MEIN SCHIFF 5: Asien mit Singapur

Singapur - Port Klang - Langkawi - Penang - Phu My - Koh Samui - Laem Chabang - Singapur

Erleben Sie eine wunderbare Reise entlang der Küsten von Thailand, Vietnam und Malaysia.

Start- und Zielhafen ist die schillernde Metropole Singapur. Im Schmelztiegel der 5-Millionen-Stadt verbinden sich westliche mit östlichen Einflüssen.

Freuen Sie sich auf abwechslungsreiche Ziele wie Koh Samui – eine Trauminsel, Bangkok – die schöne Stadt am Fluss mit exotischen Geheimnissen und natürlich vielen Tempeln ..., Ho-Chi-Minh-Stadt – kontrastreich und aufregend, Kuala Lumpur, Penang und Langkawi.

Genießen Sie zudem mehrere Tage auf See, die Sie ganz nach Ihren persönlichen Wünschen gestalten können – natürlich Premium All inclusive.

  • Frühbucherpreise bis 30.11.2020 
  • sz-Reisen Plus: 25 € p.P. Bordguthaben
  • Premium All inclusive Verpflegung 

Programm

ReiseverlaufHafenAnkunftAbfahrt

1. Tag:

Flug nach Singapur, Einschiffung

2. Tag:

Singapur 22:00

3. Tag:

Urlaub auf See

4. Tag:

Port Klang (Kuala Lumpur)06:0018:30

5. Tag:

Langkawi09:0022:00

6. Tag:

Penang07:0018:00

7. Tag:

Urlaub auf See

8. Tag:

Urlaub auf See

9. Tag:

Phu My (Ho-Chi-Minh Stadt)06:3019:00

10. Tag:

Urlaub auf See

11. Tag:

Koh Samui07:0018:00

12. Tag:

Laem Chabang (Bangkok)08:00 

13. Tag:

Laem Chabang (Bangkok) 02:00

14. Tag:

Urlaub auf See

15. Tag:

Singapur-Ausschiffung, Rückflug03:00 

16. Tag:

Ankunft in Dresden und Leipzig
geringfügige Fahrplanänderungen vorbehalten

Mein Schiff 5

Am 15. Juli 2016 wurde die Mein Schiff 5, der dritte Neubau von TUI Cruises vor Lübeck-Travemünde von Lena Meyer-Landrut getauft. Erfahren Sie alles Wichtige über die Mein Schiff 5!

An Bord

  • Bordsprache: deutsch
  • Zahlungsmittel: EURO
  • WLAN: gegen Gebühr buchbar
  • Rauchen: auf den Kabinenbalkons und in den gekennzeichneten Raucherbereichen
  • Kleidung: klassisch-leger; keine kurzen Hosen zum Abendessen
  • Barrierefreiheit: einige barrierefreie Kabinen; Aufzüge; fast alle Bereiche barrierefrei 
  • Restaurants: 11 Restaurants & Bistros und 16 Bars & Lounges
  • Unterhaltung: exklusive und abwechslungsreiche Shows
  • Aktivitäten: Fotogalerie; LUMAS Galerie; Theater; Studio; Casino & Lounge; Thalia Leselounge; Atelier
  • Wellness-Bereich / Fitnesscenter: SPA & Meer; Saunalandschaft; Friseur; Cycling-Raum; Jogging-Bereich; Arena; Trimm Dich Pfad
  • Kinderbetreuung: Kids-Club; Teenslounge; Baby-Raum; Spielplatz-Videogames
  • Trinkgelder: spezieller Trinkgeldumschlag auf der Kabine

Kabinen

  • Anzahl Kabinen: 1.267 
  • Decks: 12
  • Ausstattung Bad: Dusche/WC; Haartrockner
  • Klimaanlage: ja
  • TV: ja

Technische Daten

  • Baujahr: 2016
  • Flagge: Malta
  • Länge/Breite/Tiefgang: 293,3 m / 35,8 m / 8,05 m
  • Max. Passagierzahl: 2.534
  • Besatzung: 1.000

Anmerkung

Die Fenster sind generell nicht zu öffnen, es sei denn es ist explizit ausgeschrieben. 

Beförderung

  • Haustürtransfer zum/ab Flughafen in ausgewählten Regionen
  • Flug (Umsteigeverbindung) nach Singapur und zurück in der Economy Class
  • Transfer Flughafen – Hafen – Flughafen
  • Einschiffung in Singapur
  • Ausschiffung in Singapur

sz-Reisen Plus:

  • 25 € p.P. Bordguthaben
  • sz-Reisebegleitung (ab 22 Teilnehmern) 

Kabine & Verpflegung

  • 14 Übernachtungen in gebuchter Kabinenkategorie
  • Vollpension
  • Premium All inclusive: Alle Speisen sowie vielfältige Auswahl an Getränken – auch außerhalb der Essenszeiten – in allen Bars und fast allen Restaurants inklusive
  • Willkommensdrink

Zusätzlich inklusive

  • Gepäckbeförderung vom Anlegeplatz in die Kabine und zurück
  • Nutzung der Bordeinrichtungen
  • p. P. 350 MB Datenvolumen Internet an Bord, 20 % Vorteil bei Landausflügen
  • Teilnahme an Bordveranstaltungen
  • Kinderbetreuung
  • Ein- und Ausschiffungsgebühren
  • Aktuelle Steuern und Sicherheitsgebühren
  • Informationsmaterial zur Reise
  • Deutsch sprechende Bordreiseleitung

Zielland

Singapur

Neujahr (1. Januar); Karfreitag (März/April); Tag der Arbeit (1. Mai); 1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember). Weitere Feiertage mit wechselnden Terminen: Chinesisches Neujahrsfest (Januar/Februar); Vesak Day (Buddhas Geburtstag); Nationalfeiertag (9. August); Hari Raya Puasa (Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan); Hari Raya Haji (islamisches Opferfest); Deepavali (Lichterfest der Hindus).
Es ist ratsam, die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Institutes (Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Polio, ggfs. auch Mumps, Masern, Röteln, Influenza und Pneumokokken) auf aktuellem Stand zu halten bzw. aufzufrischen. Darüber hinaus empfiehlt sich eine Impfung gegen Hepatitis A, bei längeren Aufenthalten oder besonderem Risiko auch gegen Hepatitis B und Typhus. Wer Nachbarländer besuchen möchte, sollte auch über eine Tollwutimpfung nachdenken. Durch konsequenten Mückenschutz kann Krankheiten wie Denguefieber oder dem Chikungunya-Virus vorgebeugt werden. Zudem wurde in letzter Zeit ein deutlicher Anstieg der Hand-Fuß-Mund-Krankheit (HFMD) verzeichnet. Strikte Hygienemaßnahmen - besonders an den Händen - sind eine gute Prophylaxe.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Für Telefonate von Europa nach Singapur wählt man 0065 vor, umgekehrt in die Schweiz 0041, nach Österreich 0043 und nach Deutschland 0049. Ferngespräche sind von öffentlichen Telefonzellen mit einer Telefonkarte möglich, die z.B. bei der Post erhältlich ist.
Die Auslandsauskunft erreicht man unter der Nummer 104. Das Telefonieren mit europäischen Handys ist möglich. In Singapur gibt es zwei Mobilfunknetze (GSM 900; GSM 1800) sowie die vier Mobilfunkprovider Singtel, M1, Starhub und Virgin-Mobile. Es lohnt sich, beim eigenen Mobilfunkpartner nach speziellen Auslandstarifen zu fragen. Die Kommunikation über das Internet ist die günstigste Variante. Viele Hotels bieten W-LAN (oft kostenlos) an; ansonsten kann auf den Service von Internetcafés zurückgreifen.
Polizei: 999, Ambulanz und Feuerwehr: 995.
Homosexualität zwischen Männern ist in Singapur strafbar. Gleichgeschlechtliche Partner sollten daher ihre Sexualität nicht öffentlich zur Schau stellen.
Frauen können in Singapur problemlos und sicher alleine reisen. Überfälle auf der Straße oder auf Plätzen sind selten. Dennoch sollte man abends vorsichtig sein und schlecht beleuchtete Seitenstraßen meiden.
Geschäfte: in der Regel von 9.30-18 Uhr, Einkaufszentren tgl. oft bis 22 Uhr. Einige Supermärkte haben rund um die Uhr geöffnet. Museen und Galerien: tgl. von 9-17 Uhr. Banken: Mo-Fr 9.30-15 Uhr, Sa 9.30-11 Uhr), Post: Mo-Fr 8.30-17 Uhr, Sa bis 13 Uhr. Abweichungen sind möglich.
Staatsangehörige der EU und der Schweiz bekommen bei der Einreise in Singapur eine Aufenthaltsgenehmigung für 90 Tage (bei Einreise am Flughafen) bzw. für 14 Tage (bei Einreise auf dem Land- und Seeweg). Nötig ist ein Reisepass, der noch mindestens 6 Monate gültig ist. Im Notfall ist auch ein vorläufiger Reisepass ausreichend, Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig; jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Für die Mitnahme von Medikamenten für den persönlichen Gebrauch gelten besondere Bestimmungen. Details dazu findet man auf der Webseite der Health Science Authority (HSA) von Singapur (http://www.hsa.gov.sg).
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung zu erfragen.
Auf die Rechnung in Hotels und Restaurants wird in der Regel ein extra ausgewiesener Zuschlag von 10 % für die Bedienung erhoben. Falls kein Bedienungsgeld berechnet wird, sind 10 % als Trinkgeld üblich. Gepäckträger erwarten 1 SGD pro Gepäckstück.
Singapur ist eine behindertengerechte Stadt. Zahlreiche Hotels, Restaurants und öffentliche Einrichtungen sind mit Rampen an den Eingängen ausgestattet. Die Broschüre „The Physically Disabled Person's Guide to Accessible Places" ist bei den Fremdenverkehrsämtern Singapurs im europäischen Heimatland erhältlich. Infos auch unter http://www.dpa.org.sg.
Die ärztliche Versorgung in Singapur ist sehr gut. Prüfen Sie vor der Reise, ob Ihre Krankenversicherung eine ärztliche Behandlung im Ausland ausreichend abdeckt. Krankenhäuser in Singapur sind unter anderen das Singapore General Hospital, Outram Road (Tel.: +65-6222-3322, http://www.sgh.com.sg), und das Alexandra Hospital, 378 Alexandra Road (Tel.: +65-6472-2000, http://www.ah.com.sg).
Eine spezielle Klinik für Reisende befindet sich im Tan Tock Seng Krankenhaus (Travellers Health and Vaccination Clinic, Tan Tock Seng Hospital, 11 Jalan Tan Tock Seng, Singapore 308433, Tel. +65-6256-6011, http://www.ttsh.com.sg).
Deutsche Botschaft
#12-00 Singapore Land Tower
50 Raffles Place
Singapore 048623
Tel.: +65-6533-6002, +65-9817-0414 (nur für Notfälle; keine Visaauskunft)
Fax: +65-6533-1132
Web: http://www.sing.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 8.30-11.30 Uhr

Österreichische Botschaft
#24-04/05 Parkview Square
600 North Bridge Road
Singapore 188788
Tel.: +65-6396-6350
Fax: +65-6396-6340
E-Mail: embassy.singapore@advantageaustria.org
Web: http://www.bmeia.gv.at
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft
1 Swiss Club Link
Singapore 288162
Tel.: +65-6468-5788
Fax: +65-6466-8245
E-Mail: sin.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/singapore
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
Die Stromspannung beträgt 220-240 Volt bei 50 Hertz. Für Elektrogeräte braucht man einen Universaladapter, den man mitnehmen oder vor Ort bekommen kann, da die zweipoligen Eurostecker in Singapur nicht passen.
Zollfrei dürfen in Singapur eingeführt werden: 1 l Wein, 1 l Spirituosen und 1 l Bier. Tabakwaren dürfen nur gegen eine Einfuhrsteuer eingeführt werden. Jede in Singapur verkaufte Zigarette muss einen Zollstempel tragen, ansonsten ist mit einer Geldstrafe zu rechnen. Die Mitnahme von Medikamenten für den persönlichen Gebrauch unterliegt besonderen Bestimmungen, die bei der Gesundheitsbehörde unter http://www.hsa.gov.sg einzusehen ist. Mitgeführte Barmittel ab einem Wert von 30.000 SGD müssen bei der Ein- und Ausreise angemeldet werden. Einfuhrverbote bestehen für Kaugummis, pornografische Artikel, Waffen und Drogen. Der Besitz auch kleinster Mengen von Rauschgift wird in Singapur strengstens bestraft; mitunter wird die Todesstrafe verhängt - auch bei Ausländern. Weitere Informationen über die Zollbestimmungen in Singapur sind unter http://www.customs.gov.sg zu finden.
Bei der Wiedereinreise ins EU-Heimatland darf man 2 l Wein, 1 l Spirituosen mit mehr als 22 Vol.-% Alkohol und 2 l mit weniger als 22 Vol.-% Alkoholgehalt, 200 Zigaretten oder 250 g Tabak oder 50 Zigarren sowie 50 g Parfüm zollfrei einführen. Souvenirs sind bis zu einem Wert von 300 EUR pro Person zollfrei (Jugendliche unter 15 Jahre: 175 EUR, Flug- und Schiffsreisende: 430 EUR). Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die klimatisierte und pieksaubere U-Bahn MRT (Mass Rapid Transit) verkehrt in dichter Folge von 6 bis 24 Uhr. Die Tickets werden an den Ein- und Ausgangssperren benötigt. Auch das Busnetz innerhalb des Stadtgebietes ist ausgezeichnet. Mit dem Singapore Tourist Pass (http://www.thesingaporetouristpass.com.sg) können Reisende beliebig häufig U-Bahn und Bus fahren. Der SIA-Hop-on-Bus fährt die wichtigsten Stationen entlang der Orchard Road, Bugis, Clarke Quay, Boat Quay und Chinatown an. Für Fahrten mit Trishaws - Fahrrädern mit Beiwagen - sollte der Preis im Voraus ausgehandelt werden. Taxifahren ist preiswert, allerdings muss man verschiedene Aufschläge zahlen (z.B. nachts oder im Central Business District).
Die hölzernen „bum boats" fahren auf dem Singapore River ab Raffles Landing Site und Clarke Quay. Am Marina South Pier legen Ausflugsboote für Tag- und Nachttouren an. Auf die Insel Sentosa schwebt ab Mount Faber ein Cable Car, vom Mega-Einkaufszentrum Vivo City (MRT-Station Harbour Front) fährt der Sentosa Express. Nur Hotelgäste auf Sentosa dürfen die Insel mit dem Taxi ansteuern.
Reisgericht und Frühlingsrollen
Die Auswahl an Köstlichkeiten kennt in Singapur keine Grenzen. Chinesisch in allen Variationen, inklusive der gesunden Herbal-Küche, dazu indische, malaiische und indonesische Küche. Vegetarier kommen voll auf ihre Kosten, ebenso Liebhaber von Fisch und Meeresfrüchten. Wer auf Fleisch schwört, wird auch nicht enttäuscht.
Eine Besonderheit ist die Küche der Nonya, die aus der Verbindung von chinesischen und malaiischen Gerichten hervorging.
Die Lokalitäten variieren zwischen piekfeinen Restaurants, einfachen Gaststätten und den Hawker Stalls, Essensstände, die dank der strengen Hygienevorschriften in Singapur absolut unbedenklich und unbedingt zu empfehlen sind.
Januar/Februar Das Chinesische Neujahrsfest wird mit bunten Paraden kostümierter Musiker, Tänzer und Akrobaten gefeiert.
Juni Das Dragon Boat Festival begeistert als eindrucksvolles Spektakel in der Marina Bay (http://www.sdba.org.sg).
Juni/Juli Eine Gaumenfreude ist das jährliche Singapore Food Festival.
9. August Der National Day wird tagsüber mit einer Parade auf dem Padang-Platz und abends mit einer Lasershow sowie einem gigantischen Feuerwerk gefeiert.
September Sportlich geht es auf dem Singapore Formula 1 Night Race zu (http://www.singaporegp.sg).
September/Oktober Am Mid-Autumn Festival finden vielerorts Laternenumzüge statt, mit denen an den Sieg der Chinesen über die mongolischen Besatzer vor ca. 600 Jahren erinnert wird.
November/Dezember In diesem Monat findet das Singapore International Film Festival statt (http://sgiff.com).
In Singapur gibt es keine ausgeprägten Jahreszeiten und keine großen jährlichen Temperaturschwankungen. Das Klima ist tropisch mit durchschnittlichen Tagestemperaturen um 30 °C. Nachts fällt das Thermometer auf etwa 24 °C. Während des Monsuns, etwa von November bis Februar, fällt der meiste Niederschlag in Form von heftigen, aber meist nur kurzen Regenschauern. Tropische Wirbelstürme sind äußert selten. Die Luftfeuchtigkeit liegt ganzjährig im Durchschnitt bei etwa 80 %.
Da es in Singapur das ganze Jahr über zu keinen extremen Klimaschwankungen kommt, kann man die Insel zu jeder Zeit bereisen. Das Gepäck sollte vornehmlich aus leichter Baumwollkleidung bestehen, damit die große Schwüle leichter zu ertragen ist. Man sollte jedoch nicht vergessen, dass in vielen Gebäuden die Klimaanlagen auf Hochtouren laufen und es empfindlich kühl sein kann. Ein oder zwei wärmere Kleidungsstücke im Gepäck können nicht schaden. Plant man eine Reise zur Zeit des Monsuns, darf natürlich der Regenschutz nicht fehlen.
Amtssprachen: Englisch (Verkehrs-, Handels- und Verwaltungssprache), Chinesisch (Mandarin), Malaiisch, Tamilisch
Bevölkerung: rund 5,6 Mio. Einwohner
Fläche: 716 km²
Hauptstadt: Singapur
Landesvorwahl: +65
Währung: Singapore Dollar (Abk.: S$; ISO-4217-Code: SGD)
Zeitzone: Singapore Time (SGT). Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ): +7 Stunden (Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) +6 Stunden); keine Umstellung auf Sommerzeit

