http://www.rangeroamer.com). Eine weitere kostensparende Option ist die Kommunikation über das Internet, z.B. in Hotels oder Internetcafés.
Staatsangehörige der EU und der Schweiz benötigen für einen Aufenthalt von max. drei Monaten zur Einreise einen gültigen Reisepass oder einen Personalausweis bzw. die Identitätskarte. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Viele norwegische Behörden und zum Beispiel Banken erkennen den Personalausweis nicht an. Deshalb sollte man für einen längeren Aufenthalt mit dem Reisepass einreisen. Deutsche Staatsangehörige, die sich länger als drei Monate in Norwegen aufhalten wollen, müssen eine Aufenthaltsgenehmigung bei der norwegischen Polizei beantragen. Nähere Informationen erteilt die Königliche Norwegische Botschaft (http://www.norwegen.no/info/embassy.htm) und das norwegische Ausländerzentralamt UDI (http://www.udi.no).
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die ärztliche Versorgung in Norwegen entspricht mitteleuropäischem Standard. In allen Städten und größeren Dörfern existieren Arztstationen. Reisende, die auf regelmäßige medizinische Betreuung angewiesen sind, sollten sich vorher über die bestehenden Möglichkeiten in dem dünn besiedelten Land informieren, da es regional unterschiedlich im Gesundheitswesen in einigen Bereichen zu Engpässen kommen kann. Außerhalb der regelmäßigen Dienstzeiten von 8 bis 15/16 Uhr können die örtlichen Notfallzentralen (legevakt) kontaktiert werden. Prüfen Sie vor der Reise Ihren Versicherungsschutz im Krankheitsfall. Es ist ratsam, eine private Auslandskrankenversicherung abzuschließen, die den medizinisch notwendigen bzw. besser noch den medizinisch sinnvollen Rücktransport abdeckt.
Frauen können in Norwegen sicher und problemlos alleine reisen. Allgemeine Gefahrensituationen wie Trampen oder nächtliche Spaziergänge in wenig belebten Stadtvierteln oder Parkanlagen sind - wie in anderen europäischen Ländern auch - zu vermeiden.
Bedienungsgeld und Mehrwertsteuer in Restaurants, Hotels und Gasthäusern sind im Preis bereits inbegriffen. Dennoch sind 10 % Trinkgeld üblich. Der Portier erhält in Hotels der Luxusklasse bei der Abreise etwa 1-5 NOK pro Person, der Hoteldiener ca. 5-10 NOK. Im Taxi wird der Fahrpreis auf die nächsten 5 oder 10 NOK aufgerundet.
Die Netzspannung beträgt 220 Volt Wechselstrom. Standard sind Steckdosen der Kategorien "C" und "F". Ein Adapter ist für Deutsche und Österreicher daher nicht erforderlich, Schweizern ist die Mitnahme jedoch zu empfehlen.
Banken: Mo-Fr 9-15.30, Do bis 17 Uhr. Geschäfte: Mo-Fr meistens 10-16/18 Uhr, in Großstädten bis 20 h, Sa 10-14/16 Uhr, in Großstädten bis 18 Uhr. Supermärkte Mo-Fr 10-20 Uhr, in Großstädten bis 22 Uhr, Sa 10-18 Uhr, in Großstädten bis 20 Uhr und gelegentlich auch So. Bei Museen und Sehenswürdigkeiten variieren die Öffnungszeiten stark zwischen Sommer und Winter sowie Wochentagen und -enden. Erkundigen Sie sich am besten vor einem Besuch im nächstgelegenen Touristenbüro.
Deutsche Botschaft
Oscars gate 45
0244 Oslo
Tel.: +47-23-275400
Fax: +47-22-447672
E-Mail: info@oslo.diplo.de
Web: http://www.oslo.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 8.30-11.30 Uhr

Österreichische Botschaft
Thomas Heftyesgate 19-21
0244 Oslo
Tel.: +47-22-540200
Fax: +47-22-554361
E-Mail: oslo-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmaa.gv.at
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft
Bygdøynesveien 13
0244 Oslo
Tel.: +47-22-542390
E-Mail: osl.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/oslo
Die Schweizerische Botschaft in Oslo hat keine Zuständigkeit für Registrierungs-, Pass- und Visa-Angelegenheiten. Hierfür muss die Schweizerische Botschaft in Stockholm kontaktiert werden.
Hurtigruten in Ålesund
Norwegen ist - dem Nordseeöl sei Dank - eine reiche Nation. Das merkt man bei Reisen im Land vor allem am hervorragend gepflegten, teilweise mautpflichtigen Straßennetz und an den aufwendig gebauten Brücken und Tunnels, die viele bisher nur mit Fähren erreichbare Inseln ans Festland anbinden. Die Hauptverkehrsader für den Straßenverkehr ist die Europastraße E6, die von Oslo bis Kirkenes führt. Den Facettenreichtum Norwegens erschließen mehrere ausgewiesene Erlebnissstraßen, an denen meist ein touristisches Programm angeboten wird. Beispiele sind die Atlantikstraße an der Westküste (http://www.atlanterhavsveien.no) oder die Abenteuerstraße Hallingdal von Oslo nach Bergen (http://www.eventyrveien.no).
Das norwegische Eisenbahnnetz schafft mit modernen Zügen Verbindungen zwischen den größeren Städten wie Oslo, Bergen, Stavanger und Trondheim bis hinauf nach Bodø. Noch weiter nördlich verkehrt die Ofotbahn zwischen Narvik und Kiruna in Schweden (sie hat keine Anbindung ans norwegische Schienennetz). Viele Abschnitte des rund 4.000 km langen Bahnnetzes zählen zu den reizvollsten Strecken in Europa, so die Bergenbahn von Oslo nach Bergen, dem „Tor zu den Fjorden". Während der 6,5 bis 7-stündigen Fahrt auf Nordeuropas höchstgelegener Bahnstrecke lassen sich auf entspannte Weise alle norwegischen Landschaftsformen erleben. Für die norwegischen und die skandinavischen Bahnnetze hat man die Wahl zwischen mehreren attraktiven Sparpässen, Bahncards und Billigtickets (http://www.nsb.no, http://www.scandinavianrail.com). Die meisten Orte im Norden wie auch im ganzen Land erreicht man recht gut mit bequemen Bussen, die relativ häufig verkehren und auch lange Strecken fahren. Infos bei NOR-WAY Bussekspress (http://nor-way.no).
Als „schönste Schiffsreise der Welt" wird die Fahrt mit den tagtäglich verkehrenden Postschiffen der Hurtigruten gerühmt (http://www.hurtigruten.de). Die meisten Schiffe der Flotte gehören zur sog. Neuen Generation und bieten auf der faszinierenden Reise von Bergen bis Kirkenes hoch im Norden modernsten Komfort. In bestimmten Küstenabschnitten und Fjorden sind zudem die Schiffe vieler kleinerer Reedereien unterwegs. Konkurrenz machen den Schiffen in den letzten Jahrzehnten zunehmend die innernorwegischen Fluglinien, die besonders im hohen Norden eine Vielzahl von kleinen Flugplätzen anfliegen (http://www.sas.no, http://www.wideroe.no, http://norwegian.no).
Amtssprache: Norwegisch
Bevölkerung: rund 5 Mio. Einwohner
Fläche: 385.199 km²
Hauptstadt: Oslo (rund 634.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +47
Währung: Norwegische Krone (Abk.: kr, nkr; ISO-4217-Code: NOK)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)
Januar Das Jahr beginnt mit dem bedeutenden Tromsø Film Festival (http://www.tiff.no).
Februar Die Vinterspillene bzw. die kulturellen Winterspiele finden in Lillehammer statt. Kulisse für die Konzerte bietet der gefrorene und bläulich illuminierte Wasserfall des Flusses Mesnaelva.
Die Küstenstadt Kristiansund lockt mit einem zweiwöchigen Opernfestival.
Juni Das Bjørgvin Mittelalterfestival findet auf dem Fløyberg statt (http://www.bjorgvinmarknad.no).
Auf dem Programm des Nordkapfestivals stehen u.a. Konzerte und Theateraufführungen (http://www.nordkappfestivalen.no).
August Das größte Rockfestival Oslos ist das Øyafestival. Das Fest im Middelalderpark erstreckt sich über vier Tage (http://www.oyafestivalen.com).
Oktober-November Auf dem international bekannten Oslo World Music Festival treten weltberühmte Stars auf. Das Festival erstreckt sich über sechs Tage, Veranstaltungsort ist die Innenstadt von Oslo (http://www.rikskonsertene.no).
Dezember Der schönste Weihnachtsmarkt des Landes findet alljährlich in Lillehammer statt.
Teile Norwegens haben ein ungewöhnlich mildes Klima. Das ist bemerkenswert für ein Land, das so hoch im Norden liegt. Dank des warmen Golfstroms bleiben die Häfen an der Westküste das ganze Jahr über eisfrei, während auf vergleichbarer nördlicher Breite längst alles eingefroren ist. In den Fjorden an der Westküste sorgt der Golfstrom im Sommer für ein Mikroklima, das zum Beispiel im Hardanger- und Sognefjord sogar den Anbau von Obst und Gemüse zulässt. Im Landesinneren, wo größere Temperaturunterschiede als an der Küste herrschen, kann es im Sommer bis zu 30 °C warm werden, dafür sind die Winter bitterkalt. Ausgiebige Schneefälle sorgen vielerorts für ideale Wintersportbedingungen, die man auf beleuchteten Loipen und Skipisten genießt.
Für eine Sommerreise nach Norwegen bieten sich die Monate Juni bis August an, wobei im Juli, wenn die meisten Norweger Ferien haben, an den beliebtesten Urlaubsorten fast so etwas wie Trubel herrscht. Wer zum Wintersport nach Norwegen fährt, sollte das Frühjahr ins Auge fassen. Dann liegt noch genügend Schnee, die Zeiten mit Tageslicht sind viel länger und der schlimmste Frost ist abgeklungen. Allerdings tummelt sich um Ostern herum halb Norwegen auf Loipen und Pisten.
In Norwegen ein Muss: Räucherlachs
Eine typische Vorspeise ist Räucherlachs, serviert mit einer Dill-Senfsoße. Nationalgerichte sind Fleischklopse in einer dunklen Soße, Hammelfleisch mit Kohl, eingelegter Stockfisch sowie gepökelte Lammrippen. Im Norden des Landes isst man besonders gerne geräucherten Schafskopf. Feinschmecker dürfen sich auch auf Wild, wie z.B. Elch, Rentier oder Wildgeflügel freuen. Dazu werden in der Regel süß-saure Soßen und Wacholderbeeren gereicht. Auf den Fischkarten findet man Rakfisk, fermentierte Forelle, Seelachs, Dorsch, Hering, Kabeljau, Sardinen, Makrelen und Garnelen. Zum Essen wird vorzugsweise Bier getrunken. Eine typische Nachspeise ist Rømmegrøt, ein Brei aus Sauerrahm und Grieß mit Zimt und Zucker. Weitere Desserts, die man auf vielen Speisekarten finden wird, sind Riskrem, ein sahniger Reisbrei mit einer Himbeer- oder Erdbeersoße, Multekrem, eine Sahnespeise mit Moltebeeren und Lefse, hauchdünne Fladenbrote mit Sirup und Kardamom.

Island

In Island erreicht man bei Notfällen über die 112 sowohl Polizei als auch Ambulanz und Feuerwehr. Die örtliche Polizeistelle in der Hauptstadt ist außerdem unter der +354-551-1166 zu erreichen.
Eine spezielle Impfung ist für eine Reise nach Island nicht nötig. Allerdings sollte für Kinder und Erwachsene vor Auslandsreisen generell ein ausreichender Standard-Impfschutz bestehen, so z.B. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Polio, MMR und Hepatitis, eventuell auch gegen Influenza. Für längere Aufenthalte sollte auch eine Impfung gegen Meningokokkenmeningitis C in Erwägung gezogen werden.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Island ist Mitglied des Schengener Abkommens, daher benötigen Schweizer und EU-Bürger für die Reise nur ihren bei Ausreise noch mindestens drei Monate gültigen Personalausweis oder Reisepass. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Ein Visum ist nicht erforderlich. Touristen europäischer Staaten können sich bis zu drei Monate ohne Meldepflicht bzw. ohne Visum in Island aufhalten.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
In größeren Städten sollte es besonders für körperlich eingeschränkte Personen keine Probleme geben. Problematisch könnte es für Rollstuhlfahrer allerdings bei Ausflügen aufs Land werden, da die Straßen oft aus unbefestigten Kies- und Schotterwegen bestehen. Es empfiehlt sich eventuell mit einer auf Behinderte ausgerichteten Agentur zu reisen. So bietet die Reisefirma Fjallagras bspw. Reisen für Menschen mit Behinderung an (http://www.fjallagras-island.de).
Trinkgelder sind in Island eher unüblich, da ein Servicezuschlag in den meisten Rechnungen bereits enthalten ist. Reiseleiter und dazugehörige Busfahrer sollten dennoch mit einem finanziellen Extra für ihre Arbeit belohnt werden.
Neujahr (1. Januar); Ostern (März/April); 1. Sommertag (3. Donnerstag im April); Tag der Arbeit (1. Mai); Nationalfeiertag (17. Juni); Christi Himmelfahrt und Pfingsten (Mai/Juni); Handelsfeiertag (1. Montag im August); Weihnachten (25. & 26. Dezember); Silvester (31. Dezember, ab mittags).
Island ist Homosexuellen gegenüber recht liberal und offen eingestellt. Die gleichgeschlechtliche Liebe ist seit den 1940ern straffrei und es existiert ein Antidiskriminierungsgesetz. Zudem gibt es vor allem in der Hauptstadt LGBT-Communities und jährlich einen Christopher Street Day.
Island gilt gemeinhin als sehr sicheres Reiseziel, in dem sich auch Frauen problemlos alleine bewegen können. Wichtig ist für Alleinreisende generell, dass sie sich besonders vor Ausflügen auf die wechselhaften Wetterbedingungen einstellen und dementsprechend gut vorbereiten. Wärmende Kleidung, Ausrüstung und Lebensmittel sowie aktuelle Karten gehören auf jeden Fall ins Wandergepäck.
Für Telefonate ins Ausland gelten die jeweiligen Ländervorwahlen. Für Deutschland ist das die 0049, für die Schweiz die 0041 und für Österreich die 0043. Island hat die Landesvorwahl 00354. Für günstigere Tarife kann jeweils auch die 11 vorgewählt werden (11-0049, 11-0043, 11-0041).
GSM-Mobiltelefone können genutzt werden; es bestehen internationale Roaming-Verträge. Für Vieltelefonierer kann sich eine Prepaid-Karte eines nationalen Anbieters lohnen. Mobilfunkgesellschaften sind Island Telekom (http://www.siminn.is) und Og Vodafone (http://www.vodafone.is).
Wer hohe Roaming-Kosten vermeiden will, dem empfiehlt sich alternativ die Nutzung von Telefonanlagen in Post- oder Telefonämtern. Öffentliche Telefonzellen funktionieren mit Münzen oder Telefonkarten, die an Kiosken und Tankstellen erhältlich sind.
Weit verbreitet ist in Island auch die Internet-Telefonie; Internet-Cafés gibt es in größeren Orten. Wer ins Hochland reist, sollte sich ein GSM- oder NMT-Telefon mieten, da andere Geräte dort oben kaum Empfang haben.
Geschäfte haben montags bis freitags von 9-18 Uhr und samstags von 10-13 bzw. 14 oder auch 16 Uhr geöffnet, Supermärkte in der Regel weitaus länger. Postämter öffnen montags bis freitags von 8.30-16.30 Uhr und samstags von 10-14 Uhr. Banken haben Öffnungszeiten von 9.15-16 Uhr und sind am Wochenende geschlossen. Behörden und andere Büros arbeiten montags bis freitags von 8/9.30-16 Uhr.
Die medizinische Versorgung ist sehr gut und mit deutschen, österreichischen und schweizerischen Standards zu vergleichen. Die Behandlungskosten sind allerdings sehr hoch, daher sollte man stets eine europäische Versicherungskarte der jeweiligen Krankenversicherung bei sich tragen. Zudem sollte vor der Reise geprüft werden, ob Auslandsreisen und Rücktransporte von der Versicherung getragen werden. Bei Arztbesuchen muss jeweils eine Praxisgebühr von mindestens 1.000 ISK (etwa 7 EUR, je nach Art der Behandlung) aus eigener Tasche gezahlt werden.
Zollfrei nach Island einführen dürfen Reisende neben Kleidung und Reisegepäck für den persönlichen Gebrauch folgende Waren: 200 Zigaretten oder 250 g Tabak (ab 18 Jahre), 1 l Spirituosen und 1 l Wein oder 1 l Spirituosen und 6 l Bier oder 1,5 l Wein und 6 l Bier oder 3 l Wein (ab 20 Jahre), 3 kg Lebensmittel bis zum Wert von 150 EUR. Nicht eingeführt werden dürfen Narkotika, Waffen und Munition, rohes Fleisch, Rohmilchprodukte, Butter, rohe Eier und andere Geflügelprodukte, Schnupf- und Kautabak. Besondere Bestimmungen gibt es in Island für Angel- und Reitausrüstungen, die nur desinfiziert oder original verpackt eingeführt werden dürfen.
Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten, 1 l Spirituosen oder 2 l Wein sowie Geschenke bis 300 EUR (Flug- und Schiffsreisende: 430 EUR, Jugendliche unter 15 Jahren: 175 EUR). Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Bestimmte Waren wie Arznei- und Betäubungsmittel, jugendgefährdende und verfassungswidrige Medien, Fälschungen oder Produkte aus der Tier- und Pflanzenwelt (z.B. Elfenbein oder Krokodilleder) unterliegen Genehmigungspflichten oder Verboten. Dies betrifft insbesondere Walfleisch, dessen Einfuhr in die EU und viele weitere Nationen verboten ist.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter http://www.zoll.de.
Deutsche Botschaft
Laufásvegur 31
101 Reykjavík
Tel.: +354-530-1100
Fax: +354-530-1101
E-Mail: info@reykjavik.diplo.de
Web: http://www.reykjavik.diplo.de

Österreichisches Honorargeneralkonsulat
Orrahólar 5
111 Reykjavik
Tel.: +354-557-5464
E-Mail: arni-siemsen@simnet.is
Die zuständige Botschaft befindet sich in Kopenhagen/Dänemark.

