Mein Schiff 5: Scheich, Maharadscha und zurück

Dubai - Khasab - Mumbai - Cochin - Mormugao - Muscat - Dubai

Diese 14-tägige Kreuzfahrt verbindet auf besondere Weise Highlights im Orient mit abwechslungsreichen Zielen in Indien. Start- und Zielhafen dieser Reise ist Dubai. Lassen Sie die Metropole der Superlative auf sich wirken, bevor Sie sie mit Blick auf die beeindruckende Skyline verlassen. Außerdem können Sie sich auf Ziele wie Khasab im Oman, Mumbai, Cochin und Mormugao in Indien sowie auf Muscatim Oman freuen. Tauchen Sie ein in Länder, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Genießen Sie auch die Tage auf See und lassen Sie sich so richtig verwöhnen, natürlich Premium Alles Inklusive.

  • sz-Reisen Plus: Stadtrundfahrt Dubai und Visum Indien inkl.
  • Premium All Inclusive an Bord
  • Dubai, Indien, Oman in einer Reise

Programm

ReiseverlaufOrtAnkunftAbfahrt

1. Tag:

Flug nach DubaiTransfer Flughafen – Hafen, Einschiffung

2. Tag:

Dubai / VAE 18:00

3. Tag:

Khasab (Musandam) / Oman07:0017:30

4. Tag:

Urlaub auf See

5. Tag:

Urlaub auf See

6. Tag:

Mumbai / Indien05:3018:00

7. Tag:

Urlaub auf See

8. Tag:

Cochin / Indien08:3019:00

9. Tag:

Urlaub auf See

10. Tag:

Mormugao / Indien07:0018:00

11. Tag:

Urlaub auf See

12. Tag:

Urlaub auf See

13. Tag:

Muscat / Oman07:0018:00

14. Tag:

Dubai / VAE14:00Ausschiffung und Rückflug
geringfügige Programmänderungen vorbehalten

UE-DU26

» Für diese Reise stehen im Moment keine Termine zur Verfügung.

Mein Schiff 5

Am 15. Juli 2016 wurde die Mein Schiff 5, der dritte Neubau von TUI Cruises vor Lübeck-Travemünde von Lena Meyer-Landrut getauft. Erfahren Sie alles Wichtige über die Mein Schiff 5!

An Bord

  • Bordsprache: deutsch
  • Zahlungsmittel: EURO
  • WLAN: gegen Gebühr buchbar
  • Rauchen: auf den Kabinenbalkons und in den gekennzeichneten Raucherbereichen
  • Kleidung: klassisch-leger; keine kurzen Hosen zum Abendessen
  • Barrierefreiheit: einige barrierefreie Kabinen; Aufzüge; fast alle Bereiche barrierefrei 
  • Restaurants: 11 Restaurants & Bistros und 16 Bars & Lounges
  • Unterhaltung: exklusive und abwechslungsreiche Shows
  • Aktivitäten: Fotogalerie; LUMAS Galerie; Theater; Studio; Casino & Lounge; Thalia Leselounge; Atelier
  • Wellness-Bereich / Fitnesscenter: SPA & Meer; Saunalandschaft; Friseur; Cycling-Raum; Jogging-Bereich; Arena; Trimm Dich Pfad
  • Kinderbetreuung: Kids-Club; Teenslounge; Baby-Raum; Spielplatz-Videogames
  • Trinkgelder: spezieller Trinkgeldumschlag auf der Kabine

Kabinen

  • Anzahl Kabinen: 1.267 
  • Decks: 12
  • Ausstattung Bad: Dusche/WC; Haartrockner
  • Klimaanlage: ja
  • TV: ja

Technische Daten

  • Baujahr: 2016
  • Flagge: Malta
  • Länge/Breite/Tiefgang: 293,3 m / 35,8 m / 8,05 m
  • Max. Passagierzahl: 2.534
  • Besatzung: 1.000

Anmerkung

Die Fenster sind generell nicht zu öffnen, es sei denn es ist explizit ausgeschrieben. 

UE-DU26

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Beförderung

  • Haustürtransfer in Region B zum/ab Schiff
  • Flug mit Emirates nach Dubai und zurück in Economy Class
  • Transfer Flughafen – Hafen – Flughafen
  • Einschiffung in Dubai
  • Ausschiffung in Dubai

Kabine & Verpflegung

  • 14 Übernachtungen in gebuchter Kabinenkategorie
  • Premium All Inclusive: Alle Speisen sowie vielfältige Auswahl an Getränken – auch außerhalb der Essenszeiten – in allen Bars und fast allen Restaurants inklusive

sz-Reisen Plus

  •  Stadtrundfahrt Dubai
  •  Visum Indien

Zusätzlich inklusive

  • verlängerter Aufenthalt an Bord am Abreisetag
  • Gepäckbeförderung vom Anlegeplatz in die Kabine und zurück
  • Konzerte, Shows und Theateraufführungen von internationalem Format
  • Nutzung verschiedener Sport- und Gesundheitsangebote
  • SPA & Meer-Bereich, Saunalandschaft
  • Kinderbetreuung (Kids-Club oder der Sturmfrei – Teenslounge mit ausgebildeten Betreuern)
  • Aktuelle Steuern und Sicherheitsgebühren
  • Ein- und Ausschiffungsgebühren
  • Deutsch sprech. Bordreiseleitung

UE-DU26

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Zielland

Deutschland

Es sind keine speziellen Impfungen für die Einreise nach Deutschland vorgeschrieben. Sinnvoll sind jedoch immer die vom Robert-Koch-Institut (RKI) empfohlenen Standardimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza). Vor allem bei Reisen zwischen April und Oktober in die Risikogebiete im Süden Deutschlands (Teile Bayerns und Baden-Württembergs) und bei vermehrtem Aufenthalt in freier Natur sollte man über eine Impfung gegen die durch Zeckenbisse übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nachdenken.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen.
Um nach Deutschland einreisen zu können, genügt ein gültiger Personalausweis bzw. die Identitätskarte; europäische Staatsangehörige außerhalb der EU benötigen einen Reisepass. Obwohl es für EU-Bürger keine Grenzkontrollen mehr gibt, muss man sich jederzeit mit einem gültigen Dokument ausweisen können. Einträge von Kindern im Reisepass der Eltern sind nicht mehr gültig,, jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Für allein reisende Frauen ist Deutschland ein sicheres Reiseziel, besondere Vorsichtsmaßnahmen müssen nicht ergriffen werden. Wie in anderen europäischen Ländern auch, sollte auf Trampen ohne Partner oder nächtliche Spaziergänge auf einsamen Straßen oder in Parks verzichtet werden.
Die meisten gesetzlichen Feiertage gelten bundesweit, einige nur in einzelnen Bundesländern: Neujahr (1. Januar); Heilige Drei Könige (6. Januar, in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt); Karfreitag (März/April); Ostermontag (März/April); Maifeiertag (1. Mai); Christi Himmelfahrt (Mai); Pfingstmontag (Mai/Juni); Fronleichnam (Mai/Juni, in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland); Mariä Himmelfahrt (15. August, in katholischen Gemeinden Bayerns und im Saarland); Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober); Reformationstag (31. Oktober, in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen); Allerheiligen (1. November, in Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen); Buß- und Bettag (November, nur in Sachsen); 1. und 2. Weihnachtsfeiertag (25./26. Dezember).
Banken haben meist Mo-Mi und Fr von 8.30 bis 12.30 und von 14 bis 16 Uhr, Do abends bis 18 Uhr geöffnet. Geschäfte sind in der Regel von Mo-Fr zwischen 9 und 18.30 Uhr, samstags von 9 bis 13 Uhr für ihre Kunden da; kleinere Läden machen oft eine Mittagspause. Die Öffnungszeiten von Kaufhäusern und vielen Geschäften in Innenstadtlage liegt Mo-Sa zwischen 9 und 20 Uhr, Supermärkte öffnen früher und schließen später. Museen sind meist montags geschlossen und Di-So von 9/10-17/18 Uhr zugänglich.
Deutschland ist i.A. recht gut auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung eingestellt. Zahlreiche öffentliche Einrichtungen, Touristenattraktionen und Hotels verfügen über behindertengerechte Zugänge. Weitere Auskünfte erteilt die Organisation Mobility International oder Procap Reisen:

Mobility International Schweiz
Rötzmattweg 51
4600 Olten
Tel.: +41-62-2126740
Fax: +41-62-2126739
E-Mail: info@mis-ch.ch
Web: http://www.mis-ch.ch

Procap-Reisen
Froburgstraße 4
4601 Olten
Tel.: +41-62-2068830
Fax: +41-62-2068839
E-Mail: info@procap.ch
Web: http://www.procap-reisen.ch
Öffnungszeiten: Do 9-12 und 13.30-16:30 Uhr, Mi 13.30-16.30 Uhr, Fr 9-12 und 13.30-15.30 Uhr
Die landesweite Notrufnummer für die Polizei lautet 110, für Feuerwehr und Rettungsdienst 112.
Im Bereich der persönlichen Dienstleistungen ist ein Trinkgeld angemessen. In Restaurants und Cafés erhält das Service-Personal bei Zufriedenheit ca. 10 % des Rechnungsbetrags, bei Taxifahrten rundet man die Summe auf.
Homosexualität wird in Deutschland von der überwiegenden Bevölkerungsmehrheit, vor allem in der jungen Generation, toleriert und akzeptiert. Das Austauschen gleichgeschlechtlicher Zärtlichkeiten wie Küssen oder Händehalten in der Öffentlichkeit ruft in der Regel keine diskriminierenden Reaktionen hervor. Großstädte wie Frankfurt oder Berlin verfügen mit einschlägigen Bars und Clubs über eine lebendige Homosexuellen- und Transvestitenszene. Seit 2001 war die „Eingetragene Partnerschaft" als eheähnliche, rechtliche Absicherung der Beziehung gleichgeschlechtlicher Paare möglich, seit 1. Oktober 2017 ist nun auch die Homo-Ehe erlaubt.
Die medizinische Versorgung in Deutschland ist flächendeckend gut, der Standard allgemein hoch. Für Schweizer und EU-Bürger, mit deren Heimatländern ein Sozialabkommen besteht, erfolgt eine ärztliche Behandlung über die Krankenversicherungskarte (EHIC), ansonsten muss die Rechnung zunächst privat bezahlt werden. In diesem Fall ist es ratsam, eine Reisekrankenversicherung abzuschließen, welche die Kosten gegen Vorlage der Rechnung erstattet.
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Als Richtmengen gelten: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak, 10 l Spirituosen bzw. alkoholhaltige Süßgetränke (Alkopops), 20 l Zwischenerzeugnisse, 60 l Schaumwein und 110 l. Wein darf für private Zwecke aus anderen EU-Ländern in unbegrenzter Menge nach Deutschland eingeführt werden. Kaffee und kaffeehaltige Erzeugnisse sind bis 10 kg ebenfalls zollfrei. Bargeld und gleichgestellte Zahlungsmittel (z.B. Sparbücher, Schecks/Reiseschecks) können innerhalb der EU in unbegrenzter Höhe mitgeführt werden, müssen aber ab einem Wert von 10.000 EUR auf Anfrage beim Zoll angegeben werden. Für Parfüm gelten innerhalb der EU keine Mengenbegrenzungen.
Aus Nicht-EU-Ländern (z.B. Schweiz) dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen (über 22 Vol.-% Alkoholgehalt) oder 2 l Zwischenerzeugnisse (bis 22 Vol.-% Alkoholgehalt), 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden, außerdem Waren (Geschenke) bis zu einem Wert von 300 EUR, wobei die Grenze für Flug- und Seereisende bei 430 EUR und für Reisende unter 15 Jahre bei 175 EUR liegt. Die Nordseeinsel Helgoland und Büsingen am Hochrhein gehören nicht zum Zollgebiet der EU, daher gelten hier besondere Bestimmungen.
Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Informationen auch unter http://www.zoll.de.
Die Netzspannung beträgt 230 Volt Wechselstrom.
Österreichische Botschaft
Stauffenbergstraße 1
10785 Berlin
Tel.: +49-30-202870
Fax: +49-30-2290569
E-Mail: berlin-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-berlin
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 9-13 Uhr, Mi 12-16 Uhr

Schweizerische Botschaft
Otto-von-Bismarck-Allee 4A
10557 Berlin
Tel.: +49-30-3904000
Fax: +49-30-3911030
E-Mail: ber.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/berlin
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
ICE im Hauptbahnhof Frankfurt am Main
Deutschland verfügt über ein hervorragend ausgebautes und engmaschiges Verkehrsnetz mit sehr guten Autobahn- und Zugverbindungen von Süd nach Nord und Ost nach West. Dem Rhein-Main- und Ruhrgebiet kommt dabei eine wichtige Stellung als zentrale Verkehrsknotenpunkte zu.
Hochgeschwindigkeitszüge (ICE) der Deutschen Bahn verbinden die großen Städte miteinander; wer frühzeitig bucht oder eine BahnCard besitzt, kommt in den Genuss überaus günstiger Preise.
Seit 2013 haben sich mehr und mehr Fernbusunternehmen am Markt etabliert, die ebenfalls Verbindungen in alle größeren und auch in kleinere Städte zu konkurrenzlos günstigen Preisen anbieten. Bekannte Anbieter sind z.B. Flixbus (https://www.flixbus.de) oder - altbewährt - die Deutsche Touring (Eurolines, https://www.eurolines.de).
Auf regionaler Ebene gibt es zahlreiche Verkehrsverbände, die mit guten Verbindungen und einheitlichen Tickets für S-Bahn, U-Bahn, Tram und Linienbusse eine gute Abdeckung erreichen und auch entlegenere Ziele an den öffentlichen Nahverkehr anbinden.
Inlandsflüge sind durch die Dumpingpreise verschiedener Anbieter in den letzten Jahren immer beliebter geworden, jedoch zeichnet sich aus Umweltgründen zur Zeit eine Kehrtwende ab. Ohnehin lohnt sich ein Flug innerhalb Deutschlands oft erst ab einer Entfernung von mind. 500 km, da viele Flughäfen weit außerhalb der großen Städte liegen.
Für alle, die das Land individuell mit dem Auto erkunden möchten, gibt es ein Netz aus etwa 150 ausgewiesenen „Ferienstraßen“, die sich auf bestimmte Themen oder Landschaften beziehen, z.B. die Deutsche Märchenstraße von Hanau nach Bremen oder die (ehemalige) Deutsche Ferienroute Alpen-Ostsee von Berchtesgaden (Königssee) bis Puttgarden auf der Ostseeinsel Fehmarn. Die längste unter ihnen ist die Deutsche Alleenstraße zwischen Rügen und dem Bodensee. All diese Touristikstraßen haben eine Gemeinsamkeit: Sie führen vorbei an besonders sehenswerten Natur- und Kulturlandschaften und kulturhistorisch bedeutsamen Orten und umfahren dabei die oft verstopften Hauptverkehrsadern des Landes (weitere Infos unter https://www.ferienstrassen.info).
Ein besonderes Vergnügen, nicht erst seit Aufkommen von E-Bikes und Pedelecs, stellen die unzähligen Fernradwege innerhalb Deutschlands dar, die häufig entlang malerischer Flusslandschaften oder durch sehenswerte Täler und Gebirge führen.
Wichtig für Autofahrer: In zahlreichen deutschen Städten wurden und werden Umweltzonen eingeführt, die nur noch mit Fahrzeugen mit entsprechender Kennzeichnung (Umweltplakette) befahren werden dürfen. Weitere Infos unter https://www.umwelt-plakette.de.
Deutschland, zwischen Atlantik und dem vom Kontinentalklima geprägten Osteuropa gelegen, befindet sich in der gemäßigt-kühlen Westwindzone. An der Küste sind die Jahreszeiten (warme Sommer, kalte Winter) weniger stark ausgeprägt als im Landesinneren und das Wetter ist insgesamt wechselhafter. In den Wintermonaten führen Tiefausläufer vom Atlantischen Ozean zu häufigen Niederschlägen im Alpenraum und westlich der Mittelgebirge. Kalte Polarluft sorgt bisweilen für Schneefälle bis in die Niederungen. In den Sommermonaten herrscht meist angenehmes Hochdruckwetter mit trocken-warmen Winden aus östlicher Richtung oder feucht-schwüler Luft aus dem Südwesten. Am wärmsten wird es in Deutschland im Oberrheingraben im Südwesten und im Alpenvorland, wenn ein trockener, warmer Fallwind (Föhn) aus südlicher Richtung weht.
Die beste Reisezeit hängt davon ab, welche Region man bereisen möchte und welche Aktivitäten für einen Urlaub in Deutschland geplant sind. Nord- und Ostseeküste locken von Juni bis September mit überwiegend schönem Wetter und herrlichen Sandstränden. Die besten Bedingungen für Wintersport herrschen in den Alpen von Dezember bis März. Aktivurlauber wie Radfahrer und Wanderer gehen ihrer Leidenschaft am besten zwischen April/Mai und Oktober nach. Ein Kultururlaub mit Stadtbesichtigungen bietet sich das ganze Jahr über an.
Kettenkarussell auf dem Oktoberfest
Februar Der Kölner Rosenmontagszug, Höhepunkt der Karnevalssaison, ist der größte Karnevalszug Deutschlands. Vier Stunden ziehen Musikkapellen und Wagen durch die Kölner Innenstadt (https://koelnerkarneval.de).
April-Mai In der Nacht auf den 1. Mai tanzt ganz Deutschland traditionsgemäß auf großen Veranstaltungen und in Diskotheken in den Mai.
Mai-September Beim Feuerwerksspektakel "Rhein in Flammen" werden zu unterschiedlichen Terminen Großfeuerwerke entlang des Rheins entzündet: in Bonn, Rüdesheim, Bingen, Koblenz, Oberwesel und St. Goar (https://www.rhein-in-flammen.com).
Juni Ein gigantisches Sommerfest wird alljährlich in Kiel veranstaltet. Die sogenannte Kieler Woche ist das größte Segelsportereignis der Welt (https://www.kieler-woche.de).
Juni-Juli Das Schützenfest Hannover ist das weltgrößte Schützenfest. Die Spaßmeile der Kirmes erstreckt sich über 5 km (http://schuetzenfest-hannover.de).
Mitte Juni-Anfang September In Ralswiek wird bei den Störtebeker Festspielen spektakuläres Open-Air-Theater geboten (https://stoertebeker.de).
Juli Das Kaltenberger Ritterturnier ist das größte Ritterturnier der Welt und findet auf Schloss Kaltenberg im gleichnamigen Dorf Kaltenberg in Oberbayern statt (https://www.ritterturnier.de).
August Am ersten Augustwochenende herrscht im Hunsrück der Ausnahmezustand. Auf der ehemaligen Raketenstation Pydna steigt jährlich "Nature One", das größte europäische Festival der elektronischen Tanzmusik (https://www.nature-one.de).
Das letzte Augustwochenende wird in Frankfurt am Main mit einem der größten europäischen Kulturfestivals, dem Museumsuferfest, begangen. Neben zahlreichen Künstlern und Musikern, die auf den Bühnen entlang des Mainufers performen, können auch einige Museen gratis besucht werden (https://www.museumsuferfest.de).
September-Oktober Das Münchener Oktoberfest auf der Theresienwiese ist das größte Volksfest der Welt. Die sogenannten Wiesn beginnen dann, wenn es wieder heißt: O'zapft is! (https://www.oktoberfest.de)
November-Dezember Eine ganz besondere Adventsstimmung vermittelt der Nürnberger Christkindlesmarkt (https://www.christkindlesmarkt.de).
Zünftige deutsche Kost
Traditionell gilt die deutsche Küche als eher deftig. Eines der Nationalgerichte ist Sauerkraut mit Eisbein bzw. Schweinshaxe oder mit Bratwürstchen. Des Deutschen liebste Beilage sind Kartoffeln, egal ob als Salzkartoffeln, Pellkartoffeln, Bratkartoffeln, Kartoffelpüree, Kartoffelpuffer oder Kroketten. Als Snack essen die Deutschen gerne rohes Fleisch, wie z.B. Schweine-Mett oder Rinder-Tatar auf einer ordentlich gebutterten Scheibe Graubrot oder einer Brötchenhälfte mit rohen Zwiebeln. Den kleinen Hunger stillt man auch gerne mit belegten Brötchen, einem Heringssalat oder einer Scheibe Brot mit Harzer Käse, d.h. Sauermilchkäse.
Zum Essen trinkt der Deutsche entweder Bier, vorzugsweise Pils, oder Wein. Beliebte Weinsorten sind Riesling, Müller-Thurgau und Silvaner. In einigen Regionen, vor allem in Hessen, wird auch gerne Apfelwein getrunken. Zum sogenannten Gläschen Ebbelwoi für zwischendurch wird häufig eine Laugenbrezel gereicht. Zum Nachtisch werden Kuchen mit Äpfeln, Pflaumen, Erdbeeren oder Rhabarber angeboten. Dazu wird gern Kaffee getrunken. In Ostfriesland bevorzugt man hingegen Tee.
Amtssprache: Deutsch
Bevölkerung: rund 82,5 Mio. Einwohner
Fläche: 357.340 km²
Hauptstadt: Berlin (rund 3,7 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +49
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)
Es sind keine speziellen Impfungen für die Einreise nach Deutschland vorgeschrieben. Sinnvoll sind jedoch immer die vom Robert-Koch-Institut (RKI) empfohlenen Standardimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza. Vor allem bei Reisen zwischen April und Oktober in die Risikogebiete im Süden Deutschlands (Teile Bayerns und Baden-Württembergs) und bei vermehrtem Aufenthalt in freier Natur sollte man über eine Impfung gegen die durch Zeckenbisse übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nachdenken.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.

Vereinigte Arabische Emirate

Für die Einreise in die Vereinigten Arabischen Emirate ist keine spezielle Impfung vorgeschrieben. Sinnvoll ist aber eine Überprüfung bzw. Auffrischung der Standardimpfungen (v.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A), bei längeren Aufenthalten und/oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus. Seit einigen Jahren wurden keine Fälle von Malaria mehr registriert, die VAE gelten deshalb als malariafrei.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Viele Sehenswürdigkeiten wie das Dubai Museum sind behindertengerecht ausgestattet. Einige der führenden Hotels wie z.B. das Jumeira Beach Hotel oder das Oasis Beach Hotel verfügen über barrierefreie Zimmer und Anlagen. Einzelheiten kann man im gewünschten Hotel erfragen.
Neujahr (1. Januar), Nationalfeiertag zur Gründung der VAE (2. Dezember).

Islamische Feiertage richten sich nach dem islamischen Mondkalender, die genauen Termine werden von der Geistlichkeit festgelegt. Die Feiertage sind beweglich, da sie sich am Mondzyklus orientieren und verschieben sich alljährlich - gegenüber dem gregorianischen Kalender - um etwa 11 Tage rückwärts. Der bedeutendste Einschnitt im Jahresverlauf ist der Beginn des Fastenmonats, des Ramadan, der mit dem Fest des Fastenbrechens „ʿĪdu l-Fitr" 30 Tage später beendet wird. Weitere wichtige islamische Feiertage in den VAE sind ʿĪd al-'Aḍḥá (Großes Opferfest), Ras as-Sanah al-Hijriyah (Islamisches Neujahr), ʿĪd Mīlād an-Nabī (Geburtstag des Propheten Mohammed) und al-miʿrāǧ (Himmelfahrt des Propheten Mohammed).
Die Telekommunikation in den VAE ist inner- und außerhalb des Landes sehr gut. Die Direktwahl ins Ausland ist problemlos. Ferngespräche kann man nach dem Motto „so nah als wär' man da" in ausgezeichneter Qualität führen. Die Vorwahl in die Schweiz ist 0041, nach Österreich 0043 und nach Deutschland 0049. Wer vom Ausland in die Emirate telefonieren möchte, muss 00971 vorwählen, für Dubai ist die Vorwahl 04, aus dem Ausland 009714. Zum Surfen und Chatten stehen zahlreiche Internetcafés und in manchen Hotels von Gästen nutzbare Computer oder eine W-LAN-Verbindung zur Verfügung.
Alle deutschen Mobiltelefon-Provider haben einen Vertrag mit der emiratischen Telefongesellschaft ETISALAT. Preiswerter ist das Handypaket Ahlan von ETISALAT (20 EUR: SIM-Karte mit eigener Nummer für 90 Tage, 90 Gesprächsminuten, 9 SMS; wiederaufladbar). Günstig sind die Fernsprechapparate, die mit Münzen oder Telefonkarten, die an jeder Straßenecke verkauft werden, bedient werden können. Teuer sind die Gebühren in den Hotels, da kann es passieren, dass man etwas berechnet bekommt, selbst wenn keine Verbindung zustande gekommen ist!

