Mein Schiff 5: Scheich, Maharadscha und zurück

Dubai - Khasab - Mumbai - Cochin - Mormugao - Muscat - Dubai

Diese 14-tägige Kreuzfahrt verbindet auf besondere Weise Highlights im Orient mit abwechslungsreichen Zielen in Indien. Start- und Zielhafen dieser Reise ist Dubai. Lassen Sie die Metropole der Superlative auf sich wirken, bevor Sie sie mit Blick auf die beeindruckende Skyline verlassen. Außerdem können Sie sich auf Ziele wie Khasab im Oman, Mumbai, Cochin und Mormugao in Indien sowie auf Muscatim Oman freuen. Tauchen Sie ein in Länder, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Genießen Sie auch die Tage auf See und lassen Sie sich so richtig verwöhnen, natürlich Premium Alles Inklusive.

  • sz-Reisen Plus: Stadtrundfahrt Dubai und Visum Indien inkl.
  • Premium All Inclusive an Bord
  • Dubai, Indien, Oman in einer Reise

Programm

ReiseverlaufOrtAnkunftAbfahrt

1. Tag:

Flug nach DubaiTransfer Flughafen – Hafen, Einschiffung

2. Tag:

Dubai / VAE 18:00

3. Tag:

Khasab (Musandam) / Oman07:0017:30

4. Tag:

Urlaub auf See

5. Tag:

Urlaub auf See

6. Tag:

Mumbai / Indien05:3018:00

7. Tag:

Urlaub auf See

8. Tag:

Cochin / Indien08:3019:00

9. Tag:

Urlaub auf See

10. Tag:

Mormugao / Indien07:0018:00

11. Tag:

Urlaub auf See

12. Tag:

Urlaub auf See

13. Tag:

Muscat / Oman07:0018:00

14. Tag:

Dubai / VAE14:00Ausschiffung und Rückflug
geringfügige Programmänderungen vorbehalten

UE-DU26

» Für diese Reise stehen im Moment keine Termine zur Verfügung.

Mein Schiff 5

Am 15. Juli 2016 wurde die Mein Schiff 5, der dritte Neubau von TUI Cruises vor Lübeck-Travemünde von Lena Meyer-Landrut getauft. Erfahren Sie alles Wichtige über die Mein Schiff 5!

An Bord

  • Bordsprache: deutsch
  • Zahlungsmittel: EURO
  • WLAN: gegen Gebühr buchbar
  • Rauchen: auf den Kabinenbalkons und in den gekennzeichneten Raucherbereichen
  • Kleidung: klassisch-leger; keine kurzen Hosen zum Abendessen
  • Barrierefreiheit: einige barrierefreie Kabinen; Aufzüge; fast alle Bereiche barrierefrei 
  • Restaurants: 11 Restaurants & Bistros und 16 Bars & Lounges
  • Unterhaltung: exklusive und abwechslungsreiche Shows
  • Aktivitäten: Fotogalerie; LUMAS Galerie; Theater; Studio; Casino & Lounge; Thalia Leselounge; Atelier
  • Wellness-Bereich / Fitnesscenter: SPA & Meer; Saunalandschaft; Friseur; Cycling-Raum; Jogging-Bereich; Arena; Trimm Dich Pfad
  • Kinderbetreuung: Kids-Club; Teenslounge; Baby-Raum; Spielplatz-Videogames
  • Trinkgelder: spezieller Trinkgeldumschlag auf der Kabine

Kabinen

  • Anzahl Kabinen: 1.267 
  • Decks: 12
  • Ausstattung Bad: Dusche/WC; Haartrockner
  • Klimaanlage: ja
  • TV: ja

Technische Daten

  • Baujahr: 2016
  • Flagge: Malta
  • Länge/Breite/Tiefgang: 293,3 m / 35,8 m / 8,05 m
  • Max. Passagierzahl: 2.534
  • Besatzung: 1.000

Anmerkung

Die Fenster sind generell nicht zu öffnen, es sei denn es ist explizit ausgeschrieben. 

UE-DU26

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Beförderung

  • Haustürtransfer in Region B zum/ab Schiff
  • Flug mit Emirates nach Dubai und zurück in Economy Class
  • Transfer Flughafen – Hafen – Flughafen
  • Einschiffung in Dubai
  • Ausschiffung in Dubai

Kabine & Verpflegung

  • 14 Übernachtungen in gebuchter Kabinenkategorie
  • Premium All Inclusive: Alle Speisen sowie vielfältige Auswahl an Getränken – auch außerhalb der Essenszeiten – in allen Bars und fast allen Restaurants inklusive

sz-Reisen Plus

  •  Stadtrundfahrt Dubai
  •  Visum Indien

Zusätzlich inklusive

  • verlängerter Aufenthalt an Bord am Abreisetag
  • Gepäckbeförderung vom Anlegeplatz in die Kabine und zurück
  • Konzerte, Shows und Theateraufführungen von internationalem Format
  • Nutzung verschiedener Sport- und Gesundheitsangebote
  • SPA & Meer-Bereich, Saunalandschaft
  • Kinderbetreuung (Kids-Club oder der Sturmfrei – Teenslounge mit ausgebildeten Betreuern)
  • Aktuelle Steuern und Sicherheitsgebühren
  • Ein- und Ausschiffungsgebühren
  • Deutsch sprech. Bordreiseleitung

UE-DU26

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Zielland

Deutschland

Für allein reisende Frauen ist Deutschland ein sicheres Reiseziel, besondere Vorsichtsmaßnahmen müssen nicht ergriffen werden. Wie in anderen europäischen Ländern auch, sollte auf Trampen ohne Partner oder nächtliche Spaziergänge auf einsamen Straßen oder in Parks verzichtet werden.
Die meisten gesetzlichen Feiertage gelten bundesweit, einige nur in einzelnen Bundesländern: Neujahr (1. Januar); Heilige Drei Könige (6. Januar, in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt); Karfreitag (März/April); Ostermontag (März/April); Maifeiertag (1. Mai); Christi Himmelfahrt (Mai); Pfingstmontag (Mai/Juni); Fronleichnam (Mai/Juni, in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland); Mariä Himmelfahrt (15. August, in katholischen Gemeinden Bayerns und im Saarland); Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober); Reformationstag (31. Oktober, in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen); Allerheiligen (1. November, in Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen); Buß- und Bettag (November, nur in Sachsen); 1. und 2. Weihnachtsfeiertag (25./26. Dezember).
Banken haben meist Mo-Mi und Fr von 8.30 bis 12.30 und von 14 bis 16 Uhr, Do abends bis 18 Uhr geöffnet. Geschäfte sind in der Regel von Mo-Fr zwischen 9 und 18.30 Uhr, samstags von 9 bis 13 Uhr für ihre Kunden da; kleinere Läden machen oft eine Mittagspause. Die Öffnungszeiten von Kaufhäusern und vielen Geschäften in Innenstadtlage liegt Mo-Sa zwischen 9 und 20 Uhr, Supermärkte öffnen früher und schließen später. Museen sind meist montags geschlossen und Di-So von 9/10-17/18 Uhr zugänglich.
Deutschland ist i.A. recht gut auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung eingestellt. Zahlreiche öffentliche Einrichtungen, Touristenattraktionen und Hotels verfügen über behindertengerechte Zugänge. Weitere Auskünfte erteilt Procap Reisen und Sport:

Mobility International Schweiz (MIS)
c/o Procap Reisen und Sport
Frohburgstrasse 4
4601 Olten
Tel.: +41-62-2068830
E-Mail: info@mis-ch.ch
Web: https://www.procap.ch
Die landesweite Notrufnummer für die Polizei lautet 110, für Feuerwehr und Rettungsdienst 112.
Im Bereich der persönlichen Dienstleistungen ist ein Trinkgeld angemessen. In Restaurants und Cafés erhält das Service-Personal bei Zufriedenheit ca. 10 % des Rechnungsbetrags, bei Taxifahrten rundet man die Summe auf.
Homosexualität wird in Deutschland von der überwiegenden Bevölkerungsmehrheit, vor allem in der jungen Generation, toleriert und akzeptiert. Das Austauschen gleichgeschlechtlicher Zärtlichkeiten wie Küssen oder Händehalten in der Öffentlichkeit ruft in der Regel keine diskriminierenden Reaktionen hervor. Großstädte wie Frankfurt oder Berlin verfügen mit einschlägigen Bars und Clubs über eine lebendige Homosexuellen- und Transvestitenszene. Seit 2001 war die „Eingetragene Partnerschaft" als eheähnliche, rechtliche Absicherung der Beziehung gleichgeschlechtlicher Paare möglich, seit 1. Oktober 2017 ist nun auch die Homo-Ehe erlaubt.
Die medizinische Versorgung in Deutschland ist flächendeckend gut, der Standard allgemein hoch. Für Schweizer und EU-Bürger, mit deren Heimatländern ein Sozialabkommen besteht, erfolgt eine ärztliche Behandlung über die Krankenversicherungskarte (EHIC), ansonsten muss die Rechnung zunächst privat bezahlt werden. In diesem Fall ist es ratsam, eine Reisekrankenversicherung abzuschließen, welche die Kosten gegen Vorlage der Rechnung erstattet.
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Als Richtmengen gelten: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak, 10 l Spirituosen bzw. alkoholhaltige Süßgetränke (Alkopops), 20 l Zwischenerzeugnisse, 60 l Schaumwein und 110 l. Wein darf für private Zwecke aus anderen EU-Ländern in unbegrenzter Menge nach Deutschland eingeführt werden. Kaffee und kaffeehaltige Erzeugnisse sind bis 10 kg ebenfalls zollfrei. Bargeld und gleichgestellte Zahlungsmittel (z.B. Sparbücher, Schecks/Reiseschecks) können innerhalb der EU in unbegrenzter Höhe mitgeführt werden, müssen aber ab einem Wert von 10.000 EUR auf Anfrage beim Zoll angegeben werden. Für Parfüm gelten innerhalb der EU keine Mengenbegrenzungen.
Aus Nicht-EU-Ländern (z.B. Schweiz) dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen (über 22 Vol.-% Alkoholgehalt) oder 2 l Zwischenerzeugnisse (bis 22 Vol.-% Alkoholgehalt), 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden, außerdem Waren (Geschenke) bis zu einem Wert von 300 EUR, wobei die Grenze für Flug- und Seereisende bei 430 EUR und für Reisende unter 15 Jahre bei 175 EUR liegt. Die Nordseeinsel Helgoland und Büsingen am Hochrhein gehören nicht zum Zollgebiet der EU, daher gelten hier besondere Bestimmungen.
Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Informationen auch unter http://www.zoll.de.
Die Netzspannung beträgt 230 Volt Wechselstrom.
Österreichische Botschaft
Stauffenbergstraße 1
10785 Berlin
Tel.: +49-30-202870
Fax: +49-30-2290569
E-Mail: berlin-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-berlin
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 9-13 Uhr, Mi 12-16 Uhr

