Faszinierende Blumenriviera

Monaco, Nizza, Cannes + Exotischer Garten Pallanca

Es gibt nicht viele Städte, die auf Anhieb einen ganzen Regenbogen von bunten Bildern im Kopf hervorrufen, wenn man nur Ihren Namen hört. Nizza zum Beispiel lässt palmenbestandene Strandboulevards erscheinen, beim Stichwort Cannes flanieren die Weltstars der Kinogeschichte in Galaroben am inneren Auge vorüber. 

Hört man Genua, denkt man unwillkürlich an die großen Seefahrer der Neuzeit und Christoph Kolumbus, den berühmtesten Sohn der Stadt. Monaco projiziert das Jetset-Leben der Reichen und Schönen auf unsere innere Leinwand, die auf Ihren Yachten im Hafen in der Sonne dümpeln. Und bei Sanremo denken nicht nur Sportfans an legendäre Radrennen und an die prächtige Hauptstadt der Blumenriviera.

Ob all diese Bilder wohl nur idealisierte Klischees sind oder ob sie von der Realität gar noch übertroffen werden? Sie brauchen nur diese eine atemberaubend schöne Woche, um das und mehr mit eigenen Sinnen herauszufinden. Denn alle diese Traumorte liegen nur einen Steinwurf voneinander entfernt. Aber nicht nur die genannten Städte, sondern auch der idyllische Gardasee und die vom milden Klima mit Blütenpracht so reich gesegnete Landschaft rund um Ihren Urlaubsort Santo Stefano al Mare stehen auf Ihrem Besichtigungs- und Erholungsprogramm. Beim Besuch im Olivenbaum-Museum und dem exotischen Garten Pallanca nehmen Hobbygärtner zudem noch wertvolle Tipps mit nach Hause. Alle mit weniger grünem Daumen nutzen die Zeit für eigene Entdeckungen an diesem verzauberten Fleckchen Erde.

  • Monaco, Nizza und Cannes entdecken
  • Exotischer Garten Pallanca

Programm

1. Tag: Anreise

Im bequemen Reisebus fahren Sie zur Zwischenübernachtung in den Raum Gardasee.

2. Tag: Genua - Santo Stefano al Mare

Zunächst erreichen Sie Genua. Bei Ihrem individuellen Aufenthalt haben Sie Zeit für einen Bummel über die Prachtstraßen Le Strade Nuove mit ihren Renaissance- und Barockbauten. Anschließend fahren Sie weiter in Ihren Urlaubsort Santo Stefano al Mare.

3. Tag: Menton - Monaco

Ihr heutiger Ausflug führt Sie nach Menton und Monaco. Mit Ihrer örtlichen Reiseleitung erkunden Sie am Vormittag Menton, den östlichsten französischen Ort der Côte d’Azur, der mit einem besonders milden Klima gesegnet ist. Das Fürstentum Monaco - der zweitkleinste Staat der Erde - ist dann am Nachmittag ihr Ziel. Sehen Sie am bekannten Place du Casino das berühmte Casino von Monte-Carlo, das Hôtel de Paris und die prunkvolle Oper und genießen Sie außerdem einen Bummel durch die Altstadt Monacos, in der sich auch der Fürstenpalast befindet.

4. Tag: Freizeit oder Imperia und Cervo (fak.)

Der heutige Tag steht zu Ihrer freien Verfügung, wie wäre es mit etwas Entspannung am Strand? Oder Sie begleiten uns auf den fakultativen Ausflug nach Imperia und Cervo mit örtlicher Reiseleitung und Besuch des Olivenbaum-Museums. Imperia ist eine italienische Hafenstadt, die aus den Gemeinden Porto Maurizio und Oneglia besteht. Sehenswert ist die zentral gelegene Via Bonfante mit ihren Arkaden und die Galleria Isnardi und Degli Orti, in denen sich die elegantesten Geschäfte der Stadt befinden. Auch der Dom von San Maurizio gehört natürlich zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Die Gemeinde Cervo gehört zur Vereinigung "I borghi più belli d'Italia" - Die schönsten Dörfer Italiens. Die Altstadt Cervos liegt auf einem Bergsporn und hat ihren ur­sprünglichen mittelalterlichen Charakter bewahrt. Aufgrund der steilen und verwinkelten Gassen ist sie fast durch­gän­gig als Fußgängerzone ausgewiesen.

5. Tag: Nizza - Cannes

Ihre örtliche Reiseleitung zeigt Ihnen heute Nizza und Cannes. Durch die wechselhafte Vergangenheit gibt es in Nizza, der Hauptstadt der Côte d'Azur, ein reiches architektonisches Erbe sowie viele kulturelle Einrichtungen. Davon zeugt nicht nur die Altstadt Nizzas als Botschafterin der sardischen Baukunst, sondern auch die Paläste und Schlösser im reinsten Barockstil und die Vielzahl an Museen und Kunstgalerien. Der Badeort Cannes hingegen ist vor allem für die jährlich hier stattfindenden Filmfestspiele und für seine Flaniermeile Boulevard de la Croisette bekannt. Le Suquet, die Altstadt von Cannes, ist eine weitere Sehenswürdigkeit, die man nicht verpassen darf, nachdem hier die meisten historischen und kulturell interessanten Besucherziele zu finden sind. Als Frankreichs größter innerstädtischer Park gilt der Friedhof von Cannes, der Cimetière du Grand Jas, auf dem unter anderem so bekannte Persönlichkeiten wie Martine Carol, Klaus Mann oder Lily Pons bestattet wurden.

6. Tag: Sanremo - Bordighera - Exotischer Garten Pallanca

Ausflug nach Sanremo, der „Blumenstadt“, und Bordighera mit seiner malerischen Altstadt und der reichhaltigen, mediterranen Flora. Am Nachmittag besuchen Sie den Exotischen Garten Pallanca. Den Besucher erwartet hier eine schier unglaubliche Sammlung von Kaktusgewächsen und Sukkulenten. Über 3.000 Arten mit etwa 30.000 Exemplaren sind hier auf Terrassen angeordnet, die einen wunderschönen Ausblick über das Meer bieten. Die älteste Pflanze des Gartens ist mit ihren rund 300 Lebensjahren auch eine der ältesten Kakteen der Welt. 

7. Tag: Fahrt zur Zwischenübernachtung

Nach dem Frühstück brechen Sie auf zur Fahrt zur Zwischenübernachtung am Gardasee.

8. Tag: Heimreise

Heute treten Sie mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck die Heimreise an.

ab839 

4*-Hotel Residenza Aregai Marina

Lage

Das Hotel liegt direkt am Strand an der Marina von Santo Stefano al Mare und es ist nur 750 m vom Zentrum des Ortes entfernt. San Remo erreicht man in nur 15 km.

Zimmer

Die 106 elegant ausgestatteten Zimmer verfügen über Sat-TV, Klimaanlage, Safe, Telefon und Free Wifi sowie Bad mit Dusche oder Badewanne.

Hoteleinrichtgung

Das Haus besitzt ein Restaurant mit Panoramablick auf die ligurische Riviera, eine Lounge Bar und  Konferzenräume. Der Privatstrand des Hotels verfügt eine Kioskbar direkt am Meer und ist nur durch eine Wiese vor dem Hotel zu erreichen. Ein Tennisplatz (saisonal geöffnet) rundet das Angebot ab. 

Weitere Informationen finden Sie unter www.aregaimarina.it/de/.

PDF-Download (Hotel-Information)
ab839 

Beförderung

  • Transfer ab/an Haustür
  • Fahrt im modernen Reisebus

Hotels & Verpflegung

  • 1 Übernachtung im 3*-Hotel im Raum Gardasee
  • 5 Übernachtungen im 4*-Hotel Residenza Aregai Marina in Santo Stefano al Mare
  • 1 Übernachtung im 3*-Hotel im Raum Gardasee
  • 7 x Frühstück
  • 7 x Abendessen

Ausflüge & Besichtigungen

  • Stadtführungen: Menton, Monaco, Nizza und Cannes mit örtlicher Reiseleitung
  • Ausflug: Sanremo und Bordighera
  • Aufenthalt: Genua
  • Eintritt: Exotischer Garten Pallanca

