MS ALBATROS: Weihnachten im Morgenland

Monaco -Malta - Port Said - Eilat - Aqaba - Sharm el Sheik - Muscat - Fujairah - Dubai

Als Entdecker noch die Weltmeere bereisten kehrten sie heim mit Schiffen voller Schätze und Herzen voller Erinnerungen. Sammeln auch Sie wunderschöne Eindrücke
auf dieser Kreuzfahrt, die übrigens Ihre Festtage unvergesslich macht.

  • Haustürtransfer zum/vom Schiff
  • Auffahrt Burjh Khalifa inklusive
  • Feiertage auf See
  • sz-Reisebegleitung

Programm

 
ReiseverlaufHafenAnAb          gepl. Ausflüge (fak.)

1. Tag:

Monaco

 

19:00    

Einschiffung 

2. Tag

Urlaub auf See

3. Tag:

Valetta

13:00

19:00

Valletta & Mdina, Panoramafahrt
Malta

4. Tag

Urlaub auf See

5. Tag

Heiligabend auf See

6. Tag:

Port Said07:3023:00Memphis und Sakkara,
Kairo und die Pyramiden
von Gizeh

7. Tag:

Weihnachten im Suez-Kanal - Durchfahrt

8. Tag:

Sharm-el-Sheikh

08:00

19:00Badetransfer,
Schnorchelausflug
Ras Mohammed

9. Tag:

Eilat06:0023:00Jerusalem, Kibbuz-Besuche,
Masada-
Festung am Toten Meer

10. Tag:

Aqaba

06:00

17:00Aqaba und Wadi Rum, Baden im
Toten
Meer, Felsenstadt
Petra

11. Tag

Kreuzen im Roten Meer

12./13. Tag

Silvester und Neujahr auf See

14. Tag

Bab al-Mandab-Meerenge – Durchfahrt 

15. Tag

Salalah12:0018:00Höhepunkte in Salalah, Historische
Einblicke,
Strand und Baden

16. Tag

Urlaub auf See

17. Tag:

Muscat09:0020:00Muscat, Batinah-Küste mit Nakhl,
Nizwa

18. Tag

Fujairah08:0018:00Fujairah und Khor Fakkan,
Fujairah und Musandam
Halbinsel

19. Tag

Sharjah

Dubai

08:00

17:00

14:00

 

Stadtrundfahrt, Shoppingtour

Dhaufahrt mit Abendessen

20. Tag

Dubai  Dubai, Dubai Mall und Burj
Khalifa, Wüsten-
Safari mit
Barbecue-Abendessen

21. Tag

Dubai   

geringfügige Fahrplanänderungen vorbehalten

 

       
         
   
         
      
      
         
      
         
         
         
   
     
  
  
     
  
     
     
     
     
     
 

ab2589 

MS ALBATROS

Ein ungezwungener, klassischer Ozeanliner

MS Albatros bietet eine gekonnte Mischung aus liebenswerter Geborgenheit und heiterer Gelassenheit. Man spürt sofort die Vorzüge der Bauweise eines klassischen Kreuzfahrtliners. Auf eine gemütliche und ungezwungene Atmosphäre wird an Bord mehr Wert gelegt als auf Etikette. Die frische Seeluft lädt zu Sport und Spiel ein, oder Sie entspannen im Liegestuhl auf dem Sonnendeck. Besuchen Sie eine der zahlreichen gemütlichen Bars und genießen Sie Ihren Lieblingsdrink – und das alles zu erfreulich günstigen Preisen! Lassen Sie sich verwöhnen und setzen Sie sich an den gedeckten Tisch oder genießen Sie ein leckeres Mittagessen am Lidobuffet. Freuen Sie sich auf eine schöne Reise und erleben Sie jeden Tag neue Highlights an Bord von MS ALBATROS. 

Genießen Sie schon jetzt einen Blick auf Ihr Schiff!

Kabinenausstattung:
Gerade die Unterbringung ist besonders wichtig für das Wohlbefinden. Die Kabinen sind gut ausgestattet und freundlich eingerichtet. Sie werden sich wie zu Hause fühlen. Alle Kabinen sind mit Bad/WC bzw. Dusche/WC, Bordradio, TV mit Satellitenprogramm und eigenem Bordfernsehen, Privat-Safe, Telefon und individuell regulierbarer Klimaanlage ausgestattet. Sitzgelegenheit mit Beistelltisch, Frisierkommode und viel Schrankraum für Ihre Urlaubsgarderobe sorgen für Bequemlichkeit während Ihres Urlaubs. Die Bäder sind zweckmäßig ausgestattet, oft wahlweise mit Dusche oder Badewanne, WC, Waschbecken, Spiegelschrank, Fön. Auch ein Bademantel steht Ihnen für den Aufenthalt zur Verfügung. Unser Kabinen-Service bringt auf Wunsch Getränke und Frühstück. Für besondere Ansprüche gibt es den Gold/Silber-Service für die größeren und besser ausgestatteten Suiten, Komfortkabinen, Juniorsuiten oder Penthousesuiten mit privatem Balkon. WLAN ist vorhanden, jedoch nicht inklusive und die Nutzung ist abhängig vom Fahrgebiet.

Eine Übersicht aller vorhandenen Kabinenkategorien finden Sie hier.

Ausstattung:
Entspannen Sie in gemütlicher, ungezwungener Atmosphäre bei Spaß und Unterhaltung – auf MS ALBATROS wichtiger als Etikette. Schließen Sie neue Freundschaften, entdecken Sie außergewöhnliche Orte und fühlen Sie sich in aller Welt zu Hause. Auf den weitläufigen Außen- und Promenadendecks spürt man noch die großzügige Bauweise klassischer Kreuzfahrer. MS ALBATROS ist vollklimatisiert und komfortabel ausgestattet. Sie wurde regelmäßig renoviert, zuletzt im Dezember 2015 und entspricht den aktuellen internationalen Sicherheitsstandards. In Ihrem Zuhause an Bord, Ihre Kabine, brauchen Sie auf keine Annehmlichkeit zu verzichten. Auch sonst ist für alles gesorgt. Mit dem abwechslungsreichen Bordprogramm macht unser erfahrenes Reiseleiterteam jeden Ihrer Tage auf See zu einem fröhlichen Erlebnis. Nach spannenden Turnieren oder sportlichen Aktivitäten ist vielleicht ein erfrischendes Bad im Pool genau das Richtige, oder liegt Ihnen ein Saunagang mit einer entspannenden Massage im neu gestalteten Wellnessbereich mehr? Wer es ganz ruhig liebt, der faulenzt einfach im Liegestuhl in einer stillen Ecke des Sonnendecks mit einem guten Buch aus der Bordbibliothek oder hängt beim Beobachten der Wellen seinen Träumen nach. Auf jeden Fall ist Langeweile ein Fremdwort an Bord.

Freizeit und Unterhaltung:
In lockerer Atmosphäre ist das Leben bei Tag und Nacht das reinste Vergnügen. Lassen Sie sich z.B. einfach in einem Liegestuhl am Pool die frische Seeluft um die Nase wehen. Wer’s sportlich mag, kann einige Runden auf dem Promenadendeck drehen, schwimmen oder das Fitness-Center mit Sauna und Dampfbad besuchen. Außerdem gibt es einen Sportgarten mit Boccia- Spielfläche, Shuffleboard und Golfgreen. Die Weitläufigkeit Ihres Schiffes lädt zum Entspannen und Flanieren ein. Bummeln Sie durch die Boutiquen auf dem Oriondeck, kehren in eine der gemütlichen Bars ein und genießen einen Drink. Damit alle wissen wie gut es Ihnen geht, schicken Sie kurz eine E-Mail an die Lieben zu Hause, bevor Sie am vielfältigen Bordprogramm teilnehmen; kreative Angebote wie Malerei oder z.B. wissenswerte Vorträge sind routenabhängig. Von Fitness bis Faulenzen ist alles erlaubt – entscheiden Sie selbst! Wenn die Sonne im Meer versinkt und MS Albatros im Glanz zahlreicher Lichter erstrahlt, ist Show-Time angesagt. In der Atlantik-Lounge werden Sie zu Shows und Veranstaltungen erwartet. Im Kino heißt es Film ab, und in den Bars und Salons erwarten Sie mitreißendes Entertainment und Live- Musik. In Harry’s Bar können Sie bei beschwingten Rhythmen in die Nacht hinein tanzen. Wer es romantisch mag, lehnt sich ganz entspannt an die Reling und bewundert die Sterne am Firmament.

Technische Daten:
Baujahr: 1973, zuletzt renoviert: 2015
Passagiere: 850
Besatzung: 340
Länge: 205 m
Breite: 25 m
Reisegeschwindigkeit: 15 bis 18 Knoten

Ausflüge:  
Die Buchungen der Landausflüge können vorab oder an Bord (nach Verfügbarkeit)vorgenommen werden.

Bordsprache:   
Deutsch

Zusatzkosten/ Nebenkosten:  
Landausflüge, Getränke außerhalb der Mahlzeiten, Telefongespräche, Verzehr in den Bars, persönliche Serviceleistungen an Bord, wie zum Beispiel Schönheitsbehandlungen im Spa, Wäscheservice, ärztliche Behandlungen. Treibstoff-Zuschläge, die ggf. nachträglich von der Reederei erhoben werden.

Trinkgeld:  
Trinkgelder sind auf der MS ALBATROS nicht obligatorisch, werden aber gerne entgegengenommen. Wenn Sie mit dem Service zufrieden sind, mag als Richtlinie ca. 3-5 € pro Tag/Person gelten. In den Bars werden die Barrechnungen abgezeichnet und gesamt am Ende der Reise beglichen. Der Barrechnung wird ein Trinkgeld von 7 % hinzugefügt.

Kleidung:  
An Bord der MS ALBATROS herrscht legere Urlaubsatmosphäre. Aber zu besonderen Anlässen, wie z.B. beim Captain´s Dinner, wird gerne schicke Freizeitkleidung, ein Jackett oder Cocktail-Kleidung getragen. Abendgarderobe ist nicht vorgeschrieben. In den Gesellschaftsräumen des Schiffes ist das Tragen von Bade- und Sportkleidung nicht gestattet. In Ihrer Kabine finden Sie für den Gebrauch an Bord einen Bademantel vor, und auch für das Badetuch für den Aufenthalt an Deck ist gesorgt.
Für die Landausflüge empfehlen wir gutes Schuhwerk und bequeme Freizeitkleidung. An Bord gibt es eine Wäscherei und für den persönlichen Bedarf Waschmaschine und Bügelzimmer.

Zahlungsmittel an Bord:   
Die offizielle Bordwährung ist EURO. Visa-, Master- und deutsche EC-Karten werden akzeptiert, Abrechnung in Euro. Unsere besonders günstigen Barpreise und die niedrigen Nebenkosten an Bord sind ein weiterer Pluspunkt für eine unvergessliche Reise mit MS ALBATROS.

Anmerkung: Die Fenster sind generell nicht zu öffnen, es sei denn es ist explizit ausgeschrieben. 

ab2589 

Beförderung

  • Haustürtransfer in Region*
  • Beförderung zum/vom Flughafen
  • Flug nach Monaco und zurück von Dubai in Economy Class (Umsteigeverbindung)
  • Transfer Flughafen – Hafen - Flughafen
  • Einschiffung in Monaco
  • Ausschiffung in Dubai

sz-Reisen PLUS

  • Auffahrt Burjh Khalifa
  • sz-Reisebegleitung (ab 20 Teilnehmern)

Kabine & Verpflegung

  • 20 Ü in gebuchter Kabinenkategorie
  • Vollpension inkl. Tischwein und Säfte des Tages zu den Hauptmahlzeiten
  • Willkommensdrink
  • festliches Galadinner im Rahmen der VP
  • Obstkorb in der Kabine
  • Bademantel

Zusätzlich inklusive

  • Gepäckbeförderung vom Anlegeplatz in die Kabine und zurück
  • Nutzung der Bordeinrichtungen
  • Teilnahme Bordveranstaltungen
  • Ein- & Ausschiffungsgebühren
  • Informationsmaterial zur Reise
  • Deutsch sprech. Bordreiseleitung

ab2589 

Zielland

Deutschland

Es sind keine speziellen Impfungen für die Einreise nach Deutschland vorgeschrieben. Sinnvoll sind jedoch immer die vom Robert-Koch-Institut (RKI) empfohlenen Standardimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza). Vor allem bei Reisen zwischen April und Oktober in die Risikogebiete im Süden Deutschlands (Teile Bayerns und Baden-Württembergs) und bei vermehrtem Aufenthalt in freier Natur sollte man über eine Impfung gegen die durch Zeckenbisse übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nachdenken.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen.
Um nach Deutschland einreisen zu können, genügt ein gültiger Personalausweis bzw. die Identitätskarte; europäische Staatsangehörige außerhalb der EU benötigen einen Reisepass. Obwohl es für EU-Bürger keine Grenzkontrollen mehr gibt, muss man sich jederzeit mit einem gültigen Dokument ausweisen können. Einträge von Kindern im Reisepass der Eltern sind nicht mehr gültig,, jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Für allein reisende Frauen ist Deutschland ein sicheres Reiseziel, besondere Vorsichtsmaßnahmen müssen nicht ergriffen werden. Wie in anderen europäischen Ländern auch, sollte auf Trampen ohne Partner oder nächtliche Spaziergänge auf einsamen Straßen oder in Parks verzichtet werden.
Die meisten gesetzlichen Feiertage gelten bundesweit, einige nur in einzelnen Bundesländern: Neujahr (1. Januar); Heilige Drei Könige (6. Januar, in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt); Karfreitag (März/April); Ostermontag (März/April); Maifeiertag (1. Mai); Christi Himmelfahrt (Mai); Pfingstmontag (Mai/Juni); Fronleichnam (Mai/Juni, in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland); Mariä Himmelfahrt (15. August, in katholischen Gemeinden Bayerns und im Saarland); Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober); Reformationstag (31. Oktober, in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen); Allerheiligen (1. November, in Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen); Buß- und Bettag (November, nur in Sachsen); 1. und 2. Weihnachtsfeiertag (25./26. Dezember).
Banken haben meist Mo-Mi und Fr von 8.30 bis 12.30 und von 14 bis 16 Uhr, Do abends bis 18 Uhr geöffnet. Geschäfte sind in der Regel von Mo-Fr zwischen 9 und 18.30 Uhr, samstags von 9 bis 13 Uhr für ihre Kunden da; kleinere Läden machen oft eine Mittagspause. Die Öffnungszeiten von Kaufhäusern und vielen Geschäften in Innenstadtlage liegt Mo-Sa zwischen 9 und 20 Uhr, Supermärkte öffnen früher und schließen später. Museen sind meist montags geschlossen und Di-So von 9/10-17/18 Uhr zugänglich.
Deutschland ist i.A. recht gut auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung eingestellt. Zahlreiche öffentliche Einrichtungen, Touristenattraktionen und Hotels verfügen über behindertengerechte Zugänge. Weitere Auskünfte erteilt die Organisation Mobility International oder Procap Reisen:

Mobility International Schweiz
Rötzmattweg 51
4600 Olten
Tel.: +41-62-2126740
Fax: +41-62-2126739
E-Mail: info@mis-ch.ch
Web: http://www.mis-ch.ch

Procap-Reisen
Froburgstraße 4
4601 Olten
Tel.: +41-62-2068830
Fax: +41-62-2068839
E-Mail: info@procap.ch
Web: http://www.procap-reisen.ch
Öffnungszeiten: Do 9-12 und 13.30-16:30 Uhr, Mi 13.30-16.30 Uhr, Fr 9-12 und 13.30-15.30 Uhr
Die landesweite Notrufnummer für die Polizei lautet 110, für Feuerwehr und Rettungsdienst 112.
Im Bereich der persönlichen Dienstleistungen ist ein Trinkgeld angemessen. In Restaurants und Cafés erhält das Service-Personal bei Zufriedenheit ca. 10 % des Rechnungsbetrags, bei Taxifahrten rundet man die Summe auf.
Homosexualität wird in Deutschland von der überwiegenden Bevölkerungsmehrheit, vor allem in der jungen Generation, toleriert und akzeptiert. Das Austauschen gleichgeschlechtlicher Zärtlichkeiten wie Küssen oder Händehalten in der Öffentlichkeit ruft in der Regel keine diskriminierenden Reaktionen hervor. Großstädte wie Frankfurt oder Berlin verfügen mit einschlägigen Bars und Clubs über eine lebendige Homosexuellen- und Transvestitenszene. Seit 2001 war die „Eingetragene Partnerschaft" als eheähnliche, rechtliche Absicherung der Beziehung gleichgeschlechtlicher Paare möglich, seit 1. Oktober 2017 ist nun auch die Homo-Ehe erlaubt.
Die medizinische Versorgung in Deutschland ist flächendeckend gut, der Standard allgemein hoch. Für Schweizer und EU-Bürger, mit deren Heimatländern ein Sozialabkommen besteht, erfolgt eine ärztliche Behandlung über die Krankenversicherungskarte (EHIC), ansonsten muss die Rechnung zunächst privat bezahlt werden. In diesem Fall ist es ratsam, eine Reisekrankenversicherung abzuschließen, welche die Kosten gegen Vorlage der Rechnung erstattet.
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Als Richtmengen gelten: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak, 10 l Spirituosen bzw. alkoholhaltige Süßgetränke (Alkopops), 20 l Zwischenerzeugnisse, 60 l Schaumwein und 110 l. Wein darf für private Zwecke aus anderen EU-Ländern in unbegrenzter Menge nach Deutschland eingeführt werden. Kaffee und kaffeehaltige Erzeugnisse sind bis 10 kg ebenfalls zollfrei. Bargeld und gleichgestellte Zahlungsmittel (z.B. Sparbücher, Schecks/Reiseschecks) können innerhalb der EU in unbegrenzter Höhe mitgeführt werden, müssen aber ab einem Wert von 10.000 EUR auf Anfrage beim Zoll angegeben werden. Für Parfüm gelten innerhalb der EU keine Mengenbegrenzungen.
Aus Nicht-EU-Ländern (z.B. Schweiz) dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen (über 22 Vol.-% Alkoholgehalt) oder 2 l Zwischenerzeugnisse (bis 22 Vol.-% Alkoholgehalt), 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden, außerdem Waren (Geschenke) bis zu einem Wert von 300 EUR, wobei die Grenze für Flug- und Seereisende bei 430 EUR und für Reisende unter 15 Jahre bei 175 EUR liegt. Die Nordseeinsel Helgoland und Büsingen am Hochrhein gehören nicht zum Zollgebiet der EU, daher gelten hier besondere Bestimmungen.
Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Informationen auch unter http://www.zoll.de.
Die Netzspannung beträgt 230 Volt Wechselstrom.
Österreichische Botschaft
Stauffenbergstraße 1
10785 Berlin
Tel.: +49-30-202870
Fax: +49-30-2290569
E-Mail: berlin-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-berlin
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 9-13 Uhr, Mi 12-16 Uhr

Schweizerische Botschaft
Otto-von-Bismarck-Allee 4A
10557 Berlin
Tel.: +49-30-3904000
Fax: +49-30-3911030
E-Mail: ber.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/berlin
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
ICE im Hauptbahnhof Frankfurt am Main
Deutschland verfügt über ein hervorragend ausgebautes und engmaschiges Verkehrsnetz mit sehr guten Autobahn- und Zugverbindungen von Süd nach Nord und Ost nach West. Dem Rhein-Main- und Ruhrgebiet kommt dabei eine wichtige Stellung als zentrale Verkehrsknotenpunkte zu.
Hochgeschwindigkeitszüge (ICE) der Deutschen Bahn verbinden die großen Städte miteinander; wer frühzeitig bucht oder eine BahnCard besitzt, kommt in den Genuss überaus günstiger Preise.
Seit 2013 haben sich mehr und mehr Fernbusunternehmen am Markt etabliert, die ebenfalls Verbindungen in alle größeren und auch in kleinere Städte zu konkurrenzlos günstigen Preisen anbieten. Bekannte Anbieter sind z.B. Flixbus (https://www.flixbus.de) oder - altbewährt - die Deutsche Touring (Eurolines, https://www.eurolines.de).
Auf regionaler Ebene gibt es zahlreiche Verkehrsverbände, die mit guten Verbindungen und einheitlichen Tickets für S-Bahn, U-Bahn, Tram und Linienbusse eine gute Abdeckung erreichen und auch entlegenere Ziele an den öffentlichen Nahverkehr anbinden.
Inlandsflüge sind durch die Dumpingpreise verschiedener Anbieter in den letzten Jahren immer beliebter geworden, jedoch zeichnet sich aus Umweltgründen zur Zeit eine Kehrtwende ab. Ohnehin lohnt sich ein Flug innerhalb Deutschlands oft erst ab einer Entfernung von mind. 500 km, da viele Flughäfen weit außerhalb der großen Städte liegen.
Für alle, die das Land individuell mit dem Auto erkunden möchten, gibt es ein Netz aus etwa 150 ausgewiesenen „Ferienstraßen“, die sich auf bestimmte Themen oder Landschaften beziehen, z.B. die Deutsche Märchenstraße von Hanau nach Bremen oder die (ehemalige) Deutsche Ferienroute Alpen-Ostsee von Berchtesgaden (Königssee) bis Puttgarden auf der Ostseeinsel Fehmarn. Die längste unter ihnen ist die Deutsche Alleenstraße zwischen Rügen und dem Bodensee. All diese Touristikstraßen haben eine Gemeinsamkeit: Sie führen vorbei an besonders sehenswerten Natur- und Kulturlandschaften und kulturhistorisch bedeutsamen Orten und umfahren dabei die oft verstopften Hauptverkehrsadern des Landes (weitere Infos unter https://www.ferienstrassen.info).
Ein besonderes Vergnügen, nicht erst seit Aufkommen von E-Bikes und Pedelecs, stellen die unzähligen Fernradwege innerhalb Deutschlands dar, die häufig entlang malerischer Flusslandschaften oder durch sehenswerte Täler und Gebirge führen.
Wichtig für Autofahrer: In zahlreichen deutschen Städten wurden und werden Umweltzonen eingeführt, die nur noch mit Fahrzeugen mit entsprechender Kennzeichnung (Umweltplakette) befahren werden dürfen. Weitere Infos unter https://www.umwelt-plakette.de.
Deutschland, zwischen Atlantik und dem vom Kontinentalklima geprägten Osteuropa gelegen, befindet sich in der gemäßigt-kühlen Westwindzone. An der Küste sind die Jahreszeiten (warme Sommer, kalte Winter) weniger stark ausgeprägt als im Landesinneren und das Wetter ist insgesamt wechselhafter. In den Wintermonaten führen Tiefausläufer vom Atlantischen Ozean zu häufigen Niederschlägen im Alpenraum und westlich der Mittelgebirge. Kalte Polarluft sorgt bisweilen für Schneefälle bis in die Niederungen. In den Sommermonaten herrscht meist angenehmes Hochdruckwetter mit trocken-warmen Winden aus östlicher Richtung oder feucht-schwüler Luft aus dem Südwesten. Am wärmsten wird es in Deutschland im Oberrheingraben im Südwesten und im Alpenvorland, wenn ein trockener, warmer Fallwind (Föhn) aus südlicher Richtung weht.
Die beste Reisezeit hängt davon ab, welche Region man bereisen möchte und welche Aktivitäten für einen Urlaub in Deutschland geplant sind. Nord- und Ostseeküste locken von Juni bis September mit überwiegend schönem Wetter und herrlichen Sandstränden. Die besten Bedingungen für Wintersport herrschen in den Alpen von Dezember bis März. Aktivurlauber wie Radfahrer und Wanderer gehen ihrer Leidenschaft am besten zwischen April/Mai und Oktober nach. Ein Kultururlaub mit Stadtbesichtigungen bietet sich das ganze Jahr über an.
Kettenkarussell auf dem Oktoberfest
Februar Der Kölner Rosenmontagszug, Höhepunkt der Karnevalssaison, ist der größte Karnevalszug Deutschlands. Vier Stunden ziehen Musikkapellen und Wagen durch die Kölner Innenstadt (https://koelnerkarneval.de).
April-Mai In der Nacht auf den 1. Mai tanzt ganz Deutschland traditionsgemäß auf großen Veranstaltungen und in Diskotheken in den Mai.
Mai-September Beim Feuerwerksspektakel "Rhein in Flammen" werden zu unterschiedlichen Terminen Großfeuerwerke entlang des Rheins entzündet: in Bonn, Rüdesheim, Bingen, Koblenz, Oberwesel und St. Goar (https://www.rhein-in-flammen.com).
Juni Ein gigantisches Sommerfest wird alljährlich in Kiel veranstaltet. Die sogenannte Kieler Woche ist das größte Segelsportereignis der Welt (https://www.kieler-woche.de).
Juni-Juli Das Schützenfest Hannover ist das weltgrößte Schützenfest. Die Spaßmeile der Kirmes erstreckt sich über 5 km (http://schuetzenfest-hannover.de).
Mitte Juni-Anfang September In Ralswiek wird bei den Störtebeker Festspielen spektakuläres Open-Air-Theater geboten (https://stoertebeker.de).
Juli Das Kaltenberger Ritterturnier ist das größte Ritterturnier der Welt und findet auf Schloss Kaltenberg im gleichnamigen Dorf Kaltenberg in Oberbayern statt (https://www.ritterturnier.de).
August Am ersten Augustwochenende herrscht im Hunsrück der Ausnahmezustand. Auf der ehemaligen Raketenstation Pydna steigt jährlich "Nature One", das größte europäische Festival der elektronischen Tanzmusik (https://www.nature-one.de).
Das letzte Augustwochenende wird in Frankfurt am Main mit einem der größten europäischen Kulturfestivals, dem Museumsuferfest, begangen. Neben zahlreichen Künstlern und Musikern, die auf den Bühnen entlang des Mainufers performen, können auch einige Museen gratis besucht werden (https://www.museumsuferfest.de).
September-Oktober Das Münchener Oktoberfest auf der Theresienwiese ist das größte Volksfest der Welt. Die sogenannten Wiesn beginnen dann, wenn es wieder heißt: O'zapft is! (https://www.oktoberfest.de)
November-Dezember Eine ganz besondere Adventsstimmung vermittelt der Nürnberger Christkindlesmarkt (https://www.christkindlesmarkt.de).
Zünftige deutsche Kost
Traditionell gilt die deutsche Küche als eher deftig. Eines der Nationalgerichte ist Sauerkraut mit Eisbein bzw. Schweinshaxe oder mit Bratwürstchen. Des Deutschen liebste Beilage sind Kartoffeln, egal ob als Salzkartoffeln, Pellkartoffeln, Bratkartoffeln, Kartoffelpüree, Kartoffelpuffer oder Kroketten. Als Snack essen die Deutschen gerne rohes Fleisch, wie z.B. Schweine-Mett oder Rinder-Tatar auf einer ordentlich gebutterten Scheibe Graubrot oder einer Brötchenhälfte mit rohen Zwiebeln. Den kleinen Hunger stillt man auch gerne mit belegten Brötchen, einem Heringssalat oder einer Scheibe Brot mit Harzer Käse, d.h. Sauermilchkäse.
Zum Essen trinkt der Deutsche entweder Bier, vorzugsweise Pils, oder Wein. Beliebte Weinsorten sind Riesling, Müller-Thurgau und Silvaner. In einigen Regionen, vor allem in Hessen, wird auch gerne Apfelwein getrunken. Zum sogenannten Gläschen Ebbelwoi für zwischendurch wird häufig eine Laugenbrezel gereicht. Zum Nachtisch werden Kuchen mit Äpfeln, Pflaumen, Erdbeeren oder Rhabarber angeboten. Dazu wird gern Kaffee getrunken. In Ostfriesland bevorzugt man hingegen Tee.
Amtssprache: Deutsch
Bevölkerung: rund 82,5 Mio. Einwohner
Fläche: 357.340 km²
Hauptstadt: Berlin (rund 3,7 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +49
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)
Es sind keine speziellen Impfungen für die Einreise nach Deutschland vorgeschrieben. Sinnvoll sind jedoch immer die vom Robert-Koch-Institut (RKI) empfohlenen Standardimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza. Vor allem bei Reisen zwischen April und Oktober in die Risikogebiete im Süden Deutschlands (Teile Bayerns und Baden-Württembergs) und bei vermehrtem Aufenthalt in freier Natur sollte man über eine Impfung gegen die durch Zeckenbisse übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nachdenken.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.