Malaysia

Zwar nimmt das Bewusstsein zu, bei Neubauten von öffentlichen Gebäuden, Hotels und Restaurants die speziellen Bedürfnisse von Rollstuhlfahrern zu berücksichtigen, doch ohne fremde Hilfe haben es Behinderte in Malaysia nach wie vor schwer. Erkundigen Sie sich daher bei Ihrem Reiseveranstalter über die konkreten Gegebenheiten am Zielort.
Die gesundheitlichen Risiken in Malaysia sind relativ gering. In den Städten ist das Leitungswasser einwandfrei. Wegen des hohen Chlorgehalts sollte es jedoch nur abgekocht getrunken werden. Geschmacklich besser ist ohnehin das nahezu überall erhältliche, abgefüllte Mineralwasser. Meiden Sie ungeschältes Obst und Gemüse, Salate und Speiseeis, bei empfindlichem Magen auch Eiswürfel. Eine Erkältung bekommt man in den Tropen aufgrund der stark klimatisierten Räume schneller als man denkt. In Teilen Malaysias kommt es immer wieder zum sogenannten „haze", smogähnlichen Luftverunreinigungen, die durch Wald- und Schwelbrände ausgelöst werden. Man sollte sich deshalb bei der lokalen Presse über die aktuelle Belastung informieren, und bei erhöhter Schadstoffkonzentration nach Möglichkeit körperliche Betätigungen im Freien vermeiden sowie weitere Vorsichtsmaßnahmen treffen. Dies gilt insbesondere für Kinder, ältere Reisende und Personen mit Atemwegsbeschwerden. 2014 gab es vermehrt Fälle von Dengue-Fieber, weshalb auf einen ausreichenden Mückenschutz unbedingt zu achten ist.
Impfvorschriften bestehen keine. Empfehlenswert sind allerdings eine Hepatitis A-, Typhus-, Tetanus- und Polio-Impfung. Lediglich für das Landesinnere von Ost-Malaysia benötigen Sie eine Malariaprophylaxe. Informieren Sie sich rechtzeitig bei Ihrem Arzt oder in einem Tropeninstitut. Auskunft im Internet erhalten Sie unter http://www.fitfortravel.de. Der beste Schutz vor Malaria ist nach wie vor die Vermeidung von Mückenstichen. Tragen Sie vor allem gegen Abend langärmelige Hemden und Hosen sowie Socken, benutzen Sie ein Mückenschutzmittel und schlafen Sie unter einem Moskitonetz.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Polizei, Krankenhaus: 999 (landesweit), Feuerwehr: 994 (landesweit)
Ein Ortsgespräch kostet 10 Sen. Für Gespräche nach Europa zahlt man zw. 1 und 3 MYR pro Minute. Telefonate von Hotels sind etwas teurer. Öffentliche Fernsprecher funktionieren sowohl mit Münzen als auch mit Telefonkarten, die man in Drogerien, Schreibwarenläden und an Zeitungskiosken erhält. Für Gespräche nach Europa sollten mindestens 20 MYR auf der Karte gespeichert sein. Die internationale Vorwahl von Malaysia in die Schweiz ist 0041, nach Österreich 0043, nach Deutschland 0049, von Europa nach Malaysia 0060. Für Ferngespräche wählt man 101, für den Operator 102, und für die Auskunft 103. Eine weitere Möglichkeit ist die Kommunikation über das Internet, etwa in Hotels oder Internetcafés bzw. die Buchung eines speziellen Auslandstarifs beim eigenen Mobilfunkanbieter.
Bürger aus der Schweiz und den Mitgliedstaaten der EU müssen bei der Einreise einen mindestens noch sechs Monate gültigen Reisepass vorlegen und können sich dann als Tourist bis zu drei Monate ohne Visum in Malaysia aufhalten. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Für die Einreise in den Bundesstaat Sarawak gibt es ein separates Visum, welches 30 Tage gültig ist. Seit 2011 werden die Fingerabdrücke von Ausländern erhoben, mit Ausnahme von Kindern unter 12 Jahren.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Um relativ unbehelligt von männlichen Annäherungsversuchen in Malaysia reisen zu können, ist es ratsam, sich an gewisse Regeln zu halten: Machen Sie keine nächtlichen Spaziergänge an einsamen Stränden oder durch unbelebte Stadtviertel. Vermeiden Sie allzu luftige Kleidung - Schultern, Oberarme und Beine bis über das Knie sollten bedeckt sein - und tragen Sie einen BH. Nützlich kann auch ein Ehering bzw. das Foto des Ehemanns sein. Mit einem selbstsicheren Auftreten lassen sich problematische Situationen in der Regel leicht lösen.
Die Netzspannung beträgt 220 bis 240 Volt. Die Mitnahme eines Adapters ist empfehlenswert, er kann in größeren Hotels auch an der Rezeption geliehen werden.
Muslime, Buddhisten, Hindus und Christen - jede Volksgruppe hat ihre besonderen Feiertage, und nicht jedes Fest wird in allen Landesteilen begangen. Da die Daten vom jeweiligen Kalender abhängig sind und sich insofern in der westlichen Zeitrechnung jedes Jahr ändern, ist es ratsam, sich beim staatlichen Fremdenverkehrsamt den jährlich erscheinenden Calender of Events zu besorgen.
Staatliche Feiertage: Neujahr (1. Januar); Internationaler Tag der Arbeit (1. Mai); Geburtstag des Königs (4. Juni); Tag der Unabhängigkeit (31. August); Weihnachten (25. Dezember).

Wichtige Feiertage mit alljährlich wechselnden Terminen: Thaipusam (höchster hinduistischer Feiertag, Januar/Februar); Chinesisches Neujahr (Januar/Februar); Nuzul Quran (Verkündung des Koran); Awal Muharam (Islamisches Neujahrsfest); Hari Raya Puasa (Ende des Fastenmonats Ramadan); Wesak (größter buddhistischer Feiertag); Deepavali (hinduistisches Lichterfest, Oktober/November); Maulidin Nabi (Mohammeds Geburtstag); Kamatan (Erntedankfest in Sabah, Mai); Gawai Dayak (Erntedankfest in Sarawak, Anfang Juni).
Geschäfte tgl. 9.30-19 Uhr; Supermärkte sind in der Regel täglich (auch sonntags) von 10-22 Uhr geöffnet. Banken öffnen Mo-Fr von 9.30-16 Uhr, am Wochenende 9.15-12 Uhr, große Postämter Mo-Sa von 8-17 Uhr. Die Öffnungszeiten von Ämtern und Behörden sind in der Regel Mo-Fr von 8-16.15, Sa bis 12.45 Uhr. In den stärker vom Islam geprägten Staaten Kedah, Kelantan, Perlis und Terengganu sind Behörden und Ämter donnerstags nachmittags und freitags geschlossen.
Trinkgelder sind in Malaysia nicht üblich. In Restaurants ist eine „service charge" von 10 % bereits in der Rechnung enthalten. Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld, freuen sich aber, wenn der Fahrpreis aufgerundet wird.
Gleichgeschlechtliche Neigungen sollten in diesem stark vom Islam geprägten Land nach Möglichkeit geheim gehalten werden, da homosexuelle Handlungen Freiheitsstrafen von bis zu 20 Jahren nach sich ziehen können.
In den größeren Städten ist die Gesundheitsversorgung befriedigend. Viele dort ansässigen Ärzte haben ihre Qualifikation im Ausland erworben. In ländlichen Gegenden findet man lediglich Krankenstationen. Die meisten Medikamente sind in Apotheken auch ohne Rezept erhältlich. Medizinische Leistungen müssen sofort bar bezahlt werden. Prüfen Sie daher vor der Abreise, ob Ihre Krankenversicherung eine ärztliche Behandlung im Ausland ausreichend abdeckt und ob Sie über eine Notfall-Rücktransportversicherung verfügen.
Deutsche Botschaft
207 Jalan Tun Razak, 26th Floor Menara Tan & Tan
50400 Kuala Lumpur
Tel.: +60-3-21709666
Fax: +60-3-21619800
E-Mail: info@kuala-lumpur.diplo.de
Web: http://www.kuala-lumpur.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Mi, Fr 9-11.30 Uhr, Do 13-14.30 Uhr

Österreichische Botschaft
67 Jalan Raja Chulan, Wisma Goldhill Suite 10.01-02, Level 10
50200 Kuala Lumpur
Tel.: +60-3-20578969
Fax: +60-3-23817168
E-Mail: kuala-lumpur-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/kuala-lumpur.html
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft
16 Pesiaran Madge
55000 Kuala Lumpur
Tel.: +60-3-21480622
Fax: +60-3-21480935
E-Mail: kua.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/kualalumpur
Waren des persönlichen Bedarfs können zollfrei eingeführt werden, darunter auch bis zu 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 225 g Tabak sowie 1 l Alkohol. Bei Wertsachen muss ein Pfand hinterlegt werden, das bei der Ausreise zurückerstattet wird. Die Ein- und Ausfuhr von Drogen wird in Malaysia strengstens bestraft (im schlimmsten Fall droht die Todesstrafe). Der Besitz von Waffen wird ggfs. mit einer Gefängnisstrafe geahndet. Die Ausfuhr gefährdeter Tier- und Pflanzenarten ist laut internationalem Artenschutzabkommen verboten. Wertvolle Antiquitäten dürfen nur mit Genehmigung einer Museumsbehörde ausgeführt werden. Die Landeswährung darf bis 1.000 MYR ein- und ausgeführt werden, ausländische Währungen unterliegen keiner Beschränkung, müssen aber ab einem Gegenwert von über 2.500 USD bei Einreise deklariert werden, bei der Ausreise besteht ab einem Wert von 10.000 USD eine Genehmigungspflicht durch die Zentralbank.
Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Rückreise in die Schweiz dürfen über 17-Jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g andere Tabakerzeugnisse sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 % Vol. und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 % Vol. zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Der Westen von Malaysia hat ein hervorragendes Straßennetz zu bieten. Die Nationalstraßen sowie die gebührenpflichtigen Autobahnen sind gut ausgebaut. Lediglich auf den Nebenstraßen können sich Schlaglöcher und unbeleuchtete Baustellen auftun, die bei Dunkelheit eine Gefahr darstellen, ebenso wie frei herumlaufende Tiere. Wer ein Auto in diesem Land mieten möchte, braucht nur einen internationalen Führerschein. Eine Unfall- und Haftpflichtversicherung ist dringend zu empfehlen. Wer mit dem Auto unterwegs ist, für den gilt Gurtpflicht, Helmpflicht herrscht bei den Motorradfahrern. Die großen Urwaldströme werden im Osten des Landes noch immer als wichtige Verkehrswege genutzt.
Größere Städte können mit Expressbussen erreicht werden. Tickets dafür gibt es in allen Busbahnhöfen. Im Umland wird der Verkehr mit Regionalbussen abgewickelt. Tickets sind beim Busfahrer erhältlich. Kereta Sewa, die bekannten Überlandtaxis, können von bis zu vier Personen genutzt werden. Mit Express- und Nachtzügen muss man sich auf ein relativ langsames Vorankommen einstellen.
Ost-Malaysia zeichnet sich durch ein dichtes Flugnetz aus. In West-Malaysia gibt es weniger Flugverbindungen, dafür bessere Straßenverhältnisse. Malaysian Airlines ist wohl die bekannteste Fluglinie, daneben verkehren die Billigflieger von Berjaya Air, Air Asia und Firefly.
Es wird davon abgeraten, in entlegene Gebiete zu reisen. Auf den vorgelagerten Inseln der Region Kudat bis Tawau sowie an der Küste von Sabah besteht ein erhöhtes Risiko von Entführungen, Überfällen und Geiselnahmen durch bewaffnete Gewalttäter aus dem Süden der Philippinen.
Januar/Februar Außergewöhnlich ist Thaipusam, ein Bußefest der Tamilen mit hinduistischem Hintergrund. Bei bunten Prozessionen huldigen sie der Gottheit Murugan (auch: Subrahmanya).
Mai Auf Sabah feiern die Kadazan Pesta Keamatan, das Erntedankfest, mit Tänzen, Büffelrennen und Ringkämpfen.
In der Vollmondnacht wird vielerorts Visakha Bucha, Buddhas Geburt, die Erleuchtung und der Eingang ins Nirwana mit Tempelfesten und Kerzenprozessionen begangen.
Juni In Penang findet das International Dragon Boat Festival statt (http://www.penangdragonboat.gov.my).
31. August Anlässlich des Nationalfeiertages, Merdeka Day, werden im ganzen Land Paraden, Sport- und Kultur-Events veranstaltet.
September/Oktober Das chinesische Laternenfest bzw. das Mid-Autumn Festival wird vor allem in Kuala Lumpur mit Laternenprozessionen und vielen Special-Events begangen.
Reis und Kokosmilch spielen in der malaiischen Küche eine sehr große Rolle. Bereits zum Frühstück isst man z.B. gerne Nasi Lemak, Reis mit Kokosmilch, serviert mit hartgekochtem Ei, Gurkenscheiben, gerösteten Erdnüssen und getrockneten Sardellen. Typisch malaiische Spezialitäten sind Satay, über Holzkohle gegrilltes, mariniertes Fleisch auf Holzspießen, serviert mit einer Erdnusssoße, Nasi Goreng, gebratener Reis mit Fleisch oder Fisch und Gemüse, Roti Chanai, Pfannkuchen mit Curry, und Steamboat, in kochender Brühe gegartes Fleisch oder Gemüse. Als König der Früchte gilt Durian, eine zwar unangenehm riechende, dafür aber köstlich nach Vanillepudding schmeckende Frucht. Neben chinesischem Tee trinkt man hierzulande vor allem Frucht- und Kokosnusssäfte sowie Sojamilch. Als abendlicher Cocktail bietet sich der weltberühmte Singapore Sling an, der hauptsächlich aus Gin und Cherry-Brandy besteht.
Malaysia zeichnet sich durch ein tropisches Klima aus. Die Tages- und Nachttemperaturen schwanken von 22 bis 32 Grad. Das Bergland zeigt sich mit 10 °C kühler. Eine hohe Luftfeuchtigkeit liegt vor, sie kann mehr als 80 % betragen, in der Regenzeit liegt sie oft noch darüber. Die wechselnden Monsunwinde bestimmen über die Regen- und Trockenperioden des Landes. Von Oktober bis Februar herrscht an der Ostküste lang anhaltender Regen, der vom Nordostmonsun ausgelöst wird.
Der Südwestmonsun tritt in den Monaten Juni bis August an der Westküste auf. Wer die Westküste Malaysias bereisen möchte, sollte dafür die Monate Dezember bis April oder Juni/Juli wählen. Für die Ostküste und das Landesinnere sind die Zeit von März bis August am besten geeignet. Sabah und Sarawak haben ganzjährig gleichmäßige Niederschläge zu verzeichnen. März bis Oktober ist hier die beste Reisezeit.
Amtssprache: Malaiisch; Englisch weit verbreitet
Bevölkerung: rund 29,7 Mio. Einwohner
Fläche: 532.372 km²
Hauptstadt: Kuala Lumpur (rund 1,6 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +60
Währung: Ringgit (Abk.: RM, $; ISO-4217-Code: MYR)
Zeitzone: Malaysia Time (MYT). Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +7 Std., keine Umstellung auf Sommerzeit

Vietnam

Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, keine Anmache - für alleinreisende Frauen ist Vietnam eines der besten und sichersten Reiseziele in Südostasien. Spezielle Verhaltensregeln gibt es nicht, doch kann es natürlich vorkommen, dass der eine oder andere Vietnamese sich zu einer Alleinreisenden hingezogen fühlt. Selbstbewusstes Auftreten und forsche Reaktionen schütteln den Bewunderer ab. Aktuelle Tipps und Erfahrungen von alleinreisenden Frauen gibt es in diversen Internetforen.
Am preisgünstigsten telefoniert man von einer öffentlichen Telefonzelle aus mit einer IDD-Karte (International Direct Dial). Die Telefonzellen sind für internationale Gespräche gekennzeichnet. Teurer sind Telefonate, die in Hotels oder Postämtern vermittelt werden. Die internationale Vorwahl von Vietnam lautet 0084; möchte man nach Hause telefonieren, wählt man die 0049 für Deutschland, die 0043 für Österreich und die 0041 für die Schweiz vor. Wer ein SIM-lock-freies Mobiltelefon mitbringt und damit preisgünstig telefonieren möchte, sollte eine vietnamesische SIM-Karte kaufen, die es u.a. bei den großen Anbietern Viettel, Vinaphone und Mobiphone gibt. Je nach Anbieter in Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es spezielle Auslandstarife für SMS, Telefon und Internetnutzung. Gratis telefonieren kann man über das Internet, z.B. mit einen Skype-Account (https://www.skype.com). Internetcafés findet man in allen großen Städten.
Homosexualität ist in Vietnam nicht strafbar, wird aber in der Gesellschaft auch nicht akzeptiert. In den größeren Städten, vor allem in Hanoi und in Ho-Chi-Minh-Stadt, haben sich in den letzten Jahren einige Szenelokale etabliert. Die Adressen wechseln aber oft, denn Behörden fallen regelmäßig in diese Lokale ein und lösen sie auf. Kontrollen werden mit den unterschiedlichsten Gründen durchgeführt. Am häufigsten finden sie wegen Drogenmissbrauch und Prostitution statt. Aktuelle Informationen über die Szene gibt es u.a. unter http://www.utopia-asia.com.
Für Behinderte ist das Reisen in Vietnam nicht einfach. Die touristische Infrastruktur ist kaum darauf eingerichtet, weshalb eine eventuelle Reise nur mit einem darauf spezialisierten Veranstalter möglich ist. Eine gute Alternative, um doch einen Teil von Vietnam sehen zu können, ist die Reise mit einem Kreuzfahrtschiff, von dem aus Landgänge unternommen werden. Kreuzfahrtschiffe sind in der Regel auf Behinderte gut eingestellt. Aktuelle Informationen über Kreuzfahrten in Asien, die auch Vietnam im Programm haben, findet man im Internet. Weiterhelfen kann auch der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter.

Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter
Altkrautheimer Straße 20
74238 Krautheim
Tel.: +49-6294-42810
Fax: +49-6294-428179
E-Mail: info@bsk-ev.org
Web: https://www.bsk-ev.org
Tet Tay (Neujahr, 1. Januar); Tet Nguyen Dan, kurz „Tet" (Vietn./Chin. Neujahrsfest, Januar/Februar); Ngay Giai Phong Mien Nam (Tag der Befreiung Süd-Vietnams und Saigons 1975, 30. April); Ngay Quoc Te Lao Dong (Tag der Arbeit, 1. Mai); Quoc Khanh (Unabhängigkeitstag - Ausrufung der Republik im Jahr 1945, 2. September).

Weitere bewegliche Feiertage: Geburtstag von Hung Vuong (März), Thanh Minh (Buddh. Feiertag, Gedenken an die Toten, April), Le Phat Dan (buddh. Feiertag, Geburtstag Buddhas, Mai); Tet Doan ngo (Buddh. Feiertag, Tag der wandernden Seelen, August); Tet Trung Thu (Buddh. Feiertag, Herbstfest, September); Geburtstag des Konfuzius (November); Giang Sinh (Kathol. Feiertag, Weihnachten, 25. Dezember).
Die medizinische Versorgung in Vietnam ist gut. Es gibt ausreichend Krankenhäuser und Arztpraxen, mitunter auch mit deutschsprachigen Ärzten, die in Deutschland studiert haben. Im Landesinneren kann es bei der medizinischen Versorgung zu Engpässen kommen. Für kleinere Wehwehchen sollte eine Reiseapotheke mitgenommen werden, ebenso regelmäßig benötigte Medikamente. Bei größeren Problemen sollte man die diplomatische Vertretung im Heimatland kontaktieren, da diese oft über Vertragsärzte verfügen bzw. mit nützlichen Adressen von Kliniken und Praxen weiterhelfen können. Privatärzte sind trotz der höheren Kosten vorzuziehen. Eine Reisekrankenversicherung, die häufig nachträglich die Kosten trägt, sollte abgeschlossen werden. Einige Wochen vor der Abreise sollte man sich in einem Tropeninstitut über eventuelle Impfungen beraten lassen.
Laut WHO, der Weltgesundheitsorganisation, besteht derzeit keine Impfpflicht für Personen, die von Europa direkt nach Vietnam einreisen. Als freiwilliger Schutz seien folgende Impfungen empfohlen: Tetanus, Polio, Diphtherie (meistens eine Impfung als sogenannter Cocktail), Typhus (Schluckimpfung), Hepatitis A und Hepatitis B (Langzeitreisende). Wegen der schweren Nebenwirkungen von Malaria-Medizin muss man selbst entscheiden, ob man die Tabletten schluckt. Eine Impfung gegen Malaria gibt es nicht, ebenso keine gegen Denguefieber. Konsequenter Schutz gegen Mückenstiche beugt beiden Krankheiten vor. Gegen Cholera wird die bestehende Impfung von der WHO nicht mehr empfohlen. Gegen Vogelgrippe hilft nur, den Kontakt mit Gefieder so weit wie möglich zu vermeiden. Gelbfieber kommt in Asien nicht vor.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Für die Einreise nach Vietnam sind ein gültiger Reisepass (mindestens noch sechs Monate gültig und einen Monat länger als das Visum), eine Einreisekarte (erhältlich im Flugzeug) und ein Visum erforderlich, das bei der vietnamesischen Botschaft anzufordern ist. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig; jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Touristenvisa sind i.d.R. vier Wochen gültig und gelten für eine einmalige Einreise. Die Aufenthaltsdauer kann vor Ort verlängert und die mehrfache Einreise beantragt werden, was aber bürokratisch ist und einige Tage dauern kann. Im Internet bieten verschiedene Dienstleister die Abwicklung eines Visaantrages an. Diese „Visa on arrival" sind keine zuverlässige Alternative zu einem bei der Auslandsvertretung beantragten Visum und werden auch nicht an allen Grenzübergängen erteilt. Informationen über die aktuellen Einreisebestimmungen, die notwendigen Formulare, die anfallenden Gebühren etc. gibt es bei der vietnamesischen Botschaft, dem Auswärtigen Amt und bei Dienstleistern im Internet.
In der Regel erwartet das Servicepersonal in Restaurants bis zu 10 % der Rechnungssumme als Trinkgeld, wenn kein gesonderter Betrag (Servicecharge) auf der Rechnung angegeben wird. Anderes Servicepersonal wie Kofferträger kann man für ihre Dienste mit umgerechnet etwa 20-30 Euro-Cent entlohnen.
Einheitlich für das ganze Land gelten folgende Notrufnummern: Rettung/Notarzt: 115, Polizei: 113, Feuerwehr: 114.
Bei den Öffnungszeiten kann es regional zu kleinen Unterschieden kommen. Nachstehende Öffnungszeiten dienen deshalb nur als Richtlinie: Geschäfte, Läden, Supermärkte und Einkaufszentren Mo-Sa 9-20 Uhr. Museen Di-So 9-17 Uhr, oft mit einer Mittagspause von 12-13.30 Uhr oder 11-14 Uhr. Banken Mo-Fr 8-11.30 Uhr und 13-16.30 Uhr. Postämter Mo-Sa 7-20 Uhr, größere Postämter haben auch am So geöffnet. Behörden 8-16.30 Uhr (Parteienverkehr meist nur bis 11 Uhr). Gesetzliche Ladenschlusszeiten gibt es nicht.
Die Netzspannung beträgt 220 Volt/50 Hertz. Die Steckdosen sind in der Regel auf Flach- und auf Rundstecker (europäische Norm) ausgelegt, weshalb man keinen Adapter benötigt. Die Stromversorgung in Vietnam ist gut. Stromausfälle sind eher selten und treten meistens in abgelegenen Regionen auf. Eine Taschenlampe kann Abhilfe schaffen.
Bei der Einreise nach Vietnam dürfen Touristen Dinge für den persönlichen Bedarf wie Foto- und Videokameras zollfrei mitnehmen. Zollfrei sind auch Sportgeräte, 400 Zigaretten oder 100 Zigarren, 50 g Tabak, 1,5 l hochprozentiger Alkohol oder 2 l Wein.
Deklarierungspflichtig ist Bargeld ausländischer Währungen im Wert über 5.000 US-Dollar und Bargeld der vietnamesischen Währung Dong im Wert über 15 Mio. Dong sowie Gegenstände mit einem Wert von über 5 Mio. Dong und wenn sie nicht für den Eigenbedarf bestimmt sind. Einfuhrverbot besteht für Munition, Waffen, Pornografie und Antiquitäten.
Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Wein und Geschenke bis 300 EUR (Schiffs- und Flugreisende 430 EUR). Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Deutsche Botschaft
29, Tran Phu
10247 Hanoi
Tel.: +84-24-3267-3335
Fax: +84-24-3845-3838
E-Mail: info@hanoi.diplo.de
Web: https://vietnam.diplo.de/vn-de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 8.30-10.30 Uhr

Deutsches Generalkonsultat
Deutsches Haus Ho Chi Minh City, 33 Le Duan, Ben Nghe, District 1
70206 Ho-Chi-Minh-Stadt
Tel.: +84-28-38 288 100
Fax: +84-8-38 288 101
Web: https://vietnam.diplo.de/vn-de
Öffnungszeiten: Mo-Do 8-12, 13-15 Uhr, Fr 8-12 Uhr

Österreichische Botschaft
53, Quang Trung, Prime Center, 8. Stock
Hai Ba Trung
Hanoi
Tel.: +84-4-39433050
Fax: +84-4-39433055
E-Mail: hanoi-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-hanoi
Öffnungseiten: Mo-Fr 8.30-16.30 Uhr

Schweizerische Botschaft
Hanoi Central Office Building (HCO)
44B, Ly Thuong Kiet Street
Hanoi
Tel.: +84-4-39346589
Fax: +84-4-39346591
E-Mail: hanoi@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/hanoi
Traditionelle Öllampen in Hanoi
Die Feste in Vietnam richten sich alle nach dem Mondkalender. Beim Datum werden die Feste z.B. mit 5. Tag des 4. Monats angeben, weshalb die nachstehende Übersicht nur als grobe Richtlinie dienen soll.
Januar/Februar Tet Nguyen Dan, das vietnamesische Neujahrsfest, ist mit Abstand das wichtigste Fest. Es wird im Kreise der Familie gefeiert und dauert etwa eine Woche. Während Tet ist fast alles geschlossen, Hotels, Busse und Flüge sind hoffnungslos ausgebucht.
März/April Thanh Minh (Qingming Festival) ist ein Fest zu Ehren der Toten, bei dem die Gräber mit Blumen, Kerzen und Papiergeld geschmückt werden.
April/Mai Im Rahmen von Huong Tich werden in diesem Monat Wallfahrten zu den Tempeln des Huong Tich Son unternommen.
Mai Phat Dan, Buddhas Geburtstag, feiert man mit Prozessionen zu buddhistischen Tempeln.
Mai/Juni Tet Doan Ngo, das Mittsommerfest, begeht man u.a. mit Abbrennen von Papierpuppen, um sich symbolisch vor Krankheiten zu schützen.
August/September Trung Nguyen: Zu Ehren der Verstorbenen und zum Schutz negativer Einflüsse durch vergessene Seelen werden Opfergaben an Hausaltären und Tempeln dargebracht.
September/Oktober Trung Thu ist ein Fest zu Ehren der Kinder, in dessen Rahmen man Lampenprozessionen bei Vollmond abhält und gefüllte, mondförmige Klebreiskuchen verzehrt.
Frühjahr und Herbst Le Hoi nennt man die Feste zu Ehren des Schutzgeistes eines Dorfes, die zweimal im Jahr mit Prozessionen, bunten Fahnen, Opfergaben und diversen Veranstaltungen begangen werden. Besonders fröhlich geht es beim Le Hoi Choi Traun in Do Son zu, einem Dorf ca. 25 südöstlich von Hai Phong.
Mit dem Bus: Große Überlandbusse verbinden die wichtigsten Städte des Landes untereinander. Sie fahren oft nachts, sind in einem schlechten Zustand und der Komfort lässt zu wünschen übrig. Nicht viel besser sind die schnelleren Expressbusse. Kürzere Strecken (etwa bis 6 Stunden) werden oftmals mit Kleinbussen zurückgelegt. Für Touristen gibt es täglich die Open-Tour-Busse, die Hanoi mit Ho-Chi-Minh-Stadt verbinden. Die Route verläuft quer durch Vietnam, entlang der interessantesten Sehenswürdigkeiten und Orte. Man kauft einmal ein Ticket und kann unterwegs je nach Lust und Laune zu- und aussteigen. Die Open-Tour-Busse sind sehr beliebt und deshalb auch schon lange im Voraus ausgebucht. Informationen und Tickets gibt es u.a. bei http://www.opentourvietnam.com.
Mit dem Zug: Das in der französischen Kolonialzeit angelegte, rund 3.000 km große Schienennetz ist gut, aber nur einspurig. Für Touristen interessant ist der Wiedervereinigungszug zwischen Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt (1.730 km; 30-40 Stunden; https://www.seat61.com/Vietnam.htm) und der exklusive Victoria-Express-Zug von Hanoi nach Sapa (https://www.victoriahotels.asia/en/victoria-train.html). Es gibt aber auch einen vietnamesischen Zug nach Sapa.
Mit dem Flugzeug: Vietnam Airlines (https://www.vietnamairlines.com) und die australische Gesellschaft Jetstar (https://www.jetstar.com) haben ein gutes Netz aufgebaut. Die Flüge sind preisgünstig und können direkt online gebucht werden. Das Streckennetz ist ebenfalls online bei der Linie zu finden.
Mit Auto & Motorrad: Touristen ist es nicht erlaubt, mit einem Mietwagen zu fahren. Dafür benötigt man einen vietnamesischen Führerschein und eine permanente Adresse im Land. Unter dem Namen Easy Rider (http://www.easy-riders.net) werden Motorradtouren durch das ganze Land angeboten.
Mit dem Schiff: Fähren verkehren regelmäßig in der Ha-Long-Bucht, zwischen dem Festland und den vorgelagerten Inseln wie Phu Quoc sowie im Mekongdelta überall dort, wo Brücken im Straßennetz oder Straßen fehlen.
Vietnam ist grob betrachtet in drei Klimazonen aufgeteilt: Nord-, Zentral- und Südvietnam. Im Norden (Hanoi, Ha-Long-Bucht, Sapa) regnet es von Mai bis Oktober, im übrigen Jahr herrscht Trockenzeit vor. Beste Reisezeit für den Norden ist November bis April. Die Tagestemperaturen liegen dann durchschnittlich bei 15 °C, können aber auch mal auf unter 10 °C absinken. In der Sapa-Region ist es um einige Grad kälter und es kann auch etwas Schnee fallen. In der Regenzeit herrschen Tagestemperaturen um 29 °C vor.
Der Nordost-Monsun beherrscht die Küstenregion in Zentral-Vietnam von August bis Dezember und bringt schwere Regenfälle mit sich, die oft zu Überschwemmungen führen. Beste Reisezeit ist Mai bis Juli. Im zentralen Hochland (Da Lat, Buon Ma Thuot, Kontum) fällt ebenfalls viel Regen. Beste Reisezeit dort ist Dezember bis Februar. Die Temperaturen an der Küste liegen ganzjährig um 28 °C, im Hochland um 22 °C, wobei es nachts erheblich abkühlen kann.
Die Regenzeit im Süden (Saigon, Mekongdelta, Nha Trang, Mui Ne) dauert von April bis Oktober, die trockenste Periode liegt zwischen Dezember und März; dann ist auch die beste Reisezeit. Die Tagestemperaturen liegen ganzjährig bei durchschnittlich 30 °C.
Typisch vietnamesisch: Frühlingsrollen
Vietnams Küche ist von der französischen (Südvietnam) und der chinesischen Küche (Nordvietnam) stark beeinflusst. Grundpfeiler sind Reis, kräftige Gewürze und die viel gepriesene Fischsoße Nuoc mam, die auf der Insel Phu Quoc und im Mekongdelta hergestellt wird. Im vietnamesischen Kochtopf landen neben Fisch, Huhn, Ente, Rind und Schwein auch Lebewesen, die den kulinarischen Vorstellungen von Mitteleuropäern oft nicht ganz entsprechen: Schlange, Hund oder Schildkröte.
Typisch vietnamesische Gerichte sind Frühlingsrollen (Cha gio), Pho (Nudelsuppe), Chanh chua (leicht saure Suppe), Lau (Feuertopf; eine Art Fondue), Bo nhung dam (mit Rind), Bon bay man (mit Rind), Cha (Schweinefleisch vom Holzkohlengrill) und Ga kho gung (mit Huhn). Bei den nichtalkoholischen Getränken hat man die Wahl zwischen Mineralwasser (Muoc soi), grünem Tee (Che), Obstsäften (Sinh to) und Kaffee (Ca phe). Bei den alkoholischen Getränken steht Bier (Bia) an erster Stelle.
Amtssprache: Vietnamesisch
Bevölkerung: rund 95,5 Mio. Einwohner
Fläche: 319.210 km²
Hauptstadt: Hanoi (rund 7,5 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +84
Verwaltung: Sozialistische Volksrepublik
Währung: Vietnamesischer Dong (Abk.: D; ISO-4217-Code: VND)
Zeitzone: Indochina Time (ICT). Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) +6 Stunden (im Sommer +5); Universal Time Coordinated (UTC) +7 Stunden

