Das Beste von England: Alles britisch oder was?

Eine Rundreise für Liebhaber

Sie lieben England? Die Natur, die britische Lebensart und Mentalität? Sind Sie sicher? Oder meinen Sie vielleicht London? Denn wie mit jeder Megametropole ist es auch mit London und dem Rest des Landes so eine Sache. Die große Stadt ist sich selbst genug, entwickelt ein Eigenleben und hat mit dem des Umlandes nur noch wenig zu tun. Wir wollen auf dieser Reise deshalb das andere England entdecken.

Unser erster Trick: wir umschiffen London weiträumig und fahren mit der Fähre von Rotterdam direkt nach Kingston upon Hull und entdecken die mittelalterliche Stadt York, die man eigentlich Old York nennen müsste. In der Nähe von Leeds erwartet uns mit Harewood House nicht nur ein Beispiel britischen Understatements (das „House“ ist in Wahrheit ein Palast), sondern auch eines der beeindruckendsten Beispiele englischer Gartenkunst. Weitere begegnen uns später im Chatsworth House mit seiner Gemäldeausstellung, im Painswick Rococo Garden und im Garten der Royal Horticultural Society in Wisley. Natur ohne Menschenhand bietet der Peak District, eine der beliebtesten englischen Urlaubsregionen, deren Name auf grüne Hügel unter schroffen Felsen hinweist, die das Bild dominieren.

Die Wiege englischer Kultur und Wissenschaft  besuchen wir in Shakespeares Stratford-upon-Avon und der ehrwürdigen Universitätsstadt Oxford. Und nachdem wir haarscharf an London vorbeigeschrammt sind, statten wir mit Canterbury auch dem kirchlichen England einen Besuch ab. Alles London oder was? Nach dieser Reise haben Sie ein neues Englandbild.

  • Herrschaftliche Anwesen
  • Vollendete Gartenkunst
  • Mit York, Stratford-upon-Avon und Oxford

Programm

1. Tag: Anreise – Rotterdam/Zeebrügge

Im komfortablen Reisebus fahren Sie nach Rotterdam bzw. Zeebrügge. Hier legt am Abend Ihr Fährschiff der P&O Ferries Richtung Großbritannien ab. Genießen Sie den Abend an Bord. Sie übernachten in Kabinen mit Dusche/WC.

2. Tag: Hull – York – Raum Bradford/Leeds

Nach dem Frühstück an Bord verlassen Sie die Fähre im englischen Hull.

Die Weiterfahrt führt in das hübsche mittelalterliche York. Hier werden Sie bereits zu einem fachkundigen Stadtrundgang erwartet, um die Stadt mit den romantischen Gassen und Fachwerkhäusern zu erkunden. Das von den Römern gegründete York ist vor allem durch seine das Stadtbild prägenden, sehr engen Gassen bekannt, die sogenannten „Snickelways“, die von Fachwerkhäusern aus dem 14. Jahrhundert mit überhängenden Obergeschossen umgeben sind. Das bekannte York Minster thront über der Stadt, die imposante gotische Kathedrale aus dem 13. Jahrhundert ist Englands größte mittelalterliche Kirche (gegen Aufpreis).

Nach Ihrem Besuch geht es weiter zur Übernachtung in den Raum Bradford/Leeds.

3. Tag: Harewood House – Harrogate – Fountains Abbey

Als erstes steht heute der Besuch des imposanten Harewood House auf dem Programm. Mit seinem weitläufigen Park und exotischen Garten, der vom berühmten Lancelot „Capability“ Brown entworfen wurde, beeindruckt das historische Anwesen seine Besucher. Auch die Prunkzimmer sowie die umfassende Kunstsammlung sind besonders sehenswert. Das Haus aus dem 18. Jahrhundert ist heute eines von zehn „Treasure Houses“ (die 10 schönsten Gebäude) in England.

Die Kurstadt Harrogate besticht durch wunderschöne Architektur aus der Zeit Eduards VII. und leuchtend bunte englische Gärten, hier erwartet Sie englische Pracht in einer der schönsten Regionen des Landes.

Anschließend besuchen Sie das UNESCO Weltkulturerbe Fountains Abbey, eine der besterhaltenen Zisterzienseranlagen Englands. Die Abtei aus dem Jahr 1132 zählte einst zu den größten Klöstern Europas, bis zu dem Zeitpunkt, als Heinrich VIII. mit der katholischen Kirche brach und sie verfallen ließ. Die gut erhaltene Ruine liegt versteckt in einem malerischen Flusstal und ist umgeben von üppiger, grüner Landschaft.

4. Tag: Peak District – Chatsworth House – Raum Birmingham

Nach dem Frühstück verlassen Sie Ihr Hotel in Richtung des herrlichen Peak District, Großbritanniens erster Nationalpark. Eine einzigartige Landschaft aus Mooren, Steinformationen und hübschen Dörfern begeistert seine Besucher.

Sie besichtigen Chatsworth House, eines der bekanntesten Herrenhäuser Englands. Das traumhafte Anwesen mit seiner großzügigen Ausstattung von Gemälden, Skulpturen und Möbeln zieht jeden Besucher in seinen Bann. Dessen Garten- und Parkanlagen faszinieren hingegen mit einer Vielzahl von Wasserspielen, seltenen Bäumen und Themengärten.

Die Weiterfahrt führt zu Ihrem Hotel im Raum Birmingham.

5. Tag: Stratford-upon-Avon – Hidcote Manor Garden – Raum Swindon/Bristol

Ihr erster Stopp am heutigen Tag ist Stratford-upon-Avon, hier befinden Sie sich auf den Spuren von William Shakespeare. Sie sehen das Haus, in dem der größte Poet und Theaterschriftsteller 1564 vermutlich geboren wurde und aufwuchs. In Nash’s House lebte die Enkelin Shakespeares, gleich nebenan befindet sich „New Place“. Das Haus, in dem Shakespeare seine letzten Jahre verbrachte, steht heute nicht mehr.

Anschließend besuchen Sie den Hidcote Manor Garden, der als einer der großartigsten Gärten Englands gilt und bereits Vorbild für andere berühmte Gärten des Landes war. Der über 40.000 Quadratmeter große Garten wurde 1907 von Lawrence Johnston angelegt und erweitert. Das Besondere am Garten von Hidcote Manor sind seine verschiedenen „outdoor rooms“ genannten Gartenräume, getrennt durch üppige Hecken und Mauern. Beim Spazieren über die kleinen gepflasterten Wege können Sie die Geheimnisse der verschiedenen Gärten erkunden, die alle unterschiedlich aussehen.

Die Weiterfahrt führt Sie in die Cotswolds, das Herz Englands ist eine Region mit außergewöhnlicher Naturschönheit. Diese lernen Sie bei einem Besuch im idyllischen Bourton-on-the-Water kennen. Das Dorf ist bekannt für seine schmalen, geländerlosen Bogenbrücken, welche den nur knietiefen Fluss Windrush queren. Diese verhalfen dem Ort auch zu seinem Beinamen "Venedig" der Cotswolds.

Sie übernachten im Raum Swindon/Bristol.

6. Tag: Cotswolds – Sudeley Castle – Painswick Rococo Garden

Alles, was uns als „typisch englisch“ bekannt ist, findet man in den hügeligen Cotswolds, die sich über sechs Grafschaften erstrecken: saftig grüne Hügel, auf denen Schafherden grasen, betörend schöne Gartenanlagen, alte Schlösser, imposante Herrenhäuser und verträumte Dörfchen mit urigen Pubs.

Beim Besuch von Sudeley Castle entdecken Sie zunächst dessen wechselhafte Geschichte mit mehreren Jahrhunderten voller Dramen und Intrigen. Hierbei handelt es sich um ein Schloss, das in seiner jetzigen Ausführung aus dem 15. Jahrhundert datiert, dessen bewohnter Teil jedoch aus der Zeit von Königin Elisabeth I. stammt. Das Anwesen mit einem mehrflügeligen viktorianischen Gebäude ist von einem Landschaftspark und neun Gärten umgeben. Prunkstück des wunderschönen Gartens ist der „Queen’s Garden“ mit einer Fülle traditioneller Rosensorten. Die Schlosskirche St. Mary’s mit dem Grab von Katherine Parr, der sechsten Frau Heinrichs VIII., kann ebenfalls besichtigt werden. Spätestens seit der Trauung von Elizabeth Hurley und Arun Nayer im Jahr 2007 ist Sudeley Castle als das romantischste Schloss Englands bekannt.

Beim Besuch des hübschen Painswick Rococo Garden bestaunen Sie ein wiederbelebtes Schmuckstück englischer Gartenkunst. Verborgen in einem versteckten Tal, erhalten Sie hier einen einzigartigen Einblick in die faszinierende Gestaltung des einzig vollständig erhaltenen Gartens aus der Zeit des Rokoko. Auch ein Spaziergang durch das kleine Städtchen Painswick ist empfehlenswert, das durch seine engen Gassen und traditionelle Bauweise zum Inbegriff eines englischen Dorfes zählt.

7. Tag: Oxford – RHS Wisley Garden – Raum London

Ihr erstes Ziel am heutigen Tag ist Oxford, eine der ältesten und traditionsreichsten Universitätsstädte des Landes. Reizvolle Gärten, eine lebhafte Fußgängerzone und traditionelle Colleges laden zu einem Spaziergang ein. 24 der 57 Premierminister Großbritanniens haben in Oxford die Universität absolviert. Besuchen Sie doch eines der 40 Colleges, die durch ihre Architektur und malerischen Gärten beeindrucken (gegen Aufpreis).

Am Nachmittag erwartet Sie der Besuch des unvergleichlichen RHS Wisley Garden, dem Garten der Royal Horticultural Society, der südwestlich von London über einen unbeschreiblichen Pflanzenreichtum und eine Forschungsabteilung verfügt. Wenn Sie englische Gartenkunst lieben, kommen Sie an diesem Zentrum der Gartenkultur nicht vorbei, je nach Jahreszeit blühen dort u.a. Rhododendren, Orchideen oder Rosen. Die Anlage ist der ganze Stolz der Royal Horticultural Society (RHS, dt. Königliche Gesellschaft für Gartenbau), die hier im Jahr 1878, umgeben von fast 97 Hektar landschaftlich gestalteten Wäldern und Gärten, einen experimentellen Garten angelegt hat, um anspruchsvolle Pflanzen erfolgreich zu züchten. Seit dieser Zeit setzt die RHS die Tradition dieser Experimente fort und baut weiterhin ungewöhnliche neue Blumen, Früchte und Gemüsesorten an. Das gewaltige Gewächshaus ist in drei Klimazonen eingeteilt: tropische, feuchte und gemäßigt-trockene Lebensräume, hier stehen riesige Palmen, gewaltige Farne und exotische Kletterpflanzen.

