Galizien: Romantisches Polen und Lemberg

Geschichtslandschaften in Polen und der Ukraine

Galizien? Ist das nicht eine Provinz in Spanien? Stimmt, aber von der soll hier nicht die Rede sein. Denn Galizien ist auch eine Region im Grenzgebiet von Polen und der Ukraine, die sich trotz wechselnder Zugehörigkeit zu Österreich-Ungarn, Polen, Russland oder Deutschland eine ganz eigenständige kulturelle Identität bewahrt hat. Der Weg nach Galizien führt über Krakau zunächst nach Nowy Sacz und mitten hinein in die galizische Kulturgeschichte. Denn in der Nähe befindet sich das Freilichtmuseum „Galician Town“, wo Sie einen ersten Eindruck über diese vielseitige Region erhalten.

Ein besonders authentisches Erlebnis erwartet Sie in einem Karpatendorf, wo Sie von einer Bauernfamilie beköstigt werden, bevor die Reise ins ukrainische Lwiw, deutsch Lemberg, weitergeht. Die zum UNESCO Weltkulturerbe zählende Stadt, in der der Schriftsteller Joseph Roth lebte und wirkte, war einst Hauptstadt des Königreiches Galizien. Die vom Krieg verschonte Altstadt zeigt einen verblüffenden Reichtum an historischen Bauten aus unterschiedlichsten Stilepochen. Wenn Sie sich bis hier noch nicht in Galizien verliebt haben, so passiert dies spätestens am „Tunnel der Liebe“ in Klewan. Dort fährt eine Güterbahn durch dicht bewaldetes Gebiet und hat einen runden Tunnel in die Bäume und Büsche geformt, der besonders im Sonnenlicht magische Stimmung zum Verlieben zaubert.

  • Freilichtmuseen & Schlösser
  • Besuch bei einer Bauernfamilie in einem Karpatendorf
  • Tunnel der Liebe bei Klewan

Programm

1. Tag: Anreise nach Krakau (Kraków)

Heute beginnt Ihre Reise in die Vergangenheit. Unterwegs nach Krakau legen Sie einen Zwischenstopp in Breslau (Wrocław) ein. Die europäische  Kulturhauptstadt 2016 hat den drittgrößten Marktplatz Polens. Dort finden Sie bereits den ersten Hinweis auf Galiziens Geschichte. Am großen Ring befindet sich das Alexander-Fredro-Denkmal, das ursprünglich in Lemberg (Lwiw) stand - einer späteren Station auf Ihrer Entdeckungsreise durch Polen und die Ukraine. Alexander Fredro war einer der bedeutendsten Autoren des Landes und engagierte sich gegen die Zugehörigkeit Galiziens zur Habsburgermonarchie.

Die nächsten zwei Nächte verbringen Sie in Krakau.

2. Tag: Krakau

Am Vormittag zeigt Ihnen ein örtlicher Reiseleiter die heimliche Hauptstadt Polens, Krakau. Ein Höhepunkt auf der Führung durch die Altstadt ist der Besuch der Marienkirche. Vor über 500 Jahren wurde der Hochaltar (wird derzeit restauriert, ist aber zugänglich) aus Lindenholz vom Nürnberger Bildhauer Veit Stoß geschnitzt. Mit 13 Metern Höhe und 11 Metern Breite war er der größte hölzerne Hochalter im mittelalterlichen Europa. Für diese monumentale Aufgabe benötigten Veit Stoß und seine Gehilfen 12 Jahre.

Im Anschluss an den Rundgang haben Sie Freizeit in dieser wunderbar lebensfrohen Stadt. Besuchen Sie zum Beispiel den Königspalast auf dem Wawel oder gönnen Sie sich eine Auszeit in einem der vielen gemütlichen Cafés.

3. Tag: Sadecki Freilichtmuseum

Heute verlassen Sie Krakau und fahren nach Przemysl (Przemyśl) an der ukrainischen Grenze. Bevor Sie die Grenzstadt erreichen, erwartet Sie aber noch ein abwechslungsreichen Programm. Es geht nach Nowy Sacz, das über drei Jahrhunderte lang als Königsresidenz diente. Von dort ist es nur noch ein Katzensprung zum Sadecki Freilichtmuseum, das das größte seiner Art in Kleinpolen ist. Auf über acht Hektar können Sie einfache Holzhäuschen, beeindruckende Herrenhäuser sowie katholische, griechisch-orthodoxe und evangelische Kirchen besichtigen. Am Waldrand befindet sich sogar eine kleine Zigeunersiedlung. Die Galician Town ist ein Zweig des Freilichtmuseums­. Dort wurde ein kleiner Marktplatz mit diversen Häusern im galizischen Stil rekonstruiert. Es gibt unter anderem eine Feuerwache, einen jüdischen Herrenschneider, einen Barbier und eine Post.

Je nachdem wann Sie in Przemysl ankommen, können Sie noch einen kleinen Spaziergang durch die Altstadt unternehmen. Przemysl blickt auf eine tausendjährige Geschichte zurück und ist somit eine der ältesten Städte Galiziens.

4. Tag: Auf den Spuren von Bruno Schulz

Halten Sie Ihren Reisepass bereit, denn heute fahren Sie in die Ukraine. Bevor Sie nach Lemberg (Lwiw) fahren, machen Sie einen Abstecher nach Drohobytsch, dem Geburtsort von Bruno Schulz. Zusammen mit dem örtlichen Reiseleiter wandeln Sie auf den Spuren des Schriftstellers. Natürlich darf auch ein Besuch der Kirche des heiligen Georg nicht fehlen. Sie ist eine der ältesten und am besten erhaltenen Holzkirchen Galiziens. Gegen Mittag kehren Sie bei einer Bauernfamilie ein und stärken sich bei einem typisch ländlichem Mittagessen.

Im Anschluss an den Ausflug nach Drohobytsch fahren Sie nach Lemberg, wo Sie die nächsten drei Nächte verbringen.

5. Tag: Kulinarische Stadtführung durch Lemberg

Heute erwartet Sie ein ganz besonderer Leckerbissen - im wahrsten Sinne des Wortes. Ihr örtlicher Reiseleiter zeigt Ihnen nicht nur die architektonischen Höhepunkte Lembergs, sondern auch die kulinarischen. Die ehemalige Hauptstadt Ostgaliziens ist reich an Lokalen, in denen Sie nicht nur gutes Essen bekommen. Sie lernen dort auch über das Leben verschiedener Volksgruppen in verschiedenen Epochen und unter verschiedenen Mächten in dieser einen Stadt. Das Restaurant “Hasowa Liampa” (die Petroleumlampe) ist Symbol dafür, dass 1853 in Lemberg die erste Petroleumlampe der Welt angezündet wurde. Nicht von ungefähr beherbergt das Lokal eine der reichsten Petroleumlampensammlungen Europas.

Für das nächste Restaurant sollten Sie sich unbedingt die Parole "Slawa Ukraini" ("Es lebe die Ukraine") einprägen. Sie ist der Schlüssel zum Einlass in das Restaurant "Kryjiwka", das einem Feldlager der Kämpfer der Ukrainischen Aufstandsarmee nachempfunden wurde. In der jüdischen Kneipe “Unter der Goldenen Rose” machen Sie sich mit dem Leben der Juden in Lemberg in der Zwischenkriegszeit bekannt. Das Lokal wurde nach der gleichnamigen Synagoge benannt, von der nur noch die Trümmer übrig geblieben sind.