Zusätzlich inklusive

  • Kurtaxe und Einfahrtsgenehmigung
  • sz-Reiseleitung

ab839 

Zielland

Italien

EU-Notruf: 112; Rettungsdienst, Erste Hilfe: 118; Nationale Polizei: 113; Feuerwehr: 115.
Frauen, die alleine reisen, müssen in Italien keine besonderen Sicherheitsvorkehrungen treffen, sofern sie z.B. auf nächtliche Spaziergänge alleine in einsamen Gegenden oder auf das Trampen ohne Begleitung verzichten. Wer dem gängigen Klischee der italienischen Männer – groß, blond, schlank – entspricht, sollte sich aber insbesondere in Touristengebieten auf Pfiffe, Rufe, Gaffen und sonstige Gesten einstellen.
Die öffentlichen Telefonzellen sind fast nur noch mit Kartentelefonen ausgerüstet. Die Telefonkarten (scheda telefonica) gibt es in Kiosken, Postfilialen, Tankstellen und Tabakläden. Vorwahl Schweiz 0041, Österreich 0043, Deutschland 0049. Vorwahl Italien 0039. Die Ortsvorwahl ist in Italien immer Teil der Festnetznummer. Handynummern haben keine Anfangsnull. Mobiltelefone funktionieren problemlos, Internetverbindungen gibt es in den meisten Hotels und in Internetcafés, die in den meisten Städten und Ferienorten zu finden sind.
Kontaktadressen und Tipps in der Schweiz: Mobility International Schweiz, Rötzmattweg 51, 4600 Olten, Tel.: +41-62-2126740, E-Mail: info@mis-ch.ch, http://www.mis-ch.ch/home. Unterstützung bietet auch das Reisebüro für Behinderte, Procap Reisen, Frohburgerstraße 4, 4600 Olten, Tel.: +41-62-2068830, reisen@procap.ch, http://www.procap-reisen.ch. In Deutschland: Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. (BSK), Altkrautheimer Straße 20, 74238 Krautheim, Tel.: +49-6294-42810, Fax: +49-6294-428179, http://www.bsk-ev.org, zentrale@bsk-ev.org.
Capodanno (Neujahr, 1. Januar); Epifania (Heilige Drei Könige, 6. Januar); Lunedì dell'Angelo (Ostermontag, März/April); Liberazione Italia (Tag der Befreiung, 25. April); Festa del lavoro (Tag der Arbeit, 1. Mai); Festa della Repubblica Italia (Tag der Republik, 2. Juni); Ferragosto (Tag des Augustus/Mariä Himmelfahrt, 15. August); Tutti i santi (Allerheiligen, 1. November); Immacolata Concezione (Mariä Empfängnis, 8. Dezember); Natale (Weihnachten, 25. Dezember); Santo Stefano (Stefanstag, 26. Dezember).
Karfreitag und Pfingstmontag sind keine Feiertage. Nur in Südtirol ist der Pfingstmontag ein Feiertag.
Homosexuelle Männer und Frauen werden in Italien noch heute von der Bevölkerungsmehrheit diskriminierend behandelt und häufig auch abschätzig mit Spottnamen bezeichnet, auch wenn Antidiskriminierungsgesetze bestehen. Lediglich die wenigen Intellektuellen unter ihnen können sich Gehör und Achtung für ihre Lebensweise verschaffen. Das Austauschen von Zärtlichkeiten wie Händehalten und Küssen ist in der Öffentlichkeit verpönt und stößt auf Ablehnung. Nur in Großstädten wie Mailand oder Neapel gibt es eine offizielle Transvestiten- und Schwulenszene. Neueste Errungenschaft: Im Februar 2016 beschloss der italienische Senat mit großer Mehrheit die Anerkennung homosexueller Lebenspartnerschaften.
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Geldbeträge über 10.000 EUR müssen auf Befragen mündlich angegeben und einige geschützte Korallen-, Tier- und Pflanzenarten dürfen aufgrund des Washingtoner Abkommens weder ein- noch ausgeführt werden. Für Tabakwaren und Alkohol gelten innerhalb der EU folgende Richtmengen: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück, 200 Zigarren, 1 kg Tabak sowie 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, darunter max. 60 l Schaumwein, und 110 l Bier.
Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie andere Waren bis zu einem Wert von 300 EUR bzw. 430 EUR, falls die Anreise per Schiff oder Flugzeug erfolgt, zollfrei eingeführt werden.
Bei der Rückreise in die Schweiz dürfen Personen über 17 Jahre 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). In Italien müssen Käufer von gefälschten Markenartikeln (Jeans Taschen, Sonnenbrillen etc.) mit hohen Geldbußen rechnen. Die Zollbehörden gehen zunehmend strenger gegen Produkte von Markenpiraten vor.
Für Livigno, Campione d'Italia sowie den zu Italien gehörende Teil des Luganer Sees gelten gesonderte Zollbestimmungen bei der Ausreise: Personen über 17 Jahre dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen (Jugendliche unter 15 Jahren: 175 EUR, Flug- und Schiffsreisende: 430 EUR).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter http://www.zoll.de.
Es gibt keine besonderen Impfvorschriften für Italien. Die Standardimpfungen (gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza) sollten aber vor Antritt einer Reise überprüft und bei Bedarf erweiteret werden.
Bei besonderer Exposition (z.B. im Falle von Hygienemängeln, unzureichender medizinischer Versorgung, besonderen beruflichen/sozialen Kontakten, aktuellen Ausbrüchen etc.) kann eine Impfung gegen Hepatitis A (besonders in südlichen Landesteilen) und B sinnvoll sein.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Postämter sind i.d.R. Mo-Fr 8.30-13.30 Uhr und Sa 8.30-11.30 Uhr geöffnet. Die Kernzeiten der Banken liegen zwischen Mo-Fr 8.30-13 Uhr, wobei manche eine Stunde länger und z.T. auch am Samstagvormittag arbeiten. Geschäfte sind Mo-Sa 9.30-12.30 und ca. 15.30-19.30 Uhr, in Süditalien jeweils eine halbe Stunde länger für ihre Kunden da, viele Geschäfte im Zentrum der Städte auch sonntags und abends, große Einkaufszentren oft durchgehend Mo-Sa 10-21/22 Uhr. Museen können normalerweise Di-So von 9-17 Uhr besucht werden; Mo ist meist Ruhetag. Kirchen sind während der Mittagszeit oft geschlossen und auch während der Gottesdienste ist keine Besichtigung möglich.
Trinkgeld ist in Italien für viele Dienstleistungen angebracht, z.B. für Zimmerpersonal, Kofferträger, Taxifahrer und Fremdenführer. In Restaurants gibt man bis zu 10 Prozent des Rechnungsbetrags.
Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten in Italien einen gültigen Personalausweis bzw. eine Identitätskarte oder einen Reisepass. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Deutsche Botschaft
Via San Martino della Battaglia 4
00185 Rom
Tel.: +39-06-492131
Fax: +39-06-4452672
E-Mail: info@rom.diplo.de
Web: http://www.rom.diplo.de/Vertretung/rom/de/Startseite.html
Öffnungszeiten: Mo-Mi, Fr 9-12 Uhr, Do 9-12 u. 14-16 Uhr

Österreichische Botschaft
Via Pergolesi 3
00198 Rom
Tel.: +39-06-8440141
Fax: +39-06-8543286
E-Mail: rom-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/rom.html
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft
Via Barnaba Oriani 61
00197 Rom
Tel.: +39-06-809571
Fax: +39-06-8088510
E-Mail: rom.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/roma
Öffnungszeiten: Mo-Do 8-13 u. 14-17.30 Uhr, Fr 8-13 Uhr
Die Stromspannung beträgt fast überall 230 Volt, manchmal auch nur 50 Volt. Es werden Stecker vom Typ L und C verwendet, letztere finden auch im deutschsprachigen Raum Verwendung. Da auch andere Steckertypen (z.B. F oder E) vorkommen, empfiehlt sich die Mitnahme eines Reiseadapters, den man notfalls auch vor Ort erwerben kann.
Die medizinische Versorgung in Italien ist sehr gut. Kostenlose erste Hilfe bieten die Notaufnahmen der Krankenhäuser. In jedem Fall empfiehlt sich die Mitnahme der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) sowie der Abschluss einer Reisekrankenversicherung, die auch einen medizinisch notwendigen Rücktransport abdeckt.
Die Küstenstraße Amalfitana bei Salerno
Italien verfügt über ein gut ausgebautes Bus- und Bahnliniennetz. Verspätungen sind jedoch insbesondere bei der staatlichen Eisenbahn Ferrovie dello Stato (FS) an der Tagesordnung. Die Tickets für Zugfahrten sind sehr günstig, lediglich für IC- und ICE-Züge gelten Aufpreise. Fahrscheine müssen vor dem Einstieg am Automaten entwertet werden. Schneller unterwegs ist man mit den zahlreich verkehrenden Bussen, die auch in entlegene Regionen und Dörfer fahren. Busfahrkarten sind z.B. in Bars und Tabacchi-Geschäften erhältlich.
Für die Nutzung italienischer Autobahnen fällt eine Maut an und zur Hauptverkehrszeit kann es zu längeren Warteschlangen an den Zahlstellen kommen. Verkehrssünden, vor allem das Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit, aber auch Alkohol oder Drogen am Steuer sowie Telefonieren mit dem Handy, werden mit hohen Strafen belegt. Auf Autobahnen und größeren Überlandstraßen muss auch bei Tag das Abblendlicht eingeschaltet werden. Auch in Italien ist das Mitführen einer Warnweste im Auto vorgeschrieben.
Sizilien ist mit dem Festland durch Fähren, z.B. von Neapel oder Villa San Giovanni, verbunden. Nach Sardinien gelangt man von Neapel, Livorno, Genua oder Civitavecchia. Innerhalb von Rom, Mailand und Neapel bewegt man sich am schnellsten mit der U-Bahn fort, in anderen Großstädten wird der öffentliche Nahverkehr mit Bussen und Trambahnen bedient. Mit einem Ticket können alle öffentlichen Verkehrsmittel einer Stadt genutzt werden.
Abgesehen von den Alpen und dem Apennin herrscht in Italien ein mediterranes Klima, wobei es regionale Unterschiede gibt. Die Wintermonate sind kalt bis mäßig warm und es regnet häufig, in den Alpen schneit es. In den trockenen Sommermonaten wird das Wetter hauptsächlich von den heißen Winden aus Nordafrika beeinflusst, welche die Temperaturen in Süd- und Mittelitalien nicht selten über die 35 °C-Marke treiben. Für Aktivurlaube und Städtetrips eignen sich der Frühling und Herbst am besten, Wintersportler kommen von Dezember bis März auf ihre Kosten und Badeurlauber aalen sich von Juni bis September an den herrlichen Stränden der Italienischen Adria und Riviera.
Was die Mode betrifft, ist in Italien alles erlaubt, jedoch sollte man beim Besuch von Kirchen und Klöstern keine schulterfreien Tops, kurzen Hosen/Röcke oder Strandkleidung tragen. Auch beim Bummel durch die Altstadt ist ein allzu freizügiger Kleidungsstil nicht angebracht; manche Kommunen erheben dafür sogar ein Bußgeld.
April-Oktober Auf dem Programm des Bologna Festivals stehen zahlreiche Konzerte klassischer und zeitgenössischer Musik (http://www.bolognafestival.it).
Mai-Juni Maggio dei Monumenti ist die wichtigste Veranstaltung in Neapel. Während dieser Zeit haben zahlreiche Kirchen, Paläste und Privatvillen geöffnet, die normalerweise vor der Öffentlichkeit verschlossen bleiben.
Juni-September Veronas Opernfestspiele werden in der Arena di Verona ausgetragen (http://www.arena.it).
Juli-August Kammermusik ist auf der Musikwoche in Siena zu hören (http://www.chigiana.it).
In Torre del Lago findet das Puccini Festival statt (http://www.puccinifestival.it).
August Ein einmaliges Opernerlebnis garantiert das Rossini Opera Festival in Pesaro (http://www.rossinioperafestival.it).
November-Dezember Ein besonderes Highlight ist auch das Torino Film Festival (http://www.torinofilmfest.org).
Amtssprache: Italienisch, regional auch: Deutsch und Ladinisch in Trentino-Südtirol, Französisch im Aostatal und Slowenisch in den Provinzen Triest und Görz
Bevölkerung: rund 60 Mio. Einwohner
Fläche: 301.277 km²
Hauptstadt: Rom (rund 2,7 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +39 (Ortsvorwahl mit 0 für das Festnetz, ohne 0 für Handys)
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)
Pasta mit Tomaten und Oliven
Ein typisch italienisches Abendessen besteht in der Regel aus vier Gängen. Folgende Vorspeisen muss man einfach probiert haben: Vitello Tonnato, gekochtes Kalbfleisch in hauchdünnen Scheiben mit einer Thunfischsoße, Frutti di Mare, eine Platte mit gemischten Meeresfrüchten, Carpaccio, rohes Rindfleisch in hauchdünnen Scheiben und natürlich den Klassiker Caprese, Mozzarella mit Tomaten und Basilikum. Dazu wird Brot gereicht, vorzugsweise Ciabatta. Den ersten Hauptgang bilden diverse Nudel-, Risottogerichte oder Suppen. Als zweiten Hauptgang isst man Fisch- oder Fleischgerichte. Die beliebtesten Nachspeisen sind Tiramisu, Zabaione, eine Weinschaumcreme, Panna Cotta, eine Süßspeise aus Sahne, Zucker und Gelatine oder aber Gelato, original italienisches Eis. Anschließend wird meist Latte Macchiato, Espresso oder Cappuccino gereicht. Hervorragend für zwischendurch ist ein Stück Pizza mit einem Gläschen Rot- oder Weißwein.