Heute übernachten Sie im Raum London.

8. Tag: Canterbury – Dover – Raum Lille/Calais

Heute treten Sie den Weg nach Dover an. Unterwegs legen Sie noch einen Halt im bezaubernden mittelalterlichen Canterbury ein. Die malerische Stadt gilt als Wiege des Christentums. Der Primas der anglikanischen Kirche hat seinen Sitz in der prächtigen Kathedrale. Thomas Becket wurde 1170 in der Kirche ermordet und kurz danach heilig gesprochen. Sein Grab wurde zum Ziel zahlreicher Wallfahrer. Genießen Sie die freie Zeit bei einem Streifzug durch die mittelalterlichen Gassen.

Nach Ihrem Besuch fahren Sie weiter nach Dover, setzen mit der Fähre zum Festland über und erreichen bald Ihr Hotel im Raum Lille/Calais.

9. Tag: Heimreise

Nach dem Frühstück treten Sie die Heimreise an.

GB-LE01

» Für diese Reise stehen im Moment keine Termine zur Verfügung.

 Beförderung

  • Haustürtransfer in ausgewählten Regionen
  • Fahrt im modernen Reisebus
  • Fährfahrten: Rotterdam/Zeebrügge - Hull, Dover - Calais/Dünkirchen

Hotels & Verpflegung

  • 1 Übernachtung auf der Fähre Rotterdam/Zeebrügge - Hull in 2-Bett-Innenkabine
  • 2 Übernachtungen im Mittelklassehotel im Raum Bradford/Leeds
  • 1 Übernachtung im Mittelklassehotel im Raum Birmingham/Coventry
  • 2 Übernachtungen im Mittelklassehotel im Raum Swindon/Bristol
  • 1 Übernachtung im Mittelklassehotel im Raum London
  • 1 Übernachtung im Mittelklassehotel im Raum Lille/Calais
  • 8 x Frühstück
  • 8 x Abendessen

Ausflüge & Besichtigungen

  • Ausflüge: York, Harrogate, Peak District, Stratford-upon-Avon und Bourton-on-the-Water, Cotswolds, Oxford, Canterbury
  • Stadtführung: York mit örtlicher Reiseleitung
  • Eintritte: Harewood House, Fountains Abbey, Chatsworth House, Hidcote Manor Garden, Sudeley Castle, Painswick Rococo Garden, RHS Wisley Garden

Zusätzlich inklusive

  • 1 Reisetaschenbuch pro Buchung
  • sz-Reiseleitung

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Zielland

Großbritannien

Impfungen sind für eine Reise nach Großbritannien nicht vorgeschrieben. Sinnvoll ist aber generell vor Auslandsreisen eine Überprüfung bzw. Auffrischung der Standardimpfungen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza. Für Langzeitaufenthalte wird vom britischen Gesundheitsministerium eine Impfung gegen Meningokokken C für Kinder und Jugendliche bis zum 24. Lebensjahr empfohlen.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Informationen erteilt Disability Rights UK, eine Vereinigung von Disability Alliance, Radar und National Centre for Independent Living, die auch eine Reihe hilfreicher Publikationen herausgibt:

Disability Rights UK
Ground Floor
CAN Mezzanine
49-51 East Rd
N1 6AH London
Tel.: +44-20-72508181
E-Mail: enquiries@disabilityrightsuk.org
Web: https://www.disabilityrightsuk.org
Staatsangehörige der EU benötigen zur Einreise einen gültigen Reisepass oder Personalausweis. Auch nach dem Brexit soll sich an den Einreisebestimmungen für Reisende aus der EU bis mind. 2021 nichts ändern. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Großbritannien ist kein Schengenland ohne Passkontrolle.
Schweizer können entweder mit gültigem Reisepass oder der Identitätskarte einreisen. Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen z.T. von den staatlichen Regelungen ab, weshalb man sich vor Reisebeginn bei der jeweiligen Fluggesellschaft darüber informieren sollte, welche Dokumente akzeptiert werden.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Großbritannien ist für Frauen ein sicheres Reiseland. Die allgemeingültigen Vorsichtsmaßnahmen sollten beachtet werden, z.B. sollte man nicht ohne Partner trampen oder sich nachts alleine an wenig belebten Orten aufhalten. Außergewöhnliche Annäherungsversuche, Pfiffe und Gesten sind eher nicht zu erwarten.
In London und größeren Städten wie Manchester und Brighton gibt es eine lebendige LGTBQ-Szene mit einschlägigen Clubs, Pubs und Veranstaltungen. Den Höhepunkt stellt die jährlich Ende Juni in London stattfindende Pride Parade, das größte Festival der Szene, dar (https://prideinlondon.org). Seit der Einführung eines Antidiskriminierungsgesetzes im Jahr 2004 sind in Großbritannien eingetragene Partnerschaften möglich, seit 2013 dürfen gleichgeschlechtliche Paare in England, Wales und Schottland auch heiraten.
Es gilt der Euro-Notruf 112, Feuerwehr, Krankenwagen und Polizei erreicht man im ganzen Land unter der 999.
New Year's Day (Neujahr, 1. Januar); Good Friday (Karfreitag, März/April); Easter (Ostern, März/April); Easter Monday (Ostermontag, März/April); May Day (Maifeiertag, Mai - außer Schottland); Spring Bank Holiday (Frühlingsfeiertag, Mai/Juni); Summer Bank Holiday (Sommerfeiertag, August - außer Schottland); Christmas Day und Boxing Day (1. und 2. Weihnachtstag, 25./26. Dezember).
Die oben genannten Feiertage beziehen sich auf England und Wales. Hinzu kommen in Nordirland St. Patrick's Day (Feiertag zu Ehren des Nationalheiligen, 17. März), Easter Tuesday (Osterdienstag), Orangeman's Day (Feier zu Ehren des Sieges Wilhelms von Oranien, 12. Juli) und in Schottland Second Day of New Year (Tag nach Neujahr, 2. Januar), St. Andrew's Day (Feiertag zu Ehren des Nationalheiligen, 30. November).
Fällt der Feiertag auf einen Samstag oder Sonntag, gilt der darauffolgende Montag als Ersatzfeiertag.
Deutsche Botschaft
23 Belgrave Square/Chesham Place
SW1X 8PZ London
Tel.: +44-20-78241300
Fax: +44-20-78241449
E-Mail: info@london.diplo.de
Web: https://uk.diplo.de/uk-en
Öffnungszeiten: Nach Absprache

