Gambia: Afrika jenseits von Stress

Erholung an den Sandstränden Gambias + Safari im Senegal inkl.

Wohl jeden hat die Faszination Afrika schon einmal ergriffen - und doch machen nur wenige den Schritt, sie einmal selbst zu erleben. Zu fremd, zu anstrengend, zu weitläufig, zu wild, zu heiß – was hat Sie bislang davon abgehalten, den schwarzen Kontinent zu besuchen? Ganz gleich, was es ist, auf dieser Reise zählen keine Ausreden. Denn mit Gambia reisen wir in ein Land, das die besten Seiten Afrikas auf kleinstem Raum vereint. Durchströmt vom großen Gambia-Fluss, gesegnet mit Seeklima und einigen der schönsten Badestrände des Kontinents, die Hauptstadt Banjul mit moderner Infrastruktur und vielen Bauten aus der Kolonialzeit auf einer Insel gelegen – hier konzentriert sich Afrika aus dem Bilderbuch. Wir müssen deshalb nicht durch die Gegend hetzen, sondern nehmen uns viel Zeit für freie Tage in unserem 4*-Hotel direkt am Strand. An den anderen Tagen bummeln wir durch die beschauliche Hauptstadt Banjul oder beobachten bei einer Bootsfahrt auf dem Gambia die vielfältige Tierwelt. Und weil Afrika ohne Safari nur das halbe Vergnügen wäre, setzen wir an einem Tag über in den Senegal, wo wir auf einer Jeep-Safari Giraffen, Nashörner, Antilopen und viele andere Tiere sehen werden. Ganz Mutige dürfen am heiligen Krokodilbecken von Kachikally eine der Urzeitechsen streicheln. Vor allem aber stehen Erholung und der Genuss von komfortablen Strandtagen, offenherziger Gastfreundschaft, kulinarischer Entdeckungen und fröhlicher Menschen auf dem Programm.

  • Krokodilbecken von Kachikally
  • Safari im Senegal inklusive
  • Direktflug von Leipzig nach Banjul (Gambia)
  • Bootsfahrt auf Gambia-Fluss

Programm

1. Tag: Anreise

Am Vormittag werden Sie per Taxi von zu Hause abgeholt und per Bus zum Flughafen nach Leipzig gefahren. Ebenso entspannt checken Sie mit Hilfe Ihres Reisebegleiters am Flughafen ein und steigen kurze Zeit später in das Flugzeug, welches Sie nach Banjul, der Hauptstadt Gambias, bringt. Nach Ankunft werden Sie herzlich begrüßt und in das nur ca. 30 Minuten entfernt liegende Hotel Kairaba Beach gebracht. 

2. Tag: Freizeit im Badehotel

Da diese Reise ganz im Zeichen der Erholung und Entspannung in der Ferne steht, haben Sie heute erst einmal Zeit um anzukommen und erste Eindrücke von Ihrer Umgebung zu sammeln. Das Hotel wird von einer weitläufigen, exotischen Gartenanlage umgeben. Spazieren gemütlich umher und bestaunen Sie sie verschiedenen Pflanzen und sicherlich den ein oder anderen exotisch Vogel.

3. Tag: Freizeit oder falkultativer Ausflug "Kunta Kinthas Erbe"

Entscheiden Sie, ob Sie weiter die Seele baumeln lassen wollen, oder einen ersten Ausflug außerhalb des Hotels wagen wollen. Hierzu bietet sich vortrefflich der Tagesausflug "Kunta Kinthes Erbe" an. 
Bücherwürmer werden es kennen. Alex Haleys Buch "Roots", in welchem über den jungen Kunta Kinthe, der als Sklave nach Amerika verschleppt wurde, erzählt wird. Lernen Sie seine Geschichte näher kennen. Auch Nicht-Bücherwürmern bietet dieser Ausflug einen Einblick in das Leben damaliger Sklaven. 
Gegen 07:00 Uhr geht es per Boot zu seinem Heimatdorf Juffure, welches ursprünglich ein Sklavenzentrum war. Der Besuch eines Museums und eine kurze Bootsfahrt zur Insel "Kunta Kinthe Island" bringt Ihnen die Geschichte des Jungen näher. Gegen 18 Uhr sind Sie im Hotel zurück.

4. Tag: Tag zur freien Verfügung

Haben Sie schon den Spa- und Fitnessbereich des Hotels besucht? Was halten Sie von etwas Bewegung mit anschließender Massage (gegen Gebühr)? Danach legen Sie sich einfach wieder an den Strand oder Pool. Oder Sie unternehmen zusammen mit Ihrem Reisebegleiter einen Ausflug in den nur 10 Gehminuten vom Hotel gelegenen Bijilo Nationalpark. Auch der Sengegambia Craft Market verspricht einige Überraschungen und ist innerhalb weniger Minuten zu Fuß erreichbar.

5. Tag: Abenteuer Fluss & Natur

Heute ist es aber nun soweit. Sie verlassen das Hotel für einen entspannte Bootsfahrt auf dem wunderschönen Gambia-Fluss. Sie haben die Möglichkeit, ein erfrischendes Bad in den kühlen Fluten zu nehmen oder die Waldbewohner, welche sich am Rand des Flusses tummeln, zu beobachten. Mit ein bisschen Glück gelingt Ihnen ein grandioser Fang beim Angeln. Anschließend lassen Sie sich das gemeinsame Mittagessen an Bord schmecken. Auf der Rückfahrt genießen Sie die umgebende Natur, bevor es wieder zurück ins Hotel geht.

6. Tag: Erholung oder fakultative Abendveranstaltung "Come dine with Ida"

Ein weiterer wunderschöner Tag in Gambia steht Ihnen bevor. Tun Sie das, wonach Ihnen der Sinn steht. Am Abend können Sie die örtlichen Gepflogenheiten auf Wunsch gern näher kennen lernen. Nehmen Sie ein traditionell angerichtetes Abendessen zwischen Trommeln und Geschichten über Gambia ein. Ida wird Sie in englischer Sprache in die Geheimnisse der Küche und des Landes einweihen. Ein deutschsprachiger Guide wird bei Ihnen sein und ggf. bei der Verständigung helfen.

