Andalusien & Marokko: 2 Welten mit 1 Wiege

Maurische Höhepunkte auf zwei Kontinenten erleben

Zwei Länder, zwei Kontinente, zwei verschiedene Welten. Und doch haben Andalusien und Marokko vieles gemeinsam. Nirgendwo sind sich Europa und Afrika so nah wie an der Straße von Gibraltar. Da macht es Sinn, die Höhepunkte beider Länder in einem Rutsch einzufangen.

In Andalusien erwarten Sie feurige Temperamente. Heißblütige Hengste, kraftvolle Stiere und inbrünstiger Flamenco sind Ausdruck der südspanischen Leidenschaft, die in den Hochburgen Granada, Córdoba und Sevilla lebendig werden. Viele historische Bauten tragen die Handschrift der Mauren, und auch der sehnsuchtsvolle Flamenco entstammt der maurischen Wiege.

Erleben Sie prunkvolle Paläste und Kathedralen in den Metropolen, andalusische Landschaften mit Orangenplantagen, imposanten Gärten und malerischen Dörfern, die an Felswänden „kleben“. Und natürlich die Alhambra, die berühmte maurische Festung in der Sierra Nevada.

Nur 14 Kilometer per Fähre, und schon sind Sie im Königreich Marokko, im Land der Märchenerzähler, der Schlangenbeschwörer und des Bauchtanzes. Hier fangen Sie das zauberhafte Flair aus 1001 Nacht ein, umnebelt vom verführerischen Duft des Orients. Erleben Sie die Sultansstädte mit ihren glitzernden Palästen und Moscheen aus nächster Nähe: das malerische Meknès, das schillernde Fès und das moderne Rabat. Drei königliche Städte, die Sie mit bunten Märkten und mittelalterlichem Gassengewirr in den Bann ziehen.

Dem Feuer Andalusiens und dem Zauber des Märchenlands Marokko werden Sie schnell verfallen.

  • Sherry-Probe in Jerez
  • Besuch Alhambra
  • Vier marokkanische Königsstädte

Programm

1. Tag: Anreise nach Sevilla

Sie werden von zu Hause abgeholt und zum Flughafen Berlin-Tegel gebracht und fliegen zusammen mit Ihrem SZ-Reisebegleiter mit IBERIA via Madrid nach Sevilla, wo Sie mit einer Stadtrundfahrt direkt in Ihr umfangreiches Reiseprogramm starten. Sie besichtigen die berühmte Kathedrale mit der Giralda, dem Torre del Oro und dem Garten von María Luisa und spazieren anschließend durch das reizvolle Altstadtviertel Santa Cruz.

Die wundervolle Lage, die romantische Altstadt mit ihren von Orangenbäumen gesäumten Gassen und bezaubernden Plätzen und die prächtigen Paläste machen die Stadt zu einer der schönsten Europas.

Übernachtung in Sevilla.

2. Tag: Jerez de la Frontera mit Weinprobe - Cádiz

Nach dem Frühstück fahren Sie nach Jerez de la Frontera. Berühmt ist die Stadt für ihre Kartäuserpferde und den Sherry. zunächst lernen Sie dieses hübsche Fleckchen Erde bei einer Stadtrundfahrt kennen. Zu den

Sehenswürdigkeiten zählen die Burg Castillo de la Ciudad, die Stierkampfarena oder auch die Befestigungsanlage Castillo de San Marcos, die auf den Ruinen einer arabischen Moschee errichtet wurde. Im Anschluss können Sie sich in einer Bodega von der ausgezeichneten Qualität des Sherrys überzeugen.

Am Nachmittag fahren Sie weiter nach Cádiz. Die quirlige Hafenstadt mit ihren zahlreichen Stränden, barocken Bauwerken und weiß gekalkten Wohnhäusern lernen Sie ebenfalls bei einer Stadtrundfahrt kennen. Die älteste Stadt Europas ragt wie eine Insel in den Atlantik hinein. Die Gründung von Cádiz geht auf mehr als 1.500 Jahre vor Christus zurück. Im Wappen der Stadt steht zu lesen, dass Herkules, Sohn Jupiters, Cádiz gründete. Fest steht, dass Phönizier schon vor 3.000 Jahren und danach Römer und Mauren hier lebten. Die Römer tauften die Stadt in “Gades” um und machten sie zu einem der wichtigsten Handelshäfen der Iberischen Halbinsel. Hier landeten die Schiffe von Kolumbus auf ihrem Weg zurück aus Amerika, beladen mit Schätzen aller Art. Im 16. Jahrhundert plünderte Francis Drake die Stadt, und 1805 führte Admiral Nelson seine Schiffe von Cádiz aus zur Schlacht von Trafalgar. Berühmt ist die Stadt auch für ihren originellen, historisch verankerten Karneval und die weißen, unendlich langen Strände.

Anschließend fahren Sie zurück nach Sevilla. 