Schweizerische Botschaft
Otto-von-Bismarck-Allee 4A
10557 Berlin
Tel.: +49-30-3904000
Fax: +49-30-3911030
E-Mail: berlin@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/berlin
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
ICE im Hauptbahnhof Frankfurt am Main
Deutschland verfügt über ein hervorragend ausgebautes und engmaschiges Verkehrsnetz mit sehr guten Autobahn- und Zugverbindungen von Süd nach Nord und Ost nach West. Dem Rhein-Main- und Ruhrgebiet kommt dabei eine wichtige Stellung als zentrale Verkehrsknotenpunkte zu.
Hochgeschwindigkeitszüge (ICE) der Deutschen Bahn verbinden die großen Städte miteinander; wer frühzeitig bucht oder eine BahnCard besitzt, kommt in den Genuss überaus günstiger Preise.
Seit 2013 haben sich mehr und mehr Fernbusunternehmen am Markt etabliert, die ebenfalls Verbindungen in alle größeren und auch in kleinere Städte zu konkurrenzlos günstigen Preisen anbieten. Bekannte Anbieter sind z.B. Flixbus (https://www.flixbus.de) oder - altbewährt - die Deutsche Touring (Eurolines, https://www.eurolines.de).
Auf regionaler Ebene gibt es zahlreiche Verkehrsverbände, die mit guten Verbindungen und einheitlichen Tickets für S-Bahn, U-Bahn, Tram und Linienbusse eine gute Abdeckung erreichen und auch entlegenere Ziele an den öffentlichen Nahverkehr anbinden.
Inlandsflüge sind durch die Dumpingpreise verschiedener Anbieter in den letzten Jahren immer beliebter geworden, jedoch zeichnet sich aus Umweltgründen zur Zeit eine Kehrtwende ab. Ohnehin lohnt sich ein Flug innerhalb Deutschlands oft erst ab einer Entfernung von mind. 500 km, da viele Flughäfen weit außerhalb der großen Städte liegen.
Für alle, die das Land individuell mit dem Auto erkunden möchten, gibt es ein Netz aus etwa 150 ausgewiesenen „Ferienstraßen“, die sich auf bestimmte Themen oder Landschaften beziehen, z.B. die Deutsche Märchenstraße von Hanau nach Bremen oder die (ehemalige) Deutsche Ferienroute Alpen-Ostsee von Berchtesgaden (Königssee) bis Puttgarden auf der Ostseeinsel Fehmarn. Die längste unter ihnen ist die Deutsche Alleenstraße zwischen Rügen und dem Bodensee. All diese Touristikstraßen haben eine Gemeinsamkeit: Sie führen vorbei an besonders sehenswerten Natur- und Kulturlandschaften und kulturhistorisch bedeutsamen Orten und umfahren dabei die oft verstopften Hauptverkehrsadern des Landes (weitere Infos unter https://www.ferienstrassen.info).
Ein besonderes Vergnügen, nicht erst seit Aufkommen von E-Bikes und Pedelecs, stellen die unzähligen Fernradwege innerhalb Deutschlands dar, die häufig entlang malerischer Flusslandschaften oder durch sehenswerte Täler und Gebirge führen.
Wichtig für Autofahrer: In zahlreichen deutschen Städten wurden und werden Umweltzonen eingeführt, die nur noch mit Fahrzeugen mit entsprechender Kennzeichnung (Umweltplakette) befahren werden dürfen. Weitere Infos unter https://www.umwelt-plakette.de.
Deutschland, zwischen Atlantik und dem vom Kontinentalklima geprägten Osteuropa gelegen, befindet sich in der gemäßigt-kühlen Westwindzone. An der Küste sind die Jahreszeiten (warme Sommer, kalte Winter) weniger stark ausgeprägt als im Landesinneren und das Wetter ist insgesamt wechselhafter. In den Wintermonaten führen Tiefausläufer vom Atlantischen Ozean zu häufigen Niederschlägen im Alpenraum und westlich der Mittelgebirge. Kalte Polarluft sorgt bisweilen für Schneefälle bis in die Niederungen. In den Sommermonaten herrscht meist angenehmes Hochdruckwetter mit trocken-warmen Winden aus östlicher Richtung oder feucht-schwüler Luft aus dem Südwesten. Am wärmsten wird es in Deutschland im Oberrheingraben im Südwesten und im Alpenvorland, wenn ein trockener, warmer Fallwind (Föhn) aus südlicher Richtung weht.
Die beste Reisezeit hängt davon ab, welche Region man bereisen möchte und welche Aktivitäten für einen Urlaub in Deutschland geplant sind. Nord- und Ostseeküste locken von Juni bis September mit überwiegend schönem Wetter und herrlichen Sandstränden. Die besten Bedingungen für Wintersport herrschen in den Alpen von Dezember bis März. Aktivurlauber wie Radfahrer und Wanderer gehen ihrer Leidenschaft am besten zwischen April/Mai und Oktober nach. Ein Kultururlaub mit Stadtbesichtigungen bietet sich das ganze Jahr über an.
Kettenkarussell auf dem Oktoberfest
Februar Der Kölner Rosenmontagszug, Höhepunkt der Karnevalssaison, ist der größte Karnevalszug Deutschlands. Vier Stunden ziehen Musikkapellen und Wagen durch die Kölner Innenstadt (https://koelnerkarneval.de).
April-Mai In der Nacht auf den 1. Mai tanzt ganz Deutschland traditionsgemäß auf großen Veranstaltungen und in Diskotheken in den Mai.
Mai-September Beim Feuerwerksspektakel "Rhein in Flammen" werden zu unterschiedlichen Terminen Großfeuerwerke entlang des Rheins entzündet: in Bonn, Rüdesheim, Bingen, Koblenz, Oberwesel und St. Goar (https://www.rhein-in-flammen.com).
Juni Ein gigantisches Sommerfest wird alljährlich in Kiel veranstaltet. Die sogenannte Kieler Woche ist das größte Segelsportereignis der Welt (https://www.kieler-woche.de).
Juni-Juli Das Schützenfest Hannover ist das weltgrößte Schützenfest. Die Spaßmeile der Kirmes erstreckt sich über 5 km (http://schuetzenfest-hannover.de).
Mitte Juni-Anfang September In Ralswiek wird bei den Störtebeker Festspielen spektakuläres Open-Air-Theater geboten (https://stoertebeker.de).
Juli Das Kaltenberger Ritterturnier ist das größte Ritterturnier der Welt und findet auf Schloss Kaltenberg im gleichnamigen Dorf Kaltenberg in Oberbayern statt (https://www.ritterturnier.de).
August Am ersten Augustwochenende herrscht im Hunsrück der Ausnahmezustand. Auf der ehemaligen Raketenstation Pydna steigt jährlich "Nature One", das größte europäische Festival der elektronischen Tanzmusik (https://www.nature-one.de).
Das letzte Augustwochenende wird in Frankfurt am Main mit einem der größten europäischen Kulturfestivals, dem Museumsuferfest, begangen. Neben zahlreichen Künstlern und Musikern, die auf den Bühnen entlang des Mainufers performen, können auch einige Museen gratis besucht werden (https://www.museumsuferfest.de).
September-Oktober Das Münchener Oktoberfest auf der Theresienwiese ist das größte Volksfest der Welt. Die sogenannten Wiesn beginnen dann, wenn es wieder heißt: O'zapft is! (https://www.oktoberfest.de)
November-Dezember Eine ganz besondere Adventsstimmung vermittelt der Nürnberger Christkindlesmarkt (https://www.christkindlesmarkt.de).
Zünftige deutsche Kost
Traditionell gilt die deutsche Küche als eher deftig. Eines der Nationalgerichte ist Sauerkraut mit Eisbein bzw. Schweinshaxe oder mit Bratwürstchen. Des Deutschen liebste Beilage sind Kartoffeln, egal ob als Salzkartoffeln, Pellkartoffeln, Bratkartoffeln, Kartoffelpüree, Kartoffelpuffer oder Kroketten. Als Snack essen die Deutschen gerne rohes Fleisch, wie z.B. Schweine-Mett oder Rinder-Tatar auf einer ordentlich gebutterten Scheibe Graubrot oder einer Brötchenhälfte mit rohen Zwiebeln. Den kleinen Hunger stillt man auch gerne mit belegten Brötchen, einem Heringssalat oder einer Scheibe Brot mit Harzer Käse, d.h. Sauermilchkäse.
Zum Essen trinkt der Deutsche entweder Bier, vorzugsweise Pils, oder Wein. Beliebte Weinsorten sind Riesling, Müller-Thurgau und Silvaner. In einigen Regionen, vor allem in Hessen, wird auch gerne Apfelwein getrunken. Zum sogenannten Gläschen Ebbelwoi für zwischendurch wird häufig eine Laugenbrezel gereicht. Zum Nachtisch werden Kuchen mit Äpfeln, Pflaumen, Erdbeeren oder Rhabarber angeboten. Dazu wird gern Kaffee getrunken. In Ostfriesland bevorzugt man hingegen Tee.
Amtssprache: Deutsch
Bevölkerung: rund 83 Mio. Einwohner
Fläche: 357.340 km²
Hauptstadt: Berlin (rund 3,8 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +49
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)

Vereinigte Arabische Emirate

Viele Sehenswürdigkeiten wie das Dubai Museum sind behindertengerecht ausgestattet. Einige der führenden Hotels wie z.B. das Jumeira Beach Hotel verfügen über barrierefreie Zimmer und Anlagen. Einzelheiten kann man im gewünschten Hotel erfragen.
Neujahr (1. Januar), Nationalfeiertag zur Gründung der VAE (2. Dezember).

Islamische Feiertage richten sich nach dem islamischen Mondkalender, die genauen Termine werden von der Geistlichkeit festgelegt. Die Feiertage sind beweglich, da sie sich am Mondzyklus orientieren und verschieben sich alljährlich - gegenüber dem gregorianischen Kalender - um etwa 11 Tage rückwärts. Der bedeutendste Einschnitt im Jahresverlauf ist der Beginn des Fastenmonats, des Ramadan, der mit dem Fest des Fastenbrechens „ʿĪdu l-Fitr" 30 Tage später beendet wird. Weitere wichtige islamische Feiertage in den VAE sind ʿĪd al-'Aḍḥá (Großes Opferfest), Ras as-Sanah al-Hijriyah (Islamisches Neujahr), ʿĪd Mīlād an-Nabī (Geburtstag des Propheten Mohammed) und al-miʿrāǧ (Himmelfahrt des Propheten Mohammed).
Die Geschäfte haben normalerweise werktags (Sa-Do) von 9-13 Uhr und 17-21 Uhr sowie am Wochenende (Fr) von 16-21 Uhr auf. Die Malls öffnen in der Regel Sa-Do von 10-22 Uhr, freitags 14-22 Uhr. In den meisten Supermärkten kann man zwischen 7-22 Uhr einkaufen, in manchen sogar rund um die Uhr. Banken haben ihre Öffnungszeiten Sa-Mi 8-13 Uhr und 16.30-18.30 Uhr, Do 8-12 Uhr. Behörden arbeiten So-Do von 7.30-14 Uhr.
Aus religiösen Gründen ist gleichgeschlechtliche Liebe in den VAE wie in allen islamischen Ländern verboten. Man sollte seine Homosexualität nicht öffentlich zeigen.
Das Trinkgeld ist eine der Grauzonen in den VAE, da in einigen Restaurants bereits 10 % Service Charge im Preis enthalten ist, in anderen nicht. Grundsätzlich liegt man mit den üblichen 10 % nicht falsch.
Polizei und Rettungsdienst erreicht man landesweit unter 999. Für die Feuerwehr wählt man 997.
Man darf 400 Zigaretten und 50 Zigarren, 500 g Tabak, 4 l Spirituosen (nur bei Einreise über Flughafen und nicht in Sharjah) sowie Parfum in angemessenen Mengen ein- sowie ausführen. Die Landeswährung sowie Fremdwährungen unterliegen keinerlei Beschränkungen. Streng verboten sind Ein- und Ausfuhr von Waffen, Drogen und Pornographie. Achtung - viele westliche Illustrierte gelten aufgrund ihrer freizügigen Bilder bereits als pornographische Publikationen. Einige gängige Medikamente dürfen nur mit ärztlicher Verschreibung eingeführt werden. E-Zigaretten werden bei der Einfuhr konfisziert.
Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Wein und Geschenke bis 300 EUR (Schiffs- und Flugreisende 430 EUR). Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen oder unter http://www.dubaicustoms.gov.ae zu überprüfen.
Die medizinische Versorgung in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist sehr gut. Es gibt zum einen staatliche Krankenhäuser wie das Rashid Hospital oder das Latifa Hospital in Dubai. Zum anderen kann man sich in einer der vielen privaten Arztpraxen, „clinics" genannt, behandeln lassen. Die Bezahlung erfolgt im Anschluss an die Behandlung bar oder mit Kreditkarte. Prüfen Sie vor der Abreise, ob Ihre Krankenversicherung eine ärztliche Behandlung im Ausland ausreichend abdeckt und ob Sie über eine Notfall-Rücktransportversicherung verfügen.
Die Netzspannung beträgt 220/240 Volt. Für die Steckdosen mit britischem Drei-Pol-System wird ein Adapter benötigt. In den meisten Hotels bekommt man einen Adapter an der Rezeption oder beim „housekeeping".
Frauen können sich i.d.R. völlig ungefährdet allein durch die Stadt bewegen und auch allein Auto fahren. Allerdings ist es bei Taxifahrten und Spaziergängen nach Einbruch der Dunkelheit in jüngster Zeit wiederholt zu Übergriffen auf junge Mädchen und Frauen gekommen, weshalb hier eine erhöhte Vorsicht geboten ist. Auf dem Land trifft man Frauen fast nie alleine auf der Straße an. Touristinnen sollten sich zurückhaltend und konservativ kleiden, d.h. dass zumindest Knie und Schultern bedeckt sein sollten.
Deutsche Botschaft
Towers at the Trade Center
West Tower, 14 Floor
Abu Dhabi
Tel.: +971-2-5967700
Fax: +971-2-6446942
E-Mail: info@abu-dhabi.diplo.de
Web: https://uae.diplo.de
Öffnungszeiten: So-Do 9-12 Uhr

Österreichische Botschaft
Sky Tower, Office Nr. 504,
Reem Island
Abu Dhabi
Tel.: +971-2-6944999
Fax: +971-2-6944988
E-Mail: abu-dhabi-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-abu-dhabi
Öffnungszeiten: So-Mi 9-13 Uhr, Do 12-13 Uhr

Schweizerische Botschaft
Centro Capital Center Building,
17th Floor
Kaleej Al Arabi Street
Abu Dhabi
Tel.: +971-2-6274636
Fax: +971-2-6269627
E-Mail: abudhabi@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/uae
Öffnungszeiten: So-Do 9-12 Uhr
Amtssprache: Arabisch
Bevölkerung: rund 9,9 Mio. Einwohner
Fläche: 83.600 km²
Hauptstadt: Abu Dhabi (rund 1,5 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +971
Religion: Islam (96 % der Bevölkerung)
Währung: VAE-Dirham (Abk.: Dh/Dhs; ISO-4217-Code: AED)
Zeitzone: Gulf Standard Time (GST). Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ): +3 Stunden (Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) +2 Stunden); keine Umstellung auf Sommerzeit
Gewürze, wie z.B. Koriander, Zimt, Nelken, Kümmel, Muskatnuss und Knoblauch verleihen den arabischen Gerichten einen besonderen Geschmack. Auf den meisten Speisekarten findet man Kebab, Fisch- oder Fleischspieße, Kofta, Lammhackwürstchen, sowie verschiedene Reisgerichte. Typische Beilagen sind Gemüse, Falafel, frittierte Gemüsebällchen, Fladenbrot, Wara Enab, mit Reis gefüllte Weinblätter, Hummus (Kichererbsenbrei), und Tabouleh, (Salat aus Weizenschrot, Minze, Tomaten und Petersilie). Den süßen Abschluss bilden ein Puddingauflauf aus Milch, Rosinen und Mandeln, ein Reismehlpudding mit Pistazien und Rosenwasser, ein Griesmandelkuchen sowie Dattelkonfekt. Die Araber trinken gerne Atar, einen süßen Sirup, Ingwermilch, Tee mit Minze oder Beduinenkaffee (Kaffee mit Zucker, Zimt, Kardamom und Ingwer).
In Dubai, Abu Dhabi und Sharjah - den drei wichtigsten Emiraten des Landes - ist die touristische Infrastruktur exzellent. Sowohl nationale wie internationale Autovermieter haben Stationen am Flughafen, in der Innenstadt und mittlerweile auch in den vier kleineren Emiraten. Zur Anmietung braucht man einen internationalen Führerschein, und das Mindestalter beträgt bei PKW 21 Jahre, bei Geländewagen 25 Jahre. Die Straßenverhältnisse sind ausgezeichnet, alle großen Städte sind durch mehrspurige und nachts beleuchtete Autobahnen miteinander verbunden. Außerdem gibt es ausreichend Rastplätze. Da der Berufsverkehr zu Stoßzeiten katastrophale Ausmaße angenommen hat (vor allem in Dubai und Sharjah) und Parkplätze eine Rarität sind, empfiehlt sich in den Städten die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel.
Hier steht das Taxi an erster Stelle, und fast alle verfügen über ein Taxameter. In den Stadtzentren sind immer ausreichend Taxen unterwegs, um eines per Handzeichen heranzurufen; für die entlegenen Stadtteile gibt es einen Taxiruf. Nur Dubai und Abu Dhabi verfügen über ein innerstädtisches Busnetz. Flugverbindungen zwischen den Emiraten werden nur von teuren Privatunternehmen angeboten und lohnen wegen der kurzen Distanzen nicht. Eine Eisenbahn gibt es nicht. Für Überlandfahrten bieten sich entweder die günstigen Sammeltaxis oder die Mietwagen an.
Lange, helle Kleidung schützt vor Hitze
In den VAE herrscht ein subtropisches, arides Klima. Meistens erwartet die Besucher ein wolkenloser, blauer Himmel und Sonnenschein. Regen fällt - wenn überhaupt - nur im Winter (Januar bis März), dann können jedoch wahre Regenstürme niedergehen. Allerdings sind diese meist von kurzer Dauer. Die Temperaturen betragen im Winter ca. 25 °C tagsüber, nachts 10-15 °C, die Luft ist dann eher trocken. Die Sommer sind extrem heiß: Zwischen April und September liegen die Tagestemperaturen um 40 °C, im Juli und August werden bis zu 50 °C erreicht, nachts sind es immer noch 35 °C. Die Luftfeuchtigkeit von knapp 100 % sorgt für tropische Verhältnisse. Als Reisezeit sind die Monate Oktober bis Mai zu empfehlen. Sollten Sie während des Fastenmonats Ramadan in die VAE reisen wollen, bedenken Sie bitte, dass zu dieser Zeit auch von Besuchern erwartet wird, dass sie - zumindest in der Öffentlichkeit - tagsüber auf das Essen, Trinken und Rauchen verzichten und es Einschränkungen bei Öffnungszeiten und verschiedenen Unterhaltungsangeboten geben kann.
Januar/Februar Das mehrwöchige Dubai Shopping Festival lässt die Herzen von Schnäppchenjägern höher schlagen, bietet Spiel, Spaß und Unterhaltung für die ganze Familie (http://mydsf.ae).
Februar/März Im Februar findet das Emirates Airline Dubai Jazz Festival statt (http://www.dubaijazzfest.com).
Im Februar/März messen sich die besten Spieler bei den Dubai Duty Free Tennis Championships (https://dubaidutyfreetennischampionships.com).
Sportlich geht es weiter mit dem Dubai Desert Classic Golfturnier im Februar/März (https://www.omegadubaidesertclassic.com).
März Das höchstdotierte Pferderennen der Welt ist der Dubai World Cup (https://www.dubairacingclub.com).
März/April Auf dem zweiwöchigen Programm des Abu Dhabi Music and Arts Festivals stehen Kunst, Ballett, Musik, Ausstellungen und Workshops (https://www.artdubai.ae).
November Ein absolutes Highlight ist die alle zwei Jahre stattfindende Dubai Air Show. Ein folkloristisches Rahmenprogramm wird ebenfalls geboten (https://www.dubaiairshow.aero).
2. Dezember Am National Day werden spektakuläre Ruderboot-Rennen ausgetragen.
Dezember Glamourös geht es auf dem Dubai International Film Festival zu (https://www.facebook.com/DubaiFilmFestival).