Transitland

Deutschland

Es sind keine speziellen Impfungen für die Einreise nach Deutschland vorgeschrieben. Sinnvoll sind jedoch immer die vom Robert-Koch-Institut (RKI) empfohlenen Standardimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza). Vor allem bei Reisen zwischen April und Oktober in die Risikogebiete im Süden Deutschlands (Teile Bayerns und Baden-Württembergs) und bei vermehrtem Aufenthalt in freier Natur sollte man über eine Impfung gegen die durch Zeckenbisse übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nachdenken.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen.
Um nach Deutschland einreisen zu können, genügt ein gültiger Personalausweis bzw. die Identitätskarte; europäische Staatsangehörige außerhalb der EU benötigen einen Reisepass. Obwohl es für EU-Bürger keine Grenzkontrollen mehr gibt, muss man sich jederzeit mit einem gültigen Dokument ausweisen können. Einträge von Kindern im Reisepass der Eltern sind nicht mehr gültig,, jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Für allein reisende Frauen ist Deutschland ein sicheres Reiseziel, besondere Vorsichtsmaßnahmen müssen nicht ergriffen werden. Wie in anderen europäischen Ländern auch, sollte auf Trampen ohne Partner oder nächtliche Spaziergänge auf einsamen Straßen oder in Parks verzichtet werden.
Die meisten gesetzlichen Feiertage gelten bundesweit, einige nur in einzelnen Bundesländern: Neujahr (1. Januar); Heilige Drei Könige (6. Januar, in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt); Karfreitag (März/April); Ostermontag (März/April); Maifeiertag (1. Mai); Christi Himmelfahrt (Mai); Pfingstmontag (Mai/Juni); Fronleichnam (Mai/Juni, in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland); Mariä Himmelfahrt (15. August, in katholischen Gemeinden Bayerns und im Saarland); Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober); Reformationstag (31. Oktober, in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen); Allerheiligen (1. November, in Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen); Buß- und Bettag (November, nur in Sachsen); 1. und 2. Weihnachtsfeiertag (25./26. Dezember).
Banken haben meist Mo-Mi und Fr von 8.30 bis 12.30 und von 14 bis 16 Uhr, Do abends bis 18 Uhr geöffnet. Geschäfte sind in der Regel von Mo-Fr zwischen 9 und 18.30 Uhr, samstags von 9 bis 13 Uhr für ihre Kunden da; kleinere Läden machen oft eine Mittagspause. Die Öffnungszeiten von Kaufhäusern und vielen Geschäften in Innenstadtlage liegt Mo-Sa zwischen 9 und 20 Uhr, Supermärkte öffnen früher und schließen später. Museen sind meist montags geschlossen und Di-So von 9/10-17/18 Uhr zugänglich.
Deutschland ist i.A. recht gut auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung eingestellt. Zahlreiche öffentliche Einrichtungen, Touristenattraktionen und Hotels verfügen über behindertengerechte Zugänge. Weitere Auskünfte erteilt die Organisation Mobility International oder Procap Reisen:

Mobility International Schweiz
Rötzmattweg 51
4600 Olten
Tel.: +41-62-2126740
Fax: +41-62-2126739
E-Mail: info@mis-ch.ch
Web: http://www.mis-ch.ch

Procap-Reisen
Froburgstraße 4
4601 Olten
Tel.: +41-62-2068830
Fax: +41-62-2068839
E-Mail: info@procap.ch
Web: http://www.procap-reisen.ch
Öffnungszeiten: Do 9-12 und 13.30-16:30 Uhr, Mi 13.30-16.30 Uhr, Fr 9-12 und 13.30-15.30 Uhr
Die landesweite Notrufnummer für die Polizei lautet 110, für Feuerwehr und Rettungsdienst 112.
Im Bereich der persönlichen Dienstleistungen ist ein Trinkgeld angemessen. In Restaurants und Cafés erhält das Service-Personal bei Zufriedenheit ca. 10 % des Rechnungsbetrags, bei Taxifahrten rundet man die Summe auf.
Homosexualität wird in Deutschland von der überwiegenden Bevölkerungsmehrheit, vor allem in der jungen Generation, toleriert und akzeptiert. Das Austauschen gleichgeschlechtlicher Zärtlichkeiten wie Küssen oder Händehalten in der Öffentlichkeit ruft in der Regel keine diskriminierenden Reaktionen hervor. Großstädte wie Frankfurt oder Berlin verfügen mit einschlägigen Bars und Clubs über eine lebendige Homosexuellen- und Transvestitenszene. Seit 2001 war die „Eingetragene Partnerschaft" als eheähnliche, rechtliche Absicherung der Beziehung gleichgeschlechtlicher Paare möglich, seit 1. Oktober 2017 ist nun auch die Homo-Ehe erlaubt.
Die medizinische Versorgung in Deutschland ist flächendeckend gut, der Standard allgemein hoch. Für Schweizer und EU-Bürger, mit deren Heimatländern ein Sozialabkommen besteht, erfolgt eine ärztliche Behandlung über die Krankenversicherungskarte (EHIC), ansonsten muss die Rechnung zunächst privat bezahlt werden. In diesem Fall ist es ratsam, eine Reisekrankenversicherung abzuschließen, welche die Kosten gegen Vorlage der Rechnung erstattet.
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Als Richtmengen gelten: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak, 10 l Spirituosen bzw. alkoholhaltige Süßgetränke (Alkopops), 20 l Zwischenerzeugnisse, 60 l Schaumwein und 110 l. Wein darf für private Zwecke aus anderen EU-Ländern in unbegrenzter Menge nach Deutschland eingeführt werden. Kaffee und kaffeehaltige Erzeugnisse sind bis 10 kg ebenfalls zollfrei. Bargeld und gleichgestellte Zahlungsmittel (z.B. Sparbücher, Schecks/Reiseschecks) können innerhalb der EU in unbegrenzter Höhe mitgeführt werden, müssen aber ab einem Wert von 10.000 EUR auf Anfrage beim Zoll angegeben werden. Für Parfüm gelten innerhalb der EU keine Mengenbegrenzungen.
Aus Nicht-EU-Ländern (z.B. Schweiz) dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen (über 22 Vol.-% Alkoholgehalt) oder 2 l Zwischenerzeugnisse (bis 22 Vol.-% Alkoholgehalt), 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden, außerdem Waren (Geschenke) bis zu einem Wert von 300 EUR, wobei die Grenze für Flug- und Seereisende bei 430 EUR und für Reisende unter 15 Jahre bei 175 EUR liegt. Die Nordseeinsel Helgoland und Büsingen am Hochrhein gehören nicht zum Zollgebiet der EU, daher gelten hier besondere Bestimmungen.
Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Informationen auch unter http://www.zoll.de.
Die Netzspannung beträgt 230 Volt Wechselstrom.
Österreichische Botschaft
Stauffenbergstraße 1
10785 Berlin
Tel.: +49-30-202870
Fax: +49-30-2290569
E-Mail: berlin-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-berlin
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 9-13 Uhr, Mi 12-16 Uhr

