Gambia: Afrika jenseits von Stress

Erholung an den Sandstränden Gambias + Safari im Senegal inkl.

Wohl jeden hat die Faszination Afrika schon einmal ergriffen - und doch machen nur wenige den Schritt, sie einmal selbst zu erleben. Zu fremd, zu anstrengend, zu weitläufig, zu wild, zu heiß – was hat Sie bislang davon abgehalten, den schwarzen Kontinent zu besuchen? Ganz gleich, was es ist, auf dieser Reise zählen keine Ausreden. Denn mit Gambia reisen wir in ein Land, das die besten Seiten Afrikas auf kleinstem Raum vereint. Durchströmt vom großen Gambia-Fluss, gesegnet mit Seeklima und einigen der schönsten Badestrände des Kontinents, die Hauptstadt Banjul mit moderner Infrastruktur und vielen Bauten aus der Kolonialzeit auf einer Insel gelegen – hier konzentriert sich Afrika aus dem Bilderbuch. Wir müssen deshalb nicht durch die Gegend hetzen, sondern nehmen uns viel Zeit für freie Tage in unserem 4*-Hotel direkt am Strand. An den anderen Tagen bummeln wir durch die beschauliche Hauptstadt Banjul oder beobachten bei einer Bootsfahrt auf dem Gambia die vielfältige Tierwelt. Und weil Afrika ohne Safari nur das halbe Vergnügen wäre, setzen wir an einem Tag über in den Senegal, wo wir auf einer Jeep-Safari Giraffen, Nashörner, Antilopen und viele andere Tiere sehen werden. Ganz Mutige dürfen am heiligen Krokodilbecken von Kachikally eine der Urzeitechsen streicheln. Vor allem aber stehen Erholung und der Genuss von komfortablen Strandtagen, offenherziger Gastfreundschaft, kulinarischer Entdeckungen und fröhlicher Menschen auf dem Programm.

  • Krokodilbecken von Kachikally
  • Safari im Senegal inklusive
  • Direktflug von Leipzig nach Banjul (Gambia)
  • Bootsfahrt auf Gambia-Fluss

Programm

1. Tag: Anreise

Am Vormittag werden Sie per Taxi von zu Hause abgeholt und per Bus zum Flughafen nach Leipzig gefahren. Ebenso entspannt checken Sie mit Hilfe Ihres Reisebegleiters am Flughafen ein und steigen kurze Zeit später in das Flugzeug, welches Sie nach Banjul, der Hauptstadt Gambias, bringt. Nach Ankunft werden Sie herzlich begrüßt und in das nur ca. 30 Minuten entfernt liegende Hotel Kairaba Beach gebracht. 

2. Tag: Freizeit im Badehotel

Da diese Reise ganz im Zeichen der Erholung und Entspannung in der Ferne steht, haben Sie heute erst einmal Zeit um anzukommen und erste Eindrücke von Ihrer Umgebung zu sammeln. Das Hotel wird von einer weitläufigen, exotischen Gartenanlage umgeben. Spazieren gemütlich umher und bestaunen Sie sie verschiedenen Pflanzen und sicherlich den ein oder anderen exotisch Vogel.

3. Tag: Freizeit oder falkultativer Ausflug "Kunta Kinthas Erbe"

Entscheiden Sie, ob Sie weiter die Seele baumeln lassen wollen, oder einen ersten Ausflug außerhalb des Hotels wagen wollen. Hierzu bietet sich vortrefflich der Tagesausflug "Kunta Kinthes Erbe" an. 
Bücherwürmer werden es kennen. Alex Haleys Buch "Roots", in welchem über den jungen Kunta Kinthe, der als Sklave nach Amerika verschleppt wurde, erzählt wird. Lernen Sie seine Geschichte näher kennen. Auch Nicht-Bücherwürmern bietet dieser Ausflug einen Einblick in das Leben damaliger Sklaven. 
Gegen 07:00 Uhr geht es per Boot zu seinem Heimatdorf Juffure, welches ursprünglich ein Sklavenzentrum war. Der Besuch eines Museums und eine kurze Bootsfahrt zur Insel "Kunta Kinthe Island" bringt Ihnen die Geschichte des Jungen näher. Gegen 18 Uhr sind Sie im Hotel zurück.

4. Tag: Tag zur freien Verfügung

Haben Sie schon den Spa- und Fitnessbereich des Hotels besucht? Was halten Sie von etwas Bewegung mit anschließender Massage (gegen Gebühr)? Danach legen Sie sich einfach wieder an den Strand oder Pool. Oder Sie unternehmen zusammen mit Ihrem Reisebegleiter einen Ausflug in den nur 10 Gehminuten vom Hotel gelegenen Bijilo Nationalpark. Auch der Sengegambia Craft Market verspricht einige Überraschungen und ist innerhalb weniger Minuten zu Fuß erreichbar.

5. Tag: Abenteuer Fluss & Natur

Heute ist es aber nun soweit. Sie verlassen das Hotel für einen entspannte Bootsfahrt auf dem wunderschönen Gambia-Fluss. Sie haben die Möglichkeit, ein erfrischendes Bad in den kühlen Fluten zu nehmen oder die Waldbewohner, welche sich am Rand des Flusses tummeln, zu beobachten. Mit ein bisschen Glück gelingt Ihnen ein grandioser Fang beim Angeln. Anschließend lassen Sie sich das gemeinsame Mittagessen an Bord schmecken. Auf der Rückfahrt genießen Sie die umgebende Natur, bevor es wieder zurück ins Hotel geht.

6. Tag: Erholung oder fakultative Abendveranstaltung "Come dine with Ida"

Ein weiterer wunderschöner Tag in Gambia steht Ihnen bevor. Tun Sie das, wonach Ihnen der Sinn steht. Am Abend können Sie die örtlichen Gepflogenheiten auf Wunsch gern näher kennen lernen. Nehmen Sie ein traditionell angerichtetes Abendessen zwischen Trommeln und Geschichten über Gambia ein. Ida wird Sie in englischer Sprache in die Geheimnisse der Küche und des Landes einweihen. Ein deutschsprachiger Guide wird bei Ihnen sein und ggf. bei der Verständigung helfen.

7. Tag: Banjul & Serekunda entdecken

Gewinnen Sie viele neue Eindrücke bei einer aufregenden halbtägigen Fahrt durch Banjul und einem Besuch des traditionellen Marktes. Sehen Sie bei der Bearbeitung der Batik afrikanischer Stoffe zu und besuchen Sie anschließend das heilige Krokodilbecken von Kachikally, den "Kachikally Crocodile Pool", eine Kultstätte mit etwa 70 lebenden Krokodilen.

8. Tag: Tag zur freien Gestaltung

Sonne, Meer und Strand. Was will man mehr? Genießen Sie den Tag, lassen Sie die Seele baumeln und lassen Sie sich verwöhnen.

9. Tag: Fathala Wildlife Reserve - Senegal

Frühstücken Sie heute ausgiebig und stärken Sie sich. Ein Kleinbus bringt Sie nach Banjul, von wo aus Sie mit der Fähre zum anderen Flussufer übersetzen. Und schon befinden Sie sich in einem anderen Land! Im Senegal angekommen, starten Sie im offenen Jeep eine spannende Safari und beobachten unter anderem die seltene Elefantenantilope, Giraffen, Nashörner und viele andere Tierarten in Ihrem natürlichen Lebensraum. 
Bitte beachten Sie, dass bei der Einreise in den Senegal eine gültige Impfbescheinigung gegen Gelbfieber vorliegen muss. 