Oman

Man sollte das Hand-in-Hand gehen arabischer Männer nicht mit Homosexualität verwechseln - es ist ein Ausdruck der Freundschaft. Gleichgeschlechtliche Liebe ist offiziell verboten und darf nicht in der Öffentlichkeit ausgelebt werden!
Oman ist ein sicheres Reiseland und Frauen können es problemlos allein - auch mit dem Auto - bereisen. Auf den Landessitten entsprechende Kleidung sollte geachtet werden.
Einige Sehenswürdigkeiten sind für Behinderte aufgrund ihrer historischen Bauweise leider nur schwer bis gar nicht zu besichtigen, z.B. die Festungen oder diverse Museen, die in diesen untergebracht sind. Während die modernen Hotels und Einkaufszentren der Hauptstadt behindertengerecht gebaut sind, sind entsprechende Hotelzimmer im Rest des Landes noch recht spärlich.
Am 18. November wird jährlich der Nationalfeiertag, Geburtstag von Sultan Qaboos, begangen.

Islamische Feiertage richten sich nach dem islamischen Mondkalender, die genauen Termine werden von der Geistlichkeit festgelegt. Die Feiertage sind beweglich, da sie sich am Mondzyklus orientieren und verschieben sich alljährlich - gegenüber dem gregorianischen Kalender - um etwa 11 Tage rückwärts. Der bedeutendste Einschnitt im Jahresverlauf ist der Beginn des Fastenmonats, des Ramadan, der mit dem Fest des Fastenbrechens „Eid al-Fitr" 30 Tage später beendet wird. Weitere wichtige islamische Feiertage im Oman sind Eid al-Adha (Großes Opferfest), El am Hejir (Islamisches Neujahr), Milad Al Nabi (Geburtstag des Propheten Mohammed) und Lailat al-Miraj (Himmelfahrt des Propheten Mohammed).
Die ärztliche Versorgung in Oman ist als gut zu bezeichnen. Sowohl in der Hauptstadt Muscat, wo es mehrere Krankenhäuser und Privatkliniken gibt, als auch in den Regionalhauptstädten wie z.B. Sohar, Sur oder Nizwa gibt es moderne Hospitäler. Auf dem Land sind die Zustände jedoch nicht nur technisch, sondern auch hygienisch oft problematisch. Zudem findet sich hier nur schwer ein Englisch oder Französisch sprechender Arzt. Eine Behandlung muss vor Ort bezahlt werden. Erkundigen Sie sich deshalb rechtzeitig vor Reiseantritt bei Ihrer Krankenkasse, ob diese solche Kosten übernimmt, ansonsten ist eine Reisekrankenversicherung sehr empfehlenswert. Medikamente gibt es in guter Auswahl in den zahlreichen Apotheken des Landes, nur wer auf besondere Medikamente angewiesen ist, sollte diese in ausreichender Menge mitnehmen. Achten Sie darauf, die Reiseapotheke den Temperaturen entsprechend vor Wärme zu schützen.
Die Netzspannung beträgt 220/240 Volt, 50 Hertz. Adapter für die englischen Drei-Pol-Steckdosen sind notwendig.
Oman verfügt über ein sehr gutes Telefonnetz. Von öffentlichen Telefonzellen kann man mittels einer überall erhältlichen Telefonkarte problemlos nach Europa telefonieren. Internationale Vorwahlen: Oman 00968, Deutschland 0049, Österreich 0043, Schweiz 0041. Fast alle europäischen Mobiltelefonanbieter haben mittlerweile einen Vertrag mit der omanischen Telefongesellschaft, sodass Sie mit ihrem Handy auch in Oman telefonieren können. Sehr viel günstiger sind jedoch die Prepaid-Karten der beiden nationalen Gesellschaften oredoo (https://ooredoo.om) und omantel (https://www.omantel.om). Für ca. 10 OMR erhält man bereits am Flughafen eine lokale Telefonnummer mit ca. 5 OMR Gesprächsguthaben. Kostensparend ist außerdem die Kommunikation über das Internet, etwa über öffentliche Hotspots, im Hotel oder Internetcafé.
Die normalen Geschäftszeiten sind Sa-Do von 9-13 und 16-19 Uhr, Einkaufszentren bis 20 Uhr. Banken schließen bereits um 12 Uhr. Supermärkte und kleine Geschäfte im Landesinneren sind meist durchgehend geöffnet von 7-22 Uhr, einige Großmärkte sogar rund um die Uhr. Die genauen Zeiten sind in der Tagespresse veröffentlicht (Oman Daily Observer im Businessteil).
In den kleineren Restaurants ist ein Trinkgeld eher unüblich, Taxifahrer, Kofferträger und Kellner internationaler Einrichtungen erhalten ca. 10 % des Rechnungsbetrages, Kofferträger ca. 200-300 baiza pro Gepäckstück. Das Bedienungsgeld (service charge) ist häufig in der Rechnung enthalten. Allerdings kommt dies selten dem Sie bedienenden Kellner zugute, sodass dieser sich über eine kleine Extragabe freut. Bei organisierten Rundreisen und Tagesausflügen ist ein Trinkgeld für Fahrer und Reiseleiter ebenfalls üblich.
Polizei/Feuerwehr/Ambulanz: 9999
Deutsche Botschaft
Al-Khuwair, Jami'at Al-Duwal Al-Arabiah Street
Muscat
Tel.: +968-2469-1218
Fax: +968-2469-1278
E-Mail: info@maskat.diplo.de
Web: https://maskat.diplo.de
Öffnungszeiten: So-Do 8-11 Uhr

Die österreichische Botschaft in Muscat wurde 2011 geschlossen, zuständig ist seither die Botschaft in Riyadh, Saudi-Arabien:

Österreichische Botschaft
Diplomatic Quarter Riyadh
Riyadh 11693
Saudi-Arabien
Tel.: +966-1-4801217
Fax: +966-1-4801526
E-Mail: riyadh-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.aussenministerium.at/riyadh
Öffnungszeiten: So-Do 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft
Villa 1366
Way 3017
Shatti Al Qurum
Muscat
Tel.: +968-24603267
Fax: +968-24603298
E-Mail: muscat@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/muscat
Nach Oman dürfen von Personen ab 21 Jahren zollfrei eingeführt werden: eine Flasche Alkohol (gilt nur für Nichtmuslime und die Einreise am Flughafen, nicht bei Einreise auf dem Landweg) 400 Zigaretten, 100 ml Parfüm sowie Gegenstände des persönlichen Bedarfs. Verboten ist die Einfuhr von Waffen, Drogen und pornografischem Material wie Zeitschriften, wozu auch die freizügigen Titelblätter verschiedener Nachrichtenmagazine gehören (und konfisziert werden). Ebenso verboten ist die Einfuhr von Pflanzensamen, frischen Lebensmitteln, vor allem Schweinefleisch.
Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Neujahr Am 1. Tag des neuen Jahres werden Pferde- und Kamelrennen zu Ehren des Sultans veranstaltet. Der Termin verschiebt sich jedes Jahr in Abhängigkeit vom Mondkalender.
Januar/Februar Einen Monat lang feiert man seit 1998 die omanische Kultur, ihre Geschichte und Traditionen beim alljährlichen Muscat Festival in der Hauptstadt. Auf dem Programm stehen neben antiken und modernen Theaterstücken sowie zeitgenössischen Konzerten von Künstlern der arabischen Welt inzwischen auch Multimedia-Shows u.v.m.
Juli/August Im Hochsommer verwandelt der Südwest-Monsun (Khareef) die trockene Gegend rund um Salalah in eine saftig-grüne Oase. Dieses Ereignis wird mit dem Khareef-Festival in Salalah mit Tanz und Gesang sowie zahlreichen kulturellen, wirtschaftlichen, sportlichen und religiösen Aktivitäten gebührend gefeiert. So kann man z.B. auch einheimischen Handwerkern bei ihrer Arbeit über die Schulter sehen und ihre Werke käuflich erwerben.
18. November Am Geburtstag des Sultans, dem Nationalfeiertag, werden die Straßen und Häuser mit Fahnen, Lichtern und Bildern Seiner Majestät geschmückt und Feuerwerke veranstaltet.
Amtssprache: Arabisch
Bevölkerung: rund 4,6 Mio. Einwohner
Hauptstadt: Muscat (rund 770.000 Einwohner)
Fläche: 309.500 km²
Landesvorwahl: +968
Währung: Omani Rial (Abk.: RO; ISO-4217-Code: OMR)
Zeitzone: Gulf Standard Time (GST). Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ): +3 Std. (Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) +2 Std.); keine Umstellung auf Sommerzeit
In der Hauptstadt Muscat bieten neben den internationalen Vermietstationen auch lokale Anbieter mittlerweile eine große Flotte vom Kleinwagen bis zum geräumigen Geländewagen an. Um sein Wunschauto zu bekommen, empfiehlt sich zur Hauptreisezeit jedoch eine Reservierung noch von zu Hause aus. Ein internationaler Führerschein ist notwendig. Das Straßennetz wird stetig ausgebaut, sowohl nach Sur an der Ostküste als auch ins Landesinnere gibt es mehrspurige Autobahnen. So wird es auch für Individualtouristen, die mit dem eigenen Mietfahrzeug unterwegs sind, in Zukunft leichter werden, abgelegene Wadis und Wüstenregionen zu erreichen.
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Landes sind auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Es gibt Taxis, Sammeltaxis, und die staatliche Busgesellschaft ONTC (Oman National Transport Company) hat ein gut ausgebautes Liniennetz. Inlandsflugverbindungen lohnen sich nur ins 1.000 km von Muscat entfernte Salalah und auf die Halbinsel Musandam. Verschiedene deutschsprachige Reiseveranstalter arbeiten Ihnen gern eine individuelle Tour mit dem Mietwagen aus und reservieren auch die nötigen Hotelübernachtungen.
Aufgrund anhaltender Spannungen in einigen Ländern des Nahen und Mittleren Ostens wird Reisenden in den Oman geraten, in der Öffentlichkeit zurückhaltend aufzutreten, in ihrem Verhalten auf die religiösen, politischen, kulturellen und sozialen Traditionen des Landes Rücksicht zu nehmen und sich von eventuellen Demonstrationen oder Protestveranstaltungen fernzuhalten. Bei Bootsexkursionen vor der Westküste der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) sollten die Gewässer um die Inseln Abu Moussa, Greater Tumb und Lesser Tumb gemieden werden. Die drei Inseln werden sowohl von den VAE als auch vom Iran beansprucht und in Seekarten als zum jeweiligen Territorium gehörend ausgewiesen. Bootsbesatzungen wurden von iranischer Seite unter dem Vorwurf der „Verletzung der iranischen Hoheitsgewässer und illegaler Einwanderung" bereits festgenommen und in Gerichtsverfahren zu Haftstrafen verurteilt. Außerdem besteht das Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen.
Das Sultanat Oman liegt im äußersten Südosten der Arabischen Halbinsel und somit in einer subtropischen Klimazone. Die Sommermonate von Mai bis September sind generell trocken und heiß mit Tagestemperaturen bis 45 °C. An den Küsten kommt an manchen Tagen eine unangenehm hohe Luftfeuchtigkeit hinzu. Eine Ausnahme sind der östliche Küstenstreifen und das Dhofar-Gebirge im Süden, denn von Juni bis September/Oktober sorgen stürmische Monsunwinde für feuchtes Wetter mit Tagestemperaturen um 30 °C.
Die beste Reisezeit für das Sultanat sind die kühleren Wintermonate von Mitte Oktober bis etwa Mitte April mit einer durchschnittlichen Tagestemperatur um 30 °C. In dieser Zeit fallen zwar auch die meisten Niederschläge, doch meist nur in kurzen, dafür aber umso heftigeren Schauern. Allerdings gibt es immer mehr europäische Reiseveranstalter, die günstige Pauschalangebote in den heißen Sommermonaten anbieten. Aufgrund der Traditionen des Landes und der klimatischen Bedingungen empfiehlt es sich, leichte Sommerkleidung, die Arme und Beine bedeckt, dazu Sonnenbrille und -creme sowie eine Kopfbedeckung einzupacken.
Feste Bestandteile der omanischen Küche: Datteln und Tee
Die omanische Küche ist geprägt von indischen, indonesischen, arabischen und ostafrikanischen Einflüssen. Dabei werden vor allem Gerichte mit Reis, Huhn, Lamm, Ziege, Fisch und Meeresfrüchten serviert, z.B. in Form von shoowa (Lamm mit Dattelbrei in Palmen- und Bananenblättern gebacken) oder kabsa (Schaf gefüllt mit Mandeln, Reis und Gewürzen). Fleisch wird gerne gegrillt oder gekocht verzehrt, dazu isst man Soßen mit Gemüse (Bohnen, Artischocken, Zwiebeln, Tomaten, Kichererbsen). In Essig eingelegtes Gemüse, wie Kürbis, Blumenkohl oder Spargel, wird oft als Beilage gereicht. Gewürze und Kräuter spielen eine wichtige Rolle, vor allem Kardamom, Kreuzkümmel, Pfeffer, Koriander, Gewürznelken und Muskat geben den Speisen eine besondere Note. Zum Nachtisch gibt es Obst, insbesondere frische Datteln oder Halwa, eine Mehlspeise.
Generell wird zum Essen gerne Wasser getrunken, aber auch schwarzer Tee und Kaffee sind beliebte Getränke. Alkohol wird nur in einigen Hotels und Restaurants mit Sondergenehmigung ausgeschenkt, ist aber meist sehr teuer.
In Privathaushalten pflegt man in Oman auch heute noch den von den Beduinen übernommenen Brauch, sich zum Essen auf dem Boden niederzulassen. Gegessen wird mit der (rechten!) Hand aus kleinen Schüsseln und Platten, zwischen den Gängen reinigt man die Finger mit Rosenwasser. In Restaurants - inzwischen gibt es eine Vielzahl an Lokalen mit internationaler Küche - kann man jedoch auch ganz nach westlicher Art auf dem Stuhl sitzend speisen.