 

3. Tag: Córdoba mit Mezquita-Besichtigung - Granada

Heute tauchen Sie endgültig in die Welt der Mauren ein. Und zwar bei einer ausführlichen Besichtigung der wunderschönen Stadt Córdoba. Zusammen mit Sevilla und Granada war Córdoba eine der Hochburgen der Mauren in Andalusien und die Wiege großer Philosophen und Denker. Im Herzen Córdobas, nicht weit vom Guadalquivir-Fluss entfernt, steht einer der Schätze der Menschheit, die Mezquita. Ein Gang durch die Altstadt im Schatten der Moschee, mit dem romantischen Judenviertel, seinen engen weißgetünchten Gassen, Tausenden von Geranientöpfen, bezaubernden “Patios” und Plätzen wird Sie begeistern.

Im Anschluss reisen Sie weiter nach Granada.

 

4. Tag: Alhambra

Die Besichtigung der einmaligen Alhambra und der Gärten des Generalife steht heute auf dem Programm. Erleben Sie den maurischen Palast mit dem weltbekannten Löwenbrunnen und spüren Sie die Magie, Verzauberung und einzigartige Schönheit dieses Ensembles nach. Die schattige Kühle der traumhaften maurischen Gärten, der betörende Blumenduft und das Geräusch von geheimnisvollen Wasserläufen werden Sie verzaubern. Insgesamt hielten die Araber Granada fast achthundert Jahre lang besetzt und hinterließen mit der Alhambra eines der wichtigsten Zeugnisse ihrer Kultur.

Anschließend haben Sie ein wenig Freizeit im Zentrum Granadas. Hier befindet sich der Isabel-La-Católica-Platz und wer möchte, hat die Möglichkeit, die Alcaicería, den arabischen Seidenmarkt, zu besuchen.

Am Abend bietet sich die Möglichkeit, eine Flamenco-Show zu besuchen (fakultativ). Hierbei ist eine Führung durch das arabische Viertel Albaycín eingeschlossen. Die Buchung ist vor Ort möglich.

Übernachtung in Granada.

 

5. Tag: Ronda

Mit dem Bus reisen Sie heute parallel zur Route der “Weißen Dörfer” weiter nach Ronda. Diese Dörfer mit ihren weiß gekalkten Häusern sind die Perlen andalusischer Architektur und liegen eingebettet in einer traumhaften Landschaft aus sanften Hügeln, schroffen Bergrücken und idyllischen Tälern. Hier können Sie nachempfinden, warum Andalusien das „Land des Lichts“ genannt wird.

Ronda liegt malerisch auf einem 780 Meter hohen Felsplateau. Ein örtlicher Reiseleiter zeigt Ihnen die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt und führt Sie zur ältesten Stierkampfarena Spaniens, der Neuen Brücke, der Stiftskirche Santa María und dem Bosco-Haus.

Im Anschluss fahren Sie weiter Richtung Süden nach Algeciras, wo Sie auch nächtigen werden.

 

6. Tag: Gibraltar - Fährüberfahrt Tanger

Heute unternehmen Sie in Minibussen einen Ausflug zur englischen Kolonie Gibraltar, wo Sie den markanten Felsen mit seinem Naturschutzpark besuchen. Die Gibraltar-Affen freuen sich schon auf Sie. Anschließend bummeln Sie durch die geschäftigen Gassen der Altstadt. 

Nach dieser Tour fahren Sie weiter nach Tarifa, von wo aus Sie bei einer ca. einstündigen Fährüberfahrt die Meerenge von Gibraltar passieren. Auf afrikanischer Seite angekommen, heißt Sie die Stadt Tanger willkommen. Bei einer Stadtrundfahrt lernen Sie die touristischen Höhepunkte dieser Hafenstadt kennen und besuchen die Casbah, die Festung, von Tanger.

Übernachtung in Tanger.

 

7. Tag: Fès

Heute steht die Königsstadt Fès auf Ihrem Besuchsprogramm. Hier fühlt man sich ins islamische Mittelalter zurückversetzt. Einen großen Anteil daran hat – neben der maurischen Baukunst – der Geruch, der häufig in der Luft liegt. Garküchen, Gewürzhändler und die Gerbereien sind nicht unschuldig daran und so hat man schnell das Gefühl, eine Zeitreise angetreten zu haben.

Ein Besuch im Jüdischen Mellah-Viertel darf ebenso wenig fehlen, wie das Grabmal von Moulay Idriss. Das Mausoleum erhielt sein Aussehen im 18. bis 19. Jahrhundert und ist ein wichtiges Pilgerziel. Und natürlich steht auch die Medina, sowie die alte Universität "Karaouiyine" auf dem Besichtigungsprogramm.

Übernachtung in Fès.

 

8. Tag: Meknès

Nach dem Frühstück erkunden Sie eine weitere Königsstadt - Meknès. Noch heute ist sie von einer 40 Kilometer langen Festungsmauer umgeben. In ihrem Schutz haben sich bedeutende Sehenswürdigkeiten, darunter zahlreiche Moscheen erhalten, was der Stadt auch den Beinamen "Stadt der hundert Minarette" eingebracht hat. Aufgrund der Medina und der Reste des königlichen Palastes ist auch Meknès UNESCO-Weltkulturerbe. Sie sehen u.a. das Bab Mansour, das schönste Tor der Stadt, sowie den Lehdim-Platz. 

