MS ARTANIA: Südafrika und paradiesische Inselträume

15 Tage Kreuzfahrt: Kapstadt - Kap der Guten Hoffnung - Port Elizabeth - East London - Durban - Richards Bay - Port d'Ehola - Le Port - Port Louis (Programm lt. Ausschreibung)

Südafrika vom Feinsten erleben Sie auf dieser Kreuzfahrt mit MS ARTANIA!In Kapstadt sind die ersten Urlaubstage gefüllt mit schönen Eindrücken. Erkunden Sie die Traumstadt am Tafelberg und das Kap der Guten Hoffnung, bevor die Reise ostwärts bis Durban geht. Außergewöhnliche Natur- und Wildreservate sind hier beheimatet. Vor der Küste liegen die wundervollen Inseln Madagaskar, La Réunion und Mauritius, deren Besuch Sie verzaubern wird. Die Vielfalt der Flora und Fauna auf den Inseln ist beeindruckend.In Port Louis auf Mauritius endet Ihre Kreuzfahrt, die Sie mit einem Strandurlaub verlängern können.

  • sz-Reisen PLUS: 50 € p.P. Bordguthaben

Programm

Tag

Hafen

Ankunft

Abfahrt

Geplante Landausflüge (fak.)

1. Tag

Flug nach Kapstadt

-

-

 

2. Tag

Einschiffung in Kapstadt/Südafrika

-

23:00

Stadt & Tafelberg, Kaphalbinsel

3. Tag

Kap der Guten Hoffnung

Urlaub auf See

-

-

-

-

 

4. Tag

Port Elizabeth/Südafrika

07:00

20:00

Stadtrundfahrt

5. Tag

East London/Südafrika

07:00

13:00

Stadtrundfahrt

6. Tag

Durban/Südafrika

08:00

-

Durban, Tal der 1000 Hügel

7. Tag

Durban/Südafrika

-

22:00

Wildreservat & Pietermaritzburg

8. Tag

Richards Bay/Südafrika

07:00

20:00

St. Lucia See, Shakaland

9. Tag

Urlaub auf See

-

-

 

10. Tag

Urlaub auf See

-

-

 

11. Tag

Port d’Ehola (Fort Dauphin)/Madagaskar

08:00

18:00

Fort Dauphin & Camp Flacourt

12. Tag

Urlaub auf See

-

-

 

13. Tag

Le Port (La Réunion)/Frankreich

08:00

18:00

Cirque de Mafate, Piton Maido

14. Tag

Port Louis/Mauritius

08:00

-

Botanischer Garten & Zucker-Museum

15. Tag

Port Louis/Mauritius

-

-

 

Programmänderungen vorbehalten

 Das Landausflugsprogramm finden Sie hier

ab 2939 
ZA-KA07 Buchungsanfrage
Ihr Schiff: MS ARTANIA

MS ARTANIA

Elegante Weltenbummlerin mit königlichem Blut

  • Ihr Zuhause für unterwegs – klassisch und zugleich modern
  • Kreuzfahrt nach Maß, stilvoll und wohnlich, weiträumig & überschaubar

Innen war gestern, Artania ist heute. Ganz im Stil moderner Luxusschiffe bietet MS Artania nur Außenkabinen. Allerdings gibt es bei Phoenix das neue Reisegefühl zu einem verträglichen Preis. Die MS ARTANIA setzt neue Akzente in der klassischen deutschen Kreuzfahrt. Das Schiff wurde im Jahr 1984 ursprünglich für den britischen Markt gebaut und von Lady Diana getauft. Es wurde zuletzt Ende 2014 umfangreich renoviert. MS ARTANIA verbindet modernen, höchsten Komfort mit den Eigenschaften klassischer Kreuzfahrttradition. Den Gast erwartet ein herrliches Raumgefühl mit viel Platz für Individualität. Schon beim Bau des Schiffes bewies man einen äußerst zukunftsorientierten Weitblick. MS ARTANIA bietet auf neun Decks vielfältige Lounges und Bars, geschmackvolle Einrichtung, eine über zwei Ebenen offene Lobby, zwei Internet-Cafés, Bibliothek mit Kartenspieltischen, Theater/Kino, eine Show-Lounge, zwei gleichwertige Restaurants, ein Lido Buffet-Restaurant mit Terrasse, Boutique, Beauty-Salon und einem SPA/Wellnessbereich mit Massage, Fitness-Center und Saunen. Die Restaurants bieten ausreichend Platz, damit alle Gäste bequem in einer Tischzeit mit langen Öffnungszeiten speisen können. Lichtdurchflutete Innenpromenade, sechs Fahrstühle und mehrere Treppenhäuser stehen zur Verfügung, um schnell von A nach B zu gelangen. Die Außendecks bieten viele geschützte Liegeplätze, zwei Poolbereiche, ein klassisches Terrassen-Heck mit der schon berühmten Phoenix Bar sowie eine Rundum-Promenade.

  • Komfortables Ambiente mit exzellenter Ausstattung
  • Ein Schiff der Begegnungen und guter Gesellschaft
  • Spitzenküche und erstklassiger Service
  • Gewohnt günstige Bordkosten

Genießen Sie schon jetzt einen Blick auf Ihr Schiff! 

Kabinenausstattung:
Alle Kabinen auf der MS ARTANIA liegen außen! Sie sind geräumig und komfortabel ausgesatttet, verfügen über ein Studiobett, welches tagsüber als Couch genutzt wird, und ein weiteres einklappbares Bett. Neben den Schränken bietet eine Spiegelkommode mit mehreren Schubfächern zusätzliche Ablagemöglichkeiten. Zur Ausstattung gehören SAT/TV, Radio, individuell regulierbare Klimaanlage, Telefon, Kühlschrank/Minibar, Safe. WLAN ist vorhanden aber nicht inklusive. Der Empfang des WLANS ist abhängig vom Reisegebiet. Alle Bäder mit Badewanne, Waschbecken inkl. Spiegelschrank und Fön. Bademäntel stehen zur Verfügung. Die kleinste Kabine 15-16 qm und die Royal Suite 50 qm groß. 600 Außenkabinen, Juniorsuiten und Suiten mit einem privaten Balkon.
Für besondere Ansprüche gibt es in den gehobenen Kabinenkategorien und Suiten den SILBER- und GOLD-Service.

Kabinenkategorien:
Eine ausführliche Auflistung aller Kabinenkategorien finden Sie hier.

Ausstattung:
Beim Bau des Schiffes bewies man einen äußerst zukunftsorientierten Weitblick. MS ARTANIA bietet auf neun Decks vielfältige Lounges und Bars, geschmackvolle Einrichtung, eine über zwei Ebenen offene Lobby, Internetcafé, Bibliothek, Kartenspielzimmer, Kino/ Theater, eine Show-Lounge, zwei gleichwertige Restaurants, ein Lido-Buffet-Restaurant mit Terrasse, Boutiquen, Beautysalon und Spa. Die Restaurants bieten ausreichend Platz, damit alle Gäste bequem in einer Tischzeit speisen können. Zwei lichtdurchflutete Innenpromenaden, sechs Fahrstühle und mehrere Treppenhäuser stehen zur Verfügung, um schnell von A nach B zu gelangen. Die Außendecks bieten viele geschützte Liegeplätze, drei Poolbereiche, ein klassisches Terrassen-Heck sowie eine Rundum-Promenade. Der “Ausguck” Schiff voraus wie auch das unverbaute Terrassen-Heck lassen die Herzen maritimer Liebhaber höher schlagen, bieten sie doch prächtigste Ausblicke.

Freizeit und Unterhaltung:
Den ganzen Tag über finden verschiedene Kurse und Unterhaltungsprogramme statt. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Nehmen Sie an einer Wellnessbehandlung teil, oder informieren Sie sich bei interessanten Vorträgen über Ihr nächstes Etappenziel. Für musikalische Unterhaltung ist auch gesorgt. Abends trifft sich Jung und Alt beim Tanz oder bei einer Late-Night-Show.

Technische Daten:
Baujahr: 1984 als Royal Princess, ab 2004 Artemis, regelmäßige Renovierungen.
Letzte Renovierung: 2014
Passagiere: 1.200 meist deutsche Gäste
Schiffsbesatzung: ca. 420
Länge: 231 m
Breite: 29 m
Reisegeschwindigkeit: 15-18 Knoten

Landausflüge:
Alle Landausflüge können spätestens 2 Monate vor Reisebeginn im Internet oder direkt bei SZ Reisen gebucht werden. Hier erhalten Sie auch die Ausflugsbeschreibungen mit Preisen zu Ihrer gebuchten Reise. Die Zahlung der Ausflüge erfolgt an Bord.

Trinkgeld:
Trinkgeld ist nicht obligatorisch, wird aber gerne entgegengenommen. Wenn Sie mit dem Service zufrieden sind, mag als Richtlinie ca. € 4,-/5,- pro Tag/Gast gelten. In den Bars werden die Barrechnungen abgezeichnet und gesamt am Ende der Reise beglichen. Der Barrechnung wird ein Trinkgeld von 7 % hinzugefügt.

Zahlungsmittel an Bord:
Die offizielle Bordwährung ist EURO. VISA-, MasterCard und deutsche Girocards werden akzeptiert, Abrechnung in Euro. Unsere besonders günstigen Barpreise und die niedrigen Nebenkosten an Bord sind ein weiterer Pluspunkt für eine unvergessliche Reise.

Zusatzkosten/Nebenkosten:
Landausflüge, Getränke außerhalb der Mahlzeiten, Telefongespräche, Verzehr in den Bars, persönliche Serviceleistungen an Bord, wie zum Beispiel Schönheitsbehandlungen im Spa, Wäscheservice, ärztliche Behandlungen. Treibstoff-Zuschläge, die ggf. nachträglich von der Reederei erhoben werden.

Beförderung

  • Haustürtransfer in Region A/B zum/ab Schiff
  • Flug nach Kapstadt und zurück von Port Louis (Umsteigeverbindung) in Economy Class
  • Einschiffung in Kapstadt
  • Ausschiffung in Port Louis

Kabine & Verpflegung

  • 14 Übernachtungen in gebuchter Kabinenkategorie
  • Vollpension
  • inkl. Tischwein & Säfte des Tages zu den Hauptmahlzeiten
  • Willkommensdrink
  • Festliches Galadinner (im Rahmen der VP)

Zusätzlich inklusive

  • 50 € p.P. Bordguthaben
  • Gepäckbeförderung vom Anlegeplatz in die Kabine und zurück
  • Bordveranstaltungen
  • Ein- und Ausschiffungsgebühren
  • Bademantel während des Aufenthaltes
  • Deutsch sprech. Bordreiseleitung

Zielland

Südafrika

Einreise für Deutsche

Als Touristen visumfrei für 90 Tage. Notwendig sind:

- mindestens noch 30 Tage über das Ausreisedatum gültiger Reisepass oder maschinenlesbarer Kinderreisepass (nicht akzeptiert werden aktualisierte oder verlängerte Kinderreisepässe)

- Rück- oder Weiterreiseticket

- ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt

Alle Pässe sollten mindestens noch zwei freie Seiten für Ein- und Ausreisestempel haben.

Bei der Einreise Minderjähriger nach Südafrika sind besondere Bestimmungen zu beachten. Nähere Informationen sind bei der zuständigen südafrikanischen Vertretung erhältlich.

Landesdaten

Lage

Die Republik Südafrika liegt an der Südspitze des afrikanischen Kontinents zwischen dem 22. und 35. südlichen Breitengrad. Sie besteht aus den Provinzen Northern Cape, Western Cape, Eastern Cape, KwaZulu/Natal, Free State, Mpumalanga, Limpopo (Northern Province), Gauteng, North West.

Fläche: 1.219.090 km².

Verwaltungsstruktur: 9 Provinzen (Eastern Cape, Free State, Gauteng, KwaZulu-Natal, Limpopo, Mpumalanga, North-West, Northern Cape, Western Cape).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 51,77 Millionen

Städte:

Tshwane (Pretoria) (Hauptstadt - Regierungssitz, 1.362 m hoch) ca. 2,9 Millionen

Johannesburg (1.735 m hoch) ca. 4,4 Millionen

Kapstadt ca. 3,7 Millionen

eThekwini (Durban) ca. 3,4 Millionen

Ekurhuleni-Germiston (East Rand) ca. 3,2 Millionen

Nelson Mandela Bay (Port Elizabeth) ca. 1,2 Millionen

Buffalo City (East London) ca. 755.200

Mangaung (Bloemfontein) (1.390 m hoch) ca. 747.400

Emfuleni (Vanderbijlpark) ca. 721.700

Polokwane (Pietersburg) ca. 629.000

Msunduzi (Pietermaritzburg) (684 m hoch) ca. 618.500

Thulamela-Thohoyandou ca. 618.500

Mbombela (Nelspruit) ca. 588.800

Rustenburg ca. 549.600

Bushbuckridge ca. 541.200

Sprache

Amtssprachen sind Englisch, Afrikaans, Zulu, Xhosa, Tswana, Nordsotho, Südsotho, Tsonga, Swazi, Ndebele, Venda.

Französisch, Italienisch und Deutsch wird von den Angestellten vieler größerer Hotels und Geschäfte gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +1 Stunde

Während der europäischen Sommerzeit besteht kein Zeitunterschied.

Telefon/Post

Post

Luftpostsendungen nach Europa sind bis zu 7 Tage unterwegs. Die Postämter im ganzen Land nehmen postlagernde Sendungen entgegen.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Südafrika ist 0027, von Südafrika nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Die öffentlichen Telefonzellen haben für alle Gespräche Selbstwähleinrichtungen. Die Münz-Telefonzellen sind blau, Telefonzellen, die mit Telefonkarten funktionieren, grün. Telefonkarten (phonecards) mit Guthaben zwischen 10 und 200 R sind erhältlich in Postämtern oder Einkaufszentren, man kann mit ihnen in der Regel sowohl innerhalb Südafrikas als auch ins Ausland telefonieren. Nur von einigen wenigen Karten-Telefonzellen aus ist das Telefonieren ins Ausland nicht möglich. In öffentlichen Telefonzellen gibt es meist einen Hinweis, wo die nächste Verkaufsstelle liegt. Möglich ist außerdem die Vermittlung in einem Postamt und das Telefonieren in einem Telefonladen. Vom Hotel aus zu telefonieren ist sehr teuer.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 10111, Unfallrettung 10177, Feuerwehr 10111.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Südafrika von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone. An den Flughäfen in Johannesburg und Kapstadt können auch südafrikanische Mobiltelefone gemietet werden.

Internet

Länderkürzel: .za

Feiertage

Feiertage 2018:

1. Januar (Neujahr)

21. März (Tag der Menschenrechte)

30. März (Karfreitag)

2. April (Ostermontag)

27. April (Freiheitstag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

16. Juni (Tag der Jugend)

9. August (Frauentag)

24. September (Tag des nationalen Kulturerbes)

16./17. Dezember (Tag der Versöhnung)

25. Dezember (Weihnachten)

26. Dezember (Tag des guten Willens)

Fällt ein gesetzlicher Feiertag auf einen Sonntag, ist der folgende Montag Feiertag.

Die Hauptferienzeiten sind Anfang/Mitte Dezember bis Anfang/Mitte Januar (während dieser Zeit viele Betriebsschließungen) und Mitte Juli bis Mitte August.

Öffnungszeiten

Banken: in den Städten Mo bis Fr 8.30/9-15/15.30 Uhr, Sa 8-11/12 Uhr, in der Provinz kürzere Öffnungszeiten;

Postämter: Mo bis Fr 8-16.30 Uhr (kleinere Postämter geschlossen von 13-14 Uhr), Sa 8-12 Uhr; manche Schalter schließen Mo bis Fr bereits um 15.30 Uhr und Sa bereits um 11 Uhr.

Geschäfte: Mo bis Fr 8/9-17/18 Uhr, Sa 9-14/16 Uhr, einige auch am Sonntagvormittag; Supermärkte Mo bis Fr 9-19 Uhr, Sa 817/18 Uhr, So 9-14/17 Uhr.

Büros: Mo bis Fr 8.30-16.30 Uhr.

Kleidung

SOMMERHALBJAHR (europäischer Winter): Leichte Kleidung. Für die höheren Gebiete sowie in Herbst und Frühjahr sollte Übergangskleidung mit Pullover mitgenommen werden. Die Mitnahme eines Regenschutzes ist notwendig, da häufig zwar kurze, aber heftige Regenschauer auftreten können.

WINTERHALBJAHR (europäischer Sommer): Das Wetter ist zu dieser Zeit vorwiegend sonnig. Daher ist auch leichtere Kleidung angebracht; vor allem in der Provinz KwaZulu/Natal. Wärmere Kleidung braucht man nur am Kap und in höhergelegenen Gebieten sowie für die doch im Allgemeinen recht kühlen Abende. Regenschutz sollte man auf jeden Fall dabeihaben.

Festes Schuhwerk ist grundsätzlich notwendig. In den besseren Hotels und Restaurants ist formelle Kleidung mittags teilweise, abends aber unbedingt erforderlich. Eine gute Sonnenbrille ist unerlässlich.

Geschichte/Politik

Die eigentlichen Ureinwohner Südafrikas sind die Khoikhoi (auch Hottentotten) und die San (Buschmänner), die häufig unter dem Begriff Khoisan zusammengefasst werden. Bantu-sprachige Völker drangen seit dem zwölften Jahrhundert südwärts und Mitte des 17. Jahrhunderts stießen die von Süden her kommenden holländischen Siedler im Gebiet der Transkei mit ihnen zusammen. Zusammen mit den später auftauchenden britischen Siedlern gab es in Südafrika genügend Konfliktstoff, um bis in die heutige Zeit die Rassenfrage zu einem Problem des Landes zu machen. Anfang des 20. Jahrhunderts mit Gründung der Südafrikanischen Union 1910 schrieben die Südafrikaner die Grundregeln der Apartheid fest (Wahlberechtigung nur für Weiße, Schwarze sollten in den Reservaten "homelands" wohnen). Eine Vermischung der Rassen war bei Strafe verboten. Durch diese Praktiken wurde Südafrika jedoch zunehmend in der Weltöffentlichkeit diskriminiert und begann Ende der 80er Jahre damit, die Schwarzen in die Politik des Landes mit einzubeziehen. Erst 1994 fanden die ersten allgemeinen Wahlen statt. Heute sind die Homelands aufgelöst und es sind neun neue Provinzen gebildet worden. Der herausragende Staatsmann Nelson Mandela hat große Veränderungen in seinem Land bewirkt.

Wirtschaft

Südafrika hat von allen afrikanischen Ländern den höchsten Industrialisierungsgrad. Industrie und Bergbau sind die bedeutendsten Zweige. Südafrikas Tourismusindustrie trägt mit rund 5 Prozent zum Bruttosozialprodukt bei. Ziel dieser Wachstumsindustrie ist ein Beitrag von 10 Prozent. Mit den jährlichen Steigerungsraten von bis zu 20 Prozent wird dies wohl bald gelingen.

Religion

78 Prozent der Bevölkerung gehören dem Christentum an. Davon sind die am stärksten vertretenen Strömungen unabhängige afrikanische Kirchen (etwa sieben Millionen), die Niederländisch-Reformierte Kirche mit rund 4 Millionen Anhängern und die Katholische Kirche mit knapp 3 Millionen Gläubigen. Weitere in Südafrika vertretene Religionen sind der Hinduismus, der Islam , das Judentum und mehrere Naturreligionen.

Vegetation

Die Symbolblume Südafikas ist die Protea, die sich nur in diesem Land in zahlreichen Arten findet. Die Proteen blühen in den kühleren Monaten. Südafrika ist reich an Pflanzenarten und für Botaniker ist eine Reise ein außergewöhnliches Vergnügen. Der Baobab, der Affenbrotbaum, ist mit seiner Silhouette charakteristisch für die Savannenlandschaft. Von den Akazienarten ist der Süßdorn in Südafrika stark verbreitet. Die dunkelbraune Rinde gibt beim Gerben dem Leder eine rötliche Farbe.

Tierwelt

Der Krüger-Nationalpark sowie die angrenzenden privaten Wildparks bieten das ganze Spektrum der afrikanischen Tierwelt. In Südafrika gibt es eine Überpopulation an Elefanten - der Staat plädiert für eine Freigabe des Elfenbeinhandels. Auch Breitmaulnashorn und Leoparden haben gesicherte Bestände. Alle typischen Safari-Tiere können in Südafrika beobachtet werden: Löwen, Geparden, Hyänen, Gnus und Büffel, Antilopen wie Impalas, Springböcke, Kudu, Wasserböcke, Oryx, und die kleinen Duiker, aber auch Flusspferde, Krokodile, Paviane, Warzenschweine und über 300 Vogelarten.

Kulinarisches

In die südafrikanische Küche hat jede Volksgruppe des Landes ihre Eigenheiten eingebracht. Indische Curries (Reis, Fladenbrot, Fleisch mit scharfen Beilagen) sind besonders in der Provinz Natal alltäglich. Es gibt in Südafrika viele Eintöpfe aus Fleisch und Gemüse, die im typischen "Potje", einem dreibeinigen gusseisernen Topf, zubereitet werden. Mariniertes Fleisch mit Folienkartoffeln, gut gewürzte Würste mit Maismehlbrei und Tomatensauce und natürlich Biltong (Trockenfleisch) sind weitere südafrikanische Spezialitäten.

Die südafrikanischen Weine sind sehr gut und vermehrt auch in Europa zu erhalten.

Souvenirs

Beliebte Souvenire aus Südafrika sind kunsthandwerkliche Gegenstände der schwarzafrikanischen Bevölkerung wie Schnitzereien aus Holz, Flechtarbeiten, Decken und Töpferarbeiten. Der bunte Perlenschmuck der Zulu und Ndebele ist besonders berühmt. Kunsthandwerk kann man sehr gut in sogenannten "Curio Shops" oder auf Märkten kaufen, z.B. auf dem Pan African Market in Kapstadt. Da Diamanten und Gold preiswerter als in Deutschland sind, wird Schmuck ebenfalls sehr gern gekauft.

Klimainformationen

Südafrika liegt südlich des Äquators und hat daher zur nördlichen Halbkugel entgegengesetzte Jahreszeiten.

Es herrscht subtropisches, für Europäer allgemein gut verträgliches Klima vor. Die durchschnittliche Sonnenscheindauer zählt zu der höchsten der Erde. Die Regenfälle sind über das Jahr verteilt, es gibt keine ausgesprochenen Regenperioden. An der Ostküste sind Niederschläge jedoch häufig.

Von Bedeutung für das Klima Südafrikas ist auch, dass 40 Prozent des Landes über 1.200 m hoch liegen. Nur die Küstenebene kann als Tiefland bezeichnet werden.

DURCHSCHNITTLICHE TEMPERATUREN im Sommer (im Winter):

Durban 24 (16,5)°C, am Meer,

Johannesburg 21 (10)°C, 1.735 m hoch,

Kapstadt 21,5 (13)°C, am Meer,

Bloemfontein 22,5 (10,5)°C, 1.390 m hoch,

Port Elizabeth 21 (13,5)°C, am Meer,

Pretoria 22,5 (11,5)°C, 1.362 m hoch.

Die Sommer in den Kapprovinzen sind sonnig und trocken, die meisten Niederschläge fallen im Winter.

Für das übrige Südafrika gilt, dass die Sommer warm, jedoch nicht zu heiß sind, und dass die meisten Niederschläge in dieser Zeit fallen (meist in Form von Schauern am Spätnachmittag). Die Winter sind trocken, mit sonnigen und warmen Tagen und teilweise sehr kühlen Nächten im Binnenland.

Beste Reisezeit

Südafrika bietet das ganze Jahr über gute klimatische Bedingungen. Für die Kap-Provinzen sind September bis Mai zum Reisen besonders geeignet. Für die subtropische Küste KwaZulu/Natals sind jedoch die Wintermonate Juni bis August die Hochsaison.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN sowie medikamentöse Prophylaxe . Bei Aufenthalten in Gebieten mit geringerem Risiko Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria mitführen.

- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.

- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.

- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.

- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.

- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.

. Bei Aufenthalten in Gebieten mit geringerem Risiko Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria MALARIA P sowie medikamentöse Prophylaxe mitführen.

Medikamentöse Malariaprophylaxe: Mefloquin (Lariam)

Mefloquin (Lariam):

Einnahme: eine Woche vor Einreise bis vier Wochen nach Verlassen des Malaria-Gebiets.

oder

Atovaquon-Proguanil (Malarone)

Einnahme: 1-2 Tage vor Einreise bis 7 Tage nach Verlassen des Malaria-Gebiets.

oder

Doxycyclin (für diese Indikation in der BRD nicht zugelassen)

Einnahme: 1-2 Tage vor Einreise bis 4 Wochen nach Verlassen des Malaria-Gebiets.

MALARIA T sowie medikamentöse Prophylaxe mitführen.

Keine Chemoprophylaxe empfohlen, Medikamente zur Notfallbehandlung (Stand-by-Therapie)

Mefloquin (Lariam) oder Atovaquon-Proguanil (Malarone) oder Artemether-Lumefantrin (Riamet).

Verbreitung

Ein erhöhtes Malariarisiko besteht von September bis Juni in tiefergelegenen Regionen der nördlichen Provinzen Mpumalanga (einschließlich Krüger-Nationalpark und benachbarte Wildreservate) und Limpopo, ebenso von November bis Juni in Nord-Ost Kwazulu/Natal bis zum Tugela Fluss.

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

JOHANNESBURG: Dr. J. Teeger (spricht Deutsch), 7, 3rd Street, Houghton,, Johannesburg, Tel. (011) 728 42 98.

KAPSTADT:Dr. Wolfgang Waschnig (spricht Deutsch), 1 Milner Road, ,, Tamboerskloof/Kapstadt, Tel. (021) 424 25 90.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Rand ( R)

1 Rand = 100 Cents.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 16,94 R

1 US-$ = ca. 14,92 R

Hinweise

Bei Rundreisen dürfen ausländische Reisende Banknoten der Währungen von Lesotho, Namibia, Eswatini und Südafrika bis zu einem Gegenwert von 25.000 Rand einführen.

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: bis zu 25.000 Rand. Bei höher liegenden Beträgen muss eine Genehmigung der South African Reserve Bank vorliegen.

Deklaration: Ja - Die Einfuhr von Fremdwährung ab einem Gegenwert von 10.000 US-$ ist dekarationspflichtig.

Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge.

Ausfuhr Landeswährung: in Höhe der Einfuhr, maximal jedoch bis 25.000 Rand. Es ist möglich, dass bei Ausreise Umtauschbelege vorgewiesen werden müssen.

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Umtausch: Bargeld (Euro oder US-$) kann in den Großstädten gewechselt werden, sollte aber wegen der hohen Kriminalität nur in begrenztem Maße mitgeführt werden. Geld gewechselt werden sollte nur in Banken oder offiziellen Geldwechselstuben, sonst besteht die Gefahr, dass man falsche 200 Rand-Banknoten erhält.. Beim Geldtausch muss zwingend der Reisepass vorgelegt werden.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden weitgehend akzeptiert. In kleinen Orten und in ländlichen Gebieten sowie in kleineren Geschäften ist nur Barzahlung möglich.

Euroschecks: Nein

Geldautomat: Ja - mit Kreditkarte oder Girocard (mit Maestro-Logo), an internationalen Geldautomaten, die in den größeren Städten ausreichend vorhanden sind sowie am Flughafen.

ACHTUNG: An Geldautomaten wird zu erhöhter Vorsicht geraten. Neben einfachem Raub und Trickdiebstahl nehmen Manipulationen der Geldautomaten und Missbrauch der Kartendaten zu. Es sollten nur Geldautomaten benutzt werden, die sich in Shopping Malls, Supermärkten und Banken befinden, nicht solche, die außen an Gebäuden angebracht sind. Sollte man beim Geldabheben angesprochen werden, ist ein gesundes Misstrauen angezeigt.

Reiseschecks: Ja - Reiseschecks in Euro oder US-$ werden von Banken zum Einlösen angenommen.

Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

Rücktausch: Der ursprüngliche Umtauschbeleg der Bank ist vorzulegen.

Auskunftstellen

South African Tourism
Friedenstraße 6-10
60311
Frankfurt/M.
(0 69) 28 09 50
(0 69) 929 12 90
www.southafricantourism.de
info.de@southafrica.net

South African Tourism
Bojanala House
90 Protea Road
Chislehurston
2196
Johannesburg
Private Bag X10012
Sandton 2146 / Republik Südafrika
(0027 11) 895 30 01
(0027 11) 895 30 00
www.southafrica.net
travel@southafrica.net

Tourism Kwa Zulu-Natal
Suite 303 Tourist Junction
160 Monty Naicker Road
Durban 4001
Tourism Kwa Zulu-Natal
P.O.Box 2516
Durban 4000 / Republik Südafrika
(0027 31) 305 66 93
(0027 31) 366 75 00
www.zulu.org.za
info@zulu.org.za

Eastern Cape Tourism Board
6 St Marks Road
Southernwood
East London, Eastern Cape / Republik Südafrika
(0027 43) 705 44 00
www.ectourism.co.za
info@ecpta.co.za

Southern African German Chamber of Commerce and Industry
(Deutsche Kammer für Handel u. Industrie für das südliche Afrika)
47 Oxford Road (Entrance Waltham Road)
Forest Town 2193
Johannesburg
Southern African German Chamber of Commerce and Industry
P.O. Box 87078
Houghton 2041/Republik Südafrika
(0027 11) 486 36 25
(0027 11) 486 27 75
www.germanchamber.co.za
info@germanchamber.co.za

Southern African German Chamber of Commerce and Industry Ltd.
(Deutsch-Südafrikanische Kammer für Handel u. Industrie für das südliche Afrika)
Regionalbüro Kapstadt
22 Riebeek Street, 13th floor
8001
Kapstadt
Southern African German Chamber of Commerce and Industry Ltd.
P.O. Box 1272
8000 Kapstadt/Republik Südafrika
(0027 21) 418 55 77
(0027 21) 418 33 11
www.germanchamber.co.za
capetown@sagc.co.za
Mo bis Do 8-17 Uhr, Fr 8-14 Uhr

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Republik Südafrika
mit Konsularabteilung
Tiergartenstraße 18
10785
Berlin
Botschaft der Republik Südafrika

Postfach 080461
10004 Berlin
(0 30) 22 07 31 90
(0 30) 22 07 30
www.suedafrika.org
berlin.consular@dirco.gov.za
Konsularabteilung Mo, Di, Do, Fr 9-12 Uhr, telefonische Erreichbarkeit Mo bis Fr 14-16 Uhr
Geschäftsbereich der
Konsularabteilung:
Bundesrepublik Deutschland bis auf den Geschäftsbereich des GK München;
in Bezug auf Daueraufenthalt die gesamte Bundesrepublik Deutschland

Honorarkonsulat der Republik Südafrika

c/o Louis Delius GmbH Co.
Parkallee 32
28209
Bremen
(04 21) 346 20 40
(04 21) 34 62 00
s.hoermann@louis-delius.de
Mo bis Fr 8-17 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Republik Südafrika
c/o Gesellschaft für Gerätebau mbH
Klönnestraße 99
44143
Dortmund
(02 31) 51 63 13
(02 31) 564 00 11
rsa.konsul.nrw@gfg-mbh.com
Mo bis Do 8-17 Uhr, Fr 8-13 Uhr
(keine Visumerteilung)
keinerlei Visa-Informationen erhältlich, jedoch Information über wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Südafrika bzw, Außenhandel möglich.

Honorarkonsulat der Republik Südafrika

Bautzener Straße 113
01099
Dresden
(03 51) 563 34 71
(03 51) 563 34 70
Mo und Do 9-13 Uhr, Di 13-17 Uhr und nach telefon. Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Republik Südafrika
c/o Commerzbank AG
Kaiserplatz
60261
Frankfurt/Main
(0 69) 13 62 48 99
(0 69) 13 62 39 44
Mo bis Fr 9-17 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Republik Südafrika
Palmaille 45
22767
Hamburg
(0 40) 38 01 66 63
(0 40) 38 01 63 93
southafrica.consulate@rantzau.de
Mo bis Mi 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Republik Südafrika
Drosselweg 4
30559
Hannover
(05 11) 76 83 55 07
(05 11) 544 54 93
eilers@daun-ag.de
nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Republik Südafrika
Musterbahn 19
23552
Lübeck
(04 51) 400 50 23
(04 51) 40 05 00
info@honorarkonsul-suedafrika.de
Mo bis Fr 9-13 Uhr
(keine Visumerteilung)

Generalkonsulat der Republik Südafrika
Sendlinger-Tor-Platz 5
80336
München
(0 89) 23 11 63 63, 23 11 63 53
(0 89) 231 16 30
munich.consular@dirco.gov.za
Mo bis Fr 9-12 Uhr

Embassy of the Federal Republic of Germany
201 Florence Ribeiro Avenue
Groenkloof Ext 11
Pretoria 0181 /Republik Südafrika
(0027 12) 427 89 69
(0027 12) 427 89 00
info@pretoria.diplo.de
Amtsbezirk: Südafrika, Lesotho und Eswatini.
Konsularischer Amtsbezirk: Provinzen Free State, Gauteng, KwaZulu/Natal, Limpopo (Northern Province), North West und Mpumalanga sowie Königreich Lesotho, Mauritius und Swasiland.
Der Leiter der Vertretung ist zugleich als Botschafter in Lesotho und Swasiland mit Sitz in Pretoria bzw. Kapstadt akkreditiert.

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
9 Kensington Drive
Durban 3629
Honorary Consul of the Federal Republic of Germany

P.O. Box 1166
Westville, Durban 3630/Südafrika
(0027 31) 266 39 25
(0027 31) 266 39 20
Amtsbezirk: Provinz KwaZulu/Natal.
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Tshwane (Pretoria)

Consulate General of the Federal Republic of Germany
Roeland Park, 4 Stirling Street, Zonnebloem
Kapstadt 7925
Consulate General of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 4273
Kapstadt 8000/Republik Südafrika
(0027 21) 421 04 00
(0027 21) 405 30 00
Amtsbezirk: Provinzen Eastern Cape, Northern Cape und Western Cape sowie St. Helena und Nebengebiete.
Der Leiter der Vertretung ist zugleich Konsul für die britische Kronkolonie St. Helena und Nebengebiete mit Sitz in Kapstadt

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Corner William Moffett Express Way
Circular Drive
Walmer
Port Elizabeth 6070
Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 211100
The Fig Tree Port Elizabeth 6070/Republik Südafrika
(0027 41) 397 47 30
(0027 41) 397 47 00
Amtsbezirk: Provinz Ostkap
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Kapstadt

Ärztliche Hilfe

JOHANNESBURG: Dr. J. Teeger (spricht Deutsch), 7, 3rd Street, Houghton,, Johannesburg, Tel. (011) 728 42 98.

KAPSTADT:Dr. Wolfgang Waschnig (spricht Deutsch), 1 Milner Road, ,, Tamboerskloof/Kapstadt, Tel. (021) 424 25 90.

Sehenswertes

Pretoria

Die in der Provinz Gauteng gelegene Hauptstadt Südafrikas ist für ihre vielen Parkanlagen und farbenfrohen Gärten (z.B. Burgers Park, der älteste der Stadt) berühmt. Besonders reizvoll ist Pretoria im Oktober, wenn die vielen lila blühenden Jacaranda-Bäume das Stadtbild verzaubern. Am Church Square, dem zentralen Platz der Stadt, haben sich noch einige Gebäude von historischem und architektonischem Wert erhalten. In dem 1866 im viktorianischen Stil erbauten Melrose House ist ein Museum eingerichtet, das interessante Einrichtungsgegenstände aus der Zeit um die Jahrhundertwende ausstellt. Das Pretoria Art Museum zeigt eine eindrucksvolle Sammlung südafrikanischer Kunst sowie eine kleine Sammlung holländischer Meister des 17. Jahrhunderts. Einen großartigen Blick auf Pretoria und Umgebung hat man vom Vortrekker Monument im Süden der Stadt, das 1949 erbaut wurde und an den Großen Trek der Buren nach 1830 erinnert. Die Hauptstadt bietet durch erstklassige Einkaufszentren und mehrere regelmäßige Flohmärkte gute Einkaufsmöglichkeiten für jeden Geschmack.

Johannesburg

Die Wirtschaftsmetropole Südafrikas, die für ihre hohe Kriminalität im Zentrum bekannt ist, hat einiges zu bieten. Im Stadtzentrum, das man allerdings nur im Rahmen einer geführten Tour besichtigen sollte, beeindrucken vor allem schöne Kolonialhäuser und die vielen gut erhaltenen Art-déco-Häuser aus den 20er und 30er Jahren. Der interessante Komplex Museum Africa, in dem Themen wie South African Rock Art, Geologie und Fotografie versammelt sind sowie die Johannesburg Art Gallery im Joubert Park sind ebenfalls einen Besuch wert. Für einen sicheren Einkaufsbummel eignet sich Sandton, der neue Business-District im Norden der Stadt, wo es natürlich auch viele Restaurants und Freizeitmöglichkeiten gibt.

Viele Besucher wählen den Ausgangpunkt Johannesburg für eine Reise mit dem legendären "Blue Train" oder dem Auto in Richtung Kapstadt.