Online-Telefonbücher der VAE
http://www.uae-ypages.com
http://www.uaeresults.com
Die Geschäfte haben normalerweise werktags (Sa-Do) von 9-13 Uhr und 17-21 Uhr sowie am Wochenende (Fr) von 16-21 Uhr auf. Die Malls öffnen in der Regel Sa-Do von 10-22 Uhr, freitags 14-22 Uhr. In den meisten Supermärkten kann man zwischen 7-22 Uhr einkaufen, in manchen sogar rund um die Uhr. Banken haben ihre Öffnungszeiten Sa-Mi 8-13 Uhr und 16.30-18.30 Uhr, Do 8-12 Uhr. Behörden arbeiten So-Do von 7.30-14 Uhr.
Aus religiösen Gründen ist gleichgeschlechtliche Liebe in den VAE wie in allen islamischen Ländern verboten. Man sollte seine Homosexualität nicht öffentlich zeigen.
Das Trinkgeld ist eine der Grauzonen in den VAE, da in einigen Restaurants bereits 10 % Service Charge im Preis enthalten ist, in anderen nicht. Grundsätzlich liegt man mit den üblichen 10 % nicht falsch.
Alle Besucher aus westeuropäischen Ländern erhalten bei der Einreise am Flughafen ein kostenloses Besuchervisum für 30 Tage (der Reisepass muss noch mindestens ein halbes Jahr nach Ausreisedatum gültig sein; jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument da Kindereinträge im Reisepass der Eltern nicht mehr gültig sind.). Geschäftsreisende können außerdem ein ein bis zwei Jahre gültiges Multiple-Entry-Visum bei der Botschaft der VAE beantragen, wenn sie häufiger in die VAE reisen möchten. Dieses gilt für ein halbes Jahr und ermöglicht mehrmalige Aufenthalte von bis zu 30 Tagen. Ein Einreiseverbot besteht für Bürger mit einem israelischen Pass. Auch bei israelischen Stempeln im Pass kann die Einreise verweigert werden. Angesichts der allgemeinen Situation im Nahen und Mittleren Osten rät das Auswärtige Amt auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu Wachsamkeit. Man sollte sich rücksichtsvoll und zurückhaltend verhalten und eventuelle Demonstrationen oder Protestveranstaltungen nach Möglichkeit meiden.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Polizei und Rettungsdienst erreicht man landesweit unter 999. Für die Feuerwehr wählt man 997.
Man darf 400 Zigaretten und 50 Zigarren, 500 g Tabak, 4 l Spirituosen (nur bei Einreise über Flughafen und nicht in Sharjah) sowie Parfum in angemessenen Mengen ein- sowie ausführen. Die Landeswährung sowie Fremdwährungen unterliegen keinerlei Beschränkungen. Streng verboten sind Ein- und Ausfuhr von Waffen, Drogen und Pornographie. Achtung - viele westliche Illustrierte gelten aufgrund ihrer freizügigen Bilder bereits als pornographische Publikationen. Einige gängige Medikamente dürfen nur mit ärztlicher Verschreibung eingeführt werden. E-Zigaretten werden bei der Einfuhr konfisziert.
Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Wein und Geschenke bis 300 EUR (Schiffs- und Flugreisende 430 EUR). Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen oder unter http://www.dubaicustoms.gov.ae zu überprüfen.
Die medizinische Versorgung in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist sehr gut. Es gibt zum einen staatliche Krankenhäuser wie das Rashid Hospital oder das Latifa Hospital in Dubai. Zum anderen kann man sich in einer der vielen privaten Arztpraxen, „clinics" genannt, behandeln lassen. Die Bezahlung erfolgt im Anschluss an die Behandlung bar oder mit Kreditkarte. Prüfen Sie vor der Abreise, ob Ihre Krankenversicherung eine ärztliche Behandlung im Ausland ausreichend abdeckt und ob Sie über eine Notfall-Rücktransportversicherung verfügen.
Die Netzspannung beträgt 220/240 Volt. Für die Steckdosen mit britischem Drei-Pol-System wird ein Adapter benötigt. In den meisten Hotels bekommt man einen Adapter an der Rezeption oder beim „housekeeping".
Frauen können sich i.d.R. völlig ungefährdet allein durch die Stadt bewegen und auch allein Auto fahren. Allerdings ist es bei Taxifahrten und Spaziergängen nach Einbruch der Dunkelheit in jüngster Zeit wiederholt zu Übergriffen auf junge Mädchen und Frauen gekommen, weshalb hier eine erhöhte Vorsicht geboten ist. Auf dem Land trifft man Frauen fast nie alleine auf der Straße an. Touristinnen sollten sich zurückhaltend und konservativ kleiden, d.h. dass zumindest Knie und Schultern bedeckt sein sollten.
Deutsche Botschaft
Towers at the Trade Center
West Tower, 14 Floor
Abu Dhabi
Tel.: +971-2-6446693
Fax: +971-2-6446942
E-Mail: info@abu-dhabi.diplo.de
Web: http://www.abu-dhabi.diplo.de
Öffnungszeiten: So-Do 9-12 Uhr

Österreichische Botschaft
Sky Tower, Office Nr. 504,
Reem Island
Abu Dhabi
Tel.: +971-2-6944999
Fax: +971-2-6944988
E-Mail: abu-dhabi-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/abu-dhabi.html
Öffnungszeiten: So-Mi 9-13 Uhr, Do 12-13 Uhr

Schweizerische Botschaft
Centro Capital Center Building,
17th Floor
Kaleej Al Arabi Street
Abu Dhabi
Tel.: +971-2-6274636
Fax: +971-2-6269627
E-Mail: adh.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/uae
Öffnungszeiten: So-Do 9-12 Uhr
Amtssprache: Arabisch
Bevölkerung: rund 8,5 Mio. Einwohner
Fläche: 83.600 km²
Hauptstadt: Abu Dhabi (rund 2,5 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +971
Religion: Islam (96 % der Bevölkerung)
Währung: VAE-Dirham (Abk.: Dh/Dhs; ISO-4217-Code: AED)
Zeitzone: Gulf Standard Time (GST). Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ): +3 Stunden (Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) +2 Stunden); keine Umstellung auf Sommerzeit
Gewürze, wie z.B. Koriander, Zimt, Nelken, Kümmel, Muskatnuss und Knoblauch verleihen den arabischen Gerichten einen besonderen Geschmack. Auf den meisten Speisekarten findet man Kebab, Fisch- oder Fleischspieße, Kofta, Lammhackwürstchen, sowie verschiedene Reisgerichte. Typische Beilagen sind Gemüse, Falafel, frittierte Gemüsebällchen, Fladenbrot, Wara Enab, mit Reis gefüllte Weinblätter, Hummus (Kichererbsenbrei), und Tabouleh, (Salat aus Weizenschrot, Minze, Tomaten und Petersilie). Den süßen Abschluss bilden ein Puddingauflauf aus Milch, Rosinen und Mandeln, ein Reismehlpudding mit Pistazien und Rosenwasser, ein Griesmandelkuchen sowie Dattelkonfekt. Die Araber trinken gerne Atar, einen süßen Sirup, Ingwermilch, Tee mit Minze oder Beduinenkaffee (Kaffee mit Zucker, Zimt, Kardamom und Ingwer).
In Dubai, Abu Dhabi und Sharjah - den drei wichtigsten Emiraten des Landes - ist die touristische Infrastruktur exzellent. Sowohl nationale wie internationale Autovermieter haben Stationen am Flughafen, in der Innenstadt und mittlerweile auch in den vier kleineren Emiraten. Zur Anmietung braucht man einen internationalen Führerschein, und das Mindestalter beträgt bei Pkws 21 Jahre, bei Geländewagen 25 Jahre. Die Straßenverhältnisse sind ausgezeichnet, alle großen Städte sind durch mehrspurige und nachts beleuchtete Autobahnen miteinander verbunden. Außerdem gibt es ausreichend Rastplätze. Da der Berufsverkehr zu Stoßzeiten katastrophale Ausmaße angenommen hat (vor allem in Dubai und Sharjah) und Parkplätze eine Rarität sind, empfiehlt sich in den Städten die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel.
Hier steht das Taxi an erster Stelle, und fast alle verfügen über ein Taxameter. In den Stadtzentren sind immer ausreichend Taxen unterwegs, um eines per Handzeichen heranzurufen; für die entlegenen Stadtteile gibt es einen Taxiruf. Nur Dubai und Abu Dhabi verfügen über ein innerstädtisches Busnetz. Flugverbindungen zwischen den Emiraten werden nur von teuren Privatunternehmen angeboten und lohnen wegen der kurzen Distanzen nicht. Eine Eisenbahn gibt es nicht. Für Überlandfahrten bieten sich entweder die günstigen Sammeltaxis oder die Mietwagen an.
Lange, helle Kleidung schützt vor Hitze
In den VAE herrscht ein subtropisches, arides Klima. Meistens erwartet die Besucher ein wolkenloser, blauer Himmel und Sonnenschein. Regen fällt - wenn überhaupt - nur im Winter (Januar bis März), dann können jedoch wahre Regenstürme niedergehen. Allerdings sind diese meist von kurzer Dauer. Die Temperaturen betragen im Winter ca. 25 °C tagsüber, nachts 10-15 °C, die Luft ist dann eher trocken. Die Sommer sind extrem heiß: Zwischen April und September liegen die Tagestemperaturen um 40 °C, im Juli und August werden bis zu 50 °C erreicht, nachts sind es immer noch 35 °C. Die Luftfeuchtigkeit von knapp 100 % sorgt für tropische Verhältnisse. Als Reisezeit sind die Monate Oktober bis Mai zu empfehlen. Sollten Sie während des Fastenmonats Ramadan in die VAE reisen wollen, bedenken Sie bitte, dass zu dieser Zeit auch von Besuchern erwartet wird, dass sie - zumindest in der Öffentlichkeit - tagsüber auf das Essen, Trinken und Rauchen verzichten und es Einschränkungen bei Öffnungszeiten und verschiedenen Unterhaltungsangeboten geben kann.
Januar/Februar Das zehnwöchige Dubai Shopping Festival lässt die Herzen von Schnäppchenjägern höher schlagen, bietet Spiel, Spaß und Unterhaltung für die ganze Familie (http://mydsf.ae).
Februar/März Im Februar findet das Dubai International Jazz Festival statt (http://www.dubaijazzfest.com).
Im Februar/März messen sich die besten Spieler bei den Dubai Tennis Championships (http://www.dubaidutyfreetennischampionships.com/).
Sportlich geht es weiter mit dem Dubai Desert Classic Golfturnier (http://www.dubaidesertclassic.com) im Februar/März.
März Das höchstdotierte Pferderennen der Welt ist der Dubai World Cup (http://www.dubaiworldcup.com).
März/April Auf dem zweiwöchigen Programm des Abu Dhabi Music and Arts Festivals stehen Kunst, Ballett, Musik, Ausstellungen und Workshops (http://artdubai.ae).
November Ein absolutes Highlight ist die alle zwei Jahre stattfindende Dubai Air Show. Ein folkloristisches Rahmenprogramm wird ebenfalls geboten (http://dubaiairshow.aero).
2. Dezember Am National Day werden spektakuläre Ruderboot-Rennen ausgetragen.
Dezember Glamourös geht es auf dem Dubai International Film Festival zu (http://www.dubaifilmfest.com).

Oman

Impfungen sind, sofern Sie aus Europa einreisen, nicht vorgeschrieben. Es wird jedoch ein Schutz gegen Tetanus, Diphterie, Polio und Hepatitis A und B empfohlen. Planen Sie längere Aufenthalte auf dem Land ist ein Impfschutz gegen Typhus sinnvoll. Bei der Einreise aus einem Gelbfiebergebiet wird eine gültige Gelbfieberimpfung verlangt. Ein Besuch beim Tropenmediziner klärt über eine eventuell nötige Malariaprophylaxe auf. Mit Hilfe von Mückenschutz und abgekochtem Essen und Trinken lassen sich unliebsame Infektionen vermeiden.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Man sollte das Hand-in-Hand gehen arabischer Männer nicht mit Homosexualität verwechseln - es ist ein Ausdruck der Freundschaft. Gleichgeschlechtliche Liebe ist offiziell verboten und darf nicht in der Öffentlichkeit ausgelebt werden!
Oman ist ein sicheres Reiseland und Frauen können es problemlos allein - auch mit dem Auto - bereisen. Auf den Landessitten entsprechende Kleidung sollte geachtet werden.
Deutsche, österreichische und schweizerische Besucher benötigen für die Einreise nach Oman ein Visum, das man an allen Grenzübergangsstellen gegen Gebühr (20 OMR, ca. 40 EUR) erhalten kann. Es berechtigt zu einem Aufenthalt von einem Monat bei einer Einreise. Erforderlich ist ein Reisepass mit mindestens 6-monatiger Gültigkeitsdauer ab Einreise. Vorläufige (grüne) Reisepässe werden akzeptiert, müssen aber ebenfalls mindestens noch sechs Monate gültig sein. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Das Visum kann für die gleiche Gebühr um einen Monat verlängert werden. Aufgrund gemeinsamer Visaregelungen zwischen Oman und Qatar sind Inhaber eines Visums von Oman oder Qatar berechtigt, in das jeweils andere Land über seinen internationalen Flughafen einzureisen. Das Visum erlischt, wenn der Inhaber in ein Drittland reist. Bei Einreise aus dem Emirat Dubai genügt für deutsche Staatsangehörige der Einreisestempel von Dubai. Die Dauer der Aufenthaltsberechtigung für Oman richtet sich nach der Dauer der Aufenthaltsberechtigung für das Emirat Dubai, d.h. für deutsche Touristen maximal drei Wochen ohne Verlängerungsmöglichkeit. Besitzer eines Reisepasses mit einer Gültigkeitsdauer von mindestens ein Jahr können auch ein Visum zur mehrfachen Einreise (50 OMR, ca. 100 EUR) beantragen, dass innerhalb eines Jahres zu Aufenthalten von jeweils drei Wochen berechtigt, wobei zwischen den Aufenthalten stets drei Wochen im Ausland vergehen müssen. Dieses Visum kann nicht verlängert werden.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Einige Sehenswürdigkeiten sind für Behinderte aufgrund ihrer historischen Bauweise leider nur schwer bis gar nicht zu besichtigen, z.B. die Festungen oder diverse Museen, die in diesen untergebracht sind. Während die modernen Hotels und Einkaufszentren der Hauptstadt behindertengerecht gebaut sind, sind entsprechende Hotelzimmer im Rest des Landes noch recht spärlich.
Am 18. November wird jährlich der Nationalfeiertag, Geburtstag von Sultan Qaboos, begangen.

Islamische Feiertage richten sich nach dem islamischen Mondkalender, die genauen Termine werden von der Geistlichkeit festgelegt. Die Feiertage sind beweglich, da sie sich am Mondzyklus orientieren und verschieben sich alljährlich - gegenüber dem gregorianischen Kalender - um etwa 11 Tage rückwärts. Der bedeutendste Einschnitt im Jahresverlauf ist der Beginn des Fastenmonats, des Ramadan, der mit dem Fest des Fastenbrechens „Eid al-Fitr" 30 Tage später beendet wird. Weitere wichtige islamische Feiertage im Oman sind Eid al-Adha (Großes Opferfest), El am Hejir (Islamisches Neujahr), Milad Al Nabi (Geburtstag des Propheten Mohammed) und Lailat al-Miraj (Himmelfahrt des Propheten Mohammed).
Die ärztliche Versorgung in Oman ist als gut zu bezeichnen. Sowohl in der Hauptstadt Muscat, wo es mehrere Krankenhäuser und Privatkliniken gibt, als auch in den Regionalhauptstädten wie z.B. Sohar, Sur oder Nizwa gibt es moderne Hospitäler. Auf dem Land sind die Zustände jedoch nicht nur technisch, sondern auch hygienisch oft problematisch. Zudem findet sich hier nur schwer ein Englisch oder Französisch sprechender Arzt. Eine Behandlung muss vor Ort bezahlt werden. Erkundigen Sie sich deshalb rechtzeitig vor Reiseantritt bei Ihrer Krankenkasse, ob diese solche Kosten übernimmt, ansonsten ist eine Reisekrankenversicherung sehr empfehlenswert. Medikamente gibt es in guter Auswahl in den zahlreichen Apotheken des Landes, nur wer auf besondere Medikamente angewiesen ist, sollte diese in ausreichender Menge mitnehmen. Achten Sie darauf, die Reiseapotheke den Temperaturen entsprechend vor Wärme zu schützen.
Die Netzspannung beträgt 220/240 Volt, 50 Hertz. Adapter für die englischen Drei-Pol-Steckdosen sind notwendig.
Oman verfügt über ein sehr gutes Telefonnetz. Von öffentlichen Telefonzellen kann man mittels einer überall erhältlichen Telefonkarte problemlos nach Europa telefonieren. Internationale Vorwahlen: Oman 00968, Deutschland 0049, Österreich 0043, Schweiz 0041. Fast alle europäischen Mobiltelefonanbieter haben mittlerweile einen Vertrag mit der omanischen Telefongesellschaft, sodass Sie mit ihrem Handy auch in Oman telefonieren können. Sehr viel günstiger sind jedoch die Prepaid-Karten der beiden nationalen Gesellschaften oredoo (https://ooredoo.om) und omantel (https://www.omantel.om). Für ca. 10 OMR erhält man bereits am Flughafen eine lokale Telefonnummer mit ca. 5 OMR Gesprächsguthaben. Kostensparend ist außerdem die Kommunikation über das Internet, etwa über öffentliche Hotspots, im Hotel oder Internetcafé.
Die normalen Geschäftszeiten sind Sa-Do von 9-13 und 16-19 Uhr, Einkaufszentren bis 20 Uhr. Banken schließen bereits um 12 Uhr. Supermärkte und kleine Geschäfte im Landesinneren sind meist durchgehend geöffnet von 7-22 Uhr, einige Großmärkte sogar rund um die Uhr. Die genauen Zeiten sind in der Tagespresse veröffentlicht (Oman Daily Observer im Businessteil).
In den kleineren Restaurants ist ein Trinkgeld eher unüblich, Taxifahrer, Kofferträger und Kellner internationaler Einrichtungen erhalten ca. 10 % des Rechnungsbetrages, Kofferträger ca. 200-300 baiza pro Gepäckstück. Das Bedienungsgeld (service charge) ist häufig in der Rechnung enthalten. Allerdings kommt dies selten dem Sie bedienenden Kellner zugute, sodass dieser sich über eine kleine Extragabe freut. Bei organisierten Rundreisen und Tagesausflügen ist ein Trinkgeld für Fahrer und Reiseleiter ebenfalls üblich.
Polizei/Feuerwehr/Ambulanz: 9999
Deutsche Botschaft
Al-Khuwair, Jami'at Al-Duwal Al-Arabiah Street
Muscat
Tel.: +968-2469-1218
Fax: +968-2469-1278
E-Mail: info@maskat.diplo.de
Web: https://maskat.diplo.de
Öffnungszeiten: So-Do 8-11 Uhr

Die österreichische Botschaft in Muscat wurde 2011 geschlossen, zuständig ist seither die Botschaft in Riyadh, Saudi-Arabien:

Österreichische Botschaft
Diplomatic Quarter Riyadh
Riyadh 11693
Saudi-Arabien
Tel.: +966-1-4801217
Fax: +966-1-4801526
E-Mail: riyadh-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.aussenministerium.at/riyadh
Öffnungszeiten: So-Do 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft
Villa 1366
Way 3017
Shatti Al Qurum
Muscat
Tel.: +968-24603267
Fax: +968-24603298
E-Mail: muscat@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/muscat
Nach Oman dürfen von Personen ab 21 Jahren zollfrei eingeführt werden: eine Flasche Alkohol (gilt nur für Nichtmuslime und die Einreise am Flughafen, nicht bei Einreise auf dem Landweg) 400 Zigaretten, 100 ml Parfüm sowie Gegenstände des persönlichen Bedarfs. Verboten ist die Einfuhr von Waffen, Drogen und pornografischem Material wie Zeitschriften, wozu auch die freizügigen Titelblätter verschiedener Nachrichtenmagazine gehören (und konfisziert werden). Ebenso verboten ist die Einfuhr von Pflanzensamen, frischen Lebensmitteln, vor allem Schweinefleisch.
Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Neujahr Am 1. Tag des neuen Jahres werden Pferde- und Kamelrennen zu Ehren des Sultans veranstaltet. Der Termin verschiebt sich jedes Jahr in Abhängigkeit vom Mondkalender.
Januar/Februar Einen Monat lang feiert man seit 1998 die omanische Kultur, ihre Geschichte und Traditionen beim alljährlichen Muscat Festival in der Hauptstadt. Auf dem Programm stehen neben antiken und modernen Theaterstücken sowie zeitgenössischen Konzerten von Künstlern der arabischen Welt inzwischen auch Multimedia-Shows u.v.m.
Juli/August Im Hochsommer verwandelt der Südwest-Monsun (Khareef) die trockene Gegend rund um Salalah in eine saftig-grüne Oase. Dieses Ereignis wird mit dem Khareef-Festival in Salalah mit Tanz und Gesang sowie zahlreichen kulturellen, wirtschaftlichen, sportlichen und religiösen Aktivitäten gebührend gefeiert. So kann man z.B. auch einheimischen Handwerkern bei ihrer Arbeit über die Schulter sehen und ihre Werke käuflich erwerben.
18. November Am Geburtstag des Sultans, dem Nationalfeiertag, werden die Straßen und Häuser mit Fahnen, Lichtern und Bildern Seiner Majestät geschmückt und Feuerwerke veranstaltet.
Amtssprache: Arabisch
Bevölkerung: rund 4,6 Mio. Einwohner
Hauptstadt: Muscat (rund 770.000 Einwohner)
Fläche: 309.500 km²
Landesvorwahl: +968
Währung: Omani Rial (Abk.: RO; ISO-4217-Code: OMR)
Zeitzone: Gulf Standard Time (GST). Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ): +3 Std. (Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) +2 Std.); keine Umstellung auf Sommerzeit
In der Hauptstadt Muscat bieten neben den internationalen Vermietstationen auch lokale Anbieter mittlerweile eine große Flotte vom Kleinwagen bis zum geräumigen Geländewagen an. Um sein Wunschauto zu bekommen, empfiehlt sich zur Hauptreisezeit jedoch eine Reservierung noch von zu Hause aus. Ein internationaler Führerschein ist notwendig. Das Straßennetz wird stetig ausgebaut, sowohl nach Sur an der Ostküste als auch ins Landesinnere gibt es mehrspurige Autobahnen. So wird es auch für Individualtouristen, die mit dem eigenen Mietfahrzeug unterwegs sind, in Zukunft leichter werden, abgelegene Wadis und Wüstenregionen zu erreichen.
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Landes sind auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Es gibt Taxis, Sammeltaxis, und die staatliche Busgesellschaft ONTC (Oman National Transport Company) hat ein gut ausgebautes Liniennetz. Inlandsflugverbindungen lohnen sich nur ins 1.000 km von Muscat entfernte Salalah und auf die Halbinsel Musandam. Verschiedene deutschsprachige Reiseveranstalter arbeiten Ihnen gern eine individuelle Tour mit dem Mietwagen aus und reservieren auch die nötigen Hotelübernachtungen.
Aufgrund anhaltender Spannungen in einigen Ländern des Nahen und Mittleren Ostens wird Reisenden in den Oman geraten, in der Öffentlichkeit zurückhaltend aufzutreten, in ihrem Verhalten auf die religiösen, politischen, kulturellen und sozialen Traditionen des Landes Rücksicht zu nehmen und sich von eventuellen Demonstrationen oder Protestveranstaltungen fernzuhalten. Bei Bootsexkursionen vor der Westküste der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) sollten die Gewässer um die Inseln Abu Moussa, Greater Tumb und Lesser Tumb gemieden werden. Die drei Inseln werden sowohl von den VAE als auch vom Iran beansprucht und in Seekarten als zum jeweiligen Territorium gehörend ausgewiesen. Bootsbesatzungen wurden von iranischer Seite unter dem Vorwurf der „Verletzung der iranischen Hoheitsgewässer und illegaler Einwanderung" bereits festgenommen und in Gerichtsverfahren zu Haftstrafen verurteilt. Außerdem besteht das Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen.
Das Sultanat Oman liegt im äußersten Südosten der Arabischen Halbinsel und somit in einer subtropischen Klimazone. Die Sommermonate von Mai bis September sind generell trocken und heiß mit Tagestemperaturen bis 45 °C. An den Küsten kommt an manchen Tagen eine unangenehm hohe Luftfeuchtigkeit hinzu. Eine Ausnahme sind der östliche Küstenstreifen und das Dhofar-Gebirge im Süden, denn von Juni bis September/Oktober sorgen stürmische Monsunwinde für feuchtes Wetter mit Tagestemperaturen um 30 °C.
Die beste Reisezeit für das Sultanat sind die kühleren Wintermonate von Mitte Oktober bis etwa Mitte April mit einer durchschnittlichen Tagestemperatur um 30 °C. In dieser Zeit fallen zwar auch die meisten Niederschläge, doch meist nur in kurzen, dafür aber umso heftigeren Schauern. Allerdings gibt es immer mehr europäische Reiseveranstalter, die günstige Pauschalangebote in den heißen Sommermonaten anbieten. Aufgrund der Traditionen des Landes und der klimatischen Bedingungen empfiehlt es sich, leichte Sommerkleidung, die Arme und Beine bedeckt, dazu Sonnenbrille und -creme sowie eine Kopfbedeckung einzupacken.
Feste Bestandteile der omanischen Küche: Datteln und Tee
Die omanische Küche ist geprägt von indischen, indonesischen, arabischen und ostafrikanischen Einflüssen. Dabei werden vor allem Gerichte mit Reis, Huhn, Lamm, Ziege, Fisch und Meeresfrüchten serviert, z.B. in Form von shoowa (Lamm mit Dattelbrei in Palmen- und Bananenblättern gebacken) oder kabsa (Schaf gefüllt mit Mandeln, Reis und Gewürzen). Fleisch wird gerne gegrillt oder gekocht verzehrt, dazu isst man Soßen mit Gemüse (Bohnen, Artischocken, Zwiebeln, Tomaten, Kichererbsen). In Essig eingelegtes Gemüse, wie Kürbis, Blumenkohl oder Spargel, wird oft als Beilage gereicht. Gewürze und Kräuter spielen eine wichtige Rolle, vor allem Kardamom, Kreuzkümmel, Pfeffer, Koriander, Gewürznelken und Muskat geben den Speisen eine besondere Note. Zum Nachtisch gibt es Obst, insbesondere frische Datteln oder Halwa, eine Mehlspeise.
Generell wird zum Essen gerne Wasser getrunken, aber auch schwarzer Tee und Kaffee sind beliebte Getränke. Alkohol wird nur in einigen Hotels und Restaurants mit Sondergenehmigung ausgeschenkt, ist aber meist sehr teuer.
In Privathaushalten pflegt man in Oman auch heute noch den von den Beduinen übernommenen Brauch, sich zum Essen auf dem Boden niederzulassen. Gegessen wird mit der (rechten!) Hand aus kleinen Schüsseln und Platten, zwischen den Gängen reinigt man die Finger mit Rosenwasser. In Restaurants - inzwischen gibt es eine Vielzahl an Lokalen mit internationaler Küche - kann man jedoch auch ganz nach westlicher Art auf dem Stuhl sitzend speisen.

Indien

Landesdaten


Lage


Die Indische Bundesrepublik liegt in Asien auf dem Indischen Subkontinent. Das Land grenzt im Nordwesten an Pakistan, im Norden an die Volksrepublik China und Nepal. Im Osten umschließt die Indische Bundesrepublik Bangladesch und grenzt dann an Myanmar und den Golf von Bengalen, im Süden an den Golf von Manar und im Westen an das Arabische Meer.


Fläche: 3.287.263 km² mit Kaschmir und Sikkim.


Verwaltungsstruktur: 29 Bundesstaaten und 7 Unionsterritorien.


