Argentinien & Chile: Steaks, Wein und Weltwunder!

Erlebnisreise durch Südamerika mit Besuch Torres del Paine NP, Perito Moreno Gletscher, Feuerland und Insel Valdés

Wenn Sie ausgezeichneten Wein lieben, gehören Chile und Argentinien ohnehin zu den Traumländern auf Ihrer Wunschliste. Und als Liebhaber von exzellenten Grillsteaks macht Ihnen allein das Wort "Asado" den Mund wässrig. Von beidem werden Sie auf dieser Reise mehr als genug bekommen. Vor allem aber zeigt Ihnen die zweiwöchige Rundtour durch Südamerikas Süden touristische Filetstücke, die nicht nur den Gaumen, sondern auch das Herz erfreuen.

Dazu gehören natürlich die beiden quirligen Metropolen Santiago de Chile und Buenos Aires, in denen sich wirtschaftliche und kulturelle Moderne mit dem traditionellen Zauber und der Folklore Südamerikas paaren.

Vor allem aber werden Sie atemberaubende Naturschauspiele, eine faszinierende Tier- und Pflanzenwelt und der extreme Wechsel von Klima- und Vegetationszonen faszinieren. Wussten Sie, dass Chiles Süden von seinem Norden so weit entfernt liegt wie Südspanien von Norwegen? In dieser Bandbreite erleben Sie subtropische Wälder, weite Steppen und gigantische Gletscher, uralte Vulkane und idyllische Seen, Stromschnellen, Wasserfälle und weltberühmte Nationalparks. Dabei reisen Sie abwechselnd im Flugzeug und in Überlandbussen, unternehmen Bootsfahrten oder kleine Wanderungen.

Neben den beiden Hauptstädten entdecken Sie außerdem immer wieder pittoreske Dörfer und Städte, die Sie von Ihren komfortablen Hotels aus erkunden können. Und wenn Sie Ihre Abreise jetzt kaum noch erwarten können, wie wäre es mit einem Besuch im Steakha

  • Abstecher nach Feuerland (Tierra del Fuego)
  • Bootstour: Lago Todos los Santos 
  • Stadtrundfahrten in Santiago de Chile und Buenos Aires
  • Besuch Magellan-Pinguin-Kolonie in Punta Tombo & Insel Valdés
  • Ausflug in den Nationalpark Torres del Paine mit leichten Wanderungen

Programm

1. Tag: Deutschland – Buenos Aires

Ihre Erlebnisreise nach Südamerika beginnt ganz bequem ab Ihrer Haustür. Sie werden zum Flughafen nach Dresden gebracht und fliegen von dort nach Amsterdam. Abends erfolgt dann der Weiterflug nach Buenos Aires.

2. Tag: Halbtägige Stadtrundfahrt Buenos Aires

Nach Ihrer Ankunft werden Sie durch die örtliche, Deutsch sprechende Reiseleitung begrüßt und beginnen sofort mit Ihrer Stadtrundfahrt durch die Hauptstadt Argentiniens. Dabei erleben Sie die Geburtsstadt des Tango hautnah. Sie besuchen u.a. die Plaza de Mayo, umrahmt von dem Cabildo, dem im Kolonialstil erbauten Rathaus, dem Präsidentenpalast "Casa Rosada" und der Kathedrale, die Sie von innen ansehen. 

Weiter geht es nach San Telmo, Wohnsitz der Bohème aus Literaten und Künstlern und das älteste Viertel der Stadt. Das nächste Ziel ist das Hafenviertel La Boca, das wohl bunteste Viertel der Stadt. Hier befindet sich die berühmte Künstlerstraße El Caminito, wo Maler ihre berühmten Tango-Bilder zum Kauf anbieten.

Auf der Avenida 9 de Julio (die breiteste Straße der Welt), führt Ihr Weg vorbei am Teatro Colón, einem der erfolgreichsten Opernhäuser der Welt und Bühne für zahlreiche internationale Künstler und Musiker.

Weiter geht es nach Palermo mit seinen wunderschönen Parks und künstlichen Seen und zum Ausklang der Stadtrundfahrt sehen Sie das aristokratische Viertel Recoleta, oft auch nur "Barrio Norte" genannt. Jahrhunderte alte Bäume säumen die eleganten Straßen mit ihren exklusiven Boutiquen und Restaurants. Der Friedhof von Recoleta bildet den Mittelpunkt des Viertels und ist eines der beeindruckendsten Monumente argentinischer Vergangenheit. Viele wichtige Persönlichkeiten des Landes, darunter Eva Duarte, die als Eva Perón (Evita) bekannt wurde, sind hier zur letzten Ruhe gebetet. In den Mausoleen, Pantheonen und Gruften des Friedhofes spiegeln sich die diversen architektonischen Stil-Richtungen wieder, die Argentinien als Nation in sich vereint.

Nach dem Besuch des Friedhofes haben Sie Freizeit für eigene Erkundungen der Stadt.

Was wäre ein Aufenthalt in Buenos Aires ohne den Besuch einer Tango-Show? Als gute Adresse gilt u.a. das "Viejo Almacén". Besuchen Sie am Abend eine der Vorstellungen (inklusive Abendessen ca. € 100,- p. P., fakultativ vor Ort buchbar).

3. Tag: Buenos Aires - Flug nach Trelew - Magellan-Pinguin-Kolonie in Punta Tombo - Puerto Madryn

Für Sie geht es nun zum Flughafen von Buenos Aires, von wo aus Sie nach Trelew fliegen.

Gleich nach Ihrer Ankunft fahren Sie zur weltweit größten Kolonie von Magellan-Pinguinen in Punta Tombo. Noch bevor Sie den Strand erreichen, hören Sie die Pinguine und dann sind sie plötzlich überall: Hunderttausende von Pinguinen auf den Hügeln, im Meer und sogar auf der Straße. Von September bis zum April kann man hier alle möglichen Stadien eines Pinguinlebens miterleben, von der Balz über die Nistzeit und die Aufzucht der Jungtiere bis der ausgewachsene Pinguin schließlich in den kalten Süden schwimmt.

Nun geht es für Sie weiter nach Puerto Madryn, wo Sie die beiden nächsten Nächte verbringen.

4. Tag: Puerto Madryn - Valdés - Puerto Madryn

An diesem Reisetag steht ein ganztägiger Ausflug auf die Halbinsel Valdés auf Ihrem Reiseprogramm. Die Fahrt für Sie zunächst am Golfo Nuevo entlang bis zum Golfo San José, von dem aus man aus kurzer Entfernung die "Vogelinsel" sieht. Das ganze Jahr über kann man Seetiere an Land oder in den geschützten Buchten nördlich und südlich der Halbinsel Valdés beim Spielen beobachten. Die gesamte Halbinsel ist ein Naturpark und bietet Schutz für unzählige Vogelarten, Seelöwen und See-Elefanten, die hier an den Stranden und Klippen mit dem Ozean um die Wette brüllen.

Die Wale kommen ab Mai zur Fortpflanzung in die Küstengewässer und bleiben bis Mitte Dezember. Vor Ort kann deshalb optional ein Ausflug zur Walbeobachtung zugebucht werden. Dieser findet gemeinsam mit internationalen Reisenden und einer deutschsprachigen Reiseleitung statt.

