MS ARTANIA: Südafrika und paradiesische Inselträume

Kapstadt - Kap der Guten Hoffnung - Port Elizabeth - East London - Durban - Richards Bay - Port d'Ehola - Le Port - Port Louis

Südafrika vom Feinsten erleben Sie auf dieser Kreuzfahrt mit MS ARTANIA!In Kapstadt sind die ersten Urlaubstage gefüllt mit schönen Eindrücken. Erkunden Sie die Traumstadt am Tafelberg und das Kap der Guten Hoffnung, bevor die Reise ostwärts bis Durban geht. Außergewöhnliche Natur- und Wildreservate sind hier beheimatet. Vor der Küste liegen die wundervollen Inseln Madagaskar, La Réunion und Mauritius, deren Besuch Sie verzaubern wird. Die Vielfalt der Flora und Fauna auf den Inseln ist beeindruckend.In Port Louis auf Mauritius endet Ihre Kreuzfahrt, die Sie mit einem Strandurlaub verlängern können.

  • sz-Reisen PLUS: 50 € p.P. Bordguthaben

Programm

ReiseverlaufHafenAnkunftAbfahrtGeplante Landausflüge (fak.)

1. Tag:

Flug nach Kapstadt

2. Tag:

Einschiffung in
Kapstadt/Südafrika
-23:00Stadt & Tafelberg
Kaphalbinsel

3. Tag:

Kap der Guten Hoffnung
Urlaub auf See

4. Tag:

Port Elizabeth/Südafrikaz07:0020:00Stadtrundfahrt

5. Tag:

East London/Südafrika07:0013:00Stadtrundfahrt

6. Tag:

Durban/Südafrika08:00 Durban
Tal der 1000 Hügel

7. Tag:

Durban/Südafrika 22:00Wildreservat & Pietermaritzburg

8. Tag:

Richards Bay/Südafrika07:0020:00St. Lucia See
Shakaland

9. Tag:

Urlaub auf See

10. Tag:

Urlaub auf See

11. Tag:

Port d’Ehola (Fort Dauphin)/
Madagaskar
08:0018:00Fort Dauphin & Camp Flacourt

12. Tag:

Urlaub auf See

13. Tag:

Le Port (La Réunion)/
Frankreich
08:0018:00Cirque de Mafate
Piton Maido

14. Tag:

Port Louis/Mauritius08:00 Botanischer Garten &
Zucker-Museum

15. Tag:

Port Louis/Mauritius
geringfügige Programmänderungen vorbehalten

ZA-KA07

» Für diese Reise stehen im Moment keine Termine zur Verfügung.

MS ARTANIA

Elegante Weltenbummlerin mit königlichem Blut

  • Ihr Zuhause für unterwegs – klassisch und zugleich modern
  • Kreuzfahrt nach Maß, stilvoll und wohnlich, weiträumig & überschaubar

Innen war gestern, Artania ist heute. Ganz im Stil moderner Luxusschiffe bietet MS Artania nur Außenkabinen. Allerdings gibt es bei Phoenix das neue Reisegefühl zu einem verträglichen Preis. Die MS ARTANIA setzt neue Akzente in der klassischen deutschen Kreuzfahrt. Das Schiff wurde im Jahr 1984 ursprünglich für den britischen Markt gebaut und von Lady Diana getauft. Es wurde zuletzt Ende 2014 umfangreich renoviert. MS ARTANIA verbindet modernen, höchsten Komfort mit den Eigenschaften klassischer Kreuzfahrttradition. Den Gast erwartet ein herrliches Raumgefühl mit viel Platz für Individualität. Schon beim Bau des Schiffes bewies man einen äußerst zukunftsorientierten Weitblick. MS ARTANIA bietet auf neun Decks vielfältige Lounges und Bars, geschmackvolle Einrichtung, eine über zwei Ebenen offene Lobby, zwei Internet-Cafés, Bibliothek mit Kartenspieltischen, Theater/Kino, eine Show-Lounge, zwei gleichwertige Restaurants, ein Lido Buffet-Restaurant mit Terrasse, Boutique, Beauty-Salon und einem SPA/Wellnessbereich mit Massage, Fitness-Center und Saunen. Die Restaurants bieten ausreichend Platz, damit alle Gäste bequem in einer Tischzeit mit langen Öffnungszeiten speisen können. Lichtdurchflutete Innenpromenade, sechs Fahrstühle und mehrere Treppenhäuser stehen zur Verfügung, um schnell von A nach B zu gelangen. Die Außendecks bieten viele geschützte Liegeplätze, zwei Poolbereiche, ein klassisches Terrassen-Heck mit der schon berühmten Phoenix Bar sowie eine Rundum-Promenade.

  • Komfortables Ambiente mit exzellenter Ausstattung
  • Ein Schiff der Begegnungen und guter Gesellschaft
  • Spitzenküche und erstklassiger Service
  • Gewohnt günstige Bordkosten

Genießen Sie schon jetzt einen Blick auf Ihr Schiff! 

Kabinenausstattung:
Alle Kabinen auf der MS ARTANIA liegen außen! Sie sind geräumig und komfortabel ausgesatttet, verfügen über ein Studiobett, welches tagsüber als Couch genutzt wird, und ein weiteres einklappbares Bett. Neben den Schränken bietet eine Spiegelkommode mit mehreren Schubfächern zusätzliche Ablagemöglichkeiten. Zur Ausstattung gehören SAT/TV, Radio, individuell regulierbare Klimaanlage, Telefon, Kühlschrank/Minibar, Safe. WLAN ist vorhanden aber nicht inklusive. Der Empfang des WLANS ist abhängig vom Reisegebiet. Alle Bäder mit Badewanne, Waschbecken inkl. Spiegelschrank und Fön. Bademäntel stehen zur Verfügung. Die kleinste Kabine 15-16 qm und die Royal Suite 50 qm groß. 600 Außenkabinen, Juniorsuiten und Suiten mit einem privaten Balkon.
Für besondere Ansprüche gibt es in den gehobenen Kabinenkategorien und Suiten den SILBER- und GOLD-Service.

Kabinenkategorien:
Eine ausführliche Auflistung aller Kabinenkategorien finden Sie hier.

Ausstattung:
Beim Bau des Schiffes bewies man einen äußerst zukunftsorientierten Weitblick. MS ARTANIA bietet auf neun Decks vielfältige Lounges und Bars, geschmackvolle Einrichtung, eine über zwei Ebenen offene Lobby, Internetcafé, Bibliothek, Kartenspielzimmer, Kino/ Theater, eine Show-Lounge, zwei gleichwertige Restaurants, ein Lido-Buffet-Restaurant mit Terrasse, Boutiquen, Beautysalon und Spa. Die Restaurants bieten ausreichend Platz, damit alle Gäste bequem in einer Tischzeit speisen können. Zwei lichtdurchflutete Innenpromenaden, sechs Fahrstühle und mehrere Treppenhäuser stehen zur Verfügung, um schnell von A nach B zu gelangen. Die Außendecks bieten viele geschützte Liegeplätze, drei Poolbereiche, ein klassisches Terrassen-Heck sowie eine Rundum-Promenade. Der “Ausguck” Schiff voraus wie auch das unverbaute Terrassen-Heck lassen die Herzen maritimer Liebhaber höher schlagen, bieten sie doch prächtigste Ausblicke.

Freizeit und Unterhaltung:
Den ganzen Tag über finden verschiedene Kurse und Unterhaltungsprogramme statt. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Nehmen Sie an einer Wellnessbehandlung teil, oder informieren Sie sich bei interessanten Vorträgen über Ihr nächstes Etappenziel. Für musikalische Unterhaltung ist auch gesorgt. Abends trifft sich Jung und Alt beim Tanz oder bei einer Late-Night-Show.

Technische Daten:
Baujahr: 1984 als Royal Princess, ab 2004 Artemis, regelmäßige Renovierungen.
Letzte Renovierung: 2014
Passagiere: 1.200 meist deutsche Gäste
Schiffsbesatzung: ca. 420
Länge: 231 m
Breite: 29 m
Reisegeschwindigkeit: 15-18 Knoten

Landausflüge:
Alle Landausflüge können spätestens 2 Monate vor Reisebeginn im Internet oder direkt bei SZ Reisen gebucht werden. Hier erhalten Sie auch die Ausflugsbeschreibungen mit Preisen zu Ihrer gebuchten Reise. Die Zahlung der Ausflüge erfolgt an Bord.

Trinkgeld:
Trinkgeld ist nicht obligatorisch, wird aber gerne entgegengenommen. Wenn Sie mit dem Service zufrieden sind, mag als Richtlinie ca. € 4,-/5,- pro Tag/Gast gelten. In den Bars werden die Barrechnungen abgezeichnet und gesamt am Ende der Reise beglichen. Der Barrechnung wird ein Trinkgeld von 7 % hinzugefügt.

Zahlungsmittel an Bord:
Die offizielle Bordwährung ist EURO. VISA-, MasterCard und deutsche Girocards werden akzeptiert, Abrechnung in Euro. Unsere besonders günstigen Barpreise und die niedrigen Nebenkosten an Bord sind ein weiterer Pluspunkt für eine unvergessliche Reise.

Zusatzkosten/Nebenkosten:
Landausflüge, Getränke außerhalb der Mahlzeiten, Telefongespräche, Verzehr in den Bars, persönliche Serviceleistungen an Bord, wie zum Beispiel Schönheitsbehandlungen im Spa, Wäscheservice, ärztliche Behandlungen. Treibstoff-Zuschläge, die ggf. nachträglich von der Reederei erhoben werden.

Anmerkung: 
Die Fenster sind generell nicht zu öffnen, es sei denn es ist explizit ausgeschrieben. 

ZA-KA07

» Für diese Reise stehen im Moment keine Termine zur Verfügung.

Beförderung

  • Haustürtransfer in Region A/B zum/ab Schiff
  • Flug nach Kapstadt und zurück von Port Louis (Umsteigeverbindung) in Economy Class
  • Einschiffung in Kapstadt
  • Ausschiffung in Port Louis

Kabine & Verpflegung

  • 14 Übernachtungen in gebuchter Kabinenkategorie
  • Vollpension
  • inkl. Tischwein & Säfte des Tages zu den Hauptmahlzeiten
  • Willkommensdrink
  • Festliches Galadinner (im Rahmen der VP)

Zusätzlich inklusive

  • 50 € p.P. Bordguthaben
  • Gepäckbeförderung vom Anlegeplatz in die Kabine und zurück
  • Bordveranstaltungen
  • Ein- und Ausschiffungsgebühren
  • Bademantel während des Aufenthaltes
  • Deutsch sprech. Bordreiseleitung

ZA-KA07

» Für diese Reise stehen im Moment keine Termine zur Verfügung.

Zielland

Südafrika

Prinzipiell können Frauen Südafrika sehr gut allein bereisen. Ein paar Dinge sind dennoch zu beherzigen: Allein zu trampen ist nicht ratsam; ebenso wenig wie allein nach Einbruch der Dunkelheit unterwegs zu sein. Die Kleidung sollte eher bedeckend als offenherzig sein, wenn frau keine unerwünschte Aufmerksamkeit erregen möchte. Auch das Verhalten sollte eher zurückhaltend sein, sexuelle Übergriffe gegen Frauen kommen auch in Südafrika vor.
2006 führte Südafrika als erstes afrikanisches Land die gleichgeschlechtliche Ehe ein. In den größeren Städten wie Kapstadt, Durban und Johannesburg gibt es eine kleine, lebendige Schwulen- und Lesbenszene. Generell werden außerhalb der Großstädte gleichgeschlechtliche Beziehungen aber eher tabuisiert.
Bei Einreise aus Europa sind keine besonderen Impfungen vorgeschrieben, empfehlenswert ist aber ein Schutz gegen Tetanus, Polio, Masern und Hepatitis A und B. Für Reisende aus Gelbfieber-Endemiegebieten ist eine Gelbfieberimpfung bei der Einreise Pflicht. Für einige Landesteile besteht ganzjährig ein Malariarisiko, dazu gehören der gesamte Krüger-Nationalpark, die Northern Province (Limpopo Province), die Provinz Mpumalanga und der Norden von KwaZulu/Natal. Informationen zu Schutzmaßnahmen erteilen die Tropeninstitute oder die Travel Clinics (http://www.travelclinic.co.za). Sinnvoll sind auf jeden Fall körperbedeckende Kleidung, ein Insektenschutzmittel sowie ein Moskitonetz. Wegen möglicher Bilharziosegefahr sollte man nicht in stehenden Gewässern baden. Leitungswasser hat Trinkwasserqualität. Die Zahl der Aids-Infizierten steigt in Südafrika dramatisch an, schätzungsweise fast 20 % der Bevölkerung sind betroffen.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Die Polizei-Notrufnummer im ganzen Land lautet 10111, Ambulanz 10177. Vorsicht: Auf Mobiltelefonen mit Roaming-Funktion ist ausschließlich die südafrikanische Notrufnummer 112 verwendbar.
Geschäfte sind im Allgemeinen Mo-Fr von 8-17 Uhr geöffnet, samstags von 8-13 Uhr. Etliche große Einkaufszentren und Supermärkte schließen später, manche haben auch sonntags geöffnet. In Cafés gibt es Zeitungen, Zigaretten, Süßigkeiten und einige Lebensmittel, geöffnet haben sie täglich von 7-20 Uhr. Folgende Öffnungszeiten gelten für Behörden: Mo-Fr 8.30-15.30 Uhr; für Banken: Mo-Fr 9-15.30 Uhr, Sa von 8.30 oder 9-11 Uhr; für Postämter: Mo-Fr 8.30-16.30 Uhr, Sa 8-12 Uhr. Große Tankstellen sind meistens rund um die Uhr besetzt.
Deutsche Botschaft
201 Florence Ribeiro Avenue
Groenkloof Ext 11, Pretoria 0181
Tel.: +27-12-4278900
Fax: +27-12-3439401
E-Mail: info@pretoria.diplo.de
Web: http://www.pretoria.diplo.de

Österreichische Botschaft
454 A Fehrsen Street (Eingang William St)
Brooklyn, Pretoria 0181
Tel.: +27-12-4529155
Fax: +27-12-4601151
E-Mail: pretoria-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/pretoria.html