Monaco

Die internationale Landesvorwahl für Monaco lautet 00377, es folgt direkt die Rufnummer. Wer von Monaco ins Heimatland telefonieren möchte, wählt die entsprechende Landesvorwahl (0049 für Deutschland, 0043 für Österreich, 0041 für die Schweiz) vor und lässt dann die Null der folgenden Ortsvorwahl weg. Telefonieren vom Hotel aus ist meist recht teuer; günstiger wird es mit Telefonkarten, die man z.B. auf der Post oder in verschiedenen Geschäften kaufen kann. Es bestehen Roaming-Verträge zwischen diversen Mobilfunkanbietern. Netzbetreiber sind SFR (http://www.monaco.mc/Pages/Accueil), Itineris Orange (http://www.orange.fr) und Bouygues (http://www.bouyguestelecom.fr). Der Hauptanbieter fürs Internet heißt Monaco Internet (http://www.monaco.net). Immer mehr Hotels bieten kostenloses WLAN an; in Monte Carlo gibt es ein Internetcafé.
Homosexualität ist in Monaco legal und wird von einem großen Teil der Bevölkerung akzeptiert. Gleichgeschlechtliche Ehen oder eingetragene Partnerschaften sind jedoch nicht zugelassen. Eine nennenswerte LGTB-Szene gibt es in dem kleinen Fürstentum nicht, wohl aber in nahegelegenen französischen Städten wie Nizza, Marseille oder Lyon.
Üblich ist eine Netzspannung von 127 oder 220/230 V bei 50 Hz. Es werden Stecker vom Typ C, D, E oder F verwendet, ein Adapter ist notwendig.
Frauen können Monaco problemlos alleine bereisen. Ein gesundes Maß an Vorsicht sollte man aber auch hier walten lassen und sich z.B. nicht nachts alleine in einsamen Gegenden aufhalten und auf das Trampen verzichten.
Neben den Botschaften in Paris (A, D) bzw. Marseille (CH) sind folgende Konsulate in Monaco zuständig:

Deutsches Honorarkonsulat
Postanschrift: B.P. 287, Monte Carlo, MC-98005 Monaco Cedex
"Le Roc Fleur", 2 Chemin du Ténaco
MC-98000 Monaco
Tel: +377-97974965
Fax: +377-97-775153
E-Mail: dieterspaethe@monaco377.com

Österreichische Honorargeneralkonsulat
"Monte Carlo Palace"
7, Boulevard des Moulins, MC 98000 Monte Carlo
Tel.: +377-93-302300
Fax: +377-92-160454
E-Mail: cons-austriche@monaco.mc

Schweizerisches Konsulat
2 avenue de Grande Bretagne
98007 Monaco Cedex
Tel.: +377-93-155882
Fax: +377-93-155811
E-Mail: monaco@honorarvertretung.ch
Es bestehen keine Pflichtimpfungen für die Einreise nach Monaco. Es kann jedoch sinnvoll sein, sich gegen die durch Zecken übertragene FSME und gegen Hepatitis A (ggfs. auch Hepatitis B) impfen zu lassen und die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standard-Impfungen (Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza) aufzufrischen. Durch ausreichenden Mückenschutz können durch Mücken übertragbare Krankheiten wie die in Monaco vorkommende Leishmaniose verhindert werden.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Deutsche, Österreicher und Schweizer können mit einem gültigen Reisepass oder Personalausweis bzw. der Identitätskarte nach Monaco einreisen, wobei Reisepässe auch seit höchstens einem Jahr abgelaufen sein dürfen. Ein Visum ist für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen nicht erforderlich. Kinder benötigen ein eigenes Ausweisdokument, da Eintragungen im Pass ihrer Eltern seit Juni 2012 nicht mehr gültig sind.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Es gelten die Zentrale Europäische Notrufnummer 112 sowie die 17 für die Polizei, die 18 für die Feuerwehr und die 15 für Notarzt und Ambulanz.
Neujahr (1. Januar); Tag der Heiligen Devota (27. Januar); Ostermontag (März/April); Tag der Arbeit (1. Mai); Christi Himmelfahrt (Mai); Pfingstmontag (Mai/Juni); Fronleichnam (Mai/Juni); Mariä Himmelfahrt (15. August); Allerheiligen (1. November); Nationalfeiertag (19. November); Mariä Empfängnis (8. Dezember); Weihnachten (25. Dezember)
Menschen mit Behinderung können sich in Monaco relativ gut fortbewegen. Zahlreiche Hotels, Restaurants und Touristenattraktionen wie der Palast der Grimaldi-Familie sind für Rollstuhlfahrer zugänglich und immer mehr Bushaltestellen werden barrierefrei umgebaut. Neuere Busse verfügen über eine Rampe und sind behindertengerecht ausgestattet. Ein Piktogramm auf den elektronischen Anzeigetafeln der Haltestellen gibt an, ob der nächste Bus für Rollstuhlfahrer geeignet ist oder nicht. Eine Besonderheit in Monaco ist der Strand Larvotto, der mit dem Gütezeichen „Handiplage“ ausgezeichnet wurde und mit rollstuhlgerechten Duschen, Rampen und sanitären Anlagen ausgestattet ist. In den Sommermonaten steht geschultes Personal zur Verfügung, das behinderten Menschen z.B. beim Gang ins Wasser mit den Amphibienrollstühlen hilft. Weitere Infos unter http://www.wato.de.
Geschäfte in Monaco haben i.d.R. werktags zwischen 9 und 19 Uhr geöffnet (z.T. auch länger), kleinere Geschäfte machen oft eine Mittagspause, fangen dafür aber früher an und haben abends länger geöffnet. Manche Lebensmittelgeschäfte sind auch sonntagvormittags geöffnet. Banken arbeiten normalerweise montags bis freitags von 9-12 und von 14-16 Uhr, Credit Foncier de Monaco beim Casinos öffnet täglich (auch an Wochenenden und Feiertagen) von 12.00-23.00 Uhr. Die Post ist von Montag bis Freitag 8-19 Uhr und samstags 8-12 Uhr für ihre Kunden da.
Obwohl das Trinkgeld in den Rechnungen bereits inbegriffen ist, ist es üblich, bei besonderer Zufriedenheit in Restaurants, Bars und Cafés ein Trinkgeld in Höhe von 5-10 % zu geben. Kofferträger und Zimmermädchen freuen sich über einen kleinen Bonus, z.B. in Höhe von 2 EUR pro Nacht bzw. pro Gepäckstück.
Zwar gehört Monaco nicht zur EU, aber zum Zollgebiet der Europäischen Gemeinschaft, da mit Frankreich ein Zollabkommen besteht. Daher gelten dieselben Zollbestimmungen wie für Frankreich.
Reisende aus EU-Ländern dürfen Waren uneingeschränkt ein- und ausführen, wobei folgende Richtmengen gelten: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak und 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, davon max. 60 l Schaumwein, und 110 l Bier pro Person.
Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden. Mitgeführte Geldbeträge im Wert von über 10.000 EUR müssen vor der Einreise und auch bei der Ausreise deklariert werden. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter http://www.zoll.de.
Monaco verfügt über eine der höchsten Dichte an Ärzten weltweit und die medizinische Versorgung ist gut. Allerdings gehört Monaco nicht zur EU, weshalb Deutsche und Österreicher mit der Europäischen Versicherungskarte (EHIC) nicht ausreichend abgesichert sind. Besucher sollten in jedem Fall eine Auslandsreiseversicherung abschließen.
Obwohl es in Monaco eine Vielzahl unterirdischer Parkhäuser gibt, empfiehlt es sich, das Auto außerhalb des Fürstentums stehenzulassen. Die Verkehrslage ist zu den Stoßzeiten sehr angespannt und wer sich nicht zu Fuß fortbewegen möchte, kann dies problemlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln tun. Es verkehren sechs Buslinien (darunter auch Nachtbusse), die mehr als 140 Haltestellen anfahren. Fahrkarten sind entweder direkt im Bus oder im Büro der Betreibergesellschaft Compagnie des Autobus de Monaco (3 avenue President J.F Kennedy) erhältlich (http://www.cam.mc). Angeboten werden u.a. Einzelfahrkarten (2 EUR) oder Tickets für 6 Fahrten (11 EUR); alle Tickets sind auch für das Busboot zur Überquerung des Hafens gültig. Für Touristen empfiehlt sich der Kauf einer Tageskarte (Carte Touristique Journalière), welche die unbegrenzte Nutzung aller Linien bis Betriebsschluss ermöglicht.
Züge der französischen SNCF (http://www.sncf.com) verbinden Monaco mit verschiedenen Destinationen in Frankreich; der unterirdische Bahnhof Monaco-Monte Carlo liegt an der Avenue Prince Pierre und ist Station der landschaftlich reizvollen Bahnstrecke Marseille-Ventimiglia. Zudem gibt es häufige Verbindungen nach Nizza (25 Min.) und Menton (10 Min.). Private Buslinien verkehren zwischen Monaco und dem Flughafen Nizza.
Für Naturfreunde bietet sich eine Wanderung auf dem 2002 eingeweihten Fernwanderweg Via Alpina an, der von Monaco nach Triest führt und auf seinen fünf Routen alle acht Alpenstaaten (Italien, Slowenien, Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Frankreich, Monaco) durchläuft.
Monaco ist geprägt von mildem Mittelmeerklima mit trockenen, warmen Sommern sowie milden, feuchten Wintern. Wie an der gesamten Côte d’Azur scheint dazu häufig die Sonne - im Juli durchschnittlich 10 Stunden pro Tag und selbst im Dezember verwöhnt sie den Stadtstaat im Mittel täglich knapp 5 Stunden lang. Der meiste Regen fällt im März, Oktober und November.
Durch den Schutz der Seealpen sind extreme Wetterlagen in Monaco kaum zu erwarten. In den Monaten Juli und August ist es mit durchschnittlich 23 °C und Höchstwerten um die 30 °C meist angenehm warm, aber auch im Winter (Dezember bis Februar) fallen die Werte kaum unter 10 °C. Die beste Reisezeit für Monaco ist im Frühling und im Sommer.
Januar Schon seit 1911 bildet die Rallye Monte Carlo den alljährlichen Auftakt für die Motorsport-Saison. Sie führt im Hinterland von Monaco durch die französischen Seealpen (http://acm.mc/en/rallye-monte-carlo).
Im gleichen Monat begeistert das internationale Zirkusfestival von Monte Carlo, das traditionell unter der Schirmherrschaft der monegassischen Fürstenfamilie steht, eine Woche lang mit den besten Clowns und Aktrobaten (http://www.montecarlofestival.mc).
Mai/Juni Der Grand Prix von Monaco ist das einzige Formel-1-Autorennen, das mitten in einer Stadt ausgetragen wird. Unter den Zuschauern befinden sich zahlreiche Stars und Sternchen (http://www.grand-prix-monaco.com).
September Die größten und ausgefallensten Yachten Europas sind Ende des Monats auf der Monaco Yacht Show zu bestaunen. Auch hier ist die High Society natürlich vertreten (http://www.monacoyachtshow.com).
November Den Nationalfeiertag Monacos am Namenstag von Fürst Rainier III. begeht man im Fürstentum mit einer feierlichen Zeremonie. Auf dem Programm stehen ein musikalisch untermaltes Feuerwerk am Hafen und eine Messe, an der auch die Fürstenfamilie teilnimmt. Anschließend werden Gäste und Einheimische von der Grimaldi-Familie vom Balkon des Palastes aus begrüßt.
Amtssprache: Französisch
Bevölkerung: rund 36.000 Einwohner
Fläche: 2,02 km²
Hauptstadt: Monaco
Staatsform: Erbmonarchie
Vorwahl: +377
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ) und Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ)
Die Küche Monacos ist mediterran und entspricht weitgehend der französischen. Aber auch italienische Einflüsse sind deutlich zu spüren. Man kocht mit viel frischem Gemüse, wobei Tomaten, Zwiebeln und Oliven eine zentrale Rolle spielen. Gerichte mit Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte fehlen auf keiner Speisekarte.
Als monegassisches Nationalgericht gilt Barbajuan, frittierte, gefüllte Teigtaschen, die an Ravioli erinnern. Dabei kann die Füllung je nach Variante unterschiedlich sein, enthält jedoch in Monaco typischerweise keinen Reis. Barbajuan wird traditionell am Nationalfeiertag verzehrt. Zu Weihnachten gibt es in vielen Familien Pain de Noël (Weihnachtsbrot), das mit Walnüssen in Form eines Kreuzes und einem Olivenzweig verziert wird.

Malta

Frauen, die Malta alleine bereisen, haben keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Wie in anderen (europäischen) Ländern auch, sollte man generell darauf verzichten, ohne Partner zu trampen oder abendliche Spaziergänge im Park oder auf der Straße alleine zu unternehmen. Da Taschendiebstähle auf Malta zugenommen haben, sollten Geld, Wertgegenstände und Ausweisdokumente an einem sicheren Ort (Hotelsafe, Brusttasche) aufbewahrt werden.
Geschäfte sind in der Regel montags bis samstags von 9-19 Uhr, in Touristengebieten auch bis 22 Uhr, geöffnet, mit einer mehrstündigen Mittagspause ab 12.30 oder 13 Uhr. Schreibwaren- und Lebensmittelläden öffnen teilweise auch am Sonntagvormittag. Banken sind üblicherweise Mo-Fr von 8.30-16 Uhr für ihre Kunden da. Schalterstunden der Post sind von Mo-Sa 7.30-12.45 Uhr, in größeren Orten auch nachmittags; das Postamt am Luqa Airport hat Mo-Sa von 7.30-15 Uhr geöffnet. Tankstellen bleiben meist sonntags geschlossen, die kleineren auch wochentags ab etwa 19 Uhr.
Da Malta seit dem 1. Januar 2008 zu den Schengenländern gehört, müssen Staatsangehörige der EU nicht mehr mit Grenzkontrollen rechnen, dennoch sind gültige Personalpapiere (Reisepass oder Personalausweis) mitzunehmen. Für Schweizer genügt bei einer Aufenthaltsdauer von max. drei Monaten ein Personalausweis bzw. eine Identitätskarte, bei einem Aufenthalt darüber hinaus sind der Reisepass und ein Visum erforderlich. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig; jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Gemäß der EU-Verordnung benötigen Hunde und Katzen einen EU-Heimtierausweis mit gültiger Tollwutimpfung (mind. 30 Tage und max. 12 Monate vor Grenzübertritt) sowie einen implantierten Mikrochip oder eine Tätowierung zur Zuordnung des Ausweises. Aktuelle Informationen beim Veterinary Service Department des Ministry for Rural Affairs and the Environment unter +356-25905371 sowie unter http://www.veterinary.gov.mt (Rubrik Pet Travel Scheme) oder bei den jeweiligen Auslandsvertretungen Maltas.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Bei Einreise aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist keine Impfung erforderlich. Reist man jedoch aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet an, ist eine entsprechende Impfung nachzuweisen. Bei besonderer Exposition (z.B. im Falle aktueller Ausbrüche, Hygienemängel, Einsätze, besonderer beruflicher oder sozialer Kontakte) wird außerdem ein Impfschutz gegen Hepatitis A und B empfohlen.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Auskunft zu Einrichtungen für Menschen mit Behinderung erteilt auf Malta die National Commission Persons with Disability (Tel.: +356-22788555, http://www.knpd.org). Rollstühle, Gehhilfen usw. sind auf Anfrage beim Physically Handicapped Rehabilitation Centre in Paola erhältlich (Tel.: +356-21693853).
In Hotels ist ein Trinkgeld von 10 % üblich, sofern dieses nicht bereits im Preis inbegriffen ist. Friseure und Kellner in Restaurants und Cafés sollte man ebenfalls - bei Zufriedenheit - mit einem Trinkgeld von etwa 10 % des Rechnungspreises belohnen. Trinkgelder für Taxifahrer sind auf Malta in der Regel nicht üblich.
Die allgemeine Notrufnummer für Polizei, Feuerwehr und Ambulanz lautet 112.
Homosexualität ist auf Malta bei einem Teil der streng katholischen Bevölkerung noch immer verpönt, insgesamt nimmt die Akzeptanz jedoch zu. Der Austausch von Zärtlichkeiten bei Gleichgeschlechtlichen, wie Küssen oder Händehalten in der Öffentlichkeit, kann diskriminierende Reaktionen hervorrufen. Im Juli 2017 stimmte das Parlament für die Homo-Ehe. Es gibt eine Reihe von LGBT-Clubs, z.B. in St. Julian's, die aufgrund ihrer schönen Atmosphäre auch von Heterosexuellen besucht werden. Weitere Infos unter http://www.maltagayrights.org.
Der Netzspannung beträgt 230 Volt/50 Hertz. Hotelzimmer verfügen in der Regel über Universalsteckdosen, darüber hinaus sind die in Großbritannien gebräuchlichen Drei-Pin-Stecker üblich. Auf Malta gibt es sog. Commonwealth-Adapter („plug"). Am besten besorgt man sich bereits vor der Abreise einen Universaladapter mit mehreren Steckern, der auch in vielen anderen Ländern verwendet werden kann.
Für öffentliche Münzfernsprecher braucht man Münzen oder Telefonkarten. Letztere sind an Kiosken oder bei den Büros der Telefongesellschaft Maltacom erhältlich. Telefongespräche vom Hotelzimmer sind bequemer, jedoch auch teurer. Es lohnt sich, für die wesentlich günstigere Kommunikation über das Internet nach einer im Hotel verfügbaren W-LAN-Verbindung zu fragen. Auslandsvorwahlen: Malta 00356; Schweiz 0041; Österreich 0043; Deutschland 0049. Die GSM-Handynetze sind auf Malta gut ausgebaut. Seit 2017 fallen EU-weit keine Roamingkosten mehr an.
L-Ewwel tas-Sena (Neujahr, 1. Januar); San Pawl Nawfragu (Schiffbruch des hl. Paulus, 10. Februar); San Ġużepp (St. Josephstag, 19. März); Jum il-Helsien (Freiheitstag, 31. März); Il-Ġimgħa l-Kbira (Karfreitag, März/April); Jum il-Haddiem (Tag der Arbeit, 1. Mai); Sette Giugno (Nationalfeiertag, 7. Juni); L-Imnarja (Fest des St Peter & St Paul, 29. Juni); Santa Marija (Mariä Himmelfahrt, 15. August); Jum il-Vitorja (Siegestag, 8. September); Jum l-Indipendenza (Unabhängigkeitstag, 21. September); Il-Kunċizzjoni (Unbefleckte Empfängnis, 8. Dezember); Jum ir-Repubblika (Tag der Republik, 13. Dezember); Il-Milied (Weihnachten, 25. Dezember).
Für EU-Bürger gelten folgende Richtmengen bei der zollfreien Ein- und Ausfuhr von Waren zum eigenen Verbrauch: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak, 10 l Spirituosen, 20 l andere alkoholische Getränke bis 22 Vol.-%, 90 l Wein (davon max. 60 l Schaumwein) und 110 l Bier. Die Freimengen für Reisende aus Nicht-EU-Ländern (z.B. Schweiz) liegen bei 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak, 1 l Spirituosen über 22 Vol.-% oder 2 l leichtere Alkoholika und 4 l nicht schäumendem Wein und 16 l Bier, 500 g Kaffee, 50 g Parfüm und 0,25 l Eau de Toilette.
Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 % Vol. und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 % Vol. zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Infos auch unter http://www.zoll.de.
Deutsche Botschaft
Whitehall Mansions, 3. Stock
Ta' Xbiex Seafront, Ta' Xbiex XBX 1026
Valletta
Tel.: +356-22604000
Fax: +356-22604115
E-Mail: info@valletta.diplo.de
Web: http://www.valletta.diplo.de
Bereitschaftsdienst der Botschaft für Notfälle außerhalb der Dienstzeit und am Wochenende: Mobiltelefonnummer +356-99475966.

Österreichisches Honorarkonsulat
Villa Seminia, 8, Sir Temi Zammit Avenue
Ta'Xbiex XBX 1011, Valletta
XBX 1026 Malta
Tel.: +356.21221597
E-Mail: austrianconsulate@maltanet.net
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-malta

Österreichische Botschaft
c/o BMEIA, Minoritenplatz 8, A-1010 Wien
Tel.: +430-501150-0
E-Mail: valletta-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-malta

Schweizerisches Generalkonsulat
6 Zachary Street
VLT04 Valletta
Tel.: +356-21244159
Fax: +356-21237750
E-Mail: valletta@honrep.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/roma

Schweizerische Botschaft
Via Barnaba Oriani 61
00197 Rom, Italien
Tel.: +39-06-809571
E-Mail: roma@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/roma
Das Gesundheitssystem auf Malta ist ausgezeichnet. Die Mehrzahl der Ärzte studierte an Universitäten Großbritanniens, in vielen Touristenzentren findet man außerdem Deutsch sprechende Zahnärzte und Allgemeinmediziner. Wer einen Arzt braucht, wendet sich am einfachsten an die Rezeption des Hotels oder erkundigt sich in Apotheken. Das Mater Dei Hospital in Birkirkara auf Malta (Tel.: +356-25450000) und das Gozo General Hospital (Tel.: +356-21561600) unterhalten einen 24-Stunden-Notfalldienst. Über die aktuellen Notdienste der Apotheken am Sonntag informiert die „Sunday Times". Die Behandlungskosten in Krankenhäusern oder durch Ärzte in den staatlichen Health Centres werden entweder komplett über die Europäische Versicherungskarte (EHIC) abgerechnet oder gegen Rechnung von der Kankenkasse nachträglich übernommen. Generell wird allen Reisenden empfohlen, für den Aufenthalt eine private Reisekrankenversicherung abzuschließen, die auch eine Rückholversicherung einschließt.
Malta hat ein subtropisch-mediterranes Klima, nennenswerte regionale Unterschiede gibt es aufgrund der überschaubaren Größe der Insel nicht. In den trockenen Sommermonaten (Juni-September) sorgen heiße Winde aus Nordafrika für warme Temperaturen, die nicht selten die 35 °C übersteigen. Im Winter ist es mild bei frühlingshaften Temperaturen und Sonnenschein mit kurzen, heftigen Regenschauern.
Im März kommt es vermehrt zu Niederschlägen, weshalb sich die Natur in den Monaten April und Mai besonders grün zeigt und zu ausgiebigen Wanderungen einlädt. Auch Oktober und November sind gute Monate für Ausflüge in die Natur. Von Juni bis September ist Badesaison und auch im Herbst ist das Wasser mit 22 °C und mehr noch angenehm warm. Richtig kalt wird es auf Malta nicht, jedoch kann es in den Wintermonaten durchaus windig und feucht werden. Daher empfiehlt es sich, zu dieser Zeit auch wärmere Kleidung im Gepäck zu haben.
Typische Autobusse in Malta
Vom Central Bus Terminal in Valletta fahren alle 10-30 Minuten öffentliche Busse in alle anderen Orte der Insel und auch die Badestrände sind gut mit dem Bus zu erreichen. Auf Gozo hingegen werden lediglich Rundstrecken von und nach Victoria bedient. Nach Mgarr (Gozo) gelangt man am schnellsten mit dem Wasserflugzeug vom Kreuzfahrtterminal „Valletta Waterfront“, von Cirkewwa (Malta) verkehrt eine Autofähre nach Mgarr. Der Fahrplan der Busse dort richtet sich nach dem der Fähren.
Taxis erkennt man auf Malta an ihrer weißen Farbe und den roten Nummernschildern. Sie fahren zu nicht gerade günstigen Festpreisen vom Flughafen aus, wo man am Schalter bezahlt (https://www.maltairport.com). Ansonsten rechnen sie nach Taxameter ab.
Autofahrer, die jünger als 25 Jahre alt sind, zahlen beim Ausleihen eines Mietwagens eine zusätzliche Versicherungsgebühr, älteren Fahrern bleibt diese erlassen. Es ist Vorsicht geboten, denn die Fahrweise der Einheimischen ist oft rasant und risikoreich und die Beschilderung lässt zu wünschen übrig. Es herrscht Linksverkehr!
Februar In diesem Monat findet der Malta Marathon statt (http://www.maltamarathon.com).
Februar/März Die Hochburgen des Karnevals sind Valletta und Nadur. Auf dem Karnevalsprogramm stehen bunte Umzüge und Tanzwettbewerbe.
31. März Am Freiheitstag werden im Grand Harbour Bootsrennen ausgetragen.
März/April An den Karfreitags-Prozessionen in Vittoriosa, Senglea und Cospicua werden lebensgroße Statuen durch die Stadt getragen.
April/Mai Ein absolutes Highlight ist das Malta Fireworks Festival. Schauplatz ist der Grand Harbour (http://www.maltafireworksfestival.com).
23./24. Juni Das Patronatsfest der St. John's Co-Cathedral in Valletta wird mit Freudenfeuern gefeiert (http://stjohnscocathedral.com).
Juli Das Malta International Jazz Festival findet in Valletta statt (http://www.maltajazzfestival.org).
13. Dezember Anlässlich des Republic Days wird das traditionelle Pferderennen in Marsa veranstaltet.
Amtssprache: Maltesisch, Englisch
Bevölkerung: rund 437.000 Einwohner
Fläche: 316 km²
Hauptstadt: Valletta (rund 5.680 Einwohner)
Landesvorwahl: +356
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ, engl. Central European Time, CET)
Fisch und Meeresfrüchte sowie die Produkte der Insel - z.B. Thymian, Olivenöl, Knoblauch - prägen die Küche der Insel, die ferner auch von Sizilien, dem arabischen und nordafrikanischen Raum beeinflusst ist. Eine Spezialität ist Kaninchen, welches als Eintopf mit Tomaten, Rotwein und Knoblauch oder in anderen Variationen zubereitet wird. Beliebt ist auch die mit viel Knoblauch zubereitete, würzige Fischsuppe Aljotta, ähnlich einer Bouillabaisse. Mediterrane Köstlichkeiten wie Bzar ahdar (gefüllte Paprikaschoten), Gbejna (ein Weißkäse aus Ziegen- oder Schafsmilch,) Pastizzi (gebackene Teigtaschen), Ravjul (Ravioli) oder Süßigkeiten wie Siniza (Quarkgebäck) und Mqaret (mit Dattelpaste gefülltes Gebäck) lassen Freunden der Mittelmeerküche das Wasser im Munde zusammenlaufen. Darüber hinaus bringt Malta feine Weine mit Herkunftsbezeichnung hervor, die den Genuss perfekt machen.

Ägypten

Allein reisende Frauen sollten sich an bestimmte Regeln halten: Die Kleidung gibt in Ägypten klare Signale - tragen Sie dezente, die Körperformen verhüllende Kleider. In Gesprächen sollten Sie direkten Augenkontakt vermeiden. Händchenhalten oder andere „harmlose" Körperkontakte haben in Ägypten einen ganz anderen Stellenwert als bei uns, bleiben Sie also distanziert. Fühlen Sie sich unwohl, werden Sie ruhig laut und weisen Sie Annäherungen frühzeitig deutlich zurück.
Homosexualität ist in Ägypten nach wie vor ein völliges Tabu und gesetzlich verboten. Dass Männer in Ägypten oft Händchen haltend auf der Straße gehen, hat nichts mit gleichgeschlechtlicher Liebe zu tun. Falls Sie eindeutig angesprochen werden sollten, halten Sie sich auf jeden Fall zurück. Die ägyptische Polizei und auch die Richter machen bei Ausländern keine Ausnahmen vom Gesetz - es droht Gefängnisstrafe!
Bei der Einreise nach Ägypten benötigen Besucher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ein Visum, das von der ägyptischen Botschaft in Berlin oder von den Generalkonsulaten in Hamburg oder Frankfurt gegen eine Gebühr von derzeit 25 USD (ca. 22 EUR) ausgestellt werden kann oder (unter Vorlage eines gültigen Reisepasses) direkt bei Einreise erworben werden kann. Reisende mit Dienst- und Diplomatenpässen müssen vorzeitig unbedingt ein biometrisches Visum bei den berufskonsularischen ägyptischen Auslandsvertretungen beantragen. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Bei Einreise aus Israel über den Sinai werden kostenlose beschränkte Visa erteilt, die nicht zur Weiterfahrt ans Niltal berechtigen. Für eine Weiterreise an den Nil muss man das „große", gebührenpflichtige Visum beantragen (vor der Reise in Deutschland oder beim ägyptischen Generalkonsulat in Eilat). Visaverlängerungen können in Kairo bei der Mugamma (Midan at-Tahrir, Immigration Office) beantragt werden. Bestimmte Gegenstände (elektronische Geräte, Spezialtaucherausrüstung) werden im Pass eingetragen.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung zu erfragen.
Verschiedene Telefongesellschaften ermöglichen das Telefonieren innerhalb Ägyptens sowie ins Ausland zu relativ günstigen Preisen. Mobil telefonieren ist in der Gegend rund um den Nil und in den größeren Städten problemlos möglich, in abgelegenen Regionen kann es allerdings zu Problemen kommen. Es empfiehlt sich, die Mailbox des Mobiltelefons auszuschalten, da für die Nutzung im Ausland zusätzliche Gebühren anfallen können. Das Telefonieren von Hotels aus ist meist recht teuer; für häufige Auslandsgespräche kann es daher sinnvoll sein, eine Prepaid-SIM-Karte vor Ort zu erwerben (hierfür ist ein Handy ohne Simlock notwendig). Darüber hinaus finden sich in den touristischen Zentren zahlreiche Telefonshops und Internetcafés. Alternativ kann man Kosten sparen, indem man sich von zu Hause aus über eine günstige Vorwahl-Verbindung im Ausland anrufen lässt. Die internationale Landesvorwahl von Ägypten lautet 0020; wer in die Schweiz telefonieren möchte, wählt die 0041 vorweg, nach Österreich die 0043 und nach Deutschland die 0049.
Folgende Notrufnummern gelten landesweit: Polizei: 122, Ambulanz: 123, Feuerwehr: 125, Touristenpolizei: 126.
Gesetzliche Feiertage: Befreiung des Sinai (25. April); Tag der Arbeit (1. Mai); Suezkanaltag (18. Juni); Jahrestag der Revolution im Jahr 1952 (23. Juli); Tag der Streitkräfte (6. Oktober); Sueztag (24. Oktober).

Islamische Feiertage richten sich nach dem islamischen Mondkalender und verschieben sich alljährlich - gegenüber dem gregorianischen Kalender (Sonnenkalender) - um etwa 11 Tage rückwärts. Die genauen Termine werden nach Sichtung des Neumondes von der Geistlichkeit festgelegt. Daher wird oft erst am Vorabend entschieden, ob ein Fest am nächsten Tag stattfindet.
Der bedeutendste Einschnitt im Jahresverlauf ist der Beginn des Fastenmonats, des Ramadan, der mit dem Fest des Fastenbrechens „Id-ul-Fitr" 30 Tage später beendet wird. Weitere wichtige islamische Feiertage sind Eid al-Adha (Großes Opferfest), Awil sanaa hijreya (Islamisches Neujahrsfest), Aschura (Fastentag) und Mawlid an-Nabi (Geburtstag Prophet Mohammeds).