Österreichische Botschaft
18 Belgrave Mews West
SW1X 8HU London
Tel.: +44-20-73443250
Fax: +44-20-73440292
E-Mail: london-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-london
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft
16-18 Montagu Place
W1H 2BQ London
Tel.: +44-20-76166000
Fax: +44-20-77247001
E-Mail: london@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/london
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
Sofern der Service laut Karte nicht im Preis inbegriffen ist („Service not included"), sind 10-15 % des Rechnungsbetrags im Restaurant und bei Taxifahrten angemessen. In allen anderen Bereichen liegt es im persönlichen Ermessen, ob man ein Trinkgeld ("tip") gibt. In Pubs ist Trinkgeld generell nicht üblich, Kofferträger freuen sich über 50-75 p. pro Gepäckstück.
Die meisten Telefonzellen der British Telecom sind mit kombinierten Münz-/Kartentelefonen ausgestattet, z.T. akzeptieren die Geräte Kreditkarten. Man braucht Münzen zu 10, 20 oder 50 p. bzw. 1 GBP oder Telefonkarten, „Phonecards", die man bei Postämtern, Touristinformationen und in diversen Geschäften kaufen kann. Vorwahl Deutschland: 0049; Vorwahl Österreich: 0043; Vorwahl Schweiz: 0041; Auskunft Inland: 118118 oder 118500 oder 192; Auskunft Ausland: 118505. Mitgebrachte Handys funktionieren in Großbritannien problemlos und die Roaming-Gebühren wurden 2017 in der gesamten EU abgeschafft. Die kostengünstigste Art der Kommunikation ist die über das Internet. W-LAN-Verbindung gibt es in den meisten Hotels, in einigen Cafés und an manchen öffentlichen Plätzen.
Banken haben i.d.R. von Mo-Fr 9-17 Uhr, Sa vereinzelt auch 9-12.30 Uhr geöffnet. Postämter sind von Mo-Fr 9-17 Uhr, Hauptpostämter auch Sa 9-12.30 Uhr für ihre Kunden da. Die Öffnungszeiten von Geschäften bewegen sich Mo-Sa zwischen 10 und 18.30 Uhr, So zwischen 11 und 17 Uhr, in großen Warenhäusern kann man teilweise bis 22 Uhr, in Supermärkten Mo-So 9-22 Uhr einkaufen. Museen öffnen ihre Türen Mo-Sa 10-17/18 Uhr und So mittags bis 17.30 Uhr. Pubs dürfen oft 24 Stunden ausschenken, haben aber meist nur von 11-23 Uhr geöffnet und sind vor allem auf dem Land häufig nachmittags geschlossen.
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden, solange es sich um Gegenstände des persönlichen Gebrauchs handelt. Richtwerte sind 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak, 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, wovon max. 60 l Schaumwein sein dürfen, und 110 l Bier. Das Mitführen von Waffen jeder Art ist - auch beim Durchqueren des Eurotunnels - verboten. Für das britische Überseegebiet Gibraltar gelten gesonderte Bestimmungen.
Folgende abgabefreie Höchstgrenzen sind für Einreisende aus Nicht-EU-Ländern verbindlich: 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier, 60 ml Parfüm oder 250 ml Eau de Toilette. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter https://www.zoll.de.
Die Netzspannung beträgt 230 Volt bei 50 Hertz Wechselstrom. Für mitgebrachte Geräte benötigt man dreipolige Zwischenstecker (Typen G/D/M), die man in britischen Kaufhäusern und Elektro-Fachgeschäften erwerben kann.
Gegen Vorlage der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC bzw. einer vorläufigen Ersatzbescheinigung) haben EU-Bürger auch nach dem Brexit noch bis mind. 2021 Anspruch auf medizinische Behandlung. Kosten für Behandlung und Medikamente übernimmt die gesetzliche Krankenkasse nur in der Höhe, die den britischen Regelungen entsprechen. Prüfen Sie vor der Reise Ihren Versicherungsschutz, meist ist der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung, die auch einen medizinisch notwendigen Rücktransport abdeckt, ratsam. In Notfällen werden Reisende in Krankenhäusern (hospitals) und bei Ärzten (doctors), die dem staatlichen Gesundheitsdienst National Health Service (NHS) angeschlossen sind, unentgeltlich behandelt. Adressen von Ärzten und Krankenhäusern erfragt man bei der Telefonauskunft unter Tel. 192 (gebührenfrei). Rezepte bekommt man auch ausgestellt und erneuert bei den privaten Medicentres (https://www.medicentres.com), Medikamente verkaufen die Apotheken (pharmacies), die oft auch Drogerien (drug stores), z.B. den Filialen von „Boots the Chemist", angeschlossen sind.
Ffestiniog Railway - die älteste aktive Schmalspurbahn weltweit
Großbritannien verfügt über ein gut ausgebautes Busnetz, die beiden größten Unternehmen sind National Express und Scottish City Link. Die Fernbusse steuern ausschließlich Busbahnhöfe an, Überlandbusse im Regionalverkehr auch Haltestellen auf der Strecke, z.T. halten sie auf dem Land auch nach Bedarf. Großbritanniens Eisenbahnen verbinden täglich über 2.000 Bahnhöfe miteinander, allerdings werden viele Strecken seit der Bahnprivatisierung von mehreren Gesellschaften bedient. Deshalb sind große Fahrpreis- und -zeitunterschiede keine Seltenheit. Sowohl für Eisenbahn als auch Bus werden zeitlich befristete Sondertickets angeboten, mit denen man das entsprechende Streckennetz befahren kann: der BritRail Pass (https://de.britrail.net), den man nur im Heimatland vor Reiseantritt erwerben kann, oder der Brit Xplorer (in drei Varianten, mehr Infos unter: https://www.nationalexpress.com) von National Express bzw. der Scottish Citylink Explorer Pass (https://www.citylink.co.uk). Zwischen den großen Städten und zu den Inseln werden Inlandsflüge angeboten. Fähren verbinden die kleinen Inseln mit der britischen Hauptinsel.
Wer ein Auto mieten möchte, muss über 21 (evtl. sogar über 23 bzw. 25) Jahre alt sein und eine Kreditkarte besitzen. Ohne Kreditkarte ist die Automiete nur über ein Reisebüro im Heimatland möglich. Der Linksverkehr ist gewöhnungsbedürftig, passen Sie vor allem an Ausfahrten und beim Abbiegen auf. Radfahrer finden verkehrsarme, reizvolle Nebenstraßen, brauchen aber eine recht gute Kondition und müssen auf starken Gegenwind sowie rasche Wetterwechsel gefasst sein.
In Großbritannien herrscht ein gemäßigtes Klima mit feucht-warmen Sommern und nass-kühlen Wintern. Da die Insel recht groß ist, gibt es allerdings zum Teil erhebliche regionale Unterschiede. Den meisten Niederschlag verzeichnen die Westküste und die Hochlagen, während es nach Osten hin deutlich trockener wird. Die Temperaturen schwanken im Jahresverlauf relativ wenig. Zwischen November und Februar zeigt sich das Wetter am unbeständigsten, dann sind auch die Tage sehr kurz. In der Übergangszeit (März und Oktober) scheint aber durchaus häufig die Sonne. Im Winter bleibt es dank des Einflusses des Golfstroms recht mild und im Sommer wird es oft nur knapp über 20 °C warm, es kann aber auch zu ausgeprägten Hitzeperioden kommen.
Als beste Reisezeit für England und Wales gilt der Mai, wenn die Natur zu neuem Leben erwacht und der Frühling für angenehme Temperaturen sorgt. Doch auch im Sommer ist es in diesen Landesteilen sehr angenehm und warm. In Schottland geht die Hauptreisesaison von Ende Juni bis Anfang September, doch auch in dieser Zeit ist mit schnellem Wetterwechsel und starken Winden zu rechnen. In ganz Großbritannien kann es immer wieder einmal unerwartet regnen, aber wirklich starke Regengüsse kommen selten vor. Regenkleidung sollte dennoch immer einen Platz im Reisegepäck finden.
Die moderne britische Küche verwendet hochwertige regionale Zutaten bei schonender Zubereitung und kombiniert traditionelle Rezepte mit französischen, mediterranen und asiatischen Einflüssen. Die traditionelle britische Küche gilt als eher deftig. Das schottische Nationalgericht Haggis ist ein Schafsmagen, der mit gehackten Innereien, Zwiebeln, Gewürzen und Hafermehl gefüllt ist. In England sind Steak & Kidney Pie (Steak und Lammnieren im Teigmantel) oder Fish & Chips sehr beliebt. Hauptzutaten des irischen Eintopfs Irish Stew sind Lammfleisch, Kartoffeln, Zwiebeln und Petersilie. Typisch für die Inselküche sind die guten Fischgerichte mit fangfrischen Zutaten. Gerne isst man auch Sandwiches, die man sich frisch belegen lassen kann, sowie herzhaft oder süß gefüllte Pies (Pasteten).
In den Großstädten wird eine sehr abwechslungsreiche Restaurantauswahl geboten: von indisch, chinesisch, afrikanisch, südamerikanisch bis vietnamesischist praktisch für jeden Geschmack etwas dabei. Gemütliche Pubs gibt es eigentlich überall, zu beachten ist der frühe Schankschluss (um 23 oder 24 Uhr). In den meisten Pubs kann man auch etwas essen. Eine regionale Getränkespezialität ist der Scotch Whisky, der in den Highlands produziert wird. Köstlich ist auch der alkoholhaltige Apfelmost Cider, den man probieren sollte. Als englisches Nationalgetränk gilt Schwarzer Tee.
Januar In London findet mit der London Parade Europas größte Neujahrsparade statt (https://lnydp.com).
Januar/Februar Beim Celtic Connections Festival in Glasgow kann man sich von keltischen Klängen wärmen lassen (https://www.celticconnections.com).
Februar/März Das Glasgow Film Festival bietet feinste internationale Filmkunst (https://glasgowfilm.org).
April In Belfast findet das Belfast Film Festival statt (https://belfastfilmfestival.org).
Mai/Juni Das Bath International Music Fest ist ein renommiertes Musikfestival. Geboten werden u.a. Klassikkonzerte, Weltmusik, Jazz und Kammermusik (https://bathfestivals.org.uk).
Juni Trooping the Colour heißt die in London stattfindende Geburtstagsparade für Queen Elizabeth II. (http://trooping-the-colour.co.uk).
Jazzliebhaber kommen beim Glasgow International Jazz Festival voll auf ihre Kosten (http://www.jazzfest.co.uk).
Juni/Juli Tennis mit Erdbeeren und Regen: Die Wimbledon Championships finden in London statt (http://www.wimbledon.com).
Juli/August Das Speyfest in Fochabers/Moray ist das größte Festival für keltische Musik (http://www.speyfest.com).
August Der Notting Hill Carnival ist ein beliebter multikultureller Karneval am letzten Wochenende im August (https://nhcarnival.org).
August/September Konzerte, Opern, Tanz und Theater bietet das Edinburgh International Festival (https://www.eif.co.uk).
Anfang September Traditionelle schottische Wettkämpfe zu Dudelsackklängen kann man bei The Braemar Gathering erleben (https://www.braemargathering.org).
September Eine Gaumenfreude ist das alljährliche Yorker Food Festival (https://www.yorkfoodfestival.com).
Die Veranstaltungen des Blas Festival finden überall im Hochland statt, darunter keltische Musikdarbietungen und andere kulturelle Events, die das schottische Hochland feiert (https://www.blas-festival.com).
Amtssprache: Englisch
Bevölkerung: rund 66 Mio. Einwohner
Fläche: 243.820 km²
Hauptstadt: London (rund 8,5 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +44
Währung: Pfund Sterling (Abk.: £; ISO-4217-Code: GBP)
Zeitzone: Greenwich Mean Time (GMT); Mitteleuropäische Zeit (MEZ) & Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ): -1 Stunde

Transitland

Deutschland

Es sind keine speziellen Impfungen für die Einreise nach Deutschland vorgeschrieben. Sinnvoll sind jedoch immer die vom Robert-Koch-Institut (RKI) empfohlenen Standardimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza). Vor allem bei Reisen zwischen April und Oktober in die Risikogebiete im Süden Deutschlands (Teile Bayerns und Baden-Württembergs) und bei vermehrtem Aufenthalt in freier Natur sollte man über eine Impfung gegen die durch Zeckenbisse übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nachdenken.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen.
Um nach Deutschland einreisen zu können, genügt ein gültiger Personalausweis bzw. die Identitätskarte; europäische Staatsangehörige außerhalb der EU benötigen einen Reisepass. Obwohl es für EU-Bürger keine Grenzkontrollen mehr gibt, muss man sich jederzeit mit einem gültigen Dokument ausweisen können. Einträge von Kindern im Reisepass der Eltern sind nicht mehr gültig,, jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Für allein reisende Frauen ist Deutschland ein sicheres Reiseziel, besondere Vorsichtsmaßnahmen müssen nicht ergriffen werden. Wie in anderen europäischen Ländern auch, sollte auf Trampen ohne Partner oder nächtliche Spaziergänge auf einsamen Straßen oder in Parks verzichtet werden.
Die meisten gesetzlichen Feiertage gelten bundesweit, einige nur in einzelnen Bundesländern: Neujahr (1. Januar); Heilige Drei Könige (6. Januar, in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt); Karfreitag (März/April); Ostermontag (März/April); Maifeiertag (1. Mai); Christi Himmelfahrt (Mai); Pfingstmontag (Mai/Juni); Fronleichnam (Mai/Juni, in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland); Mariä Himmelfahrt (15. August, in katholischen Gemeinden Bayerns und im Saarland); Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober); Reformationstag (31. Oktober, in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen); Allerheiligen (1. November, in Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen); Buß- und Bettag (November, nur in Sachsen); 1. und 2. Weihnachtsfeiertag (25./26. Dezember).
Banken haben meist Mo-Mi und Fr von 8.30 bis 12.30 und von 14 bis 16 Uhr, Do abends bis 18 Uhr geöffnet. Geschäfte sind in der Regel von Mo-Fr zwischen 9 und 18.30 Uhr, samstags von 9 bis 13 Uhr für ihre Kunden da; kleinere Läden machen oft eine Mittagspause. Die Öffnungszeiten von Kaufhäusern und vielen Geschäften in Innenstadtlage liegt Mo-Sa zwischen 9 und 20 Uhr, Supermärkte öffnen früher und schließen später. Museen sind meist montags geschlossen und Di-So von 9/10-17/18 Uhr zugänglich.
Deutschland ist i.A. recht gut auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung eingestellt. Zahlreiche öffentliche Einrichtungen, Touristenattraktionen und Hotels verfügen über behindertengerechte Zugänge. Weitere Auskünfte erteilt die Organisation Mobility International oder Procap Reisen:

Mobility International Schweiz
Rötzmattweg 51
4600 Olten
Tel.: +41-62-2126740
Fax: +41-62-2126739
E-Mail: info@mis-ch.ch
Web: http://www.mis-ch.ch

Procap-Reisen
Froburgstraße 4
4601 Olten
Tel.: +41-62-2068830
Fax: +41-62-2068839
E-Mail: info@procap.ch
Web: http://www.procap-reisen.ch
Öffnungszeiten: Do 9-12 und 13.30-16:30 Uhr, Mi 13.30-16.30 Uhr, Fr 9-12 und 13.30-15.30 Uhr
Die landesweite Notrufnummer für die Polizei lautet 110, für Feuerwehr und Rettungsdienst 112.
Im Bereich der persönlichen Dienstleistungen ist ein Trinkgeld angemessen. In Restaurants und Cafés erhält das Service-Personal bei Zufriedenheit ca. 10 % des Rechnungsbetrags, bei Taxifahrten rundet man die Summe auf.
Homosexualität wird in Deutschland von der überwiegenden Bevölkerungsmehrheit, vor allem in der jungen Generation, toleriert und akzeptiert. Das Austauschen gleichgeschlechtlicher Zärtlichkeiten wie Küssen oder Händehalten in der Öffentlichkeit ruft in der Regel keine diskriminierenden Reaktionen hervor. Großstädte wie Frankfurt oder Berlin verfügen mit einschlägigen Bars und Clubs über eine lebendige Homosexuellen- und Transvestitenszene. Seit 2001 war die „Eingetragene Partnerschaft" als eheähnliche, rechtliche Absicherung der Beziehung gleichgeschlechtlicher Paare möglich, seit 1. Oktober 2017 ist nun auch die Homo-Ehe erlaubt.
Die medizinische Versorgung in Deutschland ist flächendeckend gut, der Standard allgemein hoch. Für Schweizer und EU-Bürger, mit deren Heimatländern ein Sozialabkommen besteht, erfolgt eine ärztliche Behandlung über die Krankenversicherungskarte (EHIC), ansonsten muss die Rechnung zunächst privat bezahlt werden. In diesem Fall ist es ratsam, eine Reisekrankenversicherung abzuschließen, welche die Kosten gegen Vorlage der Rechnung erstattet.
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Als Richtmengen gelten: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak, 10 l Spirituosen bzw. alkoholhaltige Süßgetränke (Alkopops), 20 l Zwischenerzeugnisse, 60 l Schaumwein und 110 l. Wein darf für private Zwecke aus anderen EU-Ländern in unbegrenzter Menge nach Deutschland eingeführt werden. Kaffee und kaffeehaltige Erzeugnisse sind bis 10 kg ebenfalls zollfrei. Bargeld und gleichgestellte Zahlungsmittel (z.B. Sparbücher, Schecks/Reiseschecks) können innerhalb der EU in unbegrenzter Höhe mitgeführt werden, müssen aber ab einem Wert von 10.000 EUR auf Anfrage beim Zoll angegeben werden. Für Parfüm gelten innerhalb der EU keine Mengenbegrenzungen.
Aus Nicht-EU-Ländern (z.B. Schweiz) dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen (über 22 Vol.-% Alkoholgehalt) oder 2 l Zwischenerzeugnisse (bis 22 Vol.-% Alkoholgehalt), 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden, außerdem Waren (Geschenke) bis zu einem Wert von 300 EUR, wobei die Grenze für Flug- und Seereisende bei 430 EUR und für Reisende unter 15 Jahre bei 175 EUR liegt. Die Nordseeinsel Helgoland und Büsingen am Hochrhein gehören nicht zum Zollgebiet der EU, daher gelten hier besondere Bestimmungen.
Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Informationen auch unter http://www.zoll.de.
Die Netzspannung beträgt 230 Volt Wechselstrom.
Österreichische Botschaft
Stauffenbergstraße 1
10785 Berlin
Tel.: +49-30-202870
Fax: +49-30-2290569
E-Mail: berlin-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-berlin
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 9-13 Uhr, Mi 12-16 Uhr

Schweizerische Botschaft
Otto-von-Bismarck-Allee 4A
10557 Berlin
Tel.: +49-30-3904000
Fax: +49-30-3911030
E-Mail: ber.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/berlin
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
ICE im Hauptbahnhof Frankfurt am Main
Deutschland verfügt über ein hervorragend ausgebautes und engmaschiges Verkehrsnetz mit sehr guten Autobahn- und Zugverbindungen von Süd nach Nord und Ost nach West. Dem Rhein-Main- und Ruhrgebiet kommt dabei eine wichtige Stellung als zentrale Verkehrsknotenpunkte zu.
Hochgeschwindigkeitszüge (ICE) der Deutschen Bahn verbinden die großen Städte miteinander; wer frühzeitig bucht oder eine BahnCard besitzt, kommt in den Genuss überaus günstiger Preise.
Seit 2013 haben sich mehr und mehr Fernbusunternehmen am Markt etabliert, die ebenfalls Verbindungen in alle größeren und auch in kleinere Städte zu konkurrenzlos günstigen Preisen anbieten. Bekannte Anbieter sind z.B. Flixbus (https://www.flixbus.de) oder - altbewährt - die Deutsche Touring (Eurolines, https://www.eurolines.de).
Auf regionaler Ebene gibt es zahlreiche Verkehrsverbände, die mit guten Verbindungen und einheitlichen Tickets für S-Bahn, U-Bahn, Tram und Linienbusse eine gute Abdeckung erreichen und auch entlegenere Ziele an den öffentlichen Nahverkehr anbinden.
Inlandsflüge sind durch die Dumpingpreise verschiedener Anbieter in den letzten Jahren immer beliebter geworden, jedoch zeichnet sich aus Umweltgründen zur Zeit eine Kehrtwende ab. Ohnehin lohnt sich ein Flug innerhalb Deutschlands oft erst ab einer Entfernung von mind. 500 km, da viele Flughäfen weit außerhalb der großen Städte liegen.
Für alle, die das Land individuell mit dem Auto erkunden möchten, gibt es ein Netz aus etwa 150 ausgewiesenen „Ferienstraßen“, die sich auf bestimmte Themen oder Landschaften beziehen, z.B. die Deutsche Märchenstraße von Hanau nach Bremen oder die (ehemalige) Deutsche Ferienroute Alpen-Ostsee von Berchtesgaden (Königssee) bis Puttgarden auf der Ostseeinsel Fehmarn. Die längste unter ihnen ist die Deutsche Alleenstraße zwischen Rügen und dem Bodensee. All diese Touristikstraßen haben eine Gemeinsamkeit: Sie führen vorbei an besonders sehenswerten Natur- und Kulturlandschaften und kulturhistorisch bedeutsamen Orten und umfahren dabei die oft verstopften Hauptverkehrsadern des Landes (weitere Infos unter https://www.ferienstrassen.info).
Ein besonderes Vergnügen, nicht erst seit Aufkommen von E-Bikes und Pedelecs, stellen die unzähligen Fernradwege innerhalb Deutschlands dar, die häufig entlang malerischer Flusslandschaften oder durch sehenswerte Täler und Gebirge führen.
Wichtig für Autofahrer: In zahlreichen deutschen Städten wurden und werden Umweltzonen eingeführt, die nur noch mit Fahrzeugen mit entsprechender Kennzeichnung (Umweltplakette) befahren werden dürfen. Weitere Infos unter https://www.umwelt-plakette.de.
Deutschland, zwischen Atlantik und dem vom Kontinentalklima geprägten Osteuropa gelegen, befindet sich in der gemäßigt-kühlen Westwindzone. An der Küste sind die Jahreszeiten (warme Sommer, kalte Winter) weniger stark ausgeprägt als im Landesinneren und das Wetter ist insgesamt wechselhafter. In den Wintermonaten führen Tiefausläufer vom Atlantischen Ozean zu häufigen Niederschlägen im Alpenraum und westlich der Mittelgebirge. Kalte Polarluft sorgt bisweilen für Schneefälle bis in die Niederungen. In den Sommermonaten herrscht meist angenehmes Hochdruckwetter mit trocken-warmen Winden aus östlicher Richtung oder feucht-schwüler Luft aus dem Südwesten. Am wärmsten wird es in Deutschland im Oberrheingraben im Südwesten und im Alpenvorland, wenn ein trockener, warmer Fallwind (Föhn) aus südlicher Richtung weht.
Die beste Reisezeit hängt davon ab, welche Region man bereisen möchte und welche Aktivitäten für einen Urlaub in Deutschland geplant sind. Nord- und Ostseeküste locken von Juni bis September mit überwiegend schönem Wetter und herrlichen Sandstränden. Die besten Bedingungen für Wintersport herrschen in den Alpen von Dezember bis März. Aktivurlauber wie Radfahrer und Wanderer gehen ihrer Leidenschaft am besten zwischen April/Mai und Oktober nach. Ein Kultururlaub mit Stadtbesichtigungen bietet sich das ganze Jahr über an.
Kettenkarussell auf dem Oktoberfest
Februar Der Kölner Rosenmontagszug, Höhepunkt der Karnevalssaison, ist der größte Karnevalszug Deutschlands. Vier Stunden ziehen Musikkapellen und Wagen durch die Kölner Innenstadt (https://koelnerkarneval.de).
April-Mai In der Nacht auf den 1. Mai tanzt ganz Deutschland traditionsgemäß auf großen Veranstaltungen und in Diskotheken in den Mai.
Mai-September Beim Feuerwerksspektakel "Rhein in Flammen" werden zu unterschiedlichen Terminen Großfeuerwerke entlang des Rheins entzündet: in Bonn, Rüdesheim, Bingen, Koblenz, Oberwesel und St. Goar (https://www.rhein-in-flammen.com).
Juni Ein gigantisches Sommerfest wird alljährlich in Kiel veranstaltet. Die sogenannte Kieler Woche ist das größte Segelsportereignis der Welt (https://www.kieler-woche.de).
Juni-Juli Das Schützenfest Hannover ist das weltgrößte Schützenfest. Die Spaßmeile der Kirmes erstreckt sich über 5 km (http://schuetzenfest-hannover.de).
Mitte Juni-Anfang September In Ralswiek wird bei den Störtebeker Festspielen spektakuläres Open-Air-Theater geboten (https://stoertebeker.de).
Juli Das Kaltenberger Ritterturnier ist das größte Ritterturnier der Welt und findet auf Schloss Kaltenberg im gleichnamigen Dorf Kaltenberg in Oberbayern statt (https://www.ritterturnier.de).
August Am ersten Augustwochenende herrscht im Hunsrück der Ausnahmezustand. Auf der ehemaligen Raketenstation Pydna steigt jährlich "Nature One", das größte europäische Festival der elektronischen Tanzmusik (https://www.nature-one.de).
Das letzte Augustwochenende wird in Frankfurt am Main mit einem der größten europäischen Kulturfestivals, dem Museumsuferfest, begangen. Neben zahlreichen Künstlern und Musikern, die auf den Bühnen entlang des Mainufers performen, können auch einige Museen gratis besucht werden (https://www.museumsuferfest.de).
September-Oktober Das Münchener Oktoberfest auf der Theresienwiese ist das größte Volksfest der Welt. Die sogenannten Wiesn beginnen dann, wenn es wieder heißt: O'zapft is! (https://www.oktoberfest.de)
November-Dezember Eine ganz besondere Adventsstimmung vermittelt der Nürnberger Christkindlesmarkt (https://www.christkindlesmarkt.de).
Zünftige deutsche Kost
Traditionell gilt die deutsche Küche als eher deftig. Eines der Nationalgerichte ist Sauerkraut mit Eisbein bzw. Schweinshaxe oder mit Bratwürstchen. Des Deutschen liebste Beilage sind Kartoffeln, egal ob als Salzkartoffeln, Pellkartoffeln, Bratkartoffeln, Kartoffelpüree, Kartoffelpuffer oder Kroketten. Als Snack essen die Deutschen gerne rohes Fleisch, wie z.B. Schweine-Mett oder Rinder-Tatar auf einer ordentlich gebutterten Scheibe Graubrot oder einer Brötchenhälfte mit rohen Zwiebeln. Den kleinen Hunger stillt man auch gerne mit belegten Brötchen, einem Heringssalat oder einer Scheibe Brot mit Harzer Käse, d.h. Sauermilchkäse.
Zum Essen trinkt der Deutsche entweder Bier, vorzugsweise Pils, oder Wein. Beliebte Weinsorten sind Riesling, Müller-Thurgau und Silvaner. In einigen Regionen, vor allem in Hessen, wird auch gerne Apfelwein getrunken. Zum sogenannten Gläschen Ebbelwoi für zwischendurch wird häufig eine Laugenbrezel gereicht. Zum Nachtisch werden Kuchen mit Äpfeln, Pflaumen, Erdbeeren oder Rhabarber angeboten. Dazu wird gern Kaffee getrunken. In Ostfriesland bevorzugt man hingegen Tee.
Amtssprache: Deutsch
Bevölkerung: rund 82,5 Mio. Einwohner
Fläche: 357.340 km²
Hauptstadt: Berlin (rund 3,7 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +49
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)
Es sind keine speziellen Impfungen für die Einreise nach Deutschland vorgeschrieben. Sinnvoll sind jedoch immer die vom Robert-Koch-Institut (RKI) empfohlenen Standardimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza. Vor allem bei Reisen zwischen April und Oktober in die Risikogebiete im Süden Deutschlands (Teile Bayerns und Baden-Württembergs) und bei vermehrtem Aufenthalt in freier Natur sollte man über eine Impfung gegen die durch Zeckenbisse übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nachdenken.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.