Schweizerische Botschaft
225 Veale Street, Parc Nouveau
0181 New Muckleneuk, Pretoria
Tel.: +27-12-4520660
Fax: +27-12-3466605
E-Mail: pre.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/pretoria
Telefonkarten für öffentliche Telefonzellen gibt es in Postämtern, Supermärkten und Flughäfen im Wert von 20, 50, 100 und 200 ZAR. Die Telefonzellen für Münzen (10, 20, 50 c und 1, 2, 5 ZAR) sind blau, die für Telefonkarten grün. Auslandsgespräche von Hotels aus sind sehr teuer. Eine Alternative sind Telefonläden, in denen ohne Münzen, Telefonkarten und ohne Warteschlange, bei einer Tasse Kaffee telefoniert oder gefaxt werden kann. Dies ist zwar teurer als in den öffentlichen Telefonzellen, aber billiger als das Telefonieren vom Hotel aus. Am günstigsten telefoniert man über Skype oder mit internationalen Telefonkarten wie der World Card von Telkom.
Mobiltelefone funktionieren beinahe überall. Bei einem längeren Aufenthalt empfiehlt es sich, eine südafrikanische SIM-Karte („air time" ab 50 ZAR, zum Beispiel vom größten Netzanbieter Südafrikas Vodacom) zu erwerben (http://www.vodacom.co.za). Unter 1023 erreicht man die Inlandsauskunft: Im südafrikanischen Telefonnetz ändern sich ständig viele Telefonnummern. Faxe können aus dem Hotel verschickt werden, billiger ist es jedoch in Copy- oder Fax-Shops. Südafrika hat die Vorwahl 0027, die Vorwahl für Gespräche in die Schweiz lautet 0941, nach Deutschland 0949, nach Österreich 0943.
Staatsbürger aus der Schweiz und den EU-Staaten können sich mit einem Reisepass, der ab Ausreisedatum noch 30 Tage gültig ist und mindestens zwei Seiten frei hat, bis zu 90 Tage im Land aufhalten. Bei der Einreise muss zusätzlich ein gültiges Rückkehr- oder Weiterreiseticket vorgewiesen werden können. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Für die Einreise nach Swaziland oder Lesotho erkundige man sich vor der Reise bei den Botschaften nach den aktuellen Bestimmungen - in der Regel benötigt man kein Visum. Geschäftsreisenden wird generell empfohlen, sich bei der diplomatischen Vertretung Südafrikas in ihrem Heimatland zu erkundigen, ob sie für ihren speziellen Aufenthalt möglicherweise ein Visum benötigen. Vor Ablauf der Aufenthaltserlaubnis müssen Verlängerungen beim Department of Home Affairs (Pretoria, http://www.home-affairs.gov.za) beantragt werden.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die ärztliche Versorgung in Südafrika hat zumeist europäischen Standard. Ärzte und Krankenhäuser gibt es in allen größeren Orten, ebenso Apotheken (Pharmacy, Apteek). Regelmäßig benötigte Medikamente sollten von zu Hause mitgebracht werden. Allgemeiner Notruf 107 oder 112 (vom Handy) und 10111 (vom Festnetz oder Münztelefon). 24-Stunden-Krankenwagen-Notruf 10177. Für ärztliche Leistungen und Hospitalisierung ist grundsätzlich Vorauskasse in teilweise erheblicher Höhe zu leisten! Aufgrund der im Nachbarland Simbabwe immer noch andauernden Choleraepidemie sollten bei Reisen, insbesondere in die südafrikanische Grenzregion (Limpopo, Musina und Beitbridge), die einschlägigen Hygieneregeln beachtet werden - auf diese Weise können auch die meisten übrigen Durchfallerkrankungen vermieden werden.
New Year's Day (Neujahr, 1. Januar); Human Rights Day (Tag der Menschenrechte, 21. März); Good Friday (Karfreitag, März/April); Easter Monday (Ostermontag, März/April); Family Day (Tag der Familie, 21. April); Freedom Day (Tag der Verfassung, 27. April); Labour Day (Tag der Arbeit, 1. Mai); Youth Day (Tag der Jugend, 16. Juni); Woman's Day (Tag der Frau, 9. August); Heritage Day (Tag des Erbes - Shaka Day der Zulus, 24. September); Reconciliation Day (Tag der Versöhnung, 16. Dezember); Christmas (Weihnachten, 25./26. Dezember).
Größere Hotels sind auf Behinderte eingestellt, auch einige Camps in den Nationalparks verfügen über behindertengerechte Unterkünfte. Es gibt behindertengerechte Mietwagen und sachkundige Hilfe auf den regionalen Flugstrecken. In Kapstadt unterhält die Vereinigung Behinderter ein Informationszentrum: The Disabled People of South Africa (DPSA), 6th Floor, Dumbarton House, 1 Church Street, Tel.: +27-21-4220357, Fax: +27-21-4220389, E-Mail: info@dpsa.org.za, https://www.dpsa.org.za.
Trotz All-inclusive-Preisen werden im Restaurant Trinkgelder erwartet. Üblich sind bei Kellnern wie bei Taxifahrern 10 % des Rechnungsbetrags. Zimmermädchen und Kofferträger bekommen etwa fünf Rand, Parkwächter drei Rand.
Für elektrische Geräte (220/240 Volt Wechselstrom) benötigt man einen Dreipol-Adapter, den man vor Ort in Kaufhäusern oder Elektrogeschäften kaufen kann. Manche größere Hotels verleihen sie auch und haben zusätzlich 110 Volt-Anschlüsse für elektrische Rasierapparate und kleine elektrische Geräte. Grundsätzlich ist es empfehlenswert, eine Taschenlampe mitzunehmen.
Gegenstände des persönlichen Bedarfs sind bei der Einreise nach Südafrika zollfrei. Neben Waren (neu oder gebraucht) im Wert von 5.000 ZAR dürfen 5.000 ZAR Bargeld sowie Reiseschecks und ausländische Währungen in unbegrenzter Höhe eingeführt werden, außerdem 2 l Wein, 1 l Spirituosen, 50 ml Parfum, 250 ml Eau de Toilette, 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak (Personen über 18 Jahre). Gemäß Washingtoner Artenschutzabkommen ist die Einfuhr von gefährdeten Pflanzen, Tieren und Elfenbein sowie daraus gefertigten Produkten strengstens verboten.
Bei der Rückreise in die EU (Deutschland, Österreich) dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 % Vol. und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 % Vol. zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Mit dem Auto durch Südafrika
Das inländische Flugnetz in Südafrika ist gut ausgebaut, ca. 20 Flughäfen werden von SAA (http://www.flysaa.com) und mehreren privaten Airlines angeflogen. Die Straßen sind meist gut, die wichtigsten Strecken asphaltiert und über Land wenig befahren. An den Linksverkehr gewöhnt man sich schnell. Vorsicht ist jedoch bei der Einfahrt in einen Kreisverkehr, Ausfahrten und beim Abbiegen geboten. Um selbst mit einem der zahlreich angebotenen Mietwagen oder Wohnmobile durchs Land zu fahren, braucht man einen internationalen Führerschein; das Mindestalter des Fahrers beträgt 23 Jahre. Für Automobilclubmitglieder ist die Pannenhilfe des südafrikanischen Automobilclubs AA kostenlos (Tel. 0861-000-234, http://www.aa.co.za). Eine Besonderheit sind die 4-way-Stoppschilder, bei denen die Fahrzeuge aus allen Richtungen an der Kreuzung anhalten müssen und dasjenige zuerst fahren darf, das zuerst die Kreuzung erreicht hat.
Zwischen den größeren Städten verkehren regelmäßig Züge der staatlichen Eisenbahngesellschaft Shosholoza Meyl (http://www.shosholozameyl.co.za). Von Kapstadt nach Pretoria fahren der Luxuszug Blue Train (http://www.bluetrain.co.za) und der Nostalgiezug Rovos Rail (http://www.rovos.co.za). Mehrere Busgesellschaften bieten hauptsächlich Nachtverbindungen zwischen den wichtigsten Städten an: Greyhound (http://www.greyhound.co.za), Translux (http://www.translux.co.za) und Intercape (http://www.intercape.co.za). Der unter Rucksackreisenden beliebte BazBus (http://www.bazbus.com) verkehrt zwischen allen wichtigen touristischen Zielen und diversen Hostels.
Die kulturelle und ethnische Vielfalt Südafrikas findet sich auch in der Küche wieder. Europäische Gerichte werden mit exotischen Zutaten und Gewürzen verfeinert. In vielen Restaurants steht einheimisches Wild wie Strauß, Kudu oder Springbock auf der Speisekarte, an der Küste natürlich Fisch- und Meeresfrüchte. In den Großstädten findet man neben afrikanischen Lokalen auch zahlreiche europäische oder asiatische (besonders indische) Restaurants. Während der Hauptsaison im Dezember und Januar sollte man in den guten Restaurants unbedingt vorab Plätze reservieren.
Die Jahreszeiten auf der Südhalbkugel sind denen auf der nördlichen genau entgegengesetzt. Mediterranes Klima beherrscht die Kap-Halbinsel, auf dem Highveld sind die Temperaturen gemäßigt. Der Küstengürtel von KwaZulu-Natal, das Lowveld (Krügerpark) und die Northern Province (Limpopo Province) liegen in der subtropischen Klimazone. In Südafrika fallen die Niederschläge sehr unterschiedlich aus, in den meisten Teilen des Landes liegen sie unter 500 mm im Jahr. Im Landesinneren regnet es besonders in den Sommermonaten (Ende Oktober bis März) in kurzen heftigen Schauern Unmengen von Wasser auf die Erde. Am Kap ist es während des Winters (Mai bis September) besonders regnerisch. Die Kap-Gebirge und die höher gelegenen Drakensberge sind im Winter sogar etwas mit Schnee bedeckt.
Ideale Reisezeiten sind der südafrikanische Herbst im März und April sowie der Frühling im September und Oktober. Bei einer Afrika-Reise darf leichte, luftdurchlässige Baumwoll- oder Funktionskleidung im Gepäck nicht fehlen. Auch auf warme Kleidung sollte wegen der starken Abkühlung in der Nacht nicht verzichtet werden. Plant man längere Wanderungen und Safaris in Nationalparks, empfehlen sich robuste Hemden und Hosen in gedeckten Farben sowie feste Schuhe mit gutem Profil. Trotz der Hitze sind langärmelige Hemden und lange Hosen (evtl. imprägniert) für die Dämmerung und den Abend empfehlenswert, denn diese schützen am besten gegen Insektenstiche. Natürlich dürfen auch ein Sonnehut und Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor nicht fehlen.
Amtssprachen: Afrikaans, Englisch, isiNdebele, isiXhosa, isiZulu, Nord-Sotho, Süd-Sotho, Setswana, Siswati, Tshivenda und Xitsonga
Bevölkerung: rund 56,7 Mio. Einwohner
Fläche: 1.219.912 km²
Hauptstadt: Pretoria (rund 2,3 Mio. Einwohner im Großraum)
Landesvorwahl: +27
Währung: Rand (Abk.: R; ISO-4217-Code: ZAR)
Zeitzone: South Africa Standard Time (SAST). Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ): +1 Stunde (Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) 0); keine Umstellung auf Sommerzeit
März Das Durban Fiesta and Harbor Festival ist ein beliebtes Stadt- und Hafenfest. Schrill und bunt geht es auf dem Cape Town Carnival zu (http://www.capetowncarnival.com).
Während des Cape Town Festivals befindet sich die Stadt im absoluten Ausnahmezustand. Zusätzlich zu den Konzerten werden an zahlreichen Ständen afrikanische Spezialitäten sowie Kunsthandwerk angeboten (http://www.capetownfestival.co.za).
März/April Das Klein Karoo National Arts Festival in Oudtshoor bietet einen großen Kunstmarkt sowie Tanz- und Theateraufführungen (http://www.kknk.co.za).
Juni/Juli Auf dem Programm des National Arts Festivals in Grahamstown stehen Tanz, Theater, Filme, bildende Kunst und Musik wie z.B. Jazz (https://www.nationalartsfestival.co.za).
Neben Kochwettbewerben und Wettessen stehen auch zahlreiche Sportveranstaltungen auf dem Programm des Knysna Oyster Festivals (http://www.oysterfestival.co.za).
September Wenn man Glück hat, kann man auf dem Whale Festival in Hermanus Wale beobachten (http://hermanuswhalefestival.co.za).

Madagaskar

Schweizer sowie EU-Bürger benötigen für die Einreise einen noch 6 Monate gültigen Reisepass und ein Weiter- bzw. Rückflugticket. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig, jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Außerdem ist ein Visum erforderlich, das man bei der Einreise am Flughafen erhält. Ein Touristenvisum für Kurzaufenthalte bis zu 30 Tage ist kostenlos, Visa bis 60 und 90 Tage sind kostenpflichtig und bei der Madagassischen Botschaft im Vorfeld zu beantragen (http://www.botschaft-madagaskar.de).
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung zu erfragen.
Deutsche Botschaft
101, Làlana Pastora Rabeony Hans (Ambodirotra)
101 Antananarivo
Tel.: +261-20-2223802
Fax: +261-20-2226627
E-Mail: info@antananarivo.diplo.de
Web: http://www.antananarivo.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Do 7-12.30 Uhr und 13-16 Uhr, Fr 7-13 Uhr

Schweizerische Botschaft
Immeuble „ARO"
Làlana Solombavambahoaka
Frantsay 77
101 Antananarivo
Tel.: +261-20-2262997
Fax: +261-20-2228940
E-Mail: ant.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/antananarivo
Öffnungszeiten: 8.30-11.30 Uhr