Im Anschluss fahren Sie weiter in die Königsstadt Rabat, die Hauptstadt Marokkos. Sie besichtigen die Totenstätte von Mohamed V., ehemals Sultan und später König von Marokko, den unvollendet gebliebenen Hassan-Turm und den eindrucksvollen Königspalast, noch heute Hauptresidenz des marokkanischen Königs.

Übernachtung in Rabat.

 

9. Tag: Casablanca

Am heutigen Tag erkunden Sie Casablanca. Bekannt aus Film und Fernsehen ist sie größte Stadt sowie wirtschaftliches Zentrum des Landes. Sie unternehmen eine Panoramafahrt durch das Stadtviertel Corniche, welches sich überwiegend am Atlantischen Ozean erstreckt. Natürlich darf auch ein Stopp an der Moschee Hassan II. nicht fehlen, schließlich gehört sie zu den größten Moscheen weltweit und besitzt das höchste Minarett der Welt. Sie haben Freizeit, um die Moschee in Ruhe von außen zu betrachten. Falls diese geöffnet ist, haben Sie auch die Möglichkeit eine Innenbesichtigung zu machen (Eintritt vor Ort zahlbar).

Am Nachmittag fahren Sie weiter, vorbei am zweitgrößten Palmenhain Marokkos, nach Marrakesch, wo Sie auch nächtigen werden.

 

10. Tag: Marrakesch

Die "Perle des Orients", auch rote Stadt genannt, ist eine der bedeutendsten Königsstädte Marrokos und zugleich die vierte im Bunde Ihrer Reise. Zu den Höhepunkten von Marrakesch zählen die Saadier-Gräber, die Koutoubia-Moschee, das Wahrzeichen der Stadt und der Bahia-Palast, in dem man ansehnlich den luxuriösen Lebenswandel eines Großwesirs zum Ende des 19. Jahrhunderts nachempfinden kann.

Etwas außerhalb liegen die Menara-Gärten rund um ein gewaltiges Wasserbecken, das noch auf die Almohaden zurückzuführen ist. Er ist insbesondere an heißen Tagen ein beliebtes Ziel marokkanischer Familien, die hierher kommen, um sich zu erfrischen.

Unter anderem besuchen Sie den berühmten Gauklerplatz Djemaa el-Fna. Dieser ist der unumstrittene Höhepunkt von Marrakesch. Ohne Frage handelt es sich um einen der märchenhaftesten Plätze in Afrika. Hier trifft man auf Musiker, Gaukler, Schlangenbeschwörer und farbenfroh gekleidete Wasserträger. Seit dem Jahr 2001 steht der Platz auf der UNESCO-Liste der Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Menschheitserbes. Der Platz wird umrahmt von Hotels, Restaurants und Cafés, wo man vom Trubel des Marktes entspannen kann.  

Am Nachmittag können Sie den orientalischen Trubel der Stadt auf individuelle Weise genießen. Beispielsweise haben Sie die Möglichkeit, eine Kutschfahrt durch Marrakeschs Straßen zu unternehmen (fakultativ).

Übernachtung in Marrakesch.

11. Tag: Heimreise

Nach einer Reise voller einzigartiger Eindrücke und Erlebnisse heißt es Abschied nehmen. Sie fahren zum Flughafen von Marrakesch und treten Ihren Heimflug an. 

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» Für diese Reise stehen im Moment keine Termine zur Verfügung.

Beförderung

  • Haustürtransfer in ausgewählten Regionen
  • Flug mit IBERIA nach Sevilla und zurück von Marrakesch in der Economy-Class (Umsteigeverbindung)
  • Fährüberfahrt von Tarifa nach Tanger
  • Transfers Flughafen – Hotel – Flughafen
  • Fahrt im Reisebus während der Rundreise (wechselnd in Andalusien und Marokko)

Hotels & Verpflegung 

  • 2 Übernachtungen im 4*-Hotel in Sevilla
  • 2 Übernachtungen im 4*-Hotel in Granada
  • 1 Übernachtung im 4*-Hotel in Cádiz
  • 1 Übernachtung im 5*-Hotel in Tanger
  • 1 Übernachtung im 5*-Hotel in Fès
  • 1 Übernachtung im 4*-Hotel in Rabat
  • 2 Übernachtungen im 5*-Hotel in Marrakesch
  • 10 x Frühstück
  • 10 x Abendessen

Ausflüge & Besichtigungen

  • Stadtrundfahrten/-gänge: Sevilla, Jerez de la Frontera, Cádiz, Córdoba, Granada, Ronda, Tanger, Fès, Meknès, Rabat, Casablanca, Marrakesch
  • Ausflug: Gibraltar mit Minibussen
  • Eintritte: Kathedrale mit Giralda in Sevilla, Mezquita-Kathedrale in Córdoba, Alhambra und Gärten des Generalife in Granada, Stierkampfarena, Stiftskirche Santa María und Bosco-Haus in Ronda, Universität „Karaouiyine“ in Fès, Bahia Palast in Marrakesch

Zusätzlich

  • Aktuelle Steuern & Sicherheitsgebühren
  • Weinprobe in Sherry-Bodega in Jerez de la Frontera
  • 1 Reisetaschenbuch pro Buchung
  • Örtliche Reiseleitung während der Stadtführungen in Andalusien und 7.–10. Tag
  • SZ-Reisebegleitung

