Georgien: Wanderparadies an der Seidenstraße

Wandern und Staunen auf dem Balkon Europas

Groß wie Bayern - und eigentlich auch geografisch nicht unähnlich - das ist Georgien. Denn mit den Gipfeln des über 5000 Meter hohen Kaukasus und den im Bergvorland gelegenen Städten, Dörfern und Naturwundern, kann man sich hier schon das eine oder andere mal in den Alpen wähnen.

Damit aber enden auch die Gemeinsamkeiten, denn die geografische Vielfalt und der geschichtliche und kulturelle Reichtum Georgiens - Durchgangsland der Seidenstraße an der Schnittstelle von Europa und Asien - hat so viel mehr zu bieten. Und Meer - denn neben dem Hochgebirge gehören auch einige der schönsten Palmenstrände am Schwarzen Meer zum Land, in dem die Schrift aussieht wie eine Blümchengirlande und Namen gerne mal auf -wili oder -adse enden. Vier ausgedehnte Wanderungen in der Bergwelt Georgiens, verschiedene Ausflüge und Stadtspaziergänge bringen uns auf dieser Reise den ganzen Reichtum des Landes nahe. Die wunderschöne Altstadt der Hauptstadt Tiflis mit ihren kopfsteingepflasterten Straßen und Gassen; die teilweise bereits im 4. Jahrhundert erbauten Klöster und Kirchen, die von der frühen Christianisierung des Landes zeugen; die weltberühmten Uschba-Wasserfälle, die uns verstehen lassen, warum Georgien sich als Balkon Europas bezeichnet und den monumentalen Enguri Staudamm, der lange die größte Bogenstaumauer der Welt war.

Beeindruckend ist aber auch das kulinarische Georgien: zu Sowjetzeiten galt die georgische Küche als die „Haute Cuisine“ des Landes und der nach einem speziellen Verfahren in tönernen Erdamphoren hergestellte georgische Wein verleitete schon Puschkin zum Lob, dieser Tropfen sei jedem französischen Burgunder vorzuziehen. Ob an beidem etwas dran ist? Wir erfahren es bei einer traditionellen Weinprobe und dem Essen bei einer georgischen Familie.

  • Abwechslungsreiches Programm mit Besichtigungen & 4 Wanderungen
  • Aufenthalt an der Schwarzmeerküste in Batumi

Programm

1. Tag: Anreise

Heute startet Ihre Reise nach Georgien, einem Staat der die Schnittstelle zwischen Asien und Europa darstellt und auf Grund seiner landschaftlichen Voraussetzungen ein optimales Zielgebiet für eine Aktivreise ist. Hier haben Sie nämlich von Gebirgen wie dem Kaukasus bis hin zu endlos erscheinenden Stränden am Schwarzen Meer alles, was Sie benötigen, um einen unvergesslichen aktiven Urlaub gepaart mit zahlreichen Besichtigungen zu erleben.

2. Tag: Stadtrundgang Tbilissi – Freizeit – Abendessen mit Folklore

Nach der Ankunft in Georgiens Hauptstadt werden Sie zuerst zu Ihrer Unterkunft gebracht. Hier können Sie sich ein wenig von dem Flug und der Anreise erholen.

Noch heute werden Sie nämlich bei einem geführten Spaziergang durch Tbilissi die beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt kennenlernen. Da so gut wie alle sehenswerten Baudenkmäler in und um die Altstadt verteilt sind, ist die Besichtigung der Stadt umso leichter. So erreicht man beispielsweise ganz leicht die bogenförmige Friedensbrücke, indem man durch einen schönen Park läuft. Auch das berühmte Puppentheater von Tbilissi befindet sich nur wenige hundert Meter von der Brücke entfernt. Sobald Sie an der Metheki-Kirche und dem Vakhtang Gorgasali-Denkmal angekommen sind, fahren Sie per Seilbahn auf die Narikala-Festung. Früher war diese Festung die wichtigste mittelalterliche Burg des Landes. Seit 1827 dient sie nun zahlreichen Interessierten als besonderes Highlight in Tbilissi, denn von hier oben hat man einen fantastischen Blick auf die Altstadt inklusive Bäderviertel mit Moschee und Schwefelquellen. Anschließend warten aber noch weitere tolle Attraktionen auf Sie. Zunächst besichtigen Sie die verwinkelte Altstadt mit dem Gorgasalli-Platz, der Basilika, der Kathedrale und dem Glockenturm. Diese berühmten Plätze und Gebäude sind dabei nur ein kleiner Ausschnitt von dem, was Sie an diesem Tag noch alles erwartet. Sobald Sie die Altstadt Tbilissis erkundet haben, gehen Sie weiter zur Kolonialstadt und erkunden auch dieses Viertel der Stadt.

Zum Schluss bleibt Ihnen sogar noch ein klein Zeit, um auf eigene Erkundungstour zu gehen.

Am Ende des Tages wartet dann ein leckeres Abendessen in einem georgischen Restaurant mit traditioneller Musik auf Sie. Stimmen Sie sich bei georgischen Gesängen auf die folgenden Tage ein und genießen Sie einen bunten Abend voller Traditionen.

3. Tag: Wanderung zur Dreifaltigkeitskirche von Gergeti

Am heutigen Tag steht Ihre erste Wanderung auf dem Programm, denn Sie werden zur geheimnisvollen Bergkirche Gergeti auf ca. 2.170 Metern Höhe laufen.