7. Tag: Banjul & Serekunda entdecken

Gewinnen Sie viele neue Eindrücke bei einer aufregenden halbtägigen Fahrt durch Banjul und einem Besuch des traditionellen Marktes. Sehen Sie bei der Bearbeitung der Batik afrikanischer Stoffe zu und besuchen Sie anschließend das heilige Krokodilbecken von Kachikally, den "Kachikally Crocodile Pool", eine Kultstätte mit etwa 70 lebenden Krokodilen.

8. Tag: Tag zur freien Gestaltung

Sonne, Meer und Strand. Was will man mehr? Genießen Sie den Tag, lassen Sie die Seele baumeln und lassen Sie sich verwöhnen.

9. Tag: Fathala Wildlife Reserve - Senegal

Frühstücken Sie heute ausgiebig und stärken Sie sich. Ein Kleinbus bringt Sie nach Banjul, von wo aus Sie mit der Fähre zum anderen Flussufer übersetzen. Und schon befinden Sie sich in einem anderen Land! Im Senegal angekommen, starten Sie im offenen Jeep eine spannende Safari und beobachten unter anderem die seltene Elefantenantilope, Giraffen, Nashörner und viele andere Tierarten in Ihrem natürlichen Lebensraum. 
Bitte beachten Sie, dass bei der Einreise in den Senegal eine gültige Impfbescheinigung gegen Gelbfieber vorliegen muss. 

10. Tag: Freizeit und Rückreise

Nach diesem gestrigen erlebnisreichen Tag, haben Sie heute den tag über erneut die Möglichkeit noch einmal richtig Kraft zu tanken und zu relaxen. Am Abend werden Sie mit dem Bus wieder nach Banjul gefahren und zum Flughafen gebracht, wo Sie mit Hilfe Ihres Reisebegleiters einchecken. Ihr Rückflug nach Deutschland beginnt.

11. Tag: Ankunft

Am zeitigen Morgen landen Sie zurück in Leipzig. Hoffentlich gut erholt und mit vielen schönen Erinnerungen steigen Sie in den Bus, welcher Sie zurück in Ihre Heimat fährt. Ein Taxi wird Sie bis zu Ihrer Haustür bringen.

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Ihr 4*-Hotel Kairaba Beach Hotel

Lage

Idyllisch und direkt am Strand von Kololi Beach gelegen, befindet sich das Kairaba Beach Hotel. In unmittelbarer Nähe finden sich Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants. Die Hauptstadt Banjul sowie der internationale Flughafen sind ca. 30 Fahrminuten entfernt.

Zimmer

Die komfortabel eingerichteten, ca. 33 gm großen Zimmer verfügen über Bad und Dusche/WC, Föhn, Safe, Sat-TV mit Flachbildschirm, Telefon, WLAN, Minibar (gegen Gebühr), Kaffee- und Teezubereiter, Klimaanlage, Balkon oder Terrasse zur Gartenseite.

Hoteleinrichtung

Das über 160 Zimmer verfügende Hotel bietet Ihnen eine 24 h-Rezeption und ist von einer weitläufigen, exotischen Gartenanlage umgeben. Ein Swimmingpool und ein direkter Zugang zum Meer mit Liegen, Badetüchern und Sonnenschirmen (inklusive) sorgen für Entspannung. 
Außerdem sorgen ein Buffetrestaurant, ein Bistro mit Fusionsküche und Außenbereich, ein À-la-Carte-Restaurant mit internationaler Küche, ein Meeresfrüchtespezialitätenrestaurant, eine Poolbar, eine Cocktailbar und eine Eisdiele dafür, dass Sie auch kulinarisch jeden Wunsch erfüllt bekommen.
Für alle Sportbegeisterten Gäste stehen ein Fitnessraum, Billard, Tischtennis und ein Fahrradverleih zur Verfügung. Gegen eine Gebühr kann auch ein Spa-Bereich mit Massagen, Wellness- und Beautyanwendungen aufgesucht werden. 
Regelmäßige Abendveranstaltungen mit Live-Musik runden jeden Abend im Hotel ab. 

PDF-Download (Hotel-Information)
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Beförderung

  • Flug mit SunExpress oder andere renommierte Fluggesellschaft nach Banjul und zurück in der Economy Class
  • Transfers Flughafen – Hotel – Flughafen
  • Fahrt im Kleinbus während der Rundreise

Hotel & Verpflegung

  • 9 Übernachtungen im 4*-Hotel Kairaba Beach Hotel
  • 9x Frühstück
  • 1x Mittagessen
  • 8x Abendessen

Ausflüge & Besichtigungen

  • Stadtbesichtigungen: Banjul, Serekunda
  • Ausflüge: Banjul & Serekunda, Bootsfahrt auf Gambia-Fluss, Safari im offenen Jeep im Senegal mit Tierbeobachtungen
  • Eintritte: Krokodilbecken von Kachikally, FathalaWildlife Reserve im Senegal

Zusätzlich inklusive

  • Aktuelle Steuern und Sicherheitsgebühren
  • 1 Reisetaschenbuch pro Buchung
  • Örtliche Reiseleitung zu den Ausflügen
  • sz-Reisebegleitung