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Zielland

Spanien

Adressen deutschsprachiger Ärzte können Sie an der Hotelrezeption oder bei Ihrer Botschaft erfragen. Im Krankheitsfall stehen neben Arztpraxen auch staatliche Gesundheitszentren (centros de salud) zur Verfügung. Die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC), die Ihnen Ihre Krankenkasse ausstellt, berechtigt zur Behandlung in Spanien und sollte direkt beim Arzt oder im Krankenhaus abgegeben werden. Prüfen Sie vor der Abreise, ob Ihre Krankenversicherung eine ärztliche Behandlung im Ausland ausreichend abdeckt und ob Sie über eine Versicherung für den Fall eines medizinisch notwendigen Rücktransports verfügen.
Deutsche Botschaft Calle de Fortuny 8 28010 Madrid Tel.: +34-91-5579000 Fax: +34-91-3102104 E-Mail: info@madrid.diplo.de Web: http://www.madrid.diplo.de Österreichische Botschaft Paseo de la Castellana 91 28046 Madrid Tel.: +34-91-5565315 Fax: +34-91-5973579 E-Mail: madrid-ob@bmeia.gv.at Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-madrid Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-13 Uhr Schweizerische Botschaft Calle de Núñez de Balboa 35 A (Edificio Goya) 28001 Madrid Tel.: +34-91-4363960 Fax: +34-91-4363980 E-Mail: madrid@eda.admin.ch Web: https://www.eda.admin.ch/madrid Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-13 Uhr
Die Netzspannung beträgt im Regelfall 230 Volt Wechselstrom. Für Geräte mit Schukosteckern benötigt man einen Adapter.
Eine typische Vorspeise in Andalusien ist Gazpacho, eine kalte Gemüsesuppe. Unbedingt kosten sollte man auch den andalusischen Sherry. In Málaga dominieren Fisch und Meeresfrüchte, vor allem aber Garnelen die Speisekarten. Delikatessen der baskischen Küche sind Bacalao a la Vizcaina, Stockfisch in Paprikasoße, Caracolillos oder Karakelas, Meeresschnecken, und Marmitako, ein Thunfisch-Kartoffel-Eintopf. Die galicische Küche hat folgende Spezialitäten zu bieten: Empanada, mit Fisch oder Fleisch gefüllte Teigtaschen, Pulpo a Feira, gekochte Krake mit Öl und Paprikapulver, serviert mit Kartoffeln und als Nachspeise die Tarta de Santiago, eine Mandeltorte. Auf den katalanischen Speisekarten findet man Arròs Negre, schwarzen Reis mit Tintenfischstücken und Botifarra amb Mongetes, eine grobe Bratwurst, serviert mit weißen Bohnen. In der Region Valencia wird Paella mit Safranreis, Huhn, Schweinerippe, Kaninchen und Gemüse zubereitet. Tapas sind überall in Spanien erhältlich, hauptsächlich Oliven, Fleischklößchen, frittierte Sardellen und Pflaumen im Speckmantel. Der wohl bekannteste spanische Wein ist der Rotwein aus Rioja.
Año Nuevo (Neujahr, 1. Januar); Reyes Magos (Heilige Drei Könige, 6. Januar); Viernes Santo (Karfreitag, März/April); Domingo de Resurrección (Ostersonntag, März/April); Día del Trabajo (Tag der Arbeit, 1. Mai); Fiesta de la Asunción (Mariä Himmelfahrt, 15. August); Día de la Hispanidad/El Pilar (Nationalfeiertag, 12. Oktober); Todos los Santos (Allerheiligen, 1. November); Día de la Constitución (Tag der spanischen Verfassung, 6. Dezember); Navidad (Weihnachten, 25. Dezember). Darüber hinaus gibt es in Spanien eine Vielzahl an regionalen Feiertagen.
Mai San Isidro ist das bedeutendste Fest in Madrid. Insgesamt neun Tage stehen Stierkämpfe, Partys, Konzerte und Märkte auf dem Programm, angefangen vom Freitag vor dem 15. Mai bis zum darauf folgenden Sonntag. Juni/Juli Drei Tage lang herrscht in Barcelona Ausnahmezustand. Sónar heißt das größte Festival der elektronischen Musik in Europa, das jährlich rund 80.000 Zuschauer anlockt (https://sonar.es). Juli Fans der alternativen Musik sind auf dem Festival Internacional de Benicàssim gut aufgehoben (https://fiberfib.com). Berühmte Jazzfestivals sind Jazzaldia in San Sebastián (https://heinekenjazzaldia.eus) und das Festival de Jazz in Vitoria-Gasteiz (https://www.jazzvitoria.com). Juli-August Opern, Theater- und Ballettaufführungen stehen auf dem Programm des Festival Internacional de Santander (http://festivalsantander.com). August Im Mittelpunkt des Festival Internacional del Cante de las Minas in Murcia steht Flamenco (https://festivalcantedelasminas.org).
Allein reisende Frauen haben in Spanien keine außergewöhnlichen Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Allgemeine Gefahrensituationen wie Trampen ohne Partner oder nächtliche Spaziergänge allein auf der Straße oder im Park sind - wie in anderen europäischen Ländern auch - zu vermeiden. Auf Grund des verbreiteten Machismo müssen sie sich jedoch auf bestimmte Reaktionen wie Pfiffe, anzügliche Gesten und Rufe gefasst machen, insbesondere wenn sie den Klischeevorstellungen der spanischen Männer als große schlanke Blondine entsprechen. Ein Ehering schützt allein reisende Frauen in Spanien nicht unbedingt vor potenziellen Eroberungsversuchen der Männer.
Obwohl in der Öffentlichkeit oft abschätzig von Homosexualität gesprochen wird, wird sie von der Mehrheit der spanischen Gesellschaft, besonders von der jungen Generation, weitgehend akzeptiert. Spanien war 2005 das dritte Land weltweit, das Homosexuellen die Ehe und die Adoption ermöglichte. Eine lebendige Transvestiten- und Schwulenszene in privaten Clubs und Bars gibt es in den meisten größeren Städten, vor allem in Madrid, Barcelona, Valencia und Cádiz, aber auch in Ferienorten wie z.B. dem katalanischen Badeort Sitges, auf Gran Canaria und Teneriffa.