Schweizerische Botschaft
Otto-von-Bismarck-Allee 4A
10557 Berlin
Tel.: +49-30-3904000
Fax: +49-30-3911030
E-Mail: ber.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/berlin
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
ICE im Hauptbahnhof Frankfurt am Main
Deutschland verfügt über ein hervorragend ausgebautes und engmaschiges Verkehrsnetz mit sehr guten Autobahn- und Zugverbindungen von Süd nach Nord und Ost nach West. Dem Rhein-Main- und Ruhrgebiet kommt dabei eine wichtige Stellung als zentrale Verkehrsknotenpunkte zu.
Hochgeschwindigkeitszüge (ICE) der Deutschen Bahn verbinden die großen Städte miteinander; wer frühzeitig bucht oder eine BahnCard besitzt, kommt in den Genuss überaus günstiger Preise.
Seit 2013 haben sich mehr und mehr Fernbusunternehmen am Markt etabliert, die ebenfalls Verbindungen in alle größeren und auch in kleinere Städte zu konkurrenzlos günstigen Preisen anbieten. Bekannte Anbieter sind z.B. Flixbus (https://www.flixbus.de) oder - altbewährt - die Deutsche Touring (Eurolines, https://www.eurolines.de).
Auf regionaler Ebene gibt es zahlreiche Verkehrsverbände, die mit guten Verbindungen und einheitlichen Tickets für S-Bahn, U-Bahn, Tram und Linienbusse eine gute Abdeckung erreichen und auch entlegenere Ziele an den öffentlichen Nahverkehr anbinden.
Inlandsflüge sind durch die Dumpingpreise verschiedener Anbieter in den letzten Jahren immer beliebter geworden, jedoch zeichnet sich aus Umweltgründen zur Zeit eine Kehrtwende ab. Ohnehin lohnt sich ein Flug innerhalb Deutschlands oft erst ab einer Entfernung von mind. 500 km, da viele Flughäfen weit außerhalb der großen Städte liegen.
Für alle, die das Land individuell mit dem Auto erkunden möchten, gibt es ein Netz aus etwa 150 ausgewiesenen „Ferienstraßen“, die sich auf bestimmte Themen oder Landschaften beziehen, z.B. die Deutsche Märchenstraße von Hanau nach Bremen oder die (ehemalige) Deutsche Ferienroute Alpen-Ostsee von Berchtesgaden (Königssee) bis Puttgarden auf der Ostseeinsel Fehmarn. Die längste unter ihnen ist die Deutsche Alleenstraße zwischen Rügen und dem Bodensee. All diese Touristikstraßen haben eine Gemeinsamkeit: Sie führen vorbei an besonders sehenswerten Natur- und Kulturlandschaften und kulturhistorisch bedeutsamen Orten und umfahren dabei die oft verstopften Hauptverkehrsadern des Landes (weitere Infos unter https://www.ferienstrassen.info).
Ein besonderes Vergnügen, nicht erst seit Aufkommen von E-Bikes und Pedelecs, stellen die unzähligen Fernradwege innerhalb Deutschlands dar, die häufig entlang malerischer Flusslandschaften oder durch sehenswerte Täler und Gebirge führen.
Wichtig für Autofahrer: In zahlreichen deutschen Städten wurden und werden Umweltzonen eingeführt, die nur noch mit Fahrzeugen mit entsprechender Kennzeichnung (Umweltplakette) befahren werden dürfen. Weitere Infos unter https://www.umwelt-plakette.de.
Deutschland, zwischen Atlantik und dem vom Kontinentalklima geprägten Osteuropa gelegen, befindet sich in der gemäßigt-kühlen Westwindzone. An der Küste sind die Jahreszeiten (warme Sommer, kalte Winter) weniger stark ausgeprägt als im Landesinneren und das Wetter ist insgesamt wechselhafter. In den Wintermonaten führen Tiefausläufer vom Atlantischen Ozean zu häufigen Niederschlägen im Alpenraum und westlich der Mittelgebirge. Kalte Polarluft sorgt bisweilen für Schneefälle bis in die Niederungen. In den Sommermonaten herrscht meist angenehmes Hochdruckwetter mit trocken-warmen Winden aus östlicher Richtung oder feucht-schwüler Luft aus dem Südwesten. Am wärmsten wird es in Deutschland im Oberrheingraben im Südwesten und im Alpenvorland, wenn ein trockener, warmer Fallwind (Föhn) aus südlicher Richtung weht.
Die beste Reisezeit hängt davon ab, welche Region man bereisen möchte und welche Aktivitäten für einen Urlaub in Deutschland geplant sind. Nord- und Ostseeküste locken von Juni bis September mit überwiegend schönem Wetter und herrlichen Sandstränden. Die besten Bedingungen für Wintersport herrschen in den Alpen von Dezember bis März. Aktivurlauber wie Radfahrer und Wanderer gehen ihrer Leidenschaft am besten zwischen April/Mai und Oktober nach. Ein Kultururlaub mit Stadtbesichtigungen bietet sich das ganze Jahr über an.
Kettenkarussell auf dem Oktoberfest
Februar Der Kölner Rosenmontagszug, Höhepunkt der Karnevalssaison, ist der größte Karnevalszug Deutschlands. Vier Stunden ziehen Musikkapellen und Wagen durch die Kölner Innenstadt (https://koelnerkarneval.de).
April-Mai In der Nacht auf den 1. Mai tanzt ganz Deutschland traditionsgemäß auf großen Veranstaltungen und in Diskotheken in den Mai.
Mai-September Beim Feuerwerksspektakel "Rhein in Flammen" werden zu unterschiedlichen Terminen Großfeuerwerke entlang des Rheins entzündet: in Bonn, Rüdesheim, Bingen, Koblenz, Oberwesel und St. Goar (https://www.rhein-in-flammen.com).
Juni Ein gigantisches Sommerfest wird alljährlich in Kiel veranstaltet. Die sogenannte Kieler Woche ist das größte Segelsportereignis der Welt (https://www.kieler-woche.de).
Juni-Juli Das Schützenfest Hannover ist das weltgrößte Schützenfest. Die Spaßmeile der Kirmes erstreckt sich über 5 km (http://schuetzenfest-hannover.de).
Mitte Juni-Anfang September In Ralswiek wird bei den Störtebeker Festspielen spektakuläres Open-Air-Theater geboten (https://stoertebeker.de).
Juli Das Kaltenberger Ritterturnier ist das größte Ritterturnier der Welt und findet auf Schloss Kaltenberg im gleichnamigen Dorf Kaltenberg in Oberbayern statt (https://www.ritterturnier.de).
August Am ersten Augustwochenende herrscht im Hunsrück der Ausnahmezustand. Auf der ehemaligen Raketenstation Pydna steigt jährlich "Nature One", das größte europäische Festival der elektronischen Tanzmusik (https://www.nature-one.de).
Das letzte Augustwochenende wird in Frankfurt am Main mit einem der größten europäischen Kulturfestivals, dem Museumsuferfest, begangen. Neben zahlreichen Künstlern und Musikern, die auf den Bühnen entlang des Mainufers performen, können auch einige Museen gratis besucht werden (https://www.museumsuferfest.de).
September-Oktober Das Münchener Oktoberfest auf der Theresienwiese ist das größte Volksfest der Welt. Die sogenannten Wiesn beginnen dann, wenn es wieder heißt: O'zapft is! (https://www.oktoberfest.de)
November-Dezember Eine ganz besondere Adventsstimmung vermittelt der Nürnberger Christkindlesmarkt (https://www.christkindlesmarkt.de).
Zünftige deutsche Kost
Traditionell gilt die deutsche Küche als eher deftig. Eines der Nationalgerichte ist Sauerkraut mit Eisbein bzw. Schweinshaxe oder mit Bratwürstchen. Des Deutschen liebste Beilage sind Kartoffeln, egal ob als Salzkartoffeln, Pellkartoffeln, Bratkartoffeln, Kartoffelpüree, Kartoffelpuffer oder Kroketten. Als Snack essen die Deutschen gerne rohes Fleisch, wie z.B. Schweine-Mett oder Rinder-Tatar auf einer ordentlich gebutterten Scheibe Graubrot oder einer Brötchenhälfte mit rohen Zwiebeln. Den kleinen Hunger stillt man auch gerne mit belegten Brötchen, einem Heringssalat oder einer Scheibe Brot mit Harzer Käse, d.h. Sauermilchkäse.
Zum Essen trinkt der Deutsche entweder Bier, vorzugsweise Pils, oder Wein. Beliebte Weinsorten sind Riesling, Müller-Thurgau und Silvaner. In einigen Regionen, vor allem in Hessen, wird auch gerne Apfelwein getrunken. Zum sogenannten Gläschen Ebbelwoi für zwischendurch wird häufig eine Laugenbrezel gereicht. Zum Nachtisch werden Kuchen mit Äpfeln, Pflaumen, Erdbeeren oder Rhabarber angeboten. Dazu wird gern Kaffee getrunken. In Ostfriesland bevorzugt man hingegen Tee.
Amtssprache: Deutsch
Bevölkerung: rund 82,5 Mio. Einwohner
Fläche: 357.340 km²
Hauptstadt: Berlin (rund 3,7 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +49
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)
Es sind keine speziellen Impfungen für die Einreise nach Deutschland vorgeschrieben. Sinnvoll sind jedoch immer die vom Robert-Koch-Institut (RKI) empfohlenen Standardimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza. Vor allem bei Reisen zwischen April und Oktober in die Risikogebiete im Süden Deutschlands (Teile Bayerns und Baden-Württembergs) und bei vermehrtem Aufenthalt in freier Natur sollte man über eine Impfung gegen die durch Zeckenbisse übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nachdenken.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.

Österreich

Auch in Österreich gilt der Euro-Notruf: 112; außerdem Polizeinotruf: 133; Feuerwehr: 122; Notarzt und Rettungswagen: 144; Ärzte: 141; Bergrettung: 140
Homosexualität wird von der Bevölkerungsmehrheit, vor allem der jungen Generation, toleriert und akzeptiert. Das Austauschen gleichgeschlechtlicher Zärtlichkeiten wie Küssen oder Händehalten in der Öffentlichkeit ruft in der Regel keine diskriminierenden Reaktionen der Gesellschaft hervor, aber teilweise noch immer Verwunderung, da es nicht üblich ist. Seit 2009 können homosexuelle Paare eine Lebenspartnerschaft eingehen, seit Januar 2019 auch heiraten. Großstädte wie Wien verfügen mit einschlägigen Bars und Clubs über eine lebendige Homosexuellen- und Transvestitenszene.
Deutsche Botschaft (Konsularabteilung)
Strohgasse 14c
1030 Wien
Tel.: +43-1-711540
Fax: +43-1-7138366
Web: https://wien.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo, Mi-Fr 9-12 Uhr, Di 13-16 Uhr