Schweizerisches Generalkonsulat
Laugavegi 13
101 Reykjavik
Tel.: +354-551-7172
Fax: +354-551-7179
E-Mail: reykjavik@honrep.ch
Die zuständige Botschaft befindet sich in Oslo/Norwegen.
Die Stromspannung beträgt 220 Volt Wechselstrom. Die Mitnahme eines Adapters wird empfohlen, da Schukostecker nicht immer passen.
Die ausgebauten Straßen Islands befinden sich generell in einem guten Zustand. Es gibt zwar keine kompletten Autobahnabschnitte, aber in und um Reykjavík stehen einige wenige mehrspurige Stadtautobahnen zur Verfügung. Außerhalb der großen Städte findet man noch viele nicht asphaltierte Schotterstraßen, die zudem sehr kurvenreich und unübersichtlich sein können. Viele Bergstraßen sind nur im Sommer befahrbar, manche selbst dann nur mit Allradantrieb. Zum Schutz der äußerst empfindlichen isländischen Naturlandschaften ist es verboten, die ausgewiesene Fahrbahn zu verlassen.
Mietwagen können über Reisebüros, Fluggesellschaften, an Flughäfen und in größeren Städten ausgeliehen werden; das Mindestalter liegt bei 20 Jahre. Ein nationaler Führerschein reicht i.d.R. aus. Es wird empfohlen, die Internationale Grüne Versicherungskarte mitzunehmen. Innerhalb geschlossener Ortschaften gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h, außerhalb von 90 auf befestigten und von 80 km/h auf unbefestigten Straßen. Achten Sie stets auf die Tempo-Limits vor Ort.
Schienenverkehr ist auf Island in Planung, gibt es bisher aber nicht. Daher sind für Inlandsreisen vor allem Flugzeuge (Air Iceland, Air Atlanta Icelandic) und Fernbusse (BSI Travel) zuständig. Bei Überlandbussen kann man zwischen zwei Tarifen wählen, die entweder für eine komplette Inselrundreise oder für eine ganze Woche gelten. Wer die Insel auf eigene Faust erkunden möchte, der sollte unbedingt entsprechende Kleidung, Ausrüstung und Karten mit sich führen.
Zünftig geht es in Islands Küchen zu: Kartoffeln, Getreide- und Milchprodukte, doch vor allem Fleisch und Fisch stehen auf der traditionellen Speisekarte. Auch Obst und Gemüse sind verfügbar und erfreuen sich steigender Beliebtheit. Im Supermarkt erhält man unter anderem Fleisch vom Fohlen und beim Geflügel werden lundi (Papageitaucher) und svartfugl (Tordalk) angeboten, deren bunte Eier zur Brutzeit ebenfalls erhältlich sind. Fangfrischen Fisch kauft man am besten direkt an den Fischereihäfen ein.
Besonderheiten beim Frühstück sind Cornflakes mit súrmjólk (Dickmilch) und braunem Zucker sowie síld (eingelegte Heringshappen). Mittags isst der Isländer besonders gerne gegrillten oder gedünsteten ýsa (Schellfisch), Þorskur (Kabeljau) und karfi (Rotbarsch). Das nachmittägliche Buffet bietet neben mächtigen Sahnetorten und pönnukökur (gefüllte Crêpes) auch Deftiges, wie flatbrauð (Roggenpfannkuchen) mit einer dünnen Scheibe hangikjöt (geräuchertes Lammfleisch) oder rækja (Krabbensandwich) mit Mayonnaise. Die wichtigste Mahlzeit ist jedoch das Abendessen. Besonders empfehlenswert sind Wildlachs, Reyktur silungur (über Wachholder geräucherte Forelle), lamb von freilaufenden Lämmern und hreindýr (Rentier). Eine besondere Delikatesse ist auch der Gröndlandhai, der bis zu 6 m groß wird und nur nach einer speziellen Zubereitung gegessen werden kann.
Als Dessert eignen sich insbesondere die schmackhaften Schmalzgebäcke, auch Kleinur genannt, oder Skyr, eine joghurtähnliche Speise, die mit Milch, Zucker und Grütze verfeinert serviert wird.
Nach jeder Mahlzeit wird Kaffee gereicht, das Nationalgetränk der Isländer, das bei keinem geselligen Treffen fehlen darf. Um den Tag ausklingen zu lassen, wird er mit Cognac oder Likör verfeinert. Speziell zu Weihnachten gibt es das Jóla-öl, eine etwas ungewöhnliche Mischung aus Limonade und Malzbier.
Amtssprache: Isländisch
Bevölkerung: rund 357.000 Einwohner
Fläche: 103.125 km²
Hauptstadt: Reykjavík (rund 130.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +354
Religion: Evangelisch-lutherisch (79 %); katholisch (3 %)
Regierungsform: Republik, parlamentarische Demokratie
Währung: Isländische Krone (Abk.: Kr, ikr; ISO-4217-Code: ISK)
Zeitzone: Greenwich Mean Time (GMT=UTC); Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -1 Stunde
Im Norden ist es durch den Einfluss des Grönlandstroms vergleichsweise kühl; die Winter sind schneereich. Verglichen mit anderen Regionen dieser Breitengrade ist das Klima im Süden der Insel jedoch recht mild. Dank des warmen Golfstroms schneit es an der südlichen Küste auch im Winter nur selten. In Reykjavík, der südwestlich gelegenen Hauptstadt, fällt die Temperatur in der kalten Jahreszeit nur knapp unter den Gefrierpunkt. Bei durchschnittlich 20 Regentagen braucht man im Winter recht häufig den Regenschirm. Von November bis Januar wird die Hauptstadt gar nicht oder nur eine Stunde am Tag von der Sonne verwöhnt.
Als Reisezeit empfehlen sich die Sommermonate. Dann erreichen die Temperaturen Werte um 15 °C. Von Mai bis Juli genießt man die meisten Sonnenstunden (durschnittlich 6) und muss mit etwa 15 Regentagen vergleichsweise „selten“ mit Niederschlag rechnen.
Rund ums Jahr ist die Mitnahme warmer Kleidung zu empfehlen. Im Sommer kann es in einigen Regionen auch über 20 °C warm werden, doch gerade in Küstennähe fegt öfters ein kühles Lüftchen über die Insel.
Januar Eine besondere Parade findet jedes Jahr am 6. Januar statt. Denn dann ziehen die Weihnachtsmänner zurück in die Berge, wo sie sich aufs neue Jahr vorbereiten.
Februar/März Beim isländischen Karneval ziehen Kinder verkleidet durch die Dörfer und singen für Süßigkeiten. Am Rosenmontag und Veilchendienstag kann man allerorts leckere, typisch isländische Spezialitäten genießen.
April Den 1. Sommertag des neuen Jahres feiern die Isländer mit bunten Paraden. Jede noch so kleine Gemeinde stellt dabei ihren ganz eigenen Umzug.
Juni In Hafnarfjörður berufen sich die Isländer auf ihre Vorfahren und feiern das traditionelle Wikingerfest.
August Der Christopher Street Day verwandelt das Zentrum der Hauptstadt in eine farbenprächtige Partyzone mit lauter Musik und einer Menge fröhlicher Menschen.
August Am dritten Wochenende im August findet in Reykjavík jährlich die Kulturnacht statt. Museen, Buch- und Kunstläden haben die ganze Nacht offen. Zusätzlich gibt es rund um das Zentrum zahlreiche Veranstaltungen und Performances sowie ein riesiges Feuerwerk.
Oktober/November Beim Iceland Airwaves Festival haben in- und ausländische Newcomer der Musikszene eine reelle Chance, den internationalen Durchbruch zu schaffen. Aber auch bereits bekannte Bands spielen in den Clubs und Bars von Reykjavík (https://icelandairwaves.is).

Dänemark

Weder im Hotel noch im Restaurant, Taxi oder beim Friseur sind Trinkgelder üblich.
Für alle Notfälle: 112 (gebührenfrei, von jeder Telefonzelle)
Staatsangehörige der EU und der Schweiz benötigen zur Einreise einen gültigen Reisepass oder einen gültigen Personalausweis (bzw. Identitätskarte), ein Visum ist nicht notwendig. In einigen Fällen ist ein Reisepass erforderlich, bspw. wenn eine Weiterreise nach Grönland oder auf die Färöer Inseln vorgenommen wird, die keine Mitglieder des Schengener Abkommens sind. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Nytårsdag (Neujahr, 1. Januar); Skærtorsdag (Gründonnerstag, März/April); Langfredag (Karfreitag, März/April); Påskedag (Ostersonntag, März/April); 2. påskedag (Ostermontag, März/April); Store bededag (Buß- und Bettag, April/Mai); Kristi himmelfartsdag (Christi Himmelfahrt, Mai); Pinsedag (Pfingstsonntag, Mai/Juni); 2. pinsedag (Pfingstmontag, Mai/Juni); 1. juledag (1. Weihnachtstag, 25. Dezember); 2. juledag (2. Weihnachtstag, 26. Dezember).
Frauen können in Dänemark sicher und problemlos alleine reisen. Außergewöhnliche Vorsichtsmaßnahmen sind nicht zu treffen. Allgemeine Gefahrensituationen wie Trampen ohne Partner oder nächtliche Spaziergänge allein auf der Straße oder im Park sind - wie in anderen europäischen Ländern auch - zu vermeiden. Bestimmte Reaktionen der Männer wie Pfiffe, Gesten und Rufe sind nicht zu erwarten.
Gleichgeschlechtliche Paare können in Dänemark heiraten. Der überwiegende Teil der dänischen Gesellschaft begegnet homosexuellen Männern und Frauen liberal und tolerant. Das Austauschen gleichgeschlechtlicher Zärtlichkeiten wie Händchenhalten und Küssen in der Öffentlichkeit ruft in der Regel keine diskriminierenden Reaktionen der Bevölkerung hervor. Einschlägige Clubs und Bars findet man in Großstädten wie Kopenhagen und Århus.
Vereinzelt findet man noch öffentliche Münz- und Kartentelefone. Doch auch in Dänemark hat die Mobiltelefonie das Festnetz weitestgehend ersetzt. Mit dem Handy telefoniert und surft man seit Abschaffung der Roaminggebühren europaweit günstig, sollte aber in jedem Fall vorab klären, ob der eigene Tarif für das europäische Ausland bzw. für Dänemark gilt und ggf. ein entsprechendes Paket hinzubuchen. Für Gespräche von Dänemark wählt man 00 + Kennzahl des gewünschten Landes (Deutschland 49, Österreich 43, Schweiz 41) + Ortsvorwahl ohne die Anfangs-0 + Teilnehmernummer. An vielen öffentlichen Orten und in Unterkünften gibt es kostenloses WiFi.
Öffentliche Verkehrsmittel, Sehenswürdigkeiten und Unterkunftsbetriebe stellen sich zunehmend auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung ein. Auch immer mehr Restaurauts und andere Betriebe sowie Tourismusunternehmen signalisieren mit einem blauweißen (ohrenförmigen) Logo, dass sie barrierefrei zugänglich sind. Über viele Details zu Unterkünften, Sehenswürdigkeiten etc. informiert das Dänische Fremdenverkehrsamt, Glockengießerwall 2, 20095 Hamburg, Tel.: +49-1805-326463, Fax: +49-40-032-021111, E-Mail: daninfo@visitdenmark.com, http://www.visitdenmark.com.
Banken: meist Mo, Di, Mi und Fr 10-16 Uhr, Do 9.30-18 Uhr. In der Provinz sind viele Banken von 12-14 Uhr geschlossen. Postämter: Mo bis Fr 9/10-17/18, Sa 9-12 Uhr. Geschäfte: in der Regel werktags 9.30 oder 10 bis 17.30 Uhr, Fr auch 19 oder 20 Uhr. Kioske, Bäckereien und Läden in Fremdenverkehrsgebieten haben häufig auch an Sonn- und Feiertagen geöffnet.
Vor Reiseantritt sollten bei der eigenen Krankenkasse die Bedingungen der Kostenübernahme im Krankheitsfall erfragt werden. Meist erhalten gesetzlich versicherte EU-Bürger gegen Vorlage der europäischen Krankenversichertenkarte (EHIC) kostenlose ärztliche Hilfe im gleichen Maße wie die gesetzlich versicherten Dänen. Bei Zahnbehandlungen und Medikamenten muss man mit hohen Ausgaben rechnen, sodass eine Reisekrankenversicherung durchaus ratsam ist. Generell entspricht die ärztliche Versorgung dem mitteleuropäischen Niveau.
Impfungen sind für eine Reise nach Dänemark nicht vorgeschrieben. Das Auswärtige Amt empfiehlt jedoch, den Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), evtl. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken und Influenza vor einer Reise aufzufrischen.
Gegebenenfalls kann eine Impfung gegen die von Zecken übertragene FSME sinnvoll sein. Das Leitungswasser kann in Dänemark i.d.R. auch als Trinkwasser verwendet werden.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Deutsche Botschaft
Göteborg Plads 1
2150 Kopenhagen Nordhavn
Tel.: +45-35-459900
Fax: +45-35-267105
E-Mail: info@kopenhagen.diplo.de
Web: https://kopenhagen.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 9-12 Uhr, Mi 13-16 Uhr

Österreichische Botschaft
Sølundsvej 1
2100 Kopenhagen
Tel.: +45-39-294141
Fax: +45-39-292086
E-Mail: kopenhagen-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-kopenhagen
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9.30-12 Uhr

Schweizerische Botschaft
Richelieus Allé 14
2900 Hellerup
Tel.: +45-33-141796
Fax: +45-33-337551
E-Mail: copenhagen@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/copenhagen
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Reisende dürfen innerhalb der EU 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak sowie 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, wovon max. 60 l Schaumwein sein dürfen, und 110 l Bier zollfrei über die Landesgrenzen mit sich führen.
Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden. Landes- und Fremdwährung darf in unbegrenzter Menge eingeführt, muss aber ab einem Wert von 10.000 EUR deklariert werden. Für Grönland gelten besondere Einfuhrbestimmungen.
Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die Stromspannung beträgt 230 Volt Wechselstrom bei einer Frequenz von 50 Hz. Spezielle Adapter sind nicht erforderlich.
Für Dänemark ist aufgrund des warmen Golfstroms ein gemäßigtes Meeresklima charakteristisch. Die jährlichen Temperaturschwankungen sind gering, jedoch wechseln sich Sonnenschein und kurze Regenschauer häufig und schnell ab. Kühle Westwinde, die sich im Herbst und Winter zu Stürmen steigern können, flauen meist am späten Nachmittag ab. Im Winter sinken die Temperaturen selten unter den Gefrierpunkt. Bedingt durch die Lage am Golfstrom ist auch das Klima auf den Faröer Inseln relativ mild, und auch die Winter sind warm. Ganzjährig muss allerdings mit viel Wind und Regen gerechnet werden.
Die zum Reisen günstigsten Monate mit den wenigsten Regentagen und den mit 15-20 °C höchsten Temperaturen sind Juni bis August, aber auch Frühling und Herbst sind wegen der milden Temperaturen gute Reisezeiten. Ins Reisegepäck gehört die in Mitteleuropa gängige Sommer- oder Winterbekleidung, zusätzlich sollten aber immer - egal zu welcher Jahreszeit - leichte Wollsachen und Regenschutz Platz im Koffer finden.
Das Königreich ist ideal für Reisen auf eigene Faust - ob per Auto, Bus und Bahn oder auch mit dem Fahrrad. Zusätzlichen Reiz verleihen die kurzen Fährüberfahrten, die nötig werden, wenn man von der Halbinsel Jütland z.B. die hübsche Insel Samsø erkunden möchte. Nach Kopenhagen auf der Insel Seeland existiert jedoch eine durchgängige Autobahnverbindung, die die Insel Fünen mit einbezieht. Insgesamt ist das Straßennetz im Land sehr dicht und entspricht dem Zustand mitteleuropäischer Länder. Selbst in puncto Verkehrsregeln gibt es kaum Unterschiede, nur ist auch tagsüber das Fahren mit Abblendlicht vorgeschrieben. In den dänischen Kommunen Kopenhagen und Frederiksberg sowie in den Städten Århus, Aalborg und Odense wurden Umweltzonen eingeführt. Fahrzeuge aus dem Ausland benötigen keine Plakette, müssen aber, um in den Zonen fahren zu dürfen, die EURO 3- oder 4-Norm erfüllen. Andere Fahrzeuge müssen einen speziellen von den Behörden anerkannten Partikelfilter vorweisen. Die Umweltzonen umfassen jeweils die Zentren der genannten Orte und sind durch besondere Schilder mit der Aufschrift „Miljøzone“ gekennzeichnet.
Das System öffentlicher Verkehrsmittel ist bestens aufeinander abgestimmt. Züge verkehren in geringen Zeitabständen auf den Hauptstrecken und der Fahrplan ist gut mit dem von Bussen und Fähren koordiniert. In der Regel schließen die Fahrpreise, die sich nach einem Zonensystem errechnen, sämtliche Verkehrsmittel mit ein.
Januar-Februar Weit über 200 Auftritte bekannter Jazzgrößen stehen auf dem Programm des Vinterjazz Festivals, das an mehreren Orten Dänemarks ausgetragen wird. (http://www.jazz.dk)
März Das Opernfestival in Aalborg richtet sich nicht nur an eingefleischte Operngänger, sondern auch an unerfahrene Interessierte, die sich zum ersten Mal in die schillernde Welt der Oper begeben möchten (http://www.aalborgoperafestival.dk).
Mai Karnevalisten aus aller Welt zieht es im Frühjahr nach Aalborg, wo es den größten nordeuropäischen Karnevalsumzug zu sehen gibt und eine Woche lang ausgelassen gefeiert wird (https://www.aalborgkarneval.dk).
Juni-Juli Einmal im Jahr lassen großartige Rock-, Pop-, Metal- und Hip-Hop-Bands es auf den sechs Bühnen des Roskilde Festivals so richtig krachen (https://www.roskilde-festival.dk).
August Während des Europäischen Mittelalter Festivals verwandelt sich der Ortskern von Horsens in eine Showbühne von Gauklern, Rittern, Musikern, Mönchen, Pilgern und Bauern, die es verstehen, ihr Publikum in eine längst vergangene Zeit zu entführen (http://www.middelalderfestival.dk).
August-September Auf dem Programm der Århus Festwoche stehen Shows, Konzerte, Opern, Music-Acts, Theater- und Ballettaufführungen (https://www.aarhusfestuge.dk).
November-Dezember Der große Weihnachtsmarkt im Vergnügungspark Tivoli wird von verschiedenen Attraktionen und aufregenden Fahrgeschäften begleitet (https://www.tivoli.dk).
Smørrebrød mit Fisch
Als Vorspeise oder als Häppchen für zwischendurch werden entweder „Smørrebrød", eine mit Fisch, Fleisch oder Ei belegte Schwarzbrotscheibe oder „Graved Lachs" mit einer süßen Dill-Senfsoße gereicht. Hering, Scholle und Dorsch sind die am häufigsten auf Speisekarten zu findenden Seefische. Eines der dänischen Nationalgerichte ist „Sol over Gudhjem" (dt. „die Sonne über Gudhjem"). Es besteht aus geräuchertem Hering mit grobem Salz, Schnittlauch und Zwiebelringen auf dunklem Brot. Hot Dogs sind wahlweise mit gekochten oder gebratenen Würstchen erhältlich. Beliebte Nachspeisen sind „Rødgrød med fløde" (dt. „Rote Grütze mit Sahne"), „Kanelstang" (dt. „Zimtkuchen") und „Honningkager" (dt. „Lebkuchen"). Im Sommer essen die Dänen zudem gerne frische Erdbeeren mit Sahne. Als Nationalgetränk gilt der „Aquavit", ein dänischer Kümmelschnaps. Zur kalten Jahreszeit schmeckt ein skandinavischer „Glögg", ein Glühwein mit den Gewürzen Zimt, Kardamom, Ingwer und Nelken, verfeinert mit Rosinen und Mandelsplittern, besonders gut.
Amtssprache: Dänisch
Bevölkerung: rund 5,8 Mio. Einwohner (zugehöriges Grönland rund 56.000 Einw., zugehörige Färöer rund 49.000 Einw.)
Fläche: 43.094 km² (zugehöriges Grönland 2,2 Mio. km², zugehörige Färöer 1.396 km²)
Hauptstadt: Kopenhagen (rund 630.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +45
Verwaltung: Königin von Dänemark ist Margrethe II.
Währung: Dänische Krone (Abk.: dkr.; ISO-4217-Code: DKK)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)