Doch bevor Sie mit Ihrer Wanderung starten können, fahren Sie noch entlang der Georgischen Heerstraße bis nach Gudauri. Während Ihrer Fahrt werden Sie bereits einen ersten Blick auf das landschaftlich sehr reizvolle Gebiet des Kaukasus werfen können. Auf dem Weg dorthin besichtigen Sie noch die Dshwari Kirche aus dem 6. Jahrhundert. Diese Kuppelkirche ist nicht nur die älteste ihrer Art in Georgien, sie ist auch seit 1996 ein Teil der UNESCO-Weltkulturerbe. Genauso sehenswert ist die Swetizchoveli Kathedrale. Diese Kathedrale entstand im 11. Jahrhundert und soll, so sagen es zumindest die Legenden, den Leibrock Christi aufbewahren. Einen fantastischen Blick und eines der schönsten Panoramen Georgiens erwartet Sie bei der Wehrkirche Ananuri (17. Jahrhundert). Von hier aus haben Sie nämlich einen fantastischen Blick auf den Schinwali-Stausee.

Sobald Sie dann all diese religiös bedeutsamen Bauwerke erkundet haben, fahren Sie weiter zum Kasbek, dem drittgrößten Berg in Georgien. Hier startet dann auch Ihre Wanderung zur Dreifaltigkeitskirche von Gergeti (anspruchsvoll, Dauer: ca. 3-4 h, Strecke: 12 km, Höhendifferenz: +/-400 m). Auf Ihrem Weg werden Sie unteranderem das gleichnamige Dorf Gergeti kreuzen. Wenn Sie dann Ihr Ziel auf ca. 2.170 Metern erreicht haben, wartet nicht nur eine einzigartige Bergkirche auf Sie, sondern auch eine fantastische Aussicht. Von hier oben haben Sie bei guten Sichtverhältnissen einen traumhaften Blick in das Tal des Terek und auf die Siedlung Kasbek. Und mit ein wenig Glück zeigt sich Ihnen sogar der Kasbek, einer der höchsten Gipfel im Kaukasus mit ca. 5.047 Metern.

Da wandern bekanntlich hungrig macht, kehren Sie am Abend noch bei einer landestypischen Familie ein und genießen ein leckeres Essen bei gemütlicher Runde.

4. Tag: Höhlenstadt Uplisziche – Familienweingut mit Weinverkostung – Freizeit in Kutaissi

Beginnen werden Sie den Tag mit einer Fahrt zum Geburtsort Stalins. Dieser befindet sich in Gori, der Hauptstadt der Region Schida Kartli. In Gori und Umgebung gibt es viele sehenswerte und auch spannende Attraktionen wie zum Beispiel die Höhlenstadt Uplisziche mit einem geschätzten Alter von rund 3.000 Jahren. Das Besondere an dieser Stadt ist, dass die berühmte Seidenstraße auch teilweise durch sie hindurchläuft. Noch heute kann man die damalige Stadtstruktur gut nachvollziehen, denn man kann erkennen, wo zum Beispiel das Theater und die verschiedenen Paläste standen. Zu Hochzeiten im Mittelalter lebten hier laut Schätzungen bis zu 20.000 Menschen.

Im Anschluss fahren Sie zu einem Familienweingut. Hier werden seit vielen Jahren heimische Traubensorten angebaut. Das Ergebnis aus diesem Anbau sind dann biologische Weine, welche nach georgischer Methode hergestellt werden. Bei einem leckeren Mittagessen können Sie sich dann selbst von diesem einzigartigen Geschmack überzeugen, denn Sie werden an einer Weinverkostung teilnehmen. Anschließend fahren Sie entlang der Georgischen Heerstraße und der alten Seidenstraße bis in die Kartli-Region.

Am Nachmittag geht Ihre Reise in Richtung Westgeorgien. Ihr Ziel ist die drittgrößte Stadt des Landes, Kutaissi in der Provinz Imeretien. Hier befinden Sie sich mitten im wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum der Westregion Georgiens. Zahlreiche historische Kirchen, Klöster und verschiedene UNESCO-Welterbe warten nur darauf, von Ihnen erkundet zu werden. Dank Ihrer Freizeit am Abend können Sie sich selbst ein Bild von dieser touristisch sehr bedeutsamen Stadt machen.

5. Tag: Gelati-Klosterkomplex – Swanetien

Heute reisen Sie weiter in die historische Region Swanetien. Im Nordwesten Georgiens finden Sie eine einzigartige Hochgebirgslandschaft, denn hier befinden sich nicht nur Ausläufer des Kaukasus, sondern auch mit Schnee bedeckte Gipfel und tiefe Schluchten.

Bereits am Morgen besuchen Sie das Gelati-Klosterkomplex und die dazugehörige Akademie. In Georgien zählt dieses Bauwerk zu den bedeutendsten des Landes, denn hier werden die Georgier an das „Goldene Zeitalter Georgiens" erinnert. Zahlreiche schöne Fresken und Gemälde können Sie hier bestaunen. Dieses mittelalterlich orthodoxe Kloster zählt außerdem zu den größten weltweit und hatte früher für die Bildung und Wissenschaft einen sehr großen Stellenwert. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass das Gebäudekomplex den Titel des UNESCO-Weltkulturerbes trägt.