Koptische Feiertage: Weihnachten (7. Januar, in Schaltjahren am 8. Januar); Ostern und Pfingsten (eine Woche später als bei den römisch-katholischen Christen); Sham El Nessim (Frühlingsfest, am koptischen Ostermontag); Neujahr (11./12. September).
Ägypter sind Menschen mit Behinderung gegenüber ausgesprochen hilfsbereit. Dennoch ist es aufgrund der Infrastruktur für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte nicht ganz einfach, im Land zu reisen. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen in steinig-sandigem Gelände. Am Roten Meer gibt es einige Tauchschulen, die Kurse für Körperbehinderte anbieten, z.B. Camel Dive Club in Sharm el-Sheikh (Tel.: +20-69-3600700, E-Mail: info@cameldive.com, http://cameldive.com).
Bei der Einreise aus Deutschland sind keine Impfungen vorgeschrieben. Reist man jedoch aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet, aus Belize oder Costa Rica an, ist der Nachweis einer entsprechenden Impfung erforderlich. Empfehlenswert ist generell ein Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei längeren Aufenthalten auch gegen Hepatitis B, Meningokokken und Tollwut.
In offenen Süßwassergewässern besteht die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis (Bilharziose). Daher sollte das Baden im Nildelta, im Niltal, in den Nebenflüssen und im Suezkanal unterlassen werden. Um Magenbeschwerden vorzubeugen, sollte man nur Gekochtes, Gebratenes und Geschältes essen - eisgekühlte Getränke sowie Speiseeis und nicht abgekochtes Wasser besser meiden. Wichtig sind ein ausreichender Sonnenschutz (Kopfbedeckung, Brille, Creme), Mückenschutzmittel und eine Reiseapotheke vor allem mit Medikamenten gegen Fieber, Erkältungen und Magen-Darm-Verstimmungen.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Die meisten Geschäfte öffnen samstags bis donnerstags um 9 Uhr, schließen mittags zwischen 12-14 Uhr und haben abends noch bis 22 Uhr geöffnet. Ämter sind täglich außer freitags von 8-14 Uhr geöffnet, Banken von 8.30-13.30 und 18-20 Uhr. Bankfilialen in Hotels bieten 24-Stunden-Service, ebenso einige Telekommunikationszentren. Das zentrale Postamt in Kairo ist von Sa-Do rund um die Uhr geöffnet. Andere Postämter sind von Sa-Do 8.30-15 Uhr geöffnet. Sehenswürdigkeiten sind täglich von 7-17/18 Uhr im Sommer, von 8-16/17 Uhr im Winter geöffnet, die meisten Museen von 9-13 und 17-22 Uhr (Winter 16-21 Uhr). Während des Ramadan schließen die meisten Besichtigungsorte um 15 oder 16 Uhr.
Trinkgeld ist für viele Ägypter eine wichtige Einkommensquelle. Taxifahrer, Kellner, Kofferträger erwarten nicht nur vom ausländischen Gast ein „Bakschisch". Bei zufrieden stellender Leistung sind 5-10 % angemessen, Grundeinheit ist die Pfundnote (z.B. als Toilettengebühr). Verwechseln Sie Trinkgeld nicht mit Almosen, Bettlern sollten Sie nur in eindeutigen Fällen etwas spenden, Kindern nie ohne echte Gegenleistung Geld geben.
Eine ausreichende medizinische Versorgung ist in Kairo gewährleistet. Außerhalb der Hauptstadt hat sich in den letzten Jahren die Situation zwar deutlich verbessert, doch selbst in den Haupttouristenzentren entspricht die medizinische Versorgung in ägyptischen Krankenhäusern nicht europäischen Standards. Die Ärzte sind jedoch meist sehr gut ausgebildet. Im Bedarfsfall helfen Hotels bei der Suche nach einem Deutsch oder Englisch sprechenden Arzt. Behandlungskosten müssen sofort bezahlt werden. Es empfiehlt sich daher, den Umfang der Krankenversicherung zu überprüfen. Apotheken sind gut sortiert, evtl. werden Produkte anderer Hersteller angeboten (Beipackzettel bereithalten). Prüfen Sie vor der Abreise, ob Ihre Krankenversicherung eine ärztliche Behandlung im Ausland ausreichend abdeckt, und ob Sie über eine Notfall-Rücktransportversicherung verfügen.
Deutsche Botschaft
2, Sh. Berlin, (off Sh. Hassan Sabri)
Samalek-Kairo
Tel.: +20-2-27282000
Fax: +20-2-27282159
E-Mail: info@kairo.diplo.de
Web: https://kairo.diplo.de

Österreichische Botschaft
5, Sharia Wissa Wassef/Sharia El-Nil
Riyadth-Tower
11111 Kairo
Tel.: +20-2-35702975
Fax: +20-2-35702979
E-Mail: kairo-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-kairo

Schweizerische Botschaft
10, Abdel Khalek Sarwat Street
11511 Kairo
Tel.: +20-2-25758284
Fax: +20-2-25745236
E-Mail: cairo@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/cairo
Persönlicher Reisebedarf kann zollfrei eingeführt werden, Personen über 18 Jahre dürfen 1 l Spirituosen, wahlweise 200 Zigaretten/100 Zigarillos/25 Zigarren/250 g Tabak, 50 g Parfum und Geschenke im Wert bis zu 100 EGP einführen. Die Ausfuhr von Antiquitäten sowie viele Tiere und Pflanzen, die unter Natur- oder Artenschutz stehen, ist verboten. Landeswährung darf nur bis zu einem Betrag von 5.000 EGP ein- und ausgeführt werden, Fremdwährung muss ab einem Wert von 10.000 USD deklariert werden. Die Ausfuhr nachgebildeter Antiquitäten muss angegeben werden.
Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die Stromspannung in Ägypten beträgt 220 V. Es gibt verschiedene Steckdosen - ein Universaladapter wird empfohlen.
Aufgrund der aktuellen politischen Lage in Ägypten ist das Flugzeug das Verkehrsmittel der Wahl. Von Kairo über Luxor verkehrt zwar auch ein komfortabler Schlafwagenzug nach Assuan (Tickets hierfür sollte man eine Woche im Voraus reservieren, für normale Verbindungen genügt der Kauf einen Tag im Voraus) und Erste-Klasse-Fahrkarten sind relativ preiswert. Von der Nutzung des veralteten und störanfälligen Schienensystems wird jedoch generell abgeraten. Auch von längeren Überlandfahrten mit dem Bus oder mit dem Mietwagen sollten Reisende laut aktueller Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes derzeit absehen.
Von Kairo aus bestehen Flugverbindungen zu allen wichtigen Städten, in der Hauptsaison werden die wichtigsten touristischen Orte in Oberägypten und am Roten Meer mitunter mehrmals täglich von Egypt Air angeflogen. Trotzdem sollte man rechtzeitig buchen und v.a. in der Hauptsaison die Flüge sicherheitshalber vor Abflug in einem Egypt-Air-Büro bestätigen lassen. Planen Sie für die Abfertigung am Flughafen Kairo unbedingt ausreichend Zeit ein!
Bei Taxifahrten häufen sich vor allem in den Urlaubsgebieten (z.B. Hurghada) Betrugsfälle. Man sollte stets darauf achten, dass das Taxameter eingeschaltet ist und sich bereits im Vorfeld (z.B. im Hotel) über den ungefähren Preis für das gewünschte Ziel erkundigen. Die Bezahlung erfolgt i.d.R. nach dem Ausstieg durch das Fenster.
Begleitete Konvois verkehren nur noch auf der Strecke zwischen Assuan und Abu Simbel. Für alle anderen Strecken wurde dieser Begleitservice eingestellt. Bitte beachten Sie unbedingt die aktuellen Reisehinweise des Auswärtigen Amtes (https://www.auswaertiges-amt.de).
Ägypten bietet ganzjährig gutes Reisewetter, je nach Interessenslage und Zielgebiet. Für Studienreisende ist die Zeit von Oktober bis März ideal, die Tagestemperaturen liegen zwischen 18-25 °C. Im Dezember/Januar wird es abends frisch, im Norden kann es regnen. Zum Sinai-Trekking und für Wüstentouren eignet sich die Zeit von Ende September bis Anfang November und ab März bis Mai. Im Frühjahr muss man in der Wüste mit Sandstürmen rechnen. Die heißen Sommermonate verbringt man am besten am Roten Meer, wo die Wassertemperatur ab Juni über 25 °C steigt.
Ägypten ist ein konservatives Land - selbst im Sommer ist deshalb von kurzen Hosen bei Männern oder tiefen Ausschnitten oder ärmellosen Oberteilen bei Frauen abzuraten. Weite Gewänder aus leichter Baumwolle schützen gegen Überhitzung, Sonnenbrand und Insektenstiche. Eine Kopfbedeckung ist ganzjährig anzuraten, bequeme Schuhe (Sandalen, Turnschuhe, beim Trekking feste Wanderschuhe) sind bei jeder Reiseform sinnvoll. An den Stränden sind FKK oder oben ohne gesetzlich verboten.
Ägyptische Küche ist - bei Beachtung der Devise „Schälen, kochen oder meiden" - überaus bekömmlich und sehr schmackhaft. Köstlichkeiten wie Falafel, Koshari oder verschiedenste Vorspeisen sollte man unbedingt probieren. Gefüllte Täubchen sind eine Delikatesse des Landes, auch die üppigen Nachspeisen wie Umm Ali verdienen Beachtung. Dazu passen frische Fruchtsäfte, anschließend ein Glas Tee mit Minze oder eine Tasse mit Kardamon gewürzter Mokka. In den Straßencafés von Kairo kann man dies alles in der passenden Umgebung genießen.
Amtssprache: Arabisch
Bevölkerung: rund 82 Mio. Einwohner
Domainendung .eg
Fläche: 1.001.449 km²
Hauptstadt: Kairo (rund 8 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +20
Nationalfeiertag 23. Juli, Revolutionstag
Religion: ca. 90 % Muslime, ca 10 % koptische Christen (Landesdurchschnitt)
Währung: Ägyptisches Pfund (Abk.: LE; ISO-4217-Code: EGP)
Zeitzone: Eastern European Time (EET); Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ): +1 Std.; keine Umstellung auf Sommerzeit
Januar/Februar Traditionell beginnt in der letzten Januarwoche eines jeden Jahres die älteste arabische Buchmesse in Kairo, die bis in den Februar hineinreicht und ein immer größer werdendes Publikum anspricht.
März/April Beim Downtown Contemporary Arts Festival (D-CAF) finden in der gesamten Innenstadt von Kairo verschiedene Kunstausstellungen statt (https://d-caf.org).
Mai Bei der Ausstellung La Casa im Cairo International Conference Centre (CICC) werden jedes Jahr neue und altbewährte Wohntrends gezeigt.
Juli/August: Beim Cairo Opera House Summer Festival stehen arabische Konzerte, Volkstänze und originalsprachige Opern auf dem Programm (https://www.cairoopera.org).
August Klassische Musik unter freiem Himmel ist das Motto des Festivals auf der Zitadelle in Kairo.
September An 40 verschiedenen Schauplätzen Kairos werden beim Internationalen Festival des Zeitgenössischen und Experimentellen Theaters arabische und internationale Stücke aufgeführt.
November/Dezember Beim Internationalen Filmfestival werden der Öffentlichkeit rund 150 internationale Filme in verschiedenen Kinos von Kairo gezeigt (http://www.ciff.org.eg).

Israel

Tu B’Shvat (Neujahrsfest der Bäume, Januar, Februar); Purim (Gedenken an die Errettung der Juden in Persien, Februar/März); Pessach (Gedenken an den Auszug aus Ägypten, Dank für die Errettung aus der Sklaverei und
Vorfreude auf das (Wieder-)Kommen des Messias, März/April); Yom HaShoah (Holocaust-Gedenktag, April/Mai); Yom haZikaron (Gedenktag an die gefallenen israelischen Soldaten und Opfer des Terrorismus, April/Mai); Yom haAtzma'ut (Unabhängigkeitstag, April/Mai); Lag baOmer (Tag des Omer-Zählens/Todestag von Rabbi Schimon bar Jochai, Mai); Schawuot (Wochenfest, Mai/Juni); Tischa beAv (Fast- und Trauertag, an welchem der Zerstörung des Jerusalemer Tempels gedacht wird, Juli/August); Rosh HaShanah (Jüdisches Neujahr, September/Oktober); Yom Kippur (Versöhnungstag, September/Oktober); Sukkot (Laubhüttenfest, Oktober); Schmini Azeret (Achter Festtag/Schlußfest, Oktober); Simchat Thora (Torafreude/2. Tag des Schlußfestes, Oktober); Chanukka (Lichterfest, Dezember).
Alle Feiertage werden bereits mit Beginn des Sonnenuntergangs am Vorabend gefeiert, so auch der nationale wöchentliche Feiertag „Sabbat", der vom Sonnenuntergang am Freitag bis zum Einbruch der Dunkelheit am Samstag andauert.
In Israel gibt es ein hochmodernes Telefon- und Handynetz, das im ganzen Land verfügbar ist. Die internationale Vorwahl für Anrufe nach Israel ist 00972. Die Vorwahl für Gespräche aus Israel nach Deutschland lautet 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.
Für eine Reise nach Israel gibt es keine besonderen Impfvorschriften. Empfohlen wird aber anlässlich einer Reise generell eine Überprüfung bzw. Erweiterung der Standardimpfungen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken und Influenza.
Darüber hinaus kann eine Impfung gegen Hepatitis A, bei längeren Aufenthalten oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Tollwut, bei Reisen ins palästinensische Gebiet zusätzlich gegen Typhus, sinnvoll sein.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Geschäfte haben i.d.R. von 9-19 Uhr geöffnet, wobei Sie bei einigen Läden mit einer zweistündigen Mittagspause rechnen müssen. Supermärkte haben oft längere Öffnungszeiten (7-21 Uhr). Da der Samstag in Israel als Ruhetag gilt (Sabbat), schließen die Geschäfte freitags oft schon um die Mittagszeit und öffnen erst wieder am Sonntagmorgen. Offiziell wird der Sabbat in Israel von Freitagabend bis Samstagabend (jeweils zum Sonnenuntergang) gefeiert; Restaurants und Bars und viele Freizeiteinrichtungen öffnen daher oft bereits am Samstagabend wieder ihre Pforten. Banken haben ebenfalls von Sonntag bis Donnerstag geöffnet, allerdings an einigen Wochentagen nur vormittags.
Bei der Einreise nach Israel dürfen Personen über 17 Jahren 250 g Tabakwaren, 1 l alkoholische Getränke und 2 l Wein zollfrei einführen. Bis zu 250 ml Parfüm und andere Waren bis zu einem Wert von 200 USD müssen nicht deklariert werden. Geldbeträge ab 90.000 ILS, Tauchausrüstungen und neu erworbene technische Geräte müssen beim Zoll angemeldet werden. Die Einfuhr von Drogen, pornografischem Material, Handys mit einer Reichweite von 900 Mhz und Fleisch ist verboten. Besondere Vorschriften gelten für die Einfuhr von Geldmitteln in palästinensische Gebiete. Tiere, Pflanzen, Blumen und Samen sowie einige Medikamente, technische Geräte und Waffen unterliegen bestimmten Einfuhrregulierungen und sollten angezeigt werden. Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die Netzspannung in Israel ist 220 Volt/50 Hertz. Da die Stromstecker dreipolig sind, sollten Sie einen Adapter mitnehmen.
Polizei: 100, Feuerwehr: 102, Krankenwagen: 101.
In Israel wurde sehr viel Wert darauf gelegt, Touristenattraktionen behindertengerecht zu gestalten, damit sie allen Besuchern zugänglich sind. Einige Sehenswürdigkeiten wurden speziell für Sehbehinderte angepasst, sodass die Möglichkeit besteht, einen Teil der Gegend tastend zu erkunden. Genauere Information zu diesem Thema erhalten Sie auf Englisch im Internet (http://www.access-unlimited.co.il).
Grundsätzlich müssen alleinreisende Frauen in Israel nicht mit Problemen rechnen. Dennoch sollte man auf zu kurze, aufreizende Kleidung verzichten, da dies auf streng gläubige Moslems anstößig wirken könnte. Auch vom Fahren per Anhalter wird abgeraten.
Deutsche Staatsangehörige, die ab 1928 geboren sind, benötigen kein Visum, um nach Israel einzureisen. Auch für Reisende aus Österreich und der Schweiz ist für die Einreise kein Visum erforderlich. Es ist jedoch ein Reisepass notwendig, der noch mindestens sechs Monate nach Einreise gültig sein muss. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Bei der Einreise nach Israel sollte außerdem darauf geachtet werden, dass dieser mit einem israelischen Sichtvermerk versehen wird (kann auf Wunsch auch auf einem separaten Papier erfolgen), der die maximale Aufenthaltsdauer angibt (in der Regel drei Monate). Ohne diesen Einreisestempel kann es zu Komplikationen beim Passieren von Kontrollpunkten, vor allem ins Westjordanland, kommen. Im Reisepass entahltene Visa arabischer Staaten können bei der Einreise zu einer Sicherheitsbefragung durch israelische Sicherheitskräfte führen (Ausnahme: Jordanien und Ägypten). Die Einreise nach Israel aus dem Gazastreifen über den Erez-Checkpoint ist nur möglich, wenn die Ausreise aus Israel nach Gaza auch dort erfolgt ist. Wer nach Gaza über Rafah (Ägypten) einreist, muss unbedingt wieder über Rafah (Ägypten) ausreisen. Die Ein- und Ausreise aus bzw. in palästinensische Gebiete kann mit Komplikationen verbunden sein, die mit erheblichen Wartezeiten und Einreiseverboten einhergehen können. In jüngster Zeit wurde vereinzelt der „PA-only" Stempel in Reisepässen angebracht, der den erlaubten Reiseraum auf palästinensische Gebiete beschränkt. Die Auswirkungen dieses Eintrages sind noch unbekannt, jedoch empfiehlt es sich, vorab die israelischen Behörden zu diesem Thema zu befragen und bei der Einreise ggfs. glaubhaft vermitteln zu können (bestenfalls mit englischsprachigen Dokumenten), dass Ziele in beiden Gebieten bereist werden sollen. Bei der Ausreise vom Flughafen Ben Gurion aus sollte man sich frühzeitig vor Ort einfinden, da umfassende Sicherheitsüberprüfungen des Gepäcks und eingehende Befragungen der Reisenden viel Zeit in Anspruch nehmen können.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Homosexualität ist in Israel legal. Als einziges asiatisches Land gibt es in Israel ein Antidiskriminierungsgesetz, das die im Ausland geschlossene gleichgeschlechtliche Ehe akzeptiert und diesen Paaren Steuervorteile sowie Adoptionsrecht gewährt. In vielen Großstätten gibt es aktive Schwulen- und Lesben-Communities.
Deutsche Botschaft
3, Daniel Frisch Street, 19. Stock
64731 Tel Aviv
Tel.: +972-3-6931313
Fax: +972-3-6969217
E-Mail: info@tel-aviv.diplo.de
Web: http://www.tel-aviv.diplo.de

Österreichische Botschaft
Beit Crystal, 12 Rehov Hahilazon
52522 Ramat Gan, Tel Aviv
Tel.: +972-3-6120924-26
Fax: +972-3-7510716
E-Mail: tel-aviv-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/en/embassy/tel-aviv.html

Schweizerische Botschaft
228 Rue Hayarkon
63405 Tel Aviv
Tel.: +972-3-5464455
Fax: +972-3-5464408
E-Mail: tel.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/telaviv
Rechnungen in Hotels und Restaurants enthalten bereits einen Bedienungszuschlag von 10-15 %. Ein kleines Trinkgeld ist dennoch üblich.
Laut Auswärtigem Amt ist die Qualität der medizinischen Versorgung in Israel gut bis sehr gut. Bei Reisen in das palästinensische Gebiet muss jedoch mit geringeren Standards gerechnet werden. Für den Notfall wird eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption empfohlen.
Israel verfügt über ein gut ausgebautes Straßennetz, was eine bequeme Fortbewegung mit Auto und Bus ermöglicht. Mit Privat- oder Mietwagen kann man die relativ geringen Entfernungen zwischen den einzelnen Städten gut zurücklegen. In den größeren Städten finden sich Niederlassungen bekannter Mietwagenfirmen wie z.B. Sixt (http://www.shlomo.co.il), Avis (http://www.avis.co.il) oder Hertz (http://www.hertz.co.il). Ein internationaler Führerschein ist zwar offiziell nicht erforderlich, wird aber empfohlen; das Mindestalter beträgt 21 Jahre.
Das wichtigste öffentliche Verkehrsmittel in Israel ist der Bus; das Land verfügt über ein gut ausgebautes Linienbussystem. Es gibt mehrere private und staatliche Busunternehmen. Führendes Busunternehmen ist Egged, dessen Busse im ganzen Land verkehren (http://www.egged.co.il/Eng). Tickets sind am Schalter an jedem Bahnhof erhältlich oder können online erworben werden. Tel Aviv wird vom Busunternehmen DAN bedient, dessen Busse von 5 Uhr morgens bis 1 Uhr nachts verkehren (http://www.dan.co.il/english). Bitte beachten Sie, dass viele Routen, insbesondere über Land, am Sabbat (von Freitagnachmittag bis Samstagabend) nicht bedient werden. In Ostjerusalem, Nazareth und Westjordanland verkehren arabische Busse auch am Sabbat.
Zugverbindungen bestehen zwischen Tel Aviv, Jerusalem, Haifa und Naharija sowie zwischen verschiedenen kleineren Städten. Am Sabbat gibt es keinen Zugverkehr.
Bitte beachten Sie stets die aktuellen Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes (http://www.auswaertiges-amt.de).
Januar Am 18. Januar findet in Netivot (Südisrael) alljährlich eine Zeremonie zu Ehren des Heiligen Rabbi Yisrael Abuhatezira statt, auch bekannt als Baba Sali.
März In Mateh Asher wird am zweiten und dritten Märzwochenende das Milch-Festival veranstaltet, bei dem es Kunst, Spiele und Workshops rund um das Thema Milch und Kühe gibt.
April Das Passahfest ist einer der wichtigsten jüdischen Feiertage und erinnert an den Auszug der Israeliten aus Ägypten. Vielerorts, wie zum Beispiel auch in Jerusalem, finden in der siebentägigen Festtagsperiode zahlreiche Feierlichkeiten rund um das Thema Landwirtschaft statt. Das Passahfest wird in diesen Gegenden als Frühlings- und Freiheitsfest angesehen.
Mai Zwischen Mitte und Ende Mai liegt der israelische Nationalfeiertag, der Jerusalemtag. Zu diesem Anlass gibt es zahlreiche Events, Shows und Stadttouren in Jerusalem. Ebenfalls im Mai kann man beim Israel-Festival in Jerusalem Einblicke in israelische Theaterstücke, Tänze und Musik erhalten.
August Während des Wein-Festivals im Israelischen Museum in Jerusalem können Besucher über 150 verschiedene Weine verkosten und an Workshops teilnehmen.
Oktober Tausende Israelis, Touristen und Pilger nehmen jedes Jahr am traditionellen Jerusalem-Marsch teil, der im Rahmen des siebentägigen Laubhüttenfests stattfindet und an beliebten Touristenattraktionen vorbeiführt. Startpunkte sind Ramat Rachel und Givat Hatahmoschet, von wo aus zwei Paraden durch Jerusalem führen.
In Tel Aviv kommen Tanzbegeisterte beim internationalen Tanz-Festival ganz auf ihre Kosten.
Israel lässt sich grob in vier Klimazonen unterteilen. Die Mittelmeerküste und das Jordantal sind bekannt für ihre milden Winter. Während am Mittelmeer jedoch im Sommer feuchtes, subtropisches Klima herrscht, ist der Sommer im Jordantal sehr trocken und heiß. Im Bergland sind die Winter kühl und vereinzelt kann es sogar zu Schneefall kommen. Demgegenüber steht der Negev, wo man ganzjährig halbwüstenartiges Klima vorfindet. Von November bis Mai ist in Israel Regenzeit, weshalb es sich empfiehlt, das Land vorzugsweise von Juni bis Oktober zu besuchen. Je nach Region liegen die Höchsttemperaturen in dieser Zeit bei 29-39 °C. Die Sommermonate Juli und August bieten optimale Bedingungen für eine Reise nach Jerusalem. Tel Aviv sollte man jedoch aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit während dieser Monate meiden.
Im Sommer trägt man in Israel in der Regel leichte Kleidung und Sandalen, wobei man in Gebirgsgegenden für den Abend immer eine Strickjacke dabei haben sollte. Für die Wintermonate werden warme Klamotten empfohlen. Außerdem sollte man beim Betreten von heiligen Stätten auf dezente Kleidung achten. Kurze Röcke, Shorts und tiefe Ausschnitte sind hier nicht erwünscht.
Falafel in Pitabrot
Die israelische Küche ist sehr vielfältig. Einerseits wurde sie beeinflusst von jüdischen Einwanderern aus Osteuropa, die traditionelle Gerichte wie gefüllten Fisch, eine Art Fischpastete, oder deftige Fleischgerichte mit nach Israel brachten. Auf der anderen Seite wurde die israelische Küche stark von arabischen Traditionen geprägt. Hummus, Falafel und Reis sind dabei wesentliche Bestandteile.
Gemäß jüdischer Religionslehre gibt es außerdem viele Restaurants, die koscheres Essen zubereiten, wobei darauf geachtet wird, dass nur das Fleisch von Wiederkäuern mit gespaltenen Hufen wie z.B. Rindern, Schafen oder Ziegen für Speisen verwendet wird. Auch werden Milch und Fleisch nie zusammen konsumiert. Zum Nachtisch reicht man in Israel gerne Obst oder süßes Gebäck. Typische israelische Getränke sind frisch gepresste Fruchtsäfte oder lokale Biere wie Goldstar und Maccabi. In den letzten Jahren erlebte besonders die Weinindustrie einen erheblichen Aufschwung und bietet Weinfreunden eine große Auswahl.
Amtssprache: Neu-Hebräisch (Iwrit), Arabisch
Bevölkerung: rund 8 Mio. Einwohner
Fläche: 20.766 km²
Hauptstadt: Jerusalem (rund 950.000 Einwohner)
Landesvorwahl & Ortsvorwahl: +972
Währung: Neuer Israelischer Schekel (Abk.: NIS; ISO-4217-Code: ILS)
Zeitzone: Israel Standard Time (IST); Mitteleuropäische Zeit (MEZ) & Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) +1 Stunde

Jordanien

Deutsche Botschaft
Benghasi Street 25
Jabal Amman
Tel.: +962-6-5901170
Fax: +962-6-5901282
E-Mail: info@amman.diplo.de
Web: http://www.amman.diplo.de

Österreichische Botschaft
Mithqal Al-Fayez Street 36
Jabal Amman
Tel.: +962-6-4601101
Fax: +962-6-4612725
E-Mail: amman-ob@bmeia.gv.at

Schweizerische Botschaft
Ibrahim Ayoub Street 19
4th Circle
Jabal Amman
Tel.: +962-6-5931416
Fax: +962-6-5930685
Für Telefonate ins Ausland gelten die jeweiligen Ländervorwahlen. Für Deutschland ist das die 0049, für die Schweiz die 0041 und für Österreich die 0043. Jordanien hat die Landesvorwahl 00962. Die Roaminggebühren beim mobilen Telefonieren ins Ausland können sehr hoch sein. Daher empfiehlt sich die Nutzung von öffentlichen Fernsprechanlagen, die in der Nähe von Postämtern und in privaten Telefonzentralen zu finden sind. In ländlichen Gebieten fehlen diese jedoch oftmals, hier können zumindest Ortsgespräche meist von lokalen Geschäften aus geführt werden.
In den meisten Hotels und Restaurants ist ein Servicezuschlag im Preis inbegriffen. Wenn dies nicht der Fall ist, so empfiehlt sich bei besonderer Zufriedenheit ein Trinkgeld in Höhe von 10 %. Kofferträger und Raumpersonal kann man mit einem halben Dinar pro Gepäckstück bzw. Tag zusätzlich entlohnen. Reiseführer und dazugehörige Busfahrer sollten immer ein kleines Trinkgeld für ihre Arbeit erhalten.
Schweizer sowie EU-Bürger benötigen für die Einreise einen sechs Monate über die Reise hinaus gültigen Reisepass und ein Visum. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Das Visum kann bei der Ankunft am Flughafen zunächst für vier Wochen erteilt werden. Ein weiteres Visum, das bis zu sechs Monate gültig ist, erhält man nach Vorsprache auf der lokalen Polizeistation. Bei Bürgern irakischer Abstammung kann es zu Schwierigkeiten bei der Einreise kommen. Daher empfiehlt es sich, das Visum bereits im Vorfeld bei der jordanischen Vertretung im Heimatland zu beantragen. Auch bei Einreise über Israel auf dem Landweg sollte das Visum vorab beantragt werden.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Geschäfte öffnen generell täglich von 9.30-13.30 Uhr und von 15.30-18 Uhr, teilweise auch länger. Der wöchentliche Ruhetag ist der Freitag. Banken öffnen in der Regel samstags bis donnerstags von 8.30-12.30 Uhr und von 15.30-17.30 Uhr. Postämter haben samstags bis donnerstags von 7-19 Uhr (Sommer) oder von 7-17 Uhr (Winter) geöffnet, sowie teilweise freitags von 7-13 Uhr.
Die Einfuhr von Waffen, Drogen und pornographischem Material ist verboten. Alkohol darf bis zu 1 l und Zigaretten bis 200 Stück und Tabak bis 200 g zollfrei eingeführt werden. Israelische Währung darf nicht eingeführt werden. Andere Fremdwährungen dürfen dagegen unbegrenzt ein- und ausgeführt werden, muss aber ab einem Wert von 15.000 JOD (ca. 16.000 EUR) angegeben werden. Die Ausfuhr von Antiquitäten und Korallen ist streng verboten. Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Wein und Geschenke bis 300 EUR (Schiffs- und Flugreisende 430 EUR). Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Bestimmte Waren wie Arznei- und Betäubungsmittel, jugendgefährdende und verfassungswidrige Medien, Fälschungen oder Produkte aus der Tier- und Pflanzenwelt (z. B. Elfenbein oder Krokodilleder) unterliegen Genehmigungspflichten oder Verboten.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Für Jordanien gelten folgende Notrufnummern: Ambulanz 191, Polizei 192, Erste Hilfe 193, Feuerwehr (Amman) 199.
Für Kinder und Erwachsene sollte vor Auslandsreisen generell ein ausreichender Impfschutz bestehen, vor allem gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Polio, MMR und Hepatitis. Bei Langzeitaufenthalten ist zusätzlich eine Impfung gegen Tollwut und Typhus empfehlenswert. Um Durchfallerkrankungen zu vermeiden, sollte Leitungswasser nicht als Trinkwasser verwendet werden, auch besser nicht zum Zähneputzen und Spülen. Lebensmittel sollten stets vor Fliegen geschützt und gut gereinigt werden und, wenn möglich, am besten gekocht verzehrt werden. Besonders in ländlichen Gebieten ist zudem auf umfangreichen Insektenschutz zu achten.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Die Netzspannung beträgt 220 Volt Wechselstrom. Da es unterschiedliche Steckdosen gibt, empfiehlt sich die Mitnahme eines Adapters. Die Stromversorgung ist besonders in ländlichen Gegenden nicht immer konstant.
Homosexualität ist seit Jahren straffrei, dennoch ist die gleichgeschlechtliche Liebe in der Gesellschaft ein absolutes Tabuthema. Es existiert kein Antidiskriminierungsgesetz. Homosexuellen Paaren wird daher von Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit abgeraten. Doch auch heterosexuelle Paare sollten aus Respekt eher darauf verzichten.
Allein reisende Frauen sind in Jordanien zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen. Das Land ist zwar in einigen Teilen sehr westlich geprägt, dennoch sollte man nicht allzu freizügig in der Öffentlichkeit auftreten, auch wenn dies in Touristenhochburgen oftmals anders aussieht. Badekleidung gehört an den Strand, Mini-Röcke, Shorts, ärmellose Oberteile sowie enganliegende Kleidungsstücke sollten vermieden werden. Das Tragen eines Kopftuches ist nicht unbedingt notwendig, jedoch empfiehlt es sich, stets ein großes Tuch mit sich zu führen (z.B. für die Besichtigung von Moscheen). Das Tragen eines (vermeintlichen Ehe-)Ringes hält unerwünschte Verehrer ab.
Bei Reisen innerhalb des Landes kann es sinnvoll sein, eine Begleitperson an der Seite zu haben und sich z.B. innerhalb der Städte mit (offiziellen) Taxis fortzubewegen.
Die medizinische Versorgung in und um die Hauptstadt Amman ist gut. In ländlichen Gegenden ist die Versorgung dagegen nicht immer optimal. Vor der Reise sollte grundsätzlich geprüft werden, ob die Krankenkasse Auslandsreisen und Rücktransporte mit einschließt.
Größere Städte haben oftmals behindertengerechte Zugänge und Einrichtungen. Anders sieht das in ländlichen Gebieten aus. Die unbefestigten Wege sind besonders für Rollstuhlfahrer ungeeignet. Viele Touristenattraktionen außerhalb der Großstädte, wie etwa die Stadt Petra, bieten jedoch Kutschfahrten, bei denen man ganz bequem die Gegend erkunden kann. Vor der Reise ist es empfehlenswert, sich z.B. über das Jordan Tourism Board weitere Informationen einzuholen (http://www.visitjordan.com).
Neujahr (1. Januar); Geburtstag des Königs Abdullah II (30. Januar); Ostern (März/April); Tag der Arbeit (1. Mai); Unabhängigkeitstag (25. Mai); Gedenktag zu Ehren des Militärs (10. Juni); Gedenktag anlässlich des Geburtstags von König Hussein (14. November); Weihnachten (25. Dezember).