Belgien

Für Menschen mit Behinderung sind öffentliche Einrichtungen in Belgien nicht immer aber häufig problemlos zu erreichen. Hotelverzeichnisse weisen in der Regel auf behindertengerechte Ausstattungen hin.
Deutsche Botschaft
Rue Jacques de Lalaingstraat 8-14
1040 Brüssel
Tel.: +32-2-7871800
Fax: +32-2-7872800
E-Mail: info@bruessel.diplo.de
Web: https://bruessel.diplo.de

Österreichische Botschaft
Avenue de Cortenbergh / Kortenberglaan 52
1050 Brüssel
Tel.: +32-2-2890700
Fax: +32-2-5136641
E-Mail: bruessel-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at

Schweizerische Botschaft
Place du Luxembourg 1
1050 Brüssel
Tel.: +32-2-2854350
Fax: +32-2-2303781
E-Mail: bruxelles@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/bruxelles
Alleinreisende Frauen sind in Belgien keinen besonderen Gefahren ausgesetzt. Wie in anderen Ländern auch sollte man auf das Trampen (ohne Partner) verzichten und sich nicht nachts alleine an unbelebten Orten (einsame Straßen oder Parkanlagen) aufhalten.
Münztelefone gibt es kaum noch. Da Kartentelefone jedoch auch in Belgien immer zahlreicher werden, empfiehlt es sich, eine so genannte Telecard zu kaufen. Telefonkarten (Telecartes) gibt es für 5, 10 und 25 EUR an jedem Kiosk, in Postämtern sowie an Automaten und im Zeitschriftenhandel. Mit dem Handy gibt es keine Probleme in Belgien: Über Roaming bieten alle Netzbetreiber über den Euro-Tarif automatisch Zugang zu den Angeboten ihrer belgischen Partner. Allerdings entstehen bei der Mobilfunknutzung höhere Gebühren als im Heimatland. Vorwahl: Deutschland 0049, Österreich 0043, Schweiz 0041, Belgien 0032. Auskunft: Inland 1407, Ausland 1404. Am kostengünstigsten ist die Kommunikation über das Internet, in Hotels, Cafés und einigen öffentlichen Orten häufig gratis zur Verfügung gestellt über W-LAN.
Es gibt keine besonderen Impfungen, die im Zusammenhang mit einer Reise nach Belgien empfohlen werden. Generell ist es sinnvoll, die Standardimpfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes zu überprüfen und ggf. zu vervollständigen. Bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition ist eine Meningokokken-Impfung für Kinder und Jugendliche in Betracht zu ziehen.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Die Netzspannung beträgt wie fast überall in Europa 230 Volt Wechselstrom bei 50 Hertz. Für flache Eurostecker und Konturenstecker (Typ C), die auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz Verwendung finden, ist kein Adapter erforderlich. Für andere Steckertypen braucht man ggf. einen Adapter.
Allgemeiner Notruf: 112, Notarzt und Feuerwehr: 100, Polizei: 101
Neujahr (1. Januar); Ostermontag (März/April); Tag der Arbeit (1. Mai); Christi Himmelfahrt (Mai); Pfingstmontag (Mai/Juni); Nationalfeiertag (21. Juli); Maria Himmelfahrt (15. August); Allerheiligen (1. November); Waffenstillstandstag 1918 (11. November); Weihnachten (25. und 26. Dezember).
Fällt einer dieser Tage auf einen Sonntag, so ist der darauffolgende Montag ein Feiertag. In Flandern ist auch der 11. Juli (Tag der flämischen Gemeinschaft) gesetzlicher Feiertag.
EU-Bürger können Waren zum eigenen Gebrauch zollfrei ein- und ausführen, allerdings sollten die folgenden Richtmengen beachtet werden: Bis zu 800 Zigaretten, 400 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück, 200 Zigarren, 1 kg Tabak sowie 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 60 l Schaumwein, und 110 l Bier kann man problemlos als Eigenbedarf deklarieren.
Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden. Schweizer dürfen bei der Rückreise 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter https://www.zoll.de.
Die Geschäftszeiten der Banken sind Mo-Fr von 9 bis 15.30 Uhr, Postämter sind i.d.R. Mo-Fr von 9 bis 16/17 und Sa von 9 bis 12 Uhr für ihre Kunden da. Die meisten Geschäfte haben Mo-Sa von 9 bis 19 Uhr, Supermärkte Mo-Sa von 9 bis 20 Uhr geöffnet. In Bäckereien und anderen Lebensmittelgeschäften kann man oft auch sonntagvormittags einkaufen.
Homosexualität wird in Belgien von der überwiegenden Bevölkerungsmehrheit, vor allem der jungen Generation, toleriert und akzeptiert. 2003 öffnete Belgien als zweites Land nach den Niederlanden den Weg in die Homo-Ehe. Das Austauschen von gleichgeschlechtlichen Zärtlichkeiten zwischen Männern oder Frauen wie Küssen oder Händehalten in der Öffentlichkeit ruft in der Regel keine diskriminierenden Reaktionen der Gesellschaft hervor. Die Großstadt Brüssel verfügt mit einschlägigen Bars und Clubs über eine lebendige Homosexuellen- und Transvestitenszene.
Staatsangehörige der EU-Länder müssen einen gültigen Reisepass oder Personalausweis mitführen, unterliegen aber keinen Grenzkontrollen. Schweizer benötigen für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen einen gültigen Reisepass bzw. einen Personalausweis (Identitätskarte). Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Obwohl ein Sozialversicherungsabkommen besteht, akzeptieren belgische Ärzte die europäische Krankenversicherungskarte teilweise nicht. Man zahl die Arztrechnung in diesen Fällen zunächst selbst und sollte eine detaillierte Honorarabrechnung verlangen, um den entsprechenden Betrag im Nachhinein von der Krankenkasse erstattet zu bekommen. Es ist empfehlenswert, eine private Zusatzversicherung abzuschließen. Weitere Infos bei den Krankenversicherungen oder im Reisebüro.
Restaurant-Rechnungen enthalten bereits ein Trinkgeld, dennoch rundet man den Betrag bei Zufriedenheit auf. Taxifahrer erhalten kein Extra-Trinkgeld, da dieses ebenfalls schon im Preis einkalkuliert ist. Öffentliche Toiletten können in der Regel gegen eine Gebühr genutzt werden.
Vom Internationalen Flughafen Brüssel (https://www.brusselsairport.be) aus gelangt man mit dem Airport City Express bequem in die Innenstadt. Der City Express fährt bis zu sechs Mal pro Stunde zu den drei Hauptbahnhöfen Gare Centrale, Gare du Nord und Gare du Midi. Außerdem bestehen direkte Zugverbindungen in die größeren Städte Belgiens. Busverbindungen gibt es mit De Lijn (https://www.delijn.be) zum Gare du Nord und zum NATO-Hauptquartier, MIVB/STIB-Busse fahren zu den EU-Institutionen.
Das Fernstraßennetz ist sehr gut ausgebaut. Auf Autobahnen darf maximal 120 km/h gefahren werden, auf Landstraßen 90 km/h. Wenn der Fahrbahnrand mit einer gelben Linie markiert ist, heißt dies, dass in diesem Abschnitt nicht geparkt werden darf. Es ist ratsam, die Grüne Versicherungskarte mitzunehmen, auch wenn dies nicht vorgeschrieben ist.
Amtssprache: Niederländisch, Französisch und Deutsch
Bevölkerung: rund 11,35 Mio. Einwohner
Fläche: 30.528 km²
Hauptstadt: Brüssel (Region Brüssel-Hauptstadt: rund 1,12 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +32
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)
Historischer Umzug „Ommegang" in Brüssel
Februar/März Carnaval de Binche ist Belgiens berühmtester Karneval. Drei Tage lang stehen festliche Paraden und Feuerwerke auf dem Programm (http://www.carnavaldebinche.be).
April Das International Festival of Fantasy Film in Brüssel ist ein Ort voller Zombies, Vampire und allerlei düsterer Gestalten, hält neben Horrorschockern aber auch ein Kinderprogramm und einen Bodypainting-Contest bereit (https://www.bifff.net).
Juni/Juli Im Juli verwandelt sich das Brüsseler Fünfeck in eine riesige Bühne. Ommegang heißt der farbenprächtige Umzug in historischen Kostümen, der schließlich am Grand Place ausklingt (http://www.ommegang.be).
JuliEin weiteres Highlight im Sommer ist das Gentse Feesten, eines der größten Volks- und Folklorefeste Europas (https://gentsefeesten.stad.gent/nl).
September In ganz Belgien wird der Tag des offenen Denkmals mit der Besichtigung von Monumenten begangen, die normalerweise nicht frei zugänglich sind (https://www.openmonumenten.be).
November-Januar In ganz Belgien werden jedes Jahr zur Weihnachtszeit verschiedene Weihnachtsmärkte aufgebaut, wobei die in Brüssel, Brügge, Durbuy, Eupen, Gent, Hasselt, Ieper, Leuven, Lüttich, Oostende und Robertville zu den schönsten gehören.
Belgische Pralinen
Belgische Waffeln
Auf fast jeder Speisekarte in Belgien ist die Vorspeise Salade Liegeoise zu finden. Hierbei handelt es sich um einen Salat aus Kartoffeln, Prinzessbohnen, Knoblauch und wahlweise Ardenner Schinken. Das belgische Nationalgericht sind Moules et frites, fangfrische Miesmuscheln mit Fritten. Als Spezialität des Landes gilt Kaninchen mit Backpflaumen. Weitere typisch belgische Gerichte sind Waterzooi, ein flämischer Geflügel- oder Fischeintopf, Carbonade Flamande, ein Rinder- oder Schweinegulasch, Lapin a la Gueuze, in Bier geschmortes Kaninchen, und Vol-au-vent, ein Hühnerfrikassee mit Blätterteig.
Zum Essen trinkt man besonders gerne Bier; in Belgien gibt es über 500 verschiedene Biersorten. Wer zu seinem Bier nur einen kleinen Snack verzehren möchte, bestellt sich Brot mit belgischem Käse und Radieschen. In Belgien gibt es auch Bierrouten, die zu den verschiedenen Brauereien führen. Zum Dessert werden entweder Brüsseler Waffeln mit Sahne, Spekulatius oder Lebkuchen gereicht. Weltbekannt ist Belgien für seine Schokolade und Pralinen mit Sahne, Krokant, Marzipan oder Likör.
Aufgrund der überschaubaren Größe des Landes gibt es kaum regionale Klimaunterschiede; es herrscht ein typisches Seeklima mit mäßig heißen Sommern und milden Wintern. Durch den Golfstrom gibt es in den Küstenregionen ganzjährig nur geringe Temperaturschwankungen, jedoch kann der Westwind hier vom Atlantik her immer wieder Regen bringen.
Eine Reise nach Belgien ist das ganze Jahr über zu empfehlen, wobei ein Städtetrip im Frühling oder Herbst am schönsten ist; nicht zuletzt, weil zu diesen Jahreszeiten eine Vielzahl von kulturellen Veranstaltungen auf dem Programm steht. Schnee gibt es lediglich in den Ardennen, wo man im Winter wunderbar Langlaufski fahren kann. Die Küstenorte werden sommers wie winters gerne besucht.

