MS ARTANIA: Kanaren & Kapverden - Sonnenverwöhnte Inseln des Atlantik

17 Tage Kreuzfahrt: Teneriffa - La Palma - Palmeira - Praia - Porto Novo - Mindelo - Las Palmas - Arrecife - Agadir - Palma de Mallorca - Ajaccio - Genua (Programm lt. Ausschreibung)

Diese Kreuzfahrt mit MS Artania hat es wahrhaft in sich. Sie ist wie ein prall gefüllter Adventskalender, der Sie vor Weihnachten mit schönsten Reiseüberraschungen erfreut. Spaniens Südküste mit den weißen Dörfern, Portugals Hauptstadt Lissabon am Tejo gelegen, die Blumeninsel Madeira, gleich sechs kanarische Trauminseln, das Sonnen- und Badeparadies Kapverden, Impressionen aus 1001 Nacht in Marokko, die Balearenkönigin Mallorca und »die Wilde« unter den Inseln, Korsika, stehen auf Ihrer Reiseroute, die keine Wünsche offen lässt. 

  • sz-Reisen Vorteil: Anschlussflug bei Anreise und Busrückreise mit Zwischenübernachtung für Sie kostenlos

Programm

Reiseverlauf

Ort

Ankunft

Abfahrt

1. Tag:

Santa Cruz de Tenerife/Teneriffa/Spanien

 

23:00

2. Tag:

Santa Cruz de la Palma/La Palma/Spanien

08:00

14:00

3. Tag:

Urlaub auf See

 

 

4. Tag:

Palmeira/Sal/Kapverdische Inseln

13:00

21:00

5. Tag:

Praia/Insel Santiago/Kapverdische Inseln

08:00

18:00

6. Tag:

Porto Novo/Insel Santo Antao/Kapverdische Inseln

Mindelo/Insel São Vicente/Kapverdische Inseln

07:00

 

 

17:00

15:00

7. Tag:

Mindelo/Insel São Vicente/Kapverdische Inseln

 

17:00

8. Tag:

Erholung auf See

 

 

9. Tag:

Erholung auf See

 

 

10. Tag:

Las Palmas/Gran Canaria/Spanien

08:00

22:00

11. Tag:

Arrecife/Lanzarote/Spanien

08:00

15:00

12. Tag:

Agadir/Marokko

07:00

20:00

13. Tag:

Urlaub auf See

 

 

14. Tag:

Urlaub auf See

 

 

15. Tag:

Palma de Mallorca/Mallorca/Spanien

08:00

14:00

16. Tag:

Ajaccio/Korsika/Frankreich

13:00

19:00

17. Tag:

Genua/Italien - Ausschiffung
ab ca. 9 Uhr, Dauer 2-3 Std. 

09:00

 

Fahrplanänderungen vorbehalten

Hier können Sie einen Blick auf das Landausflugsprogramm werfen

 

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MS ARTANIA

Elegante Weltenbummlerin mit königlichem Blut

  • Ihr Zuhause für unterwegs – klassisch und zugleich modern
  • Kreuzfahrt nach Maß, stilvoll und wohnlich, weiträumig & überschaubar

Innen war gestern, Artania ist heute. Ganz im Stil moderner Luxusschiffe bietet MS Artania nur Außenkabinen. Allerdings gibt es bei Phoenix das neue Reisegefühl zu einem verträglichen Preis. Die MS ARTANIA setzt neue Akzente in der klassischen deutschen Kreuzfahrt. Das Schiff wurde im Jahr 1984 ursprünglich für den britischen Markt gebaut und von Lady Diana getauft. Es wurde zuletzt Ende 2014 umfangreich renoviert. MS ARTANIA verbindet modernen, höchsten Komfort mit den Eigenschaften klassischer Kreuzfahrttradition. Den Gast erwartet ein herrliches Raumgefühl mit viel Platz für Individualität. Schon beim Bau des Schiffes bewies man einen äußerst zukunftsorientierten Weitblick. MS ARTANIA bietet auf neun Decks vielfältige Lounges und Bars, geschmackvolle Einrichtung, eine über zwei Ebenen offene Lobby, zwei Internet-Cafés, Bibliothek mit Kartenspieltischen, Theater/Kino, eine Show-Lounge, zwei gleichwertige Restaurants, ein Lido Buffet-Restaurant mit Terrasse, Boutique, Beauty-Salon und einem SPA/Wellnessbereich mit Massage, Fitness-Center und Saunen. Die Restaurants bieten ausreichend Platz, damit alle Gäste bequem in einer Tischzeit mit langen Öffnungszeiten speisen können. Lichtdurchflutete Innenpromenade, sechs Fahrstühle und mehrere Treppenhäuser stehen zur Verfügung, um schnell von A nach B zu gelangen. Die Außendecks bieten viele geschützte Liegeplätze, zwei Poolbereiche, ein klassisches Terrassen-Heck mit der schon berühmten Phoenix Bar sowie eine Rundum-Promenade.

  • Komfortables Ambiente mit exzellenter Ausstattung
  • Ein Schiff der Begegnungen und guter Gesellschaft
  • Spitzenküche und erstklassiger Service
  • Gewohnt günstige Bordkosten

Genießen Sie schon jetzt einen Blick auf Ihr Schiff! 

Kabinenausstattung:
Alle Kabinen auf der MS ARTANIA liegen außen! Sie sind geräumig und komfortabel ausgesatttet, verfügen über ein Studiobett, welches tagsüber als Couch genutzt wird, und ein weiteres einklappbares Bett. Neben den Schränken bietet eine Spiegelkommode mit mehreren Schubfächern zusätzliche Ablagemöglichkeiten. Zur Ausstattung gehören SAT/TV, Radio, individuell regulierbare Klimaanlage, Telefon, Kühlschrank/Minibar, Safe. WLAN ist vorhanden aber nicht inklusive. Der Empfang des WLANS ist abhängig vom Reisegebiet. Alle Bäder mit Badewanne, Waschbecken inkl. Spiegelschrank und Fön. Bademäntel stehen zur Verfügung. Die kleinste Kabine 15-16 qm und die Royal Suite 50 qm groß. 600 Außenkabinen, Juniorsuiten und Suiten mit einem privaten Balkon.
Für besondere Ansprüche gibt es in den gehobenen Kabinenkategorien und Suiten den SILBER- und GOLD-Service.

Kabinenkategorien:
Eine ausführliche Auflistung aller Kabinenkategorien finden Sie hier.

Ausstattung:
Beim Bau des Schiffes bewies man einen äußerst zukunftsorientierten Weitblick. MS ARTANIA bietet auf neun Decks vielfältige Lounges und Bars, geschmackvolle Einrichtung, eine über zwei Ebenen offene Lobby, Internetcafé, Bibliothek, Kartenspielzimmer, Kino/ Theater, eine Show-Lounge, zwei gleichwertige Restaurants, ein Lido-Buffet-Restaurant mit Terrasse, Boutiquen, Beautysalon und Spa. Die Restaurants bieten ausreichend Platz, damit alle Gäste bequem in einer Tischzeit speisen können. Zwei lichtdurchflutete Innenpromenaden, sechs Fahrstühle und mehrere Treppenhäuser stehen zur Verfügung, um schnell von A nach B zu gelangen. Die Außendecks bieten viele geschützte Liegeplätze, drei Poolbereiche, ein klassisches Terrassen-Heck sowie eine Rundum-Promenade. Der “Ausguck” Schiff voraus wie auch das unverbaute Terrassen-Heck lassen die Herzen maritimer Liebhaber höher schlagen, bieten sie doch prächtigste Ausblicke.

Freizeit und Unterhaltung:
Den ganzen Tag über finden verschiedene Kurse und Unterhaltungsprogramme statt. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Nehmen Sie an einer Wellnessbehandlung teil, oder informieren Sie sich bei interessanten Vorträgen über Ihr nächstes Etappenziel. Für musikalische Unterhaltung ist auch gesorgt. Abends trifft sich Jung und Alt beim Tanz oder bei einer Late-Night-Show.

Technische Daten:
Baujahr: 1984 als Royal Princess, ab 2004 Artemis, regelmäßige Renovierungen.
Letzte Renovierung: 2014
Passagiere: 1.200 meist deutsche Gäste
Schiffsbesatzung: ca. 420
Länge: 231 m
Breite: 29 m
Reisegeschwindigkeit: 15-18 Knoten

Landausflüge:
Alle Landausflüge können spätestens 2 Monate vor Reisebeginn im Internet oder direkt bei SZ Reisen gebucht werden. Hier erhalten Sie auch die Ausflugsbeschreibungen mit Preisen zu Ihrer gebuchten Reise. Die Zahlung der Ausflüge erfolgt an Bord.

Trinkgeld:
Trinkgeld ist nicht obligatorisch, wird aber gerne entgegengenommen. Wenn Sie mit dem Service zufrieden sind, mag als Richtlinie ca. € 4,-/5,- pro Tag/Gast gelten. In den Bars werden die Barrechnungen abgezeichnet und gesamt am Ende der Reise beglichen. Der Barrechnung wird ein Trinkgeld von 7 % hinzugefügt.

Zahlungsmittel an Bord:
Die offizielle Bordwährung ist EURO. VISA-, MasterCard und deutsche Girocards werden akzeptiert, Abrechnung in Euro. Unsere besonders günstigen Barpreise und die niedrigen Nebenkosten an Bord sind ein weiterer Pluspunkt für eine unvergessliche Reise.

Zusatzkosten/Nebenkosten:
Landausflüge, Getränke außerhalb der Mahlzeiten, Telefongespräche, Verzehr in den Bars, persönliche Serviceleistungen an Bord, wie zum Beispiel Schönheitsbehandlungen im Spa, Wäscheservice, ärztliche Behandlungen. Treibstoff-Zuschläge, die ggf. nachträglich von der Reederei erhoben werden.

Anmerkung: 
Die Fenster sind generell nicht zu öffnen, es sei denn es ist explizit ausgeschrieben. 

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Beförderung

 

  • Transfer ab/an Haustür in Region zum/ab Schiff
  • Hinflug nach Teneriffa (Umsteigeverbindung)
  • Rücktransfer im Bus mit Zwischenübernachtung/HP oder Rückflug ab Genua inkl. Transfer Hafen - Flughafen
  • Einschiffung in Santa Cruz
  • Ausschiffung in Genua

Kabine & Verpflegung

 

  • 16 Übernachtungen in gebuchter Kabinenkategorie
  • Vollpension / inkl. Tischwein, Säfte des Tages zu den Hauptmahlzeiten
  • Willkommens- und Abschiedsdrink
  • Festliches Galadinner im Rahmen der VP
  • Obstkorb in der Kabine
  • Bademantel
  • 1 Übernachtung/ HP auf Rückfahrt            

Sonstiges

  • Gepäckbeförderung vom Anlegeplatz in die Kabine und zurück
  • Nutzung der Bordeinrichtungen
  • Ein- & Ausschiffungsgebühren
  • Informationsmaterial zur Reise
  • Deutsch sprech. Bordreiseleitung

 

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Zielland

Spanien

Je komfortabler und moderner das Hotel, desto wahrscheinlicher ist es, dass es behindertengerecht ausgestattet ist. Im offiziellen Hotelverzeichnis (Guía de Hoteles) signalisiert ein Symbol, ob das Haus barrierefrei zugänglich ist. Behinderte, die einen Urlaub planen, können sich auch an die Selbsthilfeorganisation Mobility International Schweiz wenden: Froburgstr. 4, 4600 Olten, Tel.: +41-62-2126740, Fax: +41-62-2126739, E-Mail: info@mis-ch.ch, http://www.mis-ch.ch.
Es gibt keine speziellen Impfvorschriften für Spanien. Neben einer Überprüfung bzw. Auffrischung der Standardimpfungen (Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza) kann jedoch bei besonderer Exposition (z.B. aktuellen Ausbrüchen etc.) auch eine Impfung gegen Hepatitis A und B sinnvoll sein.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Landesweit für Polizei, Feuerwehr und Notarzt: Tel. 112
Ohne Passkontrolle können Bürger der Staaten einreisen, die das Schengener Abkommen unterzeichnet haben, darunter auch Deutsche und Österreicher; auch sie sollten allerdings einen Personalausweis oder Reisepass mitführen. Schweizer müssen die Identitätskarte oder den Reisepass vorweisen. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Obwohl in der Öffentlichkeit oft abschätzig von Homosexualität gesprochen wird, wird sie von der Mehrheit der spanischen Gesellschaft, besonders von der jungen Generation, weitgehend akzeptiert. Spanien war 2005 das dritte Land weltweit, das Homosexuellen die Ehe und die Adoption ermöglichte. Eine lebendige Transvestiten- und Schwulenszene in privaten Clubs und Bars gibt es in den meisten größeren Städten, vor allem in Madrid, Barcelona, Valencia und Cádiz, aber auch in Ferienorten wie z.B. dem katalanischen Badeort Sitges, auf Gran Canaria und Teneriffa.
Allein reisende Frauen haben in Spanien keine außergewöhnlichen Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Allgemeine Gefahrensituationen wie Trampen ohne Partner oder nächtliche Spaziergänge allein auf der Straße oder im Park sind - wie in anderen europäischen Ländern auch - zu vermeiden. Auf Grund des verbreiteten Machismo müssen sie sich jedoch auf bestimmte Reaktionen wie Pfiffe, anzügliche Gesten und Rufe gefasst machen, insbesondere wenn sie den Klischeevorstellungen der spanischen Männer als große schlanke Blondine entsprechen. Ein Ehering schützt allein reisende Frauen in Spanien nicht unbedingt vor potenziellen Eroberungsversuchen der Männer.
Das Bedienungsgeld ist in der Hotel- oder Restaurantrechnung inbegriffen. Es ist jedoch üblich, Kellnern bei Zufriedenheit mit dem Service 5-10 % Trinkgeld (propina) zu geben. Auch in Bars und Cafés lässt man ein paar Münzen auf dem Wechselgeldteller liegen.
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Als Richtmengen gelten: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak, 10 l Spirituosen bzw. alkoholhaltige Süßgetränke (Alkopops), 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, wovon maximal 60 l Schaumwein sein dürfen, und 110 l Bier. Kaffee und kaffeehaltige Erzeugnisse sind bis 10 kg ebenfalls zollfrei. Für Parfüm gelten keine Mengenbegrenzungen. Bargeld und gleichgestellte Zahlungsmittel (z.B. Sparbücher, Schecks/Reiseschecks) dürfen unbeschränkt ein- und ausgeführt werden, müssen aber ab einem Wert von 10.000 EUR auf Befragen mündlich angegeben werden.
Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Zwischenerzeugnisse oder 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden. Bei der Rückreise in die Schweiz dürfen über 17-Jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g andere Tabakerzeugnisse sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 % Vol. und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 % Vol. zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inklusive Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Bei der Einreise auf die Kanarischen Inseln gibt es keine Zollkontrollen, da diese als Freihandelszone einen Sonderstatus innerhalb der EU genießen. Für die Rückreise von den Kanaren sowie von Ceuta und Melilla gelten folgende Bestimmungen: Über 17-Jährige dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahren bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Rückreise in die Schweiz gelten die o.g. Bestimmungen.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Informationen auch unter https://www.zoll.de.
Año Nuevo (Neujahr, 1. Januar); Reyes Magos (Heilige Drei Könige, 6. Januar); Viernes Santo (Karfreitag, März/April); Domingo de Resurrección (Ostersonntag, März/April); Día del Trabajo (Tag der Arbeit, 1. Mai); Fiesta de la Asunción (Mariä Himmelfahrt, 15. August); Día de la Hispanidad/El Pilar (Nationalfeiertag, 12. Oktober); Todos los Santos (Allerheiligen, 1. November); Día de la Constitución (Tag der spanischen Verfassung, 6. Dezember); Navidad (Weihnachten, 25. Dezember).