Indien

Die Landesvorwahl von Indien lautet 0091; um von Indien nach Deutschland zu telefonieren, wählt man die 0049, nach Österreich die 0043 und in die Schweiz die 0041 vor. Internationale Telefonate können von Läden mit der Aufschrift „STD/ISD/FAX“ getätigt werden, vom Hotel aus ist Telefonieren meist wesentlich teurer. Die Nutzung des eigenen Mobiltelefons ist möglich, jedoch sollte man sich vorab nach den Roaming-Gebühren erkundigen oder einen speziellen Tarif für Indien hinzubuchen. Günstiger fährt man meist mit einer indischen Prepaid-Karte. Mittlerweile gibt es in Hotels und an öffentlichen Plätzen häufig auch (kostenfreies) W-LAN.
Auf Indiens Straßen sieht man oft Transvestiten (hijra) tanzen und musizieren, die sogar als Glücksbringer angesehen werden, oder Männer, die Hand in Hand durch die Stadt gehen – wer angesichts dessen auf eine tolerante Einstellung gegenüber Homosexuellen schließt, irrt. Bis September 2018 waren homosexuelle Handlungen gar noch per Gesetz verboten. Obwohl das Thema bis heute von der Bevölkerung weitgehend tabuisiert wird, hat es nicht zuletzt durch die Bollywood-Filme vor allem in den Großstädten eine gewisse Liberalisierung erfahren. Ein diskretes Verhalten in der Öffentlichkeit ist dennoch immer angebracht.
Zollfrei nach Indien einführen darf man 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak, bis zu 2 l Wein oder Likör sowie Gegenstände des persönlichen Bedarfs. Hochwertige Gegenstände wie Kameras müssen deklariert werden. Ein Einfuhr- sowie Ausfuhrverbot besteht für die Landeswährung, Topfpflanzen, Drogen, Waffen, pornografisches Material, Goldbarren und -münzen sowie alte Münzen und Antiquitäten. Devisen (Bargeld bzw. Reiseschecks) müssen ab einem Wert von 5.000 USD bei der Einreise deklariert werden.
Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-Jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate und 2 l Alkohol unter 18 Vol.-% und 1 l Alkohol über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Denken Sie bitte daran, dass das Washingtoner Artenschutzabkommen die Einfuhr geschützter Tiere sowie aus ihnen hergestellter Produkte verbietet, auch wenn solche Produkte in Indien verkauft werden. Bei Nichtbeachtung drohen drastische Strafen.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Banken haben meist Mo-Fr 10-14 und Sa 10-12 Uhr geöffnet. Postämter sind Mo-Fr 10-17 und Sa 10-12 Uhr für ihre Kunden da, in großen Städten auch länger und am Sonntag. Für Geschäfte existieren keine einheitlichen Regelungen, meist kann man aber mind. von 10-18 Uhr einkaufen. Obwohl der Sonntag offiziell Ruhetag ist, öffnen einige Geschäfte auch sonntags ihre Türen und haben dafür an einem anderen Wochentag geschlossen.
Ein einfaches Reiseland für Menschen mit Behinderung ist Indien nicht. Viele öffentliche Einrichtungen, Hotels und Touristenattraktionen sind nicht unbedingt auf die Bedürfnisse Behinderter ausgerichtet. Man trifft jedoch überall auf große Hilfsbereitschaft. Auskunft über behindertengerechte Hotels erteilt Ihr Reisebüro. Zahlreiche hilfreiche Informationen finden Betroffene auch unter http://disabilityaffairs.gov.in (auf Englisch) oder auf den Internetseiten der Schweizer Organisationen Procap Reisen und Sport (https://www.procap.ch).
Indien hat keine einheitlichen Notrufnummern. Am besten wendet man sich im Notfall an die Rezeption eines Hotels - die Angestellten können schnell einen Arzt oder die Polizei für Sie rufen.
Als multiethnisches Land, das sich aus zahlreichen Kulturen und Religionen zusammensetzt, hat Indien eine Vielzahl von Feiertagen, die nicht unbedingt landesweit als solche begangen werden. Offizielle staatliche Feiertage, die für ganz Indien gelten, sind der Tag der Republik am 26. Januar, der Unabhängigkeitstag am 15. August und der Geburtstag des Revolutionsführers Mahatma Gandhi am 2. Oktober. Darüber hinaus hat jede Region ihre eigenen religiösen Feiertage, deren Termine sich meist nach dem Mondkalender richten und somit von Jahr zu Jahr variieren. Dabei werden die genauen Daten oft kurzfristig festgelegt.
Zu den wichtigsten Festen der Hindus zählen das fünftägige Lichterfest Diwali, das Dussehra-Fest, bei dem der Sieg des Guten über das Böse im Mittelpunkt steht, sowie das Frühlingsfest Vasant Panchami und Holi, das „Fest der Farben“. Buddhisten, Sikhs und Jainas ehren ihre Glaubensstifter (Buddha, Guru Nanak und Mahavira) jeweils mit einem farbenfrohen Fest, während für Christen Weihnachten und Ostern im Mittelpunkt stehen. Muslime feiern in erster Linie das viertägige Opferfest (Eid al-Adha) zum Höhepunkt der Haddsch (Wallfahrt nach Mekka) sowie das Zuckerfest bzw. das „Fest des Fastenbrechens" (Eid al-Fitr) am Ende des Ramadan. Auch das islamische Neujahr (Fatih Mouharram) und der Geburtstag des Propheten Mohammed (Eid Al-Mawlid) sind bedeutende muslimische Feiertage.
Im Restaurant ist ein Trinkgeld von 10-15 Prozent angebracht, Zimmerservice und Gepäckträger sollten mind. 10 INR pro Koffer oder Tag erhalten. Taxifahrer sind dankbar für einen Aufschlag von 10 Prozent. Gegenüber Chauffeuren und Fremdenführern sollte man sich mit 100-200 INR pro Tag erkenntlich zeigen.
Im Normalfall können Frauen das Land ohne Probleme alleine bereisen. In Goa hat es jedoch immer wieder Übergriffe auf ausländische Touristen, insbesondere Frauen, gegeben, weshalb hier zu besonderer Vorsicht geraten wird. Zu sexuellen Übergriffen kommt es selten, allerdings muss man damit rechnen, angestarrt zu werden („eye-teasing“). Indische Frauen begrüßen Männer nicht per Handschlag, sondern mit vor dem Körper zusammengefalteten Händen („Namaste“-Zeichen).
Als Frau sollte man keine allzu körperbetonte Kleidung tragen, Shirts und Blusen sollten bis zu den Oberschenkeln reichen. Unverheirateten Frauen stehen die Inder komplett verständnislos gegenüber – ein Ring oder der Verweis auf einen (vermeintlichen) Ehemann kann hier Abhilfe schaffen.
Typisch indische Fleischgerichte sind Lamm-Curry, Lammspieße, Lammkoteletts oder Tandoori Chicken (im Lehmofen zubereitetes, mariniertes Hähnchen). Vegetarier haben die Wahl zwischen verschiedenen Gemüse-Currys, Gemüsepfannen oder Sambar, ein Linsengericht. Für den kleinen Hunger zwischendurch bieten sich Samosa (gefüllte Teigtaschen), Pakora (in Kichererbsenmehl ausgebackenes Gemüse) oder Papadam (frittierte, getrocknete Linsenfladen) an. Auf den Dessertkarten stehen neben Obst auch Khir (Milchreispudding), Kulfi Falooda (indische Eiscreme) und Firni (eine Reisspeise mit Rosenwasser und Mandeln). Indische Getränke, die man unbedingt einmal kosten sollte, sind Masala Chai (ein Tee mit Milch, Kardamom und Ingwer), Lassi (ein Joghurtgetränk) und Arrak (eine Art Reisbranntwein).
Die Netzspannung in Indien beträgt 220 Volt. Man benötigt einen Adapter für englische Dreipolsteckdosen.
Amtssprache: 16 gleichberechtigte Regionalsprachen und Englisch
Bevölkerung: rund 1,3 Mrd. Einwohner
Fläche: 3.287.590 km²
Hauptstadt: Neu-Delhi (rund 260.000 Einwohner, rund 30 Mio. im Großraum)
Landesvorwahl: +91
Währung: Indische Rupie (Abk.: Re oder Rs (Plural); ISO-4217-Code: INR)
Zeitzone: Indian Standard Time (IST); Mitteleuropäische Zeit (MEZ): +4,5 Stunden; Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) +3,5 Stunden; keine Umstellung auf Sommerzeit
In größeren Orten gibt es staatliche Krankenhäuser und private Krankenstationen, die jedoch nicht mit denen in Europa verglichen werden können. In den Städten ist die medizinische Versorgung hingegen wesentlich besser und erfüllt oft hohe internationale Standards.
Reisende können sich bei der zuständigen Botschaft nach einem Vertrauensarzt erkundigen oder einen Hotelarzt konsultieren. Vor der Reise sollte man stets prüfen, ob ein ausreichender Versicherungsschutz für eine Auslandsreise besteht und ob ein Rücktransport im Notfall gewährleistet ist.
Deutsche Botschaft
No. 6/50G, Shanti Path, Chanakyapuri
110021 Neu-Delhi
Tel.: +91-11-44199199
Fax: +91-11-26873117
E-Mail: info@new-delhi.diplo.de
Web: https://india.diplo.de

Österreichische Botschaft
EP-13, Chandragupta Marg, Chanakyapuri
110021 Neu-Delhi
Tel.: +91-11-24192700
Fax: +91-11-26886929
E-Mail: new-delhi-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-new-delhi

Schweizerische Botschaft
Nyaya Marg, Chanakyapuri
110021 Neu-Delhi
Tel.: +91-11-26878372
Fax: +91-11-26873093
E-Mail: ndh.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/newdelhi
Das siebtgrößte Land der Welt hat eine vielfältige Topografie mit entsprechend vielen verschiedenen Klimazonen. Während der Süden als maritim-tropisch bezeichnet werden kann, ist es im Norden kontinental-subtropisch, in den Hochgebirgen aber auch gemäßigt und auch arktische Verhältnisse kommen vor. Es ist schwierig, eine allgemeingültige Aussage zu treffen, doch grundsätzlich eignen sich die Wintermonate von Oktober bis März gut für eine Reise nach Indien, denn dann ist das Wetter meist gut, die Sonne scheint und die Temperaturen sind erträglich.
Zwischen Oktober und Dezember führt der „Kleine Monsun“ (Nordostmonsun) zu einzelnen Schauern im Südosten, wo es zwischen Januar und April am trockensten ist. Ende Mai beginnt im Süden der „Große Monsun“ (Südwestmonsun) und bahnt sich seinen Weg nach Norden, wobei er in die umgekehrte Richtung wieder nachlässt. Dadurch ist die Regenzeit im Norden viel kürzer als im Süden, aber dafür viel ausgeprägter – schwere Überschwemmungen sind häufig die Folge. Vom Monsun hängt das Leben der Inder auf schicksalhafte Weise ab: Ist er zu heftig, zerstört er Land und Leben, bleibt er ganz aus, kommt es zu Dürre und Hungersnöten.
Unterwegs mit dem Bus
Die staatliche Fluggesellschaft Air India verfügt über ein dichtes Netz an Inlandsflugverbindungen. Daneben bedienen auch kleinere private Airlines die wichtigsten Strecken im Land. Da die Flüge oft ausgebucht oder überbucht sind, sollte man rechtzeitig reservieren und auf eine Bestätigung achten.
Zwischen den großen Städten des Landes verkehren Schnellzüge, mit denen man bequem und günstig reisen kann. Es stehen verschiedene Klassen zur Auswahl, eine Sitzplatzreservierung ist erforderlich. Wer es luxuriös mag, hat die Wahl zwischen dem Royal Orient Express, der zwischen Gujarat und Rajasthan (ab Delhi) verkehrt, dem Deccan Odyssey, mit dem eine Rundreise mit Start und Ziel in Bombay unternommen werden kann, oder dem Palace on Wheels, dessen Rundreise in Delhi beginnt und endet (https://www.royalorienttrain.com, https://www.deccan-odyssey-india.com, https://thepalaceonwheels.com).
Daneben existiert ein dichtes Netz an Busverbindungen, die u.a. von klimatisierten Luxusbussen bedient werden. Es kann allerdings sehr abenteuerlich sein, mit dem Bus auf stark befahrenen Strecken zu reisen.
Hotels und Reisebüros organisieren für Touristen auch Überlandfahrten mit einem Mietwagen inkl. Chauffeur (vom Selbstfahren ist dringend abzuraten!) – ein besonderes Erlebnis! Bei einer Reise durch Indien sollten stets die aktuellen Sicherheitswarnungen des Auswärtigen Amtes beachtet werden (https://www.auswaertiges-amt.de).
Januar In ganz Indien, besonders in Tamil Nadu, Karnataka und Andhra Pradesh wird das Erntefest „Pongal" gefeiert.
26. Januar Am Republic Day werden in allen Provinzhauptstädten Militärparaden veranstaltet.
Februar/März Auf dem Programm des dreitägigen Desert Festivals in Jaisalmer stehen Kamelrennen, Kamelpolo und Schwerttänze.
Vor allem im Norden Indiens feiern die Hindus „Holi". An diesem Wasserfest der Hindus werden aus Freude über den Tod der Hexe „Holika" Strohpuppen verbrannt. Außerdem begießen sich die Hindus mit gefärbtem Wasser oder streuen sich bunten Puder auf das Gesicht und den Körper.
August/September In ganz Indien, vor allem in den Tempeln von Mathura und Brindavan, feiert man den Geburtstag des Gottes Krishna „Janmashtami".
In Kerala begeht man das Onam Festival, Erntefest, mit Schlangenbootrennen und Elefantenprozessionen (http://www.onamfestival.org).
November Die Pushkar Fair ist ein Kamel- und Rindermarkt in Pushkar (http://www.pushkarcamelfair.com).