Thailand

Es gibt kaum noch öffentliche Telefonzellen in Thailand, da fast jeder ein Handy besitzt. Dennoch gilt: Ortsgespräche sind von roten Telefonen aus möglich, internationale Ferngespräche von gelben Kartentelefonen. Wer das eigene Handy benutzen möchten, sollte sich vorher nach Roaming-Gebühren und speziellen Auslandstarifen erkundigen. Im Zweifel bietet die Nutzung einer thailändischen Prepaid-Karte die günstigste Möglichkeit. Kostensparend ist auch die Kommunikation über das Internet, entweder über W-Lan im Hotel oder in Internetcafés. Internationale Vorwahlen von Thailand aus: Schweiz 0041, Österreich 0043, Deutschland 0049. Landesvorwahl Thailand: 0066.
Impfungen sind nicht vorgeschrieben.Ein ausreichender Schutz gegen Tetanus und Kinderlähmung ist empfehlenswert. Genauso wie eine Impfung gegen Hepatitis A, die inzwischen auch als Kombiimpfung Hepatitis A/B möglich ist. Alternativ kann eine Gammaglobulinspritze kurz vor der Abreise Ihre Abwehrkräfte stärken. Je nach Reiseziel in Thailand ist eine Malariaprophylaxe in Erwägung zu ziehen. Tropenmediziner geben Auskunft. Informationen im Internet: http://www.fit-for-travel.de.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Polizei: 191; Feuerwehr: 199; Touristenpolizei: 1155; Notfallnummer der Deutschen Botschaft: +66-81-845-6224.
Thailand hat 220 Volt Wechselstrom. Europäische Stecker passen fast immer. Sollten sich einmal nur amerikanische Flachstecker eignen (eher in einfachen Hotels), ist es kein Problem in Thailand einen Adapter zu besorgen.
Neujahr (Wan Khuen Pi, Mai, 1. Januar); Chinesisches Neujahr (Januar/Februar), Makha Bucha (Buddhistischer Feiertag, Februar); Wan Chakri (Gedenktag an Rama I., dem Gründer der Chakri-Dynastie, 6. April); Songkran (Thailändisches Neujahrsfest, 13.-15. April); Visakha Bucha (Buddhas Geburtstag, Mai); Tag der Arbeit (1. Mai); Coronation Day (Jahrestag der Krönung des derzeitigen Königs Bhumibol, 5. Mai); Asanha Bucha (Buddhistischer Feiertag, Juli); Muttertag/Geburtstag der Königin Sirikit (12. August); Sart Thai (Buddhistischer Feiertag, September); Wan Piyamaharat (Todestag des Königs Chulalongkorn Rama V., 23. Oktober); Thot Kathin (Buddhistischer Feiertag, November); Vatertag/Geburtstag von Thailands König Bhumipol Adulyadej (5. Dezember); Constitution Day (Wan Rattha Thammanun, Verkündung der ersten thailändischen Verfassung im Jahr 1932, 10. Dezember); Silvester (Wan Sin Pi, 31. Dezember).
In kleineren Hotels und Restaurants brauchen Sie kein Trinkgeld zu geben, Sie können aber ein paar Münzen des Wechselgeldes liegen lassen. In gehobenen Restaurants wird ein Trinkgeld von rund 10 % erwartet. Taxifahrer freuen sich, wenn Sie den Betrag ein wenig aufrunden, der Hotelboy sollte pro getragenes Gepäckstück 10 THB bekommen.
Viele Staatsangehörige von europäischen Staaten (u.a. Deutsche, Schweizer, Österreicher, Briten, Italiener, Portugiesen, Niederländer, Belgier, Franzosen) dürfen ohne Visum einreisen, sofern sie Thailand als Touristen besuchen, und erhalten bei der Ankunft eine Aufenthaltsgenehmigung von bis zu 30 Tagen (bei Einreise auf dem Luftweg) bzw. von bis zu 15 Tagen (bei Einreise auf dem Landweg); vorzulegen sind ein noch mindestens sechs Monate gültiger Reisepass (notfalls ein vorläufiger Reisepass) und ein bezahltes Rück- oder Weiterflugticket. Gegen Gebühr kann man den Aufenthalt bei den Immigration Offices in Thailand verlängern und erhält ein drei Monate gültiges Visum. Weniger umständlich ist es, sich bei den Thai-Botschaften im Heimatland bis zu 60 Tage gültige Touristenvisa oder bis zu 90 Tage gültige Non-Immigrant-Visa zu besorgen. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Geschäftsreisende benötigen in jedem Fall ein Visum. Bei Überschreitung der zulässigen Aufenthaltsfrist fallen Strafgebühren an. Die thailändische Polizei kann eine Person, die ohne gültiges Visum in Thailand aufgegriffen wird, jederzeit verhaften und in Abschiebehaft nehmen.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
In Bangkok und in den allermeisten Touristenzentren ist eine gute und preiswerte ärztliche Versorgung gewährleistet. Die großen Kliniken in Bangkok und Phuket sind ausgezeichnet. Medikamente sind grundsätzlich rezeptfrei erhältlich und erheblich billiger als in Europa. Prüfen Sie vor der Reise, ob Ihre Krankenversicherung eine ärztliche Behandlung im Ausland ausreichend abdeckt und ob Sie über eine Versicherung für den medizinisch notwendigen Rücktransport verfügen. Es empfiehlt sich aber trotzdem, eine Auslandsreiseversicherung abzuschließen. Bangkok International Hospital: Tel.: +66-2310-3000, Fax: +66-2318-1546, E-Mail: info@bangkokhospital.com, Web: http://www.bangkokhospital.com.

Homosexuelle werden in Thailand gesellschaftlich akzeptiert, was sich allerdings nicht auf den Austausch von Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit erstreckt - das erlauben sich nicht einmal Ehepaare. Üblich ist hingegen durchaus körperlicher Kontakt wie Händchenhalten von Gleichgeschlechtlichen, was aber nicht immer mit Homosexualität zu tun haben muss. Zahlreich sind in Thailand auch Transvestiten, die so genannten Katoeys. Man findet sie als Bardame ebenso wie als Kellnerin oder Mannequin. Viele sind im Showgeschäft höchst erfolgreich.
Thailand ist für Behinderte kein einfaches Reiseland. Fast nirgendwo ist man auf behinderte Gäste eingerichtet; die einzige Ausnahme sind einige große internationale Hotels, aber auch dort sind spezielle Einrichtungen eher spärlich. Vor der Buchung nachfragen!
Freizügige Kleidung und direkter Blickkontakt könnte thailändische Männer auf falsche Gedanken bringen. Kleiden Sie sich am besten so, dass Schultern, Oberarme und Knie bedeckt sind, und tragen Sie einen BH. Meiden Sie vor allem Gruppen von betrunkenen oder besonders ausgelassenen Männern, wie sie auf den sog. „Mondscheinpartys“ (Full Moon Party) häufig anzutreffen sind. Wer sich selbst zurückhaltend benimmt und zweifelhafte Einladungen ablehnt, wird problemlos allein reisen können. Noch entspannter wird die Reise, wenn man sich mit einer Freundin zusammentut.
Banken: Mo-Fr 8.30-15.30 Uhr. Ämter und Behörden: Mo-Fr 8.30-12 und 13-16.30 Uhr. Geschäfte öffnen zwischen 8-21 Uhr, Kaufhäuser zwischen 10-22 Uhr. Hypermärkte können von von 8-22/23 Uhr, manche sogar rund um die Uhr besucht werden. In Thailand gibt es keine gesetzlich geregelten Ladenschlusszeiten. Daher sind viele Geschäfte auch sonntags und bis spätabends geöffnet. Postämter: Mo-Fr 8.30-16.30 Uhr.
Deutsche Botschaft
9 South Sathorn Road
Bangkok 10120
Tel.: +66-2-2879000
Fax: +66-2-2871776
E-Mail: info@bangkok.diplo.de
Web: http://www.bangkok.diplo.de

Österreichische Botschaft
Q. House Lumpini, Unit 1801, 18th Floor
South Sathorn Road
Bangkok 10120
Tel.: +66-2-1056710
Fax: +66-2-4016161
E-Mail: bangkok-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/bangkok.html
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft
35 North Wireless Road
Bangkok 10330
Tel.: +66-2-6746900
Fax: +66-2-6746901 bzw. +66-2-6746902
E-Mail: ban.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/bangkok
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-11.30 Uhr
Die Einfuhr von Landeswährung (THB) ist in unbegrenzter Höhe und ohne Deklarierungspflicht möglich; die Ausfuhr von mehr als 50.000 THB muss deklariert werden (bei Ausreise nach Myanmar, Kambodscha, Laos, Malaysia und Vietnam erst ab 500.000 THB). Die Ein- und Ausfuhr von US-Dollar ist ab einem Wert von 20.000 deklarierungspflichtig. Zollfrei eingeführt werden dürfen Gegenstände des persönlichen Bedarfs, darunter bis zu 200 Zigaretten oder 250 g Tabak sowie 1 l Alkohol. Pflanzen und pflanzliche Lebensmittel unterliegen Beschränkungen. Die Ausfuhr bestimmter Antiquitäten ist nur mit Genehmigung des Fine Arts Department erlaubt. Bestimmte Lederprodukte (z.B. von Elefanten, Krokodilen, Schlangen) unterliegen dem Washingtoner Artenschutzabkommen. Über die Ausfuhr entsprechender Souvenirs sollte man sich daher vor Abreise umfassend informieren.
Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Gefälschte Markenartikel dürfen nicht ins Heimatland eingeführt werden, bestimmte Antiquitäten (Buddhafiguren etc.) nur mit Genehmigung des Fine Arts Department. Produkte aus Elfenbein, Elefanten-, Krokodil- und Schlangenleder o.Ä. unterliegen dem Washingtoner Artenschutzabkommen und dürfen nicht aus- bzw. ins Heimatland eingeführt werden.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Unterwegs mit dem Longtailboot
Thai Airways (http://www.thaiairways.com) und Bangkok Airways (http://www.bangkokair.com) sind die größten Inlandsfluggesellschaften und unterhalten ein dichtes Streckennetz, das alle Touristenzentren mit Bangkok, zum Teil aber auch untereinander, verbindet. Vermehrt bieten auch Billigflieger wie AirAsia (http://www.airasia.com) und Nok Air (http://www.nokair.com) zahlreiche Flugverbindungen an. Wer den Landweg vorzieht, nutzt die klimatisierten Express- oder VIP-Busse. Man kann im Voraus einen Sitzplatz buchen und bekommt Getränke und Snacks serviert. Zugfahrten gestalten sich recht zeitaufwendig und die verschiedenen Klassen sind sehr verwirrend. Tickets für Schlafwagen müssen im Voraus reserviert werden. In den Touristenzentren werden günstige Kombi-Tickets für Bus/Bahn und Schiff zu den Inseln angeboten. Im Süden verkehren Fähren und Schnellboote zwischen den Inseln.
Beim Fahren mit einem Mietwagen ist der Linksverkehr noch das kleinste Problem. Bevor es los geht, solle man immer auf den (äußerst fraglichen) technischen Zustand des Wagens (oder auch Mopeds) achten. Auf der Straße gilt es die einheimischen Verkehrsteilnehmer im Auge zu behalten, denn Verkehrsregeln werden kaum beachtet. Von Nachtfahrten ist unbedingt abzuraten! Ebenso von Reisen in die unter Notstand stehenden Provinzen im Süden Thailands (Narathiwat, Yala und Pattani sowie die in der Nachbarschaft liegende Provinz Songhkla an der Grenze zu Malaysia) wird ausdrücklich gewarnt. Von Reisen in die Grenzregion zu Kambodscha, v.a. zu den dortigen Tempelanlagen (Preah Vihear), wird auch abgeraten. Der gesamte Bereich ist weiterhin militärisches Sperrgebiet. Reisen ins Grenzgebiet zu Myanmar sollten ebenso wie Trekking-Touren in den Norden und in abgelegene (Grenz-)Regionen nur unter ortskundiger Führung durchgeführt werden, da es hier immer wieder zu bewaffneten Auseinandersetzungen kommt.
Vorbereitungen zum Umbrella Festival
Januar Das Bor Sang Umbrella Festival findet alljährlich in dem kleinen Dorf Bor Sang in der Nähe von Chiang Mai statt. Bei einem festlichen Umzug präsentieren Mädchen aus der Gegend die schönsten Papierschirme. Nach zahlreichen Shows wird zum Schluss die Miss Bor Sang Umbrella des Jahres gewählt.
Januar/Februar Das Chinesische Neujahrsfest wird in Bangkoks Chinatown und in Nakhon Sawan mit einer Drachen- und Löwenparade und auf Phuket mit einem Tempelfest im Kloster Wat Chalong gefeiert.
April Das Thailändische Neujahrsfest, Songkran, wird überall mit riesigen Wasserschlachten begangen. Zum Schluss des Festes werden alle Buddha-Statuen gereinigt.
Mai Vor dem Grand Palace in Bangkok wird die Reispflanzsaison mit einer Zeremonie eingeleitet, bei der sogar der König zugegen ist.
Vielerorts wird in der Vollmondnacht Visakha Bucha, Buddhas Geburt, mit Tempelfesten und Kerzenprozessionen begangen.
September Das Chinesische Mondfest wird in vielen Orten mit Laternenumzügen sowie Drachen- und Löwentänzen gefeiert.
November Am Tag des Vollmonds feiert man das Lichterfest Loi Krathong. Überall werden kleine Körbchen mit Blumen, Räucherstäbchen und brennenden Kerzen zu Wasser gelassen.
Thailand kennt drei Jahreszeiten. Die schwüle Hitze in der heißen Jahreszeit (März bis Mai) ist mit einer Durchschnittstemperatur von über 34 °C für Europäer nur schwer zu ertragen. Die anschließende Monsunzeit hält bis etwa Oktober an und bringt heftige, aber unregelmäßige Niederschläge aber keine große Abkühlung. Die Trockenzeit von Oktober bis Februar ist die ideale Reisezeit mit viel Sonne und angenehmeren Temperaturen um die 26 °C. Eine klimatische Besonderheit kennzeichnet den Golf von Thailand, denn auf Phuket und Ko Phi Phi regnet es vor allem im Sommer, auf Ko Samui von Oktober bis Dezember.
Im Koffer sollte vor allem bequeme leichte Sommerkleidung sein. Nachts kann es stark abkühlen, und auch in vielen Räumen kann es durch die Klimaanlagen empfindlich kalt werden, der Pullover sollte daher auf keinen Fall fehlen. Dabei sollte auch bedacht werden, dass in Tempeln und Moscheen Shorts und bunte, freizügige Sommerkleidung nicht erwünscht sind. Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor, Sonnenbrille und ggfs. ein Sonnenhut liefern auch gute Dienste.
Amtssprache: Thai
Bevölkerung: rund 65 Mio. Einwohner
Fläche: 513.115 km²
Hauptstadt: Bangkok (rund 12 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +66
Währung: Baht (Abk.: Bt; ISO-4217-Code: THB)
Zeitzone: Indochina Time (ICT). Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ): +6 Stunden (Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) +5 Stunden); keine Umstellung auf Sommerzeit
Phat Thai
Reis und Nudeln sind wichtige Bestandteile thailändischer Gerichte. Im Süden wird zum Essen Duftreis bzw. Jasminreis serviert, im Norden hingegen eher Klebreis. Unter Kuai Tiau versteht man Reisnudeln, die als Suppeneinlage oder gebraten als Phat Thai gegessen werden. Bami sind gelbliche Nudeln, Khanom Dschiin sind Reisnudeln und Wun Sen sind Glasnudeln, die entweder als Suppeneinlage oder als Yam Wun Sen Salat zubereitet werden. Weitere typisch thailändische Zutaten sind Thai-Auberginen, Bambus, Thai-Basilikum, Zitronengras, Ingwer, Koriander, Chili, Knoblauch, Fischsoße und Kokosnussmilch. Currygerichte werden hierzulande als Gaeng-Gerichte bezeichnet. Importierte Alkoholika, wie z.B. Wein, Bier, Whisky, Cognac oder Brandy sind fast überall erhältlich. Auf den Dessertkarten findet man neben gebratenen Bananen auch Tago, einen thailändischen Kokosnusspudding.