Darüber hinaus gibt es in Spanien eine Vielzahl an regionalen Feiertagen.
Die Netzspannung beträgt im Regelfall 230 Volt Wechselstrom. Für Geräte mit Schukosteckern benötigt man einen Adapter.
Banken: Mo-Fr 8.30-14 Uhr, im Winter auch Sa bis 13 Uhr. Die meisten Geschäfte haben Mo-Sa 9.30-13.30 Uhr und 16.30-20 Uhr geöffnet, Kaufhäuser und Einkaufszentren durchgehend 10-21/22 Uhr. Ein Ladenschlussgesetz gibt es nicht. Museen schließen in der Regel am Montag und Sonntagnachmittag. Viele Restaurants haben am Sonntagabend und Montag geschlossen.
Adressen deutschsprachiger Ärzte können Sie an der Hotelrezeption oder bei Ihrer Botschaft erfragen. Im Krankheitsfall stehen neben Arztpraxen auch staatliche Gesundheitszentren (centros de salud) zur Verfügung. Die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC), die Ihnen Ihre Krankenkasse ausstellt, berechtigt zur Behandlung in Spanien und sollte direkt beim Arzt oder im Krankenhaus abgegeben werden. Prüfen Sie vor der Abreise, ob Ihre Krankenversicherung eine ärztliche Behandlung im Ausland ausreichend abdeckt und ob Sie über eine Versicherung für den Fall eines medizinisch notwendigen Rücktransports verfügen.
Deutsche Botschaft
Calle de Fortuny 8
28010 Madrid
Tel.: +34-91-5579000
Fax: +34-91-3102104
E-Mail: info@madrid.diplo.de
Web: http://www.madrid.diplo.de

Österreichische Botschaft
Paseo de la Castellana 91
28046 Madrid
Tel.: +34-91-5565315
Fax: +34-91-5973579
E-Mail: madrid-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/madrid.html
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-13 Uhr

Schweizerische Botschaft
Calle de Núñez de Balboa 35 A (Edificio Goya)
28001 Madrid
Tel.: +34-91-4363960
Fax: +34-91-4363980
E-Mail: mad.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/spain
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-13 Uhr
Für Reisende, die das Land auf eigene Faust erkunden wollen, ist das Auto das bequemste Verkehrsmittel. Falls man nicht mit dem eigenen PKW angereist ist, bekommt man überall einen Mietwagen. In Städten und Ferienorten gibt es sowohl international bekannte als auch spanische Mietwagenunternehmen. Ein Preisvergleich empfiehlt sich. Der Abschluss einer Vollkaskoversicherung ist in Spanien Pflicht. Insbesondere in den Städten bewährt es sich, den Wagen in Parkhäusern zu parken, damit man vor dem Abschleppen sicher ist. Das Straßennetz ist gut ausgebaut, die gebührenpflichtigen Autobahnen (autopistas) werden durch vierspurige Schnellstraßen (autovías) ergänzt. Viele Landstraßen (carreteras) wurden modernisiert.
Wer ohne Auto reisen möchte, kann auf ein gut organisiertes Busnetz zurückgreifen. Regionale Busunternehmen bringen Reisende zu einem fairen Preis bequem - und meist klimatisiert - in alle wichtigen Orte. Weniger dicht ist das Schienennetz, doch verbinden preiswerte Züge alle größeren Städte miteinander; Hochgeschwindigkeitszüge verkehren u.a. zwischen Madrid und Sevilla bzw. Málaga. Ein besonderes Erlebnis ist die Reise mit der Nostalgiebahn „El Transcantábrico".
Spanien weist ausgeprägte, jedoch unterschiedliche Klimazonen auf. Im Norden ist das Klima eher gemäßigt, während der Süden extrem heiß und trocken ist. Für Andalusien und die Mittelmeerküste sind somit trockene Sommer mit Höchstwerten über 40 °C typisch; in diesen Regionen sind die Winter mild und sehr regenreich. In der kastilischen Hochebene bestimmen von Mai bis September oft unerträgliche Hitze und im Winter kalte Stürme das Wetter. An der nördlichen Atlantikküste herrscht maritimes Klima mit ganzjährig hohen Niederschlägen, milden Wintern und mäßig warmen Sommern vor. Schnee fällt in den Hochlagen der Sierra Nevada, der Sierra de Guadarrama und in den Pyrenäen.
Beste Reisezeit für den nördlichen Teil des Landes sind die Sommermonate; für die Balearen, Madrid und Barcelona empfehlen sich die Monate März bis Juni und Mitte September bis Oktober. Den Süden des Landes besucht man der großen Hitze wegen besser nicht im Sommer. In puncto Kleidung ist man mit dem Zwiebelschalen-Modell immer gut beraten. Vor allem in den Küstengebieten kann bei starkem Wind die lange Hose oder der extra Pullover sehr nützlich sein. Eine Regenjacke sollte besonders in den Herbst- und Wintermonaten nicht im Gepäck fehlen.
Flamenco-Tänzerinnen auf der Feria de Córdoba
Mai San Isidro ist das bedeutendste Fest in Madrid. Insgesamt neun Tage stehen Stierkämpfe, Partys, Konzerte und Märkte auf dem Programm, angefangen vom Freitag vor dem 15. Mai bis zum darauf folgenden Sonntag.
Juni/Juli Drei Tage lang herrscht in Barcelona Ausnahmezustand. Sónar heißt das größte Festival der elektronischen Musik in Europa, das jährlich rund 80.000 Zuschauer anlockt (https://sonar.es).
Juli Fans der alternativen Musik sind auf dem Festival Internacional de Benicàssim gut aufgehoben (https://fiberfib.com).
Berühmte Jazzfestivals sind Jazzaldia in San Sebastián (https://heinekenjazzaldia.eus) und das Festival de Jazz in Vitoria-Gasteiz (https://www.jazzvitoria.com).
Juli-August Opern, Theater- und Ballettaufführungen stehen auf dem Programm des Festival Internacional de Santander (http://festivalsantander.com).
August Im Mittelpunkt des Festival Internacional del Cante de las Minas in Murcia steht Flamenco (https://festivalcantedelasminas.org).
Spanische Paella
Eine typische Vorspeise in Andalusien ist Gazpacho, eine kalte Gemüsesuppe. Unbedingt kosten sollte man auch den andalusischen Sherry. In Málaga dominieren Fisch und Meeresfrüchte, vor allem aber Garnelen die Speisekarten. Delikatessen der baskischen Küche sind Bacalao a la Vizcaina, Stockfisch in Paprikasoße, Caracolillos oder Karakelas, Meeresschnecken, und Marmitako, ein Thunfisch-Kartoffel-Eintopf.
Die galicische Küche hat folgende Spezialitäten zu bieten: Empanada, mit Fisch oder Fleisch gefüllte Teigtaschen, Pulpo a Feira, gekochte Krake mit Öl und Paprikapulver, serviert mit Kartoffeln und als Nachspeise die Tarta de Santiago, eine Mandeltorte. Auf den katalanischen Speisekarten findet man Arròs Negre, schwarzen Reis mit Tintenfischstücken und Botifarra amb Mongetes, eine grobe Bratwurst, serviert mit weißen Bohnen.
In der Region Valencia wird Paella mit Safranreis, Huhn, Schweinerippe, Kaninchen und Gemüse zubereitet. Tapas sind überall in Spanien erhältlich, hauptsächlich Oliven, Fleischklößchen, frittierte Sardellen und Pflaumen im Speckmantel. Der wohl bekannteste spanische Wein ist der Rotwein aus Rioja.
Amtssprache: Spanisch, regionale Amtssprachen: Aranesisch, Baskisch, Galicisch und Katalanisch
Bevölkerung: rund 46,7 Mio. Einwohner
Fläche: 505.990 km²
Hauptstadt: Madrid (rund 3,4 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +34
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)

Italien

EU-Notruf: 112; Rettungsdienst, Erste Hilfe: 118; Nationale Polizei: 113; Feuerwehr: 115.
Frauen, die alleine reisen, müssen in Italien keine besonderen Sicherheitsvorkehrungen treffen, sofern sie z.B. auf nächtliche Spaziergänge alleine in einsamen Gegenden oder auf das Trampen ohne Begleitung verzichten. Wer dem gängigen Klischee der italienischen Männer – groß, blond, schlank – entspricht, sollte sich aber insbesondere in Touristengebieten auf Pfiffe, Rufe, Gaffen und sonstige Gesten einstellen.
Die öffentlichen Telefonzellen sind fast nur noch mit Kartentelefonen ausgerüstet. Die Telefonkarten (scheda telefonica) gibt es in Kiosken, Postfilialen, Tankstellen und Tabakläden. Vorwahl Schweiz 0041, Österreich 0043, Deutschland 0049. Vorwahl Italien 0039. Die Ortsvorwahl ist in Italien immer Teil der Festnetznummer. Handynummern haben keine Anfangsnull. Mobiltelefone funktionieren problemlos, Internetverbindungen gibt es in den meisten Hotels und in Internetcafés, die in den meisten Städten und Ferienorten zu finden sind.
Kontaktadressen und Tipps in der Schweiz: Mobility International Schweiz, Rötzmattweg 51, 4600 Olten, Tel.: +41-62-2126740, E-Mail: info@mis-ch.ch, http://www.mis-ch.ch/home. Unterstützung bietet auch das Reisebüro für Behinderte, Procap Reisen, Frohburgerstraße 4, 4600 Olten, Tel.: +41-62-2068830, reisen@procap.ch, http://www.procap-reisen.ch. In Deutschland: Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. (BSK), Altkrautheimer Straße 20, 74238 Krautheim, Tel.: +49-6294-42810, Fax: +49-6294-428179, http://www.bsk-ev.org, zentrale@bsk-ev.org.
Capodanno (Neujahr, 1. Januar); Epifania (Heilige Drei Könige, 6. Januar); Lunedì dell'Angelo (Ostermontag, März/April); Liberazione Italia (Tag der Befreiung, 25. April); Festa del lavoro (Tag der Arbeit, 1. Mai); Festa della Repubblica Italia (Tag der Republik, 2. Juni); Ferragosto (Tag des Augustus/Mariä Himmelfahrt, 15. August); Tutti i santi (Allerheiligen, 1. November); Immacolata Concezione (Mariä Empfängnis, 8. Dezember); Natale (Weihnachten, 25. Dezember); Santo Stefano (Stefanstag, 26. Dezember).
Karfreitag und Pfingstmontag sind keine Feiertage. Nur in Südtirol ist der Pfingstmontag ein Feiertag.
Homosexuelle Männer und Frauen werden in Italien noch heute von der Bevölkerungsmehrheit diskriminierend behandelt und häufig auch abschätzig mit Spottnamen bezeichnet, auch wenn Antidiskriminierungsgesetze bestehen. Lediglich die wenigen Intellektuellen unter ihnen können sich Gehör und Achtung für ihre Lebensweise verschaffen. Das Austauschen von Zärtlichkeiten wie Händehalten und Küssen ist in der Öffentlichkeit verpönt und stößt auf Ablehnung. Nur in Großstädten wie Mailand oder Neapel gibt es eine offizielle Transvestiten- und Schwulenszene. Neueste Errungenschaft: Im Februar 2016 beschloss der italienische Senat mit großer Mehrheit die Anerkennung homosexueller Lebenspartnerschaften.
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Geldbeträge über 10.000 EUR müssen auf Befragen mündlich angegeben und einige geschützte Korallen-, Tier- und Pflanzenarten dürfen aufgrund des Washingtoner Abkommens weder ein- noch ausgeführt werden. Für Tabakwaren und Alkohol gelten innerhalb der EU folgende Richtmengen: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück, 200 Zigarren, 1 kg Tabak sowie 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, darunter max. 60 l Schaumwein, und 110 l Bier.
Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie andere Waren bis zu einem Wert von 300 EUR bzw. 430 EUR, falls die Anreise per Schiff oder Flugzeug erfolgt, zollfrei eingeführt werden.
Bei der Rückreise in die Schweiz dürfen Personen über 17 Jahre 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). In Italien müssen Käufer von gefälschten Markenartikeln (Jeans Taschen, Sonnenbrillen etc.) mit hohen Geldbußen rechnen. Die Zollbehörden gehen zunehmend strenger gegen Produkte von Markenpiraten vor.
Für Livigno, Campione d'Italia sowie den zu Italien gehörende Teil des Luganer Sees gelten gesonderte Zollbestimmungen bei der Ausreise: Personen über 17 Jahre dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen (Jugendliche unter 15 Jahren: 175 EUR, Flug- und Schiffsreisende: 430 EUR).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter http://www.zoll.de.
Es gibt keine besonderen Impfvorschriften für Italien. Die Standardimpfungen (gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza) sollten aber vor Antritt einer Reise überprüft und bei Bedarf erweiteret werden.
Bei besonderer Exposition (z.B. im Falle von Hygienemängeln, unzureichender medizinischer Versorgung, besonderen beruflichen/sozialen Kontakten, aktuellen Ausbrüchen etc.) kann eine Impfung gegen Hepatitis A (besonders in südlichen Landesteilen) und B sinnvoll sein.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Postämter sind i.d.R. Mo-Fr 8.30-13.30 Uhr und Sa 8.30-11.30 Uhr geöffnet. Die Kernzeiten der Banken liegen zwischen Mo-Fr 8.30-13 Uhr, wobei manche eine Stunde länger und z.T. auch am Samstagvormittag arbeiten. Geschäfte sind Mo-Sa 9.30-12.30 und ca. 15.30-19.30 Uhr, in Süditalien jeweils eine halbe Stunde länger für ihre Kunden da, viele Geschäfte im Zentrum der Städte auch sonntags und abends, große Einkaufszentren oft durchgehend Mo-Sa 10-21/22 Uhr. Museen können normalerweise Di-So von 9-17 Uhr besucht werden; Mo ist meist Ruhetag. Kirchen sind während der Mittagszeit oft geschlossen und auch während der Gottesdienste ist keine Besichtigung möglich.
Trinkgeld ist in Italien für viele Dienstleistungen angebracht, z.B. für Zimmerpersonal, Kofferträger, Taxifahrer und Fremdenführer. In Restaurants gibt man bis zu 10 Prozent des Rechnungsbetrags.
Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten in Italien einen gültigen Personalausweis bzw. eine Identitätskarte oder einen Reisepass. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Deutsche Botschaft
Via San Martino della Battaglia 4
00185 Rom
Tel.: +39-06-492131
Fax: +39-06-4452672
E-Mail: info@rom.diplo.de
Web: http://www.rom.diplo.de/Vertretung/rom/de/Startseite.html
Öffnungszeiten: Mo-Mi, Fr 9-12 Uhr, Do 9-12 u. 14-16 Uhr