Im Anschluss fahren Sie weiter nach Swanetien, um genau zu sein in die Kleinstadt Mestia, welche sich auf einer Höhe von 1.500 Meter mitten im Großen Kaukasus befindet. Hier haben Sie einen perfekten Ausgangspunkt für verschiedene Wanderungen, denn ein unglaubliches Bergpanorama, bestehend aus zahlreichen 5000er-Gipfeln, wartet auf Sie. Seien Sie also gespannt, welche landschaftlichen Highlights Sie zu Fuß in den nächsten Tagen erkunden werden.

6. Tag: Wanderung in der Region Uschguli – Wanderung zu den Ruinen der Sommerresidenz der Königin Tamar

Ihr erstes Ziel in der Region Swanetien stellt das Dorf Uschguli da. Nach dem Sie Ihr Bus auf eine Höhe von ca. 2.200 Metern gebracht hat, haben Sie auch schon einen der am höchsten dauerhaft bewohnten Orte in Europa erreicht. Hier finden Sie alles was das Herz eines Wanderers höherschlagen lässt, denn abgesehen von den hohen Bergen finden Sie hier auch die swanische Tradition im Zusammenspiel mit einer einmaligen Landschaftskulisse. Zuerst spazieren Sie durch das Dorf und besuchen dabei die Lamaria Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Genießen Sie den fantastischen Blick auf die Kirche, denn im Hintergrund thront der höchste Berg Georgiens, der Schchara, mit einer Höhe von ca. 5.201 Metern und ergibt zusammen mit der Kirche ein unvergleichliches Panorama. Ihr Wanderweg führt Sie dann entlang am Hang des Berges Schchara bis Sie die grünen Oasen und Felsen erreichen (Dauer: ca.  h, Strecke: 5 km, Höhendifferenz: +/-100 m).

Da Wandern bekanntlich hungrig macht, werden Sie gemütlich zu Mittag bei einer einheimischen Familie essen. Hier wird Ihnen die swanische Spezialität Kubdari serviert. Was genau das ist und wie es schmeckt, finden Sie am besten selbst heraus, wir wollen Ihnen ja nicht zu viel verraten und Ihnen die Vorfreude auf dieses Nationalgericht vorwegnehmen.

Gestärkt und voller Energie wartet dann am Nachmittag eine weitere aufregende 2-stündige Wanderung auf Sie. Ihr Ziel diesmal sind die Ruinen der Sommerresidenz der Königin Tamar. Auch dieser Platz verspricht Ihnen einen unvergesslichen Blick auf den „ewig weißen" Schchara. Holen Sie tief Luft und genießen Sie den fantastischen Ausblick.

7. Tag: Wanderung mit Picknick zu den Uschba-Wasserfällen – Historisch-Ethnographisches Museum in Mestia

Sie wollen einen weiteren natürlichen Schatz Georgiens kennenlernen? Dann seien Sie sehr gespannt, was dieser Tag für Sie bereithält. Zuerst werden Sie zur Ortschaft Schichra gebracht. Von hier aus startet dann Ihre Wanderung mit Picknick bis zu den malerisch an einer Felskante herabstürzenden Wasserfällen (anspruchsvoll, Dauer: ca. 4 h, Strecke: 10 km, Höhendifferenz: +/-400 m). Sobald Sie sich dieses Wasserspektakel genau angesehen haben, geht es für Sie weiter entlang des Flusses Dolra. Während Ihrer Wanderung werden Sie durch zauberhaft dunkle Tannenwälder und durch die Zone der alpinen Matten gehen. Auch auf Krummhölzer und schmale Pfade werden Sie auf Ihrem Weg zum Rand des Gletschers treffen. Dieser Wanderweg zählt ohne Zweifel zu den beliebtesten in ganz Georgien, denn hier treffen so viele Naturwunder aufeinander, dass man gar nicht weiß, wo man zuerst hinsehen soll. Und dann liegt es in Ihrer Hand ob Sie sich den Steilanstieg körperlich zutrauen oder nicht, denn hier geht es entweder noch weiter hinauf auf den Gletscher oder Sie unternehmen eine längere Rast auf einem wunderschönen Aussichtspunkt in den Bergwiesen. Egal für was Sie sich entscheiden, beide Möglichkeiten bieten Ihnen ein einzigartiges Erlebnis mit sensationellen Ausblicken.

Nachdem Sie die georgische Natur während dieser spannenden Wanderung auf einzigartige Art und Weise kennengelernt haben, wartet noch das Historisch-Ethnographische Museum in Mestia auf Sie. Hier können Sie in das Leben und die Lebensweise der Swanetier eintauchen und sich vorstellen, wie die Menschen damals hier gelebt haben.

8. Tag: Enguri-Staudamm – Dadiani-Palast – Schwarzes Meer – Spaziergang durch den Botanischer Garten in Batumi

Georgien besitzt nicht nur uralte und traditionsreiche Kirchen und Klöster. Nein, Georgien besitzt sogar die gewaltigste Staumauer im Kaukasus. Und Sie werden heute den Enguri-Staudamm mit einer Höhe von ca. 271,5 Metern besichtigen. Dieses Wasserkraftwerk entstand in den 80er Jahren und dient noch heute dem Land als Hauptenergielieferant.