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Zielland

Gambia

Das etwa 2.700 km umfassende Straßennetz von Gambia ist auf ca. 450 km rund um Banjul asphaltiert. Die vielen unbefestigten Straßen in Gambia können während der Regenzeit unbefahrbar werden. Tankstellen und Straßenschilder sind allgemein eher Mangelware. Die Hauptverkehrsstraßen führen am Süd- und am Nordufer des Gambia-Flusses entlang, wobei die südliche Straße im Gegensatz zu der nördlichen Staubstraße geteert ist. Der Trans Gambia Highway verbindet das Land mit dem Senegal und ist gut ausgebaut. Fortschrittliche Straßen sind u.a. zwischen Brikama und Kudang sowie Pata und Basse-Santu-Su zu finden. In Banjul sind sowohl internationale als auch lokale Leihwagenanbieter vorhanden. Um einen PKW mieten zu können, muss man mind. 21 Jahre alt sein und den nationalen Führerschein in Verbindung mit der internationalen Version vorlegen. Wer in den Senegal reisen möchte, benötigt einen Fahrer, der in den meisten Agenturen problemlos hinzugebucht werden kann. Da Gambia ein muslimisches Land ist, wird Alkohol am Steuer nicht geduldet. Grundsätzlich ist die Unfallgefahr nach Einbruch der Dämmerung erhöht, weshalb im Dunkeln keine längeren Fahrtstrecken angetreten werden sollten. Weiterhin ist es sinnvoll auf allen Autofahrten Fenster und Türen geschlossen zu halten. Um die Grenze nach Senegal problemlos überqueren zu können, darf ihr Leihwagen nicht älter als acht Jahre alt sein.
Öffentliche Buslinien verkehren von Banjul nach Bakau, Serrekunda, Brikama, Soma, Kudang und Basse. Es ist auch möglich, mit großen Omnibussen Ausflüge zu unternehmen, die an vielen Hotelrezeptionen gebucht werden können.
Innerhalb von Banjul bieten mehrere Taxiunternehmen ihre Dienste an. Die gelb-grünen Fahrzeuge sind für jedermann gedacht, während die grünen Taxis den Touristen vorbehalten sind, da sie technisch besser ausgestattet sind. Es wird ohne Taxameter, aber häufig zum Festpreis gefahren. Durchschnittliche Preise können an den Taxistationen auf aushängenden Listen nachgeschaut werden. Sollte es keinen feststehenden Fahrpreis geben, darf gehandelt werden. Viele Taxianbieter ermöglichen auch Tages- oder Mehrtagesfahrten, die man bestenfalls von einem Hotelzezeptionisten vereinbaren lässt. Zwischen größeren Orten verkehren häufig auch Sammeltaxis oder Minivans, die per Handzeichen einfach angehalten werden können.
Fährverbindungen bestehen von Banjul nach Barra, von Farafeni nach Mansa, in Georgetown und in Basse. Außerdem kann man auf dem Gambia ab Georgetown Flusstouren buchen. Die Fähre über den Gambia-Fluss gilt laut Auswärtigem Amt als zunehmend unsicher; von ihrer Nutzung wird daher derzeit abgeraten.
Auf Ausflügen durch das Land ist Wachsamkeit geboten. Große Menschenansammlungen sollten aufgrund innenpolitischer Unruhen gemieden werden. An Stränden kann es immer wieder zu Belästigungen durch junge Männer kommen, die ihre Dienste als Führer oder Begleiter anbieten. Wer in südliche gambische Gebiete reisen möchte, sollte sich vorab über die dort empfohlenen Reise- ud Sicherheitshinweise informieren. Von Reisen in das senegalesische Grenzgebiet sollte abgesehen werden, da dort Separatistengruppen und Banditen aktiv sind. Generell muss mit Schikanen von Ordnungshütern gerechnet werden. Viele Gambier sind muslimischen Glaubens, weshalb fremde Personen nur mit Einverständnis fotografiert werden und die eigene Kleidung und Verhaltensweise den Gepflogenheiten vor Ort angepasst werden sollten. Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz werden mit hohen Strafen belegt.
Für die Feuerwehr gilt in Gambia die Notrufnummer 18, für die Polizei die 17 und für die Ambulanz die 16, wobei der Notarzt in Banjul ebenso wie die Feuerwehr unter der 18 zu erreichen ist.
Homosexuelle Handlungen sind in Gambia strafbar und können mit mehrjährigen Haftstrafen belegt werden. Da es Berichte über die Inhaftierung von Touristen aufgrund ihrer sexuellen Neigung gibt, sollte man sich in der Öffentlickeit bedeckt halten.
Alleinreisende Frauen müssen mit aufdringlichen Verehrern rechnen, können jedoch mit einem Ring am richtigen Finger und einem erfundenen Ehemann ganz gut einlenken. Sogenannte „Bumster" bieten sich alleinreisenden Frauen gerne als Reisebegleiter an und erhoffen sich dabei insgeheim eine monetäre Geste für sich und ihre Familie oder gar eine Heirat mit anschließender Einwanderung nach Europa. Allgemein unterliegen Frauen jedoch keiner höheren Sicherheitsgefährdung als Männer. Es empfiehlt sich dennoch, keinen (wertvollen) Schmuck zu tragen, Dokumente in Kopie mitzuführen und die Originale im Safe zu verstauen, Menschenansammlungen zu meiden und sich nicht alleine in dunklen bzw. verlassenen Gegenden aufzuhalten.
Geschäfte öffnen i.d.R. montags bis donnerstags von 9-17 Uhr mit einer Pause von 12-14 Uhr sowie am Freitag und Samstag von 9-13 Uhr; manche Geschäfte sind auch länger für ihre Kunden zugänglich. Die Banken in Banjul haben von Mo-Do zwischen 8-13.30 Uhr geöffnet und am Fr von 8-11 Uhr. In anderen Städten sind die Bankfilialen meist von Mo-Fr zwischen 8-13 Uhr und von 16-18 Uhr sowie samstags von 8-11 Uhr offen . Die Post öffnet Mo-Sa von 8.30-12 Uhr und werktags zusätzlich zwischen 14-16 Uhr.
Gambia ist für Menschen mit einer Behinderung nicht einfach zu bereisen. Es gibt nur wenige Hotels und öffentliche Einrichtungen, die sich bereits auf Rollstuhlfahrer eingerichet haben.
New Year's Day (Neujahr, 1. Januar); Independence Day (Unabhängigkeitstag, 18. Februar); Good Friday (Karfreitag, März/April); Easter Monday (Ostermontag, März/April); Labour Day (Tag der Arbeit, 1. Mai); Revolution Day (Tag der Revolution, 22. Juli); Assumption (Mariä Himmelfahrt, 15. August); Christmas Day (Weihnachten, 25. Dezember).