Schweizerische Botschaft
Prinz Eugen-Straße 9a
1010 Wien
Tel.: +43-1-79505
Fax: +43-1-7950521
E-Mail: vie.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Reisende dürfen innerhalb der EU 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak und 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, wovon max. 60 l Schaumwein sein dürfen, und 110 l Bier zollfrei über die Landesgrenzen mit sich führen.
Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Auch wenn es keine speziellen Impfvorschriften für Reisen nach Österreich gibt, ist eine Überprüfung bzw. Auffrischung der Standardimpfungen (Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern und Röteln (MMR)) sinnvoll.
Findet die Reise in den Sommermonaten statt, sollte man außerdem über eine Impfung gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nachdenken, die beinahe landesweit durch Zeckenbisse übertragen werden kann und für die auch in Österreich eine Impfempfehlung besteht.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Frauen können in Österreich sicher und problemlos alleine reisen. Außergewöhnliche Vorsichtsmaßnahmen sind nicht zu treffen. Allgemeine Gefahrensituationen wie Trampen ohne Partner oder nächtliche Spaziergänge allein auf der Straße oder im Park sind – wie in anderen europäischen Ländern auch – zu vermeiden. Bestimmte Reaktionen der Männer wie Pfiffe, Gesten und Rufe sind nicht zu erwarten, im Gegenteil: Gerade Österreicher der alten Schule sind ausgesprochen galant.
Österreich ist i.A. gut auf Menschen mit Behinderungen ausgerichtet. Öffentliche Einrichtungen und Hotels verfügen häufig über behindertengerechte Zugänge und in den Städten kommt man größtenteils gut zurecht. Weitere Infos bei der Österreich-Werbung, Tel.: +800-40020000, https://www.austria.info/de. Verband der Querschnittsgelähmten Österreichs, Tel./Fax: +43-1-6168678, http://www.vqo.at. Gute Infos auch unter https://www.wien.info (Reiseinfos > Barrierefrei).
In Wien sind viele Telefonzellen zu Multimedia-Stationen umgebaut worden, die neben einem Telefon auch Internetservice bieten und z.T. als Stromtankstellen dienen. Bezahlt wird mit Münzen, Telefonkarten oder - für das Aufladen mit Strom, z.B. von Elektrofahrrädern - per Handy. Telefongebühren in den Hotels sind relativ hoch. Vorwahl Schweiz: 0041, Deutschland: 0049. Die 0 der Ortsvorwahl entfällt jeweils. Wer das eigene Handy nutzen möchte, sollte sich auf hohe Roaminggebühren einstellen. Es lohnt sich, beim Mobilfunkanbieter im Heimatland nach kostensparenden Auslandstarifen zu fragen. Eine günstige Alternative bietet die Kommunikation über das Internet; Zugänge sind in den meisten Hotels (oft kostenlos) möglich, ansonsten in Internetcafés.
Neujahr (1. Januar); Heilige Drei Könige (6. Januar); Ostermontag (März/April); Staatsfeiertag (1. Mai); Christi Himmelfahrt (Mai); Pfingstmontag (Mai/Juni); Fronleichnam (Mai/Juni); Mariä Himmelfahrt (15. August); Nationalfeiertag (26. Oktober); Allerheiligen (1. November); Mariä Empfängnis (8. Dezember); Christtag (25. Dezember); Stefanitag (26. Dezember).
EU-Bürger sowie Schweizer müssen bei der Einreise einen gültigen Personalausweis bzw. eine gültige Identitätskarte oder den Reisepass vorweisen. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Geschäfte: Mo-Fr 9-18/19 Uhr, Sa 9-13 Uhr, größere bis 18 Uhr, Einkaufszentren bis 20/21 Uhr. Banken: Mo, Di, Mi, Fr 8-15 Uhr, Do 8-17.30 Uhr, Filialen sind zwischen 12.30 Uhr und 13.30 Uhr geschlossen. Museen: Viele Museen sind montags oder dienstags geschlossen. Da die Öffnungszeiten höchst unterschiedlich sind, sollte man sich vor einem geplanten Besuch bei der Touristeninformation des jeweiligen Ortes informieren.
In Restaurants sind etwa 10 % Trinkgeld üblich. Auch im Hotel erwartet das Personal eine kleine Anerkennung für zusätzliche Dienste.
Die Netzspannung beträgt 230 Volt Wechselstrom.
Die medizinische Infrastruktur in Österreich ist sehr gut. Um finanziell abgesichert zu sein, prüfen Sie vor der Reise, ob Ihre Krankenversicherung die ärztliche Behandlung im Ausland abdeckt. Für Schweizer ist es empfehlenswert, sich von ihrer Krankenversicherung einen Urlaubskrankenschein geben zu lassen. Deutsche benötigen die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC).
Straße durch die Alpen
Das Fernstraßennetz ist in Österreich auch in den alpinen Gebieten gut ausgebaut. Dabei ist zu beachten, dass Autobahnen und Schnellstraßen (z.T. auch Stadtautobahnen) generell mautpflichtig sind. Vor Fahrtantritt muss man eine Klebevignette („Pickerl") erwerben, die für unterschiedliche Zeitintervalle angeboten werden: zehn Tage, zwei Monate und ein Jahr. Mit Auto oder Motorrad kann man Österreich auch wunderschön abseits der Hauptrouten erfahren: Auf Erlebnisstraßen lernt man die landschaftliche und kulturelle Vielfalt der Alpenrepublik kennen, Sehenswürdigkeiten am Straßenrand laden zum Verweilen und Genießen ein. Die älteste und berühmteste ist die Großglockner-Hochalpenstraße, auf der eine Hochgebirgs-Panoramafahrt durch die unvergleichliche Naturschönheit des Nationalparks führt.
Die größeren Städte Österreichs kann man auch gut mit der Österreichischen Bundesbahn (ÖBB) erreichen, abgelegene Ziele mit Bussen der ÖBB (orange) oder der Post (gelb). Die ÖBB bietet auch zahlreiche Kombitickets an; auch gibt es verschiedene Möglichkeiten das Rad mitzunehmen bzw. Bahn und Schifffahrten zu kombinieren. Für Familien werden Ermäßigungen angeboten. Große Gebiete des österreichischen Alpenraums sind mit modernen Bergbahnen und Liften gut erschlossen, von denen die größeren ganzjährig in Betrieb sind. Romantisch ist schließlich eine Donauschifffahrt zwischen Wien und Passau oder auf Teilstrecken.
Januar Die Mozartwoche in Salzburg zählt zu den bedeutendsten Musikfesten Europas (http://www.mozarteum.at).
Februar Den Villacher Fasching sollte man sich nicht entgehen lassen (http://www.villacher-fasching.at).
Der Wiener Opernball ist das gesellschaftliche Ereignis des Jahres und zugleich Höhepunkt der Wiener Faschingssaison (http://www.wiener-staatsoper.at).
April-Mai Rund um den Wörthersee findet das Krone Seefest - Wörthersee Opening statt.
Mai-Juni Die Wiener Festwochen sind das Highlight für Kulturbegeisterte. Informationen zu Opern, Konzerten, Lesungen etc. sind auf der Homepage zu finden (http://www.festwochen.at).
Juli-August Zu den berühmtesten Kulturveranstaltungen des Landes gehören die Salzburger Festspiele. Auf dem Programm stehen Opern, Konzerte, Schauspielabende und Lesungen (http://www.salzburgerfestspiele.at).
Käsespätzle
Niederösterreichische Spezialitäten sind Mohnnudeln und Marchfelder Spargel. In der Steiermark wird der Schilcher Rosé angebaut. In Kärnten sollte man Kasnudeln, mit Topfen und Minze gefüllte Teigtaschen, probieren. Die beliebtesten Beilagen in Oberösterreich und Tirol sind Knödel. Tirol ist ebenfalls bekannt für seinen rohen Schinken. Im Vorarlberg wird gerne Flädlesuppe als Vorspeise serviert. Käsespätzle sind hierzulande auf fast jeder Speisekarte zu finden. Das echte Wiener Schnitzel stammt vom Kalb und wird zusammen mit einem Erdapfel-Salat serviert. Nicht minder köstlich ist Wiener Tafelspitz mit Röstkartoffeln, Schnittlauchsauce und Apfel- oder Semmelkren. Aus Wien stammen auch all die leckeren und mittlerweile weltbekannten Nachspeisen, wie z.B. Kaiserschmarrn, Apfelstrudel, Sachertorte, Palatschinken und natürlich Marillen- oder Germknödel.
Klimatische Unterschiede in einem doch relativ kleinen Land wie Österreich entstehen aufgrund der topografischen Gegebenheiten des Landes. Am Nordrand der Alpen stauen sich die vom Atlantik kommenden Luftmassen, steigen auf und regnen im Salzburger Land als so genannter „Schnürlregen" ab. Das Alpeninnere ist von raschem Wetterwechsel gekennzeichnet, Gewitter sind dabei keine Seltenheit. Auf der Alpensüdseite macht sich der Mittelmeereinfluss bemerkbar: Sonnenschein und ein blauer Himmel verwöhnen die Urlauber. Im Osten des Landes, im pannonischen Becken, wird das Klima deutlich kontinentaler, die Sommer sind heiß, die Winter dagegen eisig kalt und sehr trocken. Im Sommer sind es die grünen und satten Bergweiden, das Auf und Ab durch Berg und Tal, das Wanderer und Bergsportler erfreut. Im Winter sind die weißen Berge bei Snowboardern und Skifahrern allerdings nicht minder beliebt. Kurzum: In Österreich ist immer Saison.
Staatssprache: Deutsch
Minderheitensprachen: Kroatisch, Slowenisch und Ungarisch
Bevölkerung: rund 8,5 Mio. Einwohner
Fläche: 83.879 km²
Hauptstadt: Wien (rund 1,7 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +43
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)

Schweiz

Für Frauen ist die Schweiz ein sicheres Land, welches sie problemlos alleine bereisen können. Wie überall auf der Welt ist es auch hier ratsam, sich nachts nicht alleine an unbelebten Orten (Stadtparks, abgelegene Viertel) aufzuhalten und auf das Trampen (ohne Partner) zu verzichten.
Neujahrstag (1. Januar); Karfreitag (März/April); Ostermontag (März/April); Tag der Arbeit (1. Mai); Auffahrt (Mai); Pfingstmontag (Mai/Juni); Nationalfeiertag (1. August); Weihnachtstag (25. Dezember); Stephanstag (26. Dezember). Hinzu kommen regionale Feiertage: Berchtholdstag (2. Januar), Fronleichnam (Mai/Juni), Mariä Himmelfahrt (15. August), Allerheiligen (31. Oktober), Fest der Unbefleckten Empfängnis (8. Dezember), 2. Weihnachtsfeiertag (26. Dezember)
Notruf allgemein: 112. Die Polizei erreicht man unter Tel. 117, die Feuerwehr unter 118 und die Ambulanz unter 144.
Für die Einreise in die Schweiz sind keine bestimmten Impfungen vorgeschrieben. Insbesondere bei einer Reise in den Sommermonaten und bei ausgedehnten Aufenthalten in der Natur sollte man über eine Impfung gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nachdenken, die durch Zeckenbisse übertragen wird.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Beim Schweizerischen Invaliden-Verband kann man Informationen, Tipps und Unterbringungsmöglichkeiten erfragen.

Schweizerischer Invaliden-Verband Procap
Frohburgstrasse 4
4600 Olten
Tel.: +41-62-2068888
Fax: +41-62-2068889
E-Mail: zentralsekretariat@procap.ch
Web: https://www.procap.ch
EU-Bürger und europäische Staatsangehörige außerhalb der EU benötigen für einen Aufenthalt bis zu drei Monaten einen gültigen Reisepass oder Personalausweis. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig, jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Homosexualität wird in der Schweiz von der Mehrheit der Bevölkerung, insbesondere der jungen Generation und in den Städten, toleriert und akzeptiert. Das Austauschen von Zärtlichkeiten unter Gleichgeschlechtlichen in der Öffentlichkeit löst in der Regel keine diskriminierenden Reaktionen aus. Seit 2007 ist die Eintragung von homosexuellen Partnerschaften möglich. Einschlägige Bars und Clubs findet man in Großstädten wie Zürich und Basel, in kleinerem Maße auch in Basel, Bern, Lausanne, Luzern und St. Gallen.
Obwohl die Rechnungen in Hotels und Restaurants bereits einen Bedienzuschlag enthalten, wird bei Zufriedenheit mit dem Service ein zusätzliches Trinkgeld erwartet. Auch Taxifahrer freuen sich über eine kleine Anerkennung, zumindest jedoch einen aufgerundeten Betrag.
Deutsche Botschaft
Willadingweg 83
3006 Bern
Tel.: +41-31-3594111
Fax: +41-31-3594444
E-Mail: info@bern.diplo.de
Web: https://bern.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr nach Terminvereinbarung