Frankreich

Jour de l'an (Neujahr, 1. Januar); Lundi de Pâques (Ostermontag, März/April); Fête du travail (Tag der Arbeit, 1. Mai); Fête de la Victoire (Ende des Zweiten Weltkrieges, 8. Mai); Ascension (Christi Himmelfahrt, Mai); Pentecôte (Pfingsten, Mai/Juni); Fête Nationale de la France (Nationalfeiertag, 14. Juli); Assomption (Mariä Himmelfahrt, 15. August); Toussaint (Allerheiligen, 1. November); Armistice 1918 (Waffenstillstand 1918, 11. November); Noël (Weihnachten, 25. Dezember). Nur im Elsass: Vendredi Saint (Karfreitag, März/April) und Lendemain de Noël (2. Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember).
Polizei (Police): 17, Feuerwehr (Pompiers): 18, Notarzt und Krankenwagen (S.A.M.U.): 15, Zentrale Europäische Notrufnummer (Numéro d'appel d'urgence): 112
Für eine Reise nach Frankreich sind keine speziellen Impfungen vorgeschrieben. In den Sommermonaten (April-Oktober) sollte man aber generell über eine Impfung gegen die durch Zeckenbisse übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nachdenken. Risikogebiete sind hier vor allem die Rheinebene und das Elsass. Bei Reisen an die Mittelmeerküste und nach Korsika ist eine Impfung gegen Hepatitis A sinnvoll.
Darüber hinaus empfiehlt sich vor einer Auslandsreise eine Überprüfung bzw. Auffrischung der Standardimpfungen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza.
In der Gegend um Nizza treten im Spätsommer vereinzelt Fälle von Dengue-Fieber auf. Einen Impfschutz gibt es nicht, hier hilft nur ein ausreichender Mückenschutz.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Viele Museen und andere touristische Einrichtungen sind mittlerweile behindertengerecht ausgestattet. Die oft überfüllten Zügen von Métro und RER sowie das komplette unterirdische Metrosystem in Paris sind jedoch für Menschen mit körperlicher Einschränkung kaum nutzbar. Im Schnellzug TGV gibt es immerhin einen Stellplatz für Rollstühle in den Wagen der 1. Klasse, die vom Rollstuhlfahrer und einer Begleitperson ohne Aufpreis, jedoch mit Reservierung, genutzt werden kann. Hotels und Einrichtungen mit dem Siegel „Tourisme et Handicap" listet die Webseite http://www.tourisme-handicaps.org auf.
Obwohl ein Bediengeld bereits in den Rechnungen enthalten ist („Services inclus") ist es üblich, den Betrag aufzurunden bzw. etwa 10 % des Rechnungsbetrags nach dem Bezahlen auf dem Tisch zu hinterlassen. Auch das Servicepersonal im Hotel und Taxifahrer etc. erwarten ein kleines Trinkgeld.
Frauen können Frankreich sicher und problemlos alleine bereisen. Bestimmte Vorkehrungen sind nicht zu treffen, jedoch sollte man den gesunden Menschenverstand walten lassen und z.B. auf das Trampen ohne Partner verzichten und sich nicht bei Dunkelheit alleine in abgelegenen Gegenden oder Parks aufhalten. Ein besonders aufdringliches Verhalten von Seiten der Männer ist nicht zu erwarten.
Die Ladenöffnungszeiten sind in Frankreich unterschiedlich. In der Regel haben die Geschäfte Mo-Sa von 9 bis 19 Uhr geöffnet, Supermärkte teilweise bis 22 Uhr, manche auch am Sonntag. Der Samstag wird normalerweise wie ein Werktag gehandhabt. Bäckereien öffnen spätestens um 7 Uhr ihre Türen. In kleineren Ortschaften und in der Nebensaison werden auch Mittagspausen eingelegt. Banken im Großraum Paris öffnen Mo-Fr von 9 bis 16.30 Uhr, in anderen Teilen des Landes Di-Sa von 10 bis 12 und von 14 bis 16 Uhr; Postämter sind Mo-Fr von 9 bis 18 und Sa von 9 bis 12 Uhr für ihre Kunden da.
Homosexualität wird in Frankreich von einem Großteil der Bevölkerung, insbesondere der jüngeren Generation, toleriert und akzeptiert. Der Austausch gleichgeschlechtlicher Zärtlichkeiten wie Küssen oder Händehalten in der Öffentlichkeit löst normalerweise keine diskriminierenden Reaktionen aus. Großstädte wie Paris und Marseille verfügen über eine lebendige LGBT-Szene mit einschlägigen Clubs und Bars. Auf der Nationalversammlung am 12.02.2013 in Paris stimmte die klare Mehrheit der Abgeordneten für die „Homo-Ehe" und das Recht auf Adoption für gleichgeschlechtliche Paare.
EU-Bürger und Schweizer müssen bei der Einreise einen Personalausweis bzw. eine Identitätskarte oder einen Reisepass mitführen. Ein Visum ist nicht erforderlich. Bei einem Aufenthalt von über 90 Tagen benötigt man allerdings eine Genehmigung, die bei der jeweils zuständigen Verwaltungsbehörde ausgestellt werden muss. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Deutsche Botschaft
24 rue Marbeau
75116 Paris
Tel.: +33-1-53834500
Fax: +33-1-53834502
E-Mail: info@paris.diplo.de
Web: http://www.paris.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Do 8.30-16.45 Uhr, Fr 8.30-14 Uhr