Spanien weist ausgeprägte, jedoch unterschiedliche Klimazonen auf. Im Norden ist das Klima eher gemäßigt, während der Süden extrem heiß und trocken ist. Für Andalusien und die Mittelmeerküste sind somit trockene Sommer mit Höchstwerten über 40 °C typisch; in diesen Regionen sind die Winter mild und sehr regenreich. In der kastilischen Hochebene bestimmen von Mai bis September oft unerträgliche Hitze und im Winter kalte Stürme das Wetter. An der nördlichen Atlantikküste herrscht maritimes Klima mit ganzjährig hohen Niederschlägen, milden Wintern und mäßig warmen Sommern vor. Schnee fällt in den Hochlagen der Sierra Nevada, der Sierra de Guadarrama und in den Pyrenäen. Beste Reisezeit für den nördlichen Teil des Landes sind die Sommermonate; für die Balearen, Madrid und Barcelona empfehlen sich die Monate März bis Juni und Mitte September bis Oktober. Den Süden des Landes besucht man der großen Hitze wegen besser nicht im Sommer. In puncto Kleidung ist man mit dem Zwiebelschalen-Modell immer gut beraten. Vor allem in den Küstengebieten kann bei starkem Wind die lange Hose oder der extra Pullover sehr nützlich sein. Eine Regenjacke sollte besonders in den Herbst- und Wintermonaten nicht im Gepäck fehlen.
Je komfortabler und moderner das Hotel, desto wahrscheinlicher ist es, dass es behindertengerecht ausgestattet ist. Im offiziellen Hotelverzeichnis (Guía de Hoteles) signalisiert ein Symbol, ob das Haus barrierefrei zugänglich ist. Behinderte, die einen Urlaub planen, können sich auch an die Selbsthilfeorganisation Mobility International Schweiz wenden: Froburgstr. 4, 4600 Olten, Tel.: +41-62-2126740, Fax: +41-62-2126739, E-Mail: info@mis-ch.ch, http://www.mis-ch.ch.
Landesweit für Polizei, Feuerwehr und Notarzt: Tel. 112
Banken: Mo-Fr 8.30-14 Uhr, im Winter auch Sa bis 13 Uhr. Die meisten Geschäfte haben Mo-Sa 9.30-13.30 Uhr und 16.30-20 Uhr geöffnet, Kaufhäuser und Einkaufszentren durchgehend 10-21/22 Uhr. Ein Ladenschlussgesetz gibt es nicht. Museen schließen in der Regel am Montag und Sonntagnachmittag. Viele Restaurants haben am Sonntagabend und Montag geschlossen.
Für Reisende, die das Land auf eigene Faust erkunden wollen, ist das Auto das bequemste Verkehrsmittel. Falls man nicht mit dem eigenen PKW angereist ist, bekommt man überall einen Mietwagen. In Städten und Ferienorten gibt es sowohl international bekannte als auch spanische Mietwagenunternehmen. Ein Preisvergleich empfiehlt sich. Der Abschluss einer Vollkaskoversicherung ist in Spanien Pflicht. Insbesondere in den Städten bewährt es sich, den Wagen in Parkhäusern zu parken, damit man vor dem Abschleppen sicher ist. Das Straßennetz ist gut ausgebaut, die gebührenpflichtigen Autobahnen (autopistas) werden durch vierspurige Schnellstraßen (autovías) ergänzt. Viele Landstraßen (carreteras) wurden modernisiert. Wer ohne Auto reisen möchte, kann auf ein gut organisiertes Busnetz zurückgreifen. Regionale Busunternehmen bringen Reisende zu einem fairen Preis bequem - und meist klimatisiert - in alle wichtigen Orte. Weniger dicht ist das Schienennetz, doch verbinden preiswerte Züge alle größeren Städte miteinander; Hochgeschwindigkeitszüge verkehren u.a. zwischen Madrid und Sevilla bzw. Málaga. Ein besonderes Erlebnis ist die Reise mit der Nostalgiebahn „El Transcantábrico".
Amtssprache: Spanisch, regionale Amtssprachen: Aranesisch, Baskisch, Galicisch und Katalanisch Bevölkerung: rund 46,7 Mio. Einwohner Fläche: 505.990 km² Hauptstadt: Madrid (rund 3,4 Mio. Einwohner) Landesvorwahl: +34 Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR) Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)
Das Bedienungsgeld ist in der Hotel- oder Restaurantrechnung inbegriffen. Es ist jedoch üblich, Kellnern bei Zufriedenheit mit dem Service 5-10 % Trinkgeld (propina) zu geben. Auch in Bars und Cafés lässt man ein paar Münzen auf dem Wechselgeldteller liegen.
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Als Richtmengen gelten: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak, 10 l Spirituosen bzw. alkoholhaltige Süßgetränke (Alkopops), 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, wovon maximal 60 l Schaumwein sein dürfen, und 110 l Bier. Kaffee und kaffeehaltige Erzeugnisse sind bis 10 kg ebenfalls zollfrei. Für Parfüm gelten keine Mengenbegrenzungen. Bargeld und gleichgestellte Zahlungsmittel (z.B. Sparbücher, Schecks/Reiseschecks) dürfen unbeschränkt ein- und ausgeführt werden, müssen aber ab einem Wert von 10.000 EUR auf Befragen mündlich angegeben werden. Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Zwischenerzeugnisse oder 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden. Bei der Rückreise in die Schweiz dürfen über 17-Jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g andere Tabakerzeugnisse sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 % Vol. und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 % Vol. zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inklusive Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse), für Jugendliche unter 15 Jahren 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende 430 EUR. Bei der Einreise auf die Kanarischen Inseln gibt es keine Zollkontrollen, da diese als Freihandelszone einen Sonderstatus innerhalb der EU genießen. Für die Rückreise von den Kanaren sowie von Ceuta und Melilla gelten die o.g. Mengen für Nicht-EU-Länder. Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Informationen auch unter https://www.zoll.de.