6. Tag: Schlösser und Kirchen in der Umgebung von Lemberg

Sie erkunden am heutigen Tag die Umgebung von Lemberg. Zunächst bringt Sie Ihr örtlicher Reiseleiter nach Schowkwa, einer kleinen Renaissancestadt, die vom italienischen Architekten Cataneo angelegt wurde. Auf der Stadtführung sehen Sie unter anderem die Collegiata Kirche, das Kloster und das Schloss. Als nächstes besuchen Sie die Stadt Brody, wo der berühmte Schriftsteller und Journalist Joseph Roth geboren wurde. Der letzte Halt auf diesem Ausflug führt Sie zur mittlealterlichen Burg Olesko. Nach einer aufwendigen Wiederherstellung der Anlage und des Gartens im letzten Jahrhundert, beherbergt die Burg heute ein Museum mit Skulpturen, Tapisserien, zeitgenössichen Waffen und vielem mehr. Außerdem finden Sie dort die bedeutendste Sammlung polnischer Kunst außerhalb von Polen.

7. Tag: Tunnel der Liebe und Luzk

Es wird Zeit, sich von Lemberg zu verabschieden. Das nächste Ziel Ihrer Reise ist die ukrainische Großstadt Luzk. Unterwegs halten Sie am "Tunnel der Liebe". Fotos des Naturphänomens sind schon mehrmals um die Welt gegangen und locken insbesondere Pärchen für einen verträumten Spaziergang an. Es heißt, dass jedes Paar an diesem Ort einen Wunsch frei hat. 

In Luzk angekommen, zeigt Ihnen der örtliche Reiseleiter die Sehenswürdigkeiten der Stadt. Eines der berühmtesten Bauwerke ist die Ljubartasburg, die auf einem Hügel in der Altstadt errichtet wurde. Sie beherbergt ein Glockenmuseum sowie ein Museum zur Geschichte des Buchdrucks.

8. Tag: Zamosc (Zamość) - Padua des Nordens

Nach einigen erlebnisreichen Tagen in der Ukraine geht es nun zurück nach Polen. Es erwartet Sie eine der schönsten Städte des Landes. Zamosc wurde im 16. Jahrhundert vom venezianischen Baumeister Bernardo Morando im Stil der italienischen Renaissance entworfen. Heute gehört die Altstadt zum UNESCO Weltkulturerbe. Auf dem Marktplatz fällt den meisten Besuchern als erstes das Rathaus auf. Es hat eine geschwungene Freitreppe und einen 52 Meter hohen Uhrenturm. Links und rechts vom Rathaus reihen sich farbenfrohe Häuser aneinander. Besonderes Augenmerk verdient das "Haus zum Engel", das das prächtigste Armenische Haus am Großen Markt ist. 

Die Stadt hat so einige berühmte Söhne und Töchter hervorgebracht. Eine der berühmtesten Töchter ist sicherlich Rosa Luxemburg. Auch wenn die Gedenktafel an ihrem Geburthaus vor nicht allzu langer Zeit aufgrund von "kommunistischer Propaganda" entfernt wurde.

9. Tag: Sandomir (Sandomierz) und Lublin

Langsam fahren Sie zurück in Richtung Dresden. Unterwegs legen Sie einen Stopp in Sandomir ein, wo Sie ein örtlicher Reiseleiter durch die malerische Stadt führt. Die Stadt rühmt sich damit, der Geburtsort von Wodka zu sein, da dieser 1405 das erste Mal urkundlich in den Gerichtsakten der Stadt erwähnt wurde. Noch interessanter aber ist der Marktplatz, dessen Gebäude den 2. Weltkrieg weitestgehend unbeschadet überstanden haben. Es sind sogar noch Teile der mittelalterlichen Stadtmauer sowie das Stadttor erhalten.

Nach der Besichtigung geht es weiter nach Lublin, wo Sie die Nacht verbringen werden. Zusammen mit einem örtlichen Reiseleiter erkunden Sie die Altstadt, die die zweitgrößte Polens ist. Viele der Bürgerhäuser sind eine architektonische Mischung aus Gotik, Renaissance und Barock und beherbergen in der Altstadt gemütliche Restaurants und Cafés.

10. Heimreise

Nach erlebnisreichen Tagen und vielen neuen Eindrücken im Gepäck treten Sie die Heimreise an.

ab1399 

Beförderung

  • Haustürtransfer in ausgewählten Regionen
  • Fahrt im modernen Reisebus

Hotels & Verpflegung

  • 2 Übernachtungen im Mittelklassehotel in Krakau
  • 1 Übernachtung im Mittelklassehotel in Przemyśl / Krasiczyn
  • 3 Übernachtungen im Mittelklassehotel in Lemberg
  • 1 Übernachtung im Mittelklassehotel in Luzk
  • 1 Übernachtung im Mittelklassehotel in Zamość
  • 1 Übernachtung im Mittelklassehotel in Lublin
  • 9 x Frühstück
  • 7 x Abendessen
  • 1 x Ländliches Mittagessen bei einer Bauernfamilie

Ausflüge & Besichtigungen

  • Ausflug: Nowy Sącz mit Sądecki Freilichtmuseum und Galician Town mit örtl. Reiseleitung
  • Stadtführungen: Krakau, Drohobytsch, Schowkwa, Brody, Luzk, Zamość, Sandomir, Lublin mit örtl. Reiseleitung
  • Besichtigungen: Tunnel der Liebe in Klewan, Schowkwa Schloss, Schloss Olesko
  • Eintritte: Marienkirche in Krakau, Sądecki Freilichtmuseum und Galician Town, Schloss Olesko, jüdischer Friedhof Brody, Ljubartasburg Luzk

Zusätzlich inklusive

  • Gastronomische Tour in Lemberg
  • 1 Reisetaschenbuch pro Buchung
  • Durchgehende örtl. Reiseleitung in der Ukraine
  • sz-Reiseleitung