Ausflugsland

Deutschland

Für allein reisende Frauen ist Deutschland ein sicheres Reiseziel, besondere Vorsichtsmaßnahmen müssen nicht ergriffen werden. Wie in anderen europäischen Ländern auch, sollte auf Trampen ohne Partner oder nächtliche Spaziergänge auf einsamen Straßen oder in Parks verzichtet werden.
Die meisten gesetzlichen Feiertage gelten bundesweit, einige nur in einzelnen Bundesländern: Neujahr (1. Januar); Heilige Drei Könige (6. Januar, in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt); Karfreitag (März/April); Ostermontag (März/April); Maifeiertag (1. Mai); Christi Himmelfahrt (Mai); Pfingstmontag (Mai/Juni); Fronleichnam (Mai/Juni, in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland); Mariä Himmelfahrt (15. August, in katholischen Gemeinden Bayerns und im Saarland); Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober); Reformationstag (31. Oktober, in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen); Allerheiligen (1. November, in Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen); Buß- und Bettag (November, nur in Sachsen); 1. und 2. Weihnachtsfeiertag (25./26. Dezember).
Banken haben meist Mo-Mi und Fr von 8.30 bis 12.30 und von 14 bis 16 Uhr, Do abends bis 18 Uhr geöffnet. Geschäfte sind in der Regel von Mo-Fr zwischen 9 und 18.30 Uhr, samstags von 9 bis 13 Uhr für ihre Kunden da; kleinere Läden machen oft eine Mittagspause. Die Öffnungszeiten von Kaufhäusern und vielen Geschäften in Innenstadtlage liegt Mo-Sa zwischen 9 und 20 Uhr, Supermärkte öffnen früher und schließen später. Museen sind meist montags geschlossen und Di-So von 9/10-17/18 Uhr zugänglich.
Deutschland ist i.A. recht gut auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung eingestellt. Zahlreiche öffentliche Einrichtungen, Touristenattraktionen und Hotels verfügen über behindertengerechte Zugänge. Weitere Auskünfte erteilt Procap Reisen und Sport:

Mobility International Schweiz (MIS)
c/o Procap Reisen und Sport
Frohburgstrasse 4
4601 Olten
Tel.: +41-62-2068830
E-Mail: info@mis-ch.ch
Web: https://www.procap.ch
Die landesweite Notrufnummer für die Polizei lautet 110, für Feuerwehr und Rettungsdienst 112.
Im Bereich der persönlichen Dienstleistungen ist ein Trinkgeld angemessen. In Restaurants und Cafés erhält das Service-Personal bei Zufriedenheit ca. 10 % des Rechnungsbetrags, bei Taxifahrten rundet man die Summe auf.
Homosexualität wird in Deutschland von der überwiegenden Bevölkerungsmehrheit, vor allem in der jungen Generation, toleriert und akzeptiert. Das Austauschen gleichgeschlechtlicher Zärtlichkeiten wie Küssen oder Händehalten in der Öffentlichkeit ruft in der Regel keine diskriminierenden Reaktionen hervor. Großstädte wie Frankfurt oder Berlin verfügen mit einschlägigen Bars und Clubs über eine lebendige Homosexuellen- und Transvestitenszene. Seit 2001 war die „Eingetragene Partnerschaft" als eheähnliche, rechtliche Absicherung der Beziehung gleichgeschlechtlicher Paare möglich, seit 1. Oktober 2017 ist nun auch die Homo-Ehe erlaubt.
Die medizinische Versorgung in Deutschland ist flächendeckend gut, der Standard allgemein hoch. Für Schweizer und EU-Bürger, mit deren Heimatländern ein Sozialabkommen besteht, erfolgt eine ärztliche Behandlung über die Krankenversicherungskarte (EHIC), ansonsten muss die Rechnung zunächst privat bezahlt werden. In diesem Fall ist es ratsam, eine Reisekrankenversicherung abzuschließen, welche die Kosten gegen Vorlage der Rechnung erstattet.
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Als Richtmengen gelten: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak, 10 l Spirituosen bzw. alkoholhaltige Süßgetränke (Alkopops), 20 l Zwischenerzeugnisse, 60 l Schaumwein und 110 l. Wein darf für private Zwecke aus anderen EU-Ländern in unbegrenzter Menge nach Deutschland eingeführt werden. Kaffee und kaffeehaltige Erzeugnisse sind bis 10 kg ebenfalls zollfrei. Bargeld und gleichgestellte Zahlungsmittel (z.B. Sparbücher, Schecks/Reiseschecks) können innerhalb der EU in unbegrenzter Höhe mitgeführt werden, müssen aber ab einem Wert von 10.000 EUR auf Anfrage beim Zoll angegeben werden. Für Parfüm gelten innerhalb der EU keine Mengenbegrenzungen.
Aus Nicht-EU-Ländern (z.B. Schweiz) dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen (über 22 Vol.-% Alkoholgehalt) oder 2 l Zwischenerzeugnisse (bis 22 Vol.-% Alkoholgehalt), 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden, außerdem Waren (Geschenke) bis zu einem Wert von 300 EUR, wobei die Grenze für Flug- und Seereisende bei 430 EUR und für Reisende unter 15 Jahre bei 175 EUR liegt. Die Nordseeinsel Helgoland und Büsingen am Hochrhein gehören nicht zum Zollgebiet der EU, daher gelten hier besondere Bestimmungen.
Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Informationen auch unter http://www.zoll.de.
Die Netzspannung beträgt 230 Volt Wechselstrom.
Österreichische Botschaft
Stauffenbergstraße 1
10785 Berlin
Tel.: +49-30-202870
Fax: +49-30-2290569
E-Mail: berlin-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-berlin
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 9-13 Uhr, Mi 12-16 Uhr

Schweizerische Botschaft
Otto-von-Bismarck-Allee 4A
10557 Berlin
Tel.: +49-30-3904000
Fax: +49-30-3911030
E-Mail: berlin@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/berlin
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
ICE im Hauptbahnhof Frankfurt am Main
Deutschland verfügt über ein hervorragend ausgebautes und engmaschiges Verkehrsnetz mit sehr guten Autobahn- und Zugverbindungen von Süd nach Nord und Ost nach West. Dem Rhein-Main- und Ruhrgebiet kommt dabei eine wichtige Stellung als zentrale Verkehrsknotenpunkte zu.
Hochgeschwindigkeitszüge (ICE) der Deutschen Bahn verbinden die großen Städte miteinander; wer frühzeitig bucht oder eine BahnCard besitzt, kommt in den Genuss überaus günstiger Preise.
Seit 2013 haben sich mehr und mehr Fernbusunternehmen am Markt etabliert, die ebenfalls Verbindungen in alle größeren und auch in kleinere Städte zu konkurrenzlos günstigen Preisen anbieten. Bekannte Anbieter sind z.B. Flixbus (https://www.flixbus.de) oder - altbewährt - die Deutsche Touring (Eurolines, https://www.eurolines.de).
Auf regionaler Ebene gibt es zahlreiche Verkehrsverbände, die mit guten Verbindungen und einheitlichen Tickets für S-Bahn, U-Bahn, Tram und Linienbusse eine gute Abdeckung erreichen und auch entlegenere Ziele an den öffentlichen Nahverkehr anbinden.
Inlandsflüge sind durch die Dumpingpreise verschiedener Anbieter in den letzten Jahren immer beliebter geworden, jedoch zeichnet sich aus Umweltgründen zur Zeit eine Kehrtwende ab. Ohnehin lohnt sich ein Flug innerhalb Deutschlands oft erst ab einer Entfernung von mind. 500 km, da viele Flughäfen weit außerhalb der großen Städte liegen.
Für alle, die das Land individuell mit dem Auto erkunden möchten, gibt es ein Netz aus etwa 150 ausgewiesenen „Ferienstraßen“, die sich auf bestimmte Themen oder Landschaften beziehen, z.B. die Deutsche Märchenstraße von Hanau nach Bremen oder die (ehemalige) Deutsche Ferienroute Alpen-Ostsee von Berchtesgaden (Königssee) bis Puttgarden auf der Ostseeinsel Fehmarn. Die längste unter ihnen ist die Deutsche Alleenstraße zwischen Rügen und dem Bodensee. All diese Touristikstraßen haben eine Gemeinsamkeit: Sie führen vorbei an besonders sehenswerten Natur- und Kulturlandschaften und kulturhistorisch bedeutsamen Orten und umfahren dabei die oft verstopften Hauptverkehrsadern des Landes (weitere Infos unter https://www.ferienstrassen.info).
Ein besonderes Vergnügen, nicht erst seit Aufkommen von E-Bikes und Pedelecs, stellen die unzähligen Fernradwege innerhalb Deutschlands dar, die häufig entlang malerischer Flusslandschaften oder durch sehenswerte Täler und Gebirge führen.
Wichtig für Autofahrer: In zahlreichen deutschen Städten wurden und werden Umweltzonen eingeführt, die nur noch mit Fahrzeugen mit entsprechender Kennzeichnung (Umweltplakette) befahren werden dürfen. Weitere Infos unter https://www.umwelt-plakette.de.
Deutschland, zwischen Atlantik und dem vom Kontinentalklima geprägten Osteuropa gelegen, befindet sich in der gemäßigt-kühlen Westwindzone. An der Küste sind die Jahreszeiten (warme Sommer, kalte Winter) weniger stark ausgeprägt als im Landesinneren und das Wetter ist insgesamt wechselhafter. In den Wintermonaten führen Tiefausläufer vom Atlantischen Ozean zu häufigen Niederschlägen im Alpenraum und westlich der Mittelgebirge. Kalte Polarluft sorgt bisweilen für Schneefälle bis in die Niederungen. In den Sommermonaten herrscht meist angenehmes Hochdruckwetter mit trocken-warmen Winden aus östlicher Richtung oder feucht-schwüler Luft aus dem Südwesten. Am wärmsten wird es in Deutschland im Oberrheingraben im Südwesten und im Alpenvorland, wenn ein trockener, warmer Fallwind (Föhn) aus südlicher Richtung weht.
Die beste Reisezeit hängt davon ab, welche Region man bereisen möchte und welche Aktivitäten für einen Urlaub in Deutschland geplant sind. Nord- und Ostseeküste locken von Juni bis September mit überwiegend schönem Wetter und herrlichen Sandstränden. Die besten Bedingungen für Wintersport herrschen in den Alpen von Dezember bis März. Aktivurlauber wie Radfahrer und Wanderer gehen ihrer Leidenschaft am besten zwischen April/Mai und Oktober nach. Ein Kultururlaub mit Stadtbesichtigungen bietet sich das ganze Jahr über an.
Kettenkarussell auf dem Oktoberfest
Februar Der Kölner Rosenmontagszug, Höhepunkt der Karnevalssaison, ist der größte Karnevalszug Deutschlands. Vier Stunden ziehen Musikkapellen und Wagen durch die Kölner Innenstadt (https://koelnerkarneval.de).
April-Mai In der Nacht auf den 1. Mai tanzt ganz Deutschland traditionsgemäß auf großen Veranstaltungen und in Diskotheken in den Mai.
Mai-September Beim Feuerwerksspektakel "Rhein in Flammen" werden zu unterschiedlichen Terminen Großfeuerwerke entlang des Rheins entzündet: in Bonn, Rüdesheim, Bingen, Koblenz, Oberwesel und St. Goar (https://www.rhein-in-flammen.com).
Juni Ein gigantisches Sommerfest wird alljährlich in Kiel veranstaltet. Die sogenannte Kieler Woche ist das größte Segelsportereignis der Welt (https://www.kieler-woche.de).
Juni-Juli Das Schützenfest Hannover ist das weltgrößte Schützenfest. Die Spaßmeile der Kirmes erstreckt sich über 5 km (http://schuetzenfest-hannover.de).
Mitte Juni-Anfang September In Ralswiek wird bei den Störtebeker Festspielen spektakuläres Open-Air-Theater geboten (https://stoertebeker.de).
Juli Das Kaltenberger Ritterturnier ist das größte Ritterturnier der Welt und findet auf Schloss Kaltenberg im gleichnamigen Dorf Kaltenberg in Oberbayern statt (https://www.ritterturnier.de).
August Am ersten Augustwochenende herrscht im Hunsrück der Ausnahmezustand. Auf der ehemaligen Raketenstation Pydna steigt jährlich "Nature One", das größte europäische Festival der elektronischen Tanzmusik (https://www.nature-one.de).
Das letzte Augustwochenende wird in Frankfurt am Main mit einem der größten europäischen Kulturfestivals, dem Museumsuferfest, begangen. Neben zahlreichen Künstlern und Musikern, die auf den Bühnen entlang des Mainufers performen, können auch einige Museen gratis besucht werden (https://www.museumsuferfest.de).
September-Oktober Das Münchener Oktoberfest auf der Theresienwiese ist das größte Volksfest der Welt. Die sogenannten Wiesn beginnen dann, wenn es wieder heißt: O'zapft is! (https://www.oktoberfest.de)
November-Dezember Eine ganz besondere Adventsstimmung vermittelt der Nürnberger Christkindlesmarkt (https://www.christkindlesmarkt.de).
Zünftige deutsche Kost
Traditionell gilt die deutsche Küche als eher deftig. Eines der Nationalgerichte ist Sauerkraut mit Eisbein bzw. Schweinshaxe oder mit Bratwürstchen. Des Deutschen liebste Beilage sind Kartoffeln, egal ob als Salzkartoffeln, Pellkartoffeln, Bratkartoffeln, Kartoffelpüree, Kartoffelpuffer oder Kroketten. Als Snack essen die Deutschen gerne rohes Fleisch, wie z.B. Schweine-Mett oder Rinder-Tatar auf einer ordentlich gebutterten Scheibe Graubrot oder einer Brötchenhälfte mit rohen Zwiebeln. Den kleinen Hunger stillt man auch gerne mit belegten Brötchen, einem Heringssalat oder einer Scheibe Brot mit Harzer Käse, d.h. Sauermilchkäse.
Zum Essen trinkt der Deutsche entweder Bier, vorzugsweise Pils, oder Wein. Beliebte Weinsorten sind Riesling, Müller-Thurgau und Silvaner. In einigen Regionen, vor allem in Hessen, wird auch gerne Apfelwein getrunken. Zum sogenannten Gläschen Ebbelwoi für zwischendurch wird häufig eine Laugenbrezel gereicht. Zum Nachtisch werden Kuchen mit Äpfeln, Pflaumen, Erdbeeren oder Rhabarber angeboten. Dazu wird gern Kaffee getrunken. In Ostfriesland bevorzugt man hingegen Tee.
Amtssprache: Deutsch
Bevölkerung: rund 83 Mio. Einwohner
Fläche: 357.340 km²
Hauptstadt: Berlin (rund 3,8 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +49
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)

Vereinigte Arabische Emirate

Viele Sehenswürdigkeiten wie das Dubai Museum sind behindertengerecht ausgestattet. Einige der führenden Hotels wie z.B. das Jumeira Beach Hotel verfügen über barrierefreie Zimmer und Anlagen. Einzelheiten kann man im gewünschten Hotel erfragen.
Neujahr (1. Januar), Nationalfeiertag zur Gründung der VAE (2. Dezember).