10. Tag: Freizeit und Rückreise

Nach diesem gestrigen erlebnisreichen Tag, haben Sie heute den tag über erneut die Möglichkeit noch einmal richtig Kraft zu tanken und zu relaxen. Am Abend werden Sie mit dem Bus wieder nach Banjul gefahren und zum Flughafen gebracht, wo Sie mit Hilfe Ihres Reisebegleiters einchecken. Ihr Rückflug nach Deutschland beginnt.

11. Tag: Ankunft

Am zeitigen Morgen landen Sie zurück in Leipzig. Hoffentlich gut erholt und mit vielen schönen Erinnerungen steigen Sie in den Bus, welcher Sie zurück in Ihre Heimat fährt. Ein Taxi wird Sie bis zu Ihrer Haustür bringen.

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» Für diese Reise stehen im Moment keine Termine zur Verfügung.

Ihr 4*-Hotel Kairaba Beach Hotel

Lage

Idyllisch und direkt am Strand von Kololi Beach gelegen, befindet sich das Kairaba Beach Hotel. In unmittelbarer Nähe finden sich Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants. Die Hauptstadt Banjul sowie der internationale Flughafen sind ca. 30 Fahrminuten entfernt.

Zimmer

Die komfortabel eingerichteten, ca. 33 gm großen Zimmer verfügen über Bad und Dusche/WC, Föhn, Safe, Sat-TV mit Flachbildschirm, Telefon, WLAN, Minibar (gegen Gebühr), Kaffee- und Teezubereiter, Klimaanlage, Balkon oder Terrasse zur Gartenseite.

Hoteleinrichtung

Das über 160 Zimmer verfügende Hotel bietet Ihnen eine 24 h-Rezeption und ist von einer weitläufigen, exotischen Gartenanlage umgeben. Ein Swimmingpool und ein direkter Zugang zum Meer mit Liegen, Badetüchern und Sonnenschirmen (inklusive) sorgen für Entspannung. 
Außerdem sorgen ein Buffetrestaurant, ein Bistro mit Fusionsküche und Außenbereich, ein À-la-Carte-Restaurant mit internationaler Küche, ein Meeresfrüchtespezialitätenrestaurant, eine Poolbar, eine Cocktailbar und eine Eisdiele dafür, dass Sie auch kulinarisch jeden Wunsch erfüllt bekommen.
Für alle Sportbegeisterten Gäste stehen ein Fitnessraum, Billard, Tischtennis und ein Fahrradverleih zur Verfügung. Gegen eine Gebühr kann auch ein Spa-Bereich mit Massagen, Wellness- und Beautyanwendungen aufgesucht werden. 
Regelmäßige Abendveranstaltungen mit Live-Musik runden jeden Abend im Hotel ab. 

PDF-Download (Hotel-Information)
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Beförderung

  • Flug mit SunExpress oder andere renommierte Fluggesellschaft nach Banjul und zurück in der Economy Class
  • Transfers Flughafen – Hotel – Flughafen
  • Fahrt im Kleinbus während der Rundreise

Hotel & Verpflegung

  • 9 Übernachtungen im 4*-Hotel Kairaba Beach Hotel
  • 9x Frühstück
  • 1x Mittagessen
  • 8x Abendessen

Ausflüge & Besichtigungen

  • Stadtbesichtigungen: Banjul, Serekunda
  • Ausflüge: Banjul & Serekunda, Bootsfahrt auf Gambia-Fluss, Safari im offenen Jeep im Senegal mit Tierbeobachtungen
  • Eintritte: Krokodilbecken von Kachikally, FathalaWildlife Reserve im Senegal

Zusätzlich inklusive

  • Aktuelle Steuern und Sicherheitsgebühren
  • 1 Reisetaschenbuch pro Buchung
  • Örtliche Reiseleitung zu den Ausflügen
  • sz-Reisebegleitung

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Zielland

Gambia

Karte Gambia

Landesdaten


Lage


Die Republik Gambia liegt an der Westküste Afrikas und ist das kleinste Land des afrikanischen Kontinents. The Gambia, wie das Land offiziell heißt, wird im Norden, Osten und Süden von der Republik Senegal umschlossen, im Westen ist der Atlantische Ozean die natürliche Grenze. Der Fluss Gambia durchzieht The Gambia von Osten nach Westen, die Breite beträgt an der Flussmündung sechs Kilometer, kein Ort des Landes ist weiter als 25 km vom Fluss Gambia entfernt.


Fläche: 11.295 km².


Verwaltungsstruktur: 6 Bezirke, inklusive Hauptstadtbezirk.


Einwohner


Bevölkerung: ca. 1,5 Millionen.


Städte: Banjul (Hauptstadt) ca. 34.800, Serrekunda ca. 322.400, Brikama ca. 63.000.


Sprache


Amts- und Handelssprache ist Englisch. Daneben werden zahlreiche afrikanische Sprachen gesprochen. Am weitesten verbreitet sind Mandinka, Wolof und Ful.


Zeitverschiebung


Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -1 Stunde


Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -2 Stunden.


Stromspannung


In den Hauptorten Banjul, Bansang, Basse, Brikama, Fajara, Georgetown, Mansakonko, Cape St. Mary gibt es 220/240 Volt Wechselstrom, 50 Hertz; unterschiedliche Stecker, die Mitnahme eines Adapters empfiehlt sich.


Telefon/Post


Post


Der Postverkehr ist schnell (Briefe nach Europa brauchen ca. 7-14 Tage) und preiswert.


Telefon


Die Fernsprechvorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Gambia ist 00220, die siebenstellige Rufnummer ist unmittelbar danach zu wählen. Die Vorwahl von Gambia nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Digitales Telefonsystem auf Satellitenbasis. Auslandsgespräche sind von Hotels und den Postämtern aus möglich, aber sehr teuer. Es gibt überall Telefonzellen oder Büros von Gamtel. Telefontarife nach 23 Uhr sind um ca. 30 Prozent günstiger.


NOTRUFNUMMERN: Polizei 17, Unfallrettung 16 (in Banjul 18), Feuerwehr 18.


Mobilfunk


Netztechnik: GSM 900/1800.


Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Gambia von E-Plus, O2 und Telekom Deutschland.


Internet


Länderkürzel: .gm


Internetverbindungen sind über die Büros von Gamtel möglich, auch die großen Hotels bieten Internet-Service an.


Feiertage


1. Januar (Neujahr), 18. Februar (Unabhängigkeitstag), 6. April (Karfreitag), 9. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 15. August (Mariä Himmelfahrt), 25. Dezember (Weihnachten), 4. Februar (Mohammeds Geburtstag), 15. August (Lailat al-Qadr), 19. August (Fastenbrechen am Ende des Ramadan), 26. Oktober (Opferfest).


Während des Ramadan, des islamischen Fastenmonats, kann das Geschäftsleben eingeschränkt sein. Der Ramadan dauert im Jahr 2013 vom 9. Juli bis zum 8. August (die Daten können je nach Land um einen oder zwei Tage abweichen).


Der wöchentliche Ruhetag ist der Sonntag.


Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag oder einen anderen Feiertag, ist der darauf folgende Tag arbeitsfrei.


Öffnungszeiten


Banken in Banjul: Mo bis Fr 8-16 Uhr, Sa 9-13.30 Uhr;


Bankfilialen in anderen Städten: Mo bis Fr 8-13 Uhr und 16 bis 18 Uhr, Sa 8-11/12 Uhr;


Regierungsstellen und Büros: Mo bis Do 8-15/16 Uhr, Fr und Sa 8-12.30 Uhr;


Post: Mo bis Fr 8.30-12.15, 14-16 Uhr, Sa 8.30-12 Uhr;


Geschäfte: Mo bis Fr 9-17 Uhr (oft Mittagspause von 12-14 Uhr), Sa 9-13 Uhr.