Österreichische Botschaft
Via Pergolesi 3
00198 Rom
Tel.: +39-06-8440141
Fax: +39-06-8543286
E-Mail: rom-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/rom.html
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft
Via Barnaba Oriani 61
00197 Rom
Tel.: +39-06-809571
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Web: http://www.eda.admin.ch/roma
Öffnungszeiten: Mo-Do 8-13 u. 14-17.30 Uhr, Fr 8-13 Uhr
Die Stromspannung beträgt fast überall 230 Volt, manchmal auch nur 50 Volt. Es werden Stecker vom Typ L und C verwendet, letztere finden auch im deutschsprachigen Raum Verwendung. Da auch andere Steckertypen (z.B. F oder E) vorkommen, empfiehlt sich die Mitnahme eines Reiseadapters, den man notfalls auch vor Ort erwerben kann.
Die medizinische Versorgung in Italien ist sehr gut. Kostenlose erste Hilfe bieten die Notaufnahmen der Krankenhäuser. In jedem Fall empfiehlt sich die Mitnahme der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) sowie der Abschluss einer Reisekrankenversicherung, die auch einen medizinisch notwendigen Rücktransport abdeckt.
Die Küstenstraße Amalfitana bei Salerno
Italien verfügt über ein gut ausgebautes Bus- und Bahnliniennetz. Verspätungen sind jedoch insbesondere bei der staatlichen Eisenbahn Ferrovie dello Stato (FS) an der Tagesordnung. Die Tickets für Zugfahrten sind sehr günstig, lediglich für IC- und ICE-Züge gelten Aufpreise. Fahrscheine müssen vor dem Einstieg am Automaten entwertet werden. Schneller unterwegs ist man mit den zahlreich verkehrenden Bussen, die auch in entlegene Regionen und Dörfer fahren. Busfahrkarten sind z.B. in Bars und Tabacchi-Geschäften erhältlich.
Für die Nutzung italienischer Autobahnen fällt eine Maut an und zur Hauptverkehrszeit kann es zu längeren Warteschlangen an den Zahlstellen kommen. Verkehrssünden, vor allem das Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit, aber auch Alkohol oder Drogen am Steuer sowie Telefonieren mit dem Handy, werden mit hohen Strafen belegt. Auf Autobahnen und größeren Überlandstraßen muss auch bei Tag das Abblendlicht eingeschaltet werden. Auch in Italien ist das Mitführen einer Warnweste im Auto vorgeschrieben.
Sizilien ist mit dem Festland durch Fähren, z.B. von Neapel oder Villa San Giovanni, verbunden. Nach Sardinien gelangt man von Neapel, Livorno, Genua oder Civitavecchia. Innerhalb von Rom, Mailand und Neapel bewegt man sich am schnellsten mit der U-Bahn fort, in anderen Großstädten wird der öffentliche Nahverkehr mit Bussen und Trambahnen bedient. Mit einem Ticket können alle öffentlichen Verkehrsmittel einer Stadt genutzt werden.
Abgesehen von den Alpen und dem Apennin herrscht in Italien ein mediterranes Klima, wobei es regionale Unterschiede gibt. Die Wintermonate sind kalt bis mäßig warm und es regnet häufig, in den Alpen schneit es. In den trockenen Sommermonaten wird das Wetter hauptsächlich von den heißen Winden aus Nordafrika beeinflusst, welche die Temperaturen in Süd- und Mittelitalien nicht selten über die 35 °C-Marke treiben. Für Aktivurlaube und Städtetrips eignen sich der Frühling und Herbst am besten, Wintersportler kommen von Dezember bis März auf ihre Kosten und Badeurlauber aalen sich von Juni bis September an den herrlichen Stränden der Italienischen Adria und Riviera.
Was die Mode betrifft, ist in Italien alles erlaubt, jedoch sollte man beim Besuch von Kirchen und Klöstern keine schulterfreien Tops, kurzen Hosen/Röcke oder Strandkleidung tragen. Auch beim Bummel durch die Altstadt ist ein allzu freizügiger Kleidungsstil nicht angebracht; manche Kommunen erheben dafür sogar ein Bußgeld.
April-Oktober Auf dem Programm des Bologna Festivals stehen zahlreiche Konzerte klassischer und zeitgenössischer Musik (http://www.bolognafestival.it).
Mai-Juni Maggio dei Monumenti ist die wichtigste Veranstaltung in Neapel. Während dieser Zeit haben zahlreiche Kirchen, Paläste und Privatvillen geöffnet, die normalerweise vor der Öffentlichkeit verschlossen bleiben.
Juni-September Veronas Opernfestspiele werden in der Arena di Verona ausgetragen (http://www.arena.it).
Juli-August Kammermusik ist auf der Musikwoche in Siena zu hören (http://www.chigiana.it).
In Torre del Lago findet das Puccini Festival statt (http://www.puccinifestival.it).
August Ein einmaliges Opernerlebnis garantiert das Rossini Opera Festival in Pesaro (http://www.rossinioperafestival.it).
November-Dezember Ein besonderes Highlight ist auch das Torino Film Festival (http://www.torinofilmfest.org).
Amtssprache: Italienisch, regional auch: Deutsch und Ladinisch in Trentino-Südtirol, Französisch im Aostatal und Slowenisch in den Provinzen Triest und Görz
Bevölkerung: rund 60 Mio. Einwohner
Fläche: 301.277 km²
Hauptstadt: Rom (rund 2,7 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +39 (Ortsvorwahl mit 0 für das Festnetz, ohne 0 für Handys)
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)
Pasta mit Tomaten und Oliven
Ein typisch italienisches Abendessen besteht in der Regel aus vier Gängen. Folgende Vorspeisen muss man einfach probiert haben: Vitello Tonnato, gekochtes Kalbfleisch in hauchdünnen Scheiben mit einer Thunfischsoße, Frutti di Mare, eine Platte mit gemischten Meeresfrüchten, Carpaccio, rohes Rindfleisch in hauchdünnen Scheiben und natürlich den Klassiker Caprese, Mozzarella mit Tomaten und Basilikum. Dazu wird Brot gereicht, vorzugsweise Ciabatta. Den ersten Hauptgang bilden diverse Nudel-, Risottogerichte oder Suppen. Als zweiten Hauptgang isst man Fisch- oder Fleischgerichte. Die beliebtesten Nachspeisen sind Tiramisu, Zabaione, eine Weinschaumcreme, Panna Cotta, eine Süßspeise aus Sahne, Zucker und Gelatine oder aber Gelato, original italienisches Eis. Anschließend wird meist Latte Macchiato, Espresso oder Cappuccino gereicht. Hervorragend für zwischendurch ist ein Stück Pizza mit einem Gläschen Rot- oder Weißwein.

Kapverden

Die Vorwahl der Kapverden ist die 00238, von den Kapverdischen Inseln wählt man nach Deutschland 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041 vor. Telefonzellen mit Kartentelefonen sind in größeren Ortschaften vorhanden, Telefonkarten sind in Postämtern, größeren Hotels, Geschäften und teilweise auch in Restaurants erhältlich. Mobiltelefone werden über GSM 900/1800 betrieben. Hauptanbieter sind Cabo Verde Telecom (http://www.cvtelecom.cv) und Tmais (http://www.tmais.cv). Auf den Kapverdischen Inseln sind die Telefongebühren für Gespräche ins Ausland sehr hoch, weshalb es sich anbietet, in einem Internetcafé z.B. per Skype zu telefonieren.
Menschen mit Behinderung tritt die kapverdische Bevölkerung offen und freundlich entgegen und integriert sie bewusst in ihre Gesellschaft. Die überwiegend schroffen Wanderwege auf den Inseln stellen jedoch für Rollstuhlfahrer ein großes Hindernis dar und können - wenn überhaupt - nur mit einem speziellen Geländerollstuhl und professioneller Hilfe befahren werden.
Geschäfte haben i.d.R. von Montag bis Freitag zwischen 8-12.30 und 14.30-18 Uhr sowie samstags zwischen 8.30-12 Uhr geöffnet. Banken sind von Montag bis Freitag von 8-14 Uhr zugänglich, wobei sie auf den kleinen Inseln häufig freitags geschlossen haben. Postämter sind von Montag bis Samstag zwischen 8-12 und 14.30-17.30 Uhr geöffnet.
Schweizer und EU-Bürger benötigen für die Einreise ein Visum, das maximal für einen Aufenthalt von 90 Tagen ausgestellt wird und vorab beim entsprechenden Konsulat beantragt werden muss. Einreisende benötigen außerdem einen noch mindestens sechs weitere Monate gültigen Reisepass. Eine Miteintragung im Reisepass der Eltern wird bei Kindern seit 2012 nicht mehr akzeptiert. Bei der Anreise mit einem Privatboot dürfen nur die Häfen von Sal, Praia und Mindelo angefahren werden. Wer dagegen verstößt, muss mit einer hohen Geldbuße rechnen.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung zu erfragen.
Es gibt kein Gesetz auf den Kapverdischen Inseln, welches Homosexualität verbieten würde. Allerdings gibt es auch keine wirkliche Homosexuellenszene. In touristischen Zentren müssen Schwule und Lesben kaum mit Diskriminierung rechnen; unter der Bevölkerung schweigt man sich zum Thema jedoch lieber aus. Wie in vielen anderen Ländern der Welt scheint die Toleranz gegenüber Homosexuellen auch hier allmählich zuzunehmen. Dennoch sollte man sich mit gleichgeschlechtlichen Handlungen in der Öffentlichkeit zurückhalten.
Die Standardimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Polio, Hepatitis und ggfs. Typhus sollten bei der Einreise auf dem neuesten Stand sein. Personen, die aus einem Gelbfiebergebiet einreisen, sind verpflichtet, zusätzlich eine Impfung gegen Gelbfieber vorzuweisen, wobei Kinder unter 1 Jahr davon befreit sind. Die Kapverden sind Malaria- und Denguegebiet, weshalb Insektenschutzmittel und helle, bedeckende Kleidung unabdingbar sind. Auch Durchfallerkrankungen und Cholera sind ein Risiko; Leitungswasser sollte nicht getrunken und rohes Obst und Gemüse ohne Schale verzehrt werden. AIDS und HIV sind auf den Kapverden ein ernstzunehmendes Problem; hetero- und homosexuelle Kontakte, Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen sind mit einem hohen Ansteckungsrisiko verbunden.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Es gelten folgende Notrufnummern: Polizei 132, Feuerwehr 131, Ambulanz 130.
Im Allgemeinen sollten Frauen wie Männer gewisse Sicherheitsvorkehrungen treffen und bspw. nachts nicht alleine durch die Straßen ziehen, einsame Plätze und Gegenden meiden und keinen auffälligen Schmuck in der Öffentlichkeit tragen. Machohafte Anmachen kommen Frauen gegenüber eher selten vor, während Diebstahl nicht nur in abelegenen Gegenden auf der Tagesordnung steht. Besonders in Praia und Mindelo gibt es häufig Überfälle, die zum Teil auch von Straßenkindern verübt werden.
In Hotels, Restaurants und Cafés sind etwa 10 % des Rechnungsbetrages als Trinkgeld üblich. Auch in Häfen und an Flughäfen können Gepäckträger mit einem kleines Trinkgeld belohnt werden.
Eine medizinische Versorgung ist auf den Kapverden nicht immer gesichert und entspricht weder technisch noch apparativ oder hygienisch den europäischen Standards. Ernsthafte Erkrankungen sollten nicht vor Ort behandelt werden, weshalb es sich ausdrücklich empfiehlt, eine Reisekrankenversicherung mit Rückholoption abzuschließen. Wer regelmäßig bestimmte Medikamente einnehmen muss, sollte einen ausreichenden Vorrat im Reisegepäck haben. Manche Arzneimittel unterliegen jedoch bestimmten Vorschriften. Das entsprechende Konsulat oder die jeweilige Botschaft erteilen bei Unsicherheiten gerne Auskunft über die geltenden Vorschriften für Medizinpräparate.
Ano Novo (Neujahr, 1. Januar); Dia dos Heróis Nacionais (Heldengedenktag, 20. Januar); Carnaval (Februar/März); Sexta-feira Santa (Karfreitag, März/April); Dia do Trabalhador (Tag der Arbeit, 1. Mai); Dia da Independência (Unabhängigkeitstag, 5. Juli); Assunção de Nossa Senhora (Mariä Himmelfahrt, 15. August); Todos os Santos (Allerheiligen, 1. November); Natal (Weihnachten, 25. Dezember).
Auf die Kapverdischen Inseln dürfen Personen über 18 Jahre 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l alkoholische Getränke und geringe Mengen Parfum zollfrei mitnehmen. Während Landeswährung weder ein- noch ausgeführt werden darf, besteht für ausländische Devisen kein Mitnahmeverbot, aber eine Deklarationspflicht. Bei der Wiedereinreise in die EU und die Schweiz dürfen über 17-jährige 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak zollfrei mit sich führen. An alkoholischen Getränken sind bei der Rückreise in die EU 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei erlaubt, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Deutsches Honorarkonsulat
Achada Fazenda
Concelho de Santa Cruz
Ilha de Santiago
Tel.: +238-2-692925
Fax: +238-9246606
E-Mail: praia@hk-diplo.de
Das Honorarkonsulat liegt im Zuständigkeitsbereich der Deutschen Botschaft in Dakar im Senegal.

Österreich unterhält keine diplomatische Vertretung. Zuständig ist die Botschaft in Lissabon in Portugal:
Österreichisches Honorarkonsulat
Avenida Infante Santo, 43 - 4º
Lissabon
Tel.: +351-21-3943900
Fax: +351-21-3958224
E-Mail: lissabon-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.aussenministerium.at/lissabon