Sehenswürdigkeiten in der Umgebung von Johannesburg sind u.a. die fünf Kilometer südlich gelegene Gold Reef City, in der man sich ein Bild einer Goldminenstadt um die Jahrhundertwende machen kann und die ca. 45 Kilometer entfernte Heja Safari Ranch in traumhafter Umgebung.

Kapstadt

Mit dem majestätischen Tafelberg im Hintergrund gilt Kapstadt als eine der schönsten Städte der Welt. Am südwestlichsten Punkt Afrikas gelegen, wird es als die heimliche Hauptstadt von Südafrika gehandelt. In seinem Bild, das von sagenhaft schön bis ziemlich widersprüchlich reicht, spiegelt sich das ganze Land. Wer nach Südafrika fliegt und Kapstadt nicht besucht, war nicht in Südafrika. Johannesburg mag die Boomstadt sein, Kapstadt ist das Aushängeschild des Landes - ein lebendiger Schmelztiegel aller Rassen und Hautfarben. Und hier fand ein wichtiger Teil der Geschichte Südafrikas statt. Noch heute findet man in der Stadt zahlreiche historische Spuren aus vergangener Zeit. Ob das alte Castle of Good Hope oder der Grand-Parade-Platz, die historischen Spuren sind allgegenwärtig. Jeder auch nur halbwegs geschichtlich und politisch Interessierte wird die Gefängnisinsel Robben Island betreten wollen, auf der Nelson Mandela 18 Jahre seiner insgesamt 27 Jahre währenden Haft verbracht hat.

Die holländische Niederlassung an der Tafelbucht wurde 1652 gegründet, um die Flotte der Niederländischen Ostindien Kompanie auf ihren Reisen von Europa zu den Gewürzinseln des Ostens mit Agrarprodukten und frischem Fisch zu versorgen. Kapstadt ist damit die älteste Stadt Südafrikas. Von hier aus nahm die Geschichte des Landes ihren Anfang.

Die Niederlassung hatte bei den Seeleuten in der Welt den Ruf als "Taverne der Meere", und diese Gastfreundlichkeit hat Kapstadt bis heute behalten. Die Architektur besteht aus einer Mischung verschiedener Stile von aufragenden Bürohäusern, edwardianischen und viktorianischen Bauwerken bis zur kapholländischen Bauweise. Neben den vielen historischen Orten und Gebäuden ist es aber besonders die natürliche Schönheit und die beeindruckende Umgebung, die Kapstadt zu dem macht, was es heute ist. Im Mittelpunkt steht dabei natürlich der Tafelberg, der die Innenstadt gegen Wind und Wetter des Atlantiks abschirmt. Direkt zu seinen Füßen liegt Kapstadts Geschäftszentrum, das eine Fülle von Märkten und Geschäften, unterschiedlichen Restaurants und ein pulsierendes Nachtleben aufweist. Kapstadt lädt mit seinen eleganten Einkaufszentren, Märkten voller Kunsthandwerk und zahlreichen Kunstgalerien zum Shopping ein, auch wenn man nicht wegen des Einkaufens in die Stadt kommt. Ein Großteil des Warenangebots stammt aus Südafrika. Besonders interessant für die Besucher sind die Kollektionen südafrikanischer Designer.

Auch das kulturelle Angebot mit Museen und Theatern kann sich sehen lassen. Nicht zuletzt ist Kapstadt auch eine Stadt für Gourmets und Liebhaber feiner Weine. Die abwechslungsreiche Umgebung lädt zu unvergesslichen Ausflügen ein.

Durban

Die Lage Durbans, der drittgrößten Stadt Südafrikas, an mit Palmen gesäumten Stränden bietet ausgezeichnete Bedingungen für Wassersportler. Die kosmopolitische Metropole in der fast alle der etwa 1 Million südafrikanischen Inder leben, bietet entsprechend vielfältige Einkaufsmöglichkeiten, unter anderem auf orientalischen Bazars unweit des Stadtzentrums und in modernen Einkaufszentren an der Beachfront. Viele der Touristenattraktionen liegen direkt am Meer. So lädt z.B. das Seaworld/Dolphinarium zu Seehund- und Delphin-Shows ein, Haie können aus nächster Nähe beobachtet werden. Unweit davon findet man die phantasievoll gekleideten Zulu-Rikscha-Fahrer, die sich gern - allerdings gegen Bezahlung - fotografieren lassen.

Limpopo

Die oft nahezu unberührte Landschaft der Provinz Limpopo (vor 2002 Northern Province) beeindruckt durch ihren großen Bestand an alten Wäldern und durch ihren Wasserreichtum. So gibt es viele heiße Mineralquellen und spektakuläre Wasserfälle. Der nördliche Teil des Kruger-Nationalparks befindet sich hier. Die Kette der Soutpansberge zählt zu den schönsten Regionen des Landes, und ist durch Wanderwege sehr gut zu erschließen. Weite Ebenen, die von vielen Mopane- und gigantischen Baobab-Bäumen beherrscht werden, erstrecken sich nördlich dieser Berge bis hin zur Grenze Zimbabwes. Fantastische Aussichtspunkte (der bekannteste ist God´s Window) und viele bizarre Gesteinsformationen gibt es im Blyde River Canyon Nature Reserve.

In der Provinz Limpopo leben u.a. Angehörige der Venda und der Nord Sotho, deren kunsthandwerkliche Produkte (z.B. die kunstvoll bekleideten Venda-Puppen) sehr beliebt sind.

Mpumalanga

Die früher East Transvaal genannte Provinz zeichnet sich durch großartige Pässe, Wasserfälle, ausgedehnte Wälder und Savannen aus. Es gibt in der ganzen Region sehr gute Gelegenheiten zur Tierbeobachtung, zum Angeln, Reiten oder Wandern. Hier befindet sich auch der südliche Teil des Kruger-Nationalparks.

Die Ndebele leben in dieser Provinz, deren farbenfrohe Kleidung sowie die mit geometrischen Mustern in leuchtenden Farben dekorierten Gebäude beeindrucken. Ihr traditionelles Leben wird in der Bothshabelo Mission Station, einem wieder aufgebauten Dorf, auf Wunsch auch durch Führungen vermittelt.

In Pilgrim´s Rest wurde eine frühe Goldbergbau-Siedlung nachgebildet, die die Zeit des Goldrausches von 1873 wieder lebendig werden lässt. Auf arrangierten Touren kann man Gold waschen, gleichzeitig ist das Dorf aber auch ein idealer Ausgangspunkt für Touren in das nahegelegene Pilgrim´s Rest Nature Reserve, das u.a. gute Möglichkeiten für Angler bietet.

KwaZulu-Natal

Diese Provinz ist durch abwechslungsreiche Landschaften gekennzeichnet: Die Küstenregion mit weißen Sandstränden geht in die durch Weidelandschaft charakterisierten Midlands über, an die sich im Westen in der Thukela-Region die höchste Bergkette des Landes, die Drakensberge, anschließen. Ebenso vielfältig sind die Freizeitangebote in dieser Region. Die Metropole Durban liegt am Meer und bietet dort vielfältige Attraktionen.

Der im Norden KwaZulus gelegene Greater St. Lucia Wetland Park beeindruckt durch große Sumpfgebiete, Dünenwälder sowie durch seine weiten Waldgebiete und bietet eine artenreiche Fauna. So kann man hier auch die größte Nilpferd- und Krokodilpopulation Südafrikas finden.

Ein Erlebnis ganz besonderer Art ist ein Besuch in einem der authentischen Zulu-Dörfer (Kraals) nahe Eshowe, in denen das traditionsbewußte Leben dieses Volkes vorgeführt wird.

Die im Winter schneebedeckten spektakulären Drakensberge, Südafrikas größte Gebirgskette, sind ein Muss für Bergliebhaber. Sie sind durch komfortable Hotels und gepflegte Wanderwege erschlossen. Eine Möglichkeit, grandiose Ausblicke zu genießen, ist eine Fahrt auf den Sani Pass (2.874 Meter), bei der man die Grenze zu Lesotho überquert. Im Gebiet der Drakensberge liegen einige der beliebtesten Wandergebiete Südafrikas, z.B. der Royal Natal National Park mit dem beeindruckenden Amphitheater, oder Cathedral Peak, wo man in der Ndedema Gorge viele der weltberühmten Felsbilder findet, die von Buschmännern angefertigt wurden.

Eastern Cape

Die Provinz Eastern Cape ist bekannt für ihre vielseitige Küstenregion, an der sich erschlossene und wilde Sandstrände mit felsigen Abschnitten abwechseln, den immergrünen Wald des wilden Tsitsikamma-Nationalparks und die karge Karoo-Landschaft, einer riesigen Halbwüste im Landesinnern. Eine besondere Attraktion ist die Frühjahrsblüte in der Karoo. Ende August/Anfang September stehen hier praktisch über Nacht alle wilden Blumen in prachtvoller Blüte. Die Fremdenverkehrsbüros haben in dieser Zeit einen Telefondienst, um über Ort und Zeitpunkt der Blüte zu informieren.

Beliebte Ferienorte an der Küste sind Port Elizabeth, East London und Port Alfred. Von ihnen aus kann man Ausflüge ins Landesinnere unternehmen. Von Port Elizabeth, beispielsweise, zum Addo Elephant National Park. Dieser beliebte Nationalpark wurde zum Schutz der seltenen Kap-Elefanten, deren Zahl mittlerweile auf etwa 300 angestiegen ist, gegründet. In dem immergrünen Bushveld leben aber auch Büffel, Nashörner, Kudu und andere Antilopenarten sowie viele seltene Vögel.

Der ebenfalls von Port Elizabeth erreichbare wilde Tsitsikamma National Park erstreckt sich über eine Länge von 80 Kilometern entlang der schmalen Küstenebene und ist eine Kombination von Küsten- und Meerespark. Hier findet man die mächtigen Gelbholzbäume, die bis zu 50 Meter hoch werden können. Neben dem Otter Trail (41 Kilometer lang), der an der spektakulären Küste entlang angelegt wurde und so beliebt ist, dass der Zugang beschränkt werden musste, gibt es u.a. einen Schnorchelpfad, der zu besonders interessanten Orten für Unterwassererlebnisse führt.

Western Cape

In dieser zwischen dem Atlantischen und dem Indischen Ozean gelegenen Provinz mit mediterranem Klima liegen die beliebten Weinanbaugebiete Südafrikas. Landschaftlich gesehen hat diese Region für jeden etwas zu bieten: Die zerklüfteten Felsformationen der Cedarberge sind gleichermaßen beliebt bei Wanderern, Bergsteigern und Gleitschirmfliegern, während an der wilden Agulhas-Küste einsame Strände zum Baden und Angeln einladen.

Berühmt ist die Garden Route (so genannt wegen ihrer landschaftlichen Schönheit und farbenprächtigen Vegetation), die parallel zur Küste zwischen dem idyllischen Hafenstädtchen Mossel und der Mündung des Storms River im Tsitsikamma National Park verläuft. Ein großer Teil dieser Route kann mit einer Dampfeisenbahn, dem Choo-Tjoe-Train, befahren werden, wobei man herrliche Ausblicke auf die Umgebung hat.

Eine weitere Attraktion ist der schon 1915 bis 1922 spektakulär in den Felsen gesprengte Chapman's Peak Drive, eine Panoramastraße, die von Nordhoek zur Hout Bay stellenweise bis zu 596 Meter hoch über dem Atlantik entlang führt. Ausblicke auf traumhafte Buchten, das Meer und seit kurzem auch wieder auf Wale belohnen die nicht ganz ungefährliche Fahrt auf der wegen Steinschlag und Erdrutschen immer wieder einmal gesperrten Küstenstraße.

Kapstadt, der ältesten Stadt Südafrikas, sollte man zusammen mit dem Tafelberg und der ehemaligen Gefängnisinsel Robben Island unbedingt einen Besuch abstatten.

Northern Cape

Diese größte und am dünnsten besiedelte Provinz Südafrikas, die im Norden an Namibia und Botswana angrenzt, beeindruckt durch unendliche Weite, Dürre und Stille. Der Oranje-Fluss beherrscht große Teile der ansonsten ausgedörrten Landschaft. Im Osten befindet sich die halbwüstenhafte Wildnis der Kalahari, auf deren rostrotem Sand nur wenige Gräser und süßwasserspeichernde Pflanzen gedeihen. Die durch Dünen und Trockenflusstäler gekennzeichnete Landschaft bildet den Lebensraum für die als Jäger und Sammler lebenden Buschmänner, die auch San genannt werden.

Hier befindet sich auch der riesige Kalahari Gemsbok National Park, der in Botsuana in den Gemsbok National Park übergeht. In diesem großen Wildschutzgebiet kann man Tausende von Antilopen auf roten Sanddünen und viele Raubvögel beobachten.

Mit dem Augrabies Fall National Park, in dem besonders die riesigen Wasserfälle und beeindruckende Granitschluchten sehenswert sind sowie dem entlegenen rauhen Richtersveld National Park mit einer außergewöhnlich reichen Vogelwelt und vielen seltenen Sukkulenten, gibt es in dieser Region zwei weitere interessante Nationalparks.

Die größte Stadt der Provinz, Kimberley, die nach den ersten Diamantenfunden 1871 gegründet wurde, liegt 473 Kilometer von Johannesburg entfernt. Kimberley weist schöne alte Gebäude und stilvolle Parkanlagen auf. Das "Big Hole" ist ein Loch mit 800 Metern Tiefe und einem Durchmesser von 500 Metern, welches bis auf 200 Meter mit Wasser gefüllt ist. Diese ehemalige Diamantenmine ist das größte von Menschenhand geschaffene Loch der Erde. Es ist heute Teil des Kimberley Mine Museums, das die Zeit des Diamantenbooms rekonstruiert.

Kruger-Nationalpark

Der nach dem ersten Präsidenten der Burenrepublik Paul Kruger benannte Nationalpark ist eines der größten Wildtierreservate der Welt und erstreckt sich über die Provinzen Limpopo und Mpumalanga. Seine Geschichte begann schon 1898 mit der Schaffung des Sabie Game Reserve am gleichnamigen Fluss. Das ausgezeichnete Wegenetz und unterschiedlich ausgestattete Camps (sie können teilweise bis zu 1.000 Gäste beherbergen) ermöglichen die individuelle Erkundung des hauptsächlich aus Grasland und Savanne bestehenden Parks. Hier sind neben den "Big Five", dem Löwen, dem Leopard, dem Büffel, dem Nashorn und dem Elefant, auch noch viele andere interessante Tiere zu Hause. Der südliche Teil ist bekannt für seinen Wildreichtum, während der nördliche, weniger erschlossene und besuchte Teil eher etwas für Liebhaber einsamer Natur ist. Im Letaba-Camp, das zu den schönsten des Nationalparks gehört, kann man in der Elephant Hall über 45 Kilogramm schwere Stoßzähne (tusks) bestaunen. Viele Eingänge sind leicht von Nelspruit aus zu erreichen, zum Hauptcamp Skukuza gibt es täglich Flüge.

Eisenbahnfahren in Südafrika

Der "Blue Train" ist der Inbegriff des Reisekomforts und verkehrt zwischen Pretoria/Johannesburg und Kapstadt. Noch luxuriöser ist "Rovos Rail", fahrende Luxushotels auf verschiedenen Strecken. Auf der Strecke Kapstadt-Pretoria wird ein Ausflug zum Big Hole organisiert. Die Reisenden sind an Bord des Zuges in Luxus-Suiten untergebracht. Zum Abendessen im Speisewagen aus dem Jahre 1924 wird Abendkleidung erwartet. Von der Küche kann höchstes Niveau erwartet werden. Am Ende des Zuges befindet sich ein Aussichtswagen mit Panoramascheiben.

Auch Fahrten mit Standardzügen werden in Südafrika zu einem Genuss, allein wegen der schönen Strecken und der stressfreien Reiseart.

Reisehinweise

Aktueller Hinweis:

In der Kapregion herrscht wegen einer lang anhaltenden Dürre akuter Wassermangel. Auch Hotelgäste müssen mit Einschränkungen bei der Wasserversorgung rechnen.

Allgemeine Hinweise:

Reisenden wird geraten, sich tagesaktuell über die Lage vor Ort zu informieren und sich von Demonstrationen fernzuhalten, da diese in gewalttätige Proteste umschlagen können.

Generell hat Südafrika hohe Kriminalitätsraten, vor allem in den Großstädten. Dies schließt auch Gewaltkriminalität ein. Durch umsichtiges Verhalten lässt sich aber der Wahrscheinlichkeit, Opfer einer Straftat zu werden, vorbeugen:

* Die Innenstädte von Johannesburg, Pretoria, Durban, Port Elisabeth, Kapstadt und anderer großer Städte sollten nach Einbruch der Dunkelheit gemieden und am Wochenende nur in Gruppen besucht werden.

* Ab und zu sind Landstraßen von Demonstrationen betroffen, dabei entstehende Gewalt kann sich gegen zufällig vorbei kommende Verkehrsteilnehmer richten. Reisende sollten sich deshalb vor einer Etappe in ihrer Unterkunft informieren, ob auf der vor ihnen liegenden Wegstrecke mit Demonstrationen zu rechnen ist und die betroffenen Strecken gegebenenfalls weiträumig umfahren.

* Bei Ausflügen in Natur und Parks und zu bekannten Sehenswürdigkeiten sollte man keine abgelegenen Wanderwege benutzen. In letzter Zeit gab es vermehrt Überfälle in der Nähe von Sehenswürdigkeiten sowie bei Wanderungen um Kapstadt. Ausflüge sollten deshalb nur in der Gruppe unternommen werden.

* Abgeraten wird vom Benutzen der Vorortzüge in Johannesburg, Pretoria, Durban und in Kapstadt.

* Auf Fahrten per Anhalter und mit sogenannten Minibus-Taxis sollte verzichtet werden.

* An Geldautomaten wird zu Vorsicht geraten.

* Bei einem Überfall sollte auf Gegenwehr verzichtet werden.

* Vorsicht ist geboten bei Badeaufenthalten an südafrikanischen Küsten. Es ist mit teilweise starken (Unter-)Strömungen zu rechnen, aufgrund derer es in der Vergangenheit immer wieder zu Badeunfällen kam. Auch Haie stellen eine potentielle Gefahr für Badende dar. Es wird dringend geraten, sich zu informieren, wo das Meer sicher ist und sich außerdem nur an bewachten Stränden aufzuhalten.

Reisende, die während der Regenzeit (Januar bis März) den Krüger Nationalpark oder einen anderen Nationalpark besuchen möchten, sollten auf der Website von SAN-Parks (South African National Parks) www.sanparks.org Informationen über die aktuelle Situation abrufen. Aufgrund der Regenzeit kommt es während dieser Monate häufiger zu starken Überschwemmungen und dadurch bedingt zu Straßen- und Wegsperrungen in den Nationalparks. Reisende vor Ort sollten sich unbedingt an die Anweisungen der Behörden halten.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Der Besitz, Konsum, die Ein- und Ausfuhr und der Handel von Drogen sind strafbar. Die gesetzlich vorgesehenen Strafen reichen von einer Geldstrafe bis hin zu 25 Jahren Haft, je nach Art und Schwere der Tat. In Kinos und Theaterhäusern ist das Rauchen grundsätzlich verboten. Prostitution ist in Südafrika strafbar. Auch Nacktbaden ist nicht erlaubt.

Das Pflücken geschützter Pflanzen und das Fangen von Tieren geschützter Art ist nicht gestattet und kann hohe Geld- und Haftstrafen zur Folge haben.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Madagaskar

Einreise für Deutsche

Visum ist notwendig. Erforderlich sind u.a.:

- der bei Einreise noch 6 Monate gültige Reisepass (mit mindestens noch 1 freien Seite für die Ein- und Ausreisestempel)

- Rück- oder Weiterreiseticket

Erhältlich ist auch ein Visum bei Ankunft auf dem internationalen Flughafen Madagaskars für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen.

Landesdaten

Lage

Madagaskar (offiziell: République de Madagascar) ist eine unabhängige Republik.

Die Insel Madagaskar liegt im Indischen Ozean zwischen dem 12. und 26. Grad südlicher Breite, der Südostküste Afrikas gegenüber, von der sie durch die 500 km breite Straße von Mosambik getrennt wird.

Die Insel ist überwiegend gebirgig (höchste Erhebung mit 2.886 m), mit Tafelbergen und Vulkanen, nach Osten steil, nach Westen in weiten Stufen abfallend.

Fläche: 587.041 km², mit Nebeninseln rund 587.700 km².

Verwaltungsstruktur: 6 Provinzen.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 21,3 Millionen

Städte:

- Antananarivo (auch Tananarive Hauptstadt - 1.420 m) ca. 2,1 Millionen

- Toamasina (auch Tamatave) ca. 260.300

- Antsirabe ca. 226.000

- Mahajanga (auch Majunga) ca. 209.100

- Fianarantsoa (1.200 m) ca. 180.300

- Toliara (auch Tuléar) ca. 148.500

- Antsiranana (auch Diégo Suarez) ca. 109.000

Sprache

Amtssprachen sind Madagassisch und Französisch. Es werden auch unterschiedliche Dialekte des Madagassischen gesprochen. Englisch wird kaum verstanden. Vor allem in ländlichen Gebieten sind Kenntnisse der madagassischen oder wenigstens französischen Sprache unverzichtbar. Straßenschilder gibt es fast nur auf Madagassisch.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +2 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit verringert sich der Zeitabstand und beträgt dann +1 Stunde.

Stromspannung

In der Regel 220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Es werden Mehrzweckstecker benötigt, die südafrikanische und französische Normen adaptieren können. In kleinen Orten ist elektrischer Strom nur während der Dunkelheit vorhanden. Ferner muss immer mit Stromausfällen gerechnet werden. Deshalb empfiehlt sich auch die Mitnahme von Taschenlampen, Ersatzbatterien und Nassrasierern.

Telefon/Post

Post

Luftpost nach Mitteleuropa ist etwa eine Woche unterwegs.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Madagaskar ist die 00261. Danach folgt die zweistellige Nummer des Telekommunikationsunternehmens, von denen es in Madagaskar mehrere gibt (z.B. 20 für Telma, 30 für Telecel). Nachfolgend ist die jeweilige siebenstellige Teilnehmernummer zu wählen.

Die Vorwahl von Madagaskar nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

Beim Telefonieren innerhalb des Landes ist zu beachten, dass bei Anrufen in ein anderes Netz eine Null und die Nummer des jeweiligen Netzbetreibers zusätzlich zur Teilnehmernummer zu wählen sind; bei Anrufen innerhalb eines Netzes wird nur die Nummer des Teilnehmers gewählt.

Im Land auf Anhieb eine Verbindung zu bekommen, gestaltet sich manchmal etwas schwierig.

In Städten gibt es öffentliche Kartentelefone. Telefonkarten sind in Antananarivo im Supermarkt an der Place de l'Independence und ansonsten bei den Büros von Telecel zu kaufen.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 17, Unfallrettung und Feuerwehr 18, Gendarmerie 19

Mobiltelefon: Polizei 117, Unfallrettung und Feuerwehr 118, Gendarmerie 119

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Madagaskar von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .mg

Es gibt Internetcafés in den größeren Städten Madagaskars.

Feiertage

Im Jahr 2018:

1. Januar (Neujahr)

8. März (Tag der Frauen; Feiertag nur für Frauen)

29. März (Gedenktag der Revolution von 1947)

2. April (Ostermontag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

10. Mai (Christi Himmelfahrt)

21. Mai (Pfingstmontag)

26. Juni (Nationalfeiertag; Unabhängigkeitstag)

15. August (Mariä Himmelfahrt)

1. November (Allerheiligen)

25. Dezember (Weihnachten)

Öffnungszeiten

Geschäfte: Mo bis Sa von 8/8.30 bis 18/19 Uhr. Zwischen 12 und 15 Uhr sind die Geschäfte meist geschlossen.

Banken: Mo bis Fr 8 bis ca. 15 Uhr.

Büros: Mo bis Fr 8 bis 17.30 Uhr.

Post: Mo bis Fr ca. 7 bis 15 Uhr.

Kleidung

Man sollte zu jeder Jahreszeit leichte, atmungsaktive Sommerkleidung mitnehmen. Für die kühlere Zeit und für Aufenthalte im Hochland sollte man außerdem noch leichte Wollsachen und Übergangskleidung einpacken.

Die Mitnahme eines Regenschutzes ist zu jeder Jahreszeit empfehlenswert. Gute Sonnenbrillen sind unerlässlich; auch sollte eine leichte Kopfbedeckung als Sonnenschutz nicht fehlen.

Geschichte/Politik

Die ersten Siedler auf Madagaskar waren Indonesier. Im neunten Jahrhundert kamen dann auch Araber und Schwarzafrikaner auf die Insel. Der erste Europäer, der Madagaskar kennen lernte, war der Portugiese Diego Dias im Jahre 1500. Anschließend versuchten sowohl die Portugiesen als auch die Holländer, Engländer und Franzosen die Insel für sich zu erobern. Doch sie scheiterten, denn die Bewohner Madagaskars wehrten sich massiv. Zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert gründeten sie friedlich mehrere Königreiche in verschiedenen Teilen der Insel, und Ende des 18. Jahrhunderts schafften es die Merina (ein Volksstamm malaiischen Ursprungs), alle Stämme der Insel unter ihrem König zu vereinen.

Zunächst öffnete man sich 1810 bis 1830 europäischen Einflüssen, später vertrieben die Madagassen viele Europäer, die sich inzwischen auf der Insel angesiedelt hatten. Madagaskar wurde 1885 ein französisches Protektorat, 1896 eine französische Kolonie. 1958 wurde Madagaskar eine autonome Republik innerhalb der französischen Gemeinschaft und 1960 unabhängig. Seit 1975 heißt die Insel "Demokratische Republik Madagaskar".

Wirtschaft

Die bedeutendste Rolle in der Wirtschaft der Insel spielen die Nahrungsmittel- und die Textilindustrie, die einheimische Produkte verarbeiten. Doch es gibt inzwischen auch eine Metall- und Baustoff- sowie eine chemische Industrie, und es wird Erdöl verarbeitet. Dennoch ist es nach wie vor die Landwirtschaft, die am meisten zum Lebensunterhalt der Bevölkerung beiträgt. Mit dem Export von Kaffee, Vanille, Pfeffer, Gewürznelken und Fischprodukten werden etwa vier Fünftel des Exports bestritten. Im Boden der Insel stecken aber noch Vorräte, die einiges erhoffen lassen: Quarz, Glimmer, Grafit und Chromerz, aber auch Gold und Edelsteine. Der Tourismus ist wirtschaftlich interessant, indessen noch nicht perfekt ausgebaut.

Religion

Die Madagassen haben eine dem Christentum ähnliche Religion - ihr Schöpfer-Gott jedoch, heißt Zahany. In dieser Hinsicht interessant ist der Ahnenkult, der auf Madagaskar betrieben wird. Wie sehr die Einwohner Madagaskars ihre Ahnen verehren, kann man überall auf den Friedhöfen erkennen: Für ein Grabmal wird oft das letzte Geld ausgegeben. Es gibt auf der Insel viele hervorragende Schnitzkünstler, die sich damit beschäftigen, Grabmale zu verzieren und mit Figuren auszuschmücken. So kann man auf manchen Grabstätten, wie etwa den Mahafaly-Gräbern in der Nähe von Toliara (im Südwesten der Insel) oder auch auf dem Friedhof bei Sakalava Vezo in der Nähe von Morondava, geschnitzte Pfähle als Grabzeichen finden. Zum Totenkult gehört auch, dass die Bestatteten - an einem von Astrologen festgelegten Datum - exhumiert werden, um dann, nachdem sie gewaschen wurden, nochmals bestattet zu werden.

Vegetation

Der tropische Regenwald, der früher große Teile der Insel einnahm, ist heute auf 15 Prozent geschrumpft und nur noch im Osten und Nordwesten zu finden. Auf dem Hochland breitet sich eine lockere Baumsavanne aus, die in südwestlicher Richtung zur Dornsavanne wird, in westlicher Richtung zur Trockensavanne. An der Küste wachsen an vielen Stellen Mangroven.

Insgesamt findet man mehr als 10.000 Pflanzenarten auf Madagaskar, die vielfach auch nur dort anzutreffen sind. 1.000 verschiedene Arten von Orchideen, die man besonders in den feuchten Wäldern der madagassischen Ostküste findet, gibt es oft nur dort und sonst nirgends auf der Welt.

Tierwelt

Die Fauna auf Madagaskar ist recht eigentümlich. Borstenigel, einige Fledermausarten, Boa-Schlangen und Schleichkatzen, wie etwa den Madagaskar-Mungo, der Schlangen frisst, gibt es nur auf Madagaskar. Außerdem kann man hier viele Halbaffenarten sehen - beispielsweise die Fingertiere.

Interessant ist, dass auf Madagaskar - und nur dort - zehn Arten von Lemuren leben. Auffällig sind der Catta-Lemur mit grauem Pelz und schwarz-weißem, langem Schwanz, der Sifaka-Lemur, der über neun Meter Entfernung von einem Ast zum anderen springen kann und der Aye-Aye, der seltenste Lemur. Viele von ihnen kann man in einem der zehn Nationalparks oder Naturreservate antreffen. Fünf Arten von Vögeln sind ausschließlich auf Madagaskar zu finden: Vangas, Cuas, Peewit, Corachidae und Roller Bird. Außerdem gibt es eine Fülle von Wasservögeln wie Reiher, Kormorane, Ibisse, Wasserhühner und Flamingos. Dazu Greifvögel wie Adler und Falken - sowie über 70 verschiedene Arten von Ziervögeln und Papageien.

Kulinarisches

Die madagassische Küche ist im besten Sinne international: teils indonesisch, teils asiatisch, teils europäisch beeinflusst.

Sitten und Gebräuche

Die Madagassen haben sich Bräuche aus früheren Jahrhunderten bewahrt. Dazu gehört das "Mpipilalao", ein musikalisches Straßentheater, wobei häufig mehrere Aufführungen in einer Art von Wettkampf gegeneinander spielen.

Souvenirs

Auf der Insel werden Stickereien, Lederwaren und Handschnitzarbeiten hergestellt. Überall findet man Ladengeschäfte, die Souvenirs führen, oder auch Märkte, wie den neuen Zoma-Markt in Soarano sowie einen speziellen Kunsthandwerksmarkt in Andravoahangy.

Klimainformationen

Madagaskar hat unterschiedliche Klimazonen. An der Küste ist das Klima meist heiß und feucht, während es im Hochland gemäßigter und trockener ist.

Man unterscheidet zwei ausgeprägte Jahreszeiten: die Regenzeit, die sich über den Zeitraum von Januar bis März erstreckt, und die Trockenzeit von April bis Oktober.

An der Ostküste wehen das ganze Jahr über südöstliche Passatwinde. Im Sommer, in den Monaten von Oktober bis April, ist es dort meist heiß und es regnet sehr häufig. Die Temperaturen betragen dann im Durchschnitt etwa 29°C; tagsüber sind Temperaturen von 35°C keine Seltenheit. Zwischen Ende Dezember und Ende März können hier tropische Wirbelstürme und Zyklone auftreten.

Die Gebiete an der Nord- und Westküste haben im Winter trockene Ostwinde und im Sommer regenreiche Monsunwinde. Während der Regenzeit ist es sehr heiß und feuchtwarm, die durchschnittlichen Temperaturen betragen 26°C. Während der Trockenzeit sind die Temperaturen gemäßigt.

Der Süden ist sehr trocken, Regen fällt nur sehr selten (in Monats-Abständen). Das dortige Klima ist sehr angenehm und kann mit dem Klima, das an der Côte d'Azur herrscht, verglichen werden.

Das Hochland (durchschnittliche Höhenlage 1.400 m) hat angenehmes Klima mit durchschnittlichen Temperaturen von 20°C. Der Sommer von Oktober bis April hat angenehme Temperaturen, die kaum über 30°C steigen, mit gelegentlich starken Regenfällen und Gewittern. Der Winter ist trocken und kühl, die Temperaturen können bis auf 5°C fallen.

Beste Reisezeit

Für das Hochland - Frühjahr und Herbst; für die Ostküste - Juli bis November; für die Westküste - Juli bis September; für den Süden - das ganze Jahr über; für Nosy-Be (Insel) - Juni bis Oktober.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN sowie medikamentöse Prophylaxe .

- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.

- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.

- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.

- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.

- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.

.MALARIA P sowie medikamentöse Prophylaxe

Medikamentöse Malariaprophylaxe: Mefloquin (Lariam)

Mefloquin (Lariam):

Einnahme: eine Woche vor Einreise bis vier Wochen nach Verlassen des Malaria-Gebiets.

oder

Atovaquon-Proguanil (Malarone)

Einnahme: 1-2 Tage vor Einreise bis 7 Tage nach Verlassen des Malaria-Gebiets.

oder

Doxycyclin (für diese Indikation in der BRD nicht zugelassen)

Einnahme: 1-2 Tage vor Einreise bis 4 Wochen nach Verlassen des Malaria-Gebiets.

Verbreitung

Ein Malariarisiko besteht unterhalb 1.200 m ganzjährig im gesamten Land. In Gebieten oberhalb 1.200 m (z.B. Antananarivo) besteht ein Übertragungsrisiko hauptsächlich in den Monaten November bis April. Erhöhtes Übertragungsrisiko in küstennahen Gebieten im Osten und Nord-Osten der Insel. Geringeres Risiko in Stadtgebieten. Unterschiedliches Risiko südlich einer Linie zwischen den Städten Morondava und Fort Dauphin.

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

ANTANANARIVO: Dr. G. Rossier, Ambohidahy,, Antananarivo, Tel. 226 57 93.

TAMATAVE:Französisches Konsulat, Dr. Frederic Cocquempot, Tamatave, Tel. 327 21.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Ariary (Ar)

1 Ariary = 5 Iraimbilanja.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 4006,71 Ar

1 US-$ = ca. 3537,38 Ar

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: bis zu 400.000 Ar

Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremdwährung über einem Betrag von 7.500 Euro.

Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich umgetauschter Beträge (Belege werden kontrolliert).

Ausfuhr Landeswährung: bis zu 400.000 Ar

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Umtausch: In Antananarivo und den anderen großen Städten besteht die Möglichkeit zum Tausch von Bargeld (Euro/Dollar) in Banken und Wechselstuben. Nicht in Madagaskar ansässige Personen müssen zahlreiche Dienstleistungen (Hotel, Speisen und Service über Hotelrechnung, Inlandsflüge, Bahn, örtliche Reisebüros) in frei konvertierbaren Währungen bezahlen. Die Mitnahme von Bargeld in Euro wird empfohlen.

Wechsel- und Einlösebelege sind aufzubewahren. Es ist verboten, Geld bei Schwarzhändlern umzutauschen.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden in den größeren Hotels, Restaurants, Geschäfte, Reisebüros sowie Supermärkte in der Hauptstadt und vielen größeren Städten akzeptiert, in anderen Ortschaften jedoch nur begrenzt angenommen (bei Hotelbuchung abklären).

Geldautomat: Ja - Die Banken in Antananarivo und den anderen großen Städten verfügen in der Regel über Geldautomaten, an denen mit gängigen Kreditkarten abgehoben werden kann.

Reiseschecks: Ja - in US-$ oder Euro. Sie werden von Banken und großen Wechselstuben in Städten angenommen (Kaufquittung ist erforderlich). >>> Da die Einlösung der Schecks in Banken/Wechselstuben meist schwierig ist, wird die Mitnahme von Bargeld empfohlen.

Rücktausch: ist nicht möglich! Bargeld in Fremdwährung und Reiseschecks deshalb jeweils nur in Höhe des unmittelbaren Bedarfs wechseln.