Marokko

Die ärztliche Versorgung in den größeren Städten sowie den Touristenzentren ist gut, Hotels helfen bei der Suche nach einem Arzt. Behandlungskosten müssen sofort beglichen werden. Eine Rückerstattung ist nur von einer privaten Auslandsreisekrankenversicherung (die den medizinisch sinnvollen Rücktransport einschließen sollte) gewährleistet.
Deutsche Botschaft 7, Zankat Madnine 10000 Rabat Tel.: +212-537-218600 Fax: +212-537-706851 E-Mail: info@rabat.diplo.de Web: https://rabat.diplo.de Österreichische Botschaft 2 Zankat Tiddas Rabat Tel.: +212-537-764003 Fax: +212-537-765425 E-Mail: rabat-ob@bmeia.gv.at Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-rabat Schweizerische Botschaft Square de Berkane 10020 Rabat Tel.: +212-537-268030 Fax: +212-537-268040 E-Mail: rabat@eda.admin.ch Web: https://www.eda.admin.ch/rabat
Die Stromspannung beträgt 220 Volt, nur in älteren Hotels noch 110 Volt. Für die zweipoligen Steckdosen wird ein Adapter benötigt, den man aber auch in Marokko erwerben kann.
Couscous (Hartweizengrieß) mit Fleisch oder Meeresfrüchten, dazu feurig-scharfe Harissa-Sauce, Tajine (Gemüse-Fleisch-Schmorgerichte) und die Grillspieße Brochettes sind die bekanntesten Speisen des Landes. Festessen sind ohne Méchoui, für das ein ganzes Lamm auf den Tisch kommt, nicht komplett. Nicht minder lecker sind die Pastillas, Blätterteigtaschen mit einer Füllung aus Mandeln und Fleisch oder Geflügel. Zum Abschluss verwöhnt das süße Aroma des Minztees die Sinne. Oder ein Glas marokkanischer Wein? Frische Säfte und die traditionelle Mandelmilch bereichern die Getränkekarte.
Neujahr (1. Januar); Unabhängigkeitsmanifest (11. Januar); Tag der Arbeit (1. Mai); Thronbesteigung Mohammeds VI. (30. Juli); Oued Eddahab-Tag (14. August); Tag der Revolution des Königs und des Volks (20. August); Geburtstag von König Mohammed VI (21. August); Jahrestag des Grünen Marsches (6. November); Tag der Unabhängigkeit, 1956 Rückkehr Mohammeds V. aus dem Exil (18. November). Islamische Feiertage richten sich nach dem islamischen Mondkalender, die genauen Termine werden von der Geistlichkeit festgelegt. Die Feiertage sind beweglich, da sie sich am Mondzyklus orientieren und verschieben sich alljährlich - gegenüber dem gregorianischen Kalender - um etwa 11 Tage rückwärts. Der bedeutendste Einschnitt im Jahresverlauf ist der Beginn des Fastenmonats, des Ramadan, der mit dem Fest des Fastenbrechens „Eid al-Fitr" 30 Tage später beendet wird. Weitere wichtige islamische Feiertage in Marokko sind Eid al-Adha (Großes Opferfest), Fatih Mouharram (Islamisches Neujahr) und Eid Al-Mawlid (Geburtstag des Propheten Mohammed).
März Das Festival International des Nomades in M'Hamid ist ein Zusammentreffen aller Nomaden aus Nordafrika. Auf dem Programm stehen Musik, Tanz und Diskussionen (http://www.nomadsfestival.org). Mai Die Fête des Roses in El-Kelâa M'Gouna wird mit einem Blumenkorso und Volkstänzen gefeiert. Höhepunkt der Veranstaltung ist die Wahl der Rosenkönigin. Juni Das Festival de la Musique Sacrées du Monde in Fès ist ein internationales Musikfestival (https://fesfestival.com). Auf dem Kirschfest, Fête des Cerises, in Sefrou wird die Kirschkönigin des Jahres gewählt. Auf dem Gnaoua Festival in Essaouira, das im selben Monat stattfindet, wird Weltmusik dargeboten. Juni/Juli Das Festival National des Arts Populaires ist ein beliebtes Folklorefest in Marrakesch. August Filme und Konzerte sind Inhalte des Kulturfestivals Festival culturel d'Asilah in der nordmarokkanischen Stadt.
Bei Beachtung bestimmter Regeln ist Marokko durchaus ein sicheres Reiseland für Frauen. Frauen sollten in Marokko generell größtmögliche Zurückhaltung im Umgang mit Männern üben, d.h. Blick- und besonders Körperkontakt vermeiden. Kleidung hat Signalwirkung: Weite, körperverhüllende Gewänder schützen vor aufdringlichen Blicken. Einladungen von Marokkanern sowie Trampen sind tabu! Unerwünschte Begleiter sollten Sie bestimmt abweisen.
Marokko gilt als beliebtes Reiseziel für Homosexuelle. Es besteht eine verdeckte Form der Prostitution. Doch sollte man unbedingt beachten, dass gleichgeschlechtliche Liebe dort unter Strafe verboten ist. Fälle von Erpressungen unter Androhung von Anzeigen sind nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. In jedem Fall sollte im Interesse der eigenen Gesundheit nie auf grundlegende hygienische Maßnahmen und Kondome verzichtet werden!
Zwischen Meer, Hochgebirge (Dj. Toubkal 4.165 m) und Wüste bietet Marokko zu jeder Jahreszeit eine Fülle von Attraktionen. Den Wechsel zwischen Sommersonne und winterlichen Schneestürmen kann man mitunter an einem Tag erleben. Im März locken die Atlantik-Strände im Südwesten wie auch die verschneiten Hänge des Hohen Atlas - Oukaimeden ist ein bekannter Skiort. Wüstenliebhaber zieht es im Februar und März zu den hohen Dünenfeldern des Erg Chebbi. Ideales Wetter für den Besuch der Königsstädte wie auch zum Wandern versprechen die Monate März bis Mai und September bis November. Trotz seiner Vergangenheit als französische Kolonie ist das islamisch geprägte Marokko ein konservatives Land. Dies sollte man bei der Auswahl der Urlaubsgarderobe berücksichtigen. Selbst im Sommer und an den Stränden ist kurze, ärmellose oder sehr figurbetonende Kleidung unangemessen - zumal Marokkos Ruf unter dem Verhalten der einheimischen „Gigolos" leidet, die sich durch solche Kleidung ermutigt fühlen. Im Winter und Frühjahr sollte man nicht nur bei Reisen im Gebirge auch warme Garderobe bereithalten - noch im März können die Temperaturen nachts unter 10 °C sinken! Im Norden ist ein Regenschirm im Frühjahr und Herbst ein sinnvoller Begleiter.