Einwohner


Bevölkerung: ca. 1,21 Milliarden


Städte:


New Delhi (Hauptstadt) ca. 250.000 (Groß-Delhi ca. 16,3 Millionen)


Mumbai (Bombay) ca. 12,5 Millionen (mit Vororten ca. 18,4 Millionen)


Delhi ca. 11 Millionen


Bangalore ca. 8,4 Millionen (mit Vororten ca. 8,5 Millionen)


Hyderabad ca. 6,8 Millionen (mit Vororten ca. 7,7 Millionen)


Ahmedabad ca. 5,6 Millionen (mit Vororten ca. 6,4 Millionen)


Chennai (Madras) ca. 4,7 Millionen (mit Vororten ca. 8,7 Millionen)


Kolkata (Calcutta) ca. 4,5 Millionen (mit Vororten ca. 14,1 Millionen)


Surat ca. 4,5 Millionen


Poona (Pune) ca. 3,1 Millionen (mit Vororten ca. 5 Millionen)


Jaipur ca. 3,1 Millionen


Lucknow (Lakhnau) ca. 2,8 Millionen


Kanpur ca. 2,8 Millionen


Nagpur ca. 2,4 Millionen


Indore ca. 2 Millionen


Thane ca. 1,8 Millionen


Bhopal ca. 1,8 Millionen


Visakhpatnam ca. 1,7 Millionen


Weitere Städte über 1 Million Einwohner: Agra, Allahabad, Amritsar, Coimbatore (Agglomeration), Dhanbad, Faridabad, Ghaziabad, Gwalior, Haora, Jabalpur, Jodhpur, Kalyan-Dombivli, Kota, Ludhiana, Madurai, Meerut, Nashik, Navi Mumbai, Patna, Pimpri-Chinchwad, Raipur, Rajkot, Ranchi, Shambajinagar (Aurangabad), Srinagar, Vadodara (Baroda), Varanasi (Benares), Vasai-Virar, Vijayawada


Sprache


Die Nationalsprache ist Hindi. Es gibt noch circa 17 weitere Sprachen sowie die Amtssprache Englisch.


Zeitverschiebung


Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +4 1/2 Stunden (während der europäischen Sommerzeit +3 1/2 Stunden).


Stromspannung


220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz. In einigen Stadtteilen und Gegenden Indiens gibt es auch noch Gleichstrom. Außerhalb von Mumbai muss mit starken Spannungsschwankungen (180-280 Volt), insbesondere in der heißen Jahreszeit gerechnet werden. Es werden hauptsächlich englische Rundstecker benutzt, jedoch gibt es auch andere Steckdosen. Die Mitnahme von Adaptern ist auf jeden Fall ratsam.


Telefon/Post


Post


Post nach Europa benötigt als Luftpost (unbedingt kennzeichnen!) ca. 6-8 Tage, als Seefracht ca. 2-3 Monate.


Telefon


Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Indien ist 0091.


Von Indien nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.


Satelliten-Telefone mitzuführen ist nur erlaubt, wenn eine Erlaubnis vom Department of Telecommunications vorliegt (Internet: www.dot.gov.in).


NOTRUFNUMMERN: Polizei 100/22 97 15 00 (vom Mobiltelefon 112), Feuerwehr 101, Rettungsdienst 102/108.


Mobilfunk


Netztechnik: GSM 900/1800.


Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Indien von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.


Für die Netztechnik iDEN wird ein spezielles iDEN-Mobiltelefon benötigt.


Internet


Länderkürzel: .in


Internetcafés gibt es in den Großstädten überall, allerdings mit unterschiedlichen Tarifen. Auch auf dem Land kann man fündig werden. Stromausfälle erschweren die Kontakte.


Feiertage


26. Januar (Tag der Republik), 15. August (Unabhängigkeitstag), 2. Oktober (Mahatma Gandhi´s Geburtstag)


Darüber hinaus gibt es in den einzelnen indischen Bundesstaaten noch zahlreiche weitere Feiertage (die jeweiligen hinduistischen und islamischen Feiertage verschieben sich von Jahr zu Jahr entsprechend dem Mondkalender). Hier nur eine Auswahl:


1. Januar (Neujahr), 14. Januar (Makara Samkranti; Nord-Indien), 15. Januar (Pongal; Südindien), 22. Januar (Vasant Panchami), 31. Januar (Guru Ravidas´s Geburtstag), 10. Februar (Maharishi Dayanand Saraswati´s Geburtstag), 14. Februar (Maha Shivratri), 19. Februar (Chatrapati Shivaji Maharaj´s Geburtstag), 21. März (Holi), 18. März (Gudi Padva), 18. März (Telugu-Neujahr), 25. März (Ram Navami), 29. März (Mahavir´s Geburtstag), 30. März (Karfreitag), 1. April (Hazarat Ali´s Geburtstag), 14. April (Vaisakhi/Vishu), 14. April (Masadi), 14. April (Ambedkar´s Geburtstag), 14. April (Vaisakhi/Vishu), 30. April (Buddha Purnima), 1. Mai (Tag der Arbeit), 9. Mai (Rabindranath Tagor´s Geburtstag), 15. Juni (Jamat-ul-Vida), 15. Juni (Fastenbrechen am Ende des Ramadan), 17. August (Parsee Neujahr), 22. August (Opferfest), 2. September (Janmashtami/Sri Krishna´s Geburtstag), 13. September (Ganesh Chaturthi), 21. September (Muharram), 17. Oktober (Dussehra), 6. November (Diwali), 21. November (Geburtstag des Propheten Mohammed), 23. November (Guru Nanak´s Geburtstag), 25. Dezember (Weihnachten).


Darüber hinaus gibt es in den einzelnen indischen Bundesstaaten noch zahlreiche weitere Feiertage (die jeweiligen hinduistischen und islamischen Feiertage verschieben sich von Jahr zu Jahr entsprechend dem Mondkalender). Hier nur eine Auswahl:


Im Jahr 2019 dauert der Ramadan vom 6. Mai bis zum 3. Juni (die Daten können je nach Land um einen oder zwei Tage abweichen).


Die Hauptferienzeiten sind von Region zu Region unterschiedlich. Sie liegen in New Delhi von Mitte Mai bis Mitte Juli, in Mumbai Mitte April bis Ende Mai, in Kolkata Mitte Mai bis Mitte Juni sowie in der Zeit zwischen Dussehra und Diwali.


Öffnungszeiten


Banken: Mo bis Fr 10/11-14/15 Uhr (Abweichungen sind möglich), teilweise auch Sa 10/11-12/13 Uhr;


Büros: Mo bis Fr 10-13, 14-18 Uhr;


Regierungsstellen: im Allgemeinen Mo bis Fr 10-17 Uhr (Die Mittagspause wird zu unterschiedlichen Zeiten gemacht; mindestens aber von 13-14 Uhr);


Geschäfte: Mo bis Sa ca. 9.30-18 Uhr mit Mittagspause. Kleinere Läden haben von frühmorgens bis spätabends geöffnet;


Restaurants: täglich 8-2 Uhr;


Post: Mo bis Fr 10-17 Uhr, Sa 10-13 Uhr, in größeren Städten länger (Mittagspause 13-14 Uhr).


Kleidung


Während der kühlen Jahreszeit (von Oktober bis März) empfiehlt es sich, leichte Kleidung mitzunehmen. Während dieser Zeit ist im nördlichen Teil Indiens wärmere Kleidung erforderlich. Bei einem Aufenthalt an der Küste empfiehlt sich, tagsüber leichte Kleidung zu tragen. Wenn man Indien außerhalb der kühlen Jahreszeit bereist, sollte man sehr leichte Kleidung mitnehmen und daran denken, dass die Kleidung wegen der Hitze oft mehrmals am Tag gewechselt werden muss. Ausgewählt werden sollten körperbedeckende, jedoch keine figurbetonenden Kleidungsstücke (insbesondere für den Besuch von heiligen Stätten). Auch beim Baden sollten Shorts für Männer sowie T-Shirts für Frauen getragen werden (ausgenommen touristische Badeorte wie Goa oder Mumbai).


Wäschereien und Reinigungsanstalten arbeiten im Allgemeinen rasch und billig (hat man jedoch sehr empfindliche Kleidung ist es nicht zu empfehlen, diese Dienste in Anspruch zu nehmen. Dies gilt auch für die Wäschereien in Hotels).

Geschichte/Politik


Die politische Geschichte Indiens liegt nach der Eroberung der Draviden im Jahre 3.000 v. Chr. für mehrere Jahrhunderte im Dunklen. Um etwa 1.200 v. Chr. wanderten Hirtenkrieger ein, welche die nordindische Ebene eroberten und das Kastensystem einführten. Um die Mitte des ersten Jahrhunderts v. Chr. wirkte Buddha im heutigen Bihar. Alexander der Große führte 326 v. Chr. eine Expedition nach Nordindien. In der Folgezeit bestanden dort mehrere Großreiche, darunter die Maurya-Dynastie und das Gupta Reich. Schon 732 n.Chr. wurde Sind von den Arabern unterworfen, aber erst um 1200 kam es dort zu einer islamischen Staatenbildung. Unter der Mogulherrschaft Akbars wurde fast ganz Indien zu einem Reich vereint. Das Mogulreich erreichte seine kulturelle Blüte und die indisch-sarazenische Architektur wurde ausgebildet, deren berühmtestes Beispiel das Taj Mahal ist. Erst durch das Eindringen afghanischer Eroberer sowie der Europäer (Portugiesen, Niederländer, Franzosen, Briten) im 18./19. Jahrhundert änderten sich die Machtverhältnisse. 1858 wurde Indien direkt der britischen Krone unterstellt. Unabhängigkeitsbestrebungen, die sich beispielsweise im Großen Indischen Aufstand von 1857/58 entluden, folgten Perioden brutaler Unterdrückung durch die Truppen der britischen Kolonialmacht. Aber auch Gewalt konnte nicht verhindern, dass 1885 in Puna der Indian National Congress gebildet wurde.


Nach dem Ersten Weltkrieg (an dem indische Einheiten an der Seite Großbritanniens teilnahmen) führte Mahatma Gandhi eine Bewegung des Zivilen Ungehorsams an und rief zum Boykott britischer Waren auf. 1947 wurden Indien und Pakistan (seit 1940 geteilt) in die Selbstständigkeit entlassen. Streitigkeiten zwischen Indien und Pakistan, bei denen es hauptsächlich um die Provinz Kaschmir ging, entluden sich von 1947 bis 1949 sowie 1965. In den 70er Jahren unterstützte Indien die staatliche Verselbstständigung Ostpakistans zu Bangladesch. Die nachfolgende Periode war gekennzeichnet durch immer wieder auflebende religiöse Konflikte wie etwa die Autonomiebestrebungen radikaler Sikhs im Punjab, die blutig niedergeschlagen wurden. Der Dauerkonflikt zwischen Hindus und Moslems entlud sich 1992/1993 in blutigen Unruhen. Auch in der Beziehung zu Pakistan treten immer wieder Streitigkeiten auf.


Wirtschaft


Mehr als zwei Drittel der indischen Bevölkerung leben von der Landwirtschaft. Auf fruchtbarem Boden kann es bis zu drei Ernten im Jahr geben. Die meisten Höfe sind sehr klein. Reis ist das wichtigste Anbauprodukt und gleichzeitig das Hauptnahrungsmittel weiter Kreise der indischen Bevölkerung. Indien gehört aber auch zu den weltgrößten Produzenten von Zuckerrohr, Tee, Baumwolle und Jute. Andere Anbauprodukte sind neben Kaffee, Sorghum, Hirse, Mais, Gerste, Kichererbsen und Bananen auch Mangos, Gummi, Leinsamen, Erdnüsse sowie verschiedene Gewürze. Die Viehzucht (Büffel, Pferde und Esel) ist für die Landwirtschaft von großer Bedeutung. Kamele gehören in den Trockengebieten des Punjab und Rajasthans zu den wichtigsten Lasttieren. Schafe und Ziegen werden hauptsächlich wegen der Wolle gezüchtet.


Die vielfältigen Bodenschätze bildeten die Grundlage für die wirtschaftliche Entwicklung Indiens nach der Unabhängigkeit. Das Land gehört zu den weltweit führenden Produzenten von Eisenerz, Kohle und Bauxit. Die älteste und immer noch wichtigste Industrie-Branche Indiens ist die Textilindustrie (es werden hauptsächlich Baumwollstoffe hergestellt). In den letzten Jahren erlebte auch die Computerindustrie, insbesondere der Softwarebereich, einen gewaltigen Aufschwung. Die südindische Stadt Bangalore gilt als das "Silicon Valley" Indiens.


Religion


Etwa 85 Prozent der indischen Bevölkerung sind Hinduisten. Daneben sind es ungefähr 11 Prozent der Bevölkerung, die Gläubige des Islams sind. Der Hinduismus zählt zu den ältesten Religionen der Welt und ist in seinen verschiedenen Ausprägungen unwahrscheinlich vielfältig. Zentral ist die Vorstellung einer zyklischen Wiederkehr von Geburt, Tod und Wiedergeburt. Die Seele wandert von einem Leben zum nächsten. Um die ersehnte Erlösung zu erlangen, muss ein Hindu die Pflichten, die ihm durch seine Kaste vorgegeben sind, erfüllen. Hindus verehren eine ganze Reihe von Gottheiten, denen sie sowohl im eigenen Haus als auch in Tempeln ihre Verehrung entgegenbringen. Wallfahrten zu heiligen Plätzen sind fester Bestandteil der Glaubenspraxis.


Weitere in Indien vertretene Glaubensrichtungen sind der Jainisismus (die Wiedergeburt schließt in dieser Glaubensrichtung auch Tiere und Pflanzen ein; hohe Bedeutung wird der Meditation beigemessen sowie der Achtung vor allem Lebendigem), der Buddhismus (Buddha verkündet ebenfalls die Wiedergeburt; es gibt aber keine Götter wie im Hinduismus zu denen man um Erlösung betet, vielmehr kann man dem Kreislauf der Wiedergeburten nur entrinnen, wenn man bestimmte Regeln befolgt), der Sikhismus (Mischung aus Islam und Hinduismus) und der Zoroastrismus (persischen Ursprungs, der Mensch wird am Ende seines Lebens nach seinen Gedanken und Taten beurteilt). In Indien leben etwa 3,5 Prozent Christen.


Vegetation


Der klassische indische Dschungel ist nur noch in wenigen Landesteilen anzutreffen. Der größte Teil des Landes ist Kulturland geworden. Im Himalaya kann man bis knapp unterhalb der Schneegrenze (5.000 m) Rhododendren und Wacholder finden. In tieferen Lagen gibt es auch Wälder. Mais kann bis etwa 3.000 m angebaut werden, wobei Getreide nur unter 2.600m und Reis gar nur unter 2.000 m kultiviert werden kann. In den anderen Regionen Indiens findet man je nach Niederschlagshäufigkeit Palmen (Kokos, Datteln, Betelnuss), dazu Tee und Kaffee, Sandelholz, Baumwolle, Zuckerrohr, Erdnüsse, Tabak und viele andere Wirtschaftspflanzen. Bambus wächst so gut wie überall.


Tierwelt


Die Kuh gilt in Indien als heilig. Entstanden ist diese Besonderheit durch die herausragende Bedeutung, die Rinder beim Ackerbau hatten, wo sie zur Bodenbestellung unerlässlich waren. Diese lebenserhaltende Funktion wandelte sich durch den buddhistischen Einfluss der Nichtverletzung des Lebens schließlich in ein Tötungsverbot für Rinder.


Der bengalische Tiger ist durch die inzwischen verbotene Jagd ziemlich dezimiert worden, es werden nur noch etwa 6.000 Tiere in Indien vermutet. Zum Schutz der Tiere und ihres Lebensraumes gibt es inzwischen einige Reservate. Darüber hinaus gibt es in Indien aber auch noch andere Großkatzen, darunter Löwen, Leoparden und Geparden. Mit etwas Glück kann man im westindischen Gir-Reservat oder im Kumbhalgarh-Schutzgebiet Lippenbären beobachten. Elefanten werden nach wie vor zur Waldarbeit eingesetzt. Affen kann man fast überall sehen. Einige Rhesusaffen genießen in Tempeln besonderen Schutz und leben zum Teil sogar in den Städten. Der Pfau ist der indische Nationalvogel und wird gerne als Haustier gehalten. Der inzwischen auch in Europa gut bekannte Beo wird gern in Gefangenschaft gehalten, da er außerordentlich gut sprechen kann. Seine Stimme ist durchdringend, und er kann Geräusche täuschend echt nachmachen. Termiten fallen vor allem durch ihre rostroten Hügel auf. In diesem komplizierten Konstrukt aus Lehm, Holzresten und Speichel leben bis zu drei Millionen Termiten. Besonders schön sind die Schmetterlinge, deren größter Vertreter eine Spannweite bis zu 20 cm aufweisen kann.

Kulinarisches


Die indische Küche ist äußerst vielseitig und weltberühmt. Lamm- und Geflügelgerichte werden in zahlreichen Varianten angeboten. Als Beilagen gibt es verschiedenen Reissorten und Fladenbrote, z.B. Chapatis, Rotis, Nans. Es gibt es vielfältiges Angebot an vegetarischen Speisen. Unter "Curry" wird in Indien eine für jedes Gericht individuelle Gewürzmischung verstanden, meist mit Chili, Koriander, Kardamom, Safran und Kreuzkümmel.


In Nordindien sind die Speisen fetthaltig und nicht so scharf gewürzt kocht. Als Beilage wird Brot bevorzugt. In Nordindien wird als Getränk der Tee dem Kaffee vorgezogen. Spezialitäten der nordindischen Küche sind beispielsweise Tandoori-Gerichte, bei denen Gemüse und Fleisch in einer Joghurt-Gewürzmarinade in einem speziellen Backofen gebacken werden.


Die südindische Küche ist leicht, oft vegetarisch und schärfer als die nordindische. Vor allem die Gewürzkombinationen Südindiens sind berühmt. Die südindische Küche bietet sogenannte "Thalis", eine Platte mit Gemüsen, Joghurt und Chutney an. Dazu gibt es Reis. Auch die Snacks in den südindischen Restaurants sind sehr schmackhaft. Als Getränk wird Kaffee bevorzugt.


Die Desserts sind süß und lecker. So ist beispielsweise "Barfi", ein Milchdessert mit Gewürzen und Nüssen oder "Kulfi", indisches Eis mit Kardamom- oder Pistanziengeschmack, sehr zu empfehlen. Als Getränke werden neben Tee und Kaffee Softdrinks wie Cola, Lime Soda oder Kokosnussmilch angeboten. Alkohol wird in Bars und Restaurants mit "Permit" ausgeschenkt. Beim Bier sollte man sich an die bekannten Sorten halten, regionale Biere sind häufig hygienisch bedenklich.


Sitten und Gebräuche


Bettler gehören in Indien zum allgegenwärtigen Straßenbild. Ein soziales Netz für Bedürftige oder Alte gibt es nicht, so dass viele auf Almosen angewiesen sind. Üblich sind Gaben an Bedürftige nach einem Tempel- oder Moschee-Besuch. In den Städten sind die Bettler oftmals organisiert, so dass besonders die Kinder für Auftraggeber betteln müssen. In Touristenzentren sind die Bettler oftmals recht aufdringlich, so dass der Besucher von einer Mischung aus Mitleid und Verärgerung verwirrt wird. Im Gegensatz zu den Kindern, die statt eines Schulbesuches auf die Straße geschickt werden, befinden sich alte Menschen auf den Straßen meistens wirklich in einer Notlage.


Indien ist bekannt für farbenprächtige Feste, deren Besuch von keinem Reisenden versäumt werden sollte. Am 26. Januar findet in Delhi ein großer Umzug zum Tag der Republik statt, mit Militärparaden und Elefanten. Im Februar/März kann der Besucher in Nordindien das Hindu-Fest Holi erleben. Das Schiitische Muharram Fest dauert 10 Tage und kann besonders schön in Lucknow erlebt werden. Ein großer Umzug findet statt, bei dem sich religiöse Fanatiker auch geißeln. Alle drei Jahre findet das gigantische Kumbh Mela Fest im Wechsel in Allahabad, Hardwar, Nasik und Ujjain statt, bei dem ein alter Konflikt zwischen Göttern und Dämonen nachgespielt wird. In Puri findet jedes Jahr im Juni/Juli das Autofest statt, bei dem ein riesiges Tempelfahrzeug durch die Stadt gezogen wird. In Kerala findet am zweiten Samstag im August das Nehru Cup Snake Boat Race statt, ein Bootsrennen in Alappuzha. Das Gansh chaturhthi Fest im August/September kann in ganz Indien erlebt werden, besonders eindrucksvoll in Maharashtra. Das Dussehra Fest mit dem Fest der Götter sollte in den Bergregionen erlebt werden, besonders spektakulär in Mysore oder Ahmedabad. Im November fidet das riesige und farbenprächtige Kamel Fest in Pushar in Rjastan statt. Ebenfalls im November findet das Hindu-Fest Diwali über 5 Tage statt.


Souvenirs


Großes Ansehen in aller Welt genießen Seiden- und Baumwollstoffe. Stickereiarbeiten mit kleinen Spiegeln werden gerne mitgenommen. Schals aus Kaschmirwolle sind besonders edel, es können aber auch andere Wollschals erworben werden. Bekannt und umstritten sind die Teppichknüpfereien aus Indien, die in allen Touristenzentren zu finden sind. Bei Teppichen, die mit dem Label "rugmark" gekennzeichnet sind, verzichten die Hersteller auf Kinderarbeit. In Hyderabad sind Schmuckstücke aus echten Perlen besonders günstig zu bekommen, ansonsten sind Silberarbeiten äußerst preiswert. Goldschmuck ist auf Grund der 22 Karat durch hohe Besteuerung eher teuer. Holz- und Einlegearbeiten oder auch Götterfiguren auch Stein werden gerne zur Zierde der heimischen Wohnung mitgenommen.


Natürlich gehören Lebensmittel wie Pickles, Gewürze oder auch Tee ins Gepäck eines jeden Hobbykochs und sind in jedem größeren Markt zu haben.

Klimainformationen


In der Zeit von Mitte April bis Mitte Juni werden üblicherweise die höchsten Temperaturen gemessen.


In Nord- und Zentralindien herrscht subtropisches Kontinentalklima mit starken Temperaturschwankungen. Die Regenzeit geht von Juni bis September. An die Monsunzeit schließt sich dann nochmals eine kurze Hitzeperiode an (meist in den Monaten September und Oktober). Im Binnenland (Delhi, Agra, Hyderabad) herrscht während der heißen Jahreszeit eine trockene Hitze.


In Südindien herrscht tropisches Klima. In der heißen Zeit von April bis Juni herrscht eine trockene Hitze.


In Südost-Indien ist die Regenzeit von Mitte Oktober bis Ende November. Entlang der Küste sind die heißen Monate mit hoher Luftfeuchtigkeit verbunden.


Die großen Niederschlagsmengen, besonders entlang der Küste, verbunden mit häufigen Überschwemmungen, machen die Monsunzeit von Anfang Juni bis September/Oktober für Reisen nach und in Indien nur bedingt geeignet. In den Hochlagen gibt es kaum monsunbedingte Probleme.


Die Luftverschmutzung in Delhi ist sehr hoch (Delhi zählt zu den Städten mit der höchsten Luftverschmutzung aller Großstädte der Welt). Aus diesem Grund kann ein Aufenthalt in Delhi für Menschen mit Atmungs- und Kreislaufproblemen sehr ungünstig sein.


Beste Reisezeit


Die Monate November bis März sind die angenehmste Reisezeit. Für die Bergregionen sind die Monate Juni bis August geeignet (schneefrei).

Vorgeschriebene Impfungen



Keine bei Einreise direkt aus Europa.


Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.


GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE


In AFRIKA:


Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.


In SÜD- und MITTELAMERIKA:


Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.



Polio (Kinderlähmung) bei Einreise von Staatsangehörigen aus Afghanistan, Äthiopien, Kenia, Kongo, Demokr. Rep., Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien. Die Impfung muss mindestens 4 Wochen vor Einreise durchgeführt werden.



Empfohlene Impfungen


Hepatitis A, Typhus.


Informationen zur Malaria


Malaria



Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN. Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria mitführen.


- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.


- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.


- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.


- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.


- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.


mitführen.MALARIA T. Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria


Keine Chemoprophylaxe empfohlen, Medikamente zur Notfallbehandlung (Stand-by-Therapie)


Mefloquin (Lariam) oder Atovaquon-Proguanil (Malarone) oder Artemether-Lumefantrin (Riamet).




Verbreitung


Ein Malariarisiko besteht prinzipiell ganzjährig im gesamten Land mit Ausnahme in Bergregionen der Bundesstaaten Himachal Pradesh, Kaschmir und Jammu sowie Sikkim. Ein erhöhtes Übertragungsrisiko ist während den Regenzeiten (Monsun) zu verzeichnen. Ein geringeres Risiko gibt es in den süd-indischen Bundesstaaten Tamil-Nadu und Kerala.


Auch in Stadtgebieten besteht ein geringes Übertragungsrisiko, welches sich jedoch während und kurz nach den Regenzeiten erhöht. Etwas steigendes Malariarisiko in Goa.


Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.


Ärztliche Hilfe



CHENNAI (Madras): New Asian Hospital, Dr. S.N. Saikishore (spricht Englisch), E-147/A, 2. Ave Besant Nagar,, Chennai (Madras), Tel. 24 91 67 63;


DELHI:Dr. D. Chawla, Dr. Chawla's Clinic, 37, Prithviraj Rd.,, New Delhi, Tel. 24 69 04 29;


GOA:Dr. Hugo Meneses (spricht Englisch), C-5, 167, Panjim,, Goa, Tel. 59 18, 56 87;


MUMBAI (Bombay):Dr. N. P. J. Pocha v, 30, Nepean Sea Rd.,, Mumbai, Tel. 23 67 76 36;


Breach Candy Hospital and Nursing Home, Dr. K. G. Nair (spricht Englisch), B. Desai Rd.,, Mumbai, Tel. 363 36 51;


BANGALORE:Manipal Hospital, Dr. Ravi Raghavan (spricht Englisch), Bangalore, Tel. 30 90 39 97.