Islamische Feiertage richten sich nach dem islamischen Mondkalender, die genauen Termine werden von der Geistlichkeit festgelegt. Die Feiertage sind beweglich, da sie sich am Mondzyklus orientieren und verschieben sich alljährlich - gegenüber dem gregorianischen Kalender - um etwa 11 Tage rückwärts. Der bedeutendste Einschnitt im Jahresverlauf ist der Beginn des Fastenmonats, des Ramadan, der mit dem Fest des Fastenbrechens „ʿĪdu l-Fitr" 30 Tage später beendet wird. Weitere wichtige islamische Feiertage in den VAE sind ʿĪd al-'Aḍḥá (Großes Opferfest), Ras as-Sanah al-Hijriyah (Islamisches Neujahr), ʿĪd Mīlād an-Nabī (Geburtstag des Propheten Mohammed) und al-miʿrāǧ (Himmelfahrt des Propheten Mohammed).
Die Geschäfte haben normalerweise werktags (Sa-Do) von 9-13 Uhr und 17-21 Uhr sowie am Wochenende (Fr) von 16-21 Uhr auf. Die Malls öffnen in der Regel Sa-Do von 10-22 Uhr, freitags 14-22 Uhr. In den meisten Supermärkten kann man zwischen 7-22 Uhr einkaufen, in manchen sogar rund um die Uhr. Banken haben ihre Öffnungszeiten Sa-Mi 8-13 Uhr und 16.30-18.30 Uhr, Do 8-12 Uhr. Behörden arbeiten So-Do von 7.30-14 Uhr.
Aus religiösen Gründen ist gleichgeschlechtliche Liebe in den VAE wie in allen islamischen Ländern verboten. Man sollte seine Homosexualität nicht öffentlich zeigen.
Das Trinkgeld ist eine der Grauzonen in den VAE, da in einigen Restaurants bereits 10 % Service Charge im Preis enthalten ist, in anderen nicht. Grundsätzlich liegt man mit den üblichen 10 % nicht falsch.
Polizei und Rettungsdienst erreicht man landesweit unter 999. Für die Feuerwehr wählt man 997.
Man darf 400 Zigaretten und 50 Zigarren, 500 g Tabak, 4 l Spirituosen (nur bei Einreise über Flughafen und nicht in Sharjah) sowie Parfum in angemessenen Mengen ein- sowie ausführen. Die Landeswährung sowie Fremdwährungen unterliegen keinerlei Beschränkungen. Streng verboten sind Ein- und Ausfuhr von Waffen, Drogen und Pornographie. Achtung - viele westliche Illustrierte gelten aufgrund ihrer freizügigen Bilder bereits als pornographische Publikationen. Einige gängige Medikamente dürfen nur mit ärztlicher Verschreibung eingeführt werden. E-Zigaretten werden bei der Einfuhr konfisziert.
Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Wein und Geschenke bis 300 EUR (Schiffs- und Flugreisende 430 EUR). Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen oder unter http://www.dubaicustoms.gov.ae zu überprüfen.
Die medizinische Versorgung in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist sehr gut. Es gibt zum einen staatliche Krankenhäuser wie das Rashid Hospital oder das Latifa Hospital in Dubai. Zum anderen kann man sich in einer der vielen privaten Arztpraxen, „clinics" genannt, behandeln lassen. Die Bezahlung erfolgt im Anschluss an die Behandlung bar oder mit Kreditkarte. Prüfen Sie vor der Abreise, ob Ihre Krankenversicherung eine ärztliche Behandlung im Ausland ausreichend abdeckt und ob Sie über eine Notfall-Rücktransportversicherung verfügen.
Die Netzspannung beträgt 220/240 Volt. Für die Steckdosen mit britischem Drei-Pol-System wird ein Adapter benötigt. In den meisten Hotels bekommt man einen Adapter an der Rezeption oder beim „housekeeping".
Frauen können sich i.d.R. völlig ungefährdet allein durch die Stadt bewegen und auch allein Auto fahren. Allerdings ist es bei Taxifahrten und Spaziergängen nach Einbruch der Dunkelheit in jüngster Zeit wiederholt zu Übergriffen auf junge Mädchen und Frauen gekommen, weshalb hier eine erhöhte Vorsicht geboten ist. Auf dem Land trifft man Frauen fast nie alleine auf der Straße an. Touristinnen sollten sich zurückhaltend und konservativ kleiden, d.h. dass zumindest Knie und Schultern bedeckt sein sollten.
Deutsche Botschaft
Towers at the Trade Center
West Tower, 14 Floor
Abu Dhabi
Tel.: +971-2-5967700
Fax: +971-2-6446942
E-Mail: info@abu-dhabi.diplo.de
Web: https://uae.diplo.de
Öffnungszeiten: So-Do 9-12 Uhr

Österreichische Botschaft
Sky Tower, Office Nr. 504,
Reem Island
Abu Dhabi
Tel.: +971-2-6944999
Fax: +971-2-6944988
E-Mail: abu-dhabi-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-abu-dhabi
Öffnungszeiten: So-Mi 9-13 Uhr, Do 12-13 Uhr

Schweizerische Botschaft
Centro Capital Center Building,
17th Floor
Kaleej Al Arabi Street
Abu Dhabi
Tel.: +971-2-6274636
Fax: +971-2-6269627
E-Mail: abudhabi@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/uae
Öffnungszeiten: So-Do 9-12 Uhr
Amtssprache: Arabisch
Bevölkerung: rund 9,9 Mio. Einwohner
Fläche: 83.600 km²
Hauptstadt: Abu Dhabi (rund 1,5 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +971
Religion: Islam (96 % der Bevölkerung)
Währung: VAE-Dirham (Abk.: Dh/Dhs; ISO-4217-Code: AED)
Zeitzone: Gulf Standard Time (GST). Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ): +3 Stunden (Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) +2 Stunden); keine Umstellung auf Sommerzeit
Gewürze, wie z.B. Koriander, Zimt, Nelken, Kümmel, Muskatnuss und Knoblauch verleihen den arabischen Gerichten einen besonderen Geschmack. Auf den meisten Speisekarten findet man Kebab, Fisch- oder Fleischspieße, Kofta, Lammhackwürstchen, sowie verschiedene Reisgerichte. Typische Beilagen sind Gemüse, Falafel, frittierte Gemüsebällchen, Fladenbrot, Wara Enab, mit Reis gefüllte Weinblätter, Hummus (Kichererbsenbrei), und Tabouleh, (Salat aus Weizenschrot, Minze, Tomaten und Petersilie). Den süßen Abschluss bilden ein Puddingauflauf aus Milch, Rosinen und Mandeln, ein Reismehlpudding mit Pistazien und Rosenwasser, ein Griesmandelkuchen sowie Dattelkonfekt. Die Araber trinken gerne Atar, einen süßen Sirup, Ingwermilch, Tee mit Minze oder Beduinenkaffee (Kaffee mit Zucker, Zimt, Kardamom und Ingwer).
In Dubai, Abu Dhabi und Sharjah - den drei wichtigsten Emiraten des Landes - ist die touristische Infrastruktur exzellent. Sowohl nationale wie internationale Autovermieter haben Stationen am Flughafen, in der Innenstadt und mittlerweile auch in den vier kleineren Emiraten. Zur Anmietung braucht man einen internationalen Führerschein, und das Mindestalter beträgt bei PKW 21 Jahre, bei Geländewagen 25 Jahre. Die Straßenverhältnisse sind ausgezeichnet, alle großen Städte sind durch mehrspurige und nachts beleuchtete Autobahnen miteinander verbunden. Außerdem gibt es ausreichend Rastplätze. Da der Berufsverkehr zu Stoßzeiten katastrophale Ausmaße angenommen hat (vor allem in Dubai und Sharjah) und Parkplätze eine Rarität sind, empfiehlt sich in den Städten die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel.
Hier steht das Taxi an erster Stelle, und fast alle verfügen über ein Taxameter. In den Stadtzentren sind immer ausreichend Taxen unterwegs, um eines per Handzeichen heranzurufen; für die entlegenen Stadtteile gibt es einen Taxiruf. Nur Dubai und Abu Dhabi verfügen über ein innerstädtisches Busnetz. Flugverbindungen zwischen den Emiraten werden nur von teuren Privatunternehmen angeboten und lohnen wegen der kurzen Distanzen nicht. Eine Eisenbahn gibt es nicht. Für Überlandfahrten bieten sich entweder die günstigen Sammeltaxis oder die Mietwagen an.
Lange, helle Kleidung schützt vor Hitze
In den VAE herrscht ein subtropisches, arides Klima. Meistens erwartet die Besucher ein wolkenloser, blauer Himmel und Sonnenschein. Regen fällt - wenn überhaupt - nur im Winter (Januar bis März), dann können jedoch wahre Regenstürme niedergehen. Allerdings sind diese meist von kurzer Dauer. Die Temperaturen betragen im Winter ca. 25 °C tagsüber, nachts 10-15 °C, die Luft ist dann eher trocken. Die Sommer sind extrem heiß: Zwischen April und September liegen die Tagestemperaturen um 40 °C, im Juli und August werden bis zu 50 °C erreicht, nachts sind es immer noch 35 °C. Die Luftfeuchtigkeit von knapp 100 % sorgt für tropische Verhältnisse. Als Reisezeit sind die Monate Oktober bis Mai zu empfehlen. Sollten Sie während des Fastenmonats Ramadan in die VAE reisen wollen, bedenken Sie bitte, dass zu dieser Zeit auch von Besuchern erwartet wird, dass sie - zumindest in der Öffentlichkeit - tagsüber auf das Essen, Trinken und Rauchen verzichten und es Einschränkungen bei Öffnungszeiten und verschiedenen Unterhaltungsangeboten geben kann.
Januar/Februar Das mehrwöchige Dubai Shopping Festival lässt die Herzen von Schnäppchenjägern höher schlagen, bietet Spiel, Spaß und Unterhaltung für die ganze Familie (http://mydsf.ae).
Februar/März Im Februar findet das Emirates Airline Dubai Jazz Festival statt (http://www.dubaijazzfest.com).
Im Februar/März messen sich die besten Spieler bei den Dubai Duty Free Tennis Championships (https://dubaidutyfreetennischampionships.com).
Sportlich geht es weiter mit dem Dubai Desert Classic Golfturnier im Februar/März (https://www.omegadubaidesertclassic.com).
März Das höchstdotierte Pferderennen der Welt ist der Dubai World Cup (https://www.dubairacingclub.com).
März/April Auf dem zweiwöchigen Programm des Abu Dhabi Music and Arts Festivals stehen Kunst, Ballett, Musik, Ausstellungen und Workshops (https://www.artdubai.ae).
November Ein absolutes Highlight ist die alle zwei Jahre stattfindende Dubai Air Show. Ein folkloristisches Rahmenprogramm wird ebenfalls geboten (https://www.dubaiairshow.aero).
2. Dezember Am National Day werden spektakuläre Ruderboot-Rennen ausgetragen.
Dezember Glamourös geht es auf dem Dubai International Film Festival zu (https://www.facebook.com/DubaiFilmFestival).

Oman

Man sollte das Hand-in-Hand gehen arabischer Männer nicht mit Homosexualität verwechseln - es ist ein Ausdruck der Freundschaft. Gleichgeschlechtliche Liebe ist offiziell verboten und darf nicht in der Öffentlichkeit ausgelebt werden!
Oman ist ein sicheres Reiseland und Frauen können es problemlos allein - auch mit dem Auto - bereisen. Auf den Landessitten entsprechende Kleidung sollte geachtet werden.
Einige Sehenswürdigkeiten sind für Behinderte aufgrund ihrer historischen Bauweise leider nur schwer bis gar nicht zu besichtigen, z.B. die Festungen oder diverse Museen, die in diesen untergebracht sind. Während die modernen Hotels und Einkaufszentren der Hauptstadt behindertengerecht gebaut sind, sind entsprechende Hotelzimmer im Rest des Landes noch recht spärlich.
Am 18. November wird jährlich der Nationalfeiertag, Geburtstag von Sultan Qaboos, begangen.