Islamische Feiertage richten sich nach dem islamischen Mondkalender, die genauen Termine werden von der Geistlichkeit festgelegt. Die Feiertage sind beweglich, da sie sich am Mondzyklus orientieren und verschieben sich alljährlich - gegenüber dem gregorianischen Kalender - um etwa 11 Tage rückwärts. Der bedeutendste Einschnitt im Jahresverlauf ist der Beginn des Fastenmonats, des Ramadan, der mit dem Fest des Fastenbrechens „Eid al-Fitr" 30 Tage später beendet wird. Weitere wichtige islamische Feiertage in Jordanien sind Eid al-Adha (Großes Opferfest), Muharram (Islamisches Neujahr), Milad Al Nabi (Geburtstag des Propheten Mohammed) und Lailat al-Miraj (Himmelfahrt des Propheten Mohammed).
Das jordanische Verkehrssystem befindet sich generell in einem guten Zustand. Die Straßenverhältnisse in und um die größeren Städte des Landes sind meist gut. Auch Fernstraßen in ländlicheren Regionen sind zumeist relativ gut ausgebaut. Oftmals sind diese aber sehr kurvenreich und unübersichtlich, zudem fehlt es nachts an ausreichender Straßenbeleuchtung. Auch tauchen hier häufig unerwartet Tiere oder unbeleuchtete Fahrzeuge auf der Fahrbahn auf. Daher empfiehlt es sich, zum Mietwagen evtl. einen erfahrenen, einheimischen Fahrer mitzubuchen. Wer einen Mietwagen selbst fahren möchte, benötigt dazu einen internationalen Führerschein. Auf nächtliche Überlandfahrten außerhalb Ammans sollte verzichtet werden. Für den öffentlichen Nahverkehr sind Minibusse zuständig, für den Fernverkehr die Busgesellschaft JETT (http://www.jett.com.jo). Von Fahrten ins syrisch-jordanische Grenzgebiet wird abgeraten. Insbesondere die Grenze zum Irak kann ohne vorherige Ankündigung geschlossen werden.
Es empfiehlt sich, stets die aktuellen Reisehinweise und -warnungen des Auswärtigen Amtes zu beachten (http://www.auswaertiges-amt.de).
Unverzichtbar ist in der jordanischen Küche wohl das dünne, frisch gebackene Fladenbrot, das bei jeder Mahlzeit als „Besteckersatz“ dabei ist. Zum Frühstück gibt es zumeist pürierte Kichererbsen in Form von Humus oder als Falafel und dazu eine Tasse schwarzen Tee. Vor dem Mittag- oder Abendessen wird zunächst die Metzzeh gegessen, eine jordanische Vorspeise. Diese besteht aus vielen kleinen Schälchen, gefüllt mit würzigen Dips, frittierten Fleischbällchen (Koubba maqliya) oder Teigtaschen mit Ziegenkäse und Spinat (Fattayer/Sambusek). Stücke des Fladenbrots werden dabei zu einer Art Löffel geformt und in die aufgetischten Schälchen gedippt. Achtung: Ein angebissenes Fladenbrot bitte nicht noch einmal zum Dippen verwenden! Beliebte Hauptgerichte sind anschließend Mansaf, Lammfleisch mit Reis und Joghurtsauce, oder Magloubah, Hühnchen mit zartem Gemüse und Safran-Reis. Doch auch Vegetarier kommen in Jordanien dank der zahlreichen fleischfreien Gerichte voll auf ihre Kosten.
Größtenteils herrscht in Jordanien kontinentales Wüstenklima. Die Sommer sind extrem heiß bei Temperaturen bis zu 40 °C. Die durchschnittlichen Wintertemperaturen liegen bei 13-20 °C. Der Nordwesten ist mit jährlich 800 mm die niederschlagreichste Region.
Wer ein solch extremes Klima nicht gewohnt ist, der sollte außerhalb der Sommermonate zwischen September und November und zwischen März und Mai reisen. Leichte, atmungsaktive Kleidung gehört auf jeden Fall in den Koffer. Die wärmende Jacke sollte aber auch nicht vergessen werden. Besonders in den Wüstenregionen können die Temperaturen nachts stark fallen.
Juni Ab dem 30. Juni präsentiert das Jordan Festival in Amman auf zahlreichen Bühnen Performances einheimischer und internationaler Sänger, Tänzer und Schauspieler.
Juli Im Dörfchen Fuheis findet zur Sommerzeit das örtliche Kulturfest statt. Dann gibt es Theater- und Musikvorführungen und hell beleuchtete Geschäfte haben ihre Türen bis in die Nacht hinein geöffnet.
Mitten in der Wüste findet ebenfalls im Juli jährlich das einzigartige Distant-Heat Festival statt. Dann wummern hier coole Techno-Beats durch Wadi Rum und Aqaba. Tickets gibt es unter http://www.distantheat.com.
Anmerkung: In Krisenzeiten kann das eine oder andere Festival ausfallen.
Amtssprache: Arabisch
Bevölkerung: rund 6,5 Mio. Einwohner
Fläche: 89.342 km²
Hauptstadt: Amman (rund 2,3 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +962
Währung: Jordanischer Dinar (Abk.: JD; ISO-4217-Code: JOD)
Zeitzone: Eastern European Time (EET); Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +2 Stunden, während der Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) +1 Stunde

Vereinigte Arabische Emirate

Für die Einreise in die Vereinigten Arabischen Emirate ist keine spezielle Impfung vorgeschrieben. Sinnvoll ist aber eine Überprüfung bzw. Auffrischung der Standardimpfungen (v.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A), bei längeren Aufenthalten und/oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus. Seit einigen Jahren wurden keine Fälle von Malaria mehr registriert, die VAE gelten deshalb als malariafrei.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Viele Sehenswürdigkeiten wie das Dubai Museum sind behindertengerecht ausgestattet. Einige der führenden Hotels wie z.B. das Jumeira Beach Hotel oder das Oasis Beach Hotel verfügen über barrierefreie Zimmer und Anlagen. Einzelheiten kann man im gewünschten Hotel erfragen.
Neujahr (1. Januar), Nationalfeiertag zur Gründung der VAE (2. Dezember).

Islamische Feiertage richten sich nach dem islamischen Mondkalender, die genauen Termine werden von der Geistlichkeit festgelegt. Die Feiertage sind beweglich, da sie sich am Mondzyklus orientieren und verschieben sich alljährlich - gegenüber dem gregorianischen Kalender - um etwa 11 Tage rückwärts. Der bedeutendste Einschnitt im Jahresverlauf ist der Beginn des Fastenmonats, des Ramadan, der mit dem Fest des Fastenbrechens „ʿĪdu l-Fitr" 30 Tage später beendet wird. Weitere wichtige islamische Feiertage in den VAE sind ʿĪd al-'Aḍḥá (Großes Opferfest), Ras as-Sanah al-Hijriyah (Islamisches Neujahr), ʿĪd Mīlād an-Nabī (Geburtstag des Propheten Mohammed) und al-miʿrāǧ (Himmelfahrt des Propheten Mohammed).
Die Telekommunikation in den VAE ist inner- und außerhalb des Landes sehr gut. Die Direktwahl ins Ausland ist problemlos. Ferngespräche kann man nach dem Motto „so nah als wär' man da" in ausgezeichneter Qualität führen. Die Vorwahl in die Schweiz ist 0041, nach Österreich 0043 und nach Deutschland 0049. Wer vom Ausland in die Emirate telefonieren möchte, muss 00971 vorwählen, für Dubai ist die Vorwahl 04, aus dem Ausland 009714. Zum Surfen und Chatten stehen zahlreiche Internetcafés und in manchen Hotels von Gästen nutzbare Computer oder eine W-LAN-Verbindung zur Verfügung.
Alle deutschen Mobiltelefon-Provider haben einen Vertrag mit der emiratischen Telefongesellschaft ETISALAT. Preiswerter ist das Handypaket Ahlan von ETISALAT (20 EUR: SIM-Karte mit eigener Nummer für 90 Tage, 90 Gesprächsminuten, 9 SMS; wiederaufladbar). Günstig sind die Fernsprechapparate, die mit Münzen oder Telefonkarten, die an jeder Straßenecke verkauft werden, bedient werden können. Teuer sind die Gebühren in den Hotels, da kann es passieren, dass man etwas berechnet bekommt, selbst wenn keine Verbindung zustande gekommen ist!

Online-Telefonbücher der VAE
http://www.uae-ypages.com
http://www.uaeresults.com
Die Geschäfte haben normalerweise werktags (Sa-Do) von 9-13 Uhr und 17-21 Uhr sowie am Wochenende (Fr) von 16-21 Uhr auf. Die Malls öffnen in der Regel Sa-Do von 10-22 Uhr, freitags 14-22 Uhr. In den meisten Supermärkten kann man zwischen 7-22 Uhr einkaufen, in manchen sogar rund um die Uhr. Banken haben ihre Öffnungszeiten Sa-Mi 8-13 Uhr und 16.30-18.30 Uhr, Do 8-12 Uhr. Behörden arbeiten So-Do von 7.30-14 Uhr.
Aus religiösen Gründen ist gleichgeschlechtliche Liebe in den VAE wie in allen islamischen Ländern verboten. Man sollte seine Homosexualität nicht öffentlich zeigen.
Das Trinkgeld ist eine der Grauzonen in den VAE, da in einigen Restaurants bereits 10 % Service Charge im Preis enthalten ist, in anderen nicht. Grundsätzlich liegt man mit den üblichen 10 % nicht falsch.
Alle Besucher aus westeuropäischen Ländern erhalten bei der Einreise am Flughafen ein kostenloses Besuchervisum für 30 Tage (der Reisepass muss noch mindestens ein halbes Jahr nach Ausreisedatum gültig sein; jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument da Kindereinträge im Reisepass der Eltern nicht mehr gültig sind.). Geschäftsreisende können außerdem ein ein bis zwei Jahre gültiges Multiple-Entry-Visum bei der Botschaft der VAE beantragen, wenn sie häufiger in die VAE reisen möchten. Dieses gilt für ein halbes Jahr und ermöglicht mehrmalige Aufenthalte von bis zu 30 Tagen. Ein Einreiseverbot besteht für Bürger mit einem israelischen Pass. Auch bei israelischen Stempeln im Pass kann die Einreise verweigert werden. Angesichts der allgemeinen Situation im Nahen und Mittleren Osten rät das Auswärtige Amt auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu Wachsamkeit. Man sollte sich rücksichtsvoll und zurückhaltend verhalten und eventuelle Demonstrationen oder Protestveranstaltungen nach Möglichkeit meiden.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Polizei und Rettungsdienst erreicht man landesweit unter 999. Für die Feuerwehr wählt man 997.
Man darf 400 Zigaretten und 50 Zigarren, 500 g Tabak, 4 l Spirituosen (nur bei Einreise über Flughafen und nicht in Sharjah) sowie Parfum in angemessenen Mengen ein- sowie ausführen. Die Landeswährung sowie Fremdwährungen unterliegen keinerlei Beschränkungen. Streng verboten sind Ein- und Ausfuhr von Waffen, Drogen und Pornographie. Achtung - viele westliche Illustrierte gelten aufgrund ihrer freizügigen Bilder bereits als pornographische Publikationen. Einige gängige Medikamente dürfen nur mit ärztlicher Verschreibung eingeführt werden. E-Zigaretten werden bei der Einfuhr konfisziert.
Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Wein und Geschenke bis 300 EUR (Schiffs- und Flugreisende 430 EUR). Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen oder unter http://www.dubaicustoms.gov.ae zu überprüfen.
Die medizinische Versorgung in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist sehr gut. Es gibt zum einen staatliche Krankenhäuser wie das Rashid Hospital oder das Latifa Hospital in Dubai. Zum anderen kann man sich in einer der vielen privaten Arztpraxen, „clinics" genannt, behandeln lassen. Die Bezahlung erfolgt im Anschluss an die Behandlung bar oder mit Kreditkarte. Prüfen Sie vor der Abreise, ob Ihre Krankenversicherung eine ärztliche Behandlung im Ausland ausreichend abdeckt und ob Sie über eine Notfall-Rücktransportversicherung verfügen.
Die Netzspannung beträgt 220/240 Volt. Für die Steckdosen mit britischem Drei-Pol-System wird ein Adapter benötigt. In den meisten Hotels bekommt man einen Adapter an der Rezeption oder beim „housekeeping".
Frauen können sich i.d.R. völlig ungefährdet allein durch die Stadt bewegen und auch allein Auto fahren. Allerdings ist es bei Taxifahrten und Spaziergängen nach Einbruch der Dunkelheit in jüngster Zeit wiederholt zu Übergriffen auf junge Mädchen und Frauen gekommen, weshalb hier eine erhöhte Vorsicht geboten ist. Auf dem Land trifft man Frauen fast nie alleine auf der Straße an. Touristinnen sollten sich zurückhaltend und konservativ kleiden, d.h. dass zumindest Knie und Schultern bedeckt sein sollten.
Deutsche Botschaft
Towers at the Trade Center
West Tower, 14 Floor
Abu Dhabi
Tel.: +971-2-6446693
Fax: +971-2-6446942
E-Mail: info@abu-dhabi.diplo.de
Web: http://www.abu-dhabi.diplo.de
Öffnungszeiten: So-Do 9-12 Uhr

Österreichische Botschaft
Sky Tower, Office Nr. 504,
Reem Island
Abu Dhabi
Tel.: +971-2-6944999
Fax: +971-2-6944988
E-Mail: abu-dhabi-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/abu-dhabi.html
Öffnungszeiten: So-Mi 9-13 Uhr, Do 12-13 Uhr

Schweizerische Botschaft
Centro Capital Center Building,
17th Floor
Kaleej Al Arabi Street
Abu Dhabi
Tel.: +971-2-6274636
Fax: +971-2-6269627
E-Mail: adh.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/uae
Öffnungszeiten: So-Do 9-12 Uhr
Amtssprache: Arabisch
Bevölkerung: rund 8,5 Mio. Einwohner
Fläche: 83.600 km²
Hauptstadt: Abu Dhabi (rund 2,5 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +971
Religion: Islam (96 % der Bevölkerung)
Währung: VAE-Dirham (Abk.: Dh/Dhs; ISO-4217-Code: AED)
Zeitzone: Gulf Standard Time (GST). Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ): +3 Stunden (Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) +2 Stunden); keine Umstellung auf Sommerzeit
Gewürze, wie z.B. Koriander, Zimt, Nelken, Kümmel, Muskatnuss und Knoblauch verleihen den arabischen Gerichten einen besonderen Geschmack. Auf den meisten Speisekarten findet man Kebab, Fisch- oder Fleischspieße, Kofta, Lammhackwürstchen, sowie verschiedene Reisgerichte. Typische Beilagen sind Gemüse, Falafel, frittierte Gemüsebällchen, Fladenbrot, Wara Enab, mit Reis gefüllte Weinblätter, Hummus (Kichererbsenbrei), und Tabouleh, (Salat aus Weizenschrot, Minze, Tomaten und Petersilie). Den süßen Abschluss bilden ein Puddingauflauf aus Milch, Rosinen und Mandeln, ein Reismehlpudding mit Pistazien und Rosenwasser, ein Griesmandelkuchen sowie Dattelkonfekt. Die Araber trinken gerne Atar, einen süßen Sirup, Ingwermilch, Tee mit Minze oder Beduinenkaffee (Kaffee mit Zucker, Zimt, Kardamom und Ingwer).
In Dubai, Abu Dhabi und Sharjah - den drei wichtigsten Emiraten des Landes - ist die touristische Infrastruktur exzellent. Sowohl nationale wie internationale Autovermieter haben Stationen am Flughafen, in der Innenstadt und mittlerweile auch in den vier kleineren Emiraten. Zur Anmietung braucht man einen internationalen Führerschein, und das Mindestalter beträgt bei Pkws 21 Jahre, bei Geländewagen 25 Jahre. Die Straßenverhältnisse sind ausgezeichnet, alle großen Städte sind durch mehrspurige und nachts beleuchtete Autobahnen miteinander verbunden. Außerdem gibt es ausreichend Rastplätze. Da der Berufsverkehr zu Stoßzeiten katastrophale Ausmaße angenommen hat (vor allem in Dubai und Sharjah) und Parkplätze eine Rarität sind, empfiehlt sich in den Städten die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel.
Hier steht das Taxi an erster Stelle, und fast alle verfügen über ein Taxameter. In den Stadtzentren sind immer ausreichend Taxen unterwegs, um eines per Handzeichen heranzurufen; für die entlegenen Stadtteile gibt es einen Taxiruf. Nur Dubai und Abu Dhabi verfügen über ein innerstädtisches Busnetz. Flugverbindungen zwischen den Emiraten werden nur von teuren Privatunternehmen angeboten und lohnen wegen der kurzen Distanzen nicht. Eine Eisenbahn gibt es nicht. Für Überlandfahrten bieten sich entweder die günstigen Sammeltaxis oder die Mietwagen an.
Lange, helle Kleidung schützt vor Hitze
In den VAE herrscht ein subtropisches, arides Klima. Meistens erwartet die Besucher ein wolkenloser, blauer Himmel und Sonnenschein. Regen fällt - wenn überhaupt - nur im Winter (Januar bis März), dann können jedoch wahre Regenstürme niedergehen. Allerdings sind diese meist von kurzer Dauer. Die Temperaturen betragen im Winter ca. 25 °C tagsüber, nachts 10-15 °C, die Luft ist dann eher trocken. Die Sommer sind extrem heiß: Zwischen April und September liegen die Tagestemperaturen um 40 °C, im Juli und August werden bis zu 50 °C erreicht, nachts sind es immer noch 35 °C. Die Luftfeuchtigkeit von knapp 100 % sorgt für tropische Verhältnisse. Als Reisezeit sind die Monate Oktober bis Mai zu empfehlen. Sollten Sie während des Fastenmonats Ramadan in die VAE reisen wollen, bedenken Sie bitte, dass zu dieser Zeit auch von Besuchern erwartet wird, dass sie - zumindest in der Öffentlichkeit - tagsüber auf das Essen, Trinken und Rauchen verzichten und es Einschränkungen bei Öffnungszeiten und verschiedenen Unterhaltungsangeboten geben kann.
Januar/Februar Das zehnwöchige Dubai Shopping Festival lässt die Herzen von Schnäppchenjägern höher schlagen, bietet Spiel, Spaß und Unterhaltung für die ganze Familie (http://mydsf.ae).
Februar/März Im Februar findet das Dubai International Jazz Festival statt (http://www.dubaijazzfest.com).
Im Februar/März messen sich die besten Spieler bei den Dubai Tennis Championships (http://www.dubaidutyfreetennischampionships.com/).
Sportlich geht es weiter mit dem Dubai Desert Classic Golfturnier (http://www.dubaidesertclassic.com) im Februar/März.
März Das höchstdotierte Pferderennen der Welt ist der Dubai World Cup (http://www.dubaiworldcup.com).
März/April Auf dem zweiwöchigen Programm des Abu Dhabi Music and Arts Festivals stehen Kunst, Ballett, Musik, Ausstellungen und Workshops (http://artdubai.ae).
November Ein absolutes Highlight ist die alle zwei Jahre stattfindende Dubai Air Show. Ein folkloristisches Rahmenprogramm wird ebenfalls geboten (http://dubaiairshow.aero).
2. Dezember Am National Day werden spektakuläre Ruderboot-Rennen ausgetragen.
Dezember Glamourös geht es auf dem Dubai International Film Festival zu (http://www.dubaifilmfest.com).

Oman

Impfungen sind, sofern Sie aus Europa einreisen, nicht vorgeschrieben. Es wird jedoch ein Schutz gegen Tetanus, Diphterie, Polio und Hepatitis A und B empfohlen. Planen Sie längere Aufenthalte auf dem Land ist ein Impfschutz gegen Typhus sinnvoll. Bei der Einreise aus einem Gelbfiebergebiet wird eine gültige Gelbfieberimpfung verlangt. Ein Besuch beim Tropenmediziner klärt über eine eventuell nötige Malariaprophylaxe auf. Mit Hilfe von Mückenschutz und abgekochtem Essen und Trinken lassen sich unliebsame Infektionen vermeiden.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Man sollte das Hand-in-Hand gehen arabischer Männer nicht mit Homosexualität verwechseln - es ist ein Ausdruck der Freundschaft. Gleichgeschlechtliche Liebe ist offiziell verboten und darf nicht in der Öffentlichkeit ausgelebt werden!
Oman ist ein sicheres Reiseland und Frauen können es problemlos allein - auch mit dem Auto - bereisen. Auf den Landessitten entsprechende Kleidung sollte geachtet werden.
Deutsche, österreichische und schweizerische Besucher benötigen für die Einreise nach Oman ein Visum, das man an allen Grenzübergangsstellen gegen Gebühr (20 OMR, ca. 40 EUR) erhalten kann. Es berechtigt zu einem Aufenthalt von einem Monat bei einer Einreise. Erforderlich ist ein Reisepass mit mindestens 6-monatiger Gültigkeitsdauer ab Einreise. Vorläufige (grüne) Reisepässe werden akzeptiert, müssen aber ebenfalls mindestens noch sechs Monate gültig sein. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Das Visum kann für die gleiche Gebühr um einen Monat verlängert werden. Aufgrund gemeinsamer Visaregelungen zwischen Oman und Qatar sind Inhaber eines Visums von Oman oder Qatar berechtigt, in das jeweils andere Land über seinen internationalen Flughafen einzureisen. Das Visum erlischt, wenn der Inhaber in ein Drittland reist. Bei Einreise aus dem Emirat Dubai genügt für deutsche Staatsangehörige der Einreisestempel von Dubai. Die Dauer der Aufenthaltsberechtigung für Oman richtet sich nach der Dauer der Aufenthaltsberechtigung für das Emirat Dubai, d.h. für deutsche Touristen maximal drei Wochen ohne Verlängerungsmöglichkeit. Besitzer eines Reisepasses mit einer Gültigkeitsdauer von mindestens ein Jahr können auch ein Visum zur mehrfachen Einreise (50 OMR, ca. 100 EUR) beantragen, dass innerhalb eines Jahres zu Aufenthalten von jeweils drei Wochen berechtigt, wobei zwischen den Aufenthalten stets drei Wochen im Ausland vergehen müssen. Dieses Visum kann nicht verlängert werden.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Einige Sehenswürdigkeiten sind für Behinderte aufgrund ihrer historischen Bauweise leider nur schwer bis gar nicht zu besichtigen, z.B. die Festungen oder diverse Museen, die in diesen untergebracht sind. Während die modernen Hotels und Einkaufszentren der Hauptstadt behindertengerecht gebaut sind, sind entsprechende Hotelzimmer im Rest des Landes noch recht spärlich.
Am 18. November wird jährlich der Nationalfeiertag, Geburtstag von Sultan Qaboos, begangen.

Islamische Feiertage richten sich nach dem islamischen Mondkalender, die genauen Termine werden von der Geistlichkeit festgelegt. Die Feiertage sind beweglich, da sie sich am Mondzyklus orientieren und verschieben sich alljährlich - gegenüber dem gregorianischen Kalender - um etwa 11 Tage rückwärts. Der bedeutendste Einschnitt im Jahresverlauf ist der Beginn des Fastenmonats, des Ramadan, der mit dem Fest des Fastenbrechens „Eid al-Fitr" 30 Tage später beendet wird. Weitere wichtige islamische Feiertage im Oman sind Eid al-Adha (Großes Opferfest), El am Hejir (Islamisches Neujahr), Milad Al Nabi (Geburtstag des Propheten Mohammed) und Lailat al-Miraj (Himmelfahrt des Propheten Mohammed).
Die ärztliche Versorgung in Oman ist als gut zu bezeichnen. Sowohl in der Hauptstadt Muscat, wo es mehrere Krankenhäuser und Privatkliniken gibt, als auch in den Regionalhauptstädten wie z.B. Sohar, Sur oder Nizwa gibt es moderne Hospitäler. Auf dem Land sind die Zustände jedoch nicht nur technisch, sondern auch hygienisch oft problematisch. Zudem findet sich hier nur schwer ein Englisch oder Französisch sprechender Arzt. Eine Behandlung muss vor Ort bezahlt werden. Erkundigen Sie sich deshalb rechtzeitig vor Reiseantritt bei Ihrer Krankenkasse, ob diese solche Kosten übernimmt, ansonsten ist eine Reisekrankenversicherung sehr empfehlenswert. Medikamente gibt es in guter Auswahl in den zahlreichen Apotheken des Landes, nur wer auf besondere Medikamente angewiesen ist, sollte diese in ausreichender Menge mitnehmen. Achten Sie darauf, die Reiseapotheke den Temperaturen entsprechend vor Wärme zu schützen.
Die Netzspannung beträgt 220/240 Volt, 50 Hertz. Adapter für die englischen Drei-Pol-Steckdosen sind notwendig.
Oman verfügt über ein sehr gutes Telefonnetz. Von öffentlichen Telefonzellen kann man mittels einer überall erhältlichen Telefonkarte problemlos nach Europa telefonieren. Internationale Vorwahlen: Oman 00968, Deutschland 0049, Österreich 0043, Schweiz 0041. Fast alle europäischen Mobiltelefonanbieter haben mittlerweile einen Vertrag mit der omanischen Telefongesellschaft, sodass Sie mit ihrem Handy auch in Oman telefonieren können. Sehr viel günstiger sind jedoch die Prepaid-Karten der beiden nationalen Gesellschaften oredoo (https://ooredoo.om) und omantel (https://www.omantel.om). Für ca. 10 OMR erhält man bereits am Flughafen eine lokale Telefonnummer mit ca. 5 OMR Gesprächsguthaben. Kostensparend ist außerdem die Kommunikation über das Internet, etwa über öffentliche Hotspots, im Hotel oder Internetcafé.
Die normalen Geschäftszeiten sind Sa-Do von 9-13 und 16-19 Uhr, Einkaufszentren bis 20 Uhr. Banken schließen bereits um 12 Uhr. Supermärkte und kleine Geschäfte im Landesinneren sind meist durchgehend geöffnet von 7-22 Uhr, einige Großmärkte sogar rund um die Uhr. Die genauen Zeiten sind in der Tagespresse veröffentlicht (Oman Daily Observer im Businessteil).
In den kleineren Restaurants ist ein Trinkgeld eher unüblich, Taxifahrer, Kofferträger und Kellner internationaler Einrichtungen erhalten ca. 10 % des Rechnungsbetrages, Kofferträger ca. 200-300 baiza pro Gepäckstück. Das Bedienungsgeld (service charge) ist häufig in der Rechnung enthalten. Allerdings kommt dies selten dem Sie bedienenden Kellner zugute, sodass dieser sich über eine kleine Extragabe freut. Bei organisierten Rundreisen und Tagesausflügen ist ein Trinkgeld für Fahrer und Reiseleiter ebenfalls üblich.
Polizei/Feuerwehr/Ambulanz: 9999
Deutsche Botschaft
Al-Khuwair, Jami'at Al-Duwal Al-Arabiah Street
Muscat
Tel.: +968-2469-1218
Fax: +968-2469-1278
E-Mail: info@maskat.diplo.de
Web: https://maskat.diplo.de
Öffnungszeiten: So-Do 8-11 Uhr

Die österreichische Botschaft in Muscat wurde 2011 geschlossen, zuständig ist seither die Botschaft in Riyadh, Saudi-Arabien:

Österreichische Botschaft
Diplomatic Quarter Riyadh
Riyadh 11693
Saudi-Arabien
Tel.: +966-1-4801217
Fax: +966-1-4801526
E-Mail: riyadh-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.aussenministerium.at/riyadh
Öffnungszeiten: So-Do 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft
Villa 1366
Way 3017
Shatti Al Qurum
Muscat
Tel.: +968-24603267
Fax: +968-24603298
E-Mail: muscat@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/muscat
Nach Oman dürfen von Personen ab 21 Jahren zollfrei eingeführt werden: eine Flasche Alkohol (gilt nur für Nichtmuslime und die Einreise am Flughafen, nicht bei Einreise auf dem Landweg) 400 Zigaretten, 100 ml Parfüm sowie Gegenstände des persönlichen Bedarfs. Verboten ist die Einfuhr von Waffen, Drogen und pornografischem Material wie Zeitschriften, wozu auch die freizügigen Titelblätter verschiedener Nachrichtenmagazine gehören (und konfisziert werden). Ebenso verboten ist die Einfuhr von Pflanzensamen, frischen Lebensmitteln, vor allem Schweinefleisch.
Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Neujahr Am 1. Tag des neuen Jahres werden Pferde- und Kamelrennen zu Ehren des Sultans veranstaltet. Der Termin verschiebt sich jedes Jahr in Abhängigkeit vom Mondkalender.
Januar/Februar Einen Monat lang feiert man seit 1998 die omanische Kultur, ihre Geschichte und Traditionen beim alljährlichen Muscat Festival in der Hauptstadt. Auf dem Programm stehen neben antiken und modernen Theaterstücken sowie zeitgenössischen Konzerten von Künstlern der arabischen Welt inzwischen auch Multimedia-Shows u.v.m.
Juli/August Im Hochsommer verwandelt der Südwest-Monsun (Khareef) die trockene Gegend rund um Salalah in eine saftig-grüne Oase. Dieses Ereignis wird mit dem Khareef-Festival in Salalah mit Tanz und Gesang sowie zahlreichen kulturellen, wirtschaftlichen, sportlichen und religiösen Aktivitäten gebührend gefeiert. So kann man z.B. auch einheimischen Handwerkern bei ihrer Arbeit über die Schulter sehen und ihre Werke käuflich erwerben.
18. November Am Geburtstag des Sultans, dem Nationalfeiertag, werden die Straßen und Häuser mit Fahnen, Lichtern und Bildern Seiner Majestät geschmückt und Feuerwerke veranstaltet.
Amtssprache: Arabisch
Bevölkerung: rund 4,6 Mio. Einwohner
Hauptstadt: Muscat (rund 770.000 Einwohner)
Fläche: 309.500 km²
Landesvorwahl: +968
Währung: Omani Rial (Abk.: RO; ISO-4217-Code: OMR)
Zeitzone: Gulf Standard Time (GST). Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ): +3 Std. (Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) +2 Std.); keine Umstellung auf Sommerzeit
In der Hauptstadt Muscat bieten neben den internationalen Vermietstationen auch lokale Anbieter mittlerweile eine große Flotte vom Kleinwagen bis zum geräumigen Geländewagen an. Um sein Wunschauto zu bekommen, empfiehlt sich zur Hauptreisezeit jedoch eine Reservierung noch von zu Hause aus. Ein internationaler Führerschein ist notwendig. Das Straßennetz wird stetig ausgebaut, sowohl nach Sur an der Ostküste als auch ins Landesinnere gibt es mehrspurige Autobahnen. So wird es auch für Individualtouristen, die mit dem eigenen Mietfahrzeug unterwegs sind, in Zukunft leichter werden, abgelegene Wadis und Wüstenregionen zu erreichen.
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Landes sind auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Es gibt Taxis, Sammeltaxis, und die staatliche Busgesellschaft ONTC (Oman National Transport Company) hat ein gut ausgebautes Liniennetz. Inlandsflugverbindungen lohnen sich nur ins 1.000 km von Muscat entfernte Salalah und auf die Halbinsel Musandam. Verschiedene deutschsprachige Reiseveranstalter arbeiten Ihnen gern eine individuelle Tour mit dem Mietwagen aus und reservieren auch die nötigen Hotelübernachtungen.
Aufgrund anhaltender Spannungen in einigen Ländern des Nahen und Mittleren Ostens wird Reisenden in den Oman geraten, in der Öffentlichkeit zurückhaltend aufzutreten, in ihrem Verhalten auf die religiösen, politischen, kulturellen und sozialen Traditionen des Landes Rücksicht zu nehmen und sich von eventuellen Demonstrationen oder Protestveranstaltungen fernzuhalten. Bei Bootsexkursionen vor der Westküste der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) sollten die Gewässer um die Inseln Abu Moussa, Greater Tumb und Lesser Tumb gemieden werden. Die drei Inseln werden sowohl von den VAE als auch vom Iran beansprucht und in Seekarten als zum jeweiligen Territorium gehörend ausgewiesen. Bootsbesatzungen wurden von iranischer Seite unter dem Vorwurf der „Verletzung der iranischen Hoheitsgewässer und illegaler Einwanderung" bereits festgenommen und in Gerichtsverfahren zu Haftstrafen verurteilt. Außerdem besteht das Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen.
Das Sultanat Oman liegt im äußersten Südosten der Arabischen Halbinsel und somit in einer subtropischen Klimazone. Die Sommermonate von Mai bis September sind generell trocken und heiß mit Tagestemperaturen bis 45 °C. An den Küsten kommt an manchen Tagen eine unangenehm hohe Luftfeuchtigkeit hinzu. Eine Ausnahme sind der östliche Küstenstreifen und das Dhofar-Gebirge im Süden, denn von Juni bis September/Oktober sorgen stürmische Monsunwinde für feuchtes Wetter mit Tagestemperaturen um 30 °C.
Die beste Reisezeit für das Sultanat sind die kühleren Wintermonate von Mitte Oktober bis etwa Mitte April mit einer durchschnittlichen Tagestemperatur um 30 °C. In dieser Zeit fallen zwar auch die meisten Niederschläge, doch meist nur in kurzen, dafür aber umso heftigeren Schauern. Allerdings gibt es immer mehr europäische Reiseveranstalter, die günstige Pauschalangebote in den heißen Sommermonaten anbieten. Aufgrund der Traditionen des Landes und der klimatischen Bedingungen empfiehlt es sich, leichte Sommerkleidung, die Arme und Beine bedeckt, dazu Sonnenbrille und -creme sowie eine Kopfbedeckung einzupacken.
Feste Bestandteile der omanischen Küche: Datteln und Tee
Die omanische Küche ist geprägt von indischen, indonesischen, arabischen und ostafrikanischen Einflüssen. Dabei werden vor allem Gerichte mit Reis, Huhn, Lamm, Ziege, Fisch und Meeresfrüchten serviert, z.B. in Form von shoowa (Lamm mit Dattelbrei in Palmen- und Bananenblättern gebacken) oder kabsa (Schaf gefüllt mit Mandeln, Reis und Gewürzen). Fleisch wird gerne gegrillt oder gekocht verzehrt, dazu isst man Soßen mit Gemüse (Bohnen, Artischocken, Zwiebeln, Tomaten, Kichererbsen). In Essig eingelegtes Gemüse, wie Kürbis, Blumenkohl oder Spargel, wird oft als Beilage gereicht. Gewürze und Kräuter spielen eine wichtige Rolle, vor allem Kardamom, Kreuzkümmel, Pfeffer, Koriander, Gewürznelken und Muskat geben den Speisen eine besondere Note. Zum Nachtisch gibt es Obst, insbesondere frische Datteln oder Halwa, eine Mehlspeise.
Generell wird zum Essen gerne Wasser getrunken, aber auch schwarzer Tee und Kaffee sind beliebte Getränke. Alkohol wird nur in einigen Hotels und Restaurants mit Sondergenehmigung ausgeschenkt, ist aber meist sehr teuer.
In Privathaushalten pflegt man in Oman auch heute noch den von den Beduinen übernommenen Brauch, sich zum Essen auf dem Boden niederzulassen. Gegessen wird mit der (rechten!) Hand aus kleinen Schüsseln und Platten, zwischen den Gängen reinigt man die Finger mit Rosenwasser. In Restaurants - inzwischen gibt es eine Vielzahl an Lokalen mit internationaler Küche - kann man jedoch auch ganz nach westlicher Art auf dem Stuhl sitzend speisen.

Ausflugsland

Deutschland

Es sind keine speziellen Impfungen für die Einreise nach Deutschland vorgeschrieben. Sinnvoll sind jedoch immer die vom Robert-Koch-Institut (RKI) empfohlenen Standardimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza). Vor allem bei Reisen zwischen April und Oktober in die Risikogebiete im Süden Deutschlands (Teile Bayerns und Baden-Württembergs) und bei vermehrtem Aufenthalt in freier Natur sollte man über eine Impfung gegen die durch Zeckenbisse übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nachdenken.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen.
Um nach Deutschland einreisen zu können, genügt ein gültiger Personalausweis bzw. die Identitätskarte; europäische Staatsangehörige außerhalb der EU benötigen einen Reisepass. Obwohl es für EU-Bürger keine Grenzkontrollen mehr gibt, muss man sich jederzeit mit einem gültigen Dokument ausweisen können. Einträge von Kindern im Reisepass der Eltern sind nicht mehr gültig,, jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Für allein reisende Frauen ist Deutschland ein sicheres Reiseziel, besondere Vorsichtsmaßnahmen müssen nicht ergriffen werden. Wie in anderen europäischen Ländern auch, sollte auf Trampen ohne Partner oder nächtliche Spaziergänge auf einsamen Straßen oder in Parks verzichtet werden.
Die meisten gesetzlichen Feiertage gelten bundesweit, einige nur in einzelnen Bundesländern: Neujahr (1. Januar); Heilige Drei Könige (6. Januar, in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt); Karfreitag (März/April); Ostermontag (März/April); Maifeiertag (1. Mai); Christi Himmelfahrt (Mai); Pfingstmontag (Mai/Juni); Fronleichnam (Mai/Juni, in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland); Mariä Himmelfahrt (15. August, in katholischen Gemeinden Bayerns und im Saarland); Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober); Reformationstag (31. Oktober, in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen); Allerheiligen (1. November, in Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen); Buß- und Bettag (November, nur in Sachsen); 1. und 2. Weihnachtsfeiertag (25./26. Dezember).
Banken haben meist Mo-Mi und Fr von 8.30 bis 12.30 und von 14 bis 16 Uhr, Do abends bis 18 Uhr geöffnet. Geschäfte sind in der Regel von Mo-Fr zwischen 9 und 18.30 Uhr, samstags von 9 bis 13 Uhr für ihre Kunden da; kleinere Läden machen oft eine Mittagspause. Die Öffnungszeiten von Kaufhäusern und vielen Geschäften in Innenstadtlage liegt Mo-Sa zwischen 9 und 20 Uhr, Supermärkte öffnen früher und schließen später. Museen sind meist montags geschlossen und Di-So von 9/10-17/18 Uhr zugänglich.
Deutschland ist i.A. recht gut auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung eingestellt. Zahlreiche öffentliche Einrichtungen, Touristenattraktionen und Hotels verfügen über behindertengerechte Zugänge. Weitere Auskünfte erteilt die Organisation Mobility International oder Procap Reisen:

Mobility International Schweiz
Rötzmattweg 51
4600 Olten
Tel.: +41-62-2126740
Fax: +41-62-2126739
E-Mail: info@mis-ch.ch
Web: http://www.mis-ch.ch

Procap-Reisen
Froburgstraße 4
4601 Olten
Tel.: +41-62-2068830
Fax: +41-62-2068839
E-Mail: info@procap.ch
Web: http://www.procap-reisen.ch
Öffnungszeiten: Do 9-12 und 13.30-16:30 Uhr, Mi 13.30-16.30 Uhr, Fr 9-12 und 13.30-15.30 Uhr
Die landesweite Notrufnummer für die Polizei lautet 110, für Feuerwehr und Rettungsdienst 112.
Im Bereich der persönlichen Dienstleistungen ist ein Trinkgeld angemessen. In Restaurants und Cafés erhält das Service-Personal bei Zufriedenheit ca. 10 % des Rechnungsbetrags, bei Taxifahrten rundet man die Summe auf.
Homosexualität wird in Deutschland von der überwiegenden Bevölkerungsmehrheit, vor allem in der jungen Generation, toleriert und akzeptiert. Das Austauschen gleichgeschlechtlicher Zärtlichkeiten wie Küssen oder Händehalten in der Öffentlichkeit ruft in der Regel keine diskriminierenden Reaktionen hervor. Großstädte wie Frankfurt oder Berlin verfügen mit einschlägigen Bars und Clubs über eine lebendige Homosexuellen- und Transvestitenszene. Seit 2001 war die „Eingetragene Partnerschaft" als eheähnliche, rechtliche Absicherung der Beziehung gleichgeschlechtlicher Paare möglich, seit 1. Oktober 2017 ist nun auch die Homo-Ehe erlaubt.
Die medizinische Versorgung in Deutschland ist flächendeckend gut, der Standard allgemein hoch. Für Schweizer und EU-Bürger, mit deren Heimatländern ein Sozialabkommen besteht, erfolgt eine ärztliche Behandlung über die Krankenversicherungskarte (EHIC), ansonsten muss die Rechnung zunächst privat bezahlt werden. In diesem Fall ist es ratsam, eine Reisekrankenversicherung abzuschließen, welche die Kosten gegen Vorlage der Rechnung erstattet.
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Als Richtmengen gelten: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak, 10 l Spirituosen bzw. alkoholhaltige Süßgetränke (Alkopops), 20 l Zwischenerzeugnisse, 60 l Schaumwein und 110 l. Wein darf für private Zwecke aus anderen EU-Ländern in unbegrenzter Menge nach Deutschland eingeführt werden. Kaffee und kaffeehaltige Erzeugnisse sind bis 10 kg ebenfalls zollfrei. Bargeld und gleichgestellte Zahlungsmittel (z.B. Sparbücher, Schecks/Reiseschecks) können innerhalb der EU in unbegrenzter Höhe mitgeführt werden, müssen aber ab einem Wert von 10.000 EUR auf Anfrage beim Zoll angegeben werden. Für Parfüm gelten innerhalb der EU keine Mengenbegrenzungen.
Aus Nicht-EU-Ländern (z.B. Schweiz) dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen (über 22 Vol.-% Alkoholgehalt) oder 2 l Zwischenerzeugnisse (bis 22 Vol.-% Alkoholgehalt), 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden, außerdem Waren (Geschenke) bis zu einem Wert von 300 EUR, wobei die Grenze für Flug- und Seereisende bei 430 EUR und für Reisende unter 15 Jahre bei 175 EUR liegt. Die Nordseeinsel Helgoland und Büsingen am Hochrhein gehören nicht zum Zollgebiet der EU, daher gelten hier besondere Bestimmungen.
Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Informationen auch unter http://www.zoll.de.
Die Netzspannung beträgt 230 Volt Wechselstrom.
Österreichische Botschaft
Stauffenbergstraße 1
10785 Berlin
Tel.: +49-30-202870
Fax: +49-30-2290569
E-Mail: berlin-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-berlin
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 9-13 Uhr, Mi 12-16 Uhr

Schweizerische Botschaft
Otto-von-Bismarck-Allee 4A
10557 Berlin
Tel.: +49-30-3904000
Fax: +49-30-3911030
E-Mail: ber.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/berlin
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
ICE im Hauptbahnhof Frankfurt am Main
Deutschland verfügt über ein hervorragend ausgebautes und engmaschiges Verkehrsnetz mit sehr guten Autobahn- und Zugverbindungen von Süd nach Nord und Ost nach West. Dem Rhein-Main- und Ruhrgebiet kommt dabei eine wichtige Stellung als zentrale Verkehrsknotenpunkte zu.
Hochgeschwindigkeitszüge (ICE) der Deutschen Bahn verbinden die großen Städte miteinander; wer frühzeitig bucht oder eine BahnCard besitzt, kommt in den Genuss überaus günstiger Preise.
Seit 2013 haben sich mehr und mehr Fernbusunternehmen am Markt etabliert, die ebenfalls Verbindungen in alle größeren und auch in kleinere Städte zu konkurrenzlos günstigen Preisen anbieten. Bekannte Anbieter sind z.B. Flixbus (https://www.flixbus.de) oder - altbewährt - die Deutsche Touring (Eurolines, https://www.eurolines.de).
Auf regionaler Ebene gibt es zahlreiche Verkehrsverbände, die mit guten Verbindungen und einheitlichen Tickets für S-Bahn, U-Bahn, Tram und Linienbusse eine gute Abdeckung erreichen und auch entlegenere Ziele an den öffentlichen Nahverkehr anbinden.
Inlandsflüge sind durch die Dumpingpreise verschiedener Anbieter in den letzten Jahren immer beliebter geworden, jedoch zeichnet sich aus Umweltgründen zur Zeit eine Kehrtwende ab. Ohnehin lohnt sich ein Flug innerhalb Deutschlands oft erst ab einer Entfernung von mind. 500 km, da viele Flughäfen weit außerhalb der großen Städte liegen.
Für alle, die das Land individuell mit dem Auto erkunden möchten, gibt es ein Netz aus etwa 150 ausgewiesenen „Ferienstraßen“, die sich auf bestimmte Themen oder Landschaften beziehen, z.B. die Deutsche Märchenstraße von Hanau nach Bremen oder die (ehemalige) Deutsche Ferienroute Alpen-Ostsee von Berchtesgaden (Königssee) bis Puttgarden auf der Ostseeinsel Fehmarn. Die längste unter ihnen ist die Deutsche Alleenstraße zwischen Rügen und dem Bodensee. All diese Touristikstraßen haben eine Gemeinsamkeit: Sie führen vorbei an besonders sehenswerten Natur- und Kulturlandschaften und kulturhistorisch bedeutsamen Orten und umfahren dabei die oft verstopften Hauptverkehrsadern des Landes (weitere Infos unter https://www.ferienstrassen.info).
Ein besonderes Vergnügen, nicht erst seit Aufkommen von E-Bikes und Pedelecs, stellen die unzähligen Fernradwege innerhalb Deutschlands dar, die häufig entlang malerischer Flusslandschaften oder durch sehenswerte Täler und Gebirge führen.
Wichtig für Autofahrer: In zahlreichen deutschen Städten wurden und werden Umweltzonen eingeführt, die nur noch mit Fahrzeugen mit entsprechender Kennzeichnung (Umweltplakette) befahren werden dürfen. Weitere Infos unter https://www.umwelt-plakette.de.
Deutschland, zwischen Atlantik und dem vom Kontinentalklima geprägten Osteuropa gelegen, befindet sich in der gemäßigt-kühlen Westwindzone. An der Küste sind die Jahreszeiten (warme Sommer, kalte Winter) weniger stark ausgeprägt als im Landesinneren und das Wetter ist insgesamt wechselhafter. In den Wintermonaten führen Tiefausläufer vom Atlantischen Ozean zu häufigen Niederschlägen im Alpenraum und westlich der Mittelgebirge. Kalte Polarluft sorgt bisweilen für Schneefälle bis in die Niederungen. In den Sommermonaten herrscht meist angenehmes Hochdruckwetter mit trocken-warmen Winden aus östlicher Richtung oder feucht-schwüler Luft aus dem Südwesten. Am wärmsten wird es in Deutschland im Oberrheingraben im Südwesten und im Alpenvorland, wenn ein trockener, warmer Fallwind (Föhn) aus südlicher Richtung weht.
Die beste Reisezeit hängt davon ab, welche Region man bereisen möchte und welche Aktivitäten für einen Urlaub in Deutschland geplant sind. Nord- und Ostseeküste locken von Juni bis September mit überwiegend schönem Wetter und herrlichen Sandstränden. Die besten Bedingungen für Wintersport herrschen in den Alpen von Dezember bis März. Aktivurlauber wie Radfahrer und Wanderer gehen ihrer Leidenschaft am besten zwischen April/Mai und Oktober nach. Ein Kultururlaub mit Stadtbesichtigungen bietet sich das ganze Jahr über an.
Kettenkarussell auf dem Oktoberfest
Februar Der Kölner Rosenmontagszug, Höhepunkt der Karnevalssaison, ist der größte Karnevalszug Deutschlands. Vier Stunden ziehen Musikkapellen und Wagen durch die Kölner Innenstadt (https://koelnerkarneval.de).
April-Mai In der Nacht auf den 1. Mai tanzt ganz Deutschland traditionsgemäß auf großen Veranstaltungen und in Diskotheken in den Mai.
Mai-September Beim Feuerwerksspektakel "Rhein in Flammen" werden zu unterschiedlichen Terminen Großfeuerwerke entlang des Rheins entzündet: in Bonn, Rüdesheim, Bingen, Koblenz, Oberwesel und St. Goar (https://www.rhein-in-flammen.com).
Juni Ein gigantisches Sommerfest wird alljährlich in Kiel veranstaltet. Die sogenannte Kieler Woche ist das größte Segelsportereignis der Welt (https://www.kieler-woche.de).
Juni-Juli Das Schützenfest Hannover ist das weltgrößte Schützenfest. Die Spaßmeile der Kirmes erstreckt sich über 5 km (http://schuetzenfest-hannover.de).
Mitte Juni-Anfang September In Ralswiek wird bei den Störtebeker Festspielen spektakuläres Open-Air-Theater geboten (https://stoertebeker.de).
Juli Das Kaltenberger Ritterturnier ist das größte Ritterturnier der Welt und findet auf Schloss Kaltenberg im gleichnamigen Dorf Kaltenberg in Oberbayern statt (https://www.ritterturnier.de).
August Am ersten Augustwochenende herrscht im Hunsrück der Ausnahmezustand. Auf der ehemaligen Raketenstation Pydna steigt jährlich "Nature One", das größte europäische Festival der elektronischen Tanzmusik (https://www.nature-one.de).
Das letzte Augustwochenende wird in Frankfurt am Main mit einem der größten europäischen Kulturfestivals, dem Museumsuferfest, begangen. Neben zahlreichen Künstlern und Musikern, die auf den Bühnen entlang des Mainufers performen, können auch einige Museen gratis besucht werden (https://www.museumsuferfest.de).
September-Oktober Das Münchener Oktoberfest auf der Theresienwiese ist das größte Volksfest der Welt. Die sogenannten Wiesn beginnen dann, wenn es wieder heißt: O'zapft is! (https://www.oktoberfest.de)
November-Dezember Eine ganz besondere Adventsstimmung vermittelt der Nürnberger Christkindlesmarkt (https://www.christkindlesmarkt.de).
Zünftige deutsche Kost
Traditionell gilt die deutsche Küche als eher deftig. Eines der Nationalgerichte ist Sauerkraut mit Eisbein bzw. Schweinshaxe oder mit Bratwürstchen. Des Deutschen liebste Beilage sind Kartoffeln, egal ob als Salzkartoffeln, Pellkartoffeln, Bratkartoffeln, Kartoffelpüree, Kartoffelpuffer oder Kroketten. Als Snack essen die Deutschen gerne rohes Fleisch, wie z.B. Schweine-Mett oder Rinder-Tatar auf einer ordentlich gebutterten Scheibe Graubrot oder einer Brötchenhälfte mit rohen Zwiebeln. Den kleinen Hunger stillt man auch gerne mit belegten Brötchen, einem Heringssalat oder einer Scheibe Brot mit Harzer Käse, d.h. Sauermilchkäse.
Zum Essen trinkt der Deutsche entweder Bier, vorzugsweise Pils, oder Wein. Beliebte Weinsorten sind Riesling, Müller-Thurgau und Silvaner. In einigen Regionen, vor allem in Hessen, wird auch gerne Apfelwein getrunken. Zum sogenannten Gläschen Ebbelwoi für zwischendurch wird häufig eine Laugenbrezel gereicht. Zum Nachtisch werden Kuchen mit Äpfeln, Pflaumen, Erdbeeren oder Rhabarber angeboten. Dazu wird gern Kaffee getrunken. In Ostfriesland bevorzugt man hingegen Tee.
Amtssprache: Deutsch
Bevölkerung: rund 82,5 Mio. Einwohner
Fläche: 357.340 km²
Hauptstadt: Berlin (rund 3,7 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +49
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)
Es sind keine speziellen Impfungen für die Einreise nach Deutschland vorgeschrieben. Sinnvoll sind jedoch immer die vom Robert-Koch-Institut (RKI) empfohlenen Standardimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza. Vor allem bei Reisen zwischen April und Oktober in die Risikogebiete im Süden Deutschlands (Teile Bayerns und Baden-Württembergs) und bei vermehrtem Aufenthalt in freier Natur sollte man über eine Impfung gegen die durch Zeckenbisse übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nachdenken.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.

Monaco

Die internationale Landesvorwahl für Monaco lautet 00377, es folgt direkt die Rufnummer. Wer von Monaco ins Heimatland telefonieren möchte, wählt die entsprechende Landesvorwahl (0049 für Deutschland, 0043 für Österreich, 0041 für die Schweiz) vor und lässt dann die Null der folgenden Ortsvorwahl weg. Telefonieren vom Hotel aus ist meist recht teuer; günstiger wird es mit Telefonkarten, die man z.B. auf der Post oder in verschiedenen Geschäften kaufen kann. Es bestehen Roaming-Verträge zwischen diversen Mobilfunkanbietern. Netzbetreiber sind SFR (http://www.monaco.mc/Pages/Accueil), Itineris Orange (http://www.orange.fr) und Bouygues (http://www.bouyguestelecom.fr). Der Hauptanbieter fürs Internet heißt Monaco Internet (http://www.monaco.net). Immer mehr Hotels bieten kostenloses WLAN an; in Monte Carlo gibt es ein Internetcafé.
Homosexualität ist in Monaco legal und wird von einem großen Teil der Bevölkerung akzeptiert. Gleichgeschlechtliche Ehen oder eingetragene Partnerschaften sind jedoch nicht zugelassen. Eine nennenswerte LGTB-Szene gibt es in dem kleinen Fürstentum nicht, wohl aber in nahegelegenen französischen Städten wie Nizza, Marseille oder Lyon.
Üblich ist eine Netzspannung von 127 oder 220/230 V bei 50 Hz. Es werden Stecker vom Typ C, D, E oder F verwendet, ein Adapter ist notwendig.
Frauen können Monaco problemlos alleine bereisen. Ein gesundes Maß an Vorsicht sollte man aber auch hier walten lassen und sich z.B. nicht nachts alleine in einsamen Gegenden aufhalten und auf das Trampen verzichten.
Neben den Botschaften in Paris (A, D) bzw. Marseille (CH) sind folgende Konsulate in Monaco zuständig:

Deutsches Honorarkonsulat
Postanschrift: B.P. 287, Monte Carlo, MC-98005 Monaco Cedex
"Le Roc Fleur", 2 Chemin du Ténaco
MC-98000 Monaco
Tel: +377-97974965
Fax: +377-97-775153
E-Mail: dieterspaethe@monaco377.com

Österreichische Honorargeneralkonsulat
"Monte Carlo Palace"
7, Boulevard des Moulins, MC 98000 Monte Carlo
Tel.: +377-93-302300
Fax: +377-92-160454
E-Mail: cons-austriche@monaco.mc

Schweizerisches Konsulat
2 avenue de Grande Bretagne
98007 Monaco Cedex
Tel.: +377-93-155882
Fax: +377-93-155811
E-Mail: monaco@honorarvertretung.ch
Es bestehen keine Pflichtimpfungen für die Einreise nach Monaco. Es kann jedoch sinnvoll sein, sich gegen die durch Zecken übertragene FSME und gegen Hepatitis A (ggfs. auch Hepatitis B) impfen zu lassen und die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standard-Impfungen (Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza) aufzufrischen. Durch ausreichenden Mückenschutz können durch Mücken übertragbare Krankheiten wie die in Monaco vorkommende Leishmaniose verhindert werden.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Deutsche, Österreicher und Schweizer können mit einem gültigen Reisepass oder Personalausweis bzw. der Identitätskarte nach Monaco einreisen, wobei Reisepässe auch seit höchstens einem Jahr abgelaufen sein dürfen. Ein Visum ist für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen nicht erforderlich. Kinder benötigen ein eigenes Ausweisdokument, da Eintragungen im Pass ihrer Eltern seit Juni 2012 nicht mehr gültig sind.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Es gelten die Zentrale Europäische Notrufnummer 112 sowie die 17 für die Polizei, die 18 für die Feuerwehr und die 15 für Notarzt und Ambulanz.
Neujahr (1. Januar); Tag der Heiligen Devota (27. Januar); Ostermontag (März/April); Tag der Arbeit (1. Mai); Christi Himmelfahrt (Mai); Pfingstmontag (Mai/Juni); Fronleichnam (Mai/Juni); Mariä Himmelfahrt (15. August); Allerheiligen (1. November); Nationalfeiertag (19. November); Mariä Empfängnis (8. Dezember); Weihnachten (25. Dezember)
Menschen mit Behinderung können sich in Monaco relativ gut fortbewegen. Zahlreiche Hotels, Restaurants und Touristenattraktionen wie der Palast der Grimaldi-Familie sind für Rollstuhlfahrer zugänglich und immer mehr Bushaltestellen werden barrierefrei umgebaut. Neuere Busse verfügen über eine Rampe und sind behindertengerecht ausgestattet. Ein Piktogramm auf den elektronischen Anzeigetafeln der Haltestellen gibt an, ob der nächste Bus für Rollstuhlfahrer geeignet ist oder nicht. Eine Besonderheit in Monaco ist der Strand Larvotto, der mit dem Gütezeichen „Handiplage“ ausgezeichnet wurde und mit rollstuhlgerechten Duschen, Rampen und sanitären Anlagen ausgestattet ist. In den Sommermonaten steht geschultes Personal zur Verfügung, das behinderten Menschen z.B. beim Gang ins Wasser mit den Amphibienrollstühlen hilft. Weitere Infos unter http://www.wato.de.
Geschäfte in Monaco haben i.d.R. werktags zwischen 9 und 19 Uhr geöffnet (z.T. auch länger), kleinere Geschäfte machen oft eine Mittagspause, fangen dafür aber früher an und haben abends länger geöffnet. Manche Lebensmittelgeschäfte sind auch sonntagvormittags geöffnet. Banken arbeiten normalerweise montags bis freitags von 9-12 und von 14-16 Uhr, Credit Foncier de Monaco beim Casinos öffnet täglich (auch an Wochenenden und Feiertagen) von 12.00-23.00 Uhr. Die Post ist von Montag bis Freitag 8-19 Uhr und samstags 8-12 Uhr für ihre Kunden da.
Obwohl das Trinkgeld in den Rechnungen bereits inbegriffen ist, ist es üblich, bei besonderer Zufriedenheit in Restaurants, Bars und Cafés ein Trinkgeld in Höhe von 5-10 % zu geben. Kofferträger und Zimmermädchen freuen sich über einen kleinen Bonus, z.B. in Höhe von 2 EUR pro Nacht bzw. pro Gepäckstück.
Zwar gehört Monaco nicht zur EU, aber zum Zollgebiet der Europäischen Gemeinschaft, da mit Frankreich ein Zollabkommen besteht. Daher gelten dieselben Zollbestimmungen wie für Frankreich.
Reisende aus EU-Ländern dürfen Waren uneingeschränkt ein- und ausführen, wobei folgende Richtmengen gelten: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak und 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, davon max. 60 l Schaumwein, und 110 l Bier pro Person.
Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden. Mitgeführte Geldbeträge im Wert von über 10.000 EUR müssen vor der Einreise und auch bei der Ausreise deklariert werden. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter http://www.zoll.de.
Monaco verfügt über eine der höchsten Dichte an Ärzten weltweit und die medizinische Versorgung ist gut. Allerdings gehört Monaco nicht zur EU, weshalb Deutsche und Österreicher mit der Europäischen Versicherungskarte (EHIC) nicht ausreichend abgesichert sind. Besucher sollten in jedem Fall eine Auslandsreiseversicherung abschließen.
Obwohl es in Monaco eine Vielzahl unterirdischer Parkhäuser gibt, empfiehlt es sich, das Auto außerhalb des Fürstentums stehenzulassen. Die Verkehrslage ist zu den Stoßzeiten sehr angespannt und wer sich nicht zu Fuß fortbewegen möchte, kann dies problemlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln tun. Es verkehren sechs Buslinien (darunter auch Nachtbusse), die mehr als 140 Haltestellen anfahren. Fahrkarten sind entweder direkt im Bus oder im Büro der Betreibergesellschaft Compagnie des Autobus de Monaco (3 avenue President J.F Kennedy) erhältlich (http://www.cam.mc). Angeboten werden u.a. Einzelfahrkarten (2 EUR) oder Tickets für 6 Fahrten (11 EUR); alle Tickets sind auch für das Busboot zur Überquerung des Hafens gültig. Für Touristen empfiehlt sich der Kauf einer Tageskarte (Carte Touristique Journalière), welche die unbegrenzte Nutzung aller Linien bis Betriebsschluss ermöglicht.
Züge der französischen SNCF (http://www.sncf.com) verbinden Monaco mit verschiedenen Destinationen in Frankreich; der unterirdische Bahnhof Monaco-Monte Carlo liegt an der Avenue Prince Pierre und ist Station der landschaftlich reizvollen Bahnstrecke Marseille-Ventimiglia. Zudem gibt es häufige Verbindungen nach Nizza (25 Min.) und Menton (10 Min.). Private Buslinien verkehren zwischen Monaco und dem Flughafen Nizza.
Für Naturfreunde bietet sich eine Wanderung auf dem 2002 eingeweihten Fernwanderweg Via Alpina an, der von Monaco nach Triest führt und auf seinen fünf Routen alle acht Alpenstaaten (Italien, Slowenien, Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Frankreich, Monaco) durchläuft.
Monaco ist geprägt von mildem Mittelmeerklima mit trockenen, warmen Sommern sowie milden, feuchten Wintern. Wie an der gesamten Côte d’Azur scheint dazu häufig die Sonne - im Juli durchschnittlich 10 Stunden pro Tag und selbst im Dezember verwöhnt sie den Stadtstaat im Mittel täglich knapp 5 Stunden lang. Der meiste Regen fällt im März, Oktober und November.
Durch den Schutz der Seealpen sind extreme Wetterlagen in Monaco kaum zu erwarten. In den Monaten Juli und August ist es mit durchschnittlich 23 °C und Höchstwerten um die 30 °C meist angenehm warm, aber auch im Winter (Dezember bis Februar) fallen die Werte kaum unter 10 °C. Die beste Reisezeit für Monaco ist im Frühling und im Sommer.
Januar Schon seit 1911 bildet die Rallye Monte Carlo den alljährlichen Auftakt für die Motorsport-Saison. Sie führt im Hinterland von Monaco durch die französischen Seealpen (http://acm.mc/en/rallye-monte-carlo).
Im gleichen Monat begeistert das internationale Zirkusfestival von Monte Carlo, das traditionell unter der Schirmherrschaft der monegassischen Fürstenfamilie steht, eine Woche lang mit den besten Clowns und Aktrobaten (http://www.montecarlofestival.mc).
Mai/Juni Der Grand Prix von Monaco ist das einzige Formel-1-Autorennen, das mitten in einer Stadt ausgetragen wird. Unter den Zuschauern befinden sich zahlreiche Stars und Sternchen (http://www.grand-prix-monaco.com).
September Die größten und ausgefallensten Yachten Europas sind Ende des Monats auf der Monaco Yacht Show zu bestaunen. Auch hier ist die High Society natürlich vertreten (http://www.monacoyachtshow.com).
November Den Nationalfeiertag Monacos am Namenstag von Fürst Rainier III. begeht man im Fürstentum mit einer feierlichen Zeremonie. Auf dem Programm stehen ein musikalisch untermaltes Feuerwerk am Hafen und eine Messe, an der auch die Fürstenfamilie teilnimmt. Anschließend werden Gäste und Einheimische von der Grimaldi-Familie vom Balkon des Palastes aus begrüßt.
Amtssprache: Französisch
Bevölkerung: rund 36.000 Einwohner
Fläche: 2,02 km²
Hauptstadt: Monaco
Staatsform: Erbmonarchie
Vorwahl: +377
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ) und Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ)
Die Küche Monacos ist mediterran und entspricht weitgehend der französischen. Aber auch italienische Einflüsse sind deutlich zu spüren. Man kocht mit viel frischem Gemüse, wobei Tomaten, Zwiebeln und Oliven eine zentrale Rolle spielen. Gerichte mit Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte fehlen auf keiner Speisekarte.
Als monegassisches Nationalgericht gilt Barbajuan, frittierte, gefüllte Teigtaschen, die an Ravioli erinnern. Dabei kann die Füllung je nach Variante unterschiedlich sein, enthält jedoch in Monaco typischerweise keinen Reis. Barbajuan wird traditionell am Nationalfeiertag verzehrt. Zu Weihnachten gibt es in vielen Familien Pain de Noël (Weihnachtsbrot), das mit Walnüssen in Form eines Kreuzes und einem Olivenzweig verziert wird.