Nachdem Sie dieses beeindruckende Bauwerk bestaunt haben, fahren Sie weiter zum Dadiani-Palast. Früher war dieser Sitz des gleichnamigen Fürsten, heute ist es ein städtisches Museum über die Geschichte und die Volkskunde des Landes. Hier können Sie viel entdecken: von Dokumenten, Waffen bis hin zu historischen Gegenständen wird hier alles aufbewahrt und sicher gelagert. Lassen Sie sich ruhig Zeit all dies auf sich wirken zu lassen und mehr über das Leben der Jahrhunderte alten Adelsfamilie kennenzulernen.

Denn im Anschluss setzen Sie Ihre Fahrt zum Schwarzen Meer fort. Die Fahrt wird Sie vorbei an herrlichen Landschaften mit atemberaubenden Schluchten, mächtigen Bergen und dem Kleinen Kaukasus bringen. Ab und zu werden Sie kleine Fotostopps einlegen, um die tolle Gegend fotografisch festhalten zu können.

Sobald der Nachmittag angebrochen ist, sollten Sie die Hafenstadt Batumi erreicht haben. Hier besuchen Sie den berühmten Botanischen Garten mit zahlreichen einheimischen sowie exotischen Pflanzen und Bäumen. Bei einem geführten Spaziergang wird man Ihnen die über 5.000 Pflanzenarten aus aller Welt näherbringen.

9. Tag: Stadtrundgang Batumi – Bauernmarkt – Freizeit

Ihr heutiger Tag steht ganz im Zeichen der Hafenstadt Batumi direkt an der Schwarzmeerküste. Die "weiße Perle Georgiens", wie diese Stadt auch liebevoll genannt wird, besticht mit einer Vielzahl an antiken Gebäuden und einer lang zurückreichenden Geschichte. Bei einem geführten Spaziergang werden Sie unter anderem den Turm des georgischen Alphabets und den Europa Platz besichtigen. Ersteres besitzt eine Aussichtsplattform mit fantastischen Blick auf das Schwarze Meer.

Lassen Sie in aller Ruhe Ihren Blick über das Meer schweifen, bevor es für Sie weiter zum lebhaften Bauernmarkt geht. Hier finden Sie neben frischem Obst und Gemüse auch eine Vielzahl an Gewürzen aus aller Welt. Geben Sie sich dem bunten Treiben hin und bestaunen Sie die vielen verschiedenen landestypischen Produkte.

Am Nachmittag können Sie dann auf eigene Entdeckungstour durch die Stadt gehen. Wieso schlendern Sie also nicht entspannt durch die sehenswerte Altstadt mit den vielen restaurierten Gebäuden aus dem 19. Jahrhundert. Oder Sie statten dem Botanischen Garten Batumis einen kleinen Besuch ab. Egal für was Sie sich letztendlich entscheiden, Batumi - die Stadt der Gegensätze - hat sehr viel zu bieten und Langeweile sollte hier nicht so schnell aufkommen.

10. Tag: Heimreise

Nach vielen erlebnisreichen Tagen in Georgien treten Sie Ihre Heimreise Richtung Deutschland an. Nach einem reichhaltigen Frühstück werden Sie zum Flughafen gebracht, von wo aus Sie anschließend Ihren Rückflug antreten.

ab1599 

Beförderung

  • Flug mit Turkish Airlines nach Tbilissi und zurück von Batumi in der Economy Class (Umsteigeverbindung)
  • Transfer Flughafen - Hotel - Flughafen
  • Fahrt im Reisebus während der Rundreise

Hotels & Verpflegung

  • 1 Zimmergestellung am Ankunftstag
  • 1 Übernachtung in einem 4*-Hotel in Tbilissi z.B. Hotel Gallery Palace
  • 1 Übernachtung in einem 4*-Hotel in Kasbek z.B. Hotel SNO
  • 1 Übernachtung in einem 4*-Hotel in Kutaissi z.B. Hotel King David
  • 3 Übernachtungen in einem 4*-Hotel in Mestia z.B. Hotel Banguriani
  • 2 Übernachtungen in einem 4*-Hotel in Batumi z.B. Hotel AISI
  • 9 x Frühstück
  • 1 x Mittagessen auf einem Familienweingut 
  • 1 x Mittagessen mit der swanischen Spezialität Kubdari bei einer einheimischen Gastfamilie
  • 1 x Picknick-Mittagessen während der Wanderung zu den Uschba-Wasserfällen
  • 6 x Abendessen (davon 1 x mit Folklore in Tbilissi und 1 x bei einer georgischen Gastfamilie)

Ausflüge & Besichtigungen

  • Wanderungen:
    • Zur Dreifaltigkeitskirche von Gergeti
    • Am Hang des Berges Schchara, dem höchsten Berg Georgiens
    • Zu den Ruinen der Sommerresidenz von Königin Tamar
    • Zu den Uschba-Wasserfällen
  • Aufenthalte: Kutaissi, Gelati-Klosterkomplex, Mestia, Enguri-Staudamm
  • Stadtführungen: Tbilissi und Batumi
  • Fahrt mit der Seilbahn zu der Festung Narikala in Tbilissi
  • Besuch des Bauernmarktes in Batumi
  • Eintritte: Höhlenstadt Uplisziche, Historisch-Ethnographische Museum in Mestia, Dadiani-Palast in Zugdidi und Botanischer Garten in Batumi

Zusätzlich inklusive

  • Aktuelle Steuern & Sicherheitsgebühren
  • Weinverkostung auf einem Familienweingut
  • 1 Reisetaschenbuch pro Buchung
  • Örtliche Reise-/Wanderreiseleitung: 1.-10. Tag
  • sz-Reisebegleitung

ab1599 

Zielland

Georgien

Landesdaten

Lage

Georgien grenzt im Norden und Osten an die Russische Föderation; im Südosten an Aserbaidschan; im Süden an Armenien; im Südwesten an die Türkei und im Westen ans Schwarze Meer. Die höchsten Erhebungen Georgiens sind der Kasbek (5.047 m) und der Schchara (5.068 m) im Großen Kaukasus.