Kanada

Für Reisen in den Norden des Landes wird eine Impfung gegen Hepatitis B empfohlen. Für Kinder und Jugendliche gehört eine Schutzimpfung gegen Meningitis (Hirnhautentzündung) in Kanada zum Standardprogramm und wird für auch für Touristen dieser Altersgruppe als sinnvoll erachtet. Auch Schutzimpfungen gegen Masern und Tollwut können hilfreich sein.
Ab Juni beginnt in Kanada die Westnil-Fiebersaison. Die Viruserkrankung wird überwiegend durch nachtaktive Mücken übertragen und kann schwerwiegende Verläufe nehmen. Es gibt keinen Impfschutz, daher sollten sich vor allem ältere und kranke Menschen ausreichend vor Mücken schützen (z.B. durch Insektenschutzmittel, körperbedeckende Kleidung und Moskitonetze).
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Schweizer und EU-Bürger benötigen für einen Aufenthalt bis zu sechs Monaten einen Reisepass, der mindestens für diesen Zeitraum gültig sein muss. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils werden nicht mehr akzeptiert; jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Seit dem 15. März 2016 müssen Besucher des Landes, die auf dem Luftweg einreisen und nicht visumspflichtig sind (also auch Deutsche, Österreicher und Schweizer), über ein Online-Portal der kanadischen Regierung eine Electronic Travel Authorization/eTA beantragen, die etwa 5 EUR (7 CAD) kostet und fünf Jahre gültig ist; bei Einreise auf dem Land- und Seeweg ist diese Einreiseerlaubnis weiterhin nicht erforderlich.
Zum Schutz vor terroristischen Anschlägen wurden die allgemeinen Sicherheitsmaßnahmen verschärft, weshalb bei der Einreise sowie auf innerkanadischen Flügen zeitaufwändige Kontrollen mit eingeplant werden sollten. Das Vorzeigen eines gültigen Rückflugtickets und der Nachweis ausreichender finanzieller Mittel können bei der Einreise hilfreich sein.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung zu erfragen.
25./26. Dezember (Christmas und Boxing Day); Neujahr (1. Januar); Karfreitag, Ostermontag (März/April); Victoria Day (letzter Montag vor dem 25. Mai); Canada Day (1. Juli); Labour Day (1. Montag im September); Thanksgiving (2. Montag im Oktober); Remembrance Day (11. Nov.). Zusätzlich gibt es regional weitere Feiertage, z.B. in Québec den Saint-John-Baptiste Day (24. Juni), in Nunavut den Gründungstag (1. April), in Newfoundland und Labrador den Discovery Day (24. Juni) sowie den British Columbia Day bzw. in Alberta den Heritage Day am 1. Montag im August.
Kanada ist ein behindertenfreundliches Land. Abgesenkte Bordsteinkanten, spezielle Telefonzellen, Toiletten und Eingänge sind flächendeckend vorhanden. Hertz und Avis vermieten Autos mit speziellen Handsteuervorrichtungen.

Canadian Paraplegic Association Ontario
520 Sutherland Drive
M4G 3V9 Toronto, ON
Canada
Phone: +1-416-4225644
Fax: +1-416-4225943
Web: http://www.sciontario.org
E-Mail: info@sciontario.org

Weitere Zweigstellen in anderen größeren Städten.
Kanada gilt als eines der liberalsten Länder der Welt und Homosexualität wird von einem Großteil der Bevölkerung, vor allem in den größeren Städten, bedingungslos akzeptiert. Seit 2005 können gleichgeschlechtliche Paare in Kanada heiraten. Entsprechende Szeneviertel existieren im größeren Stil in Toronto und Montréal. Schwulen- und Lesbenvertretungen präsentieren sich häufig auf eigenen Homepages, die meist von den Internetseiten der örtlichen Touristenämter aufgerufen werden können.
Sollte die Notrufnummer 911 nicht funktionieren, rufen Sie kostenlos den Operator (0) an und verlangen die Polizei oder den ärztlichen Notdienst.
Sämtliche Landesteile können von Frauen jederzeit problemlos auf eigene Faust bereist werden. Dennoch sollte man einen gesunden Menschenverstand walten lassen und z.B. nicht unbedingt alleine per Anhalter fahren oder sich nachts an unbelebten Plätzen aufhalten.
Die meisten Geschäfte öffnen Mo-Sa von 9 oder 10-18 Uhr, Shopping Malls von 10-19 Uhr, teilweise auch bis 21 Uhr und sonntags von 12-17 Uhr ihre Türen. Im Osten Kanadas bleiben Kaufhäuser und Einkaufszentren sonntags oft geschlossen und nur kleinere Läden haben geöffnet. Postämter sind von Mo-Fr 8-17 Uhr und Sa 8-12 Uhr, Banken von Mo-Fr 10-15 Uhr, teils auch Sa 10-13 Uhr für ihre Kunden da. Restaurants und Bars schließen meist gegen 23 oder 1 Uhr, wobei das nächtliche Vergnügen in der Provinz Québec bis 4 Uhr morgens möglich ist. Die Kernöffnungszeit vieler Museen liegt täglich außer montags zwischen 10 und 17 Uhr. Es ist empfehlenswert, sich vor einem Besuch vorab telefonisch oder im Internet (offizielle Website!) über die aktuellen Öffnungszeiten zu erkundigen.
Der Service beinhaltet im Normalfall kein Trinkgeld. In Restaurants, Bars, beim Friseur oder Taxifahren sind 15 Prozent des Nettobetrags angemessen. Gepäckträger belohnt man mit 1 CAD pro Koffer, für den Zimmerservice hinterlässt man 1-2 CAD pro Tag.
Die Stromspannung beträgt 110 Volt/60 Hertz Wechselstrom; für mitgebrachte Geräte benötigt man einen Adapter, den man sich am besten von zu Hause mitbringt.
Deutsche Botschaft
1 Waverley Street
Ottawa, ON K2P 0T8
Tel.: +1-613-232-1101
Fax: +1-613-594-9330
Web: https://canada.diplo.de
Öffnungszeiten: 9-12 Uhr

Österreichische Botschaft
445 Wilbrod Street
Ottawa, ON K1N 6M7
Tel.: +1-613-7891444
Fax: +1-613-7893431
E-Mail: ottawa-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-ottawa
Öffnungszeiten: 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft
5 Marlborough Avenue
Ottawa, ON K1N 8E6
Tel.: +1-613-235-1837
Fax: +1-613-563-1394
E-Mail: ott.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/canada
Öffnungszeiten: 9-12 Uhr
Die medizinische Versorgung in Kanada ist ausgezeichnet, Krankenhäuser und Kliniken sind nach modernstem Standard ausgestattet. Es ist allerdings nicht ganz einfach, einen Arzttermin zu bekommen, denn das Gesundheitssystem ist staatlich organisiert. Bei Bedarf kann man sich an eine sog. „walk-in clinic“ wenden oder (im Notfall) in die Notaufnahme eines Krankenhauses begeben. Krankenhausaufenthalte sind mit 1.000-2.000 CAD pro Tag für Ausländer sehr teuer, weshalb der Abschluss einer zusätzlichen Reisekrankenversicherung unbedingt empfehlenswert ist, sofern die Kosten für eine ärztliche Behandlung im Ausland nicht im bestehenden Versicherungsschutz enthalten ist. Ärzte sind über den landesweiten Notruf 911 oder den kostenlosen Operator (0) zu erreichen. Die Nummer von lokalen Rettungsdiensten sind in den Gelben Seiten (Yellow Pages, Pages Jaunes) oder im Internet zu finden. Die meisten Apotheken sind an Drugstores angeschlossen, Rezepte können am Prescription Counter eingelöst werden.
Geschenke können im Wert von 60 CAD pro volljähriger Person (in Kanada je nach Bundesstaat 18 oder 19 Jahre) zollfrei eingeführt werden. Bis zu 1,1 l Spirituosen oder 1,5 l Wein bzw. etwa 8,5 l Bier (24 Dosen) sowie 200 Zigaretten, 200 g Tabak, 50 Zigarren oder Zigarillos dürfen ebenfalls zollfrei eingeführt werden, alles darüber hinaus muss versteuert werden. Geldbeträge ab einem Wert von 10.000 CAD müssen bei der Ein- oder Ausreise deklariert werden. Die Einfuhr von pornografischem oder anstößigem Material, Lebensmitteln und Pflanzen ist verboten.
Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Unterwegs mit dem Wohnmobil
Kanada eignet sich hervorragend für eine Reise auf eigene Faust mit dem Auto oder Wohnmobil, da man auf diese Weise die größtmögliche Flexibilität und Unabhängigkeit genießt. Es ist meist günstiger, einen Mietwagen bereits von zu Hause aus zu buchen, dann ist auch die Verfügbarkeit gewährleistet. Eine Vollkaskoversicherung und sonstige Gebühren sollten im Mietpreis inbegriffen sein – bei Zweifeln auf jeden Fall nachfragen! Inzwischen existieren sehr attraktive Fly- & Drive-Angebote, zu denen man im Reisebüro oder Internet weitere Informationen erhält. Für das Ausleihen eines Mietwagens wird meist ein Mindestalter von 21 oder 25 Jahren vorausgesetzt, außerdem ist ein nationaler Führerschein vorzulegen. Ein internationaler Führerschein ist hilfreich, ebenso eine Kreditkarte, ohne die eine Kaution hinterlegt werden muss.
Das kanadische Eisenbahnnetz ist nicht sonderlich gut ausgebaut, empfehlenswert ist aber eine Trans-Kanada-Bahnfahrt mit der Canadian Pacific Railway die den Westen (Vancouver) mit dem Osten (Montréal) verbindet (https://www.cpr.ca). Ansonsten kommt man mit den Bussen der Gesellschaften Greyhound, Voyageur Colonial Lines oder Orléans Express besser voran (https://www.greyhound.com, https://www.orleansexpress.com). Diese steuern jedoch eher selten die Nationalparks und naturnahe Sehenswürdigkeiten an. Große Distanzen überwindet man am besten mit dem Flugzeug; Air Canada bietet hier interessante Rundflucktickets an (https://www.aircanada.com).
Das Klima in Kanada lässt sich mit dem in Mitteleuropa vergleichen: In den Küstenregionen ist es gemäßigt und mild und im Landesinneren dominiert Kontinentalklima mit heißen Sommern (bis 35 °C) und kalten Wintern. Von November bis März kann reichlich Schnee fallen, weshalb diese Monate bei Wintersportlern die beliebtesten sind. Wanderer und Aktivurlauber lieben den Indian Summer in der Zeit zwischen Mitte September und Mitte Oktober, wenn die Wälder im Osten des Landes in eindrucksvollen Farben erstrahlen. Doch auch von Mai bis August sind die kanadischen Landschaften immer einen Besuch wert.
In der warmen Jahreszeit sollte man sich durch lange, leichte, nicht allzu eng anliegende Kleidung vor Mückenstichen schützen und ggf. unter einem Moskitonetz schlafen, das auch vor Ort gekauft werden kann. Ein Insektenschutzmittel leistet überdies gute Dienste.
Ein Exportschlager ist Maple Syrup, der aus kanadischem Ahorn gewonnene Sirup. Maple Syrup wird vor allem zu Pancakes bzw. Pfannkuchen gegessen. Eine Spezialität aus der Provinz Alberta ist Ginger Beef, frittierte Rindfleischstreifen in einer süßlichen Ingwersoße. Überall gern gegessen wird Haddock and Chips, Schellfisch mit Fritten. Spezialitäten aus der Region Québec sind Pâté à la Râpure, eine Fleischpastete, Smoked Meat, geräuchertes Rindfleisch und Pâté Chinois, eine mit Kartoffelbrei überbackene Fleischpastete. Neufundland ist bekannt für exzellenten Kabeljau. Lachs und Schellfisch dominieren die Speisekarten in der Region British Columbia. Den süßen Abschluss bilden Nanaimo Bars, ein Biskuitkuchen mit Vanillecreme und Schokoladenguss, oder Moosehunters, Kekse aus Melasse. In Kanada wird nicht nur Bier gebraut und Wein angebaut, sondern auch sehr guter Whisky gebrannt.
Januar/Februar Das Chinesische Neujahrsfest, Lunar New Year, wird in Toronto mit spektakulären Shows im Exhibition Place gefeiert. Für das leibliche Wohl sorgen asiatische Spezialitäten (http://www.explace.on.ca).
Auf dem Programm des Winter Carnivals in Québec City stehen Tanzdarbietungen, Konzerte, Boot- und Schlittenrennen sowie zahlreiche Special Events (http://www.carnaval.qc.ca).
Februar Auf dem Winterlude Fest in Ottawa erwarten Sie eine Schlittschuhbahn und ein riesiger Spielplatz aus Schnee. Eisskulpturen sorgen für eine märchenhafte Atmosphäre.
Juni/Juli Das Festival International de Jazz de Montréal ist das größte Jazzfestival der Welt (http://www.montrealjazzfest.com).
1. Juli Anlässlich des Canada Days werden vielerorts Paraden, Straßenfeste und Rodeos veranstaltet.
August Die Whoop-Up Days in Lethbridge sind ein Westernvolksfest, u.a. mit Rodeos.
August/September Die Canadian National Exhibition in Toronto ist Kanadas größter Jahrmarkt (http://www.theex.com).
Amtssprachen: Englisch und Französisch
Bevölkerung: rund 37 Mio. Einwohner
Fläche: 9.984.670 km²
Hauptstadt: Ottawa (rund 900.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +1
Währung: Kanadischer Dollar (Abk.: C$; ISO-4217-Code: CAD)
Zeitzone: Newfoundland Standard Time (NST; MEZ -4,5 Std.), Atlantic Standard Time (AST; MEZ -5), Eastern Standard Time (EST; MEZ -6), Central Standard Time (CST; MEZ -7), Mountain Standard Time (MST; MEZ -8) und Pacific Standard Time (PST; MEZ -9). Im Sommer gilt in fast ganz Kanada die Sommerzeit (Ausnahme: Saskatchewan), d.h. der Zeitunterschied zur Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) bleibt gleich

USA

Die gesamten USA haben die Vorwahl 001. Um aus den USA nach Hause zu telefonieren, wählt man die 01141 in die Schweiz, 01143 nach Österreich und 01149 nach Deutschland und anschließend die Ortskennzahl ohne 0 und die Rufnummer. Am preisgünstigsten telefoniert man national wie international mit Telefonkarten, die in Delis oder Zeitschriftenläden erhältlich sind. Innerhalb der Vereinigten Staaten sind Rufnummern, die mit 1-800 beginnen, gebührenfrei. Bei Fragen und Problemen hilft der Operator unter der „0" weiter. Mit dem Handy aus dem Heimatland kann man in den USA nur dann telefonieren, wenn es sich um ein Tri- oder Quadbandgerät handelt. Je nach Anbieter können hohe Roaming-Gebühren anfallen. Eine gute Alternative ist das Telefonieren über das Internet (z.B. via Skype).
Deutsche Botschaft
4645 Reservoir Road NW
Washington, DC20007
Tel.: +1-202-2984000
Web: http://www.germany.info/Vertretung/usa/de/Startseite.html

Österreichische Botschaft
3524 International Court N.W.
Washington, D.C. 20008
Tel.: +1-202-8956700
Fax: +1-202-8956750
E-Mail: consularsection@austria.org
Web: http://www.austria.org