Malta

Frauen, die Malta alleine bereisen, haben keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Wie in anderen (europäischen) Ländern auch, sollte man generell darauf verzichten, ohne Partner zu trampen oder abendliche Spaziergänge im Park oder auf der Straße alleine zu unternehmen. Da Taschendiebstähle auf Malta zugenommen haben, sollten Geld, Wertgegenstände und Ausweisdokumente an einem sicheren Ort (Hotelsafe, Brusttasche) aufbewahrt werden.
Geschäfte sind in der Regel montags bis samstags von 9-19 Uhr, in Touristengebieten auch bis 22 Uhr, geöffnet, mit einer mehrstündigen Mittagspause ab 12.30 oder 13 Uhr. Schreibwaren- und Lebensmittelläden öffnen teilweise auch am Sonntagvormittag. Banken sind üblicherweise Mo-Fr von 8.30-16 Uhr für ihre Kunden da. Schalterstunden der Post sind von Mo-Sa 7.30-12.45 Uhr, in größeren Orten auch nachmittags; das Postamt am Luqa Airport hat Mo-Sa von 7.30-15 Uhr geöffnet. Tankstellen bleiben meist sonntags geschlossen, die kleineren auch wochentags ab etwa 19 Uhr.
Da Malta seit dem 1. Januar 2008 zu den Schengenländern gehört, müssen Staatsangehörige der EU nicht mehr mit Grenzkontrollen rechnen, dennoch sind gültige Personalpapiere (Reisepass oder Personalausweis) mitzunehmen. Für Schweizer genügt bei einer Aufenthaltsdauer von max. drei Monaten ein Personalausweis bzw. eine Identitätskarte, bei einem Aufenthalt darüber hinaus sind der Reisepass und ein Visum erforderlich. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig; jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Gemäß der EU-Verordnung benötigen Hunde und Katzen einen EU-Heimtierausweis mit gültiger Tollwutimpfung (mind. 30 Tage und max. 12 Monate vor Grenzübertritt) sowie einen implantierten Mikrochip oder eine Tätowierung zur Zuordnung des Ausweises. Aktuelle Informationen beim Veterinary Service Department des Ministry for Rural Affairs and the Environment unter +356-25905371 sowie unter http://www.veterinary.gov.mt (Rubrik Pet Travel Scheme) oder bei den jeweiligen Auslandsvertretungen Maltas.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Bei Einreise aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist keine Impfung erforderlich. Reist man jedoch aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet an, ist eine entsprechende Impfung nachzuweisen. Bei besonderer Exposition (z.B. im Falle aktueller Ausbrüche, Hygienemängel, Einsätze, besonderer beruflicher oder sozialer Kontakte) wird außerdem ein Impfschutz gegen Hepatitis A und B empfohlen.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Auskunft zu Einrichtungen für Menschen mit Behinderung erteilt auf Malta die National Commission Persons with Disability (Tel.: +356-22788555, http://www.knpd.org). Rollstühle, Gehhilfen usw. sind auf Anfrage beim Physically Handicapped Rehabilitation Centre in Paola erhältlich (Tel.: +356-21693853).
In Hotels ist ein Trinkgeld von 10 % üblich, sofern dieses nicht bereits im Preis inbegriffen ist. Friseure und Kellner in Restaurants und Cafés sollte man ebenfalls - bei Zufriedenheit - mit einem Trinkgeld von etwa 10 % des Rechnungspreises belohnen. Trinkgelder für Taxifahrer sind auf Malta in der Regel nicht üblich.
Die allgemeine Notrufnummer für Polizei, Feuerwehr und Ambulanz lautet 112.
Homosexualität ist auf Malta bei einem Teil der streng katholischen Bevölkerung noch immer verpönt, insgesamt nimmt die Akzeptanz jedoch zu. Der Austausch von Zärtlichkeiten bei Gleichgeschlechtlichen, wie Küssen oder Händehalten in der Öffentlichkeit, kann diskriminierende Reaktionen hervorrufen. Im Juli 2017 stimmte das Parlament für die Homo-Ehe. Es gibt eine Reihe von LGBT-Clubs, z.B. in St. Julian's, die aufgrund ihrer schönen Atmosphäre auch von Heterosexuellen besucht werden. Weitere Infos unter http://www.maltagayrights.org.
Der Netzspannung beträgt 230 Volt/50 Hertz. Hotelzimmer verfügen in der Regel über Universalsteckdosen, darüber hinaus sind die in Großbritannien gebräuchlichen Drei-Pin-Stecker üblich. Auf Malta gibt es sog. Commonwealth-Adapter („plug"). Am besten besorgt man sich bereits vor der Abreise einen Universaladapter mit mehreren Steckern, der auch in vielen anderen Ländern verwendet werden kann.
Für öffentliche Münzfernsprecher braucht man Münzen oder Telefonkarten. Letztere sind an Kiosken oder bei den Büros der Telefongesellschaft Maltacom erhältlich. Telefongespräche vom Hotelzimmer sind bequemer, jedoch auch teurer. Es lohnt sich, für die wesentlich günstigere Kommunikation über das Internet nach einer im Hotel verfügbaren W-LAN-Verbindung zu fragen. Auslandsvorwahlen: Malta 00356; Schweiz 0041; Österreich 0043; Deutschland 0049. Die GSM-Handynetze sind auf Malta gut ausgebaut. Seit 2017 fallen EU-weit keine Roamingkosten mehr an.
L-Ewwel tas-Sena (Neujahr, 1. Januar); San Pawl Nawfragu (Schiffbruch des hl. Paulus, 10. Februar); San Ġużepp (St. Josephstag, 19. März); Jum il-Helsien (Freiheitstag, 31. März); Il-Ġimgħa l-Kbira (Karfreitag, März/April); Jum il-Haddiem (Tag der Arbeit, 1. Mai); Sette Giugno (Nationalfeiertag, 7. Juni); L-Imnarja (Fest des St Peter & St Paul, 29. Juni); Santa Marija (Mariä Himmelfahrt, 15. August); Jum il-Vitorja (Siegestag, 8. September); Jum l-Indipendenza (Unabhängigkeitstag, 21. September); Il-Kunċizzjoni (Unbefleckte Empfängnis, 8. Dezember); Jum ir-Repubblika (Tag der Republik, 13. Dezember); Il-Milied (Weihnachten, 25. Dezember).
Für EU-Bürger gelten folgende Richtmengen bei der zollfreien Ein- und Ausfuhr von Waren zum eigenen Verbrauch: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak, 10 l Spirituosen, 20 l andere alkoholische Getränke bis 22 Vol.-%, 90 l Wein (davon max. 60 l Schaumwein) und 110 l Bier. Die Freimengen für Reisende aus Nicht-EU-Ländern (z.B. Schweiz) liegen bei 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak, 1 l Spirituosen über 22 Vol.-% oder 2 l leichtere Alkoholika und 4 l nicht schäumendem Wein und 16 l Bier, 500 g Kaffee, 50 g Parfüm und 0,25 l Eau de Toilette.
Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 % Vol. und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 % Vol. zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Infos auch unter http://www.zoll.de.
Deutsche Botschaft
Whitehall Mansions, 3. Stock
Ta' Xbiex Seafront, Ta' Xbiex XBX 1026
Valletta
Tel.: +356-22604000
Fax: +356-22604115
E-Mail: info@valletta.diplo.de
Web: http://www.valletta.diplo.de
Bereitschaftsdienst der Botschaft für Notfälle außerhalb der Dienstzeit und am Wochenende: Mobiltelefonnummer +356-99475966.

Österreichisches Honorarkonsulat
Villa Seminia, 8, Sir Temi Zammit Avenue
Ta'Xbiex XBX 1011, Valletta
XBX 1026 Malta
Tel.: +356.21221597
E-Mail: austrianconsulate@maltanet.net
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-malta

Österreichische Botschaft
c/o BMEIA, Minoritenplatz 8, A-1010 Wien
Tel.: +430-501150-0
E-Mail: valletta-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-malta

Schweizerisches Generalkonsulat
6 Zachary Street
VLT04 Valletta
Tel.: +356-21244159
Fax: +356-21237750
E-Mail: valletta@honrep.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/roma

Schweizerische Botschaft
Via Barnaba Oriani 61
00197 Rom, Italien
Tel.: +39-06-809571
E-Mail: roma@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/roma
Das Gesundheitssystem auf Malta ist ausgezeichnet. Die Mehrzahl der Ärzte studierte an Universitäten Großbritanniens, in vielen Touristenzentren findet man außerdem Deutsch sprechende Zahnärzte und Allgemeinmediziner. Wer einen Arzt braucht, wendet sich am einfachsten an die Rezeption des Hotels oder erkundigt sich in Apotheken. Das Mater Dei Hospital in Birkirkara auf Malta (Tel.: +356-25450000) und das Gozo General Hospital (Tel.: +356-21561600) unterhalten einen 24-Stunden-Notfalldienst. Über die aktuellen Notdienste der Apotheken am Sonntag informiert die „Sunday Times". Die Behandlungskosten in Krankenhäusern oder durch Ärzte in den staatlichen Health Centres werden entweder komplett über die Europäische Versicherungskarte (EHIC) abgerechnet oder gegen Rechnung von der Kankenkasse nachträglich übernommen. Generell wird allen Reisenden empfohlen, für den Aufenthalt eine private Reisekrankenversicherung abzuschließen, die auch eine Rückholversicherung einschließt.
Malta hat ein subtropisch-mediterranes Klima, nennenswerte regionale Unterschiede gibt es aufgrund der überschaubaren Größe der Insel nicht. In den trockenen Sommermonaten (Juni-September) sorgen heiße Winde aus Nordafrika für warme Temperaturen, die nicht selten die 35 °C übersteigen. Im Winter ist es mild bei frühlingshaften Temperaturen und Sonnenschein mit kurzen, heftigen Regenschauern.
Im März kommt es vermehrt zu Niederschlägen, weshalb sich die Natur in den Monaten April und Mai besonders grün zeigt und zu ausgiebigen Wanderungen einlädt. Auch Oktober und November sind gute Monate für Ausflüge in die Natur. Von Juni bis September ist Badesaison und auch im Herbst ist das Wasser mit 22 °C und mehr noch angenehm warm. Richtig kalt wird es auf Malta nicht, jedoch kann es in den Wintermonaten durchaus windig und feucht werden. Daher empfiehlt es sich, zu dieser Zeit auch wärmere Kleidung im Gepäck zu haben.
Typische Autobusse in Malta
Vom Central Bus Terminal in Valletta fahren alle 10-30 Minuten öffentliche Busse in alle anderen Orte der Insel und auch die Badestrände sind gut mit dem Bus zu erreichen. Auf Gozo hingegen werden lediglich Rundstrecken von und nach Victoria bedient. Nach Mgarr (Gozo) gelangt man am schnellsten mit dem Wasserflugzeug vom Kreuzfahrtterminal „Valletta Waterfront“, von Cirkewwa (Malta) verkehrt eine Autofähre nach Mgarr. Der Fahrplan der Busse dort richtet sich nach dem der Fähren.
Taxis erkennt man auf Malta an ihrer weißen Farbe und den roten Nummernschildern. Sie fahren zu nicht gerade günstigen Festpreisen vom Flughafen aus, wo man am Schalter bezahlt (https://www.maltairport.com). Ansonsten rechnen sie nach Taxameter ab.
Autofahrer, die jünger als 25 Jahre alt sind, zahlen beim Ausleihen eines Mietwagens eine zusätzliche Versicherungsgebühr, älteren Fahrern bleibt diese erlassen. Es ist Vorsicht geboten, denn die Fahrweise der Einheimischen ist oft rasant und risikoreich und die Beschilderung lässt zu wünschen übrig. Es herrscht Linksverkehr!
Februar In diesem Monat findet der Malta Marathon statt (http://www.maltamarathon.com).
Februar/März Die Hochburgen des Karnevals sind Valletta und Nadur. Auf dem Karnevalsprogramm stehen bunte Umzüge und Tanzwettbewerbe.
31. März Am Freiheitstag werden im Grand Harbour Bootsrennen ausgetragen.
März/April An den Karfreitags-Prozessionen in Vittoriosa, Senglea und Cospicua werden lebensgroße Statuen durch die Stadt getragen.
April/Mai Ein absolutes Highlight ist das Malta Fireworks Festival. Schauplatz ist der Grand Harbour (http://www.maltafireworksfestival.com).
23./24. Juni Das Patronatsfest der St. John's Co-Cathedral in Valletta wird mit Freudenfeuern gefeiert (http://stjohnscocathedral.com).
Juli Das Malta International Jazz Festival findet in Valletta statt (http://www.maltajazzfestival.org).
13. Dezember Anlässlich des Republic Days wird das traditionelle Pferderennen in Marsa veranstaltet.
Amtssprache: Maltesisch, Englisch
Bevölkerung: rund 437.000 Einwohner
Fläche: 316 km²
Hauptstadt: Valletta (rund 5.680 Einwohner)
Landesvorwahl: +356
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ, engl. Central European Time, CET)
Fisch und Meeresfrüchte sowie die Produkte der Insel - z.B. Thymian, Olivenöl, Knoblauch - prägen die Küche der Insel, die ferner auch von Sizilien, dem arabischen und nordafrikanischen Raum beeinflusst ist. Eine Spezialität ist Kaninchen, welches als Eintopf mit Tomaten, Rotwein und Knoblauch oder in anderen Variationen zubereitet wird. Beliebt ist auch die mit viel Knoblauch zubereitete, würzige Fischsuppe Aljotta, ähnlich einer Bouillabaisse. Mediterrane Köstlichkeiten wie Bzar ahdar (gefüllte Paprikaschoten), Gbejna (ein Weißkäse aus Ziegen- oder Schafsmilch,) Pastizzi (gebackene Teigtaschen), Ravjul (Ravioli) oder Süßigkeiten wie Siniza (Quarkgebäck) und Mqaret (mit Dattelpaste gefülltes Gebäck) lassen Freunden der Mittelmeerküche das Wasser im Munde zusammenlaufen. Darüber hinaus bringt Malta feine Weine mit Herkunftsbezeichnung hervor, die den Genuss perfekt machen.

Ägypten

Allein reisende Frauen sollten sich an bestimmte Regeln halten: Die Kleidung gibt in Ägypten klare Signale - tragen Sie dezente, die Körperformen verhüllende Kleider. In Gesprächen sollten Sie direkten Augenkontakt vermeiden. Händchenhalten oder andere „harmlose" Körperkontakte haben in Ägypten einen ganz anderen Stellenwert als bei uns, bleiben Sie also distanziert. Fühlen Sie sich unwohl, werden Sie ruhig laut und weisen Sie Annäherungen frühzeitig deutlich zurück.
Homosexualität ist in Ägypten nach wie vor ein völliges Tabu und gesetzlich verboten. Dass Männer in Ägypten oft Händchen haltend auf der Straße gehen, hat nichts mit gleichgeschlechtlicher Liebe zu tun. Falls Sie eindeutig angesprochen werden sollten, halten Sie sich auf jeden Fall zurück. Die ägyptische Polizei und auch die Richter machen bei Ausländern keine Ausnahmen vom Gesetz - es droht Gefängnisstrafe!
Bei der Einreise nach Ägypten benötigen Besucher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ein Visum, das von der ägyptischen Botschaft in Berlin oder von den Generalkonsulaten in Hamburg oder Frankfurt gegen eine Gebühr von derzeit 25 USD (ca. 22 EUR) ausgestellt werden kann oder (unter Vorlage eines gültigen Reisepasses) direkt bei Einreise erworben werden kann. Reisende mit Dienst- und Diplomatenpässen müssen vorzeitig unbedingt ein biometrisches Visum bei den berufskonsularischen ägyptischen Auslandsvertretungen beantragen. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Bei Einreise aus Israel über den Sinai werden kostenlose beschränkte Visa erteilt, die nicht zur Weiterfahrt ans Niltal berechtigen. Für eine Weiterreise an den Nil muss man das „große", gebührenpflichtige Visum beantragen (vor der Reise in Deutschland oder beim ägyptischen Generalkonsulat in Eilat). Visaverlängerungen können in Kairo bei der Mugamma (Midan at-Tahrir, Immigration Office) beantragt werden. Bestimmte Gegenstände (elektronische Geräte, Spezialtaucherausrüstung) werden im Pass eingetragen.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung zu erfragen.
Verschiedene Telefongesellschaften ermöglichen das Telefonieren innerhalb Ägyptens sowie ins Ausland zu relativ günstigen Preisen. Mobil telefonieren ist in der Gegend rund um den Nil und in den größeren Städten problemlos möglich, in abgelegenen Regionen kann es allerdings zu Problemen kommen. Es empfiehlt sich, die Mailbox des Mobiltelefons auszuschalten, da für die Nutzung im Ausland zusätzliche Gebühren anfallen können. Das Telefonieren von Hotels aus ist meist recht teuer; für häufige Auslandsgespräche kann es daher sinnvoll sein, eine Prepaid-SIM-Karte vor Ort zu erwerben (hierfür ist ein Handy ohne Simlock notwendig). Darüber hinaus finden sich in den touristischen Zentren zahlreiche Telefonshops und Internetcafés. Alternativ kann man Kosten sparen, indem man sich von zu Hause aus über eine günstige Vorwahl-Verbindung im Ausland anrufen lässt. Die internationale Landesvorwahl von Ägypten lautet 0020; wer in die Schweiz telefonieren möchte, wählt die 0041 vorweg, nach Österreich die 0043 und nach Deutschland die 0049.
Folgende Notrufnummern gelten landesweit: Polizei: 122, Ambulanz: 123, Feuerwehr: 125, Touristenpolizei: 126.
Gesetzliche Feiertage: Befreiung des Sinai (25. April); Tag der Arbeit (1. Mai); Suezkanaltag (18. Juni); Jahrestag der Revolution im Jahr 1952 (23. Juli); Tag der Streitkräfte (6. Oktober); Sueztag (24. Oktober).

Islamische Feiertage richten sich nach dem islamischen Mondkalender und verschieben sich alljährlich - gegenüber dem gregorianischen Kalender (Sonnenkalender) - um etwa 11 Tage rückwärts. Die genauen Termine werden nach Sichtung des Neumondes von der Geistlichkeit festgelegt. Daher wird oft erst am Vorabend entschieden, ob ein Fest am nächsten Tag stattfindet.
Der bedeutendste Einschnitt im Jahresverlauf ist der Beginn des Fastenmonats, des Ramadan, der mit dem Fest des Fastenbrechens „Id-ul-Fitr" 30 Tage später beendet wird. Weitere wichtige islamische Feiertage sind Eid al-Adha (Großes Opferfest), Awil sanaa hijreya (Islamisches Neujahrsfest), Aschura (Fastentag) und Mawlid an-Nabi (Geburtstag Prophet Mohammeds).

Koptische Feiertage: Weihnachten (7. Januar, in Schaltjahren am 8. Januar); Ostern und Pfingsten (eine Woche später als bei den römisch-katholischen Christen); Sham El Nessim (Frühlingsfest, am koptischen Ostermontag); Neujahr (11./12. September).
Ägypter sind Menschen mit Behinderung gegenüber ausgesprochen hilfsbereit. Dennoch ist es aufgrund der Infrastruktur für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte nicht ganz einfach, im Land zu reisen. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen in steinig-sandigem Gelände. Am Roten Meer gibt es einige Tauchschulen, die Kurse für Körperbehinderte anbieten, z.B. Camel Dive Club in Sharm el-Sheikh (Tel.: +20-69-3600700, E-Mail: info@cameldive.com, http://cameldive.com).
Bei der Einreise aus Deutschland sind keine Impfungen vorgeschrieben. Reist man jedoch aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet, aus Belize oder Costa Rica an, ist der Nachweis einer entsprechenden Impfung erforderlich. Empfehlenswert ist generell ein Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei längeren Aufenthalten auch gegen Hepatitis B, Meningokokken und Tollwut.
In offenen Süßwassergewässern besteht die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis (Bilharziose). Daher sollte das Baden im Nildelta, im Niltal, in den Nebenflüssen und im Suezkanal unterlassen werden. Um Magenbeschwerden vorzubeugen, sollte man nur Gekochtes, Gebratenes und Geschältes essen - eisgekühlte Getränke sowie Speiseeis und nicht abgekochtes Wasser besser meiden. Wichtig sind ein ausreichender Sonnenschutz (Kopfbedeckung, Brille, Creme), Mückenschutzmittel und eine Reiseapotheke vor allem mit Medikamenten gegen Fieber, Erkältungen und Magen-Darm-Verstimmungen.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Die meisten Geschäfte öffnen samstags bis donnerstags um 9 Uhr, schließen mittags zwischen 12-14 Uhr und haben abends noch bis 22 Uhr geöffnet. Ämter sind täglich außer freitags von 8-14 Uhr geöffnet, Banken von 8.30-13.30 und 18-20 Uhr. Bankfilialen in Hotels bieten 24-Stunden-Service, ebenso einige Telekommunikationszentren. Das zentrale Postamt in Kairo ist von Sa-Do rund um die Uhr geöffnet. Andere Postämter sind von Sa-Do 8.30-15 Uhr geöffnet. Sehenswürdigkeiten sind täglich von 7-17/18 Uhr im Sommer, von 8-16/17 Uhr im Winter geöffnet, die meisten Museen von 9-13 und 17-22 Uhr (Winter 16-21 Uhr). Während des Ramadan schließen die meisten Besichtigungsorte um 15 oder 16 Uhr.
Trinkgeld ist für viele Ägypter eine wichtige Einkommensquelle. Taxifahrer, Kellner, Kofferträger erwarten nicht nur vom ausländischen Gast ein „Bakschisch". Bei zufrieden stellender Leistung sind 5-10 % angemessen, Grundeinheit ist die Pfundnote (z.B. als Toilettengebühr). Verwechseln Sie Trinkgeld nicht mit Almosen, Bettlern sollten Sie nur in eindeutigen Fällen etwas spenden, Kindern nie ohne echte Gegenleistung Geld geben.
Eine ausreichende medizinische Versorgung ist in Kairo gewährleistet. Außerhalb der Hauptstadt hat sich in den letzten Jahren die Situation zwar deutlich verbessert, doch selbst in den Haupttouristenzentren entspricht die medizinische Versorgung in ägyptischen Krankenhäusern nicht europäischen Standards. Die Ärzte sind jedoch meist sehr gut ausgebildet. Im Bedarfsfall helfen Hotels bei der Suche nach einem Deutsch oder Englisch sprechenden Arzt. Behandlungskosten müssen sofort bezahlt werden. Es empfiehlt sich daher, den Umfang der Krankenversicherung zu überprüfen. Apotheken sind gut sortiert, evtl. werden Produkte anderer Hersteller angeboten (Beipackzettel bereithalten). Prüfen Sie vor der Abreise, ob Ihre Krankenversicherung eine ärztliche Behandlung im Ausland ausreichend abdeckt, und ob Sie über eine Notfall-Rücktransportversicherung verfügen.
Deutsche Botschaft
2, Sh. Berlin, (off Sh. Hassan Sabri)
Samalek-Kairo
Tel.: +20-2-27282000
Fax: +20-2-27282159
E-Mail: info@kairo.diplo.de
Web: https://kairo.diplo.de

Österreichische Botschaft
5, Sharia Wissa Wassef/Sharia El-Nil
Riyadth-Tower
11111 Kairo
Tel.: +20-2-35702975
Fax: +20-2-35702979
E-Mail: kairo-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-kairo

Schweizerische Botschaft
10, Abdel Khalek Sarwat Street
11511 Kairo
Tel.: +20-2-25758284
Fax: +20-2-25745236
E-Mail: cairo@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/cairo
Persönlicher Reisebedarf kann zollfrei eingeführt werden, Personen über 18 Jahre dürfen 1 l Spirituosen, wahlweise 200 Zigaretten/100 Zigarillos/25 Zigarren/250 g Tabak, 50 g Parfum und Geschenke im Wert bis zu 100 EGP einführen. Die Ausfuhr von Antiquitäten sowie viele Tiere und Pflanzen, die unter Natur- oder Artenschutz stehen, ist verboten. Landeswährung darf nur bis zu einem Betrag von 5.000 EGP ein- und ausgeführt werden, Fremdwährung muss ab einem Wert von 10.000 USD deklariert werden. Die Ausfuhr nachgebildeter Antiquitäten muss angegeben werden.
Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die Stromspannung in Ägypten beträgt 220 V. Es gibt verschiedene Steckdosen - ein Universaladapter wird empfohlen.
Aufgrund der aktuellen politischen Lage in Ägypten ist das Flugzeug das Verkehrsmittel der Wahl. Von Kairo über Luxor verkehrt zwar auch ein komfortabler Schlafwagenzug nach Assuan (Tickets hierfür sollte man eine Woche im Voraus reservieren, für normale Verbindungen genügt der Kauf einen Tag im Voraus) und Erste-Klasse-Fahrkarten sind relativ preiswert. Von der Nutzung des veralteten und störanfälligen Schienensystems wird jedoch generell abgeraten. Auch von längeren Überlandfahrten mit dem Bus oder mit dem Mietwagen sollten Reisende laut aktueller Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes derzeit absehen.
Von Kairo aus bestehen Flugverbindungen zu allen wichtigen Städten, in der Hauptsaison werden die wichtigsten touristischen Orte in Oberägypten und am Roten Meer mitunter mehrmals täglich von Egypt Air angeflogen. Trotzdem sollte man rechtzeitig buchen und v.a. in der Hauptsaison die Flüge sicherheitshalber vor Abflug in einem Egypt-Air-Büro bestätigen lassen. Planen Sie für die Abfertigung am Flughafen Kairo unbedingt ausreichend Zeit ein!
Bei Taxifahrten häufen sich vor allem in den Urlaubsgebieten (z.B. Hurghada) Betrugsfälle. Man sollte stets darauf achten, dass das Taxameter eingeschaltet ist und sich bereits im Vorfeld (z.B. im Hotel) über den ungefähren Preis für das gewünschte Ziel erkundigen. Die Bezahlung erfolgt i.d.R. nach dem Ausstieg durch das Fenster.
Begleitete Konvois verkehren nur noch auf der Strecke zwischen Assuan und Abu Simbel. Für alle anderen Strecken wurde dieser Begleitservice eingestellt. Bitte beachten Sie unbedingt die aktuellen Reisehinweise des Auswärtigen Amtes (https://www.auswaertiges-amt.de).
Ägypten bietet ganzjährig gutes Reisewetter, je nach Interessenslage und Zielgebiet. Für Studienreisende ist die Zeit von Oktober bis März ideal, die Tagestemperaturen liegen zwischen 18-25 °C. Im Dezember/Januar wird es abends frisch, im Norden kann es regnen. Zum Sinai-Trekking und für Wüstentouren eignet sich die Zeit von Ende September bis Anfang November und ab März bis Mai. Im Frühjahr muss man in der Wüste mit Sandstürmen rechnen. Die heißen Sommermonate verbringt man am besten am Roten Meer, wo die Wassertemperatur ab Juni über 25 °C steigt.
Ägypten ist ein konservatives Land - selbst im Sommer ist deshalb von kurzen Hosen bei Männern oder tiefen Ausschnitten oder ärmellosen Oberteilen bei Frauen abzuraten. Weite Gewänder aus leichter Baumwolle schützen gegen Überhitzung, Sonnenbrand und Insektenstiche. Eine Kopfbedeckung ist ganzjährig anzuraten, bequeme Schuhe (Sandalen, Turnschuhe, beim Trekking feste Wanderschuhe) sind bei jeder Reiseform sinnvoll. An den Stränden sind FKK oder oben ohne gesetzlich verboten.
Ägyptische Küche ist - bei Beachtung der Devise „Schälen, kochen oder meiden" - überaus bekömmlich und sehr schmackhaft. Köstlichkeiten wie Falafel, Koshari oder verschiedenste Vorspeisen sollte man unbedingt probieren. Gefüllte Täubchen sind eine Delikatesse des Landes, auch die üppigen Nachspeisen wie Umm Ali verdienen Beachtung. Dazu passen frische Fruchtsäfte, anschließend ein Glas Tee mit Minze oder eine Tasse mit Kardamon gewürzter Mokka. In den Straßencafés von Kairo kann man dies alles in der passenden Umgebung genießen.
Amtssprache: Arabisch
Bevölkerung: rund 82 Mio. Einwohner
Domainendung .eg
Fläche: 1.001.449 km²
Hauptstadt: Kairo (rund 8 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +20
Nationalfeiertag 23. Juli, Revolutionstag
Religion: ca. 90 % Muslime, ca 10 % koptische Christen (Landesdurchschnitt)
Währung: Ägyptisches Pfund (Abk.: LE; ISO-4217-Code: EGP)
Zeitzone: Eastern European Time (EET); Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ): +1 Std.; keine Umstellung auf Sommerzeit
Januar/Februar Traditionell beginnt in der letzten Januarwoche eines jeden Jahres die älteste arabische Buchmesse in Kairo, die bis in den Februar hineinreicht und ein immer größer werdendes Publikum anspricht.
März/April Beim Downtown Contemporary Arts Festival (D-CAF) finden in der gesamten Innenstadt von Kairo verschiedene Kunstausstellungen statt (https://d-caf.org).
Mai Bei der Ausstellung La Casa im Cairo International Conference Centre (CICC) werden jedes Jahr neue und altbewährte Wohntrends gezeigt.
Juli/August: Beim Cairo Opera House Summer Festival stehen arabische Konzerte, Volkstänze und originalsprachige Opern auf dem Programm (https://www.cairoopera.org).
August Klassische Musik unter freiem Himmel ist das Motto des Festivals auf der Zitadelle in Kairo.
September An 40 verschiedenen Schauplätzen Kairos werden beim Internationalen Festival des Zeitgenössischen und Experimentellen Theaters arabische und internationale Stücke aufgeführt.
November/Dezember Beim Internationalen Filmfestival werden der Öffentlichkeit rund 150 internationale Filme in verschiedenen Kinos von Kairo gezeigt (http://www.ciff.org.eg).