Kleidung


Leichte, gut waschbare, atmungsaktive Sommerkleidung ist das ganze Jahr über ausreichend. Für die Abende sollte man aber auch leichte Wollsachen dabeihaben. Für Buschsafaris braucht man festes Schuhwerk. Gute Sonnenbrillen sowie ausreichender Sonnenschutz sind notwendig.

Karte Gambia

Geschichte/Politik


Die Portugiesen hatten schon im 15. Jahrhundert Handelskontore an der Mündung des Gambia-Flusses. Der Strom galt als idealer Zugang ins Innere Westafrikas. Händler brachten auf diesem Weg unterschiedlichste Waren ins Landesinnere und nahmen auf dem Rückweg Sklaven mit an die Küste. Nachdem die Portugiesen abgezogen waren, war es deshalb auch nicht verwunderlich, dass sowohl die Spanier und Holländer, als auch die Briten und Franzosen sich um diesen lukrativen Stützpunkt bemühten. Die Briten blieben schließlich die Herren im Sklavenland am Gambia-Fluss; im Jahre 1765 befanden sich Gambia und Senegal in britischer Hand. 1776 wurde das senegalesische St. Louis den Franzosen überlassen.


1807 schafften die Briten die Sklaverei ab und machten es sich nun zur Aufgabe, französische Sklavenschiffe zu kapern, die Schwarzen zu befreien und in ihrem Protektorat Gambia anzusiedeln. Um die Abschaffung des Sklavenhandels besser überwachen zu können, wurde 1816 auf dem strategisch günstig gelegenen Gelände der heutigen Stadt Banjul eine Garnison errichtet, die bereits zehn Jahre nach ihrer Gründung auf 1.800 Einwohner angewachsen war.


1901 wurde Banjul eine Kronkolonie, wovon das Stadtbild Banjuls heute noch Zeugnis ablegt.


1965 wurde Gambia unabhängig, blieb aber im Commonwealth. Seit 1970 ist es eine eigenständige Republik innerhalb des Commonwealth. Von 1982 bis 1989 bildete es mit dem Senegal, in den Gambia wie ein großer Finger hineinragt, eine politische Konföderation ("Senegambia"), die sich aber nicht bewährte.


Die Demokratie Gambias dauerte von 1962 bis 1994, bis ein Militärputsch auch die Versuche der ethnischen Berücksichtigungen in Regierungspositionen unterbrach. Alle Parteien sind heute formell wieder zugelassen, der Präsident gewählt.


Wirtschaft


Gambia ist ein reines Agrarland; 80 Prozent der Arbeitskräfte sind in der Landwirtschaft beschäftigt. Neben Reis und Hirse werden vor allem Erdnüsse angebaut. Sie nehmen zwei Drittel des Ackerlandes ein und werden in alle Welt exportiert. Die Industrie besteht größtenteils aus Verarbeitungsbetrieben für Lebensmittel - hauptsächlich für die Erdnüsse, aus denen Öl gewonnen wird.


Der Tourismus ist Gambias zweitwichtigster und zugleich dynamischster Wirtschaftszweig, der Gambia nicht nur Devisen bringt, sondern auch für Arbeitsplätze sorgt. Die meisten Touristen kommen aus Großbritannien, Deutschland und den Niederlanden.


Religion


Etwa 85 Prozent der Bevölkerung sind islamischen Glaubens. Außerdem leben Christen (ca. 10 Prozent) sowie Anhänger von Naturreligionen in Gambia.


Vegetation


Im Norden wachsen Affenbrotbäume, Akazien und Kapokbäume sowie immergrüne tropische Gewächse und Mangroven an den Ufern des Gambia-Flusses. Weite Teile des Landes sind unfruchtbar. Auf Sandböden gedeihen die Erdnüsse. Gambia besitzt im Südwesten noch Waldsavannen. Inzwischen hat man begonnen, das Land mit Teak- und anderen Bäumen aufzuforsten.


Tierwelt


Zahlreiche afrikanische Tiere sind im Abuko-Naturschutzgebiet, nicht weit von Banjul, zu Hause. Man kann hier geruhsam wandern; die Tiere - unter anderem Antilopen und Affen - sind ungefährlich. Andere Tiere - Nilpferde, Delfine und Krokodile, aber auch zahlreiche Vogelarten - sind im Freizeitpark Tendaba am Gambia-Fluss zu bewundern.

Karte Gambia

Kulinarisches


Gambianische Speisen tragen exotische Namen wie "Benachin", "Bassee Nyebo" oder "Plasas". Typisch für Gambia sind Erdnuss-Gerichte wie "Domodan" oder "Chura Gerte". In den Hotels gibt es internationale Küche.


Sitten und Gebräuche


In Gambia sind noch traditionelle Tänze mit ihrer typischen Musik lebendig. Für die Gambier selbst haben sie große Bedeutung (die Tänze ahmen vor allem die Bewegungen des großen Flusses Gambia nach), aber zunehmend werden sie auch den Touristen vorgeführt.


Musik gilt seit dem 12. Jahrhundert. viel in Gambia; damals entstand eine regelrechte Musiker-Kaste. Gut situierte Gambianer hielten und halten sich kleine Musik-Gruppen, die an Feiertagen und bei Festen spielen. Jeder Anlass genügt, um Musik zu machen. Die Instrumente ähneln Lauten und Xylophonen, die oft perfekt beherrscht werden. Für die 21-saitige Laute "Kora" gibt es in Gambia eigene Schulen. Viele Interessenten kommen eigens nach Gambia, um die traditionelle afrikanische Musik zu hören oder zu studieren.


Ein Nationalsport der männlichen Gambier ist der Ringkampf. An Wochenenden und Feiertagen werden in den Stadien und Arenen Wettkämpfe ausgetragen. Mindestens so unterhaltsam wie das Kräftemessen sind die dazugehörigen Rituale und die teilnahmsvollen Ermunterungen des Publikums.


Souvenirs


Die Kunsthandwerker in Gambia fertigen Attraktives: pittoreske Holzschnitzereien, Kleider und Hemden mit Batik-Design, Ledergürtel und -taschen sowie Filigranarbeiten aus Gold und Silber. Man kauft diese Artikel am besten auf den Märkten in Banjul. Handeln ist eine übliche Praxis.


Achtung, der Export von Elfenbein Produkten mit und aus geschützten Tieren ist verboten.

Klimadiagramm
Karte Gambia

Klimainformationen


An der Küste ist das Klima für Europäer erträglich, im Landesinnern jedoch ist es sehr heiß (besonders tagsüber von März bis Juni). Die Temperaturen schwanken je nach Jahreszeit zwischen 15 und 43°C. Von Januar bis Mai weht der aus der Sahara kommende "Harmattan". In der Regenzeit muss man mit starken Niederschlägen und einer hohen Luftfeuchtigkeit rechnen. Sie erstreckt sich üblicherweise auf den Zeitraum von Ende Juni bis Anfang November, dabei sind der August und der Oktober die regenreichsten Monate. Allgemein kühlt es in den Abendstunden meist etwas ab.


Beste Reisezeit


Am besten bereist man das Land während der Trockenzeit, von Dezember bis März/April, da zu dieser Zeit angenehme Temperaturen (ca. 30°C) und geringe Luftfeuchtigkeit herrschen. Für Banjul und Umgebung (sehr schöne, ausgedehnte Strände) ist die beste Zeit von Mitte November bis Mitte Mai (tagsüber ca. 30°C, nachts teilweise bis auf 15°C absinkend).

Karte Gambia

Vorgeschriebene Impfungen



Keine bei Einreise direkt aus Europa.


Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.


GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE


In AFRIKA:


Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Niger, Nigeria, Ruanda, São Tomé + Principe, Senegal, Sierra Leone, Somalia, Sudan, Tansania, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.


In SÜD- und MITTELAMERIKA:


Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.




Empfohlene Impfungen


Hepatitis A, Gelbfieber, Typhus,


zusätzlich für Individualreisende Meningitis.


Informationen zur Malaria


Malaria



Allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN sowie medikamentöse Prophylaxe .


- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.


- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.


- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.


- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.


- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.


sowie medikamentöse Prophylaxe MALARIA P.


Medikamentöse Malariaprophylaxe: Mefloquin (Lariam)


Mefloquin (Lariam):


Einnahme: eine Woche vor Einreise bis vier Wochen nach Verlassen des Malaria-Gebiets.


oder


Atovaquon-Proguanil (Malarone)


Einnahme: 1-2 Tage vor Einreise bis 7 Tage nach Verlassen des Malaria-Gebiets.


oder


Doxycyclin (für diese Indikation in der BRD nicht zugelassen)


Einnahme: 1-2 Tage vor Einreise bis 4 Wochen nach Verlassen des Malaria-Gebiets.




Verbreitung


Ein Malariarisiko besteht ganzjährig im gesamten Land.


Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.


Ärztliche Hilfe


BANJUL: Lamtoro Medical Center, Dr. A. A. Sallah (spricht Englisch), Badala Parkway, Kololi,, Banjul, Tel. 446 09 34, 446 09 07;


BAKAU:Medical Research Council (Britisch), Fajara, Tel. 449 54 42.

Karte Gambia

Währung


Währungseinheit


Währungseinheit: Dalasi ( D)


1 Dalasi = 100 Bututs.


Derzeitiger Kurs:


1 Euro = ca. 31,36 D


1 US-$ = ca. 24,54 D


Hinweise


Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um reine Sortenkurse für den Bargeldtausch am Bankschalter, d.h. sie nennen den aktuellen Wert, den der Reisende beim Umtausch am Bankschalter (Schalterkurse in Deutschland) erhält. Hinzu kommen dann noch die von der jeweiligen Bank abhängigen Umtauschgebühren. Die Kurse sind nicht geeignet zur Umrechnung von Rechnungen etc., da hierfür meist "Devisenkurse" zugrunde gelegt werden.


Devisenbestimmungen/Umtausch


Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Deklaration: Ja - bei Einfuhr von Fremdwährung


Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der Einfuhr


Ausfuhr Landeswährung: in Höhe der Einfuhr, maximal bis zum Betrag von 75 Dalasi


Umtauschempfehlung: im Reiseland


Umtausch: Währungen aus Algerien, Ghana, Guinea, Mali, Marokko, Nigeria, Sierra Leone und Tunesien werden nicht umgetauscht. Euro sowie CFA-Francs werden akzeptiert.


Internationale Kreditkarten: Ja - werden von den meisten größeren Hotels und vereinzelt auch in Restaurants akzeptiert (bei Hotelbuchung abklären). Barabhebungen bei Banken sind möglich.


Geldautomat: Ja - Geldautomaten (akzeptieren oft nur Visa) gibt es bei der Standard Chartered Bank in Banjul sowie bei einigen ihrer Filialen.


Reiseschecks: Ja - in US-$ (Reiseschecks in Brit. Pfund werden ebenfalls akzeptiert, sind jedoch bei Deutschen Banken in der Regel nicht erhältlich.)

Karte Gambia

Auskunftstellen




Gambia Tourism Authority


Kololi, K.M.C.


Bakau /Gambia


(00220) 446 24 87


(00220) 446 24 91, 446 24 93/94


info@gta.gm






The Gambia Chamber of Commerce and Industry


55 Kairaba Avenue, K.S.M.D.


Serrekunda /Gambia


The Gambia Chamber of Commerce and Industry


P.O.Box 3382


Serrekunda/Gambia


(00220) 437 89 36


(00220) 437 89 29


gcci@qanet.gm




Botschaften und Konsulate


Von Deutschland


zuständig Dakar/Senegal:


Von Deutschland



außerdem in Gambia:



Ambassade de la République de Gambie


126, Avenue Franklin D. Roosevelt


1050


Brüssel - Belgien


(0032 2) 646 32 77


(0032 2) 640 10 49


info@gambiaembassy.be


Mo bis Do 9.30-16.30 Uhr, Fr 9.30-13 Uhr; Visa-Abteilung Mo bis Do 10-14 Uhr, Fr 10-12 Uhr






Konsulat von Gambia


Windscheidstr. 19


10627


Berlin


(0 30) 891 14 01


(0 30) 892 31 21


Di und Do 10-14 Uhr und nach Vereinbarung






Honorarkonsulat der Republik Gambia


Guiollettstraße 19


60325


Frankfurt/M.


(0 69) 97 12 00 12


(0 69) 97 12 00 30


Di und Do 14-16 Uhr (Besuche nur nach telefon. Voranmeldung)






Honorargeneralkonsulat der Republik Gambia


Gladbacherstraße 17-19


50672


Köln


(02 21) 888 88 73


(02 21) 888 88 73


nc-flugcobe2@netcologne.de


Di bis Do 10-12 Uhr (und nach Vereinbarung)






Honorarkonsulat der Republik Gambia


Möhlstraße 6


81675


München


Honorarkonsul der Republik Gambia


Postfach 860347


81630 München


(01 80) 35 51 85 35 21


(0 89) 22 80 25 66


consul@gamconmuc.de


Di und Do 10-12 Uhr (Besuche nur nach telefon. Voranmeldung)




Ärztliche Hilfe


BANJUL: Lamtoro Medical Center, Dr. A. A. Sallah (spricht Englisch), Badala Parkway, Kololi,, Banjul, Tel. 446 09 34, 446 09 07;


BAKAU:Medical Research Council (Britisch), Fajara, Tel. 449 54 42.

Karte Gambia

Sehenswertes


Banjul


An der breiten Mündung des Gambia-Flusses liegt eine schmale Schwemmland-Halbinsel. Dort wurde die Hauptstadt Gambias 1868 als "Bathurst" von den englischen Kolonialherren gegründet. Die Nachfahren der dort ursprünglich angesiedelten freigelassenen Sklaven bilden heute die führende Großbürgerschicht in Gambias Hauptstadt.


Im großen Hafen von Banjul, das in der einheimischen Sprache "Bambusinsel" bedeutet, haben auch mächtige Frachtschiffe Platz. Doch die Stadt selbst ist klein, denn Banjul wird von schwer passierbaren Mangrovensümpfen begrenzt.


In der Altstadt stehen noch alte Handelsniederlassungen aus der Kolonialzeit, vor allem findet man dort - am Albert-Market - ein interessantes Markt- und Handwerkerzentrum. Das kleine Nationalmuseum enthält Exponate zur Kulturgeschichte des Landes.


Serekunda


Westlich von Banjul entstand Gambias größte Stadt. Serekunda ist im Grund die eigentliche Hauptstadt der Gambianer, die sich gleichsam von selbst neben der kolonialen Gründung Banjul entwickelte. Es ist eine junge Stadt im Binnenland, kilometerweit vom Touristenstrand entfernt. Hier konzentriert sich das moderne afrikanische Leben. Das Marktviertel kommt kaum je zur Ruhe, auch abends nicht, die Straßen sind vollgestopft. Am Straßenrand wird alles verkauft, einheimisches Obst ebenso wie Füllhalter aus Taiwan.