Schweizerische Botschaft
2900 Cathedral Avenue N.W.
Washington, D.C. 20008
Tel.: +1-202-7457900
Fax: +1-202-3872564
E-Mail: was.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.swissemb.org
Zollfrei eingeführt werden dürfen jegliche Gebrauchsgegenstände persönlicher Art, darunter 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 2 Kilo Tabak sowie 1 l Alkohol. Geschenke im Wert von bis zu 100 USD sind ebenfalls zollfrei. Nicht mitgebracht werden dürfen Blumen und Lebensmittel aus pflanzlichen und tierischen Erzeugnissen. Landes- und Fremdwährung darf unbegrenzt ein- und ausgeführt werden, ab 10.000 USD besteht aber Deklarationspflicht. Auch Goldmünzen und Gold müssen deklariert werden.
Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Wein und Geschenke bis 300 EUR (Schiffs- und Flugreisende 430 EUR).
Bei der Rückreise in die Schweiz dürfen über 17-Jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 % Vol. und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 % Vol. zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inklusive Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Ausführliche Infos unter http://www.cbp.gov/xp/cgov/travel.
New Year’s Day (Neujahr, 1. Januar); Martin Luther King Day (Gedenk- und Feiertag für den 1968 ermordeten Martin Luther King, 3. Montag im Januar); Washington's Birthday/Presidents' Day (Feiertag zu Ehren aller US-Präsidenten, 3. Montag im Februar); Memorial Day (Heldengedenktag, letzter Montag im Mai); Independence Day (Tag der Unabhängigkeit, 4. Juli); Tag der Arbeit (Labor Day, 1. Montag im September); Columbus Day (Gedenktag zur Entdeckung Amerikas, 2. Montag im Oktober); Veterans Day (Tag der Veteranen, 11. November); Thanksgiving Day (Erntedankfest, 4. Donnerstag im November); Christmas Day (Weihnachten, 25. Dezember).
Fallen Neujahr, der Unabhängigkeitstag oder Weihnachten auf einen Sonntag, so ist der darauffolgende Montag ebenfalls ein Feiertag, fallen diese Feiertage auf einen Samstag, wird der Freitag davor zum Feiertag.
Die Notrufnummer für Feuerwehr, Krankenwagen und Polizei lautet landesweit 911. Auch der Operator, erreichbar unter Tel. 0, hilft in Notfällen.
Generell empfiehlt sich anlässlich einer Reise die Überprüfung bzw. Erweiterung der Standardimpfungen (v.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, ggfs. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken und Influenza).
Darüber hinaus kann eine Impfung gegen Hepatitis A sinnvoll sein, bei längeren Aufenthalten und/oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus.
Es besteht ein geringes Risiko, sich in den USA mit dem West-Nil-Fieber zu infizieren. Da es keine entsprechende Impfung gibt, ist auf einen ausreichenden Mückenschutz zu achten.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Bürger aus Staaten, die am Visa Waiver Program teilnehmen (darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz) benötigen zur Einreise einen mindestens für die Dauer der Reise gültigen maschinenlesbaren Reisepass (roter EU-Pass; s. auch http://www.auswaertiges-amt.de). Kinderreisepässe werden zur visumfreien Einreise nur dann anerkannt, wenn sie ein Foto enthalten, vor dem 26.10.2006 ausgestellt worden sind und ab diesem Datum nicht verlängert wurden. Ansonsten sollte man rechtzeitig vor der Reise einen regulären Reisepass für ein Kind beantragen.
Ein Visum ist nicht erforderlich, wenn der Aufenthalt nicht mehr als 90 Tage beträgt und Sie ein gültiges Rückflugticket vorweisen. Deutsche und Schweizer, die mit einem vorläufigen Reisepass in die USA einreisen wollen, benötigen zusätzlich ein Visum. Ab Oktober 2006 müssen neu ausgestellte Pässe zudem biometrische Daten in Chipform (sog. E-passport) enthalten. Seit Anfang 2009 gibt es ein neues elektronisches System der Einreisegenehmigung (ESTA).
Wer ohne Visum in die USA einreisen möchte, benötigt eine ESTA-Genehmigung. Die Einreiseerlaubnis ist unter https://esta.cbp.dhs.gov erhältlich, zwei Jahre für beliebig viele Reisen in die USA gültig und vor der Anreise anzufordern. Es werden 14 USD erhoben, die Bezahlung erfolgt per Kreditkarte im Inter-net oder über Dritte (z.B. Reisebüro). Zudem sind alle Fluggesellschaften dazu verpflichtet, persönliche Daten ihrer Gäste auf Flügen in die USA zu registrieren und vor Abflug an die US-Behörden zu übermitteln.
Wer länger als 90 Tage in den USA bleiben will, muss bei der zuständigen Botschaft oder dem Konsulat im Heimatland ein Visum beantragen. Alle Antragsteller müssen ein ausgefülltes und unterschriebenes elektronisches Visaantragsformular (EVAF) DS-156 einreichen. Es ist in deutscher und englischer Sprache unter http://evisaforms.state.gov verfügbar. Die Sicherheitsbestimmungen bei Flugreisen in die USA sind verschärft. Ergänzend zu den bereits regulär durchgeführten Kontrollen sollten sich Reisende auf zusätzliche Personen- und Gepäckkontrollen am boarding gate/Abflugsteig einstellen. Sie sollten daher überpünktlich am Flughafen sein und genug Zeit für die zusätzlichen Sicherheitskontrollen einplanen. Informationen unter http://www.drv.de oder bei Ihrer Fluggesellschaft. Bei Problemen mit der Einreise in die USA, können Reisende sich an das Department of Homeland Security wenden. Hier gibt es das sog. Traveler Redress Inquiry Program (DHS TRIP) unter http://www.dhs.gov. Auf der Webseite der US-Botschaft in Berlin findet man ausführliche Hinweise zu den Einreisebestimmungen und zum Visumverfahren (https://de.usembassy.gov/de/visa).
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Obwohl die homosexuelle Bewegung in der Christopher Street in New York ihren Anfang nahm und ein Bundesgesetz Diskriminierung aufgrund von Rasse und Geschlecht verbietet, werden Homosexuelle von weiten Teilen der Bevölkerung immer noch nicht akzeptiert. Der Gipfel der Intoleranz äußert sich in so genannten „hate crimes" (Verbrechen aus Hass), denen immer wieder Homosexuelle zum Opfer fallen. In manchen Städten und Stadtvierteln ist es kein Problem, seine Homosexualität offen zu zeigen, in anderen und in ländlichen Regionen sollte man vorsichtig sein. In einem so großen Land wie den USA ist das individuell zu entscheiden. Im Juni 2015 wurde die Homo-Ehe für alle Bundesstaaten der USA eingeführt.
In den USA ist es üblich, Trinkgeld („Tip“ oder „Gratuity“) zu geben (vor allem in Restaurants, Casinos und im Tourismussektor). In vielen Berufsfeldern macht das Trinkgeld einen wichtigen Bestandteil des Einkommens aus und garantiert ebenfalls die Qualität der Dienstleistung.

Als Hilfe können Sie sich an den hier angegebenen Maßstäben orientieren:
- Restaurants: 15-20 % des Gesamtbetrags (außer in Fast Food Ketten)
- Bars: 10-20 % des Gesamtbetrags
- Taxis: 10-15 % des Betrags, der auf dem Taxibarometer angezeigt wird (bestehen Sie darauf, dass dieses immer mitläuft)
- Musiker: $ 1.00

Bei einer Gruppenreise müssen Sie kein Trinkgeld mehr für die Mahlzeiten geben, die bereits inklusive sind (außer in einigen Casinos).

Fahrer und Reiseleiter
Die Erfahrung, Professionalität und Kompetenz Ihres Fahrers und Reiseleiters tragen zu dem Erfolg der Reise bei und machen sie zu einem unvergesslichen Erlebnis. Es ist in der amerikanischen Kultur selbstverständlich, dem Fahrer und Reiseleiter am Ende der Reise ein Trinkgeld zu geben. Am besten geben Sie beiden einen separaten Umschlag. Das Trinkgeld sollte wie folgt berechnet werden:  
- Reiseführer: $ 4.00 - $ 5.00 pro Tag und pro Person
- Fahrer: $ 3.00 - $ 4.00 pro Tag und pro Person
- Ortsansässiger Fahrer für Flughafentransfers oder Ausflüge: zwischen $ 0.50 und $ 1.00 (ein wenig mehr, wenn Koffer aus dem Kofferraum des Autos gehoben werden müssen)
- Ortsansässiger Reiseführer: $ 1.00 pro Besuch
Frauen, die in den USA alleine reisen, haben in der Regel nichts zu befürchten. Trotzdem sollten sie sich, wie auch in anderen Ländern, nachts nicht alleine an menschenleeren Plätzen und in einsamen Gegenden aufhalten. Auch vom Trampen - besonders in ländlichen Gegenden - wird generell abgeraten.
Die USA sind ein behindertenfreundliches Reiseland. Die Tourist Offices der einzelnen Staaten geben Auskunft über behindertengerechte Transport- und Unterkunftsmöglichkeiten. Ausführliche Informationen erhält man auch bei der weltweit arbeitenden Society for Accessible Travel & Hospitality, 347 Fifth Ave, Suite 605, New York, NY 10016, Tel.: +1-212-4477284, E-Mail: sathtravel@aol.com, Web: http://www.sath.org.
In den USA gibt es kein Ladenschlussgesetz und somit können Geschäfte ihre Öffnungszeiten selbst festlegen. Kleinere Geschäfte haben meist Mo-Sa 9.30-17 Uhr, Supermärkte oft 24 Stunden täglich und Shopping Malls auch sonntags geöffnet. Banken sind für den Kundenverkehr meist Mo-Fr 9-15 und zusätzlich an einem Wochentag bis 18 Uhr geöffnet, die Post besetzt ihre Schalter Mo-Fr 8-18, Sa 8-12 Uhr. In den Großstädten sind die Hauptpostämter 24 Stunden lang geöffnet. Museen haben zu den unterschiedlichsten Zeiten geöffnet, oft sind sie montags geschlossen.
Die medizinische Versorgung in den USA ist ausgezeichnet. Ausländische Besucher werden jedoch als Privatpatienten behandelt, d.h. ärztliche Leistungen müssen sofort bar oder mit Kreditkarte bezahlt werden. Aus diesem Grund empfiehlt es sich auf jeden Fall, eine private Reisekrankenversicherung abzuschließen.
Die Netzspannung in den Vereinigten Staaten beträgt 120 Volt (60 Hz). Um elektrische Geräte benutzen zu können, benötigt man einen Adapter, den der Fachhandel im Heimatland vorrätig hat.
Mit dem Wohnmobil durch die Rocky Mountains
Bei einer Rundreise sollte man sich bereits bei der Buchung des Transatlantikfluges über die Möglichkeit informieren, einen Stop-Over einzulegen bzw. seinen Heimflug von einem anderen Flughafen innerhalb der USA anzutreten. Dies ist oft billiger als das Buchen von Inlandsflügen vor Ort.
Für das Zurücklegen von größeren Strecken stehen Reisenden ebenso die Dienste der halbstaatlichen Eisenbahngesellschaft AMTRAK (http://www.amtrak.com) zur Verfügung. Hier empfiehlt sich für Vielfahrer der nur außerhalb der USA erhältliche USA Railpass für eine bestimmte Reisedauer. In den AMTRAK-Zügen besteht Reservierungspflicht. Das meistbenutzte öffentliche Verkehrsmittel in den USA ist der Bus - am bekanntesten ist das Unternehmen Greyhound (http://www.greyhound.com) Sein Streckennetz ist dichter als das der Bahn. Auch gibt es für Reisende einen nur im Ausland erhältlichen Vielfahrerpass (Ameripass). Am flexibelsten ist man, wenn man sich ein Auto oder gar einen Camper mietet und das Land auf eigene Faust erkundet.
Januar/Februar Das Chinese New Year wird in den Chinatowns von San Francisco, New York und Los Angeles mit Drachenparaden und Feuerwerken gefeiert.
März Ein Megaevent sind die im ganzen Land veranstalteten St. Patrick’s Day Parades.
April-Mai Ein bedeutendes Ereignis ist das San Francisco International Film Festival (http://www.sffs.org).
4. Juli Ausgelassen feiert man im ganzen Land den Fourth of July, den amerikanischen Unabhängigkeitstag, mit Paraden und Feuerwerken.
Oktober Bunter, schriller, spaßiger und hipper als beim Fantasy Fest in Key West geht es kaum. Es ist eine Halloweenparty der Superlative für Kinder und Erwachsene. Besonders beliebt ist dieses Event in der Gay-Szene (http://www.fantasyfest.net).
31. Dezember An Silvester steigt am Times Square eine der größten Neujahrspartys der Welt. Besonderes Highlight ist das spektakuläre Feuerwerk, das jährlich abertausende Menschen in seinen Bann zieht.
Die USA gliedern sich in fünf Klimazonen. Während auf Hawaii subtropisches Klima herrscht, sorgt an der Pazifikküste ozeanisches Klima für geringe Niederschläge im Winter und eine nahezu regenlose Zeit im Sommer. Milde Winter und heiße Sommer zeichnen das Golfgebiet und den Bundesstaat Florida aus. Nördlich von Florida, an der Atlantikküste, ist das Klima von warmen Sommern und kalten Wintern geprägt, die zum Teil starken Niederschläge verteilen sich über das ganze Jahr. Im Landesinneren herrscht ein recht trockenes Klima, wobei Temperaturen und Niederschlagsmengen stark von der Höhenlage abhängen.
Die beste Reisezeit für Besucher des Sunshine States Florida ist der Winter, während Sonnenhungrige in Kalifornien und auf Hawaii das ganze Jahr über auf ihre Kosten kommen. Sehr beliebt als Reisezeit ist auch der Herbst, wenn in der Zeit von September bis November der Indian Summer den Nordosten der USA mit seinem bunten Laub in ein fantastisches Farbenmeer verwandelt.
Amtssprache: Englisch
Bevölkerung: rund 311,6 Mio. Einwohner
Fläche: 9.629,091 km²
Hauptstadt: Washington, D.C. (rund 620.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +1
Währung: US-Dollar (Abk.: $, ISO-4217-Code: USD)
Zeitzone: Die USA teilen sich in folgende sechs Zeitzonen auf: Eastern Standard Time (EST; MEZ -6 Stunden), Central Standard Time (CST; MEZ -7), Mountain Time (MT; MEZ -8), Pacific Standard Time (PST; MEZ -9), Alaska Standard Time (AKST; MEZ -10), Hawaii Standard Time (HST; MEZ -11). Im Sommer gilt die Sommerzeit, d.h. der Zeitunterschied zur Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) bleibt gleich (Ausnahme: Arizona, Hawaii)
Amerikanisches Frühstück: Blueberry Pancakes mit Ahornsirup
Ein typisch amerikanisches Frühstück besteht aus Rühr- oder Spiegelei, Bacon, Toastbrot oder Bagels mit Butter, kleinen Würstchen sowie Pancakes mit Ahornsirup. Romana-Salat, Croutons, Parmesan und eine spezielle Vinaigrette sind die Hauptzutaten des klassischen Caesar Salads. Zu einem richtigen Barbecue gehören Steaks, Spareribs und Burger sowie Baked Potatoes mit Sour Cream, Coleslaw, Krautsalat, und Baked Beans, weiße Bohnen in Tomatensoße.
Weitere beliebte Gerichte sind Chop Suey, gemischtes Gemüse mit Schweine- Rind- oder Hühnerfleisch, Chili con Carne, ein Eintopf mit Bohnen und Fleisch, und Clam Chowder, ein Muscheleintopf. Für den kleinen Hunger zwischendurch bieten sich Hot Dogs oder amerikanische Sandwiches an. Brownies, Donuts, Chocolate Chip Cookies, Ice Cream und Muffins sind von den Dessertkarten nicht mehr wegzudenken. Wer sich statt einem Dessert lieber einen Cocktail gönnen möchte, sollte unbedingt den Cosmopolitan oder Long Island Iced Tea probieren.