Österreichisches Honorarkonsulat
LOT III E 132 Fort
Voyron
101 Antananarivo
Tel.: +261-20-2221522
E-Mail: consulat.austria@moov.mg
Web: http://www.bmeia.gv.at
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
Die zuständige Botschaft befindet sich in Pretoria/Südafrika.
Nicht nur als Frau sollte man sich auf Madagaskar umsichtig verhalten, denn die allgemeine Kriminalität und Gewaltbereitschaft hat in der letzten Zeit erheblich zugenommen. Spaziergänge in städtischen Gebieten und am Strand sind (auch in Begleitung und vor allem nach Einbruch der Dunkelheit) unbedingt zu vermeiden. Von größeren Menschenansammlungen sollte man sich fernhalten.
Bereits bei der Ankunft am Flughafen zeigt sich die Gastfreundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Madagassen, die sich besonders um Menschen mit Behinderung bemühen. Neuere Hotels und andere große Häuser haben mittlerweile behindertengerechte Zugänge und Einrichtungen. In ländlicheren Regionen fehlen diese zum großen Teil aber noch, zudem können die schlechten Straßenzustände besonders für körperlich eingeschränkte Menschen zum Hindernis werden.
Bei der direkten Einreise aus Deutschland, Österreich und der Schweiz besteht keine Impfpflicht. Das gilt nicht für die Einreise aus einem Gelbfiebergebiet; hier ist eine entsprechende Vorsorgeimpfung nachzuweisen. Für Kinder und Erwachsene sollte vor Auslandsreisen generell ein ausreichender Impfschutz bestehen, vor allem gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Polio, MMR und Hepatitis. Bei Langzeitaufenthalten ist zusätzlich eine Impfung gegen Tollwut und Typhus empfehlenswert. Um Durchfallerkrankungen zu vermeiden, sollte Leitungswasser nicht als Trinkwasser verwendet werden, auch nicht zum Zähneputzen oder Spülen. Zudem ist auf Grund erhöhter Gefahr von Malaria- und Chikungunya-Fieber auf umfangreichen Insektenschutz zu achten. Im westlichen Tiefland sollte auf das Baden im offenen Süßwasser vermieden werden, es besteht Bilharziose-Gefahr. Vorsicht ist bei eventuell giftigen Spinnen, Skorpionen und anderen Insekten geboten.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Für Telefonate ins Ausland gelten die jeweiligen Ländervorwahlen. Für Deutschland ist das die 0049, für die Schweiz die 0041 und für Österreich die 0043. Madagaskar hat die Landesvorwahl 00261. Beim Telefonieren mit dem Mobiltelefon können hohe Roaminggebühren entstehen. Daher empfiehlt es sich, beim eigenen Mobilfunkanbieter nach kostensparenden Auslandstarifen zu fragen. Eine weitere, günstige Kommunikationsmöglichkeit ist die Nutzung einer madagassischen Prepaid-Karte, die z.B. in Supermärkten erhältlich ist. Auf der Straße trifft man immer wieder Telefonshop-Anbieter, die ein Telefon bereitstellen und pro Minute abrechnen (Preise stehen meist auf einer Tafel). Achtung: Bei Festnetzanrufen aus dem Ausland muss die 20 vorgewählt werden, bei Anrufen mit dem Mobiltelefon innerhalb des Landes muss die 03 vorgewählt werden; beides folgt erst nach der Ländervorwahl.
Neujahr (1. Januar); Jahrestag des Aufstands von 1947 (29. März); Ostern (März/April); Tag der Arbeit (1. Mai); Unabhängigkeitstag (26. Juni); Mariä Himmelfahrt (15. August); Allerheiligen (1. November); Weihnachten (25. Dezember). Darüber hinaus gibt es weitere bewegliche Feiertage, wie Christi Himmelfahrt (Mai) und Pfingsten (Mai/Juni).
Trinkgelder sind auch in Madagaskar gerne gesehen. In Restaurants empfiehlt es sich, 5 % des Rechnungsbetrags zu geben. Kofferträger erwarten 200 Ariary pro Gepäckstück. Der Reiseführer und dazugehörige Busfahrer sollten mit etwa 10.000 Ariary pro Tag belohnt werden.
Geschäfte öffnen montags bis samstags von 8-18/19 Uhr, oftmals mit einer längeren Mittagspause zwischen 12 und 15 Uhr. Postämter und Banken arbeiten montags bis freitags von 7/8-15 Uhr. Behörden und andere Büros sind unter der Woche in der Regel zwischen 8 und 17.30 Uhr geöffnet.
500 Zigaretten oder 25 Zigarren oder 500 g Tabak sowie eine Flasche mit alkoholischem Getränk dürfen zollfrei eingeführt werden. Waffen und Drogen dürfen nicht eingeführt werden, Devisen müssen ab einem Betrag von 7.500 Euro deklariert werden. Fossilien und Edelsteine dürfen nur mit Genehmigung ausgeführt werden. Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Wein und Geschenke bis 300 EUR (Schiffs- und Flugreisende 430 EUR). Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Bestimmte Waren wie Arznei- und Betäubungsmittel, jugendgefährdende und verfassungswidrige Medien, Fälschungen oder Produkte aus der Tier- und Pflanzenwelt (z. B. Elfenbein oder Krokodilleder) unterliegen Genehmigungspflichten oder Verboten.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die Notrufnummern in Madagaskar unterscheiden sich von Region zu Region, daher sollte man sich bei Ankunft direkt vor Ort informieren. In der Hauptstadt gelten: Polizei 117, Feuerwehr 118. In dringenden Notfällen ist die Deutsche Botschaft unter +255-786971692 zu erreichen.
Homosexualität ist zwar straffrei, doch gesellschaftlich immer noch ein Tabuthema. Unter Umständen muss mit Anfeindungen gerechnet werden. Es gibt keine bekannten LGBT-Communities, da sich Homosexuelle eher versteckt halten. Homosexuelle Paare sollten sich daher in der Öffentlichkeit nicht zu nahe kommen. Öffentliche sexuelle Handlungen, sowohl homo- als auch heterosexueller Art, sind strafbar.
Die Netzspannung beträgt 110/220 Volt. Es kommen zwar auch die in Deutschland, der Schweiz und Österreich verwendeten Steckertypen C und J vor, doch da die Steckdosen innerhalb des Landes variieren können, empfiehlt sich die Mitnahme eines Adapters.
Die medizinische Versorgung ist nicht mit der europäischen zu vergleichen. Oftmals fehlt es an Hygienemaßnahmen sowie technischen und apparativen Möglichkeiten. Zudem gibt es nur wenige Englisch sprechende Ärzte. Vor der Reise sollte unbedingt geprüft werden, ob die Krankenversicherung Auslandsreisen und Rücktransporte mit einschließt.
In und um die Hauptstadt ist das Straßennetz vergleichsweise gut ausgebaut und befindet sich in einem relativ guten Zustand. In anderen Teilen des Landes sieht es dagegen ganz anders aus. Oftmals fehlen befestigte Straßen, die vorhandenen sind lediglich holprige Lehm- oder Sandwege, die bei schlechten Wetterverhältnissen nicht zu befahren sind. Zudem liegt die Durchschnittsgeschwindigkeit gerade einmal bei 50 km/h. Wer so viel Geduld mitbringt und sich einen Mietwagen leistet, der sollte zu seiner eigenen Sicherheit darauf achten, dass die Türen in Ballungsgebieten stets von innen verriegelt sind. Mietwagen werden meist mit einheimischem Fahrer gebucht, der gleichzeitig auch als Reiseführer agiert.
Für alle anderen empfiehlt sich das Flugzeug. Die Inlandsfluglinie Air Madagascar (https://www.airmadagascar.com) fliegt regelmäßig alle größeren Ortschaften an, manche allerdings nur einmal in der Woche. Für den öffentlichen Nahverkehr sind Kleinbusse verantwortlich. Diese sind sehr preiswert, aber wohl auch die unbequemste Art zu fahren. Die Buslinien sind zwar nach Strecken nummeriert, jedoch erschweren fehlende Fahrpläne die Suche nach dem richtigen Bus.
Reis ist das Hauptnahrungsmittel der Madagassen. Bei den Einheimischen kommt er zu jeder Tageszeit auf den Tisch: morgens mit etwas Zucker gesüßt, mittags als süßes Gebäck (Mofo) mit frischen Früchten oder salzige Reisküchlein, und abends mit diversen Laoka (Beilagen), wie Huhn, frischem Fisch oder als vegetarische Variante mit Gemüse. Dazu wird Reiswasser getrunken, aber auch simplen Kaffee oder Zuckerrohr- und Palmenwein.
Dank des guten Klimas gibt es eine große Anzahl tropischer Früchte. Mangos und vor allem Bananen werden genauso gerne verspeist wie verschiedene Nusssorten. Das süße Snack Koba dravina besteht beispielsweise aus in Zucker eingelegten Erdnüssen, die mit Reismehl und Bananenblättern umhüllt und anschließend gekocht werden.
März Das madagassische Neujahr „Alahamady Be” wird jedes Jahr zwei Tage lang mit großen Festen, Geschenken, traditionellen Liedern und viel leckerem Essen begangen.
Mai Das „Taralily“ ist das Reiserntefest der Madagassen. Die Einheimischen versammeln sich dann in vielen Orten zu großen Festessen mit traditionellen Tänzen und Gesängen.
Mai Das Straßenkünstler-Festival "Zegny Zo" steht jedes Jahr unter einem bestimmten Motto. Nationale und internationale Künstler beeindrucken dabei in der Stadt Diego-Suarez unzählige Zuschauer mit ihrem Können.
Mai/Juni Auf der Insel Nosy Be findet seit 1994 das „Donia“-Musikfestival statt. Die Konzerte dauern 5 Tage und ziehen tausende Besucher an. Das Fest gilt als die größte Musikveranstaltung im Indischen Ozean (http://www.festival-donia.com).
Das Land befindet sich in einer tropischen Klimazone. Die Wetterverhältnisse können jedoch sehr unterschiedlich sein. So sind die Temperaturen an den Küsten um einiges höher als im inneren Hochland. An der Westküste (500 mm) regnet es dagegen weitaus weniger als an der Ostküste, an der es regional bis zu 4.000 mm Regen geben kann. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen um die 25 °C, wobei im Hochland das Thermometer auch unter 0 °C sinken kann.
Die ideale Reisezeit fürs Hochland ist von November bis April, in den Küstenregionen ist es von Juni bis September am schönsten. Leichte, atmungsaktive Kleidung gehört auf jeden Fall ins Reisegepäck. Zusätzlich sollte für kühlere Abende und Ausflüge ins Hochland wärmende Kleidung mitgenommen werden. Zudem empfiehlt sich zu jeder Jahreszeit Regen- und auch Sonnenschutz.
Amtssprache: Madagassisch, Französisch
Bevölkerung: rund 29 Mio. Einwohner
Fläche: 592.000 km²
Hauptstadt: Antananarivo (über 2 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +261
Währung: Malagasy Ariary (Abk.: Ar; ISO-4217-Code: MGA)
Zeitzone: East Africa Time (EAT). Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +2 Std., keine Umstellung auf Sommerzeit

Frankreich

Jour de l'an (Neujahr, 1. Januar); Lundi de Pâques (Ostermontag, März/April); Fête du travail (Tag der Arbeit, 1. Mai); Fête de la Victoire (Ende des Zweiten Weltkrieges, 8. Mai); Ascension (Christi Himmelfahrt, Mai); Pentecôte (Pfingsten, Mai/Juni); Fête Nationale de la France (Nationalfeiertag, 14. Juli); Assomption (Mariä Himmelfahrt, 15. August); Toussaint (Allerheiligen, 1. November); Armistice 1918 (Waffenstillstand 1918, 11. November); Noël (Weihnachten, 25. Dezember). Nur im Elsass: Vendredi Saint (Karfreitag, März/April) und Lendemain de Noël (2. Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember).
Polizei (Police): 17, Feuerwehr (Pompiers): 18, Notarzt und Krankenwagen (S.A.M.U.): 15, Zentrale Europäische Notrufnummer (Numéro d'appel d'urgence): 112
Für eine Reise nach Frankreich sind keine speziellen Impfungen vorgeschrieben. In den Sommermonaten (April-Oktober) sollte man aber generell über eine Impfung gegen die durch Zeckenbisse übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nachdenken. Risikogebiete sind hier vor allem die Rheinebene und das Elsass. Bei Reisen an die Mittelmeerküste und nach Korsika ist eine Impfung gegen Hepatitis A sinnvoll.
Darüber hinaus empfiehlt sich vor einer Auslandsreise eine Überprüfung bzw. Auffrischung der Standardimpfungen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza.
In der Gegend um Nizza treten im Spätsommer vereinzelt Fälle von Dengue-Fieber auf. Einen Impfschutz gibt es nicht, hier hilft nur ein ausreichender Mückenschutz.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Viele Museen und andere touristische Einrichtungen sind mittlerweile behindertengerecht ausgestattet. Die oft überfüllten Zügen von Métro und RER sowie das komplette unterirdische Metrosystem in Paris sind jedoch für Menschen mit körperlicher Einschränkung kaum nutzbar. Im Schnellzug TGV gibt es immerhin einen Stellplatz für Rollstühle in den Wagen der 1. Klasse, die vom Rollstuhlfahrer und einer Begleitperson ohne Aufpreis, jedoch mit Reservierung, genutzt werden kann. Hotels und Einrichtungen mit dem Siegel „Tourisme et Handicap" listet die Webseite http://www.tourisme-handicaps.org auf.
Obwohl ein Bediengeld bereits in den Rechnungen enthalten ist („Services inclus") ist es üblich, den Betrag aufzurunden bzw. etwa 10 % des Rechnungsbetrags nach dem Bezahlen auf dem Tisch zu hinterlassen. Auch das Servicepersonal im Hotel und Taxifahrer etc. erwarten ein kleines Trinkgeld.
Frauen können Frankreich sicher und problemlos alleine bereisen. Bestimmte Vorkehrungen sind nicht zu treffen, jedoch sollte man den gesunden Menschenverstand walten lassen und z.B. auf das Trampen ohne Partner verzichten und sich nicht bei Dunkelheit alleine in abgelegenen Gegenden oder Parks aufhalten. Ein besonders aufdringliches Verhalten von Seiten der Männer ist nicht zu erwarten.
Die Ladenöffnungszeiten sind in Frankreich unterschiedlich. In der Regel haben die Geschäfte Mo-Sa von 9 bis 19 Uhr geöffnet, Supermärkte teilweise bis 22 Uhr, manche auch am Sonntag. Der Samstag wird normalerweise wie ein Werktag gehandhabt. Bäckereien öffnen spätestens um 7 Uhr ihre Türen. In kleineren Ortschaften und in der Nebensaison werden auch Mittagspausen eingelegt. Banken im Großraum Paris öffnen Mo-Fr von 9 bis 16.30 Uhr, in anderen Teilen des Landes Di-Sa von 10 bis 12 und von 14 bis 16 Uhr; Postämter sind Mo-Fr von 9 bis 18 und Sa von 9 bis 12 Uhr für ihre Kunden da.
Homosexualität wird in Frankreich von einem Großteil der Bevölkerung, insbesondere der jüngeren Generation, toleriert und akzeptiert. Der Austausch gleichgeschlechtlicher Zärtlichkeiten wie Küssen oder Händehalten in der Öffentlichkeit löst normalerweise keine diskriminierenden Reaktionen aus. Großstädte wie Paris und Marseille verfügen über eine lebendige LGBT-Szene mit einschlägigen Clubs und Bars. Auf der Nationalversammlung am 12.02.2013 in Paris stimmte die klare Mehrheit der Abgeordneten für die „Homo-Ehe" und das Recht auf Adoption für gleichgeschlechtliche Paare.
EU-Bürger und Schweizer müssen bei der Einreise einen Personalausweis bzw. eine Identitätskarte oder einen Reisepass mitführen. Ein Visum ist nicht erforderlich. Bei einem Aufenthalt von über 90 Tagen benötigt man allerdings eine Genehmigung, die bei der jeweils zuständigen Verwaltungsbehörde ausgestellt werden muss. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Deutsche Botschaft
24 rue Marbeau
75116 Paris
Tel.: +33-1-53834500
Fax: +33-1-53834502
E-Mail: info@paris.diplo.de
Web: http://www.paris.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Do 8.30-16.45 Uhr, Fr 8.30-14 Uhr