Gambia-Fluss


Er entspringt in Guinea und ist 1.400 oder 1.600 km lang (je nachdem, wie man die zahlreichen Windungen rechnet); rund 400 km zieht sich der Fluss durch Gambia, bis er bei Banjul in den Atlantik mündet. Was er und der Landstreifen rechts und links von ihm touristisch bieten können, ist noch ziemlich unerschlossen. Es gibt so gut wie kein Hotel, allenfalls das eine oder andere Camp.


Eine gut ausgebaute Straße führt von Banjul am Südufer des Gambia entlang, über das verschlafene, auf einer Flussinsel gelegene Georgetown - Gambias zweite historische Stadt, die wichtig war, als sich der Binnenverkehr auf dem Gambia-Fluss und nicht auf der Straße abspielte - zu dem Grenzort Basse Santa Su. Diese dritte historische Stadt hat einen attraktiven kleinen Markt. Staatliche Busse pendeln mehrmals täglich hin und her. Abenteuerlustige können sich mit einem privaten Motorboot flussauf- oder -abwärts befördern lassen.


James-Insel


Zwei Stunden Flussfahrt von Banjul entfernt kommt man zu dieser Insel. Hier lag einst die Zentrale der entstehenden britischen Kolonie Gambia, und es gibt dort noch zahlreiche Erinnerungen an die Sklavenzeit. Dazu gehören die Ruinen einer Festung, die den Haupt-Umschlagplatz für den Handel mit den Sklaven, die nach Amerika verschifft wurden, bildete. Auch ein legendärer Fahnenmast steht hier, dessen Berührung angeblich jedem Sklaven die Freiheit schenkte. Die Insel ist heute unbewohnt und von Affenbrotbäumen überwuchert.


Juffure (Jufureh)


Unweit von James Island liegt der durch den Roman "Roots" von Alex Haley weltberühmt gewordene Ort. Zu Kolonialzeiten spielte der Ort eine große Rolle in der Trinkwasser- und Brennholzversorgung, in den Zeiten des Sklavenhandels war Juffure eine der großen Sklavenfabriken des Landes. In Haleys Roman wird die Familiengeschichte von Kunta Kinte, dem Vorfahren Haleys, von der Zeit des Sklavenhandels bis ins moderne Amerika geschildert. Für viele Afroamerikaner ist der Ort Kultstätte, er bezeugt stellvertretend das anonyme Schicksal ihrer Vorfahren.


Heute ist das kleine Dorf von den Volksgruppen der Mandinkas und Wolofs bewohnt.


Eine andere ehemalige Sklavenstation - Albreda - befindet sich in der Nähe von Juffure. Doch außer den Ruinen der Hauptgebäude ist davon heute kaum noch etwas erhalten.


Wassu


Bei manchen Orten Gambias sieht man eigentümliche Kreise aus Steinen - dem englischen Stonehenge ähnlich, nur viel kleiner. Diese Gebilde aus dem achten bis 16. Jahrhundert weisen vermutlich auf das Grab eines Stammesfürsten hin. Bei Wassu liegt die größte dieser Anlagen.


Bakau


Wunderschöne, silbrigweiße, fast überall von Palmenhainen gesäumte Strände begleiten Gambias Atlantikküste. Nur im Mündungsgewässer des Gambia-Flusses verhindern dichte Mangrovenwälder den Zugang zum Wasser. An der Küste, nördlich und westlich von Banjul, gibt es eine ganze Reihe von komfortablen bis luxuriösen Ferienresorts und Strandhotels. Sie bilden eine kleine Welt für sich. Fast alle haben einen eigenen Zugang zum Strand und bieten dem Pauschaltouristen alles, was er von einem tropischen Ferienquartier erwartet. Zentrum dieser touristischen Entwicklung ist Bakau, einst ein Fischerdorf, jetzt eine Art Prominentenquartier. Hier befindet sich ein heiliges Krokodilbecken mit vier oder fünf Tieren sowie den Botanischen Garten von Gambia.


Abuko-Nationalpark


Er ist das einzige offiziell für Besucher zugängliche Schutzgebiet des Landes. Der Park, 22 km von Banjul entfernt, ist lediglich 100 Hektar groß und darf nur zu Fuß erkundet werden. Neben zahlreichen Vogel- und Antilopenarten beherbergt er vor allem Affen und Krokodile sowie einen kleinen Zoo mit verletzten Wildtieren.


Bijilo Beach


Hier liegt das Bijilo Beach Forest Reserve, ein Wald-Schutzgebiet für Affen und zahlreiche Vogelarten. Das Schutzgebiet hat einen sehr schönen, ruhigen und sauberen Strand mit mehreren größeren Hotels und Bungalow-Anlagen.

Karte Gambia

Reisehinweise


Reisende sollten wachsam sein und größere Menschenansammlungen meiden, da die innenpolitische Situation in Gambia nicht stabil ist.


Informationen zur Sicherheitssituation in Gambia sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.


Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen


In Gambia ist die Kriminalitätsrate nicht höher als in anderen afrikanischen Ländern. Delikte sind häufig Taschendiebstahl, aber auch Raubüberfälle kommen vor. Es empfiehlt sich entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen: Einsame Gegenden meiden und Wertgegenstände eng am Körper tragen. Auf das Tragen von Schmuck sollte verzichtet werden.


Homosexualität wird in Gambia strafrechtlich verfolgt.


Von Fahrten in die Umgebung nach der Abenddämmerung wird außerdem abgeraten. Das Risiko eines Unfalls ist sehr groß.


Die Fähre, die zwischen Banjul und Barra verkehrt, ist unzuverlässig, oft überfüllt und entspricht nicht den üblichen Sicherheitsstandards. Daher wird zu erhöhter Vorsicht geraten. Von Fahrten mit dieser Fähre bei Dunkelheit wird abgeraten.


Illegaler Geldumtausch wird in Gambia strafrechtlich verfolgt.


RAMADAN: Die Zeit des islamischen Fastenmonats Ramadan variiert von Jahr zu Jahr (2013: ca. 9. Juli bis ca. 8. August). Während dieser Zeit gilt für Muslime ein Fastengebot (Verzicht auf Speisen und Getränke und z.B. auch Rauchen) von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Reisende sollten sich den Verhaltensregeln des islamisch geprägten Landes anpassen. Essen, Trinken und Rauchen in der Öffentlichkeit während der Tagesstunden ist im Ramadan verpönt. Außerdem ist mit Einschränkungen im Alltag (z.B. tagsüber Schließung von Restaurants außerhalb der Hotels, reduzierte Arbeitszeiten bei Behörden) zu rechnen.


Bitte die Reisehinweise zu Senegal und Guinea-Bissau beachten, wenn Ausflüge in den Süden des Senegals geplant sind.


SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre EC-Karten, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-ev.de zu finden.


Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Ausflugsland

Senegal

Wie in den meisten westafrikanischen Ländern fehlt es auch im Senegal an behindertengerechten Einrichtungen. In Dakar sind bereits einige Hotels mit barrierefreien Zugängen ausgestattet und verschiedene Initiativen bemühen sich um die Verbesserung der Lebenssituation von einheimischen Menschen mit Behinderung.
Es gibt keine allgemeinen Notrufnummern für die Polizei, die Feuerwehr und die Ambulanz. Jede Region verfügt über ihre eigenen lokalen Rufnummern. Man sollte sich daher vor Ort über die jeweils geltenden Notrufnummern erkundigen. In dringenden Fällen hilft die
Deutsche Botschaft weiter (+221-33-8894884), nach Dienstschluss bis 24 Uhr erreichbar über die Mobilfunknummer +221-77-6386441 (auch per SMS).
Neujahr (1. Januar); Unabhängigkeitstag (4. April); Karfreitag und Ostermontag (März/April); Tag der Arbeit (1.Mai); Christi Himmelfahrt (Mai); Pfingstmontag (Mai/Juni); Mariä Himmelfahrt (15. August); Allerheiligen (1. November); Weihnachten (25. Dezember).