Israel

Tu B’Shvat (Neujahrsfest der Bäume, Januar, Februar); Purim (Gedenken an die Errettung der Juden in Persien, Februar/März); Pessach (Gedenken an den Auszug aus Ägypten, Dank für die Errettung aus der Sklaverei und
Vorfreude auf das (Wieder-)Kommen des Messias, März/April); Yom HaShoah (Holocaust-Gedenktag, April/Mai); Yom haZikaron (Gedenktag an die gefallenen israelischen Soldaten und Opfer des Terrorismus, April/Mai); Yom haAtzma'ut (Unabhängigkeitstag, April/Mai); Lag baOmer (Tag des Omer-Zählens/Todestag von Rabbi Schimon bar Jochai, Mai); Schawuot (Wochenfest, Mai/Juni); Tischa beAv (Fast- und Trauertag, an welchem der Zerstörung des Jerusalemer Tempels gedacht wird, Juli/August); Rosh HaShanah (Jüdisches Neujahr, September/Oktober); Yom Kippur (Versöhnungstag, September/Oktober); Sukkot (Laubhüttenfest, Oktober); Schmini Azeret (Achter Festtag/Schlußfest, Oktober); Simchat Thora (Torafreude/2. Tag des Schlußfestes, Oktober); Chanukka (Lichterfest, Dezember).
Alle Feiertage werden bereits mit Beginn des Sonnenuntergangs am Vorabend gefeiert, so auch der nationale wöchentliche Feiertag „Sabbat", der vom Sonnenuntergang am Freitag bis zum Einbruch der Dunkelheit am Samstag andauert.
In Israel gibt es ein hochmodernes Telefon- und Handynetz, das im ganzen Land verfügbar ist. Die internationale Vorwahl für Anrufe nach Israel ist 00972. Die Vorwahl für Gespräche aus Israel nach Deutschland lautet 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.
Für eine Reise nach Israel gibt es keine besonderen Impfvorschriften. Empfohlen wird aber anlässlich einer Reise generell eine Überprüfung bzw. Erweiterung der Standardimpfungen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken und Influenza.
Darüber hinaus kann eine Impfung gegen Hepatitis A, bei längeren Aufenthalten oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Tollwut, bei Reisen ins palästinensische Gebiet zusätzlich gegen Typhus, sinnvoll sein.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Geschäfte haben i.d.R. von 9-19 Uhr geöffnet, wobei Sie bei einigen Läden mit einer zweistündigen Mittagspause rechnen müssen. Supermärkte haben oft längere Öffnungszeiten (7-21 Uhr). Da der Samstag in Israel als Ruhetag gilt (Sabbat), schließen die Geschäfte freitags oft schon um die Mittagszeit und öffnen erst wieder am Sonntagmorgen. Offiziell wird der Sabbat in Israel von Freitagabend bis Samstagabend (jeweils zum Sonnenuntergang) gefeiert; Restaurants und Bars und viele Freizeiteinrichtungen öffnen daher oft bereits am Samstagabend wieder ihre Pforten. Banken haben ebenfalls von Sonntag bis Donnerstag geöffnet, allerdings an einigen Wochentagen nur vormittags.
Bei der Einreise nach Israel dürfen Personen über 17 Jahren 250 g Tabakwaren, 1 l alkoholische Getränke und 2 l Wein zollfrei einführen. Bis zu 250 ml Parfüm und andere Waren bis zu einem Wert von 200 USD müssen nicht deklariert werden. Geldbeträge ab 90.000 ILS, Tauchausrüstungen und neu erworbene technische Geräte müssen beim Zoll angemeldet werden. Die Einfuhr von Drogen, pornografischem Material, Handys mit einer Reichweite von 900 Mhz und Fleisch ist verboten. Besondere Vorschriften gelten für die Einfuhr von Geldmitteln in palästinensische Gebiete. Tiere, Pflanzen, Blumen und Samen sowie einige Medikamente, technische Geräte und Waffen unterliegen bestimmten Einfuhrregulierungen und sollten angezeigt werden. Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die Netzspannung in Israel ist 220 Volt/50 Hertz. Da die Stromstecker dreipolig sind, sollten Sie einen Adapter mitnehmen.
Polizei: 100, Feuerwehr: 102, Krankenwagen: 101.
In Israel wurde sehr viel Wert darauf gelegt, Touristenattraktionen behindertengerecht zu gestalten, damit sie allen Besuchern zugänglich sind. Einige Sehenswürdigkeiten wurden speziell für Sehbehinderte angepasst, sodass die Möglichkeit besteht, einen Teil der Gegend tastend zu erkunden. Genauere Information zu diesem Thema erhalten Sie auf Englisch im Internet (http://www.access-unlimited.co.il).
Grundsätzlich müssen alleinreisende Frauen in Israel nicht mit Problemen rechnen. Dennoch sollte man auf zu kurze, aufreizende Kleidung verzichten, da dies auf streng gläubige Moslems anstößig wirken könnte. Auch vom Fahren per Anhalter wird abgeraten.
Deutsche Staatsangehörige, die ab 1928 geboren sind, benötigen kein Visum, um nach Israel einzureisen. Auch für Reisende aus Österreich und der Schweiz ist für die Einreise kein Visum erforderlich. Es ist jedoch ein Reisepass notwendig, der noch mindestens sechs Monate nach Einreise gültig sein muss. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Bei der Einreise nach Israel sollte außerdem darauf geachtet werden, dass dieser mit einem israelischen Sichtvermerk versehen wird (kann auf Wunsch auch auf einem separaten Papier erfolgen), der die maximale Aufenthaltsdauer angibt (in der Regel drei Monate). Ohne diesen Einreisestempel kann es zu Komplikationen beim Passieren von Kontrollpunkten, vor allem ins Westjordanland, kommen. Im Reisepass entahltene Visa arabischer Staaten können bei der Einreise zu einer Sicherheitsbefragung durch israelische Sicherheitskräfte führen (Ausnahme: Jordanien und Ägypten). Die Einreise nach Israel aus dem Gazastreifen über den Erez-Checkpoint ist nur möglich, wenn die Ausreise aus Israel nach Gaza auch dort erfolgt ist. Wer nach Gaza über Rafah (Ägypten) einreist, muss unbedingt wieder über Rafah (Ägypten) ausreisen. Die Ein- und Ausreise aus bzw. in palästinensische Gebiete kann mit Komplikationen verbunden sein, die mit erheblichen Wartezeiten und Einreiseverboten einhergehen können. In jüngster Zeit wurde vereinzelt der „PA-only" Stempel in Reisepässen angebracht, der den erlaubten Reiseraum auf palästinensische Gebiete beschränkt. Die Auswirkungen dieses Eintrages sind noch unbekannt, jedoch empfiehlt es sich, vorab die israelischen Behörden zu diesem Thema zu befragen und bei der Einreise ggfs. glaubhaft vermitteln zu können (bestenfalls mit englischsprachigen Dokumenten), dass Ziele in beiden Gebieten bereist werden sollen. Bei der Ausreise vom Flughafen Ben Gurion aus sollte man sich frühzeitig vor Ort einfinden, da umfassende Sicherheitsüberprüfungen des Gepäcks und eingehende Befragungen der Reisenden viel Zeit in Anspruch nehmen können.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Homosexualität ist in Israel legal. Als einziges asiatisches Land gibt es in Israel ein Antidiskriminierungsgesetz, das die im Ausland geschlossene gleichgeschlechtliche Ehe akzeptiert und diesen Paaren Steuervorteile sowie Adoptionsrecht gewährt. In vielen Großstätten gibt es aktive Schwulen- und Lesben-Communities.
Deutsche Botschaft
3, Daniel Frisch Street, 19. Stock
64731 Tel Aviv
Tel.: +972-3-6931313
Fax: +972-3-6969217
E-Mail: info@tel-aviv.diplo.de
Web: http://www.tel-aviv.diplo.de

Österreichische Botschaft
Beit Crystal, 12 Rehov Hahilazon
52522 Ramat Gan, Tel Aviv
Tel.: +972-3-6120924-26
Fax: +972-3-7510716
E-Mail: tel-aviv-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/en/embassy/tel-aviv.html

Schweizerische Botschaft
228 Rue Hayarkon
63405 Tel Aviv
Tel.: +972-3-5464455
Fax: +972-3-5464408
E-Mail: tel.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/telaviv
Rechnungen in Hotels und Restaurants enthalten bereits einen Bedienungszuschlag von 10-15 %. Ein kleines Trinkgeld ist dennoch üblich.
Laut Auswärtigem Amt ist die Qualität der medizinischen Versorgung in Israel gut bis sehr gut. Bei Reisen in das palästinensische Gebiet muss jedoch mit geringeren Standards gerechnet werden. Für den Notfall wird eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption empfohlen.
Israel verfügt über ein gut ausgebautes Straßennetz, was eine bequeme Fortbewegung mit Auto und Bus ermöglicht. Mit Privat- oder Mietwagen kann man die relativ geringen Entfernungen zwischen den einzelnen Städten gut zurücklegen. In den größeren Städten finden sich Niederlassungen bekannter Mietwagenfirmen wie z.B. Sixt (http://www.shlomo.co.il), Avis (http://www.avis.co.il) oder Hertz (http://www.hertz.co.il). Ein internationaler Führerschein ist zwar offiziell nicht erforderlich, wird aber empfohlen; das Mindestalter beträgt 21 Jahre.
Das wichtigste öffentliche Verkehrsmittel in Israel ist der Bus; das Land verfügt über ein gut ausgebautes Linienbussystem. Es gibt mehrere private und staatliche Busunternehmen. Führendes Busunternehmen ist Egged, dessen Busse im ganzen Land verkehren (http://www.egged.co.il/Eng). Tickets sind am Schalter an jedem Bahnhof erhältlich oder können online erworben werden. Tel Aviv wird vom Busunternehmen DAN bedient, dessen Busse von 5 Uhr morgens bis 1 Uhr nachts verkehren (http://www.dan.co.il/english). Bitte beachten Sie, dass viele Routen, insbesondere über Land, am Sabbat (von Freitagnachmittag bis Samstagabend) nicht bedient werden. In Ostjerusalem, Nazareth und Westjordanland verkehren arabische Busse auch am Sabbat.
Zugverbindungen bestehen zwischen Tel Aviv, Jerusalem, Haifa und Naharija sowie zwischen verschiedenen kleineren Städten. Am Sabbat gibt es keinen Zugverkehr.
Bitte beachten Sie stets die aktuellen Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes (http://www.auswaertiges-amt.de).
Januar Am 18. Januar findet in Netivot (Südisrael) alljährlich eine Zeremonie zu Ehren des Heiligen Rabbi Yisrael Abuhatezira statt, auch bekannt als Baba Sali.
März In Mateh Asher wird am zweiten und dritten Märzwochenende das Milch-Festival veranstaltet, bei dem es Kunst, Spiele und Workshops rund um das Thema Milch und Kühe gibt.
April Das Passahfest ist einer der wichtigsten jüdischen Feiertage und erinnert an den Auszug der Israeliten aus Ägypten. Vielerorts, wie zum Beispiel auch in Jerusalem, finden in der siebentägigen Festtagsperiode zahlreiche Feierlichkeiten rund um das Thema Landwirtschaft statt. Das Passahfest wird in diesen Gegenden als Frühlings- und Freiheitsfest angesehen.
Mai Zwischen Mitte und Ende Mai liegt der israelische Nationalfeiertag, der Jerusalemtag. Zu diesem Anlass gibt es zahlreiche Events, Shows und Stadttouren in Jerusalem. Ebenfalls im Mai kann man beim Israel-Festival in Jerusalem Einblicke in israelische Theaterstücke, Tänze und Musik erhalten.
August Während des Wein-Festivals im Israelischen Museum in Jerusalem können Besucher über 150 verschiedene Weine verkosten und an Workshops teilnehmen.
Oktober Tausende Israelis, Touristen und Pilger nehmen jedes Jahr am traditionellen Jerusalem-Marsch teil, der im Rahmen des siebentägigen Laubhüttenfests stattfindet und an beliebten Touristenattraktionen vorbeiführt. Startpunkte sind Ramat Rachel und Givat Hatahmoschet, von wo aus zwei Paraden durch Jerusalem führen.
In Tel Aviv kommen Tanzbegeisterte beim internationalen Tanz-Festival ganz auf ihre Kosten.
Israel lässt sich grob in vier Klimazonen unterteilen. Die Mittelmeerküste und das Jordantal sind bekannt für ihre milden Winter. Während am Mittelmeer jedoch im Sommer feuchtes, subtropisches Klima herrscht, ist der Sommer im Jordantal sehr trocken und heiß. Im Bergland sind die Winter kühl und vereinzelt kann es sogar zu Schneefall kommen. Demgegenüber steht der Negev, wo man ganzjährig halbwüstenartiges Klima vorfindet. Von November bis Mai ist in Israel Regenzeit, weshalb es sich empfiehlt, das Land vorzugsweise von Juni bis Oktober zu besuchen. Je nach Region liegen die Höchsttemperaturen in dieser Zeit bei 29-39 °C. Die Sommermonate Juli und August bieten optimale Bedingungen für eine Reise nach Jerusalem. Tel Aviv sollte man jedoch aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit während dieser Monate meiden.
Im Sommer trägt man in Israel in der Regel leichte Kleidung und Sandalen, wobei man in Gebirgsgegenden für den Abend immer eine Strickjacke dabei haben sollte. Für die Wintermonate werden warme Klamotten empfohlen. Außerdem sollte man beim Betreten von heiligen Stätten auf dezente Kleidung achten. Kurze Röcke, Shorts und tiefe Ausschnitte sind hier nicht erwünscht.
Falafel in Pitabrot
Die israelische Küche ist sehr vielfältig. Einerseits wurde sie beeinflusst von jüdischen Einwanderern aus Osteuropa, die traditionelle Gerichte wie gefüllten Fisch, eine Art Fischpastete, oder deftige Fleischgerichte mit nach Israel brachten. Auf der anderen Seite wurde die israelische Küche stark von arabischen Traditionen geprägt. Hummus, Falafel und Reis sind dabei wesentliche Bestandteile.
Gemäß jüdischer Religionslehre gibt es außerdem viele Restaurants, die koscheres Essen zubereiten, wobei darauf geachtet wird, dass nur das Fleisch von Wiederkäuern mit gespaltenen Hufen wie z.B. Rindern, Schafen oder Ziegen für Speisen verwendet wird. Auch werden Milch und Fleisch nie zusammen konsumiert. Zum Nachtisch reicht man in Israel gerne Obst oder süßes Gebäck. Typische israelische Getränke sind frisch gepresste Fruchtsäfte oder lokale Biere wie Goldstar und Maccabi. In den letzten Jahren erlebte besonders die Weinindustrie einen erheblichen Aufschwung und bietet Weinfreunden eine große Auswahl.
Amtssprache: Neu-Hebräisch (Iwrit), Arabisch
Bevölkerung: rund 8 Mio. Einwohner
Fläche: 20.766 km²
Hauptstadt: Jerusalem (rund 950.000 Einwohner)
Landesvorwahl & Ortsvorwahl: +972
Währung: Neuer Israelischer Schekel (Abk.: NIS; ISO-4217-Code: ILS)
Zeitzone: Israel Standard Time (IST); Mitteleuropäische Zeit (MEZ) & Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) +1 Stunde

Jordanien

Deutsche Botschaft
Benghasi Street 25
Jabal Amman
Tel.: +962-6-5901170
Fax: +962-6-5901282
E-Mail: info@amman.diplo.de
Web: http://www.amman.diplo.de

Österreichische Botschaft
Mithqal Al-Fayez Street 36
Jabal Amman
Tel.: +962-6-4601101
Fax: +962-6-4612725
E-Mail: amman-ob@bmeia.gv.at

Schweizerische Botschaft
Ibrahim Ayoub Street 19
4th Circle
Jabal Amman
Tel.: +962-6-5931416
Fax: +962-6-5930685
Für Telefonate ins Ausland gelten die jeweiligen Ländervorwahlen. Für Deutschland ist das die 0049, für die Schweiz die 0041 und für Österreich die 0043. Jordanien hat die Landesvorwahl 00962. Die Roaminggebühren beim mobilen Telefonieren ins Ausland können sehr hoch sein. Daher empfiehlt sich die Nutzung von öffentlichen Fernsprechanlagen, die in der Nähe von Postämtern und in privaten Telefonzentralen zu finden sind. In ländlichen Gebieten fehlen diese jedoch oftmals, hier können zumindest Ortsgespräche meist von lokalen Geschäften aus geführt werden.
In den meisten Hotels und Restaurants ist ein Servicezuschlag im Preis inbegriffen. Wenn dies nicht der Fall ist, so empfiehlt sich bei besonderer Zufriedenheit ein Trinkgeld in Höhe von 10 %. Kofferträger und Raumpersonal kann man mit einem halben Dinar pro Gepäckstück bzw. Tag zusätzlich entlohnen. Reiseführer und dazugehörige Busfahrer sollten immer ein kleines Trinkgeld für ihre Arbeit erhalten.
Schweizer sowie EU-Bürger benötigen für die Einreise einen sechs Monate über die Reise hinaus gültigen Reisepass und ein Visum. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Das Visum kann bei der Ankunft am Flughafen zunächst für vier Wochen erteilt werden. Ein weiteres Visum, das bis zu sechs Monate gültig ist, erhält man nach Vorsprache auf der lokalen Polizeistation. Bei Bürgern irakischer Abstammung kann es zu Schwierigkeiten bei der Einreise kommen. Daher empfiehlt es sich, das Visum bereits im Vorfeld bei der jordanischen Vertretung im Heimatland zu beantragen. Auch bei Einreise über Israel auf dem Landweg sollte das Visum vorab beantragt werden.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Geschäfte öffnen generell täglich von 9.30-13.30 Uhr und von 15.30-18 Uhr, teilweise auch länger. Der wöchentliche Ruhetag ist der Freitag. Banken öffnen in der Regel samstags bis donnerstags von 8.30-12.30 Uhr und von 15.30-17.30 Uhr. Postämter haben samstags bis donnerstags von 7-19 Uhr (Sommer) oder von 7-17 Uhr (Winter) geöffnet, sowie teilweise freitags von 7-13 Uhr.
Die Einfuhr von Waffen, Drogen und pornographischem Material ist verboten. Alkohol darf bis zu 1 l und Zigaretten bis 200 Stück und Tabak bis 200 g zollfrei eingeführt werden. Israelische Währung darf nicht eingeführt werden. Andere Fremdwährungen dürfen dagegen unbegrenzt ein- und ausgeführt werden, muss aber ab einem Wert von 15.000 JOD (ca. 16.000 EUR) angegeben werden. Die Ausfuhr von Antiquitäten und Korallen ist streng verboten. Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Wein und Geschenke bis 300 EUR (Schiffs- und Flugreisende 430 EUR). Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Bestimmte Waren wie Arznei- und Betäubungsmittel, jugendgefährdende und verfassungswidrige Medien, Fälschungen oder Produkte aus der Tier- und Pflanzenwelt (z. B. Elfenbein oder Krokodilleder) unterliegen Genehmigungspflichten oder Verboten.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Für Jordanien gelten folgende Notrufnummern: Ambulanz 191, Polizei 192, Erste Hilfe 193, Feuerwehr (Amman) 199.
Für Kinder und Erwachsene sollte vor Auslandsreisen generell ein ausreichender Impfschutz bestehen, vor allem gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Polio, MMR und Hepatitis. Bei Langzeitaufenthalten ist zusätzlich eine Impfung gegen Tollwut und Typhus empfehlenswert. Um Durchfallerkrankungen zu vermeiden, sollte Leitungswasser nicht als Trinkwasser verwendet werden, auch besser nicht zum Zähneputzen und Spülen. Lebensmittel sollten stets vor Fliegen geschützt und gut gereinigt werden und, wenn möglich, am besten gekocht verzehrt werden. Besonders in ländlichen Gebieten ist zudem auf umfangreichen Insektenschutz zu achten.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Die Netzspannung beträgt 220 Volt Wechselstrom. Da es unterschiedliche Steckdosen gibt, empfiehlt sich die Mitnahme eines Adapters. Die Stromversorgung ist besonders in ländlichen Gegenden nicht immer konstant.
Homosexualität ist seit Jahren straffrei, dennoch ist die gleichgeschlechtliche Liebe in der Gesellschaft ein absolutes Tabuthema. Es existiert kein Antidiskriminierungsgesetz. Homosexuellen Paaren wird daher von Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit abgeraten. Doch auch heterosexuelle Paare sollten aus Respekt eher darauf verzichten.
Allein reisende Frauen sind in Jordanien zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen. Das Land ist zwar in einigen Teilen sehr westlich geprägt, dennoch sollte man nicht allzu freizügig in der Öffentlichkeit auftreten, auch wenn dies in Touristenhochburgen oftmals anders aussieht. Badekleidung gehört an den Strand, Mini-Röcke, Shorts, ärmellose Oberteile sowie enganliegende Kleidungsstücke sollten vermieden werden. Das Tragen eines Kopftuches ist nicht unbedingt notwendig, jedoch empfiehlt es sich, stets ein großes Tuch mit sich zu führen (z.B. für die Besichtigung von Moscheen). Das Tragen eines (vermeintlichen Ehe-)Ringes hält unerwünschte Verehrer ab.
Bei Reisen innerhalb des Landes kann es sinnvoll sein, eine Begleitperson an der Seite zu haben und sich z.B. innerhalb der Städte mit (offiziellen) Taxis fortzubewegen.
Die medizinische Versorgung in und um die Hauptstadt Amman ist gut. In ländlichen Gegenden ist die Versorgung dagegen nicht immer optimal. Vor der Reise sollte grundsätzlich geprüft werden, ob die Krankenkasse Auslandsreisen und Rücktransporte mit einschließt.
Größere Städte haben oftmals behindertengerechte Zugänge und Einrichtungen. Anders sieht das in ländlichen Gebieten aus. Die unbefestigten Wege sind besonders für Rollstuhlfahrer ungeeignet. Viele Touristenattraktionen außerhalb der Großstädte, wie etwa die Stadt Petra, bieten jedoch Kutschfahrten, bei denen man ganz bequem die Gegend erkunden kann. Vor der Reise ist es empfehlenswert, sich z.B. über das Jordan Tourism Board weitere Informationen einzuholen (http://www.visitjordan.com).
Neujahr (1. Januar); Geburtstag des Königs Abdullah II (30. Januar); Ostern (März/April); Tag der Arbeit (1. Mai); Unabhängigkeitstag (25. Mai); Gedenktag zu Ehren des Militärs (10. Juni); Gedenktag anlässlich des Geburtstags von König Hussein (14. November); Weihnachten (25. Dezember).

Islamische Feiertage richten sich nach dem islamischen Mondkalender, die genauen Termine werden von der Geistlichkeit festgelegt. Die Feiertage sind beweglich, da sie sich am Mondzyklus orientieren und verschieben sich alljährlich - gegenüber dem gregorianischen Kalender - um etwa 11 Tage rückwärts. Der bedeutendste Einschnitt im Jahresverlauf ist der Beginn des Fastenmonats, des Ramadan, der mit dem Fest des Fastenbrechens „Eid al-Fitr" 30 Tage später beendet wird. Weitere wichtige islamische Feiertage in Jordanien sind Eid al-Adha (Großes Opferfest), Muharram (Islamisches Neujahr), Milad Al Nabi (Geburtstag des Propheten Mohammed) und Lailat al-Miraj (Himmelfahrt des Propheten Mohammed).
Das jordanische Verkehrssystem befindet sich generell in einem guten Zustand. Die Straßenverhältnisse in und um die größeren Städte des Landes sind meist gut. Auch Fernstraßen in ländlicheren Regionen sind zumeist relativ gut ausgebaut. Oftmals sind diese aber sehr kurvenreich und unübersichtlich, zudem fehlt es nachts an ausreichender Straßenbeleuchtung. Auch tauchen hier häufig unerwartet Tiere oder unbeleuchtete Fahrzeuge auf der Fahrbahn auf. Daher empfiehlt es sich, zum Mietwagen evtl. einen erfahrenen, einheimischen Fahrer mitzubuchen. Wer einen Mietwagen selbst fahren möchte, benötigt dazu einen internationalen Führerschein. Auf nächtliche Überlandfahrten außerhalb Ammans sollte verzichtet werden. Für den öffentlichen Nahverkehr sind Minibusse zuständig, für den Fernverkehr die Busgesellschaft JETT (http://www.jett.com.jo). Von Fahrten ins syrisch-jordanische Grenzgebiet wird abgeraten. Insbesondere die Grenze zum Irak kann ohne vorherige Ankündigung geschlossen werden.
Es empfiehlt sich, stets die aktuellen Reisehinweise und -warnungen des Auswärtigen Amtes zu beachten (http://www.auswaertiges-amt.de).
Unverzichtbar ist in der jordanischen Küche wohl das dünne, frisch gebackene Fladenbrot, das bei jeder Mahlzeit als „Besteckersatz“ dabei ist. Zum Frühstück gibt es zumeist pürierte Kichererbsen in Form von Humus oder als Falafel und dazu eine Tasse schwarzen Tee. Vor dem Mittag- oder Abendessen wird zunächst die Metzzeh gegessen, eine jordanische Vorspeise. Diese besteht aus vielen kleinen Schälchen, gefüllt mit würzigen Dips, frittierten Fleischbällchen (Koubba maqliya) oder Teigtaschen mit Ziegenkäse und Spinat (Fattayer/Sambusek). Stücke des Fladenbrots werden dabei zu einer Art Löffel geformt und in die aufgetischten Schälchen gedippt. Achtung: Ein angebissenes Fladenbrot bitte nicht noch einmal zum Dippen verwenden! Beliebte Hauptgerichte sind anschließend Mansaf, Lammfleisch mit Reis und Joghurtsauce, oder Magloubah, Hühnchen mit zartem Gemüse und Safran-Reis. Doch auch Vegetarier kommen in Jordanien dank der zahlreichen fleischfreien Gerichte voll auf ihre Kosten.
Größtenteils herrscht in Jordanien kontinentales Wüstenklima. Die Sommer sind extrem heiß bei Temperaturen bis zu 40 °C. Die durchschnittlichen Wintertemperaturen liegen bei 13-20 °C. Der Nordwesten ist mit jährlich 800 mm die niederschlagreichste Region.
Wer ein solch extremes Klima nicht gewohnt ist, der sollte außerhalb der Sommermonate zwischen September und November und zwischen März und Mai reisen. Leichte, atmungsaktive Kleidung gehört auf jeden Fall in den Koffer. Die wärmende Jacke sollte aber auch nicht vergessen werden. Besonders in den Wüstenregionen können die Temperaturen nachts stark fallen.
Juni Ab dem 30. Juni präsentiert das Jordan Festival in Amman auf zahlreichen Bühnen Performances einheimischer und internationaler Sänger, Tänzer und Schauspieler.
Juli Im Dörfchen Fuheis findet zur Sommerzeit das örtliche Kulturfest statt. Dann gibt es Theater- und Musikvorführungen und hell beleuchtete Geschäfte haben ihre Türen bis in die Nacht hinein geöffnet.
Mitten in der Wüste findet ebenfalls im Juli jährlich das einzigartige Distant-Heat Festival statt. Dann wummern hier coole Techno-Beats durch Wadi Rum und Aqaba. Tickets gibt es unter http://www.distantheat.com.
Anmerkung: In Krisenzeiten kann das eine oder andere Festival ausfallen.
Amtssprache: Arabisch
Bevölkerung: rund 6,5 Mio. Einwohner
Fläche: 89.342 km²
Hauptstadt: Amman (rund 2,3 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +962
Währung: Jordanischer Dinar (Abk.: JD; ISO-4217-Code: JOD)
Zeitzone: Eastern European Time (EET); Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +2 Stunden, während der Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) +1 Stunde

Vereinigte Arabische Emirate

Für die Einreise in die Vereinigten Arabischen Emirate ist keine spezielle Impfung vorgeschrieben. Sinnvoll ist aber eine Überprüfung bzw. Auffrischung der Standardimpfungen (v.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A), bei längeren Aufenthalten und/oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus. Seit einigen Jahren wurden keine Fälle von Malaria mehr registriert, die VAE gelten deshalb als malariafrei.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Viele Sehenswürdigkeiten wie das Dubai Museum sind behindertengerecht ausgestattet. Einige der führenden Hotels wie z.B. das Jumeira Beach Hotel oder das Oasis Beach Hotel verfügen über barrierefreie Zimmer und Anlagen. Einzelheiten kann man im gewünschten Hotel erfragen.
Neujahr (1. Januar), Nationalfeiertag zur Gründung der VAE (2. Dezember).