Schweizerisches Konsulat
Rotunda do Homem de Pedra
Edificio CVMovel, 3º Esq
Praia
Tel./Fax: +238-2-619868.
E-Mail: praia@honrep.ch
Das Konsulat liegt im Zuständigkeitsbereich der Schweizerischen Botschaft in Dakar.
Die Stromspannung beträgt 220 Volt bei 50 Hertz. Die auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz verwendeten Stecker des Typs C (Eurostecker) sowie der in Deutschland und Österreich verwendete Rundstecker Typ F (Schukostecker) kommen auch auf den Kapverden zum Einsatz; für den in der Schweiz verwendeten dreipoligen Stecker des Typs J ist ein Adapter erforderlich.
Auf den Kapverden haben Touristen nicht überall die Möglichkeit, ein Auto anzumieten, denn die Verleihstationen haben häufig nur Motorräder und Roller im Angebot. Deshalb kann es lohnend sein, bereits vor Reisebeginn ein Auto zu buchen. Um auf den Kapverdischen Inseln ein Kraftfahrzeug selbst bedienen zu dürfen, wird ein internationaler Führerschein benötigt. Die Straßen sind häufig schlecht ausgebaut, weshalb ein Geländewagen in den meisten Fällen sinnvoll ist. Man sollte sich vor den überwiegend engen und kurvigen Straßen, ungekennzeichneten Baustellen und Schlaglöchern unbedingt in Acht nehmen. Bevor eine unübersichtliche Kurve passiert wird, sollten entgegenkommende Fahrzeuge durch Hupen gewarnt werden. Allgemein ist der Verkehr als sehr chaotisch zu beschreiben, weshalb es sich anbietet, einen privaten Aluguer zu buchen. Aluguer sind eine Art Sammeltaxi, die in Form von Kleinbussen und Pickups entweder auf einer festen Route zwischen einzelnen Ortschaften verkehren oder von Privatpersonen für eine individuelle Fahrt gebucht werden. Bei einer Privatfahrt kann es durchaus vorkommen, dass der Fahrer bei ausreichend Platz auf der Route weitere Passagiere zulässt.
Neben den Sammeltaxis sind auf den einzelnen Inseln auch Taxis verfügbar, die allerdings um einiges teurer sind. Üblicherweise ist in jedem Taxi eine Preistabelle vorhanden, die allerdings nicht immer bereitwillig gezeigt wird. Um sicher zu gehen, dass ein adäquater Preis vereinbart wird, sollte man sich vorab im Hotel darüber erkundigen, wie viel die geplante Fahrt in etwa kosten darf und einen entsprechenden Festpreis mit dem Taxifahrer verhandeln.
Um von einer Insel auf die andere zu gelangen, gibt es zwei Möglichkeiten: entweder man nimmt das Flugzeug oder die Fähre. Nahezu alle größeren Inseln werden von der kapverdischen Fluggesellschaft TACV (http://www.tacv.de, http://www.tacv.cv) oder von der privaten Fluggesellschaft Halyconair (http://www.flyhalcyonair.com) miteinander verbunden. Regelmäßige Flüge bestehen zwischen dem Internationalen Flughafen auf Sal und den Flughäfen auf Santiago und São Vicente, während andere Flugdestinationen nur unregelmäßig angeflogen werden. Bei einer Rundreise sollte für die einzelnen Flüge ein ausreichender Zeitpuffer eingeplant werden, da die Flugverbindungen nicht immer verlässlich sind. Zusätzlich sollten die Flüge zwei Tage zuvor in einem Büro der TACV rückbestätigt werden. Wer von zuhause aus mit der TACV auf die Kapverden übersetzt, kann den sogenannten „Cabo Verde Airpass“ in Anspruch nehmen, der ausschließlich vorab und vom Heimatland aus beantragt werden kann und besonders preisgünstige Flüge zwischen den einzelnen Inseln verspricht. Fähren legen nur in unregelmäßigen Abständen ab, wobei zwischen Mindelo auf São Vincente und Porto Novo in Santo Antão tägliche Fährverbindungen existieren. Fahrpläne befinden sich am jeweiligen Hafen, können aber häufig auch im Hotel in Erfahrung gebracht werden.
Februar Es ist Karneval, und auch die Kapverdianer feiern in einigen Städten, wie in Praia, São Nicolau und Mindelo, mit fröhlicher Musik, eindrucksvollen Paraden und exotischen Sambatänzerinnen die Narrenzeit. Am Faschingsdienstag ist besonders der Umzug in Mindelo hervorzuheben, da er zu den prächtigsten und schönsten auf den Kapverden gehört.
April Die Festas da Bandeira auf Fogo gehört zu den schönsten Veranstaltungen im Jahr und lockt mit einem bunten, kulturell und religiös angehauchten Programm aus Zeremonien, musikalischen Acts und Wettbewerben aller Art, welche europäische Traditionen mit denen der Afrikaner vereinen.
Mai In der Hauptstadt Praia wird jedes Jahr an drei aufeinanderfolgenden Tagen im Mai mit erfolgreichen kapverdischen Musikern und internationalen Bands aus Brasilien, der Karibik und Afrika das „Praia de Gamboa Festival" begangen.
Mai/Juni Auf São Tiago und Fogo feiert man das afrikanisch verwurzelte Tabanka-Festival, bei dem verkleidete Menschen zu Ehren ihrer versklavten Vorfahren und der Brüderschaftlichkeit eine Prozession abhalten, die von auf Muscheln und Trommeln entstehenden Rhythmen begleitet werden.
Juni Am 24. Juni eines jeden Jahres wird auf allen Inseln die Festa São João Baptista mit rituellen Tanzparaden zelebriert. Die Tänzer fordern umstehende Passanten zum Mitmachen auf und sammeln kleine Spenden und Geschenke ein.
August Am ersten Augustwochenende versetzt das Festival Baía das Gatas am Strand von Mindelo auf São Vicente mit zahlreichen einheimischen, afrikanischen, europäischen und südamerikanischen musikalischen Performances ein internationales Publikum regelrecht in Euphorie.
September Auf der Insel Sal feiern Einwohner und Touristen jährlich am Strand von Santa Maria das Sal International Music Festival, bei dem zu kapverdischen Klängen in romantischer Atmosphäre das Tanzbein geschwungen wird (http://www.festivaldemusicasm.com).
An rund 350 Tagen im Jahr lacht die Sonne auf die „Inseln des ewigen Sommers“ herab - ein mildes und überwiegend trockenes ozeanisches Klima mit durchschnittlichen Temperaturen zwischen 21 und 29 °C machen die Inselgruppe vor der westafrikanischen Küste zum perfekten Urlaubsparadies.
Das kapverdische Jahr unterteilt sich in zwei Jahreszeiten: In der Zeit der Winde (tempo das brisas) von Oktober bis Juli sorgt der Nordostpassat für eine kräftige Brise; während der Regenzeit (tempo das chuvas) von August bis September hingegen kommt es immer wieder zu heftigen Regenschauern, die jedoch meist nicht lange anhalten. Januar und Februar sind mit durchschnittlich 21 °C die „kältesten“ Monate, im September wird es mit bis zu 36 °C am wärmsten, im Mittel ist es dann um die 27 °C warm. Die Temperaturunterschiede sind das ganze Jahr über relativ gering, auch nachts kühlt es nicht wesentlich ab. Das Wasser ist mit 22-27 °C angenehm warm. Für Wassersportler und Sonnenhungrige liegt die beste Reisezeit zwischen September und November; Aktivitäten an Land sollten besser in den etwas kühleren Monaten Januar, Februar oder März unternommen werden.
Die Küche der Kapverdischen Inseln basiert vor allem auf Fisch, Mais, Bohnen und diversen Gewürzen; frisches Obst und Gemüse sind aufgrund der Trockenheit eher selten. Als Nationalgericht gilt „Cachupa“, das aus gestampftem Mais, Bohnen, Wurst, Fisch oder auch Fleisch besteht, wobei letzteres auf den Kapverden zu den Luxusgütern zählt. Wie man es von einem Inselstaat erwartet, gibt es Fisch und Meeresfrüchte in allen Variationen, sei es als Thunfisch mit frittierten Kartoffeln oder als „Arroz Marisco“ (Reis mit Meeresfrüchten). Köstlich sind auch die Langusten, die es in den Tiefseegewässern rund um die Inseln auf eine beachtliche Größe bringen und die z.B. gegrillt, „natural“ oder auch in einer mit Zwiebeln und Knoblauch zubereiteten Tomatensoße verzehrt werden. Eine besondere Delikatesse ist „Papaia doce“, gekochte Papaja, die mit Zimt oder wahlweise mit Ziegenkäse verfeinert angeboten wird. Neben der Papaya sind auch Bananen und Kokosnüsse beliebte Zutaten für Nachspeisen, die in der Regel aber eher selten auf den Tisch kommen.
Zum Essen trinkt man Mineralwasser und Softrinks; probieren sollte man auch das durchaus schmackhafte lokale Bier namens „Strela“, das unter dänischer Lizenz auf Santiago gebraut wird. Der Wein stammt meist aus Portugal, nur auf Fogo wird er in geringen Mengen angebaut. Eine nationale Spezialität ist der Zuckerrohrschnaps „Grogue“, der ebenfalls auf Santiago und auf Santo Antão hergestellt wird.
Internationale und meist portugiesische Gerichte werden z.T. in Hotels der gehobenen Klasse angeboten, typisch kapverdische Kost bekommt man in den kleineren Lokalen abseits der Touristenzentren.
Amtssprache: Portugiesisch
Bevölkerung: rund 520.000 Einwohner
Fläche: 4.033 km²
Hauptstadt: Praia
Inseln: Santo Antão, São Vicente, São Nicolau, Sal, Boa Vista, Maio, Santiago, Fogo und Brava sowie die unbewohnten Inseln Santa Luzia, Branco, Raso und Ilhéus do Rombo.
Landesvorwahl: +238
Währung: Escudo de Cabo Verde (Abk.: CVEsc; ISO-4217-Code: CVE)
Zeitzone: Cape Verde Time (CVT). Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) -2 Stunden (Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) -3 Stunden); keine Umstellung auf Sommerzeit

Marokko

Es gibt keine Impfvorschriften für die Einreise nach Marokko. Sinnvoll ist jedoch die Überprüfung und bei Bedarf die Auffrischung des Impfschutzes gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, und bei Aufenthalt von mehr als 3 Wochen oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus.
Von Mai bis Oktober besteht in einigen ländlichen Gebieten ein geringes Malaria-Infektionsrisiko. Hier ist auf einen ausreichenden Mückenschutz zu achten; eine medikamentöse Prophylaxe ist nicht erforderlich. Essen Sie nur Geschältes oder Gekochtes und meiden Sie kleinere Straßenküchen.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Bürger der Schweiz und der EU-Staaten müssen bei der Einreise einen noch sechs Monate gültigen Reisepass vorlegen, der zu einem Aufenthalt von drei Monaten berechtigt, sofern es sich um touristische Gruppenreisen handelt. Auch für Individualreisen benötigt man einen Reisepass. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig; jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Neujahr (1. Januar); Unabhängigkeitsmanifest (11. Januar); Tag der Arbeit (1. Mai); Thronbesteigung Mohammeds VI. (30. Juli); Oued Eddahab-Tag (14. August); Tag der Revolution des Königs und des Volks (20. August); Geburtstag von König Mohammed VI (21. August); Jahrestag des Grünen Marsches (6. November); Tag der Unabhängigkeit, 1956 Rückkehr Mohammeds V. aus dem Exil (18. November).

Islamische Feiertage richten sich nach dem islamischen Mondkalender, die genauen Termine werden von der Geistlichkeit festgelegt. Die Feiertage sind beweglich, da sie sich am Mondzyklus orientieren und verschieben sich alljährlich - gegenüber dem gregorianischen Kalender - um etwa 11 Tage rückwärts. Der bedeutendste Einschnitt im Jahresverlauf ist der Beginn des Fastenmonats, des Ramadan, der mit dem Fest des Fastenbrechens „Eid al-Fitr" 30 Tage später beendet wird. Weitere wichtige islamische Feiertage in Marokko sind Eid al-Adha (Großes Opferfest), Fatih Mouharram (Islamisches Neujahr) und Eid Al-Mawlid (Geburtstag des Propheten Mohammed).
Bei Beachtung bestimmter Regeln ist Marokko durchaus ein sicheres Reiseland für Frauen. Frauen sollten in Marokko generell größtmögliche Zurückhaltung im Umgang mit Männern üben, d.h. Blick- und besonders Körperkontakt vermeiden. Kleidung hat Signalwirkung: Weite, körperverhüllende Gewänder schützen vor aufdringlichen Blicken. Einladungen von Marokkanern sowie Trampen sind tabu! Unerwünschte Begleiter sollten Sie bestimmt abweisen.
Grundsätzlich gilt, dass Marokkaner gegenüber Menschen mit Behinderung ausgesprochen hilfsbereit sind. Allerdings sind Reisen, v.a. für Gehbehinderte, in Marokko schwierig. Hotels mit behindertenfreundlichen Einrichtungen findet man allein in den Großstädten und Touristenzonen. Nur in Ausnahmefällen sind Fortbewegungsmittel behindertengerecht. Auf dem Land, aber auch in den Altstädten sind die Wege meist uneben. Trekkingtouren bietet Beduino Caravanserail in Marrakesch an, Tel.: +212-4-329102, Fax: +212-4-330487, E-Mail: suntrek@iam.net.ma, Web: http://morroco.chez.com.
Marokko gilt als beliebtes Reiseziel für Homosexuelle. Es besteht eine verdeckte Form der Prostitution. Doch sollte man unbedingt beachten, dass gleichgeschlechtliche Liebe dort unter Strafe verboten ist. Fälle von Erpressungen unter Androhung von Anzeigen sind nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. In jedem Fall sollte im Interesse der eigenen Gesundheit nie auf grundlegende hygienische Maßnahmen und Kondome verzichtet werden!
Polizei: 19 (in Städten), 190, Gendarmerie: 177 (außerhalb von Städten), Feuerwehr und Ambulanz: 15
Es ist üblich, in Restaurants ca. 10 % Trinkgeld auf den Rechnungsbetrag zu geben, auch Angestellte in Hotels (Gepäckträger, Toilettenpersonal) erwarten 10-50 MAD. Man sollte bei der Vergabe von Trinkgeld daran denken, dass ein großer Teil der Marokkaner in großer Armut lebt.
Banken haben im Sommer Mo-Fr 8-14.30 Uhr, im Winter 8-11.15 und 14.15-16.30 Uhr geöffnet, Postämter Mo-Fr 8.30-12 und 15-18 Uhr. Der Sonntag ist offizieller Ruhetag, an den sich auch die meisten Geschäfte halten. Ladenöffnungszeiten sind Mo-Sa 8-12 und 14.30-18.30 Uhr, wobei auf den traditionellen Märkten oft noch bis in die späteren Abendstunden gehandelt wird.
In fast allen Orten gibt es die sog. Teléboutiquen, von denen man mit Münzen oder Karten günstig auch ins Ausland telefonieren kann. Telefonkarten erhält man in Postämtern, Tabakläden und einigen Geschäften. Mobiltelefone können in Marokko benutzt werden. Bei Inlandsgesprächen muss man immer die Ortsvorwahl wählen. Vorwahl für die Schweiz 0041, für Deutschland 0049, für Österreich 0043 und für Marokko 00212.
Die ärztliche Versorgung in den größeren Städten sowie den Touristenzentren ist gut, Hotels helfen bei der Suche nach einem Arzt. Behandlungskosten müssen sofort beglichen werden. Eine Rückerstattung ist nur von einer privaten Auslandsreisekrankenversicherung (die den medizinisch sinnvollen Rücktransport einschließen sollte) gewährleistet.
Die Stromspannung beträgt 220 Volt, nur in älteren Hotels noch 110 Volt. Für die zweipoligen Steckdosen wird ein Adapter benötigt, den man aber auch in Marokko erwerben kann.
Für den persönlichen Gebrauch bestimmter Reisebedarf ist zollfrei. Darüber hinaus dürfen 1 l Wein oder Spirituosen, 200 Zigaretten/Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak, 5 g Parfüm und Geschenke im Wert von 2.000 MAD eingeführt werden. Nahrungsmittel sind nur in Form von Reiseproviant erlaubt. Die Ein- und Ausfuhr von Landeswährung ist verboten, wird aber bei Touristen meist bis zu 1.000 MAD toleriert. Fremdwährung, die unbegrenzt eingeführt werden darf, sollte ab einem Gegenwert von 15.000 MAD angegeben werden. Bei der Ausreise können Dirhambestände unter Vorlage der Umtauschbescheinigung in Devisen zurückgetauscht werden. Die Mitnahme von Funkgeräten bedarf einer Genehmigung, TV-Geräte und Laptops sollten deklariert werden. Für Jagdwaffen benötigt man eine Genehmigung der Sicherheitsbehörden. Schildkröten dürfen nicht aus dem Land ausgeführt werden. Informationen des marokkanischen Zolls unter http://www.douane.gov.ma.
Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Deutsche Botschaft
7, Zankat Madnine
10000 Rabat
Tel.: +212-537-218600
Fax: +212-537-706851
E-Mail: info@rabat.diplo.de
Web: http://www.rabat.diplo.de

Österreichische Botschaft
2 Zankat Tiddas
Rabat
Tel.: +212-537-764003
Fax: +212-537-765425
E-Mail: rabat-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/rabat.html