Währung


Währungseinheit


Währungseinheit: Indische Rupie (iR)


1 Indische Rupie = 100 Paise.


Derzeitiger Kurs:


1 Euro = ca. 79,35 iR


1 US-$ = ca. 69,65 iR


Hinweise


Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)


Devisenbestimmungen/Umtausch


Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Einfuhr Landeswährung: verboten


Deklaration: Ja - die Deklaration wird empfohlen bei der Einfuhr von Fremdwährung in bar bei Beträgen im Wert ab 5.000 US-$; bei Einfuhr von Fremdwährung in bar, Reiseschecks und weiteren Geldmitteln im Wert ab 10.000 US-$.


Ausfuhr Fremdwährung: bar, Reiseschecks, Schecks etc. in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge.


Ausfuhr Landeswährung: verboten


Umtausch: am besten umgetauscht werden US-$ und Britische Pfund. Eingerissene oder schmutzige Scheine sollten nicht angenommen werden. Es sollte auf die Herausgabe von kleinen Stückelungen geachtet werden.>>> Es wird geraten, nur in Banken oder lizenzierten Umtauschstellen Geld zu wechseln oder die Zahlungsmittel wie Reiseschecks einzulösen.


Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Geschäften, verschiedenen Autovermietern und großen Hotels etc. akzeptiert (bei Buchung abklären).


Reisende sollten eine internationale Kreditkarte bei Aufenthalten vor allem in ländlichen Bereichen Indiens mitführen, um liquide zu sein; die Barzahlung kann derzeit noch problematisch sein, weil alte 500- und 1.000-Rupien-Geldscheine im Dezember 2016 für ungültig erklärt worden waren und eventuell dort noch nicht ausreichend neue Scheine im Umlauf sind.


Geldautomat: Ja - in größeren Städten kann an Automaten mit Kreditkarten Geld abgehoben werden.


Reiseschecks: Ja - sie können bei vielen Banken eingewechselt werden. Mitnahme von US-$- und Brit.-Pfund-Reiseschecks wird empfohlen. >>> Da die Akzeptanz von Reiseschecks in Banken jedoch stark rückläufig ist, sollten immer auch noch andere Zahlungsmittel (Bargeld, Kreditkarte etc.) für die Reise mitgeführt werden.


Rücktausch: Für den Rückumtausch müssen oftmals Wechselbescheinigungen vorgewiesen werden, Mindestbetrag ist häufig 1.000 iR.

Auskunftstellen


Im Reiseland



Zweigstelle Bangalore


Deutsch-Indische Handelskammer Bangalore


(Indo-German Chamber of Commerce)
403, Shah Sultan, 4th Fl.


Cunningham Road
Bangalore 560 052
Deutsch-Indische Handelskammer


(Indo-German Chamber of Commerce)


Zweigstelle
P.O. Box 144
Bangalore 560 052/Indien
(0091 80) 22 20 37 97
(0091 80) 22 26 56 50
bangalore@indo-german.com



Im Reiseland



Zweigstelle Chennai (Madras)


Deutsch-Indische Handelskammer


(Indo-German Chamber of Commerce)
117, G. N. Chetty Road, T.N. Nagar
Chennai 600 017
Deutsch-Indische Handelskammer Bangalore


(Indo-German Chamber of Commerce), Bangalore


403, Shah Sultan, 4th Fl.


Cunningham Road


Bangalore 560 052



Postfachanschrift


Deutsch-Indische Handelskammer


(Indo-German Chamber of Commerce)


Zweigstelle
P.O. Box 3501
Chennai 600 017/Indien
(0091 44) 28 34 18 37
(0091 44) 28 34 08 35, 28 34 08 36
chennai@indo-german.com



Im Reiseland



Zweigstelle Kolkata (Kalkutta)


Deutsch-Indische Handelskammer Kolkata


(Indo-German Chamber of Commerce)
3 A, Gurusaday Road
Kolkata 700 019
Deutsch-Indische Handelskammer


(Indo-German Chamber of Commerce)


Zweigstelle
P.O. Box 2504
Kolkata 700 001/Indien
(0091 33) 22 83 79 63
(0091 33) 22 83 79 62, 22 80 22 36, 22 83 79 70
calcutta@indo-german.com



Im Reiseland



Zweigstelle New Delhi


Deutsch-Indische Handelskammer


(Indo-German Chamber of Commerce)
German House, 2, Nyaya Marg


Chanakyapuri
New Delhi 110 021/India
(0091 11) 26 11 86 64
(0091 11) 47 16 88 35, 47 16 88 36
delhi@indo-german.com



Im Reiseland



Zweigstelle Pune


Deutsch-Indische Handelskammer


(Indo-German Chamber of Commerce)
710, Nucleus Mall


Opp. Police Commissioner´s Office 1


Church Road
Pune 411 001/Indien
(0091 20) 41 04 71 17
(0091 20) 41 04 71 00
pune@indo-german.com


Federation of Indian Chambers of Commerce Industry (FICCI)
Federation House


Tansen Marg
New Delhi 110 001/Indien
(0091 11) 23 32 07 14, 23 72 15 04
(0091 11) 23 73 87 60 70
www.ficci.com
ficci@ficci.com


Ministry of Tourism
Room No. 119, Transport Bhawan


1 Parliament Street
New Delhi 110 001/Indien
(0091 11) 23 71 05 18
(0091 11) 12 80, 23 36 53 58
www.tourismofindia.com
goitodelhi@nic.in
Indiatourism Delhi


18-A, D.D.A.SCO Complex,


Defence Colony


New Delhi - 24


E-Mail: tourism@delhitourism.gov.in


Homepage: www.delhitourism.gov.in


Deutsch-Indische Handelskammer


(Indo German Chamber of Commerce)


Hauptgeschäftsstelle
Maker Tower E, 1st floor


Cuffe Parade
Mumbai 400 005/Indien
(0091 22) 66 65 21 20
(0091 22) 66 65 21 21
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bombay@indo-german.com



Botschaften und Konsulate


Von Deutschland



BOMBAY siehe Mumbai



Consulate General of the Federal Republic of Germany
Boat Club Road, No. 9


R.A. Puram
Chennai 600 028/Tamil Nadu
Consulate General of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 3110
Chennai 600 028/Indien
(0091 44) 24 34 92 93
(0091 44) 24 30 16 00
Amtsbezirk: Bundesstaaten Tamil Nadu, Andhra Pradesh, Telangana und Unionsterritorium Pondicherry



Visumanträge sind abzugeben bei:


VFS Global, Internet: www.vfs-germany.co.in


Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Cosme Matias Menezes Ltd.


Panjim
Goa 403 001/Goa/Indien
(0091 832) 222 34 41
(0091 832) 243 07 93
goa@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Goa


Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Mumbai


Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
c/o Cyient Ltd, Phase-2, Plot No. 11


Software Units Layout, Infocity


Madhapur
Hyderabad 500 081/Telangana/Indien
(0091 40) 23 10 14 05
(0091 40) 67 64 11 14
hyderabad@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaaten Andhra Pradesh und Telangana



Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Chennai


Consulate General of the Federal Republic of Germany
1 Hastings Park Road


Alipore
Kolkata
Consulate General of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 16711
Kolkata 700 027/Indien
(0091 33) 24 79 30 28
(0091 33) 24 79 11 42, 24 79 21 50
Amtsbezirk: Staaten Bihar, Jharkand, Orissa, Arunachal Pradesh, Assam, Manipur, Meghalaya, Mizoram, Nagaland, Tripura und Westbengalen



Visumanträge sind abzugeben bei:


VFS Global, Internet: www.vfs-germany.co.in


Consulate General of the Federal Republic of Germany
"Hoechst House", 10th Floor


Nariman Point


193 Backbay Reclamation
Mumbai 400 021/Indien
(0091 22) 22 02 54 93, 22 02 21 84
(0091 22) 22 83 24 22, 22 83 25 17
www.germanconsulatemumbai.org
info@mumbai.diplo.de
Amtsbezirk: Staaten Chhattisgarh, Goa, Gujarat, Madhya Pradesh, Maharashtra; die Unionsterritorien Daman und Diu sowie Dadra und Nagar Haveli



Visumanträge sind abzugeben bei:


VFS Global, Internet: www.vfs-germany.co.in


Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Trivandrum-University, Kunnukuzhy Road,


Palayam,


Goethe-Zentrum "Casa Julia"
Trivandrum 695034/Kerala/Indien
(0091 471) 301 30 24
(0091 471) 301 30 19
trivandrum@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaat Kerala



Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Bangalore


Botschaft der Republik Indien


mit Konsularabteilung
Tiergartenstraße 17
10785
Berlin
(0 30) 26 55 70 00
(0 30) 25 79 50
www.indianembassy.de
cons.berlin@mea.gov.in
Botschaft Mo bis Fr 9-13, 13.30-17.30 Uhr


Konsularabteilung Mo bis Fr 9.30-12.30 Uhr
Geschäftsbereich Konsularabteilung:


Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen



Visumanträge sind zu richten an:


IVS Europe GmbH
Fritschestraße 61/62
10627
Berlin
(0 30) 31 99 77 80
www.indianembassy.de
ivsberlin@internationalvisaservices.net
Mo bis Fr 8.30-14.30, 16.30-17.30 Uhr


Generalkonsulat der Republik Indien
Friedrich-Ebert-Anlage 26
60325
Frankfurt/M.
(0 69) 55 41 25
(0 69) 153 00 50, 15 30 05 10
www.cgifrankfurt.de
cons.frankfurt@mea.gov.in
Mo bis Do 9.30-12.30 Uhr, Fr 9.30-12 Uhr
Visumanträge sind an "Indo German Consultancy Services" in Frankfurt richten:


Indo German Consultancy Services Ltd. (IGCS)
Bettinastraße 52
60325
Frankfurt/M.
(0 69) 742 22 01 80
(0 69) 742 22 00 (Mo bis Fr 9-12, 14-16 Uhr)
www.cgifrankfurt.de
frankfurt@igcsvisa.de
Mo bis Fr 9-12, 14-16 Uhr


Generalkonsulat der Republik Indien
Kohlhöfen 21
20355
Hamburg
(0 40) 32 37 57
(0 40) 33 80 36, 33 05 57, 32 47 44
visa.hamburg@mea.gov.in
Mo bis Fr 9-17.30 Uhr
Visumanträge sind an "Indo German Consultancy Services" in Hamburg zu richten:


Indo German Consultancy Services Ltd. (IGCS)



Neuer Wall 71
20354
Hamburg
(0 40) 288 05 62 80
(0 40) 288 05 60 (Mo bis Fr 9-12, 14-16 Uhr)
hamburg@igcsvisa.de
Mo bis Fr 9-12, 14-16 Uhr


Generalkonsulat der Republik Indien
Widenmayerstraße 15
80538
München
(0 89) 21 02 39 80, 21 02 39 70
(0 89) 21 02 39 12
cons.munich@mea.gov.in
Mo bis Fr 9-13, 13.30-17.30 Uhr
Visumanträge sind zu richten an:


IVS Europe GmbH
Schellingstraße 35
80799
München
(0 89) 28 67 38 05
www.indianembassy.de
ivsmunich@internationalvisaservices.net
Mo bis Fr 8.30-14.30, 15.30-17 Uhr


Honorarkonsulat der Republik Indien
Schulze-Delitzsch-Straße 25
70565
Stuttgart
(07 11) 783 89 69
(07 11) 783 82 11
info@honorarkonsulat-indien.de
Mo bis Fr 8-12, 14-17 Uhr
(keine Visumerteilung)


Embassy of the Federal Republic of Germany
No. 6/50G, Shanti Path


Chanakyapuri
New Delhi 110021
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 613
New Delhi 110001/Indien
(0049 30) 181 76 72 38
(0091 11) 44 19 91 99
www.germanembassy-india.org
info@new-delhi.diplo.de
Amtsbezirk: Indien


Konsularischer Amtsbezirk:


- Staaten Haryana, Himachal Pradesh, Jammu und Kaschmir, Punjab, Rajasthan, Sikkim, Uttar Pradesh, Uttarkhand (früher Uttarranchal)


- die Unionsterritorien Chandigarh, Delhi, Andamanen und Nikobaren, Lakkadiven, Minikoi und Amindiven


- Bhutan



Visumanträge sind abzugeben bei:


VFS Global, Internet: www.vfs-germany.co.in


Consulate General of the Federal Republic of Germany
2nd and 3rd floor, "Cash Pharmacy Building"


Corner St. Mark's Road Residency Road
Bengaluru 560 025
Consulate General of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 5126
Bangalore 560 001/Indien
(0091 80) 45 30 01 49
(0091 80) 45 30 01 48
www.germanconsulatemumbai.org
info@bangalore.diplo.de
Amtsbezirk: Staaten Karnataka



Visumanträge sind abzugeben bei:


VFS Global, Internet: www.vfs-germany.co.in



Ärztliche Hilfe



CHENNAI (Madras): New Asian Hospital, Dr. S.N. Saikishore (spricht Englisch), E-147/A, 2. Ave Besant Nagar,, Chennai (Madras), Tel. 24 91 67 63;


DELHI:Dr. D. Chawla, Dr. Chawla's Clinic, 37, Prithviraj Rd.,, New Delhi, Tel. 24 69 04 29;


GOA:Dr. Hugo Meneses (spricht Englisch), C-5, 167, Panjim,, Goa, Tel. 59 18, 56 87;


MUMBAI (Bombay):Dr. N. P. J. Pocha v, 30, Nepean Sea Rd.,, Mumbai, Tel. 23 67 76 36;


Breach Candy Hospital and Nursing Home, Dr. K. G. Nair (spricht Englisch), B. Desai Rd.,, Mumbai, Tel. 363 36 51;


BANGALORE:Manipal Hospital, Dr. Ravi Raghavan (spricht Englisch), Bangalore, Tel. 30 90 39 97.



Sehenswertes


Delhi


Die Hauptstadt Indiens ist ein idealer Ausgangspunkt für Reisen in die nordindischen Staaten. Die Millionenmetropole selbst ist heute eine der schmutzigsten Städte des Landes. Sie besteht aus Old Delhi mit seinen engen überfüllten Gassen, Bazars und Moscheen und aus New Delhi, das als Hauptstadt des kolonialen Indiens entworfen wurde. Zentrum des Regierungsviertels New Delhis ist der kreisrunde Connaugh Place mit der Grünanlage und dem unterirdischen Bazar. In Delhi kann man einige berühmte Bauwerke besichtigen, die allerdings sehr weit auseinanderliegen. Außerdem gibt es mehrere interessante Museen, wie etwa das Nationalmuseum.


Kolkata (Kalkutta)


Die einstige Hauptstadt Indiens gilt mit ihrer unkontrollierten Zuwanderung als Armenhaus der Nation. Um die Not der Ärmsten zu lindern, wirkte Mutter Theresa in den Slums der Stadt. Im Gegensatz dazu das historische Regierungsviertel mit seinen imposanten Kolonialbauten. Einen Besuch wert ist auch das Indian Museum mit Sammlungen aus dem britischen Kolonialreich. In der jüngsten Vergangenheit hat Kolkata sich einen Ruf als kulturelles Zentrum des Landes erworben; der Nobelpreisträger Rabindranath Tagore stammt aus der Stadt.


Mumbai (Bombay)


Die 13-Millionen-Metropole Mumbai ist eine Stadt mit großen Kontrasten. Auf der einen Seite hat die Stadt bezogen auf die Zahl der Einwohner mehr Dollar-Millionäre als die Bundesrepublik, auf der anderen Seite leben aber über die Hälfte der Bevölkerung in Elendsquartieren. Im Stadtteil Fort sind noch zahlreiche Kolonialbauten zu bewundern. Daneben laden das Prince-of-Wales-Museum, der Victoria Terminus (Bahnhof), der Triumphbogen "Gate of India" und das Taj-Mahal-Hotel zu einem Besuch ein.


Nord-Indien


Einige Stunden Bahn- oder Busfahrt von Delhi entfernt gelangt man in die Vorgebirge des Himalayas mit schönen Tälern und malerischen Bergdörfern. Die Stadt Dhramsala, die von den Engländern zum Luftkurort erklärt wurde, ist vor allem im oberen, tibetanisch geprägten Teil (McLeodgani) für Touristen interessant. Hier residiert seit 1960 der aus Tibet geflohene Dalai Lama. Die größte Sehenswürdigkeit der Gegend ist Hari Mandir, der Goldene Tempel von Amritsar, das höchste Heiligtum der Sikhs. Srinagar, die Hauptstadt Kaschmirs, hat alte Holzhäuser, eine hölzerne Moschee und schöne Mogulgärten zu bieten. Am Yamuna liegt Agra, die Stadt des Taj Mahal. Die 1629 erbaute weiße Moschee ist Indiens Haupt-Touristenattraktion. Für Besucher, die Interesse an der muslimischen Architektur haben, lohnt sich ein Besuch in Lucknow. Neben zahlreichen Palästen und Gärten kann hier auch die Bara Imambara, ein dreistöckiges Mausoleum besichtigt werden. Varanasi, eine der ältesten bewohnten Städte der Welt, ist die heilige Stadt der Hindus. An den Badetreppen des Flussufers lassen sich die religiösen Handlungen der Hindus beobachten.


Ost-Indien


Der Osten Indiens gehört bisher zu den Gebieten, die weniger touristisch erschlossen sind. Dessen ungeachtet hat aber auch er eine große Auswahl an Sehenswürdigkeiten zu bieten. Orissa mit seinen Tempelanlagen in Bhubaneshwar und Konark, die Pilgerstadt Puri sowie Bihar mit Bodhgaya und Nalande, beides wichtige Stätten des Buddhismus, laden zu einem Besuch ein.


Zentral-Indien


Zu den Attraktionen Zentralindiens zählen die Höhlentempel von Ellora, das kleine Taj Mahal Bibika-Maqbara sowie die Stadt Bijapur mit ihren zahlreichen Palästen, Moscheen und Mausoleen. Der kleine Bundesstaat Goa hat Küsten von mehr als 100 Kilometer Länge. Seine schönen Strände, die zum Teil erheblich überlaufen sind, seine Palmenhaine und idyllischen Fischerdörfer locken seit Jahrzehnten viele Besucher an das Arabische Meer. Das im Inland liegende Velha Goa (Alt Goa) ist wegen seiner Bauten aus der portugiesischen Kolonialzeit sehr sehenswert.


Süd-Indien


Indiens Süden hat Badestrände, schöne Naturlandschaften und kulturelle Sehenswürdigkeiten zu bieten. Da weniger äußere Einflüsse eindringen, ist die Region ursprünglicher als der Norden des Landes. Das gilt übrigens auch für den Tourismus, der eher den Norden als den Süden des Landes frequentiert. Gute Ausgangspunkte für einen Besuch Süd-Indiens sind Madras, die Boomtown Bangalore und Hyderabad. Zu den besuchenswerten Tempelstätten des Südens zählen Tamil Nadus, Madurai, Mamallapuram, Kanchipuram und Thanjavur. Auch Tanjore mit seinem Brihadeshwara-Tempel ist ein angemessener Ort für einen längeren Aufenthalt. Daneben lockt der Süden, besonders der Bundesstaat Kerala an der Südwestküste, mit Stränden, den Backwaters, einem Labyrinth von Kanälen, Flüssen und Lagunen direkt hinter der Küste zwischen den Städten Kochi und Kollam, und seinen traditionellen Festen.


Uttar Pradesh


In Uttar Pradesh liegen einige der interessantesten Nationalparks Indiens. Der Corbett-Nationalpark in den Vorbergen des Himalaya ist der älteste Nationalpark des Landes und ein besonderes Tigerschutzgebiet. Hier kann man außer Tigern auch Elefanten, Leoparden, verschiedene Affenarten, Krokodile und viele Vogelarten beobachten. Der Dudhwa Nationalpark ist bekannt für sein Ansiedlungsprojekt für Nashörner und für seinen Vogelreichtum. Der Kanha Nationalpark bietet gute Beobachtungsmöglichkeiten sowohl für Tiger (auch weiße) als auch für Leoparden und hat eine artenreiche Vogelwelt aufzuweisen. Noch zu erwähnen ist der Valley of Flowers-Nationalpark in Uttar Pradesh, ein Paradies für Blumenliebhaber. In der Hauptblütezeit Juli und August findet man hier ein Blumental mit Fingerkraut, Scheinmohn, Frauenschuh und Enzian.


Nationalparks und Naturschutzgebiete


In Indien gibt es über 200 Nationalparks und Wildreservate. Es empfiehlt sich, Unterkünfte in den Parks im Voraus zu buchen. In vielen Nationalparks werden Jeep-Rundfahrten und Elefantenritte angeboten. In einigen stehen Wanderwege zur Verfügung.


Im Hazaribagh-Nationalpark in Bihar hat man die Möglichkeit, Tiger und Leoparden zu beobachten. Das Jaldapara Wildschutzgebiet in West Bengalen hat Rhinozerosse, Elefanten sowie einen großen Vogelbestand aufzuweisen. Das ebenfalls in West Bengalen liegende Sundarbans-Tigerreservat mit seinen Mangrovensümpfen und seinem verzweigten Flusssystem lädt zu Bootsfahrten ein. Hier ist das Rückzugsgebiet des Bengalischen Königstigers. Daneben gibt es dort viele verschiedene Vogelarten, aber auch Wasserschlangen und Krokodile. Im Mudumalai Nationalpark in Tamil Nadu, in dem Sambar-Hirsche, Tiger und verschiedene Affenarten zu beobachten sind, wurden in den Randbereichen Wanderwege angelegt.


Das Keoladeo-Ghana-Vogelschutzgebiet in Rajasthan ist ein bekanntes Vogelparadies. Mit seinen künstlich angelegten Seen und Kanälen ist es ein idealer Ort für Spaziergänge und Radfahrten. Ebenfalls in Rajasthan befindet sich das Ranthambor-Tigerreservat, in dem neben Tigern auch verschiedene Hirscharten zu beobachten sind. Daneben sind dort Krokodile, Schlangen und zahlreiche Vogelarten beheimatet.


Der Sasan Gir-Nationalpark in Gujarat schließlich ist das Rückzugsgebiet der letzten asiatischen Löwen.


Ayurveda-Heilmethode


Ayurveda ist eine klassische indische Heilmethode, die von einem ganzheitlichen Menschenbild ausgeht. Eine entsprechende Lebensführung sowie eine besondere Ernährung sind danach die Voraussetzung für eine stabile Gesundheit des Menschen. Besonders erfolgreich sind ayurvedische Heilmethoden bei Asthma, Leberleiden und Allergien. Auch als Tourist kann man sich einer ayurvedischen Behandlung unterziehen. Es gibt dafür neben den Krankenhäusern eigene Ayurvedazentren sowie Kurmöglichkeiten in Hotels. Besonders herausragend sind in diesem Zusammenhang Thiruvananthapuram und Kovalam. Genaue Adressen stellt das Fremdenverkehrsamt gerne zur Verfügung.

Reisehinweise


Das Auswärtige Amt rät von nicht unbedingt erforderlichen Reisen in die Region Kaschmir (gilt auch für die Stadt Srinagar) ab.


Es kommt in Kaschmir zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten. Ausgangssperren sind möglich.


Laut Auswärtigem Amt sollten unbedingt erforderliche Reisen in die Stadt Srinagar mit dem Flugzeug erfolgen.


Reisende nach Darjeeling und in die Landesteille Jammu sollten Vorsicht walten lassen und sich über die Situation vor Ort informieren.


Anschläge von Terroristen bilden in New Delhi und anderen großen Städten, in bestimmten Regionen Indiens sowie zunehmend bei Touristenattraktionen ein großes Risiko, insbesondere an Feiertagen und bei großen festlichen Aktivitäten.


Schwerpunkte dieser Gefahr sind in der Regel z.B. Märkte und Plätze, auf denen sich viele Menschen aufhalten, sowie Regierungsbauten.


In den vergangenen Jahren gab es in den Bundesstaaten Bihar, Chattisgarh und Jharkhand, im östlichen Teil des Bundesstaates Maharashtra und im Norden von Andhra Pradesh Anschläge von maoistischen Rebellen. Das Risiko, Opfer eines Anschlags zu werden, besteht auch für ausländische Reisende. Erkundungstouren von Touristen sollten nur unternommen werden, wenn sie von Einheimischen begleitet werden.


Wegen Kriminalität und radikaler politischer Gruppierungen besteht ebenfalls in den nordöstlichen Bundesstaaten Arunachal Pradesh, Assam, Nagaland, Manipur, Meghalaya, Mizoram und Tripura ein erhöhtes Risiko für Touristen. Reisende sollten sich vor Ort vorsichtig zu verhalten und die Region in Kooperation mit verlässlichen Hotelbetreibern oder Reiseveranstaltern erkunden.


Für Frauen ist generell besondere Vorsicht geboten, da auch ausländische Frauen zu den Vergewaltigungsopfern zählen.


Es wird vor allem aus Neu-Delhi, und dort besonders vom Connaught Place, aber auch aus anderen Städten von teilweise aggressiven Methoden örtlicher Reisebüros berichtet, um Touristen zum Kauf von deutlich überteuerten Ausflügen zu bewegen. Dabei geben sie sich als staatlich anerkannte Büros aus, auch Taxiunternehmen scheinen mit ihnen zusammenzuarbeiten. Man sollte sich bei Buchungen im Reisebüro immer vorab Preise nennen lassen oder ein zweites Angebot einholen. Im Bedrängnisfall sollte man sich umgehend an die Tourist Police (unter der Telefonnummer 100) oder an die Deutsche Botschaft wenden.


Die Region Himalaya befindet sich in einer Erdbebenzone. Daher kommt es dort recht häufig zu Erdbeben.


Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.


Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen


Alkohol:


Je nach indischem Bundesstaat gelten unterschiedliche Regelungen für den Umgang mit Alkohol. In manchen Staaten besteht ein generelles Alkoholverbot, in einigen ist der Kauf und Konsum erlaubt. Starke Abweichungen gibt es auch, in welchem Alter (zwischen 18 und 25 Jahren) Alkohol getrunken werden darf, sowie bei der Bestrafung, wenn die Vorschriften nicht beachtet werden. Reisende sollten sich darüber informieren.


Besuch touristischer Attraktionen:


Aufgrund innenpolitischer Probleme kann es vorkommen, dass kurzfristig bestimmte Sehenswürdigkeiten, wie etwa das Taj Mahal, gesperrt werden oder über bestimmte Gebiete (z.B. über den Punjab) eine Ausgangssperre verhängt wird. Gelegentlich werden auch Kontrollmaßnahmen durchgeführt.