Österreichische Botschaft
6, Rue Fabert
75007 Paris
Tel.: +33-1-40633063
Fax: +33-145556365
E-Mail: paris-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/botschaft/paris.html
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft und Konsulat
142, rue de Grenelle
75007 Paris
Tel.: +33-1-49556700
Fax: +33-1-49556767
E-Mail: par.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/paris
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
Die medizinische Versorgung in Frankreich ist gut und entspricht modernen Standards. Adressen von Krankenhäusern und ärztlichen Notdiensten erhält man bei Apotheken, in Zeitungen und im Internet. Apotheken erkennt man an einem Schild mit grünem Kreuz. Für Notfälle ist der S.A.M.U. (Service d'aide médicale urgente) zuständig, der unter der Nummer 15 gerufen werden kann. Bürger der EU und Staatsangehörige der Schweiz können sich zwar gegen Vorzeigen der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) behandeln lassen, wobei die Behandlung zunächst aus eigener Tasche gezahlt werden muss und später durch die französische Krankenkasse Caisse Primaire d'Assurance Maladie teilweise erstattet wird. Allerdings ist die Eigenbeteiligung relativ hoch, weshalb es ratsam ist, vorab zusätzlich eine private Auslandsreisekrankenversicherung abzuschließen. die alle Kosten übernimmt.
Generell gilt in Frankreich die 230-Volt-Spannung, es können aber auch die 110-Volt-Anschlüsse vorkommen. Die gängigen Stecker-Typen sind C und E, für letzteren ist ein Adapter notwendig.
Für Reisende aus EU-Ländern bestehen keine Einschränkungen für die Ein- und Ausfuhr von Waren, die für den Eigenbedarf erworben wurden, wohl aber Richtmengen: Für den privaten Verbrauch dürfen 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak und 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, davon max. 60 l Schaumwein, und 110 l Bier pro Person mitgenommen werden.
Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden. Mitgeführte Geldbeträge im Wert von über 10.000 EUR müssen vor der Einreise und auch bei der Ausreise beim französischen Zoll deklariert werden. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Bei Rückreise aus den französischen Überseedepartements (Martinique, Guadeloupe, Réunion und Französisch-Guayana) in die EU gelten dieselben Bestimmungen wie bei Einreise aus einem Nicht-EU-Land: Es dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Zwischenerzeugnisse oder 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter http://www.zoll.de.
Die Autobahnen der Grande Nation sind mautpflichtig. Vor allem an den Wochenenden (Freitagnachmittag und Sonntagabend) und zu Beginn bzw. gegen Ende der Ferien kann es zu langen Staus kommen. Deshalb ist es ratsam, Anfang Juli und Ende August längere Fahrten auf die Werktage zu legen oder auf Nationalstraßen auszuweichen.
Das dichte Schienennetz der staatlichen Eisenbahn SNCF (http://www.sncf.com) läuft überwiegend via Paris. Der Hochgeschwindigkeitszug TGV ist bis spätestens eine Stunde vor Abfahrt reservierungspflichtig. Die Preise für Bahnfahrten richten sich sowohl nach dem Buchungs- als auch nach dem Fahrtzeitpunkt. Allerdings gibt es in abgelegenen Regionen oft keine oder kaum Möglichkeiten, sich mit dem Zug fortzubewegen, dafür werden hier aber alternative öffentliche Verkehrsmittel eingesetzt. Busse der SNCF und der privaten Unternehmen verkehren in ländlichen Gebieten dennoch oft nur einmal am Tag, zwischen den Großstädten häufiger. Bahnreisende sollten darauf achten, dass ihr Reisegepäck mit Namen und Anschrift gezeichnet ist. In vielen Bahnhöfen gibt es keine Möglichkeit der Gepäckaufbewahrung mehr. Auf Bahnhöfen und Flughäfen ist mit verstärkten Gepäck- und Personenkontrollen zu rechnen. Auch an Eingängen (z.B. Museen) kann es zu Handtaschenkontrollen kommen.
Die Promillegrenze liegt wie in Deutschland bei 0,5. Seit Juli 2012 sind alle Auto- und Motorradfahrer dazu verpflichtet, einen Alkohol-Schnelltest im Auto mit sich zu führen; bei Verstoß muss ein Bußgeld entrichtet werden.
Meeresfrüchte, eine französische Delikatesse
Frankreich ist bekannt für seine exquisite Küche. In der Picardie findet man köstliche Gemüsegerichte auf der Speisekarte. Eine Spezialität der Bretagne sind Belon-Austern, verschiedene Krebssorten und Hummer. Bretonische Artischocken sollte man unbedingt kosten. Crêpes, hauchdünne Pfannkuchen, werden entweder mit Käse und Schinken als herzhafte Mahlzeit oder mit Zucker und anderen süßen Zugaben als Nachspeise verzehrt. In der Weinbauregion Loire isst man gerne Wildgerichte oder Flussfische. Getrunken wird hier der eigene Sauvignon Blanc. Trüffelgerichte stehen in Aquitanien auf den Speisekarten. Das Elsass ist bekannt für seine Flamm- und Zwiebelkuchen. Burgund ist berühmt für seine edlen Weiß- und Rotweine. Fisch- und Fleischgerichte werden hier meist mit Weinsaucen serviert. Weinbergschnecken und der Senf aus Dijon sind hierzulande ebenfalls eine Delikatesse. An der französischen Küste wird natürlich hauptsächlich frischer Fisch gegessen. Die Küche der Provence ist geprägt von aromatischen Kräutern. In ganz Frankreich erhält man zum Dessert die weltbekannte Crème Brulée mit Karamellkruste.
Parade beim Karneval in Nizza
Januar Die Route der Monte Carlo Motor Rally führt entlang der Französischen Riviera und durch das Fürstentum von Monaco. Inzwischen gibt es auch eine E-Rallye im Oktober (http://www.acm.mc).
Februar Das Highlight des zwölftägigen Karnevals in Nizza ist der Faschingsdienstag. Blumenkorsos, Fackelzüge und ein großes Feuerwerk sorgen für prächtige Stimmung (http://www.nicecarnaval.com).
Februar/März Große, fantasievolle Figuren aus Orangen und Zitronen kann man bei der Fête du Citron in Menton bewundern (http://www.feteducitron.com).
April Der Marathon de Paris ist einer der größten Marathons in Europa. Start ist auf der Avenue des Champs-Élysées und Ziel ist am Arc de Triomphe (http://www.parismarathon.com).
Mai Viele Berühmtheiten halten sich in diesem Monat in Cannes auf. Das Cannes Film Festival ist eines der ältesten und beliebtesten Film Festivals der Welt (http://www.festival-cannes.com).
Juli Le Grand Tour de France, das bedeutendste Radrennen der Welt, führt durch zahlreiche Städte und Ortschaften des Landes und endet am Champs-Élysées in Paris (http://www.letour.fr).
Dezember Ganz Lyon leuchtet bei der Fête des Lumières (https://www.fetedeslumieres.lyon.fr).
Aufgrund der geografischen Ausdehnung zwischen Mittelmeer, europäischem Festland und Atlantik sowie der verschiedenen Landschaftstypen ist das Klima Frankreichs regional unterschiedlich. Milde, regenreiche Winter und heiße, trockene Sommer sind für die Mittelmeerküste typisch. Die beste Reisezeit reicht hier vom Frühjahr bis in den Spätherbst. Maritimes Klima mit ganzjährigen Niederschlägen sowie mäßig warmen Sommer- und kühlen Wintermonaten prägt die Atlantikküste und die Kanalzone. Dort dominieren feuchte Meeresluft und kräftige Winde das gesamte Jahr über. Wetterfeste Kleidung sollte unbedingt mitgebracht werden.
Das Zentrum und der Osten des Landes werden von einem Übergangsklima mit kalten, schneereichen Wintern und heißen Sommern bestimmt. Schönste Reisezeit für Wintersportler sind die Monate Dezember bis März und für Wanderer der Frühling und der Herbst. Wenn auch in Frankreich zwischen der zweiten Juli- und der letzten Augustwoche Ferienzeit ist, werden Unterkunftsmöglichkeiten knapp.
Amtssprache: Französisch
Bevölkerung: rund 67 Mio. Einwohner
Fläche: 543.965 km² (ohne Übersee-Departements)
Hauptstadt: Paris (rund 2,1 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +33
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)

Niederlande

Die Einrichtungen für Behinderte gehören zu den vorbildlichsten in Europa. Informationen gibt es bei niederländischen Fremdenverkehrsämtern oder speziellen Einrichtungen. „Reiswijzer voor gehandicapten" heißt eine niederländische Broschüre, erhältlich bei: Stichting Informatie voorziening Gehandicapten Nederland (Zakkendragershof 34-44, Postbus 70, 3500 AB Utrecht, Tel.: +31-30-316416).
Obwohl für Angehörige der EU Grenzkontrollen entfallen, ist die Mitnahme eines Reisepasses oder Personalausweises unabdingbar. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Europäische Staatsangehörige außerhalb der EU benötigen zur Einreise bis zu einem Aufenthalt von 90 Tagen einen gültigen Reisepass.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Landesweiter Notruf: 112
Vorwahl: Deutschland 0049, Österreich 0043, Schweiz 0041, Niederlande 0031. Auskunft: Inland 118 (automatisch, 0,40 EUR pro Anruf), 0900-8008 (Telefonistin, 1 EUR pro Anruf, höchstens 3 Auskünfte), international 060418. Öffentliche Telefone sind fast nur noch Kartentelefone, für die man die so genannte KPN Telefoonkaart braucht, die es an Zeitungskiosken und in Postämtern zu kaufen gibt. Das eigene Handy funktioniert in den Niederlanden problemlos und ist durch den. Die vielen unterschiedlichen Betreibergesellschaften liefern sich einen Tarifkampf, so dass die Gebühren häufig wechseln. Mobilfunkanbieter sind z.B. T-Mobile (https://www.t-mobile.nl), Orange (https://www.orange.com), KPN Mobile (https://www.kpn.com) und Telfort (https://www.telfort.nl).
Frauen können in den Niederlanden sicher und problemlos alleine reisen. Außergewöhnliche Vorsichtsmaßnahmen sind nicht zu treffen. Allgemeine Gefahrensituationen wie Trampen ohne Partner oder nächtliche Spaziergänge allein auf der Straße oder im Park sind - wie in anderen europäischen Ländern auch - zu vermeiden.
Nieuwjaar (Neujahr, 1. Januar); Goede Vrijdag (Karfreitag, März/April); Pasen (Ostern, März/April); Koningsdag (Königstag, 27. April); Bevrijdingsdag (Befreiungstag, 5. Mai); Hemelvaartsdag (Christi Himmelfahrt, Mai); Pinksteren (Pfingsten, Mai/Juni); Kerstmis (Weihnachten, 25. & 26. Dezember).
In Cafés, Restaurants, Hotels und Taxis sollte man den Betrag großzügig aufrunden. Taxifahrer erwarten etwa 10 % des Fahrpreises. Selbstverständlich freuen sich Kellner und Zimmermädchen immer über einen (wohlverdienten) finanziellen Bonus.
Als erstes Land der Welt führten die Niederlande im April 2001 die gleichgeschlechtliche Ehe ein. Auch Kinder dürfen seither von gleichgeschlechtlichen Ehepartnern adoptiert werden. Homosexualität wird von der überwiegenden Bevölkerungsmehrheit, vor allem der jungen Generation, toleriert und akzeptiert. Das Austauschen gleichgeschlechtlicher Zärtlichkeiten wie Küssen oder Händehalten in der Öffentlichkeit ruft in der Regel keine diskriminierenden Reaktionen der Gesellschaft hervor. Großstädte wie Amsterdam und Rotterdam verfügen mit einschlägigen Bars und Clubs über eine lebendige Homosexuellen- und Transvestitenszene.
Deutsche Botschaft
Groot Hertoginnelaan 18-20
2517 EG Den Haag
Tel.: +31-70-3420600
Fax: +31-70-3651957
E-Mail: ambduits@euronet.nl
Web: https://niederlande.diplo.de