ab1399 

Zielland

Polen

Folgende Notrufnummern für Festnetzanschlüüse und öffentliche Telefone gibt es in Polen: Polizei 997; Feuerwehr 998; Rettungsdienst 999; Pannendienst 981. Notrufnummer für Touristen (Festnetz und Handy): +48-608-599999
Allgemeiner Notruf (Handy): 112
Telefonkarten für Telefonzellen erhält man in Postämtern, Tankstellen und Kiosken. Beim Telefonieren innerhalb Polens muss immer die Ortsvorwahl mitgewählt werden. Deutschland hat die Vorwahl 0049, Österreich 0043, Schweiz 0041. Mit GMS-Handys/Smartphones kann man in Polen problemlos telefonieren. Für Vieltelefonierer lohnt sich die Anschaffung einer polnischen Prepaid-Karte oder die Buchung eines speziellen Auslandstarifs beim eigenen Mobilfunkanbieter. Das Angebot an Internet-Cafés ist in Polen sehr gut, zudem gibt es in einigen Touistenorten und großen Städten flächendeckend kostenloses W-Lan, sodass die Kommunikation über das Internet die günstigste ist.
Legalisiert wurden gleichgeschlechtliche Handlungen in Polen bereits 1932; bis in die 1990er Jahre wurde das Thema jedoch weitgehend tabuisiert. Inzwischen rückt es allmählich ins öffentliche Bewusstsein und wird zunehmend auch politisch diskutiert; seit 2003 besteht ein Antidiskriminierungsgesetz. Dennoch kommt es bis heute immer wieder zu gewalttätigen Ausschreitungen gegen Homosexuelle, weshalb geleichgeschlechtliche Paare auf den Austausch von Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit besser verzichten sollten. Eine LGBT-Szene existiert vor allem in Warschau.
EU-Bürger und Schweizer benötigen einen gültigen Personalausweis bzw. die Identitätskarte. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Am 21.12.2007 ist Polen dem Schengener Abkommen beigetreten. Dadurch sind die Kontrollen an den Grenzen zu Deutschland entfallen.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Nowy Rok (Neujahr, 1. Januar); Święto Trzech Króli (Heilige Drei Könige, 6. Januar); Pierwszy dzień Wielkanocy (Ostersonntag, März/April); Drugi dzień Wielkanocy (Ostermontag, März/April); Święto Państwowe (Tag der Arbeit, 1. Mai); Święto Narodowe Trzeciego Maja (Tag der Verfassung von 1791, 3. Mai); Pierwszy dzień Zielonych Świątek (Pfingsten, Mai/Juni); Dzień Bożego Ciała (Fronleichnam, Mai/Juni); Wniebowzięcie Najświętszej Maryi Panny (Mariä Himmelfahrt, 15. August); Wszystkich Świętych (Allerheiligen, 1. November); Narodowe Święto Niepodległości (Unabhängigkeitstag, 11. November); Pierwszy dzień Bożego Narodzenia & Drugi dzień Bożego Narodzenia (1. & 2. Weihnachtstag, 25. & 26. Dezember).
In Restaurants und Cafés sind etwa 10 % des Rechnungsbetrags üblich.
Allein reisende Frauen werden in Polen nicht mit besonderen Problemen konfrontiert. Außerhalb der großen Städte fallen sie eher auf, erregen aber höchstens etwas Erstaunen, mit Belästigungen muss normalerweise nicht gerechnet werden. Dennoch sollte man die üblichen Verhaltensregeln beachten und sich z.B. nicht nachts alleine in einsamen Gegenden aufhalten und vom Fahren per Anhalter absehen.
Deutsche Botschaft
ul. Jazdów 12
00-467 Warschau
Tel.: +48-22-5841700
Fax: +48-22-5841739
E-Mail: info@warschau.diplo.de
Web: http://www.warschau.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-15 Uhr

Österreichische Botschaft
ul. Gagarina 34
00-748 Warschau
Tel.: +48-22-8410081
Fax: +48-22-8410085
E-Mail: warschau-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/warschau.html
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-11 Uhr

Schweizerische Botschaft
Aleje Ujazdowskie 27
00-540 Warschau
Tel.: +48-22-6280481
Fax: +48-22-6210548
E-Mail: var.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/warsaw
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
Die Urlaubsmöglichkeiten für Behinderte sind in Polen eher eingeschränkt. Es gibt zwar immer mehr behindertengerechte Gebäude, die öffentlichen Verkehrsmittel sind jedoch in der Regel noch nicht auf die Bedürfnisse Behinderter ausgerichtet.
Es sind keine Impfungen vorgeschrieben. Während der Sommermonate ist für Reisende in Waldgebiete eine Schutzimpfung gegen die durch Zeckenbisse übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) sinnvoll. Darüber hinaus ist es sinnvoll, anlässlich einer Auslandsreise, seinen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und ggfs. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza zu überprüfen bzw. aufzufrischen. Auch eine Impfung gegen Hepatits A und B sowie gegen Tollwut ist insbesondere bei Langzeitaufenthalten zu empfehlen.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Die Öffnungszeiten in Polen sind unterschiedlich. Allgemein gilt: Lebensmittelgeschäfte haben Mo-Fr 6-19/22 Uhr, Sa 7-13 Uhr, Warenhäuser Mo-Fr 9-20 Uhr geöffnet, Banken Mo-Fr 8-17 Uhr, Sa 8-14 Uhr, Wechselstuben Mo-Fr 9-18 Uhr, Sa 10-14 Uhr, einige auch durchgehend, Ämter und Behörden Mo-Fr 8-15 Uhr. Postämter haben in der Regel Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa 9-14 Uhr geöffnet.
Den Rettungsdienst in Polen erreicht man über die Telefonnummer 999. Im Krankenhaus wird man bei Notfällen sofort behandelt, muss die Kosten aber eventuell bar bezahlen. Nach der Rückkehr übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen nur die Kosten, die in Deutschland für eine Behandlung angefallen wären. Dafür benötigt man eine Quittung mit Art und Umfang der Behandlung sowie dem Namen des behandelnden Arztes. Grundsätzlich ist der Abschluss einer privaten Reisekrankenversicherung empfehlenswert. Medikamente bekommt man in Apotheken, die in den Ferienzentren und Großstädten ausreichend vorhanden sind. Spezialarzneimittel sollte man mitnehmen. Medizinisches Zentrum in Warschau:

Centrum Medyczne Damiana
ul. Wałbrzyska 46
02-739 Warszawa
Tel. +48-22-5662222
Web: http://www.damian.pl
Die Spannung beträgt 220-230 Volt Wechselstrom bei 50 Hertz. Es empfiehlt sich, besonders für die Nutzung von Schuko-Steckern, einen Adapter mitzunehmen.
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Es gelten folgende Richtmengen: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück, 200 Zigarren, 1 kg Tabak sowie 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, davon max. 60 l Schaumwein, und 110 l Bier.
Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter http://www.zoll.de.
März In der Karwoche werden in Kalwaria Zebrzydowska die berühmten Passionsspiele veranstaltet.
Mai/Juni In dieser Zeit findet das Filmfestival in Krakau statt (http://www.krakowfilmfestival.pl).
Juni Ein beeindruckendes Spektakel ist die Seepilgerfahrt der Fischer aus Puck über die Danziger Bucht. Die Bootsprozession wird zu Ehren des Schutzheiligen St. Peter begangen.
September Eine Woche lang wird in Breslau das internationale Festival für Kunst und Musik, Wratislavia Cantans, veranstaltet. Konzerte, Opern und Balletspektakel sind nur ein Bruchteil des Programms (http://www.nfm.wroclaw.pl/en/wratislavia-cantans).
August Das Wikinger-Festival auf der Insel Wolin ist das größte europäische Wikingertreffen.
Fans der klassischen Musik fühlen sich von dem internationalen Chopinfestival in Duszniki Zdrój angezogen (http://festival.pl/en/home-en).
November/Dezember Jazz Jamboree ist ein internationales Jazzfestival in Warschau (https://www.facebook.com/jazzjamboreefestival).
Das polnische Nationalgericht ist Bigos, ein Schmoreintopf, bestehend aus Sauerkraut, Weißkohl, Fleisch vom Rind, Wild und Schwein, Waldpilzen sowie getrockneten Zwetschgen. Weitere Delikatessen sind Piroggen, gefüllte Teigtaschen, Zrazy, gefüllte Fleischwickel und Gołąbki, geschmorte Weißkohlrouladen. In polnischen Restaurants kann man köstliche deftige Gerichte wie Schweinekotelett mit Dillkartoffeln, Schweine-, Rinder- oder Lammbraten, aber auch Hase in Sahne, in Honig marinierte Schweinerippchen und Hackbraten im Teigmantel genießen. Fischspezialitäten sind angemachter Heringstatar, Salzheringe, gebackener Karpfen oder ausgenommener Zander. Zum Essen trinkt man in Polen gerne Bier oder polnischen Wodka. Zu der anschließenden Tasse Tee passen folgende Nachspeisen: Eier- oder Hefepfannkuchen mit Heidelbeeren, Käsekuchen mit einer Schokoladenglasur, Mohnkuchen oder Mürbekuchen mit Marmelade.
Die Inlandsflüge in Polen werden zum Großteil von den Fluggesellschaften LOT (http://www.lot.com) bedient. Flughäfen für den Inlandsverkehr befinden sich in allen Großstädten.
Die Bahn ist in Polen ein beliebtes Fortbewegungsmittel, da sie über ein relativ dichtes Schienennetz verfügt. Die Regionalbahnen sind eher langsam und in touristischen Regionen oft überfüllt, für die Reise mit ihnen muss man etwas mehr Zeit einplanen. Für einige Zugklassen besteht Reservierungspflicht. An den meisten Bahnhöfen werden Fahrkarten am Schalter verkauft. Infos: http://www.pkp.pl
Empfehlenswert ist die Reise mit dem Bus. Zwischen den polnischen Ortschaften pendeln Überlandbusse, und in die Großstädte fahren Fernbusse. Der nationale Busverkehr wird von dem Unternehmen PKS (http://www.pks-express.pl) betrieben. Viele Fernbusverbindungen unterhält auch Polski Bus (jetzt ein Partner von Flixbus - https://www.flixbus.pl/polskibus). Fahrkarten für Fernbusse kauft man am Bahnhof oder beim Fahrer. In touristischen Regionen gibt es zahlreiche Unternehmen, die kürzere Fahrten mit Kleinbussen anbieten. Sie halten in der Nähe von Bus- und Eisenbahn-Bahnhöfen. Fahrkarten erhält man hier ausschließlich beim Fahrer.
Der Zustand der Straßen ist schlechter als in Deutschland, aber nicht so schlecht wie sein Ruf. Es besteht ein gutes Netz an Fernstraßen. In Polen muss man ganztags mit Abblendlicht fahren. Die Autobahnabschnitte (A1, A2, A4, A8) sind mautpflichtig. Bei Fahrten auf Autobahnen sollte man daran denken, dass die zulässige Höchstgeschwindigkeit 130 km/h beträgt.
Polen liegt in der gemäßigten Klimazone. Im Frühling ist es meistens warm und sonnig, Nachtfröste können jedoch bis in den Mai hinein vorkommen. Die Sommer sind ebenfalls warm mit Durchschnittstemperaturen zwischen 16 und 19 °C und die Winter kalt mit Durchschnittstemperaturen um 0 °C im Nordwesten und -5 °C im Südosten. Niederschlag fällt das ganze Jahr über, an der Ostseeküste ist es jedoch in der Regel angenehm sonnig und trocken. In den Bergen fällt viel Schnee. Krakau und Warschau sind zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. An der Ostseeküste ist von Juni bis August die beste Reisezeit.
Amtssprache: Polnisch
Bevölkerung: rund 38,5 Mio. Einwohner
Fläche: 312.678 km²
Hauptstadt: Warschau (rund 1,7 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +48
Währung: Złoty (Abk.: zł, ISO-4217-Code: PLN)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ, engl. Central European Time, CET)

Ukraine

Es gelten folgende Notrufnummern: Feuerwehr: 101, Polizei: 102, Krankenwagen: 103, Gasdienst: 104, in kleineren Städten gibt es nur die 112.
Homosexualität ist in der Ukraine legal. Das gesetzliche Schutzalter liegt bei 16 Jahren. Gleichgeschlechtliche Ehen bzw. eingetragene Partnerschaften sind erlaubt. Die Mehrheitsgesellschaft steht Homosexualität dennoch eher ablehnend gegenüber.
Pflichtimpfungen für die Einreise in die Ukraine sind nicht vorgesehen. Generell empfiehlt sich ein ausreichender Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten (Pertussis) und ggfs. auch gegen Hepatitis, FSME (die durch Zeckenbisse übertragbare Frühsommer-Meningoencephalitis), Hepatitis B, Tollwut und Typhus (insbesondere bei einem Langzeitaufenthalt).
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Neujahr (1. Januar); orthodoxer Weihnachtsfeiertag (7. Januar); Weltfrauentag (8. März); orthodoxes Osterfest (April/Mai); Tage der Arbeit (1. Mai); Tag des Sieges (9. Mai); orthodoxes Pfingsten (Mai/Juni); Tag der Verfassung (28. Juli); Unabhängigkeitstag (24. August).
Allein reisende Frauen werden in der Ukraine nicht mit besonderen Problemen konfrontiert, wenn Sie sich an die üblichen Vorsichtsmaßnahmen halten. Dazu gehört, dass man sich nicht zu auffällig kleidet, nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr umherzieht und nicht per Anhalter fährt. Bei unerwünschter Anmache hilft es, auf einen, wenn auch erfundenen, Freund, Verlobten oder Ehemann zu verweisen.
Am günstigsten telefoniert man in der Ukraine mobil mit einer dort erworbenen Prepaid-Karte. Dies gilt auch für Gespräche ins europäische Ausland. Internetcafés gibt es in den Städten und auch in vielen kleineren Orten. Hotels, Restaurants und Cafés bieten häufig W-LAN an. Zu erkennen ist der Service an Wifi-Aufklebern in den Schaufenstern. Es lohnt sich vor Reiseantritt auch beim eigenen Mobilfunkanbieter nach speziellen Auslandstarifen zu fragen, um unkompliziert und zu möglichst niedrigen Kosten mit dem eigenen Smartphone kommunizieren zu können. Für Anrufe nach Deutschland wählt man die 0049, nach Österreich die 0043 und in die Schweiz 0041 vorweg. Die internationale Vorwahl für die Ukraine ist 00380.
In der Ukraine gibt es keine behindertengerechte Infrastruktur. Dies gilt auch für öffentliche Einrichtungen. Zudem werden die sich teils ohne hin in schlechtem Zustand befindlichen Straßen, Gehwege und öffentlich zugänglichen Grundstücke bei Schneefall im Winter nur selten ausreichend geräumt.
Die meisten Kaufhäuser und Supermärkte in der Ukraine sind montags bis samstags von 8-19 Uhr geöffnet. Kleinere Läden sind samstags geschlossen und können ansonsten von 9-18 Uhr besucht werden. Einige Geschäfte haben auch bis 20 Uhr geöffnet. Banken öffnen zwischen 9 und 10-13 Uhr sowie von ca. 14-18 Uhr.
EU-Bürger und Schweizer Staatsangehörige benötigen zur Einreise in die Ukraine einen Reisepass, der auch noch einen Monat nach Ende des dortigen Aufenthalts gültig ist. Notfalls ist auch ein vorläufiger Reisepass ausreichend. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Touristen können sich max. 90 Tage pro Halbjahr (ab Ersteinreise) visumsfrei in der Ukraine aufhalten (für die Halbinsel Krim gelten seit der Angliederung an Russland gesonderte Bestimmungen). Die Anzahl der Einreisen innerhalb des halben Jahres ist unbeschränkt. Für längere Aufenthalte muss ein Visum bei der ukrainischen Auslandsvertretung in Deutschland bzw. in Österreich oder in der Schweiz beantragt werden.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die medizinische Versorgung in der Ukraine entspricht nicht den in Westeuropa gegebenen Standards. Eine Reiseversicherung mit medizinisch notwendigem Rücktransport ist generell zu empfehlen.Oftmals müssen Behandlungen bar bezahlt werden; eine Abrechnung mit der Versicherung erfolgt später.
Deutsche Botschaft
Wul. Bohdana Chmelnytzkoho 25
01901 Kiew
Tel.: +380-44-2476800
Fax: +380-44-2476818
Web: http://www.kiew.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Do 8-13 Uhr und 14-17.15 Uhr, Fr 8-12.30 Uhr und 13-15.30 Uhr