Schweizerische Botschaft
Square de Berkane
10020 Rabat
Tel.: +212-537-268030/31
Fax: +212-537-268040
E-Mail: rab.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/rabat
Zwischen Meer, Hochgebirge (Dj. Toubkal 4.165 m) und Wüste bietet Marokko zu jeder Jahreszeit eine Fülle von Attraktionen. Den Wechsel zwischen Sommersonne und winterlichen Schneestürmen kann man mitunter an einem Tag erleben. Im März locken die Atlantik-Strände im Südwesten wie auch die verschneiten Hänge des Hohen Atlas - Oukaimeden ist ein bekannter Skiort. Wüstenliebhaber zieht es im Februar und März zu den hohen Dünenfeldern des Erg Chebbi. Ideales Wetter für den Besuch der Königsstädte wie auch zum Wandern versprechen die Monate März bis Mai und September bis November.
Trotz seiner Vergangenheit als französische Kolonie ist das islamisch geprägte Marokko ein konservatives Land. Dies sollte man bei der Auswahl der Urlaubsgarderobe berücksichtigen. Selbst im Sommer und an den Stränden ist kurze, ärmellose oder sehr figurbetonende Kleidung unangemessen - zumal Marokkos Ruf unter dem Verhalten der einheimischen „Gigolos" leidet, die sich durch solche Kleidung ermutigt fühlen. Im Winter und Frühjahr sollte man nicht nur bei Reisen im Gebirge auch warme Garderobe bereithalten - noch im März können die Temperaturen nachts unter 10 °C sinken! Im Norden ist ein Regenschirm im Frühjahr und Herbst ein sinnvoller Begleiter.
Straße durch die Sahara
Marokko verfügt über ein recht gut ausgebautes Straßennetz. Busse und Überlandtaxis (grand taxis) verbinden auch entlegene Ortschaften miteinander. Für europäische Verhältnisse günstig sind die Preise der Busgesellschaften CTM und SATAS, die komfortable und klimatisierte Reisebusse einsetzen. Bei Fahrten mit dem Mietwagen sollte man den technischen Zustand des Wagens prüfen; nur für Off-Road-Fahrten sind geländegängige Fahrzeuge nötig, die Mietkosten dafür allerdings hoch. Ebenfalls recht hoch sind die Benzinpreise in Marokko - das Land besitzt selbst keine Ölvorräte. Erhöhte Vorsicht ist bei Nachtfahrten geboten, abends sollte das Auto an sicherer Stelle geparkt werden (Hotelgarage).
Wem bei weiteren Reisestrecken die Bus- bzw. Autofahrt zu lange dauert, der kann auch einen der innermarokkanischen Flüge der Royal Air Maroc buchen (http://www.royalairmaroc.com). Dieser kostet zwar mehr, ist aber zuverlässig und schnell. Schnell - und billiger - geht's auch mit der Bahn, die im Nordwesten Marokkos gute Verbindungen bietet. Gönnen Sie sich v.a. während der Hauptreisezeiten ein Ticket erster Klasse. In den Städten stehen Petit Taxis (max. drei Fahrgäste) oder pittoreske Pferdekutschen bereit.
Aufgrund der deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr durch islamistische Terroristen wird von Reisen in entlegene, nicht hinreichend gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche dringend abgeraten. Das Rif-Gebirge sollte nicht allein befahren werden, da hier mitunter Reisende von Rauschgifthändlern durch Steinwürfe oder Straßensperren bedrängt werden. Dies betrifft insbesondere die Strecken zwischen Chefchaouen über Ketama nach Al-Hoceima sowie die Straße von Ketama nach Fès. Es wird empfohlen, stets die aktuellen Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes zu beachten (http://www.auswaertiges-amt.de).
März Das Festival International des Nomades in M'Hamid ist ein Zusammentreffen aller Nomaden aus Nordafrika. Auf dem Programm stehen Musik, Tanz und Diskussionen (http://www.nomadsfestival.org).
Mai Die Fête des Roses in El-Kelâa M'Gouna wird mit einem Blumenkorso und Volkstänzen gefeiert. Höhepunkt der Veranstaltung ist die Wahl der Rosenkönigin.
Juni Das Festival de la Musique Sacrées du Monde in Fès ist ein internationales Musikfestival (http://www.fesfestival.com).
Auf dem Kirschfest, Fête des Cerises, in Sefrou wird die Kirschkönigin des Jahres gewählt.
Auf dem Gnaoua Festival in Essaouira,, das im selben Monat stattfindet, wird Weltmusik dargeboten (http://www.festival-gnaoua.net).
Juni/Juli Das Festival National des Arts Populaires ist ein beliebtes Folklorefest in Marrakesch (http://www.marrakechfestival.com).
August Filme und Konzerte sind Inhalte des Kulturfestivals Festival culturel d'Asilah in der nordmarokkanischen Stadt.
Tajine mit Kichererbsen, Gemüse, Fleisch und Fladenbrot
Couscous (Hartweizengrieß) mit Fleisch oder Meeresfrüchten, dazu feurig-scharfe Harissa-Sauce, Tajine (Gemüse-Fleisch-Schmorgerichte) und die Grillspieße Brochettes sind die bekanntesten Speisen des Landes. Festessen sind ohne Méchoui, für das ein ganzes Lamm auf den Tisch kommt, nicht komplett. Nicht minder lecker sind die Pastillas, Blätterteigtaschen mit einer Füllung aus Mandeln und Fleisch oder Geflügel. Zum Abschluss verwöhnt das süße Aroma des Minztees die Sinne. Oder ein Glas marokkanischer Wein? Frische Säfte und die traditionelle Mandelmilch bereichern die Getränkekarte.
Amtssprache: Arabisch
Bevölkerung: rund 33 Mio. Einwohner
Fläche: 446.550 km²
Hauptstadt: Rabat (rund 800.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +212
Religion: Islam (99,8 % der Bevölkerung)
Währung: Marokkanischer Dirham (Abk.: Dh; ISO-4217-Code: MAD)
Zeitzone: West European Time (WET); Mitteleuropäische Zeit (MEZ): -1 Std.; Umstellung auf Sommerzeit

Ausflugsland

Spanien

Je komfortabler und moderner das Hotel, desto wahrscheinlicher ist es, dass es behindertengerecht ausgestattet ist. Im offiziellen Hotelverzeichnis (Guía de Hoteles) signalisiert ein Symbol, ob das Haus barrierefrei zugänglich ist. Behinderte, die einen Urlaub planen, können sich auch an die Selbsthilfeorganisation Mobility International Schweiz wenden: Froburgstr. 4, 4600 Olten, Tel.: +41-62-2126740, Fax: +41-62-2126739, E-Mail: info@mis-ch.ch, http://www.mis-ch.ch.
Es gibt keine speziellen Impfvorschriften für Spanien. Neben einer Überprüfung bzw. Auffrischung der Standardimpfungen (Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza) kann jedoch bei besonderer Exposition (z.B. aktuellen Ausbrüchen etc.) auch eine Impfung gegen Hepatitis A und B sinnvoll sein.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Landesweit für Polizei, Feuerwehr und Notarzt: Tel. 112
Ohne Passkontrolle können Bürger der Staaten einreisen, die das Schengener Abkommen unterzeichnet haben, darunter auch Deutsche und Österreicher; auch sie sollten allerdings einen Personalausweis oder Reisepass mitführen. Schweizer müssen die Identitätskarte oder den Reisepass vorweisen. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Obwohl in der Öffentlichkeit oft abschätzig von Homosexualität gesprochen wird, wird sie von der Mehrheit der spanischen Gesellschaft, besonders von der jungen Generation, weitgehend akzeptiert. Spanien war 2005 das dritte Land weltweit, das Homosexuellen die Ehe und die Adoption ermöglichte. Eine lebendige Transvestiten- und Schwulenszene in privaten Clubs und Bars gibt es in den meisten größeren Städten, vor allem in Madrid, Barcelona, Valencia und Cádiz, aber auch in Ferienorten wie z.B. dem katalanischen Badeort Sitges, auf Gran Canaria und Teneriffa.
Allein reisende Frauen haben in Spanien keine außergewöhnlichen Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Allgemeine Gefahrensituationen wie Trampen ohne Partner oder nächtliche Spaziergänge allein auf der Straße oder im Park sind - wie in anderen europäischen Ländern auch - zu vermeiden. Auf Grund des verbreiteten Machismo müssen sie sich jedoch auf bestimmte Reaktionen wie Pfiffe, anzügliche Gesten und Rufe gefasst machen, insbesondere wenn sie den Klischeevorstellungen der spanischen Männer als große schlanke Blondine entsprechen. Ein Ehering schützt allein reisende Frauen in Spanien nicht unbedingt vor potenziellen Eroberungsversuchen der Männer.
Das Bedienungsgeld ist in der Hotel- oder Restaurantrechnung inbegriffen. Es ist jedoch üblich, Kellnern bei Zufriedenheit mit dem Service 5-10 % Trinkgeld (propina) zu geben. Auch in Bars und Cafés lässt man ein paar Münzen auf dem Wechselgeldteller liegen.
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Als Richtmengen gelten: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak, 10 l Spirituosen bzw. alkoholhaltige Süßgetränke (Alkopops), 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, wovon maximal 60 l Schaumwein sein dürfen, und 110 l Bier. Kaffee und kaffeehaltige Erzeugnisse sind bis 10 kg ebenfalls zollfrei. Für Parfüm gelten keine Mengenbegrenzungen. Bargeld und gleichgestellte Zahlungsmittel (z.B. Sparbücher, Schecks/Reiseschecks) dürfen unbeschränkt ein- und ausgeführt werden, müssen aber ab einem Wert von 10.000 EUR auf Befragen mündlich angegeben werden.
Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Zwischenerzeugnisse oder 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden. Bei der Rückreise in die Schweiz dürfen über 17-Jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g andere Tabakerzeugnisse sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 % Vol. und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 % Vol. zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inklusive Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Bei der Einreise auf die Kanarischen Inseln gibt es keine Zollkontrollen, da diese als Freihandelszone einen Sonderstatus innerhalb der EU genießen. Für die Rückreise von den Kanaren sowie von Ceuta und Melilla gelten folgende Bestimmungen: Über 17-Jährige dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahren bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Rückreise in die Schweiz gelten die o.g. Bestimmungen.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Informationen auch unter https://www.zoll.de.
Año Nuevo (Neujahr, 1. Januar); Reyes Magos (Heilige Drei Könige, 6. Januar); Viernes Santo (Karfreitag, März/April); Domingo de Resurrección (Ostersonntag, März/April); Día del Trabajo (Tag der Arbeit, 1. Mai); Fiesta de la Asunción (Mariä Himmelfahrt, 15. August); Día de la Hispanidad/El Pilar (Nationalfeiertag, 12. Oktober); Todos los Santos (Allerheiligen, 1. November); Día de la Constitución (Tag der spanischen Verfassung, 6. Dezember); Navidad (Weihnachten, 25. Dezember).

Darüber hinaus gibt es in Spanien eine Vielzahl an regionalen Feiertagen.
Die Netzspannung beträgt im Regelfall 230 Volt Wechselstrom. Für Geräte mit Schukosteckern benötigt man einen Adapter.
Banken: Mo-Fr 8.30-14 Uhr, im Winter auch Sa bis 13 Uhr. Die meisten Geschäfte haben Mo-Sa 9.30-13.30 Uhr und 16.30-20 Uhr geöffnet, Kaufhäuser und Einkaufszentren durchgehend 10-21/22 Uhr. Ein Ladenschlussgesetz gibt es nicht. Museen schließen in der Regel am Montag und Sonntagnachmittag. Viele Restaurants haben am Sonntagabend und Montag geschlossen.
Adressen deutschsprachiger Ärzte können Sie an der Hotelrezeption oder bei Ihrer Botschaft erfragen. Im Krankheitsfall stehen neben Arztpraxen auch staatliche Gesundheitszentren (centros de salud) zur Verfügung. Die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC), die Ihnen Ihre Krankenkasse ausstellt, berechtigt zur Behandlung in Spanien und sollte direkt beim Arzt oder im Krankenhaus abgegeben werden. Prüfen Sie vor der Abreise, ob Ihre Krankenversicherung eine ärztliche Behandlung im Ausland ausreichend abdeckt und ob Sie über eine Versicherung für den Fall eines medizinisch notwendigen Rücktransports verfügen.
Deutsche Botschaft
Calle de Fortuny 8
28010 Madrid
Tel.: +34-91-5579000
Fax: +34-91-3102104
E-Mail: info@madrid.diplo.de
Web: http://www.madrid.diplo.de

Österreichische Botschaft
Paseo de la Castellana 91
28046 Madrid
Tel.: +34-91-5565315
Fax: +34-91-5973579
E-Mail: madrid-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/madrid.html
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-13 Uhr

Schweizerische Botschaft
Calle de Núñez de Balboa 35 A (Edificio Goya)
28001 Madrid
Tel.: +34-91-4363960
Fax: +34-91-4363980
E-Mail: mad.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/spain
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-13 Uhr
Für Reisende, die das Land auf eigene Faust erkunden wollen, ist das Auto das bequemste Verkehrsmittel. Falls man nicht mit dem eigenen PKW angereist ist, bekommt man überall einen Mietwagen. In Städten und Ferienorten gibt es sowohl international bekannte als auch spanische Mietwagenunternehmen. Ein Preisvergleich empfiehlt sich. Der Abschluss einer Vollkaskoversicherung ist in Spanien Pflicht. Insbesondere in den Städten bewährt es sich, den Wagen in Parkhäusern zu parken, damit man vor dem Abschleppen sicher ist. Das Straßennetz ist gut ausgebaut, die gebührenpflichtigen Autobahnen (autopistas) werden durch vierspurige Schnellstraßen (autovías) ergänzt. Viele Landstraßen (carreteras) wurden modernisiert.
Wer ohne Auto reisen möchte, kann auf ein gut organisiertes Busnetz zurückgreifen. Regionale Busunternehmen bringen Reisende zu einem fairen Preis bequem - und meist klimatisiert - in alle wichtigen Orte. Weniger dicht ist das Schienennetz, doch verbinden preiswerte Züge alle größeren Städte miteinander; Hochgeschwindigkeitszüge verkehren u.a. zwischen Madrid und Sevilla bzw. Málaga. Ein besonderes Erlebnis ist die Reise mit der Nostalgiebahn „El Transcantábrico".
Spanien weist ausgeprägte, jedoch unterschiedliche Klimazonen auf. Im Norden ist das Klima eher gemäßigt, während der Süden extrem heiß und trocken ist. Für Andalusien und die Mittelmeerküste sind somit trockene Sommer mit Höchstwerten über 40 °C typisch; in diesen Regionen sind die Winter mild und sehr regenreich. In der kastilischen Hochebene bestimmen von Mai bis September oft unerträgliche Hitze und im Winter kalte Stürme das Wetter. An der nördlichen Atlantikküste herrscht maritimes Klima mit ganzjährig hohen Niederschlägen, milden Wintern und mäßig warmen Sommern vor. Schnee fällt in den Hochlagen der Sierra Nevada, der Sierra de Guadarrama und in den Pyrenäen.
Beste Reisezeit für den nördlichen Teil des Landes sind die Sommermonate; für die Balearen, Madrid und Barcelona empfehlen sich die Monate März bis Juni und Mitte September bis Oktober. Den Süden des Landes besucht man der großen Hitze wegen besser nicht im Sommer. In puncto Kleidung ist man mit dem Zwiebelschalen-Modell immer gut beraten. Vor allem in den Küstengebieten kann bei starkem Wind die lange Hose oder der extra Pullover sehr nützlich sein. Eine Regenjacke sollte besonders in den Herbst- und Wintermonaten nicht im Gepäck fehlen.
Flamenco-Tänzerinnen auf der Feria de Córdoba
Mai San Isidro ist das bedeutendste Fest in Madrid. Insgesamt neun Tage stehen Stierkämpfe, Partys, Konzerte und Märkte auf dem Programm, angefangen vom Freitag vor dem 15. Mai bis zum darauf folgenden Sonntag.
Juni/Juli Drei Tage lang herrscht in Barcelona Ausnahmezustand. Sónar heißt das größte Festival der elektronischen Musik in Europa, das jährlich rund 80.000 Zuschauer anlockt (https://sonar.es).
Juli Fans der alternativen Musik sind auf dem Festival Internacional de Benicàssim gut aufgehoben (https://fiberfib.com).
Berühmte Jazzfestivals sind Jazzaldia in San Sebastián (https://heinekenjazzaldia.eus) und das Festival de Jazz in Vitoria-Gasteiz (https://www.jazzvitoria.com).
Juli-August Opern, Theater- und Ballettaufführungen stehen auf dem Programm des Festival Internacional de Santander (http://festivalsantander.com).
August Im Mittelpunkt des Festival Internacional del Cante de las Minas in Murcia steht Flamenco (https://festivalcantedelasminas.org).
Spanische Paella
Eine typische Vorspeise in Andalusien ist Gazpacho, eine kalte Gemüsesuppe. Unbedingt kosten sollte man auch den andalusischen Sherry. In Málaga dominieren Fisch und Meeresfrüchte, vor allem aber Garnelen die Speisekarten. Delikatessen der baskischen Küche sind Bacalao a la Vizcaina, Stockfisch in Paprikasoße, Caracolillos oder Karakelas, Meeresschnecken, und Marmitako, ein Thunfisch-Kartoffel-Eintopf.
Die galicische Küche hat folgende Spezialitäten zu bieten: Empanada, mit Fisch oder Fleisch gefüllte Teigtaschen, Pulpo a Feira, gekochte Krake mit Öl und Paprikapulver, serviert mit Kartoffeln und als Nachspeise die Tarta de Santiago, eine Mandeltorte. Auf den katalanischen Speisekarten findet man Arròs Negre, schwarzen Reis mit Tintenfischstücken und Botifarra amb Mongetes, eine grobe Bratwurst, serviert mit weißen Bohnen.
In der Region Valencia wird Paella mit Safranreis, Huhn, Schweinerippe, Kaninchen und Gemüse zubereitet. Tapas sind überall in Spanien erhältlich, hauptsächlich Oliven, Fleischklößchen, frittierte Sardellen und Pflaumen im Speckmantel. Der wohl bekannteste spanische Wein ist der Rotwein aus Rioja.
Amtssprache: Spanisch, regionale Amtssprachen: Aranesisch, Baskisch, Galicisch und Katalanisch
Bevölkerung: rund 46,7 Mio. Einwohner
Fläche: 505.990 km²
Hauptstadt: Madrid (rund 3,4 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +34
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)