Zum Territorium gehören auch die Autonomen Republiken Abchasien, Adscharien und Südossetien.

Fläche: 69.700 km2.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 4,8 Millionen

Städte:

Tiflis (Tbilisi, Hauptstadt) ca. 1,16 Millionen

Kutaisi ca. 194.700

Batumi (Hauptstadt Adschariens) ca. 124.300

Rustavi ca. 120.800

Suchumi (Hauptstadt Abchasiens) ca. 64.500

Gori ca. 54.600

Poti ca. 47.8100

Sprache

Amtssprache ist Georgisch. Daneben werden je nach Region diverse andere Sprachen gesprochen, unter anderem Aserbaidschanisch, Armenisch, Abchasisch und Ossetisch. Russisch und Englisch werden zum Teil verstanden.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +3 Stunden.

Während der Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) +2 Stunden.

Stromspannung

220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Telefon/Post

Telefon

Die Telefon-Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Georgien ist 00995, von Georgien nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung, Feuerwehr 112.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Georgien von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Auch kann sich der Kauf einer georgischen SIM-Karte lohnen. Diese sind unter anderem am Flughafen von Tiflis erhältlich.

Internet

Länderkürzel: .ge

In Tiflis und in anderen größeren Städten gibt es Internetcafés. Zudem bieten viele Hotels und Gästehäuser einen kostenlosen WLAN-Zugang an.

Feiertage

1. und 2. Januar (Neujahr), 7. Januar (orthodoxes Weihnachtsfest), 19. Januar (Dreikönigstag; Epiphaneas), 3. März (Muttertag), 8. März (internationaler Frauentag), 9. April (Tag der Wiedererlangung der Unabhängigkeit), 26. April (Karfreitag, orthodox), 27. April (Karsamstag, orthodox), 28. und 29. April (Ostern, orthodox), 9. Mai (Tag des Sieges), 12. Mai (Tag des Heiligen Andreas), 26. Mai (Unabhängigkeitstag), 28. August (Mariä Himmelfahrt, orthodox), 14. Oktober (Svetitskovloba, Feiertag zum Gedenken an die erste christliche Kirche in Georgien), 23. November (Tag des Heiligen Georg).

Die Hauptferienzeit geht von Anfang Juli bis Ende August.

Öffnungszeiten

Geschäfte: Montag bis Samstag 10-17 Uhr, Lebensmittelgeschäfte haben oft länger geöffnet;

Banken: Montag bis Freitag 9.30-17.30 Uhr (mit Mittagspause);

Büros: Montag bis Freitag 9-18 Uhr (mit Mittagspause).

Geschichte/Politik

Die Griechen gründeten an der georgischen Schwarzmeerküste um 600 v.Chr. mehrere Kolonien; sie nannten die Gegend "Kolches". Im Osten Georgiens hingegen regierten die Perser. Kurz vor der Zeitenwende wurde Georgien römisch. Später dehnte sich das Land unter dem Einfluss einer mächtigen Dynastie - der Bagratiden - gewaltig aus und umfasste im 13. Jahrhundert den ganzen Kaukasus. Doch dann sorgten die Mongolen dafür, dass das Reich wieder zerfiel. 1783 stellte sich Georgien unter die Schutzherrschaft des russischen Zaren. Um 1800 wurde es ein Teil Russlands. 1918, nach der russischen Revolution, wurde Georgien wieder selbstständig. Doch 1921 marschierten sowjetische Truppen ein und ab 1936 war Georgien ein Teil der UdSSR. Nach deren Zerfall erlangte Georgien 1991 wieder die Unabhängigkeit, trat jedoch 1993 der GUS bei. Der Kaukasuskrieg, in dem Russland die Unabhängigkeitsbestrebungen der Gebiete Abchasien und Südossetien unterstützte, führte 2008 zum Austritt Georgiens aus der GUS.

Wirtschaft

Das wirtschaftlich gut funktionierende, einst wohlhabende Land hat durch andere Länder der GUS Probleme bekommen, da jene ihre Abnahmeversprechen für Güterlieferungen nicht einlösen konnten. Früher lieferte Georgien beispielsweise über 90 Prozent des Tees, die die Einwohner der UdSSR verbrauchten. Nun passiert das, was man in Georgien seit Jahrzehnten nicht kannte: Lebensmittel sind zuweilen knapp und die Inflationsrate ist hoch.

Georgien hat zwar Bodenschätze, so gibt es beispielsweise Erdöl und Erdgas aber auch Kohle und einige Metalle, doch die Landwirtschaft ist wichtiger für das Land. Diese muss sich wegen der Agrarstruktur auf Spezialkulturen beschränken: Tee, Tabak, Wein, Zitrusfrüchte, Getreide, Mais und Baumwolle. Die Weidewirtschaft spielt in höheren Lagen eine Rolle. An den Berghängen wird Forstwirtschaft betrieben.