Österreichische Botschaft
6, Rue Fabert
75007 Paris
Tel.: +33-1-40633063
Fax: +33-145556365
E-Mail: paris-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/botschaft/paris.html
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft und Konsulat
142, rue de Grenelle
75007 Paris
Tel.: +33-1-49556700
Fax: +33-1-49556767
E-Mail: par.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/paris
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
Die medizinische Versorgung in Frankreich ist gut und entspricht modernen Standards. Adressen von Krankenhäusern und ärztlichen Notdiensten erhält man bei Apotheken, in Zeitungen und im Internet. Apotheken erkennt man an einem Schild mit grünem Kreuz. Für Notfälle ist der S.A.M.U. (Service d'aide médicale urgente) zuständig, der unter der Nummer 15 gerufen werden kann. Bürger der EU und Staatsangehörige der Schweiz können sich zwar gegen Vorzeigen der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) behandeln lassen, wobei die Behandlung zunächst aus eigener Tasche gezahlt werden muss und später durch die französische Krankenkasse Caisse Primaire d'Assurance Maladie teilweise erstattet wird. Allerdings ist die Eigenbeteiligung relativ hoch, weshalb es ratsam ist, vorab zusätzlich eine private Auslandsreisekrankenversicherung abzuschließen. die alle Kosten übernimmt.
Generell gilt in Frankreich die 230-Volt-Spannung, es können aber auch die 110-Volt-Anschlüsse vorkommen. Die gängigen Stecker-Typen sind C und E, für letzteren ist ein Adapter notwendig.
Für Reisende aus EU-Ländern bestehen keine Einschränkungen für die Ein- und Ausfuhr von Waren, die für den Eigenbedarf erworben wurden, wohl aber Richtmengen: Für den privaten Verbrauch dürfen 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak und 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, davon max. 60 l Schaumwein, und 110 l Bier pro Person mitgenommen werden.
Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden. Mitgeführte Geldbeträge im Wert von über 10.000 EUR müssen vor der Einreise und auch bei der Ausreise beim französischen Zoll deklariert werden. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Bei Rückreise aus den französischen Überseedepartements (Martinique, Guadeloupe, Réunion und Französisch-Guayana) in die EU gelten dieselben Bestimmungen wie bei Einreise aus einem Nicht-EU-Land: Es dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Zwischenerzeugnisse oder 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter http://www.zoll.de.
Die Autobahnen der Grande Nation sind mautpflichtig. Vor allem an den Wochenenden (Freitagnachmittag und Sonntagabend) und zu Beginn bzw. gegen Ende der Ferien kann es zu langen Staus kommen. Deshalb ist es ratsam, Anfang Juli und Ende August längere Fahrten auf die Werktage zu legen oder auf Nationalstraßen auszuweichen.
Das dichte Schienennetz der staatlichen Eisenbahn SNCF (http://www.sncf.com) läuft überwiegend via Paris. Der Hochgeschwindigkeitszug TGV ist bis spätestens eine Stunde vor Abfahrt reservierungspflichtig. Die Preise für Bahnfahrten richten sich sowohl nach dem Buchungs- als auch nach dem Fahrtzeitpunkt. Allerdings gibt es in abgelegenen Regionen oft keine oder kaum Möglichkeiten, sich mit dem Zug fortzubewegen, dafür werden hier aber alternative öffentliche Verkehrsmittel eingesetzt. Busse der SNCF und der privaten Unternehmen verkehren in ländlichen Gebieten dennoch oft nur einmal am Tag, zwischen den Großstädten häufiger. Bahnreisende sollten darauf achten, dass ihr Reisegepäck mit Namen und Anschrift gezeichnet ist. In vielen Bahnhöfen gibt es keine Möglichkeit der Gepäckaufbewahrung mehr. Auf Bahnhöfen und Flughäfen ist mit verstärkten Gepäck- und Personenkontrollen zu rechnen. Auch an Eingängen (z.B. Museen) kann es zu Handtaschenkontrollen kommen.
Die Promillegrenze liegt wie in Deutschland bei 0,5. Seit Juli 2012 sind alle Auto- und Motorradfahrer dazu verpflichtet, einen Alkohol-Schnelltest im Auto mit sich zu führen; bei Verstoß muss ein Bußgeld entrichtet werden.
Meeresfrüchte, eine französische Delikatesse
Frankreich ist bekannt für seine exquisite Küche. In der Picardie findet man köstliche Gemüsegerichte auf der Speisekarte. Eine Spezialität der Bretagne sind Belon-Austern, verschiedene Krebssorten und Hummer. Bretonische Artischocken sollte man unbedingt kosten. Crêpes, hauchdünne Pfannkuchen, werden entweder mit Käse und Schinken als herzhafte Mahlzeit oder mit Zucker und anderen süßen Zugaben als Nachspeise verzehrt. In der Weinbauregion Loire isst man gerne Wildgerichte oder Flussfische. Getrunken wird hier der eigene Sauvignon Blanc. Trüffelgerichte stehen in Aquitanien auf den Speisekarten. Das Elsass ist bekannt für seine Flamm- und Zwiebelkuchen. Burgund ist berühmt für seine edlen Weiß- und Rotweine. Fisch- und Fleischgerichte werden hier meist mit Weinsaucen serviert. Weinbergschnecken und der Senf aus Dijon sind hierzulande ebenfalls eine Delikatesse. An der französischen Küste wird natürlich hauptsächlich frischer Fisch gegessen. Die Küche der Provence ist geprägt von aromatischen Kräutern. In ganz Frankreich erhält man zum Dessert die weltbekannte Crème Brulée mit Karamellkruste.
Parade beim Karneval in Nizza
Januar Die Route der Monte Carlo Motor Rally führt entlang der Französischen Riviera und durch das Fürstentum von Monaco. Inzwischen gibt es auch eine E-Rallye im Oktober (http://www.acm.mc).
Februar Das Highlight des zwölftägigen Karnevals in Nizza ist der Faschingsdienstag. Blumenkorsos, Fackelzüge und ein großes Feuerwerk sorgen für prächtige Stimmung (http://www.nicecarnaval.com).
Februar/März Große, fantasievolle Figuren aus Orangen und Zitronen kann man bei der Fête du Citron in Menton bewundern (http://www.feteducitron.com).
April Der Marathon de Paris ist einer der größten Marathons in Europa. Start ist auf der Avenue des Champs-Élysées und Ziel ist am Arc de Triomphe (http://www.parismarathon.com).
Mai Viele Berühmtheiten halten sich in diesem Monat in Cannes auf. Das Cannes Film Festival ist eines der ältesten und beliebtesten Film Festivals der Welt (http://www.festival-cannes.com).
Juli Le Grand Tour de France, das bedeutendste Radrennen der Welt, führt durch zahlreiche Städte und Ortschaften des Landes und endet am Champs-Élysées in Paris (http://www.letour.fr).
Dezember Ganz Lyon leuchtet bei der Fête des Lumières (https://www.fetedeslumieres.lyon.fr).
Aufgrund der geografischen Ausdehnung zwischen Mittelmeer, europäischem Festland und Atlantik sowie der verschiedenen Landschaftstypen ist das Klima Frankreichs regional unterschiedlich. Milde, regenreiche Winter und heiße, trockene Sommer sind für die Mittelmeerküste typisch. Die beste Reisezeit reicht hier vom Frühjahr bis in den Spätherbst. Maritimes Klima mit ganzjährigen Niederschlägen sowie mäßig warmen Sommer- und kühlen Wintermonaten prägt die Atlantikküste und die Kanalzone. Dort dominieren feuchte Meeresluft und kräftige Winde das gesamte Jahr über. Wetterfeste Kleidung sollte unbedingt mitgebracht werden.
Das Zentrum und der Osten des Landes werden von einem Übergangsklima mit kalten, schneereichen Wintern und heißen Sommern bestimmt. Schönste Reisezeit für Wintersportler sind die Monate Dezember bis März und für Wanderer der Frühling und der Herbst. Wenn auch in Frankreich zwischen der zweiten Juli- und der letzten Augustwoche Ferienzeit ist, werden Unterkunftsmöglichkeiten knapp.
Amtssprache: Französisch
Bevölkerung: rund 67 Mio. Einwohner
Fläche: 543.965 km² (ohne Übersee-Departements)
Hauptstadt: Paris (rund 2,1 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +33
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)

Mauritius

Reisende aus der Schweiz sowie aus Deutschland und Österreich benötigen für einen Aufenthalt bis zu drei Monaten einen mindestens noch sechs Monate gültigen Reisepass sowie ein Rückflugticket. Bei Einreise wird ein „Entry Permit" ausgestellt, auf dem die Aufenthaltsdauer individuell festgelegt wird. Bei Nachweis ausreichender Geldmittel kann diese Aufenthaltsgenehmigung beim Passport and Immigration Office in Port Louis auf bis zu sechs Monate verlängert werden. Für Flugreisen zwischen Mauritius und der zur Republik Mauritius gehörenden Insel Rodrigues muss ein gültiger Reisepass oder ein Personalausweis mitgeführt werden. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Notruf: 999, Touristenpolizei: 2132818, Notarzt (SAMU): 114, Feuerwehr: 995
Das Hotel Paradis & Golf sowie das Indian Resort an der Südwestküste und das Hotel Ambre in Belle Mare bieten behindertengerecht eingerichtete Zimmer, aber auch andere Häuser sind Rollstuhlfahrern gegenüber hilfsbereit. Fragen Sie bei Ihrem Reiseveranstalter nach. Allgemeine Auskünfte erteilt auch Mobility International Schweiz.

Mobility International Schweiz
Rötzmattweg 51
4600 Olten
Schweiz
Tel.: +41-62-2126740
Fax: +41-62-2126739
E-Mail: info@mis-ch.ch
Web: http://www.mis-ch.ch
Homosexuelle Handlungen sind auf Mauritius gesetzlich verboten, es drohen bis zu 5 Jahre Haft. Allerdings findet das Gesetz nur selten bei einvernehmlich homosexuellen Handlungen zwischen Erwachsenen Anwendung.
Frauen können ohne Gefahr allein auf Mauritius reisen, die Einheimischen sind eher zurückhaltend. Dennoch sollte das Tragen besonders aufreizender Kleidung vermieden werden.
Für Mauritius und Rodrigues sind keine speziellen Impfungen vorgeschrieben, mit Ausnahme bei Einreise aus einem Infektionsgebiet. Empfohlen ist eine Impfung gegen Tetanus, Polio, Diphtherie und Hepatitis A sowie gegen Typhus bei Individualreisenden. Im März 2006 hat sich das von Mücken übertragene Chikungunya-Fieber epidemieartig ausgebreitet, und obwohl seither nur noch wenige Fälle verzeichnet wurden, besteht eine gewisse Ansteckungsgefahr. Da eine Impfung gegen die Krankheit nicht möglich ist, sollte man für ausreichenden Mückenschutz sorgen. Informationen auch unter: http://www.safetravel.ch. In einigen ländlichen Gebieten auf Mauritius besteht ganzjährig ein geringes Malariarisiko, bezüglich einer Prophylaxe erkundigt man sich bei einem Tropeninstitut. Beim Baden und Schnorcheln im Meer sollte man grundsätzlich Schuhe tragen, angesichts der hohen Sonneneinstrahlung sind eine Kopfbedeckung, Sonnenbrille und Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor ratsam. Für Tauchkurse ist eine Tauglichkeitsbescheinigung vorzuweisen.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Die internationale Vorwahl von Mauritius und Rodrigues ist 00230, gefolgt von der Teilnehmernummer (keine Ortsvorwahl). Vorwahl in die Schweiz: 0041, nach Deutschland: 0049, nach Österreich 0043. Mit Telefonkarten, erhältlich in Geschäften, Tankstellen etc., kann man von öffentlichen Telefonzellen nationale und internationale Gespräche führen, in Hotels werden höhere Gebühren verlangt. GSM-Handys funktionieren überall auf Mauritius, bezüglich Rodrigues erkundigen Sie sich am besten bei Ihrem Provider nach dem aktuellen Stand. Für die Nutzung von Smartphones ist es außerdem ratsam, sich über spezielle Auslandstarife zu informieren. Bei Anrufen von Mauritius nach Rodrigues gilt die Vorwahl 00095.
Neujahr (1./2. Januar); Chinesisches Frühlingsfest (Januar/Februar); Thaipoosam Cavadee (Tamilisches Büßerfest, Januar/Februar); Tag der Sklavenbefreiung (1. Februar); Maha Shivatree (Hinduistisches Fest, bei dem tausende Hindus zum Grand Bassin pilgern, um sich von ihren Sünden zu reinigen, Februar/März); Nationalfeiertag (12. März); Holi (Hinduistisches Fest des Feuers und der Farben, März); Ougadi (Neujahrsfest der indischen Volksgruppe Telugu, März/April); Ganesh Chaturi (Hinduistischer Feiertag zu Ehren Ganeshs, des Gotts der Weisheit, des Glücks und des Erfolgs, August/September); Diwali (Hinduistisches Lichterfest, Oktober-November); Tag der Ankunft zwangsverpflichteter Arbeitskräfte (2. November); Weihnachten (25. Dezember); Id-El-Fitr (Ende der islamischen Fastenzeit Ramadan Dezember/Januar/Februar).
Geschäfte öffnen meist Mo-Fr 9-17 Uhr, Sa 9-12 Uhr, in den Städten des Zentralplateaus wie Curepipe bleiben sie Do ab 12 Uhr geschlossen. Märkte: Mo-Sa 6-18 Uhr, So 6-12 Uhr. Banken sind Mo-Do 9-15 Uhr, Sa bis 11 Uhr geöffnet, am Flughafen länger, Central Post Office in Port Louis: Mo-Fr 8.15-16 Uhr, Sa 8.15-11.45 Uhr.
Die Netzspannung beträgt 220 Volt, Adapter für Dreipolsteckdosen sind überall vor Ort erhältlich.
Trinkgeld ist nicht verpflichtend, aber natürlich gerne gesehen (ca. 10 % des Rechnungsbetrags).
Deutsches Honorarkonsulat
Royal Road St. Antoine,
Goodlands, Mauritius
Tel.: +230-283-7500
Fax: +230-283-7500
E-Mail: goodlands@hk-diplo.de
Web: http://www.antananarivo.diplo.de
Die zuständige Botschaft befindet sich in Antananarivo (Madagaskar).

Österreichisches Generalkonsulat
MSC House
Old Quay D Road
Port Louis
Tel.: +230-20268001
Fax: +230-2174747
E-Mail: rene.sanson@msc.mu
Web: http://www.bmeia.gv.at