Österreichische Botschaft
Ivana Franka 33
01901 Kiew
Tel.: +380-44-2772790
Fax: +380-44-2302352
E-Mail: kiew-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-17 Uhr

Schweizerische Botschaft
Vul. Kozyatynska 12
01015 Kiew
Tel.: +380-44-2816128 (keine Visaauskünfte)
Fax: +380-44-2801448
E-Mail: kie.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch
In der Gastronomie sind 5 bis 8 % der Rechnungssumme als Trinkgeld angemessen. Es kommt vor, dass einige Restaurants bei Touristen, v.a. wenn diese in größeren Gruppen reisen, automatisch eine Bedienungspauschale berechnen. In einem solchen Fall ist kein Trinkgeld mehr nötig.
Die Stromspannung in der Ukraine entspricht dem europäischen Standard von 220 Volt und 50 Hertz. Ein Adpater ist nicht nötig, da die ukrainischen Steckdosen mit denen in Deuschland, Österreich und der Schweiz übereinstimmen.
Nicht deklarierte aber deklarationspflichtige Gegenstände können beschlagnahmt werden. Deshalb ist eine genaue Auskunft über die Zollbestimmungen der Ukraine unerlässlich. Diese erteilt der ukrainische Zoll:

Dehtiarivska Str. 11-g
04119 Kiew
Ukraine

Tel: +380-44-2472836
Fax: +380-44-4811835
E-Mail: inter@customs.gov.ua
Web: http://www.customs.gov.ua

Touristen sollten es vermeiden, größere Geldbeträge in Bar einzuführen. Als Richtwerte gelten: Privatpersonen dürfen nicht mehr als 10.000 Euro oder einen entsprechenden Betrag in einer anderen Währung in bar und ohne Anmeldung ein- und ausführen. Höhere Summen müssen deklariert werden. Zudem wird ein Herkunftsnachweis (z.B. Bankbeleg über die Barabhebung) gefordert. Bankmetalle dürfen bis zu einem Gewicht von 500 g ein- und ausgeführt werden, müssen aber deklariert werden.
Die Ausfuhr von Kulturgütern, die im Register der nationalen Kulturerrungenschaften erfasst sind und solche, die zum nationalen Archiv- oder Museumsfond gehören, ist strengstens untersagt. Gegenstände für den persönlichen Bedarf dürfen zollfrei eingeführt werden. Deklariert werden müssen sämtliche Wertgegenstände, u.a. Schmuck. Lebensmittel, sofern sie nicht von tierischer Herkunft sind, dürfen für den eigenen Verzehr bis zu einem Wert von 50 EUR eingeführt werden und sind deklarationspflichtig. Des Weiteren dürfen Personen ab 18 Jahren folgende Waren zollfrei einführen: 200 Zigaretten oder 200 g Tabak, 1 l Spirituosen, 2 l Wein oder 5 l Bier, Lebensmittel für eigenen Gebrauch im Wert bis zu 50 EUR. Geschenke bis zu einem Wert von 200 EUR sind ebenfalls abgabefrei.
Bei der Rückreise in die EU dürfen über 17-Jährige 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak, 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahren bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter http://www.zoll.de.
Januar Am 19. Januar feiert man in Ungarn die Taufe Christi, indem überall kreuzförmige Löcher in zugefrorene Gewässer geschlagen werden. Ein Priester segnet das Wasser und Gläubige füllen es in mitgebrachte Gefäße, um es das ganze Jahr über aufzubewahren. Unerschrockene wagen das Bad im Eisloch.
März und Oktober
Fashion Week Kiew er Prêt-à-porter-Schauen mit den berühmtesten ukrainischen Modedesignern. www.fashionweek.com.ua
April Beim Humorfestival in Odessa sorgen Festumzüge, Konzerte und kostümierte Schaulustige für Karnevalsstimmung.
Juli/August
An Iwana Kupala (Nacht vom 6. bis 7. Juli) lassen überall im Land junge Frauen Blumenkränze in Flüssen schwimmen, um aus dem Abdriften die Zukunft zu lesen.
Oktober Das Molodist-Filmfestival besteht seit 1970. Jedes Jahr werden in Kiew rund 300 Werke junger Filmemacher gezeigt. Mit einem Starauflauf darf gerechnet werden.
Die Bahn gilt in der Ukraine als das bevorzugte Transportmittel. Die Fahrten sind günstig, dauern aber wegen der relativ geringen Fahrtgeschwindigkeit recht lange. Verspätungen sind allerdings selten. Viele Züge verfügen über Schlafwagen. Beim Fahrkartenkauf an einem der Service-Schalter an Bahnhöfen müssen Reisende ihren Ausweis zeigen oder ihren Namen angeben. Mit dem Bus sind beinahe alle ukrainischen Städte sowie viele kleinere Ortschaften erreichbar. Aufgrund der wenig bequemen Ausstattung empfiehlt es sich, nur kurze Strecken auf diesem Wege zurückzulegen. Auf den Hauptstrecken zwischen größeren Städten verkehren auch komfortablere Busse. Als größte Busunternehmen der Ukraine gelten Autolux und Gunsel. Es ist zu beachten, dass ukrainische Nahverkehrsmittel in der Regel überfüllt sind. Die Ukraine verfügt über ein gut ausgebautes Straßen- und Tankstellennetz. Da die meisten Strecken in einem akzeptablen Zustand sind, kann das Land zumindest tagsüber bedenkenlos mit dem Auto, z.B. Mietwagen, bereist werden. Nächtliche Überlandfahrten sollten besser vermieden werden. Die Mietwagenagenturen Avis, Europcar und Hertz haben Filialen in Kiew, Dnipropetrowsk, Donezk, Charkiw, Lwiw, Odessa, Simferopol und Jalta. Um einen Wagen mieten zu dürfen, muss man mindestens 25 Jahre alt sein. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt auf Überlandstraßen 110 km/h, auf Landstraßen 90 km/h und innerorts 60 km/h. In der Ukraine ist es üblich, private Fahrzeuge anzuhalten, um sie gegen ein Entgelt als Mitfahrgelegenheit zu nutzen. Das Auswärtige Amt rät hiervon aus Sicherheitsgründen ab. Der Knotenpunkt des ukrainischen Inlandsflugnetzes ist der Flughafen Zhulyany in Kiew. Inlandsflüge werden u.a. von Ukraine International Airlines, Aerosvit, Air Ukraine, Odessa Air oder Tavrey Airco angeboten. Kreuzfahrten auf dem Schwarzen Meer können in vielen Reisebüros vor Ort gebucht werden. Der größte Anbieter ist Chernova Ruta. Abfahrtshäfen sind z.B. Sewastopol, Jalta oder Odessa.
Achtung: Von Reisen auf die Halbinsel Krim und in die östlichen Landesteile rät das Auswärtige Amt aufgrund der politischen Umbruchsituation derzeit eindringlich ab.
Amtssprache: Ukrainisch; im Süden und Osten wird überwiegend Russisch gesprochen
Bevölkerung: rund 46 Mio. Einwohner
Fläche: rund 603.700 km²
Hauptstadt: Kiew (rund 2,7 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +380
Verwaltung: präsidial-parlamentarische Republik
Währung: Hrywnja (Abk.: ₴, hrn. ISO-4217-Code: UAH)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +1 Stunde
In der Ukraine herrscht ein überwiegend gemäßigtes Klima. Der südliche Teil der Halbinsel Krim kann jedoch zur subtropischen Klimazone gezählt werden. Die Durchschnittstemperaturen im Norden liegen bei etwa 7 °C, im Süden bei etwa 13 °C. Die Winter sind an der Schwarzmeerküste recht kühl und im Binnenland richtiggehend kalt. Im Sommer, besonders in den Monaten Juli und August, steigt das Thermometer gerne in den 30 °C-Bereich. Mildere Temperaturen sind zu dieser Jahreszeit an der Küste zu erwarten. Als beste Reisezeit gilt der Frühling, d.h. Ende April bis Anfang Juni, wenn alles blüht und die Temperaturen sich im angnehmen Bereich halten. Auch der Herbst eignet sich für einen Urlaub in der Ukraine, da meist noch mildes Badewetter herrscht, die große Hitze des Sommers dagegen bereits abgeklungen ist. Wintersportler kommen in den Monaten Dezember bis Februar auf ihre Kosten. Dann sind die Skigebiete in den Kaparten in bestem Zustand.
Die ukrainische Küche konzentriert sich hauptsächlich auf Fleisch- und Kartoffelgerichte. Genau wie in Russland ist auch in der Ukraine „Borschtsch", ein Eintopf mit viel Roter Beete, sehr beliebt. Als typisch gelten außerdem Kohlrouladen und Mehlklöße. Eine viel verzehrte Zwischenmahlzeit ist z.B. „Wareniki". Dabei handelt es sich um Pasteten mit verschiedenen Füllungen, u.a. Käse, Fleisch und Quark. Zum Nachtisch gibt es häufig Honigkuchen und Mohnstrudel. In der Ukraine werden ausgezeichnete Weine produziert, darunter die Sorten „Krasnij Kamen", „Abrau" und „Miskako". Auch der landeseigene Sekt, z.B. „Artynow", ist sehr zu empfehlen.