Österreichische Botschaft
Kirchenfeldstraße 77-79
3005 Bern
Tel.: +41-31-3565252
E-Mail: bern-ob@bmaa.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-bern
Öffnungszeiten: Mo-Di, Do-Fr: 9-12, Mi 9-12 und 14-16 Uhr
Banken haben in der Regel Mo-Fr von 8.30 bis 12 und von 14 bis 16.30 Uhr geöffnet, Geschäfte Mo-Fr von 8/8.30 bis 18.30/19 Uhr und Sa von 8/8.30 bis 16/17 Uhr, in größeren Städten oft auch ohne Mittagspause. In einigen Orten kann man am Mittwoch- oder Donnerstagabend länger einkaufen. Die Öffnungszeiten von Museen sind meist Di-So von 10 bis 12 und von 14 bis 17 Uhr, können jedoch stark variieren. Auskunft erteilen die Fremdenverkehrsämter vor Ort.
Personen ab 17 Jahre dürfen Gegenstände des persönlichen Gebrauchs zollfrei in die Schweiz einführen, Proviant nur für einen Tag. 5 l Alkohol unter 18 Vol.-% und 1 l Alkohol mit mehr als 18 Vol.-%, 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g Tabak und Geschenke. Der Wert aller mitgebrachten Waren darf 300 CHF nicht überschreiten.
Devisen dürfen unbegrenzt ein- und ausgeführt werden, sind aber ab einem Wert 10.000 EUR deklarierungspflichtig. Euro können ohne Probleme getauscht werden. Bei der Ausfuhr müssen Uhren, Gold und Käse (über 15 kg) deklariert werden.
Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Wein und Geschenke bis 300 EUR (Schiffs- und Flugreisende 430 EUR, Jugendliche unter 15 Jahre 175 EUR).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter https://www.ezv.admin.ch.
Die Netzspannung in der Schweiz liegt bei 230 Volt, 50 Hz. Für Schukostecker benötigt man einen Adapter.
Die medizinische Versorgung in der Schweiz ist sehr gut. Vor der Reise sollte man mit der eigenen Krankenkasse klären, welche Kosten im Notfall übernommen werden und ggf. eine private Reisekrankenversicherung abschließen.
Per Zug sicher von A nach B
Die schöne Berglandschaft der Schweiz stellt für das Vorankommen nicht unbedingt ein Hindernis dar, sie macht das Reisen sogar interessanter und vielseitiger. Mit der Bahn gelangt man in der Schweiz hervorragend von A nach B, sie gilt als eines der zuverlässigsten Verkehrsmittel. Auch mit dem Postbus oder dem Postauto kommt man bequem ans Ziel. Wer möglichst viele verschiedene Regionen/Städte sehen möchte, ist mit dem Swiss Travel Pass gut beraten, einem landesweit gültigen All-in-one-Ticket für Busse, Bahnen und Schiffe.
Für die mautpflichtigen Autobahnen der Schweiz muss man eine Jahresvignette kaufen. Manche Tunnel, wie der Große-St.-Bernhard-Tunnel und der Munt-La-Schera-Tunnel an der Grenze zu Italien, kosten eine Extra-Gebühr, andere Tunnel können nur per Autozug passiert werden. Wer mit dem Auto auf den kleinen, kurvenreichen Nebenstraßen der Bergwelt unterwegs ist, sollte eine gute Fahrpraxis haben und stets erhöhte Vorsicht walten lassen. Bitte beachten Sie, dass im Winter viele Passstraßen wegen Glätte und Lawinengefahr gesperrt sein können.
Trotz ihrer überschaubaren Größe weist die Schweiz beachtliche klimatische Unterschiede auf, wobei das Wetter maßgeblich von den Alpen bestimmt wird. Nördlich der Alpen sorgt der Atlantische Ozean für warme Sommer und kalte Winter mit viel Schnee. Südlich der Gebirge herrscht durch den Einfluss des Mittelmeeres zum Teil schon ein mediterranes Klima mit sehr warmen Sommern und milden Wintern. In den Randgebieten der Alpen kommt es häufig zu starken Niederschlägen, da sich hier die feuchte Luft staut und abregnet, wohingegen es in den Tälern wie dem Engadin oder im Wallis durchaus sonnig und trocken sein kann.
Die Schweiz hat das ganze Jahr über Saison - Wintersportler kommen zwischen Dezember und April, wenn die besten Pistenverhältnisse zu erwarten sind, Radfahrer und Bergwanderer bevorzugen die Zeit von Juli bis September und Blumenfreunde werden sich die Blütenpracht im Frühjahr, vor allem rund um den Genfer See, im Tessin und Wallis, nicht entgehen lassen wollen.
Traditionelles Schweizer Käsefondue
Käsefondue und Raclette stammen aus der französischen Schweiz und der köstliche Appenzellerkäse, wie der Name es bereits verrät, aus Appenzell. Bern ist bekannt für guten Zwiebelkuchen. Eine Züricher Delikatesse ist Zürcher Geschnetzeltes, bestehend aus Kalbfleisch, Kalbsnieren und Champignons in Rahmsoße, serviert mit Rösti.
Polenta, ein fester Maisbrei, kommt ursprünglich aus dem Tessin und wird als Beilage zu Fleischgerichten verzehrt. Eine Spezialität aus Graubünden ist gepökeltes Bündnerfleisch, das gern als Jause gegessen wird. Auf den Fischkarten findet man Felchen, Rötel, Forelle, Hecht und Egli, einen Süßwasserbarsch. Zum Essen empfiehlt sich ein Wein aus der jeweiligen Region. Einmalig schmeckt die Schweizer Schokolade, die Engadiner Nusstorte, die Aargauer Rüeblitorte oder die Zuger Kirschtorte.
Amtssprache: Deutsch, Französisch, Italienisch, als Verkehrssprache auch Rätoromanisch
Bevölkerung: rund 8,4 Mio. Einwohner
Fläche: 41.285 km²
Bundesstadt: Bern (rund 138.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +41
Währung: Schweizer Franken (Abk.: SFr; ISO-4217-Code: CHF)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ; UTC+1) u. Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ; UTC +2)
Februar-März Die schönsten und buntesten Fastnachtsumzüge finden im Lötschental, in Luzern (https://luzerner-fasnacht.ch) und Basel statt (https://www.baslerfasnacht.info).
Juni Bol d'Or auf dem Genfer See zählt zu den wichtigsten Binnenseeregatten Europas (http://www.boldormirabaud.ch).
Juli Das Gurten Festival (Bergfest) in Bern ist ein Event der Extraklasse. Auf dem Programm stehen zahlreiche Live-Acts und DJ-Auftritte (https://gurtenfestival.ch).
Ein einzigartiges Erlebnis ist das Schäferfest auf dem Gemmipass in Leukerbad am letzten Sonntag im Juli.
Juli-August Im Rahmen des Engadin Festivals werden zahlreiche Konzerte veranstaltet (http://www.engadinfestival.ch).
August Entlang des Zürichsees steigt die Street Parade, eines der größten Techno-Events weltweit (http://www.streetparade.ch).
September Das Knabenschießen ist das größte Züricher Volksfest (https://www.knabenschiessen.ch).

Ausflugsland

Frankreich

Jour de l'an (Neujahr, 1. Januar); Lundi de Pâques (Ostermontag, März/April); Fête du travail (Tag der Arbeit, 1. Mai); Fête de la Victoire (Ende des Zweiten Weltkrieges, 8. Mai); Ascension (Christi Himmelfahrt, Mai); Pentecôte (Pfingsten, Mai/Juni); Fête Nationale de la France (Nationalfeiertag, 14. Juli); Assomption (Mariä Himmelfahrt, 15. August); Toussaint (Allerheiligen, 1. November); Armistice 1918 (Waffenstillstand 1918, 11. November); Noël (Weihnachten, 25. Dezember). Nur im Elsass: Vendredi Saint (Karfreitag, März/April) und Lendemain de Noël (2. Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember).
Polizei (Police): 17, Feuerwehr (Pompiers): 18, Notarzt und Krankenwagen (S.A.M.U.): 15, Zentrale Europäische Notrufnummer (Numéro d'appel d'urgence): 112
Für eine Reise nach Frankreich sind keine speziellen Impfungen vorgeschrieben. In den Sommermonaten (April-Oktober) sollte man aber generell über eine Impfung gegen die durch Zeckenbisse übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nachdenken. Risikogebiete sind hier vor allem die Rheinebene und das Elsass. Bei Reisen an die Mittelmeerküste und nach Korsika ist eine Impfung gegen Hepatitis A sinnvoll.
Darüber hinaus empfiehlt sich vor einer Auslandsreise eine Überprüfung bzw. Auffrischung der Standardimpfungen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza.
In der Gegend um Nizza treten im Spätsommer vereinzelt Fälle von Dengue-Fieber auf. Einen Impfschutz gibt es nicht, hier hilft nur ein ausreichender Mückenschutz.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Viele Museen und andere touristische Einrichtungen sind mittlerweile behindertengerecht ausgestattet. Die oft überfüllten Zügen von Métro und RER sowie das komplette unterirdische Metrosystem in Paris sind jedoch für Menschen mit körperlicher Einschränkung kaum nutzbar. Im Schnellzug TGV gibt es immerhin einen Stellplatz für Rollstühle in den Wagen der 1. Klasse, die vom Rollstuhlfahrer und einer Begleitperson ohne Aufpreis, jedoch mit Reservierung, genutzt werden kann. Hotels und Einrichtungen mit dem Siegel „Tourisme et Handicap" listet die Webseite http://www.tourisme-handicaps.org auf.
Obwohl ein Bediengeld bereits in den Rechnungen enthalten ist („Services inclus") ist es üblich, den Betrag aufzurunden bzw. etwa 10 % des Rechnungsbetrags nach dem Bezahlen auf dem Tisch zu hinterlassen. Auch das Servicepersonal im Hotel und Taxifahrer etc. erwarten ein kleines Trinkgeld.
Frauen können Frankreich sicher und problemlos alleine bereisen. Bestimmte Vorkehrungen sind nicht zu treffen, jedoch sollte man den gesunden Menschenverstand walten lassen und z.B. auf das Trampen ohne Partner verzichten und sich nicht bei Dunkelheit alleine in abgelegenen Gegenden oder Parks aufhalten. Ein besonders aufdringliches Verhalten von Seiten der Männer ist nicht zu erwarten.
Die Ladenöffnungszeiten sind in Frankreich unterschiedlich. In der Regel haben die Geschäfte Mo-Sa von 9 bis 19 Uhr geöffnet, Supermärkte teilweise bis 22 Uhr, manche auch am Sonntag. Der Samstag wird normalerweise wie ein Werktag gehandhabt. Bäckereien öffnen spätestens um 7 Uhr ihre Türen. In kleineren Ortschaften und in der Nebensaison werden auch Mittagspausen eingelegt. Banken im Großraum Paris öffnen Mo-Fr von 9 bis 16.30 Uhr, in anderen Teilen des Landes Di-Sa von 10 bis 12 und von 14 bis 16 Uhr; Postämter sind Mo-Fr von 9 bis 18 und Sa von 9 bis 12 Uhr für ihre Kunden da.
Homosexualität wird in Frankreich von einem Großteil der Bevölkerung, insbesondere der jüngeren Generation, toleriert und akzeptiert. Der Austausch gleichgeschlechtlicher Zärtlichkeiten wie Küssen oder Händehalten in der Öffentlichkeit löst normalerweise keine diskriminierenden Reaktionen aus. Großstädte wie Paris und Marseille verfügen über eine lebendige LGBT-Szene mit einschlägigen Clubs und Bars. Auf der Nationalversammlung am 12.02.2013 in Paris stimmte die klare Mehrheit der Abgeordneten für die „Homo-Ehe" und das Recht auf Adoption für gleichgeschlechtliche Paare.
EU-Bürger und Schweizer müssen bei der Einreise einen Personalausweis bzw. eine Identitätskarte oder einen Reisepass mitführen. Ein Visum ist nicht erforderlich. Bei einem Aufenthalt von über 90 Tagen benötigt man allerdings eine Genehmigung, die bei der jeweils zuständigen Verwaltungsbehörde ausgestellt werden muss. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Deutsche Botschaft
24 rue Marbeau
75116 Paris
Tel.: +33-1-53834500
Fax: +33-1-53834502
E-Mail: info@paris.diplo.de
Web: http://www.paris.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Do 8.30-16.45 Uhr, Fr 8.30-14 Uhr