Islamische Feiertage richten sich nach dem islamischen Mondkalender, die genauen Termine werden von der Geistlichkeit festgelegt. Die Feiertage sind beweglich, da sie sich am Mondzyklus orientieren und verschieben sich alljährlich - gegenüber dem gregorianischen Kalender - um etwa 11 Tage rückwärts. Der bedeutendste Einschnitt im Jahresverlauf ist der Beginn des Fastenmonats, des Ramadan, der mit dem Fest des Fastenbrechens „Korité" 30 Tage später beendet wird. Weitere wichtige islamische Feiertage in Senegal sind Tabaski (Großes Opferfest), Tamkharit (islamisches Neujahr), Ashura (Toten- und Gedenktag an den Märtyrer Hussein) sowie Mawlid an-Nabi (Geburtstag des Propheten Mohammed).
Für deutsche, österreichische und schweizerische Staatsbürger gibt es keine verpflichtenden Impfvorschriften, es sei denn, sie reisen aus einem gelbfieberendemischen Gebiet ein und sind über ein Jahr alt - in diesem Fall muss ein Nachweis über eine entsprechende Impfung erbracht werden. Die Gelbfieberimpfung ist bei einer Reise in den Senegal jedoch generell zu empfehlen, da das Land von der WHO als Gelbfieber-Infektionsgebiet eingestuft wurde. Grundsätzlich sollten die Basisschutzimpfungen rechtzeitig aufgefrischt und vervollständigt werden, zu denen u.a. die Impfungen gegen Diphtherie, Tetanus, Pertussis, Polio, MMR und Influenza gehören. Über weitere Reiseimpfungen wie die gegen Hepatitis A, Meningitis ACWY, Typhus und bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Cholera, Meningitis und Tollwut sollte nachgedacht werden.
Da der Senegal sowohl Dengue- als auch Malariagebiet ist, ist eine prophylaktische Malariabehandlung sinnvoll; lassen Sie sich hierzu am besten von einem erfahrenen Tropenmediziner beraten. Darüber hinaus sind das Tragen von körperbedeckender Kleidung, die Verwendung von Insektenschutzmitteln bei Tag und bei Nacht und ggfs. das Schlafen unter einem Moskitonetz wirkungsvolle Maßnahmen gegen eine Ansteckung. Das Leitungswasser ist kein Trinkwasser und kann zu Magen-Darm-Verstimmungen führen, weshalb es sicherer ist, Lebensmittel vor dem Verzehr zu kochen, zu schälen oder zu desinfizieren. Vom Baden in Süßwassergewässern wird abgeraten, da die Gefahr einer Infektion mit Schistosomiasis besteht.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Die senegalesische Landesvorwahl ist 00221, während für Telefongespräche in die Schweiz 0041, nach Deutschland 0049 und nach Österreich 0043 vorgewählt wird. Allen senegalesischen Festnetznummern wird neuerdings die 33 vorangestellt, worauf die eigentliche siebenstellige Telefonnummer folgt. Telefonieren ist in Hotels oder in einem der zahlreichen Telecenter möglich. Aber auch über Mobiltelefone, die im Senegal im GSM-900-Frequenzbereich betrieben werden, ist eine gute und preiswerte Verbindung möglich. Zu den gängigen Netzbetreibern gehören Orange (http://www.orange.sn) und Tigo (http://www.millicom.com), die Roaming-Abkommen mit Mobilfunkanbietern in Deutschland, Österreich und der Schweiz haben. Prepaid-Karten sind für etwa 1.500 XOF erhältlich; Guthaben zum Aufladen kann man im Wert von 1.000, 2.000, 5.000 und 10.000 XOF in den meisten Geschäften und bei einigen Straßenhändlern erwerben. Wer nur wenig Geld aufladen und vertelefonieren möchte, sollte bei Orange nach Ceddo und bei Tigo nach Easy fragen. Zusätzlich lohnt es sich, beim Mobilfunkanbieter spezielle Auslandstarife zu erfragen. Besonders kostengünstig ist die Kommunikation via Internet, etwa über W-LAN in Hotels, in Internetcafés oder - mit entsprechender Freischaltung - über das eigene Smartphone.
Für die Einreise in den Senegal benötigen sowohl Erwachsene als auch Kinder ein Weiter- oder Rückflugticket und einen eigenen, mindestens noch sechs Monate gültigen Reisepass, da Kindereintragungen im Reisepass der Eltern seit dem 26. Juni 2012 nicht mehr gültig sind. Seit Juli 2013 wird von Deutschen, Österreichern und Schweizern außerdem ein Visum verlangt. Dessen Beantragung und Bezahlung muss vor Antritt der Reise erledigt sein. Nähere Informationen dazu erteilt die Botschaft der Republik Senegal in Berlin. Wer einen Langzeitaufenthalt plant und diesen vor Ort bei der entsprechenden Behörde beantragen möchte, sollte ein gültiges Führungszeugnis und eine Geburtsurkunde im Gepäck haben.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die Netzspannung beträgt zwischen 220 und 240 Volt bei einer Frequenz von 50 Hertz, wobei es in ländlichen Gegenden oft überhaupt keine Stromversorgung gibt. Neben dem auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz verwendeten C-Stecker sind auch die Steckertypen E, F und K in Gebrauch, weshalb sich die Mitnahme eines Multiadapters empfiehlt.
Die medizinische Versorgung im Senegal entspricht nicht dem europäischen Standard und ist in ländlichen Gebieten nicht immer selbstverständlich. Häufig mangelt es an Hygiene, fortschrittlicher Technik und gut ausgebildetem Fachpersonal. Im Vergleich zu anderen westafrikanischen Städten ist zumindest Dakar medizinisch relativ gut ausgestattet.
Vor Reiseantritt sollte unbedingt eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption abgeschlossen und bei Unsicherheiten bzgl. der Inhaltsstofferlaubnis von Medikamenten Auskunft bei der entsprechenden Behörde eingeholt werden.
Für Dienstleistungen - ausgenommen Taxifahrten - erwarten die Senegalesen generell ein kleines Trinkgeld. In Hotels und Restaurants wird üblicherweise ein Bedienungszuschlag von 10-15 % des Rechnungsbetrags erhoben.
Über 90 % der senegalesischen Bevölkerung sind Muslime, weshalb insbesondere Frauen während ihres Aufenthalts entsprechende körperbedeckende Kleidung tragen sollten. Allgemein gilt, dass der Senegal nicht auf eigene Faust bereist werden sollte. Langfinger, Bettler, selbsternannte Guides und aufdringliche Händler sind in touristischen Gebieten die Regel, weshalb sich Reisende achtsam verhalten, keine Taschen und sichtbaren Wertgegenstände wie bspw. Schmuck tragen und Angeboten von Fremden mit Skepsis begegnen sollten. Auch der Aufenthalt an entlegenen Orten und nach Einbruch der Dunkelheit bergen gewisse Sicherheitsrisiken, die nicht unterschätzt werden sollten.
Banken im Senegal haben i.d.R. montags bis freitags von 8-12 Uhr und von 14-16.30 Uhr geöffnet, wobei die Öffnungszeiten von Bank zu Bank teilweise variieren. Büros und Behörden sind werktags von 8-12.30 Uhr und von 13-16 Uhr tätig, während Geschäfte ihre Kunden überwiegend von Montag bis Samstag zwischen 9-12 Uhr und von 15-19 Uhr empfangen. Postfilialen sind unter der Woche zwischen 9-12.30 Uhr und von 14-17 Uhr geöffnet, in den Städten häufig auch am Samstag von 8-12.30 Uhr.
Homosexuelle Handlungen sind illegal und werden bisweilen von der Bevölkerung stark tabuisiert. Auch Touristen müssen mit hohen Haft- bzw. Geldstrafen rechnen, wenn sie sich während ihres Aufenthaltes zu ihrer Homosexualität bekennen oder gegen die senegalesischen Vorstellungen von Sittlichkeit verstoßen - das gilt auch für heterosexuelle Personen, daher sollte man besser auf den Austausch von Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit verzichten.
Bei der Einreise dürfen Gegenstände für den eigenen Bedarf, darunter bis zu 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak, ebenso zollfrei mitgenommen werden wie Geschenke bis zu einem Wert von 5.000 XOF. Landeswährung kann in unbegrenzter Höhe und Devisen bis zu einem Betrag von 1 Mio. XOF eingeführt werden. Darüberhinausgehende Devisenbeträge müssen bei der Einreise deklariert und bei der Ausreise gemeinsam mit Auszahlungs- und Umtauschbelegen vorgezeigt werden. Die Ausfuhr von Devisen ist auf 500.000 XOF, die von Landeswährung auf 20.000 XOF beschränkt. Seit 2003 dürfen Fahrzeuge, die älter als fünf Jahre sind, nicht mehr eingeführt, aber mit einem Carnet de Passage und den üblichen Fahrzeugdokumenten als Transitfahrzeug kurzzeitig über die Grenze gebracht werden. Im Senegal werden Zollvergehen drakonisch (Gefängnis) bestraft.
Bei der Wiedereinreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak zollfrei mit sich führen. An alkoholischen Getränken sind 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei erlaubt, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt.
Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da Verstöße gegen Zollvorschriften im Senegal mit hohen Strafen belegt werden und sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Deutsche Botschaft
20, Avenue Pasteur
Angle Rue Mermoz
Dakar
Tel.: +221-33-8-894884
Fax: +221-33-8-225299
E-Mail: info@dakar.diplo.de
Web: http://www.dakar.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Österreichische Botschaft
18, rue Emile Zola
Dakar
Tel.: +221-33-8-494000
Fax: +221-33-8-494370
E-Mail: dakar-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.aussenministerium.at/dakar
Öffnungszeiten: Mo, Mi, Do 9-16 Uhr