Grundsätzlich gilt, dass Marokkaner gegenüber Menschen mit Behinderung ausgesprochen hilfsbereit sind. Allerdings sind Reisen, v.a. für Gehbehinderte, in Marokko schwierig. Hotels mit behindertenfreundlichen Einrichtungen findet man allein in den Großstädten und Touristenzonen. Nur in Ausnahmefällen sind Fortbewegungsmittel behindertengerecht. Auf dem Land, aber auch in den Altstädten sind die Wege meist uneben. Trekkingtouren bietet Beduino Caravanserail in Marrakesch an, Tel.: +212-4-329102, Fax: +212-4-330487, E-Mail: suntrek@iam.net.ma, Web: http://morroco.chez.com.
Polizei: 19 (in Städten), 190, Gendarmerie: 177 (außerhalb von Städten), Feuerwehr und Ambulanz: 15
Banken haben im Sommer Mo-Fr 8-14.30 Uhr, im Winter 8-11.15 und 14.15-16.30 Uhr geöffnet, Postämter Mo-Fr 8.30-12 und 15-18 Uhr. Der Sonntag ist offizieller Ruhetag, an den sich auch die meisten Geschäfte halten. Ladenöffnungszeiten sind Mo-Sa 8-12 und 14.30-18.30 Uhr, wobei auf den traditionellen Märkten oft noch bis in die späteren Abendstunden gehandelt wird.
Marokko verfügt über ein recht gut ausgebautes Straßennetz. Busse und Überlandtaxis (grand taxis) verbinden auch entlegene Ortschaften miteinander. Für europäische Verhältnisse günstig sind die Preise der Busgesellschaften CTM und SATAS, die komfortable und klimatisierte Reisebusse einsetzen. Bei Fahrten mit dem Mietwagen sollte man den technischen Zustand des Wagens prüfen; nur für Off-Road-Fahrten sind geländegängige Fahrzeuge nötig, die Mietkosten dafür allerdings hoch. Ebenfalls recht hoch sind die Benzinpreise in Marokko - das Land besitzt selbst keine Ölvorräte. Erhöhte Vorsicht ist bei Nachtfahrten geboten, abends sollte das Auto an sicherer Stelle geparkt werden (Hotelgarage). Wem bei weiteren Reisestrecken die Bus- bzw. Autofahrt zu lange dauert, der kann auch einen der innermarokkanischen Flüge der Royal Air Maroc buchen (http://www.royalairmaroc.com). Dieser kostet zwar mehr, ist aber zuverlässig und schnell. Schnell - und billiger - geht's auch mit der Bahn, die im Nordwesten Marokkos gute Verbindungen bietet. Gönnen Sie sich v.a. während der Hauptreisezeiten ein Ticket erster Klasse. In den Städten stehen Petit Taxis (max. drei Fahrgäste) oder pittoreske Pferdekutschen bereit. Aufgrund der deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr durch islamistische Terroristen wird von Reisen in entlegene, nicht hinreichend gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche dringend abgeraten. Das Rif-Gebirge sollte nicht allein befahren werden, da hier mitunter Reisende von Rauschgifthändlern durch Steinwürfe oder Straßensperren bedrängt werden. Dies betrifft insbesondere die Strecken zwischen Chefchaouen über Ketama nach Al-Hoceima sowie die Straße von Ketama nach Fès. Es wird empfohlen, stets die aktuellen Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes zu beachten (http://www.auswaertiges-amt.de).
Amtssprache: Arabisch Bevölkerung: rund 36 Mio. Einwohner Fläche: 446.550 km² Hauptstadt: Rabat (rund 800.000 Einwohner) Landesvorwahl: +212 Religion: Islam (99,8 % der Bevölkerung) Währung: Marokkanischer Dirham (Abk.: Dh; ISO-4217-Code: MAD) Zeitzone: West European Time (WET); Mitteleuropäische Zeit (MEZ): -1 Std.; Umstellung auf Sommerzeit
Es ist üblich, in Restaurants ca. 10 % Trinkgeld auf den Rechnungsbetrag zu geben, auch Angestellte in Hotels (Gepäckträger, Toilettenpersonal) erwarten 10-50 MAD. Man sollte bei der Vergabe von Trinkgeld daran denken, dass ein großer Teil der Marokkaner in großer Armut lebt.
Für den persönlichen Gebrauch bestimmter Reisebedarf ist zollfrei. Darüber hinaus dürfen 1 l Wein oder Spirituosen, 200 Zigaretten/Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak, 5 g Parfüm und Geschenke im Wert von 2.000 MAD eingeführt werden. Nahrungsmittel sind nur in Form von Reiseproviant erlaubt. Die Ein- und Ausfuhr von Landeswährung ist verboten, wird aber bei Touristen meist bis zu 1.000 MAD toleriert. Fremdwährung, die unbegrenzt eingeführt werden darf, sollte ab einem Gegenwert von 15.000 MAD angegeben werden. Bei der Ausreise können Dirhambestände unter Vorlage der Umtauschbescheinigung in Devisen zurückgetauscht werden. Die Mitnahme von Funkgeräten bedarf einer Genehmigung, TV-Geräte und Laptops sollten deklariert werden. Für Jagdwaffen benötigt man eine Genehmigung der Sicherheitsbehörden. Schildkröten dürfen nicht aus dem Land ausgeführt werden. Informationen des marokkanischen Zolls unter http://www.douane.gov.ma. Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.