Ausflugsland

Norwegen

Die Landes- und Fremdwährung darf bis zu einem Betrag von 25.000 NOK eingeführt werden, höhere Beträge sind registrierungspflichtig. Erlaubte Einfuhrmengen für Reisende ab 20 Jahren: 1 l Spirituosen (bis 60 Vol.-%) plus 1,5 l Spirituosen (bis 22 Vol.-%) und 2 l Bier; ab 18 Jahren: 2 l Bier und 3 l Spirituosen (bis zu 22 Vol.-%), 200 Zigaretten oder 250 g Tabak, 10 kg Frischfleisch, Obst, Käse etc. Insgesamt darf der Wert der mitgebrachten Waren - inkl. Genussmittel - den Wert von 6.000 NOK nicht übersteigen. Bei der Ausreise ist zu beachten, dass Angeltouristen die Ausfuhr von max. 15 kg Fisch pro Person gestattet ist.
Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Wein und Geschenke bis 300 EUR (Schiffs- und Flugreisende 430 EUR, Jugendliche unter 15 Jahre 175 EUR).
Bei der Rückreise in die Schweiz dürfen Personen über 17 Jahre 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Informationen erhält man auch unter http://www.toll.no und http://www.zoll.de.
Impfvorschriften für die Einreise nach Norwegen bestehen nicht. Sinnvoll kann aber eine Impfung gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) sein, die in einigen Landesteilen v.a. zwischen April und Oktober durch Zeckenbisse übertragen werden kann.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Feuerwehr: 110; Polizei und Rettungszentrale: 112; Krankenwagen und medizinische Nothilfe: 113; Pannenhilfe (Viking): 06000; Schreibtelefon für gehörlose und schwerhörige Menschen: 1412 TDD.
Die Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Orientierung ist seit 1981 in Norwegen gesetzlich verboten. Mit Ausnahme einer Adoption haben lesbische und homosexuelle Paare seit 1993 die gleichen Rechte wie heterosexuelle Ehepaare; seit 2008 ist die Homo-Ehe in Norwegen zugelassen, seit 2008 ist die Homo-Ehe in Norwegen zugelassen. Grundsätzlich ist die Haltung gegenüber Homosexuellen in weiten Kreisen der Bevölkerung sehr tolerant.
Sexuelle Aktivität ist ab 16 Jahren erlaubt. Gleichgeschlechtliche Zärtlichkeiten wie Küssen oder Händchenhalten werden in der Öffentlichkeit toleriert. In den größeren Städten existiert eine eigene Szene, zudem mischt sich in vielen Bars homo- und heterosexuelles Publikum.
Auf Behinderte wird in der norwegischen Gesellschaft große Rücksicht genommen. Öffentliche Gebäude und viele Hotels sind barrierefrei, ebenso die Züge der Norwegischen Staatsbahn. Es gibt auch behindertengerecht gestaltete Fährschiffe. Der norwegische Behindertenverband bietet detaillierte Informationen: Norges Handikapforbund, Schweigaardsgt. 12, Postboks 9217 Grønland, 0134 Oslo, Tel.: +47-24102400, Fax: +47-24102499, http://www.nhf.no, E-Mail: nhf@nhf.no.
Nyttårsdag (Neujahr, 1. Januar); Palmesøndag (Palmsonntag, März/April); Skjærtorsdag (Gründonnerstag, März/April); Langfredag (Karfreitag, März/April); Første påskedag & Andre påskedag (Ostersonntag und -montag, März/April); Første mai (Tag der Arbeit, 1. Mai); Grunnlovsdagen (Tag der Verfassung, 17. Mai); Kristi himmelfartsdag (Christi Himmelfahrt, Mai); Første pinsedag & Andre pinsedag (Pfingstsonntag und -montag, Mai/Juni); Første juledag & Andre juledag (1. und 2. Weihnachtsfeiertag, 25.-26. Dezember).
In Norwegen gibt es keine Ortsvorwahl. Alle Telefonnummern sind achtstellig. Die Vorwahl von Norwegen ist 0047. Beim Telefonieren aus Norwegen wählt man 00 + Landeskennzahl (Deutschland 49, Österreich 43, Schweiz 41) + Ortsvorwahl ohne 0 + Teilnehmernummer. Handys funktionieren in Norwegen problemlos. Genutzt werden können die Systeme NMT 54, GSM 900 und 1800. In der Wildnis muss man trotz großer Netzabdeckung mit Funklöchern rechnen. Es ist ratsam, sein Handy für das internationale Roaming anzumelden, trotzdem können hohe Kosten entstehen. Günstiger ist es, ein lokales Handy oder eine norwegische SIM-Karte zu mieten, z.B. bei Cellomobile (http://www.cellomobile.com) oder Range Roamer (http://www.rangeroamer.com). Eine weitere kostensparende Option ist die Kommunikation über das Internet, z.B. in Hotels oder Internetcafés.
Staatsangehörige der EU und der Schweiz benötigen für einen Aufenthalt von max. drei Monaten zur Einreise einen gültigen Reisepass oder einen Personalausweis bzw. die Identitätskarte. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Viele norwegische Behörden und zum Beispiel Banken erkennen den Personalausweis nicht an. Deshalb sollte man für einen längeren Aufenthalt mit dem Reisepass einreisen. Deutsche Staatsangehörige, die sich länger als drei Monate in Norwegen aufhalten wollen, müssen eine Aufenthaltsgenehmigung bei der norwegischen Polizei beantragen. Nähere Informationen erteilt die Königliche Norwegische Botschaft (http://www.norwegen.no/info/embassy.htm) und das norwegische Ausländerzentralamt UDI (http://www.udi.no).
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die ärztliche Versorgung in Norwegen entspricht mitteleuropäischem Standard. In allen Städten und größeren Dörfern existieren Arztstationen. Reisende, die auf regelmäßige medizinische Betreuung angewiesen sind, sollten sich vorher über die bestehenden Möglichkeiten in dem dünn besiedelten Land informieren, da es regional unterschiedlich im Gesundheitswesen in einigen Bereichen zu Engpässen kommen kann. Außerhalb der regelmäßigen Dienstzeiten von 8 bis 15/16 Uhr können die örtlichen Notfallzentralen (legevakt) kontaktiert werden. Prüfen Sie vor der Reise Ihren Versicherungsschutz im Krankheitsfall. Es ist ratsam, eine private Auslandskrankenversicherung abzuschließen, die den medizinisch notwendigen bzw. besser noch den medizinisch sinnvollen Rücktransport abdeckt.
Frauen können in Norwegen sicher und problemlos alleine reisen. Allgemeine Gefahrensituationen wie Trampen oder nächtliche Spaziergänge in wenig belebten Stadtvierteln oder Parkanlagen sind - wie in anderen europäischen Ländern auch - zu vermeiden.
Bedienungsgeld und Mehrwertsteuer in Restaurants, Hotels und Gasthäusern sind im Preis bereits inbegriffen. Dennoch sind 10 % Trinkgeld üblich. Der Portier erhält in Hotels der Luxusklasse bei der Abreise etwa 1-5 NOK pro Person, der Hoteldiener ca. 5-10 NOK. Im Taxi wird der Fahrpreis auf die nächsten 5 oder 10 NOK aufgerundet.
Die Netzspannung beträgt 220 Volt Wechselstrom. Standard sind Steckdosen der Kategorien "C" und "F". Ein Adapter ist für Deutsche und Österreicher daher nicht erforderlich, Schweizern ist die Mitnahme jedoch zu empfehlen.
Banken: Mo-Fr 9-15.30, Do bis 17 Uhr. Geschäfte: Mo-Fr meistens 10-16/18 Uhr, in Großstädten bis 20 h, Sa 10-14/16 Uhr, in Großstädten bis 18 Uhr. Supermärkte Mo-Fr 10-20 Uhr, in Großstädten bis 22 Uhr, Sa 10-18 Uhr, in Großstädten bis 20 Uhr und gelegentlich auch So. Bei Museen und Sehenswürdigkeiten variieren die Öffnungszeiten stark zwischen Sommer und Winter sowie Wochentagen und -enden. Erkundigen Sie sich am besten vor einem Besuch im nächstgelegenen Touristenbüro.
Deutsche Botschaft
Oscars gate 45
0244 Oslo
Tel.: +47-23-275400
Fax: +47-22-447672
E-Mail: info@oslo.diplo.de
Web: http://www.oslo.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 8.30-11.30 Uhr

Österreichische Botschaft
Thomas Heftyesgate 19-21
0244 Oslo
Tel.: +47-22-540200
Fax: +47-22-554361
E-Mail: oslo-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmaa.gv.at
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft
Bygdøynesveien 13
0244 Oslo
Tel.: +47-22-542390
E-Mail: osl.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/oslo
Die Schweizerische Botschaft in Oslo hat keine Zuständigkeit für Registrierungs-, Pass- und Visa-Angelegenheiten. Hierfür muss die Schweizerische Botschaft in Stockholm kontaktiert werden.
Hurtigruten in Ålesund
Norwegen ist - dem Nordseeöl sei Dank - eine reiche Nation. Das merkt man bei Reisen im Land vor allem am hervorragend gepflegten, teilweise mautpflichtigen Straßennetz und an den aufwendig gebauten Brücken und Tunnels, die viele bisher nur mit Fähren erreichbare Inseln ans Festland anbinden. Die Hauptverkehrsader für den Straßenverkehr ist die Europastraße E6, die von Oslo bis Kirkenes führt. Den Facettenreichtum Norwegens erschließen mehrere ausgewiesene Erlebnissstraßen, an denen meist ein touristisches Programm angeboten wird. Beispiele sind die Atlantikstraße an der Westküste (http://www.atlanterhavsveien.no) oder die Abenteuerstraße Hallingdal von Oslo nach Bergen (http://www.eventyrveien.no).
Das norwegische Eisenbahnnetz schafft mit modernen Zügen Verbindungen zwischen den größeren Städten wie Oslo, Bergen, Stavanger und Trondheim bis hinauf nach Bodø. Noch weiter nördlich verkehrt die Ofotbahn zwischen Narvik und Kiruna in Schweden (sie hat keine Anbindung ans norwegische Schienennetz). Viele Abschnitte des rund 4.000 km langen Bahnnetzes zählen zu den reizvollsten Strecken in Europa, so die Bergenbahn von Oslo nach Bergen, dem „Tor zu den Fjorden". Während der 6,5 bis 7-stündigen Fahrt auf Nordeuropas höchstgelegener Bahnstrecke lassen sich auf entspannte Weise alle norwegischen Landschaftsformen erleben. Für die norwegischen und die skandinavischen Bahnnetze hat man die Wahl zwischen mehreren attraktiven Sparpässen, Bahncards und Billigtickets (http://www.nsb.no, http://www.scandinavianrail.com). Die meisten Orte im Norden wie auch im ganzen Land erreicht man recht gut mit bequemen Bussen, die relativ häufig verkehren und auch lange Strecken fahren. Infos bei NOR-WAY Bussekspress (http://nor-way.no).
Als „schönste Schiffsreise der Welt" wird die Fahrt mit den tagtäglich verkehrenden Postschiffen der Hurtigruten gerühmt (http://www.hurtigruten.de). Die meisten Schiffe der Flotte gehören zur sog. Neuen Generation und bieten auf der faszinierenden Reise von Bergen bis Kirkenes hoch im Norden modernsten Komfort. In bestimmten Küstenabschnitten und Fjorden sind zudem die Schiffe vieler kleinerer Reedereien unterwegs. Konkurrenz machen den Schiffen in den letzten Jahrzehnten zunehmend die innernorwegischen Fluglinien, die besonders im hohen Norden eine Vielzahl von kleinen Flugplätzen anfliegen (http://www.sas.no, http://www.wideroe.no, http://norwegian.no).
Amtssprache: Norwegisch
Bevölkerung: rund 5 Mio. Einwohner
Fläche: 385.199 km²
Hauptstadt: Oslo (rund 634.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +47
Währung: Norwegische Krone (Abk.: kr, nkr; ISO-4217-Code: NOK)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)
Januar Das Jahr beginnt mit dem bedeutenden Tromsø Film Festival (http://www.tiff.no).
Februar Die Vinterspillene bzw. die kulturellen Winterspiele finden in Lillehammer statt. Kulisse für die Konzerte bietet der gefrorene und bläulich illuminierte Wasserfall des Flusses Mesnaelva.
Die Küstenstadt Kristiansund lockt mit einem zweiwöchigen Opernfestival.
Juni Das Bjørgvin Mittelalterfestival findet auf dem Fløyberg statt (http://www.bjorgvinmarknad.no).
Auf dem Programm des Nordkapfestivals stehen u.a. Konzerte und Theateraufführungen (http://www.nordkappfestivalen.no).
August Das größte Rockfestival Oslos ist das Øyafestival. Das Fest im Middelalderpark erstreckt sich über vier Tage (http://www.oyafestivalen.com).
Oktober-November Auf dem international bekannten Oslo World Music Festival treten weltberühmte Stars auf. Das Festival erstreckt sich über sechs Tage, Veranstaltungsort ist die Innenstadt von Oslo (http://www.rikskonsertene.no).
Dezember Der schönste Weihnachtsmarkt des Landes findet alljährlich in Lillehammer statt.
Teile Norwegens haben ein ungewöhnlich mildes Klima. Das ist bemerkenswert für ein Land, das so hoch im Norden liegt. Dank des warmen Golfstroms bleiben die Häfen an der Westküste das ganze Jahr über eisfrei, während auf vergleichbarer nördlicher Breite längst alles eingefroren ist. In den Fjorden an der Westküste sorgt der Golfstrom im Sommer für ein Mikroklima, das zum Beispiel im Hardanger- und Sognefjord sogar den Anbau von Obst und Gemüse zulässt. Im Landesinneren, wo größere Temperaturunterschiede als an der Küste herrschen, kann es im Sommer bis zu 30 °C warm werden, dafür sind die Winter bitterkalt. Ausgiebige Schneefälle sorgen vielerorts für ideale Wintersportbedingungen, die man auf beleuchteten Loipen und Skipisten genießt.
Für eine Sommerreise nach Norwegen bieten sich die Monate Juni bis August an, wobei im Juli, wenn die meisten Norweger Ferien haben, an den beliebtesten Urlaubsorten fast so etwas wie Trubel herrscht. Wer zum Wintersport nach Norwegen fährt, sollte das Frühjahr ins Auge fassen. Dann liegt noch genügend Schnee, die Zeiten mit Tageslicht sind viel länger und der schlimmste Frost ist abgeklungen. Allerdings tummelt sich um Ostern herum halb Norwegen auf Loipen und Pisten.
In Norwegen ein Muss: Räucherlachs
Eine typische Vorspeise ist Räucherlachs, serviert mit einer Dill-Senfsoße. Nationalgerichte sind Fleischklopse in einer dunklen Soße, Hammelfleisch mit Kohl, eingelegter Stockfisch sowie gepökelte Lammrippen. Im Norden des Landes isst man besonders gerne geräucherten Schafskopf. Feinschmecker dürfen sich auch auf Wild, wie z.B. Elch, Rentier oder Wildgeflügel freuen. Dazu werden in der Regel süß-saure Soßen und Wacholderbeeren gereicht. Auf den Fischkarten findet man Rakfisk, fermentierte Forelle, Seelachs, Dorsch, Hering, Kabeljau, Sardinen, Makrelen und Garnelen. Zum Essen wird vorzugsweise Bier getrunken. Eine typische Nachspeise ist Rømmegrøt, ein Brei aus Sauerrahm und Grieß mit Zimt und Zucker. Weitere Desserts, die man auf vielen Speisekarten finden wird, sind Riskrem, ein sahniger Reisbrei mit einer Himbeer- oder Erdbeersoße, Multekrem, eine Sahnespeise mit Moltebeeren und Lefse, hauchdünne Fladenbrote mit Sirup und Kardamom.

Island

In Island erreicht man bei Notfällen über die 112 sowohl Polizei als auch Ambulanz und Feuerwehr. Die örtliche Polizeistelle in der Hauptstadt ist außerdem unter der +354-551-1166 zu erreichen.
Eine spezielle Impfung ist für eine Reise nach Island nicht nötig. Allerdings sollte für Kinder und Erwachsene vor Auslandsreisen generell ein ausreichender Standard-Impfschutz bestehen, so z.B. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Polio, MMR und Hepatitis, eventuell auch gegen Influenza. Für längere Aufenthalte sollte auch eine Impfung gegen Meningokokkenmeningitis C in Erwägung gezogen werden.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Island ist Mitglied des Schengener Abkommens, daher benötigen Schweizer und EU-Bürger für die Reise nur ihren bei Ausreise noch mindestens drei Monate gültigen Personalausweis oder Reisepass. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Ein Visum ist nicht erforderlich. Touristen europäischer Staaten können sich bis zu drei Monate ohne Meldepflicht bzw. ohne Visum in Island aufhalten.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
In größeren Städten sollte es besonders für körperlich eingeschränkte Personen keine Probleme geben. Problematisch könnte es für Rollstuhlfahrer allerdings bei Ausflügen aufs Land werden, da die Straßen oft aus unbefestigten Kies- und Schotterwegen bestehen. Es empfiehlt sich eventuell mit einer auf Behinderte ausgerichteten Agentur zu reisen. So bietet die Reisefirma Fjallagras bspw. Reisen für Menschen mit Behinderung an (http://www.fjallagras-island.de).
Trinkgelder sind in Island eher unüblich, da ein Servicezuschlag in den meisten Rechnungen bereits enthalten ist. Reiseleiter und dazugehörige Busfahrer sollten dennoch mit einem finanziellen Extra für ihre Arbeit belohnt werden.
Neujahr (1. Januar); Ostern (März/April); 1. Sommertag (3. Donnerstag im April); Tag der Arbeit (1. Mai); Nationalfeiertag (17. Juni); Christi Himmelfahrt und Pfingsten (Mai/Juni); Handelsfeiertag (1. Montag im August); Weihnachten (25. & 26. Dezember); Silvester (31. Dezember, ab mittags).
Island ist Homosexuellen gegenüber recht liberal und offen eingestellt. Die gleichgeschlechtliche Liebe ist seit den 1940ern straffrei und es existiert ein Antidiskriminierungsgesetz. Zudem gibt es vor allem in der Hauptstadt LGBT-Communities und jährlich einen Christopher Street Day.
Island gilt gemeinhin als sehr sicheres Reiseziel, in dem sich auch Frauen problemlos alleine bewegen können. Wichtig ist für Alleinreisende generell, dass sie sich besonders vor Ausflügen auf die wechselhaften Wetterbedingungen einstellen und dementsprechend gut vorbereiten. Wärmende Kleidung, Ausrüstung und Lebensmittel sowie aktuelle Karten gehören auf jeden Fall ins Wandergepäck.
Für Telefonate ins Ausland gelten die jeweiligen Ländervorwahlen. Für Deutschland ist das die 0049, für die Schweiz die 0041 und für Österreich die 0043. Island hat die Landesvorwahl 00354. Für günstigere Tarife kann jeweils auch die 11 vorgewählt werden (11-0049, 11-0043, 11-0041).
GSM-Mobiltelefone können genutzt werden; es bestehen internationale Roaming-Verträge. Für Vieltelefonierer kann sich eine Prepaid-Karte eines nationalen Anbieters lohnen. Mobilfunkgesellschaften sind Island Telekom (http://www.siminn.is) und Og Vodafone (http://www.vodafone.is).
Wer hohe Roaming-Kosten vermeiden will, dem empfiehlt sich alternativ die Nutzung von Telefonanlagen in Post- oder Telefonämtern. Öffentliche Telefonzellen funktionieren mit Münzen oder Telefonkarten, die an Kiosken und Tankstellen erhältlich sind.
Weit verbreitet ist in Island auch die Internet-Telefonie; Internet-Cafés gibt es in größeren Orten. Wer ins Hochland reist, sollte sich ein GSM- oder NMT-Telefon mieten, da andere Geräte dort oben kaum Empfang haben.
Geschäfte haben montags bis freitags von 9-18 Uhr und samstags von 10-13 bzw. 14 oder auch 16 Uhr geöffnet, Supermärkte in der Regel weitaus länger. Postämter öffnen montags bis freitags von 8.30-16.30 Uhr und samstags von 10-14 Uhr. Banken haben Öffnungszeiten von 9.15-16 Uhr und sind am Wochenende geschlossen. Behörden und andere Büros arbeiten montags bis freitags von 8/9.30-16 Uhr.
Die medizinische Versorgung ist sehr gut und mit deutschen, österreichischen und schweizerischen Standards zu vergleichen. Die Behandlungskosten sind allerdings sehr hoch, daher sollte man stets eine europäische Versicherungskarte der jeweiligen Krankenversicherung bei sich tragen. Zudem sollte vor der Reise geprüft werden, ob Auslandsreisen und Rücktransporte von der Versicherung getragen werden. Bei Arztbesuchen muss jeweils eine Praxisgebühr von mindestens 1.000 ISK (etwa 7 EUR, je nach Art der Behandlung) aus eigener Tasche gezahlt werden.
Zollfrei nach Island einführen dürfen Reisende neben Kleidung und Reisegepäck für den persönlichen Gebrauch folgende Waren: 200 Zigaretten oder 250 g Tabak (ab 18 Jahre), 1 l Spirituosen und 1 l Wein oder 1 l Spirituosen und 6 l Bier oder 1,5 l Wein und 6 l Bier oder 3 l Wein (ab 20 Jahre), 3 kg Lebensmittel bis zum Wert von 150 EUR. Nicht eingeführt werden dürfen Narkotika, Waffen und Munition, rohes Fleisch, Rohmilchprodukte, Butter, rohe Eier und andere Geflügelprodukte, Schnupf- und Kautabak. Besondere Bestimmungen gibt es in Island für Angel- und Reitausrüstungen, die nur desinfiziert oder original verpackt eingeführt werden dürfen.
Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten, 1 l Spirituosen oder 2 l Wein sowie Geschenke bis 300 EUR (Flug- und Schiffsreisende: 430 EUR, Jugendliche unter 15 Jahren: 175 EUR). Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Bestimmte Waren wie Arznei- und Betäubungsmittel, jugendgefährdende und verfassungswidrige Medien, Fälschungen oder Produkte aus der Tier- und Pflanzenwelt (z.B. Elfenbein oder Krokodilleder) unterliegen Genehmigungspflichten oder Verboten. Dies betrifft insbesondere Walfleisch, dessen Einfuhr in die EU und viele weitere Nationen verboten ist.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter http://www.zoll.de.
Deutsche Botschaft
Laufásvegur 31
101 Reykjavík
Tel.: +354-530-1100
Fax: +354-530-1101
E-Mail: info@reykjavik.diplo.de
Web: http://www.reykjavik.diplo.de

Österreichisches Honorargeneralkonsulat
Orrahólar 5
111 Reykjavik
Tel.: +354-557-5464
E-Mail: arni-siemsen@simnet.is
Die zuständige Botschaft befindet sich in Kopenhagen/Dänemark.