Italien

EU-Notruf: 112; Rettungsdienst, Erste Hilfe: 118; Nationale Polizei: 113; Feuerwehr: 115.
Frauen, die alleine reisen, müssen in Italien keine besonderen Sicherheitsvorkehrungen treffen, sofern sie z.B. auf nächtliche Spaziergänge alleine in einsamen Gegenden oder auf das Trampen ohne Begleitung verzichten. Wer dem gängigen Klischee der italienischen Männer – groß, blond, schlank – entspricht, sollte sich aber insbesondere in Touristengebieten auf Pfiffe, Rufe, Gaffen und sonstige Gesten einstellen.
Die öffentlichen Telefonzellen sind fast nur noch mit Kartentelefonen ausgerüstet. Die Telefonkarten (scheda telefonica) gibt es in Kiosken, Postfilialen, Tankstellen und Tabakläden. Vorwahl Schweiz 0041, Österreich 0043, Deutschland 0049. Vorwahl Italien 0039. Die Ortsvorwahl ist in Italien immer Teil der Festnetznummer. Handynummern haben keine Anfangsnull. Mobiltelefone funktionieren problemlos, Internetverbindungen gibt es in den meisten Hotels und in Internetcafés, die in den meisten Städten und Ferienorten zu finden sind.
Kontaktadressen und Tipps in der Schweiz: Mobility International Schweiz, Rötzmattweg 51, 4600 Olten, Tel.: +41-62-2126740, E-Mail: info@mis-ch.ch, http://www.mis-ch.ch/home. Unterstützung bietet auch das Reisebüro für Behinderte, Procap Reisen, Frohburgerstraße 4, 4600 Olten, Tel.: +41-62-2068830, reisen@procap.ch, http://www.procap-reisen.ch. In Deutschland: Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. (BSK), Altkrautheimer Straße 20, 74238 Krautheim, Tel.: +49-6294-42810, Fax: +49-6294-428179, http://www.bsk-ev.org, zentrale@bsk-ev.org.
Capodanno (Neujahr, 1. Januar); Epifania (Heilige Drei Könige, 6. Januar); Lunedì dell'Angelo (Ostermontag, März/April); Liberazione Italia (Tag der Befreiung, 25. April); Festa del lavoro (Tag der Arbeit, 1. Mai); Festa della Repubblica Italia (Tag der Republik, 2. Juni); Ferragosto (Tag des Augustus/Mariä Himmelfahrt, 15. August); Tutti i santi (Allerheiligen, 1. November); Immacolata Concezione (Mariä Empfängnis, 8. Dezember); Natale (Weihnachten, 25. Dezember); Santo Stefano (Stefanstag, 26. Dezember).
Karfreitag und Pfingstmontag sind keine Feiertage. Nur in Südtirol ist der Pfingstmontag ein Feiertag.
Homosexuelle Männer und Frauen werden in Italien noch heute von der Bevölkerungsmehrheit diskriminierend behandelt und häufig auch abschätzig mit Spottnamen bezeichnet, auch wenn Antidiskriminierungsgesetze bestehen. Lediglich die wenigen Intellektuellen unter ihnen können sich Gehör und Achtung für ihre Lebensweise verschaffen. Das Austauschen von Zärtlichkeiten wie Händehalten und Küssen ist in der Öffentlichkeit verpönt und stößt auf Ablehnung. Nur in Großstädten wie Mailand oder Neapel gibt es eine offizielle Transvestiten- und Schwulenszene. Neueste Errungenschaft: Im Februar 2016 beschloss der italienische Senat mit großer Mehrheit die Anerkennung homosexueller Lebenspartnerschaften.
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Geldbeträge über 10.000 EUR müssen auf Befragen mündlich angegeben und einige geschützte Korallen-, Tier- und Pflanzenarten dürfen aufgrund des Washingtoner Abkommens weder ein- noch ausgeführt werden. Für Tabakwaren und Alkohol gelten innerhalb der EU folgende Richtmengen: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück, 200 Zigarren, 1 kg Tabak sowie 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, darunter max. 60 l Schaumwein, und 110 l Bier.
Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie andere Waren bis zu einem Wert von 300 EUR bzw. 430 EUR, falls die Anreise per Schiff oder Flugzeug erfolgt, zollfrei eingeführt werden.
Bei der Rückreise in die Schweiz dürfen Personen über 17 Jahre 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). In Italien müssen Käufer von gefälschten Markenartikeln (Jeans Taschen, Sonnenbrillen etc.) mit hohen Geldbußen rechnen. Die Zollbehörden gehen zunehmend strenger gegen Produkte von Markenpiraten vor.
Für Livigno, Campione d'Italia sowie den zu Italien gehörende Teil des Luganer Sees gelten gesonderte Zollbestimmungen bei der Ausreise: Personen über 17 Jahre dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen (Jugendliche unter 15 Jahren: 175 EUR, Flug- und Schiffsreisende: 430 EUR).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter http://www.zoll.de.
Es gibt keine besonderen Impfvorschriften für Italien. Die Standardimpfungen (gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza) sollten aber vor Antritt einer Reise überprüft und bei Bedarf erweiteret werden.
Bei besonderer Exposition (z.B. im Falle von Hygienemängeln, unzureichender medizinischer Versorgung, besonderen beruflichen/sozialen Kontakten, aktuellen Ausbrüchen etc.) kann eine Impfung gegen Hepatitis A (besonders in südlichen Landesteilen) und B sinnvoll sein.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Postämter sind i.d.R. Mo-Fr 8.30-13.30 Uhr und Sa 8.30-11.30 Uhr geöffnet. Die Kernzeiten der Banken liegen zwischen Mo-Fr 8.30-13 Uhr, wobei manche eine Stunde länger und z.T. auch am Samstagvormittag arbeiten. Geschäfte sind Mo-Sa 9.30-12.30 und ca. 15.30-19.30 Uhr, in Süditalien jeweils eine halbe Stunde länger für ihre Kunden da, viele Geschäfte im Zentrum der Städte auch sonntags und abends, große Einkaufszentren oft durchgehend Mo-Sa 10-21/22 Uhr. Museen können normalerweise Di-So von 9-17 Uhr besucht werden; Mo ist meist Ruhetag. Kirchen sind während der Mittagszeit oft geschlossen und auch während der Gottesdienste ist keine Besichtigung möglich.
Trinkgeld ist in Italien für viele Dienstleistungen angebracht, z.B. für Zimmerpersonal, Kofferträger, Taxifahrer und Fremdenführer. In Restaurants gibt man bis zu 10 Prozent des Rechnungsbetrags.
Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten in Italien einen gültigen Personalausweis bzw. eine Identitätskarte oder einen Reisepass. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Deutsche Botschaft
Via San Martino della Battaglia 4
00185 Rom
Tel.: +39-06-492131
Fax: +39-06-4452672
E-Mail: info@rom.diplo.de
Web: http://www.rom.diplo.de/Vertretung/rom/de/Startseite.html
Öffnungszeiten: Mo-Mi, Fr 9-12 Uhr, Do 9-12 u. 14-16 Uhr

Österreichische Botschaft
Via Pergolesi 3
00198 Rom
Tel.: +39-06-8440141
Fax: +39-06-8543286
E-Mail: rom-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/rom.html
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft
Via Barnaba Oriani 61
00197 Rom
Tel.: +39-06-809571
Fax: +39-06-8088510
E-Mail: rom.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/roma
Öffnungszeiten: Mo-Do 8-13 u. 14-17.30 Uhr, Fr 8-13 Uhr
Die Stromspannung beträgt fast überall 230 Volt, manchmal auch nur 50 Volt. Es werden Stecker vom Typ L und C verwendet, letztere finden auch im deutschsprachigen Raum Verwendung. Da auch andere Steckertypen (z.B. F oder E) vorkommen, empfiehlt sich die Mitnahme eines Reiseadapters, den man notfalls auch vor Ort erwerben kann.
Die medizinische Versorgung in Italien ist sehr gut. Kostenlose erste Hilfe bieten die Notaufnahmen der Krankenhäuser. In jedem Fall empfiehlt sich die Mitnahme der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) sowie der Abschluss einer Reisekrankenversicherung, die auch einen medizinisch notwendigen Rücktransport abdeckt.
Die Küstenstraße Amalfitana bei Salerno
Italien verfügt über ein gut ausgebautes Bus- und Bahnliniennetz. Verspätungen sind jedoch insbesondere bei der staatlichen Eisenbahn Ferrovie dello Stato (FS) an der Tagesordnung. Die Tickets für Zugfahrten sind sehr günstig, lediglich für IC- und ICE-Züge gelten Aufpreise. Fahrscheine müssen vor dem Einstieg am Automaten entwertet werden. Schneller unterwegs ist man mit den zahlreich verkehrenden Bussen, die auch in entlegene Regionen und Dörfer fahren. Busfahrkarten sind z.B. in Bars und Tabacchi-Geschäften erhältlich.
Für die Nutzung italienischer Autobahnen fällt eine Maut an und zur Hauptverkehrszeit kann es zu längeren Warteschlangen an den Zahlstellen kommen. Verkehrssünden, vor allem das Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit, aber auch Alkohol oder Drogen am Steuer sowie Telefonieren mit dem Handy, werden mit hohen Strafen belegt. Auf Autobahnen und größeren Überlandstraßen muss auch bei Tag das Abblendlicht eingeschaltet werden. Auch in Italien ist das Mitführen einer Warnweste im Auto vorgeschrieben.
Sizilien ist mit dem Festland durch Fähren, z.B. von Neapel oder Villa San Giovanni, verbunden. Nach Sardinien gelangt man von Neapel, Livorno, Genua oder Civitavecchia. Innerhalb von Rom, Mailand und Neapel bewegt man sich am schnellsten mit der U-Bahn fort, in anderen Großstädten wird der öffentliche Nahverkehr mit Bussen und Trambahnen bedient. Mit einem Ticket können alle öffentlichen Verkehrsmittel einer Stadt genutzt werden.
Abgesehen von den Alpen und dem Apennin herrscht in Italien ein mediterranes Klima, wobei es regionale Unterschiede gibt. Die Wintermonate sind kalt bis mäßig warm und es regnet häufig, in den Alpen schneit es. In den trockenen Sommermonaten wird das Wetter hauptsächlich von den heißen Winden aus Nordafrika beeinflusst, welche die Temperaturen in Süd- und Mittelitalien nicht selten über die 35 °C-Marke treiben. Für Aktivurlaube und Städtetrips eignen sich der Frühling und Herbst am besten, Wintersportler kommen von Dezember bis März auf ihre Kosten und Badeurlauber aalen sich von Juni bis September an den herrlichen Stränden der Italienischen Adria und Riviera.
Was die Mode betrifft, ist in Italien alles erlaubt, jedoch sollte man beim Besuch von Kirchen und Klöstern keine schulterfreien Tops, kurzen Hosen/Röcke oder Strandkleidung tragen. Auch beim Bummel durch die Altstadt ist ein allzu freizügiger Kleidungsstil nicht angebracht; manche Kommunen erheben dafür sogar ein Bußgeld.
April-Oktober Auf dem Programm des Bologna Festivals stehen zahlreiche Konzerte klassischer und zeitgenössischer Musik (http://www.bolognafestival.it).
Mai-Juni Maggio dei Monumenti ist die wichtigste Veranstaltung in Neapel. Während dieser Zeit haben zahlreiche Kirchen, Paläste und Privatvillen geöffnet, die normalerweise vor der Öffentlichkeit verschlossen bleiben.
Juni-September Veronas Opernfestspiele werden in der Arena di Verona ausgetragen (http://www.arena.it).
Juli-August Kammermusik ist auf der Musikwoche in Siena zu hören (http://www.chigiana.it).
In Torre del Lago findet das Puccini Festival statt (http://www.puccinifestival.it).
August Ein einmaliges Opernerlebnis garantiert das Rossini Opera Festival in Pesaro (http://www.rossinioperafestival.it).
November-Dezember Ein besonderes Highlight ist auch das Torino Film Festival (http://www.torinofilmfest.org).
Amtssprache: Italienisch, regional auch: Deutsch und Ladinisch in Trentino-Südtirol, Französisch im Aostatal und Slowenisch in den Provinzen Triest und Görz
Bevölkerung: rund 60 Mio. Einwohner
Fläche: 301.277 km²
Hauptstadt: Rom (rund 2,7 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +39 (Ortsvorwahl mit 0 für das Festnetz, ohne 0 für Handys)
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)
Pasta mit Tomaten und Oliven
Ein typisch italienisches Abendessen besteht in der Regel aus vier Gängen. Folgende Vorspeisen muss man einfach probiert haben: Vitello Tonnato, gekochtes Kalbfleisch in hauchdünnen Scheiben mit einer Thunfischsoße, Frutti di Mare, eine Platte mit gemischten Meeresfrüchten, Carpaccio, rohes Rindfleisch in hauchdünnen Scheiben und natürlich den Klassiker Caprese, Mozzarella mit Tomaten und Basilikum. Dazu wird Brot gereicht, vorzugsweise Ciabatta. Den ersten Hauptgang bilden diverse Nudel-, Risottogerichte oder Suppen. Als zweiten Hauptgang isst man Fisch- oder Fleischgerichte. Die beliebtesten Nachspeisen sind Tiramisu, Zabaione, eine Weinschaumcreme, Panna Cotta, eine Süßspeise aus Sahne, Zucker und Gelatine oder aber Gelato, original italienisches Eis. Anschließend wird meist Latte Macchiato, Espresso oder Cappuccino gereicht. Hervorragend für zwischendurch ist ein Stück Pizza mit einem Gläschen Rot- oder Weißwein.