5. Tag: Flug nach Ushuaia

Je nach Flugzeit haben Sie noch ein bisschen Freizeit in Puerto Madryn, bevor es zum Flughafen geht.

Sie fliegen jetzt nach Ushuaia. Die Hauptstadt von Feuerland ist gleichzeitig die südlichste Stadt der Welt. Hier werden Sie zum Hotel gebracht und haben - je nach Flugzeit - Freizeit. Das Museum am Ende der Welt und das alte Gefängnis sollte Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen. Spazieren Sie am Hafen entlang, wo einige alte Schiffe zu bestaunen sind und lassen Sie ganz einfach das Flair dieses Ortes auf sich wirken, das bereits Jules Verne und Charles Darwin anregte.

6. Tag: Halbtägiger Ausflug Tierra del Fuego Nationalpark - Freizeit oder fak. zubuchbarer Katamaranausflug Beagle-Kanal

Nach dem Frühstück geht es für Sie auf einen halbtägigen Ausflug in den Tierra del Fuego Nationalpark. Die langen stürmischen und kalten Winter haben hier eine ganz eigene Vegetation hervor gebracht mit Lengas-Wäldern, Farnen und Moosen. Der Nationalpark liegt im Südwesten der Provinz Tierra del Fuego, ist nur 11 Kilometer von Ushuaia entfernt und grenzt beinahe an Chile. Während Ihres Ausfluges sehen Sie die mächtigen Anden, die Ensenada-Bucht mit dem bekannten Postamt am Ende der Welt, wo man Briefe und Postkarten abstempeln kann und den Beagle-Kanal. 

Nachmittags kann vor Ort ein optionaler Ausflug mit dem Katamaran auf dem Beagle-Kanal und zur Insel Los Lobos zugebucht werden. Vorbei am Leuchtturm am Ende der Welt kommen Sie zu den vorgelagerten Inseln Casco, hier nisten überwiegend Seevögel, und zur Insel Isla Los Lobos, wo Sie Seelöwen beobachten können.

7. Tag: Ushuaia - Flug nach El Calafate

Je nach Flugzeit bleibt Ihnen noch ein bisschen Zeit in Ushuaia für eigene Entdeckungen. Dann geht es per Transfer zum Flughafen. Sie fliegen nach El Calafate, wo Sie durch die örtliche Reiseleitung in Empfang genommen und zum Hotel transferiert werden.

El Calafate ist ein kleiner Ort am Südufer des Lago Argentino und der südliche Zugang zum Parque National Los Glaciares. Sollte es die Zeit erlauben, empfehlen wir Ihnen an einem Besuch des Glaciarium-Museums teilzunehmen. Das interaktive Museum bietet einen Überblick über die aktuellen Forschungen und neusten Erkenntnisse und sie erfahren zahlreiche spannende Details über die Gletscher und das Eis in Patagonien sowie über den Klimawandel und die daraus resultierenden Probleme.

Sie übernachten in El Calafate.

8. Tag: Tagesausflug zum Perito Moreno Gletscher

Nach dem Frühstück unternehmen Sie einen Ausflug etwa 80 Kilometer entlang des Lago Argentino, des größten Sees Argentiniens, zum malerischen Perito Moreno-Gletscher. Unterwegs werden Sie von den Blicken auf die herrlichen patagonischen Anden, die Wälder, Seen und Gletscher ganz sicher beeindruckt sein.

Auf gut gekennzeichneten Wegen haben Sie nun die Gelegenheit, das Naturwunder des Perito Moreno-Gletschers aus verschiedenen Blickwinkeln zu beobachten. Der Gletscher ist Teil des patagonischen Kontinental-Eisfeldes, von dem 13 Gletscher zur Atlantikseite hinunter fließen und schließlich in die Seen Lago Viedma und Lago Argentino münden. Er ist einer der wenigen kalbenden Gletscher der Welt und thront bis zu 80 Meter über dem Lago Argentino. Dementsprechend eindrucksvoll ist es, dabei zuzusehen, wie Eissäulen aus dem Gletscher brechen und donnernd in den Lago Argentino stürzen. Dieses Spektakel ist mit ein wenig Glück das ganze Jahr über zu beobachten.

Am Nachmittag kehren Sie nach El Calafate zurück.

9. Tag: El Calafate – Puerto Natales

Morgens verabschieden Sie sich von Ihrer argentinischen Reiseleitung und fahren mit dem öffentlichen Überlandbus von El Calafate aus durch die Weiten der argentinischen Pampa über die chilenisch-argentinische Grenze und bis nach Puerto Natales. Der Ort liegt an der Küste des Ultima-Esperanza-Sundes ("Bucht der letzten Hoffnung"). Er dient hauptsächlich als Ausgangspunkt für Ausflüge in den spektakulären Nationalpark "Torres del Paine".

Empfang durch die chilenische, Deutsch sprechende Reiseleitung und Transfer zu Ihrem Hotel.

10. Tag: Tagesausflug in den Torres del Paine Nationalpark

Am Morgen begeben Sie sich auf einen ganztägigen Ausflug in den Nationalpark Torres del Paine, der seit 1978 von der UNESCO als Biosphärenreservat anerkannt ist. Der Nationalpark ist ohne Zweifel ein absoluter Höhepunkt einer jeden Chile-Reise. Hier zeigt sich die Natur von ihrer atemberaubendsten Seite. Aus der weiten Steppe ragen die schroffen Spitzen der Zwei- und Dreitausender heraus. Die ursprüngliche Wildnis ist Heimat seltener Tiere wie Guanakos, Andenfüchse und Kondore.

Die Rundfahrt führt Sie durch den gesamten Park mit herrlichen Ausblicken auf die Torres Spitzen und das Torres Massiv, den Lago Grey und, in der Ferne, den Grey-Gletscher. Im Rahmen kleinerer Wanderungen werden Sie zu den schönsten Aussichtspunkten des Parks gelangen, u.a. den "Salto Grande", den großen Wasserfall sehen und natürlich auch die artenreiche Flora und Fauna kennen lernen.

Unterwegs besuchen Sie auch die Milodon-Höhle, in der einst ein urzeitliches, gigantisches Riesenfaultier gehaust haben soll. Durch das günstige Klima der Höhle wurden das Fell und die Knochen des Faultieres perfekt konserviert. Am Höhleneingang steht eine lebensgroße Nachbildung des Riesenfaultiers, die Originalfellstücke befinden sich in einem Museum. 

Am späten Nachmittag sind Sie zurück in Puerto Natales.

11. Tag: Puerto Natales - Punta Arenas - Flug nach Puerto Montt - Puerto Varas

Am Vormittag werden Sie zum Busbahnhof von Puerto Natales gebracht und fahren mit einem öffentlichen Bus (ohne örtlichen Reiseleiter) über die patagonische Steppe nach Punta Arenas (Fahrzeit ca. 4 Stunden).