Auskunftstellen

Madagascar National Tourism Board
c/o KPRN network GmbH
Anna-Louisa-Karsch-Straße 9
10178
Berlin
(0 30) 24 04 77 18 19
(0 30) 24 04 77 18 13
www.botschaft-madagaskar.de
madagaskar@kprn.de

Madagascar National Tourism Board
Lot IBG 29C, Antsahavola
101
Antananarivo
Office National du Tourisme de Madagascar (ONTM)
B.P. 1780
101 Antananarivo /Madagaskar
(00261) 20 226 61 15
(00261) 20 226 61 15
ontm@moov.mg

Chambre de Commerce et d´Industrie
d´Antananarivo (CCIA)
20, rue Henry Razanatseheno
Antaninarenina
101
Antananarivo
Chambre de Commerce et d´Industrie
d´Antananarivo (CCIA)
B.P. 166
101 Antananarivo /Madagaskar
(00261) 20 222 02 13
(00261) 20 222 02 11/12
email@cci.mg

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Republik Madagaskar
(mit Konsularabteilung)
Seepromenade 92
14612
Falkensee/Berlin
(0 33 22) 23 14 29
(0 33 22) 231 40
www.botschaft-madagaskar.de
info@botschaft-madagaskar.de
Mo bis Fr 9-12.30, 13.30-16.30 Uhr
Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden

Honorarkonsulat der Republik Madagaskar
Graf-Recke-Straße 43
40239
Düsseldorf
(02 11) 699 06 02
(02 11) 914 29 17
info@honorarkonsul-madagaskar.de
Mo bis Fr 10-12 Uhr

Honorargeneralkonsulat der Republik
Madagaskar
Christoph-Probst-Weg 4
20251
Hamburg
(0 40) 61 13 53 11
(0 40) 61 13 53 10
e.k.koll@gmx.de
nach telefonischer Vereinbarung

Honorarkonsulat der Republik Madagaskar
Forum 7 (Tower)
69126
Heidelberg
(0 62 21) 673 03 06
(0 62 21) 354 42 37
info@mdghonorarkonsul.de
Mo bis Fr 10-13 Uhr

Honorarkonsulat der Republik Madagaskar
Kafkastraße 6
81737
München
(0 89) 45 45 86 84
(0 89) 431 36 75
RAKrebs@aol.com
Mo bis Fr 11-13 Uhr, Do 15-18 Uhr

Ambassade de la République fédérale
d´Allemagne
Embassy of the Federal Republic of Germany
101, Làlana Pastora Rabeony Hans, Ambodirotra
101
Antananarivo
Ambassade de la République fédérale d'Allemagne
B.P. 516
101 Antananarivo /Madagaskar
(00261) 20 222 66 27
(00261) 20 222 38 02/03, 222 16 91
info@antananarivo.diplo.de
Amtsbezirk: Madagaskar und Mauritius

Embassy of the Federal Republic of Germany
Umoja House, Ecke Hamburg Avenue/Mirambo Street., 2nd Floor
Daressalam
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 9541
Daressalam/Tansania
(00255 22) 221 23 38
(00255 22) 221 23 00
www.german-embassy-daressalam.de
Mo bis Fr 8-12 Uhr
Amtsbezirk: Tansania und Komoren

Ärztliche Hilfe

ANTANANARIVO: Dr. G. Rossier, Ambohidahy,, Antananarivo, Tel. 226 57 93.

TAMATAVE:Französisches Konsulat, Dr. Frederic Cocquempot, Tamatave, Tel. 327 21.

Sehenswertes

Antananarivo

So heißt die Hauptstadt der Insel mit vollem Namen. Jedermann nennt sie aber nur "Tana". In der Nähe des Flughafens von Tana wurde eine Krokodil-Farm angelegt, die man besichtigen kann.

Tsimbazaza

Im zoologischen und botanischen Garten von Tsimbazaza findet man die schönsten Exemplare der Flora und Fauna Madagaskars. Es gibt dort auch ein Forschungszentrum sowie ein paläontologisches und ethnografisches Museum. Das Vivarium zeigt Kriechtiere, die nur auf Madagaskar vorkommen.

Ambohimanga

Bei der Hauptstadt Tana erheben sich 12 heilige Hügel, auf denen das Merina-Königtum gegründet wurde - jenes Königshaus, das gegen Ende des 18. Jh. die verschiedenen Stämme auf Madagaskar einte. Am Ambohimanga, einem der Hügel, findet man ein Museum mit historischen Funden, aber auch das damalige königliche Schwimmbecken. Auf einem zweiten Hügel, dem Ambohidratrimo, stößt man auf königliche Grabstätten und bildhauerisch Interessantes. Auf einem dritten dieser kleinen Berge, dem Antsahadinta, steht bei einem der typischen Hochlandsdörfer ein kleines interessantes Museum, außerdem liegen dort wiederum königliche Gräber mit interessanten Denkmälern. Am Ambohimanga finden sonntags oft auch traditionelle Zeremonien statt - mit Volksmusik.

Antsiranana

An der Nordspitze der Insel, bei Antsiranana, bilden das Cap d'Ambre sowie die Halbinseln Ampasindava und Masoala eine Bucht, von der man sagt, sie sei nach der von Rio de Janeiro die zweitschönste der Welt.

Nosy Be

Die Madagaskar vorgelagerte Insel Nosy Be zeichnet sich durch sehr schöne Landschaften, z. B. sehr schöne Strände und eine außergewöhnlich reiche Unterwasser-Fauna aus. Hier ist auch das nationale Meeresforschungszentrum mit einem interessanten Meeres-Museum zu Hause. In der Nachbarschaft, auf Nosy Tanikely, wurde ein Meeres-Naturreservat angelegt.

Fianarantsoa

In der Nähe dieses größeren Ortes liegt Ambositra. Dort findet man das Zentrum der Holzschnitz- und Einlegearbeiten auf Madagaskar. Und gute Gelegenheiten, preiswerte Souvenirs zu finden.

Mahajanga

In der Nähe dieser großen Ortschaft an der Westküste erstrecken sich die wohl interessantesten Uferszenerien der Insel. Man findet schöne Strände und hübsche bewaldete Fischerdörfer, die oft nur mit dem Boot erreichbar sind. "Le grand pavois" ist eines dieser Fischerdörfer, in dem noch viele Sitten und Gebräuche dieser Gegend lebendig sind. "Doany Manongarivo" ist die wichtigste Kultstätte in diesem Gebiet, an der man alle fünf Jahre Reliquien im Meer badet. Auf "Nosy Boeni", einer kleinen vorgelagerten Insel, findet man historische Reste. Und ein kleines Stück im Landesinneren den heiligen See von Mangatsa. Das ist ein Gewässer, in dem riesige Muränen schwimmen.

Toamasina

Die Region, deren Hauptort Toamasina ist, hat in erster Linie dazu beigetragen, Flora und Fauna von Madagaskar berühmt zu machen. Hier herrscht ein typisches Tropenklima.

Taolagnaro

Hier, im Südosten der Insel, entdeckt man die schönsten Strände. Das Naturreservat von Mandeha ist ein zauberhafter botanischer Garten mit hübschen kleinen Wasserfällen. Nicht weit davon liegt das Reservat von Amboasary, wo man die nur auf Madagaskar heimische Nepentes (insektenfressende Pflanze) findet. Ganz nahe ist auch das Reservat von Andohaela mit seinem Tropen- und Trockendornenwald sowie dem "Tranovato", einer portugiesischen Festung - einem der ältesten Gebäude, die auf Madagaskar noch stehen.

Nosy Boraha

An der Küste liegt eine schmale Insel, Nosy Boraha, die einst Stützpunkt der Seeräuber war und auf der man deshalb auch einen Seeräuber-Friedhof besichtigen kann. Die Insel ist ein üppig bewachsenes Gebiet mit bunten Pflanzen und Gewürznelken-Plantagen. Das Naturreservat Indri mit seinen vielen Lemuren und noch viel mehr Orchideen ist das größte Reservat Madagaskars. Jährlich zwischen Juli und Oktober kommen hunderte von Walen hierher, um ihre Jungen zu bekommen.

Ambatolampy

Eine Forst- und Fischzuchtstation, 15 km von Ambatolampy entfernt, zeigt unter anderem einen Urwald und mehrere Experimente zur Wiederaufforstung. Es gibt aber auch Bäche, Wasserfälle und Seen. In diesen Gewässern wimmelt es von Fischen.

Aankarafantsika

Das Naturreservat von Aankarafantsika ist der Rest eines alten Trockenwaldes. Hier leben besonders viele der Vögel und Lemuren, die es nur auf Madagaskar gibt.

Reisehinweise

Es sind Wahlen am 7. November 2018 festgesetzt. Gewalttätigkeiten können im Vorfeld und am Wahltag nicht ausgeschlossen werden.

Es gibt derzeit immer wieder Demonstrationen in der Hauptstadt Antananarivo und anderen Städten. Ausschreitungen sind nicht auszuschließen. Reisende sollten Menschenansammlungen meiden und sich über die Medien auf dem Laufenden halten.

Landesweit gibt es zunehmende Gewalttätigkeiten. Ein starker Anstieg der Kriminalität - Taschendiebstähle und Raubüberfälle - lässt sich vor allem in Antananarivo feststellen.

Bei Dunkelheit sollten Reisende sich nur innerhalb von Wohngegenden aufhalten, Vorsicht ist immer angebracht.

Taxis sollten nicht zusammen mit Fremden benutzt werden. Zu jeder Tages- und Nachtzeit sollten bei Autofahrten die Türen von innen verriegelt und die Fenster geschlossen sein. Taschen und Wertgegenstände sollten auf keinen Fall sichtbar im Wagen liegen.

Piraterie: Vor den Küstenzonen Somalias und der Nachbarstaaten mitsamt den dazugehörigen Gewässern sind Schiffe weiterhin stark gefährdet, von Piraten angegriffen und gekapert zu werden. Dies gilt ebenso für die Gewässer rund um Madagaskar und die Seychellen sowie vor Kenia, Jemen, Mosambik, Oman und Tansania. Schiffsführern wird dringend zur Vorsicht geraten. Darüber hinaus ist es ratsam, sich beim Maritime Security Centre registrieren zu lassen: www.mschoa.org.

Wegen Polizeikontrollen wird empfohlen, immer eine Kopie des Reisepasses mitzuführen.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Als Folge der politischen Krise 2009 ist der Tourismus in Madagaskar eingebrochen. Einige Hotels und Gästehäuser mussten mittlerweile schließen, eine vorherige Kontaktaufnahme mit ausgewählten Hotels ist daher ratsam.

Bei Überlandreisen kommt es seit Kurzem vermehrt zu bewaffneten Überfällen, insbesondere auf Überlandtaxis. Es sollten keine Fahrten bei Dunkelheit unternommen werden.

Für militärische und sicherheitsrelevante Einrichtungen besteht ein striktes Fotografierverbot.

Der Besuch von örtlichen Tabu-Zonen ("fady") - für Einheimische religiös bedeutsame Stätten - ist für Ausländer verboten.

In Madagaskar wird Ehebruch bestraft. Ebenso "Sextouristen" - in beiden Fällen drohen Haftstrafen.

In den Monaten Januar bis März muss vor allem an den Küsten mit Zyklonen und tropischen Wirbelstürmen gerechnet werden.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Frankreich

Einreise für Deutsche

Visumfrei für einen unbegrenzten Aufenthalt. Notwendig ist der gültige Reisepass oder Personalausweis.

Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.

Landesdaten

Lage

Die Republik Frankreich ist im Norden durch den Ärmelkanal von Großbritannien getrennt und wird im Nordwesten und Westen vom Atlantischen Ozean begrenzt. Im Osten grenzt Frankreich an Belgien, Luxemburg und die Bundesrepublik Deutschland, im Süden an das Mittelmeer und Spanien, im Südosten an Italien und die Schweiz.

Fläche: 543.965 km² (einschließlich der 8.680 km² der Insel Korsika).

Verwaltungsstruktur: 22 Regionen, 96 Départements.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 60,87 Millionen

Städte:

Paris (Hauptstadt) ca. 2,2 Millionen, mit Vororten ca. 10,2 Millionen

Marseille ca. 851.400

Lyon ca. 475.000

Toulouse ca. 439.600

Nizza (Nice) ca. 344.900

Nantes ca. 283.300

Strasbourg ca. 272.100

Montpellier ca. 253.000

Bordeaux ca. 235.900

Lille ca. 225.800

Rennes ca. 206.700

Reims ca. 181.500

Le Havre ca. 178.800

Saint- Étienne ca. 172.700

Toulon ca. 166.700

Grenoble ca. 156.700

Dijon ca. 151.600

Angers ca. 148.400

Sprache

Die Landessprache ist Französisch.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit (kein Zeitunterschied).

Stromspannung

230 Volt Wechselstrom, 50 Hertz. Für Geräte mit sogenanntem Schukostecker (Rundstecker mit zwei runden Kontakten und zwei seitlichen flachen Schutzkontakten) kann ein Adapter erforderlich sein.

Telefon/Post

Post

Briefmarken sind auch in Tabak-Läden erhältlich.

Telefon

Wer von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Frankreich telefonieren will, wählt die Landesvorwahl 0033, dann die regionale Kennziffer, gefolgt von der 8-stelligen Rufnummer. Die Vorwahl von Frankreich nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Wer innerhalb Frankreichs telefonieren möchte, wählt vor der regionalen Kennziffer noch die 0. Für den Nordwesten Frankreichs gilt die regionale Kennziffer 2, für den Nordosten die 3, für den Südosten die 4, für den Südwesten die 5 und für Paris die 1. Öffentliche Telefonzellen sind in Frankreich weit verbreitet. Auch viele Cafés und Bars stellen ihren Gästen Telefone zur Verfügung. Meist handelt es sich um Kartentelefone. Die Karten (télécarte) mit 50 oder 120 Einheiten erhält man bei der Post oder im Tabak-Laden.

NOTRUFNUMMERN: Europaweite Notrufnummer 112 oder Polizei 17, Unfallrettung 15, Feuerwehr 18.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Frankreich von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .fr

Feiertage

Feiertage 2018:

1. Januar (Neujahr)

2. April (Ostermontag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

8. Mai (Ende des Zweiten Weltkrieges)

10. Mai (Himmelfahrt)

21. Mai (Pfingstmontag)

14. Juli (Nationalfeiertag)

15. August (Mariä Himmelfahrt)

1. November (Allerheiligen)

11. November (Waffenstillstand 1918)

25. Dezember (Weihnachten)

In der Region Elsass und im Departement Moselle zusätzlich 30. März 2018 (Karfreitag) und 26. Dezember (zweiter Weihnachtsfeiertag).

Die Hauptferienzeit geht von Mitte Juli bis Ende August.

Geschäftstermine sollte man sich in dieser Zeit bestätigen lassen.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 8.30-16 Uhr (nicht einheitlich);

Post: Mo bis Fr 8-19 Uhr, Sa 8-12 Uhr (auf dem Land häufig mit Mittagspause);

Geschäfte: Große Geschäfte sind im Allgemeinen werktags von etwa 9.30-19 Uhr durchgehend geöffnet (Supermärkte haben oft bis 21/22 Uhr geöffnet). Kleine Geschäfte öffnen oft schon um 7 Uhr und sind abends oft über 19 Uhr hinaus geöffnet, schließen aber dafür in der Mittagszeit für 2 Stunden und an 1 bis 2 Tagen pro Woche. Kleine Lebensmittelgeschäfte haben auch häufig am Sonntagvormittag geöffnet und dafür montags geschlossen. Im Hauptferienmonat August sind in Paris viele Geschäfte geschlossen.

Kleidung

Normale europäische Kleidung entsprechend der Jahreszeit.

Geschichte/Politik

Archäologische Funde deuten darauf hin, dass es im Gebiet des heutigen Frankreich seit mindestens 100.000 Jahren menschliche Besiedlung gab. Die Errichtung des Frankenreiches unter den Merowingern und Karolingern, die von fünften bis neunten Jahrhundert regierten, und die Entwicklung des französischen Königtums hatte auf die Entwicklung Westeuropas entscheidenden Einfluss. Innenpolitische Auseinandersetzungen mit dem Adel und Kriege mit den Briten (etwa der 100-jährige Krieg) festigten nur noch die Zentralgewalt. Sie führten zur Herausbildung einer Monarchie, die in der Zeit des Absolutismus (Ludwig XIII. bis XVI.) ihren Höhepunkt erreichte. Der Sieg des Bürgertums in der Französischen Revolution von 1789 war im 19. Jahrhundert Anstoß für ähnliche Entwicklung in anderen europäischen Ländern. Nach dem Staatsstreich von Napoleon Bonaparte im Jahr 1799 und der Rückkehr zum Kaiserreich führte Napoleon von 1803 bis 1815 Kriege mit europäischen Mächten. Sie endeten mit der französischen Niederlage bei Waterloo im Jahr 1815. Im Ersten und Zweiten Weltkrieg stand Frankreich auf der Seite der siegreichen Alliierten. 1957 schloss sich Frankreich mit fünf weiteren westeuropäischen Mächten zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft zusammen. Außenpolitisch konnte das Land den Zerfall seines Kolonialreiches nicht verhindern. Indochina musste 1954 aufgegeben werden. 1956 lösten sich Marokko und Tunesien los. Der Unabhängigkeitskrieg Algeriens, der 1954 begann, endete mit der Unabhängigkeit des Landes im April 1962. 1963 begründete der Deutsch-Französische Freundschaftsvertrag eine weitreichende Zusammenarbeit auf politischem, wirtschaftlichem und kulturellem Gebiet. Frankreich ist Mitglied der EU.

Wirtschaft

Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges war Frankreich ein Agrarland mit kleineren Industriezweigen. Noch heute ist das Land einer der größten Produzenten landwirtschaftlicher Erzeugnisse in Europa, auch wenn die Zahl der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft seit dem Kriegsende erheblich abgenommen hat. Es werden vor allem Getreide, Fleisch, Molkereiprodukte, Gemüse, Obst, Wein und Tabak produziert. Der Weinbau, mit den wichtigsten Anbaugebieten Bourgogne, Champagne, Loiretal und Elsass ist ein besonders gewinnbringender Erwerbszweig. Im Mittelmeerraum werden vor allem Obst, Oliven und Blumen angebaut. Unter den Industriezweigen steht die Kraftfahrzeugherstellung an erster Stelle. In der Erzeugung verschiedener spezieller Produkte wie Parfüms, Handschuhe, Spitzen, Damenbekleidung, Glaswaren und weiterer Luxusartikel hat Frankreich internationale Bedeutung.

Der Tourismus gehört zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen des Landes.

Religion

Rund 75 Prozent der Bevölkerung gehören der katholischen Kirche an, 4,5 Prozent sind Muslime. Daneben gibt es 1,4 Prozent Protestanten und etwa 1,3 Prozent Juden. Seit 1905 besteht eine Trennung zwischen Staat und Kirche.

Vegetation

Frankreichs Pflanzenwelt zeigt die charakteristische Vielfalt Europas. Sie reicht von alpinen Flechten und Moosen bis zu subtropischen Arten wie Oliven und Orangen. Im mediterranen Klimabereich wachsen außer Kiefern, Stein- und Korkeichen auch vielfach Zypressen und Platanen. Kultiviert werden Oliven, Mandeln und Wein. In den Alpen reicht die Höhenstufung von Eichen- und Buchenwäldern über Tannen- und Fichtenwälder bis zu baumfreien Matten. In den trockeneren Zentralalpen treten Fichten und Lärchen an die Stelle der Laubbäume. In der Bretagne, dem Aquitanischen und dem Pariser Becken sind Heidelandschaften vorherrschend.

Tierwelt

Im Niederwald gibt es Hasen, Fasane und Rebhühner. In den Hochwäldern leben Hirsche, Rehe, Wildschweine und Füchse. In den höheren Lagen der Alpen findet man Gämsen. Eine Besonderheit der französischen Tierwelt sind die in der Camargue heimischen Flamingos.

Kulinarisches

Die französische Küche ist weltberühmt und das nicht nur wegen ihrer Qualität, sondern auch wegen ihrer regionalen Vielfalt. Gebiete wie z.B. das Elsass, Burgund, Champagne-Ardenne oder Franche-Comté haben sich einen großen kulinarischen Ruf erworben. Spezialitäten wie Flammekuech, Gänseleberpastete, warmer Münster Käse und Wein im Elsass, der Wein und der Käse des Burgunds, Champagner und luftgetrockneter Schinken aus der Champagne-Ardenne Region oder der Comté-Käse aus Frankreichs grünster Region lassen vielen Gourmets das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Eine besondere Stellung nimmt die provenzalische Küche ein, die die Zubereitung mit Olivenöl und Tomaten, Knoblauch, Zwiebeln, Basilikum und anderen Gewürzen bevorzugt. Spezialitäten sind u.a. die "Bouillabaisse", eine Fischsuppe mit Knoblauch, Rosmarin und Safran oder "Pissaladière", ein Zwiebelkuchen mit Oliven und Sardellen.

Zu den Mahlzeiten gibt es immer Brot und Wasser und dazu gehört beinah selbstverständlich auch einer der regionalen Weiß- und Rotweine, aber auch die elsässischen Biere sind sehr beliebt. Kaffee gibt es als café creme (Kaffee mit Sahne) oder als café au lait (Milchkaffee). Zum Abschluss des Mahls ist eines der vielen leckeren Desserts oder/und ein Happen der französischen Käsespezialitäten zu empfehlen.

Souvenirs

In Frankreich gibt es schöne Kunsthandwerkartikel, z.B. Keramik, Holzwaren, Spitzen oder Korbflechtereien. Parfums und Kräuteressenzen sind eine Spezialität der Provence, vor allem der Stadt Grasse. Natürlich zählen auch einige kulinarische Spezialitäten wie Wein oder eingelegte Speisen zu den beliebten Souvenirs aus Frankreich.

Duty Free

Einreise aus EU-Ländern

Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

REISENDEN UNTER 18 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

*ACHTUNG! In Bulgarien, Kroatien, Lettland, Litauen oder Ungarn gekaufte Zigaretten dürfen nur bis zu einer Menge von 300 Stück steuerfrei nach Frankreich eingeführt werden.

Einreise aus Drittländern

Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

16 Liter Bier;

4 Liter nicht schäumende Weine;

1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein;

eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

10 Liter Kraftstoff je Motorfahrzeug im Reservekanister;

andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende, für Einreisende auf anderen Verkehrswegenbis zu einem Gesamtwert von 300 Euro; für Reisende unter 15 Jahren gilt die Freimenge von 150 Euro unabhängig vom Einreiseweg.

DIE ABGABENBEFREIUNG WIRD NICHT GEWÄHRT:

Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.

Klimainformationen

Das Klima Frankreichs ist geprägt von seiner geografischen Lage zwischen Mittelmeer, europäischem Festland und Atlantik. So wird das Klima im Süden stärker vom Mittelmeer beeinflusst, während das Flachland des Nordens und Westens ein ozeanisches Klima besitzt. Die doch teilweise sehr unterschiedlichen Höhenlagen der Regionen Frankreichs nehmen zusätzlich Einfluss auf das Klima. Im Allgemeinen werden vier Klimaregionen unterschieden:

In der 20 bis 60 km tiefen Zone am Mittelmeer herrscht ein für das Mittelmeer typisches Klima mit trocken-heißen Sommern und milden Wintern. So kann in Marseille, der Hafenstadt am Mittelmeer, an 3.000 Stunden im Jahr die Sonne scheinen.

Das Klima der Bretagne, der vom Atlantik umschlossenen Halbinsel, ist ozeanisch. Feuchte Meeresluft und kräftige Winden dominieren, und es regnet häufig. So werden in Brest etwa 1.126 mm Niederschlag pro Jahr gemessen. Die Temperaturen sind mit durchschnittlichen 6°C im Januar und 16°C im Juli gemäßigt.

Deutlich trockener als die Bretagne sind die Gegenden um Paris und Aquitanien. In diesen Beckenlandschaften wird nur etwa 600 mm Niederschlag im Jahr gemessen. Die Temperaturen steigen im Sommer im Durchschnitt auf 19°C, während sie im Januar 3°C betragen.

Die vierte Klimaregion Frankreichs ist die der Gebirgslagen im südlichen Teil des Landes, in der es sehr viel regnet und schneit. So kann es im Zentralmassiv an bis zu 50 Tagen im Jahr schneien. In den mittleren Gebirgslagen ist das Klima gemäßigt; es werden Temperaturen von -2°C im Januar und 17°C im Juli gemessen.

Beste Reisezeit

Für Paris Frühjahr und Herbst sowie Winter, für die Mittelmeerküste Frühjahr bis Spätherbst.

Skisaison: In den französischen Alpen und den Pyrenäen Dezember bis April.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Keine.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Frankreich ist malaria-frei.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Euro ( EUR)

1 Euro = 100 Cent.

Derzeitiger Kurs:

1 US-$ = ca. 0,87 EUR

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Ein- und Ausreise ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja

Geldautomat: Ja - mit Kreditkarten oder Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Zeichen) an den Automaten der Banken und Postämter.

Auskunftstellen

ATOUT France
(Agence de développement touristique
de la France)
Französische Zentrale für Tourismus
Frankfurt/M.
Postfach 100128
60001 Frankfurt/M.
(069) 74 55 56
www.franceguide.com

ATOUT France
(Agence de développement touristique
de la France)
Französische Zentrale für Tourismus
79/81, rue de Clichy
75009
Paris /Frankreich
(0033 1) 42 92 70 17
(0033 1) 42 96 70 00
www.franceguide.com
editorial@atout-france.fr

Deutsch-Französische Industrie- und Handelskammer
(Chambre Franco-Allemande de Commerce et d'Industrie)
18, rue Balard
75015
Paris /Frankreich
(0033 1) 45 75 47 39
(0033 1) 40 58 35 35
www.francoallemand.com
info@francoallemand.com
Mo bis Fr 9.30-12.30, 14-17 Uhr

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

VERTRETUNGEN BEI ÜBERSTAATLICHEN ORGANISATIONEN:

Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO)
13/15, Avenue Franklin D. Roosevelt
75008
Paris /Frankreich
Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO)
UNESCO House, Office MS1.18, 1, rue Miollis
75732 ParisCEDEX 15 /Frankreich
(0033 1) 53 83 46 67
(0033 1) 53 83 46 63
unesco@amb-allemagne.fr

Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)
9, rue Maspéro
75116
Paris /Frankreich
Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)
BP 30 221
75364 Paris CEDEX 08 /Frankreich
(0033 1) 55 74 57 40
(0033 1) 55 74 57 00

Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland beim Europarat
6 Quai Mullenheim
67000
Straßburg (Strasbourg) /Frankreich
Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland beim Europarat
Postfach 1170
77671 Kehl/Deutschland
(0033 3) 88 25 50 41
(0033 3) 88 24 67 30

Französische Botschaft
mit Konsularabteilung
Pariser Platz 5
10117
Berlin
(0 30) 590 03 91 10
(0 30) 590 03 90 00
www.botschaft-frankreich.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr, Mi 14-17 Uhr
(keine Visumerteilung)
(für Visa-Angelegenheiten siehe Frankfurt/M.)

Französisches Honorarkonsulat
Deutsch-Französisches Institut
Theaterstraße 67
52062
Aachen
(02 41) 40 31 45
(02 41) 397 01
angelika.ivens@dfki-aachen.de
Do. 10-12 Uhr und nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)
(nur die Stadt Aachen und die Kreise Aachen, Düren, Euskirchen und Heinsberg)

Französisches Honorarkonsulat
c/o Kanzlei Lutz Abel
Depotstraße 5
86199
Augsburg
(08 21) 66 09 75 44
p.pelissier@consulhon-france-augsburg.de
Dienstag 11 bis 15 Uhr und nach Absprache
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)
nur Regierungsbezirk Schwaben in Bayern sowie die Regionen Donau-Iller und Bodensee-Oberschwaben in Baden-Württemberg

Französisches Honorarkonsulat
c/o Eggers Franke Holding GmbH
Konsul-Smidt-Straße 8j
28217
Bremen
(04 21) 305 31 09
(04 21) 305 31 07
consulat@egFRA.de
Di, Mi, Do 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)

Französisches Generalkonsulat
Martin-Luther-Platz 26 (Schadow-Arkaden)
40212
Düsseldorf
(02 11) 82 85 46 16
(02 11) 828 54 60
www.consulatfrance.de
info@consulfrance-dusseldorf.org
Mo bis Fr 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Französisches Honorarkonsulat
c/o Thüringen-Tourismus GmbH
Willy-Brandt-Platz 1
99084
Erfurt
(03 61) 374 22 99
(03 61) 374 22 55
groenegres@thueringen-tourismus.de
Di 14-17 Uhr
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)

Französisches Generalkonsulat
Zeppelinallee 35
60325
Frankfurt/M.
(0 69) 79 50 96 46
(0 69) 795 09 60
www.consulatfrance.de/francfort
info@consulfrance-francfort.org
Mo bis Fr 8.45-12 Uhr, außerdem Do 14-15.30 Uhr
(für Visa-Angelegenheiten Bundesrepublik Deutschland)

Französisches Honorarkonsulat
Münsterplatz 11 (Centre Culturel Français Freiburg)
79098
Freiburg i. Br.
(07 61) 207 39 13
michael.mack@consulhon-france.eu
Fr 10-12 Uhr und nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)
(nur die Reg.-Bez. Freiburg i. Br. und Tübingen)

Französisches Generalkonsulat
Heimhuder Straße 55
20148
Hamburg
(0 40) 41 33 25 71
(0 40) 413 32 50, 41 33 25 74
www.consulfrance-hambourg.de
info@consulfrance-hambourg.org
Mo bis Fr 9.30-12.30 Uhr, nachmittags nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Französisches Honorarkonsulat
Friedrichswall 10
30159
Hannover
(05 11) 51 96 08 49
(05 11) 51 96 08 40
contact@consulhon-paris.de
Di 12-16 Uhr
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)

Französisches Honorarkonsulat
Humboldtstr. 25
04105
Leipzig
(03 41) 986 10 79
(03 41) 986 10 70
h.langenfeld@consulhon-france-leipzig.de
Mi 9-12 Uhr (nach Terminabsprache)
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)

Französisches Honorarkonsulat
Rosengartenplatz 2
68161
Mannheim
(06 21) 49 09 35 99
(06 21) 49 09 35 92
f.zoeller@consulat-honoraire-france.de
nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)
(nur Verwaltungsbezirk der Stadt Mannheim)

Französisches Generalkonsulat
Heimeranstraße 31
80339
München
(0 89) 41 94 11 23
(0 89) 419 41 10
www.consulfrance-munich.de
info@consulfrance-munich.org
Mo, Di, Do und Fr 8.45-12 Uhr, Mi 13.30-17 Uhr

(keine Visumerteilung)

Französisches Honorarkonsulat
Friedrichstraße 1
48145
Münster
(02 11) 917 41 10 05
(02 11) 917 41 10 00
eckhard.forst@nrwbank.de
nur nach Terminabsprache
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)
nur Verwaltungsbezirk der Stadt Münster in Nordrhein-Westfalen

Französisches Honorarkonsulat
Gleißbühlstraße 10
90402
Nürnberg
(09 11) 91 19 88 31 58
nuremberg@consulfrance-munich.org
nur nach Terminabsprache
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)
nur Regierungsbezirke Unterfranken, Mittelfranken, Oberfranken und Oberpfalz

Französisches Generalkonsulat
Am Ludwigsplatz 10
66117
Saarbrücken
(06 81) 927 99 86 16
(06 81) 92 79 98 60
www.consulatfrance.de
info@consulfrance-sarrebruck.org
Mo bis Fr 9-12 Uhr, nachmittags nur auf Anfrage
(keine Visumerteilung)

Französisches Honorarkonsulat
Am Rathaus/Großer Markt 1
66740
Saarlouis
(068 31) 29 36
m.bouchon@consulhonoraire-france-saarlouis.de
Di 14.30-16.30 Uhr
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)

Französisches Generalkonsulat
Schlossstraße 51
70174
Stuttgart
(07 11) 239 25 54
(07 11) 239 25 53
www.consulat.stuttgart.france.de
info@consulfrance-stuttgart.org
Mo bis Do 8.30-13, 14-17.15 Uhr, Fr 8.30-14 Uhr
(keine Visumerteilung)

Ambassade de la République fédérale d'Allemagne
24 rue Marbeau
75116
Paris
Ambassade de la République fédérale d’Allemagne
BP 30 221
75364 Paris CEDEX 08 /Frankreich
(0033 1) 53 83 45 02
(0033 1) 53 83 45 00
www.amb-allemagne.fr
Amtsbezirk: Frankreich
Konsularischer Amtsbezirk: Départements Aisne, Calvados, Cher, Côtes-d'Armor, Essonne, Eure, Eure-et-Loir, Finistère, Hauts-de-Seine, Ille-et-Vilaine, Indre, Indre-et-Loire, Loire-Atlantique, Loiret, Loir-et-Cher, Maine-et-Loire, Manche, Mayenne, Morbihan, Nord, Oise, Orne, Paris (Ville de), Pas-de-Calais, Sarthe, Seine-et-Marne, Seine-Maritime, Seine-Saint-Denis, Somme, Val-de-Marne, Val-d'Oise, Vendée, Yvelines;
außerdem die Übersee-Départements Französisch-Guayana, Guadeloupe, Martinique, Mayotte und Réunion;
die Übersee-Territorien Französisch-Polynesien, Neukaledonien, St. Pierre und Miquelon, Wallis und Futuna.
(Zuständige Visabehörde für St. Pierre und Miquelon ist das Generalkonsulat in Montreal/Kanada, für die französischen Hoheitsgebiete im Südpazifik die Botschaft Wellington/Neuseeland.)
Der Leiter der Vertretung ist zugleich als Botschafter in Monaco mit Sitz in Paris akkreditiert.

Ambassade de la République fédérale d'Allemagne
Service Consulaire/Konsularabteilung der Botschaft
28, rue Marbeau
75116
Paris
Ambassade de la République fédérale d’Allemagne
BP 30 221
75364 Paris CEDEX 08/Frankreich
(0033 1) 53 64 76 88
(0033 1) 53 64 76 70
Konsularischer Amtsbezirk:
siehe Botschaft

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
5, rue Noël Biret
84000
Avignon /Frankreich
(0033 4) 90 81 00 42
(0033 4) 90 81 00 42
avignon@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Départements Vaucluse und Gard
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Marseille

Consulat Général de la République fédérale d'Allemagne
35 Cours de Verdun
33000
Bordeaux /Frankreich
(0033 5) 56 42 32 65
(0033 5) 56 17 12 22
Amtsbezirk: Départements Ariège, Aveyron, Charente, Charente-Maritime, Corrèze, Creuse, Deux-Sèvres, Dordogne, Gers, Gironde, Haute-Garonne, Hautes-Pyrénées, Haute-Vienne, Landes, Lot, Lot-et-Garonne, Pyrénées-Atlantiques, Tarn, Tarn-et-Garonne, Vienne

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
50, Esplanade de la Fraternité
Brest
Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
c/o Maison de l'International
245, cours Aimé Césaire
29200 Brest/Frankreich
(0033 6) 81 08 14 79
brest@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Département Finistère
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Paris

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
Maison de Rhénanie-Palatinat
29, rue Buffon
21000
Dijon
Consul Honoraire de la Republique fédérale d'Allemagne
B.P. 32415
21024 Dijon Cedex/Frankreich
(0033 3) 80 68 07 04
(0033 3) 80 68 06 98, 80 68 07 01
dijon@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Départements Côte-d'Or, Nièvre, Saône-et-Loire und Yonne Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Lyon

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
c/o Maison de l'International
1 Rue Hector Berlioz
38000
Grenoble /Frankreich
(0033 6) 85 46 45 40
grenoble@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Départements Isère, Savoie und Haute-Savoie
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Lyon

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
98, rue des Stations
59000
Lille /Frankreich
(0033 3) 20 85 81 17
(0033 3) 20 85 81 17
c.coulier@gmail.com
Amtsbezirk: Départements Nord und Pas-de-Calais, Stadt und Arrondissement Boulogne-sur-Mer
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Paris

Consulat Général de la République fédérale d'Allemagne
33, Boulevard des Belges
69006
Lyon /Frankreich
(0033 4) 72 43 06 94
(0033 4) 72 69 98 98
Amtsbezirk: Départements Ain, Allier, Ardèche, Territoire de Belfort, Cantal, Côte-d'Or, Doubs, Drôme, Haute-Loire, Haute-Saône, Haute-Savoie, Isère, Jura, Loire, Nièvre, Puy-de-Dôme, Rhône, Saône-et-Loire, Savoie, Yonne

Consulat Général de la République fédérale d'Allemagne
10 Place de la Joliette
Les Docks, Hôtel de Direction, 1. Etage
13002
Marseille /Frankreich
(0033 4) 91 16 75 28
(0033 4) 91 16 75 20
Amtsbezirk: Départements Alpes-de-Haute-Provence, Alpes-Maritimes, Aude, Bouches-du-Rhône, Corse-du-Sud, Gard, Hautes-Alpes, Haute-Corse, Hérault, Lozère, Pyrénées-Orientales, Var, Vaucluse
Der Leiter der Vertretung ist zugleich Generalkonsul für das Fürstentum Monaco mit Sitz in Marseille.

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
Maison des Relations Internationales
Esplanade Charles de Gaulle
34000
Montpellier
Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
Maison des Relations Internationales
14, Descente en Barrat
34000 Montpellier/Frankreich
(0033 4) 67 15 90 69
(0033 4) 67 60 75 46
montpellier@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Département Hérault
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Marseille

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
18 quai Ernest Renaud
44186
Nantes
18 quai Ernest Renaud, BP 18609, Cedex 4
44186 Nantes /Frankreich
(00 33 2) 40 44 20 16
nantes@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Départements Loire-Atlantique, Maine-et-Loire, Mayenne und Vendée
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Paris

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
81, Rue de France -
L'Adriatic - 2ème étage
06000
Nizza (Nice) /Frankreich
(0033 4) 93 83 05 50
(0033 4) 93 83 55 25
nizza@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Département Alpes-Maritimes
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Marseille

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
CCI de Rennes
2, avenue de la Préfecture
35042
Rennes /Frankreich
(0033 2) 99 33 24 28
(0033 2) 99 33 66 95
rennes@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Départements Ille-et-Vilaine, Côtes d´armor et Morbihan
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Paris

Consulat Général de la République fédérale d'Allemagne
6, Quai Mullenheim
67000
Straßburg (Strasbourg) /Frankreich
Consulat Général de la République fédérale d'Allemagne
BP 402 02
67005 StraßbourgCedex
(0033 3) 88 75 79 82
(0033 3) 88 24 67 00
Amtsbezirk: Départements Ardennes, Aube, Bas-Rhin, Haute-Marne, Haut-Rhin, Marne, Meurthe-et-Moselle, Meuse, Moselle, Vosges

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
Naturopôle, bât. H
3, boulevard de Clairfont
66350
Toulouges /Frankreich
(0033 7) 86 77 06 57
perpignan@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Département Pyrénées-Orientales
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Marseille

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
24, rue de Metz
31000
Toulouse /Frankreich
(0033 5) 61 52 35 56, 62 27 50 51
(0033 5) 61 52 35 56, 62 27 50 50
toulouse@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Départements Ariège, Aveyron, Gers, Haute-Garonne, Hautes-Pyrénées, Lot, Tarn, Tarn-et-Garonne
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Bordeaux

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
c/o Centre Franco-Allemand de Touraine
18 rue Galpin Thiou
37000
Tours /Frankreich
(0033 2) 47 66 05 77
tours@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Départements Indre-et-Loire, Loir-et-Cher, Loiret und Sarthe. Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Paris.