Transitland

Deutschland

Es sind keine speziellen Impfungen für die Einreise nach Deutschland vorgeschrieben. Sinnvoll sind jedoch immer die vom Robert-Koch-Institut (RKI) empfohlenen Standardimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza). Vor allem bei Reisen zwischen April und Oktober in die Risikogebiete im Süden Deutschlands (Teile Bayerns und Baden-Württembergs) und bei vermehrtem Aufenthalt in freier Natur sollte man über eine Impfung gegen die durch Zeckenbisse übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nachdenken.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen.
Um nach Deutschland einreisen zu können, genügt ein gültiger Personalausweis bzw. die Identitätskarte; europäische Staatsangehörige außerhalb der EU benötigen einen Reisepass. Obwohl es für EU-Bürger keine Grenzkontrollen mehr gibt, muss man sich jederzeit mit einem gültigen Dokument ausweisen können. Einträge von Kindern im Reisepass der Eltern sind nicht mehr gültig,, jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Für allein reisende Frauen ist Deutschland ein sicheres Reiseziel, besondere Vorsichtsmaßnahmen müssen nicht ergriffen werden. Wie in anderen europäischen Ländern auch, sollte auf Trampen ohne Partner oder nächtliche Spaziergänge auf einsamen Straßen oder in Parks verzichtet werden.
Die meisten gesetzlichen Feiertage gelten bundesweit, einige nur in einzelnen Bundesländern: Neujahr (1. Januar); Heilige Drei Könige (6. Januar, in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt); Karfreitag (März/April); Ostermontag (März/April); Maifeiertag (1. Mai); Christi Himmelfahrt (Mai); Pfingstmontag (Mai/Juni); Fronleichnam (Mai/Juni, in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland); Mariä Himmelfahrt (15. August, in katholischen Gemeinden Bayerns und im Saarland); Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober); Reformationstag (31. Oktober, in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen); Allerheiligen (1. November, in Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen); Buß- und Bettag (November, nur in Sachsen); 1. und 2. Weihnachtsfeiertag (25./26. Dezember).
Banken haben meist Mo-Mi und Fr von 8.30 bis 12.30 und von 14 bis 16 Uhr, Do abends bis 18 Uhr geöffnet. Geschäfte sind in der Regel von Mo-Fr zwischen 9 und 18.30 Uhr, samstags von 9 bis 13 Uhr für ihre Kunden da; kleinere Läden machen oft eine Mittagspause. Die Öffnungszeiten von Kaufhäusern und vielen Geschäften in Innenstadtlage liegt Mo-Sa zwischen 9 und 20 Uhr, Supermärkte öffnen früher und schließen später. Museen sind meist montags geschlossen und Di-So von 9/10-17/18 Uhr zugänglich.
Deutschland ist i.A. recht gut auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung eingestellt. Zahlreiche öffentliche Einrichtungen, Touristenattraktionen und Hotels verfügen über behindertengerechte Zugänge. Weitere Auskünfte erteilt die Organisation Mobility International oder Procap Reisen:

Mobility International Schweiz
Rötzmattweg 51
4600 Olten
Tel.: +41-62-2126740
Fax: +41-62-2126739
E-Mail: info@mis-ch.ch
Web: http://www.mis-ch.ch