Nach der Ankunft werden Sie vom örtlichen Reiseleiter begrüßt und unternehmen eine Stadtrundfahrt durch Punta Arenas. Um 1900 zählte der Ort wegen seiner strategisch günstigen Lage zu den bedeutendsten Hafenstädten der Neuen Welt. Bevor der Panama-Kanal gebaut wurde, mussten alle Schiffe Kap Hoorn umrunden und in Punta Arenas anlegen. Viele schöne, gut erhaltene Bauwerke lassen den damaligen Reichtum der Stadt bis heute spürbar werden. Sie lernen die schöne Avenida Independencia kennen und bewundern dabei die zahlreichen Monumente am Straßenrand. Dann geht es zum Aussichtspunkt des Cerro La Cruz, wo Sie einen tollen Blick über die bunten Dächer der Stadt bis hin zur Magellanstraße und nach Feuerland haben.

Anschließend geht es zum Flughafen und Sie fliegen weiter nach Puerto Montt. Der örtliche Reiseleiter nimmt Sie in Empfang und gemeinsam reisen Sie zu Ihrem Hotel in Puerto Varas weiter. Der Ort liegt direkt am Llanquihue See und bietet eine atemberaubende Aussicht auf den gegenüberliegenden Vulkan Osorno.

12. Tag: Tagesausflug Petrohue und Peulla

Sie werden vom Hotel abgeholt und dann geht es für Sie entlang des Llanquihue-Sees in Richtung Ensenada und zum Fluss Petrohué. Bevor Sie Petrohué erreichen, besuchen Sie "Saltos de Petrohué", eine Ansammlung von wilden Stromschnellen und Wasserfällen.

In Petrohue gehen Sie dann an Bord eines Katamarans und überqueren den wunderschönen See Todos los Santos. Der smaragdgrüne See ist für viele Besucher der schönste See Chiles. Nach ca. zweistündiger Fahrt erreichen Sie Peulla, wo Sie sich ca. drei Stunden aufhalten. Nach Ihrer Ankunft unternehmen Sie eine kleine Wanderung auf dem Naturlehrpfad zur "Cascada de la Novia", der mitten durch den Valdivianischen Regenwald zu einem beeindruckenden Wasserfall führt.

Anschließend bleibt noch Zeit für ein fakultatives Mittagessen (nicht eingeschlossen) im Hotel Peulla, das im Schweizer Stil errichtet wurde. Die Rückkehr erfolgt am Nachmittag über dieselbe Route über Petrohue nach Puerto Varas.

Hinweis: Der Ausflug findet gemeinsam mit internationalen Reisenden und deutschsprachiger Reiseleitung statt. Es besteht die Möglichkeit, dass der Ausflug im Frühling / Herbst wegen schlechtem Wetter storniert werden muss. In diesem Fall wird ein anderer Ausflug als Alternative eingeschlossen.

13. Tag: Puerto Varas - Puerto Montt - Santiago de Chile

Heute heißt es Abschied nehmen von der Seenregion und den Vulkanen. Sie werden nach Puerto Montt gebracht und fliegen nach Santiago de Chile.

Nach der Ankunft werden Sie zu Ihrem Hotel gebracht.

14. Tag: Halbtägige Stadtrundfahrt - Freizeit

Genießen Sie zum Abschluss der Reise eine Rundfahrt durch die kontrastreiche Stadt Santiago de Chile. Hier gibt es Bauten in kolonialem Stil neben modernen Hochhäusern.

Bei der halbtägigen Stadtrundfahrt sehen Sie die Kirche San Francisco, die zwischen 1572 und 1618 erbaut wurde. Sie spazieren durch das Barrio Paris und Londres, welches sich durch seinen europäischen architektonischen Stil auszeichnet und dessen kopfsteingepflasterte Gassen einen fast musealen Flair erzeugen.

Danach geht es Richtung Club Hipico, eine der schönsten Pferderennbahnen in ganz Südamerika, die besonders durch ihre Architektur der letzten Jahrhunderte hervorsticht.

Sie setzen ihre Tour zum Barrio Concha y Toro fort. Ihnen wird sofort auffallen, dass dessen Gebäude der Bauweise im Barrio Londres sehr ähnlich sind. Beim Spaziergang durch die Hauptstraße entdecken Sie Überreste der aristokratischen Vergangenheit der Hauptstadt. 1989 wurde das Viertel als "Zona Tipica" ausgewiesen und es wird Sie mit seinen Bauten im gotischen, neokolonialen oder Bauhaus-Stil begeistern.

Es geht weiter zum Plaza de Armas, wo sich auch die Kathedrale befindet. Ganz in der Nähe liegen auch das Hauptpostamt, das Historische Museum sowie das Rathaus von Santiago.

Danach führt Sie die Tour durch die Hauptstraße Alameda, auf der Sie den Regierungspalast La Moneda (Regierungsitz), viele Monumente und öffentliche Gebäude, wie die Nationalbibliothek bestaunen. Sie setzen Ihre Tour zum Aussichtspunkt Cerro San Cristobal fort. Von hier aus haben Sie einen fantastischen Panoramablick auf das scheinbar endlose Häusermeer Santiagos und die eindrucksvolle Kulisse der nahen Hochkordillere. Ein Besuch der modernsten Wohngebiete Santiagos und dessen großen Einkaufszentren runden Ihre Tour durch die Hauptstadt ab und führt Sie zurück in Ihr Hotel.

Der Rest des Tages steht Ihnen für eigene Erkundungen zur freien Verfügung.

15. Tag: Santiago de Chile – Rückflug

Am Vormittag können Sie noch einmal das ganze Flair Santiago de Chiles genießen, das Sie mit Sicherheit manchmal in Deutschland vermissen werden. 

Nun geht es für Sie zum Flughafen von Santiago de Chile. Via Buenos Aires fliegen Sie zurück nach Amsterdam.

16. Tag: Deutschland

Von Amsterdam fliegen Sie zurück nach Dresden. Eine erlebnisreiche Reise geht mit dem Transfer nach Hause für Sie zu Ende. Sie werden viel zu berichten haben!

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» Für diese Reise stehen im Moment keine Termine zur Verfügung.

Beförderung

  • Transfer ab/an Haustür
  • Flug mit KLM via Amsterdam nach Buenos Aires und von Santiago de Chile via Buenos Aires und Amsterdam 
  • 5 Innersüdamerikanische Flüge von Buenos Aires nach Trelew, von Trelew nach Ushuaia, von Ushuaia nach Calafate, von Punta Arenas nach Puerto Montt, von Puerto Montt nach Santiago de Chile
  • Alle Flüge in der Economy Class
  • Transfers Flughafen – Hotel – Flughafen 
  • Fahrt im Reisebus während der Rundreise 
  • Fahrten im öffentlichen Überlandbus von El Calafate nach Puerto Natales und von Puerto Natales nach Punta Arenas

Hotels & Verpflegung

  • 1 Übernachtung im 3*-Hotel in Buenos Aires
  • 2 Übernachtungen im 3*-Hotel in Puerto Madryn
  • 2 Übernachtungen im 3*-Hotel in Ushuaia
  • 2 Übernachtungen im 3*-Hotel in El Calafate
  • 2 Übernachtungen im 4*-Hotel in Puerto Natales
  • 2 Übernachtungen im 4*-Hotel in Puerto Varas
  • 2 Übernachtungen im 3*-Hotel in Santiago de Chile
  • 13 x Frühstück