Österreichische Botschaft
6, Rue Fabert
75007 Paris
Tel.: +33-1-40633063
Fax: +33-145556365
E-Mail: paris-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/botschaft/paris.html
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft und Konsulat
142, rue de Grenelle
75007 Paris
Tel.: +33-1-49556700
Fax: +33-1-49556767
E-Mail: par.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/paris
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
Die medizinische Versorgung in Frankreich ist gut und entspricht modernen Standards. Adressen von Krankenhäusern und ärztlichen Notdiensten erhält man bei Apotheken, in Zeitungen und im Internet. Apotheken erkennt man an einem Schild mit grünem Kreuz. Für Notfälle ist der S.A.M.U. (Service d'aide médicale urgente) zuständig, der unter der Nummer 15 gerufen werden kann. Bürger der EU und Staatsangehörige der Schweiz können sich zwar gegen Vorzeigen der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) behandeln lassen, wobei die Behandlung zunächst aus eigener Tasche gezahlt werden muss und später durch die französische Krankenkasse Caisse Primaire d'Assurance Maladie teilweise erstattet wird. Allerdings ist die Eigenbeteiligung relativ hoch, weshalb es ratsam ist, vorab zusätzlich eine private Auslandsreisekrankenversicherung abzuschließen. die alle Kosten übernimmt.
Generell gilt in Frankreich die 230-Volt-Spannung, es können aber auch die 110-Volt-Anschlüsse vorkommen. Die gängigen Stecker-Typen sind C und E, für letzteren ist ein Adapter notwendig.
Für Reisende aus EU-Ländern bestehen keine Einschränkungen für die Ein- und Ausfuhr von Waren, die für den Eigenbedarf erworben wurden, wohl aber Richtmengen: Für den privaten Verbrauch dürfen 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak und 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, davon max. 60 l Schaumwein, und 110 l Bier pro Person mitgenommen werden.
Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden. Mitgeführte Geldbeträge im Wert von über 10.000 EUR müssen vor der Einreise und auch bei der Ausreise beim französischen Zoll deklariert werden. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Bei Rückreise aus den französischen Überseedepartements (Martinique, Guadeloupe, Réunion und Französisch-Guayana) in die EU gelten dieselben Bestimmungen wie bei Einreise aus einem Nicht-EU-Land: Es dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Zwischenerzeugnisse oder 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter http://www.zoll.de.
Die Autobahnen der Grande Nation sind mautpflichtig. Vor allem an den Wochenenden (Freitagnachmittag und Sonntagabend) und zu Beginn bzw. gegen Ende der Ferien kann es zu langen Staus kommen. Deshalb ist es ratsam, Anfang Juli und Ende August längere Fahrten auf die Werktage zu legen oder auf Nationalstraßen auszuweichen.
Das dichte Schienennetz der staatlichen Eisenbahn SNCF (http://www.sncf.com) läuft überwiegend via Paris. Der Hochgeschwindigkeitszug TGV ist bis spätestens eine Stunde vor Abfahrt reservierungspflichtig. Die Preise für Bahnfahrten richten sich sowohl nach dem Buchungs- als auch nach dem Fahrtzeitpunkt. Allerdings gibt es in abgelegenen Regionen oft keine oder kaum Möglichkeiten, sich mit dem Zug fortzubewegen, dafür werden hier aber alternative öffentliche Verkehrsmittel eingesetzt. Busse der SNCF und der privaten Unternehmen verkehren in ländlichen Gebieten dennoch oft nur einmal am Tag, zwischen den Großstädten häufiger. Bahnreisende sollten darauf achten, dass ihr Reisegepäck mit Namen und Anschrift gezeichnet ist. In vielen Bahnhöfen gibt es keine Möglichkeit der Gepäckaufbewahrung mehr. Auf Bahnhöfen und Flughäfen ist mit verstärkten Gepäck- und Personenkontrollen zu rechnen. Auch an Eingängen (z.B. Museen) kann es zu Handtaschenkontrollen kommen.
Die Promillegrenze liegt wie in Deutschland bei 0,5. Seit Juli 2012 sind alle Auto- und Motorradfahrer dazu verpflichtet, einen Alkohol-Schnelltest im Auto mit sich zu führen; bei Verstoß muss ein Bußgeld entrichtet werden.
Meeresfrüchte, eine französische Delikatesse
Frankreich ist bekannt für seine exquisite Küche. In der Picardie findet man köstliche Gemüsegerichte auf der Speisekarte. Eine Spezialität der Bretagne sind Belon-Austern, verschiedene Krebssorten und Hummer. Bretonische Artischocken sollte man unbedingt kosten. Crêpes, hauchdünne Pfannkuchen, werden entweder mit Käse und Schinken als herzhafte Mahlzeit oder mit Zucker und anderen süßen Zugaben als Nachspeise verzehrt. In der Weinbauregion Loire isst man gerne Wildgerichte oder Flussfische. Getrunken wird hier der eigene Sauvignon Blanc. Trüffelgerichte stehen in Aquitanien auf den Speisekarten. Das Elsass ist bekannt für seine Flamm- und Zwiebelkuchen. Burgund ist berühmt für seine edlen Weiß- und Rotweine. Fisch- und Fleischgerichte werden hier meist mit Weinsaucen serviert. Weinbergschnecken und der Senf aus Dijon sind hierzulande ebenfalls eine Delikatesse. An der französischen Küste wird natürlich hauptsächlich frischer Fisch gegessen. Die Küche der Provence ist geprägt von aromatischen Kräutern. In ganz Frankreich erhält man zum Dessert die weltbekannte Crème Brulée mit Karamellkruste.
Parade beim Karneval in Nizza
Januar Die Route der Monte Carlo Motor Rally führt entlang der Französischen Riviera und durch das Fürstentum von Monaco. Inzwischen gibt es auch eine E-Rallye im Oktober (http://www.acm.mc).
Februar Das Highlight des zwölftägigen Karnevals in Nizza ist der Faschingsdienstag. Blumenkorsos, Fackelzüge und ein großes Feuerwerk sorgen für prächtige Stimmung (http://www.nicecarnaval.com).
Februar/März Große, fantasievolle Figuren aus Orangen und Zitronen kann man bei der Fête du Citron in Menton bewundern (http://www.feteducitron.com).
April Der Marathon de Paris ist einer der größten Marathons in Europa. Start ist auf der Avenue des Champs-Élysées und Ziel ist am Arc de Triomphe (http://www.parismarathon.com).
Mai Viele Berühmtheiten halten sich in diesem Monat in Cannes auf. Das Cannes Film Festival ist eines der ältesten und beliebtesten Film Festivals der Welt (http://www.festival-cannes.com).
Juli Le Grand Tour de France, das bedeutendste Radrennen der Welt, führt durch zahlreiche Städte und Ortschaften des Landes und endet am Champs-Élysées in Paris (http://www.letour.fr).
Dezember Ganz Lyon leuchtet bei der Fête des Lumières (https://www.fetedeslumieres.lyon.fr).
Aufgrund der geografischen Ausdehnung zwischen Mittelmeer, europäischem Festland und Atlantik sowie der verschiedenen Landschaftstypen ist das Klima Frankreichs regional unterschiedlich. Milde, regenreiche Winter und heiße, trockene Sommer sind für die Mittelmeerküste typisch. Die beste Reisezeit reicht hier vom Frühjahr bis in den Spätherbst. Maritimes Klima mit ganzjährigen Niederschlägen sowie mäßig warmen Sommer- und kühlen Wintermonaten prägt die Atlantikküste und die Kanalzone. Dort dominieren feuchte Meeresluft und kräftige Winde das gesamte Jahr über. Wetterfeste Kleidung sollte unbedingt mitgebracht werden.
Das Zentrum und der Osten des Landes werden von einem Übergangsklima mit kalten, schneereichen Wintern und heißen Sommern bestimmt. Schönste Reisezeit für Wintersportler sind die Monate Dezember bis März und für Wanderer der Frühling und der Herbst. Wenn auch in Frankreich zwischen der zweiten Juli- und der letzten Augustwoche Ferienzeit ist, werden Unterkunftsmöglichkeiten knapp.
Amtssprache: Französisch
Bevölkerung: rund 67 Mio. Einwohner
Fläche: 543.965 km² (ohne Übersee-Departements)
Hauptstadt: Paris (rund 2,1 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +33
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)

Monaco

Die internationale Landesvorwahl für Monaco lautet 00377, es folgt direkt die Rufnummer. Wer von Monaco ins Heimatland telefonieren möchte, wählt die entsprechende Landesvorwahl (0049 für Deutschland, 0043 für Österreich, 0041 für die Schweiz) vor und lässt dann die Null der folgenden Ortsvorwahl weg. Telefonieren vom Hotel aus ist meist recht teuer; günstiger wird es mit Telefonkarten, die man z.B. auf der Post oder in verschiedenen Geschäften kaufen kann. Es bestehen Roaming-Verträge zwischen diversen Mobilfunkanbietern. Netzbetreiber sind SFR (http://www.monaco.mc/Pages/Accueil), Itineris Orange (http://www.orange.fr) und Bouygues (http://www.bouyguestelecom.fr). Der Hauptanbieter fürs Internet heißt Monaco Internet (http://www.monaco.net). Immer mehr Hotels bieten kostenloses WLAN an; in Monte Carlo gibt es ein Internetcafé.
Homosexualität ist in Monaco legal und wird von einem großen Teil der Bevölkerung akzeptiert. Gleichgeschlechtliche Ehen oder eingetragene Partnerschaften sind jedoch nicht zugelassen. Eine nennenswerte LGTB-Szene gibt es in dem kleinen Fürstentum nicht, wohl aber in nahegelegenen französischen Städten wie Nizza, Marseille oder Lyon.
Üblich ist eine Netzspannung von 127 oder 220/230 V bei 50 Hz. Es werden Stecker vom Typ C, D, E oder F verwendet, ein Adapter ist notwendig.
Frauen können Monaco problemlos alleine bereisen. Ein gesundes Maß an Vorsicht sollte man aber auch hier walten lassen und sich z.B. nicht nachts alleine in einsamen Gegenden aufhalten und auf das Trampen verzichten.
Neben den Botschaften in Paris (A, D) bzw. Marseille (CH) sind folgende Konsulate in Monaco zuständig:

Deutsches Honorarkonsulat
Postanschrift: B.P. 287, Monte Carlo, MC-98005 Monaco Cedex
"Le Roc Fleur", 2 Chemin du Ténaco
MC-98000 Monaco
Tel: +377-97974965
Fax: +377-97-775153
E-Mail: dieterspaethe@monaco377.com

Österreichische Honorargeneralkonsulat
"Monte Carlo Palace"
7, Boulevard des Moulins, MC 98000 Monte Carlo
Tel.: +377-93-302300
Fax: +377-92-160454
E-Mail: cons-austriche@monaco.mc