Ausflugsland

Singapur

Neujahr (1. Januar); Karfreitag (März/April); Tag der Arbeit (1. Mai); 1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember). Weitere Feiertage mit wechselnden Terminen: Chinesisches Neujahrsfest (Januar/Februar); Vesak Day (Buddhas Geburtstag); Nationalfeiertag (9. August); Hari Raya Puasa (Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan); Hari Raya Haji (islamisches Opferfest); Deepavali (Lichterfest der Hindus).
Es ist ratsam, die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Institutes (Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Polio, ggfs. auch Mumps, Masern, Röteln, Influenza und Pneumokokken) auf aktuellem Stand zu halten bzw. aufzufrischen. Darüber hinaus empfiehlt sich eine Impfung gegen Hepatitis A, bei längeren Aufenthalten oder besonderem Risiko auch gegen Hepatitis B und Typhus. Wer Nachbarländer besuchen möchte, sollte auch über eine Tollwutimpfung nachdenken. Durch konsequenten Mückenschutz kann Krankheiten wie Denguefieber oder dem Chikungunya-Virus vorgebeugt werden. Zudem wurde in letzter Zeit ein deutlicher Anstieg der Hand-Fuß-Mund-Krankheit (HFMD) verzeichnet. Strikte Hygienemaßnahmen - besonders an den Händen - sind eine gute Prophylaxe.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Für Telefonate von Europa nach Singapur wählt man 0065 vor, umgekehrt in die Schweiz 0041, nach Österreich 0043 und nach Deutschland 0049. Ferngespräche sind von öffentlichen Telefonzellen mit einer Telefonkarte möglich, die z.B. bei der Post erhältlich ist.
Die Auslandsauskunft erreicht man unter der Nummer 104. Das Telefonieren mit europäischen Handys ist möglich. In Singapur gibt es zwei Mobilfunknetze (GSM 900; GSM 1800) sowie die vier Mobilfunkprovider Singtel, M1, Starhub und Virgin-Mobile. Es lohnt sich, beim eigenen Mobilfunkpartner nach speziellen Auslandstarifen zu fragen. Die Kommunikation über das Internet ist die günstigste Variante. Viele Hotels bieten W-LAN (oft kostenlos) an; ansonsten kann auf den Service von Internetcafés zurückgreifen.
Polizei: 999, Ambulanz und Feuerwehr: 995.
Homosexualität zwischen Männern ist in Singapur strafbar. Gleichgeschlechtliche Partner sollten daher ihre Sexualität nicht öffentlich zur Schau stellen.
Frauen können in Singapur problemlos und sicher alleine reisen. Überfälle auf der Straße oder auf Plätzen sind selten. Dennoch sollte man abends vorsichtig sein und schlecht beleuchtete Seitenstraßen meiden.
Geschäfte: in der Regel von 9.30-18 Uhr, Einkaufszentren tgl. oft bis 22 Uhr. Einige Supermärkte haben rund um die Uhr geöffnet. Museen und Galerien: tgl. von 9-17 Uhr. Banken: Mo-Fr 9.30-15 Uhr, Sa 9.30-11 Uhr), Post: Mo-Fr 8.30-17 Uhr, Sa bis 13 Uhr. Abweichungen sind möglich.
Staatsangehörige der EU und der Schweiz bekommen bei der Einreise in Singapur eine Aufenthaltsgenehmigung für 90 Tage (bei Einreise am Flughafen) bzw. für 14 Tage (bei Einreise auf dem Land- und Seeweg). Nötig ist ein Reisepass, der noch mindestens 6 Monate gültig ist. Im Notfall ist auch ein vorläufiger Reisepass ausreichend, Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig; jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Für die Mitnahme von Medikamenten für den persönlichen Gebrauch gelten besondere Bestimmungen. Details dazu findet man auf der Webseite der Health Science Authority (HSA) von Singapur (http://www.hsa.gov.sg).
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung zu erfragen.
Auf die Rechnung in Hotels und Restaurants wird in der Regel ein extra ausgewiesener Zuschlag von 10 % für die Bedienung erhoben. Falls kein Bedienungsgeld berechnet wird, sind 10 % als Trinkgeld üblich. Gepäckträger erwarten 1 SGD pro Gepäckstück.
Singapur ist eine behindertengerechte Stadt. Zahlreiche Hotels, Restaurants und öffentliche Einrichtungen sind mit Rampen an den Eingängen ausgestattet. Die Broschüre „The Physically Disabled Person's Guide to Accessible Places" ist bei den Fremdenverkehrsämtern Singapurs im europäischen Heimatland erhältlich. Infos auch unter http://www.dpa.org.sg.
Die ärztliche Versorgung in Singapur ist sehr gut. Prüfen Sie vor der Reise, ob Ihre Krankenversicherung eine ärztliche Behandlung im Ausland ausreichend abdeckt. Krankenhäuser in Singapur sind unter anderen das Singapore General Hospital, Outram Road (Tel.: +65-6222-3322, http://www.sgh.com.sg), und das Alexandra Hospital, 378 Alexandra Road (Tel.: +65-6472-2000, http://www.ah.com.sg).
Eine spezielle Klinik für Reisende befindet sich im Tan Tock Seng Krankenhaus (Travellers Health and Vaccination Clinic, Tan Tock Seng Hospital, 11 Jalan Tan Tock Seng, Singapore 308433, Tel. +65-6256-6011, http://www.ttsh.com.sg).
Deutsche Botschaft
#12-00 Singapore Land Tower
50 Raffles Place
Singapore 048623
Tel.: +65-6533-6002, +65-9817-0414 (nur für Notfälle; keine Visaauskunft)
Fax: +65-6533-1132
Web: http://www.sing.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 8.30-11.30 Uhr

Österreichische Botschaft
#24-04/05 Parkview Square
600 North Bridge Road
Singapore 188788
Tel.: +65-6396-6350
Fax: +65-6396-6340
E-Mail: embassy.singapore@advantageaustria.org
Web: http://www.bmeia.gv.at
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft
1 Swiss Club Link
Singapore 288162
Tel.: +65-6468-5788
Fax: +65-6466-8245
E-Mail: sin.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/singapore
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
Die Stromspannung beträgt 220-240 Volt bei 50 Hertz. Für Elektrogeräte braucht man einen Universaladapter, den man mitnehmen oder vor Ort bekommen kann, da die zweipoligen Eurostecker in Singapur nicht passen.
Zollfrei dürfen in Singapur eingeführt werden: 1 l Wein, 1 l Spirituosen und 1 l Bier. Tabakwaren dürfen nur gegen eine Einfuhrsteuer eingeführt werden. Jede in Singapur verkaufte Zigarette muss einen Zollstempel tragen, ansonsten ist mit einer Geldstrafe zu rechnen. Die Mitnahme von Medikamenten für den persönlichen Gebrauch unterliegt besonderen Bestimmungen, die bei der Gesundheitsbehörde unter http://www.hsa.gov.sg einzusehen ist. Mitgeführte Barmittel ab einem Wert von 30.000 SGD müssen bei der Ein- und Ausreise angemeldet werden. Einfuhrverbote bestehen für Kaugummis, pornografische Artikel, Waffen und Drogen. Der Besitz auch kleinster Mengen von Rauschgift wird in Singapur strengstens bestraft; mitunter wird die Todesstrafe verhängt - auch bei Ausländern. Weitere Informationen über die Zollbestimmungen in Singapur sind unter http://www.customs.gov.sg zu finden.
Bei der Wiedereinreise ins EU-Heimatland darf man 2 l Wein, 1 l Spirituosen mit mehr als 22 Vol.-% Alkohol und 2 l mit weniger als 22 Vol.-% Alkoholgehalt, 200 Zigaretten oder 250 g Tabak oder 50 Zigarren sowie 50 g Parfüm zollfrei einführen. Souvenirs sind bis zu einem Wert von 300 EUR pro Person zollfrei (Jugendliche unter 15 Jahre: 175 EUR, Flug- und Schiffsreisende: 430 EUR). Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die klimatisierte und pieksaubere U-Bahn MRT (Mass Rapid Transit) verkehrt in dichter Folge von 6 bis 24 Uhr. Die Tickets werden an den Ein- und Ausgangssperren benötigt. Auch das Busnetz innerhalb des Stadtgebietes ist ausgezeichnet. Mit dem Singapore Tourist Pass (http://www.thesingaporetouristpass.com.sg) können Reisende beliebig häufig U-Bahn und Bus fahren. Der SIA-Hop-on-Bus fährt die wichtigsten Stationen entlang der Orchard Road, Bugis, Clarke Quay, Boat Quay und Chinatown an. Für Fahrten mit Trishaws - Fahrrädern mit Beiwagen - sollte der Preis im Voraus ausgehandelt werden. Taxifahren ist preiswert, allerdings muss man verschiedene Aufschläge zahlen (z.B. nachts oder im Central Business District).
Die hölzernen „bum boats" fahren auf dem Singapore River ab Raffles Landing Site und Clarke Quay. Am Marina South Pier legen Ausflugsboote für Tag- und Nachttouren an. Auf die Insel Sentosa schwebt ab Mount Faber ein Cable Car, vom Mega-Einkaufszentrum Vivo City (MRT-Station Harbour Front) fährt der Sentosa Express. Nur Hotelgäste auf Sentosa dürfen die Insel mit dem Taxi ansteuern.
Reisgericht und Frühlingsrollen
Die Auswahl an Köstlichkeiten kennt in Singapur keine Grenzen. Chinesisch in allen Variationen, inklusive der gesunden Herbal-Küche, dazu indische, malaiische und indonesische Küche. Vegetarier kommen voll auf ihre Kosten, ebenso Liebhaber von Fisch und Meeresfrüchten. Wer auf Fleisch schwört, wird auch nicht enttäuscht.
Eine Besonderheit ist die Küche der Nonya, die aus der Verbindung von chinesischen und malaiischen Gerichten hervorging.
Die Lokalitäten variieren zwischen piekfeinen Restaurants, einfachen Gaststätten und den Hawker Stalls, Essensstände, die dank der strengen Hygienevorschriften in Singapur absolut unbedenklich und unbedingt zu empfehlen sind.
Januar/Februar Das Chinesische Neujahrsfest wird mit bunten Paraden kostümierter Musiker, Tänzer und Akrobaten gefeiert.
Juni Das Dragon Boat Festival begeistert als eindrucksvolles Spektakel in der Marina Bay (http://www.sdba.org.sg).
Juni/Juli Eine Gaumenfreude ist das jährliche Singapore Food Festival.
9. August Der National Day wird tagsüber mit einer Parade auf dem Padang-Platz und abends mit einer Lasershow sowie einem gigantischen Feuerwerk gefeiert.
September Sportlich geht es auf dem Singapore Formula 1 Night Race zu (http://www.singaporegp.sg).
September/Oktober Am Mid-Autumn Festival finden vielerorts Laternenumzüge statt, mit denen an den Sieg der Chinesen über die mongolischen Besatzer vor ca. 600 Jahren erinnert wird.
November/Dezember In diesem Monat findet das Singapore International Film Festival statt (http://sgiff.com).
In Singapur gibt es keine ausgeprägten Jahreszeiten und keine großen jährlichen Temperaturschwankungen. Das Klima ist tropisch mit durchschnittlichen Tagestemperaturen um 30 °C. Nachts fällt das Thermometer auf etwa 24 °C. Während des Monsuns, etwa von November bis Februar, fällt der meiste Niederschlag in Form von heftigen, aber meist nur kurzen Regenschauern. Tropische Wirbelstürme sind äußert selten. Die Luftfeuchtigkeit liegt ganzjährig im Durchschnitt bei etwa 80 %.
Da es in Singapur das ganze Jahr über zu keinen extremen Klimaschwankungen kommt, kann man die Insel zu jeder Zeit bereisen. Das Gepäck sollte vornehmlich aus leichter Baumwollkleidung bestehen, damit die große Schwüle leichter zu ertragen ist. Man sollte jedoch nicht vergessen, dass in vielen Gebäuden die Klimaanlagen auf Hochtouren laufen und es empfindlich kühl sein kann. Ein oder zwei wärmere Kleidungsstücke im Gepäck können nicht schaden. Plant man eine Reise zur Zeit des Monsuns, darf natürlich der Regenschutz nicht fehlen.
Amtssprachen: Englisch (Verkehrs-, Handels- und Verwaltungssprache), Chinesisch (Mandarin), Malaiisch, Tamilisch
Bevölkerung: rund 5,6 Mio. Einwohner
Fläche: 716 km²
Hauptstadt: Singapur
Landesvorwahl: +65
Währung: Singapore Dollar (Abk.: S$; ISO-4217-Code: SGD)
Zeitzone: Singapore Time (SGT). Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ): +7 Stunden (Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) +6 Stunden); keine Umstellung auf Sommerzeit

Malaysia

Zwar nimmt das Bewusstsein zu, bei Neubauten von öffentlichen Gebäuden, Hotels und Restaurants die speziellen Bedürfnisse von Rollstuhlfahrern zu berücksichtigen, doch ohne fremde Hilfe haben es Behinderte in Malaysia nach wie vor schwer. Erkundigen Sie sich daher bei Ihrem Reiseveranstalter über die konkreten Gegebenheiten am Zielort.
Die gesundheitlichen Risiken in Malaysia sind relativ gering. In den Städten ist das Leitungswasser einwandfrei. Wegen des hohen Chlorgehalts sollte es jedoch nur abgekocht getrunken werden. Geschmacklich besser ist ohnehin das nahezu überall erhältliche, abgefüllte Mineralwasser. Meiden Sie ungeschältes Obst und Gemüse, Salate und Speiseeis, bei empfindlichem Magen auch Eiswürfel. Eine Erkältung bekommt man in den Tropen aufgrund der stark klimatisierten Räume schneller als man denkt. In Teilen Malaysias kommt es immer wieder zum sogenannten „haze", smogähnlichen Luftverunreinigungen, die durch Wald- und Schwelbrände ausgelöst werden. Man sollte sich deshalb bei der lokalen Presse über die aktuelle Belastung informieren, und bei erhöhter Schadstoffkonzentration nach Möglichkeit körperliche Betätigungen im Freien vermeiden sowie weitere Vorsichtsmaßnahmen treffen. Dies gilt insbesondere für Kinder, ältere Reisende und Personen mit Atemwegsbeschwerden. 2014 gab es vermehrt Fälle von Dengue-Fieber, weshalb auf einen ausreichenden Mückenschutz unbedingt zu achten ist.
Impfvorschriften bestehen keine. Empfehlenswert sind allerdings eine Hepatitis A-, Typhus-, Tetanus- und Polio-Impfung. Lediglich für das Landesinnere von Ost-Malaysia benötigen Sie eine Malariaprophylaxe. Informieren Sie sich rechtzeitig bei Ihrem Arzt oder in einem Tropeninstitut. Auskunft im Internet erhalten Sie unter http://www.fitfortravel.de. Der beste Schutz vor Malaria ist nach wie vor die Vermeidung von Mückenstichen. Tragen Sie vor allem gegen Abend langärmelige Hemden und Hosen sowie Socken, benutzen Sie ein Mückenschutzmittel und schlafen Sie unter einem Moskitonetz.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Polizei, Krankenhaus: 999 (landesweit), Feuerwehr: 994 (landesweit)
Ein Ortsgespräch kostet 10 Sen. Für Gespräche nach Europa zahlt man zw. 1 und 3 MYR pro Minute. Telefonate von Hotels sind etwas teurer. Öffentliche Fernsprecher funktionieren sowohl mit Münzen als auch mit Telefonkarten, die man in Drogerien, Schreibwarenläden und an Zeitungskiosken erhält. Für Gespräche nach Europa sollten mindestens 20 MYR auf der Karte gespeichert sein. Die internationale Vorwahl von Malaysia in die Schweiz ist 0041, nach Österreich 0043, nach Deutschland 0049, von Europa nach Malaysia 0060. Für Ferngespräche wählt man 101, für den Operator 102, und für die Auskunft 103. Eine weitere Möglichkeit ist die Kommunikation über das Internet, etwa in Hotels oder Internetcafés bzw. die Buchung eines speziellen Auslandstarifs beim eigenen Mobilfunkanbieter.
Bürger aus der Schweiz und den Mitgliedstaaten der EU müssen bei der Einreise einen mindestens noch sechs Monate gültigen Reisepass vorlegen und können sich dann als Tourist bis zu drei Monate ohne Visum in Malaysia aufhalten. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Für die Einreise in den Bundesstaat Sarawak gibt es ein separates Visum, welches 30 Tage gültig ist. Seit 2011 werden die Fingerabdrücke von Ausländern erhoben, mit Ausnahme von Kindern unter 12 Jahren.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Um relativ unbehelligt von männlichen Annäherungsversuchen in Malaysia reisen zu können, ist es ratsam, sich an gewisse Regeln zu halten: Machen Sie keine nächtlichen Spaziergänge an einsamen Stränden oder durch unbelebte Stadtviertel. Vermeiden Sie allzu luftige Kleidung - Schultern, Oberarme und Beine bis über das Knie sollten bedeckt sein - und tragen Sie einen BH. Nützlich kann auch ein Ehering bzw. das Foto des Ehemanns sein. Mit einem selbstsicheren Auftreten lassen sich problematische Situationen in der Regel leicht lösen.
Die Netzspannung beträgt 220 bis 240 Volt. Die Mitnahme eines Adapters ist empfehlenswert, er kann in größeren Hotels auch an der Rezeption geliehen werden.
Muslime, Buddhisten, Hindus und Christen - jede Volksgruppe hat ihre besonderen Feiertage, und nicht jedes Fest wird in allen Landesteilen begangen. Da die Daten vom jeweiligen Kalender abhängig sind und sich insofern in der westlichen Zeitrechnung jedes Jahr ändern, ist es ratsam, sich beim staatlichen Fremdenverkehrsamt den jährlich erscheinenden Calender of Events zu besorgen.
Staatliche Feiertage: Neujahr (1. Januar); Internationaler Tag der Arbeit (1. Mai); Geburtstag des Königs (4. Juni); Tag der Unabhängigkeit (31. August); Weihnachten (25. Dezember).