Ausflüge & Besichtigungen

  • Ausflüge: Halbinsel Valdés, Tierra del Fuego Nationalpark (Feuerland), Los Glaciares Nationalpark / Perito Moreno Gletscher, Torres del Paine Nationalpark, Saltos de Petrohue und See Todos los Santos (Reiseleitung in deutscher und englischer Sprache, mit anderen Gästen zusammen)
  • Stadtrundfahrten/-gänge: Buenos Aires, Punta Arenas, Santiago de Chile
  • Wanderungen: Naturlehrpfad "Cascada de la Novia" durch Valdivianischen Regenwald in Peulla, zum Salto Grande im Torres del Paine Nationalpark
  • Katamaranfahrt: auf dem Lago Todos los Santos
  • Eintritte: Friedhof von Recoleta, Punta Tombo, Halbinsel Valdés, Feuerland-Nationalpark, Los Glaciares Nationalpark, Torres del Paine Nationalpark, Milodonhöhle, Saltos de Petrohué, Cerro San Cristóbal

Zusätzlich inklusive

  • Aktuelle Steuern & Sicherheitsgebühren
  • 1 Reisetaschenbuch pro Buchung
  • Örtliche Reiseleitungen (wechselnd von Ort zu Ort): 2.-14. Tag (nicht während der Fahrten mit dem Überlandbus und Flügen)
  • sz-Reisebegleitung

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Zielland

Chile

Die Vorwahlen lauten 0056 für Chile, 0049 für Deutschland, 0043 für Österreich und 0041 für die Schweiz. Um das eigene Handy in Chile benutzen zu können, muss man ggfs. International Roaming beantragen, es funktioniert aber meist automatisch. Die Gebühren können jedoch relativ hoch ausfallen, am besten man erkundigt sich vorher danach und nach spezieffeln Auslandstarifen. Oder man kauft an einem Kiosk eine Prepaid-Karte für öffentliche Fernsprecher - das ist meist noch günstiger, ebenso wie die Kommunikation über das Internet in Internetcafés oder im Hotel.
Año Nuevo (Neujahr, 1. Januar); Viernes Santo (Karfreitag, März/April); Sábado Santo (Karsamstag, März/April); Día del Trabajo (Tag der Arbeit, 1. Mai); Día de las Glorias Navales (Tag der Marine, 21. Mai); San Pedro y San Pablo (St. Peter und Paul, Ende Juni/Anfang Juli); Día de la Virgen del Carmen (Unsere Liebe Frau vom Berge Karmel-Tag, Mitte Juli); Asunción de la Virgen (Mariä Himmelfahrt, 15. August); Primera Junta Nacional de Gobierno (Unabhängigkeitstag von 1818, 18. Sept.); Día del Ejército (Ehrentag des Heeres, 19. Sept.); Día del Descubrimiento de Dos Mundos (Kolumbus-Tag, 12. Okt.); Todos Los Santos (Allerheiligen, 1. November); Inmaculada Concepción (Unbefleckte Empfängnis, 8. Dezember); Navidad (Weihnachten, 25. Dezember).
Bauvorschriften regeln die Konstruktion von Rollstuhlrampen für öffentliche Gebäude in Chile. Auf Flughäfen und in Einkaufszentren gibt es Aufzüge. Immer mehr Hotels stellen um auf behindertengerechte Installationen; man sollte bei der Buchung erfragen, inwiefern das auch auf das gewünschte Hotel zutrifft.
Es gibt kein offizielles Ladenschlussgesetz. Die Geschäfte stehen meist von 10-21 Uhr offen, manche öffnen auch früher, Ladengalerien in Großstädten und Supermärkte schließen oft später.
Banken und Behörden mit Publikumsverkehr arbeiten von 8 oder 9 bis 14 Uhr, die Post legt generell eine Mittagspause ein - Ausnahme ist die Zentralpost in Santiago.
Im Nachbarland Argentinien ist die Ehe unter Homosexuellen möglich - davon ist Chile weit entfernt. Auf abfällige Blicke und Äußerungen müssen sich Schwule und Lesben einstellen, obwohl auch hier zu den Schwulenparaden „Orgullo Gay" zehntausende Teilnehmer kommen und es die Organisation Movilh gibt, die sich um die Anerkennung Homosexueller kümmert. Homosexuelle Handlungen sind in Chile seit 1998 legal.
Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet auf die Osterinseln ist eine Gelbfieber-Impfung vorgeschrieben. Ansonsten sind für Chile bei Einreise aus Europa zur Zeit keine Imfpungen unbedingt erforderlich. Sinnvoll ist jedoch ein Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie sowie gegen Hepatitis A, bei längeren Aufenthalten auch gegen Typhus und Hepatitis B. Tropenkrankheiten kommen in Chile in der Regel nicht vor.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Bürger aus der Bundesrepublik, aus Österreich und der Schweiz benötigen für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen kein Visum. Der Reisepass muss eine Gültigkeit von mindestens sechs Monaten nach Einreisedatum aufweisen. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig; jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument, dieses ist in Chile zwar nicht offiziell anerkannt, wird aber akzeptiert. Bei der Einreise (z.B. im Flugzeug) wird eine Touristenkarte („Tarjeta de Turismo") ausgeteilt, die ausgefüllt im Pass verbleibt und bei der Ausreise abzugeben ist.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung zu erfragen.
Polizei (auch Carabineros, Straßenpolizei): 133, Feuerwehr: 132, Ambulanz: 131, Privater Rettungsdienst: 800800911. Wer mit dem Mietwagen unterwegs ist, bekommt von der Verleihfirma Nummern von Dienstleistern genannt, die für Pannenhilfe etc. zuständig sind.
Chilenen gelten neben den Argentiniern als Meister des pirópos, des - meist geschmackvollen - Kompliments. Richtig grobe Anmache bzw. Berührungen sind normalerweise nicht zu befürchten. Aber Ansprechen, Pfiffe und Kommentare gehören sehr wohl zum männlichen Repertoire, mit dem alleinreisende Frauen bedacht werden, was sich in der Regel aber nicht in verbale Aggressionen oder penetrante Aufdringlichkeit ausweitet. Hilft immer: auf Ehemann und Kinder verweisen, auch wenn man sie nicht hat. Eine gewisse Vorsicht, auch bei der Kleiderwahl, ist nie verkehrt.
Es ist üblich, Trinkgeld zu geben und zwar: beim Restaurantbesuch, dem Zimmermädchen im Hotel und dem Reiseleiter bei Exkursionen. Die Höhe hängt von der Zufriedenheit des Kunden ab. Wenn auf der Restaurantrechnung ein gesonderter Trinkgeldbetrag aufgeführt wird, entfällt die zusätzliche Zahlung (üblich sind 10 %).
In den Großstädten stehen gute Kliniken zur Verfügung, die Ausbildung des medizinischen Personals gilt als eine der besten in Südamerika. Privatkliniken, z.B. in Santiago oder Puerto Montt, genügen internationalen Standards. Die zahlreichen Apotheken(-ketten) sind gut ausgestattet, an Sonntagen stehen sie nach einem Zeitturnus offen.
Im Normalfall übernehmen die Versicherungen keine Behandungs- und Krankentransportkosten im außereuropäischen Ausland, also sollte man unbedingt eine Reisekrankenversicherung abschließen.
Die Ein- und Ausfuhr von Devisen ist unbegrenzt möglich, Bargeld oder Wertpapiere müssen bei der Einreise ab einem Wert von 10.000 USD und Neuwaren ab einem Wert von 500 USD deklariert werden. Es dürfen maximal 400 Zigaretten, 50 Zigarren, 500 g Tabak und 2,5 l Branntwein zollfrei eingeführt werden. Streng untersagt ist die Einfuhr von Nahrungsmitteln, geschützten Tieren, Pflanzen, Saatgut, Drogen und pornografischem Material. Die Geldstrafen beim kleinsten Vergehen sind nicht unerheblich. Importgeschäfte sind erlaubt, ab einem Betrag von 500 USD (FOB) muss jedoch ein Zollagent eingeschaltet werden.
Bei der Rückreise nach Europa und in die USA dürfen weder Kaktusholz bzw. Kunsthandwerk aus Kaktusholz noch Alerce oder Kunsthandwerk aus Alerceholz eingeführt werden (Washingtoner Artenschutz-Abkommen). Weiterhin dürfen über 17-Jährige in die EU 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte, bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze vom jeweiligen EU-Mitgliedsstaat bei Jugendlichen unter 15 Jahren auf 150 EUR herabgesetzt werden kann und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die Spannung beträgt 220 Volt bei 50 Hertz. Die in Deutschland, Österreich und der Schweiz gebräuchlichen Eurostecker (Typ C) können meist problemlos verwendet werden; für die runden Schukostecker des Typs F benötigt man einen Adapter. Ein solcher ist in Eisenwarenhandlungen und im Elektrohandel erhältlich. Viele Hotels stellen sie ihren Gästen zur Verfügung.
Deutsche Botschaft
Las Hualtatas 5677
Casilla 220, Correo 30
Vitacura
Santiago de Chile
Tel.: +56-2-4632500
Fax: +56-2-24632525
Web: http://www.santiago.diplo.de
Öffnungszeiten: Di, Do, Fr 9-12 Uhr, Mi 9-12 und 14-16 Uhr