Sehenswertes

Paris

Paris, Hauptstadt sowie politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum Frankreichs, gehört zu den großen Metropolen der Erde. Weltberühmte Monumente wie der Eiffelturm, das Wahrzeichen der Stadt, bekannte Kirchen wie Notre Dame und Sacré Coeur, bedeutende Museen, allen voran der Louvre mit seiner Glaspyramide, futuristische Architektur, beispielsweise im Büroviertel La Défense und der Charme der "100 Dörfer" gehören genauso zur Stadt wie der Fluss Seine und der bisweilen chaotische Verkehr. Paris ist eine Stadt für Kunstliebhaber wie für Nachtschwärmer, für Mode-Fans wie für Gourmets, für Flaneure wie für Verliebte und sogar Naturliebhaber finden in den ausgedehnten Parks und Promenaden und in der umgebenden Kulturlandschaft der Île-de-France Ruhe und Entspannung. Auch für Kinder wird mit Disneyland de Paris, dem Parc Astérix und France Miniature in Elancourt einiges Interessantes geboten. In der näheren Umgebung von Paris sind die sieben Königsschlösser, von Fontainebleau bis Versailles, imposante Ausflugsziele.

Es kommt also nicht von ungefähr, dass sich der Tourismus seit Jahrzehnten als bedeutender Wirtschaftsfaktor etabliert hat - rund 15 Millionen Besucher aus aller Welt statten der französischen Hauptstadt jährlich einen Besuch ab. Für Touristen als besonders anziehend hat sich in den letzten Jahren der Pariser Osten entwickelt, der sich von einer traditionellen Arbeitergegend zu einem Künstler- und Kulturviertel gemausert hat.

Zur Orientierung: Die 20 Pariser Arrondissements (erkennbar an den letzten beiden Stellen der Postleitzahl) winden sich, angeordnet wie ein Schneckenhaus, um den Louvre im Mittelpunkt des ersten Stadtbezirks bis zum Friedhof Père Lachaise im Nordosten der Stadt im 20. Bezirk. Im Zentrum von Paris, vor allem vom 1. bis zum 9. Arrondissement, befinden sich die meisten großen touristischen Attraktionen. Aber auch in den äußeren Bezirken ist die eine oder andere berühmte Sehenswürdigkeit, wie zum Beispiel die Basilika Sacré Coeur, zu entdecken.

Marseille

Die älteste und nach Paris und Lyon drittgrößte französische Stadt, hat eine über 2.000 Jahre währende wechselhafte Geschichte hinter sich, was man auch im Stadtbild erkennen kann. Mit seinen 21 Museen hat Marseille kulturell mehr zu bieten als jede andere Stadt in der französischen Provinz. Sehenswert sind neben La Bourse (Börse), die Kirche Notre-Dame-de-la-Garde, das Palais Longchamp, der alte Hafen sowie der Parc du Pharo mit dem Schloss der Kaiserin Eugénie, in dem heute Freilichtspiele stattfinden.

Toulon

Die Altstadt von Toulon war im Zweiten Weltkrieg stark zerstört. Sehenswert sind die Kathedrale Ste-Marie-Majeure im Altstadtzentrum sowie das Museé Naval (Marinemuseum), in dem alte Schiffsmodelle, Stiche und Zeichnungen zu sehen sind.

St. Tropez

Das frühere Hafenstädtchen St. Tropez entwickelte sich nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem Künstlertreffpunkt, der heute etwas an Charme verloren hat. Sehenswert sind die Zitadelle, in der das Musée de la Marine et de l´Histoire Locale (Museum für Seefahrts- und Ortsgeschichte) untergebracht ist sowie das Musée de l´Annonciade, eine Sammlung mit Werken zahlreicher moderner Künstler.

Cannes

Die Stadt Cannes hat ihren Ruhm zweifelsohne durch das dort jährlich stattfindende Filmfestival erlangt. Ein Besuch lohnt sich aber auch wegen des Boulevard de la Croissette, den Palästen und der provenzalisch geprägten Altstadt.

Provence

Die Provence mit ihren vielfältigen Landschaften und ihren bedeutenden Städten und Kulturdenkmälern zählt zu den am meisten besuchten Reisezielen Frankreichs. Symbolpflanze ist der Lavendel, der die Hochebenen überzieht.

Aix-en-Provence, die Provinzhauptstadt, beherbergt viele alte Paläste aus dem 17. und 18. Jahrhundert sowie Kunstschätze in Museen und Kirchen.

In Orange und seiner Umgebung sind viele Denkmäler aus der Römerzeit zu besichtigen etwa der Arc de Triomphe, das Théâtre Romain sowie ein römischer Tempel.

Auch in Arles zeugen römische und mittelalterliche Baudenkmäler von einer reichen Geschichte. Sehenswert sind u.a. das römische Amphitheater, das antike Theater, die Kathedrale St.-Trophime mit ihrem halb romanischen, halb gotischen Kreuzgang, die römische Badeanlage Thermes de Constantin sowie einige interessante Museen.

Salon-de-Provence wird vom Câteau de l´Empéri beherrscht, einer der besterhaltenen und größten Festungen der Provence. Neben der Kapelle Ste-Cathérine ist hier auch das ehemalige Wohnhaus des Kosmologen Nostradamus sehenswert, wo ein Museum eingerichtet wurde.

Auch die drei mittelalterlichen Zisterzienser-Abteien Sénanque im Tal der Sénancole, Silvacane in der Ebene südlich der Montagne du Lubéron und Le Thoronet sind einen Besuch wert. Naturliebhaber sollten sich die Camargue zwischen Grand Rhône und Petite Rhône, die eine Landschaft von besonderer Eigenart aufweist, ansehen. Seit mehreren Jahrhunderten schwemmt die Rhône hier Land an. Die jüngeren küstennahen Gebiete beherbergen zahlreiche Wasservögel, auch Flamingokolonien.

Côte d´Azur

Die Côte d´Azur (Azurblaue Küste) erstreckt sich am Ligurischen Meer zwischen Marseille und der italienischen Grenze bei Menton. Das landschaftlich besonders reizvolle Gebiet hat unter den Auswirkungen des Fremdenverkehrs, z.B. Zersiedelung, sehr zu leiden. Die besten Reisezeiten sind der Frühling, Herbst und Winter, da die Côte d´Azur dann nicht so überfüllt ist wie in den Sommermonaten. Wenn man nicht nur für einen Badeurlaub an die Côte d´Azur fährt, lässt sich auf einer Fahrt viel entdecken. Interessenten klassischer und moderner Kunst finden eine Reihe von sehenswerten Museen und Galerien u.a. in Marseille, Antibes, Biot, Menton, St. Tropez und Vallauris.

Das an historischem und kulturellem Erbe reiche Städtchen Grasse ist berühmt geworden durch seine Parfümindustrie, die im 16. Jahrhundert von Katharina von Medici eingeführt wurde und um die sich im Musée de la Parfumerie alles dreht.

Im Künstlerzentrum Saint-Paul-de-Vence, einem der schönsten Dörfer Frankreichs, ließen sich Chagall, Braque und Miró in ihrem Schaffen inspirieren.

Nizza, die Hauptstadt der Côte d´Azur hat sich mit ihren zahlreichen Veranstaltungen zum touristischen Anziehungspunkt der Region entwickelt.

Das Dorf Eze lohnt einen Besuch nicht nur wegen der zahlreichen Stände mit Kunsthandwerk, sondern auch wegen seines exotischen Gartens.

Elsass

Westlich des Oberrheins erstreckt sich die historische Landschaft des Elsass, französisch Alsace. An die Rheinebene schließt sich der klimatisch begünstigte Saum der Vogesen an, an dem sich eine Kette malerischer Städtchen und Weinorte entlang zieht. Hier kann man der Route der Weinstraße folgen und u.a. die historischen Weinstädtchen Molsheim, Obernai, Barr, Sélestat, Hunawihr und Riquewihr sowie Kaysersberg, Equisheim und Rouffach besuchen. Glanzpunkte eines Elsass-Besuchs sind zweifelsohne die Hauptstadt des Elsass Straßburg und die schöne Stadt Colmar. Sehenswürdigkeiten von Straßburg sind das Münster mit der berühmten astronomischen Uhr von Tobias Stimmer, das Maison Kammerzell, das heute ein Restaurant beherbergt, das Gerberviertel mit seinen malerischen Gassen und das Musée Alsacien, ein Volkskunstmuseum. In Colmar sollte man sich Zeit für das Musée d´Unterlinden mit dem Isenheimer Altar von Matthias Grünewald nehmen. Eine Reise in das Elsass ist immer aber auch ein kulinarisches Vergnügen. Ein gutes Essen mit elsässer Wein sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.

Loire-Tal

Das Loire-Tal, besonders im mittleren Abschnitt, zählt mit seinen Burgen und Schlössern zu den beliebtesten Reisezielen Frankreichs. Sehenswert sind hier etwa Amboise mit seinem Schloss aus dem 17. Jahrhundert, von dem nur noch ein Viertel des ursprünglichen Gebäudes erhalten geblieben ist, und Angers mit seinem von starken Wehrmauern umgebenen Schloss, in dem in einer modernen Glasgalerie kostbare Schätze mittelalterlicher Gobelinkunst untergebracht sind. Von der "Tenture de l´Apocalypse" blieben 70 vollständige Szenen erhalten. Das mächtige Schloss Chambord liegt am Cosson, einem Nebenfluss der Loire. Es gilt mit seinen 440 Räumen als Vorläufer von Versailles. Der umgebende Park ist von einer 32 Kilometer langen Mauer umgeben, der längsten Mauer Frankreichs. Das große Schloss von Ussé ist das romantischste unter den Loire-Schlössern. In den zur Besichtigung freigegebenen Räumen werden altes Mobiliar, Gobelins und Waffen gezeigt. Das Dorf Villandry ist nicht nur wegen seines Schlosses und Museums bekannt, sondern auch wegen seiner Renaissance-Gartenanlage. Einen Abstecher wert ist auch die durch Jeanne d´Arc berühmt gewordene Stadt Orléans, die neben Tours die größte Stadt an der mittleren Loire ist. Sehenswert sind hier u.a. der Place du Martroi, die mächtige Kathedrale Ste-Croix mit der Orgel und den wunderschönen Holzschnitzarbeiten im Chor, das Maison Jeanne d´Arc, mit einem ihr gewidmeten Museum sowie das Musée Historique et Archéologique mit Fundstücken aus römischer Zeit und dem Mittelalter.

Korsika

Die Insel Korsika, die 180 km von der französischen und 80 km von der italienischen Küste entfernt liegt, ist nicht nur eine der schönsten, sondern auch die ärmste Region Frankreichs. Wegen der fehlenden Industrie ist sie stärker auf den Tourismus angewiesen als alle anderen Regionen Frankreichs. Schöne Sandstrände findet man im Nordwesten und im Osten der Insel. Hier bestehen gute Möglichkeiten zum Baden, Wasser- und Unterwassersport. Das im Monte Cinto ansteigende Hochgebirge lädt zu Wander- und Klettertouren und sogar zum Skilauf ein. Fast ein Drittel Korsikas besteht aus dem Parc naturel Régional, einem Naturpark aus Gebirgsmassiven, Wäldern und kleinen Gemeinden. Hier kann man wandern und die Natur und Tierwelt beobachten. Außer anderen Tieren kann man den Steinadler und den Kappenkleiber sehen und sich an einer Vielzahl von Schmetterlingen erfreuen. Ein weiterer touristischer Höhepunkt der Insel ist das Cap Corse mit seinen kleinen Häfen, an Hängen liegenden Dörfern und Weinterrassen. Ein Tagesausflug bietet sich zu Orten wie Canari an, deren Kirchen mit grünem Schiefer überdacht sind. Mit seinen Windverhältnissen ist das Cap auch ein Paradies für Segler. Auch Bastia, das wirtschaftliche Zentrum Korsikas, mit seinen schönen barocken und rokokoverzierten Kirchen lohnt einen Besuch. Besonders sehenswert ist der alte Hafen. Von der Hafenmole Jetée du Dragon hat man den besten Blick auf Bastia. Archäologieinteressierte Besucher sollten sich die Tempelburg Filitosa im Südwesten von Korsika ansehen.

Reisehinweise

Aktueller Hinweis:

Zurzeit ist noch vereinzelt mit Behinderungen im Straßenverkehr zu rechnen, die durch Protestaktionen gegen eine geplante Steuererhöhung auf Kraftstoffe verursacht werden.

Am 20. April 2017 kam es zu einem Anschlag auf Polizeikräfte auf den Champs-Élysées in Paris. Die Sicherheitslage in Paris und anderen französischen Großstädten ist aktuell sehr angespannt. Das Auswärtige Amt rät Reisenden zu besonderer Vorsicht.

Seit Januar 2015 wurden in Frankreich mehrere Terroranschläge verübt (Januar und November 2015 in Paris, Juli 2016 in Nizza).

Mit verstärkten Sicherheitsmaßnahmen ist zu rechnen, u.a. Personenkontrollen in Metro-Stationen und Bahnhöfen, Militärpräsenz an Bahnhöfen, Zugangskontrollen an den Flughäfen und zu Thalys-Zügen.

Den Anweisungen der örtlichen Behörden ist Folge zu leisten.

Reisenden rät das Auswärtige Amt, sich in Frankreich umsichtig zu bewegen, ein Ausweisdokument (Personalausweis, Reisepass) mit sich zu führen und sich über die Medien zur Lageentwicklung informiert zu halten.

Derzeit werden Kontrollen an den französischen Landesgrenzen durchgeführt (auch Luft- und Seegrenzen). Es kann zu Einschränkungen im Reiseverkehr kommen.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation in Frankreich sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

In den Sommermonaten ist in Südfrankreich (einschließlich Korsika) mit dem vermehrten Auftreten von großflächigen Waldbränden zu rechnen, die von starken Winden angefacht werden und auch Ansiedlungen und Campingplätze betreffen können. Starke Sommerregenfälle können lokale Überschwemmungen zur Folge haben. In den Monaten September bis November kann es in dieser Region außerdem zu schweren Herbststürmen kommen.

RAUCHVERBOT: In Zügen, öffentlichen Gebäuden, an Arbeitsplätzen und auf überdachten Plätzen sowie in Räumen der Gastronomie wie Restaurants, Bars, Cafés und Diskotheken ist das Rauchen verboten. Nur in speziellen Raucherzimmern mit Dunstabzug darf geraucht werden.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Mauritius

Einreise für Deutsche

Visumfrei für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen als Touristen oder Geschäftsreisende. Notwendig sind:

- ein über den Aufenthalt hinaus gültiger Reisepass

- bestätigtes Rück- oder Weiterreiseticket

- eine Bestätigung der gebuchten Unterkunft

- ausreichende Geldmittel (mindestens 100 US-$ pro Tag)

Landesdaten

Lage

Die Republik Mauritius besteht aus der Hauptinsel Mauritius, der Nebeninsel Rodrigues sowie einer Anzahl kleinerer Inseln. Das Gebiet liegt im Indischen Ozean, etwa 1.000 km östlich von Madagaskar und etwa 200 km nordöstlich von Réunion auf dem 20. Breitengrad Süd und dem 57. Längengrad Ost.

Fläche: 2.045 km², zum Teil gebirgig mit Höhen bis zu 800 m. Auf die Insel Rodrigues entfallen 109 km².

Verwaltungsstruktur: 9 Distrikte und 3 Dependenzen.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 1,2 Millionen, davon 40.400 auf Rodrigues.

Städte:

Port Louis (Hauptstadt und einziger Hafen) ca. 137.600

Vacoas-Phoenix ca. 105.600

Beau Bassin-Rose Hill ca. 103.100

Curepipe ca. 77.500

Quatre Bornes ca. 75.600

Port Mathurin auf Rodrigues ca. 7.700

Sprache

Die Amtssprache auf Mauritius ist Englisch. In Industrie, Handel und im Berufsleben wird vielfach auch Französisch gesprochen. Umgangssprache ist Kreolisch oder Französisch; vielfach wird außerdem Hindi, Urdu, Tamil, Bhojpuri, Gujrati oder einer der chinesischen Dialekte, wie etwa Mandarin oder Hakka, gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +3 Stunden.

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitabstand +2 Stunden.

Stromspannung

220/240 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Stecker-Adapter sind oft erforderlich und meist an der Hotel-Rezeption erhältlich.

Telefon/Post

Post

Die Hauptpost befindet sich in der Quay Street, gegenüber dem westlichen Markteingang am Hafen von Port Louis. Luftpost nach Europa benötigt etwa 5 Tage.

Telefon

Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Mauritius ist 00230, die Rufnummer ist unmittelbar danach zu wählen. Von Mauritius nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Die Vorwahl von Mauritius nach Rodrigues: 00095. Es gibt Telefonkarten, die man an Kiosken und bei der Post bekommt.

NOTRUFNUMMERN: Polizei/Unfallrettung 999, Service Aide Medicale Urgence (SAMU) 144 und Feuerwehr 115.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900 und 3G 2100.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern auf Mauritius von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .mu

Feiertage

Im Jahr 2018:

1./2. Januar (Neujahr)

1. Februar (Abschaffung der Sklaverei)

16. Februar (Chinesisches Neujahr)

12. März (Nationalfeiertag; Tag der Republik)

1. Mai (Tag der Arbeit)

15. August (Mariä Himmelfahrt)

1. November (Allerheiligen)

2. November (Tag der Ankunft der zwangsverpflichteten Arbeitskräfte)

25. Dezember (Weihnachten)

Hinduistische Feiertage:

31. January (Thaipoosam Cavadee)

13. Februar (Maha Shivaratree)

18. März (Ougadi)

14. September (Ganesha Chaturthi)

7 November (Diwali)

Islamischer Feiertag (Verschiebungen um einen Tag, in seltenen Fällen zwei Tage, sind möglich!):

16 Juni (Fastenbrechen am Ende des Ramadan)

Im Jahr 2019 dauert der Ramadan vom 6. Mai bis zum 3. Juni (die Daten können je nach Land um einen oder zwei Tage abweichen).

Während des Ramadan, des islamischen Fastenmonats, kann das Geschäftsleben eingeschränkt sein.

Es gibt keine ausgeprägte Urlaubssaison.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 9.15-15.15 Uhr, Sa 9.15-11.15 Uhr;

Geschäfte: Port Louis Mo bis Fr 9.30-17 Uhr, Sa 9.30-12 Uhr; Grand Baie Mo bis Sa 10-18 Uhr; So 9.30-12 Uhr; andere Orte Mo, Di, Mi, Fr, Sa 10-18 Uhr, Do und So 9.15-11.15 Uhr;

Hauptpost: Mo bis Fr 8.15-11.15 Uhr und 12-16 Uhr, Sa 8-11.45 Uhr.

Kleidung

Tagsüber ist leichte Sommerkleidung angebracht. Für die doch manchmal recht kühlen Abende sollte man auch einen Pullover oder eine Jacke dabeihaben. Bei einem Aufenthalt im Bergland wird für die Abende und die frühen Morgenstunden immer wärmere Kleidung benötigt. Außerdem ist während des ganzen Jahres eine gute Sonnenbrille sowie ein Regenschutz notwendig. Auf Wandertouren sollte man immer eine Kopfbedeckung tragen, da die Sonneneinstrahlung doch sehr stark ist. In Restaurants sind abends für Herren lange Hosen Pflicht.

Geschichte/Politik

Man nimmt an, dass die Insel bereits im zehnten Jahrhundert arabischen Seefahrern bekannt war. Den Namen "Mauritius" erfanden die Holländer, die gegen Ende des 16. Jahrhunderts auf die Insel kamen. Doch als immer mehr Piraten landeten, um Mauritius als Stützpunkt zu nutzen, zogen die holländischen Siedler ab. 1642 nahmen die Franzosen Mauritius in Besitz und tauften es "Ile de France". Es entwickelte sich zu einer blühenden Insel, in der aus Afrika und Madagaskar importierte Sklaven Gewürze und Zuckerrohr anbauten.

Nach der französischen Revolution kam Mauritius, das seinen alten Namen nun wieder erhielt, in englischen Besitz und wurde 1814 zur englischen Kolonie. 1835 schaffte man die Sklaverei ab. Die Pflanzer warben indische und chinesische Landarbeiter an. Es war der Anfang einer musterhaften, friedlichen multikulturellen Entwicklung.

1968 wurde Mauritius ein unabhängiges Land innerhalb des Britischen Commonwealth. Seit 1992 ist die Insel eine selbstständige Republik - mit Premierminister und Kabinett sowie einer Verfassung nach britischem Modell.

Wirtschaft

Nach dem traditionellen Exportgut Rohrzucker und neuerdings Industrieprodukten wie Strickwaren und Textilien setzt die mauritische Regierung immer mehr auf den Fremdenverkehr als wichtige Einnahmequelle. Die touristische Infrastruktur ist erfreulich, behördlich wird streng über die Einhaltung der Qualitäts- und Abwasserbestimmungen gewacht.

Obwohl Mauritius kein ausgesprochen preiswertes Reiseziel ist, sind die Hotelpreise angemessen und oft billiger als in der Karibik.

Religion

Etwa 50 Prozent der Bevölkerung sind Hindus, ca. 30 Prozent Christen (davon die Mehrheit Katholiken) und ca. 15 Prozent sind Muslime. Außerdem gibt es eine buddhistische Minderheit auf Mauritius.

Vegetation

Seit der Entdeckung der Insel im 16. Jahrhundert sorgten vor allem die Holländer dafür, dass fast alle Ebenholz-, Teak- und Mahagonibäume zu Möbeln und Schiffsrümpfen verarbeitet wurden. Wenige Exemplare haben überdauert. Heute pflanzt man schnellwachsende Bäume wie Eukalyptus, Kiefern und Koniferen, damit diese den historischen Baumarten, die viel längere Wachstumszeiten haben, Schutz und Schirm zum Anwachsen geben. Am sandigen Küstensaum gedeihen vor allem Kasuarinen, kieferähnliche Nadelbäume, die aus Malaysia importiert wurden. In den Brackwassersümpfen stehen die von den meisten tropischen Inseln bekannten Mangroven. Auch der immergrüne Banyanbaum mit seinen starken Luftwurzeln ist ein Import aus Südostasien. Und der allenthalben im Dezember flammendrot blühende Flamboyant-Strauch war auf Madagaskar zu Hause.

Schraubenpalmen gab es schon immer auf Mauritius. Aus dem auf Wurzelstöcken stehenden Stamm wachsen lange, spitze Blätter in Büscheln. Tambalacoque ist ebenfalls eine endemische Baumart, von der es noch einige Exemplare im Wald von Macchabée gibt. Der Stamm ist silberschimmernd und die Wurzeln greifen überirdisch weit über den Durchmesser der Baumkrone hinaus. Trochetia heißt die nur selten vorkommende Nationalblume von Mauritius. Es ist ein feines rosafarbenes Glockenblümchen, das nur in entlegenen Bergregionen vorkommt.

Tierwelt

Seefahrer aus dem fernen Europa brachten im 16. bis 18. Jahrhundert die gesamte Fauna auf Mauritius durcheinander. Einesteils rotteten sie fast alles aus, was ihnen essbar erschien - vor allem die riesigen Landschildkröten und den berühmten Dodo, einen schwerfälligen, flugunfähigen Vogel, dessen Aussehen man nur noch von alten Zeichnungen kennt. Andererseits setzten sie allerlei Säugetiere aus, die als Notproviant dienen sollten. Zu den Java-Hirschen, Schweinen, Hasen und Ziegen, die sich rasch auf der Insel vermehrten, kamen später Hunde und Ratten sowie anderes Importgetier wie Mungos, Makkak-Affen und diverse Schlangenarten. Sie trugen zur endgültigen Ausrottung der ursprünglichen Inselfauna bei.

Der Mauritius-Kestrel zählt zu den seltensten Falkenarten der Welt. 1974 gab es nur noch vier Exemplare. Doch ist es gelungen, Nachkommen in Gefangenschaft aufzuziehen und in die Freiheit zu entlassen, wo sie sich erfolgreich vermehrten. Heute soll es auf der Insel wieder 250 frei lebende Mauritius-Falken geben. Die Rosentaube gehört ebenfalls zu den sehr selten gewordenen Vogelarten. Einige Exemplare dieses blassrosafarbenen Vogels mit den dunklen Schwingen leben noch in der Black-River-Schlucht, manche im Casela-Vogelpark.

Kulinarisches

Die kreolische Küche auf Mauritius ist wegen der vielfältigen Einflüsse äußerst abwechslungsreich. Man findet vor allem französische und indische Geschmacksrichtungen - mit mauritischem Akzent. Curry aus Gewürzmischungen wird in vielen Variationen angeboten - mit Fleisch, Fisch, Geflügel oder Gemüse. Aus den kleinen Tomaten wird die beliebte, aber recht scharfe "rougaille", eine Soße mit klein gehackten Zwiebeln, Ingwer, Knoblauch und Chillies, hergestellt.

"Brèdes" gibt es zu fast jeder Mahlzeit. Es ist ein Gericht aus allerlei Gemüse wie Salat, Kresse, Spinat, Zwiebeln, Knoblauch und roten Chillies. Man isst es zu Fleisch, Fisch oder in dünne Pfannkuchen gewickelt. "Poisson vindaye" sind gebratene Fischscheiben, die mit einer Paste aus gekochten grünen Chillies, Senfkörnern, Essig und Knoblauch gegessen werden. Wie vieles andere bekommt man sie für wenig Geld bei den überall vorhandenen Garküchen.

"Alooda" ist ein Erfrischungsgetränk - aus Zucker und gekochtem Chinagras, Wasser, Milch, Rosensirup und Tookmaria-Samen -, das von Straßenhändlern angeboten wird.

Rum ist das eigentliche Getränk von Mauritius. Es gibt verschiedene Sorten. Der beste (und teuerste) ist der "Vieu Rhum de l'Isle de France". Er ruht zehn Jahre lang in Fässern aus Eichenholz.

Sitten und Gebräuche

Eine folkloristische Spezialität von Mauritius ist der "Sega", ein mitreißender, sehr erotischer Tanz, dessen Musik erkennbar afrikanischen Ursprungs ist. Die von Schlägen auf allerlei trommelartige Instrumente begleitete Musik reicht zurück in die Sklavenzeit im 18. Jh.. Professionelle Tanzgruppen führen Sega-Tanzspektakel in den Hotelanlagen auf.

"Thaipoosam Cavadee" (Ende Januar/Anfang Februar) umfasst eine farbenprächtige, wenn auch etwas gruselige Prozession, wobei die tamilischen Gläubigen den Cavadee, ein hölzernes Joch, an dessen Enden je ein Topf Milch hängt, auf den Schultern tragen. Die Teilnehmer, die zehn Tage lang gefastet haben, sind in einer Art Trance, ihre Körper oft von silbernen Nadeln, Haken oder Spießen durchbohrt.

"Maha Shivaratree" (Februar oder März) ist eines der größten Hindu-Feste. Tausende von Pilgern, alle in weiß und mit dem Kanwar, einem bunt geschmückten Bambusbogen auf den Schultern, prozessieren zum Grand Bassin, einem See im Hochland des Südens, um heiliges Wasser zu schöpfen. Vor dem Heimgang werden am Seeufer Rituale mit Räucherstäbchen, Gebeten und Speisen absolviert.

Beim Chinesischen Drachenfest (Datum von Gegend zu Gegend verschieden), einem sehr farbenfrohen, lauten Fest, bewegt sich ein riesiger feuerspeiender Drachen durch die Straßen. "Holi" (im März) ist ein indisches Freudenfest, bei dem man sich mit gefärbtem Wasser bespritzt und mit buntem Puder bestreut.

"Teemeedee" (mehrmals im Jahr an verschiedenen Orten) zeigt Prozessionen tamilischer Gläubiger, die sich allerlei Selbstkasteiungen unterziehen. Höhepunkt ist das Barfußlaufen über glühende Kohlen.

Souvenirs

Kunsthandwerk ist Tradition: Stickereien, Korbarbeiten, Töpferwaren, Holzschnitzereien, Handgestricktes. Es gibt Schmuck (Ohrringe, Broschen, Ketten) aus Seemuscheln, hunderte von Gewürzen, die man auf dem Markt kaufen kann.

Klimainformationen

Die Jahreszeiten sind den europäischen entgegengesetzt.

Mauritius hat Seeklima, das in der Zeit von November bis April (Sommer) tropisch und während der Wintermonate, von Mai bis Oktober, subtropisch ist. Das ganze Jahr über weht auf Mauritius der Südost-Passat.

Es werden je nach Höhenlage mittlere Temperaturen zwischen 25 und 19°C gemessen. An der Küste steigt das Thermometer im Februar (Sommer) auf bis zu 35°C. Niederschläge gibt es besonders häufig von Januar bis Mai.

Wirbelstürme und Zyklone können von November bis April auftreten.

Beste Reisezeit

Von April bis Mitte Juni und September bis November.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Mauritius ist malaria-frei.

Ärztliche Hilfe

PORT LOUIS: City Clinic, Sir Edgar Laurent Street 102-106,, Port Louis, Tel. 242 04 86, Fax 216 74 25;

CUREPIPE: Zahnarzt:Patrick Audibert, 192 rue Royale,, Curepipe, Tel. 676 59 61.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Mauritius-Rupie (MR)

1 Mauritius-Rupie = 100 Cents.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 39,85 MR

1 US-$ = ca. 35,16 MR

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - ab einem Wert von über 500.000 DH in Landes- und Fremdwährung ist bei Ein- und Ausreise eine Deklaration erforderlich

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja (American Express, Diners Club, EuroCard/MasterCard, Visa) - werden fast überall akzeptiert.

Geldautomat: Ja - sind in ausreichender Anzahl vorhanden. Das Abheben von Bargeld ist mit GiroCard und Kreditkarte möglich.

Reiseschecks: Ja - werden von Banken und Hotels in Euro und US-$ akzeptiert. >>> Da die Akzeptanz von Reiseschecks jedoch rückläufig ist, sollten immer auch noch andere Zahlungsmittel (Bargeld, Kreditkarte etc.) für die Reise mitgeführt werden.

Auskunftstellen

Mauritius Tourism Promotion Authority (MTPA)
c/o Aviareps Tourism GmbH
Josephspitalstraße 15
80331
München
(0 89) 552 53 34 89
(0 89) 552 53 38 25
Mauritius.Germany@aviareps.com

Mauritius Tourism Promotion Authority (MTPA)
St. Louis Street
Victoria House, 4-5th Floor
Port Louis /Mauritius
(00230) 212 51 42
(00230) 203 19 00
www.mauritius.net
Touristenpolizei:
Tel. (00230) 210 38 94 oder 213 78 78
E-Mail: bdtourisme.mpf@govmu.org

Mauritius Chamber of Commerce Industry (MCCI)
2nd Floor, Anglo-Mauritius House
6, Adolphe de Plevitz Street
Port Louis /Mauritius
(00230) 208 00 76
(00230) 203 48 30
www.mcci.org ; mns.intnet.mu/mcci.htm
mcci@mcci.org

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

zuständig Pretoria/Südafrika und Antananarivo/Madagaskar:

Embassy of the Federal Republic of Germany
201 Florence Ribeiro Avenue
Groenkloof Ext 11
Pretoria 0181 /Republik Südafrika
(0027 12) 427 89 69
(0027 12) 427 89 00
info@pretoria.diplo.de
Amtsbezirk: Südafrika, Lesotho und Eswatini.
Konsularischer Amtsbezirk: Provinzen Free State, Gauteng, KwaZulu/Natal, Limpopo (Northern Province), North West und Mpumalanga sowie Königreich Lesotho, Mauritius und Swasiland.
Der Leiter der Vertretung ist zugleich als Botschafter in Lesotho und Swasiland mit Sitz in Pretoria bzw. Kapstadt akkreditiert.

Ambassade de la République fédérale
d´Allemagne
Embassy of the Federal Republic of Germany
101, Làlana Pastora Rabeony Hans, Ambodirotra
101
Antananarivo
Ambassade de la République fédérale d'Allemagne
B.P. 516
101 Antananarivo /Madagaskar
(00261) 20 222 66 27
(00261) 20 222 38 02/03, 222 16 91
info@antananarivo.diplo.de
Amtsbezirk: Madagaskar und Mauritius

Von Deutschland

außerdem in Mauritius:

Consulat Honoraire de la République
fédérale d´Allemagne
Royal Road, St. Antoine
Goodlands /Mauritius
(00230) 283 75 00
(00230) 283 75 00
goodlands@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Mauritius
Übergeordnete Auslandsvertretung:
Botschaft Antananarivo/Madagaskar

Botschaft der Republik Mauritius
(mit Konsularabteilung)
Kurfürstenstraße 84
Burggraf Centre
10787
Berlin
(0 30) 26 55 83 23
(0 30) 26 39 36 10
berlin@mauritius-embassy.de
Mo bis Fr 8.30-16 Uhr
Geschäftsbereich Konsular-Abteilung: Deutschland, Österreich und Polen

Honorarkonsulat der Republik Mauritius
Wasserstraße 3
40213
Düsseldorf
(02 11) 13 25 04
(02 11) 136 29 62
www.honorarkonsulat.de
mauritius@honorarkonsul.cc
Di bis Do 10-17 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Republik Mauritius
Poststraße 14-16
20354
Hamburg
(0 40) 35 21 12
(0 40) 21 99 23 80
www.honorarkonsulat.de
hamburg@honorarkonsul-mauritius.de
nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Honorargeneralkonsulat der Republik Mauritius
Landwehrstraße 10
80336
München
(0 89) 55 35 04
(0 89) 55 55 15
johanneskneifel@t-online.de
Di und Do 10-13 Uhr
(keine Visumerteilung, aber Anforderung von Antragsunterlagen möglich)

Honorarkonsulat der Republik Mauritius
Hirschstraße 22
70173
Stuttgart
(07 11) 60 66 10 50
(07 11) 607 15 58
www.honorarkonsulat.de
mu.konstgt@t-online.de
Mo bis Do 10-12 Uhr und 14-16 Uhr, Fr 10-12 Uhr
(keine Visumerteilung, aber Anforderung von Antragsunterlagen möglich)

Ärztliche Hilfe

PORT LOUIS: City Clinic, Sir Edgar Laurent Street 102-106,, Port Louis, Tel. 242 04 86, Fax 216 74 25;

CUREPIPE: Zahnarzt:Patrick Audibert, 192 rue Royale,, Curepipe, Tel. 676 59 61.

Sehenswertes

Port Louis

Die Lage der Inselhauptstadt am einzigen Naturhafen der Insel, von einer eindrucksvollen Gebirgskulisse vor widrigen Winden geschützt, ist malerisch. Elegante Kolonialbauten, moderne Betonklötze, viktorianische Lagerhäuser, armselige Hütten, dazu Kirchen, Tempel und Moscheen prägen das vielseitige Bild der Stadt.

An der palmenumsäumten Place d'Armes erhebt sich der 1736 erbaute Regierungspalast, nahe bei dem Stadtmuseum, in dem man alles über die vorhandene wie die ausgerottete Tier- und Pflanzenwelt der Insel erfährt. Auch die Besichtigung der anglikanischen St. James-Kathedrale von 1828 sowie des alten Hindu-Tempels Shree Vishnu Kchetra lohnen sich. Auf dem bunten Zentralmarkt gibt es die erstaunlichsten Gewürze und Kräuterheiler, die gegen jedes Wehweh ein Mittel kennen.

Abends ist die Stadt ziemlich tot. Fast alle Lokale schließen um zehn Uhr. Auf dem Champ de Mars gibt es dafür jeden Sonntag von Mai bis November sehenswerte Pferderennen.

Mahébourgh

Die hübsche Stadt im französischen Kolonialstil liegt in der Bucht des Vieux Grand Port, des "Alten Großen Hafens", vor dem 1810 eine erbitterte Seeschlacht zwischen Engländern und Franzosen stattfand. Das schöne, wenn auch etwas heruntergekommene Haus von 1722, in dem die beiden verwundeten gegnerischen Kommandeure versorgt wurden, ist heute ein Museum. Im Museumsgarten ist ein Handwerkerdorf aufgebaut, in dem man Kunsthandwerkliches kaufen kann.