Wichtige Feiertage mit alljährlich wechselnden Terminen: Thaipusam (höchster hinduistischer Feiertag, Januar/Februar); Chinesisches Neujahr (Januar/Februar); Nuzul Quran (Verkündung des Koran); Awal Muharam (Islamisches Neujahrsfest); Hari Raya Puasa (Ende des Fastenmonats Ramadan); Wesak (größter buddhistischer Feiertag); Deepavali (hinduistisches Lichterfest, Oktober/November); Maulidin Nabi (Mohammeds Geburtstag); Kamatan (Erntedankfest in Sabah, Mai); Gawai Dayak (Erntedankfest in Sarawak, Anfang Juni).
Geschäfte tgl. 9.30-19 Uhr; Supermärkte sind in der Regel täglich (auch sonntags) von 10-22 Uhr geöffnet. Banken öffnen Mo-Fr von 9.30-16 Uhr, am Wochenende 9.15-12 Uhr, große Postämter Mo-Sa von 8-17 Uhr. Die Öffnungszeiten von Ämtern und Behörden sind in der Regel Mo-Fr von 8-16.15, Sa bis 12.45 Uhr. In den stärker vom Islam geprägten Staaten Kedah, Kelantan, Perlis und Terengganu sind Behörden und Ämter donnerstags nachmittags und freitags geschlossen.
Trinkgelder sind in Malaysia nicht üblich. In Restaurants ist eine „service charge" von 10 % bereits in der Rechnung enthalten. Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld, freuen sich aber, wenn der Fahrpreis aufgerundet wird.
Gleichgeschlechtliche Neigungen sollten in diesem stark vom Islam geprägten Land nach Möglichkeit geheim gehalten werden, da homosexuelle Handlungen Freiheitsstrafen von bis zu 20 Jahren nach sich ziehen können.
In den größeren Städten ist die Gesundheitsversorgung befriedigend. Viele dort ansässigen Ärzte haben ihre Qualifikation im Ausland erworben. In ländlichen Gegenden findet man lediglich Krankenstationen. Die meisten Medikamente sind in Apotheken auch ohne Rezept erhältlich. Medizinische Leistungen müssen sofort bar bezahlt werden. Prüfen Sie daher vor der Abreise, ob Ihre Krankenversicherung eine ärztliche Behandlung im Ausland ausreichend abdeckt und ob Sie über eine Notfall-Rücktransportversicherung verfügen.
Deutsche Botschaft
207 Jalan Tun Razak, 26th Floor Menara Tan & Tan
50400 Kuala Lumpur
Tel.: +60-3-21709666
Fax: +60-3-21619800
E-Mail: info@kuala-lumpur.diplo.de
Web: http://www.kuala-lumpur.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Mi, Fr 9-11.30 Uhr, Do 13-14.30 Uhr

Österreichische Botschaft
67 Jalan Raja Chulan, Wisma Goldhill Suite 10.01-02, Level 10
50200 Kuala Lumpur
Tel.: +60-3-20578969
Fax: +60-3-23817168
E-Mail: kuala-lumpur-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/kuala-lumpur.html
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft
16 Pesiaran Madge
55000 Kuala Lumpur
Tel.: +60-3-21480622
Fax: +60-3-21480935
E-Mail: kua.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/kualalumpur
Waren des persönlichen Bedarfs können zollfrei eingeführt werden, darunter auch bis zu 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 225 g Tabak sowie 1 l Alkohol. Bei Wertsachen muss ein Pfand hinterlegt werden, das bei der Ausreise zurückerstattet wird. Die Ein- und Ausfuhr von Drogen wird in Malaysia strengstens bestraft (im schlimmsten Fall droht die Todesstrafe). Der Besitz von Waffen wird ggfs. mit einer Gefängnisstrafe geahndet. Die Ausfuhr gefährdeter Tier- und Pflanzenarten ist laut internationalem Artenschutzabkommen verboten. Wertvolle Antiquitäten dürfen nur mit Genehmigung einer Museumsbehörde ausgeführt werden. Die Landeswährung darf bis 1.000 MYR ein- und ausgeführt werden, ausländische Währungen unterliegen keiner Beschränkung, müssen aber ab einem Gegenwert von über 2.500 USD bei Einreise deklariert werden, bei der Ausreise besteht ab einem Wert von 10.000 USD eine Genehmigungspflicht durch die Zentralbank.
Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Rückreise in die Schweiz dürfen über 17-Jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g andere Tabakerzeugnisse sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 % Vol. und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 % Vol. zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Der Westen von Malaysia hat ein hervorragendes Straßennetz zu bieten. Die Nationalstraßen sowie die gebührenpflichtigen Autobahnen sind gut ausgebaut. Lediglich auf den Nebenstraßen können sich Schlaglöcher und unbeleuchtete Baustellen auftun, die bei Dunkelheit eine Gefahr darstellen, ebenso wie frei herumlaufende Tiere. Wer ein Auto in diesem Land mieten möchte, braucht nur einen internationalen Führerschein. Eine Unfall- und Haftpflichtversicherung ist dringend zu empfehlen. Wer mit dem Auto unterwegs ist, für den gilt Gurtpflicht, Helmpflicht herrscht bei den Motorradfahrern. Die großen Urwaldströme werden im Osten des Landes noch immer als wichtige Verkehrswege genutzt.
Größere Städte können mit Expressbussen erreicht werden. Tickets dafür gibt es in allen Busbahnhöfen. Im Umland wird der Verkehr mit Regionalbussen abgewickelt. Tickets sind beim Busfahrer erhältlich. Kereta Sewa, die bekannten Überlandtaxis, können von bis zu vier Personen genutzt werden. Mit Express- und Nachtzügen muss man sich auf ein relativ langsames Vorankommen einstellen.
Ost-Malaysia zeichnet sich durch ein dichtes Flugnetz aus. In West-Malaysia gibt es weniger Flugverbindungen, dafür bessere Straßenverhältnisse. Malaysian Airlines ist wohl die bekannteste Fluglinie, daneben verkehren die Billigflieger von Berjaya Air, Air Asia und Firefly.
Es wird davon abgeraten, in entlegene Gebiete zu reisen. Auf den vorgelagerten Inseln der Region Kudat bis Tawau sowie an der Küste von Sabah besteht ein erhöhtes Risiko von Entführungen, Überfällen und Geiselnahmen durch bewaffnete Gewalttäter aus dem Süden der Philippinen.
Januar/Februar Außergewöhnlich ist Thaipusam, ein Bußefest der Tamilen mit hinduistischem Hintergrund. Bei bunten Prozessionen huldigen sie der Gottheit Murugan (auch: Subrahmanya).
Mai Auf Sabah feiern die Kadazan Pesta Keamatan, das Erntedankfest, mit Tänzen, Büffelrennen und Ringkämpfen.
In der Vollmondnacht wird vielerorts Visakha Bucha, Buddhas Geburt, die Erleuchtung und der Eingang ins Nirwana mit Tempelfesten und Kerzenprozessionen begangen.
Juni In Penang findet das International Dragon Boat Festival statt (http://www.penangdragonboat.gov.my).
31. August Anlässlich des Nationalfeiertages, Merdeka Day, werden im ganzen Land Paraden, Sport- und Kultur-Events veranstaltet.
September/Oktober Das chinesische Laternenfest bzw. das Mid-Autumn Festival wird vor allem in Kuala Lumpur mit Laternenprozessionen und vielen Special-Events begangen.
Reis und Kokosmilch spielen in der malaiischen Küche eine sehr große Rolle. Bereits zum Frühstück isst man z.B. gerne Nasi Lemak, Reis mit Kokosmilch, serviert mit hartgekochtem Ei, Gurkenscheiben, gerösteten Erdnüssen und getrockneten Sardellen. Typisch malaiische Spezialitäten sind Satay, über Holzkohle gegrilltes, mariniertes Fleisch auf Holzspießen, serviert mit einer Erdnusssoße, Nasi Goreng, gebratener Reis mit Fleisch oder Fisch und Gemüse, Roti Chanai, Pfannkuchen mit Curry, und Steamboat, in kochender Brühe gegartes Fleisch oder Gemüse. Als König der Früchte gilt Durian, eine zwar unangenehm riechende, dafür aber köstlich nach Vanillepudding schmeckende Frucht. Neben chinesischem Tee trinkt man hierzulande vor allem Frucht- und Kokosnusssäfte sowie Sojamilch. Als abendlicher Cocktail bietet sich der weltberühmte Singapore Sling an, der hauptsächlich aus Gin und Cherry-Brandy besteht.
Malaysia zeichnet sich durch ein tropisches Klima aus. Die Tages- und Nachttemperaturen schwanken von 22 bis 32 Grad. Das Bergland zeigt sich mit 10 °C kühler. Eine hohe Luftfeuchtigkeit liegt vor, sie kann mehr als 80 % betragen, in der Regenzeit liegt sie oft noch darüber. Die wechselnden Monsunwinde bestimmen über die Regen- und Trockenperioden des Landes. Von Oktober bis Februar herrscht an der Ostküste lang anhaltender Regen, der vom Nordostmonsun ausgelöst wird.
Der Südwestmonsun tritt in den Monaten Juni bis August an der Westküste auf. Wer die Westküste Malaysias bereisen möchte, sollte dafür die Monate Dezember bis April oder Juni/Juli wählen. Für die Ostküste und das Landesinnere sind die Zeit von März bis August am besten geeignet. Sabah und Sarawak haben ganzjährig gleichmäßige Niederschläge zu verzeichnen. März bis Oktober ist hier die beste Reisezeit.
Amtssprache: Malaiisch; Englisch weit verbreitet
Bevölkerung: rund 29,7 Mio. Einwohner
Fläche: 532.372 km²
Hauptstadt: Kuala Lumpur (rund 1,6 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +60
Währung: Ringgit (Abk.: RM, $; ISO-4217-Code: MYR)
Zeitzone: Malaysia Time (MYT). Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +7 Std., keine Umstellung auf Sommerzeit

Vietnam

Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, keine Anmache - für alleinreisende Frauen ist Vietnam eines der besten und sichersten Reiseziele in Südostasien. Spezielle Verhaltensregeln gibt es nicht, doch kann es natürlich vorkommen, dass der eine oder andere Vietnamese sich zu einer Alleinreisenden hingezogen fühlt. Selbstbewusstes Auftreten und forsche Reaktionen schütteln den Bewunderer ab. Aktuelle Tipps und Erfahrungen von alleinreisenden Frauen gibt es in diversen Internetforen.
Am preisgünstigsten telefoniert man von einer öffentlichen Telefonzelle aus mit einer IDD-Karte (International Direct Dial). Die Telefonzellen sind für internationale Gespräche gekennzeichnet. Teurer sind Telefonate, die in Hotels oder Postämtern vermittelt werden. Die internationale Vorwahl von Vietnam lautet 0084; möchte man nach Hause telefonieren, wählt man die 0049 für Deutschland, die 0043 für Österreich und die 0041 für die Schweiz vor. Wer ein SIM-lock-freies Mobiltelefon mitbringt und damit preisgünstig telefonieren möchte, sollte eine vietnamesische SIM-Karte kaufen, die es u.a. bei den großen Anbietern Viettel, Vinaphone und Mobiphone gibt. Je nach Anbieter in Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es spezielle Auslandstarife für SMS, Telefon und Internetnutzung. Gratis telefonieren kann man über das Internet, z.B. mit einen Skype-Account (https://www.skype.com). Internetcafés findet man in allen großen Städten.
Homosexualität ist in Vietnam nicht strafbar, wird aber in der Gesellschaft auch nicht akzeptiert. In den größeren Städten, vor allem in Hanoi und in Ho-Chi-Minh-Stadt, haben sich in den letzten Jahren einige Szenelokale etabliert. Die Adressen wechseln aber oft, denn Behörden fallen regelmäßig in diese Lokale ein und lösen sie auf. Kontrollen werden mit den unterschiedlichsten Gründen durchgeführt. Am häufigsten finden sie wegen Drogenmissbrauch und Prostitution statt. Aktuelle Informationen über die Szene gibt es u.a. unter http://www.utopia-asia.com.
Für Behinderte ist das Reisen in Vietnam nicht einfach. Die touristische Infrastruktur ist kaum darauf eingerichtet, weshalb eine eventuelle Reise nur mit einem darauf spezialisierten Veranstalter möglich ist. Eine gute Alternative, um doch einen Teil von Vietnam sehen zu können, ist die Reise mit einem Kreuzfahrtschiff, von dem aus Landgänge unternommen werden. Kreuzfahrtschiffe sind in der Regel auf Behinderte gut eingestellt. Aktuelle Informationen über Kreuzfahrten in Asien, die auch Vietnam im Programm haben, findet man im Internet. Weiterhelfen kann auch der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter.

Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter
Altkrautheimer Straße 20
74238 Krautheim
Tel.: +49-6294-42810
Fax: +49-6294-428179
E-Mail: info@bsk-ev.org
Web: https://www.bsk-ev.org
Tet Tay (Neujahr, 1. Januar); Tet Nguyen Dan, kurz „Tet" (Vietn./Chin. Neujahrsfest, Januar/Februar); Ngay Giai Phong Mien Nam (Tag der Befreiung Süd-Vietnams und Saigons 1975, 30. April); Ngay Quoc Te Lao Dong (Tag der Arbeit, 1. Mai); Quoc Khanh (Unabhängigkeitstag - Ausrufung der Republik im Jahr 1945, 2. September).