Islamische Feiertage richten sich nach dem islamischen Mondkalender, die genauen Termine werden von der Geistlichkeit festgelegt. Die Feiertage sind beweglich, da sie sich am Mondzyklus orientieren und verschieben sich alljährlich - gegenüber dem gregorianischen Kalender - um etwa 11 Tage rückwärts. Der bedeutendste Einschnitt im Jahresverlauf ist der Beginn des Fastenmonats, des Ramadan, der mit dem Fest des Fastenbrechens „Koriteh" 30 Tage später beendet wird. Weitere wichtige islamische Feiertage in Gambia sind Tabaski (Großes Opferfest) und Gamo (Geburtstag des Propheten Mohammed).
Deutsche Botschaft
Dakar 20, Avenue Pasteur, Angle Rue Mermoz
Dakar, Senegal
Tel.: +221-33-8894884
Fax: +221-33-8225299
E-Mail: info@dakar.diplo.de
Web: https://dakar.diplo.de

Österreichisches Honorarkonsulat
SOS-Kinderdorf International, Regional Office for North/West Africa, P.M.B.28 Banjul
Tel.: +220-4464361
Fax: +220-4461141
E-Mail: josef.kittl@sos-kd.org

Das Honorarkonsulat verfügt weder über eine Pass- noch über eine Sichtvermerksbefugnis. Die zuständige Botschaft befindet sich in Dakar im Senegal:

Österreichische Botschaft
18, rue Emile Zola
Dakar, Senegal
Tel: +221-33-8494000
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-dakar

Es gibt keine Schweizerische Vertretung in Gambia, die zuständige Botschaft befindet sich ebenfalls in Dakar im Senegal:

Schweizerische Botschaft
Rue René N'Diaye / angle Rue Seydou
Nourou Tall
Dakar, Senegal
Tel.: +221-33-8230590
Fax: +221-33-8223657
E-Mail: dakar@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/dakar
Die Netzspannung beträgt 220 V Wechselstrom bei 50 Hz. Es werden vorwiegend britische G-Stecker verwendet, weshalb Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz einen Adapter benötigen. Die Mitnahme eines Multisteckers ist hierbei von Vorteil, da in manchen Hotels auch Stecker eines anderen Typs vorkommen können. Da es auch in größeren Städten häufiger zu Stromausfällen kommt, ist eine Taschenlampe sinnvoll.
In Hotels, Restaurants und Taxis ist es üblich, ein Trinkgeld von etwa 5-10 % des Rechnungsbetrages zu geben. Dienstleistungen jeglicher Art werden immer mit einem kleinen Trinkgeld belohnt.
Gegenstände für den persönlichen Bedarf, darunter 250 ml Eau de Toilette oder Parfum, können zollfrei eingeführt werden. Personen über 18 Jahren ist es zusätzlich erlaubt, 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen und 2 l Bier oder Wein abgabefrei einzuführen. Devisen dürfen uneingeschränkt mitgenommen werden, bei der Rückreise dürfen jedoch maximal 300.000 GMD ausgeführt werden. Jeglicher Verstoß gegen diese Beschränkung wird bestraft. Pflanzen, Lebensmittel sowie Waffen und Munition bedürfen einer Einfuhrgenehmigung und für rezeptpflichtige Medikamente, die mit Betäubungsmitteln verwechselt werden könnten, wird eine ärztliche Bescheinigung in englischer Sprache benötigt.
Bei der Wiedereinreise in die EU und die Schweiz dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak zollfrei mit sich führen. An alkoholischen Getränken sind bei der Rückreise in die EU 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei erlaubt, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Auf Mitbringsel pflanzlicher und tierischer Art sollte aufgrund des Artenschutzgesetzes verzichtet werden, um unnötigen Strafen zu entgehen.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Amtssprache: Englisch
Bevölkerung: rund 2,3 Mio. Einwohner
Fläche: 11.295 km²
Hauptstadt: Banjul (ca. 34.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +220
Währung: Dalasi (Abk.: D; ISO-4217-Code: GMD)
Zeitzone: Greenwich Mean Time (GMT=UTC). Differenz zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) -1 Std. und zur Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) -2 Std.
Eine medizinische Verorgung kann in Gambia nicht immer und überall gewährleistet werden. Allgemein entspricht der Versorgungsstandard nicht den europäischen Richtlinien und die medizinischen Vorkehrungen sind häufig weder technisch noch apparativ oder hygienisch auf dem neuesten Stand. Es wird dringend empfohlen, eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen, die einen Rücktransport ins Heimatland einschließt. Ärztliche Untersuchungen und Behandlungen sind i.d.R. an Ort und Stelle zu begleichen; die Rechnungen werden anschließend von der Versicherung rückerstattet. Nicht nur wer auf bestimmte Medikamente angewiesen ist, sollte eine kleine Reiseapotheke im Gepäck haben. Für bestimmte Medikamente, die mitunter als Betäubungsmittel angesehen werden könnten, wird eine ärztliche Genehmigung auf englischer Sprache benötigt. Erkundigen Sie sich bei Unsicherheiten vor Reiseantritt beim zuständigen Amt über zugelassene bzw. nicht zugelassene Präparate.
Januar/Februar Das Banjul Demba Cultural Festival, das mit einer farbenfrohen Parade eröffnet wird, ist aufgrund seiner literarischen Diskussionen und Performances kulturell besonders interessant.
März Ende März findet jährlich das größte traditionelle Tanz- und Musikfestival von Kartong statt, bei dem neben Tanzaufführungen auch Kunst, Handwerk und verschiedene Workshops im Vordergrund stehen.
Mai/Juni Das jedes Jahr zum Gedenken an ehemalige afrikanische Sklaven stattfindende Gambia International Roots Festival in Banjul begeistert sein internationales Publikum mit einem breiten Angebot an kulturellen, sportlichen und religiösen Veranstaltungen, interessanten Ausflugsmöglichkeiten und bunten Märkten.
Mai/Juni Beim Kanilali Cultural Festival wird in Kanilali zwei Wochen lang mit nationalen und internationalen Künstlern aus der Region gefeiert.
Dezember Seit 1994 treten beim Brufut Run in Brufut zahlreiche Sportler im Wettlauf gegen den Hunger auf der Welt an.
In Gambia kocht man nach westafrikanischen, von der arabischen Küche beeinflussten Rezepten. Auf den Speisekarten der Restaurants lassen sich viele Fisch- und Fleischgerichte finden. Frauenfisch, Barrakuda, Meeräsche, Korallenfisch und Seezunge werden in getrocknetem, gekochtem oder gegartem Zustand angeboten. Als Beilage werden neben Reis, Süßkartoffeln und Maniok auch Okraschoten und andere Gemüsesorten verwendet. Erdnusssoße wird zu vielen Gerichten gereicht. Typische Hauptgerichte sind z.B. Chicken Yassa, ein Zitronen-Zwiebel-Hähnchen, Benachin, ein Reisgericht mit getrocknetem Fisch und verschiedenem Gemüse sowie Base Nyebe, ein Fleischeintopf aus Rind und Hühnchen, grünen Bohnen und anderem Gemüse. Als Nachtisch wird neben exotischen Früchten häufig Chakery bestellt, eine Süßspeise aus sauerer Sahne, Joghurt und Couscous. Chakery ist auch an den meisten Marktständen erhältlich und wird gerne ebenso wie die mit Fisch gefüllten frittierten Fish Cakes als Snack zwischendurch konsumiert. Alkohol ist in Gambia rar, denn die meisten Gambier sind Muslime. Als alkoholische Spezialität gilt jedoch der aus Palmensaft vergorene Palmwein. Traditionell wird grüner Ataya-Tee getrunken, aber auch Kinkéliba-Tee und frische Fruchtsäfte gehören zu den Lieblingsgetränken der Einheimischen und Touristen, wobei besonders der aus Hibiskusblüten hergestellte Bissap-Saft zu empfehlen ist.
Im tropisch-heißen Gambia scheint nahezu das ganze Jahr über die Sonne. Während der Trockenzeit von November bis Mai werden durchschnittlich 21-27 °C erreicht. Harmattan-Winde wehen jedoch von Januar bis Mai heiße Luft aus der Sahara nach Gambia, was die Temperaturen teilweise auf über 40 °C ansteigen lässt. Von Juni bis November wird es sehr schwül, denn dann ist Regenzeit. Mit dem meisten Niederschlag ist im August und September zu rechnen, wobei die Schauer meist nachts fallen. Die beste Zeit für eine Reise ist zwischen November und Februar, wenn die Luftfeuchtigkeit gering ist und verhältnismäßig angenehme Temperaturen um 30 °C herrschen.