Schweizerisches Generalkonsulat
Laugavegi 13
101 Reykjavik
Tel.: +354-551-7172
Fax: +354-551-7179
E-Mail: reykjavik@honrep.ch
Die zuständige Botschaft befindet sich in Oslo/Norwegen.
Die Stromspannung beträgt 220 Volt Wechselstrom. Die Mitnahme eines Adapters wird empfohlen, da Schukostecker nicht immer passen.
Die ausgebauten Straßen Islands befinden sich generell in einem guten Zustand. Es gibt zwar keine kompletten Autobahnabschnitte, aber in und um Reykjavík stehen einige wenige mehrspurige Stadtautobahnen zur Verfügung. Außerhalb der großen Städte findet man noch viele nicht asphaltierte Schotterstraßen, die zudem sehr kurvenreich und unübersichtlich sein können. Viele Bergstraßen sind nur im Sommer befahrbar, manche selbst dann nur mit Allradantrieb. Zum Schutz der äußerst empfindlichen isländischen Naturlandschaften ist es verboten, die ausgewiesene Fahrbahn zu verlassen.
Mietwagen können über Reisebüros, Fluggesellschaften, an Flughäfen und in größeren Städten ausgeliehen werden; das Mindestalter liegt bei 20 Jahre. Ein nationaler Führerschein reicht i.d.R. aus. Es wird empfohlen, die Internationale Grüne Versicherungskarte mitzunehmen. Innerhalb geschlossener Ortschaften gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h, außerhalb von 90 auf befestigten und von 80 km/h auf unbefestigten Straßen. Achten Sie stets auf die Tempo-Limits vor Ort.
Schienenverkehr ist auf Island in Planung, gibt es bisher aber nicht. Daher sind für Inlandsreisen vor allem Flugzeuge (Air Iceland, Air Atlanta Icelandic) und Fernbusse (BSI Travel) zuständig. Bei Überlandbussen kann man zwischen zwei Tarifen wählen, die entweder für eine komplette Inselrundreise oder für eine ganze Woche gelten. Wer die Insel auf eigene Faust erkunden möchte, der sollte unbedingt entsprechende Kleidung, Ausrüstung und Karten mit sich führen.
Zünftig geht es in Islands Küchen zu: Kartoffeln, Getreide- und Milchprodukte, doch vor allem Fleisch und Fisch stehen auf der traditionellen Speisekarte. Auch Obst und Gemüse sind verfügbar und erfreuen sich steigender Beliebtheit. Im Supermarkt erhält man unter anderem Fleisch vom Fohlen und beim Geflügel werden lundi (Papageitaucher) und svartfugl (Tordalk) angeboten, deren bunte Eier zur Brutzeit ebenfalls erhältlich sind. Fangfrischen Fisch kauft man am besten direkt an den Fischereihäfen ein.
Besonderheiten beim Frühstück sind Cornflakes mit súrmjólk (Dickmilch) und braunem Zucker sowie síld (eingelegte Heringshappen). Mittags isst der Isländer besonders gerne gegrillten oder gedünsteten ýsa (Schellfisch), Þorskur (Kabeljau) und karfi (Rotbarsch). Das nachmittägliche Buffet bietet neben mächtigen Sahnetorten und pönnukökur (gefüllte Crêpes) auch Deftiges, wie flatbrauð (Roggenpfannkuchen) mit einer dünnen Scheibe hangikjöt (geräuchertes Lammfleisch) oder rækja (Krabbensandwich) mit Mayonnaise. Die wichtigste Mahlzeit ist jedoch das Abendessen. Besonders empfehlenswert sind Wildlachs, Reyktur silungur (über Wachholder geräucherte Forelle), lamb von freilaufenden Lämmern und hreindýr (Rentier). Eine besondere Delikatesse ist auch der Gröndlandhai, der bis zu 6 m groß wird und nur nach einer speziellen Zubereitung gegessen werden kann.
Als Dessert eignen sich insbesondere die schmackhaften Schmalzgebäcke, auch Kleinur genannt, oder Skyr, eine joghurtähnliche Speise, die mit Milch, Zucker und Grütze verfeinert serviert wird.
Nach jeder Mahlzeit wird Kaffee gereicht, das Nationalgetränk der Isländer, das bei keinem geselligen Treffen fehlen darf. Um den Tag ausklingen zu lassen, wird er mit Cognac oder Likör verfeinert. Speziell zu Weihnachten gibt es das Jóla-öl, eine etwas ungewöhnliche Mischung aus Limonade und Malzbier.
Amtssprache: Isländisch
Bevölkerung: rund 357.000 Einwohner
Fläche: 103.125 km²
Hauptstadt: Reykjavík (rund 130.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +354
Religion: Evangelisch-lutherisch (79 %); katholisch (3 %)
Regierungsform: Republik, parlamentarische Demokratie
Währung: Isländische Krone (Abk.: Kr, ikr; ISO-4217-Code: ISK)
Zeitzone: Greenwich Mean Time (GMT=UTC); Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -1 Stunde
Im Norden ist es durch den Einfluss des Grönlandstroms vergleichsweise kühl; die Winter sind schneereich. Verglichen mit anderen Regionen dieser Breitengrade ist das Klima im Süden der Insel jedoch recht mild. Dank des warmen Golfstroms schneit es an der südlichen Küste auch im Winter nur selten. In Reykjavík, der südwestlich gelegenen Hauptstadt, fällt die Temperatur in der kalten Jahreszeit nur knapp unter den Gefrierpunkt. Bei durchschnittlich 20 Regentagen braucht man im Winter recht häufig den Regenschirm. Von November bis Januar wird die Hauptstadt gar nicht oder nur eine Stunde am Tag von der Sonne verwöhnt.
Als Reisezeit empfehlen sich die Sommermonate. Dann erreichen die Temperaturen Werte um 15 °C. Von Mai bis Juli genießt man die meisten Sonnenstunden (durschnittlich 6) und muss mit etwa 15 Regentagen vergleichsweise „selten“ mit Niederschlag rechnen.
Rund ums Jahr ist die Mitnahme warmer Kleidung zu empfehlen. Im Sommer kann es in einigen Regionen auch über 20 °C warm werden, doch gerade in Küstennähe fegt öfters ein kühles Lüftchen über die Insel.
Januar Eine besondere Parade findet jedes Jahr am 6. Januar statt. Denn dann ziehen die Weihnachtsmänner zurück in die Berge, wo sie sich aufs neue Jahr vorbereiten.
Februar/März Beim isländischen Karneval ziehen Kinder verkleidet durch die Dörfer und singen für Süßigkeiten. Am Rosenmontag und Veilchendienstag kann man allerorts leckere, typisch isländische Spezialitäten genießen.
April Den 1. Sommertag des neuen Jahres feiern die Isländer mit bunten Paraden. Jede noch so kleine Gemeinde stellt dabei ihren ganz eigenen Umzug.
Juni In Hafnarfjörður berufen sich die Isländer auf ihre Vorfahren und feiern das traditionelle Wikingerfest.
August Der Christopher Street Day verwandelt das Zentrum der Hauptstadt in eine farbenprächtige Partyzone mit lauter Musik und einer Menge fröhlicher Menschen.
August Am dritten Wochenende im August findet in Reykjavík jährlich die Kulturnacht statt. Museen, Buch- und Kunstläden haben die ganze Nacht offen. Zusätzlich gibt es rund um das Zentrum zahlreiche Veranstaltungen und Performances sowie ein riesiges Feuerwerk.
Oktober/November Beim Iceland Airwaves Festival haben in- und ausländische Newcomer der Musikszene eine reelle Chance, den internationalen Durchbruch zu schaffen. Aber auch bereits bekannte Bands spielen in den Clubs und Bars von Reykjavík (https://icelandairwaves.is).

Dänemark

Weder im Hotel noch im Restaurant, Taxi oder beim Friseur sind Trinkgelder üblich.
Für alle Notfälle: 112 (gebührenfrei, von jeder Telefonzelle)
Staatsangehörige der EU und der Schweiz benötigen zur Einreise einen gültigen Reisepass oder einen gültigen Personalausweis (bzw. Identitätskarte), ein Visum ist nicht notwendig. In einigen Fällen ist ein Reisepass erforderlich, bspw. wenn eine Weiterreise nach Grönland oder auf die Färöer Inseln vorgenommen wird, die keine Mitglieder des Schengener Abkommens sind. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Nytårsdag (Neujahr, 1. Januar); Skærtorsdag (Gründonnerstag, März/April); Langfredag (Karfreitag, März/April); Påskedag (Ostersonntag, März/April); 2. påskedag (Ostermontag, März/April); Store bededag (Buß- und Bettag, April/Mai); Kristi himmelfartsdag (Christi Himmelfahrt, Mai); Pinsedag (Pfingstsonntag, Mai/Juni); 2. pinsedag (Pfingstmontag, Mai/Juni); 1. juledag (1. Weihnachtstag, 25. Dezember); 2. juledag (2. Weihnachtstag, 26. Dezember).
Frauen können in Dänemark sicher und problemlos alleine reisen. Außergewöhnliche Vorsichtsmaßnahmen sind nicht zu treffen. Allgemeine Gefahrensituationen wie Trampen ohne Partner oder nächtliche Spaziergänge allein auf der Straße oder im Park sind - wie in anderen europäischen Ländern auch - zu vermeiden. Bestimmte Reaktionen der Männer wie Pfiffe, Gesten und Rufe sind nicht zu erwarten.
Gleichgeschlechtliche Paare können in Dänemark heiraten. Der überwiegende Teil der dänischen Gesellschaft begegnet homosexuellen Männern und Frauen liberal und tolerant. Das Austauschen gleichgeschlechtlicher Zärtlichkeiten wie Händchenhalten und Küssen in der Öffentlichkeit ruft in der Regel keine diskriminierenden Reaktionen der Bevölkerung hervor. Einschlägige Clubs und Bars findet man in Großstädten wie Kopenhagen und Århus.
Vereinzelt findet man noch öffentliche Münz- und Kartentelefone. Doch auch in Dänemark hat die Mobiltelefonie das Festnetz weitestgehend ersetzt. Mit dem Handy telefoniert und surft man seit Abschaffung der Roaminggebühren europaweit günstig, sollte aber in jedem Fall vorab klären, ob der eigene Tarif für das europäische Ausland bzw. für Dänemark gilt und ggf. ein entsprechendes Paket hinzubuchen. Für Gespräche von Dänemark wählt man 00 + Kennzahl des gewünschten Landes (Deutschland 49, Österreich 43, Schweiz 41) + Ortsvorwahl ohne die Anfangs-0 + Teilnehmernummer. An vielen öffentlichen Orten und in Unterkünften gibt es kostenloses WiFi.
Öffentliche Verkehrsmittel, Sehenswürdigkeiten und Unterkunftsbetriebe stellen sich zunehmend auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung ein. Auch immer mehr Restaurauts und andere Betriebe sowie Tourismusunternehmen signalisieren mit einem blauweißen (ohrenförmigen) Logo, dass sie barrierefrei zugänglich sind. Über viele Details zu Unterkünften, Sehenswürdigkeiten etc. informiert das Dänische Fremdenverkehrsamt, Glockengießerwall 2, 20095 Hamburg, Tel.: +49-1805-326463, Fax: +49-40-032-021111, E-Mail: daninfo@visitdenmark.com, http://www.visitdenmark.com.
Banken: meist Mo, Di, Mi und Fr 10-16 Uhr, Do 9.30-18 Uhr. In der Provinz sind viele Banken von 12-14 Uhr geschlossen. Postämter: Mo bis Fr 9/10-17/18, Sa 9-12 Uhr. Geschäfte: in der Regel werktags 9.30 oder 10 bis 17.30 Uhr, Fr auch 19 oder 20 Uhr. Kioske, Bäckereien und Läden in Fremdenverkehrsgebieten haben häufig auch an Sonn- und Feiertagen geöffnet.
Vor Reiseantritt sollten bei der eigenen Krankenkasse die Bedingungen der Kostenübernahme im Krankheitsfall erfragt werden. Meist erhalten gesetzlich versicherte EU-Bürger gegen Vorlage der europäischen Krankenversichertenkarte (EHIC) kostenlose ärztliche Hilfe im gleichen Maße wie die gesetzlich versicherten Dänen. Bei Zahnbehandlungen und Medikamenten muss man mit hohen Ausgaben rechnen, sodass eine Reisekrankenversicherung durchaus ratsam ist. Generell entspricht die ärztliche Versorgung dem mitteleuropäischen Niveau.
Impfungen sind für eine Reise nach Dänemark nicht vorgeschrieben. Das Auswärtige Amt empfiehlt jedoch, den Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), evtl. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken und Influenza vor einer Reise aufzufrischen.
Gegebenenfalls kann eine Impfung gegen die von Zecken übertragene FSME sinnvoll sein. Das Leitungswasser kann in Dänemark i.d.R. auch als Trinkwasser verwendet werden.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Deutsche Botschaft
Göteborg Plads 1
2150 Kopenhagen Nordhavn
Tel.: +45-35-459900
Fax: +45-35-267105
E-Mail: info@kopenhagen.diplo.de
Web: https://kopenhagen.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 9-12 Uhr, Mi 13-16 Uhr

Österreichische Botschaft
Sølundsvej 1
2100 Kopenhagen
Tel.: +45-39-294141
Fax: +45-39-292086
E-Mail: kopenhagen-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-kopenhagen
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9.30-12 Uhr

Schweizerische Botschaft
Richelieus Allé 14
2900 Hellerup
Tel.: +45-33-141796
Fax: +45-33-337551
E-Mail: copenhagen@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/copenhagen
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Reisende dürfen innerhalb der EU 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak sowie 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, wovon max. 60 l Schaumwein sein dürfen, und 110 l Bier zollfrei über die Landesgrenzen mit sich führen.
Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden. Landes- und Fremdwährung darf in unbegrenzter Menge eingeführt, muss aber ab einem Wert von 10.000 EUR deklariert werden. Für Grönland gelten besondere Einfuhrbestimmungen.
Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die Stromspannung beträgt 230 Volt Wechselstrom bei einer Frequenz von 50 Hz. Spezielle Adapter sind nicht erforderlich.
Für Dänemark ist aufgrund des warmen Golfstroms ein gemäßigtes Meeresklima charakteristisch. Die jährlichen Temperaturschwankungen sind gering, jedoch wechseln sich Sonnenschein und kurze Regenschauer häufig und schnell ab. Kühle Westwinde, die sich im Herbst und Winter zu Stürmen steigern können, flauen meist am späten Nachmittag ab. Im Winter sinken die Temperaturen selten unter den Gefrierpunkt. Bedingt durch die Lage am Golfstrom ist auch das Klima auf den Faröer Inseln relativ mild, und auch die Winter sind warm. Ganzjährig muss allerdings mit viel Wind und Regen gerechnet werden.
Die zum Reisen günstigsten Monate mit den wenigsten Regentagen und den mit 15-20 °C höchsten Temperaturen sind Juni bis August, aber auch Frühling und Herbst sind wegen der milden Temperaturen gute Reisezeiten. Ins Reisegepäck gehört die in Mitteleuropa gängige Sommer- oder Winterbekleidung, zusätzlich sollten aber immer - egal zu welcher Jahreszeit - leichte Wollsachen und Regenschutz Platz im Koffer finden.
Das Königreich ist ideal für Reisen auf eigene Faust - ob per Auto, Bus und Bahn oder auch mit dem Fahrrad. Zusätzlichen Reiz verleihen die kurzen Fährüberfahrten, die nötig werden, wenn man von der Halbinsel Jütland z.B. die hübsche Insel Samsø erkunden möchte. Nach Kopenhagen auf der Insel Seeland existiert jedoch eine durchgängige Autobahnverbindung, die die Insel Fünen mit einbezieht. Insgesamt ist das Straßennetz im Land sehr dicht und entspricht dem Zustand mitteleuropäischer Länder. Selbst in puncto Verkehrsregeln gibt es kaum Unterschiede, nur ist auch tagsüber das Fahren mit Abblendlicht vorgeschrieben. In den dänischen Kommunen Kopenhagen und Frederiksberg sowie in den Städten Århus, Aalborg und Odense wurden Umweltzonen eingeführt. Fahrzeuge aus dem Ausland benötigen keine Plakette, müssen aber, um in den Zonen fahren zu dürfen, die EURO 3- oder 4-Norm erfüllen. Andere Fahrzeuge müssen einen speziellen von den Behörden anerkannten Partikelfilter vorweisen. Die Umweltzonen umfassen jeweils die Zentren der genannten Orte und sind durch besondere Schilder mit der Aufschrift „Miljøzone“ gekennzeichnet.
Das System öffentlicher Verkehrsmittel ist bestens aufeinander abgestimmt. Züge verkehren in geringen Zeitabständen auf den Hauptstrecken und der Fahrplan ist gut mit dem von Bussen und Fähren koordiniert. In der Regel schließen die Fahrpreise, die sich nach einem Zonensystem errechnen, sämtliche Verkehrsmittel mit ein.
Januar-Februar Weit über 200 Auftritte bekannter Jazzgrößen stehen auf dem Programm des Vinterjazz Festivals, das an mehreren Orten Dänemarks ausgetragen wird. (http://www.jazz.dk)
März Das Opernfestival in Aalborg richtet sich nicht nur an eingefleischte Operngänger, sondern auch an unerfahrene Interessierte, die sich zum ersten Mal in die schillernde Welt der Oper begeben möchten (http://www.aalborgoperafestival.dk).
Mai Karnevalisten aus aller Welt zieht es im Frühjahr nach Aalborg, wo es den größten nordeuropäischen Karnevalsumzug zu sehen gibt und eine Woche lang ausgelassen gefeiert wird (https://www.aalborgkarneval.dk).
Juni-Juli Einmal im Jahr lassen großartige Rock-, Pop-, Metal- und Hip-Hop-Bands es auf den sechs Bühnen des Roskilde Festivals so richtig krachen (https://www.roskilde-festival.dk).
August Während des Europäischen Mittelalter Festivals verwandelt sich der Ortskern von Horsens in eine Showbühne von Gauklern, Rittern, Musikern, Mönchen, Pilgern und Bauern, die es verstehen, ihr Publikum in eine längst vergangene Zeit zu entführen (http://www.middelalderfestival.dk).
August-September Auf dem Programm der Århus Festwoche stehen Shows, Konzerte, Opern, Music-Acts, Theater- und Ballettaufführungen (https://www.aarhusfestuge.dk).
November-Dezember Der große Weihnachtsmarkt im Vergnügungspark Tivoli wird von verschiedenen Attraktionen und aufregenden Fahrgeschäften begleitet (https://www.tivoli.dk).
Smørrebrød mit Fisch
Als Vorspeise oder als Häppchen für zwischendurch werden entweder „Smørrebrød", eine mit Fisch, Fleisch oder Ei belegte Schwarzbrotscheibe oder „Graved Lachs" mit einer süßen Dill-Senfsoße gereicht. Hering, Scholle und Dorsch sind die am häufigsten auf Speisekarten zu findenden Seefische. Eines der dänischen Nationalgerichte ist „Sol over Gudhjem" (dt. „die Sonne über Gudhjem"). Es besteht aus geräuchertem Hering mit grobem Salz, Schnittlauch und Zwiebelringen auf dunklem Brot. Hot Dogs sind wahlweise mit gekochten oder gebratenen Würstchen erhältlich. Beliebte Nachspeisen sind „Rødgrød med fløde" (dt. „Rote Grütze mit Sahne"), „Kanelstang" (dt. „Zimtkuchen") und „Honningkager" (dt. „Lebkuchen"). Im Sommer essen die Dänen zudem gerne frische Erdbeeren mit Sahne. Als Nationalgetränk gilt der „Aquavit", ein dänischer Kümmelschnaps. Zur kalten Jahreszeit schmeckt ein skandinavischer „Glögg", ein Glühwein mit den Gewürzen Zimt, Kardamom, Ingwer und Nelken, verfeinert mit Rosinen und Mandelsplittern, besonders gut.
Amtssprache: Dänisch
Bevölkerung: rund 5,8 Mio. Einwohner (zugehöriges Grönland rund 56.000 Einw., zugehörige Färöer rund 49.000 Einw.)
Fläche: 43.094 km² (zugehöriges Grönland 2,2 Mio. km², zugehörige Färöer 1.396 km²)
Hauptstadt: Kopenhagen (rund 630.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +45
Verwaltung: Königin von Dänemark ist Margrethe II.
Währung: Dänische Krone (Abk.: dkr.; ISO-4217-Code: DKK)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)