Österreichische Botschaft
Barros Errázuriz 1968, 3. Stock
Providencia
Santiago de Chile
Tel.: +56-2-2234774
Fax: +56-2-22049382
E-Mail: santiago-de-chile-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/santiago-de-chile

Schweizerische Botschaft
Américo Vespucio Sur 100, 14. Stock
Las Condes
Santiago de Chile
Tel.: +56-2-29280100
Fax: +56-2-29280135
E-Mail: san.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/santiago
Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-12 Uhr
Bei den immensen Strecken, die des zu überwinden gilt, um das ganze Land zu sehen, empfiehlt sich der South America Air Pass von LAN. Er enthält je nach Reisewunsch verschiedene Coupons für Strecken, deren Abfolge vor Reiseantritt fixiert sein muss. Die Preise liegen relativ niedrig, die Osterinsel ist nicht eingeschlossen. Man kann ihn nicht im Land selbst erwerben, sondern muss bereits vor Antritt der Reise gebucht werden (http://www.lan.com).
Das Busnetz ist gut ausgebaut und pünktlich, besonders zwischen größeren Städten gibt es teilweise stündliche Abfahrten. Die Busse sind bequem und gepflegt, die Stationen oft mit Imbissrestaurants, kleinen Geschäften und Toiletten ausgestattet. Coche-cama (Bettwagen) nennt sich die komfortabelste Klasse, es folgen semi-cama und Pullman.
Eine mautpflichtige Autobahn verbindet auf 1.500 km La Serena mit Puerto Montt und verläuft vom Kleinen Norden über die Zentralzone bis zum Großen Süden. Für die Carretera Austral braucht man ein robustes Fahrzeug.
Januar Das Theaterfestival Santiago a Mil bringt Artisten aus aller Welt zusammen, die auf den Straßen und Bühnen von Santiago ein meisterhaftes Programm darbieten (http://www.santiagoamil.cl).
Neben chilenischer Volksmusik wird auf dem Olmué Folk Festival im El Patagual Park von Olmué auch der nationale Folkloretanz Cueca vorgeführt (http://www.festivaldelhuaso.cl).
Februar Am Brava-Strand und andernorts in Iquique wird die Karnevalszeit mit bunten Kostümparaden, Musik und Tanz ausgelassen gefeiert.
März/April Im Mittelpunkt des Loolapooza Festivals im O’Higgins Park von Santiago stehen Konzerte bekannter Pop- und Rock-Bands. Zusätzlich runden verschiedene Freizeitangebote das Festivalprogramm ab und eine Kinderzone sorgt für das Vergnügen der jungen Gäste (http://www.lollapaloozacl.com).
Der Marathon de Santiago lockt jedes Jahr etliche Läufer mit einem hohen Preisgeld an den Start (http://www.maratondesantiago.com).
Juli Jedes Jahr im Juli lädt La Tirana zur Fiesta de La Tirana, ein Kunst- und Musikevent, auf dem die Einheimischen ihr Gesicht hinter Teufelsmasken verstecken und der Jungfrau Carmen mit skurrilen Tänzen gedenken.
August Neben der Ausstrahlung nationaler und internationaler Filmproduktionen stehen Diskussionen, Ausstellungen und verschiedene Wettbewerbe auf dem Programm des Santiago International Film Festivals (http://www.sanfic.com).
September Am chilenischen Nationalfeiertag Dieciocho werden allerorts große Feste organisiert, die bis spät in die Nacht mit traditionellem Essen, reichlich Wein und dem chilenischen Cueca-Tanz gefeiert werden.
Oktober Am 12. Oktober gedenkt Santiago dem Nationalhelden Kolumbus mit Trachtenparaden, die quer durch die Stadt führen.
Dezember Zur Jahreswende pilgern mehrere hunderttausend Menschen nach Valparaíso, um sich den besten Blick auf das gigantische Feuerwerk über der Hafenbucht zu sichern.
Das Klima auf der südlichen Halbkugel verhält sich genau umgekehrt zum europäischen: tiefster Winter herrscht im Juli/August. Im Süden ist es kälter als im Norden. Während man den Norden des Landes eigentlich ganzjährig bereisen kann, weil er Wüstenklima mit kühlen Nächten aufweist, ist der Süden von Januar bis Ende März am angenehmsten. Die südliche Zentralzone und der Kleine Süden haben eher mediterranes Klima, wobei die Küste oft nebelverhangen ist, was zu niedrigeren Temperaturen führt. Die Niederschlagsmenge nimmt nach Süden hin zu. Auch die Isla de Pascua (Osterinsel) ist ein ganzjähriges Ferienziel mit subtropischen Temperaturen.
Die lange Pazifikküste, das andine Hochland sowie indianische und deutsche (!) Traditionen prägen die chilenische Küche. Fisch, Meeresfrüchte, sogar Algen und Eintöpfe mit Rindfleisch, Ziege und den indianischen Gemüsesorten Mais, Karotten und Kartoffeln sowie dem Mapuche-Gewürz merquén repräsentieren am besten die Küche des Landes. Deutsche Akzente setzen im Süden Blechkuchen (kuchen) und das Frühstück mit Ei, Wurst und Käse. Auf der Isla de Chiloé begeht man mit einem in der Erde gegarten Gericht, dem curanto, alle Festivitäten. Sehr beliebt sind empanadas mit Muschelfleisch, im Zentrum Chiles füllt man sie eher mit pino, einer orientalisch gewürzten Hackfleischmasse, die auch für die Zubereitung des Nationalgerichts pastel de choclo, einem Maisauflauf, verwendet wird. Das sehr gute patagonische Lamm wird vorzugsweise „a fuego lento" (ganz langsam) gebraten.
Die chilenischen Weine genießen Weltruf. Das Nationalgetränk allerdings wird aus einem Schnaps gemixt, dem Trester Pisco, der mit Zitronensaft, Eischaum und Zimt zum Pisco Sour wird.
Amtssprache: Spanisch
Bevölkerung: rund 18 Mio. Einwohner
Fläche: 756.098 km² (ohne Antarktisanteile)
Hauptstadt: Santiago de Chile (rund 6,5 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +56
Religion: 67 % katholisch, 17 % Protestanten, 12 % Andersgläubige bzw. ohne Religion
Währung: Chilenischer Peso (Abk.: chil$; ISO-4217-Code: CPL)
Zeitzone: Chile Time (CLT; MEZ -5 Stunden). Im chilenischen Sommer (Aug./Sept./Okt. bis März/April/Mai) gilt die Chile Summer Time (CLST; MEZ -4 Stunden).