Fotografieren:


Fotoaufnahmen von Bahnhöfen, Brücken, Militär und militärischen Anlagen zu machen, ist nicht erlaubt. Für Filmaufnahmen werden Gebühren verlangt.


Drogen:


Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz werden bereits beim Besitz von kleinen Drogenmengen mit langen Haftstrafen geahndet.


Rauchen:


In allen öffentlichen Gebäuden, Bahnhöfen, Flughäfen, Hotels und Restaurants ist das Rauchen verboten.


Homosexualität:


Homosexualität ist zwar in Indien nicht mehr strafbar, homosexuelle Reisende sollten sich jedoch zurückhaltend verhalten.


Ramadan:


Die Zeit des islamischen Fastenmonats Ramadan ändert sich von Jahr zu Jahr (2019: ca. 6. Mai bis ca. 3. Juni). Während dieser Zeit gilt für Muslime ein Fastengebot (Verzicht auf Speisen und Getränke und z.B. auch Rauchen) von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Reisende sollten sich den Verhaltensregeln des islamisch geprägten Landes anpassen. Essen, Trinken und Rauchen in der Öffentlichkeit während der Tagesstunden ist im Ramadan verpönt. Außerdem ist mit Einschränkungen im Alltag (z.B. tagsüber Schließung von Restaurants außerhalb der Hotels, reduzierte Arbeitszeiten bei Behörden) zu rechnen.


SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.


Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Ausflugsland

Deutschland

Es sind keine speziellen Impfungen für die Einreise nach Deutschland vorgeschrieben. Sinnvoll sind jedoch immer die vom Robert-Koch-Institut (RKI) empfohlenen Standardimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza). Vor allem bei Reisen zwischen April und Oktober in die Risikogebiete im Süden Deutschlands (Teile Bayerns und Baden-Württembergs) und bei vermehrtem Aufenthalt in freier Natur sollte man über eine Impfung gegen die durch Zeckenbisse übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nachdenken.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen.
Um nach Deutschland einreisen zu können, genügt ein gültiger Personalausweis bzw. die Identitätskarte; europäische Staatsangehörige außerhalb der EU benötigen einen Reisepass. Obwohl es für EU-Bürger keine Grenzkontrollen mehr gibt, muss man sich jederzeit mit einem gültigen Dokument ausweisen können. Einträge von Kindern im Reisepass der Eltern sind nicht mehr gültig,, jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Für allein reisende Frauen ist Deutschland ein sicheres Reiseziel, besondere Vorsichtsmaßnahmen müssen nicht ergriffen werden. Wie in anderen europäischen Ländern auch, sollte auf Trampen ohne Partner oder nächtliche Spaziergänge auf einsamen Straßen oder in Parks verzichtet werden.
Die meisten gesetzlichen Feiertage gelten bundesweit, einige nur in einzelnen Bundesländern: Neujahr (1. Januar); Heilige Drei Könige (6. Januar, in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt); Karfreitag (März/April); Ostermontag (März/April); Maifeiertag (1. Mai); Christi Himmelfahrt (Mai); Pfingstmontag (Mai/Juni); Fronleichnam (Mai/Juni, in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland); Mariä Himmelfahrt (15. August, in katholischen Gemeinden Bayerns und im Saarland); Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober); Reformationstag (31. Oktober, in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen); Allerheiligen (1. November, in Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen); Buß- und Bettag (November, nur in Sachsen); 1. und 2. Weihnachtsfeiertag (25./26. Dezember).
Banken haben meist Mo-Mi und Fr von 8.30 bis 12.30 und von 14 bis 16 Uhr, Do abends bis 18 Uhr geöffnet. Geschäfte sind in der Regel von Mo-Fr zwischen 9 und 18.30 Uhr, samstags von 9 bis 13 Uhr für ihre Kunden da; kleinere Läden machen oft eine Mittagspause. Die Öffnungszeiten von Kaufhäusern und vielen Geschäften in Innenstadtlage liegt Mo-Sa zwischen 9 und 20 Uhr, Supermärkte öffnen früher und schließen später. Museen sind meist montags geschlossen und Di-So von 9/10-17/18 Uhr zugänglich.
Deutschland ist i.A. recht gut auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung eingestellt. Zahlreiche öffentliche Einrichtungen, Touristenattraktionen und Hotels verfügen über behindertengerechte Zugänge. Weitere Auskünfte erteilt die Organisation Mobility International oder Procap Reisen:

Mobility International Schweiz
Rötzmattweg 51
4600 Olten
Tel.: +41-62-2126740
Fax: +41-62-2126739
E-Mail: info@mis-ch.ch
Web: http://www.mis-ch.ch

Procap-Reisen
Froburgstraße 4
4601 Olten
Tel.: +41-62-2068830
Fax: +41-62-2068839
E-Mail: info@procap.ch
Web: http://www.procap-reisen.ch
Öffnungszeiten: Do 9-12 und 13.30-16:30 Uhr, Mi 13.30-16.30 Uhr, Fr 9-12 und 13.30-15.30 Uhr
Die landesweite Notrufnummer für die Polizei lautet 110, für Feuerwehr und Rettungsdienst 112.
Im Bereich der persönlichen Dienstleistungen ist ein Trinkgeld angemessen. In Restaurants und Cafés erhält das Service-Personal bei Zufriedenheit ca. 10 % des Rechnungsbetrags, bei Taxifahrten rundet man die Summe auf.
Homosexualität wird in Deutschland von der überwiegenden Bevölkerungsmehrheit, vor allem in der jungen Generation, toleriert und akzeptiert. Das Austauschen gleichgeschlechtlicher Zärtlichkeiten wie Küssen oder Händehalten in der Öffentlichkeit ruft in der Regel keine diskriminierenden Reaktionen hervor. Großstädte wie Frankfurt oder Berlin verfügen mit einschlägigen Bars und Clubs über eine lebendige Homosexuellen- und Transvestitenszene. Seit 2001 war die „Eingetragene Partnerschaft" als eheähnliche, rechtliche Absicherung der Beziehung gleichgeschlechtlicher Paare möglich, seit 1. Oktober 2017 ist nun auch die Homo-Ehe erlaubt.
Die medizinische Versorgung in Deutschland ist flächendeckend gut, der Standard allgemein hoch. Für Schweizer und EU-Bürger, mit deren Heimatländern ein Sozialabkommen besteht, erfolgt eine ärztliche Behandlung über die Krankenversicherungskarte (EHIC), ansonsten muss die Rechnung zunächst privat bezahlt werden. In diesem Fall ist es ratsam, eine Reisekrankenversicherung abzuschließen, welche die Kosten gegen Vorlage der Rechnung erstattet.
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Als Richtmengen gelten: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak, 10 l Spirituosen bzw. alkoholhaltige Süßgetränke (Alkopops), 20 l Zwischenerzeugnisse, 60 l Schaumwein und 110 l. Wein darf für private Zwecke aus anderen EU-Ländern in unbegrenzter Menge nach Deutschland eingeführt werden. Kaffee und kaffeehaltige Erzeugnisse sind bis 10 kg ebenfalls zollfrei. Bargeld und gleichgestellte Zahlungsmittel (z.B. Sparbücher, Schecks/Reiseschecks) können innerhalb der EU in unbegrenzter Höhe mitgeführt werden, müssen aber ab einem Wert von 10.000 EUR auf Anfrage beim Zoll angegeben werden. Für Parfüm gelten innerhalb der EU keine Mengenbegrenzungen.
Aus Nicht-EU-Ländern (z.B. Schweiz) dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen (über 22 Vol.-% Alkoholgehalt) oder 2 l Zwischenerzeugnisse (bis 22 Vol.-% Alkoholgehalt), 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden, außerdem Waren (Geschenke) bis zu einem Wert von 300 EUR, wobei die Grenze für Flug- und Seereisende bei 430 EUR und für Reisende unter 15 Jahre bei 175 EUR liegt. Die Nordseeinsel Helgoland und Büsingen am Hochrhein gehören nicht zum Zollgebiet der EU, daher gelten hier besondere Bestimmungen.
Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Informationen auch unter http://www.zoll.de.
Die Netzspannung beträgt 230 Volt Wechselstrom.
Österreichische Botschaft
Stauffenbergstraße 1
10785 Berlin
Tel.: +49-30-202870
Fax: +49-30-2290569
E-Mail: berlin-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-berlin
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 9-13 Uhr, Mi 12-16 Uhr

Schweizerische Botschaft
Otto-von-Bismarck-Allee 4A
10557 Berlin
Tel.: +49-30-3904000
Fax: +49-30-3911030
E-Mail: ber.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/berlin
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
ICE im Hauptbahnhof Frankfurt am Main
Deutschland verfügt über ein hervorragend ausgebautes und engmaschiges Verkehrsnetz mit sehr guten Autobahn- und Zugverbindungen von Süd nach Nord und Ost nach West. Dem Rhein-Main- und Ruhrgebiet kommt dabei eine wichtige Stellung als zentrale Verkehrsknotenpunkte zu.
Hochgeschwindigkeitszüge (ICE) der Deutschen Bahn verbinden die großen Städte miteinander; wer frühzeitig bucht oder eine BahnCard besitzt, kommt in den Genuss überaus günstiger Preise.
Seit 2013 haben sich mehr und mehr Fernbusunternehmen am Markt etabliert, die ebenfalls Verbindungen in alle größeren und auch in kleinere Städte zu konkurrenzlos günstigen Preisen anbieten. Bekannte Anbieter sind z.B. Flixbus (https://www.flixbus.de) oder - altbewährt - die Deutsche Touring (Eurolines, https://www.eurolines.de).
Auf regionaler Ebene gibt es zahlreiche Verkehrsverbände, die mit guten Verbindungen und einheitlichen Tickets für S-Bahn, U-Bahn, Tram und Linienbusse eine gute Abdeckung erreichen und auch entlegenere Ziele an den öffentlichen Nahverkehr anbinden.
Inlandsflüge sind durch die Dumpingpreise verschiedener Anbieter in den letzten Jahren immer beliebter geworden, jedoch zeichnet sich aus Umweltgründen zur Zeit eine Kehrtwende ab. Ohnehin lohnt sich ein Flug innerhalb Deutschlands oft erst ab einer Entfernung von mind. 500 km, da viele Flughäfen weit außerhalb der großen Städte liegen.
Für alle, die das Land individuell mit dem Auto erkunden möchten, gibt es ein Netz aus etwa 150 ausgewiesenen „Ferienstraßen“, die sich auf bestimmte Themen oder Landschaften beziehen, z.B. die Deutsche Märchenstraße von Hanau nach Bremen oder die (ehemalige) Deutsche Ferienroute Alpen-Ostsee von Berchtesgaden (Königssee) bis Puttgarden auf der Ostseeinsel Fehmarn. Die längste unter ihnen ist die Deutsche Alleenstraße zwischen Rügen und dem Bodensee. All diese Touristikstraßen haben eine Gemeinsamkeit: Sie führen vorbei an besonders sehenswerten Natur- und Kulturlandschaften und kulturhistorisch bedeutsamen Orten und umfahren dabei die oft verstopften Hauptverkehrsadern des Landes (weitere Infos unter https://www.ferienstrassen.info).
Ein besonderes Vergnügen, nicht erst seit Aufkommen von E-Bikes und Pedelecs, stellen die unzähligen Fernradwege innerhalb Deutschlands dar, die häufig entlang malerischer Flusslandschaften oder durch sehenswerte Täler und Gebirge führen.
Wichtig für Autofahrer: In zahlreichen deutschen Städten wurden und werden Umweltzonen eingeführt, die nur noch mit Fahrzeugen mit entsprechender Kennzeichnung (Umweltplakette) befahren werden dürfen. Weitere Infos unter https://www.umwelt-plakette.de.
Deutschland, zwischen Atlantik und dem vom Kontinentalklima geprägten Osteuropa gelegen, befindet sich in der gemäßigt-kühlen Westwindzone. An der Küste sind die Jahreszeiten (warme Sommer, kalte Winter) weniger stark ausgeprägt als im Landesinneren und das Wetter ist insgesamt wechselhafter. In den Wintermonaten führen Tiefausläufer vom Atlantischen Ozean zu häufigen Niederschlägen im Alpenraum und westlich der Mittelgebirge. Kalte Polarluft sorgt bisweilen für Schneefälle bis in die Niederungen. In den Sommermonaten herrscht meist angenehmes Hochdruckwetter mit trocken-warmen Winden aus östlicher Richtung oder feucht-schwüler Luft aus dem Südwesten. Am wärmsten wird es in Deutschland im Oberrheingraben im Südwesten und im Alpenvorland, wenn ein trockener, warmer Fallwind (Föhn) aus südlicher Richtung weht.
Die beste Reisezeit hängt davon ab, welche Region man bereisen möchte und welche Aktivitäten für einen Urlaub in Deutschland geplant sind. Nord- und Ostseeküste locken von Juni bis September mit überwiegend schönem Wetter und herrlichen Sandstränden. Die besten Bedingungen für Wintersport herrschen in den Alpen von Dezember bis März. Aktivurlauber wie Radfahrer und Wanderer gehen ihrer Leidenschaft am besten zwischen April/Mai und Oktober nach. Ein Kultururlaub mit Stadtbesichtigungen bietet sich das ganze Jahr über an.
Kettenkarussell auf dem Oktoberfest
Februar Der Kölner Rosenmontagszug, Höhepunkt der Karnevalssaison, ist der größte Karnevalszug Deutschlands. Vier Stunden ziehen Musikkapellen und Wagen durch die Kölner Innenstadt (https://koelnerkarneval.de).
April-Mai In der Nacht auf den 1. Mai tanzt ganz Deutschland traditionsgemäß auf großen Veranstaltungen und in Diskotheken in den Mai.
Mai-September Beim Feuerwerksspektakel "Rhein in Flammen" werden zu unterschiedlichen Terminen Großfeuerwerke entlang des Rheins entzündet: in Bonn, Rüdesheim, Bingen, Koblenz, Oberwesel und St. Goar (https://www.rhein-in-flammen.com).
Juni Ein gigantisches Sommerfest wird alljährlich in Kiel veranstaltet. Die sogenannte Kieler Woche ist das größte Segelsportereignis der Welt (https://www.kieler-woche.de).
Juni-Juli Das Schützenfest Hannover ist das weltgrößte Schützenfest. Die Spaßmeile der Kirmes erstreckt sich über 5 km (http://schuetzenfest-hannover.de).
Mitte Juni-Anfang September In Ralswiek wird bei den Störtebeker Festspielen spektakuläres Open-Air-Theater geboten (https://stoertebeker.de).
Juli Das Kaltenberger Ritterturnier ist das größte Ritterturnier der Welt und findet auf Schloss Kaltenberg im gleichnamigen Dorf Kaltenberg in Oberbayern statt (https://www.ritterturnier.de).
August Am ersten Augustwochenende herrscht im Hunsrück der Ausnahmezustand. Auf der ehemaligen Raketenstation Pydna steigt jährlich "Nature One", das größte europäische Festival der elektronischen Tanzmusik (https://www.nature-one.de).
Das letzte Augustwochenende wird in Frankfurt am Main mit einem der größten europäischen Kulturfestivals, dem Museumsuferfest, begangen. Neben zahlreichen Künstlern und Musikern, die auf den Bühnen entlang des Mainufers performen, können auch einige Museen gratis besucht werden (https://www.museumsuferfest.de).
September-Oktober Das Münchener Oktoberfest auf der Theresienwiese ist das größte Volksfest der Welt. Die sogenannten Wiesn beginnen dann, wenn es wieder heißt: O'zapft is! (https://www.oktoberfest.de)
November-Dezember Eine ganz besondere Adventsstimmung vermittelt der Nürnberger Christkindlesmarkt (https://www.christkindlesmarkt.de).
Zünftige deutsche Kost
Traditionell gilt die deutsche Küche als eher deftig. Eines der Nationalgerichte ist Sauerkraut mit Eisbein bzw. Schweinshaxe oder mit Bratwürstchen. Des Deutschen liebste Beilage sind Kartoffeln, egal ob als Salzkartoffeln, Pellkartoffeln, Bratkartoffeln, Kartoffelpüree, Kartoffelpuffer oder Kroketten. Als Snack essen die Deutschen gerne rohes Fleisch, wie z.B. Schweine-Mett oder Rinder-Tatar auf einer ordentlich gebutterten Scheibe Graubrot oder einer Brötchenhälfte mit rohen Zwiebeln. Den kleinen Hunger stillt man auch gerne mit belegten Brötchen, einem Heringssalat oder einer Scheibe Brot mit Harzer Käse, d.h. Sauermilchkäse.
Zum Essen trinkt der Deutsche entweder Bier, vorzugsweise Pils, oder Wein. Beliebte Weinsorten sind Riesling, Müller-Thurgau und Silvaner. In einigen Regionen, vor allem in Hessen, wird auch gerne Apfelwein getrunken. Zum sogenannten Gläschen Ebbelwoi für zwischendurch wird häufig eine Laugenbrezel gereicht. Zum Nachtisch werden Kuchen mit Äpfeln, Pflaumen, Erdbeeren oder Rhabarber angeboten. Dazu wird gern Kaffee getrunken. In Ostfriesland bevorzugt man hingegen Tee.
Amtssprache: Deutsch
Bevölkerung: rund 82,5 Mio. Einwohner
Fläche: 357.340 km²
Hauptstadt: Berlin (rund 3,7 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +49
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)
Es sind keine speziellen Impfungen für die Einreise nach Deutschland vorgeschrieben. Sinnvoll sind jedoch immer die vom Robert-Koch-Institut (RKI) empfohlenen Standardimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza. Vor allem bei Reisen zwischen April und Oktober in die Risikogebiete im Süden Deutschlands (Teile Bayerns und Baden-Württembergs) und bei vermehrtem Aufenthalt in freier Natur sollte man über eine Impfung gegen die durch Zeckenbisse übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nachdenken.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.

Vereinigte Arabische Emirate

Für die Einreise in die Vereinigten Arabischen Emirate ist keine spezielle Impfung vorgeschrieben. Sinnvoll ist aber eine Überprüfung bzw. Auffrischung der Standardimpfungen (v.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A), bei längeren Aufenthalten und/oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus. Seit einigen Jahren wurden keine Fälle von Malaria mehr registriert, die VAE gelten deshalb als malariafrei.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Viele Sehenswürdigkeiten wie das Dubai Museum sind behindertengerecht ausgestattet. Einige der führenden Hotels wie z.B. das Jumeira Beach Hotel oder das Oasis Beach Hotel verfügen über barrierefreie Zimmer und Anlagen. Einzelheiten kann man im gewünschten Hotel erfragen.
Neujahr (1. Januar), Nationalfeiertag zur Gründung der VAE (2. Dezember).

Islamische Feiertage richten sich nach dem islamischen Mondkalender, die genauen Termine werden von der Geistlichkeit festgelegt. Die Feiertage sind beweglich, da sie sich am Mondzyklus orientieren und verschieben sich alljährlich - gegenüber dem gregorianischen Kalender - um etwa 11 Tage rückwärts. Der bedeutendste Einschnitt im Jahresverlauf ist der Beginn des Fastenmonats, des Ramadan, der mit dem Fest des Fastenbrechens „ʿĪdu l-Fitr" 30 Tage später beendet wird. Weitere wichtige islamische Feiertage in den VAE sind ʿĪd al-'Aḍḥá (Großes Opferfest), Ras as-Sanah al-Hijriyah (Islamisches Neujahr), ʿĪd Mīlād an-Nabī (Geburtstag des Propheten Mohammed) und al-miʿrāǧ (Himmelfahrt des Propheten Mohammed).
Die Telekommunikation in den VAE ist inner- und außerhalb des Landes sehr gut. Die Direktwahl ins Ausland ist problemlos. Ferngespräche kann man nach dem Motto „so nah als wär' man da" in ausgezeichneter Qualität führen. Die Vorwahl in die Schweiz ist 0041, nach Österreich 0043 und nach Deutschland 0049. Wer vom Ausland in die Emirate telefonieren möchte, muss 00971 vorwählen, für Dubai ist die Vorwahl 04, aus dem Ausland 009714. Zum Surfen und Chatten stehen zahlreiche Internetcafés und in manchen Hotels von Gästen nutzbare Computer oder eine W-LAN-Verbindung zur Verfügung.
Alle deutschen Mobiltelefon-Provider haben einen Vertrag mit der emiratischen Telefongesellschaft ETISALAT. Preiswerter ist das Handypaket Ahlan von ETISALAT (20 EUR: SIM-Karte mit eigener Nummer für 90 Tage, 90 Gesprächsminuten, 9 SMS; wiederaufladbar). Günstig sind die Fernsprechapparate, die mit Münzen oder Telefonkarten, die an jeder Straßenecke verkauft werden, bedient werden können. Teuer sind die Gebühren in den Hotels, da kann es passieren, dass man etwas berechnet bekommt, selbst wenn keine Verbindung zustande gekommen ist!

Online-Telefonbücher der VAE
http://www.uae-ypages.com
http://www.uaeresults.com
Die Geschäfte haben normalerweise werktags (Sa-Do) von 9-13 Uhr und 17-21 Uhr sowie am Wochenende (Fr) von 16-21 Uhr auf. Die Malls öffnen in der Regel Sa-Do von 10-22 Uhr, freitags 14-22 Uhr. In den meisten Supermärkten kann man zwischen 7-22 Uhr einkaufen, in manchen sogar rund um die Uhr. Banken haben ihre Öffnungszeiten Sa-Mi 8-13 Uhr und 16.30-18.30 Uhr, Do 8-12 Uhr. Behörden arbeiten So-Do von 7.30-14 Uhr.
Aus religiösen Gründen ist gleichgeschlechtliche Liebe in den VAE wie in allen islamischen Ländern verboten. Man sollte seine Homosexualität nicht öffentlich zeigen.
Das Trinkgeld ist eine der Grauzonen in den VAE, da in einigen Restaurants bereits 10 % Service Charge im Preis enthalten ist, in anderen nicht. Grundsätzlich liegt man mit den üblichen 10 % nicht falsch.
Alle Besucher aus westeuropäischen Ländern erhalten bei der Einreise am Flughafen ein kostenloses Besuchervisum für 30 Tage (der Reisepass muss noch mindestens ein halbes Jahr nach Ausreisedatum gültig sein; jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument da Kindereinträge im Reisepass der Eltern nicht mehr gültig sind.). Geschäftsreisende können außerdem ein ein bis zwei Jahre gültiges Multiple-Entry-Visum bei der Botschaft der VAE beantragen, wenn sie häufiger in die VAE reisen möchten. Dieses gilt für ein halbes Jahr und ermöglicht mehrmalige Aufenthalte von bis zu 30 Tagen. Ein Einreiseverbot besteht für Bürger mit einem israelischen Pass. Auch bei israelischen Stempeln im Pass kann die Einreise verweigert werden. Angesichts der allgemeinen Situation im Nahen und Mittleren Osten rät das Auswärtige Amt auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu Wachsamkeit. Man sollte sich rücksichtsvoll und zurückhaltend verhalten und eventuelle Demonstrationen oder Protestveranstaltungen nach Möglichkeit meiden.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Polizei und Rettungsdienst erreicht man landesweit unter 999. Für die Feuerwehr wählt man 997.
Man darf 400 Zigaretten und 50 Zigarren, 500 g Tabak, 4 l Spirituosen (nur bei Einreise über Flughafen und nicht in Sharjah) sowie Parfum in angemessenen Mengen ein- sowie ausführen. Die Landeswährung sowie Fremdwährungen unterliegen keinerlei Beschränkungen. Streng verboten sind Ein- und Ausfuhr von Waffen, Drogen und Pornographie. Achtung - viele westliche Illustrierte gelten aufgrund ihrer freizügigen Bilder bereits als pornographische Publikationen. Einige gängige Medikamente dürfen nur mit ärztlicher Verschreibung eingeführt werden. E-Zigaretten werden bei der Einfuhr konfisziert.
Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Wein und Geschenke bis 300 EUR (Schiffs- und Flugreisende 430 EUR). Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen oder unter http://www.dubaicustoms.gov.ae zu überprüfen.
Die medizinische Versorgung in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist sehr gut. Es gibt zum einen staatliche Krankenhäuser wie das Rashid Hospital oder das Latifa Hospital in Dubai. Zum anderen kann man sich in einer der vielen privaten Arztpraxen, „clinics" genannt, behandeln lassen. Die Bezahlung erfolgt im Anschluss an die Behandlung bar oder mit Kreditkarte. Prüfen Sie vor der Abreise, ob Ihre Krankenversicherung eine ärztliche Behandlung im Ausland ausreichend abdeckt und ob Sie über eine Notfall-Rücktransportversicherung verfügen.
Die Netzspannung beträgt 220/240 Volt. Für die Steckdosen mit britischem Drei-Pol-System wird ein Adapter benötigt. In den meisten Hotels bekommt man einen Adapter an der Rezeption oder beim „housekeeping".
Frauen können sich i.d.R. völlig ungefährdet allein durch die Stadt bewegen und auch allein Auto fahren. Allerdings ist es bei Taxifahrten und Spaziergängen nach Einbruch der Dunkelheit in jüngster Zeit wiederholt zu Übergriffen auf junge Mädchen und Frauen gekommen, weshalb hier eine erhöhte Vorsicht geboten ist. Auf dem Land trifft man Frauen fast nie alleine auf der Straße an. Touristinnen sollten sich zurückhaltend und konservativ kleiden, d.h. dass zumindest Knie und Schultern bedeckt sein sollten.
Deutsche Botschaft
Towers at the Trade Center
West Tower, 14 Floor
Abu Dhabi
Tel.: +971-2-6446693
Fax: +971-2-6446942
E-Mail: info@abu-dhabi.diplo.de
Web: http://www.abu-dhabi.diplo.de
Öffnungszeiten: So-Do 9-12 Uhr

Österreichische Botschaft
Sky Tower, Office Nr. 504,
Reem Island
Abu Dhabi
Tel.: +971-2-6944999
Fax: +971-2-6944988
E-Mail: abu-dhabi-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/abu-dhabi.html
Öffnungszeiten: So-Mi 9-13 Uhr, Do 12-13 Uhr