Regionales Zentrum für Konsularangelegenheiten der Schweizer Botschaft in Südafrika (zuständig für Mauritius)
225 Veale Street
Parc Nouveau
New Muckleneuk 0181, South Africa
Tel.: +27-124520661
Fax: +27-123462605
E-Mail: southernafrica@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch
Verboten ist die Einfuhr von Pflanzen, Zuckerrohr und frischem Obst, anderen Lebensmitteln sowie Zigarettenpapier. Für manche pharmazeutische Produkte, wie z.B. bestimmte Schmerzmittel, besteht ein Einfuhrverbot. Die Mitnahme eines ärztlichen Rezepts und der Originalpackung des Medikaments wird daher empfohlen. Personen über 17 Jahre können neben persönlichen Gegenständen 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak, 1 l Spirituosen, 2 l Wein oder Bier, 250 ml Eau de Toilette und 100 ml Parfum zollfrei einführen. Auf der Insel besteht die Möglichkeit, Schmuck, Modellschiffe und Kosmetika zollfrei einzukaufen. Einige Muscheln, Schnecken und Korallen sowie daraus gefertigte Gegenstände unterliegen dem Artenschutzgesetz und dürfen deshalb keinesfalls ausgeführt werden.
Bei der Rückreise in die EU dürfen über 17-Jährige 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die ärztliche Versorgung auf Mauritius ist allgemein gut, entspricht jedoch nicht immer europäischen Verhältnissen. Die staatlichen Krankenhäuser behandeln kostenlos, in den besser ausgestatteten privaten Kliniken muss bar bezahlt werden. Persönlich benötigte Arzneimittel sollte man mitbringen. Für Tauchunfälle steht in Vacoas eine Dekompressionskammer zur Verfügung. Prüfen Sie vor der Abreise, ob Ihre Krankenversicherung eine eventuell anfallende ärztliche Behandlung auf Mauritius ausreichend abdeckt und ob Sie über eine Notfall-Rücktransportversicherung verfügen.
Wer mit dem Flugzeug kommt - und das tun nahezu alle Touristen - landet unweigerlich am einzigen internationalen Flughafen, dem Sir Seewoosagur Ramgoolam Airport (http://aml.mru.aero) im Südosten der Insel, rund 50 km von der Hauptstadt Port-Louis entfernt. Von dort geht es entweder per Bus, Taxi, Helikopter - ja, das ist Mauritius - oder dem Leihwagen weiter zur Unterkunft. Für letzteren benötigt man einen mindestens noch ein Jahr gültigen internationalen Führerschein sowie ein Mindestalter von 23 Jahren. Achtung, es herrscht Linksverkehr. Ansonsten ist das immerhin 1.600 km umfassende Straßennetz überwiegend gut ausgebaut.
Eine gute Alternative stellt das Taxi dar, das auch für längere Fahrten inklusive persönlichem Reiseguide in Frage kommt. Generell gilt, den Fahrpreis vor Fahrtbeginn auszuhandeln, denn Taxameter sind nur selten in Gebrauch. Zur Orientierung: Jeder Taxifahrer muss eine Liste mit Fahrpreisen der wichtigsten Inselstrecken bei sich führen, nach 20 Uhr gilt der 40 % teurere Nachttarif. Günstiger reist man in jedem Fall per Bus. Das Liniennetz verdient ein großes Lob, quasi jeder Teil der Insel lässt sich erreichen. Nach 18 bzw. 20 Uhr werden allerdings nur noch sehr wenige Strecken bedient.
Januar/Februar Das Chinesische Neujahrsfest wird mit bunten Umzügen und einem großen Feuerwerk gefeiert.
Februar/März Der Marlin World Cup ist ein jährlicher Wettbewerb im Hochseefischen (http://www.marlinworldcup.com).
März An Holi, dem Wasserfest der Hindus, werden aus Freude über den Tod der Hexe Holika Strohpuppen verbrannt. Außerdem begießen sich die Hindus mit gefärbtem Wasser oder streuen sich bunten Puder auf das Gesicht und den Körper.
Mai Ein besonderes Abenteuer bietet der Royal Raid, ein Bergstreckenlauf über 80 km (http://www.royalraid.com).
Juni Sportlich geht es kurze Zeit später auch auf dem Mauritius Marathon zu (http://www.ilemauricemarathon.com).
August Kitesurfer treffen sich jährlich an verschiedenen Orten der Insel zum Kiteival (http://www.kiteivalmauritius.com).
September In diesem Monat wird auf dem Miss Mauritius National Pageant die neue Miss Mauritius gewählt.
November/Dezember Um die kreolische Kultur näher kennenzulernen, empfiehlt sich ein Besuch auf dem Festival International Kréol (http://festivalkreol.co.uk).
Generell ist es das ganze Jahr über angenehm warm. Aufgrund des ständig wehenden Südostpassats ist das Wetter im Westen von Mauritius im Allgemeinen besser, vor allem von Juni bis September kann es an der Ostküste kräftig blasen. Im Sommer (Dezember bis März) wird es schwül-heiß mit Temperaturen bis 30 °C bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit. Während dieser Monate fallen die meisten Niederschläge in Form von heftigen, kurzen Schauern, es können auch Zyklone auftreten (eher selten, rechtzeitige Warnung, tägliche Wettervorhersage auf http://metservice.intnet.mu unter dem Stichwort Mauritius Cyclone Bulletin). Die Wintermonate Mai bis Oktober erweisen sich kühler, aber trocken mit Temperaturen von 19-25 °C. Die Wassertemperaturen variieren von 24 °C im Juli bis 27 °C im Januar.
Hochsaison auf Mauritius ist von Weihnachten bis Ostern. Als ideale Reisezeit gelten die Monate April bis Juni und September bis November, wenn es weder zu heiß noch zu feucht wird. Wanderer werden die etwas kühleren Temperaturen im mauritischen Winter schätzen. Neben luftiger Sommerkleidung empfiehlt es sich, einen Regenschutz und eine Jacke mitzunehmen.
Die mauritische Küche ist eine Zusammensetzung aus kreolischen, europäischen, chinesischen und indischen Einflüssen. Ein typisch kreolisches Gericht ist Le roti de langue de Boeuf, geröstete Ochsenzunge mit Knoblauch, Ingwer, Zimt, Nelken, Honig und Sojasoße, serviert mit gedünstetem Gemüse. Aus der chinesischen Küche stammen Foo Yung, ein Omelette mit Geflügel, Champignons, Karotten, Erbsen, Zwiebeln, Zucker und Rum, sowie Poisson Aigre-Doux, Fisch in einer Soße aus Karotten, Gurken, Ingwer, Zucker und Essig. Briani, ein Reisgericht, verfeinert mit Knoblauch, Ingwer, Safran, Minze und Zimt, serviert mit Gemüse und verschiedenen Fleischsorten, ist eine Symbiose der arabischen und indischen Küche. Fisch- und Meeresfrüchtegerichte findet man auf jeder Speisekarte. Zum Essen empfiehlt sich mauritisches Bier.
Amtssprache: Englisch
Bevölkerung: rund 1,3 Mio. Einwohner
Fläche: 2.040 km²
Hauptstadt: Port Louis (rund 150.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +230
Währung: Mauritius-Rupie (Abk.: Re/Rs; ISO-4217-Code: MUR)
Zeitzone: Mauritius Time (MUT), Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +3 Std. (im Sommer +2), keine Umstellung auf Sommerzeit

Ausflugsland

Südafrika

Prinzipiell können Frauen Südafrika sehr gut allein bereisen. Ein paar Dinge sind dennoch zu beherzigen: Allein zu trampen ist nicht ratsam; ebenso wenig wie allein nach Einbruch der Dunkelheit unterwegs zu sein. Die Kleidung sollte eher bedeckend als offenherzig sein, wenn frau keine unerwünschte Aufmerksamkeit erregen möchte. Auch das Verhalten sollte eher zurückhaltend sein, sexuelle Übergriffe gegen Frauen kommen auch in Südafrika vor.
2006 führte Südafrika als erstes afrikanisches Land die gleichgeschlechtliche Ehe ein. In den größeren Städten wie Kapstadt, Durban und Johannesburg gibt es eine kleine, lebendige Schwulen- und Lesbenszene. Generell werden außerhalb der Großstädte gleichgeschlechtliche Beziehungen aber eher tabuisiert.
Bei Einreise aus Europa sind keine besonderen Impfungen vorgeschrieben, empfehlenswert ist aber ein Schutz gegen Tetanus, Polio, Masern und Hepatitis A und B. Für Reisende aus Gelbfieber-Endemiegebieten ist eine Gelbfieberimpfung bei der Einreise Pflicht. Für einige Landesteile besteht ganzjährig ein Malariarisiko, dazu gehören der gesamte Krüger-Nationalpark, die Northern Province (Limpopo Province), die Provinz Mpumalanga und der Norden von KwaZulu/Natal. Informationen zu Schutzmaßnahmen erteilen die Tropeninstitute oder die Travel Clinics (http://www.travelclinic.co.za). Sinnvoll sind auf jeden Fall körperbedeckende Kleidung, ein Insektenschutzmittel sowie ein Moskitonetz. Wegen möglicher Bilharziosegefahr sollte man nicht in stehenden Gewässern baden. Leitungswasser hat Trinkwasserqualität. Die Zahl der Aids-Infizierten steigt in Südafrika dramatisch an, schätzungsweise fast 20 % der Bevölkerung sind betroffen.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Die Polizei-Notrufnummer im ganzen Land lautet 10111, Ambulanz 10177. Vorsicht: Auf Mobiltelefonen mit Roaming-Funktion ist ausschließlich die südafrikanische Notrufnummer 112 verwendbar.
Geschäfte sind im Allgemeinen Mo-Fr von 8-17 Uhr geöffnet, samstags von 8-13 Uhr. Etliche große Einkaufszentren und Supermärkte schließen später, manche haben auch sonntags geöffnet. In Cafés gibt es Zeitungen, Zigaretten, Süßigkeiten und einige Lebensmittel, geöffnet haben sie täglich von 7-20 Uhr. Folgende Öffnungszeiten gelten für Behörden: Mo-Fr 8.30-15.30 Uhr; für Banken: Mo-Fr 9-15.30 Uhr, Sa von 8.30 oder 9-11 Uhr; für Postämter: Mo-Fr 8.30-16.30 Uhr, Sa 8-12 Uhr. Große Tankstellen sind meistens rund um die Uhr besetzt.
Deutsche Botschaft
201 Florence Ribeiro Avenue
Groenkloof Ext 11, Pretoria 0181
Tel.: +27-12-4278900
Fax: +27-12-3439401
E-Mail: info@pretoria.diplo.de
Web: http://www.pretoria.diplo.de

Österreichische Botschaft
454 A Fehrsen Street (Eingang William St)
Brooklyn, Pretoria 0181
Tel.: +27-12-4529155
Fax: +27-12-4601151
E-Mail: pretoria-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/pretoria.html

Schweizerische Botschaft
225 Veale Street, Parc Nouveau
0181 New Muckleneuk, Pretoria
Tel.: +27-12-4520660
Fax: +27-12-3466605
E-Mail: pre.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/pretoria
Telefonkarten für öffentliche Telefonzellen gibt es in Postämtern, Supermärkten und Flughäfen im Wert von 20, 50, 100 und 200 ZAR. Die Telefonzellen für Münzen (10, 20, 50 c und 1, 2, 5 ZAR) sind blau, die für Telefonkarten grün. Auslandsgespräche von Hotels aus sind sehr teuer. Eine Alternative sind Telefonläden, in denen ohne Münzen, Telefonkarten und ohne Warteschlange, bei einer Tasse Kaffee telefoniert oder gefaxt werden kann. Dies ist zwar teurer als in den öffentlichen Telefonzellen, aber billiger als das Telefonieren vom Hotel aus. Am günstigsten telefoniert man über Skype oder mit internationalen Telefonkarten wie der World Card von Telkom.
Mobiltelefone funktionieren beinahe überall. Bei einem längeren Aufenthalt empfiehlt es sich, eine südafrikanische SIM-Karte („air time" ab 50 ZAR, zum Beispiel vom größten Netzanbieter Südafrikas Vodacom) zu erwerben (http://www.vodacom.co.za). Unter 1023 erreicht man die Inlandsauskunft: Im südafrikanischen Telefonnetz ändern sich ständig viele Telefonnummern. Faxe können aus dem Hotel verschickt werden, billiger ist es jedoch in Copy- oder Fax-Shops. Südafrika hat die Vorwahl 0027, die Vorwahl für Gespräche in die Schweiz lautet 0941, nach Deutschland 0949, nach Österreich 0943.
Staatsbürger aus der Schweiz und den EU-Staaten können sich mit einem Reisepass, der ab Ausreisedatum noch 30 Tage gültig ist und mindestens zwei Seiten frei hat, bis zu 90 Tage im Land aufhalten. Bei der Einreise muss zusätzlich ein gültiges Rückkehr- oder Weiterreiseticket vorgewiesen werden können. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Für die Einreise nach Swaziland oder Lesotho erkundige man sich vor der Reise bei den Botschaften nach den aktuellen Bestimmungen - in der Regel benötigt man kein Visum. Geschäftsreisenden wird generell empfohlen, sich bei der diplomatischen Vertretung Südafrikas in ihrem Heimatland zu erkundigen, ob sie für ihren speziellen Aufenthalt möglicherweise ein Visum benötigen. Vor Ablauf der Aufenthaltserlaubnis müssen Verlängerungen beim Department of Home Affairs (Pretoria, http://www.home-affairs.gov.za) beantragt werden.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die ärztliche Versorgung in Südafrika hat zumeist europäischen Standard. Ärzte und Krankenhäuser gibt es in allen größeren Orten, ebenso Apotheken (Pharmacy, Apteek). Regelmäßig benötigte Medikamente sollten von zu Hause mitgebracht werden. Allgemeiner Notruf 107 oder 112 (vom Handy) und 10111 (vom Festnetz oder Münztelefon). 24-Stunden-Krankenwagen-Notruf 10177. Für ärztliche Leistungen und Hospitalisierung ist grundsätzlich Vorauskasse in teilweise erheblicher Höhe zu leisten! Aufgrund der im Nachbarland Simbabwe immer noch andauernden Choleraepidemie sollten bei Reisen, insbesondere in die südafrikanische Grenzregion (Limpopo, Musina und Beitbridge), die einschlägigen Hygieneregeln beachtet werden - auf diese Weise können auch die meisten übrigen Durchfallerkrankungen vermieden werden.
New Year's Day (Neujahr, 1. Januar); Human Rights Day (Tag der Menschenrechte, 21. März); Good Friday (Karfreitag, März/April); Easter Monday (Ostermontag, März/April); Family Day (Tag der Familie, 21. April); Freedom Day (Tag der Verfassung, 27. April); Labour Day (Tag der Arbeit, 1. Mai); Youth Day (Tag der Jugend, 16. Juni); Woman's Day (Tag der Frau, 9. August); Heritage Day (Tag des Erbes - Shaka Day der Zulus, 24. September); Reconciliation Day (Tag der Versöhnung, 16. Dezember); Christmas (Weihnachten, 25./26. Dezember).
Größere Hotels sind auf Behinderte eingestellt, auch einige Camps in den Nationalparks verfügen über behindertengerechte Unterkünfte. Es gibt behindertengerechte Mietwagen und sachkundige Hilfe auf den regionalen Flugstrecken. In Kapstadt unterhält die Vereinigung Behinderter ein Informationszentrum: The Disabled People of South Africa (DPSA), 6th Floor, Dumbarton House, 1 Church Street, Tel.: +27-21-4220357, Fax: +27-21-4220389, E-Mail: info@dpsa.org.za, https://www.dpsa.org.za.
Trotz All-inclusive-Preisen werden im Restaurant Trinkgelder erwartet. Üblich sind bei Kellnern wie bei Taxifahrern 10 % des Rechnungsbetrags. Zimmermädchen und Kofferträger bekommen etwa fünf Rand, Parkwächter drei Rand.
Für elektrische Geräte (220/240 Volt Wechselstrom) benötigt man einen Dreipol-Adapter, den man vor Ort in Kaufhäusern oder Elektrogeschäften kaufen kann. Manche größere Hotels verleihen sie auch und haben zusätzlich 110 Volt-Anschlüsse für elektrische Rasierapparate und kleine elektrische Geräte. Grundsätzlich ist es empfehlenswert, eine Taschenlampe mitzunehmen.
Gegenstände des persönlichen Bedarfs sind bei der Einreise nach Südafrika zollfrei. Neben Waren (neu oder gebraucht) im Wert von 5.000 ZAR dürfen 5.000 ZAR Bargeld sowie Reiseschecks und ausländische Währungen in unbegrenzter Höhe eingeführt werden, außerdem 2 l Wein, 1 l Spirituosen, 50 ml Parfum, 250 ml Eau de Toilette, 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak (Personen über 18 Jahre). Gemäß Washingtoner Artenschutzabkommen ist die Einfuhr von gefährdeten Pflanzen, Tieren und Elfenbein sowie daraus gefertigten Produkten strengstens verboten.
Bei der Rückreise in die EU (Deutschland, Österreich) dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 % Vol. und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 % Vol. zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Mit dem Auto durch Südafrika
Das inländische Flugnetz in Südafrika ist gut ausgebaut, ca. 20 Flughäfen werden von SAA (http://www.flysaa.com) und mehreren privaten Airlines angeflogen. Die Straßen sind meist gut, die wichtigsten Strecken asphaltiert und über Land wenig befahren. An den Linksverkehr gewöhnt man sich schnell. Vorsicht ist jedoch bei der Einfahrt in einen Kreisverkehr, Ausfahrten und beim Abbiegen geboten. Um selbst mit einem der zahlreich angebotenen Mietwagen oder Wohnmobile durchs Land zu fahren, braucht man einen internationalen Führerschein; das Mindestalter des Fahrers beträgt 23 Jahre. Für Automobilclubmitglieder ist die Pannenhilfe des südafrikanischen Automobilclubs AA kostenlos (Tel. 0861-000-234, http://www.aa.co.za). Eine Besonderheit sind die 4-way-Stoppschilder, bei denen die Fahrzeuge aus allen Richtungen an der Kreuzung anhalten müssen und dasjenige zuerst fahren darf, das zuerst die Kreuzung erreicht hat.
Zwischen den größeren Städten verkehren regelmäßig Züge der staatlichen Eisenbahngesellschaft Shosholoza Meyl (http://www.shosholozameyl.co.za). Von Kapstadt nach Pretoria fahren der Luxuszug Blue Train (http://www.bluetrain.co.za) und der Nostalgiezug Rovos Rail (http://www.rovos.co.za). Mehrere Busgesellschaften bieten hauptsächlich Nachtverbindungen zwischen den wichtigsten Städten an: Greyhound (http://www.greyhound.co.za), Translux (http://www.translux.co.za) und Intercape (http://www.intercape.co.za). Der unter Rucksackreisenden beliebte BazBus (http://www.bazbus.com) verkehrt zwischen allen wichtigen touristischen Zielen und diversen Hostels.
Die kulturelle und ethnische Vielfalt Südafrikas findet sich auch in der Küche wieder. Europäische Gerichte werden mit exotischen Zutaten und Gewürzen verfeinert. In vielen Restaurants steht einheimisches Wild wie Strauß, Kudu oder Springbock auf der Speisekarte, an der Küste natürlich Fisch- und Meeresfrüchte. In den Großstädten findet man neben afrikanischen Lokalen auch zahlreiche europäische oder asiatische (besonders indische) Restaurants. Während der Hauptsaison im Dezember und Januar sollte man in den guten Restaurants unbedingt vorab Plätze reservieren.
Die Jahreszeiten auf der Südhalbkugel sind denen auf der nördlichen genau entgegengesetzt. Mediterranes Klima beherrscht die Kap-Halbinsel, auf dem Highveld sind die Temperaturen gemäßigt. Der Küstengürtel von KwaZulu-Natal, das Lowveld (Krügerpark) und die Northern Province (Limpopo Province) liegen in der subtropischen Klimazone. In Südafrika fallen die Niederschläge sehr unterschiedlich aus, in den meisten Teilen des Landes liegen sie unter 500 mm im Jahr. Im Landesinneren regnet es besonders in den Sommermonaten (Ende Oktober bis März) in kurzen heftigen Schauern Unmengen von Wasser auf die Erde. Am Kap ist es während des Winters (Mai bis September) besonders regnerisch. Die Kap-Gebirge und die höher gelegenen Drakensberge sind im Winter sogar etwas mit Schnee bedeckt.
Ideale Reisezeiten sind der südafrikanische Herbst im März und April sowie der Frühling im September und Oktober. Bei einer Afrika-Reise darf leichte, luftdurchlässige Baumwoll- oder Funktionskleidung im Gepäck nicht fehlen. Auch auf warme Kleidung sollte wegen der starken Abkühlung in der Nacht nicht verzichtet werden. Plant man längere Wanderungen und Safaris in Nationalparks, empfehlen sich robuste Hemden und Hosen in gedeckten Farben sowie feste Schuhe mit gutem Profil. Trotz der Hitze sind langärmelige Hemden und lange Hosen (evtl. imprägniert) für die Dämmerung und den Abend empfehlenswert, denn diese schützen am besten gegen Insektenstiche. Natürlich dürfen auch ein Sonnehut und Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor nicht fehlen.
Amtssprachen: Afrikaans, Englisch, isiNdebele, isiXhosa, isiZulu, Nord-Sotho, Süd-Sotho, Setswana, Siswati, Tshivenda und Xitsonga
Bevölkerung: rund 56,7 Mio. Einwohner
Fläche: 1.219.912 km²
Hauptstadt: Pretoria (rund 2,3 Mio. Einwohner im Großraum)
Landesvorwahl: +27
Währung: Rand (Abk.: R; ISO-4217-Code: ZAR)
Zeitzone: South Africa Standard Time (SAST). Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ): +1 Stunde (Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) 0); keine Umstellung auf Sommerzeit
März Das Durban Fiesta and Harbor Festival ist ein beliebtes Stadt- und Hafenfest. Schrill und bunt geht es auf dem Cape Town Carnival zu (http://www.capetowncarnival.com).
Während des Cape Town Festivals befindet sich die Stadt im absoluten Ausnahmezustand. Zusätzlich zu den Konzerten werden an zahlreichen Ständen afrikanische Spezialitäten sowie Kunsthandwerk angeboten (http://www.capetownfestival.co.za).
März/April Das Klein Karoo National Arts Festival in Oudtshoor bietet einen großen Kunstmarkt sowie Tanz- und Theateraufführungen (http://www.kknk.co.za).
Juni/Juli Auf dem Programm des National Arts Festivals in Grahamstown stehen Tanz, Theater, Filme, bildende Kunst und Musik wie z.B. Jazz (https://www.nationalartsfestival.co.za).
Neben Kochwettbewerben und Wettessen stehen auch zahlreiche Sportveranstaltungen auf dem Programm des Knysna Oyster Festivals (http://www.oysterfestival.co.za).
September Wenn man Glück hat, kann man auf dem Whale Festival in Hermanus Wale beobachten (http://hermanuswhalefestival.co.za).