Die Einnahmen durch den Tourismus, der in Georgien sehr gut angelaufen war, lassen gegenwärtig zu wünschen übrig.

Religion

Die Bevölkerung ist mehrheitlich georgisch-orthodox. Ansonsten gibt es Anhänger der armenisch-apostolischen Kirche, Muslime und eine Minderheit von Juden in Georgien.

Vegetation

Auf rund einem Drittel der Grundfläche Georgiens steht Wald. Im Rioni-Becken findet man sogar eine subtropische Vegetation mit Palmen und Bambussträuchern, Zypressen und Eukalyptus, Lack- und Zitrusbäumen. Einst standen hier Wälder aus Lianen, Eiben und Buchsbaum. Von denen blieben allerdings nur Reste übrig.

Im Osten Georgiens stehen Trockenwälder mit Wacholdersträuchern und Pistazienbäumen, dort breiten sich auch Steppen mit Feder- und Bartgras aus. An den Berghängen wachsen in den tieferen Lagen Mischwälder mit Eichen, Kastanien und Hainbuchen. Höher an den Bergen findet man vor allem Buchen, ab 1.900 m Höhe Nadelholz und Moorbirken. In Höhen über 2.100 m breiten sich alpine Mattenlandschaften aus.

Tierwelt

Unter den Tieren gibt es noch Arten, die man selten findet - Braunbären, Luchse und Wildkatzen. In den Bergen kann man Steinböcke sehen, auch Gemsen und Bezoarziegen. Dort sind auch Bart-, Gänse- und Kuttengeier zu Hause. In tieferen Regionen leben die üblichen europäischen Säugetiere: Hirsche, Rehe, Wildschweine und mit etwas Glück kann man Fasane, Trappen, Reb- und Birkhühner beobachten.

Kulinarisches

In den georgischen Städten, in denen jahrhundertelang Fremde ein- und ausgingen, findet man die außergewöhnlichsten Gerichte auf der Speisekarte, auch manches Asiatische. Die Küche des breiten Landes hingegen ist einfach. Doch weiß man mit Gewürzen, auch mit Paprika und Pfeffer, gut umzugehen. Typisches (es stammt aus der Gegend von Suchumi) ist beispielsweise "Elardschi", eine Art Polenta mit frischem Käse.

Sitten und Gebräuche

In Georgien leben überwiegend orthodoxe Christen, aber auch Moslems. Seit jeher gehören die Georgier zu den hochgebildeten Völkern im Osten. Im Land gibt es 20 Hochschulen, in Tiflis und Batumi zwei Universitäten.

Dennoch blieb eine ganze Reihe von heidnischen Bräuchen erhalten. Ein Beispiel: der sonderbare Kult um den Heiligen Georg (der dem Land den Namen gegeben hat). Jede Familie hat nämlich ihren eigenen Georg. Wenn man zu einem fremden Heiligen Georg betet, so bringt das Unglück.

Souvenirs

Beliebte Souvenirs sind Trinkhörner, Tongeschirr und Strickwaren.

Klimainformationen

In Georgien herrscht in den Küstenregionen mildes Meeresklima, im Landesinneren Kontinentalklima. In den Sommermonaten von Juni bis August können Temperaturen bis zu 40° C erreicht werden. Gelegentlich kommt es vor, dass Temperatur und Luftdruck stark schwanken. Der Winter, der sich üblicherweise auf die Monate von Dezember bis Februar erstreckt, ist in Tiflis und Umgebung nicht wesentlich kälter als in Mitteleuropa. In den Bergregionen wird es hingegen sehr kalt und schneereich.

Beste Reisezeit

Die besten Reisezeiten sind April bis Juni sowie September und Oktober.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort keine medikamentöse Prophylaxe. Nur Malaria tertiana (P. vivax).

Verbreitung

Sehr geringes Übertragungsrisiko zwischen Juni und Oktober in südöstlichen Landesteilen.

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

TIFLIS: Dr. med A. Baas (spricht Deutsch), über die Deutsche Botschaft in Tiflis erreichbar, Tiflis.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Lari (GEL)

1 Lari = 100 Tetri.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 3,05 GEL

1 US-$ = ca. 2,68 GEL

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt. Euro oder US-$ in neuen Scheinen und in kleinen Stückelungen empfohlen.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - bei der Ein- und Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung im Wert von insgesamt über 30.000 GEL

Ausfuhr Fremdwährung: bis zu maximal 500 US-$ bzw. in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge.

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels, Restaurants und einigen Geschäften in Tiiflis angenommen, außerhalb der Hauptstadt ist die Akzeptanz geringer.