Schweizerische Botschaft
Centro Capital Center Building,
17th Floor
Kaleej Al Arabi Street
Abu Dhabi
Tel.: +971-2-6274636
Fax: +971-2-6269627
E-Mail: adh.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/uae
Öffnungszeiten: So-Do 9-12 Uhr
Amtssprache: Arabisch
Bevölkerung: rund 8,5 Mio. Einwohner
Fläche: 83.600 km²
Hauptstadt: Abu Dhabi (rund 2,5 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +971
Religion: Islam (96 % der Bevölkerung)
Währung: VAE-Dirham (Abk.: Dh/Dhs; ISO-4217-Code: AED)
Zeitzone: Gulf Standard Time (GST). Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ): +3 Stunden (Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) +2 Stunden); keine Umstellung auf Sommerzeit
Gewürze, wie z.B. Koriander, Zimt, Nelken, Kümmel, Muskatnuss und Knoblauch verleihen den arabischen Gerichten einen besonderen Geschmack. Auf den meisten Speisekarten findet man Kebab, Fisch- oder Fleischspieße, Kofta, Lammhackwürstchen, sowie verschiedene Reisgerichte. Typische Beilagen sind Gemüse, Falafel, frittierte Gemüsebällchen, Fladenbrot, Wara Enab, mit Reis gefüllte Weinblätter, Hummus (Kichererbsenbrei), und Tabouleh, (Salat aus Weizenschrot, Minze, Tomaten und Petersilie). Den süßen Abschluss bilden ein Puddingauflauf aus Milch, Rosinen und Mandeln, ein Reismehlpudding mit Pistazien und Rosenwasser, ein Griesmandelkuchen sowie Dattelkonfekt. Die Araber trinken gerne Atar, einen süßen Sirup, Ingwermilch, Tee mit Minze oder Beduinenkaffee (Kaffee mit Zucker, Zimt, Kardamom und Ingwer).
In Dubai, Abu Dhabi und Sharjah - den drei wichtigsten Emiraten des Landes - ist die touristische Infrastruktur exzellent. Sowohl nationale wie internationale Autovermieter haben Stationen am Flughafen, in der Innenstadt und mittlerweile auch in den vier kleineren Emiraten. Zur Anmietung braucht man einen internationalen Führerschein, und das Mindestalter beträgt bei Pkws 21 Jahre, bei Geländewagen 25 Jahre. Die Straßenverhältnisse sind ausgezeichnet, alle großen Städte sind durch mehrspurige und nachts beleuchtete Autobahnen miteinander verbunden. Außerdem gibt es ausreichend Rastplätze. Da der Berufsverkehr zu Stoßzeiten katastrophale Ausmaße angenommen hat (vor allem in Dubai und Sharjah) und Parkplätze eine Rarität sind, empfiehlt sich in den Städten die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel.
Hier steht das Taxi an erster Stelle, und fast alle verfügen über ein Taxameter. In den Stadtzentren sind immer ausreichend Taxen unterwegs, um eines per Handzeichen heranzurufen; für die entlegenen Stadtteile gibt es einen Taxiruf. Nur Dubai und Abu Dhabi verfügen über ein innerstädtisches Busnetz. Flugverbindungen zwischen den Emiraten werden nur von teuren Privatunternehmen angeboten und lohnen wegen der kurzen Distanzen nicht. Eine Eisenbahn gibt es nicht. Für Überlandfahrten bieten sich entweder die günstigen Sammeltaxis oder die Mietwagen an.
Lange, helle Kleidung schützt vor Hitze
In den VAE herrscht ein subtropisches, arides Klima. Meistens erwartet die Besucher ein wolkenloser, blauer Himmel und Sonnenschein. Regen fällt - wenn überhaupt - nur im Winter (Januar bis März), dann können jedoch wahre Regenstürme niedergehen. Allerdings sind diese meist von kurzer Dauer. Die Temperaturen betragen im Winter ca. 25 °C tagsüber, nachts 10-15 °C, die Luft ist dann eher trocken. Die Sommer sind extrem heiß: Zwischen April und September liegen die Tagestemperaturen um 40 °C, im Juli und August werden bis zu 50 °C erreicht, nachts sind es immer noch 35 °C. Die Luftfeuchtigkeit von knapp 100 % sorgt für tropische Verhältnisse. Als Reisezeit sind die Monate Oktober bis Mai zu empfehlen. Sollten Sie während des Fastenmonats Ramadan in die VAE reisen wollen, bedenken Sie bitte, dass zu dieser Zeit auch von Besuchern erwartet wird, dass sie - zumindest in der Öffentlichkeit - tagsüber auf das Essen, Trinken und Rauchen verzichten und es Einschränkungen bei Öffnungszeiten und verschiedenen Unterhaltungsangeboten geben kann.
Januar/Februar Das zehnwöchige Dubai Shopping Festival lässt die Herzen von Schnäppchenjägern höher schlagen, bietet Spiel, Spaß und Unterhaltung für die ganze Familie (http://mydsf.ae).
Februar/März Im Februar findet das Dubai International Jazz Festival statt (http://www.dubaijazzfest.com).
Im Februar/März messen sich die besten Spieler bei den Dubai Tennis Championships (http://www.dubaidutyfreetennischampionships.com/).
Sportlich geht es weiter mit dem Dubai Desert Classic Golfturnier (http://www.dubaidesertclassic.com) im Februar/März.
März Das höchstdotierte Pferderennen der Welt ist der Dubai World Cup (http://www.dubaiworldcup.com).
März/April Auf dem zweiwöchigen Programm des Abu Dhabi Music and Arts Festivals stehen Kunst, Ballett, Musik, Ausstellungen und Workshops (http://artdubai.ae).
November Ein absolutes Highlight ist die alle zwei Jahre stattfindende Dubai Air Show. Ein folkloristisches Rahmenprogramm wird ebenfalls geboten (http://dubaiairshow.aero).
2. Dezember Am National Day werden spektakuläre Ruderboot-Rennen ausgetragen.
Dezember Glamourös geht es auf dem Dubai International Film Festival zu (http://www.dubaifilmfest.com).

Oman

Impfungen sind, sofern Sie aus Europa einreisen, nicht vorgeschrieben. Es wird jedoch ein Schutz gegen Tetanus, Diphterie, Polio und Hepatitis A und B empfohlen. Planen Sie längere Aufenthalte auf dem Land ist ein Impfschutz gegen Typhus sinnvoll. Bei der Einreise aus einem Gelbfiebergebiet wird eine gültige Gelbfieberimpfung verlangt. Ein Besuch beim Tropenmediziner klärt über eine eventuell nötige Malariaprophylaxe auf. Mit Hilfe von Mückenschutz und abgekochtem Essen und Trinken lassen sich unliebsame Infektionen vermeiden.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Man sollte das Hand-in-Hand gehen arabischer Männer nicht mit Homosexualität verwechseln - es ist ein Ausdruck der Freundschaft. Gleichgeschlechtliche Liebe ist offiziell verboten und darf nicht in der Öffentlichkeit ausgelebt werden!
Oman ist ein sicheres Reiseland und Frauen können es problemlos allein - auch mit dem Auto - bereisen. Auf den Landessitten entsprechende Kleidung sollte geachtet werden.
Deutsche, österreichische und schweizerische Besucher benötigen für die Einreise nach Oman ein Visum, das man an allen Grenzübergangsstellen gegen Gebühr (20 OMR, ca. 40 EUR) erhalten kann. Es berechtigt zu einem Aufenthalt von einem Monat bei einer Einreise. Erforderlich ist ein Reisepass mit mindestens 6-monatiger Gültigkeitsdauer ab Einreise. Vorläufige (grüne) Reisepässe werden akzeptiert, müssen aber ebenfalls mindestens noch sechs Monate gültig sein. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Das Visum kann für die gleiche Gebühr um einen Monat verlängert werden. Aufgrund gemeinsamer Visaregelungen zwischen Oman und Qatar sind Inhaber eines Visums von Oman oder Qatar berechtigt, in das jeweils andere Land über seinen internationalen Flughafen einzureisen. Das Visum erlischt, wenn der Inhaber in ein Drittland reist. Bei Einreise aus dem Emirat Dubai genügt für deutsche Staatsangehörige der Einreisestempel von Dubai. Die Dauer der Aufenthaltsberechtigung für Oman richtet sich nach der Dauer der Aufenthaltsberechtigung für das Emirat Dubai, d.h. für deutsche Touristen maximal drei Wochen ohne Verlängerungsmöglichkeit. Besitzer eines Reisepasses mit einer Gültigkeitsdauer von mindestens ein Jahr können auch ein Visum zur mehrfachen Einreise (50 OMR, ca. 100 EUR) beantragen, dass innerhalb eines Jahres zu Aufenthalten von jeweils drei Wochen berechtigt, wobei zwischen den Aufenthalten stets drei Wochen im Ausland vergehen müssen. Dieses Visum kann nicht verlängert werden.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Einige Sehenswürdigkeiten sind für Behinderte aufgrund ihrer historischen Bauweise leider nur schwer bis gar nicht zu besichtigen, z.B. die Festungen oder diverse Museen, die in diesen untergebracht sind. Während die modernen Hotels und Einkaufszentren der Hauptstadt behindertengerecht gebaut sind, sind entsprechende Hotelzimmer im Rest des Landes noch recht spärlich.
Am 18. November wird jährlich der Nationalfeiertag, Geburtstag von Sultan Qaboos, begangen.

Islamische Feiertage richten sich nach dem islamischen Mondkalender, die genauen Termine werden von der Geistlichkeit festgelegt. Die Feiertage sind beweglich, da sie sich am Mondzyklus orientieren und verschieben sich alljährlich - gegenüber dem gregorianischen Kalender - um etwa 11 Tage rückwärts. Der bedeutendste Einschnitt im Jahresverlauf ist der Beginn des Fastenmonats, des Ramadan, der mit dem Fest des Fastenbrechens „Eid al-Fitr" 30 Tage später beendet wird. Weitere wichtige islamische Feiertage im Oman sind Eid al-Adha (Großes Opferfest), El am Hejir (Islamisches Neujahr), Milad Al Nabi (Geburtstag des Propheten Mohammed) und Lailat al-Miraj (Himmelfahrt des Propheten Mohammed).
Die ärztliche Versorgung in Oman ist als gut zu bezeichnen. Sowohl in der Hauptstadt Muscat, wo es mehrere Krankenhäuser und Privatkliniken gibt, als auch in den Regionalhauptstädten wie z.B. Sohar, Sur oder Nizwa gibt es moderne Hospitäler. Auf dem Land sind die Zustände jedoch nicht nur technisch, sondern auch hygienisch oft problematisch. Zudem findet sich hier nur schwer ein Englisch oder Französisch sprechender Arzt. Eine Behandlung muss vor Ort bezahlt werden. Erkundigen Sie sich deshalb rechtzeitig vor Reiseantritt bei Ihrer Krankenkasse, ob diese solche Kosten übernimmt, ansonsten ist eine Reisekrankenversicherung sehr empfehlenswert. Medikamente gibt es in guter Auswahl in den zahlreichen Apotheken des Landes, nur wer auf besondere Medikamente angewiesen ist, sollte diese in ausreichender Menge mitnehmen. Achten Sie darauf, die Reiseapotheke den Temperaturen entsprechend vor Wärme zu schützen.
Die Netzspannung beträgt 220/240 Volt, 50 Hertz. Adapter für die englischen Drei-Pol-Steckdosen sind notwendig.
Oman verfügt über ein sehr gutes Telefonnetz. Von öffentlichen Telefonzellen kann man mittels einer überall erhältlichen Telefonkarte problemlos nach Europa telefonieren. Internationale Vorwahlen: Oman 00968, Deutschland 0049, Österreich 0043, Schweiz 0041. Fast alle europäischen Mobiltelefonanbieter haben mittlerweile einen Vertrag mit der omanischen Telefongesellschaft, sodass Sie mit ihrem Handy auch in Oman telefonieren können. Sehr viel günstiger sind jedoch die Prepaid-Karten der beiden nationalen Gesellschaften oredoo (https://ooredoo.om) und omantel (https://www.omantel.om). Für ca. 10 OMR erhält man bereits am Flughafen eine lokale Telefonnummer mit ca. 5 OMR Gesprächsguthaben. Kostensparend ist außerdem die Kommunikation über das Internet, etwa über öffentliche Hotspots, im Hotel oder Internetcafé.
Die normalen Geschäftszeiten sind Sa-Do von 9-13 und 16-19 Uhr, Einkaufszentren bis 20 Uhr. Banken schließen bereits um 12 Uhr. Supermärkte und kleine Geschäfte im Landesinneren sind meist durchgehend geöffnet von 7-22 Uhr, einige Großmärkte sogar rund um die Uhr. Die genauen Zeiten sind in der Tagespresse veröffentlicht (Oman Daily Observer im Businessteil).
In den kleineren Restaurants ist ein Trinkgeld eher unüblich, Taxifahrer, Kofferträger und Kellner internationaler Einrichtungen erhalten ca. 10 % des Rechnungsbetrages, Kofferträger ca. 200-300 baiza pro Gepäckstück. Das Bedienungsgeld (service charge) ist häufig in der Rechnung enthalten. Allerdings kommt dies selten dem Sie bedienenden Kellner zugute, sodass dieser sich über eine kleine Extragabe freut. Bei organisierten Rundreisen und Tagesausflügen ist ein Trinkgeld für Fahrer und Reiseleiter ebenfalls üblich.
Polizei/Feuerwehr/Ambulanz: 9999
Deutsche Botschaft
Al-Khuwair, Jami'at Al-Duwal Al-Arabiah Street
Muscat
Tel.: +968-2469-1218
Fax: +968-2469-1278
E-Mail: info@maskat.diplo.de
Web: https://maskat.diplo.de
Öffnungszeiten: So-Do 8-11 Uhr

Die österreichische Botschaft in Muscat wurde 2011 geschlossen, zuständig ist seither die Botschaft in Riyadh, Saudi-Arabien:

Österreichische Botschaft
Diplomatic Quarter Riyadh
Riyadh 11693
Saudi-Arabien
Tel.: +966-1-4801217
Fax: +966-1-4801526
E-Mail: riyadh-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.aussenministerium.at/riyadh
Öffnungszeiten: So-Do 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft
Villa 1366
Way 3017
Shatti Al Qurum
Muscat
Tel.: +968-24603267
Fax: +968-24603298
E-Mail: muscat@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/muscat
Nach Oman dürfen von Personen ab 21 Jahren zollfrei eingeführt werden: eine Flasche Alkohol (gilt nur für Nichtmuslime und die Einreise am Flughafen, nicht bei Einreise auf dem Landweg) 400 Zigaretten, 100 ml Parfüm sowie Gegenstände des persönlichen Bedarfs. Verboten ist die Einfuhr von Waffen, Drogen und pornografischem Material wie Zeitschriften, wozu auch die freizügigen Titelblätter verschiedener Nachrichtenmagazine gehören (und konfisziert werden). Ebenso verboten ist die Einfuhr von Pflanzensamen, frischen Lebensmitteln, vor allem Schweinefleisch.
Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Neujahr Am 1. Tag des neuen Jahres werden Pferde- und Kamelrennen zu Ehren des Sultans veranstaltet. Der Termin verschiebt sich jedes Jahr in Abhängigkeit vom Mondkalender.
Januar/Februar Einen Monat lang feiert man seit 1998 die omanische Kultur, ihre Geschichte und Traditionen beim alljährlichen Muscat Festival in der Hauptstadt. Auf dem Programm stehen neben antiken und modernen Theaterstücken sowie zeitgenössischen Konzerten von Künstlern der arabischen Welt inzwischen auch Multimedia-Shows u.v.m.
Juli/August Im Hochsommer verwandelt der Südwest-Monsun (Khareef) die trockene Gegend rund um Salalah in eine saftig-grüne Oase. Dieses Ereignis wird mit dem Khareef-Festival in Salalah mit Tanz und Gesang sowie zahlreichen kulturellen, wirtschaftlichen, sportlichen und religiösen Aktivitäten gebührend gefeiert. So kann man z.B. auch einheimischen Handwerkern bei ihrer Arbeit über die Schulter sehen und ihre Werke käuflich erwerben.
18. November Am Geburtstag des Sultans, dem Nationalfeiertag, werden die Straßen und Häuser mit Fahnen, Lichtern und Bildern Seiner Majestät geschmückt und Feuerwerke veranstaltet.
Amtssprache: Arabisch
Bevölkerung: rund 4,6 Mio. Einwohner
Hauptstadt: Muscat (rund 770.000 Einwohner)
Fläche: 309.500 km²
Landesvorwahl: +968
Währung: Omani Rial (Abk.: RO; ISO-4217-Code: OMR)
Zeitzone: Gulf Standard Time (GST). Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ): +3 Std. (Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) +2 Std.); keine Umstellung auf Sommerzeit
In der Hauptstadt Muscat bieten neben den internationalen Vermietstationen auch lokale Anbieter mittlerweile eine große Flotte vom Kleinwagen bis zum geräumigen Geländewagen an. Um sein Wunschauto zu bekommen, empfiehlt sich zur Hauptreisezeit jedoch eine Reservierung noch von zu Hause aus. Ein internationaler Führerschein ist notwendig. Das Straßennetz wird stetig ausgebaut, sowohl nach Sur an der Ostküste als auch ins Landesinnere gibt es mehrspurige Autobahnen. So wird es auch für Individualtouristen, die mit dem eigenen Mietfahrzeug unterwegs sind, in Zukunft leichter werden, abgelegene Wadis und Wüstenregionen zu erreichen.
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Landes sind auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Es gibt Taxis, Sammeltaxis, und die staatliche Busgesellschaft ONTC (Oman National Transport Company) hat ein gut ausgebautes Liniennetz. Inlandsflugverbindungen lohnen sich nur ins 1.000 km von Muscat entfernte Salalah und auf die Halbinsel Musandam. Verschiedene deutschsprachige Reiseveranstalter arbeiten Ihnen gern eine individuelle Tour mit dem Mietwagen aus und reservieren auch die nötigen Hotelübernachtungen.
Aufgrund anhaltender Spannungen in einigen Ländern des Nahen und Mittleren Ostens wird Reisenden in den Oman geraten, in der Öffentlichkeit zurückhaltend aufzutreten, in ihrem Verhalten auf die religiösen, politischen, kulturellen und sozialen Traditionen des Landes Rücksicht zu nehmen und sich von eventuellen Demonstrationen oder Protestveranstaltungen fernzuhalten. Bei Bootsexkursionen vor der Westküste der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) sollten die Gewässer um die Inseln Abu Moussa, Greater Tumb und Lesser Tumb gemieden werden. Die drei Inseln werden sowohl von den VAE als auch vom Iran beansprucht und in Seekarten als zum jeweiligen Territorium gehörend ausgewiesen. Bootsbesatzungen wurden von iranischer Seite unter dem Vorwurf der „Verletzung der iranischen Hoheitsgewässer und illegaler Einwanderung" bereits festgenommen und in Gerichtsverfahren zu Haftstrafen verurteilt. Außerdem besteht das Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen.
Das Sultanat Oman liegt im äußersten Südosten der Arabischen Halbinsel und somit in einer subtropischen Klimazone. Die Sommermonate von Mai bis September sind generell trocken und heiß mit Tagestemperaturen bis 45 °C. An den Küsten kommt an manchen Tagen eine unangenehm hohe Luftfeuchtigkeit hinzu. Eine Ausnahme sind der östliche Küstenstreifen und das Dhofar-Gebirge im Süden, denn von Juni bis September/Oktober sorgen stürmische Monsunwinde für feuchtes Wetter mit Tagestemperaturen um 30 °C.
Die beste Reisezeit für das Sultanat sind die kühleren Wintermonate von Mitte Oktober bis etwa Mitte April mit einer durchschnittlichen Tagestemperatur um 30 °C. In dieser Zeit fallen zwar auch die meisten Niederschläge, doch meist nur in kurzen, dafür aber umso heftigeren Schauern. Allerdings gibt es immer mehr europäische Reiseveranstalter, die günstige Pauschalangebote in den heißen Sommermonaten anbieten. Aufgrund der Traditionen des Landes und der klimatischen Bedingungen empfiehlt es sich, leichte Sommerkleidung, die Arme und Beine bedeckt, dazu Sonnenbrille und -creme sowie eine Kopfbedeckung einzupacken.
Feste Bestandteile der omanischen Küche: Datteln und Tee
Die omanische Küche ist geprägt von indischen, indonesischen, arabischen und ostafrikanischen Einflüssen. Dabei werden vor allem Gerichte mit Reis, Huhn, Lamm, Ziege, Fisch und Meeresfrüchten serviert, z.B. in Form von shoowa (Lamm mit Dattelbrei in Palmen- und Bananenblättern gebacken) oder kabsa (Schaf gefüllt mit Mandeln, Reis und Gewürzen). Fleisch wird gerne gegrillt oder gekocht verzehrt, dazu isst man Soßen mit Gemüse (Bohnen, Artischocken, Zwiebeln, Tomaten, Kichererbsen). In Essig eingelegtes Gemüse, wie Kürbis, Blumenkohl oder Spargel, wird oft als Beilage gereicht. Gewürze und Kräuter spielen eine wichtige Rolle, vor allem Kardamom, Kreuzkümmel, Pfeffer, Koriander, Gewürznelken und Muskat geben den Speisen eine besondere Note. Zum Nachtisch gibt es Obst, insbesondere frische Datteln oder Halwa, eine Mehlspeise.
Generell wird zum Essen gerne Wasser getrunken, aber auch schwarzer Tee und Kaffee sind beliebte Getränke. Alkohol wird nur in einigen Hotels und Restaurants mit Sondergenehmigung ausgeschenkt, ist aber meist sehr teuer.
In Privathaushalten pflegt man in Oman auch heute noch den von den Beduinen übernommenen Brauch, sich zum Essen auf dem Boden niederzulassen. Gegessen wird mit der (rechten!) Hand aus kleinen Schüsseln und Platten, zwischen den Gängen reinigt man die Finger mit Rosenwasser. In Restaurants - inzwischen gibt es eine Vielzahl an Lokalen mit internationaler Küche - kann man jedoch auch ganz nach westlicher Art auf dem Stuhl sitzend speisen.

Indien

Landesdaten


Lage


Die Indische Bundesrepublik liegt in Asien auf dem Indischen Subkontinent. Das Land grenzt im Nordwesten an Pakistan, im Norden an die Volksrepublik China und Nepal. Im Osten umschließt die Indische Bundesrepublik Bangladesch und grenzt dann an Myanmar und den Golf von Bengalen, im Süden an den Golf von Manar und im Westen an das Arabische Meer.


Fläche: 3.287.263 km² mit Kaschmir und Sikkim.


Verwaltungsstruktur: 29 Bundesstaaten und 7 Unionsterritorien.


Einwohner


Bevölkerung: ca. 1,21 Milliarden


Städte:


New Delhi (Hauptstadt) ca. 250.000 (Groß-Delhi ca. 16,3 Millionen)


Mumbai (Bombay) ca. 12,5 Millionen (mit Vororten ca. 18,4 Millionen)


Delhi ca. 11 Millionen


Bangalore ca. 8,4 Millionen (mit Vororten ca. 8,5 Millionen)


Hyderabad ca. 6,8 Millionen (mit Vororten ca. 7,7 Millionen)


Ahmedabad ca. 5,6 Millionen (mit Vororten ca. 6,4 Millionen)


Chennai (Madras) ca. 4,7 Millionen (mit Vororten ca. 8,7 Millionen)


Kolkata (Calcutta) ca. 4,5 Millionen (mit Vororten ca. 14,1 Millionen)


Surat ca. 4,5 Millionen


Poona (Pune) ca. 3,1 Millionen (mit Vororten ca. 5 Millionen)


Jaipur ca. 3,1 Millionen


Lucknow (Lakhnau) ca. 2,8 Millionen


Kanpur ca. 2,8 Millionen


Nagpur ca. 2,4 Millionen


Indore ca. 2 Millionen


Thane ca. 1,8 Millionen


Bhopal ca. 1,8 Millionen


Visakhpatnam ca. 1,7 Millionen


Weitere Städte über 1 Million Einwohner: Agra, Allahabad, Amritsar, Coimbatore (Agglomeration), Dhanbad, Faridabad, Ghaziabad, Gwalior, Haora, Jabalpur, Jodhpur, Kalyan-Dombivli, Kota, Ludhiana, Madurai, Meerut, Nashik, Navi Mumbai, Patna, Pimpri-Chinchwad, Raipur, Rajkot, Ranchi, Shambajinagar (Aurangabad), Srinagar, Vadodara (Baroda), Varanasi (Benares), Vasai-Virar, Vijayawada


Sprache


Die Nationalsprache ist Hindi. Es gibt noch circa 17 weitere Sprachen sowie die Amtssprache Englisch.


Zeitverschiebung


Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +4 1/2 Stunden (während der europäischen Sommerzeit +3 1/2 Stunden).


Stromspannung


220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz. In einigen Stadtteilen und Gegenden Indiens gibt es auch noch Gleichstrom. Außerhalb von Mumbai muss mit starken Spannungsschwankungen (180-280 Volt), insbesondere in der heißen Jahreszeit gerechnet werden. Es werden hauptsächlich englische Rundstecker benutzt, jedoch gibt es auch andere Steckdosen. Die Mitnahme von Adaptern ist auf jeden Fall ratsam.


Telefon/Post


Post


Post nach Europa benötigt als Luftpost (unbedingt kennzeichnen!) ca. 6-8 Tage, als Seefracht ca. 2-3 Monate.


Telefon


Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Indien ist 0091.


Von Indien nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.


Satelliten-Telefone mitzuführen ist nur erlaubt, wenn eine Erlaubnis vom Department of Telecommunications vorliegt (Internet: www.dot.gov.in).


NOTRUFNUMMERN: Polizei 100/22 97 15 00 (vom Mobiltelefon 112), Feuerwehr 101, Rettungsdienst 102/108.


Mobilfunk


Netztechnik: GSM 900/1800.


Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Indien von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.


Für die Netztechnik iDEN wird ein spezielles iDEN-Mobiltelefon benötigt.


Internet


Länderkürzel: .in


Internetcafés gibt es in den Großstädten überall, allerdings mit unterschiedlichen Tarifen. Auch auf dem Land kann man fündig werden. Stromausfälle erschweren die Kontakte.