Islamische Feiertage richten sich nach dem islamischen Mondkalender, die genauen Termine werden von der Geistlichkeit festgelegt. Die Feiertage sind beweglich, da sie sich am Mondzyklus orientieren und verschieben sich alljährlich - gegenüber dem gregorianischen Kalender - um etwa 11 Tage rückwärts. Der bedeutendste Einschnitt im Jahresverlauf ist der Beginn des Fastenmonats, des Ramadan, der mit dem Fest des Fastenbrechens „ʿĪdu l-Fitr" 30 Tage später beendet wird. Weitere wichtige islamische Feiertage in den VAE sind ʿĪd al-'Aḍḥá (Großes Opferfest), Ras as-Sanah al-Hijriyah (Islamisches Neujahr), ʿĪd Mīlād an-Nabī (Geburtstag des Propheten Mohammed) und al-miʿrāǧ (Himmelfahrt des Propheten Mohammed).
Die Telekommunikation in den VAE ist inner- und außerhalb des Landes sehr gut. Die Direktwahl ins Ausland ist problemlos. Ferngespräche kann man nach dem Motto „so nah als wär' man da" in ausgezeichneter Qualität führen. Die Vorwahl in die Schweiz ist 0041, nach Österreich 0043 und nach Deutschland 0049. Wer vom Ausland in die Emirate telefonieren möchte, muss 00971 vorwählen, für Dubai ist die Vorwahl 04, aus dem Ausland 009714. Zum Surfen und Chatten stehen zahlreiche Internetcafés und in manchen Hotels von Gästen nutzbare Computer oder eine W-LAN-Verbindung zur Verfügung.
Alle deutschen Mobiltelefon-Provider haben einen Vertrag mit der emiratischen Telefongesellschaft ETISALAT. Preiswerter ist das Handypaket Ahlan von ETISALAT (20 EUR: SIM-Karte mit eigener Nummer für 90 Tage, 90 Gesprächsminuten, 9 SMS; wiederaufladbar). Günstig sind die Fernsprechapparate, die mit Münzen oder Telefonkarten, die an jeder Straßenecke verkauft werden, bedient werden können. Teuer sind die Gebühren in den Hotels, da kann es passieren, dass man etwas berechnet bekommt, selbst wenn keine Verbindung zustande gekommen ist!

Online-Telefonbücher der VAE
http://www.uae-ypages.com
http://www.uaeresults.com
Die Geschäfte haben normalerweise werktags (Sa-Do) von 9-13 Uhr und 17-21 Uhr sowie am Wochenende (Fr) von 16-21 Uhr auf. Die Malls öffnen in der Regel Sa-Do von 10-22 Uhr, freitags 14-22 Uhr. In den meisten Supermärkten kann man zwischen 7-22 Uhr einkaufen, in manchen sogar rund um die Uhr. Banken haben ihre Öffnungszeiten Sa-Mi 8-13 Uhr und 16.30-18.30 Uhr, Do 8-12 Uhr. Behörden arbeiten So-Do von 7.30-14 Uhr.
Aus religiösen Gründen ist gleichgeschlechtliche Liebe in den VAE wie in allen islamischen Ländern verboten. Man sollte seine Homosexualität nicht öffentlich zeigen.
Das Trinkgeld ist eine der Grauzonen in den VAE, da in einigen Restaurants bereits 10 % Service Charge im Preis enthalten ist, in anderen nicht. Grundsätzlich liegt man mit den üblichen 10 % nicht falsch.
Alle Besucher aus westeuropäischen Ländern erhalten bei der Einreise am Flughafen ein kostenloses Besuchervisum für 30 Tage (der Reisepass muss noch mindestens ein halbes Jahr nach Ausreisedatum gültig sein; jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument da Kindereinträge im Reisepass der Eltern nicht mehr gültig sind.). Geschäftsreisende können außerdem ein ein bis zwei Jahre gültiges Multiple-Entry-Visum bei der Botschaft der VAE beantragen, wenn sie häufiger in die VAE reisen möchten. Dieses gilt für ein halbes Jahr und ermöglicht mehrmalige Aufenthalte von bis zu 30 Tagen. Ein Einreiseverbot besteht für Bürger mit einem israelischen Pass. Auch bei israelischen Stempeln im Pass kann die Einreise verweigert werden. Angesichts der allgemeinen Situation im Nahen und Mittleren Osten rät das Auswärtige Amt auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu Wachsamkeit. Man sollte sich rücksichtsvoll und zurückhaltend verhalten und eventuelle Demonstrationen oder Protestveranstaltungen nach Möglichkeit meiden.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Polizei und Rettungsdienst erreicht man landesweit unter 999. Für die Feuerwehr wählt man 997.
Man darf 400 Zigaretten und 50 Zigarren, 500 g Tabak, 4 l Spirituosen (nur bei Einreise über Flughafen und nicht in Sharjah) sowie Parfum in angemessenen Mengen ein- sowie ausführen. Die Landeswährung sowie Fremdwährungen unterliegen keinerlei Beschränkungen. Streng verboten sind Ein- und Ausfuhr von Waffen, Drogen und Pornographie. Achtung - viele westliche Illustrierte gelten aufgrund ihrer freizügigen Bilder bereits als pornographische Publikationen. Einige gängige Medikamente dürfen nur mit ärztlicher Verschreibung eingeführt werden. E-Zigaretten werden bei der Einfuhr konfisziert.
Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Wein und Geschenke bis 300 EUR (Schiffs- und Flugreisende 430 EUR). Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen oder unter http://www.dubaicustoms.gov.ae zu überprüfen.
Die medizinische Versorgung in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist sehr gut. Es gibt zum einen staatliche Krankenhäuser wie das Rashid Hospital oder das Latifa Hospital in Dubai. Zum anderen kann man sich in einer der vielen privaten Arztpraxen, „clinics" genannt, behandeln lassen. Die Bezahlung erfolgt im Anschluss an die Behandlung bar oder mit Kreditkarte. Prüfen Sie vor der Abreise, ob Ihre Krankenversicherung eine ärztliche Behandlung im Ausland ausreichend abdeckt und ob Sie über eine Notfall-Rücktransportversicherung verfügen.
Die Netzspannung beträgt 220/240 Volt. Für die Steckdosen mit britischem Drei-Pol-System wird ein Adapter benötigt. In den meisten Hotels bekommt man einen Adapter an der Rezeption oder beim „housekeeping".
Frauen können sich i.d.R. völlig ungefährdet allein durch die Stadt bewegen und auch allein Auto fahren. Allerdings ist es bei Taxifahrten und Spaziergängen nach Einbruch der Dunkelheit in jüngster Zeit wiederholt zu Übergriffen auf junge Mädchen und Frauen gekommen, weshalb hier eine erhöhte Vorsicht geboten ist. Auf dem Land trifft man Frauen fast nie alleine auf der Straße an. Touristinnen sollten sich zurückhaltend und konservativ kleiden, d.h. dass zumindest Knie und Schultern bedeckt sein sollten.
Deutsche Botschaft
Towers at the Trade Center
West Tower, 14 Floor
Abu Dhabi
Tel.: +971-2-6446693
Fax: +971-2-6446942
E-Mail: info@abu-dhabi.diplo.de
Web: http://www.abu-dhabi.diplo.de
Öffnungszeiten: So-Do 9-12 Uhr

Österreichische Botschaft
Sky Tower, Office Nr. 504,
Reem Island
Abu Dhabi
Tel.: +971-2-6944999
Fax: +971-2-6944988
E-Mail: abu-dhabi-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/abu-dhabi.html
Öffnungszeiten: So-Mi 9-13 Uhr, Do 12-13 Uhr

Schweizerische Botschaft
Centro Capital Center Building,
17th Floor
Kaleej Al Arabi Street
Abu Dhabi
Tel.: +971-2-6274636
Fax: +971-2-6269627
E-Mail: adh.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/uae
Öffnungszeiten: So-Do 9-12 Uhr
Amtssprache: Arabisch
Bevölkerung: rund 8,5 Mio. Einwohner
Fläche: 83.600 km²
Hauptstadt: Abu Dhabi (rund 2,5 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +971
Religion: Islam (96 % der Bevölkerung)
Währung: VAE-Dirham (Abk.: Dh/Dhs; ISO-4217-Code: AED)
Zeitzone: Gulf Standard Time (GST). Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ): +3 Stunden (Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) +2 Stunden); keine Umstellung auf Sommerzeit
Gewürze, wie z.B. Koriander, Zimt, Nelken, Kümmel, Muskatnuss und Knoblauch verleihen den arabischen Gerichten einen besonderen Geschmack. Auf den meisten Speisekarten findet man Kebab, Fisch- oder Fleischspieße, Kofta, Lammhackwürstchen, sowie verschiedene Reisgerichte. Typische Beilagen sind Gemüse, Falafel, frittierte Gemüsebällchen, Fladenbrot, Wara Enab, mit Reis gefüllte Weinblätter, Hummus (Kichererbsenbrei), und Tabouleh, (Salat aus Weizenschrot, Minze, Tomaten und Petersilie). Den süßen Abschluss bilden ein Puddingauflauf aus Milch, Rosinen und Mandeln, ein Reismehlpudding mit Pistazien und Rosenwasser, ein Griesmandelkuchen sowie Dattelkonfekt. Die Araber trinken gerne Atar, einen süßen Sirup, Ingwermilch, Tee mit Minze oder Beduinenkaffee (Kaffee mit Zucker, Zimt, Kardamom und Ingwer).
In Dubai, Abu Dhabi und Sharjah - den drei wichtigsten Emiraten des Landes - ist die touristische Infrastruktur exzellent. Sowohl nationale wie internationale Autovermieter haben Stationen am Flughafen, in der Innenstadt und mittlerweile auch in den vier kleineren Emiraten. Zur Anmietung braucht man einen internationalen Führerschein, und das Mindestalter beträgt bei Pkws 21 Jahre, bei Geländewagen 25 Jahre. Die Straßenverhältnisse sind ausgezeichnet, alle großen Städte sind durch mehrspurige und nachts beleuchtete Autobahnen miteinander verbunden. Außerdem gibt es ausreichend Rastplätze. Da der Berufsverkehr zu Stoßzeiten katastrophale Ausmaße angenommen hat (vor allem in Dubai und Sharjah) und Parkplätze eine Rarität sind, empfiehlt sich in den Städten die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel.
Hier steht das Taxi an erster Stelle, und fast alle verfügen über ein Taxameter. In den Stadtzentren sind immer ausreichend Taxen unterwegs, um eines per Handzeichen heranzurufen; für die entlegenen Stadtteile gibt es einen Taxiruf. Nur Dubai und Abu Dhabi verfügen über ein innerstädtisches Busnetz. Flugverbindungen zwischen den Emiraten werden nur von teuren Privatunternehmen angeboten und lohnen wegen der kurzen Distanzen nicht. Eine Eisenbahn gibt es nicht. Für Überlandfahrten bieten sich entweder die günstigen Sammeltaxis oder die Mietwagen an.
Lange, helle Kleidung schützt vor Hitze
In den VAE herrscht ein subtropisches, arides Klima. Meistens erwartet die Besucher ein wolkenloser, blauer Himmel und Sonnenschein. Regen fällt - wenn überhaupt - nur im Winter (Januar bis März), dann können jedoch wahre Regenstürme niedergehen. Allerdings sind diese meist von kurzer Dauer. Die Temperaturen betragen im Winter ca. 25 °C tagsüber, nachts 10-15 °C, die Luft ist dann eher trocken. Die Sommer sind extrem heiß: Zwischen April und September liegen die Tagestemperaturen um 40 °C, im Juli und August werden bis zu 50 °C erreicht, nachts sind es immer noch 35 °C. Die Luftfeuchtigkeit von knapp 100 % sorgt für tropische Verhältnisse. Als Reisezeit sind die Monate Oktober bis Mai zu empfehlen. Sollten Sie während des Fastenmonats Ramadan in die VAE reisen wollen, bedenken Sie bitte, dass zu dieser Zeit auch von Besuchern erwartet wird, dass sie - zumindest in der Öffentlichkeit - tagsüber auf das Essen, Trinken und Rauchen verzichten und es Einschränkungen bei Öffnungszeiten und verschiedenen Unterhaltungsangeboten geben kann.
Januar/Februar Das zehnwöchige Dubai Shopping Festival lässt die Herzen von Schnäppchenjägern höher schlagen, bietet Spiel, Spaß und Unterhaltung für die ganze Familie (http://mydsf.ae).
Februar/März Im Februar findet das Dubai International Jazz Festival statt (http://www.dubaijazzfest.com).
Im Februar/März messen sich die besten Spieler bei den Dubai Tennis Championships (http://www.dubaidutyfreetennischampionships.com/).
Sportlich geht es weiter mit dem Dubai Desert Classic Golfturnier (http://www.dubaidesertclassic.com) im Februar/März.
März Das höchstdotierte Pferderennen der Welt ist der Dubai World Cup (http://www.dubaiworldcup.com).
März/April Auf dem zweiwöchigen Programm des Abu Dhabi Music and Arts Festivals stehen Kunst, Ballett, Musik, Ausstellungen und Workshops (http://artdubai.ae).
November Ein absolutes Highlight ist die alle zwei Jahre stattfindende Dubai Air Show. Ein folkloristisches Rahmenprogramm wird ebenfalls geboten (http://dubaiairshow.aero).
2. Dezember Am National Day werden spektakuläre Ruderboot-Rennen ausgetragen.
Dezember Glamourös geht es auf dem Dubai International Film Festival zu (http://www.dubaifilmfest.com).

Oman

Impfungen sind, sofern Sie aus Europa einreisen, nicht vorgeschrieben. Es wird jedoch ein Schutz gegen Tetanus, Diphterie, Polio und Hepatitis A und B empfohlen. Planen Sie längere Aufenthalte auf dem Land ist ein Impfschutz gegen Typhus sinnvoll. Bei der Einreise aus einem Gelbfiebergebiet wird eine gültige Gelbfieberimpfung verlangt. Ein Besuch beim Tropenmediziner klärt über eine eventuell nötige Malariaprophylaxe auf. Mit Hilfe von Mückenschutz und abgekochtem Essen und Trinken lassen sich unliebsame Infektionen vermeiden.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Man sollte das Hand-in-Hand gehen arabischer Männer nicht mit Homosexualität verwechseln - es ist ein Ausdruck der Freundschaft. Gleichgeschlechtliche Liebe ist offiziell verboten und darf nicht in der Öffentlichkeit ausgelebt werden!
Oman ist ein sicheres Reiseland und Frauen können es problemlos allein - auch mit dem Auto - bereisen. Auf den Landessitten entsprechende Kleidung sollte geachtet werden.
Deutsche, österreichische und schweizerische Besucher benötigen für die Einreise nach Oman ein Visum, das man an allen Grenzübergangsstellen gegen Gebühr (20 OMR, ca. 40 EUR) erhalten kann. Es berechtigt zu einem Aufenthalt von einem Monat bei einer Einreise. Erforderlich ist ein Reisepass mit mindestens 6-monatiger Gültigkeitsdauer ab Einreise. Vorläufige (grüne) Reisepässe werden akzeptiert, müssen aber ebenfalls mindestens noch sechs Monate gültig sein. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Das Visum kann für die gleiche Gebühr um einen Monat verlängert werden. Aufgrund gemeinsamer Visaregelungen zwischen Oman und Qatar sind Inhaber eines Visums von Oman oder Qatar berechtigt, in das jeweils andere Land über seinen internationalen Flughafen einzureisen. Das Visum erlischt, wenn der Inhaber in ein Drittland reist. Bei Einreise aus dem Emirat Dubai genügt für deutsche Staatsangehörige der Einreisestempel von Dubai. Die Dauer der Aufenthaltsberechtigung für Oman richtet sich nach der Dauer der Aufenthaltsberechtigung für das Emirat Dubai, d.h. für deutsche Touristen maximal drei Wochen ohne Verlängerungsmöglichkeit. Besitzer eines Reisepasses mit einer Gültigkeitsdauer von mindestens ein Jahr können auch ein Visum zur mehrfachen Einreise (50 OMR, ca. 100 EUR) beantragen, dass innerhalb eines Jahres zu Aufenthalten von jeweils drei Wochen berechtigt, wobei zwischen den Aufenthalten stets drei Wochen im Ausland vergehen müssen. Dieses Visum kann nicht verlängert werden.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Einige Sehenswürdigkeiten sind für Behinderte aufgrund ihrer historischen Bauweise leider nur schwer bis gar nicht zu besichtigen, z.B. die Festungen oder diverse Museen, die in diesen untergebracht sind. Während die modernen Hotels und Einkaufszentren der Hauptstadt behindertengerecht gebaut sind, sind entsprechende Hotelzimmer im Rest des Landes noch recht spärlich.
Am 18. November wird jährlich der Nationalfeiertag, Geburtstag von Sultan Qaboos, begangen.

Islamische Feiertage richten sich nach dem islamischen Mondkalender, die genauen Termine werden von der Geistlichkeit festgelegt. Die Feiertage sind beweglich, da sie sich am Mondzyklus orientieren und verschieben sich alljährlich - gegenüber dem gregorianischen Kalender - um etwa 11 Tage rückwärts. Der bedeutendste Einschnitt im Jahresverlauf ist der Beginn des Fastenmonats, des Ramadan, der mit dem Fest des Fastenbrechens „Eid al-Fitr" 30 Tage später beendet wird. Weitere wichtige islamische Feiertage im Oman sind Eid al-Adha (Großes Opferfest), El am Hejir (Islamisches Neujahr), Milad Al Nabi (Geburtstag des Propheten Mohammed) und Lailat al-Miraj (Himmelfahrt des Propheten Mohammed).
Die ärztliche Versorgung in Oman ist als gut zu bezeichnen. Sowohl in der Hauptstadt Muscat, wo es mehrere Krankenhäuser und Privatkliniken gibt, als auch in den Regionalhauptstädten wie z.B. Sohar, Sur oder Nizwa gibt es moderne Hospitäler. Auf dem Land sind die Zustände jedoch nicht nur technisch, sondern auch hygienisch oft problematisch. Zudem findet sich hier nur schwer ein Englisch oder Französisch sprechender Arzt. Eine Behandlung muss vor Ort bezahlt werden. Erkundigen Sie sich deshalb rechtzeitig vor Reiseantritt bei Ihrer Krankenkasse, ob diese solche Kosten übernimmt, ansonsten ist eine Reisekrankenversicherung sehr empfehlenswert. Medikamente gibt es in guter Auswahl in den zahlreichen Apotheken des Landes, nur wer auf besondere Medikamente angewiesen ist, sollte diese in ausreichender Menge mitnehmen. Achten Sie darauf, die Reiseapotheke den Temperaturen entsprechend vor Wärme zu schützen.
Die Netzspannung beträgt 220/240 Volt, 50 Hertz. Adapter für die englischen Drei-Pol-Steckdosen sind notwendig.
Oman verfügt über ein sehr gutes Telefonnetz. Von öffentlichen Telefonzellen kann man mittels einer überall erhältlichen Telefonkarte problemlos nach Europa telefonieren. Internationale Vorwahlen: Oman 00968, Deutschland 0049, Österreich 0043, Schweiz 0041. Fast alle europäischen Mobiltelefonanbieter haben mittlerweile einen Vertrag mit der omanischen Telefongesellschaft, sodass Sie mit ihrem Handy auch in Oman telefonieren können. Sehr viel günstiger sind jedoch die Prepaid-Karten der beiden nationalen Gesellschaften oredoo (https://ooredoo.om) und omantel (https://www.omantel.om). Für ca. 10 OMR erhält man bereits am Flughafen eine lokale Telefonnummer mit ca. 5 OMR Gesprächsguthaben. Kostensparend ist außerdem die Kommunikation über das Internet, etwa über öffentliche Hotspots, im Hotel oder Internetcafé.
Die normalen Geschäftszeiten sind Sa-Do von 9-13 und 16-19 Uhr, Einkaufszentren bis 20 Uhr. Banken schließen bereits um 12 Uhr. Supermärkte und kleine Geschäfte im Landesinneren sind meist durchgehend geöffnet von 7-22 Uhr, einige Großmärkte sogar rund um die Uhr. Die genauen Zeiten sind in der Tagespresse veröffentlicht (Oman Daily Observer im Businessteil).
In den kleineren Restaurants ist ein Trinkgeld eher unüblich, Taxifahrer, Kofferträger und Kellner internationaler Einrichtungen erhalten ca. 10 % des Rechnungsbetrages, Kofferträger ca. 200-300 baiza pro Gepäckstück. Das Bedienungsgeld (service charge) ist häufig in der Rechnung enthalten. Allerdings kommt dies selten dem Sie bedienenden Kellner zugute, sodass dieser sich über eine kleine Extragabe freut. Bei organisierten Rundreisen und Tagesausflügen ist ein Trinkgeld für Fahrer und Reiseleiter ebenfalls üblich.
Polizei/Feuerwehr/Ambulanz: 9999
Deutsche Botschaft
Al-Khuwair, Jami'at Al-Duwal Al-Arabiah Street
Muscat
Tel.: +968-2469-1218
Fax: +968-2469-1278
E-Mail: info@maskat.diplo.de
Web: https://maskat.diplo.de
Öffnungszeiten: So-Do 8-11 Uhr

Die österreichische Botschaft in Muscat wurde 2011 geschlossen, zuständig ist seither die Botschaft in Riyadh, Saudi-Arabien:

Österreichische Botschaft
Diplomatic Quarter Riyadh
Riyadh 11693
Saudi-Arabien
Tel.: +966-1-4801217
Fax: +966-1-4801526
E-Mail: riyadh-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.aussenministerium.at/riyadh
Öffnungszeiten: So-Do 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft
Villa 1366
Way 3017
Shatti Al Qurum
Muscat
Tel.: +968-24603267
Fax: +968-24603298
E-Mail: muscat@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/muscat
Nach Oman dürfen von Personen ab 21 Jahren zollfrei eingeführt werden: eine Flasche Alkohol (gilt nur für Nichtmuslime und die Einreise am Flughafen, nicht bei Einreise auf dem Landweg) 400 Zigaretten, 100 ml Parfüm sowie Gegenstände des persönlichen Bedarfs. Verboten ist die Einfuhr von Waffen, Drogen und pornografischem Material wie Zeitschriften, wozu auch die freizügigen Titelblätter verschiedener Nachrichtenmagazine gehören (und konfisziert werden). Ebenso verboten ist die Einfuhr von Pflanzensamen, frischen Lebensmitteln, vor allem Schweinefleisch.
Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Neujahr Am 1. Tag des neuen Jahres werden Pferde- und Kamelrennen zu Ehren des Sultans veranstaltet. Der Termin verschiebt sich jedes Jahr in Abhängigkeit vom Mondkalender.
Januar/Februar Einen Monat lang feiert man seit 1998 die omanische Kultur, ihre Geschichte und Traditionen beim alljährlichen Muscat Festival in der Hauptstadt. Auf dem Programm stehen neben antiken und modernen Theaterstücken sowie zeitgenössischen Konzerten von Künstlern der arabischen Welt inzwischen auch Multimedia-Shows u.v.m.
Juli/August Im Hochsommer verwandelt der Südwest-Monsun (Khareef) die trockene Gegend rund um Salalah in eine saftig-grüne Oase. Dieses Ereignis wird mit dem Khareef-Festival in Salalah mit Tanz und Gesang sowie zahlreichen kulturellen, wirtschaftlichen, sportlichen und religiösen Aktivitäten gebührend gefeiert. So kann man z.B. auch einheimischen Handwerkern bei ihrer Arbeit über die Schulter sehen und ihre Werke käuflich erwerben.
18. November Am Geburtstag des Sultans, dem Nationalfeiertag, werden die Straßen und Häuser mit Fahnen, Lichtern und Bildern Seiner Majestät geschmückt und Feuerwerke veranstaltet.
Amtssprache: Arabisch
Bevölkerung: rund 4,6 Mio. Einwohner
Hauptstadt: Muscat (rund 770.000 Einwohner)
Fläche: 309.500 km²
Landesvorwahl: +968
Währung: Omani Rial (Abk.: RO; ISO-4217-Code: OMR)
Zeitzone: Gulf Standard Time (GST). Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ): +3 Std. (Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) +2 Std.); keine Umstellung auf Sommerzeit
In der Hauptstadt Muscat bieten neben den internationalen Vermietstationen auch lokale Anbieter mittlerweile eine große Flotte vom Kleinwagen bis zum geräumigen Geländewagen an. Um sein Wunschauto zu bekommen, empfiehlt sich zur Hauptreisezeit jedoch eine Reservierung noch von zu Hause aus. Ein internationaler Führerschein ist notwendig. Das Straßennetz wird stetig ausgebaut, sowohl nach Sur an der Ostküste als auch ins Landesinnere gibt es mehrspurige Autobahnen. So wird es auch für Individualtouristen, die mit dem eigenen Mietfahrzeug unterwegs sind, in Zukunft leichter werden, abgelegene Wadis und Wüstenregionen zu erreichen.
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Landes sind auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Es gibt Taxis, Sammeltaxis, und die staatliche Busgesellschaft ONTC (Oman National Transport Company) hat ein gut ausgebautes Liniennetz. Inlandsflugverbindungen lohnen sich nur ins 1.000 km von Muscat entfernte Salalah und auf die Halbinsel Musandam. Verschiedene deutschsprachige Reiseveranstalter arbeiten Ihnen gern eine individuelle Tour mit dem Mietwagen aus und reservieren auch die nötigen Hotelübernachtungen.
Aufgrund anhaltender Spannungen in einigen Ländern des Nahen und Mittleren Ostens wird Reisenden in den Oman geraten, in der Öffentlichkeit zurückhaltend aufzutreten, in ihrem Verhalten auf die religiösen, politischen, kulturellen und sozialen Traditionen des Landes Rücksicht zu nehmen und sich von eventuellen Demonstrationen oder Protestveranstaltungen fernzuhalten. Bei Bootsexkursionen vor der Westküste der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) sollten die Gewässer um die Inseln Abu Moussa, Greater Tumb und Lesser Tumb gemieden werden. Die drei Inseln werden sowohl von den VAE als auch vom Iran beansprucht und in Seekarten als zum jeweiligen Territorium gehörend ausgewiesen. Bootsbesatzungen wurden von iranischer Seite unter dem Vorwurf der „Verletzung der iranischen Hoheitsgewässer und illegaler Einwanderung" bereits festgenommen und in Gerichtsverfahren zu Haftstrafen verurteilt. Außerdem besteht das Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen.
Das Sultanat Oman liegt im äußersten Südosten der Arabischen Halbinsel und somit in einer subtropischen Klimazone. Die Sommermonate von Mai bis September sind generell trocken und heiß mit Tagestemperaturen bis 45 °C. An den Küsten kommt an manchen Tagen eine unangenehm hohe Luftfeuchtigkeit hinzu. Eine Ausnahme sind der östliche Küstenstreifen und das Dhofar-Gebirge im Süden, denn von Juni bis September/Oktober sorgen stürmische Monsunwinde für feuchtes Wetter mit Tagestemperaturen um 30 °C.
Die beste Reisezeit für das Sultanat sind die kühleren Wintermonate von Mitte Oktober bis etwa Mitte April mit einer durchschnittlichen Tagestemperatur um 30 °C. In dieser Zeit fallen zwar auch die meisten Niederschläge, doch meist nur in kurzen, dafür aber umso heftigeren Schauern. Allerdings gibt es immer mehr europäische Reiseveranstalter, die günstige Pauschalangebote in den heißen Sommermonaten anbieten. Aufgrund der Traditionen des Landes und der klimatischen Bedingungen empfiehlt es sich, leichte Sommerkleidung, die Arme und Beine bedeckt, dazu Sonnenbrille und -creme sowie eine Kopfbedeckung einzupacken.
Feste Bestandteile der omanischen Küche: Datteln und Tee
Die omanische Küche ist geprägt von indischen, indonesischen, arabischen und ostafrikanischen Einflüssen. Dabei werden vor allem Gerichte mit Reis, Huhn, Lamm, Ziege, Fisch und Meeresfrüchten serviert, z.B. in Form von shoowa (Lamm mit Dattelbrei in Palmen- und Bananenblättern gebacken) oder kabsa (Schaf gefüllt mit Mandeln, Reis und Gewürzen). Fleisch wird gerne gegrillt oder gekocht verzehrt, dazu isst man Soßen mit Gemüse (Bohnen, Artischocken, Zwiebeln, Tomaten, Kichererbsen). In Essig eingelegtes Gemüse, wie Kürbis, Blumenkohl oder Spargel, wird oft als Beilage gereicht. Gewürze und Kräuter spielen eine wichtige Rolle, vor allem Kardamom, Kreuzkümmel, Pfeffer, Koriander, Gewürznelken und Muskat geben den Speisen eine besondere Note. Zum Nachtisch gibt es Obst, insbesondere frische Datteln oder Halwa, eine Mehlspeise.
Generell wird zum Essen gerne Wasser getrunken, aber auch schwarzer Tee und Kaffee sind beliebte Getränke. Alkohol wird nur in einigen Hotels und Restaurants mit Sondergenehmigung ausgeschenkt, ist aber meist sehr teuer.
In Privathaushalten pflegt man in Oman auch heute noch den von den Beduinen übernommenen Brauch, sich zum Essen auf dem Boden niederzulassen. Gegessen wird mit der (rechten!) Hand aus kleinen Schüsseln und Platten, zwischen den Gängen reinigt man die Finger mit Rosenwasser. In Restaurants - inzwischen gibt es eine Vielzahl an Lokalen mit internationaler Küche - kann man jedoch auch ganz nach westlicher Art auf dem Stuhl sitzend speisen.
ab2589 

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis zu Reisen in „Corona-Zeiten“:

Bitte beachten Sie, dass wir die aufgeführten Leistungen einer Reise nur dann bzw. in dem Rahmen erbringen können, wie es die behördlichen Vorschriften in Deutschland und in Ihrem Urlaubsland rechtlich zulassen. Davon können unmittelbar von uns angebotene Leistungsbestandteile betroffen sein (z.B. eingeschränkte Poolnutzung, Menü statt Buffet), aber auch Einschränkungen bei der Einreise (z.B. vorgeschriebene Fieber- oder Corona-Tests) sowie allgemein vor Ort (z.B. Maskenpflicht in Geschäften oder eingeschränkter Zutritt zu Sehenswürdigkeiten). Ihre gesetzlichen Gewährleistungsansprüche bleiben hiervon unberührt. 
 

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Kreuzfahrt mit Phoenix Reisen

Ihr Reiseveranstalter ist die SZ-Reisen GmbH. Wir arbeiten bei dieser Kreuzfahrt mit der Reederei Phoenix Reisen zusammen. Aus diesem Grund erhalten sie innerhalb der sz-Reisen Reiseunterlagen die Kreuzfahrt-Unterlagen von Phoenix Reisen.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

ab2589 

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
MS ALBATROS: Weihnachten im Morgenland
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
25
Ungefähre Gruppengröße:
20
  • auf/zu

    Flughafen:

    • Transferregionen
    • Transferregionen

    weitere Informationen:

    • Busanreise mit Zwischenübernachtung/Halbpension

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Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung (Reiserücktritt und Reiseabbruch), sowie bei Auslandsreisen eine zusätzliche private Auslandskrankenversicherung.

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Wir werden Sie vor der Buchung zu den Konditionen beraten.
Hier finden Sie vorab eine aktuelle Tarifübersicht.

Die Versicherungskosten sind abhängig vom Reisepreis pro Person. Bei Versicherungskosten über 200 € pro Person müssen Reisekunden seit Februar 2018 den gewünschten Reiseschutz direkt bei der ERGO buchen. Nach Abschluss der Reisebuchung können Sie hier Ihre Versicherung hinzubuchen.

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Ab sofort ist die Ergänzungs-Versicherung Covid-19 schon ab 4 € pro Buchung (bis zu 9 Personen) in Kombination zu einer Reiserücktritts-Versicherung oder einem Rundum-Sorglos-Paket der ERGO Reiseversicherung (bei Neuabschluss oder bis 30 Tage vor Abreise für eine bereits abgeschlossene Einmal-Versicherung) buchbar. Ausführliche Informationen dazu finden Sie hier.

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