Madagaskar

Schweizer sowie EU-Bürger benötigen für die Einreise einen noch 6 Monate gültigen Reisepass und ein Weiter- bzw. Rückflugticket. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig, jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Außerdem ist ein Visum erforderlich, das man bei der Einreise am Flughafen erhält. Ein Touristenvisum für Kurzaufenthalte bis zu 30 Tage ist kostenlos, Visa bis 60 und 90 Tage sind kostenpflichtig und bei der Madagassischen Botschaft im Vorfeld zu beantragen (http://www.botschaft-madagaskar.de).
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung zu erfragen.
Deutsche Botschaft
101, Làlana Pastora Rabeony Hans (Ambodirotra)
101 Antananarivo
Tel.: +261-20-2223802
Fax: +261-20-2226627
E-Mail: info@antananarivo.diplo.de
Web: http://www.antananarivo.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Do 7-12.30 Uhr und 13-16 Uhr, Fr 7-13 Uhr

Schweizerische Botschaft
Immeuble „ARO"
Làlana Solombavambahoaka
Frantsay 77
101 Antananarivo
Tel.: +261-20-2262997
Fax: +261-20-2228940
E-Mail: ant.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/antananarivo
Öffnungszeiten: 8.30-11.30 Uhr

Österreichisches Honorarkonsulat
LOT III E 132 Fort
Voyron
101 Antananarivo
Tel.: +261-20-2221522
E-Mail: consulat.austria@moov.mg
Web: http://www.bmeia.gv.at
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
Die zuständige Botschaft befindet sich in Pretoria/Südafrika.
Nicht nur als Frau sollte man sich auf Madagaskar umsichtig verhalten, denn die allgemeine Kriminalität und Gewaltbereitschaft hat in der letzten Zeit erheblich zugenommen. Spaziergänge in städtischen Gebieten und am Strand sind (auch in Begleitung und vor allem nach Einbruch der Dunkelheit) unbedingt zu vermeiden. Von größeren Menschenansammlungen sollte man sich fernhalten.
Bereits bei der Ankunft am Flughafen zeigt sich die Gastfreundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Madagassen, die sich besonders um Menschen mit Behinderung bemühen. Neuere Hotels und andere große Häuser haben mittlerweile behindertengerechte Zugänge und Einrichtungen. In ländlicheren Regionen fehlen diese zum großen Teil aber noch, zudem können die schlechten Straßenzustände besonders für körperlich eingeschränkte Menschen zum Hindernis werden.
Bei der direkten Einreise aus Deutschland, Österreich und der Schweiz besteht keine Impfpflicht. Das gilt nicht für die Einreise aus einem Gelbfiebergebiet; hier ist eine entsprechende Vorsorgeimpfung nachzuweisen. Für Kinder und Erwachsene sollte vor Auslandsreisen generell ein ausreichender Impfschutz bestehen, vor allem gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Polio, MMR und Hepatitis. Bei Langzeitaufenthalten ist zusätzlich eine Impfung gegen Tollwut und Typhus empfehlenswert. Um Durchfallerkrankungen zu vermeiden, sollte Leitungswasser nicht als Trinkwasser verwendet werden, auch nicht zum Zähneputzen oder Spülen. Zudem ist auf Grund erhöhter Gefahr von Malaria- und Chikungunya-Fieber auf umfangreichen Insektenschutz zu achten. Im westlichen Tiefland sollte auf das Baden im offenen Süßwasser vermieden werden, es besteht Bilharziose-Gefahr. Vorsicht ist bei eventuell giftigen Spinnen, Skorpionen und anderen Insekten geboten.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Für Telefonate ins Ausland gelten die jeweiligen Ländervorwahlen. Für Deutschland ist das die 0049, für die Schweiz die 0041 und für Österreich die 0043. Madagaskar hat die Landesvorwahl 00261. Beim Telefonieren mit dem Mobiltelefon können hohe Roaminggebühren entstehen. Daher empfiehlt es sich, beim eigenen Mobilfunkanbieter nach kostensparenden Auslandstarifen zu fragen. Eine weitere, günstige Kommunikationsmöglichkeit ist die Nutzung einer madagassischen Prepaid-Karte, die z.B. in Supermärkten erhältlich ist. Auf der Straße trifft man immer wieder Telefonshop-Anbieter, die ein Telefon bereitstellen und pro Minute abrechnen (Preise stehen meist auf einer Tafel). Achtung: Bei Festnetzanrufen aus dem Ausland muss die 20 vorgewählt werden, bei Anrufen mit dem Mobiltelefon innerhalb des Landes muss die 03 vorgewählt werden; beides folgt erst nach der Ländervorwahl.
Neujahr (1. Januar); Jahrestag des Aufstands von 1947 (29. März); Ostern (März/April); Tag der Arbeit (1. Mai); Unabhängigkeitstag (26. Juni); Mariä Himmelfahrt (15. August); Allerheiligen (1. November); Weihnachten (25. Dezember). Darüber hinaus gibt es weitere bewegliche Feiertage, wie Christi Himmelfahrt (Mai) und Pfingsten (Mai/Juni).
Trinkgelder sind auch in Madagaskar gerne gesehen. In Restaurants empfiehlt es sich, 5 % des Rechnungsbetrags zu geben. Kofferträger erwarten 200 Ariary pro Gepäckstück. Der Reiseführer und dazugehörige Busfahrer sollten mit etwa 10.000 Ariary pro Tag belohnt werden.
Geschäfte öffnen montags bis samstags von 8-18/19 Uhr, oftmals mit einer längeren Mittagspause zwischen 12 und 15 Uhr. Postämter und Banken arbeiten montags bis freitags von 7/8-15 Uhr. Behörden und andere Büros sind unter der Woche in der Regel zwischen 8 und 17.30 Uhr geöffnet.
500 Zigaretten oder 25 Zigarren oder 500 g Tabak sowie eine Flasche mit alkoholischem Getränk dürfen zollfrei eingeführt werden. Waffen und Drogen dürfen nicht eingeführt werden, Devisen müssen ab einem Betrag von 7.500 Euro deklariert werden. Fossilien und Edelsteine dürfen nur mit Genehmigung ausgeführt werden. Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Wein und Geschenke bis 300 EUR (Schiffs- und Flugreisende 430 EUR). Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Bestimmte Waren wie Arznei- und Betäubungsmittel, jugendgefährdende und verfassungswidrige Medien, Fälschungen oder Produkte aus der Tier- und Pflanzenwelt (z. B. Elfenbein oder Krokodilleder) unterliegen Genehmigungspflichten oder Verboten.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die Notrufnummern in Madagaskar unterscheiden sich von Region zu Region, daher sollte man sich bei Ankunft direkt vor Ort informieren. In der Hauptstadt gelten: Polizei 117, Feuerwehr 118. In dringenden Notfällen ist die Deutsche Botschaft unter +255-786971692 zu erreichen.
Homosexualität ist zwar straffrei, doch gesellschaftlich immer noch ein Tabuthema. Unter Umständen muss mit Anfeindungen gerechnet werden. Es gibt keine bekannten LGBT-Communities, da sich Homosexuelle eher versteckt halten. Homosexuelle Paare sollten sich daher in der Öffentlichkeit nicht zu nahe kommen. Öffentliche sexuelle Handlungen, sowohl homo- als auch heterosexueller Art, sind strafbar.
Die Netzspannung beträgt 110/220 Volt. Es kommen zwar auch die in Deutschland, der Schweiz und Österreich verwendeten Steckertypen C und J vor, doch da die Steckdosen innerhalb des Landes variieren können, empfiehlt sich die Mitnahme eines Adapters.
Die medizinische Versorgung ist nicht mit der europäischen zu vergleichen. Oftmals fehlt es an Hygienemaßnahmen sowie technischen und apparativen Möglichkeiten. Zudem gibt es nur wenige Englisch sprechende Ärzte. Vor der Reise sollte unbedingt geprüft werden, ob die Krankenversicherung Auslandsreisen und Rücktransporte mit einschließt.
In und um die Hauptstadt ist das Straßennetz vergleichsweise gut ausgebaut und befindet sich in einem relativ guten Zustand. In anderen Teilen des Landes sieht es dagegen ganz anders aus. Oftmals fehlen befestigte Straßen, die vorhandenen sind lediglich holprige Lehm- oder Sandwege, die bei schlechten Wetterverhältnissen nicht zu befahren sind. Zudem liegt die Durchschnittsgeschwindigkeit gerade einmal bei 50 km/h. Wer so viel Geduld mitbringt und sich einen Mietwagen leistet, der sollte zu seiner eigenen Sicherheit darauf achten, dass die Türen in Ballungsgebieten stets von innen verriegelt sind. Mietwagen werden meist mit einheimischem Fahrer gebucht, der gleichzeitig auch als Reiseführer agiert.
Für alle anderen empfiehlt sich das Flugzeug. Die Inlandsfluglinie Air Madagascar (https://www.airmadagascar.com) fliegt regelmäßig alle größeren Ortschaften an, manche allerdings nur einmal in der Woche. Für den öffentlichen Nahverkehr sind Kleinbusse verantwortlich. Diese sind sehr preiswert, aber wohl auch die unbequemste Art zu fahren. Die Buslinien sind zwar nach Strecken nummeriert, jedoch erschweren fehlende Fahrpläne die Suche nach dem richtigen Bus.
Reis ist das Hauptnahrungsmittel der Madagassen. Bei den Einheimischen kommt er zu jeder Tageszeit auf den Tisch: morgens mit etwas Zucker gesüßt, mittags als süßes Gebäck (Mofo) mit frischen Früchten oder salzige Reisküchlein, und abends mit diversen Laoka (Beilagen), wie Huhn, frischem Fisch oder als vegetarische Variante mit Gemüse. Dazu wird Reiswasser getrunken, aber auch simplen Kaffee oder Zuckerrohr- und Palmenwein.
Dank des guten Klimas gibt es eine große Anzahl tropischer Früchte. Mangos und vor allem Bananen werden genauso gerne verspeist wie verschiedene Nusssorten. Das süße Snack Koba dravina besteht beispielsweise aus in Zucker eingelegten Erdnüssen, die mit Reismehl und Bananenblättern umhüllt und anschließend gekocht werden.
März Das madagassische Neujahr „Alahamady Be” wird jedes Jahr zwei Tage lang mit großen Festen, Geschenken, traditionellen Liedern und viel leckerem Essen begangen.
Mai Das „Taralily“ ist das Reiserntefest der Madagassen. Die Einheimischen versammeln sich dann in vielen Orten zu großen Festessen mit traditionellen Tänzen und Gesängen.
Mai Das Straßenkünstler-Festival "Zegny Zo" steht jedes Jahr unter einem bestimmten Motto. Nationale und internationale Künstler beeindrucken dabei in der Stadt Diego-Suarez unzählige Zuschauer mit ihrem Können.
Mai/Juni Auf der Insel Nosy Be findet seit 1994 das „Donia“-Musikfestival statt. Die Konzerte dauern 5 Tage und ziehen tausende Besucher an. Das Fest gilt als die größte Musikveranstaltung im Indischen Ozean (http://www.festival-donia.com).
Das Land befindet sich in einer tropischen Klimazone. Die Wetterverhältnisse können jedoch sehr unterschiedlich sein. So sind die Temperaturen an den Küsten um einiges höher als im inneren Hochland. An der Westküste (500 mm) regnet es dagegen weitaus weniger als an der Ostküste, an der es regional bis zu 4.000 mm Regen geben kann. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen um die 25 °C, wobei im Hochland das Thermometer auch unter 0 °C sinken kann.
Die ideale Reisezeit fürs Hochland ist von November bis April, in den Küstenregionen ist es von Juni bis September am schönsten. Leichte, atmungsaktive Kleidung gehört auf jeden Fall ins Reisegepäck. Zusätzlich sollte für kühlere Abende und Ausflüge ins Hochland wärmende Kleidung mitgenommen werden. Zudem empfiehlt sich zu jeder Jahreszeit Regen- und auch Sonnenschutz.
Amtssprache: Madagassisch, Französisch
Bevölkerung: rund 29 Mio. Einwohner
Fläche: 592.000 km²
Hauptstadt: Antananarivo (über 2 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +261
Währung: Malagasy Ariary (Abk.: Ar; ISO-4217-Code: MGA)
Zeitzone: East Africa Time (EAT). Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +2 Std., keine Umstellung auf Sommerzeit