Schweizerisches Konsulat
2 avenue de Grande Bretagne
98007 Monaco Cedex
Tel.: +377-93-155882
Fax: +377-93-155811
E-Mail: monaco@honorarvertretung.ch
Es bestehen keine Pflichtimpfungen für die Einreise nach Monaco. Es kann jedoch sinnvoll sein, sich gegen die durch Zecken übertragene FSME und gegen Hepatitis A (ggfs. auch Hepatitis B) impfen zu lassen und die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standard-Impfungen (Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza) aufzufrischen. Durch ausreichenden Mückenschutz können durch Mücken übertragbare Krankheiten wie die in Monaco vorkommende Leishmaniose verhindert werden.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Deutsche, Österreicher und Schweizer können mit einem gültigen Reisepass oder Personalausweis bzw. der Identitätskarte nach Monaco einreisen, wobei Reisepässe auch seit höchstens einem Jahr abgelaufen sein dürfen. Ein Visum ist für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen nicht erforderlich. Kinder benötigen ein eigenes Ausweisdokument, da Eintragungen im Pass ihrer Eltern seit Juni 2012 nicht mehr gültig sind.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Es gelten die Zentrale Europäische Notrufnummer 112 sowie die 17 für die Polizei, die 18 für die Feuerwehr und die 15 für Notarzt und Ambulanz.
Neujahr (1. Januar); Tag der Heiligen Devota (27. Januar); Ostermontag (März/April); Tag der Arbeit (1. Mai); Christi Himmelfahrt (Mai); Pfingstmontag (Mai/Juni); Fronleichnam (Mai/Juni); Mariä Himmelfahrt (15. August); Allerheiligen (1. November); Nationalfeiertag (19. November); Mariä Empfängnis (8. Dezember); Weihnachten (25. Dezember)
Menschen mit Behinderung können sich in Monaco relativ gut fortbewegen. Zahlreiche Hotels, Restaurants und Touristenattraktionen wie der Palast der Grimaldi-Familie sind für Rollstuhlfahrer zugänglich und immer mehr Bushaltestellen werden barrierefrei umgebaut. Neuere Busse verfügen über eine Rampe und sind behindertengerecht ausgestattet. Ein Piktogramm auf den elektronischen Anzeigetafeln der Haltestellen gibt an, ob der nächste Bus für Rollstuhlfahrer geeignet ist oder nicht. Eine Besonderheit in Monaco ist der Strand Larvotto, der mit dem Gütezeichen „Handiplage“ ausgezeichnet wurde und mit rollstuhlgerechten Duschen, Rampen und sanitären Anlagen ausgestattet ist. In den Sommermonaten steht geschultes Personal zur Verfügung, das behinderten Menschen z.B. beim Gang ins Wasser mit den Amphibienrollstühlen hilft. Weitere Infos unter http://www.wato.de.
Geschäfte in Monaco haben i.d.R. werktags zwischen 9 und 19 Uhr geöffnet (z.T. auch länger), kleinere Geschäfte machen oft eine Mittagspause, fangen dafür aber früher an und haben abends länger geöffnet. Manche Lebensmittelgeschäfte sind auch sonntagvormittags geöffnet. Banken arbeiten normalerweise montags bis freitags von 9-12 und von 14-16 Uhr, Credit Foncier de Monaco beim Casinos öffnet täglich (auch an Wochenenden und Feiertagen) von 12.00-23.00 Uhr. Die Post ist von Montag bis Freitag 8-19 Uhr und samstags 8-12 Uhr für ihre Kunden da.
Obwohl das Trinkgeld in den Rechnungen bereits inbegriffen ist, ist es üblich, bei besonderer Zufriedenheit in Restaurants, Bars und Cafés ein Trinkgeld in Höhe von 5-10 % zu geben. Kofferträger und Zimmermädchen freuen sich über einen kleinen Bonus, z.B. in Höhe von 2 EUR pro Nacht bzw. pro Gepäckstück.
Zwar gehört Monaco nicht zur EU, aber zum Zollgebiet der Europäischen Gemeinschaft, da mit Frankreich ein Zollabkommen besteht. Daher gelten dieselben Zollbestimmungen wie für Frankreich.
Reisende aus EU-Ländern dürfen Waren uneingeschränkt ein- und ausführen, wobei folgende Richtmengen gelten: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak und 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, davon max. 60 l Schaumwein, und 110 l Bier pro Person.
Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden. Mitgeführte Geldbeträge im Wert von über 10.000 EUR müssen vor der Einreise und auch bei der Ausreise deklariert werden. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter http://www.zoll.de.
Monaco verfügt über eine der höchsten Dichte an Ärzten weltweit und die medizinische Versorgung ist gut. Allerdings gehört Monaco nicht zur EU, weshalb Deutsche und Österreicher mit der Europäischen Versicherungskarte (EHIC) nicht ausreichend abgesichert sind. Besucher sollten in jedem Fall eine Auslandsreiseversicherung abschließen.
Obwohl es in Monaco eine Vielzahl unterirdischer Parkhäuser gibt, empfiehlt es sich, das Auto außerhalb des Fürstentums stehenzulassen. Die Verkehrslage ist zu den Stoßzeiten sehr angespannt und wer sich nicht zu Fuß fortbewegen möchte, kann dies problemlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln tun. Es verkehren sechs Buslinien (darunter auch Nachtbusse), die mehr als 140 Haltestellen anfahren. Fahrkarten sind entweder direkt im Bus oder im Büro der Betreibergesellschaft Compagnie des Autobus de Monaco (3 avenue President J.F Kennedy) erhältlich (http://www.cam.mc). Angeboten werden u.a. Einzelfahrkarten (2 EUR) oder Tickets für 6 Fahrten (11 EUR); alle Tickets sind auch für das Busboot zur Überquerung des Hafens gültig. Für Touristen empfiehlt sich der Kauf einer Tageskarte (Carte Touristique Journalière), welche die unbegrenzte Nutzung aller Linien bis Betriebsschluss ermöglicht.
Züge der französischen SNCF (http://www.sncf.com) verbinden Monaco mit verschiedenen Destinationen in Frankreich; der unterirdische Bahnhof Monaco-Monte Carlo liegt an der Avenue Prince Pierre und ist Station der landschaftlich reizvollen Bahnstrecke Marseille-Ventimiglia. Zudem gibt es häufige Verbindungen nach Nizza (25 Min.) und Menton (10 Min.). Private Buslinien verkehren zwischen Monaco und dem Flughafen Nizza.
Für Naturfreunde bietet sich eine Wanderung auf dem 2002 eingeweihten Fernwanderweg Via Alpina an, der von Monaco nach Triest führt und auf seinen fünf Routen alle acht Alpenstaaten (Italien, Slowenien, Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Frankreich, Monaco) durchläuft.
Monaco ist geprägt von mildem Mittelmeerklima mit trockenen, warmen Sommern sowie milden, feuchten Wintern. Wie an der gesamten Côte d’Azur scheint dazu häufig die Sonne - im Juli durchschnittlich 10 Stunden pro Tag und selbst im Dezember verwöhnt sie den Stadtstaat im Mittel täglich knapp 5 Stunden lang. Der meiste Regen fällt im März, Oktober und November.
Durch den Schutz der Seealpen sind extreme Wetterlagen in Monaco kaum zu erwarten. In den Monaten Juli und August ist es mit durchschnittlich 23 °C und Höchstwerten um die 30 °C meist angenehm warm, aber auch im Winter (Dezember bis Februar) fallen die Werte kaum unter 10 °C. Die beste Reisezeit für Monaco ist im Frühling und im Sommer.
Januar Schon seit 1911 bildet die Rallye Monte Carlo den alljährlichen Auftakt für die Motorsport-Saison. Sie führt im Hinterland von Monaco durch die französischen Seealpen (http://acm.mc/en/rallye-monte-carlo).
Im gleichen Monat begeistert das internationale Zirkusfestival von Monte Carlo, das traditionell unter der Schirmherrschaft der monegassischen Fürstenfamilie steht, eine Woche lang mit den besten Clowns und Aktrobaten (http://www.montecarlofestival.mc).
Mai/Juni Der Grand Prix von Monaco ist das einzige Formel-1-Autorennen, das mitten in einer Stadt ausgetragen wird. Unter den Zuschauern befinden sich zahlreiche Stars und Sternchen (http://www.grand-prix-monaco.com).
September Die größten und ausgefallensten Yachten Europas sind Ende des Monats auf der Monaco Yacht Show zu bestaunen. Auch hier ist die High Society natürlich vertreten (http://www.monacoyachtshow.com).
November Den Nationalfeiertag Monacos am Namenstag von Fürst Rainier III. begeht man im Fürstentum mit einer feierlichen Zeremonie. Auf dem Programm stehen ein musikalisch untermaltes Feuerwerk am Hafen und eine Messe, an der auch die Fürstenfamilie teilnimmt. Anschließend werden Gäste und Einheimische von der Grimaldi-Familie vom Balkon des Palastes aus begrüßt.
Amtssprache: Französisch
Bevölkerung: rund 36.000 Einwohner
Fläche: 2,02 km²
Hauptstadt: Monaco
Staatsform: Erbmonarchie
Vorwahl: +377
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ) und Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ)
Die Küche Monacos ist mediterran und entspricht weitgehend der französischen. Aber auch italienische Einflüsse sind deutlich zu spüren. Man kocht mit viel frischem Gemüse, wobei Tomaten, Zwiebeln und Oliven eine zentrale Rolle spielen. Gerichte mit Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte fehlen auf keiner Speisekarte.
Als monegassisches Nationalgericht gilt Barbajuan, frittierte, gefüllte Teigtaschen, die an Ravioli erinnern. Dabei kann die Füllung je nach Variante unterschiedlich sein, enthält jedoch in Monaco typischerweise keinen Reis. Barbajuan wird traditionell am Nationalfeiertag verzehrt. Zu Weihnachten gibt es in vielen Familien Pain de Noël (Weihnachtsbrot), das mit Walnüssen in Form eines Kreuzes und einem Olivenzweig verziert wird.
ab839 

Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

Ausflug nach Imperia und Cervo

Der Tagesausflug nach Imperia und Cervo mit örtl. Reiseleitung und Besuch eines Olivenbaum-Museums ist vorab zum Preis von 25,00 € pro Person buchbar (Mindestteilnehmerzahl: 25).

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Essensgewohnheiten in Italien:

Das italienische Frühstück ist traditionell karg. Meist gibt es einen Espresso oder einen Cappuccino, dazu ein Brioche oder Cornetto (Hörnchen). Die "gehaltvolle" Mahlzeit findet mittags bzw. abends statt. Dabei wird ein mehrgängiges Menü serviert. In den Hotels sind die Mahlzeiten, besonders das Frühstück, an die Bedürfnisse der internationalen Gäste angepasst. Erwarten Sie bitte dennoch nicht die gleiche Auswahl und Vielfalt beim Frühstück wie Sie es in Deutschland gewöhnt sind.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis zu Reisen in „Corona-Zeiten“:

Bitte beachten Sie, dass wir die aufgeführten Leistungen einer Reise nur dann bzw. in dem Rahmen erbringen können, wie es die behördlichen Vorschriften in Deutschland und in Ihrem Urlaubsland rechtlich zulassen. Davon können unmittelbar von uns angebotene Leistungsbestandteile betroffen sein (z.B. eingeschränkte Poolnutzung, Menü statt Buffet), aber auch Einschränkungen bei der Einreise (z.B. vorgeschriebene Fieber- oder Corona-Tests) sowie allgemein vor Ort (z.B. Maskenpflicht in Geschäften oder eingeschränkter Zutritt zu Sehenswürdigkeiten). Ihre gesetzlichen Gewährleistungsansprüche bleiben hiervon unberührt. 
 

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

ab839 

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
Faszinierende Blumenriviera
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
25
Ungefähre Gruppengröße:
35
  • auf/zu

    Zusatzoptionen:

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    • ( Transferregionen)
  • auf/zu

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Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung (Reiserücktritt und Reiseabbruch), sowie bei Auslandsreisen eine zusätzliche private Auslandskrankenversicherung.

Wir helfen Ihnen dabei, den optimalen Versicherungsschutz für Sie zu finden. Lesen Sie das Produktinformationsblatt und wählen Sie die gewünschte Versicherung aus.
Wir werden Sie vor der Buchung zu den Konditionen beraten.
Hier finden Sie vorab eine aktuelle Tarifübersicht.

Die Versicherungskosten sind abhängig vom Reisepreis pro Person. Bei Versicherungskosten über 200 € pro Person müssen Reisekunden seit Februar 2018 den gewünschten Reiseschutz direkt bei der ERGO buchen. Nach Abschluss der Reisebuchung können Sie hier Ihre Versicherung hinzubuchen.

NEU: Ergänzungs-Versicherung Covid-19
Ab sofort ist die Ergänzungs-Versicherung Covid-19 schon ab 4 € pro Buchung (bis zu 9 Personen) in Kombination zu einer Reiserücktritts-Versicherung oder einem Rundum-Sorglos-Paket der ERGO Reiseversicherung (bei Neuabschluss oder bis 30 Tage vor Abreise für eine bereits abgeschlossene Einmal-Versicherung) buchbar. Ausführliche Informationen dazu finden Sie hier.

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