Kapverden

Die Vorwahl der Kapverden ist die 00238, von den Kapverdischen Inseln wählt man nach Deutschland 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041 vor. Telefonzellen mit Kartentelefonen sind in größeren Ortschaften vorhanden, Telefonkarten sind in Postämtern, größeren Hotels, Geschäften und teilweise auch in Restaurants erhältlich. Mobiltelefone werden über GSM 900/1800 betrieben. Hauptanbieter sind Cabo Verde Telecom (http://www.cvtelecom.cv) und Tmais (http://www.tmais.cv). Auf den Kapverdischen Inseln sind die Telefongebühren für Gespräche ins Ausland sehr hoch, weshalb es sich anbietet, in einem Internetcafé z.B. per Skype zu telefonieren.
Menschen mit Behinderung tritt die kapverdische Bevölkerung offen und freundlich entgegen und integriert sie bewusst in ihre Gesellschaft. Die überwiegend schroffen Wanderwege auf den Inseln stellen jedoch für Rollstuhlfahrer ein großes Hindernis dar und können - wenn überhaupt - nur mit einem speziellen Geländerollstuhl und professioneller Hilfe befahren werden.
Geschäfte haben i.d.R. von Montag bis Freitag zwischen 8-12.30 und 14.30-18 Uhr sowie samstags zwischen 8.30-12 Uhr geöffnet. Banken sind von Montag bis Freitag von 8-14 Uhr zugänglich, wobei sie auf den kleinen Inseln häufig freitags geschlossen haben. Postämter sind von Montag bis Samstag zwischen 8-12 und 14.30-17.30 Uhr geöffnet.
Schweizer und EU-Bürger benötigen für die Einreise ein Visum, das maximal für einen Aufenthalt von 90 Tagen ausgestellt wird und vorab beim entsprechenden Konsulat beantragt werden muss. Einreisende benötigen außerdem einen noch mindestens sechs weitere Monate gültigen Reisepass. Eine Miteintragung im Reisepass der Eltern wird bei Kindern seit 2012 nicht mehr akzeptiert. Bei der Anreise mit einem Privatboot dürfen nur die Häfen von Sal, Praia und Mindelo angefahren werden. Wer dagegen verstößt, muss mit einer hohen Geldbuße rechnen.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung zu erfragen.
Es gibt kein Gesetz auf den Kapverdischen Inseln, welches Homosexualität verbieten würde. Allerdings gibt es auch keine wirkliche Homosexuellenszene. In touristischen Zentren müssen Schwule und Lesben kaum mit Diskriminierung rechnen; unter der Bevölkerung schweigt man sich zum Thema jedoch lieber aus. Wie in vielen anderen Ländern der Welt scheint die Toleranz gegenüber Homosexuellen auch hier allmählich zuzunehmen. Dennoch sollte man sich mit gleichgeschlechtlichen Handlungen in der Öffentlichkeit zurückhalten.
Die Standardimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Polio, Hepatitis und ggfs. Typhus sollten bei der Einreise auf dem neuesten Stand sein. Personen, die aus einem Gelbfiebergebiet einreisen, sind verpflichtet, zusätzlich eine Impfung gegen Gelbfieber vorzuweisen, wobei Kinder unter 1 Jahr davon befreit sind. Die Kapverden sind Malaria- und Denguegebiet, weshalb Insektenschutzmittel und helle, bedeckende Kleidung unabdingbar sind. Auch Durchfallerkrankungen und Cholera sind ein Risiko; Leitungswasser sollte nicht getrunken und rohes Obst und Gemüse ohne Schale verzehrt werden. AIDS und HIV sind auf den Kapverden ein ernstzunehmendes Problem; hetero- und homosexuelle Kontakte, Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen sind mit einem hohen Ansteckungsrisiko verbunden.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Es gelten folgende Notrufnummern: Polizei 132, Feuerwehr 131, Ambulanz 130.
Im Allgemeinen sollten Frauen wie Männer gewisse Sicherheitsvorkehrungen treffen und bspw. nachts nicht alleine durch die Straßen ziehen, einsame Plätze und Gegenden meiden und keinen auffälligen Schmuck in der Öffentlichkeit tragen. Machohafte Anmachen kommen Frauen gegenüber eher selten vor, während Diebstahl nicht nur in abelegenen Gegenden auf der Tagesordnung steht. Besonders in Praia und Mindelo gibt es häufig Überfälle, die zum Teil auch von Straßenkindern verübt werden.
In Hotels, Restaurants und Cafés sind etwa 10 % des Rechnungsbetrages als Trinkgeld üblich. Auch in Häfen und an Flughäfen können Gepäckträger mit einem kleines Trinkgeld belohnt werden.
Eine medizinische Versorgung ist auf den Kapverden nicht immer gesichert und entspricht weder technisch noch apparativ oder hygienisch den europäischen Standards. Ernsthafte Erkrankungen sollten nicht vor Ort behandelt werden, weshalb es sich ausdrücklich empfiehlt, eine Reisekrankenversicherung mit Rückholoption abzuschließen. Wer regelmäßig bestimmte Medikamente einnehmen muss, sollte einen ausreichenden Vorrat im Reisegepäck haben. Manche Arzneimittel unterliegen jedoch bestimmten Vorschriften. Das entsprechende Konsulat oder die jeweilige Botschaft erteilen bei Unsicherheiten gerne Auskunft über die geltenden Vorschriften für Medizinpräparate.
Ano Novo (Neujahr, 1. Januar); Dia dos Heróis Nacionais (Heldengedenktag, 20. Januar); Carnaval (Februar/März); Sexta-feira Santa (Karfreitag, März/April); Dia do Trabalhador (Tag der Arbeit, 1. Mai); Dia da Independência (Unabhängigkeitstag, 5. Juli); Assunção de Nossa Senhora (Mariä Himmelfahrt, 15. August); Todos os Santos (Allerheiligen, 1. November); Natal (Weihnachten, 25. Dezember).
Auf die Kapverdischen Inseln dürfen Personen über 18 Jahre 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l alkoholische Getränke und geringe Mengen Parfum zollfrei mitnehmen. Während Landeswährung weder ein- noch ausgeführt werden darf, besteht für ausländische Devisen kein Mitnahmeverbot, aber eine Deklarationspflicht. Bei der Wiedereinreise in die EU und die Schweiz dürfen über 17-jährige 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak zollfrei mit sich führen. An alkoholischen Getränken sind bei der Rückreise in die EU 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei erlaubt, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Deutsches Honorarkonsulat
Achada Fazenda
Concelho de Santa Cruz
Ilha de Santiago
Tel.: +238-2-692925
Fax: +238-9246606
E-Mail: praia@hk-diplo.de
Das Honorarkonsulat liegt im Zuständigkeitsbereich der Deutschen Botschaft in Dakar im Senegal.

Österreich unterhält keine diplomatische Vertretung. Zuständig ist die Botschaft in Lissabon in Portugal:
Österreichisches Honorarkonsulat
Avenida Infante Santo, 43 - 4º
Lissabon
Tel.: +351-21-3943900
Fax: +351-21-3958224
E-Mail: lissabon-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.aussenministerium.at/lissabon

Schweizerisches Konsulat
Rotunda do Homem de Pedra
Edificio CVMovel, 3º Esq
Praia
Tel./Fax: +238-2-619868.
E-Mail: praia@honrep.ch
Das Konsulat liegt im Zuständigkeitsbereich der Schweizerischen Botschaft in Dakar.
Die Stromspannung beträgt 220 Volt bei 50 Hertz. Die auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz verwendeten Stecker des Typs C (Eurostecker) sowie der in Deutschland und Österreich verwendete Rundstecker Typ F (Schukostecker) kommen auch auf den Kapverden zum Einsatz; für den in der Schweiz verwendeten dreipoligen Stecker des Typs J ist ein Adapter erforderlich.
Auf den Kapverden haben Touristen nicht überall die Möglichkeit, ein Auto anzumieten, denn die Verleihstationen haben häufig nur Motorräder und Roller im Angebot. Deshalb kann es lohnend sein, bereits vor Reisebeginn ein Auto zu buchen. Um auf den Kapverdischen Inseln ein Kraftfahrzeug selbst bedienen zu dürfen, wird ein internationaler Führerschein benötigt. Die Straßen sind häufig schlecht ausgebaut, weshalb ein Geländewagen in den meisten Fällen sinnvoll ist. Man sollte sich vor den überwiegend engen und kurvigen Straßen, ungekennzeichneten Baustellen und Schlaglöchern unbedingt in Acht nehmen. Bevor eine unübersichtliche Kurve passiert wird, sollten entgegenkommende Fahrzeuge durch Hupen gewarnt werden. Allgemein ist der Verkehr als sehr chaotisch zu beschreiben, weshalb es sich anbietet, einen privaten Aluguer zu buchen. Aluguer sind eine Art Sammeltaxi, die in Form von Kleinbussen und Pickups entweder auf einer festen Route zwischen einzelnen Ortschaften verkehren oder von Privatpersonen für eine individuelle Fahrt gebucht werden. Bei einer Privatfahrt kann es durchaus vorkommen, dass der Fahrer bei ausreichend Platz auf der Route weitere Passagiere zulässt.
Neben den Sammeltaxis sind auf den einzelnen Inseln auch Taxis verfügbar, die allerdings um einiges teurer sind. Üblicherweise ist in jedem Taxi eine Preistabelle vorhanden, die allerdings nicht immer bereitwillig gezeigt wird. Um sicher zu gehen, dass ein adäquater Preis vereinbart wird, sollte man sich vorab im Hotel darüber erkundigen, wie viel die geplante Fahrt in etwa kosten darf und einen entsprechenden Festpreis mit dem Taxifahrer verhandeln.
Um von einer Insel auf die andere zu gelangen, gibt es zwei Möglichkeiten: entweder man nimmt das Flugzeug oder die Fähre. Nahezu alle größeren Inseln werden von der kapverdischen Fluggesellschaft TACV (http://www.tacv.de, http://www.tacv.cv) oder von der privaten Fluggesellschaft Halyconair (http://www.flyhalcyonair.com) miteinander verbunden. Regelmäßige Flüge bestehen zwischen dem Internationalen Flughafen auf Sal und den Flughäfen auf Santiago und São Vicente, während andere Flugdestinationen nur unregelmäßig angeflogen werden. Bei einer Rundreise sollte für die einzelnen Flüge ein ausreichender Zeitpuffer eingeplant werden, da die Flugverbindungen nicht immer verlässlich sind. Zusätzlich sollten die Flüge zwei Tage zuvor in einem Büro der TACV rückbestätigt werden. Wer von zuhause aus mit der TACV auf die Kapverden übersetzt, kann den sogenannten „Cabo Verde Airpass“ in Anspruch nehmen, der ausschließlich vorab und vom Heimatland aus beantragt werden kann und besonders preisgünstige Flüge zwischen den einzelnen Inseln verspricht. Fähren legen nur in unregelmäßigen Abständen ab, wobei zwischen Mindelo auf São Vincente und Porto Novo in Santo Antão tägliche Fährverbindungen existieren. Fahrpläne befinden sich am jeweiligen Hafen, können aber häufig auch im Hotel in Erfahrung gebracht werden.
Februar Es ist Karneval, und auch die Kapverdianer feiern in einigen Städten, wie in Praia, São Nicolau und Mindelo, mit fröhlicher Musik, eindrucksvollen Paraden und exotischen Sambatänzerinnen die Narrenzeit. Am Faschingsdienstag ist besonders der Umzug in Mindelo hervorzuheben, da er zu den prächtigsten und schönsten auf den Kapverden gehört.
April Die Festas da Bandeira auf Fogo gehört zu den schönsten Veranstaltungen im Jahr und lockt mit einem bunten, kulturell und religiös angehauchten Programm aus Zeremonien, musikalischen Acts und Wettbewerben aller Art, welche europäische Traditionen mit denen der Afrikaner vereinen.
Mai In der Hauptstadt Praia wird jedes Jahr an drei aufeinanderfolgenden Tagen im Mai mit erfolgreichen kapverdischen Musikern und internationalen Bands aus Brasilien, der Karibik und Afrika das „Praia de Gamboa Festival" begangen.
Mai/Juni Auf São Tiago und Fogo feiert man das afrikanisch verwurzelte Tabanka-Festival, bei dem verkleidete Menschen zu Ehren ihrer versklavten Vorfahren und der Brüderschaftlichkeit eine Prozession abhalten, die von auf Muscheln und Trommeln entstehenden Rhythmen begleitet werden.
Juni Am 24. Juni eines jeden Jahres wird auf allen Inseln die Festa São João Baptista mit rituellen Tanzparaden zelebriert. Die Tänzer fordern umstehende Passanten zum Mitmachen auf und sammeln kleine Spenden und Geschenke ein.
August Am ersten Augustwochenende versetzt das Festival Baía das Gatas am Strand von Mindelo auf São Vicente mit zahlreichen einheimischen, afrikanischen, europäischen und südamerikanischen musikalischen Performances ein internationales Publikum regelrecht in Euphorie.
September Auf der Insel Sal feiern Einwohner und Touristen jährlich am Strand von Santa Maria das Sal International Music Festival, bei dem zu kapverdischen Klängen in romantischer Atmosphäre das Tanzbein geschwungen wird (http://www.festivaldemusicasm.com).
An rund 350 Tagen im Jahr lacht die Sonne auf die „Inseln des ewigen Sommers“ herab - ein mildes und überwiegend trockenes ozeanisches Klima mit durchschnittlichen Temperaturen zwischen 21 und 29 °C machen die Inselgruppe vor der westafrikanischen Küste zum perfekten Urlaubsparadies.
Das kapverdische Jahr unterteilt sich in zwei Jahreszeiten: In der Zeit der Winde (tempo das brisas) von Oktober bis Juli sorgt der Nordostpassat für eine kräftige Brise; während der Regenzeit (tempo das chuvas) von August bis September hingegen kommt es immer wieder zu heftigen Regenschauern, die jedoch meist nicht lange anhalten. Januar und Februar sind mit durchschnittlich 21 °C die „kältesten“ Monate, im September wird es mit bis zu 36 °C am wärmsten, im Mittel ist es dann um die 27 °C warm. Die Temperaturunterschiede sind das ganze Jahr über relativ gering, auch nachts kühlt es nicht wesentlich ab. Das Wasser ist mit 22-27 °C angenehm warm. Für Wassersportler und Sonnenhungrige liegt die beste Reisezeit zwischen September und November; Aktivitäten an Land sollten besser in den etwas kühleren Monaten Januar, Februar oder März unternommen werden.
Die Küche der Kapverdischen Inseln basiert vor allem auf Fisch, Mais, Bohnen und diversen Gewürzen; frisches Obst und Gemüse sind aufgrund der Trockenheit eher selten. Als Nationalgericht gilt „Cachupa“, das aus gestampftem Mais, Bohnen, Wurst, Fisch oder auch Fleisch besteht, wobei letzteres auf den Kapverden zu den Luxusgütern zählt. Wie man es von einem Inselstaat erwartet, gibt es Fisch und Meeresfrüchte in allen Variationen, sei es als Thunfisch mit frittierten Kartoffeln oder als „Arroz Marisco“ (Reis mit Meeresfrüchten). Köstlich sind auch die Langusten, die es in den Tiefseegewässern rund um die Inseln auf eine beachtliche Größe bringen und die z.B. gegrillt, „natural“ oder auch in einer mit Zwiebeln und Knoblauch zubereiteten Tomatensoße verzehrt werden. Eine besondere Delikatesse ist „Papaia doce“, gekochte Papaja, die mit Zimt oder wahlweise mit Ziegenkäse verfeinert angeboten wird. Neben der Papaya sind auch Bananen und Kokosnüsse beliebte Zutaten für Nachspeisen, die in der Regel aber eher selten auf den Tisch kommen.
Zum Essen trinkt man Mineralwasser und Softrinks; probieren sollte man auch das durchaus schmackhafte lokale Bier namens „Strela“, das unter dänischer Lizenz auf Santiago gebraut wird. Der Wein stammt meist aus Portugal, nur auf Fogo wird er in geringen Mengen angebaut. Eine nationale Spezialität ist der Zuckerrohrschnaps „Grogue“, der ebenfalls auf Santiago und auf Santo Antão hergestellt wird.
Internationale und meist portugiesische Gerichte werden z.T. in Hotels der gehobenen Klasse angeboten, typisch kapverdische Kost bekommt man in den kleineren Lokalen abseits der Touristenzentren.
Amtssprache: Portugiesisch
Bevölkerung: rund 520.000 Einwohner
Fläche: 4.033 km²
Hauptstadt: Praia
Inseln: Santo Antão, São Vicente, São Nicolau, Sal, Boa Vista, Maio, Santiago, Fogo und Brava sowie die unbewohnten Inseln Santa Luzia, Branco, Raso und Ilhéus do Rombo.
Landesvorwahl: +238
Währung: Escudo de Cabo Verde (Abk.: CVEsc; ISO-4217-Code: CVE)
Zeitzone: Cape Verde Time (CVT). Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) -2 Stunden (Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) -3 Stunden); keine Umstellung auf Sommerzeit