Argentinien

In Restaurants sind 5-10 % Trinkgeld üblich, oft wird aber nur aufgerundet. Koffer- und Hotelboys erhalten einen Peso pro Gepäckstück, Zimmermädchen freuen sich über fünf Pesos pro Tag. Bei Taxifahrern rundet man allenfalls leicht auf.
Empfehlenswert für Telefonate nach Europa sind die noch in den kleinsten Orten zu findenden Telefonläden (Locutorios) mit Kabinen und mitlaufendem elektronischem Gebührenzähler. Man kann sich dort auch zurückrufen lassen. Von privaten Festnetzanschlüssen kann man auch spezielle Telefonkarten (Tarjetas telefónicas prepagas) nutzen. An öffentlichen Telefonen funktionieren diese meist nicht. Man wählt eine gebührenfreie 0800-Nummer und gibt den freigerubbelten Code ein. Für ein Direktgespräch wählt man zuerst die 00, danach die Länderkennung und Vorwahl jeweils ohne Null, zum Beispiel 0041 für die Schweiz, 0043 für Österreich und 0049 für Deutschland.
Europäische Tri- und Quadband-Handys funktionieren im argentinischen Mobilfunknetzen (GSM 1900), doch ist Roaming sehr teuer. Wesentlich preisgünstiger ist eine argentinische Prepaid-Karte, z.B. von Movistar, Claro und Personal (http://www.movistar.com.ar, http://www.claro.com.ar,http://www.personal.com.ar). Man bekommt sie in Locutorios und an vielen Kiosken. Dort sind auch die entsprechenden Aufladekarten erhältlich. Die Nummern aller Mobiltelefone in Argentinien beginnen mit 15.
Reisende mit Behinderungen müssen in Argentinien mit manchen technischen Problemen rechnen. Dafür sind die Argentinier sehr hilfsbereit. Rollstuhlfahrer tun sich mit den oft holprigen Gehwegen schwer. Auch öffentliche Verkehrsmittel sind nur unzureichend auf die Bedürfnisse von Rollstuhlfahrern eingestellt. Neue Hotels müssen per Gesetz zumindest ein rollstuhlgerechtes Zimmer haben. Viele Sehenswürdigkeiten sind barrierefrei oder verfügen über einen gesonderten Zugang.
Buenos Aires, besonders Recoleta, Palermo, Barrio Norte und San Telmo, gilt als besonders schwulenfreundlich. Anfang November findet in Buenos Aires die größte Gay Parade Südamerikas statt: die „Marcha de Orgullo Gay". In der Provinz, besonders im traditionellen Gaucholand, ist die Toleranz wesentlich geringer. Bei diskretem Verhalten gibt es aber kaum Probleme. 2010 hat Argentinien als erstes Land in Lateinamerika die Heirat zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren legalisiert.
Der landesweite Notruf für den medizinischen Notfall ist 107, für die Feuerwehr 100 und für die Polizei 101. In Buenos Aires kann man sich in Notfällen an die Comisaría del Turista, Av. Corrientes 436, Tel. 0800-9995000 (kostenlos), E-Mail: turista@policiafederal.gov.ar wenden. Die Beamten sprechen Englisch.
Argentinien ist ein Land mit einer relativ hohen Kriminalitätsrate; besonders in Buenos Aires ist daher für Frauen und Männer erhöhte Vorsicht geboten. Davon abgesehen ist Argentinien für Frauen aber nicht unbedingt gefährlicher als für Männer. Zwar ist auch in Argentinien der Machismo weit verbreitet, tritt allerdings weniger aggressiv in Erscheinung als in anderen Ländern Südamerikas. Attraktive Touristinnen müssen auf der Straße mit Flirtversuchen, Hinterherpfeifen und Piropos (anzügliche Komplimente) rechnen, aber argentinische Männer werden nur sehr selten handgreiflich. Ein klares „No" wird fast immer akzeptiert. Auf der anderen Seite sind Höflichkeiten gegenüber Frauen wie Türaufhalten oder Sitzanbieten selbstverständlich. Baden „oben ohne" oder gar FKK ist verpönt. Auch einen BH sollte frau immer tragen. Sexy Kleidung ist aber bei Argentinierinnen durchaus üblich.
Año Nuevo (Neujahr, 1. Januar); Día Nacional de la Memoria por la Verdad y la Justicia (Tag der Wahrheit und Gerechtigkeit, 24. März); Día de las Malvinas (Tag der Falklandinseln, 2. April); Viernes Santo (Karfreitag, April); Día del Trabajo (Tag der Arbeit, 1. Mai); Primer Gobierno Patrio (Mai-Revolution, 25. Mai); Día de la Bandera (Tag der Flagge, 20. Juni); Día de la Independencia (Unabhängigkeitstag, 9. Juli); Día de San Martín (Gedenktag für José de San Martin, August); Día de la Diversidad Cultural Americana (Kolumbustag, Oktober); Día de la Inmaculada Concepción (Unbefleckte Empfängnis, 8. Dezember); Navidad (Weihnachten, 25. Dezember).
Für die Einreise nach Argentinien sind derzeit keine Impfungen vorgeschrieben. Zu empfehlen ist jedoch ein Impfschutz gegen Hepatitis A und B, bei Langzeitaufenthalt u.U. auch Typhus und Tollwut. Für Reisen in Gelbfieber-Endemiegebiete, darunter die Iguaçu-Wasserfälle, wird eine Impfung gegen Gelbfieber empfohlen.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Für einen touristischen Aufenthalt benötigen Reisende aus EU-Staaten und der Schweiz lediglich einen noch mindestens drei Monate gültigen Reisepass. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Bei der Einreise werden 90 Tage Aufenthalt gewährt. Eine Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung bis zu insgesamt 6 Monaten ist vor Ort bei der Ausländerbehörde möglich. Ein Anspruch auf eine Verlängerung besteht jedoch nicht. Von einem jeden Einreisenden werden die Fingerabdrücke digital eingescannt und ein digitales Proträtfoto erstellt.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Kleinere Lebensmittelläden öffnen meist gegen 8 Uhr, schließen zwischen 13 und 15/16 Uhr für eine Siesta und sind abends bis 20 oder 21 Uhr geöffnet. Sonstige Geschäfte sind meist durchgehend zwischen 10 und 19 Uhr geöffnet, manche auch später. Banken, Behörden und Versicherungen haben Mo-Fr 8/9-14 Uhr geöffnet, die Post zusätzlich nachmittags von 16-18 Uhr. Banken und Wechselstuben haben gewöhnlich von 10-15 Uhr geöffnet, manche Wechselstuben öffnen auch samstags. Museen sind generell täglich außer Mo 10-18 Uhr geöffnet. Essenszeit in den Restaurants ist 12-15 und 20-23 Uhr. Nightclubs öffnen oft erst gegen Mitternacht.
Gegenstände für den persönlichen Bedarf dürfen zollfrei in Argentinien eingeführt werden, darunter pro Person eine Fotokamera mit Filmen, ein MP3-Player, eine Videokamera, ein Notebook, ein tragbares Fernsehgerät, ein Radio, ein Fernglas und ein Musikinstrument. Notebooks sollten mit Seriennummer registriert werden. Wer nicht aus einem Anrainerstaat Argentiniens einreist, darf bis zu 400 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak, 1 l Spirituosen über 22 Vol.-% Alkoholgehalt oder 2 l Spirituosen unter 22 Vol.-% Alkoholgehalt oder 2 l Schaumwein, 10 ml Parfüm und bis zu 5 kg Lebensmittel mitbringen. Bargeldsummen über 10.000 USD sind zu deklarieren. Bei der Ausreise nach Chile dürfen keine Lebensmittel, insbesondere kein Obst und Gemüse mit über die Grenze genommen werden.
Bei der Wiedereinreise in die EU dürfen über 17-jährige 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak zollfrei mit sich führen. An alkoholischen Getränken sind bei der Rückreise in die EU 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei erlaubt, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Deutsche Botschaft
Calle Villanueva 1055
C1426BMC Buenos Aires
Tel.: +54-11-47782500
Fax: +54-11-47782550
E-Mail: info@buenos-aires.diplo.de
Web: http:// www.buenos-aires.diplo.de