Pamplemousses

Der Botanische Garten im nördlichen Binnenland hat seinen Namen von der Pampelmuse (Grapefruit), die hier vor 250 Jahren angepflanzt wurde. Heute sind auf dem Gebiet außer 80 verschiedenen Palmenarten, auch die Wasserlilien und die Riesen-Seerosen sehenswert. Im Park gibt es auch Schildkröten und Hirsche, Baumratten, Fliegende Füchse, Schmetterlinge, Echsen und vielerlei Vogelarten.

Domaine Les Pailles

In dem großen Naturpark bekommen Besucher eine Vorstellung, wie es auf Mauritius zur Zeit der frühen Siedler aussah. Hier leben Hirsche, Affen und seltene Vogelarten. Mit Pferdekutschen, Geländefahrzeugen oder im Miniaturzug durchstreift man den Park. Er bietet aber auch ein Spielkasino, mehrere Restaurants sowie Freibad, Minigolf und andere Vergnügungen.

Nationalpark Plaine de Champagne

In diesem Naturreservat steht noch ein Rest des ursprünglichen Urwaldes, der einst die ganze Insel bedeckte. Heimische Teak-, Ebenholz- und Flechtenbäume sind vereinzelt zu sehen. Hier leben zahlreiche vom Aussterben bedrohte Pflanzen-, Vogel- und Reptilienarten. Von der Hochfläche Plaine de Champagne hat man einen weiten Blick auf den Stausee von Vacoas und in die Schlucht des Black River.

Casela-Vogelpark

2.500 Vögel in 140 Arten aus allen Erdteilen leben hier. Aber auch Affen, Tiger, Flughunde und Schildkröten.

Black River Gorges

In dieser Schlucht ist die Landschaft atemberaubend schön. In der von dichten Wäldern gesäumten "Schlucht des Schwarzen Flusses" leben Makkak-Affen, die vor 250 Jahren von holländischen Seeleuten ausgesetzt wurden. Sie sind interessant, allerdings auch eine Bedrohung für die seltene Vogel- und Pflanzenwelt dieser Region.

Domaine des Grands Bois

An den Berghängen, hoch über Vieux Grand Port, ziehen sich Waldungen voller Hirsche und Wildschweine hin. Es gibt Wanderwege hinauf zum Aussichtspunkt, der einen weiten Blick hinab auf die Küste bietet.

Aquarium

Das Aquarium der Insel steht an der Nordwestküste mitten in einer Lagune. Man zeigt viele heimische Fische, Krabben und Schwämme. Ein Riesenspaß bietet sich ganz in der Nähe an: das Füttern der handzahmen Fische vor Grande Baie. Sie sind bereits an Bananen und hartgekochte Eier gewöhnt.

Badeküste

Grande Baie an der großen Bucht im Nordwesten ist das Hauptzentrum des Tourismus auf Mauritius. Man kann Segeln, Tauchen, Tiefsee-Angeln und Bootsausflüge machen. An den Stränden von Grande Baie ist reichlich Platz.

Flic-en-Flac liegt an der Westküste. Ein beliebter, von schattigen Kasuarinenbäumen gesäumter Strand zieht sich vor dem Ort hin. Blue Bay ist der schönste Badeort an der Südostküste. Péreybère hat einen der schönsten Strände an der Nordküste. Die kleine Bucht ist ein Geheimtipp unter den Einheimischen.

Reisehinweise

Das Auswärtige Amt rät Reisenden, sich wegen möglicher Überfälle von ärmeren Wohngegenden und einsam gelegenen Stränden fernzuhalten.

Derzeit kommt es gehäuft zu Überfällen auf Touristen sowie zu Einbrüchen in Ferienwohnungen.

Bitte auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen" beachten.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Badeurlauber sollten nur die markierten Strände nutzen und Badeschuhe tragen, da es im Sand giftige Steinfische gibt. Um Unfälle zu vermeiden, wird empfohlen, beim Schnorcheln oder Tauchen immer mindestens zu zweit zu sein.

Achtung: Im Meer gibt es starke und immer wieder wechselnde Strömungen, die Schwimmern schnell zum Verhängnis werden können.

Reisende sollten vor allem auf Märkten auf Taschendiebe achten und sich außerdem ab der Dämmerung von armen und einsamen Gegenden fernhalten.

Ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz wird auf Mauritius mit bis zu lebenslangen Haftstrafen geahndet.

Ramadan: Die Zeit des islamischen Fastenmonats Ramadan ändert sich von Jahr zu Jahr (2019: ca. 6. Mai bis ca. 3. Juni). Während dieser Zeit gilt für Muslime ein Fastengebot (Verzicht auf Speisen und Getränke und z.B. auch Rauchen) von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Reisende sollten sich den Verhaltensregeln des islamisch geprägten Landes anpassen. Essen, Trinken und Rauchen in der Öffentlichkeit während der Tagesstunden ist im Ramadan verpönt. Außerdem ist mit Einschränkungen im Alltag (z.B. tagsüber Schließung von Restaurants außerhalb der Hotels, reduzierte Arbeitszeiten bei Behörden) zu rechnen.

Im Zeitraum von November bis April kann es zu Wirbelstürmen und Zyklonen kommen.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Ausflugsland

Südafrika

Einreise für Deutsche

Als Touristen visumfrei für 90 Tage. Notwendig sind:

- mindestens noch 30 Tage über das Ausreisedatum gültiger Reisepass oder maschinenlesbarer Kinderreisepass (nicht akzeptiert werden aktualisierte oder verlängerte Kinderreisepässe)

- Rück- oder Weiterreiseticket

- ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt

Alle Pässe sollten mindestens noch zwei freie Seiten für Ein- und Ausreisestempel haben.

Bei der Einreise Minderjähriger nach Südafrika sind besondere Bestimmungen zu beachten. Nähere Informationen sind bei der zuständigen südafrikanischen Vertretung erhältlich.

Landesdaten

Lage

Die Republik Südafrika liegt an der Südspitze des afrikanischen Kontinents zwischen dem 22. und 35. südlichen Breitengrad. Sie besteht aus den Provinzen Northern Cape, Western Cape, Eastern Cape, KwaZulu/Natal, Free State, Mpumalanga, Limpopo (Northern Province), Gauteng, North West.

Fläche: 1.219.090 km².

Verwaltungsstruktur: 9 Provinzen (Eastern Cape, Free State, Gauteng, KwaZulu-Natal, Limpopo, Mpumalanga, North-West, Northern Cape, Western Cape).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 51,77 Millionen

Städte:

Tshwane (Pretoria) (Hauptstadt - Regierungssitz, 1.362 m hoch) ca. 2,9 Millionen

Johannesburg (1.735 m hoch) ca. 4,4 Millionen

Kapstadt ca. 3,7 Millionen

eThekwini (Durban) ca. 3,4 Millionen

Ekurhuleni-Germiston (East Rand) ca. 3,2 Millionen

Nelson Mandela Bay (Port Elizabeth) ca. 1,2 Millionen

Buffalo City (East London) ca. 755.200

Mangaung (Bloemfontein) (1.390 m hoch) ca. 747.400

Emfuleni (Vanderbijlpark) ca. 721.700

Polokwane (Pietersburg) ca. 629.000

Msunduzi (Pietermaritzburg) (684 m hoch) ca. 618.500

Thulamela-Thohoyandou ca. 618.500

Mbombela (Nelspruit) ca. 588.800

Rustenburg ca. 549.600

Bushbuckridge ca. 541.200

Sprache

Amtssprachen sind Englisch, Afrikaans, Zulu, Xhosa, Tswana, Nordsotho, Südsotho, Tsonga, Swazi, Ndebele, Venda.

Französisch, Italienisch und Deutsch wird von den Angestellten vieler größerer Hotels und Geschäfte gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +1 Stunde

Während der europäischen Sommerzeit besteht kein Zeitunterschied.

Telefon/Post

Post

Luftpostsendungen nach Europa sind bis zu 7 Tage unterwegs. Die Postämter im ganzen Land nehmen postlagernde Sendungen entgegen.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Südafrika ist 0027, von Südafrika nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Die öffentlichen Telefonzellen haben für alle Gespräche Selbstwähleinrichtungen. Die Münz-Telefonzellen sind blau, Telefonzellen, die mit Telefonkarten funktionieren, grün. Telefonkarten (phonecards) mit Guthaben zwischen 10 und 200 R sind erhältlich in Postämtern oder Einkaufszentren, man kann mit ihnen in der Regel sowohl innerhalb Südafrikas als auch ins Ausland telefonieren. Nur von einigen wenigen Karten-Telefonzellen aus ist das Telefonieren ins Ausland nicht möglich. In öffentlichen Telefonzellen gibt es meist einen Hinweis, wo die nächste Verkaufsstelle liegt. Möglich ist außerdem die Vermittlung in einem Postamt und das Telefonieren in einem Telefonladen. Vom Hotel aus zu telefonieren ist sehr teuer.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 10111, Unfallrettung 10177, Feuerwehr 10111.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Südafrika von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone. An den Flughäfen in Johannesburg und Kapstadt können auch südafrikanische Mobiltelefone gemietet werden.

Internet

Länderkürzel: .za

Feiertage

Feiertage 2018:

1. Januar (Neujahr)

21. März (Tag der Menschenrechte)

30. März (Karfreitag)

2. April (Ostermontag)

27. April (Freiheitstag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

16. Juni (Tag der Jugend)

9. August (Frauentag)

24. September (Tag des nationalen Kulturerbes)

16./17. Dezember (Tag der Versöhnung)

25. Dezember (Weihnachten)

26. Dezember (Tag des guten Willens)

Fällt ein gesetzlicher Feiertag auf einen Sonntag, ist der folgende Montag Feiertag.

Die Hauptferienzeiten sind Anfang/Mitte Dezember bis Anfang/Mitte Januar (während dieser Zeit viele Betriebsschließungen) und Mitte Juli bis Mitte August.

Öffnungszeiten

Banken: in den Städten Mo bis Fr 8.30/9-15/15.30 Uhr, Sa 8-11/12 Uhr, in der Provinz kürzere Öffnungszeiten;

Postämter: Mo bis Fr 8-16.30 Uhr (kleinere Postämter geschlossen von 13-14 Uhr), Sa 8-12 Uhr; manche Schalter schließen Mo bis Fr bereits um 15.30 Uhr und Sa bereits um 11 Uhr.

Geschäfte: Mo bis Fr 8/9-17/18 Uhr, Sa 9-14/16 Uhr, einige auch am Sonntagvormittag; Supermärkte Mo bis Fr 9-19 Uhr, Sa 817/18 Uhr, So 9-14/17 Uhr.

Büros: Mo bis Fr 8.30-16.30 Uhr.

Kleidung

SOMMERHALBJAHR (europäischer Winter): Leichte Kleidung. Für die höheren Gebiete sowie in Herbst und Frühjahr sollte Übergangskleidung mit Pullover mitgenommen werden. Die Mitnahme eines Regenschutzes ist notwendig, da häufig zwar kurze, aber heftige Regenschauer auftreten können.

WINTERHALBJAHR (europäischer Sommer): Das Wetter ist zu dieser Zeit vorwiegend sonnig. Daher ist auch leichtere Kleidung angebracht; vor allem in der Provinz KwaZulu/Natal. Wärmere Kleidung braucht man nur am Kap und in höhergelegenen Gebieten sowie für die doch im Allgemeinen recht kühlen Abende. Regenschutz sollte man auf jeden Fall dabeihaben.

Festes Schuhwerk ist grundsätzlich notwendig. In den besseren Hotels und Restaurants ist formelle Kleidung mittags teilweise, abends aber unbedingt erforderlich. Eine gute Sonnenbrille ist unerlässlich.

Geschichte/Politik

Die eigentlichen Ureinwohner Südafrikas sind die Khoikhoi (auch Hottentotten) und die San (Buschmänner), die häufig unter dem Begriff Khoisan zusammengefasst werden. Bantu-sprachige Völker drangen seit dem zwölften Jahrhundert südwärts und Mitte des 17. Jahrhunderts stießen die von Süden her kommenden holländischen Siedler im Gebiet der Transkei mit ihnen zusammen. Zusammen mit den später auftauchenden britischen Siedlern gab es in Südafrika genügend Konfliktstoff, um bis in die heutige Zeit die Rassenfrage zu einem Problem des Landes zu machen. Anfang des 20. Jahrhunderts mit Gründung der Südafrikanischen Union 1910 schrieben die Südafrikaner die Grundregeln der Apartheid fest (Wahlberechtigung nur für Weiße, Schwarze sollten in den Reservaten "homelands" wohnen). Eine Vermischung der Rassen war bei Strafe verboten. Durch diese Praktiken wurde Südafrika jedoch zunehmend in der Weltöffentlichkeit diskriminiert und begann Ende der 80er Jahre damit, die Schwarzen in die Politik des Landes mit einzubeziehen. Erst 1994 fanden die ersten allgemeinen Wahlen statt. Heute sind die Homelands aufgelöst und es sind neun neue Provinzen gebildet worden. Der herausragende Staatsmann Nelson Mandela hat große Veränderungen in seinem Land bewirkt.

Wirtschaft

Südafrika hat von allen afrikanischen Ländern den höchsten Industrialisierungsgrad. Industrie und Bergbau sind die bedeutendsten Zweige. Südafrikas Tourismusindustrie trägt mit rund 5 Prozent zum Bruttosozialprodukt bei. Ziel dieser Wachstumsindustrie ist ein Beitrag von 10 Prozent. Mit den jährlichen Steigerungsraten von bis zu 20 Prozent wird dies wohl bald gelingen.

Religion

78 Prozent der Bevölkerung gehören dem Christentum an. Davon sind die am stärksten vertretenen Strömungen unabhängige afrikanische Kirchen (etwa sieben Millionen), die Niederländisch-Reformierte Kirche mit rund 4 Millionen Anhängern und die Katholische Kirche mit knapp 3 Millionen Gläubigen. Weitere in Südafrika vertretene Religionen sind der Hinduismus, der Islam , das Judentum und mehrere Naturreligionen.

Vegetation

Die Symbolblume Südafikas ist die Protea, die sich nur in diesem Land in zahlreichen Arten findet. Die Proteen blühen in den kühleren Monaten. Südafrika ist reich an Pflanzenarten und für Botaniker ist eine Reise ein außergewöhnliches Vergnügen. Der Baobab, der Affenbrotbaum, ist mit seiner Silhouette charakteristisch für die Savannenlandschaft. Von den Akazienarten ist der Süßdorn in Südafrika stark verbreitet. Die dunkelbraune Rinde gibt beim Gerben dem Leder eine rötliche Farbe.

Tierwelt

Der Krüger-Nationalpark sowie die angrenzenden privaten Wildparks bieten das ganze Spektrum der afrikanischen Tierwelt. In Südafrika gibt es eine Überpopulation an Elefanten - der Staat plädiert für eine Freigabe des Elfenbeinhandels. Auch Breitmaulnashorn und Leoparden haben gesicherte Bestände. Alle typischen Safari-Tiere können in Südafrika beobachtet werden: Löwen, Geparden, Hyänen, Gnus und Büffel, Antilopen wie Impalas, Springböcke, Kudu, Wasserböcke, Oryx, und die kleinen Duiker, aber auch Flusspferde, Krokodile, Paviane, Warzenschweine und über 300 Vogelarten.

Kulinarisches

In die südafrikanische Küche hat jede Volksgruppe des Landes ihre Eigenheiten eingebracht. Indische Curries (Reis, Fladenbrot, Fleisch mit scharfen Beilagen) sind besonders in der Provinz Natal alltäglich. Es gibt in Südafrika viele Eintöpfe aus Fleisch und Gemüse, die im typischen "Potje", einem dreibeinigen gusseisernen Topf, zubereitet werden. Mariniertes Fleisch mit Folienkartoffeln, gut gewürzte Würste mit Maismehlbrei und Tomatensauce und natürlich Biltong (Trockenfleisch) sind weitere südafrikanische Spezialitäten.

Die südafrikanischen Weine sind sehr gut und vermehrt auch in Europa zu erhalten.

Souvenirs

Beliebte Souvenire aus Südafrika sind kunsthandwerkliche Gegenstände der schwarzafrikanischen Bevölkerung wie Schnitzereien aus Holz, Flechtarbeiten, Decken und Töpferarbeiten. Der bunte Perlenschmuck der Zulu und Ndebele ist besonders berühmt. Kunsthandwerk kann man sehr gut in sogenannten "Curio Shops" oder auf Märkten kaufen, z.B. auf dem Pan African Market in Kapstadt. Da Diamanten und Gold preiswerter als in Deutschland sind, wird Schmuck ebenfalls sehr gern gekauft.

Klimainformationen

Südafrika liegt südlich des Äquators und hat daher zur nördlichen Halbkugel entgegengesetzte Jahreszeiten.

Es herrscht subtropisches, für Europäer allgemein gut verträgliches Klima vor. Die durchschnittliche Sonnenscheindauer zählt zu der höchsten der Erde. Die Regenfälle sind über das Jahr verteilt, es gibt keine ausgesprochenen Regenperioden. An der Ostküste sind Niederschläge jedoch häufig.

Von Bedeutung für das Klima Südafrikas ist auch, dass 40 Prozent des Landes über 1.200 m hoch liegen. Nur die Küstenebene kann als Tiefland bezeichnet werden.

DURCHSCHNITTLICHE TEMPERATUREN im Sommer (im Winter):

Durban 24 (16,5)°C, am Meer,

Johannesburg 21 (10)°C, 1.735 m hoch,

Kapstadt 21,5 (13)°C, am Meer,

Bloemfontein 22,5 (10,5)°C, 1.390 m hoch,

Port Elizabeth 21 (13,5)°C, am Meer,

Pretoria 22,5 (11,5)°C, 1.362 m hoch.

Die Sommer in den Kapprovinzen sind sonnig und trocken, die meisten Niederschläge fallen im Winter.

Für das übrige Südafrika gilt, dass die Sommer warm, jedoch nicht zu heiß sind, und dass die meisten Niederschläge in dieser Zeit fallen (meist in Form von Schauern am Spätnachmittag). Die Winter sind trocken, mit sonnigen und warmen Tagen und teilweise sehr kühlen Nächten im Binnenland.

Beste Reisezeit

Südafrika bietet das ganze Jahr über gute klimatische Bedingungen. Für die Kap-Provinzen sind September bis Mai zum Reisen besonders geeignet. Für die subtropische Küste KwaZulu/Natals sind jedoch die Wintermonate Juni bis August die Hochsaison.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN sowie medikamentöse Prophylaxe . Bei Aufenthalten in Gebieten mit geringerem Risiko Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria mitführen.

- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.

- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.

- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.

- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.

- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.

. Bei Aufenthalten in Gebieten mit geringerem Risiko Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria MALARIA P sowie medikamentöse Prophylaxe mitführen.

Medikamentöse Malariaprophylaxe: Mefloquin (Lariam)

Mefloquin (Lariam):

Einnahme: eine Woche vor Einreise bis vier Wochen nach Verlassen des Malaria-Gebiets.

oder

Atovaquon-Proguanil (Malarone)

Einnahme: 1-2 Tage vor Einreise bis 7 Tage nach Verlassen des Malaria-Gebiets.

oder

Doxycyclin (für diese Indikation in der BRD nicht zugelassen)

Einnahme: 1-2 Tage vor Einreise bis 4 Wochen nach Verlassen des Malaria-Gebiets.

MALARIA T sowie medikamentöse Prophylaxe mitführen.

Keine Chemoprophylaxe empfohlen, Medikamente zur Notfallbehandlung (Stand-by-Therapie)

Mefloquin (Lariam) oder Atovaquon-Proguanil (Malarone) oder Artemether-Lumefantrin (Riamet).

Verbreitung

Ein erhöhtes Malariarisiko besteht von September bis Juni in tiefergelegenen Regionen der nördlichen Provinzen Mpumalanga (einschließlich Krüger-Nationalpark und benachbarte Wildreservate) und Limpopo, ebenso von November bis Juni in Nord-Ost Kwazulu/Natal bis zum Tugela Fluss.

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

JOHANNESBURG: Dr. J. Teeger (spricht Deutsch), 7, 3rd Street, Houghton,, Johannesburg, Tel. (011) 728 42 98.

KAPSTADT:Dr. Wolfgang Waschnig (spricht Deutsch), 1 Milner Road, ,, Tamboerskloof/Kapstadt, Tel. (021) 424 25 90.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Rand ( R)

1 Rand = 100 Cents.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 16,94 R

1 US-$ = ca. 14,92 R

Hinweise

Bei Rundreisen dürfen ausländische Reisende Banknoten der Währungen von Lesotho, Namibia, Eswatini und Südafrika bis zu einem Gegenwert von 25.000 Rand einführen.

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: bis zu 25.000 Rand. Bei höher liegenden Beträgen muss eine Genehmigung der South African Reserve Bank vorliegen.

Deklaration: Ja - Die Einfuhr von Fremdwährung ab einem Gegenwert von 10.000 US-$ ist dekarationspflichtig.

Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge.

Ausfuhr Landeswährung: in Höhe der Einfuhr, maximal jedoch bis 25.000 Rand. Es ist möglich, dass bei Ausreise Umtauschbelege vorgewiesen werden müssen.

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Umtausch: Bargeld (Euro oder US-$) kann in den Großstädten gewechselt werden, sollte aber wegen der hohen Kriminalität nur in begrenztem Maße mitgeführt werden. Geld gewechselt werden sollte nur in Banken oder offiziellen Geldwechselstuben, sonst besteht die Gefahr, dass man falsche 200 Rand-Banknoten erhält.. Beim Geldtausch muss zwingend der Reisepass vorgelegt werden.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden weitgehend akzeptiert. In kleinen Orten und in ländlichen Gebieten sowie in kleineren Geschäften ist nur Barzahlung möglich.

Euroschecks: Nein

Geldautomat: Ja - mit Kreditkarte oder Girocard (mit Maestro-Logo), an internationalen Geldautomaten, die in den größeren Städten ausreichend vorhanden sind sowie am Flughafen.

ACHTUNG: An Geldautomaten wird zu erhöhter Vorsicht geraten. Neben einfachem Raub und Trickdiebstahl nehmen Manipulationen der Geldautomaten und Missbrauch der Kartendaten zu. Es sollten nur Geldautomaten benutzt werden, die sich in Shopping Malls, Supermärkten und Banken befinden, nicht solche, die außen an Gebäuden angebracht sind. Sollte man beim Geldabheben angesprochen werden, ist ein gesundes Misstrauen angezeigt.

Reiseschecks: Ja - Reiseschecks in Euro oder US-$ werden von Banken zum Einlösen angenommen.

Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

Rücktausch: Der ursprüngliche Umtauschbeleg der Bank ist vorzulegen.

Auskunftstellen

South African Tourism
Friedenstraße 6-10
60311
Frankfurt/M.
(0 69) 28 09 50
(0 69) 929 12 90
www.southafricantourism.de
info.de@southafrica.net

South African Tourism
Bojanala House
90 Protea Road
Chislehurston
2196
Johannesburg
Private Bag X10012
Sandton 2146 / Republik Südafrika
(0027 11) 895 30 01
(0027 11) 895 30 00
www.southafrica.net
travel@southafrica.net

Tourism Kwa Zulu-Natal
Suite 303 Tourist Junction
160 Monty Naicker Road
Durban 4001
Tourism Kwa Zulu-Natal
P.O.Box 2516
Durban 4000 / Republik Südafrika
(0027 31) 305 66 93
(0027 31) 366 75 00
www.zulu.org.za
info@zulu.org.za

Eastern Cape Tourism Board
6 St Marks Road
Southernwood
East London, Eastern Cape / Republik Südafrika
(0027 43) 705 44 00
www.ectourism.co.za
info@ecpta.co.za

Southern African German Chamber of Commerce and Industry
(Deutsche Kammer für Handel u. Industrie für das südliche Afrika)
47 Oxford Road (Entrance Waltham Road)
Forest Town 2193
Johannesburg
Southern African German Chamber of Commerce and Industry
P.O. Box 87078
Houghton 2041/Republik Südafrika
(0027 11) 486 36 25
(0027 11) 486 27 75
www.germanchamber.co.za
info@germanchamber.co.za

Southern African German Chamber of Commerce and Industry Ltd.
(Deutsch-Südafrikanische Kammer für Handel u. Industrie für das südliche Afrika)
Regionalbüro Kapstadt
22 Riebeek Street, 13th floor
8001
Kapstadt
Southern African German Chamber of Commerce and Industry Ltd.
P.O. Box 1272
8000 Kapstadt/Republik Südafrika
(0027 21) 418 55 77
(0027 21) 418 33 11
www.germanchamber.co.za
capetown@sagc.co.za
Mo bis Do 8-17 Uhr, Fr 8-14 Uhr

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Republik Südafrika
mit Konsularabteilung
Tiergartenstraße 18
10785
Berlin
Botschaft der Republik Südafrika

Postfach 080461
10004 Berlin
(0 30) 22 07 31 90
(0 30) 22 07 30
www.suedafrika.org
berlin.consular@dirco.gov.za
Konsularabteilung Mo, Di, Do, Fr 9-12 Uhr, telefonische Erreichbarkeit Mo bis Fr 14-16 Uhr
Geschäftsbereich der
Konsularabteilung:
Bundesrepublik Deutschland bis auf den Geschäftsbereich des GK München;
in Bezug auf Daueraufenthalt die gesamte Bundesrepublik Deutschland

Honorarkonsulat der Republik Südafrika

c/o Louis Delius GmbH Co.
Parkallee 32
28209
Bremen
(04 21) 346 20 40
(04 21) 34 62 00
s.hoermann@louis-delius.de
Mo bis Fr 8-17 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Republik Südafrika
c/o Gesellschaft für Gerätebau mbH
Klönnestraße 99
44143
Dortmund
(02 31) 51 63 13
(02 31) 564 00 11
rsa.konsul.nrw@gfg-mbh.com
Mo bis Do 8-17 Uhr, Fr 8-13 Uhr
(keine Visumerteilung)
keinerlei Visa-Informationen erhältlich, jedoch Information über wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Südafrika bzw, Außenhandel möglich.

Honorarkonsulat der Republik Südafrika

Bautzener Straße 113
01099
Dresden
(03 51) 563 34 71
(03 51) 563 34 70
Mo und Do 9-13 Uhr, Di 13-17 Uhr und nach telefon. Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Republik Südafrika
c/o Commerzbank AG
Kaiserplatz
60261
Frankfurt/Main
(0 69) 13 62 48 99
(0 69) 13 62 39 44
Mo bis Fr 9-17 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Republik Südafrika
Palmaille 45
22767
Hamburg
(0 40) 38 01 66 63
(0 40) 38 01 63 93
southafrica.consulate@rantzau.de
Mo bis Mi 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Republik Südafrika
Drosselweg 4
30559
Hannover
(05 11) 76 83 55 07
(05 11) 544 54 93
eilers@daun-ag.de
nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Republik Südafrika
Musterbahn 19
23552
Lübeck
(04 51) 400 50 23
(04 51) 40 05 00
info@honorarkonsul-suedafrika.de
Mo bis Fr 9-13 Uhr
(keine Visumerteilung)

Generalkonsulat der Republik Südafrika
Sendlinger-Tor-Platz 5
80336
München
(0 89) 23 11 63 63, 23 11 63 53
(0 89) 231 16 30
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(0027 12) 427 89 00
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Amtsbezirk: Südafrika, Lesotho und Eswatini.
Konsularischer Amtsbezirk: Provinzen Free State, Gauteng, KwaZulu/Natal, Limpopo (Northern Province), North West und Mpumalanga sowie Königreich Lesotho, Mauritius und Swasiland.
Der Leiter der Vertretung ist zugleich als Botschafter in Lesotho und Swasiland mit Sitz in Pretoria bzw. Kapstadt akkreditiert.

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
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Durban 3629
Honorary Consul of the Federal Republic of Germany

P.O. Box 1166
Westville, Durban 3630/Südafrika
(0027 31) 266 39 25
(0027 31) 266 39 20
Amtsbezirk: Provinz KwaZulu/Natal.
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Tshwane (Pretoria)

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Kapstadt 7925
Consulate General of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 4273
Kapstadt 8000/Republik Südafrika
(0027 21) 421 04 00
(0027 21) 405 30 00
Amtsbezirk: Provinzen Eastern Cape, Northern Cape und Western Cape sowie St. Helena und Nebengebiete.
Der Leiter der Vertretung ist zugleich Konsul für die britische Kronkolonie St. Helena und Nebengebiete mit Sitz in Kapstadt

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
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Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 211100
The Fig Tree Port Elizabeth 6070/Republik Südafrika
(0027 41) 397 47 30
(0027 41) 397 47 00
Amtsbezirk: Provinz Ostkap
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Kapstadt

Ärztliche Hilfe

JOHANNESBURG: Dr. J. Teeger (spricht Deutsch), 7, 3rd Street, Houghton,, Johannesburg, Tel. (011) 728 42 98.

KAPSTADT:Dr. Wolfgang Waschnig (spricht Deutsch), 1 Milner Road, ,, Tamboerskloof/Kapstadt, Tel. (021) 424 25 90.

Sehenswertes

Pretoria

Die in der Provinz Gauteng gelegene Hauptstadt Südafrikas ist für ihre vielen Parkanlagen und farbenfrohen Gärten (z.B. Burgers Park, der älteste der Stadt) berühmt. Besonders reizvoll ist Pretoria im Oktober, wenn die vielen lila blühenden Jacaranda-Bäume das Stadtbild verzaubern. Am Church Square, dem zentralen Platz der Stadt, haben sich noch einige Gebäude von historischem und architektonischem Wert erhalten. In dem 1866 im viktorianischen Stil erbauten Melrose House ist ein Museum eingerichtet, das interessante Einrichtungsgegenstände aus der Zeit um die Jahrhundertwende ausstellt. Das Pretoria Art Museum zeigt eine eindrucksvolle Sammlung südafrikanischer Kunst sowie eine kleine Sammlung holländischer Meister des 17. Jahrhunderts. Einen großartigen Blick auf Pretoria und Umgebung hat man vom Vortrekker Monument im Süden der Stadt, das 1949 erbaut wurde und an den Großen Trek der Buren nach 1830 erinnert. Die Hauptstadt bietet durch erstklassige Einkaufszentren und mehrere regelmäßige Flohmärkte gute Einkaufsmöglichkeiten für jeden Geschmack.

Johannesburg

Die Wirtschaftsmetropole Südafrikas, die für ihre hohe Kriminalität im Zentrum bekannt ist, hat einiges zu bieten. Im Stadtzentrum, das man allerdings nur im Rahmen einer geführten Tour besichtigen sollte, beeindrucken vor allem schöne Kolonialhäuser und die vielen gut erhaltenen Art-déco-Häuser aus den 20er und 30er Jahren. Der interessante Komplex Museum Africa, in dem Themen wie South African Rock Art, Geologie und Fotografie versammelt sind sowie die Johannesburg Art Gallery im Joubert Park sind ebenfalls einen Besuch wert. Für einen sicheren Einkaufsbummel eignet sich Sandton, der neue Business-District im Norden der Stadt, wo es natürlich auch viele Restaurants und Freizeitmöglichkeiten gibt.

Viele Besucher wählen den Ausgangpunkt Johannesburg für eine Reise mit dem legendären "Blue Train" oder dem Auto in Richtung Kapstadt.

Sehenswürdigkeiten in der Umgebung von Johannesburg sind u.a. die fünf Kilometer südlich gelegene Gold Reef City, in der man sich ein Bild einer Goldminenstadt um die Jahrhundertwende machen kann und die ca. 45 Kilometer entfernte Heja Safari Ranch in traumhafter Umgebung.

Kapstadt

Mit dem majestätischen Tafelberg im Hintergrund gilt Kapstadt als eine der schönsten Städte der Welt. Am südwestlichsten Punkt Afrikas gelegen, wird es als die heimliche Hauptstadt von Südafrika gehandelt. In seinem Bild, das von sagenhaft schön bis ziemlich widersprüchlich reicht, spiegelt sich das ganze Land. Wer nach Südafrika fliegt und Kapstadt nicht besucht, war nicht in Südafrika. Johannesburg mag die Boomstadt sein, Kapstadt ist das Aushängeschild des Landes - ein lebendiger Schmelztiegel aller Rassen und Hautfarben. Und hier fand ein wichtiger Teil der Geschichte Südafrikas statt. Noch heute findet man in der Stadt zahlreiche historische Spuren aus vergangener Zeit. Ob das alte Castle of Good Hope oder der Grand-Parade-Platz, die historischen Spuren sind allgegenwärtig. Jeder auch nur halbwegs geschichtlich und politisch Interessierte wird die Gefängnisinsel Robben Island betreten wollen, auf der Nelson Mandela 18 Jahre seiner insgesamt 27 Jahre währenden Haft verbracht hat.

Die holländische Niederlassung an der Tafelbucht wurde 1652 gegründet, um die Flotte der Niederländischen Ostindien Kompanie auf ihren Reisen von Europa zu den Gewürzinseln des Ostens mit Agrarprodukten und frischem Fisch zu versorgen. Kapstadt ist damit die älteste Stadt Südafrikas. Von hier aus nahm die Geschichte des Landes ihren Anfang.

Die Niederlassung hatte bei den Seeleuten in der Welt den Ruf als "Taverne der Meere", und diese Gastfreundlichkeit hat Kapstadt bis heute behalten. Die Architektur besteht aus einer Mischung verschiedener Stile von aufragenden Bürohäusern, edwardianischen und viktorianischen Bauwerken bis zur kapholländischen Bauweise. Neben den vielen historischen Orten und Gebäuden ist es aber besonders die natürliche Schönheit und die beeindruckende Umgebung, die Kapstadt zu dem macht, was es heute ist. Im Mittelpunkt steht dabei natürlich der Tafelberg, der die Innenstadt gegen Wind und Wetter des Atlantiks abschirmt. Direkt zu seinen Füßen liegt Kapstadts Geschäftszentrum, das eine Fülle von Märkten und Geschäften, unterschiedlichen Restaurants und ein pulsierendes Nachtleben aufweist. Kapstadt lädt mit seinen eleganten Einkaufszentren, Märkten voller Kunsthandwerk und zahlreichen Kunstgalerien zum Shopping ein, auch wenn man nicht wegen des Einkaufens in die Stadt kommt. Ein Großteil des Warenangebots stammt aus Südafrika. Besonders interessant für die Besucher sind die Kollektionen südafrikanischer Designer.

Auch das kulturelle Angebot mit Museen und Theatern kann sich sehen lassen. Nicht zuletzt ist Kapstadt auch eine Stadt für Gourmets und Liebhaber feiner Weine. Die abwechslungsreiche Umgebung lädt zu unvergesslichen Ausflügen ein.

Durban

Die Lage Durbans, der drittgrößten Stadt Südafrikas, an mit Palmen gesäumten Stränden bietet ausgezeichnete Bedingungen für Wassersportler. Die kosmopolitische Metropole in der fast alle der etwa 1 Million südafrikanischen Inder leben, bietet entsprechend vielfältige Einkaufsmöglichkeiten, unter anderem auf orientalischen Bazars unweit des Stadtzentrums und in modernen Einkaufszentren an der Beachfront. Viele der Touristenattraktionen liegen direkt am Meer. So lädt z.B. das Seaworld/Dolphinarium zu Seehund- und Delphin-Shows ein, Haie können aus nächster Nähe beobachtet werden. Unweit davon findet man die phantasievoll gekleideten Zulu-Rikscha-Fahrer, die sich gern - allerdings gegen Bezahlung - fotografieren lassen.

Limpopo

Die oft nahezu unberührte Landschaft der Provinz Limpopo (vor 2002 Northern Province) beeindruckt durch ihren großen Bestand an alten Wäldern und durch ihren Wasserreichtum. So gibt es viele heiße Mineralquellen und spektakuläre Wasserfälle. Der nördliche Teil des Kruger-Nationalparks befindet sich hier. Die Kette der Soutpansberge zählt zu den schönsten Regionen des Landes, und ist durch Wanderwege sehr gut zu erschließen. Weite Ebenen, die von vielen Mopane- und gigantischen Baobab-Bäumen beherrscht werden, erstrecken sich nördlich dieser Berge bis hin zur Grenze Zimbabwes. Fantastische Aussichtspunkte (der bekannteste ist God´s Window) und viele bizarre Gesteinsformationen gibt es im Blyde River Canyon Nature Reserve.

In der Provinz Limpopo leben u.a. Angehörige der Venda und der Nord Sotho, deren kunsthandwerkliche Produkte (z.B. die kunstvoll bekleideten Venda-Puppen) sehr beliebt sind.

Mpumalanga

Die früher East Transvaal genannte Provinz zeichnet sich durch großartige Pässe, Wasserfälle, ausgedehnte Wälder und Savannen aus. Es gibt in der ganzen Region sehr gute Gelegenheiten zur Tierbeobachtung, zum Angeln, Reiten oder Wandern. Hier befindet sich auch der südliche Teil des Kruger-Nationalparks.

Die Ndebele leben in dieser Provinz, deren farbenfrohe Kleidung sowie die mit geometrischen Mustern in leuchtenden Farben dekorierten Gebäude beeindrucken. Ihr traditionelles Leben wird in der Bothshabelo Mission Station, einem wieder aufgebauten Dorf, auf Wunsch auch durch Führungen vermittelt.