Marokko

Es gibt keine Impfvorschriften für die Einreise nach Marokko. Sinnvoll ist jedoch die Überprüfung und bei Bedarf die Auffrischung des Impfschutzes gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, und bei Aufenthalt von mehr als 3 Wochen oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus.
Von Mai bis Oktober besteht in einigen ländlichen Gebieten ein geringes Malaria-Infektionsrisiko. Hier ist auf einen ausreichenden Mückenschutz zu achten; eine medikamentöse Prophylaxe ist nicht erforderlich. Essen Sie nur Geschältes oder Gekochtes und meiden Sie kleinere Straßenküchen.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Bürger der Schweiz und der EU-Staaten müssen bei der Einreise einen noch sechs Monate gültigen Reisepass vorlegen, der zu einem Aufenthalt von drei Monaten berechtigt, sofern es sich um touristische Gruppenreisen handelt. Auch für Individualreisen benötigt man einen Reisepass. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig; jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Neujahr (1. Januar); Unabhängigkeitsmanifest (11. Januar); Tag der Arbeit (1. Mai); Thronbesteigung Mohammeds VI. (30. Juli); Oued Eddahab-Tag (14. August); Tag der Revolution des Königs und des Volks (20. August); Geburtstag von König Mohammed VI (21. August); Jahrestag des Grünen Marsches (6. November); Tag der Unabhängigkeit, 1956 Rückkehr Mohammeds V. aus dem Exil (18. November).

Islamische Feiertage richten sich nach dem islamischen Mondkalender, die genauen Termine werden von der Geistlichkeit festgelegt. Die Feiertage sind beweglich, da sie sich am Mondzyklus orientieren und verschieben sich alljährlich - gegenüber dem gregorianischen Kalender - um etwa 11 Tage rückwärts. Der bedeutendste Einschnitt im Jahresverlauf ist der Beginn des Fastenmonats, des Ramadan, der mit dem Fest des Fastenbrechens „Eid al-Fitr" 30 Tage später beendet wird. Weitere wichtige islamische Feiertage in Marokko sind Eid al-Adha (Großes Opferfest), Fatih Mouharram (Islamisches Neujahr) und Eid Al-Mawlid (Geburtstag des Propheten Mohammed).
Bei Beachtung bestimmter Regeln ist Marokko durchaus ein sicheres Reiseland für Frauen. Frauen sollten in Marokko generell größtmögliche Zurückhaltung im Umgang mit Männern üben, d.h. Blick- und besonders Körperkontakt vermeiden. Kleidung hat Signalwirkung: Weite, körperverhüllende Gewänder schützen vor aufdringlichen Blicken. Einladungen von Marokkanern sowie Trampen sind tabu! Unerwünschte Begleiter sollten Sie bestimmt abweisen.
Grundsätzlich gilt, dass Marokkaner gegenüber Menschen mit Behinderung ausgesprochen hilfsbereit sind. Allerdings sind Reisen, v.a. für Gehbehinderte, in Marokko schwierig. Hotels mit behindertenfreundlichen Einrichtungen findet man allein in den Großstädten und Touristenzonen. Nur in Ausnahmefällen sind Fortbewegungsmittel behindertengerecht. Auf dem Land, aber auch in den Altstädten sind die Wege meist uneben. Trekkingtouren bietet Beduino Caravanserail in Marrakesch an, Tel.: +212-4-329102, Fax: +212-4-330487, E-Mail: suntrek@iam.net.ma, Web: http://morroco.chez.com.
Marokko gilt als beliebtes Reiseziel für Homosexuelle. Es besteht eine verdeckte Form der Prostitution. Doch sollte man unbedingt beachten, dass gleichgeschlechtliche Liebe dort unter Strafe verboten ist. Fälle von Erpressungen unter Androhung von Anzeigen sind nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. In jedem Fall sollte im Interesse der eigenen Gesundheit nie auf grundlegende hygienische Maßnahmen und Kondome verzichtet werden!
Polizei: 19 (in Städten), 190, Gendarmerie: 177 (außerhalb von Städten), Feuerwehr und Ambulanz: 15
Es ist üblich, in Restaurants ca. 10 % Trinkgeld auf den Rechnungsbetrag zu geben, auch Angestellte in Hotels (Gepäckträger, Toilettenpersonal) erwarten 10-50 MAD. Man sollte bei der Vergabe von Trinkgeld daran denken, dass ein großer Teil der Marokkaner in großer Armut lebt.
Banken haben im Sommer Mo-Fr 8-14.30 Uhr, im Winter 8-11.15 und 14.15-16.30 Uhr geöffnet, Postämter Mo-Fr 8.30-12 und 15-18 Uhr. Der Sonntag ist offizieller Ruhetag, an den sich auch die meisten Geschäfte halten. Ladenöffnungszeiten sind Mo-Sa 8-12 und 14.30-18.30 Uhr, wobei auf den traditionellen Märkten oft noch bis in die späteren Abendstunden gehandelt wird.
In fast allen Orten gibt es die sog. Teléboutiquen, von denen man mit Münzen oder Karten günstig auch ins Ausland telefonieren kann. Telefonkarten erhält man in Postämtern, Tabakläden und einigen Geschäften. Mobiltelefone können in Marokko benutzt werden. Bei Inlandsgesprächen muss man immer die Ortsvorwahl wählen. Vorwahl für die Schweiz 0041, für Deutschland 0049, für Österreich 0043 und für Marokko 00212.
Die ärztliche Versorgung in den größeren Städten sowie den Touristenzentren ist gut, Hotels helfen bei der Suche nach einem Arzt. Behandlungskosten müssen sofort beglichen werden. Eine Rückerstattung ist nur von einer privaten Auslandsreisekrankenversicherung (die den medizinisch sinnvollen Rücktransport einschließen sollte) gewährleistet.
Die Stromspannung beträgt 220 Volt, nur in älteren Hotels noch 110 Volt. Für die zweipoligen Steckdosen wird ein Adapter benötigt, den man aber auch in Marokko erwerben kann.
Für den persönlichen Gebrauch bestimmter Reisebedarf ist zollfrei. Darüber hinaus dürfen 1 l Wein oder Spirituosen, 200 Zigaretten/Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak, 5 g Parfüm und Geschenke im Wert von 2.000 MAD eingeführt werden. Nahrungsmittel sind nur in Form von Reiseproviant erlaubt. Die Ein- und Ausfuhr von Landeswährung ist verboten, wird aber bei Touristen meist bis zu 1.000 MAD toleriert. Fremdwährung, die unbegrenzt eingeführt werden darf, sollte ab einem Gegenwert von 15.000 MAD angegeben werden. Bei der Ausreise können Dirhambestände unter Vorlage der Umtauschbescheinigung in Devisen zurückgetauscht werden. Die Mitnahme von Funkgeräten bedarf einer Genehmigung, TV-Geräte und Laptops sollten deklariert werden. Für Jagdwaffen benötigt man eine Genehmigung der Sicherheitsbehörden. Schildkröten dürfen nicht aus dem Land ausgeführt werden. Informationen des marokkanischen Zolls unter http://www.douane.gov.ma.
Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Deutsche Botschaft
7, Zankat Madnine
10000 Rabat
Tel.: +212-537-218600
Fax: +212-537-706851
E-Mail: info@rabat.diplo.de
Web: http://www.rabat.diplo.de

Österreichische Botschaft
2 Zankat Tiddas
Rabat
Tel.: +212-537-764003
Fax: +212-537-765425
E-Mail: rabat-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/rabat.html

Schweizerische Botschaft
Square de Berkane
10020 Rabat
Tel.: +212-537-268030/31
Fax: +212-537-268040
E-Mail: rab.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/rabat
Zwischen Meer, Hochgebirge (Dj. Toubkal 4.165 m) und Wüste bietet Marokko zu jeder Jahreszeit eine Fülle von Attraktionen. Den Wechsel zwischen Sommersonne und winterlichen Schneestürmen kann man mitunter an einem Tag erleben. Im März locken die Atlantik-Strände im Südwesten wie auch die verschneiten Hänge des Hohen Atlas - Oukaimeden ist ein bekannter Skiort. Wüstenliebhaber zieht es im Februar und März zu den hohen Dünenfeldern des Erg Chebbi. Ideales Wetter für den Besuch der Königsstädte wie auch zum Wandern versprechen die Monate März bis Mai und September bis November.
Trotz seiner Vergangenheit als französische Kolonie ist das islamisch geprägte Marokko ein konservatives Land. Dies sollte man bei der Auswahl der Urlaubsgarderobe berücksichtigen. Selbst im Sommer und an den Stränden ist kurze, ärmellose oder sehr figurbetonende Kleidung unangemessen - zumal Marokkos Ruf unter dem Verhalten der einheimischen „Gigolos" leidet, die sich durch solche Kleidung ermutigt fühlen. Im Winter und Frühjahr sollte man nicht nur bei Reisen im Gebirge auch warme Garderobe bereithalten - noch im März können die Temperaturen nachts unter 10 °C sinken! Im Norden ist ein Regenschirm im Frühjahr und Herbst ein sinnvoller Begleiter.
Straße durch die Sahara
Marokko verfügt über ein recht gut ausgebautes Straßennetz. Busse und Überlandtaxis (grand taxis) verbinden auch entlegene Ortschaften miteinander. Für europäische Verhältnisse günstig sind die Preise der Busgesellschaften CTM und SATAS, die komfortable und klimatisierte Reisebusse einsetzen. Bei Fahrten mit dem Mietwagen sollte man den technischen Zustand des Wagens prüfen; nur für Off-Road-Fahrten sind geländegängige Fahrzeuge nötig, die Mietkosten dafür allerdings hoch. Ebenfalls recht hoch sind die Benzinpreise in Marokko - das Land besitzt selbst keine Ölvorräte. Erhöhte Vorsicht ist bei Nachtfahrten geboten, abends sollte das Auto an sicherer Stelle geparkt werden (Hotelgarage).
Wem bei weiteren Reisestrecken die Bus- bzw. Autofahrt zu lange dauert, der kann auch einen der innermarokkanischen Flüge der Royal Air Maroc buchen (http://www.royalairmaroc.com). Dieser kostet zwar mehr, ist aber zuverlässig und schnell. Schnell - und billiger - geht's auch mit der Bahn, die im Nordwesten Marokkos gute Verbindungen bietet. Gönnen Sie sich v.a. während der Hauptreisezeiten ein Ticket erster Klasse. In den Städten stehen Petit Taxis (max. drei Fahrgäste) oder pittoreske Pferdekutschen bereit.
Aufgrund der deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr durch islamistische Terroristen wird von Reisen in entlegene, nicht hinreichend gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche dringend abgeraten. Das Rif-Gebirge sollte nicht allein befahren werden, da hier mitunter Reisende von Rauschgifthändlern durch Steinwürfe oder Straßensperren bedrängt werden. Dies betrifft insbesondere die Strecken zwischen Chefchaouen über Ketama nach Al-Hoceima sowie die Straße von Ketama nach Fès. Es wird empfohlen, stets die aktuellen Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes zu beachten (http://www.auswaertiges-amt.de).
März Das Festival International des Nomades in M'Hamid ist ein Zusammentreffen aller Nomaden aus Nordafrika. Auf dem Programm stehen Musik, Tanz und Diskussionen (http://www.nomadsfestival.org).
Mai Die Fête des Roses in El-Kelâa M'Gouna wird mit einem Blumenkorso und Volkstänzen gefeiert. Höhepunkt der Veranstaltung ist die Wahl der Rosenkönigin.
Juni Das Festival de la Musique Sacrées du Monde in Fès ist ein internationales Musikfestival (http://www.fesfestival.com).
Auf dem Kirschfest, Fête des Cerises, in Sefrou wird die Kirschkönigin des Jahres gewählt.
Auf dem Gnaoua Festival in Essaouira,, das im selben Monat stattfindet, wird Weltmusik dargeboten (http://www.festival-gnaoua.net).
Juni/Juli Das Festival National des Arts Populaires ist ein beliebtes Folklorefest in Marrakesch (http://www.marrakechfestival.com).
August Filme und Konzerte sind Inhalte des Kulturfestivals Festival culturel d'Asilah in der nordmarokkanischen Stadt.
Tajine mit Kichererbsen, Gemüse, Fleisch und Fladenbrot
Couscous (Hartweizengrieß) mit Fleisch oder Meeresfrüchten, dazu feurig-scharfe Harissa-Sauce, Tajine (Gemüse-Fleisch-Schmorgerichte) und die Grillspieße Brochettes sind die bekanntesten Speisen des Landes. Festessen sind ohne Méchoui, für das ein ganzes Lamm auf den Tisch kommt, nicht komplett. Nicht minder lecker sind die Pastillas, Blätterteigtaschen mit einer Füllung aus Mandeln und Fleisch oder Geflügel. Zum Abschluss verwöhnt das süße Aroma des Minztees die Sinne. Oder ein Glas marokkanischer Wein? Frische Säfte und die traditionelle Mandelmilch bereichern die Getränkekarte.
Amtssprache: Arabisch
Bevölkerung: rund 33 Mio. Einwohner
Fläche: 446.550 km²
Hauptstadt: Rabat (rund 800.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +212
Religion: Islam (99,8 % der Bevölkerung)
Währung: Marokkanischer Dirham (Abk.: Dh; ISO-4217-Code: MAD)
Zeitzone: West European Time (WET); Mitteleuropäische Zeit (MEZ): -1 Std.; Umstellung auf Sommerzeit
E-TE15

» Für diese Reise stehen im Moment keine Termine zur Verfügung.

Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

ACHTUNG: 

Bei dem Termin 06.12.-22.12.2018 erfolgt der Hintransfer mit Flug, welcher im Reisepreis mit inbegriffen ist und der Rücktransfer wird ebenfalls per Flug durchgeführt, welcher nicht im Reisepreis inbegriffen ist und 220€ Aufschlag kostet. 

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis zu Reisen in „Corona-Zeiten“:

Bitte beachten Sie, dass wir die aufgeführten Leistungen einer Reise nur dann bzw. in dem Rahmen erbringen können, wie es die behördlichen Vorschriften in Deutschland und in Ihrem Urlaubsland rechtlich zulassen. Davon können unmittelbar von uns angebotene Leistungsbestandteile betroffen sein (z.B. eingeschränkte Poolnutzung, Menü statt Buffet), aber auch Einschränkungen bei der Einreise (z.B. vorgeschriebene Fieber- oder Corona-Tests) sowie allgemein vor Ort (z.B. Maskenpflicht in Geschäften oder eingeschränkter Zutritt zu Sehenswürdigkeiten). Ihre gesetzlichen Gewährleistungsansprüche bleiben hiervon unberührt. 
 

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

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» Für diese Reise stehen im Moment keine Termine zur Verfügung.

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