Islamische Feiertage richten sich nach dem islamischen Mondkalender, die genauen Termine werden von der Geistlichkeit festgelegt. Die Feiertage sind beweglich, da sie sich am Mondzyklus orientieren und verschieben sich alljährlich - gegenüber dem gregorianischen Kalender - um etwa 11 Tage rückwärts. Der bedeutendste Einschnitt im Jahresverlauf ist der Beginn des Fastenmonats, des Ramadan, der mit dem Fest des Fastenbrechens „Eid al-Fitr" 30 Tage später beendet wird. Weitere wichtige islamische Feiertage im Oman sind Eid al-Adha (Großes Opferfest), El am Hejir (Islamisches Neujahr), Milad Al Nabi (Geburtstag des Propheten Mohammed) und Lailat al-Miraj (Himmelfahrt des Propheten Mohammed).
Die ärztliche Versorgung in Oman ist als gut zu bezeichnen. Sowohl in der Hauptstadt Muscat, wo es mehrere Krankenhäuser und Privatkliniken gibt, als auch in den Regionalhauptstädten wie z.B. Sohar, Sur oder Nizwa gibt es moderne Hospitäler. Auf dem Land sind die Zustände jedoch nicht nur technisch, sondern auch hygienisch oft problematisch. Zudem findet sich hier nur schwer ein Englisch oder Französisch sprechender Arzt. Eine Behandlung muss vor Ort bezahlt werden. Erkundigen Sie sich deshalb rechtzeitig vor Reiseantritt bei Ihrer Krankenkasse, ob diese solche Kosten übernimmt, ansonsten ist eine Reisekrankenversicherung sehr empfehlenswert. Medikamente gibt es in guter Auswahl in den zahlreichen Apotheken des Landes, nur wer auf besondere Medikamente angewiesen ist, sollte diese in ausreichender Menge mitnehmen. Achten Sie darauf, die Reiseapotheke den Temperaturen entsprechend vor Wärme zu schützen.
Die Netzspannung beträgt 220/240 Volt, 50 Hertz. Adapter für die englischen Drei-Pol-Steckdosen sind notwendig.
Oman verfügt über ein sehr gutes Telefonnetz. Von öffentlichen Telefonzellen kann man mittels einer überall erhältlichen Telefonkarte problemlos nach Europa telefonieren. Internationale Vorwahlen: Oman 00968, Deutschland 0049, Österreich 0043, Schweiz 0041. Fast alle europäischen Mobiltelefonanbieter haben mittlerweile einen Vertrag mit der omanischen Telefongesellschaft, sodass Sie mit ihrem Handy auch in Oman telefonieren können. Sehr viel günstiger sind jedoch die Prepaid-Karten der beiden nationalen Gesellschaften oredoo (https://ooredoo.om) und omantel (https://www.omantel.om). Für ca. 10 OMR erhält man bereits am Flughafen eine lokale Telefonnummer mit ca. 5 OMR Gesprächsguthaben. Kostensparend ist außerdem die Kommunikation über das Internet, etwa über öffentliche Hotspots, im Hotel oder Internetcafé.
Die normalen Geschäftszeiten sind Sa-Do von 9-13 und 16-19 Uhr, Einkaufszentren bis 20 Uhr. Banken schließen bereits um 12 Uhr. Supermärkte und kleine Geschäfte im Landesinneren sind meist durchgehend geöffnet von 7-22 Uhr, einige Großmärkte sogar rund um die Uhr. Die genauen Zeiten sind in der Tagespresse veröffentlicht (Oman Daily Observer im Businessteil).
In den kleineren Restaurants ist ein Trinkgeld eher unüblich, Taxifahrer, Kofferträger und Kellner internationaler Einrichtungen erhalten ca. 10 % des Rechnungsbetrages, Kofferträger ca. 200-300 baiza pro Gepäckstück. Das Bedienungsgeld (service charge) ist häufig in der Rechnung enthalten. Allerdings kommt dies selten dem Sie bedienenden Kellner zugute, sodass dieser sich über eine kleine Extragabe freut. Bei organisierten Rundreisen und Tagesausflügen ist ein Trinkgeld für Fahrer und Reiseleiter ebenfalls üblich.
Polizei/Feuerwehr/Ambulanz: 9999
Deutsche Botschaft
Al-Khuwair, Jami'at Al-Duwal Al-Arabiah Street
Muscat
Tel.: +968-2469-1218
Fax: +968-2469-1278
E-Mail: info@maskat.diplo.de
Web: https://maskat.diplo.de
Öffnungszeiten: So-Do 8-11 Uhr

Die österreichische Botschaft in Muscat wurde 2011 geschlossen, zuständig ist seither die Botschaft in Riyadh, Saudi-Arabien:

Österreichische Botschaft
Diplomatic Quarter Riyadh
Riyadh 11693
Saudi-Arabien
Tel.: +966-1-4801217
Fax: +966-1-4801526
E-Mail: riyadh-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.aussenministerium.at/riyadh
Öffnungszeiten: So-Do 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft
Villa 1366
Way 3017
Shatti Al Qurum
Muscat
Tel.: +968-24603267
Fax: +968-24603298
E-Mail: muscat@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/muscat
Nach Oman dürfen von Personen ab 21 Jahren zollfrei eingeführt werden: eine Flasche Alkohol (gilt nur für Nichtmuslime und die Einreise am Flughafen, nicht bei Einreise auf dem Landweg) 400 Zigaretten, 100 ml Parfüm sowie Gegenstände des persönlichen Bedarfs. Verboten ist die Einfuhr von Waffen, Drogen und pornografischem Material wie Zeitschriften, wozu auch die freizügigen Titelblätter verschiedener Nachrichtenmagazine gehören (und konfisziert werden). Ebenso verboten ist die Einfuhr von Pflanzensamen, frischen Lebensmitteln, vor allem Schweinefleisch.
Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Neujahr Am 1. Tag des neuen Jahres werden Pferde- und Kamelrennen zu Ehren des Sultans veranstaltet. Der Termin verschiebt sich jedes Jahr in Abhängigkeit vom Mondkalender.
Januar/Februar Einen Monat lang feiert man seit 1998 die omanische Kultur, ihre Geschichte und Traditionen beim alljährlichen Muscat Festival in der Hauptstadt. Auf dem Programm stehen neben antiken und modernen Theaterstücken sowie zeitgenössischen Konzerten von Künstlern der arabischen Welt inzwischen auch Multimedia-Shows u.v.m.
Juli/August Im Hochsommer verwandelt der Südwest-Monsun (Khareef) die trockene Gegend rund um Salalah in eine saftig-grüne Oase. Dieses Ereignis wird mit dem Khareef-Festival in Salalah mit Tanz und Gesang sowie zahlreichen kulturellen, wirtschaftlichen, sportlichen und religiösen Aktivitäten gebührend gefeiert. So kann man z.B. auch einheimischen Handwerkern bei ihrer Arbeit über die Schulter sehen und ihre Werke käuflich erwerben.
18. November Am Geburtstag des Sultans, dem Nationalfeiertag, werden die Straßen und Häuser mit Fahnen, Lichtern und Bildern Seiner Majestät geschmückt und Feuerwerke veranstaltet.
Amtssprache: Arabisch
Bevölkerung: rund 4,6 Mio. Einwohner
Hauptstadt: Muscat (rund 770.000 Einwohner)
Fläche: 309.500 km²
Landesvorwahl: +968
Währung: Omani Rial (Abk.: RO; ISO-4217-Code: OMR)
Zeitzone: Gulf Standard Time (GST). Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ): +3 Std. (Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) +2 Std.); keine Umstellung auf Sommerzeit
In der Hauptstadt Muscat bieten neben den internationalen Vermietstationen auch lokale Anbieter mittlerweile eine große Flotte vom Kleinwagen bis zum geräumigen Geländewagen an. Um sein Wunschauto zu bekommen, empfiehlt sich zur Hauptreisezeit jedoch eine Reservierung noch von zu Hause aus. Ein internationaler Führerschein ist notwendig. Das Straßennetz wird stetig ausgebaut, sowohl nach Sur an der Ostküste als auch ins Landesinnere gibt es mehrspurige Autobahnen. So wird es auch für Individualtouristen, die mit dem eigenen Mietfahrzeug unterwegs sind, in Zukunft leichter werden, abgelegene Wadis und Wüstenregionen zu erreichen.
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Landes sind auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Es gibt Taxis, Sammeltaxis, und die staatliche Busgesellschaft ONTC (Oman National Transport Company) hat ein gut ausgebautes Liniennetz. Inlandsflugverbindungen lohnen sich nur ins 1.000 km von Muscat entfernte Salalah und auf die Halbinsel Musandam. Verschiedene deutschsprachige Reiseveranstalter arbeiten Ihnen gern eine individuelle Tour mit dem Mietwagen aus und reservieren auch die nötigen Hotelübernachtungen.
Aufgrund anhaltender Spannungen in einigen Ländern des Nahen und Mittleren Ostens wird Reisenden in den Oman geraten, in der Öffentlichkeit zurückhaltend aufzutreten, in ihrem Verhalten auf die religiösen, politischen, kulturellen und sozialen Traditionen des Landes Rücksicht zu nehmen und sich von eventuellen Demonstrationen oder Protestveranstaltungen fernzuhalten. Bei Bootsexkursionen vor der Westküste der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) sollten die Gewässer um die Inseln Abu Moussa, Greater Tumb und Lesser Tumb gemieden werden. Die drei Inseln werden sowohl von den VAE als auch vom Iran beansprucht und in Seekarten als zum jeweiligen Territorium gehörend ausgewiesen. Bootsbesatzungen wurden von iranischer Seite unter dem Vorwurf der „Verletzung der iranischen Hoheitsgewässer und illegaler Einwanderung" bereits festgenommen und in Gerichtsverfahren zu Haftstrafen verurteilt. Außerdem besteht das Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen.
Das Sultanat Oman liegt im äußersten Südosten der Arabischen Halbinsel und somit in einer subtropischen Klimazone. Die Sommermonate von Mai bis September sind generell trocken und heiß mit Tagestemperaturen bis 45 °C. An den Küsten kommt an manchen Tagen eine unangenehm hohe Luftfeuchtigkeit hinzu. Eine Ausnahme sind der östliche Küstenstreifen und das Dhofar-Gebirge im Süden, denn von Juni bis September/Oktober sorgen stürmische Monsunwinde für feuchtes Wetter mit Tagestemperaturen um 30 °C.
Die beste Reisezeit für das Sultanat sind die kühleren Wintermonate von Mitte Oktober bis etwa Mitte April mit einer durchschnittlichen Tagestemperatur um 30 °C. In dieser Zeit fallen zwar auch die meisten Niederschläge, doch meist nur in kurzen, dafür aber umso heftigeren Schauern. Allerdings gibt es immer mehr europäische Reiseveranstalter, die günstige Pauschalangebote in den heißen Sommermonaten anbieten. Aufgrund der Traditionen des Landes und der klimatischen Bedingungen empfiehlt es sich, leichte Sommerkleidung, die Arme und Beine bedeckt, dazu Sonnenbrille und -creme sowie eine Kopfbedeckung einzupacken.
Feste Bestandteile der omanischen Küche: Datteln und Tee
Die omanische Küche ist geprägt von indischen, indonesischen, arabischen und ostafrikanischen Einflüssen. Dabei werden vor allem Gerichte mit Reis, Huhn, Lamm, Ziege, Fisch und Meeresfrüchten serviert, z.B. in Form von shoowa (Lamm mit Dattelbrei in Palmen- und Bananenblättern gebacken) oder kabsa (Schaf gefüllt mit Mandeln, Reis und Gewürzen). Fleisch wird gerne gegrillt oder gekocht verzehrt, dazu isst man Soßen mit Gemüse (Bohnen, Artischocken, Zwiebeln, Tomaten, Kichererbsen). In Essig eingelegtes Gemüse, wie Kürbis, Blumenkohl oder Spargel, wird oft als Beilage gereicht. Gewürze und Kräuter spielen eine wichtige Rolle, vor allem Kardamom, Kreuzkümmel, Pfeffer, Koriander, Gewürznelken und Muskat geben den Speisen eine besondere Note. Zum Nachtisch gibt es Obst, insbesondere frische Datteln oder Halwa, eine Mehlspeise.
Generell wird zum Essen gerne Wasser getrunken, aber auch schwarzer Tee und Kaffee sind beliebte Getränke. Alkohol wird nur in einigen Hotels und Restaurants mit Sondergenehmigung ausgeschenkt, ist aber meist sehr teuer.
In Privathaushalten pflegt man in Oman auch heute noch den von den Beduinen übernommenen Brauch, sich zum Essen auf dem Boden niederzulassen. Gegessen wird mit der (rechten!) Hand aus kleinen Schüsseln und Platten, zwischen den Gängen reinigt man die Finger mit Rosenwasser. In Restaurants - inzwischen gibt es eine Vielzahl an Lokalen mit internationaler Küche - kann man jedoch auch ganz nach westlicher Art auf dem Stuhl sitzend speisen.