In Pilgrim´s Rest wurde eine frühe Goldbergbau-Siedlung nachgebildet, die die Zeit des Goldrausches von 1873 wieder lebendig werden lässt. Auf arrangierten Touren kann man Gold waschen, gleichzeitig ist das Dorf aber auch ein idealer Ausgangspunkt für Touren in das nahegelegene Pilgrim´s Rest Nature Reserve, das u.a. gute Möglichkeiten für Angler bietet.

KwaZulu-Natal

Diese Provinz ist durch abwechslungsreiche Landschaften gekennzeichnet: Die Küstenregion mit weißen Sandstränden geht in die durch Weidelandschaft charakterisierten Midlands über, an die sich im Westen in der Thukela-Region die höchste Bergkette des Landes, die Drakensberge, anschließen. Ebenso vielfältig sind die Freizeitangebote in dieser Region. Die Metropole Durban liegt am Meer und bietet dort vielfältige Attraktionen.

Der im Norden KwaZulus gelegene Greater St. Lucia Wetland Park beeindruckt durch große Sumpfgebiete, Dünenwälder sowie durch seine weiten Waldgebiete und bietet eine artenreiche Fauna. So kann man hier auch die größte Nilpferd- und Krokodilpopulation Südafrikas finden.

Ein Erlebnis ganz besonderer Art ist ein Besuch in einem der authentischen Zulu-Dörfer (Kraals) nahe Eshowe, in denen das traditionsbewußte Leben dieses Volkes vorgeführt wird.

Die im Winter schneebedeckten spektakulären Drakensberge, Südafrikas größte Gebirgskette, sind ein Muss für Bergliebhaber. Sie sind durch komfortable Hotels und gepflegte Wanderwege erschlossen. Eine Möglichkeit, grandiose Ausblicke zu genießen, ist eine Fahrt auf den Sani Pass (2.874 Meter), bei der man die Grenze zu Lesotho überquert. Im Gebiet der Drakensberge liegen einige der beliebtesten Wandergebiete Südafrikas, z.B. der Royal Natal National Park mit dem beeindruckenden Amphitheater, oder Cathedral Peak, wo man in der Ndedema Gorge viele der weltberühmten Felsbilder findet, die von Buschmännern angefertigt wurden.

Eastern Cape

Die Provinz Eastern Cape ist bekannt für ihre vielseitige Küstenregion, an der sich erschlossene und wilde Sandstrände mit felsigen Abschnitten abwechseln, den immergrünen Wald des wilden Tsitsikamma-Nationalparks und die karge Karoo-Landschaft, einer riesigen Halbwüste im Landesinnern. Eine besondere Attraktion ist die Frühjahrsblüte in der Karoo. Ende August/Anfang September stehen hier praktisch über Nacht alle wilden Blumen in prachtvoller Blüte. Die Fremdenverkehrsbüros haben in dieser Zeit einen Telefondienst, um über Ort und Zeitpunkt der Blüte zu informieren.

Beliebte Ferienorte an der Küste sind Port Elizabeth, East London und Port Alfred. Von ihnen aus kann man Ausflüge ins Landesinnere unternehmen. Von Port Elizabeth, beispielsweise, zum Addo Elephant National Park. Dieser beliebte Nationalpark wurde zum Schutz der seltenen Kap-Elefanten, deren Zahl mittlerweile auf etwa 300 angestiegen ist, gegründet. In dem immergrünen Bushveld leben aber auch Büffel, Nashörner, Kudu und andere Antilopenarten sowie viele seltene Vögel.

Der ebenfalls von Port Elizabeth erreichbare wilde Tsitsikamma National Park erstreckt sich über eine Länge von 80 Kilometern entlang der schmalen Küstenebene und ist eine Kombination von Küsten- und Meerespark. Hier findet man die mächtigen Gelbholzbäume, die bis zu 50 Meter hoch werden können. Neben dem Otter Trail (41 Kilometer lang), der an der spektakulären Küste entlang angelegt wurde und so beliebt ist, dass der Zugang beschränkt werden musste, gibt es u.a. einen Schnorchelpfad, der zu besonders interessanten Orten für Unterwassererlebnisse führt.

Western Cape

In dieser zwischen dem Atlantischen und dem Indischen Ozean gelegenen Provinz mit mediterranem Klima liegen die beliebten Weinanbaugebiete Südafrikas. Landschaftlich gesehen hat diese Region für jeden etwas zu bieten: Die zerklüfteten Felsformationen der Cedarberge sind gleichermaßen beliebt bei Wanderern, Bergsteigern und Gleitschirmfliegern, während an der wilden Agulhas-Küste einsame Strände zum Baden und Angeln einladen.

Berühmt ist die Garden Route (so genannt wegen ihrer landschaftlichen Schönheit und farbenprächtigen Vegetation), die parallel zur Küste zwischen dem idyllischen Hafenstädtchen Mossel und der Mündung des Storms River im Tsitsikamma National Park verläuft. Ein großer Teil dieser Route kann mit einer Dampfeisenbahn, dem Choo-Tjoe-Train, befahren werden, wobei man herrliche Ausblicke auf die Umgebung hat.

Eine weitere Attraktion ist der schon 1915 bis 1922 spektakulär in den Felsen gesprengte Chapman's Peak Drive, eine Panoramastraße, die von Nordhoek zur Hout Bay stellenweise bis zu 596 Meter hoch über dem Atlantik entlang führt. Ausblicke auf traumhafte Buchten, das Meer und seit kurzem auch wieder auf Wale belohnen die nicht ganz ungefährliche Fahrt auf der wegen Steinschlag und Erdrutschen immer wieder einmal gesperrten Küstenstraße.

Kapstadt, der ältesten Stadt Südafrikas, sollte man zusammen mit dem Tafelberg und der ehemaligen Gefängnisinsel Robben Island unbedingt einen Besuch abstatten.

Northern Cape

Diese größte und am dünnsten besiedelte Provinz Südafrikas, die im Norden an Namibia und Botswana angrenzt, beeindruckt durch unendliche Weite, Dürre und Stille. Der Oranje-Fluss beherrscht große Teile der ansonsten ausgedörrten Landschaft. Im Osten befindet sich die halbwüstenhafte Wildnis der Kalahari, auf deren rostrotem Sand nur wenige Gräser und süßwasserspeichernde Pflanzen gedeihen. Die durch Dünen und Trockenflusstäler gekennzeichnete Landschaft bildet den Lebensraum für die als Jäger und Sammler lebenden Buschmänner, die auch San genannt werden.

Hier befindet sich auch der riesige Kalahari Gemsbok National Park, der in Botsuana in den Gemsbok National Park übergeht. In diesem großen Wildschutzgebiet kann man Tausende von Antilopen auf roten Sanddünen und viele Raubvögel beobachten.

Mit dem Augrabies Fall National Park, in dem besonders die riesigen Wasserfälle und beeindruckende Granitschluchten sehenswert sind sowie dem entlegenen rauhen Richtersveld National Park mit einer außergewöhnlich reichen Vogelwelt und vielen seltenen Sukkulenten, gibt es in dieser Region zwei weitere interessante Nationalparks.

Die größte Stadt der Provinz, Kimberley, die nach den ersten Diamantenfunden 1871 gegründet wurde, liegt 473 Kilometer von Johannesburg entfernt. Kimberley weist schöne alte Gebäude und stilvolle Parkanlagen auf. Das "Big Hole" ist ein Loch mit 800 Metern Tiefe und einem Durchmesser von 500 Metern, welches bis auf 200 Meter mit Wasser gefüllt ist. Diese ehemalige Diamantenmine ist das größte von Menschenhand geschaffene Loch der Erde. Es ist heute Teil des Kimberley Mine Museums, das die Zeit des Diamantenbooms rekonstruiert.

Kruger-Nationalpark

Der nach dem ersten Präsidenten der Burenrepublik Paul Kruger benannte Nationalpark ist eines der größten Wildtierreservate der Welt und erstreckt sich über die Provinzen Limpopo und Mpumalanga. Seine Geschichte begann schon 1898 mit der Schaffung des Sabie Game Reserve am gleichnamigen Fluss. Das ausgezeichnete Wegenetz und unterschiedlich ausgestattete Camps (sie können teilweise bis zu 1.000 Gäste beherbergen) ermöglichen die individuelle Erkundung des hauptsächlich aus Grasland und Savanne bestehenden Parks. Hier sind neben den "Big Five", dem Löwen, dem Leopard, dem Büffel, dem Nashorn und dem Elefant, auch noch viele andere interessante Tiere zu Hause. Der südliche Teil ist bekannt für seinen Wildreichtum, während der nördliche, weniger erschlossene und besuchte Teil eher etwas für Liebhaber einsamer Natur ist. Im Letaba-Camp, das zu den schönsten des Nationalparks gehört, kann man in der Elephant Hall über 45 Kilogramm schwere Stoßzähne (tusks) bestaunen. Viele Eingänge sind leicht von Nelspruit aus zu erreichen, zum Hauptcamp Skukuza gibt es täglich Flüge.

Eisenbahnfahren in Südafrika

Der "Blue Train" ist der Inbegriff des Reisekomforts und verkehrt zwischen Pretoria/Johannesburg und Kapstadt. Noch luxuriöser ist "Rovos Rail", fahrende Luxushotels auf verschiedenen Strecken. Auf der Strecke Kapstadt-Pretoria wird ein Ausflug zum Big Hole organisiert. Die Reisenden sind an Bord des Zuges in Luxus-Suiten untergebracht. Zum Abendessen im Speisewagen aus dem Jahre 1924 wird Abendkleidung erwartet. Von der Küche kann höchstes Niveau erwartet werden. Am Ende des Zuges befindet sich ein Aussichtswagen mit Panoramascheiben.

Auch Fahrten mit Standardzügen werden in Südafrika zu einem Genuss, allein wegen der schönen Strecken und der stressfreien Reiseart.

Reisehinweise

Aktueller Hinweis:

In der Kapregion herrscht wegen einer lang anhaltenden Dürre akuter Wassermangel. Auch Hotelgäste müssen mit Einschränkungen bei der Wasserversorgung rechnen.

Allgemeine Hinweise:

Reisenden wird geraten, sich tagesaktuell über die Lage vor Ort zu informieren und sich von Demonstrationen fernzuhalten, da diese in gewalttätige Proteste umschlagen können.

Generell hat Südafrika hohe Kriminalitätsraten, vor allem in den Großstädten. Dies schließt auch Gewaltkriminalität ein. Durch umsichtiges Verhalten lässt sich aber der Wahrscheinlichkeit, Opfer einer Straftat zu werden, vorbeugen:

* Die Innenstädte von Johannesburg, Pretoria, Durban, Port Elisabeth, Kapstadt und anderer großer Städte sollten nach Einbruch der Dunkelheit gemieden und am Wochenende nur in Gruppen besucht werden.

* Ab und zu sind Landstraßen von Demonstrationen betroffen, dabei entstehende Gewalt kann sich gegen zufällig vorbei kommende Verkehrsteilnehmer richten. Reisende sollten sich deshalb vor einer Etappe in ihrer Unterkunft informieren, ob auf der vor ihnen liegenden Wegstrecke mit Demonstrationen zu rechnen ist und die betroffenen Strecken gegebenenfalls weiträumig umfahren.

* Bei Ausflügen in Natur und Parks und zu bekannten Sehenswürdigkeiten sollte man keine abgelegenen Wanderwege benutzen. In letzter Zeit gab es vermehrt Überfälle in der Nähe von Sehenswürdigkeiten sowie bei Wanderungen um Kapstadt. Ausflüge sollten deshalb nur in der Gruppe unternommen werden.

* Abgeraten wird vom Benutzen der Vorortzüge in Johannesburg, Pretoria, Durban und in Kapstadt.

* Auf Fahrten per Anhalter und mit sogenannten Minibus-Taxis sollte verzichtet werden.

* An Geldautomaten wird zu Vorsicht geraten.

* Bei einem Überfall sollte auf Gegenwehr verzichtet werden.

* Vorsicht ist geboten bei Badeaufenthalten an südafrikanischen Küsten. Es ist mit teilweise starken (Unter-)Strömungen zu rechnen, aufgrund derer es in der Vergangenheit immer wieder zu Badeunfällen kam. Auch Haie stellen eine potentielle Gefahr für Badende dar. Es wird dringend geraten, sich zu informieren, wo das Meer sicher ist und sich außerdem nur an bewachten Stränden aufzuhalten.

Reisende, die während der Regenzeit (Januar bis März) den Krüger Nationalpark oder einen anderen Nationalpark besuchen möchten, sollten auf der Website von SAN-Parks (South African National Parks) www.sanparks.org Informationen über die aktuelle Situation abrufen. Aufgrund der Regenzeit kommt es während dieser Monate häufiger zu starken Überschwemmungen und dadurch bedingt zu Straßen- und Wegsperrungen in den Nationalparks. Reisende vor Ort sollten sich unbedingt an die Anweisungen der Behörden halten.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Der Besitz, Konsum, die Ein- und Ausfuhr und der Handel von Drogen sind strafbar. Die gesetzlich vorgesehenen Strafen reichen von einer Geldstrafe bis hin zu 25 Jahren Haft, je nach Art und Schwere der Tat. In Kinos und Theaterhäusern ist das Rauchen grundsätzlich verboten. Prostitution ist in Südafrika strafbar. Auch Nacktbaden ist nicht erlaubt.

Das Pflücken geschützter Pflanzen und das Fangen von Tieren geschützter Art ist nicht gestattet und kann hohe Geld- und Haftstrafen zur Folge haben.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Madagaskar

Einreise für Deutsche

Visum ist notwendig. Erforderlich sind u.a.:

- der bei Einreise noch 6 Monate gültige Reisepass (mit mindestens noch 1 freien Seite für die Ein- und Ausreisestempel)

- Rück- oder Weiterreiseticket

Erhältlich ist auch ein Visum bei Ankunft auf dem internationalen Flughafen Madagaskars für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen.

Landesdaten

Lage

Madagaskar (offiziell: République de Madagascar) ist eine unabhängige Republik.

Die Insel Madagaskar liegt im Indischen Ozean zwischen dem 12. und 26. Grad südlicher Breite, der Südostküste Afrikas gegenüber, von der sie durch die 500 km breite Straße von Mosambik getrennt wird.

Die Insel ist überwiegend gebirgig (höchste Erhebung mit 2.886 m), mit Tafelbergen und Vulkanen, nach Osten steil, nach Westen in weiten Stufen abfallend.

Fläche: 587.041 km², mit Nebeninseln rund 587.700 km².

Verwaltungsstruktur: 6 Provinzen.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 21,3 Millionen

Städte:

- Antananarivo (auch Tananarive Hauptstadt - 1.420 m) ca. 2,1 Millionen

- Toamasina (auch Tamatave) ca. 260.300

- Antsirabe ca. 226.000

- Mahajanga (auch Majunga) ca. 209.100

- Fianarantsoa (1.200 m) ca. 180.300

- Toliara (auch Tuléar) ca. 148.500

- Antsiranana (auch Diégo Suarez) ca. 109.000

Sprache

Amtssprachen sind Madagassisch und Französisch. Es werden auch unterschiedliche Dialekte des Madagassischen gesprochen. Englisch wird kaum verstanden. Vor allem in ländlichen Gebieten sind Kenntnisse der madagassischen oder wenigstens französischen Sprache unverzichtbar. Straßenschilder gibt es fast nur auf Madagassisch.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +2 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit verringert sich der Zeitabstand und beträgt dann +1 Stunde.

Stromspannung

In der Regel 220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Es werden Mehrzweckstecker benötigt, die südafrikanische und französische Normen adaptieren können. In kleinen Orten ist elektrischer Strom nur während der Dunkelheit vorhanden. Ferner muss immer mit Stromausfällen gerechnet werden. Deshalb empfiehlt sich auch die Mitnahme von Taschenlampen, Ersatzbatterien und Nassrasierern.

Telefon/Post

Post

Luftpost nach Mitteleuropa ist etwa eine Woche unterwegs.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Madagaskar ist die 00261. Danach folgt die zweistellige Nummer des Telekommunikationsunternehmens, von denen es in Madagaskar mehrere gibt (z.B. 20 für Telma, 30 für Telecel). Nachfolgend ist die jeweilige siebenstellige Teilnehmernummer zu wählen.

Die Vorwahl von Madagaskar nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

Beim Telefonieren innerhalb des Landes ist zu beachten, dass bei Anrufen in ein anderes Netz eine Null und die Nummer des jeweiligen Netzbetreibers zusätzlich zur Teilnehmernummer zu wählen sind; bei Anrufen innerhalb eines Netzes wird nur die Nummer des Teilnehmers gewählt.

Im Land auf Anhieb eine Verbindung zu bekommen, gestaltet sich manchmal etwas schwierig.

In Städten gibt es öffentliche Kartentelefone. Telefonkarten sind in Antananarivo im Supermarkt an der Place de l'Independence und ansonsten bei den Büros von Telecel zu kaufen.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 17, Unfallrettung und Feuerwehr 18, Gendarmerie 19

Mobiltelefon: Polizei 117, Unfallrettung und Feuerwehr 118, Gendarmerie 119

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Madagaskar von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .mg

Es gibt Internetcafés in den größeren Städten Madagaskars.

Feiertage

Im Jahr 2018:

1. Januar (Neujahr)

8. März (Tag der Frauen; Feiertag nur für Frauen)

29. März (Gedenktag der Revolution von 1947)

2. April (Ostermontag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

10. Mai (Christi Himmelfahrt)

21. Mai (Pfingstmontag)

26. Juni (Nationalfeiertag; Unabhängigkeitstag)

15. August (Mariä Himmelfahrt)

1. November (Allerheiligen)

25. Dezember (Weihnachten)

Öffnungszeiten

Geschäfte: Mo bis Sa von 8/8.30 bis 18/19 Uhr. Zwischen 12 und 15 Uhr sind die Geschäfte meist geschlossen.

Banken: Mo bis Fr 8 bis ca. 15 Uhr.

Büros: Mo bis Fr 8 bis 17.30 Uhr.

Post: Mo bis Fr ca. 7 bis 15 Uhr.

Kleidung

Man sollte zu jeder Jahreszeit leichte, atmungsaktive Sommerkleidung mitnehmen. Für die kühlere Zeit und für Aufenthalte im Hochland sollte man außerdem noch leichte Wollsachen und Übergangskleidung einpacken.

Die Mitnahme eines Regenschutzes ist zu jeder Jahreszeit empfehlenswert. Gute Sonnenbrillen sind unerlässlich; auch sollte eine leichte Kopfbedeckung als Sonnenschutz nicht fehlen.

Geschichte/Politik

Die ersten Siedler auf Madagaskar waren Indonesier. Im neunten Jahrhundert kamen dann auch Araber und Schwarzafrikaner auf die Insel. Der erste Europäer, der Madagaskar kennen lernte, war der Portugiese Diego Dias im Jahre 1500. Anschließend versuchten sowohl die Portugiesen als auch die Holländer, Engländer und Franzosen die Insel für sich zu erobern. Doch sie scheiterten, denn die Bewohner Madagaskars wehrten sich massiv. Zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert gründeten sie friedlich mehrere Königreiche in verschiedenen Teilen der Insel, und Ende des 18. Jahrhunderts schafften es die Merina (ein Volksstamm malaiischen Ursprungs), alle Stämme der Insel unter ihrem König zu vereinen.

Zunächst öffnete man sich 1810 bis 1830 europäischen Einflüssen, später vertrieben die Madagassen viele Europäer, die sich inzwischen auf der Insel angesiedelt hatten. Madagaskar wurde 1885 ein französisches Protektorat, 1896 eine französische Kolonie. 1958 wurde Madagaskar eine autonome Republik innerhalb der französischen Gemeinschaft und 1960 unabhängig. Seit 1975 heißt die Insel "Demokratische Republik Madagaskar".

Wirtschaft

Die bedeutendste Rolle in der Wirtschaft der Insel spielen die Nahrungsmittel- und die Textilindustrie, die einheimische Produkte verarbeiten. Doch es gibt inzwischen auch eine Metall- und Baustoff- sowie eine chemische Industrie, und es wird Erdöl verarbeitet. Dennoch ist es nach wie vor die Landwirtschaft, die am meisten zum Lebensunterhalt der Bevölkerung beiträgt. Mit dem Export von Kaffee, Vanille, Pfeffer, Gewürznelken und Fischprodukten werden etwa vier Fünftel des Exports bestritten. Im Boden der Insel stecken aber noch Vorräte, die einiges erhoffen lassen: Quarz, Glimmer, Grafit und Chromerz, aber auch Gold und Edelsteine. Der Tourismus ist wirtschaftlich interessant, indessen noch nicht perfekt ausgebaut.

Religion

Die Madagassen haben eine dem Christentum ähnliche Religion - ihr Schöpfer-Gott jedoch, heißt Zahany. In dieser Hinsicht interessant ist der Ahnenkult, der auf Madagaskar betrieben wird. Wie sehr die Einwohner Madagaskars ihre Ahnen verehren, kann man überall auf den Friedhöfen erkennen: Für ein Grabmal wird oft das letzte Geld ausgegeben. Es gibt auf der Insel viele hervorragende Schnitzkünstler, die sich damit beschäftigen, Grabmale zu verzieren und mit Figuren auszuschmücken. So kann man auf manchen Grabstätten, wie etwa den Mahafaly-Gräbern in der Nähe von Toliara (im Südwesten der Insel) oder auch auf dem Friedhof bei Sakalava Vezo in der Nähe von Morondava, geschnitzte Pfähle als Grabzeichen finden. Zum Totenkult gehört auch, dass die Bestatteten - an einem von Astrologen festgelegten Datum - exhumiert werden, um dann, nachdem sie gewaschen wurden, nochmals bestattet zu werden.

Vegetation

Der tropische Regenwald, der früher große Teile der Insel einnahm, ist heute auf 15 Prozent geschrumpft und nur noch im Osten und Nordwesten zu finden. Auf dem Hochland breitet sich eine lockere Baumsavanne aus, die in südwestlicher Richtung zur Dornsavanne wird, in westlicher Richtung zur Trockensavanne. An der Küste wachsen an vielen Stellen Mangroven.

Insgesamt findet man mehr als 10.000 Pflanzenarten auf Madagaskar, die vielfach auch nur dort anzutreffen sind. 1.000 verschiedene Arten von Orchideen, die man besonders in den feuchten Wäldern der madagassischen Ostküste findet, gibt es oft nur dort und sonst nirgends auf der Welt.

Tierwelt

Die Fauna auf Madagaskar ist recht eigentümlich. Borstenigel, einige Fledermausarten, Boa-Schlangen und Schleichkatzen, wie etwa den Madagaskar-Mungo, der Schlangen frisst, gibt es nur auf Madagaskar. Außerdem kann man hier viele Halbaffenarten sehen - beispielsweise die Fingertiere.

Interessant ist, dass auf Madagaskar - und nur dort - zehn Arten von Lemuren leben. Auffällig sind der Catta-Lemur mit grauem Pelz und schwarz-weißem, langem Schwanz, der Sifaka-Lemur, der über neun Meter Entfernung von einem Ast zum anderen springen kann und der Aye-Aye, der seltenste Lemur. Viele von ihnen kann man in einem der zehn Nationalparks oder Naturreservate antreffen. Fünf Arten von Vögeln sind ausschließlich auf Madagaskar zu finden: Vangas, Cuas, Peewit, Corachidae und Roller Bird. Außerdem gibt es eine Fülle von Wasservögeln wie Reiher, Kormorane, Ibisse, Wasserhühner und Flamingos. Dazu Greifvögel wie Adler und Falken - sowie über 70 verschiedene Arten von Ziervögeln und Papageien.

Kulinarisches

Die madagassische Küche ist im besten Sinne international: teils indonesisch, teils asiatisch, teils europäisch beeinflusst.

Sitten und Gebräuche

Die Madagassen haben sich Bräuche aus früheren Jahrhunderten bewahrt. Dazu gehört das "Mpipilalao", ein musikalisches Straßentheater, wobei häufig mehrere Aufführungen in einer Art von Wettkampf gegeneinander spielen.

Souvenirs

Auf der Insel werden Stickereien, Lederwaren und Handschnitzarbeiten hergestellt. Überall findet man Ladengeschäfte, die Souvenirs führen, oder auch Märkte, wie den neuen Zoma-Markt in Soarano sowie einen speziellen Kunsthandwerksmarkt in Andravoahangy.

Klimainformationen

Madagaskar hat unterschiedliche Klimazonen. An der Küste ist das Klima meist heiß und feucht, während es im Hochland gemäßigter und trockener ist.

Man unterscheidet zwei ausgeprägte Jahreszeiten: die Regenzeit, die sich über den Zeitraum von Januar bis März erstreckt, und die Trockenzeit von April bis Oktober.

An der Ostküste wehen das ganze Jahr über südöstliche Passatwinde. Im Sommer, in den Monaten von Oktober bis April, ist es dort meist heiß und es regnet sehr häufig. Die Temperaturen betragen dann im Durchschnitt etwa 29°C; tagsüber sind Temperaturen von 35°C keine Seltenheit. Zwischen Ende Dezember und Ende März können hier tropische Wirbelstürme und Zyklone auftreten.

Die Gebiete an der Nord- und Westküste haben im Winter trockene Ostwinde und im Sommer regenreiche Monsunwinde. Während der Regenzeit ist es sehr heiß und feuchtwarm, die durchschnittlichen Temperaturen betragen 26°C. Während der Trockenzeit sind die Temperaturen gemäßigt.

Der Süden ist sehr trocken, Regen fällt nur sehr selten (in Monats-Abständen). Das dortige Klima ist sehr angenehm und kann mit dem Klima, das an der Côte d'Azur herrscht, verglichen werden.

Das Hochland (durchschnittliche Höhenlage 1.400 m) hat angenehmes Klima mit durchschnittlichen Temperaturen von 20°C. Der Sommer von Oktober bis April hat angenehme Temperaturen, die kaum über 30°C steigen, mit gelegentlich starken Regenfällen und Gewittern. Der Winter ist trocken und kühl, die Temperaturen können bis auf 5°C fallen.

Beste Reisezeit

Für das Hochland - Frühjahr und Herbst; für die Ostküste - Juli bis November; für die Westküste - Juli bis September; für den Süden - das ganze Jahr über; für Nosy-Be (Insel) - Juni bis Oktober.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN sowie medikamentöse Prophylaxe .

- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.

- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.

- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.

- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.

- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.

.MALARIA P sowie medikamentöse Prophylaxe

Medikamentöse Malariaprophylaxe: Mefloquin (Lariam)

Mefloquin (Lariam):

Einnahme: eine Woche vor Einreise bis vier Wochen nach Verlassen des Malaria-Gebiets.

oder

Atovaquon-Proguanil (Malarone)

Einnahme: 1-2 Tage vor Einreise bis 7 Tage nach Verlassen des Malaria-Gebiets.

oder

Doxycyclin (für diese Indikation in der BRD nicht zugelassen)

Einnahme: 1-2 Tage vor Einreise bis 4 Wochen nach Verlassen des Malaria-Gebiets.

Verbreitung

Ein Malariarisiko besteht unterhalb 1.200 m ganzjährig im gesamten Land. In Gebieten oberhalb 1.200 m (z.B. Antananarivo) besteht ein Übertragungsrisiko hauptsächlich in den Monaten November bis April. Erhöhtes Übertragungsrisiko in küstennahen Gebieten im Osten und Nord-Osten der Insel. Geringeres Risiko in Stadtgebieten. Unterschiedliches Risiko südlich einer Linie zwischen den Städten Morondava und Fort Dauphin.

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

ANTANANARIVO: Dr. G. Rossier, Ambohidahy,, Antananarivo, Tel. 226 57 93.

TAMATAVE:Französisches Konsulat, Dr. Frederic Cocquempot, Tamatave, Tel. 327 21.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Ariary (Ar)

1 Ariary = 5 Iraimbilanja.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 4006,71 Ar

1 US-$ = ca. 3537,38 Ar

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: bis zu 400.000 Ar

Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremdwährung über einem Betrag von 7.500 Euro.

Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich umgetauschter Beträge (Belege werden kontrolliert).

Ausfuhr Landeswährung: bis zu 400.000 Ar

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Umtausch: In Antananarivo und den anderen großen Städten besteht die Möglichkeit zum Tausch von Bargeld (Euro/Dollar) in Banken und Wechselstuben. Nicht in Madagaskar ansässige Personen müssen zahlreiche Dienstleistungen (Hotel, Speisen und Service über Hotelrechnung, Inlandsflüge, Bahn, örtliche Reisebüros) in frei konvertierbaren Währungen bezahlen. Die Mitnahme von Bargeld in Euro wird empfohlen.

Wechsel- und Einlösebelege sind aufzubewahren. Es ist verboten, Geld bei Schwarzhändlern umzutauschen.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden in den größeren Hotels, Restaurants, Geschäfte, Reisebüros sowie Supermärkte in der Hauptstadt und vielen größeren Städten akzeptiert, in anderen Ortschaften jedoch nur begrenzt angenommen (bei Hotelbuchung abklären).

Geldautomat: Ja - Die Banken in Antananarivo und den anderen großen Städten verfügen in der Regel über Geldautomaten, an denen mit gängigen Kreditkarten abgehoben werden kann.

Reiseschecks: Ja - in US-$ oder Euro. Sie werden von Banken und großen Wechselstuben in Städten angenommen (Kaufquittung ist erforderlich). >>> Da die Einlösung der Schecks in Banken/Wechselstuben meist schwierig ist, wird die Mitnahme von Bargeld empfohlen.

Rücktausch: ist nicht möglich! Bargeld in Fremdwährung und Reiseschecks deshalb jeweils nur in Höhe des unmittelbaren Bedarfs wechseln.

Auskunftstellen

Madagascar National Tourism Board
c/o KPRN network GmbH
Anna-Louisa-Karsch-Straße 9
10178
Berlin
(0 30) 24 04 77 18 19
(0 30) 24 04 77 18 13
www.botschaft-madagaskar.de
madagaskar@kprn.de

Madagascar National Tourism Board
Lot IBG 29C, Antsahavola
101
Antananarivo
Office National du Tourisme de Madagascar (ONTM)
B.P. 1780
101 Antananarivo /Madagaskar
(00261) 20 226 61 15
(00261) 20 226 61 15
ontm@moov.mg

Chambre de Commerce et d´Industrie
d´Antananarivo (CCIA)
20, rue Henry Razanatseheno
Antaninarenina
101
Antananarivo
Chambre de Commerce et d´Industrie
d´Antananarivo (CCIA)
B.P. 166
101 Antananarivo /Madagaskar
(00261) 20 222 02 13
(00261) 20 222 02 11/12
email@cci.mg

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Republik Madagaskar
(mit Konsularabteilung)
Seepromenade 92
14612
Falkensee/Berlin
(0 33 22) 23 14 29
(0 33 22) 231 40
www.botschaft-madagaskar.de
info@botschaft-madagaskar.de
Mo bis Fr 9-12.30, 13.30-16.30 Uhr
Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden

Honorarkonsulat der Republik Madagaskar
Graf-Recke-Straße 43
40239
Düsseldorf
(02 11) 699 06 02
(02 11) 914 29 17
info@honorarkonsul-madagaskar.de
Mo bis Fr 10-12 Uhr

Honorargeneralkonsulat der Republik
Madagaskar
Christoph-Probst-Weg 4
20251
Hamburg
(0 40) 61 13 53 11
(0 40) 61 13 53 10
e.k.koll@gmx.de
nach telefonischer Vereinbarung

Honorarkonsulat der Republik Madagaskar
Forum 7 (Tower)
69126
Heidelberg
(0 62 21) 673 03 06
(0 62 21) 354 42 37
info@mdghonorarkonsul.de
Mo bis Fr 10-13 Uhr

Honorarkonsulat der Republik Madagaskar
Kafkastraße 6
81737
München
(0 89) 45 45 86 84
(0 89) 431 36 75
RAKrebs@aol.com
Mo bis Fr 11-13 Uhr, Do 15-18 Uhr

Ambassade de la République fédérale
d´Allemagne
Embassy of the Federal Republic of Germany
101, Làlana Pastora Rabeony Hans, Ambodirotra
101
Antananarivo
Ambassade de la République fédérale d'Allemagne
B.P. 516
101 Antananarivo /Madagaskar
(00261) 20 222 66 27
(00261) 20 222 38 02/03, 222 16 91
info@antananarivo.diplo.de
Amtsbezirk: Madagaskar und Mauritius

Embassy of the Federal Republic of Germany
Umoja House, Ecke Hamburg Avenue/Mirambo Street., 2nd Floor
Daressalam
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 9541
Daressalam/Tansania
(00255 22) 221 23 38
(00255 22) 221 23 00
www.german-embassy-daressalam.de
Mo bis Fr 8-12 Uhr
Amtsbezirk: Tansania und Komoren

Ärztliche Hilfe

ANTANANARIVO: Dr. G. Rossier, Ambohidahy,, Antananarivo, Tel. 226 57 93.

TAMATAVE:Französisches Konsulat, Dr. Frederic Cocquempot, Tamatave, Tel. 327 21.

Sehenswertes

Antananarivo

So heißt die Hauptstadt der Insel mit vollem Namen. Jedermann nennt sie aber nur "Tana". In der Nähe des Flughafens von Tana wurde eine Krokodil-Farm angelegt, die man besichtigen kann.

Tsimbazaza

Im zoologischen und botanischen Garten von Tsimbazaza findet man die schönsten Exemplare der Flora und Fauna Madagaskars. Es gibt dort auch ein Forschungszentrum sowie ein paläontologisches und ethnografisches Museum. Das Vivarium zeigt Kriechtiere, die nur auf Madagaskar vorkommen.

Ambohimanga

Bei der Hauptstadt Tana erheben sich 12 heilige Hügel, auf denen das Merina-Königtum gegründet wurde - jenes Königshaus, das gegen Ende des 18. Jh. die verschiedenen Stämme auf Madagaskar einte. Am Ambohimanga, einem der Hügel, findet man ein Museum mit historischen Funden, aber auch das damalige königliche Schwimmbecken. Auf einem zweiten Hügel, dem Ambohidratrimo, stößt man auf königliche Grabstätten und bildhauerisch Interessantes. Auf einem dritten dieser kleinen Berge, dem Antsahadinta, steht bei einem der typischen Hochlandsdörfer ein kleines interessantes Museum, außerdem liegen dort wiederum königliche Gräber mit interessanten Denkmälern. Am Ambohimanga finden sonntags oft auch traditionelle Zeremonien statt - mit Volksmusik.

Antsiranana

An der Nordspitze der Insel, bei Antsiranana, bilden das Cap d'Ambre sowie die Halbinseln Ampasindava und Masoala eine Bucht, von der man sagt, sie sei nach der von Rio de Janeiro die zweitschönste der Welt.

Nosy Be

Die Madagaskar vorgelagerte Insel Nosy Be zeichnet sich durch sehr schöne Landschaften, z. B. sehr schöne Strände und eine außergewöhnlich reiche Unterwasser-Fauna aus. Hier ist auch das nationale Meeresforschungszentrum mit einem interessanten Meeres-Museum zu Hause. In der Nachbarschaft, auf Nosy Tanikely, wurde ein Meeres-Naturreservat angelegt.

Fianarantsoa

In der Nähe dieses größeren Ortes liegt Ambositra. Dort findet man das Zentrum der Holzschnitz- und Einlegearbeiten auf Madagaskar. Und gute Gelegenheiten, preiswerte Souvenirs zu finden.

Mahajanga

In der Nähe dieser großen Ortschaft an der Westküste erstrecken sich die wohl interessantesten Uferszenerien der Insel. Man findet schöne Strände und hübsche bewaldete Fischerdörfer, die oft nur mit dem Boot erreichbar sind. "Le grand pavois" ist eines dieser Fischerdörfer, in dem noch viele Sitten und Gebräuche dieser Gegend lebendig sind. "Doany Manongarivo" ist die wichtigste Kultstätte in diesem Gebiet, an der man alle fünf Jahre Reliquien im Meer badet. Auf "Nosy Boeni", einer kleinen vorgelagerten Insel, findet man historische Reste. Und ein kleines Stück im Landesinneren den heiligen See von Mangatsa. Das ist ein Gewässer, in dem riesige Muränen schwimmen.

Toamasina

Die Region, deren Hauptort Toamasina ist, hat in erster Linie dazu beigetragen, Flora und Fauna von Madagaskar berühmt zu machen. Hier herrscht ein typisches Tropenklima.

Taolagnaro

Hier, im Südosten der Insel, entdeckt man die schönsten Strände. Das Naturreservat von Mandeha ist ein zauberhafter botanischer Garten mit hübschen kleinen Wasserfällen. Nicht weit davon liegt das Reservat von Amboasary, wo man die nur auf Madagaskar heimische Nepentes (insektenfressende Pflanze) findet. Ganz nahe ist auch das Reservat von Andohaela mit seinem Tropen- und Trockendornenwald sowie dem "Tranovato", einer portugiesischen Festung - einem der ältesten Gebäude, die auf Madagaskar noch stehen.