Ausflugsland

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Ausführliche Einreisebestimmungen:

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

Ein- und Ausfuhr von Devisen:

In Marokko gelten strenge Devisenbestimmungen: Grundsätzlich dürfen Dirham-Beträge weder ein- noch ausgeführt werden. Aktuell bestehen unterschiedliche Toleranzgrenzen für Touristen (derzeit 1.000,- Dirham) und Residenten. Es empfiehlt sich, vorab die Webseite des marokkanischen Zolls (www.douane.gov.ma) zu konsultieren. (Quelle: Auswärtiges Amt)

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter §7.

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

  • Hinweise zu Reisen in "Corona-Zeiten":

Bitte beachten Sie, dass wir die aufgeführten Leistungen einer Reise nur dann bzw. in dem Rahmen erbringen können, wie es die behördlichen Vorschriften in Deutschland und in Ihrem Urlaubsland rechtlich zulassen. Davon können unmittelbar von uns angebotene Leistungsbestandteile betroffen sein (z.B. eingeschränkte Poolnutzung, Menü statt Büfett), aber auch Vorgaben bei der Einreise ins Urlaubsland oder Rückreise nach Deutschland (z.B. vorgeschriebene Corona-Tests oder Impf-/Genesenen-Nachweise) sowie allgemein vor Ort (z.B. Maskenpflicht in Geschäften oder eingeschränkter Zutritt zu Sehenswürdigkeiten). Ihre gesetzlichen Gewährleistungsansprüche bleiben hiervon unberührt.

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

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