Feiertage


26. Januar (Tag der Republik), 15. August (Unabhängigkeitstag), 2. Oktober (Mahatma Gandhi´s Geburtstag)


Darüber hinaus gibt es in den einzelnen indischen Bundesstaaten noch zahlreiche weitere Feiertage (die jeweiligen hinduistischen und islamischen Feiertage verschieben sich von Jahr zu Jahr entsprechend dem Mondkalender). Hier nur eine Auswahl:


1. Januar (Neujahr), 14. Januar (Makara Samkranti; Nord-Indien), 15. Januar (Pongal; Südindien), 22. Januar (Vasant Panchami), 31. Januar (Guru Ravidas´s Geburtstag), 10. Februar (Maharishi Dayanand Saraswati´s Geburtstag), 14. Februar (Maha Shivratri), 19. Februar (Chatrapati Shivaji Maharaj´s Geburtstag), 21. März (Holi), 18. März (Gudi Padva), 18. März (Telugu-Neujahr), 25. März (Ram Navami), 29. März (Mahavir´s Geburtstag), 30. März (Karfreitag), 1. April (Hazarat Ali´s Geburtstag), 14. April (Vaisakhi/Vishu), 14. April (Masadi), 14. April (Ambedkar´s Geburtstag), 14. April (Vaisakhi/Vishu), 30. April (Buddha Purnima), 1. Mai (Tag der Arbeit), 9. Mai (Rabindranath Tagor´s Geburtstag), 15. Juni (Jamat-ul-Vida), 15. Juni (Fastenbrechen am Ende des Ramadan), 17. August (Parsee Neujahr), 22. August (Opferfest), 2. September (Janmashtami/Sri Krishna´s Geburtstag), 13. September (Ganesh Chaturthi), 21. September (Muharram), 17. Oktober (Dussehra), 6. November (Diwali), 21. November (Geburtstag des Propheten Mohammed), 23. November (Guru Nanak´s Geburtstag), 25. Dezember (Weihnachten).


Darüber hinaus gibt es in den einzelnen indischen Bundesstaaten noch zahlreiche weitere Feiertage (die jeweiligen hinduistischen und islamischen Feiertage verschieben sich von Jahr zu Jahr entsprechend dem Mondkalender). Hier nur eine Auswahl:


Im Jahr 2019 dauert der Ramadan vom 6. Mai bis zum 3. Juni (die Daten können je nach Land um einen oder zwei Tage abweichen).


Die Hauptferienzeiten sind von Region zu Region unterschiedlich. Sie liegen in New Delhi von Mitte Mai bis Mitte Juli, in Mumbai Mitte April bis Ende Mai, in Kolkata Mitte Mai bis Mitte Juni sowie in der Zeit zwischen Dussehra und Diwali.


Öffnungszeiten


Banken: Mo bis Fr 10/11-14/15 Uhr (Abweichungen sind möglich), teilweise auch Sa 10/11-12/13 Uhr;


Büros: Mo bis Fr 10-13, 14-18 Uhr;


Regierungsstellen: im Allgemeinen Mo bis Fr 10-17 Uhr (Die Mittagspause wird zu unterschiedlichen Zeiten gemacht; mindestens aber von 13-14 Uhr);


Geschäfte: Mo bis Sa ca. 9.30-18 Uhr mit Mittagspause. Kleinere Läden haben von frühmorgens bis spätabends geöffnet;


Restaurants: täglich 8-2 Uhr;


Post: Mo bis Fr 10-17 Uhr, Sa 10-13 Uhr, in größeren Städten länger (Mittagspause 13-14 Uhr).


Kleidung


Während der kühlen Jahreszeit (von Oktober bis März) empfiehlt es sich, leichte Kleidung mitzunehmen. Während dieser Zeit ist im nördlichen Teil Indiens wärmere Kleidung erforderlich. Bei einem Aufenthalt an der Küste empfiehlt sich, tagsüber leichte Kleidung zu tragen. Wenn man Indien außerhalb der kühlen Jahreszeit bereist, sollte man sehr leichte Kleidung mitnehmen und daran denken, dass die Kleidung wegen der Hitze oft mehrmals am Tag gewechselt werden muss. Ausgewählt werden sollten körperbedeckende, jedoch keine figurbetonenden Kleidungsstücke (insbesondere für den Besuch von heiligen Stätten). Auch beim Baden sollten Shorts für Männer sowie T-Shirts für Frauen getragen werden (ausgenommen touristische Badeorte wie Goa oder Mumbai).


Wäschereien und Reinigungsanstalten arbeiten im Allgemeinen rasch und billig (hat man jedoch sehr empfindliche Kleidung ist es nicht zu empfehlen, diese Dienste in Anspruch zu nehmen. Dies gilt auch für die Wäschereien in Hotels).

Geschichte/Politik


Die politische Geschichte Indiens liegt nach der Eroberung der Draviden im Jahre 3.000 v. Chr. für mehrere Jahrhunderte im Dunklen. Um etwa 1.200 v. Chr. wanderten Hirtenkrieger ein, welche die nordindische Ebene eroberten und das Kastensystem einführten. Um die Mitte des ersten Jahrhunderts v. Chr. wirkte Buddha im heutigen Bihar. Alexander der Große führte 326 v. Chr. eine Expedition nach Nordindien. In der Folgezeit bestanden dort mehrere Großreiche, darunter die Maurya-Dynastie und das Gupta Reich. Schon 732 n.Chr. wurde Sind von den Arabern unterworfen, aber erst um 1200 kam es dort zu einer islamischen Staatenbildung. Unter der Mogulherrschaft Akbars wurde fast ganz Indien zu einem Reich vereint. Das Mogulreich erreichte seine kulturelle Blüte und die indisch-sarazenische Architektur wurde ausgebildet, deren berühmtestes Beispiel das Taj Mahal ist. Erst durch das Eindringen afghanischer Eroberer sowie der Europäer (Portugiesen, Niederländer, Franzosen, Briten) im 18./19. Jahrhundert änderten sich die Machtverhältnisse. 1858 wurde Indien direkt der britischen Krone unterstellt. Unabhängigkeitsbestrebungen, die sich beispielsweise im Großen Indischen Aufstand von 1857/58 entluden, folgten Perioden brutaler Unterdrückung durch die Truppen der britischen Kolonialmacht. Aber auch Gewalt konnte nicht verhindern, dass 1885 in Puna der Indian National Congress gebildet wurde.


Nach dem Ersten Weltkrieg (an dem indische Einheiten an der Seite Großbritanniens teilnahmen) führte Mahatma Gandhi eine Bewegung des Zivilen Ungehorsams an und rief zum Boykott britischer Waren auf. 1947 wurden Indien und Pakistan (seit 1940 geteilt) in die Selbstständigkeit entlassen. Streitigkeiten zwischen Indien und Pakistan, bei denen es hauptsächlich um die Provinz Kaschmir ging, entluden sich von 1947 bis 1949 sowie 1965. In den 70er Jahren unterstützte Indien die staatliche Verselbstständigung Ostpakistans zu Bangladesch. Die nachfolgende Periode war gekennzeichnet durch immer wieder auflebende religiöse Konflikte wie etwa die Autonomiebestrebungen radikaler Sikhs im Punjab, die blutig niedergeschlagen wurden. Der Dauerkonflikt zwischen Hindus und Moslems entlud sich 1992/1993 in blutigen Unruhen. Auch in der Beziehung zu Pakistan treten immer wieder Streitigkeiten auf.


Wirtschaft


Mehr als zwei Drittel der indischen Bevölkerung leben von der Landwirtschaft. Auf fruchtbarem Boden kann es bis zu drei Ernten im Jahr geben. Die meisten Höfe sind sehr klein. Reis ist das wichtigste Anbauprodukt und gleichzeitig das Hauptnahrungsmittel weiter Kreise der indischen Bevölkerung. Indien gehört aber auch zu den weltgrößten Produzenten von Zuckerrohr, Tee, Baumwolle und Jute. Andere Anbauprodukte sind neben Kaffee, Sorghum, Hirse, Mais, Gerste, Kichererbsen und Bananen auch Mangos, Gummi, Leinsamen, Erdnüsse sowie verschiedene Gewürze. Die Viehzucht (Büffel, Pferde und Esel) ist für die Landwirtschaft von großer Bedeutung. Kamele gehören in den Trockengebieten des Punjab und Rajasthans zu den wichtigsten Lasttieren. Schafe und Ziegen werden hauptsächlich wegen der Wolle gezüchtet.


Die vielfältigen Bodenschätze bildeten die Grundlage für die wirtschaftliche Entwicklung Indiens nach der Unabhängigkeit. Das Land gehört zu den weltweit führenden Produzenten von Eisenerz, Kohle und Bauxit. Die älteste und immer noch wichtigste Industrie-Branche Indiens ist die Textilindustrie (es werden hauptsächlich Baumwollstoffe hergestellt). In den letzten Jahren erlebte auch die Computerindustrie, insbesondere der Softwarebereich, einen gewaltigen Aufschwung. Die südindische Stadt Bangalore gilt als das "Silicon Valley" Indiens.


Religion


Etwa 85 Prozent der indischen Bevölkerung sind Hinduisten. Daneben sind es ungefähr 11 Prozent der Bevölkerung, die Gläubige des Islams sind. Der Hinduismus zählt zu den ältesten Religionen der Welt und ist in seinen verschiedenen Ausprägungen unwahrscheinlich vielfältig. Zentral ist die Vorstellung einer zyklischen Wiederkehr von Geburt, Tod und Wiedergeburt. Die Seele wandert von einem Leben zum nächsten. Um die ersehnte Erlösung zu erlangen, muss ein Hindu die Pflichten, die ihm durch seine Kaste vorgegeben sind, erfüllen. Hindus verehren eine ganze Reihe von Gottheiten, denen sie sowohl im eigenen Haus als auch in Tempeln ihre Verehrung entgegenbringen. Wallfahrten zu heiligen Plätzen sind fester Bestandteil der Glaubenspraxis.


Weitere in Indien vertretene Glaubensrichtungen sind der Jainisismus (die Wiedergeburt schließt in dieser Glaubensrichtung auch Tiere und Pflanzen ein; hohe Bedeutung wird der Meditation beigemessen sowie der Achtung vor allem Lebendigem), der Buddhismus (Buddha verkündet ebenfalls die Wiedergeburt; es gibt aber keine Götter wie im Hinduismus zu denen man um Erlösung betet, vielmehr kann man dem Kreislauf der Wiedergeburten nur entrinnen, wenn man bestimmte Regeln befolgt), der Sikhismus (Mischung aus Islam und Hinduismus) und der Zoroastrismus (persischen Ursprungs, der Mensch wird am Ende seines Lebens nach seinen Gedanken und Taten beurteilt). In Indien leben etwa 3,5 Prozent Christen.


Vegetation


Der klassische indische Dschungel ist nur noch in wenigen Landesteilen anzutreffen. Der größte Teil des Landes ist Kulturland geworden. Im Himalaya kann man bis knapp unterhalb der Schneegrenze (5.000 m) Rhododendren und Wacholder finden. In tieferen Lagen gibt es auch Wälder. Mais kann bis etwa 3.000 m angebaut werden, wobei Getreide nur unter 2.600m und Reis gar nur unter 2.000 m kultiviert werden kann. In den anderen Regionen Indiens findet man je nach Niederschlagshäufigkeit Palmen (Kokos, Datteln, Betelnuss), dazu Tee und Kaffee, Sandelholz, Baumwolle, Zuckerrohr, Erdnüsse, Tabak und viele andere Wirtschaftspflanzen. Bambus wächst so gut wie überall.


Tierwelt


Die Kuh gilt in Indien als heilig. Entstanden ist diese Besonderheit durch die herausragende Bedeutung, die Rinder beim Ackerbau hatten, wo sie zur Bodenbestellung unerlässlich waren. Diese lebenserhaltende Funktion wandelte sich durch den buddhistischen Einfluss der Nichtverletzung des Lebens schließlich in ein Tötungsverbot für Rinder.


Der bengalische Tiger ist durch die inzwischen verbotene Jagd ziemlich dezimiert worden, es werden nur noch etwa 6.000 Tiere in Indien vermutet. Zum Schutz der Tiere und ihres Lebensraumes gibt es inzwischen einige Reservate. Darüber hinaus gibt es in Indien aber auch noch andere Großkatzen, darunter Löwen, Leoparden und Geparden. Mit etwas Glück kann man im westindischen Gir-Reservat oder im Kumbhalgarh-Schutzgebiet Lippenbären beobachten. Elefanten werden nach wie vor zur Waldarbeit eingesetzt. Affen kann man fast überall sehen. Einige Rhesusaffen genießen in Tempeln besonderen Schutz und leben zum Teil sogar in den Städten. Der Pfau ist der indische Nationalvogel und wird gerne als Haustier gehalten. Der inzwischen auch in Europa gut bekannte Beo wird gern in Gefangenschaft gehalten, da er außerordentlich gut sprechen kann. Seine Stimme ist durchdringend, und er kann Geräusche täuschend echt nachmachen. Termiten fallen vor allem durch ihre rostroten Hügel auf. In diesem komplizierten Konstrukt aus Lehm, Holzresten und Speichel leben bis zu drei Millionen Termiten. Besonders schön sind die Schmetterlinge, deren größter Vertreter eine Spannweite bis zu 20 cm aufweisen kann.

Kulinarisches


Die indische Küche ist äußerst vielseitig und weltberühmt. Lamm- und Geflügelgerichte werden in zahlreichen Varianten angeboten. Als Beilagen gibt es verschiedenen Reissorten und Fladenbrote, z.B. Chapatis, Rotis, Nans. Es gibt es vielfältiges Angebot an vegetarischen Speisen. Unter "Curry" wird in Indien eine für jedes Gericht individuelle Gewürzmischung verstanden, meist mit Chili, Koriander, Kardamom, Safran und Kreuzkümmel.


In Nordindien sind die Speisen fetthaltig und nicht so scharf gewürzt kocht. Als Beilage wird Brot bevorzugt. In Nordindien wird als Getränk der Tee dem Kaffee vorgezogen. Spezialitäten der nordindischen Küche sind beispielsweise Tandoori-Gerichte, bei denen Gemüse und Fleisch in einer Joghurt-Gewürzmarinade in einem speziellen Backofen gebacken werden.


Die südindische Küche ist leicht, oft vegetarisch und schärfer als die nordindische. Vor allem die Gewürzkombinationen Südindiens sind berühmt. Die südindische Küche bietet sogenannte "Thalis", eine Platte mit Gemüsen, Joghurt und Chutney an. Dazu gibt es Reis. Auch die Snacks in den südindischen Restaurants sind sehr schmackhaft. Als Getränk wird Kaffee bevorzugt.


Die Desserts sind süß und lecker. So ist beispielsweise "Barfi", ein Milchdessert mit Gewürzen und Nüssen oder "Kulfi", indisches Eis mit Kardamom- oder Pistanziengeschmack, sehr zu empfehlen. Als Getränke werden neben Tee und Kaffee Softdrinks wie Cola, Lime Soda oder Kokosnussmilch angeboten. Alkohol wird in Bars und Restaurants mit "Permit" ausgeschenkt. Beim Bier sollte man sich an die bekannten Sorten halten, regionale Biere sind häufig hygienisch bedenklich.


Sitten und Gebräuche


Bettler gehören in Indien zum allgegenwärtigen Straßenbild. Ein soziales Netz für Bedürftige oder Alte gibt es nicht, so dass viele auf Almosen angewiesen sind. Üblich sind Gaben an Bedürftige nach einem Tempel- oder Moschee-Besuch. In den Städten sind die Bettler oftmals organisiert, so dass besonders die Kinder für Auftraggeber betteln müssen. In Touristenzentren sind die Bettler oftmals recht aufdringlich, so dass der Besucher von einer Mischung aus Mitleid und Verärgerung verwirrt wird. Im Gegensatz zu den Kindern, die statt eines Schulbesuches auf die Straße geschickt werden, befinden sich alte Menschen auf den Straßen meistens wirklich in einer Notlage.


Indien ist bekannt für farbenprächtige Feste, deren Besuch von keinem Reisenden versäumt werden sollte. Am 26. Januar findet in Delhi ein großer Umzug zum Tag der Republik statt, mit Militärparaden und Elefanten. Im Februar/März kann der Besucher in Nordindien das Hindu-Fest Holi erleben. Das Schiitische Muharram Fest dauert 10 Tage und kann besonders schön in Lucknow erlebt werden. Ein großer Umzug findet statt, bei dem sich religiöse Fanatiker auch geißeln. Alle drei Jahre findet das gigantische Kumbh Mela Fest im Wechsel in Allahabad, Hardwar, Nasik und Ujjain statt, bei dem ein alter Konflikt zwischen Göttern und Dämonen nachgespielt wird. In Puri findet jedes Jahr im Juni/Juli das Autofest statt, bei dem ein riesiges Tempelfahrzeug durch die Stadt gezogen wird. In Kerala findet am zweiten Samstag im August das Nehru Cup Snake Boat Race statt, ein Bootsrennen in Alappuzha. Das Gansh chaturhthi Fest im August/September kann in ganz Indien erlebt werden, besonders eindrucksvoll in Maharashtra. Das Dussehra Fest mit dem Fest der Götter sollte in den Bergregionen erlebt werden, besonders spektakulär in Mysore oder Ahmedabad. Im November fidet das riesige und farbenprächtige Kamel Fest in Pushar in Rjastan statt. Ebenfalls im November findet das Hindu-Fest Diwali über 5 Tage statt.


Souvenirs


Großes Ansehen in aller Welt genießen Seiden- und Baumwollstoffe. Stickereiarbeiten mit kleinen Spiegeln werden gerne mitgenommen. Schals aus Kaschmirwolle sind besonders edel, es können aber auch andere Wollschals erworben werden. Bekannt und umstritten sind die Teppichknüpfereien aus Indien, die in allen Touristenzentren zu finden sind. Bei Teppichen, die mit dem Label "rugmark" gekennzeichnet sind, verzichten die Hersteller auf Kinderarbeit. In Hyderabad sind Schmuckstücke aus echten Perlen besonders günstig zu bekommen, ansonsten sind Silberarbeiten äußerst preiswert. Goldschmuck ist auf Grund der 22 Karat durch hohe Besteuerung eher teuer. Holz- und Einlegearbeiten oder auch Götterfiguren auch Stein werden gerne zur Zierde der heimischen Wohnung mitgenommen.


Natürlich gehören Lebensmittel wie Pickles, Gewürze oder auch Tee ins Gepäck eines jeden Hobbykochs und sind in jedem größeren Markt zu haben.

Klimainformationen


In der Zeit von Mitte April bis Mitte Juni werden üblicherweise die höchsten Temperaturen gemessen.


In Nord- und Zentralindien herrscht subtropisches Kontinentalklima mit starken Temperaturschwankungen. Die Regenzeit geht von Juni bis September. An die Monsunzeit schließt sich dann nochmals eine kurze Hitzeperiode an (meist in den Monaten September und Oktober). Im Binnenland (Delhi, Agra, Hyderabad) herrscht während der heißen Jahreszeit eine trockene Hitze.


In Südindien herrscht tropisches Klima. In der heißen Zeit von April bis Juni herrscht eine trockene Hitze.


In Südost-Indien ist die Regenzeit von Mitte Oktober bis Ende November. Entlang der Küste sind die heißen Monate mit hoher Luftfeuchtigkeit verbunden.


Die großen Niederschlagsmengen, besonders entlang der Küste, verbunden mit häufigen Überschwemmungen, machen die Monsunzeit von Anfang Juni bis September/Oktober für Reisen nach und in Indien nur bedingt geeignet. In den Hochlagen gibt es kaum monsunbedingte Probleme.


Die Luftverschmutzung in Delhi ist sehr hoch (Delhi zählt zu den Städten mit der höchsten Luftverschmutzung aller Großstädte der Welt). Aus diesem Grund kann ein Aufenthalt in Delhi für Menschen mit Atmungs- und Kreislaufproblemen sehr ungünstig sein.


Beste Reisezeit


Die Monate November bis März sind die angenehmste Reisezeit. Für die Bergregionen sind die Monate Juni bis August geeignet (schneefrei).

Vorgeschriebene Impfungen



Keine bei Einreise direkt aus Europa.


Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.


GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE


In AFRIKA:


Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.


In SÜD- und MITTELAMERIKA:


Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.



Polio (Kinderlähmung) bei Einreise von Staatsangehörigen aus Afghanistan, Äthiopien, Kenia, Kongo, Demokr. Rep., Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien. Die Impfung muss mindestens 4 Wochen vor Einreise durchgeführt werden.



Empfohlene Impfungen


Hepatitis A, Typhus.


Informationen zur Malaria


Malaria



Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN. Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria mitführen.


- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.


- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.


- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.


- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.


- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.


mitführen.MALARIA T. Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria


Keine Chemoprophylaxe empfohlen, Medikamente zur Notfallbehandlung (Stand-by-Therapie)


Mefloquin (Lariam) oder Atovaquon-Proguanil (Malarone) oder Artemether-Lumefantrin (Riamet).




Verbreitung


Ein Malariarisiko besteht prinzipiell ganzjährig im gesamten Land mit Ausnahme in Bergregionen der Bundesstaaten Himachal Pradesh, Kaschmir und Jammu sowie Sikkim. Ein erhöhtes Übertragungsrisiko ist während den Regenzeiten (Monsun) zu verzeichnen. Ein geringeres Risiko gibt es in den süd-indischen Bundesstaaten Tamil-Nadu und Kerala.


Auch in Stadtgebieten besteht ein geringes Übertragungsrisiko, welches sich jedoch während und kurz nach den Regenzeiten erhöht. Etwas steigendes Malariarisiko in Goa.


Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.


Ärztliche Hilfe



CHENNAI (Madras): New Asian Hospital, Dr. S.N. Saikishore (spricht Englisch), E-147/A, 2. Ave Besant Nagar,, Chennai (Madras), Tel. 24 91 67 63;


DELHI:Dr. D. Chawla, Dr. Chawla's Clinic, 37, Prithviraj Rd.,, New Delhi, Tel. 24 69 04 29;


GOA:Dr. Hugo Meneses (spricht Englisch), C-5, 167, Panjim,, Goa, Tel. 59 18, 56 87;


MUMBAI (Bombay):Dr. N. P. J. Pocha v, 30, Nepean Sea Rd.,, Mumbai, Tel. 23 67 76 36;


Breach Candy Hospital and Nursing Home, Dr. K. G. Nair (spricht Englisch), B. Desai Rd.,, Mumbai, Tel. 363 36 51;


BANGALORE:Manipal Hospital, Dr. Ravi Raghavan (spricht Englisch), Bangalore, Tel. 30 90 39 97.



Währung


Währungseinheit


Währungseinheit: Indische Rupie (iR)


1 Indische Rupie = 100 Paise.


Derzeitiger Kurs:


1 Euro = ca. 79,35 iR


1 US-$ = ca. 69,65 iR


Hinweise


Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)


Devisenbestimmungen/Umtausch


Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Einfuhr Landeswährung: verboten


Deklaration: Ja - die Deklaration wird empfohlen bei der Einfuhr von Fremdwährung in bar bei Beträgen im Wert ab 5.000 US-$; bei Einfuhr von Fremdwährung in bar, Reiseschecks und weiteren Geldmitteln im Wert ab 10.000 US-$.


Ausfuhr Fremdwährung: bar, Reiseschecks, Schecks etc. in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge.


Ausfuhr Landeswährung: verboten


Umtausch: am besten umgetauscht werden US-$ und Britische Pfund. Eingerissene oder schmutzige Scheine sollten nicht angenommen werden. Es sollte auf die Herausgabe von kleinen Stückelungen geachtet werden.>>> Es wird geraten, nur in Banken oder lizenzierten Umtauschstellen Geld zu wechseln oder die Zahlungsmittel wie Reiseschecks einzulösen.


Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Geschäften, verschiedenen Autovermietern und großen Hotels etc. akzeptiert (bei Buchung abklären).


Reisende sollten eine internationale Kreditkarte bei Aufenthalten vor allem in ländlichen Bereichen Indiens mitführen, um liquide zu sein; die Barzahlung kann derzeit noch problematisch sein, weil alte 500- und 1.000-Rupien-Geldscheine im Dezember 2016 für ungültig erklärt worden waren und eventuell dort noch nicht ausreichend neue Scheine im Umlauf sind.


Geldautomat: Ja - in größeren Städten kann an Automaten mit Kreditkarten Geld abgehoben werden.


Reiseschecks: Ja - sie können bei vielen Banken eingewechselt werden. Mitnahme von US-$- und Brit.-Pfund-Reiseschecks wird empfohlen. >>> Da die Akzeptanz von Reiseschecks in Banken jedoch stark rückläufig ist, sollten immer auch noch andere Zahlungsmittel (Bargeld, Kreditkarte etc.) für die Reise mitgeführt werden.


Rücktausch: Für den Rückumtausch müssen oftmals Wechselbescheinigungen vorgewiesen werden, Mindestbetrag ist häufig 1.000 iR.

Auskunftstellen


Im Reiseland



Zweigstelle Bangalore


Deutsch-Indische Handelskammer Bangalore


(Indo-German Chamber of Commerce)
403, Shah Sultan, 4th Fl.


Cunningham Road
Bangalore 560 052
Deutsch-Indische Handelskammer


(Indo-German Chamber of Commerce)


Zweigstelle
P.O. Box 144
Bangalore 560 052/Indien
(0091 80) 22 20 37 97
(0091 80) 22 26 56 50
bangalore@indo-german.com



Im Reiseland



Zweigstelle Chennai (Madras)


Deutsch-Indische Handelskammer


(Indo-German Chamber of Commerce)
117, G. N. Chetty Road, T.N. Nagar
Chennai 600 017
Deutsch-Indische Handelskammer Bangalore


(Indo-German Chamber of Commerce), Bangalore


403, Shah Sultan, 4th Fl.