Schweizerische Botschaft
Rue René N'Diaye / angle Rue Seydou
Nourou Tall
Dakar
Tel.: +221-33-8230590
Fax: +221-33-8223657
E-Mail: dak.vertretung@eda.admin.ch
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
Islamische Feiertage richten sich nach dem islamischen Mondkalender, die genauen Termine werden von der Geistlichkeit festgelegt. Die Feiertage sind beweglich, da sie sich am Mondzyklus orientieren und verschieben sich alljährlich - gegenüber dem gregorianischen Kalender - um etwa 11 Tage rückwärts. Der bedeutendste Einschnitt im Jahresverlauf ist der Beginn des Fastenmonats, des Ramadan, der mit dem Fest des Fastenbrechens „Korité" 30 Tage später beendet wird. Weitere wichtige islamische Feiertage in Senegal sind Tabaski (Großes Opferfest), Tamkharit (islamisches Neujahr), Ashura (Toten- und Gedenktag an den Märtyrer Hussein) sowie Mawlid an-Nabi (Geburtstag des Propheten Mohammed).
Die senegalesische Landesvorwahl ist 00221, während für Telefongespräche in die Schweiz 0041, nach Deutschland 0049 und nach Österreich 0043 vorgewählt wird. Allen senegalesischen Festnetznummern wird neuerdings die 33 vorangestellt, worauf die eigentliche siebenstellige Telefonnummer folgt. Telefonieren ist in Hotels oder in einem der zahlreichen Telecenter möglich. Aber auch über Mobiltelefone, die im Senegal im GSM-900-Frequenzbereich betrieben werden, ist eine gute und preiswerte Verbindung möglich. Zu den gängigen Netzbetreibern gehören Orange (http://www.orange.sn) und Tigo (http://www.millicom.com), die Roaming-Abkommen mit Mobilfunkanbietern in Deutschland, Österreich und der Schweiz haben. Prepaid-Karten sind für etwa 1.500 XOF erhältlich; Guthaben zum Aufladen kann man im Wert von 1.000, 2.000, 5.000 und 10.000 XOF in den meisten Geschäften und bei einigen Straßenhändlern erwerben. Wer nur wenig Geld aufladen und vertelefonieren möchte, sollte bei Orange nach Ceddo und bei Tigo nach Easy fragen.
Banken im Senegal haben i.d.R. montags bis freitags von 8-12 Uhr und von 14-16.30 Uhr geöffnet, wobei die Öffnungszeiten von Bank zu Bank teilweise variieren. Büros und Behörden sind werktags von 8-12.30 Uhr und von 13-16 Uhr tätig, während Geschäfte ihre Kunden überwiegend von Montag bis Samstag zwischen 9-12 Uhr und von 15-19 Uhr empfangen. Postfilialen sind unter der Woche zwischen 9-12.30 Uhr und von 14-17 Uhr geöffnet, in den Städten häufig auch am Samstag von 8-12.30 Uhr.
Im Norden herrscht bei Temperaturen um 30 °C im Sommer ein heißtrockenes Wüstenklima, während es im Süden besonders im dort heißesten Monat April bei ca. 40 °C feuchtheiß und tropisch wird. Im Juni setzt in ganz Senegal die Regenzeit ein, die bis Oktober anhält und im Süden zu besonders heftigen Regenfällen und einer Luftfeuchtigkeit von nahezu 95 % führt. In den Wintermonaten ist es in den nördlichen Gefilden bei rund 25 °C wärmer als im Süden, obwohl selbst dort die Temperaturen selten unter 20 °C absinken. Ab November kehrt die Trockenzeit ein, welche bis einschließlich März von den nordöstlichen Harmattan-Winden begleitet wird, die heiße Luft aus der Sahara landeinwärts treiben. Die beste Zeit für eine Reise ist zwischen Dezember und März (im Norden auch bis Mai), wenn es nicht zu heiß und weniger schwül ist.
An Bord und in Hotels ist Trinkgeld zwar nicht obligatorisch, wird jedoch gern entgegennommen. Wenn Sie mit dem Service zufrieden sind, mag die Richtlinie von ca. € 20-30,- Trinkgeld für die gesamte Reise gelten.
Unterwegs im Senegal
Das Straßennetz Senegals umfasst etwa 14.000 km und gehört zu den besten in Westafrika. Die Qualität der Straßen ist jedoch nicht annähernd mit der in Industrieländern zu vergleichen. Gerade einmal ein Drittel aller Straßen sind asphaltiert und die unbefestigten Straßen sind nicht immer in einem guten Zustand. Vielerorts kann man zusätzlich zu einem PKW einen Fahrer buchen, der sich auf den senegalesischen Straßen gut zurechtfindet. Bei geschickter Verhandlung kann die Auto-Fahrer-Kombination sogar preisgünstiger ausfallen als die Anmietung eines Fahrzeugs ohne Chauffeur. Um eigenständig fahren zu dürfen, muss man im Besitz eines internationalen Führerscheins sein, der nur in Kombination mit dem nationalen Gegenstück gültig ist. Bei der Einreise mit dem eigenen PKW ist oft ein Carnet de Passage vorzulegen. Wer über Land fahren möchte und über kein eigenes Fahrzeug verfügt, sollte sich für einen Geländewagen entscheiden, da die Pisten im Inland nicht auf einfache PKW ausgerichtet sind. Von nächtlichen Fahrten sollte aus Sicherheitsgründen abgesehen und in Grenzgebieten wegen Minengefahr auf das Verlassen der Hauptverkehrsstraßen verzichtet werden. Besonders die Nationalstraßen zwischen Ziguinchor und Banjul sowie die Benutzung der Fähre „Transgambienne", die Ziguinchor im gambischen Farafenni mit Dakar verbindet, sind sehr gefährlich. Am Strand zwischen Dakar/Lac Rose und St. Louis droht die Gefahr, überfallen zu werden und während der Regenzeit zwischen Juli und Oktober können viele Straßen unpassierbar sein.