Österreichische Botschaft
Van Alkemadelaan 342
2597 AS Den Haag
Tel.: +31-70-3245470
Fax: +31-70-3282066
E-Mail: den-haag-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-den-haag

Schweizerische Botschaft
Lange Voorhout 42
2514 EE Den Haag
Tel.: +31-70-3642831
Fax: +31-70-3561238
E-Mail: thehague@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/denhaag
Banken: Mo 13-16 Uhr, Di-Fr 9-16 Uhr, größere Filialen bis 17 Uhr. Postämter Mo-Fr 9-17, größere Filialen Sa 9-12 Uhr. Geschäfte: Mo-Fr 8.30/9-18/18.30 Uhr, Sa 8.30/9-16/17Uhr, Mo ab 13, Do oder Fr bis 21 Uhr. Aufgrund eines neuen Ladenschlussgesetzes, das längere Öffnungszeiten und den Verkauf am Sonntag genehmigt, haben viele größere Geschäfte und Lebensmittelketten abends länger geöffnet. Museen haben keine einheitlichen Zeiten. Im Allgemeinen sind sie am Montag geschlossen.
Es gibt keine besonderen Impfvorschriften für die Niederlande. Generell empfiehlt sich aber eine Überprüfung bzw. Auffrischung der Standardimpfungen (Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza). Bei einem längeren Aufenthalt bzw. besonderer Exposition ist eine Meningokokken-Impfung für Kinder und Jugendliche in Erwägung zu ziehen.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
EU-Bürger können Waren zum eigenen Gebrauch zollfrei ein- und ausführen, allerdings sollten die Höchstmengen beachtet werden: Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Innerhalb der EU gelten folgende Richtmengen: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück, 200 Zigarren, 1 kg Tabak und 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, davon max. 60 l Schaumwein, und 110 l Bier. Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter http://www.zoll.de.
Bürger der EU werden im Krankheitsfall nach Vorlage der Europäischen Krankenversichertenkarte (EHIC) kostenlos behandelt. Wird sie einmal nicht akzeptiert, so muss man sofort bezahlen und erhält gegen Quittung die Kosten von seiner Krankenkasse in der Regel erstattet. Für Reisende außerhalb der EU, aber auch EU-Bürgern, empfiehlt sich der Abschluss einer privaten Reisekrankenversicherung, wenn man nicht privat krankenversichert ist, um unabhängiger und flexibler in der Arztwahl zu sein. Apotheken haben Mo-Fr 8-18, Sa 9-18 und zuweilen auch So 11-12 und 17-18 Uhr geöffnet. Eine Liste mit den wechselnden Bereitschaftsdiensten liegt in allen Apotheken und vielen VVV-Auskunftsbüros aus.
Die Netzspannung beträgt 230 Volt Wechselstrom. Es werden dieselben Steckertypen (C und F) wie in Deutschland und Österreich verwendet; für den in der Schweiz auch gebräuchlichen dreipoligen Rundstecker (Typ J) wird ein Adapter benötigt.
Das niederländische Straßennetz ist ausgezeichnet und auch die Eisenbahn- und Buslinien sind gut ausgebaut. Viele Urlauber bevorzugen als Fortbewegungsmittel das Auto: Die Entfernungen sind nicht groß, das Netz der Autobahnen und Schnellstraßen ist dicht. Darüber hinaus sind Autobahnen nicht mautpflichtig, lediglich der Kiltunnel bei Dordrecht, der Westerscheldetunnel in der Provinz Zeeland und die Prins-Willem-Alexander-Brücke bei Tiel kosten eine kleine Gebühr. Auf Autobahnen darf man 130 km/h, in Ortschaften 50 km/h und außerhalb 80 km/h fahren. Die Promillegrenze liegt bei 0,5. Verstöße gegen Verkehrsregeln werden hart geahndet, auch bei Falschparkern ist die Polizei schnell mit der Parkkralle vor Ort. Gelbe Markierungen an Bordsteinen bzw. am Fahrbahnrand weisen auf ein Parkverbot hin.
Die niederländische Bahn (http://www.ns.nl) bedient mit dichten Taktzeiten fast alle Orte des Landes. Wo der Zug nicht hinkommt, übernehmen Regionalbusse den Weitertransport. Es gibt attraktive Angebote für Besucher, z.B. Tagesnetzkarten für das ganze Land. Die Nahverkehrssysteme in den großen Städten sind sehr gut ausgebaut. Die ehemalige Streifenkarte (Nationale Strippenkaart) wurde von der OV-Chipkaart, einer elektronisch aufladbaren Fahrkarte abgelöst, die für Busse, Straßen- und U-Bahnen sowie für Züge innerhalb der Stadtgrenzen in allen Städten der Niederlande gilt. Erhältlich ist die Karte an Bahnhöfen, Kiosken und in zahlreichen Supermärkten (https://www.ov-chipkaart.nl). Etliche Fähren verkehren über die Binnengewässer und zu den Westfriesischen Inseln (https://www.teso.nl/de).
Ideal ist das Land mit 15.000 km Radwegen auch für Fahrradfahrer. Das Fahrrad oder „fiets", wie es hier heißt, ist allgegenwärtig. Es erweist sich als praktisches Fortbewegungsmittel, die zahlreichen Fahrradwege sind überwiegend in hervorragendem Zustand. Auf vielen Fähren ist die Fahrradmitnahme selbstverständlich. Zu beachten ist allerdings, dass manche Fähren nur an Wochenenden und in der warmen Jahreszeit verkehren. Auch in der Bahn, wo es großzügige Stellplätze gibt, ist die Fahrradmitnahme samt Anhänger in fast allen Zügen möglich. Spontane Radtouren allein oder mit der ganzen Familie gestalten sich daher recht unkompliziert. Aber Achtung: Es gibt auch Sperrzeiten für die Fahrradmitnahme, meist von Montag bis Freitag zu den geschäftlichen Stoßzeiten.
Die niederländische Küche war schon immer einfach und gesund: Fisch und Meeresfrüchte in allen Variationen, frisches Obst und Gemüse und nicht zu vergessen die zahlreichen Käsespezialitäten, für die das Land in aller Welt bekannt ist. Zum Abschluss einer Mahlzeit wird immer das „kopje koffie" (Tasse Kaffee) getrunken, das mehrmals zu jeder Tageszeit serviert wird. Für die kleine Mahlzeit zwischendurch sind die leckeren „pannekoeken" (Pfannkuchen) mit „stroop" (Sirup) zu empfehlen. Im Winter isst man vor allem „stamppot", einen Eintopf mit Grünkohl und Speck, und trinkt dazu einen starken Genever (Wacholderschnaps), der auch vorzüglich wärmt. Natürlich hat jede Region zusätzlich ihre eigenen Spezialitäten, an der Küste füllt das Meer die Speisekarte. Wer typisch niederländisch essen gehen möchte, sollte nach dem Schild „Neerlands Dis" Ausschau halten: einer weiß-blauen Suppenschüssel.
Amtssprache: Niederländisch, Friesisch (Provinz Friesland)
Bevölkerung: rund 16,8 Mio. Einwohner
Fläche: 41.528 km² (18,41 % Wasser)
Hauptstadt: Amsterdam (rund 800.000 Einwohner, im Großraum 1,1 Mio.)
Landesvorwahl: +31
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)
Ganz allgemein herrscht in den Niederlanden ein maritimes Klima mit mäßigen Sommern und milden Wintern. Da das Wetter in allen Regionen nicht gerade beständig ist und schnell und häufig umschlägt, sollte man auch auf längere Regenperioden und steife Meeresbrisen gefasst sein. Relativ stabil ist das Wetter im Osten und Süden des Landes. Im Westen dagegen ist es wegen der Nähe zum Meer ziemlich stürmisch und wechselhaft. Auch im Sommer weht stets ein kühles Lüftchen und die Temperaturen steigen kaum über 27 °C. Dafür wird es im Winter selten richtig kalt. Temperaturen unter 0 °C sind eher die Ausnahme.
Die meisten Touristen zieht es im Sommer in die Niederlande, weshalb Städte und Strände dann oft hoffnungslos überfüllt sind. Weniger überlaufen, aber genauso attraktiv präsentiert sich das Land im Frühling, wenn Tulpen und Obstbäume blühen. Ins Reisegepäck gehören immer ein warmer Pulli, die Regenjacke und je nach Jahreszeit eine dicke oder dünnere windabweisende Jacke.
März-Mai Im Keukenhof in Lisse ist eine paradiesische Blumenausstellung zu bestaunen (http://www.keukenhof.nl).
27. April Im ganzen Land feiert man den Koningsdag, den Nationalfeiertag der Niederlande.
Mai Am Nationalen Molendag können viele Windmühlen des Landes besichtigt werden (http://www.nationalemolenengemalendag.nl).
Mai/Juni Auf dem Programm des legendären Holland Festivals in Amsterdam stehen die schönsten Opern, Konzerte sowie Schauspiel- und Tanzaufführungen (http://www.hollandfestival.nl).
Juni Ronde om Texel, d.h. Runde um die Insel Texel, ist die größte Katamaran-Regatta der Welt (http://www.roundtexel.com).
Juli Der Zomercarnaval in Rotterdam, der mit einer spektakulären Straßenparade gefeiert wird, ist ein beliebtes Festival (http://www.zomercarnaval.nl).
September Landesweit wird der Tag des offenen Denkmals begangen (http://www.openmonumentendag.nl).
November Auf dem Crossing Border Festival in Den Haag treten Dichter und Musiker auf (http://www.crossingborder.nl).
GB-LE01

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Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

Hinweis Fähre:

Die Unterbringung auf der Nachtfähre kann in Kabinen mit Etagenbetten erfolgen.

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis zu Reisen in „Corona-Zeiten“:

Bitte beachten Sie, dass wir die aufgeführten Leistungen einer Reise nur dann bzw. in dem Rahmen erbringen können, wie es die behördlichen Vorschriften in Deutschland und in Ihrem Urlaubsland rechtlich zulassen. Davon können unmittelbar von uns angebotene Leistungsbestandteile betroffen sein (z.B. eingeschränkte Poolnutzung, Menü statt Buffet), aber auch Einschränkungen bei der Einreise (z.B. vorgeschriebene Fieber- oder Corona-Tests) sowie allgemein vor Ort (z.B. Maskenpflicht in Geschäften oder eingeschränkter Zutritt zu Sehenswürdigkeiten). Ihre gesetzlichen Gewährleistungsansprüche bleiben hiervon unberührt. 
 

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

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