Geldautomat: Ja - in den Städten kann mit Kreditkarten und zum Teil auch mit der Girocard mit Maestro-Logo Geld abgehoben werden. Reisende sollten sich vor Abreise bei ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Auskunftstellen

Botschaft von Georgien
Rauchstraße 11
10787
Berlin
(0 30) 48 49 07 20
(0 30) 484 90 70
www.botschaftvongeorgien.de
berlin.emb@mfa.gov.ge
Botschaft Mo bis Fr 9-13 Uhr u. 14-18 Uhr,

Konsularabteilung: telefonische Auskunft und Terminvergabe Mo, Di, Do u. Fr 9.30-13 Uhr; Besuchszeiten Mo, Di, Do u. Fr 9.30-13 Uhr

Georgian National Tourism Administration
4 Sanapiro Str.
0105
Tbilisi /Georgia
(00995 32) 243 69 87
(00995 32) 243 69 99
info@georgia.travel

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

Die Visa- und Konsularabteilung der Botschaft hat folgende Adresse:

Embassy of the Federal Republic of Germany

Visa and Consular Section
David Agmaschenebeli Prospekt 166
0112
Tiflis /Georgien
(00995 32) 291 16 51
(00995 32) 243 53 99
info@tiflis.diplo.de
Amtsbezirk: Republik Georgien

Botschaft von Georgien
Rauchstraße 11
10787
Berlin
(0 30) 48 49 07 20
(0 30) 484 90 70
www.botschaftvongeorgien.de
berlin.emb@mfa.gov.ge
Botschaft Mo bis Fr 9-13 Uhr u. 14-18 Uhr,

Konsularabteilung: telefonische Auskunft und Terminvergabe Mo, Di, Do u. Fr 9.30-13 Uhr; Besuchszeiten Mo, Di, Do u. Fr 9.30-13 Uhr

Generalkonsulat von Georgien
Bockenheimer Landstraße 97-99
60325
Frankfurt am Main
(0 69) 97 67 11 37
www.botschaftvongeorgien.de
frankfurt.con@mfa.gov.ge
nach Vereinbarung

Honorarkonsulat von Georgien
Luisenstraße 43, 2. Etage
80333
München
(089) 54 88 76 95
(089) 51 70 29 84
www.botschaftvongeorgien.de
georgischer-honorarkonsul@claus.hipp.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Embassy of the Federal Republic of Germany
c/o Sheraton Metechi Palace Hotel

Telawi Str. 20
0103
Tiflis /Georgien
(00995 32) 244 73 64
(00995 32) 244 73 00
info@tiflis.diplo.de
Amtsbezirk: Republik Georgien

Ärztliche Hilfe

TIFLIS: Dr. med A. Baas (spricht Deutsch), über die Deutsche Botschaft in Tiflis erreichbar, Tiflis.

Sehenswertes

Tiflis

Die Stadt wird schon im vierten Jahrhundert als Festung genannt. 490 trat sie als Hauptstadt an die Stelle der alten Königsmetropole Mtscheta. Tiflis hatte Vorteile von seiner Lage an der Kreuzung der Straße von Zentralasien nach Kleinasien und von Russland nach Persien. Es gab dort einen lebhaften Handelsbetrieb. Die Tifliser Bäder mit ihren Schwefelquellen waren schon damals berühmt.

Tiflis war lange Zeit eine durchaus orientalische Stadt mit seinen luxuriösen Badehäusern und Basaren, die es auch noch heute gibt, allerdings längst nicht mehr so exotisch wie einst. Viele Dichter und Maler liebten die Stadt. Im elften und zwölften Jahrhundert, während des goldenen Zeitalters Georgiens, versammelte die damalige Königin Tamara die besten Künstler und Gelehrten in ihrer Residenz Tiflis. Die Emaille- und Mosaik-Kunst jener georgischen Renaissance zählt zu den größten Leistungen abendländischer Kunst überhaupt.

Seit 1917 hat sich für Tiflis auch der Name "Tbilissi" eingeführt. Das bedeutet auf Deutsch "Die Stadt des warmen Wassers" und bezieht sich auf die Schwefelquellen. Die Georgier benutzen keinen der beiden Namen; sie sprechen einfach von "Kalaki" - das bedeutet "Die Stadt".

Viele Überfälle und Plünderungen bewirkten, dass in Tiflis nur wenige historische Gebäude übrigblieben und die Stadt keine Einheit mehr bildet. Eines der Gebäude, das aus Tiflis Vergangenheit übrigblieb, ist die aus gelbem Stein errichtete Zionskathedrale, die im sechsten Jahrhundert gebaut wurde und in der Königin Tamara mit einem russischen Prinzen getraut wurde. Wenn man alte georgische Architektur sehen will, muss man sich in die Umgebung von Tiflis begeben. In Tiflis gibt es immer noch sehr eindrucksvolle Viertel mit alten orientalischen, gewundenen und steilen Straßen, mit malerischen Häusern, Holzbalkonen und schattigen kaukasischen Platanen.

Zum Mtatsminda, dem "Heiligen Berg", führt eine Seilbahn hinauf. Auf halber Höhe steht das Pantheon, in dem viele russische (nicht nur georgische) Größen begraben liegen. Der Gipfel des Mtatsminda ist als riesiger Park angelegt.

Auf dem Metechi-Hügel stehen zwei historische Bauten: ein Fort aus dem 13. Jahrhundert und eine Kirche. Die Kirche, die schon aus dem fünften Jahrhundert stammt, wurde schon häufig restauriert und zeigt mit ihrem zylindrischen Turm und dem Spitzdach die charakteristische Form georgischer Kultstätten. Unterhalb des Metechi-Hügels liegt das alte Awlabar-Viertel mit einem armenischen und einem persischen Basar.