Weitere bewegliche Feiertage: Geburtstag von Hung Vuong (März), Thanh Minh (Buddh. Feiertag, Gedenken an die Toten, April), Le Phat Dan (buddh. Feiertag, Geburtstag Buddhas, Mai); Tet Doan ngo (Buddh. Feiertag, Tag der wandernden Seelen, August); Tet Trung Thu (Buddh. Feiertag, Herbstfest, September); Geburtstag des Konfuzius (November); Giang Sinh (Kathol. Feiertag, Weihnachten, 25. Dezember).
Die medizinische Versorgung in Vietnam ist gut. Es gibt ausreichend Krankenhäuser und Arztpraxen, mitunter auch mit deutschsprachigen Ärzten, die in Deutschland studiert haben. Im Landesinneren kann es bei der medizinischen Versorgung zu Engpässen kommen. Für kleinere Wehwehchen sollte eine Reiseapotheke mitgenommen werden, ebenso regelmäßig benötigte Medikamente. Bei größeren Problemen sollte man die diplomatische Vertretung im Heimatland kontaktieren, da diese oft über Vertragsärzte verfügen bzw. mit nützlichen Adressen von Kliniken und Praxen weiterhelfen können. Privatärzte sind trotz der höheren Kosten vorzuziehen. Eine Reisekrankenversicherung, die häufig nachträglich die Kosten trägt, sollte abgeschlossen werden. Einige Wochen vor der Abreise sollte man sich in einem Tropeninstitut über eventuelle Impfungen beraten lassen.
Laut WHO, der Weltgesundheitsorganisation, besteht derzeit keine Impfpflicht für Personen, die von Europa direkt nach Vietnam einreisen. Als freiwilliger Schutz seien folgende Impfungen empfohlen: Tetanus, Polio, Diphtherie (meistens eine Impfung als sogenannter Cocktail), Typhus (Schluckimpfung), Hepatitis A und Hepatitis B (Langzeitreisende). Wegen der schweren Nebenwirkungen von Malaria-Medizin muss man selbst entscheiden, ob man die Tabletten schluckt. Eine Impfung gegen Malaria gibt es nicht, ebenso keine gegen Denguefieber. Konsequenter Schutz gegen Mückenstiche beugt beiden Krankheiten vor. Gegen Cholera wird die bestehende Impfung von der WHO nicht mehr empfohlen. Gegen Vogelgrippe hilft nur, den Kontakt mit Gefieder so weit wie möglich zu vermeiden. Gelbfieber kommt in Asien nicht vor.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Für die Einreise nach Vietnam sind ein gültiger Reisepass (mindestens noch sechs Monate gültig und einen Monat länger als das Visum), eine Einreisekarte (erhältlich im Flugzeug) und ein Visum erforderlich, das bei der vietnamesischen Botschaft anzufordern ist. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig; jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Touristenvisa sind i.d.R. vier Wochen gültig und gelten für eine einmalige Einreise. Die Aufenthaltsdauer kann vor Ort verlängert und die mehrfache Einreise beantragt werden, was aber bürokratisch ist und einige Tage dauern kann. Im Internet bieten verschiedene Dienstleister die Abwicklung eines Visaantrages an. Diese „Visa on arrival" sind keine zuverlässige Alternative zu einem bei der Auslandsvertretung beantragten Visum und werden auch nicht an allen Grenzübergängen erteilt. Informationen über die aktuellen Einreisebestimmungen, die notwendigen Formulare, die anfallenden Gebühren etc. gibt es bei der vietnamesischen Botschaft, dem Auswärtigen Amt und bei Dienstleistern im Internet.
In der Regel erwartet das Servicepersonal in Restaurants bis zu 10 % der Rechnungssumme als Trinkgeld, wenn kein gesonderter Betrag (Servicecharge) auf der Rechnung angegeben wird. Anderes Servicepersonal wie Kofferträger kann man für ihre Dienste mit umgerechnet etwa 20-30 Euro-Cent entlohnen.
Einheitlich für das ganze Land gelten folgende Notrufnummern: Rettung/Notarzt: 115, Polizei: 113, Feuerwehr: 114.
Bei den Öffnungszeiten kann es regional zu kleinen Unterschieden kommen. Nachstehende Öffnungszeiten dienen deshalb nur als Richtlinie: Geschäfte, Läden, Supermärkte und Einkaufszentren Mo-Sa 9-20 Uhr. Museen Di-So 9-17 Uhr, oft mit einer Mittagspause von 12-13.30 Uhr oder 11-14 Uhr. Banken Mo-Fr 8-11.30 Uhr und 13-16.30 Uhr. Postämter Mo-Sa 7-20 Uhr, größere Postämter haben auch am So geöffnet. Behörden 8-16.30 Uhr (Parteienverkehr meist nur bis 11 Uhr). Gesetzliche Ladenschlusszeiten gibt es nicht.
Die Netzspannung beträgt 220 Volt/50 Hertz. Die Steckdosen sind in der Regel auf Flach- und auf Rundstecker (europäische Norm) ausgelegt, weshalb man keinen Adapter benötigt. Die Stromversorgung in Vietnam ist gut. Stromausfälle sind eher selten und treten meistens in abgelegenen Regionen auf. Eine Taschenlampe kann Abhilfe schaffen.
Bei der Einreise nach Vietnam dürfen Touristen Dinge für den persönlichen Bedarf wie Foto- und Videokameras zollfrei mitnehmen. Zollfrei sind auch Sportgeräte, 400 Zigaretten oder 100 Zigarren, 50 g Tabak, 1,5 l hochprozentiger Alkohol oder 2 l Wein.
Deklarierungspflichtig ist Bargeld ausländischer Währungen im Wert über 5.000 US-Dollar und Bargeld der vietnamesischen Währung Dong im Wert über 15 Mio. Dong sowie Gegenstände mit einem Wert von über 5 Mio. Dong und wenn sie nicht für den Eigenbedarf bestimmt sind. Einfuhrverbot besteht für Munition, Waffen, Pornografie und Antiquitäten.
Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Wein und Geschenke bis 300 EUR (Schiffs- und Flugreisende 430 EUR). Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Deutsche Botschaft
29, Tran Phu
10247 Hanoi
Tel.: +84-24-3267-3335
Fax: +84-24-3845-3838
E-Mail: info@hanoi.diplo.de
Web: https://vietnam.diplo.de/vn-de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 8.30-10.30 Uhr

Deutsches Generalkonsultat
Deutsches Haus Ho Chi Minh City, 33 Le Duan, Ben Nghe, District 1
70206 Ho-Chi-Minh-Stadt
Tel.: +84-28-38 288 100
Fax: +84-8-38 288 101
Web: https://vietnam.diplo.de/vn-de
Öffnungszeiten: Mo-Do 8-12, 13-15 Uhr, Fr 8-12 Uhr

Österreichische Botschaft
53, Quang Trung, Prime Center, 8. Stock
Hai Ba Trung
Hanoi
Tel.: +84-4-39433050
Fax: +84-4-39433055
E-Mail: hanoi-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-hanoi
Öffnungseiten: Mo-Fr 8.30-16.30 Uhr

Schweizerische Botschaft
Hanoi Central Office Building (HCO)
44B, Ly Thuong Kiet Street
Hanoi
Tel.: +84-4-39346589
Fax: +84-4-39346591
E-Mail: hanoi@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/hanoi
Traditionelle Öllampen in Hanoi
Die Feste in Vietnam richten sich alle nach dem Mondkalender. Beim Datum werden die Feste z.B. mit 5. Tag des 4. Monats angeben, weshalb die nachstehende Übersicht nur als grobe Richtlinie dienen soll.
Januar/Februar Tet Nguyen Dan, das vietnamesische Neujahrsfest, ist mit Abstand das wichtigste Fest. Es wird im Kreise der Familie gefeiert und dauert etwa eine Woche. Während Tet ist fast alles geschlossen, Hotels, Busse und Flüge sind hoffnungslos ausgebucht.
März/April Thanh Minh (Qingming Festival) ist ein Fest zu Ehren der Toten, bei dem die Gräber mit Blumen, Kerzen und Papiergeld geschmückt werden.
April/Mai Im Rahmen von Huong Tich werden in diesem Monat Wallfahrten zu den Tempeln des Huong Tich Son unternommen.
Mai Phat Dan, Buddhas Geburtstag, feiert man mit Prozessionen zu buddhistischen Tempeln.
Mai/Juni Tet Doan Ngo, das Mittsommerfest, begeht man u.a. mit Abbrennen von Papierpuppen, um sich symbolisch vor Krankheiten zu schützen.
August/September Trung Nguyen: Zu Ehren der Verstorbenen und zum Schutz negativer Einflüsse durch vergessene Seelen werden Opfergaben an Hausaltären und Tempeln dargebracht.
September/Oktober Trung Thu ist ein Fest zu Ehren der Kinder, in dessen Rahmen man Lampenprozessionen bei Vollmond abhält und gefüllte, mondförmige Klebreiskuchen verzehrt.
Frühjahr und Herbst Le Hoi nennt man die Feste zu Ehren des Schutzgeistes eines Dorfes, die zweimal im Jahr mit Prozessionen, bunten Fahnen, Opfergaben und diversen Veranstaltungen begangen werden. Besonders fröhlich geht es beim Le Hoi Choi Traun in Do Son zu, einem Dorf ca. 25 südöstlich von Hai Phong.
Mit dem Bus: Große Überlandbusse verbinden die wichtigsten Städte des Landes untereinander. Sie fahren oft nachts, sind in einem schlechten Zustand und der Komfort lässt zu wünschen übrig. Nicht viel besser sind die schnelleren Expressbusse. Kürzere Strecken (etwa bis 6 Stunden) werden oftmals mit Kleinbussen zurückgelegt. Für Touristen gibt es täglich die Open-Tour-Busse, die Hanoi mit Ho-Chi-Minh-Stadt verbinden. Die Route verläuft quer durch Vietnam, entlang der interessantesten Sehenswürdigkeiten und Orte. Man kauft einmal ein Ticket und kann unterwegs je nach Lust und Laune zu- und aussteigen. Die Open-Tour-Busse sind sehr beliebt und deshalb auch schon lange im Voraus ausgebucht. Informationen und Tickets gibt es u.a. bei http://www.opentourvietnam.com.
Mit dem Zug: Das in der französischen Kolonialzeit angelegte, rund 3.000 km große Schienennetz ist gut, aber nur einspurig. Für Touristen interessant ist der Wiedervereinigungszug zwischen Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt (1.730 km; 30-40 Stunden; https://www.seat61.com/Vietnam.htm) und der exklusive Victoria-Express-Zug von Hanoi nach Sapa (https://www.victoriahotels.asia/en/victoria-train.html). Es gibt aber auch einen vietnamesischen Zug nach Sapa.
Mit dem Flugzeug: Vietnam Airlines (https://www.vietnamairlines.com) und die australische Gesellschaft Jetstar (https://www.jetstar.com) haben ein gutes Netz aufgebaut. Die Flüge sind preisgünstig und können direkt online gebucht werden. Das Streckennetz ist ebenfalls online bei der Linie zu finden.
Mit Auto & Motorrad: Touristen ist es nicht erlaubt, mit einem Mietwagen zu fahren. Dafür benötigt man einen vietnamesischen Führerschein und eine permanente Adresse im Land. Unter dem Namen Easy Rider (http://www.easy-riders.net) werden Motorradtouren durch das ganze Land angeboten.
Mit dem Schiff: Fähren verkehren regelmäßig in der Ha-Long-Bucht, zwischen dem Festland und den vorgelagerten Inseln wie Phu Quoc sowie im Mekongdelta überall dort, wo Brücken im Straßennetz oder Straßen fehlen.
Vietnam ist grob betrachtet in drei Klimazonen aufgeteilt: Nord-, Zentral- und Südvietnam. Im Norden (Hanoi, Ha-Long-Bucht, Sapa) regnet es von Mai bis Oktober, im übrigen Jahr herrscht Trockenzeit vor. Beste Reisezeit für den Norden ist November bis April. Die Tagestemperaturen liegen dann durchschnittlich bei 15 °C, können aber auch mal auf unter 10 °C absinken. In der Sapa-Region ist es um einige Grad kälter und es kann auch etwas Schnee fallen. In der Regenzeit herrschen Tagestemperaturen um 29 °C vor.
Der Nordost-Monsun beherrscht die Küstenregion in Zentral-Vietnam von August bis Dezember und bringt schwere Regenfälle mit sich, die oft zu Überschwemmungen führen. Beste Reisezeit ist Mai bis Juli. Im zentralen Hochland (Da Lat, Buon Ma Thuot, Kontum) fällt ebenfalls viel Regen. Beste Reisezeit dort ist Dezember bis Februar. Die Temperaturen an der Küste liegen ganzjährig um 28 °C, im Hochland um 22 °C, wobei es nachts erheblich abkühlen kann.
Die Regenzeit im Süden (Saigon, Mekongdelta, Nha Trang, Mui Ne) dauert von April bis Oktober, die trockenste Periode liegt zwischen Dezember und März; dann ist auch die beste Reisezeit. Die Tagestemperaturen liegen ganzjährig bei durchschnittlich 30 °C.
Typisch vietnamesisch: Frühlingsrollen
Vietnams Küche ist von der französischen (Südvietnam) und der chinesischen Küche (Nordvietnam) stark beeinflusst. Grundpfeiler sind Reis, kräftige Gewürze und die viel gepriesene Fischsoße Nuoc mam, die auf der Insel Phu Quoc und im Mekongdelta hergestellt wird. Im vietnamesischen Kochtopf landen neben Fisch, Huhn, Ente, Rind und Schwein auch Lebewesen, die den kulinarischen Vorstellungen von Mitteleuropäern oft nicht ganz entsprechen: Schlange, Hund oder Schildkröte.
Typisch vietnamesische Gerichte sind Frühlingsrollen (Cha gio), Pho (Nudelsuppe), Chanh chua (leicht saure Suppe), Lau (Feuertopf; eine Art Fondue), Bo nhung dam (mit Rind), Bon bay man (mit Rind), Cha (Schweinefleisch vom Holzkohlengrill) und Ga kho gung (mit Huhn). Bei den nichtalkoholischen Getränken hat man die Wahl zwischen Mineralwasser (Muoc soi), grünem Tee (Che), Obstsäften (Sinh to) und Kaffee (Ca phe). Bei den alkoholischen Getränken steht Bier (Bia) an erster Stelle.
Amtssprache: Vietnamesisch
Bevölkerung: rund 95,5 Mio. Einwohner
Fläche: 319.210 km²
Hauptstadt: Hanoi (rund 7,5 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +84
Verwaltung: Sozialistische Volksrepublik
Währung: Vietnamesischer Dong (Abk.: D; ISO-4217-Code: VND)
Zeitzone: Indochina Time (ICT). Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) +6 Stunden (im Sommer +5); Universal Time Coordinated (UTC) +7 Stunden

Thailand

Es gibt kaum noch öffentliche Telefonzellen in Thailand, da fast jeder ein Handy besitzt. Dennoch gilt: Ortsgespräche sind von roten Telefonen aus möglich, internationale Ferngespräche von gelben Kartentelefonen. Wer das eigene Handy benutzen möchten, sollte sich vorher nach Roaming-Gebühren und speziellen Auslandstarifen erkundigen. Im Zweifel bietet die Nutzung einer thailändischen Prepaid-Karte die günstigste Möglichkeit. Kostensparend ist auch die Kommunikation über das Internet, entweder über W-Lan im Hotel oder in Internetcafés. Internationale Vorwahlen von Thailand aus: Schweiz 0041, Österreich 0043, Deutschland 0049. Landesvorwahl Thailand: 0066.
Impfungen sind nicht vorgeschrieben.Ein ausreichender Schutz gegen Tetanus und Kinderlähmung ist empfehlenswert. Genauso wie eine Impfung gegen Hepatitis A, die inzwischen auch als Kombiimpfung Hepatitis A/B möglich ist. Alternativ kann eine Gammaglobulinspritze kurz vor der Abreise Ihre Abwehrkräfte stärken. Je nach Reiseziel in Thailand ist eine Malariaprophylaxe in Erwägung zu ziehen. Tropenmediziner geben Auskunft. Informationen im Internet: http://www.fit-for-travel.de.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Polizei: 191; Feuerwehr: 199; Touristenpolizei: 1155; Notfallnummer der Deutschen Botschaft: +66-81-845-6224.
Thailand hat 220 Volt Wechselstrom. Europäische Stecker passen fast immer. Sollten sich einmal nur amerikanische Flachstecker eignen (eher in einfachen Hotels), ist es kein Problem in Thailand einen Adapter zu besorgen.
Neujahr (Wan Khuen Pi, Mai, 1. Januar); Chinesisches Neujahr (Januar/Februar), Makha Bucha (Buddhistischer Feiertag, Februar); Wan Chakri (Gedenktag an Rama I., dem Gründer der Chakri-Dynastie, 6. April); Songkran (Thailändisches Neujahrsfest, 13.-15. April); Visakha Bucha (Buddhas Geburtstag, Mai); Tag der Arbeit (1. Mai); Coronation Day (Jahrestag der Krönung des derzeitigen Königs Bhumibol, 5. Mai); Asanha Bucha (Buddhistischer Feiertag, Juli); Muttertag/Geburtstag der Königin Sirikit (12. August); Sart Thai (Buddhistischer Feiertag, September); Wan Piyamaharat (Todestag des Königs Chulalongkorn Rama V., 23. Oktober); Thot Kathin (Buddhistischer Feiertag, November); Vatertag/Geburtstag von Thailands König Bhumipol Adulyadej (5. Dezember); Constitution Day (Wan Rattha Thammanun, Verkündung der ersten thailändischen Verfassung im Jahr 1932, 10. Dezember); Silvester (Wan Sin Pi, 31. Dezember).
In kleineren Hotels und Restaurants brauchen Sie kein Trinkgeld zu geben, Sie können aber ein paar Münzen des Wechselgeldes liegen lassen. In gehobenen Restaurants wird ein Trinkgeld von rund 10 % erwartet. Taxifahrer freuen sich, wenn Sie den Betrag ein wenig aufrunden, der Hotelboy sollte pro getragenes Gepäckstück 10 THB bekommen.
Viele Staatsangehörige von europäischen Staaten (u.a. Deutsche, Schweizer, Österreicher, Briten, Italiener, Portugiesen, Niederländer, Belgier, Franzosen) dürfen ohne Visum einreisen, sofern sie Thailand als Touristen besuchen, und erhalten bei der Ankunft eine Aufenthaltsgenehmigung von bis zu 30 Tagen (bei Einreise auf dem Luftweg) bzw. von bis zu 15 Tagen (bei Einreise auf dem Landweg); vorzulegen sind ein noch mindestens sechs Monate gültiger Reisepass (notfalls ein vorläufiger Reisepass) und ein bezahltes Rück- oder Weiterflugticket. Gegen Gebühr kann man den Aufenthalt bei den Immigration Offices in Thailand verlängern und erhält ein drei Monate gültiges Visum. Weniger umständlich ist es, sich bei den Thai-Botschaften im Heimatland bis zu 60 Tage gültige Touristenvisa oder bis zu 90 Tage gültige Non-Immigrant-Visa zu besorgen. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Geschäftsreisende benötigen in jedem Fall ein Visum. Bei Überschreitung der zulässigen Aufenthaltsfrist fallen Strafgebühren an. Die thailändische Polizei kann eine Person, die ohne gültiges Visum in Thailand aufgegriffen wird, jederzeit verhaften und in Abschiebehaft nehmen.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
In Bangkok und in den allermeisten Touristenzentren ist eine gute und preiswerte ärztliche Versorgung gewährleistet. Die großen Kliniken in Bangkok und Phuket sind ausgezeichnet. Medikamente sind grundsätzlich rezeptfrei erhältlich und erheblich billiger als in Europa. Prüfen Sie vor der Reise, ob Ihre Krankenversicherung eine ärztliche Behandlung im Ausland ausreichend abdeckt und ob Sie über eine Versicherung für den medizinisch notwendigen Rücktransport verfügen. Es empfiehlt sich aber trotzdem, eine Auslandsreiseversicherung abzuschließen. Bangkok International Hospital: Tel.: +66-2310-3000, Fax: +66-2318-1546, E-Mail: info@bangkokhospital.com, Web: http://www.bangkokhospital.com.