Ausflugsland

Senegal

Wie in den meisten westafrikanischen Ländern fehlt es auch im Senegal an behindertengerechten Einrichtungen. In Dakar sind bereits einige Hotels mit barrierefreien Zugängen ausgestattet und verschiedene Initiativen bemühen sich um die Verbesserung der Lebenssituation von einheimischen Menschen mit Behinderung.
Es gibt keine allgemeinen Notrufnummern für die Polizei, die Feuerwehr und die Ambulanz. Jede Region verfügt über ihre eigenen lokalen Rufnummern. Man sollte sich daher vor Ort über die jeweils geltenden Notrufnummern erkundigen. In dringenden Fällen hilft die Deutsche Botschaft weiter (+221-33-8894884), nach Dienstschluss bis 24 Uhr erreichbar über die Mobilfunknummer +221-77-6386441 (auch per SMS).
Neujahr (1. Januar); Unabhängigkeitstag (4. April); Karfreitag und Ostermontag (März/April); Tag der Arbeit (1.Mai); Christi Himmelfahrt (Mai); Pfingstmontag (Mai/Juni); Mariä Himmelfahrt (15. August); Allerheiligen (1. November); Weihnachten (25. Dezember).

Islamische Feiertage richten sich nach dem islamischen Mondkalender, die genauen Termine werden von der Geistlichkeit festgelegt. Die Feiertage sind beweglich, da sie sich am Mondzyklus orientieren und verschieben sich alljährlich - gegenüber dem gregorianischen Kalender - um etwa 11 Tage rückwärts. Der bedeutendste Einschnitt im Jahresverlauf ist der Beginn des Fastenmonats, des Ramadan, der mit dem Fest des Fastenbrechens „Korité" 30 Tage später beendet wird. Weitere wichtige islamische Feiertage in Senegal sind Tabaski (Großes Opferfest), Tamkharit (islamisches Neujahr), Ashura (Toten- und Gedenktag an den Märtyrer Hussein) sowie Mawlid an-Nabi (Geburtstag des Propheten Mohammed).
Die senegalesische Landesvorwahl ist 00221, während für Telefongespräche in die Schweiz 0041, nach Deutschland 0049 und nach Österreich 0043 vorgewählt wird. Allen senegalesischen Festnetznummern wird die 33 vorangestellt, worauf die eigentliche siebenstellige Telefonnummer folgt. Telefonieren ist in Hotels oder in einem der zahlreichen Telecenter möglich. Aber auch über Mobiltelefone, die im Senegal im GSM-900-Frequenzbereich betrieben werden, ist eine gute und preiswerte Verbindung möglich. Führender Netzbetreiber ist Orange (https://www.orange.sn); es bestehen Roaming-Abkommen mit Mobilfunkanbietern in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Prepaid-Karten sind für etwa 1.500 XOF erhältlich; Guthaben zum Aufladen kann man im Wert von 1.000, 2.000, 5.000 und 10.000 XOF in den meisten Geschäften und bei einigen Straßenhändlern erwerben. Alternativ lohnt es sich, beim Mobilfunkanbieter spezielle Auslandstarife zu erfragen. Besonders kostengünstig ist die Kommunikation via Internet, etwa über W-LAN in Hotels.
Die Netzspannung beträgt zwischen 220 und 240 Volt bei einer Frequenz von 50 Hertz, wobei es in ländlichen Gegenden oft überhaupt keine Stromversorgung gibt. Neben dem auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz verwendeten C-Stecker sind auch die Steckertypen E, F und K in Gebrauch, weshalb sich die Mitnahme eines Multiadapters empfiehlt.
Die medizinische Versorgung im Senegal entspricht nicht dem europäischen Standard und ist in ländlichen Gebieten nicht immer selbstverständlich. Häufig mangelt es an Hygiene, fortschrittlicher Technik und gut ausgebildetem Fachpersonal. Im Vergleich zu anderen westafrikanischen Städten ist zumindest Dakar medizinisch relativ gut ausgestattet.
Vor Reiseantritt sollte unbedingt eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption abgeschlossen und bei Unsicherheiten bzgl. der Inhaltsstofferlaubnis von Medikamenten Auskunft bei der entsprechenden Behörde eingeholt werden.
Für Dienstleistungen - ausgenommen Taxifahrten - erwarten die Senegalesen generell ein kleines Trinkgeld. In Hotels und Restaurants wird üblicherweise ein Bedienungszuschlag von 10-15 % des Rechnungsbetrags erhoben.
Über 90 % der senegalesischen Bevölkerung sind Muslime, weshalb insbesondere Frauen während ihres Aufenthalts entsprechende körperbedeckende Kleidung tragen sollten. Allgemein gilt, dass der Senegal nicht auf eigene Faust bereist werden sollte. Langfinger, Bettler, selbsternannte Guides und aufdringliche Händler sind in touristischen Gebieten die Regel, weshalb sich Reisende achtsam verhalten, keine Taschen und sichtbaren Wertgegenstände wie bspw. Schmuck tragen und Angeboten von Fremden mit Skepsis begegnen sollten. Auch der Aufenthalt an entlegenen Orten und nach Einbruch der Dunkelheit birgt gewisse Sicherheitsrisiken, die nicht unterschätzt werden sollten.
Banken im Senegal haben i.d.R. montags bis freitags von 8-12 Uhr und von 14-16.30 Uhr geöffnet, wobei die Öffnungszeiten von Bank zu Bank teilweise variieren. Büros und Behörden sind werktags von 8-12.30 Uhr und von 13-16 Uhr tätig, während Geschäfte ihre Kunden überwiegend von Montag bis Samstag zwischen 9-12 Uhr und von 15-19 Uhr empfangen. Postfilialen sind unter der Woche zwischen 9-12.30 Uhr und von 14-17 Uhr geöffnet, in den Städten häufig auch am Samstag von 8-12.30 Uhr.
Homosexuelle Handlungen sind illegal und werden bisweilen von der Bevölkerung stark tabuisiert. Auch Touristen müssen mit hohen Haft- bzw. Geldstrafen rechnen, wenn sie sich während ihres Aufenthaltes zu ihrer Homosexualität bekennen oder gegen die senegalesischen Vorstellungen von Sittlichkeit verstoßen - das gilt auch für heterosexuelle Personen, daher sollte man besser auf den Austausch von Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit verzichten.
Bei der Einreise dürfen Gegenstände für den eigenen Bedarf, darunter bis zu 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak, ebenso zollfrei mitgenommen werden wie Geschenke bis zu einem Wert von 5.000 XOF. Landeswährung kann in unbegrenzter Höhe und Devisen bis zu einem Betrag von 1 Mio. XOF eingeführt werden. Darüberhinausgehende Devisenbeträge müssen bei der Einreise deklariert und bei der Ausreise gemeinsam mit Auszahlungs- und Umtauschbelegen vorgezeigt werden. Die Ausfuhr von Devisen ist auf 500.000 XOF, die von Landeswährung auf 20.000 XOF beschränkt. Für die Einfuhr von Fahrzeugen gelten gesonderte Bestimmungen. Im Senegal werden Zollvergehen drakonisch (Gefängnis) bestraft.
Bei der Wiedereinreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak zollfrei mit sich führen. An alkoholischen Getränken sind 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei erlaubt, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt.
Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da Verstöße gegen Zollvorschriften im Senegal mit hohen Strafen belegt werden und sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Deutsche Botschaft
20, Avenue Pasteur
Angle Rue Mermoz
Dakar
Tel.: +221-33-8-894884
Fax: +221-33-8-225299
E-Mail: info@dakar.diplo.de
Web: https://dakar.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Österreichische Botschaft
18, rue Emile Zola
Dakar
Tel.: +221-33-8-494000
Fax: +221-33-8-494370
E-Mail: dakar-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-dakar
Öffnungszeiten: Mo, Mi, Do 9-16 Uhr