Frankreich

Jour de l'an (Neujahr, 1. Januar); Lundi de Pâques (Ostermontag, März/April); Fête du travail (Tag der Arbeit, 1. Mai); Fête de la Victoire (Ende des Zweiten Weltkrieges, 8. Mai); Ascension (Christi Himmelfahrt, Mai); Pentecôte (Pfingsten, Mai/Juni); Fête Nationale de la France (Nationalfeiertag, 14. Juli); Assomption (Mariä Himmelfahrt, 15. August); Toussaint (Allerheiligen, 1. November); Armistice 1918 (Waffenstillstand 1918, 11. November); Noël (Weihnachten, 25. Dezember). Nur im Elsass: Vendredi Saint (Karfreitag, März/April) und Lendemain de Noël (2. Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember).
Polizei (Police): 17, Feuerwehr (Pompiers): 18, Notarzt und Krankenwagen (S.A.M.U.): 15, Zentrale Europäische Notrufnummer (Numéro d'appel d'urgence): 112
Für eine Reise nach Frankreich sind keine speziellen Impfungen vorgeschrieben. In den Sommermonaten (April-Oktober) sollte man aber generell über eine Impfung gegen die durch Zeckenbisse übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nachdenken. Risikogebiete sind hier vor allem die Rheinebene und das Elsass. Bei Reisen an die Mittelmeerküste und nach Korsika ist eine Impfung gegen Hepatitis A sinnvoll.
Darüber hinaus empfiehlt sich vor einer Auslandsreise eine Überprüfung bzw. Auffrischung der Standardimpfungen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza.
In der Gegend um Nizza treten im Spätsommer vereinzelt Fälle von Dengue-Fieber auf. Einen Impfschutz gibt es nicht, hier hilft nur ein ausreichender Mückenschutz.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Viele Museen und andere touristische Einrichtungen sind mittlerweile behindertengerecht ausgestattet. Die oft überfüllten Zügen von Métro und RER sowie das komplette unterirdische Metrosystem in Paris sind jedoch für Menschen mit körperlicher Einschränkung kaum nutzbar. Im Schnellzug TGV gibt es immerhin einen Stellplatz für Rollstühle in den Wagen der 1. Klasse, die vom Rollstuhlfahrer und einer Begleitperson ohne Aufpreis, jedoch mit Reservierung, genutzt werden kann. Hotels und Einrichtungen mit dem Siegel „Tourisme et Handicap" listet die Webseite http://www.tourisme-handicaps.org auf.
Obwohl ein Bediengeld bereits in den Rechnungen enthalten ist („Services inclus") ist es üblich, den Betrag aufzurunden bzw. etwa 10 % des Rechnungsbetrags nach dem Bezahlen auf dem Tisch zu hinterlassen. Auch das Servicepersonal im Hotel und Taxifahrer etc. erwarten ein kleines Trinkgeld.
Frauen können Frankreich sicher und problemlos alleine bereisen. Bestimmte Vorkehrungen sind nicht zu treffen, jedoch sollte man den gesunden Menschenverstand walten lassen und z.B. auf das Trampen ohne Partner verzichten und sich nicht bei Dunkelheit alleine in abgelegenen Gegenden oder Parks aufhalten. Ein besonders aufdringliches Verhalten von Seiten der Männer ist nicht zu erwarten.
Die Ladenöffnungszeiten sind in Frankreich unterschiedlich. In der Regel haben die Geschäfte Mo-Sa von 9 bis 19 Uhr geöffnet, Supermärkte teilweise bis 22 Uhr, manche auch am Sonntag. Der Samstag wird normalerweise wie ein Werktag gehandhabt. Bäckereien öffnen spätestens um 7 Uhr ihre Türen. In kleineren Ortschaften und in der Nebensaison werden auch Mittagspausen eingelegt. Banken im Großraum Paris öffnen Mo-Fr von 9 bis 16.30 Uhr, in anderen Teilen des Landes Di-Sa von 10 bis 12 und von 14 bis 16 Uhr; Postämter sind Mo-Fr von 9 bis 18 und Sa von 9 bis 12 Uhr für ihre Kunden da.
Homosexualität wird in Frankreich von einem Großteil der Bevölkerung, insbesondere der jüngeren Generation, toleriert und akzeptiert. Der Austausch gleichgeschlechtlicher Zärtlichkeiten wie Küssen oder Händehalten in der Öffentlichkeit löst normalerweise keine diskriminierenden Reaktionen aus. Großstädte wie Paris und Marseille verfügen über eine lebendige LGBT-Szene mit einschlägigen Clubs und Bars. Auf der Nationalversammlung am 12.02.2013 in Paris stimmte die klare Mehrheit der Abgeordneten für die „Homo-Ehe" und das Recht auf Adoption für gleichgeschlechtliche Paare.
EU-Bürger und Schweizer müssen bei der Einreise einen Personalausweis bzw. eine Identitätskarte oder einen Reisepass mitführen. Ein Visum ist nicht erforderlich. Bei einem Aufenthalt von über 90 Tagen benötigt man allerdings eine Genehmigung, die bei der jeweils zuständigen Verwaltungsbehörde ausgestellt werden muss. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Deutsche Botschaft
24 rue Marbeau
75116 Paris
Tel.: +33-1-53834500
Fax: +33-1-53834502
E-Mail: info@paris.diplo.de
Web: http://www.paris.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Do 8.30-16.45 Uhr, Fr 8.30-14 Uhr

Österreichische Botschaft
6, Rue Fabert
75007 Paris
Tel.: +33-1-40633063
Fax: +33-145556365
E-Mail: paris-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/botschaft/paris.html
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft und Konsulat
142, rue de Grenelle
75007 Paris
Tel.: +33-1-49556700
Fax: +33-1-49556767
E-Mail: par.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/paris
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
Die medizinische Versorgung in Frankreich ist gut und entspricht modernen Standards. Adressen von Krankenhäusern und ärztlichen Notdiensten erhält man bei Apotheken, in Zeitungen und im Internet. Apotheken erkennt man an einem Schild mit grünem Kreuz. Für Notfälle ist der S.A.M.U. (Service d'aide médicale urgente) zuständig, der unter der Nummer 15 gerufen werden kann. Bürger der EU und Staatsangehörige der Schweiz können sich zwar gegen Vorzeigen der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) behandeln lassen, wobei die Behandlung zunächst aus eigener Tasche gezahlt werden muss und später durch die französische Krankenkasse Caisse Primaire d'Assurance Maladie teilweise erstattet wird. Allerdings ist die Eigenbeteiligung relativ hoch, weshalb es ratsam ist, vorab zusätzlich eine private Auslandsreisekrankenversicherung abzuschließen. die alle Kosten übernimmt.
Generell gilt in Frankreich die 230-Volt-Spannung, es können aber auch die 110-Volt-Anschlüsse vorkommen. Die gängigen Stecker-Typen sind C und E, für letzteren ist ein Adapter notwendig.
Für Reisende aus EU-Ländern bestehen keine Einschränkungen für die Ein- und Ausfuhr von Waren, die für den Eigenbedarf erworben wurden, wohl aber Richtmengen: Für den privaten Verbrauch dürfen 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak und 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, davon max. 60 l Schaumwein, und 110 l Bier pro Person mitgenommen werden.
Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden. Mitgeführte Geldbeträge im Wert von über 10.000 EUR müssen vor der Einreise und auch bei der Ausreise beim französischen Zoll deklariert werden. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Bei Rückreise aus den französischen Überseedepartements (Martinique, Guadeloupe, Réunion und Französisch-Guayana) in die EU gelten dieselben Bestimmungen wie bei Einreise aus einem Nicht-EU-Land: Es dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Zwischenerzeugnisse oder 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter http://www.zoll.de.
Die Autobahnen der Grande Nation sind mautpflichtig. Vor allem an den Wochenenden (Freitagnachmittag und Sonntagabend) und zu Beginn bzw. gegen Ende der Ferien kann es zu langen Staus kommen. Deshalb ist es ratsam, Anfang Juli und Ende August längere Fahrten auf die Werktage zu legen oder auf Nationalstraßen auszuweichen.
Das dichte Schienennetz der staatlichen Eisenbahn SNCF (http://www.sncf.com) läuft überwiegend via Paris. Der Hochgeschwindigkeitszug TGV ist bis spätestens eine Stunde vor Abfahrt reservierungspflichtig. Die Preise für Bahnfahrten richten sich sowohl nach dem Buchungs- als auch nach dem Fahrtzeitpunkt. Allerdings gibt es in abgelegenen Regionen oft keine oder kaum Möglichkeiten, sich mit dem Zug fortzubewegen, dafür werden hier aber alternative öffentliche Verkehrsmittel eingesetzt. Busse der SNCF und der privaten Unternehmen verkehren in ländlichen Gebieten dennoch oft nur einmal am Tag, zwischen den Großstädten häufiger. Bahnreisende sollten darauf achten, dass ihr Reisegepäck mit Namen und Anschrift gezeichnet ist. In vielen Bahnhöfen gibt es keine Möglichkeit der Gepäckaufbewahrung mehr. Auf Bahnhöfen und Flughäfen ist mit verstärkten Gepäck- und Personenkontrollen zu rechnen. Auch an Eingängen (z.B. Museen) kann es zu Handtaschenkontrollen kommen.
Die Promillegrenze liegt wie in Deutschland bei 0,5. Seit Juli 2012 sind alle Auto- und Motorradfahrer dazu verpflichtet, einen Alkohol-Schnelltest im Auto mit sich zu führen; bei Verstoß muss ein Bußgeld entrichtet werden.
Meeresfrüchte, eine französische Delikatesse
Frankreich ist bekannt für seine exquisite Küche. In der Picardie findet man köstliche Gemüsegerichte auf der Speisekarte. Eine Spezialität der Bretagne sind Belon-Austern, verschiedene Krebssorten und Hummer. Bretonische Artischocken sollte man unbedingt kosten. Crêpes, hauchdünne Pfannkuchen, werden entweder mit Käse und Schinken als herzhafte Mahlzeit oder mit Zucker und anderen süßen Zugaben als Nachspeise verzehrt. In der Weinbauregion Loire isst man gerne Wildgerichte oder Flussfische. Getrunken wird hier der eigene Sauvignon Blanc. Trüffelgerichte stehen in Aquitanien auf den Speisekarten. Das Elsass ist bekannt für seine Flamm- und Zwiebelkuchen. Burgund ist berühmt für seine edlen Weiß- und Rotweine. Fisch- und Fleischgerichte werden hier meist mit Weinsaucen serviert. Weinbergschnecken und der Senf aus Dijon sind hierzulande ebenfalls eine Delikatesse. An der französischen Küste wird natürlich hauptsächlich frischer Fisch gegessen. Die Küche der Provence ist geprägt von aromatischen Kräutern. In ganz Frankreich erhält man zum Dessert die weltbekannte Crème Brulée mit Karamellkruste.
Parade beim Karneval in Nizza
Januar Die Route der Monte Carlo Motor Rally führt entlang der Französischen Riviera und durch das Fürstentum von Monaco. Inzwischen gibt es auch eine E-Rallye im Oktober (http://www.acm.mc).
Februar Das Highlight des zwölftägigen Karnevals in Nizza ist der Faschingsdienstag. Blumenkorsos, Fackelzüge und ein großes Feuerwerk sorgen für prächtige Stimmung (http://www.nicecarnaval.com).
Februar/März Große, fantasievolle Figuren aus Orangen und Zitronen kann man bei der Fête du Citron in Menton bewundern (http://www.feteducitron.com).
April Der Marathon de Paris ist einer der größten Marathons in Europa. Start ist auf der Avenue des Champs-Élysées und Ziel ist am Arc de Triomphe (http://www.parismarathon.com).
Mai Viele Berühmtheiten halten sich in diesem Monat in Cannes auf. Das Cannes Film Festival ist eines der ältesten und beliebtesten Film Festivals der Welt (http://www.festival-cannes.com).
Juli Le Grand Tour de France, das bedeutendste Radrennen der Welt, führt durch zahlreiche Städte und Ortschaften des Landes und endet am Champs-Élysées in Paris (http://www.letour.fr).
Dezember Ganz Lyon leuchtet bei der Fête des Lumières (https://www.fetedeslumieres.lyon.fr).
Aufgrund der geografischen Ausdehnung zwischen Mittelmeer, europäischem Festland und Atlantik sowie der verschiedenen Landschaftstypen ist das Klima Frankreichs regional unterschiedlich. Milde, regenreiche Winter und heiße, trockene Sommer sind für die Mittelmeerküste typisch. Die beste Reisezeit reicht hier vom Frühjahr bis in den Spätherbst. Maritimes Klima mit ganzjährigen Niederschlägen sowie mäßig warmen Sommer- und kühlen Wintermonaten prägt die Atlantikküste und die Kanalzone. Dort dominieren feuchte Meeresluft und kräftige Winde das gesamte Jahr über. Wetterfeste Kleidung sollte unbedingt mitgebracht werden.
Das Zentrum und der Osten des Landes werden von einem Übergangsklima mit kalten, schneereichen Wintern und heißen Sommern bestimmt. Schönste Reisezeit für Wintersportler sind die Monate Dezember bis März und für Wanderer der Frühling und der Herbst. Wenn auch in Frankreich zwischen der zweiten Juli- und der letzten Augustwoche Ferienzeit ist, werden Unterkunftsmöglichkeiten knapp.
Amtssprache: Französisch
Bevölkerung: rund 67 Mio. Einwohner
Fläche: 543.965 km² (ohne Übersee-Departements)
Hauptstadt: Paris (rund 2,1 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +33
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)

Mauritius

Reisende aus der Schweiz sowie aus Deutschland und Österreich benötigen für einen Aufenthalt bis zu drei Monaten einen mindestens noch sechs Monate gültigen Reisepass sowie ein Rückflugticket. Bei Einreise wird ein „Entry Permit" ausgestellt, auf dem die Aufenthaltsdauer individuell festgelegt wird. Bei Nachweis ausreichender Geldmittel kann diese Aufenthaltsgenehmigung beim Passport and Immigration Office in Port Louis auf bis zu sechs Monate verlängert werden. Für Flugreisen zwischen Mauritius und der zur Republik Mauritius gehörenden Insel Rodrigues muss ein gültiger Reisepass oder ein Personalausweis mitgeführt werden. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Notruf: 999, Touristenpolizei: 2132818, Notarzt (SAMU): 114, Feuerwehr: 995
Das Hotel Paradis & Golf sowie das Indian Resort an der Südwestküste und das Hotel Ambre in Belle Mare bieten behindertengerecht eingerichtete Zimmer, aber auch andere Häuser sind Rollstuhlfahrern gegenüber hilfsbereit. Fragen Sie bei Ihrem Reiseveranstalter nach. Allgemeine Auskünfte erteilt auch Mobility International Schweiz.