Homosexuelle werden in Thailand gesellschaftlich akzeptiert, was sich allerdings nicht auf den Austausch von Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit erstreckt - das erlauben sich nicht einmal Ehepaare. Üblich ist hingegen durchaus körperlicher Kontakt wie Händchenhalten von Gleichgeschlechtlichen, was aber nicht immer mit Homosexualität zu tun haben muss. Zahlreich sind in Thailand auch Transvestiten, die so genannten Katoeys. Man findet sie als Bardame ebenso wie als Kellnerin oder Mannequin. Viele sind im Showgeschäft höchst erfolgreich.
Thailand ist für Behinderte kein einfaches Reiseland. Fast nirgendwo ist man auf behinderte Gäste eingerichtet; die einzige Ausnahme sind einige große internationale Hotels, aber auch dort sind spezielle Einrichtungen eher spärlich. Vor der Buchung nachfragen!
Freizügige Kleidung und direkter Blickkontakt könnte thailändische Männer auf falsche Gedanken bringen. Kleiden Sie sich am besten so, dass Schultern, Oberarme und Knie bedeckt sind, und tragen Sie einen BH. Meiden Sie vor allem Gruppen von betrunkenen oder besonders ausgelassenen Männern, wie sie auf den sog. „Mondscheinpartys“ (Full Moon Party) häufig anzutreffen sind. Wer sich selbst zurückhaltend benimmt und zweifelhafte Einladungen ablehnt, wird problemlos allein reisen können. Noch entspannter wird die Reise, wenn man sich mit einer Freundin zusammentut.
Banken: Mo-Fr 8.30-15.30 Uhr. Ämter und Behörden: Mo-Fr 8.30-12 und 13-16.30 Uhr. Geschäfte öffnen zwischen 8-21 Uhr, Kaufhäuser zwischen 10-22 Uhr. Hypermärkte können von von 8-22/23 Uhr, manche sogar rund um die Uhr besucht werden. In Thailand gibt es keine gesetzlich geregelten Ladenschlusszeiten. Daher sind viele Geschäfte auch sonntags und bis spätabends geöffnet. Postämter: Mo-Fr 8.30-16.30 Uhr.
Deutsche Botschaft
9 South Sathorn Road
Bangkok 10120
Tel.: +66-2-2879000
Fax: +66-2-2871776
E-Mail: info@bangkok.diplo.de
Web: http://www.bangkok.diplo.de

Österreichische Botschaft
Q. House Lumpini, Unit 1801, 18th Floor
South Sathorn Road
Bangkok 10120
Tel.: +66-2-1056710
Fax: +66-2-4016161
E-Mail: bangkok-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/bangkok.html
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft
35 North Wireless Road
Bangkok 10330
Tel.: +66-2-6746900
Fax: +66-2-6746901 bzw. +66-2-6746902
E-Mail: ban.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/bangkok
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-11.30 Uhr
Die Einfuhr von Landeswährung (THB) ist in unbegrenzter Höhe und ohne Deklarierungspflicht möglich; die Ausfuhr von mehr als 50.000 THB muss deklariert werden (bei Ausreise nach Myanmar, Kambodscha, Laos, Malaysia und Vietnam erst ab 500.000 THB). Die Ein- und Ausfuhr von US-Dollar ist ab einem Wert von 20.000 deklarierungspflichtig. Zollfrei eingeführt werden dürfen Gegenstände des persönlichen Bedarfs, darunter bis zu 200 Zigaretten oder 250 g Tabak sowie 1 l Alkohol. Pflanzen und pflanzliche Lebensmittel unterliegen Beschränkungen. Die Ausfuhr bestimmter Antiquitäten ist nur mit Genehmigung des Fine Arts Department erlaubt. Bestimmte Lederprodukte (z.B. von Elefanten, Krokodilen, Schlangen) unterliegen dem Washingtoner Artenschutzabkommen. Über die Ausfuhr entsprechender Souvenirs sollte man sich daher vor Abreise umfassend informieren.
Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Gefälschte Markenartikel dürfen nicht ins Heimatland eingeführt werden, bestimmte Antiquitäten (Buddhafiguren etc.) nur mit Genehmigung des Fine Arts Department. Produkte aus Elfenbein, Elefanten-, Krokodil- und Schlangenleder o.Ä. unterliegen dem Washingtoner Artenschutzabkommen und dürfen nicht aus- bzw. ins Heimatland eingeführt werden.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Unterwegs mit dem Longtailboot
Thai Airways (http://www.thaiairways.com) und Bangkok Airways (http://www.bangkokair.com) sind die größten Inlandsfluggesellschaften und unterhalten ein dichtes Streckennetz, das alle Touristenzentren mit Bangkok, zum Teil aber auch untereinander, verbindet. Vermehrt bieten auch Billigflieger wie AirAsia (http://www.airasia.com) und Nok Air (http://www.nokair.com) zahlreiche Flugverbindungen an. Wer den Landweg vorzieht, nutzt die klimatisierten Express- oder VIP-Busse. Man kann im Voraus einen Sitzplatz buchen und bekommt Getränke und Snacks serviert. Zugfahrten gestalten sich recht zeitaufwendig und die verschiedenen Klassen sind sehr verwirrend. Tickets für Schlafwagen müssen im Voraus reserviert werden. In den Touristenzentren werden günstige Kombi-Tickets für Bus/Bahn und Schiff zu den Inseln angeboten. Im Süden verkehren Fähren und Schnellboote zwischen den Inseln.
Beim Fahren mit einem Mietwagen ist der Linksverkehr noch das kleinste Problem. Bevor es los geht, solle man immer auf den (äußerst fraglichen) technischen Zustand des Wagens (oder auch Mopeds) achten. Auf der Straße gilt es die einheimischen Verkehrsteilnehmer im Auge zu behalten, denn Verkehrsregeln werden kaum beachtet. Von Nachtfahrten ist unbedingt abzuraten! Ebenso von Reisen in die unter Notstand stehenden Provinzen im Süden Thailands (Narathiwat, Yala und Pattani sowie die in der Nachbarschaft liegende Provinz Songhkla an der Grenze zu Malaysia) wird ausdrücklich gewarnt. Von Reisen in die Grenzregion zu Kambodscha, v.a. zu den dortigen Tempelanlagen (Preah Vihear), wird auch abgeraten. Der gesamte Bereich ist weiterhin militärisches Sperrgebiet. Reisen ins Grenzgebiet zu Myanmar sollten ebenso wie Trekking-Touren in den Norden und in abgelegene (Grenz-)Regionen nur unter ortskundiger Führung durchgeführt werden, da es hier immer wieder zu bewaffneten Auseinandersetzungen kommt.
Vorbereitungen zum Umbrella Festival
Januar Das Bor Sang Umbrella Festival findet alljährlich in dem kleinen Dorf Bor Sang in der Nähe von Chiang Mai statt. Bei einem festlichen Umzug präsentieren Mädchen aus der Gegend die schönsten Papierschirme. Nach zahlreichen Shows wird zum Schluss die Miss Bor Sang Umbrella des Jahres gewählt.
Januar/Februar Das Chinesische Neujahrsfest wird in Bangkoks Chinatown und in Nakhon Sawan mit einer Drachen- und Löwenparade und auf Phuket mit einem Tempelfest im Kloster Wat Chalong gefeiert.
April Das Thailändische Neujahrsfest, Songkran, wird überall mit riesigen Wasserschlachten begangen. Zum Schluss des Festes werden alle Buddha-Statuen gereinigt.
Mai Vor dem Grand Palace in Bangkok wird die Reispflanzsaison mit einer Zeremonie eingeleitet, bei der sogar der König zugegen ist.
Vielerorts wird in der Vollmondnacht Visakha Bucha, Buddhas Geburt, mit Tempelfesten und Kerzenprozessionen begangen.
September Das Chinesische Mondfest wird in vielen Orten mit Laternenumzügen sowie Drachen- und Löwentänzen gefeiert.
November Am Tag des Vollmonds feiert man das Lichterfest Loi Krathong. Überall werden kleine Körbchen mit Blumen, Räucherstäbchen und brennenden Kerzen zu Wasser gelassen.
Thailand kennt drei Jahreszeiten. Die schwüle Hitze in der heißen Jahreszeit (März bis Mai) ist mit einer Durchschnittstemperatur von über 34 °C für Europäer nur schwer zu ertragen. Die anschließende Monsunzeit hält bis etwa Oktober an und bringt heftige, aber unregelmäßige Niederschläge aber keine große Abkühlung. Die Trockenzeit von Oktober bis Februar ist die ideale Reisezeit mit viel Sonne und angenehmeren Temperaturen um die 26 °C. Eine klimatische Besonderheit kennzeichnet den Golf von Thailand, denn auf Phuket und Ko Phi Phi regnet es vor allem im Sommer, auf Ko Samui von Oktober bis Dezember.
Im Koffer sollte vor allem bequeme leichte Sommerkleidung sein. Nachts kann es stark abkühlen, und auch in vielen Räumen kann es durch die Klimaanlagen empfindlich kalt werden, der Pullover sollte daher auf keinen Fall fehlen. Dabei sollte auch bedacht werden, dass in Tempeln und Moscheen Shorts und bunte, freizügige Sommerkleidung nicht erwünscht sind. Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor, Sonnenbrille und ggfs. ein Sonnenhut liefern auch gute Dienste.
Amtssprache: Thai
Bevölkerung: rund 65 Mio. Einwohner
Fläche: 513.115 km²
Hauptstadt: Bangkok (rund 12 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +66
Währung: Baht (Abk.: Bt; ISO-4217-Code: THB)
Zeitzone: Indochina Time (ICT). Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ): +6 Stunden (Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) +5 Stunden); keine Umstellung auf Sommerzeit
Phat Thai
Reis und Nudeln sind wichtige Bestandteile thailändischer Gerichte. Im Süden wird zum Essen Duftreis bzw. Jasminreis serviert, im Norden hingegen eher Klebreis. Unter Kuai Tiau versteht man Reisnudeln, die als Suppeneinlage oder gebraten als Phat Thai gegessen werden. Bami sind gelbliche Nudeln, Khanom Dschiin sind Reisnudeln und Wun Sen sind Glasnudeln, die entweder als Suppeneinlage oder als Yam Wun Sen Salat zubereitet werden. Weitere typisch thailändische Zutaten sind Thai-Auberginen, Bambus, Thai-Basilikum, Zitronengras, Ingwer, Koriander, Chili, Knoblauch, Fischsoße und Kokosnussmilch. Currygerichte werden hierzulande als Gaeng-Gerichte bezeichnet. Importierte Alkoholika, wie z.B. Wein, Bier, Whisky, Cognac oder Brandy sind fast überall erhältlich. Auf den Dessertkarten findet man neben gebratenen Bananen auch Tago, einen thailändischen Kokosnusspudding.

Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

WICHTIGE HINWEISE zur Reisevorbereitung:

Im Bereich Meine Reise auf https://meinereise.tuicruises.com/ sind bereits vor Ihrer Abreise mit Ihrer TUI Cruises Buchungsnummer, welche Sie mit der Reisebestätigung/Rechnung erhalten oder in Ihrer Buchungsstelle erfragen können, folgende Eingaben möglich /erforderlich:

  • Erfassung Ihres Schiffsmanifestes unbedingt bis 6 Wochen vor Abreise, damit der rechtzeitige Versand Ihrer Reiseunterlagen erfolgen kann. Ohne die Erfassung Ihrer Manifestdaten erfolgt kein Versand der Reiseunterlagen und die Einschiffung ist nicht möglich. Bei kurzfristigen Buchungen bitten wir Sie das Manifest umgehend nach Buchung auszufüllen.
  • Reservierung von Landausflügen, Tischreservierungen in den Spezialitätenrestaurants, Gourmet-Paketen, DVD- und Zeitungsbestellungen, u.v.m. ab 4 Monaten vor Abreise nach Verfügbarkeit. Limitiertes Kontingent. Die Landausflüge sind i.d.R. nur  online einsehbar. Es besteht nicht die Möglichkeit, Ihnen die große und vielfältige Auswahl an Ausflügen in Papierform zur Verfügung zu stellen. Sollten Sie keinen Internetzugang haben, wenden Sie sich bitte an Ihre Buchungsstelle.
  • Reservierung von SPA & Sport Anwendungen ab 3 Monaten vor Abreise nach Verfügbarkeit. Limitiertes Kontingent.

Informationen zur Check-in Zeit und der Pier, an dem das Schiff am Abreisetag ablegt, erhalten Sie mit Ihren Reiseunterlagen, da uns diese Informationen langfristig noch nicht vorliegen und wir uns Änderungen bis zur Abreise vorbehalten. Sonderwünsche- und bedingungen bedürfen der ausdrücklichen Bestätigung seitens TUI Cruises.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis zu Reisen in „Corona-Zeiten“:

Bitte beachten Sie, dass wir die aufgeführten Leistungen einer Reise nur dann bzw. in dem Rahmen erbringen können, wie es die behördlichen Vorschriften in Deutschland und in Ihrem Urlaubsland rechtlich zulassen. Davon können unmittelbar von uns angebotene Leistungsbestandteile betroffen sein (z.B. eingeschränkte Poolnutzung, Menü statt Buffet), aber auch Einschränkungen bei der Einreise (z.B. vorgeschriebene Fieber- oder Corona-Tests) sowie allgemein vor Ort (z.B. Maskenpflicht in Geschäften oder eingeschränkter Zutritt zu Sehenswürdigkeiten). Ihre gesetzlichen Gewährleistungsansprüche bleiben hiervon unberührt. 
 

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Kreuzfahrten mit TUI Cruises

Ihr Reiseveranstalter ist die SZ-Reisen GmbH. Wir arbeiten bei dieser Kreuzfahrt mit der Reederei TUI Cruises zusammen. Aus diesem Grund erhalten sie innerhalb der sz-Reisen Reiseunterlagen die Kreuzfahrt-Unterlagen von TUI Cruises.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
MEIN SCHIFF 5: Asien mit Singapur
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
0
  • auf/zu

Buchungsanfrage

Persönliche Daten

Die mit * gekennzeichneten Felder sind erforderlich.

*
*
*
*
*
*
Kontaktieren Sie uns auch gerne telefonisch bei Gruppenanfragen: 0800 – 250 00 00 (Anruf kostenlos)
Sind alle Mitreisenden deutsche Staatsbürger (ohne doppelte Staatsbürgerschaft)?*

Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung (Reiserücktritt und Reiseabbruch), sowie bei Auslandsreisen eine zusätzliche private Auslandskrankenversicherung.

Wir helfen Ihnen dabei, den optimalen Versicherungsschutz für Sie zu finden. Lesen Sie das Produktinformationsblatt und wählen Sie die gewünschte Versicherung aus.
Wir werden Sie vor der Buchung zu den Konditionen beraten.
Hier finden Sie vorab eine aktuelle Tarifübersicht.

Die Versicherungskosten sind abhängig vom Reisepreis pro Person. Bei Versicherungskosten über 200 € pro Person müssen Reisekunden seit Februar 2018 den gewünschten Reiseschutz direkt bei der ERGO buchen. Nach Abschluss der Reisebuchung können Sie hier Ihre Versicherung hinzubuchen.

NEU: Ergänzungs-Versicherung Covid-19
Ab sofort ist die Ergänzungs-Versicherung Covid-19 schon ab 4 € pro Buchung (bis zu 9 Personen) in Kombination zu einer Reiserücktritts-Versicherung oder einem Rundum-Sorglos-Paket der ERGO Reiseversicherung (bei Neuabschluss oder bis 30 Tage vor Abreise für eine bereits abgeschlossene Einmal-Versicherung) buchbar. Ausführliche Informationen dazu finden Sie hier.

Sonstiges

SG-SI03

Reise weiterempfehlen

X
Reise weiterempfehlen

Die mit * gekennzeichneten Felder sind erforderlich.

*
*
*

Datenschutzhinweis: Unsere ausführlichen Hinweise zu Datenschutz und Widerspruchsrecht finden Sie hier.

Reise drucken

X

PLZ-Suche