Nosy Boraha

An der Küste liegt eine schmale Insel, Nosy Boraha, die einst Stützpunkt der Seeräuber war und auf der man deshalb auch einen Seeräuber-Friedhof besichtigen kann. Die Insel ist ein üppig bewachsenes Gebiet mit bunten Pflanzen und Gewürznelken-Plantagen. Das Naturreservat Indri mit seinen vielen Lemuren und noch viel mehr Orchideen ist das größte Reservat Madagaskars. Jährlich zwischen Juli und Oktober kommen hunderte von Walen hierher, um ihre Jungen zu bekommen.

Ambatolampy

Eine Forst- und Fischzuchtstation, 15 km von Ambatolampy entfernt, zeigt unter anderem einen Urwald und mehrere Experimente zur Wiederaufforstung. Es gibt aber auch Bäche, Wasserfälle und Seen. In diesen Gewässern wimmelt es von Fischen.

Aankarafantsika

Das Naturreservat von Aankarafantsika ist der Rest eines alten Trockenwaldes. Hier leben besonders viele der Vögel und Lemuren, die es nur auf Madagaskar gibt.

Reisehinweise

Es sind Wahlen am 7. November 2018 festgesetzt. Gewalttätigkeiten können im Vorfeld und am Wahltag nicht ausgeschlossen werden.

Es gibt derzeit immer wieder Demonstrationen in der Hauptstadt Antananarivo und anderen Städten. Ausschreitungen sind nicht auszuschließen. Reisende sollten Menschenansammlungen meiden und sich über die Medien auf dem Laufenden halten.

Landesweit gibt es zunehmende Gewalttätigkeiten. Ein starker Anstieg der Kriminalität - Taschendiebstähle und Raubüberfälle - lässt sich vor allem in Antananarivo feststellen.

Bei Dunkelheit sollten Reisende sich nur innerhalb von Wohngegenden aufhalten, Vorsicht ist immer angebracht.

Taxis sollten nicht zusammen mit Fremden benutzt werden. Zu jeder Tages- und Nachtzeit sollten bei Autofahrten die Türen von innen verriegelt und die Fenster geschlossen sein. Taschen und Wertgegenstände sollten auf keinen Fall sichtbar im Wagen liegen.

Piraterie: Vor den Küstenzonen Somalias und der Nachbarstaaten mitsamt den dazugehörigen Gewässern sind Schiffe weiterhin stark gefährdet, von Piraten angegriffen und gekapert zu werden. Dies gilt ebenso für die Gewässer rund um Madagaskar und die Seychellen sowie vor Kenia, Jemen, Mosambik, Oman und Tansania. Schiffsführern wird dringend zur Vorsicht geraten. Darüber hinaus ist es ratsam, sich beim Maritime Security Centre registrieren zu lassen: www.mschoa.org.

Wegen Polizeikontrollen wird empfohlen, immer eine Kopie des Reisepasses mitzuführen.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Als Folge der politischen Krise 2009 ist der Tourismus in Madagaskar eingebrochen. Einige Hotels und Gästehäuser mussten mittlerweile schließen, eine vorherige Kontaktaufnahme mit ausgewählten Hotels ist daher ratsam.

Bei Überlandreisen kommt es seit Kurzem vermehrt zu bewaffneten Überfällen, insbesondere auf Überlandtaxis. Es sollten keine Fahrten bei Dunkelheit unternommen werden.

Für militärische und sicherheitsrelevante Einrichtungen besteht ein striktes Fotografierverbot.

Der Besuch von örtlichen Tabu-Zonen ("fady") - für Einheimische religiös bedeutsame Stätten - ist für Ausländer verboten.

In Madagaskar wird Ehebruch bestraft. Ebenso "Sextouristen" - in beiden Fällen drohen Haftstrafen.

In den Monaten Januar bis März muss vor allem an den Küsten mit Zyklonen und tropischen Wirbelstürmen gerechnet werden.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Frankreich

Einreise für Deutsche

Visumfrei für einen unbegrenzten Aufenthalt. Notwendig ist der gültige Reisepass oder Personalausweis.

Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.

Landesdaten

Lage

Die Republik Frankreich ist im Norden durch den Ärmelkanal von Großbritannien getrennt und wird im Nordwesten und Westen vom Atlantischen Ozean begrenzt. Im Osten grenzt Frankreich an Belgien, Luxemburg und die Bundesrepublik Deutschland, im Süden an das Mittelmeer und Spanien, im Südosten an Italien und die Schweiz.

Fläche: 543.965 km² (einschließlich der 8.680 km² der Insel Korsika).

Verwaltungsstruktur: 22 Regionen, 96 Départements.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 60,87 Millionen

Städte:

Paris (Hauptstadt) ca. 2,2 Millionen, mit Vororten ca. 10,2 Millionen

Marseille ca. 851.400

Lyon ca. 475.000

Toulouse ca. 439.600

Nizza (Nice) ca. 344.900

Nantes ca. 283.300

Strasbourg ca. 272.100

Montpellier ca. 253.000

Bordeaux ca. 235.900

Lille ca. 225.800

Rennes ca. 206.700

Reims ca. 181.500

Le Havre ca. 178.800

Saint- Étienne ca. 172.700

Toulon ca. 166.700

Grenoble ca. 156.700

Dijon ca. 151.600

Angers ca. 148.400

Sprache

Die Landessprache ist Französisch.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit (kein Zeitunterschied).

Stromspannung

230 Volt Wechselstrom, 50 Hertz. Für Geräte mit sogenanntem Schukostecker (Rundstecker mit zwei runden Kontakten und zwei seitlichen flachen Schutzkontakten) kann ein Adapter erforderlich sein.

Telefon/Post

Post

Briefmarken sind auch in Tabak-Läden erhältlich.

Telefon

Wer von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Frankreich telefonieren will, wählt die Landesvorwahl 0033, dann die regionale Kennziffer, gefolgt von der 8-stelligen Rufnummer. Die Vorwahl von Frankreich nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Wer innerhalb Frankreichs telefonieren möchte, wählt vor der regionalen Kennziffer noch die 0. Für den Nordwesten Frankreichs gilt die regionale Kennziffer 2, für den Nordosten die 3, für den Südosten die 4, für den Südwesten die 5 und für Paris die 1. Öffentliche Telefonzellen sind in Frankreich weit verbreitet. Auch viele Cafés und Bars stellen ihren Gästen Telefone zur Verfügung. Meist handelt es sich um Kartentelefone. Die Karten (télécarte) mit 50 oder 120 Einheiten erhält man bei der Post oder im Tabak-Laden.

NOTRUFNUMMERN: Europaweite Notrufnummer 112 oder Polizei 17, Unfallrettung 15, Feuerwehr 18.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Frankreich von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .fr

Feiertage

Feiertage 2018:

1. Januar (Neujahr)

2. April (Ostermontag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

8. Mai (Ende des Zweiten Weltkrieges)

10. Mai (Himmelfahrt)

21. Mai (Pfingstmontag)

14. Juli (Nationalfeiertag)

15. August (Mariä Himmelfahrt)

1. November (Allerheiligen)

11. November (Waffenstillstand 1918)

25. Dezember (Weihnachten)

In der Region Elsass und im Departement Moselle zusätzlich 30. März 2018 (Karfreitag) und 26. Dezember (zweiter Weihnachtsfeiertag).

Die Hauptferienzeit geht von Mitte Juli bis Ende August.

Geschäftstermine sollte man sich in dieser Zeit bestätigen lassen.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 8.30-16 Uhr (nicht einheitlich);

Post: Mo bis Fr 8-19 Uhr, Sa 8-12 Uhr (auf dem Land häufig mit Mittagspause);

Geschäfte: Große Geschäfte sind im Allgemeinen werktags von etwa 9.30-19 Uhr durchgehend geöffnet (Supermärkte haben oft bis 21/22 Uhr geöffnet). Kleine Geschäfte öffnen oft schon um 7 Uhr und sind abends oft über 19 Uhr hinaus geöffnet, schließen aber dafür in der Mittagszeit für 2 Stunden und an 1 bis 2 Tagen pro Woche. Kleine Lebensmittelgeschäfte haben auch häufig am Sonntagvormittag geöffnet und dafür montags geschlossen. Im Hauptferienmonat August sind in Paris viele Geschäfte geschlossen.

Kleidung

Normale europäische Kleidung entsprechend der Jahreszeit.

Geschichte/Politik

Archäologische Funde deuten darauf hin, dass es im Gebiet des heutigen Frankreich seit mindestens 100.000 Jahren menschliche Besiedlung gab. Die Errichtung des Frankenreiches unter den Merowingern und Karolingern, die von fünften bis neunten Jahrhundert regierten, und die Entwicklung des französischen Königtums hatte auf die Entwicklung Westeuropas entscheidenden Einfluss. Innenpolitische Auseinandersetzungen mit dem Adel und Kriege mit den Briten (etwa der 100-jährige Krieg) festigten nur noch die Zentralgewalt. Sie führten zur Herausbildung einer Monarchie, die in der Zeit des Absolutismus (Ludwig XIII. bis XVI.) ihren Höhepunkt erreichte. Der Sieg des Bürgertums in der Französischen Revolution von 1789 war im 19. Jahrhundert Anstoß für ähnliche Entwicklung in anderen europäischen Ländern. Nach dem Staatsstreich von Napoleon Bonaparte im Jahr 1799 und der Rückkehr zum Kaiserreich führte Napoleon von 1803 bis 1815 Kriege mit europäischen Mächten. Sie endeten mit der französischen Niederlage bei Waterloo im Jahr 1815. Im Ersten und Zweiten Weltkrieg stand Frankreich auf der Seite der siegreichen Alliierten. 1957 schloss sich Frankreich mit fünf weiteren westeuropäischen Mächten zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft zusammen. Außenpolitisch konnte das Land den Zerfall seines Kolonialreiches nicht verhindern. Indochina musste 1954 aufgegeben werden. 1956 lösten sich Marokko und Tunesien los. Der Unabhängigkeitskrieg Algeriens, der 1954 begann, endete mit der Unabhängigkeit des Landes im April 1962. 1963 begründete der Deutsch-Französische Freundschaftsvertrag eine weitreichende Zusammenarbeit auf politischem, wirtschaftlichem und kulturellem Gebiet. Frankreich ist Mitglied der EU.

Wirtschaft

Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges war Frankreich ein Agrarland mit kleineren Industriezweigen. Noch heute ist das Land einer der größten Produzenten landwirtschaftlicher Erzeugnisse in Europa, auch wenn die Zahl der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft seit dem Kriegsende erheblich abgenommen hat. Es werden vor allem Getreide, Fleisch, Molkereiprodukte, Gemüse, Obst, Wein und Tabak produziert. Der Weinbau, mit den wichtigsten Anbaugebieten Bourgogne, Champagne, Loiretal und Elsass ist ein besonders gewinnbringender Erwerbszweig. Im Mittelmeerraum werden vor allem Obst, Oliven und Blumen angebaut. Unter den Industriezweigen steht die Kraftfahrzeugherstellung an erster Stelle. In der Erzeugung verschiedener spezieller Produkte wie Parfüms, Handschuhe, Spitzen, Damenbekleidung, Glaswaren und weiterer Luxusartikel hat Frankreich internationale Bedeutung.

Der Tourismus gehört zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen des Landes.

Religion

Rund 75 Prozent der Bevölkerung gehören der katholischen Kirche an, 4,5 Prozent sind Muslime. Daneben gibt es 1,4 Prozent Protestanten und etwa 1,3 Prozent Juden. Seit 1905 besteht eine Trennung zwischen Staat und Kirche.

Vegetation

Frankreichs Pflanzenwelt zeigt die charakteristische Vielfalt Europas. Sie reicht von alpinen Flechten und Moosen bis zu subtropischen Arten wie Oliven und Orangen. Im mediterranen Klimabereich wachsen außer Kiefern, Stein- und Korkeichen auch vielfach Zypressen und Platanen. Kultiviert werden Oliven, Mandeln und Wein. In den Alpen reicht die Höhenstufung von Eichen- und Buchenwäldern über Tannen- und Fichtenwälder bis zu baumfreien Matten. In den trockeneren Zentralalpen treten Fichten und Lärchen an die Stelle der Laubbäume. In der Bretagne, dem Aquitanischen und dem Pariser Becken sind Heidelandschaften vorherrschend.

Tierwelt

Im Niederwald gibt es Hasen, Fasane und Rebhühner. In den Hochwäldern leben Hirsche, Rehe, Wildschweine und Füchse. In den höheren Lagen der Alpen findet man Gämsen. Eine Besonderheit der französischen Tierwelt sind die in der Camargue heimischen Flamingos.

Kulinarisches

Die französische Küche ist weltberühmt und das nicht nur wegen ihrer Qualität, sondern auch wegen ihrer regionalen Vielfalt. Gebiete wie z.B. das Elsass, Burgund, Champagne-Ardenne oder Franche-Comté haben sich einen großen kulinarischen Ruf erworben. Spezialitäten wie Flammekuech, Gänseleberpastete, warmer Münster Käse und Wein im Elsass, der Wein und der Käse des Burgunds, Champagner und luftgetrockneter Schinken aus der Champagne-Ardenne Region oder der Comté-Käse aus Frankreichs grünster Region lassen vielen Gourmets das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Eine besondere Stellung nimmt die provenzalische Küche ein, die die Zubereitung mit Olivenöl und Tomaten, Knoblauch, Zwiebeln, Basilikum und anderen Gewürzen bevorzugt. Spezialitäten sind u.a. die "Bouillabaisse", eine Fischsuppe mit Knoblauch, Rosmarin und Safran oder "Pissaladière", ein Zwiebelkuchen mit Oliven und Sardellen.

Zu den Mahlzeiten gibt es immer Brot und Wasser und dazu gehört beinah selbstverständlich auch einer der regionalen Weiß- und Rotweine, aber auch die elsässischen Biere sind sehr beliebt. Kaffee gibt es als café creme (Kaffee mit Sahne) oder als café au lait (Milchkaffee). Zum Abschluss des Mahls ist eines der vielen leckeren Desserts oder/und ein Happen der französischen Käsespezialitäten zu empfehlen.

Souvenirs

In Frankreich gibt es schöne Kunsthandwerkartikel, z.B. Keramik, Holzwaren, Spitzen oder Korbflechtereien. Parfums und Kräuteressenzen sind eine Spezialität der Provence, vor allem der Stadt Grasse. Natürlich zählen auch einige kulinarische Spezialitäten wie Wein oder eingelegte Speisen zu den beliebten Souvenirs aus Frankreich.

Duty Free

Einreise aus EU-Ländern

Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

REISENDEN UNTER 18 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

*ACHTUNG! In Bulgarien, Kroatien, Lettland, Litauen oder Ungarn gekaufte Zigaretten dürfen nur bis zu einer Menge von 300 Stück steuerfrei nach Frankreich eingeführt werden.

Einreise aus Drittländern

Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

16 Liter Bier;

4 Liter nicht schäumende Weine;

1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein;

eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

10 Liter Kraftstoff je Motorfahrzeug im Reservekanister;

andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende, für Einreisende auf anderen Verkehrswegenbis zu einem Gesamtwert von 300 Euro; für Reisende unter 15 Jahren gilt die Freimenge von 150 Euro unabhängig vom Einreiseweg.

DIE ABGABENBEFREIUNG WIRD NICHT GEWÄHRT:

Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.

Klimainformationen

Das Klima Frankreichs ist geprägt von seiner geografischen Lage zwischen Mittelmeer, europäischem Festland und Atlantik. So wird das Klima im Süden stärker vom Mittelmeer beeinflusst, während das Flachland des Nordens und Westens ein ozeanisches Klima besitzt. Die doch teilweise sehr unterschiedlichen Höhenlagen der Regionen Frankreichs nehmen zusätzlich Einfluss auf das Klima. Im Allgemeinen werden vier Klimaregionen unterschieden:

In der 20 bis 60 km tiefen Zone am Mittelmeer herrscht ein für das Mittelmeer typisches Klima mit trocken-heißen Sommern und milden Wintern. So kann in Marseille, der Hafenstadt am Mittelmeer, an 3.000 Stunden im Jahr die Sonne scheinen.

Das Klima der Bretagne, der vom Atlantik umschlossenen Halbinsel, ist ozeanisch. Feuchte Meeresluft und kräftige Winden dominieren, und es regnet häufig. So werden in Brest etwa 1.126 mm Niederschlag pro Jahr gemessen. Die Temperaturen sind mit durchschnittlichen 6°C im Januar und 16°C im Juli gemäßigt.

Deutlich trockener als die Bretagne sind die Gegenden um Paris und Aquitanien. In diesen Beckenlandschaften wird nur etwa 600 mm Niederschlag im Jahr gemessen. Die Temperaturen steigen im Sommer im Durchschnitt auf 19°C, während sie im Januar 3°C betragen.

Die vierte Klimaregion Frankreichs ist die der Gebirgslagen im südlichen Teil des Landes, in der es sehr viel regnet und schneit. So kann es im Zentralmassiv an bis zu 50 Tagen im Jahr schneien. In den mittleren Gebirgslagen ist das Klima gemäßigt; es werden Temperaturen von -2°C im Januar und 17°C im Juli gemessen.

Beste Reisezeit

Für Paris Frühjahr und Herbst sowie Winter, für die Mittelmeerküste Frühjahr bis Spätherbst.

Skisaison: In den französischen Alpen und den Pyrenäen Dezember bis April.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Keine.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Frankreich ist malaria-frei.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Euro ( EUR)

1 Euro = 100 Cent.

Derzeitiger Kurs:

1 US-$ = ca. 0,87 EUR

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Ein- und Ausreise ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja

Geldautomat: Ja - mit Kreditkarten oder Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Zeichen) an den Automaten der Banken und Postämter.

Auskunftstellen

ATOUT France
(Agence de développement touristique
de la France)
Französische Zentrale für Tourismus
Frankfurt/M.
Postfach 100128
60001 Frankfurt/M.
(069) 74 55 56
www.franceguide.com

ATOUT France
(Agence de développement touristique
de la France)
Französische Zentrale für Tourismus
79/81, rue de Clichy
75009
Paris /Frankreich
(0033 1) 42 92 70 17
(0033 1) 42 96 70 00
www.franceguide.com
editorial@atout-france.fr

Deutsch-Französische Industrie- und Handelskammer
(Chambre Franco-Allemande de Commerce et d'Industrie)
18, rue Balard
75015
Paris /Frankreich
(0033 1) 45 75 47 39
(0033 1) 40 58 35 35
www.francoallemand.com
info@francoallemand.com
Mo bis Fr 9.30-12.30, 14-17 Uhr

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

VERTRETUNGEN BEI ÜBERSTAATLICHEN ORGANISATIONEN:

Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO)
13/15, Avenue Franklin D. Roosevelt
75008
Paris /Frankreich
Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO)
UNESCO House, Office MS1.18, 1, rue Miollis
75732 ParisCEDEX 15 /Frankreich
(0033 1) 53 83 46 67
(0033 1) 53 83 46 63
unesco@amb-allemagne.fr

Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)
9, rue Maspéro
75116
Paris /Frankreich
Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)
BP 30 221
75364 Paris CEDEX 08 /Frankreich
(0033 1) 55 74 57 40
(0033 1) 55 74 57 00

Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland beim Europarat
6 Quai Mullenheim
67000
Straßburg (Strasbourg) /Frankreich
Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland beim Europarat
Postfach 1170
77671 Kehl/Deutschland
(0033 3) 88 25 50 41
(0033 3) 88 24 67 30

Französische Botschaft
mit Konsularabteilung
Pariser Platz 5
10117
Berlin
(0 30) 590 03 91 10
(0 30) 590 03 90 00
www.botschaft-frankreich.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr, Mi 14-17 Uhr
(keine Visumerteilung)
(für Visa-Angelegenheiten siehe Frankfurt/M.)

Französisches Honorarkonsulat
Deutsch-Französisches Institut
Theaterstraße 67
52062
Aachen
(02 41) 40 31 45
(02 41) 397 01
angelika.ivens@dfki-aachen.de
Do. 10-12 Uhr und nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)
(nur die Stadt Aachen und die Kreise Aachen, Düren, Euskirchen und Heinsberg)

Französisches Honorarkonsulat
c/o Kanzlei Lutz Abel
Depotstraße 5
86199
Augsburg
(08 21) 66 09 75 44
p.pelissier@consulhon-france-augsburg.de
Dienstag 11 bis 15 Uhr und nach Absprache
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)
nur Regierungsbezirk Schwaben in Bayern sowie die Regionen Donau-Iller und Bodensee-Oberschwaben in Baden-Württemberg

Französisches Honorarkonsulat
c/o Eggers Franke Holding GmbH
Konsul-Smidt-Straße 8j
28217
Bremen
(04 21) 305 31 09
(04 21) 305 31 07
consulat@egFRA.de
Di, Mi, Do 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)

Französisches Generalkonsulat
Martin-Luther-Platz 26 (Schadow-Arkaden)
40212
Düsseldorf
(02 11) 82 85 46 16
(02 11) 828 54 60
www.consulatfrance.de
info@consulfrance-dusseldorf.org
Mo bis Fr 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Französisches Honorarkonsulat
c/o Thüringen-Tourismus GmbH
Willy-Brandt-Platz 1
99084
Erfurt
(03 61) 374 22 99
(03 61) 374 22 55
groenegres@thueringen-tourismus.de
Di 14-17 Uhr
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)

Französisches Generalkonsulat
Zeppelinallee 35
60325
Frankfurt/M.
(0 69) 79 50 96 46
(0 69) 795 09 60
www.consulatfrance.de/francfort
info@consulfrance-francfort.org
Mo bis Fr 8.45-12 Uhr, außerdem Do 14-15.30 Uhr
(für Visa-Angelegenheiten Bundesrepublik Deutschland)

Französisches Honorarkonsulat
Münsterplatz 11 (Centre Culturel Français Freiburg)
79098
Freiburg i. Br.
(07 61) 207 39 13
michael.mack@consulhon-france.eu
Fr 10-12 Uhr und nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)
(nur die Reg.-Bez. Freiburg i. Br. und Tübingen)

Französisches Generalkonsulat
Heimhuder Straße 55
20148
Hamburg
(0 40) 41 33 25 71
(0 40) 413 32 50, 41 33 25 74
www.consulfrance-hambourg.de
info@consulfrance-hambourg.org
Mo bis Fr 9.30-12.30 Uhr, nachmittags nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Französisches Honorarkonsulat
Friedrichswall 10
30159
Hannover
(05 11) 51 96 08 49
(05 11) 51 96 08 40
contact@consulhon-paris.de
Di 12-16 Uhr
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)

Französisches Honorarkonsulat
Humboldtstr. 25
04105
Leipzig
(03 41) 986 10 79
(03 41) 986 10 70
h.langenfeld@consulhon-france-leipzig.de
Mi 9-12 Uhr (nach Terminabsprache)
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)

Französisches Honorarkonsulat
Rosengartenplatz 2
68161
Mannheim
(06 21) 49 09 35 99
(06 21) 49 09 35 92
f.zoeller@consulat-honoraire-france.de
nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)
(nur Verwaltungsbezirk der Stadt Mannheim)

Französisches Generalkonsulat
Heimeranstraße 31
80339
München
(0 89) 41 94 11 23
(0 89) 419 41 10
www.consulfrance-munich.de
info@consulfrance-munich.org
Mo, Di, Do und Fr 8.45-12 Uhr, Mi 13.30-17 Uhr

(keine Visumerteilung)

Französisches Honorarkonsulat
Friedrichstraße 1
48145
Münster
(02 11) 917 41 10 05
(02 11) 917 41 10 00
eckhard.forst@nrwbank.de
nur nach Terminabsprache
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)
nur Verwaltungsbezirk der Stadt Münster in Nordrhein-Westfalen

Französisches Honorarkonsulat
Gleißbühlstraße 10
90402
Nürnberg
(09 11) 91 19 88 31 58
nuremberg@consulfrance-munich.org
nur nach Terminabsprache
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)
nur Regierungsbezirke Unterfranken, Mittelfranken, Oberfranken und Oberpfalz

Französisches Generalkonsulat
Am Ludwigsplatz 10
66117
Saarbrücken
(06 81) 927 99 86 16
(06 81) 92 79 98 60
www.consulatfrance.de
info@consulfrance-sarrebruck.org
Mo bis Fr 9-12 Uhr, nachmittags nur auf Anfrage
(keine Visumerteilung)

Französisches Honorarkonsulat
Am Rathaus/Großer Markt 1
66740
Saarlouis
(068 31) 29 36
m.bouchon@consulhonoraire-france-saarlouis.de
Di 14.30-16.30 Uhr
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)

Französisches Generalkonsulat
Schlossstraße 51
70174
Stuttgart
(07 11) 239 25 54
(07 11) 239 25 53
www.consulat.stuttgart.france.de
info@consulfrance-stuttgart.org
Mo bis Do 8.30-13, 14-17.15 Uhr, Fr 8.30-14 Uhr
(keine Visumerteilung)

Ambassade de la République fédérale d'Allemagne
24 rue Marbeau
75116
Paris
Ambassade de la République fédérale d’Allemagne
BP 30 221
75364 Paris CEDEX 08 /Frankreich
(0033 1) 53 83 45 02
(0033 1) 53 83 45 00
www.amb-allemagne.fr
Amtsbezirk: Frankreich
Konsularischer Amtsbezirk: Départements Aisne, Calvados, Cher, Côtes-d'Armor, Essonne, Eure, Eure-et-Loir, Finistère, Hauts-de-Seine, Ille-et-Vilaine, Indre, Indre-et-Loire, Loire-Atlantique, Loiret, Loir-et-Cher, Maine-et-Loire, Manche, Mayenne, Morbihan, Nord, Oise, Orne, Paris (Ville de), Pas-de-Calais, Sarthe, Seine-et-Marne, Seine-Maritime, Seine-Saint-Denis, Somme, Val-de-Marne, Val-d'Oise, Vendée, Yvelines;
außerdem die Übersee-Départements Französisch-Guayana, Guadeloupe, Martinique, Mayotte und Réunion;
die Übersee-Territorien Französisch-Polynesien, Neukaledonien, St. Pierre und Miquelon, Wallis und Futuna.
(Zuständige Visabehörde für St. Pierre und Miquelon ist das Generalkonsulat in Montreal/Kanada, für die französischen Hoheitsgebiete im Südpazifik die Botschaft Wellington/Neuseeland.)
Der Leiter der Vertretung ist zugleich als Botschafter in Monaco mit Sitz in Paris akkreditiert.

Ambassade de la République fédérale d'Allemagne
Service Consulaire/Konsularabteilung der Botschaft
28, rue Marbeau
75116
Paris
Ambassade de la République fédérale d’Allemagne
BP 30 221
75364 Paris CEDEX 08/Frankreich
(0033 1) 53 64 76 88
(0033 1) 53 64 76 70
Konsularischer Amtsbezirk:
siehe Botschaft

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
5, rue Noël Biret
84000
Avignon /Frankreich
(0033 4) 90 81 00 42
(0033 4) 90 81 00 42
avignon@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Départements Vaucluse und Gard
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Marseille

Consulat Général de la République fédérale d'Allemagne
35 Cours de Verdun
33000
Bordeaux /Frankreich
(0033 5) 56 42 32 65
(0033 5) 56 17 12 22
Amtsbezirk: Départements Ariège, Aveyron, Charente, Charente-Maritime, Corrèze, Creuse, Deux-Sèvres, Dordogne, Gers, Gironde, Haute-Garonne, Hautes-Pyrénées, Haute-Vienne, Landes, Lot, Lot-et-Garonne, Pyrénées-Atlantiques, Tarn, Tarn-et-Garonne, Vienne

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
50, Esplanade de la Fraternité
Brest
Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
c/o Maison de l'International
245, cours Aimé Césaire
29200 Brest/Frankreich
(0033 6) 81 08 14 79
brest@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Département Finistère
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Paris

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
Maison de Rhénanie-Palatinat
29, rue Buffon
21000
Dijon
Consul Honoraire de la Republique fédérale d'Allemagne
B.P. 32415
21024 Dijon Cedex/Frankreich
(0033 3) 80 68 07 04
(0033 3) 80 68 06 98, 80 68 07 01
dijon@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Départements Côte-d'Or, Nièvre, Saône-et-Loire und Yonne Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Lyon

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
c/o Maison de l'International
1 Rue Hector Berlioz
38000
Grenoble /Frankreich
(0033 6) 85 46 45 40
grenoble@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Départements Isère, Savoie und Haute-Savoie
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Lyon

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
98, rue des Stations
59000
Lille /Frankreich
(0033 3) 20 85 81 17
(0033 3) 20 85 81 17
c.coulier@gmail.com
Amtsbezirk: Départements Nord und Pas-de-Calais, Stadt und Arrondissement Boulogne-sur-Mer
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Paris

Consulat Général de la République fédérale d'Allemagne
33, Boulevard des Belges
69006
Lyon /Frankreich
(0033 4) 72 43 06 94
(0033 4) 72 69 98 98
Amtsbezirk: Départements Ain, Allier, Ardèche, Territoire de Belfort, Cantal, Côte-d'Or, Doubs, Drôme, Haute-Loire, Haute-Saône, Haute-Savoie, Isère, Jura, Loire, Nièvre, Puy-de-Dôme, Rhône, Saône-et-Loire, Savoie, Yonne

Consulat Général de la République fédérale d'Allemagne
10 Place de la Joliette
Les Docks, Hôtel de Direction, 1. Etage
13002
Marseille /Frankreich
(0033 4) 91 16 75 28
(0033 4) 91 16 75 20
Amtsbezirk: Départements Alpes-de-Haute-Provence, Alpes-Maritimes, Aude, Bouches-du-Rhône, Corse-du-Sud, Gard, Hautes-Alpes, Haute-Corse, Hérault, Lozère, Pyrénées-Orientales, Var, Vaucluse
Der Leiter der Vertretung ist zugleich Generalkonsul für das Fürstentum Monaco mit Sitz in Marseille.

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
Maison des Relations Internationales
Esplanade Charles de Gaulle
34000
Montpellier
Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
Maison des Relations Internationales
14, Descente en Barrat
34000 Montpellier/Frankreich
(0033 4) 67 15 90 69
(0033 4) 67 60 75 46
montpellier@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Département Hérault
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Marseille

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
18 quai Ernest Renaud
44186
Nantes
18 quai Ernest Renaud, BP 18609, Cedex 4
44186 Nantes /Frankreich
(00 33 2) 40 44 20 16
nantes@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Départements Loire-Atlantique, Maine-et-Loire, Mayenne und Vendée
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Paris

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
81, Rue de France -
L'Adriatic - 2ème étage
06000
Nizza (Nice) /Frankreich
(0033 4) 93 83 05 50
(0033 4) 93 83 55 25
nizza@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Département Alpes-Maritimes
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Marseille

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
CCI de Rennes
2, avenue de la Préfecture
35042
Rennes /Frankreich
(0033 2) 99 33 24 28
(0033 2) 99 33 66 95
rennes@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Départements Ille-et-Vilaine, Côtes d´armor et Morbihan
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Paris

Consulat Général de la République fédérale d'Allemagne
6, Quai Mullenheim
67000
Straßburg (Strasbourg) /Frankreich
Consulat Général de la République fédérale d'Allemagne
BP 402 02
67005 StraßbourgCedex
(0033 3) 88 75 79 82
(0033 3) 88 24 67 00
Amtsbezirk: Départements Ardennes, Aube, Bas-Rhin, Haute-Marne, Haut-Rhin, Marne, Meurthe-et-Moselle, Meuse, Moselle, Vosges

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
Naturopôle, bât. H
3, boulevard de Clairfont
66350
Toulouges /Frankreich
(0033 7) 86 77 06 57
perpignan@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Département Pyrénées-Orientales
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Marseille

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
24, rue de Metz
31000
Toulouse /Frankreich
(0033 5) 61 52 35 56, 62 27 50 51
(0033 5) 61 52 35 56, 62 27 50 50
toulouse@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Départements Ariège, Aveyron, Gers, Haute-Garonne, Hautes-Pyrénées, Lot, Tarn, Tarn-et-Garonne
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Bordeaux

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
c/o Centre Franco-Allemand de Touraine
18 rue Galpin Thiou
37000
Tours /Frankreich
(0033 2) 47 66 05 77
tours@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Départements Indre-et-Loire, Loir-et-Cher, Loiret und Sarthe. Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Paris.

Sehenswertes

Paris

Paris, Hauptstadt sowie politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum Frankreichs, gehört zu den großen Metropolen der Erde. Weltberühmte Monumente wie der Eiffelturm, das Wahrzeichen der Stadt, bekannte Kirchen wie Notre Dame und Sacré Coeur, bedeutende Museen, allen voran der Louvre mit seiner Glaspyramide, futuristische Architektur, beispielsweise im Büroviertel La Défense und der Charme der "100 Dörfer" gehören genauso zur Stadt wie der Fluss Seine und der bisweilen chaotische Verkehr. Paris ist eine Stadt für Kunstliebhaber wie für Nachtschwärmer, für Mode-Fans wie für Gourmets, für Flaneure wie für Verliebte und sogar Naturliebhaber finden in den ausgedehnten Parks und Promenaden und in der umgebenden Kulturlandschaft der Île-de-France Ruhe und Entspannung. Auch für Kinder wird mit Disneyland de Paris, dem Parc Astérix und France Miniature in Elancourt einiges Interessantes geboten. In der näheren Umgebung von Paris sind die sieben Königsschlösser, von Fontainebleau bis Versailles, imposante Ausflugsziele.

Es kommt also nicht von ungefähr, dass sich der Tourismus seit Jahrzehnten als bedeutender Wirtschaftsfaktor etabliert hat - rund 15 Millionen Besucher aus aller Welt statten der französischen Hauptstadt jährlich einen Besuch ab. Für Touristen als besonders anziehend hat sich in den letzten Jahren der Pariser Osten entwickelt, der sich von einer traditionellen Arbeitergegend zu einem Künstler- und Kulturviertel gemausert hat.

Zur Orientierung: Die 20 Pariser Arrondissements (erkennbar an den letzten beiden Stellen der Postleitzahl) winden sich, angeordnet wie ein Schneckenhaus, um den Louvre im Mittelpunkt des ersten Stadtbezirks bis zum Friedhof Père Lachaise im Nordosten der Stadt im 20. Bezirk. Im Zentrum von Paris, vor allem vom 1. bis zum 9. Arrondissement, befinden sich die meisten großen touristischen Attraktionen. Aber auch in den äußeren Bezirken ist die eine oder andere berühmte Sehenswürdigkeit, wie zum Beispiel die Basilika Sacré Coeur, zu entdecken.

Marseille

Die älteste und nach Paris und Lyon drittgrößte französische Stadt, hat eine über 2.000 Jahre währende wechselhafte Geschichte hinter sich, was man auch im Stadtbild erkennen kann. Mit seinen 21 Museen hat Marseille kulturell mehr zu bieten als jede andere Stadt in der französischen Provinz. Sehenswert sind neben La Bourse (Börse), die Kirche Notre-Dame-de-la-Garde, das Palais Longchamp, der alte Hafen sowie der Parc du Pharo mit dem Schloss der Kaiserin Eugénie, in dem heute Freilichtspiele stattfinden.

Toulon

Die Altstadt von Toulon war im Zweiten Weltkrieg stark zerstört. Sehenswert sind die Kathedrale Ste-Marie-Majeure im Altstadtzentrum sowie das Museé Naval (Marinemuseum), in dem alte Schiffsmodelle, Stiche und Zeichnungen zu sehen sind.

St. Tropez

Das frühere Hafenstädtchen St. Tropez entwickelte sich nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem Künstlertreffpunkt, der heute etwas an Charme verloren hat. Sehenswert sind die Zitadelle, in der das Musée de la Marine et de l´Histoire Locale (Museum für Seefahrts- und Ortsgeschichte) untergebracht ist sowie das Musée de l´Annonciade, eine Sammlung mit Werken zahlreicher moderner Künstler.

Cannes

Die Stadt Cannes hat ihren Ruhm zweifelsohne durch das dort jährlich stattfindende Filmfestival erlangt. Ein Besuch lohnt sich aber auch wegen des Boulevard de la Croissette, den Palästen und der provenzalisch geprägten Altstadt.

Provence

Die Provence mit ihren vielfältigen Landschaften und ihren bedeutenden Städten und Kulturdenkmälern zählt zu den am meisten besuchten Reisezielen Frankreichs. Symbolpflanze ist der Lavendel, der die Hochebenen überzieht.

Aix-en-Provence, die Provinzhauptstadt, beherbergt viele alte Paläste aus dem 17. und 18. Jahrhundert sowie Kunstschätze in Museen und Kirchen.

In Orange und seiner Umgebung sind viele Denkmäler aus der Römerzeit zu besichtigen etwa der Arc de Triomphe, das Théâtre Romain sowie ein römischer Tempel.

Auch in Arles zeugen römische und mittelalterliche Baudenkmäler von einer reichen Geschichte. Sehenswert sind u.a. das römische Amphitheater, das antike Theater, die Kathedrale St.-Trophime mit ihrem halb romanischen, halb gotischen Kreuzgang, die römische Badeanlage Thermes de Constantin sowie einige interessante Museen.

Salon-de-Provence wird vom Câteau de l´Empéri beherrscht, einer der besterhaltenen und größten Festungen der Provence. Neben der Kapelle Ste-Cathérine ist hier auch das ehemalige Wohnhaus des Kosmologen Nostradamus sehenswert, wo ein Museum eingerichtet wurde.