Indien

Die Landesvorwahl von Indien lautet 0091; um von Indien nach Deutschland zu telefonieren, wählt man die 0049, nach Österreich die 0043 und in die Schweiz die 0041 vor. Internationale Telefonate können von Läden mit der Aufschrift „STD/ISD/FAX“ getätigt werden, vom Hotel aus ist Telefonieren meist wesentlich teurer. Die Nutzung des eigenen Mobiltelefons ist möglich, jedoch sollte man sich vorab nach den Roaming-Gebühren erkundigen oder einen speziellen Tarif für Indien hinzubuchen. Günstiger fährt man meist mit einer indischen Prepaid-Karte. Mittlerweile gibt es in Hotels und an öffentlichen Plätzen häufig auch (kostenfreies) W-LAN.
Auf Indiens Straßen sieht man oft Transvestiten (hijra) tanzen und musizieren, die sogar als Glücksbringer angesehen werden, oder Männer, die Hand in Hand durch die Stadt gehen – wer angesichts dessen auf eine tolerante Einstellung gegenüber Homosexuellen schließt, irrt. Bis September 2018 waren homosexuelle Handlungen gar noch per Gesetz verboten. Obwohl das Thema bis heute von der Bevölkerung weitgehend tabuisiert wird, hat es nicht zuletzt durch die Bollywood-Filme vor allem in den Großstädten eine gewisse Liberalisierung erfahren. Ein diskretes Verhalten in der Öffentlichkeit ist dennoch immer angebracht.
Zollfrei nach Indien einführen darf man 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak, bis zu 2 l Wein oder Likör sowie Gegenstände des persönlichen Bedarfs. Hochwertige Gegenstände wie Kameras müssen deklariert werden. Ein Einfuhr- sowie Ausfuhrverbot besteht für die Landeswährung, Topfpflanzen, Drogen, Waffen, pornografisches Material, Goldbarren und -münzen sowie alte Münzen und Antiquitäten. Devisen (Bargeld bzw. Reiseschecks) müssen ab einem Wert von 5.000 USD bei der Einreise deklariert werden.
Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-Jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate und 2 l Alkohol unter 18 Vol.-% und 1 l Alkohol über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Denken Sie bitte daran, dass das Washingtoner Artenschutzabkommen die Einfuhr geschützter Tiere sowie aus ihnen hergestellter Produkte verbietet, auch wenn solche Produkte in Indien verkauft werden. Bei Nichtbeachtung drohen drastische Strafen.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Banken haben meist Mo-Fr 10-14 und Sa 10-12 Uhr geöffnet. Postämter sind Mo-Fr 10-17 und Sa 10-12 Uhr für ihre Kunden da, in großen Städten auch länger und am Sonntag. Für Geschäfte existieren keine einheitlichen Regelungen, meist kann man aber mind. von 10-18 Uhr einkaufen. Obwohl der Sonntag offiziell Ruhetag ist, öffnen einige Geschäfte auch sonntags ihre Türen und haben dafür an einem anderen Wochentag geschlossen.
Ein einfaches Reiseland für Menschen mit Behinderung ist Indien nicht. Viele öffentliche Einrichtungen, Hotels und Touristenattraktionen sind nicht unbedingt auf die Bedürfnisse Behinderter ausgerichtet. Man trifft jedoch überall auf große Hilfsbereitschaft. Auskunft über behindertengerechte Hotels erteilt Ihr Reisebüro. Zahlreiche hilfreiche Informationen finden Betroffene auch unter http://disabilityaffairs.gov.in (auf Englisch) oder auf den Internetseiten der Schweizer Organisationen Procap Reisen und Sport (https://www.procap.ch).
Indien hat keine einheitlichen Notrufnummern. Am besten wendet man sich im Notfall an die Rezeption eines Hotels - die Angestellten können schnell einen Arzt oder die Polizei für Sie rufen.
Als multiethnisches Land, das sich aus zahlreichen Kulturen und Religionen zusammensetzt, hat Indien eine Vielzahl von Feiertagen, die nicht unbedingt landesweit als solche begangen werden. Offizielle staatliche Feiertage, die für ganz Indien gelten, sind der Tag der Republik am 26. Januar, der Unabhängigkeitstag am 15. August und der Geburtstag des Revolutionsführers Mahatma Gandhi am 2. Oktober. Darüber hinaus hat jede Region ihre eigenen religiösen Feiertage, deren Termine sich meist nach dem Mondkalender richten und somit von Jahr zu Jahr variieren. Dabei werden die genauen Daten oft kurzfristig festgelegt.
Zu den wichtigsten Festen der Hindus zählen das fünftägige Lichterfest Diwali, das Dussehra-Fest, bei dem der Sieg des Guten über das Böse im Mittelpunkt steht, sowie das Frühlingsfest Vasant Panchami und Holi, das „Fest der Farben“. Buddhisten, Sikhs und Jainas ehren ihre Glaubensstifter (Buddha, Guru Nanak und Mahavira) jeweils mit einem farbenfrohen Fest, während für Christen Weihnachten und Ostern im Mittelpunkt stehen. Muslime feiern in erster Linie das viertägige Opferfest (Eid al-Adha) zum Höhepunkt der Haddsch (Wallfahrt nach Mekka) sowie das Zuckerfest bzw. das „Fest des Fastenbrechens" (Eid al-Fitr) am Ende des Ramadan. Auch das islamische Neujahr (Fatih Mouharram) und der Geburtstag des Propheten Mohammed (Eid Al-Mawlid) sind bedeutende muslimische Feiertage.
Im Restaurant ist ein Trinkgeld von 10-15 Prozent angebracht, Zimmerservice und Gepäckträger sollten mind. 10 INR pro Koffer oder Tag erhalten. Taxifahrer sind dankbar für einen Aufschlag von 10 Prozent. Gegenüber Chauffeuren und Fremdenführern sollte man sich mit 100-200 INR pro Tag erkenntlich zeigen.
Im Normalfall können Frauen das Land ohne Probleme alleine bereisen. In Goa hat es jedoch immer wieder Übergriffe auf ausländische Touristen, insbesondere Frauen, gegeben, weshalb hier zu besonderer Vorsicht geraten wird. Zu sexuellen Übergriffen kommt es selten, allerdings muss man damit rechnen, angestarrt zu werden („eye-teasing“). Indische Frauen begrüßen Männer nicht per Handschlag, sondern mit vor dem Körper zusammengefalteten Händen („Namaste“-Zeichen).
Als Frau sollte man keine allzu körperbetonte Kleidung tragen, Shirts und Blusen sollten bis zu den Oberschenkeln reichen. Unverheirateten Frauen stehen die Inder komplett verständnislos gegenüber – ein Ring oder der Verweis auf einen (vermeintlichen) Ehemann kann hier Abhilfe schaffen.
Typisch indische Fleischgerichte sind Lamm-Curry, Lammspieße, Lammkoteletts oder Tandoori Chicken (im Lehmofen zubereitetes, mariniertes Hähnchen). Vegetarier haben die Wahl zwischen verschiedenen Gemüse-Currys, Gemüsepfannen oder Sambar, ein Linsengericht. Für den kleinen Hunger zwischendurch bieten sich Samosa (gefüllte Teigtaschen), Pakora (in Kichererbsenmehl ausgebackenes Gemüse) oder Papadam (frittierte, getrocknete Linsenfladen) an. Auf den Dessertkarten stehen neben Obst auch Khir (Milchreispudding), Kulfi Falooda (indische Eiscreme) und Firni (eine Reisspeise mit Rosenwasser und Mandeln). Indische Getränke, die man unbedingt einmal kosten sollte, sind Masala Chai (ein Tee mit Milch, Kardamom und Ingwer), Lassi (ein Joghurtgetränk) und Arrak (eine Art Reisbranntwein).
Die Netzspannung in Indien beträgt 220 Volt. Man benötigt einen Adapter für englische Dreipolsteckdosen.
Amtssprache: 16 gleichberechtigte Regionalsprachen und Englisch
Bevölkerung: rund 1,3 Mrd. Einwohner
Fläche: 3.287.590 km²
Hauptstadt: Neu-Delhi (rund 260.000 Einwohner, rund 30 Mio. im Großraum)
Landesvorwahl: +91
Währung: Indische Rupie (Abk.: Re oder Rs (Plural); ISO-4217-Code: INR)
Zeitzone: Indian Standard Time (IST); Mitteleuropäische Zeit (MEZ): +4,5 Stunden; Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) +3,5 Stunden; keine Umstellung auf Sommerzeit
In größeren Orten gibt es staatliche Krankenhäuser und private Krankenstationen, die jedoch nicht mit denen in Europa verglichen werden können. In den Städten ist die medizinische Versorgung hingegen wesentlich besser und erfüllt oft hohe internationale Standards.
Reisende können sich bei der zuständigen Botschaft nach einem Vertrauensarzt erkundigen oder einen Hotelarzt konsultieren. Vor der Reise sollte man stets prüfen, ob ein ausreichender Versicherungsschutz für eine Auslandsreise besteht und ob ein Rücktransport im Notfall gewährleistet ist.
Deutsche Botschaft
No. 6/50G, Shanti Path, Chanakyapuri
110021 Neu-Delhi
Tel.: +91-11-44199199
Fax: +91-11-26873117
E-Mail: info@new-delhi.diplo.de
Web: https://india.diplo.de

Österreichische Botschaft
EP-13, Chandragupta Marg, Chanakyapuri
110021 Neu-Delhi
Tel.: +91-11-24192700
Fax: +91-11-26886929
E-Mail: new-delhi-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-new-delhi

Schweizerische Botschaft
Nyaya Marg, Chanakyapuri
110021 Neu-Delhi
Tel.: +91-11-26878372
Fax: +91-11-26873093
E-Mail: ndh.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/newdelhi
Das siebtgrößte Land der Welt hat eine vielfältige Topografie mit entsprechend vielen verschiedenen Klimazonen. Während der Süden als maritim-tropisch bezeichnet werden kann, ist es im Norden kontinental-subtropisch, in den Hochgebirgen aber auch gemäßigt und auch arktische Verhältnisse kommen vor. Es ist schwierig, eine allgemeingültige Aussage zu treffen, doch grundsätzlich eignen sich die Wintermonate von Oktober bis März gut für eine Reise nach Indien, denn dann ist das Wetter meist gut, die Sonne scheint und die Temperaturen sind erträglich.
Zwischen Oktober und Dezember führt der „Kleine Monsun“ (Nordostmonsun) zu einzelnen Schauern im Südosten, wo es zwischen Januar und April am trockensten ist. Ende Mai beginnt im Süden der „Große Monsun“ (Südwestmonsun) und bahnt sich seinen Weg nach Norden, wobei er in die umgekehrte Richtung wieder nachlässt. Dadurch ist die Regenzeit im Norden viel kürzer als im Süden, aber dafür viel ausgeprägter – schwere Überschwemmungen sind häufig die Folge. Vom Monsun hängt das Leben der Inder auf schicksalhafte Weise ab: Ist er zu heftig, zerstört er Land und Leben, bleibt er ganz aus, kommt es zu Dürre und Hungersnöten.
Unterwegs mit dem Bus
Die staatliche Fluggesellschaft Air India verfügt über ein dichtes Netz an Inlandsflugverbindungen. Daneben bedienen auch kleinere private Airlines die wichtigsten Strecken im Land. Da die Flüge oft ausgebucht oder überbucht sind, sollte man rechtzeitig reservieren und auf eine Bestätigung achten.
Zwischen den großen Städten des Landes verkehren Schnellzüge, mit denen man bequem und günstig reisen kann. Es stehen verschiedene Klassen zur Auswahl, eine Sitzplatzreservierung ist erforderlich. Wer es luxuriös mag, hat die Wahl zwischen dem Royal Orient Express, der zwischen Gujarat und Rajasthan (ab Delhi) verkehrt, dem Deccan Odyssey, mit dem eine Rundreise mit Start und Ziel in Bombay unternommen werden kann, oder dem Palace on Wheels, dessen Rundreise in Delhi beginnt und endet (https://www.royalorienttrain.com, https://www.deccan-odyssey-india.com, https://thepalaceonwheels.com).
Daneben existiert ein dichtes Netz an Busverbindungen, die u.a. von klimatisierten Luxusbussen bedient werden. Es kann allerdings sehr abenteuerlich sein, mit dem Bus auf stark befahrenen Strecken zu reisen.
Hotels und Reisebüros organisieren für Touristen auch Überlandfahrten mit einem Mietwagen inkl. Chauffeur (vom Selbstfahren ist dringend abzuraten!) – ein besonderes Erlebnis! Bei einer Reise durch Indien sollten stets die aktuellen Sicherheitswarnungen des Auswärtigen Amtes beachtet werden (https://www.auswaertiges-amt.de).
Januar In ganz Indien, besonders in Tamil Nadu, Karnataka und Andhra Pradesh wird das Erntefest „Pongal" gefeiert.
26. Januar Am Republic Day werden in allen Provinzhauptstädten Militärparaden veranstaltet.
Februar/März Auf dem Programm des dreitägigen Desert Festivals in Jaisalmer stehen Kamelrennen, Kamelpolo und Schwerttänze.
Vor allem im Norden Indiens feiern die Hindus „Holi". An diesem Wasserfest der Hindus werden aus Freude über den Tod der Hexe „Holika" Strohpuppen verbrannt. Außerdem begießen sich die Hindus mit gefärbtem Wasser oder streuen sich bunten Puder auf das Gesicht und den Körper.
August/September In ganz Indien, vor allem in den Tempeln von Mathura und Brindavan, feiert man den Geburtstag des Gottes Krishna „Janmashtami".
In Kerala begeht man das Onam Festival, Erntefest, mit Schlangenbootrennen und Elefantenprozessionen (http://www.onamfestival.org).
November Die Pushkar Fair ist ein Kamel- und Rindermarkt in Pushkar (http://www.pushkarcamelfair.com).
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Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

WICHTIGE HINWEISE zur Reisevorbereitung:

Im Bereich Meine Reise auf https://meinereise.tuicruises.com/ sind bereits vor Ihrer Abreise mit Ihrer TUI Cruises Buchungsnummer, welche Sie mit der Reisebestätigung/Rechnung erhalten oder in Ihrer Buchungsstelle erfragen können, folgende Eingaben möglich /erforderlich:

- Erfassung Ihres Schiffsmanifestes unbedingt bis 6 Wochen vor Abreise, damit der rechtzeitige Versand Ihrer Reiseunterlagen erfolgen kann. Ohne die Erfassung Ihrer Manifestdaten erfolgt kein Versand der Reiseunterlagen und die Einschiffung ist nicht möglich. Bei kurzfristigen Buchungen bitten wir Sie das Manifest umgehend nach Buchung auszufüllen.

- Reservierung von Landausflügen, Tischreservierungen in den Spezialitätenrestaurants, Gourmet-Paketen, DVD- und Zeitungsbestellungen, u.v.m. ab 4 Monaten vor Abreise nach Verfügbarkeit. Limitiertes Kontingent. Die Landausflüge sind i.d.R. nur  online einsehbar. Es besteht nicht die Möglichkeit, Ihnen die große und vielfältige Auswahl an Ausflügen in Papierform zur Verfügung zu stellen. Sollten Sie keinen Internetzugang haben, wenden Sie sich bitte an Ihre Buchungsstelle.

- Reservierung von SPA & Sport Anwendungen ab 3 Monaten vor Abreise nach Verfügbarkeit. Limitiertes Kontingent.

Informationen zur Check-in Zeit und der Pier, an dem das Schiff am Abreisetag ablegt, erhalten Sie mit Ihren Reiseunterlagen, da uns diese Informationen langfristig noch nicht vorliegen und wir uns Änderungen bis zur Abreise vorbehalten. 

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis zu Reisen in „Corona-Zeiten“:

Bitte beachten Sie, dass wir die aufgeführten Leistungen einer Reise nur dann bzw. in dem Rahmen erbringen können, wie es die behördlichen Vorschriften in Deutschland und in Ihrem Urlaubsland rechtlich zulassen. Davon können unmittelbar von uns angebotene Leistungsbestandteile betroffen sein (z.B. eingeschränkte Poolnutzung, Menü statt Büfett), aber auch Einschränkungen bei der Einreise (z.B. vorgeschriebene Fieber- oder Corona-Tests) sowie allgemein vor Ort (z.B. Maskenpflicht in Geschäften oder eingeschränkter Zutritt zu Sehenswürdigkeiten). Ihre gesetzlichen Gewährleistungsansprüche bleiben hiervon unberührt. 
 

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Kreuzfahrten mit TUI Cruises

Ihr Reiseveranstalter ist die SZ-Reisen GmbH. Wir arbeiten bei dieser Kreuzfahrt mit der Reederei TUI Cruises zusammen. Aus diesem Grund erhalten sie innerhalb der sz-Reisen Reiseunterlagen die Kreuzfahrt-Unterlagen von TUI Cruises.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

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