Kanada

Für Reisen in den Norden des Landes wird eine Impfung gegen Hepatitis B empfohlen. Für Kinder und Jugendliche gehört eine Schutzimpfung gegen Meningitis (Hirnhautentzündung) in Kanada zum Standardprogramm und wird für auch für Touristen dieser Altersgruppe als sinnvoll erachtet. Auch Schutzimpfungen gegen Masern und Tollwut können hilfreich sein.
Ab Juni beginnt in Kanada die Westnil-Fiebersaison. Die Viruserkrankung wird überwiegend durch nachtaktive Mücken übertragen und kann schwerwiegende Verläufe nehmen. Es gibt keinen Impfschutz, daher sollten sich vor allem ältere und kranke Menschen ausreichend vor Mücken schützen (z.B. durch Insektenschutzmittel, körperbedeckende Kleidung und Moskitonetze).
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Schweizer und EU-Bürger benötigen für einen Aufenthalt bis zu sechs Monaten einen Reisepass, der mindestens für diesen Zeitraum gültig sein muss. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils werden nicht mehr akzeptiert; jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Seit dem 15. März 2016 müssen Besucher des Landes, die auf dem Luftweg einreisen und nicht visumspflichtig sind (also auch Deutsche, Österreicher und Schweizer), über ein Online-Portal der kanadischen Regierung eine Electronic Travel Authorization/eTA beantragen, die etwa 5 EUR (7 CAD) kostet und fünf Jahre gültig ist; bei Einreise auf dem Land- und Seeweg ist diese Einreiseerlaubnis weiterhin nicht erforderlich.
Zum Schutz vor terroristischen Anschlägen wurden die allgemeinen Sicherheitsmaßnahmen verschärft, weshalb bei der Einreise sowie auf innerkanadischen Flügen zeitaufwändige Kontrollen mit eingeplant werden sollten. Das Vorzeigen eines gültigen Rückflugtickets und der Nachweis ausreichender finanzieller Mittel können bei der Einreise hilfreich sein.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung zu erfragen.
25./26. Dezember (Christmas und Boxing Day); Neujahr (1. Januar); Karfreitag, Ostermontag (März/April); Victoria Day (letzter Montag vor dem 25. Mai); Canada Day (1. Juli); Labour Day (1. Montag im September); Thanksgiving (2. Montag im Oktober); Remembrance Day (11. Nov.). Zusätzlich gibt es regional weitere Feiertage, z.B. in Québec den Saint-John-Baptiste Day (24. Juni), in Nunavut den Gründungstag (1. April), in Newfoundland und Labrador den Discovery Day (24. Juni) sowie den British Columbia Day bzw. in Alberta den Heritage Day am 1. Montag im August.
Kanada ist ein behindertenfreundliches Land. Abgesenkte Bordsteinkanten, spezielle Telefonzellen, Toiletten und Eingänge sind flächendeckend vorhanden. Hertz und Avis vermieten Autos mit speziellen Handsteuervorrichtungen.

Canadian Paraplegic Association Ontario
520 Sutherland Drive
M4G 3V9 Toronto, ON
Canada
Phone: +1-416-4225644
Fax: +1-416-4225943
Web: http://www.sciontario.org
E-Mail: info@sciontario.org

Weitere Zweigstellen in anderen größeren Städten.
Kanada gilt als eines der liberalsten Länder der Welt und Homosexualität wird von einem Großteil der Bevölkerung, vor allem in den größeren Städten, bedingungslos akzeptiert. Seit 2005 können gleichgeschlechtliche Paare in Kanada heiraten. Entsprechende Szeneviertel existieren im größeren Stil in Toronto und Montréal. Schwulen- und Lesbenvertretungen präsentieren sich häufig auf eigenen Homepages, die meist von den Internetseiten der örtlichen Touristenämter aufgerufen werden können.
Sollte die Notrufnummer 911 nicht funktionieren, rufen Sie kostenlos den Operator (0) an und verlangen die Polizei oder den ärztlichen Notdienst.
Sämtliche Landesteile können von Frauen jederzeit problemlos auf eigene Faust bereist werden. Dennoch sollte man einen gesunden Menschenverstand walten lassen und z.B. nicht unbedingt alleine per Anhalter fahren oder sich nachts an unbelebten Plätzen aufhalten.
Die meisten Geschäfte öffnen Mo-Sa von 9 oder 10-18 Uhr, Shopping Malls von 10-19 Uhr, teilweise auch bis 21 Uhr und sonntags von 12-17 Uhr ihre Türen. Im Osten Kanadas bleiben Kaufhäuser und Einkaufszentren sonntags oft geschlossen und nur kleinere Läden haben geöffnet. Postämter sind von Mo-Fr 8-17 Uhr und Sa 8-12 Uhr, Banken von Mo-Fr 10-15 Uhr, teils auch Sa 10-13 Uhr für ihre Kunden da. Restaurants und Bars schließen meist gegen 23 oder 1 Uhr, wobei das nächtliche Vergnügen in der Provinz Québec bis 4 Uhr morgens möglich ist. Die Kernöffnungszeit vieler Museen liegt täglich außer montags zwischen 10 und 17 Uhr. Es ist empfehlenswert, sich vor einem Besuch vorab telefonisch oder im Internet (offizielle Website!) über die aktuellen Öffnungszeiten zu erkundigen.
Der Service beinhaltet im Normalfall kein Trinkgeld. In Restaurants, Bars, beim Friseur oder Taxifahren sind 15 Prozent des Nettobetrags angemessen. Gepäckträger belohnt man mit 1 CAD pro Koffer, für den Zimmerservice hinterlässt man 1-2 CAD pro Tag.
Die Stromspannung beträgt 110 Volt/60 Hertz Wechselstrom; für mitgebrachte Geräte benötigt man einen Adapter, den man sich am besten von zu Hause mitbringt.
Deutsche Botschaft
1 Waverley Street
Ottawa, ON K2P 0T8
Tel.: +1-613-232-1101
Fax: +1-613-594-9330
Web: https://canada.diplo.de
Öffnungszeiten: 9-12 Uhr

Österreichische Botschaft
445 Wilbrod Street
Ottawa, ON K1N 6M7
Tel.: +1-613-7891444
Fax: +1-613-7893431
E-Mail: ottawa-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-ottawa
Öffnungszeiten: 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft
5 Marlborough Avenue
Ottawa, ON K1N 8E6
Tel.: +1-613-235-1837
Fax: +1-613-563-1394
E-Mail: ott.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/canada
Öffnungszeiten: 9-12 Uhr
Die medizinische Versorgung in Kanada ist ausgezeichnet, Krankenhäuser und Kliniken sind nach modernstem Standard ausgestattet. Es ist allerdings nicht ganz einfach, einen Arzttermin zu bekommen, denn das Gesundheitssystem ist staatlich organisiert. Bei Bedarf kann man sich an eine sog. „walk-in clinic“ wenden oder (im Notfall) in die Notaufnahme eines Krankenhauses begeben. Krankenhausaufenthalte sind mit 1.000-2.000 CAD pro Tag für Ausländer sehr teuer, weshalb der Abschluss einer zusätzlichen Reisekrankenversicherung unbedingt empfehlenswert ist, sofern die Kosten für eine ärztliche Behandlung im Ausland nicht im bestehenden Versicherungsschutz enthalten ist. Ärzte sind über den landesweiten Notruf 911 oder den kostenlosen Operator (0) zu erreichen. Die Nummer von lokalen Rettungsdiensten sind in den Gelben Seiten (Yellow Pages, Pages Jaunes) oder im Internet zu finden. Die meisten Apotheken sind an Drugstores angeschlossen, Rezepte können am Prescription Counter eingelöst werden.
Geschenke können im Wert von 60 CAD pro volljähriger Person (in Kanada je nach Bundesstaat 18 oder 19 Jahre) zollfrei eingeführt werden. Bis zu 1,1 l Spirituosen oder 1,5 l Wein bzw. etwa 8,5 l Bier (24 Dosen) sowie 200 Zigaretten, 200 g Tabak, 50 Zigarren oder Zigarillos dürfen ebenfalls zollfrei eingeführt werden, alles darüber hinaus muss versteuert werden. Geldbeträge ab einem Wert von 10.000 CAD müssen bei der Ein- oder Ausreise deklariert werden. Die Einfuhr von pornografischem oder anstößigem Material, Lebensmitteln und Pflanzen ist verboten.
Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Unterwegs mit dem Wohnmobil
Kanada eignet sich hervorragend für eine Reise auf eigene Faust mit dem Auto oder Wohnmobil, da man auf diese Weise die größtmögliche Flexibilität und Unabhängigkeit genießt. Es ist meist günstiger, einen Mietwagen bereits von zu Hause aus zu buchen, dann ist auch die Verfügbarkeit gewährleistet. Eine Vollkaskoversicherung und sonstige Gebühren sollten im Mietpreis inbegriffen sein – bei Zweifeln auf jeden Fall nachfragen! Inzwischen existieren sehr attraktive Fly- & Drive-Angebote, zu denen man im Reisebüro oder Internet weitere Informationen erhält. Für das Ausleihen eines Mietwagens wird meist ein Mindestalter von 21 oder 25 Jahren vorausgesetzt, außerdem ist ein nationaler Führerschein vorzulegen. Ein internationaler Führerschein ist hilfreich, ebenso eine Kreditkarte, ohne die eine Kaution hinterlegt werden muss.
Das kanadische Eisenbahnnetz ist nicht sonderlich gut ausgebaut, empfehlenswert ist aber eine Trans-Kanada-Bahnfahrt mit der Canadian Pacific Railway die den Westen (Vancouver) mit dem Osten (Montréal) verbindet (https://www.cpr.ca). Ansonsten kommt man mit den Bussen der Gesellschaften Greyhound, Voyageur Colonial Lines oder Orléans Express besser voran (https://www.greyhound.com, https://www.orleansexpress.com). Diese steuern jedoch eher selten die Nationalparks und naturnahe Sehenswürdigkeiten an. Große Distanzen überwindet man am besten mit dem Flugzeug; Air Canada bietet hier interessante Rundflucktickets an (https://www.aircanada.com).
Das Klima in Kanada lässt sich mit dem in Mitteleuropa vergleichen: In den Küstenregionen ist es gemäßigt und mild und im Landesinneren dominiert Kontinentalklima mit heißen Sommern (bis 35 °C) und kalten Wintern. Von November bis März kann reichlich Schnee fallen, weshalb diese Monate bei Wintersportlern die beliebtesten sind. Wanderer und Aktivurlauber lieben den Indian Summer in der Zeit zwischen Mitte September und Mitte Oktober, wenn die Wälder im Osten des Landes in eindrucksvollen Farben erstrahlen. Doch auch von Mai bis August sind die kanadischen Landschaften immer einen Besuch wert.
In der warmen Jahreszeit sollte man sich durch lange, leichte, nicht allzu eng anliegende Kleidung vor Mückenstichen schützen und ggf. unter einem Moskitonetz schlafen, das auch vor Ort gekauft werden kann. Ein Insektenschutzmittel leistet überdies gute Dienste.
Ein Exportschlager ist Maple Syrup, der aus kanadischem Ahorn gewonnene Sirup. Maple Syrup wird vor allem zu Pancakes bzw. Pfannkuchen gegessen. Eine Spezialität aus der Provinz Alberta ist Ginger Beef, frittierte Rindfleischstreifen in einer süßlichen Ingwersoße. Überall gern gegessen wird Haddock and Chips, Schellfisch mit Fritten. Spezialitäten aus der Region Québec sind Pâté à la Râpure, eine Fleischpastete, Smoked Meat, geräuchertes Rindfleisch und Pâté Chinois, eine mit Kartoffelbrei überbackene Fleischpastete. Neufundland ist bekannt für exzellenten Kabeljau. Lachs und Schellfisch dominieren die Speisekarten in der Region British Columbia. Den süßen Abschluss bilden Nanaimo Bars, ein Biskuitkuchen mit Vanillecreme und Schokoladenguss, oder Moosehunters, Kekse aus Melasse. In Kanada wird nicht nur Bier gebraut und Wein angebaut, sondern auch sehr guter Whisky gebrannt.
Januar/Februar Das Chinesische Neujahrsfest, Lunar New Year, wird in Toronto mit spektakulären Shows im Exhibition Place gefeiert. Für das leibliche Wohl sorgen asiatische Spezialitäten (http://www.explace.on.ca).
Auf dem Programm des Winter Carnivals in Québec City stehen Tanzdarbietungen, Konzerte, Boot- und Schlittenrennen sowie zahlreiche Special Events (http://www.carnaval.qc.ca).
Februar Auf dem Winterlude Fest in Ottawa erwarten Sie eine Schlittschuhbahn und ein riesiger Spielplatz aus Schnee. Eisskulpturen sorgen für eine märchenhafte Atmosphäre.
Juni/Juli Das Festival International de Jazz de Montréal ist das größte Jazzfestival der Welt (http://www.montrealjazzfest.com).
1. Juli Anlässlich des Canada Days werden vielerorts Paraden, Straßenfeste und Rodeos veranstaltet.
August Die Whoop-Up Days in Lethbridge sind ein Westernvolksfest, u.a. mit Rodeos.
August/September Die Canadian National Exhibition in Toronto ist Kanadas größter Jahrmarkt (http://www.theex.com).
Amtssprachen: Englisch und Französisch
Bevölkerung: rund 37 Mio. Einwohner
Fläche: 9.984.670 km²
Hauptstadt: Ottawa (rund 900.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +1
Währung: Kanadischer Dollar (Abk.: C$; ISO-4217-Code: CAD)
Zeitzone: Newfoundland Standard Time (NST; MEZ -4,5 Std.), Atlantic Standard Time (AST; MEZ -5), Eastern Standard Time (EST; MEZ -6), Central Standard Time (CST; MEZ -7), Mountain Standard Time (MST; MEZ -8) und Pacific Standard Time (PST; MEZ -9). Im Sommer gilt in fast ganz Kanada die Sommerzeit (Ausnahme: Saskatchewan), d.h. der Zeitunterschied zur Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) bleibt gleich

USA

Die gesamten USA haben die Vorwahl 001. Um aus den USA nach Hause zu telefonieren, wählt man die 01141 in die Schweiz, 01143 nach Österreich und 01149 nach Deutschland und anschließend die Ortskennzahl ohne 0 und die Rufnummer. Am preisgünstigsten telefoniert man national wie international mit Telefonkarten, die in Delis oder Zeitschriftenläden erhältlich sind. Innerhalb der Vereinigten Staaten sind Rufnummern, die mit 1-800 beginnen, gebührenfrei. Bei Fragen und Problemen hilft der Operator unter der „0" weiter. Mit dem Handy aus dem Heimatland kann man in den USA nur dann telefonieren, wenn es sich um ein Tri- oder Quadbandgerät handelt. Je nach Anbieter können hohe Roaming-Gebühren anfallen. Eine gute Alternative ist das Telefonieren über das Internet (z.B. via Skype).
Deutsche Botschaft
4645 Reservoir Road NW
Washington, DC20007
Tel.: +1-202-2984000
Web: http://www.germany.info/Vertretung/usa/de/Startseite.html

Österreichische Botschaft
3524 International Court N.W.
Washington, D.C. 20008
Tel.: +1-202-8956700
Fax: +1-202-8956750
E-Mail: consularsection@austria.org
Web: http://www.austria.org