Cunningham Road


Bangalore 560 052



Postfachanschrift


Deutsch-Indische Handelskammer


(Indo-German Chamber of Commerce)


Zweigstelle
P.O. Box 3501
Chennai 600 017/Indien
(0091 44) 28 34 18 37
(0091 44) 28 34 08 35, 28 34 08 36
chennai@indo-german.com



Im Reiseland



Zweigstelle Kolkata (Kalkutta)


Deutsch-Indische Handelskammer Kolkata


(Indo-German Chamber of Commerce)
3 A, Gurusaday Road
Kolkata 700 019
Deutsch-Indische Handelskammer


(Indo-German Chamber of Commerce)


Zweigstelle
P.O. Box 2504
Kolkata 700 001/Indien
(0091 33) 22 83 79 63
(0091 33) 22 83 79 62, 22 80 22 36, 22 83 79 70
calcutta@indo-german.com



Im Reiseland



Zweigstelle New Delhi


Deutsch-Indische Handelskammer


(Indo-German Chamber of Commerce)
German House, 2, Nyaya Marg


Chanakyapuri
New Delhi 110 021/India
(0091 11) 26 11 86 64
(0091 11) 47 16 88 35, 47 16 88 36
delhi@indo-german.com



Im Reiseland



Zweigstelle Pune


Deutsch-Indische Handelskammer


(Indo-German Chamber of Commerce)
710, Nucleus Mall


Opp. Police Commissioner´s Office 1


Church Road
Pune 411 001/Indien
(0091 20) 41 04 71 17
(0091 20) 41 04 71 00
pune@indo-german.com


Federation of Indian Chambers of Commerce Industry (FICCI)
Federation House


Tansen Marg
New Delhi 110 001/Indien
(0091 11) 23 32 07 14, 23 72 15 04
(0091 11) 23 73 87 60 70
www.ficci.com
ficci@ficci.com


Ministry of Tourism
Room No. 119, Transport Bhawan


1 Parliament Street
New Delhi 110 001/Indien
(0091 11) 23 71 05 18
(0091 11) 12 80, 23 36 53 58
www.tourismofindia.com
goitodelhi@nic.in
Indiatourism Delhi


18-A, D.D.A.SCO Complex,


Defence Colony


New Delhi - 24


E-Mail: tourism@delhitourism.gov.in


Homepage: www.delhitourism.gov.in


Deutsch-Indische Handelskammer


(Indo German Chamber of Commerce)


Hauptgeschäftsstelle
Maker Tower E, 1st floor


Cuffe Parade
Mumbai 400 005/Indien
(0091 22) 66 65 21 20
(0091 22) 66 65 21 21
www.indo-german.com
bombay@indo-german.com



Botschaften und Konsulate


Von Deutschland



BOMBAY siehe Mumbai



Consulate General of the Federal Republic of Germany
Boat Club Road, No. 9


R.A. Puram
Chennai 600 028/Tamil Nadu
Consulate General of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 3110
Chennai 600 028/Indien
(0091 44) 24 34 92 93
(0091 44) 24 30 16 00
Amtsbezirk: Bundesstaaten Tamil Nadu, Andhra Pradesh, Telangana und Unionsterritorium Pondicherry



Visumanträge sind abzugeben bei:


VFS Global, Internet: www.vfs-germany.co.in


Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Cosme Matias Menezes Ltd.


Panjim
Goa 403 001/Goa/Indien
(0091 832) 222 34 41
(0091 832) 243 07 93
goa@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Goa


Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Mumbai


Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
c/o Cyient Ltd, Phase-2, Plot No. 11


Software Units Layout, Infocity


Madhapur
Hyderabad 500 081/Telangana/Indien
(0091 40) 23 10 14 05
(0091 40) 67 64 11 14
hyderabad@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaaten Andhra Pradesh und Telangana



Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Chennai


Consulate General of the Federal Republic of Germany
1 Hastings Park Road


Alipore
Kolkata
Consulate General of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 16711
Kolkata 700 027/Indien
(0091 33) 24 79 30 28
(0091 33) 24 79 11 42, 24 79 21 50
Amtsbezirk: Staaten Bihar, Jharkand, Orissa, Arunachal Pradesh, Assam, Manipur, Meghalaya, Mizoram, Nagaland, Tripura und Westbengalen



Visumanträge sind abzugeben bei:


VFS Global, Internet: www.vfs-germany.co.in


Consulate General of the Federal Republic of Germany
"Hoechst House", 10th Floor


Nariman Point


193 Backbay Reclamation
Mumbai 400 021/Indien
(0091 22) 22 02 54 93, 22 02 21 84
(0091 22) 22 83 24 22, 22 83 25 17
www.germanconsulatemumbai.org
info@mumbai.diplo.de
Amtsbezirk: Staaten Chhattisgarh, Goa, Gujarat, Madhya Pradesh, Maharashtra; die Unionsterritorien Daman und Diu sowie Dadra und Nagar Haveli



Visumanträge sind abzugeben bei:


VFS Global, Internet: www.vfs-germany.co.in


Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Trivandrum-University, Kunnukuzhy Road,


Palayam,


Goethe-Zentrum "Casa Julia"
Trivandrum 695034/Kerala/Indien
(0091 471) 301 30 24
(0091 471) 301 30 19
trivandrum@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaat Kerala



Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Bangalore


Botschaft der Republik Indien


mit Konsularabteilung
Tiergartenstraße 17
10785
Berlin
(0 30) 26 55 70 00
(0 30) 25 79 50
www.indianembassy.de
cons.berlin@mea.gov.in
Botschaft Mo bis Fr 9-13, 13.30-17.30 Uhr


Konsularabteilung Mo bis Fr 9.30-12.30 Uhr
Geschäftsbereich Konsularabteilung:


Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen



Visumanträge sind zu richten an:


IVS Europe GmbH
Fritschestraße 61/62
10627
Berlin
(0 30) 31 99 77 80
www.indianembassy.de
ivsberlin@internationalvisaservices.net
Mo bis Fr 8.30-14.30, 16.30-17.30 Uhr


Generalkonsulat der Republik Indien
Friedrich-Ebert-Anlage 26
60325
Frankfurt/M.
(0 69) 55 41 25
(0 69) 153 00 50, 15 30 05 10
www.cgifrankfurt.de
cons.frankfurt@mea.gov.in
Mo bis Do 9.30-12.30 Uhr, Fr 9.30-12 Uhr
Visumanträge sind an "Indo German Consultancy Services" in Frankfurt richten:


Indo German Consultancy Services Ltd. (IGCS)
Bettinastraße 52
60325
Frankfurt/M.
(0 69) 742 22 01 80
(0 69) 742 22 00 (Mo bis Fr 9-12, 14-16 Uhr)
www.cgifrankfurt.de
frankfurt@igcsvisa.de
Mo bis Fr 9-12, 14-16 Uhr


Generalkonsulat der Republik Indien
Kohlhöfen 21
20355
Hamburg
(0 40) 32 37 57
(0 40) 33 80 36, 33 05 57, 32 47 44
visa.hamburg@mea.gov.in
Mo bis Fr 9-17.30 Uhr
Visumanträge sind an "Indo German Consultancy Services" in Hamburg zu richten:


Indo German Consultancy Services Ltd. (IGCS)



Neuer Wall 71
20354
Hamburg
(0 40) 288 05 62 80
(0 40) 288 05 60 (Mo bis Fr 9-12, 14-16 Uhr)
hamburg@igcsvisa.de
Mo bis Fr 9-12, 14-16 Uhr


Generalkonsulat der Republik Indien
Widenmayerstraße 15
80538
München
(0 89) 21 02 39 80, 21 02 39 70
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Mo bis Fr 9-13, 13.30-17.30 Uhr
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80799
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Honorarkonsulat der Republik Indien
Schulze-Delitzsch-Straße 25
70565
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(07 11) 783 89 69
(07 11) 783 82 11
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Mo bis Fr 8-12, 14-17 Uhr
(keine Visumerteilung)


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No. 6/50G, Shanti Path


Chanakyapuri
New Delhi 110021
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 613
New Delhi 110001/Indien
(0049 30) 181 76 72 38
(0091 11) 44 19 91 99
www.germanembassy-india.org
info@new-delhi.diplo.de
Amtsbezirk: Indien


Konsularischer Amtsbezirk:


- Staaten Haryana, Himachal Pradesh, Jammu und Kaschmir, Punjab, Rajasthan, Sikkim, Uttar Pradesh, Uttarkhand (früher Uttarranchal)


- die Unionsterritorien Chandigarh, Delhi, Andamanen und Nikobaren, Lakkadiven, Minikoi und Amindiven


- Bhutan



Visumanträge sind abzugeben bei:


VFS Global, Internet: www.vfs-germany.co.in


Consulate General of the Federal Republic of Germany
2nd and 3rd floor, "Cash Pharmacy Building"


Corner St. Mark's Road Residency Road
Bengaluru 560 025
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Bangalore 560 001/Indien
(0091 80) 45 30 01 49
(0091 80) 45 30 01 48
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Amtsbezirk: Staaten Karnataka



Visumanträge sind abzugeben bei:


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Ärztliche Hilfe



CHENNAI (Madras): New Asian Hospital, Dr. S.N. Saikishore (spricht Englisch), E-147/A, 2. Ave Besant Nagar,, Chennai (Madras), Tel. 24 91 67 63;


DELHI:Dr. D. Chawla, Dr. Chawla's Clinic, 37, Prithviraj Rd.,, New Delhi, Tel. 24 69 04 29;


GOA:Dr. Hugo Meneses (spricht Englisch), C-5, 167, Panjim,, Goa, Tel. 59 18, 56 87;


MUMBAI (Bombay):Dr. N. P. J. Pocha v, 30, Nepean Sea Rd.,, Mumbai, Tel. 23 67 76 36;


Breach Candy Hospital and Nursing Home, Dr. K. G. Nair (spricht Englisch), B. Desai Rd.,, Mumbai, Tel. 363 36 51;


BANGALORE:Manipal Hospital, Dr. Ravi Raghavan (spricht Englisch), Bangalore, Tel. 30 90 39 97.



Sehenswertes


Delhi


Die Hauptstadt Indiens ist ein idealer Ausgangspunkt für Reisen in die nordindischen Staaten. Die Millionenmetropole selbst ist heute eine der schmutzigsten Städte des Landes. Sie besteht aus Old Delhi mit seinen engen überfüllten Gassen, Bazars und Moscheen und aus New Delhi, das als Hauptstadt des kolonialen Indiens entworfen wurde. Zentrum des Regierungsviertels New Delhis ist der kreisrunde Connaugh Place mit der Grünanlage und dem unterirdischen Bazar. In Delhi kann man einige berühmte Bauwerke besichtigen, die allerdings sehr weit auseinanderliegen. Außerdem gibt es mehrere interessante Museen, wie etwa das Nationalmuseum.


Kolkata (Kalkutta)


Die einstige Hauptstadt Indiens gilt mit ihrer unkontrollierten Zuwanderung als Armenhaus der Nation. Um die Not der Ärmsten zu lindern, wirkte Mutter Theresa in den Slums der Stadt. Im Gegensatz dazu das historische Regierungsviertel mit seinen imposanten Kolonialbauten. Einen Besuch wert ist auch das Indian Museum mit Sammlungen aus dem britischen Kolonialreich. In der jüngsten Vergangenheit hat Kolkata sich einen Ruf als kulturelles Zentrum des Landes erworben; der Nobelpreisträger Rabindranath Tagore stammt aus der Stadt.


Mumbai (Bombay)


Die 13-Millionen-Metropole Mumbai ist eine Stadt mit großen Kontrasten. Auf der einen Seite hat die Stadt bezogen auf die Zahl der Einwohner mehr Dollar-Millionäre als die Bundesrepublik, auf der anderen Seite leben aber über die Hälfte der Bevölkerung in Elendsquartieren. Im Stadtteil Fort sind noch zahlreiche Kolonialbauten zu bewundern. Daneben laden das Prince-of-Wales-Museum, der Victoria Terminus (Bahnhof), der Triumphbogen "Gate of India" und das Taj-Mahal-Hotel zu einem Besuch ein.


Nord-Indien


Einige Stunden Bahn- oder Busfahrt von Delhi entfernt gelangt man in die Vorgebirge des Himalayas mit schönen Tälern und malerischen Bergdörfern. Die Stadt Dhramsala, die von den Engländern zum Luftkurort erklärt wurde, ist vor allem im oberen, tibetanisch geprägten Teil (McLeodgani) für Touristen interessant. Hier residiert seit 1960 der aus Tibet geflohene Dalai Lama. Die größte Sehenswürdigkeit der Gegend ist Hari Mandir, der Goldene Tempel von Amritsar, das höchste Heiligtum der Sikhs. Srinagar, die Hauptstadt Kaschmirs, hat alte Holzhäuser, eine hölzerne Moschee und schöne Mogulgärten zu bieten. Am Yamuna liegt Agra, die Stadt des Taj Mahal. Die 1629 erbaute weiße Moschee ist Indiens Haupt-Touristenattraktion. Für Besucher, die Interesse an der muslimischen Architektur haben, lohnt sich ein Besuch in Lucknow. Neben zahlreichen Palästen und Gärten kann hier auch die Bara Imambara, ein dreistöckiges Mausoleum besichtigt werden. Varanasi, eine der ältesten bewohnten Städte der Welt, ist die heilige Stadt der Hindus. An den Badetreppen des Flussufers lassen sich die religiösen Handlungen der Hindus beobachten.


Ost-Indien


Der Osten Indiens gehört bisher zu den Gebieten, die weniger touristisch erschlossen sind. Dessen ungeachtet hat aber auch er eine große Auswahl an Sehenswürdigkeiten zu bieten. Orissa mit seinen Tempelanlagen in Bhubaneshwar und Konark, die Pilgerstadt Puri sowie Bihar mit Bodhgaya und Nalande, beides wichtige Stätten des Buddhismus, laden zu einem Besuch ein.


Zentral-Indien


Zu den Attraktionen Zentralindiens zählen die Höhlentempel von Ellora, das kleine Taj Mahal Bibika-Maqbara sowie die Stadt Bijapur mit ihren zahlreichen Palästen, Moscheen und Mausoleen. Der kleine Bundesstaat Goa hat Küsten von mehr als 100 Kilometer Länge. Seine schönen Strände, die zum Teil erheblich überlaufen sind, seine Palmenhaine und idyllischen Fischerdörfer locken seit Jahrzehnten viele Besucher an das Arabische Meer. Das im Inland liegende Velha Goa (Alt Goa) ist wegen seiner Bauten aus der portugiesischen Kolonialzeit sehr sehenswert.


Süd-Indien


Indiens Süden hat Badestrände, schöne Naturlandschaften und kulturelle Sehenswürdigkeiten zu bieten. Da weniger äußere Einflüsse eindringen, ist die Region ursprünglicher als der Norden des Landes. Das gilt übrigens auch für den Tourismus, der eher den Norden als den Süden des Landes frequentiert. Gute Ausgangspunkte für einen Besuch Süd-Indiens sind Madras, die Boomtown Bangalore und Hyderabad. Zu den besuchenswerten Tempelstätten des Südens zählen Tamil Nadus, Madurai, Mamallapuram, Kanchipuram und Thanjavur. Auch Tanjore mit seinem Brihadeshwara-Tempel ist ein angemessener Ort für einen längeren Aufenthalt. Daneben lockt der Süden, besonders der Bundesstaat Kerala an der Südwestküste, mit Stränden, den Backwaters, einem Labyrinth von Kanälen, Flüssen und Lagunen direkt hinter der Küste zwischen den Städten Kochi und Kollam, und seinen traditionellen Festen.


Uttar Pradesh


In Uttar Pradesh liegen einige der interessantesten Nationalparks Indiens. Der Corbett-Nationalpark in den Vorbergen des Himalaya ist der älteste Nationalpark des Landes und ein besonderes Tigerschutzgebiet. Hier kann man außer Tigern auch Elefanten, Leoparden, verschiedene Affenarten, Krokodile und viele Vogelarten beobachten. Der Dudhwa Nationalpark ist bekannt für sein Ansiedlungsprojekt für Nashörner und für seinen Vogelreichtum. Der Kanha Nationalpark bietet gute Beobachtungsmöglichkeiten sowohl für Tiger (auch weiße) als auch für Leoparden und hat eine artenreiche Vogelwelt aufzuweisen. Noch zu erwähnen ist der Valley of Flowers-Nationalpark in Uttar Pradesh, ein Paradies für Blumenliebhaber. In der Hauptblütezeit Juli und August findet man hier ein Blumental mit Fingerkraut, Scheinmohn, Frauenschuh und Enzian.


Nationalparks und Naturschutzgebiete


In Indien gibt es über 200 Nationalparks und Wildreservate. Es empfiehlt sich, Unterkünfte in den Parks im Voraus zu buchen. In vielen Nationalparks werden Jeep-Rundfahrten und Elefantenritte angeboten. In einigen stehen Wanderwege zur Verfügung.


Im Hazaribagh-Nationalpark in Bihar hat man die Möglichkeit, Tiger und Leoparden zu beobachten. Das Jaldapara Wildschutzgebiet in West Bengalen hat Rhinozerosse, Elefanten sowie einen großen Vogelbestand aufzuweisen. Das ebenfalls in West Bengalen liegende Sundarbans-Tigerreservat mit seinen Mangrovensümpfen und seinem verzweigten Flusssystem lädt zu Bootsfahrten ein. Hier ist das Rückzugsgebiet des Bengalischen Königstigers. Daneben gibt es dort viele verschiedene Vogelarten, aber auch Wasserschlangen und Krokodile. Im Mudumalai Nationalpark in Tamil Nadu, in dem Sambar-Hirsche, Tiger und verschiedene Affenarten zu beobachten sind, wurden in den Randbereichen Wanderwege angelegt.


Das Keoladeo-Ghana-Vogelschutzgebiet in Rajasthan ist ein bekanntes Vogelparadies. Mit seinen künstlich angelegten Seen und Kanälen ist es ein idealer Ort für Spaziergänge und Radfahrten. Ebenfalls in Rajasthan befindet sich das Ranthambor-Tigerreservat, in dem neben Tigern auch verschiedene Hirscharten zu beobachten sind. Daneben sind dort Krokodile, Schlangen und zahlreiche Vogelarten beheimatet.


Der Sasan Gir-Nationalpark in Gujarat schließlich ist das Rückzugsgebiet der letzten asiatischen Löwen.


Ayurveda-Heilmethode


Ayurveda ist eine klassische indische Heilmethode, die von einem ganzheitlichen Menschenbild ausgeht. Eine entsprechende Lebensführung sowie eine besondere Ernährung sind danach die Voraussetzung für eine stabile Gesundheit des Menschen. Besonders erfolgreich sind ayurvedische Heilmethoden bei Asthma, Leberleiden und Allergien. Auch als Tourist kann man sich einer ayurvedischen Behandlung unterziehen. Es gibt dafür neben den Krankenhäusern eigene Ayurvedazentren sowie Kurmöglichkeiten in Hotels. Besonders herausragend sind in diesem Zusammenhang Thiruvananthapuram und Kovalam. Genaue Adressen stellt das Fremdenverkehrsamt gerne zur Verfügung.

Reisehinweise


Das Auswärtige Amt rät von nicht unbedingt erforderlichen Reisen in die Region Kaschmir (gilt auch für die Stadt Srinagar) ab.


Es kommt in Kaschmir zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten. Ausgangssperren sind möglich.


Laut Auswärtigem Amt sollten unbedingt erforderliche Reisen in die Stadt Srinagar mit dem Flugzeug erfolgen.


Reisende nach Darjeeling und in die Landesteille Jammu sollten Vorsicht walten lassen und sich über die Situation vor Ort informieren.


Anschläge von Terroristen bilden in New Delhi und anderen großen Städten, in bestimmten Regionen Indiens sowie zunehmend bei Touristenattraktionen ein großes Risiko, insbesondere an Feiertagen und bei großen festlichen Aktivitäten.


Schwerpunkte dieser Gefahr sind in der Regel z.B. Märkte und Plätze, auf denen sich viele Menschen aufhalten, sowie Regierungsbauten.


In den vergangenen Jahren gab es in den Bundesstaaten Bihar, Chattisgarh und Jharkhand, im östlichen Teil des Bundesstaates Maharashtra und im Norden von Andhra Pradesh Anschläge von maoistischen Rebellen. Das Risiko, Opfer eines Anschlags zu werden, besteht auch für ausländische Reisende. Erkundungstouren von Touristen sollten nur unternommen werden, wenn sie von Einheimischen begleitet werden.


Wegen Kriminalität und radikaler politischer Gruppierungen besteht ebenfalls in den nordöstlichen Bundesstaaten Arunachal Pradesh, Assam, Nagaland, Manipur, Meghalaya, Mizoram und Tripura ein erhöhtes Risiko für Touristen. Reisende sollten sich vor Ort vorsichtig zu verhalten und die Region in Kooperation mit verlässlichen Hotelbetreibern oder Reiseveranstaltern erkunden.


Für Frauen ist generell besondere Vorsicht geboten, da auch ausländische Frauen zu den Vergewaltigungsopfern zählen.


Es wird vor allem aus Neu-Delhi, und dort besonders vom Connaught Place, aber auch aus anderen Städten von teilweise aggressiven Methoden örtlicher Reisebüros berichtet, um Touristen zum Kauf von deutlich überteuerten Ausflügen zu bewegen. Dabei geben sie sich als staatlich anerkannte Büros aus, auch Taxiunternehmen scheinen mit ihnen zusammenzuarbeiten. Man sollte sich bei Buchungen im Reisebüro immer vorab Preise nennen lassen oder ein zweites Angebot einholen. Im Bedrängnisfall sollte man sich umgehend an die Tourist Police (unter der Telefonnummer 100) oder an die Deutsche Botschaft wenden.


Die Region Himalaya befindet sich in einer Erdbebenzone. Daher kommt es dort recht häufig zu Erdbeben.


Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.


Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen


Alkohol:


Je nach indischem Bundesstaat gelten unterschiedliche Regelungen für den Umgang mit Alkohol. In manchen Staaten besteht ein generelles Alkoholverbot, in einigen ist der Kauf und Konsum erlaubt. Starke Abweichungen gibt es auch, in welchem Alter (zwischen 18 und 25 Jahren) Alkohol getrunken werden darf, sowie bei der Bestrafung, wenn die Vorschriften nicht beachtet werden. Reisende sollten sich darüber informieren.


Besuch touristischer Attraktionen:


Aufgrund innenpolitischer Probleme kann es vorkommen, dass kurzfristig bestimmte Sehenswürdigkeiten, wie etwa das Taj Mahal, gesperrt werden oder über bestimmte Gebiete (z.B. über den Punjab) eine Ausgangssperre verhängt wird. Gelegentlich werden auch Kontrollmaßnahmen durchgeführt.


Fotografieren:


Fotoaufnahmen von Bahnhöfen, Brücken, Militär und militärischen Anlagen zu machen, ist nicht erlaubt. Für Filmaufnahmen werden Gebühren verlangt.


Drogen:


Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz werden bereits beim Besitz von kleinen Drogenmengen mit langen Haftstrafen geahndet.


Rauchen:


In allen öffentlichen Gebäuden, Bahnhöfen, Flughäfen, Hotels und Restaurants ist das Rauchen verboten.


Homosexualität:


Homosexualität ist zwar in Indien nicht mehr strafbar, homosexuelle Reisende sollten sich jedoch zurückhaltend verhalten.


Ramadan:


Die Zeit des islamischen Fastenmonats Ramadan ändert sich von Jahr zu Jahr (2019: ca. 6. Mai bis ca. 3. Juni). Während dieser Zeit gilt für Muslime ein Fastengebot (Verzicht auf Speisen und Getränke und z.B. auch Rauchen) von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Reisende sollten sich den Verhaltensregeln des islamisch geprägten Landes anpassen. Essen, Trinken und Rauchen in der Öffentlichkeit während der Tagesstunden ist im Ramadan verpönt. Außerdem ist mit Einschränkungen im Alltag (z.B. tagsüber Schließung von Restaurants außerhalb der Hotels, reduzierte Arbeitszeiten bei Behörden) zu rechnen.


SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.


Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

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Im Bereich Meine Reise auf https://meinereise.tuicruises.com/ sind bereits vor Ihrer Abreise mit Ihrer TUI Cruises Buchungsnummer, welche Sie mit der Reisebestätigung/Rechnung erhalten oder in Ihrer Buchungsstelle erfragen können, folgende Eingaben möglich /erforderlich:

- Erfassung Ihres Schiffsmanifestes unbedingt bis 6 Wochen vor Abreise, damit der rechtzeitige Versand Ihrer Reiseunterlagen erfolgen kann. Ohne die Erfassung Ihrer Manifestdaten erfolgt kein Versand der Reiseunterlagen und die Einschiffung ist nicht möglich. Bei kurzfristigen Buchungen bitten wir Sie das Manifest umgehend nach Buchung auszufüllen.

- Reservierung von Landausflügen, Tischreservierungen in den Spezialitätenrestaurants, Gourmet-Paketen, DVD- und Zeitungsbestellungen, u.v.m. ab 4 Monaten vor Abreise nach Verfügbarkeit. Limitiertes Kontingent. Die Landausflüge sind i.d.R. nur  online einsehbar. Es besteht nicht die Möglichkeit, Ihnen die große und vielfältige Auswahl an Ausflügen in Papierform zur Verfügung zu stellen. Sollten Sie keinen Internetzugang haben, wenden Sie sich bitte an Ihre Buchungsstelle.

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Informationen zur Check-in Zeit und der Pier, an dem das Schiff am Abreisetag ablegt, erhalten Sie mit Ihren Reiseunterlagen, da uns diese Informationen langfristig noch nicht vorliegen und wir uns Änderungen bis zur Abreise vorbehalten. 

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Bitte beachten Sie, dass wir die aufgeführten Leistungen einer Reise nur dann bzw. in dem Rahmen erbringen können, wie es die behördlichen Vorschriften in Deutschland und in Ihrem Urlaubsland rechtlich zulassen. Davon können unmittelbar von uns angebotene Leistungsbestandteile betroffen sein (z.B. eingeschränkte Poolnutzung, Menü statt Buffet), aber auch Einschränkungen bei der Einreise (z.B. vorgeschriebene Fieber- oder Corona-Tests) sowie allgemein vor Ort (z.B. Maskenpflicht in Geschäften oder eingeschränkter Zutritt zu Sehenswürdigkeiten). Ihre gesetzlichen Gewährleistungsansprüche bleiben hiervon unberührt. 
 

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

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Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Kreuzfahrten mit TUI Cruises

Ihr Reiseveranstalter ist die SZ-Reisen GmbH. Wir arbeiten bei dieser Kreuzfahrt mit der Reederei TUI Cruises zusammen. Aus diesem Grund erhalten sie innerhalb der sz-Reisen Reiseunterlagen die Kreuzfahrt-Unterlagen von TUI Cruises.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

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