Österreichische Botschaft
French 3671
1425 Buenos Aires
Tel.: +54-11-48095800
Fax: +54-11-48054016
E-Mail: buenos-aires-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/buenos-aires.html

Schweizerische Botschaft
Av. Santa Fe 846 Piso 12
1059 Buenos Aires
Tel.: +54-11-43116491
Fax: +54-43132998
E-Mail: bue.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/buenosaires
Die Netzspannung beträgt 220 V bei 50 Hz. Es sind Stecker vom Typ C und I in Verwendung, sodass die Mitnahme eines entsprechenden Adapters zu empfehlen ist .
Die stationäre und ambulante ärztliche Versorgung in den großen Städten ist gut - in Buenos Aires sogar sehr gut -, in der Provinz erreicht sie aber nicht europäische Standards. Viele Apotheken (farmacias) sind 24 Std. geöffnet und führen alle gängigen Medikamente, allerdings oft unter anderem Namen. Die öffentlichen Krankenhäuser sind gratis. In Notfällen sind private Kliniken aber vorzuziehen, deren für argentinische Verhältnisse hohe Kosten in der Regel die Reisekrankenversicherung abdeckt. Diese sollte man unbedingt vor Antritt der Reise abschließen. Der medizinisch sinnvolle Rücktransport sollte eingeschlossen sein. Einen besonders guten Ruf genießt das private Hospital Alemán (Pueyrredón 1640, Buenos Aires, Tel. +54-(0)11-48277000, http://www.hospitalaleman.org.ar).
Das argentinische Bussystem ist sehr zuverlässig, preiswert und komfortabel. Mit Nachtfahrten in sehr bequemen Schlafsitzen überbrückt man die oft riesigen Distanzen. Zu den besten Gesellschaften zählen Andesmar, Chevallier, Flecha Bus, Via Bariloche, TAC und La Estrella/El Cóndor. Lange Strecken kann man mit Inlandsflügen überbrücken, die zumeist in Buenos Aires am Flughafen Aeroparque Jorge Newbery starten. Das beste Streckennetz für Inlandsflüge hat die seit 2009 wieder staatliche Aerolíneas Argentinas (mit Tochtergesellschaft Austral), zuverlässiger ist allerdings LAN Argentina. Weitere Fluglinien sind Andes und LADE. Für Ausflüge vor Ort empfiehlt sich ein Mietwagen. Besonders häufig vertreten sind die Autovermietungen Alamo, Avis, Budget, Hertz und Localiza. Jedoch sollte man im Straßenverkehr erhöhte Vorsicht walten lassen; Unfälle sind deutlich häufiger als in Mitteleuropa.
Die Eisenbahn spielt kaum noch eine Rolle. Interessant sind aber Fahrten mit dem komfortablen Tren Patagónico von Viedma an der Atlantikküste quer durch Patagonien bis San Carlos de Bariloche sowie mit dem spektakulären Tren a las Nubes von Salta hinauf nach San Antonio de los Cobres. Zwischen Buenos Aires und Uruguay (Colonia del Sacramento und Montevideo) bestehen Fährverbindungen. Im Sommer verkehren auch auf den patagonischen Seen Fähren und Ausflugsboote. Bergbesteigungen und Wanderungen müssen in bestimmten Gebieten vom Ministerium für Tourismus genehmigt werden und sollten aufgrund der spontan möglichen Witterungsänderungen in Begleitung eines erfahrenen Führers unternommen werden.
Die beste Reisezeit für ganz Argentinien ist von November bis März. Dann sind die Temperaturen nach einem kalten Winter in Buenos Aires bereits wieder angenehm warm. In diesem Zeitraum lässt sich das gesamte Land problemlos bereisen. Im Nordosten wird es aber bei Werten über 35 °C schwülheiß, im trockenen, sonnigen Nordwesten wechseln sich heiße Tage mit kühlen Nächten ab. Im patagonischen Seengebiet erinnert das Wetter an Mitteleuropa, während in Südpatagonien und Feuerland eher „skandinavische“ Verhältnisse mit sehr wechselhafter kühler Witterung und heftigen Winden vorherrschen, die mit bis zu 160 km/h über die baumlosen Ebenen fegen. In Buenos Aires führt v.a. zwischen Oktober und Januar der aus Südosten kommende stürmische Pampero zu Temperaturstürzen, während der Sommerwind Norte feuchtheiße Meeresluft aus dem Norden bringt. Im Frühjahr und im Winter wiederum sorgt der Sudestada für klamme Tage und beschert v.a. der Pampa-Region heftige Regenfälle mit gelegentlichen Überschwemmungen. Rund um Mendoza bläst zwischen Mai und November der Zonda, ein heißer, trockener Föhnwind, der bis zu 12 Std. anhalten kann.
Noch immer sind die Argentinier auf die besten Steaks der Welt spezialisiert. Der Asado, die argentinische Form des Barbecue, gerät dabei zu einer kunstvollen Inszenierung, die wenigstens drei Stunden zu dauern hat. Besonders lecker und butterweich sind Bife de Lomo (Lendensteak), Ojo de Bife Ancho (Ribeye) und Bife de Chorizo (Rumpsteak), die keine Parrilla (Steakrestaurant) unter einem Gewicht von 500 g zu servieren wagt. In Patagonien isst man auch gerne Lammbraten (cordero), im Nordwesten kommen nicht nur Zicklein (chivo), sondern viele Spezialitäten mit indigenen Traditionen auf den Tisch, darunter der Puchero, ein Eintopf aus Kartoffeln, Süßkartoffeln, Karotten, Kürbis, Maiskolben, Porree, Petersilie und verschiedene Fleischsorten, sowie der Locro, ein mit Chili gewürzter Gemüse- und Getreideeintopf, der mit Mais, Maniok, Kartoffeln und Rind- oder Ziegenfleisch- bzw. Wursteinlage zubereitet wird. Aus Spanien stammen die in Argentinien allgegenwärtigen Empanadas: ausgebackene Teigtaschen, die traditionell mit Rind- oder Hühnerfleisch gefüllt sind. Im subtropischen Zweistromland liebt man Süßwasserfische, in Patagonien gibt es Forellen (trucha) und Lachs (salmón). Auf Feuerland ist die Centolla (Königskrebs) eine echte Delikatesse.