Ein staatlich betriebenes Busliniennetz ist nur in der Hauptstadt Dakar vorhanden (http://www.demdikk.com). Alle 15 Min. pendeln die verschiedenen Buslinien der Organisation Dakar Dem Dikk zwischen der Innenstadt und den einzelnen Stadtvierteln hin und her. Der Fahrpreis ist gering und sollte wenn möglich mit Kleingeld bezahlt werden. In Dakar, aber auch andernorts sind die bunt bemalten Car Rapides bzw. Sammeltaxis als preisgünstiges Fortbewegungsmittel bekannt. Sie sind an beinahe jeder Straßenecke zu finden und sollten ebenfalls möglichst passend mit Kleingeld bezahlt werden. Losgefahren wird i.d.R. erst, wenn alle der ca. 20 Sitzplätze belegt sind - das kann manchmal eine Weile dauern. Schneller geht es mit regulären Taxis, die allerdings nicht immer über ein funktionsfähiges Taxameter verfügen. Deshalb ist es sinnvoll, sich vorab bei Ortskundigen nach dem Fahrpreis zu erkundigen, um anschließend einen fairen Preis mit dem Taxifahrer aushandeln zu können. Neben den Taxis verkehren im Senegal gewöhnliche Autos, die als Clando bekannt sind und je nach Viertel unterschiedlich weite, aber festgelegte Strecken zurücklegen. Auf Anfrage können die Clandos auch für private Zwecke gemietet werden. Lange Strecken werden über die sogenannten Ndiaga Ndiaye verbunden, weiße Mercedes-Busse mit etwa 40 Sitzplätzen, die ebenfalls festgelegte Routen abfahren.
Mit der Bahn kann der Senegal nur zum Teil bereist werden, da auf dem alten Schienennetz momentan nur wenige Bahnverbindungen wie Dakar-Tambacounda-Bamako/Mali bestehen. Das Inlands-Flugnetz ist gut ausgebaut und wird überwiegend von der Senegal Airlines bedient, welche einen Großteil der senegalesischen Städte miteinander verbindet.
Fährverbindungen bestehen zwischen Dakar und Ziguinchor in der Casamance sowie von Dakar bis zur Insel Gorée. Auch auf dem Senegal-Fluss kann man per Boot an der Grenze zu Mauretanien bis nach Podor fahren. Es empfiehlt sich, die Reisehinweise des Auswärtigen Amtes (http://www.auswaertiges-amt.de) stets zu beachten.
Dezember/Januar Das jährlich stattfindende, zehntägige Festival Abéné Festivalo in Abéné beginnt Ende Dezember und dauert bis ins Neue Jahr an. Geboten werden Musik- und Tanzshows sowie spannende Wrestling-Wettkämpfe.
April Am Unabhängigkeitstag (4. April) gibt es farbenfrohe Paraden im ganzen Land, besonders eindrucksvolle in Dakar.
Mai/Juni Seit 1992 treffen alle zwei Jahre bei der Biennale de l’Art Africain Contemporain, auch DAK’ART genannt, kreative zeitgenössische Künstler aus ganz Afrika zusammen, um ihre Heimat vor einem internationalen Publikum zu repräsentieren (http://www.biennaledakar.org).
Juni Recidak ist ein afrikanisches Filmfestival in der Hauptstadt, das jedes Jahr Ende Juli stattfindet und verschiedene Filme von Nachwuchskünstlern ausstrahlt, die für reichlich Diskussionsstoff sorgen.
Typisch senegalesisch: Poulet Yassa
Die senegalesische Küche ist facettenreich und zählt zu den besten der Subsahara-Region. Die Basis vieler landestypischer Gerichte bildet ein Brei aus Hirse oder Sorghum, der in städtischen Gebieten immer häufiger durch Reis ersetzt wird. Neben Fisch und Meeresfrüchten wird reichlich Gemüse verarbeitet, darunter Hülsenfrüchte, Zwiebeln, Paprika, Süßkartoffeln, Karotten, Yamswurzeln und Auberginen. Fleisch verzehren die Einheimischen nur sporadisch und zu besonderen Anlässen; in touristischen Gegenden werden Fleischgerichte jedoch nahezu in allen Restaurants angeboten. Das Nationalgericht Thieboudienne besteht aus Tomatensoße, Reis, geschmortem Gemüse und Fisch. Verbreitet ist auch Yassa aus mariniertem, gebratenem Fleisch oder Fisch und Maafe aus in Erdnusssoße geschmortem Fleisch und Gemüse; beide Gerichte werden jeweils mit Reis serviert. Gegessen wird üblicherweise mit der rechten Hand - die linke gilt als unrein. In westlich orientierten Restaurants liegt meistens aber auch Besteck bereit, um den Gewohnheiten der Touristen gerecht zu werden. Besonders genüsslich sind die aus Hibiskusblüten bzw. Ingwer gewonnenen süßen Kaltgetränke Bissap und Gingembre, aber auch der grüne Tee Ayan, Pfefferminztee, Palmwein aus Casamance oder einheimisches Bier wie Gazelle und Flag werden zum bzw. nach dem Essen gerne getrunken.
Amtssprache: Französisch, weit verbreitet: Wolof, Serer, Diola, Malinke, Pulaar, Soninké u.a.
Bevölkerung: rund 13 Mio. Einwohner
Fläche: 196.712 km²
Hauptstadt: Dakar (rund 1,8 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +221
Währung: CFA-Franc BCEAO (Franc de la Communauté Financière d'Afrique; Abk.: FCFA, ISO-4217-Code: XOF)
Zeitzone: Greenwich Mean Time (GMT) = Koordinierte Weltzeit (Universal Time Coordinated, UTC). Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ): -1 Stunde (Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) -2 Stunden)
GM-BA01

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Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

Visum

Bitte beachten Sie, dass bei Einreise nach Gambia eine Einreisegebühr in Höhe von ca. 15 € pro Person zu entrichten ist.

Einreise in den Senegal

Bitte beachten Sie, dass bei der Einreise in den Senegal eine gültige Impfung gegen Gelbfieber vorgeschrieben ist. Eine Impfbescheinigung (Impfpass) muss bei Einreise vorgezeigt werden. 

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis zu Reisen in „Corona-Zeiten“:

Bitte beachten Sie, dass wir die aufgeführten Leistungen einer Reise nur dann bzw. in dem Rahmen erbringen können, wie es die behördlichen Vorschriften in Deutschland und in Ihrem Urlaubsland rechtlich zulassen. Davon können unmittelbar von uns angebotene Leistungsbestandteile betroffen sein (z.B. eingeschränkte Poolnutzung, Menü statt Buffet), aber auch Einschränkungen bei der Einreise (z.B. vorgeschriebene Fieber- oder Corona-Tests) sowie allgemein vor Ort (z.B. Maskenpflicht in Geschäften oder eingeschränkter Zutritt zu Sehenswürdigkeiten). Ihre gesetzlichen Gewährleistungsansprüche bleiben hiervon unberührt. 
 

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

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