Schweizerische Botschaft
Rue René N'Diaye / angle Rue Seydou
Nourou Tall
Dakar
Tel.: +221-33-8230590
Fax: +221-33-8223657
E-Mail: dakar@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/dakar
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
Islamische Feiertage richten sich nach dem islamischen Mondkalender, die genauen Termine werden von der Geistlichkeit festgelegt. Die Feiertage sind beweglich, da sie sich am Mondzyklus orientieren und verschieben sich alljährlich - gegenüber dem gregorianischen Kalender - um etwa 11 Tage rückwärts. Der bedeutendste Einschnitt im Jahresverlauf ist der Beginn des Fastenmonats, des Ramadan, der mit dem Fest des Fastenbrechens „Korité" 30 Tage später beendet wird. Weitere wichtige islamische Feiertage in Senegal sind Tabaski (Großes Opferfest), Tamkharit (islamisches Neujahr), Ashura (Toten- und Gedenktag an den Märtyrer Hussein) sowie Mawlid an-Nabi (Geburtstag des Propheten Mohammed).
Die senegalesische Landesvorwahl ist 00221, während für Telefongespräche in die Schweiz 0041, nach Deutschland 0049 und nach Österreich 0043 vorgewählt wird. Allen senegalesischen Festnetznummern wird neuerdings die 33 vorangestellt, worauf die eigentliche siebenstellige Telefonnummer folgt. Telefonieren ist in Hotels oder in einem der zahlreichen Telecenter möglich. Aber auch über Mobiltelefone, die im Senegal im GSM-900-Frequenzbereich betrieben werden, ist eine gute und preiswerte Verbindung möglich. Zu den gängigen Netzbetreibern gehören Orange (http://www.orange.sn) und Tigo (http://www.millicom.com), die Roaming-Abkommen mit Mobilfunkanbietern in Deutschland, Österreich und der Schweiz haben. Prepaid-Karten sind für etwa 1.500 XOF erhältlich; Guthaben zum Aufladen kann man im Wert von 1.000, 2.000, 5.000 und 10.000 XOF in den meisten Geschäften und bei einigen Straßenhändlern erwerben. Wer nur wenig Geld aufladen und vertelefonieren möchte, sollte bei Orange nach Ceddo und bei Tigo nach Easy fragen.
Banken im Senegal haben i.d.R. montags bis freitags von 8-12 Uhr und von 14-16.30 Uhr geöffnet, wobei die Öffnungszeiten von Bank zu Bank teilweise variieren. Büros und Behörden sind werktags von 8-12.30 Uhr und von 13-16 Uhr tätig, während Geschäfte ihre Kunden überwiegend von Montag bis Samstag zwischen 9-12 Uhr und von 15-19 Uhr empfangen. Postfilialen sind unter der Woche zwischen 9-12.30 Uhr und von 14-17 Uhr geöffnet, in den Städten häufig auch am Samstag von 8-12.30 Uhr.
Im Norden herrscht bei Temperaturen um 30 °C im Sommer ein heißtrockenes Wüstenklima, während es im Süden besonders im dort heißesten Monat April bei ca. 40 °C feuchtheiß und tropisch wird. Im Juni setzt in ganz Senegal die Regenzeit ein, die bis Oktober anhält und im Süden zu besonders heftigen Regenfällen und einer Luftfeuchtigkeit von nahezu 95 % führt. In den Wintermonaten ist es in den nördlichen Gefilden bei rund 25 °C wärmer als im Süden, obwohl selbst dort die Temperaturen selten unter 20 °C absinken. Ab November kehrt die Trockenzeit ein, welche bis einschließlich März von den nordöstlichen Harmattan-Winden begleitet wird, die heiße Luft aus der Sahara landeinwärts treiben. Die beste Zeit für eine Reise ist zwischen Dezember und März (im Norden auch bis Mai), wenn es nicht zu heiß und weniger schwül ist.
An Bord und in Hotels ist Trinkgeld zwar nicht obligatorisch, wird jedoch gern entgegennommen. Wenn Sie mit dem Service zufrieden sind, mag die Richtlinie von ca. € 20-30,- Trinkgeld für die gesamte Reise gelten.
Unterwegs im Senegal
Das Straßennetz Senegals umfasst etwa 14.000 km und gehört zu den besten in Westafrika. Die Qualität der Straßen ist jedoch nicht annähernd mit der in Industrieländern zu vergleichen. Gerade einmal ein Drittel aller Straßen sind asphaltiert und die unbefestigten Straßen sind nicht immer in einem guten Zustand. Vielerorts kann man zusätzlich zu einem PKW einen Fahrer buchen, der sich auf den senegalesischen Straßen gut zurechtfindet. Bei geschickter Verhandlung kann die Auto-Fahrer-Kombination sogar preisgünstiger ausfallen als die Anmietung eines Fahrzeugs ohne Chauffeur. Um eigenständig fahren zu dürfen, muss man im Besitz eines internationalen Führerscheins sein, der nur in Kombination mit dem nationalen Gegenstück gültig ist. Bei der Einreise mit dem eigenen PKW ist oft ein Carnet de Passage vorzulegen. Wer über Land fahren möchte und über kein eigenes Fahrzeug verfügt, sollte sich für einen Geländewagen entscheiden, da die Pisten im Inland nicht auf einfache PKW ausgerichtet sind. Von nächtlichen Fahrten sollte aus Sicherheitsgründen abgesehen und in Grenzgebieten wegen Minengefahr auf das Verlassen der Hauptverkehrsstraßen verzichtet werden. Besonders die Nationalstraßen zwischen Ziguinchor und Banjul sowie die Benutzung der Fähre „Transgambienne", die Ziguinchor im gambischen Farafenni mit Dakar verbindet, sind sehr gefährlich. Am Strand zwischen Dakar/Lac Rose und St. Louis droht die Gefahr, überfallen zu werden und während der Regenzeit zwischen Juli und Oktober können viele Straßen unpassierbar sein.