Mtscheta

In der Nähe von Tiflis, an der sehr schönen georgischen Heerstraße, liegt die frühere Hauptstadt des Königreichs Iberien (wie einst das östliche Georgien hieß). Sie wurde von den Griechen "Armosica" genannt und ist über 3.000 Jahre alt. Dort steht die Sweti-Tschoweli-Kathedrale, die "Kathedrale des Lebensbaums". Sie wurde im vierten Jahrhundert dort errichtet, wo man angeblich das Gewand Jesu Christi fand. Der heutige Bau entstand allerdings erst im 15. Jahrhundert. Mehrere Könige Georgiens liegen hier begraben.

In der Kirche des alten Nonnenklosters Samtawro, die aus dem neunten Jahrhundert stammt, wurde, neben seiner Frau Nana, Mirian bestattet, der erste christliche König Iberiens. Der Weg zur Kirche ist mit Gräbern aus dem zehnten und elften Jahrhundert gesäumt. Auf einem Hügel thront die alte Festung Bebris Tsiche, die zwei Meter dicke Mauern hat. Und ganz in der Nähe liegt das Ausgrabungsgelände von Armazsihe. Hier standen ein antiker Ormus-Tempel und die Residenz der einstigen Fürsten von Mtscheta.

Suchumi

Diese im Norden Georgiens, an der Schwarzmeerküste gelegene Stadt ist die Hauptstadt der Provinz Abchasien, was auf Georgisch "Land der Seele" heißt. Dort kann man sehr gut baden, da das Wasser dort wärmer ist als überall sonst am Schwarzen Meer.

Abchasien ist landschaftlich sehr schön. Seine Hügel sind mit üppiger Vegetation bedeckt und es gibt dort viele subtropische Pflanzen. Hier wird vor allem Tee angepflanzt, aber auch die Seidenraupen- und Bienenzucht sind weit verbreitet. Auch Tabak wird dort in größerem Maßstab angebaut.

Suchumi ist eine der schönsten Städte am Schwarzen Meer - vor allem wegen seiner vielen Grünflächen und Parks mit Palmen, Bambussträuchern und anderen halbexotischen Pflanzen. Man sieht noch heute Bauten aus dem elften bis 13. Jahrhundert. Ein wenig außerhalb liegen die Ruinen einer Festung und eines Schlosses, auch die Überreste eines alten Tempels, eine uralte Brücke und, nicht weit entfernt, Reste der einst berühmten abchasischen Mauer, die im vierten Jahrhundert errichtet wurde und 160 km lang war.

Suchumi hat einen hübschen botanischen Garten, der 1840 gegründet wurde. Hier sieht man 800 verschiedene Baum- und Strauchsorten aus fast allen Winkeln der Erde. Spezialisiert ist man auf Bassins, in denen seltene Wasserpflanzen wachsen. Auch die Kaktus-Sammlung ist sehenswert.

Batumi

Batumi liegt in der breiten Tiefebene der historischen Kolchis, die von klassischen griechischen Autoren häufig beschrieben wurde. Dieses Gelände dicht an der türkischen Grenze, in dem subtropisches Klima herrscht, heißt heute "Adscharien". Der Hauptort Batumi ist eine blendend weiß aufgemauerte Stadt, die im Altertum "Bahys" hieß und im sechsten Jahrhundert zu Byzanz gehörte. Entlang der Küste erstreckt sich zwei km lang ein schöner Strandpark und in der Nähe liegen einige hübsche Badeorte.

Nördlich der Stadt öffnet sich der berühmteste botanische Garten der russischen Länder. Er wurde 1912 angelegt, um zu untersuchen, ob man am Schwarzen Meer tropische Pflanzen heimisch machen kann. Er besitzt zahlreiche Laboratorien und ein hervorragendes Museum mit exotischen Pflanzen und seltenen Baumarten.

Reisehinweise

Konfliktgebiete Südossetien und Abchasien:

Von Reisen nach Abchasien und Südossetien sowie in die unmittelbare Nähe dieser Konfliktgebiete rät das Auswärtige Amt dringend ab. Es ist nicht möglich, Deutschen dort konsularischen Schutz zu geben.

Beide Gebiete stehen nicht unter der Kontrolle der georgischen Regierung. Sie sind für den internationalen Reiseverkehr gesperrt und können nur mit Zustimmung der georgischen Regierung bereist werden. Einreisen von russischem Staatsgebiet aus werden von Georgien als illegale Grenzübertritte behandelt und streng bestraft.

Übriges Georgien: Im Gegensatz zu den Konfliktgebieten ist die Lage im übrigen Georgien ruhig.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Im Allgemeinen ist Georgien ein sicheres Reiseland. Die üblichen Vorsichtsmaßnahmen gegen Diebstahl sollten jedoch beachtet werden.

Die Straßenverhältnisse sind zum Teil sehr schlecht, und es gibt ein erhöhtes Unfallrisiko. Überlandreisen sollten nicht nach Einbruch der Dunkelheit stattfinden.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

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Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

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Reisedaten

Reise/Reiseziel:
Georgien: Wanderparadies an der Seidenstraße
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
15
Ungefähre Gruppengröße:
15
  • auf/zu

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Reiseversicherung

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Die Versicherungskosten sind abhängig vom Reisepreis pro Person. Bei Versicherungskosten über 200 € pro Person müssen Reisekunden seit Februar 2018 den gewünschten Reiseschutz direkt bei der ERV buchen. Nach Abschluss der Reisebuchung können Sie hier Ihre Versicherung hinzubuchen.

Sonstiges

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