Schweizerische Botschaft
2900 Cathedral Avenue N.W.
Washington, D.C. 20008
Tel.: +1-202-7457900
Fax: +1-202-3872564
E-Mail: was.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.swissemb.org
Zollfrei eingeführt werden dürfen jegliche Gebrauchsgegenstände persönlicher Art, darunter 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 2 Kilo Tabak sowie 1 l Alkohol. Geschenke im Wert von bis zu 100 USD sind ebenfalls zollfrei. Nicht mitgebracht werden dürfen Blumen und Lebensmittel aus pflanzlichen und tierischen Erzeugnissen. Landes- und Fremdwährung darf unbegrenzt ein- und ausgeführt werden, ab 10.000 USD besteht aber Deklarationspflicht. Auch Goldmünzen und Gold müssen deklariert werden.
Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Wein und Geschenke bis 300 EUR (Schiffs- und Flugreisende 430 EUR).
Bei der Rückreise in die Schweiz dürfen über 17-Jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 % Vol. und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 % Vol. zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inklusive Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Ausführliche Infos unter http://www.cbp.gov/xp/cgov/travel.
New Year’s Day (Neujahr, 1. Januar); Martin Luther King Day (Gedenk- und Feiertag für den 1968 ermordeten Martin Luther King, 3. Montag im Januar); Washington's Birthday/Presidents' Day (Feiertag zu Ehren aller US-Präsidenten, 3. Montag im Februar); Memorial Day (Heldengedenktag, letzter Montag im Mai); Independence Day (Tag der Unabhängigkeit, 4. Juli); Tag der Arbeit (Labor Day, 1. Montag im September); Columbus Day (Gedenktag zur Entdeckung Amerikas, 2. Montag im Oktober); Veterans Day (Tag der Veteranen, 11. November); Thanksgiving Day (Erntedankfest, 4. Donnerstag im November); Christmas Day (Weihnachten, 25. Dezember).
Fallen Neujahr, der Unabhängigkeitstag oder Weihnachten auf einen Sonntag, so ist der darauffolgende Montag ebenfalls ein Feiertag, fallen diese Feiertage auf einen Samstag, wird der Freitag davor zum Feiertag.
Die Notrufnummer für Feuerwehr, Krankenwagen und Polizei lautet landesweit 911. Auch der Operator, erreichbar unter Tel. 0, hilft in Notfällen.
Generell empfiehlt sich anlässlich einer Reise die Überprüfung bzw. Erweiterung der Standardimpfungen (v.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, ggfs. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken und Influenza).
Darüber hinaus kann eine Impfung gegen Hepatitis A sinnvoll sein, bei längeren Aufenthalten und/oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus.
Es besteht ein geringes Risiko, sich in den USA mit dem West-Nil-Fieber zu infizieren. Da es keine entsprechende Impfung gibt, ist auf einen ausreichenden Mückenschutz zu achten.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Bürger aus Staaten, die am Visa Waiver Program teilnehmen (darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz) benötigen zur Einreise einen mindestens für die Dauer der Reise gültigen maschinenlesbaren Reisepass (roter EU-Pass; s. auch http://www.auswaertiges-amt.de). Kinderreisepässe werden zur visumfreien Einreise nur dann anerkannt, wenn sie ein Foto enthalten, vor dem 26.10.2006 ausgestellt worden sind und ab diesem Datum nicht verlängert wurden. Ansonsten sollte man rechtzeitig vor der Reise einen regulären Reisepass für ein Kind beantragen.
Ein Visum ist nicht erforderlich, wenn der Aufenthalt nicht mehr als 90 Tage beträgt und Sie ein gültiges Rückflugticket vorweisen. Deutsche und Schweizer, die mit einem vorläufigen Reisepass in die USA einreisen wollen, benötigen zusätzlich ein Visum. Ab Oktober 2006 müssen neu ausgestellte Pässe zudem biometrische Daten in Chipform (sog. E-passport) enthalten. Seit Anfang 2009 gibt es ein neues elektronisches System der Einreisegenehmigung (ESTA).
Wer ohne Visum in die USA einreisen möchte, benötigt eine ESTA-Genehmigung. Die Einreiseerlaubnis ist unter https://esta.cbp.dhs.gov erhältlich, zwei Jahre für beliebig viele Reisen in die USA gültig und vor der Anreise anzufordern. Es werden 14 USD erhoben, die Bezahlung erfolgt per Kreditkarte im Inter-net oder über Dritte (z.B. Reisebüro). Zudem sind alle Fluggesellschaften dazu verpflichtet, persönliche Daten ihrer Gäste auf Flügen in die USA zu registrieren und vor Abflug an die US-Behörden zu übermitteln.
Wer länger als 90 Tage in den USA bleiben will, muss bei der zuständigen Botschaft oder dem Konsulat im Heimatland ein Visum beantragen. Alle Antragsteller müssen ein ausgefülltes und unterschriebenes elektronisches Visaantragsformular (EVAF) DS-156 einreichen. Es ist in deutscher und englischer Sprache unter http://evisaforms.state.gov verfügbar. Die Sicherheitsbestimmungen bei Flugreisen in die USA sind verschärft. Ergänzend zu den bereits regulär durchgeführten Kontrollen sollten sich Reisende auf zusätzliche Personen- und Gepäckkontrollen am boarding gate/Abflugsteig einstellen. Sie sollten daher überpünktlich am Flughafen sein und genug Zeit für die zusätzlichen Sicherheitskontrollen einplanen. Informationen unter http://www.drv.de oder bei Ihrer Fluggesellschaft. Bei Problemen mit der Einreise in die USA, können Reisende sich an das Department of Homeland Security wenden. Hier gibt es das sog. Traveler Redress Inquiry Program (DHS TRIP) unter http://www.dhs.gov. Auf der Webseite der US-Botschaft in Berlin findet man ausführliche Hinweise zu den Einreisebestimmungen und zum Visumverfahren (https://de.usembassy.gov/de/visa).
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Obwohl die homosexuelle Bewegung in der Christopher Street in New York ihren Anfang nahm und ein Bundesgesetz Diskriminierung aufgrund von Rasse und Geschlecht verbietet, werden Homosexuelle von weiten Teilen der Bevölkerung immer noch nicht akzeptiert. Der Gipfel der Intoleranz äußert sich in so genannten „hate crimes" (Verbrechen aus Hass), denen immer wieder Homosexuelle zum Opfer fallen. In manchen Städten und Stadtvierteln ist es kein Problem, seine Homosexualität offen zu zeigen, in anderen und in ländlichen Regionen sollte man vorsichtig sein. In einem so großen Land wie den USA ist das individuell zu entscheiden. Im Juni 2015 wurde die Homo-Ehe für alle Bundesstaaten der USA eingeführt.
In den USA ist es üblich, Trinkgeld („Tip“ oder „Gratuity“) zu geben (vor allem in Restaurants, Casinos und im Tourismussektor). In vielen Berufsfeldern macht das Trinkgeld einen wichtigen Bestandteil des Einkommens aus und garantiert ebenfalls die Qualität der Dienstleistung.

Als Hilfe können Sie sich an den hier angegebenen Maßstäben orientieren:
- Restaurants: 15-20 % des Gesamtbetrags (außer in Fast Food Ketten)
- Bars: 10-20 % des Gesamtbetrags
- Taxis: 10-15 % des Betrags, der auf dem Taxibarometer angezeigt wird (bestehen Sie darauf, dass dieses immer mitläuft)
- Musiker: $ 1.00

Bei einer Gruppenreise müssen Sie kein Trinkgeld mehr für die Mahlzeiten geben, die bereits inklusive sind (außer in einigen Casinos).

Fahrer und Reiseleiter
Die Erfahrung, Professionalität und Kompetenz Ihres Fahrers und Reiseleiters tragen zu dem Erfolg der Reise bei und machen sie zu einem unvergesslichen Erlebnis. Es ist in der amerikanischen Kultur selbstverständlich, dem Fahrer und Reiseleiter am Ende der Reise ein Trinkgeld zu geben. Am besten geben Sie beiden einen separaten Umschlag. Das Trinkgeld sollte wie folgt berechnet werden:  
- Reiseführer: $ 4.00 - $ 5.00 pro Tag und pro Person
- Fahrer: $ 3.00 - $ 4.00 pro Tag und pro Person
- Ortsansässiger Fahrer für Flughafentransfers oder Ausflüge: zwischen $ 0.50 und $ 1.00 (ein wenig mehr, wenn Koffer aus dem Kofferraum des Autos gehoben werden müssen)
- Ortsansässiger Reiseführer: $ 1.00 pro Besuch
Frauen, die in den USA alleine reisen, haben in der Regel nichts zu befürchten. Trotzdem sollten sie sich, wie auch in anderen Ländern, nachts nicht alleine an menschenleeren Plätzen und in einsamen Gegenden aufhalten. Auch vom Trampen - besonders in ländlichen Gegenden - wird generell abgeraten.
Die USA sind ein behindertenfreundliches Reiseland. Die Tourist Offices der einzelnen Staaten geben Auskunft über behindertengerechte Transport- und Unterkunftsmöglichkeiten. Ausführliche Informationen erhält man auch bei der weltweit arbeitenden Society for Accessible Travel & Hospitality, 347 Fifth Ave, Suite 605, New York, NY 10016, Tel.: +1-212-4477284, E-Mail: sathtravel@aol.com, Web: http://www.sath.org.
In den USA gibt es kein Ladenschlussgesetz und somit können Geschäfte ihre Öffnungszeiten selbst festlegen. Kleinere Geschäfte haben meist Mo-Sa 9.30-17 Uhr, Supermärkte oft 24 Stunden täglich und Shopping Malls auch sonntags geöffnet. Banken sind für den Kundenverkehr meist Mo-Fr 9-15 und zusätzlich an einem Wochentag bis 18 Uhr geöffnet, die Post besetzt ihre Schalter Mo-Fr 8-18, Sa 8-12 Uhr. In den Großstädten sind die Hauptpostämter 24 Stunden lang geöffnet. Museen haben zu den unterschiedlichsten Zeiten geöffnet, oft sind sie montags geschlossen.
Die medizinische Versorgung in den USA ist ausgezeichnet. Ausländische Besucher werden jedoch als Privatpatienten behandelt, d.h. ärztliche Leistungen müssen sofort bar oder mit Kreditkarte bezahlt werden. Aus diesem Grund empfiehlt es sich auf jeden Fall, eine private Reisekrankenversicherung abzuschließen.
Die Netzspannung in den Vereinigten Staaten beträgt 120 Volt (60 Hz). Um elektrische Geräte benutzen zu können, benötigt man einen Adapter, den der Fachhandel im Heimatland vorrätig hat.
Mit dem Wohnmobil durch die Rocky Mountains
Bei einer Rundreise sollte man sich bereits bei der Buchung des Transatlantikfluges über die Möglichkeit informieren, einen Stop-Over einzulegen bzw. seinen Heimflug von einem anderen Flughafen innerhalb der USA anzutreten. Dies ist oft billiger als das Buchen von Inlandsflügen vor Ort.
Für das Zurücklegen von größeren Strecken stehen Reisenden ebenso die Dienste der halbstaatlichen Eisenbahngesellschaft AMTRAK (http://www.amtrak.com) zur Verfügung. Hier empfiehlt sich für Vielfahrer der nur außerhalb der USA erhältliche USA Railpass für eine bestimmte Reisedauer. In den AMTRAK-Zügen besteht Reservierungspflicht. Das meistbenutzte öffentliche Verkehrsmittel in den USA ist der Bus - am bekanntesten ist das Unternehmen Greyhound (http://www.greyhound.com) Sein Streckennetz ist dichter als das der Bahn. Auch gibt es für Reisende einen nur im Ausland erhältlichen Vielfahrerpass (Ameripass). Am flexibelsten ist man, wenn man sich ein Auto oder gar einen Camper mietet und das Land auf eigene Faust erkundet.
Januar/Februar Das Chinese New Year wird in den Chinatowns von San Francisco, New York und Los Angeles mit Drachenparaden und Feuerwerken gefeiert.
März Ein Megaevent sind die im ganzen Land veranstalteten St. Patrick’s Day Parades.
April-Mai Ein bedeutendes Ereignis ist das San Francisco International Film Festival (http://www.sffs.org).
4. Juli Ausgelassen feiert man im ganzen Land den Fourth of July, den amerikanischen Unabhängigkeitstag, mit Paraden und Feuerwerken.
Oktober Bunter, schriller, spaßiger und hipper als beim Fantasy Fest in Key West geht es kaum. Es ist eine Halloweenparty der Superlative für Kinder und Erwachsene. Besonders beliebt ist dieses Event in der Gay-Szene (http://www.fantasyfest.net).
31. Dezember An Silvester steigt am Times Square eine der größten Neujahrspartys der Welt. Besonderes Highlight ist das spektakuläre Feuerwerk, das jährlich abertausende Menschen in seinen Bann zieht.
Die USA gliedern sich in fünf Klimazonen. Während auf Hawaii subtropisches Klima herrscht, sorgt an der Pazifikküste ozeanisches Klima für geringe Niederschläge im Winter und eine nahezu regenlose Zeit im Sommer. Milde Winter und heiße Sommer zeichnen das Golfgebiet und den Bundesstaat Florida aus. Nördlich von Florida, an der Atlantikküste, ist das Klima von warmen Sommern und kalten Wintern geprägt, die zum Teil starken Niederschläge verteilen sich über das ganze Jahr. Im Landesinneren herrscht ein recht trockenes Klima, wobei Temperaturen und Niederschlagsmengen stark von der Höhenlage abhängen.
Die beste Reisezeit für Besucher des Sunshine States Florida ist der Winter, während Sonnenhungrige in Kalifornien und auf Hawaii das ganze Jahr über auf ihre Kosten kommen. Sehr beliebt als Reisezeit ist auch der Herbst, wenn in der Zeit von September bis November der Indian Summer den Nordosten der USA mit seinem bunten Laub in ein fantastisches Farbenmeer verwandelt.
Amtssprache: Englisch
Bevölkerung: rund 311,6 Mio. Einwohner
Fläche: 9.629,091 km²
Hauptstadt: Washington, D.C. (rund 620.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +1
Währung: US-Dollar (Abk.: $, ISO-4217-Code: USD)
Zeitzone: Die USA teilen sich in folgende sechs Zeitzonen auf: Eastern Standard Time (EST; MEZ -6 Stunden), Central Standard Time (CST; MEZ -7), Mountain Time (MT; MEZ -8), Pacific Standard Time (PST; MEZ -9), Alaska Standard Time (AKST; MEZ -10), Hawaii Standard Time (HST; MEZ -11). Im Sommer gilt die Sommerzeit, d.h. der Zeitunterschied zur Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) bleibt gleich (Ausnahme: Arizona, Hawaii)
Amerikanisches Frühstück: Blueberry Pancakes mit Ahornsirup
Ein typisch amerikanisches Frühstück besteht aus Rühr- oder Spiegelei, Bacon, Toastbrot oder Bagels mit Butter, kleinen Würstchen sowie Pancakes mit Ahornsirup. Romana-Salat, Croutons, Parmesan und eine spezielle Vinaigrette sind die Hauptzutaten des klassischen Caesar Salads. Zu einem richtigen Barbecue gehören Steaks, Spareribs und Burger sowie Baked Potatoes mit Sour Cream, Coleslaw, Krautsalat, und Baked Beans, weiße Bohnen in Tomatensoße.
Weitere beliebte Gerichte sind Chop Suey, gemischtes Gemüse mit Schweine- Rind- oder Hühnerfleisch, Chili con Carne, ein Eintopf mit Bohnen und Fleisch, und Clam Chowder, ein Muscheleintopf. Für den kleinen Hunger zwischendurch bieten sich Hot Dogs oder amerikanische Sandwiches an. Brownies, Donuts, Chocolate Chip Cookies, Ice Cream und Muffins sind von den Dessertkarten nicht mehr wegzudenken. Wer sich statt einem Dessert lieber einen Cocktail gönnen möchte, sollte unbedingt den Cosmopolitan oder Long Island Iced Tea probieren.
D-WA11

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Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Einreise USA (ESTA):

Deutsche Staatsangehörige benötigen einen maschinenlesbaren Reisepass (weinrot, kein vorläufiger, grüner Reisepass), der noch mindestens 6 Monate über das geplante Rückreisedatum hinaus gültig sein muss. Aufgrund geänderter Vorschriften zum Visa Waiver Program dürfen nur noch Inhaber elektronischer Reisepässe (Pässe mit integriertem elektronischen Chip) visumfrei in die USA einreisen. Zusätzlich werden Sie in den USA an einer Einreisestelle von einem Beamten der Zoll- und Grenzschutzbehörde überprüft.   Wir übernehmen die ESTA-Anmeldung für deutsche Staatsangehörige, die ihre USA-Reise über sz-Reisen buchen. Die Kosten in Höhe von derzeit 14 USD sind im Reisepreis enthalten. Bitte senden Sie die ausgefüllte und unterschriebene ESTA-Anmeldung bis spätestens 8 Wochen vor Reiseantritt an die SZ-Reisen GmbH, Ostra Allee 20, 01067 Dresden, zu Händen Kundenservice zurück.
Achtung: Reisende, welche sich am 01.03.2011 oder danach im Irak, Iran, Jemen, Libyen, Somalia, Syrien oder Sudan aufgehalten haben bzw. als Doppelstaater die Staatsangehörigkeit eines dieser Länder besitzen, sind von der Teilnahme am Visa Waiver Programm (Programm zur VISA-freien Einreise/ESTA) ausgeschlossen. Auch bereits erteilte ESTA-Reisegenehmigungen für diesen Personenkreis verlieren ab sofort ihre Gültigkeit. Dieser Personenkreis muss künftig für die Einreise in die USA ein Visum beantragen. Sollten Sie zu dem oben genannten Personenkreis gehören, empfehlen wir Ihnen daher dringend, bei entsprechenden Reiseplänen in die USA, in jedem Falle jedoch vor Antritt einer Reise in die USA und unabhängig vom Bestehen einer ESTA-Reisegenehmigung, Kontakt mit sz-reisen aufzunehmen. Gern beraten wir Sie hinsichtlich der nötigen VISA-Beantragung. Bitte beachten Sie, dass ein Visum mit zusätzlichen Kosten verbunden ist.

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis zu Reisen in „Corona-Zeiten“:

Bitte beachten Sie, dass wir die aufgeführten Leistungen einer Reise nur dann bzw. in dem Rahmen erbringen können, wie es die behördlichen Vorschriften in Deutschland und in Ihrem Urlaubsland rechtlich zulassen. Davon können unmittelbar von uns angebotene Leistungsbestandteile betroffen sein (z.B. eingeschränkte Poolnutzung, Menü statt Buffet), aber auch Einschränkungen bei der Einreise (z.B. vorgeschriebene Fieber- oder Corona-Tests) sowie allgemein vor Ort (z.B. Maskenpflicht in Geschäften oder eingeschränkter Zutritt zu Sehenswürdigkeiten). Ihre gesetzlichen Gewährleistungsansprüche bleiben hiervon unberührt. 
 

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

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» Für diese Reise stehen im Moment keine Termine zur Verfügung.

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