Mobility International Schweiz
Rötzmattweg 51
4600 Olten
Schweiz
Tel.: +41-62-2126740
Fax: +41-62-2126739
E-Mail: info@mis-ch.ch
Web: http://www.mis-ch.ch
Homosexuelle Handlungen sind auf Mauritius gesetzlich verboten, es drohen bis zu 5 Jahre Haft. Allerdings findet das Gesetz nur selten bei einvernehmlich homosexuellen Handlungen zwischen Erwachsenen Anwendung.
Frauen können ohne Gefahr allein auf Mauritius reisen, die Einheimischen sind eher zurückhaltend. Dennoch sollte das Tragen besonders aufreizender Kleidung vermieden werden.
Für Mauritius und Rodrigues sind keine speziellen Impfungen vorgeschrieben, mit Ausnahme bei Einreise aus einem Infektionsgebiet. Empfohlen ist eine Impfung gegen Tetanus, Polio, Diphtherie und Hepatitis A sowie gegen Typhus bei Individualreisenden. Im März 2006 hat sich das von Mücken übertragene Chikungunya-Fieber epidemieartig ausgebreitet, und obwohl seither nur noch wenige Fälle verzeichnet wurden, besteht eine gewisse Ansteckungsgefahr. Da eine Impfung gegen die Krankheit nicht möglich ist, sollte man für ausreichenden Mückenschutz sorgen. Informationen auch unter: http://www.safetravel.ch. In einigen ländlichen Gebieten auf Mauritius besteht ganzjährig ein geringes Malariarisiko, bezüglich einer Prophylaxe erkundigt man sich bei einem Tropeninstitut. Beim Baden und Schnorcheln im Meer sollte man grundsätzlich Schuhe tragen, angesichts der hohen Sonneneinstrahlung sind eine Kopfbedeckung, Sonnenbrille und Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor ratsam. Für Tauchkurse ist eine Tauglichkeitsbescheinigung vorzuweisen.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Die internationale Vorwahl von Mauritius und Rodrigues ist 00230, gefolgt von der Teilnehmernummer (keine Ortsvorwahl). Vorwahl in die Schweiz: 0041, nach Deutschland: 0049, nach Österreich 0043. Mit Telefonkarten, erhältlich in Geschäften, Tankstellen etc., kann man von öffentlichen Telefonzellen nationale und internationale Gespräche führen, in Hotels werden höhere Gebühren verlangt. GSM-Handys funktionieren überall auf Mauritius, bezüglich Rodrigues erkundigen Sie sich am besten bei Ihrem Provider nach dem aktuellen Stand. Für die Nutzung von Smartphones ist es außerdem ratsam, sich über spezielle Auslandstarife zu informieren. Bei Anrufen von Mauritius nach Rodrigues gilt die Vorwahl 00095.
Neujahr (1./2. Januar); Chinesisches Frühlingsfest (Januar/Februar); Thaipoosam Cavadee (Tamilisches Büßerfest, Januar/Februar); Tag der Sklavenbefreiung (1. Februar); Maha Shivatree (Hinduistisches Fest, bei dem tausende Hindus zum Grand Bassin pilgern, um sich von ihren Sünden zu reinigen, Februar/März); Nationalfeiertag (12. März); Holi (Hinduistisches Fest des Feuers und der Farben, März); Ougadi (Neujahrsfest der indischen Volksgruppe Telugu, März/April); Ganesh Chaturi (Hinduistischer Feiertag zu Ehren Ganeshs, des Gotts der Weisheit, des Glücks und des Erfolgs, August/September); Diwali (Hinduistisches Lichterfest, Oktober-November); Tag der Ankunft zwangsverpflichteter Arbeitskräfte (2. November); Weihnachten (25. Dezember); Id-El-Fitr (Ende der islamischen Fastenzeit Ramadan Dezember/Januar/Februar).
Geschäfte öffnen meist Mo-Fr 9-17 Uhr, Sa 9-12 Uhr, in den Städten des Zentralplateaus wie Curepipe bleiben sie Do ab 12 Uhr geschlossen. Märkte: Mo-Sa 6-18 Uhr, So 6-12 Uhr. Banken sind Mo-Do 9-15 Uhr, Sa bis 11 Uhr geöffnet, am Flughafen länger, Central Post Office in Port Louis: Mo-Fr 8.15-16 Uhr, Sa 8.15-11.45 Uhr.
Die Netzspannung beträgt 220 Volt, Adapter für Dreipolsteckdosen sind überall vor Ort erhältlich.
Trinkgeld ist nicht verpflichtend, aber natürlich gerne gesehen (ca. 10 % des Rechnungsbetrags).
Deutsches Honorarkonsulat
Royal Road St. Antoine,
Goodlands, Mauritius
Tel.: +230-283-7500
Fax: +230-283-7500
E-Mail: goodlands@hk-diplo.de
Web: http://www.antananarivo.diplo.de
Die zuständige Botschaft befindet sich in Antananarivo (Madagaskar).

Österreichisches Generalkonsulat
MSC House
Old Quay D Road
Port Louis
Tel.: +230-20268001
Fax: +230-2174747
E-Mail: rene.sanson@msc.mu
Web: http://www.bmeia.gv.at

Regionales Zentrum für Konsularangelegenheiten der Schweizer Botschaft in Südafrika (zuständig für Mauritius)
225 Veale Street
Parc Nouveau
New Muckleneuk 0181, South Africa
Tel.: +27-124520661
Fax: +27-123462605
E-Mail: southernafrica@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch
Verboten ist die Einfuhr von Pflanzen, Zuckerrohr und frischem Obst, anderen Lebensmitteln sowie Zigarettenpapier. Für manche pharmazeutische Produkte, wie z.B. bestimmte Schmerzmittel, besteht ein Einfuhrverbot. Die Mitnahme eines ärztlichen Rezepts und der Originalpackung des Medikaments wird daher empfohlen. Personen über 17 Jahre können neben persönlichen Gegenständen 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak, 1 l Spirituosen, 2 l Wein oder Bier, 250 ml Eau de Toilette und 100 ml Parfum zollfrei einführen. Auf der Insel besteht die Möglichkeit, Schmuck, Modellschiffe und Kosmetika zollfrei einzukaufen. Einige Muscheln, Schnecken und Korallen sowie daraus gefertigte Gegenstände unterliegen dem Artenschutzgesetz und dürfen deshalb keinesfalls ausgeführt werden.
Bei der Rückreise in die EU dürfen über 17-Jährige 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die ärztliche Versorgung auf Mauritius ist allgemein gut, entspricht jedoch nicht immer europäischen Verhältnissen. Die staatlichen Krankenhäuser behandeln kostenlos, in den besser ausgestatteten privaten Kliniken muss bar bezahlt werden. Persönlich benötigte Arzneimittel sollte man mitbringen. Für Tauchunfälle steht in Vacoas eine Dekompressionskammer zur Verfügung. Prüfen Sie vor der Abreise, ob Ihre Krankenversicherung eine eventuell anfallende ärztliche Behandlung auf Mauritius ausreichend abdeckt und ob Sie über eine Notfall-Rücktransportversicherung verfügen.
Wer mit dem Flugzeug kommt - und das tun nahezu alle Touristen - landet unweigerlich am einzigen internationalen Flughafen, dem Sir Seewoosagur Ramgoolam Airport (http://aml.mru.aero) im Südosten der Insel, rund 50 km von der Hauptstadt Port-Louis entfernt. Von dort geht es entweder per Bus, Taxi, Helikopter - ja, das ist Mauritius - oder dem Leihwagen weiter zur Unterkunft. Für letzteren benötigt man einen mindestens noch ein Jahr gültigen internationalen Führerschein sowie ein Mindestalter von 23 Jahren. Achtung, es herrscht Linksverkehr. Ansonsten ist das immerhin 1.600 km umfassende Straßennetz überwiegend gut ausgebaut.
Eine gute Alternative stellt das Taxi dar, das auch für längere Fahrten inklusive persönlichem Reiseguide in Frage kommt. Generell gilt, den Fahrpreis vor Fahrtbeginn auszuhandeln, denn Taxameter sind nur selten in Gebrauch. Zur Orientierung: Jeder Taxifahrer muss eine Liste mit Fahrpreisen der wichtigsten Inselstrecken bei sich führen, nach 20 Uhr gilt der 40 % teurere Nachttarif. Günstiger reist man in jedem Fall per Bus. Das Liniennetz verdient ein großes Lob, quasi jeder Teil der Insel lässt sich erreichen. Nach 18 bzw. 20 Uhr werden allerdings nur noch sehr wenige Strecken bedient.
Januar/Februar Das Chinesische Neujahrsfest wird mit bunten Umzügen und einem großen Feuerwerk gefeiert.
Februar/März Der Marlin World Cup ist ein jährlicher Wettbewerb im Hochseefischen (http://www.marlinworldcup.com).
März An Holi, dem Wasserfest der Hindus, werden aus Freude über den Tod der Hexe Holika Strohpuppen verbrannt. Außerdem begießen sich die Hindus mit gefärbtem Wasser oder streuen sich bunten Puder auf das Gesicht und den Körper.
Mai Ein besonderes Abenteuer bietet der Royal Raid, ein Bergstreckenlauf über 80 km (http://www.royalraid.com).
Juni Sportlich geht es kurze Zeit später auch auf dem Mauritius Marathon zu (http://www.ilemauricemarathon.com).
August Kitesurfer treffen sich jährlich an verschiedenen Orten der Insel zum Kiteival (http://www.kiteivalmauritius.com).
September In diesem Monat wird auf dem Miss Mauritius National Pageant die neue Miss Mauritius gewählt.
November/Dezember Um die kreolische Kultur näher kennenzulernen, empfiehlt sich ein Besuch auf dem Festival International Kréol (http://festivalkreol.co.uk).
Generell ist es das ganze Jahr über angenehm warm. Aufgrund des ständig wehenden Südostpassats ist das Wetter im Westen von Mauritius im Allgemeinen besser, vor allem von Juni bis September kann es an der Ostküste kräftig blasen. Im Sommer (Dezember bis März) wird es schwül-heiß mit Temperaturen bis 30 °C bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit. Während dieser Monate fallen die meisten Niederschläge in Form von heftigen, kurzen Schauern, es können auch Zyklone auftreten (eher selten, rechtzeitige Warnung, tägliche Wettervorhersage auf http://metservice.intnet.mu unter dem Stichwort Mauritius Cyclone Bulletin). Die Wintermonate Mai bis Oktober erweisen sich kühler, aber trocken mit Temperaturen von 19-25 °C. Die Wassertemperaturen variieren von 24 °C im Juli bis 27 °C im Januar.
Hochsaison auf Mauritius ist von Weihnachten bis Ostern. Als ideale Reisezeit gelten die Monate April bis Juni und September bis November, wenn es weder zu heiß noch zu feucht wird. Wanderer werden die etwas kühleren Temperaturen im mauritischen Winter schätzen. Neben luftiger Sommerkleidung empfiehlt es sich, einen Regenschutz und eine Jacke mitzunehmen.
Die mauritische Küche ist eine Zusammensetzung aus kreolischen, europäischen, chinesischen und indischen Einflüssen. Ein typisch kreolisches Gericht ist Le roti de langue de Boeuf, geröstete Ochsenzunge mit Knoblauch, Ingwer, Zimt, Nelken, Honig und Sojasoße, serviert mit gedünstetem Gemüse. Aus der chinesischen Küche stammen Foo Yung, ein Omelette mit Geflügel, Champignons, Karotten, Erbsen, Zwiebeln, Zucker und Rum, sowie Poisson Aigre-Doux, Fisch in einer Soße aus Karotten, Gurken, Ingwer, Zucker und Essig. Briani, ein Reisgericht, verfeinert mit Knoblauch, Ingwer, Safran, Minze und Zimt, serviert mit Gemüse und verschiedenen Fleischsorten, ist eine Symbiose der arabischen und indischen Küche. Fisch- und Meeresfrüchtegerichte findet man auf jeder Speisekarte. Zum Essen empfiehlt sich mauritisches Bier.
Amtssprache: Englisch
Bevölkerung: rund 1,3 Mio. Einwohner
Fläche: 2.040 km²
Hauptstadt: Port Louis (rund 150.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +230
Währung: Mauritius-Rupie (Abk.: Re/Rs; ISO-4217-Code: MUR)
Zeitzone: Mauritius Time (MUT), Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +3 Std. (im Sommer +2), keine Umstellung auf Sommerzeit
ZA-KA07

» Für diese Reise stehen im Moment keine Termine zur Verfügung.

Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis zu Reisen in „Corona-Zeiten“:

Bitte beachten Sie, dass wir die aufgeführten Leistungen einer Reise nur dann bzw. in dem Rahmen erbringen können, wie es die behördlichen Vorschriften in Deutschland und in Ihrem Urlaubsland rechtlich zulassen. Davon können unmittelbar von uns angebotene Leistungsbestandteile betroffen sein (z.B. eingeschränkte Poolnutzung, Menü statt Buffet), aber auch Einschränkungen bei der Einreise (z.B. vorgeschriebene Fieber- oder Corona-Tests) sowie allgemein vor Ort (z.B. Maskenpflicht in Geschäften oder eingeschränkter Zutritt zu Sehenswürdigkeiten). Ihre gesetzlichen Gewährleistungsansprüche bleiben hiervon unberührt. 
 

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Kreuzfahrt mit Phoenix Reisen

Ihr Reiseveranstalter ist die SZ-Reisen GmbH. Wir arbeiten bei dieser Kreuzfahrt mit der Reederei Phoenix Reisen zusammen. Aus diesem Grund erhalten sie innerhalb der sz-Reisen Reiseunterlagen die Kreuzfahrt-Unterlagen von Phoenix Reisen.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

ZA-KA07

» Für diese Reise stehen im Moment keine Termine zur Verfügung.

ZA-KA07

» Für diese Reise stehen im Moment keine Termine zur Verfügung.

Reise weiterempfehlen

X
Reise weiterempfehlen

Die mit * gekennzeichneten Felder sind erforderlich.

*
*
*

Datenschutzhinweis: Unsere ausführlichen Hinweise zu Datenschutz und Widerspruchsrecht finden Sie hier.

Reise drucken

X

PLZ-Suche