Procap-Reisen
Froburgstraße 4
4601 Olten
Tel.: +41-62-2068830
Fax: +41-62-2068839
E-Mail: info@procap.ch
Web: http://www.procap-reisen.ch
Öffnungszeiten: Do 9-12 und 13.30-16:30 Uhr, Mi 13.30-16.30 Uhr, Fr 9-12 und 13.30-15.30 Uhr
Die landesweite Notrufnummer für die Polizei lautet 110, für Feuerwehr und Rettungsdienst 112.
Im Bereich der persönlichen Dienstleistungen ist ein Trinkgeld angemessen. In Restaurants und Cafés erhält das Service-Personal bei Zufriedenheit ca. 10 % des Rechnungsbetrags, bei Taxifahrten rundet man die Summe auf.
Homosexualität wird in Deutschland von der überwiegenden Bevölkerungsmehrheit, vor allem in der jungen Generation, toleriert und akzeptiert. Das Austauschen gleichgeschlechtlicher Zärtlichkeiten wie Küssen oder Händehalten in der Öffentlichkeit ruft in der Regel keine diskriminierenden Reaktionen hervor. Großstädte wie Frankfurt oder Berlin verfügen mit einschlägigen Bars und Clubs über eine lebendige Homosexuellen- und Transvestitenszene. Seit 2001 war die „Eingetragene Partnerschaft" als eheähnliche, rechtliche Absicherung der Beziehung gleichgeschlechtlicher Paare möglich, seit 1. Oktober 2017 ist nun auch die Homo-Ehe erlaubt.
Die medizinische Versorgung in Deutschland ist flächendeckend gut, der Standard allgemein hoch. Für Schweizer und EU-Bürger, mit deren Heimatländern ein Sozialabkommen besteht, erfolgt eine ärztliche Behandlung über die Krankenversicherungskarte (EHIC), ansonsten muss die Rechnung zunächst privat bezahlt werden. In diesem Fall ist es ratsam, eine Reisekrankenversicherung abzuschließen, welche die Kosten gegen Vorlage der Rechnung erstattet.
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Als Richtmengen gelten: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak, 10 l Spirituosen bzw. alkoholhaltige Süßgetränke (Alkopops), 20 l Zwischenerzeugnisse, 60 l Schaumwein und 110 l. Wein darf für private Zwecke aus anderen EU-Ländern in unbegrenzter Menge nach Deutschland eingeführt werden. Kaffee und kaffeehaltige Erzeugnisse sind bis 10 kg ebenfalls zollfrei. Bargeld und gleichgestellte Zahlungsmittel (z.B. Sparbücher, Schecks/Reiseschecks) können innerhalb der EU in unbegrenzter Höhe mitgeführt werden, müssen aber ab einem Wert von 10.000 EUR auf Anfrage beim Zoll angegeben werden. Für Parfüm gelten innerhalb der EU keine Mengenbegrenzungen.
Aus Nicht-EU-Ländern (z.B. Schweiz) dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen (über 22 Vol.-% Alkoholgehalt) oder 2 l Zwischenerzeugnisse (bis 22 Vol.-% Alkoholgehalt), 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden, außerdem Waren (Geschenke) bis zu einem Wert von 300 EUR, wobei die Grenze für Flug- und Seereisende bei 430 EUR und für Reisende unter 15 Jahre bei 175 EUR liegt. Die Nordseeinsel Helgoland und Büsingen am Hochrhein gehören nicht zum Zollgebiet der EU, daher gelten hier besondere Bestimmungen.
Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Informationen auch unter http://www.zoll.de.
Die Netzspannung beträgt 230 Volt Wechselstrom.
Österreichische Botschaft
Stauffenbergstraße 1
10785 Berlin
Tel.: +49-30-202870
Fax: +49-30-2290569
E-Mail: berlin-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-berlin
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 9-13 Uhr, Mi 12-16 Uhr

Schweizerische Botschaft
Otto-von-Bismarck-Allee 4A
10557 Berlin
Tel.: +49-30-3904000
Fax: +49-30-3911030
E-Mail: ber.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/berlin
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
ICE im Hauptbahnhof Frankfurt am Main
Deutschland verfügt über ein hervorragend ausgebautes und engmaschiges Verkehrsnetz mit sehr guten Autobahn- und Zugverbindungen von Süd nach Nord und Ost nach West. Dem Rhein-Main- und Ruhrgebiet kommt dabei eine wichtige Stellung als zentrale Verkehrsknotenpunkte zu.
Hochgeschwindigkeitszüge (ICE) der Deutschen Bahn verbinden die großen Städte miteinander; wer frühzeitig bucht oder eine BahnCard besitzt, kommt in den Genuss überaus günstiger Preise.
Seit 2013 haben sich mehr und mehr Fernbusunternehmen am Markt etabliert, die ebenfalls Verbindungen in alle größeren und auch in kleinere Städte zu konkurrenzlos günstigen Preisen anbieten. Bekannte Anbieter sind z.B. Flixbus (https://www.flixbus.de) oder - altbewährt - die Deutsche Touring (Eurolines, https://www.eurolines.de).
Auf regionaler Ebene gibt es zahlreiche Verkehrsverbände, die mit guten Verbindungen und einheitlichen Tickets für S-Bahn, U-Bahn, Tram und Linienbusse eine gute Abdeckung erreichen und auch entlegenere Ziele an den öffentlichen Nahverkehr anbinden.
Inlandsflüge sind durch die Dumpingpreise verschiedener Anbieter in den letzten Jahren immer beliebter geworden, jedoch zeichnet sich aus Umweltgründen zur Zeit eine Kehrtwende ab. Ohnehin lohnt sich ein Flug innerhalb Deutschlands oft erst ab einer Entfernung von mind. 500 km, da viele Flughäfen weit außerhalb der großen Städte liegen.
Für alle, die das Land individuell mit dem Auto erkunden möchten, gibt es ein Netz aus etwa 150 ausgewiesenen „Ferienstraßen“, die sich auf bestimmte Themen oder Landschaften beziehen, z.B. die Deutsche Märchenstraße von Hanau nach Bremen oder die (ehemalige) Deutsche Ferienroute Alpen-Ostsee von Berchtesgaden (Königssee) bis Puttgarden auf der Ostseeinsel Fehmarn. Die längste unter ihnen ist die Deutsche Alleenstraße zwischen Rügen und dem Bodensee. All diese Touristikstraßen haben eine Gemeinsamkeit: Sie führen vorbei an besonders sehenswerten Natur- und Kulturlandschaften und kulturhistorisch bedeutsamen Orten und umfahren dabei die oft verstopften Hauptverkehrsadern des Landes (weitere Infos unter https://www.ferienstrassen.info).
Ein besonderes Vergnügen, nicht erst seit Aufkommen von E-Bikes und Pedelecs, stellen die unzähligen Fernradwege innerhalb Deutschlands dar, die häufig entlang malerischer Flusslandschaften oder durch sehenswerte Täler und Gebirge führen.
Wichtig für Autofahrer: In zahlreichen deutschen Städten wurden und werden Umweltzonen eingeführt, die nur noch mit Fahrzeugen mit entsprechender Kennzeichnung (Umweltplakette) befahren werden dürfen. Weitere Infos unter https://www.umwelt-plakette.de.
Deutschland, zwischen Atlantik und dem vom Kontinentalklima geprägten Osteuropa gelegen, befindet sich in der gemäßigt-kühlen Westwindzone. An der Küste sind die Jahreszeiten (warme Sommer, kalte Winter) weniger stark ausgeprägt als im Landesinneren und das Wetter ist insgesamt wechselhafter. In den Wintermonaten führen Tiefausläufer vom Atlantischen Ozean zu häufigen Niederschlägen im Alpenraum und westlich der Mittelgebirge. Kalte Polarluft sorgt bisweilen für Schneefälle bis in die Niederungen. In den Sommermonaten herrscht meist angenehmes Hochdruckwetter mit trocken-warmen Winden aus östlicher Richtung oder feucht-schwüler Luft aus dem Südwesten. Am wärmsten wird es in Deutschland im Oberrheingraben im Südwesten und im Alpenvorland, wenn ein trockener, warmer Fallwind (Föhn) aus südlicher Richtung weht.
Die beste Reisezeit hängt davon ab, welche Region man bereisen möchte und welche Aktivitäten für einen Urlaub in Deutschland geplant sind. Nord- und Ostseeküste locken von Juni bis September mit überwiegend schönem Wetter und herrlichen Sandstränden. Die besten Bedingungen für Wintersport herrschen in den Alpen von Dezember bis März. Aktivurlauber wie Radfahrer und Wanderer gehen ihrer Leidenschaft am besten zwischen April/Mai und Oktober nach. Ein Kultururlaub mit Stadtbesichtigungen bietet sich das ganze Jahr über an.
Kettenkarussell auf dem Oktoberfest
Februar Der Kölner Rosenmontagszug, Höhepunkt der Karnevalssaison, ist der größte Karnevalszug Deutschlands. Vier Stunden ziehen Musikkapellen und Wagen durch die Kölner Innenstadt (https://koelnerkarneval.de).
April-Mai In der Nacht auf den 1. Mai tanzt ganz Deutschland traditionsgemäß auf großen Veranstaltungen und in Diskotheken in den Mai.
Mai-September Beim Feuerwerksspektakel "Rhein in Flammen" werden zu unterschiedlichen Terminen Großfeuerwerke entlang des Rheins entzündet: in Bonn, Rüdesheim, Bingen, Koblenz, Oberwesel und St. Goar (https://www.rhein-in-flammen.com).
Juni Ein gigantisches Sommerfest wird alljährlich in Kiel veranstaltet. Die sogenannte Kieler Woche ist das größte Segelsportereignis der Welt (https://www.kieler-woche.de).
Juni-Juli Das Schützenfest Hannover ist das weltgrößte Schützenfest. Die Spaßmeile der Kirmes erstreckt sich über 5 km (http://schuetzenfest-hannover.de).
Mitte Juni-Anfang September In Ralswiek wird bei den Störtebeker Festspielen spektakuläres Open-Air-Theater geboten (https://stoertebeker.de).
Juli Das Kaltenberger Ritterturnier ist das größte Ritterturnier der Welt und findet auf Schloss Kaltenberg im gleichnamigen Dorf Kaltenberg in Oberbayern statt (https://www.ritterturnier.de).
August Am ersten Augustwochenende herrscht im Hunsrück der Ausnahmezustand. Auf der ehemaligen Raketenstation Pydna steigt jährlich "Nature One", das größte europäische Festival der elektronischen Tanzmusik (https://www.nature-one.de).
Das letzte Augustwochenende wird in Frankfurt am Main mit einem der größten europäischen Kulturfestivals, dem Museumsuferfest, begangen. Neben zahlreichen Künstlern und Musikern, die auf den Bühnen entlang des Mainufers performen, können auch einige Museen gratis besucht werden (https://www.museumsuferfest.de).
September-Oktober Das Münchener Oktoberfest auf der Theresienwiese ist das größte Volksfest der Welt. Die sogenannten Wiesn beginnen dann, wenn es wieder heißt: O'zapft is! (https://www.oktoberfest.de)
November-Dezember Eine ganz besondere Adventsstimmung vermittelt der Nürnberger Christkindlesmarkt (https://www.christkindlesmarkt.de).
Zünftige deutsche Kost
Traditionell gilt die deutsche Küche als eher deftig. Eines der Nationalgerichte ist Sauerkraut mit Eisbein bzw. Schweinshaxe oder mit Bratwürstchen. Des Deutschen liebste Beilage sind Kartoffeln, egal ob als Salzkartoffeln, Pellkartoffeln, Bratkartoffeln, Kartoffelpüree, Kartoffelpuffer oder Kroketten. Als Snack essen die Deutschen gerne rohes Fleisch, wie z.B. Schweine-Mett oder Rinder-Tatar auf einer ordentlich gebutterten Scheibe Graubrot oder einer Brötchenhälfte mit rohen Zwiebeln. Den kleinen Hunger stillt man auch gerne mit belegten Brötchen, einem Heringssalat oder einer Scheibe Brot mit Harzer Käse, d.h. Sauermilchkäse.
Zum Essen trinkt der Deutsche entweder Bier, vorzugsweise Pils, oder Wein. Beliebte Weinsorten sind Riesling, Müller-Thurgau und Silvaner. In einigen Regionen, vor allem in Hessen, wird auch gerne Apfelwein getrunken. Zum sogenannten Gläschen Ebbelwoi für zwischendurch wird häufig eine Laugenbrezel gereicht. Zum Nachtisch werden Kuchen mit Äpfeln, Pflaumen, Erdbeeren oder Rhabarber angeboten. Dazu wird gern Kaffee getrunken. In Ostfriesland bevorzugt man hingegen Tee.
Amtssprache: Deutsch
Bevölkerung: rund 82,5 Mio. Einwohner
Fläche: 357.340 km²
Hauptstadt: Berlin (rund 3,7 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +49
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)
Es sind keine speziellen Impfungen für die Einreise nach Deutschland vorgeschrieben. Sinnvoll sind jedoch immer die vom Robert-Koch-Institut (RKI) empfohlenen Standardimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza. Vor allem bei Reisen zwischen April und Oktober in die Risikogebiete im Süden Deutschlands (Teile Bayerns und Baden-Württembergs) und bei vermehrtem Aufenthalt in freier Natur sollte man über eine Impfung gegen die durch Zeckenbisse übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nachdenken.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
ab1399 

Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis zu Reisen in „Corona-Zeiten“:

Bitte beachten Sie, dass wir die aufgeführten Leistungen einer Reise nur dann bzw. in dem Rahmen erbringen können, wie es die behördlichen Vorschriften in Deutschland und in Ihrem Urlaubsland rechtlich zulassen. Davon können unmittelbar von uns angebotene Leistungsbestandteile betroffen sein (z.B. eingeschränkte Poolnutzung, Menü statt Buffet), aber auch Einschränkungen bei der Einreise (z.B. vorgeschriebene Fieber- oder Corona-Tests) sowie allgemein vor Ort (z.B. Maskenpflicht in Geschäften oder eingeschränkter Zutritt zu Sehenswürdigkeiten). Ihre gesetzlichen Gewährleistungsansprüche bleiben hiervon unberührt. 
 

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

ab1399 

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
Galizien: Romantisches Polen und Lemberg
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
25
Ungefähre Gruppengröße:
30
  • auf/zu

    Zustiegsorte:

    • ( Transferregionen)
  • auf/zu

    Zustiegsorte:

    • ( Transferregionen)

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Sind alle Mitreisenden deutsche Staatsbürger (ohne doppelte Staatsbürgerschaft)?*

Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung (Reiserücktritt und Reiseabbruch), sowie bei Auslandsreisen eine zusätzliche private Auslandskrankenversicherung.

Wir helfen Ihnen dabei, den optimalen Versicherungsschutz für Sie zu finden. Lesen Sie das Produktinformationsblatt und wählen Sie die gewünschte Versicherung aus.
Wir werden Sie vor der Buchung zu den Konditionen beraten.
Hier finden Sie vorab eine aktuelle Tarifübersicht.

Die Versicherungskosten sind abhängig vom Reisepreis pro Person. Bei Versicherungskosten über 200 € pro Person müssen Reisekunden seit Februar 2018 den gewünschten Reiseschutz direkt bei der ERGO buchen. Nach Abschluss der Reisebuchung können Sie hier Ihre Versicherung hinzubuchen.

NEU: Ergänzungs-Versicherung Covid-19
Ab sofort ist die Ergänzungs-Versicherung Covid-19 schon ab 4 € pro Buchung (bis zu 9 Personen) in Kombination zu einer Reiserücktritts-Versicherung oder einem Rundum-Sorglos-Paket der ERGO Reiseversicherung (bei Neuabschluss oder bis 30 Tage vor Abreise für eine bereits abgeschlossene Einmal-Versicherung) buchbar. Ausführliche Informationen dazu finden Sie hier.

Sonstiges

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