Ein staatlich betriebenes Busliniennetz ist nur in der Hauptstadt Dakar vorhanden (http://www.demdikk.com). Alle 15 Min. pendeln die verschiedenen Buslinien der Organisation Dakar Dem Dikk zwischen der Innenstadt und den einzelnen Stadtvierteln hin und her. Der Fahrpreis ist gering und sollte wenn möglich mit Kleingeld bezahlt werden. In Dakar, aber auch andernorts sind die bunt bemalten Car Rapides bzw. Sammeltaxis als preisgünstiges Fortbewegungsmittel bekannt. Sie sind an beinahe jeder Straßenecke zu finden und sollten ebenfalls möglichst passend mit Kleingeld bezahlt werden. Losgefahren wird i.d.R. erst, wenn alle der ca. 20 Sitzplätze belegt sind - das kann manchmal eine Weile dauern. Schneller geht es mit regulären Taxis, die allerdings nicht immer über ein funktionsfähiges Taxameter verfügen. Deshalb ist es sinnvoll, sich vorab bei Ortskundigen nach dem Fahrpreis zu erkundigen, um anschließend einen fairen Preis mit dem Taxifahrer aushandeln zu können. Neben den Taxis verkehren im Senegal gewöhnliche Autos, die als Clando bekannt sind und je nach Viertel unterschiedlich weite, aber festgelegte Strecken zurücklegen. Auf Anfrage können die Clandos auch für private Zwecke gemietet werden. Lange Strecken werden über die sogenannten Ndiaga Ndiaye verbunden, weiße Mercedes-Busse mit etwa 40 Sitzplätzen, die ebenfalls festgelegte Routen abfahren.
Mit der Bahn kann der Senegal nur zum Teil bereist werden, da auf dem alten Schienennetz momentan nur wenige Bahnverbindungen wie Dakar-Tambacounda-Bamako/Mali bestehen. Das Inlands-Flugnetz ist gut ausgebaut und wird überwiegend von der Senegal Airlines bedient, welche einen Großteil der senegalesischen Städte miteinander verbindet.
Fährverbindungen bestehen zwischen Dakar und Ziguinchor in der Casamance sowie von Dakar bis zur Insel Gorée. Auch auf dem Senegal-Fluss kann man per Boot an der Grenze zu Mauretanien bis nach Podor fahren. Es empfiehlt sich, die Reisehinweise des Auswärtigen Amtes (http://www.auswaertiges-amt.de) stets zu beachten.
Dezember/Januar Das jährlich stattfindende, zehntägige Festival Abéné Festivalo in Abéné beginnt Ende Dezember und dauert bis ins Neue Jahr an. Geboten werden Musik- und Tanzshows sowie spannende Wrestling-Wettkämpfe.
April Am Unabhängigkeitstag (4. April) gibt es farbenfrohe Paraden im ganzen Land, besonders eindrucksvolle in Dakar.
Mai/Juni Seit 1992 treffen alle zwei Jahre bei der Biennale de l’Art Africain Contemporain, auch DAK’ART genannt, kreative zeitgenössische Künstler aus ganz Afrika zusammen, um ihre Heimat vor einem internationalen Publikum zu repräsentieren (https://biennaledakar.org).
Juni Recidak ist ein afrikanisches Filmfestival in der Hauptstadt, das jedes Jahr Ende Juli stattfindet und verschiedene Filme von Nachwuchskünstlern ausstrahlt, die für reichlich Diskussionsstoff sorgen.
Typisch senegalesisch: Poulet Yassa
Die senegalesische Küche ist facettenreich und zählt zu den besten der Subsahara-Region. Die Basis vieler landestypischer Gerichte bildet ein Brei aus Hirse oder Sorghum, der in städtischen Gebieten immer häufiger durch Reis ersetzt wird. Neben Fisch und Meeresfrüchten wird reichlich Gemüse verarbeitet, darunter Hülsenfrüchte, Zwiebeln, Paprika, Süßkartoffeln, Karotten, Yamswurzeln und Auberginen. Fleisch verzehren die Einheimischen nur sporadisch und zu besonderen Anlässen; in touristischen Gegenden werden Fleischgerichte jedoch nahezu in allen Restaurants angeboten. Das Nationalgericht Thieboudienne besteht aus Tomatensoße, Reis, geschmortem Gemüse und Fisch. Verbreitet ist auch Yassa aus mariniertem, gebratenem Fleisch oder Fisch und Maafe aus in Erdnusssoße geschmortem Fleisch und Gemüse; beide Gerichte werden jeweils mit Reis serviert. Gegessen wird üblicherweise mit der rechten Hand - die linke gilt als unrein. In westlich orientierten Restaurants liegt meistens aber auch Besteck bereit, um den Gewohnheiten der Touristen gerecht zu werden. Besonders genüsslich sind die aus Hibiskusblüten bzw. Ingwer gewonnenen süßen Kaltgetränke Bissap und Gingembre, aber auch der grüne Tee Ayan, Pfefferminztee, Palmwein aus Casamance oder einheimisches Bier wie Gazelle und Flag werden zum bzw. nach dem Essen gerne getrunken.
Amtssprache: Französisch, weit verbreitet: Wolof, Serer, Diola, Malinke, Pulaar, Soninké u.a.
Bevölkerung: rund 13 Mio. Einwohner
Fläche: 196.712 km²
Hauptstadt: Dakar (rund 1,8 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +221
Währung: CFA-Franc BCEAO (Franc de la Communauté Financière d'Afrique; Abk.: FCFA, ISO-4217-Code: XOF)
Zeitzone: Greenwich Mean Time (GMT) = Koordinierte Weltzeit (Universal Time Coordinated, UTC). Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ): -1 Stunde (Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) -2 Stunden)
GM-BA01