Auch die drei mittelalterlichen Zisterzienser-Abteien Sénanque im Tal der Sénancole, Silvacane in der Ebene südlich der Montagne du Lubéron und Le Thoronet sind einen Besuch wert. Naturliebhaber sollten sich die Camargue zwischen Grand Rhône und Petite Rhône, die eine Landschaft von besonderer Eigenart aufweist, ansehen. Seit mehreren Jahrhunderten schwemmt die Rhône hier Land an. Die jüngeren küstennahen Gebiete beherbergen zahlreiche Wasservögel, auch Flamingokolonien.

Côte d´Azur

Die Côte d´Azur (Azurblaue Küste) erstreckt sich am Ligurischen Meer zwischen Marseille und der italienischen Grenze bei Menton. Das landschaftlich besonders reizvolle Gebiet hat unter den Auswirkungen des Fremdenverkehrs, z.B. Zersiedelung, sehr zu leiden. Die besten Reisezeiten sind der Frühling, Herbst und Winter, da die Côte d´Azur dann nicht so überfüllt ist wie in den Sommermonaten. Wenn man nicht nur für einen Badeurlaub an die Côte d´Azur fährt, lässt sich auf einer Fahrt viel entdecken. Interessenten klassischer und moderner Kunst finden eine Reihe von sehenswerten Museen und Galerien u.a. in Marseille, Antibes, Biot, Menton, St. Tropez und Vallauris.

Das an historischem und kulturellem Erbe reiche Städtchen Grasse ist berühmt geworden durch seine Parfümindustrie, die im 16. Jahrhundert von Katharina von Medici eingeführt wurde und um die sich im Musée de la Parfumerie alles dreht.

Im Künstlerzentrum Saint-Paul-de-Vence, einem der schönsten Dörfer Frankreichs, ließen sich Chagall, Braque und Miró in ihrem Schaffen inspirieren.

Nizza, die Hauptstadt der Côte d´Azur hat sich mit ihren zahlreichen Veranstaltungen zum touristischen Anziehungspunkt der Region entwickelt.

Das Dorf Eze lohnt einen Besuch nicht nur wegen der zahlreichen Stände mit Kunsthandwerk, sondern auch wegen seines exotischen Gartens.

Elsass

Westlich des Oberrheins erstreckt sich die historische Landschaft des Elsass, französisch Alsace. An die Rheinebene schließt sich der klimatisch begünstigte Saum der Vogesen an, an dem sich eine Kette malerischer Städtchen und Weinorte entlang zieht. Hier kann man der Route der Weinstraße folgen und u.a. die historischen Weinstädtchen Molsheim, Obernai, Barr, Sélestat, Hunawihr und Riquewihr sowie Kaysersberg, Equisheim und Rouffach besuchen. Glanzpunkte eines Elsass-Besuchs sind zweifelsohne die Hauptstadt des Elsass Straßburg und die schöne Stadt Colmar. Sehenswürdigkeiten von Straßburg sind das Münster mit der berühmten astronomischen Uhr von Tobias Stimmer, das Maison Kammerzell, das heute ein Restaurant beherbergt, das Gerberviertel mit seinen malerischen Gassen und das Musée Alsacien, ein Volkskunstmuseum. In Colmar sollte man sich Zeit für das Musée d´Unterlinden mit dem Isenheimer Altar von Matthias Grünewald nehmen. Eine Reise in das Elsass ist immer aber auch ein kulinarisches Vergnügen. Ein gutes Essen mit elsässer Wein sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.

Loire-Tal

Das Loire-Tal, besonders im mittleren Abschnitt, zählt mit seinen Burgen und Schlössern zu den beliebtesten Reisezielen Frankreichs. Sehenswert sind hier etwa Amboise mit seinem Schloss aus dem 17. Jahrhundert, von dem nur noch ein Viertel des ursprünglichen Gebäudes erhalten geblieben ist, und Angers mit seinem von starken Wehrmauern umgebenen Schloss, in dem in einer modernen Glasgalerie kostbare Schätze mittelalterlicher Gobelinkunst untergebracht sind. Von der "Tenture de l´Apocalypse" blieben 70 vollständige Szenen erhalten. Das mächtige Schloss Chambord liegt am Cosson, einem Nebenfluss der Loire. Es gilt mit seinen 440 Räumen als Vorläufer von Versailles. Der umgebende Park ist von einer 32 Kilometer langen Mauer umgeben, der längsten Mauer Frankreichs. Das große Schloss von Ussé ist das romantischste unter den Loire-Schlössern. In den zur Besichtigung freigegebenen Räumen werden altes Mobiliar, Gobelins und Waffen gezeigt. Das Dorf Villandry ist nicht nur wegen seines Schlosses und Museums bekannt, sondern auch wegen seiner Renaissance-Gartenanlage. Einen Abstecher wert ist auch die durch Jeanne d´Arc berühmt gewordene Stadt Orléans, die neben Tours die größte Stadt an der mittleren Loire ist. Sehenswert sind hier u.a. der Place du Martroi, die mächtige Kathedrale Ste-Croix mit der Orgel und den wunderschönen Holzschnitzarbeiten im Chor, das Maison Jeanne d´Arc, mit einem ihr gewidmeten Museum sowie das Musée Historique et Archéologique mit Fundstücken aus römischer Zeit und dem Mittelalter.

Korsika

Die Insel Korsika, die 180 km von der französischen und 80 km von der italienischen Küste entfernt liegt, ist nicht nur eine der schönsten, sondern auch die ärmste Region Frankreichs. Wegen der fehlenden Industrie ist sie stärker auf den Tourismus angewiesen als alle anderen Regionen Frankreichs. Schöne Sandstrände findet man im Nordwesten und im Osten der Insel. Hier bestehen gute Möglichkeiten zum Baden, Wasser- und Unterwassersport. Das im Monte Cinto ansteigende Hochgebirge lädt zu Wander- und Klettertouren und sogar zum Skilauf ein. Fast ein Drittel Korsikas besteht aus dem Parc naturel Régional, einem Naturpark aus Gebirgsmassiven, Wäldern und kleinen Gemeinden. Hier kann man wandern und die Natur und Tierwelt beobachten. Außer anderen Tieren kann man den Steinadler und den Kappenkleiber sehen und sich an einer Vielzahl von Schmetterlingen erfreuen. Ein weiterer touristischer Höhepunkt der Insel ist das Cap Corse mit seinen kleinen Häfen, an Hängen liegenden Dörfern und Weinterrassen. Ein Tagesausflug bietet sich zu Orten wie Canari an, deren Kirchen mit grünem Schiefer überdacht sind. Mit seinen Windverhältnissen ist das Cap auch ein Paradies für Segler. Auch Bastia, das wirtschaftliche Zentrum Korsikas, mit seinen schönen barocken und rokokoverzierten Kirchen lohnt einen Besuch. Besonders sehenswert ist der alte Hafen. Von der Hafenmole Jetée du Dragon hat man den besten Blick auf Bastia. Archäologieinteressierte Besucher sollten sich die Tempelburg Filitosa im Südwesten von Korsika ansehen.

Reisehinweise

Aktueller Hinweis:

Zurzeit ist noch vereinzelt mit Behinderungen im Straßenverkehr zu rechnen, die durch Protestaktionen gegen eine geplante Steuererhöhung auf Kraftstoffe verursacht werden.

Am 20. April 2017 kam es zu einem Anschlag auf Polizeikräfte auf den Champs-Élysées in Paris. Die Sicherheitslage in Paris und anderen französischen Großstädten ist aktuell sehr angespannt. Das Auswärtige Amt rät Reisenden zu besonderer Vorsicht.

Seit Januar 2015 wurden in Frankreich mehrere Terroranschläge verübt (Januar und November 2015 in Paris, Juli 2016 in Nizza).

Mit verstärkten Sicherheitsmaßnahmen ist zu rechnen, u.a. Personenkontrollen in Metro-Stationen und Bahnhöfen, Militärpräsenz an Bahnhöfen, Zugangskontrollen an den Flughäfen und zu Thalys-Zügen.

Den Anweisungen der örtlichen Behörden ist Folge zu leisten.

Reisenden rät das Auswärtige Amt, sich in Frankreich umsichtig zu bewegen, ein Ausweisdokument (Personalausweis, Reisepass) mit sich zu führen und sich über die Medien zur Lageentwicklung informiert zu halten.

Derzeit werden Kontrollen an den französischen Landesgrenzen durchgeführt (auch Luft- und Seegrenzen). Es kann zu Einschränkungen im Reiseverkehr kommen.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation in Frankreich sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

In den Sommermonaten ist in Südfrankreich (einschließlich Korsika) mit dem vermehrten Auftreten von großflächigen Waldbränden zu rechnen, die von starken Winden angefacht werden und auch Ansiedlungen und Campingplätze betreffen können. Starke Sommerregenfälle können lokale Überschwemmungen zur Folge haben. In den Monaten September bis November kann es in dieser Region außerdem zu schweren Herbststürmen kommen.

RAUCHVERBOT: In Zügen, öffentlichen Gebäuden, an Arbeitsplätzen und auf überdachten Plätzen sowie in Räumen der Gastronomie wie Restaurants, Bars, Cafés und Diskotheken ist das Rauchen verboten. Nur in speziellen Raucherzimmern mit Dunstabzug darf geraucht werden.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Mauritius

Einreise für Deutsche

Visumfrei für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen als Touristen oder Geschäftsreisende. Notwendig sind:

- ein über den Aufenthalt hinaus gültiger Reisepass

- bestätigtes Rück- oder Weiterreiseticket

- eine Bestätigung der gebuchten Unterkunft

- ausreichende Geldmittel (mindestens 100 US-$ pro Tag)

Landesdaten

Lage

Die Republik Mauritius besteht aus der Hauptinsel Mauritius, der Nebeninsel Rodrigues sowie einer Anzahl kleinerer Inseln. Das Gebiet liegt im Indischen Ozean, etwa 1.000 km östlich von Madagaskar und etwa 200 km nordöstlich von Réunion auf dem 20. Breitengrad Süd und dem 57. Längengrad Ost.

Fläche: 2.045 km², zum Teil gebirgig mit Höhen bis zu 800 m. Auf die Insel Rodrigues entfallen 109 km².

Verwaltungsstruktur: 9 Distrikte und 3 Dependenzen.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 1,2 Millionen, davon 40.400 auf Rodrigues.

Städte:

Port Louis (Hauptstadt und einziger Hafen) ca. 137.600

Vacoas-Phoenix ca. 105.600

Beau Bassin-Rose Hill ca. 103.100

Curepipe ca. 77.500

Quatre Bornes ca. 75.600

Port Mathurin auf Rodrigues ca. 7.700

Sprache

Die Amtssprache auf Mauritius ist Englisch. In Industrie, Handel und im Berufsleben wird vielfach auch Französisch gesprochen. Umgangssprache ist Kreolisch oder Französisch; vielfach wird außerdem Hindi, Urdu, Tamil, Bhojpuri, Gujrati oder einer der chinesischen Dialekte, wie etwa Mandarin oder Hakka, gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +3 Stunden.

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitabstand +2 Stunden.

Stromspannung

220/240 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Stecker-Adapter sind oft erforderlich und meist an der Hotel-Rezeption erhältlich.

Telefon/Post

Post

Die Hauptpost befindet sich in der Quay Street, gegenüber dem westlichen Markteingang am Hafen von Port Louis. Luftpost nach Europa benötigt etwa 5 Tage.

Telefon

Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Mauritius ist 00230, die Rufnummer ist unmittelbar danach zu wählen. Von Mauritius nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Die Vorwahl von Mauritius nach Rodrigues: 00095. Es gibt Telefonkarten, die man an Kiosken und bei der Post bekommt.

NOTRUFNUMMERN: Polizei/Unfallrettung 999, Service Aide Medicale Urgence (SAMU) 144 und Feuerwehr 115.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900 und 3G 2100.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern auf Mauritius von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .mu

Feiertage

Im Jahr 2018:

1./2. Januar (Neujahr)

1. Februar (Abschaffung der Sklaverei)

16. Februar (Chinesisches Neujahr)

12. März (Nationalfeiertag; Tag der Republik)

1. Mai (Tag der Arbeit)

15. August (Mariä Himmelfahrt)

1. November (Allerheiligen)

2. November (Tag der Ankunft der zwangsverpflichteten Arbeitskräfte)

25. Dezember (Weihnachten)

Hinduistische Feiertage:

31. January (Thaipoosam Cavadee)

13. Februar (Maha Shivaratree)

18. März (Ougadi)

14. September (Ganesha Chaturthi)

7 November (Diwali)

Islamischer Feiertag (Verschiebungen um einen Tag, in seltenen Fällen zwei Tage, sind möglich!):

16 Juni (Fastenbrechen am Ende des Ramadan)

Im Jahr 2019 dauert der Ramadan vom 6. Mai bis zum 3. Juni (die Daten können je nach Land um einen oder zwei Tage abweichen).

Während des Ramadan, des islamischen Fastenmonats, kann das Geschäftsleben eingeschränkt sein.

Es gibt keine ausgeprägte Urlaubssaison.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 9.15-15.15 Uhr, Sa 9.15-11.15 Uhr;

Geschäfte: Port Louis Mo bis Fr 9.30-17 Uhr, Sa 9.30-12 Uhr; Grand Baie Mo bis Sa 10-18 Uhr; So 9.30-12 Uhr; andere Orte Mo, Di, Mi, Fr, Sa 10-18 Uhr, Do und So 9.15-11.15 Uhr;

Hauptpost: Mo bis Fr 8.15-11.15 Uhr und 12-16 Uhr, Sa 8-11.45 Uhr.

Kleidung

Tagsüber ist leichte Sommerkleidung angebracht. Für die doch manchmal recht kühlen Abende sollte man auch einen Pullover oder eine Jacke dabeihaben. Bei einem Aufenthalt im Bergland wird für die Abende und die frühen Morgenstunden immer wärmere Kleidung benötigt. Außerdem ist während des ganzen Jahres eine gute Sonnenbrille sowie ein Regenschutz notwendig. Auf Wandertouren sollte man immer eine Kopfbedeckung tragen, da die Sonneneinstrahlung doch sehr stark ist. In Restaurants sind abends für Herren lange Hosen Pflicht.

Geschichte/Politik

Man nimmt an, dass die Insel bereits im zehnten Jahrhundert arabischen Seefahrern bekannt war. Den Namen "Mauritius" erfanden die Holländer, die gegen Ende des 16. Jahrhunderts auf die Insel kamen. Doch als immer mehr Piraten landeten, um Mauritius als Stützpunkt zu nutzen, zogen die holländischen Siedler ab. 1642 nahmen die Franzosen Mauritius in Besitz und tauften es "Ile de France". Es entwickelte sich zu einer blühenden Insel, in der aus Afrika und Madagaskar importierte Sklaven Gewürze und Zuckerrohr anbauten.

Nach der französischen Revolution kam Mauritius, das seinen alten Namen nun wieder erhielt, in englischen Besitz und wurde 1814 zur englischen Kolonie. 1835 schaffte man die Sklaverei ab. Die Pflanzer warben indische und chinesische Landarbeiter an. Es war der Anfang einer musterhaften, friedlichen multikulturellen Entwicklung.

1968 wurde Mauritius ein unabhängiges Land innerhalb des Britischen Commonwealth. Seit 1992 ist die Insel eine selbstständige Republik - mit Premierminister und Kabinett sowie einer Verfassung nach britischem Modell.

Wirtschaft

Nach dem traditionellen Exportgut Rohrzucker und neuerdings Industrieprodukten wie Strickwaren und Textilien setzt die mauritische Regierung immer mehr auf den Fremdenverkehr als wichtige Einnahmequelle. Die touristische Infrastruktur ist erfreulich, behördlich wird streng über die Einhaltung der Qualitäts- und Abwasserbestimmungen gewacht.

Obwohl Mauritius kein ausgesprochen preiswertes Reiseziel ist, sind die Hotelpreise angemessen und oft billiger als in der Karibik.

Religion

Etwa 50 Prozent der Bevölkerung sind Hindus, ca. 30 Prozent Christen (davon die Mehrheit Katholiken) und ca. 15 Prozent sind Muslime. Außerdem gibt es eine buddhistische Minderheit auf Mauritius.

Vegetation

Seit der Entdeckung der Insel im 16. Jahrhundert sorgten vor allem die Holländer dafür, dass fast alle Ebenholz-, Teak- und Mahagonibäume zu Möbeln und Schiffsrümpfen verarbeitet wurden. Wenige Exemplare haben überdauert. Heute pflanzt man schnellwachsende Bäume wie Eukalyptus, Kiefern und Koniferen, damit diese den historischen Baumarten, die viel längere Wachstumszeiten haben, Schutz und Schirm zum Anwachsen geben. Am sandigen Küstensaum gedeihen vor allem Kasuarinen, kieferähnliche Nadelbäume, die aus Malaysia importiert wurden. In den Brackwassersümpfen stehen die von den meisten tropischen Inseln bekannten Mangroven. Auch der immergrüne Banyanbaum mit seinen starken Luftwurzeln ist ein Import aus Südostasien. Und der allenthalben im Dezember flammendrot blühende Flamboyant-Strauch war auf Madagaskar zu Hause.

Schraubenpalmen gab es schon immer auf Mauritius. Aus dem auf Wurzelstöcken stehenden Stamm wachsen lange, spitze Blätter in Büscheln. Tambalacoque ist ebenfalls eine endemische Baumart, von der es noch einige Exemplare im Wald von Macchabée gibt. Der Stamm ist silberschimmernd und die Wurzeln greifen überirdisch weit über den Durchmesser der Baumkrone hinaus. Trochetia heißt die nur selten vorkommende Nationalblume von Mauritius. Es ist ein feines rosafarbenes Glockenblümchen, das nur in entlegenen Bergregionen vorkommt.

Tierwelt

Seefahrer aus dem fernen Europa brachten im 16. bis 18. Jahrhundert die gesamte Fauna auf Mauritius durcheinander. Einesteils rotteten sie fast alles aus, was ihnen essbar erschien - vor allem die riesigen Landschildkröten und den berühmten Dodo, einen schwerfälligen, flugunfähigen Vogel, dessen Aussehen man nur noch von alten Zeichnungen kennt. Andererseits setzten sie allerlei Säugetiere aus, die als Notproviant dienen sollten. Zu den Java-Hirschen, Schweinen, Hasen und Ziegen, die sich rasch auf der Insel vermehrten, kamen später Hunde und Ratten sowie anderes Importgetier wie Mungos, Makkak-Affen und diverse Schlangenarten. Sie trugen zur endgültigen Ausrottung der ursprünglichen Inselfauna bei.

Der Mauritius-Kestrel zählt zu den seltensten Falkenarten der Welt. 1974 gab es nur noch vier Exemplare. Doch ist es gelungen, Nachkommen in Gefangenschaft aufzuziehen und in die Freiheit zu entlassen, wo sie sich erfolgreich vermehrten. Heute soll es auf der Insel wieder 250 frei lebende Mauritius-Falken geben. Die Rosentaube gehört ebenfalls zu den sehr selten gewordenen Vogelarten. Einige Exemplare dieses blassrosafarbenen Vogels mit den dunklen Schwingen leben noch in der Black-River-Schlucht, manche im Casela-Vogelpark.

Kulinarisches

Die kreolische Küche auf Mauritius ist wegen der vielfältigen Einflüsse äußerst abwechslungsreich. Man findet vor allem französische und indische Geschmacksrichtungen - mit mauritischem Akzent. Curry aus Gewürzmischungen wird in vielen Variationen angeboten - mit Fleisch, Fisch, Geflügel oder Gemüse. Aus den kleinen Tomaten wird die beliebte, aber recht scharfe "rougaille", eine Soße mit klein gehackten Zwiebeln, Ingwer, Knoblauch und Chillies, hergestellt.

"Brèdes" gibt es zu fast jeder Mahlzeit. Es ist ein Gericht aus allerlei Gemüse wie Salat, Kresse, Spinat, Zwiebeln, Knoblauch und roten Chillies. Man isst es zu Fleisch, Fisch oder in dünne Pfannkuchen gewickelt. "Poisson vindaye" sind gebratene Fischscheiben, die mit einer Paste aus gekochten grünen Chillies, Senfkörnern, Essig und Knoblauch gegessen werden. Wie vieles andere bekommt man sie für wenig Geld bei den überall vorhandenen Garküchen.

"Alooda" ist ein Erfrischungsgetränk - aus Zucker und gekochtem Chinagras, Wasser, Milch, Rosensirup und Tookmaria-Samen -, das von Straßenhändlern angeboten wird.

Rum ist das eigentliche Getränk von Mauritius. Es gibt verschiedene Sorten. Der beste (und teuerste) ist der "Vieu Rhum de l'Isle de France". Er ruht zehn Jahre lang in Fässern aus Eichenholz.

Sitten und Gebräuche

Eine folkloristische Spezialität von Mauritius ist der "Sega", ein mitreißender, sehr erotischer Tanz, dessen Musik erkennbar afrikanischen Ursprungs ist. Die von Schlägen auf allerlei trommelartige Instrumente begleitete Musik reicht zurück in die Sklavenzeit im 18. Jh.. Professionelle Tanzgruppen führen Sega-Tanzspektakel in den Hotelanlagen auf.

"Thaipoosam Cavadee" (Ende Januar/Anfang Februar) umfasst eine farbenprächtige, wenn auch etwas gruselige Prozession, wobei die tamilischen Gläubigen den Cavadee, ein hölzernes Joch, an dessen Enden je ein Topf Milch hängt, auf den Schultern tragen. Die Teilnehmer, die zehn Tage lang gefastet haben, sind in einer Art Trance, ihre Körper oft von silbernen Nadeln, Haken oder Spießen durchbohrt.

"Maha Shivaratree" (Februar oder März) ist eines der größten Hindu-Feste. Tausende von Pilgern, alle in weiß und mit dem Kanwar, einem bunt geschmückten Bambusbogen auf den Schultern, prozessieren zum Grand Bassin, einem See im Hochland des Südens, um heiliges Wasser zu schöpfen. Vor dem Heimgang werden am Seeufer Rituale mit Räucherstäbchen, Gebeten und Speisen absolviert.

Beim Chinesischen Drachenfest (Datum von Gegend zu Gegend verschieden), einem sehr farbenfrohen, lauten Fest, bewegt sich ein riesiger feuerspeiender Drachen durch die Straßen. "Holi" (im März) ist ein indisches Freudenfest, bei dem man sich mit gefärbtem Wasser bespritzt und mit buntem Puder bestreut.

"Teemeedee" (mehrmals im Jahr an verschiedenen Orten) zeigt Prozessionen tamilischer Gläubiger, die sich allerlei Selbstkasteiungen unterziehen. Höhepunkt ist das Barfußlaufen über glühende Kohlen.

Souvenirs

Kunsthandwerk ist Tradition: Stickereien, Korbarbeiten, Töpferwaren, Holzschnitzereien, Handgestricktes. Es gibt Schmuck (Ohrringe, Broschen, Ketten) aus Seemuscheln, hunderte von Gewürzen, die man auf dem Markt kaufen kann.

Klimainformationen

Die Jahreszeiten sind den europäischen entgegengesetzt.

Mauritius hat Seeklima, das in der Zeit von November bis April (Sommer) tropisch und während der Wintermonate, von Mai bis Oktober, subtropisch ist. Das ganze Jahr über weht auf Mauritius der Südost-Passat.

Es werden je nach Höhenlage mittlere Temperaturen zwischen 25 und 19°C gemessen. An der Küste steigt das Thermometer im Februar (Sommer) auf bis zu 35°C. Niederschläge gibt es besonders häufig von Januar bis Mai.

Wirbelstürme und Zyklone können von November bis April auftreten.

Beste Reisezeit

Von April bis Mitte Juni und September bis November.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Mauritius ist malaria-frei.

Ärztliche Hilfe

PORT LOUIS: City Clinic, Sir Edgar Laurent Street 102-106,, Port Louis, Tel. 242 04 86, Fax 216 74 25;

CUREPIPE: Zahnarzt:Patrick Audibert, 192 rue Royale,, Curepipe, Tel. 676 59 61.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Mauritius-Rupie (MR)

1 Mauritius-Rupie = 100 Cents.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 39,85 MR

1 US-$ = ca. 35,16 MR

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - ab einem Wert von über 500.000 DH in Landes- und Fremdwährung ist bei Ein- und Ausreise eine Deklaration erforderlich

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja (American Express, Diners Club, EuroCard/MasterCard, Visa) - werden fast überall akzeptiert.

Geldautomat: Ja - sind in ausreichender Anzahl vorhanden. Das Abheben von Bargeld ist mit GiroCard und Kreditkarte möglich.

Reiseschecks: Ja - werden von Banken und Hotels in Euro und US-$ akzeptiert. >>> Da die Akzeptanz von Reiseschecks jedoch rückläufig ist, sollten immer auch noch andere Zahlungsmittel (Bargeld, Kreditkarte etc.) für die Reise mitgeführt werden.

Auskunftstellen

Mauritius Tourism Promotion Authority (MTPA)
c/o Aviareps Tourism GmbH
Josephspitalstraße 15
80331
München
(0 89) 552 53 34 89
(0 89) 552 53 38 25
Mauritius.Germany@aviareps.com

Mauritius Tourism Promotion Authority (MTPA)
St. Louis Street
Victoria House, 4-5th Floor
Port Louis /Mauritius
(00230) 212 51 42
(00230) 203 19 00
www.mauritius.net
Touristenpolizei:
Tel. (00230) 210 38 94 oder 213 78 78
E-Mail: bdtourisme.mpf@govmu.org

Mauritius Chamber of Commerce Industry (MCCI)
2nd Floor, Anglo-Mauritius House
6, Adolphe de Plevitz Street
Port Louis /Mauritius
(00230) 208 00 76
(00230) 203 48 30
www.mcci.org ; mns.intnet.mu/mcci.htm
mcci@mcci.org

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

zuständig Pretoria/Südafrika und Antananarivo/Madagaskar:

Embassy of the Federal Republic of Germany
201 Florence Ribeiro Avenue
Groenkloof Ext 11
Pretoria 0181 /Republik Südafrika
(0027 12) 427 89 69
(0027 12) 427 89 00
info@pretoria.diplo.de
Amtsbezirk: Südafrika, Lesotho und Eswatini.
Konsularischer Amtsbezirk: Provinzen Free State, Gauteng, KwaZulu/Natal, Limpopo (Northern Province), North West und Mpumalanga sowie Königreich Lesotho, Mauritius und Swasiland.
Der Leiter der Vertretung ist zugleich als Botschafter in Lesotho und Swasiland mit Sitz in Pretoria bzw. Kapstadt akkreditiert.

Ambassade de la République fédérale
d´Allemagne
Embassy of the Federal Republic of Germany
101, Làlana Pastora Rabeony Hans, Ambodirotra
101
Antananarivo
Ambassade de la République fédérale d'Allemagne
B.P. 516
101 Antananarivo /Madagaskar
(00261) 20 222 66 27
(00261) 20 222 38 02/03, 222 16 91
info@antananarivo.diplo.de
Amtsbezirk: Madagaskar und Mauritius

Von Deutschland

außerdem in Mauritius:

Consulat Honoraire de la République
fédérale d´Allemagne
Royal Road, St. Antoine
Goodlands /Mauritius
(00230) 283 75 00
(00230) 283 75 00
goodlands@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Mauritius
Übergeordnete Auslandsvertretung:
Botschaft Antananarivo/Madagaskar

Botschaft der Republik Mauritius
(mit Konsularabteilung)
Kurfürstenstraße 84
Burggraf Centre
10787
Berlin
(0 30) 26 55 83 23
(0 30) 26 39 36 10
berlin@mauritius-embassy.de
Mo bis Fr 8.30-16 Uhr
Geschäftsbereich Konsular-Abteilung: Deutschland, Österreich und Polen

Honorarkonsulat der Republik Mauritius
Wasserstraße 3
40213
Düsseldorf
(02 11) 13 25 04
(02 11) 136 29 62
www.honorarkonsulat.de
mauritius@honorarkonsul.cc
Di bis Do 10-17 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Republik Mauritius
Poststraße 14-16
20354
Hamburg
(0 40) 35 21 12
(0 40) 21 99 23 80
www.honorarkonsulat.de
hamburg@honorarkonsul-mauritius.de
nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Honorargeneralkonsulat der Republik Mauritius
Landwehrstraße 10
80336
München
(0 89) 55 35 04
(0 89) 55 55 15
johanneskneifel@t-online.de
Di und Do 10-13 Uhr
(keine Visumerteilung, aber Anforderung von Antragsunterlagen möglich)

Honorarkonsulat der Republik Mauritius
Hirschstraße 22
70173
Stuttgart
(07 11) 60 66 10 50
(07 11) 607 15 58
www.honorarkonsulat.de
mu.konstgt@t-online.de
Mo bis Do 10-12 Uhr und 14-16 Uhr, Fr 10-12 Uhr
(keine Visumerteilung, aber Anforderung von Antragsunterlagen möglich)

Ärztliche Hilfe

PORT LOUIS: City Clinic, Sir Edgar Laurent Street 102-106,, Port Louis, Tel. 242 04 86, Fax 216 74 25;

CUREPIPE: Zahnarzt:Patrick Audibert, 192 rue Royale,, Curepipe, Tel. 676 59 61.

Sehenswertes

Port Louis

Die Lage der Inselhauptstadt am einzigen Naturhafen der Insel, von einer eindrucksvollen Gebirgskulisse vor widrigen Winden geschützt, ist malerisch. Elegante Kolonialbauten, moderne Betonklötze, viktorianische Lagerhäuser, armselige Hütten, dazu Kirchen, Tempel und Moscheen prägen das vielseitige Bild der Stadt.

An der palmenumsäumten Place d'Armes erhebt sich der 1736 erbaute Regierungspalast, nahe bei dem Stadtmuseum, in dem man alles über die vorhandene wie die ausgerottete Tier- und Pflanzenwelt der Insel erfährt. Auch die Besichtigung der anglikanischen St. James-Kathedrale von 1828 sowie des alten Hindu-Tempels Shree Vishnu Kchetra lohnen sich. Auf dem bunten Zentralmarkt gibt es die erstaunlichsten Gewürze und Kräuterheiler, die gegen jedes Wehweh ein Mittel kennen.

Abends ist die Stadt ziemlich tot. Fast alle Lokale schließen um zehn Uhr. Auf dem Champ de Mars gibt es dafür jeden Sonntag von Mai bis November sehenswerte Pferderennen.

Mahébourgh

Die hübsche Stadt im französischen Kolonialstil liegt in der Bucht des Vieux Grand Port, des "Alten Großen Hafens", vor dem 1810 eine erbitterte Seeschlacht zwischen Engländern und Franzosen stattfand. Das schöne, wenn auch etwas heruntergekommene Haus von 1722, in dem die beiden verwundeten gegnerischen Kommandeure versorgt wurden, ist heute ein Museum. Im Museumsgarten ist ein Handwerkerdorf aufgebaut, in dem man Kunsthandwerkliches kaufen kann.

Pamplemousses

Der Botanische Garten im nördlichen Binnenland hat seinen Namen von der Pampelmuse (Grapefruit), die hier vor 250 Jahren angepflanzt wurde. Heute sind auf dem Gebiet außer 80 verschiedenen Palmenarten, auch die Wasserlilien und die Riesen-Seerosen sehenswert. Im Park gibt es auch Schildkröten und Hirsche, Baumratten, Fliegende Füchse, Schmetterlinge, Echsen und vielerlei Vogelarten.

Domaine Les Pailles

In dem großen Naturpark bekommen Besucher eine Vorstellung, wie es auf Mauritius zur Zeit der frühen Siedler aussah. Hier leben Hirsche, Affen und seltene Vogelarten. Mit Pferdekutschen, Geländefahrzeugen oder im Miniaturzug durchstreift man den Park. Er bietet aber auch ein Spielkasino, mehrere Restaurants sowie Freibad, Minigolf und andere Vergnügungen.

Nationalpark Plaine de Champagne

In diesem Naturreservat steht noch ein Rest des ursprünglichen Urwaldes, der einst die ganze Insel bedeckte. Heimische Teak-, Ebenholz- und Flechtenbäume sind vereinzelt zu sehen. Hier leben zahlreiche vom Aussterben bedrohte Pflanzen-, Vogel- und Reptilienarten. Von der Hochfläche Plaine de Champagne hat man einen weiten Blick auf den Stausee von Vacoas und in die Schlucht des Black River.

Casela-Vogelpark

2.500 Vögel in 140 Arten aus allen Erdteilen leben hier. Aber auch Affen, Tiger, Flughunde und Schildkröten.

Black River Gorges

In dieser Schlucht ist die Landschaft atemberaubend schön. In der von dichten Wäldern gesäumten "Schlucht des Schwarzen Flusses" leben Makkak-Affen, die vor 250 Jahren von holländischen Seeleuten ausgesetzt wurden. Sie sind interessant, allerdings auch eine Bedrohung für die seltene Vogel- und Pflanzenwelt dieser Region.

Domaine des Grands Bois

An den Berghängen, hoch über Vieux Grand Port, ziehen sich Waldungen voller Hirsche und Wildschweine hin. Es gibt Wanderwege hinauf zum Aussichtspunkt, der einen weiten Blick hinab auf die Küste bietet.

Aquarium

Das Aquarium der Insel steht an der Nordwestküste mitten in einer Lagune. Man zeigt viele heimische Fische, Krabben und Schwämme. Ein Riesenspaß bietet sich ganz in der Nähe an: das Füttern der handzahmen Fische vor Grande Baie. Sie sind bereits an Bananen und hartgekochte Eier gewöhnt.

Badeküste

Grande Baie an der großen Bucht im Nordwesten ist das Hauptzentrum des Tourismus auf Mauritius. Man kann Segeln, Tauchen, Tiefsee-Angeln und Bootsausflüge machen. An den Stränden von Grande Baie ist reichlich Platz.

Flic-en-Flac liegt an der Westküste. Ein beliebter, von schattigen Kasuarinenbäumen gesäumter Strand zieht sich vor dem Ort hin. Blue Bay ist der schönste Badeort an der Südostküste. Péreybère hat einen der schönsten Strände an der Nordküste. Die kleine Bucht ist ein Geheimtipp unter den Einheimischen.

Reisehinweise

Das Auswärtige Amt rät Reisenden, sich wegen möglicher Überfälle von ärmeren Wohngegenden und einsam gelegenen Stränden fernzuhalten.

Derzeit kommt es gehäuft zu Überfällen auf Touristen sowie zu Einbrüchen in Ferienwohnungen.

Bitte auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen" beachten.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Badeurlauber sollten nur die markierten Strände nutzen und Badeschuhe tragen, da es im Sand giftige Steinfische gibt. Um Unfälle zu vermeiden, wird empfohlen, beim Schnorcheln oder Tauchen immer mindestens zu zweit zu sein.

Achtung: Im Meer gibt es starke und immer wieder wechselnde Strömungen, die Schwimmern schnell zum Verhängnis werden können.

Reisende sollten vor allem auf Märkten auf Taschendiebe achten und sich außerdem ab der Dämmerung von armen und einsamen Gegenden fernhalten.

Ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz wird auf Mauritius mit bis zu lebenslangen Haftstrafen geahndet.

Ramadan: Die Zeit des islamischen Fastenmonats Ramadan ändert sich von Jahr zu Jahr (2019: ca. 6. Mai bis ca. 3. Juni). Während dieser Zeit gilt für Muslime ein Fastengebot (Verzicht auf Speisen und Getränke und z.B. auch Rauchen) von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Reisende sollten sich den Verhaltensregeln des islamisch geprägten Landes anpassen. Essen, Trinken und Rauchen in der Öffentlichkeit während der Tagesstunden ist im Ramadan verpönt. Außerdem ist mit Einschränkungen im Alltag (z.B. tagsüber Schließung von Restaurants außerhalb der Hotels, reduzierte Arbeitszeiten bei Behörden) zu rechnen.

Im Zeitraum von November bis April kann es zu Wirbelstürmen und Zyklonen kommen.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

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Länder-Information

Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie auf www.sz-reisen.de bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann.

Hinweis zu Impfungen:

Über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen für Ihr Wunschreiseziel sollten Sie sich rechtzeitig informieren und ggf. ärztlicher Rat, z.B. zu Thrombose und anderen Gesundheitsrisiken einholen. Wir verweisen auch auf die Einreisebestimmungen des jeweiligen Ziellandes unter der Rubrik "Länder" auf www.sz-reisen.de und auf allgemeine Informationen von Gesundheitsämtern, reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
Bei Fragen kontaktieren Sie uns unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Zahlung & Reiserücktritt sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
MS ARTANIA: Südafrika und paradiesische Inselträume
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
15
  • auf/zu

    Zusatzoptionen:

    Flughafen:

    • Transferregionen

    weitere Informationen:

    • Flughäfen Dresden und Leipzig inkl. Transfer ab/an Haustür auf Anfrage

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Die Versicherungskosten sind abhängig vom Reisepreis pro Person. Bei Versicherungskosten über 200 € pro Person müssen Reisekunden seit Februar 2018 den gewünschten Reiseschutz direkt bei der ERV buchen. Nach Abschluss der Reisebuchung können Sie hier Ihre Versicherung hinzubuchen.

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