Den vielen italienischen Einwanderern verdankt die argentinische Küche Pasta, Pizza und Eiskrem. In Buenos Aires sehr „in" ist derzeit peruanisch-japanische Fusionsküche. Beliebteste Nachspeise ist Dulce de Leche.
Argentiniens bekannteste Biermarke heißt Quilmés, ein Lagerbier. Im Nordwesten trinkt man eher Salta. In Patagonien und Feuerland gibt es sehr gute Mikrobrauereien. Von erstklassiger Qualität ist argentinischer Rotwein, wobei die hier zur Hochform auflaufende Malbec-Traube dominiert. Die größten Anbaugebiete findet man rund um Mendoza und San Juan. Unverwechselbar argentinisch ist der Mate: ein etwas bitterer, mit heißem Wasser aufgegossener Sud, den man mit einem metallenem Saugröhrchen (bombilla) aus einem gefüllten Kürbisbecher trinkt, der im Freundeskreis von Gast zu Gast gereicht wird.
Amtssprache: Spanisch
Bevölkerung: rund 41 Mio. Einwohner
Fläche: 2.776.890 km²
Hauptstadt: Buenos Aires (rund 3 Mio. Einwohner, Großraum rund 13 Mio.)
Landesvorwahl: +54
Währung: Argentinischer Peso (Abk.: arg$, ISO-4217-Code: ARS)
Zeitzone: Argentina Time (ART). Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ): -4 Std., zur Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) -5 Std., keine Umstellung auf Sommerzeit
Januar Hinter dem Namen Fiesta Nacional del Folklore verbirgt sich das größte Folklorefestival in Lateinamerika, das jährlich in Cosquin/Córdoba stattfindet (http://www.aquicosquin.org).
Januar-März Karnevalsumzüge gibt es an ausgewählten Samstagen in Gualeguaychu in der Provinz Entre Ríos.
Februar-März Die Rockbands auf dem Cosquin Rockfestival heizen ihrem Publikum jedes Jahr ordentlich ein, sodass die Luft auf dem Open-Air-Gelände förmlich zu brennen beginnt (http://www.cosquinrock.net).
Bei der Fiesta de la Pachamama wird über mehrere Tage zu Ehren der Mutter Erde in Amaichá del Valle/Tucumán getanzt, gesungen und gelacht.
Anfang März Die dreitägige Fiesta Nacional de la Vendimia in Mendoza ist ein fröhliches Weinfest mit großem Abschluss im Stadion (http://www.vendimia.mendoza.gov.ar).
März-April Klassische Musik auf hohem Niveau wird auf dem Festival Internacional de Ushuaia geboten (http://www.festivaldeushuaia.com).
August-September Die Mundial de Tango in Buenos Aires ist eine Veranstaltung für alle Tangoliebhaber, die neben atemberaubenden Tanzdarbietungen und Konzerten auch eine Tango-Messe bereithält (http://www.tangobuenosaires.gob.ar).
Oktober Die Fiesta de la Cerveza in Villa General Belgrano/Córdoba ist das argentinische Pendant zum deutschen Oktoberfest in München.
November Beim Buenos Aires International Jazz Festival treten lokale und internationale Musiker auf mehreren Bühnen der Stadt auf.
Fans elektronischer Musik erleben auf der Creamfields die Creme de la Creme international bekannter DJs. (http://www.creamfieldsba.com)
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Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

Hinweise zu den Flügen:

Alle Flügen finden in der Economy-Class (Touristenklasse) statt. Bis auf einen der Innersüdamerikanischen Flüge beträgt das Freigepäck 23 Kilogramm/Person. Bitte beachten Sie, dass das Freigepäck für Flüge mit Aerolineas Argentinas lediglich 15 Kilogramm/Person beträgt. Das Mehrgepäck wird wie folgt berechnet: ab 1 kg bis 5 kg Übergepäck: 15 USD, ab 6 kg bis 15 kg Übergepäck: 32 USD, ab 16 kg bis 25 kg Übergepäck: 67 USD / Person / Strecke. Diese Zusatzkosten müssen von jedem Reisenden direkt am Flughafen entrichtet werden, eine Vorauszahlung ist nicht möglich.

Nicht eingeschlossene Leistungen:

Mahlzeiten und Getränke soweit nicht aufgeführt. Ihr örtlicher Reiseleiter ist Ihnen gerne mit Restauranttipps behilflich.

- persönliche Reiseversicherungen, Reiserücktrittskosten-Versicherung, Ausgaben des persönlichen Bedarfs

- Trinkgelder (vor Ort wird die Gruppe durch wechselnde örtliche Reiseleiter begleitet, welche ebenfalls ein den Leistungen angepasstes Trinkgeld erwarten)

- sonstige, nicht genannte Leistungen, z. B. Abflugsteuern El Calafate (ca. 4,- € p.P., zahlbar vor Ort)

- Zusatzausflüge, welche vor Ort zugebucht werden können (z.B. Tango-Show)

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis zu Reisen in „Corona-Zeiten“:

Bitte beachten Sie, dass wir die aufgeführten Leistungen einer Reise nur dann bzw. in dem Rahmen erbringen können, wie es die behördlichen Vorschriften in Deutschland und in Ihrem Urlaubsland rechtlich zulassen. Davon können unmittelbar von uns angebotene Leistungsbestandteile betroffen sein (z.B. eingeschränkte Poolnutzung, Menü statt Buffet), aber auch Einschränkungen bei der Einreise (z.B. vorgeschriebene Fieber- oder Corona-Tests) sowie allgemein vor Ort (z.B. Maskenpflicht in Geschäften oder eingeschränkter Zutritt zu Sehenswürdigkeiten). Ihre gesetzlichen Gewährleistungsansprüche bleiben hiervon unberührt. 
 

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

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