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Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

Visum

Bitte beachten Sie, dass bei Einreise nach Gambia eine Einreisegebühr in Höhe von ca. 15 € pro Person zu entrichten ist.

Einreise in den Senegal

Bitte beachten Sie, dass bei der Einreise in den Senegal eine gültige Impfung gegen Gelbfieber vorgeschrieben ist. Eine Impfbescheinigung (Impfpass) muss bei Einreise vorgezeigt werden. 

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

  • Hinweise zu Reisen in "Corona-Zeiten":

Bitte beachten Sie, dass wir die aufgeführten Leistungen einer Reise nur dann bzw. in dem Rahmen erbringen können, wie es die behördlichen Vorschriften in Deutschland und in Ihrem Urlaubsland rechtlich zulassen. Davon können unmittelbar von uns angebotene Leistungsbestandteile betroffen sein (z.B. eingeschränkte Poolnutzung, Menü statt Büfett), aber auch Einschränkungen bei der Einreise (z.B. vorgeschriebene Corona-Tests oder Impf-/Genesenen-Nachweise) sowie allgemein vor Ort (z.B. Maskenpflicht in Geschäften oder eingeschränkter Zutritt zu Sehenswürdigkeiten). Ihre gesetzlichen Gewährleistungsansprüche bleiben hiervon unberührt.

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

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